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Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

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Kaum ist die Saison beendet, da steht schon fest, wer 2017 gegen wen spielt...

Montag, 16. Januar 2017

Die NFL 2016 - Divisional Playoffs - Der Sonntag
rodgers-aaron-xx3Dallas hatte eine phantastische Saison. Am Ende des ersten Playoffspiels dieser von den Star-Rookies Dak Prescott und Ezekiel Elliott angeführten jungen Truppe fehlte nicht viel zum Sieg. Doch auf der anderen Seite des Balles stand ein Quarterback Aaron Rodgers (Bild), der so heiß war, daß man ein Steak auf ihm hätte braten können, zumindest in der ersten Halbzeit. Die gewannen die Packers enorm locker und abgebrüht mit 21:3.
Dallas spielte wie der Neuling in den Playoffs, der sie ja waren. Prescott war so ungenau, daß Troy Aikman schon spekulierte, wann Head Coach Jason Garrett Tony Romo bringt?
Das sah in Durchgang zwei anders aus. Dallas besann sich auf seine Qualitäten und sein Können und kämpfte sich heran.
Über das letzte Viertel könnte man dann ein Buch schreiben, hier allerdings kommt nur die Kurzfassung.
Mit 28:13 für Green Bay ging es in eines der besten vierten Viertels, die es jemals gegeben hat. Quarterback Dak Prescott spielte auf dem selben hohen Niveau, wie bisher Aaron Rodgers. Die Defense der Cowboys gewann leicht die Oberhand über die Packers Offense und konnte Rodgers dreimal sacken.
Doch Rodgers schüttelte diese Attacken ab, und seine Receiver fingen Pässe, die man nicht für Möglich gehalten hätte. So wie Tight End Jared Cook in einer Szene, in der er gerade noch beide Zehenspitzen im Feld hatte, als er den Ball fing.
Der absolute Wahnsinn!
Aber knapp vier Minuten vor Spielende brachte ein Paß von Prescott über sieben Yards zu Dez Bryant Dallas auf 28:26 heran. Zwei Punkte mußten her. Die erzielte Prescott selber mit einem Lauf. 28:28
Drinnen tobte das Stadion, draußen ein Tornado. Dazu später mehr.
Doch es ging weiter. Green Bay kam zu einem Field Goal von Mason Crosby aus 56 Yards und ließ Dallas nur noch 93 Sekunden auf der Uhr. Doch Dak Prescott paßte seinerseits Dallas noch mal in Field Goal Reichweite. Aus 52 Yards traf Dan Bailey zum erneuten Ausgleich, zum 31:31. Die Verlängerung war wohl unausweichlich, denn Green Bay hatte nur noch 35 Sekunden Zeit bei zwei Auszeiten.
Und das reichte den Packers. Rodgers stand zwar unter Druck und wurde auch einmal gesackt, aber er paßte seine Offense in Field Goal Reichweite. Drei Sekunden auf der Uhr, 51 Yards, Mason Crosby traf. 34:31, keine Verlängerung.
Die aber hätte den Spielern und Zuschauern gar nicht mal so schlecht getan, denn sie durften das Stadion erst eine Stunde nach dem Spielende verlassen, weil draußen ein Tornado über Nord Texas hinwegzog.
Dallas hat im ersten Jahr mit seinen Super-Rookies hervorragendes geleistet. Hätten sie in der ersten Halbzeit nicht wie das Kaninchen vor der Schlange gestanden, sondern ihren Stiefel runtergespielt, hätten sie das Spiel gewinnen können, sollen, müssen.
So aber gibt es jetzt das Spiel der beiden High Power Offenses Green Bay at Atlanta. Kickoff am Sonntag um 21:05 Uhr unserer Zeit.
Und die Bilanzen der beiden Quarterbacks gestern?
Dak Prescott: 24 von 38 für 302 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception
Aaron Rodgers: 28 von 43 für 356 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.

 

In Kansas City spielte Chris Boswell gegen die Chiefs. Der Kicker der Steelers bekam dabei etwas Unterstützung von seinen Teamkollegen, aber ohne ihn hätten die mies ausgesehen. Die Offense schaffte es zumindest, den Ball sechs mal so weit nach vorne zu bewegen, daß Boswell in Schußweite kam. Dadurch besiegte er Kansas City durch Field Goals aus 22, 38, 36, 45, 43 und 43 Yards.
Zwar erzielten die Chiefs zwei Touchdowns und ein Field Goal, aber am Ende hieß es Boswell 18, KC 16.
Am Ende des Spiels wurde es fast so spannend, wie im Spiel zuvor in Dallas.
Kansas City kam 2:34 Minuten vor Spielende durch einen Touchdown von Running Back Spencer Ware auf zwei Punkte an die Pittsburgh Boswells heran. Ein Zweipunkteversuch würde den Ausgleich bringen. Chiefs Quarterback Alex Smith paßte zu Demetrius Harris, der den Ball sichern konnte... aber Left Tackle Eric Fisher hatte James Harrison gehalten und der Versuch mußte wiederholt werden, 10 Yards weiter hinten natürlich. Smith paßte in Richtung Jeremy Maclin, doch ein Verteidiger schlug den Ball zu Boden.
Die Steelers schafften es daraufhin, den knappen Sieg über die Zeit zu bringen.
Weder die Patriots am Samstag, noch die Steelers gestern konnten überzeugen. Das könnte ein enges Spiel nächsten Sonntag werden. Es ist das zweite Spiel des Abends.

Der Lazarettreport
Falcons: Defensive End Adrian Clayborn, gerissener Bizeps, auf der Zielgeraden Saison beendet.

Packers: Safety Morgan Burnett, Quadrizeps, Ausfallzeit unbekannt.

Cowboys: Linebacker Damien Wilson, Knöchel
Cornerback Morris Claiborne, Rippen.

Sonntag, 15. Januar 2017

Die NFL 2016 - Divisional Playoffs - Der Samstag
ryan-matt-1036:20 und 34:16, und trotzdem hatte man nicht das Gefühl, daß diese Spiele ähnliche Stinker waren, wie die vier Wild Card Spiele.
In beiden Spielen konnten die unterlegenen Gegner den Siegern einige Zeit Widerstand leisten.
Doch irgendwann setzten die Favoriten sich auch tatsächlich durch.
Die Falcons zeigten, was für eine unglaubliche Offense sie haben. Und gegen die Seahawks, deren Offense in dieser Saison gerade Auswärts stotterte, sah auch die Defense sehr gut aus.
Am Anfang des Spiels hatte es zwei sehr lange Angriffsserien gegeben. Die Seahawks legten einen phantastischen Drive hin und gingen nach knapp acht Minuten Ballbesitz mit 7:0 in Führung.
Die Falcons kamen zu ihren ersten sieben Punkten auch in ihrem ersten Drive, aber da war das Spiel schon im zweiten Viertel.
Danach wurden die Serien der Angriffsreihen etwas kürzer.
Falcons Quarterback Matt Ryan (Bild) bewies, warum er der Topkandidat auf den Titel des wertvollsten Spielers der Saison 2016 ist. Seine Bilanz: 26 von 37 für 338 Yards und 3 Touchdowns.
Bei den Seahawks kam Russell Wilson auf: 17 von 30 für 225 Yards, 2 Touchdowns und 2 Interceptions.
Insgesamt ging das Ergebnis von 36:20 für Atlanta voll in Ordnung. Und wie immer die Konstellation im NFC Endspiel nächste Woche aussehen wird, Green Bay at Atlanta oder Atlanta at Dallas, die Falcons könnten von den Buchmachern als leichte Favoriten gewertet werden, da bei beiden Gegnern die Verteidigungen nicht stark genug sein dürften, diese Offensemaschine zu stoppen.

Wer bei Houston at New England auf einen Lachschlager getippt hatte, der dürfte sich verwundert die Augen gerieben haben.
Wie erwartet setzte die Nr. 1 Defense, die diese Position ganz ohne JJ Watt einnahm, die Offense der Patriots gehörig unter Druck. So kam Quarterback Tom Brady zu einer nahezu unterirdischen Bilanz von: 18 von 38 für 287 Yards, 2 Touchdown, 2 Interceptions.
Damit war er beinahe so schlecht wie Brock Osweiler: 23 von 40 für 198 Yards, 1 Touchdown, 3 Interceptions.
Es brauchte eine Rekordvorstellung von Dion Lewis, um die Oberhand zu behalten.
Der Running Back der Patriots wurde der erste Spieler der NFL, der in einem Playoffspiel Punkte durch Läufe, gefangene Pässe und Kickoffreturns erzielte. Damit war er für 18 plus 3 der 34 Punkte der Pats verantwortlich.
Gegen einen anderen Gegner als die Texans hätten die Patriots gestern verlieren können, so aber stehen sie erneut im AFC Endspiel und warten auf die Steelers oder die Chiefs.
Noch mal zur Erinnerung, das Spiel Steelers at Chiefs wurde auf 2:20 Uhr Montagmorgen unserer Zeit verschoben.
Bereits vor dem Spiel der Texans in New England hatte der Besitzer der Texans seinem Head Coach O`Brien eine Jobgarantie gegeben. In den letzten Tagen hatte man ja oft gehört, daß die Zeit für den Head Coach in Houston nach den Playoffs enden würde, doch er darf weitermachen. Für die Texans heißt es jetzt, an der Offense arbeiten, denn die Defense, zumal wenn Watt wieder mitspielen kann, ist Meisterschaftsfähig.

Kurzberichte
Für einen Spieler, der das Stadion in Foxborough und die Patriots sehr gut kennt, der aber gestern bei den Verlierern spielte, ist die Karriere wohl beendet.
Die wenigen Zuschauer, die noch im Stadion waren, als Tom Brady das Spiel abkniete, gaben Vince Wilfork eine stehende Ovation. Der Defensive Tackle hatte 11 Jahre für die Patriots gespielt, bevor er 2015 zu den Texans wechselte.
Zwar will er sich die Sache noch mal in Ruhe überlegen, wie er sagte, aber er tendiert doch mehr zum Ruhestand.

Björn Werner gab seinen Abschied vom Football bekannt. Der Berliner Defensive End der Indianapolis Colts hatte in acht Jahren acht Operationen, davon vier an den Knien.
Zwar nahmen die Jaguars Werner im letzten Mai unter Vertrag, als er von den Colts gefeuert wurde, doch dort kam er nie zum Einsatz.
Werner kam 2013 in Runde eins der Draft zu den Colts uns spielte dort bis zum Ende der Saison 2016.
Jetzt mußte er einsehen, daß sein Körper den Belastungen des Footballs nicht standhält. Werner möchte nun als Talentförderer in den USA arbeiten.

Der Lazarettreport
Die Packers setzten einen weiteren Cornerback auf den Verletzungsbogen. Darious Nelson hat eine Fußverletzung. Sein Einsatz ist fraglich.

Seattle: Cornerback DeShawn Shead, Knie.
Nach dem Spiel sagte Head Coach Carroll, daß die Verletzung wohl sehr ernst wäre.
Rookie Right Guard Germain Ifedi verletzte sich früh am Knöchel, kam aber wieder zurück und spielte humpelnd weiter.

Falcons: Wide Receiver Julio Jones, Fuß. Sein Einsatz im nächsten Spiel soll nicht gefährdet sein.
Defensive End Adrian Clayborn, Bizeps.

Texans: Running Back Tyler Irvin, Gehirnerschütterung
Running Back Alfred Blue, Gehirnerschütterung
Defensive End Joel Heath, Knie

Samstag, 14. Januar 2017

Kurzberichte
ps-dpo-kccDas Spiel der Steelers in Kansas City wurde dorthin verschoben, wo es hingehört, in die Hauptsendezeit des Sonntags.
Da die „globale Erwärmung“ nicht nur hier bei uns für Eisstürme und Gefriertruhentemperaturen sorgt, sondern auch in den USA, mußte die NFL das Spiel verschieben.
Das Spiel sollte um 13:05 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit beginnen, doch für diese Zeit wurde vom nationalen Wetterdienst ein Eissturm in der Region um Kansas City vorhergesagt. Um die Sicherheit der Stadionbesucher nicht zu gefährden, verlegte die Liga das Spiel auf 20:20 Uhr Ostküstenzeit, also auf Montagmorgen 2:20 Uhr unserer Zeit.
Wer also um 19 Uhr den Gamepass startet, wird außer dem Programm des NFL Networks nichts live zu sehen bekommen.
Besonders erpicht scheinen die Fans in Kansas City nicht auf das Spiel zu sein. Trotz des widrigen Wetters dürfte man doch in einem Divisional Playoffspiel gegen die Pittsburgh Steelers ein ausverkauftes Stadion erwarten. Doch am Freitag waren noch 7.000 Karten zu haben. Die Preise auf dem zweiten Markt fallen und fallen. Die billigsten Karten waren bereits für $27 zu haben.

Jede Paarung in den Divisional Playoffs gab es auch schon in der regulären Saison. Das war zuletzt 2010 der Fall.
Wie gingen diese Spiele aus?
Als die Texans im September gegen die Patriots spielten, war Tom Brady noch suspendiert. Jimmy Garoppolo war verletzt, und damit mußte der dritte Mann ran, Rookie Jacoby Brissett. Machte aber nichts, New England gewann mit 27:0

Seattle at Atlanta, Woche 6, die Seahawks gewannen in Atlanta 26:24.

Pittsburgh at Kansas City, Woche 4, die Steelers gewannen Zuhause 43:14

Green Bay at Dallas, Woche 6, die Cowboys gewannen in Green Bay 30:16.
Alle diese Spiele sind lange her, und seitdem hat sich sehr viel geändert. Die Packers z.B. spielten im Oktober noch weit unter ihren Möglichkeiten und haben sich seitdem sehr verbessert.
Aber egal, die Hauptsache ist, die Spiele werden nicht alle vier zu solchen öden Langeweilern, wie die vier Wild Card Spiele.

„Ich fühle mich wie betäubt,“ sagte Chargers Quarterback Philip Rivers nachdem er davon erfahren hatte, daß er nach Los Angeles umziehen muß. „Das muß sich erst mal setzen,“ fuhr er fort.
Rivers hatte sich vehement für ein Verbleiben in San Diego ausgesprochen. Er liebt diese Stadt und seine Familie ist dort fest verwurzelt.
Jetzt, so fuhr er fort, müsse er wohl so tun, als ob er aufgeregt wäre und sich auf seine neue Stadt freue. Immerhin repräsentiert er sein Team in der neuen Stadt. Und bei diesen Worten klang er nicht sehr überzeugend.

Die Panthers beförderten Steve Wilks vom Secondary Coach zum Defensive Coordinator.

Das hatte gescheppert. Der Hit von Steelers Linebacker Bud Dupree gegen Dolphins Quarterback Matt Moore gehörte zu den besten der Saison. Es war ein Wunder, daß Moore danach noch weiterspielen konnte.
Die NFL fand die Attacke, die uns Zuschauer begeisterte, etwas übertrieben und bat Dupree dafür mit $18.231 zur Kasse.
Keine Strafe ist eigentlich auch keine Meldung, hier aber doch. Giants Defensive Back Leon Hall wurde für seine verbotene Attacke mit dem Helm voran gegen den schutzlosen Packers Wide Receiver Jordy Nelson nicht bestraft.
Nelson brach sich mehrere Rippen und kann gegen Dallas nicht spielen.

Der Lazarettreport
Atlanta: Die Falcons haben keinen Spieler als verletzt gemeldet

Seattle: Running Back C.J. Prosise, Schulter, Einsatz fraglich.

Green Bay: Gestern gaben die Packers offiziell bekannt, was eigentlich schon klar war: Wide Receiver Jordy Nelson kann nicht spielen.
Fraglich sind Cornerback Quinten Rollins (Nacken/Gehirnerschütterung), Running Back James Starks (Gehirnerschütterung) und Offensive Lineman JC Tretter (Knie)

Dallas: Seit Woche acht hat Cornerback Morris Clayborne wegen einer Leistenverletzung nicht mehr gespielt. Seit zwei Tagen nahm er voll am Training teil, und er könnte spielen.
Left Tackle Tyron Smith (Knie), Defensive End Tyrone Crawford (Schulter), Linebacker Justin Durant (Ellenbogen), Defensive End DeMarcus Lawrence (Rücken), Defensive Tackle Terrell McClain (Knöchel) und Defensive Tackle Cedric Thornton (Knöchel) sind als Fraglich gelistet.

Houston: Houston Texans: Safety Quintin Demps (Oberschenkel) und Linebacker John Simon (Brust) sind fraglich.
Quarterback Tom Savage hat das Gehirnerschütterungsprotokoll positiv durchlaufen. Er steht als zweiter Mann hinter Brock Osweiler bereit.

New England: Running Back LeGarrette Blount konnte nach einer Krankheit wieder trainieren.
Wide Receiver Malcolm Mitchell (Knie) ist fraglich.

Kansas City: Outside Linebacker Justin Houston könnte nach seiner Knieoperation wohl spielen. Linebacker Tamba Hali (Knie) ist fraglich.

Pittsburgh: TE Ladarius Green( Gehirnerschütterung ), Defensive End Ricardo Mathews (Knöchel), Running Back Fitzgerald Toussaint (Gehirnerschütterung ) sind fraglich.

Freitag, 13. Januar 2017

Begrüßen wir die LOS ANGELES CHARGERS.
LAchargersDie Stadt der Engel hat jetzt ganz offiziell zwei miese NFL Teams, denn Chargers Besitzer Alex Spanos gab gestern Nachmittag den Umzug des Teams bekannt.
In San Diego gab es darüber kaum Aufregung, wenn auch das ein oder andere Fanpaket verbrannt wurde und die Bilder davon in den sozialen Medien gezeigt wurden.
Und neben einem neuen Logo präsentierte Spanos auch gleich noch einen neuen Head Coach, Ex Bills Offensive Coordinator Anthony Lynn.
Spanos wollte seit Jahren ein neues Stadion in San Diego bauen, doch die Steuerzahler, die ihm die neue Heimat für sein Team hätten mitfinanzieren sollen, stimmten bei einer Volksbefragung dagegen.
Und warum auch nicht?
Das Vermögen Spanos wird auf $2,4 MilliARDEN geschätzt laut Forbes. Warum sollte man so einem Milliardär seine Steuergroschen in den Rachen schmeißen?
Stan Kroenke nutzt ja auch größtenteils sein eigenes Geld, um das neue Stadion für seine Rams in Inglewood zu bauen. In genau dieses Stadion werden auch die Chargers ziehen, wenn es 2019 fertig ist.
Bis dahin spielen sie vor maximal 30.000 Zuschauern im Stub Hub Stadium in der Nähe von Los Angeles. Ein kleineres Stadion hat kein NFL Team.
Doch rechnen wir kurz noch einmal nach, wie eigenartig die Sache unter dem Strich ist, finanziell gesehen: Ein neues Stadion in San Diego wurde mit $1,2 Milliarden veranschlagt. Die NFL war bereit, $300 Millionen beizusteuern. Die Vergabe der Namensrechte hätte noch mal $300 Millionen eingebracht. Bleiben noch $600 Millionen übrig. Spanos wollte so großzügig sein, und auch $350 Millionen zubuttern.
Das bedeutet, daß die Steuerzahler nur mit $250 Millionen belastet worden wären.
Und Spanos muß nun, statt der $350 Millionen, die er in ein neues Stadion stecken wollte, $650 Millionen an Umzugsgebühren zahlen. Wirklich logisch klingt das alles nicht, denn in Inglewood wird Kroenke als Vermieter ordentlich Miete von Spanos verlangen.
Sei es wie auch immer, nun sind sie halt da, die Chargers in Los Angeles.
Wieder da, muß man sagen, denn sie waren schon einmal da. 1960 wurden die Chargers in Los Angeles gegründet und spielten in diesem Jahr auch dort. Doch 1961 meinte Spanos, daß für die Chargers kein Platz in LA wäre, neben den Rams. Deshalb zog er mit den Chargers um nach San Diego.
Wie sich die Zeiten ändern. Plötzlich ist nicht nur Platz für die Chargers und Rams in L.A., sondern auch noch in einem Stadion. Platz für ein 4-12 Team (Rams) und ein 5-11 Team (Chargers), aufregend!

Neue Head Coaches an Bord
Nachdem die Broncos ihren neuen Head Coach hatten, bestand immer noch die Möglichkeit, daß Wade Phillips Defensive Coordinator bleibt. Auch wenn der neue Head Coach Vance Joseph auch Defensive Coordinator war, bevor er nach Denver kam. Das hätte zu weltanschaulichen Kontroversen führen können, doch Joseph hielt die Tür für Phillips offen. Dessen Vertrag war nach der Saison ausgelaufen, und anscheinend hatte er sofort begonnen, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen, denn Phillips hatte Ruck Zuck einen neuen Job, er heuerte in Los Angeles an, bei den Rams.
Die hatten kurz vorher ihren neuen Head Coach vorgestellt, Sean McVay. Er hat den Titel “jüngster Head Coach in der Geschichte der NFL“ und bekommt mit dem 69-jährigen Phillips einen erfahrenen Koordinator an seine Seite.
McVay war bisher Offensive Coordinator der Washington Redskins. Am 24. Januar wird er 31. Ob er erfahren genug ist, die schlappe Offense der Lambs NFL-tauglich zu machen?
Das wäre nötig, denn wenn die Rams 2019 in den neuen Footballtempel einziehen, und bis dahin die Fans bereits völlig vergrault haben, spielen sie vor spärlich besetzten Rängen. Kein angenehmer Gedanke für Team- und Tempelbesitzer Stan Kroenke.
Doch wie soll McVay das anstellen?
Der unfähige Jeff Fisher verbaute den Rams die Möglichkeit, die Zukunft des Teams über die Draft zu gestalten. Er wollte unbedingt Quarterback Jared Goff haben und tauschte die Zukunft des Teams für ihn ein, indem er den Browns etliche Wahlmöglichkeiten der Rams in den kommenden Einberufungsveranstaltungen abtrat.
Dann ließ Fisher Goff die ganze Saison über auf der Bank schmoren, während andere Rookie Quarterbacks die Liga aufmischten.
McVay wird also sehen müssen, wie er mit diesem Paradebeispiel der Dummheit fertig werden kann.

Bleibt noch ein Team, das keinen neuen Head Coach hat, die San Francisco 49ers.

Kurzberichte
Die Broncos gaben bekannt, daß Mike McCoy neuer, alter, Offensive Coordinator wird.
McCoy war von 2009-12 Offensive Coordinator der Broncos, bevor er von 2013-16 als Head Coach die Chargers in die Versenkung führte.

Die Bills machten Ex- Ravens Secondary Coach Leslie Frazier zu ihrem neuen Defensive Coordinator.

Die Ravens waren 2016 unzufrieden mit ihrem Laufspiel. Um das zu verbessern verpflichteten sie Ex-Bills Offensive Coordinator Greg Roman.

Die Buccaneers verlängerten den Vertrag mit Defensive Coordinator Mike Smith.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Kurzberichte
jones-julioDie Seahawks haben in dieser Saison oft von falschen Schiedsrichterentscheidungen profitiert. Dazu gehörte auch der Sieg gegen die Falcons in Woche sechs.
Bei einem Paß im vierten Versuch im vierten Viertel hielt Seahawks Cornerback Richard Sherman den rechten Arm von Falcons Wide Receiver Julio Jones (Bild) fest, so daß der den Ball nicht fangen konnte.
Seattle gewann 26:24.
Jones sagte in einem Interview, daß er vor dem Divisional Playoffspiel nicht mit den Schiedsrichtern sprechen wird, um sie zur besonderen Wachsamkeit aufzurufen. „Ich bin hier, um Football zu spielen,“ meinte der Wide Receiver. „Ich bin nicht hier, um mit den Schiedsrichtern über dies und das zu reden. Sie machen ihren Job. Sie entscheiden, wie sie entscheiden. Wenn sie es sehen, dann bestrafen sie es, wenn nicht dann nicht.“
Jones denkt nicht an das vergangene Spiel. Für ihn steht das kommende Spiel im Mittelpunkt.

Der Umzug der Chargers nach Los Angeles steht fast fest.
Teambesitzer Alex Spanos hat in einem Gespräch mit Roger Goodell und anderen Teambesitzern durchsickern lassen, daß seine Entscheidung gegen San Diego gefallen ist.
Damit ist der Weg für die Raiders nach LA blockiert und sie werden wohl ihre Umzugspläne nach Las Vegas forcieren.
Spanos trifft sich am heutigen Donnerstag mit dem Bürgermeister von Inglewood, James Butts, um eine gemeinsame Pressekonferenz in der nächsten Woche zu besprechen.
Der neue Footballtempel, den Rams Besitzer Kroenke in Inglewood baut, soll 2019 fertig werden. Bis dahin werden die Chargers sehr wahrscheinlich im Stub Hub Center in Carson spielen. Dort wollten sie gemeinsam mit den Raiders ein neues Stadion bauen, doch dieser Plan wurde von der NFL nicht genehmigt.
Die Chargers müssen den Stadionbetreibern in San Diego noch $12.575 Millionen zahlen, weil sie den bis 2020 laufenden Mietvertrag vorzeitig beenden. Außerdem wird eine Umzugsgebühr über $650 Millionen fällig, die in 10 jährlichen Raten bezahlt werden kann.
Wie die Rams, sind auch die Chargers Rückkehrer in die Stadt der Engel. Sie spielten 1960 eine Saison in LA und zogen 1961 um nach San Diego.

Die Broncos haben einen neuen Head Coach.
Der ehemalige Defensive Coordinator der Dolphins, Vance Joseph, hat den Job bekommen.
Die Defense der Dolphins belegte 2016 in der Statistik Platz 29 der 32 Teams. Wahrlich eine gelungene Qualifikation, um Head Coach der Broncos zu werden.

Die Bills haben einen neuen Head Coach.
Der ehemalige Defensive Coordinator der Panthers, Sean McDermott, hat den Job bekommen.
Die Defense der Panthers lag in der Statistik in vier der letzten sechs Saisons in den Top 10 der 32 Teams. 

Cowboys Running Back Ezekiel Elliott hatte auf dem Weg zur Arbeit einen leichten Autounfall. Er stieß mit seinem Auto mit einem anderen Wagen zusammen.
Niemand wurde verletzt.
Der Unfall ereignete sich um 7:05 Uhr morgens, knapp einen Kilometer vom Trainingsplatz der Cowboys entfernt.
Glück für die Cowboys, könnten sie doch nur schwer auf Elliott verzichten, wenn es gegen die Packers geht.
Am 16. Oktober hatten die beiden Teams schon mal das Vergnügen. Damals war die Defense der Packers noch nicht so dezimiert, wie heute. Green Bay hatte bis dahin in vier Spielen insgesamt 171 Laufyards zugelassen. Elliott alleine erzielte 157 Yards in diesem einen Spiel.
Deshalb hoffen die Cowboys Fans, daß der Nr. 1 Running Back der NFL Saison 2016 auch dieses Mal wieder durch die Defense der Packers schneiden kann, wie das heiße Messer durch Butter.

Connor Barwin möchte bei den Eagles bleiben. Dafür würde der Paß Rusher sogar eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen.
Der 30-jährige hat noch zwei Jahre in seinem Vertrag offen, doch wenn die Eagles ihn feuern, sparen sie $7,75 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.
Deshalb hofft Barwin, daß er nicht gefeuert wird, wenn er seinen Vertrag nach unten korrigiert. Das geht dann konform mit seiner Leistung, die auch nach unten geht. 2014 konnte er noch 14,5 Sacks erzielen, 2015 noch sieben und 2016 nur noch fünf.

Der Lazarettreport
Dolphins: Head Coach Adam Gase sagte, daß Quarterback Ryan Tannehill sehr wahrscheinlich doch an seinem kaputten Knie operiert werden muß.
Er hatte sich das vordere und hintere Kreuzband angerissen.

Packers: Wide Receiver Jordy Nelson hat wenigstens zwei gebrochene Rippen. Sein Einsatz käme einem Wunder gleich.
Running Back James Starks und Cornerback Quinten Rollins sind beide noch im Gehirnerschütterungsprotokoll.

Patriots: Running Back LeGarrette Blount konnte wegen einer Erkrankung nicht trainieren.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Kopf oder Herz, das ist die Frage
rivers-philip6Ob`s besser wär` in LA oder doch Zuhause in San Diego?
Das müssen die Chargers jetzt entscheiden.
Die Fans in San Diego sind dieses Rumgeeiere leid. Die Zuschauerzahlen gehen nicht nur deshalb zurück, weil das Team mies ist, sondern auch weil man seit Jahren hört, wie viel besser es für die Chargers doch woanders wäre.
Am Sonntag nun ist der Stichtag. Am Sonntag muß Teambesitzer Alex Spanos seine Absicht bekanntgeben. Will er, daß die Chargers das einzige Team in San Diego sind, oder will er sich den Footballtempel in Los Angeles mit den Rams teilen?
Die Footballfans in LA dürfte die Entscheidung nicht gerade von den Sitzen reißen. Mit den Rams haben sie schon ein grottiges Team bekommen. Ob sie da noch ein zweites wollen?
Die stimmberechtigten Steuerzahler in San Diego haben bei einer Abstimmung deutlich gezeigt, was sie von einem teuren neuen Stadion, das hauptsächlich mit ihren Geldern finanziert würde, in San Diego halten - nämlich gar nichts.
Die Chargers verhandeln derweil schon mal mit den Betreibern des Los Angeles Memorial Coliseums, um auszuloten, ob für sie 2017 Platz in dem einst einsturzgefährdeten Bau ist.
Alex Spanos muß jetzt entscheiden, ob der Kopf den Umzug nach LA diktiert, oder das Herz das Bleiben in San Diego vorgibt?
Es geht dabei nicht nur ums Geld. Immerhin spielen die Chargers seit 1961 in San Diego. Da hat man Bindungsgefühle. Doch man hat auch einen alten Kasten als Stadion, der in der heutigen Zeit völlig NFL-untauglich ist. Das Qualcomm Stadion wurde 1967 eröffnet und wird dieses Jahr sagenhafte 50 Jahre alt. In dem Alter kann man nichts mehr modernisieren und renovieren.
Am Sonntag also muß Spanos die Karten auf den Tisch legen, und es wird eine Umzugskarte in die Stadt der Engel als Trumpfkarte darunter sein.

Kurzberichte
Seine Statistiken sind Mega, aber wird das im Spiel gegen die wiedererstarkten Green Bay Packers reichen?
Cowboys Quarterback Dak Prescott kommt mit beeindruckenden Zahlen daher: Er vervollständigte 67,8% seiner Pässe für 3.667 Yards mit 24 Touchdowns bei nur 4 Interceptions, zusätzlich lief er für 282 Yards und sechs Touchdowns. Er zog mit Steelers Quarterback Ben Roethlisberger gleich, der als Rookie den Rekord von 13 Siegen in einer Saison aufstellte. Er stellte mit 104,9 Passerwertungspunkten einen neuen Rookie-Rekord auf und auch seine 0,9% Interceptionrate ist ein neuer Rookie-Rekord. Er wurde erst der zweite Quarterback in der Geschichte der NFL - und der erste Rookie - der Pässe für mehr als 3.500 Yards warf und weniger als 5 Interceptions.
Der andere, dem das gelang?
Ein gewisser Tom Brady.
Ob das alles reicht gegen die Packers?
So leicht, wie beim 30:16 in Woche sechs, wird es nicht werden.
Wir werden es am Sonntag um 22:40 Uhr erleben.

Packers Wide Receiver Geronimo Allison wurde letzten September von der Polizei angehalten weil er mit seinem Wagen zu schnell unterwegs war. Im Auto wurde Marihuana gefunden.
Deshalb wurde er jetzt angeklagt.
Die Packers wissen von dem Vorfall, wollen aber noch keine Schritte einleiten, weil es ein schwebendes Verfahren ist.
Am 23. Januar muß Allison vor Gericht erscheinen.

Steelers Head Coach Mike Tomlin hat zugegeben, daß es keine gute Idee war, Quarterback Ben Roethlisberger nicht vorzeitig vom Platz genommen zu haben.
Tomlin kann von Glück sagen, daß die Knöchelverletzung Roethlisbergers nicht schlimm ist.
Zum Fall Joey Porter meinte der Head Coach, daß dessen Verhaftung keine Ablenkung für das Team ist.
Porter ist für die Outside Linebacker zuständig und wurde von den Steelers freigestellt. Auf die Vorbereitungen der Offense hätte das keine Auswirkungen.

Die Raiders trennen sich von Offensive Coordinator Bill Musgrave.
Sein Vertrag ist ausgelaufen, und wie man hört wird er nicht erneuert.
Quarterbacks Coach Todd Downing wird sein Nachfolger.

Dienstag, 10. Januar 2017

Kurzberichte
coughlin-tom-sb-trophyDie Jaguars haben einen neuen Head Coach.
Interimstrainer Doug Marone wurde zum neuen Cheftrainer erklärt. Ihm zur Seite wird Tom Coughlin (Bild) stehen.
Der 70 Jahre alte Ex- Head Coach der Jaguars und der Giants wurde als Executive Vice President of Football Operations angeheuert. Zwar hätte er gerne wieder als Head Coach gearbeitet, doch Executive Vice President of Football Operations hat ihm wohl auch gefallen.
Marrone und Coughlin erhielten jeder einen Dreijahresvertrag.
Dave Caldwell bleibt General Manager. Er und Marrone sind Coughlin unterstellt. Der Executive Vice President of Football Operations hat also das letzte Sagen, wenn das Team zusammengestellt wird. Als Head Coach konnte Coughlin das neugegründete Team von 1995 bis 2002 vier mal in die Playoffs führen und in zwei AFC Championshipspiele.
Sein Haus in Jacksonville hat er nie aufgegeben und verbrachte weiter viel Zeit darin.
Doug Marrone hat bereits Erfahrung als Head Coach sammeln können. Sehr erfolgreich war er nicht. In Buffalo holte er von 2013-14 eine 15-17 Bilanz.

Das idiotische Risiko, Ben Roethlisberger in der Müllzeit des Lachschlagers gegen Miami nicht vorzeitig zu schonen, hatte keine ernsteren Konsequenzen. Die Verletzung, die der Quarterback sich an seinem rechten Knöchel zuzog war nicht sehr schlimm. Gestern konnte er schon wieder ohne zu humpeln gehen.
Wie gesund sein Knöchel ist, das werden die gefährlichen Pass Rusher der Chiefs, Justin Houston, Tamba Hali und Dee Ford dann am Sonntag ab 19:05 Uhr testen.

Die NFL und die NFLPA werden die Entscheidung, Matt Moore im Spiel zu halten, ganz genau untersuchen.
Der Quarterback der Dolphins hatte einen herrlichen Tackle von Linebacker Bud Dupree kassiert und wurde dabei am Kopf getroffen.
Moore blieb minutenlang auf dem Platz liegen und wurde danach von einem Neurologen untersucht. Der gab sein OK, daß Moore weiterspielen konnte.
Ob das OK war, das wollen die Liga und die Spielergewerkschaft nun gemeinsam untersuchen.

Die Steelers haben Joey Porter freigestellt.
Der Linebacker Coach war festgenommen worden, nachdem er einen Türsteher einer Bar tätlich angegriffen hatte.
Es sieht gegenwärtig so aus, als wäre seine Zukunft in Pittsburgh Vergangenheit.

„Odell Beckham Jr. muß erwachsen werden,“ meinte Giants General Manager Jerry Reese.
Die Tageszeitungen in New York titelten ihre Sportseiten nach der Klatsche in Green Bay mit Bezügen auf die Bootsparty die Beckham und einige seiner Receiverkollegen nach dem Sieg gegen die Redskins feierten. Sie machten also die Niederlage gegen die Packers, in der Beckham das schlechteste Spiel seiner Karriere ablieferte, an der Party am freien Tag der Giants fest.
So weit wollte Reese nicht gehen, aber daß sein Starreceiver sein undiszipliniertes, kindisches Gebaren ablegen muß, steht für ihn fest.
Für die beschädigte Wand in der Gast-Umkleide des Packers Stadions werden die Giants aufkommen. Beckham haute mit der Faust auf die arme, unschuldige Wand ein, und brachte ihr ein klaffendes Loch bei.
Noch hat Beckham also seinen Schritt vom ungezogenen, undisziplinierten Spätpubertären zum Erwachsenen nicht vollzogen.
Auch zu Quarterback Eli Manning hatte General Manager Reese etwas zu sagen: „Eli Manning befindet sich auf der Rückseite seiner Karriere. Er ist 36 Jahre alt und wir denken daran, einen Nachfolger zu holen.“

Packers Wide Receiver Jordy Nelsons Einsatz gegen Dallas ist kaum möglich. Er erlitt bei dem unbestraften, unerlaubten Angriff von Giants Safety Leon Hall mehrere gebrochene Rippen.
Nelson blieb eine Nacht im Krankenhaus und wurde am Montag wieder entlassen.
Bis Freitag wird er nicht trainieren, wie Head Coach McCarthy sagte. Ob er dann trainieren und spielen kann, wird kurzfristig entschieden.
Wide Receiver Randall Cobb, der nach zwei verpaßten Spielen wegen einer Knöchelverletzung wieder einsatzbereit war, übernahm Nelsons Rolle.
McCarthy wollte Cobb eigentlich etwas schonen, um zu sehen, wie belastbar der Knöchel war, aber nach Nelsons Verletzung mußte Cobb voll ran. Und dann fing er drei Touchdownpässe, ein NFL Rekord für ein Playoffspiel, den sich mehrere Spieler teilen.
Unter diesen Touchdownpässen war der spektakuläre Ave Maria Pass von Aaron Rodgers am Ende der ersten Halbzeit.

Beherrschen die Patriots die NFL?
Vielleicht!
Beherrschen die Patriots die AFC?
Sicher!
Beherrschen die Patriots die AFC East?
Todsicher!
Immerhin wird Quarterback Tom Brady in der Nacht von Samstag auf Sonntag in seinem 32. Playoffspiel antreten.
32 Playoffspiele sind zusammengerechnet zwei komplette NFL Saisons.
Die anderen Starter der AFC East, Ryan Fitzpatrick, Ran Tannehill und Tyrod Taylor, haben zusammen 23 Jahre NFL Erfahrung und NULL Playoffstarts.
Gegen die Texans Defense wird es nicht leicht für Brady werden, aber bessere Chancen als die Raiders werden die Patriots auf jeden Fall haben.
Jadeveon Clowney, endlich gesund und bei 100%, gegen Tom Brady, 39 Jahre alt und mit dem Körper und der Kondition eines Zwanzigjährigen ausgestattet, das wird ein Fest.

Montag, 9. Januar 2017

Die NFL 2016 - Wild Cards - Der Sonntag
roethlisb9Die gute Nachricht zuerst: „Es kann nur noch besser werden.“
Schlechter ist wirklich kaum möglich.
Hab ich das gestern geschrieben?
Mann, war ich naiv!
Selbst die NFL nennt dieses Wild Card Wochenende das einseitigste seit 1981. Die vier Siegerteams gewannen mit einem Vorsprung von 76 Punkten.
Flipper war nicht mehr als ein Trainingspartner für Pittsburgh. Erwähnenswert ist hier wohl nur, daß Steelers Quarterback Ben Roethlisberger nach dem Spiel mit einem Stützstiefel herumlief. Schuld daran war Head Coach Mike Tomlin. CBS Analyst Phil Simms hatte sich gerade gewundert, warum Big Ben im letzten Viertel, als alles entschieden war, noch eingesetzt wurde, da passierte es. Der Quarterback zog sich eine Knöchelverletzung zu.
Bereits zur Halbzeit führte Pittsburgh 20:6 und schaukelte das Spiel danach über die Runden.
Der Endstand: 30:12 für Pittsburgh und ein unnötig verletzter Ben Roethlisberger, der aber in Kansas City spielen will, wie er sagte.

Wie bei den Dolphins mit Adam Gase, stand auch bei den Giants mit Ben McAdoo ein Rookie Head Coach an der Seitenlinie.
Beide Head Coaches haben hervorragendes geleistet, indem sie die letzte Saison leblosen Teams mal wieder in die Playoffs führten.
Doch auch McAdoo erlebte sein blaues Wunder.
27:40 Minuten dominierten die Giants die bis dahin völlig hilflosen Packers. New York führte alle Statistiken in Offense und Defense an. Doch auf der Anzeigentafel standen nur sechs Punkte von zwei Field Goals.
Nach einem Punt von der eigenen acht der Giants, kamen die Packers an New Yorks 38 in Ballbesitz. Nur drei Spielzüge später hatten die Packers bereits die Führung. Ein Paß über fünf Yards zu Wide Receiver Davante Adams und ein Extrapunkt später stand es 7:6.
Nach einem weiteren Punt der Giants kamen die Packers an der eigenen 20 zu ihrem nächsten Drive. Die Uhr zeigte noch 1:38 Minuten. Die Auszeiten waren aufgebraucht.
Sechs Sekunden vor der Halbzeit war es dann wieder Zeit für ein Stoßgebet. Quarterback Aaron Rodgers holte von der 42 der Giants kräftig aus und warf einen dieser berühmten Hail Marie Pässe in Richtung Endzone.
Und sein Gebet wurde erhört. Wide Receiver Randall Cobb, der zwei Spiele wegen einer Knöchelverletzung aussetzen mußte, fing den Ball tatsächlich am hinteren Ende der Endzone, 14:6.
In der zweiten Halbzeit ging es munterer zu, als in der ersten. Die Giants spielten noch kurz mit, bevor Green Bay sie einpackte.
New York kam noch auf 14:13 heran, dann war es das für sie.
Bei den Giants war in der ersten Halbzeit Cornerback Dominique Rodgers-Cromartie ausgefallen. Dieser Ausfall wurde praktisch durch den Ausfall von Green Bays bestem Wide Receiver Jordy Nelson kompensiert.
Nelson fiel einer unfairen Attacke zum Opfer, die von den Schiedsrichtern nicht geahndet wurde. Der ehemalige Schiedsrichterchef Mike Pereira hatte vor dem Spiel schon die schlechten Leistungen der Zebras vom Vortag kritisiert. Für ihn ist es ein Unding, daß für die Playoffs die ständigen Crews auseinandergerissen werden. Diese zusammengewürfelten besten Schiedsrichter der Saison arbeiten in den Playoffs schlecht zusammen. So auch hier. Nelson wurde als schutzloser Wide Receiver von einem Verteidiger mit dem Helm voran hart im ungeschützten Bereich der Rippen getroffen und konnte nicht mehr weiterspielen. Eine Strafe gab es dafür nicht.
Am Ausgang des Spiels änderte es ja nichts. Nachdem Aaron Rodgers im zweiten Durchgang seinen Rhythmus gefunden hatte, zerschredderte er die teuerste Defense der Liga auch ohne Nelson.
Am Ende stand ein 38:13 Sieg, den man vor der Pause nicht für möglich gehalten hätte.
Damit dürften die Packers als Favoriten nach Dallas reisen.
Nach dem Spiel wurde Giants Wide Receiver Odell Beckham Jr. gefragt, ob es nicht besser gewesen wären, sich nach dem Sieg gegen die Redskins auf das Spiel gegen die Packers vorzubereiten, anstatt in Miami zu feiern?
Dazu meinte Beckham, daß es alleine seine Sache sei, was er an seinem freien Tag macht.

So sehen die Divisional Playoffs aus
Samstag 14. Januar
22:35 Uhr Seattle at Atlanta

Sonntag 15. Januar
02:15 Uhr Houston at New England
19:05 Uhr Pittsburgh at Kansas City
22:40 Uhr Green Bay at Dallas

Kurzberichte
Da hat wohl einer den Sieg gegen Miami zu sehr gefeiert.
Steelers Linebacker Coach Joey Porter griff nach dem Spiel den Türsteher eines Nachtclubs an. Im weiteren Verlauf seines Ausrasters sammelte eine ganze Latte von Straftaten an.
Porter wurde verhaftet.
Wie die Steelers auf diesen Vorfall reagieren, wurde noch nicht bekannt.

Die Steelers werden Running Back Leveon Bell zum Franchise Spieler machen.
Bell will die Steelers nicht verlassen, die Steelers wollen Bell behalten. Um mehr Zeit zu haben, einen langfristigen Vertrag auszuhandeln, soll Bell das Etikett angeheftet bekommen.
Das bringt ihm für die Saison etwas über $12 Millionen ein.
In den Vertrag wollen die Steelers Klauseln wegen Ausfallzeiten aufnehmen. In den letzten beiden Saisons war Bell jeweils für einige Spiele suspendiert.
Wenn er spielt, ist er der beste. Er kann nicht nur mit dem Ball laufen, sondern ist auch ein guter Receiver. Mit 1.884 Yards in beiden Kategorien zusammen, liegt er 189 Yards über Cowboys Running Back Ezekiel Elliott.

Der Lazarettreport
Steelers: Quarterback Ben Roethlisberger, Knöchel, kann wohl spielen

Dolphins: Running Back Jay Ajayi, Schulter

Packers: Wide Receiver Jordy Nelson, Rippen, Ausfallzeit noch ungewiß.

Giants: Cornerback Cornerback Dominique Rodgers-Cromartie, Oberschenkel

Sonntag, 8. Januar 2017

Die NFL 2016 - Wild Cards - Der Samstag
mieser-schiri-dl-ssDie gute Nachricht zuerst: „Es kann nur noch besser werden.“
Schlechter ist wirklich kaum möglich.
Fangen wir mit dem zweiten Spiel an. Da sah es lange so aus, als hätten die Lions eine Chance gegen die Seahawks. Selbst gegen den 12. Mann hätten sie bestehen können. Aber gegen die Seahawks, den 12. Mann und die sieben Schiedsrichter waren sie chancenlos.
Was wurde der einhändig gefangene Paß von Paul Richardson, der zu den ersten Punkten für Seattle führte, gefeiert.
Catch des Jahres, wunderbar, sagenhaft.
Bei einem vierten und zwei an der zwei der Lions warf Russell Wilson den Ball in die Endzone, wo Paul Richardson den spektakulären Fang machte. Was die Schiedsrichter gesehen hätten, hätten sie wenigstens ein Auge offen gehabt, wäre ein Griff von Richardson in das Gesichtsgitters von Safety Tavon Wilson gewesen. Aber zur Verteidigung der Zebras muß ich noch anführen, daß sie irgendwas gesehen hatten, denn sie warfen eine Flagge wegen Passbehinderung gegen Wilson, also, den von den Lions.
Später im Spiel gab Russell Wilson den Ball an Running Back Thomas Rawls ab, der loslegte und 32 Yards erzielte. Dabei half ihm ein deutlicher Block in den Rücken eines Verteidigers von Quarterback Russell Wilson. Auch hier gilt: „Mit einem offenen Auge sieht man besser.“
Danach gaben die Schiris eine Passbehinderung gegen einen Verteidiger der Seahawks nicht, weil sie den Ball als nicht fangbar werteten. Was klar war, weil der Verteidiger an Wide Receiver Marvin Jones dranhing. Wäre Marvin nicht behindert worden, hätte er eine Chance gehabt, den Paß zu fangen.
Sei es wie auch immer... die Seahawks, die in der abgelaufenen Saison schon sehr viele strittige Entscheidungen zu ihren Gunsten hatten, profitierten auch in dieser Nacht offensichtlich von der Blindheit der Schiedsrichter und gewannen 26:6.
Nicht absprechen möchte ich Thomas Rawls seine großartige Leistung. Seattles Running Back erzielte 161 Laufyards und 1 Touchdown.
Quarterback Russell Wilson profitierte davon, daß die Lions mehr auf das Laufspiel achteten, und kam auf eine Bilanz von: 23 von 30 für 224 Yards, 2 Touchdowns.
Matthew Stafford: 18 von 32 für 205 Yards.
Bleibt unter dem Strich, daß der toll mit einer Hand gefangene Paß ein toll mit einer Hand gefangene Paß bleibt.

Der Grundstein zum Sieg der Texans gegen die Raiders wurde vielleicht bereits 2013 gelegt. Da nahmen die Texans an Nr. 1 in der Draft Jadeveon Clowney auf und die Raiders an 5. Stelle Khalil Mack.
Und gestern lieferten die beiden eine Leistung ab, die die Reihenfolge rechtfertigte. Clowney dominierte die Offense der Raiders und somit das Spiel.
Was natürlich viel schwerer gewesen wäre, wenn Derek Carr als Quarterback hätte spielen können und nicht ein Niemand namens Connor Cook als Rookie seinen ersten Start in einem Playoffspiel gehabt hätte.
Auf der anderen Seite spielte Brock Osweiler so, als wollte er seinem Head Coach beweisen, daß es falsch war, ihn auf die Bank zu setzen.
Und auch wenn Tom Savage seine Gehirnerschütterung auskuriert hat, wird Osweiler im nächsten Spiel starten. Das gab Head Coach O`Brien bereits bekannt.
In der Raider-Nation fragt man sich natürlich, warum Head Coach Jack Del Rio den strauchelnden Cook nicht aus dem Spiel genommen hat. Auch wenn Matt McGloin noch Schmerzen in seiner linken Schulter gehabt haben sollte, hätte man Cook durch ihn ersetzen sollen. Natürlich hätte es Cook geholfen, wenn seine Receiver keine Schweinslederaversion gehabt hätten. Gerade Michael Crabtree ließ wieder einige perfekt geworfene Bälle fallen.
So kam Cook auf eine traurige Bilanz von 18 von 45 für 161 Yards, 1 Touchdown, 3 Int.
Osweiler: 14 von 25 für 168 Yards, 1 Touchdown.
Das Laufspiel der Raiders wurde von der Nr. 1 Defense der Liga eliminiert. Als bester Läufer erzielte Latavius Murray 39 Yards und 1 Touchdown.
Lamar Miller von den Texans erzielte 73 Yards und 1 Touchdown.
Die Raiders wandelten zwei von 16 dritten Versuchen um und mußten 10 mal punten. Sechs mal kam die Offense auf den Platz um sofort nach drei Versuchen wieder runterzugehen.
Houston gewann 27:14 und muß sich jetzt auf den Trip nach New England vorbereiten, wenn die Steelers heute Abend wie erwartet gewinnen.
Für die Raiders war die Saison in dem Moment beendet, in dem Derek Carr sich ein Bein brach.
Leider!

Kurzberichte und Der Lazarettreport
Die Browns feuerten Defensive Coordinator Ray Horton und verpflichteten Gregg Williams als Ersatz.
Williams war bis vor Kurzem Defensive Coordinator der Rams.

Raiders: Linebacker Malcolm Smith, Oberschenkel
Wide Receiver Michael Crabtree, Gehirnerschütterung in der zweiten Halbzeit

Texans: Safety Quintin Demps, Oberschenkel.

Lions: Wide Receiver Andre Roberts, Quadrizeps.

Samstag, 7. Januar 2017

All-Pro Team
ryan-matt9Die Associated Press hat ihr Bestenteam ermittelt und vorgestellt, das All-Pro Team.
Quarterback des Teams der besten Spieler der NFL wurde Matt Ryan (Bild) knapp vor Tom Brady. Letzterer wurde Quarterback des Ersatzteams.
Ryan wurde zum ersten Mal ins All-Pro Team gewählt, Cowboys Rookie Running Back Ezekiel Elliott ist natürlich auch zum ersten Mal dabei. Mit fünf Spielern führen die Cowboys auch die Liste der Spieler an.
Die beste OFFENSE der Liga:
Quarterback—Matt Ryan, Atlanta
Running Back—Ezekiel Elliott, Dallas
Flex — David Johnson, Arizona
Tight End—Travis Kelce, Kansas City
Wide Receivers—Antonio Brown, Pittsburgh; Julio Jones, Atlanta
Left Tackle — Tyron Smith, Dallas
Rigth Tackle — Travis Conklin, Tennessee
Left Guard— Kelechi Osemele, Oakland
Right Guard — Zack Martin, Dallas
Center— Travis Frederick, Dallas

DEFENSE
Edge Rushers—Khalil Mack, Oakland; Vic Beasley Jr., Atlanta
Interior Linemen—Aaron Donald, Los Angeles; Damon Harrison, New York Giants
Linebackers—Von Miller, Denver; Bobby Wagner, Seattle; Sean Lee, Dallas
Cornerbacks—Aqib Talib, Denver; Marcus Peters, Kansas City
Safeties—Landon Collins, New York Giants; Eric Berry, Kansas City
Defensive Back—Chris Harris Jr., Denver

SPECIAL TEAMS
Placekicker — Justin Tucker, Baltimore
Punter — Johnny Hekker, Los Angeles
Kick Returner — Cordarrelle Patterson, Minnesota
Punt Returner — Tyreek Hill, Kansas City
Special Teamer — Matthew Slater, New England

Kurzberichte
Die Colts wollen ein mieses Team bleiben. Jedenfalls hat Teambesitzer Jim Irsay nicht vor General Manager Ryan Grigson oder Head Coach Chuck Pagano zu feuern.
Ein Team, das in der schlechtesten Division der NFL nur 8-8 Siege holt, und das mit dem bestbezahlten Quarterback den es zur Zeit gibt, sollte doch merken, daß etwas nicht rundläuft. Zum zweiten Mal in Folge kamen die Colts nicht in die Playoffs, und das obwohl sie die AFC South über Jahre gnadenlos dominiert haben.
Nach der Saison 2015, die schon unterirdisch verlief, gab Irsay Grigson und Pagano Vertragsverlängerungen über die Saison 2019 hinaus. Und Eigenartigerweise hat Irsay nicht vor, diese Verträge vorzeitig zu beenden.

Viel Geduld zeigt auch Jets Besitzer Woody Johnson.
Er sagte, daß Head Coach Todd Bowles auch dann seinen Job behalten könnte, wenn die Jets 2017 wieder die Playoffs verpassen.

Noch mal zur Erinnerung, die Patriots ertränkten die Dolphins letzten Sonntag mit 35:14. Doch die zwei Touchdowns der Dolphins, einen erzielte er selber, ließen Wide Receiver Jarvis Landry schier ausflippe(r)n. Jedenfalls feierte er beide Male so exzessiv, daß ihm diese Feiern jeweils eine Strafe von $24.309 einbrachten.

Der Lazarettreport
Die Raiders müssen mit ihrem dritten Quarterback starten, und der muß auch noch auf seinen besten Beschützer verzichten. Left Tackle Donald Penn kann wegen einer Knieverletzung nicht spielen.
Der 33-jährige wird sein erstes Spiel in seinen 10 Jahren in der NFL verpassen.
Auf der Liste der Spieler, die nicht spielen können stehen auch Safety Nate Allen und natürlich Quarterback Derek Carr.

Bei den Seahawks ist der Einsatz von Linebacker DeAndre Levy wegen einer Knieverletzung fraglich.
Auch hinter Offensive Tackle Riley Reiff und Wide Receiver Andre Roberts stehen Fragezeichen.
Center Travis Swanson kann wegen einer Gehirnerschütterung nicht spielen.

Bei den Giants wird Defensive End Jason Pierre-Paul wegen einer Leistenverletzung fehlen.

Bei den Dolphins konnte Quarterback Ryan Tannehill zwar am Freitag trainieren, an einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken.

Ansonsten hat sich zum Lazarettreport von Donnerstag nichts geändert.

Freitag, 6. Januar 2017

Kurzberichte
ryan-matt11Matt Ryan (Bild), Quarterback der Atlanta Falcons, in den letzten Jahren überbezahlter Durchschnitt.
Doch 2016 sieht das ganz anders aus. Matt Ryan könnte zum MVP der Saison gewählt werden, auch wenn die Konkurrenz groß ist.
Tom Brady ist trotz der idiotischen vier Spiele Suspendierung auch sehr gut im Rennen. Die Cowboys Rookies, Quarterback Dak Prescott und Running Back Ezekiel Elliott, haben auch Chancen, wenn auch geringe. Die beiden werden sich wohl eher um den Titel „Rookie des Jahres“ streiten.
Atlantas Erfolg hängt hauptsächlich mit der Leistung Ryans zusammen. Seine Passerwertung von 117,1 Punkten übertrifft seine bisherige Bestleistung um 18 Punkte. Seine Bilanz 2016: 373 von 534 für 4.944 Yards, 38 Touchdowns, 7 Interceptions.
Matty Ice, wie sein Spitzname lautet, stellte einen neuen NFL Rekord auf, indem er Touchdownpässe zu 13 verschiedenen Receivern warf. Seine Marke mit Pässen für über 200 Yards/Spiel steigerte er auf 55 in Folge.
Nach Passerwertung liegt Tom Brady von den Patriots mit 112,2 Punkten dicht hinter Ryan. Auch im Rennen um den MVP Titel dürfte er knapp hinter Ryan liegen.
Bradys Ersatzmann Jimmy Garoppolo warf zwar nur 43 Pässe, brachte es damit aber auf eine Wertung von 113,3 Punkten. Das weckte die Aufmerksamkeit anderer Teams, die auf der Position des Quarterbacks Not leiden. Die Patriots sagten, daß sie sich Angebote für Garoppolo sehr wohlwollend ansehen werden.
Am Samstag vor dem Super Bowl werden die Gewinner der verschiedenen Kategorien in einer Show zur besten Sendezeit bekanntgegeben. Daß Matt Ryans Namen genannt wird, davon kann man ausgehen.

Der schwarze Montag war ja wirklich langweilig. Kein Head Coach wurde gefeuert.
Doch in der zweiten Reihe tut sich mittlerweile etwas.
Die Redskins feuerten Defensive Coordinator Joe Barry und drei weitere Mitglieder des Trainerstabs.
Die Saints feuerten Assistent Head Coach/ Linebacker Coach Joe Vitt und vier weitere Trainer.

Noch hat keines der sechs Teams, die ohne Head Coach dastehen, jemanden verpflichtet. Doch in Denver sieht es so aus, als ob Kyle Shanahan der neue Mann werden könnte.
Sein Vater Mike war der erfolgreichste Head Coach der Broncos und führte sie zu zwei Super Bowl Siegen in Folge, mit John Elway als Quarterback.
Kyle sagte nun, daß er gerne der neue Head Coach des Teams würde. Noch allerdings will er helfen, daß die Atlanta Falcons den Super Bowl gewinnen. Er ist noch Offensive Coordinator des zweitbesten Teams der NFC. Und er wird noch mit den Rams, Jaguars und 49ers verhandeln.
All diese Teams haben keine Offense. Bei allen hätte er viel zu tun, um die Angriffsreihen zum Erfolg zu führen. Eine schwere Aufgabe, selbst für einen so guten Offensive Coordinator, wie er es ist.
Nur vier Teams in der Geschichte der NFL haben es vor den 2016 Falcons geschafft, mehr Yards und Punkte in einer Saison zu erzielen, die 2000 Rams, 2011 Saints, 2012 Patriots und 2013 Broncos.
Die Falcons sind eins von nur drei Teams, die in diesem Jahrhundert mehr als die Hälfte ihrer Angriffsserien mit Punkten abschlossen.
Das beweist Shahans Klasse. Doch reicht das aus, um für ein ganzes Team verantwortlich zu sein?

NYPD kennt man als TV-Serie und es ist die Abkürzung für New York Police Department.
Nicht mehr nur.
Giants Pro Bowl Safety Landon Collins machte daraus die New York Pass Defense. Und die ist gut. Sie ließ nur 15 Pass Touchdowns zu. Platz zwei der Statistik.
Doch auf der anderen Seite zeigt sie auch Schwächen. Sie erlaubt 251 Passyards pro Spiel und liegt damit nur auf Platz 23 der Statistik.
Mal sehen, ob diese NYPD Aaron Rodgers einbuchten kann.

Die NFL suspendierte Cowboys Defensive End Randy Gregory für wenigstens ein Jahr ohne Bezahlung.
Er hat wiederholt gegen die Drogenrichtlinien der Liga verstoßen.
Gregory hatte gerade erst in Woche 16 nach einer Sperre wieder spielen dürfen. Für die Playoffs und die Saison 2017 fällt er nun aus.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Wild Cards
Das Wild Card Wochenende der Ersatz- Quarterbacks steht bevor. Matt Moore für die Dolphins, Brock Osweiler, der zwar mal Starter der Texans war, aber für Tom Savage Platz machen mußte, und der Ersatzmann des Ersatzmanns bei den Raiders, Rookie Connor Cook. Und Cook wird Geschichte schreiben, denn er ist der erste Quarterback in der Geschichte der NFL, der seinen ersten Start in einem Playoffspiel haben wird.
Das heißt, daß in der AFC nur die Steelers mit Ben Roethlisberger als regulärem Quarterback ins Rennen gehen.
In der NFC sind alle Starter am Start.

Es ist ein langer Weg, wenn man als Wild Card Team den Super Bowl gewinnen will. Nur wenige Teams haben das geschafft.

SAISON

TEAM

SUPER BOWL ERGEBNIS

1980

Oakland

Schlugen Philadelphia in Super Bowl XV, 27:10

1997

Denver

Schlugen Green Bay in Super Bowl XXXII, 31:24

2000

Baltimore

Schlugen New York Giants in Super Bowl XXXV, 34:7

2005

Pittsburgh

Schlugen Seattle in Super Bowl XL, 21:10

2006

Indianapolis

Schlugen Chicago in Super Bowl XLI, 29:17

2007

New York Giants

Schlugen New England in Super Bowl XLII, 17:14

2010

Green Bay

Schlugen Pittsburgh in Super Bowl XLV, 31:25

2011

New York Giants

Schlugen New England in Super Bowl XLVI, 21:17

2012

Baltimore

Schlugen San Francisco in Super Bowl XLVII, 34:31

Und immer wieder taucht die Frage auf, warum das bessere Team zu einem schlechteren muß?
Aktuell müssen die 12-4 Raiders zu den sehr viel schlechteren 9-7 Texans. Das ist dem Modus geschuldet, in dem die NFL die Divisionssieger bevorzugt. Ein Team, das in einer starken Gruppe also sehr gute 12-4 Siege holte, muß zu einem Divisionssieger, der in einer sehr schwachen Gruppe nur 9-7 Siege holte. Dieser Modus wird fast jedes Jahr kritisiert, dieses Jahr aber recht massiv, da der Unterschied so hoch ausfällt.
Doch Commissioner Roger Goodell hat keine Ambitionen, an diesem unfairen Modus etwas zu ändern. Er ist der Meinung, daß ein Divisionssieger es sich hart erkämpft hat, und deshalb belohnt werden müßte.

In der NFC gehen die Giants voller Zuversicht in das Spiel gegen die Packers. Sie haben einen einfachen Plan: Stell Quarterback Rodgers kalt und Du gewinnst.
Das könnte klappen. Mangels Unterstützung durch Running Backs, die reihenweise Verletzungen zum Opfer fielen, mußte Wide Receiver Ty Montgomery schon offiziell zum Running Back erklärt werden.
Und ob Wide Receiver Randall Cobb spielen kann, steht noch nicht fest.
Giants Head Coach Ben McAdoo kennt die Packers in und auswendig. Acht Jahre war er Assistenztrainer in Green Bay. In seinen letzten beiden Jahren dort war er Quarterback Coach. Er kennt also jede Bewegung von Rodgers bereits im Ansatz. Kein zu unterschätzender Vorteil.
Das Treffen in Woche fünf in Green Bay ging allerdings mit 23:16 an die Packers.

Der Lazarettreport
Packers: Wide Receiver Randall Cobb, Knöchel, er konnte am Mittwoch wieder voll am Training teilnehmen.

Giants: Defensive End Jason Pierre-Paul, Leistenoperation, er stand am Mittwoch als Zuschauer beim Training. Einsatz ungewiß.

Dolphins: Quarterback Ryan Tannehill, Knie, er konnte bisher noch nicht trainieren, wird also wohl nicht spielen.

Patriots: Wide Receiver Danny Amendola, Knöchel, konnte nach vier Wochen Pause zum ersten Mal wieder mit dem Team trainieren.
Wide Receiver Malcolm Mitchell (Knie) und Cornerback Cyrus Jones (Knie), konnten nicht trainieren, Einsatz ungewiß.

Texans: Quarterback Tom Savage ist immer noch im Gehirnerschütterung Protokoll.

Steelers: Tight End Ladarius Green, Gehirnerschütterung, konnte wieder mit dem Team trainieren.

Seahawks: Running Back C.J. Prosise, Schulter, konnte nicht trainieren
Defensive Tackle Tony McDaniel, Gehirnerschütterung

Die besten Spieler der Woche 17
AFC

OFFENSE: WR JULIAN EDELMAN, NEW ENGLAND PATRIOTS

DEFENSE: LB ROBERT MATHIS, INDIANAPOLIS COLTS

SPECIAL TEAMS: WR-RS TYREEK HILL, KANSAS CITY CHIEFS

NFC
OFFENSE: QB MATT RYAN, ATLANTA FALCONS

DEFENSE: CB DOMINIQUE RODGERS-CROMARTIE, NEW YORK GIANTS

SPECIAL TEAMS: P BRYAN ANGER, TAMPA BAY BUCCANEERS

Mittwoch, 4. Januar 2017

Kurzberichte
Osweiler-Brock-texans2Brock Osweiler (Bild) wird wohl für die Texans gegen die Raiders starten. Tom Savage ist noch im Gehirnerschütterungsprotokoll. Das sind gute Nachrichten für Oakland.
Allerdings könnte Savage ja noch das OK zum Einsatz von den Ärzten bekommen. Bis dahin aber gilt halt Osweiler als Starter.
Der $72 Millionen-Mann hat eine sehr enttäuschende Saison für Houston abgeliefert. Als er für Savage auf die Bank gesetzt wurde, waren die Fans im heimischen Stadion schier aus dem Häuschen.
Osweiler vervollständigte nur 59% seiner Pässe und 15 Touchdowns stehen 16 Interceptions gegenüber. Doch Osweiler hätte die Auswechslung positiv genutzt, meinte er. Er hätte eine völlig neue Perspektive auf das Spiel der Texans Offense bekommen, dadurch, daß er von der Seitenauslinie aus hätte beobachten können.
Ob es was gebracht hat, das werden wir am Samstag sehen.

Lange Zeit war der Name Adam Jones nicht mehr mit negativen Schlagzeilen außerhalb des Platzes behaftet. Jetzt hat der Mann, der nicht mehr Pacman genannt werden möchte, wieder zugeschlagen.
Er wurde verhaftet, weil er im Millenium Hotel in Cincinnati an verschiedene Zimmertüren klopfte. Der Sicherheitsdienst schritt ein und Jones stach einem Mitarbeiter einen Finger ins Auge. Als die Polizei eintraf, schlug und trat er die Beamten.
Auf dem Revier wurde er an einen Stuhl gefesselt. Einer Krankenschwester, die ihm Blut abnehmen wollte, spuckte er ins Gesicht.
Der Cornerback der Bengals wurde zum sechsten Mal verhaftet, seit er 2005 von den Titans in der Draft einberufen wurde.

Jets Offensive Coordinator Chan Gailey ist in den Ruhestand getreten. Das Team gab bekannt, daß fünf weitere Trainer nicht weiter verpflichtet werden.

Brandon Marshall, der Wide Receiver von den Jets, hat seine Meinung darüber, wie die Saison des New Yorker Teams gelaufen ist: „Es ist, als hättest Du eine Windel angezogen und sie die ganze Saison über nicht gewechselt,“ meinte er. Die Saison hat ihm also gestunken.
Die Fans werden ihm wohl beipflichten.

Die Seahawks verpflichteten Devin Hester.
Der war mal der beste Return-Spezialist der Liga, das ist aber schon eine Weile her. Er hält den NFL Rekord mit 14 Punt-Return- Touchdowns und zusätzlichen fünf Kick-Return Touchdowns.
Letzten Monat wurde er von den Ravens gefeuert.
Die Seahawks brauchten Ersatz für Tyler Lockett, der sich böse am Bein verletzte.

Broncos Quarterback Trevor Siemian wird an der linken Schulter operiert.
Bis zum Beginn der organisierten Teamaktivitäten soll er wieder einsatzbereit sein.

Dienstag, 3. Januar 2017

Kurzberichte
elway-kubiakBroncos Defensive Coordinator Wade Phillips ist seit gestern arbeitslos. Doch er möchte gerne in Denver bleiben.
Sein Vertrag endete nach dem letzten Saisonspiel und über einen neuen konnten sich die Vertragsgegner nicht einigen.
General Manager John Elway (rechts) muß also nicht nur einen neuen Head Coach suchen, sondern auch sehen, wie er den mittlerweile 69 Jahre alten Phillips behalten kann.
Gott sei Dank haben die Broncos wenigstens einen guten Quarterback. Jedenfalls, wenn es nach Elway geht. Man muß zwar ganz schön weit unten in der Statistik suchen, wenn man Trevor Siemian finden will, aber die Passerwertung von gar nicht mal so guten 84,6 Punkten und Rang 27 sind für Elway der Beweis, daß die Broncos einen brauchbaren Quarterback haben.

Sechs Head Coach Posten sind zu vergeben. Fünf gefeuerte und ein zurückgetretener Head Coach sind zu ersetzen.
Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Top Kandidat für einen der offenen Posten scheint Kyle Shanahan zu sein. Der Offensive Coordinator der Falcons wird gleich von vier Teams umworben. Er trifft sich zu Gesprächen mit den Rams, Jaguars, Broncos und 49ers.
Das wird er machen, bevor die Atlanta Falcons ihre Vorbereitungen auf das Divisional Playoffspiel beginnen. Ob er Papa Mike dann mitbringen wird, wenn er einen Job als Cheftrainer hat, wird man sehen.

Saints Head Coach Sean Payton wurde und wird beharrlich mit den Rams in Verbindung gebracht. Doch Payton hat eigenen Aussagen zu folge kein Interesse daran die Saints zu verlassen.

In dieser Saison zahlten die Redskins Quarterback Kirk Cousins $19,95 Millionen. Dafür brachte er das Team dann nicht in die Playoffs. Aber in dieser Quarterback-getriebenen Liga bekommen halt auch Ballgeradeauswerfer niederer Qualität das dicke Geld, weil es nur wenige von ihnen gibt.
Was jetzt, Redskins?
Cousins war 2016 der Franchiseplayer. Ihm erneut dieses Etikett anzuheften würde 2017 $24 Millionen kosten. Dafür wäre vielleicht sogar ein wirklich guter Quarterback zu haben. Obwohl eine Passerwertung von 97,2 Punkten tatsächlich nicht schlecht sind, versagt Cousins zu oft in entscheidenden Momenten. Seine Bilanz 2016: 67% vervollständigte Pässe für 4.917 Yards, 25 Touchdowns bei 12 Interceptions.
Sein vorletzter Paß der Saison 2016 war eine Interception, die das Spiel zugunsten der Giants entschied. Da wird er nicht durch die Katakomben des Stadions gelaufen sein und gefragt haben: „You like that?“
Ein gutes Laufspiel könnte ihn entlasten. Alfred Morris konnte zwar in Dallas hinter Ezekiel Elliott nicht auftrumpfen, aber den Redskins fehlte er doch ziemlich.
Es bleibt spannend zu sehen, was die Redskins in Sachen Cousins entscheiden werden.

Mit ihrem Sieg gegen die Lions wurden die Green Bay Packers das erste Team der NFL, das einen Gegner zum 100. Mal geschlagen hat.

Den Raiders gehen die Quarterbacks aus. Ob Matt McGloin mit seiner Schulterverletzung am Samstag spielen kann, ist fraglich. Die Schulter wurde untersucht und es soll sich bloß um eine Prellung handeln.
Um einen Ersatzmann für Rookie Connor Cook zu haben, holten sie Garrett Gilbert in ihr Trainingsteam. Der war bereits 2015 im Trainingsteam der Raiders, kennt das System also etwas. Sollte McGloin nicht spielen können, wird Gilbert in den aktiven Kader wechseln.
Um gegen die Texans eine Chance zu haben, müssen die Raiders wohl verstärkt auf das Laufspiel setzen. Während die Defense der Texans insgesamt Platz eins der Statistik belegt, liegt sie gegen das Laufspiel auf Platz 12. und hat 1.595 Yards zugelassen.
Mit 1.922 Yards liegt das Laufspiel der Raiders auf Platz sechs. Da wäre also was zu holen. Gäbe es da nicht das Spiel gegen die Broncos. In diesem wurde erschreckend deutlich, daß Houston, so schlecht das Team auch ist, gegen Oakland als Sieger vom Platz gehen könnte. Oaklands Offense gelang am Sonntag wirklich gar nichts. Dabei ist die O-Line der Raiders die beste nach den Dallas Cowboys.
Etwas Hilfe von der Defense könnte auch nicht schaden. Gegen das, was die Texans so optimistisch Offense nennen, sollte die D der Raiders eigentlich keine Probleme haben. Selbst Khalil Mack sollte da mal wieder ein Sack gelingen. Er schloß die Saison mit 11 Sacks ab, erzielte aber in den letzten drei Spielen keinen einzigen mehr.

Was könnte unsereins mit $500.000 anfangen?
Die meisten von uns hätten keine Sorgen finanzieller Art mehr. Haus abbezahlen, Reise zum Super Bowl buchen, und was sonst nicht so alles?
Da muß man keinen Millionär bedauern, der die paar Kröten gerade verschossen hat, wie Adam Vinatieri. Der Kicker der Colts verschoß im letzten Spiel gegen die Jaguars ein Field Goal und kam dadurch nur auf 87% verwandelte Field Goal Versuche in der Saison.
Dieser Fehlschuss brachte ihn um eine Erfolgsprämie von $500.000, die ihm zugestanden hätte, wenn er getroffen hätte.

Einige Spieler der Giants begannen ihre Vorbereitungen auf das Wild Card Spiel im Eiskeller von Green Bay mit einer ausgelassenen Feier im warmen Miami.
Odell Beckham, Victor Cruz, Sterling Shepard und Roger Lewis wurden gesehen, wie sie mit Justin Bieber auf einem Boot feierten, gerade so, als würde eine Szene für „Ballers“ gedreht.
„Na und,“ antwortete Head Coach McAdoo auf die Frage, wie er das finden würde? „Es war ihr freier Tag, da können sie doch ruhig ein wenig feiern.“
Erst am heutigen Dienstag steht das erste Training vor dem Spiel in Green Bay an.

Ryan Tannehill scheint sein angerissenes Kreuzband ausgeheilt zu haben.
Der Quarterback der Dolphins soll in dieser Woche wieder mit dem Team trainieren. Er will gegen die Steelers spielen, wie man hört.
Doch Head Coach Adam Gase will Tannehill nur dann einsetzen, wenn der eine gute Trainingswoche absolviert. Ansonsten soll es bei Matt Moore als Starter bleiben.

Montag, 2. Januar 2017

Die NFL 2017 - Der letzte Spieltag
Kubiak-Gary2In der AFC waren alle Playoffteilnehmer klar, nur an der Reihenfolge mußte noch gedreht werden.
Die Patriots machten Kleinholz aus Flipper (35:14) und sicherten sich Platz eins der AFC.
Die Chiefs schlugen erwartungsgemäß die Chargers (37:27) und wurden Nr. 2.
Die Raiders verloren gegen die Broncos auch noch ihren Ersatz- Quarterback. Matt McGloin wurde an der linken Schulter verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen. Er wurde ersetzt von Connor Cook. Den wollten die Cowboys bei der letzten Draft eigentlich haben, aber die Raiders waren etwas schneller. So blieb für Dallas nur noch Dak Prescott.
So kann es gehen.
Denver gewann das letzte Spiel unter Head Coach Gary Kubiak (Bild) mit 24:6. Kubiak hat aus gesundheitlichen Gründen gekündigt und wird nicht mehr als Head Coach arbeiten.
Bereits bei den Texans brach er 2013 während eines Spiels zusammen. Ein leichter Herzinfarkt, wie es hieß. Und jetzt quälen ihn starke Migräneschübe, die ihn zum Rücktritt zwingen.

In der NFC hätten die Buccaneers und die Redskins noch Chancen auf die Playoffs gehabt. Tampa Bay gewann zwar mit 17:16 gegen Carolina, aber eine Menge von Sachen, die positiv für sie hätten verlaufen müssen, liefen nicht für sie. So hätte Dallas gegen die Eagles gewinnen müssen. Mit Dak Prescott als Quarterback wäre das machbar gewesen. Auch Tony Romo, der für eine Angriffsserie auf den Platz kam, sah super aus und führte die Cowboys zu einem Touchdown.
Dann aber kam der Arschfumbler Mark Sanchez auf den Platz und von da an ging`s Bergab. Philadelphia gewann 27:13.
Die Redskins hatten es selber in der Hand und die Giants waren gestern weiß Gott nicht unschlagbar. Aber die Redskins spielten so, wie die Redskins so spielen, wenn sie so spielen wie sie gestern spielten, also irgendwo in der Nähe von grauenhaft.
Beim Stand von 13:10 für die Giants führte Redskins Quarterback Kirk Cousins seine Offense bis an die 43 der Giants. Es waren noch 1:27 Minuten auf der Uhr. Doch Cousins Paß auf Running Back C. Thompson wurde von Cornerback Rodgers-Cromarti an der 25 abgefangen.
New York mußte allerdings nach drei fruchtlosen Versuchen noch mal punten und die Redskins kamen an der eigenen sechs noch mal mit der Offense auf den Platz. Sechs Sekunden waren noch auf der Uhr und die Redskins versuchten mit Laterals und Rückpässen das Wunder noch zu schaffen. Doch Tight End Jordan Reed verlor bei dem hin und her Durcheinander den Ball, den Cornerback Trevin Wade aufnahm und zum Touchdown zurücktrug. 19:10 für die Giants und das Aus für die Redskins.
Dadurch stand dann schon fest, daß sowohl die Lions als auch die Packers in die Playoffs kamen. Hätten die Redskins gewonnen, wäre der Verlierer des Sunday Night Spiels eliminiert gewesen.
So war das letzte Spiel der Saison auch noch fast ohne Bedeutung, obwohl es noch um den Sieg der NFC North ging.
Green Bay gewann mit 31:24 und erwartet Zuhause die Giants, während die Lions den ganzen Weg nach Seattle zurücklegen müssen.

Und so sehen die Wild Card Paarungen aus:
Samstag 7. Januar
22:35 Uhr Raiders at Texans

Sonntag 8. Januar
02:15 Uhr Lions at Seahawks
19:05 Uhr Dolphins at Steelers
22:40 Uhr Giants at Packers

Das lustige Head Coaches feuern
So ein wenig wurde uns der Spaß am schwarzen Montag ja schon durch die vorzeitigen Entlassungen von Jeff Fisher, Gus Bradley und Rex Ryan verdorben.
Neu hinzugekommen sind bisher seit gestern nur Mike McCoy in San Diego und Chip Kelly in San Francisco. Die 49ers feuerten zugleich auch General Manager Trent Baalke. Das waren keine Überraschungen.
Bis heute frage ich mich, was die 49ers geritten hat, Kelly überhaupt zu verpflichten.
Aber das dürfte nicht alles gewesen sein. Im Laufe des Tages könnte es noch weitere Entlassungen geben.
Eine Jobgarantie haben aber Head Coach Todd Bowles bei den Jets und Hue Jackson bei den Browns bekommen.
Bowles ist nicht ganz zu verstehen, aber Jackson konnte mit den Laiendarstellern in Cleveland, die ein Footballteam simulieren, wirklich keinen sofortigen Erfolg erzielen. Wann er es schafft, aus diesen Clowns ein wettbewerbsfähiges Team zu machen, wird man sehen.
Gestern war zwar kein echter Indikator, da die Steelers einige Starter schonten, aber Pittsburgh in die Verlängerung zu zwingen, dürfte auch dann nicht leicht gewesen sein.
Nur mit knapper Not konnten die Steelers eine grottige Blamage abwenden und mit 27:24 nach Verlängerung gewinnen.
Broncos Head Coach Gary Kubiak gab von sich aus seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen bekannt.
Heute wird er vor die Presse treten und seine Entscheidung offiziell verkünden. Als er seinen Spielern seinen Schritt in der Kabine mitteilte, sollen ein paar Tränchen bei ihnen geflossen sein.

Kurzberichte
Die Packers standen mit 4-6 Siegen vor einem Scherbenhaufen.
Daß sie die Saison noch mit 10-6 Siegen beendeten, ist ein unglaublicher Kraftakt. Bei den Verletzungssorgen des Teams, kann man diese sechs Siege in Folge gar nicht hoch genug einschätzen. In dieser Siegesserie verloren sie nur einmal den Ball an den Gegner.
Mit ihrer schwachen Offense werden die Giants es nicht leicht haben am Sonntag.
Green Bay ist bei den Buchmachern 4,5 Punkte Favorit

Sehen wir uns an, was sonst so in den Playoffs ansteht.
Die Raiders müssen zu den (ach du dickes Ei) Texans.
Beide Teams haben Probleme auf der Quarterback Position. Die Raiders verletzungsbedingt, die Texans hausgemachte.
Es dürfte kein solches Schlachtfest wie letztes Jahr geben, als die Chiefs die Texans aus deren eigenem Stadion prügelten, aber leicht wird es für Houston nicht. Dennoch sind sie 2,5 Punkte Favorit.

Lions at Seahawks.
Wenn die Seahawks nicht endlich Luft unter die Flügel bekommen, könnten die Lions echt eine kleine Chance haben.
Ein knapper 25:23 Sieg gegen hilflose 49ers gestern war kein Ruhmesblatt. Dennoch ist Seattle Favorit mit satten 7,5 Punkten.

Kommen wir zu den (um Gottes Willen) Dolphins in Pittsburgh.
Die Steelers sind 10 Punkte Favorit. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Wide Receiver Steve Smith sr. hat aus den 89% Rücktrittsgedanken einen 100% Schritt gemacht.
Der ehemalige Panther und jetzt auch ehemalige Raven hat mit einer bitteren 10:27 Niederlage gegen die Bengals seine Karriere beendet.

Das Spiel gegen die Jaguars war das letzte für Robert Mathis.
Der Linebacker der Colts gab seinen Schritt in den Ruhestand bekannt.
14 Jahre spielte er in der NFL und erzielte 122 Sacks.

Die Buccaneers gaben ihrem Punter Bryan Anger eine Vertragsverlängerung.
Für weitere fünf Jahre wird er $17 Millionen kassieren.

Der Lazarettreport
Bills: Running Back LeSean McCoy, Knöchel

Texans: Quarterback Tom Savage, Gehirnerschütterung.

Packers: Cornerback Quinten Rollins, Nacken.
Cornerback Damarious Randall, Knie.

Steelers: defensive End Ricardo Mathews (rechter Knöchel)

Jaguars: Center Brandon Linder, Gehirnerschütterung

Eagles: Wide Receiver Nelson Agholor (rechter Knöchel)

Chiefs: Spencer Ware (Rippen)
Safety Eric Berry, Ferse

Broncos: Wide Receiver Emmanuel Sanders (Fuß)
Linebacker Zaire Anderson, Nackenverletzung. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, konnte aber schon wieder entlassen werden.

Cardinals: Running back David Johnson (Knie)

Redskins: Pass Rusher Ryan Kerrigan (Finger)

Chargers: Tackle Orlando Franklin (Schulter)

Lions: Cornerback Asa Jackson, Knöchel
Detroit setzte Running Back Theo Riddick mit einer Handgelenksverletzung auf die Verletztenliste.

 

 

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