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Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Dienstag, 23. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 3 - Monday Night Football
smith-geno3Die Bears standen zum Schluß des Spiels ganz kurz davor, ihre Fans im Stadion zu fragen, ob jemand kurz mal in der Verteidigung aushelfen könnte?
Das war kein Verletzungspech, das sie hatten, es war eine Verletzungskatastrophe. Und das in einem Spiel, das bereits im Vorfeld als Abwehrschlacht bezeichnet wurde.
Gut nur, daß die Jets nicht gut genug waren, daraus Kapital zu schlagen.
Die ESPN Kommentatoren Tirico und Gruden waren gerade damit fertig, Jets Quarterback Geno Smith (Bild) zu loben, und festzustellen, daß das Vertrauen, das Offensive Coordinator Mornhinweg seit dem letzten Spiel gegen Green Bay in seinen Quarterback hat, gerechtfertigt ist, warf Smith den Ball zum ersten Mal zu einem Verteidiger. Ryan Mundy lief 45 Yards unbedrängt mit dem Ball in die Endzone. Smith leistete sich später noch einen weiteren Fehlpass in die Endzone.
Chicago führte 7:0 und gab diese Führung nicht mehr ab.
Die Offense der Jets kam sechs mal in die Redzone, aber sie konnten dabei nur einen Touchdown erzielen.
Doch nicht nur die Jets machten Fehler, sie wurden auch von einer erneut miserablen Schiedsrichtercrew einige Male benachteiligt. Dafür, daß diese Zebras sechsstellige Summen pro Jahr verdienen, bieten sie in dieser Saison (mal wieder) ein erbärmliches Bild.
Die Bears überlebten, wie gesagt, eine Verletzungsserie in der Defense, der die Safeties Ryan Mundy, Chris Conte und Danny McCray zum Opfer fielen.
Zwar kämpften sich die Jets noch mal auf 19:24 heran, aber Chicago konnte noch ein weiteres Field Goal erzielen.
Als die Jets Sekunden vor Spielende noch mal bis an die Neun der Bears kamen, schafften sie es in vier Versuchen nicht, einen Touchdown zu erzielen.
Chicago konnte den knappen, aber nicht unverdienten 27:19 Sieg mit nach Hause nehmen.

 

Der Lazarettreport
Bei einem Sack... Dance... riß sich Stephen Tulloch das Kreuzband im linken Knie.
Der Linebacker der Lions hatte gerade Packers Quarterback Rodgers unter sich begraben, und feierte das mit eigenartig anmutenden konvulsivischen Zuckungen. Dabei passierte ihm die saisonbeendende Verletzung.
Und das, wo er sich im Spiel noch nie verletzte und seit neun Jahren kein Spiel verpasst hat.

„Kinder, darf ich wieder spielen?“ fragte James Harrison seine Nachkommen.
Die haben wohl ja gesagt, denn der Linebacker, der am 5. September als Steeler in den Ruhestand trat, hat wieder in Pittsburgh unterschrieben.
Eine Verletzungsserie im Spiel gegen die Panthers zwingt die Steelers dazu, sich nach neuen Verteidigern umzusehen.
Zu diesen Verletzten gehören Linebacker Ryan Shazier, dessen Knieverletzung aber nicht als schlimm bezeichnet wird. Linebacker Jarvis Jones hat eine Zerrung des hinteren Kreuzbandes und wird etwa acht Wochen ausfallen. Nicht viel früher wird Cornerback Ike Taylor zurückkommen, der sich einen Unterarm brach. Ihm droht sogar das Saisonende.

Schlimmer, als befürchtet, traf es Dennis Pitta. Der Tight End der Ravens muss erneut an der Hüfte operiert werde. Für ihn ist die Saison beendet.

Titans Quarterback Jake Locker hatte einen „kleinen Eingriff“ am Handgelenk seines Wurfarms.
Ob er in Woche vier wird spielen können, steht noch nicht fest.

Er war bekannt dafür, mit seinem Holzkopf durch jede Verteidigungsmauer zu brechen, doch die Saison ist für Danny Woodhead beendet.
Der Running Back der Chargers hat ein gebrochenes Wadenbein.

Die Vikings werden etwa sechs Wochen auf Kyle Rudolph verzichten müssen. Der Tight End hat einen Leistenbruch und muss operiert werden.

Wegen der gleichen Verletzung müssen die Eagles auf Center Jason Kelce auch einige Wochen verzichten.

Gegen die Lions verletzte sich auch Packers Linebacker Clay Matthews an der Leiste. Anders als die beiden zuvor genannten, soll er aber nicht sehr lange ausfallen.

Kurzberichte
Am Sonntag verstarb Rob Bironas bei einem Verkehrsunfall.
Der 36-jährige war lange Jahre Kicker bei den Titans und wurde erst im März gefeuert. Er war verheiratet mit Rachel Bradshaw, der Tochter von Quarterback- Legende Terry Bradshaw.

Die Dolphins haben, nach Jahren, erkannt, daß Ryan Tannehill wohl doch nicht so gut als Quarterback ist, wie sie sich bisher versucht haben selber einzureden.
In London soll am Sonntag Matt Moore gegen die Raiders starten, wie man hört.

Die Buccaneers haben Kontakt mit Terrelle Pryor aufgenommen. Nach der Verletzung von Quarterback Josh McCown brauchen sie Ersatz auf der Position.
Und wenn man die Leistungen McCowns als Maßstab anlegt, dann kann man so ziemlich jeden Verpflichten, der schon mal einen Pass geworfen hat, sogar Pryor.

Gar nicht zufrieden ist Packers Head Coach Mike McCarthy mit Eddie Lacy. Der Running Back wurde vor der Saison allerorten als einer der besten Spieler auf seiner Position gelobt, blieb den Beweis dieser Vorschußlorbeeren aber bisher schuldig.
Am Sonntag erreichte Lacy einen absoluten Tiefpunkt, der die Meinungen über ihn von vor der Saison ad absurdum führte. Er wurde in der eigenen Endzone getackelt, was Detroit zwei Punkte einbrachte, er verlor den Ball einmal, der zum Touchdown zurückgetragen wurde, was weitere sieben Punkte für die Lions bedeutete. Mit fünf seiner 11 Läufen erzielte er Null Yards, oder sogar Minusyards.
Insgesamt kam er mit 11 Läufen nur auf 36 Yards.
Das brachte McCarthy zu dem Schluß, daß Lacy besser spielen muss ab jetzt.

Die Chance bei den Lions besser zu spielen, hat Kicker Nate Freese nicht mehr.
Er verschoss gegen Green Bay einen Field Goal Versuch aus 41 Yards, und das fand sein Head Coach gar nicht gut. Im Pauseninterview sagte Jim Caldwell, daß ein Kicker in der NFL ein Field Goal aus dieser Distanz machen muss.
Es war eines von vier Field Goals, das Freese in den ersten drei Spielen verschoß.
An seiner Stelle wollen die Lions Ex- Eagles Kicker Alex Henery verpflichten. Eine gute Idee?
Ne!
Henery verschoß in den Testspielen zwei von drei Field Goals.

Montag, 22. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 3
manning-peyton-broncos4Oh, wäre das doch der Super Bowl gewesen. Die Broncos haben im Revanchespiel gestern sehr gut mitgehalten. Es fiel zwar auf, daß die Offense immer noch keine wirklich wirksamen Mittel gegen die Seahawks Defense gefunden hat, aber die Defense hielt das Team im Spiel.
Im ersten Spiel der Saison warf Peyton Manning (Bild) drei Touchdownpässe in der ersten Halbzeit.
Im zweiten Spiel der Saison warf Peyton Manning drei Touchdownpässe in der ersten Halbzeit.
Im dritten Spiel der Saison erzielten die Broncos magere drei Punkte in der ersten Halbzeit.
Da wurde einem klar, daß die Angelegenheit auch dieses Mal wohl wieder sicher an die Seahawks gehen würde, die zur Halbzeit bereits 17 Punkte erzielt hatten.
Doch das Blatt drehte sich ein wenig, als es im dritten Viertel an Denver war, einen Safety zu erzielen. Die Defense hatte Seattle an deren eigener Goalline festgepinnt und ließ Running Back Marshawn Lynch nicht mit dem Ball aus der Endzone laufen.
Das war so etwas, wie ein Weckruf. Plötzlich hörte Denvers Offense auf zu stottern und lief merklich runder.
18 Sekunden vor Spielende hatte Denvers 18 sein Team zum 18:20 Anschluss geführt. Jetzt musste der Zweipunkteversuch gelingen. Die 88, Wide Receiver Demaryius Thomas, der bis dahin sehr unauffällig agiert hatte, fing den Pass von Manning und mit 20:20 ging es in die Verlängerung.
Hier gelang es Denvers Defense nicht, Seattle zu stoppen, und mit einem sechs Yards Touchdownlauf gewann Marshawn Lynch das sehr spannende, teilweise aber recht konfuse Spiel, mit 26:20 für die Seahawks.
Die Revanche gelang noch nicht, aber der Abstand war wesentlich geringer, als noch im Februar.

Es war wohl das Spiel des Tages, das zwei hervorragende Quarterback zeigte.
Washington in Philadelphia war ein wahrer Leckerbissen. Kirk Cousins bei den Redskins und Nick Foles bei den Eagles zeigten, daß sie eine Menge Potential haben.
Immer wieder wechselte die Führung, und Wide Receiver DeSean Jackson, den die Eagles vor der Saison hatten ziehen lassen, bekam seinen Genugtuungs- Touchdown, einen 81 Yarder zum 27:27 Ausgleich im dritten Viertel.
Im letzten Viertel unterlief Cousins ein Fehler, als die Redskins an der eigenen 20 standen, und er einen Pass warf, den Eagles Safety Malcolm Jenkins an der 41 abfing.
Im anschließenden Drive konnten die Eagles auf 37:27 davonziehen.
Zwar kämpften sich die tapferen Rothäute noch mal auf 34:37 heran, aber die Eagles konnten den knappen Vorsprung über die Zeit retten.
Philadelphia ist nun 3-0 und muss am Sonntag nach San Francisco zu den 49ers, die momentan nicht so wirklich zu den Spitzenteams gezählt werden können. Sie verloren in Arizona mit 14:23 und boten keine sehr ansprechende Leistung.
Auf Seiten der Redskins mussten DeAngelo Hall, Guard Shawn Lauvao, Safety Duke Ihenacho und Defensive End Jason Hatcher verletzt vom Platz. Cornerback Hall zog sich einen Achillessehnenriss zu, womit für ihn die Saison beendet ist.
Bei den Eagles verletzte sich Center Jason Kelce am Bauch.

Keine ansprechende Leistung bot Green Bay in Detroit. Nach drei Spielen muss man sich fragen, ob die Packers eine Mogelpackung sind?
Mit sehr vielen Vorschußlorbeeren starteten sie in die Saison und zeigten bisher nur Durchschnittsfootball oder weniger.
Gegen die Lions reichte es nur zu mageren sieben Punkten, viel zu wenig für eine von Aaron Rodgers angeführte Offense.
Die Defense erlaubte den Lions zwar nicht allzuviel, aber doch genug, damit die einen der seltenen Siege gegen Green Bay mitnehmen konnten, ein 19:7.

„Würden die echten Steelers bitte aufstehen?“
Das taten sie im Sunday Night Spiel, oder waren die Panthers einfach so viel schwächer als sie?
Carolinas Quarterback Cam Newton trug immer noch einen dicken Rippenschutzpanzer, und wurde dann auch noch am Knie erwischt.
Running Back Jonathan Stewart tat das, worauf man gewartet hatte. Nach zweieinhalb Spielen, verletzte er sich in der zweiten Halbzeit mal wieder und fiel aus.
Die Offense der Steelers wirkte wie runderneuert, gegen eine Carolina Defense, die bisher nur 21 Punkte zugelassen hatte. Quarterback Ben Roethlisberger, Wide Receiver Antonio Brown und die Running Backs Leveon Bell und LeGarrette Blount waren einfach nicht zu stoppen. Pittsburgh erzielte 37 Punkte und ließ nur 19 zu.
Sie überkamen die Verletzungen von Cornerback Ike Taylor, Linebacker Ryan Shazier und Linebacker Jarvis Jones, die das Spiel alle verletzt vorzeitig verlassen mussten.

Knappe Niederlagen sind immer etwas, was ein Herz brechen kann. Die Niederlage der Browns gegen die Ravens gehört dazu.
Mittlerweile begegnen sich die beiden Teams auf Augenhöhe, denn Cleveland spielt tatsächlich etwas, das nach NFL Football aussieht, während Baltimore ganz bestimmt nicht mehr zu den unschlagbaren Teams gehört.
So ging es mit 21:17 für Cleveland ins letzte Viertel.
Die Ravens kamen auf 20:21 heran und deren Defense konnte Clevelands aufmüpfige Offense im Zaum halten.
Im letzten Drive der Ravens hatte Quarterback Joe Flacco dann den einen lichten Moment im Spiel, als er einen Pass warf, den Wide Receiver Steve Smith 32 Yards weiter, an der 13 der Browns, fing.
Als die Uhr auf Null sprang segelte ein 32 Yards Field Goal von Jason Tucker zum doch recht glücklichen 23:21 für die Ravens über die Querstange.
Bitter für Baltimore, daß sich Tight End Dennis Pitta erneut die Hüfte verrenkte, und wohl wieder einige Zeit ausfallen wird.

Zwei Rookie Quarterbacks kamen zu ihren ersten Einsätzen. In New Orleans ersetzte Vikings Quarterback Terry Bridgewater Matt Cassell, der sich laut Head Coach Mike Zimmer mehrere Knochen in einem Fuß brach.
In Jacksonville ersetzte Blake Bortles den wegen völliger Unfähigkeit auf die Bank verbannten Chad Henne. Zwar warf Bortles im letzten Viertel noch zwei Touchdownpässe, aber da stand es bereits 37:3 für Indianapolis und die Colts hatten schon auf Gnadenmodus geschaltet.

Der Lazarettreport
Danny Woodhead verletzte sich beim Sieg der Chargers gegen Buffalo an zwei Stellen. Den Running Back erwischte es am Knöchel und am Wadenbein.
Heute soll er genauer untersucht werden, aber die erste Prognose, Wadenbeinbruch, dürfte sich sehr wahrscheinlich bestätigen.

Vikings Tight End Kyle Rudolph verletzte sich in der zweiten Halbzeit an der Leiste und konnte nicht mehr weiterspielen.

Die Saints verloren Center Jonathan Goodwin mit einer Beinverletzung.

Die Raiders haben sich tapfer gegen die Patriots gewehrt. Ein Opfer der Schlacht wurde Oaklands Wide Receiver Rod Streater. Er zog sich eine Fußverletzung zu und geht an Krücken.

Cardinals Cornerback Antonio Cromartie verletzte sich gegen die Niners am linken Knie und konnte nicht weitermachen.

Für das Monday Night Football Spiel in dieser Nacht stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen der Bears Wide Receiver Brandon Marshall und Alshon Jeffery.
Auf keinen Fall dabeisein werden Center Roberto Garza (Knöchel), Left Guard Matt Slauson (Knöchel), Defensive Tackle Jeremiah Ratliff (Gehirnerschütterung ) und Linebacker Shea McClellin (Hand)
Bei den Jets könnte Wide Receiver Eric Decker ausfallen.

Samstag, 20. September 2014

Der Lazarettreport
abraham-john3Die Cardinals setzten John Abraham (Bild) auf die Verletztenliste. Damit ist die Saison für den besten aktiven Quarterback- Jäger beendet.
In Woche eins gegen die Chargers zog er sich die erste Gehirnerschütterung seiner 15 Jahre dauernden Karriere zu. Es könnte sein, daß es auch seine letzte war, denn ob der 36-jährige nächstes Jahr noch mal zurückkommt, wird bezweifelt.
Unter den momentan aktiven Spielern führt er die Liga mit 133,5 Sacks an. Die Cardinals werden ihn also schmerzlich vermissen.

Cardinals Quarterback Carson Palmer wird nicht gegen die 49ers spielen.
Zum zweiten Mal in Folge wird Drew Stanton starten.
Palmer hat eine schmerzhafte Nervenverletzung in der Schulter seines Wurfarms und kann den Ball nicht richtig festhalten.

Nach dem Spiel gegen die Broncos wurde bei Chiefs Running Back Jamaal Charles ein „high ankle sprain“ diagnostiziert, eine Verstauchung des Syndesmosebandes. Diese Verletzung braucht normalerweise einige Wochen, um abzuheilen.
Doch am Freitag meldete sich Charles schon wieder zum Training zurück.
Entweder, die Diagnose traf glücklicherweise nicht zu, oder Charles will seinen Einsatz forcieren, was ihm auf lange Sicht nicht guttun würde.

Bei den Cowboys steht ein Fragezeichen hinter Linebacker Rolando McClain. Er hat Schmerzen in der Leiste.

Kurzberichte
Redskins?
Na klar.
Eine repräsentative Umfrage in Virginia, dem Staat in dem die Washington Redskins ihr Hauptquartier haben, ergab einen große Zustimmung zu dem nicht unumstrittenen Teamnamen. 71% der Befragten stimmten dafür, den Namen zu behalten.
Ja leben denn in diesem Staat keine guten Menschen?
Anscheinend doch, denn nicht nur unter den bösen Republikaner findet der Spitzname Zustimmung (72%), sondern auch unter den guten Demokraten sprachen sich 69% für die Beibehaltung des Namens Redskins aus. Unter den Unabhängigen, die keiner der beiden Fraktionen angehören, fanden sich 67% Befürworter.

Die Einnahmen der NFL sinken. Jedenfalls die, die die eigenen Spieler beitragen.
Letztes Jahr gab es kaum eine Woche, wenn überhaupt, in der die NFL mit den Strafzahlungen weniger als $100.000 einnahm.
In Woche zwei blieb sie jetzt deutlich darunter.
Im Einzelnen sieht das so aus:
$5.512 muss Ravens Linebacker Terrell Suggs zahlen, weil er vor dem Spiel mit einem Gladiatorenhelm ins Stadion einlief.
$22.050 muss Colts Linebacker Jonathan Newsome für einen blindside Block zahlen.
Jets Defensive Tackle Muhammad Wilkerson bedachte einige Spieler der Bears mit Faustschlägen und ist mit $20.000 dabei.
Ein zu harter Angriff auf den Quarterback kostete Rams Linebacker Jo-Lonn Dunbar $16.537.
Gleiches Vergehen, gleiche Summe für 49ers Defensive Tackle Quinton Dial.
Und von Kaepernicks $11.025 wurde hier ja schon berichtet.

Suspendierung aufgehoben und erneuert, so sieht es für Dolphins Dion Jordan aus.
Der Defensive End war für vier Spiele gesperrt, weil er verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen hatte. Diese Sperre wurde im Zuge der neuen Drogenrichtlinien aufgehoben.
Doch da er erneut positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde, bekam er direkt im Anschluß eine neuerliche vierwöchige Sperre aufgebrummt.

Josh Gordon kann doch noch in dieser Saison wieder spielen. Die saisonlange Suspendierung des besten Wide Receivers der Saison 2013 wurde auf 10 Wochen gekürzt.
Am 23. November gegen die Falcons darf er von den Browns wieder eingesetzt werden.
Seinen Job als Autoverkäufer, den er zur Zeit ausübt, will er bis dahin weiter ausüben.

Diese Niederlage hat einen Narbe hinterlassen, meinte Buccaneers Head Coach Lovie Smith nach der unsagbar schlechten Vorstellung seines Teams gegen die Falcons, eine Narbe, die nicht mehr weggehen würde, fügte er noch hinzu.
Seine Analyse des Spiels deckt sich in großen Teilen mit meiner gestrigen. Keine Offense, keine Defense, keine Special Teams, fünf Ballverluste.
Dann zeigte er, daß er seinen Humor nicht verloren hat: „Glücklicherweise haben wir noch 13 weitere Spiele“, meinte er. „Und auch gegen dieses Footballteam werden wir eine weitere Chance haben.“
Großartig dieser Humor, in dieser Situation.

Freitag, 19. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 3 - Thursday Night Football
smith-lovie-tbbAls Dallas Cowboys Fan erkenne ich ein mieses Footballteam, wenn ich ein mieses Footballteam sehe, und in den Buccaneers erkannte ich ein grauenvoll mieses Footballteam.
Die Atlanta Falcons spielten sich ihren Frust über das schlechte Spiel gegen die Bengals von der Seele, hatten aber in Tampa Bay auch nicht wirklich einen Gegner. Die Offense, ein Witz, die Defense ein Lachschlager, die Special Teams... welche Special Teams? Die Leistung laut Head Coach Lovie Smith (Bild): „Peinlich!“
Devin Hester, ein alter Bekannter von Buccaneers Head Coach Smith aus gemeinsamen Bears Zeiten, schrieb Geschichte. Der Wide Receiver/Kick Returner der Falcons stellte mit seinem 20. Touchdown nach einem Punt/Kickoff Return einen neuen NFL Rekord auf.
Der alte Rekordhalter, Deion Sanders, war als Analyst für das NFL Network im Dome, und erlebte Live mit, wie Hester ihm den Rekord wegnahm.
Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels, beim Stand von 49:0 für die Falcons, schonte deren Head Coach Mike Smith den größten Teil der Starter. In der Folge konnte Atlanta nur noch einen weiteren Touchdown erzielen, und die Buccaneers kamen zu zwei Gnaden- Touchdowns.
Gestartet waren die Buccaneers mit Josh McCown als Quarterback. Doch daß der nicht einen Bruchteil der Erwartungen erfüllt, die Head Coach Lovie Smith in ihn gestellt hat, wurde schon in den ersten beiden Spielen klar.
Auch in dieser Nacht lieferte er eine erbärmliche Leistung ab, bevor er mit einer Daumenverletzung das Spiel verlassen musste. Sein Ersatzmann Mike Glennon kam in einer Situation auf den Platz, in der nichts mehr zu retten war, selbst wenn er ein guter Quarterback wäre. In der Situation aber konnte er nur noch versuchen Schlimmeres zu verhindern. Sollte er irgendwelche Qualitäten haben, konnte er sie nicht zeigen.
Matt Ryan machte seine schlechte Vorstellung gegen die Bengals vergessen. Der Quarterback der Falcons hatte bis zu dem Zeitpunkt, an dem Head Coach Smith ihn nach getaner Arbeit vom Feld holte, eine Bilanz von 21 aus 24 für 268 Yards und 3 Touchdowns.
Bei den Falcons musste Wide Receiver Harry Douglas das Spiel in der ersten Halbzeit mit einer Fußverletzung verlassen.
Der Endstand von 56:14 für Atlanta ist tatsächlich für die Buccaneers noch schmeichelhaft. Wenn es in der NFL nicht das ungeschriebene „Gesetz“ gäbe, unterlegene Gegner nicht zu sehr zu demütigen, hätte das noch viel schlimmer für Tampa enden können.

Kurzberichte
Die Vikings trennten sich von Wide Receiver Jerome Simpson.
Er ist schon einige Male negativ aufgefallen, und da die Vikings gerade dabei sind, reinen Tisch zu machen, entließen sie ihn am Donnerstag.
Simpson fiel zuletzt auf, als er am 7. Juli verhaftet wurde, weil er ohne gültige Fahrerlaubnis Auto fuhr. Im Wagen fand die Polizei Marihuana und eine offene Flasche mit Alkohol.
Als er für diesen Vorfall jetzt einen Gerichtstermin bekam, wurde er gefeuert.
Der Wide Receiver leistete sowieso gerade eine dreiwöchige Sperre ab, die wegen einer Alkoholfahrt gegen ihn verhängt wurde.

Wird Carson Palmer am Sonntag spielen, oder wird er in dieser Saison gar nicht mehr spielen?
Der Quarterback der Cardinals hat eine schmerzhafte Nervenverletzung in der Schulter des Wurfarms. Die Nachrichten über seinen Zustand haben sich seit Sonntag öfter geändert, und momentan weiß niemand wirklich, wie es um ihn steht.
Sein Head Coach Bruce Arians rechnet mit Allem.
Daß Jonathan Dwyer in dieser Saison nicht mehr spielen wird, steht jetzt fest.
Die Cardinals setzten den Running Back auf die Reserve/nicht footballbedingte Verletzungen Liste. Dwyer war am Mittwoch verhaftet worden, nachdem er wegen schwerer Körperverletzung angezeigt wurde.
Die Cardinals werden ihm sein Gehalt weiter zahlen, wie es aus der Clubführung hieß.
Chris Rainey, Running Back im Übungsteam, wird nicht für ihn nachrücken, denn er wurde auch entlassen, weil gegen ihn eine ähnliche Klage vorliegt.
Rainey wurde schon öfter wegen häuslicher Gewalt angezeigt.
Apropos... jemand hat mal nachgezählt.
Seit Januar 2000 gab es 732 Verhaftungen und Anklagen gegen Spieler der NFL. Darunter waren 90 wegen häuslicher Gewalt.
Das ist verdammt viel.

Donnerstag, 18. September 2014

Kurzberichte
Griffin III-Robert36-8 Wochen haben die Redskins noch Ruhe, dann dürfte eine Quarterback- Kontroverse beginnen.
So lange soll es dauern, bis Quarterback Robert Griffin III (Bild) seinen linken Knöchel auskuriert hat, mit dem er am Sonntag böse umknickte.
DeSean Jackson, der an der Schulter verletzt ist, konnte am Mittwoch nicht trainieren. Damit ist es fraglich, ob der Wide Receiver gegen das Team, das ihn so schmählich vor die Tür setzte, wird spielen können, denn der Gegner der Redskins am Sonntag sind die Eagles.
Jackson selber ist fest davon überzeugt, daß er gegen sein altes Team antreten kann.

Die Arizona Cardinals haben Jonathan Dwyer deaktiviert.
Der Running Back wurde am Mittwoch verhaftet. Die Verhaftung resultierte aus einer Anzeige gegen ihn, die zwei Vorfälle im Juli beinhaltet. Einmal geht es um schwere Gewalt, und das andere Mal um ein minderschweres Vergehen.
Dwyer soll eine 27-jährige Frau und ein 18 Monate altes Kind angegriffen haben.
Die Frau hat daraufhin den Staat verlassen und am 11. September ihre Klage eingereicht.

Die NFL und die NFLPA haben die neuen Verträge zur Drogenbekämpfung unterschrieben.
Die die neuen Regeln einige Lockerungen enthalten, wurden die Suspendierungen von Broncos Wide Receiver Wes Welker, Cowboys Cornerback Orlando Scandrick und St. Louis Rams Wide Receiver Stedman Bailey, sofort beendet.

Eine „unangemessene Sprache“ hat Colin Kaepernick gegen die Bears eine Strafe eingebracht und eine Zahlungsaufforderung durch die NFL über $11.000.
Der Quarterback der 49ers beharrt allerdings darauf, daß er nichts unflätiges gesagt hat. Deshalb wird er gegen die Zahlungsaufforderung Einspruch einlegen.

Bengals Linebacker Vontaze Burfict zog sich gegen die Falcons die zweite Gehirnerschütterung in zwei Wochen zu.
Jetzt muss er natürlich wieder das Gehirnerschütterungsprotokoll durchlaufen. Ob er gegen die Titans wird spielen können ist fraglich.

In Dallas konnte Quarterback Tony Romo am Mittwoch nicht trainieren. Sein Rücken bereitete ihm schmerzhafte Probleme.
Romo ist überzeugt davon, daß er nach seinen beiden Rückenoperationen in den letzten beiden Jahren, öfter mal das ein oder andere Training verpassen wird, weil sein Rücken ihm Probleme bereiten wird. Seine Einsatzfähigkeit für die Spiele würde das aber nicht beeinträchtigen, meinte er.

Die Sponsoren machen Druck
Ein neues Wort macht die Runde, „Exemption“ List, oder mit vollem Namen: Exempt Commissioner's Permission List
So neu ist diese Liste nicht, Michael Vick stand damals auch schon darauf, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde, und sich wieder bei der NFL zurückmeldete.
Auf die Unverfügbarkeitsliste hat nur der Vorsitzende der NFL Einfluß. Nur Roger Goodell kann also Spieler auf diese Liste setzen, und darüber entscheiden, wann sie wieder von der Liste genommen werden.
Da die Vikings und die Panthers ihre „systemrelevanten“ Spieler Adrian Peterson und Greg Hardy nicht weiter aus dem aktiven Kader streichen wollten, nachdem sie sie ein Spiel haben pausieren lassen, übernahm der Commissioner das für sie.
Er setzte die beiden auf die Exempt Commissioner's Permission List. Er musste dies tun, um die NFL vor größerem Schaden zu bewahren. Der Aufschrei der Fans, darüber, daß diese beiden weiterhin spielen sollten, hätte ihn wohl nicht sehr gekratzt. Die Tatsache aber, daß einflußreiche Sponsoren, die viel Geld in die Liga pumpen, unzufrieden darüber waren, daß ein Kindesmißhandler und ein Frauenschläger weiterhin fröhlich Football spielen sollten, zwang Goodell zum Handeln. Wenn es um die Einnahmen der Liga geht, hört beim Commish der Spaß auf.
Diese ungewöhnliche Liste hat allerdings den Nachteil, wie sehr viele Fans und Außenstehende monieren, daß die Spieler zwar aus dem aktiven Kader verschwunden sind und sie an keinerlei Teamaktivitäten teilnehmen dürfen, sie aber dennoch ihr volles Gehalt bezahlt bekommen.
Spieler, die auf der Unverfügbarkeitsliste stehen, dürfen von den Teams durch andere Spieler ersetzt werden, und werden nicht auf den 53 Mann Kader angerechnet.
Die Besitzer der Vikings, die am Montag noch davon ausgingen, ihren Star- Running Back am kommenden Sonntag einsetzen zu können, taten in einem Interview so, als wären sie mit dem Schritt des Vorsitzenden einverstanden. Dadurch wurde ihnen die Entscheidung abgenommen, selber handeln zu müssen. Ein großer Sponsor der Vikings, Radison, hatte schon das Kündigungsschreiben an Zygi und Mark Wilf abgeschickt.
Die Liste war niemals als Instrument zur Disziplinierung vorgesehen, sondern für solche Spieler, die nach einem Streik, einem Gefängnisaufenthalt, einer Verletzung, einer Suspendierung, wieder in die NFL aufgenommen werden wollten, oder für Spieler, die ihren Militärdienst leisten.
Jetzt nutzt Roger Goodell sie, um noch größeren Schaden von der Liga abzuwenden.
Und macht direkt einen Fehler. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ich das hier schreibe, steht Ray McDonald von den 49ers noch nicht auf dieser Liste.
Das muss noch kommen, sonst ist das schon wieder nichts Halbes und nichts Ganzes.
Und was die Spielergewerkschaft dazu zu sagen hat, ist ja auch nicht unwichtig.

Die besten Spieler der Woche 2

AFC
OFFENSE: TE ANTONIO GATES, SAN DIEGO CHARGERS
7 gefangene Pässe für 96 Yards, 3 Touchdowns
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE CHANDLER JONES, NEW ENGLAND PATRIOTS
8 Tackles, 2 Sacks, 1 geblocktes Field Goal, das er zum Touchdown zurücktrug
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: RB-KR C.J. SPILLER, BUFFALO BILLS
2 Kickoffreturns für 122 Yards, 1 Touchdown über 102 Yards
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB DARREN SPROLES, PHILADELPHIA EAGLES
7 gefangene Pässe für 152 Yards, 4 Läufe für 26 Yards, 1 Touchdown
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB KYLE FULLER, CHICAGO BEARS
6 Tackles, 2 Interceptions
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR TED GINN, JR., ARIZONA CARDINALS
1 Puntreturn über 71 Yards zum Touchdown
Dies ist seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 17. September 2014

Ray Rice und Adrian Peterson
rice-ray4Die Spielergewerkschaft NFLPA hat Einspruch gegen die unbefristete Suspendierung von Ray Rice (Bild) eingelegt.
Die Verhandlung des Einspruchs soll nach dem Willen der NFLPA nicht von Roger Goodell geleitet werden. Darauf legt die Gewerkschaft besonderen Wert.
Ein unabhängiger Schlichter soll die Anhörung leiten, in der der Vorsitzende der NFL als Zeuge gehört werden soll.
DeMaurice Smith, der geschäftsführende Direktor der Gewerkschaft, sagte, daß das Video sehr verstörend wäre, und Rice eine angemessene Strafe bekommen müsste. Doch die unbefristete Sperre wäre alles andere, als angemessen. Im Sinne des Gewerkschaftsmitglieds Ray Rice, müsste die Organisation handeln. Unter den herrschenden Regeln des Tarifgesetzes könne ein Spieler zudem nicht zweimal für dasselbe Vergehen bestraft werden, und das wäre hier eindeutig der Fall.
Eigentlich könnte Rice jetzt wieder spielen, denn solange der Einspruch nicht verhandelt wurde, ist ein Spieler eigentlich Spielberechtigt. Eigentlich... denn der Running Back erhält von der Liga keine Spielerlaubnis.
Mittlerweile liegen eindeutige Beweise vor, die zeigen, daß Goodell spätestens im Juni das Video gesehen hat, das letzte Woche Montag von TMZ.com veröffentlicht wurde.
Ein ehemaliger FBI Direktor soll eine „unabhängige“ Untersuchung leiten, die aufzeigen soll, wer, wann, was gewusst hat. Die Ergebnisse der „unabhängigen“ Untersuchung sollen dann den Teambesitzern John Mara (Giants) und Art Rooney (Steelers) vorgelegt und von ihnen bewertet werden. Dabei soll es keine Rolle spielen, daß die beiden sehr gute Freunde von Goodell sind.
Der NFL wird auch aus wirtschaftlichen Aspekten eine baldige Auflösung des Ganzen am Herzen liegen, denn Anheuser-Bush, die Brauerei, die das in den USA sehr beliebte Budweiser Bier zusammenpanscht, hat unterschwellig angedroht, den 1,2 Milliarden schweren Werbevertrag mit der NFL zu kündigen, wenn die ihren Stall nicht bald in Ordnung bringt.
Dabei ist die Brauerei noch mehr über die Kindesmißhandlung durch Vikings Running Back Adrian Peterson empört, als über den Ray Rice Fall.
Es könne nicht angehen, daß ein Mann, der einem Kind durch Schläge offene Wunden beibringt, am Sonntag fröhlich Football spielt. Anheuser-Busch hat mit der Liga gesprochen, und starke Bedenken geäußert. Die NFL reagierte auch prompt und sagte, daß sie den Fall Peterson zur Chefsache machen würde. Da würde jetzt sehr schnell einiges passieren, sagte ein Pressesprecher der Liga, Brian McCarthy.
Anheuser-Busch gehört zu den größten Sponsoren der NFL. Wenn die Flüstern, spitzt die Liga die Ohren.
Zuvor hatte schon Pepsi Bedenken angemeldet, aber die steuern nur 100 Millionen Dollar als Sponsor bei. Da fiel die Reaktion der NFL noch eher verhalten aus.
Und in den Fällen Ray McDonald (49ers) und Greg Hardy (Panthers), muss die NFL auch ganz schnell reagieren, denn trotz aller Äußerungen der Verantwortlichen in den Teams, wie ernst man das Ganze nehmen würde, sollen die beiden in Woche drei spielen.
Diese Spieler sind halt „systemrelevant“. Da muss einen das eigene Geschwätz von wegen „ernst“, „schlimm“, „null Toleranz“, das man gestern absonderte, heute ja nicht mehr interessieren.
Da die Teams offensichtlich nicht Willens sind, zu reagieren, muß die Liga einschreiten.

Kurzberichte
Nachdem auch die Colts am Montag mit ihrer zweiten Niederlage in die Saison starteten, reihten sie sich zu den Jaguars, Raiders, Chiefs, Giants, Buccaneers und sogar den New Orleans Saints ein, die jetzt schon ordentlich zulegen müssen, um die Playoffs zu erreichen.
Wie bereits geschrieben, erreichen weniger als 12% der 0-2 Starter die Playoffs.
Nur die Panthers erholten sich 2013 nach zwei Auftaktniederlagen und erreichten die Playoffs.
Doch wie sieht es mit den 2-0 Teams aus?
Sind die jetzt schon auf Playoffkurs?
Von den Teams, die mit zwei Siegen in die Saison starten, erreichen 63% die Playoffs, also fast zwei Drittel.
2014 wären also die Bills, Bengals, Texans, Broncos, Eagles, Panthers und Cardinals heiße Playoffkandidaten.
Von den Bills und Texans konnte man das nicht erwarten. Sie dürften dann auch zu den 37% der Teams gehören, die nach gutem Start an Fahrt verlieren, während man bei den 0-2 Teams momentan nur den Saints zutrauen könnte, noch in die Endrunde zu kommen.
Auch wenn die Statistiken selten lügen, Recht haben sie nicht immer.

Brandon Meriweather hat seine Suspendierung hinter sich gebracht, und er scheint geläutert.
Der Safety der Redskins hatte wiederholt so Football gespielt, wie es mal erlaubt war, aber nicht mehr ist. Im Testspiel gegen die Ravens hatte er Wide Receiver Torrey Smith mit dem Helm voran getroffen.
Als Wiederholungstäter wurde er für die ersten zwei Saisonspiele gesperrt.
Meriweather sagte nun, daß er sich antrainieren will, wie man die weichgespülte Variante des Attackierens des Gegners auszuführen hat. Die Bewegungsabläufe der alten Spieltechnik wären halt noch in ihm drin, und deshalb würden ihm diese Fehler immer wieder unterlaufen.
Aber, so meinte er weiter, er arbeite hart daran, sich das abzugewöhnen.

Der Erfolg hat viele Väter... der Mißerfolg auch?
Scheint so.
Am Dienstag meldete sich Jets Offensive Coordinator Marty Mornhinweg, und nahm die Auszeit, die den Jets den möglichen Sieg kostete, auf seine Kappe.
Er hätte Quarterback Geno Smith einen Spielzug reingegeben, der nach der Aufstellung der Verteidigung aber abgeändert werden musste.
Deshalb hätte der Offensive Coordinator versucht seinem Head Coach zu signalisieren, daß er eine Auszeit nehmen sollte.
Mornhinweg gestand zerknirscht ein, daß er seinem Quarterback nicht zugetraut hatte, die veränderte Defense zu erkennen, und den Spielzug anzupassen.
Aber genau das hatte Smith getan und einen Touchdownpass geworfen, der ja dann nicht zählte.

Der Lazarettreport
Die Giants setzten Jerrell Jernigan auf die Verletztenliste.
Der Wide Receiver hat sich eine Verletzung am Mittelfuß zugezogen. Operiert werden muss er nicht, aber er wird eine lange Zeit einen Schutzstiefel tragen und den Fuß schonen müssen.

Bei den Falcons kann Wide Receiver Roddy White nicht trainieren, er hat einen Kniesehnenzerrung.
Da die Falcons bereits am Donnerstag gegen die Buccaneers ran müssen, ist sein Einsatz fraglich.

Bei den 49ers zog sich Tight End Vernon Davis eine schmerzhafte Knöchelprellung zu. Am Sonntag sollte er aber wieder fit sein, heißt es.

Colts Defensive Lineman Arthur Jones, der auf einer Trage das Spiel gegen die Eagles verließ, hat eine Sprunggelenksverletzung. Es ist fraglich, wann er wieder zurückkommt?

Panthers Running Back DeAngelo Williams zog sich gegen die Lions einen „Pferdekuss“ zu.
Bis zum Sunday Night Spiel gegen Pittsburgh soll er aber wieder einsatzbereit sein.

Dienstag, 16. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 2 - Monday Night Football
foles-nick2
Es war ein toller Abschluß für einen mal wieder verrückten Spieltag. Ich überlege schon, ob ich beim Donnerstagsspiel auf die Buccaneers als Sieger in Atlanta tippen soll, denn momentan ist nichts normal.
Gut, der denkbar knappe Sieg der Eagles in einem sehr spannenden Spiel in Indianapolis konnte erwartet werden. Dennoch kam er am Ende nur mit der Hilfe der völlig versagenden Schiedsrichter zustande. Die Eagles sollten der Crew einen schönen, großen Geschenkkorb schicken.
Fünf Minuten vor Spielende stand es 27:20 für die Colts. Die standen an der 22 der Eagles und waren kurz davor, den Sack dichtzumachen. Andrew Luck warf einen Pass in die Richtung von TY Hilton, den Safety Malcolm Jenkins abfing. Hierbei übersahen die Schiedsrichter eine klare Passbehinderung, denn Hilton wurde am Trikot zu Boden gezerrt und konnte den Ball deshalb nicht fangen.
Im anschließenden Ballbesitz der Eagles konnte Running Back LeSean McCoy von Laron Landry beim zweiten Versuch und sechs am Ärmel zu Boden gerissen werden und keinen Raumgewinn erzielen. Die Schiedsrichter sahen allerdings einen „Phantom“ Horse Collar Griff und gaben den Eagles einen neuen ersten Versuch.
Ohne den Eagles etwas wegnehmen zu wollen, aber das waren zwei heftige Fehlentscheidungen kurz hintereinander.
Der Star des Spiels, Eagles Running Back Darren Sproles, erzielte anschließend im zweiten Versuch nach einem kurzen Lupfer von Quarterback Foles (Bild) zu ihm, 51 Yards und erreichte die sechs der Colts. Sproles sorgte für 213 Yards insgesamt.
Foles warf einen Touchdownpass zu Jeremy Maclin und der Extrapunkt sorgte für den Ausgleich.
Die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter sorgten für einen 14 Punkte Unterschied, denn Indianapolis wurde um sieben Punkte betrogen, Philadelphia erzielte sieben Punkte.
Colts Quarterback Luck ist bekannt dafür, daß er sein Team oft in solchen Situationen noch zum Sieg führen kann. Dieses Mal nicht. Nach drei erfolglosen Versuchen musste Indi punten.
Die Eagles bekamen den Ball an der eigenen 40 und schafften es noch mal in Field Goal Reichweite. Als die Uhr auf Null sprang, segelte der Kick von Cody Parkey aus 36 Yards zum 30:27 Sieg über die Querlatte.
Bei den Eagles verletzte sich Linebacker Mychal Kendricks an der Wade, und musste das Spiel vorzeitig verlassen.

Kurzberichte
Adrian Peterson wird mit einem zweiten Fall vom Kindesmißhandlung in Verbindung gebracht. Im Internet sind Bilder aufgetaucht, die bleibende Narben im Gesicht eines weiteren Sohnes von ihm zeigen. Der Junge ist vier Jahre alt und von einer anderen Mutter, als der Sohn, aus dem zunächst bekanntgewordenen Fall.
Der Running Back der Vikings war gegen die Patriots aus dem Kader gestrichen worden. Am Samstag stellte er sich nach dem gegen ihn erlassenen Haftbefehl den Behörden in Texas und kam gegen eine Kaution über $15.000 auf freien Fuß.
Trotz der neuen Vorwürfe sagten die Vikings, daß Peterson in Woche drei gegen die Saints spielen wird.
Ob sie dabei bleiben, steht auf einem anderen Blatt. Momentan sollen sie dabei sein, Informationen zu sammeln, wie weit ein Elternteil gehen darf, bei der Bestrafung eines Kindes.

Robert Griffin III hat sich nichts gebrochen. Der Quarterback der Redskins landete nach einem Hüpfer auf dem linken Fuß und knickte furchtbar mit dem Knöchel um.
Genauere Untersuchungen ergaben am Montag, daß RG3 sich den Knöchel verrenkt hat. Nach einer nicht zu kurzen Schonungspause sollte er wieder einsatzbereit sein.
Das würde dann sehr wahrscheinlich für eine Quarterback- Kontroverse sorgen, die man mit einem längeren Ausfall des bisherigen Starters hätte vermeiden können.
Kirk Cousins war mehr als ein Ersatz für ihn, er war eine Erlösung. Aber der Gegner war nur Jacksonville, das bedeutet also nicht viel.
Die dicke Kohle bekommt RG3, und die Redskins gaben eine Menge auf, um ihn vor zwei Jahren einberufen zu können.
Jetzt kommt es darauf an, wie Cousins weiterhin abschneidet, und ob Head Coach Gruden dann den vielleicht besseren Mann zugunsten des teureren Mannes wieder auf die Bank setzt?
Am Sonntag steht Cousins gegen die Eagles ein echter Härtetest bevor. Mal sehen, wie er da abschneidet?

Mittlerweile ist der Schuldige für das Timeoutdesaster der Jets gefunden.
Defensive Lineman Sheldon Richardson sah, wie Offensive Coordinator Marty Mornhinweg Head Coach Rex Ryan signalisierte, daß er eine Auszeit wollte. Ryan sah das aber nicht.
Richardson ging zu dem Schiedsrichter in seiner Nähe und flüsterte, wie er sagte, Time Out in dessen Ohr.
Der Schiedsrichter reagierte, unterbrach das Spiel und der schöne Touchdownpass von Geno Smith zählte nicht.
Ein Time Out kann von jedem Spieler auf dem Feld verlangt werden, aber nicht von jemandem an der Seitenauslinie, außer dem Head Coach.
Die Schiedsrichter sind angewiesen, ihre Aufmerksamkeit nicht mehr vom Feld abzuwenden, wenn der Spielzug kurz bevorsteht.
Das betreffende Zebra hörte also nur „Time Out“, ohne zu wissen, daß das nicht von Rex Ryan kam. Er hatte richtig gehandelt, und Richardson nahm die Schuld auf sich und entschuldigte sich bei dem Team für seinen Fehler.
Ryan sagte in der Pressekonferenz, daß er weder Richardson, noch Mornhinweg deswegen Vorwürfe macht. Ihm selber wäre so ein Fehler in seiner Zeit als Defensive Coordinator auch schon passiert.

Der Lazarettreport
Saints Running Back Mark Ingram brach sich gegen die Browns eine Hand und wird wenigstens vier Wochen ausfallen.

Bei den Giants ist die Saison für Walter Thurmond beendet. Der Cornerback riss sich einen Brustmuskel und muss operiert werden.

Bei den Cardinals konnte Quarterback Carson Palmer am Sonntag nicht spielen. Er hat einen Schulterverletzung, und es steht noch nicht fest, wann er wieder wird spielen können.

Montag, 15. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 2
payton-sean2Verrückt!
Ein anderes Worts als Verrückt fällt mir zu diesem zweiten Spieltag nicht ein.
Ist es erst der zweite Spieltag, oder schon der zweite?
Diese Frage ist wichtig, denn von den Teams, die mit einer 0-2 Bilanz in die Saison starten, kommen nur unter 12% in die Playoffs.
Da müssen die Jaguars, Raiders, Chiefs, Giants, Buccaneers und sogar die New Orleans Saints den Daumen schon mal über den Panikschalter halten.
Die Saints leisteten sich von den sechs Teams die größte Blamage. Sie ließen sich von den Browns vorführen und schlagen. New Orleans ließ es zu, daß Cleveland zum ersten Mal seit 10 Jahren sein erstes Heimspiel der Saison gewann.
Im letzten Drive der Browns gerieten sich Saints Head Coach Payton (Bild) und sein Defensive Coordinator Ryan in die Haare.
Zur Halbzeit lagen die Saints bereits mit 10:16 hinten.
Auch das letzte Viertel begann mit einer 23:17 Führung für Cleveland. Doch Kurz vor der Zweiminutenwarnung gingen die Saints mit 24:23 in Führung.
Was hat man nicht alles gelesen, über die nicht vorhandene Offense der Browns und die sehr verstärkte Defense der Saints.
Alles Quatsch.
Browns Quarterback Brian Hoyer, ab und zu von Johnny Manziel abgelöst, führte seine Mannschaft 85 Yards über den Platz und sechs Sekunden vor Spielende in Field Goal Reichweite. Brian Cundiff traf aus 29 Yards zum 26:24 Endstand.
Zwar waren noch drei Sekunden auf der Uhr, aber das reichte den Saints dann doch nicht mehr.

Die Redskins zerlegten die Jaguars und können vielleicht einer Quarterback- Kontroverse entgehen.
RG3 knickte schon im ersten Viertel böse mit dem linken Fuß um und konnte nicht mehr weiterspielen. Für viele Redskinsfans, die in ihm nicht mehr den Superstar sehen, der er in seiner ersten Saison zu sein schien, kam jetzt die Stunde der Wahrheit. Ersatzmann Kirk Cousins ist sehr beliebt in Washington, und viele glauben, daß er der bessere Quarterback ist.
Cousins konnte sich nun beweisen, wobei, es ging gegen die Jaguars, da kann man so viel nicht beweisen.
Cousins scheint die Gunst der Stunde aber doch genutzt zu haben, denn er führte die Redskins zu einem 41:10 Erfolg, mit einer Riesenunterstützung durch die Defense. Sie sackte Jaguars Quarterback Chad Henne 10 mal.
Cousins vervollständigte 22 seiner 33 Pässe für 250 Yards und 2 Touchdowns. Und das ohne Superstar Wide Receiver DeSean Jackson, denn auch er fiel bereits früh mit einer Schulterverletzung aus.
Das wird die Kontroverse enorm befeuern, wenn Griffin III früh zurückkommt. Muss er operiert werden, könnte es sein, daß sein Platz vergeben ist, wenn er zurückkommt.
Das wird spannend.

Die Packers machten es gegen die Jets aber mal so richtig spannend.
New York ging in Green Bay mit 21:3 in Führung und Quarterback Geno Smith spielte, wie ein alter Hase. Die Defense der Jets hatte seinen Gegenüber Aaron Rodgers gut im Griff.
Zur Halbzeit aber war die Führung trotzdem schon auf 21:16 geschrumpft.
Gepunktet wurde dann nur noch im dritten Viertel, und an dessen Ende stand es 31:24 für Green Bay. Doch es wurde noch sehr spannend und kurios.
Smith warf fünf Minuten vor Spielende einen Touchdownpass zu Jeremy Kerley, doch der zählte nicht. Offensive Coordinator Marty Mornhinweg hatte seinem Head Coach Rex Ryan signalisieren wollen, daß er eine Auszeit nehmen wollte. Der Schiedsrichter in der Nähe der Beiden hörte: „Auszeit“, und unterbrach das Spiel, kurz bevor Smith den Snap annahm und den Pass in die Endzone warf.
An der Seitenauslinie darf nur der Head Coach eine Auszeit verlangen, und Ryan war aufgebracht, weil er gar nichts von einem Timeout wusste. Wieder und wieder fragte er, wer denn die Auszeit genommen hätte?
Sei es, wie auch immer, der Spielzug zählte nicht. Die Jets verwandelten in der Folge noch einen vierten Versuch und kamen bis an die 28 Green Bays, doch wieder kam es bis zum vierten Versuch, der dieses Mal aber nicht zu einem neuen ersten Versuch umgewandelt werden konnte.
Die Packers retteten sich sehr, sehr glücklich über die Runden.
Bei einem Zweipunkteversuch nach einem Touchdown der Packers schlug Jets Defensive End Muhammad Wilkerson ein paar mal mit der Faust auf gegnerische Spieler ein, und durfte deswegen früher zum Duschen gehen.

Sind die Seahawks doch schlagbar?
Zumindest dann, wenn sie nicht Zuhause spielen.
Die Chargers gewannen 30:21 gegen den amtierenden Weltmeister, und sie entzauberten in einem Aufwasch auch noch gleich den von sich selbst sehr überzeugten Cornerback Richard Sherman.
Phillip Rivers warf vier Pässe in Shermans Richtung und alle vier kamen an für 56 Yards.
Der Cornerback war so beleidigt, daß er sich weigerte nach dem Spiel mit der Presse zu sprechen.
Packers Quarterback Aaron Rodgers hatte sich in der Vorwoche nicht getraut, auch nur einen einzigen Pass in Shermans Richtung zu werfen.
Einen guten Tag hatte der oft verletzte Tight End Anthonio Gates erwischt. Er fing drei Touchdownpässe für San Diego, die das Schicksal der Seahawks besiegelten.
Denen nutze auch ein irregulärer Touchdown von Percy Harvin nichts. Trotz der zig Kameras im Stadion und der Schiedsrichter, die in allen Spielen am gestrigen Sonntag dann doch für die befürchtete gelbe Welle sorgten, sah niemand, daß Harvin bei seinem 51 Yards Touchdown im ersten Viertel über die Seitenauslinie getreten war. Die NFL hat sich mittlerweile bei den Chargers für die Fehlentscheidung entschuldigt.
Doch das spielt dann ja glücklicherweise im Nachhinein keine Rolle mehr, denn San Diego gewann, wie gesagt, 30:21.
Allerdings verloren sie mal wieder Running Back Ryan Mathews mit einer Verletzung. Dieses Mal erwischte es den Gelegenheitsspieler am Knie.

In Denver muss sich Head Coach Fox etwas einfallen lassen, um aus den Halbtagsarbeitern der Offense Ganztagsangestellte zu machen.
Nach einer 21:10 Führung zur Halbzeit schaltete Denvers Angriff, wie schon letzte Woche, einfach ab.
Drei Punkte erzielte Denver noch in Durchgang zwei.
Die Chiefs, die schon mit großen Verletzungssorgen nach Denver gereist waren, bekamen noch größere Probleme. So fiel z.B. Running Back Jamal Charles bereits in der ersten Halbzeit aus, und es folgten weitere Verletzte.
Doch das hinderte die Chiefs nicht daran, den Broncos Paroli zu bieten, wobei aber die Defense Denvers mithalf. 10 Strafen kassierten sie, die die Chiefs immer weiter im Spiel hielten.
Und wäre die erste Angriffsserie der Chiefs nach der Pause belohnt worden, dann hätte es anders ausgehen können. Exakt auf die Sekunde 10 Minuten führte Alex Smith seine Leute über den Platz, und am Ende davon stand nur ein verschossenes Field Goal aus 37 Yards.
Auch zum Spielende hin, marschierte die Offense Kansas Citys unterstützt von Fouls der Broncos über den Platz.
Beim Stand von 24:17 für Denver kam Kansas City 15 Sekunden vor Spielende an die Zwei der Broncos. Doch die Goalline Defense Denvers hielt und so retten sich die Spielverweigerer aus der Offense und die undisziplinierte Defense über die Zeit.
Ein Sieg der Chiefs wäre alles andere als unverdient gewesen.
Nächste Woche kommt es zum Revancheduell der Broncos mit Seattle. Da wird sich die Offense Denvers keine Auszeit gönnen können.

Als sehr schlechte Gäste erwiesen sich die Bears. Sie zertrümmerten die Einweihungsfeier des neuen Stadions der 49ers förmlich.
Zunächste waren sie willkommen Gäste, und ließen San Francisco mit 17:0 in Führung gehen.
Sie begannen genau so lausig, wie letzte Woche gegen die Bills.
Plötzlich aber zeigten sie das, was sich ihre Fans für dieses Jahr erhofft und erwartet hatten. Offense und Defense übernahmen die Kontrolle und gaben sie nicht mehr her.
Die Defense sackte Colin Kaepernick vier Mal. Der ließ sich so beeinflussen, daß er sich drei Interceptions und einen Fumble leistete.
Erst 13 Minuten vor Ende des Spiels gingen die Bears zum ersten Mal mit 21:20 in Führung.
Sieben Minuten vor Schluß erzielten sie dann in einem jederzeit guten Spiel den 28:20 Endstand.
Zwar kamen die 49ers noch mal bis an die 17 Chicagos und hatten noch über 70 Sekunden auf der Uhr, doch die Defense der Bears hielt.
Bears Wide Receiver Brandon Marshall humpelte zwar auf einem angeschlagenen Knöchel herum, und es war fraglich, ob er überhaupt würde spielen können. Aber seine drei gefangenen Touchdownpässe werden den Schmerz etwas gelindert haben.

Während die 49ers ihren - mutmaßlichen - Frauenschläger Ray McDonald haben spielen lasse, entschieden die Panthers sich in letzter Sekunde dazu, ihren - erstinztanzlich bereits verurteilten - Frauenschläger Greg Hardy nicht einzusetzen.
Geschadet hat es nicht. Auch ohne den Defensive End kam Carolina zu einem nie gefährdeten 24:7 Sieg über Detroit.

Der Lazarettreport
In ihrem in der Höhe doch nicht so erwarteten 24:10 Sieg über Atlanta, verloren die Bengals Wide Receiver AJ Green mit einer Zehenverletzung.
Diese Verletzung plagte ihn schon die ganze Woche und verschlimmerte sich während des Spiels.
Die Bengals verloren außerdem Tight End Alex Smith (linker Bizeps), Right Guard Kevin Zeitler (Rechte Wade), und Pro Bowl Linebacker Vontaze Burfict (eingeklemmter Nerv im Nacken).

Die Dolphins verloren das „Spitzenspiel“ gegen die Bills und Knowshon Moreno. Der Running Back wurde hart am Ellenbogen getroffen und konnte nicht mehr weiterspielen.

Die Bears gewannen das Spiel gegen die 49ers verloren aber die Cornerbacks Sherrick McManis (Quadrizeps) und Charles Tillman (Trizeps), Defensive End Trevor Scott (Fuß), Safety Chris Conte (Schulter) und Defensive Tackle Jeremiah Ratliff (Gehirnerschütterung).

Sonntag, 14. September 2014

welker-wesKurzberichte
Bisher wurde doch keine Suspendierung eines wegen Drogenmißbrauchs gesperrten Spielers aufgehoben.
Die NFL und die NFLPA haben die unterschriftsreifen Verträge zwar vorliegen, prüfen und prüfen und prüfen aber weiterhin jeden Buchstaben der neuen Regeln.
Die Broncos werden Wide Receiver Wes Welker (Bild) also heute nicht einsetzen können, da die Spieler, die eingesetzt werden sollen, von den Teams bis Samstag 16 Uhr Ostküstenzeit hätten gemeldet werden müssen.

Die Einschaltquoten des Donnerstagsspiels kamen einem Big Bang gleich, so schossen sie durch die Decke.
Zugegeben, das NFL Network ist nur ein ein kleiner Sender mit eingeschränkter Verbreitung, aber eine Steigerung der Einschaltquoten um 108% des ersten Spiels, das von CBS übertragen wurde, ist dann doch enorm.
Als erstes Spiel eine bittere Divisions-Rivalität zwischen den Steelers und den Ravens zu programmieren, hat natürlich geholfen.
Überhaupt dürfte sich die Idee, in den Donnerstagsspielen nur Divisionsspiele anzusetzen, positiv auf die Qualität der Spiele auswirken, da die Reisestrapazen gemildert werden und ein Team nicht gleich durch den ganzen Kontinent fliegen muss, um zum Auswärtsspiel zu reisen.
Nur das Spiel am 4. Dezember zwischen Dallas und Chicago ist kein Divisionsspiel.
Bisher waren die Streber von der Big Bang Theory die Quotengiganten am Donnerstag. Doch sie mussten auf den Montag ausweichen, und werden wohl auch dort ihre Quotenhöhenflüge fortsetzen.

Ray Rice und seine Frau Janay versuchen ihr Leben auf ein normales Niveau zu bringen.
Die beiden haben ja jetzt viel Freizeit, die sie rumbringen müssen.
Am Samstag sahen die beiden sich zusammen mit ihrer Tochter ein Spiel der High School, auf die Ray Rice ging, in einem New Yorker Vorort an.
Die Schule hat alle Andenken von Rice aus der Vitrine im Schulgebäude verbannt. Er selber wurde allerdings nicht aus dem Stadion gejagt.

Matt Asiata... bitte aufstehen, wer den Namen schon mal gehört hat.
Er ist der Mann, der den gesperrten Running Back Adrian Peterson heute bei den Vikings ersetzen soll.
Der 27-jährige Asiata hat den Ball in seiner NFL Karriere 49 mal getragen für 185 Yards.

Die Rams verlängerten den Vertrag mit Robert Quinn.
Der Defensive End unterschrieb für sechs Jahre und $65,6 Millionen, von denen $41,2 Millionen garantiert sind.

Redskins Tight End Jordan Reed glaubt nicht, daß er verletzungsanfällig ist, er hat nur eine Pechsträhne, ist er überzeugt.
Reed wird heute sein achtes Spiel in zwei Jahren verpassen. Dieses Mal ist es eine Verletzung des hinteren Oberschenkels, zuvor waren es der vordere Oberschenkel und eine Gehirnerschütterung, die ihn vom Einsatz abhielten.
Reed konnte seine Frustration über diese Verletzungsserie in einem Interview am Samstag nicht verbergen.
Er arbeitet hart daran, bald wieder spielen und seinem Team helfen zu können, sagte er.

Samstag, 13. September 2014

Endlichpeterson-adrian200
So, der Fall Ray Rice plätschert jetzt so langsam vor sich hin und soll hier kein großes Thema mehr sein (Wunschdenken), wenden wir uns also endlich dem reinen Geschehen auf'm Platz zu.
Denkste!
Es macht wirklich keinen Spaß, das zu schreiben, aber Adrian Peterson (Bild) ist von den Vikings für das Spiel gegen New England am Sonntag aus dem Kader gestrichen worden. Gegen den Running Back wurde ein Haftbefehl wegen Kindesmisshandlung erlassen.
Peterson hat seinen Sohn mit einem Zweig verprügelt, heißt es.
Der Vorfall liegt schon einige Zeit zurück. Die Klage wurde in Montgomery County, in der Nähe von Houston, Texas, erhoben.
Petersons Anwalt Rusty Hardin sagte der Presse, daß sein Klient niemals vorgehabt hätte, seinen Sohn zu verletzten. Welche Verletzungen der Junge davongetragen hat, und wie schwer sie sind, wurde nicht bekanntgegeben.
Peterson hätte versucht, seinen Sohn auf die Art zu disziplinieren, wie auch er von seinem Vater früher behandelt wurde.
Er hätte niemals versucht, zu verschleiern, was er getan hat und habe die ganze Zeit über mit den Untersuchungsbeamten kooperiert.
Er habe bei einer Vorverhandlung freiwillig vor den Geschworenen ausgesagt, wo er wiederholt betonte, daß er ein guter Vater wäre, der niemals im Sinn gehabt hätte, seinen Sohn zu verletzen.
Am Freitag kam der Richter zu der Überzeugung, einen Prozess gegen Peterson zu beginnen und erließ den Haftbefehl. Wann der vollstreckt wird, dazu wollte die Behörde in Texas sich nicht äußern. Bald jedoch wird Peterson sich in Texas melden müssen, und dann wird dieser erneute schwere Skandal so richtig Fahrt aufnehmen.

Die Spieler der NFL stimmten den neuen Drogenregeln zu
Drei Jahre lang feilschten die Liga und die Spielergewerkschaft um jeden Buchstaben der neuen Regeln. Diese werden rückwirkend zum 11. März, dem Beginn des Geschäftsjahres der NFL, in Kraft gesetzt.
Alle Spieler, die seitdem suspendiert wurden, werden nach den neuen Regeln behandelt. Das heißt, das Broncos Wide Receiver Wes Welker am Sonntag vielleicht schon wieder spielen darf, und Browns Wide Receiver Josh Gordon nur für die Hälfte der Saison gesperrt wird.
Der Strafenkatalog für leistungssteigernde Mittel, Alkohol- und Drogenmißbrauch wurde geändert und in vielen Teilen abgemildert.
Die NFL konnte sich beim menschlichen Wachstumshormon HGH durchsetzen, auf das Spieler nun untersucht werden dürfen.
Die untere Grenze für Marihuanamißbrauch wurde von 15 Nanogramm/ml auf 35 Nanogramm/ml angehoben.
Bei Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluß kann die Liga sofort nach der Verhaftung eine Sperre von zwei Spielen verhängen.

Kurzberichte
Die Chiefs setzten Offensive Lineman Jeff Allen mit einem gerissenen Bizeps auf die Verletztenliste.

Die Buccaneers setzten Defensive End Adrian Clayborn auch mit einem gerissenen Bizeps auf die Verletztenliste.

Freitag, 12. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 2 - Thursday Night Football
flacco-joe200Wenn die Steelers Fans gedacht haben, die überaus miserable 2. Halbzeit gegen die Browns wäre ein Ausrutscher gewesen, so wurden sie in dieser Nacht eines Schlechteren belehrt.
Die Defense der Steelers ist nicht in der Lage irgend etwas zu stoppen, und die Offense ist ähnlich unproduktiv.
Dazu kommen die neuen Regeln der NFL, die einen zur Weißglut treiben.
Zunächst wurde Steelers Quarterback Ben Roethlisberger dermaßen gehittet, daß es einen vor Begeisterung aus dem Sessel riß. Doch was früher ein Irrsinns Sack mit einem ordentlichen Raumverlust war, ist heute eine Strafe gegen den angreifenden Verteidiger.
Im dritten Viertel dann zwei tolle Hits von Steelers Verteidigern gegen Receiver der Ravens, die einen auch vor Begeisterung aus dem Sessel hätten reißen können, wenn man nicht schon gedacht hätte, daß auch das doch nur mit Strafen enden konnte. Und so kam es auch.
Ne, das macht langsam echt keinen Spaß mehr.
Pittsburgh kassierte neun Strafen für 75 Yards und verlor dreimal den Ball an die Ravens. Das Desaster begann schon in der ersten Serie des Spiels, als Pittsburgh acht Minuten lang den Ball hielt nur um dann kurz vor Baltimores Endzone das Ei zu verlieren.
Die Steelers erreichten die Endzone nicht einmal und erzielten nur zwei Field Goals.
Es wird immer offensichtlicher, was schon lange klar zu sehen ist, Head Coach Mike Tomlin gehört gefeuert.
Die Ravens spielten grundsolide und nahezu Fehlerfrei. Flacco (Bild) konnte, da er zu keiner Zeit ernsthaft unter Druck gesetzt wurde, 21 seiner 29 Pässe vervollständigen für 166 Yards und 2 Touchdowns.
Das Laufspiel, das gegen die Bengals so überhaupt nicht funktionierte, klappte gegen die löchrige Defense der Steelers hervorragend. Bernard Pierce, der in Woche eins noch auf die Bank gesetzt wurde, weil er ein Totalausfall war, hat sich diese Lektion zu Herzen genommen. Er erzielte mit 22 Läufen 96 Yards. Justin Forsett steuerte mit acht Läufen weitere 56 Yards bei.
Die Defense hatte nicht die geringsten Probleme mit Big Ben und Co.
So schmeichelt das Endergebnis von 26:6 für Baltimore Pittsburgh noch.
Ravens Cornerback Asa Jackson musste mit einer Gehirnerschütterung das Spiel vorzeitig verlassen. Auf Seiten der Steelers fiel Nose Tackle Steve McLendon mit einer Schulterverletzung aus.

Kurzberichte
Wo wir gerade bei den Steelers sind.
Wide Receiver Antonio Brown trug in Woche eins einen Punt gegen die Browns zurück.
Dabei versuchte Punter Spencer Lanning ihn aufzuhalten. Beim Versuch, über Lanning hinweg zu springen, erwischte Brown den Punter mit den Stollen voran am Gesichtsgitter. Auf dem Feld gab es eine Strafe wegen übertriebener Härte. Die Liga meinte, das wäre eine Strafe von $8.200 wert gewesen und schickte dem Wide Receiver eine Zahlungsaufforderung.

Wo wir gerade bei den Ravens sind.
Auf dem Parkplatz des Stadions wurden vor dem Spiel beim traditionellen“Tailgating“ sehr viele Fans, darunter auch Frauen, mit dem Trikot von Ray Rice gesehen.
Die meisten waren der Meinung, daß der Mann bestraft gehöre, aber direkt sein Leben zu zerstören, das wäre nun doch zu weit gegangen.

Jabari Greer gab seinen Schritt in den Ruhestand bekannt.
10 Jahre spielte der Cornerback in der NFL, zuletzt für die Saints, und machte seine Sache überaus gut. Dennoch wurde er nie in einen Pro Bowl gewählt.
Letztes Jahr zog er sich einen Kreuzbandriss zu, und die Saints trennten sich im April von ihm.
Angebote bekam Greer keine mehr, so daß er am Donnerstag seinen Rücktritt bekanntgab.

Papa Fitzgerald war sauer. Für ihn war es unfassbar, daß sein Sohn Larry im Spiel der Cardinals gegen die Chargers nur einen Pass zugeworfen bekam, den er für 22 Yards fing.
Darüber beschwerte er sich dann auch auf das Heftigste.
Doch hätte Papa mal mit seinem Sohn oder Head Coach Arians gesprochen. Dann hätte er erfahren, daß der Ausnahmereceiver sich im dritten Testspiel eine Knieverletzung zuzog, die ihn nicht voll trainieren lässt. Auf dem Verletzungsbogen vor dem Spiel tauchte er auch als „möglich“ auf.
Ob diese Erklärung nachträglich des Vaters Gemüt kühlen konnte, ist nicht bekannt.

Bleiben wir bei den Verletzungen
In Green Bay konnte Eddie Lacey am Donnerstag am Training teilnehmen. Der Running Back hat seine Gehirnerschütterung ausgeheilt, die er sich gegen die Seahawks zuzog und kann gegen die Jets spielen.

Bei den Bears kuriert Wide Receiver Brandon Marshall einen umgeknickten Knöchel aus. Er verpasste das Training am Donnerstag ebenso, wie sein Kollege Alson Jeffery.

Donnerstag, 11. September 2014

Kurzberichte
werner-bjoern-draftDie anderen müssen jetzt halt nachrücken, lautet die Devise in Indianapolis.
Nachdem ihr bester Passverteidiger Robert Mathis verletzt für die gesamte Saison ausfällt, müssen die Spieler hinter ihm ran. Darunter auch Björn Werner (Bild) aus Berlin.
Mathis hätte sowieso die ersten vier Spiele gefehlt, weil er verbotene Substanzen zu sich genommen hatte, aber ihn die ganze Saison zu ersetzen, ist eine ganz andere Aufgabe. Mathis führte die NFL letztes Jahr in Sacks an.
Das wird Werner wohl nicht schaffen. Er muss eine ganze Menge über sich hinauswachsen, um in die Nähe von Mathis Zahl zu kommen.
Doch Werner war die Nr. 1 der Colts in der Draft 2013, und muss jetzt zeigen, daß er dieses Vertrauen wert ist.

„Donkey Kong“ Suh?
Wie Respektlos ist das denn?
In einer sehr eigenartigen Pressekonferenz antwortete Panthers Quarterback Cam Newton fünfmal mit der gleichen Antwort auf Fragen der Journalisten: "Mein Hauptaugenmerk im Moment konzentriert sich auf die Detroit Lions. Ich glaube, ich habe meine Hände voll damit, zu versuchen, mich vor Donkey Kong Suh und meinem Teamkollegen aus Auburn,Nick Fairley, zu schützen. "
Wobei mit Donkey Kong Suh natürlich Ndamukong Suh gemeint ist.
Egal, ob Newton nach seinen Rippen gefragt wurde, oder ob er es nachträglich für gut findet, in Woche eins geschont worden zu sein, er hatte immer diese eine Antwort.
Texans Running Back Arian Foster hatte in der letzten Saison ähnliches gemacht, weil er die ewig gleichen Fragen der Reporter für stumpfsinnig hielt.

Bei den Panthers nahm Greg Hardy am Mittwoch nicht am Training teil. Er war entschuldigt, weil er sich mit seinem Anwalt treffen musste.
Gegen den Defensive End der Panthers liegt eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt vor.
Hardy wurde in einem ersten Gerichtsverfahren bereits für schuldig erkannt, aber dagegen legte er einen Einspruch ein. Somit kommt es demnächst zu einer weiteren Verhandlung.
Kleines Schmankerl am Rande... während Hardy mit seinem Anwalt über die anstehende Verhandlung wegen häuslicher Gewalt sprach, erhielt Teambesitzer Jerry Richardson den Echo Foundation Award Against Violence, den Preis der Echo Stiftung gegen Gewalt.
Also, der Mann, der Greg Hardy weiter in seinem Team spielen lässt (weil er zu den nahezu unersetzlichen Spielern gehört), obwohl der wegen häuslicher Gewalt angezeigt und auch abgeurteilt wurde, bekommt einen Preis mit dem er für seinen Kampf gegen Gewalt ausgezeichnet wird.
Blöd terminiert!

Während all des Hick-hacks um Ray Rice müssen die Ravens sich auf das Spiel gegen die Steelers am heutigen Abend vorbereiten.
Nach den Leistungen, die Quarterback Joe Flacco im ersten Spiel gezeigt hat, ist da sogar eine ganze Menge Vorbereitung zu leisten.
Doch die Defense der Steelers offenbarte gegen Cleveland eine ganz eklatante Schwäche, die Verteidigung gegen eine No-Huddle Offense.
Als die Browns in der zweiten Halbzeit ihr Tempo erhöhten, kamen die Verteidiger Pittsburghs nicht mehr mit, sie waren schlicht überfordert. Das wäre also eine Möglichkeit für Baltimore, das sich nicht auf sein Laufspiel verlassen kann.
Ray Rice wäre auch heute noch suspendiert, auf ihn konnten die Ravens also eh nicht setzen. Doch Bernard Pierce, der am Sonntag gegen die Bengals startete, erzielte mit sechs Läufen 14 Yards, bevor er nach einem Fumble und wegen Ineffektivität auf die Bank gesetzt wurde.
Dabei wäre, neben der No-Huddle Offense, das Laufspiel so wichtig, denn auch das erwies sich als (weitere) Schwäche der gar nicht so stählernen Defense. 183 Laufyards produzierten die Browns.
Probleme macht auch die Steelers Offense, denn Running Back Dri Archer und Wide Receiver Lance Moore können verletzungsbedingt nicht spielen.

Der Lazarettreport
John Abraham hat keinen Lust mehr auf Football.
Der Linebacker der Cardinals ist mittlerweile 36 Jahre alt, und hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Im Juni wurde er verhaftet, weil er betrunken mit seinem Auto unterwegs war. Er machte eine Therapie mit, und erschien drei Wochen zu spät im Trainingslager.
Am Montag zog er sich im dritten Viertel eine Gehirnerschütterung zu.
Am Dienstag sagte er der Presse, daß er nicht mehr mit dem Herzen bei der Sache wäre. Er überlegt, in den Ruhestand zu gehen.
Die Cardinals bekamen eine Ausnahmegenehmigung, einen anderen Spieler in den 53 Mann Kader aufzunehmen. Wenn Abraham sich nicht in den nächsten fünf Tagen wieder zurückmeldet, kann er in dieser Saison nicht mehr spielen.

Die Rams müssen lange Zeit auf Defensive End Chris Long verzichten. Er musste nach dem Spiel gegen Minnesota am linken Knöchel operiert werden.
Es kann sein, daß die Saison für ihn sogar ganz beendet ist.

Die Chargers setzten Center Nick Hardwick mit einer Nackenverletzung auf die Verletztenliste.

Bei den Browns fällt Running Back Ben Tate mit einer Knieverletzung etwa vier Wochen aus.

Die Buccaneers setzten Cornerback Mike Jenkins mit einer Brustmuskelverletzung auf die Verletztenliste.

Die Bengals setzten Tight End Tyler Eifert mit einer Ellenbogenverletzung auf die Liste der kurzzeitig verletzten Spieler.

Ray Rice
Ray Rice erweist sich als ein Brocken, an dem die NFL sich ganz schön verschluckt hat.
Nachdem die Presseagentur AP am Mittwoch herausgefunden hat, daß das besagte Video, das die Geschehnisse im Aufzug zeigt, der NFL bereits vor fünf Monaten vorlag, ist Ligaboss Roger Goodell endgültig als Lügner entlarvt.
Der Presseagentur liegen Aussagen eines Ermittlers vor, in denen der versichert, das Video an einen Verantwortlichen der Liga ausgehändigt zu haben. Zusätzlich präsentierte AP einen 12-sekündigen Telefonmitschnitt aus dem Büro eines Ligamitarbeiters, der sich bei dem Beamten für das Video bedankt und sagt: „Sie haben recht, es ist furchtbar“.
Dadurch wird die Luft um Goodell herum immer dünner. Der versuchte sich mal wieder durch einen offenen Brief an die 32 Teambesitzer herauszuwinden, in dem er weiterhin behauptet, dieses Video am Montag zum ersten Mal gesehen zu haben und wie unermüdlich seine Leute versucht hätten, dieses Video zu bekommen.
Um das Lügengeflecht aufzubrechen wurde am Mittwoch ein ehemaliger FBI Agent mit der Untersuchung der ganzen Sache beauftragt. Robert S. Mueller III soll dabei die volle Unterstützung der NFL erhalten.
Saints Quarterback Drew Brees, ein Mitglied des Vorstands der Spielergewerkschaft, sagte der Presse, daß der Vorsitzende der NFL jetzt genau so verantwortlich für seine Verfehlungen und Lügen gemacht werden sollte, wie die Spieler der Liga.
Die Vorsitzende einer Vereinigung der Frauenrechtlerinnen fordert den sofortigen Rücktritt des Commissioners.
Währenddessen reagieren auch andere Gruppen rund um Ray Rice. Die High School des ehemaligen NFL Running Backs verbannte sein Trikot aus der Mannschaftsvitrine.
Wobei, was heißt ehemaliger NFL Running Back?
Am Mittwoch sagte Goodell, daß er sich ganz genau ansehen wird, wie sich Rice entwickelt. Eine Rückkehr in die NFL ist nicht ausgeschlossen, wenn der Running Back erfolgreich an Anti-Agressions-Seminaren teilnimmt.

Die besten Spieler der Woche 1

AFC
OFFENSE: TE JULIUS THOMAS, DENVER BRONCOS
7 gefangene Pässe für 104 Yards, 3 Touchdowns
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE CAMERON WAKE, MIAMI DOLPHINS
3 Tackles, 2 Sacks, 2 erzwungene Fumbles
Dies ist seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K DAN CARPENTER, BUFFALO BILLS
3 von 3 Field Goal Versuchen und 2 von 2 Extrapunkten
Dies ist seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB MATT RYAN, ATLANTA FALCONS
31 von 43 Pässen für 448 Yards (Teamrekord), 3 Touchdowns
Dies ist seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DE ANDRE LEVY, DETROIT LIONS
10 Tackles, 1 Interception
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K MATT BRYANT, ATLANTA FALCONS
3 von 3 Field Goal Versuchen, 4 von 4 Extrapunkten
Dies ist seine 7. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Dienstag, 9. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 1 - Monday Night Football
warner-kurt2
Wie jedes Jahr gab es zum Saisonauftakt die doppelte Dosis Monday Night Football. Direkt hier der Hinweis, daß sich die Sport1US geschädigten nicht zu grämen brauchen, weil sie das Spiel der Chargers in Arizona nicht haben sehen können... Ihr habt nichts verpasst.
Die Cardinals gewannen 18:17 und das Ergebnis spricht für sich, weshalb ich kein weiteres Wort über das Spiel verlieren werde.
Ein Wort aber noch zur Halbzeit. Da wurde der Name von Quarterback Kurt Warner (Bild) in den Ring der Ehre der Cardinals aufgenommen.

Im ersten Spiel waren zwei Dinge auffällig. Erstens fiel auf, daß Matthew Stafford eine Menge dazu gelernt hat. Der Quarterback der Lions war sehr mobil und musste nicht immer in der Pocket bleiben, und er wirft mit einer größeren Genauigkeit, als zuvor.
Der neue, Offensiv ausgerichtete Head Coach Jim Caldwell, hat schon einen spürbaren Eindruck hinterlassen.
Zweitens fiel auf, daß die Fans der Dallas Cowboys nicht die einzigen Fans eines NFC East Teams sein werden, die in dieser Saison sehr viel zu leiden haben. Die Redskins bleiben genau so weit hinter den Erwartungen zurück, wie die Giants. Auch ihr Quarterback Eli Manning scheint sein Handwerk verlernt zu haben. Er vervollständigte 18 seiner 33 Pässe für magere 163 Yards und 1 Touchdown und leistete sich zwei Interceptions. Die 163 Yards sind ein Yard weniger, als Lions Wide Receiver Calvin Johnson fing.
Das Laufspiel konnte Manning nicht unterstützen, denn drei Läufer erzielten nur 53 Yards und 1 Touchdown.
Da scheinen die Eagles ein Freilos für die Playoffs zu haben, wenn nicht wenigstens eines der drei anderen Teams in die Gänge kommt.
Lions Quarterback Matthew Stafford hat nicht nur Megatron als Receiver, sondern seit Neuestem ja auch noch Golden Tate, dessen Verpflichtung wirklich golden ist. Er fing zwar nur Pässe für 94 Yards, aber die Verteidiger können nun wenigstens nicht dauernd Johnson in Doppeldeckung nehmen.
Der Endstand von 35:14 für Detroit geht voll in Ordnung.

Die Ravens feuerten Ray Rice
Ich habe es ja gestern kurz nach 20 Uhr sofort gemeldet, als die Meldung reinkam. Die Baltimore Ravens feuerten Frauenschläger Ray Rice und kurz darauf wurde er von der NFL auf unbestimmte Zeit suspendiert.
Was war passiert?
Der für das Stalken von Promis berüchtigte Internetsender TMZ.com hatte ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie der ehemalige Running Back der Ravens seine damalige Verlobte in einer Aufzugkabine KO schlägt. Er verpasste ihr einen furchtbaren Schwinger mit links, woraufhin sie mit dem Kopf gegen die Kabinenwand kracht und sofort leblos zu Boden fällt.
Bisher kannte man ja nur, was dann geschah. Das Video, wie Rice seine bewußtlose Verlobte aus der Kabine zerrt, wurde ja sofort nach dem Vorfall im Februar veröffentlicht.
Das neue Video ist hier zu sehen: http://www.tmz.com/2014/09/08/ray-rice-elevator-knockout-fiancee-takes-crushing-punch-video/?adid=hero1
Die Ravens und die Liga reagierten deshalb so hart, da ihnen bisher nur eine zahme Version des Vorfalls vorlag. Die zahme Version wurde von Rice und seiner mittlerweile Ehefrau Janay Palmer erzählt, und lautete wohl in etwa so, daß die beiden gegeneinander handgreiflich geworden wären, woraufhin sie unglücklich gegen die Kabinenwand geprallt und ohnmächtig geworden wäre.
Das Video zeigt, daß das eine Geschichte aus dem Märchenwald war.
Aufgrund des neuen Beweises, und aufgrund der Lüge, die ihnen aufgetischt wurde, reagierten die Ravens und die NFL so hart.
TMZ fragt sich nun, warum die NFL dieses Video nicht kannte. Sowohl die Ravens, als auch die NFL taten sehr überrascht und erschrocken, als die Bilder auftauchten. Laut TMZ hat die Liga niemals in dem Casino, in dem die Sache sich abspielte, angefragt, ob es weitere Videobeweise gäbe. Das Casino betonte, daß man sie sofort ausgehändigt hätte, aber die NFL hätte niemals danach gefragt. Die Polizei ist seit langem im Besitz dieses Videos, so wie auch der Anwalt von Rice und Palmer.
Nur die Ravens und die NFL spielten die Überraschten.
Das ist entweder lausiges Krisenmanagement, oder gezieltes Unterdrücken von Beweisen, um die schützende Hand über einen Star der Liga zu halten.
Was es ist, kann man sich aussuchen.
Seit gestern kurz nach 20 Uhr ist es eh egal, denn TMZ, die das Casino um das Video baten, bekamen es und veröffentlichten es.
Ray Rice ist jetzt ein freier Spieler, der sofort zu einem anderen Team wechseln kann. Doch wer will schon einen Spieler aufnehmen, der auf unbestimmte Zeit suspendiert ist, und über den ein brutales Video existiert, das im Netz steht und von dort niemals wieder verschwinden wird?
Baltimore hat allerdings noch schwer an seinem ehemaligen Running Back zu schleppen. Sein Gehalt zehrt noch mit $14,25 Millionen für die nächsten zwei Saisons an der Gehaltsobergrenze

Kurzberichte
Die Bills sollen kurz davor stehen, ihren neuen Besitzer zu bekommen.
Ganz vorne im Rennen um das Team soll Buffalo Sabres Besitzer Terry Pegula sein.
Der Eigentümer des Eishockeyteams in Buffalo ist ein Garant dafür, daß auch die Bills in der Stadt bleiben.

Panthers Head Coach Rivera geht davon aus, daß Cam Newton gegen die Lions spielen wird.
Der Quarterback wurde wegen einiger gebrochener Rippen im ersten Spiel noch geschont.
Für Newton, der zum ersten Mal in seiner Karriere ein Spiel verpasste, waren es die schlimmsten drei Stunden seines Lebens, wie er sagte.

Der Lazarettreport
Texans Rookie Linebacker Jadeveon Clowney wurde am Montag am rechten Knie operiert. In 4-6 Wochen soll er wieder einsatzbereit sein.
Clowney macht den schlechten Rasen der Texans für seine Verletzung verantwortlich. Er wäre in ein Loch im Rasen getreten, was die Verletzung verursacht hätte.
Der Rasen des Stadions ist auch schon Gegenstand einer Gerichtsverhandlung. Ex-Texans Punter Brett Hartman macht den Untergrund dafür verantwortlich, daß er seine Karriere vorzeitig beenden musste. Er verklagte das Team und den Stadionbetreiber.

Zwar ist Robert Mathis zur Zeit noch drei Spieltage suspendiert, dennoch ist die Saison für den Linebacker der Colts seit Montag beendet. Beim Versuch, sich für sein Team in Form zu halten, zog er sich einen Achillessehnenriss zu.

Die Redskins werden vielleicht einige Wochen ohne Tight End Jordan Reed und Nose Tackle Barry Cofield auskommen müssen.
Reed hat eine Oberschenkelverletzung, Cofield eine Sprunggelenksverletzung.

Die Dolphins setzten Dannell Ellerbe auf die Verletztenliste.
Eine Hüftverletzung beendete die Saison für den Linebacker.

Montag, 8. September 2014

Die NFL 2014 - Woche 1
roethlisberger-und-tomlinVerrückt!
Ein anderes Worts als Verrückt fällt mir zu diesem ersten Spieltag nicht ein.
Total verrückt waren die Steelers, die schon mit der Einstellung, gegen die Browns nur ein weiteres Vorbereitungsspiel zu haben, auf den Platz kamen.
Als sie völlig verdient mit einer 27:3 Führung in die Halbzeit gingen, gingen sie geistig schon in die Kneipe zum Feierabendbier.
Das nutzten die Browns, die ansonsten weiterhin nicht die Spur einer Chance gehabt hätten, aus und glichen im letzten Viertel zum 27:27 aus.
Pittsburghs Offense war gar nicht mehr vorhanden, und die Dummies auf dem Trainingsplatz bieten der Offense der Browns in dieser Woche bestimmt mehr Wiederstand, als die Defense der Steelers.
Es kam dann tatsächlich auf ein Field Goal aus 41 Yards von Sean Suisham in der allerletzten Sekunde an. Der Kicker der Steelers traf und konnte eine totale Blamage seiner Mannschaft verhindern.

Auch die Eagles konnten eine Blamage abwenden. Sie erlaubten den Jaguars eine 17:0 Halbzeitführung, bevor ihnen der Head Coach in der Kabine die Köpfe zurechtrückte.
Nick Foles ist wohl doch nicht der tolle Quarterback, den viele in ihm sehen. In den ersten beiden Angriffsserien verlor er den Ball, bevor einen Interception in die Endzone warf.
Die zweite Halbzeit machte diese Fehler nicht vergessen, aber zumindest sprang noch ein standesgemäßer 34:17 Sieg heraus.

Andere Teams konnten die Blamage nicht abwenden.
Die Bears wurden vor der Saison wegen ihrer toll verstärkten Offense und ihrem mit viel Geld ausgestattetem Quarterback hochgelobt.
Auch die Defense galt als gut verstärkt.
Dann kamen die Bills und Puff, verflog diese Einschätzung.
Buffalo hatte in den Testspielen nichts auf die Reihe gebracht. Quarterback Manuel galt schon als möglicher Bankdrücker. Doch diese Mannschaft, die viele als Spitzenkandidaten auf die erste Wahl in der Draft ansehen, gewann in Chicago mit 23:20 nach Verlängerung.

Ist die Niederlage der Chiefs gegen die Titans eine Blamage?
Näh!
Auch mit hundert Millionen auf dem Konto ist Quarterback Alex Smith nur Alex Smith. Er warf einen Touchdown und drei Interceptions.
Jake Locker bei den Titans, weiß was ihm die Uhr geschlagen hat. Er befindet sich in einem Vertragsjahr, und es sieht so aus, als würde er sich einen Verbleib in Tennessee erkämpfen können.
Er hatte allerdings auch starke Unterstützung durch ein gut aufgestelltes Laufspiel.
Die Chiefs verloren nicht nur das Spiel mit 10:26, sondern auch noch Linebacker Derrick Johnson und Defensive Lineman Mike DeVito jeweils mit Achillessehnenriss.

Ist die Niederlage der Ravens gegen die Bengals eine Blamage?
Näh!
Auch mit hundert Millionen auf dem Konto ist Quarterback Joe Flacco nur Joe Flacco. Er warf 62 Pässe von denen 35 ankamen, für 345 Yards und 1 Touchdown, bei 1 Interception.
Die Defense Baltimores konnte die Bengals zunächst aus der Endzone heraushalten. Mike Nugent kickte in der ersten Halbzeit fünf Field Goals und sorgte so ganz alleine für Punkte.
Im letzten Viertel gab es dann noch zwei tolle Paßspielzüge zu bewundern.
Zunächste einen 80 Yards Touchdownpass von Flacco auf den frisch von den Panthers gekommenen Steve Smith, zur zwischenzeitlichen 16:15 Führung.
Dann warf Andy Dalton einen ebenso ansehnlichen 77 Yarder zu, na wem schon? A.J. Green, zum 23:16 Endstand, weil auch der Zweipunkteversuch klappte.

Dann haben wir da doch noch eine Blamage.
Ryan Tannehill wird keine Pässe auf Mike Wallace werfen können, weil der von Darrelle Revis gedeckt wird, hieß es.
Wenn Rob Gronkowski wieder spielt, wird die Touchdown- Maschine von Tom Brady nicht zu stoppen sein, hieß es.
Doch nach seiner langen Verletzungsauszeit fing der Gronk nur vier Pässe, darunter aber auch einen Touchdown.
Alles andere als ein hoher Sieg der Patriots gegen Miami wurde schon als Blamage gewertet.
Nun, es gab keinen hohen Sieg, noch nicht mal einen knappen.
Der Fisch gewann dank der Defense, die Brady terrorisierte, und Knowshon Moreno, der 134 Laufyards erzielte, mit 33:20.
Mach Platz Dan Marino, hier kommt Knowshon Moreno.

Ein Mann... ein Ziel... Tony Romo ließ schon im ersten Spiel keine Zweifel daran aufkommen, daß er auf dem Weg zum Versager des Jahres niemanden an sich vorbeiziehen lässt.
Nach 10 Minuten hatten die Cowboys drei Punkte und San Francisco drei Touchdowns.
Kurz darauf warf Romo bereits seinen dritten Interception und das Spiel war gelaufen.
Sieht man sich den Endstand von 28:17 für die Niners an, könnte man denken, daß Dallas doch ordentlich mitgehalten hat.
So sehr kann ein Ergebnis täuschen.
Dallas hatte niemals auch nur den Hauch einer Chance.
Die Defense hat keinen Spielmacher mehr, und die Offense hat Romo :(

„Interessant, zwei Mannschaften ohne Quarterback treten gegeneinander an,“ lautete ein Kommentar eines Redskins-Fans im Forum.
Zwar lautete das Spiel auf dem Papier Redskins at Texans, doch es war in Wirklichkeit Redskins gegen JJ Watt.
Watt, der alleine dieses Spiel dominiert hat, war unglaublich. Sieben Hits auf den Quarterback, doch, die Redskins kamen mit RG3, der bringts aber nicht mehr, ein Sack, ein eroberter Fumble, ein abgewehrter Pass, ein geblocktes Field Goal.
Wäre sein Verteidigerkollege Jadeveon Clowney nicht früh mit einem gerissenen Meniskus ausgeschieden, wären die Redskins in Grund und Boden gestampft worden.
So gewann Houston mit 17:6, weil ihr Quarterback Fitzpatrick wenigstens keinen Mist baute.

Ein Blitzstart ihres Anführers Peyton Manning rettete die Broncos. Hast Du nicht gesehen, stand es 24:0 für Denver.
Die Aktion 18 für die 18 wurde auf 15 für die 18 verkürzt.
Manning brauchte noch 18 Touchdownpässe, um an Brett Favre in der ewigen Bestenliste vorbeizuziehen. Drei Touchdowns in Durchgang eins, verkürzten den Abstand.
Wenigstens zog Manning in einer anderen Kategorie mit Favre gleich. Die beiden haben als einzige Quarterbacks jetzt gegen alle Teams aus der NFL wenigstens einmal gewonnen.
In der ersten Halbzeit zeigte sich auch, daß die Defense der Broncos das Level der Offense fast erreicht hat. Sie hielten Andrew Luck völlig in Schach.
Doch die Verteidigung brach in der zweiten Halbzeit genau so ein, wie die Offense.
Denver erzielte nur noch sieben Punkte, Indianapolis 17.
So schaukelte Denver gerade mal so einen 31:24 Sieg über die Runden.

Quarterback Cam Newton spielte tatsächlich nicht gegen Tampa Bay.
Machte nichts. Auch seinem Ersatzmann Derek Anderson hatten die Bucs nichts entgegenzusetzen.
Carolina gewann 17:14.

Atlanta möchte die letzte, völlig verkorkste Saison, vergessen machen.
Nun, der 37:34 Sieg nach Verlängerung gegen die Saints dürfte da schon mal ein guter Anfang gewesen sein.

Außerdem gewannen die Jets 19:14 gegen die Raiders und die Vikings 34:6 gegen die Rams.

Nicht nur Clowney, Johnson und DeVito zogen sich eine schwere Verletzung zu, auch andere kamen nicht ungeschoren davon.
Bei manchen weiß man noch nicht genau, wie schwer ihre Verletzungen sind, aber hier ein grober Überblick über das Lazarett:
Bei den Browns mussten Tight End Jordan Cameron und Running Back Ben Tate verletzt raus. Cameron verschlimmerte eine Schulterverletzung, die ihn bereits plagte und Tate verletzte sich am Knie.

Bengals Linebacker Vontaze Burfickt zog sich eine Gehirnerschütterung zu.

Die zog sich auch 49ers Cornerback Chris Culliver gegen Dallas zu.

Die Bears verloren mit Matt Slauson und Roberto Garza zwei Offensive Linemen mit Knöchelverletzungen.

Bei den Buccaneers verletzte sich Guard Logan Mankins am linken Knie.

Bei den Rams musste der Ersatz Quarterback Shaun Hill bereits ersetzt werden. Er verletzte sich an der Wade.

Die Redskins verloren Tight End Jordan Reed mit einer Oberschenkelverletzung und Defensive Tackle Barry Cofield mit einer ernsten Knöchelverletzung.

Sonntag, 7. September 2014

Kurzberichte
polamalu-20033 Jahre alt, 11 Jahre Pittsburgh Steelers, nicht einmal Captain.
Das ändert sich 2014. Vor seiner 12. Saison wählten seine Mannschaftskollegen Troy Polamalu (Bild) zum ersten Mal zum Captain der Defense.
Polamalu war einer der besten Safeties der Liga. Ausgerechnet jetzt, wo sein Stern sichtbar sinkt, da wird er zum Mannschaftsführer der Verteidigung gewählt.
Was dann doch wieder Sinn macht, denn wenn sein Körper Polamalu auch seine Grenzen aufzeigt, sein Wissen, seine Erfahrung, die bleiben unschlagbar.
Der Mann mit der Mähne kann sich selber hochnehmen. Deshalb sah er die Ehre, zum ersten Mal zum Teamcaptain gewählt worden zu sein, denn auch von der humorvollen Seite. Er vermutete, daß seinen Teamkollegen die alten Herren ausgegangen wären, die sie hätten wählen können. Jetzt wäre er halt Captain Ahab.
Sein Offensive Coordinator Dick LeBeau legte noch einen drauf. Er vermutete, daß Troy Polamalu den legendären Waljäger noch persönlich kannte.
Jetzt gehen die beiden wieder zusammen auf Quarterback- Jagd und freuen sich drauf.

Die Steelers verjüngten mit der Draft ihre überalterte Defense. Doch das bereits vorhandene Spielermaterial war ja nicht durchgehend schlecht. So z.B. Cortez Allen.
Der Cornerback unterschrieb am Samstag einen neuen Fünfjahresvertrag. Der wird ihm eine nette Gehaltserhöhung einbringen. Bisher spielte Allen für $1,43 Millionen pro Jahr. Der neue Vertrag kann ihm $26 Millionen über die Laufzeit gerechnet einbringen.
Nach der Saison wäre der 25-jährige ein Free Agent geworden und hätte die Steelers verlassen können.
Das ist jetzt vom Tisch.

Die Vikings verlängerten den Vertrag mit Brandon Fusco um fünf Jahre. Der wird dem Right Guard eine nette Gehaltserhöhung einbringen. Bisher spielte Fusco für $1,4 Millionen pro Jahr. Der neue Vertrag kann ihm $25 Millionen über die Laufzeit gerechnet einbringen.

Es tauchten noch einige Verletzte kurz vor Spielbeginn auf.
Die Saints meldeten, daß Wide Receiver Kenny Stills nicht gegen Atlanta spielen wird. Er hat eine Quadrizepsverletzung.

Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn Antonio Gates mal eine Saison voll durchspielen würde. Doch die Saison 2014 könnte für die Chargers direkt ohne den Tight End beginnen. Er hat mal wieder Oberschenkel.

Bei den Jaguars, die dieses Jahr endlich mal ein positives S-N Verhältnis holen wollen, wird Wide Receiver Cecil Shorts fehlen. Er hat... Oberschenkel.

Colts Safety Sergio Brown fehlt gegen die Broncos nicht mit einer Oberschenkelverletzung, sondern bei ihm ist es eine Schulter, die seinen Einsatz verhindert.

Samstag, 6. September 2014

Kurzberichte
lebau-dick76564Steelers Defensive Coordinator Dick LeBeau (Bild) sagte es vorigen Monat schon, und er sagt es noch, daß er damit rechnet, daß die Browns zu irgendeinem Zeitpunkt Johnny Manziel einsetzen werden.
Auch Head Coach Tomlin glaubt seinem Kollegen Pettine von den Browns nicht, daß Brian Hoyer nicht nach jedem kleinen Fehler damit rechnen muss, auf die Bank gesetzt zu werden.
LeBeau und Tomlin wären beide sehr überrascht, wenn Manziel nicht spielen würde. Noch mal wollen sie sich nicht so überraschen lassen, wie in den Playoffs gegen Denver von Tim Tebow. Das hängt ihnen noch nach, markierte es doch den letzten Playoffauftritt Pittsburghs und keinen rühmlichen.
Hauptaugenmerk bei der Vorbereitung der Defense legten die beiden natürlich auf Hoyer. Den kennen sie gut, der war 2012 Ersatzmann bei den Steelers, kam allerdings zu keinem einzigen Einsatz.
LeBeau ist ein Urgestein in der NFL. Von seinen 76 Lebensjahren hat er 55 Jahre im professionellen Football gearbeitet. Der wird schon wissen, was er tut.

Arian Foster verpasste 2013 verletzungsbedingt acht Spiele. An den Vorbereitungsspielen 2014 nahm er nicht teil.
Doch die Zeit der Schonung für den Running Back der Texans ist vorbei. Am Sonntag gegen die Redskins will Head Coach O`Brien ihm eine Menge Arbeit aufbürden. Und auch in den folgenden Spielen.
Ohne einen vernünftigen Quarterback im Team, muss Foster die Offense der Texans schultern.
Fragt sich nur, wie lange das gutgehen wird, denn irgendwann dürfte der 28-jährige überlastet sein.
Vielleicht würde ein Quarterback, der einen Pass auch mal geradeaus werfen kann, doch helfen?

Panthers Quarterback Cam Newton hat am Freitag ganz normal mit dem Team trainiert.
Am Mittwoch trainierte er gar nicht, am Donnerstag trainierte er nur halb und warf keine Pässe. Doch das Freitagstraining weist nicht darauf hin, daß Newton gegen die Buccaneers spielen wird.
Weiterhin betont Head Coach Rivera, daß er diese Entscheidung erst treffen wird, wenn die Mannschaft das Stadion betritt.

Weitere Verletzte:
Bei den Jets wird Cornerback Dee Milliner wegen einer Knöchelverletzung nicht spielen.

Die Steelers müssen auf Wide Receiver Lance Moore verzichten. Er hat eine Leistenzerrung.

Bei den Niners wird Right Tackle Antony Davis fehlen. Er hat eine Oberschenkelverletzung.
Wide Receiver Michael Crabtree trainierte am Freitag wieder, nachdem er wegen einer schmerzenden Wade am Mittwoch nicht trainiert hatte. Er könnte bis Sonntag wieder fit sein.

Bei den Patriots wird der Einsatz von Tom Brady als fraglich gelistet. Während man davon ausgehen kann, daß der Quarterback spielen wird, ist der Einsatz von Tight End Gronkowski tatsächlich fraglich.
Sein Trainingsrückstand ist zu groß. Sollte er spielen, dann nur sehr sporadisch.

Beim Gegner aus Miami wird Linebacker Philip Wheeler mit einer Knieverletzung fehlen.

Kommen wir noch mal zum Eröffnungsspiel.
Hier konnte man aufatmen, daß die Schiedsrichter das Spiel nicht zu einem Festival der Flaggen ausarten ließen.
Die Inflation an Strafen, die in den Vorbereitungsspielen über Spieler und Fans hereinbrach, wurde eingedämmt. Wenn der Trend am Sonntag und Montag so weitergeht, können wir aufatmen.
Denn eins ist doch mal sicher, die Jungs auf dem Platz wollen doch nur spielen. Und so wurde dann auch nicht jede Berührung eines Receivers und seines Verteidigers gegen einen der beiden als Foul gepfiffen.
Der Chef der Schiedsrichter, Dean Blandino, hatte ja die Bemerkung fallen gelassen, daß auch seine Leute in den Vorbereitungsspielen üben würden. Wenn sie sich eingespielt hätten, würden während der Saison nicht mehr so viele Flaggen fliegen.
Was im ersten Spiel stimmte.
So manch einer hegte die Befürchtung, daß bei den viele Spielunterbrechungen durch Strafen, wie es sie in den Testspielen gab, die 19 Uhr Spiele locker bis zum Ende der ersten Halbzeit der 22 Uhr Spiele laufen würden.
So wie am Donnerstag war es ganz gut, so kann es weitergehen, denn die neuen Regeln, die im Passspiel gelten, wurden ja eingeführt, weil die Seahawks so schmutzig spielen (sollen). Sie, so heißt es, wären u. A. die Meister des versteckten Zupfens am Trikot. Ein Ruf, dem sie gegen Green Bay jedoch in keiner Weise gerecht wurden.
Was den Schiedsrichtern auch hilft, ist die Kommunikation untereinander per Headset. Sie müssen nicht nach jeder Flagge meterweit zueinander hin laufen, um zu konferieren (was sie aus dem einstudierten Reflex heraus, dennoch öfter machten).
Und der Videobeweis wird beschleunigt werden. Bei strittigen Szenen bekommt der Hauptschiedsrichter fast schon das fertige Ergebnis geliefert, wenn er unter die Haube geht. Auf dem Weg dahin hat ein Kollege von ihm in New York die Szene schon angesehen und bewertet. Der Schiedsrichter im Stadion muss sich dann im Idealfall nur noch das fertige Ergebnis abholen.

Freitag, 5. September 2014

Kein Anzeichen eines Super Bowl Katers.
SHERMAN-RICHARDDie Seattle Seahawks haben bereits im ersten Spiel bewiesen, daß für sie nur die Titelverteidigung in Frage kommt, und alles, was sich ihnen in den Weg stellt, weggewalzt wird.
Es gab viele Parallelen zum letzten Spiel der letzten Saison. Wieder jagte die Defense der Seahawks den gegnerischen Quarterback über den Platz, und das, obwohl Aaron Rodgers sehr viel mobiler ist als Peyton Manning.
Wieder erzielte Seattle einen Safety, und wieder konnte die Offense nicht gestoppt werden.
Dieses Team ist rundherum gut besetzt und solide. Selbst der zu erwartende verletzungsbedingte Ausfall von Allzweckwaffe Percy Harvin wird die Seahawks nicht ins stolpern bringen. Dann gibt es ja noch Running Back Marshawn Lynch. Erst wenn der auch noch ausfallen sollte, würde es schwieriger für Quarterback Russell Wilson, der aber gestern bewies, daß er die Klasse hat, der nächste Einhundertmillionendollar- Quarterback zu werden. Präzise Pässe in der Pocket, präzise Pässe aus dem Lauf heraus.
Harvin trug Kicks zurück, fing Pässe und trug den Ball als Running Back. Mit vier Läufen erzielte er 41 Yards, als Wide Receiver, der er eigentlich ist, fing er sieben Pässe für 59 Yards.
Lynch erzielte mit 20 Läufen 110 Yards und 2 Touchdowns.
Der beste Läufer der Packers, die dieses Jahr verstärkt auf das Laufspiel setzen wollen, war James Starks mit 37 Yards. Ob es mit Eddie Lacy besser gelaufen wäre, wird man nie erfahren. Nachdem er 34 Laufyards erzielt hatte, zog er sich eine Gehirnerschütterung zu und blieb draußen.
Zusätzlich überdehnte sich auch noch Right Tackle Bryan Bulaga sein linkes Knie und konnte auch nicht mehr weiterspielen.
In der Seahawks Defense musste Richard Sherman (Bild) den Beweis seiner Klasse schuldig bleiben. Aaron Rodgers warf keinen Pass in die Richtung des Cornerbacks. Das allerdings kann man als Beweis seiner Klasse ansehen.
Sherman blieb stur auf seiner linken Position, obwohl die Packers über Rechts so einige Yards machten.
Es war zwar, vor Allem in der ersten Hälfte, kein Langeweiler, aber der Endstand von 36:16 für Seattle geht nach der zweiten Halbzeit vollkommen in Ordnung und ist keinesfalls zu hoch.

Kurzberichte
Wie jetzt bekannt wurde, gab es am Wochenende einen zweiten Fall von häuslicher Gewalt bei einem Spieler der NFL.
Die Polizei nahm Quiny Enunwa fest, einen Wide Receiver im Übungsteam der Jets.
Auch er kann vorerst weiter mit dem Team trainieren, da auch er zunächst nur unter Verdacht steht.
Head Coach Rex Ryan will erst einmal abwarten, wie sich der Fall entwickelt. Er will nicht voreilig handeln, sondern erst, wenn der Wide Receiver verurteilt wird.
Nötig ist diese Wartezeit nicht. Nach den neuen Regeln der NFL kann ein Spieler auch ohne Verurteilung in einem Gerichtsprozess suspendiert werden.
Dagegen kann der betroffene Spieler dann Einspruch einlegen. Die NFLPA hat angekündigt, sehr darauf zu achten, daß die Rechte der Spieler beachtet werden. Die Gewerkschaft wird ihre Mitglieder verteidigen und begleiten.
Zwei Fälle von häuslicher Gewalt nur vier Tage, nachdem Roger Goodell die neuen, härteren Strafen angekündigt hatte.
Haben die Spieler den Warnschuss nicht gehört, oder müssen sie erst mal vorgeführt bekommen, daß die Liga die Strafen auch anwendet?

Jim Kelly hat den Krebs besiegt.
Der Ruhmeshallen- Quarterback der Bills hatte am Donnerstag seinen letzten Test, und der ergab, daß Kelly kein Krebsgeschwür mehr hat.
Kelly zeigt sich sehr erleichtert über das Testergebnis, sagte aber, daß er noch einen langen Weg vor sich hat, um sich von all den kräftezehrenden Behandlungen zu erholen.

Ob Cam Newton spielen wird, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn.
Der Quarterback der Panthers konnte wegen seiner gebrochenen Rippe auch am Donnerstag nicht voll trainieren und warf keinen Pass.
Bei der Pressekonferenz nach dem Training zeigten sich weder er, noch sein Head Coach Rivera, optimistisch.
Newton hat noch nie in seiner Karriere ein Spiel verpasst.

Die Patriots haben es ja nicht so, mit der korrekten Handhabung des Verletztenreports. Das brachte ihnen letztes Jahr eine Strafe durch die NFL ein.
Dieses Jahr soll alles besser werden, und so kam der Verletztenreport pünktlich heraus, und Tom Brady stand darauf.
Der Quarterback hat am Donnerstag nicht am Training teilgenommen. Das ist nicht ungewöhnlich, denn er lässt sehr oft das Abschlußtraining ausfallen, um seinen Arm zu schonen.
Doch auf dem Berichtsbogen stand er mit einer Wadenverletzung.
Miami sollte sich nicht darauf verlassen, daß er nicht gegen sie spielen wird.

Bei den 49ers sagte Michael Crabtree, daß er gegen Dallas spielen wird.
Der Wide Receiver hatte das Mittwochstraining wegen einer schmerzenden Wade sausen lassen.

Die Texans können Jadeveon Clowney einsetzen.
Der spektakuläre Rookie Linebacker hatte eine Gehirnerschütterung, die abgeklungen ist.
Verletzt hatte er sich bei einem gemeinsamen Training mit den Broncos vor zwei Wochen.
Alle Phasen des Gehirnerschütterungsprotokolls hat er mit für ihn positiven Ergebnissen absolviert.

Josh Gordon, Autoverkäufer.
So lautet die Berufsbezeichnung des suspendierten Browns Wide Receivers für das nächste Jahr.
Gordon arbeitet zur Zeit für einen Autohändler in Akron, Ohio. Dort soll der beste Receiver der Saison 2013 nicht nur repräsentative Aufgaben übernehmen, sondern auch tatsächlich den Leuten Autos aufschwatzen.
Millionen wird er in diesem Job nicht verdienen, aber von irgendwas muss er ja in den kommenden 12 Monaten seine Rechnungen bezahlen.

18 für 18!
Die Zahl 18 steht für einen ganz besonderen Mann. Die Zahl 18 steht für einen der besten Anführer unsere Zeit. Die Zahl 18 steht für Peyton Manning.
Und die Zahl 18 steht auch für die Anzahl von Touchdownpässen, die der Quarterback der Broncos noch braucht, um Brett Favres Rekord zu übertrumpfen, der bei 508 steht.
Drücken wir der 18 also die Daumen, damit er die 18 schafft.
Was bei dem Tempo des letzten Jahre in Woche fünf oder sechs der Fall sein dürfte. Wobei... in Woche drei geht es gegen Seattle. Also doch eher in Woche sieben.
Am Sonntag beginnt die Aktion 18 für 18 mit dem Sunday Night Spiel gegen Indianapolis.

Donnerstag, 4. September 2014

Heut.Geht's.Los
carroll-pete-2Zugegeben, ich habe keine Ahnung, was das mit diesen Punkten soll, aber da es schon länger Mode ist, benutze ich es halt auch mal.
Und die Saison beginnt mit einem Kracher. Die beiden Teams, die in dieser Nacht gegeneinander antreten, werden von den meisten Experten, Analysten und Sportjournalisten der USA auch im NFC Endspiel erwartet.
An das letzte unrühmliche Spiel der Packers in Seattle soll hier nicht erinnert werden. Zugegeben, haben die Ersatzschiedsrichter, die das Spiel damals leiteten, extremen Mist gebaut, aber die regulären Schiedsrichter lagen danach auch sehr oft daneben. Hoffen wir, daß deren Leistungen in der anstehenden Saison nicht noch tiefer sinken.
Beide Teams melden keine signifikanten Verletzungen, so daß man mit voller Besetzung antreten kann.
Die Defense der Packers könnte Quarterback Russell Wilson in Schach halten. Dieser Mannschaftsteil soll sich doch wesentlich gesteigert haben.
Ob auf der anderen Seite die Defense der Seahawks Aaron Rodgers ausschalten kann?
Könnte auch klappen. Wenn man an das letzte Spiel der Seahawks zurückdenkt, dieser einseitige Super Bore im Februar, dann könnte der Packers Quarterback ordentlich unter Druck geraten.
Wir Fans können nur hoffen, daß die Saison nicht so langweilig beginnt, wie die letzte endete.
Und nicht vergessen, die LIVE Ergebnisse gibt es wie immer auf der Startseite von Win-Football.

Kurzberichte
Roger Goodell will im Fall Ray McDonald nichts überstürzen.
Der Verteidiger der 49ers war am Wochenende auf der Feier zu seinem 30. Geburtstag wegen häuslicher Gewalt verhaftet worden. Vor einem Jugend-Flag-Football-Wettbewerb sagte der Vorsitzende der NFL, daß er erst abwarten wolle, was die Untersuchungen der Strafbehörden Zutage fördern.
Dieses Recht stehe jedem Ersttäter zu, meinte er weiter. Nur unter Verdacht oder unter Anklage zu geraten, reiche nicht aus, um suspendiert zu werden.. Erst wenn der Fall mit einem Urteil endet, wird er die dann nötigen Schritte einleiten, fuhr der Commish fort.
Damit gab er das wider, was auch 49ers Head Coach Jim Harbaugh und General Manager Baalke am Vortag sagten. Auch sie sprachen sich vehement dagegen aus, verurteilte Frauenschläger im Team zu halten, aber erst, nachdem ein Gerichtliches Urteil vorläge.
Goodell betonte noch einmal, daß er im Fall Ray Rice völlig falsch geurteilt hatte. Dieser Fehler könne jetzt nicht mehr passieren. Damals gab es in der NFL noch keine eindeutige Strafe für solche Täter, die gäbe es aber jetzt. Angewendet wird sie aber erst, wenn jemand verurteilt ist, nicht schon vorher.

Die NFL hat Josh Brent wieder als spielberechtigt zugelassen.
Der Defensive Tackle der Cowboys hatte letztes Jahr im besoffenen Kopf einen Autounfall ohne Fremdeinwirkung gebaut. Dabei wurde sein Beifahrer und Mannschaftskollege Jerry Brown getötet.
Es stand eine Gefängnisstrafe von 10 Jahren im Raum, doch Brent musste nur für 180 Tage hinter Gittern, und gab seinen Rücktritt vom Football bekannt.
Vorgestern erlaubte die Liga ihm, wieder in der NFL zu spielen. Allerdings wurde er für 10 Spieltage suspendiert. Nach sechs Wochen darf er aber mit dem Team trainieren.
Die Cowboys, die noch die Rechte an ihm halten, werden ihn in seinen Bemühungen, die Vergangenheit zu bewältigen, unterstützen, wie es heißt.

Die Saints und Junior Galette einigten sich auf eine Vertragsverlängerung.
Der Linebacker verlängerte um vier Jahre kann dafür $41,5 Millionen bekommen, von denen $23 Millionen garantiert sind.
Der 26-jährige steht damit für die nächsten sechs Jahre in Diensten der Saints.

Michael Sam wurde am Wochenende von den Rams entlassen.
Doch der erste Spieler der NFL, der zugab schwul zu sein, hat einen neuen Arbeitgeber gefunden, die Dallas Cowboy.
Hier schaffte er es allerdings nur ins Übungsteam und nicht in den Saisonkader.

In der Defense haben die 49ers schon enorme Personalsorgen. Jetzt hat auch die Offense eine.
Wide Receiver Michael Crabtree konnte wegen einer schmerzenden Wade am Mittwoch nicht trainieren. Ob er gegen Dallas antreten kann, steht noch nicht fest.
Sein Teamkollege Right Tackle Anthony Davis hat eine Oberschenkelzerrung und konnte auch nicht trainieren.

Bei den Panthers ist momentan fraglich, ob Quarterback Cam Newton wird spielen können. Er plagt sich immer noch mit einer gebrochenen Rippe rum.
Das Training am Mittwoch hat er ausfallen lassen.

Bei den Redskins stehen die Einsätze von Linebacker Brian Orakpo und Cornerback Tracy Porter in Frage. Porter hat Oberschenkel und Orakpo Knöchel.

Mittwoch, 3. September 2014

Kurzberichte
welker-wesJetzt hat Wes Welker (Bild) vier Spieltage Zeit, seine Gehirnerschütterung auszukurieren. So lange nämlich ist der Wide Receiver der Broncos suspendiert, weil er positiv auf leistungssteigernde Mittel getestet wurde.
Welker sagte dazu, daß er über das Testergebnis total geschockt wäre. Niemals hätte er wissentlich ein Mittel eingenommen, das Amphetamine enthält. Er wüsste jetzt, daß die Untersuchungsmethoden der NFL fehlerhaft wären, und wird mit allen Mitteln gegen die Sperre vorgehen.
Ja ja, vielleicht war das Mittel ja in der Zahnpasta?
Kennt man ja. Passiert ja öfter.
Da die Broncos bereits in Woche vier Spielfrei haben, kann Welker erst für das Spiel in Woche sechs bei den Jets wieder eingeplant werden.

Und auch Jim Irsay wurde endlich suspendiert. Der Besitzer der Colts bekannte sich am Dienstag schuldig, unter Alkohol- und Schmerzmitteleinfluß Auto gefahren zu sein. Ihm wurde der Führerschein für ein Jahr entzogen.
Danach reagierte die NFL sofort und suspendierte Irsay für sechs Spiele. Zusätzlich erhielt er eine Strafe über $500.000, die Höchststrafe nach den Regeln der Liga.
Irsay darf in den sechs Wochen seiner Suspendierung keine Entscheidungen treffen, die das Team angehen. Selbst über Twitter darf er sich nicht zu seinem Team äußern.

Die Front gegen den Teamnamen Redskins schien breiter und breiter zu werden. Jetzt gab es einen Dämpfer.
In einer Umfrage von ESPN, die wohl nicht Repräsentativ war, sagten am Wochenende 70% der Befragten, daß sie den Namen gut finden und er nicht geändert werden soll.
Das sehen die Spieler der NFL ähnlich. Die Gutmenschen, die den Namen abschaffen wollen, befragten die Spieler und schickten an jeden einen Fragebogen. Der Rücklauf war nicht erwähnenswert, und kann daher auch nicht als Repräsentativ gelten, aber 58% wollen den Namen behalten, 42% sind gegen den Namen.
Da nur 286 Spieler die Frage beantworteten, kann man sagen, daß den anderen knapp 1.600 die Frage am unteren Rücken vorbeigeht, was ja auch ein Statement ist.
Eine Umfrage unter den Spielern der Redskins selber ergab, daß 26 den Namen behalten wollen, und 24 sich der Antwort enthielten.

Null Toleranz
Anders als sein Bruder John, ist Jim Harbaugh konsequent dagegen, einen Frauenschläger in seinem Team zu dulden.
John Harbaugh war ja geradezu entsetzt über die harte Strafe von zwei Spielen Sperre, die sein Running Back Ray Rice von Roger Goodell aufgebrummt bekommen hatte und verteidigte den Ärmsten nach Kräften. Der Rest der Welt sah das anders. Für klar denkende Menschen war die Strafe ein Witz, und zwar ein schlechter.
Das sah man ja an dem Proteststurm, der über Goodell und die NFL hereinbrach.
Jim Harbaugh sagte in seiner wöchentliche Radiosendung, wie er über häusliche Gewalt denkt: „Wenn jemand körperliche Gewalt gegen eine Frau anwendet oder körperlich oder geistig ein Kind missbraucht, dann ist das unverzeihlich. Dafür gibt es keine Toleranz.“
Aktuell haben die 49ers ja einen Spieler im Kader, der am Wochenende wegen häuslicher Gewalt verhaftet wurde, Defensive Tackle Ray McDonald.
Die Polizei gab noch wenig nach draußen, aber daß die Beamten beim Eintreffen vor Ort ein weibliches Opfer mit sichtbaren Verletzungen vorfanden, das gab sie bekannt.
Noch verhält sich Harbaugh vorsichtig gegenüber seinem Spieler, da der nur unter Verdacht steht. Doch einen verurteilten Frauenschläger würde er niemals im Team dulden, meinte er.
So trainierte McDonald also am Dienstag mit der Mannschaft.
Das ist auch im Sinne von General Manager Trent Baalke. Er will zunächst abwarten, ob McDonald schuldig gesprochen wird, oder nicht. Bis dahin würde man bei der Clubführung nicht über eine Strafe nachdenken. Es gäbe immerhin so etwas, wie eine Unschuldsvermutung, sagte er der Presse.
Baalke und McDonald haben in den letzten Tagen viel und lange miteinander gesprochen. Über das Ergebnis der Gespräche wollte der General Manager nichts sagen. Allerdings, so betonte er, gäbe es in der Organisation der 49ers null Toleranz gegenüber Frauenschlägern. Das sähe er ganz genau so, wie sein Head Coach.

Dienstag, 2. September 2014

Kurzberichte
gronkowski-rob2„Gronk spielt“.
Man erinnert sich kaum noch an ihn, Rob Gronkowski (Bild). Wenn man den Namen des besten Tight Ends der Patriots sucht, muß man allerdings nur auf die Verletztenliste sehen, da taucht er regelmäßig auf.
Am Montag meldete der Gronk sich tatsächlich mal als spielbereit zurück. Gegen die Dolphins, so sagte er, wird er auf jeden Fall mitmischen.
Die letzten Untersuchungen überzeugten die verantwortlichen Ärzte davon, daß Gronk spielen darf.
Rücken, Arm, Knie, Knöchel, Infektionen, alles ist verheilt und abgeklungen.
Noch ist er nicht in der Form, wie gewohnt eingesetzt zu werden. Deshalb sagte sein Head Coach auch, daß Gronkowski nur ein paar Spielzüge spielen wird.
Für New Englands Offense ist seine Rückkehr wichtig. In 50 gemeinsamen Spielen fing der Gronk 42 Touchdownpässe von Tom Brady.

Das ging schnell. Am Wochenende trennten sich die Texans von Case Keenum, am Montag verpflichteten die Rams den Quarterback.
Keenum startete letztes Jahr in acht Spielen für die Texans, nachdem Matt Schaub wegen totalen Versagens auf die Bank gesetzt wurde. Keenum konnte zwar keines dieser acht Spiele gewinnen, spielte aber immer noch besser, als Schaub.
Die Rams mussten ihren Starter Sam Bradford mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste setzen. An seiner Stelle wird Shaun Hill starten und Keenum ist sein Ersatzmann.

Die Raiders gaben dem abgehalfterten Quarterback Matt Schaub einen Achtmillionendollarvertrag. Viel tun muß er dafür zunächst nicht. Am Montag gab Head Coach Dennis Allen bekannt, daß Rookie Derek Carr starten wird.
Der Bruder von David Carr ist somit, für den Moment, der einzige Rookie Quarterback, der in Woche 1 starten wird.
Schaub warf in den Vorbereitungsspielen keinen Touchdownpass und vervollständigte nur 51% seiner Pässe.
Im letzten Testspiel schonte er einen schmerzenden Ellenbogen. Carr nutzte die Chance und spielte sich mit einer Bilanz von 11 aus 13 für 143 Yards und 3 Touchdowns an dem bis dahin als Starter geltenden Schaub vorbei.

Nach seiner jüngsten Gehirnerschütterung hat Broncos Wide Receiver Wes Welker wieder das Training aufgenommen.
Um am ersten Spiel gegen Indianapolis teilnehmen zu dürfen, muß er allerdings noch ein – zwei Tests positiv abschließen.
Er selber würde sich sofort für einsatzbereit erklären, aber den neuen Protokollen nach einer Kopfverletzung, die die NFL installiert hat, muß er sich fügen.

Wie erwartet und erhofft unterschrieb Alex Boone den neuen Vertrag, den die 49ers ihm angeboten haben.
Der Guard wird ab sofort $6 Millionen pro Saison bekommen, statt 3,7 Millionen.
Boone hat sich selber fit gehalten, da er die Vorbereitungen des Teams bestreikt hat. Seinem Einsatz gegen Dallas steht somit nichts im Weg.

Nachdem er unentschuldigt dem Training ferngeblieben war, suspendierten die Jets Cornerback Dimitri Patterson auf unbestimmte Zeit.
Am Wochenende fiel er der Kaderkürzung zum Opfer und wurde gefeuert.
Das dünnt eine dünne Passverteidigung der Jets noch mehr aus.

Ein weiteres Abziehbild wird die Helme der Steelers zieren. Mit dem in goldenen Lettern gehaltenen CHN werden sie Chuck Noll gedenken. Der einzige Head Coach, der vier Super Bowls gewinnen konnte, verstarb im Juni im Alter von 82 Jahren.
Noll trainierte die Steelers 23 Jahre lang. Seine Bilanz in dieser Zeit, 209 Siege, 156 Niederlagen, 1 Unentschieden, 4 Super Bowls.

Die Titans verpflichteten Ryan Succop.
Der Kicker fiel der Kaderkürzung in Kansas City zum Opfer und blieb nicht lange arbeitslos.
Was Succop davon hält, daß die Chiefs ihn gefeuert haben, kann er direkt im ersten Saisonspiel zeigen. Am Sonntag spiel Tennessee gegen Kansas City, dann kann Succop zurückschießen.

J.J. Watt, die Lichtgestalt in einem maroden Texans Team, spielte für einen Hungerlohn.
Der beste Verteidiger der Liga hat noch zwei Jahre seines Rookievertrags vor sich, aber die Texans wissen, was sie an ihm haben. Und seit Montag ist der Defensive End einer der bestbezahlten Verteidiger der NFL.
Houston verlängerte seinen Vertrag auf sechs Jahre und dafür bekommt er $100 Millionen von denen $51,8 Millionen garantiert sind.
Wenn der MVP der Liga nicht immer aus der Offense käme, so hätte Watt diesen Titel 2012 und 13 erringen können.
Mal sehen, was die Verteidigung um Watt und den sensationellen Rookie Jadeveon Clowney reißen kann, um das Treiben der hilflosen Offense zu kompensieren.

Montag, 1. September 2014

Kurzberichte
smith-alex-kccAlex Smith (Bild) hat seine Vertragsverlängerung.
Der Quarterback der Chiefs unterschrieb für weitere vier Jahre und $68 Millionen, von denen 45 Millionen garantiert sind.
Aus naheliegenden Gründen weigerte sich Smith, einen leistungsbezogenen Vertrag zu unterschreiben.
Die Beharrlichkeit hat sich letztlich für den 30-jährigen ausgezahlt.
Immerhin hat er im ersten Jahr unter Head Coach Andy Reid neue persönliche Bestmarken setzen können, mit 23 Touchdownpässen und 3.313 Passyards.
Sollte diese Entwicklung kein Einjahreswunder gewesen sein, dann haben die Chiefs alles richtig gemacht. Wenn nicht...

Das dauerte ja nicht lange. Vor vier Tagen wurden die neuen Regeln, die die Strafen für Frauenschläger betreffen, eingeführt und schon gibt es den ersten Kandidaten.
49ers Defensive End Ray McDonald hat sich in die Riege der Lowlifes eingefügt, die gerne auf schwächere einprügeln.
Am Sonntagmorgen gegen drei Uhr wurde McDonald verhaftet, nachdem ein Notruf wegen häuslicher Gewalt bei der Polizei einging.
Der Defensive End kam rund sechs Stunden später gegen eine Kaution von $25.000 wieder frei. Am 15. September muß der 29-jährige vor Gericht erscheinen.
Die 49ers erklärten, daß sie die Sache aufmerksam verfolgen und entsprechend handeln würden. Sie nähmen das Ganze sehr ernst.
Wie ernst, wird sich zeigen. Die Defense der Niners ist eh schon geschwächt, da wird eine Suspendierung durch das Team wohl hintenangestellt werden.
Die neue Regel der NFL sieht für Ersttäter eine sechswöchige Sperre vor, für Wiederholungstäter mindestens eine Einjahressperre.

Die Texans haben einen neuen Quarterback. Sie holten sich Ryan Mallett von den Patriots.
Drei Jahre war Mallett der Ersatzmann hinter Tom Brady. Theoretisch hat er also einiges gelernt. Praktisch hat er seit 2011 in regulären Saisonspielen vier Pässe geworfen.
Die Texans gaben New England ihre Wahlmöglichkeit in der sechsten Runde der nächsten Draft für Mallett.
Was der Quarterback bekommt, das wurde noch nicht veröffentlicht.
Houston feuerte Quarterback Case Keenum, um Platz für Mallett im Kader zu schaffen.
Texans Head Coach O`Brien war der Offensive Coordinator der Patriots, als die Mallett einberiefen.

Die Redskins brauchten einen Safety, da Brandon Meriweather für die ersten beiden Spiele gesperrt ist.
Sie fanden Duke Ihenacho, der bei den Broncos entbehrlich wurde.
Über die Vertragsmodalitäten wurde noch nichts bekanntgegeben.

Die Brown gehen mit nur zwei Quarterbacks in die Saison. Hoyer ist der Starter, Manziel der Ersatzmann, und Rex Grossman wurde gefeuert.
Der hatte erst am 12. August einen Vertrag in Cleveland bekommen.

Alex Boone scheint seinen Streik beenden zu wollen.
Der Guard der 49ers hat die komplette Vorbereitungszeit verpasst, soll aber bereits am kommenden Sonntag gegen Dallas dabeisein.
Nichts genaues weiß man noch nicht, aber das Grundgehalt Boones soll von $3,7 Millionen für die nächsten zwei Saisons auf $6 Millionen angehoben werden.
Wenn er in beiden Saisons den Status eines All-Pros erreicht, kann er sogar $8 Millionen kassieren.
Jetzt muss der Guard nur noch unterschreiben.

 

 

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