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Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Montag, 22. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 16
flacco-joe-sbBeginnen wir die Spieltagrückschau mit einem Rätsel.
Und es ergab sich, daß zwei Quarterbacks gegeneinander antraten, von denen der eine von seinem Team reichlich beschenkt wurde und in Gold und Silber baden kann, während der andere um eine milde Gabe betteln muß.
Der eine hat einen Einhundertmillionendollarvertrag, der andere einen Einhunderttausenddollarvertrag.
Frage: welche der folgenden Statistiken gehört zu welchem Quarterback?
21 Vervollständigungen aus 50 Versuchen für 195 Yards, 2 Touchdowns, 3 Interceptions
20 Vervollständigungen aus 42 Versuchen für 185 Yards, 0 Touchdowns, 1 Interception
Hier kommt die Auflösung: Die obere Statistik gehört Ravens Quarterback Joe Flacco (Bild), die untere Houstons Case Keenum.
Keenum war letztes Jahr schon in Diensten der Texans und verlor alle acht Spiele, in denen er startete. In diesem Jahr wurde er gefeuert und hatte noch keinen Pass in einem NFL Spiel geworfen.
Als den Texans die Quarterbacks ausgingen, riefen sie Keenum an, ob er Zeit hätte?
Hatte er. Seit Montag trainierte er mit dem Team.
In seinem ersten Start seit Monaten gewann er endlich sein erstes Spiel. Natürlich mit tatkräftiger Unterstützung seiner Defense, die die Offense um den mal wieder ratlos vor sich hinspielenden Flacco unter immensen Druck setzte.
Das reichte für einen deutlichen 25:13 Sieg der Texans, die ihre minimalen Playoffchancen damit am Leben erhielten. Sie müssen gegen die Jaguars gewinnen, aber sie brauchen auch Niederlagen der Chargers und Ravens.
Für die Ravens, die mit einem Sieg ziemlich sicher in die Endzone eingezogen wären, wird es jetzt hart. Sie müssen gegen die Browns gewinnen und die Chargers müssen gegen die Chiefs verlieren. Doch beides ist möglich.

 

Dallas brauchte einen Sieg gegen Indianapolis, um die Division zu gewinnen.
Obwohl die Colts nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren hatten, da sie ihre Division schon gewonnen haben, wollten sie ihre Starter nicht schonen und Dallas Widerstand leisten.
Hat nicht geklappt.
Ein Trickspielzug bei einem Punt von der eigenen 19, der schiefging, läutete die Niederlage der Colts ein.
Receiver McDonald ließ einen perfekt geworfenen Paß von Punter Pat McAfee fallen, der zum neuen ersten Versuch gereicht hätte.
Kurz darauf stand es dann bereits 14:0 für Dallas, nach Tony Romos zweitem Touchdownpass des Spiels.
Und die Cowboys wären gut beraten, diesen Mann, der dieses Jahr in das Trikot mit dem Namen Romo auf dem Rücken geschlüpft ist, einen guten Vertrag zu geben. Lange hat ein Quarterback der Cowboys nicht mehr konstant so gut gespielt, wie dieser Unbekannte.
Seine Bilanz des Spiels: 18 von 20 für 218 Yards, 4 Touchdowns 0 Interceptions.
Da sah die Bilanz der Passyards- und Touchdown-Maschine der Colts viel schlechter aus, mit 15 von 21 für 126 Yards und 1 Touchdown.
Dallas ging mit einer 28:0 Führung in die Pause.
Mitte des dritten Viertels gestanden die Colts ihre Niederlage ein, nachdem Dallas mit 35:0 in Führung gegangen war, und sie setzten ihre Starter auf die Bank.
Kurz darauf schonten auch die Cowboys ihre Spitzenkräfte, zu denen auch DeMarco Murray gehörte. Der Running Back war erst am Montag an einem gebrochenen linken Ringfinger operiert worden, und trug den Ball trotzdem 22 mal für 58 Yards und 1 Touchdown.
In der „Müllzeit“ kam dann auch Indianapolis zu einem „Gnaden- Touchdown“.
Dallas gewann mit 42:7 unerwartet deutlich und sicherte sich die NFC East mit 11-4 Siegen.
Ob sie in den Playoffs eine Runde überstehen, bleibt abzuwarten.
Diese Frage stellt sich für Philadelphia nicht. Die Eagles haben keine Chance mehr auf die Playoffs.

Die Packers hatten auch in Tampa Bay große Probleme. Aaron machte wieder den Moses, denn wie Moses sein Volk jahrelang ziellos durch die Wüste führte, um das gelobte Land zu finden, führte Aaron Rodgers seine Offense über den Platz, ohne die Endzone zu finden.
Rodgers warf Pässe für 318 Yards, das Laufspiel steuerte 121 weitere Yards bei, und doch sprangen nur zwei Field Goals und zwei Touchdowns für Green Bay dabei heraus.
Diese 20 Punkte waren natürlich genug gegen Tampa Bay, die allerdings tatsächlich auch zu einem Field Goal kamen.
Doch die Packers werden sich denken: Hauptsache gewonnen.
Da auch die Lions in Chicago gewannen, haben beide Teams 11-4 Siege. Nächsten Sonntag spielen die beiden in Green Bay um den Gewinn der NFC North. Die Lions haben seit Urzeiten nicht mehr in Green Bay gewinnen können.
Apropos Urzeiten, die Uhrzeit für den Anstoß dieses Spiels ist auf 22:25 Uhr unserer Zeit verlegt worden.

Die Patriots waren wohl schon in Festtagsstimmung. Wie sonst ist es zu erklären, daß sie gegen die Jets nur 17:16 gewonnen haben?
Dieser Sieg reichte, um in der ersten Runde der Playoffs spielfrei zu haben.

Ein „Quasi“-Endspiel gab es New Orleans. Der Verlierer hatte keine Chancen mehr auf die Playoffs. Das war den Falcons und den Saints klar.
War es den Saints wirklich klar?
So wie sie auftraten eher nicht.
Zwar gingen sie direkt zum Beginn des Spiels in Führung, als Saunders den Kickoff der Falcons bis an deren eins zurücktrug und Mark Ingram anschließend den Ball in die Endzone trug, doch das war es.
Die Defense spielte mal wieder so schlecht, daß Head Coach Sean Payton seinen Defensive Coordinator Rob Ryan am Liebsten aus dem Stadion geprügelt hätte, wie man seine Gesicht ansah, doch er mußte sich auch an die eigene Nase fassen.
Als Leiter der Offense hatte er keinen Plan, wie er die gar nicht mal so gute Defense der Falcons hätte übertrumpfen können.
Erst im letzten Viertel kamen die Saints zu einem weiteren Touchdown, einem Paß über vier Yards von Brees auf Graham.
Da hatte Atlanta allerdings schon 20 Punkte. Doch der Anschluß war geschafft.
Kurz darauf zogen die Falcons auf 23:14 davon und die Saints hätten noch zweimal punkten müssen, um noch zu gewinnen.
Das war an diesem Tag nicht zu schaffen. Saints Quarterback Drew Brees leistete sich Sekunden vor Spielende seinen zweiten Interception, den Osi Umenyiora so was von gemütlich über 69 Yards zum 30:14 zurücktrug, daß man es als Provokation hätte ansehen können.
Da die Panthers ihr Heimspiel gegen die Browns gewannen, kommt es in der NFC Graus nächsten Sonntag zu einem echten Endspiel.
Der Sieger des Spiels Carolina (6-8-1) at Atlanta (6-9) wird die Division gewinnen und Heimrecht in einem Playoffspiel haben.
Im Spiel Clevelands in Carolina verletzte sich Browns Quarterback-Clown Johnny Manziel am Bein und blieb am Boden liegen. Daraufhin klatschten und johlten viele Fans im Stadion hämisch.
Panthers Quarterback Cam Newton sagte anschließend, daß diese Fans keine Klasse hätten. Wenn sich jemand verletzt, wäre das niemals ein Grund zur Freude, meinte Newton, der erst vor zwei Wochen einen Autounfall hatte und sich dabei am Rücken verletzte.

Wie hat es dieses Vögelchen geschafft, in die Playoffs zu kommen?
Diese Frage stelle ich mir jedesmal, wenn ich die Cardinals sehe. Auch gestern konnte diese Frage nicht beantwortet werden.
Die Defense hatte der Offense der Seahawks nichts entgegenzusetzen und wurde teilweise schwindelig gespielt. Die Offense, zugegeben mit dem dritten Quarterback, nun ja, welche Offense?
Seattle gewann locker mit 35:6 und beide Teams sind jetzt mit 11-4 an der Spitze der NFC West und beide haben die Playoffs erreicht.
Arizona spielt nächste Woche in San Francisco und die Seahawks empfangen die Rams.
Wenn Seattle sein Spiel gewinnt, dann haben sie in allen Playoffspielen Heimrecht.

Die Bengals werden heute noch gegen Denver verlieren, doch für NBC ist bereits klar, daß das Spiel der Bengals in Pittsburgh das Sunday Night Spiel ist.
Durch einen 20:12 Erfolg über die Chiefs haben sich die Steelers die Playoffs gesichert. Sie haben jetzt 10-5 Siege, die Bengals 9-4-1.
Sollte Cincinnati heute Nacht gegen die Broncos gewinnen, wären sie sicher in den Playoffs. Sollten sie verlieren, käme es auf das letzte Spiel an. Sollten sie das gegen Pittsburgh gewinnen, wären sie in der Endrunde. Sollten sie verlieren, hätten sie Urlaub.

Urlaub haben die Dolphins. Obwohl sie 37:35 gegen Minnesota gewannen, haben sie keine Chance mehr auf die Playoffs.

Auch die Bills können zur Büffeljagd aufbrechen. Sie verloren 24:26 in Oakland und damit verschwanden ihre geringen Chancen auf ein Weiterkommen endgültig.

Kurzberichte
Obwohl der Fisch mal wieder ertränkt wurde, bleibt Joe Philbin auch 2015 Head Coach im Miami.
Das gab Teambesitzer Stephen Ross direkt nach dem Sieg über Minnesota bekannt.
Philbins Vertrag läuft noch ein Jahr, und Ross wird ihn nicht vorzeitig beenden, teilte er der Presse mit.

Die Raiders gaben bekannt, daß sie den Mietvertrag mit dem Stadion in Oakland um ein Jahr verlängern werden. Die Unterschrift soll noch in dieser Woche erfolgen.

Die Leistung von Chargers Quarterback Philip Rivers im Sieg gegen die 49ers kann man gar nicht hoch genug bewerten.
Drei Tage vor dem Spiel hatte er einen Bandscheibenvorfall, und sich damit überhaupt bewegen zu können, ist unglaublich.
Ein Spiel in der NFL damit zu bestreiten und zu gewinnen, ist unvorstellbar.
Dennoch ist es ihm gelungen. Dabei hat er selber am Freitag noch daran gedacht, nicht zu spielen.
Wie es heißt, muß er nach der Saison operiert werden, wann auch immer das sein mag, denn die Chargers können noch in die Playoffs kommen.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 16 - Thursday Night Football
griffiniii-robert7
Da muß man sich durch eine komplette Saison quälen um endlich einmal zwei gute Spiele in Folge zu sehen zu bekommen.
Die beiden Samstagsausgaben des Donnerstagsspiels waren zwei echte Kracher.
Die Nacht begann mit dem Spiel der beiden unterschiedlichen Divisionsrivalen aus der NFC East, den 9-5 Eagles und den 3-11 Redskins.
Alle Cowboysfans drückten den Rothäuten die Daumen, denn die Playoffhoffnungen der Kuhtreiber lagen teilweise in deren Händen.
Und das Spiel verlief, wie man es von einem ordentlichen Match zweier Divisionsrivalen erwarten kann. Tabellenstände sind da meistens unwichtig.
Für die Redskins ging es darum, die Saison mit Stolz Zuende zu führen, und einem Playoffkandidaten ein Bein zu stellen.
Das gelang dann auch.
Man kann nicht sagen, daß die Redskins gut gespielt hätten, aber sie hielten mit. Zur Halbzeit stand es nur 14:10 für Philadelphia.
Doch in der zweiten Halbzeit kämpften die Redskins sich nach vorne. Sie gingen ihrerseits mit einer 24:21 Führung ins letzte Viertel.
Der Ex-Eagles Wide Receiver DeSean Jackson zeigte seinem alten Head Coach Chip Kelly, warum er ihn mal besser nicht hätte gehen lassen. Jackson fing vier Pässe für 126 Yards. Zwar fing er keinen Touchdownpass, aber das schmälert seine Leistung nicht im Geringsten.
Sein Quarterback Robert Griffin III (Bild) vervollständigte 16 seiner 23 Pässe für 220 Yards, ohne Touchdown aber mit 1 Interception.
Für die Touchdowns der Redskins sorgten die Running Backs Alfred Morris (1) und Darrell Young (2).
Bei den Eagles zeigte Quarterback Mark Sanchez ein hervorragendes Spiel. 37 vervollständigte Pässe aus 50 Würfen für 374 Yards sind persönliche Bestmarken für ihn. 2 Touchdowns sprangen dabei heraus. Doch der eine Fehlpass, der noch folgte, besiegelte das Schicksal seiner Mannschaft. 1:31 Minuten waren noch zu spielen, als Cornerback Bashaud Breeland einen Pass von Sanchez abfing.
Kluges Zeitmanagement und geduldiges Laufspiel brachten die Redskins 10 Sekunden vor Spielende zu einem Field Goal von Keith Forbath aus 26 Yards zum 27:24.
Forbath vergeigte es dann fast noch beim anschließenden Kickoff, als er den Ball nur 15 Yards weit schoß.
Philadelphia kam an der Mittellinie noch mal an den Ball und hatte noch drei Sekunden auf der Uhr. Doch der Ave Maria Pass von Sanchez wurde in der Endzone zu Boden geklatscht.
Und so waren es die individuellen Fehler der Eagles, die für eine letztlich verdiente Niederlage sorgten.
Sanchez verlor zweimal den Ball, einmal ohne seine Schuld, das zweite Mal kurz vor Spielende war es dann mal wieder seine Schuld.
Und Kicker Codey Parkey hatte zwei machbare Field Goal Versuche rechts neben die Stangen gesetzt. Dazu kamen 13 Strafen für 102 Yards, und da wird es dann auch schwer ein 3-11 Team zu besiegen.
Die Eagles sind jetzt 9-6 und müssen auf Ausrutscher der Cowboys hoffen. Die Redskins sind 4-11 und warten auf große Weihnachtsgeschenkkörbe aus Detroit und Dallas. Detroit hat nämlich durch die Niederlage Philadelphias einen Playoffplatz sicher.
Dallas kann sich heute Abend eine Niederlage gegen Indianapolis leisten, ohne bereits eliminiert zu sein. Allerdings müssen sie am letzten Spieltag noch in Washington antreten, und daß das kein sicherer Sieg ist, das wissen sie jetzt.
Die Eagles können nur noch in die Playoffs kommen, wenn Dallas seine beiden letzten Spiele verliert und Philly gegen die Giants gewinnt.

Ähnlich war es auch im zweiten Spiel. Ein Team, das keine Chancen mehr auf die Playoffs hatte (San Francisco), gegen die Chargers, die zwar noch Hilfe brauchen, um weiterzukommen, die aber noch Chancen hatten.
Und San Francisco begann das Spiel, als ginge es auch für sie noch um etwas. Die 49ers wollten beweisen, daß sie besser sind, als es der Tabellenstand aussagt.
Mit einer sicheren 28:7 Führung gingen sie in die Pause. Das Spiel schien entschieden. Chargers Quarterback Philip Rivers merkte man an, daß er Probleme mit seinem Rücken und den Rippen hatte. Er bekam nicht den nötigen Druck hinter seine Würfe und hatte sich bereits zwei Interceptions geleistet. Ein weiterer sollte im zweiten Durchgang noch folgen.
Die Niners mussten das Spiel nur noch über die Runden schaukeln um dem Heimpublikum einen der in dieser Saison seltenen Heimsiege zu schenken.
Doch im Zeichen des sichergeglaubten Sieges ging dann alles schief. Noch im dritten Viertel kämpfte sich San Diego auf 21:28 heran.
Der längste Touchdownlauf von 49ers Quarterback Colin Kaepernick sorgte noch vor Ende dieses Viertels für die 35:21 Führung. 90 Yards war Kaepernick zu Fuß in die Endzone der Chargers unterwegs und wurde dabei nicht von einem Verteidiger berührt.
35:21 15 Minuten vor Schluß. Das kann man verteidigen.
Doch die Chargers, speziell Quarterback Rivers, bäumten sich auf, die 49ers bauten ab. Und so kam es 29 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum 35:35 Ausgleich, durch einen Pass über 11 Yards von Rivers auf Malcolm Floyd.
Verlängerung.
SF bekam den Ball zuerst. Im zweiten Spielzug verlor Wide Receiver Quinton Patton den Ball nach einem Lauf über 20 Yards an der 45 der Chargers.
San Diego kam bis an die 22 der 49ers und entschied sich bereits im zweiten Versuch zu einem Field Goal Versuch. Der Kick von Nick Novak saß und sicherte den 38:35 Sieg.
Mit 9-6 Siegen sind die Chargers noch im Playoffrennen, können es aber nicht mehr aus eigener Kraft in die Endrunde schaffen.

Kurzberichte
Die Patriots nahmen Julian Edelman nicht mit nach New York. Der beste Receiver des Teams kann wegen einer Gehirnerschütterung nicht gegen die Jets mitmischen.
Head Coach Belichick gab bekannt, daß auch Running Back LeGarrette Blount (Schulter) und Cornerback Kyle Arrington (Oberschenkel) nicht spielen können.

Panthers Quarterback Cam Newton wird starten. Das gab Head Coach Ron Rivera am Samstagabend bekannt.

Die NFL erteilte Los Angeles eine klare Abfuhr.
Commissioner Roger Goodell sagte, daß 2015 kein Team in die Stadt der Engel umziehen wird.

Samstag, 20. Dezember 2014

Kurzberichte
dalton-andy6„Ich glaube, wir haben Angst vor der Dunkelheit,“ antwortete Bengals Defensive End Wallace Gilberry auf die Frage, warum seine Mannschaft zur Hauptsendezeit so grauenvoll ist?
Seit Andy Dalton (Bild) Quarterback der Bengals ist, sind sie bei Sunday, Monday und Thursday Night Spielen 2-6.
Bei seinem letzten Auftritt in einem Primetimespiel, ein 3-24 gegen die Browns, hatte der Quarterback die schlechteste Passerwertung aller Zeiten, 2 von 158,3 möglichen Punkten.
Doch die Angst des Quarterbacks vor der Dunkelheit alleine kann es nicht sein, denn dreimal spielten die Bengals in den Playoffs im Hellen vor landesweitem Publikum in den Playoffs und da ist Cincinnati 0-3.
Dalton scheint also Bammel vor den vielen TV-Zuschauern zu haben, die ihn beobachten.
Peyton Manning ist in Monday Night Spielen 13-4 und 8-0 gegen die Bengals.
Da könnte man glatt auf den Gedanken kommen, daß das nächste Monday Night Spiel für die Broncos leichtes Spiel wird.
Und Cincinnati wird den Albtraum vor der Weihnacht erleben.

„Ich bin schon recht blind,“ gab Eddie Lacy zu.
Der Running Back der Packers ist stark kurzsichtig. Seit einiger Zeit verträgt er seine Kontaktlinsen nicht mehr.
Eine Brille, so wie Eric Dickerson damals, möchte er aber nicht tragen, das wäre ihm zu altmodisch, meinte er. Also wird er es am Sonntag noch mal mit den Linsen versuchen. Bleibt zu hoffen, daß er sie verträgt.
Mal sehen, ob er sonst nach Gehör spielen muss?

Der Pro Bowl ist ausverkauft.
Auf Hawaii war das oft nicht der Fall, aber auf dem Festland sind jetzt nur noch wenige Tickets erhältlich.
Gerade die Saisonkarteninhaber der Cardinals hätten viele Eintrittskarten für das Spiel der Besten gegen die Besten gekauft, heißt es.
Der Pro Bowl findet eine Woche vor dem Super Bowl statt. Beide Spiele werden in Glendale, Arizona ausgetragen.

Die Seahawks verlängerten den Vertrag mit Cliff Avril.
Der Defensive End unterschrieb für weitere vier Jahre und $28,5 Millionen.

Die Kasse der NFL wurde in dieser Saison durch Strafzahlungen der Spieler nicht gerade üppig gefüllt. Und auch in Woche 15 blieb die Liga wieder weit von den in den letzten Jahren gewöhnten $100.000 entfernt.
Browns Linebacker Barkevious Mingo musste $16.537 Zahlen, weil er Bengals Quarterback Andy Dalton in der Nackenregion getroffen hatte.
Titans Defensive Tackle Jurrell Casey musste $8.268 zahlen, weil er Jets Quarterback Geno Smith gegen den Helm geschlagen hat.
Spitzenzahler war Santana Moss.
Der Wide Receiver der Redskins war unglaublich angefressen davon, daß die Schiedsrichter einen in seinen Augen korrekten Touchdown von Robert Griffin III
nicht gaben.
Was er davon hielt, ließ er die Schiedsrichter in blumigen Worten wissen. Das gefiel denen gar nicht, und sie stellten Moss vom Platz.
Der Liga war diese wohlgewählte Auswahl an unflätigen Worten $22.050 wert.

Der Lazarettreport
Die Redskins setzten Safety Brandon Meriweather mit einer Zehenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Steelers werden wohl ohne Troy Polamalu in das wichtige Spiel gegen die Chiefs gehen müssen.
Der Safety ist am Knie verletzt und sein Einsatz ist höchst fraglich.

Vikings Rookie Linebacker Anthony Barr muß am Knie operiert werden. Für ihn ist die Saison beendet.

Freitag, 19. Dezember 2014

Kurzberichte
harbaugh-jim3„Kein Kommentar,“ lautete der Kommentar von Jim Harbaugh, auf die Frage nach seinem möglichen Wechsel zu den Michigan Wolverines.
Ein Jahr hat er in seinem $25 Millionenvertrag mit den 49ers noch vor sich, doch wie es heißt, wären die Cluboberen nicht wirklich traurig, wenn der Head Coach gehen sollte.
Doch Harbaugh möchte nur über seinen Job reden, den er momentan ausübt, und das ist Head Coach der San Francisco 49ers.
Die Niners haben zum ersten Mal unter Harbaughs Führung die Playoffs verpasst. Da hatte jeder, der mit dem Team zu tun hat, ganz anderes im Sinn.
7-7 Siege stehen zur Zeit auf dem Konto. Harbaugh möchte das Team wenigstens zu einem positiven Sieg-Niederlagen Verhältnis führen, in seinen letzten Tagen in der Stadt in der Bucht.
Ob es wirklich seine letzten Spiele als Trainer einer Stadt in der Bucht sein wird?
Die Oakland Raiders, auf der anderen Seite der Brücke haben auch Interesse an Harbaugh, wie man hört.
Aber eins scheint sicher, Jim Harbaughs Zeit in San Francisco dürfte, trotz all seiner Erfolge, vorbei sein.

Es gibt Menschen, die eine komplett gestörte Wahrnehmung ihrer selbst haben.
So ein Mensch scheint Michael Vick zu sein.
Der Quarterback, der zur Zeit bei den Jets unter Vertrag ist, hält sich immer noch für einen Starter in der NFL. Er glaubt, daß er ein Quarterback ist, um den herum man eine Mannschaft aufbauen könnte.
Die Redskins wären seiner Meinung nach ein Team, das ihn verpflichten sollte, damit er es in die Playoffs führen kann.
Was auch immer Michael Vick schluckt... Hände weg davon, es scheint einem nicht gut zu bekommen.

Es gibt Menschen, die eine komplett gestörte Wahrnehmung ihrer selbst haben.
So ein Mensch scheint Jay Cutler zu sein.
Der Quarterback der Bears war geschockt, als er davon erfuhr, daß er auf die Bank gesetzt wurde. Das, so meinte er, hätte er nicht kommen sehen.
Und daß seine Zeit in Chicago beendet sein könnte, glaubt Cutler auch nicht. Er würde gerne bei den Bears bleiben, wo er viele Freunde im Team hätte und er sich wohlfühlt.
Daß er als Starter demontiert wurde, hätte ihn sehr getroffen.
Doch nächstes Jahr würden er und Head Coach Mark Trestman eine bessere Saison abliefern. Trestman wäre ein toller Quarterback Coach.
Was auch immer Jay Cutler schluckt... Hände weg davon, es scheint einem nicht gut zu bekommen.

Die Seahawks verlängerten den Vertrag mit KJ Wright.
Der Linebacker unterschrieb für weitere vier Jahre und $27 Millionen.

Der Lazarettreport
Nach dem Donnerstagstraining wuchs der Optimismuslevel von Panthers Head Coach Ron Rivera etwas an.
Er meinte, daß ein Einsatz von Quarterback Cam Newton absolut möglich wäre. Newton nahm voll am Training teil und zeigte keine Anzeichen einer Verletzung.
Nach dem Autounfall des Quarterbacks letzte Woche, bei dem er sich am Rücken verletzte, stehen die Zeichen also auf „Go“.
Wichtig wäre er für das Team, geht es doch noch darum die schlechteste Division in der Geschichte der NFL zu gewinnen.

Die Chargers rechnen damit, daß Philip Rivers gegen die 49ers spielen kann. Der Quarterback ist an den Rippen und am Rücken verletzt.
Am Donnerstag konnte er aber voll am Training teilnehmen.

Peyton Manning musste am Donnerstag das Training abbrechen.
Der Quarterback der Broncos hatte Schmerzen im Oberschenkelmuskel.
Bereits gegen die Chargers behinderte ihn diese Verletzung, zusätzlich zu einer Erkältung, die ihn vor dem Spiel die halbe Nacht wachhielt.
Denver spielt erst am Montag gegen die Bengals. Bis dahin, so hofft Manning, wäre die Zerrung abgeklungen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Abschied auf Raten
cutler-jay-ohjehNiemand hat es letztes Jahr verstanden, warum die Chicago Bears einem bestenfalls durchschnittlichen Quarterback einen exorbitanten Vertrag gaben.
Niemand!
Und heute bereuen sie es zutiefst, daß sie so dumm waren.
Head Coach Trestman, der auch nur bedingt NFL-tauglich zu sein scheint, jedenfalls hat das Kapitel Jay Cutler (Bild) abgeschlossen. In den letzten beiden Spielen soll Jimmy Clausen als Starter auflaufen. Clausen ist nun wirklich keine Offenbarung als Quarterback, aber schlechter als Cutler kann er auch nicht spielen.
Trestman selber dürfte auch um seinen Job bangen. Clausen dürfte aber nicht der sein, der den Head Coach retten kann.
Cutler führt 2014 mit 18 Interceptions diese wenig beliebte Sektion der Statistik an, vor einem gewissen Blake Bortles von den Jaguars, der nur 17 geworfen hat. Nimmt man die Fumbles dazu, bringt es Cutler auf 24 Ballverluste.
In neun Saisons brachte Cutler es auf 130 Interceptions, 14.4 pro Saison. Dennoch sahen die Verantwortlichen, allen voran Head Coach Trestman, Championship Potential in dem oft völlig unbeteiligt und lustlos wirkenden Quarterback. Deshalb wollten sie ihn unbedingt halten und machten ihn zu einem weiteren völlig überbezahlten Einhundertmillionendollarmann.
Doch wenn man Cutlers Vertrag seziert, kommt zutage, daß es für Chicago gar nicht so schlimm wird, wenn sie den Quarterback nach dieser Saison feuern. Zwar hat er einen Siebenjahresvertrag über $126 Millionen bekommen, aber bei der Garantiesumme sieht das etwas anders aus. Wenn man alles zusammennimmt, dann müssen die Bears Cutler 2015 nur $15,5 Millionen zahlen und wären aus dem größten Fehler der Vereinsgeschichte glimpflich herausgekommen.
Wie man hört, sind sie bereit, diesen Preis zu zahlen, um den mittlerweile 31 Jahre alten Fehler loszuwerden.
Trestman wurde extra deswegen angeheuert, weil man glaubte in ihm einen Quarterback-Flüsterer zu haben, der Cutler auf die richtige Spur führen könnte.
Auch das war ein Fehler.
Wird auch der am 29.12.14 korrigiert werden?

Kurzberichte
Die 49ers feuerten Ray McDonald.
Nachdem die Polizei von San Jose am Mittwoch Ermittlungen wegen Sexueller Gewalt gegen den Defensive End aufgenommen hat, trennten sich die Niners von ihm.
Die Nachricht über die Ermittlungen erreichten die 49ers um 10:45 Uhr Vormittags, als General Manager Trent Baalke und der Vorsitzende Jed York sich mit Head Coach Jim Harbaugh in dessen Büro aufhielten
Nachdem sie die Info erhielten, berieten sie nur kurz und informierten die NFL, daß sie McDonald gefeuert hätten. Danach informierten sie den Spieler und dessen Agenten über ihren Schritt. Innerhalb von 45 Minuten war alles erledigt.
Es wird schon spekuliert, daß McDonalds Zeit in der NFL abgelaufen ist.

Auch für Head Coach Jim Harbaugh könnte die Zeit bei den 49ers und in der NFL abgelaufen sein.
Ihm liegt ein $48 Millionen-Angebot eines Colleges vor, heißt es.
Michigan soll dem Head Coach einen Sechsjahresvertrag angeboten haben, damit er die Wolverines trainiert.
$8 Millionen pro Jahr sind etwa eine Million mehr, als der bisher bestbezahlte College Head Coach kassiert, Alabamas Nick Saban.
Bei den 49ers verdient Harbaugh nur $5 Millionen pro Jahr.
Da dürfte er nicht viel zu überlegen haben.

Der Lazarettreport
Die Patriots setzten Rookie Defensive End Dominique Easly mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste.

Die Eagles werden am Sonntag ohne Trent Cole gegen die Redskins antreten. Der Linebacker wurde an einer Hand operiert.

DeMarco Murray hat am Mittwoch mit den Cowboys trainiert.
Der Running Back wurde erst am Montag an einem gebrochenen Knochen in der linken Hand operiert.
Ob er allerdings tatsächlich am Sonntag gegen die Colts spielen wird, ist damit natürlich noch nicht entschieden.

Ron Rivera kann noch nicht sagen, wer als Starter in das Spiel gegen Cleveland gehen wird, Quarterback Derek Anderson oder Cam Newton.
Newton trainiert nach seinem Autounfall wieder voll mit und da es noch um den Gewinn der NFC Graus geht, wird er natürlich gebraucht. Rivera will aber die Gesundheit Newtons nicht riskieren.
Anderson und Newton teilten sich die Arbeit mit der ersten Offense.
Mal sehen, wofür Rivera sich entscheidet?

Die besten Spieler der Woche 15

AFC
OFFENSE: RB JEREMY HILL, CINCINNATI BENGALS
25 Läufe für 148 Yards, 2 Touchdowns
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB AQIB TALIB, DENVER BRONCOS
1 Interception, 8 Tackles, 3 abgewehrte Pässe
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-RB DE’ ANTHONY THOMAS, KANSAS CITY CHIEFS
8 Puntreturns für 156 Yards, darunter 1 Touchdown über 81 Yards
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR DEZ BRYANT, DALLAS COWBOYS
6 gefangene Pässe für 114 Yards, 3 Touchdowns
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S GLOVER QUIN, DETROIT LIONS
3 Tackles, 1 Interception, den er über 56 Yards zurücktrug
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K CHANDLER CATANZARO, ARIZONA CARDINALS
4 von 4 Field Goals
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Kurzberichte
gates-antonio2Die Chargers bleiben 2015 in San Diego.
Das Team gehört ja zu den heißen Kandidaten für einen Wechsel nach Los Angeles. Doch 2015 werden sie ihre Austrittsklausel nicht ziehen. Das gab Präsident Dean Spanos am Dienstag bekannt.
Seit 2007 haben die Chargers das vertraglich zugesicherte Recht, den Mietvertrag mit dem Qualcomm Stadion kurzfristig zu kündigen.
Bis zum 1. Februar hätten sie Zeit gehabt, ihre Entscheidung zu treffen, die sie $17,6 Millionen gekostet hätte.
Das Qualcomm Stadion wurde 1967 errichtet und ist heute das unmodernste Stadion aller NFL Teams. Seit 14 Jahren kämpft die Clubführung dafür, daß in San Diego ein neues, hypermodernes, Super Bowl taugliches Stadion gebaut wird, doch bisher vergebens. Spanos hat die Hoffnung jedoch noch nicht aufgegeben. Er möchte in San Diego bleiben, in einem neuen Stadion.
Bleiben noch die Oakland Raiders und die St. Louis Rams. Die beiden dürfen ihre Stadien nach der Saison 2014 verlassen, ohne den Betreibern auch nur einen weiteren Dollar zu schulden.
Und L.A. Erfahrung haben ja beide Teams. Sie haben bereits in der Stadt der Engel gespielt... damals... im letzten Jahrtausend.

Ein Fan der Saints wurde in Chicago verhaftet.
Richard Kohnke und einige andere Fans saßen auf Plätzen, die für den Vorsitzenden der Bears, George McCaskey, reserviert waren.
Auf die höfliche Bitte McCaskeys, die Plätze zu verlassen, reagierten die Saints-Fans nicht. Als der Vorsitzende davonging, um den Sicherheitsdienst zu holen, sprang Kohnke auf und schubste McCaskey von hinten.
Das sah ein Bears-Fan und schubste seinerseits Kohnke. Darauf entbrannte eine wüste Rangelei.
Kohnke wurde des Stadions verwiesen und wegen tätlichen Angriffs angezeigt.
Ein weiterer unrühmlicher Vorfall eines Saints-Fans, nach der Sache im Heimspiel gegen die Bengals, als ein Saints-Fan einer jungen Frau den Ellenbogen ins Gesicht stieß, um an einen Ball zu kommen, den ein Spieler der Bengals ihr zuwarf.

Aaron Rodgers ist sehr angefressen, wegen des „Stinkers“ letzten Sonntag.
Der Quarterback der Packers ist auf klarem Kurs zum MVP der Saison gewählt zu werden. Doch in Buffalo hatte er das schlechteste Spiel seiner NFL Karriere.
40,5% vervollständigte Pässe, eine Passerwertung von 34,3 und 25 unvollständige Pässe sind persönliche Minusrekorde.
Er stellt an sich selber hohe Ansprüche, wie er in seiner wöchentlichen Radiosendung sagte. Das, so fuhr er fort, wäre nicht das, was er von sich selber jemals erwartet hätte.
Er weiß, daß er besser spielen kann, und er wird wieder besser spielen, wenn ihn seine Receiver nicht im Stich lassen. Sieben perfekt geworfene Bälle hatten sie am Sonntag nicht gefangen. Rodgers sagte, daß er in fünf Jahren noch nicht erlebt hätte, daß Jordy Nelson einen Ball hätte fallenlassen. Das war ein perfekter Paß, der zu einem 94 Yards Touchdown hätte führen können, da Nelson nur noch sattes grün vor sich hatte.
Doch R-E-L-A-X Packers Fans.
Am Sonntag wird sich die Offense der Packers gegen den 2-12 Lachschlager aus Tampa Bay das nötige Selbstvertrauen wieder zurückholen.
Und es ist allemal besser, jetzt noch ein Spiel zu verlieren, als im Januar, in den Playoffs.

Der Lazarettreport
Die Redskins setzten Quarterback Colt McCoy mit einem verrenkten Hals auf die Verletztenliste.
Damit wird wohl Robert Griffin III die Redskins in die spannenden Spiele um den ersten Platz in der Draft führen.

Die Ravens setzten Rookie Running Back Lorenzo Taliaferro mit einer Fußverletzung auf die Verletztenliste.

In der Niederlage gegen die Broncos zog sich Chargers Wide Receiver Keenan Allen ein gebrochenes Schlüsselbein und eine Verletzung an einem Knöchel zu.
Noch setzte das Team ihn nicht auf die Verletztenliste. Doch in der regulären Saison wird er nicht mehr spielen können. Und ob die Chargers im Januar noch dabei sind???

Wer kann es kaum noch abwarten, bis das „Game of the Weak“ zwischen den Titans und den Jaguars am Donnerstag endlich losgeht?
Gute Nachrichten für Jaguars Fans: in diesem mit Spannung erwarteten Showdown zweier Spatzenteams kann Blake Bortles wohl wieder mitspielen.
Blake Wer?
Blake Bortles, Quarterback, er hatte wohl eine Knöchelverletzung, die anscheinend verheilt ist.

Cardinals Defensive Back Tyrann Mathieu weiß, was die Stunde geschlagen hat. Zwar ist sein Team schon in den Playoffs, aber es geht noch um das Heimrecht in allen Endrundenspielen.
Deshalb will er trotz seines gebrochenen Daumens mitmischen, wenn es gegen die Seahawks geht.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Dallas am Ar... Ende?
murray-demarcoWerden die Dallas Cowboys nach einer unerwartet guten Saison nach 1.687 Yards brutal gestoppt?
Der unerwartete Superstar des Teams, Running Back DeMarco Murray (Bild), musste am Montag an einem gebrochenen Ringfinger an der linken Hand operiert werden.
351 mal lief Murray in dieser Saison und erzielte dabei 1.687 Yards und 11 Touchdowns. Seine fünf Fumbles sind zwar der Höchstwert unter den Running Backs, dennoch ist Murray für den weiteren Saisonverlauf der Cowboys, der dieses Jahr tatsächlich in die Playoffs führen könnte, unverzichtbar.
Noch ist Teambesitzer Jerry Jones optimistisch. Noch geht er davon aus, daß Murray kein Spiel verpassen wird. Aber natürlich wird ein Gips an der Hand den Running Back sehr einschränken.
Die Schmerztoleranzgrenze für Murray scheint recht hoch zu sein, denn selbst nachdem er sich im Spiel eggen Philadelphia verletzte, spielte er noch weiter.
Dallas führt die NFC West an, doch sollten sie am Ende Punktgleich mit Philadelphia sein, dann wären die Eagles im Vorteil. Die Cowboys müssen also beide Spiele noch gewinnen, da Philadelphia zwei Freispiele hat.
Während die Cowboys am Sonntag gegen die Colts antreten müssen und danach in Washington, spielen die Eagles in New York gegen die 5-9 Giants und dann in Washington gegen die 3-11 Redskins.
Colts Head Coach Pagano hat bereits angekündigt, seine Starter nicht zu schonen, obwohl Indianapolis die AFC South gewonnen hat.
Dallas hat also zumindest einen echten Gegner vor sich.
Sollte Murray ausfallen, wovon eigentlich auszugehen ist, dann werden Joseph Randle und Lance Dunbar die Bälle, die Last und die Verantwortung tragen.

Monday Night Football
Das Leben ist ungerecht. Da trafen in der letzten Nacht zwei 5-8 Teams aufeinander und die Voraussetzungen konnten unterschiedlicher nicht sein.
Während die 5-8 Saints mit einem Sieg die Tabellenspitze in der NFC Graus übernehmen konnten, waren die Bears bereits vor dem Anpfiff aus dem Playoffrennen.
Voraussetzungen für ein gutes Spiel also. Die Saints mussten etwas tun, um zu gewinnen, die Bears konnten vor eigenem Publikum zeigen, daß sie nicht ganz so erbärmlich sind, wie ihnen nachgesagt wird.
Doch nur New Orleans machte ernst. Den Bears waren die Fans im eigenen Stadion völlig egal. Lustlos, Emotionslos, Hilflos, Kopflos, Antriebslos wollten sie nur eins, schnell wieder ins warme gemütliche Heim.
Und die Fans, die gekommen waren um ihr Team noch anzufeuern, wurden schnell leiser wenn die Saints am Ball waren, und lauter, wenn sie ihre eigene Offense, berechtigterweise, ausbuhten.
ESPN Analyst Jon Gruden war fassungslos darüber, wie unglaublich schlecht Bears Quarterback Jay Cutler spielte.
Cutler hielt die Fragen nach seiner Unfähigkeit, in der Pressekonferenz nach dem Spiel, genau eine Minute aus, dann verließ er sichtlich angefressen das Podium.
Die Saints waren im eiskalten, feuchten Chicagoer Winter nun wirklich nicht unschlagbar. Doch die Bears haben die Saison bereits aufgegeben. Davon, die Saison wenigstens noch mit Stolz Zuende zu spielen, war nicht die Spur zu spüren.
New Orleans kam so zu einem viel zu leichten 31:15 Sieg und 6-8 Siegen.
Damit überholten sie die Panthers wieder, die mit 5-8-1 wieder auf Platz zwei zurückfielen.
Noch können diese beiden, und auch die 5-9 Falcons, die Division gewinnen.
Am Sonntag spielen die Falcons in New Orleans, wo sie nicht selten gewinnen.
Carolina muss gegen Cleveland ran, wo ein Clown die Offense führt, der seine NFL-Tauglichkeit erst noch unter Beweis stellen muss. Browns Head Coach Pettine gab bereits bekannt, daß er an Johnny Manziel festhält.
Am letzten Spieltag kommt es dann zu dem Spiel Panthers at Falcons. Das könnte ein echtes Endspiel werden.
Die Saints dürfen sich einen Sieg in Tampa Bay abholen.

Kurzberichte
Jon Gruden bleibt bei ESPN.
Immer wieder wurde der Name des Super Bowl Head Coaches ja genannt, wenn es irgendwo galt, einen freigewordenen Posten zu besetzen.
Doch diese Spekulationen dürften nun etwas leiser werde. Der Analyst bleibt dem Monday Night Football treu und hat eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2021 unterschrieben.

Doch, es gab schon mal einen Verteidiger, der zum wertvollsten Spieler der Saison gekürt wurde. Giants Superstar Lawrence Taylor bekam die Trophäe 1986 überreicht.
Seitdem... nur noch Offense-Spieler.
Dieses Jahr könnte mal wieder ein Verteidiger zum MVP gekürt werden, JJ Watt von den Texans.
Doch der Spieler, der ihm wohl einen Strich durch die Rechnung machen wird, ist zu stark. Auch wenn Packers Quarterback Aaron Rodgers in Buffalo letzten Sonntag völlig versagte, schmälert das seine Gesamtleistung in keinster Weise.
Ob dieser Ausrutscher ausreichen wird, um Watt an Rodgers vorbeiziehen zu lassen?
Kaum!

Die Texans holten Case Keenum zurück.
Da Houston die Quarterbacks ausgingen, verpflichteten sie Keenum erneut, der letztes Jahr in acht Spielen für die Texans startete.
Gegen die Colts musste Fitzpatrick das Spiel mit einem gebrochenen Bein verlassen. Sein Ersatzmann Tom Savage verletzte sich beim vorletzten Spielzug der Texans am Knie.

Die Cardinals gaben bekannt, daß sie mit Ryan Lindley als Quarterback gegen Seattle starten werden.
Die Playoffs haben sie bereits erreicht. Ein Sieg würde ihnen das Heimrecht in allen Spielen sichern.
Sieben mal spielte Lindley bisher in der NFL, und noch kein mal hat er einen Touchdownpass geworfen.

„`tschuldigung, wir haben uns vertan.“
Diesen Spruch hört man selten, aber doch leider viel zu oft aus der Chefetage der Schiedsrichter.
Dieses Mal musste Dean Blandino, der Chef der Zebras, sich bei den 49ers entschuldigen. Seine Leute hatten sich in einer ganz wichtigen Situation des Spiel gegen Seattle geirrt.
Beim Stand von 10:7 für Seattle pfiffen sie ein „Roughing the Passer“ der Niners, das nach genauerer Ansicht kein unerlaubter Angriff war.
Linebacker Nick Moody traf Quarterback Wilson mit dem Gesichtsgitter voran an der Brust. Kein Teil seines Helmes berührte die Nacken- oder Kopfregion Wilsons.
Da Moody Wilson auch nicht mit der Spitze des Helmes berührte, sondern mit dem Gesichtsgitter, war der Angriff völlig legal. Den Schiedsrichtern war das total egal. Sie hatten mal wieder Spaß mit Flaggen und zerstörten die letzten Hoffnungen der 49ers auf einen Sieg.
Die Strafe sorgte nämlich dafür, daß die Seahawks zum letzten Touchdown des Spiel kamen, es 17:7 gewannen und die 49ers endgültig von den Playoffs eliminierten.
„Shit happens, oder???“

Der Lazarettreport
Die Titans setzten Jake Locker auf die Verletztenliste.
Zum dritten Mal muss er an einer ausgekugelten Schulter operiert werden.
Seine Zeit in Tennessee dürfte damit abgelaufen sein.

Die Broncos setzten Linebacker Danny Trevathan mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste.

Panthers Head Coach Rivera rechnet nicht damit, daß Quarterback Newton wird spielen können.
Cam Newton verletzte sich bei einem Autounfall am Rücken und ob er wird spielen können, entscheidet sich kurzfristig.

Die Eagles müssen wohl noch ein Spiel mit Quarterback Sanchez bestreiten. Nick Foles hat für kommenden Sonntag, wenn es gegen die Giants geht, noch keine Freigabe durch die Ärzte erhalten.
Foles heilt ein gebrochenes Schlüsselbein aus.

Montag, 15. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 15 - Der Beginn einer neuen Ära
manziel-johnnySo lasset uns auf die Knie sinken und der Güte gedenken, die uns gewährt wurde.
Am gestrigen Sonntag begab es sich, daß uns ein neuer Messias geboren wurde. Nicht in einer Scheune in Bethlehem, sondern in einem Footballstadion in Cleveland.
Er erschien uns in gleißendem Licht und führte uns zu neuen Wassern.
Johnny Manziel (Bild r.) wurde der Footballwelt geschenkt. Auf dieses Ereignis hatten die Jünger, die diesem Sport frönen, und besonders die Jünger der Cleveland Browns ach so sehnsüchtig gewartet.
Nun war es soweit. Johnny Football, wie der neue Heilsbringer der NFL mit ehrfurchtsvoller Stimme genannt wird, betrat zum ersten Mal als Starter das Feld der Ehre, des Ruhms und des immerwährenden Erfolgs.
Und was die Flitzfluse dann ablieferte ließ Geno Smith wie ein Genie aussehen. Einmal brachte Manziel die Offense der Browns in die Hälfte der Bengals. Einmal in 60 Minuten.
Der Mann kann nicht passen, der kann nicht laufen, der kann nur die Geste des Geldzählens fehlerfrei ausführen.
Manziel warf den ball 18 mal für 10 Vervollständigungen, 80 Yards und Null Touchdowns, bei 2 Interceptions.
Und darauf hat die Footballwelt nun gewartet?
In einem Spiel, in dem es für Cleveland noch um alles ging, wurde das Team von den Bengals an die Wand gespielt. 30:0 lautete das verdiente Endergebnis.
Und ob Cleveland mit diesem Clown jemals glücklich werden wird, bleibt abzuwarten.
ABER... Auch ein gewisser Troy Aikman ist zu seiner Zeit ähnlich erbärmlich gestartet, und ist heute verdientermaßen in der Hall of Fame.
Nur, Johnny Manziel ist tatsächlich so winzig, wie Bengals Head Coach Lewis während der Woche sagte. Da ist es sehr schwer über die Linespieler hinweg seine Receiver zu finden.
Mit 7-7 Siegen hat Cleveland immer noch Chancen auf einen Playoffplatz, das aber nur mit sehr viel Hilfe anderer Teams.
Die Bengals führen mit 9-4-1 weiter die AFC North an, vor Pittsburgh und Baltimore.

Die Steelers kamen durch einen hart erkämpften 27:20 Sieg in Atlanta zu ihrem neunten Sieg bei fünf Niederlagen.
Es läuft wohl tatsächlich auf ein Endspiel zwischen den Bengals und den Steelers am letzten Spieltag hinaus.
Momentan sind sowohl Cincinnati, als auch Pittsburgh sowie Baltimore in den Playoffs.
Atlanta verlor seinen ersten Platz in der NFC Graus an die Panthers. Die erwiesen sich im Spitzenspiel der Division gegen Tampa Bay als das nicht ganz so schlechte zweier sehr schlechter Teams.
Die Buccaneers hatten mit 2-11 Siegen ja immer noch Chancen, die Division zu gewinnen, doch mit 2-12 sind sie jetzt endgültig eliminiert.
Carolina führt mit 5-8-1 Siegen die schlechteste Division in der Geschichte der NFL an, muß aber den Bears in dieser Nacht kräftig die Daumen drücken, damit die Saints nicht in Chicago gewinnen.
New Orleans könnte mit einem Sieg auf mächtige 6-8 Siege kommen und damit die alleinige Tabellenführung übernehmen.

Sorgen müssen sich noch die zuletzt übermächtig erscheinenden Packers machen. Sie verloren gegen ein Team, das nun wirklich niemand auf der Rechnung hatte.
Zum zweiten Mal in Folge haben die Quarterback - Buster zugeschlagen. Letzte Woche sorgten die Buffalo Bills dafür, daß Peyton Manning zum ersten Mal nach 51 Spielen in Folge keinen Touchdown erzielen konnte, dafür aber 2 Interceptions warf.
Gestern hielten sie Aaron Rodgers davon ab, einen Touchdownpass zu werfen und fingen auch zwei seiner Pässe ab. Rodgers warf 42 Pässe von denen nur sehr magere 17 ankamen für 185 Yards.
Während Denver aber letzte Woche noch siegen konnte, verloren die Packers mit 13:21.
Damit verlor Green Bay auch die Tabellenführung an Detroit. Die gewannen erwartungsgemäß gegen Minnesota.
Beide Teams haben 10-4 Siege und ein direktes Aufeinandertreffen am letzten Spieltag vor sich.
Wie in der AFC North könnte es also auch in der NFC North ein echtes Endspiel geben.
Die Bills sind mit 8-6 Siegen noch im Playoffrennen.

Die 49ers sind raus.
Ihre 7:17 Niederlage in Seattle besiegelte ihr Schicksal.
Seattle hat zwar 10-4 Siege, aber noch keinen Playoffplatz sicher.
Den haben aber die Cardinals mittlerweile sicher. Mit 11-3 Siegen sind sie auf jeden Fall in der Endrunde dabei.

Doch nicht nur die Cardinals sind sicher in den Playoffs, auch drei weitere Teams konnten sich die Urlaubspläne für den Januar abschminken.
Die Patriots sicherten sich mit einem lockeren 41:13 Sieg über Miami die AFC East.
New England hat 11-3 Siege, genau wie Denver nach dem 22:10 Sieg über San Diego. Auch die Broncos galoppierten damit sicher eine Runde weiter.
Als dritter Divisionssieger stehen seit gestern die Colts fest. Sie bezwangen die Texans knapp mit 17:10, und können mit 10-4 Siegen nicht mehr eingeholt werden.

Im Spitzenspiel der Cowboys in Philadelphia kam es wirklich zu einem spitzen Spiel.
Die Eagles kamen zunächst nicht vom Boden hoch. Schon der Kickoff des Spiels von Dallas wurde von den Cowboys erobert. Zwei Eagles wurden sich nicht einig, wer den Ball aufnehmen sollte, also griff Defensive Back CJ Spielman von den Cowboys zu. Damit kam Dallas nach dem eigenen Anstoß zum 1. und 10 an Philadelphias 18.
Und die Übermacht der Cowboys ging weiter. Sie machten die ersten 21 Punkte des Spiels, bevor die Eagles endlich Luft unter die Flügel bekamen.
Die nächsten 24 Punkte gehörten dann auch Philadelphia, und es sah so aus, als hätten die Cowboys ihr Pulver verschossen.
Doch, es zeigte sich wieder einmal, daß das nicht die selben öden Cowboys sind, die letztes Jahr solch ein Spiel noch völlig aus der Hand gegeben hätten.
Sie kämpften weiter und während Tony Romo ein fehlerloses Spiel ablieferte, blitzte am Ende der alte öde Mark Sanchez auf. Er warf im letzten Viertel noch zwei Interceptions, die das Schicksal seines Teams besiegelten.
Dallas ging als verdienter 38:27 vom Platz und führt die NFC East mit 10-4 vor den Eagles mit 9-5 Siegen an.

Warum ist denn der Loser Bowl zwischen den Jets und den Titans hier erwähnenswert?
Nun, weil es das erste 16:11 in der Geschichte der NFL gab.
Mit diesem historischen Sieg verloren die Jets ihre Möglichkeit auf den ersten Platz in der Draft. Mit 3-11 Siegen haben sie jetzt vier 2-12 Teams vor sich.

Kurzberichte
Die Bears aktivierten einen neuen Quarterback.
Sie holten David Fales aus dem Trainingsteam in den aktiven Kader.
Ob der Rookie dem unfähigen Cutler als Warnung in den Nacken gesetzt werden sollte, weiß man nicht, aber möglich wäre es.
Chicago hat keine Chancen mehr auf die Playoffs, kann also munter experimentieren.

Die Browns feuerten Kicker Billy Cundiff und verpflichteten Garrett Hartley an seiner Stelle.

Der Lazarettreport
Die 49ers setzten vor dem Spiel gegen Seattle zwei Spieler auf die Verletztenliste, Linebacker NaVorro Bowman und Defensive Lineman Glenn Dorsey.

Die Titans setzten Offensive Tackle Michael Oher mit einer Zehenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Broncos setzten Running Back Montee Ball mit einer Leistenverletzung auf die Verletztenliste.

Samstag, 13. Dezember 2014

Kurzberichte
peterson-adrian200Aus für Adrian Peterson (Bild).
Ein unabhängiger Schlichter hat in der Berufungsverhandlung des Running Backs entschieden, daß die Suspendierung aufrechterhalten wird.
Peterson hatte einen seiner Söhne mit einem Zweig geschlagen und sich vor Gericht in dieser Sache schuldig bekannt.
Die NFL hatte ihn wegen des Vorfalls auf unbestimmte Zeit gesperrt.
Dagegen legte Peterson Berufung ein, in der Hoffnung, in dieser Saison wieder spielen zu können.
Diese Hoffnung wurde am gestrigen Freitag begraben.
Die NFL gab bekannt, daß sie Petersons Suspendierung frühestens am 15. April 2015 beenden wird.

Die Bears sind für Fans gepflegter Sitcoms derzeit der Hingucker Nr. 1.
Anfang der Woche kritisierte Offensive Coordinator Aaron Kromer Quarterback Jay Cutler öffentlich. Er sagte, daß er mit der unkontrollierten Spielweise seines Quarterbacks nicht zufrieden ist.
Kurz darauf soll er sich unter Tränen vor der versammelten Mannschaft bei Cutler für seine (berechtigte) Kritik entschuldigt haben.
Das Leck aber, durch das nach Außen sickerte, daß der Vorstand des Teams es zutiefst bereut, Cutler diesen Irrsinnsvertrag gegeben zu haben, dieses Leck wäre er nicht gewesen, behauptete Kromer.
Cutler, so heißt es nun, soll seinem Offensive Coordinator vergeben haben. Jeder würde mal Fehler machen, sagte der Quarterback.
Nun, das weiß wohl kaum jemand besser, als Cutler.

Leichtes Aufatmen bei den Cardinals.
Das Knie von Ersatz- Quarterback Drew Stanton ist nicht schwer verletzt. Bei den Untersuchungen wurde nur eine Bänderdehnung erkannt, kein Riß.
Das heißt, daß Stanton zu den Playoffs, die für Arizona fast schon sicher sind, wieder einsatzbereit sein wird.
Bis dahin werden entweder Ryan Lindley oder Logan Thomas den Angriff anführen.

Der ehemalige Safety der Saints, Darren Sharper, sieht einem Prozess entgegen. Er wurde in zwei Fällen der schweren Vergewaltigung angeklagt.
Zusammen mit ihm wird gegen zwei Komplizen verhandelt werden.
Sie alle müssen mit lebenslänglichen Haftstrafen rechnen, wenn sie für schuldig befunden werden.

14-2, das waren die Erwartungen, die 49ers Wide Receiver Anquan Boldin an die Saison hatte.
Statt dessen steht das Team nach Woche 14 mit nur 7-6 Siegen kurz davor, die letzte Playoffchance zu verspielen.
Gegen die Seahawks muss am Sonntag unbedingt ein Sieg her, sonst war es das fast schon mit der Endrunde.
Die Stimmung im Team wäre gut, meinte Boldin. Jeder würde wissen, daß man noch eine Menge hätte, für das es sich zu spielen lohnt.
Sollten sie es tatsächlich schaffen, in Seattle zu gewinnen, brauchen sie aber noch eine Menge Hilfe von anderen Teams, um die Playoffs zu erreichen. Ganz aus eigener Kraft können sie es nicht mehr schaffen.

Die Broncos gaben Chris Harris eine Vertragsverlängerung.
Der Cornerback unterschrieb für weitere fünf Jahre und $42,5 Millionen.

Die Raiders setzten Wide Receiver Rod Streater mit einer Fußverletzung auf die Verletztenliste.

Geno Smith sorgte ja in dieser Woche für den Lacher aller Lacher, als er sagte: „Ich habe in der Saison aufblitzen lassen, daß ich ein Pro Bowl Kaliber Quarterback bin.“
Sein Offensive Coordinator Marty Mornhinweg war über diesen Spruch gar nicht amüsiert. Wie sollte er auch. In seinen zwei Saisons bei den Jets gehörte Smith beständig zu den schlechtesten Quarterbacks der Liga.
Smith mag aufblitzen lassen, daß er ganz gut spielen kann, sagte Mornhinweg. Aber es ginge nicht darum, etwas aufblitzen zu lassen, sondern darum, beständig gute Leistungen abzuliefern.
Das, so gab der Offensive Coordinator zu, der bestimmt morgen hinweg sein wird, wenn die Saison endet, würde allerdings nicht nur für den Quarterback gelten, sondern für alle im Team. Trainer und Spieler hätten nicht ihr Bestes gegeben. Jeder hätte mehr geben müssen.
Aber eins muß man Geno Smith zugute halten. Er hat aufblitzen lassen, daß er an einer sehr ungesunden Selbstüberschätzung leidet, und daß er über eine Menge Humor verfügt.

Freitag, 12. Dezember 2014

Kurzberichte
stanton-drewIm 12:6 Sieg gegen die Rams verletzte sich Quarterback Drew Stanton (Bild) am rechten Knie.
Wie schlimm die Verletzung ist, ist noch nicht bekannt. Doch wenn man sah, wie der Ersatzmann von Carson Palmer vom Platz humpelte, und wie schmerzverzerrt sein Gesicht war, muß man mit dem Schlimmsten rechnen.
Ryan Lindley kam als Ersatz für Stanton rein.
Arizona hat jetzt 11-3 Siege und damit einen Playoffplatz fast sicher.
Die Rams fielen auf 6-8. Mit dieser Bilanz würden sie die NFC South anführen, aber in der West sind sie damit letzter.

Die Patriots verlängerten den Vertrag mit Marcus Cannon. Der Offensive Lineman unterschrieb für weitere zwei Jahre und $9 Millionen.

Im Monday Night Spiel gegen die Falcons verletzte sich Packers Running Back Eddie Lacy an der Hüfte.
Diese Verletzung könnte dafür sorgen, daß er gegen die Bills nicht spielen kann.
Lacy erzielt im Durchschnitt 5,1 Yards pro Lauf und wäre ein großer Verlust.

Ein schwerer Sturm zog über Nord Kalifornien. Er zwang die 49ers und die Raiders dazu, ihre Trainingseinheiten woandershin zu verlegen.
Die Niners mussten nicht weit reisen. Sie haben eine Halle, in der sie trainieren können. Die Raiders mussten nach Alameda ausweichen, um sich auf die Chiefs vorzubereiten.

„Die Fans verlangen Veränderungen,“ sagte Jets Besitzer Woody Johnson.
Damit läutete er wohl das Ende von Head Coach Rex Ryan und General Manager John Idzik ein.
Johnson attestierte Ryan, ein toller Head Coach und ein guter Lehrer zu sein. Doch die Fans wollten halt nächstes Jahr etwas anderes sehen. Sie würden dem Team nicht erlauben, mit Ryan weiterzumachen. Auch er, so fuhr er fort, wolle nicht exakt das Gleiche machen.
Der „Schwarze Montag“, also der Tag des munteren Head Coaches feuern am ersten Tag nach der regulären Saison, steht kurz bevor.
Ryan könnte zu den Opfern gehören und/oder der General Manager. Johnson ist sich nicht sicher, ob er beide gleichzeitig entlassen und damit gleich zwei hochkarätige Ersatzleute suchen soll?
Es könnte also auch so kommen, daß Idzik gefeuert wird, und Ryan bleibt.
Allerdings könnte man den Aufschrei der Fans in New York dann bis hierher hören.
Es bleibt spannend.

Ndamukong Suh mischt sich in die anstehenden Vertragsverhandlungen mit den Lions nicht ein.
Der Star-Verteidiger verläßt sich auf seinen Agenten Jimmy Sexton. Der, so ist Suh sicher, würde schon das Richtige machen.
Wenn er am Sonntag sein letztes Heimspiel in Detroit bestreiten sollte, dann wäre das halt so,
Auf die Frage eines Reporters, welche Höhepunkte Suh einfielen, wenn er an seine Zeit in Detroit zurückdenkt, antwortete der Defensive Tackle: „Siege, Thanksgiving. Sonst fällt mir nichts ein.“
Das klingt nicht so, als würde Suh ein Abschied schwerfallen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

In Sachen Frauenschläger
rice-ray4Die Teambesitzer der NFL haben einen neuen Verhaltenskodex unterzeichnet. Natürlich geht es dabei um die Frauenschläger in der Liga, gegen die mit aller Härte vorgegangen werden muß, deren Existenz, und vor Allem die ihrer Familien, aber nicht zerstört werden soll.
Wenn gegen ein Mitglied der NFL Gemeinschaft, ob Spieler, Trainer oder Büromitarbeiter, formelle Anklage erhoben wird, wird derjenige suspendiert, sein Gehalt aber weitergezahlt. Dadurch hat der Betroffene Zeit und finanzielle Mittel, sich auf seine Familie und seine Verteidigung zu konzentrieren.
Für häusliche und sexuelle Gewalt gibt es für Ersttäter eine Sperre von sechs Spielen. Wiederholungstäter können auf unbestimmte Zeit suspendiert werden.
Die 32 Teams stellen den Opfern und Tätern örtliche Experten zur Seite, die mit ihnen arbeiten und Hilfe leisten von der Beratung bis zur beschützten Unterbringung.
Nur einen halben Sieg konnte die Spielergewerkschaft in Sachen Roger Goodell verzeichnen. Die NFLPA wollte erreichen, daß der Vorsitzende der Liga nicht weiterhin sonnengottähnlich urteilt. Das wird in Zukunft nicht mehr der  Fall sein. Goodell wird keine Strafen mehr verhängen, aber einen unparteiischen Verhandlungsführer konnte die Gewerkschaft nicht durchsetzen. Die Fälle werden demnächst von einem Angestellten der NFL verhandelt. Das soll ein im Strafrecht erfahrener ehemaliger Anwalt sein.
Die Berufungsverhandlung wird dann allerdings wieder nur von Goodell geleitet.
Die Teambesitzer hätten über diesen Punkt lange diskutiert, heißt es. Sie wären sich letztlich aber einig gewesen, daß Goodell am Besten wisse, was für die Liga wichtig und richtig ist. Deshalb müsse am Schluß der Vorsitzende das Sagen haben.
Allerdings wird er Berater an seiner Seite haben, die ihm bei einer Urteilsfindung in einer Berufungsanhörung beiseite stehen.

Kurzberichte
Panthers Quarterback Cam Newton konnte nach seinem Autounfall vor zwei Tagen gestern das Krankenhaus bereits wieder verlassen.
Doch spielen wird er am Sonntag nicht.
Gegen Tampa Bay wird Derek Anderson starten.
Das ist natürlich ein kleiner Rückschlag im Kampf um den Gewinn der NFC Graus, aus der ein Team mit bestenfalls 8-8 Siegen in die Playoffs einziehen wird.
Nur ein kleiner Rückschlag deshalb, weil eben dieser Derek Anderson bereits im ersten Saisonspiel gegen eben diese Buccaneers schon als Starter antrat und Carolina zum Sieg führte.
Die Polizei hat den Unfall Newtons mittlerweile untersucht. Sie kam zu dem Ergebnis, daß der Quarterback der Panthers nicht schuldig an dem Unfall war. Der andere Unfallbeteiligte hatte Newton die Vorfahrt genommen.

Schlechte Nachrichten bekamen die Texans ihre Nr. 1 der letzten Draft betreffend.
Das rechte Knie von Jadeveon Clowney musste operiert werden. Die Ärzte gehen davon aus, daß Clowney bestenfalls knapp vor dem Start der Saison 2015 wieder einsatzbereit sein wird, wenn überhaupt.
Das Knie muss neues Knorpelgewebe aufbauen. Macht es das nicht, könnte Clowneys NFL Karriere bereits beendet sein, denn dann könnte er nie schmerzfrei spielen.

Obwohl sich Reggie Wayne am 19. Oktober am linken Trizeps und Ellenbogen verletzte, lässt sich der Wide Receiver der Colts nicht unterkriegen.
Er setzte das Spiel in der folgenden Woche aus, lief danach aber wieder auf. Allerdings zeigt sich, daß er nicht der Alte ist. Er fing in den drei Spielen seitdem nur acht Pässe für 46 Yards. Letzte Woche gegen die Browns konnte er drei perfekt gezielte Pässe nicht festhalten.
Am Sonntag wird er einen von zwei Teamrekorden der Colts brechen. Zusammen mit Peyton Manning hat er 208 Spiele für Indianapolis gespielt und war an 141 Siegen beteiligt. Gegen die Texans wird Wayne sein 209. Spiel für die Colts spielen, und wenn sie gewinnen wird er 142 mal im Siegerteam gestanden haben.
Wenn alles normal laufen würde, kann er also beide Rekorde auf einmal brechen.

Die Cardinals werden heute Nacht auf jeden Fall auf Safety Tyrann Mathieu und Right Guard Paul Fanaika verzichten müssen, die verletzt sind.
Cornerback Antonio Cromartie wird spielen können.
Ist das Spiel gegen die Rams sehenswert?
Soll man sich die Nacht dafür um die Ohren schlagen?
Da liegt ein „Nein“ als Antwort natürlich sehr nahe, aber die Rams könnten den Cardinals einen heißen Tanz bieten.
St. Louis hat die letzten beiden Spiele zu Null gewonnen. Das zwar gegen Oakland und die Redskins nicht gerade gegen schwere Kaliber der NFL, aber zweimal in Folge zu Null muß man auch gegen minderwertige Gegner erst mal schaffen.
Also, sehen wir uns ruhig mal an, was die Rams den Cardinals antun können.

„Winzig,“ das Wort fiel Bengals Head Coach Marvin Lewis als erstes ein, als er Browns Quarterback Johnny Manziel beschreiben sollte.
Lewis hat sich mittlerweile bei Manziel dafür entschuldigt.
Manziel kann den Bengals am Sonntag zeigen, ob er wirklich „winzig“ ist, denn er wird als Starter für Cleveland antreten.

Und zum Schluß wieder etwas aus der beliebten Rubrik: „Lachen mit der NFL“
Aber ich warne. Als ich diesen Spruch gestern auf Facebook las, war ich froh, daß ich saß und daß meine Blase leer war.
Hätte ich gestanden und gemußt, wäre ich umgekippt und hätte mir in die Hose gemacht vor Lachen.
Also, jetzt kommts. Jets Quarterback Geno Smith sagte auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in New York: „Ich habe in der Saison aufblitzen lassen, daß ich ein Pro Bowl Kaliber Quarterback bin.“

Die besten Spieler der Woche 14

AFC
OFFENSE: RB LE’VEON BELL, PITTSBURGH STEELERS
235 Yards insgesamt, 185 Lauf-, 50 Passyards, 3 Touchdowns
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB ELVIS DUMERVIL, BALTIMORE RAVENS
3,5 Sack, 4 Tackles, 1 erzwungener Fumble
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P RYAN ALLEN, NEW ENGLAND PATRIOTS
5 Punts für 247 Yards, davon 3 innerhalb der gegnerischen 13-Yardslinie
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB CAM NEWTON, CAROLINA PANTHERS
21 von 33 Pässen für 226 Yards, 3 Touchdowns
Dies ist seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DEVON KENNARD, NEW YORK GIANTS
6 Tackles, 2 Sacks, 1 erzwungener Fumble
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-WR TAVON AUSTIN, ST. LOUIS RAMS
1 Puntreturn über 78 Yards zum Touchdown. Insgesamt 143 Puntreturnyards, 46 Laufyards, 14 Passyards
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Kurzberichte
newton-cam-draft-2011Cam Newton (Bild r.) hatte einen Autounfall.
Der Quarterback der Panthers brach sich dabei zwei Querfortsätze im Rücken. Die Verletzung ist der sehr ähnlich, die Dallas Quarterback Tony Romo sich vor einigen Wochen zuzog. Lange dürfte Newton also wohl nicht ausfallen.
Zunächst hieß es aus der Teamzentrale, daß Newton gegen die Buccaneers würde spielen können, doch das war dann wohl etwas zu optimistisch. Ein Einsatz des Quarterbacks am Sonntag ist nahezu ausgeschlossen.
Derek Anderson wird wohl an seiner Stelle starten.
Der Unfallhergang wird von der Polizei noch untersucht. Fest steht, daß der Dodge Ram Truck Newtons mit einem anderen schweren Wagen zusammenstieß und sich dabei überschlug.
Wie Newton, wurde auch der Fahrer des anderen Fahrzeugs ins Krankenhaus gebracht. Auch er soll nicht lebensgefährlich verletzt worden sein.

Die Saints misten aus.
Head Coach Sean Payton setzte Safety Kenny Vaccaro auf die Ersatzbank.
Sein Spielstil wäre zu überagressiv, meinte Payton. Vaccaro würde es an der nötigen Disziplin fehlen.
Während der Safety nur auf die Bank gesetzt wurde, wurde Wide Receiver Joe Morgan gleich ganz gefeuert.
Insgesamt sollen 10 Spieler zu sehr intensiven Einzelgesprächen bei Payton im Büro gewesen sein. Scheint so, als kämen da noch mehr Änderungen in nächster Zeit.

Bryan Hoyers Zeit in Cleveland dürfte nach der Saison beendet sein.
Head Coach Pettine setzte ihn auf die Bank und wird ab Sonntag Johnny Manziel starten lassen für den Rest der Saison.
Daß Hoyer nächstes Jahr den Ersatzmann hinter ihm gibt, wird als kaum möglich angesehen.

Die Bengals setzten Linebacker Vontaze Burfict mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste.

Die Chefs der Bears gaben zu, daß sie es zutiefst bereuen, Quarterback Jay Cutler solch einen überdimensionierten Vertrag gegeben zu haben.
Und Wide Receiver Brandon Marshall sprang... seinen Chefs zur Seite.
Als Spieler würde er zwar verstehen, daß sein Quarterback nicht immer nur Bestleistungen abliefern könnte.
Aber, so fuhr er fort, er würde es auch zutiefst bereuen, wenn er Geschäftsmann wäre, und für $126 Millionen keinen Gegenwert erhielte.

Jemand muß wohl in eine Kristallkugel gesehen haben. Jedenfalls sagten zwei Teambesitzer, die nicht genannt werden wollen, voraus, daß die Gehaltsobergrenze pro Team 2015 auf $140 Millionen ansteigen soll.
Zur Zeit liegt die Obergrenze bei $133 pro Team.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 14 - Monday Night Football
rodgers-aaron200Wau, die Vögel aus der Coca Cola Stadt ließen sich von den Dosenfabrikanten nicht einfach so ohne Gegenwehr einpacken.
Besonders im letzten Viertel zeigten Quarterback Matt Ryan und Wide Receiver Julio Jones, daß die Packers Defense anfällig für tiefe Pässe ist.
Es sah zwar nie wirklich so aus, als hätten die Falcons eine Chance auf den Sieg, aber sie rollten sich nicht einfach auf den Rücken und stellten sich tot. Das war für den neutralen Zuschauer wirklich sehr angenehm.
Matt Ryan stellte sich dem Duell der Quarterbacks und schnitt sehr gut ab dabei. Seine Bilanz lautete 24 von 39 für 357 Yards, 4 Touchdowns 1 Interception.
Aaron Rodgers (Bild) vervollständigte 24 seiner 36 Pässe für 327 Yards und 3 Touchdowns.
Den Unterschied machte das Laufspiel. Eddie Lacey rechtfertigte seine hohe Position in der vorletzten Draft mal wieder, obwohl er mit 73 Yards und 1 Touchdown aus 13 Läufen nur zweitbester Running Back der Packers war. Allerdings musste er das Spiel wegen einer Hüftverletzung im letzten Viertel vorzeitig beenden.
Mit 75 Yards und 1 Touchdown aus 10 Läufen lag James Starks noch knapp vor ihm.
Insgesamt machte Green Bay 179 Yards und 2 Touchdowns auf dem Boden. Atlanta erzielte mit 24 Läufen 91 Yards und 1 Touchdown
Die Packers gingen mit einer komfortablen 31:7 Führung in die Pause. Obwohl sie danach nicht locker ließen, kämpfte sich Atlanta verbissen heran.
Falcons Wide Receiver Julio Jones hatte einen Karrieretag. Er fing Pässe für 259 Yards und 1 Touchdown, bevor er wegen einer Hüftverletzung spät im letzten Viertel nicht weiterspielen konnte.
Mit 2:15 Minuten auf der Uhr kamen die Falcons auf sechs Punkte heran. Doch der anschließende Onsidekick ging mit etwa 25 Yards viel zu weit und wurde von Green Bay erobert. Daraufhin kontrollierten die Packers die Zeit und schaukelten den doch recht knappen Sieg nach Hause.
Der Endstand von 43:37 für Green Bay hätte vom Spielverlauf her etwas höher für die Packers ausfallen können.
Da Atlanta jetzt auch 5-8 Siege hat, genau wie die New Orleans Saints, steht es fest, daß der Sieger der NFC Graus bestenfalls auf eine S-N Bilanz von 8-8 kommen kann, und damit einem besseren Team den Playoffplatz wegnehmen wird.
Sollten die Panthers tatsächlich noch die Gruppe gewinnen, dann kämen sie bestenfalls auf 7-8-1 und das würde die Blamage für die NFL vollkommen machen.
Wie John Gruden sagte; Der Sieger der NFC South kann in die Playoffs kommen und eine Wahlmöglichkeit unter den ersten 10 in der nächsten Draft bekommen.
Diese Probleme gibt es in der NFC North nicht. Hier führt Green Bay mit soliden 10-3 Siegen vor Detroit mit 9-4. Die Lions könnten zu den Teams gehören, die nicht in die Playoffs kommen, weil Atlanta, New Orleans oder Carolina ihnen einen Platz wegnehmen.
Die Packers sind derzeit das zweitbeste Team der NFC hinter den Cardinals.

Kurzberichte
Du weißt, daß Du schlecht bist, wenn Du gegen die Rams verlierst.
Du weißt, daß Du sehr schlecht bist, wenn Du Zuhause gegen die Rams verlierst.
Du weißt, daß Du grottenschlecht bist, wenn Du Zuhause zu Null gegen die Rams verlierst... so wie die Redskins.
Jay Gruden warnte seine Spieler. Der Head Coach der Redskins sagte, daß der Job eines jeden Einzelnen in Gefahr wäre.
Ob er sich da selber auch meinte, wurde nicht klar, kann aber sein.
Da die Fans im Stadion so laut nach Griffin III riefen, wie sie vor einigen Wochen nach McCoy riefen, hat Gruden die Qual der Wahl ob er mit Not oder Elend die Saison Zuende spielen lässt.
Vielleicht wird ihm die Entscheidung abgenommen, denn Colt McCoy soll einen gezerrten Nackenmuskel haben, den er sich zuzog, als er zum sechsten Mal gesackt wurde.

Jeff Fisher hatte vor dem Spiel in Washington einen kleinen Scherz vorbereitet.
Die Redskins mussten 2012 eine Menge Wahlmöglichkeiten in der Draft an die Rams abgeben, um Quarterback Robert Griffin III einberufen zu können.
Und die Spieler, die die Rams dank dieses Handels einberufen konnten, ließ der Head Coach als Teamcaptains antreten.
Die Spieler erfuhren von diesem Lausbubenstreich erst kurz vor dem Spiel und sie waren baff.

Und wieder fanden die Panthers einen Grund sich über die Saints aufzuregen.
Meckerten sie letztes Jahr darüber, daß New Orleans unnötig den Punktestand in die Höhe getrieben hätte, waren jetzt die Fans Ziel des Gemeckers.
Linebacker Thomas Davis, der sich auch letztes Jahr schon besonders aufregte, führte auch dieses Mal wieder die Beschwerdefront an. Er fand es völlig daneben, daß die Fans im Stadion zu sehr gejubelt haben sollen, als Panthers Quarterback Cam Newton verletzt am Boden lag und es so aussah, als wäre er schwer verletzt.
Fand er die Situation letztes Jahr „Respektlos“ fand er dieses Jahr das Wort „Erbärmlich“ für seine Kritik.

Jordan Cameron fand die Vorstellung der Browns Offense gegen die Colts wohl nicht so gut. „Wir sind ätzend,“ sagte der Tight End in einem Interview.
Und das kann durchaus sein.
Die Defense hatte Indianapolis eigentlich ganz gut im Griff. Ganz ausschalten kann man die beste Punktemaschine der NFL wohl eh nicht.
Doch die Defense tat ihren Teil. Viermal nahmen sie den Colts den Ball ab. 14 Punkte erzielte die Verteidigung, und 13 mal trafen sie Quarterback Luck.
Man müsse jetzt die Bänder analysieren, sagte Cameron, aber ich glaube, wir stinken, fuhr er fort.
Es scheint, als hätte der Tight End die Sache bereits gut analysiert.
Etwas mehr Offense, und Cleveland hätte nicht 25:24 verloren.

Eine treffende Analyse lieferte auch Michael Bennet zum Spiel seiner Seahawks gegen die Egales.
Der Defensive End sagte in einem Interview, daß Eagles Quarterback Mark Sanchez von der Polizei in Philadelphia per Fanhdungsbefehl gesucht werden müsse. Sanchez würde versuchen so zu tun, als wäre er ein richtiger Quarterback.
Bisher hatte Sanchez in seinen Starts für die Eagles im Durchschnitt 300 Yards pro Spiel erzielt. Doch die Defense der Seahawks hatte keine Probleme mit der Hochgeschwindigkeitsoffense der Eagles.
Sanchez konnte gegen Seattle nur 10 seiner 20 Pässe für 96 Yards und 2 Touchdowns bei 1 Interception vervollständigen.
Das war dann tatsächlich der verhinderte Quarterback Darsteller, als den wir Mark Sanchez kennen.

Die Polizei untersucht eine Anzeige gegen Titans Defensive Tackle Sammie Hill.
Er wurde von einer Frau angezeigt, weil er sie sexuell belästigt haben soll. Der Vorfall soll sich in Atlanta zugetragen haben.
Die Titans wollen auf den bloßen Verdacht hin keine Strafe gegen Hill aussprechen. Sie ließen wissen, daß man den Fall sehr genau beobachte und eng mit der Polizei zusammenarbeite.

Eric Berry hat Lympfknotenkrebs.
Bei dem Safety der Chiefs wurde bereits vor Wochen diese Krankheit diagnostiziert. Genauere Untersuchungen bestätigten die erste Diagnose.
Doch, so die behandelnden Ärzte, die Krankheit wäre gut behandelbar. Mit einer Standard Chemotherapie wären die Heilungschancen sehr hoch.

Die Bills trennten sich von Mike Williams.
Der Wide Receiver verletzte sich letzte Woche an einer Wade. Das soll aber nicht der Grund für die Trennung gewesen sein, jedenfalls nicht der alleinige. Sein Charakter soll auch eine große Rolle bei der Entscheidung gespielt haben.

Der Lazarettreport
Wird Jamaal Charles länger ausfallen?
Der Running Back der Chiefs hat ein geschwollenes Knie und ist zudem noch an einem Knöchel verletzt.
Wann er wieder spielen kann, steht noch nicht fest.

Die Colts gaben bekannt, daß Altstar Wide Receiver Reggie Wayne einen gerissenen Trizeps hat.
Damit könnte seine Saison beendet sein, und somit wohl auch seine Karriere.

Die Cardinals setzten Running Back Andre Ellington mit seiner Hüftverletzung auf die Verletztenliste.

Für Titans Quarterback Zach Mettenberger ist die Saison beendet. Er hat eine Schulterdislokation, die er sich in der Niederlage gegen die Giants zuzog.

Für Ravens Cornerback Danny Gorrer ist die Saison mit einem Riß eines hinteren Kreuzbands beendet.

Ein Punter mit gebrochenem Schlüsselbein?
Gibt's nicht!
Gibt's doch!
Chargers Punter Mike Scifres landet hart auf seiner Schulter, bei einem geblockten Punt. Für ihn ist die Saison beendet.

Montag, 8. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 14 - Der ganz normale Wahnsinn
brady-tom-AFC-ChampEs gab einen großen Gewinner dieses Spieltags und es gab eine megamonstermäßigmassive Blamage eines großen Verlierers.
Der große Gewinner waren die Patriots, die in San Diego mit 23:14 gewannen und mit 10:3 Siegen weiter das beste Team der AFC sind.
Es war ein hartes Stück Arbeit, das New England zu verrichten hatte.
Am Ende sah das Ergebnis etwas deutlicher aus, als das Spiel wirklich verlief.
Doch es wurde deutlich, wie groß der Unterschied zwischen zwei Quarterbacks, die zur Elite der Liga gezählt werden, sein kann.
Tom Brady (Brady) vervollständigte 28 seiner 44 Pässe für 317 Yards und 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Die Bilanz für Philip Rivers lautet 20 von 33 für 189 Yards, 1 Touchdown und auch 1 Interception.
Nur 189 Passyards und nur 53 Laufyards durch das gesamte Team reichten nicht, um die Patriots zu toppen, deren Angriff, trotz Bradys Statistik, nicht so wirklich in Schwung kam.
Doch Am Ende hieß es: „Hauptsache gewonnen,“ für die Pats, die mit 10-3 Siegen weiter vor den Broncos bleiben, die durch ihren Sieg über Buffalo auch 10-3 Siegen haben, aber den direkten Vergleich mit New England verloren.

Und es war ein eigenartiges Spiel, das Denver Zuhause gegen die Bills zeigte.
Peyton Manning hatte sich den Tag freigenommen, was dem Team gar nicht gut tat. 51 Spiele in Folge warf Manning wenigstens einen Touchdown. Gegen die Bills warf er keinen einzigen. Damit wird der Rekord von Drew Brees mit 54 Spielen so bald nicht angetastet werden.
20 mal warf Manning den Ball, für 14 Vervollständigungen und 173 Yards bei 2 Interceptions.
Unterirdische Werte für das zukünftige Ruhmeshallenmitglied. So war es an CJ Anderson, die Bills zu erlegen. Der Running Back erzielte mit 21 Läufen 58 Yards und 3 Touchdowns.
2 Interceptions leistete sich auch Mannings Gegenüber Kyle Orton, dessen Arm mehr zu tun hatte, als der Mannings. Er passte 57 mal für 38 Vervollständigungen, 355 Yards und 1 Touchdown.
Doch es reichte nicht, um Denver zu schlagen.
Die Broncos zogen sich mit 24:17 siegreich aus der Misere eines schlechten Spiels.

Das war aber noch nicht die megamonstermäßigmassive Blamage des Spieltages, die kommt noch.

Keine Blamage ist eine Niederlage gegen die Ravens, doch das Spiel in Miami hätte der Fisch auch besser gestalten können.
Alle 7-5 Teams der AFC verloren gestern ihre Spiele, bis auf eines in diesem Spiel. Hier musste es zwischen zwei 7-5 Teams ein Team geben, das am Ende 8-5 Siege hatte. Und das war Baltimore, das wirklich nicht unschlagbar war. Doch die Verteidigung der Dolphins hatte dem Laufspiel der Ravens nichts entgegenzusetzen. 183 Yards erzielte der Rabe auf dem Boden, währende Miami nur auf 63 Yards kam.
Dabei hatte sich Miami bereits im ersten Viertel eine 10:0 Führung verdient.
Während des Spiels gab es eine hitzige Debatte zwischen Defensive Lineman Jared Odrick und seinem Head Coach Joe Philbin. Lippenleser wollen erkannt haben, daß die Worte „jede Woche“ gefallen sein sollen. Ob das hieß, daß der ganze Spruch „jede Woche bauen Sie den gleichen Mist“? lautete, kann man nur mutmaßen.
Beide spielten das Wortgefecht nach dem Spiel herunter.
Miami dürfte auch noch Louis Delmas verloren haben. Der Safety wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gefahren.
Also sind die Ravens nach diesem 28:13 Sieg jetzt 8-5, während die Dolphins, die Bills, die Browns und Kansas City alle auf 7-6 fielen.
Ein Team kämpfte sich auf 7-6 hoch, die Texans, die wie erwartet die Jaguars schlugen.

Die Browns verloren ein Herzschlagfinale in Cleveland.
Colts Wide Receiver Reggie Wayne hatte ja letzte Woche bekanntgegeben, daß er nach der Saison in den Ruhestand treten will. Gestern probierte er schon mal, wie sich das süße Nichtstun anfühlt, als er drei perfekt geworfene Pässe von Quarterback Andrew Luck nicht fing.
Auch sonst hatten die Receiver der Colts die Dropperitis.
Und die Defense der Browns setzte Luck sehr stark unter Druck, so daß er eh schon um jeden Ball froh war, der in Richtung eines Receivers flog.
So war es kein Wunder, daß Cleveland das ganze Spiel über in Führung lag und acht Minuten vor Spielende einen knappen 24:19 Vorsprung hielt.
Hätte die Offense der Browns mehr Qualität, wäre Indianapolis erledigt gewesen, aber die Unfähigkeit von Quarterback Brian Hoyer hielt die Colts im Spiel. Er vervollständigte nur 14 seiner 31 Pässe für magere 140 yards bei 2 Interceptions.
Am Ende konnte Luck dann beweisen, daß er wirklich der beste Quarterback ist, wenn es darum geht, sein Team im letzten Viertel noch zum Sieg zu führen.
32 Sekunden vor Spielende warf er einen Paß über 1 Yard zu TY Hilton zum 25:24 Sieg in die Endzone. Der Zweipunkteversuch ging daneben.
Mit einem Sieg nächste Woche gegen die Texans können die 9-4 Colts ihre Division endgültig gewinnen.

Auch auf 7-6 zurück fielen auch die Chiefs.
Sie verloren in Arizona gegen ein stark Ersatzgeschwächtes Cardinals Team mit 14:17.
Die Cardinals verloren in der Abwehrschlacht einen weiteren wichtigen Spieler, Antonio Cromartie. Der Cornerback wurde an einem Bein verletzt und wird heute genauer untersucht.
Die Cardinals bleiben mit 10-3 Siegen das beste Team der NFC.

Einen großen Schritt nach vorne machten die Steelers. Sie besiegten die wehrlosen Bengals in Cincinnati mit 42:21 und haben jetzt 8-5 Siege, genau, wie die Ravens.
Die Bengals bleiben aber dennoch auf Platz 1 der Gruppe, weil sie mit 8-4-1 Siegen das etwas bessere Verhältnis haben.

Ein Desaster erlebten die Saints im eigenen Stadion.
Letztes Jahr sollen sie so böse gewesen sein, und den Punktestand gegen ein hoffnungslos unterlegenes Panthers Team unnötig hochgeschraubt haben.
Nun, wenn das so gewesen sein sollte, dann hat Carolina dafür genüßlich Rache genommen.
41:10 gewannen sie in diesem „Spitzenspiel“ der NFC South, in der es noch für alle Teams um Alles geht.
Niemals, seit ich die NFL beobachte, habe ich in der Ära Payton/Brees ein solch schlechtes Spiel der Saints gesehen. Sie sind auf dem besten Weg, wieder zu den „Aints“ zu werden.
Carolina dagegen hatte Spaß am Spiel, und lebte den aus.
Mit 4-8-1 Siegen sind sie noch dick im Playoffrennen, da die Saints auf jetzt 5-8 zurückfielen und die Falcons in der kommenden Nacht mit 99,9% Sicherheit in Green Bay verlieren und somit auch auf 5-8 fallen werden.
Nur für die Buccaneers mit 2-11 sieht es nicht mehr so wirklich gut in dieser Gruppe aus.

Das war aber auch noch nicht die megamonstermäßigmassive Blamage des Spieltages, die kommt noch.

Aber sie kommt noch nicht in diesem Spiel.
Der Luftkampf der Eagles gegen die Seahawks war wahrlich kein Blitzkrieg, sondern eine ausdauernde Abwehrschlacht.
Beide Verteidigungen hatten die Hefte fest in den Händen. Die Angriffsreihen konnten nur ab und zu Akzente setzen.
Seattles Abwehr zeigte sich in der Form der Super Bowl Saison, während die Eagles „D“ zeigte, daß die Dominanz über die hochgelobte O-Line der Cowboys letzte Woche kein Einzelfall war.
Auf Seiten der Seahawks erfuhr die Defense aber die nötige Unterstützung der Offense, die, wenn sie mal zum Zug kam, ordentlich loslegte. Besonders die beiden besten Läufer, Marshawn Lynch und Russell Wilson, sorgten für die nötigen Yards.
Lynch lief 23 mal für 86 Yards. Wilson erzielte mit 10 Läufen 48 Yards und 1 Touchdown.
Aber auch als Quarterback war Wilson nicht schlecht. 22 von 37 für 263 Yards und 2 Touchdowns ohne Interception gegen diese Eagles Defense verdienen ein weiteres Sonderlob.
Mark Sanchez Bilanz fiel da schon deutlich schlechter aus, mit 10 von 20 für 96 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception.
Am Boden erzielten die Adler nur 57 Yards und Darren Sproles, der ansonsten Laufyards erzielt, als gäbe es kein nächstes Spiel mehr, wurde in 4 Läufen bei NULL Yards gehalten.
Philadelphia fiel auf 9-4 zurück, ist aber gut vorbereitet auf die 9-4 Cowboys, die im nächsten Sunday Night Spiel zu Gast sind.
Seattle bleibt mit 9-4 an den Cardinals dran. Die Seahawks müssen nächste Woche nach San Francisco.

Und jetzt kommen wir zur megamonstermäßigmassiven Blamage des Spieltages.
Die Oakland Raiders konnten erst ein Spiel gewinnen. Letzte Woche wurden sie mit 0:52 von den Rams aus St. Louis hinausgeprügelt.
Und jetzt verlieren die 49ers, die sich eigentlich als Super Bowl Team sehen, oder jetzt wohl sahen, gegen eben diese Loser die Schlacht um die Bucht.
Die Einzelheiten erspare ich den Fans der 49ers, ich hab da volles Mitleid.
Aber eine 13:24 Niederlage spricht ja irgendwie für sich selber.
Die Gerüchte um den Abschied von Head Coach Jim Harbaugh werden jetzt wohl noch lauter werden.
Oakland hat mit 2-10 Siegen nur noch den zweiten Platz in der nächsten Draft.
San Francisco wurde also der große Verlierer des Spieltags und fiel auf 7-6 zurück und darf sich jetzt keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Kurzberichte
Im Sieg der Giants über die Titans erzielte der Deutsche Defensive Tackle Markus Kuhn einen Touchdown. Das war der erste Touchdown eines Deutschen in der NFL... heißt es.
Der 28 Jahre alte Verteidiger aus Weinheim sorgte beim 36:7-Erfolg der Giants bei den Titans für das zwischenzeitliche 16:0. Kuhn nahm einen Fumble der Titans auf und trug ihn über 26 Yards in die Endzone.
Einige sagen aber, daß der in Deutschland geborene Domenik Hixon der erste Deutsche gewesen sein soll, der in der NFL Touchdowns erzielte. Hixon spielte von 2006 bis 2013 in der NFL und erzielte neun Touchdowns.
Doch die allgemeine Meinung, der auch ich mich anschließe, lautet, Markus Kuhn ist der Erste.

So richtig laut möchte es wohl Niemand sagen. Aber aus der Führungsetage der Bears ist zu hören, daß sie es zutiefst bereuen, Quarterback Jay Cutler letztes Jahr diesen Wahnsinnsvertrag gegeben zu haben.
Das wußten die Fans in der windigen Stadt schon, als die Tinte unter dem Vertrag noch nicht trocken war.
Bejubelt hatte diese Entscheidung damals niemand... außer Cutler, dem $54 Millionen eines $126 Millionenvertrags garantiert wurden.
Unter den Verantwortlichen herrscht tiefer Frust über die Leistungen des Quarterbacks, wie es aus diesen ungewöhnlich oft gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen heißt.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Kurzberichte
luck-andrew10Heute könnte es zur Krönung des ersten Divisionssiegers kommen.
Dazu müssten die Colts in Cleveland gewinnen und die Texans in Jacksonville verlieren.
OK, es wird also heute nicht den ersten Divisionssieger geben. Denn wenn es auch möglich ist, daß Indianapolis in Cleveland gewinnt, eine Niederlage der Texans in Jacksonville ist absolut unmöglich.
Es wird also eher so kommen, daß die Colts nächste Woche alles klarmachen können, wenn es zum direkten Duell mit Houston in Indianapolis kommt. Houston hat noch nie in Indianapolis gewinnen können.
Indianapolis hat 8-4 Siege, Houston 6-6. Daß die Texans die Colts noch abfangen könnten, ist also eher theoretischer Natur.
Vom Wetter her dürften die Colts keine großen Probleme bekommen. Auch als „Indoorteam“ werden sie mit 5° Kälte bei beinahe unbewölktem Himmel klarkommen können. So haben es die Saints letzte Woche ja gegen die Steelers in Pittsburgh vorgemacht.

Die Broncos leisten sich den Luxus einen Kickoff-Spezialisten.
Vor zwei Wochen feuerte Denver Kicker Brandon McManus und ersetze ihn durch Connor Barth. McManus konnte nur 69% seiner Field Goal Versuche verwandeln. Barth traf gegen Kansas City fünfmal bei fünf Versuchen. Aber... seine Kickoffs fliegen nicht weit genug.
Dadurch konnten die Chiefs ihre Angriffsversuche nach Punkten der Broncos durchschnittlich an der eigenen 33 beginnen.
Um wieder ein paar Touchbacks zu landen, damit der Gegner an der eigenen 20 seine Drives starten muss, wurde McManus jetzt zurückgeholt.
McManus hatte bei 64 Kickoffs 48 Touchbacks, Barth bei 164 Kickoffs nur 11 in seiner gesamten Karriere.
Um Platz für diesen Spezialisten zu schaffen, feuerten die Broncos Rookie Punter Isaiah Burse.

Die Vikings setzten Rookie Running Back Jerick McKinnon mit einer Verletzung am unteren Rücken auf die Verletztenliste .
Leider können sie noch nicht wieder auf Adrian Peterson zurückgreifen. Der bleibt weiterhin suspendiert, obwohl in der letzten Woche seine Berufungsanhörung war. Doch Peterson wartet noch auf das Urteil.
Wenn er zurückkommt, hat er sich viel vorgenommen. Mit bald 30 Jahren fühlt er sich auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und will noch viele Yards sammeln, im weiteren Verlauf seiner Karriere. Ob er diese Yards für Minnesota sammeln kann, ist fraglich. Dem Running Back stehen 2015 $13 Millionen zu, die allerdings nicht garantiert sind. Wenn die Vikings sich also vor dem Stichtag im März von ihm trennen, bekommt er nichts.
Und während also das Laufspiel der Vikings Sand ins Getriebe geschüttet bekommt, kommt auch ein Wide Receiver nicht so in die Gänge, wie man es erhofft hatte.
In der ersten Runde der Draft 2013 rekrutierten die Vikes Cordarrelle Patterson. Doch viel konnte er bisher nicht reißen. Deshalb wurde er von Head Coach Mike Zimmer auf die Ersatzbank verbannt.
Diese Entscheidung wäre allerdings nur temporär, hieß es sofort. Man hätte das Vertrauen in Patterson keineswegs verloren, doch momentan wäre er halt nicht die erste Wahl.

Nachdem vor Kurzem schon Reggie Wayne mitteilte, daß er daran denkt, seine Karriere zu beenden, gab es diese Töne gestern von einem weiteren Urgestein der NFL.
Packers Linebacker Julius Peppers denkt mit 34 Jahren ans Aufhören.
Allerdings, so ließ er durchblicken, wohl erst nach der Saison 2015. Dieses eine Jahr möchte er noch spielen. Da wird es spannend, zu sehen ob die Packers ihn noch behalten wollen. Obwohl er momentan auf Pro Bowl Level spielt, wird er 2015 mit $12 Millionen Gehalt zu teuer sein. Da könnten die Packers fast versuchen zu sagen: „Dann geh halt“.

In Chicago hat Head Coach Marc Trestman seinem Quarterback Jay Cutler das volle Vertrauen ausgesprochen.
Das ist fast so, als würde ein Blinder einem Tauben über sie Straße helfen wollen.
Mit 21 Ballverlusten, davon 15 Interceptions, führt Cutler diese Statistik an.
Dennoch antwortete Trestman auf die Frage eines sichtlich genervten Reporters, ob es nicht besser wäre, Jimmy Clausen starten zu lassen, daß das nicht in Frage käme. „Jay ist unser Quarterback,“ sagte Trestman. „Wenn er spielen kann, wird er spielen. Jimmy arbeitet weiter mit der Offense und lernt. Doch gegen die Saints wird Jay spielen.“
Na, auch wenn es sehr unproduktiv ist, was Cutler so abliefert, wenigstens arbeitet er für die $126 Millionen, die er in seinem Vertrag stehen hat.

Samstag, 6. Dezember 2014

Kurzberichte
wayne-reggie-wr-icEiner der ganz großen denkt ans Aufhören.
Colts Wide Receiver Reggie Wayne (Bild) überlegt, ob er nach der Saison 2014 in den Ruhestand treten soll?
„Sechsunddreißig, Mann. Die Kinder wachsen heran,“ sagte Wayne in einem Interview. „Es ist Zeit, an die Familie zu denken.“
Sein Ältester wäre jetzt 11 und spiele Football. Da wolle er nichts verpassen, fuhr Wayne fort.
Der Vertrag des Wide Receivers läuft nach der Saison 2014 aus, da bietet sich die Möglichkeit, die Footballschuhe an den Nagel zu hängen, geradezu an.
Wann auch immer Indianapolis in den Playoffs ausscheidet, das könnte dann Reggie Waynes letztes Spiel gewesen sein.

$18 Millionen für einen Sechsjahresvertrag, das klingt zunächst mal nicht nach sehr viel. Doch die Rams zahlen diese Summe einem Spieler, der so pro Spiel nur etwa fünf mal kurz auf den Platz kommt, dann nur den Ball wegtritt und meistens ohne jeden Kontakt zu einem Gegenspieler bleibt.
Und wenn es mal zum Kontakt mit einem Gegenspieler kommt, dann gibt es gegen den meistens auch noch eine Strafe.
Ja... die Rams zahlen ihrem Punter Johnny Hekker diese Irrsinnssumme.
Selbst wenn er nur die garantierten $9 Millionen einstreicht, ist Hekker der bestbezahlte Balltreter, ob Punter oder Kicker, in der Geschichte der NFL.
Man muss schon eine Menge Zweifel an seiner Offense haben, um einem Ballwegtreter so viel Geld zu zahlen.

Als ein Zeichen von Respektlosigkeit sieht Panthers Linebacker Thomas Davis das, was die Saints letztes Jahr in einem Spiel gegen Carolina machten.
New Orleans führte bereits zur Pause mit 21:6. Und weil die Saints es sich wagten, weiter Football zu spielen, statt Gnade walten zu lassen, ist der Linebacker der Panthers angefressen.
Davis regt sich darüber auf, daß die Saints auch im letzten Viertel tatsächlich noch tiefe Pässe warfen und sogar den Punktestand auf 31:13 ausbauten, statt sich totzustellen.
Das, wie gesagt, sieht Thomas Davis als Respektlosigkeit an. Und deshalb würden die Panthers es den Saints am Sonntag heimzahlen.
Ein Spiel zu gewinnen ist also Respektlos.
Den Zuschauern, die viel Geld gezahlt haben, um das Spiel im Stadion zu verfolgen, ein Spiel zu bieten ist also Respektlos.
Diese Aussage ist Hirnlos.
Respektlos ist es, sich einem überlegenen Gegner widerstandslos über den Platz prügeln zu lassen und nachher den Gegner dafür zu beschimpfen, daß er seinen Job gut gemacht hat und man selber nicht.
Das ist dann wirklich Respektlos... und doof.

Die NFL untersucht, ob die Cowboys wichtige Informationen über den Gesundheitszustand von Tony Romo zurückgehalten haben.
Der Quarterback soll eine Rippenverletzung haben, die nicht im Verletztenreport des Teams aufgeführt wurde.
Nach dem Sieg über die Bears sagte Romo, daß seine Rückenverletzung so gut wie ausgeheilt wäre. Allerdings, so fuhr er fort, müsste er wegen seiner Rippen eine Extraschutzweste tragen.
Das klingt nach einer Verletzung, die im Report hätte aufgeführt werden müssen, vor der Partie in Chicago. Immerhin hätten die Bears dann den Spielplan ihrer Verteidigung darauf ausrichten können, den Quarterback wiederholt an seinen verletzten Rippen zu attackieren, um ihn so auszuschalten.
Das könnte noch teuer für Dallas werden.

Demaryius Thomas bewegt sich in illustrer Gesellschaft.
Der Wide Receiver der Broncos braucht noch 145 Yards um der erst dritte Wide Receiver der NFL zu werden, der in drei Saisons in Folge über 1.450 Passyards und 10 Touchdowns fing.
Die anderen beiden sind Jerry Rice und Marvin Harrison.
Nach der Saison läuft der Vertrag von Thomas in Denver aus, und die dicke Kohle erwartet ihn. Doch Thomas sagte, daß er den Broncos einen Heimatkredit einräumen würde. Er möchte gerne in Denver bleiben, wenn seine Vorstellungen, und die des Teams, nicht zu weit auseinanderliegen.
„Klar, warum nicht?“ fragte Thomas. „Peyton ist einer der besten des Spiels und ich bin gesegnet, ihn als Quarterback zu haben.“
Sein Agent, so war zu hören, ist da ganz anderer Meinung. Verständlich, denn seine Provision hängt ja direkt mit der Höhe des neuen Vertrags zusammen.
Auch der Vertrag des anderen Thomas, Julius, läuft aus. Ob Denver beide wird halten können, ist fraglich. Auch Julius Thomas Marktwert hat sich unter Peyton Manning beträchtlich erhöht.

Zur Kasse bitte
Im Spiel der Chiefs gegen Denver zeigte Chiefs Tight End Travis Kelce Broncos Linebacker Von Miller eine obszöne Geste.
Das kostete ihn $11.000.

Und tatsächlich, ein Punter ist unter den Spielern zu finden, die eine Strafe wegen überharten Spiels bekommen haben.
Cardinals Punter Drew Butler muß $8.268 zahlen, weil er Devin Hester von den Rams ins Gesichtsgitter gegriffen hat.

Bills Linebacker Nigel Bradham schlug mit seinem Helm nach einem Gegenspieler und darf dafür $16.537 zahlen.

Der Lazarettreport
Die Colts treten ohne Vontae Davis in Cleveland an. Der Cornerback hat eine Gehirnerschütterung und darf noch nicht wieder spielen.

Die Cardinals werden gegen die Chiefs auf die verletzten Running Back Andre Ellington und Safety Tyrann Mathieu verzichten müssen.

Als „fraglich“ ist Ravens Running Back Justin Forsett gegen die Dolphins gelistet. Könnte er wegen seiner Knieverletzung wirklich nicht spielen, wäre das ein herber Rückschlag.
Bei Miami wird Cornerback Jamar Taylor wegen einer Schulterverletzung nicht spielen können.

Die Seahawks müssen den Luftkampf gegen die Eagles ohne Center Max Unger bestreiten. Er hat Knöchel.

Für Brandon Marshall ist die Saison beendet. Der Wide Receiver der Bears hat zwei gebrochenen Rippen und ist an der Lunge verletzt.
Marshall hatte das Knie eines Cowboys Verteidigers in den Rücken bekommen und wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gefahren. Da musste er auch am Freitag noch bleiben.

Freitag, 5. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 14 - Thursday Night Football
marshall-brandon-dolphinsDas letzte Viertel der regulären Saison wurde in dieser Nacht eröffnet. Es war ein verrücktes Spiel, das uns die Cowboys und die Bears lieferten.
In der ersten Halbzeit dominierten die Verteidigungsreihen. Das erste Viertel blieb ohne Punkte, und es ging mit einem 14:7 für Dallas in die Kabinen.
Doch noch im zweiten Viertel kam es zu einer Schlüsselszene, die das Spiel nachhaltig beeinflußte. Den Bears wurden die Zähne gezogen, als Wide Receiver Brandon Marshall (Bild) einen Paß von Jay Cutler an der 15 der Cowboys fing, zu Boden ging und dabei das Knie von Safety Barry Church in den Rücken bekam. Der Wide Receiver mußte mit Verdacht auf gebrochene Rippen ins Krankenhaus gefahren werden.
Ohne Marshall hatten die Bears keinen Plan mehr. Zwar kam es im Anschluß an die Szene zu einem Touchdown für Chicago, aber in der zweiten Halbzeit stotterte die Offense kräftig.
Es dauerte eine ganze Weile, bis Quarterback Cutler den ehemaligen Cowboys Tight End Martellus Bennett als sichere Anspielstation ausgeguckt hatte. Bennett humpelte zwar ziemlich, nachdem er sich im dritten Viertel an einem Knie verletzt hatte, wie Kommentator Jim Nantz mutmaßte, fing aber Paß um Paß.
Bis zum Beginn des letzten Viertels hatte Dallas allerdings seine Führung bereits auf 35:7 ausbauen können. Die Defense der Bears ließ Running Back DeMarco Murray oft Laufwege, so groß wie Scheunentore. So kam der Running Back mit 32 Läufen zu 179 Yards und 1 Touchdown. Zusätzlich fing er noch 9 Pässe für 49 Yards.
So profitierten die Cowboys A) von einem Spieler, dessen Position in der NFL immer weniger wert ist, und B) von einem Bears-Team, das seinen anfänglichen Rhythmus nach der Verletzung Marshalls verloren hatte.
Dallas schaltete einen Gang runter und so kam Chicago verrückterweise noch zu weiteren guten Szenen und Touchdowns.
Beide Quarterbacks hatten einen ihrer guten Tage, doch letztlich war es dann doch ein Fehler von Jay Cutler, der das Spiel beendete.
Mutige Pässe, drei Onsidekicks, von denen nur einer bei den Bears selber landete, und es kam zur Ergebniskosmetik. Plötzlich führte Dallas nur noch mit 41:28.
1:35 Minuten vor Spielende hielten die paar Zuschauer, die noch im Stadion waren, den Atem an. Cutler warf einen Paß von der Cowboys 10 in Richtung Wide Receiver Josh Morgan in die Endzone. Sollte das ein Touchdown werden?
Dann wäre es zu einem weiteren Onsidekick gekommen, und alles wäre noch Möglich gewesen.
Doch Cutler leistete sich in dieser Szene den einzigen Fehlpass der beiden launischen Quarterbacks in diesem Spiel. Cowboys Cornerback Orlando Scandrick sprang beherzt vor Morgan und fing den Ball in der Endzone ab.
Dallas konnte dann die Uhr herunterlaufen lassen und den Sieg über die Runden schaukeln.
Jetzt blickt Dallas gebannt nach Philadelphia. Da kommt es am Sonntag zum Luftkampf zwischen den Seahawks und den Eagles.
Dallas hat jetzt 9-4 Siege und hofft, daß auch die Eagles nach ihrem Spiel 9-4 Siege haben werden.
9-4 für Dallas. Das ist neu. Die letzten drei Saisons haben sie jeweils mit 8-8 beendet. Eine Garantie zum Einzug in die Playoffs ist das aber noch lange nicht.
Für Chicago werden mit 5-8 Siegen die Rücklichter des Playoffzugs immer kleiner.

Erkläre mir den Wert eines Running Backs
In dieser Nacht wurde es überdeutlich.
Running Backs sind nichts mehr wert. Der ehemals so hochgelobte Matt Forte von den Bears lief 13 mal für magere 26 Yards und 1 Touchdown. Zwei Yards pro Lauf sind nichts wert. Deshalb tun die Verantwortlichen der Teams wohl gut daran, Running Backs weniger zu zahlen, als solchen Spielern, die zwar im Kader sind, die aber beileibe keine Footballspieler sind, wie Kicker und Punter.
Während Kicker wenigstens noch für Punkte sorgen, treten Punter einfach nur den Ball weg.
Und bekommen dafür oft mehr, als der bestbezahlte Running Back in ihrem Team.
Zurecht!
Zurecht?
Nein!
Sehen wir uns das Gegenstück von Forte an, DeMarco Murray.
Sollten die Cowboys dieses Jahr in die Playoffs kommen, dann nur, weil dieser Spieler sie dorthin getragen hat.
Er kam in dieser Nacht mit 32 Läufen zu 179 Yards und 1 Touchdown. Von seinem Einfluß auf das Paßspiel war ja oben schon die Rede.
1.606 Laufyards hat er in dieser Saison bisher erzielt. LeSean McCoy von den Eagles hat mit 1.018 Yards da schon beträchtlich weniger, und die beiden sind die einzigen, die die 1.000 Yards Grenze geknackt haben.
Kann man einen solchen Spieler wie einen Bettelknaben bezahlen?
Kann man solch einem Spieler weniger bezahlen, als Spielern, die niemals Kontakt zu Gegenspielern haben?
Man kann nicht, macht es aber. Und das ist lächerlich.
Running Backs werden nicht mehr in der ersten Runde der Draft einberufen und in der zweiten Runde auch kaum noch. Und das ist lächerlich.
Die Broncos profitieren von einem Running Back, der nicht in der Draft rekrutiert wurde. Für ein Taschengeld erzielt CJ Anderson Yard um Yard um Touchdown für Denver. „Wir müssen wie Linemen den Quarterback beschützen, wir müssen Bälle fangen wie Receiver und wir müssen die Defense erkennen, wie ein Quarterback,“ sagte er. „Unsere Position ist viel wert, „fuhr er fort, „doch wird das nicht mehr anerkannt.“
Natürlich gibt es genug Beispiele von Investitionen, die sich nicht auszahlen. Shonn Greene bekommt von den Titans $2,3 Millionen und lieferte ihnen dafür 220 Laufyards in 13 Spielen. Das ist lächerlich.
Von Trent Richardson in Indianapolis oder Chris Johnson bei den Jets wollen wir lieber gar nicht erst reden.
Doch Fehlinvestitionen gibt es auf jeder Position. Ohne hier die Quarterbacks der Ravens, Bears, Bengals, Chiefs, Cowboys, Giants, Lions, Falcons usw. namentlich zu nennen, gibt es gerade auf dieser Position den ein oder anderen überbezahlten Spieler.
Dennoch werden die General Manager und Head Coaches mal wieder umdenken müssen. In dieser Saison hat sich gezeigt, daß Running Backs immer noch eine ganze Menge zum Erfolg einer Mannschaft beitragen.
Es gibt Running Backs, die ihr Geld wert sind, und die mehr wert sind, als das, was sie bekommen.
DeMarco Murray steht in der Gehaltsliste der Running Backs der Liga auf Platz 19. Damit wird er sich nicht mehr zufrieden geben. Aber, das wird Teambesitzer und General Manager Jerry Jones wissen und beherzigen, selbst wenn Dallas die Playoffs wieder verpassen sollte.

Kurzberichte
Die NFL suspendierte Haloti Ngata für vier Spiele, weil er verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen hat.
Damit felt der Defensive Lineman den Ravens für den Rest der regulären Saison.
Zu den Playoffs ist er wieder spielberechtigt, wenn Baltimore den Einzug schaffen sollte.

„Nein,“ antwortete Panthers Head Coach Ron Rivera auf die Frage, ob der Gewinner der NFC South sich für den Einzug in die Playoffs entschuldigen müsse?
Nach 12 Spielen hat sein Team drei Siege und noch Chancen auf den Gewinn der Division.
Selbst Tampa Bay, das mit nur zwei Siegen noch hinter Carolina steht, hat noch Chancen auf die Playoffs.
Doch Rivera ist felsenfest davon überzeugt, daß kein Team aus der NFC South sich dafür entschuldigen muss, wenn es mit einer negativen Sieg-Niederlagen Bilanz in die Playoffs kommen sollte. Dafür würde man doch die Spiele spielen, meinte er. Und wer seine Division gewinnt, hat es verdient in die Playoffs zu kommen.
Als Beweis zog er den Sieg der Saints über die Steelers heran. Da hätte ein sehr gutes Team ein anderes sehr gutes Team geschlagen und dafür müsse sich niemand entschuldigen.
Entschuldigen Sie Herr Rivera, daß ich das für Blödsinn halte. Verlierer haben eigentlich nichts in den Playoffs zu suchen. Und wer eine Division mit negativem S-N Verhältnis gewinnt, der ist ein Verlierer und war halt nur das etwas weniger schlechte Team unter anderen, noch schlechteren Teams.

Der Lazarettreport
Nach langem Hin und Her steht es jetzt fest, daß Jadeveon Clowney in dieser Saison nicht mehr spielen wird. Die Nr. 1 der letzten Draft wurde auf die Verletztenliste gesetzt.
Der Linebacker der Texans muß an seinem rechten Knie operiert werden.

Die Patriots setzten Wide Receiver Aaron Dobson mit einer Oberschenkelverletzung auf die Verletztenliste.

Die Panthers gaben bekannt, daß Running Back DeAngelo Williams und Guard Amini Silatolu wegen Verletzungen am Sonntag nicht spielen werden.

In der Niederlage gegen Dallas zog sich Bears Safety Chris Conte eine Rückenverletzung zu. Heute stehen genauere Untersuchungen an.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Footballfest oder Footballmist?
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Wird es ein Footballfest oder erwartet uns erneut die gähnende Langeweile?
Heute Nacht treten zwei der besten, schlechten Quarterbacks gegeneinander an, die es jemals gab. Tony Romo und Jay Cutler (Bild) sind die größten Wundertüten der Liga. Bevor man die Tüte nicht ausgeschüttet hat, weiß man nie, ob der gute Romo bzw. Cutler herauskommt, oder der schlechte?
Beide können auf einem Niveau spielen, das überirdisch ist. Beide spielen leider viel zu oft unterirdisch.
Für heute kann man für Romo eine Tendenz voraussagen. Der Quarterback der Cowboys spielt im Dezember so schlecht, wie in keinem anderen Monat. Cutler hat keine Jahreszeit, in der er besonders schlecht ist. Er kann das ganze Jahr über besonders miese Vorstellungen abliefern.
Dennoch haben beide Quarterbacks Einhundermillionendollarverträge. Völlig unverständlich bei den schwankenden Leistungen.
Wäre Romo nicht so ein Dezemberallergiker, könnte man die Cowboys als leichte Favoriten für das Spiel ansehen. Die Defense der Bears, einst der Vorzeigemannschaftsteil des Teams, ist so schlecht, wie noch nie zuvor in der 95-jährigen Geschichte des Clubs.
Sollte in dieser zu erwartenden eiskalten Nacht zufällig der gute Cutler aus der Tüte kommen, dann dürfte es schlecht für Dallas aussehen. Wenn der Mann gut drauf ist, zerreißt er die Cowboys Defense in der Luft, oder besser, durch die Luft.
Cutler lieferte im Spiel gegen Detroit eine ähnlich armselige Vorstellung, wie Romo gegen die Eagles. Doch während Cutler eigenständig schlecht war und Pässe völlig unmotiviert durch die Gegend warf, litt Romo unter der Durchlässigkeit seiner O-Line. Wenn alles gutgeht, dann müssten also zwei gute Quarterbacks heute Abend gegeneinander antreten. Schlecht waren sie letzte Woche schon.
Es wird vor Allem auf die Motivation ankommen. Während der Playoffzug für die 5-7 Bears schon fast außer Reichweite ist, müssen die 8-4 Cowboys dringend gewinnen, um an den 9-3 Eagles dranzubleiben. Die bekommen es am Sonntag Zuhause mit den auswärtsschwachen Seahawks zu tun, die ihrerseits mit 8-4 Siegen noch hart um eine Playoffteilnahme kämpfen.
Dallas hat also viel zu gewinnen und könnte alles verlieren. Chicago könnte es Spaß machen, „America`s Team“ ein Bein zu stellen.
Freuen wir uns erst mal auf das einzige „Nichtdivisionsspiel“ in der Thursday Night Football Serie 2014.
Die Enttäuschung kommt dann ganz von allein.

Kurzberichte
120 Meilen in drei Stunden?
Das ist zu schaffen.
Diese Distanz muß Robert Kraft am Sonntag zwischen zwei Spielen zweier seiner Mannschaften zurücklegen.
Um 15 Uhr Ostküstenzeit spielt seine New England Revolution im Endspiel der Fußballmeisterschaft gegen die Los Angeles Galaxy. Dieses Spiel findet in Carson, California statt.
Der 73-jährige Besitzer des Teams hat einen Hubschrauber gemietet, der ihn nach dem Ende dieses Spiel ins 120 Meilen entfernte San Diego fliegen soll, wo seine Patriots um 20:30 Uhr gegen die Chargers spielen.
Mit einer eventuellen Verlängerung, gar noch einem Elfmeterschießen und möglicher Siegesfeier wird Kraft natürlich deutlich weniger als drei Stunden Zeit zum Ortswechsel haben.
Das wird knapp, könnte aber klappen.
Ist ja schon toll, daß die Austragungsorte dieser beiden Spiele in den riesigen USA so dicht beieinander liegen.

Chip Kelly gehört nicht zu den Head Coaches, deren Job nach der Saison in Gefahr ist. Dennoch sollen die Florida Gators, ein Collegeteam, dem Head Coach der Eagles ein Angebot unterbreitet haben.
Als Kelly darauf angesprochen wurde, hat er nur gelacht.
Er wisse von keinem Angebot und das Ganze wäre nur ein Gerücht, ein blödes dazu, antwortete Kelly.

Big Ben ist immer ein Gesprächsstoff in Pittsburgh. In dieser Woche ist Ben Roethlisberger aber mal wieder DAS Thema in der Stadt.
In der Niederlage gegen die Saints zeigte der Quarterback eines seiner schlechtesten Spiele, seit er bei den Steelers ist. Schuld daran soll ein gebrochenes Handgelenk sein, mit dem er spielte.
Bei einem Paß stieß sein rechtes Handgelenk mit dem Unterarm von Saints Linebacker Curtis Lofton zusammen. Danach hielt Roethlisberger sich oft die verletzte Stelle und sein Gesicht verzog sich.
Doch gebrochen wäre nichts, sagte Big Ben am Mittwoch der Presse. Seine Finger hätten sich nach dem Zusammenprall taub angefühlt, das wäre alles gewesen.
Gegen die Bengals wird er am Sonntag auf jeden Fall spielen, merkte er ganz überzeugt an.

Oh Canada... war dann doch nicht so beautifull.
Jedenfalls nicht für Buffalo. Die Bills haben die Gastspielserie in Toronto auf Eis gelegt. Der neue Besitzer hat ja versprochen, nicht mit den Bills umzuziehen, und jetzt sagte er sogar dieses eine jährliche Spiel nördlich der Grenze ab.
Das sind gute Nachrichten für die treuen Bills Fans, die dieses Jahr dann wohl zum letzten Mal, wenn auch unfreiwillig, ein Heimspiel in der Fremde erleben mussten.

Der Lazarettreport
Die Bears verpflichteten Kicker Jay Feely.
Ihr treffsicherer Kicker Robbie Gould hat einen verhärteten Quadrizeps. Sein Einsatz heute Nacht ist fraglich.

Panthers Running Back DeAngelo Williams hat einen gebrochenen Mittelfinger. Ob er wird spielen können, ist fraglich.

Ob Vontae Davis die Paßspielzüge der Browns am Sonntag wird stören können, entscheidet sich kurzfristig.
Der Corner der Colts muß eine Gehirnerschütterung auskurieren.

Die Browns setzten Wide Receiver Miles Austin mit einer Nierenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Dolphins gaben bekannt, daß Cornerback Jamar Taylor wegen einer Schulterverletzung nicht gegen die Ravens wird spielen können.

Die besten Spieler der Woche 13

AFC
OFFENSE: QB RYAN FITZPATRICK, HOUSTON TEXANS
24 von 33 Pässen für 358 Yards, 6 Touchdowns
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB D’ QWELL JACKSON, INDIANAPOLIS COLTS
1 eroberter Fumble, den er über 35 Yards zum Touchdown zurücktrug, 7 Tackles, 1 abgewehrter Pass
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JOSH SCOBEE, JACKSONVILLE JAGUARS
2 von 2 Field Goals, 1 von 1 Extrapunkt
Dies ist seine 8. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB DREW BREES, NEW ORLEANS SAINTS
19 von 27 Pässen für 257 Yards, 5 Touchdowns
Dies ist seine 20. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB RICHARD SHERMAN, SEATTLE SEAHAWKS
2 Interceptions, 2 Tackles
Dies ist seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: ST ADAM THIELEN, MINNESOTA VIKINGS
1 geblockter Punt, der er über 30 Yards zum Touchdown zurücktrug
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Die Besten gegen die Schlechtesten
dalton-andy3Die AFC North hat in dieser Saison sehr von der NFC South profitiert.
In der AFC North liegt jedes Team wenigstens zwei Siege über der 50% Marke. In der NFC South liegt jedes Team wenigstens zwei Spiele unter dieser Marke.
Diese beiden Divisionen spielen in dieser Saison gegeneinander und die Teams der AFC North haben eine Bilanz von 11-2-1 Siegen gegen die NFC South Teams. Lediglich die Panthers erreichten bisher ein Unentschieden gegen die Bengals, während die Steelers zweimal gegen Teams der schwächsten Division verloren. Zuerst schlugen die Buccaneers die einstmals Stählernen in Pittsburgh, und letzten Sonntag gewann New Orleans auch im Ketchup Stadion.
Genutzt hat der AFC North ihre Dominanz bisher nichts. Einzig die Bengals wären in den Playoffs, wenn die Saison heute beendet wäre.
Pittsburgh, Baltimore und Cleveland haben zwar alle noch Chancen auf einen Wild Card Platz, sicher in Händen hält diese Freikarte aber noch keines der drei Teams.
Dann wäre von den vier starken Teams der AFC North tatsächlich nur eins in den Playoffs.
Baltimore kann am Sonntag einen großen Schritt nach vorne machen, wenn sie in Miami gewinnen.
Beide Teams haben 7-5 Siege und die Dolphins wären heute, zusammen mit den 8-4 Chargers, die Wild Card Teams der AFC.
In der NFC South haben selbst die Tabellenletzten, die 2-10 Buccaneers, noch Chancen auf den Gewinn der Division. Rein rechnerisch können sie noch auf 6-10 Siege kommen und wenn die Falcons und Saints mit 5-7 Siegen kein Spiel mehr gewinnen würden, wäre Tampa Bay als Gruppensieger in den Playoffs. Den Anfang könnten die Falcons machen, die im Monday Night Spiel in Green Bay antreten müssen. Das verbuchen wir schon mal als Niederlage, oder?
Allerdings spielen die Falcons in Woche 16 noch in New Orleans, Ein Team wird also bestimmt noch einen Sieg erzielen. Dann sieht es für Tampa Bay doch düster aus, denn ihre Bilanz in der Division steht bei 0-4 Siegen, während Atlanta bisher alle vier seiner Divisionsspiele gewinnen konnte, New Orleans wenigstens zwei von drei bisher.
Und eines dieser Luschenteams kommt tatsächlich in die Playoffs, wo dann alles möglich ist.
Doch in der NFL ist es, wie im richtigen Leben, es gibt keine Gerechtigkeit.

Kurzberichte
Die Bengals verpflichteten Tackle Eric Winston für ein Jahr.
Wenn das Team Probleme mit der Spielergewerkschaft bekommen sollte, haben sie jetzt einen Ansprechpartner direkt im Kader, denn Winston ist Präsident der NFLPA.
Die Verpflichtung des Tackles wurde nötig, weil Right Tackle Andre Smith mit einem gerissenen Trizeps auf die Verletztenliste gesetzt werden musste.
Der 31-jährige Winston bringt 124 NFL Spiele Erfahrung mit.

Von wegen, die Schiedsrichter würden während der Saison nicht mehr so inflationär mit Strafen um sich werfen, wie in den Vorbereitungsspielen.
Alles Quatsch!
Sehen wir uns an, wie sehr besonders die Verteidiger unter den neuen, verschärften Regeln leiden müssen.
In den ersten 13 Wochen der Saison sieht es wie folgt aus:
Illegaler Kontakt, 2013 36 Strafen, 2014 125 Strafen.
Defensive Holding, 2013 156, 2014 271.
Die Strafen insgesamt für alle Mannschaftsteile stiegen von 14,4 pro Spiel auf 16,2.
Und das soll dem Zuschauer am TV Spaß machen?
Alles Quatsch!
Auf der anderen Seite profitieren natürlich die Quarterbacks davon, daß die Verteidiger vorsichtiger geworden sind, und noch vorsichtiger werden. Die Prozentzahl für vervollständigte Pässe ging von 61,2 % 2013 hoch auf 62,9%. Die erzielten Passyards gingen von 235,5 Yards hoch auf 240.
Das macht dem TV Zuschauer dann ja doch wieder Spaß.
Alles hat zwei Seiten.

Adrian Peterson hat bei seiner Berufungsverhandlung nicht ausgesagt. Er gab am Anfang eine Stellungnahme ab, und mehr nicht.
Was genau gesagt wurde, durfte noch nicht bekanntgegeben werden.
So ging denn Peterson nach der ersten Sitzung wortlos an den wartenden Reportern vorbei.
Die Verhandlung wird am Donnerstag fortgesetzt und NFL Geschäftsführer Troy Vincent muß dann aussagen.
Vikings Running Back Adrian Peterson kämpft darum, daß seine Suspendierung nach seinem Prozess wegen Kindesmißhandlung, in dem er sich schuldig bekannte, aufgehoben wird.

„Zutiefst beschämt“ fühlt sie Rex Ryan nach der Niederlage seiner Jets gegen die Dolphins.
In einer Pressekonferenz sagte der Head Coach, daß er die Fans, den Clubbesitzer und selbst seine Spieler im Stich gelassen hätte.
Zum Spielplan am Montag, der 49 Läufe der Jets aufwies, sagte er, daß er diesen Spielplan nicht aufgesetzt hätte, weil er seinem Quarterback nicht traut.
Daß es ein guter Spielplan war, bewies Quarterback Geno Smith dann aber selber sehr eindrucksvoll. Er warf den Ball nur 13 mal und traf seine Receiver 7 mal für unterirdische 65 Yards und leistete sich einen katastrophalen Fehlpaß in der letzten Angriffsserie.
Ob er denn etwas aus der Vorstellung gelernt habe, die Geno Smith gezeigt hätte, wurde Ryan gefragt? Nein, antwortete der Head Coach, Smith hätte den Ball ja nur 13 mal geworfen.

Müssen die Fans der Raiders sich nach der erneuten Niederlage der Jets Sorgen machen?
Kaum!
Oakland spielt noch gegen San Francisco, Kansas City, Buffalo und Denver. Allzu viele Siege dürften da nicht mehr möglich sein.
Und Oakland ist das einzige Team der NFL mit nur einem Sieg in dieser Saison. Die härtesten Verfolger aus Jacksonville, Tennessee, Tampa Bay und die Jets haben alle schon ganze zwei Siege auf dem Konto.
Der erste Platz in der nächsten Draft, den die Raiders momentan inne haben, dürfte also nicht in Gefahr sein.

Die Saints wollen in der nächsten Draft in die Zukunft investieren. Wie bekannt wurde, wollen sie einen Quarterback in der ersten, spätestens der zweiten Runde rekrutieren.
Drew Brees sieht das nicht als Vertrauensverlust in seine Person. Der Quarterback ist sogar froh darüber, daß das Team an die Zeit denkt, wenn er nicht mehr wird spielen können.
Mit 35 Jahren ist er in der Footballwelt ein Methusalem.

Der Lazarettreport
Die Titans setzten Wide Receiver Justin Hunter mit einer gerissenen Milz auf die Verletztenliste.
Die Schulterverletzung, die sich Quarterback Mettenberger gegen die Texans zuzog, war nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. Am Sonntag soll er wieder spielen können.

Die Cardinals müssen auf einen weiteren Leistungsträger verzichten. Safety Tyrann Mathieu muß an einem gebrochenen Daumen operiert werden und wird einige Wochen ausfallen.
Das ist ein weiterer herber Rückschlag für das Team, das dieses Jahr so lange ungefährdet auf Playoffkurs lag.

Die Saison ist für die Giants eh gelaufen. Da schockt die Nachricht, daß sie Defensive Lineman Robert Ayers mit einem gerissenen Brustmuskel auf die Verletztenliste setzen mussten, nicht so wahnsinnig.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 13 - Monday Night Mist
dolphins-logo-2013Ich soll nicht immer so negativ schreiben, heißt es in vielen E-Mails.
Ich hätte wohl was gegen die Dolphins, hieß es zuletzt in einer E-Mail.
Natürlich nehme ich mir solche Mails zu Herzen.
Deshalb werde ich über das Spiel aus dieser Nacht etwas positives schreiben.
Doch zuvor muß ich einige negative Punkte ansprechen. 1. Das Spiel stand auf dem Monday Night Football Sendeplan. 2. Das Spiel fand tatsächlich statt. 3. Das Spiel wurde wirklich übertragen.
Das zu den negativen Punkten.
Das positive war: das Spiel ging sehr schnell Zuende. Dank vieler Läufe durch die New York Jets lief die Uhr erfreulicherweise sehr oft durch, ohne anzuhalten.
Auch wenn die Dolphins dank eines außerordentlich besch...eidenen Quarterbacks der Jets letztlich gewinnen konnten, ist dieser knappe 16:13 Sieg eine Blamage für ein Team, das jetzt auf einem Playoffplatz steht. Wenn die Playoffs heute begännen, wäre Miami das sechstplatzierte Team der AFC und müsste bei den Bengals antreten.
Doch genauso wie die Dolphins, haben zur Zeit auch Buffalo, Kansas City, Baltimore, Pittsburgh und Cleveland 7-5 Siege. Da darf sich keines dieser Teams mehr einen Ausrutscher erlauben. Bereits nächsten Sonntag treten die Ravens in Miami an.

Was hat Football mit Politik zu tun?
Im Prinzip nichts, aber...
Wie bei der unsäglichen Sache der Gutmenschen gegen den Namen Redskins gibt es eine neue Schnittmenge zwischen Politik und Football.
Fünf Spieler der Rams kamen vor dem Spiel gegen Oakland mit erhobenen Händen ins Stadion. Diese Geste ist ein stummer Protest der neuen „Ferguson-Bewegung“.
In dieser Stadt, die nicht weit von St. Louis entfernt ist, erschoß ein weißer Polizist in Ausübung seines Dienstes einen schwarzen Straftäter, der allerdings unbewaffnet gewesen sein soll.
Als der Polizist von einer unabhängigen Untersuchungskommission freigesprochen wurde, nutzte die Bewegung das, um Nacht für Nacht Autos und Gebäude in Brand zu stecken und Plünderungen zu begehen... im Namen des Unrechts, daß dem getöteten Michael Brown in ihren Augen widerfuhr.
Die Polizei war über die Geste der fünf Rams Spieler nicht erbaut. Sie nannte die Geste: „geschmacklos, abstoßend und aufrührerisch“, und forderte eine Entschuldigung vom Team. Die gab der Vorsitzende der Geschäftsführung, Kevin Demoff, der Polizei. Doch dem Polizeichef war diese Entschuldigung zu halbherzig. Er forderte eine Nachbesserung.
Für die Spieler wird die Geste kein Nachspiel haben. Sie hätten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeübt, heißt es einmütig aus den Chefetagen der Rams und der NFL.

Kurzberichte
Jim Harbaugh hat nicht vor, seinen Offensive Coordinator zu entmachten.
Nach den Mißerfolgen der 49ers Offense in dieser Saison ist Greg Roman arg in die Kritik geraten.
Doch „noch“ Head Coach Harbaugh steht zu Roman, obwohl die Offense in fünf der letzte sechs Spiele weniger als 20 Punkte pro Spiel erzielte.
Es kann aber damit gerechnet werden, daß nach dieser Saison beide nicht mehr in Diensten der Niners stehen werden. Head Coach Harbaugh und die Gerüchte um seinen Wechsel zu einem Collegefootballteam ziehen sich wie ein roter Faden durch die letzten Monate.
Und wenn er weg ist, wird auch der Offensive Coordinator nicht bleiben.

In New York bringt ein Head Coach seinen Spielern gerade bei, was sie auf Fragen zu seiner bevorstehenden Entlassung sagen sollen.
Nein, es ist nicht Rex Ryan sondern Tom Coughlin.
Seine Giants haben am Sonntag eine 21 Punkte-Führung gegen die Jaguars verspielt und 25:24 verloren.
Das Alleine wäre schon ein Grund, einen Head Coach zu feuern, aber die Giants und die Jets marschieren gemeinsam durch die mieseste Saison, die New Yorker Footballfans je erleiden mussten. Beide Cheftrainer sitzen auf Schleudersitzen.
Mit 3-9 Siegen der Giants und 2-10 der Jets sind beide Teams bereits ohne die geringsten Chancen auf die Playoffs. Alle Spiele sind jetzt nur noch Müllspiele.
Und Coughlin bereitet sich, und seine Spieler, auf den nahenden Abschied vor.

Ein Verteidiger könnte MVP der Saison werden?
Ja, so sieht es aus.
Natürlich wird es wieder ein Vertreter der Offense werden, aber JJ Watt hätte es wirklich verdient. Der Defensive End der Texans hat sich nicht nur den Respekt der eigenen Fans verdient, sondern er wird auch von Fans anderer Teams verehrt.
Alleine letzten Sonntag gegen die Titans erledigte er die Arbeit, die andere Verteidiger in einer Saison erledigen, in einem Spiel. Watt erzielte drei Tackles, einen Tackle für einen Raumverlust, sechsmal hittete er den Quarterback, er erzielte zwei Sacks, erzwang einen Fumble, eroberte einen Fumble und er fing seinen dritten Touchdownpass in der laufenden Saison. Damit bringt er es mittlerweile auf fünf Touchdowns insgesamt.
Mit anderen Worten, er sollte eigentlich hinter Aaron Rodgers die zweitmeisten Stimmen bei der Wahl zum wertvollsten Spieler der Saison erhalten.

Bereits Anfang Januar wird Sat1 dieses Mal mit der Football-Berichterstattung beginnen.
In der Nacht vom 10. auf den 11. Januar zeigt Sat1 um 2:15 Uhr die Divisional Playoffs.
Insgesamt wird der Sender an diesem Wochenende von drei der vier Spielen berichten und zeigt Samstags und Sonntags jeweils ein Spiel live.
Eine Woche später stehen die beiden Conference Championship Games ab 23:15 Uhr auf dem Programm.
Der Super Bowl am 1. Februar war ja schon fester Bestandteil des Programms.
Dabei gibt es aber einen Wermutstropfen, denn schon wieder werden Frank Buschmann und Jan Stecker die Spiele kommentieren.
Die sollen für ihre Leistung im vorigen Jahr sogar für den Deutschen Fernsehpreis nominiert gewesen sein. Eigentlich unvorstellbar, oder?
Seit Saisonbeginn gibt es auf ran.de übrigens das halbstündige Magazin "NFL Gameday" zu sehen. Jeweils Mittwochs werden dort die legendären Aufnahmen von NFL Films zu den Spielen des vorangegangenen Spieltags gezeigt.

Aus der Rubrik: „Die beklopptesten Regeln der NFL“ stammt diese hier.
Footbälle dürfen während eines Spiels nicht aufgewärmt werden.
Klingt dämlich, ist aber so.
Das Spiel der Panthers in Minnesota fand bei stattliche Minustemperaturen statt. Der Sender FOX zeigte während des Spiels, wie ein Assistent an der Seitenauslinie Bälle vor einen Heizlüfter hielt, um die hartgefrorenen Spielgeräte weicher zu machen.
Das ist verboten!
Der Vorsitzende der Schiedsrichter Dean Blandino erklärte am Montag, daß sowohl die Panthers als auch die Vikings während des Spiels verwarnt wurden.
Bälle dürfen während eines Spiels in keiner Weise manipuliert werden.
Da diese Regel wohl nicht sehr bekannt ist, schickte die NFL einen Brief an alle Teams, um sie daran zu erinnern, jetzt, wo die kalten Tage anstehen.

Montag, 1. Dezember 2014

Die NFL 2014 - Woche 13 - Lauter Spitzenspiele
Rivers_Philip4Das ist so eine Sache. Jede Woche stehen irgendwelche Spitzenspiele auf dem Programm, nur sind das leider allzu selten wirklich spitzen Spiele.
Nicht diese Woche. Diese Woche gab es gleich zwei Spitzenspiele, die tatsächlich auch spitzen Spiele waren.
Fangen wir mit dem besten Spiel aus der Frühschicht an. In einem unglaublichen Kraftakt kämpften die Chargers die Ravens in Baltimore nieder.
Als die Uhr nur noch sechs Minuten zeigte, lag San Diego mit 10 Punkten zurück. Mit einem interceptionanfälligen Philip Rivers (Bild) und der Defense der Ravens eigentlich eine klare Sache für Baltimore. Der Quarterback der Chargers hatte sich bereits einen Fehlwurf geleistet.
Doch was er im Endspurt dieses Spiels zeigte, war tatsächlich vom Feinsten. 3:40 Minuten vor Spielenden hatte er mit einem 23 Yards Pass auf Keenan Allen der Vorsprung auf 27:30 verkürzt.
Baltimores Angriff kam danach nur bis an San Diegos 13 und zu einem Field Goal. Mit einem weiteren Touchdown konnten die Chargers das Spiel also gewinnen. Doch die Uhr war ein großer Feind. Die zeigte nur noch 2:22 Minuten und San Diego hatte keine Auszeiten mehr.
Zuhause ist die Verteidigung der Ravens eigentlich noch unbezwingbarer, als Auswärts. Zudem spielten die Chargers mit einem unerfahrenen Center, Trevor Robinson. Der musste während des Spiels den verletzten Chris Watt ersetzen.
Doch die Chargers schafften das für Unmöglich Gehaltene. Von der eigenen 20 führte Rivers seine Truppe über das Feld. 38 Sekunden vor Spielende warf er einen Pass über 1 Yard zu Eddie Royal in die Endzone und nach dem Extrapunkt stand der 34:33 Sieg fest.
Mit ausschlaggebend war die Unfähigkeit von Ravens Quarterback Joe Flacco, seine Mannschaft in die Endzone zu führen. Sieben mal kamen die Ravens in die Redzone der Chargers, viermal kamen sie nur zu Field Goals. Das ist viel zu mager.
Damit bleiben die Chargers im Playoffrennen, mit jetzt 8-4 Siegen.
Tabellenführer bleiben aber die Broncos. Sie schlugen ein saft- und kraftloses Chiefs-Team völlig verdient mit 29:16 und stehen mit 9-3 Siegen vor San Diego.
Kansas City fiel auf 7-5 zurück und wird es schwer haben, an den beiden vorbeizukommen.
Baltimore verabschiedete sich fürs Erste aus der Riege der Playoffkandidaten. Sie haben jetzt 7-5 Siege, genauso, wie Pittsburgh und Cleveland aus der AFC North auch. Alle diese drei Teams haben ihre Spiele gestern verloren und spielten damit den hilf- aber nicht glücklosen Bengals in die Hände. Die stolperten sich zu einem recht unverdienten 14:13 Sieg über die Buccaneers und sind alleiniger Tabellenführer der Division mit 8-3-1 Siegen.

New Orleans kam mit einer Bilanz von 4-7 nach Pittsburgh. Trotzdem ging es für sie um die alleinige Tabellenführung in der NFC South.
Gegen ein mal wieder völlig chaotisches Steelers Team gewannen sie etwas deutlicher, als das knappe 35:32 Ergebnis es erwarten lässt.
Für kurze Zeit waren sie mit 5-7 Siegen alleine an der Spitze ihrer Division.

Doch nicht für lange, denn dem Vögelchen aus Arizona geht die Puste aus.
Ohne Quarterback Carson Palmer und Wide Receiver Larry Fitzgerald bringen sie in der Offense nichts mehr zustande.
Kurz nachdem die Saints die Tabellenführung hatten, nahm Atlanta sie ihnen mit einem 29:18 Sieg über die Cardinals wieder weg. Auch die Falcons haben 5-7 Siege, haben aber New Orleans schon geschlagen, weshalb sie vor den Saints stehen.
In Woche 16 muß Atlanta nach New Orleans, zum „Spitzenspiel“ in der NFC South.

Bleibt noch das Spitzenspiel zwischen den Patriots und den Packers, das tatsächlich ein spitzen Spiel war und das Lust machte auf den Super Bowl am 1. Februar zwischen den beiden (Wenn meine Kristallkugel mich da nicht in die Irre geführt hat).
Zwei phantastische Quarterbacks, die noch nie als Starter in der NFL gegeneinander angetreten waren, betraten die große Bühne, um der Footballwelt zu zeigen, was große Teams zu leisten im Stande sind.
Und, was viele erwartet hatten, Aaron Rodgers war der bessere der beiden. Knapp zwar, aber dank seiner Defense hatte er das bessere Ende für sich. Rodgers vervollständigte 24 seiner 38 Pässe für 368 Yards und 2 Touchdowns.
Die Defense der Packers übte viel mehr Druck auf Tom Brady aus, als die Patriots D auf Rodgers. So sah man bei ziemlich jedem Paß Bradys einen Packers Verteidiger an ihm kleben. Gefühlt kam es einem jedenfalls so vor. Brady vervollständigte dennoch 22 seiner 35 Pässe für 245 Yards und 2 Touchdowns.
In der ersten Halbzeit hatten die Packers den Ball fünf mal und punkteten in jedem Ballbesitz. Daß dabei nur 2 Touchdowns heraussprangen, ist der guten Paßverteidigung der Patriots zu verdanken.
New England km auch zu zwei Touchdowns, aber zu keinem Field Goal. So ging es mit einem verdienten 23:14 für Green Bay in die Halbzeit.
Im dritten Viertel geizten beide Teams mit Punkten, unterhaltsam blieb es trotzdem.
Im letzten Viertel warf Brady noch einen Touchdownpass zu Brandon Lafell zum 21:23 Anschluß aber Green Bay konterte mit einem Field Goal und machte den Sack zu.
Nach all den Hampelpampelteams wie Buffalo, Cleveland, New Orleans, Atlanta, Arizona, Cincinnati und all den Hampelpampelquarterbacks, wie Hoyer, Dalton, Orton, Ryan, usw., die all diese Hampelpampelspiele abliefern, die zwar als Spitzenspiele deklariert sind, aber niemals wirkliche spitzen Spiele sind, tat es gut, mal wieder zwei echte, gute NFL Teams im Kampf gegeneinander zu beobachten.
Nächste Woche steht das Spiel der Seahawks in Philadelpia auf dem Programm. Ein echtes Spitzenspiel zweier Playoffkandidaten.
Die 8-4 Seahawks haben die Chance endlich die 9-3 Cardinals abzufangen.
Doch, wird dieses Spiel ein spitzen Spiel???

Der Lazarettreport
Die Pittsburgh Steelers müssen wohl einige Zeit auf Brett Keisel verzichten. Es steht zu befürchten, daß der Defensive End sich einen Trizeps gerissen hat.
Heute stehen genauere Untersuchungen an.

Titans Quarterback Zach Mettenberger wurde zu einem weiteren Opfer von Texans Superstar JJ Watt. Watt landete hart auf dem Quarterback und der verletzte sich dabei an der rechten Schulter.
Weitere Untersuchungen stehen heute an.
Wide Receiver Justin Hunter musste mit einer gerissenen Milz ins Krankenhaus gefahren werden.
Bei den Texans verletzte sich Cornerback Jonathan Joseph an einer Achillessehne.

Im Sieg der Colts gegen die Redskins verlor Indianapolis Cornerback Vontae Davis mit einer Gehirnerschütterung.

In der Niederlage gegen die Bills verloren die Browns Wide Receiver Miles Austin. Er wurde mit Unterleibsschmerzen ins Krankenhaus gefahren.

Bei den Cardinals fielen drei Spieler gegen die Falcons aus. Safety Tyrann Mathieu brach sich einen Daumen, Running Back Andre Ellington erwischte es an der Hüfte und Guard Paul Fanaika an einem Sprunggelenk.

 

 

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