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Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Mittwoch, 23. Juli 2014

Kurzberichte
PIERRE-PAUL-JASON22013 konnte Jason Pierre-Paul (Bild) wegen Rücken- und Schulterverletzungen nicht so hinter Quarterbacks herjagen, wie er gerne wollte.
Doch dieses Jahr ist der Defensive End der Giants gesund und hat ein Ziel. Er will einen neuen Sackrekord aufstellen.
In einem Interview sagte er, daß er sich so gesund fühlt, wie seit Ende der Saison 2012 nicht mehr. Jetzt möchte er wieder so auftrumpfen, wie 2011, als er 16,5 Sacks erzielte, in den Pro Bowl gewählt wurde und den Super Bowl gewann.
Für Quarterbacks, die dieses Jahr gegen die Giants antreten müssen ist das durchaus ein Grund sich Sorgen zu machen.
Der Gesundheitszustand JPPs ist sehr wichtig für die Giants. Mit ihm haben sie eine etwas größere Chance auf die Playoffs, als ohne ihn. Außer ihm ist kein anderer Spieler der Defense so in der Lage, gegnerische Quarterbacks zu Boden zu bringen.
Die Giants haben zweimal in Folge die Endrunde nicht erreicht. Ein drittes Scheitern wäre für die stolzen New Yorker eine Katastrophe.

 

Am Donnerstag verstarb der ehemalige Fullback der Cowboys, Robert Newhouse Jr., im Alter von 64 Jahren. Er verlor seinen langen Kampf gegen eine Herzkrankheit, nachdem er 2010 einen Herzinfarkt erlitt.
Newhouse jr. war der erste Running Back, der in einem Super Bowl einen Touchdownpass warf. Dallas rekrutierte ihn 1972 in der zweiten Runde der Draft. 12 Jahre spielte er für die Cowboys, meistens als Vorblocker für Tony Dorsett. Als er seine Karriere beendete hatte er 4.784 Laufyards erzielt und stand auf Platz vier der Bestenliste der Cowboys.

Chiefs Running Back Jamaal Charles denkt daran, lieber für einen besseren Vertrag in einen Streik zu gehen, als in das Trainingslager.
Seit einiger Zeit wissen die Chiefs, daß Charles auf keinen Fall unter den Bedingungen seines geltenden Vertrags 2014 für sie spielen will.
Bis jetzt aber haben die beiden Vertragsgegner sich noch nicht angenähert.
Für Charles ist die Sache einfach. Er hat 2013 zu 35% der Chiefs-Offense beigetragen. Sein laufender Vertrag würde ihm dafür 2014 $3,65 Millionen einbringen. 35% der Offense hat übrigens kein anderer NFL Spieler für sein Team beigesteuert.
Deshalb will Charles seinen Leistungen entsprechend bezahlt werden. Und es würde ihn bestimmt sehr schmerzen, wenn ein Alex Smith, der als Quarterback dazu aufgerufen ist, ein Spiel wenigstens nicht zu verlieren, viel mehr Geld bekäme, als er.

Die NFL hat Jaguars Wide Receiver Ace Saunders für die ersten vier Spiele suspendiert.
Worum es geht, gab die Liga nicht bekannt. Saunders selber sagte, daß er einen Großteil des Trainingslagers wegen persönlicher Angelegenheiten verpassen wird.
Es scheint so, als hätte ich heute zum ersten und zum letzten Mal über Ace Saunders geschrieben.

Die Chargers wurden sich mit Danny Woodhead über eine Vertragsverlängerung einig.
Der vielseitig verwendbare Running Back unterschrieb für weitere zwei Jahre. Über die Finanzen wurde nichts verlautbart.

Die Denver Broncos feuerten Joel Dreesen.
Der Tight End hat den Fitnestest nicht bestanden und bekam daraufhin seine Papiere.
In zwei Jahren in Denver fing er 48 Pässe für 403 Yards und 6 Touchdowns.

Die Giants verpflichteten letzten Monat Linebacker Jameel McClain um den am Fuß verletzten Jon Beason zu ersetzen.
Jetzt suchen sie einen Ersatz für den Ersatzmann, denn McClain verletzte sich am Dienstag beim Training am Fuß, und es steht noch nicht fest, wie lange er ausfällt.

Dienstag, 22. Juli 2014

Kurzberichte
kluwe-chrisChris Kluwe (Bild) legt los. Der ehemalige Punter der Vikings ist der Meinung, daß die NFL ihre Perspektive ändern sollte. Für ihn ist es unerträglich, daß ein Frauenschläger wie Ravens Running Back Ray Rice noch immer nicht von der Liga suspendiert wurde.
Es ist schon ein paar Wochen her, daß Rice sich mit Offiziellen der Liga getroffen hat, um die Sache zu besprechen. Was dauert da jetzt so lange, wundert sich Kluwe?
Nur weil Rice und seine damalige Verlobte und heutige Frau sich vor laufender Kamera versöhnt haben, und Rice ein Antiagressionstraining durchläuft, sollte das die NFL nicht von der längst fälligen Sperre abhalten.
Was ist das für ein Bild, das die mächtigste Einzelsportliga der Welt da nach außen abgibt?
„Schlag ruhig deine Frau. Wenn Du Dich danach reuig zeigst und Dich durch ein dämliches Antiagressionsprogramm schmuggelst wird Dir alles vergeben?“
Das kann es nicht sein.
Spieler, die im besoffenen Kopf autofahren und dabei Fußgänger töten, denen wird von der Liga auf die Pfoten geklatscht und nach ein paar Wochen dürfen sie wieder spielen.
Spieler, die Marihuana einnehmen, eine Droge, die mittlerweile in einigen Staaten erlaubt ist, werden für ein ganzes Jahr gesperrt.
Da fehlt Kluwe die Verhältnismäßigkeit.
Frauenschläger gehören eh schon zum größten Abschaum auf Erden. Durchtrainierte, muskelbepackte NFL Spieler, die Frauen schlagen, für die muss man noch ein Wort erfinden. Bedenkt man, wie oft hier über so etwas berichtet wird, und bedenkt man, daß die Dunkelziffer noch höher liegen dürfte, dann ist das ein Problem, das die NFL sehr viel entschlossener und konsequenter angehen muss. Da hat Chris Kluwe vollkommen recht.

Jedes Jahr ist man ja gespannt, welches Trikot eines Rookies sich am Besten verkauft.
Und der Sieger dieses Jahr ist: Johnny Manziel.
Der Rookie- Quarterback der Browns führt die diesjährige Verkaufshitparade an, auch wenn noch gar nicht feststeht, daß er Clevelands Starter wird.
Bei einem Preis von absolut hirnrissigen $99,95 pro Shirt kommt da bestimmt ein nettes Sümmchen in die Kassen der NFL.

David Wilson darf am Training der Giants teilnehmen.
Der Running Back hat seine schwere Nackenverletzung auskuriert, und hat das uneingeschränkte OK der Ärzte bekommen. Damit darf er mit dem Team ins Trainingslager gehen, das heute beginnt.

Vor einigen Tagen konnte Bills Defensive Tackle Marcell Dareus den Gesundheits- und Fitnesstest des Teams nicht bestehen.
Könnte das auf bestehende Drogenprobleme zurückzuführen sein?
Dareus hat sich bereit erklärt am Antidrogenprogramm der NFL teilzunehmen. Dadurch wird eine Anklage wegen Drogenbesitzes in Alabama fallengelassen. Dareus wurde am 5. Mai verhaftet, weil er mit seinem Auto den Verkehr gefährdete. Bei der Durchsuchung des Wagens wurden Drogen entdeckt.

Montag, 21. Juli 2014

Kurzberichte
coughlin-tom-sb-trophyErfolg ist vergänglich. Giants Head Coach Tom Coughlin (Bild) hat zwei Super Bowl Siege vorzuzeigen, doch auch zwei aufeinanderfolgende Saisons, in denen sein New Yorker Team die Playoffs verpasste.
Deshalb sitzt Tom Coughlin in der kommenden Saison auf einem der heißesten Stühle der Liga. So jedenfalls kann man die Aussagen von Teambesitzer Tom Mara werten, der auf Fragen nach der Jobsicherheit seines Head Coaches rumdruckste, wie ein Politiker auf die Frage nach der Berechtigung der Diätenerhöhung.
Mara stellte seinerseits die Frage, wann denn der Zeitpunkt gekommen sein sollte, an dem man seinen Head Coach feuert? Nach einer erfolglosen Saison, nach zwei?
Anscheinend ja nicht, denn Coughlin hat ja bereits zwei erfolglose Saisons abgeliefert.
Coughlin gehört wohl auf jeden Fall zu den Kandidaten, die mitten in der Saison gefeuert werden könnten, wenn die Giants weiter so unmotiviert rumlaufen, wie 2012 und 13.
Und der Abgang von Chris Snee wird dem Team nicht gerade helfen. Snee wurde 2004 in der zweiten Runde der Draft einberufen und war damals nur bekannt, als der Vater des Enkels von Head Coach Coughlin. Wenn Snee am heutigen Montag seinen Schritt in den Ruhestand erklären wird, dann geht er als einer der besten NFL Guards aller Zeiten in Rente.
Viermal spielte Snee im Pro Bowl, doch sein Körper diktiert ihm die Aufgabe. Zwei Hüftoperationen und eine Ellenbogenoperation in den letzten zwei Jahren zwingen ihn zum Beenden seiner Karriere.

Wo wir gerade bei heißen Stühlen, oder auch Schleudersitzen, sind, Pittsburgh hat da auch einen Kandidaten, Mike Tomlin.
Auch Tomlin hat einen Super Bowl Sieg vorzuweisen, doch auch in Pittsburgh ist das nicht genug. Tomlin antwortete der Presse, auf die Frage nach seiner Jobsicherheit, daß in der NFL nichts und niemand sicher ist. Um das zu beweisen, bräuchte er sich nur nach seinen Assistenztrainern umzusehen. Drei davon, Dick LeBeau, Mike Munchak und Todd Haley sind ehemalige Head Coaches. Tomlin hofft, daß er am Ende der Saison nicht zu ihnen gehört.
Wie Coughlin in New York, hat auch Tomlin bei den Steelers nach seinen Super Bowl Sieg keinen Erfolg mehr vorzuweisen.
Da sitz auch er 2014 auf einem gut beheizten Stuhl.

NFL gegen NBA, so hieß es am frühen Sonntagmorgen in Miami Beach. Vor einer Bar tauschte Rams Linebacker Jo-Lonn Dunbar mit einem ehemaligen NBA Spieler, Donte Green, ein paar Faustschläge aus.
Der Kampf wurde durch das Eintreffen der Polizei beendet, ohne daß ein eindeutiger Sieger ermittelt werden konnte.
Die Polizei nahm die beiden Schläger fest und ließ sie bald darauf auf Kaution wieder frei.
Die Rams gaben noch keinen Kommentar zur Verhaftung ihres Spielers ab.

Die Buffalo Bills ächzen unter einer Welle von Verletzungen ihrer Spieler.
So gingen einige mutmaßliche Leistungsträger nicht mit ins Trainingslager, das am Wochenende öffnete.
Ein Spieler durfte nicht mit ins Camp, weil er den Leistungstest nicht bestand, Defensive Tackle Marcell Dareus. Er bekam nicht das OK, am Training teilzunehmen, weil er nicht alle erforderlichen Tests bestand.
Doch Head Coach Doug Marrone ist sicher, daß Dareus bald so weit in Form gebracht werden kann, daß er mit seinen Kollegen trainieren darf.
Dann allerdings gehört der Defensive Tackle suspendiert. Letztes Jahr wurde er von den Bills zweimal kurz suspendiert, einmal für ein Viertel, einmal für eine Halbzeit. Beide Male weil er zu spät zu Mannschaftsbesprechungen erschien.
Dieses Mal jedoch sollte die NFL endlich tätig werden, denn Dareus wurde im Mai zweimal verhaftet, einmal weil er mit synthetischem Marihuana erwischt wurde, einmal, weil er an einem illegalen Autorennen in Hamburg, N.Y., teilnahm und seinen Wagen vor einem Restaurant schrottete.
Momentan lässt sich die Liga mit den fälligen Suspendierungen einiger Spieler erstaunlich viel Zeit.

Und nach all den ernsten Meldungen wenden wir uns wieder der humorvollen Seite der NFL zu.
Ist ja nicht so, als ob Spieler und Offizielle nicht den ein oder anderen Witz auf Lager hätten. So wie Buffalo Bills General Manager Doug Whaley. Auf die Frage, was er davon halte, daß die Analysten in ihren bisherigen Prognosen die Bills auf dem letzten Platz der AFC East sähen, antwortete er: „Nun, da werden sie ihre Gründe haben. Wir haben in den letzten Jahren nicht sonderlich viel erreicht. Aber wir sind nicht mehr diese Bills. Wir wollen ein Playoffteam sein. Wir planen ein Playoffteam zu sein, das ist unser Ziel.“

Samstag, 19. Juli 2014

Kurzberichte
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Verurteilt, aber frei. 49ers Linebacker Aldon Smith (Bild) wurde am Freitag wegen Trunkenheit am Steuer und verbotenen Waffenbesitzes dazu verurteilt, 11 Montage für eine Sheriffs Arbeitsgruppe zu arbeiten.
Der NFL Bonus dürfte dafür gesorgt haben, daß Richter Daniel Nishigaya den Verstoß gegen das Waffengesetz auf einen Vergehen reduzierte, statt es als Verbrechen einzustufen. Damit war die drohende Gefängnisstrafe von bis zu vier Jahren schon mal vom Tisch.
Smith muss 235 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten, wovon er schon 35 Stunden abgeleistet hat. Drei Jahre ist er auf Bewährung. In dieser Zeit darf er weder eine Waffe noch Munition besitzen.
Jetzt ist es wirklich die allerhöchste Zeit, daß die NFL Aldon Smith suspendiert, bevor man noch den Glauben an das System verliert.

Die Vikings haben ihren Special Teams Coach Mike Priefer für drei Spiele suspendiert. Zusätzlich werden sie, als Organisation, $100.000 an eine wohltätige Stiftung spenden.
Priefer soll dem ehemaligen Punter Minnesotas Chris Kluwe gegenüber Beleidigungen über Schwule geäußert haben. Kluwe ist ein engagierter Vorkämpfer für die Homo-Ehe.
Während einer Mannschaftsbesprechung soll Priefer gesagt haben: „Wir sollten alle Schwulen zusammensammeln, sie auf eine Insel schicken und sie mit Atombomben beschießen bis sie glüht.“
Das muss man erst mal verdauen.
Die Strafe für den Coach kann auf zwei Spiele reduziert werden, wenn er Sensibilisierungstrainings über sexuelle Orientierung, sexuelle Belästigung und Multikulturalität absolviert.
Damit ist aber erst der erste Akt des Spektakels erledigt, das Kluwe veranstalten will. Der Punter will die gesamte Organisation der Vikings verklagen, weil sie ihn seiner Meinung nach nicht aus sportlichen Gründen gefeuert hatten, sondern wegen seiner Ansichten und Äußerungen über die Homo-Ehe.

Und es geht schon wieder los. Allerdings sind die Gegner dieses Mal andere.
Fünf ehemalige Spieler der NFL haben die Spielergewerkschaft NFLPA verklagt, weil sie sie nicht umfassend über die Gefahren von Kopfverletzungen aufgeklärt hat.
Ich glaub, ich hab ein Deja vu.

Freitag, 18. Juli 2014

Kurzberichte
Draft_webNew York ist aus dem Rennen um die Austragung der Draft 2015.
Chicago und Los Angeles sind die beiden übriggebliebenen Kandidaten.
In den beiden Zeitfenstern, in denen die NFL die Einberufungsrunde hätte abhalten wollen, ist die Radio Music City Hall in New York belegt. Statt einen weiteren Ausweichtermin zu suchen, sucht die NFL nun einen Ausweichort.
12 Städte haben sich um die Austragung der Draft beworben, zwei sind noch übrig.
Commissioner Roger Goodell bestätigte, daß die Liga vorhat, die Draft auf vier Tage auszuweiten. Der ligaeigene TV Sender NFL Network erzielt gute Einschaltquoten mit der Übertragung des eigentlich nur am ersten Tag mäßig spannenden Spektakels. Auch für die Stadt, in der die Veranstaltung abgehalten wird, würde von einer Verlängerung profitieren, da alle daran beteiligten und viele Fans länger vor Ort bleiben und Geld ausgeben.

Die 49ers verlängerten den Vertrag mit Joe Staley um weitere zwei Jahre.
Der Left Tackle, der die blinde Seite von Quarterback Colin Kaepernick beschützt, bleibt somit bis zum Ende der Saison 2019 bei den Niners.
Über die Finanzen wurde noch nichts gesagt.

Am Mittwoch sagte Sean McManus, der Sportchef des TV Senders CBS, daß er seinen Leuten nicht vorschreiben würde, ob oder ob nicht, sie den Namen dieses Washingtoner NFL Teams aussprechen werden.
Am Donnerstag trafen sich McManus und der Vorsitzende der NFL in einem Hotel in Los Angeles in dem sie der Presse die neuen Donnerstagsspiele der Liga schmackhaft machen wollten. Als ob das nötig wäre.
Roger Goodell sagte dabei ähnliches wie McManus. Er betonte, daß man seinen Vertragspartnern nicht vorschreiben würde, was sie zu sagen haben und was nicht.
Es bleibt also weiter abzuwarten, was wir am 14. September von Jim Nantz und Phil Sims zu hören bekommen.
Ich tippe mal, daß Sims seine alten Erzrivalen korrekt titulieren wird.
Die Presseleute aus der Stadt wollten natürlich auch wissen, ob es mal wieder ein Team in L.A. geben wird?
Dazu ließ Goodell nur seine einstudierten Sprechblasen ab, von wegen „natürlich wird es vielleicht irgendwann wenn nicht später mal wieder ein Team in der Stadt der Engel geben“.
Auch London wurde angesprochen, mit dem selben kostbaren Gehalt an Worthülsen.

Wo wir gerade so gemütlich über Roger Goodell und die Donnerstagsspiele plaudern. Natürlich gibt es in seinen Augen keinen Beweis, daß die Verletzungsgefahr für Spieler steigt, wenn sie nur drei Tage Pause zwischen zwei Spielen haben.
Die Liga hat das letztes Jahr genau beobachtet, und keinen Anstieg der Verletzungsrate zu den anderen, in normalen Abständen stattfindenden Spiele, erkannt.

Das Band wurde durchschnitten
„Wow“, war das meistgebrauchte Wort derer, die das neue Stadion der 49ers gestern besuchten. Grund für den Andrang war die offizielle Eröffnung des Neubaus. Mit einer übergroßen rot-goldenen Schere durchschnitten Roger Goodell, Head Coach Jim Harbaugh, einige Spieler und 49ers Geschäftsführer Jed York das Band zu Eröffnung des Stadions.
Goodell erwähnte in seiner Ansprache zur Banddurchschneidung, daß das neue Stadion der San Francisco 49ers sich auch vorzüglich dazu eignen würde, die Oakland Raiders darin spielen zu lassen. Jed York soll diesem Vorhaben nicht abgeneigt zu sein. Mieteinnahmen sind Mieteinnahmen, die man gerne mit einnimmt.
Doch zunächst ist das 68.500 fassende Stadion für das Team da, das es erbaut hat. Im Februar 2016 wird die Kapazität für Super Bowl 50 auf 75.000 erhöht. Wohlhabende Fans können eine der 165 Luxussuiten mieten oder einen der 9.000 Clubsessel. Eine volle Wi-Fi Abdeckung des Stadionbereichs ist selbstverständlich vorhanden. Mit einer App kann man sich seine Bierbestellung direkt an seinen Platz liefern lassen. Mit dieser App kann man auch überprüfen, wie lang die Schlangen an den Fanshops oder vor den Toiletten sind.
Natürlich werden die Fans in Scharen zu den Spielen strömen, auch wenn viele sauer darüber sind, daß die 49ers nicht mehr in San Francisco spielen. Hier hat man jahrelang versucht einen Platz für ein neues Stadion zu finden, ohne Erfolg. Die neue Spielstätte liegt 72 Kilometer von der Stadt entfernt, deren Namen es trägt. Kein anders Stadion eines NFL Teams ist soweit von seiner eigentlichen Heimat entfernt.
Auch die Erhöhung der Eintrittspreise wird diesen supermodernen Tempel des Football nicht davon abhalten, voll zu werden.
Am 17. August findet das erste Spiel im Levi`s Stadion statt, ein Vorbereitungsspiel gegen die Broncos. Die echte Eröffnung ist am 14. September in einem Sunday Night Spiel gegen Chicago.
Auch einige College Spiele werden dort stattfinden.
Daß am 2. August ein Major Soccer League Spiel zwischen den San Jose Earthquakes und den Seattle Sounders in dem Stadion stattfindet, sei hier nur am Rande erwähnt. Es wird sich dabei um eine Generalprobe für den echten Sport handeln, der danach dort ausgetragen wird.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Kurzberichte
redskins-markDer TV Sender CBS, der 2014 fünf Spiele der Redskins übertragen wird, will es seinen Reportern überlassen, ob sie den Namen Redskins benutzen, oder nicht.
Das klingt so, als ob es dem Sender lieber wäre, wenn der Spitzname des Teams aus Washington nicht benutzt würde. Mal abwarten, was wir dann beim ersten Spiel zu hören bekommen, wenn die Jaguars zu Gast sind bei „diesem Team aus Washington“.
Aus der Chefetage des Senders ist zu hören, daß man seinen Ansagern, Reportern und Kommentatoren grundsätzlich nicht vorschreiben würde, was sie zu sagen haben. Bis jetzt hätte es im Sender auch noch keine Diskussion darüber gegeben.
Allerdings, so hieß es weiter, wäre die Sache heiß. Es könnte sich durchaus bis zum Start der Saison an der Einstellung von CBS etwas ändern.

Der Donnerstag war bisher Big Bang Theory Tag. Die momentan meistgesehene Sendung des amerikanischen Fernsehens zog regelmäßig an die 17 Millionen Zuschauer zu CBS.
Vorbei, die Sonderlinge wurden vom Football aus dem Sendeplatz gekickt. Das bedeutet, daß ab September noch mehr als 17 Millionen Zuschauer CBS einschalten werden.
Von jeher ist der Donnerstag der wichtigste TV-Tag für die Werbeindustrie. Jetzt wird dieser Tag von der NFL beherrscht.
Doch bei den Darstellern, sprich, den Spielern, kommt das gar nicht gut an. Redskins Quarterback Robert Griffin III gehört zu den Spielern, die eine solch kurze Erholungs- und Vorbereitungszeit zwischen zwei Spielen für völlig falsch halten. Einige Blessuren, die von Sonntag zu Sonntag ausgeheilt werden könnten, würden manche Spieler von einem Einsatz am Donnerstag abhalten.
Die NFL würde mal wieder die Gesundheit ihrer Spieler aufs Spiel setzen, um noch mehr Geld einnehmen zu können.
Doch, so fuhr RG3 fort, er selber wäre positiv und deshalb würde er auch das Positive an dieser Sache sehen, nämlich die viele Freizeit, die ein Team nach einem Donnerstagsspiel bis zum nächsten Einsatz hat. Das wäre fast wie eine zusätzliche Freiwoche.

John Elway versucht, zwei Spieler in Denver zu halten, die letztes Jahr zusammen 157 Pässe für 2.218 Yards und 26 Touchdowns fingen. Beide Spieler sind im letzten Jahr ihrer Rookieverträge, werden also um einiges teurer werden, als sie es bisher waren.
Doch es lohnt sich bestimmt Wide Receiver Demaryius Thomas und Tight End Julius Thomas entsprechend zu bezahlen. Noch sind die beiden aber nicht zufrieden, mit den Verträgen, die ihnen bisher vorgelegt wurden.
Bis Anfang August, vielleicht noch bis nach dem zweiten Vorbereitungsspiel, will Elway noch verhandeln, dann möchte er bis Ende der Saison warten.

Jim Kelly will nach Canton reisen, wenn sein ehemaliger Teamkollege Andre Reed in die Hall of Fame aufgenommen wird.
Der schwer an Krebs erkrankte Quarterback Kelly brachte die Buffalo Bills vier mal in den Super Bowl, immer mit Hilfe seines zuverlässigsten Receivers, Andre Reed.
11 Saisons spielten die beiden zusammen bei den Bills.
Die Laudatio für Reed wird der ehemalige Head Coach Marv Levy halten. Der 88-jährige ist selber auch Mitglied in der Ruhmeshalle und hielt schon die Laudatios für Jim Kelly 2002 und Running Back Thurman Thomas 2007.
Kelly möchte am Tag vor der Zeremonie am Hall of Fame Dinner teilnehmen und sich am 4.8. einen Teil des Hall of Fame Spiels der Bills gegen die Giants ansehen.
Jim Kelly wird nächsten Monat darauf untersucht, inwieweit seine aktuelle Runde Chemotherapie und Bestrahlungen gewirkt haben.

„Ich bin weit mehr, als erfreut“, sagte Jimmy Graham, nachdem er seinen Langzeitvertrag bei den Saints unterschrieben hatte.
Der Tight End betonte, daß er ja nicht deshalb in der NFL spielen würde, um Prozesse zu führen. Er wäre in der NFL, um mit seinen Mannschaftskollegen Spiele zu gewinnen.
Deshalb ist Graham froh, daß seine Anhörung, ob der denn nun ein Tight End oder Wide Receiver wäre, hinter ihm liegt. Von jetzt an geht es nur nach nach vorne und nur noch um Football, sagte er, und das macht ihn glücklich.
Da werden die Fans sich freuen, die Graham auch glücklich machen kann.

Sein Gesundheitszustand zwingt Armond Armstead dazu, seine Footballkarriere im Alter von 23 Jahren zu beenden.
Der Defensive Lineman der Patriots erlitt 2011 einen Herzinfarkt. Vor zwei Jahren spielte er in der CFL für die Toronto Argonauts und gewann mit ihnen den Grey Cup. 2013 konnte er kein Spiel bestreiten, da er nach einer Operation, die nichts mit seinem Herz zu tun hatte, eine Infektion einfing. Dennoch verpflichteten die Patriots ihn im Februar.
Am Mittwoch verkündete der Defensive Lineman nun, daß er seiner angeschlagenen Gesundheit Tribut zollen muss, und die Footballschuhe an den Nagel hängt.
Head Coach Bill Belichick dankte Armstead für seine harten Bemühungen, es ins Team für die Saison zu schaffen, und wünschte ihm alles Gute.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Kurzberichte
orton-kyle-broncosWährend Kyle Orton (Bild) immer noch überlegt, ob er in Rente gehen soll, zogen die Cowboys einen Schlußstrich unter den Ersatz- Quarterback .
Nachdem Orton bisher allen Teamaktivitäten ferngeblieben ist, feuerten die Cowboys ihn eine Woche vor dem Beginn des Trainingscamps.
Orton muss eine Strafe von $70.000 zahlen, weil er den Pflichttrainingseinheiten unentschuldigt fernblieb. Dallas spart zwar sein Gehalt von $3,25 Millionen für 2014, doch diese Summe wird in den nächsten zwei Jahren noch zur Gehaltsobergrenze angerechnet.
Neue Nr. 2 in Dallas ist Brandon Weeden. 2012 wurde er von den Browns in der ersten Runde der Draft einberufen, zeigte aber keine Qualitäten als Starter. Weeden trainiert seit März mit der ersten Mannschaft, weil Tony Romo nach seiner Rückenoperation noch geschont wird.
Orton und Weeden sind übrigens beide 31 Jahre alt. Während Orton schon in 70 Spielen als Starter auf dem Platz stand, brachte Weeden es erst auf fünf. Grund dafür ist, daß Weeden zunächst fünf Jahre als Baseballprofi spielte, bevor er in die NFL ging.

Die Vertragsverhandlungen zwischen den Panthers und Pro Bowl Defensive End Greg Hardy kommen nicht von der Stelle. Grund könnte ein Gerichtsprozess gewesen sein, in dem Hardy am Dienstag für schuldig befunden wurde.
Hardy hatte eine Frau geschlagen und Drohungen gegen sie ausgestoßen.
Das Urteil wurde von Richterin Rebecca Thorn-Tin gesprochen, ohne einen Geschworenenprozess. Auf den besteht Hardy jetzt, was in Carolina möglich ist.
Bis es zu diesem Prozess kommt, tritt die Strafe von 18 Monaten auf Bewährung, die Thorn-Tin verhängte, nicht in Kraft.
Die Teamleitung der Panthers gab bekannt, daß sie das Urteil zur Kenntnis genommen haben, sich aber zur Zeit weitere Kommentare sparen.

Es wurde kein nervenzermarterndes Warten bis zur letzten Sekunde. So spannend machten die Saints und Jimmy Graham es dann doch nicht.
Kurz nach Mittag gab Graham auf seiner Twitterseite bekannt, daß er einen langfristigen Vertrag in New Orleans unterschrieben hat.
Bis 16 Uhr wäre noch Zeit gewesen.
Der Vertrag läuft über vier Jahre und kann Graham $40 Millionen einbringen, von denen 21 Millionen garantiert sind. Seine Unterschrift unter den Vertrag war den Saints noch mal $12 Millionen wert.
Damit ist Graham momentan der bestbezahlte Tight End der NFL Geschichte. Verdientermaßen, denn kein Receiver fing 2013 mehr Touchdowns als Graham, der es auf 16 brachte. Insgesamt fing er 86 Pässe für 1.215 Yards und das, obwohl ihn in der zweiten Saisonhälfte eine schmerzhafte Verletzung an der Fußsohle plagte. 
Dieser Vertrag ist auch für alle anderen Tight Ends der Liga wichtig, denn der Durchschnitt für künftige Franchiseverträge erhöht sich dadurch.

Dienstag, 15. Juli 2014

Kurzberichte
rodgers-aaron6Die Packers haben vor, demnächst ihre Gegner mit der Offense zu überrollen. Angestrebtes Ziel von Head Coach McCarthy sind 75 offensive Spielzüge pro Spiel.
Quarterback Aaron Rodgers (Bild) wäre durchaus in der Lage, dieses hohe Tempo zu gehen, mit dem man die gegnerischen Verteidigungen auf dem Platz halten und sie ermüden will.
Klingt nach dem, was die Offense in Philadelphia 2013 vorhatte, wo das Ganze letztes Jahr nicht ganz so gut geklappt hat.
Aber Rodgers ist ein ganz anderes Kaliber als Quarterback, als Michael Vick und Nick Foles es sind. In Green Bay könnte die Rechnung deshalb aufgehen, so wie in Denver und in New England.
Letztes Jahr kamen die Packers mit einem gesunden Rodgers auf 69 Spielzüge, und ohne ihn auf 67. Denver brachte es mit Peyton Manning auf 72, New England mit Tom Brady auf 71.
Da Aaron Rodgers in diesen Club der Superstars gehört, ist es kein Wunder, daß man es bei den Packers auch mal mit Hochgeschwindigkeitsoffense probieren möchte.
Mal sehen, was daraus wird?

Am 20. Oktober zog sich der ehemalige Packers Tight End Jermichael Finley gegen die Browns eine Wirbelprellung zu. In einer Operation wurden die C-3 und C-4 Wirbel verschmolzen.
Jetzt ist die Reha des 27-jährigen beendet. Am Mittwoch steht die Abschlußuntersuchung an. Finley wird dann Berichte über seinen Gesundheitszustand an die 32 NFL Teams verschicken, in der Hoffnung, einen neuen Arbeitgeber zu finden, sein Vertrag in Green Bay ist nämlich ausgelaufen.
Trotzdem könnte sein alter Arbeitgeber auch sein neuer werden. Finley kennt das System der Packers, für die er sechs Jahre spielte, und würde sich schnell wieder zurechtfinden.
Sollte er kein neues Team finden, dann könnte er eine Versicherungssumme über $10 Millionen kassieren. Die stünde ihm ein Jahr nachdem seine Verletzung passierte zu, wenn er in der Zwischenzeit nicht an vier Spielen teilgenommen hat.

Joe Montana und andere Altstars der 49ers trafen sich mit Dan Marino und anderen Legenden der NFL, um die Kerze im Candlestick Park auszupusten.
In einem in Zeitlupe geführten Flagfootballspiel verabschiedete man das Stadion in San Francisco, das seit 1971 die Heimat der 49ers war.
Und es waren sogar eine menge Zuschauer dabei, die den Abschied miterleben wollten, 25.000.
Nach drei Vierteln lagen die 49ers gegen die All-Stars mit 32:40 zurück. Doch eine von Joe Montana geführte unglaubliche Aufholjagd brachte San Francisco noch mal heran. In den letzten Sekunden warf er dann einen Touchdownpass zu dem ehemaligen Teambesitzer Eddie DeBartolo, der einen nicht mehr für möglich gehaltenen 45:40 Sieg sicherte.
Das war es dann jetzt für den Candlestick Park. Ab der kommenden Saison spielen die Niners im hypermodernen Levi`s Stadium, in Santa Clara.

Heute ist es so weit. Heute muss sich Jimmy Graham entscheiden.
Der Tight End der Saints hat sich bisher geweigert, den Franchise Vertrag des Teams zu unterschreiben. Die $7 Millionen , die diese Verträge für Tight Ends zur Zeit vorsehen, sind ihm zu wenig. Er möchte die garantierten $12 Millionen, die Wide Receiver für ihre Franchisevertrag bekommen.
Doch es wird damit gerechnet, daß die Saints und Graham sich noch auf einen langfristigen Vertrag einigen können. Das aber muss bis heute Nachmittag passiert sein, denn um 16 Uhr am 15.7. ist Schluss. Verträge, die um 16:01 Uhr bei der NFL eingehen, gelten nicht mehr.
Wenn die Vertragsgegner sich einigen, dann wird Jimmy Graham sehr wahrscheinlich der bestbezahlte Tight End werden, den es bisher in der NFL gab.

Eine Änderung seines Top-Kommentatorengespanns nimmt FOX vor.
Der Sender ersetzt im Kommentatorenteam Nr. 1 die Seitenlinienreporterin Pam Oliver durch Erin Andrews. Rein optisch ein Upgrade. Das weiß auch Oliver, die in ihr 20. Jahr bei FOX geht. Sie sagte, daß sie das Geschäft kenne, und ein Teil davon wäre. Deshalb müsse sie es hinnehmen, daß der Sender ein jüngeres Gesicht vor die Kamera stellt. Sie würde nicht sagen, daß die jüngeren Leute keine Chance verdient hätten. Das hätten sie sicher, und sie selber hätte einen tolle Zeit gehabt, die jetzt abgelaufen wäre.
Oliver wird 2014 noch Teil des Nr. 2 Kommentatorengespanns, bevor sie 2015 Produzentin wird, und längere Berichte über das sportliche Geschehen für die FOX Sender erstellen wird. Und das wird sie auch eine längere Zeit tun können, denn der Sender gab ihr vor Kurzem einen neuen Langzeitvertrag.

2012 wurde Cowboys Guard Ronald Leary verhaftet, weil er betrunken Auto fuhr.
Am gestrigen Dienstag war sein Prozess. Da sage noch mal einer, die Mühlen des Gesetztes mahlten langsam.
Leary bekannte sich schuldig und bekam eine Bewährungsstrafe über 18 Monate und 1.000 Dollar Geldstrafe.

Etwas mehr Strafe muss Browns Besitzer Jimmy Haslam zahlen. Seine Truckstopfirma Pilot Flying J hat Zulieferer und Kunden um ausgehandelte Rabatte geprellt.
Es kam zur Anzeige und zur Anklage. Um mindestens $56 Millionen soll es dabei gegangen sein.
Die Firma kam mit dem U.S. Justizministerium zu einer Übereinkunft. Pilot Flying J muss in zwei jährlichen Raten eine Summe von $92 Millionen zahlen.
Dieser Handel betrifft allerdings keine Klagen von einzelnen Betrogenen, die auf zivilrechtlichem Weg gegen die Raststellenkette klagen können.
Auch die Untersuchungen des FBI gegen einzelne Mitarbeiter wegen krimineller Machenschaften wurden davon nicht betroffen.

Swagger heißt das neue Maskottchen der Browns.
Swagger kann man mit vielen Worten übersetzten, ich nehme mal „Angeber“:
Dieser Angeber ist ein Mastiff. Der Mastiff ist eine anerkannte bullige britische Hunderasse die in der Folge zur Deutschen Dogge und zum Boxer umgezüchtet wurde.
Swagger, das passt irgendwie zu Johnny Manziel.

Die NFL ist ins Visier der DEA geraten. Die Drug Enforcement Administration wurde auf die Liga aufmerksam, als 1.300 ehemalige Spieler eine Klage gegen die NFL einreichten. In dieser Klage ging es darum, daß Ärzte und Trainer der Teams Spielern über Jahre hinweg verschreibungspflichtige Schmerzmittel in hohen Dosen verabreichten, um die Spieler einsatzbereit zu halten.
Darunter waren einige Mittel, die bei unsachgemäßem Gebrauch Süchtig machen.
Da möchte die Drogenbekämpfungsbehörde jetzt gerne mal nachfragen, wie das denn damals so war und vielleicht heute noch ist?
Deshalb nahm die Behörde Kontakt zu einigen der Kläger auf, um sich ein genaueres Bild zu machen.

Montag, 14. Juli 2014

Kurzberichte
manning-eli5Eli Manning fühlt sich, als hätte die neue Offense der Giants ihn wiederbelebt.
Die Spielanlage des neuen Offensive Coordinators Ben McAdoo würde ihm sehr zusagen, sagte der Quarterback. Er hätte zwar viele Hausaufgaben machen müssen, um das neue Schema zu lernen, aber das hätte ihn mit neuer Energie versorgt.
Das wäre auch bitter nötig, denn letztes Jahr lagen zwischen Mannings Leistungen und seinem Gehalt keine Welten, sondern Universen.
Mit 27 Interceptions führte er die Liga 2013 unangefochten an. Da käme etwas neue Energie nicht ungelegen.

Und wieder traf es einen Raben.
Am Samstag wurde Cornerback Jimmy Smith der fünfte Spieler der Ravens, der nach dem Ende der letzten Saison verhaftet wurde. Dabei hört es sich eigentlich so an, als habe er nur helfen wollen.
Die Polizei wurde zu einem Restaurant in Baltimore gerufen, weil eine Frau in der Damentoilette ohnmächtig wurde. Smith war bei der Frau, die sich übergab, als die Polizei eintraf. Er wurde von der Polizei aufgefordert, die Toilette zu verlassen. Smith widersetzte sich der Aufforderung.
Die Polizei verhaftete ihn, nahm ihn mit aufs Revier und ließ ihn einige Zeit später wieder gehen.
Die Ravens sagten, daß sie von dem Vorfall wüssten und auf einen genauen Report der Polizei warten.
Smith gehört zu den Leistungsträgern der Ravens. Letztes Jahr hatte er 58 Tackles, 2 Interceptions und 2 erzwungene Fumbles.
In Super Bowl 47 war er entscheidend am Goal-Line-Stand Baltimores beteiligt, der in den letzten Minuten den Sieg seines Teams sicherte. Er erzielte drei Tackles und wehrte einen Pass ab beim knappen 34:31 Sieg.

Bruce Irvin glaubt, daß er nach seiner Hüftoperation bald wieder einsatzbereit sein wird. Der Linebacker der Seahawks sagte, daß sich seine Hüfte Einhundertprozent besser anfühle.
Dennoch ist nicht sicher, ob er zum Beginn des Trainingslagers schon wieder mit dem Team trainieren darf. Selbst ein Einsatz zum Saisonbeginn ist fraglich.

Sonntag, 13. Juli 2014

Kurzberichte
Johnson-CalvinMit Calvin Johnson (Bild) erzielten die Detroit Lions letztes Jahr 24,7 Punkte pro Spiel, ohne ihn 11.
Das zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der Megatron genannte Wide Receiver für das Team ist.
Nach verschiedenen Verletzungen und Operationen an Händen und Knien, die er nach der Saison über sich ergehen lassen musste, meldete er sich völlig genesen zum Training zurück.
Das sind gute Nachrichten für Detroit, schlechte für die Gegner. Für die Gegner kommt es aber noch schlimmer, denn die jungen Receiver Eric Ebron und Theo Riddick sollen dafür sorgen, daß Johnson nicht permanent in Doppel- oder gar Dreifachdeckung genommen wird. Bisher hatte Quarterback Matthew Stafford außer Megatron keine grundsolide Anspielstation. Das soll sich mit Ebron und Riddick ändern.
Das Hauptaugenmerk Staffords wird aber weiter auf Johnson liegen, der auch 2014 wieder unverzichtbar für die Lions Offense sein wird.
Wenn man bedenkt, was er mit seinen Verletzungen letztes Jahr erreicht hat, was wird ein gesunder Megatron dann erreichen?
Mit 84 gefangenen Pässen für 1.492 Yards und 12 Touchdowns belegte er Platz drei in den Statistiken und überzeugte die Spieler der NFL sosehr, daß sie ihn hinter Peyton Manning auf Platz zwei der Top 100 Liste wählten.

U.S. Bezirksrichterin Anita Brody hat letzte Woche entschieden, daß sie das Vergleichsangebot im Fall der Spätfolgen von Gehirnerschütterungen wohl annehmen wird. Am 19. November will sie den endgültigen Richterspruch darüber fällen.
Doch ob es wirklich dazu kommt?
Der Ball ist jetzt in den Händen der ehemaligen Spieler, die sich der Klage angeschlossen hatten, etwa 5.000 waren es nach der letzten groben Schätzung.
Sie müssen jetzt entscheiden, ob sie das Vergleichsangebot, über das hier bereits berichtet wurde, annehmen, oder ob sie aus dem Kreis der Kläger aussteigen und eine neue Klage einreichen wollen.
Und das betrifft nicht nur die 5.000 Kläger, sondern etwa 20.000 ehemalige Spieler, die auch vom Richterspruch profitieren würden. Die NFL muss nämlich nicht nur die Behandlungen der Kläger bezahlen, sondern auch die aller ehemaligen Spieler, die unter Spätfolgen von Kopfverletzungen leiden, die nachweislich auf das Mitwirken in der NFL zurückzuführen sind.
Jeder einzelne dieser Spieler ist jetzt am Zug. Will er dem Vergleich zustimmen oder will er selber klagen, um der Liga noch mehr Geld abzupressen?
Die Anwälte der Fünftausend raten ihren Klienten dringend, das Angebot anzunehmen. Es wäre fair und würde dafür sorgen, daß jeder Spieler seine Behandlungskosten bezahlt bekäme, der von Vertrauensärzten der Kläger und der NFL für berechtigt erklärt wurde.

Ohne neuen Vertrag will Alex Boone nicht am Trainingslager der 49ers teilnehmen.
Der Guard hat einen gültigen Vertrag, der noch zwei Jahre läuft und ihm $2 Millionen einbringt, plus Bonuszahlungen von $200.000 2014 und $1,2 Millionen 2015.
Doch das ist ihm zu wenig. Wenn die Niners seinen Vertrag nicht kräftig aufstocken, will er nicht mehr für sie spielen.
Die 49ers auf der anderen Seite gehören nicht zu den Teams, die sich durch Streikdrohungen ihrer Spieler erpressen lassen. Sie verhandeln geltende Verträge nicht gerne nach.

Samstag, 12. Juli 2014

Brett Favre... ausgebuht?
Favre02Die Chefetage der Packers ist immer noch sauer auf Brett Favre (Bild). Auch dieses Jahr wollen sie ihren einstigen Superstar nicht ehren.
Der ehemalige Quarterback gehört zu den spektakulärsten Spielern, die es je auf dieser Position gab. Wenn er 2016 zum Einzug in die Pro Football Hall of Fame berechtigt ist, ist es keine Frage, daß er sofort hineingewählt wird.
1997 führte er Green Bay zum Sieg in Super Bowl 31, 11 mal wurde er in den Pro Bowl gewählt, dreimal wurde er zum wertvollsten Spieler der Saison gekürt. Und doch haben die Packers immer noch ihre Probleme damit zu verkraften, wie Favre sie damals verließ. Und um ihre Haltung zu erklären, wälzen sie ihren Unmut auf die Fans ab. Die Führung des Teams hätte Angst, daß die Fans Brett Favre ausbuhen könnten, wenn er auf den Platz käme, und sein Trikot mit der Nr. 4 zur Ruhe gesetzt würde, heißt es. Diese Ehrung hat der Quarterback nämlich schon lange verdient, aber die Packers haben ihm diese Ehre bisher nicht zuteil werden lassen.
Welcher normale Mensch, der mit der NFL zu tun hat, könnte sich auch nur im Traum vorstellen, daß die Fans ihren einstigen Liebling ausbuhen könnten?
Noch mal zur Erinnerung: 1997 führte er Green Bay zum Sieg in Super Bowl 31, 11 mal wurde er in den Pro Bowl gewählt, dreimal wurde er zum wertvollsten Spieler der Saison gekürt.
Diese angeblich Fürsorge für Favre von Seiten des Teams ist also Quatsch.
16 Jahre spielte Favre für die Packers, nachdem er von den Falcons nach Green Bay gewechselt war. Dann trat er in den Ruhestand, überlegte es sich anders und wollte doch noch weitermachen, dann wieder nicht. Mittlerweile hatten sich die Packers entschlossen, voll und ganz auf Aaron Rodgers zu setzen, was Favre nicht gut fand, weil er doch weiterspielen wollte. Es endete damit, daß der Quarterback sich ziemlich im Streit von den Packers trennte und zu den Jets ging und dann noch zu den Vikings.
Während man doch langsam merkte, daß er dem Sonnenuntergang seiner Karriere entgegenritt, spielte Rodgers sich in die Herzen der Fans. In die Herzen der Fans, die Brett Favre ausbuhen sollten, wenn er von den Packers geehrt würde?
Was für ein Quatsch!
In diesen Herzen hat Brett Favre für immer und ewig einen Platz!

Kurzberichte
Die Colts feuerten Lavon Brazill.
Der Wide Receiver wurde letzte Woche für die ersten vier Saisonspiele suspendiert, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Sehr vermissen werden die Colts ihn wohl nicht. In seine zwei Saisons fing er, inklusive Playoffs, 30 Pässe für 491 Yards und 5 Touchdowns.

Die NFL suspendierte Vikings Defensive Lineman Spencer Nealy für vier Spiele.
Er wurde positiv auf leistungssteigernde Substanzen getestet.
Nealy sagte, daß er eine Nahrungsmittelergänzung benutzt hätte, in der eine verbotene Substanz gewesen wäre.
Er entschuldigte sich bei den Fans, dem Team, seinem Goldhamster, blah, blah, blah.

Am gestrigen Freitag sollte ein Architekturbüro einen Plan präsentieren, der mögliche Plätze für ein neues Stadion der Bills aufzeigt.
Diese Präsentation wurde auf Ende des Monats verschoben. Der Bericht wäre so umfangreich ausgefallen, daß die Verschiebung notwendig wurde, um alles sorgsam zu studieren.
In der Zwischenzeit haben die Bieter für die Bills ein 60 Seiten starkes Dokument erhalten, in dem die Geschichte des Teams dargestellt wird, die Geschichte des Stadions, der Grund für den Verkauf, das aber keine finanziellen Informationen enthält.
Die Bieter haben bis zum 29. Juli Zeit, sich zu entscheiden, ob sie in die zweite Phase des Bieterprozesses eintreten wollen. Dann, so heißt es, würden die finanziellen Aspekte des Teams offengelegt.
Die Finanzagentur Forbes hat den Wert der Bills mit $870 Millionen veranschlagt. Der Preis, der letztendlich gezahlt werden dürfte, könnte weit darüber liegen.

Schneller, weiter aber vor Allem höher, höher werden die Torpfosten der NFL in der kommenden Saison sein.
Die Pfosten, auf denen die Torlatte und die in die Höhe ragenden seitlichen Stangen befestigt sind, werden um fünf Fuß erhöht.
Grund dafür ist ein Field Goal von Ravens Kicker Justin Tucker, von dem die Patriots glauben, daß es keines war. In Woche drei segelte ein Schuß Tuckers etwas oberhalb einer Stange in den Himmel. Die Schiedsrichter erkannten auf Field Goal, die Patriots nicht. Patriots Head Coach Bill Belichick brachte den Vorschlag ein, die Pfosten um etwa 1,50 Meter zu erhöhen. Dann, so glaubt er, hätte man bei diesem Field Goal erkennen können, daß der Ball knapp daneben gesegelt wäre.
Der Vorschlag wurde angenommen und so wird kräftig umgebaut. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich so um die $10.000 und mehr für die Stadionbetreiber.
Im M&T Stadion der Ravens wird es um einiges teurer. Wegen der starken Winde die dort oft herrschen, muss der tragende Pfosten besonders stark sein, um die höhere Belastung stemmen zu können. Für dieses Stadion wurde extra ein spezieller Träger entwickelt.
Die Teams müssen auch ihre Trainingsplätze mit den neuen Toren ausstatten. Und oft muss das Fundament für die neuen Tore verstärkt werden. Das alles kostet die Teams und die Stadien einige tausende Dollar.
Was bei dem Reichtum der Liga und ihrer Teams allerdings nur Peanuts sein dürften.

Die Texans haben am Freitag noch einmal bekräftigt, daß sie Wide Receiver Andre Johnson nicht gehen lassen.
Sie bestätigten, daß vier Teams mit ihnen in Kontakt getreten wären, um ihnen ein Angebot zu machen, doch vergeblich.
Ein Reporter des Houston Chronicles will es ganz genau erfahren haben. John McClain schrieb in der Zeitung, daß es nicht die Spur eines Zweifels daran gäbe, daß Johnson in Woche 1 für die Texans auflaufen wird.

Freitag, 11. Juli 2014

Kurzberichte
newton-cam5
Nächste Woche wird Cam Newton (Bild) zum ersten Mal richtig mit seinen neuen Receivern zusammenarbeiten. Der Quarterback der Panthers hat seine Fußoperation auskuriert und darf voll ins Training einsteigen.
Um verlorene Zeit aufzuholen, trifft er sich außerplanmäßig mit seinen Mitspielern in North Carolina, um ihnen ein paar Bälle zuzuwerfen.
Zwar hat er letzten Monat schon einmal mit seinen Receivern zusammen trainiert, aber da durfte er praktisch nur aus dem Stand werfen und sich nicht groß bewegen.
Von seinen vier Wide Receivern mit denen er in der letzten Saison zusammenarbeitete, Steve Smith, Brandon LaFell, Ted Ginn und Domenik Hixon, ist keiner mehr im Kader. Einzig Tight End Greg Olsen, der 2013 73 Pässe für 816 Yards und 6 Touchdowns fing, ist noch da.
Um sich mit den neuen Passfängern abzustimmen, braucht Newton jetzt so viele Trainingseinheiten, wie möglich.

Am Donnerstag fand die Zusatzdraft statt. In dieser durften Teams, die nach einem komplizierten Schlüssel ausgewählt werden, zusätzlich Collegeabgänger einberufen.
Oder in diesem Falle besser, hätten gedurft.
Denn die Draft kam und ging, und die vier Spieler, die hätten rekrutiert werden dürfen, New Mexico Receiver Chase Clayton, North Carolina Linebacker Darius Lipford, Virginia-Lynchburg Defensive Tackle Lakendrick Ross und SMU Running Back Traylon Shead, fanden keinen Interessenten.
Sie sind jetzt frei, sich ein Team ihrer Wahl auszusuchen.
Die Zusatzdraft wird abgehalten für Frühabgänger, die sich nicht rechtzeitig für die reguläre Einberufungsrunde angemeldet haben.

Die Packers sind das einzige NFL Team im öffentlichen Besitz. Deshalb ist es das einzige NFL Team, das seine Finanzen offenlegen muss.
So teilte man mit, daß sich die Gewinne im letzten Geschäftsjahr wieder erhöht haben. Mit $324 Millionen nahmen die Packers 5% mehr ein, als im Jahr zuvor. Doch einige teure Spieler drückten auf der Kostenseite das Ergebnis nach unten, so daß unter dem Strich nur noch ein Reingewinn von $25 Millionen verbucht werden konnte, ein Minus von 41% zum Vorjahr.

Matt Birk spielte als Center für die Vikings und die Ravens und wurde sechs mal in den Pro Bowl gewählt, bevor er in den Ruhestand trat.
Doch er bleibt der NFL treu, denn Birk wurde am Donnerstag als Direktor für Footballprojekte der NFL angeheuert. In dieser Eigenschaft ist er jetzt zuständig für die Abwicklung der Spieltage, das Sichtungstraining (Scouting Combine), und die regionalen Sichtungstrainings, den Senior Bowl und das East-West Shrine Game.
Birk freut sich darauf, diesen schwierigen Job ausüben zu dürfen, wie er in seiner Antrittsrede sagte.

Andre Johnson will nicht mehr für die Texans spielen. Doch das hohe Gehalt des Wide Receivers steht einem Wechsel im Weg. Dennoch sollen sich vier Teams mit ernsten Absichten bei den Texans gemeldet haben.
Johnson stehen 2014 $10 Millionen zu, plus einiger Boni. Houston wäre auch dann nicht alle finanziellen Sorgen um Johnson los, wenn er wechseln würde. Selbst dann würde er das Team noch mit $11,96 Millionen zur Gehaltsobergrenze belasten.
Das Team wollte sich nicht zu den Gerüchten äußern, und sagen, wer denn die möglichen Interessenten wären. Die gewöhnlich gut unterrichteten Kreise glauben aber zu wissen, daß es die Patriots, Browns, Panthers und Ravens sein könnten.
Johnson ist jetzt 33 Jahre alt und das ist schon eine Hausnummer für einen Wide Receiver. Trotzdem, als die Falcons damals Tight End Tony Gonzales von den Chiefs abwarben, war er auch in diesem Alter und hatte noch einige gute Jahre für Atlanta im Köcher.

Bleiben wir in Houston.
Brian Cushing meldete sich zu Wort, und sagte, daß er auf jeden Fall im ersten Saisonspiel gegen Washington dabei sein wird.
Der Linebacker hat die Reha nach seinem Kreuzbandriss noch nicht ganz abgeschlossen. Sein Gefühl aber sagt ihm, daß er bis zur Saison wieder einsatzbereit wäre.
Wann der ehemalige Rookie des Jahres wieder mit dem Team trainieren darf, weiß er noch nicht. Aber die Jagd auf Robert Griffin III will er sich nicht nehmen lassen.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kurzberichte
manning-bronco8Die Spieler der NFL haben wieder ihren Besten gewählt.
Und die Liste der Top 100 Spieler 2014 führt an... klar, Liga MVP Peyton Manning (Bild).
Auch wenn er zum besten Spieler 2014 gewählt wurde, bezog sich die Wahl natürlich auf die letzte Saison, und da konnte es nur einen geben.
Die Nr. 2 war Lions Wide Receiver Calvin Johnson. Patriots Quarterback Tom Brady landete auf Platz drei.
Auffällig ist, daß die Position des Running Backs, die unter General Managern, Head Coaches und Offensive Coordinators ihren Wert verliert, unter den Spielern immer noch angemessen gewürdigt wird. Drei Läufer schafften es unter die ersten 10, Adrian Peterson von den Vikings (4), LeSean McCoy von den Eagles (5), und Jamaal Charles von den Chiefs (8).
Da traf es die Verteidiger härter. Nur ein einziger fand Gnade vor den Augen seiner Mitspieler, Richard Sherman. Der Cornerback der Seahawks landete auf Platz sieben.
Bleiben noch die Plätze 6, 9 und 10. Die gingen an Saints Quarterback Drew Brees, Bengals Wide Receiver A.J. Green und Saints Tight End Jimmy Graham.

Ein neues Team wird Andre Johnson so schnell nicht finden. Der Wide Receiver der Texans ist zu teuer. Da wird er wohl in Houston bleiben müssen, wenn er 2014 spielen will.
Johnson ist unzufrieden mit seinem Gehalt und mit der Personalpolitik des Teams. Es gefällt ihm nicht, daß die Texans keinen Quarterback von NFL Kaliber verpflichteten.
Bisher hat er sich nicht an den Trainingseinheiten beteiligt, aber das soll sich zum Beginn des Trainingslagers ändern. Als Streik will der 32-jährige sein bisheriges Fernbleiben nicht verstanden wissen.
Sein Vertrag läuft noch bis zum Ende der Saison 2016. Bleibt abzuwarten, mit welchem Enthusiasmus er den erfüllen wird. Ins Trainingscamp möchte er mit seinen Kollegen schon gehen. Auf die Frage aber, ob er auch in Woche eins gegen die Redskins antreten wird, antwortet er: „Weiß ich nicht. Das kann ich nicht beantworten.“

Wann haben die Redskins von Tanard Jackson die Nase voll?
Der Defensive Back wurde zum vierten Mal von der NFL suspendiert. Wieder wurde er der Einnahme verbotener Substanzen überführt, und wieder wurde er auf unbestimmte Zeit gesperrt.
Die ersten beiden Sperren erhielt er noch bei den Buccaneers. Im April 2012 wechselte er zu den Redskins, wo er zunächst nicht spielte, denn im Mai 2012 wurde er zum ersten Mal auf unbestimmte Zeit gesperrt. Als er wieder spielberechtigt war, dachten die Redskins eigentlich, daß Jackson seine Lektion gelernt hätte. Er schlug sich in dieser Zeit nämlich als Verkäufer in einem Warenhaus durch, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Falsch gedacht. Wieder ließ er sich erwischen, wieder wird er einen Hilfsarbeiterjob annehmen müssen, um Geld zu verdienen.
Ob Washington ihn danach wieder zurücknimmt, dürfte nahezu ausgeschlossen sein.

Vor einigen Wochen engagierten die Redskins einen Blogger, der den Teamnamen im Internet verteidigen sollte. Am Montag kündigte er.
Warum Ben Tribbett den Job so schnell wieder hinschmiss sagte er nicht.
Man geht aber davon aus, daß Tribbett zu rassistische Tendenzen hat, um halbwegs objektiv arbeiten zu können.
In einem Casino, das von Indianern (oder geht das auch nicht mehr?) geführt wird, wurde er im Jahr 2010 von einem älteren Ureinwohner des Falschspielens bezichtigt. Im folgenden Wortgefecht soll Tribbett gesagt haben: „Ich würde sagen, daß Sie mich skalpieren wollen, aber das scheint mir unangebracht.“
Diese Geschichte tauchte am Wochenende auf der Internetseite des Indian Country Today Media Networks auf. Kurz darauf kündigte Tribbett seinen Job.
Ein Zusammenhang ist nicht von der Hand zu weisen.
Die Teamleitung gab keinen Kommentar dazu ab. Hier hieß es nur, daß man die Kündigung akzeptiert hätte.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Kurzberichte
gonzales-tony2Eric Ebron hat eine Idee. Der Rookie Tight End der Lions verfolgt natürlich die Diskussion darüber, ob Jimmy Graham ein Tight End wäre, oder ein Wide Receiver.
Nun, da das von einem Schiedsmann geklärt wurde, schlägt Ebron den „Pass-Catcher“ vor, also einfach nur den Passfänger. Er glaubt auch, daß die Aussage von Tony Gonzales (Bild) ein neues Denken einläuten sollte. Der sich mittlerweile im Ruhestand befindende Tight End der Falcons sagte in einem Interview, daß Tight Ends und Wide Receiver nach ihrer Produktivität auf dem Spielfeld bezahlt werden sollten, unabhängig von der Position. Wenn ein Tight End mehr Passyards und Touchdowns fängt, als ein Wide Receiver, dann muss sich das auf seinem Konto zeigen.
Aber nur Passfänger?
Was ist mit den Wide Receivern, die nicht blocken können und den Tight Ends die vornehmlich dazu da sind, zu blocken?
Ebrons Vorschlag dürfte also keine große Beachtung finden. Gonzales` Vorschlag da schon eher.

Texans Rookie Defensive End Jadeveon Clowney wäre schon zufrieden, wenn er Andrew Luck in der kommenden Saison einmal sacken könnte.
Weit weniger bescheiden ist dagegen Raiders Rookie Khalil Mack. Er lernt momentan in Oakland mehrere Positionen, und ihm schwirrt davon der Kopf, wie er sagt. Doch einen Gedanken hat er ganz klar vor Augen, den Gedanken, Peyton Manning zu sacken, dann Jaguars Rookie Quarterback Blake Bortles, auf den er 2014 allerdings nicht treffen wird, und Tom Brady. Gerade bei ihm, so glaubt Mack, dürfte die Chance am Größten sein. Brady, so Mack, würde den Ball mehr als 36 mal pro Spiel werfen, da hätte er viele Chancen den Quarterback der Patriots unter sich zu begraben.
Dann wollen wir mal sehen, was sich so ergibt. In Woche 3 treffen die Raiders auf New England und Denver steht in Woche 10 und 17 auf dem Terminplan.

Dienstag, 8. Juli 2014

Kurzberichte
turner-norv200Norv Turner (Bild), ein Garant der Super Bowl Offense der Dallas Cowboys, als er dort als Offensive Coordinator arbeitete, ein nicht ganz so guter Head Coach.
In Minnesota arbeitet Turner jetzt wieder als Offensive Coordinator, und er ist überzeugt davon, daß er eine ganz tolle Quarterback- Truppe zur Verfügung hat.
Mit Matt Cassel, Christian Ponder und Terry Bridgewater hätte Minnesota drei wirklich gute Quarterbacks im Kader, auf die man aufbauen könne. Zunächst würden alle drei Quarterbacks die gleiche Anzahl der Snaps im Trainingslager erhalten. 120 bis 140 Snaps gäbe es pro Trainingstag für die Offense, und die würde man recht gerecht verteilen.
Nach und nach würde sich dann herauskristallisieren, wer als Starter in die Saison gehen wird. Doch zunächst hätten alle drei die gleiche Chance.
Und daß Turner Quarterbacks aufbauen kann, das hat man in Dallas gesehen. In seiner ersten Saison spielte Troy Aikman, als hätte er noch niemals zuvor Football gespielt. Heute, drei Super Bowl Siege später, ist er in der Hall of Fame.
Mal sehen, wer letztlich Turners Quarterback für die Vikings wird?
Ob es wirklich Matt Cassel wird, wie die meisten Reporter in Minnesota glauben, oder doch der Rookie Bridgewater?

Jadeveon Clowney hat für 2014 ein Ziel. Der Rookie Defensive End der Texans möchte Andrew Luck sacken.
Luck wäre ein gefährlicher Quarterback, der gute Entscheidungen trifft, meinte Clowney. Zweimal würde man in der Saison gegeneinander antreten, deshalb wolle Clowney hinter ihm herjagen und ihn einmal zu Boden bringen.
Im Trainingscamp möchte Clowney sich zunächst den Respekt seiner etablierten Teamkollegen verdienen. Er möchte beweisen, daß die Texans ihn zurecht als ersten Spieler der Draft 2014 einberiefen.
Und dann möchte er Andrew Luck jagen.
Na dann, viel Glück Jadeveon.

Die Amis und ihr Fantasy Football.
Zugegeben, es ist ganz nett, aber der Hype, der in den USA darum gemacht wird erschließt sich mir nicht ganz.
DirecTV, ein Satellitenbetreiber, der jedes NFL Spiel übertragen darf, wird während der Spiele einen Live Fantasy Kanal ausstrahlen. Der Sender „Fantasy Zone“ soll ähnlich angelegt werden, wie der sehr beliebte „Red Zone“ Sender, also quasi als Konferenzschaltung aller zeitgleich laufender Spiele.
Die Fantasy Zone wird sich allerdings darauf konzentrieren, wie viele Punkte die Spieler mit ihren Aktionen ihren Fantasyteambesitzern einbringen.
Gesendet werden soll aus einem Loft in New York, mit Studiopublikum, einem Stargast und einem festangestellten Koch, der Gerichte für den schnellen Genuß während der Footballübertragungen zubereitet, die man nachkochen kann.
Viel Aufwand also. Ob er sich lohnt?

Broncos Offensive Coordinator Adam Gase ist überzeugt davon, daß seine Offense 2014 noch besser sein wird, als in der Rekordsaison 2013.
Kann man eine Offense, die die meisten Punkte erzielte, die jemals in der Geschichte der NFL erzielt wurden, noch verbessern?
Ja, man kann, sagte Gase.
Man müsse sogar.
Die Gegner hätten sich genau angesehen, wie die Seahawks die explosive Offense Denvers zum Implodieren gebracht hätten. Alleine deshalb müsse man für 2014 Änderungen vornehmen. Das Laufspiel müsste vor Allem sehr viel stärker eingebunden werden.
Und im Zuge dieser Änderungen, würde Denvers Offense noch besser werden. Neue Rekorde wären dann vielleicht nicht mehr drin, aber für einen Super Bowl Sieg verzichtet man doch gerne auf Saisonrekorde, meinte Gase zum Abschluß.

Cris Carter weiß, wovon er redet, wenn er über Drogenmißbrauch spricht. Der ehemalige Star- Wide Receiver hat in seiner aktiven Zeit in Philadelphia die ein und andere Linie gezogen. Die Eagles feuerten ihn wegen seines Drogen- und Alkoholkonsums.
In Minnesota bekam er die Kurve. Er arbeitete hart an sich und legte den Grundstein für seine Hall of Fame Karriere.
Carter äußerte sich am Montag zu den Problemen, die Clevelands Wide Receiver Josh Gordon hat. Sein Rat an die Browns: „Feuert ihn“.
Für Carter ist das eine radikale Möglichkeit, Gordon zu wecken. Dann, so Carter, würde er sich Hilfe holen. Bei ihm wäre es damals so gewesen.
Das sehen viele, die sich beruflich mit der Psyche der Menschen beschäftigen, anders. Was sollte Gordon noch dazu bewegen, sich Hilfe zu holen, wenn man ihm die Sicherheit seines Arbeitsplatzes weggenommen hat?
Was für Carter ein Weckruf war, könnte für Gordon der Schritt ins völlige Aus sein.
Aus finanzieller Sicht wäre eine Entlassung Gordons für die Browns sinnvoll, wird er doch eh 2014 kein Spiel für sie bestreiten. Aus menschlicher Sicht könnte es der völlig falsche Schritt sein.
Wie werden die Browns sich hier entscheiden?

Werden die Browns jemals mit Johnny Manziel glücklich?
Am Montag tauchte ein Foto des Rookie Quarterbacks im Internet auf, das ihn dabei zeigt, wie er auf einer Toilette einen Geldschein zusammenrollt.
Wieder war Manziel in Las Vegas und wieder dachte er nur an Party und Vergnügen.
Dachte er auch daran, sich eine Linie zu ziehen?
Das jedenfalls soll hauptsächlich der Grund sein, warum man sich einen Geldschein zusammenrollt. Warum man dafür eine versiffte Bakterienschleuder wie einen Geldschein nimmt, und kein normales Papier, das vorher noch niemand angefasst hat, verstehe ich zwar nicht, aber Geldscheine sind das Hauptwerkzeug von „Sniffern“.
Nun kann es tausend Gründe geben, warum Manziel den Geldschein zusammengerollt hat, aber die müssten von ihm erklärt werden.
Tatsache ist, daß ein Spieler der NFL, der noch nie positiv getestet wurde, nur einmal im Jahr auf Drogen getestet wird. Wenn Manziel also vor Beginn der Trainingseinheiten getestet wurde, und sein Test negativ war, dann wird er erst im April 2015 wieder getestet. 
Bis dahin könnte er also Koksen, wie er Lust hat. Wenn es das wirklich war, wofür er seinen Geldschein zusammengerollt hat.
Ja, im Zeitalter der hundertprozentigen Überwachung durch offizielle Kameras und abertausenden Handys, ist es schwer, unentdeckt zu bleiben.
Wer sich das Foto mal ansehen möchte, um sich selber ein Bild zu machen: http://profootballtalk.nbcsports.com/2014/07/07/manziels-latest-vegas-trip-creates-an-interesting-photo/

Die Übereinkunft der NFL mit den Klägern im Fall der Spätfolgen von Gehirnerschütterungen hat das vorläufige OK der Bundesrichterin bekommen.
Die NFL hatte sich bereit erklärt, alle Kosten für ehemalige Spieler zu übernehmen, wenn diese von unabhängigen Ärzten bestätigt bekommen hätten, daß ihre Beschwerden aus ihrer aktiven Zeit in der NFL herrührten.
Die Deckelung der Kosten von $765 Millionen ist vom Tisch.
Diesem vorläufigen OK muss noch die endgültige Zustimmung folgen, doch davon kann man jetzt ausgehen.

Montag, 7. Juli 2014

jones-julioKurzberichte
Die harten Zeiten stehen vor der Tür, die Zeit der Trainingslager lauert.
HBO wird wieder ein Team durch die Vorbereitungszeit begleiten. Das Opfer dieses Mal sind die Atlanta Falcons. Zwar dauert es noch einen Monat bis zur 2014er Premiere von Hard Knocks, aber der erste Trailer wurde schon mal veröffentlicht.
Das Trainingslager der Falcons beginnt am 25. Juli, die erste Sendung ist am 5. August.
Zur Zeit laufen auf Sport 1 US Wiederholungen älterer Hard Knocks Sendungen, deshalb ist es möglich, daß auch die neuen Folgen hier gezeigt werden.
Wer sich den Appetitanreger schon mal ansehen will, kann das hier: https://www.facebook.com/photo.php?v=10152532794856182

Drew Brees hofft, daß Jimmy Graham auch 2014 seine Pässe fangen wird.
Auch wenn ein Schiedsmann gerade entschieden hat, daß Graham „nur“ ein Tight End ist, und kein Wide Receiver, kann der Tight End bei den Saints groß absahnen.
Bis zum 15. Juli haben beide Verhandlungsgegner noch Zeit, einen akzeptablen Vertrag auszuhandeln, der Graham zu einem reichen, sehr reichen, Tight End machen wird.
Darauf hofft sein Quarterback.
Wie spannend so ein Vertragsduell sein kann, haben wir letztes Jahr erlebt, als Ryan Clady nach Sonnenuntergang am 14. Juli 2013 seinen Vertrag bei den Broncos noch unterschrieb.
Brees glaubt, daß Graham die Position des Tight End neu definiert hat. Deshalb, so ist er überzeugt, steht seinem Tight End auch weit mehr zu, als der drohende Franchisevertrag, der Graham nur $7 Millionen für 2014 einbringen wird.
Doch können die Saints sich einen, sagen wir, $16 Millionen Tight End leisten?
Kaum, denn für Drew Brees geht einfach schon zuviel Geld drauf. Deshalb gibt es mehrere Optionen. Eine ist, daß die Saints sich Graham leisten können, und ihn bezahlen. Die zweite ist, daß sie es nicht können (oder wollen), und Graham sich weigert, für die $7 Millionen zu spielen, und 2014 aussitzt.
Das allerdings würde seinen Marktwert nicht steigern. Daraus würde eine schlechte Verhandlungsposition für 2015 entstehen. Das käme einem wirtschaftlichen Selbstmord gleich.
Es bleibt spannend.

Sonntag, 6. Juli 2014

Kurzberichte
gordon-joshNoch ist die Suspendierung für Josh Gordon (Bild) nicht in Kraft, da half der Wide Receiver der Browns ein wenig nach, daß es bald so kommt.
Am Samstagmorgen wurde er in Raleigh, North Carolina, festgenommen, weil er unter Drogeneinfluß am Steuer seines Autos erwischt wurde. Die Polizei hatte ihn angehalten, weil er in einer 35er Zone mit 50 Meilen unterwegs war.
In einer ersten Stellungnahme sagte ein Sprecher der Browns, daß man furchtbar enttäuscht wäre, daß man aber erst mehr in Erfahrung bringen möchte, bevor man weitere Kommentare abgeben würde.
Die NFL hat den Wide Receiver für die Saison 2014 gesperrt, weil er des Öfteren gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen hat. Dagegen legte Gordon Einspruch ein, der in den nächsten Wochen verhandelt werden soll. Seine Chancen wurden durch die neuerliche Drogenfahrt nicht besser.
Die Browns wussten, daß sie ein Risiko eingingen, als sie Gordon 2012 in der Zusatzdraft rekrutierten. Bereits an den Colleges von Baylor und Utah hatte der Wide Receiver Drogenprobleme.
Als Spieler ist er ein Receiver mit Pro Bowl Kaliber, der eine große Zukunft in der NFL hätte, wenn er denn die Finger von den Drogen lassen könnte.

Falcons Wide Receiver Drew Davis musste am Fuß operiert werden.
Das Team setzte ihn für die Dauer des Trainingslagers auf die Verletztenliste. In etwa sechs Wochen soll er wieder einsatzbereit sein.
Davis fing 2013 16 Pässe für 216 Yards und drei Touchdowns.

Freitag, 4. Juli 2014

Kurzberichte
grier-jabariJabari Greer (Bild) glaubt nicht daran, daß er seine Karriere in der NFL wird fortsetzen können.
Der Cornerback der Saints riss sich in der letzten Saison in Woche 11 gegen die 49ers das vordere und hintere Kreuzband, sowie weitere Bänder in einem Knie.
Bei der Ausmistaktion der Saints im Februar gehörte er zu den gefeuerten.
Mit seinen 32 Jahren glaubt er nicht, daß er noch mal ein Team finden wird, das ihn anheuert. Noch ist seine Reha nicht abgeschlossen, und niemand weiß, wie stark er bei einem möglichen Comeback sein wird.
Ja, das klingt wirklich so, als wäre seine Karriere beendet.

Am Donnerstag gab es einige Suspendierungen.
Die NFL sperrte Dolphins Defensive End Dion Jordan für vier Spiele.
Auch Chiefs Ersatz Offensive Lineman Rokevious Watkins darf die ersten vier Wochen nur zusehen.
Ganz hart traf es Colts Ersatz- Wide Receiver lavon Brazil. Er wurde für ein Jahr suspendiert.
Alle drei haben gegen die Drogenpolitik der NFL verstoßen.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Und Jimmy Graham ist...
graham-jimmy3... ein Tight End!
Ein Schiedsmann sollte darüber entscheiden, ob Graham (Bild) ein Wide Receiver ist, wie er dachte, oder ein Tight End, wie die Saints dachten.
Auf seiner eigenen Twitterseite und seiner offiziellen Internetseite machte Graham den Fehler und schrieb „Position, TE“ .
Andererseits lief er herum und behauptete von sich, ein Wide Receiver zu sein. Der Unterschied macht $5 Millionen beim Vertragspoker aus.
So trafen sich die beiden zerstrittenen Seiten mit einem Schiedsmann, der sich alle Argumente anhörte und –sah, und am Mittwoch seinen Richterspruch fällte.
Graham argumentierte, daß er 2013 über 60% seiner Spielzüge auf der Wide Receiver Position spielte. Sein Head Coach Sean Payton und General Manager Mickey Loomis sagten gegen Graham aus. Sie argumentierten, daß Graham sich selber im Internet als Tight End bezeichnet, und das auch genau die Position wäre, die er in New Orleans spielt.
Der Schiedsmann folgte dieser Argumentation und entschied, daß Jimmy Graham ein Tight End ist. Wenn er seinen Vertrag als Franchise Spieler unterschriebt, dann also für die Tight Ends zustehende Summe von $7,05 Millionen und nicht für $12,3 Millionen, die Wide Receivern zustehen.
Graham kann gegen diese Entscheidung Einspruch einlegen.
Aber... noch haben die beiden Vertragsgegner bis zum 15. Juli Zeit, sich auf einen langfristigen Vertrag zu einigen, der frei verhandelt wird. Dieser Vertrag könnte Graham zum bestbezahlten Tight End aller Zeiten machen und sein Gehalt über die 12 Millionen für Wide Receiver aus den Franchiseverträgen katapultieren.
Aber... die Saints haben nicht mehr viel Raum unter der Gehaltsobergrenze. Und mit dem Wahnsinnsgehalt, daß Quarterback Brees bekommt haben sie sich selber nahezu manövrierunfähig gemacht.
Mal sehen, was sich hier so tut.
Daß der Schiedsspruch auch andere Tight Ends angeht, ist klar und wurde auch sofort deutlich.
Cleveland Browns Tight End Jordan Cameron änderte seine Positionsangabe gestern auf Twitter von Pro Bowl Tight End zu Pro Bowl Pass Catcher.

Kurzberichte
Für die Bills kam es so schlimm, wie befürchtet. Ihr Star Linebacker Kiko Alonso zog sich in der Tat einen Kreuzbandriss beim Krafttraining zu. Für ihn ist die Saison bereits beendet.

Die Patriots feuerten Aaron Hernandez letztes Jahr in der Minute, in der sie davon erfuhren, daß ihr Tight End wegen Mordes verhaftet wurde. Aus diesem Grund sind sie sich sicher, daß sie Hernandez keinen Cent mehr schulden.
Doch die Anwälte des, immer noch mutmaßlichen Mörders, sehen das anders. Sie argumentieren, daß es im höchsten Maße unfair wäre, Hernandez die $3,25 Millionen Unterschriftsbonus nicht zu zahlen, da er doch für seine Prozesskosten aufkommen müsse, also hauptsächlich für das Gehalt der Anwälte.
Ein Schiedsmann soll demnächst darüber entscheiden, ob die Patriots Hernandez das Geld noch zahlen müssen oder nicht.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Kurzberichte
smith-aldon3San Francisco braucht einen gesunden, unabgelenkten Aldon Smith (Bild). Das sieht man wohl auch bei der Staatsanwaltschaft der Stadt so. Deshalb wird der Linebacker der 49ers nicht angeklagt, wegen seiner falschen Bombendrohung am Flughafen von Los Angeles vor einigen Wochen.
Statt dessen soll er sich am 30. Juli zu einer Belehrung im Büro des Staatsanwalts einfinden. Hier wird Mr. Smith dann gesagt bekommen, daß sich sowas nicht gehört, und er das in Zukunft besser lassen sollte.
Sollte Smith sich uneinsichtig zeigen, könnte es doch noch zu einer Anklage kommen.
Diese Anklage dürfte also vom Tisch sein, doch am 25. Juli, zwei Tage nach dem Beginn des Trainingslagers der Niners, muss er sich wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Fahrens unter Rauschmitteleinfluß vor Gericht verantworten.
Eine erneute Suspendierung des Linebackers ist längst überfällig. 2013 verpasste er fünf Spiele, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde. 2014 dürften es ein - zwei Spiele mehr sein.

Kiko Alonso wird von den Bills als Star- Linebacker bezeichnet. Da dürfte es um so schlimmer sein, daß er sich beim Krafttraining in Oregon schwer am Knie verletzte.
Genauere Untersuchungen stehen noch an, doch die Verantwortlichen des Teams befürchten schon, daß es ein Kreuzbandriss sein könnte.
Buffalo berief Alonso in der zweiten Runde der Draft 2013 ein. Er beendete seine Rookiesaison mit 159 Tackles und vier Interceptions.

Die Cowboys haben einen Ersatz für den verletzten Sean Lee gefunden. Der „Quarterback“ der Defense wird die Saison mit einer Knieverletzung verpassen.
Am Dienstag verpflichteten sie den ehemaligen Ravens Linebacker Rolando McClain, einen echten Problemspieler.
Oakland draftete McClain 2010, doch viele Probleme mit der Einhaltung geltender Gesetze und daraus resultierende Verhaftungen beeinträchtigten seine Leistungen auf dem Feld. 2012 wechselte er zu den Ravens und erklärte kurz darauf das Ende seiner Karriere.
Vor Kurzem versuchte er ein Comeback in Baltimore, das noch die Rechte an ihm hält, doch das war ein Lachschlager erster Güte. McClain konnte nicht mal die Hälfte des Konditionstests beenden. Daraufhin trat McClain erneut in den Ruhestand.
Wie er Dallas helfen soll, weiß wohl nur Super General Manager Jerry Jones.

Um die Gesundheit seines nun bereits zweimal operierten Rückens zu erhalten, heißt es für Tony Romo: „Kein Golf mehr“.
Der Quarterback der Cowboys ist gerade in der Zeit der freiwilligen Trainingslager und Minicamps, in der Vergangenheit lieber seinem Hobby Golf nachgegangen, statt sich auf seinen Job zu konzentrieren, für den er eine Menge Geld bekommt.
Bereits letztes Jahr wies Teambesitzer Jerry Jones Romo dezent darauf hin, wie ein Quarterback eines Kalibers von Peyton Manning sich auf eine Saison vorbereitet. Er stellte Romo die Frage, ob er sich für das viele Geld, daß sein Besitzer ihm zahlt, nicht auch mal so konzentriert auf eine Saison vorbereiten wolle, anstatt seinen Hobby nachzugehen?
Und das tat Romo dann auch, wenn auch nicht mit dem Erfolg, wie Denvers Manning.
Und jetzt ist aus gesundheitlichen Gründen Schluß mit Golf. Romo stellt seinen Job tatsächlich vor sein Hobby und lässt Golf ausfallen. Allerdings, so sagte der Quarterback, würde er sich schon auf die Zeit freuen, wenn er wieder Golfen kann.

Am Montag gab die NFL bekannt, daß ihre Spieler 2014 keine von der Norm abweichenden Gesichtsgitter mehr tragen dürfen, am Dienstag erklärte Ravens Defensive End Chris Canty deshalb quasi seinen Rücktritt.
Canty sagte der Presse, daß er ohne sein Visier nicht spielen könne. Er würde sein Augenlicht nicht riskieren, nur weil die Liga es so wolle.
Bei einer Kneipenschlägerei 2005 bekam Canty eine Bierflasche ins Auge. Nur eine Notoperation konnte sein Augenlicht retten. Seitdem trägt der Defensive End eine spezielle Facemask mit Augenvisier. Ohne das, so sagte er, wäre seine Karriere beendet.
Nicht so schnell, schallte es da sofort aus der Ligazentrale. Vier Spieler hätten ärztliche Atteste, die das Tragen besonderer Gesichtsgitter vorschreiben, darunter auch Canty.
Er, so hieß es weiter, müsse halt nur ein neuerliches Attest vorlegen, dann dürfe er auch weiterhin sein Lieblingsgitter am Helm anbringen.

Betrunken am Steuer, das hört man von NFL Spielern ja öfter.
Kevin Kolb brachte nun eine neue Variante ins Spiel, betrunken am Ruder. Der momentan arbeitslose Quarterback wurde in Süd Texas verhaftet, weil er besoffen ein Boot steuerte.
Gegen eine Kaution von $3.000 wurde er aus der Haft entlassen.

Dienstag, 1. Juli 2014

Kurzberichte
gesichtsgitterEinige Spieler schwören auf sie, die nicht normgerechten Gesichtsgitter, die einen besonderen Schutz bieten sollen.
Die NFL verbietet sie in der kommenden Saison.
Tests des National Operating Committee on Standards for Athletic Equipment haben ergeben, daß viele dieser Masken den Sicherheitsstandards der NFL nicht genügen.
Durch das zusätzliche Material dieser Gitter wären sie schwerer und würden deshalb die Struktur der Helme verändern sowie schnellere Ermüdungen des Nackens nach sich ziehen.
Der Vorteil, daß diese Gitter besser vor Gesichtsverletzungen schützen (sollen), würde durch die Nachteile aufgehoben.
Aus diesem Grund müssen sich Spieler, wie z.B. Redskins Linebacker Brian Orakpo, wieder normgerechte Schutzgitter an den Helm klemmen.

Und wieder wurde jemand mit verbotenen leistungssteigernden Mitteln erwischt. Die NFL sperrte Eagles Offensive Lineman Lane Johnson für die ersten vier Spiele.
Als Rookie startete er letztes Jahr in allen 16 Spielen und erwies sich als Bereicherung für die O-Line.
Am Trainingslager darf er teilnehmen, die Spiele gegen Jacksonville, Indianapolis, Washington und San Francisco wird er verpassen.

Ike Taylor musste eine große Gehaltseinbuße hinnehmen und ist sehr sauer deswegen.
Der Cornerback musste auf $4,25 Millionen verzichten, um weiter für die Pittsburgh Steelers spielen zu können. Doch, so sagte er, er hätte zu oft gesehen, wie andere Spieler nach einem Wechsel in ihrer Leistung nachließen und kurz darauf gefeuert wurden. Auch das Beharren auf mehr Geld und das Testen des freien Spielermarkts hätten oft dazu geführt, daß die entsprechenden Spieler nachher arbeitslos dastanden.
Und, so fuhr er fort, viele Spieler, die von anderen Teams zu den Steelers wechselten, wären so positiv angetan von der Atmosphäre in der Mannschaft und dem Umfeld, daß er schon deshalb gar nicht daran gedacht hätte, woandershin zu wechseln. Immerhin spielt der 33-jährige seit seiner Rekrutierung 2003 ununterbrochen für die Steelers.
Deshalb biss er in den faulen Apfel und verzichtete auf über vier Millionen Dollar. Und das, obwohl er immer seine Treue zum Team bewiesen hat.
Sauer, oder wie er es sagte, angepisst, wäre er deshalb schon.

Und zum Schluß noch ein weiterer Beweis, daß die Menschen in der NFL wirklich Humor haben.
Bengals Offensive Coordinator Hue Jackson sagte: „Ich halte das Quarterback/Receiver Duo Andy Dalton und A.J. Green für das beste der Liga.“

Montag, 30. Juni 2014

Kurzberichte
Jones-Drew-Maurice2Maurice Jones-Drew (Bild) dachte nach seiner unterdurchschnittlichen Leistung 2013 ans Aufhören.
Der Running Back der Jaguars durchlitt 2012 eine verletzungsgeplagte Saison. 2013 konnte er mit nur 3,4 Yards pro Lauf nicht mehr an seine alten Zeiten anknüpfen. Bis dahin hatte er nie weniger als durchschnittlich 4,2 Yards pro Lauf erzielt. Er selber dachte, daß er es nicht mehr bringt, und wollte in den Ruhestand treten.
Doch der persönliche Trainer des 29-jährigen sah sich zusammen mit Jones Drew die Videoaufnahmen der älteren Saisons und der letzten Saison an und wies ihn auf die Sachen hin, die der Running Back 2013 anders, ja falsch, machte. Das, so das Fazit, würde sich alles korrigieren lassen.
Als sich dann die Möglichkeit zu den Raiders zu wechseln ergab, griff Jones-Drew zu.
Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Raiders von ihrem Läuferduo Jones-Drew und Darren McFadden wirklich profitieren können?
McFadden hat wegen diverser Verletzungen öfter als Zuschauer am Spielfeldrand gestanden, denn als aktiver Spieler, und ob MJD zu alter Form zurückfinden wird, ist auch fraglich.
Viel Hoffnung verbreitet dieses (un)dynamische Duo nicht gerade.

Wo wir gerade in Jacksonville sind... Kann man die Zuschauer ins Stadion locken, wenn man kein gutes Team hat, aber wenigstens die größte Videoleinwand der Welt?
Diese Frage werden die Jaguars bald beantwortet bekommen.
Der größte Videobildschirm der Welt wird am 26. Juli bei einem Fußball Freundschaftsspiel eingeweiht werden.
110 Meter ist das Teil breit. Da sehen die Bildschirme in den Stadien in Houston und Dallas, mit 84, bzw. mageren 48 Metern klein gegen aus.
Über die anderen Verbesserungen des Stadions in Jacksonville wurde hier ja schon berichtet.
Am Wochenende wurde der Monitor getestet, und jemand zwitscherte die Neuigkeit mit Foto in die Welt: https://twitter.com/JungleJim77/status/483227573363560449

Aqib Talib musste am Sonntag zum Rapport bei den Denver Broncos. Das Team hatte gerade erfahren, daß sein Cornerback in Dallas verhaftet worden war, weil er unter Drogeneinfluß Randale gemacht hatte.
Doch die Polizei in Dallas hatte einen Fehler gemacht. Nicht Aqib war der Verhaftete, sondern sein älterer Bruder Yakub. Er wurde in eine Entgiftungseinrichtung verbracht, nachdem er in einem Nachtclub ausfällig wurde.
Der Sicherheitschef der Broncos konnte bestätigen, daß Aqib Talib zur besagten Zeit Zuhause war und nicht in Polizeigewahrsam.

Sonntag, 29. Juni 2014

Jay Cutler
cutler-jay-bearsOb wir Fans auch zu sehen bekommen, was die Chicago Bears (zu) sehen (glauben)?
In Chicago will man nämlich sehen, daß Quarterback Jay Cutler (Bild) unglaubliche Fortschritte macht. Head Coach Marc Trestman gilt ja als Quarterback- Guru. Und schon letztes Jahr zeigte Cutler bis zu seiner Verletzung, die ihn fünf Starts kostete, etwas bessere Leistungen, als zuvor.
Das aber lag wohl eher an den Veränderungen in der Offensive Line. Die waren signifikant, so daß Cutler weit weniger oft Pässe auf dem Rücken liegend werfen musste.
In der letzten Woche dann sah Quarterbacks Coach Matt Cavanaugh unglaubliche Fortschritte Cutlers im Minicamp. Cavanaugh, der von 78 bis 91 als Ersatz- Quarterback in der NFL tätig war und zwei Super Bowl Ringe sein Eigen nennt, kam letztes Jahr mit Trestman zu den Bears.
Die beiden sahen, daß Cutler kein Naturtalent war, daß er aber Ansätze hatte, die man weiterentwickeln konnte. Cutler hätte jeden Ratschlag förmlich in sich aufgesaugt und hart an sich gearbeitet, sagte der Quarterbacks-Coach. Jedes Kleinigkeit hätte der Quarterback verbessert, vom Festhalten des Balles bis zu den einzelnen Bewegungsabläufen hätte Cutler große Fortschritte gemacht.
Na, dann werden wir wohl ab September sehen können, warum die Bears Cutler $54 Millionen an Garantiegehalt in den, wo auch immer, reinschieben.
Viel Geld für einen Quarterback, der seit 2006 in der NFL spielt, und der jetzt die Grundlagen des Quarterbackings beigebracht bekommt.

Ben Tate
Ben Tate wechselte von den Texans zu den Browns, weil der Running Back sich dort mehr Spielzeit versprach, vom Geld mal abgesehen. Doch Head Coach Pettine hat anderes im Sinn. Er ist der Meinung, daß man einen Haupt- Running Back braucht, dem aber auch ein oder besser zwei andere Läufer zur Entlastung zur Seite stellt.
Bedenkt man die Quarterback- Situation in Cleveland, dann wird man dort wirklich ein funktionierendes Laufspiel brauchen. Nichts gegen Brian Hoyer, der vor seiner schweren Verletzung in den ersten drei Spielen so etwas wie NFL-Tauglichkeit zeigte. Ob der Hype um Johnny Football gerechtfertigt ist, oder ob der Rookie nur heiße Luft verströmt, muss sich erst noch zeigen. Man kann sagen, daß bei beiden Quarterbacks ein funtionierendes Laufspiel wichtig sein wird.
Bedenkt man, daß die Browns letztes Jahr das Team waren, das die meisten Passversuche in der Liga hatte, und das mit den Quarterbacks Brandon Weeden und Jason Campbell, dann tut Unterstützung des Paßspiels not.
Diese Aufgabe kann Ben Tate nicht alleine Schultern, glaubt Pettine. Seine Mitläufer Terrance West und Dion Lewis werden ihre Einsätze bekommen, egal ob der startende Quarterback Hoyer oder Manziel heissen wird.

Samstag, 28. Juni 2014

Das Leben ist nicht fair
watt-jj2Die Deckelung der Rookiegehälter, die 2001 im neuen Tarifvertrag festgelegt wurde, zahlt sich aus. Nicht für die Spieler aber für die Teams.
Z.B. J.J. Watt (Bild), er ist als Defensive End unverzichtbar für die Houston Texans. Ähnlich gute Spieler wie Greg Hardy von den Panthers oder Mario Williams von den Bills bewegen sich mit 13 bzw. 16 Millionen Dollar in ganz anderen Sphären, wie Watt, der für ein Taschengeld von $1,9 Millionen seine Knochen opfern muss.
Watt ist jetzt 25 Jahre alt, also noch in seinem besten Alter. Für ihn kommt der Zahltag, wenn sein Rookievertrag ausgelaufen ist. Dann erst wird auch er absahnen können.
Zur Zeit werden ja schon einige Spieler aus der Draft von 2011 mit deutlich erhöhten Gehältern ausgestattet. Seattles Cornerback Richard Sherman, der es sogar auf das Cover von Madden 2014 geschafft hat, 49ers Quarterback Colin Kaepernick, sie haben schon jetzt deutlich bessere Verträge erhalten weil, ja, weil das System einen Fehler hat.
Watt wurde in der ersten Runde einberufen. Damit fängt für ihn das Dilemma an. Spieler, die in der ersten Runde der Einberufungsveranstaltung von einem Team rekrutiert wurden, bekommen einen Vierjahresvertrag mit der Option für das Team auf ein fünftes Jahr. Erst danach können Rookies aus der ersten Runde abkassieren.
Sherman und Kaepernick wurden in der zweiten Runde und später einberufen, für sie fällt die Sache mit der Option weg. Sie können somit also ein Jahr früher zum Schotter, als ihre Kollegen aus Runde eins.
Das scheint nicht nur ungerecht, das ist ungerecht.
Natürlich musste die NFL versuchen, die ausufernden Rookiegehälter in den Griff zu bekommen. Daß dabei aber die Erstrundenspieler deutlich benachteiligt werden, ist so eigentlich nicht hinnehmbar. Sie müssen ein Jahr länger beweisen, daß sie einen dicken Vertrag verdienen, und dafür müssen sie ein Jahr länger das Risiko einer Verletzung hinnehmen.
Der ehemalige Vorsitzende der NFL, Paul Tagliabue, sagte einmal: „Eine Vereinbarung ist dann gut, wenn beide Seiten Grund zum Klagen haben.“
Das ist hier nicht der Fall.
Wäre das Leben fair, müsste hier nachverhandelt werden. Doch niemand wird jemals behaupten, daß das Leben fair wäre.

Kurzberichte
Also sprach Johnny Football. Und der Rookie- Quarterback der Browns sprach, daß er sich nicht ändern wird.
Manziel liebt es, zu feiern, wie die Feste fallen. Das hat ihm bereits Kritik eingebracht, zuletzt von Rams Quarterback Brady Quinn und den Ruhmeshallenmitgliedern Joe Montana und Warren Moon.
Doch Johnny Manziel will sich das Feiern nicht verbieten lassen. Er sagte, daß er dem Football verpflichtet wäre, und er wäre bereit aus seinen Fehlern zu lernen. Bisher aber hätte sein Spaß am Feiern seinen Leistungen auf dem Feld nicht im Weg gestanden. Außerdem, so vermutete er weiter, würden andere Spieler wohl auch an den freien Wochenenden nicht nur die Nase ins Playbook stecken. Nur er wäre halt Johnny Football, und deshalb wäre immer eine Reportermeute um ihn herum, weil alles, was er macht, eine Story wert sein könnte.
ABER... den Unterschied zwischen einem Quarterback, der gerademal seiner Arbeit nachgeht und ansonsten lieber Golf spielt, wie Tony Romo, zu einem Quarterback, der mit Analysen der Gegenspieler praktisch ins Bett geht, wie Peyton Manning, bekommen wir Saison für Saison vorgeführt.
Johnny Football wird wohl lernen müssen, daß er als gutbezahlter Profi seinem Arbeitgeber entsprechende Leitung abliefern muss. Und von nichts kommt nichts.

Seine Vertragssituation bereitet Vernon Davis keine schlaflosen Nächte. Der Tight End der 49ers ist nicht weiter bereit, für die Summe von $4,7 Millionen zu spielen, die er momentan verdient... und in den kommenden zwei Jahren, die sein Vertrag noch läuft.
Um seinem Wunsch nach einem neuen Vertrag Nachdruck zu verleihen, bleibt er den angesetzten Trainingseinheiten fern.
Allerdings, so sagte er, wäre es auch nicht das Ende der Welt, wenn er keinen neuen Vertrag bekäme. Die Situation wäre in Bewegung, langsam, aber sicher.
Auch Vernon denkt, daß er genausoviel für sein Team beisteuert, wie die Wide Receiver, die wesentlich mehr verdienen, für unwesentlich mehr Arbeitsaufwand.
Jimmy Graham in New Orleans möchte ja auch nicht mehr wie ein Receiver zweiter Klasse bezahlt werden.
Die Vermutung liegt nahe, daß beide Spieler demnächst einen besser dotierten Vertrag bekommen werden.

Chad Johnson hat den Schritt in die Zweitklassigkeit der CFL gewagt. Der ehemalige Wide Receiver der Bengals konnte sich noch nicht vorstellen, in den Ruhestand zu treten.
Randy Moss hat den Schritt gewagt, bleibt aber dem Football treu. Der ehemalige Wide Receiver der Vikings wurde von seinem Head Coach bei den Patriots, Bill Belichick, mal der intelligenteste Receiver, den er je trainiert hätte, genannt.
Diese Intelligenz kann Moss jetzt an die nächste Generation weitergeben. Er ist heute Assistenztrainer der Victory Christian Center School, einer privaten Schule, auf die sein Sohn Thaddeus geht.
Vielleicht kann Randy Thaddeus dazu bewegen, demnächst Football zu spielen. Der ist nämlich bisher ein Ausnahmebasketballspieler an der Schule. Bei einer Größe von 195 Zentimetern und einem Gewicht von 108 Kilogramm nicht verwunderlich.

Freitag, 27. Juni 2014

Alles hat ein Ende, besonders so ein Kurzurlaub. Stürzen wir uns also mit neuer Frische in die weitere Berichterstattung zur NFL.
Nach dem Kurzurlaub kommen die Kurzberichte
peterson-adrian200Adrian Peterson (Bild) will der Position des Running Backs wieder mehr Bedeutung verleihen.
Der Running Back der Vikings sieht voller Sorge, daß kaum ein Team mehr bereit ist, Running Backs angemessen zu bezahlen. Diese Ballträger, die immer wieder mit dem Kopf durch die Wand müssen, werden nicht mehr so wertgeschätzt, wie sie es verdienen. Quarterbacks, Wide Receiver, Tight Ends, auf sie setzt man heute. Running Backs laufen nur so nebenher. Es gibt mittlerweile Punter und Kicker, die mehr verdienen, als die Läufer.
In den letzten beiden Drafts wurden keine Running Backs in der ersten Runde einberufen.
Diese unglaubliche Entwicklung will Peterson aufhalten, ja gar umkehren. Er will beweisen, daß Running Backs nicht einfach so austauschbar und ersetzbar sind.
Diesen Beweis will er mit einer weiteren 2.000 Yards Saison erbringen. Doch bei aller Anstrengung, Peterson ist die Ausnahme, nicht die Regel. Ein guter Running Back macht noch nicht den Unterschied.
Es würde Zeit, daß mal wieder einige gute Ballträger aus den Colleges kämen, aber genau da liegt der Hase begraben. Die Colleges setzen auf Pass, Pass, Pass. Da wird es wohl einige Jahre dauern, bis mal wieder ein Running Back ausgebildet wird, der in der NFL die Anerkennung bekommt, die er verdient.

Der Sohn von Jerry Rice scheint ein Team gefunden zu haben. Die Washington Redskins haben den Wide Receiver unter Vertrag genommen.
Jerry Rice jr. war auf dem College nicht gerade ein Überflieger. 2013 fing er 11 Pässe für 86 Yards und 1 Touchdown für UNLV.
Anfang 2014 hatte er eine Harbaugh- Tour absolviert und leistete nacheinander Probetrainings in Baltimore und San Francisco... ohne Erfolg.
Ob Rice 2.0 zum Saisonauftakt wirklich noch im Kader der Redskins sein wird, steht aber noch nicht fest, obwohl er die gleiche hervorragende Arbeitsmoral wie sein Vater haben soll. Das unglaubliche Talent des Originals hat er wohl nicht geerbt.

In der Hitze der Camps ist es oft schwer einen kühlen Kopf zu bewahren. Für Footballspieler um so mehr, wenn sie in ihren Rüstungen und Helmen stecken und ohne diese Teile schon über 130 Kg wiegen.
Trinken, trinken, trinken lautet die wichtigste Devise in dieser Zeit. Erschöpfungen und Hitzschläge sind weit gefährlichere Gegner, als es die Gegenspieler aus dem eigenen Team jemals sein können.
Die Spieler werden vor und nach jeder Trainingseinheit gewogen. Ein Spieler kann an die drei Kilo pro Trainingseinheit verlieren. Da muss man für eine Zufuhr von Wasser und Elektrolyten sorgen. Macht man das nicht, kann es tödlich enden. Die National Athletic Trainers' Association, NATA, hat vom Sommer 2010 bis zum Sommeranfang 2014 20 Tote gezählt, die der Hitze zum Opfer fielen. Das ist bezogen auf alle Sportarten, nicht nur Football oder gar die NFL.
In der NFL ist Korey Stringer das wohl bekannteste Hitzeopfer. Der Offensive Lineman der Minnesota Vikings starb im Sommer 2001 während der Saisonvorbereitungen an den Folgen eines Hitzschlags. Heute forscht das nach ihm benannte Korey Stringer Institut der Universität von Connecticut daran, was man noch alles machen könnte, um sich gegen die oft mörderische Hitze schützen zu können.
Aber das Wichtigste steht schon fest, trinke, trinken, trinken.

13 neue Assistenzschiedsrichter werden 2014 die NFL Spiele leiten. Drei ehemalige Assistenten wurden zu Hauptschiedsrichtern befördert, darunter Ronald Torbert and Craig Wrolstad , die Scott Green und Ron Winter ersetzen, die in Ruhestand gegangen sind.
Berühmtester Neuzugang bei den Assistenten dürfte, jedenfalls vom Namen her, Shawn Hochuli sein, der Sohn des austrainiertesten Schiedsrichters aller Zeiten, Ed Hochuli.
Zwei Frauen werden in den Vorbereitungsspielen eingesetzt, Line Judge Sarah Thomas und Head Linesperson Maia Chaka.

Im Prozess um die Schadensersatzforderungen zu den Spätfolgen von Gehirnerschütterungen gibt es eine neue Entwicklung.
Vor 10 Monaten einigten sich die beiden Seiten auf eine Summe von $765 Millionen, die der verhandelnden Richterin zu niedrig vorkam. Sie bat darum, das Angebot nachzubessern.
Und die NFL hat nachgebessert, kann man sagen. Sie hat die Summe, die für die geschädigten Spieler zur Verfügung stehen soll, nach oben offen gelassen.
Zahlungen für Behandlungen, die tatsächlich nachweislich auf Schädigungen des Gehirns zurückzuführen sind, die während der aktiven Zeit in der NFL geschahen, werden ohne Abzüge von der Liga getragen.
Ärzte, die von beiden Prozessgegnern akzeptiert wurden, werden sich um die Untersuchungen der anstehende Fälle kümmern.
Jetzt ist es an Richterin Brody, dieses Angebot zu akzeptieren.

Die Chargers verpflichteten Brandon Flowers. Der Cornerback spielte bisher beim Divisionsrivalen aus Kansas City.
Die Chiefs feuerten Flowers, weil er nicht bei den freiwilligen Trainingseinheiten auftauchte. Da wollten sie ihm die $5,25 Millionen nicht mehr zahlen, die ihm 2014 zugestanden hätten. Die Chargers zahlen ihm für einen Einjahresvertrag $3 Millionen garantiert, und weitere $2 Millionen kann er an Boni verdienen.
Bei den Chiefs erzielte er in 88 Spielen 421 Tackles, 2 Sacks und 17 Interceptions. Davon trug er zwei zu Touchdowns zurück.

Dolphins Center Mike Pouncey wurde am Montag an der Hüfte operiert.
Ob er zur Saisoneröffnung wieder fit sein wird, ist nicht fraglich sondern unmöglich. Die Ärzte sprachen von einer mehrmonatigen Rehazeit.
Das Best Case Szenario sieht Pouncey in Woche vier gegen die Raiders wieder auf dem Platz. Aber das wäre wäre tatsächlich das allerbeste Szenario.
Dolphins Running Back Knowshon Moreno musste am Knie operiert werden.
Er wird zum Beginn des Trainingscamps zurückerwartet.

Adrian Wilson hat bei den Bears unterschrieben.
Der Safety ist mittlerweile 34 Jahre alt und verpasste 2013 die Saison mit den Patriots wegen einer Achillesverletzung. Die Pats feuerten ihn im April.
Was er für seinen Einjahresvertrag in Chicago erhalten wird, wurde nicht bekanntgegeben. Es dürfte aber erheblich weniger sein, als die $5 Millionen, die ihm New England letztes Jahr zahlen musste.

Sonntag, 22. Juni 2014

Kurzberichte
peterson-adrian4Adrian Peterson (Bild) ist davon überzeugt, daß der Zahn der Zeit nicht an ihm nagt.
Der Running Back der Vikings nähert sich der 30, ein Alter, in dem NFL Running Backs das Ende ihrer Karriere erreichen.
In Minnesota fragt man sich momentan, ob der Superstar der Vikings noch im Kader sein wird, wenn 2016 das neue Stadion eingeweiht wird?
Dann wird Peterson 31 Jahre alt sein und vielleicht Mitglied eines anderen Teams. Es halten sich nämlich hartnäckige Gerüchte, daß die Vikings sich demnächst von ihm trennen wollen.
Peterson glaubt, daß der Aufschrei der Fans, der dann ertönen würde, bei weitem die Aufschreie, die ertönten, als die Vikings Percy Harvin und Jarred Allen gehen ließen, übertreffen würde.
Der Running Back glaubt sogar, daß die Saisonkartenverkäufe etwas zurückgehen würden, wenn er nicht mehr für die Vikings spielen würde.
Ob er sich da nicht etwas überschätzt?
Niemand ist unersetzlich, auch ein Adrian Peterson nicht, der in den letzten Jahren mehrere Operationen über sich hat ergehen lassen müssen.
Auch wenn er selber es nicht glaubt, aber der Zahn der Zeit nagt auch an ihm. Und für die Vikings wird es auch ein Leben nach Adrian Peterson geben.
Nur wann das sein wird, das bleibt abzuwarten.

Chad „85“ Johnson spielt wieder... wenn man das so nennen kann.
Der ehemalige Star-Receiver der NFL hat nach drei Jahren Inaktivität wieder professionellen Football gespielt. Am Samstag gab er sein Debut bei den Montreal Allouettes in der CFL.
In einem Vorbereitungsspiel gegen die Ottawa RedBlacks fing er einen Pass für 13 Yards.
Ob das der Beginn einer wundervollen zweiten Karriere war, wird man sehen.

Tyler, eine Stadt mitten in Texas, hat sich zur autonomen Kolonie erklärt. Zur Cowboysfreien Zone, um genau zu sein.
Tyler etwa 150 Kilometer von Dallas entfernt, ist die Geburtsstadt des Footballs, Johnny Footballs. Hier wurde Johnny Manziel am 6. Dezember 1992 geboren.
Klar daß die Einwohner dieser mitten in Texas liegenden Stadt zu denen gehören, die Cowboys Besitzer Jerry Jones niemals verzeihen werden, daß er den Quarterback in der letzten Draft nicht einberufen hat.
Und so erklärte sich diese Stadt auf einer riesigen elektronischen Anzeigetafel zu Cleveland Browns Fans.
Cleveland liegt jetzt (auch) in Texas.

Und das wars von mir für ein paar Tage.
Da Win-Football das Werk eines einsamen Einzelkämpfers ist, braucht er jetzt ein paar Tage Pause. Der Macher macht einen kurzen Wellnessurlaub, um Kraft für die kommende Saison zu tanken.
Am Freitag melde ich mich in neuer Frische zurück.
Bis dahin, vermisst mich ein bißchen!

Samstag, 21. Juni 2014

Kurzberichte
griffiniii-robert7RG3 (Bild) hat momentan keine Zeit über den Spitznamen seines Teams nachzudenken.
In einer Radiosendung sagte der Quarterback der Redskins, daß er sich jetzt voll auf die Saison konzentrieren würde. Der Brief, den die Organisationen National Congress of American Indians und die Oneida Indian Nation an alle Spieler der NFL verschickt haben, um sie aufzufordern gegen den Namen Redskins vorzugehen, läge bei ihm noch rum.
Er würde die Nöte der Indianer natürlich verstehen, sagte Griffin III, immerhin wäre er ja selber Afrika-Amerikaner. Er wäre sein ganzes Leben als Afrika-Amerikaner aufgewachsen und wisse, was es bedeutet unterdrückt zu werden. Man könne nur kontrollieren, was man kontrollieren könne, und gerade jetzt wäre das die Footballsaison.
Wann er Zeit hätte, sich um den Brief zu kümmern, sagte er nicht.

16 Jahre spielte Patrick Mannelly für die Chicago Bears. Er spielte mehr Spiele für das Team, als Brian Urlacher. Er spielte mehr Spiele als Dick Butkus und Jim McMahon zusammen.
Dennoch werden sich jetzt viele fragen: „Patrick wer?“
Patrick Mannelly, 39 Jahre alt, der als Longsnapper nur gelegentlich auf den Platz kam und dann auch noch tief gebückt, den Kopf fast auf dem Ball, dastand.
Am Freitag gab er seinen Rücktritt bekannt, nach 16 Jahren, 245 Spielen und 2.282 Snaps. Schmerzen in der Hüfte, den Knien, den Ellenbogen würden ihm signalisieren, daß es Zeit wäre aufzuhören, sagte er.
Solange wie er spielte kein anderer Spieler jemals für die Chicago Bears. Und in dieser Zeit stellte er mit seinem Team NFL Rekorde für die meisten ungeblockten Punts in Folge auf, 920, und für die meisten Spiele ohne einen geblockten Punt, 180.

Schlechte Nachrichten vom Fisch.
Dolphins Running Back Knowshon Moreno muss sehr wahrscheinlich am Knie operiert werden.
Es war auffällig, wie wenig Moreno in den letzten Tagen beim Training eingesetzt wurde. Am Freitag wurde bekannt, daß er große Probleme mit seinem linken Knie hat, und das schon seit dem Frühling. Es ist nicht das Knie, in dem er sich 2011 ein Kreuzband gerissen hatte.
Nächste Woche soll eine ärztliche Untersuchung darüber entscheiden, ob der Running Back unters Messer muss oder nicht.

Seit Jahrzehnten werden Footballhelme so gebaut, daß Schädelbrüche und Gehirnblutungen verhindert werden. Auf die Verhinderung von Gehirnerschütterungen wurde nicht der nötige Wert gelegt.
Das soll sich jetzt ändern. Das National Operating Committee on Standards for Athletic Equipment (NOCSAE) arbeitet daran, die Standards für die Tests zu ändern. Daran sollen die Entwickler sich orientieren. Am Ende soll ein Helm herauskommen, der die Verletzungsgefahr für Gehirnerschütterungen drastisch vermindert.
Wichtig wären vor Allem Untersuchungen der seitlichen Aufprallenergie. Darauf wäre bisher nicht genügend geachtet worden. Neueste Untersuchungen hätten gezeigt, daß gerade diese Stöße stark auf das Gehirn einwirken.
Die Helmhersteller sind jetzt aufgerufen die Standards der NOCSAE zu erfüllen. Dabei können die Hersteller und Wissenschaftler jederzeit mit der NOCSAE zusammenarbeiten.
Die Erforschung der Gehirnerschütterungen sei noch in den Kinderschuhen, sagte Dr. Robert Cantu, der Vizepräsident der nicht profitorientierten Arbeitsgemeinschaft. Es wäre Zeit, daß sie Erwachsen würde.

Freitag, 20. Juni 2014

Kurzberichte
sb-ring-ssDie Seattle Seahawks zeigen ihre Super Bowl Ringe.
Am Donnerstag bekamen die Super Bowl Sieger ihre Ringe in einer privaten Zeremonie überreicht. Teambesitzer Paul Allen war einer der ersten, die ein Foto des Rings ins Internet stellten.
Sogar an den 12. Mann, also die stimmgewaltigen Fans, wurde gedacht, denn der Ring wird seitlich von 12 Edelsteinen umrahmt.

Die meisten Sponsoren bleiben den Redskins treu. Auch FedEx, der Namensgeber das Stadions, hat nicht vor, den Redskins den Rücken zu kehren. Zwar weht der Firma der Wind der Aktionäre ins Gesicht, von denen einige eine Kündigung des Vertrags fordern, doch FedEx bleibt dem Team, noch, treu.
In den USA ist man darüber überrascht. Vor einigen Wochen konnten die Sponsoren des Basketballteams Los Angeles Clippers gar nicht schnell genug ihre Verträge kündigen, nachdem Teambesitzer Donald Sterling vor laufender Kamera sagte, daß er Schwarze nicht mag.
Der Vizepräsident einer Sponsorenberaterfirma glaubt, daß es daran liegt, daß die Kontroverse um den Namen Redskins schon lange schwelt. Der Ausspruch Sterlings vor laufender Kamera wäre dagegen, sehr plötzlich und sehr bestimmt gekommen.
Im Fall der Redskins würden die Sponsoren halt abwarten und sich ansehen, was denn nun wirklich bei dem Streit herauskommt. Außerdem hätte man mit den Ureinwohnern Amerikas nicht so viel Kontakt, wie mit den Schwarzen, sie hätten keine so große Lobby. In den USA wären 12%der Bevölkerung Schwarz, und nur 2% Rot.
Bisher bleiben die Sponsoren also an der Seite des Teams. Der (beinahe) einhellige Kommentar lautet: „Wir halten uns aus der Politik raus“.
Und die Umfragen geben den Firmen noch keinen Grund, sich von den Redskins abzuwenden. Noch immer sind 70% der Bevölkerung der Meinung, daß das Team seinen Namen behalten soll.

Running Back Jonathan Franklin verkündete das Ende seiner Karriere.
Green Bay Packers Head Coach Mike McCarthy sagte der Presse, daß die Nackenverletzung Franklins, die er sich letztes Jahr zuzog, verbieten würde, daß der Running Back jemals wieder Football spielt.
Nur 12 Spiele währte damit die Karriere Franklins, der letztes Jahr in der vierten Runde der Draft von den Packers einberufen wurde.

Zwei Tage dauerte eine Anhörung in einem Hotel in New Orleans, in der es darum ging, auf welcher Position Jimmy Graham spielt, Tight End oder Wide Receiver?
Ein erstes Zeichen, daß es für den Tight End nicht so gut gelaufen sein könnte, ist eine Szene nach der zweiten Anhörungsrunde. Graham stürmte aus dem Zimmer und blaffte einen Reporter rüde an. Graham ist normalerweise jemand, der gerne und entspannt mit der Presse spricht.
Der Spruch des Schlichters wird für nächste Woche erwartet.

Der Verkauf der Buffalo Bills geht in eine entscheidende Runde. Die Anwaltskanzlei des Clubs nahm Kontakt mit den Bietergruppen auf, und teilte ihnen das genaue Prozedere mit.
Nun können die Angeschriebenen ihre ernsthafte Kaufabsicht äußern, woraufhin sie volle Einsicht in die Bücher der Bills bekommen werden. Auf Grund der daraus gewonnenen Erkenntnisse können sie dann ihre Gebote kalkulieren.

Israel Idonije wurde von den Bears in die Wüste geschickt.
Der Defensive End spielte bereits von 2004 bis 12 für Chicago. Nach einem Abstecher zu den Lions 2013 nahmen ihn die Bears vor einigen Monaten wieder unter Vertrag.
Am Donnerstag trennten sie sich von dem mittlerweile 33-jährigen, da sie sich mit den Rookies Ego Ferguson und Will Sutton gut aufgestellt glauben.

Mit 35 Jahren, da fängt die NFL Karriere an... OK, tut sie nicht, aber wie das Beispiel Reggie Wayne zeigt, ist sie da auch noch nicht unbedingt Zuende.
Der Wide Receiver der Colts meldete sich acht Monate nach seinem Kreuzbandriss zurück und will beweisen, daß seine Beine noch eine ganze Weile durchhalten werden.

Er wirkte ein bißchen träge bei seiner Rückkehr auf den Trainingsplatz.
Dafür aber meldete sich Cam Newton einen Monat früher als erwartet nach seiner Sprunggelenksoperation wieder zum Training zurück.
Nach der OP des Quarterbacks der Panthers hieß es, daß man froh wäre, wenn er bis zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit wäre.
Da kann man dann einen Monat vor der spekulierten Zeit ruhig etwas träge wirken. Nachdem er mit seinen ersten 10 Pässen nur dreimal seine Receiver traf, ging es etwas aufwärts. Von den nächsten 15 Pässen vervollständigte er acht.
Für Newton ist jeder Trainingstag mit dem Team sehr wichtig, denn seine O-Line wurde kräftig umgestellt, und vernünftige Receiver hat das Team gar keine mehr im Kader.

Die Jaguars feuerten Jason Babin.
Damit verlässt der Defensive End zum zweiten Mal in drei Monaten das Team. Im März gab er bekannt, daß er die letzten zwei Jahre seines Vertrags mit dem Team nicht erfüllen will. Drei Tage später unterschrieb er dann einen neuen Vertrag, der hauptsächlich aus Leistungsprämien bestand.
Am Donnerstag wurde ihm nun mitgeteilt, daß er sich ein neues Team suchen kann.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Kurzberichte
warner-kurt2Von der NFL Europe über die AFL in die NFL, in den Super Bowl und zum Liga und Super Bowl MVP, diesen Weg ging Kurt Warner (Bild).
Doch damit nicht genug, werden die Arizona Cardinals den Quarterback in ihren Ring der Ehre aufnehmen. Warner spielte von 2005 bis 09 in Arizona, und führte das Team in seinen letzten beiden Saisons zur Meisterschaft in der NFC West.
Am Ende der Saison 2008 stand eine knappe Niederlage gegen die Steelers im Super Bowl, die einen Touchdownpass in letzter Sekunde brauchten, um Arizona zu schlagen.
Gewonnen hat Warner den Super Bowl auch einmal, aber mit den Rams, nicht den Cards.
Dennoch ist er der beste Quarterback, den die erfolglosen Cardinals jemals hatten.
Deshalb werden sie ihn am 8. September, im Monday Night Spiel gegen San Diego, als 14. Mitglied in ihren Ring of Honor aufnehmen.

Die Redskins haben die Markenrechte an ihrem Teamnamen verloren. Das hat die US-Behörde für Patent- und Markenrechte am Mittwoch beschlossen.
Das Markenzeichen des NFL Teams aus Washington wäre beleidigend und herabsetzend, urteilte eine Jury mit 2:1 Stimmen.
Die Behörde verlangt von den Redskins nicht, daß sie ihren Namen ablegen.
Teambesitzer Dan Snyder hat sofort Berufung gegen den Beschluß eingelegt. Somit darf noch niemand das Logo und den Schriftzug der Redskins benutzen, ohne die Erlaubnis des Teams.
Der Weg durch die Instanzen, der jetzt beginnt, kann Jahre dauern, sagen Experten.

Erst vor Kurzem gaben die Redskins dem ehemaligen Cowboys Defensive Tackle Jason Hatcher einen Vertrag über $10,5 Millionen für die Saison 2014.
Am Mittwoch kam die Hiobsbotschaft, daß der 32-jährige am Knie operiert werden muss.
Was genau mit welchem Knie ist, wurde nicht bekanntgegeben, Hatcher klagte über Schmerzen in beiden Knien. Doch der Defensive Tackle sagte, daß er nur 4-6 Wochen ausfallen wird.

Der dritte Mann der letzten Draft hat seinen Vertrag unterschrieben. Quarterback Blake Bortles unterschrieb für vier Jahre und $20,6 Millionen bei den Jaguars.
Im ersten Jahr wird er das Geld quasi fürs Nichtstun bekommen, denn Chad Henne ist der designierte Starter.
Bortles soll behutlich an das rauhe Leben in der NFL herangeführt werden.

Kämpfe im Trainingslager sind nicht ungewöhnlich. Waren es vorgestern zwei Spieler aus der Stadt Washington, die sich in die Wolle kriegten, waren es gestern zwei aus dem Staat Washington.
Seahawks Defensive Back Richard Sherman landete bei einem Paßspielzug auf Wide Receiver Bryan Walters. Walters war danach etwas benommen.
Im nächsten Spielzug trat Wide Receiver Phil Bates gegen Sherman an, und die beiden schwangen zunächst die Fäuste gegeneinander und danach ihre Helme.
Running Back Marshawn Lynch brachte die beiden auseinander. Anschließend gab es eine Mannschaftsbesprechung über den Vorfall.

Eine Korrektur zur Meldung, daß die Texans T.J. Yates am Dienstag gefeuert hätten, gab es am Mittwoch.
Nein, hieß es, der Quarterback wäre nicht entlassen, sondern an die Falcons abgegeben worden. Im Tausch hätte Houston dafür Linebacker Akeem Dent erhalten.

 

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