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Freitag, 15. April 2016

Kurzberichte
2016-kickof-2fDer Spielplan für die Saison 2016 wurde veröffentlicht. Los geht es mit dem tatsächlichen Super Bowl Rematch zwischen den Panthers und den Broncos.
Das ist sensationell und hat es so noch nie gegeben. Das letzte Spiel der Saison 2015 ist auch das erste Spiel der Saison 2016.
Die Vorzeichen stehen dieses Mal aber etwas anders. Während die Panthers ihre Leistungsträger fast komplett halten konnten, haben die Broncos eine Menge guter Leute verloren und sie treten ohne einen NFL-tauglichen Quarterback an, jedenfalls so, wie es heute aussieht.
Zwar gingen die Panthers auch in den Super Bowl als Favoriten, aber dieses Mal dürften sie auch als Sieger aus dem Spiel hervorgehen.
In der Nacht vom 8. auf den 9. September heißt es also um 2:30 Uhr Carolina at Denver, Super Bowl 50 ½.
Die NFL hat die Qualität der Donnerstagsspiele weiter verbessert. Zwar weiß man vor Saisonbeginn natürlich nicht, wie die Teams sich entwickeln, aber auf dem Papier sehen die Paarungen schon mal gut aus.
Den kompletten Spielplan gibt es hier... Spielplan 2016

Und die erste Wahl in der Draft 2016 haben die...
Los Angeles Rams.
Sie tauschten den Platz mit den Tennessee Titans.
Während die Rams sagen, daß sie noch nicht genau wüßten, welchen Spieler sie an erster Stelle einberufen werden, glauben die Experten, daß es eigentlich nur Quarterback Carson Wentz sein kann.
Dieser Tausch zeigt, daß die Rams den Leuten in ihrer neuen Heimat ein gutes Produkt anbieten wollen.
Auf der anderen Seite haben sie sich natürlich hoch verschuldet, nach NFL Maßstäben.
Sie gaben den Titans ihre Wahlmöglichkeiten in der 1. zweimal der 2. und der 3. Runde der Draft 2016. Zusätzlich noch die Wahlmöglichkeiten in Runde 1 und 3 nächstes Jahr.
Die Titans ihrerseits gaben den Rams noch ihre Wahlmöglichkeiten in Runde vier und sechs 2016.
Die Titans sagten, daß sie einige Anfragen hatten für einen Platztausch und die Rams hätten das beste Angebot vorgelegt.
Daß man mit einem Tausch auch auf die Nase fallen kann, das sah man zuletzt bei den Redskins. Sie gaben eine Menge an die Rams ab, um an Quarterback Robert Griffin III zu kommen, und der spielt heute um den Starterposten bei den Browns.

Percy Harvin beendet seine Karriere.
Der Wide Receiver spielte zuletzt für die Bills, steht momentan aber ohne Vertrag da.
Da sich anscheinend niemand bei ihm meldete, tritt der 27-jährige in den Ruhestand.
2009 war Harvin der Rookie des Jahres als Wide Receiver und auch als Kickreturner war er sehr gut. Mit dem Ball laufen konnte er auch. Doch einige Verletzungen und eine böse Migräne ließen seine Leistungskurve nach unten gehen.

Donnerstag, 14. April 2016

Kurzberichte
manziel-johnny
„Laß Dich behandeln oder finde einen neuen Agenten,“ forderte Drew Rosenhaus seinen Klienten Johnny Manziel (rechts) auf.
Lange hat der Star-Spielervermittler Rosenhaus es nicht mit dem Problem- Quarterback ausgehalten.
Am Mittwoch kündigte er seinen Vertrag mit Manziel, um dem Unbelehrbaren zu helfen, wie Rosenhaus sagte.
Manziel hat fünf Tage Zeit, um sich Hilfe zu suchen. Nutzt er diese Chance nicht, dann tritt die Auflösung des Vertrags in Kraft.
Im Februar hatte Manziels vorheriger Agent Erik Burkhardt die Brocken hingeschmissen.
Rosenhaus hatte erst am 19. März die Vertretung Manziels übernommen und scheint nun einzusehen, daß er sich mit ihm übernommen hat.
Selbst dem Star unter den Spielervertretern scheint es nicht zu gelingen, den drogensüchtigen Vollflop bei einem Team unterzubringen.
Und mal ehrlich... wer will schon einen Apfel kaufen, aus dem 20 Würmer kriechen?

Gegen Tre Mason wurde ein Haftbefehl erlassen.
Der Running Back der Rams sollte wegen einer Anklage wegen rücksichtslosen Fahrens und Marihuanabesitzes vor Gericht erscheinen. Doch Mason erschien nicht.
Daraufhin wurde der Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Die Mordsache Will Smith- ein gerechtfertigter Mord?
Die Sache wird uns noch eine Weile beschäftigen, aber ich versuche, mich so kurz wie möglich zu fassen. Doch berichten muß ich weiter darüber.
Die Reihenfolge der Schüsse, die nicht unwichtig ist, ist von der Polizei aufgeklärt worden. Cardell Hayes schoß zuerst zweimal auf Racquel Smith und traf sie in beide Beine. Dann schoß er achtmal auf Will Smith, stellte sich über sein sterbendes Opfer und schrie ihn an.
Für Tanzanike Ruffin, den Anwalt von Kevin Oneale, hat Cardell Hayes einen gerechtfertigten Mord begangen. Oneale war ein Beifahrer von Hayes und gab zu Protokoll, daß Hayes sich selber und ihn beschützt hat. Will Smith hätte eine Waffe gehabt und Hayes hätte in Notwehr gehandelt.
Auch ein Zeuge, der auf der Straße entlangging und den Mord gesehen hat, sagte, daß der ehemalige Defensive End der Saints eine Waffe gehabt hätte.
Oneals Anwalt versuchte sich an einem billigen Wortspiel. Für die nicht so Englischkundigen, Saint heißt Heiliger: „In meinen Augen ist das eine Gerechtfertigte Tötung. Wir setzen voraus, daß Will Smith ein Saint ist, doch das ist er nicht.“
Warum aber bei einer Notwehrsituation dem Opfer laut Gerichtsmediziner Jeffrey Rouse sechs mal in den Rücken geschossen wurde, das muß geklärt werden. Insgesamt wurde Smith von acht Kugeln getroffen. Doch sechs davon in den Rücken? Ist das Notwehr? Ist das eine gerechtfertigte Tötung, wenn es die überhaupt gibt?
Und warum nimmt der Beifahrer von Hayes sich einen Anwalt? Gehört die zweite Waffe, die in Hayes Hummer gefunden wurde vielleicht ihm?
Fragen, Fragen, Fragen.
Das wird noch eine lange Geschichte werden.

Mittwoch, 13. April 2016

Die Mordsache Will Smith
smith-will-2Cardell Hayes, der Mörder von Will Smith (Bild), hatte angegeben, daß er einen Mercedes SUV verfolgte, der ihm hinten aufgefahren war.
Videos von Überwachungskameras haben diesen Augenblick festgehalten und zeigen, daß Hayes mit seinem Hummer ohne erkennbaren Grund auf freier Strecke abrupt bremste. Dabei fuhr der SUV, bei dem es sich um das Fahrzeug von Will Smith gehandelt haben könnte, leicht auf Hayes Wagen auf. ( https://youtu.be/F6jWeIfPoU8 )
Hayes steuerte seinen Wagen nach rechts an den Straßenrand und in dem Moment überholte der Unfallverursacher den Hummer und fuhr über die Gegenfahrbahn davon. Hayes fuhr ihm hinterher. Über die Geschehnisse danach gibt es (noch) keine Bilder aus Kameras. Man weiß noch nicht sicher, ob es sich um den SUV von Smith handelte, oder ob es ein baugleiches Fahrzeug war?
Die Verteidigung bastelt aus dem leichten Auffahrunfall jetzt einen Grund für die tödlichen Schüsse. Das dürfte aber ein Eigentor werden, wenn die Anklage daraus einen Mord ersten Grades bastelt, also einen geplanten Mord. Um solch eine Tat zu planen bedarf es nicht Stunden oder Tage, das kann auch in Minuten geschehen. In den Minuten, bis ein Auffahropfer den Unfallgegner stoppt und umbringt.
Die Polizei fand im Wagen von Smith eine voll geladene Waffe, aus der aber nicht geschossen worden sein soll, wie erste Untersuchungen ergaben. Wem die Waffe gehörte, ist noch nicht geklärt. Neben Smith und seiner Frau saßen noch zwei weitere Mitfahrer im Auto.
Währenddessen wartet Tyrann Mathieu darauf, daß aus seinem Rookievertrag ein gut dotierter fester Vertrag wird. Dann, so Mathieu, wird er als erstes seine Familie aus New Orleans rausholen und ihnen an einem sichereren Ort ein Zuhause bauen.
Letztes Jahr verdiente der Safety der Cardinals $585.000 und 2016 wird er $1,5 Millionen bekommen. Das reicht noch nicht für eine Umsiedlung.
2017 wird er ein Free Agent und seine Bezahlung könnte eine enorme Steigerung erfahren. Dann kann er seine Familie aus dem Krisengebiet holen.

Kurzberichte
Bleiben wir auf der brutalen Seite der USA.
Vor fünf Monaten wurde Stedman Bailey in den Kopf geschossen. Die Ärzte kämpften um sein leben und entfernten in sieben Stunden etliche Knochensplitter über Baileys rechtem Auge.
Sie sagten dem Wide Receiver der Rams, daß er seine Footballkarriere nicht mehr fortsetzen könnte.
Bailey folgte diesem gutgemeinten Ratschlag nicht und bereitet sich darauf vor, wieder zu spielen. In San Diego arbeitet er mit seinem Teamkollegen Tavon Austin zusammen, läuft Passrouten und fängt Pässe.
Ob er wirklich wieder in der NFL spielen wird, das steht noch nicht fest.

LeSean McCoy wird wohl keine Strafe durch die NFL auferlegt bekommen.
Der Running Back der Bills war vor einiger Zeit in eine Kneipenschlägerei verwickelt, bei der zwei Polizisten in Zivil krankenhausreif geschlagen wurden.
Aus Mangel an Beweisen wurde McCoy nicht angeklagt. Auf keinem Überwachungsvideo war zu sehen, daß er die Polizisten geschlagen hat.
Aus diesem Grund wird wohl auch die Liga nicht gegen McCoy vorgehen.

Dennis Pitta will seine Karriere noch nicht beenden. Mehrere Hüftoperationen haben den Tight End der Ravens in den letzten drei Jahren kaum spielen lassen. In sieben Spielen seit 2013 um genau zu sein.
Seine Karriere stand vor dem Ende. Doch Pitta will am freiwilligen Training der Ravens teilnehmen, das nächste Woche beginnt.
Die Ärzte haben ihm ihr OK gegeben. Die Hüfte wäre gut verheilt.
Ob es zur Aufnahme in den Saisonkader reicht, bleibt abzuwarten.

Die Saints hatten eine Option auf ein fünftes Jahr auf Kenny Vaccaro.
Sie zogen diese Option und somit bleibt der Safety 2017 in New Orleans und wird dafür $5,6 Millionen erhalten.
Vaccaro war letztes Jahr so ziemlich der einzige Lichtblick in der maroden Defense der Saints.

„Abnehmen,“ befahl Packers Head Coach Mike McCarthy seinem Running Back Eddie Lacy.
Der nahm sich den Befehl zu Herzen und verpflichtete einen persönlichen Trainer. Mit dessen Hilfe hat er wohl tatsächlich einige Pfunde abtrainieren können.
Teamkollegen, die Lacy in den letzten Tagen gesehen haben, sind beeindruckt davon, wie ihr ehemaliges Dickerchen heute aussieht.
Da wird sich wohl auch der Head Coach freuen, wenn er den Running Back demnächst sieht.

„Abgelehnt,“ mehr Worte brauchte es nicht für die NFL um auf das Ersuchen von Josh Gordon, seine Suspendierung zu beenden, zu reagieren.
Der Wide Receiver der Browns wurde erst letzten Monat erneut positiv auf die Einnahme verbotener Substanzen getestet.
Die Liga gestattete ihm, am 1. August erneut anzufragen, ob die Sperre aufgehoben werden könnte. Dann würde man in aller Ruhe untersuchen, ob man der Bitte nachkommt.
Gestern wurde auch bekannt, das Johnny Manziel geistig nicht ganz dabei zu sein scheint. Zunächst lautete das Gerücht ja, daß Manziel mit Gordon zusammen wohnen würde. Das stimmte nicht.
Dann ließ Manziel verlauten, daß er mit Von Miller zusammen wohnt. Doch Miller weiß davon nichts, wie er betonte.
Ja, ja, diese Drogen...
Doch die NFL in Zeiten der Gehirnerschütterungen will ihre Drogenpolitik vielleicht ändern. Da der Spielernachwuchs in Zukunft ausgedünnt werden dürfte und auch immer wieder Spieler vorzeitig ihre Karrieren beenden, braucht die NFL jeden Star, und Gordon war auf dem Weg einer zu werden.
Ein positiver Drogentest in der Freizeit eines Spieler, also vornehmlich zwischen den Saisons, soll sich nicht mehr unbedingt negativ für einen Spieler auswirken.
Das ist allerdings noch nicht spruchreif.

LeGarrette Blount unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag bei den Patriots.
Mit Boni kann der Running Back 2016 $2 Millionen verdienen.

Dienstag, 12. April 2016

Sean Payton über New Orleans: „Diese Stadt ist kaputt“
payton-sean-jubelt2„Ich hasse Schußwaffen,“ sagte Saints Head Coach Sean Payton (Bild), nachdem er vom Tod seines ehemaligen Spielers Will Smith erfahren hatte.
Dieser Tod wäre so sinnlos, fuhr Payton fort. Es gäbe in der Stadt zu viele Waffen, die zu leicht zu bekommen wären.
Daß die Gewalt und die Morde bisher nicht so sehr in den Blickpunkt der breiten Öffentlichkeit geraten wären, läge daran, daß sie sich in den Armenvierteln abspielt.
Der Mord an Will Smith hätte die Gewalt ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Jetzt könnte jeder sehen, daß diese Stadt kaputt ist.
Will Smith hatte in Paytons Augen eine glänzende Karriere als Coach vor sich. In diesem Sommer sollte er als Mitglied von Paytons Trainerstab mit ins Trainingslager gehen.
Tyrann Mathieu hat die gleiche Meinung über New Orleans. Der Safety der Cardinals ist gebürtiger New Orleaner.
Er sagte: „Es ist so gefährlich, ich sage Ihnen ich fliege rein und ich fliege wieder raus. Solche Angst habe ich. Und dabei ist das meine Geburtsstadt.“
Auch zu dem Mörder Cardell Hayes hat Mathieu eine Meinung. Der Safety kennt den Mörder und twitterte über ihn: „Er ist ein haßerfüllte (Piep) Feigling. Hätte trotzdem niemals gedacht, daß er aufwächst und zum Mörder wird. Mögest Du bekommen, was Du verdienst, Feigling.“

Mittlerweile kristallisiert es sich heraus, daß es sich wohl doch nicht um einen Racheakt des Mörders Cardell Hayes gehandelt hat. Es war tatsächlich ein Ausbruch von Gewalt im Straßenverkehr.
Hayes gab zu Protokoll, daß sein Auto von einem Mercedes angefahren wurde. Der Fahrer dieses Mercedes hielt nicht an, sondern fuhr weiter. Hayes rief 911, um die Fahrerflucht zu melden, sagt er jedenfalls. Dieser Anruf konnte bei der zuständigen Dienststelle nicht verifiziert werden.
Hayes fuhr dem Unfallverursacher hinterher, um das Kennzeichen zu erkennen. Dabei touchierte er den Mercedes von Smith.
Das daraus resultierende Wortgefecht zwischen Smith und Hayes endete damit, daß Smith in die Seite und in den Rücken geschossen wurde und seine Frau Racquel eine Kugel ins Bein abbekam. Eine Zeugin gab an, daß sie sechs bis acht Schüsse gehört habe.
Der Verteidiger von Hayes machte das einzig Richtige für seinen Mandanten indem er die Notwehrkarte spielte. Die Aggression am Tatort wäre nicht von Hayes ausgegangen, sagte John Fuller, der Hayes am Samstag vertrat. Hayes braucht allerdings einen neuen Anwalt, denn Fuller wird ab Mai für sechs Monate als Richter arbeiten, da in sich New Orleans so viele Prozesse angehäuft haben, die die regulären Richter nicht mehr abgearbeitet bekommen.
Inwieweit die Zeugenaussagen die Notwehrtheorie bestätigen, muß jetzt untersucht werden. Notwehr ist bei einem Schuß in den Rücken auch oft sehr zweifelhaft.
Die Anklage gegen Hayes wurde wegen der Verletzung von Racquel Smith von Totschlag auf Totschlag und gefährliche Körperverletzung ausgeweitet.

Kurzberichte
Was macht man, wenn man von der NFL wegen der Einnahme verbotener Substanzen auf unbestimmte Zeit suspendiert ist?
Richtig, man läßt besser die Finger von dem Zeug!
Was ist man, wenn man darauf wartet, daß die NFL die Suspendierung aufhebt und man trotzdem weiter kokst, kifft oder säuft?
Richtig, saudumm!
Insofern könnte man Josh Gordon als saudumm bezeichnen. Der Wide Receiver der Browns wartet darauf, daß die NFL seine Suspendierung aufhebt und ist fast schon fest bei den Browns eingeplant. Doch letzte Woche kam ein Drogentest von ihm positiv zurück, was für Gordons Hoffnung, bald wieder an das dicke Geld zu kommen, negativ ist.
Wieder fand man Spuren von Marihuana bei Gordon. Und auch wenn diese Droge mittlerweile in einigen Staaten legal zu haben ist, verfolgt die NFL zu Marihuana eine strikte Linie.
Gordon hatte eine glänzende Karriere als Wide Receiver vor sich, wenn er nur die Finger von den Drogen hätte lassen können. 2013 führte Gordon die NFL mit 1.644 Passyards an. Danach spielte er nur noch in fünf Spielen. Er war die ganze Saison 2015 gesperrt und bat im Januar darum, wieder spielen zu dürfen.
Vielleicht war es wenig hilfreich, ausgerechnet mit Quarterback-Darsteller Johnny Manziel eine Wohngemeinschaft zu bilden (dieses Gerücht hält sich hartnäckig). Der steckt seine Nase ja auch gerne mal in weißes Pulver.

Mike DeVito gab bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
Der Defensive End spielte in seiner Karriere für die Jets und die Chiefs.
Der 31-jährige wollte zunächst noch eine Saison in Kansas City spielen, hat sich dann aber anders entschlossen.

Colin Kaepernick werden die 49ers anscheinend nicht los.
Haben sie bei Anthony Davis und Antoine Bethea mehr Glück?
Wie es heißt, sind der dreimalige Pro Bowl Safety Bethea und einer der besten Offensive Tackle der Liga, Davis, für Head Coach Chip Kelly verzichtbar.
Wir erinnern uns an Kellys Zeit bei den Eagles. Auch da waren Leistungsträger wie LeSean McCoy, Nick Foles, DeSean Jackson und Jeremy Maclin für Kelly verzichtbar. Ein Trugschluß, wie man heute weiß, und auch damals schon wußte.
Kelly wollte seine Fehler aus der Eagles Zeit nutzen und daraus lernen, wie er öfter betonte.
Leere Worte?
Nicht so schnell!
Bethea ist 31 und kommt von einem Brustmuskelriss zurück. Davis soll sich nicht besonders mit General Manager Trent Baalke verstehen.
Vielleicht liegt es also nicht an Kelly?

Montag, 11. April 2016

Zur Ermordung von Will Smith
smith-willDie Polizei untersucht die Ermordung von Ex-Saints Defensive End Will Smith (Bild) durch Cardell Hayes.
Was zunächst aussah wie Gewalt im Straßenverkehr, kann seine Ursprünge im Jahr 2005 haben. In dem Jahr wurde Hayes` Vater von der Polizei erschossen. Hayes verklagte die Stadt New Orleans und namentlich den Polizeibeamten Billy Ceravolo.
Kurz vor dem Mord saß Will Smith mit seiner Frau Racquel, Ex-Saints Running Back Pierre Thomas und Billy Ceravolo zum Essen in einem Restaurant. Ceravolo gab bei der Vernehmung an, daß er, Smith und Thomas gut befreundet waren. Ceravolo sagte weiter, daß er nicht wußte, daß er namentlich von Hayes in der Klage aufgeführt war. Der Fall wurde 2011 nach Zahlung einer hohen Geldsumme geschlossen.
Der Unfall, der zur Ermordung von Smith führte, könnte absichtlich herbeigeführt worden sein.
Als Smith und seine Frau nach dem Essen um 11:30 Uhr am Samstag das Restaurant verließen, stiegen sie in ihren Mercedes und fuhren los. Hayes fuhr mit seinem Hummer in das Heck des Mercedes und schob den Wagen in ein geparktes Auto.
Bei dem danach entstandenen Wortgefecht erschoß Hayes Smith und schoß dessen Frau zweimal ins rechte Bein. Die Verletzungen von Racquel Smith wurden zunächst als lebensgefährlich bewertet, aber sie waren es Gott sei Dank nicht.
Will Smith verstarb noch am Tatort.
Hayes, der 2010 bereits wegen unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt war, wartete auf die Polizei, wurde verhaftet und wegen Mord 2. Grades angeklagt. Das entspricht wohl unserem Todschlag, wenn ich mich nicht irre. Die Kaution wurde auf $1 Million festgesetzt. Hayes` Anwalt wollte eine niedrigere Kaution, da Hayes am Tatort blieb, ein Abschleppunternehmen vor Ort besitzt und einen fünf Jahre alten Sohn hat, was eine Fluchtgefahr ausschließen würde.
Die Richterin Brigid Collins sagte, daß sie das sehr wohl bedacht hätte, aber auf der anderen Seite hätte sie ein Opfer, dem in den Rücken geschossen wurde.
Jetzt bleibt die Frage zu klären, warum Hayes Smith erschoß und nicht Ceravolo?
Ging Hayes davon aus, daß der mittlerweile Ex-Polizist mit in dem Wagen saß?
Ging es letztlich gar nicht um Rache sonder es war tatsächlich „nur“ Gewalt im Straßenverkehr?
Das weiß man noch nicht. Das werden die weiteren Ermittlungen wohl ergeben.
Was man weiß ist, daß ein 34 Jahre alter Ehemann und Vater dreier Kinder (eines aus einer früheren Beziehung) ermordet wurde.

Kurzberichte
Tyrann Mathieu liegt mit seinem Heilungsprozess wohl weit vor dem Zeitplan.
Der Cornerback der Cardinals erholt sich so schnell von seinem gerissenen Kreuzband, daß sein Teamkollege, Wide Receiver Larry Fitzgerald, Mathieu als Wolverine bezeichnet.
Dieser Marvel-Superheld hat ja enorme Selbstheilungskräfte.
Mathieu riß sich das Kreuzband am 20. Dezember im Spiel gegen die Eagles.
Bis zum Beginn des Trainingslagers will Mathieu wieder einsatzbereit sein.
Wolverine würde das schaffen. Mal sehen, ob Mathieu es schafft?

Tyler Highbee spielte Tight End am Western Kentucky College. Experten glaubten, daß er etwa in der vierten Runde der Draft sein Team finden würde.
Das könnten sie nach unten korrigieren müssen.
Highbee wurde am Sonntagmorgen verhaftet. Er wurde angeklagt nachdem er betrunken in der Öffentlichkeit randalierte, sich schlug und der Verhaftung zu entkommen versuchte.

Sonntag, 10. April 2016

Die NFL in Zeiten der Kopfverletzungen
arians-bruce2Der Football steht unter heftigen Angriffen. Das sehen immer mehr Beteiligte und sie machen sich Sorgen um ihren Sport.
Cardinals Head Coach Bruce Arians (Bild) hielt, wie sein Kollege Mike Tomlin in Pittsburgh, auch ein Seminar für High School und College Trainer ab. Wie auch Tomlin machte sich Arians Sorgen um den Fortbestand des Football in Zeiten der Gehirnerschütterungen. Und auch Arians wies darauf hin, nicht den Kopf für Angriffe zu nutzen und nicht den Kopf des Gegners anzugreifen.
Doch Arians hat den größten Gefahrenherd erkannt und benannt: Es sind die Mütter.
Sie und nicht die Väter, verbieten es ihren Söhnen Football zu spielen. Sie gilt es zu überzeugen, daß Football nicht gefährlicher sein muß als Fußball.
Und das wird sehr schwer.
Sehr schwer ist es laut Arians auch, die Neuzugänge die in die NFL kommen, umzuerziehen, weil in der High School und im College ganz anders gespielt wird, als in der NFL. Früher wußten die Spieler der Offense noch, was ein Huddle ist. Doch in den Spread Offenses die heute im College gespielt werden, gibt es kaum noch oder sogar gar keinen Huddle mehr. Offensive Linemen muß man in der NFL erst mal beibringen, was ein Three Point Stance ist, weil man sich so im College nicht mehr aufstellt.
Arians meinte dazu, daß man heute einen Offensive Lineman einberuft und ihm Millionen von Dollar zahlt obwohl er noch nie in einem Huddle war und nicht weiß, wie man sich bei den Profis aufstellt.
Dazu die ewig neuen Regeln um Verletzungen zu vermeiden.
Head Coaches in der NFL haben es heute nicht gerade leicht.

Kurzberichte
Geht Trent Richardson zu den Ravens?
Die Zeichen lassen es vermuten.
Der Running Back, der bei den Browns den Eindruck machte, als könnte er ein ganz großer werden, der dann aber bei den Colts auf Schlumpf-Format schrumpfte, möchte noch mal durchstarten.
Richardson sagte einer Tageszeitung in Baltimore, daß er vor dem Beginn des freiwilligen Trainingslagers am 18. April einen Vertrag bei den Ravens unterschreibt.
Warten wir mal ab.

Die Jets haben schnell jemanden gefunden, der D`Brickashaw Ferguson ersetzen soll. Sie verpflichteten Offensive Tackle Ryan Clady von den Broncos.
Die Rechnung war einfach, die Jets brauchten dringend einen Left Tackle, die Broncos brauchten dringend weiteren Platz unter der Gehaltsobergrenze. $9 Millionen sparen sie jetzt ein.
Clady spielte vier mal im Pro Bowl, dürfte also ein vollwertiger Ersatz für Ferguson sein, wenn da nicht die vielen Verletzungen in den letzten drei Jahren gewesen wären. In zwei dieser Saisons sah er öfter zu, als daß er spielte. Cladys Karriere nahm also einen gänzlich anderen Verlauf als die Fergusons, der nie ein Spiel verletzt verpaßte.
Denver hatte deshalb auch schon den Ex-Seahawk Russell Okung verpflichtet, weil sie nicht mehr auf Clady setzten.
Der Handel beinhaltet noch den Tausch zweier Draftpositionen. Die Broncos bekommen die Position der Jets in Runde fünf, die Jets dafür die der Broncos in Runde sieben.

Und gerade, als ich diese News beenden wollte kam über Facebook noch eine traurige Meldung herein.
Der ehemalige Defensive End der Saints, Will Smith, ist in dieser Nacht erschossen worden, Seine Frau wurde schwer verletzt.
Kurz vor den tödlichen Schüssen stellte Smith noch Bilder auf Twitter ins Netz, die ihn und seine Frau beim Feiern im Französischen Viertel von New Orleans zeigen.
Ein Fotograf nahm Bilder des Tatorts auf, auf dem man einen sehr verzweifelten Pierre Thomas sieht, einen Ex- Running Back der Saints. ( )
Smith spielte von 2004 an neun Jahre für die Saints. 2009 erzielte er die persönliche Bestmarke von 13 Sacks und gewann mit den Saints den Super Bowl gegen Indianapolis.

Samstag, 9. April 2016

Kurzberichte
tomlin-mike-2002
„Der Football wird attackiert und wir, die Trainer als Torwächter, müssen unseren Sport vor der Bedrohung der Kopfverletzungen schützen.“ Diese drastischen Worte sprach Steelers Head Coach Mike Tomlin (Bild) aus, als er eine Rede vor Trainern, Betreuern und Assistenten von Dutzenden High Schools und Colleges aus Pennsylvania hielt.
Die trafen sich im Rahmen des „High School Sports ans Concussion“ Seminars im Heinz Field, dem Stadion der Steelers.
Tomlin ist der Ansicht, daß die Liga die Gefahren der Kopfverletzungen ernst nehmen muß und offensiv damit umgehen sollte.
„Unsere Generation hat die Chance, das Spiel sicherer zu machen. Wir können aktiv Einfluß auf die Entwicklung des Spiels nehmen. Diese Chance dürfen wir nicht ungenutzt lassen,“ meinte er weiter.
Das neue Motto müsse nun lauten: „Sieh wen Du hittest, greif nicht den Kopf an und benutze nicht den Kopf für einen Angriff.“
Tomlin dürfte ein Vorreiter des neuen Selbstverständnisses sein, das eintreten muß, wenn die NFL, wenn der Football, eine Chance zum Überleben haben soll.
Schon jetzt ist der Schwund an Footballspielern an den Schulen deutlich zu spüren. Die besorgten Eltern lassen ihre Kinder lieber den deutlich ungefährlicheren Fußball spielen, als sie den Gefahren des Footballs auszusetzen.

Die Jets verhandelten einige Zeit lang mit D`Brickashaw Ferguson. Sie wollten, daß der Left Tackle einer Gehaltskürzung zustimmt. 2016 hätten ihm $10,38 Millionen zugestanden.
Diese Verhandlungen nahmen einen unerwarteten Verlauf.
Ferguson gab am Freitag plötzlich und unerwartet bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
Der 32-jährige hat in seinen 10 Jahren in der NFL nicht einen Spielzug wegen Verletzung verpaßt. Er startete in 160 von 160 Spielen der regulären Saison und spielte in 10.707 von 10.708 Spielzügen.
Sein Schritt in die Rente spart den Jets dieses Jahr über $9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Wenn die Jets diesen unerwarteten Geldsegen dazu benutzen Quarterback Ryan Fitzpatrick ein besseres Angebot zu machen, wäre das keine große Überraschung.
Nachdem sich Ferguson im Dezember besorgt über den Film „Concussion“ geäußert hatte, den er sich ansah, wird gemutmaßt, daß seine Entscheidung damit zu tun hat.

Shawn Oakman könnte Probleme bekommen, an einer hohen Position einberufen zu werden. Der Defensive End von Baylor hätte Chancen, recht früh ein NFL Team zu finden, wenn er nicht unter Verdacht stehen würde. Seit Freitag wird gegen ihn wegen Sexueller Gewalt ermittelt.
Oakman soll einer Frau in seiner Wohnung gewaltsam die Kleider vom Leib gerissen haben und sie vergewaltigt haben.
Oakman besteht darauf, daß der Sex einvernehmlich geschah.
Anklage wurde noch nicht erhoben, da die Ermittlungen noch andauern.
Da in den letzten beiden Jahren die Baylor-Spieler Samuel Ukwuach und Tevin Elliot wegen solcher Verbrechen verurteilt wurden, fühlte sich jemand bemüßigt ein Spruchband mit dem wahren Satz: „Wahre Männer respektieren Frauen,“ am Zaun des Trainingsplatzes aufzuhängen.

Die Saison beginnt für weitere vier Spieler vier Wochen später.
Die NFL suspendierte Jaguars Cornerback Aaron Colvin, Packers Cornerback Demetri Goodson, Falcons Cornerback Jalen Collins und Titans Wide Receiver Andrew Turziill für die ersten vier Spiele.
Alle vier haben gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen.

Die Bengals gaben Marvin Lewis eine Vertragsverlängerung um ein Jahr.
Damit bleibt der erfolgloseste der erfolgreichen Head Coaches bis nach der Saison 2017 Chef der Bengals.
Seit 2003 ist Lewis Head Coach in Cincinnati. In dieser Zeit führte er sein Team in den letzten fünf Saisons jedesmal in die Playoffs. Ein großer Erfolg in dieser harten Division. Doch die Bengals konnten nicht ein Playoffspiel gewinnen, ein großer Mißerfolg.
Jetzt hat Lewis noch zwei mal die Chance, auch mal in den Playoffs zu gewinnen. Er sollte sie nutzen.

Running Back Tim Hightower unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag bei den Saints.
In den letzten vier Spielen der letzten Saison erzielte er durchschnittlich 114 Yards.

Zugegeben, er ist etwas voreingenommen, aber könnte Patriots Head Coach Bill Belichick mit seinem Spruch: „Tom Brady ist der größte Quarterback aller Zeiten;“ nicht doch recht haben?
Oh, wenn ich jetzt daran denke, wie die Brady und Patriots- Hasser rotieren... köstlich!
„Brady ist ein toller Anführer und ein großartiger Spieler für unsere Organisation,“ fuhr Belichick fort.
Na ja, unwahr ist das nicht.

Freitag, 8. April 2016

Kurzberichte
Kubiak-Gary2Broncos Head Coach Gary Kubiak (Bild) redet mit vielen Leuten, das ist nichts besonderes. Im letzten Monat aber redete er mit Johnny Manziel und das erregte dann doch Aufmerksamkeit.
Wollen die Broncos diese Karikatur eines Quarterbacks etwa dem Arsch-Fumbler Sanchez zur Seite stellen?
Ganz ruhig Broncos Fans. Kubiak und sein Chef John Elway sagten mittlerweile, daß sie nicht die Absicht haben den Ex- Browns Quarterback zu verpflichten. Was Kubiak mit dem problematischen Gewinner der Heisman Trophäe besprach, das sagte der Head Coach nicht.
Zunächst wird sich Kubiak auf die Quarterbacks konzentrieren, die im Kader sind. Ob er die Sprachhülsen einstudiert hat, läßt sich nicht sagen, aber Kubiak meinte, daß mit Mark Sanchez und Trevor Siemian zwei Quarterbacks im Kader sind, mit denen man arbeiten kann. Er fühle sich gut mit den beiden.
Das mag ja sein, daß man mit denen arbeiten kann, aber Football kann man mit ihnen kaum spielen.
Und dann, so ließ Kubiak durchblicken, würde man sich überlegen einen Quarterback in der Draft einzuberufen.
Das klingt schon besser. Immerhin haben die Broncos 10 mal die Möglichkeit Spieler einzuberufen. Allerdings sind sie in Runde eins erst an 31. Stelle dran. Kubiak hat sich die möglichen Kandidaten ganz genau angesehen. Wer davon wird so spät noch zu haben sein?
Zum Hin und Her um 49ers Quarterback Colin Kaepernick wollte Kubiak nichts sagen.

Vom Giganten zum Patrioten in nur einem Tag wurde Markus Kuhn.
Der Defensive Lineman wurde am Donnerstag von den New York Giants gefeuert und kurz darauf von den New England Patriots verpflichtet.
Damit dürften die Patriots das erste und einzige NFL Team sein, das mit Sebastian Vollmer und Markus Kuhn zwei Deutsche im Kader hat.
Über Kuhns Vertrag wurde noch nichts bekanntgegeben. Es ist zudem fraglich, ob er nach der Vorbereitungszeit noch im Team sein wird.
In New York spielte Kuhn nur sehr sporadisch. In der Zeit seit 2012, als die Giants ihn in Runde sieben der Draft einberiefen, spielte er nur in 39 Spielen, startete sogar nur in 10.

Wer spielt gegen wen in den Vorbereitungsspielen?
Dieses Rätsel ist gelöst. Im Spielplan auf meiner Seite sind die Begegnungen aufgelistet. Noch stehen allerdings die Anfangszeiten nicht fest, aber die werde ich nachreichen.
Zu sehen bekommen wir die Spiele hier in Deutschland wohl eh nicht, außer natürlich per Gamepass.
Welche Spiele in den USA im überregionalen Fernsehen übertragen werden, liste ich hier schon mal auf.
Die Rückkehr der NFL nach Los Angeles ist ESPN eine Liveübertragung wert. Am 13. August heißt es deshalb Cowboys at Rams auf ESPN.
In Woche zwei will bisher noch kein Sender ein Spiel landesweit übertragen.
In Woche drei gibt es gleich sechs Spiele die überregional gezeigt werden. In dieser Woche spielen viele Starter oft eine ganze Halbzeit: Atlanta at Miami (NBC, Aug. 25), Cleveland at Tampa Bay (CBS, Aug. 26), Tennessee at Oakland (CBS, Aug. 27), San Diego at Minnesota (FOX, Aug. 28), Arizona at Houston (FOX, Aug. 28), Cincinnati at Jacksonville (NBC, Aug. 28).
In Woche vier, wenn die Teams die meisten Starter schonen, gibt es traditionell keine landesweit übertragenen Spiele.

Donnerstag, 7. April 2016

Jackson-HueKurzberichte
Robert Griffin III spürt eine enorme Last auf seinen Schultern.
Der neue Quarterback der Browns weiß, daß er etwas zu beweisen hat. Und er weiß, daß es in einem Team, das im Umbruch ist, nicht gerade leicht für ihn wird.
Alles ist neu in Cleveland: Head Coach Hue Jackson (Bild), der Chef der Footballabteilung Sashi Brown und General Manager, der hier irgendwie Chief Strategy Officer (CSO) heißt, Paul DePodesta... alles Rookies.
Das macht es um so schwerer. Die Fans sind schon angefressen, weil der neue CSO es versäumt hat die vielen brauchbaren Spieler, die er hat gehen lassen, durch adäquate Spielerzugänge zu ersetzen. DePodesta kommt aus der Baseballliga und nicht wenige sprechen ihm die Qualität ab, in der NFL vernünftig für ein schlagkräftiges Team sorgen zu können.
Dann meinte Head Coach Jackson auch noch, daß man das Spielsystem nicht unbedingt an die Fähigkeiten Griffins anpassen wird. Das wird es dem Quarterback auch nicht gerade leichter machen.
Doch Jackson sagte, daß Griffin III sehr lernfähig ist und sich gut an ein neues System gewöhnen wird. Die Qualität dafür hätte der Quarterback auch.

„Daß sich Spieler immer früher zur Ruhe setzen, wird die neue Normalität in der NFL,“ davon ist Chris Borland überzeugt. Der ehemalige Linebacker der 49ers gab letztes Jahr im Alter von 24 Jahren seinen Schritt in den Ruhestand bekannt. Borland gab an, daß er bei den ganzen Diskussionen um die Spätfolgen von Gehirnerschütterungen Angst um seine Gesundheit hätte.
Bills Linebacker AJ Tarpley kam letztes Jahr als nichteinberufener Rookie in die Liga. In dieser Woche gab er bekannt, daß er in den Ruhestand tritt. Als Grund gab auch er an, daß er Angst um seine Gesundheit hat.
Borland fühlt sich dadurch in seiner Aussage bestärkt. Er glaubt, daß es in naher Zukunft eine Menge Spieler geben wird, die sich sehr früh wieder aus der NFL zurückziehen.

Die Raiders haben viel Platz unter der Gehaltsobergrenze. Dieses Vakuum sind sie dabei auszufüllen. Sie haben bisher schon sehr viel Geld in neue Spieler investiert, und machen weiter damit.
Am Mittwoch sicherten sie sich die Dienste von Bengals Safety Reggie Nelson.
Der 32-jährige Pro Bowler unterschrieb einen Einjahresvertrag. Über die Finanzen wurde noch nichts mitgeteilt.

Colts Head Coach Chuck Pagano hofft, daß sein Quarterback seine Spielweise ändert.
„Ich wünsche mir, daß Andrew Luck aufhört zu agieren, als wäre er ein Linebacker,“ sagte Pagano in einem Interview.
Viele Verletzungen Lucks wäre zu vermeiden gewesen, wenn er nicht seinen Körper zu sehr ins Getümmel stürzen würde. Besonders die saisonbeendende Verletzung bei der Luck versuchte noch ein, zwei Yards zu erzielen und dabei zwischen zwei Verteidigern zerquetscht wurde, hätte vermieden werden können.
Manchmal wäre es halt besser, ein Yard nicht zu erzielen, dafür aber weiter spielen zu können. Das würde er jetzt versuchen Luck beizubringen, meinte Pagano.

Neu-Texans Quarterback Brock Osweiler trainiert schon mal privat mit seinen neuen Receiver Kollegen.
Er traf sich in Arizona mit DeAndre Hopkins, Jaelen Strong, Cecil Shorts, Keith Mumphery und Ersatz- Quarterback Tom Savage.
Die Texans beginnen mit ihren freiwilligen Trainingseinheiten erst am 18. April. Bis dahin will Osweiler sich aber schon mal etwas an seine neuen Kollegen gewöhnt haben.

ESPN Reporter Adam Schefter mußte viel Kritik dafür einstecken, daß er dem Frauenschläger Greg Hardy ein Podium geboten hat, auf dem der seine „Ich bin unschuldig“ Floskeln absabbern konnte.
Die Kritiker bemängelten vor Allem, daß Schefter nicht energischer nachgehakt hat, wenn Hardy besonders abstruse Sätze von sich gab.
Das Interview sah so aus, als wäre es als PR Einsatz für den momentan ohne Team dastehenden Hardy gedacht. Als sollte es nach außen ausstrahlen: „Seht her, der Mann ist doch gar kein Monster.“
Die Cowboys haben Hardys Vertrag, der nach der Saison auslief, nicht verlängert.
Noch nicht?
Kaum!
Hardy war die Aufregung und das Geld nicht wert.
Schefters Interview war auch das Geld nicht wert, das ESPN ihm bezahlt. Schefter selber sieht das anders. Er ist der Meinung, daß er ein gutes, kritisches Gespräch mit Hardy geführt hat. Das Interview hätte gezeigt, daß Hardy sich geändert hätte.
Allerdings bereute Schefter diesen Satz etwas später.
Vielleicht sollte Schefter lieber wieder losgehen und sich auf illegalem Weg Krankenakten von verletzten NFL Spielern besorgen, so wie er es im Fall Jason Pierre-Paul getan hat. Da liegen wohl seine wirklichen Stärken.
Das Fazit einer großen US Amerikanischen Tageszeitung lautet denn auch: „Dieses Interview konnte man nicht verteidigen.“

Beenden wir die heutigen News wieder mit dem Beweis, daß es auch eine lustige Seite der NFL gibt.
„Ich wette auf mich selber, daß ich der Quarterback für die Denver Broncos bin,“ meinte Mark Sanchez.

Mittwoch, 6. April 2016

Kurzberichte
twitter2Jetzt zwitschert es nicht nur Texte sondern ganze Footballspiele.
Ab der kommenden Saison werden die Donnerstagsspiele der NFL über Twitter gezeigt. Das twitterte NFL Chef Roger Goodell am Dienstag.
Der Kurznachrichtendienst wird die 10 Spiele streamen, die auch auf CBS und NBC gezeigt werden.
Goodell sprach davon, daß Twitter der richtige Anbieter wäre, um die Spiele der NFL weltweit zu präsentieren. Das heißt wohl, daß die Streams keiner Ländersperre unterliegen werden.
Auf Twitter würde immer sehr viel über die Spiele „gesprochen“, meinte Goodell. Da wäre es nur folgerichtig, die Spiele gleich auch dort zu zeigen.
Ein erster Test mit einem weltweit kostenlos gezeigten Spiel per Yahoo letztes Jahr verlief positiv. 15,2 Millionen Zuseher taten sich den nicht immer ruckelfrei laufenden Stream an. Für dieses eine Spiel mußte Yahoo $20 Millionen hinblättern. Was Twitter zahlt zwitscherte noch niemand. Da aber mehrere Internetfirmen um die Rechte geboten haben, dürfte es nicht gerade wenig sein.

Die NFL untersucht einen Vorfall Derek Wolfe betreffend.
Der Defensive End der Broncos ist unfreiwilliger Hauptdarsteller in einem Video, das die Skandalseite TMZ veröffentlichte. In dem Video sieht man, wie Wolfe jemanden mit der rechten Faust schlägt.
Was den Schlag auslöste ist nicht bekannt. TMZ sagte dazu, daß Wolfe von einer Flasche getroffen wurde und den Club blutend verließ.
Wolfe beichtete den Vorfall bei den Broncos. Die gaben bekannt, daß die Sache intern behandelt wird.

Die NFL beendet ihre über zwei Jahrzehnte Tradition der Rookie-Symposien.
Allerdings sollen die Frischlinge ab nächstes Jahr nicht unvorbereitet in ihre Profikarriere gehen. Vielmehr sollen die Benimmkurse für angehende NFL Stars von den Teams veranstaltet werden. In Zukunft sollen so nicht nur die einberufenen Rookies unterrichtet werden, sondern auch die Rookies, die nicht über die Draft ihren Weg ins Team fanden. Auch sie sollen lernen, wie man sich auf und neben dem Platz benehmen sollte.
Ob die Symposien wirklich viel gebracht haben, läßt sich so einfach nicht sagen. Vielleicht haben sie den ein oder anderen Problemspieler dazu gebracht, sich den menschlichen Umgangsformen entsprechend zu verhalten. Daß nicht jeder kapiert hat, was dort gelehrt wurde, sieht man ja immer wieder z.B. an Greg Hardy.

Fans der Patriots haben eine Klage vor einem Gericht in Boston eingereicht. Sie verklagen die NFL und Roger Goodell darauf, den Patriots die Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der Draft zurückzugeben. Die war dem Team wegen der unsäglichen Deflategate-Affäre gestrichen worden.
Das Gericht müßte recht schnell urteilen, denn die Draft ist am 28. April.
Das wird knapp.

Und noch ein Prozeß...
Jets Wide Receiver Brandon Marshall steht vor Gericht, weil er im März 2012 eine Frau vor einem Nachtclub geschlagen haben soll. Dabei verletzte er sie so schwer an einem Auge, daß sie heute noch darunter leidet.
Die Klägerin Christin Miles verlangt eine nicht näher genannte Summe Schmerzensgeld.
Harvey Steinberg, Marshalls Anwalt, bezeichnet die Klage als Geldschinderei. Wenn sein Mandant kein reicher Profisportler wäre würde man sich gar nicht vor Gericht treffen.
Marshall, der damals für die Dolphins spielte, hörte sich die Klageverlesung ungerührt an.
Nachdem er das Gericht verließ wollte er keinen Kommentar abgeben.

Dienstag, 5. April 2016

Kurzberichte
Kaepernick-Colin2Colin Kaepernick (Bild) erschien am Montag zum ersten freiwilligen Training der 49ers.
Da der Quarterback immer noch in San Francisco unter Vertrag ist, und ihn ein Bonus erwartet wenn er fleißig trainiert, war dieser Schritt erwartet worden.
Sein Wechsel zu den Broncos scheitert bisher an den Finanzen. Denver bietet dem Quarterback $7 Millionen. Den Rest der garantierten $11,9 Millionen müßten die 49ers ihm zahlen. Die aber erwarten, daß Kaepernick einer Gehaltskürzung zustimmt, und die $7 Millionen akzeptiert, ohne daß die Niners ihm etwas zahlen müssen.
Klar wäre Kaepernick mit dem Hammer genagelt, wenn er sich darauf einließe. Es geht immerhin um $4,9 Millionen. Warum sollte er darauf verzichten?
Vielleicht haben Kaepernick und der neue Head Coach Chip Kelly ja gestern gute Gespräche geführt? Die beiden durften ja zum ersten Mal über Football miteinander reden. Wenn sie Gemeinsamkeiten gefunden haben sollten, könnte es ja sein, daß der Quarterback gar nicht mehr weg will.
Für die Broncos wird es langsam eng. Am 18. April beginnen sie mit ihren freiwilligen Trainingseinheiten und haben nur Mark Sanchez als Quarterback, also so gesehen niemanden.
Und dieser Niemand geht fest davon aus, daß er als bewiesene Witzfigur als Starter für Denver in die Saison geht.
Sanchez bat seine neuen Receiver zu einem privaten Training in Los Angeles, um sie kennenzulernen und ihnen ein paar Pässe zuzuwerfen.
Wer letztlich dem Ruf folgte, ist nicht bekannt.
Übrigens Trevor Siemian war bei dem Training. Er ist der Ersatzmann von Sanchez.

Robert Griffin III baut alle Brücken zu seinem alten Team, die Redskins, ab.
Der Quarterback bietet sein Haus für $2,75 Millionen zum Verkauf an. Das sind $250.000 mehr, als er vor drei Jahren dafür bezahlte.
Und für die, die glauben, man könne Mietzahlungen entkommen, wenn man Eigentum besitzt... dem ist nicht ganz so, die Miete heißt dann nur anders.
Die Hauseigentümergebühr beträgt $500 pro Monat, und die Grundstückssteuer beträgt $25.661 pro Jahr.
Wer dennoch zugreifen möchte... bitte schön.

Der TV Sender ESPN gab dem Frauenschläger Greg Hardy ein Podium, und der nutzte es.
Der ehemalige Defensive End der Panthers und Cowboys bestritt vehement, seine Ex-Freundin geschlagen zu haben. Niemals hätte er überhaupt IRGENDEINE Frau geschlagen war da zu hören. Niemals in seinem ganzen Leben, meinte Hardy. Immerhin wäre er in Oxford, Missouri, aufgewachsen, also mitten im Bibelgürtel der USA, da würde man so etwas nicht machen.
An dieser Stelle wartete man vergeblich auf die eingespielten künstlichen Lacher einer Sitcom.
Lustig, im Sinne von morbidem Humor, war seine Antwort auf die Frage von Adam Schefter, der das Interview führte, woher seine damalige Freundin denn die ganzen Prellungen und Blutergüsse gehabt hätte, die auf den Polizeifotos zu sehen sind?
Hardy meinte dazu: „Ich habe nicht gesagt, daß ich niemals etwas Falsches getan hätte. Diese Situation kam auf und ich habe entsprechend gehandelt... Zu sagen, daß ich nichts Falsches getan habe ist dehnbar, aber zu sagen, daß ich unschuldig bin ist korrekt.“
Jetzt aber... Tätäh, tätäh, tätäh.

Bleiben wir in den kriminellen Niederungen der NFL.
Aus Mangel an Beweisen wird es gegen LeSean McCoy nicht zu einer Anklage kommen.
Der Running Back der Bills war im Februar an einer Barschlägerei beteiligt, bei der zwei Polizisten in Zivil krankenhausreif geschlagen wurden.
Eine Auswertung der Überwachungsvideos ergab, daß man McCoy nicht einwandfrei als Beteiligten festmachen konnte.
Er und drei andere Männer, alles ehemalige NFL Spieler, schlugen sich, nachdem sie sich um eine Flasche Champagner gestritten hatten. Als die Polizisten eingriffen wurden diese zu Boden geschlagen, und weiter auf sie eingetreten.
Der Staatsanwalt sagte, daß es nicht eindeutig auszumachen wäre, wer was getan hätte und wer aus Notwehr gehandelt hätte und deshalb nicht belangt werden könnte.
Da ist McCoy also noch mal mit einem blauen Auge davongekommen.

Aldon Smith hat bei den Raiders verlängert.
Der Linebacker ist zu den Problemspielern der NFL zu rechnen. Er hatte mit einer „Spaß“Bombenwarnung schon mal den Flughafen von Los Angeles lahmgelegt.
Zur Zeit droht Smith eine 10 Spieltage dauernde Suspendierung wegen seiner vielen Verfehlungen.
Die Raiders gaben ihm trotzdem einen neuen Zweijahresvertrag.

Montag, 4. April 2016

vick-steelersKurzberichte
Michael Vick (Bild) glaubt, daß er noch eine weitere Saison in seinem Arm hat.
Der Quarterback mußte letztes Jahr bis Ende August warten, bis endlich jemand anrief, um ihn zu verpflichten. Ob das Telefon dieses Jahr noch mal klingelt?
Da wird der mittlerweile 36-jährige wohl vergebens warten.
Wenn sich noch nicht mal für Colin Kaepernick ein Team findet, und das in einer Liga, wo man als mittelmäßiger Quarterback schon $20 Millionen pro Jahr bekommt, wer soll sich dann für Vick interessieren?
Zwar hat er den Steelers letztes Jahr ganz gut geholfen, als Big Ben verletzt war, aber nach fünf Spielen verletzte sich Vick und mußte seinerseits ersetzt werden.
Vick muß einsehen, daß das Alter und der langjährige Knasturlaub wegen Tierquälerei ihre Tribute fordern. Wäre letzteres nicht geschehen, hätte Vick eine zumindest ansehnliche Karriere abliefern können. So aber geht seine Zeit in der NFL, die in Atlanta hoffnungsvoll begann, wohl sang- und klanglos Zuende.

Wo wir gerade überbezahlte, mittelmäßige Quarterbacks erwähnt haben.
Joe Flacco ist auf dem Weg der Besserung. Nicht als Quarterback, aber zumindest sein Knie, in dem er sich das vordere und hintere Kreuzband riß.
Bei einem Benefiz-Basketballspiel warf der Quarterback der Ravens am Samstag ein paar Körbe. Auf die Frage von Reportern, wie es um seinen Heilungsprozess steht, antwortete Flacco, daß er keinen Zeitpunkt für seine Rückkehr nennen könnte. Zwar liegt er bei der Reha im Zeitplan, aber ob er zum Beginn des Trainingslagers voll einsatzbereit ist, weiß er noch nicht.
Immerhin würde sein Knie sich von Woche zu Woche besser anfühlen.

Scott Chandler glaubt, daß seine Karriere beendet ist.
Der Tight End spielte 2015 für die Patriots und zog sich seinen zweiten Kreuzbandriß zu.
Der 30-jährige glaubt nicht, daß er davon noch einmal zurückkommen kann.
Die Patriots haben ihm Anfang März gekündigt, weil er den Gesundheitscheck nicht bestand. Jetzt noch mal ein neues Team zu finden, dürfte sehr schwer sein.

Sonntag, 3. April 2016

Kurzberichte
kaepernik-colinNoch 49ers Quarterback Colin Kaepernick (Bild) war letzte Woche zu Besuch im Haus von Broncos General Manager John Elway, um über einen Vertrag zu sprechen.
Die 49ers würden eine Wahlmöglichkeit in einer mittleren Runde der Draft akzeptieren, aber es geht noch um die Finanzen.
Die Broncos haben weniger als $2 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze. Sie könnten Kaepernick also auf keinen Fall die $11,9 Millionen zahlen, die ihm 2016 zustehen. Doch je weniger sie ihm zahlen wollen, desto mehr müssen die Niners zahlen, denn sie müssen für die Differenz aufkommen. Kaepernick könnte auch einer Gehaltskürzung zustimmen, wenn er ganz dringend aus San Francisco weg will.
Man wird sehen, wie das ausgeht.
Denver hat sich den Arsch-Fumbler Mark Sanchez für $4,5 Millionen ans Bein gebunden, eine horrend hohe Summe. Er und Kaepernick würden um den Posten des Starters kämpfen, was nach Kaepernicks Leistungen 2015 einem Kampf Not gegen Elend gleicht.
Ob der noch Niners- Quarterback am Montag bei den ersten freiwilligen Trainingseinheiten seines aktuellen Teams auftaucht ist fraglich. Vielleicht wird er erst am 18. April trainieren wenn die Broncos ihr freiwilliges Trainingsprogramm beginnen?

Die Browns feuerten Donte Whitner.
Der Safety spielte zwei Jahre in Cleveland und war zuvor bei den 49ers und den Bills.
Der 30-jährige wurde 2014 in den Pro Bowl gewählt, konnte 2015 aber nicht mehr an diese Leistung anknüpfen.

Wie schön es ist, wenn Papa Head Coach eines NFL Teams ist, sah man immer schon mal. Zuletzt in New England, wo Head Coach Bill Belichick seinen Sohn Steve zum Safeties Coach machte.
Jetzt bekam Britt Reid, ein Sohn von Chiefs Head Coach Andy Reid, einen netten Posten. Er wurde zum Defensive Line Coach ernannt, nachdem er einige Zeit der Assistent des Defensive Line Coaches Tommy Brasher war.
Brasher wurde nicht gefeuert, sondern bekam einen Job in einem „Spezial Projekt“, was auch immer das sein mag.

Samstag, 2. April 2016

Kurzberichte
Spagnuolo-Steve4Bäumchen wechsle dich, heißt es immer noch, knapp einen Monat nach Beginn der Transferperiode.
Gut eingekauft haben die Giants, besonders für die Defense.
Deshalb ist Steve Spagnuolo (Bild) auch besonders optimistisch, was seinen Teil der Truppe angeht.
Hoffentlich wächst der Defensive Coordinator mit der Qualität seiner neuen Spieler auch wieder zu alter Form. Immerhin war es seine Defense, die den Giants den Erfolg in Super Bowl XLII sicherte.
Danach hatte Spagnuolo seine Magie verloren. Als Head Coach der St. Louis Rams versagte er ebenso kläglich, wie in den danach folgenden Stationen als Defensive Coordinator in New Orleans, Baltimore und den Giants.
Die Giants gaben eine Menge Geld aus, um die Verteidigung zu stärken. In wenigen Stunden der Free Agent Periode gab General Manager Jerry Reese $204 Millionen aus um Dolphins Defensive End Olivier Vernon, Rams Cornerback Janoris Jenkins, Jets Defensive Tackle Damon "Snacks" Harrison, und Redskins Linebacker Keenan Robinson zu verpflichten.
Das schränkt die Chance auf Ausreden für den Defensive Coordinator sehr ein.

Zurück in Seattle ist Chris Clemons. Der Defensive End startete von 2010 bis 13 in 59 Spielen für Seattle.
In den letzten beiden Saisons spielte er in Jacksonville. Dort sammelte er 11 Sacks in 23 Spielen.
Mit 34 Jahren steht er vor dem Ende seiner Karriere. In Seattle will er noch mal um den Super Bowl mitspielen. 

Die Patriots sicherten sich Safety Patrick Chung für ein weiteres Jahr. Sein aktueller Vertrag läuft noch zwei Jahre, und die Verlängerung hält ihn für ein weiteres Jahr in New England.
Chung wird über die nächsten drei Saison verteilt $5,7 Millionen bekommen.

Die Texans setzen auf Quarterback Brandon Weeden als Ersatzmann für den unbewiesenen Brock Osweiler. Sie gaben Weeden einen Zweijahresvertrag über $4 Millionen.
Weeden ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei, kann Osweiler aber zur Not ersetzen wenn es sich herausstellt, daß der die 70 Millionen irgendwie nicht wert sein sollte.

Die Gerüchte in Philadelphia, daß die Eagles einen Quarterback einberufen könnten, verstummen nicht.
Dabei ist die Tinte unter den Verträgen von Sam Bradford (2 Jahre, $35 Millionen) und Chase Daniel (3 Jahre, $21 Millionen) noch nicht trocken.
Wenn man bedenkt, daß die Teams der NFL nur 30 persönliche Gespräche mit Anwärtern vor der Draft führen dürfen, und Teambesitzer Jeffrey Lurie die Quarterbacks Carson Wentz, Jared Goff, Paxton Lynch und Kevin Hogan letzte Woche besucht hat, kann man aber auch wirklich auf diesen Gedanken kommen.

In vier seiner sieben Starts letztes Jahr kam Running Back Thomas Rawls über die 100 Yards-Marke.
Hätte der Rookie der Seahawks sich nicht einen Knöchel gebrochen, hätte er in den Statistiken ganz weit oben unter den besten Running Backs der letzten Saison landen können.
Das machte es für die Seahawks leicht, auf Marshawn Lynch zu verzichten, der nach der Saison in den Ruhestand trat. Viel geleistet hat der verletzungsbedingt eh nicht mehr letztes Jahr.
Rawls zog sich seine Verletzung in Woche 14 zu, nachdem er 44 Laufyards erzielt hatte... nach Seattles erster Angriffsserie.
Sein Heilungsprozess liegt voll im Zeitplan. Zu Beginn des Trainingslagers wird er wohl voll einsatzbereit sein.

Noch ein Verletzter, dessen Heilungsprozess voll im Zeitplan liegt, ist Luke Kuechly.
Der Linebacker der Panthers spielte in den Playoffs mit einer gerissenen Pfannenlippe in der der linken Schulter. Nach dem verlorenen Super Bowl gegen Denver wurde Kuechly erfolgreich operiert.
Spätestens zum Beginn des Trainingslagers soll er wieder einsatzbereit sein.

Freitag, 1. April 2016

Kurzberichte
watt-jj2JJ Watt (Bild) holte sich seinen dritten Verteidiger des Jahres-Titel letztes Jahr mit fünf angerissenen Brust- und Bauchmuskeln.
Von der gebrochenen Hand wußte man ja, die war ja auch nicht zu übersehen. Mitten in der Saison kam noch ein Bandscheibenvorfall dazu. Eine Leistenverletzung zwang ihn dazu das Playoffgemetzel gegen die Chiefs früher zu beenden. Die Sache mit den Muskeln ist allerdings neu.
Nie zuvor hätte er in einer Saison solche Schmerzen gehabt, wie 2015, sagte der Star-Verteidiger der Texans in einem Radiointerview.
Dennoch verpasste er kein Spiel. Seine Leistung ist so gesehen noch höher zu bewerten, als eh schon.

Noch ein Lazarettreport.
Tony Romo sagte, daß die Operation zur Einsetzung einer Stahlplatte in seine linke Schulter gut verlaufen ist. Der Quarterback der Cowboys rechnet damit, daß er in spätestens vier Wochen voll am Vorbereitungsprogramm seines Teams teilnehmen kann.
Es ist aber möglich, daß die Cowboys ihn noch länger schonen, und er nicht jede Übungseinheit mitmachen muß.

Sein Gehalt von $11,9 Millionen ist seit gestern um 16 Uhr USA Ostküstenzeit fest für Colin Kaepernick.
Die 49ers haben immer noch die Möglichkeit, ihn an ein anderes Team abzugeben, doch momentan sieht es eher so aus, als ob sie ihn behalten werden.
Am Montag wird Kaepernick beim freiwilligen Training des Teams erwartet. Zwar ist er noch nicht wieder einsatzbereit nach seinen Schulter-, Knie-, und Daumenoperationen, aber seine Anwesenheit würde zählen und es geht um ein paar Dollar. Wenn Kaepernick an 90% des Trainingsprogramms des Teams teilnimmt, bekommt er zusätzliche $400.000.
Bisher durfte der Quarterback noch nicht mit seinem neuen Head Coach Chip Kelly reden, weil die nicht immer ganz verständlichen Regeln der NFL das verbieten.
Am Montag könnten die beiden dann endlich ausloten, wie sie sich ihre Zusammenarbeit vorstellen und wie Kelly Kaepernick in seine Offense einbauen will.
Kelly hatte ja gleich nach seinem Wechsel von den Eagles zu den 49ers verkündet, daß Kaepernick für seine Offense wie gemacht wäre.
Vielleicht wird das ja was?

Vernon Davis wechselte letztes Jahr in der Saison von den 49ers zu den Broncos.
Einst war der Tight End ein Star, doch sein Stern versank in Denver in der Versenkung.
Am gestrigen Freitag wechselte er zu den Redskins und spielt damit in seiner Heimatstadt, wo er einen Einjahresvertrag unterschrieb.

Donnerstag, 31. März 2016

Kurzberichte
Rivers_Philip4
Die Chargers wollen San Diego nicht wirklich verlassen. Sie bemühen sich weiter, ein neues Stadion dort zu bauen, wo sie beheimatet sind.
Aus diesem Grund bitten sie die Wähler im November der Erhöhung der Hotelsteuer zuzustimmen. Diese Mehreinnahmen sollen für den Bau eines neuen Stadionkomplexes mit Tagungszentrum verwendet werden. Das Stadion soll Platz für 65.000 Zuschauer bieten.
Die Chargers sagen, daß sie im Juni die Unterschriften von 66.447 Wahlberechtigten brauchen, damit die Abstimmung für das $1,8 Milliarden Projekt am 8. November genehmigt wird.
Doch dem Team weht starker Wind ins Gesicht. Die Tourismuszentrale San Diegos ist natürlich gegen eine Steuererhöhung für Hotels und sie will selber ihr Tagungszentrum ausbauen, das nur ein paar Blocks von dem Platz in der Stadt entfernt ist, an dem die Chargers bauen wollen. San Diego braucht ein größeres Tagungszentrum, da die Comic-Con im bestehenden Zentrum aus allen Nähten platzt.
Der Bürgermeister Kevin Faulconer möchte einen Neubau, aber nicht in der Stadt sondern in Mission Valley, wo schon das alte Stadion steht.
Wie bereits öfters erwähnt, haben die Chargers das bessere Blatt auf der Hand. Wenn's in San Diego nicht klappt, ziehen sie halt um nach Los Angeles.

Wo gerade von Umzug die Rede ist.
Der ehemalige Cardinals Linebacker Sean Weatherspoon fand einen nicht eingelösten Spieltagsscheck, als er Kartons für seinen Umzug nach Atlanta packte.
Bei einem Gehalt von $2,35 Millionen für die letzte Saison, ist der Scheck für einen Spieltag $138.235 wert.
So ein Sümmchen kann man ja mal vergessen, einzulösen.

Umzug ist wohl heute das Thema.
Die Rams haben nach ihrem Umzug nach Los Angeles ein neues Trainingszentrum gefunden. In den nächsten zwei Jahren werden sie sich auf dem Gebiet der California Lutheran University auf die Saisons vorbereiten.
Dafür bauen sie zwei neue Trainingsplätze und Parkplätze, die die Uni danach weiter nutzen darf.

Karriereende nach der Rookiesaison?
Ein bitteres Schicksal das Mario Edwards drohte. Der Defensive End zog sich im Dezember eine schwere Nackenverletzung zu. Die Saison war beendet, und die Prognosen sahen nicht gut aus.
Doch Edwards Gesundheitszustand hat sich so weit gebessert, daß Head Coach Jack Del Rio in einem Radiointerview sagte, daß der Defensive End 2016 sehr wahrscheinlich wieder spielen kann.
Man wolle aber nichts überstürzen, meinte Del Rio weiter. Edwards soll sich erst 100% auskurieren, bevor er wieder zum Training darf.
Nutzen würde er den Raiders, denn bereits letztes Jahr zeigte der Frischling Pro Bowl Potential.

Mittwoch, 30. März 2016

Kurzberichte
carroll-pete-erklärungsnotSeahawks Head Coach Pete Carroll (Bild) sieht eine neue Macht erwachen. Er hält viel von den Verstärkungen, die die Jaguars verpflichtet haben.
Dazu können die Jags sehr früh ihren ersten Spieler einberufen, und das dürfte eine Verstärkung für die Defense werden.
Und dazu kommt noch, daß Jacksonville in der miesesten Division der AFC spielt, wo man mit neun Siegen in der Saison der Einäugige unter den Blinden sein kann.
Auch die Tatsache, daß Head Coach Gus Bradley bisher nichts positives Zustande gebracht hat, findet Carroll nicht schlimm. Er glaubt, daß Bradley eine gute Grundlage für das Team gebaut hat, auf dessen Fundament er jetzt ein Playoffteam bilden kann.
Schon letztes Jahr wäre die Offense NFL-tauglich gewesen, ist Carroll überzeugt. Und die neue Defense könnte jetzt gleichziehen.
In dieser Saison würden die Jaguars durchstarten, meinte Carroll noch zum Team seines ehemaligen Defensive Coordinators Gus Bradley.

Karlos Dansby bleibt in der Division, wechselt aber das Team.
Der Linebacker geht von den Browns zu den Bengals. Das Team braucht dringend einen verläßlichen Spieler, der den für drei Spiele suspendierten Vontaze Burfict ersetzen kann.
Dansby ist 35 Jahre und seit 2004 in der NFL und hat 19 Interceptions gefangen von denen er sechs zum Touchdown zurücktrug.

Die letzten Sitze wurden montiert. Damit steht der pünktlichen Eröffnung des neuen Stadions der Vikings nichts mehr im Weg.
58.000 Sitze wurden montiert und sie können über ein bewegliches Schinensystem so zusammengeschoben werden, daß noch Platz für 6.000 weitere Sitze ist.
Im August wird das erste Spiel im Neubau stattfinden.

In Erinnerungen schwelgen und Geschichten mit alten Kollegen bei den Raiders austauschen, das zählt zu den jährlichen Höhepunkten im Leben von Fred Biletnikoff.
In Zeiten, in denen fast nur davon die Rede ist, daß ehemalige NFL Spieler sich an nichts mehr erinnern können und dement und hilflos werden, ist das ein positives Zeichen.
Deshalb lädt Biletnikoff jedes Jahr zu einem Golfturnier, dessen Einnahmen dann Heimen für gefährdete Jugendliche zugute kommt. Die Stiftung für diese Heime trägt den Namen Tracy`s Stätte der Hoffnung, zu Ehren von Biletnikoffs Tochter, die 1999 ermordet wurde.
Tracy war selber Drogenabhängig, bekam aber die Kurve und half anderen Drogensüchtigen. Ein ehemaliger Patient ermordete Tracy, als sie gerade versuchte, ihn wieder ins Entzugsprogramm zu holen.
An dem Turnier am 2. Mai nehmen einige sehr bekannte ehemalige Teil: Tim Brown, Tom Flores, James Lofton, Cliff Branch, Daryle Lamonica, Richard Dent, Mike Haynes, Ted Hendricks, Jim Otto und der momentane Raiders Coach Jack Del Rio.

Die 49ers wollen sich nur dann von Quarterback Kaepernick trennen, wenn sie für ihn massig gutes Tauschmaterial erhalten. Verständlich, müssen sie ihm doch sein volles Gehalt zahlen, egal wo Kaepernick spielt.
Deshalb war es das wohl für die Denver Broncos. Von ihnen hört man, daß sie schon mit Brian Hoyer und Josh McCown Kontakt aufgenommen haben.
Hoyer ist noch bei den Texans und McCown bei den Browns. Viel wert sind beide nicht.

Dienstag, 29. März 2016

Gehirnerschütterungen und kein Ende
cassel-matt-dallasGerade hat ein Offizieller der NFL zugegeben, daß Folgeschäden durch Gehirnerschütterungen, die Spieler in der NFL erlitten haben, entstehen können, da kommt schon die nächste Klagewelle auf die Liga zu.
Und ein Teambesitzer, der die Zusammenhänge nach wie vor abstreitet, bekommt von einem Spieler eine auf den Deckel.
Es ist also wieder viel los in einer Liga, die ihre Büros direkt in ein Gericht verlegen könnte, so oft, wie sie verklagt wird.
Was ist denn schon wieder los?
Jim Irsay, Besitzer der Indianapolis Colts, sagte nach dem Treffen der Teambesitzer letzte Woche, daß ein tatsächlicher Zusammenhang zwischen Gehirnerschütterungen und Chronisch-traumatische Enzephalopathie (CTE) nicht bewiesen ist. Das brachte DeAndre Levy auf die Palme. Der Linebacker der Detroit Lions zog auf Twitter gegen Irsay zu Felde und erwies sich dabei als lustiger Zeitgenosse.
Irsay wurde 2014 verhaftet, weil er unter Tabletteneinfluß Auto fuhr. Er gab zu, daß er Medikamentensüchtig war und ging in den Entzug. Die Liga suspendierte ihn für sechs Spiele und Irsay mußte $500.000 Strafe zahlen.
Levy schrieb nun: „Regelmäßige Trips zur Apotheke machen dich zu einen Medizinexperten?“
Der saß.
Levy ist zur Zeit wegen einer Hüftverletzung in der Rehaphase, macht sich aber auch Sorgen, um seine geistige Gesundheit im Alter.
Diese Sorgen machte sich auch Husain Abdullah. Der Safety der Chiefs trat mit seinen 30 Jahren auf die Notbremse und beendete seine Karriere.
Am 29. November zog er sich gegen die Bills eine Gehirnerschütterung zu, seine fünfte, und verpaßte den Rest der regulären Saison. In den Playoffs spielte er wieder, jetzt machte er Schluß.
Und das Licht am Ende des Tunnels, das die NFL mit der ersten Sammelklage in dieser Sache sah, ist wohl nur die Beleuchtung des Gerichtsgebäudes, in dem die Liga sich demnächst wieder verteidigen muß.
Der ehemalige Lions Verteidiger Tracy Scroggins gehörte zu den über 5.000 Spielern, die die NFL verklagten. In diesem Prozeß wartet man immer noch darauf, daß der Richter die außergerichtliche Einigung über eine Milliarde Dollar der beiden Parteien genehmigt.
Scroggins ist der erste, der einen neuen Prozeß anstrebt. Er verklagte die NFL auf Grundlage der neuen Erkenntnisse und auf Grund der Aussagen des Liga-Offiziellen, der einen Zusammenhang zwischen Gehirnerschütterung und CTE zugab, erneut. Er reichte seine Klage bei einem Gericht in Fort Lauderdale, Florida, ein.
Scroggins gehörte zu dem einen Prozent der Kläger, die die Einigung nicht akzeptierten.

Kurzberichte
Eigentlich hätte diese Meldung an die erste Stelle gehört, aber da kam ja wieder etwas dazwischen.
In den USA standen die Sportsender kurz davor, die laufenden Programme für eine Sondersendung zu unterbrechen.
Was war passiert?
Nun, die Green Bay Packers haben einen Free Agent verpflichtet.
Ihr seid erstaunt?
Das sind wohl alle.
Doch es ist wahr, die Green Bay Packers verpflichteten Tight End Jared Cook.
Die Rams trennten sich Anfang des Monats von Cook, der zuvor bei den Titans spielte.
Die Packers gaben ihm einen Einjahresvertrag über $3,65 Millionen.

Auch die Saints sicherten sich einen ehemaligen Ram.
Sie verpflichteten Defensive Tackle Nick Fairley.

Die Panthers wissen immer noch nicht, ob sie Cornerback Josh Norman halten können. Er hat seinen Franchise-Vertrag noch nicht unterschrieben und möchte der bestbezahlte Cornerback aller Zeiten werden. Vorher will er nicht unterschreiben.
Deshalb verpflichteten die Panthers zur Vorsicht den ehemalige Steeler Brandon Boykin.
Das ist wirklich nur eine Vorsichtsmaßnahme, denn Boykin spielte in Pittsburgh nur sporadisch.

Muß die NFL ihre Regeln, betreffend Interviews der Spieler nach Niederlagen, wegen der Befindlichkeiten eines 26-jährigen Multimillionärs, ändern?
Wenn es nach Panthers Head Coach Ron Rivera geht... ja!
Rivera gab letzte Woche eine Pressekonferenz und wurde nach dem Benehmen seines Quarterbacks Cam Newton nach der Super Bowl Niederlage gefragt.
Jetzt hätte Rivera sagen können, daß das Vergangenheit wäre und man nach vorne blicken sollte, doch Rivera zog es vor, sein Millionärchen zu verteidigen.
Es wäre unfair, Spieler des Verliererteams sofort nach dem Spiel auszuquetschen. Da wären die Wunden noch zu frisch, meinte Newtons Head Coach.
Daß Newton bisher der einzige Spieler war, der nach einer Super Bowl Niederlage so angewidert reagierte, während seine Kollegen Kuechly, Olsen, Norman und wie sie alle heißen, ihre Interviews mit Anstand hinter sich brachten, ist für Rivera kein Kriterium.
Er verteidigte sogar die Aussage des Mimöschens Newton, der zwei Tage nach dem Spiel sagte, daß er stolz darauf wäre jetzt als schlechter Verlierer angesehen zu werden.
Deshalb meinte Rivera, daß es nach einer Niederlage, besonders im Super Bowl, nur eine Person geben dürfte, die interviewt wird, und zwar der Head Coach, und niemand anderer.

Montag, 28. März 2016

Kurzberichte
Kaepernick-Colin3Wir stehen kurz vor dem ersten April und die 49ers kurz davor, Quarterback Colin Kaepernick (Bild) sein Jahresgehalt über $11,9 Millionen für 2016 zahlen zu müssen.
Diese Summe steht Kaepernick im Krankheitsfall zu, und da er momentan nach einigen Operationen noch krankgeschrieben ist, werden die 49ers ihm sein Gehalt zahlen müssen, auch dann, wenn sie ihn jetzt noch feuern würden. Selbst wenn Kaepernick wieder fit ist und zu einem anderen Team wechselt, müßten die 49ers zahlen.
Für ein Team, das Geduld damit hatte, in seiner Absicht den Quarterback zu verpflichten, wird er damit zum Schnäppchen. Gesetzt den Fall, daß Denver Kaepernick gerne verpflichten würde und ihm für die Saison nur $1 Million zahlen möchte, müßten die 49ers die Differenz zu den $11,9 Millionen zahlen.
Nächste Woche muß Kaepernick noch mal zur gesundheitlichen Untersuchung. Wenn er da gesundgeschrieben wird, dann wären die 49ers vom Haken. Doch danach sieht es nicht aus.
Kaepernick wird am 1. April wohl um $11,9 Millionen reicher sein, minus Steuern usw. versteht sich. Für ihn ein gelungener Aprilscherz.

Die Browns sind es leid, der Lachschlager der NFL zu sein.
Teambesitzer Jimmy Haslam wußte, was für ein marodes Unternehmen er da bekam, als er die Browns 2012 kaufte. Viel positives hat er mit seiner Neuerwerbung noch nicht zustande gebracht.
Sein Meisterplan, Johnny Manziel als Quarterback für die Zukunft zu verpflichten ist ja mal dermaßen was von in die Hose gegangen, daß es wehtut.
Jetzt versucht er es mal wieder mit einem neuen Head Coach, einem neuen General Manager und einem weiteren neuen, alten, Quarterback.
Damit Robert Griffin III kein Vollflop wird, trainiert er mit Quarterback-Flüsterer Tom House. Der trainierte bereits Carson Palmer, Tom Brady, Drew Brees und Andy Dalton. Und gerade Daltons Fortschritte in der Saison 2015 bis zu seinem gebrochenen Daumen waren klar sichtbar.
Wenn Griffin III auch solche Fortschritte machen kann, dann haben die Zuschauer der Liga da etwas weniger zu lachen über die Browns.
Aber keine Angst, zu lachen wird es immer noch genug geben bei dem Team.
Dabei haben die treuen Fans in Cleveland wirklich besseres verdient.

Sonntag, 27. März 2016

Kurzberichte
elway-john-sb-50Vor einem Monat dachte Broncos General Manager John Elway (Bild) noch, daß Robert Griffin III der Richtige wäre, um als Starter für Denver antreten zu können.
Doch eine genaue Recherche änderte Elways Meinung. Nach einige Telefonaten bekam er Zweifel am Charakter des ehemaligen Quarterbacks der Redskins.
Griffin III hatte mehrere Auseinandersetzungen mit seinem ehemaligen Head Coach Mike und dessen Sohn, Offensive Coordinator, Kyle Shanahan.
Zwar spielte Griffin III 2015 den braven Soldaten, indem er sich nicht negativ über seine Demontage äußerte und zu jedem Spiel in Zivilkleidung bei dem Team stand, aber das konnte Elway nicht mehr überzeugen.
Natürlich war es dumm Quarterback Mark Sanchez anzuheuern, aber bei den Bedenken, die Elway wegen Griffin III bekam, etwas verständlicher.
Jetzt strecken die Broncos die Fühler verstärkt in Richtung 49ers Quarterback Colin Kaepernick aus.

Die neue Regel, den Ball nach einem Touchback an die 25 zu legen statt der 20, ist dämlich und das sehen auch viele Kommentatoren und Spieler so.
Einige Kicker sagten bereits, daß sie dann eben den Ball nicht mehr wie bisher bis in die Endzone kicken, sondern den Ball innerhalb der Fünf plazieren.
Dieselben Kicker, die Probleme haben, den Ball beim Extrapunktversuch aus 33 Yards durch die Torstangen zu schießen, wollen jetzt das Ei exakt kurz vor die Endzone legen?
Bei den Vorbereitungsspielen werden wir bestimmt sehen, wie gut das klappt?
Die Regel wird zunächst nur für eine Saison ausprobiert, bevor entschieden wird, ob die NFL sie behält oder nicht.

Die Falcons verpflichteten Courtney Upshaw.
Der Linebacker spielte seit 2012 für die Ravens.

Die Saints verpflichteten Craig Robertson.
Der Linebacker spielte seit 2011 für die Browns.

Am Donnerstagmorgen verstarb der ehemalige NFL Fullback Kevin Turner.
Von 1992 bis 94 spielte er für die Patriots, von 1995 bis 99 für die Eagles.
Seit 2010 litt er an Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), einer unheilbaren Nervenkrankheit, von der glaubte, daß er sie durch seine aktive Zeit als Footballspieler, bekam. Deshalb gehörte er auch zu denn 5.000 ehemaligen Spielern, die die NFL verklagt hatten.
ALS zerstört Nerven im Gehirn und im Rückenmark.
Am Donnerstag verlor Turner im Alter von nur 46 Jahren den aussichtslosen Kampf gegen die Krankheit.

Freitag, 25. März 2016

Kurzberichte
griffiniii-robert6Die Kurzberichte fallen heute wirklich feiertagsmäßig kurz aus.
Quarterback Robert Griffin III (Bild) hat ein neues Team gefunden. Die ehemalige Rookiesensation der Redskins wechselte zu den Browns.
Dort erhält er für zwei Jahre $15 Millionen, aus denen mit Boni $22 Millionen werden können.
Damit sind die Browns aus dem Rennen um Colin Kaepernick ausgeschieden.
Die Jets gaben bekannt, daß sie auch kein Interesse mehr an dem Quarterback der 49ers haben, womit der Weg für die Broncos frei wäre.
Die Browns sagten, daß sie trotz der Verpflichtung Griffins einen Quarterback in der Draft einberufen würden, wenn denn dann ein guter zu haben wäre.

Ex Ravens Defensive Tackle Terrence Cody muß neun Monate in den Knast, weil er seinen Hund hat verhungern lassen.
Zusätzlich war er angeklagt unerlaubt einen Alligator im Besitz zu haben.

Die Patriots verpflichteten Wide Receiver Nate Washington.
Er fing letztes Jahr für die Texans 47 Pässe für 658 Yards.

Donnerstag, 24. März 2016

Kurzberichte
la-rams3Wie geht es einem Team nach einem Umzug in eine neue Stadt?
Das können wir demnächst im Fernsehen verfolgen, denn die nächste Staffel von Hard Knocks hat die Los Angeles Rams vor der Kamera.
Die neue Staffel wird ab dem 9. August gezeigt.
Und wo wir gerade bei einem Team sind, das in einer neuen Stadt neue Fans gewinnen soll und will... Was macht es da für einen Sinn, diesen Fans sofort im nächsten Jahr ein Heimspiel zu klauen?
Keinen?
Korrekt!
Dennoch gab die NFL bekannt, daß die Rams bei dem geplanten Saisonspiel in China 2018 der Gastgeber sein sollen.
Fingerspitzengefühl war da wohl nicht im Spiel.
Bereits 2007 hatte die NFL ein Spiel in China geplant, das 2009 stattfinden sollte. Dazu ist es nie gekommen.

Die Eagles verpflichteten den ehemaligen Giants Wide Receiver Rueben Randle.
Er bekam einen Einjahresvertrag über $3 Millionen von denen $500.000 garantiert sind.

Drei Jahre, drei Teams. Das ist die Geschichte von Patrick Robinson.
Der Cornerback spielte zunächst für die Saints, letztes Jahr für die Chargers und wechselte jetzt zu den Colts.
Die gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $14 Millionen.

Sean Payton steht kurz davor einen neuen Fünfjahresvertrag in New Orleans zu unterschreiben.
Alle Einzelheiten wären ausgearbeitet, und Payton wäre sehr zufrieden mit dem Angebot heißt es.
Payton trainiert die Saints seit 2006. Seine Bilanz in der Zeit: 87-57 Siege, 1 gewonnener Super Bowl.

Neue Regeln braucht die Liga - Teil 2
Die zwei Foul Regel wurde genehmigt. In der Saison 2016 wird getestet, wie sich die Regel, einen Spieler nach zwei schweren Fouls automatisch vom Platz zu stellen bewährt. Wenn es zur Zufriedenheit verläuft, könnte die Regel nach der Testphase fest aufgenommen werden.
Nach Touchbacks wird der Ball 2016 nicht mehr an die 20 Yards Linie gelegt, sondern an die 25. Auch das ist zunächst nur als Test geplant, über den nach der Saison abschließend entschieden wird.
Und in seiner Abschlußrede sagte Commissioner Roger Goodell wie erwartet, daß er nicht daran denkt den Patriots ihre Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der nächsten Draft zurückzugeben.
Dazu, daß sein Vorschlag, einen Spieler nach zwei Persönlichen Fouls vom Platz zu stellen angenommen wurde, sagte Goodell, daß es jetzt darauf ankäme genau zu definieren, welche schweren Fouls zu einem Ausschluß führen sollen. Ob z.B. beleidigende Sprüche und Handlungen in den Katalog aufgenommen würden? Nach der Saison müsse man dann sehen, was sich bewährt hat und was nicht.
Die Falcons werden als Team nicht dafür bestraft, daß einer der Assistenztrainer einen Anwärter beim Scouting Combine gefragt hat, ob er schwul sei.
Die Organisation hätte sich in der Zeit danach korrekt verhalten und den Trainer gebührend gemaßregelt.
Daß die Rams Gastgeber des Spiels in China sein sollen, wie oben erwähnt, wollte Goodell nicht bestätigen.

Mittwoch, 23. März 2016

Neue Regeln braucht die Liga.
shot0046Und das jedes Jahr immer wieder. So auch 2016.
Sieben Vorschläge von 19, die das Regelkomitee erarbeitet hatte, wurden angenommen.
Alle Chop Blocks sind jetzt illegal. Bisher gab es ja Ausnahmen bei Laufspielzügen, aber diese Ausnahmen sind gestrichen. Jedesmal, wenn ein Offensive Lineman einen Defensive Lineman tief angreift und dann ein weiter Offensive Lineman den Verteidiger hoch angreift wird es jetzt eine Flagge geben.
Im High School und College Football sind Chop Blocks schon lange verboten. Jetzt zogen die Profis nach.
Was zu erwarten war, trat ein. Die erfolgreiche Regeländerung, den Ball bei einem Extrapunktversuch an die 15 zu legen, wurde bestätigt. Letzte Saison galt ja als Test, und der verlief positiv.
In Sachen Horse Collar Griff übertreibt die NFL es jetzt noch mehr. Jetzt ist aus ein Griff in Höhe des Namensschildes des Spielers schon eine Strafe wert.
Offensive Coordinator und Defensive Coordinator sitzen ja oft oben in einer Kabine, um das Spiel zu analysieren. Wenn sie einen Spielzug reingeben wollten, mußten sie den an jemanden am Spielfeldrand geben, der ihn dann per Funk an den Helmträger mit dem grünen Punkt weitergab.
Dieser Umweg ist jetzt nicht mehr nötig. Funksprüche zum Helmempfänger dürfen ab sofort vom Coach in der Kabine direkt durchgegeben werden.
Ein Team bekommt eine Strafe wegen Spielverzögerung, wenn es versucht einen Auszeit zu nehmen, die ihm nicht zusteht.
Die Regel, daß ein Receiver eine Fünf Yards Strafe bekommt, wenn er unerlaubterweise einen Paß fängt, nachdem er außerhalb des Spielfelds war und wieder hereingekommen ist, entfällt.
Zwei Regeländerungen werden noch diskutiert. Die Ausweitung der eh schon ätzenden Videobeweise und die Möglichkeit, einen Spieler nach zwei schweren Fouls automatisch vom Platz zu stellen. Darüber wird am heutigen Mittwoch noch geredet.
Es gab also auch Vorschläge, die nicht abgenickt wurden. So erwiesen die Ravens sich in einem Spiel gegen die Patriots als nicht so Regelkundig. Die Patriots hatten eine Angriffsformation gewählt, in der ein Linespieler als Receiver agieren durfte. Diese Formation aber war den Ravens unbekannt. Es gab aufgeregte Protestgesten von Head Coach John Harbaugh, die nichts brachten. Deshalb schlugen sie vor, daß ein Linespieler, der als Receiver agieren darf, sich durch das Tragen eines Leibchens kenntlich machen soll. Das wurde abgelehnt.

Kurzberichte
Chiefs Pro Bowl Defensive End Justin Houston könnte die Saison 2016 verpassen.
Er wurde in dieser Woche am Kreuzband in seinem linken Knie operiert. Optimistische Prognosen gehen davon aus, daß er im September wieder einsatzbereit sein kann, realistische Prognosen sagen, daß er die Saison verpaßt.

Eine kleine Sensation ist der Wechsel von Alfred Morris von den Redskins zu den Cowboys.
Der Running Back unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $3,5 Millionen beim Divisionsrivalen.
Der 27-jährige spielt seit vier Jahren in der NFL und hat drei 1.000 Yard Saisons.

Kein Schwein ruft für ihn an, keine Sau interessiert sich für ihn. Und das ist unverständlich.
Zugegeben, die letzte Saison von 49ers Quarterback Colin Kaepernick verlief unterirdisch, aber bei seinen Leistungen, die er bis dahin zeigte, sollte man doch zunächst mal von einem Ausrutscher ausgehen.
Doch General Manager Trent Baalke sagte, daß es noch kein ernsthaftes Angebot gab, Kaepernick betreffend.
Anfragen? Doch ja, meinte Baalke. Ernsthaftes Interesse? Nein!
Die 49ers wollen eine gute Kompensation für ihn haben. Dabei denken sie an einen Draftpick in Runde zwei. Das beste Angebot kam bisher aus Denver, die ihre Wahlmöglichkeit in Runde vier abgeben wollten.
Und das in einer Liga, in der brauchbare Quarterbacks nötiger sind, als alles andere.
Wenn Kaepernick am 1. April noch im Kader der Niners ist, stehen ihm $12 Millionen für 2016 zu.

Die Panthers zogen ihre Option auf eine fünfte Saison von Defensive Tackle Star Lotulelei.
Wobei Star der Vorname ist und nicht die Definition seiner spielerischen Qualitäten.
Die aber sind gut genug, den Defensive Tackle ein fünftes Jahr zu halten.

Dienstag, 22. März 2016

Kurzberichte
SNF-NBCDie NFL hat ihre Regeln, betreffend das Prime Time Spiel in Woche 17, gelockert.
Jedes Team darf jetzt in diesem Sunday Night Football Spiel gezeigt werden. Bisher galt die Regel, daß ein Team in einer Saison höchstens fünf mal zur Hauptsendezeit gezeigt werden darf. Drei Teams dürfen ausnahmsweise sechs Mal gezeigt werden.
Durch diese Regel reduzierte sich die Auswahlmöglichkeit in Spiel 256 der Saison. Selbst Teams, die um einen Playoffplatz kämpfen, haben nicht gezeigt werden dürfen, wenn ihr Kontingent erfüllt war.
Für Woche 17, in der es nur Division Games gibt, wird diese Regel aufgehoben, um das wichtigste Spiel zeigen zu können.

Wo wir gerade beim Fernsehen sind. Die NFL startet eine neuen Serie. Die ganze Saison über beobachten die Kameras von NFL Films die 32 Teams. Doch letztes Jahr waren die Arizona Cardinals besonders im Fokus der NFL Film Crews.
Jetzt weiß man warum.
„Alles oder Nichts“ heißt die neue Realityserie, die in ihrer ersten Saison die Cardinals vom Trainingslager bis zum letzten Spiel begleitete. Sozusagen ein Hard Knocks Extended.
Das Ganze wurde zu acht einstündigen Folgen zusammengeschnitten und wird bei Amazon gezeigt. Ob auch hier in Deutschland, das weiß ich noch nicht. Wenn es jemand erfährt, kann er mir ja eine Mail senden.

„Roger, kann ich bitte meinen Draftpick in Runde eins der Draft zurückhaben?“ wollte Patriots Besitzer Robert Kraft von NFL Commissioner Roger Goodell wissen.
Kraft hat Goodell letzten Monat einen Brief geschrieben, in dem er darum bat, die Wahlmöglichkeit, die den Patriots wegen der dämlichen Deflategate-Sache gestrichen wurde, wieder zurückzubekommen.
Doch auch nach dem Wochenende, an dem die Teambesitzer sich getroffen haben, gab es von Goodell keine Antwort. Und Kraft glaubt auch nicht wirklich daran, daß er den Pick bekommt. Und aus der Ligazentrale kommen auch keine positiven Signale.
Das Teambesitzertreffen endet am Mittwoch. Vielleicht sagt Roger Goodell dann etwas dazu in seiner Abschlußpressekonferenz.

Und ja, bei diesem Treffen der NFL Größen fiel auch wieder das Wort Deutschland.
Darum wurde gestern ja wieder großes Bohei auf Facebook gemacht, wie jedesmal, wenn in der NFL das Wort Deutschland fällt. Bei vielen Kommentaren und Berichten spürte man praktisch die Schnappatmung, die die erneute Erwähnung unseres Heimatlandes auslöste.
Doch beruhigt Euch. Ihr habt nichts verpaßt, nur weil ich nicht in hektische Mitteileritis verfallen bin, denn Neues gibt es noch nicht.
Wie immer hieß es, daß es 2017 ein Spiel in Deutschland geben KÖNNTE. Das weiß man schon lange. Schnappatmung sollte erst eintreten, wenn es hieße, daß es ein Spiel geben WIRD.
Ob es in China ekstatische Reaktionen gab ist mir nicht bekannt. Die NFL gab bekannt, daß es 2018 ein Spiel dort geben KÖNNTE.

Hugh Jackson, der neue Head Coach der Browns, sagte der Presse, daß er ein großartiges Treffen mit Robert Griffin III hatte.
Seit diesem Gespräch ist eine Verpflichtung von 49ers Quarterback Colin Kaepernick fast vom Tisch.
RG3 wäre sehr talentiert, und ein toller, junger Mann, meinte Jackson. Der Quarterback hätte viel Erfolg bei den Redskins gehabt, bevor Verletzungen ihn zurückgeworfen hätten. So etwas würde in der NFL halt passieren.
Jackson fuhr fort, daß er und der Vizepräsident für Footballangelegenheiten konstruktive Diskussionen darüber führen, ob sie Griffin III verpflichten sollen?

Die Packers sagten, daß die Zeit von James Jones in Green Bay beendet ist.
Sie werden dem Wide Receiver keinen neuen Vertrag anbieten.

Die Jaguars meinen es anscheinend ernst. Sie verpflichteten die Defense-Legende Monte Kiffin als Berater.
Kiffin ist mittlerweile 76 Jahre alt und gilt als Erfinder der Tampa-2 Verteidigung. Keine andere Defense wurde so oft kopiert, wie diese. Damit legte er den Grundstein des Super Bowl Erfolgs der Buccaneers in der Saison 2002.

Rams Head Coach Jeff Fisher hat sich festgelegt. Noch ist der Umzug nach Los Angeles nicht ganz abgeschlossen, da schockt Fisher die Fans in L.A. schon. Er sagte, daß das Team mit Case Keenum als Starter in die Saison gehen wird.
Keenum ist seit 2013 in der NFL und spielte für die Texans, Rams, wieder Texans und wieder Rams.
Er wurde in 16 Spielen eingesetzt und seine Bilanz lautet: 258 von 455 für 3.023 Yards, 15 Touchdowns bei 9 Interceptions.
Da werden die neuen Fans wohl nicht gerade in Ekstase versetzt.
Aber die Rams haben ja noch Nick Foles in der Hinterhand, falls das mit Keenum eventuell völlig schiefgeht.

Wo wir gerade bei den Rams sind
Das ist das Ende.
Seit Wochen starten vollbeladene Trucks aus St. Louis in Richtung Los Angeles. Stück für Stück werden die Besitztümer der Rams verfrachtet.
Am Donnerstag soll der letzte Truck starten. Dann gehen 21 Jahre der Rams in St. Louis Zuende.
Auf dem Parkplatz der Rams standen schon lange kaum noch Autos. Letzten Freitag wurde zum letzten Mal im Büro gearbeitet.
Was aus dem Komplex des Teams und aus dem Stadion wird, das steht noch nicht fest. Wie so vieles wird es wohl dem Verfall anheimfallen.
Viele Leute haben ihren Arbeitsplatz verloren und müssen sehen, wie sie ab jetzt über die Runden kommen.
Proteste oder Abschiedstänzer gab es nicht. Zwar haben die Rams einen Super Bowl Titel in die Stadt geholt, aber insgesamt boten sie den Fans in St. Louis nur vier positive Saisons und fünf Playoffauftritte.
Und am Donnerstag würde ein Teddybär schwenkender Abschiedstänzer vielleicht die Rücklichter des letzten Trucks sehen, wenn denn jemand käme.

Montag, 21. März 2016

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARD„Ich halte nichts davon, wenn Anzugträger die das Spiel nie gespielt haben, Regeln erstellen,“ meinte Richard Sherman (Bild).
Dem Cornerback der Seahawks gefällt die Regel nicht, einen Spieler nach zwei persönlichen Fouls automatisch vom Platz zu stellen, die der NFL Vorsitzende Roger Goodell vorgeschlagen hat.
„Das ist blöd,“ fuhr Sherman fort, der keine Scheu an den Tag legt, wenn es darum geht seine Meinung zu sagen. „Das klingt wie etwas, das jemand, der das Spiel nie gespielt hat, sagt. Das schlägt jemand vor, nur weil er das Spiel nicht versteht. Er ist doch nur ein Gesicht. Er ist nur ein Anzug. Er hat doch nie auf dem Platz gestanden und verstanden, wie man ein persönliches Foul begehen kann.“
Stimmt nicht so ganz. Zu Goodells Verteidigung sei gesagt, daß er auf der High School Football, Baseball und Basketball gespielt hat, und in allen drei Teams der Captain war. Wegen einer Knieverletzung konnte er aber nicht auf dem College spielen.
Und doch hat Sherman nicht so ganz unrecht wenn er sagt, daß über die Regeln ein Haufen von Leuten abstimmt, die nie einen Ball in der Hand gehabt haben, außer um sich damit fotogen in Szene zu setzen.
Und so wird auch über diesen mittlerweile selbst in NFL Kreisen „gelbe Karten Regel“ genannten Vorschlag von Anzugträgern abgestimmt, von denen kaum einer das Spiel gespielt hat.

Und wieder treffen sich die 32 Teambesitzer, um über ihre Liga zu diskutieren. Dieses Mal in Boca Raton, Florida.
Jetzt heißt es für die Befürworter des Plans, die Raiders und die Chargers in Carson, California, anzusiedeln, die Niederlage zu den Akten zu legen.
Die Entscheidung für den Plan der Rams hat die Liga gespalten. Zum Wohl der NFL muß man jetzt wieder zusammenarbeiten und überlegen, welche Regeländerungen Sinn machen und welche neuen Regeln in das eh schon platzende Regelbuch aufgenommen werden sollen?
Raiders Besitzer Mark Davis hat die größten Nachteile erlitten. Er könnte erst dann nach Los Angeles umziehen, wenn die Chargers, die das Stadion der Rams mitnutzen dürften, diese Option nicht zögen. Doch er sagt, daß das Tagesgeschäft nicht unter diesem Beschluß leiden soll. Auf lange Sicht würde das die Teambesitzer nicht spalten. Er glaubt nicht, daß es jetzt zwei Blöcke gibt, die sich gegenseitig blockieren.
Panthers Besitzer Jerry Richardson kann nicht am Treffen teilnehmen, weil er an der Schulter operiert werden muß. Seine Abwesenheit hat nichts damit zu tun, daß er als glühender Fürsprecher des Raiders/Chargers Plans eine Niederlege erlitten hat, sagte der Teamsprecher.
Und so werden sie auch über den Regelvorschlag von Roger Goodell objektiv beraten und abstimmen, den Richard Sherman für blöd hält.

Arian Foster erholt sich gut von seiner gerissenen Achillessehne.
Ob es dem Teamlosen Running Back allerdings gelingt, noch mal ein Team zu finden, bleibt abzuwarten.
Die Texans haben sich Anfang des Monats von Foster getrennt, weil er immer öfter verletzt aussetzen mußte.
Aus diesem Grund kann es sein, daß der viermalige Pro Bowler, der im August 30 wird, sein letztes Spiel gespielt haben könnte.

Sonntag, 20. März 2016

Kurzberichte
griffiniii-robert7Robert Griffin III (Bild) reist rum, um einen neuen Arbeitgeber zu finden.
Der ehemalige Quarterback der Redskins wartet in einer Liga, die nichts dringender braucht als halbwegs gute Quarterbacks, immer noch auf Angebote.
So also machte er sich auf, sich anzupreisen.
Bei den Jets war er als erstes, doch die verhandeln noch voller Hoffnung mit Ryan Fitzpatrick. Griffin III reiste ohne Angebot wieder ab.
Aus ganz anonymen Quellen stammt der Hinweis, daß RG3 am Samstag die Browns besucht haben soll. Aber der Sender FoxSports hat davon Wind bekommen und hat es auf seiner Internetseite verraten.
Schon am Freitag landete Griffin III in Cleveland und am Samstag Nachmittag reiste er wieder ab. Ob der Rookie des Jahres 2012 mit den Browns einig wurde, das weiß man noch nicht.

Wo wir gerade bei den Jets waren. General Manager Mike Maccagnan sagte der Presse, daß er immer noch versucht, Fitzpatrick zum Bleiben zu überreden. Es wird immer noch um einen Vertrag gerungen, mit dem beide Seiten leben können.
Und überreden lassen wird sich Ryan Fitzpatrick nur über die für ihn richtige Summe.
Zahlen wurden nicht genannt, aber die Jets meinen, daß sie dem mittlerweile 33 Jahre alten NFL Nomaden ein faires Angebot unterbreitet haben.
Das sehen Fitzpatrick und sein Agent anders. Sie meinen, daß der Quarterback einiges mehr wert wäre, als die Jets ihm anbieten.
Auch die Broncos boten Fitzpatrick wohl zu wenig. Die verhandelten nämlich auch mit ihm, winkten aber recht schnell ab.
Und obwohl es keine 32 NFL-taugliche Quarterbacks gibt, stagniert der Markt momentan irgendwie.
Die Jets, Browns, Rams, 49ers, Broncos brauchen dringend einen Top-Spieler auf dieser Position.
Doch es tut sich nichts.
Zu weit scheinen die Ansichten über eine faire Bezahlung bei den Quarterbacks und den Teams auseinanderzuliegen. Sich für einen guten Quarterback hoch zu verschulden macht schon kaum Sinn. Sich für einen mittelmäßigen Quarterback hoch zu verschulden macht gar keinen.

Wo wir gerade bei den Browns waren. Die feuerten ja verständlicherweise Johnny Manziel. Dieses „Problemkind“ wird kaum bei einem anderen Team unterkommen können, und wenn, dann bestimmt nicht als Starter.
Doch ein neuer Agent soll es richten. Johnny Football stellte Drew Rosenhaus als seinen Vertreter ein. Manziels früherer Agent, Erik Burkhardt, schmiß nach der letzten Saison die Brocken hin und meinte, daß Manziel erst mal sein Leben in den Griff bekommen sollte.
Rosenhaus scheint das nicht zu stören. Er gilt als Star unter den Spielervertretern und hat schon so manchen unglaublichen Vertrag ausgehandelt. Er vertrat erfolgreich Wide Receiver Terrell Owens, der auch nicht ganz unproblematisch war. Doch in Sachen Manziel muß er ein Wunder vollbringen.
Rosenhaus wurde 1966 geboren und ihm gehört die Sportagentur Rosenhaus Sports in Miami.
Er schrieb zwei Bücher und handelte Verträge aus, die Alles in Allem in die Milliarden gehen dürften.
Er soll jetzt also Johnny Manziel zu weiterem Schotter führen.
Da darf man gespannt sein.

Samstag, 19. März 2016

Mannings Abschied als Colt
manning-sb-champEs gibt Spieler, die verbringen viele Jahre bei einem Team und wechseln kurz vor Karriereende noch für einige Jahre zu einem anderen Team.
Viele davon beenden ihre Karriere dann, indem sie einen Eintagesvertrag bei ihrem ersten Team unterschreiben, um als Mitglied dieses Teams in den Ruhestand zu treten und gegebenenfalls in die Hall of Fame aufgenommen zu werden.
Zu diesen Spielern hätte auch Peyton Manning (Bild) gehören können. Er begann seine einmalige Karriere bei den Colts, gewann mit ihnen einen Super Bowl und stellte bei ihnen einige NFL Rekorde auf.
Im März 2012 wechselte er von den Fohlen zu den Wildpferden, weil die Colts nach seiner Nackenverletzung das Vertrauen in den Quarterback verloren hatten und ihn feuerten.
Auch in seiner kurzen Zeit mit den Broncos gewann er einen Super Bowl.
Seine Karriere beendete er gleich nach diesem Erfolg als Denver Bronco.
Colts Besitzer Jim Irsay traf das tief. Er hatte gehofft, daß Manning als Colt in den Ruhestand treten würde. Doch Irsay hatte einen Plan B. Er teilte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Ausnahme- Quarterback am Freitag mit, daß das Team die Nummer 18 von Mannings Trikot nie wieder vergeben wird. Und vor den Stadion wird eine lebensgroße Statue Mannings aufgestellt.
In seiner Rede sagte Manning, daß es eine große Ehre für ihn war 14 Jahre für Indianapolis spielen zu dürfen.
Auch bei dieser Rede mußte der Quarterback einige Tränen zurückhalten, wie man seiner brüchigen Stimme anmerkte.
Gefragt, was er denn jetzt machen wolle, antwortete er, daß er darüber immer noch nachdenkt. Der größte Fehler wäre es, jetzt überstürzt zu handeln.

Kurzberichte
Ein Pro Bowler der Browns (nicht lachen, so was gibt es) könnte die komplette Vorbereitungszeit verpassen.
Cornerback Joe Haden wurde am Mittwoch am linken Knöchel operiert. Ob er bis zum Saisonstart wieder einsatzbereit ist, ist noch fraglich.

Muß das schön sein, wenn man einen berühmten, erfolgreichen Vater hat, der einem einen Job verschaffen kann.
So arbeitete Steve Belichick seit der Zeit vor Super Bowl XLIX für die Patriots. Ab und zu kam die Frage auf, was der älteste Sohn des Head Coaches denn eigentlich so macht?
Am Freitag machte Bill Belichick dem Fragespiel ein Ende und machte Steve zum Safeties Coach.
Und damit hat das Kind endlich einen Namen, und die Fragen ein Ende.

Die Buccaneers sicherten sich Linebacker Daryl Smith.
Der ehemalige Star der Ravens ist mittlerweile 34 Jahre alt und unterschrieb einen Einjahresvertrag.

Die Packers konnten James Starks halten.
Der Running Back unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag über $6 Millionen.

Tray Walker hat seinen Motorradunfall von Donnerstag nicht überlebt.
Der Cornerback der Ravens war in Miami mit einem sogenannten Dirt Bike unterwegs, einem dreirädrigen Motorrad, das vornehmlich zu Fahrten am Strand benutzt wird.
Walker war im Dunkeln mit dem unbeleuchteten Gefährt und mit dunkler Kleidung auf der Straße unterwegs und wurde von einem SUV erfaßt.
Zwar wurde Walker noch lebend ins Krankenhaus eingeliefert, dort verstarb an den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen.
Die Ravens wurden von Walkers Schwiegermutter über seinen Tod unterrichtet.
Baltimore holte den Cornerback in der vierten Runde der Draft 2015 ins Team. Er spielte in acht Spielen, vornehmlich in den Special Teams.
Seit dem schlimmen Motorradunfall von Steelers Quarterback Ben Roethlisberger vor einigen Jahren, haben viele Teams Motorradfahren als gefährliche und deshalb unerlaubte Freizeitaktivität in ihre Verträge schreiben lassen. Wie man jetzt leider sieht, nicht ohne Grund.

Freitag, 18. März 2016

Kurzberichte
bryant-dez2Das Regelkomitee tagt und wird seine Entscheidungen den Teambesitzern beim nächsten Treffen zur Beschlußfassung vorlegen.
19 Vorschläge berät das Komitee, und Roger Goodells Empfehlung, einen Spieler nach zwei schweren Fouls automatisch vom Platz zu stellen, dürfte eine breite Mehrheit finden.
Diskutiert wird auch, den Ball nach einem Touchback an die 25 statt der 20 zu legen.
Die Ravens würden gerne dreimal den Videobeweis pro Spiel nutzen dürfen. Die Bills sind der Meinung, daß alle Schiedsrichterentscheidungen überprüft werden dürfen.
Beides findet bisher keine sehr große Mehrheit.
Die Redskins schlugen vor, daß in Vorbereitungsspielen keine Verlängerung mehr gespielt wird, wenn es nach der regulären Spielzeit unentschieden steht.
Eine Erleichterung die Regel betreffend, wann ein Paß als gefangen gilt und wann nicht, ist übrigens leider nicht zu erwarten.
Und das ist schlecht so.
Usw., usw. Was dann letztlich beschlossen wird wird man sehen und natürlich wird es dann hier stehen.
Wenn 24 der 32 Teambesitzer für eine Regeländerung stimmen, ist sie angenommen.

Russell Okung wechselt zu den Broncos.
Der Offensive Tackle verhandelte selber mit Denver, ohne einen Agenten zwischenzuschalten. Heraus kam dabei ein Einjahresvertrag über $5 Millionen. Okung kann sich weitere $3 Millionen an Boni dazuverdienen. Das Team kann danach eine Option auf weitere vier Jahre ziehen, die Okung dann $48 Millionen einbringen würden, von denen $20,5 Millionen garantiert wären.
Ganz ohne Hilfe hat er den Vertrag aber nicht ausgehandelt. Ein Berater und die NFLPA standen ihm hilfreich zur Seite.
Okung kam an sechster Stelle der Draft 2010 zu den Seahawks.
Der Offensive Tackle hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und spielte in keiner Saison in allen 16 Spielen. Gerade erholt er sich von einer Schulteroperation.

Christine Michael bleibt in Seattle.
Der Running Back war ein Free Agent, fand aber kein neues Team.
2015 reiste Michael durch die NFL und versuchte in Dallas und Washington Fuß zu fassen, war aber zu schlecht. Bei den Redskins schaffte er es sogar nur ins Trainingsteam.
Bei den Seahawks unterschrieb er am Donnerstag einen Einjahresvertrag. Bei ihnen kam er 2015 noch im Schlußspurt der Saison zum Einsatz, als Marshawn Lynch und Thomas Rawls verletzt waren.

Ravens Cornerback Tray Walker hatte einen schweren Motorradunfall in Miami.
Die Details des Unfalls wurden noch nicht bekanntgegeben.
Walker wurde schwerverletzt in das Memorial Hospital`s Ryder Trauma Center eingeliefert.

Chris Johnson bleibt in Arizona. Er unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag.
Der Running Back hatte bis zu seiner Verletzung eine gute Saison gespielt. 2016 wird er die Nr. 2 hinter David Johnson sein, der ihn hervorragend ersetzte.
Chris Johnson führte die Cardinals mit 814 Laufyards und vier 100 Yards-Spielen an, obwohl er nur 11 Spiele bestreiten konnte.

Die Cowboys gaben Lance Dunbar einen neuen Einjahresvertrag über $1,75 Millionen.
Dabei steht noch gar nicht fest, ob der Running Back nach seiner Knieverletzung zum Saisonstart einsatzbereit sein wird?
Dunbar war zu Vorstellungsgesprächen in Seattle, Chicago und San Francisco, doch alle winkten ab.

Darrelle Revis wurde an einem Handgelenk operiert:
Der Pro Bowl Cornerback wird in frühestens zwei, wenn nicht gar drei Monaten, wieder einsatzbereit sein.
Verletzt hatte er sich die Hand schon in Woche drei der letzten Saison. Die Diagnose lautete damals: Verstauchung.
Doch als die Schmerzen auch Monate nach der Saison nicht aufhörten, ließ Revis sich noch mal untersuchen. Da entdeckte man ein gerissenes Band, das operiert werden mußte.

Donnerstag, 17. März 2016

Kurzberichte
bowe-dwayne2Seit über einer Woche ist der freie Spielermarkt eröffnet, und immer noch wechseln die Spieler wie wild die Teams oder werden entlassen.
Die Browns feuerten Dwayne Bowe (Bild).
Der Wide Receiver spielte von 2007 bis 2014 für die Chiefs. Letztes Jahr gaben die Browns ihm einen Zweijahresvertrag mit einem garantierten Gehalt von $9 Millionen.
Dafür fing Bowe FÜNF Pässe für 53 Yards. Macht $1,8 Millionen pro Catch.
Ob der 31-jährige noch mal ein neues Team findet ist fraglich.

Die Saints verpflichteten den ehemaligen Rams Linebacker James Laurinaitis.
Sie wollen mit ihm die schlechteste Defense der Saison 2015 verbessern.

Die Ravens feuerten Will Hill.
Sie reagierten damit auf die Nachricht, daß der Safety für die ersten 10 Spiele der Saison 2016 suspendiert wurde.
Hill wurde zum vierten Mal seit 2012 der Einnahme verbotener Drogen überführt.
Baltimore verpflichtete ihn 2014, obwohl er auch da bereits für sechs Spiele suspendiert war. Aus dem Grund wurde er damals von den Giants gefeuert.
Viel Platz unter der Gehaltsobergrenze brachte das den Ravens nicht. Sie sparen nur $3 Millionen ein.

Die Patriots verpflichteten einen weiteren Tight End, der den Gronk etwas entlasten soll.
Sie holten sich Martellus Bennett von den Bears. Chicago bekommt dafür die Wahlmöglichkeiten der Patriots in Runde vier und sechs der Draft.
Bennetts Stern ist im Sinkflug. Fing er 2013 und 14 noch insgesamt 155 Pässe, brachte er es 2015 nur noch auf 53 für 439 Yards und 3 Touchdowns.

Die Colts verpflichteten einen recht unbrauchbaren Running Back. Robert Turbin kam 2012 zu den Seahawks. 2015 spielte er zunächst für die Browns und dann für Dallas. Insgesamt brachte er es nur auf 199 Yards in 50 Läufen.

Die Rams hätten Cornerback Janoris Jenkins gerne behalten. Der wechselte aber zu den Giants.
Um ihn zu ersetzen verpflichteten die Rams Ex-Titans Cornerback Coty Sensabaugh.

Und immer noch auf dem Markt ist Quarterback Ryan Fitzpatrick.
Der Quarterback, der die Jets letztes Jahr fast in die Playoffs geführt hätte, verlangt wohl einfach zu viel.

Mittwoch, 16. März 2016

Kurzberichte
collie-austin-ambodenEin Offizieller der Liga, Jeff Miller, hat nun zugegeben, daß es eine Verbindung zwischen Football und der Gehirnschädigung Chronisch traumatische Enzephalopathie (CTE) gibt. Miller ist der Vorsitzende des Gesundheitskomitees der Liga.
Nach Jahren der Tricksereien und Täuschungen mußte die NFL die Deckung fallen lassen. Eine Mitschuld daran trägt natürlich der Film Concussion, der zwar kein Kassenschlager war, der aber genug Wellen schlug.
Noch in der Woche vor dem Super Bowl hatte ein von der NFL Beauftragter Neurologe, Mitch Berger, behauptet, daß man keinen Zusammenhang zwischen Football und CTE herstellen kann. Dafür gäbe es keine belastbaren Beweise. Nun ja: „Wes Geld ich krieg, des Gutachten ich erstell.“
Die Tatsache, daß die NFL jetzt zugegeben hat, daß man die Erkrankung mit ihrem Sport in Verbindung bringen kann, wird ein Kassenschlager für die Betroffenen werden. Die NFL wird es Milliarden kosten. Zwar hat die Liga mit Klägern, die von CTE betroffen sind oder werden können, einen Vergleich zur Zahlung von $1 Milliarde geschlossen, doch der ist noch nicht gültig, weil viele Spieler Einspruch dagegen eingelegt haben. Sie werden weiterkämpfen.
Und die Liga wird bluten müssen.

Bleiben wir bei der rechtlichen Seite der NFL.
Beim Sichtungstraining hat wohl ein Assistenztrainer der Falcons Ohio State Cornerback Eli Apple gefragt, ob er schwul wäre?
Das rief jetzt einen Staatsanwalt aus New York auf den Plan, der gegen diese diskriminierende Frage vorgehen will, bzw., gegen den Fragesteller und gleich die ganze NFL.
Die NFL selber ermittelt in dem Fall bereits seit Anfang des Monats.
Der betreffende Trainer, Defensive Back Coach Marquand Manuel, hat sich mittlerweile bei Apple entschuldigt und eine Therapie angetreten.

Die Patriots tauschten Defensive End Chandler Jones zu den Cardinals.
Dafür erhielten sie Guard Jonathan Cooper und die Wahlmöglichkeit der Cardinals in der zweiten Runde der Draft.
Da die Patriots in Runde 1 keinen Spieler einberufen dürfen wegen Deflategate, kommt ihnen diese Möglichkeit in Runde zwei zweimal wählen zu dürfen nicht ungelegen.
Jones wurde 2015 zum ersten Mal in den Pro Bowl gewählt, nachdem er mit 12,5 Sacks eine persönliche Bestmarke aufgestellt hatte.

Die Patriots gaben Chris Long einen Einjahresvertrag.
Was der Defensive End, der acht Jahre für die Rams spielte, verdient wurde noch nicht bekanntgegeben.

Die Broncos wollten nicht noch einen guten Spieler verlieren und zogen mit dem Angebot der Dolphins gleich.
Miami hatte Running Back CJ Anderson ein Angebot über vier Jahre und $18 Millionen gemacht.
Die Broncos hatten bis gestern Nachmittag Zeit, den Spieler zu eben diesen Konditionen weiterzuverpflichten. Und das taten sie.
John Elway sagte dazu, daß er testen wollte, wie hoch Andersons Marktwert war. Und zu diesem Marktwert hat er den Running Back in Denver halten wollen.

Dienstagmorgen unterschrieb Safety Nate Ebner eine Vertragsverlängerung bei den Patriots.
Nachmittags bat er darum für das US Amerikanische Rugbyteam an den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen.
Ebner spielte zwei Jahre Rugby für die Ohio State Universität und kam dann erst zum Football.
Rugby aber sei seine wahre Liebe, sagte Ebner, dessen Vater auch schon diesen Sport ausübte.
Nun gehört Rugby bestimmt nicht zu den ungefährlichen Freizeitaktivitäten und es bleibt abzuwarten, ob die Patriots ihm die Erlaubnis geben.
Zudem fällt Olympia ja bestimmt in die Vorbereitungszeit zur NFL Saison, denn diese Veranstaltung findet ja glaube ich irgendwann im Juni, Juli oder August statt.

„Ich brauche einen guten Quarterback,“ sagte Wide Receiver Mike Wallace, der bei den Steelers eine sehr gute Zeit hatte. Danach wechselte er zu den Dolphins und anschließend zu den Vikings. Bei beiden Teams war er nur noch ein Schatten der alten Zeiten.
Jetzt unterschrieb er einen Zweijahresvertrag bei den Ravens für $11,5 Millionen.
Hier spielt er dann mit Quarterback Joe Flacco zusammen. Was hat dann sein Spruch: „Ich brauche einen guten Quarterback,“ zu bedeuten?

Die Redskins gaben Junior Galette einen Einjahresvertrag über $4 Millionen.
Letztes Jahr konnte der Linebacker wegen einer Achilles-Verletzung nicht spielen.
In seiner Karriere erzielte er 128 Tackles und 31,5 Sacks, alle für die New Orleans Saints.

$3,5 Millionen dafür, mit einem Clipboard am Spielfeldrand zu stehen?
Ein verlockendes Jobangebot.
Das sah auch Matt Moore so. Der Ersatz- Quarterback unterschrieb für weitere zwei Jahre und $3,5 Millionen in Miami.

Dienstag, 15. März 2016

Mark Sanchez ist in Denver
sanchez-mark-broncosDamit, daß die Broncos Quarterback Mark Sanchez (Bild) in ihr Team holten, machten sie sich lächerlich.
Und Sanchez zeigte dann auch bei seiner Antrittspressekonferenz, daß er den nötigen Humor hat, als er sagte, daß er erwartet im Herbst der Starter der Broncos zu sein. Er würde sich den Hintern aufreißen, um den Posten zu bekommen, meinte er und erntete damit einige Lacher.
Doch betrachten wir mal die andere Seite von Elways Entscheidungen. Daran, daß Peyton Manning seine Karriere auf dem Höhepunkt seines zweiten Super Bowl Sieges beendete, ließ sich nichts ändern.
Brock Osweiler $20 Millionen zu zahlen, einem Quarterback der noch nicht wirklich etwas bewiesen hat, gefiel Elway nicht. Auch das kann man verstehen.
Sagen wir mal es wäre Osweiler gewesen, der die Broncos in den Super Bowl geführt hat, was ja nicht ganz unwahr ist, und sehen uns dann an, was aus anderen Quarterbacks und ihren Teams geworden ist, in ähnlichen Situationen.
Drew Brees (Saints), Joe Flacco (Ravens), Colin Kaepernick (49ers), Aaron Rodgers, (Packers) und Russell Wilson (Seahawks), haben alle den Super Bowl gewonnen oder zumindest ihr Team hineingeführt und wurden danach von ihren Teams mit Geld zugeschüttet. Keiner dieser Quarterbacks hat danach erneut einen Super Bowl gewinnen können, oder ist erst gar nicht bis dahin gekommen. Ihre Gehälter haben das Gehaltsgefüge ihrer Teams beschädigt, deshalb mußten andere Leistungsträger gefeuert werden, und ein Mann allein ist halt in einem Mannschaftssport wie Football nicht fähig ein Team am Ende zum Sieg zu führen.
Daß eine Mannschaft auch ohne guten Quarterback den Super Bowl gewinnen kann, das haben Elways Broncos letztes Jahr bewiesen. Es war die Mannschaftsleistung der Defense, die das geschafft hat. Allerdings ist ein angeschlagener Peyton Manning immer noch um Klassen besser als ein fitter Mark Sanchez. Und eben der will im Herbst den Posten des Starters in Denver erobert haben.
Prost Mahlzeit!
Da kommt wieder viel Arbeit auf die Defense zu... (Wenn Elway nicht noch einen echten Quarterback findet).

Kurzberichte
Steelers Wide Receiver Martavis Bryant hat den Einspruch gegen seine Suspendierung zurückgenommen.
Damit ist er ab sofort für wenigstens ein Jahr nicht mehr spielberechtigt. Frühestens 60 Tage vor dem 15. März 2016 kann er ein Gesuch stellen, die Suspendierung aufzuheben.
Bryant hat ein Problem mit Marihuana, wie sein Agent Fettner der Presse sagte. Am Sonntag ging Bryant freiwillig in eine Klinik, um seine Depressionen behandeln zu lassen, wie es offiziell heißt.
Obwohl der Wide Receiver eine sichere Anspielstation für Ben Roethlisberger war und in den Playoffs einen wahren Zirkusfang zeigte, sagten die Steelers, daß er sich seine Rückkehr in den Kader verdienen muß.

Gnade vor den strengen Augen von NFL Commissioner Roger Goodell fand Mike Munchak.
Der Offensive Line Coach der Steelers hatte beim Playoffspiel gegen Cincinnati Bengals Safety Reggie Nelson am Zopf gezupft.
Dafür sollte Munchak $10.000 Strafe zahlen. Die wurden ihm nun erlassen, weil Munchak glaubhaft klarmachen konnte, daß der Griff in die Frisur unabsichtlich erfolgte.

Die Ravens luchsten den Chargers Eric Weddle ab.
Der Safety bekommt in Baltimore für vier Jahre $26 Millionen aus denen mit Boni sogar $29 Millionen werden können, und von denen $13 Millionen garantiert sind.

Die Chargers verpflichteten Ex-Packers Cornerback Casey Hayward.
Sie boten ihm für drei Jahre $15,3 Millionen.

„Ich nehme mir eine Auszeit,“ sagte BJ Raji und schockte damit die Packers.
Der Nose Tackle kam 2015 nach einer Trizeps-Verletzung zurück und spielte sehr gut.
Doch der 29-jährige kann sich nicht auf Football konzentrieren. Seine Mutter hat Diabetes und ist Dialysepatientin. Seine Tante kämpft gegen Brustkrebs.
Deshalb nimmt sich Raji eine Auszeit, um sich um die wichtigeren Dinge im Leben kümmern zu können, wie er sagte.

Wegen eines minderschweren Angriffs wurde Colts Linebacker Dqwell Jackson verurteilt.
Jackson war im letzten Jahr mit einem Pizzaboten aneinandergeraten, der auf dem Parkplatz vor seinem Haus parkte.
Der Pizzabote beschuldigte den Linebacker ihn geschlagen zu haben.
Auf minderschweren Angriff steht eine Gefängnisstrafe bis zu 180 Tagen. Am 2. April wird das Urteil verkündet. Es darf erwartet werden, daß Jackson als Ersttäter ohne Gefängnisaufenthalt davonkommt.

In Minneapolis wird es keinen Vikings Way geben.
Die Stadtplaner lehnten es ab, einen Teil der Chicago Avenue, die zum neuen Stadion führt, umzubenennen.
Man wolle nicht, daß wegen private Firmen Straßen umbenannt werden.
Für ein Baseballteam scheint das aber nicht zu gelten. Für sie wurde eine Straße, die zu deren Stadion führt, in Twins Way umbenannt.

Wie wäre es, wenn die Verteidiger den Quarterback demnächst einfach gar nicht mehr berühren dürfen?
So weit wird es hoffentlich nicht kommen, aber das Regelkomitee denkt sich weitere Regeln aus, um die Quarterbacks noch besser zu schützen.
Dabei geht es zunächst darum, daß sie in der Pocket nicht zu tief angegriffen werden. Die Regelmacher wollen aber darauf achten, daß sie den Quarterback zwar schützen, den Verteidigern ihren Job aber nicht zu schwer machen.
Das wird kompliziert. Da kann es in ein und demselben Spiel zu fünf verschiedenen Auslegungen kommen.

Die Bears konnten Zach Miller halten.
Der Tight End bekam eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre und $6 Millionen.

Taylor Mays ist zur Zeit ein Free Agent auf Teamsuche. Da kommt die Nachricht, daß er für die ersten vier Spiele der Saison 2016 suspendiert wurde, zur falschen Zeit.
Mays spielte letztes Jahr für die Raiders, startete aber nur in fünf Spielen.

Montag, 14. März 2016

Bieterkampf um Ryan Fitzpatrick?
Fitzpatrick-Ryan-jets
Brandon Marshall will nicht, daß Ryan Fitzpatrick (Bild) die Jets verläßt. Der Wide Receiver will weiter mit dem Quarterback zusammenspielen.
Man kann davon ausgehen, daß auch Denvers Brandon Marshall will, daß der New Yorker Brandon Marshall weiter mit Fitzpatrick zusammenspielt, sage ich jetzt einfach mal.
Der Linebacker ist wohl genauso gespannt darauf, welcher Coup seinem General Manager gelingt, um Peyton Manning und Brock Osweiler zu ersetzen.
Momentan ist ja die Situation so, daß sich der Sheriff in den Ruhestand verabschiedete und man mit Fitzpatrick und Mark Sanchez in die Saison 2016 gehen könnte.
Das ist etwa so, als wenn man auf Scarlett Johansson wartet und es kommen Claudia Roth und Angela Merkel.
Würg!
Also da muß General Manager Elway schon noch was besseres einfallen.
Brandon Marshall, der von den Jets, profitierte am Meisten von der guten Saison, die Fitzpatrick 2015 ablieferte.
Seit 2005 spielt er in der NFL, nachdem die Rams ihn einberiefen. 2007 wechselte er zu den Bengals, 2009 zu den Bills. Die dachten, sie hätten in ihm den Quarterback für die Zukunft und gaben ihm 2011 einen Megavertrag über sechs Jahre und $59 Millionen. Das bereuten sie recht schnell und 2013 wechselte Fitzpatrick zu den Titans, 2014 zu den Texans und 2015 zu den Jets.
Für New York warf er 562 Pässe von denen 335 ankamen für 3.905 Yards und 31 Touchdowns bei 15 Interceptions.
Marshall fing davon 109 Pässe für 1.502 Yards und 14 Touchdowns.
Und in Denver wären wohl nur wenige traurig darüber, wenn Fitzpatrick und der New Yorker Marshall weiter zusammenspielen, denn daß Fitzpatrick noch eine weitere so gute Saison im Arm hat ist kaum anzunehmen.
Dennoch will der Quarterback von seiner guten Saison profitieren und versucht auf dem freien Spielermarkt einen Vertrag zu bekommen, der ihm $20 Millionen pro Jahr einbringt.
Es ist sein gutes Recht, das zu versuchen. Es wäre pure Dummheit, dem 33-jährigen das zu zahlen.

Kurzberichte
Die Packers verloren Casey Hayward.
Der Cornerback wechselte zu den San Diego Chargers. Die boten ihm für drei Jahre $15,3 Millionen.

Die Cardinals konnten Jermaine Gresham halten. Zwar sollen die Jets und die Bears, mit denen er sprach, ihm bessere Angebote gemacht haben, aber der Tight End wollte in Arizona bleiben.

Die Rams konnten Eugene Sims halten.
Der Defensive End bekommt für weitere drei Jahre $10 Millionen.

CJ Anderson wird der drittbestbezahlte Running Back der kommenden Saison.
Noch haben die Broncos die Chance, mit dem Angebot der Dolphins an ihn gleichzuziehen. Wenn sie das nicht machen, dann kann Anderson wechseln. In Miami wartet ein Unterschriftenbonus über $5,25 Millionen auf ihn, der am 31. März fällig wird.
Anderson und DeMarco Murray bei den Titans werden 2016 $6 Millionen verdienen. Nur Tampa Bays Doug Martin ($8 Millionen) und Adrian Peterson bei den Minnesota Vikings ($11 Millionen) bekommen mehr.
In Miami wird Andersons Gehalt nicht hoch zur Gehaltsobergrenze angerechnet. Er bekommt als Grundgehalt $675.000 garantiert. Dazu kommt ein Trainingsbonus von $100.000 und der Unterschriftenbonus.
Danach sieht es wie folgt aus: 2017: $2.9 Millionen ($1.7 Millionen garantiert). $100,000 Trainingsbonus. Gesamt: $3 Millionen.
2018: $4.5 Millionen (nicht garantiert),
2019: $4.5 Millionen (nicht garantiert).
Die Broncos haben bis Dienstag 16 Uhr Ostküstenzeit Zeit, auf das Angebot zu reagieren.

Sonntag, 13. März 2016

Kurzberichte
Griffin III-Robert3Der ehemalige Quarterback der Redskins, Robert Griffin III (Bild), hat die Jets besucht.
Die einstige Rookiesensation sucht einen neuen Arbeitgeber und begann seine Tour in New York.
So richtiges Interesse von einem Team hat RG3 noch nicht wirklich wecken können.
Besser als der Arsch-Fumbler Mark Sanchez, den die Denver Broncos sich gerade sicherten, dürfte Griffin III aber allemal sein, denn... schlechter geht ja nicht.
Aber es steht ja auch noch ein Team auf der anderen Seite des Kontinents zur Auswahl. Dann nämlich, wenn die 49ers Kaepernick verlieren, könnte Griffin III mit Gabbert um den Posten des Starters kämpfen.
Es gibt also einige vakante Stellen und nur wenige Quarterbacks, die annähernd NFL-tauglich sind. Da sollte sich doch was finden lassen.

Die Broncos konnten den Vertrag mit DeMarcus Ware umstrukturieren. Dieser Star der Verteidigung konnte also gehalten werden. Der Aderlaß war ja auch schon groß genug.
Dem Linebacker standen 2016 $10 Millionen zu, und das war zu viel.
Wie der neue Vertrag aussieht, das wurde noch nicht bekannt. Ware soll aber tatsächlich auf einen Teil seines Gehalts verzichtet haben. Das aber kann er sich in Form diverser Boni wieder dazuverdienen. So wie es letztes Jahr ja Quarterback Peyton Manning gelang.

Martavis Bryant will freiwillig in eine Entzugsklinik gehen.
Der Wide Receiver der Steelers steht kurz davor, auf unbestimmte Zeit von der NFL suspendiert zu werden. Er hat wiederholt gegen die Drogenrichtlinien der Liga verstoßen und sich dabei erwischen lassen. Zudem ist er zu angesetzten Tests nicht erschienen, was als nicht bestandener Test gewertet wird. Deshalb droht ihm eine Sperre von mindestens einem Jahr.
Bereits am heutigen Sonntag will der Wide Receiver sich in eine Klinik begeben. Dort will Bryant sich dann wegen Depressionen behandeln lassen, heißt die offizielle Verlautbarung.
Gegen die Suspendierung wird Bryant Einspruch einlegen, das gab er bereits bekannt.
Fehlen wird er Quarterback Ben Roethlisberger bestimmt. In 21 Spielen fing Bryant 76 Pässe für 1.314 Yards und 14 Touchdowns. In drei Playoffspielen kamen noch 19 gefangene Pässe für 244 Yards und 2 Touchdowns dazu.

Die Steelers Fans in San Diego waren es, die Ladarius Green den Wechsel von den Chargers nach Pittsburgh leicht machten.
Der Tight End war erstaunt darüber, daß ein Heimspiel seiner Chargers in San Diego wirkte wie ein Auswärtsspiel in Pittsburgh. Daß es schon öfter annähernd so viele Fans der gegnerischen Teams im Stadion gab, wie heimische, das war er gewohnt, sagte Green, aber das, was in Woche 5 im Qualcomm Stadion los war, das hat ihn sehr erstaunt.
In den Rängen war mehr schwarz und gelb der Steelers zu sehen, als blau/gelb der Chargers.
Als Green als Free Agent die Anfrage aus Pittsburgh bekam, kam für ihn kein anderes Angebot mehr in Frage. Für solche Fans wollte er spielen. Für echte Fans, die ihr Team Auswärts mehr anfeuern, als die heimischen Fans ihr Team.

Samstag, 12. März 2016

Der „Arsch-Fumbler“ soll`s richten?
sanchez-mark2„Ich wäre gerne eine Fliege an der Wand in Elways Büro,“ sagte Malik Jackson. Der Ex-Defensive Lineman der Broncos, der gerade für sehr viel Geld von den Jaguars angelockt wurde, versteht den Plan nicht, den sein ehemaliger General Manager verfolgt.
Und ganz ehrlich... viele Footballfans und ganz besonders Fans der Broncos würden den Plan auch gerne erkennen, den Elway verfolgt.
Völlige Verwunderung löste die gestrige Maßnahme aus, die nur fragende Gesichter hinterließ. Brock Osweiler ist jetzt in Houston, Peyton Manning im Ruhestand, das alleine ist schon nicht positiv. Aber dann hingehen und um den Sheriff zu ersetzen den Arsch-Fumbler Mark Sanchez (Bild) zu verpflichten?
Das schlägt dem Faß den Nagel auf die Krone. Denver muß eine Wahlmöglichkeit in einer Runde der Draft von 2017 an die Eagles für den Quarterback abgeben. Welche, das entscheidet sich danach, wie oft und wie gut Sanchez spielt. Es wäre also etwa Runde acht, wenn es nicht nur sieben Runden gäbe.
In Denver verdient, oder besser bekommt, Sanchez 2016 $4,5 Millionen wovon eine Million garantiert ist.
Mark Sanchez, was für eine Geschichte. Er startete in die NFL, wie es nach ihm auch Robert Griffin III und Colin Kaepernick taten, also sehr gut.
Doch wie auch die beiden, hatte er sein Pulver recht schnell verschossen.
Zweimal standen die New York Jets mit ihm im AFC Endspiel, dann versank sein Stern. Heute kennt man ihn nur noch für seinen Butt-Fumble, bei dem ihm der Ball vom Hintern eines Spielers aus der Hand geschlagen wurde.
Zwar gehen alle, wirklich alle, davon aus, daß Sanchez höchstens als Ersatz- Quarterback verpflichtet wurde oder als Tauschware, aber weiß man`s?
Der Markt an guten Quarterbacks ist dünn. Die Broncos haben ja sogar Kontakt zu Ryan Fitzpatrick aufgenommen, der momentan noch mit seinem alten Team, den Jets verhandelt.
Colin Kaepernick tendiert zur Zeit tatsächlich zu den Browns. Sie scheinen ihm das meiste Geld zu bieten, und das ist dem Quarterback der 49ers wohl lieber, als zu einem NFL-tauglichen Team zu wechseln.
Also Fitzpatrick als Starter und Sanchez als Ersatz?
Ein Horrorszenario das so hoffentlich nicht eintritt, sonst sind die Broncos im Arsch.
Was twitterte John Elway zu seinem Meistercoup? „Habe Quarterback Mark Sanchez für einen noch unbestimmten Pick in `17 akquiriert. Er bringt eine Erfahrung mit und wird sich messen. Das ist unser erster Schritt in unserem Prozess.“

Kurzberichte
Kicker Phil Dawson unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag bei den 49ers.
Er geht in seine 18. NFL Saison und gehört zu den beständigsten Spielern der Niners.

Die Browns haben eingesehen, daß für Johnny Manziel kein Angebot mehr reinkommt.
Gestern feuerten sie den Partykönig unter den Quarterbacks, dem es von Anfang an nur um das Geld ging.
Und davon hat er ordentlich bekommen. Über $6 Millionen seines Rookievertrags waren garantiert. Wahrlich ein ordentliches Sümmchen für 14 Spiele und acht Starts.
Mal sehen, wann Johnny Football das Geld auf den Kopf gehauen hat?

Die Colts verpflichteten Scott Tolzien als Ersatz- Quarterback.
Der kennt sich mit dem Posten aus, war er doch die letzten drei Jahre der Ersatzmann von Aaron Rodgers in Green Bay.

Der Prince ging nach Jacksonville.
Der Ex- Cornerback der Giants, Prince Amukamara, wechselte zu den Jaguars.
Die fahren fort, sich ein richtiges Team zusammenzustellen.

Ex-NFL Lineman Gary Jeter verstarb im Alter von 61 Jahren.
Jeter spielte in seiner 13 Jahre dauernden Karriere für die Giants und die Rams.
Die Todesursache wurde nicht bekanntgegeben.

Freitag, 11. März 2016

Kurzberichte
kaepernick-colin4Quo Vadis Colin?
Mittlerweile sollen auch die Cleveland Browns ernsthaftes Interesse an 49ers Quarterback Colin Kaepernick (Bild) bekundet haben.
Die Jets bekommen Fitzpatrick einfach nicht dazu, einen neuen Vertrag bei ihnen zu unterschreiben, und die Denver Broncos stehen etwas unerwartet ohne Peyton Manning und Brock Osweiler da.
Das klingt so, als könnte Kaepernick ein sehr reicher Mann werden in dieser an guten Quarterbacks so armen Liga.
Selbst mittelmäßige Quarterbacks bekommen übertriebene Gehälter, weil es für die 32 Teams nur etwa 12 Quarterbacks gibt, die das viele Geld, das sie bekommen, auch verdienen. Denken wir nur mal an die $22 Millionen garantiertes Gehalt, das der oft verletzte Sam Bradford bei den Eagles bekommt, aber nicht verdient.
Kaepernick gehört bestenfalls zu den mittelmäßigen Quarterbacks, aber er kann in Ruhe abwarten, wer den Bieterkrieg um ihn gewinnt und dann dahin gehen, wo sein Kontozuwachs am Größten ist. Sein Gehalt von momentan $11,9 Millionen pro Saison entspricht in der heutigen Zeit in etwa seinem Talentlevel.
Ob er aber wirklich nach Cleveland wechseln würde?
Wer will schon zu den Browns?
Der amtierende Super Bowl Champion ist da doch die bessere Wahl, selbst wenn es da etwas weniger zu verdienen gäbe.
Gestern wurde auf dem NFL Network den ganzen Tag „Was wird Kaepernick machen?“ gespielt. Erkenntnisse gab es dabei noch nicht.
Und die Spekulation der Studioteilnehmer, ob Peyton Manning aus dem Ruhestand zurückkommt um den Broncos aus dem Schlamassel zu helfen, die vergessen wir ganz schnell wieder.
Schauen wir lieber, was Kaepernick macht, der ja immerhin mit San Francisco auch schon mal im Super Bowl stand.

Noch ein Wort zu den Browns. Sie haben Johnny Manziel noch nicht gefeuert, weil sie glauben, daß ein anderes Team ihnen noch ein Angebot für ihn machen wird.
Und so kommt man zum Spitznamen Briefland Clowns.

Fitzpatrick und Denver, wo sie eben schon erwähnt wurden.
Es heißt, daß die Broncos sogar zu dem Quarterback der Jets Kontakt aufgenommen haben.
Mann... müssen die verzweifelt sein.
Müssen sie auch, stehen sie doch kurz davor auch noch Running Back CJ Anderson zu verlieren. Er unterschrieb eine Offerte, die ihm die Dolphins machten. Denver kann ihm jetzt ein gleichstarkes Angebot machen, oder ihn ziehen lassen.
Ob die Broncos aber $18 Millionen für vier Jahre zahlen wollen, die Miami ihm anbietet?

Green Bays Aktivitäten auf dem Spielermarkt als ruhig zu bezeichnen, träfe es nicht ganz. Komatös trifft es eher.
Immerhin haben sie es geschafft, Linebacker Nick Perry zu einer Vertragsverlängerung zu überreden.

Die Bengals verlieren ihre Wide Receiver.
Mohamed Sanu unterschrieb gestern in Atlanta.
Marvin Jones unterschrieb ja schon in Detroit für fünf Jahre und $40 Millionen.

Die Titans gaben Quarterback Matt Cassel einen Einjahresvertrag.
Er soll als Ersatzmann für Marcus Mariota fungieren.
Mittlerweile wurde auch bekannt, was sie Running Back DeMarco Murray zahlen werden. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $25,5 Millionen. Wenn er die meisten Yards der Saison erläuft, die meisten Touchdowns erzielt, in den Pro Bowl gewählt wird und zum wertvollsten Spieler des Jahres in der Offense gewählt wird, dann gibt es dafür noch kräftige Boni.
An die Eagles mußten sie nur ihre höhere Position in der vierten Runde der kommenden Draft abgeben, erhalten dafür aber die Wahlmöglichkeit der Eagles in derselben Runde.
Die Eagles tauschten auch ihre Draftpositionen mit den Dolphins in Runde eins. Miami bekam ja Linebacker Alonso und Cornerback Maxwell von den Eagles. Dafür bekam Philadelphia Platz acht der Dolphins in der nächsten Draft, Miami fällt auf Platz 13 herunter.

Die Seahawks behalten Jermaine Kearse.
Der Wide Receiver unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $13,5 Millionen.

Die Raiders arbeiten weiter gekonnt daran, ihr Team über den freien Spielermarkt zu verstärken.
So konnten sie sich gestern die Dienste von Ex-Chiefs Cornerback Sean Smith für vier Jahre und $40 Millionen sichern.

Matt Forte und die Jets wurden sich einig.
Der 30 Jahre alte ehemalige Running Back der Bears unterschrieb für drei Jahre und $12 Millionen.
Forte spielt seit 2008 in der NFL. In der Zeit hat kein andere Spieler mehr Yards von der Line of Scrimmage erzielt, als er mit seinen 12.718.

Donnerstag, 10. März 2016

Ohne zwei stehen die Denver Broncos plötzlich da.
osweiler-brock2Peyton Manning ging in Rente, Brock Osweiler (Bild) zu den Texans.
Das hatte sich General Manager John Elway ganz sicher ganz anders vorgestellt.
Das Angebot der Broncos von $45 Millionen für drei Jahre war Osweiler nicht gut genug. Das der Texans über $72 Millionen für vier Jahre gefiel ihm besser. Also unterschrieb der ehemalige Ersatz- Quarterback von Peyton Manning in Houston.
Osweiler war eigentlich bei den Broncos, um hinter Manning zu lernen, und dann das Zepter zu übernehmen, wenn Manning abtritt.
Houston zahlt dem Quarterback $37 Millionen in den ersten zwei Jahren, die voll garantiert sind.
Jetzt wird es spannend zu sehen, ob Osweiler eine Siebenspieltagsfliege war oder ob er wirklich die Verstärkung ist, die die Texans auf dieser Position so dringend brauchen.
John Elway reagierte recht trotzig auf Osweilers Abgang. Er meinte, daß er nur Spieler im Team haben will, die wirklich für die Broncos spielen wollen.
Will Colin Kaepernick wirklich für die Broncos spielen?
Wenn sie ihm genug zahlen ja.
Kaepernick will weg aus San Francisco und am Liebsten zu den Jets. Die haben Probleme Fitzpatrick zu halten, könnten ihn also wohl brauchen.
Denver hat auch Interesse an ihm, was zu einem Bieterkrieg führen könnte, der Situation also, der die Broncos im Fall Osweiler ausgewichen sind.
Nicht wirklich für die Broncos spielen will vielleicht auch CJ Anderson. Der Running Back, der den einzigen Touchdown für Denvers Offense im letzten Super Bowl erzielte, wird von den Dolphins, Bears, Patriots und 49ers umworben. Mal sehen, wie sehr er ein Bronco sein will?
Auch Danny Trevathan war wohl im Herzen nicht so ganz ein Bronco. Der Linebacker wechselte nach Chicago. Dort wird er für vier Jahre $28 Millionen erhalten.

Kurzberichte
Die Texans sorgten auch gleich für den besten Freund des Quarterbacks, den Running Back.
Sie verpflichteten Lamar Miller von den Dolphins für vier Jahre und $26 Millionen.

Die Giants sind fleißig unterwegs auf dem Spielermarkt.
Sie gaben Olivier Vernon einen an Schwachsinn grenzenden Vertrag, der das Preisgefüge für Defensive Ends noch weiter in absurde Höhen führen wird.
Für fünf Jahre zahlen sie dem ehemaligen Dolphin $85 Millionen von denen $52,5 Millionen garantiert sind.
Damit verdient Vernon mehr als JJ Watt und viele Quarterbacks, die er jagen setzen soll.

Die Giants wurden sich mit Victor Cruz einig.
Der Wide Receiver hat wegen seiner Knieprobleme zuletzt 2014 gespielt. Er nahm eine Gehaltskürzung hin, um bei den Giants bleiben zu können. 2016 bekommt er ein Grundgehalt von $1,3 Millionen, das er mit Extrazahlungen auf $4 Millionen erhöhen kann.
Nach dem alten Vertrag hätten ihm 2016 $7,9 Millionen zugestanden.

Ein neues Team, keine neue Stadt. Nose Tackle Damon Harrison wechselte von den Jets zu den Giants. Sie gaben ihm einen Fünfjahresvertrag über $46,3 Millionen von denen $24 Millionen garantiert sind.
Die Giants sicherten sich auch Janoris Jenkins. Der Cornerback der Rams bekam in New York einen Fünfjahresvertrag über $62,5 Millionen.

Der Muskelhamster bleibt in Tampa Bay.
Für fünf weitere Jahre und $35,75 Millionen unterschrieb der Running Back eine Vertragsverlängerung bei den Buccaneers.

Ex-Bears Running Back Matt Forte wird bei den Jets unterschreiben oder bei den Dolphins. Beide Teams sind an ihm interessiert.
Wie es heißt steht Forte kurz davor, bei den Jets zu unterschreiben.

Die Steelers mußten Tight End Heath Miller ersetzen, der sich zur Ruhe setzte.
Sie fanden Ladarius Green von den Chargers und gaben ihm einen Vertrag über vier Jahre und $20 Millionen.

Die Chargers gaben Antonio Gates einen neuen Vertrag über zwei Jahre und $12 Millionen.
Der Tight End ist mittlerweile 36 Jahre alt und nähert sich dem Ende seiner Karriere.

18 Jahre in der NFL sind in diesem Jahr wohl die Obergrenze.
1998 kamen Charles Woodson und Peyton Manning in die NFL. Beide wurden zu Superstars, beide traten dieses Jahr in den Ruhestand.
Auch Quarterback Matt Hasselbeck kam 1998 in die NFL. Er hatte eine mittelmäßige Karriere als Ersatz- Quarterback und auch er erklärte jetzt seinen Schritt in den Ruhestand.

Wide Receiver Marvin Jones wechselte von den Bengals zu den Lions. Er wird für fünf Jahre $40 Millionen erhalten, von denen $20 Millionen garantiert sind.

Ärger wegen der Free Agent Periode 2015 ereilte die Chiefs in dieser Woche.
Sie hatten zu früh direkten Kontakt mit Wide Receiver Jeremy Maclin aufgenommen. Für dieses Vergehen entzog die NFL den Chiefs zwei Wahlmöglichkeiten in den nächsten Drafts, 2016 in der dritten Runde, 2017 in Runde sechs.
Head Coach Andy Reid kostete es $75.000 und General Manager John Dorsey $25.000.

Adam Jones bleibt bei den Bengals.
Der Cornerback unterschrieb für weitere drei Jahre.

Die Saints haben sich dazu entschlossen, Quarterback Drew Brees nicht ganz ohne Receiver dastehen zu lassen. Sie verpflichteten Coby Fleener für fünf Jahre und $36 Millionen.
Der Tight End wechselte von den Colts nach New Orleans.

Mittwoch, 9. März 2016

Megatron geht in Rente
Johnson-Calvin
Und kurz nach Peyton Manning hat eine weitere Größe der NFL seinen Schritt in den Ruhestand bekanntgegeben, Calvin Johnson (Bild).
Der Megatron genannte Wide Receiver der Detroit Lions hatte eine großartige Karriere bei einem minderwertigen Team. Was hätte er erreichen können, wenn er bei einem guten Team gespielt hätte.
Das werden wir leider nie erfahren.
Johnsons Rückzug vom Football nach neun Jahren in der NFL spart den Lions $11 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.
Megatron wurde sechsmal in den Pro Bowl gewählt. Er ist der beste Wide Receiver, den die Lions jemals hatten mit seinen 731 gefangenen Pässen für 11.619 Yards und 83 Touchdowns. Dabei spielte er in den ersten Jahren seiner Karriere mit NFL-untauglichen Quarterbacks und zum Ende seiner Karriere mit nagenden Verletzungen und über die gesamte Zeit beinahe mit ständiger Doppelbewachung.
2012 stellte er mit 1.964 Passyards einen NFL-Saisonrekord auf. Seine durchschnittlichen 86,1 Yards pro Spiel sind auch ein NFL Rekord.
Auch Calvin Johnson gehört, wie Peyton Manning, zu den sicheren Kandidaten für eine schnelle Aufnahme in die Hall of Fame.

Spieler wechsle Dich
Der Spielermarkt ist in Bewegung... und wie.
Die Spieler folgen dem Ruf des Schotters schneller als man ihnen folgen kann.
Andere, die ihren Teams zu teuer wurden, werden so schnell gefeuert, daß man nur noch Rauchschwaden entdeckt.
Deshalb hier in aller Kürze die wildesten Wechsel.
Die Denver Broncos verloren einen Spieler, den sie unbedingt behalten wollten.
Doch $90 Millionen für sechs Jahre, von denen $42 Millionen garantiert wurden, lockten Defensive End Malik Jackson nach Jacksonville.
Denver trennte sich von Guard Louis Vasquez und Tight End Owen Daniels.
Die Jaguars sicherten sich auch die Dienste von Chris Ivory. Der Running Back wechselte von den Jets nach Jacksonville.

Die Colts schafften es ihren Kicker zu behalten.
Der 43 Jahre alte Adam Vinatieri spielt 2016 seine 21. Saison in der NFL und seine 11. für die Colts. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $6 Millionen.
Nicht behalten wollten sie Björn Werner. Der deutsche Linebacker kam 2013 in der ersten Runde der Draft zu den Colts. Doch das Potential eines Erstrundenpicks konnte er in seiner Zeit in Indianapolis nie zeigen.
Jetzt kann Werner nur hoffen, daß er ein anderes Team findet.
Ersparnis für die Colts: $1,5 Millionen.

Die Raiders schnappten sich Seahawks Linebacker Bruce Irvin. An ihm waren einige Teams interessiert.
Das Team aus Oakland konnte sich auch Kelechi Osemele sichern. Für einen Fünfjahresvertrag über $60 Millionen wechselte er von den Ravens zu den Raiders.

Die Bills konnten sich Mario Williams nicht mehr leisten.
Die Dolphins eigentlich auch nicht, aber sie gaben dem Defensive End einen Zweijahresvertrag über $16 Millionen.

Jason Pierre-Paul soll trotz seiner schwer verletzten rechten Hand ein gutes Angebot von einem Team bekommen haben, das er aber ablehnte. Der Defensive End bekam von den Giants ein etwas schlechteres Angebot, doch er wollte bei seinem alten Team bleiben und unterschrieb wieder in New York. Aber die $10,5 Millionen, die er dort mit dem Einjahresvertrag „nur“ verdient, sind ja auch nicht zu verachten.

„Es geht mir nicht ums Geld,“ sagte sich auch Charles Johnson. Der Defensive End wurde letzte Woche von den Panthers gefeuert, damit sie sein Gehalt von $15 Millionen sparen konnten. Gestern unterschrieb er für $3 Millionen in Carolina, weil er weiter für sein altes Team spielen will.

Die Ravens verpflichteten Tight End Ben Watson, der bisher bei den Saints spielte.

Tamba Hali bleibt in Kansas City.
Der Linebacker fand den Dreijahresvertrag über $22 Millionen annehmbar.

Tony Romo wechselte sein linkes Schulterblatt aus.
Der Quarterback der Cowboys ließ sich zur Verstärkung seiner Knochen eine Stahlplatte in die Schulter einsetzen.
Die Operation verlief ohne Komplikationen und Romo kann zum Beginn des Trainingslagers wieder voll eingesetzt werden.

Dienstag, 8. März 2016

Omaha
manning-peyton-abschied18 Jahre in der NFL und 17 gespielte Saisons haben Peyton Manning zu einer Legende gemacht.
Doch alles hat ein Ende, so auch die Karriere dieses Superstars und zukünftigen Mitglieds der Hall of Fame.
„Peyton hat das Spiel revolutioniert,“ sagte General Manager John Elway in seinen Abschiedsworten an Manning. "Wir haben immer gedacht, daß ein No-Huddle ein schnelles Tempo war um die Verteidigung an der Line of Scrimmage zu halten und sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Peyton revolutionierte das folgendermaßen 'Wir werden uns an der Line of Scrimmage aufstellen, wir werden uns unsere Zeit nehmen, ich werde herausfinden, was sie machen und dann werde ich sie auseinander pflücken.' "
Elway fuhr fort: „Mann, hätten wir doch nur damals gewußt, daß das so einfach hätte sein können.“
Dann meinte Elway noch, daß er sich langsam bremsen müßte, denn wenn er alles aufzählen würde, was Peyton Mannings glorreiche Zeit in der NFL ausmachte, dann würde das Stunden dauern.
Als Manning selber sprach, lobte er nicht nur seine Mitspieler aus vergangenen Zeiten und aus aktuellen Tagen, sondern auch viele seiner Gegenspieler, die ihm das Leben schwer machten.
Er lobte auch die Fans, Zuhause und Auswärts. Ein besonderes Lob ging natürlich an seinen guten Freund Tom Brady. Die Duelle mit ihm würde er besonders vermissen.
Leider, so meinte Manning, würde er immer noch einen Rekord halten, den er gerne loswerden möchte. In seiner Rookiesaison 1998 warf er satte 28 Interceptions. Jedes Jahr würde er die neuen Rookie- Quarterbacks anfeuern, damit sie diesen Rekord brechen. Bisher vergebens.
Doch auch mit diesem unerfreulichen Rekord werden Footballfans- und Kenner diesen Superstar vermissen und nie vergessen und sich an die großartigen Leistungen erinnern, die er geboten hat.

Kommt der Sheriff zurück?
Wird Manning aus dem Ruhestand zurückkommen?
„Nein,“ ist sein ehemaliger Head Coach Tony Dungy überzeugt.
Es ist seiner Meinung nach also nicht zu erwarten, daß Manning dasselbe Theater abziehen wird, wie dereinst Brett Favre.
Schön wäre es, denn das hat endlos genervt.
Manning selber sagte, daß er darauf gespannt ist, wohin seine Reise jetzt gehen wird? Er ist aber sicher, daß sein Abschied vom Football der Beginn von etwas Neuem ist.
Ob er Football vermissen wird, wurde er gefragt?
„Natürlich,“ antwortete er. „Ich verehre Football. Ich werde es jeden Tag vermissen. Sicher, ganz sicher.“ Und nicht erst da hatte er damit zu kämpfen, die Tränen zurückzuhalten.
Nachdem alles gesagt war, verabschiedeten viele seiner Teamkollegen sich von einem der größten Quarterbacks aller Zeiten.

Kurzberichte
Der Abgang des Redskins Quarterbacks Robert Griffin III aus Washington war etwas weniger glamourös, als Mannings Abschied aus der NFL.
Die Redskins haben auf Angebote für RG3 gewartet, doch es kam nichts. Da sagten sie ihm: „Du bist gefeuert,“ und das war's.
Die Rookiesensation des Jahres 2012 wird aber dennoch schnell ein neues Team finden, jetzt, wo die Kompensation für die Redskins nicht mehr fällig ist.
Warum hätte sich ein Team auch auf einen Handel einlassen sollen, wo doch felsenfeststand, daß RG3 gefeuert wird?
Jetzt kann man ihn günstig haben.
Ob er an seine Leistungen der Saison 2012 anknüpfen kann, die ihn in den Pro Bowl brachten und zum Rookie des Jahres machten?
Wir werden es erleben.
Die Redskins sparen $16,5 Millionen durch die Entlassung Griffins.
Das Team feuerte auch Defensive Tackle Jason Hatcher, und die Safeties Dashon Goldson und Jeron Johnson.

Die Broncos machten Brock Osweiler ein Angebot über $45 Millionen für drei Jahre.
Das werden sie dringend nachbessern müssen, denn die Texans haben ernsthaftes Interesse an dem Quarterback bekundet.
Will Denver nicht plötzlich ohne Manning und Osweiler dastehen, muß General Manager John Elway über ein besseres Angebot nachdenken.

Nach 11 Jahren in der NFL erklärte Logan Mankins, daß er seine Karriere beendet.
Der Guard der Buccaneers spielte 2011 fast eine ganze Saison mit einem Kreuzbandriß.
Sieben Mal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Die Titans wollten einen kräftigen, körperbetonten Running Back.
Sie haben seit gestern wohl einen, denn sie holten sich DeMarco Murray von den Eagles.
2014 war er der beste Läufer der Liga. 2015 wechselte er zu den Eagles, zu einem Team, dessen Trainer nicht die Spur einer Ahnung hatten, wie man ihn seinen Fähigkeiten entsprechend einsetzen sollte. Überhaupt konnte Eagles Head Coach Chip Kelly keinen Spieler seinen Fähigkeiten entsprechend einsetzen und er wurde eine Woche vor Saisonende gefeuert.
In Tennessee könnte Murray wieder richtig eingesetzt werden und zu alter Form auflaufen.
Die Titans haben über $48 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze, sie konnten Murrays garantiertes Gehalt von $21 Millionen übernehmen. Wie es heißt, soll das Jahresgehalt des Running Backs etwas nach unten korrigiert worden sein.

Die Eagles misten noch mehr Fehleinkäufe der Kelly-Ära aus. Sie gaben Linebacker Kiko Alonso und Cornerback Byron Maxwell an die Dolphins ab.
Maxwell bekam von Kelly einen Sechsjahresvertrag über $63 Millionen und war kaum einen Cent davon wert.
Miami muß den Rest seines garantierten Gehalts von $11,5 Millionen für die Gesamtlaufzeit übernehmen und die garantierten $8,5 Millionen für die Saison 2016.
Philadelphia bekommt Wahlmöglichkeiten in den nächsten Drafts, die noch ausgehandelt werden müssen, von den Dolphins.
Wie man hört, wollen die Eagles auch nicht unbedingt an Running Back Ryan Matthews festhalten. Sie sagten, daß man sich Angebote für ihn anhören wird.

Die Colts wollten Dwayne Allen unbedingt behalten.
Eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und $29,4 Millionen überzeugten den Tight End davon, in Indianapolis zu bleiben.
Und das Vorhaben, Josh Freeman zum Ersatzmann Nr. 1 von Quarterback Andrew Luck zu machen, endete durch die Entlassung Freemans am gestrigen Montag.

Montag, 7. März 2016

Leb wohl Peyton. Danke für die vielen tollen Jahre
manning-tropy-sb50-3Am Sonntag teilte Broncos Quarterback Peyton Manning (Bild) seinen Teamkollegen per Textbotschaft mit, daß er am heutigen Montag in den Ruhestand treten wird.
18 Jahre spielte er in der NFL und wurde fünfmal zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt, so oft, wie kein anderer Spieler.
Zweimal gewann er den Super Bowl. Super Bowl XLI gewannen die Colts gegen die Bears und Manning wurde zum MVP des Spiels gewählt.
In der Saison 2015 spielte Manning so schlecht, daß man ihm seine 39 Jahre deutlich anmerkte. Die Broncos kamen nicht wegen ihm in den Super Bowl und gewannen dort gegen Carolina, sondern trotz ihm.
Nach dem neuerlichen Super Bowl Triumph überlegte Manning noch, ob er mit diesem Glanzlicht aufhören, oder ob er noch weitermachen soll?
Doch von jetzt an hätte es für den Quarterback nur noch nach unten gehen können.
Denver hätte ihn am Dienstag entlassen, denn am Mittwoch hätten sie ihm sein Gehalt von $19 Millionen für die Saison 2016 zahlen müssen, und das hätten sie sich nicht leisten können.
Und noch mal ein Teamwechsel?
Da dachte sich wohl auch Peyton Manning, daß er auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Sieger abtreten sollte, anstatt dieses Vermächtnis eventuell noch zu beschädigen.
Begonnen hat er seine unvergleichliche Karriere 1998 in Indianapolis. Da nahmen die Colts in als ersten Spieler in der Draft auf.
Eine Nackenoperation sorgte dafür, daß Manning 2011 die komplette Saison verpaßte. Aber daß die Colts ihn nach der Saison feuerten, war eine Überraschung.
John Elway, der 2012 erst kurz für das Spielermaterial in Denver verantwortlich war, gab Manning eine Chance. Elway selber hatte erst im hohen Alter mit den Broncos den Super Bowl gewinnen können. Er sah noch genug Gas in Mannings Tank und glaubte an ihn.
Und der Quarterback dankte es Elway 2013 mit einer Rekordsaison. Er erzielte 55 Touchdowns und 5.477 Passyards.
Mit der besten Offense der Liga kamen die Broncos in den Super Bowl, wo sie gegen die beste Defense der Saison, gegen die der Seahawks, gnadenlos verloren.
Doch Peyton Manning konnte nach der Saison 2015 noch mal einen Super Bowl gewinnen, und zwar den Jubiläums Super Bowl 50.
Peyton Manning tritt somit als einziger Quarterback in der Geschichte der NFL ab, der mit zwei Teams den Super Bowl gewinnen konnte.
Neben seinen Saisonrekorden im Jahr 2013 hält Manning noch einige Allzeitrekorde. Er beendet heute seine Karriere mit 539 Touchdownpässen und 71.940 Passyards in der regulären Saison. Mit 186 Siegen hält er zusammen mit Brett Favre den Rekord für Siege in der regulären Saison. Zählt man Mannings Playoffsiege dazu, kommt er auf 200 und damit steht er alleine an der Spitze.
Peyton Manning steht in einer Reihe mit anderen legendären Quarterbacks die man nie vergessen wird, wie Dan Fouts, Dan Marino, Joe Montana, Brett Favre, John Elway und wie sie alle heißen.

Kurzberichte
Die Polizei verhaftete Rams Running Back Tre Mason.
Er war mit einem nicht zugelassenen Auto unterwegs und fuhr rücksichtslos. In einer 35 Meile-Zone war er doppelt so schnell unterwegs.
Als er von der Polizei angehalten wurde, weigerte er sich aus dem Wagen zu steigen. Er wurde von einem Beamten zweimal mit dem Elektroschocker beschossen.
Bei der Untersuchung des Autos wurde Marihuana gefunden.

Die Dolphins haben es geschafft, sich mehr Platz unter der Gehaltsobergrenze zu verschaffen.
Die Vertragsumstrukturierungen mit Defensive End mit Ndamukong Suh und Linebacker Koa Misi wurden erfolgreich abgeschlossen.
Zusätzlich feuerten sie ja noch Wide Receiver Greg Jennings, wie bereits berichtet.
Nahezu $20 Millionen haben die Dolphins dadurch für 2016 gespart.
Kurz nachdem die Verhandlungen mit Suh und Misi erfolgreich beendet waren, haben die Dolphins mit Mario Williams geredet. Der Defensive End war aus Kostengründen von den Bills entlassen worden.

Sonntag, 6. März 2016

Kurzberichte
osweiler-brockDie Denver Broncos haben Brock Osweiler (Bild) einen Dreijahresvertrag angeboten, der ihm wenigstens $45 Millionen einbringen soll.
Welche Summe davon dem 25 Jahre alten Quarterback garantiert wurde, das wurde noch nicht bekannt.
Derweil spielt Peyton Manning immer noch das Wartespiel. Wenn er sich dazu entschließen sollte, 2016 noch eine Saison zu spielen, dann werden die Broncos ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor Mittwoch feuern, denn dann würden ihm garantierte $19 Millionen zustehen, die die Broncos ihm nicht werden zahlen wollen.
Was Osweiler von dem Angebot der Broncos hält, weiß man noch nicht. Immerhin kann er den freien Spielermarkt testen, und dann etwa $20 Millionen pro Jahr verdienen.

Die Dolphins wollen den Vertrag von Ndamukong Suh umstrukturieren.
Der „leicht“ überbezahlte Defensive Tackle soll 2016 auf einen Teil seines Gehalts verzichten, damit die Dolphins etwas Platz unter der Gehaltsobergrenze bekommen, um den ein oder anderen neuen Spieler zu holen.
Verzichten soll Suh auf nichts, denn das freigewordene Geld soll ihm durch Tricks und Täuschungen später noch gezahlt werden.
Verzichten wird Greg Jennings müssen, denn der Wide Receiver wurde gefeuert. Ersparnis: $4 Millionen.

Die Polizei verhaftete Terrell Suggs. Der Linebacker der Ravens war betrunken mit seinem Auto unterwegs und baute einen Unfall.
Dazu kam noch, daß er mir einem abgelaufenen Führerschein unterwegs war und er sich vom Unfallort entfernte.
Suggs wurde später auf Kaution freigelassen.

Die NFL suspendierte Browns Linebacker Armonty Bryant für vier Spiele.
Er hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.

Die Bills verschaffen sich weiteren Platz unter der Gehaltsobergrenze.
Sie feuerten Cornerback Leodis McKelvin, der acht Saisons in Buffalo spielte.
Ersparnis: $3,9 Millionen.

Nachdem man von Von Miller gehört hat, daß er bei „Dancing with the Stars teilnimmt, erfuhr man jetzt von einem weiteren NFL Star, daß er mittanzen wird.
Steelers Wide Receiver Antonio Brown wird auch an dem Wettbewerb teilnehmen.
Und nicht nur Ex-Cowboys Running Back Emmitt Smith hat den Wettbewerb bisher gewonnen, sondern aus der NFL gewannen auch Hines Ward und Donald Driver die Discokugel, die es als Preis gibt.

Die Saints gaben Kicker Josh Scobee einen Einjahresvertrag.
Scobee spielte letztes Jahr für die Steelers, die ihn aber nach vier Spielen wegen erwiesener Unfähigkeit feuerten.

Freitag, 4. März 2016

Kurzberichte
foster-arian3
Die Texans trennten sich von Arian Foster.
2009 kam der Running Back als nicht gedrafteter Free Agent nach Houston. Im Laufe der Jahre stellte er einige Teamrekorde auf. Er erzielte die meisten Laufyards für die Texans, die meisten Lauf- Touchdowns, Yards pro Spiel und die meisten Punkte mit Ausnahme der Kicker.
Doch nagende Verletzungen plagten Foster in den letzten Jahren, und seine Einsatzzeiten wurden immer kürzer. Deshalb betonte General Manager Rick Smith auch, daß die Entlassung wegen der Verletzungen erfolgte und nicht, um Fosters Gehalt von $6,5 Millionen zu sparen.
Zusammen mit Foster feuerten die Texans auch gleich noch Tight End Garrett Graham und Safety Rahim Moore.

Das lustige Spielerfeuern geht auch anderswo weiter.
Die Ravens feuerten Linebacker Daryl Smith, der bald 34 Jahre alt wird.

Die Panthers feuerten Defensive End Charles Johnson alleine aus Kostengründen. Dadurch sparen sie 2016 $15 Millionen.
Auch Defensive Tackle Dwan Edwards und Offensive Tackle Nate Chandler mußten gehen.

Bei den Chargers wurden Linebacker Donald Butler, Running Back Donald Brown und die Linebacker Kavell Conner und Chi Chi Ariguzo vor die Tür gesetzt.

Die NFL hat es gegen die NFLPA vor Gericht in die Redzone geschafft.
Der Anwalt der Spielergewerkschaft wurde 76 Minuten von den drei Berufungsrichtern im Fall Roger Goodell gegen Tom Brady gegrillt.
Die Richter zeigten besonderes Interesse an dem von Tom Brady zerstörten Handy. Das hätte die Untersuchung behindert. Bradys Erklärungen, warum er das Handy zerstörte, ergäben auch nicht ansatzweise Sinn. Zudem hätte Goodell nach Artikel 46 des Tarifvertrags ohne Frage das Recht gehabt, als Ankläger und Richter zu agieren.
Prozessbeobachter werten das als großen Vorteil für Goodell. Er steht kurz vor dem entscheidenden Touchdown.
Weder er noch Brady wohnten der Anhörung bei.

Von Von Miller gibt es demnächst mehr zu sehen.
Der MVP des letzten Super Bowls wird bei der Show „Dancing with the Stars“ auftreten.
Seine „Sack-Tänze“ sollen legendär sein, wie es heißt.
Ex-Cowboys Running Back Emmitt Smith hat den Wettbewerb vor Jahren gewonnen. Kann der Linebacker der Broncos mit ihm gleichziehen?

Donnerstag, 3. März 2016

Deflategate geht in die lange und mit Spannung erwartete Fortsetzung
brady vs goodellWer dachte, daß aus Deflategate mittlerweile die Luft raus wäre, Irrtum. Die von NFL Commissioner Roger Goodell künstlich aufgeblasene Geschichte geht vor das Berufungsgericht. Am heutigen Donnerstag beginnen die Anhörungen.
Tom Brady, Quarterback der Patriots, wurde vom Commish beschuldigt, daß er eventuell, unter Umständen, vielleicht etwas davon gewußt haben könnte, daß die Bälle im Playoffspiel gegen die Colts im Januar 2015 nicht fest genug aufgepumpt gewesen wären.
Vor Gericht erhielt Goodell die für diese absurd schwammige Anschuldigung die entsprechende und verdiente Abfuhr.
Seine Absicht, Brady für vier Spiele zu sperren wurde von Richter Richard M. Berman mit markigen Worten ins Reich der Hirngespinste verwiesen.
Doch für Goodell, den Sonnengott des Footballs, ging es nicht nur um schlappe Bälle, sondern um seine Macht. Goodell glaubt, daß er nach den Buchstaben des neuen Tarifvertrags absolutistische Rechte hat, wenn es darum geht Spieler und Mannschaften zu bestrafen.
Daß seine Entscheidung, Brady zu suspendieren, vor Gericht eine krachende Abfuhr bekam, kratzt am Selbstwertgefühl Goodells. Für ihn geht es darum, diese Macht vom Berufungsgericht wieder bestätigt zu bekommen. Deshalb glaubt er auch daran, daß er in dieser Instanz gewinnen kann. Das Berufungsgericht soll feststellen und bestätigen, daß der Commissioner nach seinem Gutdünken Strafen aussprechen darf. So, wie es im Tarifvertrag geschrieben steht.
Daß es dabei gegen Tom Brady geht wäre ein Zufall. Keinesfalls würde er einen persönlichen Feldzug gegen den Quarterback der Patriots oder die Patriots als Club führen, meinte Goodell. Er sieht dem Ausgang des Berufungsverfahrens voller Zuversicht entgegen, betonte er noch.
Und wenn Roger Goodell tatsächlich gewinnt, dann wird er Tom Brady doch noch suspendieren dürfen.

Joe Flacco ist wieder der bestbezahlte Spieler der NFL aller Zeiten.
Die Ravens haben nur noch sehr wenig Platz unter der Gehaltsobergrenze. Deshalb haben sie den Vertrag mit ihrem überbezahlten Quarterback Joe Flacco nachverhandelt. Das Resultat wurde gestern bekannt und Flacco wurde erneut zum bestbezahlten Spieler in der Geschichte der NFL gemacht.
Begonnen hatte der Irrsinn mit den völlig überhöhten Gehältern für mittelmäßige Quarterbacks mit Joe Flacco. Nachdem die Ravens 2013 glücklich den Super Bowl gegen die 49ers gewonnen hatten, belohnten sie ihren Quarterback dafür. Sie gaben Flacco einen Sechsjahresvertrag über $120,6 Millionen. Eine Summe, die in keinem Verhältnis zu den Leistungen Flaccos stand, steht und sehr wahrscheinlich auch nie stehen wird. Auf jeden Fall machte sie ihn zum reichten Spieler der NFL aller Zeiten. Das aber nur für zwei Monate, denn dann unterschrieb Packers Quarterback Aaron Rodgers einen Fünfjahresvertrag über $110 Millionen.
Im Zuge der Gehaltserhöhung mußten die Ravens viele Leistungsträger gehen lassen, die sie nicht mehr bezahlen konnten. Darunter nicht nur Verteidiger, sondern auch Receiver die in der Lage waren, die oft unpräzise geworfenen Pässe von Flacco zu fangen.
Jetzt ist Flacco wieder der reichste Spieler aller Zeiten, denn Ravens General Manager Ozzie Newsome sagte, daß man mit Flacco keinen Vertrag aushandeln wollte, der dem Team Platz unter der Gehaltsobergrenze verschafft, sondern einen Vertrag, der Flacco für lange Zeit in Baltimore hält.
Und das ist gelungen.
Flaccos geltender Vertrag läuft noch drei Jahre. Die dann beginnende Vertragsverlängerung läuft drei Jahre und endet nach der Saison 2021. Dafür erhält er $66,4 Millionen, $40 Millionen davon als Unterschriftenbonus, dem höchsten Unterschriftenbonus aller Zeiten. Dieser Trick verschafft den Ravens dann doch etwas Platz unter der Gehaltsobergrenze.
$44 Millionen erhält Flacco als Garantiesumme. Diese ist aufgeteilt in den Unterschriftenbonus von $40 Millionen und ein Grundgehalt von $4 Millionen für das erste Jahr des neuen Dreijahresvertrags. Auf 2016 wirkt sich der neue Vertrag dank einiger buchhalterischer Tricks für die Ravens schon positiv aus. Statt $28,6 Millionen verdient er „nur“ $22,1 Millionen.
Jetzt muß der Quarterback nur noch gut geheilt von seinem Kreuzbandriß zurückkommen.

Kurzberichte
Die Atlanta Falcons feuerten den besten Wide Receiver, den sie je hatten.
Roddy White spielte 11 Jahre für Atlanta und führt das Team mit 808 gefangenen Pässen, 10.863 Paßyards und 63 gefangenen Touchdowns an.
Doch der mittlerweile 34 Jahre alte White fing 2015 nur noch 43 Pässe für 506 Yards und einen Touchdown. Julio Jones hatte White den Rang abgelaufen.

Die Patriots feuerten Wide Receiver Brandon LaFell und Tight End Scott Chandler.
Dadurch sparen die Patriots knappe $5 Millionen ein.

Julius Peppers will auch 2016 noch Würze in das Spiel der Packers bringen.
Der Paß Rusher ist mittlerweile 36 Jahre alt, aber er möchte noch nicht in den Ruhestand treten. Peppers geht in das letzte Jahr seines aktuellen Dreijahresvertrags und möchte sogar danach noch einige Jahre spielen.
Daß manch einer gehört haben wollte, daß er nach der Saison 2015 bereits in den Ruhestand treten wollte, wäre wohl ein Mißverständnis gewesen, meinte Peppers.
Und schon hört man ein neues Gerücht. Es lautet, daß Peppers mit den Packers noch mal über seinen Vertrag reden muß. $10,5 Millionen kostet der Linebacker 2016. Auf einen Teil davon soll Peppers verzichten.

Offiziell hieß es, Head Coach Tom Coughlin und die Giants wären in gegenseitigem Einvernehmen auseinandergegangen. Der Head Coach hätte den Wünschen des Teams generös entsprochen und wäre von sich aus zurückgetreten.
Alles Quatsch, meinte Coughlin. Er hätte auf keinen Fall kündigen wollen. Es täte ihm sehr, sehr weh nur noch der ehemalige Head Coach der Giants zu sein.
Coughlin wird im August 70. Doch der eigentlich verdiente Ruhestand bekommt ihm nicht.
Die Giants ihrerseits agieren so, als hätten sie mit Coughlin den Hauptschuldigen an den letzten schlechten Saisons gefunden und entfernt. Daran ist sogar etwas Wahres. Dennoch ist es nicht ganz verständlich, warum der General Manager bleiben darf, der Offensive Coordinator zum Head Coach gemacht wurde und warum der Defensive Coordinator, der die Giants zu einer der schlechtesten Verteidigungen der Liga gemacht hat, auch bleiben darf.

Mittwoch, 2. März 2016

Kurzberichte
fisher-jeffDer Markt für gute NFL Head Coaches scheint nicht viel herzugeben.
Wie sonst ist es zu erklären, daß die Los Angeles Rams den Vertrag mit Jeff Fisher (Bild) um viele weitere Jahre verlängern wollen.
Fisher ist seit 1994 Head Coach in der NFL und hat es in dieser Zeit nur sechs mal geschafft, seine Mannschaften zu positiven Saisons zu führen.
Er begann in Houston mit den Oilers aus denen dann die Tennessee Titans wurden. Mit ihnen erreichte er auch die sechs positiven Saisons.
Seit 2012 trainiert er die Rams und erreichte mit ihnen nur negative Saisons. 27-36-1 lautet seine Sieg/Niederlagen Bilanz in St. Louis.
Doch die Rams wollen Ruhe ins Team bringen, denn der Umzug nach Los Angeles bringt noch genug Aufregung. Damit kennt Fisher sich ja aus seiner Zeit bei den Oilers/Titans aus.
Der Head Coach geht in das letzte Jahr seines Vertrags. Warum die Rams ihn darüber hinaus verpflichten wollen, entbehrt bei seinen Leistungen einer gewissen Logik. Umzugserfahrung hin, Umzugserfahrung her. So lange dauert so ein Umzug ja nicht.

Die Würfel sind gefallen. Die Franchise-Spieler stehen fest. Große Überraschungen gab es keine. So mußten die Broncos Von Miller das Etikett anhängen. Sie hätten lieber einen langfristigen Vertrag mit ihm vor dem Stichtag unter Dach und Fach gebracht, um Quarterback Brock Osweiler zum Franchise-Player zu machen oder Defensive End Malik Jackson.
Doch die beiden sind jetzt frei, um auf dem Spielermarkt ihren Marktwert zu testen. Die Free Agent Periode beginnt am 9. März.
Die Broncos haben noch viele andere Spieler, die abwandern können. Das wird eine harte Zeit für General Manager John Elway.

Bei den Redskins kann Kirk Cousins 2016 knappe $20 Millionen verdienen, denn das ist die festgelegte Summe für Quarterbacks, die mit dem Franchise-Tag versehen wurden.
Allerdings wurde er nicht mit dem exklusiven Etikett versehen, sondern mit dem Non-Exclusive Franchise Tag.
Das bedeutet, daß andere Teams mit ihm verhandeln dürfen. Die Redskins können aber jedes Angebot für den Quarterback anpassen um Cousins zu behalten. Wenn die Redskins es ablehnen, ein Angebot anzupassen, dann muß das Team das Cousins verpflichtet, den Redskins zwei seiner Wahlmöglichkeiten in der ersten Runde der nächsten Drafts überlassen.

Andere Spieler, die zu Franchise-Playern gemacht wurden: Cornerback Trumaine Johnson, Rams,
Safety Eric Berry, Chiefs,
Cornerback Josh Norman, Panthers,
Left Tackle Cordy Glenn, Bills,
Defensive End Olivier Vernon, Dolphins,
Kicker Justin Tucker, Ravens,
Defensive End Muhammad Wilkerson, Jets,
Wide Receiver Alshon Jeffery, Bears,
Bis zum 15. Juli dürfen die Teams noch mit ihren Franchise-Playern verhandeln um langfristige Verträge abzuschließen. Danach müssen die Spieler entweder zum festgelegten Gehalt spielen, oder streiken.

Die Eagles wurden sich mit Sam Bradford einig. Der Quarterback unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $36 Millionen von denen $26 Millionen garantiert sind.
Zusammen mit der horrenden Summe von über $60 Millionen, die Bradford für seinen Rookievertrag erhielt, kommt der Quarterback jetzt insgesamt über die $100 Millionenmarke.

Die Bills feuerten Mario Williams.
11 Jahre hat der Defensive End in der NFL absolviert und viermal wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Ersparnis unter der Gehaltsobergrenze: $12,9 Millionen.

Die Packers gaben Mason Crosby einen neuen Vertrag.
Für weitere vier Jahre bekommt der Kicker $16,1 Millionen. Darin enthalten ist ein Unterschriftenbonus über $5 Millionen.
Crosby gehört zu den nur fünf Kickern, die letztes Jahr alle Extrapunktversuche verwandeln konnten.

Dienstag, 1. März 2016

Kurzberichte
brady-tom-sb49-mvp
Tom Brady hat seinen Vertrag bei den Patriots um zwei Jahre verlängert.
Der Quarterback bleibt bis nach der Saison 2019 in New England.
Bereits jetzt hat der 38 Jahre alte Brady 16 Saisons und vier Super Bowl Titel auf seinem Konto. Um das Bankkonto soll es bei den Vertragsverhandlungen gegangen sein. Brady stehen 2016 $15 Millionen zu und 2017, dem letzten Jahr seines laufenden Vertrags, $16 Millionen. Das ist verdammt wenig für einen der besten, wenn nicht den besten Quarterback der Liga, nicht nur gemessen an den Gehältern, die talentfreiere Flitzflusen auf dieser Position gezahlt bekommen.
Ab 2018 wird er dann bestimmt angemessen entlohnt werden. Allerdings haben weder die Patriots noch Brady bekanntgegeben, um welche Summe es geht.
Wir dürfen gespannt sein.

Was sollen die Patriots jetzt mit Jimmy Garoppolo machen?
Eigentlich sollte er Brady, der sich der 40 Jahresmarke nähert, mal ersetzen. Das ist ja nun hinfällig, denn Brady wird nicht älter, sondern besser.
Dieses Jahr haben die Pats keine Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der Draft, weil, na ja, Deflategate halt.
Könnten sie Garoppolo abgeben, um über den Tauschhandel an gute Draftpositionen zu kommen?
Doch wer würde sich auf einen Tausch einlassen um einen Quarterback zu bekommen, der in der NFL noch nichts gezeigt hat?
Es wird wohl so kommen, daß Garoppolo weiter in New England bleibt.

Heute um 16 Uhr US Ostküstenzeit ist es so weit. Die Teams müssen bis dahin ihre Spieler bestimmt haben, die sie auf keinen Fall gehen lassen wollen und ihnen das Franchise-Etikett anheften.
Das bedeutet, daß diese Spieler 2016 zu einem festgelegten Betrag spielen, wenn sie nicht noch vor Saisonbeginn einen langfristigen Vertrag abgeschlossen haben.
Gestern gab die NFL bekannt, welche Summen für welche Positionen gezahlt werden müssen.
Wie erwartet bekommen natürlich die Quarterbacks den dicksten Batzen. Ihr Gehalt wurde auf $19.953.000 festgelegt.
Hier die anderen Positionen: Defensive End: $15.701.000,
Wide Receiver: $14.599.000,
Linebacker: $14.129.000,
Cornerback: $13.952.000,
Offensive Lineman: $13.706.000,
Defensive Tackle: $13.615.000,
Running Back: $11.789.000,
Safety: $10.806.000,
Tight End: $9.118.000,
Punter/Kicker: $4.572.000.

Die Saints feuerten Marques Colston.
10 Jahre spielte der Wide Receiver in New Orleans und mußte jetzt gehen, damit das Team Platz unter der Gehaltsobergrenze bekommt.
Colston führt die ewige Bestenliste der Saints-Receiver an und kein anderer Saint hat so viele Touchdowns erzielt, wie er.
Ersparnis: $3,2 Millionen.

Die Jets machten Muhammad Wilkerson zu ihrem Franchise Player.
Damit stehen dem Defensive End 2016 $15,7 Millionen zu.

Die Bears machten Alshon Jeffery zu ihrem Franchise Player.
Damit stehen dem Wide Receiver 2016 $14,6 Millionen zu.

Die Raiders gaben Marquette King eine Vertragsverlängerung.
Für weitere fünf Jahre erhält der Punter $16,5 Millionen von denen $5,125 Millionen garantiert sind. Im dritten Jahr erhöht sich die Garantiesumme auf $10,75 Millionen.

Peyton Manning spielt das blöde Wartespiel weiter.
Wie NFL Media Reporter James Palmer erfahren hat, wird es auch in dieser Woche noch keine Entscheidung von Manning geben.
Es kann also tatsächlich sein, daß die Entscheidung erst am 9. März fallen wird und Manning dann von sich aus sagt, daß seine Karriere beendet ist, oder Broncos General Manager John Elway ihm in gewählten Worten mitteilt, daß er für die Zukunft des Teams keine Rolle mehr spielt.
Manning und Elway haben sich am Wochenende jeden Tag beim Sichtungstraining in Indianapolis getroffen.
Ob sie sich dann über Mannings Zukunftsplanung unterhalten haben, oder über die neuen Folgen von The Walking Dead, ist nicht bekannt.
Jedenfalls sah Manning in der Saison 2015 öfter aus, wie ein Zombie auf dem Footballfeld.
In dieser Woche will der Quarterback sich mit Elway und Head Coach Kubiak zu einem Gespräch treffen.

Texans Wide Receiver Jaelen Strong wurde verhaftet.
Er war als Beifahrer in einem schwarzen Maseratti ohne Nummernschilder unterwegs. Der Wagen wurde von der Polizei angehalten.
Den Beamten wehte der süße Duft von Marihuana in die Nase, als die Türen geöffnet wurden.
Strong gab zu, daß das Pot ihm gehört, und er wurde festgenommen.
Der Fahrer und ein weiterer Passagier durften weiterfahren.

Montag, 29. Februar 2016

Kurzberichte
hasselbeck-colts
Matt Hasselbeck (Bild) sagte letzte Woche, daß er gerne noch eine weitere Saison dranhängen würde.
Aber das wird der Quarterback nicht in Indianapolis können. Die Colts gaben bekannt, daß sie sich von ihm trennen werden.
Ob der mittlerweile 40 Jahre alte Hasselbeck noch mal zu einem anderen Team wechseln wird, und ob er überhaupt eins findet, das ihn verpflichten will, bleibt abzuwarten.
Hasselbeck spielte 2015 als Ersatzmann für Andrew Luck eine passable Saison. Hinter der sehr löchrigen O-Line der Colts zog er sich einige Blessuren zu, und er mußte zeitweise vom dritten Quarterback des Teams ersetzt werden.
Doch die Colts wollen 2016 auf Josh Freeman setzen.
Freeman wurde 2009 in der ersten Runde von den Buccaneers rekrutiert.
Seine ersten beiden Saisons verliefen sehr vielversprechend, bevor 2011 ein unerklärlicher Leistungsabfall einsetzte. Freeman wanderte zu einigen NFL Teams, doch bei keinem konnte er jemals wieder an seine Leistungen aus seinen ersten beiden NFL Saisons anknüpfen.
Sein Abstieg ging so weit runter, daß er 2015 in einer FXFL (Fall Experimental Football League ) genannten Liga für die Brooklyn Bolts spielte. Das Höchstgehalt in dieser Liga sind 1.250 Dollar pro Spiel. Oder waren $1.250, denn es heißt, daß diese Liga bereits wieder eingestellt wurde.
Wie auch immer, Die Colts sehen genug Potential in Freeman, um auf ihn als Ersatzmann für Luck zu setzen.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. So langsam siecht sie bei den Redskins aber vor sich hin, dem Ende entgegen, und bald könnte sie gestorben sein.
Kein Schwein ruft an, um Robert Griffin III zu verpflichten.
Mittlerweile hört man, daß die Redskins alles im Tausch für ihn akzeptieren würden, sogar eine Wahlmöglichkeit in der siebten Runde der kommenden Draft.
Letzte Woche tönte Team Präsident Bruce Allen noch, daß mehrere Teams Interesse an dem Quarterback bekundet hätten. ESPN forschte nach und kam auf genau zwei Teams, die mal angefragt hatten.
Hinderungsgrund Nr. 1 dürften die $16,155 Millionen sein, die Griffin III 2016 zustehen. Doch der Quarterback sagte, daß er bei einem neuen Team den Vertrag nachverhandeln würde. Wenn ein Team bereit wäre, für ihn einen Draftpick abzugeben, dann würde das beweisen, daß dieses Team ihn wirklich haben wolle, meinte RG3. Da würde er dann gerne etwas zurückgeben.
Sollte es also darauf hinauslaufen, daß RG3 doch bei den Redskins bleibt?
Würde Griffin III dann auch für die Redskins auf Geld verzichten und seinen Vertrag nachverhandeln?
Kaum.
Es sieht so aus, als würden die Teams in Ruhe abwarten, bis die Redskins den Quarterback feuern. Dann müßte das Team, das ihn verpflichtet, keine Kompensation an die Redskins leisten.
Und die Redskins, die für Griffin III drei ihrer Wahlmöglichkeiten in der ersten Runde und einen Pick in der zweiten Runde der Draft an die Rams abgaben, um an RG3 zu kommen, würden mit leeren Händen dastehen.

Beim Scouting Combine zeigte sich, daß Carson Wentz und Paxton Lynch die ersten Quarterbacks sind, die einberufen werden.
An welcher Position genau, das steht natürlich noch nicht fest, denn die Titans haben die erste Wahl und brauchen keinen Quarterback.
Allerdings haben sie ja gesagt, daß sie offen sind für einen Tauschhandel.
Wentz, der für North Dakota spielte, soll beim Sichtungstraining gezeigt haben, daß er den Ball schnell und akkurat werfen kann. Mit ein paar kurzen Pässen soll er seine Receiver verfehlt haben, aber die tiefen Pässe traf er mit Leichtigkeit.
Stellt sich die Frage, ob er in der Lage ist, ein Team zu tragen?
Da sind sich die Experten nicht einig. Zwar glauben viele, daß er der erste Quarterback wird, der in der nächsten Draft einberufen wird, aber ob er ein Franchise Player ist, daran glauben nicht alle.
Einig sind sich die Experten darin, daß Wentz unter den ersten 10 Spielern sein wird, die einberufen werden.

Sonntag, 28. Februar 2016

Kurzberichte
cousins-kirk3Langsam wird die Zeit knapp.
Die Redskins sind sich immer noch nicht mit Quarterback Kirk Cousins (Bild) über einen neuen Vertrag einig geworden.
Robert Griffin III ist gefühlt schon weg von den Redskins. Damit läuft es wohl darauf hinaus, daß sie Cousins das Franchise-Etikett anheften werden.
Das exklusive Franchise Tag ist ein Angebot für ein Jahr. Der Spieler dem es angeheftet wird, bekommt nicht weniger als das Durchschnittsgehalt der fünf bestbezahlten Spieler auf seiner Position, oder 120% seines vorherigen Gehalts, was auch immer die höhere der beiden Summen ist.
Das Team hat dann das alleinige Recht zu Verhandlungen mit diesem Spieler.
Bis zum 1. März haben die Teams noch Zeit, ihre Franchise-Player zu bestimmen. Da wir dieses Jahr ein Schaltjahr haben, ist also der Dienstag der Stichtag.
Würde Cousins zum Franchise-Player der Redskins, würde ihm das 2016 $20 Millionen einbringen.

Die Denver Post hat berichtet, daß Peyton Manning seinen Schritt in den Ruhestand Ende nächster Woche bekanntgeben wird. Die Geschichte in der Tageszeitung beruft sich auf zwei anonyme Quellen mit Kenntnis der Situation.
Sofort kam das Dementi von den Broncos.
Der Quarterback würde sich nächste Woche mit General Manager John Elway treffen, um darüber zu reden. Und erst dann gäbe es, vielleicht, eine Entscheidung.

Die Tennessee Titans wollen Quarterback Marcus Mariota entlasten. Deshalb suchen sie einen starken, physischen Läufer.
General Manager Jon Robinson und Head Coach Mike Mularkey arbeiten erst etwas mehr als einen Monat zusammen, sind sich aber schon über diesen Punkt einig.
Wenn sie stark und körperbetont sagen, dann denken sie nicht unbedingt an einen 250-pfünder. Explosiv und kraftvoll soll er sein. Das wären auch Running Backs, die nicht allzuviel wiegen.
Ihnen schwebt vor, daß der Mann den Ball sichern und zwischen den Tackles laufen kann. Ob der über die Draft nach Tennessee kommt, oder als Free Agent, das wäre egal.
Na, da gibt es doch DeMarco Murray, der aus Philadelphia weg möchte.

Das war zu erwarten. Die Ravens haben nicht mehr viel Platz unter der Gehaltsobergrenze, deshalb müssen sie den Vertrag mit ihrem völlig überbezahlten Quarterback Joe Flacco nachverhandeln.
Flaccos Gehalt zehrt mit $28,5 Millionen an der Obergrenze, und ist 2016 das dritthöchste Gehalt der NFL nach den $30 Millionen von Saints Quarterback Drew Brees und Ndamukong Suhs $28,6 Millionen bei den Dolphins.
Ravens Head Coach John Harbaugh ist optimistisch, daß man sich mit Flacco einigen wird. Der Quarterback wolle in einem Team spielen, mit dem er gewinnen kann. Deshalb wäre er bestimmt dazu bereit, an seinem Gehalt Abstriche zu machen.
General Manager Ozzie Newsome glaubt, daß man einen Vertrag aushandeln kann, der Flaccos Gehalt 2016 um $9 Millionen reduziert, wobei man dieses Geld auf andere Jahre verschieben oder in Boni umwandeln kann.

Samstag, 27. Februar 2016

Kurzberichte
carroll-pete-erklärungsnotDie Seattle Seahawks verhandeln mit Pete Carroll (Bild) über eine Vertragsverlängerung.
Der 64 Jahre alte Head Coach geht in das letzte Jahr seines Dreijahresvertrags. Den hatte er nach dem letzten Super Bowl Sieg der Seahawks abgeschlossen.
Danach führte er Seattle noch mal in das Endspiel, das mit einer Niederlage gegen New England endete.
Unterdessen kamen Gerüchte auf, daß Carroll nach der Saison 2016 in den Ruhestand treten würde. Um das zu verhindern, möchten die Seahawks den Vertrag mit ihm so schnell wie möglich verlängern.
Carroll war nicht gleich ein Erfolgstrainer in der NFL. 1994 brachte er es als Head Coach der New England Patriots nur auf 6-10 Siege.
Von 1997 bis 99 war er Head Coach der Jets und brachte es da auf 27-21 Siege.
Erst 2010 bekam er wieder einen Job als Head Coach in der NFL. Auch bei den Seahawks gewann er 2010 und 11 zunächst jeweils nur sieben Spiele.
Dann begann seine Siegesserie. Die führte Seattle zweimal in den Super Bowl und zu einem Super Bowl Sieg.
Da Trainergehälter nicht an die Gehaltsobergrenze angerechnet werden, können die Seahawks Carroll zu einem sehr reichen Mann machen.

Die neue Gehaltsobergrenze steht fest.
Die NFL und die NFLPA einigten sich auf $155,27 Millionen pro Team.
Die Teams dürfen Gelder, die ihnen für 2015 unter der Gehaltsobergrenze zustanden, die sie aber nicht ausgegeben haben, mit nach 2016 nehmen. So haben die Jacksonville Jaguars z.B. $32 Millionen übrig. Dieses Geld dürfen sie also 2016 zusätzlich ausgeben und haben somit über $188 Millionen zum Verprassen.
In die neue Gehaltsobergrenze wurden auch neue Einnahmen eingerechnet. So hat die NFL einen neuen Vertrag mit CBS und NBC für die Thursday Night Football Spiele abgeschlossen. CBS überträgt zunächst fünf Spiele, NBC überträgt danach auch fünf. Die Spiele laufen weiterhin parallel auch auf dem NFLN. Das NFLN überträgt gegen Ende der Saison die restlichen Spiele wieder exklusiv.
Für CBS werden weiter Jim Nantz und Phil „let me tell you this“ Simms die Spiele kommentieren. Zur Zeit steht noch nicht fest, ob NBC Donnerstags Al Michaels und Cris Collinsworth einsetzen wird. Aber darauf würde ich glatt einen Dollar wetten.

Die Frage in Denver lautet nicht: Manning oder nicht Manning, sondern: Wieviel zahlen wir Brock Osweiler?
Daß General Manager John Elway seinem guten Freund Peyton Manning mit seinen 40 Jahren und der schlechten Saison 2015 keine $19 Millionen für 2016 zahlen will, dürfte klar sein.
Manning kann einer schmachvollen Entlassung nur dadurch entgehen, daß er selber seinen Schritt in den Ruhestand erklärt. Elway wird keine Sekunde zögern, ihn zu feuern, um die Zukunft des Teams zu sichern.
Osweiler ist die Zukunft, auch wenn er noch nichts bewiesen hat. Aber er hat gezeigt, daß er den Ball halbwegs geradeaus werfen kann, und das katapultiert ihn in der heutigen Zeit automatisch in die $20 Millionen-Region.
Der 25-jährige hat eine Bilanz von 5-2 Siegen in seinen sieben Starts.
Elway sagte, daß er dem Quarterback einen guten, langfristigen, Mittelklasse-Vertrag vorlegen will, um ihn an die Broncos zu binden.
Müßte Elway Osweiler das Franchise-Etikett anheften, würde der Quarterback 2016 garantierte $19 Millionen bekommen.
Es liegt an Osweiler, ob er dem Ruf des Schotters zu einem anderen Team folgt, einen guten Vertrag in Denver akzeptiert oder das Franchise-Etikett riskiert bei einem Team, das auch in der nächsten Saison Chancen hat den Super Bowl zu erreichen.
Es bleibt also spannend beim Super Bowl Sieger.

Anthony Davis möchte wieder in der NFL spielen.
Nach einer schweren Gehirnerschütterung, die er 2014 erlitt, entschied sich der Right Tackle der 49ers dazu in den Ruhestand zu treten.
Jetzt bat er darum, wieder in die NFL aufgenommen zu werden.
Die 49ers halten noch die Rechte an ihm, und sie wären nicht ganz abgeneigt, Davis wieder aufzunehmen.

Das Regelkomitee tagt und es möchte das letzte Vorbereitungsspiel loswerden.
Packers Präsident Mark Murphy erzählte Reportern, daß es lange Diskussionen um den Sinn oder Unsinn der vier Vorbereitungsspiele gegeben hat.
Eine Kürzung auf drei Spiele wird angestrebt. Die Saison soll dann aber nicht eine Woche früher starten, sondern die Teams sollen eine Freiwoche haben, bevor es ernst wird.
Das vierte Spiel wäre eh ein Witz, meinte Murphy. Es wird an einem Donnerstag gespielt und kaum ein Starter wird eingesetzt.
Die meisten Spieler, die dort eingesetzt werden, würden kurz nach dem Spiel gefeuert.
Die Besitzer der Teams würden allerdings nicht so gerne auf die zusätzlichen Einnahmen eines vierten Spiels verzichten. Auch die Mietverträge mit vielen Stadien müßten neu verhandelt werden.
Alles nicht so einfach.
Aber... da wäre ja noch die Möglichkeit, die reguläre Saison auf 18 Spiele auszuweiten. Das ist schon lange ein Herzenswunsch von Commissioner Goodell.

Die Ravens trauen ihrer Offense wohl nicht viel zu.
Um nicht zu viele Punkte liegenzulassen, machten sie ihren Kicker Justin Tucker zu ihrem Franchise Player.
Tucker war nicht zufrieden mit dem Vertrag, den die Ravens ihm vorlegten. Um den zuverlässigen Kicker nicht zu verlieren, sahen sie sich zu diesem Schritt gezwungen.
Unter den geltenden Regeln stehen Tucker somit für 2016 $4,5 Millionen zu.

Die Eagles sind offen dafür Angebote für DeMarco Murray entgegenzunehmen.
Der Running Back wechselte nach einer Rekordsaison bei den Cowboys zu den Eagles. Dort wußten Head Coach Chip Kelly und sein Offensive Coordinator aber gar nicht, wie man ihn richtig einsetzt, und so spielte Murray weit unter seinen Möglichkeiten.
Obwohl der erfolglose Kelly mittlerweile zu den 49ers wechselte, möchte Murray nicht unbedingt in Philadelphia bleiben. Er bezweifelt, daß er dort glücklich werden könnte.
Die Eagles sind in der Klemme.
Murray hat erst eins seiner fünf Jahre des $40-Millionen-Vertrags, den Kelly ihm 2015 gab, gespielt. 2016 stehen ihm $7 Millionen zu. Selbst wenn die Eagles ihn feuern wird sein Gehalt aus vertraglichen Gründen mit $13 Millionen zur Gehaltsobergrenze angerechnet.
Ein neues Team müßte den Vertrag so übernehmen, wie er ist. Das wird viele abschrecken, auch wenn Murray erst 28 Jahre alt ist, und nach der „ruhigen“ Saison 2015 noch eine Menge Sprit in seinem Tank sein dürfte.

Freitag, 26. Februar 2016

Kurzberichte
miller-von6Von Miller (Bild) wird nirgendwohin gehen.
Wenn der MVP des letzten Super Bowls keinen neuen Vertrag mit den Broncos unterschreibt, werden sie ihn zum Franchise Player machen.
General Manager John Elway hat vor, Miller zu einem der bestbezahlten Spieler der NFL zu machen. Bleibt abzuwarten, ob das Angebot Miller zusagt?
Für sechs Jahre und $101 Millionen von denen $52,5 Millionen garantiert sind unterschrieb Linebacker Justin Houston letzten Juli bei den Chiefs. Das ist die Region, in die auch Miller gelangen wird.
Sollten die Broncos und Miller vor dem 1. März einen Vertrag unterschreiben, dann könnte Defensive End Malik Jackson das Franchise-Etikett angeheftet bekommen.
Derweil nervt Peyton Manning immer noch mit seinem Schweigen. Man muß fast schon befürchten, daß er den Favre macht, wenn es darum geht in den Ruhestand zu treten. Das wäre das schlimmste Szenario, das man sich vorstellen kann.
Was ist besser, als auf dem Gipfel des Erfolgs lebe wohl zu sagen?
Von jetzt an kann es für den Quarterback nur noch nach unten gehen. Seine letzte Saison war grottenschlecht, und er kann froh sein, daß er in einer Mannschaft war, mit der er den Super Bowl trotz seiner Leistungen gewinnen konnte.

Das artet zu einer Seifenoper aus.
Zunächst hörte man aus San Francisco, daß Colin Kaepernick gehen könne, wenn er wolle. OK, meinte der Quarterback, die Jets würden mich interessieren.
Vorgestern hieß es auf einmal, daß man Kaepernick auf jeden Fall behalten will.
Gestern schickte der Quarterback seine Agenten vor, die bei den 49ers die Erlaubnis zu einem Teamwechsel einholen sollten.
Dabei hatten General Manager Trent Baalke und Head Coach Chip Kelly beim Scouting Combine in Indianapolis noch unisono versichert, daß sie absolut mit Kaepernick planen. „Er will hier sein. Er hat mir gegenüber nie gesagt, daß er woanders sein will,“ sagte Kelly den Reportern.
Fortsetzung folgt...

Johnny Manziel wird angeklagt.
Die Polizei in Dallas hat die Untersuchungen zum letzten Fall von häuslicher Gewalt, in den der Quarterback der Browns verstrickt war, beendet. Das Ergebnis reicht, um Manziel vor ein Geschworenengericht zu bringen.
Die Polizei sagte, daß sie den Untersuchungsbericht nicht veröffentlichen wird, bevor der Fall nicht vor Gericht ist.
Dabei geht es um einen Vorfall, der sich am 30. Januar 2016 ereignete. Manziel schlug seine Ex-Freundin Colleen Crowley, der dabei ein Trommelfell platzte. Manziel kann sich jetzt seine Zukunft in der NFL wohl aus dem Kopf schlagen. Seine Reueschwüre werden kein Gehör mehr finden.

Ein anderes Problemkind steht kurz davor, Gnade in den Augen der Browns zu finden.
Die Drogennase Josh Gordon wird wohl bald wieder spielen dürfen. Noch läuft die unbefristete Suspendierung des Wide Receivers, doch es sieht so aus, als würde sie bald beendet.
Gordon soll mittlerweile clean sein. Er trainiert intensiv, um sich fit zu halten.
Wenn die NFL die Suspendierung aufhebt, denken die Browns daran, ihm eine Chance zu geben.
Ob er wieder der Receiver wird, der er vor seiner Sperre war?
Kaum!
Damals, 2013, fing er 87 Pässe für den Ligabestwert von 1.646 Yards und neun Touchdowns.
Um diese Form wieder zu erreichen, wird es einige Zeit brauchen.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Kurzberichte
garrett-jason2„Greg Hardy ist ein Free Agent,“ mehr hatte Cowboys Head Coach Jason Garrett (Bild) zum Frauenschläger nicht zu sagen.
Während Garretts Chefs daran arbeiten, den Defensive End weiter zu verpflichten, machte der Head Coach nicht den Eindruck, als läge ihm etwas daran, Hardy zu behalten.
Der Defensive End ist ein Free Agent. Er startete 2015 in allen 12 Spielen nach Beendigung seiner Suspendierung. Er erzielte 35 Tackles, 6 Sacks, 1 Interception und erzwang einen Fumble.
Hardy zeichnete sich nicht als guter Mannschaftskollege aus. Er soll ein Störenfried in der Umkleide gewesen sein. Er erschien oft unpünktlich zum Training und zu den Besprechungen. Nicht zu vergessen, daß er einen Assistenztrainer während eines Spiels grob schubste.
Kaum ein Head Coach möchte solch einen Spieler behalten. Doch wenn das Management ihn halten will und kann, hat Garrett nichts mehr zu sagen.
Und daß ein anderes Team dieses Subjekt verpflichten will, ist kaum anzunehmen.

Jason Pierre-Paul verklagt ESPN und Adam Schefter.
Der Reporter und sein Sender hatten vertrauliche ärztliche Unterlagen des Defensive End der Giants veröffentlicht.
JPP hatte sich bei einem Feuerwerksunfall am 4. Juli schwer an der rechten Hand verletzt. Ihm mußte der Zeigefinger amputiert werden.
Schefter gelangte irgendwie an die medizinischen Unterlagen und veröffentlichte sie auf seiner Twitterseite und bei seinem Sender.
Das ist in den USA genauso verboten, wie bei uns. Medizinische Unterlagen dürfen nicht an unbeteiligte Personen weitergegeben werden.
Das Gericht wird nun klären müssen, auf welchen illegalen Wegen Schefter an diese Unterlagen kam.
Der Streitwert wurde auf $15.000 festgesetzt. Um Geld geht es Pierre-Paul also nicht. Es geht ihm darum, daß seine Persönlichkeitsrechte verletzt wurden, und er das nicht hinnehmen will.
JPP ist ein Free Agent, und ob er bei den Giants bleibt oder ein anderes Team findet, ist nicht sicher.
2015 spielte er noch in acht Spielen, nachdem er wieder einsatzbereit war. Seine rechte Hand war dick verbunden und er war nur noch ein Schatten seiner Selbst.

Seine Antwort war ausweichend, aber dennoch klar.
Browns Head Coach Hue Jackson wurde gefragt, was er zu Quarterback Johnny Manziel zu sagen hätte?
„Über seine Zukunft mit dem Team werden wir sehr bald entscheiden. Lassen sie mich nur so viel sagen, es gibt ein Verhalten, das wir nicht tolerieren werden.“
Könnte übersetzt: „Bye, bye Johnny,“ heißen.
Die Browns können Manziel aus vertraglichen Gründen erst am 9. März feuern. Es ist kaum anzunehmen, daß sie es nicht tun.

Die Tennessee Titans haben die erste Wahl in der nächsten Draft. Sie sind nicht abgeneigt, diesen Platz zu tauschen,
Wenn der Preis stimmt, also eine sehr gute Kompensation dabei herauskommt, dann würden sie sich das Angebot sehr genau ansehen und entsprechend handeln.
Es kann Sinn machen, statt einer einzigen Wahl, mehrere Wahlmöglichkeiten in mehreren Drafts zu haben.
Die Minnesota Vikings haben einst ihre Seele an die Dallas Cowboys verkauft, um von ihnen Running Back Herschel Walker zu bekommen. Die Vikings wurden mit Walker nie glücklich und die Cowboys nutzten die Kompensationen um sich ein Super Bowl Team zu basteln. Gut, Dallas tauschte damals keine Draftposition, aber im Prinzip ist es das Gleiche.
Die Titans tun also gut daran, sich ein entsprechendes Angebot gut zu überlegen.

Die 49ers wollen Colin Kaepernick auf jeden Fall behalten.
Obwohl der Quarterback unter einem enormen Leistungsabfall litt, will General Manager Baalke ihn nicht abgeben.
Die 49ers begannen die Saison 2015 mit Kaepernick und 2-6 Siegen. Dann wurde der Quarterback auf die Bank gesetzt. Blaine Gabbert führte die Niners in den restlichen Spielen zu 3-5 Siegen.
Baalke glaubt, daß Kaepernick seine alte Form wiederfinden kann. Deshalb will er ihn nicht ziehen lassen. Am 1. April steht Kaepernick sein volles Gehalt von $11,9 Millionen für 2016 zu. Bis dahin muß eine Entscheidung her. Der Quarterback selber wäre einem Wechsel nicht abgeneigt. Er sagte ja bereits, daß er gerne zu den Jets gehen würde.
Der Quarterback wurde nach der letzten Saison an der linken Schulter dem rechten Daumen und einem Knie operiert. Seine Reha macht gute Fortschritte.
Es ist ein Wagnis zu hoffen, daß Kaepernick aus seinem Formtief kommt. Aber es könnte sich lohnen.

Jets Head Coach Todd Bowles wurde kurz nach Saisonende operiert.
Ihm wurde ein Tumor in der Größe eines Golfballs am Hals entfernt, der nicht bösartig war.
Eine Folgebehandlung ist nicht nötig.

Die Eagles feuerten DeMeco Ryans.
Der Linebacker ist mittlerweile 31 Jahre alt und in den letzten beiden Saisons verpaßte er 10 Spiele mit Verletzungen.
Ersparnis: $3,5 Millionen.

Bills Head Coach Rex Ryan plant vorsichtshalber mit einer langen Periode ohne LeSean McCoy.
Der Running Back steht im Verdacht zusammen mit einigen anderen NFL Spielern, zwei Polizisten, die nicht im Dienst waren, krankenhausreif geschlagen und getreten zu haben.
Noch wurde keine Anklage erhoben, aber Ryan rechnet sicherheitshalber schon mal damit.
Beim Sichtungstraining will der Head Coach deshalb ein besonderes Augenmerk auf Running Backs legen.
In der Defense wird er möglicherweise Paß Rusher Mario Williams ersetzen müssen. Der kostet 2016 $14 Millionen und möchte gerne noch mehr. Zu viel für ein Team, das bereits jetzt knapp über der Gehaltsobergrenze liegt.
Und dabei gehörte die Defense der Bills 2015 zu den schlechtesten der Liga und braucht einen gehörigen Qualitätsschub.

Die Texans feuerten Andre Johnson letztes Jahr nach 13 Saisons.
Die Colts griffen zu und verpflichteten den Wide Receiver für drei Jahre und $21 Millionen. Doch nach nur einer Saison werden auch sie Johnson feuern, wie man hört.
Der 34-jährige fing 2015 nur 41 Pässe für 503 Yards und vier Touchdowns.
Ersparnis: $7,5 Millionen.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Kurzberichte
goodelldollarBisher wurde davon ausgegangen, daß die Gehaltsobergrenze für die nächste Saison um $10 Millionen höher liegen würde, als die momentanen $143 Millionen.
Doch da könnte noch mehr dazu kommen. Nicht viel mehr, aber für einen Kicker würde es reichen.
Die Spielergewerkschaft NFLPA hat ein Schiedsgerichtsverfahren gegen die NFL gewonnen. Es ging darum, ob die Liga bei den letzten Tarifverhandlungen wirklich alle Einnahmen angegeben hatte, die zur Berechnung der Spielergehälter nötig waren.
Hatte sie nicht!
Deshalb stehen 2016 etwa $50 Millionen mehr zur Verfügung, als bisher angenommen. Das bedeutet für jedes Team etwa $1,5 Millionen mehr. Ein Tröpfchen auf den heißen Stein, aber jeder Cent zählt.
Die NFL sagte, daß sie sich verrechnet hätte. Absicht hätte bei dieser Fehlrechnung nicht vorgelegen.
Natürlich nicht. Würde ja auch niemand annehmen.
Die genaue Gehaltsobergrenze für 2016 wird kurz vor dem neuen Geschäftsjahr der NFL, das am 9.3. beginnt, bekanntgegeben.

Die Chargers wollen in die Innenstadt. Das Team möchte gerne in San Diego bleiben, und hat jetzt den Plan, mitten in der Stadt ein neues Stadion zu bauen.
Der Bürgermeister San Diegos, Kevin Faulconer, und der Bezirksbürgermeister Ron Roberts würden allerdings ein Stadion in Mission Valley vorziehen, direkt neben dem alten Stadion.
Im November sollen die Bürger abstimmen, und dabei muß eine Zweidrittelmehrheit dafür oder dagegen Zustande kommen.
Die Chargers können das Ergebnis in aller Ruhe abwarten. Wenn es für sie negativ ausgeht, ziehen sie halt um nach Los Angeles.

Das Regelkomitee der Liga wird den Vorschlag von Commissioner Roger Goodell, einen Spieler nach zwei persönlichen Fouls automatisch vom Platz zu stellen, in die Beratungen aufnehmen.
Cowboys Manager Stephen Jones glaubt, daß eine Entscheidung dazu bereits beim nächsten Treffen der Teambesitzer nächsten Monat, vorliegen wird.
Knackpunkt wird sein, daß nicht jedes Personal Foul angerechnet werden soll, sondern nur bestimmte, wirklich harte. Welche das sein sollen, das muß halt genau überlegt werden.
Doch das Wichtigste wird sein, endlich mal festzulegen, wann ein Catch ein Catch ist.
Diese Verwirrungen darum, wann ein Receiver einen Ball nun gefangen hat oder nicht, die müssen aufhören. Deshalb sollte das Komitee darüber eigentlich besonders ausführlich diskutieren. Doch Jones glaubt nicht, daß es zur nächsten Saison schon Regeländerungen geben wird.

Jaguars Defensive End Dante Fowler hat ganz interessiert zugesehen, wie sich zwei Frauen geprügelt haben.
Das Skandalportal TMZ hat die Videoaufzeichnung einer Überwachungskamera veröffentlicht, auf dem der Vorfall zu sehen ist.
Erst als die beiden Frauen am Boden liegen und weiterkämpfen schreitet er ein und trennt die Streithühner.
Die NFL wird den Vorfall genau untersuchen. Das wären verstörende Bilder, hieß es aus der Ligazentrale.
Auch die Jaguars werden sich überlegen, was nun geschehen soll. Fowler hatte ihnen die Geschichte bereits gestanden, bevor das Video auftauchte.
Fowler hat noch kein Spiel für Jacksonville absolviert. Er wurde als dritter Spieler in der Draft 2015 einberufen. Am ersten Tag des Minicamps zog er sich einen Kreuzbandriß zu. Trotzdem gaben die Jaguars ihm einen Vierjahresvertrag über $23,5 Millionen.

Die 49ers gaben Garrett Celek eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und $14 Millionen von denen $4,5 Millionen garantiert sind.
Der Tight End ist der Bruder von Brent Celek, der bei den Eagles spielt. Genau wie Brent ist auch Garrett ein guter Blocker.
Head Coach Chip Kelly kann also in San Francisco, genau wie in Philadelphia, auf einen Celek als Blocker vertrauen.

„Wir wünschen ihm alles Gute,“ sagte Redskins Präsident Bruce Allen. Gemeint war Quarterback Robert Griffin III.
In einem Radiointerview antwortete Allen auf die Frage, ob RG3 2016 im Kader der Redskins stehen würde: „Nein. Ich sehe ihn bei einem anderen Team. Es gibt einige Teams, die Interesse an ihm haben und bei denen er sich in Zukunft beweisen kann.“
Den Vertrag mit Kirk Cousins haben die Redskins noch nicht verlängert, was sie in eine nicht so gute Situation drängt. Doch Griffin III spielt für sie keine Rolle mehr.

„Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung?“
Wenn ja, dann könnte Vontaze Burfict auf dem Weg der Besserung sein. Der Linebacker der Bengals ist für die ersten drei Spiele der nächsten Saison suspendiert.
Burfict hat zu oft seine Gegenspieler zu hart angegriffen und so gegen die Sicherheitspolitik der Liga verstoßen. Zuletzt fügte er Steelers Wide Receiver Antonio Brown eine Gehirnerschütterung zu, mit einem überharten Angriff gegen den Kopf des Receivers.
In einem Interview mit dem Sender ESPN sagte Burfict, daß er seine Art zu spielen ändern muß.
Burfict fuhr fort, daß er dazu übergehen muß, seine Gegner tief anzugreifen. Das würde er zwar nicht mögen, aber wenn es für Angriffe in Kopfhöhe Flaggen gibt, muß er das ändern.
Zumal Burfict glaubt, daß die Schiedsrichter ihn besonders im Visier haben. Das würde das Ganze noch mehr komplizieren.
Frühestens in Woche vier werden wir sehen können, wie sehr sich Burfict geändert hat.

Dienstag, 23. Februar 2016

Verflixte Gehaltsobergrenze 
bortles-blake
Es ist die Zeit des Heuerns und Feuerns. Dazu noch die Verhandlungen um Vertragsverlängerungen.
Da geht es natürlich um das liebe Geld, denn über Allem liegt die Gehaltsobergrenze. Wer hat den meisten Platz darunter, wer kratzt schon bedrohlich daran?
Die Zahlen beziehen sich auf die angenommene neue Gehaltsobergrenze von $153 Millionen pro Team.
Dann haben die Jacksonville Jaguars den meisten Raum. Sie liegen mit $73,3 Millionen unter der Grenze.
Sie haben zum dritten Mal in Folge enormen Platz unter der Gehaltsobergrenze und wissen damit anscheinend nichts Vernünftiges anzufangen.
Hauptaugenmerk soll dieses Jahr auf eine Verbesserung der Defense gelegt werden.

Mit satten $72,9 Millionen folgen die Oakland Raiders.
Hier herrscht Verbesserungsbedarf in allen Mannschaftsteilen.

Dann kommen die Chicago Bears. Sie liegen $59,2 Millionen unter der Grenze. Das bedeutet, daß sie eine Menge Spieler sehr schlecht bezahlen, wenn man sich das doch sehr überhöhte Gehalt für Quarterback Jay Cutler ansieht.
Head Coach John Fox sagte, daß er einen Großteil des Geldes ausgeben wird, um die Defense zu verstärken.

Die New York Giants haben $57,6 Millionen übrig.
Sie müssen ihre Offensive- und Defensive Lines verstärken.

Auf Platz drei finden wir die Tampa Bay Buccaneers. Sie können auf $48,6 Millionen zurückgreifen.
Sie werden versuchen, eine schlagkräftige Mannschaft um Quarterback Jameis Winston herum aufzubauen, ohne die Defense zu vernachlässigen.

Was dabei auffällt ist die Tatsache, daß die fünf Spitzenreiter des Geldsparens alle Meilenweit von den Playoffs entfernt waren. Mit einer 7-9 Bilanz waren die Raiders noch am Nächsten dran. 30-50 lautet die Bilanz der Geizhälse kombiniert in der Saison 2015.
Vielleicht gewinnt Geld keine Meisterschaften, aber stur drauf zu hocken und es zu horten bringt anscheinend auch nichts.

Sehen wir uns an, wer das wenigste Geld zur Verfügung hat.
Dabei fällt dann auf, daß man mit Geld keine Meisterschaft kaufen kann, denn keines der fünf teuersten Teams kam auch nur in die Nähe der Playoffs.
Die Buffalo Bills liegen $90.786 über der Gehaltsobergrenze. Sie müssen also auf jeden Fall sparen.
Große Sprünge kann Head Coach Rex Ryan also wahrlich nicht von seinem General Manager Doug Whaley erwarten.

Unter der Obergrenze liegt dann aber das Team auf Platz zwei. Die Baltimore Ravens haben noch $5.205.629 Millionen Raum.
Sie werden auf dem freien Spielermarkt nicht wie die Wilden grasen.

$6.551.494 Millionen haben die Saints nur noch Platz.
Sie haben einige Free Agents, die abkassieren wollen. Quarterback Drew Brees hat bereits angedeutet, daß er seinen Vertrag nachverhandeln will.
Reichtümer werden dabei allerdings dann doch nicht herauskommen.

Ndamukong Suh sitzt auf einem großen Batzen Geld und die Miami Dolphins müssen sehen, wie sie diesen Fehlkauf kompensieren.
Gemessen an einem normalen Gehalt eines Defensive Tackle hatte Suh eine gute Saison.
Gemessen an seinem Gehalt von $28,6 Millionen war er lausig.
Wie auch immer, Miami muß sehen, wie es mit $7.402.761 Millionen an gute Spieler kommen will, damit sie endlich mal wieder in die Playoffs kommen können.

Die Dallas Cowboys haben noch $9.359.100 Millionen Platz. Nicht viel, aber mehr als in den letzten Jahren, in denen sie teilweise über der Gehaltsobergrenze lagen.

Auch diese Teams waren, wie bereits erwähnt, weit vom Erreichen der Playoffs entfernt. Mit 8-8 Siegen waren die Bills das Spitzenteam der Geldrausschmeißer.
Auch diese Teams kamen nur auf 30-50 Siege.

Kurzberichte
Die Jets feuerten Cornerback Antonio Cromartie.
Cromartie wurde in vier Pro Bowls gewählt. Letztes Jahr konnte er jedoch keinen einzigen Paß abfangen.
Ersparnis: $8 Millionen.

Die Eagles verlängerten den Vertrag mit Safety Malcolm Jenkins um fünf Jahre.
Kosten: $35 Millionen, von denen $21 Millionen garantiert sind.

Die Colts feuerten Jonathan Newsome.
Der Linebacker wurde vor knapp einer Woche verhaftet wegen Marihuanabesitzes.
Die Colts wußten um seine Probleme mit der Droge, die er seit seinen Collegezeiten hat.

Die Denver Broncos verpflichteten Phil Taylor.
2015 konnte der Defensive Lineman wegen einer Knieverletzung nicht spielen. Die Browns feuerten ihn während des Trainingslagers.

Do ist like Russell, not like Cam.
Die Baseballmannschaft der New York Yankees hat ein Video zusammengestellt, in dem sie ihre Spieler darauf hinweisen, wie man sich der Presse gegenüber verhalten soll, besonders nach Niederlagen.
Als positives Beispiel führten sie die Pressekonferenz mit Seahawks Quarterback Russell Wilson nach der Niederlage in Super Bowl 49 an.
Er erklärte seinen letzten Paß, der den Sieg der Patriots sicherte, weil er abgefangen wurde, und er war Manns genug die Schuld für die Niederlage auf sich zu nehmen.
Als negatives Beispiel, wie man sich auf gar keinen Fall verhalten sollte, führten sie die Pressekonferenz von Panthers Quarterback Cam Newton nach der Niederlage in Super Bowl 50 an.
Er kam, sagte nichts und ging wie eine beleidigte Leberwurst nach nicht mal zwei Minuten wieder.

Mike C. McCoy starb am Montag im Alter von 62 Jahren.
McCoy spielte von 1976 an acht Jahre als Defensive Back für die Green Bay Packers.
In den letzten Jahren litt er an Demenz.
Die genaue Todesursache wurde noch nicht bekanntgegeben.

Montag, 22. Februar 2016

Kurzberichte
Combine_2016_web
Am Freitag beginnt das Scouting Combine. Bei diesem Sichtungstraining zeigen die Collegeabgänger ob sie das Zeug haben für die NFL.
Sie müssen laufen, springen, passen, fangen, werden medizinisch untersucht, ihre Vergangenheit wird durchleuchtet, alles in Allem bleibt kein Stein auf dem anderen.
Doch die Testmethoden sind seit ewigen Zeiten die gleichen. Das wissen die Spieler natürlich und bereiten sich speziell auf den 40 Yards-Lauf, das Bankdrücken, den Weitsprung und den Hochsprung aus dem Stand Wettbewerb gezielt vor. Lästerer nennen das „die Unterwäsche-Olympiade“.
Deshalb denkt die Firma National Football Scouting Inc., die die Veranstaltung ausrichtet, darüber nach, einiges zu ändern.
Natürlich kann man nicht alles ändern, also werden Quarterbacks weiter passen und Receiver weiter fangen. Doch andere Wettbewerbe sollen auf den Prüfstand.
NFL Sprecher Brian McCarthy sagte, daß man genau untersucht, wo man Verbesserungen anbringen kann. Die virtuelle Realität soll dabei eine große Rolle spielen. So arbeitet die NBA bereits seit zwei Jahren mit einem 3D Analyse Labor zusammen. Ein Weg, den auch die NFL gehen will.
Doch ab Freitag ist Alles erst mal so, wie es auch in den letzten Jahren war. Und ab 12 Uhr Mittags überträgt das NFLN live.

Joique Bell war ein Local Hero. Als gebürtiger Detroiter spielte der Running Back für die Lions.
Letzte Woche wurde er gefeuert.
Das hätte er verhindern können, wenn er einer Gehaltskürzung zugestimmt hätte. Doch das lehnte Bell ab. 2016 hätten ihm $2,5 Millionen zugestanden.
2014 erzielte er noch 860 Yards, 2015 nur noch 311. In vier Jahren in Detroit brachte er es auf 2.235 Yards. Im August wird er 30 Jahre alt, und das ist für Running Backs ein hohes Alter. Dennoch glaubt Bell, daß er noch mal ein Team findet.
Wenn nicht, dann hofft er, daß er wieder bei den Lions landen kann, wenn er den freien Spielermarkt getestet und keinen neuen Arbeitgeber gefunden hat. Dann, das weiß er, allerdings zu reduzierten Bezügen.

Sonntag, 21. Februar 2016

gronkowski-rob3Kurzberichte
Paaaaarty!
Party mit dem Gronk.
Das klingt, als würde es eine wilde Angelegenheit.
Patriots Tight End Rob Gronkowski (Bild) ist Gastgeber einer dreitägigen Party-Kreuzfahrt an der 2.500 Gäste teilnehmen.
Mit der Norwegian Pearl geht es von Miami zu den Bahamas.
Der Veranstalter weist darauf hin, daß diese Veranstaltung keine ist, die eine Namensgeber hat, der einen fetten Scheck kassiert, sich kurz mal blicken läßt und dann nicht mehr gesehen wird.
Nein, Gronk wird mitfeiern, denn Gronk liebt feiern.
Selbst nach der letzten Super Bowl Niederlage der Patriots, als er einen schlimmen Knöchel hatte und nicht voll eingesetzt werden konnte, feierte er danach in einer Disco und tanzte mit eben diesem angeblich schmerzenden Knöchel herum, als gäbe es kein Morgen mehr.
Wenn hier also draufsteht Gronk`s Party Ship, dann ist das auch Gronk`s Party Ship.

Zwei Knieoperationen in zwei Jahren. Für einen Spieler ein großes Problem, nicht so groß für einen Head Coach.
Letzte Woche bekam Chiefs Head Coach Andy Reid ein neues Knie. Am Scouting Combine nächstes Wochenende kann er nicht teilnehmen.
Letztes Jahr verpaßte er den Senior Bowl, weil er auch da kurz vorher ein neues Knie eingesetzt bekam.
Der 58 Jahre alte Reid hat bei den Chiefs sowieso nicht die Vollmachten, die er bei den Eagles hatte. Das letzte Sagen über die Zusammenstellung des Kaders hat General Manager John Dorsey. Reid hat nur ein Mitspracherecht und eine Beraterfunktion.

Keine neue Stadt und keine neue Uniform.
Für Chargers Tight End Antonio Gates soll alles bleiben, wie es ist. Zwar ist er ein Free Agent, aber er möchte nicht zu einem anderen Team, wechseln. Gates verbrachte seine gesamten 13 Jahre in der NFL bei den Chargers. Wenn es nach ihm geht, wird sich das nicht ändern.
Die Chargers bleiben 2016 noch in San Diego und Gates wohl bei den Chargers. Außer seinem laufen auch die Verträge der Tight Ends Ladarius Green, John Phillips und David Johnson aus. Green und Gates werden wohl verlängern, wie man hört.

Samstag, 20. Februar 2016

Kurzberichte
miller-heath2Das kam wie ein Schock aus heiterem Himmel.
Steelers Tight End Heath Miller (Bild) gab am Freitag bekannt, daß er seine Karriere in der NFL beendet.
Miller kam 2005 in der ersten Runde der Draft nach Pittsburgh. Zweimal spielte er im Pro Bowl, dreimal im Super Bowl. Zweimal gewann er mit den Steelers den Super Bowl.
Er spielte in 168 Spielen und fing 592 Pässe für 6.569 Yards und 45 Touchdowns. Damit führt er die Tight Ends der Steelers an.
Miller war auch ein guter Blocker, der Quarterback Ben Roethlisberger schützte. Doch nach 11 Saisons ist nun Schluß.
Nie mehr werden wir das langgezogene „Heeeeath“ der Fans hören, wenn er einen Paß gefangen hatte.

Die NFL suspendierte am Freitag einige Spieler.
Cowboys Linebacker Randy Gregory wurde für vier Spiele gesperrt.
Packers Defensive Lineman Mike Pennel wurde auch für vier Spiele gesperrt.
Ravens Tight End Nick Boyle wurde für ganze 10 Spiele gesperrt.
Alle drei haben verbotene Substanzen zu sich genommen.

Defensive End Chris Long wird nicht an der Wirkungsstätte seines Vaters, dem Los Angeles Memorial Coliseum, für die Rams spielen.
Der Sohn von Raiders-Legende Howie Long wurde am Freitag von den Rams gefeuert.
Auch Linebacker James Laurianaitis und Tight End Jared Cook wurden entlassen.
Durch diesen Schritt sparen die Rams $24,525 Millionen unter der Gehaltsobergrenze ein. Damit haben die Rams jetzt über $50 Millionen unter der Gehaltsobergrenze, die sie für Vertragsverlängerungen und neue Spieler einsetzen können.

Brandon Marshall wurden am Freitag eineinhalb Schrauben aus dem rechten Fuß entfernt.
Der Linebacker der Broncos litt vor gut einem Jahr an einer Lisfranc-Verletzung und ihm wurden zwei Schrauben eingesetzt.
Eine dieser Schrauben zerbrach am Anfang der Saison 2015 und Marshall befürchtete, daß seine Saison beendet sein könnte. Doch der Schmerz ließ nach und er konnte die ganze Saison durchspielen und wieder über 100 Tackles erzielen und den Super Bowl gewinnen.
Gestern wurden ihm eineinhalb Schrauben entfernt. Die andere Hälfte der zerbrochenen Schraube wurde dringelassen. Wenn sie entfernt würde, müßte Marshall eine längere Reha durchlaufen. Und da sie ihn nicht weiter stört, wurde sie nicht entfernt.

Quarterback-Wechsel in Philadelphia?
Sam Bradford ist ein Free Agent und kann zu einem anderen Team wechseln. Um ihn behalten zu können, müßten die Eagles tief, sehr tief, in die Tasche greifen.
Wenn sie keinen neuen Vertrag mit ihm aushandeln können, dann müßten sie ihn zum Franchise Player machen. Das würde in dem Fall aber bedeuten, daß sie ihm 2016 $20 Millionen zahlen müßten.
$20 Millionen für Sam Bradford?
Das wäre recht schwachsinnig.
Deshalb lobte der neue Head Coach Doug Pederson auch vorsorglich schon mal Chiefs Ersatz- Quarterback Chase Daniel. Mit ihm hat Pederson lange in Kansas City gearbeitet, und Pederson ist überzeugt, daß Daniel zu mehr taugt, als nur zum Ersatzmann.
Die Eagles haben bis zum ersten März Zeit, Bradford das Franchise-Etikett anzuheften.

Freitag, 19. Februar 2016

Kurzberichte
Johnson-CalvinLions Wide Receiver Calvin Johnson (Bild) überlegt immer noch, ob er in den Ruhestand treten soll. Detroit will ihn gerne behalten, auch wenn seine Produktivität etwas nach unten gegangen ist, und sein Gehalt ordentlich in die Höhe.
Anders sah es bei Stephen Tulloch aus. Auch die Produktivität des Linebackers ging nach unten. Die Lions ließen ihn 2015 kaum noch in Paßsituationen antreten.
Am 9. März hätten ihm für 2016 $6 Millionen zugestanden und ein Unterschriftenbonus in Höhe von $500.000. Die wollte das Team sich sparen und feuerte Tulloch.
Ob er mit seinen 31 Jahren und nach einem gerissenen Kreuzband im Jahr 2014 noch mal ein Team findet, ist fraglich.
Auch Safety James Ihedigbo mußte gehen.
Defensive Tackle Haloti Ngata machte derweil klar, daß er weiter für die Lions spielen möchte.
Er ist zwar nicht mehr ganz die Macht, die er bei den Ravens war, aber er kann gegnerische Quarterbacks immer noch ganz gut unter Druck setzen.
Ngata will recht bald mit den Lions verhandeln, um weiter in Detroit spielen zu können.

Wenn jemand das Ende seiner Karriere erreicht hat, dann sagt man oft, daß er in den Sonnenuntergang reitet.
Warum nicht wörtlich nehmen dachte sich Jarred Allen?
Und so stellte Allen ein Video ins Internet, in dem er auf einem Pferd in den Sonnenuntergang reitend seinen Schritt in den Ruhestand bekanntgibt.
Der 33 Jahre alte Defensive End wurde 2004 in der vierten Runde der Draft von den Chiefs einberufen.
Er wechselte später zu den Vikings, für die er sechs Jahre erfolgreich spielte. In seiner Zeit in Minnesota wurde er fünfmal in den Pro Bowl gewählt.
2014 spielte er für die Bears und 2015 für die Panthers.

„Die Titans stehen nicht zum Verkauf,“ versicherte die Besitzerin des Teams, Amy Adams Strunk, den 3.000 Saisonkarteninhabern, die an einem Essen des Teams teilnahmen.
Die Titans, die ihr Vater Bud 1960 gründete, liegen zur Zeit am Boden. Doch ein neuer General Manager und ein neuer Head Coach sollen die Titans wieder an die Spitze der AFC South und in die Playoffs führen.
Die Titans gehören jetzt Amy Adams Strunk, ihrer Schwester Susie Adams Smith und den Kindern ihres verstorbenen Bruders. Adams Strunk ist die leitende Besitzerin.
Titans Fans hatten Angst, daß die Familie des verstorbenen Gründers sich dem Team nicht verpflichtet fühlen würde. Diese Bedenken konnte Adams Strunk beim gemeinsamen Essen mit den Fans ausräumen.

Die Jaguars geben $8 Millionen für ihren Ersatz- Quarterback aus.
Dieses Gehalt erhält Chad Henne für den neuen Zweijahresvertrag, den er am Donnerstag unterschrieb. Das ist eine Verdoppelung seines Gehalts. Vor der Saison 2014 unterschrieb er einen Zweijahresvertrag über $4 Millionen.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Kurzberichte
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Drew Brees (Bild) ist mittlerweile 37 Jahre alt. Das hindert den General Manager der Saints nicht daran, noch mal über einen langfristigen Vertrag mit dem Quarterback zu reden.
Brees Gehalt wird 2016 mit $30 Millionen zur Gehaltsobergrenze angerechnet. Bei einer Gehaltsobergrenze von etwas über $150 Millionen schöpft er alleine also schon mal ein Fünftel dessen ab, was für die 53 Mann im Kader zur Verfügung steht.
General Manager Mickey Loomis überlegt schon, wen er alles feuern kann, um unter der Gehaltsobergrenze bleiben zu können.
Pro Bowl Guard Jahri Evans wurde schon gefeuert, was $3,2 Millionen spart. Als nächstes soll Wide Receiver Marques Colston gehen. Er spielte 2015 nur in 13 Spielen und fing 45 Pässe für 520 Yards und 4 Touchdowns.
Ob sich der Aderlaß lohnt, nur um einen Spieler bezahlen zu können?
Jain.
Drew Brees führte die NFL in sechs Saisons bei den Passyards an, inklusive 2015, wo er für 4.870 paßte. Er ist einer von nur vier Quarterbacks, die die 60.000 Yardsmarke knackten. 2016 kann er an Dan Marino vorbeiziehen und ist dann dritter hinter Peyton Manning und Brett Favre.
Das ist doch wohl ein paar Milliönchen wert, oder?

In Tennessee geht es General Manager Jon Robinson darum, Quarterback Marcus Mariota aufrecht zu halten. Deshalb will er verstärkt darauf achten, Spieler zu holen, die den Quarterback schützen können.
Mariota wäre ein guter Passer, wenn er denn mal dazu kommt, den Ball in Ruhe zu werfen.
Nicht zuletzt der Super Bowl hätte Robinson daran erinnert, wie wichtig es ist, den Quarterback zu schützen. Und Mariota verpaßte in seiner Rookiesaison bereits vier Spiele wegen Verletzungen, weil er nicht geschützt wurde.
Die Titans hatten letztes Jahr die zweite Wahl in der Draft und konnten sich für die kommende Draft auf Platz eins verbessern. Einen Quarterback brauchen sie nicht, also könnte ein o-Line Spieler als Topkandidat sein Team finden.
Tennessee hat über $20 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze. Dafür bekommt man gutes Spielermaterial.

Montee Ball spielte 2013 und 14 Running Back bei den Denver Broncos. 2015 schaffte er es nur in das Trainingsteam der New England Patriots.
Am 5. Februar wurde er verhaftet, weil er seine Freundin in einem Streit quer durch einen Hotelsaal schleuderte. Dabei zog sich die Frau Verletzungen an Beinen und Kopf zu. Sie wurde mit einer Ambulanz ins Krankenhaus gebracht.
Die Patriots feuerten Ball, als sie von dem Vorfall erfuhren. Ob er jetzt noch mal bei einem Team unterkommen kann, bleibt abzuwarten.

$5 Millionen?
Geschenkt!
Die Seattle Seahawks werden die fünf Millionen, die Marshawn Lynch als Unterschriftenbonus erhalten hat, nicht zurückfordern.
Der Running Back, der während des letzten Super Bowls twitterte, daß er in den Ruhestand tritt, darf das Geld behalten, obwohl die Seahawks es zurückfordern könnten.
Lynch bekam das Geld für einen Zweijahresvertrag, den er letzten März unterschrieb. Doch nach nur einem Jahr Vertragslaufzeit, gab er bekannt, daß er vom Football genug hat.
Die Seahawks werden ihn nicht so sehr vermissen, wie man hätte vermuten können. 2015 verpaßte Lynch einen Großteil der Saison und Quarterback Russell Wilson übernahm die Verantwortung. Mit 4.024 Passyards und 34 Touchdowns brachte ihm das 110,1 Passerwertungspunkte und machte ihn in der Kategorie zum besten Quarterback der letzten Saison.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Kurzberichte
kuechly-luke2Luke Kuechly (Bild) muß an der Schulter operiert werden.
In den Playoffs spielte der Linebacker der Panthers mit einer angerissenen Pfannenlippe in der linken Schulter. Das hielt ihn nicht davon ab, NFL Geschichte zu schreiben. Er wurde der erste Verteidiger, der in zwei Playoffspielen in Folge einen Paß abfing und zu Touchdowns zurücktrug.
Zum Beginn des Trainingslagers Ende Juli soll er wieder voll einsatzbereit sein.
Auch die Defensive Ends Mario Addison und Ryan Delaire müssen an gerissenen Pfannenlippen operiert werden.

Die vier internationalen Spiele der kommenden Saison stehen ja schon länger fest.
Jetzt wissen wir auch, wie die (Vorbereitungs) Saison losgeht.
Am 7. August spielen die Green Bay Packers im Hall of Fame Spiel gegen die Indianapolis Colts.
Beide Teams haben ehemalige Spieler, die an diesem Wochenende in die Ruhmeshalle aufgenommen werden. Bei den Packers ist das Brett Favre. Noch nie ist die Abstimmung, ob ein Spieler in die Halle aufgenommen wird so schnell entschieden worden. Nach etwa 10 Sekunden hatten die Wahlberechtigten sich geeinigt, daß der Quarterback der Packers aufgenommen wird.
Bei Colts Wide Receiver Marvin Harrison und Head Coach Tony Dungy dürfte die Wahl auch nicht viel länger gedauert haben.
Die Packers und Colts werden sich auch in der regulären Saison noch mal treffen.

Nach 13 Saisons in der NFL hat Rashean Mathis genug. Der Cornerback der Lions gab seinen Schritt in den Ruhestand bekannt.
Die zweite Hälfte der letzten Saison verpaßte er wegen einer Gehirnerschütterung. Schon da ließ er anklingen, daß er wohl nicht mehr spielen würde.

Die Lions feuerten Running Back Joique Bell. Er plagte sich 2015 mit einigen Verletzungen herum und erzielte nur 414 Laufyards. 2014 führte er das Team noch mit 860 Yards an.
Seine Entlassung und Mathis Schritt in den Ruhestand retten den Lions $4 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.
Sollte sich auch noch Wide Receiver Calvin Johnson für den Ruhestand entscheiden, hat Detroit noch $40 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze.

Jerod Mayo tritt in den Ruhestand.
Der Linebacker der Patriots spielte acht Jahre in der NFL, alle in New England.
Zweimal wurde er in den Pro Bowl gewählt. In den letzten drei Saisons hatte er allerdings jeweils schwere Verletzungen, mit denen er auf die Verletztenliste gesetzt wurde.
Der Gehaltssituation der Patriots hilft sein Rücktritt.

Familienbande sind ein unschätzbarer Vorteil.
Schon oft holten Head Coaches ihre Söhne in den Trainerstab. So auch Gary Kubiak.
Der Head Coach der Broncos heuerte Klint Kubiak als Assistenten der Offense an.
Er ersetzt Brian Callahan, der als Quarterbacks Coach zu den Lions wechselte.
Klint Kubiak arbeitete 2015 als Wide Receivers Coach an der Universität von Kansas.

Mit 37 Jahren ist das Verfallsdatum für die meisten NFL Spieler schon längst überschritten. Und ganz bestimmt für Linebacker, die immer mitten im Geschehen stecken.
Doch nicht für James Harrison. Er hat noch ein Jahr bei den Steelers im Vertrag stehen und überlegt den Vertrag zu erfüllen.
Gut für das Team, denn er bekommt nur das Grundgehalt für Veteranen von $1,25 Millionen.
Harrison denkt noch darüber nach, denn im Mai wird er schon 38, und das ist nun wirklich sehr alt für einen Linebacker.

Dienstag, 16. Februar 2016

Kurzberichte
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Die Denver Broncos warten mit den Vertragsverhandlungen mit Brock Osweiler aus Respekt vor Peyton Manning (Bild).
Erst wenn er sagt, daß er in den Ruhestand tritt, wollen die Broncos mit Osweiler verhandeln.
Nach Allem was Manning für den Footballsport, die NFL und die Denver Broncos getan hat, verdient er diesen Respekt und alle Zeit, die er für eine Entscheidung braucht, sagte General Manager John Elway.
Osweiler soll das auch so sehen und nicht sauer sein, wie man hört. So oder so steht ein Stichtag im Raum, bis zu dem etwas passieren muß. Wenn das neue Geschäftsjahr der NFL am 9.3. beginnt, stehen Manning automatisch die $19 Millionen für 2016 zu, dem letzten Jahr seines Fünfjahresvertrags. Und ob die Broncos die zahlen wollen?

Bleiben wir bei Peyton Manning.
Peyton Mannings Ruf hat durch seine angebliche Teilnahme an einem sexuellen Übergriff während seiner Zeit an der University of Tennessee einen leichten Schaden erlitten.
In einer umfassenden Klage von sechs ehemaligen Studentinnen gegen die University of Tennessee letzte Woche argumentieren sie, ihre Leichtathletik-Abteilung hätte eine "feindliche sexuelle Umwelt" Mitte der 1990er Jahre geschaffen.
Sexuelle Übergriffe wären jahrelang geduldet worden. An diesen Übergriffen hätte sich auch Peyton Manning beteiligt, der von 1994 bis 1997 dort Quarterback war.
Manning wurde sogar angeklagt, weil er einer Fitnesstrainerin bei einer Untersuchung seine nackten Genitalien auf das Gesicht gelegt hätte.
Der Rechtsstreit wurde später beigelegt.
Manning bestreitet die Vorwürfe.
Die Denver Broncos scheinen sich auch nicht an der mittlerweile 20 Jahre alten Geschichte zu stören.

Wo wir gerade wieder bei so einem Thema gelandet sind...
Der Internet-Skandal-Sender TMZ hat für die Aufzugs-Videos in der Sache Ray Rice über $100.000 gezahlt.
Das Video, in dem zu sehen ist wie er seine damalige Verlobte und heutige Frau KO schlägt, beendete die Karriere des Running Backs der Baltimore Ravens.
Und dieses Video führte dazu, daß die NFL ekelhafte Frauenschläger endlich etwas härter bestraft.
Leider behandelt sie diese Lowlifes immer noch nicht hart genug.
Auch Ray Rice darf seit einigen Monaten wieder spielen, findet aber kein Team, das ihn verpflichten möchte.
Anders als Greg Hardy, der schon längst aus der NFL gefeuert gehört, der aber weiter munter bei den Cowboys mitspielen darf.

Texans Cornerback Kevin Johnson wurde nach der Saison an einem Handgelenk und einem Fuß operiert.
Der Rookie spielte 2015 in beinahe 900 Spielzügen, fing einen Paß ab, verteidigte neun Pässe und hatte 47 Tackles.
Nächste Saison hofft Johnson noch besser zu sein. Die Fußverletzung hat ihn einen Großteil der Saison behindert. Sein Handgelenk hatte er sich erst in der fürchterlichen Playoff-Klatsche gegen die Chiefs gebrochen.

 

 

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