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Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Freitag, 24. Juni 2016

Kurzberichte
Flaccos-mustacheZum Tode von Joe Flacco (Bild)...
... ist zu sagen, daß es sich um eine Falschmeldung handelt.
So wie vor einigen Wochen die Todesnachricht von Roger Goodell auf ein gehacktes Twitterkonto zurückzuführen war, so ist es bei dem Quarterback der Ravens jetzt auch so.
Im Fall des Vorsitzenden der NFL war es das NFL eigene Konto, das geknackt wurde, bei Flacco war es eine inoffizielle Fanseite der Ravens. Die meldete, daß der Quarterback bei einem Autounfall ums Leben kam.
Flacco ist am Leben und er beweist seinen Humor: „Joe Flacco ist offiziell der Jon Snow der NFL.“
Damit bezieht sich Flacco auf eine Figur der TV-Serie Game of Thrones, wie ich selber erst mal yahooen mußte. In der Serie ist der wohl irgendwie mal von den Toten wieder auferstanden.
Also, Ravens Fans, euer Quarterback erholt sich „nur“ von seinem Kreuzbandriß und ist nicht von den Toten auferstanden.

 

Wells Fargo hat verloren.
Wie vor einiger Zeit berichtet, hatte die Bank ein Riesenwerbeschild an ihrem Hochhaus in Sichtweite des neuen Stadions der Minnesota Vikings angebracht.
Das Stadion wird von der U.S. Bank gesponsert, und deshalb hatten die Vikings vor zwei Jahren vorsorglich mit Wells Fargo ein Abkommen getroffen, damit diese Bank an ihrem Haus ein Werbeschild anbringt, das nicht zu sehr sichtbar ist.
Dieses Abkommen brach Wells Fargo, und die Sache ging vor Gericht.
Richter Donovan Frank entschied, daß die Bank innerhalb von 30 Tagen die zu groß geratene Werbung wieder entfernt und sich an das getroffene Abkommen zu halten hat.

Calais Campbell von den Cardinals ist heiß auf das Spiel gegen die Panthers.
„Wir schulden ihnen was,“ meinte der Defensive End.
Damit bezieht er sich auf das NFC Championship Spiel, in dem Arizona wie ein Schlafwandler agierte.
49:15 stand es am Ende für Carolina.
Diese Schmach wollen die Cardinals in Woche acht der kommenden Saison vergessen machen.
„Wir haben unser schlechtestes Spiel der Saison im NFC Endspiel abgeliefert,“ meinte Campbell. „Und du spielst dein schlechtestes Spiel nicht in einem Endspiel,“ fuhr er fort.
Deshalb möchte die Verteidigung der Cardinals in Woche acht beweisen, was sie in Wirklichkeit drauf hat. Im Januar hat sie ja völlig versagt.
„So kurz or dem Super Bowl zu stehen, und dann so kläglich zu versagen, das tu weh,“ sagte Campbell weiter. „Das verlangt nach einer Genugtuung.“

Die Zeit der Entschuldigungen für Ryan Tannehill ist vorbei.
Der Quarterback der Dolphins hat 2016 zuverlässige Receiver zur Verfügung und mit Adam Gase einen als „Quarterback-Flüsterer“ bekannten Head Coach.
Jetzt wird man sehen, ob Tannehill immer nur unter dem falschen Spielsystem agieren mußte und es deshalb nicht brachte, oder ob es vielleicht doch an Ryan Tannehill lag?
2012 war es, als die Dolphins ihn an achter Stelle einberiefen.
2012 war das Jahr in dem mit Andrew Luck und Robert Griffin III zwei Talente an Stelle 1 und 2 ihre Teams fanden.
2012 war das Jahr in dem die Seahawks Russell Wilson an 75. Stelle aufnahmen.
Seitdem verlief die Karriere von Andrew Luck erwartet gut.
Seitdem versank der Stern von Robert Griffin III völlig, während der von Russell Wilson immer heller erstrahlt.
Seitdem verläuft die Karriere von Tannehill wie ein Nulllinie. Man ahnt sein Potential, das manchmal sogar aufblitzt, doch man merkt, daß die Erwartungen in ihn wohl zu hoch waren. Seine Statistiken liegen beständig im Mittelfeld der NFL Quarterbacks. Er macht nicht allzu viele Fehler, aber er zeigt auch keine überragenden Leistungen. Dabei ist er athletisch und kann im Laufen in beide Richtungen recht genau werfen.
2016 ist das Jahr, in dem er liefern muß, wenn er nicht letztlich doch als Vollflop enden will.
Die Voraussetzungen sind da. Jetzt liegt es an Tannehill sein Können zu zeigen.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Kurzberichte
roethlis200Platz 21 in der Top-100 Liste der besten Spieler 2016 gehört Ben Roethlisberger (Bild).
Zu niedrig?
Ja, aber...
In die Liste fließen ja nicht nur die Erwartungen, die die Spieler der NFL in ihre Kollegen für die kommende Saison haben ein, sondern auch die Erfahrungen aus der Vorsaison. Und 2015 spielte Big Ben verletzungsbedingt nur in 12 Spielen von denen er in 11 startete.
Wenn der Quarterback der Steelers spielte zerpflückte er die gegnerischen Verteidigungen. Die Statistiker haben errechnet, daß Roethlisberger und Carson Palmer von den Cardinals die erfolgreichsten Passer waren, wenn es um mittlere und tiefe Pässe ging.
Roethlisberger warf 319 Pässe für 3.938 Yards.
Ein gesunder Roethlisberger kann 2016 beweisen, daß seine Plazierung auf Rang 21 zu niedrig war.
Und das wird er.

Dez Bryant steht ein Gerichtsprozeß bevor. Der Wide Receiver der Cowboys wurde von seinem ehemaligen Vermieter auf eine Zahlung von wenigstens $60.000 verklagt.
Bryant soll Schäden an dem gemieteten Haus angerichtet haben, für die er nun zahlen soll.
Vermieter war der texanische Senator Royce West.
Als Bryant in die NFL kam, war sein Status mit Arsc... noch milde umschrieben. West nahm sich des Problemkinds an und vertrat ihn in mehreren Strafsachen. So vertrat er als Anwalt Bryant 2014 auch in einem Fall von häuslicher Gewalt, in dem es um Bryants Mutter ging.
In der aktuellen Anklageschrift weisen Wests Anwälte darauf hin, daß Bryant und seine Vertreter eine Entschädigung ablehnen und ihrerseits West mit einer Gegenklage drohen.
In der Klageschrift ist von beträchtlichen Verwüstungen die Rede bis hin zu tierischen Fäkalien, die im Haus verteilt zu finden waren.
Wenn man die Liste durch hat, dann hat man das Gefühl, daß Mietnomaden schon weniger Chaos angerichtet haben, als Bryant.
Nun zahlt Bryant es seinem Helfer in einer sehr unschönen Art zurück.

„Die Jungs haben 2015 einfach aufgegeben,“ ist Karlos Dansby überzeugt.
Der Linebacker der Browns sagte, daß es unmöglich war, seine Teamkollegen noch zu motivieren. Schuld daran wäre nicht nur das schlechte Abschneiden gewesen, sondern auch die vielen negativen Sachen, die die Konzentration störten und die für zu große Ablenkung sorgten.
Dansby, der jetzt bei den Bengals unter Vertrag ist, nannte die Ablenkung nicht beim Namen, aber es dürfte klar sein, daß es sich vornehmlich um Johnny Manziel handelte.
Dansby und Safety Donte Whitner hätten alles versucht, um die Kollegen noch zu motivieren, aber vergebens, meinte der Linebacker noch.
Die beiden wurden im Zuge der Umbildung des Teams vom neuen Head Coach Hue Jackson gefeuert.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Kurzberichte
brees-drew-saintsDrew Brees (Bild) sieht sich als Saint in den Ruhestand gehen. Bis es so weit ist, möchte er aber gerne noch mal einen lukrativen Vertrag in New Orleans bekommen.
Der Quarterback geht in sein letztes Jahr des laufenden Vertrags. Doch es macht ihn nicht nervös, daß er bisher keine Verlängerung von den Saints angeboten bekam. Er hätte das schon ein paar mal durchgemacht und jedesmal wäre am Ende ein Vertrag rausgekommen, der ihm zusagte, manchmal früher, manchmal später.
Er ist sich sicher, daß sein Plan, nicht noch einmal zu einem neuen Team wechseln zu müssen, aufgeht.
Es käme ihm auch mehr auf die Summe an, sagte der 37-jährige. Die Laufzeit wäre nicht so wichtig.
Brees hätte den neuen Vertrag gerne vor Saisonbeginn. Während der Saison möchte er nicht verhandeln. Da will er sich auf das Team konzentrieren.
Das kennt Brees aus dem Jahr 2011. Auch da spielte er die letzte Saison seines laufenden Vertrags, ohne schon einen neuen in der Tasche zu haben.
Daraus wurde dann ein Einhundertmillionendollarvertrag über fünf Jahre. Nicht schlecht, oder?

NFL Commissioner Roger Goodell liegt den Pegulas in den Ohren, daß die Bills ein neues Stadion brauchen.
Doch Terrence und Kim Pegula, die Besitzer des Teams, wollen den laufenden Mietvertrag mit dem Ralph Wilson Stadion einhalten, und der endet erst 2022.
Unabhängig davon sehen die Pegulas sich nach Plätzen um, wo ein neues Stadion entstehen könnte. Doch drängen lassen sie sich dabei nicht, wie es aussieht.
Ein Wegzug aus Buffalo steht nicht auf dem Plan. Das ist die gute Nachricht für die wetterfesten Fans der Bills.

Die Zeiten, in denen NFL Spieler zwei Sportarten betreiben durften sind vorbei?
Denkt noch mal drüber nach.
Sie sind es wohl nicht.
Bills Head Coach Rex Ryan erlaubte seinem Wide Receiver Marquise Goodwin die Teilnahme an den anstehenden Olympischen Spielen.
Goodwin nahm als Weitspringer schon an den Spielen in London 2012 teil und belegte Platz 10. Erst 2013 wurde er von Buffalo einberufen. Einige Teams übergingen ihn, weil sie sich nicht sicher waren, welchen Sport Goodwin bevorzugen würde.
2016 verpaßte er bereits die bisherigen Trainingseinheiten mit den Bills, weil er für das Grubenhüpfen trainierte. Die Olympischen Spiele finden statt, wenn für die NFL Teams die Trainingslager laufen.
Warum Rex Ryan, der 2016 um seinen Job kämpft, da einem Spieler erlaubt einem Hobby nachzugehen, verwundert einen?
Auf der anderen Seite... Goodwin fing 2015 zwei Pässe. Da ist seine Zukunft in Buffalo zur Zeit wohl eh schon Vergangenheit.

Piepende Bälle?
Warum nicht?
Heute muß man doch mit jedem Blödsinn rechnen.
So piepst es bei fünf Teams, die ihre Running Backs mit diesen Bällen trainieren lassen. Und die piepen so lange, bis der Ballträger den korrekten Fünf-Punkte-Griff anwendet.
Ein Geräusch von 80 Dezibeln nervt den Läufer so lange, bis der Ball an jedem Druckpunkt die nötige Kraft verspürt.
Zu oft werden Ballträgern Bälle aus der Hand geschlagen, weil sie sie nicht richtig im Arm halten und an den Körper pressen. Die piependen Bälle sollen also Fumbles verhindern.
Wir werden sehen, was daraus wird.
Matt Jones von den Redskins ist begeistert. Er glaubt, daß er schon auf der High School keinen Ball mehr verloren hätte, wenn es damals schon bei ihm gepiept hätte. Na ja, oder besser, nicht mehr gepiept hätte.

Das neue Stadion der Vikings ist gerade in der letzten Bauphase und wird pünktlich zum Saisonbeginn fertig.
Schon visieren die Vikings ein neues Bauprojekt an. In Eagen, etwa 18 Kilometer von Minneapolis entfernt, soll das neue Hauptquartier mit Trainingsgelände des Teams entstehen.
2018 soll es fertiggestellt sein.

Dienstag, 21. Juni 2016

Kurzberichte
manning-archie
Die Manning Brüder gingen auf die Isidore Newman High School in New Orleans.
Peyton, Eli und ihr Vater Archie Manning (Bild) legten jetzt zusammen, um der Schule einen neuen Trainingsplatz, zwei neue Umkleidekabinen, ein neues Sky-Deck, eine Pressekabine und einen Pavillon zu spendieren. Der Pavillon wurde dem High School Trainer Tony Reginelli zu ehren „Reginelli Way“ genannt.
Der ganze neugebaute Komplex trägt den Namen „Manning Athletic Complex“.
Die Mannings wollten, daß die Fans des High School Teams an den berühmten Freitagabenden, wenn die Friday Night Lights angehen, ein tolles Stadionerlebnis bekommen.
Das wird auch Peyton Manning bekommen, der sich darauf freut, zum ersten Mal seit 22 Jahren im Herbst Zeit für sich zu haben. Er wird sich da bestimmt einige Spiele seiner High School ansehen.

Im Versuch das Spiel noch sicherer, sprich langweiliger, zu machen, bemüht die NFL jetzt auch Positionstrainer. Sie sollen erkunden, wie man Kickoffs noch weiter entschärfen kann.
In einem Konferenztelefonat mit den 32 Special Teams Koordinatoren diskutierte der Vizepräsident der Schiedsrichtervereinigung, Dean Blandino, darüber, wie man Kickoff-Spielzüge noch sicherer machen kann, ohne sie gleich ganz abzuschaffen. Ja, auch das ist ernsthaft im Gespräch.
Neue Regeln sollen noch keinen Effekt auf die Saison 2016 haben, sollen aber während der Vorbereitungsspiele getestet werden.
Rich McKay, Vorsitzender des Regelkomitees, war auch an dem Telefonat beteiligt. Er sagte, daß die Liga schon seit einigen Jahren versucht, Kickoffs ungefährlicher zu machen.
Wenn man sich ansieht, wie viele Kickoffs letztes Jahr über die Endzone herausgeschossen wurden, haben die bisher eingeführten neuen Regeln ja schon gegriffen.
Deshalb sollen Ballträger, die den Ball dennoch in der Endzone in die Hände bekommen, animiert werden, nicht damit loszulaufen. Aus diesem Grund soll der Ball bei Touchbacks statt an die 20 jetzt an die 25 gelegt werden. Ein fünf Yards Bonus für das Abknien in der Endzone.
Die TV Anstalten sollten sich übrigens überlegen, ob dieser Quatsch mit den Werbeunterbrechungen da noch Sinn macht.
Touchdown, Jubel, Zeitlupe, WERBUNG. Kickoff, Touchback, WERBUNG. Überaus aufregend.
McKay hofft nun, daß die Trainer der Special Teams sich nette Sachen einfallen lassen, um Kickoffs noch sicherer zu machen, ohne sie ganz zu eliminieren.

Cleveland hat einen Meister, ein Basketballteam namens Cavaliers.
Ein Spieler namens LeBron James war wohl der Garant des Sieges und ist ein absoluter Superstar.
Jetzt heißt es, daß die Browns den Schwung, den diese Meisterschaft der Stadt gegeben hat, auch nutzen sollen, um eine gute Saison zu spielen.
Dabei helfen soll James, der im St. Vincent-St. Mary's Football Team in der High School mal als Wide Receiver gespielt hat.
Das darf man aber als Werbegag abtun, denn James ist mittlerweile 31 Jahre alt, Multimillionär und ohne Spielpraxis auf dem Footballfeld, wo Gegenspieler sich manchmal berühren.
Die Cleveland Browns werden also sehr wahrscheinlich nicht zu den Cleveland LeBrons und müssen weiterhin zusehen, wie sie mit dem bestehenden Kader auskommen.
Und ob man mit dem den Schwung nutzen kann, den ein Basketballteam vorgelegt hat, ist dann eher doch zu bezweifeln.

In der kommenden Saison wird Sunday Night Football einen neuen Titelsong bekommen.
Carrie Underwood wird ihn wieder singen. Sie hat auch schon „Waiting all Day for Sunday Night“ vorgetragen.

Montag, 20. Juni 2016

Kurzberichte
luck-andrew10Bei den Colts ist das Unternehmen „Haltet Andrew Luck (Bild) gesund“ in vollem Gange.
Nicht nur, daß die Line vor dem demnächst teuersten Spieler der NFL aller Zeiten den Quarterback besser schützen muß, so soll Luck selber lernen, sich von drohenden Gefahren wegzubewegen. Dabei soll er aber nicht zu viel selber laufen und vor Allem nicht mitten in einen Pulk von Verteidigern reinlaufen.
Das hat ihn letztes Jahr die Saison gekostet.
Luck soll den Verteidigern entkommen, wie Roethlisberger von den Steelers es macht, möchte man in Indianapolis. Rausrollen, ducken, Ball wegwerfen.
Sieht man sich an, wie oft Big Ben unter einer Traube von Verteidigern liegt und wie oft er verletzt wird, ist das aber nicht der letzte Stein der Weisen.
Und Pittsburghs O-Line ist besser als die der Colts. Die ist ja so schlecht, daß bestimmt 28, 29 andere Lines in der NFL besser sind.
Bis zum Saisonbeginn liegt also noch viel Arbeit vor der Offense der Colts, die gebraucht wird um Spiele zu gewinnen, denn die Defense der Colts ist ja noch schlechter, als die Offense.
Und wenn Luck seinen Megamonstermoneyvertrag bekommt, ist kein Geld mehr da, um andere gute Spieler zu verpflichten oder zu halten.
Da kommen noch schwerere Zeiten auf Indianapolis zu.

Während manche Spieler versuchen, die bestbezahlten auf ihrer Position zu werden (aktuell Von Miller von den Broncos und Muhammad Wilkerson von den Jets), müssen andere Gehaltskürzungen akzeptieren um nicht gefeuert zu werden.
So haben die Texans sich auf der Wide Receiver Position so gut verstärkt, daß Cecil Shorts kurz davor stand, seinen Job zu verlieren.
Um 2016 weiter zum Kader der Texans zu gehören, mußte er einem Gehaltsverzicht von $2,75 auf $1,2 Millionen zustimmen.
Wenn er sich anstrengt, kann er weitere Boni bekommen und sein Einkommen auf knapp $2 Millionen erhöhen.

Die New York Giants verpflichteten Quarterback Logan Thomas.
Die Dolphins hatten den 24-jährigen auf die Transferliste gesetzt.
Die Giants feuerten daraufhin Quarterback BJ Daniels.
Thomas ist ein Beispiel dafür, wie sehr der NFL eine Entwicklungs-Liga alà NFL Europa fehlt. Mit der Spielpraxis, die er dort hätte sammeln können, hätte aus ihm ein Starter in der NFL werden können, wie ein Experte des NFL Networks meinte.

Peyton Manning bekam den Tennessean of the Year Award der Tennessee Sports Hall of Fame verliehen.
Bei der alljährlichen Veranstaltung „Champion Within“ letzten Samstag wurde der Ex-NFL Quarterback ausgezeichnet.
Der Preis wird an Personen oder Organisationen verliehen, die außergewöhnliches für den Sport in Tennessee geleistet haben und die außerordentlichen Charakter und Führungsqualitäten bewiesen haben.
Der Vorsitzende der Tennessee Sports Hall of Fame, Bill Emendorfer, sagte in seiner Rede, daß in den letzten 50 Jahren viele herausragende Persönlichkeiten geehrt wurden, doch keine großartigere als Peyton Manning.

Wird Charles Tillman 2016 spielen können?
Der Cornerback der Panthers zog sich im letzten Saisonspiel im Januar einen Kreuzbandriß zu. Er glaubt, daß er zum Ende des Trainingscamps wieder einsatzbereit sein kann.
Ob die Panthers den 35-jährigen dann noch brauchen ist fraglich?
Sie haben sich einige Rookies in der Draft besorgt, die bisher einen guten Eindruck hinterlassen haben. Und Tillman will nur für Carolina spielen und für kein anderes Team. Das könnte zu einem Konflikt führen.

Noch jemand möchte nach einer schweren Verletzung wieder zurückkommen, Jake Long.
Der Offensive Tackle wurde für die Dolphins spielend vier mal in den Pro Bowl berufen. 2013 und 14 zog er sich Kreuzbandrisse in seinem rechten Knie zu.
Seit der letzten Verletzung, die er sich im Oktober 2014 zugezogen hatte, hat der 31-jährige nicht mehr gespielt.
Zur Zeit ist Long, der übrigens nicht mit der Raiders-Legende Howie verwandt ist, ohne Team. Ob er noch mal eines findet ist äußerst fraglich.

Samstag, 18. Juni 2016

Kurzberichte
goff-jared2Nach dem Minicamp der Rams steht fest, welcher Quarterback als Starter in die Vorbereitungsspiele geht. Es ist nicht der teuer ertauschte Jared Goff (Bild).
Der Rookie ist noch zu nervös, wenn die Verteidiger in voller Geschwindigkeit auf ihn losstürmen. Deshalb setzt Head Coach Jeff Fisher zunächst auf Case Keenum als die Nr. 1.
Goff kann ihm den Posten aber durchaus noch streitig machen. Der ist nicht enttäuscht über die Entscheidung. Was immer Fisher entscheiden würde, wäre das Richtige für das Team, meinte der Rookie- Quarterback.
Und auch Jameis Winston von den Buccaneers und Marcus Mariota von den Titans gingen letztes Jahr nicht als Nr. 1 ins Trainingslager.
Wichtig ist, was nachher hinten herauskommt.
Und die (neuen) Fans in Los Angeles kaufen Goffs Trikot schon wie verrückt.

Nach dem Super Bowl ist vor dem Rückspiel.
Acht, neun mal hat er sich die Niederlage im letzten Spiel angesehen, sagte Panthers Head Coach Ron Rivera.
Jeden Spielzug der 10:24 Niederlage gegen die Broncos hat er in seine Einzelteile zerlegt und analysiert.
Rivera glaubt, daß seine Spieler über die Niederlage hinweggekommen sind. Weiter glaubt er, daß seine Mannschaft stärker zurückkommen wird als zuvor.
Bis dahin scheint es noch etwas Arbeit zu geben.
Einige male hat er die Trainingseinheiten während des Minicamps unterbrochen, weil er schlampige Arbeit sah. Wieder und wieder erinnerte er seine Leute daran, wie wenig Zeit nur noch verbleibt bis zum ersten Saisonspiel, ausgerechnet wieder gegen Denver.
„Wenn wir glauben, wir brauchen nur zu erscheinen und gewinnen Footballspiele, dann kriegen wir eine vor den Latz geballert,“ warnte Rivera die Panthers.
Er weiß, daß er das Team motivieren muß, daß er sich nicht auf seinen Lorbeeren als Head Coach des Jahres ausruhen darf.
Er sah bei der Analyse des Super Bowls Fehler bei seiner Mannschaft, die sie nie zuvor gemacht hat. Michael Tolberts Fumble, Jericho Cotcherys fallengelassener Paß, Fehler, die auf Schmetterlinge im Bauch im großen Spiel zurückzuführen sind, meinte Rivera. Bis zum Rückspiel wären die ausgemerzt.

Die Panthers gaben Left Tackle Michael Oher eine Vertragsverlängerung.
Der Ideengeber des Films „The Blind Side“ bekommt für weitere drei Jahre $21,6 Millionen von denen $9,5 Millionen garantiert sind.

Mann, diese Ähnlichkeit war aber auch zu groß.
Als Defensive Coordinator Wade Phillips seinen Super Bowl Ring bekam, stand darauf in Riesenbuchstaben PETERS.
Sagt uns das jetzt etwas über das US amerikanische Bildungswesen?
Wie auch immer. In einigen Überstunden hatten die Verantwortlichen bei Jostens, den Juwelieren, die die Ringe fertigten, einen Ring mit dem Namen PHILLIPS hergestellt.
Jetzt gibt es Streit um den PETERS Ring. Den möchte der Defensive Coordinator auch behalten, Jostens aber möchte ihn zurückhaben.
Sollen sie sich streiten. Hauptsache ist doch, daß der Name jetzt richtig geschrieben wurde.

„Mit allem gebotenen Respekt, ich bin fertig damit über Fitz zu sprechen.“
Genervte Antwort von Jets Head Coach Todd Bowles auf die gefühlt millionste Frage nach Quarterback Ryan Fitzpatrick.
Und damit wollen wir es dann auch gut sein lassen.

Freitag, 17. Juni 2016

Kurzberichte
rivera-ron2Die Panthers gaben Ron Rivera (Bild) eine Vertragsverlängerung.
Der Head Coach unterschrieb für ein weiteres Jahr und wird auch 2018 noch die Geschicke des Teams leiten.
Sein laufender Vertrag, der noch bis zum Ende der Saison 2017 gültig ist, wurde aufgestockt. In den nächsten drei Jahren wird Rivera $19,5 Millionen bekommen und kann $3 Millionen an Boni kassieren. Schnell mal nachrechnen... Vertrag läuft drei Jahre, drei Super Bowl Siege sind 3 Millionen an Zusatzzahlungen.
So könnte es sein.
So oder so gehört Rivera jetzt zu den 10 bestbezahlten Head Coaches der NFL.
Zu den erfolgreichsten Trainern gehört er auch ohne einen Super Bowl Titel. Seit 2011 arbeitet er in Carolina. Drei mal in Folge gewannen seine Panthers die NFC South. In fünf Saisons erzielte er eine Bilanz von 47-32-1 Siegen, 50-35-1, wenn man die Playoffs mitzählt.
Zweimal wurde er zum Head Coach des Jahres gewählt.
Letztes Jahr führte er sein Team in den Super Bowl, wo die Defense der Broncos sich letztlich als zu stark erwies.

Die Dallas Cowboys haben ihr letztes Minicamp vor dem Trainingslager abgehalten. Es war das letzte Training auf der Valley Ranch, wo sie seit 1985 trainierten.
Ab 2017 werden sie ihr eigenes High Tech Trainingszentrum benutzen, das gerade im Bau ist.
Die Valley Ranch ist geschichtsgetränkt und sah schon Trainerlegende Tom Landry, Super Bowl Coach Jimmy Johnson und viele Hall of Fame Spieler. So war auch Hall of Fame Wide Receiver Michael Irvin anwesend, als die Cowboys ihr letztes Minicamp dort beendeten.
In der neuen Heimat in Frisco, dem Ford Center at the Star, gibt es sogar ein Indoor-Stadion mir 12.000 Plätzen.
Vom letzten Trainingstag bleibt zu berichten, daß es keine schlimmen Verletzungen bei den Cowboys gab. Quarterback Tony Romo meinte sogar, daß er noch nie bessere Pässe geworfen hat, als jetzt nach seiner Schulteroperation. Schmerzen hätte er keine mehr, fuhr er fort.
Während der Saison wird er weiterhin nicht am Mittwochstraining teilnehmen, so wie schon in der Vergangenheit. Einen Tag Bewegungspause muß er seinem Wurfarm weiter gönnen ist Romo überzeugt.

Wird Maurkice Pouncey 2016 eine gute Saison spielen können?
Der Center der Steelers hat ein höllisches Jahr hinter sich. Sieben Operationen und eine schlimme Infektion, nachdem er sich in einem Vorbereitungsspiel das linke Wadenbein gebrochen hatte.
Am 23. August wurde er operiert, doch die OP-Narbe verheilte nicht. Im Oktober wurde eine lebensgefährliche Staphylokokkeninfektion festgestellt. Das erlebt man heute sehr oft nach Operationen, viel zu oft. Dann bekam er auch noch eine E. Coli Infektion. Operation nach Operation scheiterte.
Jetzt ist Pouncey geheilt und erholt, und brennt darauf, wieder spielen zu können.
Quarterback Big Ben wird seinen Center bei der Umsetzung des Plans „30 Punkte pro Spiel“ dringend brauchen.

Da erlitt jemand einen Rückschlag bei seinem Vorhaben, dereinst in die Hall of Fame aufgenommen zu werden.
Wie berichtet ist Trent Richardson überzeugt davon, daß er nach seiner Karriere als Running Back in der NFL, in die Ruhmeshalle laufen wird.
Jetzt erfuhr er, daß er sein Training mit den Ravens unterbrechen muß, weil eine alte Knieverletzung erneut operiert werden muß.
Es wäre nur ein kleiner Eingriff heißt es.
Doch diese OP, kurz nachdem Richardson das Training abbrechen mußte, weil er Konditionsprobleme hatte, ist kein gutes Zeichen.
Die Ravens könnten auf die Idee kommen, sich von ihm zu trennen. Sein Einzug in die Hall of Fame könnte dadurch gefährdet werden.
Aber Wachpersonal und Touristenführer werden in Canton ja auch immer gesucht.

Nicht nur in Denver will ein Verteidiger der bestbezahlte Verteidiger der Liga werden, Von Miller, nein auch in New York gibt es jemand, der das vorhat.
Jets Defensive Lineman Muhammad Wilkerson will auch mehr Geld. Und aktuell mehr Geld als Fletcher Cox von den Eagles, dessen $103 Millionen neuerdings als Maßstab Nr. 1 gelten und dessen garantiertes Gehalt von $63 Millionen Maßstab Nr. 2 ist.
Wilkerson findet es frustrierend, daß ein Spieler, der nicht so gut ist wie er (er meint Cox), jetzt so viel mehr Geld als er bekommt.
Wilkerson will mindestens dasselbe haben, lieber noch mehr.
Doch im Falle von Wilkerson kann das nicht klappen. Die Jets haben ganz einfach nicht den nötigen Platz unter der Gehaltsobergrenze, um seiner Forderung nachzukommen.
Quarterback Fitzpatrick können sie sich ja auch nicht mehr leisten.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Kurzberichte
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Premiere für Andy Dalton (Bild). Der Quarterback der Bengals mit dem Spitznamen „Red Riffle“ hat 2015 so gut gespielt, daß seine Spielerkollegen auch 2016 einiges von ihm erwarten. Dalton tauchte zu ersten Mal in der Liste der Top 100 auf und zwar auf Platz 35.
Das rostige, äh rote Gewehr spielt seit 2011 in der NFL und brachte sein Team regelmäßig in die Playoffs... wo er dann regelmäßig versagte.
Auch 2015 brachte Dalton die Bengals in die Playoffs, brach sich aber nach 13 Wochen den Daumen der rechten Hand und seine Saison war beendet. Bis dahin spielte er allerdings auf Pro Bowl Level, hatte über 66% seiner Pässe vervollständigt und eine Quarterback-Wertung von 106,2 Punkten.
Klasse Saisonstatistiken. Wenn es jetzt nur mal in den Playoffs besser laufen würde. Aber zum ersten Einzug in die Top 100 Liste hat es schon mal gereicht.

Das Trainingsprogramm der Broncos zwischen den Saisons ist beendet. Von Miller hat an keiner Trainingseinheit teilgenommen. Doch der Outside Linebacker hat nicht vor 2016 nicht zu spielen.
„Wir haben noch einen Monat Zeit zu verhandeln,“ sagte er in einem Interview. „Ich sehe mich selbst nicht in einem anderen Team.“
Miller will nur einen Vertrag unterzeichnen, der ihn zum bestbezahlten Verteidiger der NFL macht. Das wurde für die Broncos in dem Moment noch schwieriger, als Fletcher Cox von den Eagles einen Vertrag unterschrieb, der ihn zum momentan bestbezahlten Verteidiger der Liga machte.
$114,5 Millionen lautete das letzte Angebot Denvers an Miller, was ihm gereicht hätte. Doch das garantierte Gehalt in den ersten drei Jahren des Vertrags reichte ihm nicht.
Von Miller ist so wichtig für das Team, das Shannon Sharpe schon Geld sammelte, um ihn bezahlen zu können. Als die Broncos letzten Sonntag ihre Super Bowl Ringe bekamen, lief der Hall of Fame Tight End mit einer Serviertablet rum und forderte die Anwesenden scherzhaft auf, Geld für Millers Verbleib zu spenden.
Am 15. Juli ist der Stichtag. Dann muß entschieden werden, unter welchen Konditionen Miller spielt, oder ob er gar nicht spielt.

Die Ravens hatten einen „medizinischen Rechtsberater für Marihuanaangelegenheiten“. Den entließen sie am Mittwoch.
Ebenfalls am Mittwoch feuerten sie Left Tackle Eugene Monroe.
Er war Left Tackle und Marihuanaverfechter in Personalunion.
Deshalb glaubt Monroe auch, daß seine Entlassung eher etwas mit seinem Standpunkt in Sachen Marihuanalegalisierung zu tun hat, als mit seinen Leistungen auf dem Platz.
Diese Vermutung kann widerlegt werden. Der 29-jährige unterschrieb 2014 einen Fünfjahresvertrag über $37,5 Millionen. Seitdem hat er verletzungsbedingt nur in 17 der 34 Spielen der Ravens gespielt, 2015 nur in sechs.
Als die Ravens Notre Dames Offensive Tackle Ronnie Stanley an sechster Stelle der letzten Draft aufnahmen, da war Monroes Schicksal bereits besiegelt.

Streik für einen Tag, dann hatte Reshad Jones bereits genug.
Der Pro Bowl Safety der Dolphins hatte an den freiwilligen Trainingseinheiten des Teams nicht teilgenommen. Das hielt er beim Pflicht-Minicamp in dieser Woche nur einen Tag aus.
Zwar hatte er sich fest vorgenommen, für einen besseren Vertrag zu streiken, aber er sagte, daß er seine Teamkollegen zu sehr vermißt hätte. Er wollte auch nicht als Ablenkung für seine Kollegen agieren. Er hätte volles Vertrauen, daß sein Agent und das Team einen guten Vertrag aushandeln würden.
Jones geht in die dritte Saison seines mit $28 Millionen dotierten Vierjahresvertrags. Jeder Tag des Minicamps, den er bestreikt hätte, hätte ihn $25.000 gekostet.
Das Geld für den einen Tag werden die Dolphins wohl nicht eintreiben.

In Woche 12 der letzten Saison riß sich Jimmy Graham die Patellasehne im rechten Knie.
Wann der Tight End der Seahawks wieder am Training teilnehmen kann, steht noch nicht fest.
Beim Training des Teams anwesend war er aber am Mittwoch. Er betrieb etwas Lauftraining, fing ein paar Pässe und das war es für ihn.
Wie es zur Zeit aussieht, wird die Saison ohne ihn beginnen.

Beim Training am Mittwoch brach sich Bears Wide Receiver Marquess Wilson den linken Fuß.
Er könnte den Saisonauftakt verpassen.

Michael Bennett hat einen Vertrag bei den Seahawks der noch zwei Jahre läuft.
Und das macht ihn krank... liebeskrank?
Nachdem in der letzten Zeit Malik Jackson (6 Jahre, $88.5 Millionen) in Jacksonville; Olivier Vernon (5 Jahre, $85 Millionen) in New York; und Fletcher Cox (6 Jahre, $102.6 Millionen) in Philadelphia neue, lukrative Verträge unterschrieben haben, öden die $28,5 Millionen die sein Vertrag ihm einbringt, Bennett nur noch an. Er erklärt, wie das auf ihn wirkt: „Ich achte nicht sehr darauf, welche Verträge die anderen abschließen. Davon bekomme ich Bauchschmerzen. Es ist, als wenn Du zusiehst, wie jemand anderer deine Freundin heiratet.“

Mittwoch, 15. Juni 2016

Kurzberichte
sanchez-mark-broncosBei den Broncos haben die beiden Quarterbacks Mark Sanchez (Bild) und Trevor Siemian sich etwas von Rookie Paxton Lynch abgesetzt.
Heute enden die letzten Trainingseinheiten bevor es in die Sommerpause geht. Head Coach Kubiak betonte, daß aus dem Dreikampf seiner Quarterbacks ein Zweikampf geworden ist. Lynch hat an Boden gegenüber den beiden verloren.
Sanchez hat bisher mit dem ersten Angriff trainiert und Siemian mit den Ersatzleuten. In dieser Konstellation wird es dann auch ins Trainingslager gehen.
Zwischen Sanchez und Siemian ist der Abstand laut Kubiak nicht so groß. Da gäbe es ein Kopf an Kopf Rennen.
Bei Sanchez zählt die Erfahrung von sieben Saisons in der NFL, bei Siemian zählt, daß er der dritte Mann hinter Manning und Osweiler war und deshalb das Playbook der Broncos Offense schon gut kennt.

Die Vertragsverhandlungen der Broncos mit Von Miller sind durch den Megavertrag von Cox mit den Eagles noch schwieriger geworden.
Jetzt müssen sie Miller mehr zahlen, als Cox in Philadelphia erhält.
Doch es gibt auch Lichtblicke, denn Brandon Marshall unterschrieb eine Verlängerung.
Der Linebacker bekommt für weitere vier Jahre $32 Millionen von denen $20 Millionen garantiert sind.

Handy oder Football, das war die Frage.
Cowboys Running Back Darren McFadden entschied sich für sein Handy. Das fiel ihm am Wochenende vor zwei Wochen Zuhause aus der Hand, und beim Versuch es zu fangen, landete er auf einem Ellenbogen und brach sich einen Knochen.
McFadden trainierte die ganze Woche, klagte aber über leichte Schmerzen und der Arm war ziemlich geschwollen. Am Montag wurde er genauer untersucht und am Dienstag operiert.
Er wird einige Monate ausfallen.
Das ist ein herber Schlag für Dallas, die letztes Jahr eine seltene verletzungsfreie Saison von McFadden erlebten. Mit 1.089 Yards landete er auf Platz vier der NFL Running Backs.

Packers Head Coach Mike McCarthy hat seinen Stars erlaubt, dem Minicamp in dieser Woche fernzubleiben.
Da die Vorbereitungszeit wegen des Hall of Fame Spiels für die Packers eine Woche früher beginnt, gab McCarthy Aaron Rodgers, Jordy Nelson, Julius Peppers, Clay Matthews und einigen anderen Trainingsfrei.

Gute Nachricht für die Ravens. Wide Receiver Breshad Perriman wurde an einem angerissenen Kreuzband operiert.
Perriman erhielt zusätzlich eine Stammzelleninjektion von einem der führenden Orthopäden der USA, James Andrews.
Wenn die Heilung gut verläuft, kann er zum Saisonstart einsatzbereit sein.

Die Steelers spielten letztes Jahr viele Zweipunkteversuche nach Touchdowns.
Das hat Ben Roethlisberger gut gefallen. Der Quarterback möchte gerne nach jedem Touchdown einen Zweipunkteversuch spielen.
Big Ben hat das bereits mit Head Coach Mike Tomlin besprochen.
Letztes Jahr versuchten die Steelers 11 mal zwei Punkte zu erzielen und waren in 72,7% der Fälle erfolgreich.
Wir werden wohl bereits in den Testspielen sehen, ob Head Coach Tomlin die Sache auch so sieht, wie sein Quarterback?

Dienstag, 14. Juni 2016

Kurzberichte
gronkowski-rob3Am Montag begann das Minicamp der Patriots. Running Back Dion Lewis nahm nach seinem Kreuzbandriß, den er sich im November zuzog, zum ersten Mal am Training teil.
Er findet es gut, endlich den Rost loszuwerden, den er angesetzt hatte, sagte er zu den Reportern.
Auch Tight End Rob Gronkowski (Bild) nahm am Training teil. Er wartet ja noch auf einen neuen Vertrag der Patriots, und es war nicht klar, ob er erscheinen würde?
An den Teamaktivitäten letzte Woche nahm er nicht teil.

Fletcher Cox hat einen Sechsjahresvertrag bei den Eagles unterschrieben.
Der Defensive End ist im letzten Jahr seines Rookievertrags, der über die gesamte Laufzeit nur $7,8 Millionen wert war.
Ab 2017 kassiert Cox dann ab. Sein neuer Vertrag kann ihm $103 Millionen einbringen von denen $63 Millionen garantiert sind.
Es scheint gewirkt zu haben, daß Cox die bisherigen Teamaktivitäten bestreikte und auch androhte das Trainingslager zu bestreiken, wenn er keinen vernünftigen Langzeitvertrag bekommen sollte.

Nicht alle Teams haben Cheergirls.
Doch die Jubelmädels konnten eine weitere Bastion einreißen und sie eroberten Detroit.
Vor sechs Jahren hatte Andrea Wilamowski eine Vision und sie begann das Projekt Detroit Pride, eine inoffizielle Cheerleadertruppe der Lions. Doch die Mühlen mahlten langsam.
Und so wurde es 2016, bevor die Lions sich entschlossen, Cheergirls offiziell zu installieren.
Noch in diesem Monat beginnen die Tryouts, im August wird die Truppe vorgestellt und beim ersten Heimspiel am 18. September wird es dann ernst.
Ob die Lions mit den Cheergirls von ihren schlechten Leistungen auf dem Platz ablenken wollen?

Die Lions polstern ihren Luftangriff auf. Am Montag gaben sie Ex- Redskins und Cardinals Wide Receiver Andre Roberts einen Einjahresvertrag.
Und in dieser Woche wollen sie sich ansehen, was Anquan Boldin noch so drauf hat?

Es ist schwer, nach einer Niederlage im Super Bowl wieder in das Endspiel zu kommen.
Zuletzt gelang das den Bills, das aber dann auch gleich mehrere Male. Von 1990-93 standen sie jedes Mal im Super Bowl, nur um jedesmal zu verlieren.
Einen Super Bowl zu gewinnen, nachdem man im Vorjahr einen verloren hatte, das gelang nur den Dallas Cowboys in Super Bowl VI und den Miami Dolphins in Super Bowl VII.
Nun ist es an den Carolina Panthers, diesen Fluch zu durchbrechen. Das Potential dazu haben sie.

Ben Grubbs wird seine Karriere wohl beenden müssen.
Der Pro Bowl Guard spielte letztes Jahr für die Chiefs und zog sich im Oktober eine schwere Nackenverletzung zu. Die könnte ihn dazu zwingen, mit dem Football aufzuhören.
Erst im Frühjahr 2015 gaben die Chiefs Grubbs einen Vierjahresvertrag über $24 Millionen.

Bryan Robinson ist tot.
Der ehemalige Defensive Lineman wurde am Samstag tot in einem Motelzimmer gefunden.
Der Gerichtsmediziner fand keine Verletzungen an Robinsons Körper. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung stehen noch aus.
Robinson spielte 1997 für die Rams und von 1998 bis 2003 für die Bears. 2004 spielte er für die Dolphins, von 2005-07 für die Bengals und zuletzt von 2008 bis 10 für die Cardinals.
Er wurde nur 41 Jahre alt.

Montag, 13. Juni 2016

Kurzberichte
sb-ring-db-sb-50Am Sonntag bekamen die Denver Broncos ihre Super Bowl Ringe.
Auch der angeschossene Aqib Talib und der vertragslose Von Miller waren anwesend, um sich das Juwel abzuholen.
Nach 1997 und 98 war es der dritte Super Bowl Sieg für die Broncos. Für Quarterback Peyton Manning war es der zweite Erfolg, nach einem Sieg mit den Colts über die Bears.
General Manager John Elway, der als Quarterback die beiden ersten Super Bowl der Broncos gewann, hatte ein Team zusammengestellt, das gnadenlos auf Defense setzte ohne die Offense zu vernachlässigen.
Der erste Super Bowl Auftritt Denvers unter Elway als General Manager ging ja völlig in die Hose, weil er an der Defense gespart hatte. Den Fehler konnte er abstellen und das erfolgreich, wie man sah.
Ob der schlechte Verlierer des 50. Super Bowls, Panthers Quarterback Cam Newton, sich die Ringe der Broncos angesehen hat, ist nicht überliefert.

Cam Newton hat immer noch an der Niederlage im letzten Super Bowl zu knabbern.
Der Quarterback der Panthers unterbrach ein Interview, das er vor dem Anstoß eines Kickball Spiels gab. Grund war eine Reporterin, die es wagte ein Handy sichtbar zu halten, das in einer Broncos Schale steckte. Newton pflaumte die Dame ungehalten an.
Einige Beobachter waren der Meinung, daß Newton nur Spaß machte, doch etwa genau so viele waren der Meinung, daß Newton es ernst meinte.
Sympathiepunkte jedenfalls konnte Newton mit seinem erneuten mimosenhaften Ausbruch nicht sammeln.

Quarterback Philip Rivers freut sich, weiter in San Diego spielen zu können.
Wird er über das Jahr 2016 hinaus weiter in San Diego spielen können mit den Chargers?
Der erste Teilerfolg ist erzielt. Am Samstag wurden die nötigen Unterschriften präsentiert, die es braucht, um im November über den Bau eines neuen Stadions abstimmen zu können.
110.786 Unterschriften wurden eingesammelt und machten den Weg zur Volksbefragung frei.
Damit ist natürlich noch nicht garantiert, daß für den Bau des Stadions gestimmt wird im November, aber der erste Schritt wurde erfolgreich getan.
Sollte der Neubau abgelehnt werden, werden die Chargers wohl nach Los Angeles umziehen und sich das Stadion dort mit den Rams teilen.

Die Chargers wurden sich mit Keenen Allen einig.
Der Wide Receiver unterschrieb für weitere vier Jahre und $45 Millionen von denen $20 Millionen garantiert sind.

Eine Frau beschuldigt Eagles Wide Receiver Nelson Agholor, sie sexuell belästigt zu haben.
Die Polizei untersucht den Vorwurf.
Das Geschehen soll sich in einem Stripclub abgespielt haben am Donnerstag Nachmittag.
Die Eagles wollten noch keinen Kommentar abgeben. Sie sammeln noch Beweise.

Ravens Wide Receiver Breshad Perriman hat sich das Kreuzband im linken Knie angerissen.
Noch in dieser Woche wird er operiert. Wann er wieder einsatzbereit sein wird, steht noch nicht fest.
Bereits letztes Jahr, in seiner Rookiesaison, verletzte er sich am rechten Knie und die Ravens setzten ihn auf die Verletztenliste.
Ob er 2016 sein erstes Spiel für Baltimore wird spielen können, das ist fraglich.

Jets Quarterback Geno Smith will die neue Chance nutzen, die die Abwesenheit von Ryan Fitzpatrick ihm bietet.
Beobachter sind der Meinung, daß Smith gute Leistungen im Minicamp abgeliefert hat.
Smith hat bereits vor dem Minicamp mit den Receivern Antonio Brown (Steelers), Odell Beckham (Giants) und Jarvis Landry (Dolphins) gearbeitet und will das noch einmal machen vor dem Trainingslager.

Wes Welker arbeitete mit den Ravens und den Dolphins, als Gast-Trainer.
Der Wide Receiver, den man eher als ehemaligen Wide Receiver bezeichnen kann, arbeitete jeweils an zwei Tagen der letzten Woche mit den Receivern der Teams.
An Angeboten von Teams, die ihn als Wide Receiver anheuern wollen, mangelt es weiterhin.

Freitag, 10. Juni 2016

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARDRichard Sherman (Bild) hat mal wieder einen rausgehauen. Der Cornerback der Seahawks hat ja gerne mal eine Meinung, die er dann auch kundtut.
Gestern sagte er, daß die Milliardäre gefälligst selber für ihre neuen Stadien zahlen sollen.
Damit traf er natürlich einen Nerv, denn wenn man sieht, um welche Summen es bei Stadionneubauten geht, und wieviel Geld die Besitzer der NFL Teams so auf ihren Konten horten, ist es wirklich schwer verständlich, warum die Steuerzahler immer wieder für die Kosten aufkommen müssen. Manchmal nur teilweise, aber ein komplett eigenfinanziertes Stadion ist selten.
Als großes negatives Beispiel kann das Stadion in St. Louis angesehen werden. Für dieses Stadion, das die Rams bereits verlassen haben, müssen die Steuerzahler in St. Louis immer noch zahlen.
Anfang 2015 mußte die Stadt, also der Steuerzahler, immer noch $100 Millionen in den Topf einzahlen, aus dem die Baukosten gezahlt werden. Und die Zahlungsverpflichtungen laufen noch bis 2021. Ohne die Miete der Rams, die pro Jahr die lächerliche Summe von $500.000 zahlten, dürfte das die Laufzeit verlängern.
Sherman hat also recht, wenn er fordert, daß die Besitzer ihre Stadien selber finanzieren sollen. Vielleicht würde das auch die Umzugslust etwas mindern, wenn man sein eigenes Stadion verläßt, das mit eigenem Geld gebaut wurde, und bei dem nicht der Steuerzahler auf den Kosten sitzen bleibt.

Die NFL untersucht natürlich den Fall Aqib Talib.
Zunächst ist die Frage zu klären, wer ihm ins Bein schoß, ein Fremder oder er selber. Dann ist zu klären, ob die Waffe, mit der er sich aller Voraussicht nach selber anschoß, zugelassen war, und ob er sie mit sich führen durfte.
Doch auch der Umstand, daß Talib bei der Polizei keine klare Aussage machen konnte, weil er völlig sturzhackedicht war, wird die NFL interessieren. Damit alleine könnte er schon gegen die Benimmregeln der Liga verstoßen haben.
Talib besuchte seine Teamkollegen am gestrigen Donnerstag beim Training. Wann er wieder trainieren darf, steht noch nicht fest. Nächste Woche steht noch eine freiwillige Trainingseinheit an, bevor die Broncos in den Sommerurlaub gehen.

Neue Regeln braucht die Liga, immer und immer wieder.
Letzter Schrei ist die James Jones Regel.
Der Wide Receiver der Packers trägt gerne ein Kapuzenshirt unter seinem Trikot. Dabei hängt die Kapuze aus dem Trikot heraus und verdeckt seinen Namenszug.
Also mußte die James Jones Regel her, die das verbietet. Spieler dürfen keine Kleidungsstücke mehr unter ihrem Trikot tragen, von denen Teile über den Kragen herausragen.

Gestern unterschrieb Jared Goff seinen Vertrag bei den Rams. Der Quarterback wurde an erster Stelle in der Draft einberufen. Er unterschrieb für vier Jahre und $27,9 Millionen, von denen $18,6 Millionen garantiert sind.
Die Rams gaben sehr viel auf, um an Goff zu kommen, ähnlich wie die Redskins damals, als sie mit den Rams tauschten um an Robert Griffin III zu kommen.
Die Rams brauchten Griffin III nicht, weil sie dachten, daß sie mit Sam Bradford bereits einen Quarterback für die Zukunft hätten. Die Redskins dachten, daß sie mit Griffin III einen Quarterback für die Zukunft bekämen.
Beide lagen falsch.
Mal sehen, wie das jetzt mit Goff so kommen wird?

Ein weiterer Rookie- Quarterback unterschrieb gestern seinen Vertrag, Paxton Lynch.
Er unterschrieb für vier Jahre und etwa $9,5 Millionen, wie vermutet wird. Genaue Zahlen wurden nicht genannt.
Die Denver Broncos haben eine Option auf ein fünftes Jahr auf ihn.

30 Punkte pro Spiel, das ist weiter das Ziel der Steelers Offense.
Bereits letztes Jahr waren sie überzeugt, in jedem Spiel wenigstens 30 Punkte erzielen zu können, doch dann schlugen die Suspendierungs- und Verletzungsteufel zu.
Offensive Coordinator Todd Haley gab die Devise für diese Saison wieder heraus, und wenn die Teufelchen mal Pause machen, ist die Offense wohl wirklich dazu in der Lage.

Colts Besitzer Jim Irsay sagte, daß der neue Vertrag für Quarterback Luck nicht nur den Quarterback glücklich machen soll, sondern auch den Club.
Irsay will die Unterschrift von Luck noch vor dem Beginn des Trainingslagers bekommen. Beide Seiten hätten sich bei den Verhandlungen bereits sehr angenähert.
Das hat man in dieser Woche schon von Von Miller und den Broncos gehört.
Doch in Indianapolis ist Irsay überzeugt, daß die $25 Millionen, die er seinem Quarterback pro Jahr zahlen möchte, für Luck OK sein könnten.
Was bei dem Vertrag dann noch übrigbleibt, um den Club glücklich zu machen, das weiß wohl nur Irsay.

Nach sechs Monaten des Schweigens sagte Quarterback Colin Kaepernick gestern nach dem Training mal wieder etwas zur Presse.
Er hätte keinen Zwist mit den Verantwortlichen der 49ers sagte er. Die Offense von Head Coach Chip Kelly wäre großartig, und überhaupt wäre er froh und stolz ein 49er zu sein.
Na also!

Zwar haben hielten sich die Verletzungen dieses Jahr während der Minicamps in Grenzen, aber ganz aus blieben sie nicht.
Letztes Opfer ist Hauoli Kikaha. Der Defensive End der Saints zog sich am Donnerstag einen Kreuzbandriß zu.
Für ihn ist die Saison beendet.

„Er wußte nicht, was er tat.“ Diese Begründung gab Buccaneers Head Coach Dirk Koetter ab, auf die Frage, warum er Rookie Tight End Austin Seferian-Jenkins gestern vom Trainingsplatz schmiß und nach Hause schickte.
Tampa nahm ASJ an 38. Stelle der Draft 2014 auf. Was genau er falsch gemacht hat ist nicht überliefert. Koetter meinte noch, daß es zwischen ihm und Seferian-Jenkins große Probleme gäbe.

Nach jedem Training wird Browns Head Coach Hue Jackson gefragt, wer denn nun sein Quarterback Nr. 1 wäre.
Jedes Mal antwortet er, daß das noch lange nicht feststehen würde.
Ein Vertrauensbeweis für RG3 würde anders klingen.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Kurzberichte
miller-von6Ups, was ist denn jetzt los?
Am Montag gab es von Von Miller (Bild) ein nahezu euphorisches Statement zu seinen Vertragsverhandlungen mit den Broncos.
Jetzt sind die Verhandlungen abgebrochen worden.
Was genau los ist, darüber gibt es verschiedene Versionen. In einer großen Tageszeitung der USA steht, daß die Broncos ihr Angebot an Miller zurückgezogen haben, bei der NFL heißt es, Miller hätte das Angebot zurückgewiesen.
Unterm Strich stimmt wohl beides.
Zuletzt ging es um einen Sechsjahresvertrag der dem Linebacker $114,5 Millionen hätte einbringen können. Das Angebot lag am Dienstag auf dem Tisch. Am Mittwoch zogen die Broncos es zurück. Sehr wahrscheinlich ging es hinter den Kulissen um Garantiesummen, die nicht kommuniziert werden.
Bis zum 15. Juli haben die beiden Seiten noch Zeit, sich zu einigen. Danach gibt es für Miller zwei Möglichkeiten, A. Er spielt 2016 für $14,1 Millionen, die ihm als Franchise Spieler zustehen oder B. Er spielt 2016 gar nicht.
Mal sehen, für was er sich entscheidet.
Sein Teamkollege Demaryius Thomas kennt das Prozedere. Der Wide Receiver hat es letztes Jahr erlebt. Er gab seinem Kollegen aus der Verteidigung den Rat: „Geduld! Wenn man geduldig bleibt werden dein Anwalt und John Elway etwas austüfteln, das Du unterschreiben kannst.“
Thomas unterschrieb seinen neuen langfristigen Vertrag über fünf Jahre und $70 Millionen letztes Jahr am Stichtag.
Es gibt aber einen kleinen Unterschied zwischen Thomas und Miller. Thomas wollte nicht unbedingt der bestbezahlte Wide Receiver der Liga werden, Miller aber will unbedingt der bestbezahlte Verteidiger werden und an Ndamukong Suh vorbeiziehen.

Bei den Cowboys hat Rolando McClain noch an keiner Trainingseinheit teilgenommen.
Der Linebacker fehlt aber nicht aus Vertragsgründen, sondern wegen Problemen in seiner Familie. Deshalb ist McClain in Alabama und nicht in Dallas.
Wann der Linebacker zum Training kommt, das konnte Head Coach Garrett nicht sagen.
Letztes Jahr war McClain in den ersten vier Spielen suspendiert. Er spielte in 11 Begegnungen und erzielte 80 Tackles, 2 Sacks und 1 Interception.

Gioavani Bernard verlängerte seinen Vertrag mit den Bengals.
Für weitere drei Jahre wird der Running Back $15,5 Millionen bekommen.
Bernard spielt 2016 noch unter seinem Rookievertrag. Die Verlängerung bindet ihn also bis zum Ende der Saison 2019 an die Bengals.

Letztes Jahr waren die Patriots optimistisch, daß Tom Brady nicht für vier Spiele suspendiert wird. Also trainierte er in der Vorbereitungszeit fast vollständig mit dem ersten Angriff.
Dieser Optimismus ist 2016 nicht vorhanden, denn Ersatz- Quarterback Jimmy Garoppolo arbeitet hauptsächlich mit den Startern zusammen. Brady arbeitet allerdings auch ab und zu mit der ersten Offense zusammen, aber bei Weitem nicht so oft, wie Garoppolo.

Bears Guard Manny Ramirez ist am Mittwoch im Alter von 33 Jahren in den Ruhestand getreten.
Ramirez spielte in Super Bowl XLVIII noch für Denver und er ist der Mann, der den ersten Snap im Spiel eine Meile hoch über Manning hinweg warf.
Ramirez hatte erst vor einigen Monaten in Chicago unterschrieben.

Die Saison 2015 war für LeVeon Bell verkorkst. Der Running Back der Steelers war auf dem Weg, der beste Running Back der Saison zu werden.
Wäre auf dem Weg gewesen, denn für die ersten vier Spiele war er suspendiert, weil er und sein Running Back- Kollege LeGarrette Blount unter Drogeneinfluß standen und verhaftet wurden, als sie fröhlich mit dem Auto unterwegs waren.
Dazu kam eine saisonbeendende Knieverletzung am 1. November und schwupp, rutscht man in der Liste der besten Spieler der Saison 2016 weit nach unten.
Bell landete auf Platz 41, was natürlich 2015 reflektiert und nicht 2016 voraussieht. Doch der Absturz ist gemessen an der letzten Saison völlig nachvollziehbar.
Nach seiner Knieverletzung muß er erst mal wieder beweisen, ob er nicht ein oder zwei Schritte verloren hat.
Auch von den beiden Quarterbacks, die vor 12 Jahren als Nr. 1 und 2 einberufen wurden, halten die Spieler-Kollegen nicht wirklich viel.
Eli Manning von den Giants landete auf Platz 47, und Philip Rivers von den Chargers landete auf Platz 46.

John Madden wurde an der Hüfte operiert.
Der beste Analyst, den es jemals gab erholt sich gut von der OP, wie man hört.
Mittlerweile ist der Namensgeber der beliebtesten NFL Computerspielserie 80 Jahre alt. Sein letztes Spiel kommentierte er 2009.
Als Head Coach der Raiders brachte er es von 1969-78 zu einer 103-32-7 Bilanz und 1977 zu einem Super Bowl Sieg.

Und jetzt endlich mal wieder die lustige Seite der NFL.
Trent Richardson kam als vielversprechendes Talent zu den Browns. Doch der Running Back hielt nicht, was man sich von ihm erhofft hatte.
Bei den Colts sank sein Stern noch tiefer. Und ja, auch in Oakland sank er tiefer und tiefer.
Zur Zeit versucht der Running Back in den Kader der Ravens zu kommen. Das ist ein schwieriges Unterfangen.
Dennoch hat er seinen Humor nicht verloren, denn Richardson sagte, daß er eines Tages in die Hall of Fame aufgenommen wird, wenn seine Karriere beendet ist.
Ob jetzt als Eintrittskartenverkäufer oder als Putzmann, das ließ er offen.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Kurzberichte
Kubiak-Gary2Die Minicamps sind in vollem Gang. Hier einige Impressionen davon.
In Denver hat sich doch herauskristallisiert, daß von allen unbrauchbaren Quarterbacks im Team Mark Sanchez der wohl am Wenigsten unbrauchbare ist. Er allein bekam die volle Zeit mit dem ersten Angriff zugeteilt.
Trevor Siemian, der in seinem zweiten Jahr in Denver ist, trainierte mit den Ersatzleuten und Rookie Paxton Lynch arbeitete mit der dritten Offense.
Zwar soll der Kampf um den Starterposten weiterhin offen sein, aber Sanchez geht mit einem Vorsprung in den Wettbewerb.
Letzte Woche bekamen bei den freiwilligen Trainingseinheiten noch alle Quarterbacks denselben Anteil an Snaps mit dem ersten Angriff.
Ab jetzt wolle er Kontinuität in die Angriffsreihen bringen, meinte Head Coach Gary Kubiak (Bild). Das soll auch nächste Woche so bleiben, wenn die Broncos eine letzte freiwillige Einheit auf dem Programm haben, bevor die Spieler in den Sommerurlaub gehen.

Nicht am Training teilgenommen hat Cornerback Aqib Talib. Er heilt seine Schußwunde aus, die er sich wohl allem Anschein nach tatsächlich selber zugefügt hat.
Talib flog erst am Dienstagabend von Dallas nach Denver.
Die Polizei in Dallas untersucht zwei mögliche Szenarien. Nr. 1 ist die Möglichkeit, daß Talib von einer fremden Person angeschossen wurde, die noch zwei weitere Personen verletzte. Nr. 2 ist die Möglichkeit, daß Talib sich selber ins Bein schoß, was der Schußkanal vermuten läßt.
Head Coach Gary Kubiak wollte auf die Frage, ob er wisse wie Talib an die Verletzung kam, nichts sagen. Talib hätte mit ihm und General Manager Elway gesprochen, doch das geschah vertraulich.
Der letzte NFL Spieler der sich selber ins Bein schoß, Plaxico Burres von den Giants, mußte danach für zwei Jahre in den Knast, weil er gegen die Waffengesetzte des Staates New York verstoßen hatte.
Ähnliches könnte auch Talib drohen, der gegen die Waffengesetzt von Texas verstoßen haben könnte. Auch das wird von der Polizei untersucht.

49ers Quarterback Colin Kaepernick hat für sich trainiert, als das Team die erste Trainingseinheit im Minicamp absolvierte.
Wie berichtet darf Kaepernick frühestens zum Beginn des Trainingslagers wieder voll am Training teilnehmen. Also warf er abseits des Platzes ein paar Pässe.
Der Quarterback hat einige Operationen an diversen Körperteilen hinter sich und muß noch geschont werden.
Damit steigen die Chancen für Blaine Gabbert, als Starter in die Saison zu gehen.

In Cleveland trainierte Quarterback Robert Griffin III komplett mit dem ersten Angriff.
Doch der neue Head Coach Hue Jackson will das nicht als Statement verstanden wissen.
RG3 hat den Starterposten noch nicht sicher, meinte Jackson.

„Mein Herz ist, wo mein Gehalt herkommt.“ Nach dieser Devise agieren die Spieler der NFL nun mal.
So wurde aus Ex-Saints Safety Roman Harper der Panthers Safety Roman Harper und jetzt der Ex-Panthers Safety Roman Harper, den es wieder zurück zu den Saints trieb.
Harper spielte von 2006 bis 13 in New Orleans und danach zwei erfolgreiche Saisons in Carolina. Für die löchrige Defense der Saints ist er eine gute Verstärkung.

Da hat sich aber jemand unbeliebt gemacht.
Vikings Rookie Laquon Treadwell trug auf einem Video, das er auf Snapchat veröffentlichte, eine Raiders Kappe.
Das kam bei den Vikings Fans aber mal so was von überhaupt nicht gut an.
Treadwell war völlig überrascht davon, daß er als Spieler der Vikings keine frei Auswahl seiner Kopfbedeckung mehr hat. Und von der Wucht der Kommentare, die über ihn hereinbrach war er nicht minder überrascht.
Aber, so meinte er, er hätte verstanden. Er löschte den Post und hofft, daß damit alles wieder gut ist.
Doch das Netz vergißt nie.........

Zum Tode von Roger Goodell...
ist zu sagen, daß es sich um eine Falschmeldung handelte.
Jemand hat gestern das Twitter-Konto der NFL gehackt und die Meldung verbreitet, daß der Commissioner im Alter von 57 Jahren verstorben sei.
Obwohl die Meldung nicht lange im Netz stand, vermeldete sogar Wikipedia die Nachricht über Goodells Tod. Da muß allerdings jemand den Schalk im Nacken gehabt haben, denn die Todesursache sollen „Deflated Lungs“ gewesen sein, eine Anspielung also auf Deflategate.
Die NFL hat die Behörden eingeschaltet, um den Hacker zu ermitteln.
Nach seinem Tod schlug dem Vorsitzenden der NFL nicht nur Sympathie entgegen. Aus einer Region im Nordosten der USA, aus New England, kamen einige freudige Kommentare zu seinem Ableben.
Aber nicht nur von dort. Es stellte sich heraus, daß Goodell unter Footballfans noch viel unbeliebter ist, als man bisher dachte.
In Chicago prallten die lauten Buhrufe noch von ihm ab, die immer erklangen, wenn er bei der Draft auf die Bühne kam. Doch es ist etwas anderes, wenn Du siehst, wie viele Menschen auf deinem (virtuellen) Grab tanzen.
Doch der „Verstorbene“ selber reagierte später auch per Twitter auf die Nachricht: „Mann, Du verläßt das Büro mal einen Tag um Golf zu spielen mit Jim Kelly, und dein eigenes Network killt Dich.“

Dienstag, 7. Juni 2016

Kurzberichte
manning-tropy-sb50-3Irgendwie geht es in den heutigen News vornehmlich um den amtierenden Meister.
Aber... Ehre, wem Ehre gebührt.
Die Broncos hatten gestern ihren Empfang im Weißen Haus, wo Hussein Obama sie zu ihrem Sieg in Super Bowl 50 gratulierte. Dabei machte er die gewohnt müden Scherze, wie diesen: „Ah da ist ja der Typ aus der Werbung,“ in Anspielung auf Quarterback Peyton Manning (Bild), der tatsächlich sehr oft in Werbefilmchen zu sehen ist.
Nachdem alle pflichtbewußt in schallendes Gelächter ausgebrochen waren, bekam Obama ein Trikot der Broncos mit seinem Namen und der Nr. 44 darauf, schüttelte die Hände von Spielern und Trainern und es gab noch einige Reden im Rosengarten des Weißen Hauses.

Wide Receiver Demaryius Thomas nutzte die Gelegenheit um Obama persönlich zu danken. Der Präsident hatte die Mutter von Thomas 2015 vorzeitig begnadigt, die als drogensüchtige Drogenhändlerin seit 2000 im Knast saß und eine 20-jährige Strafe hätte absitzen müssen.
Thomas übergab dem Stabschef Obamas ein Schriftstück, in dem er auch noch mal um die vorzeitige Haftentlassung seiner Oma bat. Die sitzt zweimal Lebenslänglich wegen Drogenhandels ab. 2015 konnte sie sich nicht für eine vorzeitige Entlassung qualifizieren.

Aqib Talib nahm ja nicht an dem Trip nach Washington teil. Der Cornerback wurde am Montag aus dem Krankenhaus entlassen.
In der Nacht zum Sonntag wurde ihm bei einer Schießerei in einem Nachtclub in Dallas ins untere rechte Bein geschossen.
Wirklich?
Wurde ihm ins Bein geschossen, oder schoß er sich selber ins Bein?
Hat es ja schon mal bei einem New Yorker Spieler gegeben, Plaxico Burres, Wide Receiver Giants.
Die Wunde brauchte bloß ein paar Stiche und wird Talib nicht lange pausieren lassen. Zum Beginn des Trainingslagers soll er spätestens wieder mit dem Team trainieren.
Die Polizei hat die Fahndung nach dem vermeintlichen Schützen aufgenommen, der noch zwei weitere Personen verletzte. Dabei untersucht sie auch die Möglichkeit, ob Talibs Wunde nicht unabsichtlich selbst beigebracht worden sein könnte. Der Schußkanal weißt auf diese Möglichkeit hin, wie es heißt. Talib soll selber auch zu anderen Beteiligten gesagt haben, daß er sich selber angeschossen haben könnte.
Die Polizei nahm in ihren Bericht auf, daß Talib zu sehr unter Alkohol- oder Drogeneinfluß stand, um eine klare Aussage machen zu können. Deshalb könne der Cornerback auch nicht genau sagen, wie er die Schußverletzung bekam.

Und von Von Miller gibt es auch Neuigkeiten.
Der MVP des letzten Super Bowls sagte, daß er und die Broncos kurz vor einem Vertragsabschluß stehen würden.
Die Verhandlungen um einen langfristigen Vertrag wären sehr weit fortgeschritten. Von Miller glaubt, daß er bald einen neuen Vertrag bei den Broncos unterschreiben wird.
Bei der Zeremonie im Weißen Haus und dem ganzen Drumherum fühlte er sich, als wäre er wieder mit seinen Kollegen zusammen. Technisch gesehen ist er ja zur Zeit ohne Vertrag, aber das spielte am gestrigen Montag für ihn und seine „Kollegen“ keine Rolle.

Und jetzt weg vom Meister, hin zu den Verfolgern.
Oder zu den Titans, also eher zu einem Hinterherläufer. Und ums Laufen geht es auch, denn Titans Linebacker Brian Orakpo ist davon überzeugt, daß Running Back DeMarco Murray in Tennessee an seine Glanzzeit aus dem Jahr 2014 anknüpfen kann, als er für Dallas spielte und der beste Running Back der NFL war.
Orakpo und Murray spielten schon oft gegeneinander. Das begann schon im College, als Orakpo von 2004 - 08 für Texas spielte und Murray von 2006 - 10 für Oklahoma.
2009 wurde Orakpo von den Redskins einberufen, Murray 2011 von den Cowboys.
Jetzt also spielen sie in einem Team zusammen. Und beim Training konnte Orakpo sehen, daß Murray noch alles in sich hat, was ihn 2014 auszeichnete und womit die Trainer der Eagles 2015 nichts anzufangen wußten.

Nicht so viel laufen soll Quarterback Marcus Mariota.
Er soll vielmehr lernen, die Pocket besser zu nutzen.
Immerhin hält Mariota mit 87 Yards den Rekord für den längsten Lauf 2015. Das aber soll nicht zur ständigen Einrichtung werden. Vielmehr soll Mariota lernen, den Schutz der Pocket besser zu nutzen und aus dieser Position seine Pässe anzubringen.
Deshalb steht Pocket-Präsenz und tiefe Pässe werfen auf dem Lehrplan für den Quarterback, der in sein zweites Jahr geht.
Natürlich muß die Line Mariota dafür besser beschützen. Letztes Jahr wurde der Ärmste in seinen 12 Starts als Rookie 38 mal gesackt. Was sollte er da anderes machen, als um sein Leben zu laufen?
Line und Quarterback müssen sich besser aufeinander einspielen. Das erfordert noch sehr viel Arbeit vom Trainerstab.

Wenn es darum geht, einen Spieler zum bestbezahlten auf seiner Position zu machen, denkt man meistens an ein gutes Team, das sich einen Star etwas kosten läßt.
Aber auch weniger gute Teams kommen manchmal auf so eine Idee, wie in diesem Fall die Vikings.
Sie gaben Harrison Smith eine Vertragsverlängerung über fünf Jahr. Dafür erhält er $51,25 Millionen und das macht ihn zum bestbezahlten Safety aller Zeiten mit einem Langzeitvertrag.
$28,578 Millionen davon sind im Krankheitsfall garantiert. $15,278 Millionen sind auf jeden Fall garantiert.
Smith spielt seit 2012 für Minnesota und wurde letztes Jahr in den Pro Bowl gewählt.
Bleibt zu erwähnen, daß Earl Berry von den Chiefs 2016 $10,806 Millionen bekommt, aber nur für einen Einjahresvertrag.

NFL Chef Roger Goodell betonte, daß er kein Interesse an einer Einigung mit Tom Brady hat.
„Zu diesem Zeitpunkt, nein. Die Gerichte werden ihre Entscheidungen treffen, und auf dieser Grundlage werden wir weitermachen,“ sagte Goodell.
Zu den Raiders und den Chargers meinte der Commissioner, daß er die beiden Teams gerne an ihren momentanen Plätzen halten würde. In San Diego sähe das auch gar nicht so schlecht aus. Und Las Vegas als neue Heimat der Raiders kommt ihm auch nicht mehr sooo übel vor, wenn es das Team dann doch aus Oakland rauszieht.

„4. Juli? Ohne mich,“ sagte Jason Pierre-Paul mit Überzeugung.
Der Defensive End der Giants verlor bei einem Feuerwerksunfall letztes Jahr Teile seiner rechten Hand.
Er will am 4. Juli nicht in den USA sein, sondern irgendwo, wo man diesen Tag nicht feiert... was ja dann der Rest der Welt wäre.
Wo er hinflüchten will, sagte er nicht.

Die Panthers verlängerten den Vertrag mit Ryan Kalil.
Für weitere zwei Jahre soll der Offensive Lineman $16,75 Millionen bekommen.

Colin Kaepernick darf nicht am anstehenden Minicamp der 49ers teilnehmen. Die Ärzte gaben dem Quarterback nicht das OK.
Damit ist die letzte Chance dahin, das neue System der Offense zu lernen, bis das Trainingslager losgeht. Das steht erst Ende Juli an, und bis dahin haben die Spieler frei.

Montag, 6. Juni 2016

Kurzberichte
Talib-Aqip-denverBeim Besuch der Broncos im Weißen Haus heute wird neben Brock Osweiler ein weiterer wichtiger Spieler der letzten Saison fehlen, Aqib Talib (Bild).
Der fehlt aber unfreiwillig, denn ihm wurde in der Nacht zu Sonntag in einem Nachtclub in Dallas ins untere rechte Bein geschossen, und er liegt im Krankenhaus.
Talib wurde das zufällige Opfer eines um sich schießenden Nachtclubbesuchers. Zwei weitere Personen wurden auch verletzt, aber genau wie Talib, nicht lebensgefährlich.
Der Cornerback soll am heutigen Montag bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dennoch kann er nicht mit dem Team nach Washington reisen.
Die Broncos gaben bekannt, daß Talib sich vollständig von der Verletzung erholen wird. Sie sind optimistisch, daß er zum Saisonstart einsatzbereit sein wird.

Der größte (Boxer) aller Zeiten ist tot.
Ja, ich gehöre zu den Leuten, die damals um drei Uhr Nachts aufgestanden sind, um Cassius Clay, wie er da noch hieß, zuzusehen, wie er seinen Gegnern CTE einhämmerte.
Leider blieben die Treffer, die der größte aller Zeiten einsteckte, auch nicht ohne Wirkung. Seit Jahren litt Muhammad Ali an Parkinson und der Tod erlöste ihn am 3. Juni 2016 im Alter von 74 Jahren von seinen Leiden.
Was hat die Todesnachricht über einen Boxer in den NFL Meldungen zu suchen?
Nun, es gab da Berührungspunkte. Hier ist einer davon. Am 14. Juli 1979 kämpfte Broncos Defensive End Lyle Alzado in einem auf acht Runden angesetzten Schaukampf gegen den mittlerweile in Muhammad Ali umgetauften Clay.
1979 markierte das Jahr, in dem Alzado von den Broncos zu den Browns wechselte.
Ali war bereits im Ruhestand und hatte sich kaum auf den Kampf vorbereitet, der im Mile High Stadion unter der brutalen Mittagssonne stattfand. Der Kampf ging über die volle Distanz und Ali lobte Alzado danach sogar ganz höflich.
Nach seiner Zeit bei den Browns ging Alzado 1982 zu den Raiders. 1985 beendete er seine Karriere und 1992 verstarb er im jungen Alter von nur 43 Jahren.

Clay Matthews wechselt zurück zu seiner natürlichen Position.
Der Verteidiger der Packers wurde in den letzten zwei Jahren auf mehreren Positionen eingesetzt. Hauptsächlich spielte er auf der Middle Linebacker Position und das nicht schlecht.
Doch 2016 soll er wieder mehr an der Außenseite eingesetzt werden. Ob er dort bleibt wird von den Leuten abhängen, die in der Mitte spielen. Wenn sie nicht gut genug sind, wird Matthews wohl wieder wechseln. Er ist nun mal überall einsetzbar.

Niemand kann die Zeit zurückdrehen.
Matt Forte will es aber versuchen.
Der Running Back wechselte von den Bears zu den Jets. Im Alter von 30 Jahren will er in New York beweisen, was er noch drauf hat.
In Chicago hat er bewiesen, daß er zu den zuverlässigsten Spielern auf seiner Position gehört. Dennoch wurde er für die Bears entbehrlich, was ihn tief getroffen hat. Verletzungsbedingt fehlte er 2015 in drei Spielen und erzielte nur 898 Laufyards.
Bei den Jets will er wieder die Tausender-Barriere knacken. Dabei will ihm Offensive Coordinator Chan Gailey helfen. Als guter Coordinator, der die Stärken seiner Spieler nutzt, und ihnen kein System aufzwingt, das sie nicht spielen können, will er Forte wieder hinter einem Fullback als Vorblocker einsetzen. Auch als Passempfänger will und soll er wieder verstärkt eingesetzt werden. In seiner Zeit in Chicago fing er 487 Pässe.
Das klingt, als wäre Forte eine gute Entlastung für den Quarterback der Jets, wer auch immer das am Ende sein wird.

Samstag, 4. Juni 2016

Neues im Fall Will Smith
smith-will-2Am Freitag ging es in einer Kautionsanhörung darum, ob der Mörder von Will Smith (Bild) auf eine mildere Summe als die zunächst angesetzten $1,75 Millionen hoffen konnte.
Hoffen konnte er, aber die Hoffnungen erfüllten sich nicht. Das vorweg.
Die Anhörung brachte sehr viel Licht in die Sache, denn die Frage, warum der ehemalige Verteidiger der Saints nur Kugeln in den Rücken und die Seite bekam, konnte geklärt werden.
Ein dienstfreier Polizist des NOPD war Anfangs Ohren- und später Augenzeuge des Mordes.
Christopher McGaw saß in einer Bar in der Nähe des Tatorts. Dort hörte er den Krach eines Autounfalls und sofort danach die Stimmen zweier Männer, die sich anschrien.
Einer der Männer rief: „Ach Du hast eine Pistole, ich habe auch eine.“
Der Polizist in Zivil verließ das Lokal und näherte sich der Unfallstelle. Dann hörte McGaw Schüsse und duckte sich. Obwohl er keine Waffe bei sich führte, näherte er sich weiter vorsichtig dem Ort der Schüsse. Dort sah er den Mörder Cardell Hayes mit einer Waffe in der Hand. Und er sah Will Smith, der Bäuchlings in seinem SUV lag. Es sah so aus, als hätte er versucht von der Fahrerseite aus an das Handschuhfach zu kommen.
Wie ja schon berichtet wurde, wurde im Auto von Smith eine Waffe gefunden die voll geladen war und aus der nicht geschossen wurde.
McGaw rief die Notfallnummer 911 und auf der Aufnahme des Anrufs ist die Stimme von Hayes im Hintergrund zu hören, der sagt, daß er mit der Waffe in der Hand aus seinem Auto ausstieg, und daß Smith unbewaffnet war.
Natürlich mildert die Schilderung nicht die Grausamkeit des Geschehens, aber die Verteidigung wird den Versuch von Smith, an das Handschuhfach und die wohl darin liegende Waffe zu kommen, für ihre Zwecke ausschlachten.
Fest steht, daß Smith keine Waffe in der Hand hatte und acht mal in die Seite und den Rücken geschossen wurde.
Der Richter, der die Kautionsanhörung leitete, sah keinen Grund wegen der Aussage McGaws die Höhe der Kaution zu senken.

Kurzberichte
„Als ich die Bills nicht habe kaufen können, habe ich mich entschlossen Präsident der USA zu werde,“ sagte Donald Trump in einem Interview.
So können Katastrophen passieren.

So rum kann es auch gehen. Bei einem Vorfall häuslicher Gewalt wurde die Frau von Lawrence Taylor verhaftet.
Taylor, L.T. genannt, gehört zu den Legenden der NFL und spielte Linebacker für die New York Giants.
Lynette Taylor warf ihrem Ehemann ein unidentifiziertes fliegendes Objekt an den Kopf, das eine tiefe Wunde hinterließ.
Zwar gab sie zu, daß sie einen Gegenstand nach ihrem Mann warf, aber sie widersetzte sich der Verhaftung.
Lawrence Taylor sagte, daß er seine Frau nicht anzeigen wird. Mit zur Wache mußte sie trotzdem.

Packers Tight End Jared Cook hat eine „kleine“ Operation an einem Fuß hinter sich. Für den Rest der Vorbereitungszeit wird er ausfallen.
Ob er zur Saison wieder einsatzbereit sein wird, steht noch nicht fest.

Knatsch in Minnesota über eine Werbung an einem Hochhaus.
Als die Vikings die U.S. Bank als ihren Stadion-Sponsor bekamen, schlossen sie vor zwei Jahren mit Wells Fargo eine Vereinbarung. Der Konkurrenzbank gehört nämlich ein 17-stöckiges Zwillingshochhaus in direkter Sichtnähe das Stadions. Die Vereinbarung sah vor, daß Wells Fargo nur einen aufgemalten dezenten Schriftzug an ihren Zwillingstürmen anbringen sollte. Auf diese Weise würde man auf Film- und Fotoaufnahmen des U.S. Bank Stadions nicht ohne Weiteres den Schriftzug des Konkurrenten erkennen.
Doch irgendwie kam Wells Fargo die Idee, sich prominenter zu präsentieren. Sie brachten riesige, dreidimensionale, beleuchtete Schriftzüge an den Türmen an, die wie eine Fotobombe wirken, wie ein Sprecher der Vikings sagte.
Dagegen zogen die Vikings und die U.S. Bank vor Gericht. Wells Fargo soll die $490.000 teure Leuchtreklame wieder abmontieren und sich an die Vereinbarung halten.
Der Urteilsspruch soll noch vor dem 24. Juni erfolgen.

Freitag, 3. Juni 2016

Kurzberichte
wentz-carsonIn Philadelphia ist der Quarterback Coach John DeFilippo hocherfreut davon, was er von Rookie Quarterback Carson Wentz (Bild) sieht.
Wentz hätte seine Erwartungen weit übertroffen, meinte DeFilippo.
Doch der Quarterback Coach weiß, daß man in der Organisation will, daß Sam Bradford in die Saison startet.
Der hört dann wohl auch die Signale und tut etwas für sein Geld. Er organisiert eine Sommer-Trainingseinheit für sich und seine Receiver.
Was für eine Wandlung, nachdem er vor Kurzem noch zu einem anderen Team wechseln wollte.
Im Juli, wenn keine OTAs anstehen, will er sich mit seinen Receivern treffen.

Sieht man sich die Renovierungsarbeiten im Stadion der Dolphins an, dann sieht es zur Zeit echt nicht danach aus, als ob da ab September Football gespielt werden könnte.
Das Spielfeld ist übersät mit Steinen, die zum Bau eines Schutzdachs dienen. Kräne, die in alle Richtungen zeigen stehen um das Stadion herum. Nichts sieht wirklich fertig aus.
Doch die Offiziellen des Teams sind optimistisch. Was bleibt ihnen auch übrig?
Seit Dezember wird rund um die Uhr gebaut, was die Baukosten auf $500 Millionen hochtrieb. Doch anders als in Deutschland, wo weder eine U-Bahn, noch eine Philharmonie und schon gar kein Flughafen gebaut werden können, kann man davon ausgehen: „Die schaffen das.“
Obwohl, es sind nur noch 97 Tage übrig. Das ist nicht viel.
Da werden noch viele Überstunden fällig werden, um rechtzeitig fertig zu werden.
Am Mittwoch gab die NFL bekannt, daß das erste Testspiel der Dolphins gegen Atlanta am 25. August in Orlando ausgetragen wird.
Kein gutes Zeichen.

Allen Hurns ließ sich von $40 Millionen überzeugen in Jacksonville zu bleiben.
Der Wide Receiver unterschrieb eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und bleibt bis zum Ende der Saison 2020 ein Jaguar.
$20 Millionen der 40 Millionen sind garantiert. Mit Boni könnte er in der Zeit sogar auf $44 Millionen kommen.

„Wenn am Sonntag ein Spiel wäre, wäre ich dabei,“ verkündete ein optimistischer Jordy Nelson.
Der Wide Receiver der Packers trainierte zwar schon mal mit Quarterback Rodgers zusammen, nach seinem Kreuzbandriß, aber noch nicht so ausgiebig wie am Donnerstag.
Nelson lief mit voller Geschwindigkeit und hielt nichts zurück.
Während die anderen Quarterbacks mit den anderen Receivern arbeiteten, arbeiteten Rodgers und Nelson eine ganze Zeitlang zusammen.
Slants, Cuts nach links und rechts, nichts wurde ausgelassen um das Knie zu testen. Alles ging gut. Zeit für moderaten Optimismus in Green Bay.

49ers Quarterback Colin Kaepernick kann nach seinen diversen Operationen immer noch nicht trainieren.
Wann es soweit sein wird, das kann noch niemand sagen.
Kaepernick wurde an der linken Schulter dem rechten Daumen und dem linken Knie operiert.
Am Donnerstag warf er zumindest ein paar kurze Pässe zum Aufwärmen. Dabei blieb es dann aber auch.
Head Coach Kelly bedauert zwar, daß der Quarterback die neue Offense noch nicht praktisch lernen kann, glaubt aber, daß Kaepernick das Versäumte aufholen kann.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Kurzberichte
osweiler-brock2Training statt Weißes Haus, dazu entschied sich Brock Osweiler (Bild).
Der Quarterback hatte großen Anteil daran, daß die Broncos die Saison, in der Peyton Manning unterirdisch spielte, gut überstanden. Somit hatte er auch großen Anteil daran, daß Denver den Super Bowl gewinnen konnte.
Den Termin nächsten Montag, an dem die Mannschaft im Weißen Haus vom Präsidenten empfangen wird, nimmt Osweiler aber nicht wahr. Er möchte die bei den Texans anstehende Trainingseinheit an dem Tag nicht verpassen.
Osweiler unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $72 Millionen bei den Texans und möchte dort beweisen, daß er als Ersatzmann hinter Manning genug gelernt hat um selber ein Team führen zu können.
Er muß ein neues offensives System lernen, deshalb ist jede Trainingseinheit für ihn wichtig. Aus diesem Grund lehnte er die Einladung der Broncos, mit ihnen ins Weiße Haus zu kommen, ab.
Damit, daß die Broncos ihn nicht weiter haben verpflichten wollen, hätte das nichts zu tun.
Von Miller, der einen neuen Vertrag will und bisher dem Training fernblieb, wird wohl mit reisen.

Rams Quarterback Nick Foles hat keine Lust auf Training. Eigentlich sollte er sich reinhängen um seinen Starterposten gegen Rookie Jared Goff zu verteidigen, doch irgendwie ist ihm die Lust dazu vergangen.
Bis zur Draft hat Foles an allen Teamaktivitäten teilgenommen. Seit die Rams Goff einberiefen hat man Foles nicht mehr beim Team gesehen.
Während Sam Bradford in Philadelphia Getöse darum machte, daß sein Team einen Quarterback an zweiter Stelle einberief, protestiert Foles in Los Angeles heimlich, still und leise.
Beide können sich nicht leisten, die beleidigte Leberwurst zu spielen. Dazu sind beide nicht gut genug.

Den Redskins wurde ein Laptop gestohlen auf dem sich vertrauliche Daten zu NFL Spielern befinden.
Jemand schlug das Seitenfenster des Autos eines Trainers ein und entwendete den Computer. Darauf befanden sich medizinische Daten zu Spielern, die in den letzten 13 Jahren zur Draft anstanden und von den Scouts beobachtet wurden.
Der Laptop war passwortgeschützt aber nicht verschlüsselt.
Bisher gibt es keine Beweise dafür, daß jemand das Paßwort geknackt hat und die Unterlagen veröffentlichte.
Bisher!
Die NFL hat sofort die Direktive ausgegeben, daß alle Computer der Trainer und anderer Teammitarbeiter ab jetzt verschlüsselt werden müssen.
Die Redskins, die NFL und die NFLPA arbeiten zusammen um alle Spieler, die betroffen sind, zu benachrichtigen.

Cowboys Rookie Defensive Tackle Maliek Collins brach sich beim Training einen Fuß und mußte operiert werden.
Er wird etwa 10-12 Wochen ausfallen.

Gestern gab die NFL bekannt, daß der Pro Bowl demnächst in Orlando, Florida, der Stadt der Vergnügungsparks, stattfinden wird.
Das Disney-Imperium wird von Orlando aus geleitet und der Pro Bowl wird in enger Zusammenarbeit mit Disney und ESPN ausgetragen, das beinhaltet auch eine Pro Bowl Parade im Magic Kingdom.
Nachdem die Teams seit ein paar Jahren im äußerst dämlichen Schulhofverfahren ausgewählt wurden, kehrt man jetzt wieder dazu zurück die besten der AFC gegen die besten der NFC spielen zu lassen. Die Zeiten in denen zwei ehemalige Größen der Liga Stein, Papier, Schere, Echse, Spock spielten und nacheinander ihre Spieler auswählten, gehören damit hoffentlich für immer der Vergangenheit an.

Über 5.000 ehemalige Spieler zerrten die NFL vor Gericht und verklagten die Liga, weil sie die Spieler im Unklaren über die Gefährlichkeit von Gehirnverletzungen gelassen hatte.
Die Kläger und die Liga einigten sich darauf, daß die NFL $1 Milliarde für die Spieler zur Verfügung stellt, die nachweislich an Spätfolgen der erlittenen Kopfverletzungen leiden.
70 Spieler waren dagegen und wollten mehr. Deshalb wollten sie in Berufung gehen. Doch dieser Antrag wurde vom Gericht abgelehnt.
Der Vergleich wäre fair und daher akzeptabel lautete die Begründung.

Als die Jets Wide Receiver Eric Decker und Brandon Marshall letzte Woche das Training mieden, hieß es, sie würden für die Verpflichtung von Quarterback Fitzpatrick streiken.
Alles Quatsch, meinten beide, als sie in dieser Woche am Training teilnahmen.
Beide hätten ihre Abwesenheit mit dem Head Coach abgeklärt und beide hätten Gründe gehabt um nicht mit dem Team zu trainieren. Beide gaben etwa gleichlautende Kommentare in die vor die Nase gehaltenen Mikrofone.
Zugleich hieß es, daß die Jets und Fitzpatrick sich bei ihren Vertragsverhandlungen näher gekommen sein sollen.

Stephen Bowen geht in den Ruhestand.
Der Defensive End spielte zunächst für die Redskins, dann die Cowboys und zuletzt für die Jets.
Er spielte in 128 Spielen, erzielte 176 Tackles, 12,5 Sacks und wehrte neun Pässe ab.
Am Mittwoch unterschrieb er einen Eintagesvertrag mit den Redskins um als Mitglied dieses Teams in den Ruhestand zu treten.

Mittwoch, 1. Juni 2016

Kurzberichte
brady03
Tom Brady (Bild) bekommt mächtige Unterstützung in seinem Kampf gegen Roger Goodell.
Die American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO), der mitgliederstärkste Dachverband der Gewerkschaften der USA und Kanadas, hat an das Berufungsgericht appelliert, den Fall Bradys noch einmal zu behandeln.
Die AFL-CIO ist sicher, daß die Richter irrten, als sie dem Commissioner der NFL seine Allmachtsbefugnisse zugestanden.
Die AFL-CIO argumentiert, daß Goodell die Grundlagen der Fairneß mißachtete, als er den Quarterback der Patriots wegen zu lasch aufgepumpter Bälle suspendierte und dann auch noch den Einspruch verhandelte.
Goodell hätte wie ein Arbeitgeber gehandelt, der seine eigene Entscheidung rechtfertigt, anstatt einen unparteiischen Schlichter einzuschalten.
Das gefällt dem Dachverband gar nicht. Der Fall hätte ein hohes Potential um das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Schlichtungsprozess zu erschüttern.
Das ist schon ein schweres Geschütz, das die AFL-CIO da auffährt.

Als der ehemalige Saints Defensive End Will Smith am 9. April nach einem Auffahrunfall erschossen wurde soll er mehr als das dreifache der erlaubten Alkoholmenge im Blut gehabt haben (erlaubt sind in Louisiana 0,8 Promille).
Das wollen zwei Leute wissen, die angeblich den toxikologischen Report kennen.
Das Büro des Gerichtsmediziners wollte sich dazu nicht äußern, weil es eine laufende Untersuchung betrifft.
Auch das Polizeipräsidium wollte das nicht kommentieren.

Der Pro Bowl verläßt Honolulu. Hawaii, und zieht nach Orlando, Florida.
Das wird die NFL heute auf einer Pressekonferenz im ESPN Wide World of Sports Disney Complex bekanntgeben.
Es soll sich um einen mehrjährigen Vertrag handeln.
Das erste Spiel wird im Camping World Stadium ausgetragen. Ab nächstes Jahr werden die Spiele dann in der renovierten Citrus Bowl stattfinden.
Orlando gewann die Wahl gegen die Mitbieter aus Honolulu, Houston und Sydney, Australien.
Die Liga versucht verzweifelt dieses unbedeutende Spiel interessanter zu gestalten. Aus diesem Grund werden immer wieder mal die Regeln geändert und die Orte gewechselt... ohne wirklichen Erfolg. Das Spiel bleibt öder Bockmist.

Die Titans haben in ihrem Stadion neue Sitze installiert. Ob das aus dem Grund geschah, damit im Fernsehen schönere Bilder zu sehen sein werden?
Viele dieser Sitze werden wieder leer bleiben, wie in den letzten Jahren üblich.
Damit überhaupt die Heimspiele im lokalen Fernsehen übertragen werden durften hatten die Titans 2015 ein großes Kartenkontingent an einen Broker verkauft, der sie auf dem zweiten Ticketmarkt weiterverkaufen sollte.
Die Titans überlegen nun, wie sie Zuschauer ins Stadion locken könnte.
Natürlich wäre eine Möglichkeit, Spiele zu gewinnen, aber genau das dürfte in Tennessee nicht gelingen. Da diese Möglichkeit wegfällt, wurde das Marketingbüro verstärkt. Man will verstärkt in Einkaufszentren, auf Sportplätzen und in Schulen nach Stadionbesuchern suchen.
Jeden Tag ziehen etwa 82 Menschen neu in das Einzugsgebiet der Titans, die will man ins Stadion locken. Zu einer Party im Nissan Stadion kamen viele Fans und Neugierige um sich Autogramme abzuholen und mit Spielern und Trainern zu reden.
Natürlich sind die Titans nicht das einzige Team, das sich überlegt, wie es Zuschauer ins Stadion locken kann?
Natürlich haben auch die anderen Teams Ideen, wie sie das schaffen könnten.
Doch das Beste wäre es natürlich Spiele zu gewinnen, Das Beste, aber auch das Schwerste.

„Ich habe ein paar Millionen abgegriffen und mich damit abgesetzt,“ sagte Brandon Browner zu seiner Zeit bei den Saints.
Der Cornerback war letztes Jahr der schlechteste Cornerback der Liga in der schlechtesten Verteidigung der Liga.
Auf Twitter zwitscherte er den Satz oben, der auf wenig Verständnis bei Saints-Fans stieß.
Browner machte Stationen in Denver, Seattle, New England, New Orleans und jetzt wieder Seattle. Bei den Seahawks wird er weiter Geld von den Saints bekommen, denn die gaben ihm 2015 einen Dreijahresvertrag über $15 Millionen und sie müssen ihm 2016 und 17 noch insgesamt $5,35 Millionen zahlen, die zur Gehaltsobergrenze angerechnet werden. Für die eine unterirdische Saison des Leistungsverweigerers mußten sie ihm dann im Ganzen $7 Millionen zahlen.

Walter Thurmond hatte eine sehr gute Saison letztes Jahr als Safety bei den Eagles.
Auf dem freien Spielermarkt hätte er jetzt richtig abkassieren können, doch Thurmond möchte nicht mehr.
Im Alter von 28 Jahren zieht er es vor, der NFL Lebe wohl zu sagen.
Thurmond hat zwei Dokumentarfilme produziert und in beiden Regie geführt. Darin sieht er seine Zukunft, nicht im Football.

Die Lions haben Tight End Tim Wright mit einem gerissenen Kreuzband auf die Verletztenliste gesetzt.
Damit ist die Saison für ihn beendet.

 

 

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