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Indianapolis
Chicago

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addai04Super Colts: Indianapolis Colts schlagen Chicago 29:17 in Super Bowl XLI

Im strömenden Regen von Miami erlebten die Indianapolis Colts den sonnigsten Moment ihrer Teamgeschichte. Angeführt vom starken Laufspiel um Joseph Addai (Bild) und Dominic Rhodes und einer Defensive, die fünf Ballverluste erzwang, besiegten die Colts die Chicago Bears mit 29:17 in Super Bowl XLI.

Indianapolis punktete durch die Luft, am Boden und durch die Defensive und erarbeitete sich 430 Total Yards gegen die hoch gelobte Verteidigung der Bears. Der Sieg machte Colts Head Coach Tony Dungy zum ersten afroamerikanischen Cheftrainer, der den Super Bowl gewinnen konnte.

Das 41. Endspiel der National Football League begann mit einem Paukenschlag. Devin Hester trug den Kickoff der Partie 92 Yards zum Touchdown zurück und wurde nach nur 14 Sekunden seinem Ruf als einer der gefährlichsten Spieler der NFL gerecht. Anschließend machte auch die zweite große Stärke der Bears – die Defensive – von sich reden. Chris Harris fing einen Pass von Colts Quarterback Peyton Manning kurz vor der Mittellinie ab. Es war bereits der siebte Interception Mannings in den diesjährigen Playoffs.

 

Nachdem der Angriff Chicagos kein Kapital aus dem Ballverlust Indys schlagen konnte, zeigte sich eine der besten Offensivformationen der NFL von ihrer besten Seite. Getragen von Mannings Pässen und guten Läufen von Running Back Joseph Addai marschierte Indianapolis sicher übers nasse Feld. Der Drive endete mit einem 53 Yard Touchdownpass Mannings – dem späteren MVP der Partie – auf Reggie Wayne. Der Receiver der Colts wurde von seinem Gegenspieler sträflich allein gelassen. Das beste Team der AFC verpasste anschließend aber den Ausgleich, als Hunter Smith den Snap beim Extrapunktversuch nicht unter Kontrolle bringen konnte. 7:6 für Chicago.

Es folgten 24 verrückte Sekunden. Gabriel Reid ließ sich den Ball beim anschließenden Kickoff aus den Händen schlagen und Tyjuan Hagler eroberte das „Ei“ für die Colts. Doch schon beim nächsten Spielzug gab Indy den Ball nach einem Fumble von Manning wieder ab. Thomas Jones bedankte sich für das Geschenk seiner Defensive mit einem 52 Yard Lauf. Drei Spielzüge später fand Rex Grossman Mushin Muhammad für einen 4 Yard Touchdowpass. Chicago erhöhte auf 14:6.

Die nächste Angriffsserie der Bears endete weniger erfreulich. Nach einem knallharten Hit von Bob Sanders verlor Cedric Benson den Ball, den Dwight Freeney für die Colts eroberte. Es folgten jedoch keine weiteren Punkte für Indianapolis im ersten Viertel. Die gab es erst nach 4:43 Minuten im zweiten Spielabschnitt. Adam Vinatieri, der Kicker der Colts, verkürzte den Rückstand seines Teams mit einem 29 Yard Fieldgoal auf fünf Zähler.

Angeführt von der Defensive, die in den Playoffs zu neuem Leben erwacht war, beherrschten die Colts die Begegnung zu diesem Zeitpunkt nach Belieben. Sechs der ersten sieben Angriffsserien der Bears endeten mit einem Ballverlust oder, ohne ein First Down erzielt zu haben. Ein 1 Yard Touchdownlauf von Dominic Rhodes Mitte des zweiten Viertels gab den Colts die erste Führung – 16:14.

Weniger als zwei Minuten waren in Halbzeit eins noch zu spielen, als die Kontrahenten wie schon rund 15 Minuten zuvor Fumbles austauschten. Erst ließ Bryan Fletcher von den Colts den Ball fallen. Sekunden später versagten Bears Center Olin Kreutz und Grossman die Nerven beim Snap. Punkte resultierten aus diesem Ballverlust allerdings nicht. Vinatieri verzog aus 36 Yards.

Nach der Halbzeitpause schlossen die Colts, die zuerst in Ballbesitz kamen, nahtlos an ihre Leistungen des zweiten Viertels an. Siebeneinhalb Minuten dauerte der erste Drive des Teams von Head Coach Tony Dungy. Neun der 13 Spielzüge liefen über Addai, der dabei 43 Yards erzielte. Am Ende sprang ein 24 Yard Fieldgoal durch Vinatieri heraus, welches Indianapolis Führung auf 19:14 erhöhte.

Die Antwort der Bears fiel wenig schlagkräftig aus. Zwar gelang Chicago der erste First Down seit Mitte des ersten Viertels. Doch danach ging es nur noch rückwärts. Grossman wurde von Anthony McFarland für einen Raumverlust von 11 Yards getackelt und musste anschließend bei einem Fumble, den er selbst eroberte, 11 weitere Yards Raumverlust hinnehmen. Indianapolis brachte hingegen drei weitere Punkte auf die Anzeigetafel. Dem 20 Yard Fieldgoal Vinatieris gingen unter anderem drei Läufe von Rhodes für 52 Yards voraus.

Erst ein kurzer Kickoff und eine Strafe gegen Indianapolis brachten die Bears wieder in aussichtsreiche Position. 14 Yards später wurde der Vorwärtsdrang Chicagos gestoppt und Robbie Gould verkürzte mit einem 44 Yard Fieldgoal auf 17:22 aus Sicht der Bears.

Zwölf Minuten vor Schluss schaffte die Defensive der Colts das, was der Offensive um Manning lange Zeit nicht mehr gelungen war. Cornerback Kelvin Hayden fing einen Pass Grossmans ab und trug den Ball 58 Yards zum Touchdown und der 29:17-Führung zurück. Der nächste Ballbesitz der Bears brachte den achten Ballverlust der Partie – und wieder nach einem Fehler Grossmans. Sanders fing den tiefen Pass des Chicagoer Quarterbacks an der eigenen 21 Yard Linie ab und trug ihn 39 Yards zurück in Richtung Bears Endzone.

Mehr benötigte Indianapolis nicht, um Super Bowl XLI für sich zu entscheiden. Chicagos letzte Versuche, sich gegen die Niederlage zu stemmen, ertranken im Regen von Miami.

Scoring:

1.

2.

3.

4.

-

ges

Colts

6

10

6

7

-

29

Bears

14

0

3

0

-

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