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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

Montag, 30. Juni 2014

Kurzberichte
Jones-Drew-Maurice2Maurice Jones-Drew (Bild) dachte nach seiner unterdurchschnittlichen Leistung 2013 ans Aufhören.
Der Running Back der Jaguars durchlitt 2012 eine verletzungsgeplagte Saison. 2013 konnte er mit nur 3,4 Yards pro Lauf nicht mehr an seine alten Zeiten anknüpfen. Bis dahin hatte er nie weniger als durchschnittlich 4,2 Yards pro Lauf erzielt. Er selber dachte, daß er es nicht mehr bringt, und wollte in den Ruhestand treten.
Doch der persönliche Trainer des 29-jährigen sah sich zusammen mit Jones Drew die Videoaufnahmen der älteren Saisons und der letzten Saison an und wies ihn auf die Sachen hin, die der Running Back 2013 anders, ja falsch, machte. Das, so das Fazit, würde sich alles korrigieren lassen.
Als sich dann die Möglichkeit zu den Raiders zu wechseln ergab, griff Jones-Drew zu.
Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Raiders von ihrem Läuferduo Jones-Drew und Darren McFadden wirklich profitieren können?
McFadden hat wegen diverser Verletzungen öfter als Zuschauer am Spielfeldrand gestanden, denn als aktiver Spieler, und ob MJD zu alter Form zurückfinden wird, ist auch fraglich.
Viel Hoffnung verbreitet dieses (un)dynamische Duo nicht gerade.

Wo wir gerade in Jacksonville sind... Kann man die Zuschauer ins Stadion locken, wenn man kein gutes Team hat, aber wenigstens die größte Videoleinwand der Welt?
Diese Frage werden die Jaguars bald beantwortet bekommen.
Der größte Videobildschirm der Welt wird am 26. Juli bei einem Fußball Freundschaftsspiel eingeweiht werden.
110 Meter ist das Teil breit. Da sehen die Bildschirme in den Stadien in Houston und Dallas, mit 84, bzw. mageren 48 Metern klein gegen aus.
Über die anderen Verbesserungen des Stadions in Jacksonville wurde hier ja schon berichtet.
Am Wochenende wurde der Monitor getestet, und jemand zwitscherte die Neuigkeit mit Foto in die Welt: https://twitter.com/JungleJim77/status/483227573363560449

Aqib Talib musste am Sonntag zum Rapport bei den Denver Broncos. Das Team hatte gerade erfahren, daß sein Cornerback in Dallas verhaftet worden war, weil er unter Drogeneinfluß Randale gemacht hatte.
Doch die Polizei in Dallas hatte einen Fehler gemacht. Nicht Aqib war der Verhaftete, sondern sein älterer Bruder Yakub. Er wurde in eine Entgiftungseinrichtung verbracht, nachdem er in einem Nachtclub ausfällig wurde.
Der Sicherheitschef der Broncos konnte bestätigen, daß Aqib Talib zur besagten Zeit Zuhause war und nicht in Polizeigewahrsam.

Sonntag, 29. Juni 2014

Jay Cutler
cutler-jay-bearsOb wir Fans auch zu sehen bekommen, was die Chicago Bears (zu) sehen (glauben)?
In Chicago will man nämlich sehen, daß Quarterback Jay Cutler (Bild) unglaubliche Fortschritte macht. Head Coach Marc Trestman gilt ja als Quarterback- Guru. Und schon letztes Jahr zeigte Cutler bis zu seiner Verletzung, die ihn fünf Starts kostete, etwas bessere Leistungen, als zuvor.
Das aber lag wohl eher an den Veränderungen in der Offensive Line. Die waren signifikant, so daß Cutler weit weniger oft Pässe auf dem Rücken liegend werfen musste.
In der letzten Woche dann sah Quarterbacks Coach Matt Cavanaugh unglaubliche Fortschritte Cutlers im Minicamp. Cavanaugh, der von 78 bis 91 als Ersatz- Quarterback in der NFL tätig war und zwei Super Bowl Ringe sein Eigen nennt, kam letztes Jahr mit Trestman zu den Bears.
Die beiden sahen, daß Cutler kein Naturtalent war, daß er aber Ansätze hatte, die man weiterentwickeln konnte. Cutler hätte jeden Ratschlag förmlich in sich aufgesaugt und hart an sich gearbeitet, sagte der Quarterbacks-Coach. Jedes Kleinigkeit hätte der Quarterback verbessert, vom Festhalten des Balles bis zu den einzelnen Bewegungsabläufen hätte Cutler große Fortschritte gemacht.
Na, dann werden wir wohl ab September sehen können, warum die Bears Cutler $54 Millionen an Garantiegehalt in den, wo auch immer, reinschieben.
Viel Geld für einen Quarterback, der seit 2006 in der NFL spielt, und der jetzt die Grundlagen des Quarterbackings beigebracht bekommt.

Ben Tate
Ben Tate wechselte von den Texans zu den Browns, weil der Running Back sich dort mehr Spielzeit versprach, vom Geld mal abgesehen. Doch Head Coach Pettine hat anderes im Sinn. Er ist der Meinung, daß man einen Haupt- Running Back braucht, dem aber auch ein oder besser zwei andere Läufer zur Entlastung zur Seite stellt.
Bedenkt man die Quarterback- Situation in Cleveland, dann wird man dort wirklich ein funktionierendes Laufspiel brauchen. Nichts gegen Brian Hoyer, der vor seiner schweren Verletzung in den ersten drei Spielen so etwas wie NFL-Tauglichkeit zeigte. Ob der Hype um Johnny Football gerechtfertigt ist, oder ob der Rookie nur heiße Luft verströmt, muss sich erst noch zeigen. Man kann sagen, daß bei beiden Quarterbacks ein funtionierendes Laufspiel wichtig sein wird.
Bedenkt man, daß die Browns letztes Jahr das Team waren, das die meisten Passversuche in der Liga hatte, und das mit den Quarterbacks Brandon Weeden und Jason Campbell, dann tut Unterstützung des Paßspiels not.
Diese Aufgabe kann Ben Tate nicht alleine Schultern, glaubt Pettine. Seine Mitläufer Terrance West und Dion Lewis werden ihre Einsätze bekommen, egal ob der startende Quarterback Hoyer oder Manziel heissen wird.

Samstag, 28. Juni 2014

Das Leben ist nicht fair
watt-jj2Die Deckelung der Rookiegehälter, die 2001 im neuen Tarifvertrag festgelegt wurde, zahlt sich aus. Nicht für die Spieler aber für die Teams.
Z.B. J.J. Watt (Bild), er ist als Defensive End unverzichtbar für die Houston Texans. Ähnlich gute Spieler wie Greg Hardy von den Panthers oder Mario Williams von den Bills bewegen sich mit 13 bzw. 16 Millionen Dollar in ganz anderen Sphären, wie Watt, der für ein Taschengeld von $1,9 Millionen seine Knochen opfern muss.
Watt ist jetzt 25 Jahre alt, also noch in seinem besten Alter. Für ihn kommt der Zahltag, wenn sein Rookievertrag ausgelaufen ist. Dann erst wird auch er absahnen können.
Zur Zeit werden ja schon einige Spieler aus der Draft von 2011 mit deutlich erhöhten Gehältern ausgestattet. Seattles Cornerback Richard Sherman, der es sogar auf das Cover von Madden 2014 geschafft hat, 49ers Quarterback Colin Kaepernick, sie haben schon jetzt deutlich bessere Verträge erhalten weil, ja, weil das System einen Fehler hat.
Watt wurde in der ersten Runde einberufen. Damit fängt für ihn das Dilemma an. Spieler, die in der ersten Runde der Einberufungsveranstaltung von einem Team rekrutiert wurden, bekommen einen Vierjahresvertrag mit der Option für das Team auf ein fünftes Jahr. Erst danach können Rookies aus der ersten Runde abkassieren.
Sherman und Kaepernick wurden in der zweiten Runde und später einberufen, für sie fällt die Sache mit der Option weg. Sie können somit also ein Jahr früher zum Schotter, als ihre Kollegen aus Runde eins.
Das scheint nicht nur ungerecht, das ist ungerecht.
Natürlich musste die NFL versuchen, die ausufernden Rookiegehälter in den Griff zu bekommen. Daß dabei aber die Erstrundenspieler deutlich benachteiligt werden, ist so eigentlich nicht hinnehmbar. Sie müssen ein Jahr länger beweisen, daß sie einen dicken Vertrag verdienen, und dafür müssen sie ein Jahr länger das Risiko einer Verletzung hinnehmen.
Der ehemalige Vorsitzende der NFL, Paul Tagliabue, sagte einmal: „Eine Vereinbarung ist dann gut, wenn beide Seiten Grund zum Klagen haben.“
Das ist hier nicht der Fall.
Wäre das Leben fair, müsste hier nachverhandelt werden. Doch niemand wird jemals behaupten, daß das Leben fair wäre.

Kurzberichte
Also sprach Johnny Football. Und der Rookie- Quarterback der Browns sprach, daß er sich nicht ändern wird.
Manziel liebt es, zu feiern, wie die Feste fallen. Das hat ihm bereits Kritik eingebracht, zuletzt von Rams Quarterback Brady Quinn und den Ruhmeshallenmitgliedern Joe Montana und Warren Moon.
Doch Johnny Manziel will sich das Feiern nicht verbieten lassen. Er sagte, daß er dem Football verpflichtet wäre, und er wäre bereit aus seinen Fehlern zu lernen. Bisher aber hätte sein Spaß am Feiern seinen Leistungen auf dem Feld nicht im Weg gestanden. Außerdem, so vermutete er weiter, würden andere Spieler wohl auch an den freien Wochenenden nicht nur die Nase ins Playbook stecken. Nur er wäre halt Johnny Football, und deshalb wäre immer eine Reportermeute um ihn herum, weil alles, was er macht, eine Story wert sein könnte.
ABER... den Unterschied zwischen einem Quarterback, der gerademal seiner Arbeit nachgeht und ansonsten lieber Golf spielt, wie Tony Romo, zu einem Quarterback, der mit Analysen der Gegenspieler praktisch ins Bett geht, wie Peyton Manning, bekommen wir Saison für Saison vorgeführt.
Johnny Football wird wohl lernen müssen, daß er als gutbezahlter Profi seinem Arbeitgeber entsprechende Leitung abliefern muss. Und von nichts kommt nichts.

Seine Vertragssituation bereitet Vernon Davis keine schlaflosen Nächte. Der Tight End der 49ers ist nicht weiter bereit, für die Summe von $4,7 Millionen zu spielen, die er momentan verdient... und in den kommenden zwei Jahren, die sein Vertrag noch läuft.
Um seinem Wunsch nach einem neuen Vertrag Nachdruck zu verleihen, bleibt er den angesetzten Trainingseinheiten fern.
Allerdings, so sagte er, wäre es auch nicht das Ende der Welt, wenn er keinen neuen Vertrag bekäme. Die Situation wäre in Bewegung, langsam, aber sicher.
Auch Vernon denkt, daß er genausoviel für sein Team beisteuert, wie die Wide Receiver, die wesentlich mehr verdienen, für unwesentlich mehr Arbeitsaufwand.
Jimmy Graham in New Orleans möchte ja auch nicht mehr wie ein Receiver zweiter Klasse bezahlt werden.
Die Vermutung liegt nahe, daß beide Spieler demnächst einen besser dotierten Vertrag bekommen werden.

Chad Johnson hat den Schritt in die Zweitklassigkeit der CFL gewagt. Der ehemalige Wide Receiver der Bengals konnte sich noch nicht vorstellen, in den Ruhestand zu treten.
Randy Moss hat den Schritt gewagt, bleibt aber dem Football treu. Der ehemalige Wide Receiver der Vikings wurde von seinem Head Coach bei den Patriots, Bill Belichick, mal der intelligenteste Receiver, den er je trainiert hätte, genannt.
Diese Intelligenz kann Moss jetzt an die nächste Generation weitergeben. Er ist heute Assistenztrainer der Victory Christian Center School, einer privaten Schule, auf die sein Sohn Thaddeus geht.
Vielleicht kann Randy Thaddeus dazu bewegen, demnächst Football zu spielen. Der ist nämlich bisher ein Ausnahmebasketballspieler an der Schule. Bei einer Größe von 195 Zentimetern und einem Gewicht von 108 Kilogramm nicht verwunderlich.

Freitag, 27. Juni 2014

Alles hat ein Ende, besonders so ein Kurzurlaub. Stürzen wir uns also mit neuer Frische in die weitere Berichterstattung zur NFL.
Nach dem Kurzurlaub kommen die Kurzberichte
peterson-adrian200Adrian Peterson (Bild) will der Position des Running Backs wieder mehr Bedeutung verleihen.
Der Running Back der Vikings sieht voller Sorge, daß kaum ein Team mehr bereit ist, Running Backs angemessen zu bezahlen. Diese Ballträger, die immer wieder mit dem Kopf durch die Wand müssen, werden nicht mehr so wertgeschätzt, wie sie es verdienen. Quarterbacks, Wide Receiver, Tight Ends, auf sie setzt man heute. Running Backs laufen nur so nebenher. Es gibt mittlerweile Punter und Kicker, die mehr verdienen, als die Läufer.
In den letzten beiden Drafts wurden keine Running Backs in der ersten Runde einberufen.
Diese unglaubliche Entwicklung will Peterson aufhalten, ja gar umkehren. Er will beweisen, daß Running Backs nicht einfach so austauschbar und ersetzbar sind.
Diesen Beweis will er mit einer weiteren 2.000 Yards Saison erbringen. Doch bei aller Anstrengung, Peterson ist die Ausnahme, nicht die Regel. Ein guter Running Back macht noch nicht den Unterschied.
Es würde Zeit, daß mal wieder einige gute Ballträger aus den Colleges kämen, aber genau da liegt der Hase begraben. Die Colleges setzen auf Pass, Pass, Pass. Da wird es wohl einige Jahre dauern, bis mal wieder ein Running Back ausgebildet wird, der in der NFL die Anerkennung bekommt, die er verdient.

Der Sohn von Jerry Rice scheint ein Team gefunden zu haben. Die Washington Redskins haben den Wide Receiver unter Vertrag genommen.
Jerry Rice jr. war auf dem College nicht gerade ein Überflieger. 2013 fing er 11 Pässe für 86 Yards und 1 Touchdown für UNLV.
Anfang 2014 hatte er eine Harbaugh- Tour absolviert und leistete nacheinander Probetrainings in Baltimore und San Francisco... ohne Erfolg.
Ob Rice 2.0 zum Saisonauftakt wirklich noch im Kader der Redskins sein wird, steht aber noch nicht fest, obwohl er die gleiche hervorragende Arbeitsmoral wie sein Vater haben soll. Das unglaubliche Talent des Originals hat er wohl nicht geerbt.

In der Hitze der Camps ist es oft schwer einen kühlen Kopf zu bewahren. Für Footballspieler um so mehr, wenn sie in ihren Rüstungen und Helmen stecken und ohne diese Teile schon über 130 Kg wiegen.
Trinken, trinken, trinken lautet die wichtigste Devise in dieser Zeit. Erschöpfungen und Hitzschläge sind weit gefährlichere Gegner, als es die Gegenspieler aus dem eigenen Team jemals sein können.
Die Spieler werden vor und nach jeder Trainingseinheit gewogen. Ein Spieler kann an die drei Kilo pro Trainingseinheit verlieren. Da muss man für eine Zufuhr von Wasser und Elektrolyten sorgen. Macht man das nicht, kann es tödlich enden. Die National Athletic Trainers' Association, NATA, hat vom Sommer 2010 bis zum Sommeranfang 2014 20 Tote gezählt, die der Hitze zum Opfer fielen. Das ist bezogen auf alle Sportarten, nicht nur Football oder gar die NFL.
In der NFL ist Korey Stringer das wohl bekannteste Hitzeopfer. Der Offensive Lineman der Minnesota Vikings starb im Sommer 2001 während der Saisonvorbereitungen an den Folgen eines Hitzschlags. Heute forscht das nach ihm benannte Korey Stringer Institut der Universität von Connecticut daran, was man noch alles machen könnte, um sich gegen die oft mörderische Hitze schützen zu können.
Aber das Wichtigste steht schon fest, trinke, trinken, trinken.

13 neue Assistenzschiedsrichter werden 2014 die NFL Spiele leiten. Drei ehemalige Assistenten wurden zu Hauptschiedsrichtern befördert, darunter Ronald Torbert and Craig Wrolstad , die Scott Green und Ron Winter ersetzen, die in Ruhestand gegangen sind.
Berühmtester Neuzugang bei den Assistenten dürfte, jedenfalls vom Namen her, Shawn Hochuli sein, der Sohn des austrainiertesten Schiedsrichters aller Zeiten, Ed Hochuli.
Zwei Frauen werden in den Vorbereitungsspielen eingesetzt, Line Judge Sarah Thomas und Head Linesperson Maia Chaka.

Im Prozess um die Schadensersatzforderungen zu den Spätfolgen von Gehirnerschütterungen gibt es eine neue Entwicklung.
Vor 10 Monaten einigten sich die beiden Seiten auf eine Summe von $765 Millionen, die der verhandelnden Richterin zu niedrig vorkam. Sie bat darum, das Angebot nachzubessern.
Und die NFL hat nachgebessert, kann man sagen. Sie hat die Summe, die für die geschädigten Spieler zur Verfügung stehen soll, nach oben offen gelassen.
Zahlungen für Behandlungen, die tatsächlich nachweislich auf Schädigungen des Gehirns zurückzuführen sind, die während der aktiven Zeit in der NFL geschahen, werden ohne Abzüge von der Liga getragen.
Ärzte, die von beiden Prozessgegnern akzeptiert wurden, werden sich um die Untersuchungen der anstehende Fälle kümmern.
Jetzt ist es an Richterin Brody, dieses Angebot zu akzeptieren.

Die Chargers verpflichteten Brandon Flowers. Der Cornerback spielte bisher beim Divisionsrivalen aus Kansas City.
Die Chiefs feuerten Flowers, weil er nicht bei den freiwilligen Trainingseinheiten auftauchte. Da wollten sie ihm die $5,25 Millionen nicht mehr zahlen, die ihm 2014 zugestanden hätten. Die Chargers zahlen ihm für einen Einjahresvertrag $3 Millionen garantiert, und weitere $2 Millionen kann er an Boni verdienen.
Bei den Chiefs erzielte er in 88 Spielen 421 Tackles, 2 Sacks und 17 Interceptions. Davon trug er zwei zu Touchdowns zurück.

Dolphins Center Mike Pouncey wurde am Montag an der Hüfte operiert.
Ob er zur Saisoneröffnung wieder fit sein wird, ist nicht fraglich sondern unmöglich. Die Ärzte sprachen von einer mehrmonatigen Rehazeit.
Das Best Case Szenario sieht Pouncey in Woche vier gegen die Raiders wieder auf dem Platz. Aber das wäre wäre tatsächlich das allerbeste Szenario.
Dolphins Running Back Knowshon Moreno musste am Knie operiert werden.
Er wird zum Beginn des Trainingscamps zurückerwartet.

Adrian Wilson hat bei den Bears unterschrieben.
Der Safety ist mittlerweile 34 Jahre alt und verpasste 2013 die Saison mit den Patriots wegen einer Achillesverletzung. Die Pats feuerten ihn im April.
Was er für seinen Einjahresvertrag in Chicago erhalten wird, wurde nicht bekanntgegeben. Es dürfte aber erheblich weniger sein, als die $5 Millionen, die ihm New England letztes Jahr zahlen musste.

Sonntag, 22. Juni 2014

Kurzberichte
peterson-adrian4Adrian Peterson (Bild) ist davon überzeugt, daß der Zahn der Zeit nicht an ihm nagt.
Der Running Back der Vikings nähert sich der 30, ein Alter, in dem NFL Running Backs das Ende ihrer Karriere erreichen.
In Minnesota fragt man sich momentan, ob der Superstar der Vikings noch im Kader sein wird, wenn 2016 das neue Stadion eingeweiht wird?
Dann wird Peterson 31 Jahre alt sein und vielleicht Mitglied eines anderen Teams. Es halten sich nämlich hartnäckige Gerüchte, daß die Vikings sich demnächst von ihm trennen wollen.
Peterson glaubt, daß der Aufschrei der Fans, der dann ertönen würde, bei weitem die Aufschreie, die ertönten, als die Vikings Percy Harvin und Jarred Allen gehen ließen, übertreffen würde.
Der Running Back glaubt sogar, daß die Saisonkartenverkäufe etwas zurückgehen würden, wenn er nicht mehr für die Vikings spielen würde.
Ob er sich da nicht etwas überschätzt?
Niemand ist unersetzlich, auch ein Adrian Peterson nicht, der in den letzten Jahren mehrere Operationen über sich hat ergehen lassen müssen.
Auch wenn er selber es nicht glaubt, aber der Zahn der Zeit nagt auch an ihm. Und für die Vikings wird es auch ein Leben nach Adrian Peterson geben.
Nur wann das sein wird, das bleibt abzuwarten.

Chad „85“ Johnson spielt wieder... wenn man das so nennen kann.
Der ehemalige Star-Receiver der NFL hat nach drei Jahren Inaktivität wieder professionellen Football gespielt. Am Samstag gab er sein Debut bei den Montreal Allouettes in der CFL.
In einem Vorbereitungsspiel gegen die Ottawa RedBlacks fing er einen Pass für 13 Yards.
Ob das der Beginn einer wundervollen zweiten Karriere war, wird man sehen.

Tyler, eine Stadt mitten in Texas, hat sich zur autonomen Kolonie erklärt. Zur Cowboysfreien Zone, um genau zu sein.
Tyler etwa 150 Kilometer von Dallas entfernt, ist die Geburtsstadt des Footballs, Johnny Footballs. Hier wurde Johnny Manziel am 6. Dezember 1992 geboren.
Klar daß die Einwohner dieser mitten in Texas liegenden Stadt zu denen gehören, die Cowboys Besitzer Jerry Jones niemals verzeihen werden, daß er den Quarterback in der letzten Draft nicht einberufen hat.
Und so erklärte sich diese Stadt auf einer riesigen elektronischen Anzeigetafel zu Cleveland Browns Fans.
Cleveland liegt jetzt (auch) in Texas.

Und das wars von mir für ein paar Tage.
Da Win-Football das Werk eines einsamen Einzelkämpfers ist, braucht er jetzt ein paar Tage Pause. Der Macher macht einen kurzen Wellnessurlaub, um Kraft für die kommende Saison zu tanken.
Am Freitag melde ich mich in neuer Frische zurück.
Bis dahin, vermisst mich ein bißchen!

Samstag, 21. Juni 2014

Kurzberichte
griffiniii-robert7RG3 (Bild) hat momentan keine Zeit über den Spitznamen seines Teams nachzudenken.
In einer Radiosendung sagte der Quarterback der Redskins, daß er sich jetzt voll auf die Saison konzentrieren würde. Der Brief, den die Organisationen National Congress of American Indians und die Oneida Indian Nation an alle Spieler der NFL verschickt haben, um sie aufzufordern gegen den Namen Redskins vorzugehen, läge bei ihm noch rum.
Er würde die Nöte der Indianer natürlich verstehen, sagte Griffin III, immerhin wäre er ja selber Afrika-Amerikaner. Er wäre sein ganzes Leben als Afrika-Amerikaner aufgewachsen und wisse, was es bedeutet unterdrückt zu werden. Man könne nur kontrollieren, was man kontrollieren könne, und gerade jetzt wäre das die Footballsaison.
Wann er Zeit hätte, sich um den Brief zu kümmern, sagte er nicht.

16 Jahre spielte Patrick Mannelly für die Chicago Bears. Er spielte mehr Spiele für das Team, als Brian Urlacher. Er spielte mehr Spiele als Dick Butkus und Jim McMahon zusammen.
Dennoch werden sich jetzt viele fragen: „Patrick wer?“
Patrick Mannelly, 39 Jahre alt, der als Longsnapper nur gelegentlich auf den Platz kam und dann auch noch tief gebückt, den Kopf fast auf dem Ball, dastand.
Am Freitag gab er seinen Rücktritt bekannt, nach 16 Jahren, 245 Spielen und 2.282 Snaps. Schmerzen in der Hüfte, den Knien, den Ellenbogen würden ihm signalisieren, daß es Zeit wäre aufzuhören, sagte er.
Solange wie er spielte kein anderer Spieler jemals für die Chicago Bears. Und in dieser Zeit stellte er mit seinem Team NFL Rekorde für die meisten ungeblockten Punts in Folge auf, 920, und für die meisten Spiele ohne einen geblockten Punt, 180.

Schlechte Nachrichten vom Fisch.
Dolphins Running Back Knowshon Moreno muss sehr wahrscheinlich am Knie operiert werden.
Es war auffällig, wie wenig Moreno in den letzten Tagen beim Training eingesetzt wurde. Am Freitag wurde bekannt, daß er große Probleme mit seinem linken Knie hat, und das schon seit dem Frühling. Es ist nicht das Knie, in dem er sich 2011 ein Kreuzband gerissen hatte.
Nächste Woche soll eine ärztliche Untersuchung darüber entscheiden, ob der Running Back unters Messer muss oder nicht.

Seit Jahrzehnten werden Footballhelme so gebaut, daß Schädelbrüche und Gehirnblutungen verhindert werden. Auf die Verhinderung von Gehirnerschütterungen wurde nicht der nötige Wert gelegt.
Das soll sich jetzt ändern. Das National Operating Committee on Standards for Athletic Equipment (NOCSAE) arbeitet daran, die Standards für die Tests zu ändern. Daran sollen die Entwickler sich orientieren. Am Ende soll ein Helm herauskommen, der die Verletzungsgefahr für Gehirnerschütterungen drastisch vermindert.
Wichtig wären vor Allem Untersuchungen der seitlichen Aufprallenergie. Darauf wäre bisher nicht genügend geachtet worden. Neueste Untersuchungen hätten gezeigt, daß gerade diese Stöße stark auf das Gehirn einwirken.
Die Helmhersteller sind jetzt aufgerufen die Standards der NOCSAE zu erfüllen. Dabei können die Hersteller und Wissenschaftler jederzeit mit der NOCSAE zusammenarbeiten.
Die Erforschung der Gehirnerschütterungen sei noch in den Kinderschuhen, sagte Dr. Robert Cantu, der Vizepräsident der nicht profitorientierten Arbeitsgemeinschaft. Es wäre Zeit, daß sie Erwachsen würde.

Freitag, 20. Juni 2014

Kurzberichte
sb-ring-ssDie Seattle Seahawks zeigen ihre Super Bowl Ringe.
Am Donnerstag bekamen die Super Bowl Sieger ihre Ringe in einer privaten Zeremonie überreicht. Teambesitzer Paul Allen war einer der ersten, die ein Foto des Rings ins Internet stellten.
Sogar an den 12. Mann, also die stimmgewaltigen Fans, wurde gedacht, denn der Ring wird seitlich von 12 Edelsteinen umrahmt.

Die meisten Sponsoren bleiben den Redskins treu. Auch FedEx, der Namensgeber das Stadions, hat nicht vor, den Redskins den Rücken zu kehren. Zwar weht der Firma der Wind der Aktionäre ins Gesicht, von denen einige eine Kündigung des Vertrags fordern, doch FedEx bleibt dem Team, noch, treu.
In den USA ist man darüber überrascht. Vor einigen Wochen konnten die Sponsoren des Basketballteams Los Angeles Clippers gar nicht schnell genug ihre Verträge kündigen, nachdem Teambesitzer Donald Sterling vor laufender Kamera sagte, daß er Schwarze nicht mag.
Der Vizepräsident einer Sponsorenberaterfirma glaubt, daß es daran liegt, daß die Kontroverse um den Namen Redskins schon lange schwelt. Der Ausspruch Sterlings vor laufender Kamera wäre dagegen, sehr plötzlich und sehr bestimmt gekommen.
Im Fall der Redskins würden die Sponsoren halt abwarten und sich ansehen, was denn nun wirklich bei dem Streit herauskommt. Außerdem hätte man mit den Ureinwohnern Amerikas nicht so viel Kontakt, wie mit den Schwarzen, sie hätten keine so große Lobby. In den USA wären 12%der Bevölkerung Schwarz, und nur 2% Rot.
Bisher bleiben die Sponsoren also an der Seite des Teams. Der (beinahe) einhellige Kommentar lautet: „Wir halten uns aus der Politik raus“.
Und die Umfragen geben den Firmen noch keinen Grund, sich von den Redskins abzuwenden. Noch immer sind 70% der Bevölkerung der Meinung, daß das Team seinen Namen behalten soll.

Running Back Jonathan Franklin verkündete das Ende seiner Karriere.
Green Bay Packers Head Coach Mike McCarthy sagte der Presse, daß die Nackenverletzung Franklins, die er sich letztes Jahr zuzog, verbieten würde, daß der Running Back jemals wieder Football spielt.
Nur 12 Spiele währte damit die Karriere Franklins, der letztes Jahr in der vierten Runde der Draft von den Packers einberufen wurde.

Zwei Tage dauerte eine Anhörung in einem Hotel in New Orleans, in der es darum ging, auf welcher Position Jimmy Graham spielt, Tight End oder Wide Receiver?
Ein erstes Zeichen, daß es für den Tight End nicht so gut gelaufen sein könnte, ist eine Szene nach der zweiten Anhörungsrunde. Graham stürmte aus dem Zimmer und blaffte einen Reporter rüde an. Graham ist normalerweise jemand, der gerne und entspannt mit der Presse spricht.
Der Spruch des Schlichters wird für nächste Woche erwartet.

Der Verkauf der Buffalo Bills geht in eine entscheidende Runde. Die Anwaltskanzlei des Clubs nahm Kontakt mit den Bietergruppen auf, und teilte ihnen das genaue Prozedere mit.
Nun können die Angeschriebenen ihre ernsthafte Kaufabsicht äußern, woraufhin sie volle Einsicht in die Bücher der Bills bekommen werden. Auf Grund der daraus gewonnenen Erkenntnisse können sie dann ihre Gebote kalkulieren.

Israel Idonije wurde von den Bears in die Wüste geschickt.
Der Defensive End spielte bereits von 2004 bis 12 für Chicago. Nach einem Abstecher zu den Lions 2013 nahmen ihn die Bears vor einigen Monaten wieder unter Vertrag.
Am Donnerstag trennten sie sich von dem mittlerweile 33-jährigen, da sie sich mit den Rookies Ego Ferguson und Will Sutton gut aufgestellt glauben.

Mit 35 Jahren, da fängt die NFL Karriere an... OK, tut sie nicht, aber wie das Beispiel Reggie Wayne zeigt, ist sie da auch noch nicht unbedingt Zuende.
Der Wide Receiver der Colts meldete sich acht Monate nach seinem Kreuzbandriss zurück und will beweisen, daß seine Beine noch eine ganze Weile durchhalten werden.

Er wirkte ein bißchen träge bei seiner Rückkehr auf den Trainingsplatz.
Dafür aber meldete sich Cam Newton einen Monat früher als erwartet nach seiner Sprunggelenksoperation wieder zum Training zurück.
Nach der OP des Quarterbacks der Panthers hieß es, daß man froh wäre, wenn er bis zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit wäre.
Da kann man dann einen Monat vor der spekulierten Zeit ruhig etwas träge wirken. Nachdem er mit seinen ersten 10 Pässen nur dreimal seine Receiver traf, ging es etwas aufwärts. Von den nächsten 15 Pässen vervollständigte er acht.
Für Newton ist jeder Trainingstag mit dem Team sehr wichtig, denn seine O-Line wurde kräftig umgestellt, und vernünftige Receiver hat das Team gar keine mehr im Kader.

Die Jaguars feuerten Jason Babin.
Damit verlässt der Defensive End zum zweiten Mal in drei Monaten das Team. Im März gab er bekannt, daß er die letzten zwei Jahre seines Vertrags mit dem Team nicht erfüllen will. Drei Tage später unterschrieb er dann einen neuen Vertrag, der hauptsächlich aus Leistungsprämien bestand.
Am Donnerstag wurde ihm nun mitgeteilt, daß er sich ein neues Team suchen kann.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Kurzberichte
warner-kurt2Von der NFL Europe über die AFL in die NFL, in den Super Bowl und zum Liga und Super Bowl MVP, diesen Weg ging Kurt Warner (Bild).
Doch damit nicht genug, werden die Arizona Cardinals den Quarterback in ihren Ring der Ehre aufnehmen. Warner spielte von 2005 bis 09 in Arizona, und führte das Team in seinen letzten beiden Saisons zur Meisterschaft in der NFC West.
Am Ende der Saison 2008 stand eine knappe Niederlage gegen die Steelers im Super Bowl, die einen Touchdownpass in letzter Sekunde brauchten, um Arizona zu schlagen.
Gewonnen hat Warner den Super Bowl auch einmal, aber mit den Rams, nicht den Cards.
Dennoch ist er der beste Quarterback, den die erfolglosen Cardinals jemals hatten.
Deshalb werden sie ihn am 8. September, im Monday Night Spiel gegen San Diego, als 14. Mitglied in ihren Ring of Honor aufnehmen.

Die Redskins haben die Markenrechte an ihrem Teamnamen verloren. Das hat die US-Behörde für Patent- und Markenrechte am Mittwoch beschlossen.
Das Markenzeichen des NFL Teams aus Washington wäre beleidigend und herabsetzend, urteilte eine Jury mit 2:1 Stimmen.
Die Behörde verlangt von den Redskins nicht, daß sie ihren Namen ablegen.
Teambesitzer Dan Snyder hat sofort Berufung gegen den Beschluß eingelegt. Somit darf noch niemand das Logo und den Schriftzug der Redskins benutzen, ohne die Erlaubnis des Teams.
Der Weg durch die Instanzen, der jetzt beginnt, kann Jahre dauern, sagen Experten.

Erst vor Kurzem gaben die Redskins dem ehemaligen Cowboys Defensive Tackle Jason Hatcher einen Vertrag über $10,5 Millionen für die Saison 2014.
Am Mittwoch kam die Hiobsbotschaft, daß der 32-jährige am Knie operiert werden muss.
Was genau mit welchem Knie ist, wurde nicht bekanntgegeben, Hatcher klagte über Schmerzen in beiden Knien. Doch der Defensive Tackle sagte, daß er nur 4-6 Wochen ausfallen wird.

Der dritte Mann der letzten Draft hat seinen Vertrag unterschrieben. Quarterback Blake Bortles unterschrieb für vier Jahre und $20,6 Millionen bei den Jaguars.
Im ersten Jahr wird er das Geld quasi fürs Nichtstun bekommen, denn Chad Henne ist der designierte Starter.
Bortles soll behutlich an das rauhe Leben in der NFL herangeführt werden.

Kämpfe im Trainingslager sind nicht ungewöhnlich. Waren es vorgestern zwei Spieler aus der Stadt Washington, die sich in die Wolle kriegten, waren es gestern zwei aus dem Staat Washington.
Seahawks Defensive Back Richard Sherman landete bei einem Paßspielzug auf Wide Receiver Bryan Walters. Walters war danach etwas benommen.
Im nächsten Spielzug trat Wide Receiver Phil Bates gegen Sherman an, und die beiden schwangen zunächst die Fäuste gegeneinander und danach ihre Helme.
Running Back Marshawn Lynch brachte die beiden auseinander. Anschließend gab es eine Mannschaftsbesprechung über den Vorfall.

Eine Korrektur zur Meldung, daß die Texans T.J. Yates am Dienstag gefeuert hätten, gab es am Mittwoch.
Nein, hieß es, der Quarterback wäre nicht entlassen, sondern an die Falcons abgegeben worden. Im Tausch hätte Houston dafür Linebacker Akeem Dent erhalten.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Kurzberichte
lynch-marshawn3Hurra, Hurra, der verlorene Jung` ist wieder da.
Kurz nachdem die Seahawks zum Beginn des Trainings am Dienstag auf das Feld trotteten, da kam auch er... Marshawn Lynch (Bild).
Noch hat er natürlich nicht in den Beastmode geschaltet, aber die Ängste, daß er streiken könnte, um einen besseren Vertrag zu erpressen, scheinen vorerst beseitigt.
Am Training teilgenommen hat der Running Back aber nicht. Er saß nur rum, kaute auf Sonnenblumenkernen rum, und schwatzte mit seinen Teamkollegen.
Wichtig ist, daß er da war, und daß er sich dadurch $70.000 Strafe erspart hat, die für jeden Tag, den er dem Training fernbleibt, zahlen müsste.
Nur mal so beim Training vorbeischauen und Nichts tun, ein Streik light sozusagen, könnte ja auch seinen Zweck erfüllen.
Offiziell wurde die Situation so erklärt, daß Lynch Schmerzen im Fuß hätte.

Bringt Jimmy Graham sich selber um stolze fünf Millionen Dollar?
Der Tight End der Saints bestreitet ja kräftig, daß er ein Tight End ist. Er selber sieht sich als Wide Receiver. Das ist wichtig, wenn es um den neuen Vertrag geht, den er schon seit einiger Zeit unterschreiben soll. Als Tight End könnte er „nur“ $7 Millionen verdienen, als Wide Receiver könnten es $12 Millionen sein.
Doch wenn Graham so darum kämpft, als Wide Receiver angesehen und bezahlt zu werden, warum ist er dann so dumm, und bezeichnet sich auf seiner Twitterseite und seiner offiziellen Internetseite selber als Tight End?
Ginge es hier um Fußball, wäre das ein klassisches Eigentor.
Die Saints haben also recht, wenn sie Graham auch weiterhin nur als Tight End bezahlen wollen. Immerhin bezeichnet er sich hochoffiziell selber so. Klar und deutlich im Internet. Das ist wenig hilfreich.

In Washington herrscht eine mörderische Hitze, und eine heisse Kampfeinlage gab es beim Training der Redskins.
Redskins Defensive End Doug Worthington griff sich die Gesichtsmaske seines Teamkollegen Offensive Lineman Mike McGlynn und riss sie ihm vom Helm.
Quarterback Robert Griffin III sagte, daß er schon oft Auseinandersetzungen beim Training erlebt hätte, aber daß jemand einem anderen das Gesichtsgitter vom Helm reisst, das hätte er noch nicht erlebt. Eindrucksvoll wäre das gewesen, fuhr er fort. Das würde aber nur beweisen, daß die Jungs heiß wären und brennen würden, daß sie endlich die Pads anziehen dürften.
Das ist nämlich zur Zeit noch nicht erlaubt. Laut Tarifvertrag dürfen sie nur die Helme tragen, aber noch keine sonstige Schutzkleidung. Und Worthington und McGlynn hätten sich halt gerne gehittet, wie RG3 meinte. Da sie das nicht konnten, wären sie anders aneinandergeraten.

Die Texans haben für Klarheit auf der Quarterback Position gesorgt. Am Dienstag feuerten sie T.J. Yates und ernannten Ryan Fitzpatrick zum Starter.
Ryan Fitzpatrick, der seit 10 Jahren in der NFL vor sich hindilletiert und es bei den Rams, Bengals, Bills und Titans zu nichts gebracht hat. Gerade 77 Starts hat er in seinen 10 Jahren sammeln können.
Damit dürften die Chancen, daß Wide Receiver Andre Johnson seinen Streik beendet, geschwunden sein. Der wollte nämlich nur zurückkommen, wenn ein Quarterback für Houston starten würde, der den Ball einigermaßen geradeauswerfen könnte. Die Hoffnung ist nun dahin.
Im Nachhinein wird die Tatsache, daß man Matt Schaub hat gehen lassen, um ihn jetzt durch Ryan Fitzpatrick zu ersetzen, immer unverständlicher. So schlecht wie Fitzpatrick ist Schaub schon lange.

Sein Gastspiel währte nur kurz. Vor einem Monat verpflichteten die Browns Earl Bennett, am Dienstag feuerten sie den Wide Receiver schon wieder.
Die Entlassung wurde nur auf Twitter bekanntgegeben, ohne Angabe von Gründen.

28 Jahre sind doch ein tolles Alter, um in Rente zu gehen.
Die 49ers gaben am Dienstag bekannt, daß Cornerback Eric Wright ihnen mitgeteilt hätte, daß er seine Footballschuhe an den Nagel hängt.
Wright spielte sieben Jahre in der NFL und war vor den Niners bei den Buccaneers, Lions und Browns.

Dienstag, 17. Juni 2014

Kurzberichte
clark-dallas2Nach 11 Jahren in der NFL gab Dallas Clark (Bild) seinen Rücktritt bekannt.
Der Tight End der Colts, und später noch der Buccaneers und Ravens, wird am Mittwoch eine Pressekonferenz abhalten, in dem er den Schritt offiziell bekanntgeben wird.
Mit Peyton Manning als Quarterback stellte Clark in Indianapolis Teamrekorde für gefangene Pässe und Touchdowns für Tight Ends auf.
Manning und Clark verließen die Colts nach der Saison 2011. Ohne Manning als Quarterback ging die Produktivität des Tight Ends in den Keller. 2012 fing er für die Bucs 47 Pässe und vier Touchdowns. In Baltimore fing er 2013 31 Pässe und drei Touchdowns.
Mit seinen mittlerweile 35 Jahren fand er nun, daß es Zeit ist, die Footballschuhe an den Nagel zu hängen.

Am Montag trafen sich Ray Rice und seine Frau mit Roger Goodell. Der Running Back der Ravens hatte im Februar seine heutige Frau, mit der er zu der Zeit noch verlobt war, in einem Aufzug KO geschlagen.
Seitdem warten das Team und Rice auf eine Strafe durch den NFL Vorsitzenden Goodell.
Auch wenn über das Gespräch der drei nichts nach Außen drang, wucherten kurz darauf die Gerüchte. Von einer Suspendierung von mindestens vier Spielen, wenn nicht gar sechs oder noch mehr, ist die Rede.
Goodell wird wohl noch in dieser Woche dazu näheres sagen.

Josh Freeman hat die Hoffnung, doch noch einen neuen Arbeitgeber zu finden, noch nicht aufgegeben.
Der Quarterback will in den nächsten zwei Wochen ein privates Training mit dem ehemaligen Super Bowl Head Coach Jon Gruden und Quarterback- Guru Terry Shea abhalten.
Ob Freeman danach ein NFL Team findet, das ihn beschäftigen will, bleibt aber abzuwarten. Es sind ja nicht nur die Wurftechniken des Quarterbacks, die kritisch gesehen werden, sondern auch seine Arbeitsmoral, die nicht die beste sein soll.

Montag, 16. Juni 2014

Kurzberichte
orton-kyle-broncosKyle Orton steckt in einer Art Zwickmühle. Der Ersatz- Quarterback der Cowboys (Bild) möchte seine Karriere im Alter von 31 Jahren gerne beenden. Dann muss er allerdings $3 Millionen seines $5 Millionen Unterschriftsbonus zurückzahlen.
Keine geringe Summe.
Bis jetzt hat sich Orton noch bei keiner Trainingseinheit blicken lassen. Aber bei drei Millionen, die er zurückzahlen müsste, dürfte er noch irgendwann auftauchen.

Die Steelers machten Jason Worilds ein Angebot für einen langfristigen Vertrag, das der Linebacker ablehnte.
Das soll schon vor einiger Zeit der Fall gewesen sein, und seitdem herrscht Schweigen zwischen den Parteien. Für die Steelers gilt, daß sie ihr Angebot nicht erhöhen wollen.
Bis zum 15. Juli ist noch Zeit für eine Einigung. Danach müsste Worilds 2014 für die festgelegte Summe von $9,754 Millionen spielen.

Am Samstag verstarb der ehemalige NFL Running Back Rodney Thomas im Alter von nur 41 Jahren. Die Todesursache ich noch nicht geklärt, eine Autopsie wurde angeordnet.
Er hinterlässt eine Frau und ein vierjähriges Kind.
Thomas wurde 1995 von den Houston Oilers gedraftet. In seiner Rookiesaison erzielte er 947 Laufyards und fünf Touchdowns.
Im Jahr darauf beriefen die Oilers Eddie George ein. Thomas war von da an nur noch Ersatzmann.
Bevor er 2001 von den mittlerweile nach Tennessee umgezogenen Oilers zu den Falcons wechselte, spielte er noch in der Super Bowl Niederlage der Titans gegen die Rams.
In seiner sieben Saisons währenden Karriere erzielte Thomas 1.973 Laufyards, 631 Passyards und 15 Touchdowns.

Sonntag, 15. Juni 2014

Gott ist gegen Redskins
red-mark-1-clLangsam wird es ernst. Die United Church of Christ könnte eine Welle auslösen.
Der regionale Leiter der Kirche, Reverend John Deckenback, forderte seine 40.000 Mitglieder in der mittleren Atlantik Region auf, keine Eintrittskarten und Souvenirs der Redskins zu kaufen, solange sie ihren umstrittenen Teamnamen nicht ändern.
Wenn man bedenkt, wieviel Einfluß diese Kirchen, die es nur auf das Geld ihrer Mitglieder abgesehen haben, haben, dann wird es langsam ernst. Immerhin hat diese Kirche landesweit eine knappe Million Mitglieder. Ihr Hauptquartier ist in Cleveland. Da protestiert man gegen ein Team namens Cleveland Indians und sein Maskottchen.
Derweil gab unser aller Al Michaels ein Fernsehinterview, bei dem er auch nach dieser Posse um den Namen Redskins gefragt wurde.
Darin sagte er, daß Teambesitzer Dan Snyder gar nicht abgeneigt wäre, den Namen zu ändern. Zwar nur über seine Leiche aber immerhin.
Dieser kleine Scherz zeigte dann auch schon, wie Michaels das Ganze sieht. Ray Halbritter, der Vorkämpfer der Oneida Indian Nation, die mit aller Macht dafür kämpft, daß die Redskins ihren Teamnamen ändern, fand das gar nicht lustig. Michaels hätte voller Stolz Dan Snyder und seinen Spruch „Nur über meine Leiche“ ins Spiel gebracht. Dabei hätte der NBC Kommentator nicht bedacht, daß der Name Redskins mit Leichen in Verbindung gebracht würde. Unzählige tote Ureinwohner Amerikas, die gefoltert, mißbraucht und getötet wurden, mussten sich dabei die Beleidigung „Rothaut“ anhören.
Michaels allerdings versteht die ganze Aufregung nicht. „Ganz plötzlich geht dieses Getöse los“, sagte er. „Ich meine, über 70 Jahre war das Null Thema. Und dann wurde es eins? Ich verstehe, daß wir in diesem politisch korrekten Umfeld leben, es ist verrückter als jemals zuvor. Senatoren kümmern sich darum? Als ob es im Kongress keine wichtigeren Themen gäbe. Das wurde ein Thema? Ich glaube, das ist bescheuert“.
Ein gutes Schlußwort...
aber leider noch nicht das endgültige.

Kurzberichte
Seit 2011 hat er in keinem NFL Spiel mehr einen Pass geworfen. So langsam dämmert es Quarterback Vince Young, daß er wohl nicht mehr gebraucht wird.
Einer Fernsehstation in Austin, Texas, sagte er, daß er in den Ruhestand treten wird. Jedenfalls so lange, bis sich vielleicht doch noch ein Team bei ihm meldet und ihn verpflichtet.
Ein Ruhestand auf Zeit also.
Wenn man sich daran erinnert, wie gut seine Karriere in der NFL begann. Die Titans beriefen ihn in der Draft 2006 als dritten Spieler insgesamt ein. Nicht nur, daß er zum Rookie des Jahres gewählt wurde, kam er auch sofort in den Pro Bowl.
2009 war er erneut so gut, daß er es in den Pro Bowl schaffte.
2010 überwarf er sich mit Head Coach Jeff Fisher. Nach der Saison wurde er gefeuert.
Ein recht exzessiver Lebensstil häufte eine Menge Schulden bei Young an, die er hoffte, mit einem weiteren Engagement als Starter zurückzahlen zu können.
Daraus wurde, bisher, nichts.
Jetzt, so sagte er, würde er einen Job an seiner alten Uni, der University of Texas, annehmen. Was genau er dort machen wird, verriet er nicht.

Mike Adams dachte, seine Karriere wäre Zuende, und er müsste sich beim Arbeitsamt melden.
Doch dann bekam der Safety einen Anruf von den Indianapolis Colts.
Seit 10 Jahren spielt Adams in der NFL. 2012 startete er in allen Spielen für die Broncos und stellte mit 80 Tackles einen neuen persönlichen Rekord auf.
Nach der Saison 2013, die in einer Super Bowl Teilnahme endete, endete sein Vertrag in Denver.
Mittlerweile glaubte der 33-jährige nicht mehr, noch ein neues Team zu finden.
Doch die Colts gaben ihm einen Einjahresvertrag, nachdem sich Safety Corey Lynch am Freitag eine saisonbeendende Verletzung zuzog.

Samstag, 14. Juni 2014

Kurzberichte
noll-chuck
Einer der besten Trainer, die es je in der NFL gab, verstarb am Freitag im Alter von 82 Jahren, Chuck Noll (Bild).
Unter seiner Führung gewannen die Pittsburgh Steelers vier Super Bowls. Er war nicht nur einer der besten Head Coaches der Liga, sondern gehörte auch zu den beliebtesten, selbst außerhalb Pittsburghs.
Noll begann als Defensive Backfield Coach der Baltimore Colts. 1969 übernahm er ein Steelers Team, das eher in die Niederungen der NFL gehörte. 37 Jahre gab es die Steelers da schon, und 16 Head Coaches hatten sich schon erfolglos an ihnen versucht.
Noll formte über die Drafts ein wettbewerbsfähiges Team und gewann den Super Bowl 1974 und 75 und 1978 und 79.
Seine Bilanz, als er in den Ruhestand trat, lautete 209-156-1 insgesamt, inklusive 16 Siegen in den Playoffs bei acht Niederlagen.
Nach der Saison 1991, die mit einer katastrophalen 7-9 Bilanz endete, beendete er nach 23 Jahren seine Karriere in Pittsburgh und zog sich vollkommen ins Privatleben zurück. Er schrieb nie ein Buch, nahm keine Werbeverträge an und reiste nicht durch die diversen Talk Shows.
1993 wurde er in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen.
Am Freitag starb er nun eines natürlichen Todes.

Die Nr. 1 der letzten Draft musste unters Messer. Texans Linebacker Jadeveon Clowney wurde an einem Leistenbruch operiert.
Wie es heißt soll der Rookie nur ein - zwei Wochen ausfallen und zum Beginn des Trainingslagers auf jeden Fall wieder einsatzbereit sein.

12 Wochen lautet die Prognose für Jon Beason.
Der Linebacker der Giants zog sich im Training einen Bruch und einen Bänderriss im rechten Fuß zu und musste operiert werden.
Erst in drei Monaten soll er wieder einsatzbereit sein.

Die Chiefs feuerten Brandon Flowers.
Der Cornerback twitterte am Freitag, daß er nicht mehr zu dem Team gehört, das ihn 2008 in der zweiten Runde rekrutierte.
Sein Gehalt von $5,25 Millionen wäre noch zu schultern gewesen, meinte General Manager John Dorsey. Die $2 Millionen Trainingsbonus wären aber dann doch zu viel gewesen.
Experten gehen davon aus, daß Flowers nicht lange arbeitslos sein wird.

Vor der Saison 2013 bekam Lions Cornerback Chris Houston einen Vertragsverlängerung über fünf Jahre und $25 Millionen. Am Freitag bekam er die Kündigung.
Der einstmals beste Cornerback Detroits hatte mit einigen Verletzungen zu kämpfen, und sein weiterer Nutzen für die Lions war fraglich.

„Frauenschläger sollten härter bestraft werden, als Marihuanakonsumenten“, das fordert der ehemalige Saints Linebacker Scott Fujita.
NFL Spieler, die ihre Frauen verprügeln, wie Ravens Running Back Ray Rice, den er als Beispiel anführte, würden der Liga mehr schaden, als Spieler, die zu einer mittlerweile in einigen Staaten legalen Droge griffen.
Auch Spieler und Teambesitzer, die unter Drogen- oder Alkoholeinfluß autofahren, würden weniger hart bestraft, als Kokskonsumenten. Das ist in Fujitas Augen ein Unding.
Gewalt gegen Frauen und Fahren unter Einfluß von Rauschmitteln würden von der NFL nicht ernst genug genommen. Hier würde er gerne sehen, daß Roger Goodell härter durchgreifen würde.
Es ginge nicht an, daß Cardinals Linebacker Daryl Washington für ein Jahr suspendiert wurde, weil er Marihuana konsumiert hat, und Ray Rice ohne Strafe davon kommt.
Roger Goodell müsste langsam mal die Prioritäten anders ordnen.

Freitag, 13. Juni 2014

Kurzberichte
lynch-marshawn-ssMarshawn Lynch hat bisher nicht an den freiwilligen Trainingseinheiten der Seahawks teilgenommen. Das ist ganz natürlich bei dem Running Back.
Doch jetzt heißt es, er werde auch nicht bei den Pflichttrainingseinheiten erscheinen.
Wie man hört, möchte Lynch einen besseren Vertrag. Ist das seine Methode, ihn durchzusetzen?
Die Verantwortlichen in Seattle sind jedenfalls der Meinung, daß Lynch einen guten gültigen Vertrag hat, und sie erwarten, daß er ihn erfüllt.
Dieses Jahr stehen ihm $5 Millionen zu, 2015 gar $5,5 Millionen. Das wäre ausreichend, verlautet es aus der Chefetage.

Während also Marshawn Lynch dem Training fernbleiben will, um einen neuen Vertrag zu erstreiten, wurden die Seahawks sich mit Kevin Williams einig.
Der ehemalige Defensive Tackle der Vikings bot seine Dienste auch den Patriots an, hat aber am Donnerstag in Seattle unterschrieben.
Für ein Jahr soll er etwas über $2 Millionen bekommen.

Die Behörden in Miami werden kein Verfahren gegen Colin Kaepernick einleiten.
Im April hatte eine Frau eine völlig wirre Geschichte erzählt, über Sachen, die sich in Kaepernicks Hotelsuite zugetragen haben sollten.
Sie beschuldigte den Quarterback der 49ers, und zwei Freunde von ihm die mit in der Suite waren, sie sexuell belästigt zu haben.
Die Polizei fand jedoch keine Beweise, die diese Anschuldigung stützen.
Am Donnerstag wurde nun bekanntgegeben, daß keiner der drei Männer angeklagt wird.

Es ist soweit, das Opfer für Hard Knocks ist gefunden.
Die Atlanta Falcons sind das Team, das die Kameracrew des Senders HBO für die Serie Hard Knocks während der Saisonvorbereitung ertragen muss.
Das ist eine Riesenüberraschung, denn mit Johnny Football in Cleveland und Michael Sam in St. Louis wären sicher interessantere Berichte möglich gewesen.
So hört man denn auch schon aus den USA, daß man eine furchtbar langweilige Wahl getroffen hätte. Allerdings sollen die Falcons sich freiwillig gemeldet haben, und das entband die NFL von der Verpflichtung, ein Team zwingen zu müssen, an der Dokumentation teilzunehmen.
Zuletzt liefen ja einige Hard Knocks Sendungen auch bei uns auf Sport1 US. Mal abwarten, ob auch die neue Staffel dort gezeigt wird?

Maurkice Pouncy ist von einer schweren Knieoperation genesen, und wurde mit einem gut dotierten neuen Vertrag willkommen geheißen.
Pittsburgh gab ihm einen Fünfjahresvertrag über $44 Millionen. Damit wurde der Pro Bowl Center der Steelers mal eben zum bestbezahlten Spieler auf dieser Position.

Am 26. Mai letzten Jahres soll Jaguars Running Back Maurice Jones-Drew Kasim Howard, den Türsteher eines Restaurants, geschlagen und dabei „schwer“ verletzt haben.
Dieser Schlag soll dem Getroffenen schwere Schmerzen und Leiden zugefügt haben, so z.B. den Verlust der Lebensfreude, einen langen, teuren Krankenhausaufenthalt, weitere teure Behandlungen, auch noch in der Zukunft, die Unfähigkeit, seinen Job als professioneller Boxer auszuüben, mentale und emotionelle Qualen, eine Demütigung, Unannehmlichkeiten, Verdienstausfall, Anwaltskosten, und weitere Schädigungen.
Was man alles so ersinnt, wenn man einen NFL Star zur Kasse bitten will... Respekt!
Howard reichte zeigte Drew-Jones an. Kurz darauf entschied der zuständige Staatsanwalt, den Running Back nicht anzuklagen. Zu dünn wäre die Beweislage.
Mittlerweile ist MJD bei den Raiders, und wird von der Vergangenheit eingeholt. Der Türsteher möchte doch noch Kasse machen, und reichte erneut eine Klage gegen den Running Back ein. Howard will, daß der Fall von einer Jury entschieden wird.
Jones-Drews Anwälte sind sicher, daß es auch dieses Mal gut für ihren Mandanten ausgehen wird.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Kurzberichte
romo-tonyEinsicht ist der erste Schritt zur Besserung. So gesehen kann man gespannt sein, was Tony Romo (Bild) aus seiner Aussage, daß er besser werden muss, damit die Cowboys Erfolg haben, macht?
Seit 2006 ist er der Quarterback der Cowboys und mit ihm begann eine Zeit der absoluten Erfolglosigkeit für das Team.
Trotz seiner unglaublichen Unfähigkeit, das Team zu Playofferfolgen zu führen, bleibt Romo der dauergrinsende Optimist. Da überrascht sein Spruch, daß er besser werden muss, um das Team zu Erfolgen zu führen, einen um so mehr. Niemals hätte man gedacht, daß diese Wahrheit bei diesem Mann Einkehr halten würde.
Romo geht in seine neunte Saison als Starter. Ein Zeitpunkt, an dem viele andere ans Aufhören denken, oder bereits aufgehört haben. Nicht so Romo. Er glaubt, daß er jetzt seine Leistung steigern kann, und daß er immer besser wird.
Wenn dem nicht so wäre, so fuhr er fort, könnte er seinem Footballteam nicht helfen. Doch er sieht die Fehler nicht nur bei sich. Womit er natürlich nicht unrecht hat. General Manager Jerry Jones hat wirklich nicht den besten Durchblick, wenn es darum geht, Spieler zu verpflichten oder zu draften.
Doch die spielentscheidenden Interceptions, die wirft Romo. Und das muss abgestellt werden, wenn der Quarterback seinem Team wirklich helfen will.

Nach drei Gehirnerschütterungen in den letzten vier Jahren hat Tony Scheffler genug. Der Tight End begann seine Karriere in der NFL 2006 bei den Broncos. Von 2010 bis 13 spielte er für die Lions, die ihn letztes Jahr im Oktober feuerten.
Danach reiste er noch zu Probetrainings nach Chicago und Kansas City. Da er aber kein neues Team finden konnte, erklärte er jetzt seinen Schritt in den Ruhestand.
In seinen acht Jahren in der NFL fing er 258 Pässe für 3.207 Yards und 22 Touchdowns.
Scheffler sagte bei seiner Abschiedsrede, daß er sehr wahrscheinlich auch dann mit dem Football aufgehört hätte, wenn er noch einen neuen Arbeitgeber gefunden hätte. Er hätte zu große Angst davor, weitere Gehirnerschütterungen zu riskieren, die später schlimme Folgeschäden nach sich ziehen könnten.

Wird aus Johnny Football vielleicht doch eher Johnny Baseball?
Bei der Baseballliga in den USA dauert ja alles etwas länger, so brauchen sie wenigstens 28 Runden, um ihre Spieler in der Draft einzuberufen. In Runde 28 nämlich beriefen die San Diego Padres Johnny Manziel ein.
Sein Head Coach bei den Browns, Mike Pettine, wusste gar nicht, daß sein Rookie irgendwann mal Baseball gespielt hat. Das ist auch schon länger her, denn nach der High School hat er nicht mehr gespielt. Zwar wollte er für Texas A&M spielen, hat sich dann aber für Football entschieden.
Die Padres drafteten ihn dann wohl eher auch als Werbegag. 2013 arbeitete er in San Diego mit Quarterback-Trainern und besuchte dabei mal die Padres. Auf die Frage, ob er von ihnen einberufen werden wollte, antwortete er: „Ja, absolut.“
Das ist hiermit geschehen und kann zu den Akten gelegt werden.

Das neue Stadion der Vikings braucht Veranstaltungen, oder Events, wie man das ja heute nennt. Deshalb hat sich einer der Wilf Brüder mit Verantwortlichen der MLS getroffen, der Soccer Liga in den USA. Mark und Zygi Wilf wollen ein Fußballteam in Minnesota gründen, um das Stadion auch außerhalb der NFL Saison zu nutzen.
15 der momentan 19 Teams der Major Soccer League spielen in niedlichen kleinen Stadien mit 20.000 Plätzen. Auch die Wilfs glauben nicht, daß sie die über 65.000 Plätze des neuen Stadions mit Fußball voll kriegen, deshalb sollen die Oberränge für diese Spiele gesperrt und abgedeckt werden.
Am 2. August findet in Minnesota ein Spiel zwischen Manchester City und Olympiacos Athen statt, für das bereits über 20.000 Karten verkauft wurden. Das Interesse ist also vorhanden.
Auch in Atlanta wird es in dem neuen Stadion, das dort 2017 fertig werden soll, Fußball geben. Falcons Besitzer Arthur Blank hat sich schon die Lizenz für ein Soccerteam gekauft.
Auch in Atlanta werden die Oberränge gesperrt und abgedeckt, damit es in dem 70.000 Mann Stadion nicht zu öde aussieht, wenn sich 20.000 Zuschauer darin verlieren.
Man sieht, Soccer ist auf dem Weg tatsächlich die ganze Welt zu erobern, denn 20.000 und mehr Zuschauer pro Spiel in einer Liga, die nicht mal österreichisches Niveau haben dürfte, sind eine stolze Zahl.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Kurzberichte
newton-cam5Cam Newton (Bild) möchte keinen Vertrag, wie ihn Colin Kaepernick gerade unterschrieben hat.
Der Quarterback der Panthers hat Kaepernicks Vertrag von seinem Agenten untersuchen lassen. Der kam zu dem Schluß, daß dem Quarterback der 49ers nur $13 Millionen an garantiertem Geld zustehen. Das ist weit von den 61 Millionen entfernt, die bisher genannt wurden.
Der Vertrag würde es den 49ers erlauben, Kaepernick von Saison zu Saison zu bewerten und zu bezahlen. Das möchte Newton auf keinen Fall. Für ihn ist die tatsächliche garantierte Summe das Wichtigste überhaupt. So wie Kaepernick, würde er sich auf keinen Fall über den Tisch ziehen lassen, konnte man aus seinen Äußerungen heraushören.
Die Vertragsverhandlungen Newtons mit den Panthers haben noch nicht begonnen, aber es ist schon jetzt klar, daß sie hart werden.

Für Falcons Linebacker Sean Weatherspoon ist die Saison beendet. Er riss sich am Dienstag die Achillessehne.
Weatherspoon nahm nicht mit der Mannschaft am Training teil. Er absolvierte ein Sondertraining mit einigen Trainern des Teams, um sich nach einer schweren Knieverletzung, die er 2013 erlitt, auf die Saison vorzubereiten. Dabei passierte das Malheur.
Der Linebacker geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags. 2015 wird er zum freien Agenten, das heißt, daß er ohne Vertrag dasteht und zu einem anderen Team wechseln kann.
Aber es wird nicht leicht sein, einen neuen Arbeitgeber zu finden, wenn die Falcons ihn gehen lassen. 2013 spielte er nur in sieben Spielen und 2014 wird er komplett verpassen.

An den freien Wochenenden lässt es sich Johnny Football weiter gut gehen.
So wurde Browns Rookie Manziel am letzten Wochenende gesehen, als er sich im Pool eines Nachtclubs auf einem aufblasbaren Schwan treiben ließ.
Sein Head Coach Mike Pettine sagte der extrem besorgten Presse in Cleveland, daß er Manziel nicht unter Sonderbewachung gestellt hätte. Was sein Quarterback während seiner Freizeit macht, wäre seine Sache. Sorgen würde Pettine sich nur machen, wenn Manziel mit dem Gesetz in Konflikt geraten würde. Doch da das nicht der Fall wäre, wäre alles OK.
Manziel begeistert sich selber sehr für Sport. In Las Vegas besuchte er eine Käfigkampfveranstaltung, und in Austin sah er sich die Summer X Games an, um von da aus zu den NBA Finals nach San Antonio zu fahren.
Während Manziel es sich zwischen den Trainingseinheiten gut gehen lässt, kämpft der gedachte Starter auf der Quarterback Position, Brian Hoyer, noch mit den Nachwirkungen seines Kreuzbandrisses aus der letzten Saison.
Noch darf er nicht voll am Training teilnehmen, aber seine Pässe kommen recht präzise und tief.
Während sich Hoyer also noch schonen muss, kann Manziel voll trainieren. Deshalb kann man momentan noch überhaupt nicht sagen, wer wirklich im ersten Saisonspiel die Offense der Browns anführen wird.

Als der Lichtmast immer schneller auf ihn zukam, konnte Chiefs Cornerback Sean Smith ihm nicht mehr rechtzeitig ausweichen.
So könnte es gewesen sein, als Smith am Dienstag betrunken mit seinem Auto unterwegs war.
Vor den Augen einer Polizeistreife verlor Smith die Kontrolle über seinen Wagen und rammte einen Lichtmast. Als er ausstieg murmelte er unverständliches Zeug und wirkte desorientiert.
Die Chiefs gaben nur bekannt, daß sie sehr enttäuscht von ihrem Cornerback wären. Mehr wollten sie nicht sagen.

Während der Endspielserie im Basketball werden Werbespots gesendet, die gegen den Teamnamen der Washington Redskins hetzen.
Die Spots werden in sieben wichtigen TV-Märkten in den USA zu sehen sein und Stimmung gegen die Redskins machen.
Dabei haben die sich gerade eine Lobbyfirma engagiert, um für ihren Teamnamen zu kämpfen. Doch die politisch korrekte Brut war schneller.

Dienstag, 10. Juni 2014

Kurzberichte
jones-julioJulio Jones (Bild) möchte unbedingt wieder am Training der Falcons teilnehmen. Aber die Vernunft rät dem Wide Receiver, seinen operierten Fuß noch weiter zu schonen.
Jones verpasste einen Großteil der letzten Saison weil eine Schraube, die einen Bruch der 2011 operiert wurde zusammenhielt, brach. Jones hat das erste Saisonspiel im Visier, und darauf arbeitet er hin, ohne etwas zu überstürzen.
Am Montag lief er ein paar Passrouten, während seine Kollegen Mann gegen Mann antraten.
Die Falcons haben vor Kurzem ihre Option auf das fünfte Jahr des Rookievertrags von Jones gezogen. Damit bleibt er bis nach der Saison 2105 an das Team gebunden. Um einen langfristigen Vertrag macht sich der Wide Receiver keine Sorgen. Er glaubt, daß er 2014 wieder ganz der Alte sein wird, und er möchte sowieso nicht zu einem anderen Team wechseln. Deshalb wartet er in Ruhe ab, was die Falcons ihm anbieten werden. Nach einer guten Saison 2014 werden sie ihm bestimmt ein nettes Sümmchen in den Vertrag schreiben.

Die Redskins gehen unter die Lobbyisten. Nachdem 50 Senatoren einen Brief unterzeichneten, in dem das Team aufgefordert wurde, seinen Teamnamen zu ändern, will man es mit Geld versuchen. Und da Politiker allüberall auf der Welt Geldzuwendungen nicht abgeneigt sind, geht man jetzt diesen Weg.
Die Redskins heuerten die McGuireWoods Consulting an, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Das fängt damit an, daß man erst mal ein paar Politiker besticht, die dann alles toll finden, was der Geldgeber möchte, daß man es toll findet.
McGuireWoods Consulting soll dazu einen Plan erstellen, der den Teamnamen und seinen Ursprung dokumentiert. Die Wohltätigkeits- und Spendenarbeit der Redskins soll in der Öffentlichkeit besser dargestellt werden. Vor Allem aber soll die Beratungsfirma herausstellen, daß der der Name Redskins als ehrenvolle Bezeichnung gedacht ist, und nicht als rassistisches Schimpfwort. Das wird ein hartes Stück Arbeit werden in einer immer bekloppter werdenden Welt.
Doch McGuireWoods Consulting nimmt den Kampf gegen die dumpfbackigen Gutmenschen auf, getreu dem Spruch auf ihrer Internetseite: „Wir befähigen Organisationen, die Meinungen von Politik und Öffentlichkeit so zu gestalten, daß sie ihre Ziele erreichen.“

Richard Sherman glaubt nicht an Flüche.
Der Cornerback der Seahawks weiß, daß einige Spieler, die es auf das Titelbild des Madden Videospiels geschafft hatten, danach mit Rückschlägen zu kämpfen hatten.
Einige hatten schlechte Saisons, andere verletzten sich gar schwer. Doch Sherman hat keine Angst vor dem Madden-Fluch. Für ihn sind das nur Geschichten, die Reporter sich ausgedacht haben, um eine Schlagzeile produzieren zu können.
Er würde sich mit dem Team auf die Verteidigung des Titels vorbereiten, und kein Fluch würde ihn davon abhalten, sagte er zuversichtlich.

Die Jaguars haben sich weitere Sachen einfallen lassen, um ein paar Zuschauer ins Stadion zu locken. Da das Team das nicht schafft, versucht man es weiter mit anderem Schnickschnack.
Der neueste Einfall sind 10 Spas und Cabanas, die die Zuschauer mieten können. 50 Zuschauer fasst ein Cabana und der Preis liegt bei $250 pro Person, pro Spiel. Dafür kann man allerdings essen und trinken nach Herzenslust.
Dazu gibt es einen Stock höher noch 14 weitere Cabanas, ohne Spa. Sie fassen 20 Leute und kosten, alles inklusive, nur $150 pro Person und Saison. Das klingt wie ein fairer Preis und einige andere Teams haben sich schon dafür interessiert. Immerhin haben die Jaguars schon 65% der Cabanas vermietet.

Kenny Britt scheint sich für die Rams als guter Zugang zu entpuppen. Der Wide Receiver, der in Tennessee mehr Schlagzeilen mit seinen Problemen außerhalb des Platzes machte, ist momentan die Anspielstation Nr. 1 für Quarterback Sam Bradford.
Britt würde sehr exakte Passrouten laufen und die Verteidiger selbst dann schlagen, wenn er ihnen vorher sagt, was er machen wird.
Abgesehen von seinen Skandalen außerhalb des Platzes hat Britt allerdings auch drei Knieoperationen hinter sich. Da kommen nicht nur Zweifel auf, wie lange Britt sich wird benehmen können, sondern auch ob die Operationen nicht noch ihren Tribut fordern werden?
Was momentan wie eine gute Sache aussieht, kann noch voll ins Gegenteil umschlagen.

Montag, 9. Juni 2014

Die Super Bowl „Wunschliste“ der NFL
sb-minnesotaDie Macht liegt in den Händen der NFL. Und die Liga nutzt ihre Machtposition auf beinahe unglaubliche Weise aus.
Die Tageszeitung Minnesota Star Tribune hat die 154 Seiten starke „Wunschliste“ der Liga veröffentlicht, die die Vikings und Minneapolis erfüllen müssen, um Super Bowl LII austragen zu dürfen. Hier hat die Zeitung den geheimen (jetzt wohl nicht mehr so ganz geheimen) Katalog der 1.000 Forderungen ins Netz gestellt: http://www.startribune.com/local/minneapolis/262253921.html
Klar, daß ganz normale, wichtige Forderungen in dem Katalog stehen. Eine Mindestkapazität von 70.000 Sitzplätzen ist vorgegeben, ebenso wie die Forderung, den Platzbelag austauschen zu müssen, falls der sich in der Saison als suboptimal erwiesen hat.
Doch dann lässt die NFL den Sonnenkönig raushängen. Sie verlangt zwei Bowlingzentren in Topqualität und drei 18 Loch Golfplätze, natürlich auch nur in Topqualität.
Die Tageszeitungen der Region müssen der Liga 20 ganzseitige Werbeflächen in Farbe kostenlos zur Verfügung stellen. Radiostationen müssen kostenlos Werbezeit zur Verfügung stellen, und die beiden Hotels, in denen die Teams unterkommen, müssen in dem Jahr vor dem Spiel kostenlos für das NFL Network werben.
Das Super Bowl Komitee der Stadt sagte der Zeitung, daß man nicht alle Wünsche der NFL erfüllen werde. Welche, das sagte man nicht.

Eine Frühjahrsliga könnte bald wieder gegründet werden
Die Entwicklungsliga der NFL hat ihre Anhänger gefunden.
Im April hatte der neue Chef für Footballangelegenheiten der NFL, Troy Vincent, vorgeschlagen, endlich wieder eine Liga zu gründen, in der hoffnungsvolle Talente, die es nicht sofort in eins der 32 Teams schaffen, sich beweisen können. Der Wegfall der NFL Europe hätte da ein großes Loch gerissen.
Viele Trainer und einige Clubbesitzer hätten sich schon positiv zu dem Plan geäußert, doch die vielen Details, die der Gründung einer solchen Liga vorangehen, müssten erst mal geklärt werden. Doch, so Vincent, da wären schon über 100 Vorschläge hereingekommen.
Daß sich da jetzt keiner Hoffnungen macht, im Frühjahr wieder so was wie die NFL Europe hier zu sehen zu bekommen. Die Liga wird die USA nicht verlassen. Es wird sogar überlegt, die Liga nur in einem Staat zu installieren, um die Reisekosten niedrig zu halten. Man denkt so an vier, sechs oder höchstens acht Teams. TV Verträge wären zwar schön, aber keine Bedingung.
Doch für unentdeckte Talente wäre es wirklich eine gute Sache. Quarterback Kurt Warner schaffte es über die Arena Liga und die NFL Europe zum Super Bowl Sieger, Super Bowl MVP und wertvollsten Spieler der Saison 2001.

Sonntag, 8. Juni 2014

Deutschland ist Europameister
deutschland-em-2014Stellt Euch vor, eine Deutsche Mannschaft wird Europameister und keiner kriegt es mit.
So geschehen am gestrigen Samstagabend. Da gewann Deutschland in einem wirklich sehenswerten Spiel die Europameisterschaft im American Football gegen Österreich.
Zwei Verlängerungen waren nötig, und die Schiedsrichter, um dieses Spiel letztlich mit 30:27 zu entscheiden.
Zurecht wies der Kommentator von Eurosport 2 darauf hin, daß es keine schlechten Schiedsrichterentscheidungen waren, die das Spiel stark beeinflußten, sondern idiotische.
Deshalb konnte auch der Hauptschiedsrichter am Ende gar nicht schnell genug in den Schutz der Kabine verschwinden.
Ohne jegliches Fingerspitzengefühl für die Emotionen, die so ein Endspiels nun mal auslösen kann, pfiffen die hirnlosen Zebras jede Kleinigkeit eines Spielers, die auch nur im Entferntesten als Gefühlsausbruch angesehen werden konnte.
Doch der Erfolg der Deutschen soll damit nicht geschmälert werden. Sie haben gut gespielt und waren am Ende die paar Punkte besser, als die Österreicher.

Samstag, 7. Juni 2014

Kurzberichte
harbaugh-jim3Der Vertrag mit Quarterback Kaepernick ist im Trockenen, aber die Verhandlungen mit Head Coach Jim Harbaugh (Bild) und den 49ers kommen nicht so recht voran.
An der Gehaltsobergrenze kann es nicht liegen, denn die gilt nicht für Trainer.
Der Club soll Harbaugh ein sehr gutes Angebot gemacht haben, wie es heißt. Jetzt würde man schon recht lange auf seine Antwort warten.
Was man auch so hört ist, daß Harbaugh so bezahlt werden möchte, wie ein Trainer, der einen Super Bowl gewonnen hat... ohne aber einen Super Bowl gewonnen zu haben.
Das kann man verstehen. Wenn sein Quarterback so bezahlt wird, als hätte er einen Super Bowl gewonnen, ohne einen gewonnen zu haben, warum dann nicht der Head Coach?
Es scheint so, als müssten die 49ers noch eine Schippe drauflegen, um Jim Harbaugh halten zu können. Was für den Quarterback gilt, sollte auch für den Head Coach gelten.

Madden 15 kommt im August und Richard Sherman ziert das Cover.
Wer auf das Titelbild kommt, darüber konnte Online abgestimmt werden. 16 Spieler standen zur Auswahl und Sherman hat knapp vor Panthers Quarterback Cam Newton gewonnen.
Seahawks Cornerback Richard Sherman ist erst der dritte Verteidiger, der es auf das Cover geschafft hat. Vor ihm zierten der mörderische Ravens Linebacker Ray Lewis und Steelers Safety Troy Polamalu den Titel.
Für Sherman ist sein Sieg ein klares Zeichen dafür, daß die Fans die Arbeit der Defense mehr und mehr schätzen.
Das Spiel erscheint am 26. August für diverse Spielekonsolen. Eine Computerausgabe ist nicht darunter.

Freitag, 6. Juni 2014

Kurzberichte
wilson-russellRussell Wilson (Bild) hat mit Wohlwollen registriert, wie die 49ers sich für ihren Quarterback in finanzielle Untiefen gestürzt haben.
Jetzt weiß der Super Bowl Quarterback der Seahawks, was er von seinem Arbeitgeber verlangen kann.
Wilson kam ein Jahr nach Colin Kaepernick in die NFL. Beide Quarterbacks haben ihre Teams in den Super Bowl geführt, Wilson hat das große Spiel gewinnen können. Das bedeutet wohl, daß er Kaepernicks neues Gehalt von $126 Millionen übertreffen wird, wenn seine Vertragsverlängerung nach Ende der Saison 2014 ansteht.
Kaepernick hat es geschafft, sein aktuelles Gehalt von $973.766 mehr als zu vereinhundertsechsundzwanzigfachen.
Wilson verdient momentan sogar nur $750.000 pro Saison. Er kann sein aktuelles Gehalt also minimum verhundertsiebzigfachen.
Und die Seeadler pfeifen es von den Dächern, daß er das wird.

Während die Spielergewerkschaft immer noch darauf wartet, daß die NFL Sanktionen gegen Jim Irsay einleitet, hat ein Gericht in Indiana am Donnerstag reagiert.
Der Besitzer der Colts war am 16. März unter Drogen- und Alkoholeinfluß autogefahren und von der Polizei angehalten worden.
Er widersetzte sich nach seiner Verhaftung einem Bluttest, der später dann nach richterlicher Anordnung doch durchgeführt wurde.
Irsay wurde der Führerschein für ein Jahr entzogen. Ein weiterer Gerichtstermin ist für den 19. Juni angesetzt.
Daß die NFL mit zweierlei Maß messen soll, gefällt der NFLPA nicht. Sie fabuliert, daß Spieler immer sofort und schnell bestraft würden, ein Besitzer dagegen noch Monate später keine Strafe auferlegt bekommen hat.
Was so nicht stimmt, wenn man sich die Fälle von Browns Wide Receiver Josh Gordon und 49ers Linebacker Aldon Smith ansieht. Die beiden warten auch schon sehr lange auf die längst fällige Strafe durch die Liga.

Ein weiterer Milliardär hat sein Interesse an den Bills bekundet, Tom Golisano.
Wer auch immer das ist, er sagte daß er die Bills in New York lassen wolle.

Darrelle Revis scheint sich für die Patriots als echter Gewinn zu entpuppen.
Quarterback Tom Brady ist es schon leid, Pässe in Richtung des Cornerbacks zu werfen.
Revis hatte es nach einer Knieverletzung, die er sich noch bei den Jets zuzog, nicht geschafft in Tampa Bay wieder an seine normale Form anzuknüpfen. Glaubt man Tom Brady, so hat Revis diese mittlerweile zum großen Teil wiedergefunden.
Im Juni ist es natürlich noch etwas früh, so eine Behauptung aufzustellen, aber bisher hat sich kein Receiver der Patriots erfolgreich gegen Revis durchsetzen können.

Wo wir gerade in New England sind. Hier stand Danny Amendola telefonisch einem Radiosender Rede und Antwort. Jedenfalls für eine kurze Zeit.
Der Wide Receiver hat in den letzten drei Saisons verletzungsbedingt 24 Spiele verpasst. Als der Radiointerviewer Amendola darauf ansprach, und die Worte verletzungsanfällig, unglücklich, anfällig benutzte, machte es „Klick“ und Amendola hatte aufgelegt.
An dieser Stelle also für heute: „Klick“.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Ein weiteres Team zerstört seine Zukunft, um einen Spieler bezahlen zu können
kaepernick-colin4Es ging um eine Million Dollar. Als die Ravens vor zwei Jahren eine Vertragsverlängerung mit Quarterback Joe Flacco verhandelten, ging es um eine Million Dollar, die die Ravens Flacco nicht zusätzlich zu seinem nicht garantierten Grundgehalt zahlen wollten.
Sie warteten eine Saison lang ab und fielen auf die Schnauze. Flacco hatte ein sehr gutes Jahr, und Baltimore gewann den Super Bowl.
Aus der einen Million, die Baltimore Flacco nicht zahlen wollte, wurden $35 Millionen, die sie ihm nun mehr zahlen mussten. Flacco unterschrieb einen Sechsjahresvertrag über $120,5 Millionen.
In der Folge mussten die Ravens Leistungsträger abgeben, um Platz unter der Gehaltsobergrenze zu schaffen. Flaccos bevorzugte Anspielstation Anquan Boldin fiel den Kürzungen zum Opfer, so wie auch viele andere Spieler, die man braucht, um Wettbewerbsfähig zu bleiben.
Alle mussten gehen, um einen Spieler bezahlen zu können.
Das rächte sich. Boldin weg, Tight End Pitta verletzt, Flacco hatte keine Receiver mehr, die seine nicht gut geworfenen Pässe fangen konnten und gehörte 2013 zu den schlechteren Quarterbacks der Liga. Nur Eli Manning warf mehr Interceptions. Bei der jährlichen Wahl der Top 100 NFL Spieler, bei der die Spieler selber ihre besten wählen, landete Flacco 2014 auf Platz 58. Und das ist noch zu hoch. Eigentlich gehört er gar nicht unter die Top 100.
Head Coach John Harbaugh sah sein Team in nur einer Saison von einem Super Bowl Sieger zu einem Fußabtreter verkommen.
Droht seinem Bruder Jim jetzt in San Francisco das gleiche Schicksal?
Auch die 49ers statteten am Mittwoch ihren Quarterback mit einem völlig überzogenen Gehalt aus und werden deshalb andere Leistungsträger, die auch gut bezahlt werden wollen, gehen lassen müssen.
Colin Kaepernick (Bild) hat einen Vertrag, der ihm 2014 $973.766 einbringt, plus $100.000 Trainingsbonus. So günstig ist er ab 2015 nicht mehr zu haben.
Damit er nicht abwandert gaben die Niners ihm einen Sechsjahresvertrag über $126 Millionen, von denen $61 Millionen garantiert sind.
Mit Kaepernick kamen die 49ers zweimal in Folge ins NFC Endspiel und einmal in den Super Bowl.
Das war, als sie noch die anderen Spieler bezahlen konnten, die daran mitbeteiligt waren. Doch davon müssen demnächst einige gehen, damit man Kaepernick wird bezahlen können.
Was dann?
Wird Jim Harbaugh dann genauso dumm dastehen, wie sein Bruder John?
Das bleibt abzuwarten, ist aber wahrscheinlich. So wirklich das Gelbe vom Ei ist Kaepernick ohne ein funktionierendes Umfeld nicht.
Kaepernick jedenfalls kann jetzt in Ruhe überlegen, wie viele weitere grässliche Tattoos er sich von $126 Millionen stechen lassen kann.
Aber er hat auch einen Dank in Richtung Alex Smith geschickt. Ohne dessen Unterstützung, so Kaepernick, wäre er nie so gut geworden. Der ehemalige Quarterback der Niners hätte ihm viel beigebracht.

Kurzberichte
Vor einigen Wochen ging eine Klage vor einem Gericht in Florida ein, in dem Johnny Manziel beschuldigt wurde, eine Frau sexuell Belästigt zu haben.
Die Polizei untersuchte den Fall und kam zu dem Schluß, daß hier ein Betrug vorlag. Alles deutete darauf hin, daß der Rookie Quarterback der Browns hereingelegt werden sollte. Zu dieser Überzeugung gelangte am Mittwoch auch ein Richter des Gerichts und wies die Klage ab.

Manziel-Mania kennt dagegen keine Grenzen. In Cleveland glaubte sowieso niemand, daß an der Klage etwas dran wäre.
Nicht nur in Cleveland selber, sondern über ganz Ohio verteilt bieten zahlreiche Restaurants Johnny Football Burger an. Johnny Football, das ist der Spitzname Manziels.
In Anlehnung an seinen Familiennamen gibt es Man`z Ale genanntes Bier.
Jetzt muss der Typ nur noch beweisen, daß er den ganzen Hype auch wert ist, damit er in fünf Jahren dann seinen $140 Millionen Vertrag unterschreiben kann, mit garantierten $80 Millionen.

sb-50-logoL steht für Loser.
Wollte die NFL deshalb für Super Bowl 50 keine römischen Ziffern verwenden?
Super Bowl L jedenfalls wird der erste, und sehr wahrscheinlich einzige, Super Bowl sein, der eine ganz normale Zahl bekommt.
Super Bowl L wird ganz offiziell als Super Bowl 50 gekennzeichnet.
Die 51 wird dann wieder als LI gelistet.
Das ist schade. Hier hätte man einen klaren Schnitt machen, und dieses römische Gedöns zum Teufel jagen können.

Der Gegner von Marcell Dareus ist ermittelt. Der Teamkollege des Bills Defensive Linemans, Defensive End Jerry Hughes, steuerte den Camaro, mit dem sich Dareus ein illegales Rennen lieferte.
Das Rennen endete damit, daß Dareus seinen Jaguar an einem Baum in seine Einzelteile zerlegte. Niemand wurde bei diesem Unfall verletzt.
Dareus wurde von den Bills zunächst vom Training ausgeschlossen.
Was mit Hughes passiert, steht noch nicht fest.

Die Giants haben am Dienstag Safety Will Hill gefeuert, weil der für die ersten sechs Spiele von der NFL suspendiert wurde.
Zack, kam die nächste Suspendierung.
Dieses Mal traf es Cornerback Jayron Hosley, der positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde. Er ist für die ersten vier Spiele gesperrt.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Kurzberichte
tebow-tim2Man kann es gar nicht glauben, aber Tim Tebow (Bild) hat immer noch den Traum, Quarterback in einem NFL Team zu spielen.
Er sagte einer Zeitung in Tennessee, daß er mit einigen Receivern aus der Indoor Football Liga zusammenarbeitet und sich in Form hält.
Zwar hat er bereits einen Job in der Show „SEC Nation“ die auf den SEC Network laufen soll, das ESPN in diesem Jahr startet.
Sollte er allerdings wirklich einen Job in der NFL bekommen, und dabei ist nicht von einem Job als Wasserträger die Rede, dann müsste ESPN auf ihn verzichten.
Man kann also davon ausgehen, daß Tebow für ESPN arbeiten wird.

Die Giants haben Will Hill gefeuert. Der Safety war zum wiederholten Mal von der NFL wegen Verstößen gegen die Drogenpolitik suspendiert.
Damit wurde er für die Giants unbrauchbar und konnte gehen.

Marcell Dareus, Defensive Lineman der Bills, war letzte Woche in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Der Unfall ereignete sich am Freitag und wird noch von der Polizei untersucht. Dareus hatte sich mit seinem Jaguar wohl ein Rennen mit einem Camaro geliefert. Dabei krachte er mit seinem Wagen in einen Baum und zerlegte den Jaguar in seine Einzelteile. Die Anklage gegen ihn lautet, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, rücksichtsloses Fahren und Teilnahme an einem illegalen Rennen.
Da Dareus bereits letzten Monat negativ auffiel, weil er in Alabama wegen Drogenbesitzes festgenommen wurde, schickten die Bills den Pro Bowler vom Training direkt nach Hause, als sie davon erfuhren.

Ob Bruce Irvin wirklich pünktlich zum Saisonstart wieder fit ist?
Der Linebacker der Seahawks musste am Montag an der Hüfte operiert werden.
Die Ärzte sind zwar optimistisch, daß Irvin sogar noch am Trainingslager teilnehmen kann, aber das bleibt abzuwarten.

Jonathan Goodwin ist zurück in New Orleans.
Der Center spielte bereits von 2006 bis 10 bei den Saints. Danach ging er zu den 49ers, wo er alle 48 Saisonspiele in drei Saisons bestritt.
Am Montag hat der mittlerweile 35-jährige wieder bei den Saints unterschrieben.

Wie es heißt, soll Dan Marino seinen Anschluß an die Klage gegen die NFL zurückgezogen haben.
Gestern hieß es noch der Ruhmeshallen Quarterback der Dolphins hätte sich der Klage angeschlossen.
Das wäre so nicht richtig gewesen, sagte Marino. Er hätte nur sicherstellen wollen, daß er die nötige medizinische Versorgung bekommen würde, wenn sich bei ihm Symptome zeigen würden, die auf erlittene Gehirnerschütterungen zurückzuführen wären.
Das wäre allerdings der Fall, auch wenn er nicht zu den über 4.500 Klägern gehören würde. Somit braucht er sich der Klage nicht noch anzuschließen.

Eine große amerikanische Tageszeitung weiß schon alles.
Wenn es nach dieser Zeitung geht, die in den USA heute und an allen anderen Tagen erscheint, geht, dann schlagen die Seahawks die Colts im Super Bowl.
Das Gruselige daran ist die Tatsache, daß der gleiche Sportreporter, der diesen Ausgang vorhersagt, letztes Jahr vorhergesagt hat, daß die Seahawks die Broncos schlagen werden.
Grundlage ist, daß er die komplette Saison vorausgetippt hat. Jedes einzelne Spiel. Seine Divisionssieger sind die Patriots, Ravens, Colts und Broncos in der AFC.
In der NFC tippt er auf die Eagles, Packers, Saints und Seahawks.

Immer wieder muss man im Zusammenhang mit NFL Spielern über Gewaltausbrüche gegen Frauen, Schlägereien, und sogar Mord berichten.
Da tut so eine Meldung richtig gut.
Vikings Linebacker Chad Greenway rettete am Montag zwei Bootsfahrer, die auf dem Lake Minnetonka gestrandet waren.
Das Boot der beiden ließ sich nicht mehr steuern, und es trieb auf einen Damm zu.
Greenway erkannte die Gefahr und konnte die beiden mit seinem Boot in Sicherheit bringen.

Dienstag, 3. Juni 2014

Kurzberichte
blank-arthurSprach gestern noch der Besitzer der Dolphins davon, wie dringend man endlich wieder ein Team in Los Angeles installieren sollte, hört man heute aus Atlanta ganz andere Töne.
Arthur Blank (Bild), der Besitzer der Falcons, sieht in nicht allzufernen Zukunft nicht nur ein Team in London, sondern sogar zwei.
Der große Erfolg der Internationalen Serie in London hätte gezeigt, daß ein Markt da wäre. Da wäre es eine ganz natürliche Entwicklung, wenn dort zunächst demnächst ein Team in Englands Hauptstadt gegründet würde.
Ganz Groß Britannien wäre damit als TV-Markt zu erschließen, meinte Blank. Und damit würden auch dort die Einnahmen nur so sprudeln.
Zuerst müsste aber die NFLPA davon überzeugt werden. Die Gewerkschaft wird nicht begeistert sein, von den langen Flugzeiten, dem Jetlag und der fremdartigen Umgebung, in der die Spieler dann leben müssten.
Es ist anzunehmen, daß die Überlegungen von Blank reine Hirngespinste sind.
Eines Tages wird es vielleicht mal ein Team in London geben. Aber ob wir das noch erleben?

Besser spät als nie wird sich Dan Marino gedacht haben.
Der ehemalige Quarterback der Dolphins hat sich der Klage gegen die NFL in Sachen Gehirnerschütterungen angeschlossen.
Zwar liegt schon ein Vergleichsangebot über $765 Millionen auf dem Tisch, aber das hat das Ruhmeshallenmitglied nicht davon abgehalten, doch noch mitzuklagen.

Am Montag nahm Dan Marino am Promi-Golfturnier von Jim Kelly teil.
Kelly, ehemaliger Quarterback der Buffalo Bills, liegt zur Zeit im Krankenhaus und erholt sich von den Folgen einer Chemotherapie.
Marino besuchte seinen langjährigen Rivalen und wünschte ihm, daß er bald wieder auf die Beine käme und sein eigenes Golfturnier mitspielen könnte.

Ob sie im Tütü antanzen ist nicht anzunehmen, doch die Dallas Cowboys trainieren an der Ballettstange.
Für Sean Lee ist die Saison mit einem Kreuzbandriss bereits beendet, und letztes Jahr hatten die Cowboys 12 Spieler mit Oberschenkelverletzungen. Das soll durch die Übungen an der Ballettstange vermieden werden. Die Spieler sollen an dieser Stange Dehnübungen machen, und so vor Allem die Beinmuskulatur an Stellen erreichen, die sonst nicht erreicht werden.
Na dann: pliee und eleve Jungs.

Montag, 2. Juni 2014

Kurzberichte
reed-ed42013 war nicht so ganz das Jahr des Ed Reed (Bild).
Der ehemalige Safety der Ravens war im März 2013 für viel Geld zu den Houston Texans gewechselt. Die merkten dann im November, daß der mittlerweile 35-jährige nicht annähernd das Geld mehr wert war, das sie ihm zahlten, und feuerten ihn.
Reed ging zu den Jets, doch auch dort zündete er nicht mehr und flog raus.
Doch ans Aufhören denkt Reed noch nicht. Er glaubt, daß irgendwo da draußen ein Team ist, das ihn braucht, will, und bezahlen kann.
Wenn er sich da mal nicht irrt.
Reed hat seine Schnelligkeit und Wendigkeit verloren. Seine einzige Chance dürfte sein, daß sich eine verletzungsbedingte Lücke in einem Team auftut, die er stopfen könnte. Ansonsten dürfte Ed Reeds Karriere beendet sein.
Bis er das realisiert, bereitet er sich weiter so vor, als wenn er zum Beginn der Saison bei irgendeinem Team auf dem Platz stehen würde.

Vor einigen Tagen kam aus dem Stadtrat von Los Angeles die Meldung, daß man nicht mehr hinter der NFL herjagen würde. Alle Bemühungen, wieder ein Team in den zweitgrößten TV-Markt der USA zu locken, endeten in schierer Frustration.
Man würde jetzt damit beginnen, sich damit abzufinden, daß es in der Stadt der Engel kein NFL Team mehr geben wird.
Nicht so schnell, meinte am Wochenende Stephen Ross, der Besitzer der Dolphins.
Für ihn steht fest, daß in spätestens fünf Jahren wieder NFL Football in L.A. gespielt wird.
2019 also!
2014 feiert man in Los Angeles aber zunächst 20 Jahre ohne NFL.
Ross hat als Grundstücksmakler eine Menge geschäftliche Beziehungen in L.A. und weiß deshalb, wie gerne man dort wieder professionellen Football sehen würde. Der Verkauf der LA Clippers letzte Woche, einem Basketballteam, für schlappe $2 Milliarden, zeigt den Wert der Stadt für Profisport. Der Preis lag weit über dem, was Experten erwartet hatten.
Ross, der selber ein Auge auf Los Angeles geworfen hatte, bevor er 2009 die Dolphins kaufte, sieht einen großen Markt dort. Und den, so meinte er, könne man nicht brachliegen lassen.

Samstag, 31. Mai 2014

Kurzberichte
washington-darylDie Saison 2014 findet ohne Washington statt.
Das ist ein harter Schlag für Arizona, die damit auf einen Pro Bowl Linebacker verzichten müssen, der für ihre Defense unverzichtbar ist.
Daryl Washington (Bild) wurde zum wiederholten Male positiv auf Marihuana getestet und hat zugegeben, die Droge konsumiert zu haben.
Bereits 2013 war er für die ersten vier Spiele gesperrt.
Cardinals General Manager Steve Keim ist furchtbar enttäuscht von Washington, und sagte das auch ungewöhnlich deutlich vor der Presse.

Nachdem Quarterback Eli Manning nach seiner Fußoperation bereits wieder am Training teilnimmt, meldete sich auch Jason Pierre-Paul wieder zurück.
Der Defensive End der Giants hat seine Reha nach seiner Rückenoperation beendet. Jetzt freut er sich darauf, wieder gegnerische Quarterbacks unter sich begraben zu können.

Die Karriere von Josh Freeman scheint bereits Zuende zu sein.
Nachdem die Buccaneers ihn nicht mehr wollten, versuchte er es zunächst in Minnesota und landete danach bei den Giants. Doch auch dort bekam er am Freitag den Laufpass und so ist der Quarterback schon wieder ein freier Mann.

Auf Safety Will Hill wollen die Giants eigentlich nicht verzichten, müssen es aber.
Er wurde für die ersten sechs Spiele suspendiert. Seit 2012 fiel er dreimal negativ auf, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde. Sein Einspruch gegen die aktuelle Sperre wurde abgewiesen. Erst am 13. Oktober darf er wieder mit dem Team trainieren.
Allerdings kann man davon ausgehen, daß er dann von den Giants gefeuert wird.

Josh Gordon steht kurz davor, für die komplette Saison suspendiert zu werden, weil er wiederholt mit verbotenem Substanzen im Blut erwischt wurde.
Ob der Wide Receiver der Browns daran arbeitet, daß die Sperre schnell und lange vollzogen werden soll, kann man nur mutmaßen.  Am letzten Wochenende wurde er angehalten, weil er mit seinem Auto in einer 60er Zone mit 74 Meilen/Std. Unterwegs war.
In seinem Auto wurde ein Päckchen Marihuana gefunden. Das aber soll seinem Beifahrer gehört haben, wie Gordon und sein Passagier aussagten.
Gordon war letztes Jahr für die ersten zwei Spiele gesperrt, und führte die Liga trotzdem mit 1.664 Passyards an.
Ob er 2014 einen Pass in der Saison fangen wird, ist fast ausgeschlossen.

Freitag, 30. Mai 2014

Kurzberichte
davis-vernon2Vernon Davis (Bild) hat einen gültigen Vertrag mit den 49ers. Doch der Tight End hält sich für unterbezahlt, und möchte eine Gehaltserhöhung.
Um seinen Forderungen den nötigen Nachdruck zu verleihen, ist er bisher noch nicht zu den angesetzten Trainingseinheiten erschienen. Dabei läuft sein Sechsjahresvertrag über $42,7 Millionen noch zwei Jahre.
Noch sind die Trainingseinheiten freiwillig, doch bald wird es ernst. Dann riskiert Davis seinen Bonus über $200.000 für die Teilnahme am Training zu verlieren, und er läuft Gefahr, zusätzlich sogar Strafen zahlen zu müssen.
Das Gleiche gilt für Alex Boone. Auch der Guard hat noch zwei Jahre seines Vertrags zu absolvieren, und möchte mehr Geld. Auch er erscheint vorerst nicht beim Training.

Saints Head Coach Sean Payton sagte der Presse, daß Safety Jairus Byrd operiert wurde.
Byrd musste einen kleineren Eingriff am Rücken machen lassen, um seine Wirbelsäule zu entlasten. Zwar wäre die Operation nicht unbedingt nötig gewesen, wie Payton fortfuhr, aber die Ärzte hätten gesagt, daß die OP Byrd helfen würde, sich besser bewegen zu können.
Außerdem hätten sie versichert, daß der Safety bis zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein würde.
Was nicht schlecht wäre, haben die Saints Byrd doch gerade erst einen $26 Millionenvertrag gegeben.

Nach seinem Kreuzbandriss, den er sich letzten Juli zuzog, meldete sich Jeremy Maclin zum Training bei den Eagles zurück.
Der Wide Receiver hat schon eine volle Woche Training hinter sich, und diese ohne Probleme überstanden.
Doch nicht nur Maclin meldete sich nach langer Abwesenheit zurück. Auch Wide Receiver Arrelious Benn, Linebacker Jason Phillips und Ex-Jets Quarterback Mark Sanchez, die alle die letzte Saison verpasst haben, konnten voll ins Training einsteigen.

Die Seahawks verlängerten den Vertrag mit Doug Baldwin. Der Wide Receiver unterschrieb für weitere drei Jahre und $13 Millionen.
Obwohl er den neuen Vertrag noch nicht unterschrieben hatte, hat er schon am Training teilgenommen. Damit löste er sein Versprechen ein, nicht für einen neuen Vertrag zu streiken.

John Harbaugh ist sehr besorgt über die Vorkommnisse, die einige seiner Spieler außerhalb des Platzes betreffen.
Zwei Running Backs der Ravens wurden verhaftet, weil sie gewalttätig wurden. Auslöser beider Vorfälle war der Alkohol. Der Head Coach der Ravens sagte, daß er enttäuscht wäre, über die Blödheit, die er da erleben würde. Es gäbe die Rookie-Symposien, auf denen die jungen Spieler Benimmregeln erklärt bekämen, man würde sich selber intensiv um sie kümmern, und mit ihnen reden, und trotzdem würden sie sich gehörig daneben benehmen.
Für Harbaugh ist es einfach nicht OK, daß die Spieler sich ein Taxi rufen sollen, statt mit dem eigenen Wagen zu fahren, wenn sie gesoffen haben, Harbaugh will, daß seine Spieler gar nicht erst saufen.
Er hält Saufen nicht für eine adäquate Trainingsmethode für Weltklasseathleten.

Gehirnerschütterung im Weißen Haus
Hussein Obama lud zum „Gesunde Kinder & Sicherer Sport Gehirnerschütterung Gipfel“ ins Weiße Haus ein. Vor mehr als 200 Trainern, Sportlern und Eltern wies er auf die gefährlichen Spätfolgen von Gehirnerschütterungen hin. Nicht nur gutbezahlte erwachsene Sportler, die die Gefahren abschätzen könnten wären gefährdet, sondern auch schon Kinder. Der Präsident der einzig existenzberechttigten Nation auf diesem Planeten, wie Osama die USA vor Kurzem bezeichnete, hatte allerdings nicht nur den Football im Visier. Er sagte, daß Jungs und Mädchen sich jedes Jahr Gehirnerschütterungen zuzögen, und zwar beim Lacrosse, Fußball, Wrestling und Eishockey, so wie auch beim Football.
Im letzten Report des Gesundheitsamts der USA wären 250.000 Jugendliche gelistet, die mit einer Kopfverletzung die Notaufnahme hätten aufsuchen müssen. Darin nicht enthalten wären die Jugendlichen, die den Hausarzt aufsuchen würden und die, die gar nicht zum Arzt gingen.
Osama sieht die Gefahren, daß Eltern ihre Kinder in Zukunft keine dieser Sportarten mehr erlauben könnten. Allerdings, so fuhr er fort, wäre es fast schon schlimmer, die Kinder keinen Sport ausüben zu lassen. Selbst diese Sportarten wären besser, als Bewegungslosigkeit. Auch ein Wechsel vom Football zum in den USA genannten Soccer, also Fußball, wäre keine Lösung. Zwar würden sich beim Football 27 Gehirnerschütterungen in 10.000 Spielen ereignen, doch selbst beim Fußball würden sich aber auch schon 14 Gehirnerschütterungen pro 10.000 Spielen bei Mädchen und 7,3 bei Jungs ereignen.
Es bleibt also bei der alten Weisheit: „Sport ist Mord, aber kein Sport ist auch nicht gesund.“
Doch um bessere Ausrüstungen zu erfinden und bessere Behandlungsmethoden, haben die NCAA, das Verteidigungsministerium, die NFL und einige andere Organisationen, mehrere Millionen Dollar gespendet. Diese sind zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, doch ein Anfang ist gemacht, und das ist besser als Nichts.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Kurzberichte
Johnson-CalvinCalvin Johnson (Bild) hat am Training der Lions teilgenommen.
Der Wide Receiver wurde nach der letzten Saison an Knie und Fingern operiert, nachdem er einen großen Teil der Saison mit diversen Verletzungen durchgestanden hatte.
Ein gesunder „Megatron“, der zudem 2014 die Kollegen Golden Tate und Eric Ebron als Unterstützung hat, so daß er nicht permanent in Doppel- oder Dreifachdeckung genommen werden kann, kann Quarterback Matthew Stafford sehr helfen.

Während viele Fans und Sportreporter aus Cleveland in heller Aufregung waren und noch sind, weil ihr erhoffter Heilsbringer Johnny Manziel in Las Vegas einen draufmachte, blieb die Teamleitung völlig ruhig.
Aus gutem Grund.
Manziel hatte diesen Trip zu einem Käfigkampf schon lange geplant und seine Chefs darüber informiert. Die hatten ihrem neuen Quarterback grünes Licht gegeben und schlossen sich deshalb der aufgebauschten Aufregung nicht an, auch wenn das Internet voll ist von Bildern, die zeigen, welchen Spaß Manziel zusammen mit Patriots Tight End Rob Gronkowski am Pool hatte, mit all den Bikinischönheiten um sie herum. Auch die Champagnerdusche in einem Nachtclub erschreckte die Teamleitung nicht.
Dafür, daß er in der Stadt der Sünde war, so der Kommentar aus der Chefetage, wäre alles sehr friedlich und geordnet abgelaufen.
Head Coach Pettine und Offensive Coordinator Shanahan sind voll des Lobes, wenn sie über die Arbeitsmoral ihres Rookies reden. Die kleine Ablenkung nehmen sie ihm nicht übel. Es war trainingsfrei und die Spieler konnten ihre Freizeit nach Belieben verbringen.

David Diehl ist bei FOX Gelandet.
Der Offensive Lineman wurde vor einigen Monaten von den Giants gefeuert. Jetzt landete er als Analyst in der Kommentatorenbox von FOX.
Die hatten ihn bereits ein paar Mal in Studiorunden eingesetzt, wo er seine Meinung klar und deutlich aussprach, auch wenn es um die Giants ging.
Mit wem zusammen er ein Kommentatorenteam bilden wird, steht noch nicht fest.

Ein weiterer Bieter ist aufgetaucht. Der ehemalige Besitzer des NHL Teams Buffalo Sabres, Tom Golisano, hat mit den Besitzern der Bills gesprochen und ihnen seine Kaufbereitschaft angekündigt.
Offiziell wurde das noch nicht bekanntgegeben, aber diese gewöhnlich gut unterrichteten Kreise haben davon erfahren und konnten es nicht für sich behalten.
Damit gibt es bis jetzt vier kaufinteressierte Gruppen.

Willie Colon muss am Knie operiert werden.
Der Offensive Lineman der Jets verletzte sich am Mittwoch beim Training, und es steht noch nicht fest, wie lange er ausfallen wird.

Am Mittwoch verstarb Malcolm Glazer im Alter von 85 Jahren.
Glazer gehörten die Tampa Bay Buccaneers in der NFL und Manchester United in der englischen Fußballliga.
Woran Glazer verstarb, wurde noch nicht bekanntgegeben.
Seine Witwe Linda, sowie seine Tochter und die fünf Söhne werden die Bucs weiter leiten. Die Beisetzung soll in privatem Rahmen stattfinden, wie die Hinterbliebenen sagten.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Kurzberichte
lee-sean2Die Saison hat noch nicht angefangen, schon ist sie für einen der wichtigsten Verteidiger der Cowboys beendet.
Linebacker Sean Lee (Bild) riss sich gleich am ersten Trainingstag das Kreuzband im linken Knie, und das 10 Minuten vor Trainingsende.
Das ist ein herber Rückschlag für Dallas, das DeMarcus Ware zu den Broncos ziehen ließ, und das Anthony Spencer weiter mit durchschleppt, ohne zu wissen, ob der überhaupt noch mal eingesetzt werden kann.

Zum nun bereits dritten Mal riss sich Bears Wide Receiver Domenik Hixon das Kreuzband im rechten Knie. Bereits 2010 und 11 zog er sich diese Verletzung zu.
Jetzt, so schrieb er am Dienstag auf seiner Twitterseite, wäre seine Karriere wohl Zuende.
Wie er sich dieses Mal verletzte, das zwitscherte er nicht.

Es war ein guter Anblick, zu sehen, wie Maurkice Pouncey beim ersten Training der Steelers den Ball zurückgibt an Ben Roethlisberger.
Im ersten Saisonspiel des letzten Jahres riss sich der Center das vordere und hintere Kreuzband in rechten Knie. Jetzt ist der dreimalige Pro Bowler wieder einsatzbereit.

Und noch ein Running Back der Ravens mit juristischen Problemen.
Am Wochenende hatte Lorenzo Taliaferro eine Auseinandersetzung mit einem Taxifahrer. Wütend zertrümmerte der Running Back eine Seitenscheibe des Taxis. Dabei zog er sich an beiden Händen oberflächliche Schnittwunden zu.
Taliaferro wurde wegen Sachbeschädigung und Trunkenheit in der Öffentlichkeit angezeigt. Am 3. Juni muss er vor Gericht erscheinen.
Zwar ist der in der vierten Runde der letzten Draft einberufene Taliaferro noch gar kein richtiger Raven, aber er führt sich schon mal gut ein.
Die Ravens sind die neuen Lions, was Verhaftungen ihrer Spieler angeht. Seit Ende der letzten Saison wurden er, Running Back Ray Rice, Wide Receiver Deonte Thompson und Offensive Lineman Jah Reid verhaftet.

Es wird langsam ernst. Die Bills heuerten ein Expertenteam bestehend aus Finanzberatern der Morgan Stanley Gruppe und Rechtsexperten der Proskauer Rose Kanzlei an, um den Verkauf voranzutreiben.
Ernst meint es auch Donald Trump. Der Milliardär mit dem lustigen Toupet wird auf jeden Fall ein Angebot abgeben. Er sieht seine Chancen darin, daß er der einzige Bieter wäre, der die Bills wirklich in New York halten will, wie er sehr überzeugt sagte.
Sein Abenteuer, mit der USFL damals eine Konkurrenzliga zur NFL aufzubauen, sieht er nicht als Hinderungsgrund. Das, so meinte er, wäre bald 30 Jahre her, und so nachtragend könnten die Teambesitzer nicht sein, daß sie ihm das heute noch anlasten würden.
Er glaubt, daß sie eher Respekt für ihn hätten, weil er das Wagnis einging.

Jetzt wird es langsam lächerlich. Der National Congress of American Indians und die Oneida Indian Nation forcieren den Kampf gegen den Teamnamen Washington Redskins.
Sie werden an jeden Spieler der NFL einen Brief schicken, in dem sie dazu auffordern, sich gegen den Namen Redskins auszusprechen.
Sie bleiben beharrlich bei ihrer Meinung, daß dieser Name eine Beleidigung sei, und keine Huldigung.
77 andere Gruppen, unter denen auch Menschenrechtsvertreter und Religiöse Gruppierungen sind, haben die Briefe mitunterzeichnet.
Ein Erfolg ist noch nicht sicher, aber es gibt schon einige Spieler, die sich gegen den Namen Redskins ausgesprochen haben.

Dienstag, 27. Mai 2014

Stadt sucht Team
losangeles-verbot
Die Stadt der Engel glaubt, daß ihr Streben nach einem NFL Team zum Teufel gegangen ist.
Mehrere Verantwortliche im Stadtrat, die damit betraut sind wieder ein NFL Team nach Los Angeles zu locken, sind frustriert und haben den Glauben daran verloren, daß die Liga jemals wieder in ihre Stadt zurückkehren wird.
Der Ratsangehörige Bernard Parks sagte: „Ich bin letztlich und persönlich zu einer Überzeugung gelangt. Ich muss mich mit dem Gedanken abfinden, daß die NFL nicht kommt.
Nach 10 Jahren die ich jetzt kämpfe, bange und hoffe, ohne daß etwas zurückkommt, sieht es aus wie eine gescheiterte Ehe und die Scheidung ist durch.“
Für Parks ist die NFL wie die Mafia. Sie hätte ihre Methode, Geld zu vermehren gefunden und möchte nichts Neues riskieren, was den Geldfluß negativ beeinflussen könnte.
Was eigentlich immer noch und immer wieder unvorstellbar ist, ist Los Angeles doch der zweitgrößte Fernsehmarkt der USA. Und dennoch hat es, seit die Rams 1995 nach St. Louis umgezogen sind, kein NFL Team mehr in L.A. gegeben.
Das sind bald 20 Jahre, die die Stadt ohne ein professionelles Footballteam dasteht, wenn man von den Arena Teams mal absieht, die es immer mal wieder gibt. Aktuell ist es L.A. Kiss, das ein paar Mitgliedern der Rockmusikgruppe Kiss gehört.
Die Hoffnung auf ein echtes Footballteam schwinden aber immer mehr.
Noch wird L.A. immer mal als Druckmittel eingesetzt, wenn ein Team mal wieder ein neues Stadion bauen oder sein existierendes modernisieren möchte. Doch auch dieser billige Trick mit der Drohung, nach Los Angeles umzuziehen, wird nicht ewig ziehen. Und dann wird diese Stadt, mit ihren 3,8 Millionen Einwohnern, nicht mal mehr als Druckmittel taugen.

„Der wollte nur lernen“.
Browns-Fans müssen sich keine Sorgen machen, weil ihr neuer Heilsbringer in Las Vegas die Sau rausließ. Zwischen zwei Poolhäschen, die er vernaschte, hat er immer fleißig das Playbook des Teams auswendiggelernt.
Auch wenn er an der Bar ein paar Drinks nahm, hatte er immer seinen Tablet-PC in der Hand, um Spielzüge zu studieren.
Sagt Rookie- Quarterback Johnny Manziel jedenfalls.
Also, kein Grund zur Sorge. Manziel denkt auch in seiner Freizeit nur an seinen neuen Job.
Auf der anderen Seite kann man einem Frischling aber auch ein freies Wochenende gestatten, um die Hektik der letzten Wochen abzuschütteln.
Manziel sah sich zusammen mit Patriots Tight End Rob Gronkowski eine dieser grenzdebilen Käfigschlägereien der UFC an.
Die beiden ließen sich fleißig fotografieren und stellten die Bilder dann, wie heute üblich, ins Internet.
Hier sind zwei der besseren Fotos zu sehen: https://twitter.com/steakNstiffarms/status/470674387910152192/photo/1 und http://www.tddaily.com/static/uploads/2014/05/Screen-Shot-2014-05-25-at-10.11.19-AM.png

Von 80 Millionen auf 20 Millionen mit einer Unterschrift.
Waren das noch Zeiten, als die Nr. 1 der Draft noch unglaubliche Summen aufs Konto bekam, ohne auch nur einen Spielzug in der NFL gespielt zu haben.
60, 70, 78 Millionen gingen da weg, wie Nichts.
Dann kam der neue Tarifvertrag, und seit 2011 müssen die Rookies kleinere Brötchen backen.
Rams Quarterback Sam Bradford war die letzte Nr. 1, die noch dick abkassieren konnte. Er bekam ein Sechsjahresvertrag über $78 Millionen, von denen 50 Millionen garantiert waren.
Und was hat es dem Team gebracht?
Nichts!
Bradford ist eine Fluse, die auch nicht annähernd das Geld wert ist, das er bekommt.
Doch die schlimmste erste Wahl war er bei Weitem nicht. Da stechen vor Allem Chargers Quarterback Ryan Leaf heraus und Raiders Quarterback JaMarcus Russell. Weniger Gegenwert für sein Geld hat sonst kein NFL Team von einem Rookie bekommen.
Damit musste Schluß gemacht werden. Es konnte nicht so weitergehen, Unsummen an Spieler zu verschwenden, die überhaupt noch nichts in der Liga geleistet hatten.
Deshalb kam die Deckelung für Rookiegehälter.
Der Pool für Rookiegehälter richtet sich nach der Höhe der Gehaltsobergrenze und wird unter den 32 Teams aufgeteilt.
Hierbei wird berechnet, wie viele Rookies ein Team aufgenommen hat, und an welchen Positionen.
2014 werden $978,9 Millionen zwischen den Teams verteilt.
$22,3 Millionen davon werden die Texans wohl für ihre Nr. 1, die Nr. 1 insgesamt, ausgeben müssen. Doch wie allen anderen Rookies ist Jadeveon Clowney klar, daß die Vertragsbedingungen die gleichen sind. Es gibt keine Fünf- oder Sechsjahresverträge mehr. Clowney wird den für Rookies seit 2011 üblichen Vierjahresvertrag erhalten, der eine Option auf ein fünftes Jahr beinhaltet.
Dann kann, wenn er sich bewiesen haben sollte, der große Zahltag für ihn kommen. So wie für Seahawks Quarterback Russell Wilson, der nur $3 Millionen für seinen Vierjahresvertrag erhält, und seinen Teamkollegen Cornerback Richard Sherman, der sogar nur $1,39 Millionen für seine ersten vier Jahre in der NFL erhält.
Beide Spieler gehören zu den besten auf ihren Positionen und waren maßgeblich am Gewinn des Super Bowls beteiligt. Es ist klar, daß sie zumindest das Vierzigfache ihres bisherigen Gehalts bekommen werden, wenn sie denn ihre nächsten Verträge unterschreiben, bzw., unterschrieben haben. Anfang Mai hat Sherman schon seinen neuen, demnächst gültigen, $56 Millionenvertrag erhalten.
Und das war für die NFL das Wichtigste. Sie haben ihren Wert bewiesen und bekommen das entsprechende Gehalt. Sie wurden nicht schon vorher mit Geld zugeschüttet, und wären es dann vielleicht nicht wert gewesen.
Ist das gerecht?
Ja!
Da wird zwar jeder Rookie in der NFL widersprechen, aber es ist tatsächlich gerechter, Spieler erst dann zum Schotter zu führen, wenn sie bewiesen haben, daß sie einen entsprechenden Gegenwert dafür abgeliefert haben.
Die Veteranen der Teams werden das auch eher gerecht finden, denn vielen von ihnen ist es ordentlich gegen den Strich gegangen, daß da unbewiesene Frischlinge das fette Gehalt bekamen, ohne auch nur irgend etwas geleistet zu haben, während sie ihre Knochen für „Almosen“ hingehalten haben.
Man kann es sowieso nicht jedem Recht machen, aber die Teams haben viel mehr Planungssicherheit. Denn, wenn man die Dynamik der Rookiegehälter so weiter hätte fortschreiten lassen, dann wäre in diesem Jahr bestimmt eine dreistellige Millionensumme für die Nr. 1 der Draft fällig gewesen.
Unglaublich, unmöglich, unvorstellbar, Unsinn.

Sonntag, 25. Mai 2014

Kurzberichte
vick-michael-eaglesDie USA sind das Land der Sitcoms. Das bedeutet wohl, daß eine Menge Amerikaner eine Menge Humor haben.
Den Beweis, daß er Humor hat, trat Michael Vick (Bild) an. Der Quarterback der Jets sagte in einem Interview, daß er helfen könnte, das Team in den Super Bowl zu bringen.
Wenn das kein Brüller ist?
Zuvor hatte er noch gesagt, daß er nur der Ersatzmann von Geno Smith wäre, bevor er seine humorige Ader entdeckte.
„Ich fühle, daß ich jedes Footballteam, jede Organisation, speziell dieses Team in den Super Bowl führen kann“, legte er los. Und wo er schon mal in Fahrt war fügte er noch hinzu: „Ich fühle mich zu diesem Zeitpunkt meiner Karriere wie ein viel jüngerer Spieler, der noch mithalten kann. Die Leute sagen zwar, daß ich älter würde und alles nicht mehr so wäre wie früher, doch das bestreite ich.“
Diese Aussage von ihm kann man bestreiten. Vick wird bald 34 Jahre alt und hat Probleme, eine Saison ohne Verletzung durchzuspielen.
Dennoch hat er eine Chance, Geno Smith den Posten des Starters wegzunehmen. In einer rauhen Rookiesaison, in der dem Angriff der Jets so ziemlich alles fehlte, was der Angriff eines NFL Teams so braucht, warf Smith Pässe für 3.046 Yards und 12 Touchdowns, bei 21 Interceptions.
Es lag ganz bestimmt nicht alleine am Quarterback, daß die Offense der Jets sich den Status einer Lachnummer verdiente.
Ob sich das dieses Jahr ändert, mit Wide Receiver Eric Decker und Running Back Chris Johnson?
Das wird man sehen.
On man die Jets im Super Bowl sehen wird, darauf sollte man keine müde Mark wetten.

Für Bill Belichick gibt es noch zu wenig Schiedsrichterentscheidungen, die man per Videobeweis überprüfen kann.
Der Head Coach der Patriots sagte in einem Radiointerview, daß es oft zu kompliziert wäre, ob oder ob nicht man eine Entscheidung anfechten dürfte.
Für Belichick wäre es einfacher, wenn man als Head Coach jede Entscheidung anfechten dürfte. Dabei sollte es egal sein, was gerade entschieden wurde. Weiterhin sollte man aber nur zwei Entscheidungen anfechten dürfen. Wenn man beide Male richtig lag, sollte man, wie bisher, das Recht auf einen dritten Videobeweis erhalten.
Das würde die Sache für die Head Coaches immens vereinfachen und auf der anderen Seite würde es nicht dafür sorgen, daß jedes Offside angefochten würde.
Sein Vorschlag wurde bei der letzte Abstimmung der Teambesitzer noch abgelehnt, doch Belichick will weiter dafür kämpfen.

Gab es das nicht schon mal?
War nicht schon mal jemand hinter jedem Zweijährigen und darunter hinterher, oder so?
OK, Herodes wollte den lieben Kleinen Böses, die Buccaneers eher Gutes. Sie wollen jedem Neugeborenen einen Präsentkorb überreichen und die lieben Kleinen so früh zu Fans machen und an das Team binden.
Was man sich nicht alles ausdenkt, um mal wieder ein paar Zuschauer ins Stadion zu bekommen. Allerdings würde das „Bucs Babies“ genannte Programm erst in einigen Jahrzehnten fruchten. Doch besser spät, als nie. Die Bucs möchten jeden neuen Erdenbürger, der im Raum Tampa Bay seine ersten Schreie ausstößt als „Rookie“ willkommen heißen. Die Familien würden eine Tampa Bay Buccaneers Baby Uniform bekommen, ein handsigniertes Foto von Head Coach Lovie Smith und all so ein Babyzeug, wie Windeln, Feuchttücher, Cremes usw., usw.
Natürlich hofft man, daß auch die Eltern dadurch animiert werden könnten, sich das bisher oft doch recht hilflose Hin- und Hergerenne der Spieler auf dem Platz anzusehen, denn bis die Neugeborenen so weit sind, weiß keiner mehr, wer Lovie Smith war.

Samstag, 24. Mai 2014

Kurzberichte
manziel-johnnyNoch hat er gar nicht die Millionen auf dem Konto, die ihm schon abgeluchst werden sollen.
Clevelands Rookie Quarterback Johnny Manziel soll eine Frau über ein Jahr lang sexuell belästigt haben. An einem Gericht in Florida reichte sie eine Klage ein, in der sie $25 Millionen von Manziel fordert.
Die Frau allerdings, deren Name und Anschrift auf der Klage aufgeführt ist, sagte der Polizei, daß sie keinesfalls diese Klage eingereicht hätte. Ihre Aussage wird als sehr glaubhaft gewertet.
Es sieht so aus, als wollte sich da jemand einen Spaß machen, einen Spaß, der sich dank der oftmals (un)sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreitete und Manziel in schlechtes Licht rückte.
Unter dem Radar blieb eine ähnliche Klage, die bereits letzte Woche gegen Jaguars Rookie Quarterback Blake Bortles eingereicht wurde. Auch hier wurde schnell klar, daß die Klage in das Reich der Geisteskrankheiten einzuordnen war. Die Klage wurde vor dem selben Gericht eingereicht, wie die gegen Manziel.
Das Gericht hat beiden Klagen schon alleine deshalb keine weitere Aufmerksamkeit zukommen lassen, weil in beiden Fällen die Summe von $400 nicht gezahlt wurde, die bei einer Klageeinreichung fällig ist.
Manziel hat seine Anwälte darauf angesetzt, den-, oder diejenige zu finden, der für die Klage verantwortlich ist.
Was nötig ist, denn egal ob NFL- oder Filmstar, die unberechtigten Klagen gegen Promis nehmen in den USA langsam überhand.
Weder die Verantwortlichen der Browns, noch der Jaguars wollten die Klagen gegen ihre Rookies kommentieren, um dem Blödsinn nicht noch weitere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Einer echten Anklage sieht sich Colts Besitzer Jim Irsay gegenüber.
Er wurde angeklagt, in benebeltem Zustand autogefahren zu sein.
Zwar fand die Polizei auch eine größere Menge Drogen in Irsays Auto, aber diese wurden vor Gericht nicht erwähnt. Seine Anwälte konnten den Richter im Vorfeld davon überzeugen, daß es Medikamente waren, die Irsay vom Arzt verschrieben bekommen hatte.
Als Ersttäter wird der Besitzer der Colts wohl nicht die 60 Tage Gefängnis bekommen, die für solch ein Vergehen angesetzt sind. Aber die horrenden $500, die wird er vielleicht zahlen müssen.

Drei Monate, nachdem Ray Rice seine Verlobte KO geschlagen hatte, gab er eine Pressekonferenz.
Da saß der Running Back der Ravens nun neben seiner sichtlich völlig gelangweilten mittlerweile Ehefrau Janay und gab wider, was er zuvor mühsam auswendig gelernt hatte.
Es war dieses übliche „tutmirleidichentschuldigemicheskommtniewiedervorichwerdeeinbesserermensch“ Geschwätz, das nach solchen Vorfällen standardmäßig heruntergebetet wird.
Fragen beantwortete Rice, auf Anraten seiner Anwälte, nicht.

Einen Tag, nachdem die Polizei in Denver einen Haftbefehl gegen T.J. Ward ausstellte, meldete der Safety der Broncos sich bei Gericht.
Daraufhin wurde der Haftbefehl ausgesetzt.
Ward soll bei einer Schlägerei in einem Nachtclub einen Gast verletzt haben.
Am 23. Juni soll der Prozess stattfinden.

Na mal sehen... vier Berichte, viermal ging es mehr um Gerichte, Prozesse, Missetaten, als um Football.
Was bringt uns die nächste Meldung?
Och nööö, schon wieder keinen Football.
Matt Russell der Direktor der Abteilung für das Spielerpersonal der Denver Broncos muss sieben Monate hinter Gitter. Er fuhr betrunken Auto und krachte in zwei Fahrzeuge, eines davon ein Polizeiwagen. Dabei verletzte er einen Polizisten, der glücklicherweise keine schlimmeren Schäden davontrug. Sein Alkoholpegel lag um das Dreifache über dem erlaubten Limit von 0,8 Promille.
Das war am 6. Juli letzten Jahres, seinem 40. Geburtstag.
Am Freitag war der Prozess und Russell bekannte sich schuldig.
Nach den sieben Monaten Haft muss Russell noch 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Ah, da ist noch eine Meldung, die etwas mit Football zu tun hat.
Die Seahawks trennten sich von Garrett Scott. Sie hatten den Offensive Tackle als 199. Spieler in der sechsten Runde der Draft einberufen.
Ein gründlicher ärztlicher Check ergab allerdings, daß Garrett einen Herzfehler hat, der ihm in der nächsten Zeit nicht erlauben wird, Football zu spielen.
Das wurde einen Tag nachdem Garrett seinen Rookievertrag unterschrieben hatte festgestellt.
Seinen Unterschriftsbonus, der irgendwo um die $100.000 liegen dürfte, darf er behalten.
Die Seahawks wünschten ihm alles gute und boten ihm an, ihm bei seinen nächsten Schritten zu helfen.

Freitag, 23. Mai 2014

Kurzberichte
brees-drew-sb-trophaeDrew Brees (Bild) denkt noch lange nicht ans Aufhören.
Der Quarterback der Saints hat bereits 13 erfolgreiche Jahre in der NFL hinter sich, und er möchte noch ein paar weitere Jahre hinzufügen.
Der heute 35-jährige sagte in einem Interview, daß er sich vorstellen könnte, auch mit 40 Jahren noch zu spielen. Wenn er gesund bliebe und weiter auf seinem hohen Level spielen würde, warum nicht?, fuhr er fort.
In den letzten drei Saisons erzielte Brees jeweils über 5.000 Passyards. Da wird es die Saints-Fans freuen, daß er noch nicht ans Aufhören denkt.

Die Polizei in Denver hat einen Haftbefehl auf T.J. Ward ausgestellt. Der Safety der Broncos soll am 9. Mai in einem Nachtclub eine handgreifliche Auseinandersetzung mit einem anderen Gast gehabt haben.
Ward kam als Mitglied der Browns letztes Jahr zu seinem ersten Pro Bowl Einsatz. Im März gaben die Broncos ihm einen Vierjahresvertrag über $22,5 Millionen.
Die Teamleitung teilte mit, daß sie von dem Haftbefehl wüsste und jetzt abwarten würde, wie die Sache sich weiterentwickelt.

50 Senatoren des US Senats haben einen Brief unterschrieben, in dem die Redskins aufgefordert werden, ihren Teamnamen zu ändern.
Das ist g die Hälfte der Senatsmitglieder, und der Druck auf Teambesitzer Dan Snyder wird dadurch immens größer.
Auffällig ist, daß alle 50 Unterzeichner Mitglieder der Demokraten sind. Fünf Demokraten und alle Republikaner haben nicht unterschrieben.
Allerdings soll der Brief den Mitgliedern der Republikaner auch gar nicht erst vorgelegt worden sein.

So bald wird Chris Johnson nicht an den Saisonvorbereitungen der Jets teilnehmen.
Der von den Titans nach New York gewechselte Running Back schont sein linkes Knie, an dessen Meniskus er operiert wurde.
Die Jets wollen Johnson erst dann belasten, wenn sein wieder Knie hundertprozentig hergestellt ist. Das soll pünktlich zum Beginn des Trainingslagers der Fall sein.
Mit 29 Jahren gehört Johnson auf seiner Position ja auch schon zu den älteren Semestern. Da tut etwas Extraruhe gut.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Kurzberichte
romo-tonyTony Romo sagte, daß er noch fünf Jahre für Dallas spielen will und wird.
Es soll Cowboys-Fans geben, die dies als Drohung ihres Quarterbacks ansehen.
Zur Zeit erholt er sich von einer Rückenoperation, der er sich letzten Dezember unterziehen musste. Es war seine zweite Rückenoperation in zwei Jahren.
Zunächst hieß es, daß ihm nur eine Zyste entfernt werden musste, doch heute weiß man, daß er einen Bandscheibenvorfall hatte.
Rechtzeitig zur Saison will er wieder 100% fit sein. Und, so sagte er in einem Radiointerview, er werde nicht nur die 16 Saisonspiele bestreiten können, sondern noch weitere fünf Saisons.
Romo ist jetzt 34 Jahre alt, ein Alter in dem die meisten Spieler der NFL an den Ruhestand denken, oder ihn schon angetreten haben.
Doch Romo, der erst letztes Jahr eine Vertragsverlängerung über völlig abgehobene $108 Millionen von Teambesitzer Jerry Jones bekommen hat, will die Cowboys-Fans noch eine lange Zeit quälen.

Andre Johnson wird wohl nicht zu den Pflicht-Minicamps der Houston Texans erscheinen, die nächste Woche beginnen.
Der Wide Receiver ist sauer, daß die Verantwortlichen keinen guten Quarterback einberufen oder anderweitig verpflichtet haben. Er habe keine Lust, noch mal einen Neuaufbau des Teams mitzumachen, betonte er.
Doch egal, ob er Lust dazu hat oder nicht, er wird wohl müssen. Sein Vertrag läuft bis zum Ende der Saison 2016, und sein Gehalt ist so hoch, daß andere Teams Johnson wohl kaum aufnehmen werden.
Doch was ist ein lustloser Wide Receiver wert?
Das wird man ab September sehen.

Manziel hier, Manziel dort, und Bridgewater ist auch die ein oder andere Erwähnung wert.
Doch was ist mit dem ersten Quarterback, der in der letzten Draft einberufen wurde? Was ist mit, äh... wie war noch gleich sein Name?
Mal nachschlagen...
Ah ja, was ist mit Blake Bortles?
An dritter Stelle nahmen die Jaguars Bortles auf. Er soll nun wirklich der Quarterback für die Zukunft sein, so wie Blaine Gabbert 2011.
Das mit Gabbert ging allerdings so was von schief. Das soll daran gelegen haben, daß der Quarterback sofort als Rookie in die Schlacht geworfen wurde.
Doch auch Robert Griffin III, Andrew Luck, Cam Newton und und und, sind als Rookie sofort zu Startern geworden. Bei denen hat es funktioniert.
Wie auch immer, mit Bortles wollen die Jaguars diesen Fehler nicht machen. Obwohl sie ihn so hoch drafteten und ihm entsprechend ein nettes Sümmchen werden zahlen müssen, soll er 2014 nur auf der Bank sitzen, und von Chad Henne lernen. Was er von Henne lernen soll, erschließt sich mir nicht, der hätte selber noch genug zu lernen.
Auf jeden Fall soll Henne als Starter in die Saison gehen, und Bortles nur als Zuschauer fungieren.
So vorbereitet soll er dann ab 2015 die Zukunft der Jags sein.

Am Mittwoch waren die Seattle Seahawks zu Gast im Weißen Haus.
Jedes Jahr muss der aktuelle Super Bowl Sieger dorthin reisen, und sich die Lobpreisungen des aktuellen Präsidenten anhören.
Einige Seahawks blieben dieser Veranstaltung fern, und darunter war, natürlich, Running Back Marshawn Lynch.
Während der Pressesprecher der Seahawks einige Spieler entschuldigte, weil sie andere Verpflichtungen hätten, wusste er nicht, warum Lynch nicht anwesend war. Er hätte eigentlich die Zeit gehabt, den Präsidenten zu besuchen.
Na ja, dann wird er vielleicht keine Lust gehabt haben.

Aldon Smith stand am Mittwoch vor Gericht. Es warteten einige Anklagen auf den Linebacker der 49ers, und zwar drei Verstöße gegen das Schusswaffengesetz und zwei Trunkenheitsfahrten.
In allen Punkten bekannte er sich nicht schuldig.
Am 25. Juli soll das Urteil gefällt werden.
Die NFL sieht sich genau an, was da entschieden wird, und wird dann entscheiden, ob Smith suspendiert wird oder nicht.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Wo ein Gericht ist, ist auch ein Kläger.
Dent-richard2Eine Gruppe ehemaliger NFL-Spieler hat überlegt und nachgedacht und wieder einen Klagegrund gegen die Liga gefunden.
Dieses Mal geht es um Schmerzmittel.
Die Findigen Kläger zerren die NFL vor Gericht, weil sie in ihrer Karriere immer wieder starke Schmerzmittel und Entzündungshemmer bekommen hätten, ohne daß die Liga die Spieler über die Gefahren von Langzeitfolgen aufgeklärt hätte.
Die Klage wird von bisher acht ehemaligen Spielern geführt, aber wie man das ja kennt, werden es bald hunderte sein, die sich der Klage anschließen werden.
Drei ehemalige Super Bowl Sieger der Bears stehen ganz vorne in der Liste der Klageführer, Defensive End Richard Dent (Bild), Quarterback Jim McMahon und Offensive Tackle Keith Van Horne.
Ihr Anwalt sagte, daß diese Spieler Schmerzmittel bekommen hätten, wie andere Leute Halloween Bonbons. Über Jahre hätten sie hunderte, ja tausende Injektionen und Pillen mit Schmerzmitteln wie Ambien, Lidocaine, Percocet, Prednisone, Toradol und Vicodin bekommen. Niemals wären sie über die gesundheitlichen Folgen, wie zu erwartende Nierenschäden aufgeklärt worden, die eine Langzeiteinnahme solcher Mittel mit sich bringen könnte.
McMahon, Dent und Bills Wide Receiver J.D. Hill sagten, daß sie von den Mitteln abhängig wurden. Hill war so stark süchtig, daß er auf der Straße landete und erst nach einer über 20 Jahre dauernden Therapie wieder sauber wurde.
Da versucht die Liga immer noch, einen Richter davon zu überzeugen, daß eine Entschädigung von $765 Millionen für die Behandlung von Langzeitfolgen erlittener Kopfverletzungen ausreicht, schon steht sie wieder vor Gericht.
Noch wollte und konnte die NFL sich nicht zu der neuen Klage äußern, da sie ihr noch nicht vorliegt. Man muss aber kein Prophet sein, um zu sehen, daß die NFL weitere Rücklagen für diesen zu erwartenden Prozess bilden muss.

Kurzberichte
2014 wird die Erweiterung der Playoffs noch nicht kommen. Das haben die Teambesitzer auf ihrer zweitägigen Frühjahrstagung beschlossen. 2015 ist aber nicht unrealistisch.
Schon meldet sich die Spielergewerkschaft zu Wort, die den Tarifvertrag dann als nicht mehr geltend ansieht. Für eine Erweiterung der Playoffs müsse ein neuer Tarifvertrag her. Dabei soll der aktuelle eigentlich bis 2020 laufen.
Es ist schon wieder drei Jahre her, daß die NFL ihre Spieler ausgesperrt hat, und so einen für sie angenehmen neuen Tarifvertrag „erpresste“, den viele Spieler immer noch nicht ganz akzeptieren. Schon am Tag der Vertragsunterzeichnung zwischen der NFL und der NFLPA wurden Stimmen laut, die sagten, daß die Gewerkschaft sich von der Liga ganz schön über den Tisch hätte ziehen lassen.
Um diese Scharte auszuwetzen wird die Gewerkschaft wohl harte Geschütze auffahren, sollten die Playoffs ausgedehnt werden.
Noch ist natürlich nichts spruchreif, aber wir Fans müssen uns vielleicht wieder auf ein böses Szenario einstellen.

Minneapolis hat den Super Bowl LII gewonnen.
Nein, nicht das Spiel, sondern nur das Recht, der Gastgeber für dieses Ereignis zu sein.
Der Triumph kam erst in der vierten Verlängerung. So viele Abstimmungen der 32 Teambesitzer brauchte es, bis Minneapolis New Orleans endlich geschlagen hatte. Indianapolis war schon nach der ersten Runde aus dem Rennen.
Ausschlaggebend wird letztlich das neue Stadion gewesen sein, daß die Minnesota Vikings sich bauen, und in dem sie ab 2016 spielen wollen.
Aber egal, was letztlich dazu führte, daß Super Bowl LII im Eiskeller stattfinden wird, die Delegation aus Minnesota hat den Sieg ordentlich gefeiert.
Und wenigstens ist dieses Stadion dann überdacht, anders als in New York dieses Jahr.
Tom Benson, der Besitzer der Saints, stolperte nachdem er nach der Bekanntgabe des Siegers das Podium verließ und fiel hin.
Benson wurde zwar in ein Krankenhaus gebracht, aber ersten Berichten zufolge soll dem 86-jährigen nichts weiter passiert sein.

Und die positiven Nachrichten für die Vikings gingen weiter. Beide Spieler, die in der ersten Runde der Draft einberufen wurden, unterschrieben ihre Verträge.
Zuerst unterzeichnete Outside Linebacker Anthony Barr seinen Rookievertrag, und nur Minuten später Quarterback Teddy Bridgewater den seinen.
Barr, der an 11. Stelle rekrutiert wurde, wird für seine ersten vier Jahre in Minnesota garantierte $12,75 Millionen erhalten.
Bridgewater wurde erst an Stelle 32 einberufen und muss für etwas mehr als die Hälfte die Knochen hinhalten, er bekommt nur $6,85 Millionen.

Die Klage gegen Ray Rice wurde vorerst fallengelassen. Der Running Back der Ravens sah einem Prozess entgegen, nachdem er seine damalige Freundin Janay Palmer, seine heutige Frau, in einem Aufzug KO geschlagen hatte.
Rice muss ein vom Gericht angeordnetes Anti-Agressionsprogramm absolvieren, das ein Jahr laufen wird. Hat er das erfolgreich abgeschlossen kommt es zu keinem Prozess.

Das Damoklesschwert der HBO Serie „Hard Knocks“ hängt über acht Teams.
Diese Teams wurden in einer Vorauswahl von der NFL ausgewählt, um sich bei den Saisonvorbereitungen von Kameras begleiten zu lassen. Auf eines dieser Teams wird das Schwert fallen, und das könnten die Rams sein.
Mit dem ersten Spieler, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt hat, sind sie ein lohnendes Ziel für HBO.
Head Coach Jeff Fisher stimmt das Pfeifen im Wald an und zeigt sich sicher, daß dieser Kelch der Störungen bei der Vorbereitung auf die Saison an den Rams vorbeigehen wird.
Er sagte der Presse, daß er sein Team normal und ohne Ablenkung auf die kommenden Saison vorbereiten könne. Davon wäre er überzeugt.
Wenn er sich da mal nicht irrt.
Zwar wurde das Vorhaben von Michael Sam, sich bei den Saisonvorbereitungen von einem Kamerateam des Senders von Talkkönigin Oprah Winfrey filmen zu lassen, begraben, aber das kann ja bedeuten, daß die NFL HBO den Vortritt lassen wird, mit denen man einen lukrativen Vertrag hat.

Dienstag, 20. Mai 2014

Kurzberichte
jones-jerry200Zwei Tage treffen sich die Besitzer der NFL Teams zu ihrer alljährlichen Frühjahrssitzung.
Zwei Fragen stehen dabei im Vordergrund. Die erste ist die, ob die Playoffs erweitert werden?
Besonders Cowboys Besitzer Jerry Jones (Bild) ist dafür. (Wie anders könnte sein Team es auch sonst in naher Zukunft noch mal in die Endrunde schaffen?)
Für ihn stellt sich nur die Frage nach dem Wann, nicht dem Ob. Wie er der Presse sagte, wäre eine Mehrheit der Teambesitzer für den Vorschlag von Commish Roger Goodell.
Wenn es letztes Jahr schon ein drittes Wild Card Team pro Conference gegeben hätte, wären in der AFC die 8-8 Steelers und in der NFC die 10-6 Cardinals mit in die Playoffs gekommen.
Die Clubbesitzer müssten mit einer Mehrheit von 24 Stimmen dafür sein, und die NFLPA müsste dann noch zustimmen. Da sieht es schlecht aus, denn momentan würde der Vorsitzende der Gewerkschaft, DeMaurice Smith, seine Zustimmung nicht geben, wie er der Presse sagte. Als Grund für seine Ablehnung gab er das Arbeitsrecht im Staat Louisiana an, das ich weiter unter erklären werde.
Die zweite Frage soll klären, wo Super Bowl LII ausgetragen wird? Kandidaten sind Indianapolis, New Orleans und Minnesota.
Favorit ist New Orleans, das den 300. Geburtstag der Stadt feiert.
Das, und noch einiges mehr, steht auf der Tagesordnung.

Beim Treffen der 32 Teambesitzer sah man zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder Jim Irsay. Der sichtlich erholte Besitzer der Indianapolis Colts hatte klare Augen, die darauf schließen lassen, daß er längere Zeit nicht mehr unter Alkohol- und Drogeneinfluß gestanden hat. Zudem ging er nicht mehr vornübergeneigt und humpelnd, was vermuten lässt, daß seine Rückenschmerzen, die ihn in die Alkohol- und Medikamentensucht getrieben haben, gelindert sind.
Er fühle sich gut, sagte er der Medienmeute. Zwar könne er noch nicht wieder den Golfschläger schwingen, aber sehr wahrscheinlich könne er bald wieder eine Runde auf dem Platz drehen.
Irsay ist sicher, daß seine Strafe, die seitens der NFL auf ihn wartet, nicht die Entscheidung, ob Indianapolis Super Bowl LII austragen darf, beeinflussen wird.

Die Bears machten vor zwei Jahren ein Schnäppchen. Sie verpflichteten Brandon Marshall von den Dolphins, die die Nase von dem Problememacher voll hatten. Zwar war er immer noch ein guter Wide Receiver, aber außerhalb des Platzes wusste er sich nicht zu benehmen.
Für zwei Wahlmöglichkeiten in der dritten Runde der Draft bekam Chicago einen Spieler, der weiter ein guter Wide Receiver war, und ist, und der außerhalb des Platzes nicht mehr negativ auffiel.
Am Montag bekam er dafür die Quittung. Die Bears verlängerten seinen Vertrag um weitere drei Jahre und $30 Millionen.
$1 Million davon wird Marshall der Forschung zur Heilung von mentalen Krankheiten spenden.
Der 30-jährige selber ist seit 2011 in Behandlung. Damals wurde bei ihm eine krankhafte Persönlichkeitsstörung festgestellt.
Und die Behandlung hat bei ihm angeschlagen, wie man sieht.

Nur acht Tage dauerte die Suspendierung von Don Jones.
Der Defensive Back der Dolphins hatte abfällige Bemerkungen über Michael Sam getwittert, nachdem der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekennende Spieler von den Rams einberufen wurde.
Am Montag gab das Team bekannt, daß Jones wieder an allen Teamaktivitäten teilnehmen darf.

Letztes Jahr zog sich Malcolm Floyd eine schwere Nackenverletzung zu, die seine Karriere hätte beenden können.
Doch am Montag gaben die Chargers bekannt, daß der Wide Receiver das OK der Ärzte bekommen hat und wieder spielen darf.
Zwar wird Floyd während der Saison 33 Jahre alt, aber seine 800 Yards, die er in den letzten beiden Saisons jeweils erzielte, lassen ihn noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Die Cardinals sind optimistisch, was Tyrann Mathieu angeht. Der Defensive Back hatte sich in Woche 14 das vordere und hintere Kreuzband im linken Knie gerissen.
Am Montag hieß es aus der Chefetage, daß Mathieu sehr wahrscheinlich zum ersten Saisonspiel gegen San Diego wieder einsatzbereit sein wird.
Trotz seiner Verletzung kurz vor Saisonende erzielte der Rookie 68 Tackles und landete damit auf Platz vier im Team.

Julio Jones wird bis zum Beginn des Trainingslagers geschont.
In Woche fünf der letzten Saison erlitt der Wide Receiver der Falcons eine Verletzung am Fuß und musste operiert werden.
Jetzt meldete er sich zum Training zurück, soll aber bis Ende Juli geschont werden.

Ende letzter Woche setzten die Browns Greg Little auf die Transferliste, am Montag verpflichteten die Raiders den Wide Receiver.
Obwohl die Browns gute Wide Receiver dringend brauchen, trennten sie sich von Little, wegen charakterlicher Defizite.
Nicht nur diese Defizite muss er in Oakland in den Griff kriegen, sondern auch den ein oder anderen perfekt geworfenen Pass. Davon hat er in Cleveland nämlich zu viele fallengelassen.

Der Sohn von NFL-Legende Jerry Rice möchte es auch in die NFL schaffen. Doch in Baltimore war man nicht zufrieden mit dem, was Jerry Rice jr. beim Probetraining zeigte. Also ließ Head Coach John Harbaugh den Wide Receiver wieder gehen.
Jetzt versucht Rice es bei dem alten Team seines Vaters, den 49ers, wo Jim Harbaugh sich seine Fähigkeiten zeigen lassen wird.
Aber ob Jerry Jim zusagen wird, wenn John ihn schon nicht wollte?

Die NFLPA hat Louisiana den Kampf angesagt.
Die Spielergewerkschaft der NFL warnt ihre Mitglieder davor, Verträge in Louisiana, also bei den New Orleans Saints, zu unterschreiben.
Das Arbeitsrecht in dem Küstenstaat sieht vor, daß die Weiterzahlung der Gehälter von Sportlern an dem gemessen werden soll, was sie zur Zeit der Verletzung verdienen, und nicht, was sie laut Vertrag verdienen werden.
Da der Hauptteil der Gehälter der NFL Spieler nach den 17 Saisonspielen ausgezahlt wird, würden Spieler, die sich während der Vorbereitungszeit verletzen, mit allzu mageren Summen abgespeist werden.
Gegen diesen Gesetzentwurf HB 1069 macht die Spielergewerkschaft front.
Bisher ohne Erfolg.
In der letzten Woche passierte der Gesetzentwurf das Parlament in Louisiana und wird diese Woche dem Senat vorgelegt.
Saints Quarterback Drew Brees hat diesen Gesetzentwurf nach Kräften bekämpft und ist sehr enttäuscht, daß er das Parlament passiert hat.
Sollte das Gesetz eingeführt werden, ist Louisiana, sind die Saints, ein heikler Ort, um seine Gesundheit für die NFL zu riskieren.
Deshalb warnt DeMaurice Smith, der Vorsitzende der NFLPA, seine Mitglieder davor, einen Vertrag bei den Saints zu unterschreiben.
Chris Kane, ein Anwalt der Saints, weist hingegen darauf hin, daß das neue Gesetz nicht viel anders wäre, als das bisher schon existierende. Und immer hätten die Spieler der Saints die beste Bezahlung erhalten, egal, zu welchen Zeitpunkt des Jahres sie sich verletzt hätten. Das wäre in den Verträgen der Spieler mit dem Team explizit so geregelt.
Eine Warnung, besser nicht zu den Saints zu gehen, wäre deshalb lächerlich.
Schon seit Jahren würde die NFLPA gegen das existierende Gesetz in Louisiana gerichtlich vorgehen und seit Jahren würden die Prozesse verloren.
HB 1069 wäre nun eine Modifikation, die solche Prozesse in Zukunft verhindern soll. Weiterhin würden die Spieler der Saints ihr volles Gehalt bekommen können, auch wenn sie sich in der Vorbereitungszeit verletzen sollten.
Mal sehen, wie das noch weitergeht?
Immerhin macht Smith den Wunsch der Teambesitzer, nach einer Erweiterung der Playoffs, von diesem Gesetz abhängig.

Sonntag, 18. Mai 2014

Kurzberichte
lynch-marshawn-ss„Die Familie zuerst“. So lautet der Titel eines autobiografischen Films über Marshawn Lynch (Bild).
Der normalerweise recht öffentlichkeitsscheue Running Back der Seahawks erzählt in dem Film davon, wie es ist in Oakland aufzuwachsen.
Die Altersfreigabe von 13 Jahren in den USA deutet darauf hin, daß das Leben in Oakland nicht gerade ein leichtes war.
Ende des Jahres soll das Werk in den USA in die Kinos kommen.

Am Montag feuerten die Arizona Cardinals Running Back Ryan Williams. Am Samstag verpflichteten die Cowboys ihn.
In seiner Rookiesaison 2011 spielte er drei Vorbereitungsspiele, bevor er sich eine Patellasehne riss. Danach wurde er nur noch in fünf Spielen eingesetzt.
Es bleibt abzuwarten, ob er es in den 53 Mann Kader für die Saison schafft.

Die New Orleans Saints nahmen eine außergewöhnliche Verpflichtung vor. Sie gaben dem gelähmten Defensive Back Devon Walker von der Tulane Universität einen symbolischen Vertrag.
Walker zog sich eine karrierebeendende Wirbelsäulenverletzung zu, als er 2012 mit einem Mannschaftskameraden zusammenprallte. Seitdem ist er vom Hals an abwärts gelähmt.
Unterkriegen ließ er sich von der Verletzung nicht. Am Samstag feierte er seinen erfolgreichen Studienabschluß, bevor er seinen Vertrag bei den Saints unterschrieb.
Das war eine Riesenüberraschung für ihn. Er dachte, seine Familie wollte nur groß mit ihm essen gehen, statt dessen fuhren sie mit ihm ins Minicamp der Saints Rookies, wo er den Vertrag bekam.

 

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