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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Dienstag, 3. März 2015

Franchise Tag und Spielerwechsel
suh-ndamukong3Gestern war Hochbetrieb in der NFL. Die Teams vergaben ihre Franchise Tags - Vorrecht-Etiketten - an die Spieler, die sie nicht abgeben wollen.
Fangen wir mit einem Spieler an, der dieses Etikett nicht angeheftet bekommen hat, Ndamukong Suh (Bild).
Der Defensive Tackle der Lions darf sich jetzt ein Team suchen, das seinen Gehaltsvorstellungen am Nächsten kommt. Eine dreistellige Millionensumme wird dabei bestimmt herauskommen. Hätten die Lions ihm das Franchise Tag angeheftet, hätten sie ihm 2015 $26,9 Millionen zahlen müssen.
Es wird ein heißer Bieterkampf um Suh erwartet.

Auf der Jagd nach brauchbaren Spielern dürfen die Teams übrigens $10 Millionen mehr ausgeben, als 2014. Die Gehaltsobergrenze beträgt dieses Jahr $143,28 Millionen.
Das verschafft einer Menge Teams etwas Luft, andere müssen sich echt anstrengen, um nicht zu weit unter der jetzt auch noch gewachsenen Obergrenze zu bleiben.

 

Welche Spieler wurden denn nun gestern von ihren Teams als unverzichtbar vermerkt?
Die Patriots wollen ihren Kicker nicht verlieren. Sie markierten Stephen Gostkowski.

Die Giants wollen Defensive End Jason Pierre-Paul nicht abgeben.

Wie erwartet bekam Wide Receiver Demaryius Thomas von den Broncos das Etikett.

Auch Dallas wollte seinen besten Wide Receiver nicht gehen lassen und sie machten Dez Bryant zu ihrem Franchise Player.

Die Chiefs markierten Linebacker Justin Houston.

Den Dolphins ist Tight End Charles Clay unverzichtbar.

Zu den bekanntesten Spielern, die nicht mit dem Franchise Tag ausgezeichnet wurden, gehören: Broncos Tight End Julius Thomas, Cowboys Running Back DeMarco Murray, Packers Wide Receiver Randall Cobb, Eagles Wide Receiver Jeremy Maclin, und viele andere.

Gehen kann auch Texans Wide Receiver Andre Johnson. Er wollte letztes Jahr schon nicht mehr in Houston bleiben, weil das Team keinen brauchbaren Quarterback hat. Den haben die Texans immer noch nicht, also wird es so kommen, daß Johnson dieses Jahr, nach 12 Jahren in Houston, wirklich gehen wird.
Johnsons Agent hat die Erlaubnis der Texans bekommen, ein neues Team für den Wide Receiver zu finden. Sollte sich keins finden, werden die Texans ihn feuern, obwohl sein Vertrag noch zwei Jahre läuft.
Mit 33 Jahren ist Johnson allerdings nicht mehr der Frischeste.

Auch die Titans stellten einem Spieler frei, zu gehen. Sie sagten Safety Bernard Pollard, daß er sich ein neues Team suchen darf.
Pollard wird das wohl machen, denn er erwähnte vor Kurzem, daß er gerne noch mal einen Super Bowl gewinnen möchte. Mit den Ravens gelang ihm das im Februar 2013. Und bevor die Titans so weit sind, einen Super Bowl gewinnen zu können, dürfte der Berliner Flughafen fertig sein.

Die Steelers feuerten Wide Receiver Lance Moore.

Die Dolphins entließen Cornerback Cortland Finnegan und Lineman Nate Garner.

Die Ravens trennten sich von Cornerback Victor Hampton. Der wurde am Wochenende betrunken am Steuer seines Autos erwischt. Und von Problemspielern scheinen die Ravens echt die Nase voll zu haben.

Die 49ers verpflichteten einen Spieler des Jahres, den australischen Rugby-Spieler des Jahres.
Jarryd Hayne soll in San Francisco als Running Back und Kick-Returner eingesetzt werden.

Die Eagles gaben Brad Jones einen Vertrag über zwei Jahre.
Der Linebacker war erst kürzlich von den Packers entlassen worden.

Montag, 2. März 2015

Kurzberichte
lynch-marshawn-ss-sbMarshawn Lynch (Bild) spricht nicht gern mit den Medien - den amerikanischen Medien. Dem Türküschün Fürnsühn hat er in einem Interview aber gesagt, was er vom letzten Spielzug seiner Seahawks im Super Bowl hielt.
Nachdem er zuerst seinen, wie man jetzt weiß, Marketingspruch „Ich bin nur hier damit ich nicht bestraft werde“ abgesondert hatte, gab er zu, von der Auswahl des Spielzugs sehr überrascht gewesen zu sein.
„Um ehrlich zu sein,“ meinte er, „würde ich lügen, wenn ich sagen würde, daß ich erwartet hätte den Ball nicht zu bekommen. Ja, ich habe erwartet den Ball zu bekommen. Aber im Leben passieren solche Sachen. Es ist ein Mannschaftssport.“
Dann spekulierte er noch herum, daß man ihn vielleicht nicht zum „Gesicht“ der Liga hätte machen wollen, weil er mit einem Touchdown in diesem Spielzug bestimmt zum MVP des Spiels geworden wäre. „Hätte ich den Ball in die Endzone gebracht? Ja, hätte ich,“ beendete er das Üntürviüw.

Die Raiders feuerten LaMarr Woodley.
Der Defensive End spielte nur ein Jahr in Oakland. Hätten die Raiders ihn nicht entlassen, wäre ein Bonus über eine Million Dollar fällig geworden.

Davon, daß Brian Cushing einen Großteil der Saison mit einem gebrochenen Handgelenk gespielt hat, haben wir letzte Woche erfahren.
Doch da waren noch einige andere Verletzungen, mit denen der Texans Linebacker sich herumplagte. Wie jetzt bekannt wurde, wurde er nach der Saison auch noch am linken Knie und dem Knöchel operiert.
Aber, wie man hört, zum Beginn des Trainingslagers soll Cushing wieder voll einsatzbereit sein.

$5,5 Millionen würden Stevie Johnson 2015 zustehen. Das ist den 49ers zu viel. Sie wollen den Wide Receiver nur weiterverpflichten, wenn er einer Gehaltskürzung zustimmt.
$5,5 Millionen für einen Receiver, der 2014 gerade mal 35 Pässe für 435 yards und 3 Touchdowns fing, sind wirklich etwas viel.

Da hat der Bürgermeister von Inglewood, Kalifornien, wohl die Konkurrenz aufgeschreckt.
Ein Stadion in Inglewood läge zu nahe am Flughafen von Los Angeles und wäre deshalb zu sehr von terroristischen Anschlägen bedroht. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie, die von der Anschutz Entertainment Group in Auftrag gegeben wurde. Diese Gruppe plant selber den Bau eines Footballstadions in Los Angeles und hat schon das dafür nötige Land gekauft.
Da kann man solch ein Gutachten, das den Konkurrenten in Mißkredit bringt, vortrefflich brauchen. Tom Ridge, ein ehemaliger Mitarbeiter von Homeland Security, erstellte es im Auftrag der weltweit agierenden Sportrechtegruppe.
Entsprechend vehement fiel die Antwort von Inglewoods Bürgermeister aus. Er bezeichnete die Studie denn auch als das, was sie ist, als Gefälligkeitsstudie nach dem Motto, „Wes Geld ich krieg, des Interessen ich vertrete“.
Es wäre wohl nicht angesagt, ein Flugzeug in ein Footballstadion krachen zu lassen, meinte Bürgermeister Butts. Dann würde die Teams, bis das Stadion repariert wäre, in der Rose Bowl oder im Coliseum spielen. Würde man es etwas weiter in den Flughafen stürzen lassen, hätte man die gesamte Region für sechs Monate oder länger lahmgelegt.
Das Ergebnis des Gutachtens bezeichnete Bürgermeister Butts als sehr enttäuschend.
Tom Ridge wollte auf die Frage einer großen amerikanischen Tageszeitung nicht preisgeben, wie viel die Anschutz Gruppe ihm für sein Gutachten, das einen Konkurrenten der Gruppe torpedieren sollte, gezahlt hat. Den Verdacht, er hätte ein Gefälligkeitsgutachten abgeliefert, wies er jedoch ausdrücklich von sich. Er hätte seinen Bericht auf der Grundlage fundierter Erkenntnisse gefertigt.

Samstag, 28. Februar 2015

Kurzberichte
favre-brett222„Wir wollen Brett,“ riefen die Packers Fans und die Verantwortlichen des Clubs hörten die Rufe. Und nicht nur das, sie reagieren auch darauf.
Im Sommer wird Brett Favre (Bild) in die Packers Hall of Fame aufgenommen. Diese Veranstaltung sollte im Vorraum der Ruhmeshalle stattfinden und es gab nur ein sehr begrenztes Kartenkontingent. Das war schnell weg.
Doch die Fans wollten dabei sein. Sie forderten, daß die Zeremonie im Lambeau Stadion stattfinden sollte. Favre schloß sich dieser Forderung an.
Und die Verantwortlichen gaben nach... etwas.
Denn die Zeremonie wird wie geplant in der Ruhmeshalle abgehalten, doch sie wird auf die Videoleinwand im Stadion übertragen. Favre wird sich in einem Grußwort an die Fans dort wenden.
Die Eintrittskarten werden $4 kosten, Favres Trikotnummer in Green Bay.

Jetzt denkt Reggie Wayne wieder an den Ruhestand. Der Wide Receiver der Colts wechselt seine Meinung momentan fast so oft, wie Brett Favre damals.
Doch nach seiner Operation an einem gerissenen Trizeps, die er gerade hinter sich hat, scheint es so, als wäre es das jetzt tatsächlich für Wayne gewesen.
Mit seinen 36 Jahren und nach 14 Jahren in der Liga hat er sich den Ruhestand, gemessen an NFL Standards, wahrlich verdient.

War es das für Brian Hoyer in Cleveland, oder für Johnny Football?
Eher für ersteren. Die Browns verpflichteten am Freitag Quarterback Josh McCown für drei Jahre und $15 Millionen.
Fragt sich, was die Browns mit McCown wollen?
Gewinnen?
Klar, aber... bei seinem letzten Arbeitgeber, den Tampa Bay Buccaneers, hatte er eine Bilanz von 1-10 Siegen. Wahrlich, das ist $15 Millionen wert... oder?
Nun, die Browns wollten einen erfahrenen Quarterback, und zumindest das ist McCown mit seinen 35 Jahren.

Das muntere Spielerfeuern ging natürlich auch am Freitag weiter.
Unter den Opfern war Darnell Dockett. Der Defensive Lineman kam 2004 zu den Cardinals und wurde dreimal in den Pro Bowl gewählt. 2014 konnte er wegen einer Knieverletzung nicht spielen. 2015 hätten ihm $10 Millionen zugestanden, die die Cards sich lieber sparen wollten.

Auch die Ravens feuerten einen Defensive Lineman, Chris Canty.
Canty spielt seit 10 Jahren in der NFL, die letzten zwei in Baltimore. Doch der Defensive Lineman plant noch nicht das Ende seiner Karriere. Er ist sicher, daß er ein neues Team finden wird.

Die Dolphins trennten sich von den Wide Receivern Brian Hartline und Brandon Gibson. Das ergibt eine Ersparnis von etwa $9 Millionen für 2015.

Auch die Falcons setzten mit Harry Douglas einen Wide Receiver vor die Tür. Zusätzlich konnten Offensive Guard Justin Blalock und Defensive End Jonathan Massaquoi gehen.

Freitag, 27. Februar 2015

Kurzberichte
jackson-steven4„Denn sie haben mich gefeuert,“ hieß es natürlich auch gestern wieder.
Unter den bekanntesten Opfern war Running Back Steven Jackson (Bild).
Nach zwei eher enttäuschenden Saisons in Atlanta hatten die Falcons genug von ihm. Erzielte Jackson bei den Rams noch in jeder seiner acht Saisons wenigstens tausend Yards, erzielte er in Atlanta in zwei Jahren nur 1.250 Yards.
Die $3,8 Millionen, die ihm 2015 zugestanden hätten, sparen sie sich deshalb lieber. Ob er mit seinen 32 Jahren noch mal ein neues Team finden wird, bleibt abzuwarten.

Die Rams trennten sich von Defensive Tackle Kendall Langford.
Das Team spart dadurch $6 Millionen ein. Die Verantwortlichen sind der Meinung, daß sie genug Talent in der Defensive Line haben, das aber weniger kostet.

Die Jaguars feuerten Cornerback Will Blackmon.
Am Geld kann es nicht gelegen haben. Blackmons Gehalt zählt nur mit $920.000 zur Gehaltsobergrenze und die Jaguars liegen mit ungefähr $65 Millionen unter diese Grenze.

$2,8 Millionen sparen die Chiefs durch die Entlassung von Anthony Fasano.
Der Tight End spielte zwei Jahre in Kansas City und fing 48 Pässe für 426 Yards und 7 Touchdowns.

Bei den Eagles musste Todd Herremans gehen.
Der Guard ist mittlerweile 32 Jahre alt. Nachdem er sich letztes Jahr einen Bizeps riss, und sein Gehalt über $4 Millionen für 2015 nicht garantiert ist, kommt diese Entlassung nicht überraschend.

2014 machten die Steelers Jason Worilds zu ihrem Franchise Player und zahlten ihm $9,754 Millionen, um ihn zu halten.
Auf einen langfristigen Vertrag haben sie sich dann nicht mit ihm einigen können, so daß Worilds Vertrag im März ausläuft.
Dieses Mal wollen die Steelers den Defensive End ziehen lassen. Es ist anzunehmen, daß er schnell ein neues Team finden wird.

Neben den Entlassungen gibt es natürlich auch die Verlängerungen. So entschied sich Matt Hasselbeck dazu, weiter das Clipboard für Andrew Luck zu halten.
Der Quarterback unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag bei den Colts und kassiert weiterhin ein nettes sechsstelliges Gehalt fürs Nichtstun. Nun gut, um fair zu sein... Hasselbeck spielte in sieben Spielen, vervollständigte 37 seiner 56 Pässe für 431 Yards für 2 Touchdowns und 1 Interception als Ersatzmann für Andrew Luck.

Der von den Colts entlassene Defensive Tackle Ricky Jean-Francois landete bei den Redskins.
Dort unterschrieb er einen Dreijahresvertrag über $9 Millionen von denen 4 Millionen garantiert sind.

Michael Roos hat genug. Nach 10 NFL Saisons tritt der Left Tackle der Titans in den Ruhestand.
Ganz, wie man in der modernen Zeit Schluß macht, kündigte er seine Entscheidung per Instagram an.

Das „Weiße Haus“, ja, DAS Weiße Haus, hat einen Kinosaal. Dort wurde am Donnerstag der Film „The Hunting Ground“ gezeigt.
In diesem Film spricht Erica Kinsman über ihre Anzeige wegen Vergewaltigung gegen Jameis Winston.
Es scheint recht schockierend gewesen zu sein. Senatorin Claire McCaskill fragte auf einer anschließenden Pressekonferenz, was es für ein Licht auf die NFL und unsere Gesellschaft werfen würde, wenn Winston weiterhin als Nr. 1 Kandidat für die kommende Draft angesehen würde?
Jeder Verantwortliche der NFL sollte sich diesen Film ansehen, bevor er sich dazu entschließt, diesen Spieler zu verpflichten, meinte sie.
Der Dokumentarfilm wurde von zwei Filmemachern produziert, die auch schon einen Film über die Vertuschung von Vergewaltigungsdelikten in der US Armee gemacht haben.
Die Florida State University, Kinsmans und Winstons Schule, gehört zu 97 Universitäten, gegen die Untersuchungen laufen, weil sie nicht korrekt mit Anzeigen wegen sexueller Übergriffe umgehen.

Das Gericht hat entschieden - Adrian Petersons Suspendierung ist zu beenden.
Gegen diese Entscheidung geht die NFL jedoch in Berufung, so daß der Running Back der Vikings weiter gesperrt bleibt. Doch im Unterschied zu einer reinen Suspendierung, wird Peterson bis zur Berufungsverhandlung wieder auf die „Ausnahmeliste des NFL Vorsitzenden“ gesetzt. Jemand, der auf dieser Liste steht, darf zwar nicht spielen, bekommt aber sein volles Gehalt.
US District Judge David S. Doty begründete seine Entscheidung unter anderem damit, daß Harold Henderson, der den Einspruch Petersons verhandelte, seine Kompetenzen überschritten hätte.
Doch irgendwie ist dieser Etappensieg des Running Backs für die Katz` denn er bleibt weiterhin bis zum 15. April gesperrt. Die nächste Möglichkeit den Berufungstermin anzusetzen, liegt zwischen dem 13. und 17. April, also genau in der Zeit, zu der Petersons Sperre eh endet.
Doch Dotys Entscheidung sorgte wenigstens dafür, daß die Vikings und ihr Running Back wieder miteinander reden und verhandeln können. Das ist erlaubt, wenn jemand nicht suspendiert ist, sondern auf dieser oben erwähnten Liste steht. Immerhin betonen die Vikings immer wieder, daß sie Peterson halten wollen.

Brandon Bostick hat Albträume. Jede Nacht würde er davon träumen, daß er den Ball bei dem Onsidekick der Seahawks nicht gefangen hat.
Doch das Schlimmste wäre, daß er nach dem Spiel Morddrohungen über die sozialen Netzwerke bekommen hätte, meinte der mittlerweile ehemalige Tight End der Packers.
Bostick sagte in einem Interview, daß er einen kurzen Blackout hatte, als der Ball in seine Richtung flog. Deshalb hätte er seinen ihm zugewiesenen Platz in der Aufstellung aufgegeben und hätte versucht, den Ball zu fangen.
Und der dann folgende Fehlgriff würde ihn jetzt ein Leben lang verfolgen.

Meinen die Jaguars es ernst, mit ihrer Ankündigung den Fans endlich mal ein wettbewerbstaugliches Team zu bieten?
Kaum!
Der Besitzer des Teams, Shahid Khan, verpflichtete den ehemaligen General Manager der Jets John Idzik. Eben den John Idzik, den viele Jets Fans gerne geteert und gefedert aus New York gejagt hätten.
Der soll nun als Berater in Jacksonville arbeiten und dabei helfen, die richtigen Spieler zu verpflichten. Ein Job, in dem er schon bei den Jets wenig Erfolge vorzuweisen hatte.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Kurzberichte
hawk-aj2Ups, das ist schon ein kleiner Schock!
Die Green Bay Packers feuerten A.J. Hawk (Bild).
Nach neun Jahren in Green Bay muß der Linebacker sich ein neues Team suchen. Zum Abschied bedankte er sich bei seinen Mitspielern und den fleißigen Arbeitern im Hintergrund, unter denen er einige Freunde gefunden hatte. Er wäre dankbar, daß er für eines der großartigsten Teams der Liga hat spielen dürfen und mit ihm einen Super Bowl gewonnen hat.
Hawk wurde 2006 als fünfter Spieler der Draft von den Packers rekrutiert. Er verpasste nur zwei Spiele in seiner Karriere und brachte es auf 1.118 Tackles.
Doch dem Team waren die $2,5 Millionen, die Hawk 2015 gekostet hätte, wohl zu viel.

Und wie Hawk, werden noch viele andere namhafte Spieler der Gehaltsobergrenze zum Opfer fallen, so wie Jacoby Jones. Der Wide Receiver/Kickreturner wurde am Mittwoch von den Ravens gefeuert.
Als Receiver fing er 2014 nur neun Pässe für 131 Yards. Das machte ihn wohl entbehrlich.

Ob das hilft, Ndamukong Suh weiterverpflichten zu können?
Um Geld zu sparen, das man braucht, um den Defensive Tackle halten zu können, feuerten die Lions am Mittwoch Running Back Reggie Bush.
Bush war 2014 lange verletzt und erzielte in 11 Spielen nur 297 Laufyards, und er wird nächste Woche 30. Da fiel es Detroit nicht schwer, sich von ihm zu trennen und seine $3,25 Millionen zu sparen.

Die Giants feuerten Peyton Hillis.
Der Running Back erzielte in zwei Jahren in New York nur 362 Yards.

Die Denver Broncos wollen auch 2015 auf Peyton Manning setzen, wenn der Quarterback seinen Vertrag nachverhandelt.
Momentan kostet er zu viel.
Kein anderer NFL Spieler hat so viel Geld in der Liga verdient, wie Manning. 2015 würden ihm $19 Millionen zustehen. Das ist er nach den heute geltenden irrsinnigen Standards wert, aber es belastet die Gehaltsobergrenze immens.
Die Broncos wollen unbedingt in nächster Zukunft einen Super Bowl gewinnen. Doch ist Manning dafür der richtige Quarterback?
Seine Leistungen in der regulären Saison sind unbestreitbar unglaublich, doch in den Playoffs bringt es nicht wirklich. Seine Kaltwetteraversion ist legendär.
Ob der mittlerweile mit 39 Jahren doch schon recht alte Manning sich auf eine Gehaltskürzung einlässt, wird man sehen. Wenn nicht, kann er wohl gehen.

Die Bears gaben Cornerback Demontre Hurst eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre.
Hurst kam aus dem Trainingsteam in den aktiven Kader und erzielte 2014 35 Defensive Tackles, 1 Interception, 1 erzwungenen Fumble und Achtmal stoppte er den gegnerischen Ballträger in den Special Teams.

Die Falcons gaben Kicker Matt Bryant eine Vertragsverlängerung. Mehr gab keine der beiden Seiten bisher bekannt.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Kurzberichte
lynch-marshawn„Ich bin nur hier, um Kohle zu machen.“
Ne, moment. Wie war das?
Ach ja, es hieß: „Ich bin nur hier, um nicht bestraft zu werden,“ sagte Seahawks Running Back Marshawn Lynch (Bild) ja bei den Presseterminen vor dem Super Bowl auf jede Frage an ihn.
Teil eines groß angelegten Plans?
Die Vermutung könnte einem kommen, denn Lynch ließ sich den Spruch markenrechtlich sichern. Demnächst kommen T-Shirts und andere Sammlerobjekte mit dem Spruch auf den Markt, und der Running Back wird an jedem verkauften Teil mitverdienen.

Ravens Besitzer Steve Bisciotti sagte auf der Pressekonferenz zum Saisonabschluß seines Teams, daß 2014 das schlimmste Jahr als Besitzer für ihn war.
Hätte jemand Interesse an dem Team gezeigt, hätte er es wohl verkauft, meinte er. Der Fall Ray Rice hätte doch sehr an seinen Nerven gezerrt. Dazu kam noch, daß ein Mitarbeiter des Teamsicherheitsdienstes wegen sexuellen Belästigung angezeigt wurde. Doch die gute Arbeit von Head Coach John Harbaugh, der die Ravens erneut in die Playoffs führte, hätte ihn wieder aufgebaut, fuhr Bisciotti fort.
Nach 14 guten Jahren als Teambesitzer hätte er nun ein nicht so gutes durchlebt, das dann doch versöhnlich endete.
Jetzt würde er voller Vorfreude auf das nächste Jahr blicken.
Blicken wir mit ihm...

... Torrey Smith könnte demnächst Pässe für ein anderes Team fangen. Der Wide Receiver darf im März der Spur des Geldes folgen und zu einem anderen Team wechseln. Die Ravens befürchten, daß sie einen Bieterwettbewerb um ihn nicht gewinnen können.
Running Back Justin Forsett, der den suspendierten Ray Rice ersetzte, hat so gut eingeschlagen, daß auch er von anderen Teams umworben wird. Auch er könnte abwandern.
Die Vertragsverhandlungen mit Defensive End Haloti Ngata kommen überhaupt nicht voran.
Frohes neues Jahr Mr. Bisciotti.

browns-helm-altbrowns-helm-neuBleiben wir in der AFC North, wo die Cleveland Browns bahnbrechendes veröffentlicht haben - ihr neues Logo.
Das wurde aber auch Zeit, denn das alte (Links) gehörte ja zu den langweiligsten Logos der Liga. 40 Jahre zierte es das Team. Da kommt das neue (Rechts) doch wahrlich sehr viel frischer und auffälliger daher, oder?
Nicht?
Banausen!
Das neue hat doch ein sehr viel kräftigeres Orange, als das alte. Doch scheinbar niemand scheint das zu würdigen.
Dabei soll doch das neue Design das moderne Cleveland verkörpern. Es soll die Vergangenheit ehren und die Entwicklung in die Zukunft weisen.
Ach ja, und das nun braune Gesichtsgitter soll gegenüber dem alten grauen die Stärke und Härte Clevelands ausdrücken.
Das Internet ist voll von Hohn und Spott, berechtigtem Hohn und Spott übrigens, denn das ist ja nun tatsächlich Schwachsinn in Reinkultur, was die Clowns der Browns sich da geleistet haben.
Besonders die Seite, die aufzeigt, wie die Logos der anderen 31 aussehen würden, wenn die Browns sie verändert hätten, ist die Veralberung schlechthin: http://bleacherreport.com/tb/dg4HD?utm_source=newsletter&utm_medium=newsletter&utm_campaign=daily-radar

Die $110.000, die Rams Besitzer Stan Kroenke an die Verantwortlichen der Stadt Inglewood in Kalifornien als Denkanreiz gezahlt hat, haben sich gelohnt. Am gestrigen Dienstag stimmten die Stadtverordneten mit 5:0 Stimmen dem Bau eines zwei Milliarden Dollar teuren Footballstadions in ihrer Stadt zu.
Durch diese schnelle, einstimmige Entscheidung konnten eine Abstimmung unter den Bewohnern der Stadt und lange Untersuchungen zum Umweltschutz umgangen werden.
Da haben sich die paar Dollar als meinungsbildende Maßnahme doch wirklich gelohnt. 

Ob Philip Rivers dann demnächst mit seinen Chargers in diesem Stadion spielen wird?
Das wäre dem Quarterback egal, wie er der Presse sagte. Er hätte sowieso keinen Einfluß auf diese Entscheidung der Clubleitung, deshalb würde das auch keine Rolle spielen, ob er eine Vertragsverlängerung bei den Chargers unterschreibt. Er würde zwar lieber in San Diego bleiben, aber wenn nicht, dann nicht.
Sein aktueller Vertrag läuft nach der Saison 2015 aus. In der kommenden Saison wird er $15,75 Millionen verdienen, danach möchte er wie ein Top- Quarterback der Liga bezahlt werden. Immerhin könnte der kommende Vertrag der letzte des mittlerweile 33 Jahre alten Quarterbacks werden.
Noch haben die Verhandlungen nicht begonnen, aber Rivers würde gerne ein Charger bleiben. Wo er dann bezahlt wird, interessiert ihn nicht sehr, das wie ist ihm wichtiger.

12 Jahre NFL sind genug, entschied Jarret Johnson.
Der Linebacker der der Chargers gab am gestrigen Dienstag bekannt, daß er seine Footballschuhe an den Nagel hängt.
Da er das Team 2015 $5 Millionen gekostet hätte, stand seine Entlassung eh im Raum. Der kam der 33-jährige zuvor.

Die Giants trennten sich von Mathias Kiwanuka.
Der Defensive End spielte seit 2006 in New York, wurde aber jetzt ein Opfer der Gehaltsobergrenze.

Die Dolphins haben erste Bilder und Videos des beginnenden Stadionausbaus veröffentlicht.
In den kommenden zwei Jahren sollen $400 Millionen in Verbesserungen des mittlerweile 28 Jahre alten Stadions gesteckt werden.
Am Auffälligsten ist das neue Dach, das die Zuschauerränge umspannt, und die Besucher vor der prallen Sonne schützen soll.
Aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß ich, daß das zwingend notwendig ist.

Wird es für eine Passbehinderung demnächst nur noch eine 15 Yardsstrafe geben?
Bisher wurde der Ball an die Stelle gelegt, an der sich das Foul ereignete. Das will das Regelkomitee wohl ändern.
Im Gegenzug sollen Passbehinderungen weiter nicht per Videobeweis untersucht werden können.
Doch bis das Komitee all seine Entscheidungen getroffen haben wird, werden noch viele solcher Vorschläge durch die Gegend geistern. Mal abwarten, was am Ende dabei herauskommt?

Dienstag, 24. Februar 2015

Kurzberichte
williams-deangelo200Ach waren das noch Zeiten, als DeAngelo Williams (Bild) 2008 18 Lauf-Touchdowns erzielte.
Danach erzielte der Running Back der Panthers noch 23 insgesamt in den folgenden Jahren, 2014 sogar gar keinen mehr. Die sieben Touchdowns, die er in seinen neun Jahren in Carolina fing, nicht mitgerechnet.
Da wundert es einen nicht sehr, daß die Panthers sich von ihm trennen wollen, zumal er im April 32 Jahre alt wird, also ein Alter, in dem nur noch wenige Running Backs erfolgreich spielen.
Williams sagte der Presse am Montag, daß das Team ihn darüber informiert hat, daß es seine Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen will. General Manager Gettleman hätte ihm gesagt, daß es sich für das Team nicht rechnen würde, ihn und Jonathan Stewart zu behalten.

Die Cardinals sind sehr zufrieden mit Head Coach Bruce Arians und General Manager Steve Keim.
So zufrieden, daß sie die Verträge der beiden letzte Woche um vier weitere Jahre verlängerten. Bei beiden haben sie eine Option auf ein fünftes Jahr. Damit könnten Arians und Keim bis nach der Saison 2019 in Arizona bleiben.
Über die Finanzen wurde nichts bekanntgegeben, aber Insider gehen davon aus, daß Arians so um die $5,5 Millionen pro Jahr bekommen wird.
In seinen zwei Jahren bisher in Arizona führte der Head Coach das Team zu 21 Siegen, ein Mannschaftsrekord. Auch die 11 Siege 2014 sind ein Mannschaftsrekord.

Die Cardinals feuerten Ted Ginn jr.
Arizona hatte dem Wide Receiver/Kickreturner erst letztes Jahr einen Dreijahresvertrag über $9,75 Millionen gegeben.
Als Receiver wurde er kaum eingesetzt, und als Returner erzielte er in 22 Läufen magere 19 Yards.

Zwei Hausmädchen von Aaron Hernandez sagten in seinem Mordprozess aus, daß sie mehrere Waffen im Haus des ehemaligen Tight Ends der Patriots gesehen hätten.
Als die Polizei nach dem Mord an Odin Lloyd Hernandez Haus durchsuchte, fand sie keine Waffen. Eine Waffe mit dem Kaliber .22 wurde in einem Wald in der Nähe des Hauses des Verdächtigen gefunden und im Haus fand man Munition dieses Kalibers. Die Tatwaffe, eine .45er mit der sechs mal auf Lloyd geschossen wurde, wurde nie gefunden.

Die Dallas Cowboys hätten gerne, daß Brandon Carr einer Gehaltskürzung zustimmt. Mit $50 Millionen für fünf Jahre gehört Carr zu den bestbezahlten Cornerbacks der Liga.
2015 würden ihm $8 Millionen zustehen, etwas viel für einen Cornerback, der 2014 nicht einen Pass abfangen konnte.
Es sieht so aus, als ob Carr der Gehaltskürzung nicht zustimmen wird. Dann könnte er seinen Wert auf dem freien Spielermarkt testen. Ob es allerdings ein Team gibt, das ihm mehr bietet als Dallas, ist fraglich.

Die New Orleans Saints hätten gerne, daß Jahri Evans einer Gehaltskürzung zustimmt. Sein Gehalt für 2015 zählt mit $11 Millionen zur Gehaltsobergrenze. Deshalb baten die Saints den Guard zu einer Vertragsnachverhandlung.
Sollte Evens, der seit neun Jahren für die Saints spielt, und der sechs mal in den Pro Bowl gewählt wurde, dem nicht zustimmen, könnte es das für ihn in New Orleans gewesen sein.
Auch Guard Ben Grubbs steht kurz davor, sich ein neues Team suchen zu müssen, wie man hört.

Montag, 23. Februar 2015

Kurzberichte
harrison-jamesRuhestand?
War da was?
18 Tage war James Harrison (Bild) letztes Jahr im Ruhestand, als die Not in der Defense der Steelers so groß wurde, daß sie den Linebacker erneut verpflichteten. Mit Erfolg, lebte die bis dahin müde Verteidigung Pittsburghs nach seiner Rückkehr doch merklich auf. Harrison erzielte 29 Solo Tackles und 5,5 Sacks in 11 Spielen.
Nach der Saison wollte der 36-jährige sich dann endgültig aufs Altenteil zurückziehen, hat es sich aber doch wieder überlegt.
Zur Zeit trainiert er in Arizona, um sich auf seine 12. NFL Saison vorzubereiten. Wo er diese spielen wird, bleibt abzuwarten. Harrison gehört zu den hunderten von Spielern, deren Verträge im März auslaufen. Und wenn man sein Alter bedenkt, wird es bestimmt nicht leicht für ihn noch mal ein neues Team zu finden.
Aber die Steelers haben immer noch Bedarf an Outside Linebackern. Sehr wahrscheinlich wird Harrison weiter für Pittsburgh antreten.

Der Wink mit dem Stadionneubau in Carson, Kalifornien, scheint Wirkung zu zeigen.
Nachdem die Chargers und die Raiders gemeinsam bekanntgaben, daß sie sich ein Stadion in der Nähe von Los Angeles teilen wollen, hatte es der Bürgermeister von San Diego plötzlich sehr eilig, ein Gespräch mit Chargers Vorstandsvorsitzendem Dean Spanos zu führen.
Am gestrigen Sonntag trafen sich also Bürgermeister Kevin Faulconer und Spanos und sprachen eine Stunde miteinander.
Faulconer teilte Spanos mit, daß er ein Beratungskomitee eingesetzt hat, das innerhalb von drei Monaten einen Plan zum Bau eines neuen Stadions in San Diego vorlegen soll.
Vielleicht liegt ein solcher Plan sogar schon in der Schublade des Bürgermeisters, denn die Chargers liegen ihm ja schon seit Jahren mit der Bitte um einen Stadionneubau in den Ohren. Mit seinen fast 50 Jahren gehört das Qualcomm Stadion zu den ältesten Kästen der NFL und erfüllt die Standards der Liga schon lange nicht mehr.
Bleibt die Frage der Kosten. Faulconer sagte Spanos, daß die Stadt sich nicht rettungslos verschulden würde, um die Chargers zu halten.

DeAngelo Hall hat seinen Vertrag mit den Redskins nachverhandelt.
Der Cornerback ist mittlerweile 32 Jahre alt und hat zwei Achillesoperationen hinter sich. Da hieß es für ihn wohl „friß oder stirb“. Das kann man zumindest annehmen, wenn man die Bedingungen sieht.
Bisher standen Hall $4 Millionen zu, von denen eine garantiert war. Laut dem neuen Vertrag steht ihm nun gar keine Garantiesumme mehr zu. Hall muß also spielen, wenn er kassieren will. Wird er ausgemustert, erhält er kein Geld mehr.

Nach der Saison 2014 wurde DeAndre Hopkins an einem Handgelenk operiert.
Dem führenden Wide Receiver der Texans wurde ein Stift eingesetzt, um eine gerissene Sehne zu heilen.
Hopkins fing 2014 76 Pässe für 1.210 Yards und 6 Touchdowns.
In ein paar Wochen soll er wieder voll trainieren dürfen, heißt es.

Cam Newton lässt sich Zeit mit seinem neuen Vertrag mit den Panthers.
Der Quarterback sagte, daß er sich erst mal ansehen wolle, was Andrew Luck und Russell Wilson so in Zukunft verdienen werden. Es wird erwartet, daß zuerst Luck zum reichsten Spieler gemacht wird, den die NFL je hatte, und kurz darauf wird dann Wilson zum reichsten Spieler gemacht werden, den die NFL je hatte.
Sehr wahrscheinlich möchte dann Newton zum reichsten Spieler gemacht werden, den die NFL je hatte.
Aber so gut wie Luck und Wilson ist Newton nicht. Vielleicht wäre er es, wenn er bessere Receiver hätte, aber das ist natürlich Spekulation. Zudem stehen ihm 2015 bereits $14,7 Millionen zu, nachdem die Panthers ihre Option auf ein fünftes Jahr gezogen haben. Das ist wahrlich genug Geld für einen Quarterback von Newtons Kaliber.
Doch Panthers General Manager Dave Gettleman hat sich seine Meinung bereits gebildet. Für ihn ist Newton ein Franchise- Quarterback und der General Manager will alles tun, um ihn zu halten. Das klingt, als würden demnächst in Carolina viele Leistungsträger gefeuert werden müssen, um Newtons Gehalt zahlen zu können.

Sonntag, 22. Februar 2015

Kurzberichte
smith-lovie-bucsDie Buccaneers sehen sich ganz genau an, welche Collegeabgänger für sie von nutzen sein könnten.
Doch Head Coach Lovie Smith (Bild) sagte, daß man auch auf dem Spielermarkt sehr aktiv einkaufen möchte.
Die Bucs haben noch etwas Luft unter der Gehaltsobergrenze und können noch ein paar Dollar ausgeben. Und das wird nötig sein. Nur ein Spieler aus Tampa Bay wurde nach der letzten Saison in den Pro Bowl gewählt, Lineman Gerald McCoy.
Es gilt so viele Positionen zu verstärken, daß Smith das kaum in nur einem Jahr schaffen kann. Vor Allem muß er besser auswählen. Die Verpflichtung von Quarterback Josh McCown letztes Jahr lässt vermuten, daß Lovie Smith noch eine Menge Hausaufgaben machen muß, damit ihm nicht noch solch ein Fehlgriff unterläuft.

Und der warf doch!
Anfang der Woche dachte Jameis Winston ja noch, daß es unter seiner Würde wäre, beim Sichtungstraining Pässe zu werfen, aber am Samstag warf er dann doch.
Er und Marcus Mariota sollen bei ihren Vorstellungen denn auch bewiesen haben, warum sie als die Nummern eins und zwei in der Draft gesehen werden.
Mariota, der im College kurze, schnelle Pässe warf, warf gestern auch ein paar lange Pässe und zeigte, daß er den Arm dazu hat.
Mit Brett Hundley von UCLA gab es sogar einen dritten Quarterback, der die Scouts und anwesenden Head Coaches beeindruckt haben soll. Er könnte noch in der ersten Runde ein NFL Team finden.
Doch Würfe ohne Druck zu Receivern ohne Manndeckung, da haben schon ganz andere gut ausgesehen. Über ihre wahre NFL-Tauglichkeit sagt das nichts aus.

Ein Running Back, der eigentlich sehr weit oben rekrutiert werden könnte, kuriert noch eine Knieoperation aus, Georgias Todd Gurley.
Damit könnte Melvin Gordon aus Wisconsin als erste Running Back einberufen werden.
Letztes Jahr erzielte er in einem einzigen Spiel 408 Laufyards. Die 40 Yards beim Combine lief er gestern in 4,53 Sekunden, exakt die Zeit, die auch Marshawn Lynch seinerzeit lief. Und Gordon soll ähnlich bullig und stark wie der Super Bowl Läufer der Seahawks sein.

Der Held des letzten Super Bowls wurde in seiner Heimatstadt mit einer Parade geehrt.
Und so zog ein Triumphzug mit zwei Marschkapellen zu Ehren von Rookie Strong Safety Malcolm Butler durch Vicksburg, Mississippi.
Der 24-jährige sicherte mit seinem abgefangenen Pass den Patriots den Sieg. Seitdem trat er in mehreren Talkshows auf und überreichte einen Preis bei der Grammy Verleihung.

Rolando McClain war schon im Ruhestand. Der Linebacker konnte zunächst bei den Raiders und später bei den Ravens keinen Fuß fassen.
Bei den Ravens versuchte er es sogar zweimal. Nach dem zweiten Test attestierten die Ravens ihm, daß er nicht mehr die nötige Kondition für die NFL hätte.
Trotzdem gab Cowboys Besitzer Jerry Jones ihm einen Vertrag und McClain zahlte das Vertrauen mit einer tollen Leistung zurück.
Doch wo kam diese plötzliche Leistungssteigerung her?
Das weiß man jetzt. Preiset die Pharmaindustrie, die es McClain ermöglichte, es wieder zur nötigen NFL From gebracht zu haben.
Das brachte ein Drogentest jetzt Zutage und der brachte McClain eine Suspendierung für die ersten vier Saisonspiele 2015 ein.
Sein Vertrag läuft im März aus. Ob er zu den Cowboys zurückkommt, oder zu einem anderen Team wechselt, steht noch nicht fest.

Samstag, 21. Februar 2015

Kurzberichte
winston-jamais„Zuerst, bevor wir etwas anderes Ansprechen, will ich euch wissen lassen, daß ich weiß, daß ich Fehler gemacht habe. Ich weiß, ich habe eine Vergangenheit, aber gerade jetzt geht es nur darum, das Vertrauen dieser 32 Teams da draußen zu verdienen. … Ich bin ein Wettkämpfer und ich weiß, was ich tun kann und ich werden auf der Combine werfen.“
Wie er da so stand, und das sagte, dieser Jameis Winston (Bild), war man fast versucht, ihm seine Worte zu glauben.
Doch zu oft stellten sich solche Ansprachen im Nachhinein als von PR Beratern vorgefertigte Texte heraus, die von denen, die sie vortrugen, alsbald wieder ad absurdum geführt wurden.
Winston sagte noch, daß er einen kleinen Bruder hätte, dem er ein Vorbild sein müsste. Aber nicht das Vorbild, das er bisher war, sondern ein gutes Vorbild.
Dann wurde er auf seine Schulter angesprochen. Die ärztliche Untersuchung am Donnerstag hatte ergeben, daß die Schulter seines Wurfarms nicht ganz in Ordnung war.
Das erklärte Winston damit, daß er am Vortag noch Baseball gespielt hätte. Deshalb wäre die Schulter etwas überlastet gewesen.
Und dann zeigte er noch, daß er eine Menge Humor hat, als er sagte: „Eins noch von mir, ich will nächstes Jahr den Super Bowl gewinnen. Ich möchte gerne, daß es heißt Jameis versus Peyton Manning. Jameis versus Tom Brady. … So möchte ich gesehen werden.“

King Dunlap bleibt bei den Chargers.
Der Left Tackle hat einen neuen Vierjahresvertrag über $28 Millionen unterschrieben.

Die Packers trennten sich von Brad Jones.
Sechs Jahre spielte der Linebacker in Green Bay. Doch 2014 spielte Clay Matthews mehr und mehr in der Mitte und verdrängte Jones.

Es steht zu erwarten, oder zu befürchten (je nachdem), daß in der nächsten Saison noch mehr Schiedsrichterentscheidungen per Video nachträglich überprüft werden.
Rams Head Coach Jeff Fisher sagte in seiner Eigenschaft als Co-Vorsitzender des Regelkomitees, daß eine Menge Vorschläge vorlägen, die man genau unter die Lupe nehmen würde.
Er sprach aber auch über die Probleme, die weitere Spielverzögerungen durch weitere Videobeweise mit sich brächten. Nicht jede Passbehinderung wäre es wert, Bild für Bild überprüft zu werden. In manchen Fällen müsse man einfach die Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter hinnehmen.
Ganz genau würde sich das Komitee zwei Szenen aus Playoffspielen der Cowboys ansehen. Die Szene im Spiel gegen Detroit, als ein Lions Receiver von einem Cowboys Verteidiger behindert wurde, was von den Schiedsrichtern nicht so gesehen wurde, und die Szene im Spiel in Green Bay, als Dez Bryant einen Paß akrobatisch fing, und der per Videobeweis fälschlicherweise nachher als nicht gefangen gewertet wurde.
Das waren zwei grobe Fehlentscheidungen in wichtigen Spielen, die beide zu völlig anderen Ausgängen der Spiele hätten führen können. Hier müsse man sich ganz genau überprüfen, was man da hätte besser machen können, meinte Fisher.
Es wartet also wieder eine Menge Arbeit auf die Leute, die die Regeln machen.

Broncos General Manager John Elway will Demaryius Thomas in Denver halten.
Wenn sich die beiden Seiten vor dem Stichtag im März nicht auf einen neuen Vertrag einigen können, will Elway den Wide Receiver zum Franchise Player machen.
Elway ist sich fast sicher, daß die Broncos Julius Thomas nicht werden halten können. Als er entscheiden musste, welchen Thomas er halten wollte, wäre die Wahl knapp auf Demaryius gefallen.

Freitag, 20. Februar 2015

Kurzberichte
la-chargers-raidersDas Thema Los Angeles zieht sich wie eine tägliche Seifenoper durch die Nachrichten.
Neuester Clou, die Oakland Raiders und die San Diego Chargers gaben eine gemeinsame Erklärung ab, daß sie ein neues Stadion in L.A. gemeinsam nutzen möchten. Darin heißt es, daß die Teams ein Stadion in Carson für $1,7 Milliarden bauen wollen. Wenn man keine dauerhafte Lösung in den jetzigen Heimatmärkten finden könnte, hätte man keine andere Möglichkeit, als andere Optionen zu finden, die die finanzielle Gesundheit der Teams garantieren.
Das Stadion in Carson läge ungefähr doppelt so weit von Los Angeles entfernt, wie das Stadion, das Rams Besitzer Kroenke in Inglewood bauen will.
Die Raiders und Chargers betonten, daß sie die Umzugsvorgaben der NFL voll und ganz akzeptieren. Drei Viertel der Teambesitzer müssen einem Umzug zustimmen. Beide Teams arbeiten eng mit dem Komitee zusammen, das die NFL in Sachen Los Angeles ins Leben gerufen hat.

Und da war doch noch Deflategate.
Auch so ein netter Running Gag.
Am gestrigen Donnerstag sagte Colts General Manager Ryan Grigson der Presse, daß er bereits eine Woche vor dem AFC Endspiel die Liga gebeten hatte, die Bälle im anstehen Spiel genau zu prüfen. Die Colts hatten das Gefühl, daß die Patriots nicht korrekt aufgepumpte Bälle benutzen würden.
Auf die Frage, warum die Colts dieses Gefühl hatten, gab Grigson keine Antwort.
Auf die Frage, ob die Colts den Bällen absichtlich die Luft rausgelassen haben, um die Patriots als Betrüger hinzustellen, antwortete er: „Das ist haarsträubend.“
Aber man wird ja mal fragen dürfen.
Die CSI: Deflategate untersucht und untersucht und untersucht immer noch, was da genau passiert ist, doch bisher ohne Ergebnis.

Am Donnerstag feuerten die Cardinals Linebacker Larry Foote.
Kurz darauf verpflichteten die Cardinals Larry Foote... als Inside Linebacker Coach.
Head Coach Bruce Arians denkt zwar, daß Foote immer noch spielen könnte, aber als Trainer in seinem Stab wäre er genau so wertvoll.
Der Linebacker bringt mit seinen 34 Jahren 13 Jahre NFL Erfahrung in seinen neuen Job ein.
Doch Foote könnte auf dem Spielermarkt ein neues Team finden, das ihn als Spieler verpflichten will. Dann, so Arians, würde man ihm keine Steine in den Weg legen. Dann könnte Foote als Trainer kündigen und bei einem anderen Team unterschreiben.

Spät, sehr spät, kam eine weitere Nachricht über einen schwer verletzten Spieler der Seahawks.
Cornerback Jeremy Lane zog sich nicht nur einen schweren Bruch an einem Handgelenk zu, nachdem er von Julian Edelman getackelt wurde, als er einen Pass von Tom Brady abfing und den Ball nach vorne trug. Wie General Manager John Schneider gestern der Presse sagte, zog sich Lane auch einen Kreuzbandriss bei dem Spielzug zu.
Damit könnte Lane den Seahawks erst im Oktober wieder zur Verfügung stehen, vorausgesetzt, die Operation und die Reha verlaufen gut.

Die 49ers haben die Vertragsverhandlungen mit Running Back Frank Gore und Wide Receiver Michael Crabtree aufgenommen.
Für den neuen Head Coach Jim Tomsula steht fest, daß die Niners diese beiden Spieler halten müssen, deren Verträge im März auslaufen.

Lange blieb der im NFC Endspiel zu traurigem Ruhm gelangte Packers Tight End Brandon Bostick nicht arbeitslos.
Nachdem Green Bay ihn vor einigen Tagen feuerte, landete er am Mittwoch bei den Vikings.
Bostick spielte in Green Bay vornehmlich in den Special Teams. Als Tight End fing er 2014 nur zwei Pässe für drei Yards und einen Touchdown.

Drei Strikes, und Du bist raus.
OK, das ist eine andere Sportart, aber in einigen US Staaten gilt diese Regel für Verbrecher. Drei Verurteilungen vor Gericht, und Du wanderst lebenslänglich in den Bau.
Auch die NFL arbeitet mit dieser Schlagfehler-Politik. Und somit geht Jameis Winston in die Draft, wie noch kein Collegeabgänger vor ihm.
Nach den Richtlinien der NFL hat Winston auf Grund seines unflätigen Benehmens und seiner Anzeigen wegen Vergewaltigung, Ladendiebstahls, einer Schießerei und anderer Delikte, bereits einen Strike auf dem Konto.
In der nach Ray Rice Ära heißt es: „Selbst wenn Ihr Verhalten nicht in einer strafrechtlichen Verurteilung resultiert, die Liga aber zu dem Schluß kommt, daß Sie gegen Verhaltensregeln verstoßen haben (die nach den geltende Richtlinien verboten sind), können Sie diszipliniert werden.“
Das erste Vergehen seinerseits in der NFL wäre bereits der zweite Strike, wenn er denn rekrutiert werden sollte. Doch obwohl die Teams alle Stein und Bein schwören, kriminelle Subjekte aus den Teams zu verbannen, stellt sich bei Winston nur die Frage, ob er an Nr. 1 zu den Buccaneers geht, oder an Nr. 2 zu den Titans?
Er muss auf den Spielfeld wahre Wunder vollbracht haben, um mit dieser Latte an Verfehlungen weiter als Topanwärter für die Draft angesehen zu werden.
Winstons größter Vorteil soll sein, daß er in der Pro Formation operieren kann. Er kann aus der Pocket passen und gegnerische Verteidigungen entschlüsseln.
Das macht ihn zur Nr. 1 vor Marcus Mariota. Der ist zwar ein besseres Mitglied der menschlichen Gesellschaft, hat aber den Pro-Stil nicht drauf. Mariota gehört zu den Quarterbacks, die zwar auch recht akkurat passen können, aber lieber aus der Shotgun heraus mit dem Ball laufen. Dieser Spielstil war vor drei, vier Jahren alternativlos, ist aber heute nicht mehr gefragt, seit die NFL Verteidigungen dieses System entzaubert haben. Heute heißt es wieder, daß man Quarterbacks braucht, die aus der Pocket heraus passen können.
Daß die beiden die einzigen Quarterbacks sind, die von den Experten als NFL tauglich angesehen werden, macht sie zu begehrten Objekten. Auch wenn einer von ihnen ein total mieses Subjekt ist, und der andere nicht aus der Pocket heraus passen kann.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Kurzberichte
cutler-jay-bears-2Gelegenheiten gab es bereits zur Genüge. Oftmals hätten der neue Head Coach der Bears und der neue General Manager ihrem Quarterback das Vertrauen aussprechen können. Doch bisher hat man weder von John Fox noch von Ryan Pace gehört, daß Jay Cutler (Bild) ihr Starter für 2015 wäre.
Ganz im Gegenteil, beim Sichtungstraining in Indianapolis trafen die beiden sich mit dem frisch von den Buccaneers gefeuerten Josh McCown, der ein Probetraining für die beiden abhielt.
Fox sagte dazu: „Sicher haben wir Interesse an ihm, sonst hätten wir uns ja nicht mit ihm getroffen.“
General Manager Pace sagte, daß er keine übereilten Entscheidungen treffen wolle. Zunächst würde er Cutler gerne etwas näher kennenlernen. Dazu würde mehr gehören, als sich nur die Videos des Quarterbacks anzusehen.
All das klingt nicht, wie eine Vertrauenserklärung.

Larry Fitzgerald bleibt in Arizona.
Der Wide Receiver der Cardinals unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag. Dieser Vertrag bringt ihm pro Jahr $11 Millionen ein.
Damit verzichtet Fitzgerald auf einige Millionen, denn nach seinem alten Vertrag, der bis nach der Saison 2018 gelaufen wäre, hätte er 2015 $16 Millionen verdienen können.

Andy Reid geht am Stock.
Der Head Coach der Chiefs bekam ein künstliches Kniegelenk eingesetzt. Den Senior Bowl musste er deshalb ausfallen lassen, aber bei Sichtungstraining der Collegeabgänger humpelt er rum, um sich die hoffnungsvollen Anwärter anzusehen.
Hauptaugenmerk wird auf den Wide Receivern liegen, da herrscht bei den Chiefs absoluter Notstand.

49ers General Manager Trent Baalke ist sich sicher, daß Vernon Davis in San Francisco bleibt.
Auf die Frage, ob der Tight End 2015 noch im Kader sein wird, antwortete er: „Absolut.“
Zwar hat die Leistung des Tight Ends 2014 stark nachgelassen, aber Davis wird das letzte Jahr seine laufenden Vertrags bei den 49ers ableisten und dafür $4,95 Millionen erhalten. Baalke glaubt, daß Davis die schlechteste Saison seiner Karriere wird abschütteln und zu alter Form auflaufen können.
Doch die Niners haben noch andere Baustellen, über die Baalke noch nichts sagen wollte. Und so pfeifen es die Spatzen von den Dächern, daß Running Back Frank Gore vielleicht nicht mehr für San Francisco spielen wird.
Doch auch an dieser Baustelle wird noch gearbeitet.

13 Jahre in der NFL reichen Ryan Clark.
Der Safety gab am Mittwoch bekannt, daß er als Pittsburgh Steeler in den Ruhestand treten wird.
Für die Steelers spielte er von 2006 bis 2013. In dieser Zeit startete er in 109 Spielen und erzielte 448 Solotackles und 12 Interceptions.
Letztes Jahr spielte er für die Washington Redskins und diese Saison stellt den Tiefpunkt seiner Karriere dar.

Letzte Woche besuchte Browns Head Coach Mike Pettine seinen Möchtegernsuperstar- Quarterback Johnny Manziel in der Entzugsklinik.
Was die beiden da besprochen haben, darüber hüllt sich Pettine in Schweigen.
Nur eines gab er preis, daß er Manziel sagte, wie stolz die Verantwortlichen der Browns auf ihn wären, weil er diesen mutigen Schritt getan hätte.
Pettine wies darauf hin, daß er von den Problemen seines Rookies nicht mitbekommen hätte. Und bei seinem Besuch in der Klinik hätte Pettine das Gefühl bekommen, einem anderen Manziel gegenüberzusitzen.
Das klingt zwar so, als würden die Browns ihren Oberclown doch noch nicht ganz abschreiben, aber... Auf die Frage, ob die Browns in der Draft oder auf dem Spielermarkt nach einem neuen Quarterback Ausschau halten wollten, antwortete Pettine, daß es zu viele Unwägbarkeiten bei Manziel gäbe. Deshalb wäre es nicht ausgeschlossen, daß das Team einen neuen Quarterback verpflichten würde.
Zu den Textbotschaften, die General Manager Ray Farmer während eines Spiels verbotenerweise an die Trainer an der Seitenauslinie schickte, sagte er, daß er sich mit Farmer ausgesprochen hätte. Pettine hätte seinem General Manager klargemacht, daß das nie wieder vorkommen dürfte. Farmer hätte sich anschließend bei ihm, und den anderen Trainern, entschuldigt.

Die Saints müssen Mark Ingram ziehen lassen, wenn er ein neues Team findet.
Aus finanziellen Gründen wäre es kaum möglich, den Running Back zu halten, wie General Manager Mickey Loomis betonte. Dabei würden sie ihn gerne behalten. Doch die böse Gehaltsobergrenze würde das verhindern, es sei denn, Ingram würde einem angepassten Vertrag zustimmen.
Sollte Ingram bis zum 10. März keinen neuen Vertrag unterschrieben haben, kann er frei wechseln. Und dann wird er bestimmt schnell einen neuen Arbeitgeber finden, gehörte er 2014 doch zu den besten Running Backs der Liga.

„Keinen Zweifel, ich will Peyton Manning als Quarterback,“ antwortete Gary Kubiak auf die Frage, mit welchem Quarterback er 2015 in die Saison gehen möchte?
Manning ist es ja eigentlich egal, wer unter ihm Head Coach oder Offensive Coordinator ist, aber Kubiaks Spielsystem ist nicht gerade auf Manning zugeschnitten.
Doch, so fuhr der neue Head Coach der Broncos fort, er und Manning hätten schon ein paar Gespräche geführt, und sich dabei etwas angenähert. Kubiak zeigte sich bereit, die Offense an die Fähigkeiten Mannings anzupassen.
Deshalb lernt Kubiak momentan auch schon die Ausdrücke aus Mannings Playbook.
Dabei steht noch gar nicht fest, ob der Quarterback 2015 für Denver spielen wird. Doch wenn, dann ist Kubiak gut vorbereitet.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Luxusproblem
raiders-logoViele Teams haben Probleme, die Gehaltsobergrenze der NFL einzuhalten. Viele Teams kommen ganz gut damit klar. Doch 10 Teams stehen kurz davor Geldstrafen zu bekommen, weil sie zu tief unter der Gehaltsobergrenze liegen.
In einem Zeitraum über zweimal vier Jahre wird gemessen, wieviel die Teams an Gehältern an ihre Spieler auszahlen. Das sind die Zeiträume von 2013 bis 16 und von 2017 bis 20. In dieser Zeit müssen die Teams mindestens 89% der Summe an Gehältern zahlen, die die Liga als Gehaltsobergrenze festgesetzt hat. Die Obergrenze liegt für 2013 und 14 zusammen bei $256 Millionen
Die Spielergewerkschaft NFLPA hat untersucht, wieviel Geld die Teams in diesen beiden Jahren an Gehältern gezahlt haben.
Die Teams, die am Meisten ausgegeben haben sind: Green Bay Packers ($296.9 Millionen, 116% der Obergrenze), Atlanta Falcons ($279.3 Millionen, 109.1%), Seattle Seahawks ($274.9 Millionen, 107.4%), Chicago Bears ($271.5 Millionen, 106%) und Denver Broncos ($269.8 Millionen, 105.4%). Sie müssen ihre Gehaltszahlungen deutlich drosseln.
Am anderen Ende der Skala liegen die Oakland Raiders, die am Weitesten von der Gehaltsobergrenze entfernt sind. Sie zahlten 2013 und 14 nur $205,3 Millionen, oder 80,2% der vorgeschriebenen Summe aus. Die anderen Teams, die in den nächsten beiden Jahren ordentlich mehr Geld auszahlen müssen sind: Carolina Panthers (80.8%), New York Jets (81.16%), Jacksonville Jaguars (82.2%), Dallas Cowboys (82.6%), New England Patriots (82.7%), New Orleans Saints (86.2%), Washington Redskins (87%), New York Giants (87.9%) und Pittsburgh Steelers (88.3%).
Diese 10 Teams werden sich auf dem Spielermarkt mit teuren Spielern eindecken MÜSSEN. Gut für die Spieler, die neue Teams suchen. So werden die Namen Raiders und Ndamukong Suh schon in einem Satz genannt.
Die Teams, die es nicht schaffen, wenigstens 89% an die Spieler zu zahlen, müssen den Differenzbetrag an die NFLPA abführen. Wobei zu bedenken ist, daß die Gehaltsobergrenze weiter nach oben gehen wird, die Zahlungen an die Spieler also auch steigen müssen.

Kurzberichte
Zwei weibliche Teenager zeigten Eagles Safety Nate Allen an.
Er soll in seinem Auto an einer roten Ampel eine unsittliche Tätigkeit an sich vorgenommen haben.
Allen war außer sich, als er von der Anzeige erfuhr.
Die Polizei untersucht den Fall und es wurde noch keine Anklage gegen Allen erhoben. Der Safety erwägt, die beiden Teenager wegen Verleumdung anzuzeigen.
Die Verantwortlichen der Eagles sagten, daß sie zu 100% hinter ihrem Safety stehen.

Josh Gordon hat eine Beschwerde gegen die Browns eingereicht. Der Wide Receiver wurde vom Team für das letzte Saisonspiel suspendiert, weil er am Vortag zu spät zum Training kam.
Durch diese Suspendierung würden ihm Nachteile auf dem freien Spielermarkt entstehen, die er abwenden möchte.
Es ist allerdings kaum anzunehmen, daß es überhaupt ein Team gibt, das diesen Suchtkranken, der für die ganze Saison 2015 suspendiert ist, verpflichten will.

Die Giants gaben Kevin Ogletree einen neuen Einjahresvertrag.
Der Wide Receiver kam als Ersatzmann für Victor Cruz in den Kader, der sich eine saisonbeendende Knieverletzung zuzog.
Ogletree fing in sieben Spielen fünf Pässe.

Die Panthers feuerten Safety Thomas DeCoud, dem sie erst letztes Jahr einen Zweijahresvertrag gaben.
Rookie Tre Boston verdrängte ihn von seinem Stammplatz.

Die Chiefs trennten sich von den Wide Receivern Donnie Avery und A.J. Jenkins.
Die Chiefs hatten 2014 keinen einzigen Wide Receiver, der einen Touchdownpass fing. General Manager John Dorsey will deshalb frisches Blut auf dieser Position verpflichten.

Charles Tillman würde gerne mal einen Super Bowl gewinnen. Deshalb will der Cornerback die Bears verlassen und mit seinen 34 Jahren bei einem Super Bowl tauglichen Team anheuern.
„Ich liebe dieses Spiel so sehr, daß ich so lange spiele, bis ich tot umfalle,“ meinte Tillman.
Und bis dahin möchte er eben gerne mal einen Super Bowl gewinnen.

Wie weiter oben berichtet, gehören die Packers zu den Teams, die über der Gehaltsobergrenze liegen. Da kommt es ungelegen, daß Randall Cobb $9 Millionen pro Jahr verdienen möchte.
Der Wide Receiver kann sich ab Montag ein neues Team suchen, wenn die Packers ihn nicht zu ihrem Franchise Player machen.
Der 24-jährige fing 2014 91 Pässe für 1.287 Yards und 12 Touchdowns.

Doug Baldwin hat sich für seine eigenartige Art, seinen Touchdown im Super Bowl zu feiern, entschuldigt.
Der Wide Receiver der Seahawks hatte so getan, als ob er auf den Ball schxxxn würde. Das brachte ihm eine 15 Yards Strafe und kostete ihn $11.025.
Kurz nach dem Spiel, wollte er sich zu seiner seltsamen Aktion nicht äußern. Mit ein paar Wochen Abstand fand er sie jetzt selber nicht mehr so gut und entschuldigte sich.
Die Geste hätte er gemacht, um Patriots Cornerback Darrelle Revis zu zeigen, was er von ihm hielt.

Dienstag, 17. Februar 2015

Kurzberichte
welker-wesWes Welker (Bild) scheint sich entschieden zu haben.
Der Wide Receiver der Broncos soll ja mit dem Gedanken gespielt haben, in den Ruhestand zu treten.
Das, so sagte er am Montag der Presse, wäre so nie von ihm gesagt worden. Er wüsste überhaupt nicht, woher FOX Sports 1, die die Meldung letzte Woche verbreiteten, das hätte.
Welker sagte, daß er sich auf die nächste Saison vorbereitet.
Ob der 33-jährige dann noch für Denver spielt, ist nicht sicher. Sein Vertrag läuft aus, und bisher haben die beiden Parteien noch keine Verlängerung diskutiert.
Und ob es dann Teams gibt, die ihn verpflichten wollen?

Die Packers trennten sich von Brandon Bostick. Der Tight End sorgte mit seinem Fehlgriff bei einem Onside Kick der Seahawks in nicht unbeträchtlichem Maß für die Niederlage seines Teams im NFC Endspiel.
Bostick kam 2012 als nichtrekrutierter Spieler nach Green Bay. Mehrere Verletzungen verhinderten, daß er einen festen Platz im Kader erobern konnte.
Sein Vertrag läuft noch ein Jahr, doch eine Klausel bewahrt die Packers davor, ihm sein Gehalt von $585.000 zahlen zu müssen.

Noch nicht gedraftet, lässt Jameis Winston schon den Möchtegernsuperstar raushängen.
Der ehemalige Quarterback von Florida State überlegt noch, ob er beim gemeinsamen Sichtungstraining, dem Scouting Combine, am Samstag Pässe werfen soll?
Sein Quarterback Coach George Whitfield jr. sagte dazu, daß Winston stark an sich glaubt. Deshalb würde er noch überlegen, ob er es nötig hätte, sein Können zu präsentieren. Wenn er sich dazu entschließen würde, wäre er vorbereitet, fuhr Whitfield fort. Fünf Wochen hätte er Winston trainiert und auf das Sichtungstraining vorbereitet.
Dieses Training war auch nötig, denn Bilder vom Beginn des Trainings zeigen einen Winston mit einer ziemlichen Wampe. Die soll aber mittlerweile verschwunden sein, versichert Whitfield.
Dennoch sollte diese Wampe ein weiteres Warnsignal für die NFL Teams sein, die an Winston interessiert sind.

Das war knapp.
Ravens Running Back Justin Forsett war mit seiner hochschwangeren Frau auf dem Weg zu einem Konzert.
Doch auf dem Weg dorthin mussten die beiden plötzlich eine andere Richtung einschlagen, weil die Wehen eingesetzt hatten.
Sie schafften es gerade noch so, eine Geburt im Auto zu verhindern, und das Krankenhaus rechtzeitig zu erreichen.

Die Reha von Carson Palmer macht große Fortschritte. Die Knieverletzung des Cardinals Quarterbacks heilt schneller, als im Zeitplan vorgegeben.
Laut Head Coach Bruce Arians könnte Palmer bereits an einigen Trainingseinheiten im Frühling teilnehmen.
Der 35-jährige wird ja immer noch als Starter für Arizona gelistet.

L.A. mal wieder
James T. Butts, der Bürgermeister der Stadt Inglewood, die 20 Kilometer von Los Angeles liegt, ist ein glühender Anhänger der Idee, ein Stadion in seiner Stadt zu bauen.
Die $118.000, die Rams Besitzer Stan Kroenke völlig selbstlos und ohne irgendwelche Hintergedanken an die Mitglieder des Stadtrats von Inglewood gezahlt hat, werden Butts Meinung ganz bestimmt nicht beeinflußt haben.
Kroenke betont weiterhin, daß er dieses Stadion nicht in der Absicht baut, ein NFL Team dahin zu locken. Doch warum sonst sollte er dieses Stadion bauen?
Und Inglewood kennt sich mit großen Sportmannschaften aus.
Bevor in Los Angeles das Staples Center gebaut wurde, spielten die Basketballteams der Lakers und der Kings im Forum in Inglewood. 1999 zogen sie um, ins Staples Center.
2013 schloß dann auch noch die Hollywood Park Pferderennbahn nach 75 Jahren und riss ein weiteres Loch ins städtischen Budget.
Auf eben diesem Platz der ehemaligen Rennbahn will Kroenke ein Stadion für 80.000 Zuschauer bauen, das, wie gesagt, nicht in der Absicht gebaut wird, ein NFL Team dort spielen zu lassen.
Aber warum soll man nicht mal eben so ein 80.000 Zuschauer fassendes Stadion bauen, wenn man nicht weiß, wohin mit seinem Geld?
Und natürlich soll dann auch ein NFL Team in diesem Stadion spielen, wenn es denn wirklich irgendwann mal fertiggestellt sein sollte.
Die Chargers haben schon durchsickern lassen, daß sie sich ganz genau ansehen, was dort, 180 Kilometer nördlich von ihnen, passiert.
So eine Umzugsdrohung ist ein gutes Druckmittel, um endlich ein neues Stadion von der Stadt San Diego gebaut zu bekommen. Doch bisher sperren sich die Politiker dort. Wie man solch eine Sperre aufheben kann, hat Kroenke mit seinem Geldgeschenk an die Verantwortlichen in Inglewood allerdings aufgezeigt. So ein paar Dollar Bestechungsgeld... äh, Entschuldigung... Unterstützungszahlungen durch Lobbyisten ohne die Absicht dafür eine Gegenleistung zu erhalten, sollten eigentlich auch in San Diego helfen.

Montag, 16. Februar 2015

brady-tom-sb49-mvpIst Tom Brady der beste Quarterback aller Zeiten?
Darüber wird viel und heftig diskutiert. Wenn Brady (Bild) der beste Quarterback aller Zeiten wäre, würde das ja bedeuten, daß Joe Montana es nicht mehr wäre. Eigentlich unvorstellbar.
Jemand, der sehr viel Ahnung hat, meint daß Tom Brady tatsächlich an die Spitze gehört. Es ist Super Bowl 3 MVP Joe Namath.
Für ihn ist Brady der beste aller Zeiten.
Wie Terry Bradshaw und Joe Montana hat er vier Super Bowls gewonnen. Wie Joe Montana hat er drei Super Bowl MVP Titel errungen. Doch Brady hat sogar in sechs Super Bowls gespielt, Bradshaw und Montana nur in vier.
Das kann man positiv und negativ sehen. Bradshaw und Montana haben all ihre Super Bowls gewonnen, Brady brauchte sechs um vier zu gewinnen.
Doch sechsmal in das Spiel der Spiele zu kommen, ist ja nun auch ein nicht zu unterschätzender Erfolg.
Und Namath vergleicht sie (fast) alle. Mit seinen 71 Jahren hat er die großen Quarterbacks aus der alten Zeit noch spielen sehen. Für ihn hat jede Zeit großartige Quarterbacks gehabt. Otto Graham, der 10 Meisterschaften mit den Cleveland Browns gewann. Bobby Layne, der mit den Detroit Lions drei NFL Meisterschaften gewann.
Großartige Quarterbacks.
Heute gehören Peyton Manning und Aaron Rodgers für Namath zum Besten, was es je auf dieser Position gegeben hat.
Deshalb, so meinte er, hätte er es auch so schwer den besten aller Zeiten auszumachen, da ja auch der Football viele Wandlungen durchgemacht hätte. Und doch, so ist Namath überzeugt, hätte kein Quarterback das Spiel jemals besser gespielt als Tom Brady.
Brady hätte jede Herausforderung gemeistert. Deshalb wäre er großartig. Niemand hätte es jemals besser gemacht.
Auch wenn Joe Namath selber zu den besten Quarterbacks gehört, die jemals in der NFL spielten, ist auch seine Meinung nur eine unter vielen. Aber eine mit Gewicht.

Haben die Rams die Saison 2015 schon abgeschrieben?
Könnte man meinen, denn bei der Pressekonferenz des neuen Offensive Coordinators, Frank Cignetti, hieß es, daß man voll auf Quarterback Sam Bradford setzen würde.
Cignetti war in den letzten drei Jahren der Quarterback Coach der Rams. Er kennt Bradford also ganz genau und sollte eigentlich gerade deshalb nicht an ihm festhalten.
Wenn Bradford mal spielte, wobei die Betonung auf wenn liegt, dann eher unspektakulär.
Jeff Fisher antwortete auf die Frage eines Reporters, ob er mit den Plänen Cignettis, auf Bradford zu setzen einverstanden wäre? „Ja, Bradford ist wieder hier und er trainiert gut.“
Ist die Lage auf dem Markt der Passwerfer wirklich so trüb, daß die Rams mangels Optionen an Bradford festhalten, der 25 der letzten 32 Spiele der Rams verpaßt hat?
Scheint so.
Mal sehen, wie viele Spiele Bradford 2015 durchhält. Immerhin wird er dieses Jahr $12,985 Millionen kassieren.

Sonntag, 15. Februar 2015

Kurzberichte
johnson-chrisDaß sein Stern erloschen war, sah man schon in Tennessee.
Also, beinahe jeder sah es, denn die Verantwortlichen der Jets sahen es nicht und verpflichteten Running Back Chris Johnson (Bild) 2014 für zwei Jahre und $8 Millionen.
Das war er längst schon nicht mehr wert.
Die neue Führungsspitze der Jets reagierte auch entsprechend und zog die Option, den CJ2K genannten Johnson auch 2015 zu behalten, nicht.
Johnsons beste Zeit liegt schon sehr lange hinter ihm, und die Jets werden ihn nicht vermissen. Die $3,5 Millionen, die sie ihm für dieses Jahr hätten zahlen müssen, können sie besser anlegen.
Seine 663 Laufyards, die er 2014 für New York erzielte, sind ein ganzes Stück weit weg, von den 2.006 Yards, die er 2009 noch für die Titans erzielte.
Die Jets betonten, daß die Trennung von Johnson nichts mit seiner Verhaftung wegen unerlaubten Waffenbesitzes im Januar zu tun hat.

Die NFL hat die Gerichtsakten im Fall Greg Hardy angefordert.
Der Defensive End der Panthers wurde in einem Prozess schuldig gesprochen, weil er seine damalige Freundin geschlagen und bedroht hat.
Hardy hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt. Doch zum Berufungsprozess kam es nicht, weil die Anklägerin nicht zum Termin erschien. Deshalb konnte Hardy das Gericht als freier Mann verlassen.
Die NFL will nun untersuchen, wie sie den Frauenschläger behandeln soll?
Letztes Jahr um diese Zeit hätte sie Hardys Suspendierung aufgehoben. Doch seit Ray Rice hat sich das Bewußtsein der Liga gegenüber Gewalttätern, die Frauen schlagen, geändert. Und das Urteil aus dem ersten Prozess wird ja seine Gründe gehabt haben. Diese Gründe möchte die NFL genau untersuchen. Noch hält das Gericht die Akten unter Verschluß, doch es gilt als sicher, daß die Liga die Akten bald bekommt.
Bis auf Weiteres bleibt Hardy gesperrt.

Die Cowboys hielten eine Option auf Henry Melton. Der Defensive Tackle hatte einen Vertrag über drei Jahre und $24 Millionen.
Am Samstag entschied sich das Team, die Option für das Jahr 2015 nicht zu ziehen und ließ lieber Melton ziehen.
2015 hätten ihm $9 Millionen zugestanden. Geld, das Dallas dringend braucht, um Wide Receiver Bryant und/oder Running Back Murray halten zu können.

Samstag, 14. Februar 2015

Kurzberichte
harbaugh-jim3Er war einer der besten Head Coaches der NFL in den letzten vier Jahren. Dennoch genügte er den Ansprüchen seines Arbeitgebers nicht mehr und so trennten sich die 49ers und Head Coach Jim Harbaugh (Bild) „einvernehmlich“.
So lautete die offizielle Version bisher, die seit dieser Woche in das Reich der Legenden gehört.
49ers Besitzer Jed York erzählte diese Version der „einvernehmlichen“ Trennung oft und gerne. Harbaugh blieb dagegen recht stumm.
In einem Interview in dieser Woche antwortete der ehemalige Head Coach San Franciscos nun auf die Frage: „Es gab so viele Kommentare von Jed York, es sei eine gegenseitige Trennung zwischen Ihnen und dem Team gewesen, daß Sie sich einvernehmlich getrennt hätten. Ist das wahr? Oder wurde Ihnen gesagt, daß sie nicht mehr der Trainer wären?“
Harbaugh: „Ja, mir wurde gesagt, ich wäre nicht mehr der Trainer.“
„Und,“ so fuhr Harbaugh fort, „das ist die Wahrheit. Ich habe die 49ers nicht verlassen. Ich fühlte, daß die 49ers-Hierarchie mich aufgegeben hat.“
Jeder wusste es, aber jetzt ist es auch offiziell, daß die 49ers Harbaugh gefeuert haben.
Der ist ja, wie man weiß, sehr weich gelandet und bekommt in seinem neuen Job als Head Coach einer Collegemannschaft ein höheres Gehalt, als in seinem Job bei den Niners.

Zwei Superstars, zwei Fragezeichen.
Werden wir 2015 Broncos Quarterback Peyton Manning und Seahawks Running Back Marshawn Lynch wieder in Aktion erleben?
Beide machen ein großes Geheimnis darum.
Manning hatte am gestrigen Freitag ein langes Gespräch mit John Elway. Elway und Manning, zwei NFL Legenden unter sich. Elway konnte als Quarterback mit Denver den Super Bowl gewinnen und ist heute Verantwortlich für das Spielerpersonal. Manning würde gerne noch einmal den Super Bowl gewinnen, und ließ deshalb durchsickern, daß er noch ein Jahr dranhängen möchte.
Manning sagte Elway, daß er körperlich und geistig fit für eine weitere Saison wäre.
Damit läge der Ball dann auf Elways Seite. Will er den bald 39 Jahre alten Quarterback tatsächlich noch für $19 Millionen behalten? Das wären die Broncos ihm schuldig, wenn er am 9. März noch im Kader des Teams wäre. Manning muß demnächst einen Gesundheitstest absolvieren. Dann erst möchte Elway sich entscheiden.
Eine wichtige Rolle wird auch der neue Offensive Coordinator der Broncos spielen, Gary Kubiak. Er hat ein anderes Spielsystem, als Manning es gewohnt ist. Manning ist es eigentlich egal, wer unter ihm Offensive Coordinator ist, aber mit ihm und Kubiak dürfte es zu Reibereien kommen.
Man darf gespannt sein, wie es da weitergeht.

Gespannt ist man auch, wie es in Seattle weitergeht.
Die Seahawks haben Running Back Marshawn Lynch einen Vertrag über $10 Millionen angeboten für 2015.
Auch Lynch ziert sich noch mit einer klaren Zu- oder Absage. Er ist ganz schön durchgeschüttelt worden, in der abgelaufenen Saison, und möchte erst mal abwarten, ob alle Knochen wieder an ihre alten Plätze wandern.
Momentan stehen die Zeichen für ihn eher auf Ruhestand, wie es aus dem Team verlautet.
Doch das kennt man noch von letztem Jahr. Da war erst klar, daß Lynch weitermacht, als er im Trainingslager auftauchte.
Dieses Jahr wird man vielleicht wieder so lange warten müssen, bis man weiß, was Lynch will.

Jeder noch so kleine Schritt zählt.
Die NFL hat Tennessee Linebacker A.J. Johnson vom gemeinsamen Sichtungstraining, dem Scouting Combine, das in diesem Monat stattfindet, ausgeladen.
Johnson steht unter Verdacht der gemeinschaftlich begangenen Vergewaltigung. Er und Defensive Back Michael Williams sollen nach einem Spiel am 16. November eine Athletin der Universität vergewaltigt haben. Am 17. November wurden Johnson und Williams von allen Teamaktivitäten suspendiert.
In dieser Woche entschied eine Jury, daß der Fall vor einem Geschworenengericht verhandelt wird.
Die Anwälte der beiden Angeklagten betonen natürlich, daß ihre Klienten unschuldig sind.
Bisher hat die NFL noch nie jemanden vom Sichtungstraining ausgeladen. Doch das Bestreben, die NFL von kriminellen Subjekten zu säubern, muß ja irgendwann mal ernsthaft in die Tat umgesetzt werden.
Sollten die Geschworenen zu der Überzeugung kommen, daß Johnson unschuldig ist, wird die Liga ihm bestimmt eine weitere Chance einräumen.

Kein Blutalkoholtest, keine Verurteilung.
Die Weigerung von Lions Defensive Tackle Nick Fairley, sich einem Blutalkoholtest zu unterziehen, brachte ihm am gestrigen Freitag einen Freispruch vor Gericht ein.
Fairley wurde am 27. Mai 2012 von einem Polizisten mit über 150 Stundenkilometer geblitzt. Der Polizist setzte die Festtagsbeleuchtung seines Autos in Gang und verfolgte Fairleys Wagen über mehrere Kilometer, bis der endlich rechts ranfuhr.
Da es vor Gericht nur die Aussage des Polizisten gab, daß er Fairley für angetrunken hielt, aber keine Beweise dafür, wurde er in diesem Anklagepunkt freigesprochen. Blieb noch der Teil des rücksichtslosen Fahrens übrig, für den der Defensive Tackle zusätzlich angeklagt war.
Dafür wurde er schuldig gesprochen und musste eine Strafe von $500 zahlen.

Wenn man durch eine Bank reich werden will, sollte man keine überfallen, sondern eine Gründen.
Wenn man durch die NFL reich werden will, sollte man nicht für sie spielen, sondern ihr Vorsitzender werden.
Mit einem Jahresgehalt von $35,1 Millionen im Jahr 2012 gehört Commissioner Roger Goodell einsam an die Spitze der Gehaltsliste der Liga.
Unter Goodell wurde die Liga allerdings auch so reich, wie keine andere Sportliga weltweit jemals wurde. Deshalb sehen die Teambesitzer sein Gehalt auch als völlig angemessen an.

Hurra, heißen wir Calendargate willkommen.
Die Eagles haben ihren Jahreskalender 2015 wie alle anderen Teams auch, im Herbst 2014 veröffentlicht.
Jetzt fiel es dem Internetskandalportal TMZ auf, daß Wide Receiver Riley Cooper das Blatt für den Februar ziert.
Wie es sich für TMZ gehört, machten sie sofort einen Skandal daraus.
Cooper hatte 2013 während eines Musikkonzerts rassistische Äußerungen gegen Schwarze gemacht, die auf Video festgehalten wurden.
Und der Februar ist der „Black History Monat“ in den USA.
Jemand der sich abfällig über Schwarze geäußert hat, ziert also das Blatt des Black History Monats. Das ist schon ein großes Fettnapf.
Natürlich haben die Eagles sich sofort für diesen Fehler entschuldigt. Sie wiesen aber darauf hin, daß der Kalender von der Herstellerfirma gestaltet wurde, nicht von ihnen.

Im Dezember brannte das Haus von Cowboys Linebacker Rolando McClain in Alabama ab.
Die Feuerwehr kam jetzt zu dem Ergebnis, daß das Feuer absichtlich gelegt wurde.
Zur Zeit des Feuers stand das Haus für $1,5 Millionen zum Verkauf.
Die Polizei untersucht jetzt, wer den Brand gelegt hat. Sie gab bekannt, daß ein Auto gesehen wurde, das sich schnell vom Brandort entfernte. Darauf konzentriert sich die Fahndung.

Freitag, 13. Februar 2015

Kurzberichte
mccarthy-mike2Gewußt hat man es ja bereits letzte Woche, doch erst am gestrigen Donnerstag gab Mike McCarthy (Bild) offiziell bekannt, daß er die offensiven Spielzüge der Packers nicht mehr ansagen wird.
Der Head Coach gibt diese Aufgabe an Tom Clements weiter, der seit gestern auch Assistenz Head Coach ist.
Wide Receiver Coach Edgar Bennett wurde zum Offensive Coordinator befördert. Quarterback Coach Alex Van Pelt wird zusätzlich die Wide Receiver trainieren.
McCarthy sagte, daß er sich dadurch besser um die Defense und die nicht so guten Special Teams kümmern könnte. Jetzt, so fuhr er fort, hätte er den Kopf besser frei, für das große Ganze.

Es geht mal wieder um zweitgrößten Fernsehmarkt der USA, den die NFL links liegen lässt. Es geht mal wieder um Los Angeles. Es geht um sechs Millionen TV Haushalte
Ein ehemaliger Basketballstar, Magic Johnson, versteht nicht, wieso die größte Sportliga der Staaten hier kein Team hat?
„Das ist ein Ort, an dem die Clippers (ein Basketballteam) für $2 Milliarden verkauft wurden!“ sagte Johnson. „Der Wert eines NFL Teams würde sich sofort schlagartig vervielfachen, wenn es hierher käme,“ zeigt Johnson sich überzeugt.
Nach seiner brillanten Karriere beim Basketball legte Earvin Jonson eine ebenso eindrucksvolle Karriere als Geschäftsmann hin. Er möchte der NFL nicht nur helfen, in der Stadt der Engel wieder ansässig zu werden, er möchte auch ein Team kaufen, oder zumindest einige Anteile daran.
Alleine durch den Fernsehmarkt in Los Angeles könnte die NFL bei den nächsten Rechtevergaben an die TV Gesellschaften ein paar Milliarden Dollar mehr kassieren. Sechs Millionen TV Haushalte sind ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Zu all den Möchtegernwirwollenwiedereinteaminlosangelesanwärtern hat sich jetzt also ein weiterer gesellt. Jemand, der bereits Anteile an einem Baseballteam, einem Frauenbasketballteam und einem noch zu gründenden Fußballteam in der Stadt hält.
Jetzt möchte Johnson noch ein NFL Team in sein Portfolio stecken.
Ob es was bringt?

Sie bleiben noch ein Jahr zusammen, die Saints und Kicker Shayne Graham und Linebacker Parys Haralson.
Beide unterschrieben am gestrigen Donnerstag neue Einjahresverträge in New Orleans.
Der mittlerweile 37 Jahre alte Graham muss sich aber gegen Dustin Hopkins durchsetzen, der auch einen Vertrag mit den Saints hat.

Brian Cushing musste wieder operiert werden.
Der Linebacker der Texans hat einen großen Teil der Saison mit einem gebrochenen Handgelenk gespielt.
Doch Cushing ist froh, daß es dieses Mal nicht seine Knie waren, die operiert werden mussten, so wie nach den Saisons 2012 und 2013.
Drei Monate Reha stehen aber dennoch jetzt an.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Kurzberichte
halloffameDas erste Vorbereitungsspiel steht fest.
Im Hall of Fame Spiel am 9. August treffen die Pittsburgh Steelers und die Minnesota Vikings aufeinander.
Von beiden Teams werden an diesem Wochenende ehemalige Spieler in die Ruhmeshalle aufgenommen, Steelers Running Back Jerome Bettis und Vikings Center Mick Tingelhoff.
Die Vikings würden gerne mit Adrian Peterson antreten, wenn der Running Back bis dahin nicht mehr von der NFL suspendiert ist, und wenn er nicht zu einem anderen Team gewechselt ist.
Anstoß ist um 20:00 Uhr Ostküstenzeit und übertragen wird das Spiel von NBC.

Die Buccaneers haben Josh McCown gefeuert.
Der Quarterback kam erst letztes Jahr als Ersatzmann für Mike Glennon nach Tampa Bay. Im November wurde er zum Starter befördert.
Kann seine Entlassung als Hinweis darauf verstanden werden, daß die Bucs sich in der Draft tatsächlich Jamais Winston antun wollen?
Oder doch eher Marcus Mariota?
Wir werden es erleben.

Bevor Brett Favres Trikot mit der Nr. 4 zur Ruhe gesetzt wird, wird der legendäre Quarterback in die Packers Hall of Fame aufgenommen.
Diese Zeremonie wird am 18. Juli stattfinden. Fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit, denn die Veranstaltung findet im Atrium der Halle statt. Fassungsvermögen 1.600 Leute.
Doch die Frage nach Karten ist riesengroß. Deshalb hat Favre den Vorschlag gemacht, die Zeremonie im Stadion abzuhalten. Fassungsvermögen 80.000.
Die Verantwortlichen der Green Bay Packers Hall of Fame Inc. wollen sich mit ihrem ehemaligen Quarterback zusammensetzen, und die Sache durchdiskutieren.

Lange war es ruhig, um einen der kriminellsten Spieler der NFL.
Doch am Mittwoch sorgte Adam, der nicht mehr Pacman genannt werden möchte, Jones wieder für Probleme außerhalb des Spielfelds.
Irgendwas ist wohl in einem Spielkasino in Lawrenceburg vorgefallen. Weder die Polizei, die vom Casino zur Hilfe gerufen wurde, noch die Betreiber der Spielhölle wollten allerdings bekanntgeben, was?
Auch die Bengals haben noch nicht erfahren, was ihr Cornerback angestellt haben soll, und sie wollten deshalb noch keinen Kommentar abgeben.
Jones selber hat dazu einem Fernsehsender am Handy einen Kommentar abgegeben. Aus Gründen des Jugendschutzes hier nur die Teile, die man wiedergeben kann, ohne dabei Rot zu werden: „Man, **********, ***** **********. ********* you. Get the **** outta here.“

Die Colts feuerten LaRon Landry.
Der Safety unterschrieb vor zwei Jahren einen Vierjahresvertrag über $24 Millionen, doch er zeigte nie annähernd die Leistung, die diesem Gehalt entsprochen hätte.
Zwei weitere Spieler mussten gehen, Andrew Jackson und Xavier Nixon.
Linebacker Jackson wurde im Januar verhaftet, weil er besoffen Auto fuhr. Nixon spielte schlecht und verpasste dann auch noch den Flug zum AFC Championship Spiel.

Werden die Texas A&M Aggies jetzt durch die Seattle Seahawks reich?
Die Fans der Seahawks sind stolz auf ihr Team und sorgen bei Heimspielen dafür, daß die Gegner gegen sie als 12. Mann antreten müssen.
Die Seahawks sind stolz auf ihre Fans, und stellen viele Fanartikel mit der Nr. 12 her.
Daran verdienen die Aggies mit, denn sie haben 1990 die Bezeichnung „12th man“ erfunden und als Marke schützen lassen.
Bisher bekamen sie deshalb pro Jahr $5.000 von den Seahawks.
Alle fünf Jahre verhandeln die Aggies und die Seahawks den Vertrag neu aus. Das nächste Mal soll 2016 verhandelt werden. Und dann, so munkelt man, will Texas A&M mehr Geld für den Begriff... viel mehr... sehr viel mehr. Verständlich, denn selbst das billigste Trikot mit der Nr. 12 kostet etwa $100 und verkauft sich tausendfach.
Klar, daß man als Rechteinhaber einen ordentlichen Teil der Summe abhaben will.

Im Mordprozess gegen Aaron Hernandez musste am Mittwoch bereits der zweite Geschworene ausgetauscht werden.
Als Grund gab Richterin Susan Garsh persönliche Gründe an, die nichts mit dem Prozess zu tun hätten.

Heuern und feuern bei den Giants.
Sie verpflichteten den kanadischen Center Brett Jones und trennten sich von Running Back David Wilson.
Jones spielte für die Calgary Stampeders und gewann letztes Jahr mit ihnen den Grey Cup.

Wes Welker soll Rücktrittsgedanken hegen.
Der Wide Receiver der Broncos soll laut darüber nachgedacht haben, mit seinen 33 Jahren und 11 Saisons in der NFL, in den Ruhestand zu treten.
Noch ist nichts spruchreif, aber seine Produktivität hat enorm nachgelassen. Welkers Vertrag mit Denver läuft aus, und Teams, die ihn verpflichten möchten, werden bestimmt nicht Schlange stehen.
Ein konsequenter Schritt also.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Kurzberichte
murray-demarcoDie Draft-Experten der NFL gehen davon aus, daß die Position des Running Backs wieder an Wert gewinnt.
Vor Allem DeMarco Murray (Bild) von den Cowboys und natürlich Marshawn Lynch haben stark dazu beigetragen.
Doch wird die Skepsis nicht aufhören. Der letzte Running Back der in der ersten Runde der Draft genommen wurde, war Trent Richardson von den Browns, 2012. Sein Niedergang, nachdem er zu den Colts gewechselt war, lässt die Scouts weiterhin vorsichtig sein.
Doch die Experten sind sich einig, daß es lange nicht mehr so gute Running Backs, die vom College kommen, gegeben hat.
Helfen könnte den Läufern, daß es unter den Quarterbacks, die aus dem College in die NFL wollen, kaum brauchbares Material gibt. Einer der besten Quarterbacks, Jamais Winston, gehört in dieselbe Kategorie der Problemspieler, wie Johnny Manziel. Ein Team, das ihn einberuft, muss sich auf einiges Negative gefasst machen.
Das scheint bei den beiden Running Backs, von denen man glaubt, daß sie weit oben ein Team finden werden, nicht der Fall zu sein. Weder Melvin Gordon aus Wisconsin, noch Todd Gurley aus Georgia sollen so einen miesen Charakter haben, wie Winston. Und beide Läufer haben die Statur, um es mit den Verteidigern der NFL aufnehmen zu können.
Es könnte also sein, daß zumindest einer der beiden in der ersten Runde einberufen wird. Und dann verdient ein Running Back vielleicht auch mal wieder mehr, als ein Punter.

Tom Brady hat sein Versprechen wahrgemacht. Der Quarterback der Patriots schenkte den Truck, den er als MVP des Super Bowls gewonnen hatte, Malcolm Butler.
Der unrekrutierte Rookie Cornerback hatte den Pass von Russell Wilson auf Wide Receiver Lockette abgefangen, und damit den Sieg der Patriots gesichert.
Wie es heißt, würden für die Schenkung über $12.000 an Steuern fällig. Diese zu zahlen, überlässt Brady dann aber doch Butler. Ein teures Geschenk für den Beschenkten.

Seahawks Cornerback Richard Sherman hat sich entschieden.
Er lässt seinen verletzten linken Ellenbogen nicht operieren. Mit einer speziellen Therapie soll der Arm bis zum Beginn des Trainingslagers auch ohne Operation wieder voll hergestellt sein.

Die Familie von Tom Benson möchte den Besitzer der New Orleans Saints für geschäftsunfähig erklären lassen.
Ein Richter traf sich am gestrigen Dienstag mit den Anwälten von Benson und denen seiner Familie und ordnete nach dem Gespräch an, daß der 87-jährige auf seinen Geisteszustand untersucht werden muß.
Bensons Tochter Renee, und ihre Kinder, Rita und Ryan LeBlanc wollen erreichen, daß ihr Vater und Opa das Team und sein Vermögen nicht an seine zweite Frau Gayle weitergibt. Seit Benson diese Frau vor 10 Jahre heiratete, hat sie ihn Stück für Stück von seiner Familie, seinen Freunden und Beratern isoliert.
Richter Kern Reese ordnete an, daß das Ergebnis der psychologischen Untersuchung bis zum 13. März vorliegen muss.
Ein Richter in Texas hat für die dortigen Unternehmungen, die Benson gehören, bereits gegen den Besitzer der Saints entschieden.
Dort ging es um Überschreibungen von Autohäusern, Banken und eine Ranch an Gayle Benson.
Der Richter in Texas entschied, daß Benson nicht mehr in der Lage wäre, die Tragweite seiner Entscheidungen, die Besitztümer seiner zweiten Frau zu überschreiben, überblicken könnte. Er entschied, daß die Überschreibungsurkunden wieder rückgängig gemacht werden müssten.
Dieses Urteil hat keinen direkten Einfluß auf die Sache in Louisiana, zeigt aber schon mal, daß Benson auch dort keinen leichten Stand haben dürfte.

Über Deflategate hätte man SMS-Gate beinahe ganz aus den Augen verloren.
Die NFL untersucht immer noch, ob Browns General Manager Ray Farmer während eines Spiels per SMS Einfluß auf die Trainer genommen hat, was nicht erlaubt ist.
Vom Ausgang dieser Untersuchung macht Bryan Hoyer es abhängig, ob er in Cleveland bleiben wird, oder nicht. Der Quarterback ist leicht angesäuert, weil er glaubt, daß es in diesen Textbotschaften um ihn ging. Er will nun wissen, ob die Trainer ihn auf die Bank setzten, weil sie den Befehl dafür von oben bekommen haben.
Bisher ist Hoyer ja nicht abgeneigt, in Cleveland zu bleiben. Das kann sich aber schnell ändern, wenn ihm das Untersuchungsergebnis nicht gefällt.
Zwar hat Hoyer keine großen Chancen bei einem anderen Team den Posten des Starters zu bekommen, aber das würde ihn nicht daran hindern, die Browns zu verlassen, wenn man ihm dort nicht vertraut und par ordre du mufti auf die Bank setzt.

Dienstag, 10. Februar 2015

Freigekauft?
hardy-greg2Greg Hardy (Bild), in erster Instanz verurteilter Frauenschläger, verließ am gestrigen Montag das Gericht als freier Mann.
Zu der Berufungsverhandlung des Defensive Ends der Panthers war seine Freundin, die ihn angezeigt hatte, nicht erschienen. Deshalb fand die Verhandlung erst gar nicht statt, und alle Anklagepunkte wurden fallengelassen. Das hinterlässt einen faden Beigeschmack.
Wie es heißt hat Nicole Holder sich finanziell von Hardy abfinden (bestechen) lassen und auch die Zivilklage gegen ihn fallenlassen. Ihre offizielle Begründung für ihr Nichterscheinen gestern lautet, daß sie diese grauenvolle Geschichte nicht noch einmal erzählen möchte.
Diese grauenvolle Geschichte erzählte sie letztes Jahr vor Gericht, und sie klang schlimmer als das, was Janay Rice erleiden musste. Die Konsequenz war ein berechtigter Schuldspruch.
Die Staatsanwaltschaft ließ fieberhaft nach der Klägerin fahnden, um den Berufungsprozess doch noch stattfinden zu lassen. Vergeblich!
Daß Hardy die Zeit bis zum neuen Prozess genutzt hat, um sich freizukaufen, kann man ihm nicht verübeln. Der Liga müsste man allerdings verübeln, wenn sie Hardy jetzt als freigesprochenen Unschuldigen behandeln und voll und ganz als wieder spielberechtigt deklarieren würde.
Aus der Liga hört man, daß man den Fall selber peinlichst genau untersuchen würde. Die neu eingesetzten Experten zum Thema häusliche Gewalt, werden den Fall durchleuchten, diskutieren und nach den neugeschaffenen Richtlinien diese Verbrechen betreffend behandeln.
Ob es wirklich nur sechs Spiele Sperre 2015 für Hardy geben wird, bleibt abzuwarten. Man hört sogar, daß es weniger werden könnten, was dann wieder ein Skandal wäre, ähnlich dem, den letztes Jahr das Urteil gegen Ray Rice auslöste.
Letztes Jahr hätte die NFL ganz bestimmt noch nach dem Grundsatz geurteilt: „Wo kein Kläger, da kein Richter... und also auch kein Urteil“.
Doch dieses Jahr wird sie die Sache strenger angehen. Hardy wurde verurteilt. Daß er sich in der Zwischenzeit freikaufte, darf die NFL nicht interessieren, oder es sollte sogar als Strafverschärfend gewertet werden.

Kurzberichte
98 Jahre sind ein stolzes Alter. Dieses Alter erreichte der Gründer der Firma NFL Films, Ed Sabol. Am gestrigen Dienstag schlief er friedlich ein, wie bekanntgegeben wurde.
Als er und sein Sohn Steve, der bereits vor einigen Jahren starb, die Firma leiteten, bekam man von ihnen diese tollen Zeitlupenaufnahmen zu dramaturgisch hervorragend angepasster Musik zu sehen, die 52 Emmys einheimsten.
Seit Steve Sabol tot ist, sieht man bei diesen Zusammenschnitten leider nicht mehr so viele Spielszenen, sondern zu oft und zu lange nur noch rumschreiende Spieler.
Dennoch hat Ed Sabol eine tolle Sache ins Leben gerufen, als er die Firma 1962 gründete.
Bleibt zu hoffen, daß die Qualität dieser einst hervorragenden Zusammenschnitte jetzt nicht noch tiefer in den Keller geht.

Jamal Lewis leidet unter chronischem Geldmangel.
Der ehemalige Running Back der Ravens gewann 2000 den Super Bowl mit dem Team.
Beim zweiten Super Bowl Gewinn der Ravens 2012 war Lewis schon im Ruhestand, aber Teambesitzer Steve Bisciotti gab ihm, und einigen anderen verdienten ehemaligen Spielern Baltimores, einen Ring ehrenhalber.
Diesen Ring versteigerte Lewis jetzt für über $50.000. Ein Tropfen auf den heißen Stein seiner $10,6 Millionen Schulden, die Lewis hat.

Die NFL hat eine oberste medizinische Beraterin.
Elizabeth Nabel, Präsidentin eines Krankenhauses in Boston und Professorin an der Universität von Harvard, wird die NFL in allen kommenden medizinischen Fragen beraten.

Ein erster Schritt ist wohl getan. Die NFL gründete ein Komitee, das untersuchen soll, wie man Los Angeles wieder in die Städte der NFL Teams aufnehmen kann.
Viele Pläne hat es bisher gegeben, viele neuzubauende Stadien sind im Gespräch, viele Teams möchten gerne dorthin umziehen, doch nichts Genaues gibt es nicht.
Da soll jetzt das neueingerichtete Komitee helfen.
Ob es was bringt, wird man sehen.

Die Seahawks haben einen neuen Defensive Coordinator.
Sie beförderten jemanden aus den eigenen Reihen, Kris Richard, der bisher als Defensive Backs Coach tätig war.

Richard Sherman könnte um eine Operation seines verletzten Ellenbogens herumkommen.
Der Cornerback der Seahawks soll die Verletzung mit einer speziellen Behandlung ausheilen. Ob das wirklich möglich ist, wird eine erneute Untersuchung nächsten Monat ergeben.

Auch Philip Rivers wird wohl um eine Operation herumkommen.
Der Quarterback der Chargers hatte einen Bandscheibenvorfall, der nach neusten Untersuchungsergebnissen nicht operiert werden muß.
Rivers kann den Rücken durch Schonung und spezielle Behandlungen von selber heilen lassen.

Ach, guck mal wer da fleißig trainiert?
Peyton Manning wirft in New Orleans fleißig Pässe. Der 38-jährige will sich selber testen, ob er noch eine weitere Saison aus seinem Wurfarm herausholen kann?
Der Quarterback der Broncos trainiert unter Anleitung eines Kraft- und Konditionstrainers.

Brett Favre wird in diesem Jahr endlich von den Packers geehrt werden.
Der Super Bowl Quarterback wird es 2015 endlich erleben, daß Green Bay seine Trikotnummer zur Ruhe setzt.
Das wurde am gestrigen Montag offiziell bekanntgegeben.

Montag, 9. Februar 2015

Kurzberichte
mccarthy-mike2
In Green Bay hört man, daß Head Coach Mike McCarthy (Bild) demnächst nicht mehr die offensiven Spielzüge ansagen wird.
Offensive Coordinator Tom Clements soll in der kommenden Saison diese Aufgabe übernehmen und dann auch zum Assistenz- Head Coach befördert werden.
Bis jetzt ist noch nichts offiziell, aber glauben kann man es. McCarthy stand ziemlich in der Kritik, als er zum Ende des NFC Endspiels die verletzten Verteidiger der Seahawks nicht genügend herausgefordert hatte. Dies brachte uns Fans um einen Super Bowl mit zwei Traditionsmannschaften und sorgte dafür, daß die Seahawks das Spiel, das die Packers bis fünf Minuten vor Spielende vollkommen beherrschten, gewannen.

In New England fragt man sich, ob Darrelle Revis im Team bleibt.
Der Cornerback unterschrieb vor der Saison 2014 einen Einjahresvertrag über $12 Millionen. Wenn die Patriots ihn halten wollen, haben sie die Option, ihn für $20 Millionen weiterzuverpflichten. Ob sie diese Option ziehen werden, ist jetzt der Knackpunkt. Die Pats würden gerne einen längerfristigen Vertrag mit Revis aushandeln, was die jährlichen Kosten senken könnte. Bleibt abzuwarten, ob Revis das annimmt?

Die Bills verpflichteten Richie Incognito.
Der Guard der Dolphins erlangte unrühmliche Bekanntheit, weil er einen Teamkollegen mobbte, der daraufhin in psychiatrische Behandlung musste.
Incognito wurde deswegen im November 2013 suspendiert. Im Februar 2014 wurde er wieder als spielberechtigt deklariert, aber er fand kein Team, das ihn aufnehmen wollte. Zwar war er zu Probetrainings in Tampa Bay, Kansas City und Denver, aber seine schlechte Reputation hielt diese Teams davon ab, ihn zu verpflichten.
Rex Ryan glaubt nun, daß der Guard den Bills helfen kann. Der Head Coach will die Bills Verteidigung zu einem Bollwerk machen, und dafür meint er, Incognito zu brauchen, der ein gemeiner Blocker ist, der austeilen kann.
Um das Andere macht sich Ryan dann später Gedanken. Und Incognito wird wohl wissen, was die Uhr geschlagen hat. Mit 31 Jahren läuft seine zeit in der NFL langsam ab. Er muss die Chance nutzen, noch ein paar Dollar aufs Konto zu bekommen, bevor seine Karriere endet.

Steht Cam Newtons Abschied aus Carolina bevor?
Eher nicht, aber es ist ja immer eine gute Sache, für die Zukunft vorzusorgen. Warum sonst sollte der Quarterback wieder auf sein altes College gehen, um seinen Abschluß nachzuholen?
Als er von den Panthers einberufen wurde, hatte er seine Ausbildung noch nicht abgeschlossen. Aber er hatte seiner Mutter versprochen, das College nicht ohne Abschluß zu verlassen. Um den noch nachzuholen, ist er jetzt der berühmteste Student in Auburn geworden. Newton nutzt die Freizeit zwischen den Saisons, um noch etwas für seine Bildung zu tun.
Und verkehrt ist es ja nie, so einen Abschluß zu haben. Vielleicht wollen die Panthers seinen Rookievertrag nicht verlängern, der nach der Saison 2015 ausläuft?

Wohl auf keinen Fall werden die Panthers den Vertrag mit Greg Hardy verlängern.
Der Defensive End wurde in einem Prozess wegen häuslicher Gewalt schuldig gesprochen, legte aber Berufung dagegen ein, und hat deshalb seine Strafe noch nicht antreten müssen.
In der Saison 2014 spielte er ein Spiel, bevor er suspendiert wurde.
Doch obwohl die Teams und die NFL immer wieder betonen, die Liga von solchen miesen, kriminellen Subjekten zu säubern, heißt es, daß viele Teams Hardy gerne verpflichten würden, wenn die Panthers ihn ziehen lassen.
Nicht, daß einen diese Doppelzüngigkeit der Verantwortlichen ankotzen würde, aber man darf sich ja seine Gedanken machen, oder?

Die Baltimore Ravens finden, daß Haloti Ngata zu viel verdient. Sie würden den Vertrag mit dem Defensive Lineman gerne nachverhandeln.
Der 31-jährige steht vor seiner 10. Saison und soll ein Mindestgehalt von $8,5 Millionen in diesem Jahr bekommen.
Baltimore würde ihm gerne weniger zahlen, und dafür die Vertragslaufzeit verlängern.
Momentan sieht es eher danach aus, als ob Ngata 2015 bei einem anderen Team spielen wird, denn er hält nicht viel von dem Vorschlag.

Samstag, 7. Februar 2015

Kurzberichte
gronkowski-rob2Die NFL hat beim letzten Spiel der Saison, im letzten Spielzug, noch mal kräftig abkassiert.
Vier Spieler bekamen Zahlungsaufforderungen zugeschickt, weil sie an der kleinen Schlägerei teilnehmen, die Seahawks Linebacker Bruce Irvin angezettelt hatte. Der war dann auch mit $10.000 dabei.
Sein Teamkollege Michael Bennett muß $8.268 zahlen, genau so viel wie die Patriots Tight Ends Rob Gronkowski und Michael Hoomanawanui.
Seahawks Wide Receiver Doug Baldwin muß für eine obszöne Geste nach einem Touchdown im dritten Viertel $11.025 zahlen. Er tat so, als würde er auf den Ball scheixxxen.

Schwarzer Humor, oder was ist das?
Eine Familie in Kent, Washington, betrauert den Tod ihres Mannes und Vaters Michael Sven Vedvik, der kurz nach der Niederlage Seattles im Super Bowl verstarb, mit den folgenden Worten: „Er war ein kleiner Geschäftsmann in Kent, Washington, und liebte seine Familie, seine Arbeit, die Seahawks und das Leben. Wir machen den lausigen Spielzug der Seahawks für seinen plötzlichen Tod verantwortlich. Mike wurde sehr geliebt und wird sehr vermisst werden.“

Die Raiders haben einen neuen Defensive Coordinator. Sie verpflichteten Ken Norton jr.
Der war bisher Linebacker Coach bei den Seahawks.
Für Seattle ist es bereits der zweite Verlust eines Trainers, nach der Super Bowl Niederlage.
Norton und Raiders Head Coach Del Rio kennen sich aus gemeinsamen Tagen als Spieler der Dallas Cowboys.

Abertausende Fanartikel, die nicht gebraucht werden, werden einem Wohltätigen Zweck gespendet.
Die Shirts, Kappen und sonstigen Artikel mit dem Aufdruck: „Seattle Seahawks, Back 2 Back Super Bowl Champions,“ werden in Gegenden der Welt verschifft, in denen man dringend Kleidung benötigt.

Die Anzeige wegen unerlaubten Drogenbesitzes gegen Joseph Randle wurde fallengelassen.
Doch jetzt liegt eine Anzeige seiner Ex-Freundin wegen häuslicher Gewalt gegen den Cowboys Running Back vor.
Randle soll die Frontscheibe des Autos, in dem seine Ex, sein Sohn, den er mit ihr hat, und ihr neuer Freund saßen, mit der Faust eingeschlagen haben. Zudem bedrohte Randle die beiden mit einer Waffe.
Die Polizei fand am Tatort keine Waffe. Aber ein Zeuge sagte aus, daß ein anderer Mann mit einer Waffe vom Tatort weggelaufen wäre.

Die Geschworenen im Mordprozess gegen Aaron Hernandez machten gestern einen kleinen Betriebsausflug. Sie besuchten das Haus des ehemaligen Patriots Tight Ends und andere Sehenswürdigkeiten der Tat.
Ein Jurymitglied wurde nach noch nicht mal einer Woche bereits ausgetauscht, weil sie außerhalb des Gerichts über den Fall mit jemand gesprochen haben soll.
Hernandez selber durfte an der Bustour nicht teilnehmen, aber seine Anwälte überwachten mit Argusaugen und Ohren, was den Geschworenen erzählt wurde.

Der Anwalt des wegen Vergewaltigung angeklagten Darren Sharper erhebt schwere Vorwürfe gegen Reggie Bush.
Sharper spielte als Safety von 1997 bis 2010 in der NFL, zuletzt bei den New Orleans Saints, wo er mit Bush zusammen spielte.
Der Anwalt Sharpers behauptet auf der Internetseite seiner Kanzlei, daß Harper mit Bush zusammen einige Nachtclubs besuchte. Dabei soll der Running Back, der zur Zeit bei den Lions spielt, Frauen Ecstasy in den Champagner geschüttet haben.
Der Anwalt Bushs streitet das im Namen seines Klienten vehement ab. Er erwägt, seinen Kollegen wegen Verleumdung anzuzeigen.
Gegen Bush liegt momentan auch keine Anzeige, welcher Art auch immer, vor.
Die Lions wollten dazu keinen Kommentar abgeben.
Und da sage noch mal einer, zwischen den Saisons wäre in der NFL nichts los.

Freitag, 6. Februar 2015

In Sachen A vs. B
peterson-adrian4Am heutigen Freitag beginnt ein Prozess vor einem Bundesgericht, den die Spielergewerkschaft der NFL gegen die Liga führt, im Namen von Adrian Peterson (Bild).
Der Running Back der Vikings ist noch bis 15. April suspendiert. Dagegen klagt die NFLPA. Sie besteht darauf, Petersons Sperre sofort aufzuheben.
Im Zuge der zunehmenden Brutalitäten unter ihren Spielern außerhalb des Spielfelds, sah die NFL schwarz und zog die Notbremse. Sie verhängte gegen Gewalttäter härtere Strafen und längere.
So stand Peterson vor drei Monaten vor Gericht, weil er seinen kleinen Sohn mit einem Zweig geschlagen hatte. Peterson bekannte sich schuldig, versprach aber, nie wieder einen Zweig zu benutzen, um seinen Sohn zu schlagen. Was er statt dessen benutzen wird, ließ er offen.
Daraufhin sperrte die Liga den Running Back am 18, November bis in den April hinein.
Gegen diese Sperre legte er Einspruch ein, der verhandelt und abgelehnt wurde. Dagegen zog die NFLPA vor ein ordentliches Gericht, um die sofortige Aufhebung der Sperre zu erreichen.
Im Prinzip geht es dabei mehr ums Prinzip, denn Petersons sofortige Wiedereinsetzung würde ihm nur einige Treffen zu den angesetzten freiwilligen Trainingseinheiten ermöglichen, mehr nicht. Die richtige Vorbereitung auf die Saison 2015 beginnt eh erst nach dem 15. April.
Deshalb ist dieser Prozess mehr ein Machtkampf der NFLPA gegen die NFL.
Und er ist ein Vorgeplänkel vor dem nächsten Prozess. Dann will die Spielergewerkschaft die neuen, härteren Strafen zu Fall bringen, die die Liga einseitig, ohne Rücksprache mit der Gewerkschaft, installiert hat. Die neuen Strafen hätten als Bestandteil des Tarifvertrags mit der NFLPA abgesprochen werden müssen, glaubt die Gewerkschaft.
Und wo wir gerade bei Gerichtsprozessen sind. Der Mordprozess gegen Aaron Hernandez läuft ja seit letzter Woche, und ist ein offener Schlagabtausch der Anklage gegen die Verteidigung.
Am gestrigen Donnerstag führte die Verteidigung an, daß die Polizei am Tatort schlampig gearbeitet hätte, bei der Sicherung der Beweise.
Das wird noch eine ganze Weile hin und hergehen.
Der nächste Prozess gegen einen (mutmaßlichen) Gewalttäter steht schon vor der Tür.
Am Montag beginnt der Prozess gegen Greg Hardy. Der Defensive End der Carolina Panthers wird dann wegen häuslicher Gewalt auf der Anklagebank sitzen.
Die NFL sollte bei der Auswahl ihrer Spieler nicht nur auf die spielerischen Fähigkeiten der zu rekrutierenden achten.
Womit wir schon beim nächsten Thema wären...

Kurzberichte
Die Tampa bay Buccaneers wären verrückt, wenn sie Jameis Winston mit ihrer ersten Wahlmöglichkeit einberufen würden.
Das kommt nicht von mir, sondern ist die eigentlich allgemeine Meinung in den USA. Von der spielerischen Klasse her würde der Quarterback zwar eine halbwegs plausible Nr. 1 abgeben, aber nicht vom Verhalten her.
Winston hat einen miesen Charakter und würde die Probleme in der NFL nur vergrößern. Er gilt als „alberner Hanswurst“ und das ist noch die mildeste Bezeichnung des Quarterbacks. Und so einen haben wir schon bei den Browns, da braucht's nicht noch einen weiteren.
Das sehen die Teilnehmer an den verschiedenen Pseudo-Drafts natürlich anders. Bei den meisten geht Winston an Nr. 1. Doch in einer „Mock“-Draft muss man ja nicht auf die unrühmliche Vergangenheit eines Spielers und sein fragwürdiges Benehmen eingehen.
Die Buccaneers, und alle anderen Teams, die einen neuen Quarterback brauchen, sollten das aber. Aber werden sie es auch?
Wir werden es erleben, wenn es am 30. April heißt: „Die Tampa Bay Buccaneers nehmen mit ihrer ersten Wahl in der Draft....“

Die Titans feuerten den Star des Films „The Blind Side“.
Michael Oher spielte zwar selber nicht mit in dem Streifen, aber es ging um sein Leben, darum , wie er es als scheuer Hüne in die NFL schaffte.
Doch die Zeit des Right Tackles in der Liga geht wohl ihrem Ende entgegen.
Bis letztes Jahr spielte Oher für die Ravens. Nach seinem Wechsel zu den Titans, die ihm einen Vierjahresvertrag gaben, war von seiner ehemaligen Stärke nichts mehr zu spüren.
Am Donnerstag schrieben die Titans ein dickes ENDE unter das Kapitel Oher.

Es folgt eine Vermisstenanzeige:
Vermisst wird ein dunkelhäutiger Spieler mit verfilzten, langen Haaren, der zuletzt in einem roten Trikot mit der Nr. 10 gesehen wurde.
Wer ihn findet, kann ihn wohl behalten, denn den Redskins scheint er nicht mehr so sehr viel wert zu sein.
Die Redskins verschickten einen Brief an die Saisonkarteninhaber. Darin warben die Redskins darum, die Dauerkarten zu verlängern, und stellten ihre wichtigsten Spieler vor, mit denen sie 2015 das ein oder andere Spiel zu gewinnen hoffen.
"Head Coach Jay Gruden, der neue General Manager Scot McCloughan, und Defensive Coordinator Joe Barry werden einen Kern von Spielern, wie Ryan Kerrigan, DeSean Jackson, plus die Pro Bowler Trent Williams and Alfred Morris anführen. Die Redskins sind bereit in der nächsten Saison den Aufschwung zu schaffen!" heißt es im Brief.
Kein Wort über Robert Griffin III, den Rookie des Jahres 2012. Das muß nichts bedeuten. Aber daß der Quarterback, der mal als Heilsbringer gedacht war, so gar nicht erwähnt wird, ist schon eigenartig.

Vince Wilfork will noch nicht aufhören.
Der Defensive Tackle der Patriots möchte noch einen weiteren Super Bowl mit dem Team gewinnen. Deshalb würde er gerne noch eine 12. Saison in der NFL, bei den Patriots, spielen.
Doch wollen die den fünfmaligen Pro Bowler noch behalten?
Der 33-jährige würde 2015 $8 Millionen kosten. Ob die Pats das noch zahlen wollen?

Die Seahawks unterbreiteten Marshawn Lynch einen für Running Backs sehr lukrativen Vertrag und sie wollen Quarterback Russell Wilson zum bestbezahlten Quarterback aller Zeiten machen.
Dafür werden einige Änderungen im Kader nötig werden. Um die beiden bezahlen zu können, werden die Seahawks sich von anderen Leistungsträgern trennen müssen, um unter der Gehaltsobergrenze bleiben zu können.
Was dann passiert, kann man sich am Beispiel der Ravens ansehen. Die spielen zwar immer noch irgendwie mit, haben aber nicht mehr das Kaliber wie in ihrer Super Bowl Saison.
Mal abwarten, wer da alles demnächst gefeuert wird, um Wilsons (und Lynchs?) Gehalt zahlen zu können?

Super Bowl 49... immer noch?
Wie viele Paralleluniversen braucht Dr. Sheldon Cooper noch gleich, um seine „String-Theorie“ zu beweisen?
28?
In einem dieser Universen haben die Seahawks den Super Bowl gegen New England gewonnen, im Madden Universum.
Die Macher des Computerspiels haben den letzten offensiven Spielzug der Seahawks über Marshawn Lynch laufen lassen, und der Running Back kam nahezu unbedrängt in die Endzone. Endergebnis Patriots 28, Seahawks 31.
Aber Paralleluniversen zählen nicht. In diesem Universum sagte Head Coach Pete Carroll einen Paßspielzug an... und wird weiterhin dafür heftig kritisiert.
Doch Patriots Head Coach Bill Belichick ist die Kritik an seinem Kollegen leid. Er kritisiert die Kritiken der Kritisierer als übertrieben. Belichick ist ja selbst ein Head Coach, der schon die ein oder andere eigenartige Entscheidung getroffen hat, oder auch mutige Entscheidung, wie auch immer man es sehen will.
Wie würde er jetzt in der Kritik stehen, wenn die Patriots nicht gewonnen hätten?
Wie würde er jetzt angegriffen, weil er nach dem ersten Versuch und fünf Seattles an der fünf der Patriots keine Auszeit nahm, als die Uhr noch 1:06 Minuten zeigte?
Hätte er Brady nicht alle Chancen geben müssen, nach einem eventuellen Touchdown der Seahawks New England wenigstens noch mal in Field Goal Reichweite führen zu können?
Er tat es nicht. Und die Seahawks brauchten ewig, um den verhängnisvollen Spielzug vorzubereiten. Als er begann, standen nur noch 26 Sekunden auf der Uhr.
Ich spekuliere jetzt mal, daß Belichick heute ganz nett kritisiert würde, weil er keine Auszeit nahm, und wenn die Seahawks einen Touchdown erzielt hätten.
Das wird wohl in einem anderen dieser Paralleluniversen der Fall gewesen sein, aber nicht in unserem.

Earl Thomas wird vermutlich sechs bis acht Monate ausfallen.
Der Safety der Seahawks spielte im Super Bowl mit einer gerissenen Pfannenlippe in der Schulter.
Die Verletzung zog er sich bereits im Championshipspiel gegen die Packers zu.
Jetzt muß die Schulter operiert werden, und Thomas könnte die ersten Saisonspiele verpassen.

Nach der Super Bowl Niederlage kann Richard Sherman wieder auf die sonnige Seite des Lebens blicken. Am Donnerstag brachte seine Freundin seinen Sohn zur Welt.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Kurzberichte
baldwin-doug2Die Wide Receiver der Seahawks, zuvorderst Doug Baldwin (Bild), regen sich über den Kommentar auf, den ihr Offensive Coordinator Darrell Bevell nach dem Spiel zum letzten Spielzug der Offense machte.
Bevell kritisierte öffentlich, daß Ricardo Lockette nicht beherzt genug zum Ball ging.
Baldwin sagte, daß man mit so einer Kritik wartet, bis man in der Kabine unter sich ist. Das öffentlich zu machen wäre hart. Zwar würde man in der Hitze des Gefechts schon mal etwas sagen oder machen, das man besser hätte lassen sollen, doch als Trainer hätte man eine größere Verantwortung für seine Worte, als z.B. Spieler, meinte Baldwin.
Ob Bevell sich entschuldigen wird, wie Baldwin es erwartet, bleibt abzuwarten.

29 mal dieselbe Antwort, dazu die falsche Mütze und doch kommt Marshawn Lynch ohne Strafzahlung davon.
Der öffentlichkeitsscheue Running Back der Seahawks kam nur zu den Pflichtterminen mit der Presse vor dem Super Bowl um nicht bestraft zu werden. Und die NFL wird ihn nicht bestrafen, wie ein Ligasprecher sagte. Lynch hätte an den Medienveranstaltungen teilgenommen, und seine „Beast Mode“ Kappe wäre von einem lizensierten Fanartikelhersteller der NFL hergestellt worden, und sie wäre in den Teamfarben gewesen. Deshalb gäbe es keinen Grund, Lynch zu bestrafen.

Wie die Seahawks erst gestern auf ihrer Internetseite bekanntgaben, spielte Strong Safety Kam Chancellor mit einem gerissenen Innenband im linken Knie.
Die Verletzung zog er sich im Training am Freitag vor dem Super Bowl zu, als er mit einem Mitspieler zusammenstieß. Zusätzlich zu dieser Verletzung zog er sich eine schwere Prellung des Knies zu. Die Ärzte sagten Chancellor, daß er nicht würde spielen können. Doch der Safety spielte trotz seiner starken Schmerzen. Er trat in jedem Spielzug der Verteidigung an und hatte 10 Tackles.

Die Wege der Super Bowl Parade in Boston waren freigeschaufelt. Und die Massen am Zugweg riefen: „Brady, Brady,“ als sie den viertel Titel ihrer Patriots feierten.
Der Gronk fiel beim Jubeln dermaßen aus der Rolle, daß man Angst haben musste, er würde aus dem Paradebus fallen.
Die sozialen Medien sind voller Bilder des wild zappelnden Gronkowskis.
Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zog der Tross mit den Spielern, ihren Frauen und Freundinnen, dem Maskottchen und den Cheergirls durch die Straßen Richtung Rathaus.
Die Sicherheitsvorkehrungen waren hoch, denn auf dem Weg kam man an der Stelle vorbei, an der beim Boston Marathon 2013 durch eine Bombe drei Menschen getötet und 260 verletzt wurden.
Doch alles ging gut. Nichts störte die Feier.

Die Cardinals haben einen Ersatz für Todd Bowles gefunden. Sie beförderten ihren Outside Linebacker Coach James Bettcher zum Defensive Coordinator.
Hauptgrund für Head Coach Bruce Arians dafür, keinen Defensive Coordinator von Außen zu verpflichten, war der, die gut funktionierende Defense nicht durcheinanderzubringen. Bettcher steht für die nötige Kontinuität.

Die Saison ist vorüber, doch die Neuigkeiten trudeln weiter herein. Jetzt beginnt die „Schwarze“ Zeit der NFL, die Zeit, in der die kriminellen Spieler der Liga die Schlagzeilen übernehmen.
Hoffen wir, daß es um einiges moderater zugehen wird, als in den letzten Jahren. Doch die heutigen Nachrichten lassen das leider nicht erwarten.
Legen wir los: Joseph Randle wurde erneut verhaftet. Die Polizei wurde durch einen Notruf wegen häuslicher Gewalt zum Haus des Running Backs der Dallas Cowboys in Kansas gerufen. Dabei fanden die Polizisten Marihuana bei Randle.
Die Polizei nahm die Anzeige von Randles Lebensgefährtin und Mutter seines Kindes auf, die allerdings keinerlei Verletzungen aufwies.
In drei Wochen muß Randle vor Gericht erscheinen.
Bereits vor vier Monaten wurde Randle wegen Ladendiebstahls verhaftet. Seine Beute damals hatte einen Wert von $123.
Die Cowboys gaben noch keinen Kommentar zu der erneuten Verhaftung ab.

Um Marihuana geht es auch bei der nächsten Verhaftung. Packers Defensive Tackle Letroy Guion wurde in Florida mit Marihuana und einer Handfeuerwaffe bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle erwischt.
Außerdem hatte er einen Beutel mit mehr als $190.000 in Bar dabei.
Guion soll sich bei der Kontrolle sehr unkooperativ verhalten haben, und die Polizisten mussten ihm Handschellen anlegen.
Gegen Hinterlegung einer Kaution über $100.000 kam er wieder frei.
Guion hatte für 2014 einen Einjahresvertrag über $1 Million in Green Bay und wollte einen langfristigen Vertrag aushandeln. Die Verhaftung dürfte dem im Weg stehen.
Die Packers gehören zu den saubersten Teams der Liga, was ihre Spieler angeht. Zuletzt wurde Linebacker Erik Walden 2011 verhaftet, der seine Freundin krankenhausreif geprügelt hatte. Vor Gericht musste er deshalb nicht, weil seine Freundin die Anzeige gegen ihn wieder zurückzog.
Walden spielt zur Zeit für die Indianapolis Colts.

Für die Colts spielt auch der nächste Verhaftete.
Bei einem Disput um einen Parkplatz wurde Linebacker D`Qwell Jackson handgreiflich. Er soll seinen Kontrahenten zweimal mit der flachen Hand geschlagen haben.
Am 26. Februar muß er vor Gericht erscheinen.
Das Team will erst weitere Fakten sammeln, bevor es sich dazu äußert.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Kurzberichte
gordon-joshNoch 218 Tage bis zur nächsten Saison.
Für Josh Gordon (Bild) sind es noch 365 Tage mehr, denn die NFL hat den Wide Receiver der Browns für ein Jahr suspendiert.
Einen Tag, nachdem Quarterback Manziel sich in eine Suchtklinik begeben hat, gab die Liga bekannt, daß sie Gordon erneut für ein Jahr sperrt, weil er erneut positiv bei einem Drogentest aufgefallen war.
Bereits letztes Jahr war Gordon eigentlich für die komplette Saison gesperrt. Eine Änderung im Strafenkatalog der Liga führte aber dazu, daß der Wide Receiver, der gegen die Länge der Suspendierung Einspruch eingelegt hatte, nur 10 Spiele zuschauen musste.
Manziel und Gordon waren von den Browns für das letzte Saisonspiel gesperrt, weil sie angesetzte Teamaktivitäten Samstags vor dem Spiel verpasst hatten.
Wie sich später herausstellte, war Johnny Manziel sturzhackebetrunken an dem Tag.
Obwohl Manziel nach dem Spiel Stein und Bein schwor, daß er sich ändern würde, wurden er und Gordon kurz darauf in Aspen fotografiert, und sie schienen voll dabei zu sein, mit der Betonung auf voll.
Während die Browns noch immer Hoffnung haben, daß sie mit Manziel den Quarterback für die Zukunft gefunden haben, dürfte Gordon Vergangenheit sein.
Daß ein anderes Team diesen Problemspieler verpflichten wird ist kaum anzunehmen, zumal seine Produktivität stark nachgelassen hat.

Wieviel Pech kann ein NFL Spieler haben?
Sehen wir uns mal Logan Mankins an, der zwischen zwei Super Bowl Siegen für die Patriots spielte.
Der Guard wurde 2005 als letzter Spieler in der ersten Runde der Draft von den Patriots rekrutiert. Das war drei Monate, nachdem New England Super Bowl 39 gewonnen hatte.
Es folgten neun Jahre, in denen Mankins 130 Spiele für die Patriots startete, in sechs Pro Bowls gewählt wurde und an zwei Super Bowl Niederlagen teilnahm.
2014 wechselte Mankins zu den Buccaneers, fünf Monate bevor die Patriots Super Bowl 49 gewannen.
So sieht ein Pechvogel aus.

Als MVP des Super Bowls bekommt man ein tolles Auto geschenkt. Tom Brady bekam am Sonntag einen bulligen Truck.
Doch was soll eine Mann, der sich täglich solch ein Fahrzeug leisten könnte, mit so einem Gefährt, wenn er schon ein paar Autos hat?
Deshalb sagte der Quarterback der Patriots in einem Radiointerview, daß er den Truck dem unrekrutierten Rookie Malcolm Butler, der den entscheidenden Interception gefangen hat, schenken möchte.
Der hat einen Dreijahresvertrag zum Mindestlohn von $420.000 pro Jahr und kann den Wagen bestimmt gut gebrauchen.

Nachdem Dick LeBeau in Pittsburgh gekündigt hatte, sah es zunächst so aus, als würde der Defensive Coordinator zu den Cardinals wechseln. Den Head Coach dort, Bruce Arians, kennt er aus vielen gemeinsamen Tagen bei den Steelers.
Doch daraus wurde nichts.
Wie es aussieht könnte der mittlerweile 77 Jahre alte LeBeau zu einem anderen alten Bekannten stoßen, Ken Whisenhunt. Der ist Head Coach der Titans, und auch die beiden teilten eine gemeinsame Zeit in Pittsburgh.
In Tennessee hat Ray Horton den Job des Defensive Coordinators, und soll diesen auch behalten. LeBeau würde mehr als Berater agieren. Auch LeBeau und Horton kennen sich. Von 2004-10 war Horton der Assistent von LeBeau in Pittsburgh.

Dienstag, 3. Februar 2015

Super Bowl 49 - Das Nachbeben
carroll-pete-erklärungsnotOh, das Nachbeben ist riesig. Selten wurde ein Head Coach nach der Niederlage in einem Super Bowl dermaßen kritisiert. Doch der Mißerfolg hat auch in diesem Fall mehrere Väter. Als erstes Ricardo Lockette, der Wide Receiver hätte entschlossener zum Ball gehen müssen. Statt dessen ließ er sich von Butler, der ihn einfach mehr wollte, wegdrängen. So jedenfalls sieht es Offensive Coordinator Darrelle Bevell. Der ist auch verantwortlich für die Spielzugauswahl, die von Head Coach Pete Carroll (Bild) abgesegnet wurde. Beide übernehmen die Verantwortung für den Spielzug.
Carroll sagte nachher, daß die Defense der Patriots ganz klar darauf aus war, einen Lauf von Lynch durch die Mitte zu stoppen. Das hatten sie während des Spiels schon des Öfteren geschafft. Deshalb wollten der Offensive Coordinator und der Head Coach einen Pass, über die Verteidiger hinweg in die Endzone wagen. Das hatte im dritten Viertel bei einem zweiten und drei an der drei auch schon zu einem Touchdown geführt, auch wenn der Pass mehr zur Außenseite ging.
Russell Wilson übernahm die Verantwortung für den Fehlpaß. Er hätte den Pass geworfen, nicht Carroll oder Bevell. Der Quarterback war sich sicher, daß die Seahawks das Spiel gewinnen, in dem Moment, als der Ball seine Hand verließ. Der Ball kam präzise zu Lockette, so, wie es vorgesehen war. Doch Lockette... na ja... wie gesagt, er war nicht beherzt genug. Und von allen an diesem Spielzug maßgeblich beteiligten hat er bisher noch keine Verantwortung übernommen.
Quarterback Wilson will sich nicht an diesem einen Paß messen lassen. Er twitterte am Montag, daß er besser und sicherer zurückkommen wird. Und reicher wohl auch, denn einem dreistelligen Millionengehalt dürfte dieser eine Fehlpass nicht im Wege stehen.
Der geht eh mehr auf das Konto von Lockette.

NBC gehört zu den großen Gewinnern dieses Spiels. Noch niemals zuvor in der Geschichte des US amerikanischen Fernsehens waren so viele Geräte auf ein und denselben Sender eingeschaltet. 47,5% der Haushalte mit Messgeräten sahen Super Bowl 49. 114,4 Millionen Fernsehzuschauer waren noch mal ein paar Millionen mehr, als die 112.2 Millionen des letzten Jahres, von denen im Lauf der Übertragung viele abschalteten.
Der Spitzenwert des letzten Sonntags lag gar bei 120,8 Millionen. Das war in der Halbzeitshow, als diese eher durchschnittliche Hupfdohle „sang“ und 48,2% der Haushalte sich das angetan haben.

Die Patriots sind trotz der widrigen Wetterverhältnisse an der Ostküste wohlbehalten in Massachusetts gelandet.
Die Siegesparade wird allerdings erst am morgigen Mittwoch abgehalten werden können. Bis dahin muss noch Schnee geschippt werden, um den Weg freizumachen.

Nach dem Super Bowl ist für einige Spieler immer vor der OP.
So muß Seahawks Starverteidiger Richard Sherman an seinem linken Ellenbogen operiert werden.
Nickelback Jeremy Lane zog sich einen verheerend gebrochenen Arm zu, wie Head Coach Carroll es nannte. Auch er muß operiert werden.
Bei den Patriots ist es Dont'a Hightower, der unters Messer kommt.
Der Linebacker spielte im Super Bowl praktisch nur mit einem Arm und muß an einer Schulter operiert werden.
Wie es heißt, zog er sich die Verletzung bereits in Woche 14 zu.
Nicht operiert werden muß Cliff Avril, aber seine Verletzung im Super Bowl muß noch erwähnt werden.
Der Defensive End der Seahawks zog sich im dritten Viertel eine Gehirnerschütterung zu.

Wer 2015 gegen wen spielt, steht ja schon fest. Die genauen Daten folgen noch, aber die Spekulationen darum, wer das Saisoneröffnungsspiel am 10.9. gegen die Patriots bestreiten wird, schießen schon mal hoch.
Die Heimgegner sind: Buffalo, Miami, N.Y. Jets, Jacksonville, Tennessee, Philadelphia, Washington und Pittsburgh. Die NFL steht ja auf Spiele zwischen Divisionsrivalen, aber mal ehrlich, das Wahre sind die alle nicht, sieht man mal von den Bills mit ihrem neuen Head Coach ab.
Und von den anderen Teams sind nur die Eagles und Pittsburgh interessant. Jacksonville, Tennessee und die Redskins sind eher Sättigungsbeilagen, die niemand wirklich zu sich nehmen will.
Viele tippen auf Philadelphia, ich wage den Tip: Buffalo Bills mit Rex Ryan.

Kurzberichte
Warren Sapp wurde in Phoenix verhaftet.
Der ehemalige Starverteidiger und momentane Studioanalyst des NFLN soll zwei Prostituierte geschlagen haben.
Der 42-jährige wurde am Montag morgen verhaftet, nachdem die Polizei von Mitarbeitern eines Hotels zu Hilfe gerufen wurde weil aus Sapps Zimmer starker Lärm drang.
Als die Polizei eintraf lief ihnen eine Frau entgegen, die sagte, daß Sapp gewalttätig gegen sie geworden war. Die Frau war leicht verletzt. Eine zweite Frau, die mit in Sapps Zimmer war, verschwand, bevor die Polizei eintraf.

Die Colts verpflichteten Wide Receiver Duron Carter.
Duron ist der Sohn des Ruhmeshallenmitglieds Cris Carter und er soll in der CFL so etwas wie ein Star geworden sein.
Diese Verpflichtung bedeutet noch nicht, daß er auch am ersten Spieltag der kommenden Saison noch im Kader sein wird.

Johnny Manziel, der Typ, der dachte, er könnte ohne Arbeit zum Superstar in der NFL werden, hat sich freiwillig in eine Entzugsklinik begeben.
Der viele Alkohol bei den vielen Parties hat seinem Körper und seinem Geist nicht gutgetan. Deshalb kam der „Quarterback“ zu der Überzeugung, daß der Weg zum wahren Schotter nur über Leistung führt, und daß er dafür einen klaren Verstand und einen gesunden Körper braucht.
Bisher dachte Johnny Football ja, daß sein Lebensstil seinem Erfolg nicht im Weg stehen würde. Was ihn geläutert hat, ist nicht bekannt.
Aus Manziels Umfeld heißt es, daß der Möchtegernsuperstar eingesehen habe, daß er ein besseres Familienmitglied, ein besser Freund und ein besserer Teamkollege werden müsse. Und dieser Gang in die Klinik wäre sein erster Schritt dorthin.
Ja, der Weg zum wahren Schotter kann echt beschwerlich sein.
Im April beginnen die freiwilligen Trainingseinheiten der Browns. Mal sehen, wie geläutert Manziel dort auftauchen wird?

Chargers Center Nick Hardwick gab bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
Nach 11 Jahren in der NFL erklärte er seine Karriere für beendet.

Montag, 2. Februar 2015

Super Bowl 49 - Patriot und Edelman
brady-tom-sb49-mvpIch weiß zwar nicht, ob die Wahl zum MVP des Spiels knapp war, aber vorstellbar wäre es. Tom Brady (Bild) wurde trotz zweier Interceptions zum wertvollsten Spieler des wertvollsten Super Bowls gewählt.
Es war ein Spiel, das dem Anlass würdig war, und das die grauenvolle Veranstaltung des letzten Jahres, und die vielen schlechten Spiele der abgelaufenen Saison auswischte.
New England begann mit einer liebgewordenen Tradition. Noch nie in einem Super Bowl mit Bill Belichick als Head Coach und Tom Brady als Quarterback konnten sie im ersten Viertel Punkte erzielen. So war es auch dieses mal. Zwar standen die Patriots 100 Sekunden vor Ende des Viertels an der 10 der Seahawks, doch die Defense setzte den Quarterback dermaßen unter Druck, daß er einen Pass in die Endzone warf, genau in die Arme von Cornerback Jeremy Lane. Der lief mit dem Ball los und wurde an der 14 von Julian Edelman aus dem Feld gedrängt. Dabei verletzte sich Lane und konnte nicht mehr weiterspielen.
So ging es mit einem 0:0 ins zweite Viertel.
Die Verteidigung der Patriots hatte die Offense der Seahawks vollkommen im Griff. Als New England nach 10 Minuten zum ersten Touchdown kam, hatte Seattles Offense erst 20 Yards erzielt.
Die Patriots marschierten in neun Spielzügen von der eigenen 35 los und beendeten den Drive mit einem 11 Yards Touchdownpass von Brady auf Brandon LaFell.
Seattle erzielte im nächsten Ballbesitz zwei Yards.
Doch auch die Patriots kamen danach nur sieben Yards weit und mussten punten.
Jetzt fand die Seahawks Offense langsam ihren Rhythmus. Sie mixten das Laufspiel mit Lynch und Paßspiel mit Wilson und kamen von der eigenen 30 startend zu ihrem ersten Touchdown. Schlüsselszene der Angriffsserie war ein 44 Yards Pass von Wilson auf Chris Matthews. Der war erst vor ein paar Tagen vom Trainingsteam in den aktiven Kader übernommen worden. Und es blieb nicht sein letzter Fang. Mit vier gefangenen Pässen für 109 Yards und 1 Touchdown, war er der beste Receiver der Seahawks. An der drei der Patriots war klar, daß der Ball zu Running Back Marshawn Lynch ging, der die paar Meter klarmachte. 7:7.
Doch anders als die hilflosen Broncos letztes Jahr, wehrten die Patriots sich und das erfolgreich.
Sie begannen ihre nächste Serie an der eigenen 20. Sieben Spielzüge später standen sie an der 22 der Seahawks. „Gronk Time“.
Brady fand Rob Gronkowski auf der rechten Seite der Endzone, und der konnte den Ball trotz guter Bewachung sichern. 14:7 und nur noch 29 Sekunden zu spielen in der ersten Halbzeit.
Da gingen die Verteidiger der Patriots geistig schon mal in die Kabine, was sich furchtbar rächte.
Seattle startete von der eigenen 20 und brauchte nur 27 Sekunden, um in die Endzone New Englands zu kommen. Zwei Sekunden vor der Halbzeitpause traf Wilson Matthews mit einem Pass über 11 Yards in der Endzone. 14:14.
Eine muntere erste Halbzeit, die Lust auf mehr machte.
Nach der gewohnt überlangen Halbzeitpause des Super Bowls fanden die Seahawks sofort wieder ihren Rhythmus, während die Defense der Patriots, die geistig zu früh in Kabine ging, auch zu lange drinblieb.
Eine ernsthafte Gegenwehr im ersten Drive Seattles war jedenfalls zunächst nicht spürbar. Erst als die Seahawks die acht der Pats erreicht hatten, wurden sie gestoppt. Die Patriots erlaubten Marshawn Lynch bei einem dritten und eins keinen Zentimeter und Steven Hauschka schoß ein Field Goal aus 27 Yards. 14:17.
Überhaupt hatten die Patriots das Biest ganz gut im Griff. Er erzielte mit 24 Läufen 102 Yards und 1 Touchdown.
Dann leistete sich Tom Brady seinen zweiten Fehlwurf. Ein Pass über die Mitte sollte den Gronk erreichen, doch Linebacker Bobby Wagner kam vor Gronkowski an den eigentlich nicht schlecht geworfenen Ball, und fing ihn ab. Genau auf dem Mittelstreifen kamen die Seahawks so in Ballbesitz.
Als es hieß zweiter und drei an der drei, dachte man eigentlich, daß Lynch wohl zu seinem zweiten Touchdown kommen würde, doch Head Coach Pete Carroll gab einen Paßspielzug herein. So traf Wilson seinen Wide Receiver Doug Baldwin in der Endzone. 14:24.
So wie das Spiel sich nach dem Touchdown zwei Sekunden vor der Halbzeit entwickelt hatte, war es das eigentlich. Seattle hatte die Kontrolle über das Spiel übernommen.
Und richtig, die Patriots erzielten in ihrer nächsten Serie nur ein Yard und mussten punten.
Doch New Englands Verteidigung hatte ihre Ordnung wiedergefunden. So blieb es nach drei Vierteln beim 14:24.
15 Minuten Zeit für Tom Brady, um in seinem sechsten Super Bowl nicht zum dritten Mal als Verlierer vom Platz zu gehen.
Das letzte Viertel war bereits halb rum, als die Patriots zum Anschluß- Touchdown kamen, einem Pass über vier Yards von Brady auf Danny Amendola. 21:24.
Dann mühten sich Wilson und Lynch ab, um doch nur fünf Yards in ihrem nächsten Ballbesitz zu erzielen.
Nach dem Punt lag der Ball an New Englands 36. Nach 64 Yards und 4:05 Minuten lag er in der Endzone der Seahawks.
Die Patriots liefen nur zweimal, und Brady passte neunmal, darunter ein Touchdownpass über drei Yards auf Julian Edelman.
Edelman fing insgesamt 9 Pässe für 109 Yards und 1 Touchdown. Damit war er der beste Receiver der Patriots und mit seinem Touchdown zum 28:24 auch der Siegbringer?
Noch war das Spiel diesseits der Zweiminutenwarnung, 2:02 Minuten, um genau zu sein. Überwältigend viel Zeit für eine Seahawks Offense, die blitzschnell punkten kann.
Und so kam Seattle, von der eigenen 20 startend, auch bis zur eins der Patriots. 26 Sekunden Zeit, 2. Versuch, ein mageres Yard, Marshawn Lynch, das Spiel war entschieden. Seattle würde mit 31:28 gewinnen.
Doch es folgte eine Szene, die nicht nur in die Geschichte des Super Bowls eingehen wird, in die dieses Spiel eh schon gehört, sondern in die Geschichtsbücher des Footballs allgemein.
Es folgte der, wie Cowboys Legende, Running Back Emmitt Smith, ihn auf Twitter nannte, idiotischste Spielzug in der Geschichte des Footballs.
Auch NBC Analyst Cris Collinsworth schnappte nach Luft und Worten, über das, was kam.
Nicht Marshawn Lynch bekam den Ball, um im 2. Versuch den Touchdown aus einem Yard 26 Sekunden vor Spielende zu erzielen und damit den zweiten Super Bowl Sieg in Folge zu sichern, sondern Head Coach Carroll gab einen Paßspielzug rein.
Wilson warf also den Ball in Richtung Wide Receiver Lockette. Patriots Rookie Safety Malcolm Butler drängte sich (legal) an Lockette vorbei, frei nach dem Motto: „Wer will es mehr?“
Butler wollte es mehr als Lockette. Er fing den Pass ab und sicherte den Patriots den vierten Super Bowl Sieg bei der achten Teilnahme.
Danach erwiesen sich die Seahawks noch als schlechte Verlierer. Sie fingen eine wüste Schubserei an, als Tom Brady das Spiel abkniete. In der Folge wurde Seahawks Linebacker Bruce Irvin sogar noch vom Platz gestellt.
So endete ein Spiel, das viel schlechtes in den letzten Jahren vergessen ließ, mit einer negativen Note, die aber nicht wirklich noch interessiert.
Zum MVP wurde, wie bereits erwähnt, nicht Julian Edelman gekürt, sondern sein Passlieferant, Tom Brady. Er vervollständigte 37 seiner 50 Pässe für 328 Yards und 4 Touchdowns, bei 2 Interceptions.
Brady hat jetzt vier Super Bowls gewonnen, so wie auch Terry Bradshaw und Joe Montana. Seine sechs Super Bowl Teilnahmen sind allerdings ein einsamer Rekord für Quarterbacks. Auch seine 13 Touchdownpässe sind ein einsamer Rekord. Den hielt bisher Joe Montana mit 11.
Alles in Allem also ein verdienter dritter Super Bowl MVP Titel für den 37-jährigen.

Kurzberichte
Am Sonntag verstarb Ann Mara, die Mitbesitzerin der New York Giants, im Alter von 85 Jahren.
Ihr Sohn John sagte der Presse, daß seine Mutter vor zwei Wochen während eines Schneesturms das Haus verließ, ausrutschte und böse stürzte.
Dabei erlitt sie eine schwere Kopfverletzung, von der sie sich nicht mehr erholte.

Die Falcons haben einen neuen Head Coach. Sie verpflichteten Dan Quinn, der bisher als Defensive Coordinator der Seahawks tätig war.
Als Offensive Coordinator verpflichteten die Falcons Kyle Shanahan.

Sonntag, 1. Februar 2015

rodgers-aaron-mvp-2014Und die Gewinner sind...
Bei der alljährlichen oscarzeremonieähnlichen Preisverleihungsveranstaltung der NFL, die am Samstag vor dem Super Sonntag stattfindet, wurden die besten und wichtigsten Trainer und Spieler der abgelaufenen Saison ausgezeichnet.
Hier nur die wichtigsten der besten:
Zum wertvollsten Spieler der Saison wurde Packers Quarterback Aaron Rodgers (Bild) gewählt. Für ihn ist es die zweite Auszeichnung zum MVP der Saison.
Rodgers vervollständigte 2014 65,6% seiner Pässe für 4.381 Yards und 38 Touchdowns, bei nur 5 Interceptions. Er erhielt 31 Stimmen der 50 stimmberechtigten Personen.
Damit wurde die Tradition fortgesetzt und wieder ein Spieler aus der Offense geehrt. J.J. Watt, der auch ein verdienter Kandidat gewesen wäre, landete auf Platz zwei, aber...

Zum Verteidiger des Jahres wurde Texans Defensive End J.J. Watt gewählt.
Dabei war Watt nicht nur in der Defense eine Macht, sondern spielte auch erfolgreich in der Offense. Hier fing er drei Touchdownpässe.
Seine Wahl erfolgte einstimmig.
Doch als Verteidiger hat man es schwer, zum MVP der Saison gewählt zu werden. Das gelang zuletzt Giants Linebacker Lawrence Taylor 1986.

Zum offensiven Spieler des Jahre wurde Cowboys Running Back DeMarco Murray gewählt.
Er lief 392 mal für 1.845 Yards und 13 Touchdowns.

Zum Head Coach des Jahres wurde Bruce Arians von den Cardinals gewählt.
Er führte sein Team, das von schier unglaublichem Verletzungspech verfolgt wurde, zu 11-5 Siegen und bis in die Wild Card Runde.

Zu den Rookies des Jahres wurden in der Offense Giants Wide Receiver Odell Beckham gewählt und in der Defense Rams Defensive Tackle Aaron Donald.

Und zum ersten Mal wurde der Assistenztrainer des Jahres gekürt. Die Premierenauszeichnung ging an einen weiteren Trainer der Cardinals, Defensive Coordinator Todd Bowles.
Mal abwarten, wer nächstes Jahr noch so alles geehrt wird?
Der Quarterback Trainer des Jahres?
Der O-Line Trainer des Jahres?
Und in 10 Jahren wird dann der Balljunge des Jahres geehrt.

Im August werden folgende ehemalige in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen:
Junior Seau (Posthum), Jerome Bettis, Tim Brown, Charles Haley, Will Shields und Mick Tingelhoff als Spieler und Ron Wolf und Bill Polian als Mitarbeiter ihrer Teams.

Super Bowl
Werden wir in der kommenden Nacht wieder „Spaß mit Flaggen“ haben?
Das ist anzunehmen, denn die Seahawks führten die Liga in der abgelaufenen Saison mit 130 Strafen an, und die Patriots waren mit 120 Strafen dicht dahinter.
Das klingt, als müssten die Livegucker viiieeeel Geduld mitbringen.
Die Menge der Strafen wirkt sich also nicht Nachteilig auf den Erfolg eines Teams aus. Wäre es so, dann wären die Jaguars im Super Bowl die nur 73 Strafen kassierten, aber auch nur drei Spiele gewannen.
Man kann also schließen, daß Einsatz und Aggressivität zum Erfolg beitragen, auch wenn dabei das ein oder andere Foul begangen wird.
Bleibt es, wenigstens die dummen Strafe, wie Offside oder Rangeleien mit den Gegenspielern, zu vermeiden.

Die Patriots mussten im AFC Endspiel auf Center Bryan Stork verzichten. Er hatte sich eine Woche zuvor, gegen die Colts, an einem Knie verletzt.
Heute könnte er eventuell wieder eingesetzt werden.

Kam Chancellor musste am Freitag mit einer Knieverletzung das Training abbrechen.
Am Samstag trainierte der Safety der Seahawks wieder mit der Mannschaft.

Patriots Head Coach Bill Belichick ließ das Training am Samstag ausfallen. Er war der Meinung, daß man genügend vorbereitet wäre. So traf sich das Team nur für das Mannschaftsfoto.

 

 

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