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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Donnerstag, 20. Juli 2017

Kurzberichte
palmer-carson-carddinalsZuviel Training kann schaden.
Cardinals Head Coach Bruce Arians ist überzeugt davon, daß sein Quarterback Carson Palmer (Bild) letztes Jahr zu viel trainiert hat in seiner Freizeit. Dadurch wäre sein Arm in der Saison müde gewesen.
Palmers Leistung in der Saison 2016 war enttäuschend, um es moderat auszudrücken. Jedenfalls war Palmer meilenweit von dem entfernt, was man von ihm erwartet hatte.
Doch Palmers müdem Arm allein die Schuld zu geben, trifft es nicht ganz. Immerhin spielte er hinter einer Line, die durch viele Verletzungen nie zwei Spiele in derselben Formation antrat.
Doch Arians hat dieses Jahr aufgepasst und Palmers Trainingsfleiß gebremst. Immerhin ist der Quarterback mit 37 Jahren nicht mehr der Jüngste.
Arians kürzte also Palmers Trainingsprogramm im März und April und in der Saison wird Palmer Mittwochs nicht mehr trainieren. Das machen einige andere Quarterbacks auch so.
Als Arians Palmer im Juni 2017 Pässe werfen sah, meinte er, daß der Arm des Quarterbacks stärker als jemals zuvor gewesen wäre.
Am Freitag beginnen die Cardinals ihr Trainingslager. Da heißt es dann aber werfen, werfen, werfen.

 

Die Polizei in Dallas hat die Untersuchung der Barschlägerei vom Wochenende aufgeschoben. Grund ist, daß noch keine Anzeige erstattet wurde.
Die Polizei hat mehrere Versuche unternommen, das Opfer, dessen Nase gebrochen wurde, zu kontaktieren. Erfolglos.
Bisher haben sich auch keine Zeugen gemeldet, die Aussagen zur Sache machen wollten.
ESPN Dallas und 105,3 The Fan hatten gemeldet, daß Cowboys Running Back Ezekiel Elliott an der Schlägerei beteiligt gewesen wäre. Dafür fehlt bis jetzt jeglicher Beweis.
Ob das wirklich Fake News der Lügenpresse waren, oder ob an der Geschichte etwas dran ist, das wird sich hoffentlich bald herausstellen.
Elliott ist jetzt erst mal dabei, seine Koffer für das am Wochenende beginnende Trainingslager zu packen.

Steelers Running Back LeVeon Bell hat einen Plan. Da der Running Back auch blockt und Pässe fängt, möchte er zumindest als Doppelverdiener bezahlt werden. Er möchte bezahlt werden, wie der NR. 1 Running Back der Liga und zusätzlich wie der Nr. 2 Wide Receiver. Das jedenfalls soll er seinem ehemaligen Teamkollegen Ike Taylor so gesagt haben.
Ein verwegener Plan. Aber Bell wurde der erste Spieler der NFL, der in einer Saison pro Spiel durchschnittlich 100 Lauf- und 50 Passyards erzielte. Mit 75 gefangenen Pässen belegt er Platz zwei der Steelers Receiver in der Saison 2016. Das Gehalt eines Wide Receivers würde ihm also zustehen.
Mit 261 Läufen erzielte er 1.268 Yards. Das Gehalt eines Running Backs steht ihm also zu.
Doch Bell ist trotz allem nicht allzu gierig. $15 Millionen pro Saison würden ihm schon reichen. Die aber will er haben.
Da wissen die Steelers schon mal, was in den Verhandlungen nach der Saison auf sie zukommt.

Die Lions sahen ihre Playoff-Banner im Stadion mittlerweile als lächerlich an und haben sie abgehängt.
Nach der $100 Millionen teuren Renovierung des Stadions und der Installation riesiger Videotafeln wurde der Platz für die Banner knapp.
Und es folgte der Entschluß, sie nicht mehr aufzuhängen. Die Banner, die Divisons-Meisterschaften und Weltmeisterschaften betreffen, werden wieder aufgehängt.
Doch die, mit denen nur das Erreichen der Playoffs bejubelt wurde, die mussten weichen.
Viele Banner hängen jetzt also nicht mehr. Die letzte NFL Meisterschaft feierten die Lions 1957. Seitdem haben sie in den Playoffs eine 1-12 Bilanz, und der letzte Sieg stammt aus dem Jahr 1991.
Wenigstens mit dem Stadion haben sie durch die Renovierung mit den anderen NFL Clubs Schritt halten können, wenn sie auch auf dem Platz sehr oft das Nachsehen haben. Teampräsident Rod Wood sagte, daß durch die Installation der Videoboards und einer neuen Soundanlage, das Ford Field wieder Super Bowl tauglich wäre.
Zumindest das Stadion in Detroit ist also Super Bowl tauglich.

Die NFL suspendierte Geronimo Allison für ein Spiel.
Der Wide Receiver der Packers hatte unerlaubt Marihuana in seinem Besitz.

Jaguars Defensive End Dante Fowler wurde festgenommen. Er hat einen Mann geschlagen und dessen Brille zerbrochen.
Der Defensive End war mit seinem Wagen in einem Wohnkomplex in seiner Heimatstadt unterwegs. Der Mann hatte Fowlers Fahrstil kritisiert, woraufhin Fowler anhielt und einen Streit anfing. In dessen Verlauf schlug Fowler seinem Opfer die Brille von der Nase und trat darauf. Dann nahm er dem Mann dessen Einkaufstüte ab und schmiß sie in den in der Nähe befindlichen See.
Die Jaguars gaben bekannt, daß sie sich zunächst nicht dazu äußern wollen.

Die Panthers heuerten einen „Übergangs“ General Manager an. Es ist ein alter Bekannter, Marty Hurney.
Der war von 2002 bis 12 bereits General Manager der Panthers. Jetzt soll er sich ein wenig um das Team kümmern, und bei der Suche nach einem neuen General Manager helfen.

Nach seiner Schulteroperation hat Panthers Quarterback Cam Newton ein freiwilliges Training mit seinen Receivern abgehalten und ein paar Pässe geworfen.
Head Coach Ron Rivera hat davon gehört und sich darüber gefreut, daß es der Schulter seines Quarterbacks endlich besser zu gehen scheint.

Wo wir bei Quarterbacks nach Schulteroperationen sind... Nein, Andrew Luck hat noch keine Pässe geworfen.

Der Ernst der Saison hat begonnen. Jedenfalls für die Rookies der Ravens, Bears, Cowboys, Jaguars und Saints. Die sind seit Mittwoch im Trainingslager.
Die Rookies der Dolphins gehen heute ins Camp.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Kurzberichte
bell-ladingens„Ich bin mehr wert, als die Steelers mir angeboten haben“, ist LeVeon Bell (Bild) überzeugt.
Unrecht hat er nicht, besonders, wenn man ihm weiter zuhört.
„Der Markt der Running Backs hat definitiv einen Schlag abbekommen, und ich kann nicht der Typ sein, der ihm einen weiteren Schlag versetzt. Wir machen alles: Wir blocken, wir laufen, wir fangen den Ball. Unser Wert wird nicht angemessen entlohnt. Ich nehme es auf mich, um einige Augen zu öffnen und zu zeigen, daß die Position mehr wert ist.“
Und deshalb hat er einen Vertrag der Steelers abgelehnt, der im jährlich etwas über $12 Millionen eingebracht hätte. Bell wollte mehr, viel mehr.
2017 spielt er als Franchise Player, wenn er den Vertrag unterschriebt, für $12,1 Millionen. Das sind vier Millionen mehr, als der nächstbestbezahlte Running Back bekommt, LeSean McCoy von den Bills.
Bell möchte ganz bestimmt nicht für ein anderes Teams als die Steelers spielen. Aber er möchte auch ganz bestimmt nicht für nur $12 Millionen pro Jahr spielen, im weiteren Verlauf seiner Karriere.
Team und Running Back dürfen erst wieder nach der Saison miteinander verhandeln. Mal sehen, was dabei rauskommt.
Zunächst ist davon auszugehen, daß Bell den Anfang des Trainingslagers ausfallen lässt. Kein Problem, als Spieler ohne Vertrag hat er keine Geldstrafen zu befürchten.

Jerry Jones hat so langsam die Nase voll. Sein bester, oder zweitbester, je nachdem, Neuzugang des letzten Jahres Ezekiel Elliott, macht den Besitzer der Cowboys nervös.
Elliott könnte immer noch kurzfristig suspendiert werden, weil eine Klage wegen sexueller Gewalt gegen ihn vorliegt. Dann der immer noch nicht geklärte „Zwischenfall“ in einer Bar am letzten Wochenende. Im März zog er einer Frau bei der St. Patrick`s Day Parade ein Shirt runter und im April war er mit über 100 Meilen in seinem Auto unterwegs, wo nur 70 erlaubt waren, und wurde angezeigt. Gegen den Strafzettel legte er am Dienstag Berufung ein.
Jones meinte zur Presse: „Ezekiel fühlt sich wie ein Rockstar. Wo er hinkommt, erregt er Aufmerksamkeit. Damit muß ein Mensch erst mal umzugehen lernen. Das braucht Zeit. Zeke muß offensichtlich lernen, damit klarzukommen und wie man mit den Medien und den Sozialen Medien heutzutage umgeht.“
Und an Elliott selber gewandt meinte Jones: „Deine Aktionen haben Einfluß auf das ganze Team.“
Mit den Defensive Linemen David Irving (vier Spiele) und Randy Gregory (mindestens ein Jahr), haben die Cowboys schon zwei suspendierte Spieler. Jones reicht das. Es wäre eine Katastrophe, wenn Elliott der dritte im Bunde würde. Das hätte auch Einfluß auf Quarterback Dak Prescott, der dann nicht mehr richtig entlastet werden könnte.
Elliott wird in diesem Monat 22. Jones hofft, daß sein junger Running Back lernt und langsam Erwachsen wird.

Kurt Cousins hat sich damit abgefunden, so genannt zu werden.
„Mein ganzes Leben werde ich schon Kurt genannt“, sagte Kirk Cousins einem Reporter und lacht. „Schon einige Lehrer und Trainer haben mich Kurt genannt, da mach das jetzt gar nichts.“
„Das jetzt“ bezog sich auf Redskins Präsident Bruce Allen, der den Quarterback in einer Pressekonferenz sechs Mal Kurt nannte.
Allerdings, so heißt es, wäre das nur Allens Akzent geschuldet, da würde Kirk wie Kurt klingen.

Spieler, Berater, Teamführung, alle, wirklich alle sind optimistisch, daß sie eine Vertragsverlängerung noch vor dem Trainingslager hinbekommen.
Noch bevor Lions Quarterback Matthew Stafford in die letzte Saison seines $53 Millionen Vertrags geht, soll er einen neuen Vertrag unterschreiben, der die $25 Millionen Grenze pro Saison überschreitet.
Detroit geht am 31. Juli ins Camp, bis dahin wird es also wieder einen neuen bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten geben.
Raiders Quarterback Derek Carr hat diesen Titel dann verdammt kurz gehabt.

Lions Pass Rusher Armonty Bryant wurde für vier Spiele suspendiert.
Bereits letztes Jahr war Bryant für vier und drei Spiele suspendiert, weil er gegen die Drogenregeln der Liga verstoßen hat.
Da kann er von Glück reden, daß er dieses Mal wieder nur für vier Spiele gesperrt wurde.

Ist Ron Riveras Job jetzt gefährdet?
Der Head Coach der Panthers war völlig überrascht, daß Teambesitzer Jerry Richardson General Manager Gettleman gefeuert hat. Ob der Nachfolger, wer auch immer das sein wird, Rivera behält, das steht in den Sternen.
Er und Gettleman hätten sich immer konstruktiv ausgetauscht, meinte Rivera. 
Warum der Teambesitzer den General Manager so kurz vor dem Trainingslager gefeuert hat, das weiß Rivera nicht. Aber es müssten schon schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten vorgelegen haben, um diesen Schritt zu gehen, ist der Head Coach überzeugt.

Mal spielt der eine und der andere ist verletzt, mal spielt der andere, aber der eine ist verletzt.
Was kann die Defense der Texans anrichten, wenn Jadeveon Clowney und J.J Watt zu 100% einsatzbereit sein sollten?
Das mag man sich als gegnerische Offense gar nicht vorstellen.
Clowney ist seit 2014 bei den Texans, hat in der Zeit aber nur 25 Starts absolviert. Letztes Jahr war Clowney durchweg einsatzbereit und zeigte, weshalb er die Nr. 1 der Texans in der Draft 2014 war.
Doch Watt fehlte 2016 weil er am Rücken operiert werden musste. Zwar spielte er in den ersten Spielen, aber Houston setzte ihn am 28. September auf die Verletztenliste.
Clowney und Watt sind voll einsatzbereit. Werfen wir noch den gnadenlosen Whitney Mercilus in den Topf, dann kommt eine Defense dabei heraus, die die Saison beherrschen dürfte.
Wäre da nicht noch die Offense, dann wären die Texans im Kreis der möglichen Super Bowl Teilnehmer.
Aber die Offense ist nun mal da... leider!

Dienstag, 18. Juli 2017

Der Tag kam, der Tag ging, und drei Spieler spielen mit dem Franchise Tag.
cousins-kirk2Am gestrigen Montag war der Stichtag. Wenn Teams und ihre mit dem Franchise Etikett behafteten Spieler bis gestern keinen langfristigen Vertrag hatten aushandeln können, dann dürfen sie jetzt erst wieder nach der Saison verhandeln.
Das betraf gestern drei Spieler, Quarterback Kirk Cousins von den Redskins (Bild), Running Back Le`Veon Bell von den Steelers und Cornerback Trumaine Johnson von den Rams.
Während die Steelers und Bell noch bis zur letzten Minute verhandelt haben sollen, stand bei Cousins und Johnson schon länger fest, daß das nichts wird.
Cousins ist somit der erste Quarterback, der zweimal in Folge mit dem angeheftete Franchise Etikett spielt. Das bringt ihm 2017 $24 Millionen.
Die Redskins haben Cousins im Mai ihr letztes Angebot gemacht, $110 Millionen mit der Rekordsumme von garantierten $53 Millionen für fünf Jahre. Doch Cousins wollte sich nicht mit einem Hungerlohn abspeisen lassen. Die paar Dollar lehnte er ab.
Gut für beide Seiten eigentlich. Die Redskins können sich jetzt in Ruhe ansehen, ob ihr Quarterback tatsächlich so viel wert ist, und dabei können sie sicher sein, daß Cousins seine allerbeste Leistung aus sich rausholt, denn er will ja seinen Marktwert nicht nur beweisen, sondern sogar noch steigern.
Eine dritte Saison ihres Quarterbacks unter dem Franchise Tag würde die Redskins $35 Millionen kosten, mindestens.
In Los Angeles gab es gar keinen Anschein, daß die Rams Johnson überhaupt einen langfristigen Vertrag anbieten wollten. Sie wollten den Cornerback nur für die Saison 2017 sichern. Er muß jetzt beweisen, daß er im System von Defensive Coordinator Wade Phillips seine erwartete Leistung bringen kann. Dafür erhält der Cornerback $16,7 Millionen. Auch er spielt zum zweiten Mal in Folge mit dem Etikett.
Running Back Bell spielt 2017 für $12,1 Millionen. Die Steelers bedauern es, daß sie ihn nicht langfristig haben binden können. Sie werden auf jeden Fall sofort nach der Saison wieder mit ihm verhandeln, sagten sie.
Alle drei Spieler müssen allerdings noch ihre Unterschriften unter ihre Franchise Verträge setzen, sonst spielen sie 2017 gar nicht.
Franchise Player, die langfristige Verträge unterzeichnet haben sind: Melvin Ingram, Defensive End, Los Angeles Chargers: vier Jahre, $66 Millionen davon $42 Millionen garantiert.
Chandler Jones, Outside Linebacker, Arizona Cardinals: fünf Jahre, $82.5 Millionen davon $53 Millionen garantiert.
Jason Pierre-Paul, Defensive End, New York Giants: vier Jahre, $62 Millionen davon $40 Millionen garantiert.
Kawann Short, Defensive Tackle, Carolina Panthers: fünf Jahre, $80.5 Millionen davon $45 Millionen garantiert.

Kurzberichte
Nachdem die Chiefs schon plötzlich und völlig unerwartet ihren General Manager gefeuert hatten, kam es jetzt in Carolina zu einem echten Schock. Die Panthers feuerten General Manager Dave Gettleman.
Er arbeitete seit 2013 für das Team und formte einen Super Bowl Teilnehmer.
Wie man hört, krachte es im Gebälk zwischen Gettleman und Teambesitzer Jerry Richardson seit letztem Jahr, als der General Manager Cornerback Josh Norman das Franchise Tag anheftete, und es ihm dann wieder abnahm, um Norman zu den Redskins ziehen zu lassen.
Warum Richardson sich erst so kurz vor dem Beginn des Trainingslagers zu diesem Schritt entschloß, das bleibt ein Mysterium.
Schon vor einigen Wochen verloren die Panthers den Assistent General Manager Brandon Beane, der als General Manager nach Buffalo ging.
Noch steht nicht fest, wie es in Carolina weitergeht.

Noch schwebt eine Suspendierung wegen sexueller Belästigung über Ezekiel Elliott. Doch der Running Back der Cowboys scheint neue Schwierigkeiten zu bekommen.
Er war am Sonntag in einen „Zwischenfall“ in einer Bar in Dallas beteiligt. Er wurde weder verhaftet, noch angezeigt. Die NFL untersucht die Sache trotzdem.
Bei dem „Zwischenfall“ gab es ein Opfer, der mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus gebracht wurde. Allerdings konnte er nicht genau sagen, wer ihn geschlagen hat. Elliott soll in der Nähe des Opfers gestanden haben. Die Polizei will Videobänder und Handyaufnahmen auswerten, um in Erfahrung zu bringen, was genau passiert ist.

Die Lions sind nicht erfreut darüber, wie ihr ehemaliger Superstar Calvin Johnson über sie spricht.
Nachdem der Wide Receiver in den Ruhestand trat, meckert er über sein altes Team, das ihn immerhin fürstlich für seine Dienste entlohnt hat.
Darüber habe ich hier ja bereits genug geschrieben.
Um die Wogen zu glätten und die Luft zu klären, hat Teampräsident Rod Wood Johnson ins Trainingslager eingeladen. Dort will er von Angesicht zu Angesicht klären, was Johnson so mißgestimmt hat.
Mal sehen, ob „Megatron“ sich gnädig stimmen läßt?

Montag, 17. Juli 2017

Kurzberichte
edelman-julian2„Das Gerede von einer 19-0 Saison ist Quatsch“, sagte Julian Edelman (Bild).
Der Wide Receiver der Patriots weiß zwar, daß es der Clubführung gelungen ist, den eh schon guten Kader noch zu verbessern, aber 19-0 Siege sieht er nicht.
„Wenn man rausgeht, und in der NFL spielt, ist es Blödsinn überhaupt an so etwas zu denken“, meinte Edelman in einem Interview. „Siege kommen nicht automatisch, nur weil man ein gutes Team hat. Mein Fokus liegt alleine darauf mich auf die Saison vorzubereiten, und zu versuchen, von meinen Teamkollegen zu lernen.“
Die Erwartungen sind höher, als jemals zuvor. Fast scheint es, als ob alles andere als ein Sieg im Super Bowl als Mißerfolg gewertet werden könnte. Aber, „Du darfst nichts darum geben, was andere sagen, echt“, sagte Bradys bevorzugte Anspielstation.

Noch ist er gar nicht richtig in der NFL angekommen, da reiht er sich schon in die Riege der kriminellen Spieler ein.
Texans Rookie Running Back D`onta Foreman wurde verhaftet, weil er im Besitz von Marihuana und einer nicht gemeldeten Waffe war.
Die Polizei war von den Wachleuten eines Studentenwohnheims gerufen worden, weil sie Marihuanageruch wahrnahmen, der aus mehreren geparkten Wagen kam.
In einem der Wagen befand sich Foreman, der als Besitzer der Droge und der illegalen Waffe identifiziert wurde.
Die Texans gaben bekannt, daß sie von der Sache unterrichtet wären und weitere Informationen sammeln würden.

Rams Tight End Tyler Higbee bekannte sich schuldig, und entging dadurch einer Gefängnisstrafe.
Higbee hatte letztes Jahr einen Mann auf einem Parkplatz angegriffen.
Der Richter entschied, daß Higbee seinem Opfer einen noch nicht näher benannten Betrag zu zahlen und 250 Stunden gemeinnützige Arbeit abzuleisten hat.
Welche Auswirkungen das Urteil auf den weiteren Verlauf seiner Karriere haben wird, wird man sehen.
2016 spielte Higbee in allen 16 Saisonspielen und fing 11 Pässe, darunter 1 Touchdown. Unentbehrlich scheint er nicht zu sein.

Gab es vor dem legendären Tom Brady schon einmal einen legendären Quarterback der Patriots?
Ja, lange vor unserer Zeit.
Vito „Babe“ Parilli spielte von 1961 bis 67 für die Boston Patriots. Er wurde in drei AFL All-Star Spiele gewählt. Seine 31 Touchdownpässe in der Saison 1964 waren bis 2007 der Teamrekord.
Am Samstag gaben die Patriots bekannt, daß Parilli mit 87 Jahren verstarb. Die Todesursache wurde nicht genannt.

Es geht doch immer nur um die Quarterbacks
Über 2.000 Spieler gehen Ende des Monats in die Trainingslager, doch es sind die Quarterbacks, die unter Sonderbeobachtung stehen. Vor Allem die Wackelkandidaten stehen unter besonderer Sonderbeobachtung. Dazu gehören Cam Newton, Panthers; Jared Goff, Rams; Eli Manning, Giants; Kirk Cousins, Redskins; Joe Flacco, Ravens; Blake Bortles, Jaguars; Andrew Luck, Colts und Dak Prescott, Cowboys. Alles unbestrittene Starter, aber was werden sie bringen?
Cam Newton ein Wackelkandidat?
Er hatte eine MVP Saison 2015 und eine Katastrophensaison 2016. Welcher Newton wird die Gesetze der Physik des Footballs 2017 bestimmen?
Er kommt von einer Schulteroperation am Wurfarm zurück und hat bisher noch nicht richtig trainiert. Head Coach Rivera will alles tun, um Druck von seinem Quarterback zu nehmen. Das Laufspiel soll verstärkt eingesetzt werden, und vor Allem soll Newton weit weniger selber laufen, als bisher.

Jared Goff, was kann er wirklich?
Der später gefeuerte Head Coach Jeff Fisher verschenkte die Zukunft der Rams, indem er sich nach oben tauschte um Goff einberufen zu können. Dann ließ Fisher Goff auf der Bank versauern.
Als Fisher dann endlich einsah, daß es mit Goff auch nicht schlimmer werden könnte, ließ er ihn endlich antreten. Doch in nur sieben Spielen wurde der Rookie 26 mal gesackt.
Die Rams haben für 2017 die O-Line verstärkt. Ob es hilft, aus Goff einen brauchbaren NFL Quarterback zu machen, werden wir sehen.

Eli Manning, Hall of Fame Kandidat oder Interceptionkönig?
Welches Kapitel im Book of Eli wird er aufschlagen?
Er hat zwei Super Bowl Siege und zwei Super Bowl MVP Titel. Trotzdem wird er nicht zu den besten Quarterbacks gezählt, die jemals in der NFL spielten. Der Grund dafür liegt in seiner Unzuverlässigkeit in der regulären Saison. 215 Interceptions hat er bisher in seiner Karriere geworfen.
2013 standen seinen 27 Interceptions sogar nur 18 Touchdowns gegenüber.
Das Abschneiden der Giants 2017 wird sehr stark von ihm abhängen. Mit Odell Beckham jr., Brandon Marshall und Sterling Shepard stehen ihm ausgezeichnete Receiver zur Verfügung. Ausreden hat Manning also keine.

Kirk Cousins, welchen Wert hat er?
Cousins ist das Paradebeispiel dafür, wie hoch ein mittelmäßiger Quarterback in der NFL gehandelt wird, weil es an echten Alternativen fehlt.
Die $24 Millionen, die ihm 2017 zustehen, ist er auf keinen Fall wert. Doch in Ermangelung eines Besseren, wird er sie halt bekommen.
Vielleicht zeigt er ja, daß er sie doch wert ist?
Ach Quatsch, was schreib ich da?

Joe Flacco, Spitzenverdiener, und auch Spitzenspieler?
Flacco ist das Paradebeispiel der Paradebeispiele dafür, wie hoch ein mittelmäßiger Quarterback in der NFL gehandelt wird, weil es an echten Alternativen fehlt.
Er setze die nach oben offene Gehaltsspirale für mittelmäßige Quarterbacks 2013 in Gang.
Seit seinem Megavertrag erlebten die Ravens Saisons mit 8-8, 10-6, 5-11 und 8-8 Bilanzen. Da hat er seinem Team nicht viel zurückgezahlt.

Blake Bortles ein Wackelkandidat?
Nein, natürlich nicht. Der Typ bringt`s nicht und aus.
Die Jaguars zogen zwar ihre Option auf eine fünfte Saison, die aber nur im Krankheitsfall greift.
Sollte Bortles wieder eine unterirdische Saison abliefern, wovon auszugehen ist, dann sollte es das für ihn in Jacksonville gewesen sein.

Andrew Luck, kann er überhaupt spielen?
Bisher sieht es gar nicht gut aus für Colts Fans. Der Quarterback wurde an der Schulter seines Wurfarms operiert und hat bisher noch keinen Pass geworfen.
In ein paar Tagen geht das Trainingslager los, und keiner weiß, wie es um Luck steht. Daß er nicht voll mittrainieren kann, sondern geschont wird, davon kann man ausgehen. Aber wird er überhaupt bis zum Saisonstart einsatzbereit sein?

Dak Prescott ein Wackelkandidat?
Kann ein Rookie, der sein Team auf Anhieb in die Playoffs führte und in der Saison nur vier Interceptions warf, ein Wackelkandidat sein?
Ja, denn das zweite Jahr ist für Quarterbacks sehr oft besonders schwer. Die Defensive Coordinators haben jetzt genug Filmmaterial zur Verfügung, um Prescott zu „sezieren“. Diese Leute bekommen außerordentlich viel Geld, um gegnerische Angriffsreihen, und besonders Quarterbacks, bis ins Detail zu studieren, und sie außer Gefecht zu setzen.
2017 beginnt das Spiel für Prescott von vorne, und sein Titel „Rookie des Jahres“ ist nicht wirklich etwas wert.
Es wird schwer, sehr schwer, für Prescott, seine tolle Saison zu wiederholen.

Und da gibt es ja noch die Zweikämpfe um die Starterposten, die in einigen Teams herrschen. Da kämpfen durchschnittliche Quarterbacks darum, nicht der am wenigsten durchschnittliche Quarterback zu sein.
Denver Broncos
Hier kommt es zum völlig offenen Duell zwischen Paxton Lynch und Trevor Siemian.
Daß Rookie Chad Kelly einen Dreikampf daraus machen kann, ist eher nicht Möglich.
Die Defense der Broncos ist absolut Super Bowl tauglich. Man sucht jetzt einen Quarterback, der die Saison nicht versaut.

Cleveland Browns
Ex-Broncos Quarterback Brock Osweiler versucht hier, den Starterposten vor Cody Kessler zu bekommen. Das dürfte nicht schwer sein, selbst für Osweiler nicht, der in Houston einen Beweis seiner Unfähigkeit ablieferte. Doch ist Kessler wirklich schlechter?
Der war in seiner Rookiesaison nicht wirklich schlecht, aber er startete nur in acht seiner neun Spielen und kam auf 1.380 Yards und 6 Touchdowns bei 2 Interceptions.
Die Testspiele werden hier sehr spannend werden für die beiden Kandidaten.

Houston Texans
Sie gaben Brock Osweiler 2017 einen Megavertrag über $72 Millionen. Das Geld hätten sie auch den Ratten in der Kanalisation hinwerfen können.
Dieses Jahr versuchen sie es mit Tom Savage, der zur Zeit als Starter gelistet ist, und Rookie Deshaun Watson.
Savage löste Osweiler letztes Jahr mitten in der Saison ab und spielte etwas weniger schlecht, als der Großverdiener.
Er dürfte auch als Starter in die Saison gehen, da er das System von Head Coach Bill O `Brien kennt.
Eine Jobgarantie ist das aber nicht.

New York Jets
Wide Receiver Brandon Marshall hat zugegeben, daß er von den Jets geflohen ist, weil er nicht in einem Loserteam spielen wollte. Er ging rüber zu den Giants.
Der Verlust dieses guten Receivers macht es für die Kandidaten Josh McCown, Bryce Petty und Christian Hackenberg noch schwerer.
Moment... Josh McCown, Bryce Petty und Christian Hackenberg?
Das nächste Team bitte.

San Francisco 49ers
Oh Gott, sie sind das nächste Team?
Head Coach Kyle Shanahan holte Brian Hoyer und ernannte ihn zum Starter. Doch Hoyer hat Matt Barkley im Nacken, der ihm den Posten streitig machen will.
Hoyer gegen Barkley... Not gegen Elend.

Chicago Bears
Mein Gott, es wird ja immer nur noch schlimmer.
Mit Mike Glennon, den kein Schwein kennt, und Rookie Mitchell Trubisky?
Das nächste Team bitte.

Kein`s mehr da?
Gott sei Dank!
In Chicago ist eigentlich alles klar. Mike Glennon, der teure Neuzugang von den Buccaneers, ist der Starter und Rookie Mitchell Trubisky ist die Nr. 2. Das sieht auch Trubisky selber so. Er glaubt, daß Glennon den ganzen Weg bestreiten wird.
Glennon muß einschlagen wie eine Bombe, sonst kann Head Coach John Fox am Ende der Saison die Koffer packen.
Die Bears zahlen dem unbewiesenen Ersatz- Quarterback der Buccaneers 2017 $18 Millionen. Da muß er es bringen.
Doch einige Experten des Senders NFLN glauben, daß Glennon nach acht Woche durch ist, und Trubisky in der zweiten Saisonhälfte auflaufen wird.

Samstag, 15. Juli 2017

Kurzberichte
bryant-martavisVon Mann zu Mann möchte Martavis Bryant (Bild) mal ein Wörtchen mit Ben Roethlisberger reden.
Roethlisberger hatte sich sehr negativ über seinen Wide Receiver geäußert. Dem Quarterback der Steelers hat es nicht gefallen, daß Bryant vier Spiele der Saison 2015 und die komplette Saison 2016 wegen der Einnahme verbotener Mittel suspendiert war.
Roethlisberger hat das Verhalten Bryants als wenig mannschaftsdienlich bezeichnet. Er hätte das Team im Stich gelassen. Dazu hat Big Ben jedes Recht. Bryant hat das nicht so gut gefallen.
Deshalb möchte der Wide Receiver ein Gespräch mit dem Quarterback führen, das die Luft bereinigen soll. Bryant ist
nicht einverstanden mit einigem, das Roethlisberger über ihn gesagt hat. Zu der Zeit hätte er eine Menge durchgemacht in seiner echten Familie. Deshalb hätte er seine Football-Familie erst an zweite Stelle gesetzt. Er hätte seine eigenen Probleme gehabt. Das will Bryant Roethlisberger klar machen.
Auch Ben Roethlisberger ist einem klärenden Gespräch nicht abgeneigt. Er ist der Meinung, daß Bryant sich das Vertrauen des ganzen Teams zurückerobern muß, nicht nur Seins. Bryant müsse erwachsen werden.
Es scheint so, als dürfte das Gespräch der beiden nicht ganz harmonisch verlaufen.
Brauchen können die Steelers den problematischen Wide Receiver. In seinen nur 21 Saisonspielen bisher fing er 76 Pässe für 1.314 Yards und 14 Touchdowns.

Die NFL hat die Geschichte mit dem Kombucha-Tee wohl nicht so wirklich überzeugt.
Sie suspendierte Vikings Wide Receiver Michael Floyd für die ersten vier Spiele der Saison.
Floyd darf an allen Vorbereitungsspielen teilnehmen. Seine Suspendierung betrifft nur die reguläre Saison und ab dem 2. 10. ist er wieder spielberechtigt.

Und die News heute waren die reinsten Suspendierungsnachrichten.
Es endet damit, daß die NFL Rams Wide Receiver Mike Thomas für vier Spiele gesperrt hat.
Er hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.

Freitag, 14. Juli 2017

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARDRichard Sherman (Bild) hat eine Botschaft, an seine Mitspieler, die Liga und uns Fans.
Die Spieler der NFL müssen willens sein, für höhere Gehälter zu streiken. Das ist Shermans Meinung.
Der Cornerback der Seahawks hat damit schon mal klargemacht, was bei den nächsten Tarifverhandlungen auf uns alle zukommt.
„Die Spieler der NFL müssen bereit sein, für höhere Gehälter zu streiken. Das müssen wir, um der NFL klarzumachen, das wir mit der Aufteilung der Einnahmen zwischen der Liga und uns nicht mehr einverstanden sind.
Wir müssen auf die Einnahmen von ein paar Spielen verzichten, um danach dauerhaft bessere Gehälter bekommen zu können. Das müssen meine Kollegen zu 100% einsehen. Auf die Tour haben auch die MLB und die NBA es geschafft. Sie haben Spiele ausfallen lassen, sie streikten, sie haben jedes Quentchen ihrer Macht ausgespielt, und es war überwältigend. Es hat sich für sie ausgezahlt.“
Klare Worte, die für die Saison 2020 schon mal das Schlimmste befürchten lassen. Dann endet der laufende Tarifvertrag und der Streik könnte beginnen.

Für Greg Jennings steht der Schuldige fest. Der ehemalige Wide Receiver der Packers ist der Überzeugung, daß Head Coach Mike McCarthy die Offense in den Playoffs zu vorsichtig einsetzt.
Die Defense würde an ihrem Limit spielen, doch die Offense hätte viel mehr Potential, das der Head Coach zurückhalten würde.
Deshalb hätten die Packers erst einen Super Bowl mit Aaron Rodgers gewonnen.
Mike McCarthy wäre weit davon entfernt ein Bill Belichick zu sein. Der Head Coach der Patriots würde das Potential von Quarterback Tom Brady bis an die Grenzen einsetzen. McCarthy wäre mit Rodgers viel zu vorsichtig. Wenn das Team in Führung gelegen hätte, hätte McCarthy der Offense Handschellen angelegt. Wenn die Patriots in Führung lägen, würden sie einem weiterhin die Luft abdrücken. Sie würden nicht lockerlassen. Sie hätten den vielleicht besten Quarterback im Football, aber sie haben, und da gibt es keinen Zweifel, den besten Head Coach im Football, ist Jennings überzeugt.
Jennings hat schon öfter gegen die Packers und besonders Head Coach McCarthy geschossen, seit er das Team 2013 nach sieben Jahren verlassen hat.
Aber es ist was dran, an seiner Kritik. Bedenkt man die Auseinandersetzungen, die Rodgers und McCarthy in letzter Zeit hatten, kann man Jennings glauben, daß der Head Coach die Offense nicht immer ihren Möglichkeiten entsprechend einsetzt.
McCarthy ist seit 11 Jahren in Green Bay und hat eine 114-61-1 Bilanz in der regulären Saison. In den Playoffs ist er 10-8.

„Die kommen doch nie in die Playoffs,“ und „Die Fans sind nervend,“ sind zwei Sprüche, die DeAngelo Williams zu den Cowboys einfallen.
Der Running Back ist auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, aber zu den Verlierern aus Dallas mit den verstörten Fans will er nicht gehen.
Aber die Cowboys sind nicht das einzige Team auf Williams persönlicher schwarzer Liste. Auch zu den Browns, Panthers und Jaguars würde er auf keinen Fall gehen, meinte er.
„Die Cowboys gewinnen, keine Frage,“ präzisierte Williams seine Abneigung. „Aber in den Playoffs tauchen sie nicht auf, und wenn, dann tauchen sie sofort wieder ab.“
Haben die Cowboys ein Glück, daß sie keinen weiteren Running Back brauchen. Williams wäre für sie wohl nicht zu haben.
Die Brown, da muß man nichts zu sagen. Die Panthers haben Williams 2015 gefeuert, das hat er persönlich genommen. Und die Jaguars? „Die haben überhaupt nichts positives mit ihrer Organisation geleistet, außer der Tatsache, daß sie Pools im Stadion installiert haben,“ brachte Williams es treffsicher auf den Punkt.

Man kann schon mal die Geduld verlieren in einer Talkshow. Jüngst in Deutschland passiert, als mit Wolfgang Bosbach einer der wenigen vernünftigen Politiker in unserem Land genug von den Hasstiraden einer linksfaschistischen Deutschlandhasserin hatte, und ging.
In den USA war es Giants Wide Receiver Brandon Marshall, der zu einem Radiointerview in einem Sender in Boston erschien.
Als die beiden Interviewer Marshall wiederholt zu Rassenproblemen und seinen Problemen mit häuslicher Gewalt befragten, hatte der Wide Receiver genug.
Es fing an damit, daß die Interviewer Marshall zu seinen Kommentaren vor knapp zwei Jahren in der Deflategate-Affäre befragten. Damals sagte Marshall, daß weiße Spieler, besonders Quarterbacks, bevorzugt behandelt werden.
Dazu wollte er aber im Interview nichts sagen. „Ich gehe nicht auf die rassistische Schiene mit euch,“ wehrte er ab. „Schwarze Typen werden in Amerika anders behandelt. Punkt. Das ist alles was ich sage.
Sind wir fertig mit diesem Interview? Kann ich gehen? Ich bin fertig mit euch Typen. Ändert das Thema oder ich gehe und werfe das Mikro hin.“
Die Interviewer taten Marshall den Gefallen und änderten das Thema. Sie befragten ihn zu seinen Anzeigen wegen häuslicher Gewalt.
„Oh (zensiert),“ sagte Marshall. „OK Mann. Ich bin fertig mit euch Typen. Bye“
Marshall, stand auf und ging. Vorher aber schüttete er noch seinen Kaffee über den Computer der Gastgeber.

Tony Romo trainiert fleißig.
Der ehemalige Quarterback der Cowboys trainiert, wie man als Analyst eines Footballspiels agieren sollte. Romo trainiert, wann er auf das Feld sehen sollte, und wann auf die Monitore vor ihm.
Er trainiert, was er sagen soll, und was er auf keinen Fall sagen soll.
Und er trainiert mit alten Spielen, die er kommentiert und analysiert. Dabei war er wohl das ein oder andere Mal zu hart, zu seinen ehemaligen Kollegen, mit denen er kurz vorher noch zusammen gespielt hat. Da meinte CBS dann: „Weißt Du, wir müssen nicht wirklich so hart sein.“
Und so wird Romo noch eine Zeitlang lernen, lernen, lernen.

Vikings Head Coach Mike Zimmer hat immer noch Probleme mit seinem rechten Auge. Im Oktober hatte er er eine Netzhautablösung und mußte acht Operationen über sich ergehen lassen.
Doch er glaubt nicht, daß er noch weitere Operationen braucht.
Das könnte allerdings ein Wunsch bleiben, denn er hat einen Druck in dem Auge, der von einer Gasblase herrührt.
Sollte diese Blase nicht entfernt werden können, werden die Ärzte Zimmer nicht das OK zum Fliegen geben. Das ist dann ein ziemliches Handicap für einen NFL Head Coach.
Noch hofft er, daß die Blase von selber verschwindet. Bis dahin bleibt auch seine Sicht auf dem Auge eingeschränkt, da er seine Kontaktlinse nicht tragen darf.
Die könnte er sich auch operativ dauerhaft einsetzen lassen, aber Zimmer sagt: „Keine Operationen mehr.“
Hoffen wir das Beste für ihn.

Mike Zimmer hatte einen Kommentar für Michael Floyd übrig. „Wenn ich rausbekomme, daß Du gelogen hast, feuere ich Dich,“ sagte der Head Coach der Vikings zu seinem Wide Receiver.
Floyd mußte einen Tag ins Gefängnis, weil er während seines Hausarrests positiv auf Alkohol getestet wurde.
Zu seiner Verteidigung sagte Floyd, daß er Kombucha-Tee getrunken hätte, und darin wäre wohl Alkohol gewesen.
Der Richter kaufte dem Wide Receiver diese Geschichte ab und schickte ihn nur für einen Tag in den Knast.
Zimmer kaufte Floyd diese Story nicht ab. „Ich weiß nicht, wie viel von diesem Tee man trinken müßte, um einen messbaren Alkoholpegel zu bekommen?“ fragt der Head Coach sich. Wenn Zimmer die Antwort darauf hat, könnte es das Ende von Floyd in Minnesota sein.

Keine Einigung in Sicht.
Es ist davon auszugehen, daß Quarterback Kirk Cousins auch dieses Jahr wieder mit dem Franchise Tag für die Redskins spielen wird.
Zwar haben die beiden Parteien noch bis Montag Zeit, einen langfristigen Vertrag zu unterschreiben, aber das wird wohl nicht mehr passieren.
Beide Seiten sind mit den $23,94 Millionen für die Saison 2017 zufrieden.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Kurzberichte
cowboys-huddleDie Dallas Cowboys sind die Nr. 1. Nein, nicht nur bei mir, sondern auf der Liste der wertvollsten Sportteams der Welt.
Das US Wirtschaftsmagazin Forbes gibt es seit genau 100 Jahren, und es steht in dem Ruf, über alles, was in der Welt der Finanzen passiert, genauestens informiert zu sein.
Und dieses Magazin forscht jedes Jahr nach, welche 50 Sportteams auf diesem Planeten am wertvollsten sind.
Platz eins 2017, Dallas Cowboys. Sie führten diese Liste auch letztes Jahr schon an . Sie sind $4,2 Milliarden wert. Ihr jährlicher Verdienst liegt bei $300 Millionen.
Von den 32 NFL Teams schafften es 29 in die Liste der Top 50.
2. New York Yankees, Baseball. Sie legten seit letztem Jahr zwei Plätze zu und sind $3,7 Milliarden wert. Insgesamt sind acht Teams der Baseballliga in den Top 50.
Auf den Plätzen 3, 4 und 5 liegen europäische Fußballvereine, nämlich Manchester United, FC Barcelona und Real Madrid.

„Ich werde ihn sehr vermissen,“ sagte Clay Matthews über Jay Cutler. Sein Abschied aus der NFL wird den Statistiken von Matthews schaden.
Der Linebacker der Packers hat keinen anderen Quarterback so oft gesackt, wie den ehemaligen Bears Quarterback. Von den 72,5 Sacks in seiner Karriere, erwischte Matthews Cutler 8,5 mal.
„Ich habe es immer genossen, gegen ihn zu spielen,“ meinte Matthews weiter. „Ich bin froh, gegen ihn so viele Sacks erzielt zu haben. Das werde ich am Meisten vermissen. Aber ich habe die Hoffnung, daß der nächste in Chicago genau so bereitwillig hilft, meine Statistiken aufzupolstern.“
Ich wage mal die Prognose, daß das absolut möglich ist.

Eli Manning ist der kleine Bruder, der immer im Schatten von Peyton stand, steht und stehen wird.
Eli hatte zwei Super Bowl Siege und Super Bowl MVP Titel, vor seinem großen Bruder.
Doch wenn die Frage aufkommt, ob Peyton in die Hall of Fame gehört, kommt immer ein glasklares „Ja“, bei Eli nur ein „Hm, also... nun ja“.
Dabei hat Eli Manning mit 48.218 Passyards nur sieben Quarterbacks in der ewigen Bestenliste vor sich.
Wenn er seinem Durchschnitt treu bleibt, und er 2017 3.700 Yards erzielt, kann er es auf Platz sechs schaffen, vor John Elway und knapp hinter Dan Marino.
Die Ruhmeshallenmitglieder Dan Fouts, Joe Montana, Johnny Unitas, Jim Kelly, Steve Young und Terry Bradshaw hat er bereits hinter sich gelassen.
Muß man Eli also auch als Kandidat für die Hall of Fame ansehen?
Ich glaube: „Hm, also... nun ja“.

Tom Brady taucht in einer Statistik auf Platz 11 auf, und das wird ihn freuen.
Der Quarterback der Patriots hat in seiner langen Karriere bisher 107 Fumbles auf seinem Konto. 107 in 16 Saisons.
Ob er jemals die Nr. 1 in dieser Kategorie wird, kann man bezweifeln. Platz eins gehört Brett Favre mit 166 Fumbles und der ist weit weg.
Doch 107 Fumbles in 16 Saisons sind knapp sieben pro Jahr. Damit könnte Brady es nach der Saison auf Platz acht geschafft haben.
Doch Giants Quarterback Eli Manning ist ihm hart auf den Fersen. Er hat 104 Fumbles und könnte noch vor Brady landen, wenn die Saison Zuende ist.

Tom Brady taucht in einer Statistik auf Platz 57 auf, und das wird ihn sehr freuen.
Der Quarterback der Patriots hat in seiner langen Karriere bisher 152 Interceptions auf seinem Konto. NUR 152 in 16 Saisons.
Ob er jemals die Nr. 1 in dieser Kategorie wird, kann man bezweifeln. Platz eins gehört Brett Favre und der hat satte 184 Interceptions Vorsprung.

Packers Präsident Mark Murphy hat seinem General Manager praktisch einen Job auf Lebenszeit garantiert.
Murphy sagte, daß Ted Thompson einen phantastischen Job macht, und daß er den so lange machen könne, wie er wolle.
Mit 64 Jahren hat Thompson ein Alter erreicht, in dem man daran denkt in den Ruhestand zu treten. Und in seinen 12 Jahren in Green Bay hat er nicht immer noch für Freudensprünge unter den Fans mit seinen Entscheidungen gesorgt. Er setzte hauptsächlich auf die Draft, um das Team zu bilden, und selten auf den Markt der Free Agents. Das kam nicht immer gut an.
Fakt aber ist, daß die Packers zu den besten Teams der Liga gehören. 118-73-1 Siege holte Green Bay in Thompsons Zeit, dazu einen Super Bowl Titel und acht Playoffteilnahmen in Folge.
Dieses Jahr sprang Thompson über seinen Schatten. Er holte die Tight Ends Martellus Bennett und Lance Kendricks, Guard Jahri Evans, Defensive Tackle Ricky Jean Francois und Cornerback Davon House. So fleißig war er vorher noch nie auf dem Transfermarkt.
Da müßte doch am Ende eine sehr gute Saison herauskommen.

JJ Watt hat eine Modelinie ins Leben gerufen.
Sie besteht zur Zeit aus sechs Hemden und zwei Polo-Shirts.
Ja, und mehr muß man zu diesen 0-8-15 Klamotten eigentlich nicht wissen.
Ach so, doch, die Preise: $145 für ein Hemd, $80 für ein Shirt.
Und tschüs!

Mittwoch, 12. Juli 2017

Kurzberichte
rodgers-aaron-35654„Ich beginne jetzt die „back nine“ meiner Karriere, sagte Packers Quarterback Aaron Rodgers (Bild).
Back nine ist ein Ausdruck aus dem TV Geschäft. Zu einer neuen Serie werden zunächst mal 13 Folgen produziert, und wenn es gut läuft, werden neun weitere bestellt, um auf die üblichen 22 Folgen pro Staffel zu kommen.
Nach 13 Saisons in der NFL fühlt sich Rodgers also so gut, daß er die nächsten neun Saisons angehen will.
Rodgers geht in seine 10. Saison als Starter, nachdem er zunächst nur der Ersatzmann für Brett Favre war, der selten mal vom Platz mußte.
Jetzt will Rodgers unbedingt noch mal durchstarten und den Super Bowl gewinnen. In den letzten Jahren, nach dem Gewinn des Super Bowls gegen Pittsburgh, 2011, gab es enttäuschende Niederlagen in den Playoffs. Ab jetzt heißt es, diese Playoffspiele endlich zu gewinnen.
Dann schauen wir mal, wie das jetzt mit der vollen Staffelbestellung so weitergeht.

Tony Romo darf endlich seinen Konvent abhalten. Zweimal schon hat der ehemalige Quarterback der Cowboys versucht einen Fantasy Football Konvent abzuhalten. Zweimal hat die NFL ihm das verboten.
2015 hatten knappe 100 NFL Stars ihr Kommen zu Romo`s National Fantasy Football Convention (NFFC) in Las Vegas angekündigt, doch als die NFL hörte, daß die Veranstaltung in einem Kasino in Las Vegas stattfinden sollte, kam sofort das Stopschild.
Die NFL und das Glücksspielparadies, das passt (noch) nicht zusammen.
2016 wich Romo nach Pasadena aus, hauptsächlich, weil das weit genug weg war von irgendwelchen Kasinos, wie er sagte. Doch die NFL warf wieder Steine in Romos Weg. Dieses Mal hatte die Liga Ärger mit dem Hauptsponsor der Veranstaltung, EA Sports.
Wieder mußte der Quarterback der Cowboys die Notbremse ziehen.
Doch dieses Jahr soll alles klappen. Heute ist Romo ehemaliger NFL Spieler und der Konvent findet in Dallas statt. Keine Kasinos in der Nähe, kein unliebsamer Hauptsponsor. Da sollte es doch endlich über die Bühne gehen können. Aber Romo weiß, daß die Liga bestimmt nach guten Gründen sucht, die Veranstaltung kurzfristig ein drittes Mal zu torpedieren. Er hat sich deshalb gute Anwälte besorgt, die ihn und seinen Konvent gegen die NFL beschützen sollen.
Und diese Anwälte kämpfen auch darum, daß Romo für die zwei abgesagten Veranstaltungen finanziell entschädigt wird.

Es war eine harte Saison für die mit Playoffhoffnungen beseelten Cardinals.
Doch für Head Coach Bruce Arians war die Saison noch härter, als man bisher wusste. In seinem Buch „The Quarterback Whisperer“ (Der Quarterback Flüsterer) schreibt er, daß er im November ins Krankenhaus mußte, weil er sich unwohl fühlte. Im Dezember ging er zu einer Unterbauchuntersuchung, und auf dem Ultraschallbild wurde ein kleiner Fleck auf einer Niere entdeckt.
Arians allerdings war recht unvernünftig und ließ sich erst nach der Saison einen Teil seiner Niere entfernen, die von Krebs befallen war.
Heute, so sagt er, fühlt er sich wieder großartig. Seine Energie wäre zurück, und er bekam die Nachricht, daß er Krebsfrei ist.

Calvin Johnson hatte keine Lust, seine kostbare Zeit weiter mit den Lions zu verschwenden.
Der Megatron genannte Star Wide Receiver hat seine Karriere beendet, obwohl er noch ein paar gute Jahre in sich fühlte. Doch ohne eine Super Bowl Perspektive hätte er keinen Sinn mehr darin gesehen, seine Knochen hinzuhalten. Und diese Perspektive gab es in Detroit nicht. Die Mittelmäßigkeit, die sich in dem Team eingenistet hatte, wäre nichts für ihn gewesen.
Zu einem anderen Team zu wechseln wäre nicht möglich gewesen, da die Lions die Rechte an ihm hielten. Sie hätten ihn nicht aus seinem Vertrag rausgelassen, erzählte er als Besucher des Italian Bowls XXXVII, den italienischen Reportern.

Dienstag, 11. Juli 2017

Der Tag X für die Franchiseplayer naht
cousins-kirk3Man kann nicht sagen, daß die Verhandlungen zwischen den Redskins und Quarterback Kirk Cousins reibungslos vorankommen.
Momentan sieht es so aus, als würde er zum zweiten Mal in Folge unter dem Franchise Tag spielen.
So weit so gut für ihn.
Für die Redskins nicht. 2018 noch eine dritte Saison in Folge als Franchiseplayer würde für das Team zu teuer. Für die Redskins wäre es wichtig, jetzt noch zu einem langfristigen Vertrag mit Cousins zu kommen.
Doch es scheint Licht am Ende des Tunnels zu geben, und das ist kein heranrasender Schnellzug. „Ich möchte kein Football spielen und dabei an Geld denken,“ erzählte Cousins in einem Interview. „Wenn man das macht, bekommt man Probleme. Ich setze mein Vertrauen in den Herrn und meinen Glauben. Wenn ich mein Leben rund um Geld aufbauen würde... Schande über mich. Daraus ziehe ich für mich keine Sicherheit, sollte ich nie. So haben meine Eltern mich nicht erzogen.“
Na, dann könnte er seinem Arbeitgeber doch preislich etwas entgegenkommen, wenn das nicht nur leeres Geschwätz sein sollte.
„Ich will gewinnen, das ist alles was zählt,“ fuhr er dann noch fort. „Gute Statistiken, schlechte Stats, es geht nur ums Gewinnen. Normalerweise helfen gute Stats beim Gewinnen, aber ich würde jede Statistik für einen Sieg eintauschen.“
Nun, dann könnte Cousins 2018 nicht nach San Francisco oder Cleveland wechseln. Diese beiden Teams sind so ziemlich die einzigen, die ihn bezahlen könnten.
Noch ein Grund mehr, bei den Redskins zu bleiben, die könnten mehr Spiele gewinnen als die 49ers und die Browns... zusammen.
Aber Cousins hat auch ein Herz für seine Kollegen: „Ich werde nur da spielen, wo man mich wirklich haben will. Es wäre ja selbstsüchtig von mir, zukünftigen Quarterbacks zu schaden, wenn ich einen Vertrag unter meinem Marktwert abschließen würde.“
Wau, was für ein wirklich gottesgläubiger und selbstloser Mensch dieser Kirk Cousins doch ist. Wahnsinn!

Kurzberichte
Adolphus Washington wurde am Sonntag verhaftet. Der Defensive Tackle der Buffalo Bills hatte sichtbar eine Waffe in der Hand, als er mit seinem Wagen darauf wartete, vom Parkplatz eines Wasserparks wegfahren zu können. Ein Polizist, der den Verkehr regelte, sah das und hielt Washington an.
Das war nicht Washingtons erster Konflikt mit dem Gesetz. Im Dezember antwortete er auf eine Werbung in einer Zeitung, in der eine Prostituierte ihre Dienste als „Begleiterin“ anbot. Die Werbung war von der Polizei geschaltet worden. Als Washington der Undercover Polizistin $100 bot, als sie sich trafen, klickten die Handschellen.
Die Bills wollten sich noch nicht zu der erneuten Verhaftung äußern.

Die Chiefs haben einen neuen General Manager. Sie wurden in den eigenen Reihen fündig.
Brett Veach war bisher Co-Direktor des Spielerpersonals und ist bereits seit vier Jahren bei den Chiefs.

Der ehemalige NFL Defensive Tackle Terrance Knighton regt sich über die Gehälter der NFL Stars auf. Diese sind in seinen Augen zu niedrig.
Im Vergleich zu dem was Basketballspieler verdienen, die immerhin einen berührungslosen Sport betreiben, wären die NFL Spieler, die bei jedem Spielzug ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, unterbezahlt.
In der NBA werden zur Zeit die $200 Millionen-Verträge nur so rausgehauen, In der NFL sind diese noch nicht in Reichweite.
Grund ist aber die Kaderstärke. Bei vergleichbaren TV Einnahmen, haben die NBA Teams nur ein Viertel der Spieler im Kader, die ein NFL Team mit sich herumschleppt. Da wird es für die Footballer schwer, in ähnliche Gefilde wie die Basketballer zu kommen.
Daran wird auch der neue Tarifvertrag, der 2021 ausgehandelt wird, kaum etwas ändern. Und Knighton wird sich weiter aufregen müssen. Aber er meint: „Die NFL macht Milliarden im Jahr. Zeit, um zurück an den Verhandlungstisch zu gehen. Und dieses Mal müssen wir stark bleiben und nicht nachgeben. Lasst sie zahlen!
Ich sage nicht, daß NBA Spieler weniger verdienen sollten. Ich sage nur, daß NFL Spieler mehr verdienen sollten.“

Montag, 10. Juli 2017

Kurzberichte
Thomas-Demaryius2Demaryius Thomas (Bild) gehört zu den besseren Receivern der Liga.
Vom neuen Head Coach der Broncos, Vance Joseph, hat er schon die klare Ansage bekommen, sich 2017 wieder mehr reinzuhängen. Joseph gefiel nicht, was er auf den Bändern aus der Saison 2016 sah. Thomas hätte mehr drauf und müsse das auch zeigen, meinte der Head Coach.
Das sah Thomas selber auch ein, sagte aber, daß er Hüftprobleme während der Saison hatte. Die wären beseitigt und 2017 könnte er wieder Spitzenleistungen erbringen. Wobei anzumerken ist, daß er 2016, ohne einen guten Quarterback, 90 Pässe für 1.083 Yards fing. Dabei sprangen allerdings nur magere fünf Touchdowns heraus.
Thomas wünscht sich jetzt, daß es schnell geht, den startenden Quarterback zu finden.
Thomas wäre es recht, wenn er schon nach etwa eineinhalb Wochen des Trainingslagers wissen würde, ob er sich auf Trevor Siemian oder Paxton Lynch einstellen soll?
Doch die Entscheidung darüber, wer der weniger unbrauchbare Mann für den Starterposten ist, kann sich bis tief in die Vorbereitungsphase hineinziehen.
Thomas glaubt, daß es Siemian wird, weil der in der letzten Saison schon mehr Erfahrungen sammeln konnte.
Diese Woche halten die Quarterbacks, Wide Receiver, Tight Ends und Running Backs der Broncos ein privates Trainingslager ab. Da könnte vielleicht schon einer der beiden möglichen Starter einen Vorsprung erringen, hofft der Wide Receiver.

Die Nr. 1 der letzten Draft, Myles Garrett, bezeichnet sich selbst wieder als voll einsatzbereit.
Der Rookie Defensive End der Browns hatte sich in der letzten Trainingseinheit des Minicamps einen Knöchel verstaucht. Zunächst sah es nach einer schlimmeren Verletzung aus.
Am Freitag lud Garrett ein Video bei Twitter hoch, das ihn beim Krafttraining zeigt. Dabei konnte man sehen, daß er den Knöchel nicht schonte.
Ende dieses Monats gehen alle Teams in die Trainingslager, und Garrett wird bei den Browns nicht fehlen.
Garrett hatte in drei Saisons bei Texas A&M 32,5 Sacks. 2016 kam er auf 8,5, obwohl er lange mit einem böse verletzten linken Knöchel spielte und es oft mit zwei oder drei Gegenspielern zu tun hatte.
Die Browns nahmen ihn trotz seiner Verletzungsgeschichte auf und gaben ihm für vier Jahre garantierte $30,4 Millionen.

2015, Rookie des Jahres. 2016, ein Albtraum. So sah der Start von Rams Running Back Todd Gurley in die NFL aus.
Letztes Jahr erzielte er nur durchschnittliche 3,2 Yards pro Lauf. Doch daran war nicht nur Gurley selber schuld. Die O-Line konnte keine Löcher in die gegnerischen Verteidigungen reißen.
Dazu kam, daß die Quarterbacks der Rams die am wenigsten gefürchteten der Liga waren. Das soll sich ändern. Die Line wurde verstärkt, und Quarterback Jared Goff soll seinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden. Im Minicamp zeigte der Quarterback schon, daß er NFL-Tauglichkeit mitbringt, wenn man seine Stärken unterstützt. Das soll auch Gurley helfen.
Der neue Head Coach Sean McVay bringt eine Einstellung für die Offense mit, die bei Gurley Begeisterung auslöst.
Bleibt abzuwarten, ob man die Fans auch endlich begeistern kann.
Trost ist, daß es auf keinen Fall schlechter als unter Head Coach Jeff „7-9“ Fisher werden kann.

Freitag, 7. Juli 2017

Der TV Tipp:
Arte zeigt „O.J.: Eine amerikanische Saga“ ab Freitag, dem 7. Juli. Die ersten zwei Folgen der fünfteiligen Doku strahlt der Sender ab 20:15 Uhr aus, am 8. Juli folgen ebenfalls ab 20:15 Uhr die Teile drei bis fünf.

TB12 wird besser mit dem Alter
tb12-SB51Tom Brady gibt die Geheimnisse seiner ewigen Jugend preis.
Er tut das in seinem bald erscheinenden Buch und das hat seinen Preis. Man bedenke, daß er bereits ein Kochbuch für über $200 auf dem Markt hat.
Die, die einen Blick in sein persönliches Inneres erwarten, dürften enttäuscht werden. Brady schreibt nicht über seine Freundschaft mit Donald Trump, oder seine Gefühle bezüglich Deflategate. Er gibt lediglich seine TB12 Methode des Fit Werdens und Bleibens zum Besten.
Das Buch des Patriots Quarterbacks heißt denn auch The TB12 Method: How to Achieve a Lifetime of SustainedPeak Performance (Die TB12-Methode: Wie man eine lebenslange, nachhaltige Spitzenleistung erzielt).
Dazu gehört eiserne Disziplin. Brady trainiert zweimal, manchmal dreimal, am Tag. Brady ernährt sich hauptsächlich vegan. Seine Gerichte werden von seinem persönlichen Chefkoch zubereitet. Der achtet darauf, daß der Quarterback keine Nachtschattengewächse, wie Paprika, Tomaten, oder Pilze vorgesetzt bekommt. Die sollen schädlich sein.
Jonathan Karp, Präsident des Verlagshauses Simon & Schuster, sagt, daß Bradys Buch, das im September erscheinen wird, den Vorhang lüftet, wie der Quarterback es schafft, mit 39 Jahren noch so leistungsfähig zu sein.

Die 5 am meisten überbezahlten Spieler der NFL
Auf Platz 1, ich hatte es nicht anders erwartet, Joe Flacco.
Der Quarterback der Ravens belastet die Gehaltsobergrenze mit $24,55 Millionen.
Vor vier Jahren unterschrieb Flacco den ersten Megavertrag, der die nach oben offene Preisspirale für Quarterbacks auslöste.
Er erhielt den Vertrag, weil er die Ravens zu einem Super Bowl Sieg geführt hatte. Seitdem hat er Baltimore gerade mal eine Saison zurückgegeben, in der er über dem Durchschnitt spielte.
Ein Quarterback, der so viel Geld kassiert sollte in der Lage sein, die Spieler um ihn herum besser zu machen. Flacco kann das nicht.

Platz 2, Clay Matthews, Outside Linebacker der Packers
Er war das Geld mal wert, das er bekam. Doch heute sind seine $15,07 Millionen nicht mehr angemessen. Zu sehr hat seine Leistung nachgelassen.

Platz 3 Tavon Austin, Wide Receiver der Rams.
Er ist ein brauchbarere Wide Receiver und Puntreturner, mehr nicht. Dafür belastet er die Gehaltsobergrenze der Rams mit $14,97 Millionen.

Platz 4, Brock Osweiler, Quarterback der Browns.
Zu seinen $16 Millionen fällt einem nichts ein.

Platz 5, Mike Glennon, Quarterback der Bears.
Ob er die $14 Millionen wert sein wird, die er 2017 bekommt, muß er erst noch beweisen.
Kann sein, daß ihm das eher nicht gelingt.

Verwirrend
Brian Urlacher war ein Urgestein der Bears. Der Linebacker war 2000 NFL Defensive Rookie of the Year, 2005 war er NFL Defensive Player of the Years. Acht mal wurde er in den Pro Bowl berufen.
Er weiß also, wovon er spricht, er hat Ahnung.
Keine Ahnung hat er von dem, was die Verantwortlichen des Teams machen: „Ich weiß nicht, welche Identität das Team gerade hat,“ erzählte er in einem Radiointerview. „Sie verpflichten Glennon, und dann berufen sie ein Kid an zweiter Stelle der Draft ein. Ich weiß nicht, aber das ist verwirrend. Sie mußten sich sogar nach oben tauschen, um an Mitch Trubisky zu kommen. Ich hoffe, er wird der beste Quarterback aller Zeiten.“
Das wird natürlich erst die Zeit zeigen.
Und so verwirrt, wie Urlacher ist, so verwirrt dürften auch viele Bears Fans sein.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Kurzberichte
prescott-dak2
Ist Dak Prescott (Bild) zu faul, seine Unterschrift selber zu schreiben, oder will der Quarterback der Cowboys seine Hand schonen?
Jedenfalls wird er beschuldigt, eine Unterschriftsmaschine für seine Autogramme zu benutzen.
Ein führender Experte für Sammlerstücke hat den Verdacht, daß die Unterschriften auf einer kürzlich veröffentlichten Sammelkartenserie nicht von Prescott selber geschrieben wurden. Jede Unterschrift auf den neuen Panini Sammelbildern sähe exakt gleich aus, sagte Jeromy Murray, der für Beckett arbeitet, eine Konkurrenzfirma von Panini. Diese absolute Gleichheit wäre nicht möglich, wenn Prescott die Autogramme tatsächlich selber mit der Hand geschrieben hätte. „Daß jede dieser Karten so absolut gleich aussieht, ist eigenartig,“ meinte Murray. „Die Karten kommen nicht dem gleich, das wir von Prescott bisher gesehen haben. Und da unsere Firma in Dallas sitzt, haben wir eine Menge davon gesehen. Das hat eine rote Flagge gesetzt.“
Von Prescott und Panini kamen dazu bisher keine Kommentare.

Cowboys Linebacker Damien Wilson wurde am 4. Juli verhaftet.
Auf dem Parkplatz des Toyota Stadions in Frisco, Heimat des Fußballteams FC Dallas, fuhr er eine Frau rückwärts mit seinem Truck an. Dann stieg er mit einem Gewehr bewaffnet aus und bedrohte einen Mann.
Nach Hinterlegung einer Kaution über $20.000 kam er wieder frei.
Die Cowboys gaben bekannt, daß sie noch weitere Fakten sammeln, bevor sie sich dazu äußern.
Auch die NFL untersucht den Vorfall.

Colin Kaepernick war nicht danach, den 4. Juli in den USA zu feiern. Dazu hätte er keine Verbindung. Deshalb ist „nach Hause“ geflogen, nach Afrika, genauer, nach Ghana. Dort wollte er seine Wurzeln suchen, sagte er.
Vielleicht findet er sie. Ein neues Team sucht er ja auch noch. Das zu finden, dürfte nicht leichter geworden sein.

Zwar kamen am 4. Juli keine Spieler zu Schaden, aber ein Stadion hat es erwischt, das der Tennessee Titans.
Ein Feuerwerkskörper, des im Stadion zur Feier abgebrannten Feuerwerks, flog in eine Sitzreihe des Oberrangs und setzte einige Sitze in Brand.
Der Schaden soll bis zum Beginn der Vorbereitungsspiele behoben sein.

Matt Paradis darf wieder uneingeschränkt trainieren.
Der Center der Broncos wurde an beiden Hüften operiert. In der letzten Saison spielte er mit Schmerzen, hielt aber durch.
Er trat bisher in allen 32 regulären Saisonspielen und drei Playoffspielen an, seit er vor zwei Jahren nach Denver kam.

Darrelle Revis sucht immer noch ein neues Team.
Der einstige Star- Cornerback hat zwar sieben Pro Bowl Einsätze, aber die Saison 2016 verlief für den 31-jährigen nicht gut.
Revis hält sich in Florida fit, das Handy immer in Reichweite, doch es kommen keine Angebote.
Es scheint, als ginge da eine große Karriere Zuende.

„Ich werde 2017 definitiv Football spielen,“ gibt sich DeAngelo Williams optimistisch.
Der ehemalige NFL Running Back hatte vor dem letzten Wochenende eine Karriere als Catcher begonnen, die nach dem Wochenende wieder endete.
Er hatte am Impact Wrestling`s Slammiversary XV teilgenommen und seinen Kampf gewonnen. Seine Teilnahme entsprang einem Versprechen an seinen verstorbenen Onkel, der ein großer Wrestlingfan war.
Doch, so sagte der 34-jährige, dieser eine Kampf hätte ihm voll gereicht. Jetzt möchte er wieder in der NFL sein Können zeigen.
Doch bisher liegen Williams keine Angebote vor, der bisher für die Panthers und Steelers spielte.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Kurzberichte
lewis-marvin2
Es gibt nur einen Head Coach in der NFL, der länger bei einem Team angestellt ist, als Marvin Lewis (Bild), Bill Belichick.
Doch unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein.
Bengals Head Coach Lewis geht als lahme Ente in seine 15. Saison und kann seinen Job nur retten, wenn er endlich mal ein Playoffspiel gewinnt.
Belichick ist seit 2000 Head Coach der Patriots und überlegt, an welchen Finger er den nächsten Super Bowl Ring stecken wird?
Lewis geht in das letzte Jahr seines laufenden Vertrags. Daß er noch keine Jobsicherheit von den Bengals für die Zeit danach bekommen hat zeigt, daß ihn nur ein Sieg in den Playoffs retten kann.
Das wird nicht leicht, nach einer 6-9-1 Saison.
Doch es sieht nicht so schlecht aus. Wide Receiver AJ Green riß sich 2016 in Woche 10 eine Oberschenkelsehne und er ist heiß darauf wieder loszulegen und Erfolge zu erzielen.
Sein Quarterback Andy Dalton, der in der Saison eigentlich immer recht gut spielt, hat auch wieder Tight End Tyler Eifert zur Verfügung. Wenn er gesund ist, ist er immer ein Pro Bowl Kandidat. Allerdings hat er 26 der letzten 48 Spiele wegen Verletzungen verpasst.
Dieses Trio der Offense muß zeigen, was es kann, damit die Playoffs überhaupt erreicht werden können. Das allerdings mit einer neu zusammengemischten O-Line, die sich noch einspielen muß.
Wie gut das klapp, wird man wohl schon in den Testspielen sehen.

Familienmitglieder von Cowboys Running Back Darren McFadden wurden Opfer einer Schiesserei in einem Nachtclub.
Bei der Schiesserei in der Power Ultra Lounge in Little Rock, Arkansas, wurden insgesamt 28 Menschen während eines Rap Konzerts verletzt. Tote gab es glücklicherweise nicht.

Die USA feierten den 4. Juli.
Die gute Nachricht, es gab keine Mitteilungen über fehlende Finger. Es wurden keine Feuerwerksverletzungen gemeldet.

Dienstag, 4. Juli 2017

Kurzberichte
lynch-marshawn3
Beast Mode ist nicht wirklich immer angesagt, wenn man „Football“ spielt.
Marshawn Lynch (Bild) hatte in Seattle einen einminütigen Einsatz in einem Wohltätigkeits Fußballspiel. Es war eine denkwürdige Minute.
Der Running Back der Raiders kam auf den Platz, in Flip-Flops, nahm den Ball in die Hand, lief damit ins Tor, bekam eine rote Karte, nahm dem Schiedsrichter die rote Karte aus der Hand und warf sie in die Luft, trat den Ball weg, verlor dabei einen Schlappen.
Erstaunlich, was man in 60 Sekunden so alles schaffen kann.
Zu sehen Hier: https://twitter.com/SoundersFC?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=http%3A%2F%2Fftw.usatoday.com%2F2017%2F07%2Foakland-raiders-marshawn-lynch-beast-mode-soccer-illegal-goal-red-card-hilarious-video

Der als NFL Head Coach gescheiterte Chip Kelly sagte, daß Quarterback Colin Kaepernick in der Saison 2016 kein Störfaktor im Team war.
Kelly und Kaepernick waren 2016 Mitglieder der San Francisco 49ers.
Kaepernick, zur Zeit immer noch auf Jobsuche, hat sich geweigert bei der Nationalhymne vor den Spielen stehen zu bleiben. Er setzte sich auf die Bank oder kniete sich hin. Damit wollte er gegen die angebliche Polizeibrutalität gegen Farbige in den USA protestieren.
Das kam gar nicht gut an, denn die Amerikaner sahen darin eine Mißachtung ihrer Truppen, die rund um die Welt für das dringend benötigte Öl kämpfen und Diktaturen in die Demokratie bomben wollen.
Kelly fand die Zusammenarbeit mit dem Quarterback super. Er meinte, daß Kaepernick für eine Sache eingetreten wäre, an die er geglaubt hat. Das wäre völlig OK gewesen, und es wäre nie in die Umkleide getragen worden. Kaepernick hätte seinen Teamkollegen darüber berichtet, und manche hätten ihm zugestimmt, manche nicht.
„Ich weiß, daß Kaep in New York hart trainiert. Ich habe drei oder viermal mit ihm gesprochen, seit wir aus San Francisco weg sind,“ sagte Kelly. „Er ist ein toller Typ und ein guter Spieler. Ich habe es genossen, mit ihm zu arbeiten.“
Der Head Coach, der jetzt wieder auf dem College Level trainiert, wo er recht erfolgreich war, glaubt, daß Kaepernick es verdient hätte in irgendeinem NFL Team zu spielen. Er wäre wieder der Spieler, der die Niners 2013 in den Super Bowl führte.
Doch die Mißachtung der Nationalhymne hat zu große Wellen geschlagen.
Die Teams fürchten den Unmut der Fans.

Montag, 3. Juli 2017

Kurzberichte
wilson-russellNFL Spieler reagieren auf die Gehälter der neu verpflichteten NBA Stars.
Ein Mann namens Stephen Curry, der bei einem Team namens Warriors spielt, bekommt $201 Millionen, garantiert.
Das brachte Seahawks Quarterback Russell Wilson (Bild) dazu zu zwitschern: Gratuliere. Du hast geholfen das Spiel zu verändern und zu revolutionieren! Du verdienst es, Bro.“
Shane Ray, Defensive End, der in der ersten Runde der letzten Draft von den Broncos aufgenommen wurde: „Ich werde glücklich sein, wenn sie anfangen Footballspielern das zu zahlen, was sie verdienen.“
JJ Watt: „Basketball-Geld ist jetzt auf einem neuen Level.
Auch noch voll garantiert??????
Ich bin nicht sauer auf dich, nimm was du kriegen kannst!“

Tom Brady könnte Politiker werden. Auf eine Frage in einem Interview, ob er denn nun Gehirnerschütterungen letzte Saison hatte, wie seine Frau Gisele vor einiger Zeit behauptete, redete er eine Menge, ohne etwas zu sagen: „Sie ist jeden Tag da. Ich meine, wir gehen zusammen ins Bett, jeden Abend in dasselbe Bett, ich denke also, sie weiß wenn ich angeschlagen bin, sie weiß, wenn ich müde bin, sie weiß, wenn ich Hits abbekomme. Wir fahren nach den Spielen gemeinsam nach Hause. Aber, sie weiß auch, wie gut ich auf mich aufpasse. Sie ist eine sehr besorgte Frau und sehr liebevoll.“
Und kein Wort über eine Gehirnerschütterung.

Wird aus dem Duell um den Quarterback Starterposten in Denver ein Dreikampf?
Wohl kaum, denn der dritte Mann, Chad Kelly, war bei der letzten Draft Mr. Irrelevant. Das heißt, daß der Neffe von Buffalo Bills Legende Jim, der letzte Spieler war, der ein Team fand.
Bis jetzt kuriert er noch eine Handgelenksverletzung aus. Doch Kelly ist optimistisch, zum Beginn des Trainingslagers ins Geschehen eingreifen zu können. In den nächsten zwei Wochen könne er wohl wieder Pässe werfen, sagte er.
Natürlich wäre es ein Handicap, bis jetzt nur an Trockenübungen teilgenommen zu haben. Er wäre bei den bisherigen Trainingseinheiten dabei gewesen, und hätte die Bewegungsabläufe mitgemacht, aber so ganz ohne Ball in der Hand, hätte das nicht wirklich viel gebracht.
Am College von Ole Miss. Hatte Kelly Talent aufblitzen lassen. Doch Charakterschwächen und unkonstante Leistungen, besonders wenn es darum ging, Entscheidungen auf dem Platz zu treffen, haben zu Höhen und Tiefen während seiner College Karriere geführt. Deshalb hat Chad seinen Onkel Jim, der immerhin in der Ruhmeshalle der NFL ist, um Rat gefragt.
Und ganz ehrlich, warum sollte er nicht an Trevor Siemian und Paxton Lynch vorbeiziehen können?
Das Gelbe vom Ei sind beide nicht.

Max Runager verstarb im Alter von 61 Jahren.
Runager war Punter im Super Bowl Team der 49ers der Saison 1984.
Er wurde am Freitag auf einem Parkplatz tot in seinem Wagen aufgefunden. Die Polizei geht nicht von einem Verbrechen aus. Über die Todesursache machte sie jedoch keine Angaben.

Sonntag, 2. Juli 2017

Gamepass
gamepass2017Es geht voran.
Mittlerweile habe auch ich eine E-Mail von der NFL erhalten, und sehe jetzt etwas klarer.
Also am, oder um den 1. August herum, werden unsere Kreditkartenkonten mit 159,- Euro für die kommende Saison belastet und zwar inklusive Playoffs, wenn ich das richtig sehe.
Bis zum 1. August sollen auch alle Apps auf den neuesten Stand gebracht worden sein, und wieder funktionieren.
Auch von TV Apps ist die Rede. Bei der Unzahl von verschiedenen Systemen der TV Hersteller muß man sehen, ob der eigene Apparat dabei ist.
Auch die Lokalisierung klappt schon. Die Anfangszeiten der Sendungen auf dem NFLN werden auf der Browserseite mit deutscher Standardzeit angegeben.
So weit sieht also alles noch ganz gut aus. Wie es dann nächstes Jahr weitergeht, werden wir ja erleben.
Dieses Jahr scheint alles noch im grünen Bereich. Und solange der Gamepass noch in Kodi läuft, ist eh alles OK.
Wie es mit den vor Kurzem versprochenen Möglichkeiten des OFFLINE Ansehens aussieht, auch wenn man keine Apple App benutzt, wird man sehen. Es wäre schön, sich ein paar Sachen herunterladen zu können, um sie auch mal ohne Internetverbindung sehen zu können.
Lustig ist, daß die Firma, die das Europageschäft für die NFL managt, die Rover Europe Operations, ihren Sitz auf den Caymaninseln hat. Ich weiß, natürlich nur vom Hörensagen, daß einige Torrent-Anbieter auch dort ihren Sitz haben.
Die Kundenbetreuungszentrale hat ihren Sitz jetzt in Turin, Italien.
In den Vertragsbedingungen ist auch die Rede von wöchentlichen Abos. Inwiefern das greift, bleibt abzuwarten. Näher erklärt wird es dort nicht.
Momentan sieht es also so aus, als könnten wir die kommende Saison noch in dem Rahmen, den wir bisher gewohnt sind, weiter genießen.

Samstag, 1. Juli 2017

Kurzberichte
spike-jump-manLogisch, daß Logos einzigartig sein sollen.
Patriots Tight End Rob Gronkowski hat sich Logo kreieren lassen, das ihn beim Spike nach einem Touchdown zeigt und nennt es Spikeman (links im Bild).
Das sieht einem Logo von Michael Jordan sehr ähnlich, das den ehemaligen NBA Star bei Dunk zeigt, genannt Jumpman (rechts im Bild).
Deshalb ist NIKE, die Jordans Produkte vertreiben, der Meinung, daß der Gronk sein Logo in der Art nicht nutzen darf. Noch ist Gronks Logo im Entwicklungsprozess und noch nicht dem Markenrechtsamt zur Registrierung vorgelegt. Da kann also noch was geändert werden.

Ups, jetzt wird es für die Ravens eng auf der Tight End Position.
Star- Tight End Pitta muß seine Karriere seines Rückens wegen beenden.
Und gestern suspendierte die NFL Darren Waller für ein Jahr ohne Bezahlung. Nachdem er bereits letztes Jahr für die ersten vier Spiele gesperrt war, weil er illegale Drogen zu sich nahm, wurde er nun erneut positiv getestet.
Benjamin Wallace kommt nach einer Verletzung der Achillessehne erst langsam wieder zu seiner Form und Maxx Williams hatte eine Knieoperation, die er noch auskuriert.

Die Eagles feuerten Dorial Green-Beckham.
Der Wide Receiver kam letzten August von den Titans nach Philadelphia. Er fing lediglich 36 Pässe für 392 Yards.
Warum Green-Beckham überhaupt in der NFL ist, darf man wohl mal fragen. Er 2013 aus seinem Collegeteam in Missouri geworfen, weil er Anzeigen wegen häuslicher Gewalt und zwei Verhaftungen wegen Drogenbesitzes auf dem Konto hatte. Er wechselte nach Oklahoma, wo er aber laut NCAA Regeln nicht spielen durfte. Deswegen ließ er sich für die NFL Draft registrieren.

Eagles Linebacker Jordan Hicks verletzte sich an einer Hand.
Er zog sich die Verletzung zu, als er während seiner Hochzeitsreise aus einem Pool in Griechenland kletterte.
Es kann sein, daß er den Start des Trainingslagers verpaßt.

Steelers Cornerback Artie Burns wurde in Miami verhaftet. Er fuhr mit einem SUV, dessen Nummernschilder abgelaufen waren, und er hatte keinen Führerschein bei sich.
Als der Führerschein zur Polizeiwache gebracht wurde, stellte sich heraus, daß auch der abgelaufen war.
Beides nur Vergehen, keine Verbrechen.
Die Steelers wollten sich dazu nicht äußern.

„Unglücklicherweise werde ich dieses Wochenende nicht da sein... Ich wurde gerade gefeuert.“
Wer diese historischen Worte des Ex- Rams Head Coaches in Bild und Ton erleben möchte, der kann das gerne machen. Im Zuge der Werbung für die Amazon-Serie All or Nothing steht dieser kurze Clip bei Twitter im Netz.
Bleibt zu hoffen, daß wir von weiteren Versuchen Fishers, den Head Coach eines NFL Teams zu spielen, verschont bleiben.
Hier gibt es das kurze Video dazu: https://twitter.com/NFL/status/880418159542632449

Mit nur 24 Jahren verstarb Mitchell Henry.
Als Tight End tingelte er durch drei NFL Teams, Green Bay, Denver und Baltimore. Er spielte nur in zwei Spielen, 2015, für die Broncos.
Am Freitag verlor er seinen Kampf gegen die Leukämie.

Mit KODI zum Gamepass
kodi312Auf der Seite www:http//kodi.tv/ kann man das Programm runterladen (downloaden, für die Nerds).
Auf der Kodi.TV Seite bekommt man immer die aktuellste Version. Das ist sehr wichtig.
Wenn man dieses Programm runterlädt und installiert, dann kann der ruckelgeplagte Windows-Nutzer endlich den NFL Gamepass nutzen, ohne Augenflimmern zu bekommen.
Die NFL ist nicht in der Lage eine Gamepass-App die unter Windoof funktioniert, zu erstellen, und die Flash-Übertragung in den Browsern ist stotternder Horror.
Nicht so bei KODI, hier läuft alles flüssig, und je nach Internetverbindung in annähernder HD Qualität.
NHL Fans werden besonders Spaß haben, denn Kodi liefert dort 60 fps. Das schlägt die antiquierten, lächerlichen 50 fps natürlich um Längen.
Hier versuche ich noch mal zu erklären, wie es geht...

Freitag, 30. Juni 2017

Kurzberichte
favre-brett-ehrung
Brett Favre (Bild) möchte wieder in die NFL. Wer jetzt daran denkt, daß sein „ich gehe in Rente, nein, ich spiele doch weiter“ Spielchen weitergeht, der liegt nicht ganz richtig.
Der ehemalige Star- Quarterback der Packers möchte entweder einen Job als Coach oder als General Manager. Dabei wären ihm die Packers recht, aber es dürfte auch ein anderes Team sein.
Favre möchte wieder in die Geschicke eines Teams involviert sein. Lieber als Coach, denn als General Manager.
An seinem Heimatort Hattiesburg, Missouri, hat er zwei Jahre als Assistenztrainer an der Oak Grove High School gearbeitet. Wie er sagte, wäre da der Nervenkitzel des Wettbewerbs sofort wieder da gewesen. Nicht so, als ob man selber spielt, aber doch sehr ähnlich.
Aktiv nach einem Job sucht er nicht, aber wenn jemand an ihn heranträte würde er nicht nein sagen.

Nach der ersten Assistenz-Schiedsrichterin gibt es jetzt auch noch die erste Video-Schiedsrichterin in der NFL.
Terri Valenti arbeitete schon seit fünf Jahren als Assistentin für die Videoschiedsrichter, jetzt wurde sie befördert und entscheidet selber bei den Videobeweisen. Auch als Feld-Schiedsrichterin hat sie Erfahrung gesammelt, auf dem College, High-School und Minor League Level.
Insgesamt gibt es in dieser Saison acht Rookie-Schiedsrichter in den 17 Crews.

Jetzt wird es eng für Tom Brady.
Der Quarterback der Patriots möchte ja furchtbar gerne mal ein reguläres Saisonspiel in China bestreiten. Die Chance hätte 2018 eigentlich bestanden. Doch jetzt ist erst 2019 im Gespräch.
Im Jahr 2019 findet die 100. NFL Saison statt. Das, so findet die NFL, wäre eine hervorragende Möglichkeit für eine spezielle Feier und einen großen Schritt in die Zukunft.
Brady möchte zwar noch einige Jahre spielen, aber um in China anzutreten, müßte die Liga ja dann auch ein Spiel der Patriots nach dort auslagern.
Das wird eng.
Und für die Liga wird es auch eng. Schon in dieser Saison finden bereits fünf Spiele nicht vor heimischem Publikum statt. Das ufert schon in eine Inflation aus, was die „National“ Football League da betreibt.

Guter Schutz ist nötig, und den lassen die Raiders sich etwas kosten.
Sie gaben Guard Gabe Jackson einen Fünfjahresvertrag über $56 Millionen, damit der weiterhin besonders gut auf Quarterback Carr aufpaßt.
Mit einem Jahresgehalt von $11,2 Millionen belegt er jetzt Platz drei unter den Guards der Liga, hinter Kevin Zeitler von den Browns (ja, den Browns) und Kelechi Osemele, seinem Teamkollegen in Oakland.
Jackson, Osemele und Center Rodney Hall sind damit über die Saison 2019 hinaus Raiders. Die drei gehören zu der Line, die die wenigsten Sacks in der NFL zuließ.
Bis auf diesen einen Angriff in Woche 16, der die Super Bowl Hoffnungen zerstörte.

Auf der NFL Seite wird die neue Amazon Serie „All or Nothing“ beworben.
In der Serie würde es um die Up-and-down Saison 2016 der Rams gehen.
Up?
Steht da wirklich Up?
Ja, steht da.
Also Humor haben sie ja in der NFL.

Keine Strafe, keine Suspendierung.
Bills Running Back Jonathan Williams stand vor Gericht, weil er unter Alkoholeinfluß Auto gefahren sein soll.
Er wurde für nicht schuldig befunden.
Dann, so schrieb die NFL an die Bills, gäbe es auch keinen Grund, Williams zu suspendieren.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Clinton Portis
portis-clinton2Manchmal kann man schon Mordgedanken bekommen. So wie Ex-Redskins Running Back Clinton Portis (Bild), der seine Vermögensverwalter ins Reich ihrer Ahnen befördern wollte.
Portis beendete seine aktive Karriere 2011. 2013 vertraute er den Rest seines Vermögens einer Gruppe von Männern an, die ihm versprachen, das Geld gewinnbringend und sicher anzulegen.
Das Geld verpuffte und Portis war Bankrott. Da bekam der Mann, der oft durch schräge Outfits auffiel und lustige Brillen trug, Mordgedanken. Er wollte die Typen nicht nur vermöbel, sondern sie umbringen. Besonders schlimm ist, daß zwei der Investoren, die $11 Millionen von Portis verbrannten, registrierte Finanzberater der Spielergewerkschaft waren, also Leute, die von der NFLPA als vertrauenswürdig angesehen wurden. Das waren Jeff Rubin und Jinesh Brahmbhatt. Die Rolle eines dritten Beteiligten, Fuad Ahmed, ist nicht ganz klar.
Portis hatte sein Vermögen anlegen wollen, um seine Mutter und seine Kinder abzusichern.
Eine enger Freund von Portis konnte ihn davon überzeugen, niemandem Schaden zuzufügen. „Doch wenn ich einen von ihnen getroffen hätte, dann würden wir dieses Interview jetzt im Gefängnis führen,“ sagte Portis.
Teilweise ist er seine Misere allerdings auch selber schuld. In seiner Zeit bei den Broncos und den Redskins hat er über $43 Millionen verdient. Davon gab er eine Menge Geld für Autos, Häuser, Frauen und teure Reisen aus, den Rest hat er verjubelt.
Heute verdient er sich etwas nebenbei als Reporter rund um Spiele der Redskins und bei öffentlichen Auftritten. Auch aus dem Fond für ehemalige Spieler, die an Gehirnerschütterungen litten, hätte er etwas Geld bekommen können, doch dafür hätte er sich untersuchen lassen müssen. Das wollte er nicht. So sagte er: „Sch... auf das Gehirnerschütterungs Geld. Ich habe Angst. Ich habe schreckliche Angst vor dem Ergebnis.“

Kurzberichte
In Dallas stellt sich die spannende Frage, ob die Cowboys zum Saisonbeginn genug Spieler für die Defense haben werden.
Als neuester Suspendierter grüßt Defensive Lineman David Irving. Er wird vier Spiele fehlen, weil er die falschen Mittel zu sich nahm.
Irving gehörte letztes Jahr zu den besseren Verteidigern der Cowboys und war in Woche sechs der NFC defensive player of the week.

Im Januar sagte Zach Orr der NFL Lebe Wohl. Der Linebacker der Ravens hatte eine Rückenverletzung und es bestand die Gefahr, daß er gelähmt bleiben könnte, wenn er weiterspielen würde.
Doch jetzt möchte er zurück in die Liga. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, daß die Gefahr einer Lähmung nicht mehr besteht. Deshalb erklärte sich Orr selber als wieder spielbereit.
Ob er wieder bei den Ravens landet ist ungewiß. Orr ist ein Free Agent und kann sich ein Team aussuchen. Die Lions sollen sich für ihn interessieren.

Ein Free Agent, der so bald kein neues Team finden dürfte ist Karlos Williams.
Der Ex-Bills Running Back wurde am Mittwoch für wenigstens ein Jahr suspendiert.
In Buffalo wurde er letztes Jahr vor die Tür gesetzt, weil er völlig außer Form war. Zudem war er für die ersten vier Spiele der Saison suspendiert, weil er leistungssteigernde Mittel zu sich genommen hatte.
Die Steelers nahmen ihn auf, doch er wurde im November für 10 Spiele suspendiert, weil er erneut gegen die Drogenrichtlinien der NFL verstoßen hatte.
In diesem März trennten sich die Steelers von ihm.
Ob er nach der neuerlichen Sperre nächstes Jahr noch mal ein Team findet das ihn verpflichtet, ist fast ausgeschlossen.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Kurzberichte
luck-andrew8Andrew Luck (Bild) sieht keinen Grund, wegen seiner Schulter mißmutig oder mürrisch zu sein.
Mehr wollte der Quarterback der Colts nicht auf die Frage nach seiner Schulter sagen.
Luck trainierte mit einigen Kindern auf dem Trainingsgelände der Colts und hatte sichtlich Spaß dabei. Es wäre wichtig, den Heranwachsenden die Werte des Footballs und des Lebens näher zu bringen. Jeder positive Einfluß wäre wichtig.
Außerdem, so meinte er noch, wäre es doch ein viel zu schöner Tag, um über die operierte Schulter zu reden.
Das, so würde ich mal mutmaßen, klingt gar nicht gut.

Endlich würde mal wieder jemand Disziplin zu den Bills bringen, sagte der Hall of Fame Quarterback Jim Kelly über den neuen Head Coach Sean McDermott.
Kelly, der die Bills viermal in Folge in den Super Bowl führte, dabei aber leider ohne einen Sieg blieb, ist sicher, daß die neue Disziplin und Ordnung in der Mannschaft sich positiv auf die Leistungen auswirken wird. Er wäre enthusiastisch, wenn er an die kommende Saison denkt.
Aber Kelly ist eigentlich nach jedem Wechsel des Head Coaches enthusiastisch. Ähnliches sagte er auch schon, als Rex Ryan die Bills übernahm.

Vince Young hat mal etwas abgelästert.
Der ehemalige Quarterback der Tennessee Titans nahm sich seinen Ex- Head Coach Jeff Fisher vor, und Quarterback - Kollege Ryan Fitzpatrick.
Young nimmt Jeff Fisher übel, daß sein Coach vor einigen Jahren Selbstmordgerüchte über ihn in die Welt setzte. Das hätte Youngs Karriere beendet und ihn in der Folge in den Ruin getrieben.
Es war 2008, als Young miserabel spielte. Die eigenen Fans buhten ihn aus. Dann überdehnte er sich das Kreuzband im linken Knie und die Geschichte kam in Gang.
Young verpaßte eine medizinische Untersuchung. Fisher erfuhr von Youngs Mutter, daß der Quarterback sein Haus mit einer geladenen Waffe verlassen hatte. Sie alarmierte den Head Coach, der alarmierte die Polizei.
Doch, so sagte Young, hätte er sein Haus immer mit seiner lizensierten, geladenen Waffe verlassen. Die deswegen angeleierte Aktion wäre völlig überzogen gewesen.
Als er völlig ahnungslos auf dem Trainingsgelände der Titans auftauchte, warteten dort schon acht Polizisten und ein psychologischer Vermittler der Polizei auf ihn. Während der Vermittler versuchte, Young dessen nicht vorhandenen Selbstmordgedanken auszureden, sagte der Quarterback dem Psychologen, daß Fisher das Ganze absichtlich angeleiert hätte, um ihn zu kränken.
„Ich fühlte, daß Fisher, der sich das Ganze ansah, innerlich über mich lachte,“ meinte Young. „Im Gebüsch war ein Kameramann versteckt, der alles filmte. Wo ich herkomme sagt man zu so so einem `PIIIIEP Dich`. Das hat meine Karriere in der NFL beendet“.
Mehr wollte er zu Fisher nicht sagen, denn das soll man in Youngs demnächst erscheinenden Buch nachlesen.
Und dann legte Young gegen Fitzpatrick los: „Ich sehe einen Quarterback und denke mir, Mann ist der Müll. Und ich bin hier in der Küche und koche Truthahnhälse. Ich hasse es, Namen zu nennen, aber Fitzpatrick?
Der spielt noch?
Er führt die Liga in Interceptions an und wird zu `Piiiiep` immer noch bezahlt. Ich meine, was zur Hölle passiert hier `Piiiiiep`?
Ich sitze hier ohne Job und ohne Geld.“
Das Leben kann hart sein, denn Young hätte dieses Jahr bei den Saskatchewan Roughriders in der CFL spielen können. Ein Oberschenkelriß kam ihm allerdings dazwischen.
Vielleicht macht er ja bald ein paar Dollar mit seinem Buch?

Dienstag, 27. Juni 2017

Die Nr. 1?
brady-tom-sb49-mvpDie NFL gab gestern die Reihenfolge der Top 10 der Top 100 2017 bekannt.
Und so mancher konnte die Sendung wieder LIVE verfolgen, denn Per KODI kann man zur Zeit wieder den Gamepass nutzen.
Und wer sind nun die 10 Spieler, die 2017 nach Ansicht ihrer Kollegen die Saison bestimmen werden?
10. Matt Ryan, QB, Falcons
Der Quarterback ist der MVP der Saison 2016. In den Top 100 schaffte er es nur auf den 10. Platz.
9. Le'Veon Bell, RB, Steelers
8. Odell Beckham Jr., WR, New York Giants
7. Ezekiel Elliott, RB, Dallas Cowboys
Als Rookie lief der Running Back der Dallas Cowboys auf Platz sieben. Erstaunlich ist, daß mit Quarterback Dak Prescott auf Platz 14 zwei Rookies eines Teams es in die Top 20 geschafft haben.
6. Aaron Rodgers, QB, Green Bay Packers
5. Khalil Mack, DE, Oakland Raiders
4. Antonio Brown, WR, Pittsburgh Steelers
3. Julio Jones, WR, Atlanta Falcons
2. Von Miller, OLB, Denver Broncos
Ein Verteidiger auf Platz zwei. Gratulation
Und wer anders als der G.O.A.T. könnte auf Platz eins stehen?
Deshalb ist es nur klar daß es heißt:
1. Tom Brady, QB, New England Patriots (Bild)
Der alterslose Quarterback, der erst in der sechsten Runde der Draft einberufen wurde, hat die letzte Saison nach seiner idiotischen Suspendierung beherrscht, wie kein anderer, und auch 2017 ist nichts anderes von ihm zu erwarten.

Kurzberichte
Das war abzusehen. Die Saison 2017 findet ohne Nick Fairley statt. Der Defensive Tackle war letztes Jahr einer der wenigen NFL-tauglichen Verteidiger der Saints.
Doch die Kondition seines Herzens läßt es nicht zu, daß er 2017 spielt.
Er wurde auf die Reserve Liste der nicht Football bedingten Verletzungen gesetzt. Damit ist es ausgeschlossen, daß er 2017 noch mal reaktiviert werden könnte.

Da hat die Kombucha-Ausrede wohl doch etwas genutzt.
Vikings Wide Receiver Michael Floyd muß nur einen Tag in den Knast.
Er hatte Hausarrest, weil er mit Alkohol am Steuer erwischt wurde. Während des Arrests durfte er keinen Alkohol trinken... ach lest den Rest selber in den älteren News.

Zum ersten Mal seit seiner Schulteroperation warf Panthers Quarterback Cam Newton am Montag wieder ein paar Pässe. 45, um genau zu sein.
Sein Ziel ist ganz klar... Super Bowl. Und nicht nur um dort anzutreten, sondern um zu siegen.
Noch ist sein Arm natürlich eingerostet, aber es dauert ja noch einen Monat, bis das Trainingslager beginnt.

Man arbeitet daran. CTE bereits zu Lebzeiten entdecken zu können.
Es ist bereits 15 Jahre her, daß der forensische Pathologe Dr. Bennet Omalu (im Film gespielt von Will Smith), die chronische traumatische Enzephalopathie entdeckte.
Bisher ist es leider so, daß man erst sterben muß, bevor die Schädigung dann posthum im Gehirn entdeckt werden kann.
Das soll sich ändern. Am Translational Genomics Research Institute (TGen) in Phoenix soll eifrig daran geforscht werden, CTE auch an lebenden Personen feststellen zu können. Noch diesen Sommer sollen die Forschungen beginnen.
Das wäre ein Meilenstein in der Sicherheit der gefährdeten Personen, denn es sind ja nicht nur Footballspieler, die betroffen sind.
Wenn man erst mal in der Lage sein sollte, CTE am lebenden Gehirn zu entdecken, dann wird man wohl auch Heilungsmethoden entwickeln können.
Hoffen wir, daß es wirklich eines Tages so weit sein wird.

„Also ich werden den Ball an der 1-Yard Linie an Marshawn Lynch geben,“ sagte Raiders Quarterback Derek Carr in einem Interview.
Der Scherz ging ganz klar in Richtung Seattle, dem alten Team von Running Back Lynch.
Die Offense der Raiders ist mit dem Trio Carr, Wide Receiver Amani Cooper und Lynch bestens aufgestellt. Und wenn man sich an der 1-Yard Linie aufstellt, dann will Carr keinen Paß zu Cooper versuchen, sondern den Ball an den Brecher im Backfield geben, damit der in Beast Mode schaltet und in die Endzone kommt.
So wie die Seahawks es in Super Bowl XLIX gegen die Patriots hätten machen sollen. Ihr wißt schon.

Montag, 26. Juni 2017

Quo vadis NFL Gamepass, 2?
gamepass2Noch mal zum Gamepass.
Natürlich hoffe ich, daß es nicht so schlimm wird, wie ich befürchte, aber was würde ich machen, wenn ich die geldgeile NFL wäre?
Ich würde natürlich versuchen, das für mich bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ich würde das Angebot zumindest dritteln. Vielleicht sogar vierteln. Oder gar noch fünfteln oder sechsteln. Wobei dann auch noch nicht Schluß sein müßte.
Ich würde für 199,99 Euro die Spiele der Saison anbieten, zunächst inklusive Playoffs. Die würde ich im nächsten Jahr gesondert anbieten für weitere 100 Euro.
Für den Red Zone Channel würde ich 159 Euro verlangen. Für Abonnenten der Spiele würde ich einen Sonderpreis von zusätzlichen 100 Euro anbieten.
Das NFL Network würde ich recht preiswert anbieten für 75 Euro. Dabei würde ich aber die Donnerstagsspiele sperren. Sollen die, die diese Spiele sehen wollen, gefälligst das Spieleabo ordern.
Nun kommen wir zum viertel, fünfteln, sechsteln, usw.
Das Archiv würde ich für weitere 150 Euro anbieten.
Aber warum jetzt aufhören?
Für den Sonderpreis von 199,99 Pro Jahr für die Spiele kann man ja nicht verlangen, alle Spiele angeboten zu bekommen. Man könnte ja noch das Sunday Night Football, Monday Night Football, Thursday Night Football Paket schnüren, oder jedes Paket einzeln anbieten. Wenn die US TV Anstalten gesondert für die Rechte dieser Spiele zahlen müssen, warum nicht auch die Kunden?
Ihr seht, wenn ich die NFL wäre, dann könntet ihr Euch ordentlich auf was gefaßt machen.
Aber wer bin ich schon?
Der NFL werden bestimmt noch ganz andere Sachen einfallen, wenn sie sich erst mal von externen, europäischen Dienstleistern beraten läßt.
Und nein, ich werde jetzt nicht schreiben: „Satire aus“.
Soll ja keiner sagen können, er wäre nicht gewarnt worden.
Das soll es am heutigen Black Monday dann auch gewesen sein.

Sonntag, 25. Juni 2017

Quo vadis NFL Gamepass?
gamepassdurchkreuztAls es vor ein paar Monaten hieß, daß die NFL die Vermarktung des Gamepass in die Hände von DAZN legt, hatte ich schon ein schlechtes Gefühl. Dieses Gefühl ließ auch nicht nach, als ich erfuhr, daß dieser Internetpixelmatsch Sport Anbieter nur den Südamerikanischen und Asiatischen Markt betreuen sollte.
Mein schlechtes Gefühl war nicht unangebracht, denn die geldgeile NFL hat sich auch für uns hier wieder etwas neues einfallen lassen.
Wie einige fleißige Nutzer bestimmt schon bemerkt haben, funktioniert der Gamepass nicht mehr, auf keinem Gerät, in keinem Browser. Das wird vordergründig damit erklärt, daß es spätestens im August neue Apps für die Geräte geben soll. Hintergründig geht es darum, den gläsernen Nutzer zu schaffen und die Preise zu erhöhen.
Laut Mark Waller, dem NFL Chef für den internationalen Markt, geht es darum, das OTT maßzuschneidern. (OTT (Over-the-top content) ist ein Begriff aus dem Rundfunk und Technologie Business, der sich auf Audio-, Video- und andere Medien bezieht, die über das Internet als eigenständiges Produkt, das heißt, ohne Betreiber mehrerer Kabel- oder Direct-Broadcast-Satelliten-TV-Systeme (sogenannte Multiple-System-Betreiber), verteilt werden.)
Angeblich wären wir Europäer „unterversorgt“. Deshalb könnte die NFL sehr viel mehr Geld verdienen, wenn sie jedem Nutzer sein eigenes maßgeschneidertes Angebot anbieten könnte.Klingt so, als ob wir für weniger Inhalte demnächst mehr zahlen müssen.
Dazu will man Nutzerstatistiken erstellen, um das zu bewerkstelligen. Das sollen externe Firmen machen, die ganz bestimmt nicht umsonst arbeiten. Um diese Firmen bezahlen zu können, und nicht dafür draufzuzahlen, muß wohl der Kunde als Melkkuh herhalten.
Diese Firmen sollen also extern Statistiken über das Nutzungsverhalten erstellen, die die NFL ganz einfach selber erstellen könnte. Immerhin logt sich jeder Nutzer mit seinem Paßwort ein und die NFL kann sehr genau verfolgen, wer, was, wann ansieht. Netflix macht es ja genau so, und erstellt jedem Kunden seinen maßgeschneiderten Startbildschirm, den Netflix aus dem errechnet, was der Kunde sich bisher angesehen hat.
Was der eine Gigant kann, kann der andere nicht?
Völlig bekloppt wird es, wenn Mark Waller folgendes sagt: „Das ist ein logischer Schritt in unserer Entwicklung. Wenn Du Aufmerksamkeit erzeugt hast, und Du jetzt eine Anzahl von Fans hast, die tiefer einsteigen wollen, dann werden wir ihnen den vollen Zugriff auf den Gamepass anbieten, als nächsten Schritt unserer Entwicklung.“
Häh?
Den vollen Zugriff auf den Gamepass als nächsten Schritt?
Den haben wir doch schon ihr Geier!
Teile meines Wissens habe ich von dieser Seite bezogen, die ich natürlich nicht unerwähnt lassen kann: http://www.allesaussersport.de/archiv/2017/06/24/screensport-am-samstag-245/ 

Kurzberichte
Vikings Wide Receiver Michael Floyd steht wegen eines Alkoholvergehens unter Hausarrest. Bei einer Kontrolle wurde erneut Alkohol in seinem Blut nachgewiesen. Aber während seines 96 Tage dauernden Hausarrests darf der Wide Receiver keinen Alkohol trinken.
Doch eine Ausrede steht bereit, Kombuchatee. Den hat Floyd getrunken, und der enthält Alkohol. Und diesen Tee hat Floyd auf Anraten der Vikings getrunken, wie ein Verantwortlicher des Teams sagte. Der Wide Receiver hatte keine Ahnung, daß in Kombuchatee Alkohol ist.
Floyd muß am Montag vor Gericht erscheinen, weil er gegen die Auflagen verstoßen hat. Sein Anwalt glaubt, mit der Geschichte der Vikings einen Trumpf in der Hand zu haben, der verhindert, daß Floyd eine schärfere Strafe kassiert.

Quarterback Michael Vick hat seinen Rücktritt aus der NFL erklärt. Seine Footballschuhe hängt er aber noch nicht an den Nagel.
Der 37-jährige geht in die American Flag Football League und zwar als Spieler und Berater. Die 7 gegen 7 Liga beginnt ihren Spielplan 2018 mit acht Teams.
In dieser Liga will er noch lange spielen, weil er keine Angst davor haben muß gehittet zu werden. Fragt sich, wie lange es die AFFL geben wird?

Samstag, 24. Juni 2017

Der 125 Millionen Dollar Mann
carr-derek2„Ich fühle mich nicht, als ob das verdient habe,“ sagte Derek Carr (Bild) über seinen Vertrag der ihn zum reichsten NFL Spieler der Geschichte machte. Dann nahm er das Geld und freute sich.
Doch weder er noch General Manager Reggie McKenzie hatten jemals Zweifel, daß der Kontrakt zustande kommen würde. Und irgendwie haben sie es geschafft, den Vertrag so auszuhandeln, daß noch Geld übrig sein soll für den Verteidiger des Jahres Khalil Mack und sogar Wide Receiver Amari Cooper.
Das war deshalb möglich, weil die Verhandlungen geführt wurden, als ob sich zwei Familienmitglieder, die sich gut leiden können, miteinander unterhielten, meinte McKenzie.
Natürlich wird es geholfen haben, daß das Team demnächst nach Las Vegas umzieht. Auch wenn Carr und McKenzie nicht so recht rausrücken wollten, warum auch Mack, Cooper und Guard Gabe Jackson gehalten werden können?
Carrs Einkommen wird wohl so verteilt werden, daß der Großteil der $125 Millionen erst an ihn ausgezahlt wird, wenn das Team in Nevada angesiedelt sein wird. Dann fällt die Einkommenssteuer weg, und das heißt, daß Carr jeden Cent seines Gehalts behalten kann. Ein guter Grund, jetzt erst mal auf ein paar Dollar mehr zu verzichten.
Zunächst also ist noch Platz unter der Gehaltsobergrenze. Da wird es erst eng, und kritisch, wenn die Raiders in Las Vegas sind.
Und Carr weiß auch schon, was er mit seinem neuerworbenen Reichtum, den er nicht verdient hat, anstellen will. Zunächst will er ein paar Hähnchenschenkel essen, dann etwas nettes für seine Frau kaufen und nicht unbeträchtliche Summen seiner Kirche und Wohltätigkeitsorganisationen, die sich um Haiti kümmern, spenden.
Natürlich stehen schon andere Quarterbacks in der Schlange, die Carrs Vertrag toppen werden. Darunter auch Jameis Winston (Buccaneers) und Marcus Mariota (Titans). Sie haben allerdings das Pech gehabt, in der ersten Runde der Draft 2015 einberufen worden zu sein. Wenn ihre Teams die Optionen auf eine fünfte Saison ziehen, was sie sicher machen werden, dann können sie erst 2019 anfangen über dann wohl $150 Millionen Verträge zu verhandeln.
Carr, der 2014 in der zweiten Runde zu den Raiders kam, konnte schon 2017 zum Schotter geführt werden.
Winston und Mariota, die Nr. 1 und 2 von 2015, können erst sehr viel später groß kassieren.
Der Fluch der ersten Runde.

Kurzberichte
Warren Sapp schlägt vor, daß im Jugendfootball nicht mehr getackelt werden soll.
Nach 13 Jahren in der NFL spürt das Mitglied der Hall of Fame, wie seine Gedächtnisleistungen nachlassen und er gestörte Wahrnehmungen hat. Deshalb sollen junge Footballspieler frühestens auf der High School mit den Köpfen aneinanderrasseln, meint Sapp.
Ein Vorschlag, der Gehör finden sollte, und eh so ähnlich schon beraten wird.
Was auch sein muß, denn die Eltern lassen ihre Kinder schon nicht mehr gerne Football spielen, sondern lieber Fußball.

Gestörte Wahrnehmung?
NFL Commissioner Roger Goodell ist der Meinung, daß Deflategate seiner Beziehung zu Patriots Besitzer Robert Kraft nicht geschadet hat.
Goodell war anwesend, als am Dienstag in Jerusalem der Kraft Family Sports Complex eingeweiht wurde.
Der Jerusalem Post erzählte Goodell, daß seine Freundschaft zu Kraft niemals belastet war. Beide würden verstehen, daß man seinen Job hätte.
Dumme Sprüche, wenn man sich vor Augen hält, wie die Überreichung der Lombardi Trophäe nach Super Bowl LI ablief. Krafts angewidertes Gesicht sprach Bände, als er die Trophäe von Goodell überreicht bekam.
Kraft, der seine Meinung zu dem blödsinnigen Deflategate oft genug von sich gegeben hat und dessen Beziehung zu seinem ehemaligen Freund Goodell sehr wohl gelitten hat, ging bei seinem Interview mit der Zeitung nicht darauf ein. „Meine Leidenschaft ist der Football und es bedeutet mir so viel, zu sehen, wie sich das Spiel hier entwickelt,“ sagte er.
Und wir freuen uns auf den herzlichen Empfang, den die Fans der Patriots Goodell bereiten werden, wenn er zum Saisoneröffnungsspiel ins Gillette Stadion kommt. Die Beziehung der Patriots Fans zu Goodell wird ja wohl auch auf keinen Fall unter Deflategate gelitten haben, oder?
Hier ist ein Bild des Sportkomplexes in Jerusalem, den Rober Kraft für $6 Millionen gebaut hat: http://www.jpost.com/Israel-News/Sports/Robert-Kraft-invests-in-future-of-Israeli-sports-472646

Freitag, 23. Juni 2017

Und der neue reichste Spieler der NFL ist...
carr-derek22Derek Carr (Bild)!
Für den Quarterback der Raiders war gestern Zahltag. Da unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag über $125 Millionen.
Dabei kam es ihm zugute, daß er in der Draft vor drei Jahren in die zweite Runde abrutschte. Wäre er in der ersten Runde einberufen worden, hätte er noch weitere zwei Jahre warten müssen, um der reichste Spieler aller Zeiten der NFL zu werden.
Carr löste damit Andrew Luck von den Colts ab, der letztes Jahr der bestbezahlte Spieler aller Zeiten wurde.
Doch wie ich gestern schon geschrieben habe, stehen die Lions bereit, Matthew Stafford zum höchstbezahlten Spieler aller Zeiten zu machen.
Mann, die Kurzlebigkeit dieser „aller Zeiten“ Floskel nimmt erschreckende Ausmaße an.
Denn was ist eigentlich mit den wirklich guten Quarterbacks?
Wann werden Tom Brady und Aaron Rodgers, endlich die reichsten NFL Spieler aller Zeiten?
Sehr wahrscheinlich nicht mehr vor Stafford oder Kirk Cousins, der Stafford vielleicht als reichster Spieler aller Zeiten noch zuvorkommen könnte.
Brady bekommt mit seinen FÜNF Super Bowl Siegen $5 Millionen pro Jahr weniger, als Carr. Doch das ist Brady selber Schuld. Er hätte groß abkassieren können, aber nachdem er gesehen hatte, wie schlecht die Baltimore Ravens dastanden, nachdem sie Joe Flacco $22,13 Pro Jahr zahlten und viele Leistungsträger ziehen lassen mußten, lenkte er ein. Er wollte Teambesitzer Bob Kraft jeden nur möglichen Dollar unter der Gehaltsobergrenze sparen, ohne selber am Hungertuch nagen zu müssen. Ein Spagat, der vortrefflich gelang.
Zurück zu Derek Carr.
Der Bruder von David Carr, dem ersten Quarterback der Houston Texans, sorgte in Oakland für etwas lange nicht mehr dagewesenes... Er führte das Team zu seiner ersten positiven Saison seit VIERZEHN Jahren. Dann kam das mit dem gebrochenen Bein. So kamen die Raiders in die Playoffs, und Carr konnte nur zusehen, wie sein Ersatzmann, Rookie Connor Cook, das Wild Card Spiel gegen die Houston Texans vergeigte.
Carrs Chefs aber honorierten seine Glanzleistung, die toten Faders wieder zu beleben. Und so ist Derek Carr der für kurze Zeit reichste NFL Spieler aller Zeiten.

Kurzberichte
Bleiben wir bei Vertragsabschlüssen.
Die Kansas City Chiefs verlängerten mit Head Coach Andy Reid.
Er kam 2013 zu den Chiefs, nachdem er 14 Jahre der Head Coach der Eagles war. Er führte das Team seitdem dreimal in die Playoffs und bekam jetzt die Quittung dafür.
Die Bedingungen des neuen Vertrags liegen noch nicht vor, aber es soll ein Fünfjahresvertrag sein.
Nur ein paar Tage nachdem Reid die Chiefs als Head Coach übernahm, kam John Dorsey als General Manager nach Kansas City. Zusammen mit Reid bauten er ein wettbewerbsfähiges Team auf. Die beiden brachten die Chiefs, wie erwähnt, dreimal in vier Jahren in die Playoffs, während die Chiefs in den 15 Jahren zuvor nur dreimal in die Playoffs kamen.
Auch Dorsey bekam die Quittung für seine Leistung, allerdings ganz anders als Reid, denn er wurde gefeuert. Nach Ende der Saison 2017 ist für ihn in Kansas City Schluß. Ob für ihn ein Ersatzmann kommt, oder Reid einen Doppeljob annimmt, bleibt abzuwarten.

Marvin Lewis geht als lahme Ente in die Saison 2017 und muß endlich liefern.
Der Head Coach der Cincinnati Bengals leitet das Team seit 14 Jahren. Erneut geht er ohne neuen Vertrag in das letzte Jahr eines Kontrakts. Bereits 2010 ging er als lahme Ente in das letzte Jahr seines laufenden Vertrags. Die Bengals kamen auf eine 4-12 Bilanz und Quarterback Carson Palmer war so auf der Palme, daß er in den Ruhestand treten wollte. Dennoch wurde Lewis wieder weiterverpflichtet.
Wenn er nach der Saison 2017 wieder keinen Playofferfolg vorweisen kann, dann sollte es das eigentlich endlich für ihn gewesen sein, und die Fans in Cincinnati können aufatmen.

Und wieder wird ein NFL Teambesitzer Botschafter der USA im United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland.
Donald Trump ernannte Jets Besitzer Woody Johnson.
Wenn der Senat der Ernennung zustimmt, dann wird Woodys Bruder Christopher das Tagesgeschäft der Jets leiten.
Unter Obama war Steelers Besitzer Art Rooney Botschafter der USA im United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland.

Nächsten Montag will die NFL die Reihenfolge der Top 10 der Top 100 2017 bekanntgeben. Die Namen der 10 Spieler kennt man schon.
Packers Quarterback Aaron Rodgers, Giants Wide Receiver Odell Beckham Jr., Steelers Running Back Le'Veon Bell, Broncos Linebacker Von Miller, Patriots Quarterback Tom Brady, Steelers Wide Receiver Antonio Brown, Falcons Quarterback Matt Ryan, Defensive End Khalil Mack, Cowboys Running Back Ezekiel Elliot, Falcons Wide Receiver Julio Jones.
Doch wer landete auf den Plätzen 20 bis 10?
20 - Luke Kuechly - Linebacker, Panthers
19 - Patrick Peterson - Cornerback, Cardinals
18 - Tyron Smith - Offensive Tackle, Cowboys
17 - A.J. Green - Wide Receiver, Bengals
16 - Drew Brees - Quarterback, Saints
15 - Aaron Donald - Defensive Tackle, Rams
14 - Dak Prescott - Quarterback, Cowboys
13 - Eric Berry - Strong Safety, Chiefs
12 - David Johnson - Running Back, Cardinals
11 - Derek Carr - Quarterback Raiders

Donnerstag, 22. Juni 2017

Kurzberichte
stafford-matthewDie Spanne, in der ein Spieler der höchstbezahlte der NFL ist, wird anscheinend immer kürzer.
Letztes Jahr wurde Colts Quarterback Andrew Luck der bestbezahlte, als nächster ist dieses Jahr wohl Raiders Quarterback Derek Carr dran, aber der nächste wartet schon auf den Titel.
Lions Präsident Rod Wood sagte, daß er keine Probleme damit hätte, Matthew Stafford (Bild) zum höchstbezahlten Spieler der NFL zu machen.
Man würde zur Zeit verhandeln und sehr wahrscheinlich noch in diesem Sommer zu einer Einigung kommen. Und Stafford würde in Detroit bleiben, egal was es kostet.
„Es ist eine Spitzenposition, und man braucht einen sehr, sehr guten Spieler auf dieser Position um beständig und wettbewerbsfähig zu sein,“ sagte Wood. „Und ich glaube, wir haben diesen Spieler, und wir arbeiten daran, diesen Deal zum Abschluß zu bringen.“

Jets Linebacker Lorenzo Mauldin wurde am Mittwoch verhaftet. Der Grund dafür liegt schon länger zurück. Im April soll er einen Mann in einem Nachtclub angegriffen haben.
Jean Lopez, der Angegriffene, sagte, daß Mauldin ihn ins Auge und aufs Kinn geschlagen hätte. Damit hätte er Lopez mehrere Knochen gebrochen.
Lopez Anwalt gab in der Anzeige gegen Mauldin an, daß sein Mandant seit der anschließenden Operation an Taubheitsgefühlen im Gesicht leidet die vom Mund bis zum Ohr reicht.
Mauldins Anwalt gab an, daß jemand anderer Lopez geschlagen hätte. Diese andere Person wäre von Zeugen identifiziert worden und würde zur Rechenschaft gezogen werden.

Wie der Sohn, so der Vater.
Ex- NFL Quarterback Michael Vick verbrachte bereits Zeit im Gefängnis, jetzt ist Papa dran.
Der 55 Jahre alte Michael Dwayne „Vick“ Boddie wurde angeklagt. Er hat mit Heroin gehandelt und Geld gewaschen.

Packers Defensive Tackle Letroy Guion ist für die ersten vier Spiele suspendiert, weil er die falschen Mittel einwarf.
Am Mittwoch wurde er auf Hawaii verhaftet, weil er betrunken am Steuer erwischt wurde.
Die Packers wollten sich noch nicht äußern, ob Guions Zukunft in Green Bay gegenwärtig schon Vergangenheit ist?
Als sie ihn im Februar 2016 verpflichteten, hatten sie wohl schon eine Ahnung. Guions Dreijahresvertrag über $11 Millionen ist gespickt mit Klauseln und beinhaltet nur $500.000 an garantiertem Gehalt.

Da kann ja nichts mehr schiefgehen.
Cowboys Besitzer Jerry Jones und seine Frau Gene haben sich am Mittwoch im Vatikan mit dem Papst getroffen.
Jones und einige Mitglieder Hall of Fame hatten eine Audienz bei Franziskus, der alle Mitglieder der Truppe segnete.

Die Verlockungen sind so nah, aber...
Running Back Adrian Peterson liebt Meeresfrüchte. Jetzt spielt er in New Orleans, oder wie Liebhaber von Meeresfrüchten sagen würden, im Paradies.
Oder, wie es bei Peterson der Fall ist, in der Hölle, denn er reagiert allergisch auf das Zeug. Vor einem Spiel der Vikings gegen die Saints 2015 aß er Shrimps und sein verkorkster Magen machte ihm große Probleme. Er spielte trotzdem und kam immerhin noch auf 95 Yards.
Und jetzt hat er einige der berühmtesten Fisch-Restaurants vor der Nase, das Meer direkt vor sich, und er darf all diese Köstlichkeiten nicht essen.
Also in dem Fall, echt die Hölle.

Wenn die Jets Defense demnächst verzweifelt versucht, die Offense der Patriots zu stoppen, dann steht David Harris ganz entspannt an der Seitenauslinie und sieht sich das an.
Der Linebacker hat im letzten Jahrzehnt zu den armen Verteidigern der Jets gehört, die oft recht hilflos aussahen, wenn es gegen New England ging. Seit Mittwoch ist Harris, den die Jets letzte Woche feuerten, ein Patriot. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $5 Millionen, von denen $1,5 Millionen garantiert sind.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Kurzberichte
sappDas Ruhmeshallenmitglied Warren Sapp (Bild) möchte, nach seinem Tod, sein Gehirn der Forschung spenden.
Der ehemalige Defensive Tackle überläßt das Gehirn der Gehirnerschütterung Vermächtnis Stiftung.
Sapp spielte 13 Jahre in der NFL zunächst für die Buccaneers und dann für die Raiders. Seit einiger Zeit würde er bemerken, daß er Gedächtnislücken hat. Das wäre erschreckend. Er würde sich nicht mehr an den Weg zu dem Haus eines Freundes erinnern und könnte ohne Einkaufsliste nicht mehr einkaufen gehen, doch auch die Liste würde er vergessen mitzunehmen.
Die Gehirnerschütterung Vermächtnis Stiftung hat bereits 95 Gehirne von ehemaligen NFL Spielern untersucht und bei 91 wurden Schädigungen des Gehirns festgestellt.

OJ Simpson hatte ja glücklicherweise doch noch den Weg in den Knast geschafft. Zwar nicht für den Mord an seiner Ex-Frau und ihrem Freund Ron Goldman, aber wegen bewaffnetem Raub und Kidnapping. Seit 2008 sitzt er hinter Gittern.
Im Juli hat er die Chance auf eine Bewährungsanhörung. Sollte ihm diese gewährt werden und positiv verlaufen, könnte der ehemalige Star- Running Back und Filmschauspieler (u.a. Die nackte Kanone) im Oktober freikommen.

Lions Defensive Tackle Khyri Thornton wurde für sechs Spiele gesperrt. Er hat die falschen Mittel eingenommen.
Thornton war letztes Jahr Ersatzmann im Team und erzielte in 13 Einsätzen einen Sack. In diesem Jahr sollte er um einen Starterposten kämpfen. Dazu wird es nun nicht mehr kommen.
Eher kommt es so, daß er nicht mehr lange im Kader sein wird.

Schlimmer erwischte es Justin Gilbert.
Der zur Zeit ohne Team dastehende Cornerback wurde vor zwei Monaten für die ersten vier Spiele der Saison suspendiert, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Ein weiterer Test vor Kurzem fiel wieder positiv aus, so daß Commissioner Roger Goodell ihn für ein Jahr sperrte.

Alle fünf professionellen Sportteams in Seattle unterstützen den „Pride Month“. Zusammen wollen sie mit der LGBTQ, der Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und queere Menschen Gemeinde, gegen Hass und Ausgrenzung sexuell anders orientierter Menschen kämpfen.
Es ist das erste Mal, daß in den USA alle Profiteams einer Stadt eine gemeinsame Aktion in dieser Sache starten.
Die fünf Teams sind: Seahawks, Mariners, Storm, Sounders und Reign, wobei ich außer bei den Seahawks nicht weiß, wer welchen Sport betreibt.

Dienstag, 20. Juni 2017

„Hail to the Redskins“
hailtotheredskinsDaniel Snyder gab am Montag eine kurze und knappe Bewertung eines Gerichtsurteils ab. „Ich bin BEGEISTERT!“ twitterte der Besitzer der Washington Redskins gefolgt von: „Hail to the Redskins“.
Das oberste Gericht hatte soeben entschieden, daß die Registrierung einer Handelsmarke selbst dann gewährleistet werden muß, wenn sie als abträglich aufgefaßt werden könnte. Das wäre durch das Recht auf freie Meinungsäußerung garantiert.
Die einstimmige Entscheidung der Richter hebt damit ein Verbot auf, das das U.S. Patent und Markenzeichen Amt für die Bezeichnung „Redskins“ 2014 in Kraft setzte. Das Amt hob den Schutz des Markennamens „Redskins“ damals auf, weil er herabwürdigend und verletzend für die Ureinwohner Amerikas wäre.
Bei dem Prozeß ging es aber eigentlich gar nicht um die Redskins, sondern um eine Musikgruppe genannt „The Slants“. Diesen Namen wollte das U.S. Patentamt nicht erlauben, weil er für asiatische Menschen beleidigend wäre. Es handelt sich um eine US Rockband mit asiatischen Mitgliedern, die von Simon Tam gegründet wurde. The Slants bedeutet übersetzt, die Schlitzäugigen. Und das, so das Patenamt, wäre diskriminierend und deshalb nicht erlaubt.
Das sah das Gericht anders. Das Recht auf die freie Meinungsäußerung wäre unantastbar. Der erste Verfassungszusatz würde auch dann greifen, wenn es um Hass ginge. Der erste Verfassungszusatz garantiere auch dann das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn man Hassgedanken von sich gäbe. (Mann, was für ein Unterschied zu uns, wo unser Justizministerschen haargenau entgegengesetzt argumentiert und unser Recht auf freie Meinungsäußerung per Gesetz verbieten lassen will).
Amanda Blackhorse, eine von fünf Unterzeichnern der Petition gegen den Namen Redskins, war immens enttäuscht über das 8:0 Urteil des Gerichts. Und noch enttäuschter war sie über die Reaktion Snyders. Jetzt hätte das Team die Freiheit, einen rassistischen Namen registrieren zu lassen.
Blackhorse will weiterhin nicht einsehen, daß das Team mit dem Namen Redskins die Ureinwohner ehren und nicht beleidigen will. „Unser Fall ist damit beendet,“ sagte sie. „Das ist nur ein weiterer Tag für amerikas Ureinwohner. Das ist nichts neues für uns. Für amerikas Ureinwohner hat es kaum jemals Gerechtigkeit gegeben.“

Kurzberichte
Jon Gruden wurde als Head Coach der Buccaneers Super Bowl Sieger, also Weltmeister.
Jetzt bekam seine Familie Weltmeister-Zuwachs. Sein Sohn Jon David Gruden II, genannt Deuce, wurde Juniorenweltmeister im Gewichtheben.
Deuce, der am College von Lafayette Football spielte, ist im Stab von Head Coach Jay Gruden, Jons Bruder, als Kraft- und Konditionstrainer der Redskins tätig.

Zwei Tage zusätzlich haben die Teams Zeit, ihre Franchise Player zu langfristigen Verträgen zu überreden.
Die NFL hat den Stichtag vom 15. auf den 17. Juli nach hinten verschoben.
Das hätte die NFL auch schon viel früher bekanntgeben können. Aber irgendwie ist es wohl jetzt erst aufgefallen, daß der 15.7. ein Samstag ist. Und im Tarifvertrag steht, daß der Stichtag, wenn er auf einen Samstag oder Sonntag fällt, auf den anschließenden Montag verschoben werden muß.
Es gibt nur noch zwei Spieler, die das betrifft: Running Back Le'Veon Bell von den Steelers und Quarterback Kirk Cousins von den Redskins.

Kann Super Bowl Erfahrung den Titans helfen, in den Super Bowl zu kommen?
Die Fans werden es hoffen. Mit Wide Receiver Eric Decker haben sie den vierten Spieler verpflichtet, der Super Bowl Erfahrung mitbringt.
Cornerback Logan Ryan, Nose Tackle Sylvester Williams und Wide Receiver Eric Weems sind die anderen drei.
Decker sagte bei seiner Vorstellung, daß er unglaublich davon profitiert, daß er mit Peyton Manning zusammen spielen durfte. Der zukünftige Hall of Fame Quarterback hat Decker viel über das Spiel beigebracht, nicht nur wie man Passrouten läuft und Verteidigungen liest sondern auch darüber, was man auf und neben dem Platz machen sollte.
Decker kann mit seiner Erfahrung dem noch recht unerfahrenen Quarterback Marcus Mariota bestimmt viel helfen. Ob das zum Erreichen des Super Bowls reicht, davon kann man nicht wirklich ausgehen.

Aber wer kommt denn dann in den Super Bowl?
Eine große US Tageszeitung hat dazu eine Befragung unter Experten durchgeführt, und die sagen...
Favorit Nr. 1 New England Patriots, wie eben praktisch jedes Jahr.
Platz zwei belegen die Seattle Seahawks, deren Verteidigung die Saison dominieren sollte.
Die Packers werden auch ein Wörtchen mitzureden haben. Hier trauen die Experten Quarterback Aaron Rodgers zu, daß er das Team ins Endspiel führen kann.
Es folgen die Pittsburgh Steelers und Dallas Cowboys auf den Plätzen vier und fünf.

Er hat einen Traum.
Tom Brady träumt davon, ein reguläres Saisonspiel in China spielen zu können.
2007 sollten die Patriots ein Vorbereitungsspiel gegen Seattle in China spielen, das wurde aber abgesagt.
Und der Quarterback möchte gerne mal in der Volksrepublik spielen, nun, wo er sich seinem Karriereende langsam doch nähert.
Zur Zeit ist er auf Werbetour in China und die NFL hat ein reguläres Saisonspiel dort für 2018 bereits ins Auge gefaßt.
Ob was daraus wird, wird man sehen.

Montag, 19. Juni 2017

Kurzberichte
Ingram-MarkSaints Running Back Mark Ingram (Bild) sieht die Verpflichtung von Adrian Peterson nicht als Bedrohung für ihn, sondern als Herausforderung.
Ingram übertraf 2016 zum ersten Mal in seinen sechs Jahren in New Orleans die Tausend Yards Grenze und holte pro Lauf fünf Yards. Und prompt wurde ihm der alternde Superstar Peterson vor die Nase gesetzt.
Das bedeutet, daß Ingram, sollte Peterson gesund bleiben, weniger Einsatzzeit bekommt. Trotzdem will Ingram beide Marken wieder erreichen. Immerhin hat er sich bisher auch schon mit Pierre Thomas, Chris Ivory und Tim Hightower gemessen.
„Ich habe Peterson bewundert, seit er ein Freshman in Oklahoma war,“ sagte Ingram. „Er gehört zu den besten Running Backs die es je auf diesem Planeten gab. Jetzt stehen wir im selben Backfield und konkurrieren miteinander. Wir machen uns gegenseitig besser. So sieht es aus.“
Und da ist dann noch Rookie Alvin Kamara, der auch nicht zu verachten sein soll.
Head Coach Sean Payton nennt die Tatsache, daß er die Laufspielzüge unter drei hungrigen Running Backs aufteilen muß, ein Luxusproblem.

Das war klar, daß Eric Decker nicht lange ohne neuen Arbeitgeber bleibt.
Der frisch von den Jets gefeuerte Wide Receiver hat für ein Jahr bei den Titans unterschrieben. Das sind gute Nachrichten für Quarterback Marcus Mariota. Allerdings muß Mariota hoffen, daß Decker sich gut erholt hat. Letztes Jahr konnte er nur in drei Spielen antreten, weil er an Hüfte und Schulter operiert wurde.
Decker begann seine NFL Karriere 2010 bei den Broncos bevor er zu den Jets wechselte. In seinen sieben Jahren fing er 385 Pässe für 5.253 Yards und 52 Touchdowns.
Decker ist der Country Sängerin Jessie James verheiratet und lebt in Tennessee.

Larry Grantham verstarb im Alter von 78 Jahren.
Er war ein Star-Verteidiger der Jets, mit denen er 1969 den Super Bowl gewann. In dem Spiel hatte er drei Tackles und wehrte zwei Pässe ab.
Er spielte alle 13 Jahre seiner NFL Karriere für die Jets und wurde 2011 in deren Ring der Ehre aufgenommen.
Allerdings versuchte er es zwei Jahre nach seinem Karriereende in der NFL noch mal in der World Football League. 1974 spielte er für die Florida Blazers.

Sonntag, 18. Juni 2017

Kurzberichte
bell-leveonWenn man in Pittsburgh auch so denkt...
Ein ehemaliger Präsident des Spielerpersonals eines AFC Teams wurde gefragt, ob er Steelers Running Back Le'Veon Bell (Bild) einen hoch dotierten langfristigen Vertrag geben würde? Seine Antwort war: „Nein, Ich könnte ihm das Geld nicht geben. Er hat charakterliche Probleme und hat eine Serie von Verletzungen. Deshalb würde ich keine langfristige Verbindung eingehen. Ich würde ihn dieses Jahr unter dem Franchise Etikett spielen lassen und mich nach einer preiswerteren Alternative umsehen. Am Ende der Saison würde ich dann abwägen. Ich liebe es, wie er spielt, aber ich könnte nicht viel Geld für diese Position ausgeben. Ich habe zu viele Running Backs gesehen, deren Leistungen stark abfielen, nachdem sie ihren großen Zahltag hatten.“
Uff, harte Worte.
Wollen mal sehen, wie die Steelers das sehen.

Fuß verstaucht, lautet die Erklärung für die Verletzung von Myles Garrett.
Damit steht fest, daß der Rookie Defensive End nächsten Monat zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein wird.

„Touchdown in Israel II“ heißt es für Patriots Besitzer Robert Kraft und 18 Mitglieder der Hall of Fame.
Und in Tel Aviv scheint man die NFL zu kennen. Als der legendäre Running Back der Cleveland Browns, Jim Brown, nach dem Abendessen in sein Hotel kam, riefen zwei aufgeregte Passanten: „Das ist Jim Brown! Das ist Jim Brown!“
Auf Joe Green, Defensive Tackle in Pittsburgh, als die Steelers den Steel Curtain schlossen, wurde gar von einem nicht weniger enthusiastischem weiblichen Fan in Steelers-Shirt empfangen. Green war überrascht und erfreut.
Die 18 Altstars werde eine Woche lang mit israelischen Fans und Jugendspielern reden.
Robert Kraft spendete $6 Millionen um Israels erstes Football-Stadion zu bauen.

Sind die Rookieverträge unfair?
Ryan Shazier ist der Meinung, daß die Rookieverträge unter dem laufenden Tarifvertrag nicht fair sind.
Spieler, die in der ersten Runde der Draft einberufen wurden, sind letztlich schlechtergestellt, als die Spieler aus der zweiten Runde.
Als Beispiel führt Shazier, der 2014 an 15. Stelle von den Steelers aufgenommen wurde, Odell Beckham an, der auch 2014 vom College kam.
Beckham muß vier Jahre für ein niedriges Rookiegehalt spielen, und dann hat das Team noch eine Option auf ein fünftes Jahr. Da gibt es zwar einen kräftigen Zuschlag, aber in die Dimensionen, in die Beckham als einer der besten Wide Receiver der Liga gehört, kommt er damit noch nicht.
Das Beispiel des Linebackers der Steelers für einen Spieler aus Runde zwei ist Derek Carr. Der Quarterback der Raiders wurde in der zweiten Runde einberufen. Er kann bereits nach drei Jahren einen neuen Vertrag aushandeln und wird dann ein vielfaches seines heutigen Gehalts kassieren. Carr wird als erster Spieler, der die $25 Millionen pro Jahr Grenze knackt, erwartet.
Auf dieses Gehalt müßte ein Quarterback, der in Runde eins rekrutiert wurde, wenigstens zwei Jahre länger warten. Dadurch entgehen ihm etwa $40 Millionen.
Shazier, der selber als Rookie aus der ersten Runde betroffen ist, wünscht sich im nächsten Tarifvertrag etwas mehr Spielraum für die Frischlinge aus der ersten Runde. Wenn das Team und der Spieler sich einig wären, sollten sie auch nach drei Jahren einen neuen Vertrag aushandeln dürfen. Wenn ein Spieler auf hohem Niveau spielt, dann sollte er auch danach bezahlt werden. Und das nicht erst nach fünf Jahren, nur weil er früher einberufen wurde, als jemand anderer.

Samstag, 17. Juni 2017

Kurzberichte
Thomas-Demaryius2Der neue Head Coach der Broncos verlangt mehr Einsatz vom besten Spieler der Offense.
Vance Joseph ist der Ansicht, daß Wide Receiver Demaryius Thomas (Bild) nicht genug Leistung bringt. Joseph will, daß Thomas vom ersten bis zum letzten Viertel und von Woche eins bis Woche 17 der dominante Spieler ist, der er sein kann.
Joseph ist der Meinung, daß Thomas in Gedanken nicht immer voll bei der Sache ist. „Er kann ein Spiel an sich reißen,“ sagte der Head Coach. „Ich verlange, daß er in jedem Spiel mit der Einstellung auf den Platz geht, das Spiel an sich zu reißen.“
Thomas war geschockt davon, was sein neuer Head Coach da sagte. Doch, so fuhr er fort, hätte er selber auch schon daran gedacht. Er hätte sich diese Herausforderung selber schon gestellt, bevor Joseph sie ausgesprochen hatte. „Ich muß dieses Jahr alles machen, blocken, fangen, Routen laufen, alles,“ meinte Thomas dazu, der im Dezember immerhin schon 30 wird.
Und ja, von dem $70 Millionen Wide Receiver wird vieles Abhängen in einer Saison ohne echten Quarterback.

Die USA!
Bevölkerung: etwa 325.145.963.
Davon Männlich: etwa 119.400.000.
Benötigte Quarterbacks in der NFL: genau 32.
Und die kriegen es da nicht mal hin, diese läppischen 32 Männer zu finden, die auf hohem Niveau einen Football werfen können.
So haben die Broncos zwei Quarterbacks im Team und sie suchen darunter den, der am Wenigsten schlecht ist.
Die Jets haben drei Quarterbacks im Team und sie suchen darunter den, der am Wenigsten schlecht ist. Head Coach Todd Bowles sagte, daß es noch keinen Favoriten auf den Starterposten gibt.
Die Browns haben drei Quarterbacks im Team und sie suchen darunter den, der am Wenigsten schlecht ist. Die Rangordnung wäre noch lange nicht entschieden, meinte Head Coach Hue Jackson.
Und es gibt noch eine Menge anderer Teams, die auch den richtigen Quarterback suchen.

Bei den Redskins glaubt man, den Richtigen gefunden zu haben.
Der neue Personalchef der Redskins, Doug Williams, hat eine klare Meinung zu Kirk Cousins. Er will den Quarterback auch im schlimmsten Fall behalten.
„Wenn es schwer ist, jemanden in dieser Liga zu finden, dann ist das ein guter Quarterback,“ meinte Williams. Der war selber mal Quarterback der Redskins und gewann mit ihnen einen Super Bowl. Und für ihn ist Cousins der Mann, mit dem das wieder gelingen kann. Cousins hätte in den letzten zwei Jahren zwei gute Saisons gespielt. Es wäre nicht leicht einen Quarterback zu finden, der das Team nach vorne bewegen kann. Cousins könnte das, meinte Williams. Und mit der neuen O-Line und den neuen Receivern wäre dieses Jahr viel mehr drin.
Viel weniger wäre nach einer 8-7-1 Saison 2016 ja auch fast nicht möglich. 
Williams sagte, daß die Verhandlungen zwischen den Redskins und den Vertretern von Cousins fortschreiten würden.
Im schlimmsten Fall käme es so, daß die Redskins Cousins ein drittes Mal in Folge zu ihrem Franchise Player machen müßten. Das würde dem Quarterback 2018 satte $35 Millionen garantieren. Zählt man die bisherigen Gehälter von Cousins unter dem Franchise-Etikett zusammen plus das Geld, das 2018 dazu kommen könnte, dann käme er auf $79 Millionen für drei Saisons.
Und da kann man nicht sagen, daß das zum Leben zuwenig und zum Sterben zuviel wäre.

Als es für Roger Goodell persönlich wurde, kniff er den Schwanz ein.
Wie berichtet, hatte die NFL im Jahr 2015 eine Bowlingveranstaltung für Jugendliche verboten, weil sie in einem Kasino in las Vegas stattfinden sollte. An dieser Wohltätigkeitsveranstaltung in einer Bowlinghalle mit 72 Bahnen wollten auch Spieler aus der NFL teilnehmen.
Da es nach den Regeln der NFL für Spieler verboten ist, an Veranstaltungen in Glücksspielkasinos teilzunehmen, mußte die der „Strikes for Kids“ Event, an der über 100 Jungen und Mädchen teilnahmen, in eine Halle außerhalb von Las Vegas verlegt werden, die nur 16 Bahnen hatte.
Die Veranstalter zogen gegen die NFL vor Gericht, um die finanziellen Einbußen einzuklagen, die durch diesen erzwungenen Umzug zustande kamen.
Zum Prozeß wird es aber nicht kommen, denn der Anwalt der Kläger wollte erwirken, daß NFL Commissioner Roger Goodell im Zeugenstand unter Eid aussagt, wie die Liga zum Glücksspiel steht.
Sofort nachdem dieser Antrag vorlag, legte die Liga ein Vergleichsangebot vor, dem die Kläger zustimmten. Somit bleibt Goodell die unliebsame Aussage unter Eid erspart und der Prozeß, der am 25. September beginnen sollte, wurde abgesagt.
Über die Bedingungen des Vergleichs wurde nichts verlautbart.

Jalen Ramsey mußte sich einer Bauchmuskeloperation unterziehen.
Der Defensive End der Jaguars soll zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein.

Die Saints müssen bis zu sechs Monate auf Terron Armstead verzichten.
Der Left Tackle mußte an einer gerissenen Pfannenlippe in der linken Schulter operiert werden.
Auch letztes Jahr verpaßte er bereits neun Spiele mit Hüft- Knie- und Quadrizepsproblemen.

„Der letzte macht das Licht aus,“ und dieser letzte war Philip Rivers.
Der Quarterback der Chargers hat sich 13 Jahre auf einem Platz in San Diego auf die kommende Saison vorbereitet. Auch dieses Jahr, nach dem Umzug nach Los Angeles, haben die Chargers auf ihrem Trainingsgelände in San Diego ihr Minicamp abgehalten.
Rivers sagte, daß er am letzten Tag sehr nervös war. Das Wissen darum, daß er zum letzten Mal in San Diego trainiert hat, hätte ihn mitgenommen.
Seit 1961 spielten die Chargers in San Diego, bevor sie nun dem Mammon, dem zu erwartenden Mammon, nach Los Angeles folgten.
Ein Streit darum, ob die Stadt San Diego ihnen ein neues Stadion baut oder nicht, endete mit „oder nicht“.
Für Rivers, der in der Gemeinde fest verwurzelt war, ist der Umzug ein Unding. Aber, so meinte er, er wäre Profi und muß nun das tun, was sein Arbeitgeber entschieden hat.
Die Fans in Los Angeles werden denselben motivierten Philip Rivers bekommen, der er 13 Jahre lang in San Diego war, lautet sein Versprechen.

Freitag, 16. Juni 2017

Kurzberichte
goff-jared12Jared Goff (Bild) hat zugelegt.
Der Quarterback geht fünf Kilo schwerer in seine zweite Saison bei den Rams. Damit, so hofft er, hätte er mehr Masse und Kraft, um seine Pässe tiefer und präziser zu plazieren, wenn seine Pocket um ihn herum zusammenbricht.
Außerdem wäre es von Vorteil für ihn, wenn er nicht sofort zu Boden geht, wenn ein Verteidiger ihn mit einer Hand greift.
Letztes Jahr, das letzte bei den Rams unter dem unfähigen Head Coach Jeff Fisher, war ein verlorenes Jahr für die Mannschaft, die Fans und überhaupt. Die bunt zusammengewürfelte O-Line konnte die Quarterbacks nicht schützen und für den eigentlich sehr guten Running Back Todd Gurley keine Löcher aufreißen. Gurleys Durchschnitt pro Lauf ging um ein Yard gegenüber 2015 zurück.
Goff kam nur in sieben Spielen zum Einsatz, weil Fisher ihm nichts zutraute, obwohl er Cleveland eine Menge Draftpicks abtrat, um die Rams hochzutauschen. Er warf fünf Touchdowns und sieben Interceptions, stand aber auch unter dauerndem Druck.
Goff hofft nun, daß die gewonnene Muskelmasse auch hilft, Hits besser wegstecken zu können.
Ob es hilft, werden wir sehen.
Was auf jeden Fall hilft, ist, daß Jeff „7-9“ Fisher nicht mehr der Head Coach ist.

Die Nr. 1 der letzten Draft, Myles Garrett humpelte am Mittwoch beim Training vom Platz, nachdem er zuvor über eine Minute auf dem Feld liegen blieb.
Der Rookie Defensive End der Browns hatte sich am linken Fuß verletzt, als er versuchte, Quarterback Brock Osweiler unter Druck zu setzen.
Garrett hatte bereits bei den freiwilligen Trainingseinheiten einige Zeit mit einer nicht näher erklärten Verletzung gefehlt.
Am Donnerstag wurde er geschont und verpaßte den letzten Tag des Minicamps. Wie schlimm auch immer die Verletzung war, sie hat jetzt sechs Wochen Zeit, auszuheilen.

Matt Forte hat etwas dagegen, daß die Experten und die Fans denken, daß die Jets die kommende Saison absichtlich gegen die Wand fahren.
Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, seit die Jets die Leistungsträger Linebacker David Harris und Wide Receiver Eric Decker vor die Tür setzten. Zuvor wurden ja schon Cornerback Darrelle Revis, Center Nick Mangold, Wide Receiver Brandon Marshall, kicker Nick Folk und Safety Marcus Gilchrist gefeuert.
Doch der Running Back möchte dieses negative Gerede nicht mehr hören. Wenn es nach Forte geht, dann sind er und seine Teamkollegen „full go“ und sagen: „Bringt es.“
Doch das dürfte schwer werden für ein Team, das mit den Stars letztes Jahr schon nur fünf Spiele gewinnen konnte. Und einen Quarterback haben die Jets ja auch nicht. Dafür bleibt aber wohl Forte. Der mittlerweile 31 Jahre alte Running Back erzielte 2016 mit 218 Läufen 813 Yards und sieben Touchdowns. Er hat für 2017 garantierte $4 Millionen im Vertrag stehen und wird wohl nicht entlassen werden. Und auch wenn er es zwar nicht mehr hören mag, aber die Jets scheinen auf die erste Wahl in der Draft 2018 aus zu sein.

3 Watt in der NFL. Eine Glühbirne bekommt man damit nicht ans Leuchten, aber für Spaß und Spannung wird gesorgt.
Die Pittsburgh Steelers gaben Rookie Linebacker TJ Watt einen Vierjahresvertrag. Er wurde an 30. Stelle der Draft einberufen.
Zusammen mit seinen beiden älteren Brüdern JJ (Texans) und Derek (Chargers), ist er der dritte Watt in der NFL.
Während Derek als Fullback in der Offense spielt, sind TJ und JJ Verteidiger. Sie treffen am 25. Dezember aufeinander. Auf Derek treffen beide nicht. Weder Pittsburgh noch Houston spielt gegen die Los Angeles Chargers.

Odell Beckham jr. hat die freiwilligen Trainingseinheiten übersprungen, weil er „wachsen und erwachsen“ werden wollte.
Sieht man sich die Idiotien Beckhams bisher an, hat der Mann da einen langen Weg vor sich. Ob ein paar ausgelassene freiwillige Trainingseinheiten dafür ausreichen, ist fraglich.
Beantwortet ist damit aber die Frage, ob er nicht beim Team war, weil er für einen neuen Vertrag streiken wollte. Das wäre auf keinen Fall der Fall gewesen, sagte der Wide Receiver der Giants. Er habe nur sein bisheriges Leben reflektiert und neue Sachen gelernt.
Beckhams Rookievertrag läuft noch dieses Jahr mit der Option auf ein fünftes Jahr. Und was dann kommt, läge in den Händen des Herrn, meinte Beckham.
Es ist aber schon nicht schön, daß er als einer der drei oder fünf besten Receiver der Liga 2017 für magere $1,8 Millionen spielen muß. Deshalb ist es verständlich, daß man auf den Gedanken kommen konnte, daß Beckham einen Warnschuß abgeben wollte. Doch der Mann wollte ja nur erwachsen werden.
Na dann...

Le'Veon Bell hat nicht am Minicamp der Steelers teilgenommen.
Der Running Back ist der Franchiseplayer des Teams und wartet auf einen hoch dotierten Langzeitvertrag.
Eine Strafe muß Bell für seine Abwesenheit nicht zahlen. Er hat aktuell keinen Vertrag und muß deshalb auch nicht an den Pflichtveranstaltungen der Steelers teilnehmen.

Die Rams nahmen Offensive Tackle Greg Robinson als zweiten Spieler in der Draft 2014 auf. Er konnte die in ihn gestellten Hoffnungen nie erfüllen.
Deshalb ließen die Rams ihn zu den Lions wechseln. Von Detroit bekommen sie dafür eine Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft. Welche Position, das hängt davon ab, wie gut Robinson 2017 spielt.

Die Colts haben den gerade erst verpflichteten Running Back Christine Michael auf die Verletztenliste gesetzt.
Michael spielte in vier Jahren bisher in 37 Spielen, verteilt auf die Packers, Seahawks und Cowboys.
Troymaine Pope (war wohl mal bei den Seahawks) wurde verpflichtet um ihn zu ersetzen.
Warum die Colts Michaels Saison bereits beendeten, ist nicht bekannt. Nur daß er beim Training „zu Boden fiel“ wurde berichtet.

Die Redskins gaben Doug Williams einen neuen Job.
Der ehemalige Quarterback des Teams wurde Vizepräsident des Spielerpersonals, drei Monate nachdem Scot McCloughan gefeuert wurde.
Der 61 Jahre alte Williams arbeitet seit 2014 für die Redskins.
Er war der erste schwarze Quarterback, der einen Super Bowl gewinnen konnte, als die Redskins Denver in Super Bowl XXII mit 42:10 abfertigten. Williams wurde auch zum MVP des Spiels gewählt.
Seit er 1989 aus der NFL ausschied tingelte er als Scout für verschiedene Teams umher. Auch als General Manager hat er schon gearbeitet, 2010 - 11 für die Virginia Destroyers aus der UFL.

Die Minicamps sind beendet und erst in etwa sechs Wochen fangen die Trainingslager an. Für manche Teams früher, für andere später.
Bis dahin haben die Spieler frei.

 

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