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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Dienstag, 30. Juni 2015

Kurzberichte
Weatherford-steve2Saure Gurkenzeit in der NFL.
Die Minicamps sind beendet, die Trainingslager noch in weiter Ferne. Wo saug ich mir da die Meldungen aus den Fingern, um meinen Lesern ziemlich täglich so etwas wie interessante Nachrichten zu präsentieren?
Fang ich mit einem Zickenkrieg an.
Giants Punter Steve Weatherford (Bild) nahm sich die Freiheit heraus, etwas kritisches über die Quarterback-Sammlung des Divisionsrivalen aus Philadelphia zu sagen.
Er nannte Sam Bradford einen Ferrari, der allzuoft in der Werkstatt stehen würde, und meinte, daß Mark Sanchez zumindest ein zuverlässiger Sedan wäre. Der Ferrari würde zwar ab und zu einen tollen Fahrspaß bringen, bevor er wieder zur Reparatur müßte, während der Sedan behäbig aber beständig fahren würde. Über Tim Tebow sagte er: „Ich bin der größte Tebow-Fan der Welt. Ich meine, wer würde nicht wollen, daß seine Tochter sich mit einem Typen wie ihm trifft? Ich möchte nur nicht, daß er für mein Team spielt.“
Das schrie ja einer Erwiderung. Die kam von Eagles Center Jason Kelce. Der fand es eigenartig, daß ein Spieler, der auf dem Platz nicht berührt werden darf, sich solche Kommentare erlaubt.
Weatherford blieb bei seinen Aussagen. Er entschuldigte sich aber bei allen Eagles-Fans, die sich angegriffen fühlen könnten.

 

Die Eagles gaben John Moffit einen Einjahresvertrag.
Der Guard wurde 2011 von den Seahawks in der dritten Runde der Draft rekrutiert und spielte bis 2012 in Seattle.
2013 spielte er für die Broncos, 2014 gar nicht.
Die Eagles trennten sich in der letzten Zeit von den Guards Evan Mathis, Todd Herremans und Cole Manhart.

Marko Beslach hatte beim Spiel der Bills in Detroit letztes Jahr mit einem Laserpointer auf Quarterback Kyle Orton und Holder Colton Schmidt gezielt.
Vor Gericht bekannte Beslach sich schuldig und erhielt als Strafe eine einjährige Bewährungsstrafe, 80 Stunden gemeinnützige Arbeit, eine Geldstrafe über $235 und ein Stadionverbot.
Am 23. November steht eine Überprüfung des Falles vor Gericht an. Das Bußgeld hat Beslach bereits gezahlt. Ob er wieder ins Stadion darf, wird in der Verhandlung entschieden.
Schwachmaten, die in einem NFL Stadion einen Laserpointer benutzen können des Stadions verwiesen und verhaftet werden.

Wer wird der neue Wolverine?
Hugh Jackman will die Rolle ja nicht mehr spielen.
Bereitet sich Aaron Rodgers darauf vor, Jackman abzulösen?
Nein!
Auch wenn er in einem Video seiner Freundin Olivia Munn im Hintergrund zu sehen ist, wie er mit einem Schwert trainiert, geht es nur um Munn, die im Vordergrund für ihre Rolle im nächsten X-Men Film trainiert.
Für ihre Rolle muß sie das Katana beherrschen, und der Quarterback der Packers hilft ihr bei ihren Übungen.

Darren McFadden fühlt sich wieder wie ein Rookie. Und das nach sieben Jahren in der NFL.
Grund für das trügerische Gefühl ist der Wechsel des Running Backs von den Raiders zu den Cowboys.
McFadden fühlt sich in Dallas sehr wohl und glaubt, daß er mit dem Wechsel eine Verjüngungskur durchgemacht hat.
Das wäre auch dringend nötig, denn in Oakland hat McFadden es bereits seit drei Jahren nicht mehr gebracht. Im Durchschnitt erzielte er pro Lauf 3,5 Yards. Wenn er überhaupt mal lief, denn meistens sah er nur verletzt zu, was da auf dem Platz passierte.
Dallas hofft, daß McFadden an seine Zeit vor seinem Abschwung anknüpfen kann, in der er tatsächlich ein recht guter Running Back war.
Mit Joseph Randle steht er im Duell um den Posten des Starters. Hinter den beiden sind Lance Dunbar, Ryan Williams und Lache Seastrunk im Kader. Diesen jungen Leuten will McFadden sein Wissen und sein Können vermitteln.
Es steht zu befürchten, daß das das einzige Positive sein wird, was Dallas von McFadden geliefert bekommt, denn im Minicamp konnte er wegen einer Oberschenkelzerrung schon wieder nicht voll trainieren.

Montag, 29. Juni 2015

Kurzberichte
cruz-victor3Victor Cruz (80) würde gerne wieder der Spieler werden, der er vor seiner Patellasehnenoperation war.
Doch er weiß nicht, ob er das schafft?
Seit seiner Operation im Oktober stellt er sich diese Frage. Und seine Reha bezeichnet er als das härteste Erlebnis seines Lebens. „Entweder ich schaffe das, oder es schafft mich,“ sagte er vor Kurzem.
Beim Minicamp der Giants war der Wide Receiver anwesend, nahm aber nicht am Training mit seinen Kollegen teil. Er lernt langsam, wie er sein Knie belasten darf.
Und er lernt die Offense, indem er seinen Quarterback Eli Manning oft fragt, warum er gerade dies und das gemacht hat?
Victor Cruz kann es gar nicht mehr abwarten, wieder mit der Mannschaft trainieren zu dürfen. Doch ob er bis zum Saisonstart gegen Dallas wieder einsatzbereit sein wird, steht noch in den Sternen.

Als Ken Whisenhunt letztes Jahr die Titans als Head Coach übernahm, sollte es mit dem Team endlich aufwärts gehen.
Statt dessen landeten sie bei 2-14 Siegen und schafften es noch nicht mal die erste Wahl in der Draft zu erreichen - Tampa Bay war noch schlechter.
Doch die zweite Wahl war ja gar nicht so viel schlechter, als die erste. Mit Marcus Mariota könnten sie den Quarterback der Zukunft gefunden haben.
Doch wann wird diese Zukunft beginnen?
Am Liebsten natürlich sofort, aber Whisenhunt ist sich noch nicht sicher, ob er den Frischling sofort in die Schlacht werfen will?
Doch welche Alternative hat er? Zack Mettenberger, der den Spitznamen „Tom Brady für Arme“ hat?
Doch in Tennessee würde es einen Aufschrei der Fans geben, wenn Mariota nicht sofort starten sollte. Zu lange haben sie auf ein Erfolgserlebnis, sei es auch noch so klein, gewartet.
Und wenn schon in Woche eins das Spiel der Titans gegen die Buccaneers ansteht, dann wollen die Fans bestimmt das Duell Mariota gegen Jameis Winston sehen.

Wer auf unsagbar dämlichen Humor tief unter dem Niveau einer Kellerassel steht, für den ist Ted 2 natürlich einen Kinobesuch wert.
Wer auf Tom Brady steht, der könnte sich überlegen, ob er das Geld für eine Kinokarte ausgeben sollte, denn der Quarterback der Patriots hat einen Cameo-Auftritt in dem Machwerk.
Wo wir gerade im Kino sind...
Es läuft tatsächlich ein neuer Football-Film mit Kevin Costner. Nach dem General Manager in „Draft Day“ gibt er nun in „City of McFarland“ einen Footballtrainer. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Jim White, der vom Grantler zum netten Menschen wird.
Die Kinos, in denen der Film läuft muß man zwar bestimmt mit der Lupe suchen, aber es soll ein paar Kinos geben, die den Film zeigen.

Dez Bryant und die Cowboys sollen wieder über einen neuen Vertrag verhandeln.
Am Freitag hat es ein Treffen zwischen Vertretern des Teams und dem Agenten des Wide Receivers, Tom Condon, gegeben.
Es macht den Anschein, als wollte Dallas tatsächlich vor dem Stichtag am 15. Juli eine Vertragsverlängerung unter Dach und Fach bringen.
Noch vor zwei Wochen sagte Stephen Jones, der Sohn von Teambesitzer Jerry, daß die Gehaltsvorstellungen der Vertragsgegner zu weit auseinander lägen. Ob diese Kluft in knapp drei Wochen überbrückt werden kann?

Samstag, 27. Juni 2015

Kurzberichte
wilson-russellEs gibt einen Grund, warum die Vertragsverhandlungen mit den Seahawks und Quarterback Russell Wilson (Bild) nicht so recht vorankommen.
Wilson hat eine bescheidene Bedingung, die die Seahawks erfüllen müssen. Er möchte der bestbezahlte Spieler aller Zeiten werden.
Der $118 Millionen-Vertrag, den die Panthers Cam Newton gaben, sind für Wilson nur die untere Grenze dessen, was er haben möchte. Wilson denkt so an schlappe $30 Millionen pro Jahr. Als Garantiesumme denkt er so an die $100 Millionen.
Wenn das keine bescheidenen Wünsche sind?
Doch Seattle hat nicht mehr so sehr viel Platz unter der Gehaltsobergrenze.
Seattle sieht auch die Gefahren, die kommen könnten, wenn Running Back Marshawn Lynch nicht mehr da ist, um Wilson zu entlasten. Wird der Quarterback dann noch derselbe sein, fragt man sich in den oberen Etagen?
Doch was wird passieren, wenn die Seahawks nicht auf die Vorstellungen Wilsons eingehen?
Dann wird ein Bieterkrieg um den Quarterback entfacht, der ihn wohl ziemlich sicher zu einem anderen Team abwandern läßt. Welches Team sich dann in den finanziellen Selbstmord stürzt, ist natürlich nicht abzusehen, aber daß es immer wieder Dumme gibt, sah man ja zuletzt an der Verpflichtung von Ndamukong Suh.
Seattle steckt ja so was von in einer Zwickmühle.

In der Gegend um Boston weiß man eins: Tom Brady erhielt eine viel zu hohe Strafe für eine viel zu geringe Tat.
Gegen diese Tatsache kann man nichts einwenden.
Deshalb hat der Foxborough Country Club jede seiner Fahnen auf dem Golfplatz mit der Nr. 12 versehen. Clubmanager Matt Killilea sagte, daß man öffentlich die Unterstützung für Brady und die Heimmannschaft zeigen wolle.

Keine Unterstützung für Tom Brady gab es von Emmanuel Sanders.
Der Wide Receiver der Broncos wetterte vor einer Gruppe von Kindern gegen den Quarterback der Patriots und das Team.
Zu dem Teilnehmern des Ed McCaffrey Football Camps sagte er, daß Betrügen nicht belohnt werden dürfte. Man sollte die Patriots nicht als Super Bowl Sieger anerkennen.
Sanders antwortete dies, auf die Frage eines Teilnehmers danach, was er von Deflategate hält?
Und die Frage traf wohl einen Nerv Sanders: „Ob ich sauer bin wegen Deflategate?“ fragte er zurück. „Ja klar bin ich sauer. Ich glaube nicht, daß sie dieses Jahr der Super Bowl Sieger hätten sein dürfen.
Betrügen ist nicht gut. Es gibt da draußen Spieler, die sich 365 Tage im Jahr den Arsch aufreißen, und einer betrügt - und egal ob das geholfen hat, den Super Bowl zu gewinnen oder nicht, sie haben betrogen und sollten deshalb nicht Meister sein.“
Es ist übrigens nicht überliefert, wie Sanders Quarterback, Peyton Manning, auf die Tirade seines Wide Receivers reagiert hat. Manning ist ein enger Freund von Brady.

Letzte Woche fragte die NFL bei Stadien in der Gegend um Los Angeles an, ob sie für die Saison 2016 ein NFL Team übergangsweise aufnehmen könnten.
Diese Anfrage ist, wie man jetzt hörte, auch als Versuchsballon zu verstehen. Die NFL ist neugierig, wie viele Zuschauer zu einer Mannschaft kommen würden, die kurz vor einem Umzug nach L.A. steht.
Auch wenn der Versuch vielleicht nicht das gewünschte Ergebnis bringen wird, nie war Los Angeles wieder so nah an einem Team, wie heute.

Rookie-Symposium
„Ich sehe nur nach vorne,“ sagte Jameis Winston der Presse nach dem Rookie-Symposium.
Der Quarterback der Buccaneers hätte bei der Veranstaltung nicht nur zuhören, sondern auch seine vielen Erfahrungen über seine Vergangenheit mitteilen können.
Beleidigungen, Diebstahl, Vergewaltigung, über all das hätte er seine persönlichen Erfahrungen mitteilen können.
Doch Winston will nur noch nach vorne schauen, gerade so, als könne er mit seinem Schritt in die NFL seine auf dem College begangenen Verbrechen einfach so abschütteln.
Und obwohl er eine sehr fragwürdige Vergangenheit hat, läßt die NFL Winston als Vorbild vor Kindern auftreten. So bei einer Play-60 Veranstaltung in Cleveland. Den Teilnehmern da gab er mit auf den Weg: „Ich glaube, daß Menschen Fehler machen können. Ich glaube aber auch, daß man sich davon nicht unterkriegen lassen soll. Ich blicke jetzt nur noch nach vorne.“
Dann sollte er mal hoffen, daß er von hinten nicht von seiner Vergangenheit eigeholt wird. Winston weiß, daß jede kleine Verfehlung einige Minuten später auf ESPN verbreitet wird. Die Adleraugen kreisen über ihm.
Fragen zu seiner Vergangenheit beantwortete Winston nicht.
Seine Beratercrew arbeitet hart daran, das schwarze Schaf als weißen Ritter dastehen zu lassen. Winston war einer der aktivsten Teilnehmer des Symposiums, stellte viele Fragen und beteiligte sich an Rollenspielen. Den Kindern der Play-60 Veranstaltung zeigte er, wie man den Ball wirft und tat auch sonst so, als würde ihm das alles viel Spaß machen, was ja sogar der Fall hätte sein können.
Seine Berater haben wirklich einen tollen Job gemacht. Sie profitieren ja auch bestimmt nicht schlecht davon, wenn Winston das umsetzt, was er sich vorgenommen hat. Gegen Ende des Symposiums verriet er, warum er den Weichspülgang so perfekt durchlaufen hat: „Ich versuche Millionen zu machen.“
Das Wort gewordene Geldzählzeichen von Johnny Manziel.

Nicht nur Jameis Winston weiß, daß er unter Sonderbeobachtung steht. Auch Frank Clark weiß das.
Der Rookie der Seahawks hat nach den neuen Regeln der NFL bereits einen Strike für seine Verhaftung wegen häuslicher Gewalt aus dem letzten Jahr. Wegen dieses Verbrechens wurde er im November aus dem Team der Michigan Wolverines geschmissen.
Der Defensive End wird also das nächste Mal, wenn er eine Frau schlägt oder eine andere Straftat begeht, als Wiederholungstäter behandelt. Das würde eine Suspendierung von sechs Spielen bedeuten, und könnte sogar den Ausschluß aus der NFL nach sich ziehen.
Auch Clark hat seine Sprüche, daß er jetzt ein besserer Mensch werden möchte, der sein Leben in den Griff bekommt, sehr gut gelernt. Auch er meinte, daß er jetzt nach vorne blicken würde. Er könne nicht ein Leben lang daran zurückdenken, was in der Vergangenheit passierte.
Hat man so irgendwie schon an anderer Stelle gehört.

Freitag, 26. Juni 2015

Kurzberichte
sapp01Die Behörden in Las Vegas haben Anklage gegen Warren Sapp (Bild) erhoben.
Der Hall of Fame Defensive Tackle soll seine Freundin geschlagen und mehrmals gegen ihren Kopf getreten haben, als sie am Boden lag.
Laut Polizeibericht begann die Auseinandersetzung im April damit, daß Sapp seiner Freundin an der Poolbar eines Hotels in Henderson, Nevada, absichtlich ein Getränk ins Gesicht schüttete. Während der Fahrt zur Wohnung der Frau in Las Vegas wurden heftige Argumente ausgetauscht. In der Wohnung wurde Sapp dann gewalttätig.
Am 23. Juli muß er vor Gericht erscheinen.

So eine Gewerkschaft hat es ja auch nicht leicht.
Auf der einen Seite kämpft die NFLPA momentan für einen Spieler der Patriots (Tom Brady) und für die New England Patriots, und auf der anderen Seite kämpft sie für einen Spieler der Patriots (Malcolm Butler) und gegen die Patriots.
Butlers Flug zum freiwilligen Training der Patriots hatte wegen schlechten Wetters Verspätung. Da Butler deshalb zu spät zum freiwilligen Training erschien, suspendierten die Patriots den Helden des letzten Super Bowls für den Rest der optionalen Trainingseinheiten (OTAs).
Das geht natürlich nicht, wie es ganz klar im Regelwerk heißt. In Artikel 21, Abschnitt 5 der Tarifverhandlungen von 2011 ist festgelegt: "Kein offizieller Club darf einen Spieler darauf hinweisen, daß das Offseason Trainings Programm oder die Unterrichtsstunden nicht freiwillig sind (noch darf ein Club gegen einen Spieler bei Nichtteilnahme arbeitsrechtliche Schritte zum Nachteil des Spielers einleiten)."
Aber genau das haben die Patriots getan. Deshalb hat die NFLPA eine Klage gegen den Club eingereicht. Ohne Zustimmung Butlers übrigens, aber die braucht die Gewerkschaft nicht. Die NFLPA nimmt alle Unregelmäßigkeiten unter die Lupe, von denen sie erfährt. So leitete sie letztes Jahr ein Verfahren gegen die Seahawks ein, die verbotenerweise bereits in einem sehr frühen Stadium des Trainings mit voller Ausrüstung trainierten.

Es ist heute ziemlich genau ein Jahr her, daß Drew Brees sich seine Spielerkollegen bei den Saints ansah und sagte: „Warum nicht die New Orleans Saints? Sagt mir, warum wir nicht die Meisterschaft gewinnen können?“
Nun, die Frage wurde auf die brutalstmögliche Weise beantwortet. Mit nur 7-9 Siegen landeten sie in der NFC South hinter den Panthers mit 7-8-1 und verpaßten die Playoffs.
Abgesehen davon, daß kein Team mit einem negativen Punktekonto etwas in den Playoffs zu suchen haben dürfte, war dieser knappe Abstand natürlich herzzerreißend.
Weder die Defense, die ein Totalausfall war, noch die Offense, die sich dem Niveau der Defense anpaßte, konnten das bringen, was Brees vor der Saison in ihnen gesehen haben wollte.
Das aber hindert den Quarterback der Saints nicht daran, sein Team auch 2015 wieder als Super Bowl Sieger zu sehen. Brees will noch mal das große Spiel gewinnen, bevor er in den Ruhestand tritt.
Das wäre eigentlich vom Alter her bald zu erwarten. Brees ist 36, sagte aber vor Kurzem, daß er spielen will bis er 45 ist.
Bis dahin hat er ja noch ein paar Chancen, seinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Denn daß das mit der 2015er Mannschaft klappt, ist nicht zu erwarten.

87 Jahre alt wurde Dick Stanfel. Der fünfmalige Pro Bowl Guard der Lions und Redskins verstarb in dieser Woche nach langer Krankheit.
Nach seiner aktiven Zeit wurde er Offensive Line Coach der Bears. Mit ihnen gewann er 1985 den Super Bowl.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Die Top-100 2015
brees-drew4Als die Plätze 21 bis 30 der Top-100 Liste 2015 veröffentlicht wurden, tauchte der Name Drew Brees (Bild) auf Platz 30 auf.
Damit fiel der Quarterback der Saints um 24 Plätze gegenüber dem Vorjahr nach unten.
Zurecht?
Leider ja.
Egal, ob die Spieler der Liga über die Leistung ihrer Kollegen aus dem Vorjahr abstimmen, oder darüber, was sie in der kommenden Saison erwarten, der Sturz von Brees ist berechtigt.
Weder hat die Offense der Saints letztes Jahr die Leistung gezeigt, die man erwartet hatte, noch kann sie 2015 ohne Jimmy Graham die erwünschten Leitungen erbringen.
Deshalb ist es wohl gerechtfertigt, daß der Quarterback dafür die Watschen einsteckt.
Doch Brees hat Gesellschaft. Auf Platz 26 findet man Ben Roethlisberger von den Steelers und auf Platz 22 Russell Wilson von den Seahawks. Beide hätte man höher erwarten können.
Da es jetzt langsam spannend wird, hier die Spieler auf den Plätzen:
30. Drew Brees, QB, Saints
29. LeSean McCoy, RB, Bills
28. Gerald McCoy, DT, Buccaneers
27. Justin Houston, OLB, Chiefs
26. Ben Roethlisberger, QB, Steelers
25. Joe Thomas, OT, Browns
24. Ndamukong Suh, DT, Dolphins
23. Joe Haden, CB, Browns
22. Russell Wilson, QB, Seahawks
21. Earl Thomas, S, Seahawks

Rookie-Symposium
Lisa Friel beendete ihre Rede auf dem Rookie-Symposium der NFL mit den Worten: „Ich hoffe, ich sehe keinen von Ihnen wieder.“
Lisa Friel ist eine ehemalige Anklägerin aus New York, die sexuelle Verbrechen verhandelte. Jetzt arbeitet sie für die NFL und behandelt Anschuldigungen in Sachen häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe und Kindesmißhandlung. Wenn sie also sagt, daß sie keinen der Rookies jemals wieder vor sich sehen will, dann hat das einen tiefgreifenden Grund. Sollte von den Frischlingen demnächst mal einer vor ihr antreten müssen, dann würde das bedeuten, daß etwas sehr schiefgegangen ist, und er eine Gewalttat begangen haben könnte.
Nach dem schrecklichen Jahr, das die NFL hinter sich hat, mit den Fällen Ray Rice, Adrian Peterson, Greg Hardy, usw. nahm der Teil des Symposiums, in dem es um Gewalt ging, einen breiten Raum ein.
Die neuen Strafen der Liga gegenüber Gewalttätern sind drastisch verschärft worden. Grund dafür war der immense Aufschrei der Öffentlichkeit, weil Ex- Ravens Running Back Ray Rice nur zwei Spiele suspendiert wurde, nachdem er seine damalige Verlobte in einem Aufzug KO geschlagen hatte.
Die Rookies wurden also ganz besonders darauf hingewiesen, daß die Zeiten, in denen man Frauenschlägern nur einen Klaps auf den Po gab, vorbei sind.
Die Liga selber muß aber auch aufpassen, was sie macht. Die Aussagen, daß man aufpassen würde, wen man verpflichtet, dürfen kein bloßes Lippenbekenntnis sein.
Tampa Bay Buccaneers Quarterback Jameis Winston, die Nr. 1 der letzten Draft, ist wegen sexueller Gewalt angeklagt.
Frank Clark, Defensive End der Seahawks wurde von der University of Miami rausgeschmissen, weil er wegen häuslicher Gewalt verhaftet wurde.
Die Universität Ohio State schmiß Titans Wide Receiver Dorial Green-Beckham raus, weil er mehrmals wegen Drogenmißbrauchs verhaftet wurde und wegen häuslicher Gewalt angeklagt wurde.
Da nehmen sich Dallas und Denver noch harmlos aus, die Spieler verpflichteten, die nur wegen Marihuanamißbrauchs angezeigt wurden, was in Colorado ja eh keine Straftat mehr ist.
Es sieht fast so aus, als würde Lisa Friel irgendwann doch noch mal den ein oder anderen Spieler der über 100, die an diesem diesem Rookie-Symposium teilnahmen, vor sich sehen.

Kurzberichte
Das Stadion der Tennessee Titans hat ab sofort einen neuen Namensgeber.
Die Titans spielen jetzt im Nissan Stadium und nicht mehr im LP ( Louisiana-Pacific Corp) Stadion. Über die Finanzen sickerte noch nichts nach Außen, aber der Autohersteller soll sich die Rechte für 20 Jahre gesichert haben.

Die ehemaligen Spieler, die gehofft hatten, bald finanzielle Unterstützung aus dem Fond der NFL zu erhalten, den die Liga für die Betroffenen von Kopfverletzungen eingerichtet hat, müssen noch lange warten.
Die NFL und die über 21.000 Spieler, die gegen die Liga geklagt hatten, hatten sich auf eine Summe von über einer Milliarde Dollar geeinigt.
90 Klägern war diese Summe nicht hoch genug. Deswegen haben sie Einspruch gegen diesen Kompromiß eingelegt. Und so lange, bis der nicht verhandelt wurde, gibt es kein Geld aus dem Fond.

Bis Ende nächster Woche wird es wohl dauern, daß wir erfahren, wie Roger Goodell im Fall Tom Brady urteilt.
Es heißt, daß der Vorsitzende der NFL viele Beweise zu sichten hätte, und er sich dafür viel zeit nimmt.

Einer fehlt noch.
Alle Rookies die in der ersten Runde einberufen wurden, haben ihre Verträge unterschrieben, bis auf Marcus Mariota.
Der Quarterback wurde als zweiter Spieler von den Titans einberufen, und er ist noch nicht zufrieden, mit dem, was das Team ihm anbietet.
Dennoch, so sagte er, würde er keinen Gedanken daran verschwenden, zu streiken.
Mariota ist völlig Zuversichtlich, daß sein Agent einen guten Vertrag für ihn aushandeln wird. Was eigentlich gar nicht so schwer sein dürfte. Seit die Liga die Rookie-Gehälter gedeckelt hat, gibt es so viel nicht mehr zu verhandeln. Das zeigt ja auch die Tatsache, daß 31 von 32 Spielern bereits unterschrieben haben.

Und dann war da ja noch der Name Redskins.
Ja, auch dieses leidige Thema ist dafür gut, das Sommerloch zu füllen.
Anfang der Woche wurde wieder vor Gericht darum gestritten, ob die Redskins ihren „beleidigenden“ Namen markenrechtlich schützen lassen dürfen.
Seit etwa 1972 will ein Teil der Ureinwohner Amerikas, daß die Redskins nicht mehr Redskins heißen dürfen, weil dieser Spitzname das Ansehen der Indianer in den Schmutz ziehen würde.
Die Redskins haben nicht vor, den Namen Redskins abzulegen, auch wenn sie die Markenrechte an dem Namen nicht mehr haben.
Diese Rechte wurden ihnen letztes Jahr genommen, mit der Begründung, daß beleidigende Namen nicht rechtlich geschützt werden dürfen.
Doch der derzeitigen Vorkämpferin gegen den Namen Redskins, Amanda Blackhorse, geht das nicht weit genug. Sie verlangt, daß die Redskins den Namen Redskins ganz aufgeben müssen.
Auf der einen Seite also die Redskins, die ihren Namen wieder markenrechtlich schützen lassen wollen, auf der anderen Seite Mrs. Blackhorse, die den Namen Redskins völlig getilgt haben möchte.
Und wieder zog sich das Gericht zur Beratung zurück.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Ist es gut, Gronk zu sein?
gronkowski-rob2Bestimmt!
Rob Gronkowski (Bild) hat ein Buch geschrieben und es „It`s Good To Be Gronk“ genannt.
Darin erzählt er, wie toll ein exzessives Leben im 21. Jahrhundert sein kann... wenn man Gronk ist.
Der Tight End verrät in dem Buch, daß er noch keinen Cent seines Gehalts oder des Unterschriftenbonus von den Patriots ausgegeben hat. Bisher schafft er es, alleine von seinen Werbeeinnahmen zu leben. Er hätte kein teures Auto, keinen teuren Schmuck oder Tattoos. Am Liebsten trägt er seine alte Jeans, die er schon in der High School trug.
„Ich trinke nicht, nehme keine Drogen, ich breche nicht das Gesetz... Ich bin nur ein 23-jähriger, der Spaß hat,“ meinte er.
Und wie viel Spaß er hat, das kann man jetzt selber nachlesen.

10 Stunden für ein paar luftleere Bälle
10 Stunden dauerte die Berufungsverhandlung in der Deflategate Sache.
10 Stunden mußten Tom Brady und sein Anwalt Jeffrey Kessler Fragen beantworten und Beweise vorlegen, die zeigen, daß der Quarterback unschuldig ist.
Kessler ist überzeugt davon, daß es ihm und Brady gelungen ist die Suspendierung von vier Spielen abzuwenden, oder zumindest abzumildern.
Brady sagte unter Eid aus und wie man hörte, blieb er bei der Version der Geschichte, die er von Anfang an erzählte. Er habe nichts von luftleeren Bällen gewußt, die im Championshipspiel gegen Indianapolis benutzt wurden, bis er es in der Presse gelesen hätte. Angeordnet hätte er schon gar nicht, daß die Bälle für ihn nicht mit dem vollen Druck aufgepumpt werden sollten.
Ob damit der hieb- und stichhaltige Beweis des Chefuntersuchers Ted Wells widerlegt werden konnte, der ganz klar belegte, daß es eher möglich als nicht wäre, daß Brady von den Bällen gewußt haben könnte?
Selten hat es bei einer Untersuchung eine klarere Schuldzuweisung gegeben. (vorsichtshalber schreibe ich hier mal: Ironie aus)
Jetzt ist es an Roger Goodell, das Chaos, das er mit der fünfmonatigen Affäre angerichtet hat, zu bewerten. Wann er mit einem Ergebnis herauskommt, kann man noch nicht sagen.
Bradys Lager jedenfalls steht bereit vor ein ordentliches Gericht zu ziehen, sollte die Suspendierung nicht aufgehoben werden.
Goodell kann jetzt noch sein Gesicht wahren, indem er Brady freispricht. Ein Prozeß auf Grundlage des Untersuchungsberichts, daß es eher als nicht Möglich gewesen wäre, daß Brady von den Bällen gewußt haben könnte, würde die NFL der Lächerlichkeit preisgeben.
Aber beim Sonnengott der NFL weiß man ja nie, wie er so drauf ist. Goodell könnte einen Prozeß riskieren.
Goodell hielt es vor dem AFC Endspiel ja auch nicht für nötig, Aktionen gegen die Patriots einzuleiten, denn er wußte da schon, daß etwas faul sein könnte.
Die Ravens informierten die Liga nach ihrem Playoffspiel gegen New England darüber, daß sie meinten die Bälle der Patriots wären nicht voll aufgepumpt gewesen.
Hier hätte die Liga hingehen und die Patriots warnen müssen, sich an die Regeln zu halten. Hier hätte die Liga hingehen und den Luftdruck der Bälle im Spiel gegen die Colts doppelt überprüfen müssen.
Das tat die Liga nicht. Sie tat gar nichts und machte sich dadurch ganz klar mitschuldig. Erst als die Colts zur Halbzeit ihren Verdacht äußerten, daß mit den Bällen der Pats etwas nicht stimmte, schritt die Liga ein.
Das ist, wenn das mit den Bällen ein Skandal sein sollte, dann auch ein Skandal.
Und jetzt muß Kaiser Roger richten. Ohne einen echten Beweis. Im Wissen, daß die Liga selber nicht unschuldig ist.
Es bleibt spannend.

Dienstag, 23. Juni 2015

Kurzberichte
bell-ladingensWährend die Patriots sich darauf vorbereiten, ohne Tom Brady in die Saison zu starten, gibt es ja auch beim ersten Gegner personelle Probleme. Star Running Back LeVeon Bell (Bild) ist für die ersten drei Spiele gesperrt. Er soll von DeAngelo Williams ersetzt werden. Der war der beste Running Back der Panthers, bevor er in Carolina entbehrlich wurde.
Bell fehlte den Steelers bereits in den Playoffs, nachdem er sich im letzten Saisonspiel ein Knie verdreht hatte. Seine Ersatzleute erzielten gegen die Ravens gerademal 46 Yards, und es gab eine bittere Heimniederlage gegen Baltimore.
Wenn Bell und Williams zusammen eine Doppelbedrohung der gegnerischen Verteidigungen darstellen sollten, dürfte Quarterback Ben Roethlisberger aufs Beste entlastet werden.
Dazu jedoch müßte Williams gesund bleiben. In Carolina haben viele kleinere Verletzungen dafür gesorgt, daß die Panthers sich dazu entschlossen, auf ihn zu verzichten. Seine Leistungskurve zeigte steil nach unten. So hofft man denn auch in Pittsburgh, daß der Running Back zumindest die ersten drei Saisonspiele einsatzbereit bleibt.
Das wird ein Saisonauftakt, ohne Tom Brady und LeVeon Bell.
Danke lieber Commissioner.

Nur ganz kurz noch mal zur Erinnerung: Heute ist die Berufungsanhörung in der Sache Deflategate.
Und wie es in einem ordentlichen Prozeß so ist, ist Tom Brady so lange schuldig, bis er seine Unschuld bewiesen hat.
Mal sehen, ob ihm das gelingt?

Sachen gibt`s.
Terrelle Pryor hat tatsächlich ein dummes Team gefunden, das ihn von der Transferliste nahm.
Wer waren die Clowns, die den erwiesenermaßen nicht NFL-tauglichen Quarterback aufnahmen?
Die Cleveland Browns.
Und sie machten das, was Pryor zuvor schon vorgeschlagen hatte, sie nahmen ihn als Wide Receiver auf. Erfahrung als Receiver hat er bereits sammeln können. Pryor fing bereits einen Paß für 22 Yards, 2012, als er für Oakland spielte.
Ein Beweis seiner Klasse, oder?
Ob die Clowns, äh die Browns, sich damit einen Gefallen getan haben?
Zugegeben, sie haben ein Defizit auf der Wide Receiver Position, aber ob sie das mit Pryor beheben können?

Ahmad Bradshaw spielte zuletzt für die Indianapolis Colts.
Momentan ist er ohne Team. Und ein neues Team zu finden dürfte jetzt noch etwas schwerer geworden sein, denn der Running Back ist für ein Spiel suspendiert.
Bradshaw hat gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen.

Und dann doch noch ein Wort zu „Ballers“. Die Serie mit Dwayne „The Rock“ Johnson hatte am Sonntag Premiere und enttäuschte... zumindest mich.
So einen Quatsch gab es in der Form schon mal. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie die Serie damals, vor gut 15 Jahren, hieß.
Aber irgendwie stehe ich mit meiner Meinung ziemlich alleine da. Die meisten Kommentare zu Ballers bei Serienjunkies sind positiv.
Muß also an mir liegen.
Mit 30 Minuten sind die Folgen zu kurz. Man wird in der Pilotfolge durch die Handlung gehetzt. Auch wenn das widerliche Gebaren und flegelhafte Benehmen bestimmter Spieler recht realistisch dargestellt wird, hätte man sich zum Aufbau etwas mehr Zeit nehmen sollen. Einziger, winziger, Lichtblick war der Kurzauftritt von Trainerlegende Don Shula.
Ich weiß nicht, ob ich mir noch eine Folge antun werde.

Sonntag, 21. Juni 2015

Rookies müssen lernen, lernen, lernen
carter-in-frankfurt-200Noch etwa sechs Wochen, bevor die Teams ihre Trainingslager eröffnen.
Sechs Woche Ruhe für die altgedienten Spieler, nicht ganz so für die Rookies. Die sind eingeladen, am jährlichen Rookie-Symposium der NFL teilzunehmen. Das beginnt nächste Woche in Aurora, Ohio.
Hier wird ihnen beigebracht, daß es Kontraproduktiv ist, auf andere Menschen zu schießen, Frauen zu schlagen oder zu vergewaltigen und daß die Einnahme von Drogen in der Liga gar nicht gerne gesehen wird. Sachen also, die Manchem nicht von vornherein klar sind.
Um diese Lehren zu untermauern, setzt die NFL ehemalige und aktuelle Spieler als Gastredner ein, die meistens ganz genau aus eigener Erfahrung wissen, wovon sie reden. Ansonsten würde das Gelaber der Typen hinter dem Pult wohl auf taube Ohren stoßen.
Wie so oft, wird auch Cris Carter (Bild) zu den Rednern gehören. Der Hall of Fame Wide Receiver kam in die NFL, als es dieses „Benimmseminar“ noch nicht gab. Er gehört zu den Spielern, die ganz genau wissen, was Drogen- und Alkoholmißbrauch anrichten.
Einberufen wurde er 1987 von den Eagles. Die setzten ihn nach der Saison 1989 vor die Tür, weil er zu viele Probleme bereitete. Carter verstand die Entlassung als Weckruf und als Chance. In den folgenden Jahren seiner Karriere spielte er sich in die Ruhmeshalle der NFL. Wenn Cris Carter also spricht, weiß er, wovon er redet.
Und so werden auch Frauenschläger wie Jets Wide Receiver Brandon Marshall eingeladen, um den Rookies aus erster Hand zu erzählen, was geht, und was nicht.
Gestrauchelte Ehemalige werden erklären, wie wichtig es ist, sein Gehalt gut anzulegen, damit man auch nach seinem letzten Spielzug noch ein Auskommen mit dem Einkommen hat.
Es gibt also viel zu lernen für die Frischlinge. Hoffentlich nehmen sie die Lehren an.

Kurzberichte
Am Mittwoch wurden in Charleston, South Carolina, neun schwarze Kirchgänger von einem Weißen erschossen.
Jerry Richardson, der Besitzer der Panthers, spendete den Hinterbliebenen der neun Todesopfer $100.000. Nicht jeder Familie $100.000, was bei seinem Reichtum möglich gewesen wäre, sondern insgesamt.
Damit sollen die Beerdigungskosten abgedeckt werden, wie Richardson in einem Brief schrieb.

Werden die Houston Texans 2015 endlich erfahren, wie gut ihre erste Wahl aus der Draft von 2014 ist?
Letztes Jahr konnte Jadeveon Clowney wegen einer hartnäckigen Knieverletzung nicht spielen. Mittlerweile ist das operierte Knie so weit verheilt, daß man bei den Texans vorsichtig optimistisch ist.
Während des Trainingslagers im August soll der Passrusher langsam wieder an den Ernst des Footballerlebens herangeführt werden.

Bekommen die Bengals endlich einen Quarterback, der was taugt?
Der Trainerstab der Bengals ist davon überzeugt, daß AJ McCarron es zum Starter bringen kann.
McCarron wurde 2014 in der fünften Runde der Draft von Cincinnati einberufen. Seine Leistungen während der bisherigen Trainingseinheiten in diesem Jahr haben seine Trainer überzeugt.
Noch wird weiter Andy „die rostige Knarre“ Dalton als Starter gelistet, was er wohl auch bleibt. Mit Dalton, dessen Spitzname übrigens „red Rifle“ ist, wie mir grade einfällt, kamen die Bengals zwar jedes Jahr in die Playoffs, verloren aber immer das erste Spiel.
Dalton wird ab jetzt immer wieder über seine Schulter sehen müssen, weil McCarron hinter ihm lauert.
Da Andy Dalton in seinem $96 Millionen-Vertrag keine hohe Garantiesumme stehen hat, kann er ohne weiteres schnellstens gefeuert werden.

Wie kann man das Selbstbewußtsein seiner Quarterbacks erhöhen?
Indem man im Training nur die Ersatzleute aus der Defense aufstellt.
Am letzten Tag des Minicamps der Bills waren alle Quarterbacks so schlecht, daß Head Coach Rex Ryan die Starter aus der Defense am Spielfeldrand zusehen ließ. Doch selbst gegen die Ersatzleute brachten die Quarterbacks nichts zustande.
Matt Cassel galt eigentlich als die Nr. 1 der Katastrophentruppe, weil er die meiste praktische Erfahrung hat. Doch bisher blieb er jeden Beweis seiner Fähigkeiten schuldig.
Wenn die Bills ihn vor dem Saisonstart feuern, sparen sie $4,5 Millionen.
EJ Manuel ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber im Duell mit Cassel erwies er sich als das kleinere Übel. Über Tyrod Taylor muß man gar nicht erst reden.
Ob Head Coach Ryan bei seiner Aussage, daß der Starter zu 99,9% bereits im Kader der Bills wäre bleibt?
Wenn ja, dann gute Nacht Buffalo.

Samstag, 20. Juni 2015

Deflategate... Würg!
brady-tom-sb49-mvpTom Bradys (Bild) Vermächtnis wird durch das unsägliche Theater um Deflategate keinen Kratzer abbekommen. Nur beinharte Patriots- und Brady-Hasser und Neider werden weiter ihren Spaß an dem Quatsch haben, der in der kommenden Woche in die nächste Runde geht.
Während Brady also weiter als einer der besten Quarterbacks aller Zeiten auf Kurs in die Hall of Fame ist, versucht NFL Commissioner Roger Goodell, an Bradys Glanz zu kratzen. Das wird ihm nicht gelingen.
Selbst der „Erzfeind“ der Patriots, Rex Ryan, ist der Meinung, daß Bradys Ansehen nicht gelitten hat. „Ich habe nichts als Respekt für diesen Typen,“ sagte der Ex- Head Coach der Jets, der unter Brady gelitten hat, wie kein zweiter, und der mit den Bills erwartungsgemäß weiter unter Brady leiden wird. Allerdings erst im zweiten Spiel, denn das erste zwischen Buffalo und New England ist in Woche zwei. Da wird Brady wohl nicht dabei sein.
Die Firmen, für die Brady als Werbeikone arbeitet, haben den Quarterback nicht fallengelassen. Auch für sie ist das Getue um die luftleeren Bälle Firlefanz.
Am Dienstag wird der Commish Bradys Einspruch gegen seine vier Spieltage dauernde Suspendierung verhandeln. Eine Suspendierung, die dafür sorgt, daß wir Fans um den Genuß eines Duells zwischen Tom Brady und Ben Roethlisberger im Saisoneröffnungsspiel gebracht werden. Eine Tatsache, die Big Ben sehr bedauert.
Es ist nicht davon auszugehen, daß Goodell die Suspendierung ganz aufhebt. Dazu ist der Mann zu stur. Also werden wir auf jeden Fall um den Spaß im ersten Spiel gebracht werden, selbst wenn Goodell die Strafe auf zwei Spiele reduzieren sollte.
Während Goodell den Blödsinn also in die nächste Runde treibt, wird ein Wohltätigkeitsverein davon profitieren. Einer der luftleeren Bälle, die die Patriots in der ersten Halbzeit des AFC Championship-Spiels gegen die Colts benutzten, soll versteigert werden. Der Erlös soll einem wohltätigen Zweck zukommen. Es wird erwartet, daß der Ball eine Menge Geld einbringen wird.

Kurzberichte
Nachdem Panthers General Manager Dave Gettleman seinen Quarterback in den Einhundertmillionendollarclub geführt hat, könnte man annehmen, daß Cam Newton etwas geschont werden soll, damit die Investition nicht gefährdet wird.
Doch davon will Gettleman nichts hören. Er will nicht, daß sein „Vollblüter“ weniger selber läuft. Zwar ist der General Manager sich mit Head Coach Rivera einig, daß Newtons Spielübersicht und Paßgenauigkeit verbessert werden muß, aber sein Läufe, mit denen die gegnerischen Verteidiger immer rechnen müssen, sollen nicht weniger werden.
Das wäre dann ja nicht mehr Cam, meinte Gettleman.
Und wenn man die Statistiken sieht, sieht man, warum Gettleman Newton nicht zügeln will. Seit 2011 lief der Quarterback 467 mal und erzielte dabei 2.571 Yards und 33 Touchdowns. Weit mehr, als irgendein anderer Quarterback in der Liga.

Russell Wilson hat vorgesorgt. Der unterbezahlte Quarterback, der die Seahawks zweimal in den Super Bowl führte, hat eine gute Versicherung abgeschlossen. Für den Fall, daß er sich in der kommenden Saison verletzt, in der er für unsagbar niedrige $1,5 Millionen spielen muß, hat er sich privat abgesichert.
Trotzdem hofft er immer noch darauf, daß die Seahawks ihm bis zum Beginn des Trainingslagers einen Vertrag vorlegen, den er unterschriftswürdig findet.
Doch selbst, wenn er bis dahin keinen neuen Vertrag bekommt, so wird ihn das nicht davon abhalten Seattle ein drittes Mal in den Super Bowl zu führen, meinte er.

Die Dallas Cowboys tun es, und die Buccaneers wollen es tun.
Auch Tampa Bay will die virtuelle Realität benutzen, um das Training zu perfektionieren.
Offensive Coordinator Dirk Koetter sagte, daß Quarterback Jameis Winston ein Filmjunkie wäre. Deshalb könnte das 3D System gerade ihm besonders helfen.
Die Suche nach dem richtigen System gestaltet sich dabei aber recht schwierig. Wenn Koetter mit den Anbietern redet, bekommt er zu hören, daß die Anlage in drei Monaten aufgebaut werden könnte. Wenn Koetter dann sagt, daß er das System aber schon morgen braucht, enden die Gespräche.
Mal sehen, wann die Bucs denn endlich eins nutzen können?

Freitag, 19. Juni 2015

Kurzberichte
trestman-marc3Marc Trestman (Bild) ist dankbar. Der neue Offensive Coordinator der Ravens ist dankbar dafür, mit einem anderen, einem besseren, Quarterback arbeiten zu können, als dem, mit dem er als Head Coach in Chicago arbeiten mußte.
In Chicago hätte er viel damit zu tun gehabt die Fehler von Jay Cutler zu korrigieren. Bei Joe Flacco dagegen müßte er nur die vorhandenen Fähigkeiten erweitern. Das wäre etwas ganz anderes, meinte er.
Trestman klang richtig erleichtert, als er das sagte.
Und Trestman achtet darauf, nicht zu viel an der Offense zu ändern. Immerhin ist er der vierte Offensive Coordinator des Teams seit 2012, da käme es den Ravens zugute, wenn mal etwas Beständigkeit einkehren würde.
Und die Spieler zeigen sich zufrieden mit ihrem neuen Offensive Coordinator. Sie finden es sehr hilfreich, daß sie nicht schon wieder viele ganz neue Formationen und Spielzüge einstudiert werden müssen.
Quarterback Joe Flacco ist von seiner Offense überzeugt. Immerhin wäre die Offense so gut, daß die beiden letzten Offensive Koordinatoren nach ihrem Abschnitt in Baltimore Jobs als Head Coaches bekommen haben.
So kann man das auch interpretieren.
Jim Caldwell landete in Detroit, Gary Kubiak übernahm die Broncos.
Jetzt also Trestman, der als ehemaliger Head Coach nun Offensive Coordinator in Baltimore ist. Und er hat auf der wichtigsten Position unbestritten einen besseren Mann zur Verfügung, als in Chicago. Und aus ihm kann der als Quarterback –Flüsterer bekannte Trestman sicher mehr herausholen, als aus Cutler.

Dez Bryant wollte wenigstens mal sehen, wie seine Kollegen, die er so schmählich im Stich läßt, sich beim Training so abrackern.
Der Wide Receiver der Cowboys kam am letzten Tag des Minicamps mal auf einen Besuch vorbei.
Dabei betonte er, daß nicht er damit gedroht hat, nicht beim Saisonstart dabei sein zu wollen, sondern daß diese Drohung von seinem Agenten kam.
Aber auch wenn Bryant nur die Vorbereitungszeit schwänzt, so wird sich sein Fehlen nicht positiv auf eine Mannschaft auswirken, die ohne NFL-tauglichen Running Back in die Saison geht.

Beim letzten Training des Minicamps der Cowboys sah der streikende Wide Receiver Dez Bryant zu, wie sich sein Kollege Terrance Williams am linken Ellenbogen verletzte.
Röntgenuntersuchungen ergaben nichts auffälliges. Deshalb geht man davon aus, daß der Wide Receiver sich einen Nerv verletzt haben könnte.
Während Bryant sein Team im Stich läßt, ist Williams der Nr. 1 Receiver der Cowboys. Momentan steht Dallas also ohne die echte Nr. 1 und die Übergangs Nr. 1 da.

Michael Oher ist nicht begeistert davon, was der Film „The Blind Side“ aus dem Jahr 2009 für ihn bewirkt hat.
In dem Film wird die Geschichte des scheuen Offensive Tackles erzählt, der von seiner Adoptivmutter, gespielt von Sandra Bullock, unter die Fittiche genommen, und zum großartigen Footballspieler aufgebaut wird.
Aber, so Oher, der mittlerweile darum kämpft, einen Kaderplatz bei den Panthers zu erobern, alle würden ihn immer nur an dem messen, was im Film zu sehen ist. Das käme der Wirklichkeit aber nicht nicht nahe. Zumal heute nicht mehr, wo das Alter anfängt, seinen Tribut zu fordern.
Deshalb würde Oher mehr kritisiert, als er es verdient hätte, meinte er. Er könne halt nicht mehr die Leistung bringen, die im Film zu sehen ist. Doch er würde immer nur daran gemessen.
Nachdem er bei den Ravens entbehrlich wurde, wechselte er 2014 zu den Titans. Dort spielte er eine unterdurchschnittliche Saison. Die Panthers wollen nun versuchen, noch wenigstens eine gute Saison aus ihm herauszuholen.
Ob er zum Saisonbeginn noch in Carolina ist, ist zweifelhaft.

Am Donnerstag feuerten die Bengals Quarterback Terrelle Pryor, den sie erst im Mai verpflichtet hatten.
Der Quarterback sieht wohl ein, daß er als Quarterback wohl keinen Job mehr in der NFL bekommt, deshalb kündigte er an, auf Wide Receiver umlernen zu wollen.
Na, wenn da mal was draus wird.

Die Texans gaben Jonathan Joseph eine Vertragsverlängerung.
Der Cornerback unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $22 Millionen, von denen $11,5 Millionen garantiert sind.

Cam Newton ist ein schlechter Passer. Deshalb legt der Trainerstab der Panthers großen Wert darauf, die schlampige Fußarbeit des neuen Einhundertmillionendollarquarterbacks zu verbessern.
Schlechter Passer... schlampige Fußarbeit... Einhundertmillionendollarquarterback... wie paßt das alles zusammen?
Gar nicht, aber wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß strunzdurchschnittliche Ballwerfer neunstellige Dollarbeträge kassieren werden.
Head Coach Ron Rivera versuchte dann auch gleich, die erweiterten Trainingsmethoden seines Superstars zu relativieren. Newton hätte nur ein Jahr auf dem College gespielt, nicht drei oder vier, wie andere Quarterbacks. Deshalb hätte er sich nicht so entwickeln können, wie seine Kollegen. Aus diesem Grund müsse man halt jetzt noch etwas an der Feinabstimmung arbeiten.
Etwas an der Feinabstimmung arbeiten... nach vier Jahren in der NFL... nach über 2.000 geworfenen Pässen... nach einem Einhundertmillionendollarvertrag.
Prost Mahlzeit!!!

Donnerstag, 18. Juni 2015

Kurzberichte
bryant-dez2Dez Bryant (Bild) hat nichts dagegen 2015 für nur $13 Millionen zu spielen. Eigentlich. Aber der Wide Receiver der Cowboys möchte auch Sicherheit für seine Zukunft haben. Und die, so meint er, können ihm nur ein langfristiger Vertrag geben.
Deshalb solle Niemand von ihm erwarten, daß er in nächster Zeit an irgendeiner Teamaktivität teilnehmen wird.
Cowboys Besitzer Jerry Jones versteht die Sorgen seines Receivers. Er sieht ein, daß ein Spieler abgesichert sein will.
Dennoch sind die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien zu einem Stillstand gekommen.
Vor zwei Wochen hätten Jones und Bryant zuletzt miteinander geredet, sagte Jones.
Bryants Aussage, daß er im ersten Saisonspiel gegen die Giants nicht spielen wird, glaubt Jones nicht. Er ist davon überzeugt, daß der Wide Receiver mit an Bord sein wird, wenn die Saison losgeht.
Davon war er auch damals überzeugt, als Running Back Emmitt Smith im Streik war. Ich weiß nicht mehr genau, aber es waren wohl zwei Spiele, die der Running Back damals aussetzte.

„Ich werde nicht streiken,“ meinte Julio Jones.
Der Wide Receiver der Falcons möchte einen neuen, besseren, langfristigen Vertrag bekommen. Doch dafür würde er seine Kollegen nicht im Stich lassen. Das, so sagte Jones, wäre egoistisch und unfair. Seine Kollegen würden ihn brauchen und er würde tun, was getan werden müßte.
Für ihn ginge es um das Spiel. Und dafür würde er das Gehalt bekommen, das sein Teambesitzer für angemessen hält.
Hört, hört!

„Muskel Hamster“, wäre der schlimmste Spitzname, den jemals jemand verliehen bekommen hat, sagte der Träger eben dieses Namens, Doug Martin.
Der Running Back der Buccaneers hofft, daß seine Leistung auf dem Platz dafür sorgen wird, daß er einen neuen, besseren Spitznamen verliehen bekommt.
Dafür müßte er aber dann auch mal eine Saison durchspielen. Als er 2012 als Rookie in die Liga kam, erzielte er mit Läufen und gefangenen Pässen phantastische 1.926 Yards und 12 Touchdowns.
Danach verpaßte er wegen Schulter- und Knöchelverletzungen 15 Spiele in zwei Saisons. Deshalb zogen die Bucs es auch vor, die Option auf die fünfte Saison Martins nicht zu ziehen.
Der Muskel Hamster möchte aber gerne weiter bei den Buccaneers bleiben und verhandelt deshalb mit dem Team. Die Clubleitung sagte, daß sie gerne mit Martin verlängern würden, wenn er eine entsprechende Leistung abliefert.
Und die will er ja abliefern, alleine schon, um diesen Muskelhamster loszuwerden. Selber könne er sich ja keinen Spitznamen geben, meinte er. Das wäre ja nicht üblich.
Bis er einen neuen bekommt, muß er wohl noch eine Weile am Rad drehen.

Gut, nicht sehr gut, so bezeichnen Beobachter der bisherigen Trainingseinheiten der Redskins das, was Quarterback Robert Griffin III abgeliefert hat.
Griffin III wäre zu oft zu zögerlich, und das resultierte gestern in einigen zu weit geworfenen Pässen in Richtung Pierre Garcon.
Head Coach Jay Gruden sagte, daß er aber zufrieden wäre mit den kleinen Fortschritten, die sein Quarterback gemacht hätte.
Gruden muß das sagen, denn das gehört zum Selbstvertrauensaufbauprogramm für Griffin III.
Jeden Tag würde Griffin III ein Stücken besser, meinte der Head Coach.
Und bis zum Beginn der Saison sind es ja noch 84 tage. Da hat RG3 noch genug Zeit, um wieder der zu werden, der er in seiner Rookie-Saison war.

Beim Überfliegen der Überschriften zu den Nachrichten, die die NFL in mein Media-Postfach gelegt hat kam Freude auf. „Manziel“ und „zur Ruhe setzen“ las ich da.
Doch die Freude verflog schnell. Nach genauerer Ansicht stand da: „Manziel setzt sein Money Sign zur Ruhe.“
Schade, Manziel verzichtet also in Zukunft auf die arrogante Geste des Geldzählens.
Ich glaube, vielen von uns wäre es lieber, wenn wir auf Johnny Manziel verzichten könnten.
Ob auch die Gegner der Browns auf die Geste des Geldzählens verzichten werden?
Kaum!
Letztes Jahr war das ein nettes Mittel um Manziel zu verspotten, ohne ein Strafe zu kassieren.

Vier Passempfänger findet man auf den Plätzen 31 bis 40 der Top 100 Spieler der Saison 2015 (oder doch 2014?).
Wie auch immer, die Rookie-Sensation Odell Beckham von den Giants landete auf Platz 32. Seine konstante Leistung und natürlich auch „DER Catch“, dürften dafür gesorgt haben, daß seine NFL Kollegen ihm auch 2015 viel zutrauen.
Einen Platz vor ihm landete Saints Tight End Jimmy Graham, der 2015 die Passoffense der Seahawks noch ein Stück weit gefährlicher machen wird.
T.Y. Hilton von den Colts landete auf Platz 35 und A.J. Green von den Bengals auf Platz 37.
Auf Platz 34 landete Tony Romo.
Der Quarterback der Cowboys spielte 2014 eine für seine Verhältnisse überdurchschnittliche Saison, und das scheinen seine Spielerkollegen auch 2015 von ihm zu erwarten.

Bills Fans, ganz ruhig bleiben. Es ist noch Zeit, zu üben. Und Zeit werden Eure Quarterbacks wohl brauchen, um bis zum Saisonbeginn einen Paß geradeaus werfen zu können.
Beim Training gestern war es noch nicht so weit. Bei einer 11 gegen 11 Übung standen 22 Paßspielzüge auf dem Plan. Dabei vervollständigten die Quarterbacks vier Pässe und wurden acht mal gesackt. Den längsten Paß brachte Quarterback Nr. 4 an den Mann. Matt Simms vervollständigte einen 15 Yards-Paß zu Deonte Thompson.
Ob Fans, die ihre Saisonkarten geordert haben, doch langsam das viele Geld bereuen, das sie dafür ausgegeben haben?
Was nutzt es, wenn die Bills zwar eine solide Defense haben und einen talentierten Running Back, wenn nicht ein halbwegs NFL-tauglicher Quarterback im Kader ist?

„Ich habe die Kniescheibe von jemand anderem,“ meinte Broncos Linebacker Danny Trevathan auf die Frage nach seiner Genesung. „Die andere war durch,“ fuhr er fort.
Im Januar wurde er operiert. Noch übt er mit dem Ersatzteil klarzukommen. Die neue ist etwas größer als die, mit der er geboren wurde.
Ob er einsatzbereit sein wird, wenn die Saison startet, ist fraglich.
Das Selbe gilt für Brandon Marshall. Der Linebacker litt an einer Lisfranc-Verletzung. Die, so sagte er zerknirscht, hätte er zu spät operieren lassen. Deshalb steht auch hinter seiner Einsatzfähigkeit ein Fragezeichen.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Lag der Erfolg im Laufspiel an DeMarco Murray oder der O-Line der Cowboys?
murray-demarcoSeine Laune trübt sich ein wenig, wenn DeMarco Murray (Bild) darauf angesprochen wird, daß er seine Krone des besten Running Backs der Saison nur gewonnen hat, weil die O-Line der Cowboys 2014 schier unüberwindbar war.
Bevor der Running Back nach Philadelphia abwanderte, lautete die offizielle Sprechweise in Dallas ja, daß Murray das Team in die Playoffs getragen hat. Dabei hat er sich auch nicht von einer verletzten Hand beirren lassen.
Nachdem Murray abgewandert war, ausgerechnet zu einem Divisionsrivalen, änderte man in Dallas die offizielle Meinung. Da hieß es dann, daß Murray nur so gut hatte sein können, weil seine Linespieler ihm die Wege freiblockten.
Natürlich wird beides etwas stimmen, denn so ganz ohne gute Vorblocker kann ein Running Back kaum etwas gewinnen, außer Barry Sanders damals bei den Lions.
So wies denn Murray darauf hin, daß auch Emmitt Smith eine gute Line vor sich hatte, als er zum besten Running Back aller Zeiten wurde.
Für die Cowboys, und später noch ein paar Jahre für Arizona, erzielte Smith 18.355 Laufyards. Der nächste Running Back, der noch aktiv ist und ihn einholen könnte, ist Frank Gore von den Colts mit 11.073 Yards.
Wichtig ist also, daß Line und Läufer zu gleichen Teilen ihre Arbeit machen. Und genau das hat Murray zur Zeit in Philadelphia vor. Sein Arbeitseifer, die neue Offense zu lernen, brachte ihm den Spitznamen „Nerd“ ein. Das Playbook von Head Coach Kelly hätte etwa eine Milliarde Spielzüge, die man lernen müsse, meinte der Streber. Er gab dann auch zu, daß er jeden Tag sehr ernst nimmt. Um mit all den guten Spielern um ihn herum mithalten zu können, müsse er hart arbeiten, meinte Murray. Seine Linespieler in Philadelphia wären kein bißchen weniger gut, als seine Mitspieler in Dallas, ist der Running Back sicher.
Man wird sehen, wie produktiv DeMarco Murray 2015 sein wird. Immerhin hat der beste Läufer der Saison 2014 (Murray: 1.845 Yards) den besten Läufer der Saison 2013 (LeSean Jackson: 1.607 Yards) abgelöst.
Was ihn von einer weiteren sehr guten Saison abhalten könnte, sind nicht die Spieler vor ihm, sondern seine Running Back Kollegen. Ryan Mathews und Darren Sproles sind jeder für sich in der Lage, auch den ein oder anderen Meter zu erzielen.
Das juckt Murray aber nicht. Ihm geht es darum zu gewinnen. Möglichst sogar noch ein Spiel im Februar 2016.

Pierre Garcon ist sauer auf Jack Warner.
Pierre Garcon ist Wide Receiver der Washington Redskins, Jack Warner war hohes Mitglied in der MaFifa genannten Führungsriege des Welt Fußballverbands.
Pierre Garcon wurde zwar im Staat New York geboren, hat seine familiären Wurzeln aber in Haiti. Deshalb gründete er nach dem verheerenden Erdbeben, das 2010 über 230.000 Todesopfer forderte, die Hilfsorganisation „Helping Hands Foundation“.
Er weiß, daß es schwierig ist, den Opfern, von denen immer noch Hunderttausende in Zelten leben, zu helfen, weil auch viele Hilfsgelder für Haiti nicht bei den Menschen dort ankommen.
So wie auch Hilfsgelder in Höhe von $750.000, die Jack Warner den Erdbebenopfern hätte überreichen sollen, sie aber lieber auf eigene Konten wandern ließ.
„Wenn sie einen Weg finden wollen, Geld zu verstecken, finden sie ganz bestimmt einen,“ sagte Garcon. „Und das gilt nicht nur für die FIFA, nicht nur für den Sport. Das gilt überall. Traurig, aber das ist die menschliche Natur.
Es ist hart zu sehen, daß das mit der FIFA so geht, aber uns Haitianer überrascht das nicht. Wir sind daran gewöhnt.“
Die Hilfe für Haiti ist ein einziger Sumpf der Korruption, ist sich Garcon sicher. Deshalb hat er die Hilfe in die eigenen Hände genommen, damit wenigstens das Geld aus seiner Organisation bei den Menschen dort ankommt. Deshalb hat er auch selber mit Hand angelegt, als ein Waisenhaus und eine Schule gebaut wurden. Deshalb ist er sauer und traurig, daß es Menschen gibt, die sich am Leid anderer Menschen bereichern.

Kurzberichte
Letzte Woche feuerten die New England Patriots Brandon Spikes. Der Linebacker nahm das wohl nicht so gut auf, denn er stellte seinen AFC Championship Ring, den er 2011 mit dem Team gewann, bei Ebay ein.
Für den Schnäppchenpreis von $19.499 hätte man ihn ersteigern können.
Doch es fand sich Niemand, der ihn haben wollte. Zwar stellte Spikes den Ring nach Ablauf der ersten Auktion erneut ein, doch wieder blieb er auf dem ungeliebten Stück sitzen.

Sachen gibt`s, die glaubt man nicht.
Ein ehemaliges Cheergirl der Baltimore Ravens (aus der Saison 2005) bekannte sich schuldig, Sex mit einem 15-jährigen Jungen gehabt zu haben.
Durch das Schuldbekenntnis von Molly Shattuck wurden einige schwere Anklagepunkte fallengelassen, dennoch drohen der 48-jährigen 15 Jahre Haft.

Die Chargers fügten dem Bürgermeister von San Diego einen herben Schlag zu. Ein Sonderberater des Teams sagte, daß die Abstimmung, die am 15. Dezember darüber entscheiden soll, ob die Steuerzahler dem Bau eines neuen Stadions zustimmen oder nicht, nicht rechtmäßig ist.
Zwar verhandeln die Chargers immer noch mit der Stadt, aber ihr Umzug nach Los Angeles ist wohl kaum noch zu verhindern.

Die Titans haben kein Glück mit hochbezahlten Running Backs.
Nachdem sie damals Chris Johnson mit Geld zuschütteten, ließ seine Leistung in erschreckendem Maß nach.
2013 gaben sie Shonn Greene einen Dreijahresvertrag über $10 Millionen, und ernteten das gleiche Ergebnis.
Nach zwei Saisons, in denen er für die Jets jeweils über 1.000 Yards erzielte, sahen die Titans in ihm ihre Lösung auf der Running Back Position.
Das war wohl nichts. In zwei Saisons für Tennessee erzielte er insgesamt nur 687 Yards und sechs Touchdowns.
Das führte jetzt zu seiner Entlassung.

Die Broncos gehen mit C.J. Anderson als Nr. 1 Running Back ins Trainingslager.
Montee Ball, der sich auch Hoffnungen auf den Posten des Starters gemacht hat, sieht Anderson als Nr. 1a und sich als Nr. 1b.
Head Coach Gary Kubiak sagte aber, daß noch nicht feststehen würde, wer als Nr. 1 in die Saison gehen wird. Ball könnte sich den Posten noch erkämpfen.

Dienstag, 16. Juni 2015

In Rex we trust
ryan-rex-billsRex rules
Egal wie, sexy Rexy hat die Herzen der Bills Fans im Sturm erobert. Auch wenn Rex Ryan (Bild) Eigenartigerweise bisher noch keine Playoffteilnahme Buffalos garantiert hat, ordern die Fans die Saisonkarten.
Um diese Zeit des Jahres hatte Ryan als Head Coach der Jets immer schon den Super Bowl Sieg seines Teams garantiert. Für neutrale Beobachter war das immer ein lustiger Moment.
Diese dumme Peinlichkeit hat sich Ryan als Bills Head Coach (noch) erspart. Er scheint etwas vorsichtiger geworden zu sein.
Doch seine einnehmende Persönlichkeit hat auch in Buffalo gewirkt. Rex kommt, gewinnt die Herzen der Spieler und Fans und läßt sie glauben, daß dies das Jahr werden könnte.
Und es hat gewirkt. Am Montag waren 57.500 Saisonkarten verkauft. Das schlägt den alten Rekord aus dem Jahr 1992, als 57.132 Karten verkauft wurden. Und es ist eine gewaltige Steigerung zu letztem Jahr, als 47.482 Saisontickets verkauft wurden.
Ob Ryan die 15 Jahre dauernde Durststrecke der Bills ohne Playoffauftritt beenden kann?
Das ist eine DER Fragen für die kommende Saison.

Kurzberichte
Thomas Davis unterschrieb eine Vertragsverlängerung bei seinen Panthers.
Der Linebacker verlängerte bis nach der Saison 2017. Damit dürfte feststehen, daß der 32-jährige seine Karriere dort beenden wird, wo er sie begann, in Carolina.
Obwohl er in seiner Zeit bei den Panthers drei Kreuzbandrisse am selben Knie erlitt, kam er jedesmal mit gleicher Stärke zurück.
Über die Finanzen wurde nichts gesagt.

Noch wird fleißig dran gebaut, aber das neue Stadion der Vikings hat bereits einen Namensgeber.
Für 20 Jahre sicherte sich die U.S. Bank die Namensrechte.
In diesem Jahr spielen die Vikings noch eine Saison in Minnesotas TCF Bank Stadium, einem Stadion mit dem Namen einer kleinen lokalen Bank.
Die U.S. Bank hat ihren Hauptsitz in Minneapolis und ist die fünftgrößte Bank der USA.

Kann man den Betrug, den die Seahawks letztes Jahr während der Vorbereitungszeit begingen „Practicegate“ nennen?
Kann man.
Seattle trainierte während der optionalen Trainingseinheiten 2014 härter, als es die NFL erlaubt. Dafür müssen sie jetzt büßen.
Während alle anderen Teams bei den Minicamps in dieser Woche an drei Tagen auf dem Platz trainieren dürfen, dürfen die Seahawks nur einen Tag auf dem Feld trainieren.
Damit rächt es sich, daß sie letztes Jahr zu viel Körperkontakt veranstaltet haben. Dieses Jahr haben sie es den Regeln entsprechend ruhiger angehen lassen.

Die Falcons trennten sich von Sam Baker.
Der Offensive Tackle hatte 2012 einen Sechsjahresvertrag über $41,5 Millionen unterschrieben, doch einige Verletzungen warfen ihn in seiner Entwicklung immer wieder zurück.
Letztes Jahr mußte er wegen eines Patellasehnenrisses die komplette Saison aussetzen.

Anfang des Monats verletzte sich Saints Outside Linebacker Junior Galette beim Gewichtestemmen einen Brustmuskel.
Operation oder keine Operation war die Frage?
Seit gestern steht fest, daß Galette nicht operiert werden muß.
Ruhe und Reha sollen dafür sorgen, daß er bis zum Saisonbeginn einsatzbereit ist.

2015 wird Quarterback Nick Foles $1,5 Millionen verdienen.
Das ist den Rams zu wenig. Deshalb nahm das Team Kontakt zu Foles Agenten auf, um einen Langzeitvertrag auszuhandeln, bevor Foles auch nur einen einzigen Paß für sie geworfen hat.
In den sechsstelligen Millionenbereich wollen sie den Quarterback aber wohl nicht führen. Sie wollen ihm vielmehr einen guten Vertrag geben, der ihn an sie bindet, auch wenn er seinen Marktwert durch gute Leistungen 2015 steigern sollte.
Das klingt gar nicht mal unvernünftig. Wenn sie ihm keine allzu hohe Garantiesumme in den Vertrag schreiben, können sie ihn immer noch ohne große Verluste feuern.

Eric Weddle hat seinen Streik beendet. Der Pro Bowl Safety wird am Pflicht-Minicamp der Chargers teilnehmen.
Weddle wollte vor der Saison 2015 einen neuen Vertrag haben, doch die Chargers bleiben bisher hart und beharren darauf, ihm erst nach der Saison ein Angebot zu unterbreiten.

Dez Bryant ist nicht der einzige Spieler, dem man das Franchise Etikett angeheftet hat, und der damit überhaupt nicht zufrieden ist.
So wie der Wide Receiver der Cowboys, wollen auch Kansas Citys Linebacker Justin Houston und New York Giants Defensive End Jason Pierre-Paul, ausgedehnt streiken.
Alle drei werden den Pflicht-Minicamps, die in dieser Woche beginnen, fernbleiben. Die Teams dürfen sie dafür nicht mit Geldstrafen belegen, denn da keiner von ihnen seinen Franchise-Vertrag unterschrieben hat, gehören sie momentan nicht zum Team.
Der Stichtag für einen Langzeitvertrag für Franchise-Player ist der 15. JuLi und nicht der 15. JuNi, wie ich gestern versehentlich schrieb.

Montag, 15. Juni 2015

Kurzberichte
harrison-james„Wir alle müssen unsere Rollen spielen,“ sagte James Harrison (Bild).
Der All-Pro Linebacker der Steelers, der letztes Jahr aus seinem Ruhestand zurückgeholt wurde, hat wieder Spaß am Job gefunden und will noch einige Jahre weiterspielen, und das mit 37 Jahren.
Da macht es ihm auch nichts aus, daß er pro Spiel nicht mehr bei 60 Spielzügen auf dem Platz stehen soll, sondern nur bei etwa 20.
Jarvis Jones und Ryan Shazier sollen den Hauptteil der Arbeit machen.
Harrison meinte zwar, daß es keinen Spaß machen würde, den Ersatzmann zu geben. Jeder wolle doch starten, doch jeder hätte auch seine Rolle zu spielen.
Harrison glaubt, daß er selbst mit 50 Jahren noch mehr als 25 Spielzüge würde bestreiten können.

Ein Sieg ist ein Sieg, auch wenn man auf dem Weg dorthin betrogen hat, oder?
Zugegeben, Patriots-Hasser werden das nicht so sehen, aber für Fans und die meisten neutralen Beobachter war aus Deflategate schnell die Luft raus.
Den Beweis ihres verdienten, oder unverdienten, Erfolgs bekamen die Patriots am Sonntag im Haus ihres Besitzers Robert Kraft überreicht. Jeder Spieler und Trainer des Super Bowl Siegers erhielt seinen Super Bowl Ring. Den Ring, es zu beweisen, ihn ewig zu zeigen.
Bei der Ring-Zeremonien-Party herrschte ausgelassen Stimmung, so wie es sich für ein Siegerteam gehört.
Am Ende waren sich alle einig: „Es ist toll, Meister zu sein.“

Vizemeister ist ein Unwort, daß man im Englischen nicht kennt.
Entweder, man ist Meister, oder „Runner-up“, „Second“, „Loser“, aber niemals nie nicht irgendein Meister.
Deshalb ist es sehr verwunderlich, daß die Colts ein Zeichen ihrer Niederlage auf einem Banner verewigt haben.
Im Stadion von Indianapolis hängt ein Stofffetzen mit der Aufschrift: „2014 Finalist“.
Das brachte den Colts einige Kritik ein. Und diese Kritik überraschte das Team.
Niemand in den USA würde jemals ein Banner mit dem klaren Hinweis auf eine Niederlage aufhängen.
Niemand?
Nun ja. Fast Niemand.
Ganz unrecht hat das Team ja nicht. Immerhin hängen nicht nur bei ihnen genügend Banner, die darauf hinweisen, daß man dann und wann die Playoffs erreicht hat. Diese AFC bzw. NFC irgendwas Meister-Banner hängen in vielen Stadien.
Deshalb verwundert es die Colts, daß man sie kritisiert, weil sie ihren Stolz zeigen, ins AFC Endspiel gekommen zu sein.
Auf Facebook machen sich unübersehbar viele Facebooker aus dem Raum Boston darüber lustig, daß die Colts ein Banner aufhängen, in dem sie ihren Stolz auf eine 7:45 Klatsche sichtbar machen.
Aber vielleicht sind die Colts ja stolz darauf, daß die Patriots betrügen mußten, um 45:7 zu gewinnen.
Auch wenn die Colts 28 der 45 Punkte in der zweiten Hälfte kassierten, als die Bälle alle den nötigen Druck hatten.
Sei es, wie auch immer, die Colts sind gewillt, den Spott, der sich über sie ergießt, zu ertragen. Zumal ähnliche Banner auch bereits in anderen Stadien hängen würden, wie man aus Indianapolis hört, sogar seit einigen Jahren im eigenen, das seit 1996 dort hängt, als sie gegen Pittsburgh verloren.
Und, liebe Fans aus dem Raum um Boston, im Stadion der Patriots hängt ein Banner, daß an die 16-0 Saison des Teams 2007 erinnert. 16-0 in der regulären Saison, aber am Ende eine Super Bowl Niederlage gegen die Giants.

Brandon Spikes wurde von der Polizei als Fahrer seines Maybach ermittelt, der nach einem Unfall verlassen auf einer Interstate aufgefunden wurde.
Am vorigen Wochenende hatte Spikes mit seinem Wagen den Wagen einer dreiköpfigen Familie touchiert, deren Insassen alle mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt wurden.
Die Polizei klagt Spikes in vier Punkten an: Fahrerflucht, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, zu schnelles Fahren und Unfähigkeit, innerhalb der markierten Linien zu bleiben.
Die Patriots hatten Spikes sofort gefeuert, nachdem sie von dem Unfall erfahren hatten, obwohl da noch nicht feststand, wer seinen Wagen gesteuert hatte.
Die Polizei ist heute sicher, daß es Spikes selber war.

Adrian Peterson spürte die Liebe, die Liebe der Bewohner Palästinas, oder besser, seiner Heimatstadt Palestine, Texas.
Dort wurde der „Adrian Peterson Tag“ veranstaltet, zu Ehren des Running Backs der Minnesota Vikings.
Von Ressentiments gegen Peterson, der vor Gericht stand, weil er einen seiner Söhne mit einem Zweig geschlagen hatte, war auch nicht Ansatzweise etwas zu spüren.
Peterson meinte sogar, daß einige Reden und Aufmerksamkeiten etwas zu positiv waren. Das hätte sich von den acht vorherigen „Adrian Peterson Tagen“ unterschieden.
So stand die neunte Ausgabe auch unter dem Motto: „Wir stehen hinter Dir,“ und das spürte man.

15 Minuten brauchte eine Jury, um Vikings Defensive Tackle Tom Johnson freizusprechen.
Der war am 5. Oktober 2014 vor einem Restaurant in der Innenstadt von Minneapolis festgenommen worden. Die Anklage lautete auf widerrechtliches Betreten, ungebührliches Benehmen, Gewaltanwendung und gewaltsame Widersetzung der Verhaftung.
Die Polizei benutzte eine chemische Keule und einen Elektroschocker, um Johnson festnehmen zu können.
Die Videoaufnahmen von Johnsons Handy wurden als Beweis für die Verteidigung zugelassen. Darauf war zu sehen, daß die Polizei bei ihrer Festnahme weit gewalttätiger vorgegangen war, als es nötig gewesen wäre.
Die Polizei in Minneapolis wollte keine Stellung zu dem Freispruch abgeben.
Die Vikings glaubten wohl an die Unschuldsvermutung, denn sie ließen Johnson nach der Verhaftung weiterspielen und gaben ihm im März einen neuen Dreijahresvertrag über $7 Millionen.

Die Saints verpflichteten Kevin Williams für ein Jahr.
Der Defensive Tackle begann seine NFL Karriere vor 12 Jahren bei den Vikings.

Das erste Team, das alle Spieler unter Vertrag hat, die es 2015 einberief, sind die Rams.
Sie vermeldeten am Freitag, daß alle Rookies aus der Draft unterschrieben haben.

Am Donnerstag setzten die Patriots Tim Wright auf die Transferliste.
Am Freitag nahmen die Buccaneers den Tight End wieder in ihren Kader auf.
Wright wechselte letztes Jahr von Tampa Bay nach New England. Dafür erhielten die Bucs Guard Logan Mankins.
Jetzt haben sie Wright zurück.

Dez Bryant sagte in einem Interview, daß eine legitime Chance besteht, daß er zum Saisonbeginn nicht spielen wird.
Der Wide Receiver der Cowboys ist unzufrieden mit seiner Vertragssituation. Er wurde von Dallas zum Franchise Player gemacht. Deshalb hat er auch bisher noch an keinem Training teilgenommen.
Am 15. Juli ist der Stichtag, bis zu dem die Teams ihre Franchise-Spieler langfristige Verträge unterzeichnen lassen können.
Danach spielt Bryant deshalb entweder für das Franchise-Gehalt, oder gar nicht. Dann bekäme er auch die $12,8 Millionen nicht, die ihm 2015 als Franchise-Spieler zustehen würden.

Freitag, 12. Juni 2015

Kurzberichte
tomlinsonaufmbike200Die Chargers werden die Trikotnummer 21 nie wieder vergeben.
Am 22. November, beim Spiel gegen die Chiefs, wird die Nummer, die Running Back LaDainian Tomlinson (Bild) trug, zur Ruhe gesetzt.
Tomlinson spielte neun Jahre in San Diego und war 2006 der MVP der NFL. Fünfmal spielte er im Pro Bowl. Er erzielte 12.480 Yards für die Chargers. Zählt man seine Yards von den Jets dazu, für die er zwei Jahre spielte, komm er auf 13.684 Yards und belegt damit Platz fünf in der ewigen Bestenliste der NFL. Mit seinen 145 Lauf- Touchdowns belegt er Platz zwei hinter Emmitt Smith von den Cowboys.
Seine Nummer ist erst die vierte, die die Chargers nicht mehr vergeben.
Wide Receiver Lance Alworth (19), Quarterback Dan Fouts (14) und der verstorbene Linebacker Junior Seau (55), sind Tomlinsons Vorgänger.

Wie man hört lotet die NFL aus, welche Stadien in der Gegend um Los Angeles bereit wären, nächstes Jahr vorübergehend ein oder zwei Teams dort spielen zu lassen.
Diese Meldung stammt wieder aus einem dieser gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen und ist höchst inoffiziell.
Allerdings beflügelt diese Meldung wieder die Hoffnung, daß wirklich bald mal wieder NFL Football in LA, oder wenigstens in der Nähe, gespielt wird.
Führende Kandidaten zur Aufnahme eines Teams für 2016 sind die Rose Bowl und das Los Angeles Memorial Coliseum. Letzteres mußten die Raiders ja damals verlassen, weil es bei einem Erdbeben schwer beschädigt wurde. 20 Jahre ist das schon wieder her.
Die Verantwortlichen der University of Southern California, unter deren Kontrolle die Rose Bowl steht, sagten, daß sie sich eine Anfrage der NFL sorgfältig ansehen würden, wenn sie eine erreichen würde.
Die Rams, Raiders und Chargers gelten ja als Umzugskandidaten, und haben Pläne zum Bau eines Stadions im Umfeld von LA. Die NFL betonte, daß sie nur ein Stadion unterstützen wird, in dem dann zwei Teams spielen können.

Die Eagles feuerten Guard Evan Mathis.
Damit trennten sie sich erneut von einem Pro Bowler.
Der 33-jährige Mathis und das Team waren sich nicht über den laufenden Vertrag einig. Mathis bestand auf die $5,5 Millionen, die ihm für 2015 zuständen, doch die Eagles wollten, daß er einer Gehaltskürzung zustimmt.
Deshalb nahm der Guard bisher nicht an den Trainingseinheiten teil.
Das braucht er nun auch nicht mehr.

Browns Punter Andy Lee trug bei den 49ers die Trikotnummer 4.
Bei den Browns wird er seiner verstorbenen Tochter zu Ehren die Nr. 8 tragen.
Madeline verstarb acht Tage nach der Geburt an Komplikationen.

Die Patriots feuerten ihren dritten Quarterback Garrett Gilbert. Als Ersatz für ihn verpflichteten sie den Ex-Packers Ersatz- Quarterback Matt Flynn.
Ein paar NFL Teams dachten mal, daß Flynn ein Starter sein könnte und zahlten ihm Millionen, nur um festzustellen, daß Flynn doch nur ein Ersatzmann ist.
Aber als Sicherheitsnetz hinter Jimmy Garoppolo, falls der ausfällt in der Zeit, in der er den suspendierten Tom Brady ersetzt, da wird es reichen.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Meinten Sie Bottles?
bortles-blake
OK... fangen wir mit dem größten Schwachsinn an, der mir in der letzten Zeit, ach Quatsch, seit Bestehen des Universums, untergekommen ist.
Blake Bortles (Bild) möchte in den Club der Einhundertmillionendollarquarterbacks.
Blake WER???
Bortles!
Der soll der momentane Laiendarsteller auf der Position des Quarterbacks bei den Jacksonville Jaguars sein.
Jacksonville WER???
Jaguars!
Doch, die gibt es. Die sind Punktelieferanten in der NFC South. Oder ist es die AFC?
Bilanz 2014 3-13 Siege und dadurch die erste Wahlmöglichkeit in der Draft verpaßt, und die zweite.
Egal!
Dieser Blake Dingens meinte nun tatsächlich ernsthaft, daß er der nächste Einhundertmillionendollarquarterback werden sollte.
Ich hab dann mal nachgesehen, wer der Typ überhaupt ist.
Also Bortles auf der NFL Seite eingeben. Kam die Frage: Meinten Sie Bottles?
Kein Scherz!
Aber dann kam tatsächlich auch etwas über ihn, den nächsten Einhundertmillionendollarquarterback: Blake Bortles, Quarterback, Jacksonville Jaguars, Draft: 3. Spieler insgesamt 2014, Rookiesaison: Spiele 14, gestartet 13, Pässe 475, vervollständigt 280, Yards 2.908, Touchdowns 11, Interceptions 17, Sacks 55, zusätzlich lief er 56 mal für 419 Yards.
Mal abgesehen davon, daß der arme Kerl für die Jaguars spielt, ist die Aussage, der nächste Einhundertmillionendollarquarterback werden zu sollen, nicht von dieser Welt, es sei denn, er hätte einen Witz machen wollen.
ABER...
Vielleicht könnte es ja auch wirklich gelingen, aus den Jaguars WIEDER ein echtes NFL Team zu machen.
Erinnern wir uns kurz an die Saison 1999.
Es war die letzte Saison von Dolphins Quarterback Dan Marino. Mit 9-7 kamen sie gerade so als Wild Card Team in die Playoffs. In Runde eins schlugen sie die Seahawks. In der nächsten Runde wurden sie von den Jacksonville Jaguars in Marinos letztem Spiel mit 62:7 gedemütigt, der einseitigsten Niederlage eines Playoffteams in der Super Bowl Ära.
Ja, so waren die Jaguars mal.
Und das, und der Qualitätsverfall, den wir bei der Aufnahme von mittelmäßigen Quarterbacks in den Club der Einhundertmillionendollarquarterbacks erleben, macht es vielleicht gar nicht mal abwegig, daß selbst ein Blake Bortles ernsthaft daran glaubt demnächst diese Gehaltsstufe erreichen zu können.

Kurzberichte
Kommen wir zu einem echten Quarterback in einem echten NFL Team, kommen wir zu Peyton Manning.
Der hat Spaß am Lernen neuer Bewegungsabläufe, wie er nach der ersten Pflicht-Trainingseinheit der Presse sagte. Langweilig würde es ihm momentan bestimmt nicht, meinte er weiter.
Dabei hat er noch nie so wenig arbeiten müssen, wie dieses Jahr. Der neue Trainerstab läßt Manning des Öfteren im Kraftraum agieren, während die jüngeren, unerfahreneren Spieler auf dem Platz stehen.
Für Manning, der seit 1998 kaum einen Spielzug im Training verpaßt hat, ist auch das eine völlig neue Erfahrung. Dennoch empfindet er all die neuen Methoden als stimulierend.
Head Coach Kubiak will seinen 39 Jahre alten Starter frisch ins Trainingslager gehen lassen, und dessen Ersatzleute Brock Osweiler und Zac Dysert ein wenig Erfahrung sammeln lassen.
Immerhin geht man davon aus, daß es tatsächlich Mannings letzte Saison in der NFL sein könnte. Da müssen auch mal die Leute hinter ihm den ein oder anderen Paß werfen dürfen.

Jordy Nelson hat wieder mit den Packers trainieren dürfen. Der Wide Receiver hat seine Hüftoperation auskuriert.
Nelson und das Team haben die Operation immer als minderen Eingriff bezeichnet. Dennoch ist Nelson noch nicht wieder voll einsatzbereit.
Doch er hofft, daß er zum Beginn des Trainingscamps 100% erreicht haben wird.
Schlechte Nachrichten für die Gegner der Packers. Letztes Jahr führte Nelson sein Team mit 98 gefangenen Pässen für 1.519 Yards und 13 Touchdowns an.

Auf den Plätzen der Top 100 Spieler der kommenden Saison kam es auf den Plätzen von 41 bis 50 zu einer kleinen Überraschung.
Auf Platz 43 findet man Philip Rivers. Den Quarterback der Chargers, dem viele attestieren, daß er 2014 eine seiner besten Saisons abgeliefert hat.
Doch wenn man die Spieler fragt, was sie da eigentlich bewerten, die Leistungen überhaupt, die der letzten Saison oder die Erwartungen auf die kommende Saison, weiß eh keiner so genau, worum es geht.
Trotz dieses Wahlwirrwars ist Platz 43 für Rivers, den achtbesten Quarterback der Saison 2014, eine negative Überraschung.
Gut, daß das Abschneiden in dieser Wahl keine Auswirkungen auf die Vertragsverhandlungen hat.

Super Bowl Held Malcolm Butler, der Safety, der den letzten Paß von Wilson abfing, wurde von den Patriots vom Training ausgeschlossen.
Grund für die Maßnahme ist, daß Butler zu spät zur ersten optionalen Trainingseinheit (OTA) erschien.
Die NFLPA läßt nun untersuchen, ob diese Suspendierung überhaupt Rechtens ist?
Immerhin steht das „optional“ bei den optionalen Trainingseinheiten für „optional“.

Adrian Peterson soll in den Vorbereitungsspielen nicht antreten.
Vikings Head Coach Mike Zimmer will seinen Star- Running Back schonen. Die Arbeit im Training würde für diesen erfahrenen Spieler völlig ausreichen, um ihn auf die Saison vorzubereiten, sagte Zimmer.
Peterson selbst hält das für OK. Er meinte, daß die Vikings schon genug von ihm gesehen hätten. Sie wüßten, was er könne. „Ich bin einsatzbereit“, sagte er zum Abschluß.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARDDa mußte noch eine Antwort von Richard Sherman (Bild) kommen, aber daß diese so lau ausfiel, enttäuscht dann doch.
Letzte Woche zog Jets Cornerback Antonio Cromartie über seinen Kollegen von den Seahawks her. Cromartie meinte, daß Sherman nur deshalb so gute Statistiken hätte, weil er selten, besser fast nie, gegen die besten Receiver antritt.
Und seitdem wartete man gespannt auf die Reaktion.
Die kam gestern, und enttäuschte. Die Äußerung von Cromartie wäre unglücklich gewesen, meinte Sherman. Immerhin wäre Cromartie nur deshalb in den Pro Bowl gekommen, weil er, Sherman, sich auf den Super Bowl hätte vorbereiten müssen. Da wäre es nicht nett, so etwas zu sagen.
Da hätte mehr draus werden können.
Sherman erschien übrigens ohne Manschette um seinen linken Ellenbogen zu den freiwilligen Trainingseinheiten. Den hatte er sich im Championshipspiel verletzt. Zunächst hieß es, Sherman müßte operiert werden, doch andere Ärzte meinten, die Verletzung können auch ohne Operation auskuriert werden.
Sherman entschied sich fürs Auskurieren, denn eine Operation hätte eine etwa neunmonatige Rehabilitationszeit nach sich gezogen.

Die Seahawks gaben ihrem Quarterback einen neuen Vertrag.
Zumindest ihrem Ersatz- Quarterback. Tarvaris Jackson unterschrieb am Dienstag einen Vertrag über dessen Konditionen nichts bekanntgegeben wurde.
Nach drei Saisons in Seattle wurde Jackson nach der letzten Saison ein Free Agent. Ein neues Team fand er nicht, so daß er bei seinem alten Team einen neuen Vertrag unterschrieb.

Stehen die 49ers kurz davor, noch einen Spieler zu verlieren?
Safety Eric Reid sagte einer Tageszeitung in San Francisco, daß er mit seinen drei Gehirnerschütterungen daran gedacht hat, seinen Job an den Nagel zu hängen.
Zwar wäre er zu dem Entschluß gekommen, doch weiterzuspielen, aber wie lange, das könne er nicht sagen.
Vielleicht wäre die nächste Gehirnerschütterung der Auslöser für den Schritt in den Ruhestand.

Die Chargers konnten Corey Liuget einen Vertrag vorlegen, der dem Defensive End zusagte.
Er unterschrieb für weitere fünf Jahre und $58,5 Millionen, von denen $30 Millionen garantiert sind.

Es sieht so aus, als hätte David Quessenberry seinen Blutkrebs besiegt.
Der Offensive Lineman der Texans erfuhr vor einem Jahr von seiner Erkrankung und befindet sich heute auf dem Weg der Besserung.
Er geht zu den Teamtreffen und nimmt am Training teil, darf aber noch nicht spielen.
Wann die Ärzte ihm das erlauben, steht noch nicht fest.

T.J. Houshmandzadeh ist zurück bei den Bengals.
Er und Chad Johnson bildeten dereinst das dynamische Receiver Duo in Cincinnati. Für zunächst zwei Wochen soll Houshmandzadeh den Trainerstab verstärken, um dem Team das „Bill Walsh minority coaching program“ näherzubringen.
Head Coach Marvin Lewis sagte, daß dieses Programm ihm geholfen hätte, ein besserer Trainer zu werden.
Dann möchte man gar nicht wissen, wie schlecht Lewis ohne dieses Programm wäre?
Vielleicht ist dieses Programm der erste Schritt für Houshmandzadeh in ein Trainerleben?

Aus der beliebten Serie „Guck mal wer zum Training kommt“ gibt es heute die Folge Muhammad Wilkerson.
Sechs Team haben mit ihren Pflicht- Minicamps begonnen, die Arizona Cardinals, Denver Broncos, Indianapolis Colts, Oakland Raiders, San Francisco 49ers und New York Jets.
Und bei letzteren erschien der mit seinem Vertrag unzufriedene Wilkerson.
Der Defensive End hatte noch letzte Woche gesagt, daß er erst wieder zum Training erscheint, wenn er einen neuen Vertrag hat. Doch er ruderte etwas zurück. Er meinte gestern, daß das ein Geschäft wäre und solche Sachen ihre Zeit bräuchten.
Auf die Frage, ob er denn auch mit den Jets ins Trainingslager gehen würde, wenn er bis dahin noch keinen neuen Vertrag hätte, antwortete Wilkerson nicht.
Experten glauben, daß Wilkerson kein genügendes Druckmittel hat um einen hochdotierten Vertrag zu erzwingen, weil die Jets in der Draft Leonard Williams einberiefen.

Bei den Raiders nahm Quarterback Derek Carr am ersten Tag des Minicamps teil.
Einen Monat lang mußte Carr auf das Training verzichten, weil er am Zeigefinger seiner Wurfhand operiert wurde. Diese Verletzung ist ausgeheilt, und Carr kann sich voll auf die Saison vorbereiten.

Bei den Broncos weigert sich Demaryius Thomas immer noch zum Training zu erscheinen.
Head Coach Kubiak betonte zwar, daß ihm das keine großen Sorgen bereiten würde, aber wenn man sich ansieht, wie sehr er die Offense der Broncos umbaut, ist das Fehlen des wichtigsten Wide Receivers bestimmt nicht angenehm. Gerade die Receiver hätten im neuen System das meiste Neue zu lernen, meinte Kubiak selber. Aber, so fuhr der Head Coach fort, er stehe im ständigen Kontakt mit Thomas und würde ihm alles zukommen lassen, was er lernen müsse.
Ob das das praktische Training ersetzen kann?
Klar, kann es nicht.
Aber Thomas will erst dann wieder mit der Mannschaft trainieren, wenn er einen neuen langfristigen Vertrag unterschrieben hat. Dazu ist noch bis zum 15. Juni Zeit.
Danach spielt Thomas 2015 entweder für $12,823 Millionen die ihm der Franchisevertrag garantiert oder gar nicht.

Dienstag, 9. Juni 2015

Kurzberichte
bradford-sam200Eagles Quarterback Sam Bradford (Bild) hat vor, als Starter in die Saison zu gehen. Der ewig verletzte ehemalige Ram ist der Meinung, daß sein Kreuzbandriss gut verheilt.
Von Trainings zu Training könne er sich besser bewegen, sagte er der Presse.
Ein Reporter schrieb vor einigen Wochen, daß Bradford etwas mobiler wäre als ein Wasserspender.
Nach zwei Wochen leichtem Training sieht Bradford selber das anders. Von Mal zu Mal könne er das Knie besser belasten. Auch Schmerzen hätte er nach dem Training keine.
Offensive Coordinator Pat Shurmur ist sehr zuversichtlich, daß Bradford einsatzbereit sein wird, wenn es drauf ankommt.

Oberschenkelalarm in New York.
Letztes Jahr verletzte sich Giants Wide Receiver Odell Beckham am rechten Oberschenkel, dieses Jahr am linken. Und was letztes Jahr war, das ist den Fans noch in sehr unguter Erinnerung.
Erst zum fünften Saisonspiel war er wieder einsatzbereit.
Das wollen die Giants dieses Jahr vermeiden.
Letztes Jahr erwischte es Beckham in der ersten Woche der freiwilligen Trainingseinheiten. Im Trainingscamp verschlimmerte sich die Verletzung. Deshalb wollen die Giants den Receiver dieses Jahr schonen. Erst im August, wenn das Team ins Trainingslager geht, soll Beckham wieder mit dem Team trainieren.

Das war ja eine kurze Verpflichtung, nach nur einem Monat bei den Patriots kann sich Brandon Spikes wieder ein neues Team suchen.
Die Pats feuerten den Linebacker, nachdem sie erfahren haben, daß die Polizei einen Unfall untersucht, in den Spikes verwickelt sein könnte.
Spikes Mercedes Maybach wurde verlassen auf dem Mittelstreifen einer Interstate gefunden. Am Kühler des Wagens wurden Unfallspuren gefunden.
Über das Navigationssystem hatte der Fahrer einen Unfall mit einem Reh gemeldet. Ein Reh wurde aber am Unfallort nicht gefunden.
Etwa zeitgleich meldete der Fahrer eines Nissans einen Unfall kurz vor der Stelle, an der der Maybach gefunden wurde. Der Fahrer gab an, daß er von hinten von einem anderen Fahrzeug gerammt wurde. Er, seine Beifahrerin und ein 12-jähriger Junge, wurden mit kleineren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Zwar sagte die Polizei, daß es keine Verbindung dieser beiden Vorfälle gäbe, auch wüßte man noch nicht, wer den Maybach gefahren hätte, aber die Untersuchungen dauerten noch an.
Die Patriots jedenfalls feuerten Spikes schon mal auf Verdacht.

Das ging schief. Die Verleumdungsklage, die der ehemalige 49ers und Bears Defensive Lineman Ray McDonald gegen eine Frau einreichte, die ihn der Vergewaltigung bezichtigt, wurde vom Richter abgewiesen.
McDonald konnte keine ausreichende Beweise für seine Klage vorlegen.

Am 15. Dezember will der Bürgermeister von San Diego die Bürger der Stadt über den Neubau eines Stadions für die Chargers abstimmen lassen. Das wäre kurz vor dem Stichtag, den die NFL angesetzt hat, an dem umzugswillige Teams ihr Vorhaben der Liga Zentrale mitteilen sollen.
Der Stadtrat hat bis zum 18. September Zeit, dem Plan des Bürgermeisters zuzustimmen, oder ihn abzulehnen.

Ein Vielreisender ist Tracy Porter. Der Cornerback spielte vier Jahre für die Saints, mit denen er den Super Bowl gewann, und je ein Jahr für die Broncos, Raiders und Redskins.
Am Montag unterschrieb er einen Einjahresvertrag in Chicago. Hier soll er die Secondary verstärken.

Die Cowboys nutzen High Tech, um sich auf die Saison vorzubereiten.
Schon länger benutzen sie Drohnen, mit denen sie das Training aus bisher ungewöhnlichen Winkeln Filmen können. Das neueste Spielzeug stammt von StriVR Labs. Mit der Ausrüstung dieser Firma können die Spieler der Cowboys das Training in 3-D betrachten.
OK, das können sie natürlich, wenn sie alle auf dem Platz sind und zugucken, was da so passiert, aber mit dem neuen System können sie das Training auch später wieder und wieder in 3-D sehen. Dazu haben sie extra einen Raum auf dem Gelände des Hauptquartiers umgebaut, in dem die 3-D Filme gezeigt werden.
Auf dem Trainingsplatz wurde ein 360° Kamerasystem installiert, das das Training aufnimmt.
Profitieren können von den Aufnahmen alle Spieler, aber besonders die, die nicht am Training haben teilnehmen können. Sie können sich Live und in Lebensgröße ansehen, was ihre Kollegen veranstaltet haben.

Montag, 8. Juni 2015

Kurzberichte
manning-eli-sb-trophyEli Manning (Bild) fängt an, sich in dem offensiven System von Offensive Coordinator Ben McAdoo wohler zu fühlen.
Letztes Jahr kann man als mittelschwere Katastrophe bezeichnen. Damals konnte der Quarterback der Giants wegen einer Knöchelverletzung nicht am vollen Trainingsprogramm vor der Saison teilnehmen.
Und das sah man.
Manning warf 14 Interceptions und kam deutlich sichtbar lange Zeit nicht mit den Neuerungen klar, die McAdoo ihm aufgezwungen hatte.
Warum manche Trainer stur auf ihrem System bestehen, und sich nicht auf das Können ihrer Spieler einstellen, wird sich mir nie erschließen.
Wenn Pep Guardiola beim 1. FC Köln Tiki Taka Fußball spielen lassen wollte, käme dabei ja auch nur Takka Tukka Fußball raus.
Aber es ist nun mal so, daß viele Trainer nicht Willens, oder in der Lage sind, sich auf das vorhandene Spielermaterial und –Potential einzustellen.
Also mußte Eli Manning spielen, was ihm aufgezwungen wurde. Nachdem Wide Receiver Odell Beckham seine Oberschenkelverletzung auskuriert hatte, und Manning sich an das neue System etwas gewöhnt hatte, funktionierte die Offense besser. Am Ende der Saison hatte Manning mit 63,1% vervollständigter Pässe sogar eine neue persönliche Bestleitung aufgestellt.
Dieses Jahr, mit dem vollen Trainingsprogramm und der Studie tausender Stunden von „Spiel“Filmen, ist Manning überzeugt, daß die Gegner die Offense der Giants werden fürchten müssen.
Zwar gäbe es immer noch einiges zu lernen, betonte Manning, aber das wären meist nur Feinabstimmungen.

„Just win Baby“ ist ein berühmter Spruch, den der mittlerweile verstorbene Besitzer der Raiders vor Jahren für sein Team aufbrachte.
„Just don`t lose Baby“, könnte man die Situation um Chiefs Quarterback Alex Smith bisher bezeichnen.
Damit soll 2015 Schluß sein. Head Coach Andy Reid möchte mehr Pässe von Smith sehen, und vor Allem mehr tiefe Pässe. Das ist etwas, das man von Smith nicht kennt.
Offensive Coordinator Doug Pederson glaubt, daß Alex Smith diese Aufgabe wird meistern können. Man müsse ihn nur von der Leine lassen.
Der vorsichtige Spielstil von Smith hat dafür gesorgt, daß der Quarterback den Ball nicht oft zum Gegner warf. Aber die fehlende Aggressivität hat auch dafür gesorgt, daß das Paßspiel der Chiefs keine wirkliche Gefahr ist. Letztes Jahr warf Smith nur vier Pässe, die über 35 Yards durch die Luft flogen und kein Wide Receiver erzielte einen Touchdown. In neun Jahren in der NFL kommt Smith auf magere durchschnittliche 6,46 Yards pro Paß.
Das Alles soll sich 2015 ändern. Smith soll nicht nur nicht verlieren, sondern zur Abwechslung mal auf Sieg spielen, mit allen Gefahren, die tiefe Pässe in sich bergen.
Was daraus wird, werden wir erleben.

Muhammad Wilkerson überlegt noch, ob er an den am Dienstag beginnenden Pflichttrainingseinheiten der Jets teilnehmen soll?
Der Defensive End ist unzufrieden mit seinem Vertrag. Zwar haben die Jets ihre Option auf eine fünfte Saison Wilkersons gezogen, die Wilkerson $6,9 Millionen garantiert, aber er möchte einen hochdotierten langfristigen Vertrag bekommen. Vorher möchte er nicht an anstehenden Teamaktivitäten teilnehmen.
Das könnte teuer werden, denn wenn er alle drei Trainingstage bestreikt, dann könnte das Team ihm eine $72.000 Strafe auferlegen.
Ein langfristiger Vertrag könnte ihm garantierte $34 Millionen einbringen, da fallen die läppischen 72.000 nicht mehr ins Gewicht. $34 Millionen ist die Garantiesumme, die Cameron Jordan bei den Saints letzte Woche erzielt hat.
Das ist so in etwa die Region, die auch Wilkerson vorschwebt. Dabei ist es ihm auch egal, ob die Jets ihm so viel zahlen wollen, oder ein anderes Team. Für ihn wäre Football nur ein Geschäft, bei dem er das Beste für sich herausholen wolle, sagte Wilkerson.

Sonntag, 7. Juni 2015

Kurzberichte
mccown-josh-bucsEin mentales Aufbauprogramm betreiben Browns Head Coach Mike Pettine und General Manager Ray Farmer. Die beiden preisen ihren designierten Quarterback Nr. 1, Josh McCown (Bild), als gäbe es kein Morgen mehr.
Er wäre schon ein ganz besonderer Typ und sie wären froh, gerade ihn im Team zu haben. Man hätte es gar nicht besser treffen können, als mit ihm.
Na ja, was man so sagt, wenn man die Psyche eines Mitläufers in die eines Starters verwandeln möchte.
Die Browns hoffen, daß McCown in Cleveland zu der Form auflaufen kann, die er 2013 bei den Bears zeigte. In nur fünf Starts warf er 13 Touchdowns und nur 1 Interception.
Die Buccaneers sahen danach ihre Lösung auf der Quarterback Position in ihm, aber ihre Augen trübten sie. McCown lief in Tampa Bay hinter einer der schlechtesten Offensive Lines der Liga zu oft um sein Leben. An genaue Pässe war da kein Denken.
Die Browns glauben, daß ihre Line den Quarterback besser beschützen kann. Zudem wollen sie mehr auf das Laufspiel setzen, um McCown zu entlasten.
Ob das Alles reichen wird, um die Offense oft genug nach vorne zu treiben, bleibt abzuwarten.

Wenn Du eine Offense hast, mit der Du glücklich bist, wenn sie ab und zu mal über die Mittellinie kommt, was brauchst Du da?
Einen Pro Bowl Punter.
Aus diesem Grund wohl holten sich die Cleveland Browns Andy Lee von den San Francisco 49ers. Die Niners erhalten dafür die Wahlmöglichkeit der Browns in der siebten Runde der Draft 2017.
Furchtbar „teuer“ war Lee also nicht gerade, der 2007,09 und 11 in den Pro Bowl gewählt wurde.
Die Browns halten ihn aber für besser, als Spencer Lanning. Der erlangte nur deshalb Aufsehen, weil er von einem „Karatetritt“ durch Pittsburghs Antonio Brown niedergestreckt wurde.
Nach zwei Saisons in Cleveland ist seine Zeit dort beendet.
Für den 32-jährigen Lee ist es die Möglichkeit, noch weiter gegen den Ball zu treten, denn Rookie Bradley Pinion, den die 49ers dieses Jahr einberiefen, war als Starter vorgesehen.
Lee sagte, daß er begeistert wäre für die wunderbaren Fans in Cleveland spielen zu dürfen.
Na ja, was man so sagt, wenn man von einer der tollsten Städte der USA nach Cleveland wechseln muß.

Wenn vorher mal einer die Verträge mit der Liga gelesen hätte, wäre Tony Romo eine große Peinlichkeit erspart geblieben.
Der Quarterback der Cowboys nahm in Las Vegas an einer Fantasy-Football Veranstaltung teil. Mitten in der Veranstaltung erreichte die Veranstalter und Beteiligten ein Schreiben aus dem NFL Hauptquartier, in dem die Liga darauf hinwies, daß Veranstaltungen im Zusammenhang und in Zusammenarbeit mit Kasinos nicht erlaubt sind. Die Liga möchte nicht mit Glücksspiel in Verbindung gebracht werden.
So steht es im Tarifvertrag der NFL und der Spielergewerkschaft NFLPA.
Romo twitterte, daß es ihm für die Fans und Spieler leid tue. Er, sein ehemaliger Teamkollege Running Back DeMarco Murray und Wide Receiver Dez Bryant, wollten eine Autogrammstunde abhalten.
Dez Bryant twitterte, daß er das Ganze nicht verstehen würde. Die NFL hätte doch sonst keine Skrupel mit allem Möglichen Geld zu verdienen.
Aber es nutzte nichts, die Fans mußten enttäuscht abgewiesen werden, sollen aber ihre Teilnahmegebühren vom Kasino erstattet bekommen.

Samstag, 6. Juni 2015

Kurzberichte
turner-norvNorv Turner (Bild) ist hochzufrieden mit Adrian Peterson.
Der Offensive Coordinator der Vikings sagte über seinen Running Back, daß man ihm nicht ansehe, daß er zum letzten Mal im September 2014 ein Spiel bestritten hat.
Seitdem hielt Peterson sich selber fit und in Form. Und das, so Turner, würde man sehen. Der Typ wäre in einer unglaublichen Form, schwärmte der Offensive Coordinator bei einem Radiointerview.
Peterson wird in der Offense der Vikings die gewohnt große Rolle spielen, jetzt wo feststeht, daß er nicht zu einem anderen Team wechseln wird.

Wenn es nicht zum Himmel stinken würde, würde ich es gerne ignorieren, aber auch wenn die Meldung einen unangenehmen Geruch hat, muß ich dahin gehen, wo die Winde wehen.
Es geht um die - und das ist keine Scherzmeldung - ich nennen sie mal auf Deutsch „Pupssteuer“ der Broncos.
Zugegeben haben die Broncos als Organisation mit der Verhaftung von Pat Bowlens Sohn John Michael ein weit größeres Problem als die aus ihren Spielern entweichende Luft, aber da die Medien in den USA so fleißig darüber berichten, hänge ich mich an Deflategate 2.0 an.
Von Miller brachte die „Steuer“ an den Tag. Der Linebacker wurde mit einer Geldstrafe belegt, weil er während einer Mannschaftssitzung, oder besser, während mehrerer Sitzungen, Luft aus seinem Darm entließ.
Und noch mal, das ist keine Meldung, die eigentlich am 1. April hätte erscheinen müssen.

Die 49ers werden einen weiteren Abgang verkraften müssen, jedenfalls für 2015.
Right Tackle Anthony Davis teilte dem Team mit, daß seine körperliche und mentale Gesundheit ihn dazu zwingt, 2015 auszusetzen.
Er sagte, daß er es versteht, wenn einige diesen Schritt nicht verstehen, aber das wäre ihm egal. Er müsse zumindest ein Jahr Pause von der NFL einlegen.
Der 25-jährige spielte 2014 wegen einer Gehirnerschütterung und diverser anderer Verletzungen nur in sieben Spielen. Allzusehr wird man ihn also wohl nicht vermissen.
Erst 2013 unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag und bekam dafür einen Unterschriftenbonus von $7,5 Millionen. Diesen, so meinte Davis, würde er zurückzahlen.
Die 49ers haben eine andere Sicht auf die Dinge. Sie gaben bekannt, daß Davis in den Ruhestand getreten wäre.

49ers Fullback Bruce Miller entschuldigte sich am Freitag bei seinen Teamkollegen, bevor er nach langer Zeit zum ersten Mal wieder mit ihnen trainierte.
Miller wurde von einem Gericht dazu verurteilt, an 16 Sitzungen eines Seminars über häusliche Gewalt teilzunehmen. 
Am 5. März wurde er verhaftet, weil er seine ehemalige Verlobte geschlagen haben sollte. Wie sich herausstellte, hatte Miller ihr nur ihr Handy aus der Hand gerissen und es zerschmettert.
Ob Miller eine Strafe von der Liga zu erwarten hat, steht noch nicht fest.

Dolphins Rookie Devante Parker mußte erneut am linken Fuß operiert werden.
Miami nahm den Wide Receiver in der ersten Runde der Draft auf, mit dem Wissen um seine Operation derentwegen er 2014 die ersten sieben Spiele für Louisville verpaßte.
Bei der aktuellen Operation wurde eine Schraube ersetzt, die einen Bruch im Fuß zusammenhielt.
Pünktlich zum Saisonstart soll Parker aber einsatzbereit sein.

Jaguars Rookie Safety James Sample versuchte einem Mitspieler den Ball abzunehmen und brach sich dabei den rechten Arm.
Er wurde sofort operiert und kann während des Trainingslagers im August vielleicht schon wieder mittrainieren.

Kickball?
Was ist Kickball?
Kickball soll ein Spiel sein, das Baseball ähnelt. Es ist ein Kinderspiel.
Bei solch einem Kickballspiel hat sich Dolphins Kicker Caleb Sturgis verletzt. Er zog sich eine Quadrizepsverletzung in seinem Standbein zu. Diese Verletzung könnte ihn im schlimmsten Fall seinen Job kosten. Letztes Jahr verwandelte er nur 77,5% seiner Field Goal Versuche. Das ist keine Erfolgsgeschichte.
Zwar wird Sturgis nur zwei oder drei Wochen aussetzen müssen, aber wenn die Dolphins einen besseren Kicker auf dem Markt finden sollten, dann könnte es das für Sturgis in Miami gewesen sein.

Dürftige, aber immerhin Neuigkeiten zur NFL 2015 im deutschen TV.
Es sollen zur Zeit mehrere Sender ein Angebot bei der NFL abgegeben haben.
Die NFL möchte ein Spiel pro Woche LIVE hier im freiempfangbaren Fernsehen zeigen.
Mehr gibt es noch nicht, aber immerhin tut sich anscheinend was.

Freitag, 5. Juni 2015

Kurzberichte
ryan-rex2„In Rex we trust“ müssen sich die Fans in Buffalo wohl denken. Die Bills streben einem neuen Saisonkartenvorverkaufsrekord entgegen.
Bei seiner letzten Pressekonferenz sagte der neue Head Coach des Teams, Rex Ryan (Bild), daß er denkt, daß die Bills dieses Jahr in die Playoffs kommen.
Das wäre das erste Mal seit 1999.
Nein, eine Garantie dafür werde er nicht abgeben, betonte er.
Den Fans scheint es jedoch zu reichen. Sie wollen das mögliche geschichtsträchtige Ereignis miterleben.
Ryan gab aber noch eine Garantie ab. Mit dem Verweis auf seine Defense garantierte er, daß die Gegner nicht gerne gegen Buffalo spielen würden.

Wie wir seit einigen Wochen wissen, bezahlt das US Amerikanische Militär Sportteams dafür, daß sie die Truppen ehren und sie ihre Flaggenparaden und sonstige Shows veranstalten lassen.
Die New England Patriots bekamen z.B. $675.000 von der Army National Guard dafür, daß die Truppen während der Halbzeit eines Spiels eine „True Patriot“ Show veranstalten durften.
Alleine von den Guards erhielten die NFL Teams in den letzten drei Jahren $7 Millionen.
Mit dieser Verschwendung von Steuergeldern soll bald Schluß sein. Drei Anwälte haben vom Senat den Auftrag bekommen, diese für die NFL lukrativen Verträge mit dem Pentagon zu verbieten.
Senator John McCain sagte der Presse, daß er geschockt war, als er erfuhr, daß die Teams diese Veranstaltungen nicht aus ihrem Herzen heraus unterstützten, sondern das sie das nur gemacht haben, um noch ein paar Extradollar zu verdienen.
Es ginge nicht, daß die Ausgaben für die Ausrüstung des Militärs gekürzt würden, auf der anderen Seite aber Millionen für Werbung bei Sportveranstaltungen ausgegeben würden.
Damit müsse Schluß sein. Die eh schon reichen Teams der NFL dürften nicht auch noch weitere Steuergelder zugeschustert bekommen.

Es wird immer wahrscheinlicher, daß die Sache mit Los Angeles tatsächlich etwas wird.
Am 11. August treffen sich die Teambesitzer zu einer Sondersitzung in Chicago. Dabei soll es um die Stadt der Engel gehen.
Zu konkreten Schritten wird es aber noch nicht kommen. Viel mehr sollen die 32 Besitzer genau über die anstehenden und bereits begonnenen Projekte ins Bild gesetzt werden.
Ein Zeitrahmen für das „Unternehmen Umzug“ soll gesetzt werden. Voraussichtlich wird es beim planmäßigen Treffen in New York im Oktober dann Konkretes geben.

Fünf Interceptions machen die Fans der Patriots unruhig. Fünf Interceptions warf ihr Starter für die ersten vier Saisonspiele, Jimmy Garoppolo, beim Training am Donnerstag.
Brady, der auch mit der ersten Mannschaft trainierte, war 14 von 15 mit einem fallengelassenen Paß.
Garoppolo war sehr unsicher. Er las die Defense nicht richtig, überwarf seine Receiver und er warf oft zu spät.
Die NFL hat es mit Bradys Suspendierung vortrefflich verstanden, den Fans den Spaß am Saisonauftaktspiel gegen Pittsburgh zu nehmen.

Bei den Saints verletzte sich Linebacker Junior Gallette am Brustmuskel. Wenn der Top Pass Rusher operiert werden muß, wird er fünf bis sechs Monate ausfallen.

Bei den Ravens trainierte Dennis Pitta zum ersten Mal seit seiner zweiten Hüftoperation.
Noch trainierte er nicht mit dem Team, sondern nur für sich, aber es ist wohl ein Zeichen dafür, daß er zum Saisonbeginn einsatzbereit sein wird.

Das mit der häuslichen Gewalt hat sich leider als Dauerthema etabliert. Heute gibt es gleich zwei Vorfälle zu vermelden.
Die Redskins untersuchen zusammen mit der Liga einen Fall, ihren Rookie Jamison Crowder betreffend.
Auf seiner Instagramseite tauchten beunruhigenden Fotos und Meldungen auf. Die sind mittlerweile gelöscht. Sie zeigten Bilder einer Frau mit einer geschwollenen und aufgeplatzten Lippe und blauen Flecken im Gesicht. Darunter stand ein Text, in dem besagte Frau im Wortlaut schrieb, daß sie j_crowder 3 Bc geliebt habe. Immer hätte sie Entschuldigungen gefunden. Aber jetzt, da sie fühle, daß Crowder sie nicht mehr lieben würde, hätte sie keinen Grund mehr ihn zu beschützen.
Sie wolle nichts von ihm. Sie wolle nur die nächste Person darauf aufmerksam machen, wohin Crowders Ärger führen würde. Sie selber würde sich von ihm nicht weiter verletzen lassen, weder körperlich noch geistig.
Es machte den Anschein, als wäre Crowders Benutzerkonto gehackt worden. Dennoch nehmen die Redskins die Angelegenheit sehr ernst und untersuchen den Vorfall zusammen mit der Sicherheitsabteilung der Liga.

Der zweite Fall wird aus Denver gemeldet. Hier wurde der Sohn von Teambesitzer Pat Bowlen verhaftet.
John Michael Bowlen sitzt seit Mittwoch im Gefängnis. Die Anklage lautet auf häusliche Gewalt. Er soll eine Frau, mit der sich traf, belästigt haben.
Das Team schloß Bowlen auf unbestimmte Zeit von allen Aktivitäten aus. Er arbeitet in einer Führungsposition in der Marketing Abteilung der Broncos.
Als Angestellter des Teams unterliegt er den in der NFL geltenden Benimmregeln. Also wird auch die Liga noch eine Strafe gegen ihn verhängen, wenn sich die Anschuldigungen als Wahr erweisen sollten.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Yahoo überträgt ein NFL Spiel exklusiv, und keiner ruft Juhuu, oder?
bills-jaguarsNa ja, es gibt zwei Gründe nicht Juhuu zu rufen. Der erste gilt für die US Amerikaner, die eigentlich damit rechnen, daß (fast) jedes Spiel der NFL live auf einem freiempfangbaren TV Sender übertragen wird. Ausnahmen sind da nur das Monday Night Football Spiel, das auf ESPN läuft und die Donnerstagsspiele, die exklusiv vom NFLN übertragen werden.
Jetzt wandert also das erste Spiel exklusiv ins Internet, und das finden viele Amerikaner dann gar nicht gut. Sofort kam dann auch wieder die Diskussion auf, daß sich doch niemand vor einen Computer setzt, um Football zu gucken. Das zieht in der heutigen Zeit aber nicht mehr wirklich, in der man selbst ein billiges Tablet per HDMI Kabel an den Fernseher anschließen kann. Ich mache das z.B. mit einem 75 € Teil der Firma Denver.
Kommt noch die Auswahl des Spiels dazu. Buffalo Bills at Jacksonville Jaguars ist nicht gerade das Spiel, auf das die (Online) Welt gewartet hat. Um das mal zu übersetzen: Das wäre so, als wenn die Deutsche Fußball Bundesliga als Appetithappen 1. FC Köln gegen Mainz Null irgendwas zeigen würde. Nicht wirklich lecker, oder?
Aber sei es, wie auch immer. Die NFL wittert eine weitere Einnahmequelle, also wird sie ausprobiert.
Am 25. Oktober werden also die neuen Zeiten eingeläutet, und das zunächst einmal kostenlos. CBS, denen das Spiel eigentlich gehört, wird es produzieren.
Auch wenn nicht viele Juhuu rufen, allzuviele Amerikaner wird man mit diesem Versuchsballon am Ende nicht erschrecken, denn das Spiel beginnt an der Westküste bereits um 6:30 Uhr morgens. Und viele Fans haben die beiden Teams auch nicht, außer im eigenen Einzugsgebiet, so daß nur die hartgesottensten Footballfans auf dieses Spiel scharf sein dürften. Und in den Heimmärkten von Buffalo und Jacksonville wird die Begegnung ganz normal im TV gezeigt.
Dennoch war das Spiel Yahoo $20 Millionen wert, wie man hört. Dafür hat die Internetfirma auch die exklusiven Werberechte für das Spiel.
Da darf man auf die weltweiten Einschaltquoten gespannt sein. Hoffen wird, daß die Server Yahoos dem zu erwartenden Ansturm gewachsen sein werden. Bei uns sind es dann ziviele 15:30 Uhr. Eine gute Zeit für etwas Football.

Hat die Stadt Oakland die Pocken?
Irgendwas muß doch Schuld daran sein, daß die Sportteams der Stadt alle weg wollen.
Alle drei großen Teams Oaklands haben Abwanderungsgedanken. Das Basketballteam Golden State Warriors genauso wie das Baseballteam Athletics, wie auch die Raiders.
Dabei haben die Fans aus Oakland den Ruf, die treusten und lautesten zu sein, die es gibt. Dennoch wollen die Warriors über die Brücke nach San Francisco, die Raiders nach Los Angeles und das Baseballteam möchte schon seit wenigstens sechs Jahren einfach nur weg, weil sie sich das Stadion mit den Raiders teilen müssen. Das Problem könnte sich ja bald in Luft auflösen, wenn die Raiders auswandern.
Schon immer fiel der Schatten des großen, hellen San Francisco auf das kleine Oakland mit seinen knapp 400.000 Einwohnern. Doch immer konnten das Städtchen mit seinen Sportteams mehr oder weniger glänzen. Die Warriors sollen dieses Jahr sogar in der Endspielserie sein.
Wenn bald alle Teams weg sind, versinkt Oakland mit seiner hohen Verbrechensrate bald ganz im Nichts.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Zickenkrieg in der NFL
CROMARTIE-antonio2Das ist nichts neues, aber immer wieder mal unterhaltsam.
Antonio Cromartie (Nr. 31) von den Jets gab nun bekannt, daß Richard Sherman für ihn nicht annähernd der beste Cornerback der Liga ist.
Immer wieder würde man über die Klasse von Sherman reden, wenn man über Cornerbacks reden würde, und davon hat Cromartie die Nase voll.
Cromartie sagte, wenn man der Beste sein wollte, müßte man auch gegen die Besten spielen, und genau das macht Seattles Sherman nicht.
Das stimmt!
Sherman blieb in der letzten Saison stur auf seiner linken Verteidigerposition. Egal, welche Wide Receiver die Gegner auf ihrer rechten Seite aufstellten, Sherman kümmerte sich um diesen.
Ein guter Cornerback würde den besten Receiver auf dem Platz decken, und keinen Receiver aus der dritten Reihe, nur weil der sich rechts aufstellt, meinte Cromartie.
Der Erfolg Shermans liegt für Cromartie in den Mitspielern. Damit meinte er Earl Thomas und Kam Chancellor. Die beiden sind ihrerseits All-Pros.
Wenn Sherman beweisen wolle, wie gut er ist, solle er doch mal versuchen in einem Team zu spielen, das keine zwei All-Pros hat.
Für Cromartie steht fest, daß Shermans Name nicht genannt werden sollte, wenn es um die besten Corner der NFL geht.
Er sagte in Richtung Sherman: „Geh und folge dem Nr. 1 Receiver. Folge ihm ein ganzes Spiel lang und laß uns sehen, was Du kannst. Darrelle Revis hat das in seiner ganzen Karriere gemacht. Ich habe das gemacht. Patrick Peterson und Joe Haden haben das gemacht. Sherman ist der einzige Defensive Back, der das nicht gemacht hat. Wenn man sich selber als den Nr. 1 Corner in der NFL bezeichnet, folge dem besten Typen in jedem einzelnen Spiel.“
Na ja, da ist was dran, oder?

Kurzberichte
Die Cleveland Browns gaben einem Neunjährigen einen Eintagesvertrag.
Dylan Sutcliffe leidet an der seltenen Krankheit Ataxia Telangiectasia, die neurologische Probleme bereitet und eine Lebenserwartung von nur ca. 20 Jahren zuläßt.
Bei einer der zahlreichen „Wünsch Dir was“ Organisationen in den USA gab Sutcliffe an, daß es sein Traum ist, für die Browns zu spielen.
Sein Wunsch wurde wahrgemacht.
Der Junge wurde mit einer standesgemäßen Limousine zum Browns Hauptquartier in Berea gefahren und wurde bei einer Pressekonferenz als neuestes Mitglied der Browns vorgestellt, bevor beim Training zusehen durfte.

Die Rams verpflichteten Jeff Garcia als neuen Assistenten der Offense.
Der ehemalige Pro Bowl Quarterback der 49ers und einiger anderer Teams soll dem Coach der Wide Receiver, Ray Sherman, zur Seite stehen.

$103 Millionen steht als Summe im neuen Vertrag von Cam Newton.
Was dieser erneute Wahnsinnsvertrag für einen mittelmäßigen Quarterback, für andere, wirklich gute Quarterbacks der Liga bedeutet, und für die Finanzmanager dieser Teams die das Geld an anderer Stelle freischaufeln müssen, ist klar.
Newton wird in den ersten drei Jahren des Vertrag garantierte $67,6 Millionen erhalten und davon bereits $30 Millionen im ersten Jahr.

Der möchte nur spielen, aber niemand läßt ihn.
Wes Welker ist weiterhin auf der Suche nach einem Team.
Nachdem die Broncos den Vertrag des Wide Receivers nicht verlängerten, sucht er nach einem neuen Arbeitgeber. Doch mit 11 Jahren NFL auf dem Buckel und ernsten Problemen mit Gehirnerschütterungen halten sich die Teams zurück.
Daß wir ihn noch mal auf dem Platz erleben dürfen, ist eher unwahrscheinlich.

Die Saints gaben Cameron Jordan eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre.
$55 Millionen kann der Defensive End in dieser Zeit an neuem Geld verdienen, davon bereits $26 Millionen in den ersten zwei Jahren.

Ja da rieben sich aber alle auf dem Trainingsplatz der Vikings verwundert die Augen.
Adrian „ich werde kein Kind mehr mit einem Zweig schlagen“ Peterson kam zum Training.
Der Running Back hat über die ganze Zeit seiner Suspendierung nur eines von seinem Team zu hören bekommen: „Entweder Du spielst 2015 für uns, oder Du spielst gar nicht.“
Zwar hat Peterson alles mögliche versucht, von den Vikes wegzukommen, aber am Ende ist es wohl doch so, daß das Team gewonnen hat.
Peterson will spielen, und wenn es sein muß, dann eben für die Minnesota Vikings.

Dienstag, 2. Juni 2015

Kurzberichte
newton-cam-draft-2011
Cam Newton (rechts) wird in den Club der 20 Millionen Quarterbacks aufgenommen.
Der Quarterback der Carolina Panthers soll in den nächsten Stunden einen Fünfjahresvertrag unterschreiben, der über 100 Millionen Dollar wert ist.
Noch ist das Ganze nicht offiziell, aber die gut unterrichteten Kreise und so... Sie wissen schon.
Mit der Vertragsverlängerung bleibt Newton bis nach der Saison 2020 bei den Panthers.
Wie es weiter heißt, soll der Vertrag nicht erfolgsabhängig sein, so wie die Verträge, die 49ers Colin Kaepernick und Bengals Andy Dalton vor Kurzem unterschrieben. In Newtons Vertrag soll eine hübsche Garantiesumme stehen.
Nachdem schon letzte Woche Ryan Tannehill von den Dolphins als mittelmäßiger Quarterback eine stolze Summe in den neuen Vertrag geschrieben bekam, steht jetzt felsenfest, daß die Seahawks für Russell Wilson und die Colts für Andrew Luck sehr tief in die Teamkasse greifen müssen. Auch sie werden in den Club der Quarterbacks aufgenommen werden, die $20 Millionen pro Saison bekommen.
Neben Cam Newton sind bisher Green Bay Packers Aaron Rodgers, Pittsburgh Steelers Ben Roethlisberger, Atlanta Falcons Matt Ryan, Baltimore Ravens Joe Flacco und New Orleans Saints Drew Brees Mitglieder dieses elitären Clubs. Und mal ehrlich, wenn Joe Flacco und Matt Ryan in diesem Club sind, dann kann man auch wirklich jeden aufnehmen.
Die momentanen Spitzenverdiener der NFL:
1. Rodgers: $22M
2. Roethlisberger: $21.85M
3. Ryan: $20.75M
4. Flacco: $20.1M
5. Brees: $20M

Robert Mathis ist davon überzeugt, daß er zum Beginn des Trainingscamps der Colts wieder einsatzbereit sein wird.
Der Linebacker führt das Team in der Kategorie Sacks an und heilt einen Achillessehnenriss aus, den er sich letzten September zuzog. In der Reha gab es einen Rückschlag, der nicht näher spezifiziert wurde. Doch Mathis glaubt daran, daß die Saison nicht ohne ihn beginnen wird.

Da hätte Steve Weatherford seine neugeborene Tochter, und ihre drei älteren Geschwister, beinahe einen Tag nach ihrer Geburt zur Halbwaisen gemacht.
Der Punter der Giants war bei der Geburt dabei, die in San Diego stattfand. Dann nahm er einen Flug über den Kontinent, um pünktlich zum Training der Giants zu sein.
Doch ein schwerer Sturm sorgte dafür, daß die Maschine in Washington, statt New York landen mußte. Dort mietete Weatherford ein Auto um nach New Jersey zu fahren. Nach drei Stunden Fahrt fuhr er mit etwa 100 KM/Std. durch eine sehr tiefe Pfütze. Er verlor die Kontrolle über den Wagen, der sich ein paar mal um die eigene Achse drehte. Der Wagen krachte in die Mittelleitplanken und wurde fast völlig zerstört. Weatherford kam nur mit einer aufgeplatzten Lippe aus dem Wrack, die er sich zuzog, als der Airbag aufging.
Als er auf dem Trainingsplatz erschien, wußte man schon von seinem Unfall. Head Coach Tom Coughlin war heilfroh, seinen Punter gesund und munter begrüßen zu können.

Montag, 1. Juni 2015

Schon wieder Johnny Manziel?
manziel-johnnyLeider ja.
Der Möchtegern- Quarterback der Browns fühlte sich bei einem Golfturnier von einem Zwischenrufer gemobbt. Zwei Stunden lang hatte Manziel die Autogrammwünsche des Mannes ignoriert.
Irgendwann platzte Manziel der Kragen und er warf eine (Plastik) Wasserflasche nach dem 18-jährigen. Wie sollte es anders sein, der Quarterback traf sein Ziel nicht.
Fragt sich, ob es nicht einfacher gewesen wäre, dem Autogrammwunsch nachzukommen?
Der verfehlte Fan verzichtete darauf, Manziel anzuzeigen.
Johnny Football war vielleicht deshalb etwas gestreßt, weil er die klare Ansage erhalten hat, daß es keinen Kampf um den Posten des Starters geben wird. Head Coach Pettine setzt auf Josh McCown.
McCown begrüßte die Aussage seines Trainers. Er ist froh, daß er sich voll und ganz auf seinen Job konzentrieren kann, ohne die Ablenkung, die Brian Hoyer letztes Jahr durchmachen mußte.
Für Manziel, der ja bestimmt irgendwie hoffte, glaubte, dachte, daß er den Posten des Starters würde erobern können, war das bestimmt ein mittelschwerer Schlag.

Ist der Anfang gemacht?
Die Tribüne der Pferderennstrecke in Inglewood, Kalifornien, auf der einmal ein NFL Stadion stehen soll, ist nicht mehr. Sie wurde am Sonntag gesprengt.
Es sollen etwa 75 Rams Fans bei der Sprengung zugegen gewesen sein. Sie jubelten, als die Tribüne, die 65.000 Zuschauer fassen konnte, dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Stan Kroenke, Besitzer der Rams, wird an dieser Stelle ein 80.000 Fans fassendes Stadion bauen, in dem einmal ein NFL Team spielen soll.
Ob das dann die Rams sein werden, das steht angeblich immer noch nicht fest. Doch warum sollte Kroenke Milliarden für ein Projekt ausgeben, das er dann nicht selber nutzt?
Warum sollte der Bürgermeister von Inglewood, der die Sprengung im Video festhielt, sonst einen Schutzhelm mit dem Rams Logo getragen haben?
Kroenke hat jetzt einen sichtbaren Vorsprung vor seinen Konkurrenten, die ein NFL Stadion in Carson bauen wollen.
Der Schutt soll Mitte Juli abgetragen worden sein. Dann soll zügig mit dem Bau begonnen werden.
Das Video der Sprengung gibt es hier: http://www.nfl.com/videos/nfl-network-total-access/0ap3000000494845/Hollywood-Park-implosion-paves-way-for-LA-stadium

 

 

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