Seattle
Denver

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Super Bowl 48, oder „warum nur bin ich Footballfan?“
smith-malcolmEs gibt so Sprüche.
Einer davon ist: „Offense gewinnt Spiele, Defense gewinnt Meisterschaften.“
Wer je den Wahrheitsgehalt dieses Spruch überprüfen möchte, dem sei Super Bowl 48 empfohlen. Nie war dieser Spruch wahrer, als in diesem Spiel, in dem einfach nichts gut war... außer der Defense der Seahawks.
Denvers Offense, ein Schatten ihrer selbst. Die Bildregie und die Kommentatoren des NFL Networks, stümperhafte Praktikanten. Die Halbzeitshow soll auch nichts gewesen sein, wie ich gerade irgendwo gelesen habe.
Nur das Wetter, das war um einiges besser, als befürchtet.
Wenigstens etwas.
Der Ton des Spiels wurde sofort im ersten Spielzug der Broncos gesetzt. Center Manny Ramirez warf den Ball über Peyton Manning hinweg in die Endzone. Irgendwie hatte er als einziger gedacht, daß der Spielzug beginnen sollte. Running Back Knowshon Moreno eroberte den Ball in der eigenen Endzone, Safety, 2:0 für Seattle nach 12 Sekunden. Neuer Rekord, so schnell wurden noch bei keinem Super Bowl Punkte erzielt.

 

Um das lange Leiden kurz zusammenzufassen, zur Halbzeit lagen die Seahawks mit 22:0 vorne.
Denvers Ausbeute bis dahin Safety, Punt, 2 Interceptions, ein nicht umgewandelter vierter Versuch.
Als ob das Spiel da nicht schon entschieden gewesen wäre, trug Seattles lange vermisste Allzweckwaffe Percy Harvin den Kickoff Denvers zur zweiten Halbzeit über 87 Yards zum 29:0 zurück.
Somit erübrigte sich die Frage, ob auch nur ein einziger Mannschaftsteil der Broncos ihren Gegnern Widerstand leisten konnte?
Nein, Seattle war komplett überlegen.
Eine solide Leistung der Seahawks Offense reichte, um der Defense der Broncos unlösbare Probleme zu bereiten. Und die beste Defense der Liga zerschmetterte die beste Offense aller Zeiten mit einer Leichtigkeit, die so nicht erwartet worden war.
Peyton Manning ist bekannt dafür, den schnellsten Abwurf aller Quarterbacks zu haben. Doch die Geschwindigkeit, mit der die Verteidiger der Seahawks agierten war etwas, das Manning so noch noch nie erlebt hatte, wie er nach dem Spiel eingestand. Wenn diese Defense so zusammenbleibt, dürften die Buchmacher schon jetzt eine sehr niedrige Quote auf die Seahawks für die nächste Saison ausgeben.
Seahawks Quarterback Russell Wilson, der bestimmt nicht seinen letzten Super Bowl gewonnen hat, hatte eine Bilanz von 18 aus 25 für 206 Yards, und 2 Touchdowns.
Die Touchdownmaschine auf der anderen Seite, Peyton Manning, hob sich eines der schlechtesten Spiele seiner Karriere für diesen Super Bowl auf und vervollständigte 34 seiner 49 Pässe für 280 Yards, 1 Touchdown bei 2 Interceptions. Einer dieser Interceptions, der zweite, machte Seahawks Linebacker Malcolm Smith (Bild) zum wertvollsten Spieler des Super Bores. Im zweiten Viertel fing er einen Pass Mannings ab und trug ihn über 69 Yards zum Touchdown zurück. Zusätzlich erzielte er 7 Tackles und wehrte einen Pass ab.
Das reichte in diesem Spiel aus, um ihn zum MVP zu wählen. Allerdings ist klar, daß es nur ein Mitglied der Defense Seattles sein konnte, das diesen Titel errang.
Was am Meisten entsetzt, war die Willenlosigkeit, mit der Denver sich abschlachten ließ.
Da kämpft man sich durch eine harte Saison, wird das beste Team der AFC, erreicht das Traumziel eines jeden Footballspielers auf diesem Planeten, und spielt dann mit einer Leidenschaft mit der ein Bulettenbräter in einer Fastfoodbude eine Abmahnung riskieren würde.
Ganz anders die Seahawks. Sie wollten... sie brannten... sie wussten um die phantastische Bedeutung eines Super Bowls.
Sie spielten mit der Leidenschaft, die dem Spiel angemessen war, und gingen als völlig verdienter 43:8 Sieger vom Platz.
So waren denn auch die Reaktionen der Sieger nach dem Spiel nahe an der Fassungslosigkeit. Sie hätten einen großen Kampf von Denver erwartet, sagte z.B. der MVP Malcolm Smith, doch da wäre nichts gekommen. Mit einem Sieg hätten sie ja gerechnet, aber nicht mit dieser Dominanz.
Und diese Dominanz machte diesen Super Bowl für den unparteiischen Betrachter zu einem der grauenvollsten Super Bowls aller Zeiten.
Danke Denver.

Scoring:

1.

2.

3.

4.

-

ges

Seahawks

8

14

14

7

-

43

Broncos

0

0

8

0

-

8

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