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Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

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Dienstag, 28. März 2017

Die Raiders verlassen Oakland
ortsschild-lasvegasDie Entscheidung ist gefallen.
Las Vegas 31, Oakland 1 lautete das Endergebnis. Nur der Teambesitzer der Dolphins stimmte gestern gegen Las Vegas.
Damit flieht innerhalb von nur 14 Monaten die bereits dritte Mannschaft aus ihrem Heimatort.
Bis das neue Stadion 2020 in Las Vegas fertig ist werden die Raiders noch weiter in Oakland spielen. In einer Stadt, deren Fans jetzt wissen, daß sie dem Team am Arsch vorbeigehen.
Sogar die lustlosen Fans in San Diego waren sauer, daß die Chargers abhauten. An einer Kirche in der Stadt hängt ein Banner mit dem Spruch: „Gott wird dich niemals verlassen - so wie die Chargers.“
Die Fans in Oakland werden durchdrehen. Raider Nation ist so ziemlich die kräftigste Fanbasis aller 32 Teams. Und um das Team spielen zu sehen wären acht Stunden Fahrt nötig, für eine Strecke. Das werden nicht wirklich viele auf sich nehmen, wenn überhaupt. Ex-Raiders Wide Receiver Tim Brown glaubt zwar, daß die Raider Nation dem Team folgt, aber man darf das bezweifeln.
Teambesitzer Mark Davis glaubt nicht daran, daß sein Team jetzt eine „lahme Ente“ ist, die in Oakland keine Zuschauer mehr zieht.
Das werden wir dann ja erleben. Davis sagte aber am Montag, daß er jedem Fan das Geld für Dauerkarten zurückzahlt, wenn das gewollt wird.
Letztes Jahr war das erste Jahr, in dem die Fans dem Team mal wieder das Stadion bei Heimspielen füllten. Bis zur Verletzung von Quarterback Derek Carr waren die Raiders auf Super Bowl Kurs.
Carr schrieb denn auch einen Brief an die Fans in Oakland, in dem er sein Bedauern über den Umzug ausdrückte.

 

Tom Brady bleibt in New England.
Tom Brady möchte noch sechs oder sieben Jahre spielen. Das sagte Patriots Besitzer Bob Kraft am Montag.
Dabei wird der beste Quarterback aller Zeiten bald 40.
Brady hat mit einem Touchdown zu Interception Verhältnis von 28:2 in der letzten Saison einen neuen NFL Rekord aufgestellt.
Von der Aufholjagd in Super Bowl 51 gar nicht zu reden.
Jetzt hofft Kraft, daß auch Star- Head Coach Bill Belichick noch lange Jahre in New England bleibt.
Was aber wird aus Ersatz- Quarterback Jimmy Garoppolo?
So lange kann man den Ärmsten doch nicht versauern lassen. Die Patriots sollten versuchen, für ihn einen guten Tauschhandel zu bekommen. Und tatsächlich soll da im Hintergrund einiges an Aktivität herrschen.

Montag, 27. März 2017

Frühjahrstreffen der Teambesitzer
mckay-rich„Wir werden unsere Spieler nicht in Situationen bringen, in denen wir sie unnötigen Verletzungsrisiken aussetzen,“ meinte Rich McKay (Bild). Der ist nicht nur Präsident der Atlanta Falcons, sondern auch Vorsitzender des NFL Regelkomitees.
OK, wenn er und die NFL diese Linie konsequent verfolgen sollten, dann sollten sie den Spielern weiße Taschentücher in die Po-Taschen der Uniformhosen stecken, die vom Gegner herausgezogen werden müssen, um einen Tackle zu signalisieren. Und um das Verletzungsrisiko ganz auszuschließen, sollte man einen Spieler, der den Gegner dabei auch nur leicht berührt, sofort vom Platz stellen und ihm eine Strafe über $15.000 aufbrummen.
Bis jetzt ist es ja immer noch zu erkennen, daß man in der NFL so etwas wie Football spielt. Auch wenn es längst nicht mehr der Football ist, den ich gesehen habe, als ich vor etwa 40 Jahren mein erstes Spiel sah.
Und doch gibt es den Verantwortlichen immer noch zu viel Kontakt unter den Spielern.
Vince Lombardi, der legendäre Trainer der Packers, nach dem die Super Bowl Trophäe benannt ist, würde sich kaputtlachen darüber, was die NFL heute unter Football versteht. Sein Spruch: „Football ist kein Kontaktsport, es ist ein Kollisionssport,“ wirkt angesichts dessen, was wir heute geboten bekommen, nur noch lächerlich.
Und doch werden auch beim diesjährigen Frühjahrstreffen der Teambesitzer wieder neue Regeln verabschiedet werden, die das Spiel noch öder machen.

„Vegas, Baby!“
NFL Commissioner Roger Goodell schickte einen Brief an die Bürgermeisterin von Oakland, Libby Schaaf. Darin teilte der NFL Chef mit, daß alle Bemühungen der Stadt, die Raiders in Oakland zu halten, nichts gebracht haben.
Es wäre enttäuschend für ihn und die Clubs, daß man zu dieser Entscheidung gekommen wäre.
Schon am heutigen Montag könnte die Entscheidung für Las Vegas fallen. Die Teambesitzer haben sich seit Sonntag zu ihrem Frühjahrstreffen getroffen und der Umzug der Raiders steht ebenso auf dem Programm, wie wieder etliche Regeländerungen, die das Spiel noch wieder einen Tacken langweiliger machen sollen.
Als wären die letzte drei, vier Saisons nicht be...scheiden genug gewesen.

Eine Regeländerung, die wohl nicht durchkommt, schlugen die Redskins vor.
Ihnen, wie auch uns, gehen die Color Rush Trikots bei den Donnerstags-Spielen tierisch auf den Geist. Sie machten den Vorschlag, diese Ausbünde der Häßlichkeit einzumotten.
Es sieht aber so aus, als würde das nicht durchkommen.

Kurzberichte
Bears Cornerback Deiondre Hall und Packers Cornerback Makinton Dorleant wurden am Wochenende verhaftet.
Die beiden wurden außerhalb einer Bar von Cedar Falls, Iowa, festgenommen, weil sie randalierten.
Sie widersetzten sich der Verhaftung und Hall mußte sogar getasert werden, damit die Polizisten ihn in ihren Wagen bekamen.
Beide Teams wollen noch mehr Informationen sammeln, bevor sie sich zu dem Vorfall äußern.

Cardinals Head Coach Bruce Arians rechter Arm ist in einer Schlinge. Er wurde an der Rotatorenmanschette operiert.
Arians hat den Wunsch dafür zu sorgen, daß auch der Hintern von Wide Receiver Larry Fitzgerald in einer Schlinge landet, denn der hat dafür gesorgt, daß sein Head Coach sich operieren läßt.
„Das ist alles seine Schuld,“ lamentiert Arians. „Dafür wird er bezahlen,“ fuhr er fort, doch dabei lächelte er etwas bitter.

Es ginge ihm nicht ums Geld, stellte Ex-Vikings Running Back Adrian Peterson klar.
Wenn ein Team, das Chancen auf den Gewinn des Super Bowls hätte, bei ihm anriefe, dann würde man sich schon einig werden.
Er hätte es nicht eilig damit, ein neues Team zu finden, meinte Peterson.
Es müßte sich halt nur das richtige melden.

Am Samstag feuerten die Bengals Linebacker Rey Maualuga.
Seit acht Jahren spielte Maualuga für die Bengals. Erst 2015 unterschrieb er einen Vertrag, der noch ein Jahr läuft.
Doch die Bengals wollten die $3,7 Millionen unter der Gehaltsobergrenze sparen, da die Leistungen des mittlerweile 30 Jahre alten Linebackers in den Keller gingen.

Browns Head Coach Hue Jackson sagte der Presse, daß man Quarterback Brock Osweiler so lange als Starter behandelt, bis sich etwas anderes ergibt.
In der Not frißt der Teufel Fliegen.

Die Panthers zogen ihre Option auf eine fünfte Saison von Kelvin Benjamin.
Dem Wide Receiver stehen 2018 damit $8 Millionen zu. 2017 muß er noch für magere $2,5 Millionen spielen.

Die Panthers gaben Running Back Jonathan Stewart eine Vertragsverlängerung über ein Jahr. Damit bleibt er auch 2018 ein Panther.

Wide Receiver Brian Quick wechselte von den Rams zu den Redskins.
Letztes Jahr fing er 41 Pässe für 564 Yards und 3 Touchdowns.

Linebacker Michael Wilhoite wechselte von den 49ers zu den Seahawks.

Freitag, 24. März 2017

Kurzberichte
payton-sean2Und wieder muß ich innerhalb einer Woche auf den Kalender gucken, um zu sehen, ob nicht doch der 1. April sein könnte.
Nein, auch dieses Mal wieder nicht.
Also könnte die unglaubliche Meldung, daß Saints Head Coach Sean Payton (Bild) ernsthaft an Johnny Manziel interessiert sein soll, stimmen.
Während der Super Bowl Woche haben Payton und Manziel miteinander gefrühstückt und über eine Rückkehr des sogar bei den Browns gescheiterten Quarterback- Darstellers geredet.
Abgesehen davon, daß ihm jede Fähigkeit als NFL- Quarterback fehlte, fiel er durch Partymachen statt Trainieren auf, wurde wegen Drogenmißbrauchs suspendiert, nahm während seiner Suspendierung Drogen und machte Party, verbrachte Zeit in einer Entzugsklinik, verprügelte seine Freundin, und landete vor Gericht.
Und jetzt haben die Saints ernsthaft vor, DEN zu verpflichten?
Manziel soll ähnliche körperliche Eigenschaften wie Drew Brees haben. Der wird 38 und kann auch nicht ewig spielen. Brees wäre ein guter Mentor für Manziel, wenn er an den „Geldzähler“ rankäme.
Aber ich hoffe immer noch, daß heute der 1. April ist, und ich die Zeit zwischen dem 23. März bis heute verschlafen habe.

Nächste Woche werden wieder neue Regeln auf Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Fans losgelassen.
Die Liste der Vorschläge ist lang, und über einige habe ich ja hier berichtet.
Ein Vorschlag kommt bisher allerdings gar nicht gut bei den Teambesitzern an. Daß die Verlängerung in der regulären Saison auf 10 Minuten gekürzt werden soll, löste keine Begeisterungsstürme aus.
Die Regeländerung, die es Verteidigern verbietet, bei einem Field Goal Versuch über den Long Snapper zu springen, wird wohl akzeptiert werden.
Jede Änderung, die das Regelkomitee vorschlägt, braucht eine Zweidrittelmehrheit der Teambesitzer um in Kraft zu treten.

Am 19. April ist es so weit, dann werden die Patriots ins Weiße Haus zu Präsident Donald Trump reisen.
Nicht alle, wie man weiß, aber die Mehrzahl der Spieler wird hinfahren, um sich zum Super Bowl Gewinn gratulieren zu lassen.
Trump, der ja wiederholt darauf hinweist, wie gut er mit Quarterback Tom Brady, Head Coach Bill Belichick und Teambesitzer Bob Kraft befreundet ist, zählt darauf, daß diese drei auch wirklich mitkommen. Den letzten Trip ins Weiße Haus vor zwei Jahren hatte Brady nicht mitgemacht.
Kraft flog letzten Sonntag mit Trump in der Airforce One und bekräftigte noch mal, daß er und der Präsident seit 2011, nachdem Krafts Frau an Krebs verstorben war, sehr gut befreundet sind.

Die Jets verpflichteten den ehemaligen 49ers Wide Receiver Quinton Patton.

Die Chargers gaben Branden Oliver einen neuen Vertrag.
Der Running Back verpaßte die komplette Saison 2016, nachdem er sich in einem Vorbereitungsspiel eine Achillessehne riss.
Er unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag.
Das Team gab außerdem bekannt, daß Safety Adrian Phillips einen Einjahresvertrag unterschrieben hat.

Die Bears wurden sich mit Mark Sanchez einig.
Der Quarterback ist als Ersatzmann für den für $45 Millionen frisch verpflichteten Mike Glennon vorgesehen.
Sanchez startete in 72 Spielen und hat ein ausgeglichenes Touchdown/Interception Konto von 86:86.
Damit nimmt er einen „Spitzenplatz“ unter den aktiven Quarterbacks ein.
Chicago geht also mit dem unbewiesenen Glennon und dem unfähigen Sanchez in die Saison 2017. Na dann viel Spaß Bears Fans.

Defensive Tackle Ricky Jean Francois unterschrieb einen Einjahresvertrag über $3 Millionen bei den Packers.

Donnerstag, 23. März 2017

Kurzberichte
cutler-jay-bears-2Colin Kaepernick ist nicht der einzige Quarterback, der kein neues Team findet.
Aber anders als bei Kaepernick heftet sich der US Präsident die anhaltende Arbeitslosigkeit von Jay Cutler (Bild) nicht ans Revers.
Der ehemalige Quarterback der Bears hat bisher noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden, und das obwohl doch gerade auf dieser Position enormer Mangel herrscht.
Die Jets galten ja als das Notleidende Team, das Cutler sein Gnadenbrot gewährt, aber sie entschieden sich für Josh McCown. McCown wurde als der umgänglichere Typ angesehen, der das Team motivieren und junge Spieler anleiten kann. Attribute, die der Eigenbrötler Cutler wahrlich nicht hat.
Und die Texans?
Wie sieht es bei dem Team aus, bei dem das $72 Millionen Experiment Brock Osweiler gescheitert ist?
Welches Interesse haben sie an Cutler?
„Null,“ lautet die Antwort aus Houston.
Sie warten immer noch darauf, daß Cowboys Besitzer Jerry Jones die Geduld verliert, und er Tony Romo feuert.
Cutler wird wohl warten müssen, bis sich ein Starter in der Vorbereitungszeit verletzt. Als Ersatzmann wird er sehr wahrscheinlich nicht arbeiten wollen.

Die NFL hat schon mal überlegt, was sie den Raiders für ihre Umsiedlung in Rechnung stellen will. Zwischen $325 und 375 Millionen werden die Raiders zahlen müssen.
Das ist direkt ein Schnäppchen, denn die Chargers und die Rams mußten jeweils $650 Millionen für ihre Umsiedlungen zahlen.
Doch immer noch müssen etliche Klippen umschifft werden, bis es so weit ist. Der Stadionneubau wartet immer noch auf eine konkrete Finanzierung.
Und so wirklich ist Commissioner Goodell immer noch nicht für einen Umzug nach Las Vegas. Ausgerechnet in die Stadt der Spielhöllen und Wettbüros. Die scheut die NFL eigentlich, wie der Teufel das Weihwasser.
Da abzusehen ist, daß die Sache sich noch hinziehen wird, sagte Teambesitzer Mark Davis, daß er plant, bis zum Ende der Saison 2018 im Oakland Coliseum zu bleiben.

Commissioner Goodell sagte, daß es Regeländerungen geben wird, um die Dauer der Spiele zu verkürzen.
Ihm geht etwas ganz besonders auf den Keks, das auch wirklich zum Absurdesten gehört, das sich in den letzten Jahren eingebürgert hat: Touchdown, Extrapunkt, Werbepause, Kickoff, Werbepause. Das nennt man in der NFL „double-ups“ und geht einem dermaßen auf den Geist, daß es mittlerweile auch den Vorsitzenden der NFL stört, der ja von den Werbeeinnahmen der TV-Anstalten profitiert. Doch Goodell sagte dazu tatsächlich: „Es macht mich wahnsinnig.“
Und deshalb geht die Liga einen gewagten Schritt und will die Plazierung der Werbepausen neu regeln. Als Grundlage dient eine Untersuchung, die die NFL letztes Jahr unter Fans veranstaltet hat.
An der Anzahl der ausgestrahlten Werbeclips soll natürlich festgehalten werden. Doch die Standardzeit von zwei Minuten für die Werbepausen, soll aufgehoben werden. Es soll weniger Werbepausen geben, die dann aber länger sein sollen. Die Liga will in allen Vierteln vier Werbepausen erlauben, statt bisher fünf, sechs, fünf und fünf.
Ein Szenario wie: „Dieser Kickoff wird ihnen präsentiert von Würger-King,“ ist durchaus denkbar.
Auch im Spiel selber soll für mehr Tempo gesorgt werden, Das hat bisher auch nicht geklappt. So stattete die NFL ihre Schiedsrichter mit Headsets aus, damit sie nicht immer zusammenkommen müssen, um eine Situation zu diskutieren, doch die Schiedsrichter scheinen Rudeltiere zu sein, die immer gerne zusammenkommen, um einen persönlichen Plausch zu halten.
Schon vor Jahren hatte die NFL versucht, die Dauer der Spiele bei höchstens drei Stunden zu halten. Das hat nicht wirklich geklappt.
Hoffen wir, daß der neue Anlauf von Erfolg gekrönt wird!
Hoffen wir, daß wenigstens diese unausstehlichen „Double-Ups“ verschwinden!

Nächsten Monat geht es los. Nächsten Monat startet die aus sagenhaften vier Teams bestehende Frühlings-Liga.
In dieser Liga sollen Spieler unter Anleitung von erfahrenen Trainern fit für die NFL gemacht werden. Scouts der NFL Teams sollen sich die Anwärter ansehen. Die Macher der Spring League werden ihre Videos allen NFL Teams zur Verfügung stellen.
Doch nicht nur hoffnungsvolle junge Talente sollen in der Liga spielen, sondern auch hoffnungslos gescheiterte ehemalige NFL Spieler.
So gehören z.B. Frauenschläger Greg Hardy, Super Bowl Sieger Cornerback Brandon Browner und Tight End Kellen Winslow zu den bekannten Altstars, die ihrer Karriere neuen Schwung geben wollen. Hardy und Browner haben zuletzt 2016 in der NFL gespielt, Winslow ist sogar seit 2013 raus aus der Liga.
Am 5. April beginnt das Training und zwischen 15. und 26 April soll jedes Team drei Spiele austragen.

Der Start von Latavius Murray in Minnesota verläuft holprig.
Der Running Back, der gerade von den Raiders zu den Vikings wechselte, mußte an einem Sprunggelenk operiert werden.
Die Vikings hatten bei der Vertragsunterschreibung von der anstehenden Operation gewußt. Sie sind sicher, daß Murray zum Beginn des Trainingslagers einsatzbereit sein wird.

Tight End Mychal Rivera wechselte von den Raiders zu den Jaguars.
Er unterschrieb einen Einjahresvertrag über $6,75 Millionen.

Christine Michael bleibt in Green Bay.
Der Running Back unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag.

Safety Bradley McDougald wechselte von den Buccaneers zu den Seahawks.
Er unterschrieb einen Einjahresvertrag über $2 Millionen.

Mittwoch, 22. März 2017

Trump ist schuld.
kaepernick-collin-wuschelOK, wenn's nicht der Russe war, war es Trump... normal... Aber was denn dieses Mal?
Dieses Mal ist der amtierende Präsident der USA, der Führer der freien Welt, schuld daran, daß der arme Colin Kaepernick (Bild) keinen Job mehr in der NFL bekommt... jedenfalls wenn es nach Trump geht.
Wenn es nach dem mächtigsten Mann der Welt geht, dann sieht die Sache wie folgt aus: „Es wurde berichtet,“ meinte Trump höchstselbst in Kentucky, „daß die NFL Besitzer ihn nicht aufnehmen wollen, weil sie keinen bösen Tweet von Donald Trump bekommen wollen. Können Sie das glauben?“
Meine bescheidene Meinung dazu ist: „Nein, kann ich nicht,“ aber wenn „The Donald“ das meint, wird es wohl so sein.
Auf der anderen Seite hört man schon doch auch, daß Kaepernicks Proteste während des Abspielens der Nationalhymne, tatsächlich in die Entscheidungsfindung eingeflossen sind.
Das, und Kaepernicks Leistung, oder die Abwesenheit derselben, sind eine negative Mischung. Letztes Jahr vervollständigte er nur 59,2% seiner Pässe. Seine Wurfmechanik und seine Fähigkeit aus der Pocket zu passen, gelten als unterentwickelt.
Das dürfte mehr wiegen, als die Angst vor einem bösen Twitterkommentar von Trump.
Immerhin hat Colin Kaepernick die 49ers unter Head Coach Jim Harbaugh in den Super Bowl geführt. Und Harbaugh glaubt fest daran, daß der Quarterback keine Eintagsfliege war. In einem Interview vom Wochenende sagte Harbaugh, daß Kaepernick unter richtiger Leitung durchaus ein guter NFL- Quarterback sein könnte.
Das sagt auch seine Passerwertung. Mit 90,7 Punkten lag Kaepernick vor Tyrod Taylor, Philip Rivers, Carson Palmer, Eli Manning, Jameis Winston, Joe Flacco und Cam Newton.
Harbaugh fand es auch nicht schön, daß Kaepernick letztes Jahr kniete, als die Hymne gespielt wurde, aber das sollte doch niemanden davon abhalten, einen brauchbaren Quarterback zu verpflichten.
Doch, denn es ist ja die Angst vor einem bösen Kommentar von Donald Trump, die das Denken und Handeln der Teambesitzer bestimmt.
Wer lacht da?

Kurzberichte
Der MVP der Saison 2015 war 2016 nur noch ein Schatten seiner Selbst. Die Leistungskurve von Panthers Quarterback Cam Newton fiel in den Keller. Er vervollständigte letztes Jahr nur 52,9% seiner Pässe und 19 Touchdowns standen 14 Interceptions gegenüber.
Schuld daran sollte eine Schulterverletzung des Wurfarms sein, die aber hartnäckig bestritten wurde.
Und jetzt also doch.
Newtons Schulter war wohl einen Großteil der Saison angeschlagen und in Woche 14 zog er sich eine angerissene Rotatorenmanschette zu.
Nächste Woche wird er operiert. Dadurch wird er einen großen Teil der Saisonvorbereitung verpassen. Ob er zum Beginn des Trainingslagers einsatzbereit sein wird, bleibt abzuwarten.
Head Coach Ron Rivera hatte schon vor der letzten Saison angekündigt, die Offense umzustellen. Newton sollte weniger laufen. Das tat er auch. Doch es war wohl immer noch zu viel. Rivera kündigte weitere Änderungen an.
Wo die Panthers schon mal dabei waren, Ausfallzeiten zu veröffentlichen, gaben sie auch bekannt, daß Defensive End Charles Johnson (Rücken) und Wide Receiver Damiere Byrd (Knie) operiert werden und viel Zeit verpassen werden.

Kiko Alonso bleibt in Miami.
Der Linebacker unterschrieb eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $25 Millionen, von denen $18,5 Millionen garantiert sind.

Linebacker Manti TeO wechselte von den Chargers zu den Saints.
Dort unterschrieb er einen Zweijahresvertrag.
TeO verpaßte in San Diego eine Menge Spiele wegen diverser Fuß und Knöchelverletzungen.

Defensive Lineman Tyson Alualu wechselte von den Jaguars zu den Steelers.
Dort unterschrieb er einen Zweijahresvertrag über $6 Millionen.

Der Keller von Martin Mauricio Ortega war voll mit Sammlerstücken der NFL und anderer Sportarten.
Ortega steht unter dem dringenden Verdacht, das Jersey von Tom Brady gestohlen zu haben, das der legendäre Quarterback im Super Bowl 51 trug.
Kollegen des ehemaligen Mitarbeiters einer Tageszeitung aus Mexico City berichteten, daß Ortega ihnen oft von seinen Sammlerstücken vorschwärmte und zum Kauf anbot.
Die NFL untersucht nun, bei welchen Super Bowls Ortega akkreditiert war. Das könnte bis ins Jahr 2005 zurückgehen. Und die Sachen, die man in Ortegas Keller fand, weisen darauf hin.
Man kann davon ausgehen, daß das FBI den richtigen gefunden hat.

Dienstag, 21. März 2017

„J-E-T-S, Mist, Mist, Mist.“
mccown-josh-bucsLiebe Jets Fans, welche Nachricht wollt ihr zuerst hören, die gute oder die schlechte?
Die gute?
OK!
Euer neuer Quarterback ist nicht Jay Cutler.
Aber noch nicht aufatmen!
Jetzt die schlechte, Euer neuer Quarterback ist Josh McCown (Bild). Der unterschrieb am Montag einen Einjahresvertrag über $6 Millionen, die komplett garantiert sind, in New York.
McCown wird im Juli 38 und ist die junge Hoffnung der Männer in Grün.
Die Jets haben auch mit Eagles Ersatz- Quarterback Chase Daniel gesprochen, aber McCown war wohl der etwas weniger unbrauchbare Mann in ihren Augen.
Abgesehen davon, daß McCown nahezu unbrauchbar ist, ist er auch verletzungsanfällig. In seiner Karriere hat er noch nie 16 Spiele in einer Saison absolviert, sei es aus Unfähigkeit oder Verletzungsbedingt.
McCown kam 2002 in die Liga, als die Cardinals ihn aufnahmen. Danach standen noch Detroit, Oakland, Carolina, Chicago, Tampa Bay und Cleveland auf seiner Liste. In all den Jahren brachte er es nur auf 82 Einsätze. Qualität sieht anders aus.
McCown hatte auch die Cowboys besucht, doch die gaben danach lieber ihrem aktuellen Ersatzmann Kellen Moore eine Vertragsverlängerung.
Und der Ersatzmann der Jets, Geno Smith, ging tatsächlich zu den Giants. Da unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $2 Millionen.
Mal eben so zwei Millionen fürs Nichtstun?
Wer hätte die nicht gern?
Wer gerne über kurze GIF Filmchen lachen möchte und auch sonst mal nachlesen möchte, in welche Verzweiflung die Jets ihre Fans mit McCowns Verpflichtung gestürzt haben,der kann das auf Twitter: https://twitter.com/nyjets/status/843963642039164928 

Kurzberichte
Da sage noch mal einer etwas gegen das FBI.
Die fleißigen Beamten der Behörde fahndeten unermüdlich nach dem verschwundenen Trikot, das Patriots Quarterback Tom Brady im letzten Super Bowl trug, und sie fanden sogar zwei Trikots, zusammen mit einem Helm von Von Miller.
Mauricio Ortega, der ehemalige Geschäftsführer einen Tageszeitung in Mexico City, wurde als der Dieb ausgemacht. In seinem Besitz befanden sich die Trikots von Tom Brady aus Super Bowl 49, von dem man gar nicht wußte, daß es verschwunden war, der Helm, den Broncos Star-Verteidiger Von Miller in Super Bowl 50 trug, und das auf $500.000 veranschlagte Trikot Bradys aus Super Bowl 51. Bei dem Helm steht noch nicht wirklich fest, ob es der von Miller ist, aber die Wahrscheinlichkeit soll hoch sein.
Ortega gab seinen Job bei der Zeitung letzte Woche auf, als die Schlinge sich immer enger um ihn zog.
Die Zeitung entschuldigte sich für ihren ehemaligen Mitarbeiter. Der hätte seine Akkreditierungen benutzt, um Straftaten zu begehen. Das wäre nicht im Sinne der Zeitung gewesen.

Das Regelkomitee der NFL brütet mal wieder über neue Regeln und Regeländerungen.
Jedes Jahr wird der Sport weicher gespült und das Regelbuch dicker und dicker.
Ich gehe nicht auf alle Änderungswünsche ein, da nicht alle realisiert werden. Das mache ich dann, wenn sie in Stein gemeißelt wurden.
Aber daß die Verlängerung auf 10 Minuten gekürzt werden soll, ist dann doch eine Meldung wert.
Auch das Verbot des Sprungs über einen Linespieler beim Field Goal Versuch wird diskutiert. Gerade da gab es letztes Jahr einige recht schöne Szenen zu sehen. Vielleicht waren sie zu schön, weshalb sie jetzt verboten werden sollen.
Mal abwarten, was am Ende dabei herauskommt. 24 der 32 Teambesitzer müssen Regeländerungen absegnen, bevor sie in Kraft treten.

Bills Ersatz- Quarterback EJ Manuel wechselte zu den Raiders.

Gale Sayers leidet an Demenz.
Der mittlerweile 73 Jahre alte Sayers war ein Star Running Back bei den Bears und ist ein Mitglied der Hall of Fame.
Von 1965 an spielte er sieben Saisons für Chicago. Natürlich macht er seine Zeit in der NFL verantwortlich für seine Krankheit.

„Ich kann immer noch Football spielen, und ich will es auch,“ sagte Ray Rice mal wieder.
Seit einigen Jahren ist der ehemalige Running Back der Ravens eine Persona non grata für die NFL, nachdem ein Video auftauchte, das zeigte, wie er seine damalige Verlobte in einem Aufzug KO schlug.
Die hat ihm verziehen und ihn sogar geheiratet, doch das mit dem Verzeihen klappt bei den Verantwortlichen der NFL nicht so gut. Obwohl auch dieses Jahr wieder Frauenschläger, vom College in die NFL wechseln werden, rümpft man bei Ray Rice immer noch die Nase. Der hat 2013 zum letzten Mal gespielt und ist seitdem Arbeitslos. Im November 2014 wurde seine Suspendierung aufgehoben, und seitdem dürfte er von jedem Team ohne Einschränkungen verpflichtet werden. Mittlerweile ist er 30 Jahre alt und hat somit das Verfallsdatum für Running Backs in der NFL erreicht.
Dennoch möchte er noch mal wieder spielen.
Doch dieser Wunsch dürfte unerfüllt bleiben.

Montag, 20. März 2017

Kurzberichte
roethlisb5„Ich tendiere dazu, 2017 noch mal zu spielen,“ meinte Ben Roethlisberger (Bild).
Der Quarterback der Steelers ist mittlerweile 35 Jahre alt und dank seiner wagemutigen Spielweise hat er sehr viele harte Hits einstecken müssen, mehr als viele andere Quarterbacks der Liga. Deshalb trägt er sich mit dem Gedanken, aufzuhören.
Nach der letzten Saison sagte er, daß er in Ruhe alle Optionen ausloten wollte.
Dieser Prozeß scheint jetzt abgeschlossen zu sein, und das Ergebnis wird Steelers Fans freuen.
Nach einem wackeligen Start in die Saison 2016, legten die Steelers noch einen Lauf hin, der sie in das AFC Endspiel gegen die Patriots brachte, wo es eine krachende Niederlage gab. Somit wurde es nichts für Big Bens vierte Super Bowl Teilnahme.
Doch wer nur so kurz vor dem Ziel scheitert, der möchte es noch mal versuchen.
Aber Pittsburgh sollte alarmiert sein. Roethlisbergers Zeit könnte recht bald enden.

Dwight Clark hat einen Catch gemacht, den er sich bestimmt lieber erspart hätte.
Der ehemalige Wide Receiver der 49ers ist berühmt für „The Catch“ den er 1981 im NFC Championship Spiel gegen Dallas in der Endzone gemacht hat, und der San Francisco den Sieg brachte.
Jetzt wurde Clark mit Amyotropic lateral Sclerosis diagnostiziert, kurz ALS aber auch Lou Gehrig`s Disease genannt.
Im September 2015 stellte der mittlerweile 60 Jahre alte Clark zum ersten Mal fest, daß seine linke Hand immer schwächer wurde. Noch nicht mal mehr seine Hemden konnte er damit zuknöpfen.
Mittlerweile ist auch die rechte Hand betroffen, sowie Teile des unteren Rückens und das rechte Bein.
„Ob es vom Football kommt?“ fragt sich Clark selber. „Ich weiß es nicht sicher. Ich vermute aber, daß es so ist. Und ich sporne die NFLPA und die NFL an, weiterzumachen, in ihrem Bestreben Kopfverletzungen zu vermeiden.“
Einziger Lichtblick für den ehemaligen Star Wide Receiver ist die Tatsache, daß die Krankheit bei ihm langsamer verläuft, als normalerweise.
1988 setzten die 49ers die Nummer 87 des Super Bowl Siegers zur Ruhe.

Linebacker Sean Spence wechselte von den Titans zu den Colts.
In Indianapolis unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $3 Millionen.

Colin Kaepernick ist arbeitslos, aber nicht beschäftigungslos.
Der ehemalige Quarterback der 49ers ist Teil einer Gruppe von Aktivisten, die Lebensmittel und Medizin nach Somalia schicken.
Am Freitag spendete die Turkish Airlines der Gruppe ein 60 Tonnen Transportflugzeug, mit dem die Hilfsmittel nach Afrika geflogen wurden.

Sonntag, 19. März 2017

Kurzberichte
baker-chris2Defensive Tackle Chris Baker (Bild) wechselte von den Redskins zu den Buccaneers.
Baker ist verletzt darüber, daß die Redskins ihm kein Vertragsangebot unterbreitet haben. Immerhin hätte er sich über mehrere Jahre von einem Mitglied des Trainingsteams zu einem der besten Defensive Lineman der Liga heraufgearbeitet.
Aber jetzt wäre er glücklich, daß er in Tampa Bay ein Team gefunden hat, das ihn zu würdigen weiß und ihm einen Dreijahresvertrag über $15,75 Millionen gab von denen $9 Millionen garantiert sind.

In die Bengals kam Bewegung. Vor ein paar Tagen hatte Defensive End Carlos Dunlap seinen Teamchefs Untätigkeit auf dem Markt der Free Agents vorgeworfen.
Zumindest mal einen Linebacker haben sie sich gesichert. Ex- Cardinal Kevin Minter unterschrieb einen Einjahresvertrag über $4,5 Millionen.

Am Donnerstag wurden die Jets mit Cowboys Cornerback Morris Claiborne einig.
Jetzt weiß man auch, zu welchen Konditionen Claiborne unterschrieben hat. Er wurde für ein Jahr und $5 Millionen verpflichtet.
Dallas wird nicht furchtbar traurig sein über den Verlust, denn Claiborne war öfter verletzt, als er spielen konnte.

Wide Receiver Andre Holmes wechselte von den Raiders zu den Bills.
Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $6,5 Millionen.

Nahtlos vom College in die NFL?
Three-Point Stance um den Gegner explosiv zurückzudrängen?
Einen Verteidiger mehrere Sekunden blocken während der Quarterback sein Ziel sucht?
Das suchen die Talentscouts der NFL zur Zeit vergeblich bei den Anwärtern, die vom College kommen.
Die Spread Offense, die auf den Colleges vornehmlich gespielt wird, braucht solche Spieler nicht.
Quarterbacks, die sich direkt hinter dem Center aufstellen?
Quarterbacks, die aus der Pocket heraus passen können?
Das suchen die Talentscouts der NFL zur Zeit vergeblich bei den Anwärtern, die vom College kommen.
Die Spread Offense, die auf den Colleges vornehmlich gespielt wird, braucht solche Spieler nicht.
Aber die NFL braucht diese Spieler. Und es wird schwerer und schwerer, diese Spieler zu finden, weil es sie bei den NCAA Teams schlicht nicht mehr gibt.
Offensive Spieler, die vom College kamen, konnten früher sofort ihre Aufgaben in der NFL übernehmen. Heute muß man sie erst mal anlernen.
Natürlich könnte die NFL sich umstellen, und so spielen, wie die College Teams, aber dafür sind ihnen die Quarterbacks zu wertvoll. Sie würden zu sehr gefährdet, wenn sie selber laufen. Auf dem College mag das gehen, wo die meisten Verteidiger nicht so kräftig und schnell sind. In der NFL, wo nur die kräftigsten und schnellsten Collegeabgänger aufgenommen werden, hat der Quarterback es mit ganz anderen Kalibern zu tun.
Ein Dilemma also, das sich so bald nicht wird beheben lassen.

Samstag, 18. März 2017

Kurzberichte
PIERRE-PAUL-JASON2Ob Jason Pierre-Paul da ein Feuerwerk abgebrannt hat?
OK, der war mies, sogar für meinen Standard. Aber einen Grund hätte JPP gehabt. Der Defensive End der Giants unterschrieb einen neuen Vertrag über vier Jahre und $62 Millionen von denen $40 Millionen garantiert sind. An einer anderen Stelle stand etwas von $66 Millionen, aber es geht ja eh nur um die Garantiesumme.
Als Pierre-Paul vor zwei Jahren kurz davor stand, einen solchen guten Vertrag zu unterschreiben, da unterlief ihm das horrende Mißgeschick beim Feuerwerk zum vierten Juli 2015, das ihn Teile seiner rechten Hand kostete, und den Vertrag.
2016 startete er in 12 Spielen, und sieben Sacks bewiesen, daß er beim Spiel keine Probleme mehr mit der zerstörten Hand hat. Seine Leistung war auch der Grund, weshalb die Giants ihn zu einem nicht exklusiven Free Agent machten. Doch der neue langfristige Vertrag hat ja dann recht schnell geklappt.

Bleiben wir bei den Giants. Die haben Kontakt zu Geno Smith aufgenommen.
Der bei den Jets krachend gescheiterte Quarterback hält sich immer noch für einen Starter, doch wenn er wirklich zum „Stadtrivalen“ wechselt, dann bleibt ihm natürlich nur der Job des Ersatzmanns hinter Eli Manning.
Aber wenigstens wird er nicht umziehen müssen.
An diesem Wochenende soll er einen medizinischen Test absolvieren.
Die Jets haben ihrerseits Kontakt zu Josh McCown aufgenommen. Anscheinend stocken die Gespräche mit dem „Wunschkandidaten“ Jay Cutler.

Der Gewinner der Free Agent Periode ist für viele Experten bisher New England. Selten hätte ein Super Bowl Sieger so gute neue Spieler in der anschließenden Transferperiode verpflichtet, wie die Patriots, heißt es.
Mit Wide Receiver Brandin Cooks haben die Patriots zum ersten Mal seit Randy Moss wieder einen Wide Receiver, der schnell ist und gut fangen kann.
Tight End Martellus Bennett ging zu den Packers, die Patriots ersetzten ihn durch Dwayne Allen von den Colts.
Selbst für den möglichen Verlust von Malcolm Butler haben sie schon vorgesorgt. Sollte er wirklich bei den Saints, oder anderswo landen, dann wartet schon jemand, der den Job macht. Die Patriots verpflichteten Cornerback Stephon Gilmore für fünf Jahre und $65 Millionen und haben damit nicht nur einen Ersatz für Butler parat, sonder gleichzeitig schwächten sie den Divisionsrivalen aus Buffalo, wo Gilmore bisher spielte.
Die Zeichen stehen also nicht schlecht für das Projekt „The Blitz for Six“.

Ist schon der erste April?
Nein!
Aber was soll dann diese Meldung, die da hereinkam?
Die Raiders sollen echtes Interesse am ausgemusterten Running Back Marshawn Lynch haben. Und der soll tatsächlich bereit sein, aus dem Ruhemodus wieder in den Biestmodus umzuschalten.
Gestern war Lynch im Hauptquartier der Seahawks, weil die immer noch die Rechte an ihm halten. Lynch hat noch keinen Auflösungsvertrag unterschrieben, nachdem er nach der Saison 2015 in den Vorruhestand ging. Deshalb würde Oakland Seattle eine Kompensation schulden.
Es liegen zwar keine Meldungen vor, was Marshawn Lynch und die Seattle Seahawks besprochen haben, aber man weiß, daß er auch nach dem Gespräch noch immer zum Team gehört.
Zuletzt war der 30 Jahre alte Running Back recht verletzungsanfällig und es bestehen Zweifel, ob die Raiders mit ihm das große Los ziehen würden.
Halten wir das Ganze also mal für einen vorgezogenen Aprilscherz, auch wenn Lynch aus Oakland stammt.

Spieler behalten gerne ihre Trikotnummern, auch wenn sie das Team wechseln.
Tight End Jared Cook hat immer die 89 getragen, seit er 2009 als Rookie zu den Titans kam. Es folgten die Rams und die Packers und immer konnte Cook die 89 behalten.
Im Oakland sieht das anders aus. Bei den Raiders hat Amari Cooper die 89. Cook möchte Cooper die Nummer jetzt abkaufen. Sein Anfangsgebot lag gestern bei fünf Dollar.
Das beweist, daß Cook die Sache nicht bierernst nimmt.

Luke Wilson bleibt in Seattle. Der Tight End unterschrieb einen Einjahresvertrag über $3 Millionen.

Cornerback DeShawn Shead unterschrieb einen Einjahresvertrag in Seattle über $1,5 Millionen.

Die Giants konnten Ersatz- Quarterback Josh Johnson behalten. Er unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag.

Center T.J. Johnson bleibt bei den Bengals. Er unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag.

Etwas Wettbewerb soll den Buccaneers gut tun. Sie opferten letztes Jahr ihre Wahlmöglichkeit in der zweiten Runde der Draft, um einen Kicker einzuberufen. Roberto Aguayo erwies sich als Flop. Auf jeden Fall war er es nicht wert, so früh eingezogen zu werden.
Um ihm ein bißchen Feuer unter dem Hintern zu machen, verpflichteten die Bucs Nick Folk, der mit Aguayo um den Posten des Starters kicken soll.

Freitag, 17. März 2017

Kurzberichte
murray-latavius
Die Minnesota Vikings betonen, daß die Tür für Adrian Peterson zu ist. Nachdem das Team am Mittwoch Ex-Raiders Running Back Latavius Murray (Bild) verpflichtet hat, hat Peterson keine Chance mehr, noch weiter für die Vikings zu spielen.
Damit geht eine Ära zuende, die so einige Höhepunkte hatte. Peterson wird am 21.3. 32 Jahre alt. Er beendet seine Zeit in Minnesota (und vielleicht seine Karriere) mit 11.747 Laufyards und 97 Touchdowns, beides Teamrekorde.
Jetzt bleibt abzuwarten, ob Peterson noch mal ein Team findet. Die Seahawks, die er letztes Wochenende besuchte, entschieden sich für einen anderen alternden Running Back, sie nahme Ex- Packer Eddie Lacy.
Murray weiß, wen er in Minnesota ersetzt. Auf keinen Fall würde er die Nr. 28 dieser Vikings-Legende tragen, obwohl er diese Trikotnummer bei den Raiders trug, sagte Murray der Presse.
Das dürfte ihm bei den Vikings Fans sofort einige Pluspunkte gebracht haben.

Hokus Pokus Cornerback Verschwindibus heißt es momentan bei den Cowboys. Sie verloren an einem Tag Morris Claiborne und Brandon Carr.
Carr unterschrieb einen Vierjahresvertrag in Baltimore, Claiborne wurde sich mit den Jets einig.
Während also die Jets einen Ersatz für den gefeuerten Darrelle Revis fanden, müssen die Cowboys jetzt zwei neue Cornerbacks finden.

Die Packers hatten einen guten Riecher als sie Martellus Bennett verpflichteten. Ihr Tight End Jared Cook wollte das Team verlassen. Das deutete sich in sehr zäh verlaufenden Verhandlungen an.
Es hat zwar etwas gedauert, bis er ein neues Team fand, aber am Donnerstag unterschrieb er einen Zweijahresvertrag über $12,2 Millionen bei den Raiders.
Mit dem Super Bowl Sieger Bennett bekam Quarterback Aaron Rodgers nicht den schlechtesten Ersatz für Coook.

Die Cowboys und Darren McFadden wurden sich noch einmal einig.
Der Running Back unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag in Dallas.

Linebacker Connor Barwin wechselte von den Eagles zu den Rams.
Dort unterschrieb er einen Einjahresvertrag, der ihm maximal $6,5 Millionen einbringen kann.

Nachdem die Chiefs Safety Erric Barry einen Megavertrag gaben, war klar, daß sie Defensive Tackle Dontari Poe nicht mehr würden bezahlen können.
Der unterschrieb am Donnerstag einen Einjahresvertrag über $8 Millionen bei den Atlanta Falcons.

Linebacker Chris Carter wechselte von den Steelers zu den Redskins.

Ex-Cowboys Running Back Lance Dunbar unterschrieb bei den Rams.

Donnerstag, 16. März 2017

Kurzberichte
revis-darrelle2Darrelle Revis kann sich voll und ganz darauf konzentrieren, als Free Agent ein neues Team zu finden.
Der Ex- Cornerback der Jets war in Pittsburgh angeklagt, weil er zwei Männer niedergeschlagen hatte, die ihn Nachts auf offener Straße bedrängten.
Die Jets feuerten Revis sofort, als sie davon erfuhren.
Gestern stand der Cornerback vor Gericht. Ein Richter schlug alle Anklagepunkte nieder und Revis konnte das Gericht als freier Mann verlassen.
Jetzt, so sagte er, fühle er sich frisch und gestärkt und er hätte noch immer eine unbändige Lust, Football zu spielen.

Patriots Linebacker Donta Hightower hat mal getestet, ob auf dem freien Spielermarkt mehr Geld für ihn zu holen ist.
Was auch immer ihm da geboten wurde, es war wohl nicht mehr, als die Patriots ihm ihm letztlich boten.
Ein neuer Vierjahresvertrag über $43, 5 Millionen, von denen $19 Millionen garantiert sind, konnte Hightower zum Bleiben überreden. Damit gehört er zu den bestbezahlten Linebackern der Liga.
Bei den Steelers und den Jets, die er zu Verhandlungen besuchte, hatte man von vornherein das Gefühl, daß der Linebacker sie nur als Druckmittel für die Verhandlungen mit den Patriots benutzt hat. Echtes Interesse, so meinten Offizielle der beiden Teams, hätte man nicht wirklich gespürt.

Gegen den ehemaligen Michigan Cornerback Jourdan Lewis liegt eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt vor.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Mittwoch Morgen.
Die Polizei untersucht die Sache. Inwieweit sich das auf seinen Wert in der Draft auswirkt, bleibt abzuwarten.

Die Redskins trennten sich von Defensive Lineman Ricky Jean-Francois.
Defensive End Ziggy Hood und Offensive Lineman Vinston Painter unterschrieben neue Verträge bei den Redskins.

Center Jeremy Zuttah wechselte von den Ravens zu den 49ers.

Wide Receiver Justin Hunter wechselte von den Bills zu den Steelers.

Running Back Latavius Murray wechselte von den Raiders zu den Vikings.
In Oakland erzielte er 2016 788 Laufyards.

Cornerback Terence Newman bleibt bei den Vikings. Der 38-jährige unterschrieb noch mal in Minnesota und geht in seine 15. Saison.
Mit 41 Interceptions führt er die aktiven Cornerbacks an.

Adam Thielen bleibt bei den Vikings.
Der Wide Receiver unterschrieb gestern einen neuen Dreijahresvertrag über garantierte $11 Millionen.

Die NFL suspendierte Jets Tight End Austin Seferian-Jenkins für zwei Spiele.
Im September wurde er verhaftet, weil er betrunken Auto gefahren war. Damals war er noch bei den Buccaneers.
Diese Verhaftung brachte ihm jetzt die Sperre ein.

Vier Mitglieder des Kongresses wollen mehr über den Mißbrauch von Schmerzmitteln in der NFL erfahren.
Vor einigen Tagen kamen Unterlagen ans Licht, in denen behauptet wurde, daß die Ärzte der NFL Teams süchtig machende Schmerzmittel wie Bonbons an die Spieler verteilen.
Auch die DEA, die Drogenvollzugsbehörde, soll untersucht werden. Die Kongreßmitglieder wollen wissen, welche Richtlinien die Behörde der NFL zur Beschaffung, Lagerung und Vergabe der Mittel gegeben hat. Zusätzlich soll untersucht werden, inwieweit die DEA die NFL Kontrolliert hat.

Es lebe das leistungsbezogene Bezahlungsprogramm der NFL.
Auf Grund dieses Programms wurde Tony Romo um $64,11 reicher. Der Quarterback der Cowboys spielte in der letzten Saison eine Angriffsserie. In Woche 17 gegen die Eagles warf er vier Pässe von denen drei für 29 Yards und 1 Touchdown ankamen.
Das brachte ihm die 64 Dollar ein.
Doch den Vogel schoß Reggie Bush ab. Der Running Back der Bills schloß letztes Jahr mit MINUS drei Laufyards ab.
Allerdings hat er sich ja immerhin angestrengt und auch ein paar positive Yards und 1 Touchdown erzielt. Damit kam er auf eine Leistungszulage von $14.615,83.

Carlos Dunlap glaubt, daß sein Team keinen Plan hat.
Der Defensive End der Bengals sieht, daß sein Team noch knappe $42 Millionen unter der Gehaltsobergrenze zur Verfügung hat, aber er sieht nicht, daß dafür gute Leute geholt werden. Auf der anderen Seite sieht er aber, wie Leistungsträger die Bengals verlassen und woanders dick kassieren.
Die Bengals wirken tatsächlich wie paralysiert. Irgendwie verständlich, daß Dunlap das nicht gefällt.

Waren die Rückenprobleme so schlimm, daß DeMarcus Ware deswegen einen Vertrag über $9 Millionen ausschlug?
Momentan würde sich sein Körper sehr gut anfühlen, sagte Ware. Doch wie lange könnte das so bleiben?
Der ehemalige Linebacker der Broncos könnte wohl noch drei oder vier Jahre spielen, aber er wollte aufhören, solange sein Körper tatsächlich schmerzfrei ist.
Deshalb, so sagte er in einem Interview, hätte er das durchaus attraktive Angebot ausgeschlagen. Welches Team ihn haben wollte, das sagte Ware nicht.

Mittwoch, 15. März 2017

Kurzberichte
cousins-kirk3Kirk Cousins (Bild) bestreitet, daß er Wechselabsichten hat.
Der Quarterback der Redskins sagte in einem Interview, daß er niemals die Absicht gehabt hätte, seinen Abschied von den Redskins zu erzwingen.
Einzig einen langfristigen Vertrag hätte er erzwingen wollen. Daß die Redskins ihn zweimal hintereinander zum Franchise Player gemacht haben, was ihm immerhin $44 Millionen aufs Konto geschaufelt hat, gefällt Cousins nicht. Er möchte langfristige Sicherheit.
Zugegeben, die $44 Millionen sind aber auch verdammt schnell aufgebraucht, wenn man nicht aufpaßt. Langfristige Sicherheit können die paar Kröten einem wirklich nicht bieten.
Armer Cousins :(

Eddie Lacy ist kein Packer mehr. Der alternde Running Back hat einen Einjahresvertrag in Seattle unterschrieben.
Gut für Green Bay, daß in der Draft so einige gute Läufer zu haben sein sollen. Und auf dem Markt der Free Agents sind Adrian Peterson, Jamaal Charles, DeAngelo Williams, Rashad Jennings, Justin Forsett und LeGarrette Blount noch zu haben.
Lacy unterschrieb einen Vertrag über $5,5 Millionen von denen 3 Millionen garantiert sind.
Lacy kam übergewichtig und in schlechter Kondition in die letzten drei Trainingslager der Packers. Dann verletzte er sich auch noch während der Saison 2016 am linken Sprunggelenk und mußte operiert werden. Auch jetzt soll er schon wieder viel mehr auf die Waage bringen, als er dürfte. Das aber, so sagte Seahawks Head Coach Pete Carroll, wäre kein Problem. Die Seahawks wollen einen gewichtigen Lacy. Er und Ex-Seattle Running Back Marshawn Lynch hätten vieles gemeinsam. Lacy kann die Laufyards durch die Mitte genau so erzielen, wie „Beastmode“, und er kann den Ball genau so gut fangen, wie Lynch.
Mit einem Einjahresvertrag gehen die Seahawks kein allzu großes Risiko ein.

Malcolm Butler, Cornerback und Super Bowl Held der Patriots, wartet noch immer auf ein gutes Angebot, das ihn in New England halten könnte.
Um sich die Zeit des Wartens nicht zu langweilig zu gestalten, besucht der Free Agent am Donnerstag mal die Saints. Ihn interessiert, was man ihm da so bieten würde. Angeblich verhandeln die Parteien schon miteinander.
Problem ist das First-Round Tender, das Angebot der ersten Runde, das die Patriots Butler anhefteten, Wert $3,91 Millionen.
Butler kann sich zwar ein neues Team suchen, aber die Patriots können dann hingehen und mit diesem Angebot gleichziehen. Sollten sie das nicht tun, dann würde das neue Team New England eine Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der Draft überlassen müssen. Im Fall der Saints wäre das Position 11.
Das ist eine hohe Wahlmöglichkeit, und nachdem die Saints schon Spitzen Wide Receiver Brandin Cooks an die Patriots verloren haben, würden sie ihnen dann auch noch diesen Draftpick überlassen?

Running Back Rex Burkhead wechselte von den Bengals zu den Patriots.

Defensive End Datone Jones wechselte von den Packers zu den Vikings.

Outside Linebacker Jarvis Jones wechselte von den Steelers zu den Cardinals.

Dienstag, 14. März 2017

DeMarcus Ware hört auf
ware-demarcus3„DeMarcus Ware (Bild) war der Peyton Manning der Broncos Defense,“ pries der Ex Defensive Coordinator der Broncos, Wade Phillips, den Outside Linebacker.
Ware gab gestern bekannt, daß er in den Ruhestand tritt. Damit verliert Denver, das schon keine Offense hat, auch noch einen wichtigen Verteidiger.
Das Team, das nur auf Grund der harten Verteidigung unter Defensive Coordinator Phillips den Super Bowl 50 gewinnen konnte, geht in die neue Saison ohne Phillips, der zu den Rams wechselte, und Ware.
12 Jahre spielte der Linebacker in der NFL, zunächst in Dallas, und die letzten drei in Denver.
Auf dem Platz war er eine Macht, in der Kabine ein Führer. Er war der Mentor der jungen Spieler und besonders von Von Miller. In seiner letzten Saison für Denver konnte er wegen einer Rückenverletzung nur in 10 Spielen antreten.
Besonders überrascht hat Ware mit seiner Ankündigung General Manager John Elway nicht. Der hatte den Linebacker eh schon abgeschrieben und gedacht, daß er seinen Wert auf dem freien Spielermarkt testen würde.
Bei den Saints wurde Kasim Edebali nicht mehr gebraucht. Der aus Hamburg stammende Outside Linebacker unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Broncos.
Aber Elway wird wohl nicht ernsthaft davon ausgehen, daß Kasim Edebali einen DeMarcus Ware wird ersetzen können.
Ware wurde neun Mal in den Pro Bowl berufen, wurde viermal ins All-Pro Team gewählt und ist ein Mitglied des 2000 All-Decade Teams.
Unter den aktiven Sack Leadern stand er auf Platz zwei hinter Julius Peppers und in der ewigen Bestenliste belegt er Platz acht mit 138,5 Sacks.

Kurzberichte
Zum Combine war Oklahoma Running Back Joe Mixon nicht eingeladen. Doch auch ohne dort seine Künste gezeigt zu haben, wird der Frauenschläger seinen Weg in die verlogene NFL finden.
Es existiert ein Video, das zeigt, wie Mixon einer Frau mit einem Schlag den Kiefer und einen Wangenknochen bricht. Grund genug für die NFL, so zu tun, als würde sie ihrer angeblich harten Linie gegenüber solchen Verbrechern folgen und ihn nicht zum Sichtungstraining einzuladen.
Doch über private Vorführungen werden Teams sich Mixon ansehen. Das erste Team, das ihn einlud, waren die Bengals. Weitere werden folgen. Sein Agent Peter Schaffer wollte nicht sagen, welche Teams diesen Kriminellen ansehen wollen, doch der Terminplan für den Running Back in dieser Woche wäre gut gefüllt.
Ohne das Video wäre Mixon ein Spieler, der zwischen Platz 15 und 20 der Draft hätte einberufen werden können. Doch jetzt könnte er bis in Runde drei runterrutschen.

Steelers Running Back Leveon Bell wurde erfolgreich an der Leiste operiert.
Das berichtete Bell auf seiner Twitterseite.
In der letzten Saison wurde Bell der erste Spieler in der Geschichte der NFL, der durchschnittlich 100 Yards pro Spiel lief und zusätzlich 50 Yards an Pässen fing.

Und es gibt ja noch die Transferperiode
Wide Receiver Cordarelle Peterson wechselte von den Vikings zu den Raiders.

Die Colts konnten sich Robert Turbin weiter sichern. Der Running Back unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag über $4,1 Millionen.

Defensive Tackle Bennie Logan wechselte von den Eagles zu den Chiefs.

Nick Foles ist zurück in Philadelphia.
Nick wer?
Foles!
Das ist der Quarterback, der schon mal Starter bei den Eagles war und in einem Spiel gegen die Raiders sieben Touchdownpässe warf.
Er spielte zuletzt als Ersatzmann bei den Rams und unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $11 Millionen in Philadelphia. Der bisherige Ersatz- Quarterback Chase Daniel wurde entlassen.

Jets Fans, tapfer sein, das Team verhandelt tatsächlich ernsthaft mit Quarterback Jay Cutler. Auch mit Robert Griffin III und Josh McCown sollen sie Kontakt aufgenommen haben.

Die Chargers feuerten Offensive Tackle King Dunlap.
Am 18. März hätte ihm ein Kaderbonus über $500.000 zugestanden.

Montag, 13. März 2017

Kurzberichte
charles-jamaalWenn niemand anruft, dann muß man eben selber rumreisen um sich anzubiedern.
So reiste Vikings Running Back Adrian Peterson nach Seattle, um sich dort zu präsentieren. Die Seahawks hatten auch Ex- Packers Running Back Eddie Lacy eingeladen. Und in den nächsten Tagen werden noch Ex-Raider Latavius Murray und Ex- Chief Jamaal Charles (Bild) in Seattle erwartet.
Lacy war auch schon in Minnesota. Doch ob der Altstar der Packers Chancen hat den Altstar der Vikings zu ersetzen, ist höchst fraglich. Lacys Agent verhandelt vorsichtshalber auch noch weiter mit den Packers.
Der Markt für alternde Running Backs ist einfach zu groß, und es herrscht kein allzu großes Interesse an ihnen.
Zu gut soll das Talent an Running Backs sein, das in der Draft erwartet wird. Junge, frische, unverbrauchte Talente, die billiger sein dürften, als die Free Agents die momentan zu haben sind.
Bleibt abzuwarten, ob von den alten Recken noch jemand ein neues Team findet, zumal, bis auf Murray, alle ihre Verletzungsgeschichten haben.

Pro Bowl Right Guard T.J. Lang wechselte von den Packers zu den Lions.
Nach acht Jahren in Green Bay unterschrieb er einen Dreijahresvertrag in Detroit, der ihm $19 Millionen garantiert.

Wide Receiver Philly Brown wechselte von den Panthers zu den Bills.

Cornerback Marcus Cooper wechselte von den Cardinals zu den Bears.
Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag, der ihm $8 Millionen garantiert.

Sonntag, 12. März 2017

Kurzberichte
cooks-brandinAm Samstag wurde es ruhiger auf dem Markt der wechselnden Spieler.
Bisher konnten nicht wenige Teams wechselwillige Spieler mit Geld und guten Worten vom Bleiben überzeugen. Einige Teams verloren wichtige Spieler, so z.B. die Saints Wide Receiver Brandin Cooks (Bild), und einige Spieler sitzen immer noch auf gepackten Koffern und starren gebannt auf das Telefon, das aber einfach nicht klingeln will, wie z.B. Adrian Peterson.
Der Running Back der Vikings wird es nicht leicht haben, ein neues Team zu finden. Zu sehr stehen seine Leistungen und seine Gehaltsvorstellungen im Kontrast zueinander.
Im Kontrast zueinander stehen auch die Ausgaben für Free Agent Verpflichtungen und die Leistungen des Teams, das seit 2011 am Meisten Geld für diese Spieler ausgegeben hat, die Jacksonville Jaguars. Sie hatten die teuersten Verpflichtungen und haben in dieser Zeit so viele Spiele verloren, wie kein anderes Team.

Wide Receiver Kendall Wright wechselte von den Titans zu den Bears.
Er unterschrieb einen Einjahresvertrag über $4 Millionen.

Die Titans verpflichteten Ex Falcons Kick Returner Eric Weems.

Die Packers verpflichteten einen weiteren Tight End. Nach Martellus Bennett unterschrieb am Samstag Lance Kendricks, der zuvor sechs Jahre für die Rams spielte.
Eine Kompensation wurde nicht fällig, da die Rams Kendricks am Donnerstag gefeuert hatten.

Die sensationelle O-Line der Cowboys wird auseinandergerissen. Zunächst wanderte Ronald Leary zu den Broncos ab, und am Samstag verkündete Right Tackle Doug Free, daß er in den Ruhestand treten will.

Safety J.J. Wilcox wechselte von den Cowboys zu den Buccaneers. Dort unterschrieb er für zwei Jahre und $8,5 Millionen.

Lorenzo Alexander bleibt in Buffalo. Der Outside Linebacker unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag bei den Bills über $9 Millionen von denen $4,1 Millionen garantiert sind.

Die Patriots polstern nicht nur die Offense auf. Am Samstag holten sie sich Defensive End Kony Ealy und einen Draftpick in Runde drei der Draft von den Panthers.
Dafür mußten sie Carolina einen Pick in Runde zwei überlassen.
Von den Ravens kam Defensive Lineman Lawrence Guy nach New England. Er unterschrieb für vier Jahre und $20 Millionen.

Mike Mayock ist als neuer General Manager der Redskins im Gespräch. Doch der Analyst des NFL Networks wiegelt ab. Es hätte bisher noch keine Gespräche zwischen ihm und dem Team gegeben.
Zur Zeit würde er sich voll auf seine Aufgabe im NFL eigenen TV Sender konzentrieren, sagte Mayock.

Der ehemalige Chargers Tackle D.J. Fluker wechselt zu den Giants. Dort unterschrieb er einen Einjahresvertrag.

Samstag, 11. März 2017

Das wilde Wechseln geht weiter
bennett-martellusDie Green Bay Packers sind auf dem Free Agent Markt selten aktiv. Hier und da mal einen Julius Peppers, das ist es dann aber auch schon fast.
Gestern haben sie mal wieder so richtig zugeschlagen und verpflichteten Super Bowl Sieger Tight End Martellus Bennett (Bild) von den Patriots.
Bennett erklärte nach dem Sieg in Super Bowl LI sofort, daß er nicht in New England bleiben wollte, sondern daß er den Erfolg in Dollar umwandeln und zum meistbietenden Team wechseln wollte. Das waren dann wohl die Packers. Sie gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $21 Millionen.

Da gerade schon der Name Julius Peppers fiel... aus Carolina kam er und zu den Panthers wird er wieder gehen.
In seinen ersten acht Jahren in der NFL erzielte der Outside Linebacker 81 Sacks für die Panthers. Danach spielte er vier Jahre in Chicago und dann noch drei in Green Bay.
Mit 37 Jahren wollte er noch nicht in den Ruhestand treten, aber die Packers wollten ihn nicht mehr verpflichten. Die Panthers griffen zu und gaben ihm einen Zweijahresvertrag.

Die Patriots haben Tom Brady und deshalb heißt es bei ihnen Pass, Pass, Pass. Um dem besten Quarterback aller Zeiten eine weitere Anspielstation zu geben, holten sie Wide Receiver Brandin Cooks von den Saints. Dafür mußten die Patriots ihre Wahlmöglichkeiten in Runde eins und sechs der Draft abtreten während sie noch den Pick der Saints in Runde vier bekommen.

Die Redskins verloren mit DeSean Jackson und Pierre Garcon zwei ausgezeichnete Receiver auf dem Free Agent Markt.
Jackson ging nach Tampa Bay, Garcon nach San Francisco.
Etwas abgefedert wurde der Verlust durch Terrelle Pryor. Der bei den Browns vom unbrauchbaren Quarterback zum brauchbaren Wide Receiver umgeformte Pryor unterschrieb für ein Jahr und $6 Millionen bei den Redskins.

Wie erwartet unterschrieb Quarterback Kirk Cousins seinen Franchise Vertrag bei den Redskins.
Das bringt ihm 2017 $24 Millionen ein.
Nehmen wir einmal an, Cousins würde auch 2018 wieder zum Franchise Player der Redskins werden, dann stünden ihm satte $34 Millionen zu.

Cornerback Nolan Carroll wechselte von den Eagles zu den Cowboys.
Für drei Jahre wird er $10 Millionen bekommen.

Cowboys Besitzer Jerry Jones muß Geduld haben. Mehr Geduld jedenfalls, als die Teams, die Quarterback Tony Romo eventuell gerne verpflichten würden.
Jones wollte Romo an Tag 1 der Transferperiode feuern. Als er merkte, daß die Texans so etwas wie echtes Interesse an dem alternden, verletzungsanfälligen Quarterback zeigten, feuerte er Romo nicht.
Da der Quarterback noch unter Vertrag ist, hofft Jones auf eine Kompensation für ihn, wenn Romo wechselt.
Doch warum sollten die Texans jetzt schon zuschlagen?
Sie müssen nur warten, bis Jones die Geduld verliert und Romo entläßt, dann können sie ihn verpflichten, ohne den Cowboys dafür noch einen Draftpick zu überlassen.
Zwar sollen auch die Broncos mal erwähnt haben, daß sie Romo gerne verpflichten wollten, aber in einen Bieterkrieg mit den Texans werden sie für diesen Quarterback bestimmt nicht eintreten.

Linebacker Lawrence Timmons wechselte von den Steelers zu den Dolphins.

Dolphins Tight End Jordan Cameron geht wegen zu vieler erlittener Gehirnerschütterungen mit 28 Jahren in den Ruhestand.

Der Prince kommt. Cornerback Amukamara wechselte von den Jaguars zu den Bears.

Cornerback Logan Ryan wechselte von den Patriots zu den Titans.
Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $30 Millionen.

Defensive End Kony Ealy wechselte von den Panthers zu den Patriots.
Zusätzlich erhalten die Patriots den Pick der Panthers in Runde drei und müssen ihre Wahlmöglichkeit in Runde sechs an Carolina abtreten.

Die Bears haben aus dem Desaster gelernt, das die Texans mit Brock Osweiler erlebten.
Houston schuldete dem gescheiterten Quarterback noch $16 Millionen für 2017. Sie wurden nur deshalb vor der Zahlung der Summe verschont, weil die Browns den Draftpick dHoustons in Runde zwei der Draft 2018 haben wollten und Osweiler sozusagen als Dreingabe den Texans abnahmen.
Die Bears werden Mike Glennon nicht zu Osweiler 2.0 machen. Die garantierten $18,5 Millionen für den bisherigen Ersatz- Quarterback der Buccaneers werden sie 2016 komplett auszahlen. Wenn sie Glennon 2018 feuern, dann schulden sie ihm keinen Cent mehr, obwohl er einen Vertrag über drei Jahre und $45 Millionen unterschrieb.
Wie schon öfter erwähnt: „Es geht nur um die Garantiesumme, Baby.“

Die Browns haben nach nur einer Saison schon wieder genug von Robert Griffin III.
Am Freitag feuerten sie den verletzungsanfälligen Quarterback. Am heutigen Samstag wäre ein Kaderbonus über $750.000 fällig geworden.
Das bedeutet nicht, daß die Browns Osweiler 2017 einsetzen werden, aber einen Versuch mit ihm könnten sie ja wagen.

Defensive End John Simon wechselte von den Texans zum Divisionsrivalen Indianapolis.
Für drei Jahre erhält er garantierte $6 Millionen.
Wenn er sich anstrengt und alle Boni kassiert, kann er es auf $17 Millionen bringen.

Die Cowboys verpflichteten Terrance Williams für weitere vier Jahre.
Der Wide Receiver unterschrieb für $17 Millionen.

Die 49ers verpflichteten Kicker Robby Gould.
Letztes Jahr kickte er für die Giants, doch vorher war er ein Star in Chicago.

Die NFL Teams verstoßen gegen die Gesetze zur Verschreibung von Schmerzmitteln.
Das will die Washington Post erfahren haben. Die Zeitung hätte Schriftstücke einsehen können, die beim Prozeß der ehemaligen NFL Spieler gegen die NFL eingereicht wurden, bei dem es um die Gefährlichkeit von Kopfverletzungen ging.
Aus dem 127 Seiten starken Schriftsatz geht hervor, daß die Ärzte der Teams süchtig machende Schmerzmittel quasi wie Fruchtbonbons an ihre Spieler verteilten.
Dabei haben die Ärzte massiv gegen geltende Gesetze verstoßen und tun dies offensichtlich weiterhin.
Die NFL verwies den Bericht der Washington Post als wertlos ins Reich der Phantasie. Die Liga würde sich gegen diese haltlosen Anschuldigungen zur Wehr setzen.

Freitag, 10. März 2017

Das neue Ligajahr hat begonnen
neuesligajahrAll meinen Lesern ein frohes, neues (Liga) Jahr. Das hat gestern um Punkt 22:00 Uhr unserer Zeit begonnen.
Und damit begann auch ganz offiziell die Wechselperiode der Free Agents. Und selten wurde ein solches Feuerwerk gezündet, wie gestern. Die Browns legten eine lange Lunte, die noch in ferner Zukunft einige Böller zünden wird.
Durch kluges Tauschen und Handeln haben die Browns so viele Wahlmöglichkeiten in den beiden nächsten Drafts, daß man daraus tatsächlich ein gutes Team zusammenstellen kann. Den Knaller des Tages lieferte Cleveland gestern, im Bestreben, sich noch mehr Wahlmöglichkeiten zu ergattern.
Cleveland ging hin und holte sich Quarterback Brock Osweiler, einen Pick in Runde sechs 2017, und eine Wahlmöglichkeit in der zweiten Runde der Draft von 2018 von den Texans. Dafür gaben die Browns Houston ihren Pick in Runde vier der Draft 2017.
Klingt wie ein furchtbar schlechter Tausch für die Texans. Ist es aber nicht. Sie konnten sich der Niete Osweiler entledigen, was ihnen 2017 $16 Millionen spart. Diese $16 Millionen müssen jetzt die Browns zahlen. Doch denen ging es gar nicht um den Quarterback, sondern um den Pick in Runde zwei. Osweiler war nur eine Beilage und den werden sie vielleicht weiterreichen. Oder sie behalten ihn und feuern Robert Griffin III, was ihnen über $7 Millionen spart, womit Osweiler gegengerechnet 2017 nur noch knappe $9 Millionen teuer wäre.
Die Texans haben jetzt Platz unter der Gehaltsobergrenze, um Tony Romo verpflichten zu können. Den wollten die Cowboys eigentlich gestern feuern, haben ihn aber doch behalten, um für ihn noch einen Tauschhandel mit z.B. den Texans zustande zu bringen. Romo jedenfalls hat sich in einer Internetbotschaft an die Cowboys Fans schon verabschiedet.
Cleveland könnte bei den Patriots für Quarterback Jimmy Garoppolo anfragen und als Kompensation Osweiler nach New England schicken.
Wie auch immer, dieser Handel war der Kracher des Tages und wird es auch noch eine Weile bleiben.

Die Redskins verloren Wide Receiver DeSean Jackson an die Buccaneers. Dort bekommt er für die nächsten drei Jahre garantierte $20 Millionen.
Das hatte allerdings nicht General Manager Scot McCloughan zu verantworten. Der fehlte schon beim Combine und hat sich auch danach nicht um seinen Job gekümmert. Deshalb wurde er am Donnerstag gefeuert.
Teampräsident Bruce Allen spielt zur Zeit den General Manager. Die Erfahrung dazu hat er. Allen hat so ziemlich jeden Posten auf seinem Weg zum Teampräsidenten erfolgreich durchlaufen.
Die Redskins wußten, auf was sie sich einließen, als sie McCloughan verpflichteten. Seine Alkoholkrankheit war kein Geheimnis.
Während McCloughan das Team links liegen ließ, war Quarterback Kirk Cousins bei Teambesitzer Dan Snyder und bat darum, das in seinen Augen sinkende Schiff in Washington verlassen zu dürfen.
Abgelehnt!
Wie man hört, steht Cousins kurz davor den Franchise Vertrag der Redskins zu unterschreiben. Das würde ihn um $24 Millionen reicher machen. Dieser Quarterback, der einen Ball gerademal so geradeaus werfen kann, hat dann 2016 und 17 zusammengenommen $44 Millionen kassiert, knapp $1,4 Millionen pro Spiel.
Man faßt es nicht!

Es ist viel passiert, nichts blieb mehr gleich, deshalb hier im Schnelldurchlauf:
Wide Receiver Kenny Britt wechselte von den Rams zu den Browns.

Die Browns machten Kevin Zeitler zum bestbezahlten Offensive Guard aller Zeiten.
Für fünf Jahre erhält der ehemalige Bengal $60 Millionen von denen $31,5 Millionen garantiert sind.

Cornerback Logan Ryan wechselte von den Patriots zu den Titans.

Ersatz- Quarterback Matt Barkley wechselte von den Bears zu den 49ers.
Damit haben die Niners sich zwei Altlasten der Bears aufgehalst, denn auch Brian Hoyer spielte mal in Chicago.
Jay Cutler allerdings haben sie sich nicht angetan. Den haben die Bears noch versucht, einem anderen Team anzudrehen, doch eine Kiste fauler Bananen hätte sich leichter verkaufen lassen.
Cutler wurde gefeuert und ist jetzt bei den Jets im Gespräch.
Tut mir leid für die Jets- Fans unter meinen Lesern.

Die Bears haben es tatsächlich getan. Sie gaben Buccaneers Ersatz-Quarterback Mike Glennon einen Dreijahresvertrag über $45 Millionen von denen $18,5 Millionen garantiert sind.

Wide Receiver Alshon Jeffery wechselte von den Bears zu den Eagles.
Ein Einjahresvertrag bringt ihm $14 Millionen.
Die Eagles verpflichteten auch den von den 49ers gefeuerten Wide Receiver Torrey Smith für drei Jahre und $15 Millionen.

Defensive Tackle Brandon Williams bleibt in Baltimore. Für weitere fünf Jahre bekommt er garantierte $27,5 Millionen.
Und es geht ja um die Garantiesumme, wie man weiß.

Offensive Tackle Russell Okung wechselte von den Broncos zum Divisionsrivalen San Diego.
Dort unterschrieb er für vier Jahre und garantierte $25 Millionen.

Safety Reshad Jones unterschrieb für weitere fünf Jahre und $60 Millionen bei den Dolphins.
Auch Wide Receiver Kenny Stills bleibt für weitere vier Jahre und $32 Millionen in Miami

Defensive End Calais Campbell wechselte von den Cardinals zu den Jaguars.

Guard Ronald Leary wechselte von den Cowboys zu den Broncos. Für vier Jahre bekommt er $36 Millionen.

Eine Familienzusammenführung gab es in Carolina.
Left Tackle Matt Kalil wechselte von den Vikings zu den Panthers, wo sein Bruder Ryan schon länger als Center spielt.
Matt bekommt für Fünf Jahre garantierte $25 Millionen.

Nick Perry bliebt in Green Bay. Für weitere fünf Jahre bekommt er $60 Millionen.

Defensive Back Micah Hyde wechselte von den Packers zu den Bills.
Für fünf Jahre bekommt er garantierte $14 Millionen.

Ex-NFL Quarterback Vince Young wollte ja nach Jahren der Abstinenz noch mal in der Liga durchstarten.
Doch kein Schwein rief ihn an, keine Saus interessierte sich für ihn.
Da unterschrieb er eine Klasse tiefer in Kanada bei den Saskatchewan Roughriders. Dort will er beweisen, daß er es mit seinen 33 Jahren noch draufhat.

Natürlich ist noch viel mehr passiert und es wird noch viel mehr passieren, aber für jetzt war es das.

Donnerstag, 9. März 2017

Das Team-Hopping hat begonnen
marshall-brandon-jetsEigentlich beginnt die Transferperiode erst heute, aber es hat sich schon eine Menge getan.
Seit Dienstag dürfen Teams und Free Agents offiziell miteinander verhandeln, und so wurden schon einige Wechsel eingeleitet.
Einen Wechsel ohne umziehen zu müssen vollzog Brandon Marshall. Der Wide Receiver wechselte von den Jets zu den Giants, bleibt also in New York. Bisher mußte er ja immer weit reisen, wenn er das Team wechselte, von Denver nach Miami nach Chicago und dann nach New York.
Er muß nur in den Katakomben des MetLife Stadions aufpassen, daß er nicht in die falsche Umkleide geht.
Marshall bekam einen Zweijahresvertrag über $12 Millionen.

Auch Malcolm Smith wird nicht umziehen müssen, wenn er das Team heute wirklich wechselt.
Die 49ers haben Interesse an dem Linebacker der Raiders.

Die 49ers haben einen Quarterback gefunden. Er gehört zwar nicht zu den Spielern auf dieser Position, die man wirklich gerne verpflichtet hätte, aber Brian Hoyer gehört auch nicht zu den schlechtesten Ballgeradeauswerfern.
Head Coach Kyle Shanahan hat 2014 mit Hoyer zusammengearbeitet, als er Offensive Coordinator in Cleveland war.
Hoyer ist ein Platzhalter als Quarterback bei den 49ers bis diese dann einen wirklich guten Mann verpflichten können. Sichern und weitersuchen also.

Werfen kann Hoyer seine Pässe wohl zu Pierre Garcon.
Der Wide Receiver wechselt von den Redskins zu den 49ers. Im ersten Jahr soll er $16 Millionen bekommen.

Die Redskins wurden sich erneut mit Vernon Davis einig.
Der Tight End ist mittlerweile zwar 32 Jahre alt, aber er unterschrieb noch mal einen Dreijahresvertrag über $15 Millionen.

Die Patriots rechnen fest damit, daß Tight End Martellus Bennett zu einem anderen Team wechselt. Deshalb verpflichteten sie Tight End Dwayne Allen von den Colts. Indianapolis bekam für ihn New Englands Wahlmöglichkeit in der vierten Runde der Draft. Die Colts müssen New England aber zusätzlich zu Allen auch ihre Wahlmöglichkeit in Runde sechs der Draft überlassen.
Indianapolis konnte Allen ziehen lassen, weil sie am Tag zuvor Tight End Jack Doyle einen Dreijahresvertrag über $19 Millionen gegeben hatten.

Die Dolphins konnten Wide Receiver Kenny Stills halten.
Sie gaben ihm einen neuen Vierjahresvertrag über $32 Millionen.

Die Bengals konnten Wide Receiver Brandon LaFell halten.
Er unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag über $10 Millionen.

Die Bills halten an Tyrod Taylor fest.
Der Quarterback unterschrieb einen rekonstruierten Vertrag in Buffalo. Sein alter Vertrag hätte ihm für 2017 unfaßbare $27,5 Millionen eingebracht. Auf wie viel Geld Taylor verzichtet hat, wurde noch nicht bekanntgegeben.
Man kann davon ausgehen, daß es in Buffalo, wie in San Francisco heißt, sichern und weitersuchen.

Die Cardinals werden Chandler Jones einen langfristigen Vertrag geben.
Der Outside Linebacker wird einen „großen“ Fünfjahresvertrag unterschreiben.
Wie groß, das wird noch bekanntgegeben.

Die Cowboys verlieren Barry Church. Der Safety unterschreibt heute einen Vierjahresvertrag über $22 Millionen in Jacksonville.

Die Ravens wollen Danny Woodhead verpflichten. Der Running Back der Chargers zog sich in Woche zwei der letzten Saison eine Kreuzbandriss zu.
Nachdem der jetzt auskuriert ist, ist Woodhead wieder voll einsatzbereit.

Aber auch Entlassungen stehen noch an, so die von Cowboys Quarterback Tony Romo. Teambesitzer Jerry Jones kündigte am Mittwoch an, daß er Romo heute feuern wird. Unter den Teams, die Interesse für Romo bekundet haben sollen sind die Broncos, Texans und Bears.

Die Ravens feuerten Linebacker Elvis Dumervil.
Baltimore verjüngt seine zu alt werdende Defense, und der 33-jährige konnte 2016 verletzungsbedingt nur in acht Spielen antreten.

Kurzberichte
Die Polizei verhaftete Chiefs Tight End Demetrius Harris. Er war Beifahrer in einem Wagen, der von der Polizei wegen zu schnellen Fahrens angehalten wurde. Den Polizisten wehte der sanfte Hauch von Marihuana in die Nase und Harris wurde als Besitzer der Droge festgestellt.

Die NFL eigene Internetseite ist heute voll des Lobes für die Barcelona Fußballmannschaft.
Sie holte im Rückspiel gegen Paris einen 0:4 Rückstand auf und gewann in letzter Sekunde mit 6:1.
Die NFL fragt nun, welche Aufholjagd die bessere, die wichtigere war? Die von Barcelona in einem Achtelfinale eines europäischen Fußballwettbewerbs, oder die der New England Patriots im Super Bowl?
Blöde Frage.
Es ist ja wohl klar, daß das die Aufholjagd der Patriots die wichtigere, die bessere war. Sie standen im Endspiel um die Meisterschaft der NFL, und hatten noch 23 Minuten um einen 25 Punkterückstand aufzuholen.
Barcelona stand nur in einem Achtelfinale und hatte 90 Minuten, um einen vier Tore Rückstand aufzuholen.
Womit ich Barcelona den Erfolg nicht absprechen will. Und ja, ich habe das Spiel gesehen, weil ich an ein Spektakel geglaubt habe, und ja, ich habe laut gejubelt, als Barcelona gewonnen hat, aber nicht so laut, wie im Februar, als die Patriots ihr Wunder vollbrachten.
Bemerkenswert war jedenfalls, daß Spieler und Trainer des FC Barcelona vor und nach dem Spiel auf die Patriots hingewiesen haben und auf deren Mirakel im Super Bowl, und daß man diese Wundertat jetzt wiederholt hätte.

Mittwoch, 8. März 2017

Der Schwachsinn hat Hochkonjunktur in der NFL. 
glennon-mikeAm Donnerstag beginnt die Transferperiode. Dann werden die Free Agents die Teams schneller wechseln, als man gucken kann.
Seit Dienstag dürfen die Teams und die Spieler offiziell miteinander verhandeln. Natürlich haben sie auch letzte Woche schon verhandelt, da allerdings mit der Hoffnung, nicht erwischt zu werden.
Besonders die Quarterbacks werden groß abkassieren können. Selbst der mittelmäßigste Ballgeradeauswerfer wird zum Multimilliardär werden. Die Quarterbacks, die auf den freien Markt kommen, kommen ja nicht ohne Grund auf den freien Markt. Sie haben es halt bisher bei ihren Teams nicht geschafft. Was sollte dafür sprechen, daß sie es woanders schaffen?
Doch auch hier stirbt die Hoffnung zuletzt. Wieso z.B. sollte ein Colin Kaepernick nicht doch ein verborgenes Talent in sich haben, das ein guter Quarterback- Flüsterer freisetzen kann?
Wieso sollte ein Geno Smith es bei einem anderen Team als den Jets nicht zum Superstar bringen?
OK, jetzt aber mal Scherz beiseite.
Mike Glennon (Bild), das ist der Name des Mannes, der den Wahnsinn der Quarterback- Gehälter in den Augen vieler Experten verkörpert.
Mike Glennon hat vier Saisons hinter sich. Er startete in 18 Spielen.
Na, immer noch keine Ahnung, wer Mike Glennon ist?
Macht nichts, muß man nicht, außer man ist die Chicago Bears und furchtbar verzweifelt auf der Suche nach einem halbwegs brauchbaren Ballgeradeauswerfer. Ich benutze die Bezeichnung Quarterback in manchen Fällen wirklich nicht gerne. Das beleidigt Aaron Rodgers, Tom Brady, Drew Brees oder Matt Ryan und einige andere.
Mike Glennon hat also in vier Saisons 18 Starts absolviert, den letzten 2014. Wenn er spielte, vervollständigte er etwas weniger als 60% seiner Pässe und seinen 30 Touchdowns stehen 15 Interceptions gegenüber.
Und mit diesem Ballgeradeauswerfer wollen die Chicago Bears in die nächste Saison gehen und ihm $14 Millionen zahlen. Fest in Marmor gemeißelt ist das noch nicht, aber man hört Gerüchte die gewöhnlich gut unterrichtet kreisen.
Der Schwachsinn hat Hochkonjunktur in der NFL.
Ach so, wer ist denn nun dieser Mike Glennon?
Der ist zur Zeit Ersatzmann bei den Tampa Bay Buccaneers. Nur um das mal erwähnt zu haben.

Kurzberichte
Die NFL suspendierte Packers Nose Tackle Letroy Guion für vier Spiele.
Er wurde der Einnahme verbotener Substanzen überführt.

Die NFL suspendierte Jets Wide Receiver Jalin Marshall für vier Spiele.
Er wurde der Einnahme verbotener Substanzen überführt.

Die Colts sicherten sich die weiteren Dienste von Jack Doyle.
Der Tight End unterschrieb für weitere drei Jahre und $19 Millionen.

Die Panthers sicherten sich die weiteren Dienste von Charles Johnson.
Der Pass Rusher unterschrieb für weitere zwei Jahre und $9,5 Millionen.

Die Cardinals sicherten sich die weiteren Dienste von Jermaine Gresham.
Der Tight End unterschrieb für weitere vier Jahre und $7 Millionen pro Saison.

Die 49ers feuerten Safety Antoine Bethea.
Das spart dem Team $7 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Die Chargers feuerten Offensive Lineman D.J. Fluker, Cornerback Brandon Flowers und Wide Receiver Stevie Johnson.
Das spart dem Team knapp $20 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Lieber reich und gesund, als arm und krank.
Klar, das wären wir alle gerne.
Reich ist Patriots Quarterback Tom Brady. Gesund ist er auch. Er ernährt sich gesund und wirkt als 39-jähriger wie ein 27-jähriger.
Und obwohl wir nur geboren wurden, um zu sterben, kann man der Zeit doch hier und da mal eine lange Nase zeigen.
Und Brady läßt die Welt am Wissen, wie man gesund bleibt und dabei reich(er) wird, teilhaben.
Er produziert Kochbücher auf die er sein TB12 Logo klatscht, die $200 kosten. Unter seinem Namen werden Workout-Geräte hergestellt. Und jetzt ist er auch noch in die Ernährungsmittelindustrie eingestiegen. Wenn man die pflanzlichen Produkte der Firma Purple Carrot streng nach Vorschrift zu sich nimmt, und links und rechts alle anderen Nahrungsmittel liegen läßt, dann kann man sich für schlappe $4.000 pro Jahr gesund ernähren.
Und es ist ja für zwei gute Zwecke. Es hilft einem gesund zu bleiben (hoffentlich) und es sorgt dafür, daß Tom Brady nicht am Bettelstab endet (ganz bestimmt).

Dienstag, 7. März 2017

Kurzberichte
lasvegasraidersDie Raiders wollen unbedingt nach Las Vegas. Und sie schaffen das, wetten?
Wie man hört, haben die Raiders einen neuen Finanzier für ihr noch zu bauendes Stadion gefunden, die Bank of America.
Das wird der NFL wohl besser gefallen, als der vorherige Plan. Da war ein Casinomagnat namens Sheldon Adelson der Geldgeber. Doch das hätte die Liga niemals erlaubt. Ein Umzug nach Las Vegas, also in die Hauptstadt des Glücksspiels, lag der NFL eh schon schwer im Magen. Dann noch der Chef eines Spielkasinos als Hauptgeldgeber, das hätte die Liga nie geschluckt. Da war es fast schon ein Glücksfall, daß Adelson aus dem Vertrag ausstieg.
Am 26. März beginnt die nächste Vollversammlung der Teambesitzer. Dann wird der Umzug der Raiders ein Hauptthema werden.

Vor zwei Jahren unterschrieb Torrey Smith einen Fünfjahresvertrag über $40 Millionen bei den 49ers.
Dafür lieferte der Wide Receiver 2016 lediglich 20 gefangene Pässe für 267 Yards.
Das war dem neuen General Manager/ Head Coach Gespann Lynch/Shanahan zu wenig. Smith kann sich ein neues Team suchen.

Heute gibt Vikings Linebacker Chad Greenway eine Pressekonferenz. Dann wird er das Ende seiner Karriere bekanntgeben.
Greenway spielte 11 Jahre in der NFL, alle in Minnesota. Zweimal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Free Agent Defensive Lineman Jared Odrick will $5,5 Millionen von den Jaguars. Die würden ihm zustehen, als garantiertes Basisgehalt im Fall einer Verletzung.
Doch die Jaguars wollen ihm das Geld nicht zahlen, weil er medizinische Untersuchungen durch Ärzte des Teams während seiner Rehabilitationsphase ablehnte.
Die Sache wird wohl vor Gericht landen.

Ein möglicher Defensive End Free Agent ist schon vor Donnerstag vom Markt.
Die Buccaneers konnten William Gholston halten. Für weitere fünf Jahre wird er $27,5 Millionen erhalten und kann zusätzlich $9 Millionen an Boni verdienen.

Falcons Wide Receiver Julio Jones twitterte gestern aus dem Krankenhaus heraus, daß seine Fußoperation gut verlaufen ist.
Jones hatte Probleme mit zwei Bändern, einem am dicken Zeh und eins im Mittelfuß.
Trotz der schmerzhaften Probleme mit dem rechten Fuß fing der Wide Receiver 2016 Pässe für 1.409 Yards.
Zum Beginn des Trainingslagers soll Jones wieder voll einsatzbereit sein.

Rams Cornerback Trumaine Johnson hat seinen Franchisevertrag unterschrieben.
2017 stehen ihm somit $16,7 Millionen zu. Bis zum 15. Juli könnten die beiden Seiten sich noch auf einen langfristigen Vertrag einigen, doch danach sieht es derzeit nicht aus.

Die Bills feuerten gestern fünf Spieler. Darunter waren Kicker Dan Carpenter und sein Longsnapper Garrison Sanborn.
Viel gespart haben die Bills dadurch nicht. Die fünf gefeuerten sparen dem Team nur insgesamt $6 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

16 Jahre in der NFL sind eine Ewigkeit. Und für Defensive Ends erst recht.
Julius Peppers gehört zu diesen wenigen Spielern, die eine 16. Saison in der NFL spielen könnten. Der 37-jährige möchte die Packers davon überzeugen, ihm für 2017 noch mal einen Vertrag zu geben.
Peppers hat seit 2007 kein einziges Spiel verpaßt.

Montag, 6. März 2017

Kurzberichte
romo-gegen-seahawks-verletztCowboys Besitzer Jerry Jones und Quarterback Tony Romo (Bild) hatten ein langes Gespräch. Dabei sollen die beiden alle nur denkbaren Szenarien durchdiskutiert haben.
Auch die Möglichkeit, die als Gerücht die Runde beim Combine machte, wurde ausführlich besprochen. Das Gerücht besagte, daß Tony Romo zu den Redskins geht und dafür Redskins Quarterback Kirk Cousins an die 49ers abgegeben wird.
Doch Jerry Jones will auf gar keinen Fall, daß Romo zum Erzrivalen wechselt, und da dann vielleicht sogar noch genüßlich Rache an seinem alten Team üben könnte.
Romo zu den Redskins wäre überhaupt nicht drin, meinte Jones. Und daß Romo letztlich doch in Dallas bleibt, ist auch noch nicht vom Tisch. Zumal man ja erst mal abwarten muß, ob für den 37 Jahre alten, verletzungsanfälligen Quarterback Interesse besteht. Der Markt ist zwar da, aber das heißt nicht, daß auch wirklich jeder Altstar seinen Abnehmer findet. Und wenn ein Team ihn würde haben wollen, so wäre ja auch noch die Kompensation zu bedenken. Dallas möchte schon noch eine Wahlmöglichkeit in der Draft in einer mittleren Runde haben.
Am 9. März fängt die Transferperiode an, dann wird man sehen, was passiert.

Den ersten Sieg der Saison 2017 haben die Philadelphia Eagles errungen. Sie gewannen den Münzwurf um den 14. Platz in der kommenden Draft gegen die Indianapolis Colts.
Philadelphia hatte eine Wahlmöglichkeit der Minnesota Vikings erhalten, im Tausch für Quarterback Sam Bradford. Die Vikings und die Colts hatten beide 8-8 Siege und die gleiche Stärke des Spielplans, dadurch wurde der Münzwurf nötig.
Philadelphia ist also an Stelle 14 dran, Indianapolis an 15.

Beim Sichtungstraining in Indianapolis, dem NFL Combine, wurde es klar, daß Running Backs, die am 9. März zu Free Agents werden, vielleicht nicht gerade sehnlichst erwartet werden. Von den Colleges sollen eine Menge Running Backs mit Potential kommen. Es soll die beste Running Back Klasse seit langer Zeit sein.
Schlechte Nachricht für Adrian Peterson und Jamaal Charles.

Jay Gruden bleibt bis nach der Saison 2020 Head Coach der Redskins.
Noch ist Gruden in der Mitte seines Fünfjahresvertrags, den er 2014 unterschrieb. Am Wochenende unterschrieb er eine Vertragsverlängerung über zwei weitere Jahre.

Jeremy Kerley unterschrieb einen neuen Dreijahresvertrag in San Francisco. Nach fünf Jahren bei den Jets war Kerley 2016 mit 64 gefangenen Pässen für 667 Yards und drei Touchdowns der beste Wide Receiver der 49ers.
Kerley erhält für diese drei Jahre $10,5 Millionen. Das ist so ungefähr das, was gute Receiver für eine Saison bekommen.

Julio Jones wird an seinem verletzten Fuß operiert.
Am heutigen Montag kommt der Wide Receiver der Falcons unters Messer. Bis zum Saisonbeginn soll er wieder voll einsatzbereit sein.

Freitag, 3. März 2017

Kurzberichte
marshall-brandon-dolphinsDie Jets misten kräftig aus. Heute ist Brandon Marshall (Bild) dran. Der Wide Receiver wird am heutigen Freitag gefeuert werden.
Nach Cornerback Darrelle Revis und Center Nick Mangold ist Marshall das nächste prominente Opfer der Säuberungsaktion der New Yorker.
Und wie Revis und Mangold enttäuschte auch Marshall in der Saison 2016. Er fing nur drei Touchdowns.
Ob der mittlerweile 33 Jahre alte Wide Receiver noch mal ein Team findet ist fraglich.
Die Jets sparen $7,5 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Damit haben sie noch etwa $34 Millionen Platz.

"Das Gespräch verlief äußerst positiv,“ meinte 49ers General Manager John Lynch, nachdem er sich mit Quarterback Colin Kaepernick getroffen hatte. Kaepernick wäre begeistert gewesen, als er ging.
Doch das war wohl ein wenig zu viel, was Lynch letzte Woche in das Gespräch mit Kaepernick hinein interpretiert hat.
Kaepernick geht weg und jetzt heißt es, beim Combine in Indianapolis ganz besonders aufmerksam zu sein, wenn die Quarterbacks ihr Können zeigen.
Und es gibt auch einige Kandidaten, die Lynch gefallen haben. So wäre Deshon Kizer von Notre Dame sehr beeindruckend gewesen. Nicht nur die Filme seiner Taten auf dem Platz hätten ihn beeindruckt, sonder auch ein Gespräch mit Kizer hätte ihn sehr beeindruckt, meinte Lynch.
Wenn er da nur nicht wieder zu viel hinein interpretiert.
Auf jeden Fall hat Lynch vier Anwärter im Auge, die das sinkende Schiff der 49ers retten sollen.

Das neue Team von Colin Kaepernick, so es denn eins geben sollte, wird eine Sorge weniger haben. Der Quarterback will seine Proteste beim Abdudeln der Nationalhymne einstellen.
Letztes Jahr blieb er sitzen oder kniete sich hin, wenn die Hymne ertönte, aber das will er 2017 nicht fortsetzen.

Das Sichtungstraining in Indianapolis läuft und 31 General Manager sehen sich die Anwärter auf eine NFL Karriere an.
31?
Fehlt da nicht einer?
Ja, Scot McCloughan von den Redskins. Er fehlt wegen einer familiären Angelegenheit, wie es offiziell heißt. Und tatsächlich ist seine Großmutter Anfang Februar verstorben.
Aber jetzt haben wir Anfang März, und eine der wichtigsten Phasen in der Zeit zwischen den Saisons läuft gerade.
Deshalb kann man vielleicht eher den umlaufenden Gerüchten glauben, die von einer Krankheit des General Managers erzählen, einer Alkoholsucht.
McCloughans Kampf gegen die Sucht ist seit langem bekannt.
Bruce Allen, der Präsident der Redskins, vertritt den General Manager in Indianapolis und sieht sich die jungen Hoffnungsvollen an.

Earl Thomas ist auf dem Weg der Besserung.
Der Safety der Seahawks erholt sich gut von seinem Beinbruch, der seine Saison 2016 verkürzte.
Bis zum Saisonbeginn soll er wieder voll einsatzbereit sein.

Die Titans gaben ihrem Ersatz- Quarterback Matt Cassel einen neuen Zweijahresvertrag über $5,25 Millionen.

Die Cowboys wollen sich von Running Back Alfred Morris trennen. Allerdings möchten sie einen Handel mit einem anderen Team abschließen, damit sie noch etwas für ihn bekommen. Einfach nur so feuern wollen sie ihn nicht.
Morris ist nicht grade teuer. 2017 würde er Dallas nur $1,2 Millionen kosten. Doch den Cowboys reichen Darren McFadden und Lance Dunbar als Ersatz hinter Ezekiel Elliott. Allerdings sind die beiden Free Agents und könnten das Team nächste Woche verlassen, wenn sie gute Angebote bekämen.

Die Spielergewerkschaft NFLPA hat so einiges vor.
Das Springen über den Center beim Field Goal Versuch soll abgeschafft werden.
Marihuana soll als Medikament von der NFL anerkannt werden.
Und was in Jacksonville passiert, gefällt der Gewerkschaft schon gar nicht.
Der neue Chef der Jaguars, Tom Coughlin, besteht darauf, daß verletzte Spieler in Jacksonville bleiben und dort behandelt werden, bis sie vom Arzt wieder gesundgeschrieben wurden.
Das geht gar nicht, meinte DeMaurice Smith, der Vorsitzende der NFLPA. Die Gewerkschaft wird dagegen vorgehen.

Sebastian Vollmer denkt daran, seine Footballschuhe an den Nagel zu hängen.
Der Düsseldorfer war lange Jahre ein wichtiger Spieler in der O-Line der Patriots, doch seine Hüfte macht ihm zu große Probleme.
Eigentlich wäre er ab nächste Woche ein Free Agent, doch sein Vertrag verlängerte sich automatisch in die Saison 2017, weil er die ganze letzte Saison auf der Verletztenliste verbrachte.
In der Planung der Patriots spielt der 32 Jahre alte Right Tackle keine Rolle mehr. Sie setzen auf Marcus Cannon, der einen Fünfjahresvertrag über $32,5 Millionen unterschrieb.

Donnerstag, 2. März 2017

Kurzberichte
kaepernick-collin-wuschelDie neue Gehaltsobergrenze steht fest. Jedes Team darf $167 Millionen für seine 53 Spieler im festen Kader ausgeben. Das ist dann doch weit weniger, als die von manchen erhofften $177 Millionen und nur schlappe $12 Millionen mehr als bisher.
Und einige, ja viele, Teams werden das Mehr an Geld für mittelmäßige Quarterbacks ausgeben, da es in einem riesigen Land wie den USA mit seinen 324 Millionen Einwohnern nicht genug Männer gibt, um die 32 NFL Teams mit ordentlichen Quarterbacks auszustatten.
So sagte 49ers Head Coach Kyle Shanahan, daß sein Team bei Null anfängt auf der wichtigsten Position im Sport, denn Colin Kaepernick (Bild) gab bekannt, daß er seine Option zieht und das Team verläßt.
Und obwohl Kaepernick nichts positives mehr geleistet hat, seit der Head Coach in San Francisco nicht mehr Jim Harbaugh heißt, wird er sein Konto auffüllen können. Vielleicht ging seine Leistung ja wirklich deshalb in den Keller, weil er keinen vernünftigen Coach mehr hatte?
Denkbar wäre es.
Wie auch immer, die 49ers stehen jetzt ohne einen annähernd NFL-tauglichen Quarterback da. Zwar haben sie noch Blaine Gabbert, Christian Ponder und Thaddeus Lewis, aber die sind A) nicht brauchbar und B) werden sie nächste Woche alle zu Free Agents.
Die Not auf der Quarterback Position ist so groß, daß es sogar Teams geben soll, die daran denken einen erwiesenen Mistkerl und Versager wie Johnny Manziel zu verpflichten.
Autsch!
Doch auf Manziel könnte eine Suspendierung durch die Liga zukommen, wenn er tatsächlich ein Team finden sollte. Manziel gehört in die Riege der widerlichen Frauenschläger, von denen die NFL wahrlich genug in ihren Reihen hat. Dazu ist Manziel auch ein eifriger Drogenkonsument und auch dafür lauert eine Suspendierung.
Diesen durchgefallenen Quarterback Darsteller zu verpflichten birgt also eine Menge Risiken.

Doch sehen wir uns mal an, wer denn noch wie viel Platz unter der unbeliebten Gehaltsobergrenze hat:
Browns: $102.346.421, 49ers: $76.963.264, Jaguars: $70.979.709, Buccaneers: $66.136.718, Titans: $61.389.464, Patriots: $59.667.426, Colts: $53.238.812. Bears: $51.366.002, Raiders: $42.931.487, Broncos: $42.064.799, Bengals: $41.995.339. Dolphins: $41.050.292, Packers: $39.995.981, Vikings: $37.949.218, Panthers: $36.588.761, Rams: $36.394.280, Redskins: $34.477.921, Lions: $31.797.575, Saints: $27.347.284, Jets: $26.278.320, Seahawks: $25.931.999, Steelers: $23.615.733, Texans: $23.396.261, Bills: $18.185.833, Falcons: $17.870.046, Cardinals: $17.065.989, Ravens: $13.810.289, Giants: $13.282.686, Chiefs: $9.592.207, Eagles: $8.692.349, Chargers: $5.190.314, Cowboys: $3.311.937
Cleveland könnte also richtig dick zuschlagen, wenn nächste Woche die Free Agents auf den Markt strömen.

Die Browns werden sich Angebote anhören, die ihren ersten Platz in der Draft betreffen. Sie sind nicht abgeneigt, ihre Position gegen mehrere Wahlmöglichkeiten in der nächsten und folgenden Einberufungsrunden zu tauschen.
Das macht Sinn, denn mit einem einzigen Pick kann man ein Team selten verbessern. Mehrere Wahlmöglichkeiten sind da produktiver.
Schon in der kommenden Draft profitieren sie ja von den Picks, die die Eagles ihnen für Quarterback Carson Wentz letztes Jahr abgetreten haben.
Auf der Quarterback Position wollen sie wieder auf Robert Griffin III setzen und hoffen, daß er mal ein paar Spiele länger durchhält.
Die Browns sind in einer hervorragenden Position, ihre Rumpeltruppe zu verstärken. Viel Geld und viele Draftpicks. Mal sehen, ob sie die Personen an den Schaltstellen haben, die daraus was machen können?

Eins der Teams, das keinen vernünftigen Quarterback hat, sind die Denver Broncos.
Die Entscheidung, Brock Osweiler gehen zu lassen, war vernünftig. Er hat ja in Houston bewiesen, daß er keinen Cent der $72 Millionen wert ist, die man ihm dort bezahlt.
Aber Trevor Siemian und Paxton Lynch sind nicht die Lösung. Doch was wäre die Lösung?
Schon kommt der Name Tony Romo ins Spiel. In Dallas auf dem Abstellgleis gelandet, wird Romos Name oft genannt, wenn Teams einen brauchbaren Quarterback suchen. Doch mit seinen mittlerweile 37 Jahren und seiner Verletzungsanfälligkeit ist Romo sehr wahrscheinlich nicht der Heilsbringer, als den ihn einige sehen.
Fakt ist, die Broncos brauchen einen vernünftigen Quarterback, wie so viel Teams, aber Romo ist das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht.
Doch Denvers General Manager John Elway muß auch die O-Line und die schwache Laufverteidigung verstärken. Das sind Mammutaufgaben für das Team, das es nach dem Super Bowl Gewinn noch nicht mal schaffte überhaupt in die Playoffs zu kommen.

Und noch ne Saison... für James Harrison.
Der mittlerweile 38 Jahre alte Outside Linebacker der Steelers unterschrieb noch mal einen Zweijahresvertrag über $3,5 Millionen.

Jetzt, wo feststeht, daß Vikings Running Back Adrian Peterson nächste Woche zum Free Agent wird, wollen die Giants mal einen näheren Blick auf ihn werfen.
Letzte Woche twitterte Peterson ja indirekt sein Interesse an den Giants als er schrieb: „Die Giants machen einige sehr interessante Umstellungen.“

Und so wie die Giants sich Peterson mal genauer ansehen wollen, haben die Eagles vor, sich mal Jamaal Charles anzusehen.
Der Running Back spielt in der Planung der Chiefs keine Rolle mehr und kann sich ein neues Team suchen.

Chiefs Head Coach Andy Reid sagte, daß Tight End Travis Kelce an der Schulter operiert wurde.
Zum Beginn des Trainingslagers könnte er wieder einsatzbereit sein.

Eric Berry ist bestimmt stolz wie Bolle und glücklich wie ein junger Gott, weil die Chiefs ihn zum bestbezahlten Safety aller Zeiten gemacht haben.
Das Team muß aber jetzt die Finanzen zusammenhalten. Da Berry einen $78 Millionen Vertrag bekam, hat das Team nur noch etwas weniger als $10 Millionen unter der Gehaltsobergrenze für 2017.
Das reicht nicht, um Nose Tackle Dontari Poe zu bezahlen. Bis gestern Nachmittag um 16 Uhr Ostküstenzeit hätten die Chiefs Poe das Franchise Tag anheften können, doch sie verzichteten darauf. Somit wird der Nose Tackle nächste Woche zum Free Agent.

Wo da noch mal von einem Franchise Tag die Rede war. Gestern war der letzte Tag um die Tags zu verteilen.
Die Rams machten Cornerback Trumaine Johnson zu ihrem Franchise Player. Wenn Johnson 2017 spielt, dann stehen ihm $16,8 Millionen zu und er wäre damit der bestbezahlte Cornerback der Liga.
Johnson spielte auch letztes Jahr schon mit dem Vorrechts-Etikett und hatte 1 Interception.
Wahrlich, das qualifiziert ihn absolut, der bestbezahlte Cornerback der NFL zu werden.

Apropos Rams. Die werden 2017 mit weißen Hörnern auf dem Helm spielen, statt mit gelben, oh Entschuldigung, mit New Century Gold.
Für 2019 ist eine völlige Neugestaltung der Uniform vorgesehen. Ein neues Logo soll es dann auch geben, wenn man in das neue Stadion in Inglewood zieht.

Oh wie war Papa Howie Long letztes Jahr stolz auf seinen Sprößling Chris.
In der Vorschausendung zum Super Bowl von FOX sah man Howie über das ganze Gesicht strahlen. Sein Sohn stand im Super Bowl. Für Howie Long, selber ein Mitglied der Hall of Fame, war das ein toller Tag.
Für Chris Long wohl auch, aber jetzt möchte er lieber der Spur des Geldes folgen, als noch mal einen Anlauf auf einen Super Bowl mit den Patriots zu machen.
2016 hatte er nur einen Einjahresvertrag in New England, und der 31 Jahre alte Defensive End gab bekannt, daß er 2017 nicht mehr für die Patriots spielen wird.

Mittwoch, 1. März 2017

Kurzberichte
cousins-kirk2Und sie haben es doch getan. Obwohl Kirk Cousins (Bild) klar und deutlich gesagt hat, daß er nicht noch eine Saison mit dem Franchise Tag spielen wird, haben die Redskins den Quarterback wieder zu ihrem Franchise Player gemacht. Zum zweiten Mal in Folge. Damit stehen Cousins automatisch 20% mehr Gehalt zu, als letztes Jahr, da bekam er knapp $20 Millionen.
Der Quarterback darf mit keinem anderen Team verhandeln. Die Redskins und Cousins haben bis zum 15. Juli Zeit, einen langfristigen Vertrag auszuhandeln. Das ist genau das, was dem Quarterback vorschwebt. Nach dem 15. Juli müßte er mit dem erneut am Trikot hängenden Vorrechts-Etikett spielen... oder eben nicht, wenn er konsequent bleibt.
Bei $24 Millionen ist allerdings damit zu rechnen, daß Cousins den Politiker macht und sagt: „Was interessiert mich heute mein blödes Geschwätz von gestern?“
Daß Cousins nicht mit anderen Teams verhandeln darf, heißt nicht, daß die Redskins es nicht dürfen. Sie könnten versuchen, einen Handel mit einem anderen Team unter Dach und Fach zu bringen.

Geschafft!
Die Chiefs machten Eric Berry zum reichsten Safety aller Zeiten.
Für die nächsten sechs Jahre kann er $78 Millionen bekommen. $40 Millionen sind garantiert. Und wie man aus der TV Serie Ballers weiß: „Es geht nur um die Garantiesumme, Baby.“
Berry hatte den Chiefs gedroht, daß er nicht noch eine Saison mit dem Franchise-Etikett spielen würde. Das hat der Vorstand wohl ernst genommen und sich einen guten Langzeitvertrag einfallen lassen.

 

Die Chiefs sparen ein nettes Sümmchen, denn sie haben Running Back Jamaal Charles gefeuert.
Neun Jahre spielte er in Kansas City und gehörte zu den besten auf seiner Position. Vier mal wurde er in den Pro Bowl gewählt. Doch den 30-jährigen erwischte das Verletzungspech, und seine Leistungskurve fiel krachend in den Keller.

Die Vikings haben ihre Option auf Adrian Peterson nicht gezogen. Das hätten sie spätestens gestern machen müssen.
Das war zu erwarten.
Der Running Back kann sich also ein neues Team suchen. Am 9.3. wird er zum Free Agent. Wenn ein Team also einen alternden, stark nachlassenden Running Back sucht, hier wäre einer.
Doch natürlich kann Peterson bei den Vikings bleiben. Wenn er keinen neuen Arbeitgeber findet, könnte Minnesota ihn wieder verpflichten, zu dann natürlich deutlich weniger Gehalt, als den $18 Millionen, die sie ihm hätten zahlen müssen, wenn sie gestern die Option auf ihn gezogen hätten.

Die Jets haben vor Darrelle Revis gehen zu lassen.
Der Cornerback, dessen beste Zeit hinter ihm liegt, spielt für die Zukunft der Jets keine Rolle mehr.
Am 9. März wird der 31-jährige zum Free Agent und kann zu einem anderen Team wechseln.

Am 9. März wird Jairus Byrd ein Free Agent.
Der Safety der Saints kann sich dann ein neues Team suchen.
Der 30-jährige spielt in der Planung der Saints keine Rolle mehr.
Als er 2013 als Free Agent von den Bills nach New Orleans wechselte, galt er als der beste Free Agent, der in dem Jahr auf dem Markt war. Er unterschrieb einen Sechsjahresvertrag über garantierte $28 Millionen bei den Saints.
Nach der Saison 2014 galt Byrd dann als größter Free Agent Flop aller Zeiten. Dafür, daß er sich vor seiner ersten Saison für sein neues Team einen Meniskus riß, kann er nichts. Daß er aber in den nächsten beiden Saisons nur drei Interceptions erzielte, das ist schlecht. Alleine in seiner Rookiesaison in Buffalo fing er neun.
2016 spielte er so schlecht, daß er nach der dritten Woche auf die Bank gesetzt wurde.

Heute um 16 Uhr Ostküstenzeit endet die Möglichkeit für die Teams, ihre Franchise Player zu benennen.

Wenn man in der NFL einen Touchdown erzielt hat, dann kann man nicht einfach so drauflos feiern und sich freuen.
Nicht umsonst ist NFL ja die Abkürzung für No Fun League.
Es gibt strikte Regeln, wie man feiern darf und vor Allem, wie nicht.
Doch die Liga ist ja gar nicht so. Sie sieht sich ihre Regeln zur Zeit genauer an und überlegt, was man ändern könnte. Das Regelkomitee trifft sich momentan in Indianapolis und denkt sich neue Regeln aus. Mit dabei sind einige aktuelle und ehemalige Spieler, die mit beraten dürfen.
Die Strafen für exzessives Feiern sind in den letzten Jahren signifikant gestiegen. 2013 wurden in der gesamten Saison fünf solcher Strafen verhängt. 2014 und 15 zusammen waren es bereits 29, und 2016 alleine wurden 30 mal Flaggen geworfen, weil Spieler sich nach einem Touchdown nicht den Regeln gemäß freuten.
Dann warten wir mal ab, was die Hüter der Integrität des Spiels da wieder aus dem Hut zaubern.

Wo wir gerade bei den Regeln sind... Es war ja als Experiment für eine Saison gedacht, einen Spieler, der in einem Spiel zweimal wegen Unsportlichkeit bestraft wurde, automatisch vom Platz zu stellen. Doch Commissioner Goodell hat die Regel so gut gefallen, daß er sie permanent einsetzen will.
Auch darüber wird man sich beraten.

Die Cowboys sollen an Josh McCown interessiert sein.
Der Quarterback wurde vor Kurzem als nicht brauchbar von den Browns gefeuert, aber... Wenn Tony Romo Dallas wirklich verläßt, und das steht fast fest, dann brauchen sie jemanden hinter Dak Prescott.
Schon vor der Saison 2016 hatten die Cowboys in Cleveland angefragt, ob sie McCown haben könnten. Der ist zwar mittlerweile 37 Jahre alt, aber als Rettungsanker hinter Prescott könnte man ihn noch brauchen.
Dallas droht ja auch das „Zweite Jahr Loch“ in das viele Spieler fallen, die eine tolle Rookiesaison abgeliefert haben.
Das wären dann Quarterback Prescott und Running Back Ezekiel Elliott. Da könnte ein Veteran als Quarterback tatsächlich wichtig sein.
Selbst einer wie McCown.

Dienstag, 28. Februar 2017

Ein guter Tag für Franchise Tags
bell-leveonGestern war der Tag der Franchise Tags. Einige Teams hängten ihren wichtigsten Free Agents das Vorrechts-Etikett um, damit dieser Spieler dem Unternehmen nicht verloren gehen.
Seit letzten Mittwoch durften die Teams diese Tags vergeben, doch es dauerte bis Rosenmontag, daß sich etwas tat.
Die Steelers vergaben das Etikett, und sie konnten einen Spieler langfristig binden. Zum exklusiven Franchise Player wurde Running Back LeVeon Bell (Bild). Exklusiv heißt, Bell darf mit keinem anderen Team verhandeln. Die Steelers haben ihn exklusiv an sich gebunden. Wenn Bell nicht vor dem 15. Juli einen langfristigen Vertrag unterschreibt, dann stehen ihm 2017 etwas über $12 Millionen zu.
Den langfristigen Vertrag bekam Wide Receiver Antonio Brown. Er wurde zum bestbezahlten Receiver aller Zeiten, mit einem $68 Millionen-Vertrag über vier Jahre.
Pittsburgh hatte noch $36 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze. Allerdings wird 2017 die Summe, die ein Team pro Jahr für seine Spieler ausgeben darf von $155 Millionen voraussichtlich auf $166 bis 177 Millionen anwachsen.

Die Giants etikettierten Jason Pierre-Paul. Der Pass-Rusher hat sich 2016 durch seine grausame Handverletzung nicht davon abhalten lassen, in den 12 Spielen, in denen er eingesetzt wurde, sieben mal den Quarterback zu sacken. Fast hatte er seine Form von vor dem Feuerwerksunfall wieder erreicht.
Die Giants gaben ihm das nicht exklusive Tag und damit darf JPP mit anderen Teams verhandeln. Die Giants können dann das Angebot an ihn überbieten.
Franchise Tag Gehalt für Defensive Ends, etwa $17 Millionen/Jahr.

Weitere Teams, die Tags vergaben: Arizona Cardinals, Outside Linebacker Chandler Jones
Carolina Panthers, Defensive Tackle Kawann Short.
Los Angeles Chargers, Linebacker Melvin Ingram

Kurzberichte
Chiefs Safety Eric Berry will nicht noch eine Saison mit dem Franchise Tag spielen.
Deshalb arbeitet der Vorstand des Teams hart daran, Berry zum bestbezahlten Safety aller Zeiten zu machen.
Das wird nicht leicht, da sie gerade schon Right Guard Laurent Duvernay-Tardif einen neuen Vertrag über $41,25 Millionen für fünf Jahre gegeben haben. Das schmälert den Platz unter der Gehaltsobergrenze um einiges.

Und wieder eine Nachricht von der kriminellen Seite der NFL.
Colts Defensive Lineman David Perry wurde in Arizona verhaftet. Er ließ sich mit einem für die Straße zugelassenen Golf Cart zusammen mit zwei anderen Männern chauffieren. Als es ans Bezahlen ging, schlug Parry dem Fahrer von hinten auf den Kopf und klaute den Cart.
Nach einer kurzen Fahrt krachte Parry mit dem Gefährt in ein Tor. Parry wurde ein paar Meter weiter sturzhagelzugesoffen auf dem Gehweg liegend gefunden.
Die Polizei nahm ihn fest.
Die Colts äußerten sich noch nicht zu dem Vorfall

Das erste wichtige Duell der Saison bestreiten die Eagles und die Colts. Am Freitag wird ein Münzwurf darüber entscheiden, wer als 14. Team in der nächsten Draft an der Reihe ist, und wer als 15.

„Ein Ersatz Quarterback zu sein, ist nicht mein Ziel,“ erklärte Geno Smith.
„Ich sehe mich selbst nicht als Ersatzmann,“ meinte der Quarterback der Jets weiter, der auf dem Weg ist, die Jets zu verlassen. „Aber,“ so fuhr er fort, „ich würde auch einen Posten als Ersatzmann akzeptieren, wenn ein Team mir ein gutes Angebot macht.“
Bin mal gespannt, was daraus wird.

Montag, 27. Februar 2017

Kurzberichte
harbaugh-jim3„Ich verdiene einen Orden dafür, daß ich die 49ers trainiert habe,“ ist Jim Harbaugh (Bild) überzeugt.
Er war als Head Coach der Niners extrem erfolgreich und mußte doch gehen. Vier Saisons mit drei Auftritten im NFC Championshipspiel und eine Teilnahme am Super Bowl sprechen eine deutliche Sprache.
Doch hinter den Kulissen lag Harbaugh oft mit General Manager Trent Baalke im Clinch. Der General Manager wollte sich in seine Kompetenzen nicht vom Head Coach hineinreden lassen. Deshalb trennte man sich „einvernehmlich“, wie es hieß. Was natürlich Quatsch war, Baalke hatte Harbaugh gefeuert, der aber direkt im Anschluß einen Spitzenjob als College-Trainer bekam.
Nach Harbaugh kamen Jim Tomsula und Chip Kelly, die beide nur je eine Saison in San Francisco blieben.
Danach erkannten die Teambesitzer und der CEO, daß Baalke der Schuldige für die Misere des Teams ist. Er und Head Coach Chip Kelly wurden nach einer 2-14 Saison gemeinsam gefeuert.
Harbaugh glaubt nicht, daß man seine Zeit in San Francisco mit der von Bill Walsh oder auch George Seifert vergleichen sollte, aber immerhin wäre er am längsten unter den momentanen Besitzern am Ruder gewesen. Darauf wäre er stolz, meinte Harbaugh. Und dafür sollte es einen Orden fürs Durchhalten geben, ist seine Meinung.

„Unser Zusammenbruch im Super Bowl wird uns nicht definieren, ist Falcons Wide Receiver Mohamed Sanu überzeugt. „Wir wissen, was wir als Team können und wir werden das auch wieder beweisen. Wir haben gut gespielt, und dieses letzte Viertel in diesem Spiel ist nicht unser Vermächtnis.“
Als Gründe für den Kollaps gab er an, daß man sich Mitte des dritten Viertels zu sicher gefühlt hatte, als man mit 25 Punkten führte. Und die unsäglich lange Halbzeit, durch die nicht nur die Zuschauer leiden, sondern auch die Spieler, hätte den Rhythmus des Teams zerstört.
Und da hat er nicht unrecht. Die Spieler sind es gewohnt, 15 Minuten Pause zu haben und im Super Bowl müssen sie über 30 Minuten auf den weiteren Einsatz warten, weil irgendwelche Heulbojen auf dem Platz rumhampeln und man das „Halbzeitshow“ nennt.
Die Kritik an Offensive Coordinator Kyle Shanahan kann Sanu verstehen, teilt sie aber nicht wirklich. Auch ihm wäre es durch den Kopf gegangen, warum man nicht mehr auf das Laufspiel gesetzt hat. Aber, so fuhr er fort, als Spieler machst Du das, was der Offensive Coordinator ansagt. Und Shanahan wäre nun mal ein aggressiver Offensive Coordinator gewesen. Die ganze Saison über hätte man aggressiv gespielt.
Jetzt würde das Team sich darauf vorbereiten, es im nächsten Super Bowl besser zu machen.

Die Jets trennten sich von Nick Mangold. Zum ersten Mal seit 11 Saisons wird 2017 ein anderer Center als der siebenmalige Pro Bowl Teilnehmer in die Saison starten.
Grund war natürlich die Gehaltsobergrenze. Mit der Entlassung Mangolds sparen die Jets 2017 $9,1 Millionen. In seinen ersten 10 Saisons verpaßte der Star-Center nur vier Spiele. 2016 verpaßte er mit einer hartnäckigen Knöchelverletzung acht. Dadurch wurde er zu teuer, und die Jets werden sich nach einer preiswerteren Alternative umsehen.

Die NFL setzt ihr Vorhaben, kriminelle Subjekte aus der Liga herauszuhalten, in Minischritten um.
Zunächst lädt die Liga keine Collegeabgänger zum Combine, dem Sichtungstraining, in Indianapolis ein, die Dreck am Stecken haben. Und Chad Kelly, Quarterback von Ole Miss, wurde wieder ausgeladen. Er geriet zufällig auf die Liste der eingeladenen Spieler, was zum Glück noch rechtzeitig bemerkt wurde.
Kelly, ein Neffe des Hall of Fame Quarterbacks der Buffalo Bills, Jim Kelly, war 2014 an einer Schlägerei außerhalb einer Bar in Buffalo beteiligt. Er bedrohte seine Gegner damit, daß er seine AK 47 holen würde und damit den Platz besprühen würde.
Kelly ist nicht aus der NFL ausgeschlossen sondern nur von der Veranstaltung, bei der viele NFL Anwärter ihr Talent zur Schau stellen.
Kelly kann private Vorführungen seines Könnens geben und damit ein Team finden, das ihn aufnimmt.
Den Schritt, solche Kriminellen ganz von einer Aufnahme in die Liga auszuschließen, muß die NFL auch noch gehen. Doch zunächst darf Kelly nur nicht zum Combine, so wie auch Oklahoma Running Back Joe Mixon und Baylor Wide Receiver Ishmael Zamora. Mixon hat einer Frau das Gesicht gebrochen und Zamora hat seinen Hund mit einem Gürtel geschlagen.
Die NFL ist zu Recht hart kritisiert worden für ihren laschen Umgang mit Gewalttätern und anderen Kriminellen. Es wird Zeit, daß sie eine härte Gangart einlegt, eine sehr viel härtere.
Ein Commissioner, der einen Quarterback für ein Viertel der Saison suspendiert, weil der vielleicht etwas über den niedrigen Luftdruck in Bällen gewußt haben könnte, und Frauenschläger und Drogenkonsumenten fröhlich weiterspielen läßt, bei dem kann im Oberstübchen etwas nicht ganz richtig ticken.

Ravens Safety Matt Elam wurde wegen mehrerer Verstößen gegen geltende Drogengesetze verhaftet.
Dabei zeigt sich mal wieder, daß man als Spieler der NFL wohl knapp vor der Pleite steht, denn Elam hatte nicht nur zuviel Marihuana in seinem Besitz, sondern er verkaufte die Droge auch noch.
Elam war mit seinem Auto in der Nacht zum Sonntag zu schnell unterwegs und wurde von der Polizei angehalten. Im Wagen fanden die Beamten 126,21 Gramm Marihuana, sechs Oxykodonpillen sowie Bargeld und Schmuck.
Die Kaution für ihn wurde auf $15.500 festgesetzt.
Wollte Elam vielleicht an seiner zukünftigen Karriere basteln? Er war die erste Wahl der Ravens in der Draft von 2013, doch Baltimore hat kein Interesse daran, ihn zu behalten. Im März wird er ein Free Agent und kann gehen.

Mario Addison unterschrieb erneut bei den Panthers.
Im März wäre er ein Free Agent geworden, doch der Defensive End unterschrieb am Wochenende einen neuen Dreijahresvertrag über $22,5 Millionen.
In einer Defense, die stark nachgelassen hatte, war Addison 2016 mit 9,5 Sacks eines der Glanzlichter.

Samstag, 25. Februar 2017

Der Gronk macht sich Sorgen um Goodell
gronkowski-rob-6Rob Gronkowski (Bild) ist felsenfest davon überzeugt, daß er 2017 wird spielen können. Das wäre auf der einen Seite natürlich schön, wenn der beste Tight End der Patriots mal wieder spielen könnte, und dann vielleicht auch mal ein paar Spiele mehr, als in den letzten Saisons. Auf der anderen Seite hat man aber auch gesehen, daß der Gronk nicht unbedingt gebraucht wird um einen Super Bowl zu gewinnen.
Nur in seinen ersten beiden Saisons, 2010 und 11, hat er in allen 16 Spielen mitgemacht. Danach warfen ihn diverse Verletzungen immer wieder aus dem Rennen. 2016 waren es ein Oberschenkel, eine punktierte Lunge und eine Rückenverletzung die operiert werden mußte, die ihn zurückwarfen. Sein Rücken bereitet ihm schon lange immer wieder große Probleme.
Auf die Frage, ob er da nicht an den Ruhestand denken würde, antwortete er entschieden: „Nein.“
Ganz entschieden „Nein“ antwortete er auch auf die Frage, ob der NFL Vorsitzende Roger Goodell denn beim Saisoneröffnungsspiel am 7. September ins Stadion kommen sollte? Gronk hat die Befürchtung, daß es für Goodell nicht sicher sein könnte in Foxborough. „Unsere Fans sind wild, sie sind verrückt, und sie stärken uns den Rücken. Sie stehen hinter Tom. Ich sage ihnen, daß Goodell es nicht über den Highway schafft, wenn unsere Fans ihn entdecken,“ glaubt Gronkowski. „Ich glaube sogar, daß unsere Fans ihn schon am Flughafen in Boston abfangen. Patriots Fans sind die besten Fans, sie sind die loyalsten Fans. Ich glaube nicht, daß Goodell es ins Stadion schafft.“
Goodell selber sagte ja, daß es für ihn OK wäre ein Spiel in Foxborough zu besuchen, wenn er eingeladen würde. Und Patriots Besitzer Robert Kraft meinte, daß das kommende Saisoneröffnungsspiel die perfekte Gelegenheit für den Commissioner wäre, mal wieder ein Spiel der Patriots zu besuchen.
Für viel Spannung im Season Opener ist also schon im Vorfeld gesorgt, auch wenn der Gegner noch gar nicht feststeht.

Kurzberichte
„Ja, er ist der GOAT,“ gab sogar Packers Quarterback Aaron Rodgers zu, als er gefragt wurde, ob Tom Brady der Greatest Of All Time wäre?
„Ich habe mich schlecht gefühlt für Matt Ryan,“ sagte Rodgers. „Ich kenne ihn gut und er ist ein phantastischer Typ. Er wurde zum MVP der Saison gewählt und saß auf einer 28:3 Führung. Es war klar, daß die Falcons schon die Ringe am Finger hatten. Also, das war enttäuschend. Aus der Fan-Perspektive, was für ein tolles Spiel und die Großartigkeit von Tom mal wieder zu erleben. Ich meine, er mußte das nicht gewinnen, um zu beweisen, daß er der G.O.A.T. ist, aber es war ein weiteres Stück seines Vermächtnisses.“

C.J. Spiller ist ein fröhlicher Wandersmann. Letztes Jahr spielte er für drei Teams, die Saints, Seahawks und Jets. Dabei kamen nur sechs Läufe für 18 Yards zustande.
Am Freitag gaben die Chiefs bekannt, daß sie den Running Back verpflichtet haben.

Eine Woche nachdem die Dolphins ihn feuerten, unterschrieb Defensive Tackle Earl Mitchell in San Francisco einen Vertrag über vier Jahre und $16 Millionen.
Die 49ers gaben auch bekannt, daß sie Wide Receiver DeAndre Carter für zwei Jahre verpflichtet haben.
Der hat bisher noch kein Spiel in der NFL absolviert, sondern war seit 2015 nur in Trainingsteams verschiedener Teams.

„Bäh, ein Spiel mehr?“ war die negative Reaktion von Cardinals Star Receiver Larry Fitzgerald, als er davon erfuhr, daß Arizona im Hall Of Fame Spiel gegen Dallas antreten muß.
Da fragt man sich, warum er so dagegen ist?
Man kann davon ausgehen, daß er einen, vielleicht zwei Spielzüge auf dem Platz steht, wenn überhaupt. Das ist nun wirklich kein Grund, so negativ zu sein. Aber die eine Woche mehr im Trainingslager, die kann man dann doch sehr negativ sehen. Ja, da hat er recht.

16 Teams haben im Jahr 2016 mehr gute Free Agents verloren, als sie aufgenommen haben.
Dafür vergibt die NFL zusätzliche Wahlmöglichkeiten in der Draft an diese Teams, sogenannte Compensatory Draft Picks.
Insgesamt vergab die Liga 32 dieser Kompensationspicks. Die höchsten Wahlmöglichkeiten bekamen die Panthers und Dolphins. Carolina verlor Cornerback Josh Norman an die Redskins und Miami verlor Defensive End Oliver Vernon an die Giants.

Freitag, 24. Februar 2017

Viel zu tun in Minnesota
bradford-sam-vikingNach seiner bösen Knieverletzung, die sich Vikings Quarterback Teddy Bridgewater letztes Jahr in der Woche vor dem Saisonstart beim Training zuzog, steht immer noch nicht fest, ob er 2017 wird spielen können.
General Manager Rick Spielman will nicht als Unglücksbote gelten, aber er zweifelt daran, daß Bridgewater spielen kann.
Das ist für Spielman um so mehr Grund, sich selber für den tollen Tausch mit den Eagles zu loben. Sam Bradford (Bild), der in Philadelphia eigentlich als Starter gelistet war, kam nach Minnesota und bewies eindrucksvoll, daß er ein guter NFL Quarterback ist, wenn er denn mal gesund bleibt. Minnesota mußte für Bradford die Wahlmöglichkeit in der ersten und der vierten Runde der kommenden Draft abgeben. Dafür bekamen sie einen Quarterback, der es schaffte hinter einer löchrigen O-Line, die verletzungsbedingt keine zwei Spiele in der gleichen Konstellation antrat, fast schon Wunder zu vollbringen.
Jetzt stellen sich für die Vikings zwei Fragen: Bradford stehen 2017 $18 Millionen zu. Darin enthalten ist ein Bonus über $4 Millionen, der fällig wird, wenn Bradford am fünften Tag des neuen Geschäftsjahres der NFL noch im Kader ist. Wird er es sein?
Ja, sage ich mal.
Im Mai müssen die Vikings sich entscheiden, ob sie ihre Option auf ein fünftes Jahr von Teddy Bridgewater ziehen. Werden sie das machen?
Kaum, wenn sie zuvor Bradford nicht haben ziehen lassen.
Spielman muß auch noch mit Running Back Adrian Peterson und seinen Vertretern verhandeln. In zwei Wochen wird eine Entscheidung fällig. Feuern die Vikings Peterson nicht bis dahin, dann müssen sie ihm für 2017 $18 Millionen zahlen. Spielman sagte vor einer kleinen Gruppe von Reportern, daß er mit keinem aus dem Lager gesprochen hat, seit die Saison endete.
Und Spielman pries dann recht kräftig die Qualitäten der Running Backs, die in der nächsten Draft zu haben sind. Man könnte das als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen.

Kurzberichte
Die Jets haben kaum noch Platz unter der Gehaltsobergrenze.
Deshalb feuerten sie Kicker Nick Folk und Right Tackle Breno Giacomini. Das verschaffte ihnen $7,5 Millionen unter der Grenze.

Die Broncos zogen ihre Option auf Russell Okung nicht.
Das hätte bedeutet, daß der Left Tackle für weitere vier Jahre und $48 Millionen in Denver geblieben wäre.
Okung hat den Vertrag letztes Jahr selber ausgehandelt, ohne Hilfe eines Spieler-Agenten. Das ging nicht wirklich gut, denn für 2017 müssen die Broncos ihm nichts zahlen und können ihn ohne Verluste entlassen.
Okung bleiben $5 Millionen, die er für die Saison 2016 kassiert hat.
Der Left Tackle wird nicht lange ohne Team bleiben. Allerdings sollte er seinen nächsten Vertrag besser gestalten.

Es ist ein Spiel, das noch öder und unbedeutender ist, als der Pro Bowl, oder 49ers gegen Browns in Woche 16.
Und doch freut man sich drauf, denn es ist nun mal das erste Spiel der neuen Saison und man weiß, einen Monat später kommt der Beginn der regulären Saison.
Die Rede ist vom Hall of Fame Game, das dieses Jahr die Cowboys und die Cardinals bestreiten, jedenfalls, wenn der Platzbemaler nicht wieder Mist baut.

Marcus Mariota ist mit dem Heilungsprozess seines gebrochenen Beins im Zeitplan.
Ob und wieviel Zeit der Vorbereitungsphase er verpaßt, das steht aber noch nicht fest.
Titans Head Coach Mike Mularkey hofft, daß sein Quarterback spätestens am ersten Spieltag einsatzbereit sein wird.

Unter Verdacht der Vergewaltigung stehend, fand Jameis Winston doch seinen Weg in die NFL.
Wes Geistes Kind der Quarterback der Buccaneers ist, das bewies er vor Fünftklässlern einer Schule in St. Petersburg. Das in Florida, nicht das in Rußland.
Oh hätte er geschwiegen, als er sagte: „Alle meine Jungs, steht auf. Die Damen bleiben sitzen. Aber alle meine Jungs, steht auf. Wir stark, richtig? Wir stark! Wir stark, richtig? Alle meine Jungs sagt mir einmal: Ich kann alles erreichen, was ich mir vorstelle. Nun, Jungs sind nicht dafür vorgesehen, leise zu sprechen. Ihr wißt, was ich sage? Eines Tages habt ihr alle eine tiefe Stimme wie diese (Und dabei senkte er seine Stimmlage). Aber die Damen, sie sollen still sein, artig, sanft. Meine Männer, meine Männer sollen stark sein. Ich möchte Euch allen sagen, wie die dritte Regel des Lebens lautet: Ich kann alles erreichen, was ich mir vorstelle.“
Und nein, wir schreiben nicht das Jahr 1917, sondern 2017. Wir sind hundert Jahre weiter, als Winston anscheinend.
Aber... wie immer, wenn jemand so viel Müll gelabert hat, heißt es ja nachher, daß alles nur aus dem Zusammenhang gerissen und falsch interpretiert wurde.
So auch dieses Mal natürlich.

„Make Vince Great Again,“ diesen von Donald Trump geklauten Spruch will sich Vince Young markenrechtlich sichern lassen.
Der gescheiterte Quarterback möchte ja nach einigen Jahren Pause wieder in der NFL spielen. Warum er dann aber den Spruch „Macht Vince wieder großartig“ benutzt, erschließt sich nicht ganz. Das würde ja bedeuten, daß der mittlerweile 33 Jahre alte Vince Young mal großartig gewesen wäre. War er aber nicht.
Und mit diesem Lachschlager sind die Freitagsnews beendet.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Kurzberichte
bradys-trikotDie Jäger des verlorenen Trikots machen ernst.
Nachdem der Wert des nach dem Super Bowl verschwundenen Trikots von Tom Brady auf $500.000 festgesetzt wurde, bearbeitet die Polizei die Sache als schweren Diebstahl.
Brady hatte sein Jersey in einen Wäschesack in der Umkleidekabine gesteckt, als er sich nach dem Spiel umgezogen hatte, um vor die Presse zu treten.
Und nu isses weg, das teure Stück.
Die Polizei ermittelte ein 50 Minuten Zeitfenster zwischen 9:25 und 10:15 Uhr in dem das Trikot entwendet werden konnte.
Die örtliche Polizei, die Sicherheitsabteilung der NFL und die besten Untersuchungsbeamten der Texas Rangers suchen jetzt danach.
Ob Chuck Norris in die Suche eingespannt wurde, wurde nicht bekanntgegeben.

Martellus Bennett weiß, daß das dicke Geld für ihn nur dann drin ist, wenn er die Patriots verläßt.
Und der Tight End will lieber dem Schotter folgen, als noch mal eine Chance auf einen Super Bowl zu haben.
Er wird seinen Wert auf dem freien Spielermarkt testen und zu dem Team wechseln, das ihm am meisten bietet.

LeGarrette Blount will definitiv bei den Patriots bleiben.
Der 30 Jahre alte Running Back möchte noch einen Anlauf auf einen weiteren Super Bowl Sieg machen. „Ich liebe es, hier zu leben,“ sagte er. „Ich liebe meine Teamkollegen, ich liebe die Kultur, und ich liebe es Super Bowls zu gewinnen. Deshalb sage ich, daß ich hierbleiben möchte, auch wenn ich ein Free Agent bin.“
Seine Statistiken der letzten Saison mit 299 Läufen für 1.161 Yards und 18 Touchdowns könnten Head Coach Bill Belichick überzeugen, Blount zu behalten. Allerdings zahlten die Pats ihm 2016 nur $1 Million. Da müßten sie wohl doch etwas drauflegen.

Nanu, da hat er doch glatt vergessen, offiziell in den Ruhestand zu treten.
Das holte Dan Marino jetzt nach. Der Ruhmeshallen Quarterback der Dolphins, dem es leider nie vergönnt war einen Super Bowl zu gewinnen, unterschrieb einen Eintagesvertrag, um offiziell als Delphin in den Ruhestand zu treten. Und das 17 Jahre nach seinem Karriereende und 12 Jahre, nachdem er in die Hall of Fame aufgenommen wurde, und mit einer gehörigen Portion Humor: „Heute hier für einen Tag zu unterschreiben macht mich stolz. Ich bin unglaublich stolz nur bei den Dolphins gespielt zu haben und nirgendwo anders. Und die Tatsache, daß ich seit 16 Jahren ein Free Agent war und mich niemand angerufen hat, regt mich ein wenig auf,“ meinte Marino in seiner kurzen Ansprache.
Aber Marino war nicht der Einzige, der an diesem Tag bei den Dolphins einen Eintagesvertrag unterschrieb. Es waren insgesamt sechs Spieler, denn Bob Griese, Kim Bokamper, Nat Moore, Larry Little und Sam Madison unterschrieben auch diese symbolischen Verträge und sind jetzt offiziell als Dolphins im Ruhestand.

Nach seiner Leistenoperation hat Bills Quarterback Tyrod Taylor das OK der Ärzte um wieder voll ins Training einzusteigen.
Ob das bei den Bills sein wird?
Das ist immer noch fraglich. Wenn Taylor am 11. März noch im Kader der Bills ist, dann steht ihm ein Bonus über $27,5 Millionen zu.

Die Bears bieten Jay Cutler an wie Altbier, doch keiner will ihn haben.
Der Quarterback gehört an guten Tagen zu den besten der Liga, aber leider hat er nur sehr wenige gute Tage.
Die Bears müssen dem 33-jährigen kein garantiertes Geld mehr zahlen, sie können ihn also ohne Verluste aus dem noch laufenden Vertrag entlassen.
Letztes Jahr spielte er wegen Verletzungen an Daumen und Schulter nur in fünf Spielen, und keins davon signalisierte, daß man ihn behalten sollte.
Wenn er wirklich kein neues Team findet, dann könnte er mit seinen 33 Jahren auch an den Ruhestand denken.

„Das Gespräch verlief äußerst positiv,“ meinte 49ers General Manager John Lynch, nachdem er sich mit Quarterback Colin Kaepernick getroffen hatte.
Kaepernick wäre begeistert gewesen, als er ging. Doch worüber war der Quarterback begeistert?
Das sagte Lynch nicht.
Kaepernick kann eine Option ziehen und das Team am. 2. März verlassen. Die 49ers müssen ihm dann $16,9 Millionen an Gehältern und Boni zahlen.

Die Panthers feuerten Mike Tolbert. Der Fullback wurde in seiner Zeit in Carolina dreimal in den Pro Bowl gewählt.
Die Panthers trennten sich auch von Defensive Tackle Paul Soliai.

Eagles, Redskins, Eagles, sollte das wirklich der Weg von DeSean Jackson sein?
Der Wide Receiver ist ein Free Agent und er denkt ernsthaft darüber nach, wieder zu den Eagles zu wechseln, für die er sechs Jahre spielte, bevor er 2014 an die Redskins abgegeben wurde.

Derek Carr sagte, daß er beinahe wieder bei 100% angekommen ist nach seiner Operation an einem gebrochenen Bein.
Wie es aussieht, wird der Quarterback der Raiders keinen Tag der Vorbereitungszeit verpassen.

„Eine volle Vorbereitungszeit wird Sam Bradford helfen,“ meinte Vikings Offensive Coordinator Pat Shurmur.
Ist das ein Beweis dafür, daß Teddy Bridgewater ausgebootet wurde?
Denkbar wäre es. Selbst ohne einen einzigen Tag Vorbereitung mit den Vikings zeigte Bradford wesentlich bessere Spiele, als Bridgewater. Und das mit einer so löchrigen O-Line, daß einem Angst und Bange um Bradford wurde. Daran wird sich kaum etwas ändern können, denn die Vikings haben nicht sehr viel Platz unter der Gehaltsobergrenze und können kaum neue Linespieler verpflichten

Dienstag, 21. Februar 2017

Kurzberichte
thomas-juliusOffiziell können die Teams noch keine neuen Spieler verpflichten. Das geht erst, wenn das neue Geschäftsjahr am 9. März beginnt. Doch hinter den Kulissen wird natürlich schon geschachert.
So sind die Dolphins an Tight End Julius Thomas (Bild) von den Jaguars dran. Der darf zum Medizincheck nach Miami fahren.
Thomas konnte 2016 nur neun Spiele absolvieren, weil er sich das Steißbein gebrochen hatte. Seit er 2015 einen Fünfjahresvertrag über $46 Millionen unterzeichnet hat, fing er nur 76 Pässe für 736 Yards und neun Touchdowns. Eine wenig überzeugende Bilanz.
Da trumpfte er in Denver ganz anders auf. Dort fing er in den Saisons 2013 und 14 zusammen 24 Touchdowns und wurde jeweils in den Pro Bowl gewählt. Offensive Coordinator der Broncos damals, Adam Gase. Der ist heute Head Coach der Dolphins.

Victor Cruz sitzt nicht nur rum.
Der frisch von den Giants gefeuerte Wide Receiver reist zu den Panthers und danach zu den Patriots um sich anzubiedern.
Den Panthers könnten einen Wide Receiver verlieren, da Ted Ginn zum Free Agent wird und dem Ruf des Schotters folgen könnte.

Einen etwas anderen Weg als Cruz, geht Pierre Garcon. Der Wide Receiver der Redskins bietet sich auch an, aber via Twitter.
Er wird am 9.3. zum Free Agent, und zwitschert das schon mal in die Welt hinaus.
Garcon ist zwar schon 30, hat aber eine gute Saison mit 79 gefangenen Pässen für 1.041 Yards und 3 Touchdowns hinter sich.

„Ich bin ein Cowboys Fan, auch wenn sie mich nicht zurückholen,“ sagte Darren McFadden.
Der Running Back möchte gerne im Team bleiben, auch wenn er natürlich nur die Nr. 3 im Team sein kann.
Denn da ist ja auch noch Alfred Morris, der als Nr. 2 hinter Ezekiel Elliott einschreiten kann. Ob die Cowboys das Trio komplett behalten, wird man sehen.
Für den oft verletzten McFadden würde es nicht leicht, einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Geduld, das wollen die 49ers üben, bei der Suche nach einem neuen Quarterback.
Die Presse in San Francisco hat bereits jeden Quarterback als neuen Starter für das Team benannt, der jemals mit Head Coach Kyle Shanahan zusammengearbeitet hat. Doch Shanahan springt nicht auf die Köder an. Er will in Ruhe erwägen, wer für das Team in Frage kommt. Shanahan weiß, daß das Team so marode ist, daß alleine ein Quarterback es nicht retten kann.
Selbst wenn man den G.O.A.T. in dieses Team stecken würde, würde kein Playoffplatz dabei herauskommen.
Shanahan will den zweiten Platz in der Draft nicht für einen Quarterback nutzen. Zwar fällt die Draft in die Verantwortung von General Manager John Lynch, aber die beiden wollen ja nur gemeinsame Entscheidungen treffen.

Montag, 20. Februar 2017

Kurzberichte
elliott-ezekiel2Herschel Walker muß es wissen. Er war mal ein guter Running Back in der NFL, bei den Cowboys und später bei den Vikings.
Für Walker hat Cowboys Rookie Running Back Ezekiel Elliott (Bild) die Renaissance der Running Backs eingeleitet.
Und das wurde auch Zeit. So langsam gingen die Gehälter für diese Spieler, die ihre Knochen riskieren, hinter die Gehälter für Kicker und Punter, die nun wirklich keine Footballspieler sind, zurück.
In der Quarterback- getrieben Liga gab es nur noch Paß, Paß, Paß und das Laufspiel wurde vernachlässigt.
Walker glaubt, daß der Erfolg der Cowboys, die nach 2014 erneut den besten Running Back der Liga stellten, auch andere Teams motivieren wird, wieder mehr auf das Laufspiel zu setzen.

Vom Super Bowl in den Knast, diesen Weg ging Wide Receiver Michael Floyd.
Am 12. Dezember 2016 wurde er von der Polizei mit einem Blutalkoholpegel von 0,217 Promille am Steuer seines Autos erwischt.
Damals stand er noch in Diensten der Cardinals, die ihn sofort feuerten, als sie davon erfuhren.
Die Patriots hatten so große Not bei ihren Receivern, daß sie Floyd verpflichteten.
Das mit der Überschrift ist allerdings nur bedingt wahr, denn Floyd war zum Super Bowl zwar im Kader der Patriots, spielte aber nicht. Dennoch bekommt er seinen Ring.
Den wird er dann vielleicht nicht persönlich abholen können. Floyd bekam eine Strafe von 120 Tagen aufgebrummt, von denen er die ersten 24 im Knast verbringen muß, und die restlichen als Hausarrest mit Fußfessel. Er darf in dieser Zeit nicht einen tropfen Alkohol zu sich nehmen und muß an Sitzungen der Anonymen Alkoholiker teilnehmen.
Danach muß er dann 30 Stunden für die Gemeinde arbeiten und $5115,99 an Strafen zahlen.

Lange ist er noch nicht raus aus der NFL, deshalb ist Trent Richardson noch eine Meldung wert.
Der ehemalige Running Back der Browns und Colts wurde verhaftet, weil er in einem Hotelzimmer seine Freundin geschlagen haben soll.
Die Frau hatte ein paar Kratzer und Prellungen, mußte aber nicht ins Krankenhaus.
Richardson wurde verhaftet und kam gegen eine Kaution von $1.000 wieder frei.

Chargers Offensive Tackle King Dunlap hat gegen eine Schutzanordnung verstoßen und wurde verhaftet.
Am Freitag war er in das Haus seiner Freundin eingedrungen, die diese Schutzanordnung gegen ihn erwirkt hatte.
Gegen eine Kaution von $1.000 kam er wieder frei und muß am 7. März vor Gericht erscheinen.

Michele Kelm-Helgen und Ted Mandale leiteten das neue Stadion der Minnesota Vikings und waren unter Anderem zuständig für die Vergabe der Luxussuiten.
Diese vergaben sie fröhlich an Freunde, Verwandte und Bekannte, was bei der Stadionaufsicht nicht so gut ankam.
Die beiden begingen zwar keine Straftat, traten aber dennoch von ihren Aufgaben zurück, um die Leitung des Stadions nicht zu lange zu blockieren, wird doch 2018 der Super Bowl dort ausgetragen.

Zac Stacy hat seine NFL Karriere beendet.
Zac wer?
Er war wohl 2013 und 14 im Team der Rams. 2015 wechselte er zu den Jets. In dem Jahr zog er sich einen Knöchelbruch zu. Danach konnte er nicht mehr spielen.
Am Wochenende gab er bekannt, daß er aus der NFL ausscheidet.

Jeff Triplette ist als Vorsitzender der Vereinigung der NFL Schiedsrichter (NFL Referees Association) zurückgetreten.
Sein Nachfolger wurde Tony Steratore. Er war vier Jahre lang der Vizepräsident der NFLRA.

Die Dolphins gaben Cameron Wake eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre.
Der Defensive End kann in diesen zwei Jahren $18 Millionen verdienen, von denen $11 Millionen garantiert sind.

Um ein halbwegs NFL-taugliches Team zusammenzustellen, arbeiten 49ers General Manager John Lynch und Head Coach Kyle Shanahan Hand in Hand.
Shanahan wird sich in den kommenden Wochen um die Spieler kümmern, die auf der Transferliste auftauchen und Lynch wird sich auf die Collegeabgänger konzentrieren.
Beide sähen sich zur Zeit viele Videos von Spielern an, die in Frage kommen. Oft gemeinsam, aber oft auch jeder für sich.
Das Rookie- Duo hat eine Herkulesaufgabe vor sich, aus den heruntergewirtschafteten Niners wieder ein schlagkräftiges Team zu formen.
Einen Defensive Coordinator haben die 49ers mittlerweile auch gefunden. Robert Saleh, der bisher Linebackers Coach der Jaguars war, hat den Posten bekommen.
Shanahan und Saleh haben ein Zeitlang zusammen bei den Texans gearbeitet.

Freitag, 17. Februar 2017

Kurzberichte
peterson-adrian4Es war eine kurze Meldung, die die Twitterfans von Adrian Peterson (Bild) in helle Aufregung versetzte.
Der (noch) Running Back der Vikings zwitscherte: „Die Giants treffen einige interessante Entscheidungen.“
Die New Yorker entließen Running Back Rashad Jennings, und Peterson wollte sich wohl bei ihnen als Nachfolger ins Gespräch bringen.
Die Vikings müßten dem Running Back einen $6 Millionen Kaderbonus zahlen, wenn er am 11. März noch im Team wäre. Niemand glaubt, daß sie das machen... Auch Peterson wohl nicht.

Jets Cornerback Darrelle Revis konnte auf dem Feld kaum noch jemanden erschrecken. Doch bei einem Streit am Wochenende in Pittsburgh wirkte er anscheinend noch mal richtig bedrohlich.
Um kurz vor drei Uhr am Sonntagmorgen wurde Revis von einem 22 Jahre alten Mann auf der Straße angesprochen. Nachdem Revis ihm sagte, daß er es wirklich wäre, begann der Mann Revis mit seinem Handy zu filmen. Das gefiel dem Cornerback nicht und er riss das Handy an sich. Da kam dem 22-jährigen ein Freund zu Hilfe, der versuchte Revis das Telefon wegzunehmen. Dann kam noch ein dritter beim Gerangel ums Handy ins Spiel.
Es wurde viel geschrien und am Ende soll einer der Beteiligten von Revis bewußtlos geschlagen worden sein und 10 Minuten am Boden gelegen haben.
Die Polizei nahm den Fall auf und Revis wurde angezeigt, aber nicht verhaftet, wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl, Verschwörung und terroristischen Drohungen.
Die Jets ließen verlautbaren, daß sie von dem Vorfall wüßten. So, wie es sich ihnen darstellt, wäre Revis bedroht und angegriffen worden und hätte sich gewehrt um sich zu schützen.

Die Dolphins feuerten Defensive End Mario Williams und Defensive Tackle Earl Mitchell.

Am 13. April wollen die Lions ihre neuen Trikots vorstellen. Vier neue Jerseys haben sie kreieren lassen.
Wie dramatisch die Änderungen ausfallen werden, das wollten die Lions noch nicht mitteilen.
Bereits letztes Jahr hatten sie eine neue Uniform, ganz in schwarz, vorgestellt, die sie bisher aber nie getragen haben.

„Carr wird mehr zu sagen haben, über unseren Spielplan,“ sagte Raiders Offensive Coordinator Todd Downing.
Downing wurde von Head Coach Jack Del Rio vom Quarterbacks Coach zum Offensive Coordinator befördert. In seiner neuen Funktion will er seinen Quarterback stärker in das Erstellen des Spielplans der Offense einbinden.
Derek Carr war letzte Saison bis kurz vor Schluß im Rennen um den Liga MVP, als ihn ein gebrochenes Bein aus der Bahn warf.

Wenn man den Ball nicht über die Mittellinie bringt, was braucht man da?
Genau einen Punter.
Wenn man den Ball zwar in die gegnerische Hälfte bringt, aber nicht in die Endzone, was braucht man da?
Genau, einen Kicker.
Und was brauchen ein Punter und ein Kicker?
Genau, einen Long Snapper, der den Ball über Kopf durch die Beine gezielt nach hinten werfen kann.
Die Browns scheinen einen guten Long Snapper zu haben, denn sie gaben Charley Hughlett einen Vertrag über weitere sechs Jahre.
In den letzten beiden Jahren hat er in allen 32 Spielen gespielt, und er freut sich darauf, mit den Browns in eine besser Zukunft gehen zu dürfen.

Immer diese Super Bowl Wetten.
Nach der Kakerlake ist nun eine Plürre dran, die die Amis ebenso selbstsicher wie unverständlich als Bier bezeichnen.
Die SweetWater Brauerei in Atlanta ist eine von fünf Brauereien in Atlanta. Sie ist jetzt gar nicht glücklich über ihre neueste Kreation. Sie wetteten mit einer Brauerei in Boston auf den Super Bowl Sieger. Der Verlierer der Wette mußte ein Bier nach dem Gewinnerteam benennen.
Und deshalb gibt es jetzt das „Deflategate Beer“. Werbespruch: „Ein seelenerschütterndes Pale Ale, das ihnen die Luft raubt.“

EA Sports hat einen Witz, und den finden die Hersteller des Videospiels „Madden“ so gut, daß sie ihn immer wieder erzählen, mit jeweils wechselnden „Opfern“.
Jüngstes Opfer ist Vince Young. Der ehemalige NFL Quarterback ist seit 2014 eigentlich im Ruhestand, möchte jetzt aber noch mal versuchen, ein Team zu finden.
Und da kommt der Witz: „Vince Young möchte 2017 in der NFL spielen? Wir schicken ihm eine Kopie von Madden 17.“
Als Dallas Quarterback Tony Romo davon träumte, einmal im Super Bowl zu spielen, und das dummerweise öffentlich sagte, genau, da kam EA Sports: „Tony Romo möchte mal im Super Bowl spielen? Wir schicken ihm eine Kopie von Madden 17.“
Als der gescheiterte Rams Head Coach Jeff Fisher in einem Anfall von Realitätsverweigerung sagte, daß er die Rams noch einige Jahre trainieren wird... na?... genau: „Jeff Fisher möchte die Rams weiter trainieren? Wir schicken ihm eine Kopie von Madden 17.“

Donnerstag, 16. Februar 2017

Kurzberichte
cousins-kirk3In Sachen Franchise Tags hat sich am gestrigen Tag noch nicht viel getan. Seit 16 Uhr Ostküstenzeit durften die Teams ihre Spieler benennen, die sie nicht abgeben möchten obwohl deren Verträge ausgelaufen sind. Doch hektische Aktivität brach nicht aus. Eher brach gar keine Aktivität aus. Aber das ist nicht unnormal. 2016 wurden nur neun Spieler zu Franchise Spielern ernannt.
So wird also weiter gerätselt, wo Redskins Quarterback Kirk Cousins (Bild) landet, oder Chiefs Safety Eric Berry.
Beide spielten bereits letztes Jahr mit dem angehefteten Franchise Etikett und wollen auf gar keinen Fall noch eine Saison ohne langfristige Sicherheit spielen.
Cousins erhielt für 2016 $20 Millionen Gehalt. Dieses Jahr würde er $24 Millionen erhalten, weil das Gehalt sich automatisch um 20% erhöht, wenn man zwei Jahre hintereinander unter dem Franchise Tag spielt.
Und was bekam ein Spieler sonst so, wenn ihm das Etikett angeheftet wurde?
Dies sind die Zahlen von 2016, da die Liga die zu erwartende Steigerung für 2017 noch nicht bekanntgegeben hat: Quarterback: $19.953 Millionen, Defensive End: $15.701 Millionen, Wide Receiver: $14.599 Millionen, Linebacker: $14.129 Millionen, Cornerback: $13.952 Millionen, Offensive Line: $13.706 Millionen, Defensive Tackle: $13.615 Millionen, Running Back: $11.789 Millionen, Safety: $10.806 Millionen. Tight End: $9.118 Millionen, Kicker/Punter: $4.599 Millionen.

Patriots Cornerback Malcolm Butler wurde mit einem Spielzug ein Superstar.
Sein abgefangener Paß von Seahawks Quarterback Russell Wilson an der Goalline, der den Patriots den Sieg in Super Bowl 49 sicherte, sicherte Butler einen Festvertrag bei den Pats.
Und der Cornerback zeigte in der Folgezeit, daß er ein souveräner, zuverlässiger Verteidiger ist.
Sein Vertrag ist abgelaufen, und die Patriots werden ihn behalten wollen. Wenn nicht, hat er A) die Möglichkeit zu einem anderen Team zu wechseln, oder B) Geld an den Rechten zu dem Film zu verdienen, der über ihn gedreht werden soll.
Ein Produzent namens Daniel Levin möchte einen Film über Butler drehen mit dem Titel The Secondary.

War da gerade von einem Film die Rede?
Über einen Spieler der Patriots?
Dann machen wir doch damit gleich weiter.
Ein Film und ein Buch über die Heldentaten von Tom Brady, die zum Gewinn des 51. Super Bowls führten, sind in der Mache.
Als Aufmacher des Films dient die unsägliche Deflategate Affäre. Der Film behandelt die Absicht von NFL Commissioner Roger Goodell, die Legende Tom Brady zu stürzen und zeigt dann dessen Aufstieg zum absoluten, unumstößlichen größten Spieler aller Zeiten.
Zu beiden Filmen existieren bisher nur Absichtserklärungen. Genaue Startdaten liegen noch nicht vor.
Tom Brady wird sich über den zu erwartenden Zusatzverdienst freuen. In der Gehaltsliste der Quarterbacks liegt der G.O.A.T. Nur auf Platz 22.

Einen $1 Millionen Kaderbonus zahlen?
Nö, dachten sich die Jets und ließen Left Tackle Ryan Clady nach nur einer Saison, in der Clady verletzungsbedingt nur neun Spiele bestritt, wieder gehen. 2017 hätten die Jets ihm $10 Millionen zahlen müssen.
Denkbar, daß sie Clady erneut verpflichten werden, aber dann zu deutlich günstigeren Konditionen.

Die Lions wollen, daß noch mal ein Super Bowl in Detroit stattfinden wird. Deshalb stecken sie $100 Millionen in eine Renovierung des Ford Fields, die bis zum Saisonbeginn abgeschlossen sein soll.
Der Wi-Fi Empfang im gesamten Stadion soll verbessert werden und hinter beiden Endzonen sollen neue Videotafeln angebracht werden, die zu den 10 größten in der NFL zählen sollen. Die jetzigen Videoboards gehören zu den kleinsten der Liga.

Chad Henne bleibt in Jacksonville.
Der Quarterback hatte bereits einen Vertrag über $3 Millionen für die Saison 2017, doch der wurde neu verhandelt.
Es kann davon ausgegangen werden, daß Henne einer Gehaltskürzung zugestimmt hat. Nicht unverständlich bei einem Touchdown/Interception Verhältnis von 58 zu 63.
Anders sieht es bei Offensive Tackle Kelvin Beachum aus. Hier hatten die Jaguars eine Option, die sie nicht zogen. Hätten sie es getan hätten sie Beachum für die nächsten vier Jahre $35 Millionen zahlen müssen. Beachum ist damit frei für andere Teams.

Die Titans wollen Marcus Mariota bis zum Beginn des Trainingslagers schonen.
Der Quarterback hatte sich am heiligen Abend ein Wadenbein gebrochen und befindet sich noch in der Reha-Phase. Damit befindet er sich voll im Zeitplan, wie man hört.
Jetzt soll er ganz langsam auf die Saison 2017 vorbereitet werden. Das heißt dann wohl auch, daß er in den Vorbereitungsspielen eher nicht zum Einsatz kommen wird.

Ich bin immer froh, wenn ich am Ende der Nachrichtenstrecke noch was zum Lachen raushauen kann.
Heute ist es mal wieder so weit.
Ich bin sicher, daß sich kaum jemand an den Spieler erinnert, um den es jetzt geht, aber dafür gibt es ja Bing.
Vince Young (33 Jahre alt) glaubt, daß er es noch mal in der NFL schaffen wird. Deshalb heuerte der Quarterback Leigh Steinberg als Agenten an, der seine Interessen vertreten soll.
Und mit diesem Witz wünsche ich Euch einen schönen Donnerstag.

 

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