Pittsburgh schlägt Seattle in Super Bowl XL 21:10

13 Jahre musste Jerome Bettis (Bild) auf diesen Tag warten. Doch all die Schinderei hat sich ausgezahlt – und das direkt vor seiner Haustür. Bettis gewann in seiner Heimatstadt Detroit Super Bowl XL mit seinen Pittsburgh Steelers mit 21:10 gegen die Seattle Seahawks.

Die 40. Auflage des NFL-Finals hatte aber noch weitere Schlagzeilen zu bieten. So waren die Steelers das erste Team der NFL-Geschichte, das als Sechsplatzierter einer Conference den Super Bowl gewinnen konnte. Des Weiteren wurde Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger der jüngste Spielmacher, der einen Super Bowl gewonnen hat. „Big Ben“ spielt mit 23 Jahren erst seine zweite NFL-Saison.

Willie Parker erzielte mit einem 75-Yard Touchdown-Lauf beim zweiten Spielzug der zweiten Hälfte den längsten Touchdown-Lauf in der Super-Bowl-Historie. Zu sehen gab es diesen Rekord und alle anderen Spielzüge LIVE in der ARD und auf NASN.

Seattle, das das 26. Team war, das je den Super Bowl erreicht hat, machte einfach zu viele Fehler. Besonders die zwei verschossenen Fieldgoals von Josh Brown und die vielen fallen gelassenen Bälle schmerzten.

 

Zu Spielbeginn zeigten sich beide Teams leicht nervös. Seattle stolperte vorrangig über eigene Strafen. Pittsburgh kam erst gar nicht in Tritt. Doch langsam aber sicher erarbeiteten sich die Hawks eine immer bessere Feldposition. Die dritte Angriffsserie brachte dann beides, den ersten großen Aufreger des Spiels und die ersten Punkte der Begegnung. Nach einem langen Touchdown-Pass von Matt Hasselbeck auf Darryl Jackson jubelten die Seahawks bereits. Doch eine umstrittene Interference-Strafe gegen Jackson machte die Punkte zunichte. Drei Spielzüge später begnügte sich Seattle mit einem 47-Yard Fieldgoal von Kicker Josh Brown zur 3:0-Führung. Es waren noch 22 Sekunden im ersten Viertel zu spielen.

Für Pittsburgh lief es weiterhin katastrophal. Erst im zweiten Viertel erzielten die Steelers ihr erstes First Down. Die Freude hielt nicht lange. Denn kurz darauf folgte der erste Ballverlust. Michael Boulware fing einen langen Passversuch Ben Roethlisbergers an der 17-Yard-Linie der Hawks ab. Bei der nächsten Angriffsserie machten es „Big Ben“ und die Steelers besser, viel besser. Beim dritten Versuch und 28 Yards zu gehen improvisierte Roethlisberger in gewohnter Manier, tanzte einen Gegner aus, schaute und warf einen Pass an die 2-Yard-Linie der Seahawks.

Drei Spielzüge später ging Pittsburgh in Führung. Roehtlisberger täuschte eine Ballabgabe auf Jerome Bettis an und lief dann doch selbst. Er sprang und streifte die Endzone mit dem Ball. Eine Millimeterentscheidung. 7:3 für die Steelers kurz vor der Halbzeit. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause, da Seattles Kicker Brown ein 54-Yard Fieldgoal leicht verzog.

Halbzeit zwei begann mit einem Paukenschlag. Willie Parker, der Mann der Bettis beerben wird, zündete beim zweiten Spielzug den Turbo und erzielte einen 75-Yard Touchdown. Der längste erlaufene Touchdown in der Super-Bowl-Geschichte bedeutete die 14:3-Führung für Pittsburgh.

Und plötzlich schien das Spiel gekippt zu sein. Seattles Brown verschoss aus 50 Yards erneut ein Fieldgoal haarscharf. Pittsburgh übernahm und marschierte in sieben Spielzügen bis kurz vor die Hawks-Endzone. Doch Kelly Herndon verhinderte eine frühe Vorentscheidung. Er schnappte sich einen schlechten Wurf Roethlisbergers und trug ihn 74 Yards zurück. Zwei Spielzüge später fand Hasselbeck seinen Tight End Jeramy Stevens völlig frei in der Endzone für einen 16-Yard Touchdown-Pass. Mitte des dritten Viertels hatte Seattle auf 10:14 verkürzt.

Und wieder sah es nach einer Wendung der Ereignisse aus. Und wieder kam alles anders. Hasselbeck führte sein Team von der eigenen 2-Yard-Linie tief in die Hälfte der Steelers. Doch wieder stoppte eine Strafe nach einem gefangenen Pass von Stevens an Pittsburghs 1-Yard-Linie Seattles Angriffshunger. Wenig später warf Hasselbeck jedoch den ersten Interception der Playoffs.

Die Steelers schlugen nun eiskalt zu. Antwan Randle El, einst Quarterback am College, warf bei einem Trickspielzug einen 43-Yard Touchdown-Pass auf den MVP dieses Spiels, Hines Ward, und erhöhte die Führung auf 21:10. Zu spielen waren da noch etwas weniger als neun Minuten.

Pittsburgh beschränkte sich ab nun aufs Laufspiel. Seattles letzte, verzweifelte Aufbäumversuche brachten nichts mehr. Und so feierten die Steelers ihren fünften Super-Bowl-Titel.

Scoring:

1.

2.

3.

4.

-

ges

Seahawks

3

0

7

0

-

10

Steelers

0

7

7

7

-

21

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