winfootball Geschichtliches zur NFL Europa

 Die Kapitel der WLAF/NFLE History

Die NFLEurope Saison 1998 begrüßt BERLIN THUNDER

Woche 1

Samstag, 4. April - Rhein gegen Amsterdam 16:13

Was passiert an einem 4. April Samstags Abends in Deutschland? Nicht viel? Hah, 22.102 begeisterte Fans trotzten allen Umständen und begrüßten die NFLEurope Saison 1998 im Düsseldorfer Rheinstadion. Im Jubiläumsspiel, es war das 200. Spiel in der Geschichte der Liga, zollten die Zuschauern den Leistungen des Vorjahres Tribut und erkannten an, daß Fire das Team Nummer 1 in Düsseldorf war (DEG (Eishockey) und Fortuna (Fußball) waren halt nicht IN).

Die Gäste aus den Niederlanden, u.a. mit Quarterback Kurt Warner, der später bei den Los Angeles Rams in der NFL groß rauskommen sollte, legten aber erst einmal vor. Silvio Diliberto, der Kicker der Admirals, traf im ersten Quarter aus 35 Yard Entfernung zwischen die Vertikalstangen und brachte so sein Team in Führung. Im zweiten Quarter folgte ein 13 Yard TD Pass von Quarterback Kurt Warner auf Malcolm Thomas (Extrapunkt gut) zur 10:0 Führung, ehe Derrick "Showtime" Clark mit einem 2 Yard TD-Lauf Fire auf die Anzeigetafel brachte. Silvio Diliberto erzielte noch kurz vor der Halbzeit ein 19 Yard Field Goal zur 13:7 Führung für die Admirals. Danny Kight (47 Yards) und Manfred Burgsmüller (27 Yards), die beiden Fire Kicker, belebten mit ihren Field Goals das dritte Quarter und sorgten für den Ausgleich, ehe ein 46 Yard Field Goal von D. Kight 6:30 Minuten vor Ende der Partie die letzten Punkte des Spiels und gleichzeitig den 16:13 Sieg für Fire bedeuteten.

 

Sonntag, 5. April - Barcelona gegen Schottland 19:18

Immerhin 10.200 Zuschauer fanden den Weg ins Olympiastadion zu Barcelona wo die heimischen Dragons die Claymores aus Schottland empfingen. Auch in dieser Partie waren es die Gäste, die mächtig loslegten und vorgaben. Ein Gary Parker Field Goal (27 Yards) und ein 55 Yard Fumble Return durch Jerry Reese (2-Point Conversion vergeben) brachten die Schotten im ersten Viertel mit 9:0 in Führung. Nachdem Claymores Running Back Carey Bender im zweiten Viertel einen Punt Return fumbelte, war der Weg für Dragons Running Back Reggie Brooks frei, der den Ball über 1 Yard in die Endzone der Claymores trug (Extra Punkt gut). Schottlands Kicker Gary Parker traf noch vor der Halbzeit aus 25 und 19 Yard Entfernung zum Halbzeitstand von 15:7. Im dritten Quarter führte ein weiterer Fumble durch Claymores Running Back Carey Bender zum zweiten Touchdown von Dragons Running Back Reggie Brooks (2-Point-Conversion vergeben). Im letzten Quarter sorgte dann Barcelonas Quarterback James Ritchey mit einem 1 Yard Touchdown Lauf (2-Point-Conversion vergeben) für die 19-15 Führung der Katalanen. Claymores Kicker Jon Baker konterte mit einem 34 Yard Field Goal. "Braveheart" Kicker Gary Parker hatte mit einer verbleibenden Sekunde Restspielzeit noch die Möglichkeit zu einem 29 Yard Field Goal, vergab diese Chance allerdings deutlich, so daß es beim 19-18 für die Spanier blieb.

 

Sonntag, 5. April - England gegen Frankfurt 13:36

Gerade einmal 6.541 Zuschauer fanden sich im Crystal Palace ein um die Begegnung der heimischen England Monarchs gegen die Frankfurt Galaxy zu verfolgen. Bereits der erste offensive Spielzug des deutschen Teams führte zu einem 48 Yard Touchdown Pass von Damon Huard auf Mario Bailey (Extrapunkt vergeben) und noch im ersten Quarter erhöhte der Frankfurter Quarterback durch einen 7 Yard Touchdown Pass auf M. Galloway (2-Point-Conversion vergeben) zum 12:0. Lediglich ein 36 Yard Field Goal durch Kicker Ralf Kleinmann war das einzig Zählbare im zweiten Quarter, so daß die Galaxy mit einem beruhigenden 15:0 Vorsprung in die Halbzeit ging. Frankfurts Jermaine Chaney steuerte im dritten Quarter mit einem 3 Yard Lauf einen Touchdown bei (Extrapunkt verwandelt) bevor Galaxy Linebacker K.D. Williams einen Punt der Engländer blockte und den freien Ball in der Endzone sichern konnte (Extrapunkt verwandelt). Trotz des 29:0 Rückstandes gaben sich die Monarchs nicht gänzlich auf und Quarterback Josh LaRocca konnte einen 11 Yard Pass auf Toderick Malone zum Touchdown vervollständigen (Extrapunkt verwandelt). Galaxys Vernon Turner gelang im vierten Quarter ein 4 Yard Touchdown Lauf (Extrapunkt verwandelt) bevor Monarchs Reggie Jones einen 35 Yard Pass von Quarterback Josh LaRocca in der Frankfurter Endzone unter Kontrolle bringen konnte (2-Point-Conversion vergeben). Endstand 36:13 für Frankfurt Galaxy.

 

Woche 2

Samstag, 11. April - England gegen Rhein 7:31

5.523 Zuschauer in Bristol bei der Begegnung der England Monarchs gegen Rhein Fire. Bei einer solchen Zahl bekommen die Verantwortlichen der NFL und NFLE Pipi in die Augen und gilt im Nachhinein eher als Beweis, daß die Vermarktung der Monarchs als Wandervögel in England eine schlechte Entscheidung war. Zu allem Überfluß boten die Männer von der Insel auch spielerisch so gut wie nichts. Ganz im Gegenteil dafür Rhein Fire deren Eröffnungsspielzug mit einem 1 Yard Touchdown Lauf durch Derrick "Showtime" Clark (Extrapunkt verwandelt) abgeschlossen wurde. Noch im ersten Quarter erhöhte Manfred Burgsmüller per 27 Yard Field Goal auf 10:0. Im zweiten Quarter war es wiederum Derrick "Showtime" Clark, der mit einem 4 Yard Touchdown Lauf die Führung (Extrapunkt verwandelt) ausbauen konnte. Fire Receiver Marcus Robinson fing einen 16 Yard Pass von Quarterback Mike Quinn zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt) bevor Monarchs Shon Mitchell für 1 Yard in die Endzone lief (Extrapunkt verwandelt) um ersten Punkte für England einzufahren, Halbzeitstand 24:7 für Rhein Fire.

Während im dritten Quarter Fire Spielmacher Mike Quinn für 20 Yard auf Harold Bishop zum Touchdown passte (Extrapunkt verwandelt), waren Punkte im vierten Quarter Mangelware und so hieß es am Ende der Partie 31:7 für die Rheinischen. Fünf Turnovers, davon alleine drei Interceptions von Quarterback Josh LaRocca, waren sicherlich ein Schlüssel für die Niederlage der Monarchs.

Eine Besonderheit sei hier noch erwähnt, Manfred Burgsmüller, Kicker auf Seiten von Rhein Fire, ging mit diesem Spiel in die Analen des American Footballs ein. Tage zuvor hatte er seinen 48. Geburtstag gefeiert und gilt somit seit diesem Spiel als "ältester (aktiver) Spieler" in der Geschichte des Profi Footballs.

 

Samstag, 11. April - Frankfurt gegen Barcelona 7:15

Nun wurde die Saison auch in Frankfurt eröffnet und 28.215 Zuschauer fanden den Weg ins Waldstadion. Der erste Drive der Galaxy endete direkt mit dem Besuch der Dragons Endzone durch einen 5 Yard Touchdown Lauf von Reynard Rutherford (Extrapunkt verwandelt). Im zweiten Quarter erlaubte sich Galaxy Quarterback Damon Huard eine Interception die Dragons George McCullogh für 26 Yard in die Galaxy Endzone trug (Extrapunkt nicht verwandelt), so daß man mit einer knappen 7:6 Führung für Frankfurt in die Kabinen ging. Nach der Pause tat sich lange Zeit nichts auf der Anzeigetafel, bis 3:27 Minuten vor Schluß Barcelonas Brandon Noble eine Fumble von Damon Huard über 34 Yard in die Frankfurter Endzone trug (2-Point-Conversion vergeben) um die Katalanen in Führung zu bringen. Den anschließenden Kick Off fumbelte das Frankfurter Spezial Team und gab mit diesem, insgesamt fünften Turnover des Teams, Barcelonas Kicker Jesus Angoy die Möglichkeit zu einem 27 Yard Field Goal Versuch, der sicher verwandelt wurde und den 15:7 Endstand für die Dragons sicherte. (Es war der erste Sieg für Barcelonas Coach Jack Bicknell über seinen langjährigen Offensive Coordinator Dick Curl.)

 

Sonntag, 12. April - Amsterdam gegen Schottland 26:3

Sensationelle 22.614 Zuschauer bevölkerten die Amsterdam ArenA, stellten damit einen Zuschauerrekord auf und beflügelten das Team zu einer Topleistung gegen die Scottish Claymores. Anfänglich gab es zwar noch nichts zu bejubeln und die "Bravehearts" gingen im zweiten Quarter durch ein 22 Yard Field Goal von Gary Parker erst einmal in Führung, aber dann spielten nur noch die Admirals. Todd Doxzon wurde über 20 Yard von Kurt Warner bedient (Extrapunkt verwandelt) und Malcolm Thomas schaffte es noch vor der Pause für 1 Yard in die Endzone zu laufen (Extrapunkt verwandelt), so daß man mit 14:3 aus Sicht der Admirals in den Katakomben verschwand. Im dritten Quarter war es Quarterback Kurt Warner der über 5 Yard auf Jason Shelley zum Touchdown passte (Extrapunkt verwandelt) und im vierten Spielabschnitt erzielte Silvio Diliberto aus 30 und 19 Yard Field Goals zum 26:3 Endstand für die Männer um Al Luginbill.

 

Woche 3

Samstag, 18. April - Frankfurt gegen England 23:17 (OT)

Muß das für die Monarchs ein tolles Gefühl gewesen sein mal vor einer größeren Zuschauerkulisse zu agieren, auch wenn es das Auswärtsspiel gegen die Galaxy im Waldstadion war. 29.312 Zuschauer erlebten wie gleich im ersten Quarter Frankfurts Quarterback Damon Huard Receiver Darrick Branch über 11 Yard zum Touchdown bediente (Extrapunkt verwandelt). Die englische Antwort ließ nicht lange auf sich warten und noch im ersten Quarter fing Toderick Malone einen 15 Yard Pass von Josh LaRocca zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Im zweiten Quarter war es Mitchell Galloway, der einen 17 Yard Pass von Damon Huard zum Touchdown verwandelte und die galaktische 14:7 Pausenführung sicher stellte. Mit einem 30 Yard Field Goal von Ralf Kleinmann im dritten Quarter wurde die Führung auf beruhigende 10 Punkte ausgebaut. Englands Quarterback Josh LaRocca bediente über 30 Yard Alan Allen, der den Anschlußtouchdown erzielte (Extrapunkt verwandelt) und ein 23 Yard Field Goal von Rob Hart im vierten Quarter bedeutete das Unentschieden welches zu einer Overtime (Verlängerung) führte. Hier war es Galaxy Running Back Jermaine Chaney, der die Gunst der Stunde nutze und mit einem 4 Yard Touchdown Lauf den Frankfurter Sieg sicherte.

 

Samstag, 18. April - Barcelona gegen Amsterdam 28:41

Olympia Stadion Barcelona und 11.800 Zuschauer verloren sich im Oval als die Admirals zu Besuch waren. Kurt Warner ließ es gleich krachen und bediente Joe Douglass über 15 Yard zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Danach krachte es nochmals bei Kurt Warner, aber diesmal in die andere Richtung. Barcelonas Anthony Hicks trug eine Interception über 10 Yard in die Amsterdamer Endzone (Extrapunkt verwandelt) zurück, so daß es zum Ende des ersten Quarters 7:7 unentschieden hieß. Dann krachte es richtig. Im zweiten Quarter bediente Kurt Warner gleich drei Mann mit Touchdownpässen (Kidd 32 Yard, Douglas 15 Yard und Doxzon 16 Yard) (alle drei Extrapunkte verwandelt) um mit einem beruhigenden 28:7 seinen Pausentee zu genießen. Barcelonas Anthony Hicks schien nach der Pause als erster wieder richtig bei der Sache zu sein und trug einen Fumble über 20 Yard in die gegnerische Endzone. Dragons Quarterback Jason Davis bediente Marco Martos mit einem 10 Yard Touchdown Pass und legte im vierten Quarter mit einem Touchdown Pass über 29 Yard auf Kotto Cotton den Grundstein für ein 28:28 Unentschieden. Mit dem dritten Touchdown Pass auf Joe Douglas, diesmal über 47 Yard, und seinem Fünften im gesamten Spiel trug sich Kurt Warner nicht nur in die Rekordbücher der NFLE für erzielte Touchdowns in einem Spiel ein, sondern ebnete den Weg für den Admirals Sieg. Amsterdams Malcolm Thomas war es letztendlich, der mit einem 3 Yard Lauf zum Touchdown (Extrapunkt nicht verwandelt) den 41:28 Sieg sicherstellte.

 

Sonntag, 19. April - Schottland gegen Rhein 10:20

Lediglich 8.249 fanden den Weg ins Murrayfield um die Begegnung der Claymores gegen Rhein Fire zu verfolgen. Dem ältesten Footballspieler aller Zeiten (Fire Kicker Manfred Burgsmüller) war es vorbehalten mit einem 18 Yard Field Goal im zweiten Quarter die ersten Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. "Braveheart" Quarterback Jim Ballard und Dino Philyaw kombinierten danach über 43 Yard miteinander (Extrapunkt verwandelt) und sorgten für die zwischenzeitliche Führung der Schotten. Fire Quarterback Mike Quinn zeigte dann aber auch was er drauf hatte und bediente Larry Ryans über 36 Yard und Marcus Robinson über 11 Yard mit Pässen, die in Zählbares verwandelt wurden (beide Extrapunkte verwandelt), so daß es zur Pause 17:7 für Fire hieß. Im dritten Quarter tat sich auf der Anzeigetafel rein gar nichts und erst im vierten Spielabschnitt brachte Gary Parker die Claymores mit einem 26 Yard Field Goal näher ran, aber 5:16 vor Schluß traf Manni Burgsmüller aus 27 Yard und stellte den alten 10 Punkte Abstand wieder her. Nachdem Quarterback Jim Ballard in den letzten beiden Spielminuten seine dritte Interception warf, war jede Hoffnung der Schotten dahin und man zog mit 10:20 den Kürzeren gegen die Männer vom Rhein

 

Woche 4

Samstag, 25. April - Rhein gegen Barcelona 13:9

Das bis dato ungeschlagene Team von Rhein Fire und 22.249 Zuschauer empfingen im heimische Rheinstadion die Barcelona Dragons. Im ersten Quarter waren es jeweils die Kicker, die die Anzeigetafel belebten, Manfred Burgsmüller für Rhein aus 21 Yard und Jesus Angoy für Barcelona aus 46 Yard, erzielten jeweils ein Field Goal. Im zweiten Quarter war es Quarterback Mike Quinn der für Fire im neunten Spielzug einen Drive erfolgreich abschliessen konnte und mit einem 29 Yard Touchdown Pass Marcus Robinson bediente. Mit einer 10:3 Führung ging es in die Kabinen. Derrick "Showtime" Clark schien die Pause gar nicht bekommen zu sein, da er direkt im ersten Spielzug der zweiten Spielhälfte den Ball fumbelte. Barcelonas Defensive Tackle Devin Wyman realisierte als Erster die Chance und trug den freien Ball über 33 Yard in die gegnerische Endzone zurück (Extrapunkt nicht verwandelt). Das Spiel plätscherte dahin und erst spät im vierten Quarter war es wiederum Manfred Burgsmüller, der per 22 Yard Field Goal die Führung für Fire auf das Endergebnis von 13:9 ausbaute.

 

Samstag, 25. April - Amsterdam gegen Frankfurt 10:14

Hatte man gegen die Claymores noch einen Zuschauerrekord aufgestellt, erschienen diesmal "nur" 16.085 Zuschauer in der Amsterdam ArenA um die Begegnung gegen die Galaxy zu verfolgen. Malcolm Thomas, der Running Back der Admirals brachte dann auch sein Team zur Freude der heimischen Fans mit einem 1 Yard Touchdown Lauf in Führung (Extrapunkt verwandelt). Bis zu Pausentee allerdings tat sich danach nichts mehr auf dem Feld was eine Änderung des Spielstandes zur Folge gehabt hätte. Im dritten Quarter bediente dann Galaxy Quarterback Damon Huard Receiver Mario Bailey mit einem 23 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt), bevor zu Beginn des letzten Spielabschnittes Silvio Diliberto mit einem 35 Yard Field Goal die Führung der Admirals ausbaute. Mit über 13 Minuten auf der Spieluhr gelang Frankfurts Quarterback Damon Huard und Darrick Branch eine Passkombination die über 63 Yard zum Touchdown führte (Extrapunkt verwandelt). Die Admirals konnten nicht mehr dagegen halten zumal auch Jack Delhomme einen rabenschwarzen Tag erwischte und insgesamt drei Interceptions warf.

 

Sonntag, 26. April - England gegen Schottland 14:10

Selbst das englische Derby brachte nur 6.246 Zuschauer zur Monarchs Wanderstation Birmingham. Jim Ballard, der Quarterback der Bravehearts, führte das Team über 70 Yard beim Eröffnungsdrive übers Feld bevor er Dino Philyaw mit einem 8 Yard Touchdown Pass bediente (Extrapunkt verwandelt). Aber noch im ersten Viertel antwortete Monarchs Spielmacher Josh LaRocca mit einer 37 Yard Bombe auf Reggie Jones (Extrapunkt verwandelt), die zum Ausgleich führte. Kicker Gary Parkers 31 Yard Field Goal im dritten Quarter brachte die Claymores zwar wieder in Führung, aber knapp 14 Minuten vor dem Ende der Partie war es exact wieder die Kombination Josh LaRocca-Reggie Jones-37 Yard Pass (Extrapunkt verwandelt), die zum 14:10 führte und den ersten Saisonsieg für die Monarchs bedeutete während die Claymores ihre Niederlagen Serie ausbauten.

 

Woche 5

Samstag, 2. Mai - Frankfurt gegen Rhein 14:31

Derby Time im Waldstadion - 41.123 Zuschauer brachten das Oval zum Beben. Und wieder einmal war es der "Älteste", der zuerst zuschlug. Manni Burgsmüller kickte aus 28 Yard ein Field Goal und brachte somit Fire in Führung, die im zweiten Quarter durch eine Touchdown Pass Kombination über 58 Yard von Mike Quinn auf Marcus Robinson ausgebaut werden konnte (Extrapunkt verwandelt). Mit 10:0 für Fire ging es in die Kabinen. Im Gegensatz zur Vorwoche als er noch im ersten Spielzug einen Fumble verursachte brachte Derrick "Showtime" Clark es diesmal fertig innerhalb kürzester Zeit das Ei zweimal jeweils aus einem Yard Entfernung in die Galaktische Endzone zu tragen (beide Extrapunkte verwandelt). 24:0 gegen die Galaxy nach drei Quartern - ein Debakel bahnte sich an. Die Rettung schien sich in Form einer Touchdown Pass Kombination über 7 Yard zwischen Frankfurts Quarterback Damon Huard und Receiver Mario Bailey im letzten Quarter anzukündigen. Fire Running Back Derrick "Showtime" Clark erstickte jedoch jeden Funken Hoffnung im Keime, als er über 3 Yard das Ei in der Frankfurter Endzone versenkte. Chris Dittoe (Quarterback Galaxy) betrieb dann zwar noch Ergebnisskorrektur als er über 22 Yard Mario Bailey zum Touchdown bediente (Extrapunkt verwandelt), aber die deutliche 31:14 Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

 

Samstag, 2. Mai - Amsterdam gegen England 25:24

In Amsterdam laufen die Uhren rückwärts oder anders herum. Wie sonst soll man erklären, das während in anderen Stadien mit Fortschreiten der Saison mehr Zuschauer kommen, die Amsterdam ArenA immer weniger Anhänger beherbergt. Mit 10.112 Zuschauern konnte nicht einmal mehr die Hälfte der Zuschauerzahl des ersten Heimspieles erreicht werden. Großen Anteil daran hatte sicherlich die Tatsache, daß es das zweite Spiel innerhalb einer Woche war und der Gegner "nur" England Monarchs hieß. Diese wiederum beflügelt durch ihren ersten Saisonsieg in der Vorwoche legten gleich mächtig los und Kicker Rob Hart erzielte mit einem 30 Yard Field Goal die ersten Punkte des Spiels und die einzigen im ersten Quarter. Im zweiten Viertel war es Englands Quarterback Josh LaRocca, der mit einem 13 Yard Pass auf Toderick Malone für einen Touchdown sorgte (Extrapunkt verwandelt) bevor dann sein Pendant Kurt Warner auf Amsterdamer Seite mit einem 10 Yard Pass auf Joe Douglass endlich für die ersten Punkte der Heimmannschaft sorgte. Monarchs Spielmacher Josh LaRocca schien über sich hinaus zu wachsen und bediente Reggie Jones mit einem Pass, den dieser über 74 Yard zum Touchdown in die Endzone der Admirals trug (Extrapunkt verwandelt). Zwar konnte Admirals Kicker Silvio Diliberto mit einem 27 Yard Field Goal weitere Punkte erzielen, aber den Monarchs war es vergönnt mit 17:10 in die Pause zu gehen. Während das dritte Quarter punkteneutral blieb, gelang es wiederum Silvio Diliberto, diesmal aus 23 Yard Entfernung, ein Field Goal zu erzielen und die Admirals bis auf vier Punkte heran zu bringen. Tyrone Edwards sorgte dann allerdings mit einem 57 Yard Touchdown Lauf in die "Käsige" Endzone für Jubelstürme auf Seiten der Monarchs (Extrapunkt verwandelt). Dann allerdings schlug die Stunde (besser schlugen die Minuten) des Kurt Warner. Knapp sechs Minuten vor dem Ende der Partie passte er für 23 Yard auf Juan Daniels, der einen Touchdown erzielte (2-Point-Conversion nicht verwandelt) und mit etwas weniger als drei Minuten kombinierte er, ebenfalls für 23 Yard, mit Jason Shelly einen Pass zum Touchdown (2-Point-Conversion nicht verwandelt). Glücklich, aber nicht unverdient, blieb man also mit 25:24 Herr im Haus und fügte den Monarchs eine bittere Niederlage bei.

 

Sonntag, 3. Mai - Schottland gegen Barcelona 30:10

Die Scottish Claymores empfingen die Barcelona Dragons und 9.629 fanden den Weg ins Murrayfield. Lediglich die Hausherren nutzten das erste Quarter zum Erzielen von Punkten in Form eines 45 Yard Field Goal durch Kicker Jim Baker. Im zweiten Spielabschnitt nutzte, der für den verletzten Stammquarterback Jim Ballard eingesetzte, Mark Grieb seine Chance und warf einen 16 Yard Touchdown Pass auf Chris Brantley (Extrapunkt verwandelt). Dragons Kicker Jesus Angoy bewahrte sein Team mit einem 32 Yard Field Goal davor punktelos in die Kabinen zu müssen. Im dritten Quarter war "Braveheart Showtime": Dino Philyaw erzielte mit einem Lauf über 1 Yard einen Touchdown, Gary Parker verwandelte einen Field Goal Versuch aus 19 Yard Entfernung und Quarterback Mark Grieb passte über 12 Yard auf Chris Miller zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt), so daß nur alleine im dritten Spielabschnitt 17 Punkte auf dem Claymores Konto gutgeschrieben wurden. Im vierten Quarter bewies dann auch einmal die Offense der Katalanen, daß sie produktiv sein konnten und der mit drei Interception stark gebeutelte Jim Ritchey bediente Isiah Mustafa über 5 Yard mit einem Touchdown Pass. Den Schlußpunkt des Spieles setzte dann Claymores Kicker Jim Baker mit einem 33 Yard Field Goal zum 30:10 Endstand für die Mannen aus den Highlands.

 

Woche 6:

Samstag, 9. Mai - Rhein gegen Schottland 17:10

20.480 Zuschauer - das sind Zahlen, die den Verantwortlichen der NFLE ein Lächeln auf die sonst düsteren Mienen zaubern. Und das Rheinstadion entwickelte sich zu einem stetigen "Lächler". Eine gewisse Monotonie begann sich breit zu machen, da es wieder einmal Manfred Burgsmüller, seines Zeichens Kicker und ältester aktiver Football Spieler war, der die ersten Punkte erzielte (23 Yard Field Goal). Im zweiten Spielabschnitt ließ es sich dann Mike Quinn nicht nehmen zu zeigen was die Fire Offense zu bieten hatte und mit einer 15 Yard Kombination auf Harold Bishop gelangte man in die Endzone der Claymores (Extrapunkt verwandelt). Weniger gut präsentierte sich der Fire Quarterback allerdings etwas später, als er seine erste Interception in der laufenden Saison warf. Die Offense der Bravehearts leistete sich den Luxus in der ersten Halbzeit nicht einen einzigen Fist Down zu erzielen und lediglich das Special Team mit Kicker Gary Parker sorgte mit einem verwandelten 27 Yard Field Goal Versuch für Zählbares auf schottischer Seite. Das die "TeaTime" für die Männer von der Insel etwas besonderes darstellt zeigte sich dann nach dem Pausentee. Schottlands Quarterback Mark Grieb feuerte einen 11 Yard Pass auf National Wide Receiver Scott Couper, der diesen zum erzielen eines Touchdowns nutzte (Extrapunkt verwandelt) und das Spiel mit 10:10 offen gestaltete. Im vierten Quarter mit etwas mehr als sieben Minuten auf der Uhr war es dann wieder Fire Quarterback Mike Quinn, der mit einem Touchdown Pass über 17 Yard Dialleo Burks bediente (Extrapunkt verwandelt). Die Offense der Claymores warf nun noch einmal alles nach vorne und schaffte es bis zur gegnerischen 17 Yard Line, aber mit 32 Sekunden verbleibender Spielzeit bei einem Vierten Down schaffte es Claymores Running Back Dino Philyaw lediglich drei der fehlenden vier Yard zu erzielen, so daß es am Ende beim 17:10 für Rhein Fire blieb.

 

Sonntag, 10. Mai - England gegen Amsterdam 7:16

Anscheinend zogen die Monarchs so wild durchs Land, daß die Fans nicht wußten wo sie zu finden waren oder einfach nicht hinterherkamen - die Begegnung gegen die Admirals sahen jedenfalls nur 6.235 Zuschauer. Das Spiel war von beiden Abwehrabteilungen beherrscht, so wurde Admirals Quarterback Kurt Warner fünf- und Monarchs Quarterback Josh LaRocca sogar achtmal gesackt. Erfolgreiche Offensive Spielzüge gab es aber auch zu bestaunen, wie z.B. der 2 Yard Touchdown Lauf von Tyrone Edwards (Extrapunkt verwandelt), der die Engländer in Führung gehen ließ. Die ersten Punkte für die Niederländer erzielte K. Sheahan mit einem Sack, als er Josh LaRocca in dessen eigener Endzone zu Boden brachte. Im zweiten und dritten Quarter erzielte Admirals Kicker Silvio Diliberto ein 34 und 44 Yard Field Goal und brachte sein Team in Front. Im letzten Spielabschnitt leistete sich Monarchs Quarterback Josh LaRocca zu allem Überfluß auch noch einen Fumble, den Donald Frank für seine Admirals über 35 Yard in die gegnerische Endzone transportierte. Mit einer gelungenen Passkombination von Jack Delhomme auf J. Hayes wurde die anschliessende 2-Point-Conversion verwandelt. Da es keine Gegenwehr mehr auf Monarchs Seite gab hieß es am Ende 16:7 für Amsterdam.

 

Sonntag, 10. Mai Barcelona gegen Frankfurt 31:2

In heimischen Gefilden ein Garant für gute Zuschauerzahlen sah sich die Galaxy im Olympiastadion zu Barcelona nur 6.800 Zuschauern gegenüber. Wesentlich spektakulärer war da schon die Darbietung der Gastgeber auf dem Feld, so führte eine Passkombination von Dragons Quarterback Jim Ritchey auf Wide Receiver Curtis Shearer über 91 Yard zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Während die Frankfurter Offense scheinbar gar nicht anwesend war oder zumindest Produktives beisteuerte, schaffte es die Defense Reggie Brooks, den Running Back der Dragons, in dessen eigener Endzone zu stoppen (Safety). Nach der Pause brach dann aber auch der Wille in der Frankfurter Defense, ein 55 Yard Lauf von Ernest Hunter mit einem erfolgreichen 2-Point-Conversion Lauf von Reggie Brooks, sowie ein 1 Yard und ein 5 Yard Lauf durch Reggie Brooks (eine 2-Point-Conversion nicht erfolgreich, ein Extrapunkt verwandelt) sorgten für satte 21 Punkte im dritten Quarter für die Dragons. Ein 33 Yard Field Goal durch Kicker Jesus Angoy setzte dann den Schlußpunkt und Barcelona hatte mit 31:2 die Oberhand behalten.

 

Woche 7

Samstag, 16. Mai - Frankfurt gegen Amsterdam 25:7

37.095 Zuschauer! Wo? Im Frankfurter Waldstadion, wo sonst. Das Team schien denn auch sehr motiviert und Quarterback Damon Huard brachte auch gleich einen 29 Yard Pass auf Mario Bailey erfolgreich an den Mann (Extrapunkt verwandelt). Im zweiten Quarter profilierte sich Galaxy Kicker Ralf Kleinmann mit drei erfolgreichen Field Goal Versuchen aus 32, 41 und 37 Yard Entfernung um die Führung zur Pause auf 16:0 auszubauen. Auch im dritten Spielabschnitt hieß der einzige Punktejäger Ralf Kleinmann, der ein Field Goal aus 23 Yard erzielte. Zu Null wollten sich die Admirals aber nicht geschlagen geben und nach einem 13 Yard Pass von Kurt Warner auf Juan Daniels (Extrapunkt verwandelt) war dann wenigstens im letzten Spielabschnitt Zählbares für die Männer aus Amsterdam zu vermelden. Den Glanzpunkt des Tages aber bot Frankfurts Safety Chris Hall, der drei Interceptions zu verzeichnen hatte und die Dritte dann auch über 67 Yard in der gegnerische Endzone trug, so daß die Galaxy mit 25:7 als Sieger den Platz verließ.

 

Samstag, 16. Mai - Barcelona gegen Rhein 31:24

In Spanien zeigte sich das Phänomen, daß trotz zweier Spiele innerhalb einer Woche zur zweiten Begegnung sogar mehr Zuschauer kamen als zur Ersten. Waren gegen Frankfurt in der Vorwoche nur 6.800 Plätze im Olympiastadion besetzt bevölkerten diesmal gegen Rhein 7.900 Zuschauer das Oval. Die Dragons wirkten ob dieser Zahlen beflügelt und so war eine erfolgreiche 18 Yard Pass Kombination zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt) zwischen Quarterback Jim Ritchey und Bill Khayat nur eine logische Konsequenz. Im zweiten Quarter lief Reggie Brooks dann noch über 1 und über 5 Yard (beide Extrapunkte verwandelt) in die Endzone von Rhein Fire zum zwischenzeitlichen 21:0 für Barcelona. Manni Burgsmüller war mal wieder der Erste, der aus der Lethargie erwachte und noch vor der Halbzeit mit einem 31 Yard Field Goal zumindest die ersten Punkte für die Rheinischen erzielte. Der Pausentee (oder war es Altbier) bekam Jon Vaughn sehr gut und stärkte ihn so sehr, daß er mit einem 5 Yard Touchdown Lauf Fires Defizit verringern konnte (Extrapunkt verwandelt). Im vierten Quarter setzte er dann noch einen drauf und erlief über 11 Yard einen weiteren Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Nun schien die gesamte rheinische Offense erwacht zu sein und Quarterback Mike Quinn steuerte in Verbindung mit Kevin Lee und einem 25 Yard Pass auch einen Touchdown bei (Extrapunkt verwandelt), der die Führung bedeutete. Kurz vor der 2-Minute-Warning war Fire gezwungen sehr tief aus der eigenen Hälfte heraus zu punten und Barcelonas Cornerback Anthony Fogle nutzte die Chance den Ball über 50 Yard zu einem Punt Return Touchdown zurück zu tragen (Extrapunkt verwandelt). Nachdem dann auch noch Kicker Jesus Angoy aus 25 Yard ein Field Goal erzielte war die erste Saisonniederlage für Rhein Fire perfekt und Barcelona verließ mit 31:24 den Platz als Sieger.

 

Sonntag, 17. Mai - Schottland gegen England 27:24

Englisches Derby und nur 9.213 wollten es sehen. Im Murrayfield war es Monarchs Victor Muhammad, der mit einem 4 Yard Touchdown Lauf den Punktereigen eröffnete. Quarterback Jim Ballard zeigte, daß er ein wahrer Braveheart war und ließ es sich nicht nehmen aus einem Yard Entfernung den Ball selbst in die gegnerische Endzone zu befördern. Der Quarterback der Monarchs, Josh LaRocca, demonstrierte wozu ein Quarterback noch fähig ist und platzierte eine Pass über 36 Yard auf Alan Allen so gut, daß dieser ihn zu einem Touchdown fangen konnte (Extrapunkt verwandelt). Im zweiten Quarter war es dann Claymores Vernon Turner, der den Ausgleich mit einem 5 Yard Touchdown Lauf wieder herstellte. Da Monarchs Quarterback Josh LaRocca aber noch Shawn Turner mit einem 7 Yard Touchdown Pass bediente (Extrapunkt verwandelt) gingen die Engländer mit einer 21:14 Führung in die Pause. Braveheart Vernon Turner sorgte im dritten Quarter mit einem 4 Yard Lauf in die Monarchs Endzone aber wieder dafür, daß es Pari stand, bevor das letzte Quarter zu einem Kicker Festival avancierte. Während Monarchs Dino Silvestri aus 42 Yard zwischen die Pfosten traf, erzielte sein Pendant von den Claymores, Kicker Gary Parker, aus 27 Yard und in der letzten Spielsekunde aus 21 Yard ein entscheidendes Field Goal mehr und sorgte somit für den 27:24 Sieg der Bravehearts.

 

Woche 8

Samstag, 23. Mai - Rhein gegen England 12:7

Die England Monarchs spielten vor 21.288 Zuschauern? Ja sicher, aber nicht zu Hause sondern in Düsseldorf. Mit einem Sieg konnte man aus Sicht von Rhein Fire die World Bowl Teilnahme unter Dach und Fach bringen, aber die Offense schien nicht gut drauf zu sein und so retteten die Kicker den Tag. Im ersten Quarter schaffte Danny Kight ein Field Goal aus 41 Yard Entfernung und im zweiten Quarter war es Manni Burgsmüller, der aus 36 Yard traf und da die Defense hielt stand es zur Pause 6:0 für Fire. Nach der Halbzeit gab es dann auch erfolgreichen Offensive Football zu bewundern, allerdings von Seiten der Monarchs, als Quarterback Josh LaRocca Reggie Jones mit einem 9 Yard Touchdown Pass bediente (Extrapunkt verwandelt) und die Führung für die Engländer erzielte. Wiederum Fire Kicker Danny Kight war es, der mit einem erfolgreichen 42 Yard Field Goal sein Team nach Vorne brachte. 35 Sekunden vor dem Ende der Partie, nachdem Monarchs Quarterback Josh LaRocca intercepted wurde, war es dann wieder Manni Burgsmüller mit einem 19 Yard Field Goal, der den 12:7 Sieg perfekt machte und somit die World Bowl Teilnahme gesichert war.

 

Samstag, 23. Mai - Amsterdam gegen Barcelona 20:17

Gut, daß die Saison nur fünf Heimspiele hat, denn irgendwann hätten die Admirals sonst vor leeren Tribünen gespielt, Lediglich 12.864 Zuschauer wollten die Partie gegen die Dragons sehen. Die Gäste aus Spanien legten auch gleich mächtig los und führten, nach einem 31 Yard Field Goal von Kicker Jesus Angoy und einer Touchdown Pass Kombination über 39 Yard zwischen Quarterback Jim Ritchey und Receiver Marco Martos, schnell mit 10:0. Im zweiten Quarter schlugen die Admirals dann aber zurück, als Ralph Dawkins den Ball über drei Yard in die Dragons Endzone trug (Extrapunkt verwandelt). Nachdem Silvio Diliberto, seines Zeichens Kicker für Amsterdam, einen 18 Yard Field Goal Versuch erfolgreich abschliessen konnte stand es wieder Unentschieden. Für den bitteren Beigeschmack im Pausentee der Admirals sorgte aber noch Barcelonas Earnest Hunter als er einen 1 Yard Lauf mit einem Touchdown abschloss (Extrapunkt verwandelt). Nach der Halbzeit war die Luft raus und es dauerte bis ins vierte Quarter bevor wieder Zählbares zustande gebracht wurde, als Kicker Silvio Diliberto für die Admirals diesmal aus 23 Yard Entfernung zwischen die Vertikalstangen traf. Im darauf folgenden offensive Spielzug der Dragons fumbelte Reggie Brooks den Ball und Admirals Cornerback Ricky Parker nutze die Gunst der Stunde um den Ball über 38 Yard zurück in die gegnerische Endzone zu tragen (Extrapunkt verwandelt). Running Back Ralph Dawkins alleine erzielte für die Admirals 145 Lauf Yards während die gesamte Offense der Dragons lediglich auf 114 Yards kam, was sich im Ergebnis von 20:17 für die Niederländer gar nicht richtig widerspiegelt.

 

Sonntag, 24. Mai - Schottland gegen Frankfurt 12:15

Nun gingen auch die Claymores auf Wanderschaft und nutzten den Hampden Park zu Glasgow für ihr Heimspiel gegen die Galaxy, was aber auch hier nur 8.025 Leute hinter dem Ofen hervorlockte. Mit einem 45 Yard Field Goal durch Kicker Jon Baker waren es dann auch die Hausherren, die als erste Punkte erzielen konnten. Frankfurts Antwort kam prompt und eine Pass Kombination über 7 Yard zwischen Quarterback Damon Huard und Receiver Darrick Branch führte zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Im zweiten Quarter war es dann Braveheart Quarterback Jim Ballard, der Tight End Willy Tate mit einem 29 Yard Pass bediente, was zu einem Touchdown führte (Extrapunkt nicht verwandelt). Durch ein 22 Yard Field Goal von Kicker Gary Parker konnte dann der Vorsprung der Claymores zur Pause auf 12:7 ausgebaut werden. Das dritte Quarter wurde von beiden Teams nicht dazu benutzt etwas Bewegung auf die Anzeigetafel zu bringen aber im vierten Spielabschnitt tat sich dann doch etwas zu Gunsten für Frankfurt. Nachdem Damon Huard, der an diesem Tage insgesamt 246 Pass Yards erzielen konnte, mit einer einzigen Pass Kombination auf Mario Bailey 72 Yard überbrücken konnte, setzte er noch einen drauf und bediente wiederum Receiver Darrick Branch mit einem Touchdown Pass diesmal über 8 Yard. Die 2-Point-Conversion, zum Endstand von 15:12 für die Galaxy, gelang indem Damon Huard einen National Receiver Namens Jörg Heckenbach (kennt den jemand?) in der schottischen Endzone anspielte.

 

Woche 9

Samstag, 30. Mai - Amsterdam gegen Rhein 21:17

Schon wieder hatte Amsterdam damit zu kämpfen, daß die Spielplangestalter ihnen ein Doubleheader-Ei ins Nest gelegt hatten. Schon wieder mußte man innerhalb von einer Woche zwei Spiele zu Hause austragen und man mußte wieder mit Zuschauerschwund rechnen. Diesmal allerdings waren es mit 17.588 Fans sogar knapp 5.000 mehr als in der Woche zuvor und der Kassenwart der Admirals konnte sich die Hände reiben. Geboten wurde den Leuten aber erst einmal nicht viel und es dauerte bis weit ins zweite Quarter, bevor erste Jubelgesänge vernommen werden konnten. Admirals Quarterback Kurt Warner hatte Joe Douglass mit einem 13 Yard Pass zum Touchdown bedient (Extrapunkt verwandelt) was allerdings dann auch der einzige Glanzpunkt der ersten Halbzeit blieb. Aus den Katakomben zurückgekehrt war es dann Admirals Malcom Thomas, der den Ball über 10 Yards in die gegnerische Endzone trug (Extrapunkt verwandelt). Nach einer Pass Kombination über 8 Yard zwischen Fire Quarterback Mike Quinn und Marcus Robinson (Extrapunkt verwandelt) hatten die Männer vom Rhein spät im dritten Viertel zumindest schon einmal den Anschluss erzielt. Im letzten Spielabschnitt brachte dann Kicker Danny Kight das Team aus der "Altstadt" mit einem 48 Yard Field Goal noch näher heran, bevor Quarterback Mike Quinn einen Pass auf Larry Ryans über 26 Yard vervollständigte (Extrapunkt verwandelt) und Fire mit 17:14 in Führung ging. Später dann war noch 4:26 auf der Spieluhr zu lesen, als Kurt Warner an seiner eigenen 8 Yard Linie die Admirals ins Spiel brachte. Drei Minuten 32 Sekunden und 92 Yard später hatte er dann selbst mit einem 5 Yard Lauf den Ball in die Fire Endzone getragen (Extrapunkt verwandelt) und die Admirals wieder in Front gebracht. Da in den verbleibenden 54 Sekunden nichts mehr Punktetechnisches geschah blieb es beim 21:17 für Amsterdam.

 

Sonntag, 31. Mai - England gegen Barcelona 17:5

Sieht man es einmal Positiv kann man sagen: Es kamen immerhin 5.215 Zuschauer in den Crystal Palace um die Partie der England Monarchs gegen die Barcelona Dragons zu verfolgen. Den Grundstein für den späteren Sieg legte Monarchs Quarterback Josh LaRocca bereits im ersten Quarter, als er Alan Allen mit einem 20 Yard Pass in des Gegners Endzone bediente (Extrapunkt verwandelt) und dann auch noch über 31 Yard mit Reggie Jones kombinierte (Extrapunkt verwandelt). Das zwischenzeitliche 36 Yard Field Goal durch Jesus Angoy für Barcelona fiel dabei weniger ins Gewicht. Im zweiten Quarter sorgte dann das Special Team der Monarchs kurioser Weise für Punkte auf Seiten der Dragons indem sie einen Puntversuch über die eigene Endzone hinaus snapten, was als Safety gewertet wurde. In der gesamten zweiten Halbzeit war Zählbares Mangelware und lediglich ein Field Goal aus 41 Yard Entfernung durch Monarchs Kicker Don Silvestri im vierten Quarter führte noch zu einer Änderung der Anzeige auf 17:5 für England.

 

Sonntag, 31. Mai - Frankfurt gegen Schottland 21:10

Die Claymores selbst waren es sicher nicht alleine, die 35.264 Zuschauer ins Waldstadion lockten, es war die Tatsache, daß Frankfurt noch Chancen auf eine Teilnahme am World Bowl hatte. Die Chance wollte man sich denn auch nicht entgehen lassen und so kombinierte Quarterback Damon Huard mit Mitchell Galloway über 63 Yard zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt) zur Führung für die Galaxy. Im zweiten Quarter war es dann Claymores Quarterback Jim Ballard der mit Willy Tate über 13 Yard kombinierte und einen Touchdown erzielte (Extrapunkt verwandelt), so daß man mit einem Unentschieden in die Kabinen ging. Gary Parker, der schottische Kicker, brachte dann im dritten Quarter sein Team mit einem 25 Yard Field Goal in Führung, aber der vierte Spielabschnitt gehörte Damon Huard, dem Spielmacher der Galaxy. Erst schaffte er es über acht Yard Running Back Jermaine Chaney zu bedienen, der einen Touchdown erzielte (Extrapunkt verwandelt) und dann erlief er selbst mit einem 5 Yard Lauf einen Touchdown (Extrapunkt verwandelt) zum Endstand von 21:10 für Frankfurt.

 

Woche 10

Samstag, 6. Juni - Rhein gegen Frankfurt 17:20

Letzter Spieltag - das deutsche Derby Teil 2, schon allein diese Tatsache spricht für eine gute Gestaltung des Spielplanes, aber das dabei die Offiziellen auch noch Glück mit den weiteren Umständen hatten, konnte ja keiner voraussehen. 41.212 Zuschauer sahen aber voraus, daß es ein spannendes (tolles) Spiel werden sollte und bevölkerten das Rheinstadion. Die Ausgangslage war klar, die Galaxy konnte mit einem Sieg ins Endspiel einziehen und das sollte ja bekanntlich eine Woche später im Frankfurter Waldstadion ausgetragen werden und der Gegner wäre dann der Gleiche, da Rhein Fire schon die Finalteilnahme sicher hatte. So richtig los ging das Spiel dann aber erst kurz vor der Halbzeit, als Fire Quarterback Mike Quinn einen Touchdown Pass über 29 Yard auf Kevin Lee an den Mann brachte (Extrapunkt verwandelt). Nach dem Pausentee war es dann Dialleo Burks, der auf 12 Yard Pass von Mike Quinn einen Touchdown erzielen konnte (Extrapunkt verwandelt) und die Führung für Fire ausbaute. Auf Frankfurter Seite kam zu allem Überfluß noch eine Verletzung vom Starting Quarterback Damon Huard hinzu, aber sein Ersatzmann Chris Dittoe wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und er sorgte mit einem 1 Yard Lauf in die Fire Endzone für den Anschluss seines Teams (Extrapunkt verwandelt). Kicker Manfred Burgsmüller sorgte dann aber im vierten Quarter mit einem 30 Yard Field Goal für weitere Punkte auf Seiten Rhein Fires und man wähnte sich mit einer 17:7 Führung schon des Sieges sicher. Dem Frankfurter Spielmacher Chris Dittoe gelang es aber noch Wide Receiver "Super" Mario Bailey mit einem 5 Yard Touchdown Pass zu bedienen (Extrapunkt verwandelt) und so den Abstand zu verkürzen. Da die Galaxy Defense dann auch noch sehr schnell Fire dazu nötigte zu punten und Chris Dittoe mit einer "Fourth Down Completion" den folgenden Spielzug aufrecht hielt, war es Ralf Kleinmann der mit 46 verbleibenden Spielsekunden einen 36 Yard Field Goal Versuch erfolgreich abschloss und das Spiel letztendlich in die Verlängerung brachte. Spannung pur und das Stadion tobte, ein echter Thriller wurde geboten. Auch in der Overtime tickt die Uhr weiter und keines der beiden Teams schaffte es entscheidend den Gegner zu bezwingen bis 36 Sekunden vor dem definitiven Ende des Spieles Ralf Kleinmann zu einem 46 Yard Field Goal Versuch anlief. Da der Ball die Vertikalstangen oberhalb der Horizontalstange passierte hoben die beobachtenden Schiedsrichter die Arme in die Luft und veranlassten den Hauptschiedsrichter mit einem Pfiff und ebenfalls erhobenen Händen das Zeichen zu geben der Galaxy weitere drei Punkte gutzuschreiben um die Anzeigetafel auf das Endergebnis von 20:17 für Frankfurt zu stellen, die damit das Ziel World Bowl erreicht hatten. Nicht ganz unbedeutend für den kommenden World Bowl war die Tatsache, daß sich Rhein Fire Starting Quarterback "Mighty" Mike Quinn schwer verletzte und der Einsatz für das Endspiel mehr als fraglich war.

 

Sonntag, 7. Juni - Barcelona gegen England 20:28

Die beiden Sonntagsspiele wurden zur reinen Makulatur, da die Endspielpaarung ja bereits feststand. Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen konnte man auf schöne Spiele hoffen, da es für die Teams im Prinzip um nichts mehr ging und somit für die Galerie gespielt werden konnte. Dies wollten denn auch 10.834 Zuschauer im Olympiastadion zu Barcelona erleben als die Monarchs bei den Dragons zu Gast waren. Die Männer von der Insel legten auch gleich richtig los und Josh LaRocca bediente Reggie Jones mit einem 15 Yard Touchdown Pass (Extrapunkt verwandelt). Kurze Zeit später mußte der englische Spielmacher dann verletzt ausscheiden und sein Back Up Wally Richardson übernahm das Ruder. Er haderte auch nicht lange mit der ungewohnten Situation und kombinierte mit Alan Allen einen 31 Yard Pass zum Touchdown (Extrapunkt verwandelt), so daß es bereits nach dem ersten Quarter 14:0 für die Monarchs hieß. Das zweite Quarter gehörte dann aber ganz den Dragons als Quarterback Jim Ritchey und Receiver Marco Martos Pässe über 22 und 10 Yard in Touchdowns verwandelten (beide Extrapunkte verwandelt) und Kicker Jesus Angoy mit einem 41 Yard Field Goal die 17:14 Halbzeitführung der Dragons erzielte. Gestärkt aus der Pause zurück gekehrt waren es Monarchs Quarterback Wally Richardson und Shawn Turner, die über 23 Yard kombinierten (Extrapunkt verwandelt) und die Engländer wieder in Führung brachten. An dieser Führung änderte auch das 41 Yard Field Goal von Dragons Kicker Jesus Angoy nichts und so hatten die Engländer einen Punkt Vorsprung als das letzte Quarter begann. Don Silvestri, seines Zeichens Kicker für die Monarchs, zeigte dann, mit einem gelungenen 50 Yard Field Goal Versuch für 4 Punkte, was in ihm und seinen Beinen steckte. Nachdem sein Team Kollege Rob Hart dann auch noch ein 31 Yard Field Goal erzielte hatten die England Monarchs mit 28:20 das Spiel im Sack.

 

Sonntag, 7. Juni - Schottland gegen Amsterdam 23:26

8.762 Zuschauer wollten im schottischen Murrayfield einen schönen Saisonabschluss verfolgen und zu Gast waren die gefrusteten Admirals. Nach dem Overtime Sieg der Galaxy war für sie der Traum vom Endspiel förmlich in letzter Sekunde geplatzt. Dennoch wollten sie sich achtbar aus der Affäre ziehen und Quarterback Kurt Warner sorgte dann auch alsbald für die Führung nachdem er F. Temming mit einem 4 Yard Pass zum Touchdown bedient hatte (Extrapunkt verwandelt). Die Claymores glichen dann aber noch im ersten Quarter mit einem 3 Yard Lauf von J.J. Smith in die Endzone der Admirals aus (Extrapunkt verwandelt). Da im zweiten Spielabschnitt einzig Braveheart Kicker Jon Baker mit einem 40 Yard Field Goal Zählbares zustande brachte, gingen die Schotten mit einer 10:7 Führung in die Kabinen. Das dritte Quarter war schon fast zu Ende als es dann doch noch Punkte geben sollte. Diesmal war es Amsterdams Malcolm Thomas der den Ball über 4 Yard in die Endzone des Gegners trug (Extrapunkt nicht verwandelt) und sein Team in Führung brachte. Im vierten Quarter zeigte dann die schottische Defense in Persona Kory Blackwell, was sie drauf hatte. Er trug eine Interception über 29 Yard in die Admirals Endzone zurück und erzielte einen Touchdown (Extrapunkt verwandelt). Ralph Dawkins sorgte dann auf der anderen Seite des Spielfeldes mit einem 10 Yard Lauf in die schottische Endzone dafür, das die Admirals wieder in Front lagen (Extrapunkt verwandelt). Nun war das Special Team der Bravehearts an der Reihe zu zeigen, daß auch sie den Sieg herbei führen wollten. Die Kicker Jon Baker aus 42 Yard und Gary Parker aus 30 Yard Entfernung erzielten zwei Field Goals und sorgten für einen weiteren Führungswechsel. Den Schlußpunkt setzte dann allerdings eine Spieler, der bekanntermaßen später noch an anderer Stelle für Furore sorgen sollte - Amsterdams Spielmacher Kurt Warner. Zu Abschluß eines 65 Yard Drive passte er kurz nach dem 2-Minute-Warning für 17 Yard auf Juan Daniels der den Ball unter Kontrolle brachte (2-Point-Conversion nicht verwandelt) und den 26:23 Sieg sicherte

 

Abschluß Tabelle

          S  N U

Frankfurt Galaxy  7  3 0

Rhein Fire     7  3 0

Amsterdam Admirals 7  3 0

Barcelona Dragons  4  6 0

England Monarchs  3  7 0

Scottish Claymores 2  8 0

 

WORLD BOWL 1998:

Sonntag, 14. Juni im Waldstadion, Frankfurt

 

Düsseldorf 34:10 Frankfurt

 

Das Spiel hätte auch als "Rain-Bowl" in die Geschichtsbücher eingehen können. Während des Spieles kamen solche Wassermassen herunter, daß sich das Spiel zu einem regelrechten Schlammcatchen entwickelte. (Redaktionelle Bemerkung am Rande: Es gab Profi Fotografen, die allem Übel zum Trotz weiterhin das Spiel "auf Platte bannten".In wie weit dies auch von Erfolg gekrönt war ist leider nicht bekannt, dafür kann aber mit Sicherheit bestätigt werden daß beim Filmwechsel das Regenwasser aus dem Kameragehäuse lief!)

Die Verletzung Mike Quinns aus der Vorwoche erwies sich als so schwerwiegend, daß ein Einsatz nicht in Frage kam. Anundfürsich sollte der Starting Quarterback von Rhein Fire sogar direkt zurück geflogen werden um in seiner Heimat medizinisch betreut zu werden, aber er wollte seinem Team in diesem wichtigen Moment zur Seite stehen (welch ein Heroe) und humpelte immerhin spielbereit an die Seitenlinie um seinen Ersatzmann Jim Arellanes zu unterstützen.

 

Am 13. Juni, dem Tag vor dem World Bowl, erschütterte eine sensationelle Ankündigung das Gefüge der NFLE. Für die England Monarchs, die eingestellt wurden, sollte ein neues, ein drittes deutsches Team, in Berlin gegründet werden.

Michael Lang, der erste Kommentator in deutschen Fernsehen, der mit guter Stimme und Sachverstand die Footballspiele auf DSF kommentierte, sollte der General Manager werden. Ein Verlust für uns Fans, wie man gestehen muß.

Einen Monat später wurde der Name des Berliner Head Coaches bekanntgegeben: Wes Chandler. Er war in der Ära von Don „Air“ Coryell Wide Receiver der San Diego Chargers. In der WLAF-NFLE agierte er als Assistenz Trainer in Orlando, Düsseldorf und Frankfurt.

Eine Berliner Tageszeitung und der Radiosender Energy 103,4 riefen zur Namenssuche auf. Derweil fiel dem neuen Manager ein, wie die Düsseldorfer für Publicity gesorgt hatten. Fire holte sich einen ausgemusterten Fußballspieler, Manfred Burgsmüller, und baute ihn zum Publikumsmagneten auf. Lang tat es ihnen gleich. Er holte sich Axel Kruse, der mal bei Herta BSC gekickt hatte, und setzte auf seine Zugkraft.

Am 16. November bekam das Berliner Kindl auch einen Namen: Berlin Thunder

 

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