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New England
Philadelphia

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Super Bowl XXXIX: Patriots gewinnen dritten Titel in vier Jahren

„Live and let die.“ Passender hätte Paul McCartney es in einem seiner Songs, die er in der Halbzeit zu Super Bowl XXXIX sang, nicht treffen können.
In einem spielerisch unterdurchschnittlichen, aber spannenden Super Bowl waren es die New England Patriots, die ihren Traum von einer Dynastie Wirklichkeit werden ließen und zugleich die Philadelphia Eagles in tiefer Trauer zurück ließen.
Dank eines knappen und hart umkämpften 24:21-Erfolgs im ALLTEL Stadium in Jacksonville, Florida, sicherten sich die Patriots den dritten Titel in vier Jahren. Dies schafften zuvor nur die Dallas Cowboys.
Während das Trainer-Trio Bill Belichick, Defensive Coordinator Romeo Crennel und Offensive Coordinator Charlie Weiss ein letztes Mal gemeinsam ausgelassen feierten, blieb den Eagles nur die Hoffnung aufs nächste Jahr. Denn auch im zweiten Super Bowl der Vereinsgeschichte gingen sie leer aus.
Zum MVP wurde Wide Receiver Deion Branch gewählt. Er stellte mit elf Fängen für 133 Yards einen Super Bowl Rekord ein.

 

Zäher Beginn

Nach nur 51 Sekunden gab es die erste heiße Szene. Bei einem Sackversuch verlor Eagles Quarterback Donovan McNabb den Ball – die Schiedsrichter entschieden jedoch, daß der Spielmacher bereits am Boden war, ehe er das „Ei“ verlor.
Überhaupt begannen beide Angriffsreihen äußerst nervös. Sowohl die Eagles als auch die Patriots mussten bei ihren beiden ersten Drives schnell punten.
Drive Nummer drei begann verheißungsvoll für die Eagles. Langsam aber sicher marschierte Philadelphia übers Feld. Ein Interception McNabbs wurde den Pats aufgrund einer Strafe aberkannt. Doch dieses Geschenk nahmen die Eagles nicht an. Nur einen Spielzug nach der Strafe fing Rodney Harrison einen McNabb-Pass an der eigenen 3-Yard-Linie ab.
Erneut nutzte New England die Chance nicht. Das Hin und Her ging weiter. Denn bei Phillys nächster Serie eroberte Harrison einen Fumble von L.J. Smith. All diese Aktionen fanden in einem ewig scheinenden ersten Viertel statt.

Philadelphia legt vor

Im zweiten Spielabschnitt dann endlich die ersten Punkte. Der zuvor äußerst unsicher wirkende McNabb fand Tight End L.J. Smith für einen 6-Yard Touchdown-Pass in der Endzone zum 7:0 für die Eagles.
New England antwortete mit Running Back Corey Dillon. Doch all seine Läufe brachten nichts. Der sonst so sichere Tom Brady, der ebenso wie McNabb nervös wirkte, verlor den Ball innerhalb der gegnerischen 10-Yard-Linie. Es war Bradys erster Turnover in seiner Playoff-Laufbahn. Philly nutzte das Geschenk nicht, puntete sofort wieder.
Und endlich fanden auch die Patriots den Weg in die Endzone. Brady warf einen 4-Yard Touchdownpaß auf David Givens 1:10 Minuten vor dem Halbzeitpfiff.
Zur Pause stand es somit etwas überraschend 7:7-Unentschieden.

Patriots kommen wie ausgewechselt aus Kabine

Durchgang zwei begann mit einem beeindruckenden Drive der Patriots. Brady fand ein ums andere Mal seine Anspielstationen und beendete die Serie schließlich mit einem 2-Yard Touchdownpass auf Mike Vrabel, der eigentlich in der Defensive als Linebacker spielt.
Es war bereits Vrabels zweiter Touchdown seiner Karriere in einem Super Bowl. Schon in Super Bowl XXXVIII gegen Carolina schlug er zu.
Anschließend tauschten beide Kontrahenten wieder einmal Punts aus. Mitte des dritten Viertels nahmen dann wieder die Eagles das Heft in die Hand. Mit sicheren, kurzen Pässen führte McNabb sein Team übers Feld. Der Drive wurde schließlich mit einem 10-Yard Touchdownpass von McNabb auf Brian Westbrook abgeschlossen.
Erstmals ging es in der Geschichte des Super Bowls somit mit einem Remis ins vierte Viertel.

New England drehte auf

Dort hatte New England eine prompte Antwort. Eine gute Mischung aus kurzen Pässen und effektiven Läufen brachte die Pats kurz vor die Endzone des Gegners. Den Schlusspunkt der Angriffsserie setzte zu Beginn des Schlussviertels der starke Dillon, der sich aus zwei Yards Entfernung zum 21:14 durchtankte.
Dann setzte die Abwehr der Pats wieder ein Zeichen und sorgte für einen schnellen Punt Philadelphias. Brady und seine Offense bekamen gute Feldposition und nutzten diese. Adam Vinatieri (Amsterdam 1996) erhöhte aus 22 Yards zum 24:14 für den Titelverteidiger.
New Englands Defensive erhöhte noch einmal den Druck – und wurde belohnt. Einen Spielzug, nachdem McNabb und Terrell Owens für großen Raumgewinn sorgten, warf der Eagles-Quarterback einen schlecht getimten Pass, den Tedy Bruschi abfing.

Bis zum Schluss spannend

Die Patriots gaben den Ball schnell wieder ab. Dies war die letzte Chance für die Eagles, das Spiel noch umzudrehen. Mit viel Mühe arbeiteten sich die Eagles langsam übers Feld. Viel zu langsam. Die Eagles zeigten so ziemlich das schlechteste Zeitmanagement, das man im professionellen Football je gesehen hat.
Zu sehr mußte McNabbs Körper dem Druck, den die Verteidigung der Patriots auf ihn ausgeübt hatte, Tribut zollen. Einer der mobilsten Quarterbacks der Liga erzielte mit einem Lauf Null Yards in diesem Spiel. In diesem Drive konnte er nicht einmal mehr die Spielzüge ansagen vor Erschöpfung.
Dann aber doch noch der helle Moment. Greg Lewis rannte den Pats davon und McNabb fand ihn für einen 30-Yard Touchdownpass.
Philadelphia verkürzte noch einmal auf 21:24 mit weniger als zwei zu spielenden Minuten. Doch es langte nicht. Christian Fauria fing den Onside Kick und gab den Patriots den Ball.
Diese spielten auf Sicherheit, punteten erneut und Philly hatte mit 46 Sekunden ein letztes Mal den Ball. Der Drive begann an der eigenen vier Yard Linie. Doch McNabbs dritter Fehlpass neun Sekunden vor Spielende besiegelte den Sieg der Patriots.

Scoring:

1.

2.

3.

4.

-

ges

Patriots

0

7

7

10

-

24

Eagles

0

7

7

7

-

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