news

Nächste Seite

Vorherige Seite

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Kurzberichte
manning-broncosPeyton Manning (Bild) spielt eine neue Rolle. Er wird am Sonntag als Ersatzmann für Brock Osweiler in das Spiel gegen die Chargers gehen.
In seinen 18 Jahren in der NFL war Manning noch niemals Ersatzmann, sondern immer nur Starter.
Am Mittwoch hat er zum ersten Mal wieder voll mit der Mannschaft trainiert.
Head Coach Kubiak wollte auf die Frage, ob Manning in dieser Saison noch mal als Starter antreten wird, nicht wirklich antworten. Das wäre Spekulation meinte er. Jede Minute, die Manning nicht spielen würde, würde dem Heilungsprozess in seinem verletzten Fuß guttun.
Am Sonntag geht es zunächst darum, sich den zweiten Platz in der AFC zu sichern, um in der Wild Card Runde frei zu haben. Und danach müsse sich dann alles von Tag zu Tag ergeben.
Manning dürfte allerdings „Rost angesetzt“ haben, während Osweiler gerade Schwung aufgenommen hat. Da spricht mehr dafür Osweiler weiter starten zu lassen.
Auch auf General Manager John Elway kommt ja die schwere Entscheidung zu ob er Manning behalten will?
Osweiler ist nach der Saison ein Free Agent. Er kann also zu dem Team wechseln, das ihm am Meisten bezahlt. Und einen teuren Manning und dann vielleicht noch teureren Osweiler, das können die Broncos sich nicht leisten.

Jeffrey Lurie sagte, daß die Entlassung seines Head Coaches Chip Kelly nichts mit dem Gespräch zu tun hatte, das er vor einigen Wochen mit DeMarco Murray führte.
Da hatte der Running Back sich bei dem Teambesitzer der Eagles darüber beschwert, daß Kelly ihn nicht oft genug und richtig einsetzt. Murray sagte Lurie, daß er das Vertrauen in Kelly verloren hätte.
Lurie sah ja selber, welchen falschen Weg das Team einschlug. Er konnte nicht mehr mit ansehen, wie das Team in der Mittelmäßigkeit versank, meinte Lurie.
Nach zwei 10-6 Saisons dachte er, daß die Eagles auf dem richtigen Weg wären. Er gab Kelly die volle Kontrolle über den Kader, in der Hoffnung, daß es dann noch weiter Aufwärts gehen würde.
Doch es ging in die falsche Richtung. Die Verteidigungen der Gegner hatten Kellys Tempofootball entzaubert.
Kelly sollen aber bereits einige Angebote aus der NFL vorliegen.
Lurie wird die Suche nach einem neuen Head Coach für seine Eagles selber leiten. Er sucht einen Trainer, der emotionelles Einfühlungsvermögen und ein offenes Ohr für seine Spieler hat. Das hatte Kelly also anscheinend nicht.

Für die Eagles und die Giants geht es im letzten Spiel noch um viel.
Der Verlierer muß am 23. 10. in London gegen die Rams antreten. Trips nach London sind immer noch nicht sehr beliebt bei den Spielern der NFL.
Ein Sieg wäre daher sehr willkommen, um sich die weite Reise zu ersparen.

Steve Smith will so nicht abtreten. Das war zu erwarten.
Vor der Saison hatte der Wide Receiver der Ravens gesagt, daß 2015 seine letzte Saison in der NFL wäre. Doch dann zog er sich am 1. November einen Achillessehnenriß zu, der die Saison für ihn vorzeitig beendete.
Am Mittwoch gab der 36 Jahre alte Smith nun bekannt, daß er noch eine weitere Saison dranhängen will.

Gestern war der Stichtag.
Bis zum gestrigen Mittwoch mußten die Städte Oakland, San Diego und St. Louis ihre Unterlagen einreichen, auf denen sie darlegen, wie sie ihre NFL Teams behalten wollen.
Alle drei Städte lieferten pünktlich umfangreiche Unterlagen ab, die nun gesichtet werden.
Am 12. und 13. Januar treffen sich die Teambesitzer in Houston. Vielleicht können sie da schon eine Entscheidung treffen?
24 der 32 Teambesitzer müssen einem Umzug zustimmen.
Bei dem Vorhaben, höchstens zwei Teams nach Los Angeles umziehen zu lassen, bleibt es auf jeden Fall. Selbst zwei Teams könnten L.A. schon überfordern. Von Null auf zwei in nur einem Jahr, wie soll man sich da entscheiden, zu wem man geht, zu wem man hält?
Eine große Fanbasis dürfte sich da nicht sofort bilden.
Auf der anderen Seite steht die Gewißheit, daß eines der drei Teams in seinem ungeliebten Umfeld bleiben muß, aus dem es entkommen wollte.

Nach einem Touchdown gegen die Falcons letzten Sonntag nahm Panthers Quarterback Cam Newton den Ball und wiegte ihn in seinen Armen, wie ein Baby.
Jetzt weiß man warum.
Am Mittwoch twitterte Newton, daß seine Freundin letzte Woche einen Sohn zur Welt gebracht hat.
Der Quarterback wollte weder den Namen der Mutter nennen, noch den des Babys.

Von den Bills kam die Meldung, daß man 2016 an General Manager Doug Whaley und Head Coach Rex Ryan festhält.

Am Mittwoch verstarb Doug Atkins. Der Defensive Lineman wurde 85 Jahre alt.
17 Jahre spielte er in der NFL und zwar für die Browns (1953-56), Bears (57-66) und Saints (67-69). Acht mal wurde er in den Pro Bowl berufen.
Atkins ist sowohl Mitglied in der Pro Football Hall of Fame als auch der College Football Hall of Fame.
Er starb im Fort Sanders Regional Medical Center in Knoxville, Tennessee, an Altersschwäche.

Der Lazarettreport
Aus Cleveland hört man, daß Quarterback Johnny Manziel eine Gehirnerschütterung haben könnte. Sollte die Untersuchung den Verdacht bestätigen, wird Johnny Football das letzte Saisonspiel verpassen.
Damit dürfte neben dieser Saison vielleicht auch seine Zeit bei den Browns beendet sein.
Ob der neue Head Coach sich mit diesem ungezogene Problemkind rumplagt, ist eher nicht zu erwarten.
Cornerback Tramon Williams hat eine Gehirnerschütterung und kann nicht gegen die Steelers spielen.
12 Spieler der Browns haben in der zuendegehenden Saison Spiele mit einer Gehirnerschütterung verpaßt, ungewöhnlich viele.

Jets Quarterback Fitzpatrick hat`s am linken Daumen, Ellenbogen und unteren Rücken. Dennoch wird er gegen die Bills starten.

Die Colts setzten Quarterback Andrew Luck auf die Verletztenliste.

Die Bears setzten Wide Receiver Alshon Jeffery und Defensive Lineman Eddie Goldman auf die Verletztenliste.

Steelers Quarterback Ben Roethlisberger mußte das Training am Mittwoch wegen einer Krankheit abbrechen und nach Hause fahren.

Brian Hoyer hat seine Gehirnerschütterung überwunden. Der Quarterback der Texans wird am Sonntag starten.

Cowboys Wide Receiver Dez Bryant muß erneut am Fuß operiert werden.

Die besten Spieler der Woche 16

AFC
OFFENSE: QB RYAN FITZPATRICK, NEW YORK JETS
26 von 41 Pässen für 296 Yards, 3 Touchdowns
In seiner 11. Saison ist dies seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB ROBERT MATHIS, INDIANAPOLIS COLTS
4 Tackles, 2 Sacks
In seiner 13. Saison ist dies seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P MARQUETTE KING, OAKLAND
8 Punts für 400 Yards
In seiner 4. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR JULIO JONES, ATLANTA FALCONS
9 gefangene Pässe für 178 Yards, 1 Touchdown
In seiner 5. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DWIGHT FREENEY, ARIZONA CARDINALS
3 Sacks, 1 erzwungener Fumble
In seiner 14. Saison ist dies seine 6. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K BLAIR WALSH, MINNESOTA VIKINGS
5 von 5 Field Goals, 4 von 4 Extrapunkte
In seiner 4. Saison ist dies seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 30. Dezember 2015

ENDLICH!
kelly-chip4Das doch recht plötzliche Ende eines langen Irrtums kam gestern in Philadelphia.
Teambesitzer Jeffrey Lurie wartete nicht bis zum schwarzen Montag, um seinen Head Coach zu feuern, sondern gab ihm noch vor dem letzten Spieltag einen Tritt.
Um 16:00 Uhr unserer Zeit gab Eagles Head Coach Chip Kelly (Bild) die übliche Pressekonferenz. Da gab sich Kelly zwar noch recht optimistisch, beantwortete die bohrenden Fragen, warum die Eagles denn so schlecht abgeschnitten hatten, aber mit recht zerknirschtem Gesicht, so als ahnte er welches Ungemach ihm drohte.
Nein, meinte er, die Eagles wären kein schlechtes Team. Es wäre halt nicht so gelaufen, wie man sich das gedacht hatte.
Nach zwei 10-6 Saisons und einem Playoff-Auftritt, kamen die Eagles 2015 nur auf 6-9 Siege vor dem letzten Spieltag. Insgesamt brachte Kelly es auf eine Bilanz von 26-21. Sie spielten in dieser Saison phasenweise so schlecht, daß einem schlecht werden konnte beim Zusehen. Und Kelly lag nicht falsch damit, daß das Team nicht wirklich schlecht war. Allerdings stank der Fisch, oder der Adler in diesem Fall, vom Kopf her, und das gewaltig.
Kelly hatte das Bestreben, den Collegefootball in die NFL zu bringen. Sein Hochgeschwindigkeitsfootball, der bei den kleinen Jungs im College so hervorragend funktionierte, sollte die Verteidigungen der NFL Teams durcheinanderwirbeln.
So weit, so schlecht, denn die Spieler in der NFL sind die besten der besten, die die Colleges hervorgebracht haben. Sie sind schwerer und dabei doch schneller, als die Collegejungs, die Kelly mit seinen Oregon Ducks von 2009 bis 2012 vor sich hatte.
Gegen manche Teams funktionierte dieser Spielstil in der NFL, denn auch da gibt es schlechte Verteidigungen, aber im Großen und Ganzen war die Eagles Offense selbst nach gelungenen Drives Ruck-Zuck wieder vom Platz und die Defense mußte mehr und länger arbeiten, als ihr gut tat.
Selbst wenn es darum ging, die Uhr zu kontrollieren, um eine Führung zu verteidigen, ließ Kelly mit der Offense oft Tempofootball spielen.
Dann das eigenartige heuern und feuern Verfahren von Kelly. Stars schmiß er raus, Durchschnitt holte er rein. Das war dem Umstand geschuldet, daß Lurie Kelly auch noch zum General Manager gemacht hatte.
Allerbeste Beispiele sind Wide Receiver DeSean Jackson und Running Back LeSean McCoy und Quarterback Sam Bradford.
Die Stars Jackson und McCoy gab er an die Redskins bzw. Bills ab, den verletzungsanfälligen Bradford holte er von den Rams.
Von Dallas holte er Running Back DeMarco Murray, der die Cowboys 2014 fast im Alleingang in die Playoffs trug, nur um dann keine Ahnung zu haben, wie er ihn gekonnt einsetzen sollte. Wenn er Murray von den Cowboys holte, um Dallas zu schwächen, dann ist ihm das hervorragend gelungen. Wenn er Murray geholt haben, und ihm einen teuren Vertrag gegeben haben sollte (5 Jahre, $40 Millionen), um die Eagles von ihm in die Playoffs tragen zu lassen, dann war das ein Mißgriff.
Ein Mißgriff wie der, den auch Jeffrey Lurie tat, als er Kelly verpflichtete, und den er kurz nach Kellys letzter Pressekonferenz korrigierte.
In der abgelaufenen Saison waren die Eagles so schlecht, daß die Fans im letzten Heimspiel gegen die Redskins noch nicht mal mehr buhten, als Philadelphia die letzte Chance auf einen Playoffplatz verspielte. Völlig apathisch sahen sie dem Mist zu, der sich vor ihren Augen abspielte, bevor sie in der zweiten Halbzeit anfingen, aus dem Stadion zu fliehen.
Wie auch immer, Kelly ist (endlich) weg und die Eagles Fans können aufatmen. Schlechter kann es mit einem neuen Head Coach nicht mehr werden, oder?
Immerhin muß der neue Head Coach erst mal sondieren, welches Spielermaterial er hat, und wen davon er loswerden kann?
Running Back Murray z.B. dürfte für andere Teams zu teuer sein. Ihn muß er sehr wahrscheinlich behalten. Was aber nicht schlecht ist, wenn der neue Teamleiter weiß, wie man Murray erfolgreich einsetzt.
Es bleibt spannend in der Stadt der brüderlichen Liebe.
Ach so, das letzte Spiel der Saison gegen die Giants wird Offensive Coordinator Pat Shurmur als Head Coach leiten.

Kurzberichte
4-12 Siege, 3-13 und 5-10 holte Gus Bradley als Head Coach der Jacksonville Jaguars in seinen drei Jahren dort. Das sind 12-35 Siege, plus das letzte Saisonspiel 2015 gegen die Texans, also wohl 12-36.
Reicht, meinte der pakistanischstämmige Besitzer des Teams, Shad Khan und gab Bradley grünes Licht für eine weitere Saison.
Sachen gibt`s!

Der Lügensender Al Jazeera rudert zurück.
Niemals hätte man behauptet, daß Quarterback Peyton Manning HGH genommen hätte. Man hätte lediglich darüber berichtet, daß das menschliche Wachstumshormon an Mannings Ehefrau geschickt wurde.
HGH wird unter anderem dazu verwendet Hormondefizite von Erwachsenen auszugleichen.
Der Quarterback der Broncos hat mittlerweile seine Anwälte eingeschaltet um gegen den arabischen Propagandasender vorzugehen.

In der Not verpflichtet das Fohlen Quarterbacks, und da gleich zwei.
Die Colts verpflichteten gestern Josh Freeman und Ryan Lindley. Beide haben schon mal als Starter bei NFL Teams gespielt.
Wer am Sonntag für Indianapolis starten soll, das weiß momentan wohl noch niemand.

Indianapolis ist nicht das einzige Team mit Problemen auf der Quarterback Position. Sehen wir uns doch mal an, mit welchen Quarterbacks als Starter die AFC Teams so in die Playoffs gehen.
Einzige Starter von Beginn des Trainingslagers an sind Tom Brady (Patriots) und Alex Smith (Chiefs) (und Ben Roethlisberger, wenn Pittsburgh weiterkommen sollte).
Jets Quarterback Fitzpatrick kam erst durch einen gezielten Faustschlag von Ikemefuna Enemkpali auf das Kinn von Geno Smith zu seinem Starterposten.
Die Bengals gehen mit AJ McCarron in die Playoffs, statt Andy Dalton und die Broncos mit Brock Osweiler statt Peyton Manning.
Die Texans werden wohl gegen die Jaguars gewinnen und gehen mit Brandon Weeden in die Endrunde.
Damit geht Weeden in die Playoffs, Dallas nicht.
Wir erinnern uns, Weeden war der Ersatz- Quarterback der Cowboys, als Tony Romo ausfiel.
Weeden schickte dann auch eine nette Botschaft in Richtung Cowboys Besitzer Jerry Jones und wünschte ihm viel Spaß dabei, die Playoffs im Fernsehen anzusehen. Er würde Spaß dabei haben, in den Playoffs zu spielen.
Nette Geste ;)

„Ich habe den Mund mal wieder zu voll genommen,“ diese weisen Worte sprach niemand geringerer als Eure Hoheit Rex Ryan.
Der Head Coach der Bills meinte, daß er mit seiner Ankündigung, das Team in seinem ersten Jahr sofort in die Playoffs zu führen, zu viel Druck auf die Spieler geladen hätte.
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung?
In dem Fall wohl eher nicht.

Brandon McManus kommt nicht über seinen besonders schlechten Kick, der das Spiel gegen die Bengals in der regulären Spielzeit hätte beenden können, weg.
„Ich bin 24 Jahre alt und habe in meinem Leben noch keinen Ball so schlecht gekickt, Grundschule, High School, egal.“
Der Ball segelte so weit links am Tor vorbei, daß er noch nicht mal im Fangnetz, sondern in den Zuschauerrängen landete.
Als Erklärung gab McManus an, daß er die Zehen nicht nach unten gebogen hätte, sondern nach oben. Dadurch hätte der Ball eine völlig irrsinnige Bahn genommen.
In der Verlängerung machte er ja dann alles richtig und traf zwischen die Stangen.

Der Lazarettreport
Die Bills setzten Tight End Charles Clay und Cornerback Ron Brooks auf die Verletztenliste.
Für die Bills geht es gegen die Jets um nichts mehr, aber man kann dem Divisionsrivalen den Einzug in die Playoffs versauen.

Wie man hört, soll Sebastian Vollmer zu den Playoffs wieder einsatzbereit sein.
Gegen die Jets wurde der deutsche Right Tackle der Patriots, der zur Zeit auf der linken Seite spielt, am linken Knöchel verletzt.
Die Patriots haben sich bereits eine Freiwoche in den Playoffs erkämpft und zur Divisional Runde soll Vollmer wieder fit sein.
Dennoch haben die Patriots die meisten Verletzten aller Playoffteams zu beklagen.

Bengals Quarterback AJ McCarron zog sich bei dem letzten Spielzug gegen die Broncos, als er den Ball vom Center nicht annehmen konnte, eine Verletzung am linken Handgelenk zu.
Da er aber Rechtshänder ist, wird er wohl am Sonntag starten.
Ersatzmann hinter ihm ist Keith Wenning, der noch nicht einen Spielzug in der NFL absolviert hat.
Als dritten Mann verpflichteten die Bengals Mike Kafka.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 16 - Playoffs, Baby
mccarron-aj
Was für ein Finale für die diesjährige Monday Night Football Staffel. Besser hätte man es nicht verfassen können. Die Bengals mußten gewinnen, um sich Chancen auf das Heimrecht in den Playoffs zu erhalten, Denver mußte gewinnen, um überhaupt in die Playoffs zu kommen, und das nach einem 7-0 Start in die Saison.
Beide Teams traten mit Ersatz- Quarterbacks an, die beide eine gute Leistung ablieferten, bis auf, aber dazu später mehr.
So hatte das Spiel denn auch von Anfang an Playoffcharakter und das war schön anzusehen.
Bengals Quarterback AJ McCarron (Bild) startete hervorragend. In den ersten zwei Angriffsserien ließ er die Nr. 1 Defense Liga alt aussehen. Zwei Drives, zwei Touchdowns, 14:0 Führung.
Da konnte es Broncos Fans Angst und bange werden. In den letzten drei Spielen legte Denver los, wie die Feuerwehr, um dann in der zweiten Halbzeit völlig zusammenzubrechen. Null (0) Punkte erzielten sie in diesen drei Spielen im zweiten Durchgang.
Die Bengals hatten kurz vor der Zweiminutenwarnung sogar die Chance auf 17:0 zu erhöhen, aber Kicker Mike Nugent schoß aus 45 Yards knapp rechts an den Torstangen vorbei.
Die Broncos nutzten danach die gute Feldposition, um ihrerseits in Field Goal Nähe zu kommen. Brandon McManus traf sicher aus 23 Yards.
Nach der Halbzeit zeigte Denvers Defense, warum sie die statistisch beste Verteidigung der NFL ist. Sie bekam McCarron und seine Receiver besser in den Griff.
Quarterback Brock Osweiler machte die zweiten Halbzeiten der letzten drei Spiele vergessen und zeigte, warum die Broncos weiter mit ihm für die Zukunft planen. Ein Manning in Bestform ist natürlich um Universen besser als Osweiler, aber irgendwann muß der alte Mann ja mal dauerhaft ersetzt werden.
Sehen wir uns die Bilanzen von McCarron und Osweiler an:
McCarron: 22 von 35 für 200 Yards, 1 Touchdown.
Osweiler: 27 von 39 für 299 Yards, 1 Touchdown.
Denver schaffte es, mit 17:14 in Führung zu gehen, bevor Mike Nugent knapp sieben Minuten vor Spielende aus 52 Yards der Kick zum 17:17 gelang.
Die letzte Angriffsserie der regulären Spielzeit gehörte den Broncos. Von der eigenen 20 marschierten sie bis an die 26 der Bengals. Die Uhr zeigte noch vier Sekunden und Denver hatte einen dritten und 11.
Gelegenheit für ein 45 Yards Field Goal. In der dünnen Luft des Mile High Stadions eine Kleinigkeit. Doch Kicker McManus schaffte es, den Ball so weit links neben das Tor zu setzen, wie man es selten erlebt.
Verlängerung
Was für ein Ende für ein Spiel zur Hauptsendezeit.
Denver bekam den Ball zuerst, konnte aber nur ein Field Goal erzielen. Damit durften auch die Bengals noch mal einen Drive starten.
2. Versuch und 10 an Cincinnatis 33. McCarron steht in der Shotgunformation und erwartet den Ball. Doch er kann das Ei nicht fangen und Broncos Linebacker DeMarcus Ware stürzt sich darauf und sichert den Broncos den Sieg und die Playoffs.
Unter dem Strich ist es also so, daß es nicht an Bengals Quarterback Andy Dalton liegt, daß Cinci nicht in der Primetime gewinnen kann. Mit einem anderen Quarterback klappt es auch nicht.
Beide Teams haben jetzt 11-4 Siege. Die Bengals waren ja schon vorher sicher in der Endrunde, die Broncos sind es jetzt auch.
Damit stehen in der AFC vier der sechs Playoffteilnehmer fest.
(x = Playoffs gesichert, y = Spielfrei in Runde eins, z = Divisionssieger)
1. yz — New England Patriots (12-3)
2. x — Denver Broncos (11-4)
3. z — Cincinnati Bengals (11-4)
4. Houston Texans (8-7)
5. x — Kansas City Chiefs (10-5)
6. New York Jets (10-5)
Noch im Rennen: Pittsburgh Steelers (9-6), Indianapolis Colts (7-8)
Eliminiert: Oakland Raiders (7-8), Buffalo Bills (7-8), Miami Dolphins (5-10), Baltimore Ravens (5-10), San Diego Chargers (4-11), Cleveland Browns (3-12), Tennessee Titans (3-12), Jacksonville Jaguars (5-10).
Die Texans und die Jets müssen nur ihre Spiele gewinnen, dann sind sie sicher weiter.

In der NFC stehen alle sechs Teilnehmer schon fest. Hier geht es nur noch darum, wer sich wo positioniert, und wer Heimrecht und Spielfrei bekommt. Daß die Redskins das an Nr. 4 gesetzte Team sind, steht mit Sicherheit fest.
1. yz — Carolina Panthers (14-1)
2. yz — Arizona Cardinals (13-2)
3. x — Green Bay Packers (10-5)
4. z — Washington Redskins (8-7)
5.x — Minnesota Vikings (10-5)
6.x — Seattle Seahawks (9-6)

Kurzberichte
Die NFL gab bekannt, daß sie die Vorwürfe, die der arabische Nachrichtensender Al Jazeera gegen Broncos Quarterback Peyton Manning und andere Spieler der Liga erhob, überprüfen wird.
Neben Manning wurden auch Mike Neal, Julius Peppers, Clay Matthews und James Harrison von dem Sender beschuldigt HGH genommen zu haben.
Ob an dem Bericht dieses Propagandasenders irgend etwas dran ist, darf man bezweifeln.

Die Chargers bestraften Eric Weddle zur Zahlung von $10.000.
Der Safety hatte in der Halbzeitpause des Spiels gegen Miami seiner Tochter bei einer Tanzvorführung im Stadion zugesehen und deshalb die Halbzeitbesprechung verpasst.

Weihnachten ist doch zum Feiern da?
Genau!
Das dachte sich auch Johnny Manziel und ließ es wohl wieder krachen. Erneut tauchte ein Video auf, das den Quarterback der Browns mit einem leckeren Getränk in der Hand zeigt.
Daß er trinkt, ist auf dem Video nicht zu sehen.
Mike Pettine wird wohl ein letztes Mal eine Entscheidung, Manziel betreffend, treffen müssen.
Nach dem letzten Spieltag dürfte seine Zeit als Head Coach in Cleveland abgelaufen sein.

Da ist aber wohl jemand sauer.
Miko Grimes, Ehefrau des Dolphins Cornerbacks Brent Grimes, hat über 10.000 Anhänger auf Twitter. Da läßt sie sich immer wieder mal über das Team und Quarterback Ryan Tannehill aus.
Letzten Sonntag platzte ihr wohl echt der Kragen. Sie zwitscherte (Kleinschreibung beabsichtigt): „wie viele leute müssen noch wegen ryan tannehill gefeuert werden, bevor sie mitkriegen, daß er das problem ist?
Ihr wißt doch alle, daß kein seriöser coach hierher kommt, wenn er unser qb ist, richtig? Wir sind im arsch solange er hinter dem center steht! Seht das endlich ein!“
Interimstrainer Campbell versuchte zu lächeln, als er darauf angesprochen wurde. Er meinte, daß er nicht die Zeit hätte, auf all dieses Zeug da draußen zu hören.
Brent Grimes meinte, daß jeder das Recht auf seine Meinung hätte. Seine Frau hätte anscheinend eine andere, als er. Dazu hätte sie das Recht.
Grimes selber war in der zuendegehenden Saison auch kein Spieler, der positiv auffiel. Ob der 32-jährige nächstes Jahr noch in Miami spielt, ist fraglich.
Seine Frau könnte der Clubleitung die Entscheidung einfacher gemacht haben.
Tannehill ist ein weit überbezahlter Quarterback, der seinen Job und sein Gehalt deshalb hat, weil es mittlerweile angesagt ist, mangels brauchbarer Quarterbacks, auch mittelmäßige Ballwerfer reich zu machen.
Seit vier Jahren spielt er in Miami und ist 28-35 als Starter. Noch nie hat er die Dolphins in die Playoffs führen können. Ganz im Gegenteil werden die Dolphins diese Saison auf dem letzten Platz der AFC East beenden, zum ersten Mal seit 2007.

Wo wir bei halbwegs brauchbaren Quarterbacks sind... die Colts suchen einen.
Andrew Luck könnte vielleicht in Woche 17 spielen, um die mikroskopisch kleine Chance der Colts auf die Playoffs noch am Leben zu halten. Noch haben die Ärzte aber nicht ihr OK gegeben.
Matt Hasselbeck hat Schmerzen von den Zehennägeln bis in die Haarspitzen und Charlie Whitehurst wurde am Montag mit einer Oberschenkelverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Letzte Woche verpflichtete Indianapolis Stephen Morris aus dem Trainingsteam der Eagles. Das zeigt, wie groß die Not ist.

Bruce Arians denkt nicht daran, seine Starter gegen die Seahawks zu schonen.
Der Head Coach der Cardinals möchte den Lauf, den sein Team hat, nicht unterbrechen. Selbst der Verlust des Topkandidaten auf den Titel des Verteidigers des Jahres, Tyrann Mathieu, ändert an dieser Meinung nichts.
Arians sagte, daß er das Spiel gegen Seattle angehen wird, als wäre es das erste der Saison.

Die Seahawks rechnen damit, daß Marshawn Lynch in dieser Woche wieder trainieren kann.
Der Running Back erholt sich von einer Leistenoperation und hat seit Woche 10 nicht mehr gespielt. Doch zu den Playoffs wird das Team wohl wieder in Beastmode schalten können.

Die NFL suspendierte Raiders Fullback Marcel Reece für vier Spiele. Er hat verbotene Substanzen zu sich genommen.
Seine Teilnahme am Pro Bowl wurde gestrichen.
Er wird das letzte Spiel der Raiders in dieser Saison verpassen und die ersten drei Spiele 2016.

Die Bills nahmen Leonard Hankerson von der Transferliste.
Die Patriots hatten den Wide Receiver auf die Liste gesetzt, nachdem sie selber ihn gerade erst vor zwei Wochen von den Falcons verpflichtet hatten.

Die Saison ist grauenvoll gelaufen, aber wenigstens haben die Saints einen neuen NFL Rekord aufgestellt. Sie kassierten alleine bis Woche 15 schon 43 Touchdownpässe, so viele wie noch kein anderes Team zuvor in einer ganzen Saison.
Bisheriger „Spitzenreiter“, die 1963er Broncos mit 40.
Nun ja, es gibt Rekorde, die möchte man nicht aufstellen.

Montag, 28. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 16 - Was für ein Spieltag
roethlisberger-und-tomlinDas war spannend. Und es wurden noch genug Entscheidungen übrig gelassen, damit auch Woche 17 nicht völlig zur unwichtigen Schauveranstaltung verkommt.
So muß das sein.
Divisionsrivalen aus dem Tabellenkeller stellen den über ihnen stehenden Teams ein Bein.
So muß das sein.
Und es gab eine RIESENüberraschung.
So muß das sein.
Fangen wir mit der größten Blamage des Spieltags an, beginnen wir mit Steelers at Ravens. Ich habe jetzt nicht genau mitgezählt, aber die verletzungsgeplagten Ravens traten mit ihrem vierten, wenn nicht fünften Quarterback an. Ryan Mallett hatte erst vor knapp 12 Tagen Baltimore in sein Navi eingegeben um seinen neuen Arbeitgeber zu finden und mußte jetzt gegen die einstmals gefürchtete stählerne Defense Pittsburghs antreten.
Und natürlich kam Pittsburgh mit einer der besten Angriffsreihen nach Baltimore, und die Defense der Ravens ist längst nur noch ein Schatten früherer Tage.
Beste Voraussetzungen also für die Steelers, die alle Vorteile in der Hand hatten. Doch wie das oft so ist, wenn ein Divisionsrivale dem anderen ein Bein stellen kann. Baltimore spielte, als hätten auch sie noch Chancen auf die Playoffs und müßten dringend gegen Pittsburgh gewinnen, um diese zu nutzen.
Es schien fast so, als wären die Steelers von so viel Enthusiasmus überrascht worden.
Zudem spielte Quarterback Mallett, als hätte er schon die ganze Saison über erfolgreich die Offense der Ravens angeführt.
Er vervollständigte 28 seiner 41 Pässe für 274 Yards und 1 Touchdown.
Damit stach er Ben Roethlisberger aus, der es auf eine Bilanz von 24 aus 34 für 215 Yards bei 2 Interceptions brachte. Dreimal wurde er gesackt während Mallett nur einmal unter einem Verteidiger begraben wurde.
Das alles führte am Ende zu einem tatsächlich verdienten 20:17 für Baltimore.
Die Chancen auf die Playoffteilnahme für die Steelers haben sich dadurch entscheidend verringert.
Pittsburgh hat 9-6 Siege und kann den Bengals die Division nicht mehr streitig machen.

Vor dem Kickoff erklärten die Jungs in der Vorberichterstattung auf FOX, wie die Jets die Defense der Patriots auseinandernehmen würden. Schon seit Wochen bedient Quarterback Fitzmagic, äh, Fitzpatrick, Marshall mit den langen Pässen und Decker fängt die Kurzpässe in der Redzone.
Beispiel gefällig?
Nachdem es zum Ende der regulären Spielzeit 20:20 stand, kam es beim Münzwurf zu einiger Verwirrung. Die Patriots gewannen die Wahl, aber irgendwie ging dann in der Kommunikation mit dem Schiedsrichter etwas schief und am Ende hieß es, die Patriots wollten den Ball kicken.
Head Coach Belichick sagte nachher in der Pressekonferenz, daß es allerdings wirklich so war, daß man kicken wollte, obwohl das in der Verlängerung eher selten vorkommt.
Großer Fehler, denn nach fünf Spielzügen der Jets, darunter ein tiefer Paß auf Marshall und ein kurzer in der Redzone auf Decker zum Touchdown, war das Spiel entschieden.
New England, die eh schon mit einer Zufallsmannschaft spielen müssen, verlor früh im Spiel auch noch den deutschen Right Tackle Sebastian Vollmer, der seit einigen Wochen auf der für ihn ungewohnten linken Seite spielen muß, durch eine Beinverletzung. Momentan sieht es so aus, als wäre die Saison für ihn Zuende.
Kurz danach fiel auch Vollmers Ersatz, LaAdrian Waddle, aus. Bradys blinde Seite wurde danach vom vierten Mann, Cameron Fleming, geschützt.
Dieser Schutz reichte aus, um die Patriots in deren letzen Ballbesitz mit zwei umgewandelten vierten Versuchen und einem Touchdownpass von Brady auf James White noch zum 20:20 Ausgleich und in die Verlängerung zu führen.
Dort aber, wie gesagt, führte Quarterback Ryan Fitzpatrick die Jets zum Touchdown und zum 26:20 Sieg.
Bester Mann der Saison für die Jets?
Ikemefuna Enemkpali!
Man stelle sich vor, er hätte vor der Saison nicht Geno Smith den Kiefer gebrochen, und die Jets hätten nicht auf Fitzpatrick zurückgreifen müssen.
Unvorstellbar.
Keinesfalls ständen die Jets mit 10-5 Siegen dann kurz vor den Playoffs, so wie jetzt.
Wenn sie nächste Woche in Buffalo gewinnen, sind sie drin, egal was die Steelers machen.
Die Patriots müssen gegen Miami gewinnen, um sich das Heimrecht in den Playoffs zu sichern.

Die Steelers verhalfen durch ihre Niederlage auch den Chiefs zur Playoffteilnahme.
Kansas City hatte allerdings Zuhause eine Menge Arbeit mit den Browns.
Kein Scherz.
Es reichte zwar am Ende zu einem knappen 17:13 Sieg, aber da war eine Menge Glück dabei.
Chiefs Quarterback Alex Smith mußte der Verteidigung der Browns immer wieder davonlaufen und erzielte so mit sechs Läufen 54 Yards, damit erzielte er genau die Hälfte der Laufyards des besten Läufers des Spiels, Johnny Manziel.
Der Quarterback der Browns brachte es auf 108 Laufyards und war damit der beste Läufer des Spieltags, denn Adrian Peterson von den Vikings brachte es später im Sunday Night Football Spiel gegen die Giants nur auf 104 Yards.
Dieses Spiel, in dem die Giants so lustlos auftraten, wie vorhergesagt wurde, gewannen die Vikings denn auch locker mit 49:17.

Damit kommt es im nächsten Sunday Night Football Spiel zum Duell der beiden 10-5 Teams aus der NFC North.
Die Packers hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. In Arizona kam es zu einem Schlachtfest in der Dose und Green Bays Offense produzierte nur Käse.
Die Übermacht der Cardinals in allen Mannschaftsteilen war überwältigend, erschreckend, eindrucksvoll.
Im letzten Viertel baten die Packers um Gnade, als sie Quarterback Aaron Rodgers auf die Bank setzten.
Seine Bilanz bis dahin: 15 von 28 für 151 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception. Acht mal wurde er gesackt und auch sonst war bei nahezu jedem Passversuch von ihm ein Verteidiger an ihm dran.
Geburtstagskind, Carson Palmer, der gestern 36 Jahre alt wurde, leistete da mehr. Seine Bilanz: 18 von 27 für 265 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Und das Endergebnis von 38:8 für Arizona ist nicht etwa zu hoch ausgefallen.

Zurück in die AFC, wo die unsägliche South Division ja auch noch von jemand gewonnen werden muß.
Auf dem Weg zum Divisionstitel hatten die Texans mit den Titans keine Probleme.
34:6 gewannen sie in Tennessee. Damit haben sie 8-7 Siege und ein Spiel Vorsprung vor den Colts. Die gewannen 18:12 in Miami und bringen es auf 7-8 Siege, verloren aber mal wieder beide Quarterbacks.
Matt Hasselbeck verletzte sich im zweiten Viertel an der rechten Schulter und hatte den Arm danach in einer Schlinge.
Charlie Whitehurst zog sich im letzten Viertel eine nicht genau bekanntgegebene Verletzung im unteren Körper zu.
Der letzte Spieltag könnte eine Entscheidung im Fernduell nötig machen.
Wenn die Texans Zuhause gegen die Jaguars gewinnen, haben sie die AFC South gewonnen.
Sollten sie verlieren... an dieser Stelle können wir die Spekulationen beenden.
Die unsagbar schlechte AFC South dürfte ihren Meister gefunden haben.

Und jetzt kommt die RIESENüberraschung, die für die meisten natürlich keine mehr ist, weil sie die Ergebnisse schon kennen, aber muß sie erwähnt werden.
Die Panthers haben gegen die Falcons verloren.
Ja, richtig gelesen.
Das Team, das vor zwei Wochen von den Panthers 0:38 zerrissen wurde, stutze den Panthers die Krallen.
Und dabei deckten sie alle Schwächen Carolinas auf, die diese aus völlig unverständlichen Gründen bisher erfolgreich übertüncht hatten.
Setzt man Panthers Quarterback Cam Newton unter Dauerdruck und kann seine Laufwege schließen, ist er hilflos.
Spielt eine Offense erbarmungslos mittlere und tiefe Pässe, ist Carolinas Defense hilflos.
Vor dem Spiel hatten die Studioanalysten bei NFLN schon spekuliert, daß die Schwächen der Panthers demnächst aufgedeckt würden. Daß es aber ausgerechnet schon die Falcons wären, darauf ist keiner gekommen.
Falcons Quarterback Matt Ryan, der in dieser Saison eher schlecht als recht spielte, hatte eine Bilanz von 23 aus 30 für 306 Yards und 1 Touchdown.
Newton, der immer noch die Wahl zum MVP der Saison anführt, warf auch 30 Pässe, brachte aber nur sehr magere 17 davon für noch magerere 142 Yards an.
Damit konnten die 72er Dolphins die Sektkorken knallen lassen, denn die ungeschlagene Saison der Panthers ist vom Tisch.
Von hier aus ist es aber egal, ob man die Saison mit 19:0 oder mit 18:1 abschließt. Denn wenn das die einzige Niederlage bleiben sollte, steht am Ende der wichtigere Super Bowl Sieg.
Auf dem Weg dahin haben die Panthers aber noch Arbeit vor sich. Sie haben 14-1 Siege und müssen gegen Tampa Bay gewinnen, um sie das Heimrecht in den Playoffs zu sichern.
Mit 13-2 stehen nämlich die Cardinals in Lauerstellung, die allerdings Zuhause gegen die unbequemen Seahawks ran müssen.
Es wird einen deutlichen Unterschied machen, ob Carolina zum Endspiel der NFC nach Arizona muß, oder ob sie die Cardinals Zuhause empfangen.
„Wie sagte Panthers Quarterback Cam Newton nach dem Spiel so treffend? „wir wurden heute in den Arsch getreten.“

OK, es gab auch noch eine kleine Überraschung, denn die Seahawks verloren Zuhause mit 17:23 gegen die Rams.

Der Lazarettreport
Seahawks Tight End Luke Willson, Gehirnerschütterung

Falcons Defensive Tackle Paul Soliai (Wade) und Wide Receiver Eric Weems (Gehirnerschütterung)

Titans Left Tackle Taylor Lewan (Gehirnerschütterung) und Wide Receiver Kendall Wright (Knie)

Bills Wide Receiver Marcus Easley, Bein

Steelers Cornerback Antwon Blake (Rücken) und Fullback Roosevelt Nix (Fuß)

Browns Running Back Raheem Mostert (Knöchel) und Wide Receiver Marlon Moore (Gehirnerschütterung)

Bears Tackle Eddie Goldman, Knöchel

Panthers Running Back Fozzy Whittaker, rechter Knöchel

Texans Linebacker Jadeveon Clowney, Fuß

Rams Safety Mark Barron, Tackle Ethan Westbrooks, beide Gehirnerschütterung

Packers Tackle B.J. Raji (Gehirnerschütterung) und Tackle Bryan Bulaga (Knöchel)

Vikings offensive Lineman Matt Kalil, (Bein), defensive Lineman Linval Joseph, (Zeh)

Am Schluß noch eine kurz Erklärung.
Die Meldung, daß Broncos Quarterback 2011 HGH eingenommen haben soll, stammt von Al Jazeera, einem verlogenen arabischen Propagandasender.
Damit ist die Meldung fast schon ins Land der Märchen abzulegen.
Dennoch wird die Sache uns noch etwas beschäftigen, befürchte ich.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 16 - Wie der Osten gewonnen wurde.
redskins-wcErbärmlich, furchtbar erbärmlich traten die Philadelphia Eagles in dieser Nacht auf. So schrecklich erbärmlich, daß die gefrusteten und gebeutelten Fans noch nicht mal mehr buhten. Völlig apatisch ließen sie die Vorstellung dieser Chaotentruppe da unten auf dem Platz über sich ergehen.
Sie opferten ihre Freizeit und viel Geld, um sich bei absolutem Mistwetter ins Stadion zu setzen, und bekam absoluten Müll ihres Teams geboten.
Die Spielzugauswahl der Offense grenzte so manchesmal an Schwachsinn. Immer und immer wieder versuchten sie Läufe über außen, obwohl einige Läufe mit brachialer Gewalt durch die Mitte durchaus Yards einbrachten. Auf die Tour brachten es die drei Läufer der Eagles, Murray, Sproles und Mathews, zusammen auf nur 41 yards. Der völlig überforderte Sam Bradford warf 56 Pässe von denen 37 für 380 Yards und 1 Touchdown ankamen.
Daß dieses Team noch Chancen auf die Playoffs hatte zeigt, daß die Liga in deieser Saison kurz davor stand, sich der Lächerlichkeit preiszugeben.
Nicht viel anders, aber doch anders die Redskins. Durch ihren verdienten 38:24 Sieg sicherten sie sich die NFC East und sorgten dafür, daß die Eagles und Giants nach dem 17. Spieltag in die Ferien fahren können und anfangen sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Beide haben es dringend nötig.
Die Redskins sicherten sich als Divisionssieger ein Heimspiel gegen das an Platz fünf gesetzte Teams der NFC. Das könnten die Vikings werden, wäre momentan aber das Team aus dem Staat Washington, die Seattle Seahawks.
Nachdem die Redskins mit Quarterback Kirk Cousins einen zuverlässigen Spielmacher gefunden haben, könnte dieses Spiel nicht uninteressant werden. Die Seahawks sind nicht mehr so stark, wie in den beiden Vorsaisons. Da hätte man sie ohne weiteres als Favoriten setzen kömnnen, in dieser Saison ist das nicht so klar.
Cousins Bilanz aus der letzten Nacht: 31 von 46 für 365 Yards und 4 Touchdowns. Da die Eagles in der Defense nicht unbedingt besser sind als in der Offense, ist das nicht wirklich ein Maßstab, aber Cousins zeigt seit einigen Woche solche guten Leistungen, da es beim Laufspiel überhaupt nicht läuft. Alfred Morris ind Pierre Thomas brachten es gestern gemeinsam nur auf 71 Yards.
Das wird gegen die Seahawks nicht leicht. Wenn sie es schaffen, Cousins Receiver auszuschalten, haben die Rdskins nicht mehr viele Waffen zur Verfügung.
Die Redskins haben also jetzt mit 8-7 endlich eine positive Sieg-Niederlagen Bilanz und können es sogar auf 9-7 bringen, da sie in Woche 17 nur gegen Dallas ran müssen. Selbst wenn sie da einige Starter schonen sollten, sollte da ein Sieg rausspringen.
NBC hat in dieser Nacht mit dem Spiel der Giants in Minnesota insofern kein großes Pech, da die Vikings noch gewinnen müssen, um sicher in die Playoffs zu kommen. Sollten sie weiterkommen, könnten eventuell sie zu den Redskins müssen im Wild Cards Spiel. Das entscheidet sich dann noch.
Gestern sah es ein wenig der Jahreszeit entsprechend in Minnesota aus, da etwas Schnee gefallen war. Doch auch die Giants sind diese Witterung gewöhnt, das dürfte also keinen großen Einfluß haben.

Nahm Peyton Manning HGH?
Es sind Gerüchte im Umlauf, daß sich Peyton Manning 2011 mit dem menschlichen Wachstums Hormon (HGH), gedopt haben soll.
Der Quarterback der Broncos wies dieses Gerücht erbost von sich.
Das wäre Müll und von Grundauf erfunden. Niemals... niemals hätte er so etwas getan, gab er als Statement heraus.
Manning wird mit Charlie Sly, einem texanischen Apotheker, in Verbindung gebracht, der mit einer Klinik in Indiana zusammenarbeiten soll, die den Alterungsprozess verlangsamen will.
Es ist ein Video aufgetaucht, auf dem Sly sich mit einem britischen Hürdenläufer unterhält. Dabei weist Sly daraufhin, daß auch Manning zu seinen Kunden gehören würde.
Jetzt muß man sehen, inwiefern Sly den Namen Manning zur Kundenaquise ins Spiel brachte.

Der Lazarettreport
Die Patriots werden gegen die Jets auf die verletzten Edelman, McCourty, Amendola und Chung verzichten müssen.
Wide Receiver Julian Edelman ist ja schon länger an einem Fuß verletzt, soll aber wieder einsatzbereit sein. Spätestens zu den Playoffs wird er wohl wieder mitmischen können. Wide Receiver Danny Amendola ist am Knie verletzt.
Die Safeties Devin McCourty (Knöchel) und Patrick Chung (Fuß) können ebenfalls nicht spielen.

Samstag, 26. Dezember 2015

Thursday Night Football am Samstag
cousins-kirk3Entscheidet sich in dieser Nacht das Schicksal dreier Städte?
Wenn die Redskins in Philadelphia gewinnen, dann ist das Sunday Night Football Spiel am Sonntag nahezu bedeutungslos. Die New York Giants werden dann keine Chancen mehr auf die Playoffs haben. Die Vikings allerdings können noch die NFC North gewinnen und sich einen Playoffplatz sichern. Noch sind sie nicht sicher in der Endrunde.
Die Giants müssen, wie bekannt, ohne Odell Beckham antreten. Ein herber Verlust, ist der Wide Receiver doch für 26% der gefangenen Pässe verantwortlich, für 36% der Empfangsyards und 41% der gefangenen Touchdowns. Die Vikings wird es freuen.
Wenn also die Redskins gewinnen, dann sind sie Meister der NFC East, Philadelphia und New York können sich auf lange Ferien freuen.
Sollten die Redskins verlieren und die Giants am Sonntag in Minnesota gewinnen, dann wird es am 17. Spieltag noch interessant, wenn die Redskins in Dallas gegen die am Boden liegenden Cowboys antreten und Philadelphia in New York gegen die Giants ran muß.
Um ein wenig Spannung zu erhalten, müßten die Eagles in dieser Nacht als Sieger vom Platz gehen. Das ist im Bereich des Möglichen. Zwar haben die Redskins einen Lauf, aber Auswärts stehen sie mit 1-5 Siegen da. Aber die Eagles sind keine unbesiegbare Macht Zuhause. Sie haben nur 3-4 Siege im eigenen Stadion eingefahren.
Auch wenn also nur zwei mittelmäßige Teams in diesem „NFC Endspiel“ aufeinandertreffen, die froh sind, wenn sie die Saison mit einer ausgeglichenen Sieg/Niederlagen Bilanz beenden, kann man dieses Spiel als Spitzenspiel bezeichnen.

Ausgeglichen?
Wenn wir bei mittelmäßigen Teams sind, bleiben wir doch dabei.
Diese ganze Saison war genau das, was NFL Commissioner Roger Goodell sich erträumt, nämlich ausgeglichen.
Ausgeglichen aber auf einem höchstens mittelmäßigen Niveau. 18 der 32 Teams haben vor dem 16. Spieltag ein negatives Punktekonto. Zählt man die drei 7-7 Teams aus Washington, Houston und Atlanta dazu, dann haben 21 der 32 Teams kein positives Punktekonto. Erbärmlicher als das ist die Tatsache, daß die Redskins und Texans mit 7-7 ihre Divisionen anführen und auf Playoffkurs sind. Und auch die Falcons haben mit 7-7 Siegen noch theoretische Chancen auf die Playoffs.
Ausgeglichen?
Ja, aber nicht auf einem Niveau, das dem neutralen Zuschauer Begeisterungsstürme entlockt.
Die Spiele werden schon seit Jahren immer schlechter und es steht zu befürchten, daß die Abwärtsspirale sich weiter dreht.
Warten wir ab, was der gestern gestartete Film Concussion bewirken wird. Er wird der NFL noch gehörige Kopfschmerzen bereiten.
Freuen wir uns über die Spiele, die wir dieses Jahr gesehen haben, bessere werden wir vielleicht nicht mehr geboten bekommen.
Das Ziel der NFL ist die Ausgeglichenheit... aber muß das auf niedrigem Niveau sein?

MVP
Das Rennen um den MVP der Saison ist für Cam Newton momentan völlig uninteressant, wie der Quarterback der Panthers sagte.
Die Panthers Fans bastelten zwar schon CaMVP Schilder, doch ein gutes Abschneiden in den Playoffs mit anschließendem Super Bowl Sieg ist für Newton viel wichtiger als der Titel des wertvollsten Spielers der Saison.
Was völlig verständlich ist.
Newton hat zur Zeit einen gesunden Vorsprung vor Patriots Quarterback Tom Brady, wie durchsickerte. Der Quarterback Carolinas führt die Liga mit 40 Touchdowns an, 33 durch Pässe, sieben lief er selbst.
Mit 14-0 Siegen stehen die Panthers einsam und ungeschlagen an der Spitze der NFL, die eine der minderwertigsten Saisons aller Zeiten ablieferte.
Warum also nicht MVP und Super Bowl und dann noch Super Bowl MVP?
Nichts ist unmöglich...

Der Lazarettreport
Die Giants gehen ohne den deutschen Defensive Tackle Markus Kuhn und Linebacker James Morris in die Endphase der Saison. Beide Spieler wurden auf die Verletztenliste gesetzt.
Kuhn hat Knie, Morris Quadrizeps.

Tony Romo bekommt in dieser Saison keine Chance mehr auf einen Einsatz. Die Cowboys setzten den Quarterback mit seiner gebrochenen Schulter auf die Verletztenliste.

Julian Edelman könnte nach seiner Fußverletzung wieder spielen, aber die Patriots werden den Wide Receiver wohl noch schonen.
Linebacker Jonathan Freeny kann mit einer Handverletzung nicht spielen.

Freitag, 25. Dezember 2015

Charles Woodson
woodson-charles2Das war es also, das war das letzte Heimspiel in Oakland. Vielleicht nicht nur für Charles Woodson (Bild), sondern auch für die Raiders?
Sie gehören zu den Teams, die nach Los Angeles umziehen wollen.
Wenn man gesehen hat, daß der gesamte Oberrang der Gegentribüne mit Tüchern verhängt war, dann weiß man auch warum. Die Raider Nation ist zwar eine auffällige, lebhafte Fanbasis, aber keine, die das Stadion in Oakland bis auf den letzten Platz füllt. Vielleicht, wenn die Raiders mal wieder eine Saison mit mehr Siegen als Niederlagen beenden könnten, aber davon sind sie noch weit entfernt. Auch dieses Jahr sind wieder nur 8-8 Siege machbar. Allerdings ist das letzte Spiel in Kansas City, also wird es bestimmt doch wieder ein 7-9.
Über das Spiel aus dieser Nacht werde ich lieber den Mantel des Schweigens hüllen.
Lieber sage ich etwas zu Charles Woodson. Er erlebte zum Abschluß seiner langen Karriere einen 23:20 Heimsieg seiner Raiders nach Verlängerung.
1998 wurde Woodson von den Raiders in der ersten Runde an vierter Stelle einberufen, drei Plätze nach einem gewissen Peyton Manning.
Obwohl die beiden also seit Urzeiten in der NFL spielen, gelang es dem Safety nie, einen Paß von Manning abzufangen... bis 2015. Am 11. Oktober fischte Woodson zwei Pässe von Manning aus der Luft.
Sie gehören zu den 65 Interceptions, die er in seinen 18 Jahren fing. Ob gegen die Chiefs noch einer dazukommt bleibt abzuwarten.
Von 1998 bis 2005 spielte er für die Raiders. 2006 wechselte er zu den Packers, für die er bis 2012 spielte. Gut für ihn, denn mit ihnen gewann er Super Bowl XLV.
Auch mit den Raiders erreichte er einen Super Bowl, aber den verloren sie gegen die Buccaneers, die vom ehemaligen Head Coach Oaklands, Jon Gruden, trainiert wurden. Der kannte jeden Spielzug seines alten Teams, bevor sie ihn begannen.
2013 ging er zurück zu den Raiders, wo er die Untiefen der Erfolglosigkeit ergründete.
Neun mal wurde Woodson in den Pro Bowl gewählt, so auch dieses Jahr wieder mit seinen 39 Jahren.
Doch den Vierzigsten möchte er als Rentner erleben, nicht mehr als aktiver Spieler. Deshalb beendet er nach dem Spiel in Kansas City seine illustre Karriere.

Kurzberichte
Die Redskins spielen in der Nacht von Samstag auf Sonntag um Platz eins der NFC East und den Einzug in die Playoffs.
Ein Grund, warum das Team aus den Tiefen der Bedeutungslosigkeit in die Nähe der Playoffs kommen konnte ist Quarterback Kirk Cousins.
Er spielte von Spiel zu Spiel mit mehr Selbstvertrauen und Präzision.
Das bringt die Redskins in Bedrängnis.
Sie hatten eigentlich gehofft, daß Robert Griffin III der Quarterback der Zukunft für sie werden könnte und opferten viele Draftpositionen, um an ihn heranzukommen.
Doch Griffin III versagte nach unglaublich guter Rookie-Saison.
Cousins auf der anderen Seite führt 2015 die Quarterbacks an, wenn es um Vervollständigungen seiner Pässe geht. 69,7% ist seine Rate unter den Startern der Liga.
Die Tatsache, daß er nach der Saison als Free Agent ein neues Team suchen darf, wird ihn zu einem reichen Mann machen. Viele Teams brauchen einen Quarterback, der einen halbwegs graden Paß werfen kann. Und die Redskins werden ihn behalten wollen.
Damit steht bereits heute fest, daß Cousins 2016 $20 Millionen verdienen wird, bei den Redskins, oder anderswo.

Das konnte Rob Chudzinski nicht so stehen lassen.
Der Offensive Coordinator der Colts wurde in dieser Woche öffentlich von Wide Receiver T.Y. Hilton kritisiert.
Hilton hatte gesagt, daß Chudzinski viel zu wenig tiefe Pässe werfen läßt. Hilton, Phillip Dorsett und Donte Moncrief hätten das Potential, jede Defense auseinanderzunehmen.
„Das ist mir neu,“ meinte Chudzinski dazu.
Er konterte damit, daß er ganz bestimmt nicht zu wenig tiefe Pässe spielen läßt.
Doch hat Chudzinski ja auch nicht den Quarterback, der in schöner Regelmäßigkeit tiefe Pässe werfen kann. Andrew Luck ist verletzt, Matt Hasselbeck alt und angeschlagen und Charlie Whitehurst???
Der Offensive Coordinator sagt also die Spielzüge an, die er für erfolgversprechend hält. Wenn darunter viele Kurzpässe sind, wird das seinen Grund haben, oder?

Sean Payton sagte, daß er sich selber noch lange als Head Coach der Saints sieht.
Dem Trainer wurde ja von den Clubbesitzern erlaubt, sich nach einem neuen Team umzusehen. Das aber möchte er gar nicht, wie er meint.
Er möchte das Team auch in Zukunft führen, und die Saison 2015 vergessen machen.
Jetzt muß man den schwarzen Montag abwarten um zu sehen, ob die Teamleitung das auch so sieht, oder ob Payton gefeuert wird?

Der Lazarettreport
Die Saints gaben bekannt, daß Quarterback Drew Brees in Woche 16 trotz seiner Fußverletzung spielen kann.

Die Panthers gaben bekannt, daß Running Back Jonathan Stewart auch in Woche 16 wegen seiner Fußverletzung nicht spielen kann.

Bei den Cowboys konnte Wide Receiver Dez Bryant wegen einer Knöchelverletzung nicht trainieren. Die Saison ist eh abgehakt, also Schwamm drüber ob er gegen die Bills spielen kann, für die die Saison auch beendet ist nach Woche 17.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Kurzberichte
osweiler-brock2Das Spitzenspiel Nr. 2 des Spieltags findet am Montag statt. Spitzenspiel eins gibt es in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wenn es um den ersten Platz der NFC East geht.
In der Nacht von Montag auf Dienstag geht es zwischen den Broncos und den Bengals noch um einiges. Cincinnati möchte gewinnen, um sich die AFC North zu sichern. Im Moment könnten sie von den Steelers noch abgefangen werden (abhängig vom Ausgang des Spiels Steelers at Ravens).
Die Broncos könnten bei einer Niederlage gar völlig aus dem Playoffrennen ausscheiden.
Beide Teams werden auf wichtige Spieler verzichten müssen.
Denver wird Quarterback Peyton Manning für das Spiel nicht aktivieren und weiter auf Brock Osweiler (Bild) vertrauen müssen.
Die Bengals gaben bekannt, daß Tight End Tyler Eifert wegen seiner Gehirnerschütterung nicht wird spielen können.
Dennoch könnte das letzte Monday Night Football Spiel der Saison 2015 ein Höhepunkt der Saison werden.

Freien Eintritt für die Gehirnerschütterung bekommen die Spieler der NFL.
Der Film Concussion, der die gefährlichen Spätfolgen von Kopfverletzungen die Footballspieler während ihrer aktiven Zeit erleiden behandelt, läuft am Freitag in den Kinos an.
Die NFL Spieler, als betroffene des im Film gezeigten, dürfen sich den Film in Sondervorführungen kostenlos ansehen.
Ridley Scott fungiert als Produzent des Films. Seine Höhepunkte als Regisseur hatte er mit Alien, Gladiator, Black Hawk Down und einige anderen. Er kennt sich also mit den Auswirkungen übermäßiger Gewalt (theoretisch) aus.
Die Kritiker sind bereits voll des Lobes über diesen Film, der den Football in bisher noch nicht absehbarem Ausmaß beeinflussen wird.

Die Raiders setzten Defensive End Mario Edwards mit einer Nackenverletzung auf die Verletztenliste.

Vor lauter Odell Beckham ist ein Spieler ganz vergessen worden, der versucht hat einen Gegner absichtlich zu verletzen, Cody Wallace.
Der Center der Steelers schnellte sich durch die Luft und traf Broncos Safety David Bruton Jr. mit voller Wucht mit dem Helm voran.
Dafür wurde Wallace von der NFL mit einer Geldstrafe von $23.152 belegt. Doch die Broncos sind damit nicht zufrieden. Sie sind der Meinung, daß der Center hätte suspendiert werden sollen.
Auf Bruton müssen die Broncos übrigens für den Rest der Saison verzichten. Er brach sich ein Wadenbein, allerdings später im Spiel, nicht bei der Attacke von Wallace.

Da gerade von Strafen die Rede ist, auch Josh Norman kam nicht ungeschoren davon. Der Cornerback der Panthers war nicht nur Opfer, sondern auch Täter.
Für seinen unermüdlichen Einsatz gegen Giants Wide Receiver Odell Beckham muß er für zwei Vergehen insgesamt eine Strafe von $26.044 bezahlen.
Beckhams Einspruch gegen seine Suspendierung für das Spiel gegen Minnesota wurde am Mittwoch abgewiesen.
Der Wide Receiver entschuldigte sich für seinen Auftritt und meinte, daß er die Fairneß aus den Händen hätte gleiten lassen.
Auch Panthers Safety Marcus Ball könnte noch eine Geldstrafe bekommen. Giants Punter Brad Wing bekam vor dem Spiel mit, daß Ball den mittlerweile verbannten Baseballschläger in Richtung Beckham schwang und rief: „Ich werde der Grund sein, weshalb Du heute nicht spielst.. und an anderen Tagen.“
Wie man hört, wird in der Ligazentrale darüber diskutiert, ob man auch die Unfähigen Schiedsrichter, die viel zu lange untätig dem Treiben zugesehen haben, zur Rechenschaft ziehen soll?

Die besten Spieler der Woche 15

AFC
OFFENSE: WR ANTONIO BROWN, PITTSBURGH STEELERS
16 gefangene Pässe für 189 Yards, 2 Touchdowns
In seiner 6. Saison ist dies seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB MARCUS PETERS, KANSAS CITY CHIEFS
3 Tackles, 2 Interceptions, darunter ein Touchdown über 90 Yards.
In seiner 1. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: DE CARLOS DUNLAP, CINCINNATI BENGALS
1 geblocktes Field Goal
In seiner 6. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB CAM NEWTON, CAROLINA PANTHERS
25 von 45 Pässen für 340 Yards, 5 Touchdowns
In seiner 5. Saison ist dies seine 7. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DEONE BUCANNON, ARIZONA CARDINALS
11 Tackles, 1 Interceptionreturn- Touchdown über 39 Yards
In seiner 2. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR BENNY CUNNINGHAM, ST. LOUIS RAMS
4 Kickoffreturns über zusammen 188 Yards
In seiner 3. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Kurzberichte
ryan-rex-billsRex Ryan (Bild) tauchte auf der Liste der Head Coaches auf, die am schwarzen Montag gefeuert werden könnten.
Der großmäulige neue Coach der Bills könnte nach nur einer Saison wieder entlassen werden, weil er sehr weit an den von ihm gesteckten Zielen vorbeigesteuert ist. Die Defense, die Ryan als seine Paradereihe bezeichnet, war 2015 schlechter als 2014.
Ansonsten gibt es keine neuen Kandidaten für den Gang zum Arbeitsamt.
Mike Pettine, Browns, Chuck Pagano, Colts, Jim Caldwell, Lions, Tom Coughlin, Giants, Mike McCoy, Chargers, die Interimstrainer in Miami und Tennessee, sie alle haben seit langem ordentlich Feuer unterm Hintern. Der ein oder andere Kandidat kann sich vielleicht noch durch das Erreichen der Playoffs retten, aber wie lange?
Am Dienstag nach dem letzten Spieltag sind wir alle etwas schlauer.

Was ist teurer, ein Big Mac oder ein Trikot der Redskins mit der Nr. 10?
Sehr wahrscheinlich der Big Mac, denn das Trikot von Robert Griffin III wird in manchen Läden zur Zeit für drei Dollar angeboten.

Woher kommen die Probleme in der Offense der Colts.
Für Wide Receiver T.Y. Hilton ist es nicht der Ausfall von Quarterback Andrew Luck oder daß sein Ersatzmann Matt Hasselbeck einige Verletzungen hat. Für den Wide Receiver steht fest, daß das Playcalling nicht stimmt. Deshalb wurde auch schon Offensive Coordinator Pep Hamilton gefeuert.
Doch unter dem Ersatzmann Rob Chudzinski wurde es leider nicht besser.
Indianapolis hat immer noch Chancen darauf, Platz eins in der AFC South zu erreichen.
Und dann?
Das fragt Hilton sich auch.

Drew Brees hat sich im bedeutungslosen Spiel gegen die Lions verletzt. Er zog sich einen Riß in einer Sehne der linken Fußsohle zu.
Ob er in dieser Saison, die bereits abgehakt ist für New Orleans, noch mal spielen wird, bleibt abzuwarten.
Gegen Detroit erzielte er auch verletzt noch 341 Passyards und kam als vierter Quarterback in der Geschichte der NFL über 60.000 Yards.
Die Saison wird er wieder mit über 4.000 Passyards beenden... zum 10. Mal in Folge.

Bei den Patriots überlegt Head Coach Belichick, ob er seine Starter schonen soll?
Nötig wäre es, denn kaum ein Team hat so viele Verletzte Stammspieler zu beklagen, wie die Pats. Bei ihnen sind sogar schon Spieler aus der dritten Reihe aus der Not geborene Starter.
Spielfrei in Runde eins hat New England bereits.
Mit einem Sieg gegen die Jets würden sie als Nr. 1 Team der AFC in die Playoffs gehen.
Das Spiel in Woche 17 gegen die Dolphins wäre dann für beide Teams völlig bedeutungslos.
Da die Starter spielen zu lassen, wäre unsinnig.
Wie ernst Belichick das Unternehmen Heimvorteil in den Playoffs nehmen wird, wird spannend zu beobachten. Die Jets brauchen die Hilfe der Footballgötter, um noch einen Wild Card Platz zu erreichen. So jedenfalls sieht es deren Head Coach Todd Bowles.
Mal sehen, ob die Götter die Starter der Patriots schon am Sonntag nur zusehen lassen.
Eine Woche später wartet dann Head Coach Rex Ryan mit seinen Bills darauf, seinem alten Team aus New York ein Bein zu stellen. Das wird nicht leicht für die Jets.

Hit them like Beckham
Dean Blandino hat den Schiedsrichter während des Spiels Panthers at Giants darüber unterrichtet, daß man auch Spieler vom Platz stellen kann.
Der Chef der Schiedsrichter war es leid, anzusehen, was Giants Wide Receiver Odell Beckham Jr. auf dem Platz anstellte. Also rief Blandino den Videoschiedsrichter in New Jersey an, und bat diesen den Hauptschiedsrichter Terry McAuly darüber zu informieren, daß es möglich ist, einen Spieler vorzeitig in die Kabine zu schicken.
Und tatsächlich fingen die Schiedsrichter ja auch irgendwann an, Strafen gegen Beckham zu verhängen.
In einem weiteren Schritt untersagte der verantwortliche Vizepräsident für Footballangelegenheiten der NFL, Troy Vincent, den Panthers am Dienstag, weiter ihren Baseballschläger mit in den Innenraum eines Stadions zu bringen. Der soll der Auslöser des Ganzen gewesen sein.
Vor dem Spiel sollen Spieler der Panthers Beckham mit diesem Schläger bedroht und ihn mit homophoben Äußerungen bedacht haben.
Das rechtfertigt zwar nicht das irre Auftreten des Wide Receivers, erklärt es aber ein wenig.
Die Panthers benutzten den Schläger in dieser Saison, um sich zu motivieren. Die Panthers wollten damit ihre Homerun-Mentalität unterstreichen. Damit ist jetzt Schluß.
Bestraft wird das Team für den Gebrauch dieses „artfremden“ Gegenstands nicht, weil es bisher nicht verboten war.
Vincent versucht auch herauszufinden, welche Beleidigungen Beckham an den Kopf geworfen wurden. Homophobe Äußerungen würden von der Liga nicht auf die leichte Schulter genommen, betonte er.

Pro Bowl
Auch wenn der Pro Bowl im jetzigen Modus nur ein Witz ist (und dazu noch ein schlechter), ist es dennoch weiterhin eine Ehre für die Spieler, in dieses Spiel der Besten gewählt zu werden.
Die Panthers führen die Riege mit 10 Spielern an, die Vikings schicken nur Running Back Adrian Peterson in dieses Schaulaufen.
Patriots Quarterback Tom Brady wurde zum 11. Mal in den Pro Bowl gewählt, so oft wie kein anderer aktueller Spieler.
Und hier sind die diesjährigen Teilnehmer zu finden...

Dienstag, 22. Dezember 2015

Kurzberichte
beckham-odell-amokEin Spiel Sperre verhängte die NFL gegen den Amokläufer Odell Beckham Jr. (Rechts).
Der Wide Receiver der Giants legte gegen die Panthers ein aggressives Verhalten an den Tag, das man nur selten erlebt.
Wieder und wieder griff er seine Gegenspieler nach Spielzügen mit Kopfstößen und Faustschlägen an. Dafür suspendierte die NFL ihn für ein Spiel. "Bei mehreren Gelegenheiten während des gestrigen Spiels gegen die Carolina Panthers brachten ihre Aktionen einen Mitspieler in unnötige Gefahr... das repräsentierte nicht die hohen Standards der erwarteten Fairneß", schrieb Vizepräsident NFL Football Operations Merton Hanks in einem Brief an Beckham.
Beckham sieht das anders. Er wird Einspruch gegen die Strafe einlegen. Dennoch ist davon auszugehen, daß er seiner Mannschaft im wichtigen Spiel gegen die Vikings fehlen wird.
Giants Head Coach Tom Coughlin selber nimmt Beckham in Schutz, betonte in einer Pressekonferenz aber, daß seine Vorgesetzten ganz und gar nicht amüsiert über das Verhalten des Wide Receivers waren.
Die Liga wird genau nach weiteren bestrafenswerten Szenen in diesem Spiel suchen. Dann könnte es auch Spieler der Panthers, zumindest Cornerback Josh Norman treffen.

Irgendwann ist der Zeitpunkt dann doch gekommen.
Für Charles Woodson ist nach der Saison Schluß. Nach 18 Jahren bei den Raiders, Packers und wieder Raiders wird der 39 Jahre alte Safety seine Karriere beenden.
Für ihn bedeutet das, noch zwei Spiele zu bestreiten, da Oakland bereits keine Chancen mehr auf die Playoffs hat.
Acht mal wurde Woodson in den Pro Bowl gewählt. Von 2006 bis 2013 spielte er für die Packers und gewann mit ihnen einen Super Bowl.
Unter den aktiven Spielern steht er mit 65 Interceptions auf Platz eins. Insgesamt nimmt er Platz fünf ein.

Justin Blackmon würde gerne mal wieder in der NFL spielen. Seit 2013 ist der Wide Receiver der Jaguars auf unbestimmte Zeit suspendiert, weil er des Öfteren gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen hat.
Am Sonntagmorgen wurde er verhaftet, weil er betrunken mit dem Auto unterwegs war.
Seiner Rückkehr in die NFL dürfte diese Episode im Weg stehen.

Die Broncos können in der ersten Runde der Playoffs spielfrei haben, oder aber die Endrunde ganz verpassen.
Da auch die Bengals sich eine Freiwoche erkämpfen können, werden sie alles geben, auch wenn sie schon sicher in den Playoffs sind.
Damit hat ESPN das wohl wichtigste Spiel des Tages in der kommenden Woche erwischt. Eine nette Kompensation zum Loser Bowl zwischen den Lions und den Saints aus dieser Nacht.
Wenn die Broncos verlieren und die Jets, Steelers und Chiefs gewinnen, geraten die Broncos ins Hintertreffen.
Sie müssen dann unbedingt am letzten Spieltag gegen die Chargers gewinnen, um die Saison nicht in den Sand zu setzen.
Am Sonntag sind alle Broncos Fans Patriots Fans, auch wenn sie New England abgrundtief hassen sollten. Ein Sieg der Pats gegen die Jets würde Denver sehr helfen.

Die Patriots verpflichteten Running Back Steven Jackson. Frei nach dem Motto: „Irgend jemand muß ja mit dem Ball mal laufen.“
Jackson ist mittlerweile 32 Jahre alt, bringt aber die Erfahrung von über 11.000 Laufyards mit.
Zuletzt spielte er 2014 für die Falcons.

Der Lazarettreport
Schock in Arizona. Kurz vor den Playoffs erwischte es Tyrann Mathieu. Der Defensive Back zog sich einen Kreuzbandriß zu und fällt natürlich für den Rest der Saison aus.
Er zog sich die Verletzung spät im letzten Viertel zu, als er einen Paß abfing.
Die Cardinals sind bereits sicher weiter, haben aber noch Chancen darauf, in der ersten Runde spielfrei zu haben.

Die Chargers setzten Rookie Running Back Melvin Gordon mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste.

Im wichtigen Spiel gegen Miami wird wohl der dritte Quarterback, Charlie Whitehurst, für die Colts starten.
Head Coach Chuck Pagano sagte, daß Luck auf keinen Fall spielen kann, und Matt Hasselbeck von den Zehen bis in die Haarspitzen Schmerzen hat.
Es ist zwar nicht ausgeschlossen, daß Hasselbeck starten kann, aber so wirklich realistisch ist das nicht.

Die Patriots bangen wieder um den Einsatz von Danny Amendola.
Der Wide Receiver verletzte sich an einem Knie, scheint aber bloß eine Prellung zu haben.
Zu den Playoffs soll er auf jeden Fall einsatzbereit sein.

Vikings Running Back Adrian Peterson hat einen verstauchten Knöchel. Spielzeit wird er nicht verpassen, heißt es.

Titans Quarterback Marcus Mariota hat eine Bänderdehnung in einem Knie und fällt für den Rest der Saison aus.

In der Niederlage gegen die Lions im Monday Night Spiel verletzte sich Saints Quarterback Drew Brees an einem Fuß. Heute soll er genauer untersucht werden.
Lions Cornerback Glover Quinn zog sich in dem Spiel eine Gehirnerschütterung zu.

Broncos Quarterback Brock Osweiler ist leicht an der linken Schulter verletzt. Im wichtigen Spiel gegen die Bengals, das erst am Montag ist, wird er wohl starten können.

Redskins Safety Dashon Goldson hat eine angeknackste Rippe. Er soll aber einsatzbereit sein.

Die Packers setzten Wide Receiver Ty Montgomery mit einer Knöchelverletzung auf die Verletztenliste.

Montag, 21. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 15 - Drei neue Playoffteilnehmer
newton-cam5
35:7 führten die Panthers bereits gegen die Giants, als offensichtlich wurde, warum die Buchmacher diesem Team immer noch mißtrauen.
Diese 28 Punkte Führung holten die Giants noch auf und Carolina brauchte ein Field Goal in letzter Sekunde aus 43 Yards, um nicht das erste Spiel in dieser Saison zu verlieren.
Graham Gano traf zum 38:35 und brachte diesen Krimi zu Ende.
Beide Quarterbacks zeigten ihre Klasse, während ein Spieler voll den Assi raushängen ließ. Noch nie in den 33 Jahren, die ich der NFL folge, habe ich ein so widerwärtiges Benehmen eines Spielers auf dem Platz erlebt.
Kommen wir zuerst zu den rühmlichen Stars des Spiels, bevor wir den unrühmlichen abhandeln.
NFL MVP Kandidat Cam Newton (Bild) hatte eine Bilanz von 25 aus 45 für 340 Yards und 5 Touchdowns.
Eli Manning brachte es auf 29 von 46 für 245 Yards, 4 Touchdowns und 1 Interception. Auffällig war, daß gleich zum Beginn des Spiels zwei seiner Pässe von seinen Receivern nicht gefangen wurden, die zu Touchdowns hätten führen können, sollen, müssen.
Einen dieser Pässe ließ Wide Receiver Odell Beckham Jr. durch die Finger gleiten. Ob das der Auslöser war, der ihn danach prügelnd und pöbelnd Amok laufen ließ.
Wieder und wieder griff er nach Spielzügen seinen Gegenspieler, meistens Cornerback Josh Norman, mit Kopfstößen und Faustschlägen an.
Die Schiedsrichter ließen das zu oft durchgehen, bevor sie endlich anfingen, diesen Irren zu bestrafen, der vom Platz gehört hätte.
Doch Beckham blieb im Spiel und sammelte weitere Strafen und... er brachte mit seinen Fängen New York noch an Carolina heran.
Doch zu spät, die Panthers entkamen knapp einer möglichen Niederlage.
Mit 14-0 haben sie einen weiteren Schritt zum Heimrecht in den gesamten Playoffs getan.
Die Giants sorgten mit ihrer Niederlage dafür, daß die Packers die Playoffs sicher haben. Green Bays 30:20 Sieg gegen die Raiders später war dafür nicht mehr nötig.
Die Giants selber stehen mit 6-8 Siegen Punktgleich mit den Eagles hinter den Redskins.
Die mächtigen Eagles wurden Zuhause von den kleinen Cardinals ordentlich verprügelt. Mit einem 40:17 Sieg wurde Arizona vorzeitig Gewinner der NFC West.
Cardinals Quarterback Carson Palmer verletzte sich am Zeigefinger seiner Wurfhand, konnte aber weiterspielen.

Die Redskins haben einen Lauf, seit Quarterback Kirk Cousins regelmäßig spielt und nicht immer über die Schulter gucken muß, ob er von jemand anderem nach einem Fehlpaß ersetzt wird.
Dieses Vertrauen von Head Coach Gruden zahlt sich langsam aus.
Gestern gingen die Redskins auf Büffeljagd, und mit einem überzeugenden 35:25 Sieg sicherten sie sich fürs Erste mit 7-7 Siegen die alleinige Tabellenführung in der unglaublich schwachen NFC East.
Cousins Bilanz: 22 von 28 für 319 Yards, 4 Touchdowns gegen die, zugegeben, hilflose Defense der Bills.

Von der unglaublich schwachen NFC East gehen wir rüber in die unglaublich schwache AFC South.
Hier kam es zum „Spitzenspiel“ der 6-8 Tabellenführer. Die Texans mußten in Indianapolis antreten, wo sie noch nie in ihrer Vereinsgeschichte haben gewinnen können.
Beide Teams begannen mit Ersatz- Quarterbacks, beide Teams mußten auch die dritten Quarterbacks einsetzen.
Texans T.J. Yates riß sich ein Kreuzband und für ihn ist die Saison beendet. Sein Ersatzmann Brandon Weeden machte seine Sache aber recht gut, so daß nach 13 Niederlagen in Folge in Indi der erste Sieg der Texans dort heraussprang.
Durch das 16:10 stehen die Texans jetzt mit 7-7 vor den Colts mit 6-8 an der Spitze der Division.

In Pittsburgh haben die Broncos zum zweiten Mal in Folge vergessen, daß so ein Footballspiel nicht zur Halbzeit beendet ist.
Nach dem Zusammenbruch letzte Woche gegen Oakland, folgte auch gestern wieder der Zusammenbruch in Halbzeit zwei.
Denver führte zur Pause mit 27:13 und Quarterback Brock Osweiler ließ die Steelers Defense alt aussehen.
24 Angriffsserien in Folge hatten die Broncos keinen Touchdown mit ihrer Offense erzielen können. Gestern erzielten sie drei Touchdowns in den ersten drei Drives.
Und das war es dann.
In der zweiten Halbzeit drehten die Steelers auf und ließen Denver komplett als aussehen. Sie erzielten noch 21 Punkte zum 34:27 Sieg und hielten ihre Playoffträume am Leben.
Aber sie dürfen sich keinen Ausrutscher mehr erlauben, weil die Jets ja schon gewonnen hatten, und auch die Chiefs gegen Baltimore keine Gnade kannten.
Mit ihrem achten Sieg in Folge stehen die Chiefs auf einem Playoffplatz und können die AFC West noch gewinnen.
Das Szenario sieht nämlich wie folgt aus: Jets 9-5, Chiefs 9-5, Steelers 9-5 und Denver nur noch 10-4. Das Restprogramm spricht für Kansas City.

Seattle gewann mit 30:13 gegen Cleveland und hat mit 9-5 Siegen die Playoffs sicher. Zwar haben auch die Vikings nach ihrem 38:17 Sieg über Chicago 9-5 Siege, aber sie müssen noch bangen.

New England gewann gegen die Titans 33:16 und sicherte sich damit eine spielfreie Woche in Runde eins.

Cincinnati gewann mit 24:14 gegen San Francisco und hat mit 11-3 Siegen die Playoffs sicher.

Dann gab es noch das vermutlich letzte Spiel der Chargers in San Diego. Weder die Chargers noch die Dolphins hatten Playoffchancen, so war das Spiel völlig unwichtig. Dennoch kamen ein paar Zuschauer, um ihrem Team Lebewohl zu sagen.
Und die Chargers schenkten ihnen einen 30:14 Sieg zum Abschied.
Zum Schluß sah man ein Tränchen auf Quarterback Rivers Wange.

Das Playoffszenario
AFC
1. sicher — New England Patriots (12-2)
2. sicher — Cincinnati Bengals (11-3)
3. Denver Broncos (10-4)
4. Houston Texans (7-7)
5. Kansas City Chiefs (9-5)
6. Pittsburgh Steelers (9-5)
In Lauerstellung: New York Jets (9-5), Indianapolis Colts (6-8), Jacksonville Jaguars (5-9)
Eliminiert: Oakland Raiders (6-8), Buffalo Bills (6-8), Miami Dolphins (5-9), Baltimore Ravens (4-10), San Diego Chargers (4-10), Cleveland Browns (3-11), Tennessee Titans (3-11)

NFC
1. sicher — Carolina Panthers (14-0)
2. sicher — Arizona Cardinals (12-2)
3. sicher — Green Bay Packers (10-4)
4. Washington Redskins (7-7)
5. sicher — Seattle Seahawks (9-5)
6. Minnesota Vikings (9-5)
In Lauerstellung: Atlanta Falcons (7-7), Philadelphia Eagles (6-8), New York Giants (6-8)
Eliminiert: Tampa Bay Buccaneers (6-8), St. Louis Rams (6-8), New Orleans Saints (5-8), Chicago Bears (5-9), Detroit Lions (4-9), San Francisco 49ers (4-10), Dallas Cowboys (4-10)

Der Lazarettreport
Bills Running Back LeSean McCoy, Knie

Titans Quarterback Marcus Mariota, Knie

Patriots Wide Receiver Danny Amendola, Knie
Linebacker Dont'a Hightower (Knie) und Safety Patrick Chung (Hüfte)

Cardinals Running Back David Johnson, Knie
Tyrann Mathieu, keine genauen Angaben.

Eagles Safety Eric Rowe, Gehirnerschütterung
Cornerback Byron Maxwell, Schulter

Colts Rookie Wide Receiver Phillip Dorsett, Knöchel

Redskins Right Tackle Morgan Moses, linker Fuß

Raiders Wide Receiver Michael Crabtree, Gehirnerschütterung

Packers Linebacker Jayrone Elliott, Quadrizeps.

Steelers Guard Mike Pouncey, Fuß

Sonntag, 20. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 15 - Der Samstag
cassel-matt-dallasIn der Samstagsausgabe des Donnerstagsspiels hatten die Jets ungewöhnlich viel Mühe, die Dallas Cowboys zu schlagen.
Ein verschossener Extrapunkt und ein verpaßtes Field Goal von Kicker Randy Bullock hätten New Yorks Untergang sein können, wenn die Cowboys nicht ganz so große Verletzungssorgen hätten.
So aber reichte es zu einem knappen 19:16 Sieg der Jets, der Dallas endgültig aus dem Playoffrennen beförderte. Für die Jets sehen die Chancen mit jetzt 9-5 Siegen hervorragend aus.
Die Cowboys brachten zunächst Matt Cassel (Bild) als Quarterback. Den tauschten sie nach acht Pässen, von denen er drei vervollständigte und einen zum Gegner warf, gegen jemanden namens Kellen Moore aus.
Dieser Jemand namens Kellen Moore warf dann noch drei weitere Interceptions und einen Touchdown.
Die Bilanz von Jets Quarterback Fitzpatrick mit 26 aus 39 für 299 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception fällt solide aus.
Solide könnte aber vielleicht bei den restlichen Spielen nicht reichen. Mit den Patriots nächste Woche und den Bills am letzten Spieltag stehen stärkere Kaliber auf dem Spielplan.

Kurzberichte
Das war ein Fest für die klamme Kasse der NFL.
Nach dem Spiel der Bengals gegen die Steelers hagelte es Geldstrafen. Über $140.000 kamen dort zusammen.
Von den knapp $70.000, die Bengals Linebacker Vontaze Burfict für drei Strafen bezahlen mußte, habe ich ja schon berichtet.
Außer ihm waren mit dabei: Auf Seiten der Steelers Safety Mike Mitchell, Angriff auf den Kopf eines ungeschützten Receivers, $23.152. Der Angegriffene war Tight End Tyler Eifert, der in dieser Woche deswegen mit einer Gehirnerschütterung sein zweites Spiel verpassen wird.
Wide Receiver Antonio Brown, Angriff auf die Knie eines Gegenspielers, $8.681,
Cornerback William Gay, zu heftiges Feiern in der Endzone, $8.681,
Brandon Boykin, unerlaubte Teilnahme an einer Gruppenfeier, $8.681,
Marcus Gilbert und David DeCastro jeder $8.681 wegen übertriebener Härte.
Bei den Bengals wurde noch Wide Receiver A.J. Green mit $11.576 zur Kasse gebeten, weil er nach einem Touchdown den Ball in die Zuschauerränge warf.

Der Stadtrat von St. Louis will die Rams nicht abwandern lassen. Er bewilligte einen $150 Millionen Zuschuß für den Bau eines neuen Stadions am Flußufer. Ein Neubau würde über eine Milliarde Dollar kosten.
Der Beschluß wurde mit 17:10 Stimmen gefaßt.
Ob Teambesitzer Kroenke damit von einem Umzug nach Los Angeles abgehalten werden kann, wird man sehen.

Der Lazarettreport
Tom Brady ist krank.
Der Quarterback der Patriots wird für das Spiel gegen die Titans als fraglich gelistet.

Die Bengals müssen gegen die 49ers ohne Tyler Eifert auskommen.
Der Tight End leidet an einer Gehirnerschütterung.

Bei den Colts hat sich Quarterback Matt Hasselbeck so weit erholt, daß er gegen die Texans wird starten können.
In dem Spiel geht es um die alleinige Tabellenführung in der AFC South.
Beide Teams haben 6-7 Siege auf dem Konto.

Bei den Packers werden Cornerback Sam Shields wegen einer Gehirnerschütterung und Wide Receiver Ty Montgomery mit einer Knöchelverletzung gegen die Raiders fehlen.

Freitag, 18. Dezember 2015

Kurzberichte
gurley-toddIm Donnerstagsspiel gewannen die Rams gegen die Buccaneers mit 31:23.
Es könnte das letzte Heimspiel der Rams in St. Louis gewesen sein. Das Team steht ganz oben auf der Liste der Teams, die nach Los Angeles auswandern wollen.
Ein paar Fans hielten dann auch Pappschilder in die Kameras, in denen sie der Mannschaft Lebe wohl sagten.
Lebe wohl sagten vielleicht auch die Buccaneers den Playoffs. Zwar sind sie mit 6-8 Siegen in dieser schlechtesten aller NFL Saisons die ich je erlebt habe immer noch nicht ganz aus dem Rennen, aber nach dem gestrigen Spiel kann man als neutraler Fan froh sein, wenn Tampa einen in den Playoffs nicht belästigt.
Gleiches gilt für die Rams, die auch 6-8 Siege haben.
Beide Teams boten Rookies auf, die das Zeug haben, zum Rookie des Jahres gewählt zu werden. Bei den Bucs wäre das Quarterback Jameis Winston, dem immer noch ein Prozeß wegen Vergewaltigung droht, bei den Rams wäre das Running Back Todd Gurley (Bild), der nach einer schweren Knieoperation beweist, wie weit die Chirurgie heute ist. Er kam gestern über die 1.000 Yards Marke für die Saison.

Die NFL hat die Stimmen der Fans für den kommenden Pro Bowl ausgezählt.
Patriots Quarterback Tom Brady führt mit 701.554 Stimmen hauchdünn vor Panthers Quarterback Cam Newton mit 701.086.
Natürlich hoffen beide Quarterbacks, daß sie nicht im Pro Bowl spielen werden, sondern eine Woche später im Super Bowl aufeinandertreffen.
Die Stimmen der Fans zählen zu einem Drittel bei der Abstimmung zum Pro Bowl. Die Spieler und Trainer der Liga haben die anderen beiden Drittel.

Vontaze Burfict läßt die Kasse klingeln. Der Linebacker der Bengals soll für drei Vergehen im Spiel gegen die Steelers Strafen zahlen.
Der Angriff auf die Knie von Quarterback Ben Roethlisberger kostet ihn $34.700. Die beiden anderen Strafen wegen übertriebener Härte addieren sich dann damit zusammen auf über $70.000.
Burfict wird gegen alle drei Strafen Einspruch einlegen.

Archie Manning, Vater von Eli und Peyton, sagte, daß die Fußverletzung von Peyton seinen Sohn schon seit sechs oder sieben Monaten plagt.
Das wäre dann auch eine Erklärung, warum der Quarterback der Broncos so unterirdisch in die Saison startete.
Wenn es wirklich daran lag, daß seine Leistungen in den Keller rauschten, und nicht daran, daß sein Talent dahinschwindet, dann spielt er vielleicht nächstes Jahr mit dann 40 Jahren noch in der NFL.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Kurzberichte
rivera-ron2Die Panthers haben sich vorgenommen, den Rest der Saison vorsichtig anzugehen.
Letzte Woche verletzten sich im Spiel gegen die völlig überforderten Falcons Tight End Greg Olsen am Knie und Running Back Jonathan Stewart zog sich einen verstauchten linken Knöchel zu.
Olsen wird wohl kein Spiel verpassen, Stewart wird zumindest gegen die Giants am Sonntag ausfallen.
Da Carolina die Playoffs schon erreicht hat und auch kaum noch Gefahr läuft den ersten Platz in der NFC zu verlieren, will Head Coach Rivera (Bild) mit seinen Startern vorsichtig sein.
Damit läuft Carolina zwar Gefahr, die Saison nicht zu Null zu beenden, aber gesunde Spieler in den Playoffs sind wichtiger, als ein Titel der am Ende nichts bedeutet.

Dean Blandino wird in den Playoffs genau darauf achten, was seine Schiedsrichter für ein Unwesen treiben, Wenn sie dann zuviel Blödsinn bauen wird der Chef der Schiedsrichter einschreiten und die Zebras zurechtweisen.
Die Schiedsrichtercrews haben dieses Jahr so viel Mist gebaut, daß es selbst NFL Commissioner Goodell zu viel wurde. Er hatte angekündigt, für die Playoffs neue Maßnahmen einzuführen.
Die Oberaufsicht von Dean Blandino dürfte der richtige Schritt sein. Er wird besonders auf Szenen achten, die momentan noch nicht zum Videobeweis zugelassen sind, wie die korrekte Behandlung der Uhr, das genaue Abmesse von Strafyards, und welcher Versuch gespielt wird.
Alles Sachen, bei denen in der jetzt langsam Zuende gehenden Saison Fehler gemacht wurden.
Blandino selber wird keine Fehler korrigieren, aber er wird den Oberschiedsrichter anweisen können, seine Entscheidung doch bitte noch mal zu überdenken.

Die Patriots versuchen 11 Spieler für die Offense zusammenzubekommen.
Sie luden Running Back Steven Jackson zu einem Probetraining ein.
Sie nahmen Wide Receiver Leonard Hankerson und Offensive Lineman LaAdrian Waddle von der Transferliste.
Waddle spielte bisher für die Lions, Hankerson für die Redskins.

Die Seahawks verpflichteten Christine Michael erneut.
Sie haben durch mehrere Ausfälle Not auf der Running Back Position, die Michael, der von den Seahawks zu den Cowboys gewechselt war, sich dort aber als unbrauchbar erwies, lindern soll.

Der Lazarettreport
Bei den Colts trainiert Andrew Luck wieder mit dem Team. Head Coach Pagano sagte aber, daß der Quarterback im „Spitzenspiel“ der beiden 6-7 Teams gegen Houston nicht spielen wird.
Wer starten wird, Charlie Whitehurst, oder der ebenfalls noch verletzte Matt Hasselbeck, das steht noch nicht fest.

Die Texans werden mit Ersatz- Quarterback T.J. Yates gegen Indianapolis antreten.. Brian Hoyer darf wegen seiner Gehirnerschütterung nicht spielen.

Die Chiefs haben einen Lauf, der sie in die Playoffs bringen könnte.
Möglicherweise kann Justin Houston Kansas City dabei nicht unterstützen. Der Linebacker ist am Knie verletzt und muß eventuell operiert werden.

Die besten Spieler der Woche 14

AFC
OFFENSE: QB RYAN FITZPATRICK, NEW YORK JETS
21 von 36 Pässen für 263 Yards, 3 Touchdowns
In seiner 11. Saison ist dies seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE KHALIL MACK, OAKLAND RAIDERS
7 Tackles, 5 Sacks, 1 erzwungener Fumble
In seiner 2. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-WR RASHAD GREENE, JACKSONVILLE JAGUARS
1 Puntreturn über 73 Yards zum Touchdown.
Als Wide Receiver fing er 8 Pässe für 118 Yards und 2 Touchdowns
In seiner 1. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB ELI MANNING, NEW YORK GIANTS
27 von 31 Pässen für 337 Yards, 4 Touchdowns
In seiner 12. Saison ist dies seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DT AARON DONALD, ST. LOUIS RAMS
3 Sacks, 5 Tackles
In seiner 2. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K CHANDLER CATANZARO, ARIZONA CARDINALS
3 von 3 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkten
In seiner 2. Saison ist dies seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Kurzberichte
roethlisb5Steelers Quarterback Ben Roethlisberger (Bild) ist nicht als Heulsuse bekannt. Deshalb ist es schon eigenartig, wenn er einen Gegenspieler beschuldigt, daß der versucht haben soll ihn absichtlich zu verletzten.
Doch in seiner Radiosendung meinte Big Ben, daß Bengals Linebacker Vontaze Burfict genau das versucht haben soll. Burfict erwischte Roethlisberger unterhalb der Knie. Dabei, so Burfict, wäre er von einem Gegenspieler gestoßen worden, und keinesfalls hätte er versucht Roethlisberger absichtlich zu verletzen.
Das nimmt der Quarterback der Steelers dem Linebacker nicht ab. Und das zu Recht, denn die Videobilder zeigen klar, daß Burfict auf keinen Fall von einem Gegenspieler oder eigenen Spieler geschubst wurde. Der Angriff wurde mit voller Absicht so geführt und hätte eine 15 Yards Strafe nach sich ziehen müssen. Doch die Schiedsrichter, welch Wunder, übersahen das.
Ob die Liga Burfict eine Zahlungsaufforderung schicken wird, ist absolut möglich. Die findet absichtliche Angriffe auf die Knie eines Quarterbacks nämlich nicht so gut.
Wie man hört wurden von der NFL sämtliche Videos, die diesen unfairen Angriff Burficts zeigten, von den Servern genommen.

Broncos Quarterback Peyton Manning hat zum ersten Mal wieder mit der Mannschaft trainiert. Ein paar Pässe hat er schon die ganze Zeit in der er verletzt ist geworfen, aber nur Solo.
Head Coach Kubiak gab aber bekannt, daß Ersatzmann Brock Osweiler als Starter in das enorm wichtige Spioel gegen die Steelers gehen wird.
Ob Manning als Ersatzmann für Osweiler fungieren wird, das ließ Kubiak noch offen.

Die Patriots haben die Playoffs sicher, doch was dann?
Gestern setzten sie zwei weitere wichtige Spieler auf die Verletztenliste.
Running Back LeGarrette Blount ist an der Hüfte verletzt und für ihn ist die Saison beendet. Er zog sich die Verletzung im zweiten Viertel gegen die Texans zu. In dieser Saison war er mit 703 Laufyards und vier Touchdowns der beste Running Back New Englands.
Die Patriots verpflichteten Running Back Montee Ball, der bereits für die Denver Broncos spielte.
Auch für Dominique Easley ist die Saison beendet. Der Defensive Tackle zog sich gegen Houston eine Schenkelverletzung zu, und auch er wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Panthers Tight End Greg Olsen ist sicher, daß er kein Spiel verpassen wird.
Er verletzte sich gegen die Falcons an einem Knie, glaubt aber, daß die medizinische Abteilung ihn bis Sonntag wieder einsatzbereit bekommt.

Die Colts trennten sich von Todd Herremans. Der Guard hat in dieser Saison nur in acht Spielen gespielt.

Die Ravens verpflichteten Ryan Mallett als Ersatz- Quarterback.
Starter Joe Flacco steht auf der Verletztenliste. Nachdem sich auch sein Ersatzmann Matt Schaub verletzte, mußten die Ravens auf Jimmy Clausen zurückgreifen.

Bengals Offensive Coordinator Hue Jackson sieht Ersatz- Quarterback AJ McCarron nicht nur als Spieleverwalter. Er soll den Ball nicht 70 mal an Running Backs abgeben, sondern durchaus auch den ein und den anderen Paß werfen.
Noch haben die Bengals die Playoffs nicht ganz sicher, aber das Ziel ohne Andy Dalton zu erreichen ist nicht ganz einfach.
Zu viel Risiko sollte man mit dem Ersatzmann nicht eingehen.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 14 - Der Montag
manning-eli5Es war ein Spiel mit vielen schönen Pässen und guten Läufen. Nicht zu viel Defense, so daß es unter dem Strich ganz unterhaltsam war.
Und wichtig war es eh, denn es ging für die Giants und die Dolphins darum, im Playoffrennen zu bleiben.
Der härteste Gegner für beide Teams war die hohe Luftfeuchtigkeit. Besonders die Verteidigungsreihen hatten darunter zu leiden.
Das soll die Leistung von Giants Quarterback Eli Manning (Bild) aber nicht schmälern, der vier Touchdownpässe warf. Auf dem Weg dahin vervollständigte er 27 seiner 31 Pässe für 337 Yards und stellte mit einer Rate von 87% vervollständigter Pässe einen neuen persönlichen Rekord auf. Odell Beckham Jr. fing sieben dieser Pässe für 166 Yards und 2 Touchdowns.
Dolphins Quarterback Ryan Tannehill auf der anderen Seite bleibt den Beweis seines teuren Vertrags weiter schuldig. Seine Bilanz: 25 von 41 für 236 Yards, 1 Touchdown.
Wo wir bei teuer sind, Ndamukong Suh kämpfte mehr mit der Luftfeuchtigkeit, als gegen seine Gegenspieler.
New York wollte den Sieg etwas mehr als Miami und kämpfte mit aller Macht um die Chance weiter im Playoffrennen zu bleiben.
Dieser letzte bedingungslose Einsatz war bei den Dolphins nicht unbedingt zu spüren. Das dämpfte die Feierlaune etwas. Die Dolphins feierten die 50 besten ehemaligen Spieler ihres Teams. Deshalb war auf dem Feld und den Helmen auch noch mal der alte Delphin zu sehen, der ja leider diesem stromlinienförmigen Etwas weichen mußte.
Der knappe 31:24 Sieg New Yorks geht voll in Ordnung und spiegelt die Kräfteverhältnisse auf dem Platz nicht wirklich wieder.
Damit lösten die Giants einige Ereignisse aus.
Miami hat keine Chancen mehr auf die Playoffs.
Die Giants ziehen mit 6-7 Siegen wieder mit den Redskins und Eagles gleich.
Die Patriots stehen als Sieger der AFC East fest, und das zum siebten Mal in Folge. Die Dolphins verpaßten zum siebten Mal in Folge die Playoffs.
Das Sunday Night Spiel in Woche 16 wird ausgetauscht. Vorgesehen war Steelers at Ravens. Das ist aber ziemlich bedeutungslos geworden, denn Baltimore hat keine Chancen mehr auf die Playoffs. Deshalb hat sich NBC das Spiel Giants at Vikings ausgesucht. Pittsburgh at Baltimore findet um 19 Uhr statt.
Das Spiel der Colts in Miami wird auf FOX statt CBS gezeigt. Das Spiel der Jaguars bei den Saints wechselt von 19 Uhr auf 22:05 Uhr.

Kurzberichte
Denvers Head Coach Gary Kubiak hält sich bedeckt, wenn er gefragt wird, wer denn am Sonntag als Quarterback gegen die Steelers startet?
Aber auch wenn Peyton Manning in dieser Woche wieder trainieren sollte, was erwartet wird, heißt das nicht, daß er auch startet.
Es wird wohl eher so sein, daß Osweiler wieder als Starter aufläuft. Seine mäßige Vorstellung gegen die Raiders lastet Kubiak nicht nur dem Quarterback an. Der Head Coach betonte, daß die Line ihn zu wenig beschützt hätte und kaum Laufwege freiblockte.
In der Redzone wäre die Leistung sogar mies gewesen, meinte er weiter.

Ruhepause oder Perfektion, das ist die Frage?
Ob's besser ist, die Starter zu schonen oder die Saison mit Null Niederlagen abzuschließen, muß Panthers Head Coach Ron Rivera entscheiden.
Beim Blick auf den Spielplan sieht man nur noch Punktelieferanten, die gegen Carolina anstehen. Im letzten Spiel, wenn sie Platz eins in der NFC erreicht haben könnten, sollten, müßten, kommen die Buccaneers nach Carolina.
Es bleibt spannend zu sehen, welchen Plan Rivera dann verfolgt?
Die Starter zu schonen hat er schon mal geübt. Beim 38:0 Sieg gegen die unsagbar schlechten Falcons hat er in der zweiten Halbzeit einige von ihnen schon mal draußen gelassen.

Die Packers verlängerten den Vertrag mit Mike Daniels.
Der Defensive End erhält für weitere vier Jahre $42 Millionen.

Der Lazarettreport
Die Seahawks verpflichteten Running Back Bryce Brown, um den verletzten Thomas Rawls zu ersetzen.
Brown hat eine eigene Drehtür bei den Seahawks, da sie ihn immer wieder mal heuern und feuern.

Die Texans gaben bekannt, daß sich Quarterback Brian Hoyer gegen die Patriots eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Sie planen, T.J. Yates gegen die Colts zu starten.

Die Browns setzten Cornerback Joe Haden mit einer Gehirnerschütterung auf die Verletztenliste.

Browns Wide Receiver Brian Hartline muß an einem gebrochenen Schlüsselbein operiert werden. Für ihn ist die Saison beendet.

Die Lions setzten Tight End Brandon Pettigrew mit einem Kreuzbandriß auf die Verletztenliste.

Im Spiel gegen Miami verletzte sich der deutsche Defensive Tackle Markus Kuhn an einem Knie und konnte nicht weiterspielen.

Bengals Quarterback Andy Dalton muß nicht an seinem gebrochenen Daumen operiert werden.
Damit steigen die Chancen, daß er zu den Playoffs wieder einsatzbereit sein könnte.
Hilfreich wäre es natürlich, wenn die Bengals sich eine Freiwoche in der ersten Runde erkämpfen könnten.

Montag, 14. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 14 - Der Sonntag
dalton-andy6
In der AFC gab es vor Spielbeginn drei 10-2 Teams. In der Reihenfolge der Wertung von 1-3 waren das die Bengals, die Broncos und die Patriots.
Die Bengals wollten ihren Platz als Nr. 1 der Conference verteidigen und sich Pittsburgh weiter auf Distanz halten. Doch das Schicksal meinte es wirklich nicht gut mit ihnen. Bereits im ersten Viertel brach sich Quarterback Andy Dalton (Bild) den rechten Daumen. Damit wird er für den Rest der regulären Saison auf jeden Fall ausfallen. Ob er zu den Playoffs wieder spielen kann, bleibt abzuwarten.
Aber damit nicht genug, nicht lange danach fiel Tight End Tyler Eifert mit einer Gehirnerschütterung aus.
Damit hatte die Defense der Steelers keine Probleme mehr mit der Offense der Bengals.
Aber auch andersherum hatte Pittsburgh leichtes Spiel.
Cincinnati erlaubt durchschnittlich nur 16 Punkte pro Spiel. Das verdoppelten die Steelers locker. Die Defense der Bengals fand kein Mittel gegen Quarterback Ben Roethlisberger und seine Receiver. Dazu noch 76 Laufyards von Running Back DeAngelo Williams, und Cinci hatte fertig.
Nach der 20:33 Niederlage gegen die Steelers stehen die Bengals mit 10:3 Siegen da und müssen sich keine allzugroßen Sorgen machen, was die Playoffs angeht. Die müßten eigentlich sicher sein. Nur der erste Platz in der AFC dürfte weg sein, wenn Denver und/oder New England ihre Spiele gewonnen haben sollten. Das steht weiter unten.
Pittsburgh steht mit 8-5 Siegen immer noch nicht auf einem Wild Card Platz. Den haben sich die Jets und die Chiefs mit auch jeweils 8-5 Siegen bis auf weiteres gesichert.

Die Jets gewannen locker gegen die Titans.
Das 30:8 hatte etwas von einem Trainingsspiel.

Anders in Kansas City. Hier gewannen die Chiefs in einem gräßlichen Spiel mit 10:3 gegen die Chargers. Aber auch ein gräßlicher Sieg ist ein Sieg.

Im Kampf um Platz 1 der AFC trat Denver Zuhause gegen die Raiders an.
Es war zu erwarten, daß die Defense Oaklands ihre Hausaufgaben gemacht hat, und Broncos Quarterback Brock Osweiler entzaubern konnte.
Und genau so kam es. Friedemann Hees, der mir auf Facebook folgt, ist Raiders-Fan und hat mir seinen Bericht zum Spiel zugeschickt, den ich verwenden darf:
---
Zunächst völlig chancenlose Raiders gewinnen am Ende gegen die Denver Broncos mit 15:12.
Die erste Halbzeit ist schnell erzählt: Jede Mannschaft hatte den Ball 5 mal. Denvers Offense erzielt 224 Yards und Brandon McManus trifft alle 4 FGs (41,35,29,21 Yards), die Raiders schaffen 4 .3-and outs. bei -12 Yards Total Offense. Die Defense der Broncos dominierte und die Offense marschierte methodisch mit erfolgreichen Kurzpässen über das Feld.
12:0 Broncos
Im 3. Viertel griffen dann die „Halftime Adjustments“ . nach einem langen TD Drive (Carr auf Roberts) waren die Raiders auch in der Defense obenauf . setzten Osweiler unter Druck . das führte zu einem Safety von Khalil Mack und nach einem nicht gesicherten Punt brauchten die Raiders 4 Spielzüge, um durch einen TD Pass von Carr auf Mychal Rivera auf 15:12 in Führung zu gehen.
Jetzt ein spannendes Spiel im 4. Viertel . zunächst verpassen es beide Kicker, für ihre Teams Punkte zu erzielen
Mit 3:50 Denver spielt den 4. Versuch an der eigenen 38 aus . Vernon Davis lässt den fast schon sicheren Pass fallen. Oakland kann kein Kapital schlagen . wegen einer Strafe noch nicht mal ein FG Versuch.
2:35 zu spielen und der Ball auf der Denver 8 Yard Linie.
Nach 3 Plays und 21 Yards Raumgewinn für die Broncos 2nd & 4 nach der 2 Minute Warning - aber Khalil Mack lässt einmal mehr nicht zu, dass Osweiler den Ball los wird. Sack. 3&12. Davon erholt sich die Offense der Broncos nicht mehr und gibt den Ball an die Raiders ab.
Damit gewinnt Oakland das erste Mal seit 8 Spielen gegen den Divionsrivalen. Khalil Macks 5 Sacks sind ein Raiders Rekord (gleichauf mit Howie Long)
MVP für die Raiders in diesem Spiel: Special Teams . speziell Punter Marquette King, der den Safety durch einen Punt an die 2 Yards Linie erst möglich machte und den 2. TD durch seinen Punt, der nicht gesichert werden konnte, quasi vorbereitete.
---

So weit der Gastbeitrag.
Denver hat es also versäumt, den Stolperer der Bengals auszunutzen. Mit 10-3 haben sie die Chance verpaßt, das Nr. 1 Team der AFC zu werden, denn die Patriots stolperten nicht.
Und mit 6-7 Siegen haben die Raiders nur noch rechnerische Chancen aufs Weiterkommen.

Das verletzungsgeplagte Team aus New England hatte mit seiner Defense Null Probleme mit Houstons Offense.
Das war zu erwarten.
Das sah mit der Offense etwas anders aus. Dreimal wurde Quarterback Brady gesackt und zwar zweimal von Gelegenheitsspieler Clowney, der meistens nur verletzt zusieht.
Aber daran, daß der 27:6 Sieg der Patriots letztlich doch verdient und nicht allzuschwer erkämpft wurde, konnte auch er nichts ändern.
Bei den Patriots spielte Tight End Gronkowski trotz seiner Knieverletzung, und war mit 87 Yards aus vier gefangenen Pässen und 1 Touchdown bester Receiver der Pats.
Die Patriots stehen jetzt wieder da, wo sie von Natur aus hingehören, alleine auf Platz 1 der AFC mit 11-2 Siegen. Die Playoffs haben sie sicher.
Die Texans stehen mit 6-7 Siegen immer noch an der Tabellenspitze der erbarmungslos miesen AFC South.

Die Colts haben eine heiß kochende Gerüchteküche.
Schon lange fragt man sich dort, ob Chuck Pagano auch noch 2016 Head Coach des Teams sein wird.
Nun, nach einer Niederlage gegen die Jacksonville Jaguars wäre diese Frage wieder aktuell geworden. Doch jetzt?
Nein, die Colts haben nicht gegen die Jaguars verloren, sie haben sich von ihnen demütigen lassen.
Da wird es wohl im Chor heißen: „Chuck muß weg.“
16 Spiele in Folge haben die Colts gegen Gegner aus der eigenen Division gewonnen.
Gestern verloren sie mit 16:51 gegen die Jags.
Zugegeben müssen die Colts schon lange ohne ihren Quarterback Andrew Luck auskommen, aber der 40 Jahre alte Matt Hasselbeck hat ihn bisher recht gut vertreten.
Gestern verletzte er sich und Charlie Whitehurst kam rein, bevor Hasselbeck zurückkam und sich erneut verletzte.
Das aber darf kein Grund sein, gegen die Jaguars zu verlieren... die Ja...gu..ars!
Indianapolis bleibt trotzdem zusammen mit Houston an der Spitze der AFC South. Aber die beiden 6-7 Teams müssen aufpassen, daß die lauernden Jaguars mit jetzt 5-8 Siegen ihnen nicht noch die Playoffs wegschnappen.

Die Atlanta Falcons wollten in der NFC South eine Aufholjagd starten:
Nun, dazu hätten sie mehr Punkte erzielen müssen, als die Null, die sie erzielten, und sie hätten weniger als 38 Punkte zulassen müssen.
So wurde der fromme Wunsch, ausgerechnet gegen die bisher und weiterhin ungeschlagenen Panthers die Aufholjagd zu beginnen, zerschlagen.
Das Trainergespann der Falcons hat keine Ahnung von Offense und von Defense noch viel weniger.
Keine Probleme damit haben die Panthers. Sie sind zwar noch nicht sicher das Nr. 1 Team der NFC, aber ihre Freiwoche in der Wild Card Runde, und wenigstens ein Heimspiel, haben sie bereits sicher.
13-0 Siege. Den Vorsprung werden sie gegen die stärksten Verfolger, die 11-2 Cardinals und die 9-4 Packers, nicht mehr verspielen.

Green Bay hatte es nicht schwer mit Dallas.
Head Coach McCarthy hatte die Ansage der offensiven Spielzüge für die Packers wieder selber übernommen. Und das half.
Geholfen hat auch, daß Running Back Eddie Lacy mit 124 Yards und 1 Touchdown endlich wieder der alte war.
Noch ein wenig an der Einstellschraube drehen, und die Packers sind wieder das Team, das zu Beginn der Saison Sieg auf Sieg holte.
Mit 9-4 Siegen stehen sie auch wieder vor den Vikings mit 8-5 alleine auf Platz 1 der Division.
Dallas hat mit 4-9 wieder Boden verloren, da Philadelphia und Washington ihre Spiele gegen Buffalo und in Chicago gewannen.
Doch halt...
Bills Head Coach Rex Ryan sagte nach dem Spiel, daß sein Team das bessere gewesen wäre.
Noch mal schnell auf den Endstand geguckt. Nein, da steht 23:20 Philadelphia.
Muß er sich vertan haben.
Genauso eng ging es aber auch in Chicago zu, wo die Redskins mit Mühe 24:21 gewannen.
Eagles und Redskins haben sich mit mit jetzt 6-7 Siegen etwas von Dallas abgesetzt (kleiner Scherz).
In dieser Nacht spielen die 5-7 Giants noch in Miami (auch 5-7).

Ganz kurz ein Blick auf weitere Playoffkandidaten:
Die Seahawks hatten beim 35:6 Sieg in Baltimore erwartungsgemäß keine Probleme. Viel zu groß sind die Verletzungssorgen in Baltimore.
Seattle steht mit 8-5 auf einem Wild Card Platz.

Die Saints gewannen recht unerwartet, muß man heute sagen, in Tampa Bay.
Mit 24:17 hielten sie die Buccaneers auf Abstand und schmälerten deren Playoffhoffnungen. 6-7 Siege hat Tampa jetzt und wäre in der NFC East damit Tabellenführer. In der South haben sie aber die Panthers mit über doppelt so vielen Siegen vor sich.

Wenn jetzt die Playoffs begännen:
AFC
1. x - New England Patriots (11-2)
2. Cincinnati Bengals (10-3)
3. Denver Broncos (10-3)
4. Indianapolis Colts (6-7)
5. Kansas City Chiefs (8-5)
6. New York Jets (8-5)
Die Verfolger: Pittsburgh Steelers (8-5), Buffalo Bills (6-7), Houston Texans (6-7), Oakland Raiders (5-7), Miami Dolphins (5-7)

NFC
1. y - Carolina Panthers (13-0)
2. x - Arizona Cardinals (11-2)
3. Green Bay Packers (9-4)
4. Washington Redskins (6-7)
5. Seattle Seahawks (8-5)
6. Minnesota Vikings (8-5)
Die Verfolger: Tampa Bay Buccaneers (6-7), Atlanta Falcons (6-7), Philadelphia Eagles (6-7), New York Giants (5-7)

Der Lazarettreport
Seahawks Rookie Running Back Thomas Rawls, gebrochener Knöchel. Für ihn ist die Saison beendet.
Seahawks Safety Kam Chancellor, Steißbein.

Bengals Safety George Iloka, Leiste.
Bengals Linebacker Vontaze Burfict, Gehirnerschütterung

Steelers Rookie Linebacker Bud Dupree, Steißbein

Texans Quarterback Brian Hoyer, Gehirnerschütterung.

Patriots Running Back LeGarrette Blount, Hüfte.
Patriots Safety Devin McCourty, Knöchel
Patriots Defensive Tackle Dominique Easley, Schenkel.

Panthers Tight End Greg Olsen, Knie.
Panthers Running Back Jonathan Stewart, Fuß.
Panthers Kicker Graham Gano, Gehirnerschütterung.
Panthers Cornerback Bene' Benwikere, gebrochenes Bein.

Buccaneers Wide Receiver Vincent Jackson, Knie

Chargers Offensive Tackle King Dunlap, Knöchel.

Bills Tight End Charles Clay, Rücken.

Lions Tight End Brandon Pettigrew, Knie.

49ers Guard Alex Boone, Knie.

Browns Wide Receiver Brian Hartline, Schlüsselbein.

Jets Rookie Wide Receiver Devin Smith, Knie

Titans Da'Norris Searcy, Oberschenkel

Packers Cornerback Sam Shields, Gehirnerschütterung.

Raiders Tackle Austin Howard, Knie
Raiders Cornerback Neiko Thorpe, keine Angaben.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Kurzberichte
Rivers_Philip5Zum 3. Advent nur ein paar wenige Meldungen.
Quarterback Philip Rivers (Bild) ist krank.
Zwar kann man davon ausgehen, daß er spielen wird, immerhin hat er seit 2006 keinen Start verpaßt, aber die Chargers haben vorsichtshalber kurzfristig Quarterback Brad Sorensen als dritten Mann verpflichtet.
Defensive Tackle Corey Liuget und Cornerback Brandon Flowers wurden von den Chargers auf die Verletztenliste gesetzt.
Liuget hat's am Fuß, Flowers am Knie.

Jets Special Teams Coordinator Bobby April steht kurz davor, seinen Job zu verlieren.
Sein Mannschaftsteil macht zu viele Fehler und liegt auf Platz 30 der 32 NFL Teams.
Um nicht kurz vor Weihnachten noch zum Arbeitsamt gehen zu müssen, will er gegen Tennessee mal ein paar andere Spieler ausprobieren.

Die 49ers haben Running Back Carlos Hyde mit einer Fußverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Seinen Platz im Kader nimmt Tight End Brian Leonhardt aus dem Trainingsteam ein.

Rob Gronkowski ist mit dem Team nach Houston geflogen.
Das bedeutet aber noch nicht, daß der Tight End der Patriots auch spielen kann.

Die Ravens setzten Left Tackle Eugene Monroe am Samstag auf die Verletztenliste.

Samstag, 12. Dezember 2015

Kurzberichte
catch88„Wann ist ein Fang noch ein Fang?“
Diese Frage soll das sechsköpfige NFL Catch Committee klären.
Drei Trainer, eine ehemalige Führungskraft, ein ehemaliger Schiedsrichter und ein ehemaliger Wide Receiver sollen zusammen die Mysterien des gefangenen Passes klären.
Dallas Wide Receiver Dez Bryant, der unbedingt in dieses Komitte wollte, wurde nicht aufgenommen.
Im Einzelnen werden folgende Personen zusammenarbeiten: Bill Polian (ehemalige NFL Führungskraft), Ken Whisenhunt (Offensive Coordinator), Jim Schwartz (Defensive Coordinator), Joe Philbin (Offensive Coordinator), James Thrash (ehemaliger Wide Receiver Redskins, Eagles), Tom Finken (ehemaliger Side Judge).

Die vielen Fehler, die die Schiedsrichter in dieser Saison machten, haben auch NFL Chef Goodell nicht wirklich gefallen.
Aus diesem Grund sollen in den Playoffs Änderungen eingeführt werden. Welcher Art genau diese Änderungen sein sollen, darüber wurde noch nichts bekannt, weil darüber noch beraten wird.
Daß die Liga in einer laufenden Saison überhaupt daran denkt, etwas zu verändern, ist selten genug. Auf der anderen Seite sind es aber wirklich zu viele Fehler, die gemacht werden. Alles kann man wirklich nicht entdecken und Fehler wurden immer gemacht, aber so schlecht wie in dieser Saison waren die Schiedsrichter noch nie.
Schuld daran hätte die fortschreitende Technik, meint Schiedsrichterchef Dean Blandino. Das würde dazu führen, daß die TV-Zuschauer immer wieder auf Fehler hingewiesen würden, die man erst bei der dritten Zeitlupenwiederholung entdeckt. In einem Spiel mit durchschnittlich 160 Spielzügen würden seine Crews 4,3 Fehler machen. Das wäre vertretbar.
Roger Goodell sieht das anders. Er will noch mehr Technik einsetzemn, um die Schiedsrichter zu unterstützen.
Das kann aber auch nach hinten losgehen.
Perfektion wird eh nie erreicht werden können.

Die Giants feuerten Defensive End Damontre Moore.
Er hatte sich vor dem Training am Freitag mit Defensive Tackle Cullen Jenkins um ein paar Plastikkopfhörer geprügelt.
Moore war sauer, daß er keinen kostenlosen Kopfhörer bekam, so wie die anderen Spieler des Teams. So jedenfalls hörte man es aus der Chefetage.
Da Moore auch zuvor schon öfter ein wenig erwachsenes Verhalten gezeigt hatte, trennten sie die Giants „im Interesse beider Parteien“ von ihm.

Die Redskins verpflichteten Pierre Thomas.
Der 31 Jahre alte Running Back verbrachte einige erfolgreiche Jahre in New Orleans.
In dieser Saison spielte er nur in einem Spiel für die 49ers.

Der Lazarettreport 
Julian Edelman tauchte auf dem Trainingsgelände der Patriots auf. Zwar kann der Wide Receiver nach seiner Fußoperation noch nicht wieder spielen, aber sein Heilungsprozess scheint vor dem zeitplan zu liegen.
Neben Tight End Gronkowski, dessen Einsatz wegen einer Knieverletzung fraglich ist, stehen auich hinter Wide Receiver Danny Amendola (Knie), Tight End Scott Chandler (Knie), Safety Patrick Chung (Fuß) und Linebacker Dont'a Hightower (Knie) Fragezeichen.

Für die Chargers geht es mit 3-9 Siegen nur noch um die blecherne Ananas. Die Chiefs mit 7-5 dagegen haben noch Wild Card Ambitionen.
Ihnen wird Linebacker Justin Houston mit einer Knieverletzung weiter fehlen.
Die Chargers müssen auf Wide Receiver Stevie Johnson (Leiste), Cornerback Brandon Flowers (Knie) and Defensive Tackle Corey Liuget (Fuß) verzichten.

Die Jets sind sicher, daß Cornerback Darrelle Revis nach zwei verpassten Spielen wegen einer Gehirnerschütterung gegen die Titans wieder mitmischen kann.

Beim Bestreben nicht noch weiteren Boden auf die Patriots und Bengals zu verlieren müssen die Broncos auf Linebacker Danny Trevathan (Gehirnerschütterung) and Strong Safety T.J. Ward (Knöchel) verzichten.

Freitag, 11. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 14 - Thursday Night Football
palmer-carson-carddinalsDas letzte Viertel der Saison fing gut an.
Die Vikings und die Cardinals boten ein wirklich unterhaltsames Footballspiel. Für beide Teams ging es um eine Menge. Arizona konnte mit einem Sieg die Playoffteilnahme sichern, Minnesota wollte mit den Packers Schritt halten. Wie das so ist im Leben, es kann nur einen geben.
Die Vikings boten den Cardinals einen guten Kampf, den man nach der Niederlage Minnesotas gegen Seattle so nicht hatte erwarten können.
Die verletzungsdezimierte Defense ließ Arizonas Offense kaum Spielraum. Auf der anderen Seite des Balles zeigte Quarterback Teddy Bridgewater, daß es bei der Offense der Vikings nicht nur dann gut läuft, wenn Running Back Adrian Peterson gut läuft.
So waren die Statistiken eines Bewerbers um den Titel des MVP der Saison, Carson Palmer (Bild), und Bridgewaters sehr ähnlich.
Bridgewater: 25 von 36 für 335 Yards, 1 Touchdown.
Palmer: 25 von 35 für 310 Yards, 2 Touchdowns.
Cardinals Running Back David Johnson, der den verletzten Chris Johnson ersetzt, brachte es mit 19 Läufen auf 92 Yards und war damit besser, als der momentan beste Running Back der Liga, Adrian Peterson. Der Wikinger brachte es mit 23 Läufen auf 69 Yards und 1 Touchdown.
Am Ende war es dann ein Fumble von Teddy Bridgewater, der spielentscheidend war. Doch das ist ungerecht, es war eher eine Großtat von Linebacker Dwight Freeney.
Beim Stand von 23:20 für die Cardinals standen die Vikings an der 31 Arizonas. 3. Versuch und 10 und nur noch 13 Sekunden auf der Uhr. Ein Field Goal für die Verlängerung hätte noch drin sein können. Vielleicht hätten die Vikings es jetzt schon probieren sollen?
Aber Head Coach Mike Zimmer entschied sich für einen weiteren Spielzug.
Bridgewater nahm den Snap, Freeney stürmte los und schlug dem Quarterback den Ball aus der Hand. Defensive End Calais Campbell eroberte den Fumble und sicherte seinem Team den knappen aber nicht unverdienten Sieg.
Arizona hat mit 11-2 Siegen die Playoffs sicher. Minnesota fiel auf 8-5 und steht damit zunächst wieder hinter den 8-4 Packers, ist aber weiter ganz dick im Wild Card Rennen.
Am Sonntag sind alle Vikings Cowboysfans, wenn Dallas in Green Bay antritt. Und wenn Wide Receiver Dez Bryant dann Pässe fängt, werden sie alle hoffen, daß die Schiedsrichter auch ab und zu mal entscheiden, daß der ein oder andere Paß auch gefangen wurde.

Kurzberichte
Daumen drücken für einen früheren absoluten Publikumsliebling.
Ex-Raiders Super Bowl Head Coach und Ex-Top-Analyst für CBS, FOX, ABC und NBC, John Madden, hat eine schwere Herzoperation hinter sich.
Wie es heißt, ist er auf dem Weg der Besserung.
Madden ist heute 79 Jahre alt und war lange Jahre zusammen mit Pat Summerall DAS beste Kommentatorendou im Football.
Natürlich kamen auch die beiden nicht bei allen Fans an, aber niemand kann es jedem Recht machen.
Wegen seiner Angst vor dem Fliegen reiste Madden mit einem extra für ihn gebauten Bus, dem Madden Cruiser, von Spiel zu Spiel.
Drücken wir ihm die Daumen, daß es ihm bald wieder richtig gut geht.

Wollte der Gott des Footballs für eine bessere Chancengleichheit sorgen?
Die Patriots wissen immer noch nicht, ob Tight End Rob Gronkowski mit seiner Knieverletzung wird spielen können.
Als Ausgleich dafür??? brach sich Texans Star-Verteidiger J.J. Watts beim Training am Donnerstag die linke Hand.
Watt sagte aber sofort, daß er am Sonntag spielen wird.
Er führt die Liga mit 13,5 Sacks an, und Tom Brady steht ganz oben auf seiner Abschußliste.

Der Lazarettreport
Damit sind wir dann im nicht so sehr langen Lazarettreport.
Redskins Head Coach Jay Gruden sagte das Mittwochs-Training seines Teams ab. Zu viel Spieler haben Blessuren.
Er ließ seine Leute nur ein lockeres Abgehen der Spielzüge exerzieren.
Kein weiterer Spieler sollte sich mehr vor dem Spiel gegen die Bears verletzen.
Die Redskins haben 5-7 Siege und führen damit die NFC East an. Chicago hat 5-7 Siege und liegt damit abgeschlagen auf Platz drei der NFC North.

Die Jets begrüßten Darrelle Revis beim Training. Ob der Cornerback nach seiner Gehirnerschütterung wieder spielen darf, steht aber noch nicht fest.

Auch ein anderer Spieler durfte nach seiner Gehirnerschütterung wieder trainieren, Tight End Vernon Davis von den Broncos. Aber auch bei ihm ist noch nicht sicher, ob er spielen darf.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Kurzberichte
ryan-matt200Die Atlanta Falcons haben nach fünf gewonnenen Spielen zum Saisonstart zuletzt fünf in Folge verloren.
Genug, heißt es da aus dem Team. Um die Playoffchancen zu wahren wollen sie ab jetzt eine neue Siegesserie starten.
Mit 6-6 Siegen stehen sie nicht schlecht da unter all den schlechten Teams der NFC.
Sehen wir uns an, gegen wen sie am Sonntag mit dem Siegen beginnen wollen.
Die Carolina Panthers.
Da werden sie dann doch eher erst übernächsten Sonntag mit dem Siegen anfangen können, gegen Philadelphia. In der Woche danach könnte das mit dem Gewinnen dann schon wieder ein Problem werden, denn dann heißt der Gegner wieder Panthers.
So ein Pech aber auch.
Vielleicht müssen die Falcons das mit den Playoffs doch auf 2016 verschieben. Dann aber muß es sein, denn 2017 wird das neue $1,4 Milliarden teure Stadion eröffnet und die Eintrittspreise in diesem Tempel werden höher ausfallen, als die bisherigen. Um die Hütte vollzubekommen muß man den Fans schon einige Erfolge bieten.

Eagles Head Coach Chip Kelly hat bestätigt, daß DeMarco Murray sich bei Teambesitzer Jeffrey Lurie über sein Rolle in der Eagles Offense beschwert hat.
Das wäre auf dem Rückflug von New England nach Philadelphia gewesen.
Daß Murray auf ein Gespräch mit Lurie bestanden hätte, wäre Blödsinn, meinte Kelly. Auf Flügen säßen alle in der ersten Klasse und da käme der eine halt mit dem anderen ins Gespräch.
Aber Murray hätte sich vor dem Abflug auch schon bei Kelly darüber beschwert, daß er nur bei 14 Spielzügen eingesetzt wurde. Running Back Kollege Darren Sproles hätte 35 Spielzüge bestritten. Darüber wäre Murray sehr frustriert gewesen.
Dabei bekommt der Running Back doch von den Eagles $40 Millionen für fünf Jahre von denen $21 Millionen garantiert sind. Viel Geld für wenig Arbeit. Manch einer würde sich darüber freuen.
Was Murray mit dem Teambesitzer besprochen hat, das wollte der Running Back nicht sagen.

Das Bespringen eines Torpfostens ist verboten. Deshalb muß Antonio Brown $11.576 Strafe zahlen.
Das Spiel gegen Indianapolis war schon längst entschieden, als der Wide Receiver der Steelers einen Punt über 71 Yards zum Touchdown zurücktrug.
Darüber freute er sich so, daß er den Torpfosten besprang. Das fand die NFL nicht so toll wie Brown, weshalb es eine Geldstrafe dafür gab.

Die Raiders verlängerten den Vertrag mit Wide Receiver Michael Crabtree um weitere vier Jahre.
Von den $35 Millionen, die im Vertrag stehen, sind $19 Millionen garantiert.

Der Lazarettreport
Für die Vikings sieht es in dieser Nacht nicht gut aus. Vier Starter aus der Defense werden ihnen fehlen: Linebacker Anthony Barr, Safety Harrison Smith, Defensive Tackle Linval Joseph und Safety Andrew Sendejo können gegen Arizona nicht spielen.
Diese vier fehlten auch einen Großteil des Spiels gegen die Seahawks, und Minnesota kassierte 38 Punkte.

Bei den Patriots kann Tight End Rob Gronkowski wegen seines angeschlagenen Knies immer noch nicht trainieren. Das dürfte gegen die mittlerweile wieder zur alten Form aufgelaufene Defense der Texans negativ ins Gewicht fallen.

Die Saints setzten Running Back Mark Ingram mit einer Schulterverletzung auf die Verletztenliste.

Die Colts sind optimistisch, daß Matt Hasselbeck am Sonntag spielen kann. Der Quarterback verletzte sich gegen die Steelers an Schulter und Nacken.

Die Bills müssen gegen die Eagles auf Stephon Gilmore verzichten. Der Cornerback ist an der Schulter verletzt.

Die Rams setzten Defensive End Robert Quinn mit einer Rückenverletzung auf die Verletztenliste.

Die besten Spieler der Woche 13

AFC
OFFENSE: WR BRANDON MARSHALL, NEW YORK JETS
12 gefangene Pässe für 131 Yards, 1 Touchdown
In seiner 10. Saison ist dies seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S TYVON BRANCH, KANSAS CITY CHIEFS
4 Tackles, 1 Interceptionreturn- Touchdown über 38 Yards
In seiner 8. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-WR ANTONIO BROWN, PITTSBURGH STEELERS
Er trug zwei Punts für 74 Yards zurück, darunter 1 über 71 Yards zum Touchdown.
Als Wide Receiver fing er 8 Pässe für 118 Yards und 2 Touchdowns
In seiner 6. Saison ist dies seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB CAM NEWTON, CAROLINA PANTHERS
28 von 41 Pässen für 331 Yards, 5 Touchdowns, 1 Interception
In seiner 5. Saison ist dies seine 6. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S MALCOLM JENKINS, PHILADELPHIA EAGLES
1 Interception den er über 99 Yards zum Touchdown zurücktrug, 7 Tackles
In seiner 7. Saison ist dies seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K DAN BAILEY, DALLAS COWBOYS
4 von 4 Field Goals, 1 von 1 Extrapunkt
In seiner 5. Saison ist dies seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Ja wo läuft er denn?
murray-demarcoRunning Back DeMarco Murray (Bild) ist so unzufrieden mit seiner Rolle bei den Eagles, daß er das Gespräch mit Teambesitzer Jeffrey Lurie suchte.
Doch auch der gab dem gestrauchelten Running Back anscheinend nicht den Zuspruch, den Murray sich wohl gewünscht hat.
Seit seinem Wechsel von den Cowboys zu den Eagles hat der beste Läufer der Saison 2014 einen unglaublichen Abstieg hingelegt. Offensive Coordinator Pat Shurmur hat nicht die leiseste Ahnung, wie er Murray korrekt einsetzen soll.
Murray ist ein „Downhill Runner“, das bedeutet, daß er sich bevorzugt hinter dem Quarterback aufstellt, um den Ball schon mit einer gehörigen Portion Schwung aufzunehmen, bevor er in die Verteidigungsreihe kracht. In Philadelphia stellt Shurmur seine Running Backs allerdings bevorzugt neben dem Quarterback auf, und sie müssen in einem Bogen der sie keinen Schwung aufnehmen läßt, auf die Line zulaufen. Das bremst Murray unglaublich.
Aus diesem Grund konnte Murray nicht die Yards erzielen, die er in Dallas erzielte. Und anstatt Murray so aufzustellen, wie es ihm zugute kommt, setzten die Eagles Murray lieber immer weniger ein.
2014 hatte Murray 392 Läufe für 1.845 Yards und 13 Touchdowns, Platz 1 der NFL. Dieses Jahr hat er bisher 163 Läufe für 569 Yards und 4 Touchdowns.
Am Sonntag geht es für die Eagles gegen die Bills. Die haben LeSean McCoy dabei. Der Running Back spielte letztes Jahr noch für Philadelphia, bevor er von Head Coach Chip Kelly als für seine Offense für untauglich erklärt wurde, nachdem McCoy zuvor jahrelang bewiesen hat, daß er eigentlich doch ganz brauchbar war.
Auch wenn McCoy dieses Jahr von einigen Verletzungen geplagt wurde, brachte er es bisher noch auf knappe 700 Yards.
Am Sonntag kommt es also zum Aufeinandertreffen der alten Nr. 1 bei den Eagles mit der neuen Nr. 1, wenn Murray die überhaupt ist?
Letzte Woche gegen die Patriots spielte er nur in 14 Spielzügen. Daß er öfter eingesetzt wird, ist eher nicht zu erwarten, solange er nicht korrekt eingesetzt wird.
Und ob das Gespräch mit dem Teambesitzer etwas bewirken wird?

Kurzberichte
„Nimm mich ins Regelkomitee auf,““ sagte Dez Bryant in Richtung NFL Vorsitzenden Roger Goodell.
Der Wide Receiver der Cowboys ist es genau so leid, nicht mehr zu wissen, wann ein Paß als gefangen gilt und wann nicht, wie Millionen Footballfans auf der ganzen Welt.
Letzte Woche ließ Goodell durchblicken, daß er ein Komitee installieren will, daß die Catch Rule vereinfachen soll. Immerhin wußten Spieler, Fans und Schiedsrichter Jahrhunderte lang, was ein Catch war. Daß das heute nicht mehr so ist, ist den immer komplizierter werdenden Regeln zu verdanken.
Und daß Bryant, der selber von dieser irrsinnigen Regel betroffen war, in dieses Komitee paßt, das steht außer Frage.

Schon vor der Saison wären viele Fans der Giants nicht traurig gewesen, wenn Head Coach Tom Coughlin gefeuert worden wäre.
Heut würden die meisten lauthals jubeln, wenn es endlich dazu käme.
Seine zwei Super Bowl Ringe, die er mit dem Team gewann, sind heute keinen Schimmer mehr wert, nach der vertanen Chance im Stadtduell gegen die Jets.
Ob die Giants das Spiel gewonnen hätten, wenn er bei einem vierten Versuch kurz vor der Endzone der Jets stehend ein Field Goal versucht hätte, statt den Versuch auszuspielen, weiß man natürlich nicht, ABER, es hätte die Chancen erhöht.
Noch eine Saison mit Coughlin kann man den Fans des mit 5-7 Siegen dastehenden Teams nicht zumuten. Auch dann nicht, wenn sie es noch irgendwie in die Playoffs schaffen sollten.

Die Jaguars gehören zu den schlechtesten Teams der Liga. Zuschauermagneten sind sie wahrlich nicht. Daran hat auch der Einbau eines Spa-Bereichs in das Stadion nichts geändert.
Daß die Jaguars überhaupt auf lange Sicht noch in Jacksonville bleiben, steht nicht fest. Dennoch bewilligte der Stadtrat $90 Millionen für eine Aufwertung des Stadions der Verlierer und zwar mit 19:0 Stimmen.
Ein Großteil des Geldes wird für das Umfeld des Stadions ausgegeben. So soll eine Trainingshalle gebaut werden und ein Amphitheater für 5.000 Zuschauer. Die $90 Millionen der Stadt sind die Hälfte des benötigten Geldes. Die andere Hälfte steuert Teambesitzer Shad Khan bei.
Die Umbauten sollen vor Allem auch dazu dienen, in dem Stadion mehr College Playoffspiele austragen zu lassen. Ein gutes Standbein für die Zeit, in der die Jaguars nach London abgewandert sein könnten, oder woanders hin.

Die Broncos feuerten den erst vor Kurzem verpflichteten Quarterback Christian Ponder.
Ob das andeutet, daß die Rückkehr von Peyton Manning bevorsteht, ist aber nicht anzunehmen.
Den Platz Ponders im Kader soll ein Defensive Back einnehmen.

Der Lazarettreport
Die Giants setzten Long Snapper Zak DeOssi und Tight End Larry Donnell auf die Verletztenliste.
DeOssi hat eine Verletzung an einem Handgelenk, Donnell am Nacken.

Die Bears setzten Tight End Martellus Bennett mit einer Rippenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Jets setzten Defensive End Mike Catapano mit einer Fußverletzung auf die Verletztenliste.
Seinen Platz im Kader nimmt Safety Ronald Martin aus dem Trainingsteam ein.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 13 - 1 Std. Football minus 58 Minuten
cousins-kirk2Das war der langweiligste Wahnsinn, den man sich vorstellen kann.
Beim Stand von 9:9 ging es in die letzten zwei Minuten. Wäre schön gewesen, wenn die Teams den Zuschauern die 58 Minuten bis dahin erspart hätten.
1:47 Minuten vor Spielende mußte Dallas mal wieder punten. Der enorm frustrierte Wide Receiver der Redskins, DeSean Jackson, der bis dahin kaum angespielt wurde, wollte es allen beweisen. Er nahm den Punt an der eigenen 16 auf und lief, und lief, und lief, zurück an die eigene neun. Und da verlor er den Ball. Punter Chris Jones eroberte das Ei an der Redskins 15. Und tatsächlich, es kam noch zu einem Touchdown in diesem Langeweiler. Running Back Darren McFadden fand aus sechs Yards die Endzone und Dallas ging mit 16:9 in Führung.
Doch zu früh. Es blieben den Redskins noch 74 Sekunden. Und sie nutzen sie. Da sie den Ball nach dem Kickoff der Cowboys bis an deren 43 zurücktragen konnten, wobei eine Strafe gegen Dallas etwas half, hatten sie es nicht mehr weit.
Vier Spielzüge später fand Quarterback Cousins (Bild) den jetzt enorm enttäuschten Wide Receiver DeSean Jackson mit einem Paß über 28 Yards in der Endzone.
16:16, es drohte auch noch eine Verlängerung.
Doch die Redskins punkteten zu früh. Sie ließen Dallas noch 44 Sekunden auf der Uhr. Und die nutzen sie. Die Cowboys kamen an der eigenen 44 zum nächsten First Down. Sie kamen noch bis an Washingtons 36, von wo aus Kicker Dan Bailey ein 54 Yards Field Goal erzielte.
19:16.
Die Redskins kamen noch einmal in Ballbesitz und warfen den Ball hin und her, doch ohne Erfolg. Die Verlängerung blieb den mittlerweile etwas wacher gewordenen Zuschauern glücklicherweise erspart. Diese eine Stunde Football minus 58 Minuten reichte aber auch wirklich.
Dallas gewann in dieser Saison das erste Spiel ohne Quarterback Tony Romo.
Was macht das mit der Tabelle?
In der NFC East haben drei Teams mit 5-7 Siegen die Tabellenführung (Redskins, Giants, Eagles) vor den Cowboys mit 4-8. Und so dämlich das jetzt klingt, aber Dallas ist damit nur ein Spiel von der Tabellenführung entfernt.

Kurzberichte
Wen es noch interessiert, was die Browns so machen...
Es heißt, daß Quarterback Johnny Manziel jetzt doch wieder als Starter antreten soll.
Kurz nachdem die Meldung kursierte, stritt Head Coach Pettine ab, jemals so etwas gesagt zu haben.
Cleveland wird also mit Johnny Football starten, oder eben nicht... egal.

In Denver möchte Peyton Manning wieder aufs Feld. Zunächst nur, um ein wenig zu trainieren.
Head Coach Kubiak hat sich bereits auf Quarterback Brock Osweiler als Starter für das Spiel gegen Oakland festgelegt.
Es ist fraglich, ob Manning überhaupt noch mal für die Broncos starten wird. Mit Osweiler haben sie bisher kein Spiel verloren, auch wenn die Chargers ihn ordentlich unter Druck gesetzt haben. Er erzielte nur 166 Passyards mit 1 Touchdown und 1 Interception.
Mittlerweile haben die Defensive Coordinators der Gegner genug Videomaterial über Osweiler zusammen, um ihn zu entzaubern.
Mal sehen, wie die Raiders so mit ihm fertig werden?

Und das späte Feuern von Trainern geht weiter. Mit nur noch vier Spielen in der Saison feuerten die Rams Offensive Coordinator Frank Cignetti.
Assistent Head Coach Rob Boras übernimmt seinen Job.

Der Spielplan wurde in Woche 14 und 15 umgestaltet.
In Woche 14 machte die NFL das Spiel der Patriots in Houston zum Sunday Night Football Spiel. Das ursprünglich angesetzte Spiel der Seahawks in Baltimore wanderte auf 19 Uhr.
Warum NBC sich ausgerechnet die Patriots at Texans auswählte und nicht Steelers at Bengals, läßt sich nicht so leicht verstehen.
Aber vielleicht sind die Patriots so weit gesunken, daß sie jetzt mit den Texans auf einer Höhe agieren?
In Woche 15 kommt es im Sunday Night Football Spiel zum Luftkampf zwischen den Cardinals und den Eagles.
Die Partie der 49ers gegen die Bengals, die zunächst auf dem Plan stand, wird um 22:25 Uhr ausgetragen.

Die Eagles feuerten Wide Receiver Miles Austin.
Seinen Platz im Kader nimmt Jonathan Krause aus dem Trainingsteam ein.

Die Seahawks feuerten Cornerback Cary Williams.
DeShawn Shead nimmt seinen Platz ein. In den letzten beiden Spielen hat er den enttäuschenden Williams bereits gut ersetzt.

Die letzten vier Spiele der Saison müssen die Buccaneers auf Kwon Alexander verzichten.
Der Rookie Linebacker hat verbotene leistungssteigernde Mittel zu sich genommen.
Zu den Playoffs, die Tampa Bay noch erreichen kann, wäre er wieder einsatzbereit.

Montag, 7. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 13 - Was für ein wilder Ritt
newton-cam5Es gibt sie noch, die tollen Schlachten. Sie werden seltener, aber im wildesten Spiel des gestrigen Tages wurde einiges geboten.
Alle tolle Szenen des Spiels der Panthers in New Orleans zu beschreiben, würde vier eng beschriebene DIN A-4 Seiten füllen. Deshalb nur die Kurzfassung.
Es gab eine Premiere in der Geschichte der NFL. Gegen Ende des zweiten Viertels kamen die Panthers auf 13:14 heran. Der an sich zuverlässige Kicker trat zum Extrapunkt an. Doch die Saints blockten den Schuß und trugen den Ball in die Endzone der Panthers zurück. Zwei Punkte für New Orleans, die ihre Führung dadurch auf 16:13 ausbauten.
Es war der erste Zweipunkte-Kick für die Verteidigung in der Geschichte der NFL.
Es war einer von neun mißglückten Extrapunktversuchen an diesem Sonntag.
Damit ging es auch in die Pause.
Und die Führungen in dieser Schlacht wechselten weiterhin ständig. Beide Teams führten zweitweise zweistellig.
Doch die schwache Defense der Saints ließ fünf Touchdownpässe von Cam Newton (Bild) zu. Zu viele.
Seine Bilanz: 28 von 41 für 331 Yards, 5 Touchdowns, 1 Interception.
Drew Brees: 24 von 42 für 282 Yards, 3 Touchdowns und 1 Interception.
Das sind hervorragende Zahlen gegen eine der besten, wenn nicht zur Zeit die beste Defense der Liga.
Wie gesagt, man kann nicht alles beschreiben, was dieses Spiel so besonders machte, aber es gab einem nach den vielen schlechten Spielen der Saison die Lust am Football wieder zu 100% zurück.
Die Panthers haben nun 12-0 Siege und hatten die NFC South schon gewonnen, bevor sie überhaupt gespielt hatten. Durch die erneute Niederlage der schwachen Falcons gegen die Buccaneers haben diese beiden Teams 6-6 Siege, und keines kann den Panthers mehr gefährlich werden.
Nach dem Spiel schäumte Saints Head Coach Sean Payton in der Pressekonferenz über die vielen Fehler der Schiedsrichter, obwohl er sich fest vorgenommen hatte, dazu nichts zu sagen. Aber dann sprudelte es doch aus ihm heraus. Zweimal hätten die Schiedsrichter nicht mitbekommen, daß die Panthers 12 Mann im Huddle hatten. Das, so meinte Payton, würde noch nicht mal Freitagabends passieren. Damit spielte er auf die High School Spiele an, die Freitagabends ausgetragen werden. Dazu hätten die Schiedsrichter so einige Passbehinderungen nicht gesehen, die man eigentlich nicht hätte verpassen können.
Alles in Allem könnte Paytons Kritik ihn einige Dollar kosten, denn Kritik an den Schiedsrichtern, den heiligen Zebras also, ist nicht gestattet.

Einen Schocker gab es in New Jersey, wo die beiden Teams, die New York im Namen tragen, die Stadtmeisterschaft unter sich ausfochten.
Die Giants gingen mit einer 20:10 Führung in die Pause. Doch sie ließen sich noch die Butter vom Brot nehmen.
Knackpunkt des Spiels, der noch lange diskutiert werden wird, war ein vierter Versuch für die Giants im letzten Viertel. Sie führten da immer noch mit 20:10, als sie knapp neun Minuten vor Spielende einen vierten und zwei an der Vier der Jets ausspielten.
Manning paßte in Richtung von Randle, doch Defensive Back Miles fing den Ball an der Drei ab und von marschierten die Jets los und kamen zu einem Field Goal, 13:20 nur noch für die Giants.
Im nächsten Ballbesitz mußte das blaue New Yorker Team punten, und Jets Quarterback Fitzpatrick beendete den anschließenden Drive der Grünen mit einem Touchdownpass aus neun Yards zu Brandon Marshall.
20:20.
Es ging in die Verlängerung.
Hier bekamen die Jets zuerst den Ball, doch es reichte nur zu einem Field Goal.
Das brachte auch die Giants noch mal in Ballbesitz. Sie kamen bis an die 30 der Jets. Kicker Josh Brown konnte aber aus 48 Yards nicht treffen, so daß die Jets einen 23:20 Sieg aus dem an diesem Tag den Giants gehörenden gemeinsamen Stadion mitnahmen.
Giants Head Coach Tom Coughlin mußte seine Entscheidung, im letzten Viertel einen vierten Versuch auszuspielen, statt ein Field Goal zu versuchen, in der Pressekonferenz hart verteidigen.
Die Jets bleiben mit 7-5 Siegen auf Wild Card Kurs.
Die Giants, die Redskins und die Eagles haben in der NFC East alle fünf Siege.
Washington muß heute Nacht gegen Dallas ran und kann auf sechs Siege kommen.

Die Eagles erstaunten die Footballwelt, oder?
Sie schlugen die Patriots in deren Heimat. Dabei wurde deutlich, daß die Offense der Pats die vielen Verletzten nicht alle gleichwertig ersetzen kann.
Allerdings war es nicht nur die Offense, die versagte, sondern auch die Special Teams nach einer 14:0 Führung.
Die Eagles eroberten einen Onsidekick, der völlig unnötig war, und kamen anschließend zu einem Touchdown. Dann blockten die Eagles einen Punt und es wurde ein direkter Touchdown daraus. Und Darren Sproles trug noch einen Punt der Patriots zum Touchdown zurück.
Sam Bradford, der nach zwei verpaßten Spielen wieder als Quarterback der Eagles antrat, verwaltete den Rest des Spiels ganz gut. Seine Bilanz: 14 von 24 für 120 Yards, 2 Touchdowns.
Tom Brady brachte es auf 29 aus 56 für 312 Yards, 3 Touchdowns und 2 Interceptions. Einer davon wurde über 99 Yards zum Touchdown zurückgetragen.
Im letzten Viertel lagen die Patriots mit 21 Punkten zurück. Sie starteten eine Aufholjagd und kamen bis auf sieben Punkte heran. Doch das war es. Es endete dann mit einem 35:28 Sieg der Eagles, die damit weiter gut im Rennen um den Divisionstitel liegen.
Die Patriots haben ihre gute Position um das Heimrecht in den Playoffs jetzt verloren.
Sie haben 10-2 Siege, die Bengals und die Broncos auch.
Die Broncos haben die Patriots geschlagen, liegen also vor ihnen. Und ganz vorne liegen die Bengals.
Da bleibt es unerwartet spannend.

In Minnesota bewiesen die Seahawks, daß die Vikings nur Scheinriesen sind.
Seattle gewann ungefährdet mit 38:7.
Damit fielen die Vikings auf 8-4 und auch Green Bay hat 8-4. Die korrekte Reihenfolge in der Division dürfte bald wieder hergestellt werden.
Seattle bleibt mit 7-5 im Wild Card Rennen.

Im Sunday Night Spiel zeigten die Steelers Gnade und besiegten die Colts nur mit 45:10.
Big Ben warf nur vier Touchdownpässe, statt sechs, wie letztes Jahr.
Indianapolis verlor Ersatz- Quarterback Matt Hasselbeck mit einer Schulterverletzung und mußte auf Charlie Whitehurst zurückgreifen.
Da auch die Texans verloren, und zwar mit 21:30 in Buffalo, bleiben die Colts mit 6-6 Siegen an der Spitze der AFC South.

Das Spiel der Jaguars in Tennessee war zwar bedeutungslos, aber eine Großtat soll erwähnt werden.
Im letzten Viertel lief Titans Rookie Quarterback Marcus Mariota einen Touchdown über 87 Yards. Eine beachtliche Entfernung für einen Quarterback. Damit brachte er sein Team mit 35:32 in Führung.
Am Ende siegte Tennessee mit 42:39.

Das Playoffrennen
AFC
1. Cincinnati Bengals (10-2)
2. Denver Broncos (10-2)
3. New England Patriots (10-2)
4. Indianapolis Colts (6-6)
5. Kansas City Chiefs (7-5)
6. New York Jets (7-5)
In Lauerstellung: Pittsburgh Steelers (7-5), Buffalo Bills (6-6), Houston Texans (6-6), Oakland Raiders (5-7)

NFC
1. Carolina Panthers (12-0)
2. Arizona Cardinals (10-2)
3. Green Bay Packers (8-4)
4. Washington Redskins (5-6)
5. Minnesota Vikings (8-4)
6. Seattle Seahawks (7-5)
In Lauerstellung: Tampa Bay Buccaneers (6-6), Atlanta Falcons (6-6), Philadelphia Eagles (5-7), New York Giants (5-7), Chicago Bears (5-7)

Der Lazarettreport
Vikings Linebacker Anthony Barr (Leiste) und Safety Harrison Smith, Oberschenkel

Browns Wide Receiver Travis Benjamin, Schulter.
Browns Offensive Lineman Joel Bitonio, Knöchel
Browns Cornerback Josh Shaw, Rücken.
Browns Wide Receiver Marlon Moore, Rippen

Patriots Wide Receiver Matthew Slater, Nervenquetschung.

Niners Tight End Vance McDonald und Linebacker Aaron Lynch, Gehirnerschütterung.

Bills Cornerback Stephon Gilmore, Schulter.
Bills Linebacker Tony Steward, Rücken

Ravens Tight End Crockett Gillmore, Rücken.

Dolphins Wide Receiver Kenny Stills, Knöchel

Jaguars Wide Receiver Rashad Greene, Schulter.

Giants offensive Lineman Ereck Flowers, Knöchel.

Rams Cornerback Janoris Jenkins, Gehirnerschütterung.

Chargers Cornerback Brandon Flowers, Knie.
Chargers Wide Receiver Dontrelle Inman, Nacken.

Broncos Tailback C.J. Anderson, Knöchel.
Broncos Tight End Vernon Davis, Gehirnerschütterung
Broncos Linebacker Danny Trevathan, Gehirnerschütterung.

Saints Cornerback Delvin Breaux, linkes Bein.

Chiefs Defensive Lineman Mike DeVito, Gehirnerschütterung.

Steelers Cornerback William Gay, Gehirnerschütterung

Sonntag, 6. Dezember 2015

Kurzberichte
osweiler-brock2Wenn die Broncos mit Brock Osweiler (Bild) weiter gewinnen, dann könnte das teuer für sie werden. Der Quarterback spielt zur Zeit für $880.000 pro Saison. Etwas mehr bekommt Peyton Manning pro Spiel.
Nach der Saison wird Osweiler ein uneingeschränkter Free Agent. Das bedeutet, daß er zu einem anderen Team wechseln kann, ohne das die Broncos dafür eine Kompensation bekommen.

Denver berief den Quarterback 2012 in der zweiten Runde der Draft als 57. Spieler ein. Danach stand er bei ihnen an der Seitenauslinie und lernte von einem der Besten.
Das gab es ähnlich schon mal in Green Bay. Die Packers gaben Aaron Rodgers 2008 einen Fünfjahresvertrag über $63,52 Millionen. Rodgers hatte bis dahin drei Jahre als Ersatzmann von Brett Favre absolviert und noch ein weiteres Jahr seines Rookievertrags vor sich.
Wenn die Gehaltsobergrenze 2016 auf über $150 Millionen steigt, dann steigt das Gehalt für Free Agent Quarterbacks auf knappe $20 Millionen pro Jahr. Das also müßten die Broncos 2016 für Osweiler auf den Tisch legen, wenn sie ihn behalten wollen.
Doch mit Manning haben sie bereits einen Quarterback, der knappe $20 Millionen bekommt. Zwei davon sind nicht machbar. Einer muß gehen.
Denver hat auch noch andere teure Entscheidungen zu treffen, so die von Von Miller. Der Defensive End wird in Denver oder anderswo der teuerste Verteidiger werden den die NFL je hatte.
Da kommt viel Arbeit auf General Manager John Elway zu. Und vielleicht versagt Osweiler ja noch, und die Sache klärt sich von selbst.

Die Seahawks setzten Wide Receiver Paul Richardson auf die Verletztenliste.
Er hat eine hartnäckige Oberschenkelverletzung.
Seinen Platz im Kader nahm Running Back DuJuan Harris ein, der aus dem Trainingsteam kam.

Die Jaguars setzten Running Back Toby Gerhart mit einer Leistenverletzung auf die Verletztenliste.

Weihnachten kommt der Film „Concussion“ (Gehirnerschütterung) in die amerikanischen Kinos, und er wird der NFL Kopfschmerzen bereiten.
Der Film ist mit kassentauglichen Stars besetzt, wie Will Smith. Er spielt den forensischen Pathologen Bennet Omalu, der den Zusammenhang zwischen den harten Hits, denen die Köpfe von Footballspielern ausgesetzt sind, und den Spätfolgen für die Gehirne der Betroffenen herausfand.
Der Film wird vielen Eltern die Lust daran verleiden, ihre Söhne Football spielen zu lassen. Für die Nachwuchsarbeit wird Concussion ein Desaster werden.
Bereits heute schicken Eltern ihre Kinder lieber zum Fußballspielen.
Die Vorschau zum Film gibt es HIER...

Samstag, 5. Dezember 2015

Kurzberichte
goodelldollarDie Teambesitzer konnten sich beim Treffen in Dallas, Texas, in dieser Woche darauf einigen, die Gehaltsobergrenze für die Saison 2016 anzuheben. Statt $148 Millionen darf jedes Team $153 Millionen für seine Spieler ausgeben.
Einige Teams werden auch dann noch Probleme haben, unter der Gehaltsobergrenze zu bleiben, zumal die Garantiesummen für „Free Agents“ die gehalten werden sollen, automatisch ansteigen.
Es gibt aber auch immer noch Teams, die weiter unter der Grenze bleiben können, wie die Jaguars, die noch $33,4 Millionen Platz haben, die Titans ($24,5M), Raiders ($13,8M), 49ers ($12,7M), Giants ($12M) und die Dolphins. Trotz Suh und Tannehill haben sie noch $10,4 Millionen Platz.
Was auf den ersten Blick auffällt, ist der Zusammenhang zwischen Knausrigkeit (Wirtschaftlichkeit?) und Erfolglosigkeit. Die Jaguars, Titans, Raiders und 49ers kämpfen eher um einen guten Platz in der nächsten Draft, denn um einen Playoffplatz.

24 Quarterbacks starteten für die Browns, seit das Team 1999 wieder ins Leben gerufen wurde.
24 Quarterbacks in 17 Saisons. Das ist ein NFL Rekord.
In diesem Video wird all den Verflossenen gedacht.

Wo war Lacy?
Ein paar mal sah man den Running Back der Packers im Spiel gegen Detroit auf dem Platz, aber erst spät im ersten Viertel.
Nach einem Raumverlust von drei Yards im zweiten Viertel blieb Eddie Lacy dann an der Seitenauslinie.
Head Coach McCarthy wollte nicht so recht raus damit, warum Lacy, der in zwei Spielen in Folge über 100 Laufyards erzielte, nicht öfter eingesetzt wurde.
Doch aus den ominösen, gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen kam die Antwort. Lacy und Tailback Alonzo Harris hatten am Mittwoch die Sperrstunde überschritten.
Harris wurde gefeuert. Für ihn kam der nicht einberufene Rookie John Crockett vom Trainingsteam in den aktiven Kader. Er wurde mit 22 Yards der zweitbeste Läufer der Packers, hinter Quarterback Rodgers mit 27 Yards.

Bleiben die Panthers in der regulären Saison ungeschlagen?
Wenn man sich ihre restlichen Gegner ansieht, besteht daran kaum ein Zweifel. Nur ein Team auf dem Rest des Weges in die Playoffs hat mit 6-5 Siegen eine positive Bilanz. Doch die Atlanta Falcons befinden sich nach einem guten Start in die Saison auf einer rasanten Talfahrt. Kaum anzunehmen, daß sie diese ausgerechnet gegen die Panthers stoppen können. Atlanta muß am 13. Dezember nach Carolina, was es für die Falcons nicht einfacher macht.
Die anderen Teams sind die unglaublich schlechten Saints (4-7), Giants (5-6) und Buccaneers (5-6).
Carolina könnte rein theoretisch noch abgefangen werden, aber dazu wäre ein Totalzusammenbruch nötig, der unmöglich ist.
Die Playoffs haben die Panthers sicher.

Bleiben wir in Carolina. Platz eins des Power Rankings gehört den ungeschlagenen Panthers. Sie lagen letzte Woche noch auf Platz zwei.
Die Nächstplatzierten sind:
2. New England Patriots (1)
3. Arizona Cardinals (3)
4. Cincinnati Bengals (4)
5. Denver Broncos (6)
6. Minnesota Vikings (8)
7. Seattle Seahawks (9)
8. Pittsburgh Steelers (5)
9. Kansas City Chiefs (10)
10. Green Bay Packers (7)

Der Lazarettreport
Jets Cornerback Darrelle Revis darf wegen einer Gehirnerschütterung nicht gegen die Giants spielen.

Die Patriots werden ohne den am Knie verletzten Tight End Rob Gronkowski gegen Philadelphia antreten müssen.
Ob Wide Receiver Danny Amendola spielen kann, steht noch nicht fest.

Peyton Manning fliegt nicht mit den Broncos nach San Diego. Der Quarterback kuriert seine Verletzungen weiter aus.
Doch damit nicht genug, auch OLB DeMarcus Ware (Rücken), SS T.J. Ward (Knöchel) und DT Sylvester Williams (Knöchel) können nicht spielen.

Bei den Chiefs wird Linebacker Justin Houston mit einer Knieverletzung fehlen. Beim Gegner aus Oakland kann Center Rodney Hudsonn mit einer Knöchelverletzung nicht antreten.

Bei den Cardinals fehlt nicht nur Running Back Chris Johnson wegen einer Beinverletzung, sondern auch Andre Ellington. Er kann wegen einer Zehenverletzung nicht spielen.

Die Falcons setzten Wide Receiver Leonard Hankerson mit Oberschenkelproblemen auf die Verletztenliste und aktivierten Wide Receiver Devin Hester.

Freitag, 4. Dezember 2015

Die NFL 2015 - Woche 13 - Thursday Night Football Wahnsinn
rodgers-aaron12Das sind die Spiele, die einem wieder klarmachen, warum man Footballfan ist.
Zwar plätscherte die Partie zeitweise nur so vor sich hin, aber spannend war es zu jeder Zeit. Das Ende dann wird in die Geschichte eingehen.
Bereits das Monday Night Spiel endete mit einem abgeknieten Extrapunktversuch, und auch das Thursday Night Spiel endete so. Zwei ungewöhnliche Enden innerhalb von nur vier Tagen.
Wie kam es im Spiel der Packers in Detroit dazu?
Zunächst spielten nur die Lions und die Packers produzierten Käse. So ging Detroit mit einer absolut verdienten 17:0 Führung in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit verlief so, wie man es von einem Spiel der Packers gegen die Lions erwartet hat. Green Bay dominierte und startete eine Aufholjagd, nachdem die Lions zunächst noch mit 20:0 in Führung gingen.
Die beiden ersten Touchdowns der Packers waren spektakulär. Beim ersten verlor Running Back Starks den Ball an der fünf Detroits. Das Ei rollte in die Endzone, wo Wide Receiver Cobb sich geistesgegenwärtig draufwarf.
Auch bei den nächsten Punkten für Green Bay spielte ein Ballverlust eine Rolle. Linebacker Julius Peppers schlug im ersten Spielzug der Lions nach dem Touchdown den Ball aus der Hand und brachte so noch mehr Würze ins Spiel. Linebacker Ryan eroberte das Spielgerät an der 12 der Lions und drei Spielzüge später warf Aaron Rodgers (Bild) einen Paß über die Mitte zu Wide Receiver Davante Adams in die Endzone.
Als es ins letzte Viertel ging war Detroits Vorsprung auf 20:14 geschmolzen. Doch knapp sieben Minuten vor Schluß konnten die Lions die Führung auf 23:14 ausbauen. Das zwang Green Bay dazu noch zweimal zu punkten, wollten sie noch gewinnen.
Drei Minuten vor Spielende lief Quarterback Rodgers selber in die Endzone, als er 17 Yards freies Feld vor sich hatte. Das war auch der längste Lauf eines Packers Spielers an diesem Abend.
23:21 nur noch für Detroit, aber nur noch 3:04 Minuten auf der Uhr.
Die Lions managten die Uhr eigentlich recht gut und gaben Green Bay den Ball nach einem Punt mit nur noch 23 Sekunden zurück.
Die Packers starteten von der eigenen 21 und brauchten noch ein Field Goal zum Sieg.
Die ersten zwei Pässe von Aaron Rodgers waren unvollständig. Dann gab es ein sogenanntes Razzle-Dazzle, bei dem der Ball ein paar mal seitlich und nach hinten geworfen wurde. Die Uhr zeigte mittlerweile Null.
Zuletzt paßte Rodgers zurück zu Rodgers, also Wide Receiver Richard Rodgers zu Quarterback Aaron Rodgers. Der wurde von Defensive End Devin Taylor zu Boden gebracht, aber Taylor berührte dabei mit der Hand das Gesichtsgitter des Quarterbacks. Nur leicht, aber das reichte für eine Strafe, auch wenn die Lions das nachher verständlicherweise ganz anders sahen.
Ein Spiel kann nicht enden, wenn die Defense eine Strafe begangen hat.
Green Bay bekam einen zusätzlichen Spielzug. Und der hatte es in sich. An der eigenen 39 ging es los, und drei Verteidiger stürmten auf Rodgers los. Der wich nach rechts aus und warf mit Allem, was er im rechten Arm hat, den Ball von der 35 in die Endzone, wo eine Traube von Spielern auf das Ei wartete.
Richard Rodgers sprang hoch, pflückte den Ball vor allen anderen aus der Luft und sicherte Green Bay einen kaum noch für möglich gehaltenen Sieg. Der Extrapunkt wurde abgekniet und die Packers hatten 27:23 gewonnen.
Das war eines der absolut phantastischsten Finishes die es je gegeben hat.
Green Bay bleibt mit 8-4 den 8-3 Vikings auf der Spur. Die müssen am Sonntag gegen Seattle ran, was kein automatischer Sieg werden dürfte.
Detroit hängt mit 4-8 weiter im Nichts mit rechnerischen Chancen auf einen Wild Card Platz.
Packers Center Corey Linsley mußte das Spiel im zweiten Viertel mit einer Knöchelverletzung verlassen.

Kurzberichte
In der Halbzeitpause gab die NFL bekannt, daß eine Band namens Coldplay die Halbzeitshow in Super Bowl 50 bestreiten wird. Laut Pressemitteilung eine britische Rockband.

Demaryius Thomas sah ein, daß er seinen Broncos beinahe den Sieg gegen die Patriots gekostet hätte.
Der Wide Receiver erwischt einen seiner schlechtesten Tage und fing nur einen der 13 Pässe, die Brock Osweiler in seine Richtung warf.
Thomas gab vor der Presse zu, daß er sehr mit dem Wetter zu kämpfen hatte. Er hätte ständig Angst gehabt, auszurutschen und hinzufallen.
Damit, daß jetzt Osweiler die Pässe wirft, und nicht Peyton Manning, hätte das nichts zu tun gehabt, meinte er.
Wir werden sehen, wie das im nächsten Spiel wird, wenn es im sonnigen San Diego nicht die Spur eines Schneeflöckchens geben dürfte.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Kurzberichte
laL.A. oder nicht L.A., das ist die Frage?
Und diese Frage wird heiß diskutiert. Am Mittwoch wurde darüber in Dallas, Texas, diskutiert und diskutiert und diskutiert, und man kam zu dem Entschluß, daß die umzugswilligen Teams ihre Anträge bis zum 4. Januar einreichen müssen, damit beim Treffen am 12. und 13. Januar in Houston, Texas, erneut darüber diskutiert werden kann.
Daß dann schon eine Entscheidung fällt, das schloß Commissioner Goodell aus.
Die drei Städte, die kurz davor stehen ihre Teams zu verlieren, Oakland, St. Louis und San Diego, haben bis zum 28.12. Zeit Pläne einzureichen, die zeigen, wie sie die Teams halten wollen.
Rams Besitzer Kroenke, der bereits fleißig ein Stadion in der Nähe von Los Angeles baut, sagte, daß er dort auch gerne ein anderes Team als Seins spielen lassen würde.
Nach der gestrigen Diskussionsrunde klang Colts Besitzer Jim Irsay gar nicht optimistisch, als er sagte: „Ich glaube nicht, daß einer der Vorschläge, die ich heute gehört habe, die nötigen 24 Stimmen erhält.“
In der Sache ist der letzte Happen noch lange nicht abgebissen.

Colts Quarterback Andrew Luck hat schmerzfrei trainiert. Er kuriert eine angerissene Niere und einen angerissenen Bauchmuskel aus.

Steelers Quarterback Ben Roethlisberger hat das Gehirnerschütterungsprotokoll erfolgreich absolviert. Zumindest darf er wieder trainieren.

Auch Falcons Running Back Devonta Freeman darf wieder trainieren. Er hat zwei Spiele wegen einer Gehirnerschütterung verpaßt.

Patriots Wide Receiver Danny Amendola hat eine Knieverletzung. Am Mittwoch hat er leicht trainiert.
Noch ist nicht sicher, ob er am Sonntag schon wieder mitspielen kann.

Daß so spät in der Saison noch munter gefeuert wird unter den Trainern, ist selten.
Die Chargers feuerten am Mittwoch Special Teams Coordinator Kevin Spencer.
Die Dolphins feuerten erst vorgestern ihren Offensive Coordinator Bill Lazor.
Quarterback Tannehill scheint darüber nicht unglücklich zu sein. Lazor war ein absolutistischer Alleinherrscher. Tannehill durfte an der Line of Scrimmage einen angesagten Spielzug nur dann ändern, wenn der neue Spielzug als Ersatz von Lazor abgesegnet war.
Jetzt, so freut sich der Quarterback, wäre es ein Riesenspaß, mit dem neuen Offensive Coordinator zusammen zu reden und sich Spielzüge auszudenken. Es wäre toll, in den Entstehungsprozess eingebunden zu werden. Jetzt könnte man gemeinsam Spielzüge aussuchen, die Tannehill auch liegen.
Der Quarterback freut sich auch darüber, daß die Dolphins jetzt wieder mehr auf das Laufspiel setzen. Das wurde von Lazor ziemlich vernachlässigt.
Zac Taylor, der neue Offensive Coordinator, war bereits bei Texas A&M Quarterback Coach von Tannehill.
Ob Tannehill allerdings sofort anfangen wird die $96 Millionen zu rechtfertigen, die ihm in den Vertrag geschrieben wurden, bleibt abzuwarten.

Die Spielergewerkschaft verlangt, daß im Fall Case Keenum eine Strafe verhängt wird.
Der Quarterback der Rams wurde von Head Coach Jeff Fisher im Spiel gegen die Ravens gelassen, obwohl er eindeutige Zeichen einer Gehirnerschütterung zeigte.
Die NFL hat die Beteiligten bis hin zum Arzt, der im Stadion saß um genau bei solchen Fällen einzuschreiten, verwarnt.
Das reicht der NFLPA nicht.
Die Gesundheit des Spielers wäre extrem gefährdet worden, dafür müsse es eine adäquate Strafe geben. Gegen die Rams, wie auch gegen den untätigen Arzt.

Die Browns werden Johnny Manziel auf der Bank lassen.
(Noch) Head Coach Pettine sagte, daß Austin Davis als Quarterback starten wird.

Sorry, noch mal was zu der Schiedsrichterkrise
„Nach genauerer Betrachtung,“ braucht die NFL bessere Schiedsrichter. Viele rufen schon lange nach Vollzeitschiedsrichtern, die das ganze Jahr über nur diesen Job ausüben und keiner anderen Beschäftigung nachgehen. Dann könnten die Crews sehr viel öfter miteinander üben und die Feinheiten des Schiedsrichterns einstudieren.
Nie waren die Leistungen der Zebras schlechter, als in diesem Jahr.
Würden also die Berufsschiedsrichter diese Krise lösen können?
Da gibt es viele, die sagen, Nein.
Und schlecht entlohnt werden die Jungs und das Mädel mit teilweise sechstelligen Dollarbeträgen pro Saison auch nicht. Da müßte man eigentlich nicht am Montag nach einem Spiel wieder in der Bank arbeiten oder als Schuldirektor, um dann Freitags wieder zum nächsten Spiel zu fliegen.
Die Befürworter und Gegner der vollberuflichen Schiedsrichter sind in etwa gleich große Lager gespalten.
Schon vor Jahren sagte Mike Pereira, der einst Chef der Schiedsrichter war und heute für FOX arbeitet, daß nur Schiedsrichter, die sich voll und ganz ihrem Job auf dem Feld widmen können, diese hochkomplizierte Angelegenheit gut ausführen können. Er machte damals konkrete Vorschläge, die dann, wie er meinte, mit einem kurzen Lachen beiseite geschoben wurden.
Und größter Gegner der Vollzeitschiedsrichter ist Roger Goodell. Eine noch bessere Bezahlung der Spielleiter würde ja die Einnahmen der Liga (etwas) schmälern.
Ich habe mir das offizielle Regelbuch mal runtergeladen und wer diese 218 sehr eng beschriebenen Seiten mit den manchmal widersprüchlichen Anweisungen verinnerlicht, der verdient vor Allem und trotz Allem Respekt.
Aber... können alle Schiedsrichter dem Spiel noch folgen?
Alles ist so viel schneller geworden auf dem Feld und so mancher Schiedsrichter sieht so aus, als hätte er den Gipfel seiner geistigen und körperlichen Hochleistungsphase bereits lange hinter sich. Das kann man mit Erfahrung allein nicht alles wettmachen.
Und was sagt Goodell der Allmächtige dazu?
Der Commissioner der Liga sagt, daß die Schiedsrichter einen hervorragenden Job machen. Dennoch wäre es wichtig, einige Regeln zu entkomplizieren. Wenn heute in jeder Studiosendung zur NFL darüber gerätselt würde, wann ein Ball gefangen wurde und wann nicht, dann müsse man da mal was machen, meinte der Commish.
Na, dann mach mal was!

Die besten Spieler der Woche 12

AFC
OFFENSE: RB C.J. ANDERSON, DENVER BRONCOS
15 Läufe für 113 Yards, 2 Touchdowns, 4 gefangene Pässe für 40 Yards
In seiner 3. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB LEON HALL, CINCINNATI BENGALS
6 Tackles, 2 abgewehrte Pässe, 1 Interceptionreturn- Touchdown 
In seiner 9. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: S WILL HILL, BALTIMORE RAVENS
Er trug ein geblocktes Field Goal in den letzten Sekunden des Spiels zum Touchdown zurück.
In seiner 4. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB RUSSELL WILSON, SEATTLE SEAHAWKS
21 von 30 Pässen für 345 Yards, 5 Touchdowns
In seiner 4. Saison ist dies seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB LUKE KUECHLY, CAROLINA PANTHERS
2 Interceptions, davon trug er 1 zum Touchdown zurück, 7 Tackles
In seiner 4. Saison ist dies seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P SAM MARTIN, DETROIT LIONS
Durchschnittlich 46 Yards pro Punt, 8 Touchbacks bei 8 Kickoffs.
In seiner 3. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Kurzberichte
panthers hel 34 lf web„WO IST DER RESPEKT???“ fragt man sich in Carolina.
11-0 und kaum jemand sieht die Panthers als das Spitzenteam an, das sie doch so gerne sein möchten.
Panthers Linebacker Thomas Davis las auf seinem Weg zum Training, daß die Panthers das schlechteste 11-0 Team in der Geschichte der NFL wären.
12 Teams haben es erst geschafft, in der Super Bowl Ära eine Saison mit 11-0 Siegen zu beginnen. All diese Teams hatten dieselbe Erfolgsformel, wie Carolina heute: Starke Defense, solides Laufspiel.
Ihre Defense belegt Platz zwei der 32 Teams, das Laufspiel liegt auf Platz vier.
Doch Davis weiß eins, dieses Gerede, daß sein Team das schlechteste gute Team ist, das es jemals gab, ist ein hervorragender Motivator.

Da wurde mal wieder Mist gebaut.
Die NFL degradierte die Schiedsrichtercrew von Hauptschiedsrichter Pete Morelli. Die hat das Spiel der Cardinals gegen die 49ers so schlecht geleitet, daß die Liga Handlungsbedarf sah.
Morellis Crew sollte nächsten Sonntag das Spiel der Colts gegen die Steelers zur Hauptsendezeit leiten. Das wurde geändert. Mit dem Spiel der Eagles gegen die Patriots haben sie allerdings kein weniger wichtiges Spiel zu leiten.
Und das, nachdem sie eine fragwürdige Strafe wegen eines unerlaubten Angriffs auf den Quarterback verhängten, eine Spielverzögerung übersahen und später sogar mit den gespielten Versuchen durcheinanderkamen.
Das ist zwar in dieser Saison alles nichts ungewöhnliches, weil die Schiedsrichter konstant Mist bauen, aber so geballt in einem Spiel kommt es doch selten vor.
Cardinals Head Coach Bruce Arians meinte nach dem Spiel: „Die Schiedsrichter hatten mächtige Probleme. Ich meine, sie können noch nicht mal bis drei zählen.“

Die Patriots feuerten Chris Harper.
Der Wide Receiver ließ den Ball bei einem Punt der Broncos fallen. Vier Spielzüge später erzielten die Broncos einen Touchdown und das Pendel schwang auf ihre Seite. Die 21:7 Führung, mit der die Patriots in das letzte Viertel gegangen waren, schmolz dahin.
In der Folge führte das zur ersten Niederlage New Englands in dieser Saison.

Wenn alle Head Coaches am Ende der Saison gefeuert werden, die sich als unfähig erwiesen haben, dann wird es eng. Wo sollen so viele geeignete Nachfolger gefunden werden?
Mike Pettine, Browns, Jeff Fisher, Rams, Chip Kelly, Eagles, Jim Caldwell, Lions, Mike McCoy, Chargers, Jim Tomsula, 49ers, die Interimstrainer in Tennessee und Miami, Mike Mularkey und Dan Campbell, Sean Payton, Saints, der gehen darf, wenn er möchte, wie sollen die alle ersetzt werden?
Einige Head Coaches werden also weiter wursteln dürfen, weil es keine Alternative gibt.
Der „schwarze Montag“ nach dem letzten Spieltag der regulären Saison dürfte sehr ereignisreich werden.

Aus dem Vorhaben Johnny Manziel bis zum Saisonende nicht mehr spielen zu lassen, dürfte nichts werden.
Brown Quarterback Josh McCown brach sich gegen die Ravens ein Schlüsselbein und fällt für den Rest der Saison aus.
Ob Head Coach Pettine jetzt Manziel oder Austin Davis starten läßt, wollte der Head Coach des mit nur zwei Siegen dastehenden Teams nicht sagen.
Davis hat in seinem Kurzeinsatz gegen Baltimore nicht schlecht ausgesehen. Manziel wird aber immer noch als Mann für die Zukunft in Cleveland angesehen, und die Fans murrten, als Davis statt Johnny Football auf den Platz kam.
Wie auch immer, die Browns kämpfen eh mal wieder nur um einen guten Platz in der Draft.

Der Lazarettreport
Die Cardinals setzten Chris Johnson auf die Liste der kurzfristig Verletzten.
Der Running Back hat ein gebrochenes Schienbein und kann in dieser Saison noch mal spielen. Doch wann?
Spieler, die auf diese Liste gesetzt werden, dürfen sechs Wochen nicht trainieren. Danach können sie mit dem Team trainieren, dürfen aber erst nach weiteren zwei Wochen wieder eingesetzt werden. Somit fällt Johnson acht Woche aus. Zum Super Bowl dürfte er also wieder mitmischen.

Die Bills setzten Defensive Tackle Kyle Williams auf die Verletztenliste.
Zwar sollte er nach seiner Meniskusoperation im Oktober in dieser Saison noch mal zurückkommen, aber daraus wird nichts.

Ob Steelers Quarterback Ben Roethlisberger seine Gehirnerschütterung bis Sonntag auskuriert hat, ist fraglich.
Die Colts würde es freuen. Letztes mal warf er sechs Touchdownpässe gegen sie.

Die Giants setzten Guard Geoff Schwartz mit seinem gebrochenen Bein auf die Verletztenliste.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Kurzberichte
kelly-chip2„Die Eagles sind das Team, bei dem ich sein will,“ meinte Chip Kelly (Bild).
Man kann das als Drohung des Head Coaches auffassen, der dem Adler kräftig die Flügel gestutzt hat. Er kapiert nicht, daß die NFL nicht nach seinen Regeln spielen will, und die Spieler in der Liga ein erheblich anderes Kaliber haben, als die Jungs vom College, die er bis zu seiner Zeit in Philadelphia trainierte.
Alles ist schneller, dynamischer, kraftvoller, als im Collegefootball. Deshalb kommt sein Hochgeschwindigkeitsfootball, mit dem er bis dahin Erfolg hatte, in der NFL nicht an. Seine Defense ist unnötig lange auf dem Platz, weil die Offense 1,2,3 hast Du nicht gesehen, wieder vom Feld ist. Das kostet die Verteidiger enorm viel Kraft.
Zudem benahm er sich in Personalunion als General Manager wie die Axt im Wald. Er gab Stars und Leistungsträger ab, und holte Spieler, die nicht das Niveau der Abgänger hatten.
Jetzt heißt es, daß einige Collegeteams Kelly als Head Coach engagieren möchten, doch der winkt ab. Er meint, er möchte bei den Eagles weitermachen.
Ja, doch, das ist unter den bisher gezeigten Leistungen eine Drohung.

Die Miami Dolphins feuerten Offensive Coordinator Bill Lazor.
Quarterback Coach Zac Taylor wird ihn ersetzen.

Die Panthers verpflichteten Cortland Finnegan.
Der Cornerback hatte im März seinen Ruhestand angetreten. Carolina rief ihn an, weil sie den verletzten Charles Tillman ersetzen müssen, und Finnegan unterbricht sein Rentnerdasein.

Der Lazarettreport
Patriots Tight End Rob Gronkowski hat nur eine leichte Bänderdehnung im verletzten Knie. Wie es heißt, soll er bloß ein Spiel verpassen.

Cardinals Running Back Chris Johnson hatte eine tolle Saison. Die ist nun vielleicht beendet. Er hat ein gebrochenes Schienbein. Ob er zu den Playoffs wieder antreten kann, ist noch nicht sicher.

Die Colts setzten den erst vor Kurzem verpflichteten Running Back Ahmad Bradshaw mit einem gebrochenen Handgelenk auf die Verletztenliste.

Bills Defensive End Alex Carrington hat einen gerissenen Quadrizeps. Er muß operiert werden, und seine Saison ist Zuende.

Die NFL 2015 - Woche 12 - Monday Night Game of the Weak
Das gab es schon oft. Ein Spiel ohne die geringste Bedeutung unterhält aufs Vortrefflichste. So auch dieses Spiel der Divisionsrivalen in der Nacht.
Und ging es wirklich um nichts mehr?
Es traf ein 2-8 Team, Cleveland, auf ein 3-7 Team, Baltimore.
Es wurde munter gepunktet und so mußte man es nicht bereuen, seine Zeit für diese Loser geopfert zu haben.
Das Ende war dann sogar beinahe etwas für die Geschichtsbücher.
Die Ravens gingen mit einer 27:20 Führung ins letzte Viertel.
Bei den Browns hatte sich Quarterback Josh McCown an der Schulter verletzt und Austin Davis führte die Offense an. Und er machte das sehr gut. 1:55 vor Schluß warf er einen Paß über 42 Yards auf Benjamin zum Ausgleich, da der Extrapunkt auch saß.
Baltimore bekam den Ball, mußte aber nach drei Pässen von Matt Schaub ohne Raumgewinn punten.
Auch die Browns mußten nach drei Versuchen erneut punten.
Baltimore kam an der eigenen 38 wieder in Ballbesitz. Quarterback Schaub, der von den Texans gefeuert wurde, weil er zu viele Interceptions warf, zeigte, daß er das noch nicht verlernt hat. Sein Paß landete bei Cornerback Tramon Williams.
Dann zeigte Quarterback Davis, daß ihm Spielpraxis fehlt. Er lief selber mit dem Ball in Richtung Auslinie und als er einen noch recht weit entfernten Verteidiger sah, rutschte er los und sein Hintern kam noch im Spielfeld auf den Boden. Zwar rutschte er aus dem Spielfeld, aber wenn ein Quarterback sich selber aufgibt, dann an der Stelle, wo Knie, Ellenbogen oder Hintern zuerst den Boden berühren.
Deshalb mußten die Browns mit neun Sekunden auf der Uhr eine Auszeit nehmen.
Der Ball lag an der 33 Baltimores, und Cleveland versuchte noch einen Laufspielzug, der nichts einbrachte.
Drei Sekunden, Field Goal Versuch, 51 Yards.
Der Schuß wurde von Defensive End Urban geblockt und von Safety Will Hill erobert und zum Touchdown für die Ravens zurückgetragen.
33:27 Ravens.
Alle stürmten auf den Platz, die Head Coaches gaben sich die Hand, die Schiedsrichter versuchten verzweifelt den Extrapunkt noch ausführen zu lassen.
Das gelang auch nach einer Weile und die Ravens knieten diesen Extrapunktversuch ab. Das dürfte es auch eher selten geben.
Und ja, es ging wohl noch um etwas, denn durch diesen Sieg haben die Ravens jetzt 4-7 Siege und sind in dieser unterirdisch schlechten NFL Saison tatsächlich noch im Wild Card Rennen. 
Cleveland dagegen hat sich einen Spitzenplatz in der nächsten Draft verdient.
Und die Fans, die sich das Spiel angetan haben, haben doch etwas geboten bekommen.

Montag, 30. November 2015

Die NFL 2015 - Woche 12 - Brady/Osweiler Bowl 1
graham-jimmy-ssIm Spiel zwischen den Steelers und den Seahawks verschenkte Pittsburgh einen möglichen Sieg, und verlor Quarterback Ben Roethlisberger mit einer Gehirnerschütterung.
Mit 456 Passyards stellte Big Ben einen neuen Rekord gegen die Defense der Seahawks auf. Und das auch noch in Seattle.
Genutzt hat es nichts.
Bis zur Verletzung von Jimmy Graham (Bild) hatte Seattles Quarterback Russell Wilson endlich den Wert des Tight Ends erkannt, und ihn mit präzisen Pässen bedient.
Doch beim Versuch, einen Paß in der Endzone der Steelers zu fangen, kam Graham unglücklich mit dem rechten Bein auf und riß sich die Patellasehne. Für ihn ist die Saison beendet.
Wilson brachte es trotzdem auf fünf Touchdownpässe.
Roethlisberger warf nur zwei und leistete sich eine Interception.
Zwei Interceptions leistete sich sein Ersatzmann Landry Jones. Eine davon schon in der ersten Halbzeit, als er bei einem Field Goal Versuch versuchte die Defense der Seahawks auszutricksen, was gründlich mißlang.
Dieses Wagnis von Head Coach Mike Tomlin zahlte sich nicht aus.
Am Ende gewannen die Seahawks in einem Spiel mit ständig wechselnden Führungen knapp mit 39:30 und wahrten ihre Wild Card Hoffnungen in der NFC. Sie stehen mit 6-5 Siegen gut da.
Auch Pittsburgh bleibt mit jetzt 6-5 Siegen noch im Wild Card Rennen in der AFC.

6-5 Siege?
Damit wären die beiden Teams die Einäugigen unter den Blinden in der NFC East.
Da übernahmen die Redskins durch einen 20:14 Sieg über die Giants mit 5-6 Siegen die Tabellenführung vor den punktgleichen Giants.
Wenn am Wochenende die Playoffs losgingen, wären die Redskins Gastgeber eines Wild Card Spiels.
Würg!

Damit ist jetzt die NFC East die mieseste Division der NFL, denn in der AFC South haben die beiden Tabellenführer wenigstens 6-5 Siege erzielt.
Die Texans erleben ihren zweiten Frühling und schickten die Saints mit einer 6:24 Klatsche nach Hause.
Auf der anderen Seite... es waren die Aints!
Egal, ein Sieg ist ein Sieg. Und in der heutigen Zeit der lausigen Teams bleiben auch die Saints mit 4-7 noch auf Wild Card Kurs.

So wie die Buccaneers, die mit 5-6 Siegen einen Platz vor den Saints stehen.
Was haben die Studioexperten Tampa Bay vor dem Spiel gegen die Colts in den Himmel gelobt.
In den Studios ging es einzig um das Duell Alt gegen Jung. Mit Matt Hasselbeck von den Colts trat der zur Zeit älteste Quarterback der NFL gegen den momentan jüngsten an, Bucs Rookie Jameis Winston.
40 Jahre gegen 21 Jahre.
Die Erfahrung des Alters mag den Ausschlag gegeben haben, denn Indianapolis gewann mit 25:12.
Die Bilanz der beiden Quarterbacks:
Hasselbeck: 26 von 42 für 315 Yards, 2 Touchdowns
Winston: 20 von 36 für 245 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.

Die Atlanta Falcons befinden sich weiter auf ungebremstem Sturzflug.
Vikings Quarterback Bridgewater tat weiter nichts, als nur ja keine großen Fehler machen und überließ Running Back Adrian Peterson wieder alle Arbeit.
Doch obwohl Minnesota so eindimensional spielte und leicht auszurechnen war, konnten die Falcons sie nicht stoppen.
Mit 29 Läufen erzielte Peterson 158 Yards und 2 Touchdowns.
Auch Falcons Running Back Tevin Coleman hatte mit 110 Yards aus 18 Läufen einen guten Tag, aber es reichte nicht.
Die Vikings gewannen in Atlanta 20:10.
Es ist fraglich, ob der neue Head Coach der Falcons, Dan Quinn, nach dieser Saison noch weiter dort Head Coach sein wird?
Aber, Atlanta hat 6-5 Siege und damit noch alle Chancen auf die Wild Cards.
Minnesota führt die NFC North mit 8-3 vor den 7-4 Packers an.

Es war eines dieser Spiele, die erst zum Ende spannend werden, dann aber richtig.
Wer durchgehalten hatte, der wurde zum Ende vom Spiel der Patriots in Denver belohnt. In dichtem Schneetreiben kam es zu einem dieser „phantastic finishes“.
Denvers Defense hatte im ersten Viertel noch große Probleme gegen die Patriots Offense, kam aber immer besser ins Spiel.
Die erste Halbzeit endete mit einer knappen 14:7 Führung für New England.
Im dritten Viertel wurde nicht gepunktet.
Erst im letzten Viertel wurde es wieder munter. Das ging mit 17:10 an die Broncos. Auf dem Weg dahin verloren die Patriots auch noch Tight End Rob Gronkowski. Er mußte mit einer Knieverletzung vom Platz gefahren werden. Aber, so heißt es, die Verletzung soll nicht sehr schlimm sein. Als der Gronk nach dem Spiel aus der Kabine kam, humpelte er kaum.
Da stand also nun Patriots Quarterback Tom Brady auch noch ohne den Gronk da, wo ihm schon Lewis, Amendola und Edelman fehlen.
Das wurde im weiteren Verlauf des Spiels noch entscheidend.
Nachdem Denver 1:09 Minuten vor Spielende mit 24:21 in Führung gegangen war, führte Brady New England noch in Field Goal Reichweite.
Als die Uhr auf Null sprang setzte Gostkowski den Ball aus 47 Yards zum Ausgleich zwischen die Torstangen.
In der Verlängerung kamen die Patriots zuerst an den Ball, doch Brady fand keinen Empfänger für seine Pässe und nach drei Versuchen mußten die Pats punten.
Denver beendete das Spiel mit einem 48 Yards Touchdownlauf von Anderson über links und schubste die Patriots aus den Rängen der unbesiegten Teams.
Denvers Quarterback Brock Osweiler konnte also auch sein zweites Spiel gewinnen, und das gegen die bis dahin ungeschlagenen Patriots.
Seine Bilanz war ähnlich der von Tom Brady.
Osweiler: 23 von 42 für 270 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Brady: 23 von 42 für 280 Yards, 3 Touchdowns.
Denver bleibt durch diesen Sieg mit 9-2 weiter ungefährdet an der Spitze der AFC West, so wie die Patriots mit 10-1 Spitzenreiter der AFC East bleiben.

Wäre die Saison jetzt Zuende, wären folgende Teams in den Playoffs:
AFC
1. Patriots 10-1,
2. Bengals 9-2,
3. Broncos 9-2,
4. Colts 6-5,
5. Chiefs 6-5,
6. Texans 6-5,

NFC
1. Panthers 11-0,
2. Cardinals 9-2,
3. Vikings 8-3,
4. Redskins 5-6,
5. Packers 7-4,
6. Seahawks 6-5.

Der Lazarettreport
Chiefs O Linebacker Justin Houston, verstauchtes Knie.

Bills Running Back Karlos Williams, Schulter.
Bills Linebacker Nigel Bradham, Knöchel.
Bills Defensive End Alex Carrington, Knie.

Dolphins Center Mike Pouncey, Fuß.
Dolphins Wide Receiver Rishard Matthews, Rippen.

Bengals Tight End Tyler Eifert, Nervenquetschung.
Bengals Running Back Jeremy Hill, Knie.
Bengals Linebacker Vontaze Burfict, Knöchel.

Jaguars Wide Receiver Allen Hurns, Gehirnerschütterung.

Cardinals Cornerback Jerraud Powers, rechte Wade.
Cardinals Running Back Chris Johnson, rechter Fuß.
Cardinals Running Back Andre Ellington, linker Fuß.

Niners Tight End Garrett Celek, Knöchel.

Falcons Linebacker Justin Durant, Knöchel.

Jets Cornerback Marcus Williams, Knie

Giants Guard Geoff Schwartz, gebrochenes linkes Bein.

Vikings Safety Andrew Sendejo, Knie.

Buccaneers Linebacker Bruce Carter, Gehirnerschütterung.
Buccaneers Defensive End Jacquies Smith, Oberschenkel

Colts Linebacker Jerrell Freeman, Oberschenkel.

Steelers Linebacker Ryan Shazier, Gehirnerschütterung.
Steelers Tight End Heath Miller, Rippen

Broncos Verteidiger Sylvester Williams und T.J. Ward, beide am Knöchel.
Broncos Guard Louis Vasquez, Leiste.

Patriots Linebacker Dont'a Hightower, Knie.

Sonntag, 29. November 2015

Kurzberichte
romo-am-bodenDie Saison ist für Tony Romo (Bild) definitiv beendet.
Der Quarterback der Cowboys brach sich zum zweiten Mal nach Woche zwei das linke Schulterblatt.
Vor einer Woche feierte er in Miami ein gelungenes Comeback, am Donnerstag eierte er gegen die Panthers nur rum und verletzte sich erneut, als er gesackt wurde.
Brandon Weeden wurde kurz vor der Rückkehr Romos in die Startelf gefeuert, so daß nur noch Matt Cassel als Ersatzmann bereit stand.

Die Seahawks aktivierten Cornerback Jeremy Lane. Platz im Kader machte für ihn Running Back Bryce Brown, der gefeuert wurde.
Lane war lange verletzt. Im letzten Super Bowl brach er sich einen Arm und riß sich ein Kreuzband. Die Armverletzung war so schlimm, daß er daran sofort operiert werden mußte.

Letzte Woche starteten die Rams Case Keenum als Quarterback, weil Nick Foles zu schlecht war. Keenum erlitt letzte Woche eine Gehirnerschütterung, so daß Foles jetzt wieder startet.

Die Patriots reisen ohne Danny Amendola nach Denver.
Der Wide Receiver verletzte sich gegen die Bills am Knie und kann noch nicht wieder spielen.

Bei den Broncos werden Quarterback Peyton Manning und Linebacker DeMarcus Ware nur zusehen können.

Am Montag kommt es zum Loser Bowl zwischen den Browns und den Ravens.
Baltimores Offensive Coordinator Marc Trestman versicherte, daß die Offense der Ravens ohne den verletzten Quarterback Joe Flacco nicht eingeschränkt würde.
Wie auch, denn auch mit Flacco war von einer Offense in Baltimore kaum eine Spur zu finden.
Da wird der Einsatz von Matt Schaub keine Verschlechterung bringen können.

Die Falcons müssen ohne Running Back Devonta Freeman gegen die Vikings antreten. Er hat eine Gehirnerschütterung.
Auch Wide Receiver Leonard Hankerson und Kicker Matt Bryant fallen verletzungsbedingt aus.

Die Jets müssen gegen die Dolphins auf Cornerback Darrelle Revis verzichten. Er hat eine Gehirnerschütterung.

Die Colts müssen weiter auf Quarterback Andrew Luck verzichten. Auch Left Tackle Anthony Castonzo kann wegen einer Bänderdehnung in einem Knie nicht spielen.

Bills Defensive Lineman Kyle Williams muß an einem Meniskus operiert werden. Für ihn ist die Saison beendet.

Die Bengals setzten Cornerback Darqueze Dennard mit einer Schulterverletzung auf die Verletztenliste.

Freitag, 27. November 2015

Die NFL 2015 - Woche 12 - Brett Favre 4 Ever
4-brett-favre-2Zunächst zerrupften die Löwen die völlig hilflosen Adler mit 45:14 und machten aus ihnen Thanksgiving Day Truthähne, dann stampften die Panthers die Cowboys mit 33:14 in Grund und Boden.
Matchwinner für Carolina war Tony Romo. Der Quarterback der Cowboys warf bereits nach 59 Sekunden eine Interception, die sofort zum Touchdown zurückgetragen wurde. Diesem Fehlpaß folgten noch zwei weitere in der ersten Halbzeit, von denen einer auch sofort zum Touchdown zurückgetragen wurde, aus einem anderen wurde ein Field Goal für Carolina.
Im letzten Spielzug des dritten Viertels landete Romo erneut auf seiner linken Schulter, als er gesackt wurde. Wieder mußte er den Platz mit einer Verletzung verlassen. Erste Röntgenaufnahmen waren nicht aussagekräftig. Ob er in dieser Saison noch mal zum Einsatz kommt ist jetzt mehr als fraglich.
Nur im letzten Spiel gab es so etwas wie Wettbewerb, wenn auch auf einem sehr, sehr, sehr niedrigen Niveau. Zwar sagte Al Michael des Öfteren, daß die Bears und die Packers ein gutes Spiel böten, aber da wage ich zu widersprechen.
Spannend, ja, aber gut, nein.
Hätte es die zu Tränen rührende Ehrung von Brett Favre in der Halbzeitpause nicht gegeben, wäre von diesem Spiel kaum etwas in Erinnerung geblieben. Doch die zur Ruhesetzung der Nr. vier in Anwesenheit des ersten Quarterbacks der Packers, der Super Bowl Legende Bart Starr, war wirklich bewegend.
Jetzt ist Favres Trikotnummer offiziell zur Ruhe gesetzt und sein Name in den Ring der Ehre aufgenommen.
Bis auf den erneuten Versuch der Packers im eigenen Stadion in den letzten Sekunden eine Niederlage abzuwenden, war da sonst nichts erwähnenswertes.
Es ist erstaunlich, daß die einst so starke Offense Green Bays alles, aber auch wirklich alles verlernt hat. Die Defense hat sich dem Niveau angepaßt und flößt auch keinem mehr Angst ein.
Chicago führte mit 17:13, als es ins letzte Viertel ging. So stand es auch noch 2:45 Minuten vor Spielende, als die Packers an der eigenen 20 zum letzten Mal an den Ball kamen.
Quarterback Aaron Rodgers führte seine Offense bis an die acht der Bears. Von da aus kamen sie in vier Versuchen nicht in die Endzone. Ob es daran lag, daß Rodgers sich kurz zuvor am linken Arm verletzte, ist reine Spekulation.
So wurde Brett Favres Ehrentag von der Hilflosigkeit seines alten Teams getrübt.
Chicago bleibt mit jetzt 5-6 Siegen im Wild Card Rennen. Darauf müssen sich in der momentanen Verfassung auch die Packers mit 7-4 Siegen konzentrieren.
Von unten schleichen sich die Lions mit jetzt 4-7 Siegen heran.
Die Eagles bleiben mit 4-7 Siegen in der NFC East weiter am Tabellenführer Giants mit 5-5 dran.
Dallas verlor sein achtes Spiel in dieser Saison und mit 3-8 und ohne Tony Romo ist die Saison jetzt definitiv versaut. OK, nach der Vorstellung, die Romo ablieferte, wäre sie auch mit ihm versaut.
Die Panthers bleiben ungeschlagen und haben mit 11-0 Siegen die Playoffs bereits so gut wie sicher. Wenn sie von den Buchmachern noch mal als Außenseiter vor einem Spiel gelistet werden, wäre das lächerlich.

Johnny Football, schon wieder
Es war weniger das Video des erneut zu ausgelassen feiernden Johnny Manziel, die zur Degradierung des Browns Quarterbacks zur Nr. drei führte, sondern eine Lügengeschichte, die Manziel darum herum erfand.
Er behauptete vor seinem Head Coach, daß dieses Video, das in der Freiwoche des Teams entstand, ein ganz altes gewesen wäre, das jemand aus der Versenkung geholt hätte.
Dazu textete Johnny Football an mehrere an der Feier Beteiligten, daß sie auf Nachfrage sagen sollten, daß es ein ganz altes gewesen wäre.
Diese Geschichte flog auf. Erst daraufhin wurde Manziel vom Starter zum dritten Mann gemacht.

Der Lazarettreport
Da hätten die Redskins mal besser gefeiert, als geübt. Beim Training an Thanksgiving riß sich Cornerback Chris Culliver in einem Knie das Kreuz- und Innenband.
Die Saison ist für ihn beendet.

Eagles Left Tackle Jason Peters verletzte sich gegen die Lions an einem Knöchel.
Eagles Cornerback Nolan Carroll brach sich den rechten Knöchel.
Eagles Wide Receiver Josh Huff fiel mit einer Gehirnerschütterung aus.

Bei den Lions verletzten sich Safety Glover Quinn und Wide Receiver Lance Moore jeweils an einem Knöchel.

Bei den Packers verletzten sich Right Tackle Bryan Bulaga und Cornerback Demarious Randall. Bulaga hat Knöchel, Randall Knie.

Donnerstag, 26. November 2015

Kurzberichte
kelly-chip2Heute geht's los, heute startet das Football-Wochenende mit drei NFL Spielen.
Um 18:30 Uhr heißt es Philadelphia at Detroit. Leider wird das Spiel in Deutschland nirgendwo übertragen.
Wer USTVnow kostenlos abonniert hat, für den geht die Berichterstattung um 16:30 Uhr los. Dann beginnt die Spieltagsvorschau auf FOX. Da wird das Spiel dann auch LIVE übertragen. Bei dem kostenlosen Abo ist das Bild zwar äußerst schlecht, aber wer keinen Gamepass hat, für den bietet es sich an, das Spiel dort anzusehen.
Die Spiele Carolina at Dallas um 22:30 Uhr und Chicago at Green Bay in der Nacht werden LIVE aber nur mit deutschem Kommentar auf 7maxx gezeigt.
Da lohnt es sich dann auch eher, sie über USTVnow zu gucken.
Für Fans der Notre Dame Fighting Irish ist der Samstag auf den Sonntag interessant. FOX zeigt das Spiel Notre Dame at Stanford LIVE um ein Uhr am Sonntagmorgen.
Mehr dazu dann auf „Das volle Programm“.

Wenn die Washington Redskins Pech haben, müssen sie nächstes Jahr in zwei aufeinanderfolgenden Wochen in London spielen.
Der Plan der internationalen Serie für 2016 sieht wie folgt aus:
Woche 4, 2.10., Colts at Jaguars im Wembley Stadion,
Woche 7, 23.10., die Rams treten als Gastgeber zum ersten Spiel im Twickenham Stadion an. Ihr Gegner wird noch ermittelt. Es wird auf jeden Fall ein Team aus der NFC East sein, und zwar das Team, das in der East denselben Tabellenplatz nach der Saison 2015 einnimmt, wie die Rams in der NFC West.
Beispiel: Werden die Rams dritter der West, und die Redskins dritter der East, dann wären die Redskins Gegner der Rams.
Das bringt uns zu Spiel drei am 30.10. in Wembley. Da sind die Bengals bereits als Gastgeber der Redskins gesetzt.
Wenn alles schiefgeht für die Redskins, könnten sie also eine ganze Woche in London bleiben müssen.
ABER, die NFC East ist völlig offen, jedes der vier Teams kann auf dem Tabellenplatz landen, auf dem die Rams in der West landen.
Die Spieler der Redskins waren übrigens not amused, als sie davon erfuhren.

Und wieder mußte die NFL sich bei einem Team für die miserable Leitung ihrer Schiedsrichter entschuldigen.
Das wird zu einem running Gag über den keiner lachen kann, besonders die benachteiligten Teams nicht.
Es geht um den letzten Spielzug der Buffalo Bills gegen die Patriots. Wide Receiver Sammy Watkins fing einen Paß von Quarterback Tyrod Taylor. Watkins wurde nicht berührt, landete durch den Schwung aber kurz vor der Auslinie auf seinem Hintern. Er robbte noch aus dem Spielfeld, um die Zeit anzuhalten. Die war auf zwei Sekunden herabgelaufen. Eigentlich hätte die Uhr anhalten müssen, denn Watkins war nicht von einem Patriotsspieler zu Boden gebracht worden.
Die Bills hätten an der 48 der Patriots noch einen weiteren Spielzug ausführen können.
Doch die Schiedsrichter hatten die Uhr nicht angehalten.
Ein weiterer großer Fehler in der Reihe der großen Fehler, die die Zebras sich dieses Jahr erlauben.
Für die Entschuldigung vom Chef der Schiedsrichter, Dean Blandino, können die Bills sich nichts kaufen.
Für den „unabsichtlichen Pfiff“, der den Patriots einen möglichen Touchdown wegnahm, entschuldigte Blandino sich gleich auch noch.

Die NFL hat den Vorfall mit Case Keenum untersucht und wird keine Strafen verhängen.
Keenum, Quarterback der Rams, zeigte gegen Ende des Spiels gegen Baltimore Anzeichen einer Gehirnerschütterung, nachdem er mit dem Kopf auf den Boden geprallt war.
Dennoch spielte er weiter.
Die Liga kam zu der Überzeugung, daß da falsch entschieden wurde, sprach jedoch keine Strafen aus. Sie betonte jedoch, daß so etwas sich nicht wiederholen dürfe und hat alle 32 Teams noch mal darüber informiert, wie mit Spielern, die Anzeichen einer Gehirnerschütterung zeigen, zu verfahren ist.

Brock Osweiler läßt sich von Aqib Talib die Defense der Patriots erklären.
Broncos Cornerback Talib spielte 1 ½ Saisons in New England und weiß noch ein paar Sachen, die nützlich für seinen Quarterback sein können.
Gegen Chicago hatte Osweiler seinen ersten Start in einem NFL Spiel und wurde gleich zum wertvollsten Spieler der Offense in der AFC gekürt.
Dazu weiter unten dann wieder mehr.
Die Defense der Patriots ist allerdings sehr viel aggressiver und um einiges besser, als die der Bears. Da wird die Unterstützung von Talib bestimmt helfen. Eine weitere MVP Vorstellung Osweilers ist eher nicht zu erwarten.

Rams Receiver Stedman Bailey wurde, wie berichtet, zweimal in den Kopf geschossen. Mittlerweile wurde er erfolgreich operiert.
Der Anschlag geschah am Mittwoch außerhalb von Miami. Bailey und vier weitere Personen saßen im Wagen des Receivers, als ein Auto neben dem Wagen hielt und aus dem Fahrzeug das Feuer auf Baileys Auto eröffnet wurde.
Außer Bailey wurde auch noch sein Cousin Antwan Reeves getroffen. Auch er ist in kritischem Zustand. Zwei weitere Insassen, Baileys Kinder, wurden nicht getroffen.
Im Polizeibericht steht, daß die Opfer sich selber noch ins Krankenhaus fahren konnten.
Der Grund für die Schüsse ist noch unklar.

Die NFL wird natürlich auch nach dieser Saison wieder ihren wertvollsten Spieler küren.
Topkandidaten sind momentan Patriots Quarterback Tom Brady und Cardinals Quarterback Carson Palmer.
Tom Brady führt auch die Liste der Pro Bowl Kandidaten in der Gunst der Fans an.

Die besten Spieler der Woche 11

AFC
OFFENSE: QB BROCK OSWEILER, DENVER BRONCOS
20 von 27 Pässen für 250 Yards, 2 Touchdowns
In seiner 4. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE J.J. WATT, HOUSTON TEXANS
8 Tackles, 2 Sacks
In seiner 5. Saison ist dies seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P DUSTIN COLQUITT, KANSAS CITY CHIEFS
5 Punts für durchschnittlich 40,6 Yards
In seiner 11. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB CAM NEWTON, CAROLINA PANTHERS
21 von 34 Pässen für 246 Yards, 5 Touchdowns
In seiner 5. Saison ist dies seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB LAVONTE DAVID, TAMPA BAY BUCCANEERS
2 Interceptions, davon trug er 1 über 20 Yards zum Touchdown zurück, 6 Tackles
In seiner 4. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K MASON CROSBY, GREEN BAY PACKERS
5 von 5 Field Goals, 1 von 1 Extrapunkt
In seiner 9. Saison ist dies seine 6. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 25. November 2015

Die Nr. 4 wird zur Ruhe gesetzt.
FavrejubeltalspackerEndlich ist es so weit. Brett Favre (Bild) bekommt endlich die ihm schon lange zustehende Ehrung durch die Green Bay Packers.
Im Thanksgiving-Spiel am Donnerstag wird der zukünftige Hall of Fame Quarterback im Stadion in den Ring der Ehre aufgenommen. Und Favres sehnlichster Wunsch, daß Bart Starr bei der Zeremonie anwesend ist, wird wohl auch in Erfüllung gehen.
Starr war der erste Super Bowl Quarterback der Packers und ist schwer krank. Doch der aktuelle Gesundheitszustand des 81-jährigen läßt seine Anwesenheit im Stadion zu.
Geplant war diese Ehrung eigentlich schon für das Saisoneröffnungsspiel gegen die Vikings im Jahr 2008. Doch Favre kam kurzfristig aus seinem Ruhestand zurück und unterschrieb bei den Jets. Danach wechselte er noch zu den Vikings und die Cluboberen der Packers waren gar nicht mehr gut auf Favre zu sprechen. Ihr Verhältnis zu dem Super Bowl Quarterback wurde sehr frostig.
Jahrelang weigerten sie sich, eine Ehrung des dreimaligen Liga MVPs auch nur in Erwägung zu ziehen. Sie schoben die Fans vor, um ihre Abneigung zu Favre zu übertünchen. Sie sagten, daß sie einen der verdientesten Spieler der Packers nicht den Pfiffen und Buhrufen der Fans aussetzen wollten. Das hätte er nicht verdient.
Favre... ausgepfiffen und ausgebuht... in Green Bay?
Ja geht's noch?
Dann wurde es den Fans zu viel und sie begannen die Clubleitung unter Druck zu setzen, damit Brett Favre endlich seine verdiente Ehrung bekommen sollte.
Die Packers gaben nach und ließen sich eine unglaublich dumme Sache einfallen. Eine Ehrung ja, aber unter Ausschluß der Öffentlichkeit.
In der Vorhalle der Packers Ruhmeshalle sollte der Quarterback geehrt werden, mit einer Handvoll anwesender Fans. So wurde die Trikotnummer vier im Juli im kleinen Kreis zur Ruhe gesetzt und Brett Favre in die Ruhmeshalle der Packers aufgenommen.
Doch das Verlangen der Fans dabei sein zu können war enorm. Deshalb hatte man sich entschlossen, die Zeremonie auf den Videoleinwänden des Stadions zu zeigen. Die Eintrittskarten dafür kosteten $4 und waren innerhalb von zwei Stunden ausverkauft.
Als Favre nach der Feier in der Vorhalle dann noch persönlich ins Stadion kam hörte man nicht ein Buh von den 67.000 anwesenden Fans.
Am Donnerstag wird das Ganze also noch mal durchgezogen, dieses Mal dann im großen Rahmen, der einem Spieler wie Brett Favre zusteht. Die Nr. 4 wird dann in den Ring der Ehre des Stadions aufgenommen. 16 seiner ehemaligen Spielerkollegen werden erwartet.
Und Bart Starr.
Ein würdiger Rahmen.
Nicht so ein Blödsinn, wie die Packers ihn zunächst durchzogen.

Kurzberichte
Peyton Manning wird noch wenigstens zwei Wochen wegen seiner gerissenen Sehne im linken Fuß ausfallen.
Am Dienstag war der Quarterback der Broncos bei einem Fußspezialisten in Charlotte. Der stellte fest, daß die Sehne nicht nur entzündet, sondern gerissen ist.
Manning muß nun einen Stützstiefel tragen und darf den Fuß nicht belasten. An den Teambesprechungen wird er teilnehmen können.
Ob er in dieser Saison wirklich noch mal wird spielen können, das weiß momentan noch keiner.
Die Broncos überlegen jetzt, ob sie Christian Ponder als Ersatzmann verpflichten sollen?
Zur Zeit haben sie nur noch Rookie Trevor Siemian hinter Brock Osweiler.

Wie wird man vom Starter zum dritten Mann am spielfreien Wochenende?
Wenn man mal wieder die Sau rausläßt, wie Johnny Manziel es tat.
Der Möchtegern- Quarterback der Browns war gerade von Head Coach Pettine zum Starter für den Rest der Saison ernannt worden.
Da kam das spielfreie Wochenende genau richtig, um diese Beförderung zu feiern.
Und Johnny Football feierte. Und ein Smartphone war natürlich in der Nähe, um das zu filmen. Und natürlich fand das Filmchen den Weg in die Öffentlichkeit.
Nachdem Pettine das Video gesehen hatte, degradierte er Manziel zur Nr. drei. Der Head Coach sagte, daß er sehr enttäuscht von Manziel wäre. Der Quarterback hätte so gut gearbeitet und menschlich wie spielerisch große Fortschritte gemacht. Und es wäre auch OK etwas zu feiern. Doch was auf dem Video zu sehen war, war zu viel. Pettine betonte, daß man Manziel weiter helfen würde. Doch jetzt wäre das Vertrauen zunächst wieder erschüttert und Josh McCown wurde wieder zum Starter befördert.
ESPN hatte ja schon vor diesem Vorfall die „verlängerte Rücken-Karte“ für das nächste Monday Night Football Spiel. Irgendein Clown in der Ligazentrale machte das Spiel der Browns in Baltimore vor der Saison zum Monday Night Spiel. Die Ravens wären ja OK gewesen. Daß sie so einen Sturzflug hinlegen würden, war nicht abzusehen. 7-3 wären bei ihnen eher zu erwarten gewesen, als 3-7.
Doch die Browns?
Monday Night Football in Woche 12?
Eine selten dämliche Idee!
Dann fällt auch noch Joe Flacco bei den Ravens aus, und ESPN hat keine Möglichkeit das Spiel zu tauschen, so wie NBC das mit den Sunday Night Spielen machen kann.
So müssen sie jetzt ein 2-8 Team gegen ein 3-7 Team zeigen.
Würg!

Die Ravens verpflichteten Quarterback Jimmy Clausen, den die Bears auf die Transferliste gesetzt hatten.
Nach dem Ausfall von Joe Flacco hatten sie nur noch Matt Schaub als Quarterback im Kader.

Lane Johnson mag seine Fans nicht mehr.
Der Offensive Lineman der Eagles findet es nicht gut, wie das Team bei Heimspielen behandelt wird. Wenn sie weit zurücklägen oder keine neuen ersten Versuche erzielen, würden die Fans buhen.
Da käme keine Unterstützung von den Rängen, wie man sie eigentlich bei einem Heimspiel erwartet, meinte Johnson.
Vielleicht sollte er mal die Gründe dafür erkunden?
Wenn die Defense der Eagles die Offense der Buccaneers bei einem Heimspiel aussehen läßt, als wäre die die „greatest Show on Turf“, dann ist der Zuschauer, der viel Geld für dieses „Vergnügen“ bezahlt hat, halt angefressen.
Die Offense der Eagles bringt eh gar nichts zustande. Während des Spiels schrien sich Quarterback Mark Sanchez und Running Back Darren Sproles gegenseitig an.
Defensive Coordinator Bill Davis sagte, daß das Vertrauen der Spieler erschüttert wäre.
Head Coach Chip Kelly gab zu, daß sein Team vom Gegner „outcoached“ wurde. Das heißt, daß der gegnerische Coach seine Hausaufgaben sehr viel besser gemacht und umgesetzt hat, als Kelly und seine Truppe.
Tja, und wenn der Head Coach selber zugibt, daß er einen lausigen Job macht, dann hört man als Spieler schon mal ein Buh.

Und trotzdem findet man Chip Kelly nur auf Platz vier der gefährdeten Head Coaches.
Kandidat Nr. 1, vorzeitig gefeuert zu werden, ist Mike Pettine von den Browns.
Eine gute Wahl!
Auf Platz zwei findet man Chuck Pagano von den Colts.
Platz drei belegt Jim Caldwell von den Lions. Die sind eh im Umbruch und werden noch weiter ausmisten.

Jim Caldwell ist es leid, bei seinen Pressekonferenzen immer wieder nach dem Status seines Verbleibs als Head Coach der Lions gefragt zu werden.
„Ihr müßt Euch auf irgendwas fixieren?“ fragte er die Medienleute am Montag. „Das muß Euch furchtbar wichtig sein,“ meinte er weiter. „Ich denke da gar nicht so oft drüber nach, wie Ihr.“
Zwei gewonnene Spiele in Folge gegen zwei gute Teams könnten ihm seinen Job für ein paar weitere Wochen gesichert haben. Aber was nach der Saison kommt, dürfte auch klar sein.

Am Montag setzten die Jets Linebacker Quinton Coples auf die Transferliste
Am Mittwoch nahmen die Dolphins ihn auf. Sie suchten seit Wochen einen Ersatz für Cameron Wake, der letzten Monat mit einer gerissenen Achillessehne ausfiel.

Der Lazarettreport
Marshawn Lynch muß an der Leiste operiert werden.
Wie lange der Running Back der Seahawks ausfällt, steht noch nicht fest. Zu den Playoffs könnte er wieder einsatzbereit sein, heißt es.
Doch ob Seattle so weit kommt, ist zur Zeit ja noch nicht sicher.

Patriots Wide Receiver Danny Amendola gehörte ja auch eine Zeitlang zu den Dauerverletzten.
Das hat sich enorm gebessert, doch am Montag erwischte es ihn wieder.
Gegen die Bills verletzte er sich an einem Knie. Doch glücklicherweise ist es nur eine Verstauchung. Lange wird er damit nicht pausieren müssen.

Auch Bills Quarterback Tyrod Taylor verletzte sich im Montagsspiel. Ihn erwischte es im letzten Viertel an der rechten Schulter. Dennoch spielte er unter Schmerzen weiter und das sogar gut.
Head Coach Rex Ryan glaubt, daß Taylor kein Spiel verpassen wird.

Aus San Francisco hört man, daß Colin Kaepernick erfolgreich an der linken Schulter operiert wurde.
Bis zum Beginn der Trainingslager nächstes Jahr wird er wieder voll einsatzbereit sein.
Mit welchem Team er dann ins Trainingscamp gehen wird, das bleibt abzuwarten.

Rams Wide Receiver Stedman Bailey kam schwerverletzt ins Krankenhaus.
Ihm wurde zweimal in den Kopf geschossen.
Sein Zustand ist kritisch aber stabil.
Was vorgefallen ist, ist noch nicht bekannt. Die Rams sagten, daß sie den Vorfall untersuchen. Bisher wüßten sie nur, daß Bailey in seinem Auto saß, als er angeschossen wurde.
Der Wide Receiver ist seit dem 9. November für vier Spiele suspendiert, weil er verbotene Substanzen eingenommen hat.

Dienstag, 24. November 2015

Die NFL 2015 - Woche 11 - Monday Night Football
amendola-dannyDas Spiel der Bills in New England war ein schlimmes Verletzungsfestival, das beide Teams hart traf. Dazu eine der schlechtesten Schiedsrichterleistungen überhaupt und Probleme der Bills mit dem Kommunikationsequipment, das, ist klar, die Patriots zu verantworten haben.
Die Patriots gewannen mit 20:13, doch wie lange geht das noch gut mit den vielen verletzten Spielern, die sie zu beklagen haben?
Wide Receiver Danny Amendola (Bild) hat Julian Edelman gut vertreten, aber er zog sich eine Knieverletzung zu. Noch steht nicht fest, wie lange er ausfällt.
Wide Receiver Aaron Dobson wurde mit einer Knöchelverletzung vom Platz gefahren.
Bei den Bills schied Wide Receiver Marcus Easley früh mit einer Gehirnerschütterung aus. Offensive Guard John Miller schied mit einer Knöchelverletzung aus, Defensive End Mario Williams mit einer Fußverletzung und Tight End Charles Clay verletzte sich am Nacken.
Ab und zu wurde aber auch gespielt.
Quarterback Tom Brady wurde von der Bills Defense unter Dauerdruck gesetzt und wurde 10 mal gehittet. Die Bills konnten auch Tight End Rob Gronkowski außer Gefecht setzen. Er fing zwei Pässe für 37 Yards und konnte einige gut geworfene Pässe nicht fangen.
Das dürfte für die Teams, die in den kommenden Wochen gegen die Patriots spielen, sehr aufschlußreich sein. Der Spielplan von Bills Head Coach Rex Ryan dürfte oft kopiert werden.
Running Back James White war der Matchwinner für die Pats mit 46 Laufyards und 2 Touchdowns. Ihn hatte Rex Ryan wohl gar nicht auf der Rechnung.
Danny Amendola hätte noch einen weiteren Touchdown für die Patriots erzielen können, aber ein Schiedsrichter blies unabsichtlich in seine Pfeife und stoppte damit eine Chance für den Wide Receiver, der, nachdem er einen Paß von Brady fing, nur noch grün vor sich hatte. Bills Coach Ryan fing sich bei dem Spielzug eine 15 Yards Strafe ein, weil er dem unabsichtlichen Pfeifer auf dem weißen Seitenstreifen im Weg stand.
Bei den Bills zeigte Quarterback Tyrod Taylor eine perfekte Russell Wilson Imitation. Er lief oft selber und war in der Lage aus dem Lauf heraus akzeptable Pässe zu werfen.
Er vervollständigte 20 seiner 36 Pässe für 233 Yards, blieb aber ohne Touchdown und auch ohne Interception.
Brady kam auf 20 von 39 für 277 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Bleiben noch die Probleme, die Bills Quarterback Taylor zeitweise mit dem Empfänger in seinem Helm hatte. Er konnte die Spielzüge nicht hören, die an ihn hereingegeben wurden. Das haben natürlich die Patriots zu verantworten, das ist schon klar.
New Englands Sieg war durchaus glücklich. Aber 10-0 ist 10-0. Die Bills bleiben mit 5-5 im Wild Card Rennen.
Nächste Woche müssen die Patriots nach Denver, die eine wenigstens gleichstarke Defense haben, wie Buffalo. Das wird hart. Es kommt aber nicht zu Brady-Manning Bowl 17, denn Denvers Head Coach Kubiak gab bekannt, daß Brock Osweiler starten wird.

Kurzberichte
Tom Brady kann die Saison in Ruhe Zuende spielen.
Erst im März wird die Berufungsverhandlung im aufgeblasenen Deflategate-Skandal stattfinden. Zwar hieß es zunächst, daß es bereits im Januar zur Verhandlung kommen sollte, aber das hat sich zerschlagen.

Jetzt stinkt es den Panthers aber wirklich.
Für das Spiel am Donnerstag gegen die 3-7 Cowboys sind sie als 10-0 Team von den Wettbüros als Außenseiter gelistet. Das wäre ein wenig Respektlos, meinte Head Coach Ron Rivera. „Vielleicht wissen die Buchmacher etwas, das wir nicht wissen,“ fuhr er fort.
Auf das Spiel angesprochen, antwortete Cowboys Defensive End Greg Hardy, der letztes Jahr noch im Kader der Panthers war: „Sie sind ein namenloses und gesichtsloses Team.“
Die Cowboys freuen sich derweil, daß Tony Romo zurück ist, und Dallas sofort zu einem Sieg führte, und über Darren McFadden. Der Running Back war in seiner Zeit bei den Raiders dauernd verletzt, ist in Dallas aber ein zuverlässiges Arbeitspferd geworden.
In den letzten fünf Spielen trug er den Ball 122 mal für 494 Yards. Das konnte man so nicht erwarten.

Die NFL untersucht den Umgang der Rams mit der Gehirnerschütterung von Quarterback Case Keenum.
Gegen Ende des Spiels knallte er mit dem Kopf auf den Boden. Er hielt sich augenblicklich den Kopf und hatte Probleme, aufzustehen.
Ersatzmann Nick Foles machte sich schon warm, aber Head Coach Fisher ließ Keenum im Spiel. Der warf danach zwei Interceptions und verlor den Ball, was in der Folge zum Sieg für die Ravens führte.
Am Montag sagte Fisher vor der Presse, daß es ein Fehler gewesen wäre, Keenum im Spiel zu lassen.
Das sieht die NFL auch so, und behält sich Strafmaßnahmen vor.
Versagt hat hier aber auch der Mediziner, der seit dieser Saison extra wegen solcher Szenen im Stadion sitzt. Er hätte die Schiedsrichter darauf aufmerksam machen müssen, daß der Quarterback nicht mehr weiterspielen durfte. Auch er wird sich den Fragen der Liga stellen müssen.

Der Lazarettreport
Ravens Quarterback Joe Flacco riß sich gegen die Rams das vordere und hintere Kreuzband im linken Knie.
Mit viel Glück kann er zum Beginn des Trainingslagers nächsten August wieder mit dem Team trainieren.

Bei den Texans hat Brian Hoyer das Gehirnerschütterungsprotokoll erfolgreich durchlaufen. Der Quarterback darf gegen die Saints spielen.

49ers Defensive Lineman Glenn Dorsey riß sich gegen die Seahawks ein Kreuzband.

Wie man hört, soll Seahawks Running Back Marshawn Lynch einen Leistenbruch haben. Wenn er operiert werden muß, könnte die Saison für ihn beendet sein.

Montag, 23. November 2015

Die NFL 2015 - Woche 11 - Happy Birthday
osweiler-brock2Das gibt es auch selten, daß ein Schiedsrichter einen Spieler per Handschlag begrüßt wenn er auf den Platz kommt. So geschehen, als Denvers Quarterback Brock (`N Roll) Osweiler (Bild) das Feld betrat. Ob der Schiedsrichter ihm zu seinem ersten Start nach vier Jahren des Wartens oder zu seinem 25. Geburtstag gratulierte, ist nicht überliefert.
Osweiler jedenfalls führte seine Broncos in der ersten Angriffsserie seines ersten Starts zum ersten Touchdown der Offense für die Broncos im ersten Viertel in dieser Saison.
Insgesamt gelangen ihm zwei Touchdowns gegen die Bears und er blieb ohne Interception.
Die Defense hatte Bears Running Back Langford gut im Griff und Quarterback Jay Cutler machte die erwarteten Fehler. Damit reichte es zu einem knappen 17:15 Sieg für die mit Peyton Manning zuletzt sieglosen Broncos.
Die Defense der Bears war nicht so gut auf Osweiler eingestellt, wie man es erwartet hatte. Immerhin waren Head Coach John Fox und Offensive Coordinator Adam Gaze letztes Jahr noch bei den Broncos und kannten die Nr. 17 entsprechend gut.
Osweilers Bilanz von 20 aus 27 für 250 Yards und 2 Touchdowns ohne Interception ist solide. Dazu die 170 Laufyards, von denen Hillman alleine 102 Yards beisteuerte, die ihr übriges taten.
Jay Cutler, auch ein Ex-Bronco, kam auf 18 von 32 für 265 Yards, 0 Touchdowns, 1 Interception, 1 Fumble. Running Back Jeremy Langford wurde mit 25 Yards sehr gut in Schach gehalten.
Ob Osweiler nächsten Sonntag gegen New England startet, oder ob es zu einem weiteren Brady-Manning Bowl kommt, das ließ Head Coach Kubiak noch offen.
Denver ist jetzt 8-2, Chicago 4-6, und damit noch im Wild Card Rennen.

Den ersten Platz in der NFC North werden aber die Packers und Vikings unter sich ausmachen. Green Bay hat dabei jetzt wieder einen leichten Vorteil.
In einem völlig zerfahrenen Spiel, das wohl nur Liebhaber der Defense gutfinden konnten, fertigten sie die Vikings in Minnesota mit 30:13 ab.
Minnesota setzt auch für die Zukunft auf Teddy Bridgewater als Franchise Quarterback. Ob es aber reicht, auf einen Quarterback zu setzen, der ein Spiel bestenfalls verwalten, aber nicht machen kann, ist fraglich.
Wenn Running Back Adrian Peterson ausgeschaltet werden kann, was den Packers gestern gelang, sieht es nicht gut für Minnesotas Offense aus. Peterson erzielte mit 45 Laufyards nur zwei mehr, als Bridgewater.
Bei den Packers ist die Durststrecke von Running Back Eddie Lacy wohl vorbei. Er kam auf genau 100 Yards.
Das Paßspiel liegt aber bei den Packers weiter im Argen. Rodgers vervollständigte nur 16 seiner 34 Pässe für 212 Yards und 2 Touchdowns.
Beide Teams haben jetzt 7-3 Siege.

Bei zwei Vögeln kamen gestern die Boobirds heraus. Sowohl die Falcons als auch die Eagles wurden von ihren Fans kräftig ausgebuht.
Atlanta verlor nach einer 14:7 Halbzeitführung noch mit 21:24 durch ein 43 Yards Field Goal von Colts Kicker Adam Vinatieri 57 Sekunden vor Schluß.
Die Colts haben somit jetzt mit 5-5 Siegen eine ausgeglichene Bilanz, genau wie die Texans, die die Jets 24:17 besiegten.
Die Falcons müssen sich mit 6-4 jetzt auf die Wild Cards konzentrieren, denn Carolina fegte die Redskins mit 44:16 vom Platz auf dem Weg zu einer 10-0 Bilanz.

Ich bin ja tierischer Verschwörungstheoriefan. Deshalb stelle ich mir die Frage, was Eagles Head Coach Chip Kelly gegen Teambesitzer Lurie in der Hand hat, um ihn zu erpressen?
Anders kann ich mir nicht erklären, warum Kelly noch nicht gefeuert wurde.
Ohne die Leistung der Buccaneers schmälern zu wollen, die mehr als verdient mit 45:17 gewonnen haben, war es einfach nur erbärmlich, was die Eagles zeigten. Quarterback Mark Sanchez hätte die Chance gehabt, den Fans zu zeigen, daß er doch zu etwas zu gebrauchen ist, warf aber drei Interceptions und bewies erneut, daß man ihn höchstens als abschreckendes Beispiel gebrauchen kann. So gesehen ist er ja dann doch brauchbar.
Ganz anders der Rookie auf der anderen Seite. Obwohl er durch die Klage wegen Vergewaltigung gegen ihn eigentlich ordentlich hätte abgelenkt sein sollen, ließ Jameis Winston seinen Frust über Vergewaltigungsdokumentation auf CNN an den Eagles aus.
19 von 29 für 246 Yards und 5 Touchdowns lautet seine Bilanz.
Mit 5-5 sind die Playoffs für Tampa Bay tatsächlich greifbar.
Von den Niederlagen der Eagles und Redskins profitierten die Giants, die spielfrei hatten, und Dallas.

Die Cowboys kamen nach sieben Niederlagen in Serie ohne Tony Romo, mit Tony Romo mal wieder zu einem Sieg.
Man merkte dem Quarterback an, daß er etwas eingerostet war, aber daß er dermaßen wertvoll für die Mannschaft ist, hätte man dann doch nicht gedacht.
18 von 28 für 227 Yards, 2 Touchdowns und den für ihn mal wieder typischen 2 Interceptions, führten die Cowboys zu einem 24:14 Sieg in Miami.
Die Giants führen die NFC East mit 5-5 Siegen an. Die Eagles und Redskins wurden vernichtend geschlagen und haben 4-6. Dallas ist mit 3-7 in dieser schwachen Gruppe noch voll im Rennen um Platz 1, jedoch geht es am Donnerstag gegen die Panthers, und die wollen sich von Dallas bestimmt nicht von einer 11-0 Bilanz abhalten lassen.

Die Wüste lebt, und das war gut so.
In Arizona kam es zu einem munteren Schlagabtausch der Bengals mit den Cardinals.
So ganz haben die Bengals ihre Scheu vor einem landesweiten Publikum noch nicht abgelegt, aber es wird.
Cardinals Quarterback Carson Palmer merkte man zum Beginn die Nervosität gegen das Team, das ihn vor über einem Jahrzehnt einberief, an. Schon früh hatte er zwei Interceptions geworfen.
Doch er bekam seine Nerven danach besser in den Griff und Bengals Quarterback Andy Dalton wurde zunehmend nervöser. Anders als früher jedoch konnte auch er sich berappeln.
Die Bilanzen der beiden:
Dalton: 22 von 39 für 315 Yards, 2 Touchdowns.
Palmer: 20 von 31 für 317 Yards, 4 Touchdowns, 2 Interceptions. Palmer führt die NFL momentan mit 27 Touchdownpässen an. Tom Brady hat 24, spielt in dieser Nacht aber noch.
Zur Halbzeit stand es erst 17:7 für die Bengals, bevor dann mehr gepunktet wurde.
Das letzte Viertel wurde dann richtig schön spannend. Die Cardinals gingen mit einem 28:21 Vorsprung in den letzten Abschnitt und bauten die Führung auf 31:21 aus.
Doch die Bengals schlugen zurück. 68 Sekunden vor Spielende kamen sie zum 31:31 Ausgleich.
Arizona bekam den Ball an der eigenen 16 mit 58 Sekunden und ohne Auszeiten. Palmer führte sein Team mit präzisen Pässen an die 14 der Bengals. Die Uhr zeigte noch sechs Sekunden. Kicker Catanzaro kam aufs Feld und traf aus 32 Yards zum knappen 34:31 Sieg.
Cincinnati hat jetzt 8-2 Siege und führt knapp vor den Steelers mit 6-4. Arizona führt ein wenig komfortabler mit 8-2 vor den 5-5 Seahawks.

Der Lazarettreport
Ravens Quarterback Joe Flacco, Kreuzbandriß.
Ravens Running Back Justin Forsett, gebrochener Arm.
Für beide ist die Saison beendet.

Falcons Running Back Devonta Freeman, Gehirnerschütterung.

Jets Cornerback Darrelle Revis, Gehirnerschütterung.

Eagles Tight End Zach Ertz, Gehirnerschütterung.

Rams Quarterback Case Keenum, Gehirnerschütterung.

Redskins Running Back Alfred Morris, Rippen.
Redskins Left Tackle Trent Williams, Knie.

Raiders Running Back Taiwan Jones, Knie.

Cardinals Cornerback Patrick Peterson, Knöchel.
Cardinals Cornerback Darqueze Dennard, Schulter.
Cardinals Defensive End Frostee Rucker, Knöchel.

Texans Cornerback Jonathan Joseph, Gehirnerschütterung.

Bears Running Back KaDeem Carey, Gehirnerschütterung.

Chiefs Running Back DeAnthony Thomas, Gehirnerschütterung.

Sonntag, 22. November 2015

Ist Colin Kaepernicks Zeit in San Francisco abgelaufen?
Kaepernick-Colin2Colin Kaepernick (Bild) wurde von den 49ers auf die saisonbeendende Verletztenliste gesetzt. Seit Woche vier der Saison soll er sich mit einer Verletzung an der linken Schulter abplagen. Das würde einige seiner unterirdischen Leistungen erklären.
Und sofort kam die Frage auf, ob nicht nur die Saison für den Quarterback beendet sein könnte, sondern auch sein Verbleib im Team?
Die Niners waren so schlau, einen für sie sehr günstigen Vertrag mit Kaepernick auszuhandeln. Der würde es ihnen sehr leicht machen, den Quarterback, der sie in den Super Bowl brachte, nach der Saison loszuwerden.
Am Montag berichtete Kaepernick der medizinischen Abteilung, daß seine linke Schulter schmerzt. Er wurde die ganze Woche über behandelt. Doch es wurde nicht besser. Nach dem Training am Freitag diskutierte er seine Optionen mit den Ärzten. Die meinten, daß eine Operation nötig sein könnte.
Das Gehalt für 2016 von $11,9 Millionen (eine andere Quelle meint $13,9 Millionen) für Kaepernick würde im Fall einer Verletzung fällig, wenn er am 1. April noch im Kader wäre.
Der heute 28-jährige kam 2011 in der zweiten Runde der Draft zu den 49ers. 2012 nahm er Alex Smith den Posten des Starters weg. Er warf ansehnliche Pässe und auch mit seinen Läufen konnte er überzeugen. Gegen die Packers stellte er mit 181 Laufyards einen Rekord für Quarterbacks auf.
In der laufenden Saison blitzten Kaepernicks Vorzüge noch nicht einmal auf. Unpräzise Pässe, kaum Läufe, keine Leistung.
Bereits am 8. November gegen die Falcons wurde Kaepernick auf die Bank gesetzt und Blane Gabbert startete. Er war auch für das heutige Spiel gegen Seattle schon als Starter vorgesehen, als Kaepernicks Schulter noch keine Rolle spielte.
San Francisco holte Quarterback Dylan Thompson aus der Trainingsmannschaft in den aktiven Kader, damit ein Ersatzmann für Gabbert dabei ist.

Kurzberichte
Viel Bewegung im Kader der Jets.
Sie aktivierten Wide Receiver Quincy Enunwa. Er hat eine vier Spieltage dauernde Suspendierung hinter sich, wegen der Einnahme verbotener Substanzen.
Der Einsatz von Defensive End Sheldon Richardson ist wegen Oberschenkelproblemen fraglich. Deshalb wurde Mike Catapano aus der Trainingsmannschaft in den aktiven Kader befördert.
Um Platz für Enunwa und Catapano zu machen, wurde Zac Stacy auf die Verletztenliste gesetzt. Der Running Back brach sich letzte Woche gegen die Bills einen Knöchel. Safety Ronald Martin wurde entlassen.

Das Jagdrevier (The Hunting Ground), so heißt ein Film, der heute in den USA auf CNN gezeigt wird. Er lief bereits beim Sundance Filmfestival.
In dieser Dokumentation geht es um sexuelle Gewalt an amerikanischen Colleges. Hauptdarsteller sind Jameis Winston und Erica Kinsman.
Winston, Rookie Quarterback der Tampa Bay Buccaneers, wurde von Erica Kinsman angezeigt, sie vergewaltigt zu haben. Ein Gerichtsverfahren in der Sache steht noch aus.
Winston hat seinerseits Klage gegen Kinsman wegen Verleumdung eingereicht. Er und sein Anwalt haben sich bei CNN darüber beschwert, daß der Film im Fernsehen gezeigt werden soll.
Dazu John Clune, Anwalt von Ms. Kinsman: „Mr. Winston steht einer erneuten PR Schlacht gegenüber, die der Film auslöst.... Er sollte sich daran gewöhnen, daß die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn bestehen und bestehen bleiben, Film hin oder her. Sie werden sich nicht auflösen.“

Samstag, 21. November 2015

Kurzberichte
osweiler-brockMuß Brock Osweiler (Bild) unglaubliches leisten um Denver zum Sieg über die Bears zu führen?
Nein, er muß nur weniger als vier Interceptions werfen, dann ist er schon besser als Peyton Manning. Dann noch vielleicht ein, zwei Touchdowns und den Rest macht die Defense. Die sollte gegen Chicago eigentlich keine großen Probleme haben, wenn sie Rookie Running Back Langford in den Griff bekommt. Damit das nicht ins Auge geht und mit einem Schlag alles zunichte macht, muß sich der ein oder andere Spieler natürlich beherrschen.
Am Freitag suchten sich Osweiler und Quarterback Coach Greg Knapp Spielzüge aus, die auf die Fähigkeiten Osweilers zugeschnitten sind. Er soll öfter direkt hinter dem Center stehen und die Running Backs sollen mehr eingesetzt werden.
Manning stellt sich ja lieber in der Shotgun-Formation auf, oder in letzter Zeit in der Pistol, also etwas näher am Center als in der Shotgun.
Die 17 kann ein Spiel auch nicht mehr versauen, als die 18 es in letzter Zeit zu oft schaffte.
Die 18 fliegt übrigens nicht mit nach Chicago. Manning soll die Zeit lieber nutzen, um sich auszukurieren. Auch Linebacker DeMarcus Ware bleibt Zuhause um sich zu schonen.
Und nebenbei, auf Omaha müssen wir nicht verzichten. Das rief Osweiler im Spiel gegen die Chiefs auch recht oft.

Die Lions haben einen neuen Präsidenten. Der versteht zwar nicht sehr viel von Football, ist aber Lions Fan.
Nach eigenen Aussagen hält sich Rod Wood nicht für geeignet, ein anderes NFL Team zu leiten, aber für die Lions wäre er der richtige Mann, weil er eng mit der Ford Familie befreundet wäre.
Das klingt nicht wirklich vertrauenerweckend.
Auf die Frage, was denn mit den teuren Spielern Quarterback Stafford und Wide Receiver Johnson würde, sagte er, daß er das dem neuen General Manager überlassen würde. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten würde mit Hochdruck vorangetrieben.

Der Lazarettreport
Die Eagles müssen ohne Sam Bradford und Ryan Matthews gegen Tampa Bay antreten. Sowohl der Quarterback als auch der Running Back fallen mit Verletzungen aus.
Somit wird Mark Sanchez als Quarterback starten und Running Back DeMarco Murray wird zeigen können, ob er vielleicht noch nicht alles verlernt hat, was ihn in Dallas so besonders machte.

Beim Spiel der Jets gegen Houston wird Jets Quarterback Ryan Fitzpatrick starten. Er wurde zwar erst letzte Woche am linken Daumen operiert, doch das soll ihn nicht weiter behindern.
Bei den Texans wird Yates für den am Kopf verletzten Hoyer starten. Cornerback Kareem Jackson fällt mit einer Knöchelverletzung aus.

Die Bears müssen gegen Denver auf Wide Receiver Eddie Royal verzichten, der am Knie verletzt ist.

Zur Kasse bitte
Die NFL bestrafte Cardinals Quarterback Carson Palmer zur Zahlung von $11.576 wegen einer obszönen Geste bei einem Touchdown-Jubel.

Dolphins Wide Receiver Jarvis Landry hat auch zu wild gefeiert. Er warf den Ball in die Zuschauerränge und das kostete ihn $5.787.

Steelers Linebacker Arthur Moates, Griff in die Gesichtsmaske von Browns Quarterback Manziel, $8.681.

Dolphins Defensive Tackle C.J. Mosley, überharter Angriff auf Eagles Quarterback Bradford, $17.363.

Broncos Safety T.J. Ward für einen Schlag gegen Chiefs Receiver Maclin, $10.000. Ward wurde deswegen auch vom Platz gestellt.

Freitag, 20. November 2015

Kurzberichte
titans-jagsDer Abwärtstrend in der Qualität der Spiele geht unvermindert weiter. Eine unglaubliche Zahl der Teams konnte bisher nicht die Hälfte ihrer Spiele gewinnen. 20 der 32 Teams liegen unter 50%, so viele wie noch nie in Woche 10 in der Geschichte der NFL.
Sechs dieser Teams konnten gar nur zwei Spiele gewinnen. In zwei Divisionen, der AFC South und der NFC East, gibt es gar kein Team mit positiver Sieg/Niederlagen Bilanz.
Dazu paßt es, daß auf dem NFLN in der letzten Nacht zwei dieser unsagbar schlechten Teams gegeneinander antraten, und die Jaguars mit ihrem 19:13 Sieg Chancen auf die Tabellenführung in der AFC South haben, mit einer 4-6 Bilanz. Sollten die Colts und Texans am Sonntag verlieren, liegen diese drei Teams mit 4-6 alle gleichauf auf Platz 1 der Gruppe.
Bleibt noch zu erwähnen, daß die Jaguars beim Color Rush in einer Farbe antreten mußten, um die man einen großen Bogen macht, wenn man eine Pfütze mit dieser Farbe vor sich auf der Straße entdeckt. Die Tennessee Titan(ic)s traten in niedlichem Babyblau an. Das paßte zu der Truppe.
Es steht also zu befürchten, daß nicht nur ein, sondern vielleicht sogar mehrere Teams mit negativer Bilanz in die Playoffs kommen können. Und Teams, die den Großteil ihrer Spiele gewinnen konnten, haben schon Urlaub.
Das wäre ein unglaubliches Armutszeugnis. Zwar predigt und lobt Commissioner Goodell immer, wie ausgeglichen die NFL ist, doch uns Fans wäre ausgeglichen gut lieber, als ausgeglichen mies.

Das heiße Duell um Platz eins in der NFC North dürfte eikalt werden.
Die Wetterfrösche sagen Temperaturen um den Gefrierpunkt für Minnesota voraus. Damit haben die beiden Teams nicht nur mit dem Gegner zu kämpfen, sondern auch mit den Elementen, denn es könnte auch schneien.
Nachdem das Dach des Metrodomes damals unter einer Schneelast zusammenbrach, spielen die Vikings übergangsweise im TCF Bank Stadium eins Collegeteams und das ist nicht überdacht.
Die Buchmacher machten Minnesota zum Favoriten für das Spiel gegen Green Bay. Das allerdings schon, bevor der Wetterbericht rauskam, der ja das Laufspiel favorisiert.
Zum ersten Mal in dieser Saison gehen die Packers somit als Außenseiter in ein Spiel.

Muß Matt Forte sich Sorgen um seinen Job machen?
Ja!
Schon vor einigen Wochen wurde spekuliert, daß der Running Back der Bears noch in der laufenden Saison zu einem anderen Team wechseln könnte.
Seit zwei Wochen laboriert er an einer Bänderdehnung in einem Knie und muß ansehen, wie Jeremy Langford sich anschickt, ihn aus dem Team zu drängen.
Der Rookie ist ein vollwertiger Ersatz für einen der besten Läufer der Liga.
Forte ist 30 Jahre alt und würde 2016 $5 Millionen kosten. Da könnten die Bears schon überlegen, ob sie sich von ihm trennen?

Macht Peyton Manning einen auf beleidigte Leberwurst, oder was ist da los?
Der Quarterback der Broncos ist verletzt und für das Spiel am Sonntag in Chicago nicht eingeplant.
Die ganze Woche über hat er an keinen Trainingseinheiten oder Treffen teilgenommen, und er steht Ersatzmann Brock Osweiler nicht mit Rat und Tat zur Seite. Das ist ungewöhnlich.
Osweiler steht vor dem ersten Start in seiner Karriere und könnte etwas Hilfe bestimmt brauchen.
Wann Manning zurückkommt, weiß keiner. Am Mittwoch wurden seine Rippen untersucht, und der Befund war negativ. Bleibt noch die entzündete Sehne im Fuß.
Head Coach Kubiak will, daß der alternde Star sich voll auf seine Genesung konzentriert. Deshalb soll Manning auch nicht mit nach Chicago fliegen.
Ob es am 29. November zu Brady-Manning Bowl 17 kommen wird, das steht noch in den Sternen.

Donnerstag, 19. November 2015

Kurzberichte
starks-jamesWürde ich über alles berichten was gestern geschah, würde Euch das nur verunsichern, aber ich hoffe auf Euren Vertrauensvorschuß.
Also auf geht's, wir schaffen das!
Die Packers haben drei Spiele in Folge verloren. Das ist ein unbekanntes Misserfolgserlebnis für das Team und Quarterback Rodgers. Eine Niederlage gegen Minnesota, und es bleibt wohl nur noch die Freikarte.
Um nicht noch weiter zurückzufallen planen die Packers mit den Running Backs Lacy und Starks (Bild) eine Doppelbedrohung zu installieren. Beide überzeugen in dieser Saison nicht wirklich. Ein Analyst beim NFLN nannte Lacy letztens sogar ganz unverhohlen „zu fett“.
Was noch mehr erstaunt, ist das schlechte Paßspiel zur Zeit. So schlecht sind die Receiver gar nicht, die Rodgers zur Verfügung stehen, aber sie mögen keine Manndeckung. Und die Spielzüge stimmen nicht.
Zunächst sah es wie eine gute Idee aus, daß Head Coach McCarthy die Ansage der offensiven Spielzüge an seinen Assistenten Tom Clements delegierte. Sechs zu Null Siege zum Saisonauftakt beweisen, daß die Idee gut war. 0-3 danach beweisen, daß die Gegner sich auf die Schwächen des Packers Angriffs eingestellt haben. Eine Schwäche, die vielleicht noch größer wurde?
Aaron Rodgers ist an der rechten Schulter verletzt und konnte nicht voll trainieren.
Und die Defense?
Bestenfalls Mittelmaß.
Wenn sie Glück haben, wird Vikings Running Back Adrian Peterson nur mit halber Kraft spielen können. Am Mittwoch konnte er wegen Oberschenkelproblemen nicht voll trainieren. Petersons Vorblocker Matt Kalil konnte wegen einer Zehenverletzung nicht trainieren.
Den Rest des Vikings Angriffs auszuschalten, dürfte kein Problem sein.

Am Wochenende kommt es zu einigen Wiedersehen.
Bears Head Coach John Fox und Quarterback Jay Cutler werden ihr altes Team aus Denver wiedersehen.
Für Cardinals Quarterback Carson Palmer kommt es zum Wiedersehen mit den Bengals.
Allesamt interessante Spiele. John Fox wird einiges über Broncos Quarterback Brock Osweiler wissen, und das ist schon ein netter Vorteil.
Denver hat nicht vor, für Osweiler andere Spielzüge anzusagen, als für Manning. Vielleicht wird Osweiler etwas öfter aus der Pocket herauslaufen, etwas, das Manning so gar nicht mochte.
Und Chicago ist mit 4-5 Siegen immer noch im Rennen um eine Wild Card. Sie werden Denver einen heißen Kampf liefern.
Das Spiel der 8-1 Bengals gegen die 7-2 Cardinals war für die NFL so interessant, daß sie es zum Sunday Night Spiel machte.
Keine schlechte Entscheidung, denn sonst hätte es die beiden 4-5 Teams aus Kansas City und San Diego gegeben. Auch beide noch im Wild Card Rennen, aber mit wenig überzeugenden Leistungen.

Quarterback Brandon Weeden blieb nicht lange ohne Job. Die Texans nahmen den Ex-Cowboys Ersatzmann von der Transferliste.
Starter Brian Hoyer fällt mit einer Gehirnerschütterung eine Zeitlang aus. Weeden dient jetzt als Notnagel, falls T.J. Yates sich verletzt.

Die Cowboys werden für Running Backs wohl eine Drehtüre einbauen. Nachdem sie Christine Michaels gefeuert haben, holten sie Robert Turbin.
Der war noch nicht mal für die Browns gut genug.

Doug Flutie trauert.
Am Mittwochmorgen erlag zunächst der Vater des Ex-NFL Quarterbacks einem Herzinfarkt im Krankenhaus. Nur eine Stunde später starb seine Mutter an einem Herzinfarkt. Die beiden waren 56 Jahre miteinander verheiratet.
Doug Flutie war eigentlich viel zu klein, als Quarterback in der NFL. Dennoch spielte er mit dem Herz eines Löwen und wurde so zum Fanliebling.
Vom Boston College kommend wurde er zunächst in die USFL aufgenommen, dann schaffte er es in die NFL, stieg in die CFL ab, um wieder in die NFL zurückzukehren.
Heute ist er Analyst bei den Spielen der Notre Dame Fighting Irish auf NBC.

Der Lazarettreport
Die Seahawks gaben bekannt, daß Linebacker Bruce Irvin wegen einer Knieverletzung in dieser Woche ausfällt.

Könnte Patriots Quarterback Tom Brady schon am Montag gegen Buffalo wieder hinter seiner normalen Line stehen?
Die Offensive Linemen Sebastian Vollmer (Gehirnerschütterung ), Tre Jackson (Knie) und Marcus Cannon (Zeh) haben alle wieder am Training teilgenommen.

Die Jaguars setzten Defensive Tackle SenDerrick Marks mit einem gerissenen Trizeps, und Safety James Sample mit einer Armverletzung auf die Verletztenliste.

Niners Running Back Reggie Bush gab auf der Internetseite des Teams bekannt, daß er an einem gerissenen Meniskus operiert wurde, nicht an einem Kreuzband.
So oder so ist die Saison aber für ihn bereits beendet.

Die besten Spieler der Woche 10

AFC
OFFENSE: QB BEN ROETHLISBERGER, PITTSBURGH STEELERS
22 von 33 Pässen für 379 Yards, 3 Touchdowns
In seiner 12. Saison ist dies seine 13. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S BACARRI RAMBO, BUFFALO BILLS
2 erzwungene Fumbles, 1 Interception
In seiner 3. Saison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K STEPHEN GOSTKOWSKI, New ENGLAND PATRIOTS
2 von 2 Field Goals, 3 von 3 Extrapunkte
In seiner 10. Saison ist dies seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB KIRK COUSINS, WASHINGTON REDSKINS
20 von 25 Pässen für 324 Yards, 4 Touchdowns
In seiner 4. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB TERENCE NEWMAN, MINNESOTA VIKINGS
2 Interceptions, 5 abgewehrte Pässe, 4 Tackles
In seiner 13. Saison ist dies seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR AMEER ABDULLAH, DETROIT LIONS
Ein 104 Yards Kickoffreturn
In seiner Rookiesaison ist dies seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 18. November 2015

Kurzberichte
peterson-adrian4Das Spiel der Packers in Minnesota am Sonntag ist ein Spiel um Platz eins.
Während die Offense der Packers ins Stocken geraten ist, läuft es bei den Vikings, oder besser, läuft er bei den Vikings - Adrian Peterson (Bild).
Mit 961 Yards führt er die Running Backs in dieser Saison locker an. Der Zweite, Chris Johnson von den Cardinals, hat 734 Yards auf dem Konto.
Nach dem unsagbar schlechten Saisonauftakt gegen die 49ers haben die Vikings Kurs Richtung Playoffs genommen. Nach diesem Fehlstart haben sie nur noch gegen die Broncos verloren, als die noch gut waren.
Quarterback Teddy Bridgewater schafft es, die Spiele nicht zu versauen. Auf Platz 26 der Quarterbacks liegend, ist er ein brauchbarer Ballverteiler, dem der beste Freund des Quarterbacks zur Seite steht, ein guter Running Back.
Die Defense der Vikings liegt auf Platz acht aller 32 Teams. Damit kann man den Quarterback auch sehr gut entlasten.
Ganz anders die Packers. Deren Defense findet man erst auf Platz 23 liegend. Sie haben bereits 1046 Laufyards zugelassen. Peterson werden sie kaum in Schach halten können.
Er ist und bleibt der Superstar der Vikings. Wen interessiert es da, daß er ein verurteilter Kinderschläger ist?
Auch hier gilt: Leistung geht vor Moral!

Ein Jahr Sperre für Aldon Smith.
Der Linebacker der Raiders hat erneut gegen die Drogenrichtlinien der NFL verstoßen. Letztes Jahr war er für neun Spiele suspendiert.
Erst im August war er von den 49ers gefeuert worden, weil die von seinen Eskapaden außerhalb des Spielfelds die Nase voll hatten. Fahrerflucht, betrunken Auto gefahren, Vandalismus, da lief das Faß über.

Browns Head Coach Pettine, ja er ist noch auf seinem Posten, hat bekanntgegeben, daß Johnny Manziel für den Rest der Saison der Starter ist.
Seine überzeugende Leistung gegen die Steelers hat den Head Coach dazu bewogen, dem Quarterback den Starterposten bis zum Ende der Saison zu lassen.
Manziel vervollständigte 33 seiner 45 Pässe für 372 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception. Besonders ein Touchdownlauf, der nach näherer Ansicht dann ganz knapp doch keiner war, war absolut sehenswert.
Mit 2-8 Siegen ist die Saison für Cleveland eh beendet, da kann man Johnny Football auch mal ein bißchen rumlaufen lassen.
Die NFL wird Manziel nicht davon abhalten, zu spielen. Die Untersuchungen gegen ihn, weil er seine Freundin geschlagen hat, wurden eingestellt.

6-8 Wochen wird Patriots Receiver Julian Edelman ausfallen.
Zu den Playoffs könnte er also wieder einsatzbereit sein. Sein Fußbruch ähnelt dem von Cowboys Wide Receiver Dez Bryant, wie es heißt.
Bis dahin müßte also Rob Gronkowski die Rolle des Passempfängers Nr. 1 übernehmen, doch der wird in der O-Line gebraucht, wo viel zu viele Stammspieler fehlen.
Brandon LaFell und der erstaunlich verletzungsfreie Danny Amendola müssen also mehr Arbeit übernehmen.
Die schaffen das!

Die Cowboys feuerten Ersatz- Quarterback Brandon Weeden. Sie brauchten den Platz im Kader, um Tony Romo von der Bummerangliste holen zu können.
Ob er schon am Sonntag gegen Miami spielt, ließ Head Coach Garrett noch offen. Er sieht aber eher noch Matt Cassel am Start.
Doch damit nicht genug des Feuerns. Auch Running Back Christine Michael, der sich als unbrauchbar erwies, mußte gehen.

Die Ravens setzten Rookie Wide Receiver Breshad Perriman mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste.

Die Seahawks feuerten Wide Receiver Chris Matthews.

Colts Head Coach Chuck Pagano weiß noch nicht, wann Quarterback Andrew Luck wieder einsatzbereit sein wird. Aber egal wann es soweit ist, Pagano wünscht sich dann von Luck, daß der aufhört wie ein Linebacker zu spielen.
Lucks Spielweise hätte zu seiner Brust- und Nierenverletzung geführt. Das müsse aufhören.

Die Giants verpflichteten, erneut, Hakeem Nicks.
Der Wide Receiver soll Victor Cruz ersetzen, der eine saisonbeendende Wadenoperation vor sich hat.

Es fing grauenvoll an. Man fragte sich, ob die Redskins wirklich gut daran taten, Robert Griffin III auf die Bank zu setzen. Was Kirk Cousins zeigte ließ einen oft verzweifeln.
Doch der Quarterback spielte immer besser, was seine Selbstsicherheit erhöhte und ihn noch besser spielen ließ.
Die Defense der Saints ist ja in dieser Saison wirklich kein Maßstab, aber dennoch war es erstaunlich, wie Cousins sie auseinandernahm.
Cousins ist am 15. März ein Free Agent und kann sich ein neues Team suchen. Das will Head Coach Jay Gruden verhindern. Er möchte seinen General Manager überreden, Cousins einen guten neuen Vertrag anzubieten.
Das wäre es dann aber für RG3 bei den Redskins.
Ob Teambesitzer Snyder das zuläßt, der so viel in RG3 investiert hat?

Dienstag, 17. November 2015

Die NFL 2015 - Woche 10 - Willkommen im Dschungel
watt-jj2
Es war ein grauenvolles Spiel mit einem Ausrutscher der Dschungelkatzen, die ihre Primetimeallergie immer noch nicht ganz abgelegt haben. Immer wieder versagen sie, wenn sie vor einem landesweiten TV-Publikum spielen.
Nach acht Siegen in Folge in dieser Saison erlegten die Texans den Tiger.
Zur Halbzeit stand es 6:3 für die Bengals. Das wars. Mehr Punkte konnten sie gegen die Defense der Texans, die in dieser Saison bisher noch nicht in Erscheinung getreten war, nicht erzielen.
Gestern spielten vor Allem JJ Watt (Bild), Brian Cushing und Whitney Mercilus gnadenlos. Bengals Quarterback Andy Dalton, genannt die rote Flinte, wegen seiner Haarfarbe, wurde wieder zur rostigen Flinte. Dreimal konnten die Texans Dalton sacken, einen Paß von ihm abfangen. Er vervollständigte nur 21 seiner 37 Pässe für 187 Yards.
Die Texans kamen zum einzigen Touchdown im Spiel, nachdem Starter Brian Hoyer mit einer Gehirnerschütterung ausschied und Ersatz- Quarterback T.J. Yates den einen gekonnten Drive in diesen öden drei Stunden dirigierte, der in einem einhändigen Fang eines 22 Yards Passes von Wide Receiver DeAndre Hopkins endete. 10:6 Houston, das war auch der Endstand.
Damit geschah zweierlei: Die Bengals schieden aus dem Club der ungeschlagenen Teams aus, in dem jetzt nur noch die Panthers und die Patriots sind.
Zweitens wurden die Texans mit 4-5 Siegen wieder Co-Tabellenführer der AFC South, zusammen mit den Colts.

Kurzberichte
Es war ein elendes Gewürge, was die Defense der Saints in dieser Saison bot. Der Tiefpunkt war die absolut hilflose Vorstellung gegen die Redskins. Vorher hatten die Saints bereits zwei Heimspiele gegen Teams aus dem Tabellenkeller verloren, die mit Rookie- Quarterbacks starteten.
Gestern um 13:09 Uhr kam noch die Meldung über den Ticker, daß man nicht vorhabe Defensive Coordinator Rob Ryan zu feuern. Ein paar Stunden später war diese Meldung überholt, Rob Ryan war gefeuert.
Ob die teilweise recht unbrauchbar aussehenden Spieler der Verteidigung mit einem neuen Defensive Coordinator auf einmal besser spielen, bleibt abzuwarten.
Senior Defensive Assistant Dennis Allen wird Ryans Job übernehmen.

Die Ravens stehen mit 2-7 Siegen katastrophal schlecht da. Könnten sie mit 3-6 dastehen?
Ja, denn die Schiedsrichter im Spiel gegen Jacksonville haben mal wieder versagt.
Jacksonville gewann in letzter Sekunde mit 22:20, weil die Schiedsrichter einen Fehlstart vor dem Sieges Field Goal der Jaguars aus 53 Yards übersahen.
Dieses Field Goal wurde möglich, obwohl die Zeit bereits auf Null heruntergelaufen war. Aber beim Spielzug zuvor hatte Ravens Paß Rusher Elvis Dumervil Quarterback Blake Bortles in die Gesichtsmaske gegriffen und ihm ziemlich den Kopf verdreht.
Da ein Spiel nicht enden kann, wenn die Defense eine Strafe begeht, bekamen die Jaguars 15 Yards und einen weiteren Spielzug geschenkt.
ABER, es waren bei diesem Spielzug noch nicht alle Spieler der Jags in Position, was die Schiedsrichter jedoch übersahen. So kamen sie noch zu ihrem Field Goal.
Ob die Ravens mit einem Sieg noch Chancen auf eine Playoffteilnahme gehabt hätten, sei dahingestellt. Die weitere Niederlage aber positioniert sie für eine hohe Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft.
Die Jaguars sind mit 3-6 Siegen den Tabellenführern aus Indianapolis und Houston mit 4-5 Siegen, dicht auf den Fersen.

Die Rams planen mit Case Keenum als Starter für das Spiel in Baltimore am Sonntag.
Head Coach Jeff Fisher hat die Nase voll von den schlechten Leistungen seines Quarterbacks Nick Foles und verbannt ihn auf die Bank.

Der Lazarettreport
Die Cowboys planen mit Tony Romo als Starter für das Spiel in Miami am Sonntag.
Der Quarterback hat seine Schulterverletzung auskuriert und trainiert wieder voll mit dem Team.

Die Broncos planen mit Brock Osweiler als Starter für das Spiel in Chicago am Sonntag.
Quarterback Peyton Manning hat eine Plantar fasciitis genannte Fußverletzung, die einen Einsatz nicht zuläßt. Die Plantar fasciitis ist die Entzündung des Bindegewebes, das von der Ferse zu den Zehen reicht und auch Sehnenplatte der Fußsohle genannt wird.
Mit dieser schmerzhaften Entzündung hätte Manning gar nicht erst gegen die Chiefs antreten dürfen.

Die Eagles planen mit Mark Sanchez als Starter für das Spiel gegen Tampa Bay am Sonntag.
Quarterback Sam Bradford ist an der Schulter verletzt und kuriert eine Gehirnerschütterung aus. Er wird wohl zwei Spiele verpassen.

Für Titans Wide Receiver Justin Hunter ist die Saison mit einem gebrochenen rechten Knöchel beendet.
Auch für Titans Cornerback Jason McCourty ist die Saison beendet. Er muß an der Leiste operiert werden.

Für Giants Wide Receiver Victor Cruz ist die Saison nun definitiv beendet. Er muß an einer Wade operiert werden.

Montag, 16. November 2015

Die NFL 2015 - Woche 10 - Eine Legende stürzt vom Thron.
manning-td-509Fangen wir mit einem Schocker an. Broncos Quarterback Peyton Manning hat jetzt 71.840 Passyards auf seinem Konto, so viele wie kein anderer Quarterback in der Geschichte der NFL.
Und dennoch stürzte die Legende in der Niederlage gegen die Chiefs gestern zu Boden. Nachdem Manning die vierte Interception geworfen hatte, wurde er gegen Brock Osweiler ausgetauscht.
Mannings unglaubliche Bilanz gestern: 5 von 20 für 35 Yards, 0 Touchdowns, 4 Interceptions. Immer wieder waren seine Pässe zu kurz. Seine Quarterback Wertung lag bei 0,0. Das war des Schlechten dann zuviel. Mitte des dritten Viertels wurde er aus dem Spiel geholt.
Die Chiefs gehören nicht unbedingt zu den Teams, die schwer zu besiegen sind, wie ihre 4-5 Bilanz verrät, aber die Broncos konnten gestern im eigenen Stadion keinen Stich gegen sie holen. Mit einem 29:13 Sieg flogen die Chiefs zurück nach Hause, und der Gewißheit, daß sie eine Legende vom Thron gestoßen haben.
Dennoch sagte Broncos Head Coach Kubiak, daß Manning auf jeden Fall der Starter bleibt... wenn er gesund ist. Vor dem Spiel gestern wurde er ja mit einer Fußverletzung gelistet.
Im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs hat Denver mittlerweile ordentlich Boden verloren mit jetzt 7-2 Siegen.
Verloren haben sie auch Safety T.J. Ward, der wegen eines unerlaubten Angriffs gegen den Kopf von Wide Receiver Maclin vom Platz gestellt wurde.

Die New England Patriots wollten nicht wieder in dem Film „Die Giants waren ihr Schicksal“ mitspielen. Aber das Team aus der NFC East bot den Patriots einen höllischen Kampf.
New England begann bereits ohne die Verletzten Offensive Tackle Sebastian Vollmer und Running Back Dion Lewis. Im ersten Viertel fiel dann auch noch die Allzweckwaffe der Offense Julian Edelman mit einem gebrochenen Fuß aus.
Das machte die Sache für Quarterback Tom Brady nicht leichter.
Drei mal wurde er gesackt und einen Ballverlust bei einem Angriff konnte der deutsche Defensive Tackle Markus Kuhn erobern.
Trotz all der Widrigkeiten schaffte es Brady 26 seiner 42 Pässe an den Mann zu bringen für 334 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Diese Interception hätte beinahe das Spiel gekostet. Sie kam beim Stand von 24:23 für New England an der Eins der Giants durch Cornerback McBride. Statt zu einer 31:23 Führung kam es zu einem Drive der Giants, der ihnen mit einem Field Goal aus 29 Yards die 24:26 Führung brachte.
Die Patriots kamen mit 107 Sekunden auf der Uhr ohne Auszeit an der eigenen 20 zur Möglichkeit noch zu kontern.
Und 107 Sekunden sind für Brady eine Ewigkeit.
Und so kam es diesmal anders, als Giants Fans es gewohnt sind wenn ihr Team gegen die Patriots spielt. Sechs Sekunden vor Spielende traf Pats Kicker Stephen Gostkowski aus 54 Yards zum 27:26 Sieg. Einem sehr glücklichen Sieg gegen eine Giants Mannschaft, die auf dem Weg in die Playoffs ist, weil sie in ihrer Division keinen ernsthaften Gegner hat.
New England steht mit 9-0 Siegen sehr gut da. Sie hoffen darauf, daß die Bengals in dieser Nacht gegen die Texans vielleicht ausrutschen.
New York führt die NFC East mit 5-5 Siegen an. Die Eagles (4-5) verloren gegen Miami und Dallas (2-7) in Tampa Bay.
Die Redskins gewannen nicht gegen die Saints, sie vernichteten sie. In New Orleans deutet vieles daraufhin, daß der Defensive Coordinator des Teams nach der Freiwoche nicht mehr Rob Ryan heißt. Was sein Mannschaftsteil unter seiner Leitung gestern zeigte, war unterirdisch.
Die Saints Defense erlaubte Redskins Quarterback Kirk Cousins die persönliche Bestmarke von 4 Touchdownpässen und die perfekte Quarterback- Wertung von 158,3 Punkten.
Und so stehen die Redskins nach einem unglaublichen 47:14 Sieg mit 4-5 Siegen aussichtsreich hinter den Giants.

Wie wichtig ein guter Ersatz- Quarterback ist, das sah man bei den Steelers. Als der Starter sich gegen Cleveland in der zweiten Angriffsserie am linken Knöchel verletzte, kam der Ersatzmann rein und führte Pittsburgh zu einem nie gefährdeten Sieg.
22 von 33 für 379 Yards und 3 Touchdowns bei 1 Interception lautete Roethlisbergers Bilanz, der wegen seiner Fußverletzung aus der letzten Woche nur als Ersatzmann für Landry Jones gedacht war. Daß er überhaupt würde spielen müssen, war gar nicht vorgesehen. Dieses Spiel sollte er aussetzen und nächste Woche die Freiwoche nutzen, um den Fuß auszuheilen. Doch er mußte sofort rein und daß er verletzt ist, merkte man ihm nicht an.
Pittsburgh holte einen wichtigen 30:9 Sieg, um mit 6-4 Siegen den guten Platz im Rennen um eine Wild Card zu behaupten.
Browns Besitzer Haslam betonte nach dem Spiel, daß er nicht dran denkt in der anstehenden Freiwoche einen neuen Head Coach zu verpflichten.

Die Packers produzieren nur noch Käse.
Sie boten, besonders in der ersten Halbzeit, eine Leistung, die man in die Dose packen konnte.
1991 verloren sie zuletzt ein Heimspiel gegen Detroit.
1991.
24 Heimsiege in Folge. Dieses Serie wurde gestern von den vor dem Spiel 1-7 Lions unterbrochen.
Zwar wurde es zum Spielende noch mal spannend, aber wie bereits in der Vorwoche gegen Carolina, für die Packers viel zu spät.
Zur Halbzeit stand es in einem der schlechtesten Spiele der Geschichte 3:3.
Im Lauf der zweiten Halbzeit ging Detroit mit 12:3 in Führung. Green Bay kam auf 12:10 heran, um Detroit dann wieder mit 18:10 davonziehen zu lassen.
Dank zweier verschossener Extrapunkte von Lions Kicker Prater konnte ein Touchdown mit Zweipunkteversuch die Verlängerung bringen.
Und ja, 36 Sekunden vor Ende warf Aaron Rodgers einen Touchdownpass zu Wide Receiver Justin Perillo. Der Zweipunkteversuch mißlang aber.
Also, Onsidekick. Hier flog der Ball genau in die Arme eines der sichersten Receivers der Liga, Calvin Johnson. Doch er konnte den Ball nicht festhalten.
Packers Cornerback Randall konnte das Ei sichern.
32 Sekunden zeigte die Uhr, als Green Bay an Detroits 49 den letzten Drive begann. Der führte nur bis zur 34 der Lions von wo Kicker Mason Crosby ein 52 Yards Field Goal versuchte. Doch ohne Erfolg. Detroit gewann nach 24 Niederlagen in Wisconsin mit 18:16.
Da die Vikings gegen die Raiders mit 30:14 gewannen, sind die Packers nicht mehr Tabellenführer der NFC North. Sie stehen mit 6-3 hinter Minnesota mit 7-2.
Green Bay ist aber immer noch gut im Wild Card Rennen. Nächsten Sonntag müssen sie zu den Vikings. Klingt wie ein Spiel, das man sehen muß.

Im Sunday Night Football Spiel ging es für Arizona und Seattle um viel. Und das sah man. Obwohl das Spiel von zwei knüppelharten Verteidigungen bestimmt wurde, kam es zu erstaunlich vielen Punkten.
Es kam aber auch zu erstaunlich vielen und langen Auszeiten.
Eine verletzungsbedingte Auszeit gab es, weil Cardinals Guard Mike Lupati nach einer Kollision mit Kam Chancellor bewegungslos liegen blieb. Mit großer Vorsicht wurde er in einen Krankenwagen verfrachtet, der auf des Feld fuhr. Aber Entwarnung, Lupati konnte das Krankenhaus rechtzeitig wieder verlassen, um mit seinem Team nach Hause zu fliegen. Mit seinem Team und mit einem Sieg.
Arizona führte bereits zur Halbzeit mit 22:7, aber Seattle kämpfte sich heran. Der 39:32 Sieg Arizonas war recht glücklich, aber was solls?
Die Cardinals haben jetzt 7-2 Siege und konnten sich deutlich von Seattle mit 4-5 absetzen.

Und, ach ja, Die Panthers blieben ungeschlagen. Gegen die Titans.

Der Lazarettreport
Eagles Quarterback Sam Bradford, linke Schulter und Gehirnerschütterung.
Eagles Running Back Ryan Matthews, Kopfverletzung.

Titans Wide Receiver Justin Hunter, gebrochener Knöchel. Für ihn ist die Saison beendet.

Browns Wide Receiver Andrew Hawkins, Gehirnerschütterung.

Cardinals Wide Receiver Michael Floyd, Oberschenkel.

Seahawks Linebacker Bruce Irvin, Innenbanddehnung.

Rams Guard Jamon Brown wurde im vierten Viertel vom Platz gefahren, mit einer nicht näher beschriebenen Verletzung.

 

 

feldhintergrund04
feldhintergrund03

 

 

 

[Home] [Ergebnisse] [NFL News] [News Archiv] [Total Exzess] [Statistiken] [Tabellen] [Football erklärt] [History] [NFL] [Impressum]

 


WIN-FOOTBALL Magazin © voss-multimediagruppe. Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe, auch Auszugsweise, nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung. Alle Logos und Namen sind eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Namensinhaber und urheberrechtlich geschützt. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 "Haftung für Links" - hat das Landgericht Hamburg entschieden, das man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. In WIN-FOOTALL sind Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links gilt: Da ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe, distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf www.win-football.de. Dies gilt für alle auf www.win-football.de ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen.

 

 

winfootball2009logo