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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

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Freitag, 29. Juli 2016

Kurzberichte
bowles-toddDie ganze Jets-Nation freut sich, daß Fitzpatrick 2016 für sie Quarterback spielen wird.
Die ganze Jets-Nation?
Nein, ein unfähiger Quarterback, der sich Hoffnungen auf den Starterposten gemacht hat, ist angepisst. So jedenfalls drückte Geno Smith sich auf die Frage, was er von Fitzpatricks Rückkehr halte, aus.
Anders die Receiver der Jets. Sie freuten sich wie Bolle, daß der Fitz sie wieder mit Pässen bedienen wird. Mit Pässen, die annähernd exakt in ihre Richtung kommen und fangbar sind, anders also als die lahmen Enten, die Smith durch die Gegend schmeißt.
Head Coach Todd Bowles (Bild) beeilte sich zu sagen, daß Fitzpatrick sein Starter ist.
Smith betonte aber, daß er und Fitzpatrick einen freundschaftlichen Umgang miteinander gepflegt hätten, als sie sich zum Beginn des Trainingslagers trafen.

 

Das ging schnell. Kaum waren die Karten für das Monday Night Football Spiel in Mexico auf dem Markt, waren sie auch schon ausverkauft.
Auch die jeweils 6.000 Tickets für die Raiders und die Texans waren sofort weg.

Bill Belichick murmelte irgend etwas in die Mikrofone bei seiner Pressekonferenz.
Ich habe mir dann später durchgelesen, was der Head Coach der Patriots gesagt hat, denn verstanden habe ich ihn kaum.
Belichick meinte, daß die Patriots nicht in Gefahr wären, daß ihr Lauf von sieben AFC East Meisterschaften in Folge unterbrochen werden könnte.
Auch ohne Tom Brady in den ersten vier Spielen würde man einige der Spiele gewinnen können. Garoppolo wäre gut vorbereitet und würde seinen Job gut machen.
Als der aus einem völlig schwachsinnigen Grund suspendierte Brady auf den Trainingsplatz lief, als die Patriots ihr Trainingslager eröffneten, riefen die anwesenden Fans: „Brady, Brady.“
Das Ansehen des Quarterbacks, der nächste Woche 39 Jahre jung wird, hat nicht gelitten. Für sie ist er weiter der strahlende Held und NFL Commissioner Goodell Luzifer in Person.
Ein Zuschauer des öffentlichen Trainings brachte es so auf den Punkt: „Aaron Rodgers kann hingehen und offen sagen, daß er Bälle zu stark aufpumpen läßt, und niemand schert sich drum. (Der ehemalige Tampa Bay Buccaneers Quarterback Brad Johnson) sagte, daß er jemanden vor dem Super Bowl bezahlte, Luft aus Bällen herauszulassen. Keine große Sache. Aber Gott bewahre Engelsgesicht Tom Brady geht hin und läßt die Luft aus einigen Bällen.“
„Nuff said“.

Als die Meldung die Runde machte, daß die Rams Quarterback Nick Foles gefeurt hatten, gab es aus Denver sofort und ungefragt ein Dementi. Nein, war zu hören, wir sind nicht an Foles interessiert.
OK; weiß man das jetzt auch.
Mark Sanchez soll das Trainingscamp stark eröffnet haben, wie man hört. Es könnte darauf hinauslaufen, daß er als Starter in die Saison geht.
Der Arschfumbler Sanchez wird also der Nachfolger von Hall of Fame Kandidat Peyton Manning. Krasser hätte der Unterschied nicht ausfallen können, wäre da nicht Mannings Saison 2015 gewesen. Ich wage jetzt mal die kühne Behauptung, daß die Broncos den Super Bowl trotz Manning gewonnen haben und nicht wegen ihm.
Den verletzungsgeplagten Manning aus der Saison 2015 kann man selbst als Arschfumbler ersetzen.
Zumindest soll Sanchez beim ersten Training selbstsicher ausgesehen haben. Das ist ja schon mal was.
Kein Bedarf also an Foles, einem Quarterback, der einst sieben Touchdownpässe in einem Spiel warf, genau wie Manning.

Daß er die Vikings letztes Jahr in die Playoffs brachte hat seinen Chefs wohl gefallen.
Sie verlängerten den Vertrag mit Head Coach Mike Zimmer zu bisher nicht bekanntgegebenen Konditionen.
Zimmers Bilanz in seinen ersten zwei Jahren in Minnesota; 18-14 Siege.

„Freispruch,“ für Dak Prescott.
Der Rookie- Quarterback der Cowboys war angeklagt unter Alkoholeinfluß mit seinem Auto gefahren zu sein.
Am gestrigen Donnerstag war der Prozess und Prescott wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
Er hatte zweimal pusten müssen und zweimal fiel das Testergebnis uneindeutig aus.

San Franciscos Defensive Tackle Kaleb Ramsey beendet nach nur zwei Saisons seine „Karriere“.
Seine erste Saison bei den Niners verbrachte er auf der PUP Liste, die zweite im Trainingsteam.

Seinen geplanten Schritt in den Ruhestand gab Chris Clemons bekannt.
Der Defensive End spielte für fünf verschiedene Teams, zuletzt für die Seahawks.

Joe Flacco nahm ohne Einschränkungen am Training der Ravens teil.
Der Quarterback bemängelte seine fehlende Treffsicherheit nach seiner Operation am gerissenen Kreuzband.
Treffsicherheit war allerdings nie so Flaccos Markenzeichen. Aber jetzt hat er wenigstens eine gute Entschuldigung dafür.

Die Cowboys nahmen Rolando McClain erst gar nicht mit ins Trainingslager.
Der Linebacker ist für die ersten 10 Spiele suspendiert und könnte in naher Zukunft sein Kündigungsschreiben erhalten.

An der Saison 2015 konnte Giants Wide Receiver Victor Cruz wegen einer Knieverletzung nicht teilnehmen.
Am Trainingscamp des Teams kann er aber ohne Einschränkungen teilnehmen. Cruz gilt als voll belastbar.

Giants Defensive End Jason Pierre-Paul will ab sofort keinen dicken Schutz mehr an seiner rechten Hand tragen.
Den trug er letztes Jahr, nachdem er sich mit Feuerwerkskörpern einige Finger weggesprengt hatte.
Doch die Hand würde sich jetzt so gut anfühlen, daß er den dicken Verband weglassen kann, meinte JPP.

Die Jets setzten Defensive End Muhammad Wilkerson auf die PUP Liste. Er kuriert immer noch ein gebrochenes rechtes Bein aus.

Weitere PUPser:
Redskins: Rookie Wide Receiver Josh Doctson, Tight End Derek Carrier, Reggie Diggs, Shawn Lauvao und Perry Riley Jr.

Ravens: Running Back Lorenzo Taliaferro

Steelers: Tight End Ladarius Green, Wide Receiver Shakim Phillips und defensive Tackle Devaunte Sigler

Donnerstag, 28. Juli 2016

Höhenflüge für die Jets
Fitzpatrick-Ryan-jetsDie Jets haben ihren Rookie aus der ersten Runde der Draft verpflichtet.
Am Mittwoch unterschrieb Linebacker Darron Lee einen Vierjahresvertrag über $10,2 Millionen die komplett garantiert sind.
Doch noch eine Verpflichtung konnten die Düsenjäger verkünden. Sie nahmen Bernard Pierce unter Vertrag.
Der Running Back spielte bereits für die Jaguars und die Ravens. Um Platz für ihn zu schaffen wurde Running Back Zac Stacy gefeuert. Er brach sich vor Kurzem ein Bein.
War da nicht noch ein Spieler, der unterschrieben hat?
Ach ja!
Ryan Fitzpatrick (Bild) hat es vorgezogen 2016 doch ein paar Millionen einzusammeln, anstatt ohne Einnahmen zu bleiben.
Der Quarterback, der letztes Jahr eine außergewöhnlich gute Saison spielte, unterschrieb einen Einjahresvertrag über $12 Millionen, aus denen mit Boni $15 Millionen werden können. Die Jets hatten Fitzpatrick zuvor einen Dreijahresvertrag über $24 Millionen geboten, von denen sie $12 Millionen im ersten Jahr garantierten. Genau diese Summe werden sie dem Fitz jetzt zahlen.
Das wird in der New Yorker Presse als Win-Win Situation gewertet, und das zu recht. Die Jets müssen einem Quarterback, von dem niemand weiß ob er so eine Saison wie 2015 wiederholen kann, keine $20 Millionen zahlen, die er zu nächst verlangte. Fitzpatrick wird auf jeden Fall $12 Millionen bekommen und nicht Null, denn andere Teams zeigten eben Null Interesse an ihm.
Die Fans atmen auf, weil sie wissen, daß ihnen die Null Geno Smith (aller Wahrscheinlichkeit nach) erspart bleibt.
Also unter dem Strich ein gutes Nullsummenspiel.
Fitzpatrick wird am Donnerstag im Trainingslager der Jets einziehen und die komplette Vorbereitungszeit mit dem Team bestreiten.

Kurzberichte
In Super Bowl LI gewinnen die Pittsburgh Steelers gegen die Arizona Cardinals.
So jedenfalls hat es eine große USAmerikanische Tageszeitung in ihrer Kristallkugel gesehen.
Diese Tageszeitung prophezeite letztes Jahr, daß die Packers Super Bowl 50 gegen die Colts gewinnen.
Das war irgendwie ganz knapp daneben, wenn ich mich nicht irre.

Drei suspendierte Spieler kosten ein Team so einiges.
Sie müssen auf die Spieler verzichten, auf die sie eigentlich Hoffnungen gesetzt haben. Und die NFL bittet diese Teams auch noch zur Kasse.
So müssen die Cowboys demnächst mit einer Zahlungsaufforderung von etwa $250.000 rechnen, da drei ihrer Spieler zur Zeit suspendiert sind.
Letztes Jahr war das jedenfalls die Summe, die einige Teams zahlen mußten.

Konditionstraining einmal anders.
Die Saints helfen den Flutopfern in West Virginia, wo sie ihr Trainingslager abhalten.
Die Spieler stemmen keine Gewichte und laufen keine Runden um den Platz, sondern sie packen mit an und helfen dabei, die Schäden der Flut aufzuräumen. Hunderte Häuser wurden zerstört und 26 Menschen verloren ihr Leben, als im Juni eine Rekordflut durch anhaltenden Regen ausgelöst wurde.
Die Saints wissen, was es heißt Opfer einer Naturkatastrophe zu sein. Deshalb haben sie ihr Trainingslager auch nicht woandershin verlegt, sondern halten es in Greenbrier ab, nicht obwohl der Ort Zerstörungen erlebte, sondern weil.

Die Los Angeles Rams feuerten Quarterback Nick Foles zwei Tage bevor sie ins Trainingscamp gehen.
Seit die Rams Jared Goff an erster Stelle der Draft aufnahmen hatte Foles keinen Kontakt mehr mit dem Team und blieb allen Teamaktivitäten fern.
Foles spielte letztes Jahr in 11 Spielen und warf sieben Touchdowns und 10 Interceptions. Im November wurde er durch Case Keenum ersetzt.
Die Rams waren 2015 das schlechteste Team in der Kategorie Paßspiel.

Die Chiefs setzten Running Back Jamaal Charles auf die PUP Liste.
Er kuriert noch seinen Kreuzbandriß aus.

Weitere PUPs Kandidaten:
Jets: Running Back Khiry Robinson.

Bears: Linebacker Pernell McPhee, Guard Amini Silatolu und Wide Receiver Marquess Wilson

Panthers: Cornerback Bene Benwikere

Dann gibt es noch die Spieler, die auf die Liste der nicht footballbedingten Verletzungen gesetzt werden, die Non-Football Injury Liste. Darauf werden Aktive gesetzt, die angeschossen wurden, Unfälle hatten, etc.
Die Cowboys setzten Linebacker Jaylon Smith auf diese Liste, die Broncos Aqib Talib und DeMarcus Ware.
Zwar zog sich Eagles Running Back Ryan Matthews letzte Woche beim Training eine Knöchelverletzung zu, da das aber in seiner Freizeit geschah, steht er jetzt auch auf der NFI Liste.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Kurzberichte
carroll-pete-erklärungsnotPete Carroll (Bild) und die Seahawks wurden sich einig.
Der Head Coach unterschrieb einen Vertrag, der ihn bis nach der Saison 2019 in Seattle hält.
Nachdem die Seahawks vor zwei Tagen General Manager John Schneider mit einem Jahresgehalt von $4 Millionen zu einem der bestbezahlten General Manager der Liga gemacht hatten, darf man auch beim Head Coach mit einem sehr guten Gehalt rechnen. Von Minimum $9 Millionen pro Jahr ist die Rede.
Carrolls Zeit in Seattle begann nicht gerade berauschend mit zwei 7-9 Saisons in Folge.
Mittlerweile hat der 64-jährige eine 60-36 Bilanz auf seinem Konto.

Nachdem er erneut positiv auf Drogen getestet wurde, hat sich Randy Gregory in eine Entzugsklinik begeben.
Dem Defensive End der Cowboys droht jetzt eine längere Suspendierung. Für die ersten vier Spiele der Saison ist er bereits ohne Bezüge gesperrt. Die erneute Verletzung der Drogenrichtlinien wird ihn weitere Spielzeit kosten.
Die Cowboys wußten, wen sie sich da ins Team holten. Vor der Draft 2015 wurde er bereits beim Sichtungstraining positiv auf Drogen getestet.
Dennoch griff Dallas in Runde zwei zu. Und schon 2015 verpaßte Gregory vier Spiele, die allerdings wegen einer Knöchelverletzung.
Damit wird die Defense der Cowboys immer weiter ausgedünnt. Frauenschläger Greg Hardy wurde nicht weiterverpflichtet und Defensive End DeMarcus Lawrence und Linebacker Rolando McClain sind für vier, bzw. 10, Spiele suspendiert.
Da kommen die Cowboys hoffentlich nicht auf die Idee, Hardy noch mal zu verpflichten.

Eagles Linebacker Nigel Bradham hat einen Hotelangestellten geschlagen
Bradham meldete sich am Montag freiwillig bei der Polizei, nachdem er angezeigt wurde.
Bradham und ein paar Kumpane waren wohl sauer, weil der Kellner des Hotels sie nicht schnell genug bediente. Es brach ein Wortgefecht aus, das damit endete, daß der Linebacker dem Kellner mit der geballten Faust die Nase brach.
Am Tag nach dem Angriff identifizierten der Angestellte und ein Zeuge unabhängig voneinander ohne zu zögern Bradham auf Fotos als den Schläger.
Die Eagles haben Kenntnis von dem Vorfall, wollen sich aber nicht zu einer laufenden Ermittlung äußern.

Anquan Boldin landete in Detroit.
Der Wide Receiver unterschrieb einen Einjahresvertrag und geht mit dem Team ins Trainingslager.
Der 36-jährige wird bei den Lions nicht gerade als adäquater Ersatz für Calvin Johnson angesehen, der mit 30 Jahren seine Karriere beendete. Boldin könnte vor Allem in Red Zone Situationen eingesetzt werden.
Boldin und Head Coach Jim Caldwell kennen sich aus gemeinsamen Tagen bei den Ravens, als sie nach der Saison 2012 zusammen den Super Bowl gewannen.
Obwohl letztes Jahr fast kein Passangriff der 49ers existierte, fing Boldin für die Niners 69 Pässe für 789 Yards und vier Touchdowns.

Die neuen Regeln zur Bezahlung der frisch gedrafteten Rookies macht es eigentlich recht einfach, diese Frischlinge zu verpflichten.
Doch zwischen den Chargers und dem dritten Spieler, der in der letzten Draft einberufen wurde, geht es nicht voran.
Bis heute hat Defensive End Joey Bosa noch nicht unterschrieben. Das ist sehr schlecht, muß das Team doch ohne ihn ins Trainingslager gehen.
General Manager Tom Telesco ist ratlos. Noch nie hätte er Probleme damit gehabt, Collegeabgänger zu verpflichten. Die Chargers wären immer unter den ersten Teams, die die Verpflichtung aller Rookies vermelden.
Natürlich geht es ums Geld, vornehmlich die Garantiesumme. Die würde Bosa zu spät zugestanden, wie seine Berater meinen.
Die Chargers haben nicht vor, Bosas Forderungen nachzugeben. Eher würden sie sich nach einem anderen Spieler auf dieser Position umsehen.
Bosa ist übrigens nicht der einzige Spieler, der in der ersten Runde einberufen wurde, und der noch nicht unterschrieben hat. Darron Lee von den Jets und Joshua Garnett von den 49ers verweigern auch bisher ihre Unterschrift.

Die Falcons feuerten den Wide Receiver/Returnspezialisten Devin Hester.
Hester gilt als Kandidat für die Hall of Fame, wenn er seine Karriere beendet hat, doch die Leistungen des 34-jährigen befinden sich momentan auf Talfahrt.

Die Ravens verpflichteten Offensive Tackle Jake Long.
Der viermalige Pro Bowl Teilnehmer kommt von zwei Kreuzbandrissen in Folge zurück.
Letztes Jahr trat er nur in den ersten vier Spielen der Falcons an, bevor ihn das Verletzungspech erneut erwischte. Ob er voll einsatzbereit ist, wird sich zeigen.

Die 49ers können Colin Kaepernick mit ins Trainingslager nehmen.
Der Quarterback hatte diverse Verletzungen, die alle ausgeheilt sind, wie sein Hausarzt versichert.
Damit kann Kaepernick ohne Einschränkungen in den Kampf um den Starterposten gehen, wenn auch die Teamärzte ihr OK geben. Die werden ihn in Kürze noch mal gründlich untersuchen.

Die Packers setzten Jordy Nelson für den Beginn des Trainingslagers auf die PUP Liste.
Es klingt schlimmer, als es ist, denn obwohl eine Knieverletzung im Verletzungsbericht aufgeführt ist, geht es nicht um das gerade an einem Kreuzbandriß operierte rechte Knie.
Es ist sein linkes Knie, das geschont werden soll, weil Nelson darin ein „Problemchen“ verspürt.
Was auch immer er damit meint.

Josh Gordons Suspendierung wurde, wie gestern berichtet, aufgehoben.
Somit dürfte der Wide Receiver mit den Browns ins Trainingslager gehen, obwohl er für die ersten vier Spiele noch gesperrt ist.
Doch daraus wird nichts, denn er wurde mit einer Quadrizepsverletzung auf die PUP Liste gesetzt.
Er zog sich die Verletzung bei dem Versuch zu, in Wettkampfform zu kommen.
Auch Cornerback Joe Haden wurde von den Browns auf die PUP Liste gesetzt.

Weitere PUPs Meldungen:
Colts: Defensive Tackle Henry Anderson und Tight End Darion Griswold.

Cardinals: Safety Tyrann Mathieu, Cornerback Justin Bethel, Defensive Tackle Frostee Rucker und Linebacker Zack Wagenmann

Bengals: Tight End Tyler Eifert, Defensive Tackle Brandon Thompson und Wide Receiver James Wright.

Buccaneers: Wide Receiver Louis Murphy und Guard J.R. Sweezy.

Dienstag, 26. Juli 2016

Kurzberichte
manning-tropy-sb50-3Das war zu erwarten. Die NFL hat die Untersuchungen gegen Peyton Manning (Bild) nach sieben Monaten mit einem ganz klaren: „Das war Alles nur Quatsch,“ eingestellt.
Die Liga fand nicht die Spur eines belastbaren Beweises, daß der Super Bowl Quarterback das Wachstumshormon HGH eingenommen hat.
Dies wurde vom mittlerweile in den USA eingestellten islamischen Propagandasender Al Jazeera behauptet.
Manning und seine Frau Ashley hätten die Untersuchungen voll und ganz unterstützt, sagte ein Sprecher der NFL.
Obwohl sich die Anschuldigungen im Fall Manning als völliger Blödsinn erwiesen haben, laufen die Untersuchungen gegen die Green Bay Packers Linebacker Clay Matthews und Julius Peppers, Pittsburgh Steelers Linebacker James Harrison und Free Agent Linebacker Mike Neal weiter.
Neal soll sich in dieser Woche den Fragen der Inquisitoren stellen.

Die NFL hat die Suspendierung von Josh Gordon beendet. Allerdings muß der Wide Receiver der Browns die ersten vier Spiele noch auf der Büßerbank sitzen, dann erst darf er wieder spielen.
Der 25-jährige hätte eine phantastische Karriere vor sich gehabt, wenn es keine Drogen und Alkohol gäbe. Die haben ihm die Tour vermasselt.
2013 fing er in 14 Spielen Pässe für 1.646 Yards. Danach wurde sein Aufstieg unterbrochen.
Gordon schrieb auf Twitter, daß er sehr dankbar ist, daß ihm diese Gelegenheit geboten wurde.
Ob er sie nutzt, darf man bezweifeln. Zunächst muß er selber mal in Form kommen. Dann ist noch fraglich, ob die Browns ihn behalten werden? Eigentlich sollten sie von Gordon und seinen Versprechungen aus der Vergangenheit die Schnauze voll haben. Dazu das Gedöns mit Johnny Manziel. Wollen sie da wirklich weiter an so einem Problemtypen festhalten? Zumal er erst am 3. Oktober wieder spielberechtigt sein wird?
Und kann Gordon die Finger von den verbotenen Substanzen lassen?
Wir werden es erleben.

Die NFL gab den Teams bekannt, daß eine Verletzung des Gehirnerschütterungsprotokolls harte Strafen nach sich ziehen kann.
Die Liga, sowie auch die Spielergewerkschaft, werden unabhängige Beobachter in die Stadien entsenden, die Verletzungen des Protokolls protokollieren und gegebenenfalls selber einschreiten.
Die Strafen für die Teams sind weitreichend und beginnen bei $50.000. Die NFL wird in einem extremen Fall einem Team sogar eine Wahlmöglichkeit in der Draft streichen.

Nach 10 Saisons in der NFL beendet Greg Jennings seine Karriere.
Der Wide Receiver der bei den Dolphins, Vikings und Packers spielte, gab seine Entscheidung in einem Video auf Youtube bekannt.
Mit Green Bay gewann er 2011 den Super Bowl und fing in dem Spiel zwei Touchdownpässe von Aaron Rodgers.

Phil Loadholt tritt in den Ruhestand.
Der Offensive Tackle spielte in den letzten sechs Saisons für die Vikings.
Vor Kurzem senkten die Vikings sein Gehalt für 2016 von $6 Millionen auf $2 Millionen. Das war der Tatsache geschuldet, daß Loadholt wegen Verletzungen an Schulter und Achillessehne die letzten 21 Spiele verpaßte.

Anthony Davis möchte nach seinem Sabbatjahr wieder spielen.
2014 nahm sich der Right Tackle der 49ers eine Auszeit.
Am Montag twitterte er, daß er die nötigen Papiere an die NFL geschickt hat.

Redskins Defensive End Junior Galette hat sich die rechte Achillessehne gerissen.
Er zog sich die Verletzung beim Krafttraining zu.
Für ihn ist die Saison beendet.

Nach dieser Verletztenmeldung kommen wir zur PUP Liste
Die Patriots nahmen Quarterback Jimmy Garoppolo zwei Ziele weg, indem sie Julian Edelman und Danny Amendola auf die Liste der kurzfristig nicht einsatzbereiten Spieler setzten.

Die Texans setzten JJ Watt auf die PUP Liste. Er wurde letzte Woche am Rücken operiert.

Montag, 25. Juli 2016

Kurzberichte
smith-geno3Jets Head Coach Todd Bowles ist überhaupt nicht beunruhigt darüber, ohne einen guten Quarterback in die Saison gehen zu müssen.
Für ihn kommt es nicht auf den Quarterback an, wie weit das Team kommt. Bowles glaubt, daß die Jets mit Geno Smith (Bild) einen guten Mann auf dieser Position haben, der die Offense anführen kann.
Verlust des Realitätssinnes oder das Pfeifen im Walde, das ist hier die Frage?
Immerhin merkte der Head Coach noch an, daß sich Smith in der Vorbereitungszeit beweisen muß, wie jeder andere Spieler auch.
Recht hat Bowles, wenn er sagt, daß der Erfolg eines Teams nicht nur vom Quarterback abhängt, sondern von der Mannschaft, die man um die Position herum zusammenstellt.
Smith geht in das vierte Jahr bei den Jets. In dieser Zeit spielte er in drei Saisons, denn 2015 brach ihm ein Mitspieler den Kiefer und Smith wurde von Ryan Fitzpatrick ersetzt. In diesen drei Saisons hat er seine Unfähigkeit recht eindeutig bewiesen. 27 Touchdowns stehen 35 Interceptions gegenüber. Smith fehlt es neben Genauigkeit auch an Führungsstärke.
Deshalb hätten die Jets gerne Fitzpatrick wieder, der aber überhöhte Gehaltsvorstellungen hat.
Also müssen die Jets wohl auf Smith setzten und ihm das Vertrauen aussprechen um sein Selbstvertrauen zu stärken. Und sie hoffen weiter darauf, daß Fitzpatrick doch lieber ein paar Millionen 2016 verdienen möchte, als überhaupt nichts, denn daß die Teams bei ihm Schlange stehen, um ihn zu verpflichten, davon ist nichts bekannt.

Ein Tourbus der Dallas Cowboys war in einen Unfall mit vier Toten verwickelt.
In dem Bus, in dem keine Spieler saßen, sondern Mitarbeiter des Teams, gab es keine Todesopfer zu beklagen. Doch vier Insassen eines Vans, mit dem der Bus zusammenstieß, verloren ihr Leben.
Während der tödliche Unfall den Cowboys auf deren eigener Homepage keine Meldung wert war, berichteten ESPN und USAtoday davon.
Der Bus war auf einer Tour durch mehrere Städte und Gemeinden in den USA. Er war auf dem Weg von Phönix nach Las Vegas, als der Unfall passierte. Wer Schuld hatte, wurde noch nicht berichtet.
Im Bus befanden sich eine unbekannte Anzahl von Insassen, darunter auch das Team-Maskottchen. Niemand wurde ernsthaft verletzt.
Das Treffen der Teammitgliedern mit etwa 75 Fans, die in der Glücksspielstadt auf sie warteten, wurde abgesagt.

Heute wird Darnell Dockett seine Karriere beenden.
Der Defensive Tackle spielte von 2004 bis 14 für die Cardinals. In der Saison 2014 konnte er wegen eines gerissenen Kreuzbands allerdings nicht antreten.
2015 feuerten die Cardinals Dockett und er ging zu den 49ers, die er haßte. Kurz vor Saisonbeginn wurde er allerdings auch dort gefeuert.
Am heutigen Montag wird er einen Eintagesvertrag bei den Cardinals unterschreiben, um als Mitglied dieses Teams in den Ruhestand zu treten.

Die Seahawks sind zufrieden mit den Teams, die General Manager John Schneider Jahr für Jahr zusammenstellt.
Deshalb gab Teambesitzer Paul Allen ihm eine Vertragsverlängerung. Schneider ging in das letzte Jahr seines laufenden Vertrags.
In den sechs Jahren, die Schneider für das Team verantwortlich ist, kam Seattle fünfmal in die Playoffs. Zweimal schafften sie es in den Super Bowl, einmal gewannen sie ihn.
Der neue Vertrag, über dessen Finanzen noch nichts bekannt ist, läuft bis nach der Saison 2021.

In dieser Woche beginnen die Trainingslager.
Viele Teams müssen dabei auf Spieler verzichten, und setzen sie auf die PUP Liste, die „Players unable to perform“ Liste.
Die Lions setzten Wide Receiver Corey Fuller, Tight End Brandon Pettigrew und Offensive Tackle Corey Robinson auf diese Liste.
Die Ravens setzten gar gleich sechs Spieler auf diese Liste: Die Outside Linebacker Terrell Suggs und Elvis Dumervil, die Wide Receivers Steve Smith Sr. und Breshad Perriman, Running Back Trent Richardson und Cornerback Jumal Rolle.
Quarterback Joe Flacco steht nicht auf dieser Liste. Er wird also nach seinem Kreuzbandriss am Trainingslager teilnehmen können.

„Die können mir doch nicht den Kickoff wegnehmen,“ empört sich Ameer Abdullah.
Der führende Kickreturner der Liga möchte den Sturz in die Bedeutungslosigkeit vermeiden. Das droht dem Spieler der Lions nämlich bei den neuen Regeln, die die NFL eingeführt hat. Dabei geht es natürlich darum, das Verletzungsrisiko bei diesem Spielzug weiter zu vermindern. Doch Abdullah möchte die Zahlen sehen die beweisen, daß Kickoffs zu gefährlich sind. Er glaubt, daß es viel gefährlichere Spielzüge gibt.
In seinem ersten Jahr in der Liga erzielte Abdullah 2015 mit 37 Kickreturns 1.077 Yards. Diese Zahlen wird er kaum erreichen können unter den neuen Regeln.
Vor fünf Jahren wurde der Ball beim Kickoff von der 30 an die 35 Yardslinie gelegt. Dadurch sollten mehr Touchbacks erzielt werden.
Mission erfolgreich. Wurden 2010 noch 80,1% der Kickoffs zurückgetragen, waren es 2015 nur noch 41,1%.
2016 wird der Ball nach einem Touchback nicht mehr an die 20 gelegt, sondern an die 25. Diese geschenkten fünf Yards sollen Returner davon abhalten den Ball eventuell doch aus der Endzone herauszutragen.
Die Kicker werden natürlich verstärkt üben, den Ball nicht bis in die Endzone zu kicken. Ihnen stoßen die zusätzlichen fünf Yards für das gegnerische Team selbstverständlich übel auf. Mal sehen, wer diese Schlacht im Spiel für sich entscheiden kann?

Samstag, 23. Juli 2016

Kurzberichte
Haben die Cowboys schon wieder einen Frauenschläger angeheuert?
Rookie Running Back Ezekiel Elliott wurde von seiner Ex-Freundin angezeigt, weil er sie angegriffen haben soll. Er wurde nicht verhaftet.
Tiffany Thompson gab ab, daß er sie angriff, während sie zusammen in einem geparkten Auto saßen.
Die Polizei fand dagegen vier Zeugen, die unabhängig voneinander aussagten, daß sie keinen Angriff Elliots mitbekommen hätten.
Tiffany Thompson hatte eine rote Schwellung am rechten Handgelenk, verweigerte aber eine ärztliche Behandlung.
Die Cowboys gaben auf Anfrage bekannt, daß sie noch keine Kenntnis von dem Vorfall hätten.

Die Steelers werden wohl wieder vier Spiele ohne ihren Star- Running Back LeVeon Bell auskommen müssen.
Er hat gegen die Drogenrichtlinien der NFL verstoßen, indem er einen Drogentest verpaßte.
Bell hat gegen die Sperre Berufung eingelegt, die bald verhandelt wird.

Arthur Jones hatte eine lange Pause.
Eine Knöchelverletzung hinderte den Defensive Lineman der Colts 2015 an seinem Einsatz.
Jetzt wurde seine Zwangspause um vier Spiele verlängert, denn er wurde der Einnahme leistungssteigernder Mittel überführt.

green-dennisDas Stadion ist eröffnet.
Am gestrigen Freitag wurde das Band zum neuen Stadion der Vikings durchschnitten.
In der Nacht zuvor gab es bereits einen Vorfall von Vandalismus. Ein Schwachmat hatte Scheiben der Verkleidung eingeschmissen.
Das erste Heimspiel in der regulären Saison ist ein Sunday Night Football Spiel am 18. September gegen Green Bay.

Am Donnerstag verstarb Dennis Green (Bild) im Alter von 67 Jahren.
Der ehemalige Head Coach der Vikings und Cardinals erlag einem Herzinfarkt.
13 Jahre lang war Head Coach in der NFL, davon 10 in Minnesota. Insgesamt brachte er es auf eine Bilanz vom 113-94 Siegen.
1998 führte er die Vikings zu 15-1 Siegen und sie setzten einen Rekord von 556 Punkten in einer Saison.
In Arizona hatte er seinen Touch verloren. In den drei Saisons dort brachte er es nur auf 16-32 Siege.

Freitag, 22. Juli 2016

Kurzberichte
rice-ray4Ex-Baltimore Ravens Running Back Ray Rice (Bild) möchte unbedingt wieder spielen. Das Geld, das der Frauenschläger damit verdienen würde, würde er komplett der Organisation zur Verhinderung von häuslicher Gewalt spenden. Er kann von den $25 Millionen, die ihm sein Vertrag mit Baltimore brachte, gut leben.
Das versprach Rice in einem Interview.
Seit 2014 hat er kein Spiel mehr absolviert. Nachdem ein Video aufgetaucht war, auf dem zu sahen war, wie brutal er seine damalige Verlobte in einem Aufzug KO schlug, galt er in der NFL als Persona non grata.
Seine Verlobte hat ihm verziehen und ist heute seine Ehefrau.
Doch die NFL hat Rice wegen dieses einen Schlags bisher noch nicht verziehen.
Rice durchlief alle Gewaltverhinderungsprogramme, die ihm vom Gericht und der Liga auferlegt wurden, doch ohne den Verantwortlichen zu imponieren.
Zwar darf er sofort wieder spielen wenn er ein Team findet, denn seine Suspendierung wurde schon vor einiger Zeit aufgehoben, doch findet sich kein Team für den geläuterten Verbrecher.

Irgendwie anders lief es bei Greg Hardy. Er verprügelte Nicole Holder so brutal, daß sie um ihr Leben bangte. Dazu bedrohte er ihr Leben auch noch und kam nur deshalb frei, weil er dem Opfer eine hohe Summe Schweigegeld zahlte.
Die Zahlung verhinderte, daß Holder im Berufungsprozess aussagte, und deshalb platzte der Prozess. Damit gilt der Defensive End als nicht vorbestraft, obwohl jeder weiß, was er getan hat, und obwohl er in der Hauptverhandlung für schuldig befunden wurde.
Deshalb kann er auch sofort wieder spielen, wenn ihn z.B. die Jaguars verpflichten. Für die absolviert er ein zweitägiges Probetraining.
Bleibt nur zu hoffen, daß dieser kriminelle Abschaum den Jags nicht zusagt. Denn nicht nur, daß er ein brutaler Frauenschläger ist, ist er auch ein Störfaktor im Team. Davon können die Cowboys ein Lied singen, die so dumm waren, ihn in der letzten Saison zu verpflichten.

Ravens Offensive Tackle Eugene Monroe kann sich nun ganz seinem Kampf zur Legalisierung von Marihuana in der NFL widmen.
Am Donnerstag gab er bekannt, daß er in den Ruhestand treten wird.
Monroe ist davon überzeugt, daß sein Einsatz zur Legalisierung der Droge dazu führte, daß die Ravens ihm keinen neuen Vertrag gaben.
Head Coach John Harbaugh streitet das ab.

Vielleicht müssen die Texans ohne JJ Watt in die Saison starten.
Der Defensive End spielte letztes Jahr trotz eines Bandscheibenvorfalls. Er hatte gehofft, daß die Ruhe zwischen den Saisons eine Besserung bringen würde. Doch jetzt, nur eine Woche vor Beginn des Trainingscamps, mußte er am Rücken operiert werden.
Die Texans setzten ihn für das Trainingslager auf die PUP Liste und hoffen, daß er zum Saisonbeginn einsatzbereit sein wird.

Josh Norman nimmt nicht am Kampf der Worte teil.
Der Cornerback der Redskins hat natürlich mitbekommen, was Giants Wide Receiver Odell Beckham jr. über ihn gesagt hat. Doch auf eine schlagfertige Antwort wartete ein Reporter vergeblich, als er Norman dazu befragte.
„Ich weiß gar nicht wie ich darauf reagieren soll, außer mit Lachen,“ meinte Norman nur.

Die Steelers feuerten Matt Spaeth.
Der Tight End hatte den Fitnesstest nicht bestanden.
Er verletzte sich nach der Saison 2015 an einem Knie, und die Steelers gehen nicht davon aus, daß er recht bald wieder einsatzbereit werden könnte.

Silvester Williams weiß, welcher Quarterback bei den Broncos die Nr. 1 ist.
Der Defensive Tackle setzt auf Mark Sanchez. Zwar hätte jeder der drei Kandidaten von Head Coach Kubiak die gleiche Zeit mit dem ersten Angriff bekommen, aber Williams hat in der Körpersprache seines Cheftrainers erkannt, daß er auf Sanchez setzt.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Kurzberichte
beckham-odell-amokDie Footballfans warten auf die zwei Spiele der Redskins gegen die Giants in dieser Saison.
Da treffen sich zwei Spieler wieder, die sich ganz besonders lieb haben, Odell Beckham jr. und Josh Norman. Als Norman letztes Jahr noch für die Panthers spielte, lieferte sich der Cornerback einige handfeste Duelle mit dem Wide Receiver der Giants. So viele und so harte, daß es selbst einem Fan des alten, harten Footballs fast zuviel wurde.
Und Beckham schüttet schon mal ein wenig Öl ins Feuer, um die Duelle im Vorfeld schon mal anzustacheln. Er bezeichnet Patrick Peterson von den Cardinals als besten Cornerback der Liga, obwohl er noch nie gegen ihn gespielt hat.
Das wird Norman ganz bestimmt sehr persönlich nehmen, denn für ihn gibt es nur einen besten Cornerback, nämlich Norman.
Beckham legte noch nach. Für ihn steht fest, daß Norman nur deshalb von den Panthers zu den Redskins wechselte, um zweimal gegen ihn, Beckham, spielen zu können und somit relevant bleiben zu können.
Klingt, als würden die beiden trotz der Beckham/Norman Regel, die nach dem letzten Aufeinandertreffen aufgestellt wurde, sich wieder ganz nett über den Platz prügeln.

NFL Commish Roger Goodell feuerte den Chefarzt der Liga, Dr. Elliot Pellman.
Pellman geriet immer mehr in Mißkredit, weil er als Rheumatologe dem Gehirnerschütterungskomitee vorstand. Für viele eine Fehlbesetzung. In dieser Funktion diskreditierte er alles und jeden, der Spätfolgen dieser Verletzung mit der aktiven Zeit als NFL Spieler in Zusammenhang brachte. Selbst die größten Experten ließ er abblitzen. Dabei agierte er in der Art eines Propagandaministers, die vielen sauer aufstieß.
Goodell feuerte ihn nun nach 30 Jahren, die Pellman für die Liga und die Jets tätig war. Die Rolle von Pellman im Film „Concussion“ spielte übrigens überzeugend Paul Reiser, der hier besonders aus der Comedyserie Mad about You und dem Film Aliens - Die Rückkehr bekannt ist.
Die NFL sucht jetzt einen „qualifizierten“ Arzt, der Pellman nachfolgen soll.
Vielleicht sogar einen, der etwas von Gehirnerschütterung und den Spätfolgen versteht.

Die Polizei von Scottsdale, Arizona, verlangt von der Staatsanwaltschaft, daß Chris Clemons angeklagt wird.
Der Safety der Cardinals soll eine Frau am 8. Mai vor einem Nachtclub KO geschlagen haben. Das 25 Jahre alte Opfer mußte im Krankenhaus behandelt werden.
Obwohl Zeugenaussagen recht widersprüchlich sind, kam die Polizeibehörde zu der Überzeugung, daß die Beweise für eine Anklage reichen.

Seinen gewünschten Multimillionendollarvertrag hat Muhammad Wilkerson ja bekommen, jetzt muß der Defensive Lineman der Jets nur noch einsatzbereit werden.
In der Niederlage in Woche 17 gegen die Bills brach er sich das rechte Bein und ist immer noch in der Reha. Doch Wilkerson ist optimistisch, daß er im ersten Spiel gegen die Bengals antreten kann.
Ob er voll am Trainingscamp teilnehmen kann, das steht noch nicht fest. Vor hat Wilkerson es aber. Er wehrt sich dagegen, von den Jets für die Zeit des Trainingscamps auf die PUP Liste gesetzt zu werden.

Quotenregelung oder Qualifikation?
Tony Dungy ist erbost darüber, daß die NFL Teams massiv gegen die Rooney Regel verstoßen.
Diese Regel wurde 2003 eingeführt. Sie sollte das Ungleichgewicht von weißen zu schwarzen Head Coaches verändern. Bevor die Teams ihren Wunschkandidaten verpflichten können, der weiße Hautfarbe hat, müssen sie einen Anwärter, der einer Minderheit angehört, interviewen. Erst danach dürfen sie einen weißen Head Coach verpflichten.
Die Hoffnung war, daß durch diese eigenartige Regel mehr Angehörige von Minderheiten verpflichtet würden.
Doch die Teams verpflichteten weiterhin den Head Coach, den sie haben wollten, nur eben halt nachdem sie so getan haben, als würden sie sich dafür interessieren einen Farbigen Head Coach zu verpflichten.
Und das schmeckt Dungy überhaupt nicht. Er ist der erste schwarze Head Coach, der den Super Bowl gewinnen konnte. Er glaubt, daß eine Quotenregelung für die Teams besser wäre, als die Verpflichtung eines für sie besseren Coaches.
Für ihn fängt das Dilemma schon in den tieferen Rängen an. Weil die Teams auch zu wenige Koordinatoren verpflichten würden, die Minderheiten angehören, wäre es klar, daß es nicht genug Farbige Anwärter für die Position des Head Coaches gäbe, weil viele Cheftrainer vorher als Offensive Coordinator oder Defensive Coordinator gearbeitet hätten.
Deshalb will Dungy, daß bereits bei den Assistenztrainern mehr auf die Hautfarbe geachtet wird, als auf die Qualifikation.
Ob die Teams das mitmachen werden?

Mittwoch, 20. Juli 2016

Kurzberichte
mexico2016Sie sind am 21. November 2016 zufällig in Mexico?
Sie würden dann gerne dort ein NFL Spiel sehen?
Kein Problem. Die Tickets für das Monday Night Football Spiel der gastgebenden Raiders gegen die Texans gehen ab 28.7. in den Vorverkauf.
Die Preise beginnen bei mehr als moderaten 24 Euro und gehen bis knapp 300 Euro.
Alle Tickets werden über Ticketmaster angeboten.
Mehr dazu auf NFL.com/Mexico.

Kontere eine Klage möglichst mit einer Gegenklage. Diesen klugen Spruch beherzigt Dez Bryant.
Der Wide Receiver der Cowboys hatte ein Haus des texanischen Senators Royce West gemietet und in der Folge völlig verdreckt und teilweise verwüstet. Kein Mietnomade hätte das besser hingekriegt, wie Bilder aus dem Haus beweisen.
Dafür möchte West, ein ehemaliger Gönner und Unterstützer Bryants, $200.000 haben.
Bryant, der ohne die Hilfe Wests davor stand, in die Kriminalität abzustürzen, will jetzt seinerseits $200.000 von West.
In der Klageschrift, die Bryants Anwälte aufsetzten, ist die Rede davon, daß West sich an Bryant bereichert hat. Gelder aus Verträgen, die eigentlich dem Wide Receiver zugestanden hätten, wären in Wests Tasche gewandert.
Weiter stand in der Klageschrift, daß die Klage von West abgewiesen werden sollte, da Bryant das Haus in ordnungsgemäßem Zustand zurückgegeben hätte.
Wobei Bryants Definition von ordnungsgemäß nach Ansicht der Bilder sehr Absurd ausfällt.
Das scheint noch ein lustiges Duell vor Gericht zu werden.

Die Cardinals verpflichteten Mike Jenkins.
Der Cornerback ist seit neun Jahren in der NFL und spielte 2015 eine unterirdische Saison bei den Buccaneers.

In den ersten drei Spielen der letzten Saison erwies sich Running Back Lance Dunbar als zuverlässiger Receiver. Der 26-jährige fing 21 Pässe für 215 Yards.
Dann riss er sich das vordere und hintere Kreuzband und die Patellasehne in einem Knie.
Gerade nach einer Patellaverletzung ist es extrem schwer, wieder zurückzukommen, besonders für Spieler die viele abrupte Richtungswechsel absolvieren müssen.
Doch die Cowboys sind optimistisch und rechnen damit, daß Dunbar nicht die ganze Saison verpassen wird.
Zum Beginn des Trainingslagers steht er noch auf der PUP Liste (Liste der Spieler, die momentan nicht eingesetzt werden können).
Doch im Verlauf der Saison soll der Running Back mit der Fähigkeit Bälle zu fangen, wieder einsatzbereit werden.
Deshalb hat er vor Kurzem einen neuen Vertrag von den Cowboys bekommen.

Immer wieder mal wird ja veröffentlicht, wessen Trikots sich am Besten verkaufen.
Und zur Zeit liegt Cowboys Rookie Running Back Ezekiel Elliott mit seiner Nr. 21 an der Spitze.

Und hier das Neueste von den Jets und Quarterback Ryan Fitzpatrick.
Es gibt nichts Neues.
Diese Nachricht war in der Presseerklärung von Dienstag etwa eine DinA4 Seite lang.

Das inoffizielle Maskottchen der Washington Redskins ist tot.
Zema Williams, bekannt als Chief Zee, starb im Alter von 75 Jahren. Der Superfan, wie er auch genannt wird, hat nur eine Handvoll von Heimspielen verpaßt. Diese wegen Beerdigungen an denen er teilnahm, wie Williams in einem Interview 2013 sagte.
Der Farbige Chief Zee trug immer einen Häuptlingsschmuck und tat das nicht, um die Ureinwohner zu beleidigen, sondern um sie zu ehren.
So wie auch die Redskins ihren Namen tragen, um die Ureinwohner zu ehren.
Anfang dieses Jahres sammelten die Redskins-Fans Geld, damit Williams nicht aus seiner Wohnung geschmissen wurde, die er sich nicht mehr leisten konnte.
Nun hat Chief Zee einen Platz in den ewigen Jagdgründen.

Dienstag, 19. Juli 2016

Kurzberichte
foster-arianDas grenzt an ein Wunder. Der oft verletzte und von einer Achillessehnenverletzung zurückkommende Arian Foster (Bild) hat tatsächlich ein neues Team gefunden.
In seinen guten Jahren in Houston gehörte er zu den besten Running Backs der Liga. Viermal wurde er in den Pro Bowl berufen. Doch heute, mittlerweile knapp 30 Jahre alt, sinkt sein Stern.
Deshalb wollte er in dieser Woche zu den Dolphins und den Lions reisen, um Probetrainings abzuliefern.
Detroit kann er aus seinem Reiseplan streichen, denn er hat bereits in Miami sein neues Team gefunden.
Er bekam einen Einjahresvertrag über $1,5 Millionen. Mit Boni könnten daraus $2 Millionen werden.
Der führende Läufer der Dolphins 2015, Lamar Miller, wechselte nach Houston. Foster ging jetzt den umgekehrten Weg und soll Ersatzmann von Jay Ajayi werden. Der erzielte letztes Jahr in seiner Rookiesaison mit 49 Läufen 187 Yards und das reicht aus, um ihn 2016 zum Starter zu machen.

Nate Ebner fährt nach Rio.
Der Safety der Patriots hat die Aufnahme in das Rugbyteam der USA geschafft.
Die USA sind der Titelverteidiger, denn als Rugby zuletzt olympisch war, haben sie die Goldmedaille gewonnen, 1924.

Es ist ja bekannt, daß die Amis ein Faible für Chips haben. Deshalb pflanzen sie jetzt auch welche in Footbälle.
In den Vorbereitungsspielen sollen diese elektronischen Chips unter Anderem mehr Klarheit bringen, ob Kicks tatsächlich durch die Torstangen gingen, und ob ein Ball wirklich die Goalline berührt hat.
Insgesamt sollen viele Daten gesammelt werden, darunter auch die genaue Strecke, die ein Ball bei einem Spielzug zurücklegt. Dann heißt es nicht mehr, der Spielzug brachte 24 Yards Raumgewinn, sondern der Spielzug brachte exakte 23,76 Yards an substantiellem Geländegewinn. (Die älteren Leser werden wissen, worauf ich damit anspiele).

Im Juni wurde Eagles Wide Receiver Nelson Agholor wegen versuchter Vergewaltigung angezeigt.
Er soll eine Stripperin aus einem „Gentlemen`s Club“ sexuell belästigt haben.
Am gestrigen Montag gab der leitende Staatsanwalt in Philadelphia bekannt, daß die Sache eingestellt wurde.
Die Polizei konnte keine Beweise für die Anschuldigungen gegen Agholor finden.

Das ist mal eine Statue.
Panthers Besitzer Jerry Richardson steht jetzt überlebensgroß vor dem Stadion, flankiert von zwei sehr aggressiv aussehenden Panthern.
Hier der Link zu dem Bild: http://larrybrownsports.com/football/jerry-richardson-statue-bank-of-america-stadium/313433

Jetzt können die Packers ihren verdienstvollen Quarterback Brett Favre gar nicht genug ehren.
Lange Jahren war der Vorstand sauer auf Favre, weil er das Team nicht den Regeln entsprechend verlassen hat.
Letztes Jahr rangen die Packers sich endlich dazu durch, Favre in ihre Hall of Fame aufzunehmen.
Am 6. August wird Favre in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen, und das ist dann ein Grund, ihn in Green Bay noch mal zu ehren. Diese Zeremonie wird dann am 16. Oktober in der Halbzeit des Spiels gegen Dallas abgehalten.

Nach 13 Jahren in der NFL erklärte Charles Tillman am Montag, daß er in den Ruhestand tritt.
Der Defensive Back begann seine Karriere 2003 in Chicago und beendete sie als Carolina Panther.
Zweimal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Die Cowboys müssen auf viele Verteidiger verzichten. Einige sind verletzt, andere suspendiert.
Deshalb brauchen sie Nachschub. Am Montag verpflichteten sie Linebacker Justin Durant. Der spielte letztes Jahr eine vergessenswerte Saison in Atlanta. Allerdings war er von 2013 bis 14 schon mal bei den Cowboys und spielte dort ordentlich.
Durant bekam einen Einjahresvertrag.

Der Chef der Schiedsrichter, Dean Blandino, gab gestern eine Erklärung ab, wann die Schiedsrichter einen Paß als nicht gefangen geben sollen. Wenn ihnen der Spielzug zu schnell war und wenn die Schiedsrichter unsicher wären, dann sollen sie einen Paß als nicht gefangen werten.
Yeah, jetzt haben wir endlich Klarheit.

Bei den Bills ist was im Busch.
Da sie auf der Position des Running Backs Not leiden, weil Spieler verletzt oder suspendiert sind, wollen sie Reggie Bush testen.
Der 31-jährige überlegt aber noch, ob er sich Buffalo antun soll?
2015 spielte er nur in fünf Spielen für die 49ers, bevor er sich am Knie verletzte und die Saison beenden mußte.

Montag, 18. Juli 2016

Kurzberichte
rodgers-aaron-mvp-2014Aaron Rodgers (Bild) oder Alex Smith?
Vor dieser Wahl standen die 49ers 2005, als sie die erste Wahl in der Draft hatten.
Beide Quarterbacks hatten auf dem College ordentliches geleistet. Doch die Wahl soll nicht nach sportlichen Gesichtspunkten erfolgt sein, sondern nach menschlichen.
Zu der Zeit war Mike Nolan der Head Coach der Niners.
Mike wer?
Ist ja egal. 2015 durfte er nur noch die Linebacker der Chargers trainieren, 2016 hat er bisher noch keine Anstellung.
Dieser Mike Nolan wollte Rodgers nicht, weil der sich nicht benehmen konnte. Er wäre sehr anmaßend, sehr von sich überzeugt und arrogant, meinte Nolan in einem Interview mit dem NFLN.
Rodgers, sagte dazu: "Die Geschichte, die ich gehört habe, und ich weiß nicht, ob sie wahr ist oder nicht, war, daß Mike Nolan sagte, daß als er sah, wie Alex die Autotür für seine Mutter öffnete, er wußte, daß er der Quarterback war, den er wollte."
Rodgers fuhr fort: "Ich war zum Mittagessen mit den 49ers. Meine Mutter war nicht da. Mein Vater war nicht da. Ich konnte niemandem die Autotüre öffnen."
Eine offene Autotüre führte also dazu, daß Rodgers bei den Packers landete und denen dann die Türe zu einem Super Bowl Sieg öffnen konnte und ihm demnächst die Türen in die Hall of Fame offen stehen werden.
Offensichtlich eine eigenartige Geschichte.

„OBJ, OBJ,“ klang es am Samstag durch München.
Giants Star-Receiver Odell Beckham jr. war zu Besuch in Bayerns Hauptstadt und er besuchte nicht nur den Münchner Kickz Store am Stachus um Autogramme zu geben, sondern auch die Fußballer von Bayern München und die Footballer der Munich Cowboys.
Überall warteten einige Footballfans auf ihn, um ihn zu begrüßen.
Und wer sich ein Bild von Beckham in Krachledernen zumuten möchte, hier ist der Link: http://ftw.usatoday.com/2016/07/odell-beckham-jr-germany-chant-fans-love-nfl-giants
Lustige Randbemerkung auf NFL.com: „Während Deutschland bisher noch nie Gastgeber eines NFL Spiels war, wäre eine Vikings - Giants Schlacht in naher Zukunft, mit OBJ und Moritz Böhringer, vielleicht gar keine schlechte Idee.“
Stimmt!

Mit 30 Jahren hat Arian Foster ein für Running Backs in der NFL hohes Alter erreicht. Dennoch möchte er noch nicht arbeitslos werden.
Aus diesem Grund besucht er in dieser Woche die Dolphins und die Lions zu Probetrainings.
Letztes Jahr riß sich Foster in Woche vier eine Achillessehne. Seit 2012 hat er in keiner Saison für die Texans mehr alle 16 Saisonspiele absolviert.
Ob er mit diesem Hintergrund es noch mal schafft, einen Job in der NFL zu bekommen, ist äußerst fraglich.

Gamepass-Abonnenten aufgepaßt.
Dies scheint eine interessante Sendung zu werden. Die neue Folge von „NFL NETWORK ORIGINAL“ wird wie folgt beworben: "Undiscovered Journey" - Three European football players, German Moritz Bohringer, Frenchman Anthony Dablé and England's Harry Innis, pursue the dream of making an NFL roster. Their lives and hopes take center stage as they travel thousands of miles, adjust to life in an unfamiliar country, and put their lives on the line for a game they love.
Die nächste Ausstrahlung ist am heutigen Montag um 13:00 Uhr unserer Zeit.

Marion Campbell verstarb letzten Mittwoch im Alter von 87 Jahren eines natürlichen Todes.
Campbell spielte acht Jahre als Defensive Lineman in der NFL, sechs davon für die Eagles.
Dort war er später von 1983-85 auch Head Coach.
Vorher (1974-76) und nachher(1987-89) war er auch Head Coach der Falcons.
Höhenflüge konnte er als Head Coach nicht erzielen. Er erzielte eine Bilanz von 34-80-1 Siegen.
Er beendete seine Trainerlaufbahn an seinem alten College in Georgia als Defensive Coordinator 1993.

Sonntag, 17. Juli 2016

Kleine Niederlage für Goodell den Allmächtigen.
BallersDer Chef der NFL hatte versucht, aktiven und ehemaligen Spielern der NFL Cameo-Auftritte in der Serie „Ballers“ zu verbieten.
Diese Serie, die für mich völlig unverständlicherweise unter dem Begriff „Comedy“ geführt wird, handelt von einem ehemaligen Spieler, der versucht nach seiner aktiven NFL Zeit als Spieleragent Fuß zu fassen.
Würde die Serie als Drama- oder Sportserie geführt, würde ich das verstehen, weil sie recht ernsthaft an das Thema herangeht. Comedymäßiges gibt es in der Serie eher selten.
Es werden die Themen Drogensucht, Sex, finanzieller Leichtsinn, Vertragsverhandlungen, Garantiegehälter, usw. behandelt.
Aber wie auch immer, Goodells „Bitte“ fand kein Gehör. So trat auch der ehemalige Erfolgstrainer der Dolphins, Don Shula, in einer Folge auf.
Dabei hatte Roger Goodell sogar persönlich mit dem Produzenten der Serie, Mark Wahlberg, gesprochen und ihn gebeten, keine realen Spieler mehr in den Folgen auftreten zu lassen.
In Staffel eins hatten Antonio Brown, Terrell Suggs, DeSean Jackson, Steven Jackson, und viele andere Cameos. In Staffel zwei sollen Terrell Suggs, Jarvis Landry, Ndamukong Suh, Spieler der New England Patriots und andere auftreten.
Wahlberg sieht das positiv. Indem man zeige, wie sich finanzielle Ungeschicklichkeit und angeberisches Gebaren negativ auf die Karriere auswirken können, könnte man ein Bewußtsein in den aktiven Spielern dafür fördern und ihnen so helfen.
Also werden auch in Staffel zwei wieder viele uns bekannte Gesichter auf dem Fernsehbildschirm auftauchen, wenn es heute Abend in den USA weitergeht.
Wann die neuen Folgen bei uns laufen, ist noch nicht bekannt.
Übrigens gilt die Serie „Playmakers“ heute als die Serie, die von der NFL gekillt wurde.
Sie lief 2004 auf ESPN, und Roger Goodell, damals noch Vizepräsident der Liga, intervenierte bei dem Sender, weil die Serie zu echt war. Nach nur einer Staffel wurde sie dann tatsächlich eingestellt.

Samstag, 16. Juli 2016

Ist jetzt endlich die Luft raus aus Deflategate?
brady-fertzig-ballGoodell der Allmächtige hat gewonnen. Tom Brady (Bild) will keine weiteren juristischen Schritte gegen seine unsinnige Suspendierung unternehmen.
Damit steht jetzt fest, daß Jimmy Garoppolo als Quarterback der Patriots in die Saison startet.
Brady sagte seinem Teambesitzer Robert Kraft, daß er ihm für die Unterstützung und den Glauben an ihn dankt. Auch seinen Mitspielern, Trainern und Fans dankte er dafür, daß sie ihm glauben.
Garoppolo kann sich also jetzt voll und ganz darauf vorbereiten, die ersten vier Spiele der Patriots zu bestreiten.
Anders als Matt Cassel 2008, der keine Vorbereitungszeit als Starter absolvierte. Er mußte Tom Brady im ersten Saisonspiel ersetzen, als dieser sich einen Kreuzbandriß gegen die Chiefs zuzog.
Der Trainerstab stellte das Spielsystem etwas um, um Cassels Stärken zu unterstützen und seien Schwächen zu kaschieren. Das Ergebnis ist bekannt. Cassel führte das Team zu 11-5 Siegen und die Playoffs wurden nur hauchdünn verpaßt.
Daß das an den Leistungen des Trainerstabs lag, der voll auf Cassel einging, zeigte sich, als der Quarterback nachher versuchte als Starter bei anderen Teams unterzukommen. Das ging schief und zuletzt versagte er sogar als Ersatz- Quarterback in Dallas.
Garoppolo hat nun die volle Aufmerksamkeit des Trainerstabs, was ihm sehr helfen wird. Und auch eine Auftaktniederlage gegen die starke Defense der Cardinals sollte ihn nicht verunsichern. Mit Miami, Houston und Buffalo kommen dann Gegner, die 2015 zusammen nur 23-25 Siege erzielen konnten. Da ist was machbar.
Robert Kraft akzeptierte die Entscheidung Bradys, nicht mehr gegen Windmühlen kämpfen zu wollen. Er kritisierte erneut den selbstherrlichen Commissioner der NFL, der seine Macht beweisen möchte, indem er bei der schwachsinnigen Suspendierung Bradys keine Millimeter nachgibt.
Ohne auch nur einen Hauch eines Beweises vorlegen zu können, daß der Quarterback wirklich dafür verantwortlich ist, daß seine Balljungen die Bälle absichtlich nicht genügen aufgepumpt haben, hält er an seiner Sperre von vier Spielen für Brady fest.
Gerechtigkeit habe ich mir irgendwann mal anders vorgestellt.
Die NFLPA auch. Die Gewerkschaft akzeptiert Bradys Entscheidung auch, will aber trotzdem ausloten, was für Optionen noch drin sein könnten, um dem Gewerkschaftsmitglied noch helfen zu können.

Franchise Tag
Von Miller hat seinen Langzeitvertrag.
Den $114,5 Millionen für sechs Jahre hatte er ja schon vor Längerem zugestimmt, und die kräftig nach oben angehobene Garantiesumme von $70 Millionen hat ihn vollends überzeugt. Das ist die höchste Garantiesumme die je in der NFL gezahlt wurde, nach den $87 Millionen, die Colts Quarterback Andrew Luck in seinem Kontrakt stehen hat.
So konnte der Outside Linebacker frohen Mutes den Vertrag der Broncos unterschreiben.

Auch in New York gab es ein glückliches Ende.
Die Jets gaben Defensive End Muhammad Wilkerson einen Fünfjahresvertrag über $85 Millionen, und Wilkerson unterschrieb.
Das war ein kleine Überraschung, denn die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien stockten seit Juni.
Die Garantiesumme, die heutzutage ja die wichtigere ist, wurde mit $54 Millionen angegeben.

Auch daß die Ravens und Justin Tucker sich in letzter Minute einig wurden, ist eine kleine Überraschung.
Der Kicker unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $16,8 Millionen von denen $10,8 Millionen garantiert sind.

Keinen Langzeitvertrag konnte Kirk Cousins an Land ziehen.
Der Quarterback der Redskins muß 2016 mit $20 aus dem Franchisevertrag vorlieb nehmen.
Das heißt, daß er in der kommenden Saison beweisen muß, daß er einen teuren Langzeitvertrag wirklich wert ist.

Auch Eric Berry und die Chiefs wurden sich nicht einig.
Der Safety, der nach einer schweren Krebserkrankung 2015 der Comebackspieler des Jahres war, muß 2016 für $10,8 Millionen unter dem Franchisevertrag spielen.

Kurzberichte
Bills Running Back Karlos Williams wurde für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er hat gegen die Drogenregeln der NFL verstoßen.

Die NFL suspendierte Aaron Lynch für vier Spiele.
Der Linebacker der 49ers hat sich auch mit unerlaubten Drogen im Körper erwischen lassen.

Die Raiders gaben David Amerson eine Vertragsverlängerung über vier Jahre.
Der Cornerback erhält dafür $38 Millionen von denen $18 Millionen garantiert sind.

Freitag, 15. Juli 2016

Kurzberichte
miller-von6Heute um 20 Uhr sind wir schlauer.
Wer von den Franchise Spielern hat bis dahin seinen Vertrag unterschrieben, wer nicht?
Von Von Miller (Bild) hört man, daß er den ordentlich nachgebesserten Vertrag der Broncos wohl unterschreiben wird.
Mit den $114,5 Millionen Basisgehalt für sechs Jahre war er ja schon lange einverstanden. Und die neue Garantiesumme von $70 Millionen scheint ihm auch genehm zu sein, so daß mit seiner Unterschrift gerechnet werden kann. Mit den $70 Millionen übertrifft Miller die garantierten $63,3 Millionen von Eagles Defensive Tackle Fletcher Cox gewaltig.
Miller wird dadurch der bestbezahlte Spieler der NFL, der nicht auf der Quarterback Position spielt.
Das Geschacher um die Garantiesummen, das ja auch in der ersten Staffel der TV Serie „Ballers“ so schön thematisiert wurde, wird wohl der Hauptverhandlungspunkt, wenn 2021 der nächste Tarifvertrag zwischen der NFL und der Spielergewerkschaft ausgehandelt wird. Hier müssen klarere Regeln geschaffen werden. Vielleicht in der Art, daß man eine gewisse Prozentsumme zum Basisgehalt als Garantiesumme anrechnet.
Da werden die Experten sich bestimmt was einfallen lassen.

In Baltimore stehen dagegen die Zeichen auf Sturm.
Kicker Justin Tucker wird 2017 auf jeden Fall zu einem anderen Team wechseln, wenn er 2016 unter dem Franchisevertrag spielen muß.
Das gab er vor einigen Tagen bekannt, als die Verhandlungen doch ordentlich ins Stocken gerieten.
Der Optimismus, daß bis heute Abend noch ein Langzeitvertrag zwischen ihm und den Ravens zustande kommt, ist gewichen.
Tuck wird 2016 sehr wahrscheinlich für $4,572 Millionen spielen und dann abwandern, wenn er ein Team findet, das ihn haben will.

2015 brauchten die Jets am letzten Spieltag einen Sieg in Buffalo, um in die Playoffs zu kommen. Doch Bills Head Coach Rex Ryan, der nach der Saison 2014 von den Jets zu den Bills gewechselt war, hatte sein neues Team sehr gut auf sein altes eingestellt und Buffalo gewann 22:17. Damit konnten die Jets ihre Playoffträume beerdigen.
Der neue Head Coach Todd Bowles hatte das Glück, daß der unterdurchschnittliche Quarterback Ryan Fitzpatrick eine überdurchschnittliche Saison spielte und das Team deshalb so weit kam.
Ob sich dieses unerwartete Ereignis wiederholen läßt, werden wir vielleicht nie erfahren.
Fitzpatrick soll von den Jets für drei Jahre $24 Millionen erhalten. Viel zu wenig in seinen Augen. Vor allem die Garantiesumme, die ihm geboten wird, ist ihm zu niedrig.
So scheint es also, daß die Jets wieder auf Geno Smith zurückgreifen müssen, der bisher auch eher seine Unterdurchschnittlichkeit unter Beweis gestellt hat.
Ob die Jets mit ihm einen ähnlich unerwarteten Höhenflug erleben werden?
Ob Fitzpatrick doch kurz vor dem Beginn des Trainingscamps in New York Unterschreibt?
Wenn er unterschreibt, dann nur bei den Jets, denn daß ein anderes Team an ihm und seinen Gehaltsvorstellungen interessiert ist, ist nicht vorstellbar.
Hier bleibt es also auch weiterhin spannend.

Bills Rookie Running Back Jonathan Williams wurde verhaftet. Er wurde unter Drogeneinfluß am Steuer seines Autos erwischt.
Zwei Stunden später wurde er aus der Haft entlassen.
Die Bills gaben nur bekannt, daß sie von dem Vorfall gehört hätten, und sie die NFL davon unterrichtet haben.

Und noch ein Footballspieler, der es in einem Rugbyteam zu den Olympischen Spielen schaffen will.
Patriots Defensive Back Nate Ebner spielte seit seiner Kindheit Rugby. Zum Football kam er erst auf dem College.
Jetzt möchte der 27-jährige in seinem Sport, den er so lange betrieben hat, um Olympisches Gold kämpfen.
Ebner geht in seine fünfte Saison mit den Patriots. Als er im März einen neuen Vertrag bei ihnen unterschrieb, ließ er sich eine Rugby-Klausel in den Kontrakt schreiben.
Ob er es in die Mannschaft schafft, das entscheidet sich am Montag.
Die USA haben die letzten beiden Goldmedaillen im Rugby bei den Olympischen Spielen geholt. Das war allerdings bereits 1920 und 24. Danach gab es kein Rugby mehr bei Olympia.

Drew Brees wirft einen Paß zu Anquan Boldin?
Das könnte durchaus so kommen.
Der Wide Receiver steht ganz oben auf der Liste der Saints, und er ist erschwinglich.
Saints Receivers Coach John Morton hat Kontakt zu Boldin aufgenommen. Er trainierte den Wide Receiver zwei Jahre lang in San Francisco.
Boldin ist der zuverlässigste Passempfänger der noch auf dem Markt ist, und er wäre eine sichere Anspielstation für Brees.
Zusammen wären die beiden wohl die älteste Quarterback/ Wide Receiver Kombination in der NFL. Boldin ist 35, Brees 37 Jahre alt.

Das Stadion der Vikings wird noch mal um mindestens $300.000 teurer. Das kostet eine „Vogelsterblichkeitsstudie“, die das Team erstellen lassen muß.
Eine riesige Glasfront des neuen Stadions liegt genau in der Flugschneise von Vögeln, die dem Flußverlauf des Mississippi folgen.
Jetzt muß erkundet werden, wie viele Vögel gegen diese Glaswand klatschen könnten und wie man das verhindern kann?
Und das wird noch mal ein paar Dollar kosten. Kosten, die sich hätten vermeiden lassen, denn Umweltschützer hatten schon vor langem darauf hingewiesen und den Einbau von koloriertem Glas vorgeschlagen.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Kurzberichte
cowboys-logoWaren das noch Zeiten, als man ein NFL Team für schlappe 100 Millionen Dollar kaufen konnte.
Lang, lang ist`s her.
Die Dallas Cowboys sind gerade das erste Team geworden, daß den Wert von $4 Milliarden überschritten hat. Jedenfalls wenn es nach der ominösen Forbes Liste geht, der viele Anhänger glauben, als wäre es die Heilige Schrift.
Aber die Liste existiert nun mal, und wenn da steht, daß die Dallas Cowboys mit $4 Milliarden das teuerste Sportteam der Welt sind, dann muss man das glauben. Basta!
Nicht schlecht für ein Unternehmen, das vor 20 Jahren zuletzt einen Super Bowl gewinnen konnte.
2014 konnten die Cowboys trotz anhaltender Erfolglosigkeit einen Gewinn von $270 Millionen erzielen.
Der durchschnittliche Wert aller NFL Teams liegt übrigens bei knapp unter $2 Milliarden.
Weltweit liegen die spanischen Fußballmannschaften Real Madrid und FC Barcelona auf Platz zwei und drei der Liste. Erst auf Platz sechs kommt mit den New England Patriots das nächste NFL Team. Sein Wert wird mit $3,2 Milliarden angegeben.

Fiel da gerade der Name New England Patriots?
Schlechte Nachrichten für das Dreimilliardenteam, denn es steht jetzt fast fest, daß die ersten vier Spiele ohne Tom Brady stattfinden.
Dem Quarterback wurde eine erneute Verhandlung vor dem Berufungsgericht verweigert. Damit sind seine Möglichkeiten nahezu ausgeschöpft. Brady kann noch versuchen, vor das oberste Gericht der USA zu gehen, doch die Richter dort für den Fall zu begeistern, ist nahezu aussichtslos.
Die Nachricht löste bei zwei der ersten vier Gegnern gemischte Gefühle aus.
In Woche vier spielen die Patriots gegen die Bills. Defensive Tackle Marcell Dareus sagte, daß ein Sieg zwar ein Sieg wäre, er aber nicht so gut schmecken würde, wenn die Patriots ohne Tom Brady antreten. Dann würde der Sieg sich nicht „richtig“ anfühlen.
„Ich hasse es, wenn er nicht da ist. Aber ich habe ja noch eine zweite Chance gegen ihn zu spielen und zu gewinnen,“ sagte Dareus.
Wobei man wissen muß, daß der Wunsch von Dareus, daß seine Bills die Patriots mit Brady schlagen können, in das Reich der Wunschträume gehört.
Neumal spielte Dareus gegen die Patriots, Achtmal ging er mit ihnen als Verlierer vom Platz. In diesen Spielen gelangen Dareus 1,5 Sacks.
Diese angesprochene zweite Chance hat Calais Campbell von den Cardinals nicht.
Aber braucht er auch nicht, denn der Defensive End freut sich darauf, den unerfahrenen Quarterback Jimmy Garoppolo im ersten Saisonspiel über den Platz jagen zu können. Immerhin wäre Garoppolo ja so etwas wie ein Rookie- Quarterback, sagte Campbell. Womit er nicht ganz unrecht hat. Zwar ist Garoppolo schon in seinem dritten Jahr bei den Patriots, hat aber erst 31 Pässe in regulären Saisonspielen geworfen, von denen 20 ankamen.
Und wir können uns auf Campbells Jagd auf Garoppolo freuen, denn die Pats und die Cards treffen im ersten Sunday Night Football Spiel aufeinander.

Bengals Rookie Cornerback Corey Tindal wurde mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt.
Tindal befand sich mit mehreren anderen Leuten in einem Motelzimmer bei einem Pokerspiel, als einer der Mitspieler plötzlich seine Waffe zog und die anderen ausraubte.
Zweimal schlug er den Rookie Cornerback mit der Waffe auf den Kopf.
Der Räuber entkam mit Geld- und Sachwerten von etwa $4.000.
Tindal und die Mitspieler gaben zu Protokoll, daß man sich schon öfter in dieser Runde zum Pokern getroffen hätte.
Der Räuber konnte bisher nicht gefaßt werden.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Kurzberichte
johnson-chad2Wird aus Ochocinco Coachocinco?
Der ehemalige Star-Receiver der Bengals, Chad Johnson (Bild), wird im Trainingslager der Browns mit den Receivern arbeiten.
Johnson fragte bei Browns Head Coach Jackson nach, ober er den Receivern beim Erlernen der Laufwege helfen soll?
Und Hue Jackson, der Johnson noch aus gemeinsamen Zeiten in Cincinnati kennt, fand die Idee gut. Er lud den Wide Receiver ein, ein paar Tage mit den Receivern zu arbeiten.
Bei der Qualität, die Johnson als Spieler zeigte, kann das auf keinen Fall schaden.

In einer eidesstattlichen Erklärung gab James Harrison bekannt, daß er niemals gegen die PED Politik der NFL verstoßen hat.
Der Starverteidiger der Steelers unterstrich damit seine Unwilligkeit zur Kooperation mit der Liga. Die will ihn aufgrund des Berichts eines mittlerweile eingestellten, dubiosen, arabischen Nachrichtensenders auf leistungssteigernde Drogen testen.
Der Sender hatte behauptet, daß mehrere Spieler aus verschiedenen Profiligen der USA das menschliche Wachstumshormon HGH nutzen. Unter den Namen, die dort fielen, war auch der Harrisons.
Der Brief Harrisons mit seiner eidesstattlichen Erklärung wurde von der Spielergewerkschaft an die NFL weitergeleitet.
Die NFLPA vertritt Harrison in der Angelegenheit. Sie ist der Meinung, daß die Liga zuerst stichfeste Beweise vorlegen müßte, die einen Test der beschuldigten Spieler rechtfertigen. Der Bericht eines arabischen Nachrichtensenders würde als Rechtfertigung für solche Tests nicht ausreichen.
Die Erklärung, die Harrison an Eides statt abgab, müßte der NFL reichen, um von den geplanten Tests abzusehen.

Am Freitag um 20 Uhr unserer Zeit müssen die Franchise Player der Teams ihre Unterschriften unter einen langfristigen Vertrag geleistet haben. Haben sie das nicht, dann können Team und Spieler erst wieder am 2. Januar 2017, dem Tag nach dem letzten regulären Saisonspiel, weiterverhandeln.
Bis dahin müssen die Spieler dann entweder unter einem Franchisevertrag spielen, oder gar nicht.
Ob die Teams, deren Spieler ihre Verträge noch nicht unterschrieben haben noch versuchen sie an ein anderes Team abzugeben, das wird wohl hinter den Kulissen verhandelt.
Auch da sind die 20 Uhr entscheidend. Wechselt ein Spieler vor 20 Uhr zu einem anderen Team, kann er dort einen langfristigen Vertrag unterschreiben. Wechselt er nach 20 Uhr, dann kann er nur einen Einjahresvertrag erhalten.
Solche Verhandlungen brauchen aber Zeit. Das anheuernde Team muß mit dem General Manager des abgebenden Teams über Kompensationen verhandeln und mit dem Repräsentanten des Spielers über den Vertrag.
Das wird jetzt knapp. Es sind ja nur noch drei Tage.

Colts Running Back Robert Turbin wurde letzte Woche in Logan, Utah, wegen Marihuanabesitzes verhaftet.
Er wurde von der Polizei angehalten, weil er mit seinem Wagen an einem Stoppschild nicht anhielt. Als Turbin das Fenster herunterkurbelte rochen die Polizisten den süßen Hauch der Droge.
Eine K9 Einheit, also ein Polizeihund, wurde angefordert. Der fand aber nur eine Marihuanazigarette im Wagen.
Ob die Turbin gehörte, oder seinem Beifahrer, der noch mit im Wagen saß, das steht nicht fest.
Fest steht, daß die NFL immer noch heftig auf Marihuana reagiert, das in vielen Staaten bereits legalisiert wurde. Für Ersttäter kann eine Suspendierung für vier Spiele verhängt werden.
In Utah ist es ein minderschweres Verbrechen und wird mit höchstens einem Jahr Gefängnis bestraft.

2013 wurde ein Fan der Chiefs nach einem Spiel auf dem Stadionparkplatz zu Tode geprügelt.
Die Witwe des Ermordeten Kyle Van Winkle hat in ihrem Namen und im Namen ihres Sohnes, der erst ein paar Wochen alt war, als sein Vater getötet wurde, Klage gegen die Chiefs eingereicht.
Der Parkplatz wäre unzureichend von Sicherheitspersonal überwacht worden, heißt es in der Klageschrift.
Die Anwaltskanzlei, die Mrs. Van Winkle vertritt, sagte, es ginge nicht um Geld in der Klage, sondern darum, das Arrow Head Stadium sicherer zu machen.
Ja, ne, ist klar.
Der Totschläger Joshua Bradley bekannte sich der Tat für schuldig und ist auf Bewährung weiterhin auf freiem Fuß.

Browns Defensive End Desmond Bryant riß sich einen Brustmuskel.
Das passierte ihm beim Gewichtestemmen im Trainingsraum.
Er wurde bereits operiert und wird etwa sechs Monate ausfallen.
Damit kann er die Saison 2016 abhaken.

Dienstag, 12. Juli 2016

Kurzberichte
bradley-gus2„Unsere Fans haben lange genug gelitten,“ meinte Shad Khan, der pakistanische Besitzer der Jaguars.
Er ist der Meinung, daß er jetzt ein gutes Team zusammengesammelt hat, das 2016 und in kommenden Jahren mehr Siege als Niederlagen einfahren wird.
„Die Playoffs jetzt,“ ist seine Devise.
Das wäre für die leidenden Fans wirklich mal eine nette Abwechslung. In den letzten drei Saisons haben die Jags 12 Siege und 36 Niederlagen erlitten. Damit liegen sie auf dem letzten Platz zusammen mit den Teams aus Cleveland, Tampa Bay, Tennessee und Oakland.
Daß das Team sich verstärkt hat, besonders in der Defense, steht außer Frage. Jetzt muß Head Coach Gus Bradley (Bild) beweisen, daß er dieses Team auch zu Erfolgen führen kann. Bradley leitet die Jaguars seit 2013 und Khan hat eine Menge Geduld mit ihm bewiesen weil Bradley kein gutes Team hatte. Doch das hat er jetzt, und jetzt muß er liefern.
Khan hatte also Vertrauen in seinen Head Coach, etwas, das die anderen Loser nicht hatten. Die anderen vier Teams hatten in dieser Zeit zusammen sieben Head Coaches gefeuert und vier General Manager.
Auch am General Manager hielt Khan fest. Dave Caldwell ist auch seit 2013 in Jacksonville, und er sagte schon bei seinem Jobantritt, daß er Zeit braucht, um eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Er setzte dabei auf die Draft und Veteranen, die bei anderen Teams ausgemustert wurden. Jugend und Erfahrung sollten es zusammen richten.
Aus dem Team von 2012 sind nur noch fünf Spieler im Kader. Caldwell hat also ordentlich umgekrempelt.
Dieses Jahr ist also das Jahr, in dem die Jaguars loslegen wollen.
Dann wollen wir mal sehen, was das wird?

Die NFL wird hoffentlich eine angemessene Reaktion zeigen.
Browns Running Back Isaiah Crowell lud ein Bild bei Instagram hoch, das eine schwarzvermummte Gestalt zeigt, die einem Polizisten die Kehle aufschneidet.
Zwar löschte er das Bild schnell wieder, nachdem ein Proteststurm über ihn hinwegfegte, doch das Netzt vergißt nichts. Zu der Zeit, wo ich das hier schreiben, ist es noch unter http://www.wnd.com/2016/07/nfl-star-posts-graphic-image-of-slitting-cops-throat/ zu sehen.
Bei allem Verständnis für das, was in den USA zur Zeit passiert, muss die NFL auf dieses Bild, das zur Gewalt gegen Polizisten auffordert, reagieren.

Die Giants verlängerten den Vertrag mit Brad Wing.
Der australische Punter bleibt bis nach der Saison 2019 bei den Giants. Über die Finanzen wurde noch nichts berichtet.

Bleiben wir bei australischen Spielern. Jarryd Hayne war ein Rugby-Star, bevor er es als Running Back bei den 49ers versuchte. Das war nicht von großem Erfolg gekrönt.
Als er die Chance bekam für das Rugbyteam der Fidschis an den Olympischen Spielen teilzunehmen, verließ er San Francisco und die NFL.
Doch in seiner Zeit bei den 49ers hat er anscheinend das Rugbyspielen verlernt, denn er schaffte es nicht in den Kader der Fidschi-Auswahl. Allerdings war die Umstellung auf das Format, das bei Olympia gespielt wird, wohl zu groß. Statt mit 15 Mann spielt man dort nur mit sieben Mann.
Am Mittwoch reist er zurück in seine Heimatstadt Sydney, Australien, wo er über seine Zukunft nachdenken wird.

Montag, 11. Juli 2016

Kurzberichte
la-rams3Los Angeles ist die Film und TV Hauptstadt der USA. Da war es nur eine Frage der Zeit, wann die Meute sich auf die Rams stürzt?
Und es ging schnell, denn die Rams haben bereits ihre eigene Realityshow.
Ein Sender namens E! hat einen Vertrag über sechs Folgen mit dem Team abgeschlossen. Die Serie Hollywood & Football wird sich auf sechs Spieler (Kenny Britt, Rodger Saffold, Lance Kendricks, Chase Reynolds, Bradley Marquez und Corey Harkey) und ihre Familien konzentrieren, die ihr neues Leben in Los Angeles beginnen.
E! wird sich also auf das Privatleben konzentrieren, während andere Serien den Football in den Mittelpunkt stellen.

Russell Wilson hat geheiratet.
Der Quarterback der Seahawks gab seiner Freundin Ciara letzte Woche das Ja-Wort.

Thomas Rawls ist sicher, daß er zum Beginn des Trainingscamps voll einsatzbereit sein wird.
Der Running Back der Seahawks hatte sich im Dezember im Spiel gegen Baltimore einen Knöchel gebrochen und sich dabei zusätzlich Bänderverletzungen zugezogen.
Bis dahin hatte der Rookie in 13 Spielen 830 Yards und 4 Touchdowns erzielt. Damit hatte er bewiesen, daß er ein guter Ersatz ist, für Marshawn Lynch, der sich mit Ruhestandsgedanken beschäftigte und nach der Saison auch tatsächlich aufhörte.
Rawls hat keinerlei Beschwerden mehr, wie er selber sagt. Doch das letzte Wort werden die Ärzte haben.

Alle 17 Hauptschiedsrichter, die uns in der letzten Saison so viel Spaß bereitet haben mit zum Teil unerklärlichen Entscheidungen, kommen 2016 zurück.
Dienstältester ist Walt Coleman, der in seine 28. Saison geht.
Von den 124 Schiedsrichtern sind fünf als Springer vorgesehen, die während der Saison mit verschiedenen Crews arbeiten.
Zwei ehemalige Spieler gehören zu den Spielleitern, Steve Freeman, der 13 NFL Saisons als Defensive Back spielte, für die Bills und eine Saison für die Vikings, ist Field Judge. Der zweite ist Phil McKinnley, der sieben Jahre in der NFL spielte und zwar für die Falcons, Rams und die Bears, bevor er für zwei Jahre in die USFL wechselte. Er ist Head Linesman.
Schiedsrichter sind zäh und bleiben lange im Geschäft. Dadurch kommt es in der Saison 2016 zu drei Vater-Sohn Kombinationen. Colemans Sohn, Walt IV, ist ein Side Judge. Ed Hochulis Sohn Shawn ist ein Back Judge und Freemans Sohn Brad ist Field Judge.
Eine neue Frau kam nicht dazu, so daß Line Judge Sarah Thomas die einzige weibliche Offizielle bleibt.

Sonntag, 10. Juli 2016

Kurzberichte
bell-leveonIn Woche acht der letzten Saison riß sich LeVeon Bell (Bild) das mittlere und hintere Kreuzband eines Knies.
Der Running Back der Steelers ist voller Optimismus, daß er das OK von den Ärzten bekommt, am Trainingslager des Teams teilnehmen zu dürfen.
Er fühlt sich jetzt bereits so gut, daß er glaubt, ohne Einschränkungen trainieren zu können.
Allerdings gab er zu, eine mentale Sperre zu haben. Die Angst vor einer erneuten Verletzung wäre ständig Präsent.
Für Bell ist die Saison sehr wichtig. Er ist im letzten Jahr seines Rookievertrags. Seinen Leistungen bis zu seiner Verletzung entsprechend, müßte er der bestbezahlte Running Back der Liga werden.
Doch was, wenn er nicht wieder der Alte wird?

Der leichte Teil ist geschafft. Die Bevölkerung von San Diego hat dafür gestimmt, am 8. November über einen Stadionneubau abzustimmen. In weniger als sechs Wochen bekamen die Chargers 110.000 Ja-Stimmen zusammen. Knapp die Hälfte hätte schon genügt.
Der schwere Teil steht damit jetzt an, denn jetzt heißt es, die Steuerzahler davon zu überzeugen, daß für den Bau des neuen Stadions die Steuer erhöht werden muß, damit die nicht gerade am Hungertuch leidende NFL nicht zu viel von ihrem Reichtum abgeben muß. Die Liga und die Chargers werden $650 Millionen beisteuern.
Man wird wohl genug Stimmberechtigte an die Urnen bringen können, denn am 8. November wird auch der neue Präsident, oder die Präsidentin, der USA gewählt.
66,7% der abgegebenen Stimmen müssen den Neubau bejahen, das wird nicht leicht.
Wenn die nötigen Stimmen nicht zustande kommen, dann wird wohl Plan B greifen, der Umzug nach Los Angeles. Stichtag dafür ist der 15. Januar 2017.
San Diego ist keine Stadt mit sportbegeisterten Einwohnern. Noch nie konnte ein Super Bowl, eine World Series oder NBA Meisterschaft gewonnen werden. Und die Stadt verlor bereits zwei NBA Teams an andere Städte, die Rockets und die Clippers an Houston und Los Angeles. Das dämpft die Hoffnungen der Chargers ziemlich.

Langzeitvertrag oder Franchisevertrag, das ist nicht nur bei Von Miller die Frage?
Auch andere Spieler mit dem Franchise-Etikett haben weder den einen noch den anderen Vertrag unterschrieben. Das sind: Muhammad Wilkerson, Dfensive End, New York Jets; Alshon Jeffery, Wide Receiver, Chicago Bears; Kirk Cousins, Quarterback, Washington Redskins; Eric Berry, Safety, Kansas City Chiefs; Trumaine Johnson, Cornerback, Los Angeles Rams; Justin Tucker, kicker, Baltimore Ravens.
Bei allen sind die Verhandlungen ins Stocken geraten. Es wird spannend zu sehen, wer bis zum Stichtag am 15. Juli noch einen Langzeitvertrag bekommt.

Samstag, 9. Juli 2016

Kurzberichte
Johnson-CalvinWären die Lions ein wettbewerbsfähiges Team gewesen, dann wäre Megatron noch nicht in Rente.
Wide Receiver Calvin Johnson (Bild) hat seine Footballschuhe an den Nagel gehängt, weil er mit den Lions keine Zukunftsperspektive mehr sah.
Der 30-jährige hatte keine Lust mehr für ein Team zu spielen, das kaum Chancen auf die Playoffs hat. Dafür wollte er seine Gesundheit nicht noch weiter ruinieren, wie er in einem Interview sagte.
Hätten die Lions öfter gewonnen, dann wäre es ihm schwerer gefallen, zurückzutreten. Doch so wie es in Detroit lief, hätte er sich mental nicht weiter motivieren können.
Detroit und Johnson haben in neun gemeinsamen Jahren eine Bilanz von 54-90 Siegen bei zwei Playoffniederlagen.
Den Gerüchten, daß er seinen Ruhestand unterbrechen würde, wenn ein wettbewerbsfähiges Team ihn verpflichten wollte, erteilte er eine klare Absage.
Er würde in der Zukunft eine Menge Sachen machen, Football wäre da aber nicht darunter.

Die Denver Broncos haben ihr Angebot für Von Miller nach oben korrigiert.
Immer noch nicht genug, meinte der Starverteidiger. Er orientiert sich an Fletcher Cox. Der Defensive End der Eagles bekommt garantierte $55 Millionen in den ersten neun Monaten und $63 Millionen insgesamt.
Und dieses garantierte Gehalt will Miller auch.
Die $114,5 Millionen für den Sechsjahresvertrag sind für ihn OK, aber die garantierten $38,5 Millionen verteilt auf die ersten zwei Jahre mit einer Option auf weitere $19,5 Millionen ab dem dritten Jahr finden nicht Von Millers Gefallen.

Und während die Verhandlungen zwischen den Broncos und Von Miller am Wochenende weitergehen, kommt Denver mit Emmanuel Sanders nicht weiter.
Die Verhandlungen mit dem Wide Receiver wurden unterbrochen.
Er ist im letzten Jahr seines Vertrags, der ihm 2016 $5,6 Millionen einbringt. Das ist ihm zu wenig. Ein neuer Vertrag sollte in seinen Augen signifikant höher ausfallen.

Jim Kelly scheint den Krebs besiegt zu haben.
Die Quarterback- Ikone der Bills wurde nach einer Biopsie am Donnerstag für krebsfrei erklärt.
Kelly führte die Bills in vier Super Bowls in Folge. Die wurden zwar alle verloren, schmälerten aber nicht den Kultstatus, den Kelly sich verdiente.
Seit 2013 kämpfte der heute 56-jährige gegen Kieferkrebs und wurde seitdem immer wieder behandelt.

Da kommen teure Zeiten auf Riddell zu.
Das Ruhmeshallenmitglied Paul Hornung verklagte den Helmhersteller. Er begründete die Klage damit, daß die Helme, die er zwischen 1950 und 60 trug, ihn nicht vor Kopfverletzungen beschützt hätten.
Wie das in den USA so geht, werden sich bestimmt bald hunderte Mitkläger dem 80-jährigen angeschlossen haben.
Hornung verlangt einen hohen, noch nicht spezifizierten, Schadensersatz für die Kopfverletzungen, die er sich als Running Back der Green Bay Packers zugezogen hat. Heute leidet Hornung an Demenz, die er nicht auf sein Alter, sondern auf seine aktive Zeit als NFL Spieler zurückführt, was durchaus einträglicher sein kann.
Riddell stellt seit 1939 Plastikhelme her und bewarb sie damit, daß sie sichrere wären, als die Lederhelme, die die Spieler da noch trugen.
Die Firma wollte zu den Klage nichts sagen, weil man nicht über schwebende Verfahren sprechen wolle.

Ein Familienzwist bringt Brandon Browner in Schwierigkeiten. Der Cornerback der Seahawks wird beschuldigt, den Vater seiner Freundin geschlagen zu haben.
Die Polizei wurde am Mittwoch gegen 20 Uhr zu Browners Haus in Kalifornien gerufen, wo er mit seiner Freundin, der Mutter seiner beiden Kinder, lebt.
Dort soll Browner den Vater seiner Lebensgefährtin nach einem Wortgefecht in der Einfahrt zu Boden geschlagen haben.
Die Seahawks wollten sich noch nicht dazu äußern.

Odell Beckham jr. hat bei der Top 100 Wahl 22 Plätze gegenüber 2015 gutgemacht. Doch sein 10. Platz 2016 gefällt dem Wide Receiver der Giants überhaupt nicht.
Er ist nur der drittplazierte Wide Receiver hinter Antonio Brown (Steelers) und Julio Jones (Falcons). Das wurmt ihn. Er hat sich vorgenommen, Extratrainingseinheiten einzulegen, um noch weitere Plätze nach oben zu kommen. Als Beweis stellte er ein Foto bei Instagram ein, das ihn zeigt, wie er um drei Uhr morgens aufbricht, um zu trainieren.
Auf Platz eins landete Panthers Quarterback Cam Newton.
Auf den weiteren Plätzen landeten:
2 Tom Brady, Quarterback Patriots
3 JJ Watt, Defensive End Texans
4 Antonio Brown, Wide Receiver Steelers
5 Adrian Peterson Running Back Vikings
6 Aaron Rodgers, Quarterback Packers
7 Luke Kuechly, Linebacker Panthers
8 Julio Jones, Wide Receiver Falcons
9 Rob Gronkowski. Tight End Patriots
Hier ein Video mit allen 100 Topspielern 2016: https://youtu.be/0SYFpTrPJ1o 

Die NFL erobert Youtube.
Von jedem Team werden drei ihrer besten Spiele auf der Videoplattform angeboten. Im August geht es los. Alle Videos gibt es in voller Länge.
Ausgewählt wurden die Spiele von Fans auf Facebook. Fünf Spiele jedes Teams standen zur Wahl.
Bei den Raiders sieht das z.B. so aus: Super Bowl XVIII – Raiders vs. Washington Redskins (30%), 2002 AFC Championship Game – Raiders vs. Tennessee Titans (27%), Super Bowl XI – Raiders vs. Minnesota Vikings (21%).

Mittwoch, 6. Juli 2016

Kurzberichte
lasvegasIm August möchten die Gesetzgeber des Staates Nevada einen Finanzierungsplan für ein NFL Stadion in Auftrag geben. Das wäre ein konkreter Schritt in Richtung Las Vegas Raiders.
Bei den Teambesitzern bröckelt die Aversion gegen die Hauptstadt des Glücksspiels. Trotzdem wird es schwer werden 24 der 32 Besitzer zu einem „Ja“ zum Umzug zu bewegen.
Hinter den Kulissen wird dagegen schon fleißig gerechnet und geplant.
Las Vegas ist ein winziger Fernsehmarkt. Gemessen wurden lediglich 737.000 TV Haushalte. Zum Vergleich: Mit 7.384.340 hat New York ziemlich genau die zehnfache Anzahl.
Bei der letzten Zählung belegte Las Vegas Platz 40 der TV Haushalte in den USA. Oakland mit dem Großraum San Francisco, San Jose bringt es auf 2,5 Millionen.
Allerdings sind die TV Märkte in New Orleans, Jacksonville, Buffalo und Green Bay noch kleiner, als der in Las Vegas.
Daran sollte es letztlich also nicht scheitern, obwohl größer natürlich immer besser ist, um noch mehr Geld aus den TV Sendern zu quetschen.
Die Frage, ob es denn genug Einheimische gäbe, die sich für über $100 pro Spiel ins Stadion setzen würden, antwortet Craig Cavileer, der zu den Projektmanagern gehört, daß Vegas pro Jahr über 40 Millionen Touristen hat, die sich bestimmt gerne ein Spiel der Raiders ansehen wenn sie in der Stadt sind.
Auf der anderen Seite würden vielleicht sogar Fans der Auswärtsteams ein Spiel in Vegas nutzen, um die Stadt zu besuchen. Das wäre dann eine Win-Win Situation.
Die Raiders könnten das Team mit dem besten Auswärtsbesucherpotential werden. Ob das gut für das Heimteam ist, darf natürlich bezweifelt werden
Im August wird jetzt erst mal ein Plan vorgelegt, der die Kosten eines Stadions beziffern soll. Dann werden die nächsten Schritte folgen.
Die Verantwortlichen der NFL werden sich natürlich ganz genau ansehen, wie das Eishockeyteam aus der NHL abschneidet, das demnächst in Las Vegas seinen Ligabetrieb aufnimmt.

Am Sonntag um 4:20 Uhr morgens raste Jaguars Running Back Denard Robinson mit seinem Wagen in einen wassergefüllten Begrenzungsbehälter.
Im Wagen befand sich auch eine Mitfahrerin. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Beide waren wohl während der Fahrt eingeschlafen. Robinson mußte nach dem Unfall sogar von der Polizei geweckt werden.
Die Polizei gab bekannt, daß der Running Back nicht unter Drogen- oder Alkoholeinfluß stand.

Die Lions feuerten Stephen Tulloch.
Der Linebacker wurde vor Kurzem an einem Sprunggelenk operiert. Obwohl er den Gesundheitscheck bestand, wurde er entlassen.
Letztes Jahr startete er allen 16 Spielen für Detroit.
Tulloch spielte 10 Jahre in der NFL, fünf davon für die Lions.

Es gibt viele Gründe, die zur Entlassung eines Spielers führen, aber wegen eines Parkplatzes?
Lawrence Okoye, ein ehemaliges Mitglied des britischen Olympiateams, war letztes Jahr im Trainingsteam der Cardinals.
Er parkte seinen Wagen aus Versehen auf einem Platz, der für Fans die Eintrittskarten kaufen wollten, reserviert war.
Head Coach Bruce Arians war nach einer Niederlage gegen sein altes Team, die Steelers, anscheinend so angefressen, daß er Okoye den Fehler nicht verzieh und ihn feuerte.

Die Broncos versuchen es noch mal.
Sie wollen vor dem Stichtag am 15. Juli einen Langzeitvertrag mit Von Miller abschließen. Deshalb haben sie wieder Kontakt zu ihm und seinem Agenten aufgenommen.
In Denver hofft man darauf, daß Minuten vor Ablauf der Frist eine Unterschrift von Von Miller erfolgt.

Dienstag, 5. Juli 2016

Kurzberichte
brown-antonioFangen wir die kurzen Nachrichten mit einem Gag an.
Steelers Wide Receiver Antonio Brown (Bild) hatte einen guten Rat für alle, die den 4. Juli feiern wollten. Auf Twitter schrieb er: „Habt einen sicheren 4. Juli und kommt morgen mit derselben Anzahl an Fingern zur Arbeit, wie am Tag zuvor.“
Das ging natürlich in Richtung Giants Defensive End Jason Pierre-Paul, der sich letztes Jahr einige Finger der rechten Hand wegsprengte, als er mit Feuerwerkskörpern hantierte.
Der hatte ja vor, dieses Jahr gar nicht in den USA zu sein, wenn das Land den Unabhängigkeitstag feiert.
JPP hat auch ein Video für die Consumer Product Safety Commission PSA gedreht, in dem es heißt: „Überlassen Sie professionelle Feuerwerke den professionellen Feuerwerkern.“
In dem Video zeigt er auch, welche grauenvollen Spuren sein unprofessioneller Umgang mit Feuerwerkskörpern an seiner Hand hinterlassen haben.
Und bis jetzt sind keine Meldungen über verletzte NFL Spieler eingegangen.

Nichts mit dem 4. Juli hat eine Verletzungsmeldung aus Kalifornien zu tun.
Bereits am 30.6. wurde Buccaneers Offensive Lineman Dominique Robertson zweimal in die Beine geschossen. Das passierte außerhalb eines Mietshauses in Loma Linda, California, am frühen Donnerstagmorgen.
Nachdem Robertson im Krankenhaus behandelt wurde, informierte er die Polizei. Die Polizisten, die den Tatort untersuchten, konnten keinerlei Hinweise auf eine Schießerei finden.
Hausbewohner sagten aus, daß sie keine Schüsse gehört hätten.
Laut Polizeibericht wurde Robertson am Rücken, Gesäß und Bein verletzt.
Die Buccaneers gaben nur bekannt, daß sie von dem Vorfall gehört haben, und daß Robertson schon wieder Zuhause ist und sich ausruht.

Um in seiner Rede, mit der er Wide Receiver Marvin Harrison preist, nichts zu vergessen, bat Colts Besitzer Jim Irsay Peyton Manning um Hilfe.
Harrison wird im August offiziell in die Hall of Fame aufgenommen und Irsay hält die Laudatio.
Zusammen mit Quarterback Peyton Manning hält Harrison mit 114 gefangenen Touchdowns den NFL Rekord für ein Quarterback/ Wide Receiver Duo.
Da wird Manning eine Menge einfallen, das er Irsay ins Ohr flüstern kann.

Concussion wird dafür sorgen, daß der Nachwuchs an guten Footballspielern ins Stocken gerät.
Der Film mit Will Smith legte schonungslos offen, wie gefährlich der Sport für seine Spieler ist. Bei uns lief er sehr erfolglos unter dem Titel „Erschütternde Wahrheit“ in den Kinos.
Eltern suchen nach ungefährlicheren Sportarten für ihre Kinder und dabei könnten sie von den Gehältern in der Basketballliga NBA zusätzlich angelockt werden.
Ein berührungsloser Sport bei dem Unsummen an Gehältern gezahlt werden ist doch ein Traum für besorgte Eltern, die sich eine Rundumversorgung durch ihre Sprößlinge wünschen, wenn sie ihren Lebensabend erreichen.
Auf Twitter ist die Hölle los. Aktive NFL Spieler sind einfach fassungslos darüber, welche Gehälter in der NBA gezahlt werden.
Spieler, von denen kaum jemand etwas gehört hat, bekommen mehr Geld als ein guter NFL Quarterback.
Die Verwunderung ist verständlich, aber erklärbar. $155.270.000 beträgt die Gehaltsobergrenze in der NFL.
$155.270.000 für 53 aktive Spieler.
In der NBA beträgt die Gehaltsobergrenze $94,1 Millionen. Das ist weit mehr als die Hälfte für allerdings gerade mal 15 Spieler oder so.
Da lassen sich Wahnsinssummen locker zahlen. Und sie müssen auch gezahlt werden, denn genau wie in der NFL darf auch die NBA ein Minimum an der Gehaltsobergrenze nicht unterschreiten. So wurden denn auch in den ersten beiden Tagen der Transferperiode Verträge für über $2 Milliarden abgeschlossen.
Das führte dazu, daß selbst Mitläufer Stargehälter kassieren.
Die NFL müßte eine Gehaltsobergrenze von etwa $600 Millionen pro Team einführen, um ihre Spieler adäquat entlohnen zu können. Das ist dann selbst für die reichste Sportliga der Welt (noch) nicht möglich.

Montag, 4. Juli 2016

Kurzberichte
osweiler-brock2Brock Osweiler (Bild) hat einen privaten Offensive Coordinator, oder besser, eine private Offensive Koordinatorin.
Der ehemalige Ersatz- Quarterback der Broncos möchte in Houston beweisen, daß Denvers General Manager John Elway ihn besser nicht hätte gehen lassen.
Abends würde Osweilers Frau Erin mit ihm die Ansage der Spielzüge einüben. Sie gibt ihm die Kurzformeln herein und er sagt ihr genau, welche Formation und welcher Spielzug das ist. Erst wenn er alles genau wiedergegeben hat, kommt der nächste Spielzug dran.
Bei den bisherigen Trainingseinheiten hat Osweiler nicht immer ganz genau gewußt, welchen Spielzug Head Coach Bill O`Brien angesagt hatte. Das passiert aber jedem Quarterback, der ein neues System lernen muß.
Doch bis zum Beginn des Trainingslager will Osweiler alle Spielzüge ganz genau kennen. Deshalb das abendliche Training mit seiner Frau.
Sie tut also das Ihrige, damit Männe die $72 Millionen auch verdient, die er in Houston bekommt.

Die Browns haben bei ihren Quarterbacks ausgemistet. Sie setzten Connor Shaw auf die Transferliste, die Bears griffen zu.
Damit haben die Browns jetzt nur noch vier Quarterbacks im erweiterten Kader. Zumindest ein weiterer muß wohl noch gehen, denn vier Quarterbacks sind immer noch zu viele.
Shaw kam 2014 ungedraftet nach Cleveland. Er startete im letzten Spiel seiner Rookiesaison, verbrachte aber die gesamte Saison 2015 wegen einer Operation an seinem rechten Daumen auf der Verletztenliste.
In Chicago ist er jetzt der dritte Mann hinter Jay Cutler und Brian Hoyer. Hier trifft er auf Offensive Coordinator Dowell Loggains, der 2014 Quarterback Coach in Cleveland war.

Jim Kelly ist und bleibt das Gesicht der Buffalo Bills. Viermal in Folge führte der Quarterback das Team in den Super Bowl. Vier Niederlagen, aber das schmälerte nicht den Starstatus von Kelly, der sich bis heute zum Kultstatus wandelte.
Im Juni sagte Kelly in einem Radiointerview, daß Head Coach Rex Ryan keine Zukunft in Buffalo hätte, wenn die Bills nicht in die Playoffs kämen.
Nun kennt man Ryan, und viele erwarteten eine deftige Antwort. Doch die blieb aus. Der bisher erfolglose Head Coach der Bills hatte das feine Gespür, es sich in Buffalo besser nicht mit Jim Kelly zu verscherzen.
Nun heißt es, daß die beiden sich ausgesprochen und ihre Fehde, die vornehmlich im Untergrund schwelte, begraben haben.
Doch gewirkt haben die warnenden Worte Kellys wohl, denn Rex Ryan läuft nicht mehr herum und erzählt jedem, der es nicht hören will, daß er die Bills in den Super Bowl führen wird.
Es war nicht zuletzt die Diskrepanz seiner ständigen Super Bowl Sieg Ankündigungen zu dem tatsächlichen Abschneiden, die zu seinem unrühmlichen Abschied bei den Jets führte.
Auch in Buffalo schwang er letztes Jahr diese Reden. Das Ergebnis ist bekannt.
Auch wenn Ryan und Kelly Frieden geschlossen haben, was der Kult- Quarterback in dem Radiointerview sagte, das gilt.

Dallas Quarterback Tony Romo und Wide Receiver Dez Bryant wollen die Zeit bis zum Trainingscamp nutzen, um gemeinsam etwas zu trainieren.
Beide waren in der letzten Saison verletzt und es ist lange her, daß sie zuletzt pass and catch gespielt haben.
Da ist es nötig, sich wieder aneinander zu gewöhnen. In den freiwilligen Trainingseinheiten und dem Minicamp haben die beiden nicht miteinander gearbeitet, weil Bryants rechter Fuß, den er sich in der letzten Saison brach, noch geschont wurde. Und Romo, dem eine Metallplatte in die linke Schulter, die er sich letztes Jahr zweimal brach, eingesetzt wurde, trainierte auch nicht voll mit dem Team.
Und so machen die beiden freiwillige Überstunden und Tony Romo verzichtet erneut auf sein ach so geliebtes Golfspiel.

Wide Receiver Marquise Goodwin kann sich voll auf seinen Job bei den Buffalo Bills konzentrieren.
Er hatte vor, als Weitspringer an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Doch bei der Qualifikation landete er mit 8,25 Metern nur auf Platz sieben. Weit abgeschlagen also, denn nur die drei besten Springer dürfen mit dem US Team nach Rio.

Broncos Safety Shiloh Keo bekannte sich schuldig. Er war im Februar verhaftet worden, weil er betrunken mit seinem Auto unterwegs war.
Er bekam ein Jahr Gefängnis auf Bewährung, muß seinen Führerschein für 180 Tage abgeben, $952,50 Strafe zahlen und Reden an acht High Schools halten.
Die NFL wird Keo nun wohl auch noch mit einer Suspendierung bestrafen.

4. Juli, Tag des Feuerwerks in den USA.
Auch das NFL Network brennt heute ein Feuerwerk ab und zeigt fünf komplette Spiele, in denen es ein Feuerwerk an Punkten gab.
1. Woche 8, 2015: Saints 52, Giants 49
2. 2009 NFC Wild Card: Cardinals 51, Packers 45 (OT)
3. Woche 5, 2013: Broncos 51, Cowboys 48
4. Woche 3, 1986: Jets 51, Dolphins 45 (OT)
5. 1981 AFC Divisional: Chargers 41, Dolphins 38
Ein Fest für Gamepassbesitzer, die Zeit und Laune haben. Um 15 Uhr unserer Zeit geht es los.

Samstag, 2. Juli 2016

Kurzberichte
Talib-Aqip-denver„Ein unbekannter Täter schoß auf Aqib Talib (Bild),“ steht im Untersuchungsbericht der Polizei von Dallas.
Damit ist zwar noch nicht geklärt, wer den Cornerback der Broncos am 5. Juni in die Rückseite seines rechten Oberschenkels und Wade schoß, doch scheint die Polizei davon auszugehen, daß Talib sich trotz des Verlaufs der Kugel nicht selber angeschossen hat. Die Kugel trat am Oberschenkel ein und an der Wade wieder heraus.
Im Report steht auch nicht, daß Talib eine Waffe bei sich gehabt hätte. Ein Tütchen mit einem Gramm Marihuana wurde am Tatort gefunden, doch konnte nicht festgestellt werden, wem es gehörte.
Ein Zeuge sagte aus, daß Talib sich in einer großen Gruppe von Leuten in einem Park befand, als ein Schuß fiel und Talib zu Boden stürzte.
Ein Freund fuhr den Cornerback ins Krankenhaus, wo dann die Polizei eingeschaltet wurde.
Ein TV-Sender aus Denver hatte berichtet, daß Talib nach dem Vorfall zu Freunden gesagt hätte, daß er sich selber ins Bein geschossen habe. Davon ist jetzt keine Rede mehr.
Die Polizei in Dallas hält den Fall offen, und auch die NFL untersucht die Sache weiter.
Talib wird während des einmonatigen Urlaubs der Spieler in Denver bleiben, wo die Teamärzte sich um ihn kümmern. Die Ärzte sind sicher, daß Talib bis zum Beginn des Trainingscamps am 27. Juli wieder einsatzbereit ist.
Alle NFL Teams beginnen zwischen dem 26. und 30. Juli ihre Trainingslager.

2014 gehörte Defensive Back CJ Spillman noch zu den Dallas Cowboys.
Am 20. September 2014 vergewaltigte er eine Frau in einem Hotel in einem Vorort von Dallas. Zu dieser Überzeugung kam ein Geschworenengericht am gestrigen Freitag.
Spillman beharrte in dem Prozeß darauf, daß der Sex einvernehmlich erfolgte, aber die Jury kam nach einer einstündigen Beratung zu dem Schluß: „Schuldig“.
Spillman, der im März 2015 von den Cowboys entlassen wurde, wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

$140 Millionen für sechs Jahre?
Dafür würden Spieler anderer Ligen in den USA sich noch nicht mal die Turnschuhe anziehen.
Das Rekordgehalt, das Colts Quarterback Andrew Luck gerade zu einem eigentlich sehr reichen Mann gemacht hat, läßt Spieler aus der Basketballliga NBA und der Baseballliga nur müde lächeln.
Auch die NBA hat eine Gehaltsobergrenze und doch unterschrieb am ersten Tag der Transferperiode ein Spieler namens Mike Conley einen Fünfjahresvertrag über $153 Millionen.
Für ein Spiel, bei dem es darum geht, den Gegner nicht zu berühren.
Ein Traumgehalt für einen NFL Spieler, der in jedem Spielzug seine Gesundheit und seine Karriere riskiert.
Ein NFL Spieler kann im Durchschnitt acht Jahre spielen und bringt es in dieser Zeit auf durchschnittliche $50 Millionen.
Auf Twitter fragten sich deshalb einige Footballstars, ob sie vielleicht den falschen Sport gewählt hätten.
Nehmen wir Baseball, wo ein Mann namens Giancarlo Stanton für 13 Jahre $325 Millionen, also $25 Millionen pro Saison verdient.
Er ist ein sogenannter Right Fielder. Ich hab das bei Wikipedia mal nachgeschlagen. Ein Right Fielder steht auf der rechten Seite des Spielfelds und wartet darauf, daß der Mann mit dem Prügel es ab und zu schafft, mal einen Ball in seine Nähe zu schlagen, den er dann fangen muß.
Und so steht er da, und steht da, und kann seinen Kontostand mit dem Handy überprüfen. Bis mal ein Ball in seine Nähe fliegt. Den muß er dann fangen.
Wikipedia beschreibt das in etwa so: „Auf der rechten Seite kann man in der Jugendliga untalentierte Spieler verstecken, damit sie dem Team keinen Schaden zufügen.“
Absoluter Wahnsinn!
Gemessen an diesen Gehältern ist es klar, daß Andrew Luck als absolutes Schnäppchen gehandelt wird, und einige seiner Kollegen über einen Ligenwechsel sinnieren.

Freitag, 1. Juli 2016

Kurzberichte
rex-rob-ryanDie Zwillinge Rex und Rob Ryan widmen die Saison 2016 ihrem verstorbenen Vater Buddy.
Rex (links) ist Head Coach der Bills und Rob sein Defensive Coordinator.
Die beiden wollen beweisen, was sie von ihrem Vater gelernt haben, und daß sie weiterhin in der Lage sind, auch mal ein Team in die Playoffs zu bringen. Ihnen geht es um das Vermächtnis der Familie.
Der Name Ryan würde in der NFL etwas bedeuten, meinte Rex. Ihr Vater wäre einer der größten Defensive Coaches der NFL gewesen, wenn nicht sogar der beste überhaupt, deshalb hätten er und sein Bruder Rob etwas zu beweisen.
Das wird nicht leicht, arbeiten sie doch für die Buffalo Bills, nicht gerade ein Powerhouse in der Liga.
Rex sitzt auf dem Schleudersitz, und wenn die Saison so endet, wie man es erwarten kann, dann wird er nach der Saison gefeuert. Daß sein Bruder dann auch wird gehen müssen, dürfte feststehen.

Die NFL hat am gestrigen Donnerstag drei Suspendierungen verhängt.
Am Schlimmsten traf es Rolando McClain. Der Linebacker der Cowboys wurde für die ersten 10 Spiele der Saison gesperrt, weil er erneut positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Schon für die ersten vier Spiele der Saison 2015 war er gesperrt, was die Cowboys nicht davon abhielt, ihm im März einen Einjahresvertrag für 2016 zu geben.
Wie sich jetzt herausstellte; keine gute Idee.
Damit fehlen Dallas zum Saisonstart drei Verteidiger, die Defensive Ends DeMarcus Lawrence und Randy Gregory, die beide für vier Spiele suspendiert sind, und McClain.
Bei den Jets erwischte es Sheldon Richardson. Der Defensive Lineman wurde für ein Spiel suspendiert, weil er sich im Januar der Verhaftung widersetzte, nachdem er mit seinem Auto zu schnell unterwegs war.
Und ein ehemaliger Spieler wurde für vier Spiele gesperrt, Johnny Manziel.
Der Ex-Browns Quarterback wurde wegen mehrerer Drogen- und Alkoholvergehen für vier Spiele gesperrt.
Das dürfte seine Chancen, noch mal ein neues Team zu finden, noch mehr schmälern.
Diese Suspendierung hat nichts mit dem Fall zu tun, dessentwegen Manziel zur Zeit in Dallas vor Gericht steht. Dabei geht es darum, daß er seine Ex-Freundin geschlagen und bedroht haben soll. Je nachdem, wie dieser Fall ausgeht, droht ihm eine weitere Sperre.

Colts Besitzer Jim Irsay hat keine Scheu, Quarterbacks, die wichtig für sein Unternehmen sind, gut zu bezahlen.
2004 gab er Peyton Manning einen Siebenjahresvertrag über $97 Millionen. Sieben Jahre später gab er ihm einen Fünfjahresvertrag über $90 Millionen. Beide Male mußte er Manning zunächst das Franchise Etikett anheften, bevor er eine Unterschrift des Quarterbacks bekam.
In dieser Woche gab er Andrew Luck einen Sechsjahresvertrag über $140 Millionen. Die Verhandlungen liefen problemlos und in ruhigem Ton.
Doch obwohl das bedeutet, Luck jedes Jahr über $23 Millionen zahlen zu müssen, behauptet Irsay, daß der Vertrag auch gut für das Unternehmen wäre.
Irsay geht davon aus, daß die Gehaltsobergrenze jedes Jahr steigt und hat sich vorausschauend schon mal daran orientiert. Der Besitzer der Colts glaubt, daß es keine großen Probleme geben dürfte, auch andere Leistungsträger bezahlen zu können.
Irsay ist der festen Überzeugung, daß jeder Franchise-Quarterback, ein Quarterback der wichtig für das Unternehmen ist, wegen der Gehaltsobergrenze unterbezahlt ist.
Gäbe es einen freien Markt, würden diese Quarterbacks ein vielfaches dessen bekommen, was sie zur Zeit erhalten.
Aber unter der Gehaltsobergrenze wäre es schwierig einem Franchise- Quarterback das zu zahlen, was er bekommen müßte, weil man auch die Gehälter der anderen Spieler zu berücksichtigen hätte.
Doch Irsay ist voller Optimismus, daß es ihm und seinem General Manager gelingt, trotz Lucks Gehalt ein gutes Team zusammenstellen zu können.

Andrew Luck könnte der Comeback-Player der Saison 2016 werden.
Nach seinen schweren Verletzungen, die er letztes Jahr erlitt, ist er ein heißer Kandidat auf den Titel, wenn er 2016 an seine Leistungen der Saison 2014 anknüpfen kann.
Schulter, Rippen, Nierenriß, all das ist ausgeheilt und einer guten Saison dürfte somit nichts im Weg stehen.
Ein Spieler, der demnächst der bestbezahlte auf seiner Position werden könnte, steht auch auf der Beobachtungsliste, LeVeon Bell. Der Running Back der Steelers kommt von einem Kreuzbandriß zurück und das ist keine leichte Aufgabe.
In Dallas blicken alle auf Tony Romo. Er tritt in der Saison 2016 mit einer metallverstärkten linken Schulter an. Mal abwarten, wie Romocop das hinbekommt.

Wo wir eben bei Spitzengehältern waren.
Für $23 Millionen pro Jahr würde NFL Chef Roger Goodell morgens gar nicht erst aufstehen. Im Geschäftsjahr 2015 verdiente Goodell etwas über $31 Millionen.
Der nächste in der Lohnhirarchie war der Rechtsberater der Liga, Jeff Pash mit $6,5 Millionen.

Trevone Boykin verweigerte vor Gericht die Aussage.
Er war angeklagt, letztes Jahr in eine Kneipenschlägerei verwickelt gewesen zu sein. Anschließend schlug er einen Polizisten, der ihn verhaften wollte.
Der Rookie- Quarterback der Seahawks wurde zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt, also ein Freispruch zweiter Klasse.
Allerdings muß er an einem Alkoholentzugsprogramm teilnehmen, ein Antiagressionstraining absolvieren, 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und $1.500 Strafe zahlen.
Boykin wurde erst nach der Draft von Seattle verpflichtet und kämpft darum, als Ersatzmann mit in die Saison genommen zu werden.
Sehr hilfreich ist eine solche Gerichtsverhandlung dabei nicht.

Donnerstag, 30. Juni 2016

$140 Millionen für Andrew Luck
luck-mit-coltshelm2Es ist durch. Zur Zeit ist Andrew Luck (Bild) der bestbezahlte Spieler der NFL aller Zeiten.
Der Quarterback unterschrieb einen Sechsjahresvertrag, der ihn bis nach der Saison 2021 zu einem Colt macht. Dafür erhält er $140 Millionen, von denen 87 Millionen garantiert sind.
Ausgehend von den 140 Millionen bekommt Luck pro Jahr $23,3 Millionen.
Alles Rekordsummen, wenn man den Experten glauben darf.
Die Glücklichen, die am nächsten an Luck dran sind, sind Joe Flacco von den Ravens und Aaron Rodgers von den Packers, die etwas mehr als 22 Millionen pro Jahr bekommen.
Luck, der 2012 die Nr. 1 in der Draft war, sagte, daß er sich für das Vertrauen, das Colts Besitzer Jim Irsay in ihn setzt, bedankt.
Irsay betonte, welche Fortschritte die Colts in den vier Jahren gemacht haben, in denen Luck hinter dem Center steht. Da könne man sich auf eine aufregende Zukunft freuen.
Aufregend wird die Zukunft ganz bestimmt für den General Manager, der nun jedes Jahr sehen muß, wie er sein Team unter der Gehaltsobergrenze halten kann, bei der Unsumme, die Luck allein jetzt dazuzählt.
Irsay glaubt, daß das letzte Jahr, in dem Luck schwer verletzt auf die Verletztenliste gesetzt werden mußte, ein Ausrutscher war. Mit einem gesunden Luck könne man es bis in den Super Bowl schaffen.
Doch um Lucks Verletzungsrisiko zu senken, muß man ihm eine gute O-Line spendieren. Gute Spieler kosten Geld. Geld, das man nicht mehr hat, weil man es einem einzigen Spieler gibt.
Zwickmühle nennt man das wohl.
Luck steht jetzt unter besonderem Druck, unter dem Druck, beweisen zu müssen, daß er das Geld das er bekommt auch verdient, und unter dem Druck der Verteidigungen, die es bestimmt unterhaltsam finden, den teuersten Spieler der Liga unter sich zu begraben. Und die eine O-Line dazu überwinden müssen, die man leicht überwinden kann.
Doch sieht man sich an, was Luck bisher hinter einer der schlechtesten Lines der Liga geleistet hat, kann man durchaus optimistisch in die Zukunft blicken.
Luck kann auch unter großem Druck präzise Pässe werfen. Zieht man nur seine vier Jahre in der NFL zum Vergleich, belegt er Platz fünf der Quarterbacks mit 14.838 Yards und 101 Touchdowns.
Seine Line ließ in der Zeit zu, daß er 115 mal gesackt wurde.
Luck lernt von Jahr zu Jahr dazu. Wenn er sich abgewöhnen kann, Pässe zu werfen, die man in der NFL einfach nicht werfen darf, dann könnte auch seine Interceptionrate nach unten gehen. 55 Interceptions in vier Jahren sind ein Wert, der dringend gesenkt werden muß. Allerdings befindet er sich damit auf einem Level, auf dem auch Joe Flacco sich bewegt, der in diesem Zeitraum zu den bestbezahlten Quarterbacks der Liga gehörte und der 56 Interceptions warf, es aber nur auf 82 Touchdowns brachte.
Nehmen wir zum Vergleich einen Quarterback, der gemessen an den beiden sein Geld wirklich verdient, nehmen wir Aaron Rodgers. 125 Touchdowns stehen 27 Interceptions gegenüber. So sollten Statistiken eines Quarterbacks aussehen, der über $22 Millionen verdient.
Flaccos Zug ist abgefahren. Er wird es nicht mehr schaffen, das Geld, das er bekommt, auch wirklich zu verdienen.
Bei Luck kann man noch hoffen. Er muß es auch schaffen, denn mittelmäßige Quarterbacks, die zu hoch bezahlt werden, haben wir schon genug. Jetzt muß mal wieder einer das Geld auch verdienen, das er bekommt.

Kurzberichte
Die Geschichte davon, daß er sich seinen Ellenbogen gebrochen hat, als er versuchte sein Handy aufzufangen, das ihm aus der Hand gerutscht war, klang wirklich dämlich.
Deshalb hat sich Cowboys Running Back Darren McFadden nach Wochen der Bedenkzeit auch eine andere ausgedacht.
Die neue Version lautet, daß er auf nassem Zement ausgerutscht ist.
Das wäre an einem Swimming Pool passiert. Da wäre er am Rand ausgerutscht und weil er dabei sein Handy am Ohr gehabt hätte, wäre diese Geschichte in die Welt gesetzt worden.
In die Welt gesetzt worden?
Von wem?
Es war doch McFadden selber, der sie so Cowboys Besitzer Jerry Jones erzählt hat.
Jetzt klingt das Ganze noch dämlicher als vorher.

Die Spielergewerkschaft verlangt von der NFL unumstößliche Beweise, die eine Befragung von Steelers Linebacker James Harrison rechtfertigen.
Nur weil ein mittlerweile eingestellter „Nachrichtensender“ in den USA den Namen James Harrison in einer Sendung genannt hat, würde das keine Befragung rechtfertigen. In einer Zeit, in der TV-Sender Einschaltquoten generieren, in dem sie die Namen berühmter Leute benutzen, würde es mehr brauchen, als die bloße Erwähnung des Namens.
Für die NFL hätte gegenüber ihrem Angestellten die Unschuldsvermutung zu herrschen.
Sieht so aus, als würde NFL Chef Goodell es sehr schwer haben, seinem Intimfeind Harrison dieses Mal an die Wäsche zu gehen.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Zum Tode von Buddy Ryan
ryan-buddyAm gestrigen Dienstag verstarb die Defense-Legende Buddy Ryan (Bild) im Alter von 85 Jahren. Seit einigen Jahren kämpfte er gegen den Krebs.
Er war innovativ und er konnte motivieren. Er zerriß jeden, der sich nicht bedingungslos seinem System unterordnete. Er weigerte sich, seine Spieler mit ihrem Namen anzusprechen. Wer in seinem inneren Vertrauenskreis war, der bekam einen Spitznamen, alle anderen rief er nach ihren Trikotnummern.
Seine Karriere bescherte ihm schon vor seiner Zeit bei den Bears einen Super Bowl Sieg. Als Joe Namath 1968 den kühnen Spruch losließ, daß er einen Super Bowl Sieg seiner Jets gegen die übermächtigen Colts garantierte, konnte diese Garantie auch deshalb eingelöst werden, weil Buddy Ryan als Defensive Line Coach seine Truppe hervorragend eingestellt hatte.
Von 1978 bis 1985 war er Defensive Coordinator der Chicago Bears und führte die 46 Defense ein. Es gibt nicht wenige, die den Sieg über die Patriots in Super Bowl 20 mehr Ryan als Defensive Coordinator zuschreiben, als Mike Ditka als Head Coach. Die Defense der Bears unter Ryan gilt als die beste aller Zeiten. 1984 erzielten die Bears 72 Sacks in der regulären Saison. Der Rekord steht bis heute.
Die 46 Defense hatte er entwickelt, um Quarterbacks zu traumatisieren. Hat geklappt.
1986 wurde er zum ersten Mal Head Coach und zwar in Philadelphia. So richtig erfolgreich war seine Zeit dort nicht. Mit einer Bilanz von 43 Siegen, 35 Niederlagen und 1 Unentschieden wurde er 1990 entlassen.
Erst 1993 arbeitete er wieder als Trainer, als Defensive Coordinator bei den Houston Oilers.
Als er 1994 als Head Coach in Arizona angeheuert wurde, sagte er: „Jetzt habt ihr einen Sieger in der Stadt.“
Stimmte nicht ganz. Nach zwei sehr erfolglosen Jahren mit einer 12-20 Bilanz wurde er gefeuert.
Danach war seine Trainerkarriere beendet.
Doch seine Energie, seinen unerschütterlichen Optimismus und sein Wissen über die Defense, die hatte er an seine Zwillinge weitergegeben. Rex und Rob Ryan arbeiteten seit 1987 als Assistenztrainer bei Collegemannschaften, Rob in Western Kentucky, Rex in Eastern Kentucky.
In Buddy Ryans Zeit bei den Cardinals waren die beiden seine Assistenztrainer, Rob Defensive Back Coach, Rex Defensive Line und Linebacker Coach.
Es gibt zwei Meinungen über Buddy Ryan, man liebte ihn oder man hasste ihn. Doch daß ein großer Trainer von uns gegangen ist, ist unbestreitbar.

Kurzberichte
Mike Singletary, der bestimmt sehr viele Geschichten über Buddy Ryan erzählen kann, hat wieder einen Job in der NFL.
Der Hall of Fame Linebacker, der in seinem ersten Spiel unter Ryan nur einen Spielzug lang auf dem Platz stand, soll als Berater der Defense der Rams arbeiten.
Von 2008-10 war Singletary der Head Coach der 49ers, die unter ihm 18-22 Siege holten. Von 2011-13 war er Linebacker Coach der Vikings.
In den letzten beiden Jahren war er nicht in der NFL beschäftigt.

Die Seahawks wurden sich mit Doug Baldwin einig.
Der Wide Receiver unterschrieb für weitere vier Jahre und $46 Millionen von denen $24 Millionen garantiert sind.

Wurde Jaguars Linebacker Dan Skuta für etwas verhaftet, was gar nicht geschah?
Wenn es nach seinem Anwalt Mark NeJame geht, dann ja.
Skuta soll einer Frau mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben, die dann mit ihrem Hinterkopf gegen eine Scheibe stieß.
Als Skuta verhaftet wurde, roch sein Atem stark nach Alkohol und seine Augen waren blutunterlaufen.
Gegen eine Kaution von $500 kam er wieder frei.
NeJame sagte, daß die Frau die Geschichte nur erfunden habe. Es hat lediglich eine verbale Auseinandersetzung zwischen Skuta und der Frau gegeben. Es gäbe genug Augenzeugen, die das bestätigen könnten.

Dienstag, 28. Juni 2016

Sauregurkenzeit
harrison-james12
NFL Chef Roger Goodell führt ja bereits seit langer Zeit eine Privatfehde gegen James Harrison (Bild). Kaum ein Spieler hat mehr Strafzahlungen leisten müssen, als der Linebacker der Steelers.
Jetzt können die beiden mal wieder gegeneinander antreten. Harrison soll zu den unsinnigen Anschuldigungen befragt werden, die der „Nachrichtensender“ Al Jazeera in die Welt gesetzt hat.
„Ist OK,“ meinte Harrison gönnerhaft dazu, „aber zu meinen Bedingungen.“
Harrison verlangt, daß die Befragung vor dem Beginn des Trainingslagers stattfindet, bei ihm Zuhause und unter Anwesenheit Goodells.
Dann, und nur dann will Harrison die Inquisition über sich ergehen lassen.
Ob die NFL da mitspielt, ist fraglich. Die Liga schickte der Spielergewerkschaft und Harrison ein Schreiben, in dem sie darauf hinweist, daß Harrison ein verfehlter Drogentest angelastet wird, wenn er sich nicht der Befragung stellt. Die Liga hatte den ersten Tag des Trainingslagers als Tag der Befragung der drei aktiven beschuldigten Spieler vorgesehen.
Ob die Linebacker Julius Peppers und Clay Matthews von den Packers mit dem Datum einverstanden sind, wurde noch nicht bekanntgegeben.
Der zur Zeit Teamlose, ehemalige Packers Linebacker Mike Neal, soll am 22. Juli befragt werden. Ihn kann man ja auch noch bestrafen, sollte er für schuldig befunden werden und ein neues Team finden.
Nicht mehr bestrafen kann man Peyton Manning, der auch auf der Liste des Islampropagandasenders stand. Doch auch der ehemalige NFL Quarterback soll noch befragt werden. Manning soll sogar bereits seine Kooperationsbereitschaft signalisiert haben.
Während die NFL darauf drängt, zusammen mit der NFLPA Licht in die Sache zu bringen, beharrt die Spielergewerkschaft darauf, die Anschuldigungen dieses Nonsensesenders gar nicht zu beachten und in die Tonne zu kloppen.

Im Juni 2013 brachte der damalige Tight End der Patriots, Aaron Hernandez, den Freund seiner Schwester, Odin Lloyd, kaltblütig um.
Hernandez verbüßt bereits seine lebenslange Haftstrafe.
Ein Freund des Mörders trat jetzt auch seine Haftstrafe für dieses Verbrechen an. Carlos Ortiz bekannte sich am gestrigen Montag schuldig, an dem Mord beteiligt gewesen zu sein.
Wie auch Ernest Wallace, ein weiterer Freund von Hernandez, der an dem Mord beteiligt war, wurde Ortiz zu 4 ½ bis 7 Jahren Haft verurteilt.
Wallace wurde vor einigen Monaten bereits verurteilt.
Auf Hernandez wartet immer noch ein weiteres Gerichtsverfahren wegen eines Doppelmords, den er 2012 begangen haben soll.

Der Anwalt von Johnny Manziel, der aus Versehen seine Verteidigungsstrategie als E-Mail an eine Presseagentur schickte, hat sein Mandat niedergelegt.
Die Mail wollte Bob Hinton eigentlich an seinen Anwaltskollegen Jim Darnell schicken, schickte sie aber an die Associated Press.

Bei Facebook kann man Veranstaltungen teilen, an denen dann mehrere Facebooker teilnehmen können.
Ein lustiger Fan der Cleveland Browns rief dazu auf, den Super Bowl Sieg der Browns gemeinsam zu feiern... 2033.

$10 Millionen spendet die NFL, um zur Verhinderung von sexueller Gewalt beizutragen. Dieses Geld soll über fünf Jahre verteilt an gemeinnützige Organisationen gezahlt werden.
Nötig ist es, ob es etwas nutzt?

Jaguars Linebacker Dan Skuta wurde verhaftet, weil er an einer Schlägerei beteiligt gewesen sein soll.
Was genau geschah, darüber gibt es noch keine Auskunft. Die Teamleitung sammelt noch Fakten, bevor sie sich äußern will.

Montag, 27. Juni 2016

peppers-julius2Sauregurkenzeit
Ist Julius Peppers (Bild) alterslos, oder einfach nur gedopt?
Diese Frage will die NFL klären, nachdem ja der Name des Packers Linebackers auf der Liste des mittlerweile in den USA eingestellten „Nachrichtensenders“ Al Jazeera auftauchte. Auf dieser Liste standen die Namen von Spielern aus verschiedenen Ligen, die sich mit einem Wachstumshormon gedopt haben sollen.
Für Head Coach McCarthy ist Peppers mit seinen 36 Jahre allerdings alternativlos Alterslos. So schrieb er es letzte Woche auf Packersnews. com.
Peppers trainiert auch in der Freizeit sehr viel und tut alles, um sich fit zu halten. Ob er dabei zuviel macht, das wird sich zeigen.
Bis dahin gilt die Vermutung, daß Peppers einfach nur Alterslos ist mit seinen 36 Jahren.

Was Drogen anrichten können, das habe ich ja vorgestern beschrieben, als der ehemalige NFL Quarterback Tarvaris Jackson seine Frau im Marihuanarausch erschießen wollte.
Dennoch fordern immer mehr NFL Spieler die unbegrenzte Freigabe von Cannabis. Der Nutzen soll höher sein, als das Risiko.
Titans Linebacker Derrick Morgan stimmt ein in den Chor der Marihuanafans. Er fordert die Freigabe der Droge zur alternativen Schmerzbekämpfung.
Er geht sogar noch einen Schritt weiter und behauptet, daß ein Bestandteil der Pflanze vor der chronisch traumatischen Enzephalopathie (CTE) schützen soll, der Krankheit, die durch Gehirnerschütterung ausgelöst werden soll.
Marihuana ist in vielen Staaten der USA bereits freigegeben, da wird es für die NFL immer enger, diese Droge noch zu bekämpfen. Aus der Ligazentrale heißt es, daß Marihuana den Spielern auf lange Sicht nicht helfen kann, bleibt einen wissenschaftlichen Beweis dieser Behauptung allerdings schuldig. Die NFL hat keine Untersuchungen angestellt, um die Wirksamkeit von Marihuana, oder halt die Wirkungslosigkeit, zu testen.
Dabei ist die Droge bei korrekter Anwendung in der Medizin mittlerweile nicht mehr umstritten. Ihre positiven Auswirkungen sind bewiesen. Bei einer Überdosis hat diese Droge eine genau so hohe negative Wirkung, wie Alkohol. So kann ein Glas Rotwein pro Tag durchaus eine positive Wirkung haben, eine Flasche dagegen...
Morgan ist der Meinung, daß die NFL sich der Sache annehmen und Untersuchungen anstellen muß. Sie muß Zeit und Geld investieren, zum Wohl der Spieler.
Na dann, kiffen sie wohl!

Bills Wide Receiver Sammy Watkins hatte sich einen kleinen Knochen in einem Fuß gebrochen und ihm wurde im Mai eine Schraube eingesetzt.
Bisher hieß es, daß Watkins zu Beginn des Trainingscamps wieder voll einsatzbereit wäre. Daran aber zweifelt der Wide Receiver mittlerweile.
Seit wenigstens drei Wochen wäre er nicht mehr gelaufen, meinte Watkins. Er wisse nicht, wie es sich anfühlen wird, wenn er das Lauftraining wieder aufnimmt. Wenn er den Fuß belastet, spürt er noch einen Schmerz.
Watkins hofft, daß er im Verlauf der Vorbereitungszeit wieder einsatzbereit sein wird. Nötig wäre es, ist er doch der Nr. 1 Receiver der Bills, die keinen vernünftigen Quarterback haben.

Die Nr. 21 der letzten Draft hat sich viel Zeit gelassen, um seinen Rookievertrag zu unterschreiben.
Doch am Sonntag unterzeichnete Wide Receiver Will Fuller einen Vierjahresvertrag über $10,2 Millionen bei den Texans.

Sonntag, 26. Juni 2016

Sauregurkenzeit
manziel-johnny03„Blöde Sauregurkenzeit,“ so nannte Vikings Running Back und Kinderschläger Adrian Peterson die momentane Tristesse in der NFL.
Ich nutze die Urlaubszeit der Spieler, um auch mal wieder über die unwichtigen Dinge zu berichten, über Johnny Manziel (Bild) z.B.
Eigentlich wollte ich über diesen Vollflop nicht mehr schreiben, aber mir ist Langweilig.
Über Johnny „Football“ gibt es in den USAmerikanischen Medien eigentlich täglich eine Meldung, doch ich ignoriere sie, weil der Typ ja kein Spieler der NFL mehr ist.
Dennoch steht er noch im Blickfeld der Medien drüben.
Also Manziel steht mal wieder vor Gericht. Dieses Mal geht es darum, daß er seine Freundin, die mittlerweile seine Ex-Freundin ist, geschlagen und bedroht haben soll.
Sind es schon Geldprobleme, die ihn dazu brachten einen nicht ganz kompetenten Anwalt zu nehmen?
Der nämlich schickte ein Schreiben darüber, wie seine Verhandlungsstrategie aussieht, an eine Presseagentur. Aus versehen.
In dem Schreiben äußert Manziels Verteidiger Bob Hinton Zweifel daran, ob Manziel sauber bleiben kann.
Vor einigen Tagen war Manziel in einen Autounfall mit Fahrerflucht verwickelt, und nur ein paar Stunden später gab er in einer Apotheke über $1.000 für Medikamente aus. „Der Himmel helfe uns, wenn Manziel in einen Becher urinieren soll,“ schrieb Hinton weiter.
Manziel war übrigens das Opfer des Unfalls, nicht der Verursacher.
Und weiter stand in dem Schreiben, daß man mit der Anklage einen Handel erzielen wolle, und es wurde beschrieben, wie der aussehen soll.
All das landete bei der Presseagentur AP und nicht beim gewünschten Empfänger, Co-Anwalt Jim Darnell.
Für den Fall, daß Manziel schuldig gesprochen würde, könnte er ein Jahr in den Knast gehen. Und genau das wünscht sich sein Vater.
Paul Manziel hat Angst um seinen Sohn, und deshalb glaubt er, daß es für Johnny das Beste wäre, wenn er ein Jahr in den Bau wandern würde, weg von all den Partys, dem Alkohol und den Drogen.
Wobei, Drogen im Knast sind oft leichter zu bekommen, als in der freien Wildbahn.
„Mein Sohn ist ein Druggie und braucht Hilfe,“ sagte der verzweifelte Vater. „Ich möchte ihn nicht beerdigen, ich möchte ihm helfen, doch er läßt sich nicht helfen. Er steht alleine da. Ich habe alles getan, was ich konnte. Ich habe Angst, daß er seinen 24. Geburtstag nicht mehr erlebt,“ fuhr er fort.

Und noch eine Meldung, die so unwichtig ist, daß es schmerzt.
Jim Irsay, der Besitzer der Colts, hat bei einer Auktion eine gelbe Gitarre des kürzlich verstorbenen Musikers Prince für $137.500 ersteigert.
Irsay sammelt solche Stücke und besitzt auch schon Instrumente von John Lennon und Ringo Star.

„ Ich habe auch schon schlecht gespielt, bevor ich verletzt wurde,“ übt Andrew Luck Selbstkritik.
Der Quarterback der Colts verpaßte letztes Jahr neun Spiele und beendete die Saison auf der Verletztenliste.
„Ich muß unbedingt besser werden,“ fuhr Luck fort, der letztes Jahr sehr wenig Glück hatte. In den sieben Spielen, die er bestritt, vervollständigte er nur 55,3% seiner Pässe. Nur in seiner Rookiesaison war er schlechter. 15 Touchdowns standen satte 12 Interceptions gegenüber. Doch von Spiel zu Spiel wurde es immer etwas besser.
Gegen die beste Defense der Liga, gegen die Broncos, hatte er sein bestes Spiel. Bis zu dem Moment, in dem er sich einen Nierenriß zuzog, der seine Saison beendete, vervollständigte er 21 seiner 36 Pässe für 252 Yards, 2 Touchdowns und blieb ohne Interception.
An dieses Spiel möchte er wieder anknüpfen, bis auf den Teil mit der Verletzung natürlich.
In den Wochen 4 und 5 ersetzte Matt Hasselbeck den sich da schon mit Verletzungen plagenden Luck. Die Fans wollten Hasselbeck schon als Starter behalten, weil Luck bis dahin unterirdisch spielte, und Hasselbeck die beiden Spiele gewinnen konnte. Doch Luck kam zurück, spielte ständig etwas besser, und schied dann komplett aus. Den Colts brachte das keine Besserung, denn auch Hasselbeck wurde verletzt und nach ihm Charlie Whitehurst.
Schuld daran war die löchrige O-Line, die es nicht schaffte, die Quarterbacks zu schützen. Deshalb wird es 2016 nicht nur an Luck liegen, wie gut er abschneidet, sondern auch daran, ob seine Line ihn besser, viel besser, wird beschützen können.
Luck braucht die Gründe seines schlechten Abschneidens also nicht so sehr bei sich zu suchen, sondern auch und vor Allem bei seiner O-Line.

Calvin Johnson sagte, daß er im Ruhestand bleibt.
Seit der Wide Receiver der Lions seinen Rücktritt erklärt hat, schwirrten die Gerüchte, daß er noch eine Saison weitermachen wolle.
Alles Quatsch, Megatron bleibt abgeschaltet.

Samstag, 25. Juni 2016

jackson-tarvaris200Kurzberichte
Schlimm, was Drogen mit jemanden anstellen können.
Kennt noch jemand Tarvaris Jackson (Bild)?
Der Quarterback wurde 2006 in der zweiten Runde von den Vikings einberufen. Er galt nie als besonderes Talent, und genau das warf seine Frau ihm vor.
Die beiden gerieten am Freitag in ihrer Küche in einen Streit. Jackson, der eine gehörige Portion Marihuana intus hatte, lud im Verlauf des Streits seine Pistole und drohte: „Ich werde dich töten, Miststück.“
Seine Frau schrie ihn an: „Hoffentlich bist Du hier zielsicher, denn auf dem Platz bist Du es ja nicht.“
Ein weiterer Erwachsener, der im Haus war, fiel Jackson in den Arm und griff sich die Waffe.
Als die herbeigerufene Polizei kam, bestritt Jackson, daß eine Waffe im Haus wäre. Die angeblich nicht vorhandene Waffe wurde allerdings von der Polizei auf der Küchenanrichte gefunden, direkt neben einem Päckchen Marihuana.
Jackson wurde verhaftet.
Ob dieser Vorfall hilfreich bei der Suche nach einem neuen Team ist, darf bezweifelt werden. Jackson spielte von 2013 bis 15 als Ersatzmann von Russell Wilson für die Seahawks. Aus diesem Grund darf er sich als Super Bowl Sieger bezeichnen, auch wenn seine Frau ihn als unfähig bezeichnet.
Seattle trennte sich nach der Saison 2015 von ihm. Angebote liegen ihm nicht vor.

Schlimm, was Drogen mit jemandem anstellen können.
So saß ein sichtlich angetrunkener Ben Affleck in einer Talkshow des Senders HBO und wurde vom Moderator zu seiner Meinung in der unsäglichen Deflategate Sache gefragt.
Da brach es aus dem Schauspieler, der Patriots Fan und mit Quarterback Tom Brady gut befreundet ist, heraus.
Für die, die mitzählen wollen, Affleck benutzte nach eigener Aussage 18 mal das böse F***wort, die deutsche BLÖD Zeitung, die auch eine Meldung mit Video darüber brachte, hat 19 F***s gezählt.
Das ist bei HBO kein Problem. Kabelsender in den USA dürfen das Wort ohne PIEP ausstrahlen.
Affleck hat eine starke Meinung zu dem PIEP, den Roger Goodell da anrichtet. Die ganze PIEP würde schon lange auf den PIEPhaufen gehören.
Da wird Tom Brady für ein Viertel der Saison gesperrt, weil er der PIEP NFL sein PIEP Handy nicht geben wollte. Das wäre, als wenn man einen Baseballspieler für 40 Spiele sperren würde.
Doch warum hätte Brady der PIEP NFL sein privates Handy geben sollen?
Was geht die PIEP NFL das private Handy eines Spielers an?
Niemanden in der PIEPliga hätte es zu interessieren, was Brady und seine Frau intimes miteinander austauschen. Wenn die Liga das Handy in die Hände bekommen hätte, wären diese Sachen kurz darauf in den Medien erschienen.
Trotz seiner berechtigten Tirade ließ Affleck Goodell ziemlich ungeschoren davonkommen. Er ging ihn zwar heftig an, kam dabei aber ganz ohne PIEP aus.
Hier gibt es das Video dazu:

Der längst fällige und willkommene Brexit beschäftigt auch die NFL.
Die Ligazentrale in New York telefonierte lange und ausführlich mit dem Büro in GB.
Und von da kam Entwarnung. Für die NFL wird sich durch den Austritt Groß Britanniens aus der EU erst mal gar nichts ändern.
Die drei anstehenden Spiele in diesem Jahr sind alle nahezu ausverkauft, und die Fans vom Kontinent, die ihre Tickets bereits haben, dürfen auch wie bisher auf die Insel reisen, um die Stadien zu besuchen.
Dennoch überlegt die Liga, was nach dem Rücktritt von Premierminister David Cameron wird?
Die NFL glaubt, daß große Veränderungen kommen könnten. Aus diesem Grund könnte das Vorhaben, irgendwann mal ein Team fest in London anzusiedeln, etwas gebremst werden.
Die Ligazentrale will sich in aller Ruhe ansehen, wie sich die Dinge im von dem von den Fesseln der EU befreiten Groß Britannien entwickeln, bevor sie irgendwelche weitreichenden Entschlüsse in welcher Richtung auch immer, faßt.

Der in den USA mittlerweile auf dem Müllhaufen gelandete Islampropagandasender Al Jazeera hatte in seinen letzten Sendetagen behauptet, daß viele Amerikanische Sportler sich dopen würden. Darunter auch einige NFL Spieler. Um Aufmerksamkeit zu erregen, nannte der Sender Broncos Quarterback Peyton Manning.
Die NFL hat sich die Namen der anderen Verdächtigen geben lassen und sie wird in den kommenden Wochen die Spieler Julius Peppers und Clay Matthews (beide Packers) und James Harrison von den Steelers dazu befragen.
Mike Neal, zur Zeit ohne Team, damals aber auch ein Packer, wird auch noch befragt.
Manning, der bereits im Ruhestand ist, wird nicht befragt, aber die Untersuchung gegen ihn läuft, wie es heißt.
Die Spielergewerkschaft hat die Liga aufgefordert, die Befragungen und Untersuchungen zu stoppen, da man doch den Urheber der Anschuldigungen, also Al Jazeera, nicht ernst nehmen dürfe.
Doch Commissioner Goodell besteht auf die Untersuchung, und sein Wille geschehe.

Die Packers schlossen das letzte Finanzjahr mit der Rekordeinnahme von $408,7 Millionen ab.
Das sind 8,4% mehr als die $377,2 Millionen des letzten Jahres.
Seitdem die Packers Lambeau Field 2003 renoviert und aufgestockt haben, sind die Einnahmen jedes Jahr gewachsen.
Bedenkt man, daß Green Bay der kleinste Markt unter den NFL Teams ist, ist das um so bemerkenswerter. Allerdings gehört das Stadion mit 80.000 Plätzen zu den größten der Liga. Und das für ein Städtchen, das bei der letzten Volkszählung 2010 auf nur 104.057 Einwohner kam.

Die Saints haben Cornerback Kyle Wilson auf die Verletztenliste gesetzt. Welche Verletzung ihn daran hindert, 2016 zu spielen, teilte das Team nicht mit.
Doch einen Wilson wird es weiter im Team geben, denn gestern verpflichteten sie Defensive Tackle CJ Wilson, der für Green Bay 78 Spiele bestritt.

Die Steelers feuerten Shaun Suisham.
Der Kicker kuriert eine Knieverletzung aus, und hat dabei einen Rückschlag erlitten.
Der 34-jährige hat die gesamte Saison 2015 verpaßt, nachdem er sich im ersten Vorbereitungsspiel einen Kreuzbandriß zuzog.
Durch die neuerliche Verletzung des Knies würde er zu viele Saisonspiele verpassen, weshalb die Steelers einen Schlußstrich zogen.

Freitag, 24. Juni 2016

Kurzberichte
Flaccos-mustacheZum Tode von Joe Flacco (Bild)...
... ist zu sagen, daß es sich um eine Falschmeldung handelt.
So wie vor einigen Wochen die Todesnachricht von Roger Goodell auf ein gehacktes Twitterkonto zurückzuführen war, so ist es bei dem Quarterback der Ravens jetzt auch so.
Im Fall des Vorsitzenden der NFL war es das NFL eigene Konto, das geknackt wurde, bei Flacco war es eine inoffizielle Fanseite der Ravens. Die meldete, daß der Quarterback bei einem Autounfall ums Leben kam.
Flacco ist am Leben und er beweist seinen Humor: „Joe Flacco ist offiziell der Jon Snow der NFL.“
Damit bezieht sich Flacco auf eine Figur der TV-Serie Game of Thrones, wie ich selber erst mal yahooen mußte. In der Serie ist der wohl irgendwie mal von den Toten wieder auferstanden.
Also, Ravens Fans, euer Quarterback erholt sich „nur“ von seinem Kreuzbandriß und ist nicht von den Toten auferstanden.

Wells Fargo hat verloren.
Wie vor einiger Zeit berichtet, hatte die Bank ein Riesenwerbeschild an ihrem Hochhaus in Sichtweite des neuen Stadions der Minnesota Vikings angebracht.
Das Stadion wird von der U.S. Bank gesponsert, und deshalb hatten die Vikings vor zwei Jahren vorsorglich mit Wells Fargo ein Abkommen getroffen, damit diese Bank an ihrem Haus ein Werbeschild anbringt, das nicht zu sehr sichtbar ist.
Dieses Abkommen brach Wells Fargo, und die Sache ging vor Gericht.
Richter Donovan Frank entschied, daß die Bank innerhalb von 30 Tagen die zu groß geratene Werbung wieder entfernt und sich an das getroffene Abkommen zu halten hat.

Calais Campbell von den Cardinals ist heiß auf das Spiel gegen die Panthers.
„Wir schulden ihnen was,“ meinte der Defensive End.
Damit bezieht er sich auf das NFC Championship Spiel, in dem Arizona wie ein Schlafwandler agierte.
49:15 stand es am Ende für Carolina.
Diese Schmach wollen die Cardinals in Woche acht der kommenden Saison vergessen machen.
„Wir haben unser schlechtestes Spiel der Saison im NFC Endspiel abgeliefert,“ meinte Campbell. „Und du spielst dein schlechtestes Spiel nicht in einem Endspiel,“ fuhr er fort.
Deshalb möchte die Verteidigung der Cardinals in Woche acht beweisen, was sie in Wirklichkeit drauf hat. Im Januar hat sie ja völlig versagt.
„So kurz or dem Super Bowl zu stehen, und dann so kläglich zu versagen, das tu weh,“ sagte Campbell weiter. „Das verlangt nach einer Genugtuung.“

Die Zeit der Entschuldigungen für Ryan Tannehill ist vorbei.
Der Quarterback der Dolphins hat 2016 zuverlässige Receiver zur Verfügung und mit Adam Gase einen als „Quarterback-Flüsterer“ bekannten Head Coach.
Jetzt wird man sehen, ob Tannehill immer nur unter dem falschen Spielsystem agieren mußte und es deshalb nicht brachte, oder ob es vielleicht doch an Ryan Tannehill lag?
2012 war es, als die Dolphins ihn an achter Stelle einberiefen.
2012 war das Jahr in dem mit Andrew Luck und Robert Griffin III zwei Talente an Stelle 1 und 2 ihre Teams fanden.
2012 war das Jahr in dem die Seahawks Russell Wilson an 75. Stelle aufnahmen.
Seitdem verlief die Karriere von Andrew Luck erwartet gut.
Seitdem versank der Stern von Robert Griffin III völlig, während der von Russell Wilson immer heller erstrahlt.
Seitdem verläuft die Karriere von Tannehill wie ein Nulllinie. Man ahnt sein Potential, das manchmal sogar aufblitzt, doch man merkt, daß die Erwartungen in ihn wohl zu hoch waren. Seine Statistiken liegen beständig im Mittelfeld der NFL Quarterbacks. Er macht nicht allzu viele Fehler, aber er zeigt auch keine überragenden Leistungen. Dabei ist er athletisch und kann im Laufen in beide Richtungen recht genau werfen.
2016 ist das Jahr, in dem er liefern muß, wenn er nicht letztlich doch als Vollflop enden will.
Die Voraussetzungen sind da. Jetzt liegt es an Tannehill sein Können zu zeigen.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Kurzberichte
roethlis200Platz 21 in der Top-100 Liste der besten Spieler 2016 gehört Ben Roethlisberger (Bild).
Zu niedrig?
Ja, aber...
In die Liste fließen ja nicht nur die Erwartungen, die die Spieler der NFL in ihre Kollegen für die kommende Saison haben ein, sondern auch die Erfahrungen aus der Vorsaison. Und 2015 spielte Big Ben verletzungsbedingt nur in 12 Spielen von denen er in 11 startete.
Wenn der Quarterback der Steelers spielte zerpflückte er die gegnerischen Verteidigungen. Die Statistiker haben errechnet, daß Roethlisberger und Carson Palmer von den Cardinals die erfolgreichsten Passer waren, wenn es um mittlere und tiefe Pässe ging.
Roethlisberger warf 319 Pässe für 3.938 Yards.
Ein gesunder Roethlisberger kann 2016 beweisen, daß seine Plazierung auf Rang 21 zu niedrig war.
Und das wird er.

Dez Bryant steht ein Gerichtsprozeß bevor. Der Wide Receiver der Cowboys wurde von seinem ehemaligen Vermieter auf eine Zahlung von wenigstens $60.000 verklagt.
Bryant soll Schäden an dem gemieteten Haus angerichtet haben, für die er nun zahlen soll.
Vermieter war der texanische Senator Royce West.
Als Bryant in die NFL kam, war sein Status mit Arsc... noch milde umschrieben. West nahm sich des Problemkinds an und vertrat ihn in mehreren Strafsachen. So vertrat er als Anwalt Bryant 2014 auch in einem Fall von häuslicher Gewalt, in dem es um Bryants Mutter ging.
In der aktuellen Anklageschrift weisen Wests Anwälte darauf hin, daß Bryant und seine Vertreter eine Entschädigung ablehnen und ihrerseits West mit einer Gegenklage drohen.
In der Klageschrift ist von beträchtlichen Verwüstungen die Rede bis hin zu tierischen Fäkalien, die im Haus verteilt zu finden waren.
Wenn man die Liste durch hat, dann hat man das Gefühl, daß Mietnomaden schon weniger Chaos angerichtet haben, als Bryant.
Nun zahlt Bryant es seinem Helfer in einer sehr unschönen Art zurück.

„Die Jungs haben 2015 einfach aufgegeben,“ ist Karlos Dansby überzeugt.
Der Linebacker der Browns sagte, daß es unmöglich war, seine Teamkollegen noch zu motivieren. Schuld daran wäre nicht nur das schlechte Abschneiden gewesen, sondern auch die vielen negativen Sachen, die die Konzentration störten und die für zu große Ablenkung sorgten.
Dansby, der jetzt bei den Bengals unter Vertrag ist, nannte die Ablenkung nicht beim Namen, aber es dürfte klar sein, daß es sich vornehmlich um Johnny Manziel handelte.
Dansby und Safety Donte Whitner hätten alles versucht, um die Kollegen noch zu motivieren, aber vergebens, meinte der Linebacker noch.
Die beiden wurden im Zuge der Umbildung des Teams vom neuen Head Coach Hue Jackson gefeuert.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Kurzberichte
brees-drew-saintsDrew Brees (Bild) sieht sich als Saint in den Ruhestand gehen. Bis es so weit ist, möchte er aber gerne noch mal einen lukrativen Vertrag in New Orleans bekommen.
Der Quarterback geht in sein letztes Jahr des laufenden Vertrags. Doch es macht ihn nicht nervös, daß er bisher keine Verlängerung von den Saints angeboten bekam. Er hätte das schon ein paar mal durchgemacht und jedesmal wäre am Ende ein Vertrag rausgekommen, der ihm zusagte, manchmal früher, manchmal später.
Er ist sich sicher, daß sein Plan, nicht noch einmal zu einem neuen Team wechseln zu müssen, aufgeht.
Es käme ihm auch mehr auf die Summe an, sagte der 37-jährige. Die Laufzeit wäre nicht so wichtig.
Brees hätte den neuen Vertrag gerne vor Saisonbeginn. Während der Saison möchte er nicht verhandeln. Da will er sich auf das Team konzentrieren.
Das kennt Brees aus dem Jahr 2011. Auch da spielte er die letzte Saison seines laufenden Vertrags, ohne schon einen neuen in der Tasche zu haben.
Daraus wurde dann ein Einhundertmillionendollarvertrag über fünf Jahre. Nicht schlecht, oder?

NFL Commissioner Roger Goodell liegt den Pegulas in den Ohren, daß die Bills ein neues Stadion brauchen.
Doch Terrence und Kim Pegula, die Besitzer des Teams, wollen den laufenden Mietvertrag mit dem Ralph Wilson Stadion einhalten, und der endet erst 2022.
Unabhängig davon sehen die Pegulas sich nach Plätzen um, wo ein neues Stadion entstehen könnte. Doch drängen lassen sie sich dabei nicht, wie es aussieht.
Ein Wegzug aus Buffalo steht nicht auf dem Plan. Das ist die gute Nachricht für die wetterfesten Fans der Bills.

Die Zeiten, in denen NFL Spieler zwei Sportarten betreiben durften sind vorbei?
Denkt noch mal drüber nach.
Sie sind es wohl nicht.
Bills Head Coach Rex Ryan erlaubte seinem Wide Receiver Marquise Goodwin die Teilnahme an den anstehenden Olympischen Spielen.
Goodwin nahm als Weitspringer schon an den Spielen in London 2012 teil und belegte Platz 10. Erst 2013 wurde er von Buffalo einberufen. Einige Teams übergingen ihn, weil sie sich nicht sicher waren, welchen Sport Goodwin bevorzugen würde.
2016 verpaßte er bereits die bisherigen Trainingseinheiten mit den Bills, weil er für das Grubenhüpfen trainierte. Die Olympischen Spiele finden statt, wenn für die NFL Teams die Trainingslager laufen.
Warum Rex Ryan, der 2016 um seinen Job kämpft, da einem Spieler erlaubt einem Hobby nachzugehen, verwundert einen?
Auf der anderen Seite... Goodwin fing 2015 zwei Pässe. Da ist seine Zukunft in Buffalo zur Zeit wohl eh schon Vergangenheit.

Piepende Bälle?
Warum nicht?
Heute muß man doch mit jedem Blödsinn rechnen.
So piepst es bei fünf Teams, die ihre Running Backs mit diesen Bällen trainieren lassen. Und die piepen so lange, bis der Ballträger den korrekten Fünf-Punkte-Griff anwendet.
Ein Geräusch von 80 Dezibeln nervt den Läufer so lange, bis der Ball an jedem Druckpunkt die nötige Kraft verspürt.
Zu oft werden Ballträgern Bälle aus der Hand geschlagen, weil sie sie nicht richtig im Arm halten und an den Körper pressen. Die piependen Bälle sollen also Fumbles verhindern.
Wir werden sehen, was daraus wird.
Matt Jones von den Redskins ist begeistert. Er glaubt, daß er schon auf der High School keinen Ball mehr verloren hätte, wenn es damals schon bei ihm gepiept hätte. Na ja, oder besser, nicht mehr gepiept hätte.

Das neue Stadion der Vikings ist gerade in der letzten Bauphase und wird pünktlich zum Saisonbeginn fertig.
Schon visieren die Vikings ein neues Bauprojekt an. In Eagen, etwa 18 Kilometer von Minneapolis entfernt, soll das neue Hauptquartier mit Trainingsgelände des Teams entstehen.
2018 soll es fertiggestellt sein.

Dienstag, 21. Juni 2016

Kurzberichte
manning-archie
Die Manning Brüder gingen auf die Isidore Newman High School in New Orleans.
Peyton, Eli und ihr Vater Archie Manning (Bild) legten jetzt zusammen, um der Schule einen neuen Trainingsplatz, zwei neue Umkleidekabinen, ein neues Sky-Deck, eine Pressekabine und einen Pavillon zu spendieren. Der Pavillon wurde dem High School Trainer Tony Reginelli zu ehren „Reginelli Way“ genannt.
Der ganze neugebaute Komplex trägt den Namen „Manning Athletic Complex“.
Die Mannings wollten, daß die Fans des High School Teams an den berühmten Freitagabenden, wenn die Friday Night Lights angehen, ein tolles Stadionerlebnis bekommen.
Das wird auch Peyton Manning bekommen, der sich darauf freut, zum ersten Mal seit 22 Jahren im Herbst Zeit für sich zu haben. Er wird sich da bestimmt einige Spiele seiner High School ansehen.

Im Versuch das Spiel noch sicherer, sprich langweiliger, zu machen, bemüht die NFL jetzt auch Positionstrainer. Sie sollen erkunden, wie man Kickoffs noch weiter entschärfen kann.
In einem Konferenztelefonat mit den 32 Special Teams Koordinatoren diskutierte der Vizepräsident der Schiedsrichtervereinigung, Dean Blandino, darüber, wie man Kickoff-Spielzüge noch sicherer machen kann, ohne sie gleich ganz abzuschaffen. Ja, auch das ist ernsthaft im Gespräch.
Neue Regeln sollen noch keinen Effekt auf die Saison 2016 haben, sollen aber während der Vorbereitungsspiele getestet werden.
Rich McKay, Vorsitzender des Regelkomitees, war auch an dem Telefonat beteiligt. Er sagte, daß die Liga schon seit einigen Jahren versucht, Kickoffs ungefährlicher zu machen.
Wenn man sich ansieht, wie viele Kickoffs letztes Jahr über die Endzone herausgeschossen wurden, haben die bisher eingeführten neuen Regeln ja schon gegriffen.
Deshalb sollen Ballträger, die den Ball dennoch in der Endzone in die Hände bekommen, animiert werden, nicht damit loszulaufen. Aus diesem Grund soll der Ball bei Touchbacks statt an die 20 jetzt an die 25 gelegt werden. Ein fünf Yards Bonus für das Abknien in der Endzone.
Die TV Anstalten sollten sich übrigens überlegen, ob dieser Quatsch mit den Werbeunterbrechungen da noch Sinn macht.
Touchdown, Jubel, Zeitlupe, WERBUNG. Kickoff, Touchback, WERBUNG. Überaus aufregend.
McKay hofft nun, daß die Trainer der Special Teams sich nette Sachen einfallen lassen, um Kickoffs noch sicherer zu machen, ohne sie ganz zu eliminieren.

Cleveland hat einen Meister, ein Basketballteam namens Cavaliers.
Ein Spieler namens LeBron James war wohl der Garant des Sieges und ist ein absoluter Superstar.
Jetzt heißt es, daß die Browns den Schwung, den diese Meisterschaft der Stadt gegeben hat, auch nutzen sollen, um eine gute Saison zu spielen.
Dabei helfen soll James, der im St. Vincent-St. Mary's Football Team in der High School mal als Wide Receiver gespielt hat.
Das darf man aber als Werbegag abtun, denn James ist mittlerweile 31 Jahre alt, Multimillionär und ohne Spielpraxis auf dem Footballfeld, wo Gegenspieler sich manchmal berühren.
Die Cleveland Browns werden also sehr wahrscheinlich nicht zu den Cleveland LeBrons und müssen weiterhin zusehen, wie sie mit dem bestehenden Kader auskommen.
Und ob man mit dem den Schwung nutzen kann, den ein Basketballteam vorgelegt hat, ist dann eher doch zu bezweifeln.

In der kommenden Saison wird Sunday Night Football einen neuen Titelsong bekommen.
Carrie Underwood wird ihn wieder singen. Sie hat auch schon „Waiting all Day for Sunday Night“ vorgetragen.

Montag, 20. Juni 2016

Kurzberichte
luck-andrew10Bei den Colts ist das Unternehmen „Haltet Andrew Luck (Bild) gesund“ in vollem Gange.
Nicht nur, daß die Line vor dem demnächst teuersten Spieler der NFL aller Zeiten den Quarterback besser schützen muß, so soll Luck selber lernen, sich von drohenden Gefahren wegzubewegen. Dabei soll er aber nicht zu viel selber laufen und vor Allem nicht mitten in einen Pulk von Verteidigern reinlaufen.
Das hat ihn letztes Jahr die Saison gekostet.
Luck soll den Verteidigern entkommen, wie Roethlisberger von den Steelers es macht, möchte man in Indianapolis. Rausrollen, ducken, Ball wegwerfen.
Sieht man sich an, wie oft Big Ben unter einer Traube von Verteidigern liegt und wie oft er verletzt wird, ist das aber nicht der letzte Stein der Weisen.
Und Pittsburghs O-Line ist besser als die der Colts. Die ist ja so schlecht, daß bestimmt 28, 29 andere Lines in der NFL besser sind.
Bis zum Saisonbeginn liegt also noch viel Arbeit vor der Offense der Colts, die gebraucht wird um Spiele zu gewinnen, denn die Defense der Colts ist ja noch schlechter, als die Offense.
Und wenn Luck seinen Megamonstermoneyvertrag bekommt, ist kein Geld mehr da, um andere gute Spieler zu verpflichten oder zu halten.
Da kommen noch schwerere Zeiten auf Indianapolis zu.

Während manche Spieler versuchen, die bestbezahlten auf ihrer Position zu werden (aktuell Von Miller von den Broncos und Muhammad Wilkerson von den Jets), müssen andere Gehaltskürzungen akzeptieren um nicht gefeuert zu werden.
So haben die Texans sich auf der Wide Receiver Position so gut verstärkt, daß Cecil Shorts kurz davor stand, seinen Job zu verlieren.
Um 2016 weiter zum Kader der Texans zu gehören, mußte er einem Gehaltsverzicht von $2,75 auf $1,2 Millionen zustimmen.
Wenn er sich anstrengt, kann er weitere Boni bekommen und sein Einkommen auf knapp $2 Millionen erhöhen.

Die New York Giants verpflichteten Quarterback Logan Thomas.
Die Dolphins hatten den 24-jährigen auf die Transferliste gesetzt.
Die Giants feuerten daraufhin Quarterback BJ Daniels.
Thomas ist ein Beispiel dafür, wie sehr der NFL eine Entwicklungs-Liga alà NFL Europa fehlt. Mit der Spielpraxis, die er dort hätte sammeln können, hätte aus ihm ein Starter in der NFL werden können, wie ein Experte des NFL Networks meinte.

Peyton Manning bekam den Tennessean of the Year Award der Tennessee Sports Hall of Fame verliehen.
Bei der alljährlichen Veranstaltung „Champion Within“ letzten Samstag wurde der Ex-NFL Quarterback ausgezeichnet.
Der Preis wird an Personen oder Organisationen verliehen, die außergewöhnliches für den Sport in Tennessee geleistet haben und die außerordentlichen Charakter und Führungsqualitäten bewiesen haben.
Der Vorsitzende der Tennessee Sports Hall of Fame, Bill Emendorfer, sagte in seiner Rede, daß in den letzten 50 Jahren viele herausragende Persönlichkeiten geehrt wurden, doch keine großartigere als Peyton Manning.

Wird Charles Tillman 2016 spielen können?
Der Cornerback der Panthers zog sich im letzten Saisonspiel im Januar einen Kreuzbandriß zu. Er glaubt, daß er zum Ende des Trainingscamps wieder einsatzbereit sein kann.
Ob die Panthers den 35-jährigen dann noch brauchen ist fraglich?
Sie haben sich einige Rookies in der Draft besorgt, die bisher einen guten Eindruck hinterlassen haben. Und Tillman will nur für Carolina spielen und für kein anderes Team. Das könnte zu einem Konflikt führen.

Noch jemand möchte nach einer schweren Verletzung wieder zurückkommen, Jake Long.
Der Offensive Tackle wurde für die Dolphins spielend vier mal in den Pro Bowl berufen. 2013 und 14 zog er sich Kreuzbandrisse in seinem rechten Knie zu.
Seit der letzten Verletzung, die er sich im Oktober 2014 zugezogen hatte, hat der 31-jährige nicht mehr gespielt.
Zur Zeit ist Long, der übrigens nicht mit der Raiders-Legende Howie verwandt ist, ohne Team. Ob er noch mal eines findet ist äußerst fraglich.

Samstag, 18. Juni 2016

Kurzberichte
goff-jared2Nach dem Minicamp der Rams steht fest, welcher Quarterback als Starter in die Vorbereitungsspiele geht. Es ist nicht der teuer ertauschte Jared Goff (Bild).
Der Rookie ist noch zu nervös, wenn die Verteidiger in voller Geschwindigkeit auf ihn losstürmen. Deshalb setzt Head Coach Jeff Fisher zunächst auf Case Keenum als die Nr. 1.
Goff kann ihm den Posten aber durchaus noch streitig machen. Der ist nicht enttäuscht über die Entscheidung. Was immer Fisher entscheiden würde, wäre das Richtige für das Team, meinte der Rookie- Quarterback.
Und auch Jameis Winston von den Buccaneers und Marcus Mariota von den Titans gingen letztes Jahr nicht als Nr. 1 ins Trainingslager.
Wichtig ist, was nachher hinten herauskommt.
Und die (neuen) Fans in Los Angeles kaufen Goffs Trikot schon wie verrückt.

Nach dem Super Bowl ist vor dem Rückspiel.
Acht, neun mal hat er sich die Niederlage im letzten Spiel angesehen, sagte Panthers Head Coach Ron Rivera.
Jeden Spielzug der 10:24 Niederlage gegen die Broncos hat er in seine Einzelteile zerlegt und analysiert.
Rivera glaubt, daß seine Spieler über die Niederlage hinweggekommen sind. Weiter glaubt er, daß seine Mannschaft stärker zurückkommen wird als zuvor.
Bis dahin scheint es noch etwas Arbeit zu geben.
Einige male hat er die Trainingseinheiten während des Minicamps unterbrochen, weil er schlampige Arbeit sah. Wieder und wieder erinnerte er seine Leute daran, wie wenig Zeit nur noch verbleibt bis zum ersten Saisonspiel, ausgerechnet wieder gegen Denver.
„Wenn wir glauben, wir brauchen nur zu erscheinen und gewinnen Footballspiele, dann kriegen wir eine vor den Latz geballert,“ warnte Rivera die Panthers.
Er weiß, daß er das Team motivieren muß, daß er sich nicht auf seinen Lorbeeren als Head Coach des Jahres ausruhen darf.
Er sah bei der Analyse des Super Bowls Fehler bei seiner Mannschaft, die sie nie zuvor gemacht hat. Michael Tolberts Fumble, Jericho Cotcherys fallengelassener Paß, Fehler, die auf Schmetterlinge im Bauch im großen Spiel zurückzuführen sind, meinte Rivera. Bis zum Rückspiel wären die ausgemerzt.

Die Panthers gaben Left Tackle Michael Oher eine Vertragsverlängerung.
Der Ideengeber des Films „The Blind Side“ bekommt für weitere drei Jahre $21,6 Millionen von denen $9,5 Millionen garantiert sind.

Mann, diese Ähnlichkeit war aber auch zu groß.
Als Defensive Coordinator Wade Phillips seinen Super Bowl Ring bekam, stand darauf in Riesenbuchstaben PETERS.
Sagt uns das jetzt etwas über das US amerikanische Bildungswesen?
Wie auch immer. In einigen Überstunden hatten die Verantwortlichen bei Jostens, den Juwelieren, die die Ringe fertigten, einen Ring mit dem Namen PHILLIPS hergestellt.
Jetzt gibt es Streit um den PETERS Ring. Den möchte der Defensive Coordinator auch behalten, Jostens aber möchte ihn zurückhaben.
Sollen sie sich streiten. Hauptsache ist doch, daß der Name jetzt richtig geschrieben wurde.

„Mit allem gebotenen Respekt, ich bin fertig damit über Fitz zu sprechen.“
Genervte Antwort von Jets Head Coach Todd Bowles auf die gefühlt millionste Frage nach Quarterback Ryan Fitzpatrick.
Und damit wollen wir es dann auch gut sein lassen.

Freitag, 17. Juni 2016

Kurzberichte
rivera-ron2Die Panthers gaben Ron Rivera (Bild) eine Vertragsverlängerung.
Der Head Coach unterschrieb für ein weiteres Jahr und wird auch 2018 noch die Geschicke des Teams leiten.
Sein laufender Vertrag, der noch bis zum Ende der Saison 2017 gültig ist, wurde aufgestockt. In den nächsten drei Jahren wird Rivera $19,5 Millionen bekommen und kann $3 Millionen an Boni kassieren. Schnell mal nachrechnen... Vertrag läuft drei Jahre, drei Super Bowl Siege sind 3 Millionen an Zusatzzahlungen.
So könnte es sein.
So oder so gehört Rivera jetzt zu den 10 bestbezahlten Head Coaches der NFL.
Zu den erfolgreichsten Trainern gehört er auch ohne einen Super Bowl Titel. Seit 2011 arbeitet er in Carolina. Drei mal in Folge gewannen seine Panthers die NFC South. In fünf Saisons erzielte er eine Bilanz von 47-32-1 Siegen, 50-35-1, wenn man die Playoffs mitzählt.
Zweimal wurde er zum Head Coach des Jahres gewählt.
Letztes Jahr führte er sein Team in den Super Bowl, wo die Defense der Broncos sich letztlich als zu stark erwies.

Die Dallas Cowboys haben ihr letztes Minicamp vor dem Trainingslager abgehalten. Es war das letzte Training auf der Valley Ranch, wo sie seit 1985 trainierten.
Ab 2017 werden sie ihr eigenes High Tech Trainingszentrum benutzen, das gerade im Bau ist.
Die Valley Ranch ist geschichtsgetränkt und sah schon Trainerlegende Tom Landry, Super Bowl Coach Jimmy Johnson und viele Hall of Fame Spieler. So war auch Hall of Fame Wide Receiver Michael Irvin anwesend, als die Cowboys ihr letztes Minicamp dort beendeten.
In der neuen Heimat in Frisco, dem Ford Center at the Star, gibt es sogar ein Indoor-Stadion mir 12.000 Plätzen.
Vom letzten Trainingstag bleibt zu berichten, daß es keine schlimmen Verletzungen bei den Cowboys gab. Quarterback Tony Romo meinte sogar, daß er noch nie bessere Pässe geworfen hat, als jetzt nach seiner Schulteroperation. Schmerzen hätte er keine mehr, fuhr er fort.
Während der Saison wird er weiterhin nicht am Mittwochstraining teilnehmen, so wie schon in der Vergangenheit. Einen Tag Bewegungspause muß er seinem Wurfarm weiter gönnen ist Romo überzeugt.

Wird Maurkice Pouncey 2016 eine gute Saison spielen können?
Der Center der Steelers hat ein höllisches Jahr hinter sich. Sieben Operationen und eine schlimme Infektion, nachdem er sich in einem Vorbereitungsspiel das linke Wadenbein gebrochen hatte.
Am 23. August wurde er operiert, doch die OP-Narbe verheilte nicht. Im Oktober wurde eine lebensgefährliche Staphylokokkeninfektion festgestellt. Das erlebt man heute sehr oft nach Operationen, viel zu oft. Dann bekam er auch noch eine E. Coli Infektion. Operation nach Operation scheiterte.
Jetzt ist Pouncey geheilt und erholt, und brennt darauf, wieder spielen zu können.
Quarterback Big Ben wird seinen Center bei der Umsetzung des Plans „30 Punkte pro Spiel“ dringend brauchen.

Da erlitt jemand einen Rückschlag bei seinem Vorhaben, dereinst in die Hall of Fame aufgenommen zu werden.
Wie berichtet ist Trent Richardson überzeugt davon, daß er nach seiner Karriere als Running Back in der NFL, in die Ruhmeshalle laufen wird.
Jetzt erfuhr er, daß er sein Training mit den Ravens unterbrechen muß, weil eine alte Knieverletzung erneut operiert werden muß.
Es wäre nur ein kleiner Eingriff heißt es.
Doch diese OP, kurz nachdem Richardson das Training abbrechen mußte, weil er Konditionsprobleme hatte, ist kein gutes Zeichen.
Die Ravens könnten auf die Idee kommen, sich von ihm zu trennen. Sein Einzug in die Hall of Fame könnte dadurch gefährdet werden.
Aber Wachpersonal und Touristenführer werden in Canton ja auch immer gesucht.

Nicht nur in Denver will ein Verteidiger der bestbezahlte Verteidiger der Liga werden, Von Miller, nein auch in New York gibt es jemand, der das vorhat.
Jets Defensive Lineman Muhammad Wilkerson will auch mehr Geld. Und aktuell mehr Geld als Fletcher Cox von den Eagles, dessen $103 Millionen neuerdings als Maßstab Nr. 1 gelten und dessen garantiertes Gehalt von $63 Millionen Maßstab Nr. 2 ist.
Wilkerson findet es frustrierend, daß ein Spieler, der nicht so gut ist wie er (er meint Cox), jetzt so viel mehr Geld als er bekommt.
Wilkerson will mindestens dasselbe haben, lieber noch mehr.
Doch im Falle von Wilkerson kann das nicht klappen. Die Jets haben ganz einfach nicht den nötigen Platz unter der Gehaltsobergrenze, um seiner Forderung nachzukommen.
Quarterback Fitzpatrick können sie sich ja auch nicht mehr leisten.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Kurzberichte
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Premiere für Andy Dalton (Bild). Der Quarterback der Bengals mit dem Spitznamen „Red Riffle“ hat 2015 so gut gespielt, daß seine Spielerkollegen auch 2016 einiges von ihm erwarten. Dalton tauchte zu ersten Mal in der Liste der Top 100 auf und zwar auf Platz 35.
Das rostige, äh rote Gewehr spielt seit 2011 in der NFL und brachte sein Team regelmäßig in die Playoffs... wo er dann regelmäßig versagte.
Auch 2015 brachte Dalton die Bengals in die Playoffs, brach sich aber nach 13 Wochen den Daumen der rechten Hand und seine Saison war beendet. Bis dahin spielte er allerdings auf Pro Bowl Level, hatte über 66% seiner Pässe vervollständigt und eine Quarterback-Wertung von 106,2 Punkten.
Klasse Saisonstatistiken. Wenn es jetzt nur mal in den Playoffs besser laufen würde. Aber zum ersten Einzug in die Top 100 Liste hat es schon mal gereicht.

Das Trainingsprogramm der Broncos zwischen den Saisons ist beendet. Von Miller hat an keiner Trainingseinheit teilgenommen. Doch der Outside Linebacker hat nicht vor 2016 nicht zu spielen.
„Wir haben noch einen Monat Zeit zu verhandeln,“ sagte er in einem Interview. „Ich sehe mich selbst nicht in einem anderen Team.“
Miller will nur einen Vertrag unterzeichnen, der ihn zum bestbezahlten Verteidiger der NFL macht. Das wurde für die Broncos in dem Moment noch schwieriger, als Fletcher Cox von den Eagles einen Vertrag unterschrieb, der ihn zum momentan bestbezahlten Verteidiger der Liga machte.
$114,5 Millionen lautete das letzte Angebot Denvers an Miller, was ihm gereicht hätte. Doch das garantierte Gehalt in den ersten drei Jahren des Vertrags reichte ihm nicht.
Von Miller ist so wichtig für das Team, das Shannon Sharpe schon Geld sammelte, um ihn bezahlen zu können. Als die Broncos letzten Sonntag ihre Super Bowl Ringe bekamen, lief der Hall of Fame Tight End mit einer Serviertablet rum und forderte die Anwesenden scherzhaft auf, Geld für Millers Verbleib zu spenden.
Am 15. Juli ist der Stichtag. Dann muß entschieden werden, unter welchen Konditionen Miller spielt, oder ob er gar nicht spielt.

Die Ravens hatten einen „medizinischen Rechtsberater für Marihuanaangelegenheiten“. Den entließen sie am Mittwoch.
Ebenfalls am Mittwoch feuerten sie Left Tackle Eugene Monroe.
Er war Left Tackle und Marihuanaverfechter in Personalunion.
Deshalb glaubt Monroe auch, daß seine Entlassung eher etwas mit seinem Standpunkt in Sachen Marihuanalegalisierung zu tun hat, als mit seinen Leistungen auf dem Platz.
Diese Vermutung kann widerlegt werden. Der 29-jährige unterschrieb 2014 einen Fünfjahresvertrag über $37,5 Millionen. Seitdem hat er verletzungsbedingt nur in 17 der 34 Spielen der Ravens gespielt, 2015 nur in sechs.
Als die Ravens Notre Dames Offensive Tackle Ronnie Stanley an sechster Stelle der letzten Draft aufnahmen, da war Monroes Schicksal bereits besiegelt.

Streik für einen Tag, dann hatte Reshad Jones bereits genug.
Der Pro Bowl Safety der Dolphins hatte an den freiwilligen Trainingseinheiten des Teams nicht teilgenommen. Das hielt er beim Pflicht-Minicamp in dieser Woche nur einen Tag aus.
Zwar hatte er sich fest vorgenommen, für einen besseren Vertrag zu streiken, aber er sagte, daß er seine Teamkollegen zu sehr vermißt hätte. Er wollte auch nicht als Ablenkung für seine Kollegen agieren. Er hätte volles Vertrauen, daß sein Agent und das Team einen guten Vertrag aushandeln würden.
Jones geht in die dritte Saison seines mit $28 Millionen dotierten Vierjahresvertrags. Jeder Tag des Minicamps, den er bestreikt hätte, hätte ihn $25.000 gekostet.
Das Geld für den einen Tag werden die Dolphins wohl nicht eintreiben.

In Woche 12 der letzten Saison riß sich Jimmy Graham die Patellasehne im rechten Knie.
Wann der Tight End der Seahawks wieder am Training teilnehmen kann, steht noch nicht fest.
Beim Training des Teams anwesend war er aber am Mittwoch. Er betrieb etwas Lauftraining, fing ein paar Pässe und das war es für ihn.
Wie es zur Zeit aussieht, wird die Saison ohne ihn beginnen.

Beim Training am Mittwoch brach sich Bears Wide Receiver Marquess Wilson den linken Fuß.
Er könnte den Saisonauftakt verpassen.

Michael Bennett hat einen Vertrag bei den Seahawks der noch zwei Jahre läuft.
Und das macht ihn krank... liebeskrank?
Nachdem in der letzten Zeit Malik Jackson (6 Jahre, $88.5 Millionen) in Jacksonville; Olivier Vernon (5 Jahre, $85 Millionen) in New York; und Fletcher Cox (6 Jahre, $102.6 Millionen) in Philadelphia neue, lukrative Verträge unterschrieben haben, öden die $28,5 Millionen die sein Vertrag ihm einbringt, Bennett nur noch an. Er erklärt, wie das auf ihn wirkt: „Ich achte nicht sehr darauf, welche Verträge die anderen abschließen. Davon bekomme ich Bauchschmerzen. Es ist, als wenn Du zusiehst, wie jemand anderer deine Freundin heiratet.“

 

 

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