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Donnerstag, 29. März 2018

„Wir wollen den Kopf aus dem Spiel nehmen“
norman-josh2Die Wellen schlagen hoch. Die Experten und die Spieler sind sich einig, daß die neue Regel, Angriffe mit dem Helm voran betreffend, Chaos und unsägliche Spielverzögerungen auslösen wird.
Redskins Cornerback Josh Norman (Bild) fragte schon, ob das denn überhaupt noch Football wäre, was sie spielen würden? Wer Football spielen würde, wisse doch, daß es ein brutales Spiel wäre.
Seit einigen Jahren wird das Spiel immer verwaschener und langweiliger. Tackles, die einen früher aus dem TV-Sessel gerissen haben, werden immer weniger, weil sie verboten sind. Gibt es auf dem Platz mal keine Strafe dafür, gibt es nach dem Spiel eine Strafe durch Commissioner Goodell.
Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch sagte der NFL Chef, daß der Helm als Schutz für die Spieler gedacht ist und nicht als Waffe.
Vor der nächsten Saison werden Repräsentanten der Liga Kurse abhalten, bei denen sie den Trainern und Spielern genau erklären, wie die neue Regel wirkt, und wann sie angewendet wird. Ein Angriff mit dem Helm voran bringt eine 15 Yards Strafe, dazu eventuell noch einen Platzverweis und anschließend eine Geldstrafe der NFL oder eine Suspendierung. Zu einem solchen Rauswurf kann aber ein Videobeweis herangezogen werden, was das Spiel in die Länge ziehen wird. Der Videoschiedsrichter in New York ist aufgefordert, von sich aus einzuschreiten, wenn er einen solchen Angriff erkennt, den die Feldschiedsrichter übersehen haben, was das Spiel in die Länge ziehen wird.
Doch Goodell sieht das Alles nicht so schlimm. Genauere Ansicht der Spiele der letzten Saison hätten ergeben, daß es nach der demnächst geltenden Regel nur 10 Szenen gegeben hätte, in denen eine Strafe verhängt worden wäre.
Na dann...

Kurzberichte
Divisional Playoffs 2018. Saints at Vikings. Die Vikings liegen zurück. Keenum wirft den Paß zum Führungs Touchdown. Die Zeit läuft ab. Das Spiel geht mit 29:24 an Minnesota.
Im Januar war es so, daß die Schiedsrichter die Saints erst wieder aus der Kabine holen, und die Jubel Arien der Vikings unterbrechen mußten, weil der Extrapunkt noch getreten werden mußte. Eine unsinnige Aktion.
Das dachte auch das Regelkomitee und entschied, daß ein Extrapunkt, wenn das Spiel entschieden ist, nicht mehr ausgeführt werden muß.

Sagt dem Kickoff leise Servus.
Trotz aller Bemühungen des Regelkomitees, berühren sich immer noch Spieler bei diesem Spielzug. Das geht natürlich nicht, es könnte sich ja jemand wehtun. Deshalb steht der Kickoff auf der Liste der gefährdeten (und gefährlichen) Spielzüge ganz oben.
2018 wird es wohl noch Kickoffs geben, aber es könnte die Abschiedstournee für diesen Spielzug sein.
2019 wird der Ball an die 25 gelegt und gut.

Benjamin Watson ist zurück in New Orleans. Bereits von 2013-15 spielte der Tight End für die Saints.
Dann wechselte er zu den Ravens. Doch die konnten den 37-jährigen nicht mehr brauchen. Die Saison 2016 hatte er mit einer gerissenen Achillessehne komplett verpaßt. 2017 blieb er unter den Erwartungen.

Jim Kelly mußte sich erneut einer Krebsoperation unterziehen.
Der Hall of Fame Quarterback der Bills gab 2016 bekannt, daß sein Mundhöhlenkrebs besiegt wäre. Das war leider nicht der Fall. Der Krebs kam zurück.

Jay Gruden hat großes Vertrauen in Alex Smith. „Mit Smith sind wir auf der Quarterback Position ohne jeden Zweifel besser aufgestellt“, meinte der Head Coach der Redskins. „Ich möchte nicht gerne zwei Spieler miteinander vergleichen, aber es gibt immer jemanden, der auf einer Position der bessere ist. Und wir haben den besseren bekommen. Alex ist nicht nur in einer oder zwei Sachen der bessere. Er ist insgesamt der bessere.“
Kirk Cousins wird es egal sein, was sein ehemaliger Head Coach über ihn denkt. Er kassiert in Minnesota den dicken Schotter. Zumindest dabei ist er der bessere.

Die Browns gaben Cody Kessler an die Jaguars ab.
Cleveland bekam für den Ersatz- Quarterback Jacksonvilles Draftpick in Runde sieben der Draft 2019.

Die Giants wollen Odell Beckham jr. nicht abgeben.
Doch die Telefonleitungen wären offen für Angebote, heißt es.
Es müßte aber ein überwältigendes Angebot reinkommen, um den Wide Receiver ziehen zu lassen. Ein Draftpick in der ersten Runde auf jeden Fall, plus weiter Wahlmöglichkeiten, oder Spieler aus dem Kader des bietenden Teams.

Mittwoch, 28. März 2018

Kurzberichte
zimmer-mike2Mike Zimmer (Bild) möchte die Erwartungshaltung klein halten. Der Head Coach der Vikings meinte, daß der Super Bowl keine Pflicht wäre, nur weil man zur Zeit den teuersten Quarterback aller Zeiten im Kader hätte.
Kein schlechter Schachzug von Zimmer, denn Kirk Cousins mag zwar im Moment der bestbezahlte Quarterback aller Zeiten sein, zu den besten Quarterbacks der Liga gehört er aber gewiß nicht.
Da macht es Sinn, auf die Euphoriebremse zu treten.
Auf die Bremse traten die Vikings auch bei Teddy Bridgewater. Das Knie des Quarterbacks bereitete den Medizinern des Teams Sorgen. Bridgewater hätte noch einige Zeit der Reha vor sich, waren sich die Ärzte einig. Deshalb hätte man nicht versucht, den Quarterback zu halten, sagte Zimmer.
Zimmer selber war optimistisch, was Bridgewaters Knie anging, doch er wäre überstimmt worden. „Teddy sah gut aus, im Training,“ meinte der Coach. „Doch die Berichte aus der medizinischen Abteilung waren nicht so positiv, wie mein Eindruck. Die Ärzte waren der Meinung, daß es fraglich wäre, ob Teddy überhaupt jemals wieder würde spielen können.“

Die Seahawks feuerten Trevone Boykin.
Der Quarterback wurde angezeigt, weil er seine Freundin gewürgt haben soll.
Boykin gehört nur zum Trainingsteam der Seahawks, ist also durchaus entbehrlich.

„Man darf Talent nicht gehen lassen,“ zeigte sich Giants Mitbesitzer John Mara überzeugt.
Dennoch schwirren Wechselgerüchte rund um das Problemkind Odell Beckham jr. Diese Gerüchte verdichteten sich, als die Rams ihr offizielles Interesse an dem ungehobelten Wide Receiver bekundeten.
Beckham will 2018 nicht spielen, wenn er vor der Saison keinen langfristigen Vertrag bekommt. Von welchem Team er den bekommt, spielt keine große Rolle.

Die Titans haben einen neuen Ersatz- Quarterback. Nachdem sie Matt Cassell entlassen hatten, verpflichteten sie am Dienstag Blaine Gabbert.
Der war zuletzt bei den Cardinals im Einsatz.

Colts Quarterback Andrew Luck hat nach seiner Schulteroperation das Wurftraining aufgenommen.
Aber noch besteht kein Grund zu der Annahme, daß Luck auch wirklich einsatzbereit sein wird, wenn die Saison beginnt.

In Houston gab Head Coach Bill O`Brien bekannt, daß Quarterback Deshaun Watson nach seiner Knieoperation vor dem Heilungsplan liegt.
Daß er schon an den freiwilligen Trainingseinheiten teilnehmen kann, ist aber kaum möglich.

Einstimmig angenommen wurde die neue, vereinfachte, Catch Rule.
Die Regel wurde so angenommen, wie sie bereits letzte Woche angekündigt wurde.
Ein Receiver hat den Ball unter Kontrolle wenn: Zwei Füße oder ein anderer Körperteil im Feld den Boden berührt.
Er eine Football Bewegung macht, wie z.B.:
-Einen dritten Schritt
-Er sich in Richtung der Line streckt, oder sie erreicht.
-oder er die Möglichkeit hat, so einen Akt zu vollziehen.
Daß der Videoschiedsrichter in New York jetzt weiterhin in 4k Auflösung und Mega-Super-Zeitlupe ansieht, ob der Ball sich noch den Bruchteil eines Millimeters bewegt, wenn der Receiver zu Boden fällt, ist damit Geschichte.

Gegen Angriffe, die mit dem Helm voran erfolgen, wird jetzt noch strenger vorgegangen. „Es ist ein Foul, wenn ein Spieler seinen Kopf senkt, um seinen Gegner mit dem Helm voran anzugreifen,“ lautet die Regel. Das betrifft jeden Spieler Offense, wie Defense und jeden Spielzug, also auch Laufspiele, bei denen sich Läufer und Verteidiger sehr oft Helm gegen Helm treffen. Der Spieler kann dann disqualifiziert werden. Nur welcher Spieler wäre es bei einem Laufspielzug?
Wird der Videoschiedsrichter in New York in 4k Auflösung und Mega-Super-Zeitlupe ansehen, wer den Bruchteil einer Sekunde eher den Kopf senkte?
Ich bin sicher, da werden wir eine Menge Spaß bekommen, mit dieser Regel. Regel Nr. 50 übrigens, die seit 2002 eingeführt wurde, um die Sicherheit der Spieler zu erhöhen.

Dienstag, 27. März 2018

Kurzberichte
nelson-jordieJordy Nelson (Bild) ist angefressen, und das zu Recht.
Die Art und Weise, wie die Packers ihn haben ziehen lassen, findet der Wide Receiver erbärmlich. Nelson betonte, daß er durchaus einem rekonstruierten Kontrakt zugestimmt hätte, wenn er ein vernünftiges Angebot bekommen hätte.
Der Wide Receiver ist enttäuscht darüber, wie General Manager Gutekunst und die Geschäftsleitung ihn behandelt haben.
Was ihn am Meisten verletzt hätte, wäre der Unwillen gewesen, eine vernünftige Lösung zu finden. Deshalb hätte er sich dazu entschieden, lieber auf dem freien Spielermarkt sein Glück zu suchen.
Na ja, und Oakland, Kalifornien, Sommer, Sonne, Strand und mehr, das klingt doch eh besser als das eiskalte, käsige Green Bay.
Nelson spielte in 136 Spielen für die Packers und fing 550 Pässe für 7.848 Yards und 69 Touchdowns.

Raiders Besitzer Mark Davis machte klar, daß Head Coach Jon Gruden die Spieler bekommen muß, die er haben will.
Ein klares Signal an General Manager Reggie McKenzie, daß der zu machen hat, was Gruden will. McKenzie wird nicht mehr das letzte Wort bei der Spielerauswahl haben.
„Reggie muß jetzt eine andere Rolle spielen, als bisher,“ sagte Davis.
Gut gespart hat McKenzie bisher. Oakland hat noch eine Menge Platz unter der Gehaltsobergrenze, mit der Gruden arbeiten kann.

Letztes Jahr kam Quarterback Jacoby Brissett kurzfristig von den Patriots zu den Colts. Erst kurz vor Saisonbeginn erkannte man in Indianapolis, was eigentlich ganz offensichtlich war, nämlich daß Andrew Luck nicht würde spielen können.
Brissett spielte so, daß das Team wenigstens nicht sang und klanglos unterging. Zwei Teams sollen jetzt ihr Interesse an Brissett bekundet haben, doch die Colts lehnten die Angebote ab. Sie wollen den Quarterback als Ersatzmann für Luck behalten. Sein Vertrag bei ihnen läuft noch 2018 und 19, und er ist in dieser Zeit mit $735.076 und $890.114 sehr billig.

Wie man mit dieser Art Musik zum Weltstar werden kann, erschließt sich mir nicht, aber Ed Sheeran füllt die Stadien. Und die NFL bekommt das zu spüren. Sheeran geht ab August in den USA auf Tour und tritt während der NFL Saison in fast allen Stadien der Liga auf, außer Lincoln Financial in Philadelphia, Soldier Field in Chicago, the Superdome in New Orleans und Raymond James Stadium in Tampa.
In Detroit steht bereits fest, daß sie in Woche 1 ein Auswärtsspiel haben werden, denn am Samstag vorher tritt dieser Schlafwagen-Sänger im Ford Field auf.
Und der Terminplaner Howard Katz hat bereits die Bitten anderer Stadionbetreiber vorliegen, Sheerans Terminplan zu beachten.

Die Cowboys haben zwei Free Agent Wide Receiver verpflichtet, Allen Hurns und Deonte Thompson. Doch nicht, um Dez Bryant zu mehr Leistung zu animieren, sondern um Terrance Williams zu ersetzen. Er mußte vor Kurzem operiert werden. Welcher Art seine Verletzung war, das gaben die Cowboys nicht bekannt. Doch es steht fest, daß Williams einiges an der Vorbereitungszeit verpassen wird.

Ndamukong Suh hat ein neues Team gefunden.
Die Rams gaben dem Defensive Tackle einen Einjahresvertrag über $14 Millionen.

Kein Langzeitvertrag, kein Einsatz, so einfach ist das für Odell Beckham jr.
Der Wide Receiver der Giants will 2018 nicht spielen, wenn er vor der Saison keinen langfristigen Vertrag unterzeichnet hat.
Beckham geht in seine fünfte Saison in New York, da die Giants ihre Option auf diese fünfte Saison zogen. Damit stehen ihm 2018 $8,46 Millionen zu. Nach dieser Saison wird Beckham jr. dann ein Free Agent, wenn die Giants sich nicht mit ihm einig werden.
Ob er 2018 spielen wird, das ist jetzt die spannende Frage.
Vielleicht finden die Giants ja noch einen Abnehmer, für den Querulanten.

Montag, 26. März 2018

Kurzberichte
suh-ndamukong-miami200Nach genauerer Ansicht haben die Jets erkannt, daß sie dabei waren, Blödsinn zu bauen. Sie haben sich ihr Angebot an Ndamukong Suh (Bild) noch mal reiflich überlegt, und kamen zu dem Schluß, daß sie es besser zurückziehen sollten.
Und das machten sie dann auch.
Suh sagte in einem Interview, daß es das beste Angebot war, das er auf seiner Suche nach einem neuen Team bekommen hatte.
Christopher Johnson, der Geschäftsführer der Jets, war in die Entscheidung, die General Manager Mike Maccagnan getroffen hatte, nicht eingebunden.
Nach einem „Gedankenaustausch“ zwischen Geschäftsführer und General Manager hätte man dann gemeinsam entschieden, daß es besser wäre, dieses Angebot an den Defensive Tackle zurückzuziehen.
Die Jets wären in einem Neuaufbau, da wäre es nicht sonderlich klug, einen 31 Jahre alten Spieler für viel Geld zu verpflichten, meinte Johnson. Zwar hätten die Jets viel Platz unter der Gehaltsobergrenze, fuhr Johnson fort, aber das sollte man nicht in nur einen Spieler stecken, wenn man die Zukunft gestalten wolle.

Giants Mit-Besitzer John Mara betonte, daß die neuesten Eskapaden von Odell Beckham außerhalb des Platzes, nicht gerade hilfreich für einen langfristigen Vertrag wären.
Beckham hat ja einen einfachen Wusch, er möchte ganz einfach der bestbezahlte Spieler werden, den es jemals in der NFL gab.
Mara sagte, daß er es leid wäre, dauernd fragen nach dem Benehmen seines Star-Receivers zu beantworten. „Odell weiß, was von ihm erwartet wird,“ sagte Mara. „Jetzt liegt es an ihm!“
Die neueste Eskapade Beckhams war ja eine Feier, in der ein weißes Pulver eine Hauptrolle spielte. Dummerweise tauchte davon ein Video im Internet auf.
Beckham wurde 2015 suspendiert und auch schon zu mehreren Geldstrafen verdonnert, doch gelernt hat er daraus nichts.
Ob er von den Giants zum bestbezahlten Spieler aller Zeiten gemacht wird, das kann man nicht glauben. Jedenfalls nicht, wenn Beckham jr. sich weiter daneben benimmt.

„Es kamen keine Angebote für ihn,“ antwortete Eagles Head Coach Doug Pederson auf die Frage, warum man Nick Foles nicht hat ziehen lassen.
Die Eagles haben viel für ihren Super Bowl MVP verlangt. Ein Team, das den Quarterback hätte haben wollen, hätte Philadelphia einen Draftpick in der ersten Runde überlassen müssen.
Foles bleibt also bei den Eagles. Und er wird als Super Bowl MVP seinen Platz als Ersatzmann von Carson Wentz wieder einnehmen.
Pederson betonte, daß Foles diese Rolle gerne wieder einnimmt. Es wäre OK für ihn, Carson Wentz zu unterstützen und zu entwickeln.

Samstag, 24. März 2018

Kurzberichte
bennett-michael2Michael Bennett (Bild) wurde angeklagt.
Der Defensive Lineman der Eagles, soll eine 66 Jahre alte, querschnittsgelähmte, Mitarbeiterin des Sicherheitspersonals beim Super Bowl LI in Houston verletzt haben.
Die Sache kam vor eine Grand Jury in Texas und die Geschworenen entschieden, daß Bennett der Prozeß gemacht werden soll.
Auf die Tat stehen bis zu 10 Jahre im Gefängnis und $10.000 Strafe.
Michael war als Zuschauer im Stadion, um seinen Bruder Martellus zu sehen, als die Patriots gegen die Falcons spielten.
Als er nach dem Spiel auf den Platz wollte, um seinem Bruder zu gratulieren, schubste er die Mitarbeiterin des Sicherheitsstabs zur Seite, als sie ihn bat einen anderen Zugang zum Feld zu benutzen, wobei sie verletzt wurde.
Dabei soll er die Frau sehr ausdrucksstark darauf hingewiesen haben, daß er ein Footballstar wäre, und er jeden Zugang zum Feld nutzen können, den er wolle.
Die Geschworenen fanden es besonders verstörend, daß Bennett weder Respekt vor, noch Mitleid mit einer Querschnittsgelähmten hatte, die versuchte, sich etwas Geld zum Leben zu verdienen.

Martellus Bennett beendete seine Karriere.
Vor 10 Jahren kam der Tight End in der zweiten Runde der Draft zu den Dallas Cowboys.
Nachdem die Packers ihn letztes Jahr feuerten, weil er sie nicht über eine Verletzung unterrichtete, ging er zu den Patriots. Als solcher wird er auch in den Ruhestand treten, denn nach der Saison 2016 gewann er mit ihnen Super Bowl LI.

Vikings Offensive Lineman Joe Berger beendete seine Karriere.
13 Jahre spielte er in der NFL, sieben davon in Minnesota.

Die Cardinals gaben Jared Veldheer an die Broncos ab. Im Tausch bekamen sie Denvers Draftpick in Runde sechs für den Tackle.
Arizona spart dadurch $6,9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Die Cowboys verpflichteten Wide Receiver Allen Hurns.
Hurns spielte vier Jahre für die Jaguars. In den letzten beiden Saisons spielte er kaum, weil er oft verletzt war.
Er bekam einen Zweijahresvertrag über $12 Millionen.

Vier Teams in zwei Jahren, das ist schon eine Leistung.
Brock Osweiler braucht wohl kaum die Koffer auszupacken, wenn er mal wieder irgendwo unterschrieben hat.
Jetzt landete der Quarterback in Miami, wo er als Ersatzmann für Ryan Tannehill antritt.

Odell Beckham jr. wurde auf $15 Millionen verklagt.
Angeblich hätte ein Leibwächter von Beckham den Kläger, Ishmael Temple, angegriffen. Das soll im Januar gewesen sein. Polizeiliche Akten dazu gibt es nicht, denn der Vorfall wurde nie angezeigt.
Temple glaubt allerdings, daß Beckham für den Angriff seines Bewachers verantwortlich gemacht werden soll.
Beckhams Anwälte sehen gute Chancen, daß die Klage abgewiesen wird, da keine Polizei gerufen wurde, und es keine Krankenhausakten gibt, die belegen, daß Temple verletzt wurde.
Wie es heißt, freuen die Anwälte sich darauf, Temple vor Gericht zu treffen.

Eagles Safety Malcolm Jenkins wurde operiert.
Er hatte einige gerissene Bänder an seinem linken Daumen.
Wie es heißt, wird er zum Start der freiwilligen Trainingseinheiten wieder fit sein.

Ndamukong Suh ist noch immer ohne Team.
Einige Teams zeigte ihr Interesse, aber am Ende war ihnen der Defensive Tackle vielleicht doch zu teuer.
Wie man hört sollen die Jets ihn unbedingt haben wollen, und sie offerierten ihm den besten Vertrag bisher. Was genau sie ihm boten, das wurde nicht bekannt.

Chargers Defensive Tackle Corey Liuget wurde für vier Spiele suspendiert.
Er hat sich verbotene, leistungssteigernde Mittel eingeworfen.

Freitag, 23. März 2018

Neue Regeln braucht die Liga... jedes Jahr wieder.
bryant-dez2Es wird noch diskutiert, aber die Vereinfachung der Catch Rule ist fast schon beschlossen.
Ein Receiver hat den Ball unter Kontrolle wenn:
Zwei Füße oder ein anderer Körperteil den Boden berührt.
Er eine Football Bewegung macht, wie z.B.:
-Einen dritten Schritt
-Er sich in Richtung Goal Line streckt, oder sie erreicht.
-oder er die Möglichkeit hat, so einen Akt zu vollziehen.
„Surviving the Ground“ also daß der Ball sich nach dem Aufschlag auf dem Boden nicht mehr bewegen darf, soll somit eliminiert werden. Letztes Jahr gab es einige Entscheidungen, die großen Unmut auslösten, als der Videoschiedsrichter urteilte, daß der Ball nicht gefangen wurde, weil er sich noch den Bruchteil eines Millimeters bewegt hat, als der Receiver auf den Boden fiel.
Die Idee, daß eine Passbehinderung nur noch mit 15 Yards bestraft wird, dürfte keine Chance haben.
Die Head Coaches befürchten, daß dann die Verteidiger zu oft die Trikots der Receiver greifen würden, wenn die Gefahr bestehen würde, daß die ihnen entkommen. Da wird es wohl bei den Strafen bleiben, die am Punkt des Vergehens verhängt werden. Und das sind meistens weit mehr, als 15 Yards.
Ansonsten stehen noch 8 weitere Regeländerungen oder neue Regeln auf dem Plan, über die ich berichte, wenn sie entschieden wurden.

Kurzberichte
Cowboys Wide Receiver Dez Bryant hat selber eingesehen, daß er schwer nachgelassen hat. Deshalb will er nächsten Monat privat mit Wide Receiver Coach David Robinson trainieren.
Bryant möchte lernen, die Passrouten besser zu laufen, weitere Passrouten lernen und sich eine bessere Fußarbeit angewöhnen.
Nötig hat er es. Er soll die Nr. 1 Anspielstation für Dak Prescott sein, und versagt dabei ziemlich. Von 132 Pässen auf ihn fing er letzte Saison nur magere 69.
David Robinson hat schon mit Antonio Brown, Emmanuel Sanders und Jordan Reed zusammengearbeitet.

Der Preis für die Carolina Panthers könnte ganz schön in die Höhe getrieben werden.
Vier Gruppen wollen das Team kaufen, und es soll zumindest $2,5 Milliarden teuer werden.
Das letzte Team das verkauft wurde, die Buffalo Bills 2014, ging für $1,4 Milliarden über die Ladentheke.

Vertragsanpassungen sind in Mode.
Raiders Running Back Marshawn Lynch hat seinen mit dem Team nachverhandelt.
Gut für ihn. Zwar bekommt er 2018 nur $5,5 Millionen statt sechs, aber davon sind $4,5 Millionen garantiert. Bisher hatte er keine Garantie.

Wenn die Sprache auf sein Knie kommt, wird es Teddy Bridgewater mulmig.
Der Quarterback der New York Jets möchte nicht über den Zustand seines operierten Knies sprechen. Das läßt nichts gutes erahnen.
„Ich fühle mich nicht wohl, jetzt darüber zu reden,“ antwortete Bridgewater bei einer Pressekonferenz auf die Frage, wie weit der Heilungsprozess bei ihm fortgeschritten wäre. „ Ich werde mit dem Trainerstab darüber reden, und wir werden einen Plan ausarbeiten.“
Klingt nicht gut.
Und daß mit seinem Knie nicht alles zum Besten steht,beweist die Tatsache, daß der einstige Hoffnungsträger der Vikings einfach so gehen konnte, ohne daß das Team ihm einen neuen Vertrag angeboten hat.
Und die Jets haben sich ja in weiser Voraussicht abgesichert, falls der Quarterback nicht mit in den Saisonkader übernommen wird. Bridgewater hat bei den Jets eigentlich nur für garantierte $500.000 unterschrieben. Die bekommt er auf jeden Fall. Weitere 500.000 kann er bekommen, wenn er mit ins Trainingslager geht. Wenn er danach gefeuert wird, bekommt er keinen weiteren Cent mehr von den Jets.
So einen Vertrag unterschriebt man wohl nur, wenn man weiß, daß etwas nicht stimmt.

Trumaine Johnson fühlt keinen Druck. Der Cornerback hat gerade einen Megavertrag bei den Jets unterschrieben. Das macht ihn aber nicht nervös.
Johnson unterschrieb für fünf Jahre und $72,5 Millionen, von denen $34 Millionen garantiert sind.
Und Johnson meinte dazu, daß er auf dem Platz beweisen wird, daß er das Geld wert ist: „Ich weiß, was ich kann. Ich war mein ganzes Leben voller Selbstvertrauen. Ich kann es gar nicht abwarten, mit dieser Defense zu spielen.“

Frank Gore bleibt in der AFC.
Bei den Colts wurde der Running Back entbehrlich, doch die Dolphins gaben ihm einen Einjahresvertrag.
Ob er auch wirklich dazu kommt, seine 14 Saison in der NFL zu spielen, das steht allerdings noch nicht fest.
Mit 14.026 Laufyards belegt Gore Platz fünf der ewigen NFL Bestenliste.

Rod Woodson wollte nicht wie eine verschmähte Liebe klingen. Irgendwie ist ihm das nicht ganz gelungen.
Der Hall of Fame Defensive Back und ehemalige Trainerassistent der Raiders, der von Jon Gruden nicht übernommen wurde, sagte, was er von der Verpflichtung des Head Coaches hält. „Gruden war wundervoll in seinem TV Job,“ meinte Woodson in einem Fernseh-Interview. „Er hat einige gute Sachen als Trainer gemacht. Aber er hat nur 53% seiner Spiele gewonnen. 10 Jahre, $100 Millionen. Ich hoffe Mark Davis hat einige Ausstiegsklauseln, weil meine Frage wäre, wie viele Super Bowls muß man gewinnen für $100 Millionen? Du gibst Bill Belichick so einen Vertrag. Aber Jon Gruden? Es fällt mir schwer, das zu verstehen.“
Und damit dürfte Woodson nicht alleine stehen.

Die Giants ließen Jason Pierre-Paul ziehen.
Die Buccaneers gaben New York ihren Draftpick in der Dritten Runde für den Defensive End.
JPP spielte von 2010 bis 17 für die Giants und brachte es auf 58,5 Sacks.
New York spart dadurch $12,5 Millionen ein.

Die Eagles verpflichteten Wide Receiver Mike Wallace.
Der ehemalige Raven unterschrieb für ein Jahr und $2,5 Millionen.

Noch ein Absacker gefällig?'
OK!
Johnny Manziel wird ein Schautraining abhalten. In San Diego will der Quarterback Clown beweisen, daß er es irgendwie doch schaffen könnte, einen Ball geradeaus zu werfen.
Und tatsächlich haben sich Vertreter von 13 NFL Teams angemeldet, um sich dieses Schauspiel anzutun.

Mittwoch, 21. März 2018

Und wieder soll eine neue Footballliga starten, die AAF.
ALLIANCEImmer wieder versuchen andere Ligen, sich zu etablieren. Manchmal versuchen sie, der NFL Konkurrenz zu machen, oft wollen sie in der NFL freien Zeit im Frühjahr spielen, und die NFL selber hat auch schon versucht, eine weitere Liga zu etablieren. XFL, USFL, WLAF/NFLE und wie sie alle hießen.
Die AAF möchte eine Komplementärliga zur NFL werden.
AAF steht für Alliance of American Football, und am Dienstag war die erste Pressekonferenz der Liga. Es wurde weniger Hype darum gemacht, als um die Ankündigung von World Wrestling Entertainment (WWE) Besitzer Vince McMahon, die XFL 2020 erneut zu starten.
Die AAF gab ihr Startdatum und einen TV Partner bekannt. Los geht es am 9.2.19 und CBS Sports Network wird die Spiele übertragen.
Charlie Ebersol und der Ex-NFL Verantwortliche Bill Polian stehen der Liga vor. Sie betonen, daß die Spieler keine langfristigen Verträge bekommen, und daß die Saison im April endet, lange bevor das Trainingslager der NFL beginnt. Dadurch soll den Verantwortlichen der NFL die Gelegenheit gegeben werden, die Spieler, die als Wackelkandidaten zur Aufnahme in ihre Liga gelten, genauer zu studieren und zu analysieren. Dazu war ja auch die WLAF/NFLE einst da.
Die acht Teams der Liga sollen nächsten Monat vorgestellt werden.
Mit Kickoffs werden sie sich nicht herumschlagen müssen. Nach einem Punktgewinn und zum Beginn jeder Halbzeit wird der Ball sofort an die 25 gelegt. Nach einem Touchdown gibt es keinen Extrapunktversuch durch einen Kick, sondern sofort den Zweipunkteversuch.

Kurzberichte
Ricky Williams hatte schon zu seiner Zeit in der NFL ein Fachgebiet, Marihuana.
Deshalb war der Running Back öfter mal suspendiert.
Jetzt will Williams mit Marihuana Geld verdienen. Er gründet eine Firma, die das Zeug vertreibt unter dem Namen „Real Wellness by Ricky Williams“.
Williams sagte, daß er sich ausführlich mit Cannabis beschäftigt hat, seit er die Footballschuhe an den Nagel gehangen hatte. Das hat er ja auch schon praktisch, während seiner Zeit in der NFL, und immer wieder sprach er von den positiven Eigenschaften der Droge, wenn er mal wieder suspendiert wurde.
Mittlerweile ist das Zeug in vielen Staaten der USA legal, und Williams eröffnete zunächst Läden in Los Angeles, San Diego und Orange County.

Die Jaguars feuerten Marcedes Lewis, und der fühlt sich respektlos behandelt.
Besonders stört der Zeitpunkt den Tight End, der 12 Saisons für Jacksonville spielte. Eine Woche nachdem die Transfersaison begonnen hat, und die meisten Free Agents neue Teams gefunden hätten, wäre für ihn kaum noch ein guter Vertrag zu bekommen, meinte Lewis.
Er hätte sich gewünscht, daß das Team ihn früher entlassen hätte. Er hätte etwas besseres verdient gehabt, als das.
Der 33-jährige absolvierte 170 Spiele für die Jaguars und fing 375 Pässe für 4.502 Yards und 33 Touchdowns.

Nachdem er zum zweiten Mal wegen Alkohol am Steuer verhaftet wurde, geht Jets Linebacker Dylan Donahue in eine Entzugsklinik.
Die Jets sagten, daß sie Donahues Entscheidung respektieren. Und wenn er zurückkäme, würde die Organisation hinter ihm stehen und ihn unterstützen.

Die Jets haben sich abgesichert, als sie Teddy Bridgewater einen Vertrag über $15 Millionen gaben.
Da sie mit Josh McCown bereits ihren Starter haben, und in der Draft bestimmt einen Quarterback einberufen, statteten sie Ex-Vikings Quarterback Bridgewater nicht mit einer hohen Garantiesumme aus. Sie gaben ihm einen Unterschriftsbonus über $500.000 und er kann $500.000 Trainingsbonus bekommen. Wenn die Jets ihn dann nach dem Trainingslager feuern, schulden sie ihm keinen weiteren Dollar mehr.
An die volle Summe kann Bridgewater nur kommen, wen er startet und gut spielt. Davon ist aber nicht auszugehen.

Am 19. März wurde Bills Wide Receiver Zay Jones nackt nach einem blutigen Zwischenfall verhaftet.
Die Polizei wurde zu einem lautstarken Streit in Los Angeles gerufen. Zay Jones und sein Bruder, Vikings Wide Receiver Cayleb Jones, hatten eine handfeste Auseinandersetzung.
Videos zeigen den nackten Zay, der mit vollem Namen Isaiah Avery heißt, wie er seinen Bruder schubst und Glastüren und Fenster zertrümmert.
Die Polizei nahm ihn unter Anderem wegen Vandalismus fest.
2017 fing Zay Jones als Rookie 27 Pässe für 316 Yards und 2 Touchdowns für Buffalo.

„Weniger ist mehr“, da sind sich die Teambesitzer einig.
Die Regel, die bestimmt, wann ein Paß gefangen wurde, und wann nicht, soll deutlich vereinfacht werden. Alle 32 Teambesitzer sind sich einig, daß es so mit dieser blödsinnigen Regel nicht weitergehen kann.
Die Mitglieder des Regelkomitees wissen also, daß sie diese Regel entschieden vereinfachen müssen. Und wir Fans können nur hoffen, daß dem Komitee das gelingt. Schon vor knapp zwei Jahren sollte die Regel vereinfacht werden, und das ging schief. Die Expertengruppe aus ehemaligen Spielern, Trainern und Schiedsrichtern kam zu der Überzeugung, daß die Regel voll OK wäre.
So kann man sich irren!

Dienstag, 20. März 2018

Kurzberichte
ebron-EricEric Ebron (Bild) wechselte von den Lions zu den Colts.
In Indianapolis bekam der Free Agent Tight End einen Zweijahresvertrag über $15 Millionen.
Das war eine der seltenen Entscheidungen, einen Free Agent aufzunehmen, die General Manager Chris Ballard traf. Dem waren die Spieler auf dem freien Markt nämlich viel zu teuer. Er möchte das viele Geld, daß er noch unter der Gehaltsobergrenze hat, nicht wild verteilen. Deshalb hat er vor, über die Draft ein Team aufzubauen, das den einzigen wirklich guten Spieler der im Kader ist, unterstützt.
Es geht also darum, Quarterback Andrew Luck zu schützen, und ihm fangsichere Receiver zurseite zu stellen. Deshalb tauschte er auch Platz drei der Colts in der Draft mit den Jets und bekam viele schöne Draftpicks dafür von New York. Und Indianapolis rutschte nur von Platz drei auf Platz sechs ab, das ist zu verkraften. Jetzt muß Ballard nur die richtigen Leute einberufen. Das war etwas, das sein Vorgänger Ryan Grigson überhaupt nicht konnte.
Ebron fing 2017 übrigens 53 Pässe, so viele, wie noch nie zuvor in seiner Karriere.

Orlando Scandrick war nicht lange ohne Team.
Der Cornerback, der von den Cowboys weg wollte, durfte ja gehen, und er ging zu den Washington Redskins.
Nach 10 Jahren in Dallas spielt er jetzt für den Divisionsrivalen. Die Redskins gaben ihm einen Zweijahresvertrag über $10 Millionen.

Mike Pouncey unterschrieb bei den Chargers.
Der ehemalige Center der Dolphins bekam einen Zweijahresvertrag über $15 Millionen.

Und wieder eine neue Idee, das Spiel völlig in die Hand des Videoschiedsrichters zu legen.
Nach einer Überprüfung eines bösen Fouls soll der Videoschiedsrichter in New York einen Platzverweis verhängen dürfen.
Ganz dumm ist das nicht. Patriots Tight End Rob Gronkowski hätte auf jeden Fall vom Platz gestellt gehört, nachdem er letztes Jahr einem bereits außerhalb der Feldes am Boden liegenden Spieler der Bills noch auf den Rücken sprang. Fraglich ist, ob der Oberboss in der Videozentrale das auch tatsächlich dann gemacht hätte?
Das also gehört mit zu den Sachen, die das Regelkomitee zu diskutieren hat.

Montag, 19. März 2018

Kurzberichte
blount-legarrette3Die Lions verpflichteten Running Back LeGarrette Blount (Bild).
Im Februar gewann er mit den Eagles den Super Bowl.
Detroit hat mit Zach Zenner, Ameer Abdullah, Theo Riddick und jetzt Blount vier Running Backs, die um den Posten des Starters kämpfen, und um den Verbleib im Kader.
Vor seinem Abstecher nach Philadelphia spielte Blount für die Patriots. In Detroit trifft er wieder mit General Manager Bob Quinn und Head Coach Matt Patricia zusammen, die auch von den Patriots kommen.

Die Patriots sicherten sich einen Star- Kickreturner. Sie holten sich Cordarelle Patterson von den Raiders.
Oakland bekommt für ihn und einen ihrer sechs Draftpicks in Runde sechs, von New England deren Draftpick in Runde fünf der Draft.
Mit 30,2 Yards pro Return liegt Patterson auf Platz zwei der ewigen Bestenliste hinter Gale Sayers mit 30,6 Yards.
Patterson verhalf den Raiders letztes Jahr zur besten durchschnittlichen Startposition auf dem Platz.
Als Receiver und Läufer kann Patterson auch eingesetzt werden. Er fing 31 Pässe für 309 Yards und lief 13 mal für 121 Yards und drei Touchdowns.
Die Defense verstärkten die Patriots durch Adrian Clayborn. Der Defensive End erzielte letztes Jahr für die Falcons 9,5 Sacks.

Die Steelers verpflichteten Linebacker Jon Bostic für zwei Jahre.
Letztes Jahr erzielte er für die Colts in 14 Spielen 97 Tackles und einen Sack.

$20 Millionen für einen Fünfjahresvertrag. Das ist schon nicht wenig Geld.
$20 Millionen für einen Fünfjahresvertrag für einen PUNTER...
Da hört es dann aber doch langsam auf, oder?
Die New Orleans Saints glauben, daß ihr Punter Thomas Morstead so viel wert ist, um pro Spiel vier bis fünf mal gegen den Ball zu treten, wobei er kaum Gefahr läuft, von Gegenspielern berührt zu werden.

Sonntag, 18. März 2018

Kurzberichte
graham-jimmy-ssJimmy Graham (Bild) wechselte von den Seahawks zu den Packers.
Der immerhin schon 31 Jahre alte Tight End hat für drei Jahre unterschrieben und bekommt pro Saison $10 Millionen.
Die Packers wissen, daß er seine Geschwindigkeit verloren hat, aber in der Red Zone ist er immer noch phänomenal, meinte einer der Scouts, die Graham für Green Bay bewertet haben.
Grahams Größe, seine körperliche Stärke und seine Erfahrungen als Basketballspieler helfen ihm, sich auf engstem Raum gegen Verteidiger durchzusetzen.

Die Jets und die Colts tauschten ihre Positionen in der Draft.
New York darf an dritter Stelle einen Spieler einberufen. Die Colts bekommen dafür New Yorks Wahlmöglichkeiten an Stelle sechs, zwei Draftpicks in Runde zwei (37 und 49) und einen in der zweiten Runde der Draft 2019.
Man munkelt, daß die Jets sich für einen Quarterback entscheiden.
Mit Josh McCown und Teddy Bridgewater haben sie auch wirklich keinen wirklichen Kracher im Kader.
Die Jets sind somit vor den Broncos dran, die ja auch an einem Quarterback interessiert sein könnten und sollten.
General Manager Mike Maccagnan hat 2016 schon mit Christian Hackenberg furchtbar daneben gegriffen, als er ihn in Runde zwei einberief. Noch so ein Mißgriff, und er kann wohl seine Sachen packen.
Die Colts haben einen guten Reibach gemacht, mit den drei zusätzlichen Draftpicks in hohen Runden, die sie bekommen haben.

Vinny Curry war nicht lange auf dem Markt.
Der frisch von den Eagles gefeuerte Defensive End ging ins sonnige Tampa Bay.
Die Buccaneers gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $23 Millionen von denen $11 Millionen garantiert sind.

Die Raiders setzen weiter auf Marshawn Lynch. Auch wenn der Running Back mit seinen 32 Jahren nicht mehr wirklich in den Beast Mode schalten kann, soll er auch 2018 für die harten Yards sorgen.
Am heutigen Sonntag ist ein Kaderbonus über $1 Million fällig und für 2018 ein Jahresgehalt von $5,9 Millionen.
Letztes Jahr erzielte er 891 Laufyards und sieben Touchdowns.

Orlando Scandrick wollte weg von Defensive End Cowboys, und er darf gehen.
Der 31 Jahre alte Cornerback mußte die letzte Saison nach 11 Spielen mit einer Rückenverletzung vorzeitig beenden.
Scandrick kann jetzt auf dem freien Markt seinen Wert testen.
In Dallas hätte man ihm 2018 $3 Millionen zahlen müssen.

Justin Pugh wurde für die Giants entbehrlich.
Die Cardinals griffen sich den Offensive Lineman und gaben ihm einen Fünfjahresvertrag über $45 Millionen.

Die Ravens feuerten Danny Woodhead.
Und der Running Back dachte nicht lange über seinen Zukunft nach. Mit seinen 33 Jahren und nach 10 Jahren in der NFL, beendete er seine Karriere.
Schon bei den Patriots war er eine Allzweckwaffe. Er konnte nicht nur mit dem Ball laufen, sondern war auch ein guter Receiver.
Nachdem die Patriots ihn gehen ließen, landete er bei den Chargers und zuletzt bei den Ravens.

Samstag, 17. März 2018

Kurzberichte
bradford-sam-acSam Bradford (Bild) behauptet, daß seine Knie kein Problem sind.
Der Quarterback wurde in Arizona der Presse vorgestellt, und natürlich kamen Fragen zu seinen vielen Fehlzeiten wegen seiner Knieverletzungen.
In seinen sieben Jahren in der NFL konnte er nur in 80 Spielen antreten.
Bradford meinte, daß seine Knie sich gut anfühlen würden. Letztes Jahr hätte er nach einer erneuten Operation in den Playoffs spielen können, wenn die Vikings ihn gebraucht hätten.
Sei es wie auch immer, die Cardinals gingen ein hohes Risiko ein, als sie Bradford einen Vertrag über garantierte $15 Millionen gaben.

Und wieder ist Vontaze Burfict für vier Spiele suspendiert.
Dieses Mal zufälligerweise nicht, weil der Linebacker der Bengals mal wieder einen Gegenspieler absichtlich verletzt hat, sondern weil er der Einnahme verbotener leistungssteigernder Mittel überführt wurde.
Burfict will gegen die Strafe Einspruch einlegen. Die Untersuchung wäre erfolgt, als er gerade Medikamente einnehmen mußte, wegen einer Gehirnerschütterung, die er 4. Dezember erlitten hatte.

Die Bengals verloren Jeremy Hill an die Patriots.
Der Running Back erzielte in seinen vier Jahren in Cincinnati 2.873 Laufyards und 29 Touchdowns.

Die Packers boten Bears Cornerback Kyle Fuller einen Vierjahresvertrag über $56 Millionen von denen $18 Millionen garantiert waren.
Doch Chicago hatte Fuller das Transition Tag angeheftet. Die Bears hatten daher die Möglichkeit, diesem Angebot gleichzukommen, und sie taten das.

Die Vikings arbeiten auch weiterhin an ihrer eh schon guten Defense.
Gestern gaben sie Ex- Seahawks Defensive Tackle Sheldon Richardson einen Einjahresvertrag über $8 Millionen. Zwar konnte er 2017 nur einen Sack erzielen, aber als Run-Stopper war er ausgezeichnet.

Michael Crabtree war nicht lange ohne Team. Einen Tag, nachdem die Raiders den Wide Receiver gefeuert hatten, unterschrieb er einen Dreijahresvertrag in Baltimore über $21 Millionen, von denen $11 Millionen garantiert sind.

Tyrann Mathieu geht nach Houston.
Der Defensive Back wurde den Cardinals zu teuer. In Arizona sollte er auf ein paar Dollar seines $19 Millionenvertrags verzichten. Doch Mathieu glaubte, daß er auf dem freien Markt ein paar Dollar mehr rausschlagen könnte. Statt dessen ging sein Gehalt ein gutes Stück nach unten.
Bei den Texans unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $7 Millionen.
Dumm gelaufen.
Zwar haben die Texans eine sehr gute Defense, aber leider sind einige Leistungsträger zu oft verletzt.

Die Eagles feuerten Vinny Curry, weil der Defensive Lineman eine Gehaltskürzung ablehnte.
Das Team spart dadurch $5 Millionen ein.

Es gibt einen neuen bestbezahlten Center aller Zeiten.
Die Buccaneers gaben dem Ex-Raven Ryan Jensen einen Vierjahresvertrag über $42 Millionen, von denen $22 Millionen garantiert sind.

Die Chiefs verpflichteten Chad Henne als Ersatz- Quarterback.
Er ist seit 2008 in der NFL und war bisher immer in Florida unter Vertrag. Zunächst bei den Dolphins, dann bei den Jaguars.

Ist Case Keenum der Richtige für Denver?
Quarterbacks und die Broncos, das ist seit Peyton Mannings Abschied ein Trauerspiel.
General Manager John Elway, selber mal einer der besten Quarterbacks der NFL, hat so seine Probleme zu erkennen, wer auf dieser Position brauchbar ist?
Ex-Jet Mark Sanchez war es nicht. Colin Kaepernick wurde es aus bekannten Gründen nicht. Paxton Lynch war eine Verschwendung eines Draftpicks in der ersten Runde. Trevor Siemian aus der siebten Runde der Draft war leider kein Überraschungserfolg.
Brock Osweiler tingelte zu den Texans und den Browns. Er kam zurück nach Denver, wo er erneut nicht die Leistung brachte, die man sich von ihm erhoffte.
Und jetzt Case Keenum.
Vor seiner Supersaison letztes Jahr in Minnesota, war er nur ein halbwegs tauglicher Ersatzmann. Ähnlich wie Osweiler, als der für Manning einspringen mußte.
In Houston versagte Osweiler völlig und war noch nicht mal mehr für Cleveland gut genug. Wird Keenum in Denver jetzt auftrumpfen?
Hätte Elway härter an der Verpflichtung von Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins arbeiten müssen?
Keenum bekommt für zwei Jahre in Denver $36 Millionen. Dafür hätte man Cousins nicht bekommen.
Was macht John Elway mit der Wahlmöglichkeit der Broncos an fünfter Stelle der nächsten Draft?
Holte er Keenum, um hinter ihm einen jungen Anwärter aufbauen zu können?
Die Pressekonferenz, um Keenum den örtlichen Journalisten vorzustellen, verzögerte sich um einige Tage, weil Elway und Head Coach Vance Joseph in Oklahoma waren, um sich die Sichtungstrainings von Baker Mayfield und Josh Rosen anzusehen. Und sie werden sich noch weitere Quarterbacks ansehen, die vom College kommen.
Keenum sagte, daß er ahnt, wie es laufen wird.
2016 war er der Starter bei den Rams. Doch im November wurde er von Rookie Jared Goff abgelöst. Daß das auch in Denver so kommen könnte, wäre ihm klar, meinte Keenum.

Freitag, 16. März 2018

Tom Benson ist tot.
benson-tomDer Besitzer der Saints wurde 90 Jahre alt.
Benson (Bild) kaufte das absolut marode, sieglose Team 1985 für $70 Millionen. Zwei Jahre später kamen sie das erste Mal in die Playoffs. Und auch wenn sie lange Jahre nur die Aints waren, konnten sie doch auch mal einen Super Bowl gewinnen. Gegner waren im Februar 2010 die von Quarterback Payton Manning angeführte Colts.
Benson führte sein Team durch die Widrigkeiten von Hurrikan Katrina. Und brachte es zurück nach New Orleans, entgegen den Umzugsgerüchten die es gab.
Benson haßte den öden, häßlichen Super Dome. Doch gerade dieser massive Bau rettete vielen Bewohnern der Stadt in dem Unwetter das Leben. Das änderte zwar nicht Bensons Meinung über die optische Beleidigung, aber Benson und die Saints blieben dem Bau treu.
Familienstreitigkeiten zu Lebzeiten um das Erbe, das er hinterlassen würde, machten ihm die letzten Lebensjahre schwer. Seine Erben versuchten, Benson entmündigen zu lassen. Doch er gewann diesen Kampf.
Vor einem Monat kam er mit der Grippe ins Krankenhaus.
Seinen letzten Kampf gegen die Grippe hat er verloren und er schlief friedlich ein, wie es heißt.

Kurzberichte
Die lernen es nicht mehr. Browns Head Coach Hue Jackson sagte voller Inbrunst und Überzeugung: „Quarterback Tyrod Taylor ist unser Starter. Es gibt keinen Wettbewerb.“
Und das, gerade als man dachte, Cleveland würde wirklich mal ein oder gar zwei Spiele pro Saison gewinnen wollen.
Immerhin haben die Browns die erste und die vierte Wahl in der nächsten Draft. Doch auch wenn sie da einen Quarterback aufnehmen sollten, soll Taylor starten, wenn es nach Jackson geht. Immerhin sollte der Head Coach doch ein wenig mehr überlegen, was er macht. Von 32 Spielen der Browns unter ihm konnte EINS gewonnen werden.
Doch Jackson ficht das nicht an. Er glaubt, daß Taylor, der in Buffalo wahrlich keine Bäume ausgerissen hat, Cleveland zu Siegen führen kann. Siegen... Plural. Immerhin hätte Taylor Buffalo ja wohl in die Playoffs geführt, meinte Jackson.
Zugegeben ist Taylors Touchdown/Interception Verhältnis nicht schlecht. In seinen 58 Spielen bisher warf er 51 Touchdowns und nur 18 Interceptions.
Vielleicht kann ja doch was aus ihm werden.

Er spielt zwar verletzungsbedingt fast nie, aber das darf er weiter bei den Bengals.
Tight End Tyler Eifert unterschrieb einen Vertrag für die Saison 2018 über $8,5 Millionen.
Wenn er mal spielen konnte, war er gut. Aber in fünf Saisons brachte er es nur auf 39 Spiele. Als er 2015 mal 13 Spiele bestreiten konnte, schaffte er es in den Pro Bowl.

Die Patriots haben jemanden gefunden, der das Loch stopfen soll, daß Malcolm Butler hinterläßt.
Die Browns gaben Cornerback Jason McCourty und einen Draftpick in Runde sieben der Draft 2018 an die Patriots ab. Dafür bekommen sie von New England deren Wahlmöglichkeit in Runde sechs.
Damit spielen Jason und sein Bruder Safety Devin McCourty zum ersten Mal seit dem College wieder in einem Team.

Jetzt ist es offiziell.
Kirk Cousins unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $84 Millionen bei den Vikings.
Die Summe ist voll garantiert.
Und der Super Bowl muß auf jeden Fall auch garantiert sein, sonst hätte Minnesota das Geld auch verbrennen können.

Die Raiders feuerten Wide Receiver Michael Crabtree, nachdem sie Jordy Nelson verpflichtet hatten.
Der ehemalige Packers Wide Receiver unterschrieb für zwei Jahre und garantierte $13 Millionen.

Die Raiders verpflichteten Ex- Buccaneers Running Back Doug Martin.
Er bekam einen Einjahresvertrag. Über die Finanzen wurde noch nichts bekannt.

Texans Tight End CJ Fiedorowicz hat seine Karriere beendet.
Der 26-jährige hatte in seinen vier Saisons vier Gehirnerschütterungen.

Pro Bowl Center Mike Pouncey verlangte seine Freigabe von den Dolphins.
Gewährt!
Miami brauchten nicht lange, um Ersatz zu finden. Sie holten Daniel Kilgore von den 49ers. Die bekommen für ihn ein paar späte Draftpicks der Dolphins.

Donnerstag, 15. März 2018

Kurzberichte
neuesligajahrAll meinen Lesern ein frohes neues Ligajahr. Das hat nämlich gestern angefangen.
Und voll hinein in das Heuern und Feuern. Seit gestern um 22 Uhr unserer Zeit durften die Wechselfähigen Spieler die Verträge mit ihren neuen Teams unterschreiben.

Daß Malcolm Butler im Super Bowl nur zusehen durfte, hat den Marktwert des Defensive Backs gesteigert, meint ein Experte einer großen amerikanischen Tageszeitung.
Butler spielte in 97% aller defensiven Spielzüge der Patriots in der Saison.
Zu sehen, wie Eagles Ersatz- Quarterback Nick Foles im Super Bowl die Defense New Englands ohne Butler schredderte, hat die Entscheidungsträger in Tennessee von seinem Wert überzeugt.
Das zeigen die garantierten $30 Millionen, die sie ihm zahlen.
Und Butler betonte bei seinem ersten Interview in Tennessee, daß er immer noch nicht weiß, warum man ihn im wichtigsten Spiel des Jahres auf die Bank gesetzt hat.

Nate Solder wechselte von den Patriots zu den Giants. Solder galt als der Top Left Tackle auf dem Free Agent Markt, obwohl er nie im Pro Bowl spielte.
Das zeigt sich auch im Vertrag. Für vier Jahre soll er $62 Millionen erhalten, von denen $35 Millionen garantiert sind. Der höchste Vertrag für einen Left Tackle aller Zeiten.
Auch die Texans waren an Solder interessiert, doch Houston war ihm zu weit weg von Boston. Dort wird sein gerade mal zwei Jahre alter Sohn an Nierenkrebs behandelt. Und New York ist nach US Verhältnissen nur mal eben um die Ecke von Boston.

Ex-Patriots Wide Receiver Danny Amendola wechselte zum Divisionsrivalen Miami.
Für zwei Jahre soll er $12 Millionen erhalten.

Die Patriots gaben Running Back Rex Burkhead einen neuen Dreijahresvertrag. Über die Bedingungen wurde noch nichts verlautbart.

Julius Peppers bleibt in Carolina.
Der 38 Jahre alte Pass Rusher unterschrieb noch mal für ein Jahr und $5 Millionen.

Kurz vor dem Beginn der Transferperiode feuerten die Ravens Wide Receiver Jeremy Maclin.

Kurz nach dem Beginn der Transferperiode feuerten die Lions Tight End Eric Ebron.

Patrick Robinson wurde 2010 von den Saints gedraftet.
Letztes Jahr wechselte der Defensive Back zu den Eagles.
Als frischgebackener Super Bowl Sieger kommt er jetzt zurück nach New Orleans. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag über garantierte $10 Millionen.

Die Eagles behalten Nigel Bradham.
Für weitere fünf Jahre soll der Linebacker $40 Millionen erhalten.

Die Cardinals feuerten Tyrann Mathieu.
Der Safety wollte einer Bitte um eine Gehaltskürzung nicht zustimmen. Da er zu den besten Safeties der Liga gehört, dürfte er nicht lange ohne Team bleiben.

Wie erwartet entließen die Dolphins Defensive Tackle Ndamukong Suh.

Ex-Vikings Quarterback Teddy Bridgewater unterschrieb einen Einjahresvertrag über $15 Millionen bei den Jets.
Das bedeutet wohl, daß Josh McCown, der Anfang der Woche seinen Vertrag über $10 Millionen unterschrieb, Bridgewaters Ersatzmann spielen soll.

Alle drei Quarterbacks, die letztes Jahr bei den Vikings unter Vertrag waren, sind also jetzt weg. Am heutigen Donnerstag soll Kirk Cousins seinen Vertrag in Minnesota unterschreiben.
Als Ersatzmann für ihn haben die Vikings sich schon mal Trevor Siemian von den Broncos gesichert. Denver hat ja Ex-Vikings Quarterback Case Keenum als Starter verpflichtet, kann also auf Siemian verzichten.
Zusätzlich mit Siemian gaben die Broncos einen ihrer Draftpicks 2018 an die Vikings. Minnesota gibt Denver für das Ganze dann eine ihrer Wahlmöglichkeiten in der Draft 2019.

Die 49ers gehen volles Risiko. Sie gaben Ex-Giants Center Weston Richburg einen Fünfjahresvertrag über $47,5 Millionen von denen $16,5 Millionen garantiert sind.
Richburg konnte letztes Jahr nur vier Spiele absolvieren, bevor eine Gehirnerschütterung seine Saison beendete.
Ex-Vikings Running Back Jerick McKinnon, der nur 570 Yards in der letzten Saison erzielte, bekam einen Vierjahresvertrag.

Die Buffalo Bills holten sich AJ McCarron. Der Quarterback war bisher Ersatzmann von Andy Dalton in Cincinnati.
Für zwei Jahre soll er $10 Millionen erhalten.
Buffalo will sich in der Draft einen Quarterback für die Zukunft sichern. Das kann man an McCarrons magerem Gehalt deutlich erkennen.

Die Browns verpflichteten Ex-49ers Running Back Carlos Hyde.
Für drei Jahre soll er etwa $15 Millionen bekommen.

Die Bears verpflichteten Chase Daniel als Ersatz- Quarterback für Mitchell Trubisky.
Daniel tingelt seit 2009 durch die NFL.
Für zwei Jahre soll er $10 Millionen bekommen, von denen $7 Millionen garantiert sind.

Und so weiter usw.
Wer immer aktuell auf dem Laufenden bleiben will, der sollte bei der NFL selber reinschauen: http://www.nfl.com/transactions

„Das war ein trauriger Tag,“ meinte Packers Quarterback Aaron Rodgers, nachdem er erfuhr, daß Wide Receiver Jordy Nelson gefeuert wurde.

Browns Offensive Tackle Joe Thomas beendete seine Karriere.
Seit 2007 spielte er in Cleveland.
Sein nächster Job könnte der eines Analysten bei FOX sein. Bevor er in den Ruhestand trat, machte er einen Eignungstest bei dem Sender.

Mittwoch, 14. März 2018

Kurzberichte
cousins-kirk3
Die Broncos sind raus aus dem Rennen um Kirk Cousins (Bild). Sie verpflichteten Quarterback Case Keenum, der letztes Jahr 11 Spiele mit den Vikings gewann.
Er warf 22 Touchdowns und nur sieben Interceptions. Damit stellte er das Horror-Trio von Trevor Siemian, Paxton Lynch und Brock Osweiler in den Schatten, die letztes Jahr in Denver so taten, als wären sie NFL Quarterbacks. Sie kamen zusammen auf 19 Touchdowns und 22 Interceptions.
Keenum soll ein Jahresgehalt zwischen 18-20 Millionen Dollar bekommen.

Mit diesen Äußerungen, daß ein Spieler voraussichtlich hier oder da unterschreibt, muß man vorsichtig sein. Zu oft ändert sich das noch.
Doch es scheint wirklich so zu sein, daß die Cardinals den dauerverletzten Quarterback Sam Bradford anheuern. Der war letztes Jahr in Minnesota unter Vertrag.
RISIKO!!!

Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins hat ein Angebot der Vikings über $82 Millionen für drei Jahre vorliegen. Da die gesamte Summe garantiert wird, wird er wohl dort unterschreiben.
Damit bekäme Minnesota den einzigen Quarterback, neben Philip Rivers von den Chargers, der in jeder der letzten drei Saisons wenigstens 4.000 Passyards und 25 Touchdowns warf.

Die Chiefs verpflichteten Sammy Watkins. Sie gaben dem ehemaligen Wide Receiver der Bills und der Rams einen Dreijahresvertrag über $48 Millionen, von denen $30 Millionen garantiert sind.
Viel Geld für einen oft verletzten Spieler.

Natürlich war klar, daß Drew Brees in New Orleans bleibt.
Für weitere zwei Jahre erhält der Quarterback $50 Millionen von denen $27 Millionen garantiert sind.

Bei den Patriots war Malcolm Butler abgemeldet. Einer der besten Cornerbacks der Liga stand in voller Montur am Spielfeldrand und durfte nur zusehen, wie Eagles Quarterback Nick Foles New Englands Defense zerpflückte.
Butler war ein Free Agent und die Titans griffen zu. Sie gaben ihm einen Fünfjahresvertrag über $61,25 Millionen, von denen $30 Millionen garantiert sind.
Und auch Ex Patriots Running Back Dion Lewis landete in Tennessee. Er bekam einen Vierjahresvertrag über $20 Millionen.

Trumaine Johnson galt als einer der besten Cornerbacks, die auf dem Spielermarkt auftauchten.
Die Jets verpflichteten den ehemaligen Ram für $15 Millionen pro Jahr. Wie lange der Vertrag läuft, das wurde noch nicht bekanntgegeben.
Bekanntgegeben wurde die Laufzeit des neuen Vertrags von Josh McCown. Der Quarterback spielte letztes Jahr ganz ordentlich für die Jets, und er bleibt ein weiteres Jahr für $10 Millionen.

Ex Jets Defensive End Muhammad Wilkerson unterschrieb einen Einjahresvertrag in Green Bay.
Er bekommt nur $5 Millionen, von denen auch nur drei Millionen garantiert sind.
Bei den Jets hätten ihm 2018 $17,2 Millionen zugestanden. Allerdings konnte er in den zwei Jahren in New York wegen Bein- Schulter und Zehenverletzungen kaum spielen.

Die Packers stellten Jordy Nelson frei.
Der 33 Jahre alte Wide Receiver ist wohl deshalb entbehrlich geworden, weil Green Bay an Jimmy Graham dran ist. Mit ihm sollen sie sich bereits mündlich über einen Dreijahresvertrag über $30 Millionen einig geworden sein.
Die Raiders und Patriots sollen bereits Kontakt zu Nelson aufgenommen haben.

Ex-Panthers Running Back Jonathan Stewart geht zu den Giants.
Dort erhält er einen Zweijahresvertrag über $8,4 Millionen, von denen $2,95 Millionen garantiert sind.

Danny Woodhead war den Ravens zu teuer.
Der Running Back wurde aus finanziellen Gründen gefeuert. Und das bei nur $2,55 Millionen, die er 2018 gekostet hätte.

Jaguars Linebacker Paul Posluszny hört auf.
Der 33-jährige spielte vier Jahre für die Bills und sieben für Jacksonville.

Dienstag, 13. März 2018

Kurzberichte
suh-ndamukong-miami200Achtung, festhalten, bei all den Gerüchten und tatsächlichen Wechseln kann einem schwindelig werden. Verhandelt werden darf ja schon. Doch unterschrieben werden, dürfen Verträge erst am 14.3. um 16 Uhr New Yorker Zeit.
Es heißt, daß die Dolphins Ndamukong Suh (Bild) ziehen lassen wollen.
Miami liegt über der Gehaltsobergrenze, und der Defensive Tackle ist der teuerste Spieler im Kader.
Der 31-jährige ist in der Mitte seines Sechsjahresvertrags, der $114 Millionen wert ist. Der Unterschied ist, daß Suh diese Summe nicht wert ist. Bisher hat er erst fünf Sacks für die Dolphins erzielt.

Jetzt geht es richtig rund: Die Minnesota Vikings haben Kontakt mit Drew Brees aufgenommen.
Der Quarterback der Saints ist ein Free Agent. Immer wieder betonen die Saints und er, daß sie zusammengehören, doch für ein paar Dollar mehr kann man vielleicht seine Liebe zu einem anderen Team entdecken.
Allerdings sollte man nicht vergessen, daß Brees schon 39 Jahre alt ist. Eine Investition in die Zukunft ist er also eher nicht.

Vikings Quarterback Case Keenum soll mit den Broncos verhandeln.
Wenn der Vertrag zustande kommen sollte, wären die Broncos Keenums fünftes Team in fünf Jahren. Zwar hatte er letztes Jahr eine tolle Saison in Minnesota gespielt, aber ob er diese Leistung wiederholen kann?
Denver soll auch mit Kirk Cousins von den Redskins reden.
Keenum wäre wohl für $18 Millionen pro Saison zu haben, Cousins denkt an ein Minimum von $28 Millionen.

Die Chiefs trennten sich von Tamba Hali. Der Linebacker ist 34 Jahre alt und spielte 12 Jahre in Kansas City. Knieprobleme sorgten dafür, daß er 2017 nur an fünf Spielen teilnehmen konnte.
Mit 89,5 Sacks liegt er in der Teamwertung auf Platz zwei hinter Derrick Thomas.
Auch Safety Ron Parker wurde am Montag gefeuert.

Die Bengals holten sich Left Tackle Cordy Glenn von den Bills.
Buffalo bekam dafür Cincinnatis 12. Platz in der nächsten Draft. Zusätzlich tauschten sie ihre Plätze in den Runden fünf und sechs.

Die Buccaneers konnten Cameron Brate zum Bleiben überreden.
Der Tight End unterschrieb für weitere sechs Jahre und 441 Millionen.

Safety Bradley McDougald kam letztes Jahr für den verletzten Kam Chancellor bei den Seahawks zum Einsatz.
Seine Leitung war überzeugend, und er unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $13,95 Millionen.

Die Raiders trennten sich von Cornerback Sean Smith.
Das ist mehr eine finanzielle Entscheidung, als eine, die etwas mit Smith Leistung zu tun hat. Oakland spart $8,5 Millionen durch seine Entlassung.

Orlando Scandrick will weg von den Cowboys.
Der Cornerback hat das Team gebeten, ihn freizugeben.

Die Cardinals werden Running Back Adrian Peterson entlassen.
Am 16. März müßten sie ihm $750.000 zahlen, wen er dann noch im Kader wäre.
In sechs Spielen für Arizona erzielte er 448 Laufyards und zwei Touchdowns.

Die Bills gaben ja Quarterback Tyrod Taylor an die Browns ab.
Jetzt sollen sie mit Sam Bradford verhandeln. Der Dauerverletzte spielte zuletzt für die Vikings.

Zach Strief beendet seine Karriere.
Seit 2006 stand der Offensive Lineman in Diensten der Saints.

Die Polizei nahm Adam Gotsis fest.
Der Defensive End der Broncos wird der Vergewaltigung beschuldigt. Diese Straftat soll er im Jahr 2013 begangen haben, als er noch Student an der Georgia Tech war.
Gotsis` Anwältin gab bekannt, daß ihr Mandant von der Anschuldigung komplett überrascht wurde. Jetzt würde sie dafür kämpfen, diese falsche Anschuldigung aus dem Weg zu räumen.
Der aus Melbourne, Australien, stammende Gotsis startete letztes Jahr in 13 Spielen für Denver.

Montag, 12. März 2018

Kurzberichte
beckham-odell
Weißes Pulver?
Welches weiße Pulver?
Erklärungsnot bei Giants Star Receiver Odell Beckham jr (Bild).
Die neue Führungsriege der Giants hat direkt alle Hände voll zu tun. Stunde um Stunde sehen sie sich Videos von Spielern an, die in ihren Kader passen könnte, von Spielern, die aussortiert werden könnten, und von Anwärtern, die man in der Draft einberufen könnte.
Doch ein sieben Sekunden langes Video nimmt den größten Teil der Aufmerksamkeit ein. In diesem kurzen Video sieht man, wie Beckham jr. im Bett liegt, eine Zigarette in der linken Hand. Man sieht eine Pizza, und eine Frau, die eine Kreditkarte in der Hand hat, mit der sie einige Linien mit einem weißen Pulver auf dem Tisch anordnet.
Natürlich kann Beckham eine Mentholzigarette in der Hand halten. Die Pizza kann Vegan sein, und das weiße Pulver Zucker für eventuell gerade nicht im Bild sichtbaren Kaffee. Zudem hat das Video keinen Zeitstempel. Es kann Jahre alt sein. Dennoch sorgt es natürlich für Aufregung und Spekulationen.
Beckham jr. ist ein Star, doch sein Benehmen ist nicht wirklich vorbildlich. Und das sollen NFL Stars ja nun sein: Vorbilder!
Beckham jr. ist jedoch eher ein Störfaktor, der auf des Messers Schneide tanzt. Mal abwarten, wie lange General Manager Gettleman sich auf der Nase herumtanzen läßt.

Giants General Manager Dave Gettleman baut das Team um.
Seiner Bitte um eine Gehaltskürzung wollte Dominique Rodgers-Cromartie nicht nachkommen. Der Cornerback wird nächsten Monat 32 Jahre alt und sollte für die Saison 2018 $6,5 Millionen erhalten.
Auch sollte er auf die Position des Safeties wechseln. Damit war er einverstanden.
Doch mit der Gehaltskürzung war er nicht einverstanden, deshalb entließ Gettleman ihn.

Die Chargers verlängerten den Vertrag mit Casey Hayward um drei Jahre.
Der Pro Bowl Cornerback kann in dieser Zeit $36 Millionen verdienen, von denen $20 Millionen garantiert sind.

Sonntag, 11. März 2018

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARDWau, das ging ja schnell.
Nicht mal 24 Stunden war Richard Sherman (Bild) ohne Job. Der viermalige Pro Bowler unterschrieb am Samstag einen Dreijahresvertrag über $39 Millionen bei den 49ers.
Zur Zeit erholt der ehemalige Seahawks Cornerback sich noch von einem Achillessehnenriss aus Woche 10 der vergangenen Saison. Sehr wahrscheinlich wird er erst im Juni mit dem Team trainieren können.
Als die Seahawks Sherman am Freitag nach acht Dienstjahren sagten, daß er den freien Spielermarkt testen dürfte, meinten sie noch zu ihm, daß sie ihn gerne wieder aufnehmen würden, zu reduzierten Bezügen. Doch Sherman dachte gar nicht daran.
Seattle spart durch seinen Weggang $11 Millionen.
Und die 49ers machten das Rennen unter mehreren Teams, die an Sherman interessiert waren. Sie konnten ihn wohl am Besten bezahlen, hatten sie doch noch $66 Millionen Raum unter der Gehaltsobergrenze.
Der Cornerback sieht sein altes Team zweimal pro Saison wieder.

Die Browns gaben Defensive Lineman Danny Shelton und ihre Wahlmöglichkeit in Runde fünf der Draft 2018 an die Patriots ab.
Dafür bekommen sie New Englands Draftpick in Runde drei der Draft 2019.

Justin Pugh darf wieder Football spielen.
Der Guard der Giants war am Rücken verletzt. Zunächst wurde befürchtet, daß er eine Wirbelsäulenverletzung hatte. Doch ein MRT ergab, daß Pugh nur eine Muskelverletzung hatte.

Die Giants kickten Punter Brad Wing aus dem Team.
Wing hatte eine starke Saison 2016, doch ausgerechnet 2017, als die Offense den Ball so gut wie gar nicht nach vorne bewegen konnte, ließ auch seine Leistung nach. Seine 36,7 Yards pro Kick machten ihn zum schlechtesten Punter der Liga.

Samstag, 10. März 2018

Werden aus den Clowns endlich die Browns?
landry-jarvis2Die Browns sind fleißig. Allerdings vermitteln ihre Verpflichtungen den Eindruck, als würden die Verantwortlichen genau so unbeholfen agieren, wie das Spielermaterial auf dem Platz.
Sehen wir uns an, wie der gestrige fleißige Tag in Cleveland abging.
Gut war die Verpflichtung von Jarvis Landry (Bild). Der Wide Receiver kam von den Dolphins. Allerdings müssen die Browns zwei ihrer Draftpicks für ihn an Miami abtreten. Da Cleveland aber sechs mal in den Top 65 Möglichkeiten dran ist, können sie das verschmerzen.
Doch wer wird Landry die Bälle zuwerfen?
DeShone Kizer nicht, den gaben die Browns an die Packers ab. Dafür bekamen sie Cornerback Damarious Randall im Tausch. Kizer abzugeben war eine gute Idee.
Cleveland setzt auf Tyrod Taylor, das ist eine dumme Idee. Tyrod Taylor, der bei den Bills unter Beweis gestellt hat, daß er nicht das gelbe vom Ei ist. Ihn bekamen sie für ihre Wahlmöglichkeit in der dritten Runde. Was genau sie mit ihm wollen, das erschließt sich einem nicht. Schon der Draftpick in der dritten Runde zur Kompensation zeigt ja, daß Taylor nicht gerade als der Heilsbringer gilt. Mit ihm als Quarterback landeten die Bills von 2015 bis 17 auf den Plätzen 28, 30 und 31 in der Pass-Statistik. Und die Browns haben so viel Platz unter der Gehaltsobergrenze, daß sie sich einen richtigen Quarterback leisten könnten.
Buffalo spart $6 Millionen durch den Handel. Und sie haben jetzt sechs Picks in den ersten drei Runden. Und etwas besseres als Taylor werden sie in der Draft bestimmt finden.
Die Browns hingegen werden wohl weiterhin die Clowns bleiben.

Kurzberichte
Die Eagles gaben Wide Receiver Torrey Smith an die Panthers ab.
Dafür bekamen sie Cornerback Daryl Worley.
Dieser Tausch spart Philadelphia etwa $5 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Doch sie liegen immer noch um $10 Millionen über der Grenze. Bis Mittwoch müssen sie es schaffen darunter zu kommen.

Bumm, da geht die Legion of Boom.
Cornerback Richard Sherman wurde von den Seahawks entlassen. Das kam nur kurz nachdem Defensive End Michael Bennett an die Eagles abgegeben wurde.
Defensive End Cliff Avril kann nach einer Nackenoperation vielleicht nicht mehr spielen. Das gilt auch für Safety Kam Chancellor.
Mit einer Offense, die nur aus Quarterback Russell Wilson besteht, und ohne die Legion of Boom, die weniger Punkte erlaubt, als Wilson erzielt, sieht es gar nicht gut aus für das Team aus dem Staat Washington.

Ryan Fitzpatrick bleibt im sonnendurchfluteten Tampa Bay.
Die Buccaneers behalten den Ersatz- Quarterback noch eine weitere Saison.

Mike Evans unterschrieb einen neuen Fünfjahresvertrag in Tampa Bay.
Der beliebteste Receiver von Quarterback Winston kann $82,5 Millionen verdienen, von denen $55 Millionen garantiert sind.

Die 49ers haben eine Option auf eine weitere Saison von Elvis Dumervil.
Diese haben sie aber nicht gezogen, so daß der Linebacker sich ein neues Team suchen kann.

Die Bengals haben eine Option auf eine weitere Saison von Adam Jones.
Diese haben sie aber nicht gezogen, so daß der Cornerback sich ein neues Team suchen kann.
Obwohl Adams zu den NFL Spielern gehört, die eine gehörige kriminelle Aktivität entwickeln, würde die Bengals ihn behalten, wenn er für weniger Geld bei ihnen bleiben wollte. 2018 hätten ihm $5,5 Millionen zugestanden.

Die Raiders gaben Justin Ellis einen Dreijahresvertrag. Der Defensive Tackle kann $15 Millionen verdienen, von denen $6 Millionen garantiert sind.

Freitag, 9. März 2018

Kurzberichte
bell-leveon3Le'Veon Bell (Bild) wird wieder streiken.
Da er ja offiziell ohne Vertrag dasteht, bis er seinen Franchisevertrag unterschreibt, entstehen ihm dadurch keine finanziellen Einbußen. Und somit wird der Running Back der Steelers wieder nicht an den Vorbereitungen seines Teams teilnehmen.
Letztes Jahr beendete er seinen Ausstand erst neun Tage vor Saisonbeginn.
Aber, so sagte Bell auch, an der Saison wird er teilnehmen, auch wenn er keinen langfristigen Vertrag bekommt.

Die Titans trennten sich von DeMarco Murray. Sie setzen auf Derrick Henry als Nr. 1 Running Back.
Einen kräftigen Back, der die kurzen Yards durch die Mitte erzielen soll, werden sie noch verpflichten.
Murray war ein Superstar bei den Cowboys. Doch sein Stern sank, nachdem er zu den Eagles und dann zu den Titans wechselte.

Die Cardinals fragten Tyrann Mathieu, ob er eine Gehaltskürzung akzeptiert?
Wenn der Safety am nächsten Mittwoch noch im Kader ist, stehen ihm $18,75 Millionen über die nächsten zwei Saisons zu.
Rekonstruieren würde er seinen Vertrag, sagte Mathieu, eine tyrannische Gehaltskürzung würde er aber nicht hinnehmen.
Normalerweise werden Spieler, die Gehaltskürzungen nicht zustimmen, gefeuert.
Arizona würde 2018 mindestens $4,8 Millionen unter der Gehaltsobergrenze sparen, wenn sie Mathieu entlassen.
Und Mathieus Agent glaubt, daß der Safety auf dem freien Markt mehr bekommen kann, als bei den Cardinals.

Die Rams sind fleißig auf dem Tauschmarkt. Jetzt holten sie sich Aqib Talib von den Broncos.
Denver erhält für den Cornerback den Draftpick der Rams in Runde fünf.
Talib, der fünf mal im Pro Bowl spielte, ist immerhin schon 32 Jahre alt. 2018 stehen ihm $11 Millionen zu.

Die Broncos hatten eine Option auf eine weitere Saison von Chris Harris. Und sie zogen sie, um den Cornerback in Denver zu halten.
Harris kostet das Team 2018 $8,5 Millionen.

Die 49ers gaben Marquise Goodwin eine Verlängerung über drei Jahre.
Der Receiver erhält dafür einen Vertrag über $20,3 Millionen, von denen $10 Millionen garantiert sind.
Letztes Jahr fing er Pässe für 962 Yards und war die Nr. 1 Anspielstation für Jimmy Garoppolo.

Donnerstag, 8. März 2018

Kurzberichte
brown-antonioPittsburgh und Antonio Brown (Bild) wurden sich einig, daß das Gehalt des Wide Receivers in einen Unterschriftenbonus umgewandelt wird.
In der kommenden Saison sparen die Steelers durch diesen Trick $9,7 Millionen, Das Geld brauchen sie, um Le'Veon Bells Gehalt als Franchise Player zahlen zu können, $14,554 Millionen.
Brown kann es egal sein, wie sein Gehalt genannt wird, Hauptsache, er bekommt es. Und so sogar auf einen Schlag und nicht einzeln nach jedem Spiel.

Die Bennetts hatten gestern ihren Tag.
Die Patriots feuerten Martellus und die Seahawks gaben Michael an die Eagles ab.
Wäre Martellus Bennett nächste Woche noch im Kader der Pats gewesen, hätte das Team ihm einen Bonus über $2 Millionen zahlen müssen. Zusätzlich hätten ihm 2018 $6 Millionen Gehalt zugestanden. Doch nachdem der Tight End letztes Jahr nur zwei Spiele für New England bestreiten konnte, war ihnen das wohl zu viel.
Bennett spielte 2017 sieben Spiele für die Packers. Dort hieß es, daß er Schulterprobleme hätte, die er dem Team verschwiegen hätte. Green Bay feuerte ihn.
Die Patriots verpflichteten ihn trotzdem und mußten ihn nach zwei Partien auf die Verletztenliste setzen.
Michael Bennett wechselt zu den Eagles. Zusammen mit dem Defensive End bekommen die Eagles auch den Draftpick in Runde sieben von Seattle.
Philadelphia gibt Seattle Wide Receiver Marcus Johnson und einen Draftpick in Runde fünf im Tausch.
Michael Bennett wurde in den letzten drei Saisons immer in den Pro Bowl gewählt.

Verlieren die Seahawks auch Richard Sherman?
Der Cornerback jedenfalls verabschiedete sich von seinen Teamkollegen. Er geht nicht davon aus, daß er nächstes Saison mit ihnen zusammen spielen wird.
Seine Abschiedsbotschaften verschickte er, nachdem er sich am Mittwoch mit General Manager John Schneider und Head Coach Pete Carroll getroffen hatte.
Sherman würden 2018 $11 Millionen zustehen. Doch er kommt von einer Achillessehnenoperation zurück, und niemand kann wissen, wie der 30 Jahre alte Cornerback dann drauf sein wird.

Christian McCaffrey hat ein Leben gerettet.
Bei einer Bergwanderung bemerkte der Running Back der Panthers, daß ein 72 Jahre alter Wanderer etwa sechs Meter in die Tiefe gestürzt war und auf einem Felsen lag.
Dabei zog Mr. Smoker sich eine Vielzahl von gebrochenen Knochen zu. Als seine Atmung aussetzte, machte McCaffrey Brustmassage, und die Atmung kam zurück.
Smoker wurde ins Krankenhaus gebracht und dort wurde sein Zustand als kritisch aber stabil bezeichnet.

Die Rams gaben Linebacker Alec Ogletree an die Giants ab.
Los Angeles bekommt dafür New Yorks Draftpicks in Runde vier und sechs 2018, und eine Wahlmöglichkeit in Runde sieben 2019.
Die Rams sparen dadurch $10 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Erst letzten Oktober hatte Ogletree einen Vertrag über vier Jahre und $42 Millionen unterschrieben, von denen $21 Millionen garantiert sind.

Die Regel ist klar und deutlich: „Fragt NFL Anwärter nicht nach ihrer sexuellen Orientierung.“'
Ist noch nicht überall angekommen. Der ehemalige LSU Running Back Derrius Guice sagte in einem Radiointerview, daß ein Team ihn beim Scouting Combine gefragt hätte, ob er auf Männer stehe? Ein anderes Team wollte wissen, ob seine Mutter ein Nutte wäre?
Die NFL ging 2016 gegen die Falcons vor, als sie erfuhr, daß einer ihrer Vertreter genau diese unangebrachten Fragen Eli Apple gestellt hatten.
Guice hat noch nicht gesagt, welche Teamvertreter ihm diese Fragen stellten.

Das Gespräch ist ja nicht gut für Jerry Jones verlaufen.
Der Besitzer der Cowboys hatte sich mit NFL Commissioner unter vier Augen über die Gerichtskosten unterhalten, die die Liga von Jones erstattet haben möchte.
Und Jones muß zahlen!
Doch ihm dürften die $2 Millionen ungefähr so weh tun, wie einem von uns 20 Euro.

Mittwoch, 7. März 2018

Wen schert es, wenn Schiedsrichter nicht pfeifen?
hochuli-tripletteNiemanden!
Doch in diesem Fall, oder besser, in diesen Fällen, sieht das anders aus. Nicht nur zwei Schiedsrichter traten in den Ruhestand, sondern zwei Ikonen dieser Zunft.
Ed Hochuli (L) und Jeff Triplette (R) werden wir an keinem verdammten Sonntag mehr sehen. Montags und Donnerstags auch nicht, denn sie haben sich aus der NFL verabschiedet.
Hochuli ist mittlerweile 67 Jahre alt und war 28 Jahre als Schiedsrichter in der Liga tätig. Mit seinem muskelgehärteten Körper sah er aus wie ein Bodybuilder, der es mit vielen Spielern hätte aufnehmen können.
1990 begann er als Back Judge. Schon 1992 wurde er zum Hauptschiedsrichter befördert. Er leitete zwei Super Bowls.
Doch der Name Hochuli wird nicht verschwinden. Sein Sohn Shawn kam letztes Jahr als Back Judge in die NFL und soll seinem Vater jetzt als Referee folgen.
Jeff Triplette ist 60 Jahre alt und war 22 Jahre in der NFL. Auch ihn wird man sehr vermissen, obwohl er nicht zu den besten Referees der Liga zählte. Deshalb pfiff er auch nie einen Super Bowl. Aber interessant waren Spiele mit ihm immer.
Er begann 1996 als Field Judge. 1998 wurde er Back Judge und von 1999 an war er Hauptschiedsrichter.
Seinen Platz als Referee wird Alex Kemp einnehmen, der bisher Side Judge war.

Tag für Tag wurde verteilt
Die Rams versahen Lamarcus Joyner mit dem Franchise Tag.
Viele hatten erwartet, daß Wide Receiver Sammy Watkins das Etikett angeheftet bekommt. Der wird am 14. März jetzt ein Free Agent.
Safety Lamarcus Joyner wird 2018 Minimum $11,29 Millionen erhalten.

Und wie erwartet machten die Steelers erneut Le'Veon Bell zu ihrem Franchise Player.
Der Running Back dürfte darüber nicht erfreut sein. „Wir kommen einfach nicht auf einen gemeinsamen Nenner,“ sagte ein verstimmt klingender Bell. „Ihre Angebote sind zu niedrig, oder aber sie denken, meine Forderungen wären zu hoch. Ich will nach dem Wert für mein Team bezahlt werden, das verlange ich. Ich denke nicht, daß ich für weniger spielen sollte, als ich meinen Wert einschätze.“
Letztes Jahr bestreikte Bell die gesamte Vorbereitungszeit. Erst neun Tage vor dem ersten Saisonspiel stieg er ins Mannschaftstraining ein. Pass uns Laufspiel zusammengenommen, kam er auf 1.946 Yards. Damit hatte er nur Todd Gurley von den Rams vor sich.
Doch noch ist nicht aller Verhandlungstage Ende. Bis zum 16. Juli können die zerstrittenen Parteien noch miteinander verhandeln, um einen guten langfristigen Vertrag zustande zu bringen.

Die Bears versahen Kyle Fuller mit dem Transition Tag.
Das bedeutet, daß der Cornerback mit anderen Teams verhandeln kann. Die Bears dürfen aber jedes Angebot, das er bekommt, angleichen, und dann muß Fuller in Chicago bleiben.

Graham Gano kam um den Tag herum. Der Kicker der Panthers unterschrieb am Dienstag einen neuen Vierjahresvertrag, der ihm $17 Millionen einbringt.
2017 verwandelte er 29 seiner 30 Field Goal Versuche und kam in seinen ersten Pro Bowl.
Der 30-jährige kickt seit sechs Jahren für die Panthers. Sein neuer Vertrag läuft bis nach der Saison 2021.

Kurzberichte
Die Bills haben sich einen Ersatz Running Back gesichert. Mike Tolbert und Travaris Cadet waren nicht das Wahre, als sie letztes Jahr LeSean McCoy ersetzen mußten.
2018 setzen sie auf Chris Ivory. Der wird bald 30 und hatte seine beste Zeit bei den Jets. Die Jaguars entließen ihn am 23. Februar.
Ivory unterschrieb in Buffalo für zwei Jahre und garantierte $3,25 Millionen.

Tom Benson ist noch immer im Krankenhaus.
Der 90 Jahre alte Besitzer der Saints wurde bereits am 21. Februar mit grippeähnlichen Symptomen eingeliefert.
Sein Zustand wird als stabil beschrieben und er soll auf dem Weg der Besserung sein.

Dienstag, 6. März 2018

Kurzberichte
Die Zahl des Tages: $177,2 Millionen.
So hoch liegt die Gehaltsobergrenze der Teams in diesem Jahr.
Das sind $10 Millionen mehr als in der letzten Saison. Damit ging die erlaubte Summe für die Gehälter der 53 Spieler im Saisonkader seit fünf Jahren jedes Jahr um einen zweistelligen Betrag nach oben.

foles-nick2Auch wenn die Gehaltsobergrenze kräftig nach oben korrigiert wurde, haben manche Teams es weiterhin schwer, unter der Grenze zu bleiben.
Das erklärt, warum die Eagles sich Angebote für Nick Foles (Bild) in Ruhe anhören werden. Und was sie für den Ersatz- Quarterback, der zum Super Bowl Helden wurde, haben wollen, ist klar. Ein Team, das Foles haben will, muß Philadelphia einen Draftpick in Runde eins der Draft überlassen, mindestens.
Damit ist die Hürde für etwaige Bieter doch recht hoch. Das zeigt auch, daß die Eagles Foles nicht unbedingt ziehen lassen wollen.
Immerhin haben sie für den Spottpreis von $15 Millionen einen Kandidaten auf die MVP Trophäe 2017 (Carson Wentz) und den Super Bowl MVP (Nick Foles) im Kader.
Wer hat das schon. Die meisten Teams bezahlen ihrem startenden Quarterback über $20 Millionen und kommen nie auch nur in die Nähe eines Super Bowls oder gar nur der Playoffs.

Nach 11 Jahren in der NFL beendete Antonio Cromartie seine Karriere.
Der Cornerback spielte u.a. bei den Jets und den Chargers. Viermal spielte er im Pro Bowl.
Seinen letzten Job hatte er 2016 bei den Colts. Am Montag gab er bekannt, daß die NFL für ihn jetzt offiziell Geschichte ist.

Raiders Linebacker Aldon Smith hat seine Lebensgefährtin am Samstag schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Nach der Tat floh er vom Ort des Verbrechens.
Die Polizei erließ einen Haftbefehl.
Smith` Anwalt handelte mit den Strafverfolgungsbehörden die Bedingungen und einen Zeitpunkt für seinen Mandanten aus, an dem dieser sich stellt.
Mittlerweile ist Smith ein Ex-Raider, denn das Team feuerte ihn am Montag, als sie von dem Haftbefehl erfuhren.
Der Linebacker wäre am 14. März eh ein Free Agent geworden, der keine Chance mehr hatte, noch bei den Raiders zu bleiben. Dort wurde er nur noch auf der Reserve/Suspendiert Liste geführt, da er von der Liga auf unbestimmte Zeit gesperrt ist.
Smith Strafregister ist ellenlang, weshalb die 49ers sich auch 2014 von ihm trennten. Er wechselte zu den Raiders. 2015 hatte er sein letztes Spiel in der NFL.
Hätte er nicht diese kriminelle Energie entwickelt, wäre er ein sehr brauchbarer Spieler gewesen. 2012 schaffte er es sogar in den Pro Bowl. Doch illegale Waffenbesitze, Drogenmißbrauch, eine getürkte Bombendrohung am Flughafen von Los Angeles und so einiges mehr machten seiner vielversprechenden NFL Karriere einen dicken Strich durch die Rechnung.
Smith ist zwar erst 28, aber daß er noch mal ein Team findet kann man fast ausschließen.

Wie erwartet machten die Cowboys ihren Pass Rusher Demarcus Lawrence zu ihrem Franchise Player. Lawrence unterschrieb den Vertrag.
Dem Defensive End stehen 2018 $17 Millionen zu.
2017 erzielte er 14,5 Sacks und wurde in den Pro Bowl gewählt.

Die Steelers und Le'Veon Bell werden sich nicht über einen langfristigen Vertrag einig.
Das Team informierte den Running Back, daß er zum zweiten Mal in Folge ihr Franchise Player wird.

Manchmal ein klärendes Gespräch helfen, ein zerrüttetes Verhältnis zu kitten.
Deshalb haben sich NFL Commissioner Roger Goodell und Cowboys Besitzer Jerry Jones mal zusammengesetzt, um sich über die Kosten ihres Rechtsstreits zu unterhalten.
Die NFL möchte von Jones $2 Millionen, weil der gerichtlich gegen eine Weiterverpflichtung von Goodell vorgehen wollte. Auch die Kosten für den Rechtsstreit um die unberechtigte Suspendierung von Running Back Ezekiel Elliott will die NFL von Jones erstattet haben.
Was bei dem Gespräch herauskam, darüber wurde noch geschwiegen.

New Orleans, Seattle, New Orleans?
So könnte es für Jimmy Graham laufen.
Die Seahawks hören sich alle interessanten Angebote an. Sogar Defensive Lineman Michael Bennett kann den Verein wechseln, wenn ein gutes Angebot kommt. Und auch Tight End Graham kann gehen. Er würde gut zu den Saints passen, die ihn 2015 völlig überraschend zu den Seahawks ziehen ließen. Gerade erst acht Monate davor hatten sie ihn zum bestbezahlten Tight End der Liga gemacht.

Matt Bryant bleibt in Atlanta.
Der Kicker unterschrieb eine Vertragsverlängerung über drei Jahre.
Kann er alle Boni kassieren, kann er es in der Zeit auf $12 Millionen bringen.

Montag, 5. März 2018

Kurzberichte
taylor-tyrod2Sichern und weitersuchen, das ist ja oft die Devise, wenn man einen festen Partner hat, aber trotzdem mal guckt, ob nicht doch was besseres auf dem Markt ist.
Die Bills halten an Quarterback Tyrod Taylor (Bild) fest. Dabei wissen sie, daß er nicht ihr Quarterback für die Zukunft sein kann, dafür ist er zu schlecht. Deshalb kürzten sie ihm ja 2017 das Gehalt, und Taylor stimmte zu, weil auch er wußte, daß er mit seinen Fähigkeiten kaum ein anderes Team gefunden hätte.
In der Mitte der Saison wurde Taylor dann auch auf die Bank verbannt. Dort blieb er nur deshalb nicht, weil sein Ersatzmann Nathan Peterman noch grauenvoller war. Das klingt unglaublich, ist aber so.
Zur Zeit preisen die Bills also Taylors Fähigkeiten, um ihn nicht allzusehr zu verletzen. Das heißt aber nicht, daß sie sich nicht nach einem besseren Ballwerfer umsehen. Doch werden sie sich in der Draft nach oben tauschen?
Das ist riskant. Für einen Spieler drei, vier oder gar mehr Draftpicks abgeben, das lohnt sich meistens nicht.
Die Bills haben zwar zwei Draftpicks in der ersten Runde, die aber erst an Stelle 21 und 22, also zu spät, um noch an einen Quarterback zu kommen, der das Team in eine glorreiche Zukunft führen könnte.
Doch wie man hört, ist ja kaum ein Team in den oberen Rängen der Draft abgeneigt, zu tauschen. Cleveland, , Indianapolis, die Giants und die Broncos wären alle für Verhandlungen offen. Die Giants und die Colts brauchen nicht unbedingt einen Quarterback. Nicht unbedingt deshalb, weil Eli Manning langsam das Verfallsdatum erreicht, und Andrew Luck mit seiner Schulter weiterhin ein Wackelkandidat ist. Cleveland kann an erster und vierter Stelle wählen. Diese drei Teams sind also die Topkandidaten für einen möglichen Plätzetausch.
Letztes Jahr vollbrachten die Bills das Wunder. trotz Tyrod Taylor in die Playoffs zu kommen. Ob sich dieses Kunststück wiederholen läßt?
Mal sehen, was sich da tut?

Das Dilemma der Rookie Head Coaches ist, daß sie ihre Spieler erst im April persönlich treffen dürfen. Doch so wie Steve Wilks von den Cardinals, versuchen sie schon mal sich die Namen ihrer neuen Mitarbeiter zu merken.
Doch kommen sie kaum dazu. Am Wochenende waren sie beim Scouting Combine und ab heute werden sie mit ihren Assistenten die Daten und Fakten zu den Collegeabgängern abwägen und die Spreu vom Weizen trennen.
Zwischendurch wird auch noch beobachtet welche Spieler ab nächste Woche auf dem freien Spielermarkt auftauchen.
Dummerweise hat so ein Tag nur 24 Stunden. Viel zu wenig, um das Pensum zu bewältigen.
„Ganz schön anstrengend,“ sagte Colts Rookie Head Coach Frank Reich, „aber so ist nun mal der Beruf des Head Coaches.“

Die Eagles möchten natürlich nicht jeden Leistungsträger verlieren.
Deshalb möchten sie den Vertrag mit Vinny Curry nachverhandeln. Dem Defensive End stehen 2018 $9 Millionen zu. Zu viel! Die Eagles möchten ihm weniger zahlen.
Curry brachte Pfeffer in die Defense der Eagles. Seit er 2012 in der zweiten Runde der Draft nach Philadelphia kam, erzielte er 22 Sacks und erzwang fünf Fumbles. Doch Derek Barnett, der 2017 in der ersten Runde von den Eagles aufgenommen wurde, macht Curry den Posten streitig. Deshalb könnten sie auf Curry verzichten, auch wenn das schwer fiele.
Es ist nun am Defensive End, ob er für weniger Geld in Philadelphia bleibt, oder ob er zu einem anderen Team wechselt.

Sonntag, 4. März 2018

Kurzberichte
landry-jarvis2Jarvis Landry (Bild) wird seinen Franchisevertrag bei den Dolphins unterschrieben.
Der dreimalige Pro Bowler Wide Receiver, wurde von Miami zum eingeschränkten Franchise Player gemacht. Das garantiert ihm 2018 ein Gehalt von $16,2 Millionen, wenn er in Miami bliebt.
Landry möchte einen Langzeitvertrag über vier Jahre, der ihm $58 Millionen einbringt. Letztes Jahr führte der 25-jährige die NFL mit 112 gefangenen Pässen an, die zu 987 Yards und 9 Touchdowns führten.
Der Wide Receiver äußerte sein Interesse zu den Titans zu wechseln. Die aber wissen noch gar nichts von ihrem Glück, und haben noch gar kein Interesse an Landry geäußert.
Auf der Wide Receiver Position sind die Titans schwach besetzt. Tight End Delanie Walker führte das Team mit 74 Pässen und 807 Yards an. Tennessee belegte Platz 23 bei der Passoffense. Hilfe könnten sie also schon brauchen.

Die Rams gaben Outside Linebacker Robert Quinn an die Dolphins ab. Dafür erhält Los Angeles eine Wahlmöglichkeit Miamis in einer der mittleren Runden der nächsten Draft.
Der 27-jährige zweimalige Pro Bowler erzielte in seinen bisherigen sieben NFL Saisons 62,5 Sacks.

Der ehemalige Safety der Carolina Panthers, Kurt Coleman, unterschrieb beim Divisionsrivalen aus New Orleans.
Am Montag wurde Coleman in Carolina entlassen.
Von den Saints bekam er einen Dreijahresvertrag über $18 Millionen.
Recht viel für einen Safety, der 2015 und 16 zusammen auf 11 Interceptions kam, 2017 aber nicht einen einzigen Paß abfing.

Den ersten Sieg der Saison trugen die 49ers davon. San Francisco und Oakland hatten identisch abgeschnitten in der letzten Saison. Beide hatten 6-10 Siege und auch das Kräfteverhältnis der Gegner war mit 51,2% identisch.
Also wurde am Freitag eine Münze geworfen, die entscheiden sollte, wer von den beiden Teams in der nächsten Draft an neunter und wer an 10. Stelle dran ist.
Ruhmeshallenmitglied Rod Woodson, der für beide Teams spielte, warf die Münze, und die zeigte das Logo der 49ers an.

102 Kilo mit nur einem Arm?
Nicht ganz.
NFL Anwärter Shaquem Griffin III, Linebacker der University of Central Florida, hat am linken Arm eine Handprothese. Er wurde mit dem Amniotischen-Band-Syndrom geboren. Mit vier Jahren verlor er die Hand.
Beim Scouting Combine drückte er die 102 kg schwere Hantel 20 mal. Sein Zwillingsbruder Shaquill Griffin III schaffte letztes Jahr nur 16. Er wurde von den Seahawks einberufen.
Shaquem erzielte in den letzten beiden Saisons 166 Tackles und 18,5 Sacks für sein Collegeteam. Er wird vielleicht in einer mittleren Draftrunde ein Team finden.

Michigan Defensive Lineman Maurice Hurst kann nicht am Scouting Combine teilnehmen. Bei ihm wurde eine Herzkrankheit festgestellt.
Er sollte eigentlich bereits in der ersten Runde der Draft ein Team finden.
Maurice Hurst ist der Sohn von Defensive Back Maurice Hurst, der von 1989 bis 95 für die Patriots spielte.

Dominique Rodgers-Cromartie soll umlernen. Die Giants wollen aus dem Cornerback einen Safety machen.
Auf dieser Position soll Rodgers-Cromartie dann mit Darian Thompson um Einsatzzeit kämpfen.
Die Secondary der Giants war furchtbar in der letzten Saison. Rodgers-Cromartie, Janoris Jenkins und Eli Apple waren während der Saison alle mal Suspendiert. Dabei fiel gerade Apple so negativ auf, daß sein Teamkollege Landon Collins ihn ein Krebsgeschwür nannte.
Dominique Rodgers-Cromartie ist mit dem Positionswechsel einverstanden, wie er dem NFLN sagte.

Der Mann, der einen Touchdownpass zu Quarterback Nick Foles im letzten Super Bowl warf, wird die Eagles wohl verlassen.
Tight End Trey Burton wird ein Opfer der Gehaltsobergrenze. Philadelphia hat nur noch $10 Millionen Platz darunter.
Die Eagles werden noch so manchen Spieler ziehen lassen müssen.
An Burton sind bereits einige Team interessiert. 16 sollen schon Kontakt mit den Eagles aufgenommen haben.

Freitag, 2. März 2018

Kurzberichte
browns-draft
Die Browns haben schon mal signalisiert, daß sie ihren ersten Platz in der Draft wegtauschen würden, wenn sie gute Angebote bekämen. „Meine Tür steht weit offen,“ sagte General Manager John Dorsey.
Zweimal dürfen sie ja in der ersten Runde der Draft einen Collegeabgänger aufnehmen.
Insgesamt haben die Browns sechs der ersten 65 Draftpicks. Das ist eine Menge. Wenn sie ihren ersten Platz wegtauschen, kämen noch drei oder vier Picks dazu.
Natürlich brauchen die Browns einen Quarterback. Aber die Möglichkeit, das durch und durch marode Team mit mehreren Draftpicks aufzupolstern, ist verlockend. Zumal die Browns noch etwa $100 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze haben, und auch etablierten Quarterbacks ein verlockendes Angebot machen könnten. $30 Millionen für Kirk Cousins, die der nicht wert ist, wären für sie absolut kein Problem.
„Mein Job ist es, die Browns besser zu machen,“ sagte Dorsey. „Mein Job ist es, jede sich bietende Möglichkeit auszuloten.“

„Wenn ich bei der Wahl des Quarterbacks etwas falsch mache, werde ich wohl gefeuert,“ ist sich Vikings Head Coach Mike Zimmer sicher. „Es ist wichtig für mich, für General Manager Rick Spielman und die Organisation, daß wir den richtigen auswählen.
Die drei Quarterbacks, die in Minnesota unter Vertrag WAREN, sind im März Free Agents. Keiner von ihnen ist wirklich optimal.
Deshalb sagten die Vikings schon, daß sie Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins haben möchten. Ob sie sich den leisten können?
Wie im Abschnitt oben erwähnt, sind auch die Browns hinter ihm her. Und ihre Kriegskasse ist besser gefüllt.
Minnesota hat noch $48 Millionen unter der Gehaltsobergrenze, müßte dann wohl andere Leistungsträger ziehen lassen, wenn sie Cousins bekämen. Ob sich das lohnt?

Jay Gruden wünscht sich Kontinuität auf der Quarterback Position.
Der Head Coach der Redskins mußte zweimal in Folge mit einem Quarterback in die Saison gehen, der mit dem Franchise Tag spielte.
Zwei Jahre war klar, daß Kirk Cousins weg aus Washington wollte. Obwohl, das Team spielt ja gar nicht in Washington, noch nicht mal im District of Columbia (D C), sondern in Landover, Maryland.
OK, das ist Haarspalterei.
Ob der doch schon in die Jahre gekommene Alex Smith die Stabilität auf der Position bringt, die sich Gruden wünscht?
Näh!
Aber zum Sichern und Weitersuchen, da taugt er was.

Keine Probleme auf der Quarterback Position haben die Dolphins. Jedenfalls wenn es nach Head Coach Adam Gase geht.
Er betonte, daß Ryan Tannehill sein Quarterback ist und bleibt.
Wegen einer Knieverletzung verpaßte Tannehill die komplette Saison 2017. Er wurde von Jay Cutler ersetzt, der aus dem Ruhestand kam, um den Dolphins zu helfen.
Jetzt ist Tannehills Knie ausgeheilt, und Gase hat volles Vertrauen in ihn. Doch der Quarterback geht in seine siebte Saison. Erfolge kann er nicht vorweisen. Er gehört zu den Quarterbacks, die ein Spiel verwalten, und nicht gewinnen. Er gehört zu den Quarterbacks, die möglichst keine allzugroßen Fehler machen sollten, aber nicht zu denen, die ein Spiel schultern und gewinnen können. Seine Berechtigung, warum er in Runde 1 gedraftet wurde, hat er nie geliefert.
Nach sieben Saisons könnte Miami langsam an einen Quarterback Wechsel denken und spätestens die Draft 2019 ins Visier nehmen.

Frank Gore hat seine Schuldigkeit getan, Frank Gore kann gehen.
Die Colts gaben bekannt, daß sie für 2018 nicht mehr mit dem Running Back planen.
Drei Jahre spielte er in Indianapolis. In jeder dieser Saisons kam er auf über 1.200 Yards, Lauf- und Paßspiel zusammengerechnet.
In der ewigen Bestenliste der NFL Running Backs steht er mit 14.026 Laufyards auf Platz fünf.
Ob er mit seinen 34 Jahren noch mal ein neues Team findet?

Jaguars Defensive End Dante Fowler stand wegen Körperverletzung vor Gericht.
Der Vorfall ereignete sich im Juli 2017.
Er bekam ein Jahr auf Bewährung und muß eine Strafe von $1.575 zahlen und 75 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.
Welche Strafe er von der NFL bekommt, das wird noch entschieden.

Joey Bosa mußte an einem dislozierten Finger an der rechten Hand operiert werden.
Mit dieser Verletzung plagte er sich seit seiner Rookiesaison 2016 herum. Dennoch schaffte er es zum Rookie des Jahres und in den Pro Bowl gewählt zu werden.
In seinen zwei Saisons, die er mit der lästigen Verletzung spielte, erzielte er 23 Sacks und 111 Tackles.
Trainingszeit soll Bosa durch die OP nicht verpassen.

Im November verletzte sich Seahawks Cornerback Richard Sherman an der rechten Achillessehne und mußte operiert werden.
Jetzt kam die Meldung, daß er eine „kleine Operation“ an der linken Sehne hatte.
Wann er ins Training für die kommende Saison einsteigen kann, das ist fraglich.

Die schlechten Nachrichten kommen natürlich auch immer wieder mal.
Heute geht es um Hall of Fame Quarterback Jim Kelly. Der ehemalige Buffalo Bill sagte, daß sein Mundhöhlenkrebs erneut zurückgekommen ist.
2013 wurde Kelly zum ersten Mal daran operiert. 2014 kam der Krebs zum ersten Mal zurück. Kelly unterzog sich einer Chemo und Strahlentherapie. Danach strahlte er in die Kameras, daß der Krebs besiegt wäre.
Doch jetzt erwischte es den fünfmaligen Pro Bowler, der die Bills in seinen 11 Saisons dort vier mal zu AFC Meisterschaften und damit in den Super Bowl führte, erneut.
Gewonnen hat Kelly das Spiel der Spiele aber leider nicht einmal.

Donnerstag, 1. März 2018

Kurzberichte
glennon-mikeLetztes Jahr verpflichteten die Chicago Bears Quarterback Mike Glennon (Bild). Sie gaben dem Ersatz- Quarterback der Buccaneers einen Dreijahresvertrag über $45 Millionen.
Mike wer, war da die meistgehörte Reaktion.
Heute weiß man in Chicago, daß man das Geld auch in der Kloschüssel hätte runterspülen können. Gut, daß nur $18,5 Millionen davon garantiert waren. Doch das ist auch noch viel Geld für vier Spiele, vier Touchdowns, fünf Interceptions und 1-3 Siege.
Daß man selber nicht daran glaubte mit Glennon einen guten Quarterback geholt zu haben, zeigte die Tatsache, daß die Bears sich in der Draft nach oben tauschten, um an zweiter Stelle Mitchell Trubisky einzuberufen. Und den brachten sie dann auch nach den ersten vier katastrophalen Spielen.
Leider hat auch der nicht so eingeschlagen, wie zB. Carson Wentz in Philadelphia oder der leider früh verletzte Dashon Watson in Houston. Auch Trubisky brachte Chicago nicht in die Siegerspur. Auch er konnte nur vier Siege verbuchen, bei sieben Touchdowns und sieben Interceptions. Die Bears landeten als platte Bettvorleger auf dem letzten Platz der NFC North.
Während Trubisky die Chance erhält, in seinem zweiten Jahr zu zeigen, ob er mehr draufhat, ist es für Glennon gelaufen. Er wurde gefeuert und ist um $18,5 Millionen reicher.

Überhaupt werden Spieler hier wie dort gefeuert, auch verdiente Leistungsträger. So zB. Jonathan Stewart. Der Running Back der Panthers führt die Teamstatistik mit 7.318 Yards an.
Nach 10 Jahren wurde er nun entlassen. Verletzungen forderten ihren Tribut und letztes Jahr kam Stewart nur noch auf 680 Yards.
Der Running Back hatte noch ein Jahr in seinem Vertrag. Durch die Entlassung spart Carolina $3,7 Millionen.

Dicke Verträge machen Spieler manchmal träge.
So im Fall von Muhammad Wilkerson. Der Defensive End der Jets unterschrieb im Sommer 2016 einen Fünfjahresvertrag über $86 Millionen. Das war Wilkerson damals wohl wert. Im Jahr 2011 wurde er in der ersten Runde von den Jets einberufen und wurde ihr bester Pass Rusher, der es bis in den Pro Bowl schaffte. 2015 erzielte er 12 Sacks.
Nachdem er den Megavertrag unterschrieben hatte, ging seine Leistung in den Keller. In den 28 Spielen nach der Vertragsunterzeichnung kam er nur noch auf acht Sacks.
Nun zogen die Jets die Reißleine und feuerten Wilkerson. Damit sparen sie $11 Millionen in der Saison 2018.

Es gibt auch Spieler, die von sich aus aufhören, so zB. Matt Forte.
Nach 10 Jahren in der NFL beendete der Running Back seine Karriere. Seine beste Zeit hatte er bei den Bears. Da erzielte er in acht Jahren 8.602 Laufyards.
Nach seinem Wechsel zu den Jets ließ seine Produktivität nach. 2017 brachte er es nur noch auf 381 Yards.

Eagles Punter Donnie Jones beendete nach 14 Jahren seine Karriere.
Er hatte im letzten Super Bowl den einzigen Punt im Spiel.

Ryan Shazier wird 2018 NICHT spielen. Das sagte Steelers General Manager Kevin Colbert.
Der an der Wirbelsäule verletzte Linebacker fühlte sich so, als ob er in der nächsten Saison wieder mitmischen könnte.
Doch Colbert gab bei einer Pressekonferenz bekannt, daß Shazier nicht spielen wird. „Er weiß das, wir wissen das,“ meinte der General Manager. „Wir werden ihn bei seiner Therapie weiter unterstützen und ihn im Team behalten. Wann wir ihn auf welche Liste setzen, das wird sich ergeben. Nur spielen wird er 2018 definitiv nicht.“

Die Lions haben ihren Franchise Player gefunden.
Sie entschieden sich, wie erwartet, für Defensive End Ziggy Ansah.
Wenn Ansah mit dem Etikett 2018 spielt, dann stehen ihm $17,5 Millionen zu.

Rob Gronkowski wird 2018 spielen.
Nach der bitteren Niederlage im Super Bowl überlegte der Tight End der Patriots, ob er seine Karriere beenden sollte?
Der Gronk hat sich entschieden, noch weiterzumachen. Zwei Jahre, die ihm $17 Millionen einbringen, hat er noch in seinem Vertrag stehen.

Es geht um das Recht, am eigenen Bild. Deswegen verklagte eine Familie aus Pennsylvania Steelers Safety Sean Davis.
Der hatte in einem Schnellrestaurant eine Bedienung gefilmt und mit dem Kommentar: „Das Kind sieht wie acht Jahre aus. Kein Wunder, daß die Schlangen bei ihm so lang sind, hahaha,“' versehen.
Der gefilmte Junge erfuhr erst von dem Video, als er in der Schule deswegen gemobbt wurde.
Die Familie verklagte Davis wegen Cybermobbing.
Davis Anwalt teilte mit, daß sein Mandant keineswegs vorgehabt hätte den Jungen zu erniedrigen.
Ach was, da kann ich nur lachen: „hahaha!“

Am Dienstag gaben die NFL und die Pizzafirma Papa John`s bekannt, daß sich ihre Wege einvernehmlich trennen.
Die Firma hatte die Liga als offizieller Pizzalieferant gesponsert. Aber durch die Proteste einiger Spieler bei den Nationalhymnen, war das Verhältnis gestört.
Deshalb die Trennung nach acht Saisons.
Die währte nur einen Tag.
Am Mittwoch gaben die beiden Partner bekannt, daß sie einen neuen Multijahresvertrag abgeschlossen haben.

Natürlich stehen auch dieses Jahr wieder viele Regeländerungen an. Die wichtigste wird die sein, bei der es darum geht, ob ein Paß gefangen wurde oder nicht. Hier soll es endlich einfacher werden.
Ob es weiter darum geht, den Ball dorthin zu legen, wo ein Verteidiger eine Paßbehinderung begangen hat, steht auch auf dem Prüfstand. Hier soll es vielleicht nur noch eine 15 Yards Strafe geben.
Über das, und alle anderen angestrebten Änderungen, berichte ich, wenn sie beschlossen wurden.

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