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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

Dienstag, 31. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Der schwarze Montag
schwartz-jim3Es gab so weit keine Überraschungen unter den Trainern, die am ersten Montag nach der Saison ihren Gang zum Arbeitsamt antreten mussten.
Überraschend sind hingegen einige Trainer noch bei ihren Teams angestellt, obwohl auch sie gefeuert gehören.
Kommen wir zu den Head Coaches, die verdientermaßen Seit gestern Ex- Head Coaches sind.
Bereits kurz vor Saisonende wurde ja Gary Kubiak von den Texans gefeuert, und direkt nach ihrem letzten Spiel am Sonntag feuerten die Browns Rob Chudzinski.
Am Montag folgten dann Jim Schwartz (Bild) von den Lions, Mike Shanahan von den Redskins, Leslie Frazier von den Vikings und, und das ist dann doch eine ganz kleine Überraschung, Greg Schiano von den Buccaneers.
Grade bei Schiano hatte man das Gefühl, daß die Teambesitzer ihm noch ein Jahr Zeit zum Aufbau eines wettbewerbsfähigen Teams geben würden. Dem war aber nicht so, und General Manager Mark Dominik wurde gleich mit vor die Tür gesetzt.
So viel zu den Gefeuerten, kommen wir zu denen, die nicht entlassen wurden.
Da wäre zunächst und an erster Stelle Jason Garrett von den Cowboys. Er wird seinen Job sehr wahrscheinlich behalten, weil Teambesitzer und General Manager Jerry Jones langsam aber sicher den Bezug zur Realität verliert, und zwar in einem Maße, der einem Sorgen bereitet.
Dann stehen noch Mike Munchak bei den Titans und Dennis Allan bei den Raiders unter Vertrag, doch für sie könnte es noch negativ ausgehen.
Die New York Giants wollten Tom Coughlin gutes tun, und boten ihm an, doch in den verdienten Ruhestand zu treten. Der wird den Wink mit dem Telegraphenmast zwar verstanden haben, sagte aber, daß er seinen Vertrag erfüllen möchte.
In den nächsten Tagen steht ein Gespräch mit der Teamleitung an. Vielleicht wird General Manager Jerry Reese seinem Head Coach dann für die hervorragende Arbeit danken, und die Tür beim Abschied für immer hinter ihm schließen?
Zu krass sind unter Coughlin die Unterschiede zwischen Super Bowl Saisons und völligem Versagen bei den Giants. Das Team braucht etwas mehr Kontinuität.
Bleiben wir in New York, wo die Jets so ihre Überlegungen zu Rex Ryan anstellten. Sie entschieden sich dazu ihren Head Coach zu behalten, doch ohne den langfristigen Vertrag, den Ryan haben wollte.
Die Jets boten ihm nur einen Vertrag bis nach der Saison 2015 an. Jetzt ist es an Ryan, das Angebot anzunehmen, oder nicht.

Fack ju Schiedsrichter 
Und die Liga musste es schon wieder tun.
Noch nie zuvor hat die NFL sich bei ihren Teams so oft für krasse Fehlentscheidungen ihrer Schiedsrichter entschuldigen müssen, wie dieses Jahr.
Gestern entschuldigte sie sich nicht nur bei Kansas City für den Fehler, den die Schiedsrichter im Spiel gegen San Diego bei einem Field Goal Versuch der Chiefs gemacht hatten, sondern auch bei den Steelers.
Diese Fehlentscheidung führte dazu, daß die Chargers in die Playoffs kamen und nicht die Steelers.
Vier Sekunden vor Spielende stand es 24:24. Die Chiefs hatten einen Field Goal Versuch aus 41 Yards. Ryan Succop trat an und schoss daneben.
Doch, wie deutlich zusehen war, standen die Spieler der Chargers in einer verbotenen Formation auf dem Platz. Um den Kick zu blocken, hatten sie auf der rechten Seite sieben Spieler aufgestellt. Doch Regel 9-1-3 sagt, daß auf keiner Seite des Centers bei einem Field Goal Versuch mehr als sechs Spieler stehen dürfen.
Eigentlich hätte Succop nach der fälligen Fünfyardsstrafe aus 36 Yards erneut schießen und das Spiel zugunsten der Chiefs und der Steelers entscheiden dürfen.
Natürlich hätte anschließend auch der Versuch aus 36 Yards danebengehen können, aber...
Erstaunlich, wie gelassen Steelers Head Coach Mike Tomlin auf die Nachricht reagierte, daß die Schiedsrichter in San Diego die Saison seines Teams beendeten. „Offensichtlich gibt es viel Arbeit, was die Spielleitung angeht,“ sagte er bei seiner Pressekonferenz. „In dieser Saison wurde eine Serie schlimmer Fehlentscheidungen getroffen. Das wurde in den letzten Wochen hinreichend dokumentiert.“
Tomlin bot sich an, an der besseren Ausbildung der Schiedsrichter mitzuarbeiten. Und nach dem, was seinem Team am Sonntag widerfuhr, sollte man sein Angebot annehmen.
Auf die Frage, was er denn im ersten Moment dachte, als er von der Fehlentscheidung erfuhr, antwortete er, daß das nur seine Söhne wüssten.

Der Verletzungsreport
Wes Welker darf wieder eingesetzt werden.
Die letzten Tests am Montag, die der Wide Receiver wegen seiner Gehirnerschütterung absolvieren musste, verliefen für ihn positiv. Die Broncos bekommen also eine weitere Waffe für Peyton Manning, was jeden Gegner erschrecken müsste.

Packers Head Coach Mike McCarthy ist froh, daß sein Team erst am Sonntag antreten muss. Dadurch bekommt der verknackste Knöchel von Running Back Eddie Lacy einen Tag mehr Ruhe. Dann soll seinem Einsatz nichts im Wege stehen.
Daß Linebacker Clay Matthews mit seinem gebrochenen Daumen wird spielen können, glaubt McCarthy nicht.

Bei den Chiefs kuriert Wide Receiver Dwayne Bowe eine Gehirnerschütterung aus. Sein Einsatz gegen die Colts soll aber nicht in Frage stehen.

Das Spiel gegen die Jaguars musste Colts Cornerback Vontae Davis mit einer Leistenverletzung vorzeitig verlassen.
Gegen die Chiefs soll er aber dabei sein.

Montag, 30. Dezember 2013

Die NFL - Woche 17 - Und ewig versagen die Schiedsrichter
dalton-andy3Baltimore hatte die Chance, mit einem Sieg über die Bengals die Playoffs zu erreichen, wenn die zeitgleich spielenden Dolphins gegen die Jets verlören.
Doch aus vier Interceptions von Bengals Quarterback Andy Dalton (Bild) und einem 10 Yards Punt, den Bengals Punter Powell seitlich in die Zuschauerränge trat, konnten die Ravens mal wieder nur 13 Punkte machen.
Wieder war es die Unfähigkeit Joe Flaccos, sein Team in die Endzone zu führen, die Baltimore scheitern ließ. Wieder konnten die Ravens sich nur auf ihren Kicker verlassen, der drei Field Goals erzielte, und das reicht halt nicht immer.
Doch nicht nur Dalton geizte nicht mit Interceptions, auch Joe Flacco warf drei. Wäre Giants Quarterback Eli Manning in dieser Saison nicht noch schlechter als Flacco, hätte der mit 22 Interceptions die Führung aller NFL Quarterbacks in dieser Saison inne. Doch Manning brachte es auf 27 und konnte den Titel Interceptionmeister 2013 für sich gewinnen.
In der letzten Saison, wenn da ein Quarterback vier Pässe zu Verteidigern der Ravens geworfen hätte, hätte sein Team auf jeden Fall den Platz als Verlierer verlassen.
Doch Baltimore musste zu viele Leistungsträger gehen lassen, um seinem Quarterback ein völlig überhöhtes Gehalt zahlen zu können, und das rächte sich nun.
Cincinnati gewann mit 34:17, und das selbst in dieser Höhe völlig verdient.
Die Ravens kamen als Titelverteidiger noch nicht mal in die Playoffs. Das ist einigen Titelverteidigern zuletzt allerdings auch so ergangen, den New York Giants, und den Steelers sogar zweimal.
Ob die Bengals mit der gestern gezeigten Leistung in den Playoffs weit kommen werden, darf man bezweifeln. Aber zunächst dürfen sie sich mal darüber freuen, die AFC North gewonnen zu haben.

Miami hatte Zuhause gegen die Jets keine Chance.
Nach einer furiosen Angriffsserie, die zur 7:0 Führung führte, hatte der Fisch sein Pulver verschossen.
Die Jets brauchten sich nicht sehr anzustrengen, um dem Playoffkandidaten ein Bein zu stellen.
Wie man aus der Firmenzentrale in New York hört, hat der 20:7 Sieg in Miami den letzten Ausschlag dazu gegeben, daß Head Coach Rex Ryan nicht gefeuert wird.

Zwei erledigt, einer blieb noch, stand es also für die Steelers.
Die brauchten Niederlagen von Baltimore und Miami in den frühen Spielen, und eine Niederlage San Diegos in der späten Zeitschiene.
Pittsburgh selbst gewann wie erwartet gegen die Browns und setzte sich dann geschlossen vor den Fernseher, um die Chiefs in San Diego gewinnen zu sehen.
Jedenfalls wäre es beinahe dazu gekommen, hätten die Schiedsrichter in diesem Spiel nicht wieder mal versagt. Es war eine grauenvolle Saison, was die Leistungen der immerhin nicht schlecht bezahlten Zebras betrifft.
Vier Sekunden vor Spielende stand es 24:24. Die Chiefs, oder das, was an Ersatzleuten da für die Chiefs auf dem Platz stand, hatten einen Field Goal Versuch aus 41 Yards. Ryan Succop trat an und schoss daneben.
Doch, wie deutlich zusehen war, standen die Spieler der Chargers in einer verbotenen Formation auf dem Platz. Um den Kick zu blocken, hatten sie auf der rechten Seite sieben Spieler aufgestellt. Doch Regel 9-1-3 sagt, daß auf keiner Seite des Centers bei einem Field Goal Versuch mehr als sechs Spieler stehen dürfen.
Eigentlich hätte Succop nach der fälligen Fünfyardsstrafe aus 36 Yards erneut schießen und das Spiel zugunsten der Chiefs und der Steelers entscheiden dürfen. Doch die sieben blinden Streifenhörnchen hatten es mal wieder verbockt.
In der Verlängerung bekam San Diego zuerst den Ball und kam zu einem Field Goal. Die Chiefs, mit jemandem Namens Chase Daniel als Quarterback, konnten anschließend einen vierten Versuch und 15 an San Diegos 41 nicht verwandeln, und damit endete das Spiel mit einem knappen 27:24 Sieg für die Chargers.
Die Chargers erreichten somit die Endrunde und müssen nach Cincinnati, wo eine nicht unlösbare Aufgabe auf sie wartet.

In der NFC gab es zwei echte Endspiele.
Das erste fand in Chicago statt, wo die Packers mit dem frisch von einer gebrochenen Schulter genesenen Aaron Rodgers antraten.
Und, um es gleich vorweg zu sagen, er war der Garant des Sieges.
Zwar startete er mit zwei Interceptions in sein erstes Spiel nach einer siebenwöchigen Pause, aber diese Fehler konnte er wegstecken.
In einem Spiel zweier der schlechtesten Verteidigungen der Liga, wurde nicht so munter gepunktet, wie erwartet, aber so eigenartig, wie noch nie zuvor.
3:28 Minuten waren in der ersten Halbzeit noch zu spielen. Es stand 7:3 für Chicago und Green Bay stand an der 17 der Bears. Erster Versuch, Rodgers bekommt den Ball und sucht einen Receiver. Als er den Arm mit dem Ball gerade zum Wurf gehoben hat, schlägt Julius Pepper ihm das Ei aus der Hand. Mit der Faust schiebt der Packers Quarterback den Ball nach vorne, so daß es so aussieht, als ob er einen unvollständigen Pass geworfen hätte, als der Ball an der 15 Yardslinie runterfällt.
Packers Angreifer und Bears Verteidiger beachten Ball gar nicht und suchen schon mal ihre Positionen für den nächsten Spielzug. Die Schiedsrichter warten.
Da nimmt Wide Receiver Jarrett Boykin, freundlich, wie er ist, den Ball auf, um ihn einem Schiedsrichter zu geben.
Doch die Schiedsrichter warten.
Da bemerkt Rodgers, daß Trainer und Spieler an seiner Seitenauslinie fast schon hysterisch werden und wild gestikulieren. Da dämmerte es dem Quarterback, und er ging zu Boykin und sagte ihm, daß er in die Endzone gehen sollte.
Der tat, wie ihm geheißen und joggte locker los.
Und da reagierten die Schiedsrichter und signalisierten Touchdown.
Sie hatten, total eigenartig bei all den schlechten Leistungen in dieser Saison, völlig richtig erkannt, daß Rodgers den Ball schon aus der Hand verlor, bevor sein Arm nach vorne ging. Damit war es kein unvollständiger Pass, sondern ein Fumble, und der Ball war frei.
Nach diesem eigenartigsten Touchdown, den ich in meinen 30 Jahren als NFL Fan erlebt habe, ging das Spiel munter und spannend weiter.
Beide Teams entdeckten, daß die gegnerischen Verteidigungen anfälliger gegen das Laufspiel waren, vergaßen aber das Paßspiel nicht ganz.
So kam es zu einer grandiosen Szene für Aaron Rodgers am Schluß des Spiels.
Es stand 28:27 für Chicago.
Green Bay stand an der 48 der Bears. Vierter Versuch und acht. Das Spiel stand auf Messers Schneide. Es waren nur noch etwa 40 Sekunden zu spielen, und wenn die Defense der Bears jetzt hielt, hatten sie die NFC North gewonnen.
Doch Rodgers warf einen 48 Yards Touchdownpass zu dem frisch von einer Knieverletzung genesenen Randall Cobb zum 33:28.
Der Zweipunkteversuch mißlang, aber das änderte nichts mehr am Sieg der Packers.
Man kann ohne Übertreibung sagen, daß die Rückkehr von Rodgers und Cobb maßgeblich zum Sieg der Packers beigetragen hat.
Die erwarten jetzt die 49ers.

Dann stand das Endspiel in der NFC East an.
Die Cowboys erwarteten Zuhause die Eagles und mussten ohne ihren Quarterback Tony Romo auskommen. Der wurde am Freitag am Rücken operiert, und in Dallas erwartet man ihn frühestens zum Beginn des Trainingslagers im Juli zurück.
Doch was sollte es auch.
Vor zwei Jahre verloren die Cowboys mit Tony Romo im Alles oder Nichts Spiel gegen die Giants, und letztes Jahr gegen Washington.
Es konnte also nicht schlimmer kommen, Ersatzmann Kyle Orton konnte nur gewinnen.
Er tat seinen Job recht gut, und im letzten Ballbesitz zeigte er, daß er viel gelernt hatte, als Ersatzmann hinter Romo.
Beim Stand von 24:22 für Philadelphia hatte Dallas den Ball an der eigenen 32. Mit 1:49 Minuten auf der Uhr war noch Zeit, zumindest die erforderliche Distanz für einen Field Goal Versuch zu überbrücken.
Doch gerade jetzt griff Orton auf einen Trick von Romo zurück, den er besser nicht angewandt hätte. Er warf den Ball direkt in die Arme von Eagles Cornerback Brandon Boykin.
Anders hätte Tony Romo das Spiel auch nicht beendet.
Die Eagles spielen am Samstag Zuhause gegen die Saints.

Die Wild Cards
Jan. 4 Kansas City Chiefs at Indianapolis Colts, 22:35 Uhr (NBC)
 New Orleans Saints at Philadelphia Eagles, 02:10 Uhr Sonntag (NBC)  

Jan. 5 San Diego Chargers at Cincinnati Bengals, 19:05 Uhr (CBS)
 San Francisco 49ers at Green Bay Packers, 22:40 Uhr (FOX)

Kurzberichte
Zwar ist eigentlich erst der heutige Montag der Tag des munteren Head Coach Feuerns, aber die Browns konnten es gar nicht mehr abwarten, ihren loszuwerden.
Sie feuerten Rob Chudzinski bereits am Sonntag, nach der Niederlage in Pittsburgh.

Die Broncos sicherten sich mit ihrem Sieg gegen Oakland den Spitzenplatz in der AFC.
Auf dem Weg dahin gab es noch ein paar Rekord zum Mitnehmen.
So erzielten die Broncos in dieser Saison 603 Punkte und brachen den alten Rekord der Patriots von 589 Punkten.
Und Peyton Manning erzielte 2013 5.477 Passyards und nahm Drew Brees dessen erst 2011 aufgestellten Rekord von 5.476 Yards schon wieder ab.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Kurzberichte
brady-tom-AFC-ChampEine kurze Erinnerung, wie die Playoffs vor dem letzten Spieltag aussehen:
Die Broncos und Patriots hätten als Nr. 1 und 2 der AFC spielfrei, in der NFC wären es Seattle und Carolina.
In der AFC käme es zu folgenden Wild Card Spielen:
Miami in Kansas City und Cincinnati in Indianapolis.
In der NFC käme es zu den Begegnungen:
New Orleans in San Francisco und Philadelphia in Chicago
Doch noch lauern in der AFC die Ravens, Chargers und Steelers auf eine Chance und in der NFC die Cardinals, Cowboys und Packers.
So sah es bereits letzte Woche aus, aber heute kann sich noch vieles ändern.
Und wir können folgende Spiele sehen:
19:00 Uhr - Sport1 US
 Baltimore Ravens at Cincinnati Bengals
19:00 Uhr - Sport1 US HD1
New York Jets at Miami Dolphins
22:25 Uhr - Sport1 US
Green Bay Packers at Chicago Bears
22:25 Uhr - Sport1 US HD1
Kansas City Chiefs at San Diego Chargers
Und natürlich Eagles at Cowboys um 2:30 Uhr

Und noch mehr Probleme für eine der schlechtesten Verteidigungen der Liga.
Die Bears bekommen es im heutigen NFC North Endspiel nicht nur mit Quarterback Aaron Rodgers zu tun, sondern vielleicht auch mit Randall Cobb.
Der Wide Receiver verletzte sich am 13. Oktober am Knie und konnte seitdem nicht mehr eingesetzt werden.
Pünktlich zum vorgezogenen Playoffspiel gegen Chicago meldete er sich gesund zurück.
Die Packers listen ihn auf dem Verletzungsbogen aber als „fraglich“, was von „er wird auf jeden Fall spielen“ bis zu „er wird auf keinen Fall spielen“ alles heißen kann.

Ist Rex Ryan der Head Coach des Jahres?
Für viele vielleicht nicht, aber für die Organisation der Jets wohl doch.
General Manager John Idzik hält viel von seinem Head Coach, der ohne einen einzigen talentierten Offensespieler und fast ohne defensives Backfield sieben Spiele gewinnen konnte.
Stehen damit die Zeichen darauf, daß Ryan nicht gefeuert wird und das letzte Jahr seines laufenden Vertrags erfüllen wird?
Nicht unbedingt, aber die Quoten auf seine Entlassung sind bei den Buchmachern gesunken.

Samstag, 28. Dezember 2013

Kurzberichte
romo-am-bodenDie Saison ist für Tony Romo (Bild) offiziell beendet.
Der Quarterback der Cowboys wurde am Freitagmorgen am Rücken operiert und wurde auf die Verletztenliste gesetzt.
Somit wird Kyle Orton das Team in den Super Bowl führen.
(Ein bißchen Spaß muss sein)
Orton warf seinen letzten Pass in einem NFL Spiel 2011 für die Kansas City Chiefs.
Als Ersatzmann für ihn wurde Jon Kitna aus dem Ruhestand geholt.

Die Panthers werden gegen die Falcons ohne Wide Receiver Steve Smith spielen müssen. Er kuriert eine Knieverletzung aus.
Auch Running Back Jonathan Stewart und Defensive Tackle Colin Cole fallen verletzt aus.

Walter Thurmond darf wieder für die Seahawks spielen.
Der Cornerback war für vier Spiele suspendiert, weil er gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen hat.
Um Platz für ihn im Kader zu schaffen, feuerte Seattle Cornerback Perrish Cox.

Mario Manningham hat einen Rückschlag erlitten. Der Wide Receiver der 49ers hat starke Schmerzen in seinem operierten linken Knie, und die 49ers setzten ihn auf die Verletztenliste.
Letzten Dezember wurde er an einem gerissenen Kreuzband operiert.
In dieser Saison absolvierte er sechs Spiele für die Niners und fing neun Pässe für 85 Yards.

Die Bears verlängerten den Vertrag mit Kicker Robbie Gould um vier Jahre.
Von den $15 Millionen, die er in der Zeit verdienen kann, sind neun Millionen garantiert.

Wird Michael Oher die Ravens nach deren letztem Spiel verlassen?
Der Tackle, der auch in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, durch den Film über sein Leben „The Blind Side“, mit Sandra Bullock, fühlt sein Ende nahen.
Oher hat, seitdem Baltimore ihn 2009 eiberufen hat, kein Spiel verpasst
Seine Produktivität hat in dieser Saison allerdings stark nachgelassen, und Oher glaubt nicht, daß die Ravens ihn behalten werden.

Ich werde auf die schwachsinnige Art, wie die Pro Bowl Teams ab jetzt Zustande kommen nicht weiter eingehen.
Deshalb hier, völlig Kommentarlos der Link zu den Pro Bowl Teams, die wie die Fußballmannschaften damals auf dem Schulhof zustandegekommen sind.
Pro Bowl...

Der vorletzte dicke Zahltag
Tief in seine Tasche greifen muss Dashon Goldson. Der Safety der Buccaneers wurde bereits zum vierten Mal zu einer Strafzahlung verurteilt. Dieses Mal muss er $60.000 zahlen, weil er erneut einen Gegenspieler mit dem Helm voran angegriffen hat.
Goldson, der auch schon eine Suspendierung in dieser Saison hinter sich hat, dürfte damit der Spitzenreiter unter den Strafzahlern sein.
Alles zusammengerechnet kostete ihn die Saison 2013, in der sein Team immerhin erfolglos vor sich hin dümpelte, $454.705. Bei garantierten $22 Millionen für seinen Sechsjahresvertrag ist das aber so, als müsste unsereins einen Strafzettel über 10 Euro bezahlen.
Insgesamt nahm die Liga ihren Spielern in Woche 16 über 151.000 Dollar ab.

Freitag, 27. Dezember 2013

Kurzberichte
rodgers-aaron7Guck mal, wer da startet?
Nach Wochen der Spekulationen ist es endlich amtlich, Aaron Rodgers (Bild) wird die Packers im Endspiel um die NFC North in die Schlacht gegen Chicago führen.
Der Quarterback hat nach den letzten Untersuchungen seines gebrochenen Schulterblatts grünes Licht von den Ärzten bekommen.
Sofort änderten die Buchmacher ihre Bewertungen. Waren bisher die Bears leichte Favoriten, sind es jetzt die Packers.
Zugezogen hatte sich Rodgers die Verletzung übrigens am 4. November gegen... Chicago.
Die Packers waren ja zunächst überoptimistisch, als sie dachten ihr Quarterback könnte bereits im Thanksgivingspiel gegen Detroit wieder spielen. Seitdem hieß es jede Woche Mittwoch, Rodgers kann vielleicht spielen, Samstags hieß es dann, Rodgers kann nicht spielen.
Jetzt ist das Spielchen beendet, und die Chancen der Packers, auf den Sieg der NFC North sind etwas gestiegen.
Ohne Rodgers lautete die Bilanz Green Bays 2-5-1 Siege. Seneca Wallace, Scott Tolzien und Matt Flynn starteten als Quarterbacks, und nur Flynn konnte dabei als Sieger vom Platz gehen.
Doch Gott sei Dank für die Packers, bauten die Konkurrenten aus Chicago und Detroit genug Mist, um die Packers im Rennen zu halten. Detroit ist ganz aus dem Rennen, und die Bears haben ihr Schicksal gegen Green Bay selber in der Hand.
Wie bereits erwähnt, hat die NFL das Spiel von 19 Uhr auf 22:25 Uhr verlegt.

Am heutigen Freitag wird Nnamdi Asomugha seinen Schritt in den Ruhestand bekanntgeben.
Noch vor zwei Jahren schloß der Cornerback einen $60 Millionen Vertrag mit den Eagles ab. Doch in Philadelphia spielte er weit unter seinen Möglichkeiten.
Auch die 49ers, zu denen er vor der Saison wechselte, bemerkten, daß sie mit Zitronen gehandelt hatten und feuerten ihn am 5. November.
Da der 32-jährige nicht glaubt, noch mal einen Arbeitgeber in der NFL finden zu können, wird er heute einen Eintagesvertrag mit den Oakland Raiders abschließen, um als Mitglied des Teams in den Ruhestand zu treten.
In Oakland spielte er acht Jahre und wurde von 2008 bis 10 dreimal in den Pro Bowl gewählt.

Und noch ein Spieler beendet seine Karriere, Brandon Stokley.
Der Wide Receiver der Ravens wurde vor zwei Wochen vom Team auf die Verletztenliste gesetzt. Das gab den Ausschlag, nach 15 Jahren und zahlreichen Gehirnerschütterungen, in den Ruhestand zu treten.

Ob Tony Romo mit seiner Rückenverletzung gegen die Eagles antreten kann, ist ja fast schon unwahrscheinlich.
Was aber, wenn außer ihm auch noch der wichtigste Wide Receiver ausfallen wird?
Möglich ist das, denn auch Dez Bryant hat Rücken.
Am Mittwoch musste er das Training vorzeitig abbrechen, am Donnerstag nahm er wieder teil. Bryant ist sich sicher, daß er nicht ausfallen wird.
Dallas ohne Romo und Bryant?
Das wäre dann doch nicht zu kompensieren.

Jon Kitna wird für seinen Kurzeinsatz als Ersatz- Quarterback der Cowboys $53.000 bekommen, egal ob er eingesetzt wird oder nicht. Nicht schlecht für einen Ferienjob.
Dieses Geld will er der Tacoma High School in Washington spenden, an der er als Mathelehrer arbeitet.
Er trainiert dort auch das Footballteam, in dem sein Sohn als Quarterback startet.

Gehaltskürzung?
Niemals!
Running Back Chris Johnson möchte zwar in Tennessee bleiben, aber nur, wenn sie ihm das Geld zahlen, das ihm 2014 zusteht, und das sind $8 Millionen.
Daß seine Produktivität nachgelassen hätte, läge nicht nur an ihm, sagte Johnson. Es wäre ein kollektives Versagen der Offense gewesen.
Sein Gehalt würde laut Vertrag sowieso von $10 Millionen in diesem Jahr auf acht Millionen für 2014 und sieben Millionen für 2015 und 16 sinken. Weniger wolle er nicht verdienen, betonte er.
2009 erzielte der Running Back noch 2.006 Laufyards, dieses Jahr braucht er im letzten Spiel noch 50 Yards, um wenigstens auf 1.000 Yards zu kommen.
Das hätte zwar an seinem Stolz gekratzt, aber sein Selbstvertrauen nicht erschüttert. Für ihn ist es mehr ein Fehler seiner Linespieler, die ihm nicht die Wege freiblocken konnten.
Deshalb ist er optimistisch, daß er 2014 die $8 Millionen bekommen wird, die ihm laut Vertrag zustehen. Wenn nicht von den Titans, dann halt von einem anderen Team, ist er sicher.

Gefühle können täuschen.
Also, auch wenn wir das Gefühl haben, daß es in dieser Saison so viele schlimme Verletzungen, speziell Risse des vorderen Kreuzbands gegeben hat, wie nie zuvor, dieses Gefühl täuscht.
Laut NFL ist gerade die Zahl diese Verletzungen gesunken.
In den Vorbereitungsspielen und ersten 13 Wochen der Saison hätte es nur 30 Kreuzbandrisse gegeben. 2012 wäre es in diesem Zeitraum 39 gewesen, 2011 35, 2010 37 und 2009 31.
Zugenommen hätten dagegen aber Risse des hinteren Kreuzbands. 2012 gab es 74 dieser Verletzungen, 2013 89. Aber auch das wäre im Rahmen, denn 2011 gab es gar 106 dieser Knieverletzungen.
Damit wäre dann auch Patriots Head Coach Bill Belichick widerlegt, der letzte Woche auch davon gesprochen hatte, daß ihn die Zunahme der ernsten Knieverletzungen sehr irritiere.
Doch, es ist alles nur gefühlt.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Kurzberichte
Whisenhunt-ken200
In Arizona hat Ken Whisenhunt (Bild) einen durchwachsenen Eindruck als Head Coach hinterlassen. Zwar führte er das Team in den Super Bowl, aber danach kam nichts mehr.
Das lag aber eher daran, daß die Cardinals nach Quarterback Kurt Warner niemanden fanden, der ihn ersetzen konnte.
Seine Leistung als Offensive Coordinator der Chargers hat ihn wieder in den Focus einiger, oder zumindest eines Teams, gerückt.
Die Houston Texans haben ihn zu einem Jobinterview eingeladen.
Wenn am Schwarzen Montag das lustige Trainerfeuern losgeht, könnte sein Name auch bei einigen anderen Teams auf der Wunschliste stehen.

Josh McCown sieht sich 2014 nicht als Quarterback bei einem NFL Team.
Zwar hat der 34-jährige die Bears auf Playoffkurs halten können, in Jay Cutlers Verletzungspause, doch für McCown ist die Familie wichtiger, als ein Job.
In seiner Zeit in Chicago war er zu lange von seinen Liebsten getrennt, wie er sagte.
Es kann davon ausgegangen werden, daß es einige Jobangebote für McCown geben wird. Viele Teams brauchen zuverlässige Ersatz- Quarterbacks.
Vielleicht ist ja ein Angebot dabei, dem er nicht widerstehen kann?

Die Bills hatten den Tonfall von Dolphins Quarterback Ryan Tannehill entschlüsselt, davon ist Miamis Left Tackle Bryant McKinnie überzeugt.
Dadurch wäre die Verteidigung in der Lage gewesen, Tannehill sieben mal zu sacken.
McKinnie, der mitten in der Saison nach Miami kam, sagte, daß er die Art, wie sein Quarterback seine Stimme benutzt, sehr schnell entschlüsselt hatte. Er hätte sich seitdem darüber gewundert, daß andere noch nicht dahintergekommen wären.
Bis letzten Sonntag. Da sah es so aus, als hätten die Verteidiger der Bills jedes Signal sofort durchschaut.
Das wäre auch gar nicht so schwer, wenn man sich die Filme der Dolphins Offense genau ansehen, und anhören, würde.
McKinnie hat seinen Trainern von seinen Vermutungen berichtet, und sich auch etwas einfallen lassen, um diesen Fehler abzustellen.
Neuland betrat der Left Tackle mit seiner Geschichte nicht. Schon Texans Defensive End J.J. Watts sagte, daß er die Signale von Tannehill sehr schnell durchschaut hatte, als er sich die Folgen der Serie „Hard Knocks“ aus dem letzten Jahr angesehen hatte.
Auch Fans der Dolphins haben öfter darauf hingewiesen, daß sie schon daran, wie ihr Quarterback die Signale herausruft, wüssten, was als nächstes passieren würde.
Da darf man gespannt sein, ob die Vorschläge, die McKinnie der Teamführung unterbreitet hat, so schnell gefruchtet haben, daß die Jets nächsten Sonntag nicht genauso darüber informiert sind, was die Dolphins spielen werden, wie die Dolphins selber.
Miami hat noch eine kleine Chance auf eine Playoffteilnahme.

Der Verletzungsreport
Das überfüllte Lazarett der Broncos lichtete sich etwas. Wide Receiver Wes Welker, Defensive End Derek Wolfe und Cornerback Kayvon Webster konnten am Mittwoch wieder mit dem Team trainieren.
Das heißt allerdings nicht, daß einer der drei auch am Sonntag eingesetzt werden kann.

Die Leistenverletzung, die sich Shane Vereen gegen die Ravens zuzog, war wohl nicht so schlimm. Der Running Back der Patriots soll gegen Buffalo einsatzbereit sein.

Die Bengals wollen in maximaler Stärke gegen die Ravens antreten. Sie wollen die minimale Chance, sich noch ein spielfreies Wochenende zu sichern, wahrnehmen.
Ob jedoch der beste Tackler Vontaze Burfict mit seiner Gehirnerschütterung oder Tight End Tyler Eifert mit einer Nackenstauchung dabei sein werden, ist noch fraglich.

Die Panthers werden sehr wahrscheinlich gegen Atlanta auf Steve Smith verzichten müssen. Der beste Wide Receiver des Teams hat eine Dehnung eines hinteren Kreuzbands.
Die Panthers wollen noch die Nr. 1 in der NFC werden.

Bei den Falcons werden sehr wahrscheinlich Running Back Jacquizz Rodgers wegen einer Gehirnerschütterung und Linebacker Sean Weatherspoon mit einer Knieverletzung nicht spielen können.

In Green Bay wartet man nicht nur ungeduldig darauf, ob Quarterback Rodgers endlich wieder spielen kann, auch Randall Cobb soll kurz vor seiner Rückkehr stehen.
Der Wide Receiver hat ein gebrochenes Bein ausgeheilt, und stand schon letzte Woche kurz vor seinem Einsatz.
Gegen Chicago soll er spielen können.
Bei Aaron Rodgers steht das Urteil noch aus, aber Linebacker Clay Matthews kann mit seinem erneut gebrochenen Daumen definitiv nicht spielen.

Die besten Spieler der Woche 16

AFC
OFFENSE: QB PEYTON MANNING, DENVER BRONCOS
32 von 51 Pässen für 400 Yards, 4 Touchdowns
Seine 26. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB JERRELL FREEMAN, INDIANAPOLIS COLTS
5 Tackles, 1 Sack, 3 abgewehrte Pässe, 2 Interceptions, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K NICK NOVAK, SAN DIEGO CHARGERS
4 von 4 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkten
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB LE SEAN MC COY, PHILADELPHIA EAGLES
18 Läufe für 133 Yards, 2 Touchdowns, 6 gefangene Pässe für 29 Yards
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: LB LUKE KUECHLY, CAROLINA PANTHERS
24 Tackles, 1 Interception
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JOSH BROWN, NEW YORK GIANTS
3 von 3 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkten
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Kurzberichte
kitna-jon200Die Dallas Cowboys hatten David Carr, Tyler Thigpen, John Skelton und Caleb Hanie zu Probetrainings eingeladen, um einen Ersatzmann für Kyle Orton zu finden.
Sie haben dann Jon Kitna (Bild) verpflichtet, der seinen Ruhestand unterbricht.
Kitna kam über den Umweg der Barcelona Dragons in die NFL und war zwei Jahre Ersatz- Quarterback in Dallas.
Er musste seine NFL Laufbahn beenden, weil er hartnäckige Rückenprobleme hatte. Seit 2011 hat er keinen Pass mehr in der NFL geworfen und zuletzt arbeitete der eingerostete 41-jährige als Mathematiklehrer an einer High School.
Was ihn so viel eher befähigt, als Notreserve für die Cowboys zu fungieren, als die vier Quarterbacks, die Dallas sich genauer ansah, erschließt sich einem nicht so ganz.

Philadelphias Ersatz- Quarterback Nick Foles hatte im Hinspiel gegen Dallas keinen guten Tag.
Ja, damals war der Starter noch Ersatzmann. Er vervollständigte nur 11 seiner 29 Pässe für 80 Yards und musste im dritten Viertel mit einer Gehirnerschütterung ausscheiden.
Doch am Sonntag wird wohl nicht er an Kopfschmerzen leiden, sondern er wird den Cowboys welche bereiten.
Foles passte in das offensive Spielsystem von Head Coach Chip Kelly, wie die berühmte Faust aufs Auge.
In seinem ersten Spiel nach seiner Verletzung gegen Oakland warf er sieben Touchdownpässe. Sorgte das bei Peyton Manning kurz zuvor noch für aufgeregte Schlagzeilen, blieb diese Großtat von Foles fast im Verborgenen. Es betraf ja keine Quarterback –Legende, sondern nur diesen Ersatz- Quarterback der Eagles.
Seitdem führte Foles Philadelphia zu 6-1 Siegen und am Sonntag vielleicht noch in die Playoffs. Dallas dürfte da nicht wirklich im Weg stehen, so ohne Defense und ohne Tony Romo.
Die Eagles erzielen durchschnittlich 34,6 Punkte pro Spiel. Da wird die ersatzgeschwächte Verteidigung der Cowboys nichts gegen ausrichten können, zumal sie wohl wieder ohne Sean Lee antreten muss.
Foles hat eine Passerwertung von 118,7 Punkten und führt damit alle Quarterbacks an. Selbst der kommende MVP der Saison, Peyton Manning, hat nur 113 Punkte.
In 12 Spielen warf Foles 25 Touchdownpässe und nur 2 Interceptions.
Das Alles klingt, als wären die Eagles knapp favorisiert gegen Dallas.

Cam Newton geht es gut, sagte Panthers Head Coach Ron Rivera der Presse.
Der Quarterback verletzte sich gegen die Saints am Knöchel und humpelte ordentlich.
Doch im letzten Spiel vor den bereits gesicherten Playoffs soll er starten, wie Rivera betonte. Immerhin lieferte er mit der Verletzung eine seiner besten Angriffsserien ab, als er seine Panthers noch zum Sieg gegen New Orleans führte, und das bei nur 55 Sekunden auf der Uhr und ohne Auszeiten.
Auch wenn Carolina eine Runde weiter ist, so geht es für sie gegen die Falcons noch darum, sich eine spielfreie Woche zu erkämpfen.

Durch die Feiertage verschiebt sich die wöchentliche Ankündigung, ob Aaron Rodgers wird spielen können, auf Donnerstag.
Dann aber will der Quarterback der Packers definitiv sagen können, ob er gegen die Bears antreten kann, oder nicht.
Die Mediziner der Packers hätten am Montag eine Reihe von Aufnahmen seiner Schulter gemacht, die sie sich ganz genau ansehen würden.
Er selber fühlt keine Schmerzen mehr und hält sich für Einsatzbereit, sagte Rodgers. Jetzt käme es darauf an, das OK der Ärzte zu bekommen.
Es ist ein Alles oder Nichts Spiel für beide Teams, und Rodgers will unbedingt spielen, um Green Bay in die Playoffs zu führen.
Bleibt abzuwarten, ob die Ärzte es ihm jetzt endlich erlauben.

Die Sportjournalisten in Baltimore haben gewählt. Für sie ist Kicker Justin Tucker der wichtigste Spieler der Ravens 2013.
Das sagt eine Menge über den wirklichen Wert des Einhundertzwanzigmillionendollarquarterbacks Joe Flacco.
Doch damit nicht genug der Schmach, denn Flacco landete noch nicht mal auf Platz zwei. Den vergaben die Journalisten an Linebacker Daryl Smith.
Das sagt eine Menge darüber aus, wie die Saison des Titelverteidigers verlaufen ist. Mit 8-7 Siegen haben sie noch keinen Playoffplatz sicher.
Und wenn ein Kicker der MVP eines Teams wird, was eigentlich absolut nicht passieren dürfte, bedeutet das, daß eine Menge Leistungsträger versagt haben.
Und Flacco ist der größte Versager. Mit 19 Interceptions und einer Passerwertung von nur 75,2 Punkten stellte er neue persönliche Negativrekorde auf. Rekorde, die die Verantwortlichen, die ihm das Geld in alle Körperöffnungen steckten, bestimmt nicht im Sinn hatten.

Unter http://www.nfl.com/videos/nfl-videos/0ap2000000303758/Draft-Day-trailer gibt es die Vorschau zu Kevin Costners neuem Film „Draft Day“ zu sehen.
Der soll im April in die Kinos kommen, und wird hier in Deutschland wohl nicht für Kinobesucherrekorde sorgen.
Für uns Footballfans ist er aber bestimmt ein Muss. Es geht nicht um ein fiktives Team, wie sonst oft in Hollywoodstreifen, sondern um die Cleveland Browns. Teile des Films wurden bei der tatsächlichen Draft 2013 gedreht.
Und mich persönlich interessiert es, ob die deutsche Synchro der oder die Draft sagen wird? Aber egal, zu was die sich entscheiden, ich werde bei die Draft bleiben, aus den bekannten Gründen.
Immerhin haben wir es auch damals schon so gesagt, als ich noch am „blitz“ mitgearbeitet habe. Das muss so in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts gewesen sein. Und alte Gewohnheiten lege ich selten ab.
Aber egal ob wir nun einen Film über den Draft oder die Draft gucken, gucken werden wir ihn bestimmt.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 16 - Und Tschüss
candlestickpark2Das war`s, das war das letzte Monday Night Spiel der Saison und das letzte reguläre Saisonspiel im Candlestick Park (Bild).
Die Gäste aus Atlanta und die 49ers boten dem 42 Jahre alten Kasten einen würdigen Abschied, mit einem dieser wilden Finishes, die wir Footballfans so lieben.
Neun Sekunden vor der Zweiminutenwarnung warf Falcons Quarterback Matt Ryan einen Touchdownpass zu Tight End Tony Gonzales zum 24:27 Anschluß.
Eine Strafe gegen die 49ers verschaffte Atlanta eine gute Feldposition für den anschließenden Kickoff. Der erwartete Onsidekick wurde von Atlanta erobert und man war schon in Field Goal Reichweite.
Doch Atlanta, eine der großen Enttäuschungen der Saison, wollte natürlich den 49ers den Einzug in die Playoffs vermasseln, und spielte auf Sieg.
70 Sekunden vor Spielende warf Ryan einen Pass in Richtung Harry Douglas. Der hatte Tramaine Brock an sich hängen und konnte den Ball nicht fangen. NaVorro Bowman fischte den Ball aus der Luft und rannte los. 89 Yards später stand es 34:24 für die Niners, und die Playoffs waren erreicht.
Ein wildes Finale und ein würdiges Ende für den Kerzenständer, der allerdings noch mal Gastgeber in einem Playoffspiel sein kann.
Die Falcons verloren nicht nur das Spiel, sondern auch Defensive Tackle Corey Peters mit einer Achillesverletzung und Running Back Jacquizz Rodgers mit einer Gehirnerschütterung.

Kurzberichte
In Dallas gibt es zwei vorherrschende Meinungen, eine der Ärzte des Teams, und eine des Teambesitzers Jerry Jones.
Beide Meinungen gehen sehr weit auseinander.
Die Ärzte sind sich sicher, daß Quarterback Tony Romo, der sich gegen die Redskins einen Bandscheibenvorfall einhandelte, in dieser Saison nicht mehr wird spielen können.
Jerry Jones glaubt, daß Romo im Saisonfinale gegen die Eagles antreten kann. Auch der 33-jährige Quarterback glaubt, daß er einsatzbereit sein wird.
Momentan trainiert aber Kyle Orton mit der ersten Mannschaft, und es deutet vieles darauf hin, daß er im NFC East Endspiel gegen Philadelphia als Starter antritt.
Dallas hat auch einige Quarterbacks zum Probetraining eingeladen, um einen Ersatz für Orton zu haben.
Es ist bereits das dritte „der Sieger kommt weiter, der Verlierer hat Urlaub“ Endspiel für Dallas in den letzten drei Saisons, und wie auch die vorherigen, machte NBC dieses Spiel zum Sunday Night Spiel.
Vor zwei Jahren spielte Dallas gegen die Giants und verlor. New York gewann in der Folge den Super Bowl gegen die Patriots. Letztes Jahr gab es eine Niederlage gegen Washington. Dieses Jahr also gibt es zum dritten Mal für Dallas diese Situation, und das dann wohl sehr wahrscheinlich mit dem Ersatz- Quarterback.

Es war das befürchtete Aus für Von Miller.
Der Linebacker der Broncos zog sich einen Kreuzbandriss zu und hofft, bis zum Beginn des Trainingslagers 2014 wieder fit zu sein.

Die Packers müssen das wichtige NFC North Endspiel gegen die Bears ohne Clay Matthews bestreiten.
Der Linebacker hat sich seinen gerade genesenen rechten Daumen erneut gebrochen, und für ihn ist die Saison, egal wie lange sie noch dauert, beendet.

Montag, 23. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 16 - Und noch`n Rekord
manning-bronco8Im Fernduell mit New England brauchte Denver einen Sieg, um Platz eins in der AFC zu behalten.
Im Fernduell mit Tom Brady brauchte Quarterback Peyton Manning (Bild) vier Touchdownpässe, um auf 51 zu kommen, und damit einen neuen Saisonrekord aufzustellen.
Beide Missionen wurden erfolgreich abgeschlossen.
Die Texans wurden mal eben mit 37:13 zum Team gemacht, das die erste Wahl in der nächsten Draft hat, und Manning warf vier Touchdownpässe, drei davon im letzten Viertel.
Damit hat er jetzt 51 auf seinem Konto, bei noch einem ausstehenden Spiel in Oakland.
Einen bitteren Nachgeschmack hinterließ allerdings eine Knieverletzung von Broncos Linebacker Von Miller. Er soll für den Rest der Saison ausfallen, wie es zunächst hieß.
Auch Center Steve Vallos musste das Spiel vorzeitig verlassen. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu.

Alle Wege in den NFC Playoffs führen durch Seattle. Die Seahawks gelten momentan als das beste Team der NFL und ihre Heimstärke ist legendär.
Halt!
So legendär dann wohl doch nicht, denn gestern kam ein kleines rotes Vögelchen und schmiss den großen bösen Vogel aus seinem eigenen Nest.
Die Arizona Cardinals hielten ihre dünnen Playoffchancen tatsächlich mit einem 17:10 Sieg in Seattle am Leben.

Viel stand auch in Carolina auf dem Spiel.
Hier gab es aber außer einer sintflutartigen Regensturzflut im dritten Viertel nicht viel zu bewundern.
Die Saints Defense hatte die Offense der Panthers ebenso gut im Griff, wie umgekehrt die Panthers Defense den Angriff der Saints.
So plätscherte das Spiel mit dem Regen um die Wette, bis... ja, bis Carolinas Quarterback Cam Newton plötzlich ernst machte, und die Saints Defense alt aussehen ließ.
New Orleans führte 55 Sekunden vor Spielende mit 13:10 und alles schien klar, denn die Panthers mussten von der eigenen 35 starten. Newton hatte bis dahin nichts Vernünftiges auf die Reihe gebracht, und humpelte zudem auf einem angeschlagenen Knöchel rum.
Doch was dann über die Saints hereinbrach, war eine Paßsturzflut Newtons.
23 Sekunden vor Spielende warf er einen Touchdownpass aus 14 Yards zu Domenik Hixon und Carolina erreichte zum ersten Mal seit 2008 wieder die Playoffs.
New Orleans darf sich gegen gegen Tampa Bay Zuhause keine Niederlage erlauben, denn wenn die Cardinals gegen die 49ers gewinnen, sind die Saints raus.

New England hatte immer so seine Probleme mit Baltimore.
Immer wieder laufen diese beiden Teams sich in bedeutenden Spielen über den Weg, so auch gestern. Allerdings war das mit den Problemen gestern kein Thema.
Baltimore hätte nur dann mithalten können, wenn man für die Ravens die Endzone der Patriots an die Mittellinie gelegt hätte.
Erst im dritten Viertel konnte der Einhundertzwanzigmillionendollarquarterback Joe Flacco sein Team zum ersten Mal in die Hälfte New Englands führen.
OK, er war entschuldigt. Die Berührung eines Lions Verteidigers an seinem linken Bein in Woche 15 hatte zu einer Innenbandzerrung in seinem linken Knie geführt. Deshalb trug er eine Kniestütze.
Doch selbst als er seine Offense mal in die Nähe der gegnerischen Endzone führen konnte, blieb der zählbare Erfolg aus. Bei einem Vierten Versuch und Eins an New Englands Vier wurde Running Back Ray Rice zwei Zentimeter vor einem neuen ersten Versuch gestoppt.
Und dann versagte als dritter im Bunde auch noch der Kicker. Justin Tucker, der gegen die Lions für alle Punkte sorgte, verschoss einen Versuch aus 37 Yards.
Aber einen Touchdown erzielten auch die blinden Raben, und zwar durch einen Einyardhechter von Joe Flacco in die Endzone.
Die sieben Punkte reichten aber nicht, um den Patriots gefährlich werden zu können, die erzielten nämlich ihrerseits 41 Punkte, und schüttelten den Ravens-Komplex damit ab. Allerdings verloren die Pats Defensive Back Devin McCourty mit einer Kopfverletzung und Running Back Vereen mit einer Leistenzerrung. Wie lange die beiden ausfallen, steht noch nicht fest.
Fest steht, daß New England damit zum 11. Mal, seitdem Bill Belichick dort Head Coach ist, die AFC East gewonnen hat.
Baltimore hat 8-7 Siege und muss gegen die Bengals gewinnen, um die Playoffs zu erreichen.

Die Dolphins, die auch noch eine Chance hatten, die Playoffs zu sichern, versagten völlig. Sie verloren in Buffalo mit 0:19. Buffalo blitzte beständig, und damit kam die O-Line Miamis überhaupt nicht klar.
Mit 8-7 Siegen stehen sie Punktgleich mit den Ravens und San Diego da, und die drei Teams liefern sich einen Dreikampf am letzten Spieltag.
Miami empfängt die Jets, wo Rex Ryan sehr wahrscheinlich zum letzten Mal als Head Coach der New Yorker antritt, und San Diego empfängt die Chiefs.

Völlig versagt haben auch die Lions.
Mit einem Sieg gegen die schwachen Giants hätten sie im Playoffrennen bleiben können.
Doch die Giants gewannen ihr vorletztes Spiel der Saison mit 23:20 in der Verlängerung.
Die Lions sind damit raus aus den Playoffs und Head Coach Jim Schwartz wohl raus aus Detroit.
Dabei lief alles gut für die Lions. Die Packers verloren eine heiße Schlacht im eisigen Green Bay mit 31:38 gegen Pittsburgh, und die Bears verloren, ach was verloren, den Bears wurde mit 11:54 in Philadelphia das Fell über die Augen gezogen.
Damit kommt es zwischen Chicago und Green Bay zu einem echten Endspiel um die NFC North. Das Spiel ist in Chicago und wurde von 19 Uhr auf 22:25 Uhr verlegt.

Da die Dallas Cowboys zu einen knappen, und gar nicht mal so verdienten 24:23 Sieg über die Redskins stolperten, gibt es auch zwischen ihnen und den Eagles ein echtes Endspiel um die NFC East. Das Spiel ist in Dallas und wurde zum NBC Sunday Night Spiel um 2:30 Uhr am Montagmorgen unserer Zeit gemacht.

Und das wäre das Playoffszenario, wenn die Saison heute Zuende wäre.
Die Broncos und Patriots hätten als Nr. 1 und 2 der AFC spielfrei, in der NFC wären es Seattle und Carolina.
In der AFC käme es zu folgenden Wild Card Spielen:
Miami in Kansas City und Cincinnati in Indianapolis.
In der NFC käme es zu den Begegnungen:
New Orleans in San Francisco und Philadelphia in Chicago
Doch noch lauern in der AFC die Ravens, Chargers und Steelers auf eine Chance und in der NFC die Cardinals, Cowboys und Packers.
Das heißt, daß für Sport 1 US Zuschauer, die über SKY gucken, alle parallel laufenden Spiele um 19 und 22 Uhr wichtig sind.
Gamepassbesitzer sind natürlich am besten dran, die können per Splitscreen und Redzone alles gucken.

Der Verletzungsreport
In der Niederlage gegen die Steelers verloren die Packers Clay Matthews. Der Linebacker hatte sich seinen frisch genesenen rechten Daumen erneut verletzt.
Auf Seiten der Steelers musste Wide Receiver Emmanuel Sanders das Spiel mit einer Knieverletzung frühzeitig beenden.

Die Panthers mussten das wichtige Spiel gegen die Saints ohne ihren wichtigsten Receiver bestreiten. Steve Smith schied früh mit einer Knieverletzung aus.
Defensive Tackle Colin Cole hatte Schmerzen in der Wade und konnte nicht weiterspielen.
Bei den Saints musste Safety Kenny Vacarro das Spiel vorzeitig beenden. Die erste Diagnose lautete Bruch des linken Sprunggelenks.

Eine schlimme Verletzung erwischte Jake Long kurz vor Saisonende in einem völlig bedeutungslosen Spiel. Der Offensive Tackle der Rams hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen.

Bills Rookie Wide Receiver Marquise Goodwin konnte den Erfolg gegen Miami nicht mitgenießen. Er zog sich eine Knieverletzung zu.

Naja, und zum Schluß erwischte es mal den Richtigen.
Als Umpire Butch Hannah im Spiel der Browns gegen die Jets den Ball an seine Stelle legen wollte, ging Jets Cornerback Antonio Cromartie an ihm vorbei und streifte dabei das Gesicht des Schiedsrichters mit dem rechten Schulterpad.
Der ging zu Boden und wurde von Mitgliedern beider Teams betreut.
Hannah ging dann ohne fremde Hilfe in die Kabine und hielt sich dabei das Gesicht. Zurück kam er nicht mehr und die sechs überlebenden Schiedsrichter pfiffen das Spiel Zuende.

Samstag, 21. Dezember 2013

Der Verletzungsreport
rodgers-aaron2Um es gleich abzuhaken, Aaron Rodgers (Bild) wird gegen Pittsburgh nicht spielen.
Damit wäre das erledigt.

Es gehört eigentlich nicht in den Verletzungsreport, aber es ist eine Meldung wert. Nur noch zwei Spiele muss Quarterback Ben Roethlisberger überstehen, dann hat er seine erste 16 Spiele umfassende Saison seit 2008 hinter sich gebracht.
Leider hat es dem Team nichts genutzt, denn Pittsburgh wird es wohl nicht in die Playoffs schaffen. Das ist hauptsächlich der überalterten Defense zu verdanken.

Die Broncos werden weiter auf Wes Welker verzichten müssen. Der Wide Receiver hat nach seiner Gehirnerschütterung vor zwei Wochen noch keine Freigabe von den Ärzten erhalten. Es steht zwar noch ein Test an, aber ob der positiv für Welker verlaufen wird, ist nicht sicher.
Ob Welker wirklich so wichtig ist?
Na, da reicht ein Blick auf Peyton Mannings Statistiken vom letzten Spiel gegen San Diego.

Die Patriots bangen noch um die Einsätze von Left Tackle Nate Solder und der Wide Receiver Kenbrell Thompkins und Aaron Dobson.
Solder hat eine Gehirnerschütterung, und muss noch einige vorgeschriebene Tests durchlaufen. Thompkins hat eine Hüftverletzung und kann sehr wahrscheinlich spielen, ebenso wie Dobson mit seiner Fußverletzung.

Zahlen bitte!
In dieser Woche gibt es mal wieder den seltenen Fall, daß ein Quarterback zu einer Strafzahlung verdonnert wurde. Nick Foles von den Eagles blockte Vikings Linebacker Erin Henderson zu tief und das kostete ihn $10.000.
Das ist die doppelte Bestrafung, denn seine Aktion wurde auch auf dem Spielfeld geahndet und egalisierte einen 18 Yards Touchdownlauf von DeSean Jackson.
Mit mageren $97.250 war es ein schlechtes Wochenende für die Kasse der NFL.

Freitag, 20. Dezember 2013

Kurzberichte
flacco-joe-sbDas Spiel der Patriots in Baltimore ist fast ein Playoffspiel. Beide Teams sind noch nicht sicher in der Endrunde, und es zählt für beide nur ein Sieg.
Wer hat die besseren Karten?
So eigenartig es klingt, Baltimore.
Im AFC Endspiel Anfang des Jahres warf Ravens Quarterback Joe Flacco (Bild) drei Touchdownpässe und 240 Yards. Baltimore gewann recht deutlich mit 28:13.
2008 Kam Flacco in die NFL und in den sechs Spielen gegen New England seitdem erzielte er 1.213 Passyards, 10 Touchdowns und nur 2 Interceptions.
Tom Brady hat da mit der Defense der Ravens mehr Probleme. Er warf nur 6 Touchdownpässe aber 9 Interceptions.
Die Bilanz zwischen den beiden Teams, inklusive Playoffs, steht bei 3-3 Siegen.
Die Patriots haben ihr letztes Saisonspiel gegen Miami verloren, die Ravens ihre letzten vier Saisonspiele gewonnen.
Da das Spiel in Baltimore ist, sind die Ravens leichte Favoriten. Bei einem Sieg kommen sie auf 9-5 Siege und sind einen Schritt näher an der Endrunde.
Wenn New England gewinnt, hat es sich zum zehnten Mal in 11 Saisons die AFC East gesichert und ist in den Playoffs.

Die Giants haben Victor Cruz für den Rest der Saison, also für zwei Spiele, auf die Verletztenliste gesetzt.
Der Wide Receiver musste am Knie operiert werden.
Cruz hat seinen Job in dieser verkorksten Saison für die Giants getan. Vor der Saison unterschrieb er einen Vertrag über $43 Millionen und war mit 73 gefangenen Pässen für 998 Yards und 4 Touchdowns der beste Receiver des Teams.

Adrian Peterson will gegen die Bengals dabeisein. Vor zwei Wochen verknackste er sich den rechten Knöchel und musste gegen die Eagles zusehen.
Am Mittwoch hat er eingeschränkt mit dem Team trainiert, und Cincinnati muss sich wohl auf ihn vorbereiten.

Im für die Cowboys noch wichtigen Spiel wird Redskins Tight End Jordan Reed fehlen.
Er hat eine Gehirnerschütterung und wurde auf die Verletztenliste gesetzt. Für ihn ist die Saison also beendet.

Der Fluch der „a“sozialen Medien
Torrey Smith fand deutliche Worte für Fantasy Football Spieler. Der Wide Receiver der Ravens schrieb auf seiner Twitterseite: „Ich hasse euch fantasyspieler, die ihr mir wegen eures künstlichen spiels twittert... ihr macht mich krank... siege der ravens sind alles, was mich interessiert.“
Smith war am Dienstag der Kragen geplatzt, als nach seiner armseligen Vorstellung mit nur vier gefangenen Pässen für 69 Yards gegen Detroit, seine Twitterseite mit negativen Botschaften überquoll.
Als er von Reportern am Donnerstag gefragt wurde, ob er diese Ansage bedaure und sich entschuldigen würde, antwortete Smith: „Auf keinen Fall.“
Zwar würde er verstehen, daß die Fans ihren Spaß daran hätten, sich wie Teambesitzer zu fühlen, aber der Spaß würde da aufhören, wo diese Fans einem schlechtes wünschten. Meldungen, wie :“Ich hoffe, daß du dir ein Bein brichst.“ nur, weil man in einem Spiel mal nicht die Punkte holte, die so ein Fantasyspieler sich wünschte, würden eine Grenze überschreiten.
Auch Meldungen wie die, die er über Calvin Johnson gelesen hätte, wären ja wohl das letzte. Zufällig hätte er gelesen, daß jemand geschrieben hatte: „Calvin Johnson ist der schlechteste Spieler der Liga.“ Das wäre doch bekloppt, meinte Smith.
Und je mehr Geld in diesen Fantasyligen gewonnen werden könnte, desto schlimmer würde es, ist der Wide Receiver überzeugt. Für manche Menschen da draußen wäre das schon ein Ersatzleben für das verkorkste echte Leben, das sie führen würden.
Die Hoffnung, daß sein Ausbruch etwas ändern würde, hätte er aber nicht, fuhr er fort. Dafür gäbe es zu viele Verstörte da draußen.

Alles geht einmal Zuende, auch die aktive Zeit für Tony Gonzales.
Der Tight End der Falcons wird nach dieser Saison endgültig in den Ruhestand treten.
Jedenfalls sagte er das am Donnerstag der Presse.
Es wäre keine Entscheidung, die sein Körper ihm diktiert hätte, sagte er, sonder sein Verstand. Er wäre es leid, nach jeder Niederlage drei Tage in Depressionen zu fallen, und in dieser Saison hätte es zu viele Niederlagen gegeben. Das hätte ihm überhaupt nicht gutgetan.
Die Falcons konnten 2013 nur vier Spiele gewinnen. Das war hart für Gonzales, der von den Chiefs zu den Falcons gewechselt war, um Super Bowls zu gewinnen, nicht um den gleichen Mist durchmachen zu müssen, wie in Kansas City.
Er geht als bester Tight End aller Zeiten in den Ruhestand, mit 1.313 gefangenen Pässen für 15.008 Yards und 110 Touchdowns, wobei ja noch zwei Spiele für ihn anstehen.
Und dieses Mal würde er sich nicht überreden lassen, doch noch eine Saison dranzuhängen, so wie letztes Jahr, ist sich der mittlerweile 38 Jahre alte Superstar sicher.
Das letzte Monday Night Spiel der Saison 2013 ist also nicht nur das letzte Footballspiel in der regulären Saison im altehrwürdigen San Francisco Candlestick, sondern auch das letzte Spiel für Tony Gonzales.

Punter sind auch Athleten
Für seine Attacke gegen Bengals Punter Kevin Huber wurde Terence Garvin zu einer Strafzahlung von $25.000 verdonnert. Die NFL gab als Begründung an, daß „Punter während eines kompletten Spielzugs als schutzlos gelten“.
Das kam bei einigen Puntern, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, den Ball wegzutreten, wenn die Offense versagt hat, nicht gut an.
„Das setzt unsere Position herab,“ entrüstete sich Colts Punter Pat McAfe. „Punter sind auch Athleten,“ zeigt er sich überzeugt.
Eine gewagte These.
Doch eine verständliche, ist man doch, oft gutbezahltes, Mitglied eines professionellen Footballteams. Da möchte man auch als Athlet angesehen werden.
Was natürlich Quatsch ist. Der Kicker ist da noch mehr Athlet, als ein Punter. Er sorgt wenigstens noch für Punkte, während ein Punter für, ja, für was, für Befreiungsschläge sorgt.
Einige Punter wussten gar nicht, daß es diese Regel gibt. Sie dachten, sie wären vollwertige Mitglieder eines Footballteams, und würden auch als solche gewertet werden. Daß sie nur Püppchen für die NFL sind, die unter besonderem Artenschutz stehen, stößt einigen jetzt sauer auf. Immerhin würde man ja das oder andere Mal auch einen Spieler berühren, der den Ball zurückträgt. Das müsse man doch berücksichtigen. Man wäre doch nicht den ganzen Spielzug über schutzlos.
Und in Zeiten der Political Correctness, in der alle Menschen gleich sind und die gleichen Rechte haben, von Pflichten ist Eigenartigerweise selten die Rede, sage ich, daß man auch Punter nicht mehr diskriminieren darf.
Punter sind auch Athleten.
(Und hört jetzt gefälligst auf zu lachen, verdammt noch mal)

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Und die Flammen unter einigen Trainerstühlen züngeln höher und höher.
schwartz-jim3Nach der Niederlage gegen die Ravens spürt auch Lions Head Coach Jim Schwartz (Bild) langsam die Hitze.
Die Konkurrenten aus Chicago und Green Bay spielen, bzw., spielten, mit Ersatz- Quarterbacks, und Detroit konnte daraus kein Kapital schlagen. Die Lions liegen in der NFC North hinter diesen beiden Teams auf Platz drei.
Als Schwartz die Lions übernahm, übernahm er einen alten, zahnlosen Löwen und machte aus ihm einen Playoffteilnehmer. Doch Detroit hat seit 1991 kein Playoffspiel mehr gewonnen, und eine zweite Playoffteilnahme unter Schwartz ist momentan noch nicht gesichert.
Seine Bilanz in der regulären Saison ist mit 29-49 Siegen eher bescheiden.
Gibt es dieses Jahr keinen Playoffsieg, oder gar noch nicht mal einen Einzug in die Endrunde, dürfte es nächstes Jahr einen neuen Head Coach in Detroit geben.
Schauen wir uns noch einige andere negative Bilanzen von Wackelkandidaten an:
Dennis Allen, Oakland Raiders, 2. Jahr, 8-22. Der Gang zum Arbeitsamt scheint unausweichlich.
Greg Schiano, Tampa Bay Buccaneers, 2. Jahr, 11-19. Er könnte noch eine Chance bekommen.
Leslie Frazier, Minnesota Vikings, 3. Jahr, 20-32-1. Das müsste es gewesen sein.
Jason Garrett, Dallas Cowboys, 3. Jahr 28-26. Aus Jugendschutzgründen kein Kommentar.
Mike Munchak, Tennessee Titans, 3. Jahr, 20-26. Die Geduld der Teambesitzer dürfte zur Neige gehen.
Mike Shanahan, Washington Redskins, 4. Jahr, 24-39. Alles andere als seine Entlassung wäre ein Wunder.
Rex Ryan, New York Jets, 5. Jahr, 44-40. Nach fulminantem Start stürzte sein Kampfjet ab, und er wohl auch bald.

Kurzberichte
Die NFL hat Seahawks Cornerback Brandon Browner ab sofort auf unbestimmte Zeit suspendiert.
Technisch gesehen ist der 29-jährige damit auf Lebenszeit aus der NFL ausgesperrt, weil er wiederholt gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen hat.
Nach einem Jahr, also am 18.12.14, kann er aber einen Antrag auf Wiedereinstellung einreichen.
Browner kann rechtliche Schritte gegen seine Suspendierung einleiten, und sagte, daß er das auch machen werde.

Die erste Zahlungsaufforderung für illegale Attacken am letzten Spieltag ist raus, und sie ging, wie erwartet, an Steelers Linebacker Terence Garvin.
Er brach Bengals Punter Kevin Huber mit einem verbotenen Angriff mit dem Helm voran den Kiefer.
Diese Aktion wurde von den Schiedsrichtern fälschlicherweise nicht geahndet, doch die Liga dachte, daß diese Attacke $25.000 wert war und hatte dieses Mal recht.

Ravens Quarterback Joe Flacco ist im Spiel gegen die Lions von einem Verteidiger mit dem Hauch einer Berührung am Knie getroffen worden.
Danach humpelte er rum, als wäre ihm das Bein gebrochen worden.
Um die Schwere des überdehnten hinteren Kreuzbandes, das er dabei erlitten haben will, zu demonstrieren, wird er gegen die Patriots sehr wahrscheinlich eine Kniestütze tragen.

Waren die 92 Yards, die Running Back Ben Tate für die Texans letzten Sonntag erzielte, seine letzten Yards für Houston?
Bereits vor einigen Wochen brach sich Tate vier Rippen, spielte aber tapfer weiter. Nachdem er sich jetzt auch noch eine fünfte Rippe gebrochen hat, setzten die Texans ihn auf die Verletztenliste.
Houston hofft ja darauf, daß Arian Foster wieder seine gewohnte Leitung zeigen wird, und Tate möchte nicht die Nr. 2 hinter jemand anderem sein. Statt für Brotkrumen hinter Foster die Nr. 2 zu sein, denkt er an eine Rolle als Starter, die ihm einen Dreißigmillionendollarvertrag einbringt oder mehr.
Deshalb kann es sein, daß Tates 92 Yards gegen die Colts tatsächlich seine letzten für die Texans waren.

Und wie sieht es beim wöchentlichen „er spielt, er spielt nicht“ Spielchen in Green Bay aus?
Wie jeden Donnerstag heißt es, daß Quarterback Aaron Rodgers am Sonntag spielen wird.
Ob am Samstag dann wieder der Rückzieher kommen wird, wird man sehen.

Die besten Spieler der Woche 15

AFC
OFFENSE: RB JAMAAL CHARLES, KANSAS CITY CHIEFS
215 Gesamtyards, 195 Pass-, 20 Laufyards, 5 Touchdowns
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S MICHAEL THOMAS, MIAMI DOLPHINS
2 Tackles, 1 Interception, 2 abgewehrte Pässe
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JUSTIN TUCKER, BALTIMORE RAVENS
6 von 6 Field Goals
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB EDDIE LACY, GREEN BAY PACKERS
21 Läufe für 141 Yards, 1 Touchdown 
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: CB RICHARD SHERMAN, SEATTLE SEAHAWKS
2 Interceptions, 1 abgewehrter Pass, 2 Tackles
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JAY FEELY, ARIZONA CARDINALS
3 von 3 Field Goals, 4 von 4 Extrapunkten
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Ron Rivera hat ganz genau hingesehen
rivera-ronDer Head Coach der Panthers hat sich ganz genau angesehen, wie die Defense der Rams die Offense der Saints letzten Sonntag kaltstellte.
Vom ersten Spielzug an haben die Frontleute der D-Line Druck, Druck, und wieder Druck auf Quarterback Drew Brees ausgeübt. Alleine Defensive End Robert Quinn, der die NFC mit 15 Sacks anführt, konnte Brees zwei mal einsacken.
Rivera (Bild) sagte bei seiner Pressekonferenz, daß man all das Gute, das die Rams gemacht haben, am nächsten Sonntag auch so machen würde.
Was klappen könnte, denn die Defense Carolinas gehört zu den besseren der Liga.
Allerdings war es vor zwei Wochen so, daß Drew Brees die Defense der Panthers in ihre Einzelteile zerlegte, mit 313 Passyards und vier Touchdowns.
Es wird interessant sein, zu sehen, wie die Panthers da die totale Umkehr schaffen wollen?
Immerhin ist dieses Spiel schon so etwas, wie ein Playoffspiel. Beide Teams haben 10-4 Siege. Wenn die Saints gewinnen stehen sie als Sieger der NFC South fest, und sie haben eine Woche Spielfrei. Carolina dagegen muss dieses Spiel gewinnen, und noch in Atlanta in Woche 17, um die Division zu gewinnen und ein Heimspiel in den Playoffs zu bekommen.
OK, der Sieg in Atlanta dürfte gebongt sein. Bleibt also der wichtige Sieg im Heimspiel gegen New Orleans. Die Saints zeigen in dieser Saison eine erschreckende Auswärtsschwäche. Sie konnten nur drei der sieben Spiele beim Gegner bisher gewinnen. Dabei erzielten sie durchschnittliche 18,4 Punkte pro Spiel. Eine sehr magere Bilanz.
Carolina hat eine Heimbilanz von 6-1 Siegen.
Vieles spricht also für einen Sieg Carolinas, weshalb die Buchmacher sie auch zu Favoriten in dieser Partie machten.

Kurzberichte
Die Saints feuerten ihren Kicker Garrett Hartley.
Gegen St. Louis wurde einer seiner Field Goal Versuche geblockt, einen anderen setzte er neben die Torstangen. In dieser Saison verschoss er 8 von 29 Versuchen unter 50 Yards.
Schon im November hatten die Saints fünf Kicker zu einem Probetraining eingeladen, aber letztlich doch an Hartley festgehalten.
Als Ersatz für ihn wurde Shayne Graham verpflichtet. Die Saints sind bereits sein neuntes Team, seit er 2001 in die NFL kam.
Die Saints trennten sich auch von Cornerback Chris Carr.

Die Steelers setzten LaMarr Woodley auf die Verletztenliste.
Der Linebacker ist an der Wade verletzt, und seine Saison ist beendet.

Die Attacke von Steelers Linebacker Terence Garvin gegen Bengals Punter Kevin Huber war ein Foul, das von den Schiedsrichtern hätte geahndet werden müssen.
Zu diesem Ergebnis kam die NFL nach genauerer Ansicht der Szene.
So genau mussten sie da allerdings gar nicht hinsehen, denn es war unstrittig, daß dieses Attacke ein Angriff mit der Spitze des Helms gegen den Kopf eines schutzlosen Gegenspielers war.
Auf dem Platz wurde keine Strafe verhängt, doch Terence Garvin kann sich schon mal auf eine hohe Zahlungsaufforderung durch die Liga einstellen.
Huber wird am Freitag an seinem gebrochenen Kiefer operiert. Der angebrochene Halswirbel muss nicht operiert werden.

Die Denver Broncos besorgten sich Verstärkung für die Defense.
Am Dienstag verpflichteten sie Defensive End Jeremy Mincey. Der wurde von den Jaguars gefeuert, weil es zwischen ihm und der Teamleitung zu einem Zerwürfnis kam.
Broncos Defensive Coordinator Jack Del Rio kennt Mincey noch aus der Zeit, als Del Rio Head Coach der Jaguars war.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 15 - Und ewig versagen die Schiedsrichter
tucker-justinFrage: „Was würden die Multibore Ravens ohne Justin Tucker (Bild) machen?“
Antwort: „Verlieren!“
Da der Einhundertzwanzigmillionendollarquarterback Joe Flacco mal wieder unfähig war, die Ravens auch nur in die Nähe der gegnerischen Endzone zu führen, musste mal wieder der Kicker für den Großteil, in diesem Fall für alle, Punkte sorgen.
18:16 gewannen die Ravens, und das nur dank ihres Kickers, und mit gefälliger Hilfe der Schiedsrichter.
Diese Crew hat in diesem Spiel kollektiv so komplett versagt, daß man sich fragt, warum die NFL nicht für frisches Blut und jüngere Schiedsrichter sorgt, die besser in der Lage sind, dem Spiel zu folgen. ESPN Analyst Jon Gruden ist ja bekannt dafür, daß er Schiedsrichter gerne kritisiert, und meistens hat er recht, gestern aber auf jeden Fall. Es war bezeichnend, wie er die „Leistungen“ der Zebras vor einem nationenweiten Publikum bloßstellte.
Es wurden Strafen verhängt, die keine waren und offensichtliche Passbehinderungen wurden nicht geahndet. Normalerweise gleichen sich diese Fehlentscheidungen in einem Spiel aus, aber man muss sagen, daß in diesem Spiel die Lions klar benachteiligt wurden.
Zurück zur einzigen „Angriffswaffe“ die die Ravens haben, zurück zu Tucker.
Er traf nicht nur aus leicht machbaren Entfernungen, sondern musste auch einen persönlichen Rekord aufstellen, da Baltimores Offense den Weg in die Endzone nicht fand. Tucker traf aus 24, 29, 32, 40, 49, 53 und sogar aus 61 Yards. Letzteres war sein persönlicher Rekord.
Für die Offense der Ravens könnte es sich in den Playoffs rächen, daß sie die gegnerische Endzone nicht finden. Der Kicker wird sie nicht den ganzen Weg bis nach New Jersey treten können. Momentan klappt das noch, aber in der Endrunde wird die Luft rauher.
Auf Seiten der Lions zeigte Megatron, daß Ravens Rookie Safety Matt Elam recht behielt. Der hatte den Star-Receiver der Lions als alten Mann bezeichnet, dessen Zeit Zuende geht.
Und Calvin Johnson spielte wie ein alter Mann, dessen Zeit Zuende geht. Zwei absolut fangbare Bälle, die zu wichtigen neuen ersten Versuchen geführt hätten, ließ er völlig unbedrängt fallen.
Und am Ende fing Elam noch einen Pass von Lions Quarterback Matthew Stafford ab, und sorgte so für dessen dritten Interception. Der Quarterback hat sich in den letzten fünf Spielen 12 Interceptions geleistet, eine unglaublich miese Serie.
Baltimore hat jetzt 8-6 Siege und noch keinen Playoffplatz sicher. Den müssen sie sich nächste Woche gegen New England und am letzten Spieltag in Cincinnati erkämpfen. Beide Gegner kämpfen selber noch um gute Plazierungen in den Playoffs und haben nichts zu verschenken. Kann sein, daß Flacco seine Offense da sogar mal in die Endzone führen muss, um zu gewinnen.
Baltimores Sieg hatte Auswirkungen auf New York, denn die Jets sind damit definitiv aus dem Playoffrennen.
Für die Lions war die Niederlage ein herber Absturz. Sie stehen jetzt mit 7-7 Siegen sogar nur noch auf Platz drei der NFC North, hinter Chicago und Green Bay.
Detroit muss noch gegen die Giants und in Minnesota spielen, ein machbares Restprogramm.

Kurzberichte
Die Packers sind so dankbar über den geschenkten Sieg, daß sie überlegen, ob sie den Dallas Cowboys zu Weihnachten nicht einen riesigen Geschenkkorb schicken sollen?
Die Entscheidung der Cowboys, in der zweiten Halbzeit völlig auf das gut funktionierende Laufspiel zu verzichten, war das Beste, was Green Bay passieren konnte.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Packers ihr Glück richtig fassen können.
Die ganze Woche vor dem Spiel hätte man sich in der Defense fast ausschließlich Szenen von Running Back DeMarco Murray angesehen, weil man wusste, daß das der Mann war, den man stoppen musste. Um so frustrierender wäre es gewesen, daß man ihn nicht hatte stoppen können.
Um so dankbarer sind die Packers nun, daß Dallas Murray in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt hat.
Dadurch ist Green Bay weiter im Playoffrennen, und auf dem Weg zum Walmart, um einen schönen Geschenkkorb zusammenstellen zu lassen.

Die Bengals setzten Punter Kevin Huber auf die Verletztenliste.
Er war von Steelers Linebacker Terence Garvin so hart mit dem Helm voran angegriffen worden, daß er einen Kieferbruch davontrug.
Weitere Untersuchungen ergaben, daß sogar ein Wirbel angebrochen sein könnte. Das wird noch genauer untersucht werden. Die ersten Röntgenaufnahmen zeigten zwar einen Riss, aber das könnte ein älterer Riss sein, der nicht ganz verheilt ist.
Die Bengals haben einige Punter zum Probetraining eingeladen.

Die Cardinals können aufatmen.
Die Gehirnerschütterung, die sich ihr Star-Receiver gegen die Titans zuzog, klingt bereits ab. Das jedenfalls schrieb der Vater von Larry Fitzgerald auf dessen Twitterseite.
Die Untersuchungen, die ein Spieler nach dieser Verletzung durchlaufen muss, wären alle für Fitzgerald positiv gelaufen.
Ob der Wide Receiver aber wirklich am Sonntag schon wieder eingesetzt werden darf, ist damit noch nicht gesagt.

Montag, 16. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 15 - Die saudumme Blödheit der Dämlichkeit
brady-tom-fertigEs begann mit einigen Paukenschlägen, und es endete auch damit.
Der erste Paukenschlag ertönte in Miami, wo die Patriots ihre Chance darauf, den ersten Platz in der AFC zu übernehmen, verspielten.
Jetzt weiß man aber auch, warum New England gerne erstmal die erste Halbzeit verpennt. In Miami gingen sie 10:0 in Führung, und bei ihren Qualitäten, ein Spiel nach einem Rückstand zu noch zu gewinnen, sollten sie eine solche Führung doch verteidigen können.
Können sie nicht.
Miami spielte beständig und gut, und konnte am Ende des dritten Viertels auf 10:10 ausgleichen.
Danach wurde es richtig munter und spannend, und so mancher Zuschauer im Stadion wachte aus seinem Bräunungsschlaf auf.
Vier Minuten vor Spielende ging New England mit 20:17 in Führung, und die Dolphins gehören normalerweise nicht zu den Teams, die dann noch den Sieg erringen können.
Doch an diesem Spieltag, an dem vieles alles andere als normal war, drehten sie das Spiel noch und gewannen mit 24:20.
Mit 8-6 Siegen hat der „Fisch“ damit seine Hoffnungen auf einen Wild Card Platz gewahrt. Die Patriots dagegen haben es mit 10-4 Siegen verpasst, mit Denver und Kansas City gleichzuziehen.
Denver hatte ja bereits am Donnerstag gegen San Diego verloren, und New England damit eine Steilvorlage geschenkt, die nicht genutzt werden konnte.
Die Chiefs haben mit 56:31 gegen Oakland gewonnen, und stehen mit 11-3 Siegen punktgleich mit den Broncos auf Platz eins der AFC West, und sie haben ihr Playoffticket gelöst.
Im Fernduell mit Denver entscheidet sich nur noch, auf welchem Platz sie in die Endrunde gehen werden.

Im Sunday Night Spiel hatten auch die Bengals die Chance, ihre Playoffteilnahme zu sichern. Doch sie lieferten den Beweis, daß ihre Tabellenführung in der AFC North eher ein Betriebsunfall, denn ein Beweis ihrer Klasse ist.
Schneller als man Pittsburgh sagen konnte, lagen sie gegen die Steelers mit 0:24 zurück. Das ist für jedes Team schwer aufzuholen, wenn nicht unmöglich, wenn das Team mit der hohen Führung sich nicht gerade megadämlich anstellt.
Für die Bengals war es gestern jeden falls unmöglich. Die Steelers wahrten mit einem recht überzeugenden 30:20 Sieg ihre rechnerischen Chancen auf die Playoffs. Mit 6-8 Siegen sind die allerdings wirklich nur noch rein rechnerisch.
Die Bengals führen mit 9-5 Siegen weiter die Division an, und hoffen, daß Baltimore in dieser Nacht in Detroit verliert.

Detroit muss dringend gewinnen, um sich die Bears vom Hals zu halten, die in Cleveland mit 38:31 denkbar knapp gewannen.
Zunächst sah es so aus, als wäre es ein schwerer Fehler gewesen, den gerade nach längerer Verletzung wieder genesenen Jay Cutler als Quarterback starten zu lassen. Er warf zwei Interceptions in der ersten Halbzeit, was schlimmes erahnen ließ.
Doch der Rost platzte nach und nach ab, und drei Touchdownpässe machten die Fehler wieder wett.
Chicago steht im Augenblick mit 8-6 Siegen vor den Lions mit 7-6. Sollte Detroit das Monday Night Spiel gegen Baltimore verlieren, haben die Bears die Innenbahn im Rennen um die Endrunde inne.

Ziemlich dämlich haben sich die Saints in St. Louis angestellt.
Die Rams, nicht gerade eine Elitemannschaft, gingen mit einer 24:3 Führung in die Halbzeit.
Das ist für jedes Team schwer aufzuholen, wenn nicht unmöglich, wenn das Team mit der hohen Führung sich nicht gerade megadämlich anstellt.
New Orleans machte nicht mal den geringsten Anschein, als hätten sie sich angestrengt, um ihren ersten Platz in der AFC South gegen die Panthers zu verteidigen.
Die Rams, die irgendwo im chancenlosen Nirvana der Liga vor sich hindümpeln, machten sich einen Spaß daraus, die Saints zu zerlegen.
Zwei frühe Interceptions von Drew Brees führten zu Punkten der Rams.
Für einen Beobachter, der von der NFL keine Ahnung hat, sah es so aus, als wären die Rams das Team mit Playoffhoffnungen, nicht die Saints.
Am Ende hieß es dann völlig verdient 27:16 für die Rams.
New Orleans hat jetzt 10:4 Siege, genau wie Carolina, das wie erwartet gegen die Jets gewann.
Am Sonntag spielt New Orleans in Carolina.

In Minnesota lieferten die Eagles den Cowboys eine Steilvorlage. Die Vikings, die irgendwo im chancenlosen Nirvana der Liga vor sich hindümpeln, machten sich einen Spaß daraus, die Eagles zu zerlegen.
Für einen Beobachter, der von der NFL keine Ahnung hat, sah es so aus, als wären die Vikings das Team mit Playoffhoffnungen, nicht die Eagles.
Minnesota spielte ohne seine beiden besten Running Backs, Adrian Peterson und Toby Gerhart, die verletzt sind.
Doch Minnesota griff sogar auf Wide Receiver zurück, die den Ball trugen, und konnte das Fehlen der beiden kompensieren und ging sogar mit einer 17:9 Führung in die Pause.
Eine denkbar knappe Führung, gegen ein Eagles-Team, das zuletzt fünf mal in Folge gewann, und normalerweise wie der Blitz zuschlagen kann.
Doch an diesem Spieltag war vieles nicht normal.
Minnesota baute die Führung sogar noch aus und am Ende stand ein 48:30 Sieg gegen Philadelphia, das zwar gut spielte, dem aber der letzte Wille zum Sieg fehlte.
Die Eagles standen nun mit 8-6 Siegen an der Spitze der NFC East, und mussten abwarten, was Dallas Zuhause gegen die Packers machte.

Dallas Zuhause gegen Green Bay. Zwei verletzungsgeplagte Teams mit Playoffchancen im direkten Duell.
Die Cowboys mit dem Wissen, daß sie mit einem Sieg wieder Spitzenreiter ihrer Division sein würden.
Und so begann es.
Die Cowboys setzten in der ersten Halbzeit voll auf Laufspiel, und die dafür anfällige Defense der Packers war nicht in der Lage, Dallas zu stoppen.
Auf der anderen Seite erzielte Packers Rookie Running Back Eddie Lacy auch einige Yards, aber Quarterback Matt Flynn zeigte, warum er als Starter nicht das gelbe vom Ei ist.
Es bereitete selbst der schlechten Defense der Cowboys keine Mühe, ihn kaltzustellen.
Und so ging es mit einer 26:3 Halbzeitführung für Dallas in die Halbzeit.
23 Punkte Vorsprung, Das ist für jedes Team schwer, aufzuholen, wenn nicht unmöglich, wenn das Team mit der hohen Führung sich nicht gerade megadämlich anstellt.
So wie Dallas.
Viele werden den Langeweiler an dieser Stelle ausgeschaltet haben, und ins Bett gegangen sein. Sie haben was verpasst. Sie haben eine Lehrstunde in saudummer Blödheit der Dämlichkeit verpasst.
Anstatt Gegner und Uhr durch kontrolliertes Laufspiel zu beherrschen, kam es zum völligen Zusammenbruch footballerischer Intelligenz bei den Kuhjungs.
Dallas hatte den Knopf zur Selbstzerstörung gedrückt.
Nach dem Spiel schob Head Coach Jason Garrett die Schuld auf Tony Romo, der Quarterback schob sie zurück zu seinem Head Coach, doch es war ein Totalversagen beider.
Garrett behauptete, daß er Romo Laufspielzüge reingegeben hätte, doch der hätte Paßspielzüge angesagt. Paßspielzüge, die in Katastrophen endeten.
Romo, der in der Saison erst sieben Interceptions geworfen hatte, wollte diese Bilanz wohl in einem Spiel an gewohnte Zahlen angleichen und warf zwei Interceptions. Eigentlich waren es drei, aber einer wurde fälschlicherweise nach Ansicht der Videoaufnahmen zurückgenommen.
Die Defense der Cowboys, die in der ersten Halbzeit nur ein Field Goal zuließ, brach völlig zusammen. Die Packers hatten in der Kabine ihre Hausaufgaben gemacht, und ihre Spielweise so eingestellt, daß Quarterback Matt Flynn und die Seinen die Sache in den Griff bekamen.
Fünfmal hatte Green Bay in Durchgang zwei den Ball, fünfmal erzielten sie Touchdowns.
Dallas hatte den Ball auch fünfmal und erzielte 10 Punkte.
Diese Lachnummer wird wohl als der schlimmste Zusammenbruch der Cowboys, ach was, aller NFL Teams, in die Geschichte eingehen.
Ohne den Packers etwas wegnehmen zu wollen, die toll gekämpft und super gespielt haben.
Doch Dallas hatte gestern gar keinen Gegner nötig, um sich selber der Lächerlichkeit preiszugeben.
Es war so schlimm, daß ein völlig „Dez“-illusionierter Dez Bryant im vierten Viertel in die Kabine verschwand und nicht mehr auftauchte.
Der Wide Receiver der Cowboys twitterte nachher, daß er nicht verletzt wäre, aber er wäre emotional so angespannt gewesen, daß er, um schlimmeres zu verhindern, sich lieber vom Acker gemacht hätte.
So verpasste er ein phantastisches Finish der Packers, die völlig verdient noch mit 37:36 gewannen.
Und liebe NFL, es wäre eine Armutserklärung der Liga, wenn diese Cowboys in die Playoffs kommen würden.
Doch das ist immer noch möglich. Mit 7-7 Siegen sind sie weiter nur ein Spiel hinter Philadelphia mit 8-6. Und am letzten Spieltag spielen die beiden gegeneinander.
Green Bay hat mit 7-6-1 Siegen hinter Detroit mit 7-6 und Chicago mit 8-6 auch noch Chancen.

Der Verletzungsreport
Spiel gewonnen, Larry Fitzgerald verloren.
Die Cardinals konnten in der Verlängerung gegen Tennessee gewinnen, aber ihr bester Spieler, Wide Receiver Fitzgerald, musste vorzeitig mit einer Gehirnerschütterung aufhören. Die zog er sich zu, als er einen Onsidekick seines Teams erobern wollte.
Ob er gegen die Seahawks wird spielen können, ist fraglich.

Im Sieg der Colts gegen Houston verletzte sich Running Back Donald Brown am Nacken.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.
Als hätte es diese Initianlzündung gebraucht, lieferte Trent Richardson sein erstes Einhundertyardsspiel für Indianapolis ab.

Dolphins Defensive Tackle Paul Soliai musste das Spiel gegen New England mit einer Knöchelverletzung vorzeitig verlassen. Heute stehen genauere Untersuchungen an.

Steelers Linebacker LaMarr Woodley hatte gegen die Bengals seinen ersten Einsatz nach drei Wochen, die er wegen einer Verletzung an der linken Wade nicht spielen konnte... und verletzte sich an der rechten Wade.
Wie lange er dieses Mal ausfallen wird, wird man sehen.
Auf Seiten der Bengals schied Linebacker James Harrison gegen sein altes Team mit einer Gehirnerschütterung aus.
Daß es nur eine Gehirnerschütterung gewesen wäre, hätte sich wohl Punter Kevin Huber gewünscht. Er wurde von Steelers Linebacker Terence Garvin mit der Spitze des Helmes voran hart am Kinn getroffen. Kieferbruch und Zahnausfall waren die Folge.
Ob auch eine, in diesem Fall voll berechtigte, Strafzahlung für Garvin folgen wird, steht noch nicht fest.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Kurzberichte
Playoffs_10_webWir befinden uns im letzten Viertel der Saison. Während einige Teams sich schon auf die freie Zeit danach freuen, wollen andere unbedingt in die Verlängerung der Playoffs.
Und das wären die Playoffteams vor Spieltag 15:
AFC:
1. Denver
2. New England
3. Cincinnati
4. Indianapolis
5. Kansas City
6. Baltimore
NFC:
1. Seattle
2. New Orleans
3. Philadelphia
4. Detroit
5. Carolina
6. San Francisco
Aber, es sind ja noch einige Teams mehr im Rennen, die ein Wörtchen mitreden können.
Definitiv eliminiert sind bisher die Houston Texans, Washington Redskins, New York Giants, Minnesota Vikings, Tampa Bay Buccaneers, Atlanta Falcons und St. Louis Rams.

64 Yards. Das ist die neue Rekordlänge für ein Field Goal in der NFL.
Aufgestellt hatte den neuen Rekord Broncos Kicker Matt Prater am letzten Sonntag in der dünnen Höhenluft von Denver.
43 Jahre und einen Monat hatte der alte Rekord von Tom Dempsey Bestand.
Zwar gesellten sich mit Jason Elam, Sebastian Janikowski, David Akers und Matt Prater vier Kicker zu ihm, die auch aus 63 Yards trafen, aber gebrochen hatte den Rekord noch niemand.
Versuche gab es allerdings genug.
So versuchte es Sebastian Janikowski von den Raiders vier mal, einmal sogar aus unglaublichen 76 Yards.
Auch Mark Moseley, ein ehemaliger Kicker der Redskins, versuchte es aus über 70 Yards, und das gleich zweimal, einmal aus 70 und ein weiteres Mal aus 74 Yards.
Doch auch die 64 Yardsmarke wurde angetestet, und nicht erreicht, und zwar von Raul Allegre, Baltimore Colts, 1983, Steve Cox, Cleveland Browns, 1984, Jason Elam, Denver Broncos, 1997, Neil Rackers, Arizona Cardinals, 2004 und Sebastian Janikowski, Oakland Raiders, 2007 und 2012.
Mal schauen, wie lange Matt Prater an der Spitze bleibt?

Chiefs Wide Receiver Dexter McCluster hatte sich im Dreck und Schneematsch in Washington eine kleine Risswunde an einem Knöchel zugezogen. Da diese sich infizierte wurde er vorsichtshalber auf Streptokokken getestet. Der Test kam negativ zurück.
Dennoch haben die Chiefs ihn vorsichtshalber Zuhause gelassen und nicht mit nach Oakland genommen.

Samstag, 14. Dezember 2013

Kurzberichte
shanahan-mike-redskinsRedskins Head Coach Mike Shanahan hat seine eigene Sicht der Dinge. Die Anschuldigung seines Quarterbacks Robert Griffin III, daß er das Team absichtlich so einstellen würde, daß es verliert und er die Kündigung dafür bekäme, verwies er ins Reich der Phantasie.
Vielmehr ginge es ihm darum, den Marktwert von Quarterback Kirk Cousins zu steigern, damit die Redskins ihn für einen guten Gegenwert an ein anderes Team abgeben können.
Er baue darauf, daß Cousins in den letzten drei Spielen so überzeugend auftritt, daß ein Team, das dringend einen guten Passer braucht, den Redskins seine erste Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft für ihn abtritt.
Ob das klappt?
Cousins wurde vor 18 Monaten in der vierten Runde einberufen. Ob er jetzt den Gegenwert für eine Wahlmöglichkeit in Runde eins darstellt?
Es ist kaum denkbar, daß diese Rechnung Shanahans aufgehen wird.

Die Cowboys haben eine Vertragsverlängerung mit Orlando Scandrick ausgehandelt.
Der Defensive Back unterschrieb für weitere zwei Jahre und erhält dafür eine garantierte Summe von $9 Millionen.
Damit bleibt Scandrick bis zum Ende der Saison 2018 in Dallas unter Vertrag.

Es sah schon komisch aus.
Es sah komisch aus, wie Steelers Center Cody Wallace nach einem Ballverlust mit auf den Spielerhaufen sprang und versuchte, über den Umweg an den Kronjuwelen des Dolphins Defensive Tackles Randy Starks vorbei, an den Ball zu kommen.
Da das nicht so recht klappte, gab es ein ziemliches Gefummel, das im US amerikanischen Fernsehen eigentlich mit einem schwarzen Balken hätte versehen werden müssen.
Die NFL war nachher auch der Meinung, daß dieser Porno eine Strafe verdient hätte und schickte Wallace eine Zahlungsaufforderung über $17.875.
Insgesamt nahm die Liga über $140.000 in Woche 14 ein.

Der Verletzungsreport
Irgendwie erinnert das Getue der Packers an damals, als Quarterback Brett Favre in den Ruhestand ging, dann wieder nicht, dann doch, dann, ach, usw.
Momentan heißt es in Green Bay seit einigen Wochen immer wieder „Aaron Rodgers spielt, Aaron Rodgers spielt nicht, dann wieder doch, und jetzt wieder nicht.
Auch für das Spiel gegen die Cowboys wurde er am Freitag als doch nicht einsatzbereit erklärt.
Auf Seiten der Cowboys wird Sean Lee fehlen. Der Linebacker verletzte sich gegen Chicago am Nacken.

Adrian Peterson scheint ein Turboheilfleisch zu besitzen.
Nachdem er sich gegen die Ravens böse den Fuß verstauchte, hieß es zunächst, daß seine Saison beendet sein könnte. Jetzt sieht es so aus, als ob er noch nicht mal ein Spiel verpassen wird.
Am Freitag nahm er am Training teil und bereitete sich auf seinen Einsatz gegen die Eagles vor.

Die Ravens müssen sich darauf vorbereiten, Reggie Bush zu stoppen.
Der Running Back der Lions hat seine Wadenverletzung auskuriert und trainierte am Freitag mit dem Team.

Bei den Patriots meldete sich Aaron Dobson zum Training zurück.
Der Wide Receiver hatte zwei Spiele mit einer Fußverletzung aussetzen müssen. Ob er bereits gegen Miami wieder mitmischen wird, steht noch nicht fest.

Die Browns werden gegen die Bears auf Willis McGahee verzichten müssen.
Der Running Back zog sich gegen die Patriots eine Gehirnerschütterung zu.
Beim Gegner aus Chicago steht fest, daß Quarterback Jay Cutler wieder spielen wird. Er hat seine Knöchelverletzung auskuriert und wird seinen Platz als Starter wieder einnehmen, obwohl Josh McCown ihn ausgezeichnet vertreten hat.

Steelers Defensive End Brett Keisel wird nicht gegen die Bengals spielen können. Er ist an einem Fuß verletzt.

Die Jets setzten Stephen Hill am Freitag auf die Verletztenliste.
Der Wide Receiver ist am rechten Knie verletzt, und die Saison ist für ihn beendet.

Freitag, 13. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 15 - Soviel zum Heimrecht
manning-bronco5Die Denver Broncos sind angetreten, sich das Heimrecht in den Playoffs zu sichern.
Doch warum?
Wenn selbst ein Team aus einer der besten Schönwetterzonen dieses Planeten die Broncos in der sauerstoffarmen Eiseskälte Denvers verprügelt?
San Diego war nach Denver gekommen, um seine winzige Playoffchance am Leben zu erhalten. Und der Spielverlauf zeigte, daß sie das mehr wollten, als die Broncos ihr Heimrecht.
Die Offense der Broncos, und ihr Anführer Peyton Manning (Bild), spielten auf einem für sie ungewohnt niedrigen Niveau. Die Defense der Chargers hatte den Nr. 1 Angriff der Liga hervorragend im Griff.
Nachdem Denver mit 10:3 in Führung gegangen war, spielte nur noch San Diego.
In der Offense hatte sich Quarterback Phillip Rivers ein wunderbares Opfer ausgesucht, Rookie Cornerback Kayvon Webster. Den Großteil seiner erfolgreichen Pässe warf er zu Receivern, die von Webster gedeckt wurden.
Und um die Sache noch schlimmer für den Frischling zu machen, brach er sich auch noch einen Daumen und muss operiert werden.
Erst als die Chargers zu konservativ spielten, um ihre mittlerweile 24:10 Führung über die Zeit zu retten, konnte Denvers Defense mithalten. Da wurde klar, daß Denver nur, und wirklich nur gewinnen kann, wenn die Offense punktet als gäbe es kein Morgen mehr. Denvers Defense ist nicht in der Lage, ein Spiel zu retten, wenn die Offense versagt.
Nur weil San Diego zu sehr nachließ kamen die Broncos noch auf 17:24 heran, in den letzten Minuten des Spiels.
Doch 150 Sekunden vor Spielende erhöhte San Diego noch auf 27:17, und damit war das Spiel dann doch entschieden. Zwar erzielte Denver auch noch ein Field Goal, doch der Onsidekick danach, bei nur noch 29 Sekunden auf der Uhr, war zu kurz, und somit konnten die Chargers die Uhr ganz herunterlaufen lassen.
Es dürfte ein heilsamer Schock für Denver gewesen sein, zu sehen, daß sie auch Zuhause nicht unschlagbar sind. Die Statistiken weisen ihre Offensivbemühungen in diesem Spiel als die schlechtesten der Saison aus. Nur 20 Punkte statt der durchschnittlichen 39,8, nur 18 Laufyards, Minus ein Yard „Raumgewinn“ im zweiten Viertel und kein erster Versuch in drei Angriffsserien.
Der Kampf um den Gewinn der AFC West geht weiter. Denver hat jetzt 11-3 Siege, Kansas City hat 10-3 und kann am Sonntag mit einem Sieg in Oakland nach Siegen gleichziehen. Denver bleibt aber auf Platz eins, da sie beide Spiele gegen die Chiefs gewonnen haben. Und es ist allemal besser, jetzt zu verlieren, als in den Playoffs.
San Diego hat jetzt 7-7 Siege und ist mittendrin, im Rennen um eine Wild Card.
Baltimore und Miami haben als härteste Konkurrenten beide 7-6 Siege und schwere Spiele vor sich. Die Dolphins erwarten die Patriots, und die Ravens müssen am Montag in Detroit antreten.

Nach dem Spiel gab es auf einem Parkplatz in der Nähe des Stadions vier Verletzte durch Messerstiche. Ein Opfer ist in kritischem Zustand, zwei weitere sind leicht verletzt. Ein viertes Opfer ist bisher unauffindbar.
Die Polizei konnte kurz nach der Tat drei Tatverdächtige festnehmen.

Robert Griffin III ist angesäuert
Ärgerlich?
Nein!
RG3 ist nicht ärgerlich, daß er in den letzten Spielen nicht mehr für die Redskins spielen wird. Er ist furchtbar wütend.
Nachdem Head Coach Mike Shanahan der Presse sagte, daß er einen dritten Quarterback verpflichten will, um Cousins und Grossman zu ersetzen, falls denen etwas passiert, platzte Robert Griffin III der Kragen.
Damit, daß er gar nicht mehr eingeplant ist bei seinem Head Coach, ist er ganz und gar nicht einverstanden.
Griffin III glaubt, daß Shanahan keine Lust mehr hat, weiter bei den Redskins zu bleiben. Er nimmt an, daß der Head Coach die letzten Spiele absichtlich in den Sand setzen will, damit er gefeuert wird. Wenn Shanahan kündigen würde, so Griffin III, würde er auf sieben Millionen Dollar für sein letztes Vertragsjahr verzichten. Wenn er gefeuert würde, würde er das Geld bekommen.
Doch nicht nur der Quarterback ist unzufrieden mit der Entscheidung, ihn aus „gesundheitlichen Gründen“ zu schonen, auch Kyle Shanahan, Offensive Coordinator der Redskins von Vaters Gnaden, lehnte sich weit aus dem Fenster, als auch er sagte daß diese Entscheidung nicht gut wäre.
Mal sehen, ob Shanahan gut gepokert hat, und Dan Snyder ihn, und den Rest der Trainercrew, feuert?

Donnerstag, 12. Dezember 2013

RG3 auf die Bank verbannt
griffiniii-robert6„Das wird meinen Kampfgeist nicht brechen,“ sagte Robert Griffin III (Bild) trotzig, nachdem er davon erfahren hatte, daß er für den Rest der Saison auf die Bank muss.
Offiziell heißt es, daß Redskins Head Coach Mike Shanahan seinen Quarterback in den letzten, bedeutungslosen, Spielen schonen will.
Inoffiziell soll Shanahan die Nase voll haben, von der Unproduktivität RG3s.
Der Rookie des Jahres 2012 hat nach seiner schweren Knieverletzung 2013 nicht mehr in die Spur gefunden. Schuld daran war aber vor Allem eine O-Line, die geradezu Einladungskarten an gegnerische Verteidiger verschickte. 33 mal wurde RG3 bisher gesackt. Da ist es ein Wunder, daß sein Knie hielt, und ein Beweis für die unglaublichen Fähigkeiten der modernen Medizin.
Kirk Cousins ist also für die letzten drei Spiele der Starter der Redskins. Er sagte allerdings sofort, daß er nur der Ersatzmann, des „Franchise“- Quarterbacks wäre, nicht mehr. Eine Quarterback-Kontroverse gäbe es nicht. Rex Grossman ist als sein Ersatzmann für die letzten Spiele gelistet, RG3 ist die Nr. 3.
Mike Shanahan scheint zu wissen, daß er nur noch eine lahme Ente in der Organisation ist. Der baldige Ex- Head Coach der Redskins bat bei Teambesitzer Dan Snyder und General Manager Bruce Allen um die Erlaubnis, für seinen Schritt. Die wurde ihm gewährt.
Shanahans Bilanz mit 24-38 Siegen mit den Redskins kann man nur als be...scheiden bezeichnen. Er hat noch ein Jahr seines Fünfjahresvertrags über $35 Millionen vor sich, das er aber nicht ableisten muss, wie es momentan aussieht.
Trainergehälter fallen nicht unter die Gehaltsobergrenze, somit wäre es kein Problem, Shanahan die $7 Millionen für 2014 fürs Nichtstun zu zahlen.

Kurzberichte
Chicago, wir haben ein (Luxus-) Problem.
Josh McCown wurde gerade für seine Leistung gegen Dallas zum wertvollsten Angreifer der NFC in Woche 14 gekürt, da meldet sich Jay Cutler als Gesund zurück.
Was nun, Mr. Trestman?
Der Head Coach der Bears ist der felsenfesten Überzeugung, daß Cutler startet, sobald er tatsächlich die Freigabe durch die Ärzte erhält.
Daran scheint auch die Tatsache nichts zu ändern, daß McCown momentan der bessere Spieler ist und gerade einen Lauf hat.
Für Trestman ist Cutler die Nr. 1 und er wird gegen Cleveland starten, wenn sein Knöchel ausgeheilt ist.

Die Jaguars hätten gerne, daß Maurice Jones-Drew auch nächstes Jahr wieder für sie spielt.
Doch will der Running Back sein Talent wirklich in diesem maroden Team verschwenden?
Diese Frage beantwortete er mit einem klaren „Ja“. Er würde gerne weiter für die Jaguars spielen, sagte er. Das Team wäre auf einem guten Weg, und man könnte in Zukunft einige Spiele mehr gewinnen, als bisher. Man hätte ja schon damit begonnen.
Bleibt die Frage, wie man die Finanzen geregelt bekommt?
Für seinen letzten Fünfjahresvertrag, der nach dieser Saison endet, erhielt Jones-Drew $31 Millionen.
Ist er das noch wert?
Es heißt, daß die Jags ihm einen Zweijahresvertrag über $10 Millionen anbieten werden. Ob dem Running Back das reichen wird? Oder wird er den freien Markt testen, und dann in Jacksonville unterschreiben, wenn ihm kein besseres Angebot ins Haus flattert?
Wenn er gesund ist, gehört er zu den besseren Running Backs der Liga. Mal sehen, wieviel er letztlich wert ist?

Die Denver Broncos haben nichts dagegen, noch weitere NFL Rekorde zu brechen... wenn sie dabei gewinnen.
Gewinnen geht vor Rekordebrechen, lautet die Devise. Aber wenn man sich dabei in die Geschichtsbücher der Liga einträgt, ist das OK.
Fangen wir mit Peyton Manning an. Er ist auf einem guten Weg, der MVP der Saison zu werden. Dabei kann er noch zwei Rekorde brechen.
Noch sechs Touchdownpässe und er bricht den alten Rekord von Tom Brady, der 50 Touchdowns in einer Saison erzielte.
Noch 955 Passyards, und er zieht an Drew Brees vorbei, der 5.476 Passyards in einer Saison erzielte.
Sechs Touchdownpässe sind möglich, aber 955 Passyards, das könnte schiefgehen.
Als Mannschaft brauchen die Broncos noch 75 Punkte, um die Patriots zu übertrumpfen, die 2007 589 Punkte erzielten. Mit 1.422 Yards würden sie an den Saints vorbeiziehen, die 2011 7.474 yards erzielten.
All diese Rekorde könnten gebrochen werden, doch sie wären nichts wert, wenn man ein Spiel verlieren würde, verlautet es aus dem Team. Denn gewinnen müssen die Broncos noch, um die Nr. 1 in der AFC zu bleiben. In den Playoffs sind sie schon, doch sie wollen Heimrecht in allen Playoffspielen.
Heute Nacht geht die Jagd auf die Rekorde los. Die Chargers sind das bedauernswerte Opfer.

Unter den NFL Teams machte sich am Mittwoch Enttäuschung breit. Die Gehaltsobergrenze wird 2014 nur auf $126,3 Millionen steigen. Das sind magere 2,68% mehr, als in der laufenden Saison.
Da hatte sich so mancher mehr Manna aus den neuen Rekordfernseheinnahmen versprochen. Immerhin betrug die Obergrenze bereits 2009 schon mal $127,9 Millionen.
Diese lächerliche Erhöhung wird so manches Team ins Schleudern bringen.

Die Giants werden Eli Manning um eine Neustrukturierung seines Vertrags bitten.
Mit $20,85 Millionen, die ihm nächstes Jahr zustehen, ist er der Spieler, der die Gehaltsobergrenze seines Teams am Meisten belastet.
Andere Spieler in der Liga verdienen ähnlich viel, oder gar mehr, doch ihre Verträge sind so getrickst, daß sie die Gehaltsobergrenze nicht zu sehr belasten.
Manning soll sich schon bereit erklärt haben, mit dem Team zu verhandeln.
Nach den wenig begeisternden Leistungen des Quarterbacks könnte es gut möglich sein, daß Manning einem Gehaltsverzicht zustimmen muss.

Die Giants setzten Brandon Jacobs auf die Verletztenliste.
Der Running Back ist am Knie verletzt, und seine Karriere dürfte damit endgültig beendet sein.
Mit vier Touchdowns führt er 2013 die Running Backs der Giants an, und der 31-jährige gewann zwei Super Bowls mit den New Yorkern.

Auch Roger Goodell scheint mit den Leistungen der Schiedsrichter nicht mehr einverstanden zu sein. Der Vorsitzende der NFL überlegt sich grundsätzliche Änderungen des Videobeweises.
Als erstes müssten die Schiedsrichter besser geschult werden, wie man diese Überprüfungen am besten behandelt. Auch eine zentrale Überprüfung im Haus der NFL, namentlich vom Chef der Schiedsrichter, Dean Blandino, wäre denkbar, sagte Goodell.
Was natürlich die Frage aufbringt, was passiert, wenn zwei oder gar drei Videoüberprüfungen gleichzeitig anstehen?
Und wo Goodell schon mal dabei war, sprach er auch über Regeländerungen. Und hier kam, was kommen musste, demnächst dürfen Gegenspieler auch nicht mehr „tief“, also unterhalb der Hüfte angegriffen werden.
Was drauf hinausläuft, daß demnächst ein Gegner nur noch zwischen Brustwarzen und Bauchnabel berührt werden darf. Oder am Besten gar nicht mehr, um jegliches Verletzungsrisiko auszuschalten.

Die besten Spieler der Woche 14

AFC
OFFENSE: QB ANDY DALTON, CINCINNATI BENGALS
24 von 35 Pässen für 275 Yards, 3 Touchdowns
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB TAMBA HALI, KANSAS CITY CHIEFS
6 Tackles, 2 Sacks
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K MATT PRATER, DENVER BRONCOS
3 von 3 Field Goals, 6 von 6 Extrapunkten
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB JOSH MC COWN, CHICAGO BEARS
27 von 36 Pässen für 348 Yards, 4 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: LB JOHN ABRAHAM, ARIZONA CARDINALS
6 Tackles, 1 Safety, 3 Sacks, 1 erzwungener Fumble
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K PHIL DAWSON, SAN FRANCISCO 49ERS
4 von 4 Field Goals, 1 von 1 Extrapunkten
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kurzberichte
ryan-rob2Die New Orleans Saints hatten 2012 die schlechteste Defense der Liga.
In dieser Saison hat ihr neuer Defensive Coordinator Rob Ryan (Bild) aus dem Scherbenhaufen eine der besten Verteidigungen der Liga gebaut.
Die Dallas Cowboys hatten letztes Jahr keine überragende Verteidigung, aber unter Defensive Coordinator Rob Ryan eine solide.
In dieser Saison sind die Cowboys unter ihrem neuen Defensive Coordinator Monte Kiffin genauso mies, wie letztes Jahr die Saints unter Steve Spagnuolo.
Mit 498 Yards war die Offense der Bears am Montag nur zwei Yards davon entfernt, das fünfte Team zu werden, das in dieser Saison 500 Yards und mehr gegen die Defense der Cowboys erzielen konnte.
Dallas hat jetzt die 32 beste Verteidigung der 32 NFL Teams, und verdrängte die Bears vom letzten Platz.
Obwohl Cowboys-Besitzer Jerry Jones mittlerweile an Altersstarrsinn zu leiden scheint, und oft eine sehr eigenartige Sicht auf die Dinge hat, ist es kaum anzunehmen, daß er auch nächstes Jahr an dem mittlerweile 73 Jahre alten Kiffin festhalten wird.
Ebenso ist es kaum anzunehmen, daß Dallas mit dieser, zugegebenermaßen verletzungsgeplagten, Defense in den noch ausstehenden drei Spielen die Playoffteilnahme sichern kann.

Wie es heißt, hat das Olympische Komitee der International Federation of American Football zugesagt, den Sport probeweise in die Olympischen Spiele aufzunehmen.
Wenn alle Hürden genommen sind, könnte es 2024 American Football bei Olympia geben.
Warten wir's ab.

Vielleicht sollten wir Offense-Fans uns mehr Spiele im Schnee wünschen?
Zugegeben, das Geschlittere beim Spiel der Lions in Philadelphia war eher lästig, als lustig, aber die Teams punkteten wie wild.
Und so ging es auch in den anderen drei Spielen zu, die im Schnee stattfanden. Bei den Spielen Minnesota at Baltimore, Detroit at Philadelphia, Miami at Pittsburgh und Kansas City at Washington fielen 30 der 90 Touchdowns des letzten Sonntags.
Können wir uns da besonders auf die AFC und NFC Endspiele freuen?
Wenn alles läuft, wie geplant finden die in Denver und Seattle statt. Das klingt, als könnten da neue Punkterekorde aufgestellt werden.

In Woche 16 stand bisher New England at Baltimore auf dem Plan für das Sunday Night Spiel.
Keine schlechte Wahl, doch die NFL hat es trotzdem getauscht. Sie glaubt, daß Chicago at Philadelphia mehr Unterhaltungswert hat.
Die Patriots werden um 22:25 Uhr gegen Baltimore spielen.

Jeff Triplette versagte schon wieder
Es scheint so, als könnte man einen Schiedsrichter schon als aus dem Playoffrennen ausgeschieden ansehen.
In den Playoffs kommen nur die Schiedsrichter, die während der Saison am Positivsten bewertet wurden, zum Einsatz. Und bewertet wird jedes Spiel.
Da Jeff Triplette schon wieder Mist gebaut hat, und die Liga sich schon wieder für einen Fehler, den er begangen hat, entschuldigen musste, dürfte diese Niete uns in der Endrunde erspart bleiben.
Triplette gehört zu den dienstältesten Schiedsrichtern der Liga. Vielleicht kann er deshalb dem Spiel konditionell und geistig nicht mehr so folgen, wie es nötig wäre?
Am Sonntag gab er den Bengals einen Touchdown, der keiner war.
Cinci hatte einen vierten Versuch an der eins der Colts. Die Anwaltskanzlei BenJarvus Green-Ellis bekam den Ball und lief in Richtung Colts Endzone. Colts Nose Tackle Josh Chapman erwischte, am Boden liegend, mit der linken Hand den Knöchel von Green-Ellis und brachte ihn ins Straucheln. Kurz vor der Endzone fiel der Running Back hin und streckte seine Hand mit dem Ball gerade so in die Endzone. Doch einer der Hilfsschiedsrichter hatte erkannt, daß der Läufer von einem Gegner berührt worden war. Da Green-Ellis Knie den Boden berührte, bevor der Ball die Goalline berührt hatte, entschied er auf... kein Touchdown.
Triplette ging unter die Haube, sah sich die Szene wieder und wieder an, und entschied auf... Touchdown.
Dabei hätte er klare, unwiderlegbare Beweise gebraucht, um das Urteil seines Hilfsschiedsrichters zu überstimmen.
Doch das hätte er eigentlich gar nicht können, denn in den gefühlten 150 Wiederholungen der Szene war immer zu sehen, daß Chapman Green-Ellis ins Straucheln gebracht hatte. Da der Running Back in Folge dieser Berührung zu Boden ging, war es eigentlich kein Touchdown.
Auf die Frage, warum Triplette die Entscheidung auf dem Feld überstimmt hatte, obwohl doch zusehen war, daß der Läufer berührt wurde, antwortete er: „Och, darauf habe ich gar nicht geachtet. Ich habe nur überprüft, ob der Läufer in Höhe der Goalline berührt worden sein könnte. Dabei ist mir nichts aufgefallen. Daß er bereits im Backfield berührt worden sein könnte, darauf habe ich gar nicht geachtet.“
Ja worüber reden diese sieben Tünnesse denn, wenn sie ihre ewig langen Pow Wows abhalten? Wie das Wetter so ist? Was es leckeres zu Thanksgiving gab?
Sagt da keiner: „He Chef, achte darauf, daß der Läufer im Rückraum schon ins Straucheln gebracht wurde.“
Durch diese Fehlentscheidung ging Cincinnati mit 14:0 in Führung, und das war nach dem 1. Versuch, 3. Versuch Debakel in Washington der nächste kapitale Bock, den Triplette geschossen hat. Hoffentlich ist seine Zeit in der NFL bald Zuende.

Fußballverhältnisse beim Football.
Nach dem Spiel der Lions in Philadelphia ist ein Fan der Lions, der ein Trikot seines Teams trug, von sechs Männern zusammengeschlagen worden. Die Angreifer haben alle Eagles Shirts getragen, wie er der Polizei sagte.
Das 33-jährige Opfer stammt aus Detroit und lebt zur Zeit in Philadelphia.
Als er aus seiner Ohnmacht erwachte, in die ihn die Angreifer geprügelt hatten, sah er als erstes einen Mann in einem Eagles Shirt, der sich um ihn kümmerte. Der Samariter half dem Angegriffenen in die U-Bahn, mit der er in ein nahegelegenes Krankenhaus fuhr. Sein Helfer wäre so empört über den Angriff gewesen, daß er in der U-Bahn sein Eagles Shirt ausgezogen und weggeworfen hätte.
Das Opfer, der seinen Namen nicht genannt haben möchte, wurde im Krankenhaus behandelt. Er hatte mehrere Prellungen und Blutergüsse und eine leichte Gehirnerschütterung, konnte aber nach einer Behandlung nach Hause entlassen werden.
Die Polizei sucht nach den Tätern.
Die können sich aber sicher fühlen, denn durch die Insolvenz der Stadt werden nur noch Kapitalverbrechen ernsthaft verfolgt. Für alles andere ist kein Geld mehr da.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 14 - 859
mccown-joshEs war ein Rekordspieltag. Insgesamt wurden bei den Spielen unter meist widrigen Bedingungen 859 Punkte erzielt, so viele wie noch nie zuvor an einem einzigen Spieltag. Alleine am Sonntag gab es 90 Touchdowns.
Ein Fest für Offensefans, ein Grauen für Defensefans.
Wo wir gerade bei Defense sind. Die Bears haben die 32 beste Defense der Liga... von 32 Teams. Sie stehen also nicht so besonders gut da.
Doch im Monday Night Spiel war die Verteidigung der Cowboys die um Längen schlechtere. Chicago marschierte das Spielfeld runter, als gäbs kein Morgen mehr. Nicht ein einziges Mal mussten sie den Ball punten.
Was passiert, wenn Jay Cutler wieder gesund ist und seinen Platz als Starter zurückhaben will?
Wird Head Coach Marc Trestman dann Josh McCown (Bild) wieder auf die Bank setzen.
Das wäre der größte anzunehmende Unsinn. McCown ist kein Ersatz für Cutler, er ist, momentan, der klar bessere Quarterback. 13 Touchdownpässen steht nur 1 Interception gegenüber. Cutler hat eine Bilanz von 13 Touchdowns und 8 Interceptions.
Der Ball ist also beim Ersatzmann in den sichereren Händen.
Sichere Hände und ausgezeichnete Fußkontrolle zeigte auch einer seiner Wide Receiver. Bei einem Pass von McCown in die hintere rechte Ecke der Endzone machte Alshon Jeffery, bedrängt von zwei Verteidigern der Cowboys, den wohl spektakulärsten Touchdownfang der Saison. Der brachte Chicago die 24:14 Halbzeitführung, und man hätte Dallas einen Gefallen getan, wenn man das Spiel an dieser Stelle beendet hätte.
Doch nach der Halbzeitpause, in der die Trikotnummer von Tight End Mike Ditka, der für die Bears und die Cowboys hervorragende Spiele abgeliefert hatte, zur Ruhe gesetzt wurde, gaben die Bears noch lange keine Ruhe.
Sie überrannten die Cowboys weiterhin Welle um Welle, während Dallas keinen Plan hatte, wie ihre Offense die 32 beste Defense der Liga überwinden konnte. Dabei spielten sie nicht mal so schlecht. Sie erzielten 199 Laufyards, von denen DeMarco Murray alleine schon 146 Yards beisteuerte.
Quarterback Tony Romo warf erneut keinen Interception bei drei Touchdownpässen. Und doch fiel das Endergebnis mit 45:28 für Chicago für Dallas vernichtend aus.
Ganz bitter wurde es für Dallas, als Linebacker Sean Lee sich erneut verletzte. Gerade war er nach einer Oberschenkelverletzung wieder zurückgekommen, erwischte es ihn jetzt am Nacken.
Die Cowboys haben jetzt 7-6 Siege und liegen hinter den 8-5 Eagles auf Platz zwei der NFC East.
Chicago hat zwar mit 7-6 Siegen dieselbe Bilanz, wie Detroit, hat aber beide Spiele gegen die Lions verloren. Das kann sich am Ende bitter rächen.

Kurzberichte
Aus dem Verdacht wurde Gewissheit.
Patriots Tight End Rob Gronkowski hat sich das hintere und vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen.
Die Saison ist also für ihn beendet und es erwartet ihn eine weitere, quälende, lange Rehabilitationsphase, wie schon letztes Jahr nach seinen Rücken-und Armoperationen.
Und die Offense der Patriots muss sich erneut umstellen. Das wird nicht leicht, denn in seinen nur sechs Spielen, die der Gronk in dieser Saison mitspielen konnte, fing er 37 Pässe für 560 Yards und 4 Touchdowns.

Wenigstens ist der Fuß von Adrian Peterson nicht gebrochen. Das ergaben weitere Röntgenaufnahmen am Montag.
Der Running Back der Vikings hat einen schlimm verstauchten Fuß aus der Niederlage gegen Baltimore mitgenommen, will aber nächsten Sonntag gegen Philadelphia spielen.
Ob das klappt, ist fraglich.
Nötig wäre es aber fast, denn sein Ersatzmann Toby Gerhart zog sich eine Oberschenkelverletzung zu.

Die Panthers werden einige Spiele ohne Jonathan Stewart auskommen müssen. Der Running Back zog sich einen Bänderriss im rechten Knie zu.
Head Coach Ron Rivera geht davon aus, daß Stewart 10 Tage Pause braucht.

Montag, 9. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 14 - Was für eine Schneeballschlacht
philly-im-schneeDas war er also, der Ausblick auf den kommenden Super Bowl in New Jersey. Nicht, daß die Lions oder Eagles unbedingt dabeisein werden, aber der Schnee.
Bis Februar ist es zwar noch lange hin, aber die Meteorologen sagen voraus, daß sich das Wetter mal wieder einen Dreck um die globale Erwärmung scheren wird, und es am Super Bowl Sonntag in New Jersey saukalt sein wird, mit einem Schneesturm, ähnlich, wie dem gestern in Philadelphia.
Dieses Spiel zwischen Detroit und den Eagles schrieb denn auch Geschichte. Es war das erste Spiel ohne einen Punkt, der durch einen Kicker erzielt wurde, seitdem die AFL und die NFL sich zusammengeschlossen haben.
Detroit versuchte einmal einen Extrapunkt durch einen Kick zu erzielen, doch der wurde geblockt.
In einem wilden Spiel in teilweise 15 cm hohem Schnee waren Pässe und Läufe die bessere Alternative und so sah man fünf erfolgreiche Zweipunkteversuche.
Am Ende hatte Eagles Running Back LeSean McCoy unter diesen widrigen Umständen mit 217 Laufyards sogar einen neuen Mannschaftsrekord aufgestellt, der eine große Hilfe beim 34:20 Sieg war.
Philadelphia führt derzeit die NFC East an, muss aber wieder auf Platz zwei weichen, wenn Dallas in dieser Nacht noch gewinnt.
Detroit führt die NFC North mit 7-6 Siegen an, und bleibt auch dann auf Platz eins, wenn die 6-6 Bears in dieser Nacht gegen Dallas gewinnen.

Die Patriots mussten gegen die Browns unerwartet Schwerstarbeit leisten und gewannen nur denkbar knapp mit 27:26 durch einen Touchdown 31 Sekunden vor Spielende.
Spiel gewonnen, den Gronk verloren.
Die Saison begann ohne Tight End Rob Gronkowski, und sie wird auch ohne ihn enden. Er verletzte sich am rechten Knie und die ersten Untersuchungen wiesen darauf hin, daß die Saison mit einem Kreuzbandriss für ihn beendet ist.
Seine Vertragsunterzeichnung über $55,24 Millionen im Juni 2012 hat ihm nur Pech gebracht. Wenn er operiert werden muss, ist das seine sechste Operation seitdem.

Die Häuptlinge hatten nach drei Niederlagen in Folge genug vom Verlieren. Sie prügelten die Rothäute mit 45:10 aus deren eigenem Wigwam.
Im letzten Viertel nahm Redskins Head Coach Mike Shanahan den hilflosen Quarterback Robert Griffin III aus dem Spiel. Eine seiner wohl letzten Amtshandlungen in Washington.
Mit 10-3 Siegen bleibt Kansas City weiter der aussichtsreichste Kandidat auf einen Wild Card Platz in der AFC.

„Der kann doch in kaltem Wetter kein Spiel gewinnen,“ musste sich Peyton Manning vor dem Heimspiel gegen die Titans unentwegt anhören.
Nun, das beste Mittel, Kritiker erblassen zu lassen, ist Leistung zeigen.
Manning vervollständigte in der Eiseskälte von Denver 39 seiner 59 Pässe für 397 Yards und 4 Touchdowns.
Nicht schlecht für jemanden, der in kaltem Wetter angeblich versagt.
Doch nicht nur der Quarterback trumpfte auf, auch Kicker Matt Prater hatte seinen Moment. Er erzielte ein Field Goal aus 64 Yards und stellte damit einen neuen NFL Rekord auf. Den alten Rekord von 63 Yards teilten sich Tom Dempsey, Jason Elam, Sebastian Janikowski, David Akers und Matt Prater.
Prater, Elam und Janikowski erzielten ihre Rekorde alle in der dünnen Höhenluft von Denver.
Am Ende stand es 51:28 für die Broncos, die mit 11-2 Siegen weiter die Nr. 1 in der AFC bleiben und die Playoffs erreicht haben.

Die Steelers haben in der momentanen Form nichts in den Playoffs zu suchen. Die werden sie nach der 28:34 Heimniederlage gegen Miami auch nicht erreichen.
Der Fisch schwimmt dadurch jedoch weiter in Richtung Wild Cards. Allerdings muss er schnell schwimmen, denn durch die Niederlage der Dolphins gegen die Ravens vor einigen Wochen haben die bei Punktgleichheit Vorteil.

Beinahe hätten die Vikings die Raben begraben.
Leider nur beinahe.
Am Ende war es ein neun Yards Touchdownpass von Joe Flacco zu Marlon Brown, der vier Sekunden vor Spielende den 29:26 Sieg für Baltimore brachte.
Joe Flacco warf drei Touchdownpässe und drei Interceptions. Eine magere Bilanz für einen Einhundertzwanzigmillionendollarmann.
Die Ravens bleiben mit 7-6 Siegen auf Wild Card Kurs, denn die Bengals dürften sich kaum noch vom ersten Platz der AFC North verdrängen lassen.

Cincinnati schlug die Colts auch in dieser Höhe verdient mit 42:28.
Indianapolis sah überhaupt nicht aus, wie ein Team, das in die Playoffs kommen kann... und doch sind sie drin. Da Tennessee gegen Denver verloren hat, können die Colts mit 8-5 Siegen nicht mehr vom ersten Platz der AFC South verdrängt werden.
Die Bengals liegen mit 9-4 Siegen zwei Siege vor Baltimore.

Mit einem knappen 19:17 Erfolg brachten die 49ers den Seahawks deren zweite Niederlage der Saison bei.
Es war ein hartes Spiel, und eine harte Abwehrschlacht.
Seattle bleibt aber mit 11-2 Siegen weiter auf Platz eins der NFC West, vor den 49ers, die nun 9-4 Siege haben.
San Francisco wäre eine Niederlage auch sehr teuer zustehen gekommen, denn die Cardinals gewannen gegen die Rams und bringen es auf 8-5 Siege.
Seattle hat trotz der Niederlage die Playoffs erreicht.

Im letzten Spiel des Tages machten die Saints kurzen Prozess mit den Emporkömmlingen aus Carolina.
Man merkte New Orleans an, daß sie sich den Frust über die Schmach in Seattle von der Seele spielen wollten.
Das gelang ihnen voll und ganz.
Und Drew Brees stellte nebenbei einige neue Rekorde auf. Er wurde der Quarterback, der die wenigsten Spiele benötigte, um 50.000 Passyards zu erzielen, nämlich 183.
Der 50.000er Club ist der exklusivste der NFL. Nur fünf Quarterbacks sind darin vertreten: Brett Favre 71,838, Peyton Manning 63,612, Dan Marino 61,361, John Elway 51,475 und jetzt Drew Brees mit 50,026 Yards.
Mit jetzt 4.107 Yards in der Saison hat Brees zum achten Mal in Folge die Viertausendergrenze geknackt, neuer Rekord.
Er hat zum sechsten Mal in Folge eine Saison mit über 30 Touchdownpässen absolviert, neuer Rekord.
New Orleans gewann mit 31:13 und bleibt mit 10:3 Siegen auf Platz eins der NFC South, vor den Panthers mit 9-4. Die haben in zwei Wochen in Carolina die Chance, sich an den Saints zu rächen.

Der Verletzungsreport
Leider gab es an diesem bisher besten Spieltag der Saison schlechte Nachrichten.
Broncos Wide Receiver Wes Welker zog sich in der ersten Halbzeit gegen die Titans seine zweite Gehirnerschütterung in der Saison zu.
Wann er wieder eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest. Da die Broncos bereits am Donnerstag ran müssen, wird er wohl das Spiel gegen San Diego verpassen.

Ebenfalls mit einer Gehirnerschütterung musste Dolphins Running Back Lamar Miller das Spiel gegen Pittsburgh vorzeitig beenden.

In der knappen Niederlage gegen die schlechtesten Schiedsrichter, die er je erlebt hatte, und das unfairste Publikum, das er je erlebt hatte, wie er nach dem Spiel sagte, schied Vikings Running Back Adrian Peterson verletzt aus. Er verstauchte sich gegen die Ravens den rechten Fuß und wird einige Zeit ausfallen.

Im Sieg gegen die Rams zog sich der Kandidat zum Rookie des Jahres, Cardinals Safety Tyrann Mathieu, sehr wahrscheinlich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu.
Wenn die heutigen Untersuchungen diesen Verdacht bestätigen, ist die Saison für ihn beendet.

Beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen die Eagles verspürte Lions Running Back Reggie Bush Schmerzen in einer Wade. Deswegen konnte er sein Team nicht unterstützen.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.
Lions Defensive End Ziggy Ansah musste das Spiel vorzeitig mit einer Schulterverletzung verlassen.

Seahawks Linebacker K.J. Wright brach sich gegen die Niners einen Knochen in einem Fuß.
Er wird etwa sechs Wochen ausfallen.
Center Max Unger zog sich eine Bauchmuskelzerrung zu.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Kurzberichte
fox-john2Im heutigen Spiel gegen die Titans wird John Fox (Bild) wieder als Head Coach die Geschicke der Broncos leiten.
Vier Wochen nach seiner Herzoperation haben seine Ärzte ihm erlaubt, wieder voll ins Geschehen einzugreifen. In dieser Woche hat er bereits drei Trainingseinheiten geleitet, ohne negative Symptome zu bemerken.
Defensive Coordinator Jack Del Rio, der in Fox Anwesenheit das Team geleitet hat, konnte Denver zu 3-1 Siegen führen. Er wird sich jetzt wieder voll und ganz auf seinen Mannschaftsteil konzentrieren.
Denver ist mit 10-2 Siegen das beste Team der NFC und möchte diese Position natürlich verteidigen um eine Woche Spielfrei und dann Heimrecht in allen Playoffspielen zu haben.

Die Ravens gaben bekannt, daß Dennis Pitta wieder einsatzbereit ist.
Der Tight End musste im Juli an einer gebrochenen und ausgerenkten Hüfte operiert werden. Zunächst hieß es, daß damit die Saison für ihn beendet wäre, doch nun kommt er doch noch rechtzeitig zurück, um den Ravens im Playoffrennen zu helfen.
Sie halten momentan den sechsten und letzten Platz im Rennen, wären somit also als schlechtestes Wild Card Team in der Endrunde.
Pitta war letztes Jahr der beste Tight End der Ravens mit 61 gefangenen Pässen für 669 Yards und 7 Touchdowns.

Samstag, 7. Dezember 2013

Houston, wir haben ein Problem!
Kubiak-Gary2Bei der Wahl zum Head Coach des Jahres hat Gary Kubiak (Bild) wohl keine Chancen mehr. Texans-Besitzer Bob McNair feuerte ihn am Freitag, nach der Blamage gegen Jacksonville.
Defensive Coordinator Wade Phillips wird den Head Coach der Texans in den letzten drei Spielen geben. Er hat die drittbeste Defense der Liga geleitet, was beweist, wie sehr die Offense, hier vor Allem Quarterback Matt Schaub, die Spiele vergeigt hat. Dennoch ist es nicht sicher, ob Phillips 2014 noch die Defense der Texans leiten wird. Ein neuer Head Coach hat oft eigene Leute, die er einsetzen möchte.
Ob General Manager Rick Smith gehen muss, ist fraglich. Er hat eine Mannschaft zusammengestellt, die von vielen Experten als Super Bowl tauglich eingestuft wurde. Daß Kubiak sie nicht hat auf Kurs bringen können, ist nicht seine Schuld.
McNair bestimmte auch, daß Quarterback Case Keenum weiter als Starter antreten wird, bis die Saison für die aus dem Playoffrennen eliminierten Texans Zuende ist.
Weiter sagte er der Presse, daß man bereits auf der Suche nach einem gestandenen Head Coach wäre, der bereits in der NFL ein Team geleitet hat, und der den Spielern wieder Leben einhauchen könnte. Man habe bereits mit Lovie Smith gesprochen, der die Bears einmal hat in den Super Bowl führen können.
Ob es sich dabei nur um die nötige Alibikontaktaufnahme mit einem Minderheitenvertreter handelte, oder ob echte Vertragsabsichten dahinter steckten, ist noch nicht klar.
Auch Wade Phillips soll zu den Kandidaten gehören, die für den Posten in Frage kommen.
Kubiaks Bilanz sieht wie folgt aus:
Jahr Bilanz 
2006 6-10 
2007 8-8 
2008 8-8
2009 9-7
2010 6-10
2011 10-6
2012 12-4
2013 2-11
Karriere 61-64
Diese negative Bilanz ist wahrlich nichts, was man erfolgreich nennen könnte. Mut hatten die letzten beiden Saisons gemacht, in denen Houston jeweils die Playoffs erreichte. Um so schlimmer der Absturz in die völlige Bedeutungslosigkeit.

Super Bowl 
Um die Auslastung der Werbeplätze im Super Bowl muss sich FOX keine Sorgen mehr machen. Bereits zwei Monate vor dem Großereignis hat der Sender alle Spots verkauft, zu einem neuen Rekordpreis von vier Millionen Dollar für 30 Sekunden.
So viel Geld wird Sat1 wohl nicht für seine Werbeplätze einnehmen, aber die Übertragung des NFL Endspiels scheint den Senderbossen zu gefallen. Der Sender hat den Vertrag bis zum Super Bowl 2015 verlängert.
Super Bowl 48 am 2. Februar 2014 soll sogar im Livestream des Senders auf ran.de zu sehen sein können.
Doch damit nicht genug steigt Sat1 bereits zu den Divisional Playoffs am 11. und 12. Januar ins Geschehen ein und überträgt an diesen Tagen schon Spiele, so wie auch die AFC und NFC Endspiele eine Woche später. Hier soll es vor dem späten Spiel eine Zusammenfassung des ersten Spiels geben. Das zweite Spiel soll live übertragen werden.
Soweit die guten Nachrichten. Die schlechte kommt sogleich. Wieder wird Frank Buschmann in gewöhnt hyperaktiver Manier seine Kommentare in die Ohren der Zuschauer schreien, zusammen mit Jan Stecker, der gerne schon mal Spieler verwechselt, oder gar nicht erst kennt.
Na ja, man kann ja nicht nur Glück haben.

Der Verletzungsreport
Hinter Adrian Peterson steht ein dickes Fragezeichen.
Der Running Back der Vikings hat Schmerzen in der Leiste, und hat am Freitag nur sehr eingeschränkt trainiert.
Auf keinen Fall dabeisein wird Christian Ponder. Der Quarterback hat seine Gehirnerschütterung noch nicht auskuriert.

Wie erwartet fällt bei den Seahawks Wide Receiver Percy Harvin aus. Er hat wieder Schmerzen an der operierten Hüfte.
Cornerback Brandon Browner fällt mit einer Leistenzerrung aus.

Die Chiefs müssen gegen die Redskins weiter auf Linebacker Justin Houston verzichten, der am Ellenbogen verletzt ist. Auch Tight End Anthony Fasano und Offensive Tackle Brandon Albert werden nicht mitmischen können.

Für das Trainingsspiel gegen Cleveland müssen die Patriots auf Wide Receiver Aaron Dobson verzichten. Er ist am Fuß verletzt.

Fatal wäre es für Detroit, wenn Reggie Bush gegen die Eagles nicht spielen könnte. Der Running Back konnte am Freitag aus nicht genannten Gründen nur eingeschränkt trainieren.

Aaron Rodgers wird nicht gegen Atlanta antreten. Eine erneute Untersuchung der Schulter des Quarterback der Packers ergab, daß er noch keine harten Attacken würde aushalten können.
Matt Flynn wird wieder an seiner Stelle starten.

Zur Kasse bitte...
... hieß es ja schon für Steelers Head Coach Mike Tomlin. Er musste für sein grob unsportliches Verhalten gegen Baltimore $100.000 Strafe zahlen.
Zusammen mit einer Strafe für Vikings Cornerback Chris Cook waren schon $126.250 in der Kasse, bevor noch alle Zahlungsaufforderungen rausgeschickt waren.
Die sind jetzt bei den Empfängern angekommen, und es wurden weitere $89.250 in die Kasse der Liga gespült. Eine ertragreiche Woche also.

Freitag, 6. Dezember 2013

Kurzberichte
peterson-adrian4Eigentlich hat Adrian Peterson (Bild) vor, seine ganze Karriere über für die Vikings zu spielen. Wenn es aber nicht so kommen sollte, dann wäre sein Heimatstaat Texas für ihn ein sehr willkommener Ort, sagte der Running Back in einem Radiointerview.
Peterson kommt aus Palestine, Texas, das zwei Autostunden von Dallas und zwei einhalb von Houston entfernt liegt.
Da der Running Back noch Familienmitglieder in Dallas hat, würde er die Cowboys vorziehen.
Es geht ja schon lange das Gerücht, daß die Vikings ihren einzigen guten Spieler abgeben wollen. Ob es aber wirklich so kommt, steht in den fernen Sternen.
Doch Houston und Dallas werden sich bestimmt schon ansehen, wieviel Platz sie noch unter der Gehaltsobergrenze haben.

Oh Gott, Gutmenschen werden Magengeschwüre bekommen. Die Chiefs spielen gegen die Redskins.
Wird es den Redskins helfen, daß die Defense der Chiefs stark nachgelassen hat? In den ersten neun Spielen, alles Siege, haben sie 12,3 Punkte pro Spiel zugelassen.
In den letzten drei Spielen, alles Niederlagen, erlaubten sie 34,3 Punkte pro Spiel.
In den ersten sieben Spielen führten sie die Liga mit 35 Sacks an, seitdem haben sie nur noch zweimal den Quarterback unter sich begraben können.
Da könnte die stotternde Offense der Redskins doch endlich mal was reißen. Zumal es für sie um nichts mehr geht, da kann man auch schon mal fröhlich den ein oder anderen vierten Versuch ausspielen.
Glück für die Chiefs, daß sie mit ihrer mittelmäßigen Offense, die allerdings gute Ansätze im letzten Spiel gegen Denver zeigte, gegen eine der schlechtesten Verteidigungen der Liga antreten.
Noch hat man in Kansas City ja eine winzige Hoffnung auf den ersten Platz in der AFC West. Wenn das nicht klappt, ist zumindest ein Wild Card Platz in greifbarer Reichweite, muss aber noch gesichert werden.
Wie auch immer, das Spiel wird ein Freudenfest für protestschildschwingende Gutmenschen, die gegen die Spitznamen der Teams vorgehen wollen.

Die Bears hatten darauf gehofft, daß sie am Montag mit Jay Cutler gegen Dallas würden antreten können.
Daraus wird wohl nichts. Der Quarterback hat zwar eingeschränkt am Training teilgenommen, doch nachher hieß es, daß er am Montag nicht spielen wird.
Die Bears haben drei der letzten vier Spiele verloren. Ein Sieg wäre für Chicago überlebenswichtig. Sie stehen mit 6-6 Siegen nur ein Spiel hinter Detroit mit 7-5. Noch haben sie Chancen die Lions abzufangen. Sollten sie das nicht schaffen, wäre ein Wild Card Platz nur noch sehr schwer zu erreichen.

Im Donnerstagsspiel gewannen die Jaguars mit 27:20 gegen Houston.
Die Texans bleiben damit das schlechteste Team der Liga und halten eisern Kurs auf den ersten Platz in der Draft.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Kurzberichte
bigbenundballAlles neu macht die Saison 2014.
Jedenfalls in England.
Das Spiel der Lions gegen Atlanta wird am 26. Oktober bereits um 13:30 Uhr Ortszeit beginnen, bei uns also um 14:30 Uhr.
Für uns ist das kein Problem, aber in den USA muss man schon zu den Frühaufstehern gehören, um das Spiel zu sehen.
An der Ostküste sind es dann 9:30 Uhr, im Westen 6:30 Uhr und auf Hawaii 4:30 Uhr.
Das ist doch recht früh.
Die anderen Spiele, Miami at Oakland am 28.9. und Dallas at Jacksonville am 9.11. beginnen wie gewohnt um 19 Uhr unserer Zeit.

Die Colts gaben ihre Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der nächsten Draft an die Browns ab und bekamen dafür Running Back Trent Richardson.
Was zunächst aussah, wie ein Schnäppchen, erweist sich so langsam als völlige Fehlinvestition.
Richardson hat mit 108 Läufen nur 306 Yards erzielt, magere 2,8 Yards pro Lauf. Damit kratzt der Running Back noch nicht mal am Durchschnitt aller NFL Running Backs.
Es kristallisiert sich heraus, daß Richardson nicht in der Lage ist, die Blocking Schema richtig zu erkennen. Er findet die Lücke nicht, und er ist nicht kräftig genug einen Gegenspieler vor sich herzuschieben, wenn der Kontakt mit ihm aufgenommen hat.
Head Coach Chuck Pagano glaubt, daß sein Neuerwerb noch zu dem Läufer wird, den er sich erhofft hat.

Santana Moss hat die Schnauze voll.
Dem Wide Receiver der Redskins stinken die miesen Schiedsrichterentscheidungen in dieser Saison. (Nicht nur ihm).
Er sagt das auch öffentlich, was viele, die meisten, andere nicht tun.
Zwar gäbe es natürlich in jeder Saison so einige Fehlentscheidungen, sagte er der Presse, doch eine solche Anhäufung von spielentscheidenden Fehlentscheidungen wie in dieser Saison hätte es noch nie zuvor gegeben. Er hätte eine Menge Football in dieser Saison geguckt, und so etwas schlimmes hätte er vorher noch nicht gesehen.
Auch kritisiert er die Regel, ob ein Spieler einen Ball gefangen hätte oder nicht. Weder er, noch die Fans würden da durchblicken.
Es müsse dringend etwas gegen diese Häufung von Schiedsrichterfehlern getan werden, fuhr er fort. Jemandem an höherer Stelle müsse das doch auch auffallen und aufstoßen, meinte er.
Ob er Angst vor einer Strafe hätte, wegen seiner Äusserungen, wurde er gefragt?
Nein, antwortete er. Warum solle er Angst haben, er hätte doch nur seine ehrliche Meinung geäußert.
Und andere haben auch die Nase von den unsäglichen Zebras voll. So auch ein Sportwissenschaftler. Er ist der Meinung, daß die Schiedsrichter dem Spiel nicht mehr gewachsen sind. All die vielen Regeländerungen zwischen zwei Saisons wären zu kompliziert. Was heute noch völlig legal wäre, wäre eine Saison später ein böses Foul. Das könne man in der nötigen Schnelle, die eine Entscheidung fordert, oft nicht korrekt verarbeiten.
Dazu käme, daß die Schiedsrichter zu alt und zu unsportlich wären, um dem schnellen Spiel noch folgen zu können. Heute würden viel öfter No-Huddle Spielzüge gespielt, als früher. Die Crews müssten heute das Feld viel öfter auf und ab marschieren als früher. Dem wären die Schiedsrichter nicht gewachsen. Diese Kraft und Kondition hätten sie nicht. Dadurch würde, gerade zum Ende des Spiels hin, dem Gehirn nicht mehr genug Sauerstoff zugeführt, was vermehrt zu Fehleinschätzungen führen würde.
Klingt gar nicht mal so unlogisch.

Das war teuer
Mike Tomlin muss eine Strafe von $100.000 zahlen.
Der Head Coach der Steelers hatte sich in unsportlicher Weise auf das Spielfeld gestellt, um Ravens Kickreturner Jacoby Jones im Weg zu stehen. Erst in letzter Sekunde hatte er einen Schritt aus dem Spielfeld gemacht.
Diese Behinderung eines Spieler, und auch eines Schiedsrichters, kam ihn nun teuer zu stehen.
Die NFL erwägt sogar, Pittsburgh eine Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft zu streichen. Darüber würde man nachdenken, wenn die Reihenfolge in der Draft feststeht, hieß es aus der Ligazentrale.
Tomlin hat sich mittlerweile für sein unfaires Verhalten entschuldigt und besteht darauf, daß er es nicht absichtlich getan hätte.
Das dürfte allerdings gelogen sein, denn Tomlin hat den Spielzug ja auf der Videowand im Stadion angesehen, und konnte also sehen, daß Jones auf ihn zukam, obwohl Tomlin mit dem Rücken zum Spielzug stand.
Man konnte in den Wiederholungen deutlich sehen, daß er genau abpasste, wann er einen Schritt zur Seite machen musste, um eine Kollision zu vermeiden.
Jones war auf dem Weg zu einem Touchdown und konnte nur deshalb noch getackelt werden, weil er dem Head Coach der Steelers ausweichen musste.
Tomlin hatte Regel 13, Abschnitt 1, Artikel 4 des Regelwerks schon verletzt, als er auf dem breiten weißen Streifen stand, der das Spielfeld umgibt. Auf dem Platz hatte er schon gar nichts verloren.

Auch Chris Cook muss tief in die Tasche greifen.
Der Cornerback der Vikings hatte während des Spiels gegen Chicago einen Schiedsrichter geschubst. Das zog eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens nach sich, einen Platzverweis und jetzt eine Strafe über $26.250.
Damit hat die Liga schon mal satte $126.250 eingenommen, und es sind ja noch nicht alle Zahlungsaufforderungen für die letzte Woche verschickt worden.
Zwar hat Cook einen Einspruch gegen die Strafe eingelegt, aber der wird wohl abgewiesen werden.
Tomlin hat seine Strafe akzeptiert.

Die besten Spieler der Woche 13

AFC
OFFENSE: WR ERIC DECKER, DENVER BRONCOS
8 gefangene Pässe für 174 Yards, 4 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE OLIVIER VERNON, MIAMI DOLPHINS
10 Tackles, 2,5 Sacks
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P KEVIN HUBER, CINCINNATI BENGALS
4 Punts für 222 yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB RUSSELL WILSON, SEATTLE SEAHAWKS
22 von 30 Pässen für 310 Yards, 3 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: DE JUSTIN TUCK, NEW YORK GIANTS
5 Tackles, 4 Sacks
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P DONNIE JONES, PHILADELPHIA EAGLES
7 Punts von 8 landeten innerhalb der 20 der Cardinals
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 13 - Das war beeindruckend
wilson-russell3Die Frage, ob die Saints schlecht waren, oder die Seahawks gut, ist ganz einfach zu beantworten.
New Orleans hat nicht über Nacht das Footballspielen verlernt, nur war Seattle halt in allen Belangen den Saints um Welten überlegen.
Mit Russell Wilson (Bild) haben sie das Glück, einen Quarterback zu haben, der nicht nach seiner Rookiesaison in der Versenkung verschwunden ist, so wie Robert Griffin III von den Redskins und in Teilen auch Colin Kaepernick von den 49ers.
Ohne diesen unermüdlichen Antriebsmotor wäre Seattles Offense bestimmt zu stoppen, aber so lange er auf diesem Niveau spielt und weiterhin präzise Pässe, sogar gegen die Laufrichtung, wirft, haben die gegnerischen Verteidigungen es sehr, sehr schwer.
Auf der anderen Seite ist die Defense so überragend, daß sie sogar einen zukünftigen Ruhmeshallen- Quarterback wie Drew Brees mit Leichtigkeit stoppen kann. Und das, im Rahmen der ins unerträgliche verbogenen Regeln, nach denen heute gespielt werden muss.
Schon nach dem ersten Viertel stand es 17:0 für Seattle und die Offense sowie auch die Defense hatten gepunktet.
Natürlich haben die Playoffs ihre eigenen Gesetze, aber ich würde auch da nicht gegen Seattle wetten. In der Form, in der sie den Spitzenreiter der NFC South aus dem Stadion gejagt haben, sind sie Topfavoriten auf den Gewinn des Super Bowls.
Und die Demütigungen für die Saints waren nach der 7:34 Niederlage noch nicht beendet. Ihr Flugzeug, das sie nach Hause bringen sollte, hatte einen technischen Defekt, und das Team hatte große Probleme, ein freies Hotel zu finden. So verloren sie einen ganzen Trainingstag. Und das, wo sie sich doch auf das Spitzenspiel gegen den Divisionsrivalen aus Carolina vorbereiten müssen.
Beide Teams haben 9-3 Siege und beide müssten eigentlich die Playoffs erreichen. Aber so ein erster Platz in der Division ist halt eine gute Versicherung.
Apropos Playoffs erreichen. Seattle steht mit 11-1 Siegen als erster Playoffteilnehmer fest.
Und im Duell um das lauteste Stadion der Welt liegt Seattle jetzt auch wieder vor Kansas City. Am Montag wurden 137,7 Dezibel vom Guinnes Buch der Weltrekorde gemessen.
Jetzt sind die Chiefs-Fans wieder dran.

Kurzberichte
Geld in Amerika ist zwar grün, aber leider wächst es nicht auf Bäumen.
Deshalb lassen sich manche halt immer wieder mal einen Trick einfallen, wie man an diese geliebten grünen Scheinchen kommen kann.
Nachdem der Disput um die Gefährlichkeit von Gehirnverletzungen zwischen der NFL und den über Tausend ehemaligen Spielern geregelt ist, ist die Sache aber noch nicht vom Tisch.
Fünf ehemalige Spieler der Kansas City Chiefs kamen auf die Idee, doch das Team zu verklagen.
Die Begründungen sind dieselben, die auch schon in dem beigelegten Prozess angeführt wurden.
Die Chiefs wollten zu der Sache keinen Kommentar abgeben.

Spielt er, oder spielt er nicht?
Die Packers rechnen damit, Quarterback Aaron Rodgers in Woche 14 einsetzen zu können.
Die behandelnden Ärzte sind allerdings noch nicht dazu entschlossen, ihn wieder gesund zu schreiben. Bedingt zum Training haben sie ihn aber zugelassen. Und so werfen er und Matt Flynn, brüderlich geteilt, die Trainingpässe.
Mit 5-6-1 Siegen haben sie nur noch marginale Chancen auf die Playoffs, die sie ohne Rodgers auf keinen Fall erreichen werden. Seitdem er sich das Schlüsselbein angebrochen hat, sind die Packers 0-4-1.

Die Cowboys hatten darauf gehofft, daß Sean Lee bereits gegen Oakland wieder hätte mitspielen können.
Daraus wurde aber nichts.
Gegen Chicago am Montag soll der „Quarterback“ der Defense nach seiner Oberschenkelverletzung aber bestimmt wieder dabeisein.
In der NFC ist das Monday Night Spiel wichtig für die Playoffs. Dallas hat 7-5 Siege und kann die NFC East gewinnen, Chicago hat mit 6-6 Siegen noch Chancen, die 7-5 Lions abzufangen.

Die NFL suspendierte Lions Linebacker Travis Lewis für vier Spiele.
Lewis wird hauptsächlich in den Special Teams eingesetzt. Nach dem letzten Saisonspiel gegen Minnesota darf er wieder mit dem Team trainieren.

Dean Blandino, der Vizepräsident der NFL Schiedsrichter, konnte seine Leute in mehreren Fällen nicht mehr in Schutz nehmen.
Wie früher Mike Pereira, der das übrigens sehr viel besser machte, hat auch Blandino immer die ein oder andere abenteuerliche Erklärung parat, warum selbst die kontroverseste Entscheidung seiner Männer immer richtig war.
Doch am letzten Spieltag gingen ihm die Lügen aus.
Er musste zugeben, daß der Vorfall mit Steelers Head Coach Mike Tomlin auf jeden Fall eine Strafe hätte nach sich ziehen müssen. Und auch für das erster Versuch, dritter Versuch Debakel in Washington fiel ihm keine Ausrede ein. Hier, so sagte er, hätte der Chefschiedsrichter Jeff Triplette das Spiel unterbrechen müssen, als ihm auffiel, daß er den dritten Versuch hatte spielen lassen, die Redskins aber dachten, sie hätten einen ersten Versuch, weil der Downmarker das anzeigte, und die Kette nach vorne bewegt wurde.
Tja, manchmal kann auch der gewiefteste Geschichtenerzähler nichts mehr schönfärben.

Die Cardinals sollten aufhören, die Heulsusen zu spielen, meinte Eagles Cornerback Cary Williams.
Grund ist die Tatsache, daß Cardinals Head Coach Bruce Arians 15 Spielzüge aus der Niederlage gegen Philadelphia zur genaueren Überprüfung in die Ligazentrale in New York geschickt hat.
Bei diesen Spielzügen hätten die Schiedsrichter Fouls der Eagles an Cardinals-Spielern nicht geahndet. Dadurch wären Arizona die Chancen auf den Sieg genommen worden.
Die Liga wird sich die Szenen ansehen, wird aber nachträglich wohl den Cardinals nicht den Sieg zusprechen.

Nach seinem Krampfanfall, den Derek Wolfe vor dem Abflug der Broncos nach Kansas City erlitten hatte, wurde er am Montag aus dem Krankenhaus entlassen.
Der Defensive Lineman Denvers wird aber wohl nicht gegen die Chargers spielen dürfen.

Die NFL hat entschieden, daß das Sunday Night Spiel in Woche 15 nicht geändert wird. Sie ist der Meinung, daß es noch um einiges gehen wird, wenn die Bengals in Pittsburgh antreten.
Viel Auswahl hatte die Liga aber auch nicht, denn außer bei den Spielen der Ravens in Detroit und der Patriots in Miami gibt es kein Spiel in dem nicht wenigstens ein Team in dieser lausigen Saison einen negativen Punktestand hat. Und Ravens at Lions ist das Monday Night Spiel und kann nicht geändert werden.
Allerdings wurden die Spiele New Orleans at St. Louis und Arizona at Tennessee von 19:00 auf 22:25 Uhr verlegt.

Wird Mike Shanahan nächstes Jahr als Head Coach der Redskins zurückkommen?
Egal wie gut die Quoten auch sein mögen, ich würde keinen Pfennig drauf setzen.
Die Fans in Washington fordern seinen Kopf. Sie machen ihn für das schlechte Abschneiden des Teams verantwortlich. Er und sein Sohn, der den Offensive Coordinator von Vaters Gnaden geben darf, hätten das Talent von RG3 nicht richtig eingesetzt.
Davon, daß die Defense der Redskins einfach nur lausig war, wollen wir gar nicht reden.
All das könnte dazu führen, daß die Trainercrew der Redskins komplett ausgetauscht werden dürfte.

Montag, 2. Dezember 2013

Die NFL 2013 - Woche 13 - Black Sunday
schiedsrichterhuddleEs muss etwas passieren. Als letztes Jahr die Ersatzschiedsrichter Spiele vergeigten, war das ja verständlich. Aber was die regulären Crews, alles hochbezahlte Zebras, dieses Jahr vergeigen, verspottet jede Beschreibung.
In jedem Spiel gibt es kontroverse Entscheidungen, das ist normal, aber eine solche Anhäufung von spielentscheidenden Fehlentscheidungen wie in den letzten Wochen, hat es noch nicht gegeben.
Gestern waren es die Redskins, die um einen noch möglichen Sieg betrogen wurden, und die durch die Niederlage gegen die Giants offiziell aus dem Playoffrennen sind.
Das wären sie nicht, hätten die Versager in Streifen nicht erneut erschreckenden Bockmist gebaut. „Sie hätten es nicht schlimmer verbocken können“, meinte NBC Kommentator Al Michaels.
Es waren weniger als zwei Minuten zu spielen. Washington lag 17:24 zurück und bewegte den Ball nach vorne. Wide Receiver Pierre Garcon fing den Ball und wurde knapp vor Erreichen eines erneuten ersten Versuchs gestoppt. Das sah jeder im Stadion und an den Fernsehbildschirmen.
Wirklich jeder?
Nein die sieben Totalversager, die das Spiel leiteten, sahen es nicht. Sie gaben Washington einen ersten Versuch. Sie bewegten die Ketten nach vorne.
Zunächst.
Die Redskins hatten einen tiefen Pass angesagt, der nicht gefangen wurde.
Da fiel Chefschiedsrichter Jeff Triplette plötzlich ein, daß das ja gar kein ersten Versuch war, sondern der dritte, weil Washington ja ein knappes Yard beim zweiten Versuch fehlte.
Die Redskins waren also in dem Glauben, sie hätten einen ersten Versuch gespielt, den sie mit einem tiefen Pass hatten ausspielen wollen, aber statt dessen meinte Triplette, daß sie einen dritten Versuch gehabt hatten, und mit diesem nicht gefangenen Pass, das fehlende Yard nicht überbrückt hatten. So kam Washington also plötzlich von einem ersten Versuch übergangslos zu einem vierten Versuch. Für einen dritten und eins hätten die Shanahans doch bestimmt einen ganz anderen Spielzug reingegeben, als einen tiefen Pass in Richtung Endzone. Sie hätten erst mal versucht, dieses eine Yard zu überbrücken.
Sei es wie auch immer. Zunächst hatten die Schiedsrichter es verbockt, dann Pierre Garcon. Er fing den kurzen Pass von RG3 im nunmehr eben vierten Versuch, ließ sich den Ball dann aber von Giants Verteidiger Hill aus den Armen reißen. Die Giants bekamen den Ball und konnten die Uhr auslaufen lassen.
Doch die Redskins hätten von sich aus mehr machen müssen, um zu gewinnen. Die Giants waren so mies, wie sonst auch in dieser Saison, und somit absolut schlagbar.
In der ersten Halbzeit boten die Redskins den Giants die Stirn. Doch in der zweiten Halbzeit hatten sie sich den Sieg zunächst von der Giants Defense, in Person von Justin Tuck, der vier der fünf Giants Sacks erzielte, und dann erst von den Schiedsrichtern stehlen lassen.
Washington ist wie erwähnt raus, die Giants haben mit 5-7 Siegen noch rechnerische Chancen auf einen Wild Card Platz.

Peyton Manning warf gegen die Chiefs zwei Interceptions. Das machte er mit fünf Touchdownpässen allerdings wieder gut. Vier davon fing Wide Receiver Eric Decker, der vorher erst drei Touchdowns in der Saison gefangen hatte.
Doch die Chiefs machten es den Broncos gestern schwerer, als noch vor zwei Wochen. Sollten die beiden sich noch einmal in den Playoffs begegnen, wäre ein Sieg der Chiefs absolut möglich.
Die Offense der Chiefs hatte sich sehr viel besser auf die Defense der Broncos eingestellt, als im Hinspiel. In ihrer letzten Angriffsserie bewegten sie den Ball meisterlich von der eigenen acht bis an die 13 Denvers. Beim Stand von 35:28 für die Broncos mussten die Chiefs in die Endzone kommen, ein Field Goal hätte nichts gebracht.
Doch beim vierten und vier konnte Dwayne Bowe den Pass von Alex Smith nicht fangen, und Denver übernahm mit 10-2 Siegen die alleinige Tabellenführung in der Division, und ist damit jetzt auch das beste Team der AFC.
Kansas City muss sich keine Sorgen um das Erreichen der Playoffs machen, ist aber mit 9-3 Siegen nur noch Wild Card Team.
Außerhalb des Stadions gab es einen Todesfall, der von der Polizei als Mordfall untersucht wird. Ein etwa 20 Jahre alter Weißer lag bewegungslos am Boden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er für Tot erklärt wurde.
Vor genau einem Jahr gab es schon mal einen Todesfall auf dem Parkplatz vor dem Stadion, als sich Chiefs Linebacker Jovan Belcher in den Kopf schoss.

Wohl auch keine Sorgen um das Erreichen der Playoffs müssen sich die Bengals machen. Sie gewannen gestern mit 17:10 in San Diego und haben jetzt 8-4 Siege und zwei Siege Vorsprung vor Baltimore in der AFC North. Das sollte reichen, auch wenn sie noch in Pittsburgh und gegen Baltimore spielen müssen. Somit kontrollieren sie ihr eigenes Schicksal.
Mit 5-7 haben die Chargers auch noch Chancen aufs Weiterkommen.

Die Chancen auf die Playoffs verschwinden langsam für die Bears.
Sie verloren nach Verlängerung gegen die Vikings.
Schlüsselszene war ein 47 Yards Field Goal Versuch bei einem zweiten Versuch, vier Minuten vor Ende der Extraperiode.
Robbie Gould, aus dieser Distanz eher die Zuverlässigkeit in Person, kickte den Ball knapp rechts daneben.
Das reichte Minnesota, um Eineinhalb Minuten vor Ende der Verlängerung aus 34 Yards das Field Goal zum 23:20 Sieg zu erzielen.
Die Bears sind mit 6-6 Siegen noch im Playoffrennen, aber so eine Niederlage gegen den Punktelieferanten aus Minnesota darf man sich einfach nicht erlauben.
Detroit führt die NFC North mit 7-5 Siegen an und hat bereits beide Spiele gegen Chicago gewonnen.
Erwähnenswert ist noch, daß Vikings Running Back Adrian Peterson in diesem Spiel die Zehntausendyardsmarke übertroffen hat.

In der NFC East läuft alles auf ein wirkliches Endspiel am letzten Spieltag heraus. NBC wird wohl schon mal ein Auge auf dieses Spiel werfen.
Dallas hatte ja am Donnerstag schon gewonnen, und Philadelphia zog gestern nach. Gegner waren die plötzlich und überraschend mit 7-4 Siegen im Playoffrennen aufgetauchten Arizona Cardinals.
Auch nach diesem Spiel kann man nicht klar sagen, wie sie da gelandet sind, zu überragend waren die Eagles.
Das Endergebnis von nur 24:21 sagt zwar etwas anderes, aber die Überlegenheit Philadelphias war größer, als die Zahlen ausdrücken.
Nick Foles hat sich zu einem echten NFL Quarterback gemausert, und leistet sich kaum negative Ausrutscher.
Dallas und Philly haben jeder 7-5 Siege, was in der NFC Mist zur Tabellenführung reicht.
Die Cardinals haben auch 7-5 Siege, stehen aber in der NFC West hinter den 10-1 Seahawks und den 8-4 49ers.
So ungerecht kann es zugehen.

Der Verletzungsreport
Klar, daß der Endspurt um die Plätze, die die Saison verlängern, auch seine Tribute forderte.
Minnesota kam erst in die Gänge, als Quarterback Christian Ponder das Spiel mit einer Gehirnerschütterung verlassen musste.
Matt Cassel ersetzte ihn mehr als erfolgreich.

Die Colts erschütterten nicht nur die Titans, sondern auch das Gehirn von Tight End Delanie Walker. Er musste vorzeitig vom Platz.

Bei den Redskins war es Safety Reed Doughty, der vorzeitig mit einer Gehirnerschütterung ausschied. Linebacker London Fletcher verknackste sich den Fuß und wann er wieder eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.

Auch Rams Tackle Jake Long musste in der Niederlage gegen die 49ers mit einer Gehirnerschütterung das Spiel vorzeitig verlassen.
Auf Seiten der Niners schied Tackle Joe Staley mit einer Knieverletzung aus.

Bei den Broncos verletzte sich Trinton Holliday an der Schulter und konnte nicht weiterspielen.

In der doch zu erwartenden Niederlage gegen Carolina verletzte sich Buccaneers Cornerback Darrelle Revis an den Rippen und musste raus.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Kurzberichte
Harvin-Percy5Lange hatten die Seahawks darauf gewartet, daß Percy Harvin (Bild) endlich für sie spielen konnte. Der Wide Receiver hatte eine Hüftoperation hinter sich, doch in Woche 11 konnte er endlich eingesetzt werden. Er fing einen Pass für 17 Yards.
Momentan sieht es so aus, als wäre das sein erster und letzter Einsatz in dieser Saison gewesen. Harvin konnte am Freitag nicht trainieren, weil er Schmerzen in der Hüfte hatte.
Head Coach Carroll geht zunächst nicht davon aus, daß Harvin einen Rückschlag erlitten hat. Er glaubt, daß sein Wide Receiver nur mehr Ruhe braucht zwischen den Einsätzen.
Ob er gegen New Orleans spielen wird, ist aber mehr als fraglich.

Die Broncos haben einen weiteren Ausfall in der Verteidigung zu beklagen.
Am Samstag teilten sie mit, daß Defensive End Derek Wolfe im Bus auf der Fahrt zum Flughafen einen Krampfanfall erlitten hat.
Er wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus in Denver gefahren.

Jonathan Martin wird in dieser Saison nicht mehr für die Dolphins spielen.
Der Offensive Tackle wurde von Richie Incognito gemobbt und bedroht, woraufhin sich Martin in psychiatrische Behandlung begeben musste.
Da die Teamleitung nicht davon ausgeht, daß die Behandlung bald abgeschlossen sein wird, setzten sie ihn auf die Liste der nicht Footballbedingten Krankheiten. Mit diesem Schritt machten sie einen Kaderplatz frei.
Sie müssen aber auch zwei Spieler bezahlen, die dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen, da sie seit Freitag das Gehalt des weiterhin suspendierten Incognitos wieder zahlen.

Samstag, 30. November 2013

Kurzberichte
incognito-richieRichie Incognito (Bild) bekommt wieder sein Gehalt gezahlt.
Der Guard der Miami Dolphins war ohne Bezahlung suspendiert, weil er den Teamkollegen Jonathan Martin per SMS bedroht hatte, und das mehrmals.
Eingesetzt wird Incognito aber noch nicht. Er bleibt bis zum 16.12. suspendiert, allerdings mit Bezahlung.
Wie es danach weitergeht, steht noch nicht fest. Es ist kaum anzunehmen, daß die Dolphins ihn behalten.
Incognito hat schon seit seiner Collegezeit mehrmals ein Team wegen ungebührlichen Verhaltens verlassen müssen.

Die Dallas Cowboys müssen für den Rest der Saison auf Lance Dunbar verzichten.
Der Running Back erzielte gegen Oakland 82 Yards, bevor er sich am linken Knie verletzte. Er muss an einem gerissenen Band operiert werden, und die Cowboys setzten ihn auf die Verletztenliste.

Die Giants müssen am Sonntag ohne den Quarterback-Schreck Jason Pierre-Paul antreten. Er ist an einer Schulter verletzt und kann nicht spielen.
Auch Running Back Brandon Jacobs und die Cornerbacks Trumaine McBride und Corey Webster können nicht spielen.

Die Buccaneers haben zu einem Endspurt angesetzt und mittlerweile sogar ganze drei Siege eingefahren.
Gegen die Panthers allerdings werden sie wohl auf Darrelle Revis verzichten müssen. Der Cornerback hat eine Leistenzerrung, und sein Einsatz ist fraglich.

Bei den Jets könnten mit Santonio Holmes und Jeremy Kerley gleich zwei Wide Receiver mit Verletzungen ausfallen. Auch hinter Cornerback Antonio Cromartie steht ein Fragezeichen.

Bei den Broncos sind gleich zwei Cornerbacks als fraglich gelistet, Dominique Rodgers-Cromartie und Champ Bailey. Auch hinter Tight End Julius Thomas und Running Back Knowshon Moreno stehen Fragezeichen.

Den Bengals könnte Vontaze Burfict in dem wichtigen Spiel gegen San Diego fehlen. Der Linebacker knickte beim Training am Freitag mit dem Fuß um, und über seinen Einsatz wird kurz vor dem Spiel entschieden.

Die Liga befasst sich sehr ausführlich mit der Szene, in der Steelers Head Coach Mike Tomlin Jacoby Jones bei einem Kickoffreturn im Weg stand.
Tomlin stand mit dem rechten Fuß im Spielfeld und mit dem Rücken zum Geschehen, da er sich den Spielzug auf dem Stadionbildschirm ansah. Jones musste ihm ausweichen, da Tomlin viel zu spät einen Schritt aus dem Feld machte. Dadurch konnte Jones noch gestoppt werden.
Die Schiedsrichtercrew war dieselbe, die schon beim Spiel der Patriots in Carolina den Panthers den Sieg schenkte. Sie versagte auch hier.
Bei einem Spielzug darf kein Trainer und kein Spieler auf dem breiten weißen Streifen stehen. Das zieht eine Strafe nach sich. Die Schiedsrichter hätten also eine Flagge werfen müssen.
Die Regeln besagen sogar, daß sie den Ravens einen Touchdown hätten zusprechen können, so wie im Eishockey, wenn ein Spieler beim Schuss auf ein leeres Tor behindert wird, und der Puck vorbeigeht. Dann kann dieser Schuss als Tor gewertet werden.
All das ist nicht passiert.
Doch Tomlin wird als unerlaubter 12. Mann auf dem Platz sehr wahrscheinlich Post von der Liga bekommen, mit der Bitte, eine kleine Summe in die Kasse zu zahlen.

Zahltag
Lions Defensive Tackle Ndamukong Suh muss noch nicht mal einen Gegner berühren, um eine Zahlungsaufforderung durch die NFL zu bekommen.
Für die $7.875, die er dieses Mal zahlen muss, reichte die Geste des Kehledurchschneidens. Die leistete er sich im Spiel gegen Tampa Bay.
Auch wenn er sich nicht am Quarterback-Umschubsen beteiligt hat, waren sechs andere Verteidiger böse zu gegnerischen Spielmachern und bereicherten die NFL.
Dazu kamen noch diverse andere Nicklichkeiten, wie der Tritt von Bears Guard Kyle Long gegen einen am Boden liegenden Gegner, und ehe man sich versah, hatte die Liga wieder über $112.000 eingenommen.
Nicht bestraft wurde übrigens 49ers Linebacker Aldon Smith für einen Tritt in RG3s bestes Stück. Dieser Tritt wäre unabsichtlich erfolgt, wertete die Zahlungskommission. Und Robert Griffin III sagte nach dem Spiel, daß dieser Tritt einen RG4 nicht verhindern würde.

Freitag, 29. November 2013

Dann sagen wir mal „Danke“ für zumindest zwei spannende Spiele
flynn-matt2Drei wichtige Spiele standen gestern an, und wer sich durch das erste gequält hatte, wurde für das Durchhalten belohnt.
Nachdem Packers Guard Josh Sitton in einem Radiointerview gegen die Lions vom Leder gezogen hatte, stieg die Stimmung schon vor dem Spiel auf einen Siedepunkt. Sitton hatte Detroits Spieler als Drecksäcke bezeichnet, die dreckig spielen würden, weil ihr Head Coach Jim Schwartz ein Drecksack wäre und auch die Assistenztrainer Drecksäcke wären.
Nun, man kann das Spiel unter die Überschrift „Die Drecksäcke schlugen zurück“ stellen.
Gegen Ende des Spiels sagte Kommentator Joe Buck, daß an diesem Tag auch Aaron Rodgers Probleme mit der wie aufgedrehten Defense der Lions bekommen hätte. Sein Ersatzmann Matt Flynn (Bild) wurde herumgeschubst, als wäre die O-Line der Packers gar nicht vorhanden gewesen.
Ob es wirklich nur an Sitton lag, daß Detroit so auftrumpfte?
Jedenfalls gab es auch in der Offense jede Menge Glanzleistungen zu bewundern.
Vielleicht war Detroit es auch einfach leid, das Thanksgiving-Opfer zu geben. Seit neun Jahren sind sie jedes Mal als Verlierer vom Platz geschlichen. Das ging sogar so weit, daß man in der NFL überlegte, nicht immer die Lions an diesem speziellen Tag spielen zu lassen, sondern auch mal andere Teams.
Und das wo doch die Lions dieses Spiel erfunden haben und seit 1945 traditionell jeden letzten Donnerstag im November spielten.
Der gestrige, überzeugende, 40:10 Sieg über Green Bay wird diese Gedankenspiele vorerst stoppen.
Detroit führt die NFC North weiter alleine mit 7-5 an, während Green Bay auf 5-6-1 zurückfiel.

Das zweite Team, das traditionell jedes Mal an Thanksgiving spielt, ist Dallas.
Die Cowboys hatten die Raiders zu Gast, ein Team aus der AFC West. Gegen jedes andere Team aus dieser Division hatten die Cowboys schon verloren.
Und das Spiel begann, als ob Dallas auch gegen den letzten Vertreter dieser Gruppe verlieren würde. Terrance Williams nahm den Kickoff der Raiders an, verlor den Ball und Raiders Wide Receiver Greg Jenkins lief mit dem eroberten Ball in die Endzone.
Knappe 40 Sekunden vor Ende des ersten Viertels konnte Dallas von eine Fumble profitieren, den sich Raiders Center Stefen Wisniewski an der eigenen sechs leistete. Einen Spielzug und Extrapunkt später stand es 7:7 durch einen Lauf von DeMarco Murray.
Und so punktete Dallas beständig in jedem Viertel, ohne wirklich zu überzeugen.
Am Ende stand ein doch recht glücklicher 31:24 Sieg, und die alleinige Führung in der NFC East, zumindest für drei Tage.
Dallas hat jetzt 7-5 Siege, während Oakland mit nur 4-8 Siegen langsam aus dem Rennen um einen Playoffplatz in der AFC ausscheidet.

Und dann kam es, wie es kommen musste. Das letzte Spiel zwischen den beiden bitteren Divisionsrivalen aus Pittsburgh und Baltimore war spannend bis zur letzten Sekunde.
Zwar waren die Ravens erneut ohne Offense angetreten, aber auch wenn sie ansonsten nicht in Nähe der Steelers Endzone kamen, reichten fünf Field Goals von Justin Tucker um 15 wichtige Punkte zu erzielen.
Der eine gute Pass von Quarterback Joe Flacco führte Baltimore an die eins Pittsburghs, von wo Flacco dann auch noch ein sieben Yards Touchdownpass gelang, nachdem die Defense der Steelers Baltimore zunächst hatte zurückdrängen können.
Pittsburgh, dessen Offense sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, punkte im dritten Viertel zum ersten Mal.
Beim Stand von 22:14 für Baltimore wurde es dann so richtig wild.
Was innerhalb einer Zeitspanne von gespielten etwa 30 Sekunden passierte, reicht für ein ganzes Spiel.
Zunächste sah es so aus, als ob Ben Roethlisberger einen 20 Yards Touchdownpass zu Heath Miller geworfen hätte. Doch nach genauerer Ansicht wurde korrekt entschieden, daß Miller an der eins Baltimores mit dem Knie den Boden berührte.
Beim zweiten Versuch landete Running Back Leveon Bell mit dem Ball in der Endzone, verlor jedoch den Helm. Nach genauerer Ansicht wurde korrekt entschieden, daß Bell den Helm verlor, Bruchteile bevor er mit dem Ball die Goalline berührte. Ein Spielzug endet exakt in dem Moment, in dem der Ballträger seinen Helm verliert. Wieder kein Touchdown.
Bell, und Smith von den Ravens, verletzten sich bei diesem Spielzug.
Dann warf Big Ben im nunmehr vierten Versuch einen Pass in Richtung Jerricho Cotchery und der fing ihn völlig unbedrängt zum 22:20.
Jetzt musste eine Zweipunktekonversion her.
Roethlisberger warf einen Pass auf Emanuel Sanders, und wieder sah es zunächst so aus, als wäre der Versuch gültig, doch wieder war es nicht so. Sanders konnte den Ball nicht festhalten und es blieb beim 22:20.
Der Onsidekick von Suisham legte dann nur sechs Yards zurück und gehörte damit den Ravens, die die letzten Sekunden herunterlaufen lassen konnten.
Sie haben jetzt 6-6 Siege, Pittsburgh 5-7. Baltimore hat also die bessern Chancen auf einen Wild Card Platz.

Fox kommt zurück
Am Montag wird John Fox seine Arbeit bei den Broncos wieder aufnehmen.
Der Head Coach wurde vor vier Wochen am Herzen operiert, und ist nach Ansicht seiner Ärzte wieder uneingeschränkt einsatzbereit.

Donnerstag, 28. November 2013

Kurzberichte
foster-arian3Arian Foster (Bild) wurde erfolgreich am Rücken operiert.
Der Running Back der Texans hatte einen Bandscheibenvorfall und hoffte ohne Operation davonkommen zu können. Doch drei Spezialisten, darunter der Arzt, der Peyton Manning operierte, rieten zur sofortigen Operation.
Bis zum Beginn des Trainingslagers nächstes Jahr soll Foster wieder fit sein.

Kaum in New York gelandet, hat der neue Safety der Jets, Ed Reed, eine Bitte geäußert.
Er bat Ed Anzalone, besser bekannt als Fireman Ed, wieder als Maskottchen und Chefanfeurer des Teams in Aktion zu treten.
Anzalone, der immer noch seinen Platz im Stadion einnimmt, war als Fireman Ed in den „Ruhestand“ getreten, weil er bei den Sturzfliegern nichts mehr sah, was man hätte anfeuern können. Völlig frustriert von den Antileistungen seines geliebten Teams, und von Anfeindungen anderer Fans, hing er seinen Feuerwehrhelm an den Nagel.
Reed sagte nun, daß der 12. Mann, speziell, Anzalone als 12. Mann, dem Team sehr fehlt. Der Feuerwehrmann hätte die Fans im Stadion immer dazu gebracht, das Team anzufeuern. Das sollte er doch bitte wieder machen.
Reed, der gar nicht wusste, daß der Feuerwehrmann seinen Dienst nicht mehr verrichtete, fragte erstaunt, wo denn dieser lustige Typ mit dem Helm wäre? Als er erfuhr, was los war, bat er Anzalone, aus dem Ruhestand zurückzukehren.
Mal abwarten, was der dazu sagt.

Drei Wochen, drei Verhaftungen, da platzte Vikings General Manager Rick Spielman der Kragen. Das wäre inakzeptabel und enttäuschend, sagte er der Presse.
Man würde sich die Fakten ganz genau ansehen und dann entsprechende Maßnahmen gegen diese Spieler einleiten.
Linebacker Erin Henderson wurde verhaftet, weil er unter Drogeneinfluß Auto fuhr. Im Wagen wurde eine nicht geringe Menge Drogen gefunden.
Auch Wide Receiver Jerome Simpson wurde unter Drogen stehend am Steuer seines Wagens erwischt und verhaftet.
Gegen Cornerback A.J. Jefferson wurde sofort eine Maßnahme eingeleitet. Der 25-jährige hatte seine Freundin gewürgt und die Vikings feuerten ihn daraufhin sofort.
Bei den beiden Drogensündern wolle man zunächst abwarten, was die Prozesse gegen sie erbringen. Simpson muss nächsten Monat vor Gericht erscheinen.

Das war aber kurz.
Am Dienstag verpflichteten die Seahawks den ehemaligen 49ers Cornerback Perrish Cox, am Mittwoch feuerten sie ihn schon wieder.
Seahawks Cornerback Walter Thurmond III ist für vier Spiele suspendiert, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.

Die besten Spieler der Woche 12

AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
34 von 50 Pässen für 344 Yards, 3 Touchdowns
Seine 24. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S TROY POLAMALU, PITTSBURGH STEELERS
4 Tackles, 1 Sack, 1 abgewehrter Pass, 2 erzwungene Fumbles, 1 eroberter Fumble
Seine 7. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JUSTIN TUCKER, BALTIMORE RAVENS
4 von 4 Field Goals, 1 von 1 Extrapunkten
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB CARSON PALMER, ARIZONA CARDINALS
26 von 37 Pässen für 314 Yards, 2 Touchdowns
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: LB LAVONTE DAVID, TAMPA BAY BUCCANEERS
12 Tackles, 1 Interception, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K BLAIR WALSH, MINNESOTA VIKINGS
4 von 4 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkten
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 27. November 2013

Kurzberichte
flynn-matt2Es ist: Der Tag davor.
Der Tag vor drei wichtigen Footballspielen an Thanksgiving.
Selten waren mal zwei Spiele an diesem speziellen Donnerstag wichtig, geschweige denn, alle drei. Aber in diesem Jahr ist es so.
Es beginnt mit Green Bay (5-5-1) in Detroit (6-5). beide brauchen dringend einen Sieg. Detroit ist leichter Favorit, weil die Packers ohne Aaron Rodgers antreten müssen. Alles Hoffen und Beten hat nichts genutzt, die angebrochene Schulter wollte nicht schneller als normal heilen. Rodgers trainiert zwar wieder mit dem Team, aber Matt Flynn (Bild) ist als Starter vorgesehen.
Dann geht es traditionell nach Dallas. Die Cowboys mogeln sich durch die Saison und schaffen es, dabei auf Playoffkurs zu bleiben, ohne im Geringsten zu überzeugen. Sie müssen dringend gewinnen, um nicht hinter die punktgleichen Eagles zu rutschen.
Oakland muss verlieren, um seinen guten Platz in der nächsten Draft nicht zu gefährden.
Das sollte beides klappen, zumal Dallas darauf hofft, Sean Lee wieder einsetzen zu können. Der „Quarterback“ der Defense hatte sich gegen die Saints eine Oberschenkelzerrung zugezogen, die nach seinem Empfinden abgeklungen ist. Ob die Ärzte das auch so sehen, und ihr OK geben, bleibt abzuwarten.
Doch in der Nacht wird es dann richtig wichtig. Nach einem katastrophalen 0-4 Start sind die Steelers mit jetzt 5-6 Siegen punktgleich mit dem Gegner aus Baltimore. In der AFC sind damit beide Teams noch im Playoffrennen als Wild Card Anwärter. Die Bengals mit 7-4 Siegen sind allerdings auch noch nicht uneinholbar davongeeilt.
Da das Spiel in Baltimore ist, sind die Ravens leichter Favorit in diesem meistens knappen Divisionsduell.
Ob die Spiele gut werden, steht natürlich noch in den Sternen, aber zumindest spannend sollte es zugehen.

Wo wir gerade bei den Playoffs sind.
Ein Team ist bereits jetzt definitiv aus dem Rennen.
Und der Verlierer sind: Die 2-9 Atlanta Falcons.
Tusch!
Im Januar standen sie noch gegen die 49ers im NFC Endspiel, heute haben sie keine rechnerischen Chancen mehr auf das Erreichen der Endrunde.
Und dabei haben sogar solche Fußabtreter wie die Jaguars noch rechnerische Chancen.
Was für ein Sturzflug.

Die Jets wussten, mit Mark Sanchez geht es nicht. Jetzt wissen sie auch, daß es mit Geno Smith nicht geht.
Bekommt Sanchez jetzt noch eine Chance, an die niemand mehr geglaubt hat?
Nach seiner vollständigen Genesung nach seiner Schulteroperation möchte er 2014 wieder seinen Platz als Starter in New York zurück haben. Er sagte, daß er jetzt einen „Bionischen Arm“ hätte. Damit würde er seinen ihm zustehenden Platz im Team wieder zurückerobern.
In vier bis sechs Monaten könnte er wieder ganz normal trainieren, fuhr er fort. Dann würde er beweisen, daß es nur einen geben kann.
Man wird sehen, ob es so kommt. Eher ist davon auszugehen, daß die Jets weiter ohne Sanchez gen Abgrund fliegen werden.

Die 49ers haben Michael Crabtree aktiviert.
Der Wide Receiver wurde vor über sechs Monaten an einer gerissenen Achillessehne operiert. Die Niners setzten ihn auf die Verletztenliste der Spieler, die während der Saison zurückkommen können.
Jetzt ist es soweit, Crabtree kann das tote Passspiel San Franciscos wiederbeleben. Die 49ers sind das schlechteste Team der NFL in Sachen Passyards.

Die Seahawks verpflichteten den ehemaligen 49ers Cornerback Perrish Cox.
Dieser Schritt wurde nötig, weil Walter Thurmond von der NFL für vier Spiele suspendiert wurde.
Und Cornerback Brandon Browner droht ja gleich ein ganzes Jahr Arbeitsverbot.

Die epische Schlacht der Broncos in New England hat ihre Tribute gefordert.
Kaum ein Spieler Denvers kam ohne Blessuren davon. Doch das dickste Fragezeichen steht hinter Kevin Vickerson. Der Defensive Tackle hat eine ausgerenkte Hüfte, und sein Einsatz gegen Kansas City ist gefährdet. Wenn es ganz dumm kommt, ist sogar seine Saison beendet.

Dienstag, 26. November 2013

Die NFL 2013 - Woche 12 - Das war Football?
kaepernick-colin4
Es konnte ja nicht so weitergehen. Drei gute Spiele am Sonntag, das hätte ruhig so weitergehen können, tat es aber nicht.
Das waren also die beiden Wunder- Quarterbacks der letzten Saison, Kaepernick (Bild) und RG3. Was für Schatten sind von ihnen nur noch übriggeblieben.
Nachdem zumindest Colin Kaepernick von den 49ers nach schwachem Start zu einer annehmbaren Form fand, spielte Robert Griffin III auf einem erschreckend schwachen Niveau. Von seiner Magie ist absolut nichts mehr übriggeblieben.
So kam es, daß San Francisco, nachdem die Offense Fahrt aufgenommen hatte, in einem Trainingsspiel einen lockeren, in keiner Sekunde gefährdeten, 27:6 Sieg rausholte. Damit kam Washington noch sehr gut weg.
San Francisco hat jetzt 7-4 Siege und muss nicht nur nach oben blicken, um an den 10-1 Seahawks dranzubleiben, sondern auch zur Seite. Da sind nämlich plötzlich und unerwartet die Cardinals aufgetaucht und haben auch 7-4 Siege. Dieses Vögelchen ist bisher völlig unter dem Radar geblieben und meldet allen Ernstes Wild Card Ambitionen an.
Die Redskins sollten zusehen, daß sie nicht mehr allzuviele Spiele gewinnen. Mit 3-8 Siegen liegen sie hervorragend im Rennen um einen guten Platz in der nächsten Draft.

Kurzberichte
Die Seahawks gehen am Montag in das Spitzenspiel gegen New Orleans. Ob Brandon Browner dann für sie spielen wird, ist fraglich?
Der Cornerback steht kurz davor, von der NFL für ein Jahr suspendiert zu werden. Er hat wiederholt gegen die Drogenrichtlinien der Liga verstoßen.
Zwar hat er gegen die drohende Suspendierung Einspruch eingelegt, aber es wird nicht damit gerechnet, daß er damit Erfolg haben wird.
Unabhängig von dieser Drogensache stand sein Einsatz auch wegen gesundheitlicher Aspekte in Frage. Browner hat Probleme mit der Leiste, die dazu führen könnten, daß er die Saison vorzeitig beenden muss.

Die NFL hat Titans Safety Michael Griffin für ein Spiel suspendiert.
Er hat seine Gegner, nach Meinung der Verantwortlichen, zu oft zu hart angegriffen.

Daß die Packers mit Aaron Rodgers in das Spiel in Detroit am Donnerstag gehen werden, scheint ausgeschlossen.
Eher ist damit zu rechnen, daß der zurückgekehrte Sohn starten wird.
Matt Flynn hat am Sonntag dermaßen überzeugt, daß es unsinnig wäre, nicht auf ihn zu setzen. Im dritten Viertel kam er für Scott Tolzien ins Spiel und führte Green Bay nach einem 7:23 Rückstand noch zu einem 26:26 Unentschieden gegen Minnesota.
Flynn war lange Zeit der Ersatzmann von Rodgers, bevor er erfolglos versuchte, bei einem anderen Team als Starter zu landen.
Jetzt ist er zurück und einsatzbereit, und die Lions hat er schon einmal abgeschossen. Im letzten Saisonspiel 2011 startete er anstelle von Rodgers, warf sechs Touchdownpässe und besiegte Detroit mit 45:41.

Denver... pass auf.
Zwar verletzten sich zwei wichtige Verteidiger der Chiefs letzten Sonntag, aber beide werden wohl nächsten Sonntag spielen können.
Defensive End Tamba Hali hat nur einen leicht verstauchten Knöchel und Linebacker Justin Houston hat einen ausgekugelten Ellenbogen, der noch geschwollen ist. Bis Sonntag soll das aber behoben sein.
Ob es wirklich so kommt, wird man sehen. Andere Spieler haben mit einem ausgekugelten Ellenbogen jeweils mehrere Wochen pausieren müssen.

Montag, 25. November 2013

Die NFL 2013 - Woche 12 - Warum kann es nicht immer so sein?
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Drei gute Spiele an einem Sonntag. Wann hat es das zuletzt gegeben?
Und das beste davon war ein wirklicher Kracher, wie man ihn fast schon gar nicht mehr gewohnt ist.
Mit San Diego at Kansas City fing der Abend schon richtig gut an. Die Chargers konnten beweisen, daß den Chiefs langsam die Luft ausgeht. Nachdem Kansas City mit Defensive End Tamba Hali und Linebacker Justin Houston zwei wichtige Verteidiger mit Verletzungen verloren hatte, kam San Diegos Offense immer besser ins Spiel.
Die Defense der Chargers war nicht in der Lage, die gar nicht mal so gute Offense der Chiefs zu stoppen, und so kam es zu einem Spiel, in dem elf mal die Führung wechselte.
Wie lange die Verteidiger der Chiefs ausfallen, steht noch nicht fest, aber gegen die Broncos nächsten Sonntag würden sie schwer vermisst werden.
Der letzte Ballbesitz, der zu Punkten führte, gehörte den Chargers in diesem Ping-Pong Spiel. Sie starteten ihre letzte Angriffsserie beim Stand von 38:34 für Kansas City mit 82 Sekunden auf der Uhr an der eigenen 22.
Quarterback Phillip Rivers (Bild) führte das Team in Kansas Citys Endzone zur 41:38 Führung und ließ den Chiefs noch 24 Sekunden auf der Uhr. Doch Alex Smith und die Seinen konnten daraus nichts mehr machen, und so endete eines jener Spiele, weswegen man Footballfan ist, mit dem glücklichen Ende für die Chargers.
Im Rennen um die Playoffs fiel Kansas City auf 9-2 Siege zurück, bleibt aber ganz klar auf Playoffkurs. Den haben in der AFC auch die Chargers jetzt eingeschlagen. Sie haben zwar nur 5-6 Siege, aber da es in diesem Jahr so unglaublich viele miese Teams gibt, kämpfen sie tatsächlich noch um einen Wild Card Platz.

Mit miesen Teams kennt man sich vor Allem in der NFC East aus. Hier traten die 5-5 Cowboys bei den 4-6 Giants an.
Es gab ein unerwartet gutes Footballspiel, in dem man wieder nur auf den entscheidenden Fehler von Tony Romo wartete. Der Quarterback der Cowboys leistete sich zwar seinen Fehlpass, den aber sehr früh und er war nicht spielentscheidend und er war wirklich mal nicht Romos Schuld.
So kam es, daß das Spiel in der letzten Angriffsserie der Cowboys nicht durch einen Interception von Tony Romo entschieden wurde, sondern durch ein Field Goal von Dan Bailey aus 35 Yards, just, als die Spieluhr auf Null sprang. 24:21 Dallas.
Dallas und Philadelphia stehen jetzt mit jeweils 6-5 Siegen an der Spitze ihrer Division, während die Giants auf 4-7 zurückfielen. Ihre Playoffchancen sind allerdings etwas kleiner, als die der eben erwähnten Chargers. Ganz weg vom Fenster sind aber auch sie nicht.

In der NFC North marschierten die beiden 6-4 Teams aus Detroit und Chicago im Gleichschritt in Niederlagen.
Detroit verlor Zuhause knapp mit 21:24 gegen Tampa Bay, das zum Ende der Saison noch zu einem Endspurt angesetzt hat.
Die Bears wurden in St. Louis regelrecht verprügelt und demontiert. 42:21 stand es am Ende für die Rams, die auch zu einer guten Spätform finden. Verprügelt, naja, fast, haben sich die Söhne von NFL Legende Howie Long. Bears Guard Kyle Long hatte einen Rams Verteidiger getreten, der am Boden lag. Rams Defensive End Chris Long kam daraufhin von der Bank auf den Platz gerannt und nahm sich seinen Bruder zur Brust. Beide kamen ohne Platzverweis aus der Sache raus. Für den Tritt wird Kyle Long allerdings bestimmt zur Kasse gebeten werden.
Die 5-6 Rams haben noch geringe Chancen auf die Playoffs, die die 3-8 Bucs nicht mehr haben.
Nutznießer dieser doppelten Niederlage an der Tabellenspitze ist Green Bay.
Als die Vikings in der Mitte des dritten Viertels mit 20:7 in Führung gingen, hatte Packers Head Coach McCarthy genug von Quarterback Tolzien, der bis dahin nur 7 seiner 17 Pässe für 98 Yards anbringen konnte.
Matt Flynn kam an seiner Stelle und vervollständigte noch 21 seiner 36 Pässe für 218 Yards und 1 Touchdown.
Zum Ende der regulären Spielzeit hatte er Green Bay zum 23:23 Ausgleich geführt.
Da der Tod in der Verlängerung nicht mehr plötzlich durch ein Field Goal kommen kann, reichte das Field Goal von Packers Kicker Mason Crosby aus 20 Yards nicht zum Sieg.
Minnesota konterte mit einem Field Goal von Blair Walsh aus 35 Yards und so blieb es bis zum Ende der 15 Minuten beim 26:26. Es kam also zu einem dieser seltenen Unentschieden in der NFL.
Green Bay hat jetzt 5-5-1 Siege und bleibt den beiden Teams vor ihm auf den Fersen. Am Donnerstag kommt es damit zu einem wichtigen Aufeinandertreffen der Packers mit den Lions.

Doch da war ja noch das dritte Spiel, das wir uns ansehen durften: Manning-Brady Bowl 14.
Ein Klassiker, der Alles, was man sich von diesem Spiel im Vorfeld versprach, hielt.
Die Patriots erwischten mal wieder einen miserablen Start. In den ersten drei Angriffsserien verloren sie immer den Ball an die Broncos. Die schlugen jedesmal daraus Kapital und führten so schnell mit 17:0.
17:0 Führung und Peyton Manning als Quarterback?
Das klang, als wäre das Spiel schon vorbei. Erst recht, als es sogar mit einer 24:0 Führung für Denver in die Pause ging.
Doch Zuschauer im entfernten Ende des Stadions sollen noch mitbekommen haben, wie Patriots Head Coach Belichick seine Spieler zusammenstauchte.
Mit Erfolg.
New England kam aus der Kabine und spielte wie die Übermannschaft, die sie lange Jahre waren, in dieser Saison aber nicht mehr.
Die nächsten 31 Punkte gehörten den Patriots.
Doch Peyton Manning führte Denver noch zum 31:31 und das Spiel ging in die Verlängerung.
Hier hatte jedes Team zweimal den Ball, als Broncos Cornerback Tony Carter ein unglaubliches Missgeschick passierte.
Bei einem Punt der Patriots lief er in die Bahn des Balls, der ihn nach einem Aufsetzer berührte. Die Patriots eroberten den freien Ball an der 13 Denvers.
Da war alles klar. Aus so einer Distanz schießt ein Stephen Gostkowski nicht daneben. New England gewinnt 34:31.
Die Patriots bauten ihre Führung auf 8-3 Siege in ihrer Division aus. Die Broncos fielen auf 9-2, genau wie Kansas City, die der Gegner nächsten Sonntag um 22:25 Uhr sind.

Spielplanänderung
Da die Panthers wie erwartet gegen die Dolphins gewannen, ist es in der NFC South richtig spannend.
Die Saints haben mit 9-2 Siegen einen knappen Vorsprung vor den Panthers mit 8-3.
Deshalb wurde ihr Spiel gegeneinander am 14. Spieltag zum Sunday Night Spiel, anstelle des zunächst angesetzten Spiels der Falcons in Green Bay.

Der Verletztenreport
Browns Quarterback Jason Campbell wurde von Pittsburghs Defense dermaßen durcheinander geschüttelt, daß er das Spiel vorzeitig mit einer Gehirnerschütterung verlassen musste.
Steelers Nose Tackle Steve McLendon verstauchte sich den Knöchel.

Ebenfalls mit Gehirnerschütterungen mussten Rams Running Back Zac Stacey, Raiders Tight End Mychal Rivera, Raiders Cornerback Mike Jenkins und Packers Running Back Jonathan Franklin ihre Teams vorzeitig im Stich lassen.

Jets Cornerback Antonio Cromartie verletzte sich in der Niederlage gegen Baltimore an der Hüfte.
Ravens Defensive Lineman Chris Canty verletzte sich an der Schulter.

Colts Cornerback Vontae Davis verließ die 11:40 Demütigung durch die Cardinals vorzeitig mit einer Leistenzerrung.

Bei den Cowboys hörte Cornerback Morris Clayborn vorzeitig mit einer Oberschenkelverletzung auf.

Bei den Buccaneers zog sich Cornerback Darrelle Revis eine Leistenverletzung zu und verließ das Spiel schon in Halbzeit eins.

Ganz normal ist der Ausfall von Chargers Running Back Ryan Matthews. Der Gelegenheitsspieler zog sich eine Oberschenkelzerrung zu.

Sonntag, 24. November 2013

Finnegan-Cortland2Kurzberichte
Die St. Louis Rams setzten Cortland Finnegan (Bild) auf die Verletztenliste.
Der Cornerback hat eine Augenverletzung, die seine Saison vorzeitig beendete.
Die Rams setzten auch Quarterback Brady Quinn auf die Verletztenliste. Er kam, um den verletzten Sam Bradford zu ersetzen, zog sich aber eine saisonbeendende Knieverletzung zu, bevor er auch nur einen Pass für das Team geworfen hatte.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Cowboys-Besitzer Jerry Jones hatte Head Coach Jason Garrett vor der Saison die Verantwortung für die offensiven Spielzüge entzogen. Der neue Offensive Coordinator Bill Callahan sollte ansagen, was Tony Romo und Co. zu spielen hatten.
Das soll auch jetzt noch so bleiben, doch ab dieser Woche soll Callahan die Spielzüge an Garrett gaben, bevor der sie dann an Romo weitergibt. Garrett kann die Spielzüge also ab dieser Woche ändern, wenn sie ihm nicht gefallen.
Das sieht so aus, als ob Jones seinem Offensive Coordinator nicht mehr so recht vertraut.

Im Monday Night Spiel wird Redskins Quarterback Robert Griffin III auf eine seiner besten Anspielstationen verzichten müssen. Rookie Tight End hat eine Gehirnerschütterung, und es sieht nicht so aus, als ob er spielen könnte.
Wenn es käme, würde wohl Fred Davis als Ersatzmann antreten.

Samstag, 23. November 2013

Kurzberichte
jones-jerry5Und die guten Nachrichten für Cowboys-Hasser hören nicht auf.
Gestern war es die Meldung, daß der völlig erfolglose Head Coach Jason Garrett nach der Saison nicht gefeuert wird, heute geht es um den General Manager.
Der heißt Jerry Jones (Bild), und das ist keine zufällige Namensgleichheit mit dem Teambesitzer, sondern das ist ein und dieselbe Person.
Jones verkündete am Freitag, daß er noch weitere 15 - 20 Jahre General Manager des Teams bleiben will. 20 Jahre würden bedeuten, daß er bis zu seinem 91. General Manager bleiben würde.
Jones sagte in einem Radiointerview, daß er in den letzten Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet hätte, die er gerne fortsetzen wollte.
Das kann man aber nur so sehen, wenn man bereits an Altersstarrsinn leidet. Wir Fans finden überhaupt nicht, daß Jahre ohne Playoffteilnahme von guter Arbeit zeugen. In den letzten 16 Saisons hat Dallas ein (1) Playoffspiel gewonnen.

Am Freitag einigten sich die 49ers und Tramaine Brock auf eine Vertragsverlängerung. Der Cornerback unterschrieb für weitere vier Jahre und $16 Millionen, von denen sieben Millionen garantiert sind.
Dabei wird Brock am Montag gegen Washington erst zum ersten Mal in der Startformation auf dem Feld stehen. Er wird Tarell Brown ersetzen, der sich gegen die Saints an den Rippen verletzte.

Wes Welker wird wohl gegen seinen alten Arbeitgeber spielen dürfen.
Der Wide Receiver der Broncos hat alle Protokolle, mit denen seine Gehirnerschütterung überprüft wurde, positiv bestanden. Allerdings heißt es, daß er am Sonntag noch eine allerletzte Prüfung bestehen muss, um wirklich spielen zu dürfen. Doch die Patriots sollten sich darauf einstellen, daß ihr ehemals bester Wide Receiver im Sunday Night Spiel Pässe gegen sie fangen wird.

Die Kansas City Chiefs setzten Kyle Williams auf die Verletztenliste. Nur eine Woche, nachdem die Chiefs den Wide Receiver verpflichteten beendete ein Kreuzbandriss seine Saison.

Die NFL suspendierte Umpire Roy Ellison für ein Spiel ohne Bezahlung.
Ellison hatte Redskins Tackle Trent Williams während des Spiels gegen die Eagles beleidigt.
Die Liga sagte zur Begründung: „Von NFL Schiedsrichtern wird erwartet, daß sie persönliche Konfrontationen mit Spielern vermeiden und sich stets respektvoll gegenüber Spielern und Trainern verhalten.“

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Unbeliebte Briefe von der Ligazentrale erreichten auch in dieser Woche wieder zahlreiche NFL Spieler.
Daß Ahmad Brooks unter den Empfängern war, stand ja schon fest. Brooks hatte Saints Quarterback Drew Brees den Regeln entsprechend angegriffen und wurde trotzdem auf dem Platz mit einer 15 Yards Strafe belegt. Da wusste man schon, daß auch eine Geldstrafe folgen würde.
Das Angebot mehrerer ehemaliger Kollegen, die einen Teil seiner Strafe bezahlen wollten, lehnte er ab. Er will die $15.750 selber zahlen, wenn sein Einspruch abgewiesen wird.
Ebenfalls mit $15.750 ist Marcus Cannon dabei. Der Offensive Lineman der Patriots trat Panthers Defensive End Charles Johnson gegen das linke Knie. Johnson zog sich dabei ein überdehntes hinteres Kreuzband zu und wird das Spiel gegen Miami verpassen.
Insgesamt fiel der Verdienst für die NFL mit nur 95.000 Dollar in Woche 11 sehr mager aus.

Freitag, 22. November 2013

Die NFL 2013 - Woche 12 - Divisionsrivalen unter sich
ryan-matt11Die Karten waren klar verteilt. Der Spitzenreiter der NFC South gegen den Tabellenletzten. Die 8-2 Saints gegen die 2-8 Falcons.
Doch wenn vor dem Spiel also alles klar schien, wollten die Falcons Zuhause gegen New Orleans nicht den toten Mann spielen. Sie wehrten sich mit all ihren Kräften und so wurde es ein gutes Spiel zweier Divisionsrivalen.
Die Saints behielten wie erwartet die Oberhand. 17:13 hieß es am Ende für sie.
Allerdings gab es wieder eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung zu ihren Gunsten. Oder besser gesagt, eine Schiedsrichterentscheidung, die nötig gewesen wäre, blieb aus.
Am Sonntag wurde Saints Quarterback Drew Brees von 49ers Verteidiger Ahmad Brooks korrekt attackiert, und trotzdem wurde Brooks bestraft, zunächst mit einer 15 Yards Strafe auf dem Feld, später noch mit einer 15.000 Dollar Strafe durch die Liga.
Gestern wurde Falcons Quarterback Matt Ryan (Bild) von Saints Defensive Tackle Akiem Hicks am Gesichtsgitter gezogen, doch keine gelbe Flagge flog, kein Pfiff ertönte.
Auch wenn es auf dem Feld keine Strafe gab, die Liga wird auch hier reagieren. Hicks wird sich auf eine Zahlungsaufforderung einstellen müssen.
Selbst wenn die Falcons mit jetzt 2-9 Siegen zusammen mit Minnesota, Tampa Bay, Houston und Jacksonville zu den aussichtsreichsten Teams im Kampf um einen guten Platz in der nächsten Draft gehören, ist der Arbeitsplatz von Head Coach Mike Smith sicher.
Vor dem Spiel hatte er von Teambesitzer Arthur Blank zugesagt bekommen, daß er auch 2014 die Falcons trainieren wird. Seine bisherigen Leistungen und das große Verletzungspech in der laufenden Saison, haben Blank dazu bewogen, an Smith festzuhalten.

Kurzberichte
Gute Nachrichten für Cowboys-Hasser. Jason Garrett wird auch nächstes Jahr als Head Coach die Geschicke des Teams leiten.
Das sagte Teambesitzer Jerry Jones am Donnerstag der Presse. Diese Zusage wäre unabhängig vom weiteren Verlauf dieser Saison betonte Jones.
Garrett hat eine Bilanz von 26-24 Siegen mit Dallas, und brachte das Team nicht einmal in die Playoffs.

Wes Welker hat am Training der Broncos teilgenommen. Der Wide Receiver hat nach seiner Gehirnerschütterung die Freigabe durch die Ärzte bekommen, ein leichtes Training aufzunehmen.
Ob man davon ausgehen kann, daß Welker sein altes Team im Sunday Night Spiel ordentlich schikanieren wird?
Bleibt abzuwarten.
Ob Julius Thomas wird spielen können, steht noch nicht fest. Der Tight End zog sich letzten Sonntag eine Prellung am Knie zu und trainiert nicht voll.

Bei den Patriots wird ein wichtiger Verteidiger gegen die explosive Offense der Broncos fehlen. Cornerback Alfonzo Dennard hatte einen kleinen Eingriff an einem Meniskus und wird ein paar Wochen ausfallen.
Ob Aqib Talib wird spielen können, steht noch nicht fest. Er verletzte sich gegen Carolina an der Hüfte und hat in dieser Woche nur leicht trainiert.

Donnerstag, 21. November 2013

Kurzberichte brooks-ahmad2
„Ich zahle meine Strafe selber,“ bedankte sich Ahmad Brooks (Bild) bei Ray Lewis und auch Teddy Bruschi.
Wie aus der Ligazentrale durchsickerte, soll der Linebacker der 49ers tatsächlich eine Strafe über $15.750 für einen völlig legalen Angriff auf Saints Quarterback Drew Brees zahlen.
Wenn es so kommt, wird Brooks gegen die Strafe in Berufung gehen.
Ray Lewis, ein ehemaliger Linebacker der Ravens, und danach auch Teddy Bruschi, ein ehemaliger Patriot, sagten, daß sie einen Teil der Strafe bezahlen wollten.
Besonders Lewis regte sich in seiner Funktion als ESPN Analyst vehement darüber auf, daß Brooks für diese einhundertprozentig legale Attacke, in der er alles versucht hatte, um Brees ja nicht falsch zu berühren, auf dem Platz bestraft wurde. Eine zusätzliche Geldstrafe wäre der Gipfel des Blödsinns, wie Lewis es vorsichtig ausdrückte. Er hätte noch nie erlebt, daß ein Verteidiger dermaßen beleidigt worden wäre.
Brooks bedankte sich bei allen, die ihm ihre finanzielle Unterstützung zugesagt hatten, aber er werde ihr Geld nicht annehmen.
Ein feiner Zug.
Fair wäre es, wenn die 49ers die Geldstrafe für Brooks bezahlen würden. Der Mann hat seinen Job getan, er hat ihn hervorragend getan, und er wurde dafür zu einer unfairen Geldstrafe verurteilt.

In Letzter Zeit mehren sich die Gerüchte, daß Ben Roethlisberger 2014 nicht mehr für die Steelers spielen wird.
Sowohl der Club, als auch Big Ben weisen das weit von sich.
Der Quarterback sagte am Mittwoch in einem Zeitungsinterview, daß er alles in seiner Macht stehende tun würde, um ein Steeler zu bleiben.
Auf die Frage, ob er auch zu einem Gehaltsverzicht bereit wäre, meinte er, daß man darüber reden könne, wenn es soweit wäre.
Damit aber würde er völlig gegen den Trend agieren, denn laut geltendem Vertrag wird er 2014 nur $12 Millionen verdienen, 2015 sogar nur $11 Millionen. Und das in einer Zeit, in der Flusen wie Flacco und Romo wenigstens $20 Millionen verdienen.
Mal abwarten, wie sich das weiterentwickelt?

Die besten Spieler der Woche 11

AFC
OFFENSE: QB BEN ROETHLISBERGER, PITTSBURGH STEELERS
29 von 45 Pässen für 367 Yards, 4 Touchdowns
Seine 9. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB VONTAZE BURFICT, CINCINNATI BENGALS
15 Tackles, 1 erzwungener Fumble, 1 eroberter Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K ADAM VINATIERI, INDIANAPOLIS COLTS
3 von 3 Field Goals, 3 von 3 Extrapunkten
Seine 14. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB BOBBY RAINEY, TAMPA BAY BUCCANEERS
30 Läufe für 163 Yards, 2 Touchdowns, 2 gefangene Pässe für 4 Yards, 1 Touchdown 
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: DE JASON PIERRE-PAUL, NEW YORK GIANTS
3 Tackles, 1 Interceptionreturntouchdown über 24 Yards
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P DONNIE JONES, PHILADELPHIA EAGLES
6 Punts für durchschnittlich 50,7 Yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 20. November 2013

Kurzberichte
rodgers-aaron2Er habe keine Schmerzen mehr in der linken Schulter, sagte Aaron Rodgers (Bild) der Presse.
Der Quarterback der Packers hat ein angebrochenes Schlüsselbein. Der Rechtshänder wirft aber schon wieder Pässe, ohne daß ihm die linke Schulter wehtut.
Der Plan war ja, ihn für das Thanksgivingspiel gegen Detroit wieder fit zu bekommen. Doch sollte Rodgers zu früh zurückkommen, und wieder hart auf der Schulter landen, dann riskiert er eine Operation mit fünfmonatiger Reha.
Rodgers hat sich vor zwei Wochen verletzt und normalerweise dauert der Heilungsprozess wenigstens sechs Wochen. Da ist eine Rückkehr nächste Woche schon recht optimistisch gerechnet.

Die Defense der Saints gehört in dieser Saison zu den besten der Liga. Und das, obwohl sie viele Verletzte zu beklagen hat.
Nach Defensive End Will Smith und den Linebackern Jonathan Vilma und Victor Butler, ist die Saison jetzt auch für Jabari Greer beendet.
Der Cornerback riss sich gegen die 49ers ein Kreuzband und wurde auf die Verletztenliste gesetzt.
Sein positiver Einfluß auf das Team, seine Führungsbereitschaft, wären schwer zu ersetzen, wenn überhaupt, meinte Defensive Coordinator Rob Ryan zu dem Verlust.

Doch auch die 49ers kamen nicht ungeschoren davon. Cornerback Tarell Brown brach sich ein paar Rippen und musste die Nacht in einem Krankenhaus in New Orleans verbringen.

Die Broncos verpflichteten Safety Michael Huff.
Er wurde vor drei Wochen von den Ravens gefeuert. Denver gab ihm einen Vertrag bis zum Ende der Saison, nachdem Safety Rahim Moore am Montag am Bein operiert wurde. Die Broncos setzten Moore auf die Liste der Verletzten, die während der Saison noch zurückkommen können.

Bei den Dolphins hatte Center Mike Pouncy im Sieg gegen die Chargers nicht mitgespielt. Er hat Probleme mit der Gallenblase und wurde am Freitag mit starken Schmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Sonntag wurde er wieder entlassen
Es steht fest, daß er operiert werden muss, doch zunächst möchte er versuchen mit Hilfe von Medikamenten die Saison noch Zuende zu spielen.
Das könnte eine Weile dauern, denn Miami ist noch im Playoffrennen, und bei der „Qualität“ der Konkurrenten ist ein Weiterkommen durchaus möglich.
Da ist es eher denkbar, daß Pouncy sich doch operieren lassen muss, bevor die Saison für Miami Zuende ist.

Nachdem die Browns in Cincinnati schon ordentlich durchgeschüttelt wurden, wurde es auf dem Rückflug noch heftiger.
Wegen der schweren Stürme, die Teile der USA überzogen und auch zwischen Cincinnati und Cleveland wüteten, wollte das Team zunächst mit dem Bus fahren.
Doch die Fluggesellschaft United Airlines und der Cleveland Hopkins Airport versicherten dem Team, daß der 45 minütige Flug sicher sei.
Nachdem schon der Flug sehr rauh war, war die Landung furchterregend, wie Guard Jason Pinkston sagte.
Die Maschine wäre bei der Landung beinahe völlig aus der Balance gekommen und die linke Tragfläche wäre nur knapp über dem Boden geschwebt. Viele seiner Mitspieler hätten vor Angst geschrien, fur er fort.
Der Flughafen, der den Rückflug als sicher gemeldet hatte, schloß um 18:25 Uhr und ließ keine Starts und Landungen kommerzieller Flüge mehr zu. Die Maschine der Browns landete jedoch um 18:30 Uhr noch.
Pinkston war heilfroh, da gerade noch mal davongekommen zu sein, wie er nach der glücklichen Landung sagte. Dann dankte er noch dem phantastischen Piloten, der es geschafft hatte, unter diesen widrigen Umständen keine Bruchlandung hinzulegen.

Dienstag, 19. November 2013

Die NFL 2013 - Woche 11 - Die Buchmacher behielten recht
newton-cam5Vor dem Monday Night Spiel der Patriots in Carolina waren die Panthers bei den Buchmachern leichte Favoriten.
Die Verletzungssorgen der Patriots, die aus einer ehemaligen Übermannschaft ein normales Team machen auf der einen Seite, und die starke Verteidigung der Panthers und die Rückkehr von Quarterback Cam Newton (Bild) zu seiner Form aus seiner Rookiesaison, machten New England zum Aussenseiter.
Und die Buchmacher behielten recht, wenn auch nur durch eine grauenvolle Fehlentscheidung der Schiedsrichter im letzten Spielzug.
Drei Sekunden vor Spielende stand New England an der 18 Carolinas. Die Panthers führten 24:20. Tom Brady warf einen Pass in die Endzone in Richtung von Rob Gronkowski. Der wurde von Linebacker Luke Kuechly gehalten und fast aus der Endzone geschoben. Safety Robert Lester fing Bradys Pass ab, doch eine gelbe Flagge lag auf dem Boden... Passbehinderung... Hoffnung bei den Patriots, da eine Halbzeit nicht enden kann, wenn die Defense ein Foul begeht.
Doch plötzlich jubelten die Panthers.
Warum?
Weil die Flagge wieder aufgehoben wurde mit der Begründung, es hätte keine Passbehinderung vorgelegen.
Garry Austin, der Experte von ESPN, versuchte die Sache zu erklären. Er sagte, daß Lester den Ball aus der Luft gefischt hätte, weit weg von Gronkowski. Deshalb hätte der Tight End der Patriots keine Chance gehabt, vor Lester an den Ball zu kommen, und damit hätte keine Passbehinderung vorgelegen.
Eine lahme Erklärung. Wäre der Gronk nicht von Kuechly weggeschoben worden, hätte er durchaus dort stehen können, wo der Ball abgefangen wurde. Er konnte dort nicht stehen, weil er an seiner Möglichkeit, den Pass zu fangen, behindert wurde.
Die Entscheidung, die Flagge wieder aufzuheben, war eine klare Fehlentscheidung, und es ist schade, daß so ein spannendes, gutes, interessantes Spiel durch einen Fehler der Schiedsrichter, denn nichts anderes war es, entschieden wurde.
Sei es wie auch immer, Carolina gewann 24:20 und bleibt mit 7-3 Siegen weiter den Saints mit 8-2 Siegen auf den Fersen.
Die beiden spielen in den Wochen 14 und 16 gegeneinander.
New England bleibt mit 7-3 Siegen Spitzenreiter in der AFC East, vor den Jets mit 5-5.

Kurzberichte
Und es war nicht die einzige grobe Fehlentscheidung am letzten Wochenende.
Es gab einen weiteren schlimmen Fehler, der sogar dafür sorgte, daß sich Ray Lewis mal wieder zu Wort meldete.
Der sich im Ruhestand befindende mörderische Linebacker der Ravens will sich an einer etwaige Geldstrafe für 49ers Linebacker Ahmad Brooks zur Hälfte beteiligen, sollte der zur Kasse gebeten werden.
Was war passiert?
Brooks hatte Saints Quarterback Drew Brees völlig fair und korrekt, wenn auch sehr hart gesackt. Weder sein Helm, noch seine Schulter, noch sein Unterarm hatten Brees berührt. Seinen Schwung, den er hatte, konnte er nicht so abrupt stoppen, wie er es hätte müssen, um den Regeln entsprechend zu spielen. Deshalb traf sein Oberarm den Quarterback am Hals, was die Schiedsrichter als überharten Angriff werteten und eine Flagge warfen.
Brees verlor den Ball bei dieser Attacke und Linebacker Patrick Willis eroberte ihn.
Da stand es 20:17 für San Francisco und es waren nur noch etwa fünf Minuten zu spielen.
Wären die Niners hier in Ballbesitz gekommen, hätten sie von der eigenen 45 eine Angriffsserie starten können. Doch die Schiedsrichter waren dagegen. Sie sorgten dafür, daß New Orleans den Ball behielt und seinen Drive mit einem Field Goal zum 20:20 beendete.
Und sie sorgten dafür, daß Ray Lewis in seiner neuen Tätigkeit als Analyst von ESPN, vor laufender Kamera sagte, was er von der Entscheidung der Schiedsrichter hielt, was er von diesen idiotischen neuen Regeln der NFL hält, und daß er die Hälfte einer etwaigen Geldstrafe für Brooks zahlen will.
Eine nette, eine willkommene, Geste.
Ob die Niners das Spiel noch gewonnen hätten, wenn der Ballbesitz dort gewechselt hätte?
Das bleibt natürlich unbeantwortet. Die Offense der Niners ist dieses Jahr zu schlecht, und hätte den Ball vielleicht bald darauf sowieso wieder an die Saints abgegeben.
Was hält ESPN von Lewis Entscheidung, die Hälfte der Geldstrafe zahlen zu wollen? Würde der Sender das erlauben?
„Wir zahlen Ray Lewis ein Gehalt,“ sagte ein Sprecher des Senders. „Wofür er das ausgibt, ist alleine seine Sache.“

Neben diesen Fehlentscheidungen gab es auch einen Aufreger um einen Schiedsrichter, der einen Spieler beleidigt haben soll.
Washington Redskins Offensive Tackle Trent Williams sagte Reportern, daß der Schiedsrichter mit der Nr. 81, Roy Ellison, ihn während des Spiels gegen die Eagles mit Schimpfworten bedachte.
Ob es stimmt, wird wohl geklärt werden können, denn in dem fraglichen Moment waren Quarterback Robert Griffin und Guard Kory Lichtensteiger in Hörweite.
Zudem tragen alle Offensive Linemen der Redskins Mikrofone im Helm, wie ein Mitarbeiter des Teams berichtete.
Was gesagt wurde, wurde noch nicht bekanntgegeben. Um Rassismus kann es jedenfalls nicht gehen, beide sind schwarz.
Doch Ellison wurde schon mal beschuldigt, Beleidigungen gegen Spieler ausgesprochen zu haben.
Die Liga will sich des Vorfalls annehmen.

In der Nacht nach dem Spiel gegen die Chiefs hatte Broncos Safety Rahim Moore plötzlich so starke Schmerzen in seinem linken Bein, daß er aus Verzweiflung den Chef der Krafttrainer anrief.
Steve „Greek“ Antonopulos sorgte sofort dafür, daß Moore ins Krankenhaus kam, wo er bereits am Morgen operiert wurde.
Ein Muskel im unteren Teil des Beins war so stark angeschwollen, daß eine Amputation nicht ausgeschlossen war.
Moore hatte Glück, daß er sich sofort meldete.

Die NFL suspendierte am Montag Tampa Bays Safety Dashon Goldson und Colts Linebacker Erik Walden für jeweils ein Spiel ohne Bezahlung.
Goldson hat wiederholt Gegenspieler mit dem Helm voran attackiert, was beim Football nicht mehr gern gesehen wird.
Walden hatte Titans Tight End Delanie Walker während eines Spielzugs den Helm heruntergerissen. Nach dem Spielzug baute er sich vor Walker auf. Was dann kam , war schon grotesk. Walden stieß mit seinem Kopf, der noch im Helm steckte, Walker gegen den ungeschützten Kopf. Jeder, auch Fans der Colts, wunderte sich, daß das nicht zu einem sofortigen Platzverweis führte.
Doch die Strafe wurde am Montag nachgereicht.

Die Jets haben einen neuen NFL Rekord aufgestellt. Sie sind das erste Team, das in den ersten 10 Spielen tatsächlich einen perfekten Zickzackkurs absolviert hat. Sie haben gewonnen, verloren, gewonnen, verloren, usw.
Und mit einer 8-8 Bilanz, auf die sie zusteuern, kann man dieses Jahr tatsächlich in die Playoffs kommen.

Montag, 18. November 2013

Die NFL 2013 - Woche 11 - Showdown im Westen
manning-bronco8Als man vor der Saison auf dem Spielplan sah, daß Kansas City in Woche 11 zum Verlieren nach Denver sollte, war klar, daß dieses Spiel niemanden wirklich interessiert.
Doch, die Wochen kamen und gingen, alle Teams verloren hier und da mal ein Spiel, nur die Chiefs nicht.
Trotzdem nahm sie niemand wirklich wahr. Alle Studiosendungen von Total Access bis NFL AM berichteten über Dallas, San Francisco, Denver, Denver und Denver, aber außer ein paar Pflichtmeldungen hörte man nichts über die Chiefs.
Das nahmen die sehr persönlich. Immerhin waren sie das einzige ungeschlagene Team der Liga und niemand zollte ihnen den Respekt, den sie glaubten verdient zu haben.
Nun, den hätten sie sich gestern erkämpfen können. Die NFL machte den Showdown zwischen den 9-0 Chiefs und den 8-1 Broncos zum Sunday Night Spiel. Kansas City konnte also der Nation beweisen, daß sie zu unrecht nicht beachtet wurden.
Das ging aber gründlich schief. Die beste Defense der Liga (Chiefs), traf auf die beste Offense (Broncos). Die Offense der Chiefs ist genau so mittelmäßig, wie die Defense Denvers.
Die Chancen waren also gerecht verteilt. Es kam hauptsächlich darauf an, welche Nr. 1 die bessere war?
Und das war klar die Offense der Broncos. Sie stellten mit dem 15. regulären Saisonspiel in Folge, in dem sie mehr als 25 Punkte erzielten, einen neuen NFL Rekord auf.
Und damit wäre diese Frage geklärt.
Eine Defense, die dem Gegner einen neuen Ligarekord erlaubt, verdient sich keinen Respekt.
Es ist wohl wirklich so, daß die Chiefs bisher vornehmlich Gegner hatten, die mit ihrem Ersatz- Quarterback antreten mussten und sogar mit dem dritten Mann. Dagegen kann man glänzen. Doch wenn mit Peyton Manning der Meister kommt, muss man beweisen, daß man auch ihn stoppen kann.
Die Chiefs, die mit 36 Sacks an der Spitze aller Teams stehen, konnten Manning nicht ein einziges Mal zu Boden bringen.
Und die Offense der Chiefs, wie gesagt, ist nur Mittelmaß. Sie ist nicht in der Lage ein Spiel zu gewinnen, wenn die Defense die Gegner nicht vom Punkten abhalten kann.
So kam es zu einem verdienten 27:17 Sieg der Broncos, der die NFL Fans nicht wirklich überraschte.
Ob die NFL auch das Rückspiel zum Sunday Night Spiel macht, bleibt abzuwarten. Nächste Woche gibt es erstmal das Spiel der Ausnahme- Quarterbacks, wenn Denver in New England antritt. Das Rückspiel in Kansas City wäre dann sofort danach, und das bedeutet, daß Denver in drei aufeinanderfolgenden Wochen in Sunday Night gezeigt würde. Andererseits gibt es aber kein Spiel am Sonntag in Woche 13, das die angesetzte Partie der Giants in Washington ersetzen könnte, die ziemlich bedeutungslos ist.
Warten wir ab, was da entschieden wird.
Ob Wes Welker dann wieder einsatzbereit sein wird, steht noch nicht fest. Der Wide Receiver erlitt eine Gehirnerschütterung und wird sehr wahrscheinlich das Spiel gegen sein altes Team in New England verpassen.
Auf Seiten der Chiefs mussten Defensive End Mike DeVito das Spiel mit einer Knieverletzung vorzeitig verlassen und Offensive Tackle Eric Fisher mit einer Schulterverletzung.

Chicago heißt nicht umsonst, die windige Stadt. Doch was da gestern blies, war kein Wind, das war ein Tornado.
Das Spiel gegen Baltimore musste beim Stand von 10:0 für die Ravens für zwei Stunden unterbrochen werden.
Danach kamen die Bears hungrig aus der Kabine zurück und kämpften sich auf ein 20:20 zum Ende der regulären Spielzeit heran.
In der Verlängerung hatte Baltimore zuerst den Ball, musste aber an Chicagos 46 punten.
Die Bears kamen bis an die 20 der Ravens und Kicker Robbie Gould traf von dort zum 23:20 Sieg.
Ravens General Manager Ozzie Newsome konnte nicht mit dem Team nach Hause fliegen. Er fühlte sich nach dem Spiel nicht wohl. Ob er geschockt war von einer weiteren grauenvollen Vorstellung seines Einhundertzwanzigmillionendolarquarterbacks?
Joe Flacco leistete sich zwei Interceptions, von denen einer direkt zum Touchdown zurückgetragen wurde.
Jedenfalls musste Newsome eine Nacht in Chicago verbringen.
Die Bears stehen mit 6-4 Siegen zusammen mit Detroit an der Spitze der NFC North. Detroit verlor mit 27:37 in Pittsburgh.
Baltimore steht mit 4-6 Siegen ziemlich weit hinter den Bengals, die gegen Cleveland mit 41:20 gewannen und jetzt 7-4 Siege haben.
Übrigens haben auch Pittsburgh und Cleveland 4-6 Siege.

In New Orleans stellten die Saints erneut ihre Heimstärke unter Beweis.
Zwar wurden sie von den 49ers bis zum letzten gefordert, aber sie sprangen in letzter Sekunde von der Klinge.
Die 49ers gingen mit einer knappen 17:14 Führung ins letzte Viertel. Hier erhöhten sie auf 20:14.
Doch Drew Brees lässt sich von sowas gar nicht beeindrucken. Ruhig führte der Quarterback seine Saints noch zum 20:20 Ausgleich.
Die Niners hatten noch 126 Sekunden zu ihrer Verfügung. Doch die Defense der Saints drängte Quarterback Colin Kaepernick zurück und San Francisco musste punten.
101 Sekunden auf der Uhr sind für Drew Brees mehr, als er braucht. Er führte New Orleans noch bis an die 13 der 49ers, wo Saints Head Coach Sean Payton die Uhr bis auf zwei Sekunden herunterlaufen ließ, bevor er eine Auszeit nahm.
Kicker Garrett Hartley kam, sah und traf zum 23:20 Sieg der Saints in letzter Sekunde.
Die 49ers haben jetzt 6-4 Siegen, und keine Chance mehr, außer einer rechnerischen, an Seattle vorbeizukommen. Die Seahawks gewannen wie erwartet gegen Minnesota und zogen auf 10-1 Siege davon.
New Orleans führt mit 8-2 Siegen die NFC South an, wo die Panthers ihnen im Nacken liegen. Carolina hat 6-3 Siege und kann in dieser Nacht gegen New England Sieg Nr. 7 einfahren.
Die Saints verloren Cornerback Jabari Greer mit einer ernst aussehenden Knieverletzung, so wie die Niners Guard Mike Iupati.

Der Verletzungsreport
Die Redskins verloren nicht nur das Spiel gegen die Eagles, sondern auch Tight End Jordan Reed und Wide Receiver Leonard Hankerson.
Reed zog sich eine Gehirnerschütterung zu, Hankerson eine Knieverletzung.

Bei den Steelers verletzte sich Wide Receiver Emmanuel Sanders eine Fußverletzung zu und musste das Spiel vorzeitig verlassen.

In der Niederlage gegen Miami verdrehte sich Chargers Wide Receiver Keenan Allen das Knie.

Bei den Seahawks zog sich Wide Receiver Jermaine Kearse eine Gehirnerschütterung zu.

Sonntag, 17. November 2013

Kurzberichte
Dennard-AlfonzoEigenartigerweise sind die Panthers für das Monday Night Spiel gegen New England bei den Buchmachern Favoriten. Und die Quoten dürften nach der neuesten Verletztenmeldung der Patriots noch steigen.
Die beiden Starter, Cornerback Alfonzo Dennard (Bild) und Safety Steve Gregory, sind verletzt und werden nicht spielen können. Hinter Cornerback Aqib Talib steht ein Fragezeichen, genauso wie hinter Cornerback Kyle Arrington.
Da könnte es schwierig werden, Das Passspiel Carolinas zu stoppen, zumal Quarterback Cam Newton immer besser in Fahrt kommt.

Die Cleveland Browns gehören zu den nur vier NFL Teams, die noch nie in einem Super Bowl standen.
In früheren Zeiten gehörten sie aber mal zu den besten Teams im Football. Das war zwischen 1946 und 56. In dieser zeit gewannen sie viermal die Meisterschaft der AAFC.
Doch eine Trophäe, die sie als Beweis für ihre Übermacht vorzeigen konnten, hatten sie nicht. Die AAFC vergab damals keine Siegestrophäen an die Meisterteams.
Auch als sie 1950 die NFL gewannen, gab es keine Trophäe.
Doch jetzt ist eine Trophäe aufgetaucht, die aus der AAFC Ära stammt. Ein Enkel des damaligen Minderheitenbesitzers Daniel Sherby hat seine Garage ausgeräumt, um einen Garagenverkauf zu starten. Dabei fand er eine der zwei Trophäen, die die 38 Spieler des Meisterteams für Sherby und den Mehrheitseigner Arthur B. McBride hatten anfertigen lassen.
Jetzt überlegen die Browns, wo sie den sichtbaren Beweis ihrer vergangenen Größe aufstellen sollen? Man ist in Gesprächen mit der Hall of Fame, um sie dort auszustellen. Sollte das nicht klappen, kommt sie ins Teamhauptquartier in Berea.

Samstag, 16. November 2013

Schlägt Big Bens letzte Stunde in Pittsburgh?
roethlisberger-und-tomlinJetzt ist auch Ben Roethlisberger (Bild) in das Zentrum der Kritik geraten.
Dem Quarterback der Steelers soll es an Trainingsfleiß fehlen.
Vor dem Spiel gegen die Vikings in London hatte Roethlisberger noch Rookie Running Back Leveon Bell zusammengefaltet, weil der nicht fleißig genug im Training war, und weil er quasi wegen jedem eingerissenen Fingernagel den Verletzten mimte.
Jetzt also wirft man dem Quarterback mangelnden Einsatz vor. Außerhalb des Trainingsplatzes wäre er kein Peyton Manning. Genau diese Worte musste sich Cowboys Quarterback Tony Romo von Jerry Jones anhören. Damit wollte der Besitzer der Cowboys ausdrücken, daß man nicht gewinnen kann, wenn man nur zu den angesetzten Trainingseinheiten und den Spielen erscheint, und sich ansonsten nicht noch zusätzlich und freiwillig mit den kommenden Gegnern befasst.
Das scheint bei Big Ben dann wohl auch der Fall zu sein.
So kommt es also, daß sich die Gerüchte mehren, die besagen, daß Roethlisberger in der Saison 2014 nicht mehr für Pittsburgh spielen wird.
Nach dem Motto: „Sichern und weitersuchen“, wollen die Steelers mal schauen, ob denn ein Quarterback aus dem College kommt, der ihnen zusagen könnte. Wenn Big Ben sich dann bei den Neuverhandlungen seines Vertrags querstellt, wäre es möglich, daß die Steelers ihn an ein anderes Team abgeben. Dieses Team müsste Pittsburgh dann nicht nur eine Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der Draft abgeben, sondern auch noch einige andere Plätze.
Und Roethlisberger selber hat ja schon gesagt, daß er nicht um jeden Preis in Pittsburgh bleiben will, auch wenn er im Herzen immer ein Steeler bleiben wird.
Das hatte er zwar vehement dementiert, aber es wird schon etwas Wahres dran sein.
Und daß zukünftige Hall of Fame Quarterbacks an andere Teams abgegeben wurden, soll es schon gegeben haben. Jemand Namens Joe Montana und ein gewisser Peyton Manning könnten das wohl bestätigen.
Weder Steelers General Manager Kevin Colbert, noch Ben Roethlisberger wollten sagen, wieviel Wahrheitsgehalt in diesen Gerüchten steckt.

Zur Kasse bitte
Drei Verteidiger waren in Woche 10 nicht nett zu den gegnerischen Quarterbacks, und das kostete sie ein paar Dollar.
Während Dolphins Linebacker Philip Wheeler $21.000 zahlen musste, kamen Packers Linebacker Clay Matthews und Seahawks Defensive End Michael Bennett mit jeweils $15.750 davon.
Doch es erwischte nicht nur Verteidiger, die Quarterbacks berührten, sondern auch einen Quarterback. Colin Kaepernick von den 49ers griff einem Verteidiger ins Gesichtsgitter, als er gesackt wurde. Das kostete ihn $7.875.
Insgesamt kassierte die NFL über 184.000 Dollar von ihren Spielern.

Die letzten Meldungen aus dem Lazarett
Wen interessieren schon die Bills?
Aber da Sport1 US sich dazu entschieden hat, uns mit deren Spiel gegen die Jets zu quälen, anstatt ein Footballspiel zu übertragen, sehen wir uns mal an, wer bei den Bills fehlen wird.
Vielleicht wird es ja auch gar nicht so schlimm? Das letzte Spiel der beiden gegeneinander war ja recht nett.
Quarterback EJ Manuel, der Probleme hat, akkurate Pässe zu werfen, muss auf zwei Wide Receiver verzichten. Stevie Johnson hat Leiste und Robert Woods Knöchel.

Bei den Bears werden Quarterback Jay Cutler und Linebacker Lance Briggs fehlen, während sich Tight End Martellus Bennett am Freitag zum Training zurückmeldete.
Ob er mit seinem angeschlagenen Knöchel wirklich spielen kann, steht noch nicht fest.
Beim Gegner aus Baltimore stehen Fragezeichen hinter Wide Receiver Marlon Brown und Defensive Tackle Haloti Ngata. Beide haben Knieverletzungen.

Calvin „Megatron“ Johnson wird in dieser Saison wohl nicht mehr ganz gesund werden. Der Wide Receiver der Lions hat Probleme mit einem Knie und hat die ganze Woche nicht trainiert. Die Steelers sollten sich aber trotzdem auf ihn vorbereiten.
Auch bei den Steelers gibt es Spieler, die die ganze Woche nicht trainiert haben. Linebacker LaMarr Woodley ist an der Wade verletzt, Guard Ramon Foster am Knöchel.

Ob Jason Pierre-Paul den Quarterback der Packers herumjagen kann, steht noch nicht fest. Der Defensive End der Giants hatte wieder Rückenbeschwerden.

Bei den 49ers mussten sich zwei Spieler dem Gehirnerschütterungsprotokoll unterziehen, Tight End Vernon Davis und Safety Eric Reed. Bei beiden ist noch nicht sicher, ob sie spielen dürfen.
Defensive Tackle Ray McDonald kann mit seiner Knöchelverletzung nicht spielen.
Bei den Saints dürfen Safety Kenny Vaccaro und Tight End Benjamin Watson nicht spielen, weil sie auch Gehirnerschütterungen auskurieren und von den Ärzten keine Freigabe erhielten.

Kurzberichte
Dolphins Offensive Tackle Jonathan Martin traf sich mit einem Vertreter der Liga und sprach über sieben Stunden mit ihm.
Die beiden diskutierten die Vorfälle die zum Verschwinden Martins vom Team führten.
Der Offensive Tackle hatte Drohungen und Beleidigungen per SMS von seinem Teamkollegen Richie Incognito erhalten, die ihn erschütterten, und ängstigten.
Incognito wurde deswegen suspendiert und geht mittlerweile gegen das verhängte Berufsverbot vor.
Über das Ergebnis des Gesprächs zwischen Martin und dem Ermittler wurde nichts bekanntgegeben.

Packers Tight End Jermichael Finley zog sich vor einigen Wochen im Spiel gegen Cleveland eine schwere Nackenverletzung zu.
Anfang dieser Woche ließ er sich operieren und darf schon wieder rumlaufen. Die Verletzung, die die Fortsetzung seiner Karriere ernsthaft gefährdete, soll nach der Operation so weit verheilen, daß Finley wieder wird spielen können. Der Heilungszeitplan wurde auf drei bis vier Monate terminiert.
Zum Trainingslager 2014 könnte der Tight End also wieder fit sein.
Bei welchem Team er dann unter Vertrag stehen wird, wird man sehen. Sein Vertrag in Green Bay läuft nach dieser Saison aus, und es ist fraglich, ob sie ihn weiterverpflichten.

Am Freitag verstarb Mike McCormack.
Das Ruhmeshallenmitglied und ehemalige Spieler, Trainer und General Manager wurde 83 Jahre alt.
Für die Browns spielte er von 1951 bis 62 als Offensive Lineman und gewann mit ihnen zwei Meisterschaften.
McCormack galt als die treibende Kraft hinter der Gründung der Carolina Panthers.

 

 

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