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Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

Montag, 23. September 2013

Die NFL 2013 - 0-3, alles vorbei
cutler-jay-bears-2Die Ergebnisse des dritten Spieltags dürften den Mitspielern unseres Tippspiels graue Haare beschert haben.
Doch noch schlimmer dürfte es die zahlreichen Fans der Steelers, Giants, Redskins, Vikings, Buccaneers und die zwei oder drei der Jaguars getroffen haben.
Die Art und Weise, wie die Giants und die Steelers in die Saison gestartet sind, ist haarsträubend.
Die Steelers verloren Zuhause gegen Chicago, was passieren kann. Aber auch wenn die Qualitäten der Offense so einige Male aufblitzten, damit wird man die Saison nicht mehr herumreißen können.
In Chicago ist das ganz anders. Der neue Head Coach Marc Trestman hat der O-Line endlich beigebracht, ihren Quarterback zu schützen. Und Jay Cutler (Bild) ist dankbar dafür. Wäre der Mann in der Lage, seinen Gesichtsmuskeln eine Regung zu befehlen, würde er bestimmt mit einem Dauerlächeln rumlaufen.
Zwar wurde er zweimal gesackt, aber das ist normaler NFL Durchschnitt. Die Zeiten, da er jeden Grashalm im Stadion mit Namen kennenlernte, dürften vorbei sein.
So ist es dieses Jahr, daß Chicago nicht nur ein Spiel mit der Defense knapphalten kann, die Bears können mit der Offense gewinnen.
Jay Cutler vervollständigte 20 seiner 30 Pässe für 159 Yards und 1 Touchdown. Keine herausragende Leistung, aber solide.
Big Ben, der nächste Woche seinen Namensvetter in London wiedersieht, brachte es auf 26 komplettierte Pässe aus 42 Versuchen für 406 Yards, 2 Touchdowns, bei 2 Interceptions.
Das Endergebnis von 40:23 für die Bears geht auch in der Höhe in Ordnung.

Spielen die Steelers noch Ansatzweise Football, sieht das bei den Giants ganz anders aus. Sie reisten nach Carolina, wo sie als 0-2 Team auf 0-2 Team trafen.
Auf dem Papier war der Ausgang vorher sonnenklar. New York putzt die Panthers weg und hat den ersten Sieg der Saison.
So weit die Theorie. Doch es kam anders.
Es standen zwar Spieler auf dem Platz, die die Uniform der Giants trugen, doch wer in den Klamotten steckte weiß niemand. Die Originale können es nicht gewesen sein.
38 zu NULL stand es am Ende für Carolina. Ein solches Debakel hat es in der Ära Tom Coughlin noch nicht gegeben.
Sieben mal wurde Eli Manning gesackt, weil die O-Line keine Lust hatte, ihn zu beschützen.
Die Defense war nicht in der Lage irgend etwas der Panthers Offense zu stoppen. Carolina erzielte 194 Lauf- und 223 Passyards. Cam Newton warf drei Touchdownpässe und scheint langsam wieder in Fahrt zu kommen.
Nach dieser Niederlage können die Giants ihre Playoffträume fast schon aufgeben.

Die Bengals gewannen Zuhause 34:30, gegen Green Bay.
Muss man Cinci jetzt langsam doch zu den guten Teams der NFL zählen?
Nicht so schnell!
Die Packers mussten in der letzten Angriffsserie des Spiels Wide Receiver Jeremy Ross als Läufer hinter Aaron Rodgers aufstellen, weil sie keinen einsatzbereiten Running Back mehr hatten.
James Starks verließ das Spiel noch vor der Halbzeit mit einer Knieverletzung. Rookie Jonathan Franklin lief in der zweiten Halbzeit für 126 Yards und erzielte einen Touchdown, aber er musste kurz vor Spielende mit einer Knöchelverletzung ausscheiden.
Auch Tight End Jermichael Finley und Linebacker Clay Matthews schieden verletzt aus.
Packers Quarterback Aaron Rodgers hatte zudem nicht seinen besten Tag. Zum ersten Mal seit 2010 warf er zwei Interceptions.
Überhaupt nicht von den Spielzügen angetan, die sein Head Coach McCarthy ihm hereingab, wurde es einige Male recht laut zwischen den beiden. Einmal musste Defensive Lineman B.J. Raji dazwischen gehen, um die Streithähne zu trennen.
Für Green Bay kommt die spielfreie Woche zur rechten Zeit, um die Wunden zu kurieren und sich zu sammeln.

Waren die 49ers nur eine Einjahresfliege?
Als Gegner waren die Colts zu Gast, die mit einer O-Line anreisten, die verletzungsbedingt einem Flickenteppich ähnelten.
Und das gegen eine der besten Verteidigungen, speziell gegen den Lauf.
Doch die Offensive Line der Colts war um einiges härter und zäher, als die Defensive Line der Niners.
So kam der frisch von den Browns zu den Colts gewechselte Running Back Trent Richardson sofort mit seiner ersten Ballberührung auch zu seinem ersten Touchdown für Indianapolis.
Dem wollte Ahmad Bradshaw nicht nachstehen und spielte so, daß man mitbekam, daß er sich seinen Job nicht kampflos wegnehmen lassen will.
Während T. Rich noch dabei ist, das Playbook der Colts zu lernen und mit 13 Läufen erst mal nur 35 Yards erzielte, lief Bradshaw 19 mal für 95 Yards und erzielte auch einen Touchdown.
Doch nicht nur die Offense der Colts beherrschte die Defense der 49ers, auch San Franciscos Angriff hatte nichts zu melden.
Das Spiel nahm so einen Spielverlauf, den man eigentlich genau andersherum erwartet hatte.
Das Endergebnis von 27:7 für Indianapolis überrascht, ist aber trotzdem voll in Ordnung.

Die Browns, die Richardson an die Colts abgegeben hatten, schockten Minnesota... und die Footballwelt.
Sie gewannen 31:27 und hielten die Vikings damit weiter bei den sieglosen Teams.
Hilfe bekamen sie dabei von Schiedsrichter Bill Leavy, der mal wieder durch Unkenntnis der Regeln auffiel, wie schon beim Spiel der Niners gegen Green Bay.
Gestern bestrafte er die Vikings mit 15 Yards, weil deren Head Coach Frazier, auch in Unkenntnis der Regeln eine rote Flagge geworfen hatte.
Browns Puntreturner Travis Benjamin hatte einen Punt fallengelassen. Vikings Linebacker Larry Dean nahm den Ball auf und lief damit in die Endzone. Die Schiedsrichter entschieden korrekt auf: kein Touchdown.
Einen fallengelassenen Ball beim Punt kann man nicht nach vorne bewegen, wenn das gegnerische Team ihn erobert hat.
Trotzdem warf Frazier die Flagge, was fast doppelt falsch war, denn Szenen, die einen Wechsel des Ballbesitzes beinhalten, werden automatisch vom Videoschiedsrichter überwacht und dürfen nicht vom Head Coach angefochten werden.
Als Strafe hätte Leavy Minnesota eine Auszeit streichen müssen. Die 15 Yards-Strafe ist nach der letzten Saison abgeschafft worden.
Doch er machte es falsch, Minnesota bekam keinen ersten Versuch und 10 an Clevelands 26, sonder einen ersten und 25 an der 41.
Nach drei Versuchen, die nicht die nötigen Yards brachten, mussten sie sich mit einem Field Goal begnügen. Ein Unterschied von vier Punkten, der beim Endstand von 31:27 für Cleveland irgendwie hätte wichtig sein können.
Doch Bill Leavy hats mal wieder vergeigt.

Die Falcons konnten ihre vielen Verletzungen nicht kompensieren. Zwar machten sie alles richtig und kontrollierten Ball, Zeit und Gegner, aber nicht die Anzeigentafel.
Die zeigte am Ende einen 27:23 Sieg der Dolphins, was man auch nicht so unbedingt erwarten konnte.
Miami ist zum ersten Mal seit 2002 mit 3-0 Siegen in die Saison gestartet.
Die Statistiken der Quarterbacks waren sehr ähnlich. Der Hundertmillionendollarmann aus Atlanta, Matt Ryan, vervollständigte 23 seiner 38 Pässe für 231 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception. Der doch etwas preisgünstigere Ryan Tannehill aus Miami vervollständigte 24 seiner 35 Pässe für 236 Yards, 2 Touchdowns und hatte auch 1 Interception.

Der Verletzungsreport
Nachdem 49ers Linebacker Aldon Smith am Freitagmorgen um sieben Uhr betrunken mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren war, wohl auf dem Weg zum Training, das an diesem Morgen anstand, war nicht sicher, ob die Liga ihn nicht suspendieren würde.
Sie tat es (noch) nicht, aber Smith war auch kein großer Faktor gegen Indianapolis.
Smith hat sich nach dem Spiel bei seinem Team abgemeldet. Er geht freiwillig in eine Entzugsklinik. Wie lange der Alki dort bleibt, steht noch nicht fest.

49ers Linebacker Patrick Willis zog sich im dritten Viertel eine Leistenzerrung zu und könnte einige Zeit ausfallen.

Bears Defensive Tackle Henry Melton zog sich eine Knieverletzung zu und musste vom Platz gefahren werden.
Heute soll die Verletzung genauer unter die Lupe genommen werden. Gut ausgesehen hat es für Melton allerdings nicht.

Im Sieg seiner Lions gegen Washington, mit RG 0-3, riss sich Defensive Lineman Jason Jones die Patellasehne.
Für ihn ist die Saison beendet.

In der Niederlage seiner Bills gegen die Jets verletzte sich Running Back C.J. Spiller am Knie. Wie schlimm es ist, wurde noch nicht bekanntgegeben.

In der Niederlage seiner Texans gegen Baltimore sah man Wide Receiver Andre Johnson in der zweiten Halbzeit nur noch mit einem dicken Packen Eis auf seinem Bein.
Eine Prellung, hieß es zunächst. Heute sollen weitere Untersuchungen mehr Klarheit bringen.

Bei den Cowboys erwischte es Miles Austin erneut und wie gewohnt am Oberschenkel. Head Coach Jason Garrett sagte zwar, daß der Wide Receiver weiter hätte eingesetzt werden können, wenn man nicht so hoch gegen die Rams geführt hätte, aber das kann das Pfeifen im Walde gewesen sein. Austin hat schon eine Menge Einsatzzeit mit seinen Oberschenkelproblemen verpasst.

Sonntag, 22. September 2013

Tebow in Moskau? Njet!
tebow-tim2Jetzt werden die Geschichten rund um Tim Tebow (Bild) immer bizarrer.
Der Agent des untalentierten Quarterbacks soll ein Millionenangebot aus - Moskau - abgelehnt haben.
Der Besitzer des Teams Moscow Black Storm, Mikhail Zaltsman, wollte Tebow ein Million Dollar zahlen, für ein oder zwei Spiele mit dem Team.
Der zeigte sich fast schon wütend darüber, daß Tebows Agent das Angebot abgelehnt hat. Bestimmt hätte der Agent das Angebot gar nicht an Tebow weitergeleitet, vermutet Zaltsman. Wenn es aber Tebows Entscheidung gewesen wäre, dann wäre das sehr ärgerlich.
Doch vielleicht hat Tebow ja auf ein Angebot aus Jacksonville gewartet. Dort wurden die Fans aufgerufen, vor dem Stadion für eine Verpflichtung Tebows zu protestieren.
Und viele kamen... eher nicht.
Die etwa zwei Dutzend Reporter, die über das Spektakel berichteten, standen einer etwa gleich großen, oder eher gleich kleinen, Anzahl von Protestierern gegenüber.
Man kann davon ausgehen, daß die Clubleitung nicht sehr beeindruckt von der Veranstaltung war.

Der „Madden Fluch“ hat wieder zugeschlagen.
Doch, es gibt ihn!
Spieler, die das Titelbild des beliebten Computerspiels zierten, hatten danach viel Pech. Einige erlitten im Folgejahr sogar so schwere Verletzungen, daß sie ihre Karrieren beenden mussten.
Von den 17 Coverstars gab es mit Calvin Johnson nur einen, den der Fluch im Folgejahr nicht traf. Der Wide Receiver der Lions zierte das Titelbild von Madden 13 und hatte in der darauffolgenden Saison ein Monsterjahr. Allerdings erreichten die Lions trotzdem nicht die Playoffs.
Unglaublich?
Aber mit Fakten belegt: http://www.digitaltrends.com/gaming/the-madden-curse/
Die neue Ausgabe des Spiels hat Barry Sanders auf dem Cover. Der ehemalige Running Back der Lions ist schon lange im Ruhestand, und somit dürfte ihn kein Fluch verfolgen.
Aktuell ist es Peyton Hillis, der vom Fluch getroffen wurde.
Hillis hatte 2010 eine herausragende Saison. Als Running Back der Browns erzielte er 1.177 Laufyards und 11 Touchdowns.
Das brachte ihn auf das Titelbild von Madden 12.
In der Saison die folgte, litt er an einer Oberschenkelzerrung, spielte nur in 10 Spielen und erzielte nur 587 Laufyards und drei Touchdowns.
Trotzdem hielt er sich selber noch für einen Superstar und verlangte, wie ein solcher bezahlt zu werden.
Das kam beim Management gar nicht gut an, und Hillis konnte gehen.
Er ging nach Kansas City, wo er 2012 den Ball 85 mal trug, für 309 Yards.
2013 unterschrieb er in Tampa Bay. Doch eine Oberschenkelverletzung, die er sich im ersten Testspiel zuzog, sorgte dafür, daß auch hier der Traum vom Neustart der Karriere nicht in Erfüllung ging. Am Samstag wurde er gefeuert.
Leute, sollte euer Lieblingsspieler auf dem Titelbild von Madden auftauchen...............

Samstag, 21. September 2013

Kurzberichte
bush-reggie3Als Lions Running Back Reggie Bush (Bild) letzte Woche wegen einer Knieverletzung, die er sich in der ersten Halbzeit zuzog, nicht mehr mit voller Kraft spielen konnte, merkte man das deutlich.
Ob er am Sonntag gegen die Redskins spielen kann, das Team mit der schlechtesten Verteidigung gegen den Lauf, steht noch nicht fest. Bisher hat er in dieser Woche noch nicht trainieren können.
Er wäre froh, daß dem Knie nichts ernstes passiert ist, als es vom Helm eines Gegenspielers getroffen wurde, sagte Bush am Freitag. Aber das Knie wäre noch leicht geschwollen und schön bunt, wie er fortfuhr.
Über seinen Einsatz gegen Washington wird kurz vor dem Spiel entschieden.

Werden die Packers gegen die Bengals auf Eddie Lacy verzichten müssen?
Es scheint so.
Nach seiner Gehirnerschütterung, die er sich gegen Washington zuzog, konnte er in dieser Woche nicht trainieren.
Bleiben den Packers mit James Starks und Rookie Jonathan Franklin noch zwei einsatzbereite Running Backs.
Wenn auch noch Fullback John Kuhn ausfällt, der Schmerzen im Oberschenkel hat, wird es ganz bitter.

Bei den Cowboys ist es nicht sicher, ob Dez Bryant spielen kann.
Der Wide Receiver hat Rückenschmerzen, die einen Einsatz verhindern könnten.

Die Ravens bangen um Ray Rice. Der Running Back hat wegen seiner Hüftschmerzen in dieser Woche nicht trainieren können.
Über seinen Einsatz wird kurz vor Spielbeginn entschieden.

Die Quarterback - Wide Receiver Kombination Ryan Tannehill, Mike Wallace kam richtig gut in Fahrt. Doch ob die Dolphins Wallace am Sonntag werden einsetzen könne, ist fraglich.
Der Wide Receiver hat Schmerzen in der Leiste.

49ers Outside Linebacker Aldon Smith baute am Freitag mit seinem Auto einen Unfall, an dem kein anderes Fahrzeug beteiligt war.
Die Polizei nahm ihn fest, weil er unter Drogeneinfluß stand und Marihuana in seinem Wagen gefunden wurde.
Die 49ers haben nicht vor, den Starverteidiger zu bestrafen. Sie wollen ihn gegen Cincinnati einsetzen, wenn die Liga ihn nicht vorher noch suspendiert.
Was passieren kann, denn bereits im Januar 2012 wurde Smith betrunken am Steuer erwischt.
Bei der ersten Verhaftung wegen Fahrens unter Drogen- oder Alkoholeinfluß sieht die NFL schon mal von einer Strafe ab. Beim zweiten Mal hat sie bisher immer reagiert.

Eines steht mal fest. Die Defense der Seahawks muss man erst mal überwinden. Fragen sie die 49ers. Sie haben es vergeblich versucht. OK, die Panthers haben es auch vergeblich versucht, aber die zählen nicht.
Da wird es für die noch kommenden Gegner keine gute Nachricht sein, daß diese Verteidigung noch stärker wird.
Cornerback Brandon Browner und Defensive End Chris Clemons meldeten sich in dieser Woche nach überstandenen Verletzungen zum Training zurück.
Clemons, der in den vergangenen drei Saisons jeweils der beste Passverteidiger der Seahawks war, soll bereits am Sonntag gegen die Jaguars eingesetzt werden. Ein weiterer Beweis für die Fortschritte der heutigen Operationskunst. Er ist erst vor acht Monaten und zwei Wochen an einem gerissenen Kreuzband operiert worden.
Auf der offensiven Seite des Teams gab es allerdings eine negative Nachricht. Russell Okung, einer der besten Left Tackles der Liga, wurde auf die kurzfristige Verletztenliste gesetzt. Er ist am Fuß verletzt und wird etwa acht Wochen ausfallen.
Das ist ein herber Schlag für Seattle, das sein Passspiel bisher nicht wie gewünscht ans Laufen bringen konnte.

Freitag, 20. September 2013

Die NFL 2013 - Woche 3 - Alte Heimat, neues Outfit
reid-andy-chiefs
Wer hat Angst vor der tollen Hochgeschwindigkeitsoffense der Eagles, die die NFL auf den Kopf stellen sollte?
Nach diesem Spiel keiner mehr!
Auch nach nun drei Siegen ohne Niederlage gehören die Chiefs immer noch nicht zu den Teams, gegen die man sich eine Niederlage erlauben dürfte. Head Coach Andy Reid (Bild) lässt Angsthasenfootball spielen, in dem sein Quarterback Alex Smith keine Akzente setzen darf, sondern nur dazu aufgefordert ist, keine Fehler zu machen. Die Offense versprüht den spröden Charm einer Beamtenschreibstube.
Die Defense dagegen hat das Heft des Handels für dieses Team fest in der Hand. Das bekam die ach so hochgelobte Hochgeschwindigkeitsoffense der Eagles zu spüren. Zweimal wurden Pässe von Michael Vick abgefangen, einer davon sofort von Eric Berry über 38 Yards zum Touchdown zurückgetragen.
Die Eagles stolpern beim Versuch, der gegnerischen Defense ihr Tempo aufzuzwingen, zu oft über die eigenen Unzulänglichkeiten.
Davor braucht auch in Zukunft keine Verteidigung Angst zu haben. Es wird eher so kommen, daß die Verteidigungen sich durch immer mehr zur Verfügung stehendes Filmmaterial immer besser auf Philadelphias Offense werden einstellen können, als daß diese Offense es schaffen wird, die Verteidigungen zu verwirren.
Kommen wir zu den Highlights des Spiels: Ja, Andy Reid wurde sehr herzlich von seinen ehemaligen Fans empfangen, und ja, er hat es geschafft, daß sie ihn am Ende ausbuhten, da seine Chiefs mit 26:16 gewannen. Allerdings konnte man gar nicht genau sagen, wer jetzt mehr ausgebuht wurde, Reid, oder das immer noch unfähige Eagles-Team?
Und ja, auch Quarterback Donovan McNabb wurde sehr herzlich begrüßt. In der Halbzeitpause wurde sein Trikot mit der Nr. 5 zur Ruhe gesetzt.
Mehr Grund zum Jubeln gab es denn auch nicht für die Eagles-Fans.

Kurzberichte
Der neue Chef der Schiedsrichter, Dean Blandino, ist unzufrieden mit seinen Leuten. Seiner Meinung nach wären bisher viel zu wenige Angriffe, die mit dem Helm voran geführt wurden, bestraft worden, nämlich einer.
Das ist tatsächlich wenig.
Doch, so Blandino, es wäre auch so, daß die Spieler sich die neue Regel bereits gut zu Herzen genommen hätten. Er hätte sehr viel weniger Szenen gesehen, bei denen die Spieler den Oberkörper herunternehmen, als in den Jahren zuvor.
Dennoch hätte es einige Szenen gegeben, in denen eine Strafe hätte verhängt werden müssen.
Es wäre für Spieler und Schiedsrichter schwierig, sich auf die neue Regel einzustellen. Mit der Zeit würden seine Leute dann immer öfter die gelbe Flagge werfen.
Na Danke auch!
Und dann sagte Blandino noch, daß er daran denkt, einen achten Schiedsrichter einzusetzen, weil viel zu viele Fouls übersehen würden.
Na dann noch mal Danke.

Die Colts werden ihren Neuzugang Trent Richardson bereits am Sonntag gegen die 49ers einsetzen.
Der in einem sehr überraschenden Handel von Cleveland nach Indianapolis gewechselte Running Back soll laut Head Coach Chuck Pagano sofort eine Hauptrolle in der Offense der Colts übernehmen.
Die ehemaligen Kollegen von Richardson in Cleveland waren geschockt, als sie hörten, daß der einzige Star, den das Team hatte, abgegeben wurde. Keiner wollte es so recht glauben.
Von den Browns-Fans, die wahrlich gar nicht mehr wissen, was es heißt, zu gewinnen, wollen wir hier gar nicht reden. Entsetzen ist das Wort, das ihre Gefühle am Besten beschreibt. Für sie ist dies das Signal dafür, daß die Teamleitung die Browns aufgegeben hat.
Cleveland gab Willis McGahee einen Einjahresvertrag über eine nicht benannte Summe, nachdem der ehemalige Broncos Running Back den Gesundheitscheck bestanden hatte.

Bei den Steelers meldete sich Leveon Bell zum Training zurück. Der Rookie Running Back hatte eine Zerrung am Fuß, die langsam abgeheilt zu sein scheint.
Bell selber geht nicht davon aus, daß er bereits am Sonntag gegen Chicago einsatzbereit sein wird. Nach Woche drei allerdings könnte man mit ihm rechnen.
Nötig wäre es, denn der Laufangriff der Steelers hat nach zwei Spielen weniger Yards auf dem Konto, als Chiefs Quarterback Alex Smith, 75:115.

Bei den Broncos meldeten sich zwei wichtige Spieler zum Training zurück.
Cornerback Champ Bailey hatte sich am 17. August den Fuß verstaucht und konnte seitdem nur zusehen.
Ob er schon am Montag gegen Oakland spielen kann, steht noch nicht fest.
Der andere Rückkehrer ist Tight End Joel Dreessen. Er hatte im Sommer einen Eingriff am Knie. Auch bei ihm steht noch nicht fest, ob er am Montag spielen wird.

Cowboys Quarterback Tony Romo hat so starke Schmerzen in den Rippen, daß er gegen Kansas City nur mit Hilfe von schmerzstillenden Spritzen durchhalten konnte.
Auch gegen die Rams wird er nur mit solch einer medizinischen Hilfe antreten können.
Sollte Dallas nach der Blamage gegen Kansas City auch gegen die Punktelieferanten aus St. Louis verlieren, wird es gar nicht so viele Schmerzkiller geben, wie die Cowboys-Fans brauchen werden.

Donnerstag, 19. September 2013

Rule Britannia
london-jaguarsDie Eintrittskarten für die zwei Wembley-Spiele in diesem Jahr waren schnell ausverkauft. Selbst die für das Spiel der Jaguars. Hier hatte die NFL aber das Glück, daß die 49ers der Gegner sind, und die ziehen Zuschauer, selbst wenn es nur gegen Jacksonville geht.
Die Jaguars sollten ja auch langsam aber sicher zu Englands Team gemacht werden, um der NFL auch auf dieser Seite des Atlantiks eine Basis zu schaffen.
NFL Commissioner Roger Goodell betonte immer wieder, daß es in naher Zukunft ein Team in London geben würde.
Doch davon scheint Chris Parsons nichts zu wissen oder zu halten. Der Vizepräsident für internationale Angelegenheiten der NFL sagte, daß ein NFL Team in London noch lange nicht kommen würde. Zwar wächst die Fanbasis in England beständig, aber sie wäre noch nicht so hoch, daß man darauf ein Team aufbauen könnte.
Parsons, gebürtiger Brite, wies darauf hin, daß man es nach TV-Einschaltquoten gerade mal in die Top 10 der Sportarten geschafft hätte, die der Brite gerne sieht.
Da müsse man noch einige Plätze nach oben klettern, um sich fest in dieser Gruppe zu halten.
Auch die beiden ausverkauften Spiele würden ja nicht bedeuten, daß die Briten, die weit entfernt von London wohnen und ein- zwei mal zu den Spielen anreisen, auch die Reisen zu acht bis zehn Heimspielen in Kauf nehmen würden.
Auffällig ist das Britische Weltreich Großmannssucht Denken von Parsons. Von Europa ist bei ihm keine Rede. Nur von London, England, Schottland, Groß Britannien. Worte wie Europa, Deutschland, Holland, Frankreich existieren gar nicht in Parsons` Sprachschatz.

Die Gentlemen der NFL bitten zur Kasse
Die NFL haut die Strafen für angebliche überharte Angriffe gegen Gegenspieler nur so raus. Trotzdem gibt es immer wieder Szenen, die man in der Ligazentrale nicht gerne sieht.
Darauf wies Goodell am Mittwoch in mehreren Treffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Spieler betrafen, hin.
Da war es fast schon Kontraproduktiv, daß die Strafe gegen Dashon Goldson reduziert wurde.
Der Safety der Buccaneers wurde am Dienstag für das Spiel gegen die Patriots suspendiert. Dagegen legte er einen Einspruch ein. Dem wurde am Mittwoch stattgegeben. Die Suspendierung wurde aufgehoben und auf nur $100.000 reduziert.
Die Sperre von einem Spiel hätte Goldson den Gehaltsscheck über $264.706 gekostet.
Das Geld wäre aber nicht in Kasse der NFL geflossen, weshalb die Umwandlung der Strafe aus wirtschaftlicher Sicht für die NFL mehr Sinn macht.
Auch sonst kassierte die Liga wieder fleißig bei ihren Spielern ab.
Titans Safety Bernard Pollard attackierte Texans Wide Receiver Andre Johnson so hart mit dem Helm, daß dieser eine Gehirnerschütterung erlitt. Für die Schiedsrichter war die Szene klar. Der Angriff war legal und sie warfen keine Flaggen. Doch damit ist ein Spieler heute ja nicht vom Haken. Die Liga sah sich die Szene an und kam zu dem Schluß, daß man für diesen Angriff durchaus $42.000 von dem Spieler kassieren könnte.
Pollard wird dagegen Einspruch einlegen, wie er sofort vermeldete. „Wenn sie nicht wollen, daß wir Defense spielen, sollen sie uns sagen, daß wir nicht Defense spielen sollen,“ meinte er. „Nehmt uns vom Platz und lasst die Offense gegen Luft spielen. Das wäre dann wenigstens ehrlich. Aber mal sehen, was die Fernseheinschaltquoten dann machen würden?“ fuhr er erbost fort. Es könne nicht sein, daß man auf dem Platz für eine Aktion nicht bestraft würde, dann aber ein paar Tage später eine Zahlungsaufforderung bekäme.
Auch Texans Cornerback Kareem Jackson wurde mit einer Strafe in dieser Höhe belegt, weil er Titans Wide Receiver Kendall Wright mit dem Helm voran angriff.
$42.000 ist anscheinend die Zahl des Tages. Auch Redskins Safety Brandon Meriweather muss diese Summe für einen überharten Angriff auf Packers Running Back Eddie Lacy zahlen.
Zwar sind noch nicht alle Zahlungsaufforderungen verschickt, aber die NFL wird ihr Konto locker um wenigstens $400.000 auffüllen.

Kurzberichte
Die Briefland Clowns haben einen Spieler, der es wert ist, erwähnt zu werden.
Halt!
Die Cleveland Browns hatten einen Spieler, der es wert war, erwähnt zu werden.
Dieser Spieler wurde am Mittwoch an die Indianapolis Colts abgegeben. In einer Wahnsinnstat, die einem ein Fragezeichen auf die Stirn tätowiert, gaben die Browns ihren Running Back Trent Richardson an die Colts ab.
Indianapolis brauchte einen Ersatz für Vick Ballard, der sich eine saisonbeendende Knieverletzung zuzog. Was sie bekamen, ist allerdings weit mehr, als ein Ersatz. Es ist der Mann, dem wir die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen der paranoiden NFL zu verdanken haben. Es ist der Mann, der auf Jahre hinaus zu den besten Läufern der Liga gehören kann, wenn er gesund bleibt.
Die Colts werden Cleveland das Recht auf ihre erste Wahlmöglichkeit in der kommenden Draft für Richardson überlassen.

Die Colts werden den Rest der Saison ohne Dwayne Allen auskommen müssen. Der Starter auf der Position der Tight Ends muss an der Hüfte operiert werden.
Für ihn ist 2013 bereits Geschichte.

Die Browns handelten schnell.
Für Running Back Trent Richardson, den sie an die Colts abgaben, holten sie sich Willis McGahee.
Der ehemalige Running Back der Bills, Ravens und Broncos muss allerdings noch einen Gesundheitscheck bestehen, bevor er den Vertrag unterschreiben kann.

Die Broncos setzten Ryan Clady auf die Verletztenliste. Das bedeutet, daß die Saison des Left Tackles beendet ist.
Clady muss an der Sehne unterhalb des linken Mittelfußknochens operiert werden.

Die besten Spieler der Woche 2

AFC
OFFENSE: QB PHILIP RIVERS, SAN DIEGO CHARGERS
36 von 47 Pässe für 419 Yards, 3 Touchdowns
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE MARIO WILLIAMS, BUFFALO BILLS
6 Tackles, 4,5 Sacks
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-WR TRINDON HOLLIDAY, DENVER BRONCOS
Trug 4 Punts für 121 Yards zurück, darunter einen über 81 Yards zum Touchdown.
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB AARON RODGERS, GREEN BAY PACKERS
34 von 42 Pässe für 480 Yards, 4 Touchdowns
Seine 8. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: CB RICHARD SHERMAN, SEATTLE SEAHAWKS
2 Tackles, 1 Interception
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-PR DEVIN HESTER, CHICAGO BEARS
Trug 5 Kickoffs für 249 Yards zurück
Seine 13. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 18. September 2013

Kurzberichte
reid-andy3Hoffentlich vertut sich Andy Reid (Bild) am Donnerstag nicht und geht in die Umkleide der Eagles.
Der Head Coach der Chiefs hat immer noch starke Verbindungen zu den Spielern in Philadelphia. Mit Wide Receiver DeSean Jackson und Quarterback Michael Vick pflegt er einen regen Textnachrichtenaustausch.
Jackson sieht in seinem ehemaligen Head Coach sogar so etwas wie eine Vaterfigur. Und Vick wird nie vergessen, daß Reid der Einzige war, der ihm eine Chance gab, nachdem er seine Haftstrafe abgesessen hatte. Der Quarterback sagte, daß es schräg sein wird, Reid auf der anderen Seite des Spielfelds zu sehen.
Die Fans, die Reid und das Team oft genug ausgebuht haben, werden ihren alten Head Coach bestimmt mit Jubel empfangen. Die „Andy muss weg“, Rufe, die die Fans letztes Jahr anstimmten, sind vergessen.
Reid hofft, daß sie ihn am Ende ausbuhen. Das würde nämlich bedeuten, daß er mit seinem neuen Team in der alten Heimat gewonnen hätte.
Wie auch immer, nach 14 Jahren in Philadelphia ist dieses Spiel ein emotioneller Höllenritt für viele Beteiligte.

Sollte jemand vorhaben, den Super Bowl zu besuchen, dann sollte er schon mal sparen. Die NFL hat die Ticketpreise nahezu verdoppelt.
Die teuerste Eintrittskarte in New Orleans kostete $1.250. In New Jersey wird sie $2.600 kosten.
In den günstigeren Sektionen wurden die Preise von $950 auf $1.500 angehoben. Doch es gibt auch eine Preissenkung. Die billigsten Tickets kosteten in New Orleans noch $650, in New Jersey werden sie schon für $500 zu haben sein.
Für EIN Spiel.
Für ein Spiel in Eiseskälte, Schnee und Regen.
Viel Spaß!

Die Zeit von Kenny Britt bei den Titans nähert sich wohl ihrem Ende.
Der Wide Receiver war ein vielversprechendes Talent, doch Zusammenstöße mit dem Gesetz und Verletzungen ließen die Titans nie mit ihm glücklich werden.
Im Spiel gegen die Texans wurde er auf die Bank verbannt, weil die Trainer seine Fehler und seine desinteressierte Spielweise satt hatten.
Da Britt im letzten Jahr seines Vertrags ist, kann man davon ausgehen, daß Tennessee sich nicht sehr um eine Verlängerung bemühen wird.

Zwei wichtige Spieler fallen bei den Falcons einige Zeit aus.
Linebacker Sean Weatherspoon wird wegen eines verstauchten Knöchels wenigstens acht Wochen ausfallen und bei Running Back Steven Jackson heißt es, daß eine Oberschenkelverletzung ihn zwei bis vier Wochen zum Zusehen verdammen könnte.
Jackson zog sich die Verletzung letzten Sonntag zu, als er einen Touchdown gegen sein altes Team aus St. Louis erzielte.

Dicke Luft in Tampa Bay.
Der Quarterback hat nicht mehr das Vertrauen von Head Coach Schiano. Ein 0-2 Start in die Saison. Und dann entpuppt sich der Head Coach gegenüber Darrelle Revis auch noch als jemand, der Leistung von seinen Spielern verlangt.
Das war dem Superstar Cornerback dann doch zuviel.
Er käme aus einem Umfeld, in dem es sehr locker zugegangen wäre. Niemals hätte dort der Head Coach, also Rex Ryan, beim Training an ihm herumkritisiert. Die Atmosphäre bei den Jets wäre immer sehr spielerfreundlich gewesen.
Das wäre in Tampa ganz anders, heulte sich Revis bei der Presse aus. Hier würde Schiano ihn beim Training auf seine Fehler hinweisen. Schiano würde Einsatz verlangen. Und die Buccaneers würden kaum Manndeckung spielen, die Stärke von Revis. Das wäre so nicht hinnehmbar.
Am Dienstag führten Greg Schiano und Darrelle Revis ein Gespräch unter vier Augen.
Danach betonten beide, daß zwischen ihnen alles klar wäre. Es hätte keine Probleme gegeben, und die wären jetzt ausgeräumt.

Steelers Head Coach Mike Tomlin gefällt es überhaupt nicht, daß sein Team mit 0-2 Siegen in die Saison gestartet ist.
Mit nur 19 Punkten in zwei Spielen könne man nicht viele Spiele gewinnen, sagte er bei einer Pressekonferenz. Er wäre nicht abgeneigt, personelle Konsequenzen zu ziehen und sich selber mehr in die Spielplanung einzubringen, betonte er.
Die erste personelle Konsequenz dürfte aber nicht Offensive Coordinator Todd Haley betreffen. Was schade ist. Aber die Offense betrifft es dennoch. Felix Jones soll helfen, den schlechtesten Laufangriff der Liga zu verbessern.
Schon im letzten Spiel wurde der Running Back öfter eingesetzt, als geplant, und demnächst soll er als Starter antreten. Tomlin hätte einiges Potential, das es zu nutzen gelte.
Ob es etwas nutzt?
Am Sonntag kommen die Bears zu Besuch. Die wissen, wie man des Gegners Laufspiel stoppt.

Dienstag, 17. September 2013

Null zu Zwei, schon alles vorbei?
roethlisb5Mit dem hilflosen Spiel der durch Offensive Coordinator Todd Haley total heruntergewirtschafteten Offense der Steelers reihte sich Pittsburgh in die Teams ein, die mit null Siegen und zwei Niederlagen in die Saison starteten.
Ben Roethlisberger (Bild) hat alles verlernt, was ihn einmal auszeichnete. Er wirft entweder zu hoch oder zu weit. Von Präzision keine Spur mehr.
Gegen die nicht gerade überragenden Bengals wäre ein Sieg absolut im Bereich des Möglichen gewesen, aber die grottenschlechte Offense hat es völlig versaut.
Nun stehen die Steelers also in einer Reihe mit Washington, Jacksonville, Minnesota, Tampa Bay, Cleveland, Carolina, und den NY Giants.
Das ist nicht gut, denn wie einige Kommentatoren in den Spielen am Wochenende sagten, schaffen es nur 12% der 0-2 Teams in die Playoffs.
Den Steelers, Giants und Redskins wäre es durchaus zuzutrauen, die Endrunde noch zu erreichen, aber dafür wäre bereits jetzt eine enorme Leistungssteigerung nötig.

Kurzberichte
„Wir wollen Cousins, wir wollen Cousin“, Rufe gibt es noch nicht, aber die Stimmen, auch im Team, mehren sich, die sich sehr kritisch über die bisher von RG3 gezeigten Leistungen äußern.
Der Quarterback der Redskins hat einen Kreuzbandriss hinter sich und sucht noch nach seiner Form aus dem Vorjahr. Die beiden Auftaktniederlagen nahm er voll und ganz auf seine Kappe. Zweimal schafften die Redskins es nicht, in den ersten acht Angriffsserien der Spiele einen Punkt zu erzielen.
Allerdings ist es natürlich nicht nur die Schuld von Robert Griffin III, daß Washington so schlecht in die Saison startete. Wer die Abwehrleistungen der Redskins gesehen hat, der hat gesehen, daß es Klosterschwestern gibt, die härter tackeln können.
Head Coach Shanahan hat auch noch nicht vor, seinem Starter bereits jetzt das Vertrauen zu entziehen. Immerhin kommt der Quarterback nicht von einer Nagelbettentzündung zurück.
Und ein solcher Traumstart zurück in die Karriere, wie ihn Vikings Running Back Adrian Peterson letztes Jahr hinlegte, der dürfte lange Zeit einzigartig bleiben.

Am Montag suspendierte die NFL Buccaneers Safety Dashon Goldson für das nächste Spiel gegen die Patriots.
Zum fünften Mal seit 2011 hätte Goldson gegen die Sicherheitsrichtlinien der Liga verstoßen, in dem er am Sonntag Saints Running Back Darren Sproles mit dem Helm voran attackierte.
Der Vizepräsident für Footballangelegenheiten der NFL, Merton Hanks, schrieb in der Begründung, daß Goldson alle Zeit der Welt gehabt hätte, einen legalen Hit anzubringen, statt dessen hätte er sich für die illegale Variante entschieden.
Und Hanks weiß ja, wovon er redet. Als Safety der 49ers war er damals selber kein Kind von Traurigkeit.
Goldson wird das verpasste Spiel einen Gehaltsscheck über $264.706 kosten.

Seit die Broncos Left Tackle Ryan Clady 2008 rekrutierten, hat er kein Spiel verpasst. Das könnte jetzt zu einem Ende kommen, einem schlimmen Ende.
Gegen die Giants am Sonntag hat er sich an der Sehne unter dem linken Fuß verletzt. Die positive Prognose lautet, daß er einige Wochen aussetzen muss. Die negative Prognose geht von einem Ende der Saison für Clady aus.

Im Spiel gegen Arizona verletzte sich Lions Running Back Reggie Bush am Knie, konnte aber weiter mitspielen, wenn auch nicht mehr mit der gewohnten Durchschlagskraft.
Untersuchungen am Montag ergaben keine ernsten Verletzungen, nur eine böse Prellung.
Ein Einsatz gegen Washington ist aber noch nicht sicher.

Die Fans der Seahawks wollten gegen die 49ers einen neuen Stadionlärmweltrekord aufstellen. Nach eigenen Angaben hatten sie dabei 136,7 Dezibel erzielt.
Nach genauerer Messung durch die Vertreter des Guinness Buchs der Weltrekorde waren es aber nur 131,9 Dezibel.
Das reichte aber dennoch, um den alten Rekord von 131,76 Dezibel aus einem türkischen Fußballstadion zu übertreffen.

Die Titans müssen einige Wochen auf Jackie Battle verzichten. Der Running Back hatte einen arthroskopischen Eingriff am Knie.
Wann genau er wieder mitmischen kann, steht noch nicht fest.

Malcolm Floyd fällt für unbestimmte Zeit aus. Der Wide Receiver der Chargers kassierte einen brutalen Hit, als er zwischen die Eagles Verteidiger Nate Allen und Demeco Ryans geriet. Dabei zog er sich eine Nackenverletzung zu, die ihn einige Zeit außer Gefecht setzt.
Mindestens eine Woche wird er eine Nackenstütze tragen müssen.
CBS Kommentator Dan Dierdorf war sich nicht sicher, ob der Angriff gegen Floyd legal war, oder nicht. Wieder und wieder wurde die Szene wiederholt, aber selbst die Zeitlupe konnte keine Gewissheit bringen.
Was die NFL von der Sache hält, werden wir bald erfahren, wenn die Zahlungsaufforderungen an die bösen Buben verschickt werden.

Montag, 16. September 2013

Die NFL 2013 - Woche 2 - Der Sonntag
manning-bronco4Das war er wohl, der letzte Manning Bowl. Wenn die Giants und Denver nicht im Super Bowl aufeinandertreffen, wäre das nächste reguläre Saisonspiel 2017. Da könnte es sein, daß zumindest Peyton (Bild) schon in Rente ist.
Eli wird es freuen, denn auch in Manning Bowl III gab es für ihn nichts zu gewinnen. Zu dominant waren die Broncos in allen Mannschaftsteilen, auch ohne, daß nur Peyton die Glanzpunkte setzte.
Die setzte auch Knowshon Moreno. Der Running Back lief 13 mal für 93 Yards und 2 Touchdowns.
Auch Peyton Manning steuerte 2 Touchdownpässe zum 41:23 Sieg bei, in dem Stadion, in dem er im Februar auch gerne noch mal spielen würde.
Auf Seiten der Broncos verletzten sich Safety Duke Ihenacho am Knöchel und Tackle Ryan Clady am Fuß. Zumindest bei Clady besteht die Befürchtung, daß er länger ausfallen könnte.
Eli Manning knüpfte nahtlos an seine katastrophale Leistung gegen Dallas an und leistete sich satte vier Interceptions.
Damit bestätigte sich der Trend, daß die NFC East in diesem Jahr zu den schlechtesten Divisionen zählen könnte.
Alle vier Teams haben verloren.
Die Giants gegen Denver und die Redskins gegen Green Bay kassierten dabei Niederlagen, die man nun mal erwarten konnte. Dallas und Philadelphia verloren gegen Teams, die zum Bodensatz der Liga gehören.
Die Eagles verloren Zuhause mit 30:33 knapp gegen San Diego. Dabei zeigte sich, daß es mit dieser Hochgeschwindigkeitsoffense Philadelphias doch nicht so toll ist.
Aber gegen San Diego zu verlieren ist nicht wirklich eine Blamage. An guten Tagen spielen die annehmbaren Football.
Daß sich Dallas aber eine 16:17 Niederlage in Kansas City leistete, das ist eine Blamage. Die Chiefs haben jetzt zwei Spiele gewonnen und damit so viele, wie in der letzten Saison nach 16 Spielen.
Andy Reid scheint den Chiefs als neuer Head Coach tatsächlich neue Tricks beizubringen.
Schade, daß er und sein altes Team nicht genug Zeit haben, sich aufeinander einzustellen. Bereits am Donnerstag müssen die Chiefs in Philadelphia antreten. So wie die beiden Teams bisher gespielt haben, könnte das ein nettes Spiel werden.

Neben den Eagles und den Cowboys, die sich also blamiert haben, gab es einige knappe Spiele, in denen die Sieger um Haaresbreite der Blamage entkamen.
Houston brauchte die Verlängerung, um gegen die Titans mit 30:24 zu gewinnen. Nach fünf Minuten in der Verlängerung warf Quarterback Matt Schaub den Touchdownpass zum Sieg aus drei Yards zu Deandre Hopkins. Schlimm, daß sich Texans Wide Receiver Andre Johnson in dem Spiel eine Gehirnerschütterung zuzog und einige Zeit ausfallen könnte.
Auch die Saints machten es spannend. Sie gewannen durch ein Field Goal aus 27 Yards in letzter Sekunde mit 16:14 in Tampa Bay.
Auch in Chicago war nichts anderes, als ein klarer Sieg über Minnesota eingerechnet worden. Daß die Vikings sich dann als richtig harter Gegner entpuppten, war so nicht geplant.
Erst 10 Sekunden vor Spielende war es ein 16 Yards-Pass von Jay Cutler auf Martellus Bennett, der zum 30:30 Ausgleich führte. Der Extrapunkt von Robbie Gould brachte den Sieg.

Natürlich wurde auch dieser Spieltag von mehr oder weniger schweren Verletzungen überschattet.
Die schlimmste Szene gab es beim Spiel der Charger in Philadelphia, als Chargers Wide Receiver Malcolm Floyd einen Hit einsteckte, der seinen Kopf in den Brustkasten zu schieben schien. Minutenlang blieb er benommen liegen und wurde im Schritttempo ins Krankenhaus gefahren. Nach dem Spiel gab Head Coach Mike McCoy Entwarnung und sagte, das es Floyd gut ginge.

In einer grauenvollen Vorstellung der 49ers gegen das neue Powerhaus der NFC West, Seattle, verlor San Francisco nicht nur völlig verdient mit 3:29 (drei zu neunundzwanzig) das Spiel, sondern auch noch Nose Tackle Ian Williams mit einem gebrochenen Knöchel. Er wird längere Zeit ausfallen. Wie lange Safety Eric Reid ausfällt, wird sich zeigen. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu.
Was genau Russell Okung hat, wurde noch nicht bekanntgegeben. Der Left Tackle der Seahawks verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr mitspielen.
Die Seahawks gewannen nicht nur das Spiel, sondern auch einen Weltrekord. Die Fans machten so viel Krach, daß sie es auf 136,6 Dezibel brachten. Damit übertrafen sie den bisherigen Rekord von 131,7 Dezibel aus einem Fußballstadion in der Türkei locker.

In Green Bay trug Running Back Eddie Lacy einmal den Ball und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Er konnte nicht mehr eingesetzt werden.
Passiert ist das Ganze, als Lacy von Redskins Safety Brandon Meriweather mit dem Helm voran getroffen wurde.
Als Meriweather später im Spiel noch mal einen Gegenspieler mit dem Helm voran angriff, war er es selber, der eine Gehirnerschütterung davontrug.

Bei den Colts gab es zwei schwerer Verletzte.
Wide Receiver Darrius Heyward-Bey verletzte sich an der Schulter. Heute sollen genauere Untersuchungen stattfinden.
Die Saison beendet ist für Guard Donald Thomas. Er zog sich einen Riss im Oberschenkelstreckmuskel zu.

Sonntag, 15. September 2013

Kurzberichte
sanchez-mark2Am Samstag setzten die New York Jets Quarterback Mark Sanchez (Bild) auf die Verletztenliste der Spieler, die während der Saison zurückkommen können.
Das ist sehr optimistisch, wenn man bedenkt, wie schwer seine rechte Schulter verletzt ist.
Aber Unsinn ist ja das Motto der Jets.

Beim Amerikanischen Live Fernsehen gibt es einen neuen Blödsinn, der nennt sich Live Look-In. Während einer Werbepause wird plötzlich kurz zurück ins Studio geschaltet, wo sich die Moderatoren ganz zwanglos unterhalten, und nach sechs bis sieben Sekunden wird wieder Werbung gezeigt. Kein Mensch weiß, was das soll?
Diese paar Sekunden reichten aus, um zu hören, wie Terry Bradshaw auf FOX Sports 1 das böse „F“ Wort sagte.
Abgeschlagene Köpfe, herausquellende Gedärme, ausgestochene Augen... in den USA überhaupt kein Problem, aber blanke Busen und Schimpfworte, da rastet der christliche Amerikaner aus.
Der ehemalige Star- Quarterback und viermalige Super Bowl Sieger entschuldigte sich natürlich sofort und auch der Sender kroch zu Kreuze.
Doch gesagt und gehört wurde es halt.

Ob Dunta Robinson gegen Dallas spielen wird, entscheidet sich kurzfristig.
Am Samstag hatte ein Cousin des Chiefs Cornerbacks einen Autounfall und liegt schwer verletzt im Krankenhaus.
Robinsons Einsatz war sowieso fraglich, da er aus nicht näher benannten persönlichen Gründen die Woche über nicht am Training teilnahm.

Das musste ganz schnell gehen.
Am Samstag verpflichteten die Redskins Kicker John Potter, nachdem sich Kai Forbath eine Leistenzerrung zugezogen hatte.
Forbath reist mit dem Team nach Green Bay und könnte spielen. Aber wenn nicht, steht Potter bereit.
John Potter wurde 2012 von den Bills rekrutiert, hat aber noch nie eine einem regulären Saisonspiel einen Field Goal Versuch unternommen.

Samstag, 14. September 2013

Kurzberichte
foster-arian3Arian Foster (Bild) ist nicht amüsiert, daß er sich seine Einsatzzeit bei den Texans mit Ben Tate teilen muss.
Doch was sagt Tate dazu?
Der Running Back erzielte mit der Hälfte der Läufe, die Foster hatte, nur zwei Yards weniger gegen San Diego. Deshalb ist auch Tate nicht unbedingt erfreut darüber, nur der zweite Mann hinter Foster zu sein. Er sieht seine Zukunft als Starter. Wenn nicht in Houston, dann nächstes Jahr bei einem anderen Team, sagte er in einem Interview.
Zunächst werden die beiden sich weiter als Konkurrenten im eigenen Team gegenüberstehen. Foster wird beweisen müssen, daß er keinen Schritt verloren hat, Tate wird seinen Marktwert steigern wollen.
Die Texans werden davon profitieren.

Auch in Woche 2 werden die Broncos auf Cornerback Champ Bailey verzichten müssen. Wegen seiner Fußverletzung wird er nicht im Manning Bowl antreten können.
Bei den Giants stehen Fragezeichen hinter Cornerback Prince Amukamara, der noch einen leichten Brummschädel von seiner Gehirnerschütterung hat, und Safety Antrell Rolle, der Leistenprobleme hat.

Die Verteidigung der Saints war letztes Jahr so schlecht, daß sie in die Geschichte der NFL einging. Der Umschwung sollte dieses Jahr mit dem neuen Defensive Coordinator Rob Ryan kommen. Doch ohne die Schlüsselspieler Akiem Hicks, Patrick Robinson, Roman Harper und Jabari Greer, die alle leicht verletzt sind, könnten die Saints selbst gegen die Buccaneers Probleme bekommen.

Die Ravens müssen zwar nur gegen Cleveland antreten, aber dennoch wäre es nicht schlecht, wenn Running Back Bernard Pierce und Offensive Tackle Michael Oher mitspielen könnten.
Hinter Pierce steht ein Fragezeichen wegen seiner Hüftschmerzen und hinter Oher wegen eines verknacksten Knöchels.

Die Atlanta Falcons bangen um die Wide Receiver Julio Jones und Roddy White.
Jones hat Knie und White Knöchel.
Ein Ausfall von einem wäre schon schlimm, aber beide?

Die Seahawks rechnen damit, daß Defensive End Cliff Avril gegen die 49ers sein Saisondebut wird feiern können. Er hatte eine Oberschenkelzerrung.
Ob Cornerback Brandon Browner mit seiner Oberschenkelzerrung und Defensive End Chris Clemons mit seinem angeschlagenen Knie werden spielen können, entscheidet sich kurzfristig.

Die Cardinals haben nur einen Spieler, der es wert ist, beachtet zu werden: Larry Fitzgeralds.
Und ausgerechnet der Wide Receiver könnte gegen Detroit ausfallen. Er zog sich unter der Woche eine Oberschenkelverletzung zu.

Eine schlimme Verletzung beim Training beendete die Saison von Vick Ballard. Der Running Back der Colts riss sich ohne Fremdeinwirkung ein Kreuzband.
Ballard, als Starter vorgesehen, muss schnellstens ersetzt werden. Die Colts sollen bereits bei Willis McGahee und Beanie Wells angerufen haben.

Nachdem bereits am Dienstag eine Strafzahlung über $100.000 an Ndamukong Suh herausging, war es klar, daß das erste Wochenende ein gutes für die Kasse der NFL werden würde.
Clay Matthews kostete der Angriff auf 49ers Quarterback Colin Kaepernick vergleichsweise bescheidene $15.000.
Insgesamt konnte die Liga sich mit über $320.000 an ihren Spielern bereichern. Ein nettes Sümmchen für die darbende NFL.

Freitag, 13. September 2013

Die NFL 2013 - Woche 2 - Thursday Night Football
brady-tom-fertigWas kann man vom Freitag dem 13. schon erwarten.
Zugegeben, in Amerika war es noch Donnerstag, als das Thursday Night Spiel anfing, aber wir waren ja schon einen Tag weiter.
So zeigten die Jets und die Patriots eines der schlechtesten NFL Spiele aller Zeiten. Wenigstens funktionierte bis 5:30 Uhr endlich die O-Ton Option auf Sport 1US, so daß die Quälerei nicht noch größer war, als so schon.
Die Patriots hatten zwar vor, ohne Wide Receiver durch die Saison zu kommen, aber spätestens nach diesem Spiel müssten sie einsehen, daß das nicht funktioniert. Was auch immer für ein Potential in den Rookies Thompson und Dobson stecken mag, wenn sie es nicht bald abrufen, sieht es düster für New Englands Offense aus.
Bei den Jets wurde es den Verantwortlichen schmerzhaft klar, daß Quarterback Geno Smith keine Verbesserung gegenüber Mark Sanchez darstellt. Mit 15 vervollständigten Pässen aus 35 Versuchen blieb er weit unter der 50% Marke. Dazu leistete er sich drei Interceptions. Beides statistische Werte, die man auch bei Sanchez erwartet hätte.
Aber auch Brady (Bild) kratzte knapp an der 50% Marke vorbei. Seine unterdurchschnittlichen Receiver fingen nur 19 seiner 39 Pässe für 185 Yards und 1 Touchdown.
Gegen Ende des Spiels kam es noch zu einer Schubserei, die dazu führte, daß Jets Left Tackle D`Brickashaw Ferguson und Left Guard Willie Colon vom Platz gestellt wurden.
Damit aber jetzt auch genug von dieser Antiwerbung für unseren Lieblingssport. Nur noch das Ergebnis: New England 13, NY Jets 10.
Bleibt noch zu erwähnen, daß die New England Patriots einige Wochen auf Danny Amendola verzichten müssen. Der Wide Receiver ist an der Leiste verletzt und könnte bis zu sechs Wochen ausfallen.
Um auch etwas Licht in der Dunkelheit erscheinen zulassen; Es heißt, daß Rob Gronkowski im dritten Saisonspiel einsatzbereit sein.... könnte...

Donnerstag, 12. September 2013

Kurzberichte
miller-von4Von Von Miller (Bild) kommen wirklich keine guten Nachrichten für die Broncos. Der für die ersten sechs Spiele suspendierte Linebacker hat neuen Dreck am Stecken.
Miller wurde letzte Woche in seinem Wohnort Arapahoe County von der Polizei angehalten, weil er zu schnell mit seinem Auto unterwegs war. Dabei stellte sich heraus, daß er ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Zwar wurde er nicht verhaftet, aber eine Anzeige wurde aufgenommen.
Head Coach John Fox machte deutlich, was er über die erneute Verfehlung seines Starverteidigers denkt: „Jeder hier ist persönlich verantwortlich, nicht nur für sich selbst, sondern auch für sein Footballteam. Wir sind überhaupt nicht erfreut darüber, und mehr möchte ich dazu nicht sagen.“
Die Liga gab keinen Kommentar ab, ob sie diesen erneuten Vorfall ahnden wird.

In New York fragt man sich jetzt, ob Mark Sanchez sein letztes Spiel für die Jets gespielt hat?
Der Quarterback hat eine gerissene Pfannenlippe. Sie dient zur Stabilisierung des Schultergelenks. Eigentlich wäre eine Operation angesagt, doch Sanchez will den Riss durch Rehamaßnahmen kurieren. Das wird dauern, und die Saison für den Quarterback dürfte somit beendet sein.
Ob die Jets Sanchez weiterverpflichten, wenn er nächstes Jahr wieder einsatzbereit ist, darf man bezweifeln.
Head Coach Rex Ryan steht jetzt noch stärker in der Kritik, als zuvor eh schon. Er hatte Sanchez im letzten Viertel des Vorbereitungsspiels gegen die Giants noch eingesetzt. Das war völlig unnötig, zumal Sanchez hinter den Linespielern aus der zweiten und dritten Garnitur noch mehr um sein Leben laufen musste als sonst. Dabei erwischte es ihn dann.
Zunächst hieß es, die Verletzung wäre nicht so schlimm, und man werde von Tag zu Tag entscheiden, wann Sanchez wieder würde spielen können.
Am Mittwoch kam nun das wahrscheinliche Aus für die Saison.

Jermichael Finleys Einsatz gegen Washington ist fraglich. Der Tight End der Packers hat eine schmerzhafte Zehenverletzung. Am Dienstag flog er nach Minnesota, um sich behandeln zu lassen.
Gegen die 49ers fing Finley 5 Pässe für 56 Yards und 1 Touchdown. Allerdings ließ er auch einen Ball abprallen, der dann abgefangen wurde.
Ohne ihn würde Aaron Rodgers eine sehr wichtige Anspielstation fehlen.

Die besten Spieler der Woche 1

AFC
OFFENSE: QB PEYTON MANNING, DENVER BRONCOS
27 von 42 Pässe für 462 Yards, 7 Touchdowns
Seine 24. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB JUSTIN HOUSTON, KANSAS CITY CHIEFS
5 Tackles, 3 Sacks
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K NICK FOLK, NEW YORK JETS
3 von 3 Field Goal Versuche, 1 von 1 Extrapunkt
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR ANQUAN BOLDIN, SAN FRANCISCO 49ERS
13 gefangene Pässe für 208 Yards, 1 Touchdown
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche.

DEFENSE: DE ROBERT QUINN, ST. LOUIS RAMS
3 Sacks, 2 erzwungene Fumbles
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: WR-PR DWAYNE HARRIS, DALLAS COWBOYS
3 Special-Teams-Tackles, 2 zurückgetragene Punts für 19 Yards
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 11. September 2013

Kurzberichte
suh-ndamukong200Er sei geläutert, hieß es. Er würde nicht mehr wie ein Berserker agieren, hieß es.
Er muss allerdings die rekordverdächtige Strafe von $100.000 zahlen, weil er immer noch wie ein nicht geläuterter Berserker agiert.
Die Rede ist von Ndamukong Suh (Bild). Der Defensive Tackle der Lions sprang Vikings Center John Sullivan von hinten in die Knie, als Lions Linebacker Deandre Levy einen abgefangenen Pass zurücktrug. Der Touchdown, den Levy damit erzielte, wurde einkassiert und es gab eine Strafe gegen Detroit wegen eines unerlaubten Blocks.
Und Suh bekam bereits am Dienstag eine Zahlungsaufforderung über $100.000, eine der höchsten Geldstrafen, die die NFL je verhängt hat. Wobei der Ligasprecher noch betonte, daß Suh nur knapp an einer Suspendierung vorbeigeschrammt sei.
Suh entschuldigte sich bei der Teambesprechung am Dienstagmorgen bei seinen Mitspielern. Eigentlich, so sagte er, hätte er Sullivan an der Hüfte treffen wollen, wäre aber nicht hoch genug geflogen.
Ob er sich mittlerweile auch bei John Sullivan entschuldigt hat, ist noch nicht bekannt. Der hatte zwar Schmerzen im Knie, konnte aber weiterspielen.

Acht Wochen wird Shane Vereen den Patriots fehlen.
Der Running Back wurde am Handgelenk operiert und auf die Liste der verletzten Spieler gesetzt, die während der Saison zurückkommen können.
Gegen Buffalo erzielte Vereen mit 14 Läufen 101 Yards und er fing sieben Pässe für 58 Yards.
Stevan Ridley, der gegen die Bills startete, nach einem Ballverlust ohne Einwirkung eines Gegenspielers aber die meiste Zeit nur noch zusehen durfte, wird am Donnerstag gegen die Jets wieder starten.
Wie es heißt, soll auch der beste Receiver des Teams wieder verletzt sein. Danny Amendola hat Leiste. Am Sonntag würde er wahrscheinlich spielen können, aber bereits am Donnerstag wohl eher nicht. Auch der Gronk wird wohl immer noch nicht einsatzbereit sein.
Die Patriots bereiten sich recht eigenartig auf die Jets vor. Sie trainieren nicht. Doch auch die Jets werden nur eine leichte Trainingseinheit abhalten und ein sogenanntes Walkthrough. Dabei geht man die Spielzüge in Fußgängergeschwindigkeit durch.
Mehr Zeit zum Vorbereiten ist halt nicht, wenn man bereits Donnerstags wieder spielen muss.

Als die Giants ihm 2012 nicht das Geld bezahlen wollten, das er verlangte, konnte er gar nicht schnell genug von ihnen wegkommen. Doch auf der anderen Seite das Kontinents, in San Francisco, spielte er nicht so, wie die Niners sich das vorgestellt hatten, und sie feuerten ihn nach der Saison.
Am Dienstag unterschrieb Running Back Brandon Jacobs wieder bei den Giants, die dringend einen Running Back brauchen, der die kurzen Distanzen überbrückt, und dabei nicht den Ball verliert.
Über die Finanzen wurde nichts verlautbart.

Arian Foster ist sauer. Nachdem er in den Vorbereitungsspielen nicht spielte, weil er verschiedene Verletzungen auskurierte, musste er sich im ersten Saisonspiel gegen San Diego seine Einsatzzeit mit Ben Tate teilen. Und seine Körpersprache sagte, daß ihm das überhaupt nicht zusagte.
Doch Head Coach Gary Kubiak gefiel, was er sah, und Foster muss sich darauf einstellen, daß er sich weiterhin die Einsatzzeit mit Tate teilen muss.
Dabei wurde ja gar nicht brüderlich geteilt. Foster lief 18 mal für 57 Yards, Tate neun mal für 55 Yards.

„Um ehrlich zu sein, wir waren etwas langsam“, meinte Eagles Head Coach Kelly nach dem Spiel gegen Washington.
Er meinte damit seinen Angriff, der anscheinend nicht so schnell agierte, wie Kelly das vorschwebte. In den ersten beiden Vierteln spielten die Eagles 53 Angriffsspielzüge. Michael Vick dachte nach dem ersten Viertel, daß jetzt doch wohl schon Halbzeit sein müsste.
Die Hochgeschwindigkeitsoffense funktionierte allerdings auch nur in der ersten Halbzeit, als Philadelphia 26 Punkte erzielte. In der zweiten Halbzeit kamen nur noch sieben Punkte dazu.
Dieses superschnelle Angriffsspiel funktionierte in Oregon sehr gut, wo Kelly aus einem viel größeren Pool an Spielern auswechseln konnte.
Der 53 Mann Kader eines NFL Teams lässt so viele frisch einwechslungsbereite Spieler nicht zu. Mal sehen, wann die Beine schwerer, die Reaktionen langsamer werden.
Noch langsamer, als am Montag.

Dienstag, 10. September 2013

Die NFL 2013 - Woche 1 - Monday Night Football
griffiniii-robert7Was wäre wenn...?
Was wäre, wenn RG3 (Bild) vielleicht doch mal in einem Vorbereitungsspiel gespielt hätte?
Wäre er dann nicht so eingerostet und fahrig gewesen und hätte gegen Philadelphia etwas schneller seinen Rhythmus gefunden?
Was wäre, wenn die Verteidigung der Redskins sich in der ersten Halbzeit nicht von der Hochgeschwindigkeitsoffense der Eagles hätte schwindelig spielen lassen?
Doch die 26 Eier, die die Adler Washington in der ersten Halbzeit ins Nest legten, waren bereits zuviel.
Sofort zum Beginn der zweiten Halbzeit kamen noch mal sieben Punkte Philadelphias dazu.
Danach hatte Robert Griffin III seinen Rhythmus gefunden, und die Defense bekam Michael Vick und die Seinen in den Griff.
Vick vervollständigte 15 seiner 25 Pässe für 203 Yards und 2 Touchdowns.
Philly konnte keinen weiteren Punkte erzielen.
Ganz im Gegensatz zu Washington. Die Skins erzielten noch drei Touchdowns, darunter zwei Touchdownpässe von Robert Griffin III.
Griffins Bilanz weist 49 Versuche aus, von denen er 30 vervollständigte für 329 Yards und 2 Touchdowns, bei 2 Interceptions.
Doch die Aufholjagd kam zu spät. Die Eagles gewannen letztlich verdient mit 33:27.
Bleibt festzuhalten, daß NFL Rookie Head Coach Chip Kelly mit seiner Offense noch so manchen Defensive Coordinator zur Verzweiflung treiben wird.
Und das Knie von RG3 hat gehalten.

Bei den Chargers war vieles neu. Der alte General Manager... weg, der alte Head Coach und seine Leute... weg. Doch das Ergebnis war dasselbe.
Nach gutem Beginn gingen die Chargers gegen Houston im dritten Viertel mit 28:7 in Führung. Danach brachten sie es tatsächlich wieder fertig, diesen Vorsprung noch zu verspielen.
Damit werden sie es weiterhin nicht schaffen, das Stadion mal wieder voll zu kriegen.
Zwar spielte Quarterback Philip Rivers nicht so schlecht, aber dann machte er den Romo und warf einen entscheidenden Interception. Den fing Brian Cushing, der frisch von seiner schweren Knieverletzung genesen war. Auch sein Knie hielt und er erzielte einen 18 Yards Interception-Return- Touchdown zum 28:28 Ausgleich, fünf Minuten vor Spielende.
Rivers vervollständigte weniger als 50% seiner Pässe. Er komplettierte 14 von 29 Pässen für 195 Yards, 4 Touchdowns und leistete sich den besagten Interception.
Matt Schaub warf den Ball 45 mal und brachte 34 dieser Pässe für 346 Yards und 3 Touchdowns an seine Receiver bei auch 1 Interception.
Am Ende war es dann ein Field Goal von Texans Kicker Randy Bullock aus 41 Yards Entfernung, das in der Schlußsekunde den 31:28 Sieg brachte.

Die Cowboys haben drei angeschlagene Spieler, bei denen nicht genau feststeht, ob sie am Wochenende spielen können.
Wide Receiver Dez Bryant verknackste sich gegen die Giants den Knöchel, Quarterback Tony Romo hat eine Rippenprellung und Cornerback Morris Clayborne hatte eine ausgekugelte Schulter.
Alle drei sollten aber für das Spiel gegen Kansas City einsatzbereit sein.

Bei den Patriots verletzten sich Shane Vereen und Zach Sudfeld.
Vereen war der einzige Running Back, der am Sonntag über 100 Laufyards erzielte. Er hat einen ausgerenkten Knochen am linken Handgelenk, der operiert werden musste.
Es besteht die Befürchtung, daß er länger ausfallen wird. Die Rede ist von vier Wochen.
Tight End Zach Sudfeld hat eine Oberschenkelzerrung. Da das nächste Spiel bereits am Donnerstag ist, ist sein Einsatz kaum denkbar.
Das sind zwei herbe Rückschläge für die Offense der Patriots, die gegen die Bills ordentlich gestottert hat.

Die Giants haben zwei Running Backs zu Probetrainings eingeladen. Nachdem Andre Brown sich das Bein gebrochen hatte und sein Ersatzmann David Wilson sich als Fumbler erwies, soll Verstärkung her.
Es sind zwei wohlbekannte Spieler, die die Giants einluden, Willis McGahee, Ex-Bronco und Brandon Jacobs, der lange Zeit das Arbeitspferd der Giants war.

Letzte Woche war den Steelers Running Back Jonathan Dwyer nicht mehr gut genug, und sie feuerten ihn.
Doch gegen die Titans zog sich Larod Stephens-Howling einen Kreuzbandriss zu und fällt für den Rest der Saison aus.
Damit verletzten sich gleich im ersten Spiel der Saison drei Steelers so schwer, daß die Saison für sie beendet ist. Die anderen beiden sind Maurkice Pouncey (Kreuzbandriss) und Larry Foote (gerissener Bizeps).
Dwyer hat ja das ganze Trainingslager mitgemacht und ist sofort einsatzbereit.

Der dritte Versuch der 49ers, der ihnen angeblich unberechtigt gestattet wurde, hätte sogar ein neuer erster Versuch sein müssen,.
Im Versuch, die schlechte Leistung von Hauptschiedsrichter Bill Leavy reinzuwaschen, fiel Dean Blandino, dem Vizepräsidenten der Schiedsrichtervereinigung „after further Review“ auf, daß die Strafe nach dem Spielzug gegen 49ers Left Tackle Joe Staley wegen unsportlichen Verhaltens ungerechtfertigt war.
Eine abenteuerliche Behauptung. Staley stürmte auf Clay Matthews los und gab ihm mit seinem Oberkörper einen ordentlichen Schubs. Danach kassierte er zwar zwei Haken von Matthews, aber den Angriff von Staley, den ich auch mehrmals further reviewed habe, als nicht bestrafenswert anzusehen, kann ich nicht nachvollziehen.
Im Versuch Leavy aus der Schusslinie zu nehmen geht Blandino so weit, zu behaupten, es hätte nur Matthews bestraft werden dürfen, was den 49ers nicht nur einen zweiten dritten Versuch eingebracht hätte, sondern einen neuen ersten Versuch.
Na ja, wenn er das so sieht?
Hier gibt es das Video und jeder kann es für sich entscheiden: http://www.nfl.com/gamecenter/2013090811/2013/REG1/packers@49ers#menu=highlights&tab=recap
Sehr wahrscheinlich werden zwei Leute drei Meinungen drüber haben.

Montag, 9. September 2013

Die NFL 2013 - Woche 1
sport1us-logoFangen wir mit einer großen Lüge an. Fangen wir mit Sport 1 US an.
Das Versprechen, Spiele, die auf dem Hauptkanal laufen, mit deutschem und englischem Ton zu übertragen war eine glatte Lüge. Weder das Spiel vom Donnerstag, noch die drei Spiele am Sonntag liefen mit englischem Kommentar. Nur das Gestammel der deutschen Kommentatoren war zu hören.
Wenigstens stimmte das Versprechen, einen zweiten Optionskanal zu schalten, auf dem parallel Spiele um 19 und 22:25 Uhr übertragen wurden. Da man da erst gar keine deutschen Kommentatoren eingeplant hatte, gab es Gott sei Dank da auch niemanden, der einem das Vergnügen vermieste.
Mit diesem Talent, zahlende Kunden zu belügen, könnte man aus dem Fernsehsender Sport1 US glatt eine politische Partei machen. Da weiß man wenigstens, daß jedes Wort gelogen ist.

manning-eli200Und jetzt bringen wir schnell das Sunday Night Spiel hinter uns.
Hier schienen sich die beiden Quarterbacks vor dem Spiel darum gestritten zu haben, wer von beiden der schlechtere ist.
Um es gleich vorweg zu sagen; Eli Manning (Bild) hat den Wettbewerb gewonnen.
Er leistete sich drei Interceptions, Tony Romo nur einen.
Auf der anderen Seite warf Manning allerdings vier Touchdowns, Romo nur zwei. Dennoch gingen die Cowboys in einem Spiel, das keinen Sieger verdiente, als 36:31 Sieger vom Platz.
Das war dem Umstand geschuldet, daß nicht nur Manning fröhlich Bälle an Dallas verteilte, sondern auch Running Back David Wilson zweimal den Ball an den Gegner verlor.
Zwei Verteidiger der Giants verletzten sich gegenseitig, als sie einen Receiver der Cowboys stoppen wollten. Prince Amukamara zog sich dabei eine Gehirnerschütterung zu.
Beide Teams sahen so aus, als wären sie noch im Testspielmodus. Das sollten sie schnell ändern.

Beim Spitzenspiel des Tages sorgte eine Fehlentscheidung der Schiedsrichtercrew zu einer Benachteiligung der Packers.
Nach dem Spiel gab Schiedsrichter Bill Leavy zu, daß er San Francisco einen unberechtigten Extraversuch gab, den sie zu einem Touchdown nutzen konnten.
Packers Linebacker Clay Matthews hatte Niners Quarterback Kaepernick bei einem dritten und sechs noch einen mitgegeben, als der schon klar außerhalb des Spielfelds war. 49ers Tackle Joe Staley kam seinem Quarterback zu Hilfe und verpasste Matthews eine.
Die beiden Strafen hoben sich gegenseitig auf, was während eines Spielzugs dazu führt, den gerade gespielten Versuch zu wiederholen.
Beide Fouls waren aber Fouls, die nach dem beendeten Spielzug begangen wurden, weshalb der Schiedsrichter in diesem Fall den vierten Versuch hätte ansagen müssen.
Kaepernick nutzte den Vorteil und warf einen 10 Yards Touchdownpass zu Anquan Boldin zur 14:7 Führung.
Die beiden werden das neue Quarterback - Receiver Traumpaar der NFL werden, auch unter regulären Bedingungen.
In einem Spiel, das alle Erwartungen an ein Spitzenspiel erfüllte, gingen die 49ers als 34:28 Sieger mit sechs geschenkten Punkten Vorsprung, als Sieger vom Platz.
Traurige Randnotiz: Kurz nach dem Kickoff fiel ein Betrunkener über eine Brüstung im Stadion und verstarb noch vor Ort.

Sean Payton ist nach seinem einjährigen Berufsverbot wieder zurück als Head Coach der Saints. Er führte sich mit einem 23:17 Sieg seines Teams wieder gut in seinen Job ein.
Geholfen dabei hat ihm sein neuer Defensive Coordinator Rob Ryan. Zwar konnte die Verteidigung Quarterback Matt Ryan (nicht verwandt), nicht ganz stoppen, aber sie machte ihm das Leben schwer.
Ryan erzielte 304 Passyards und 2 Touchdowns, aber er wurde dreimal gesackt. Mit Roddy White fehlte ihm eine wichtige Anspielstation. Der Wide Receiver spielte zwar, konnte wegen seiner Knöchelverletzung nicht wie gewohnt auftrumpfen.
43 Sekunden vor Spielende hatte Ryan noch die Chance, das Spiel zu gewinnen, als er einen präzisen Pass von der drei Yardslinie zu Tony Gonzales in der Endzone warf. Doch Safety Roman Harper fing den Ball ab und sicherte New Orleans den Sieg.

Große Probleme hatten die Patriots mit den sehr aufmüpfigen Bills.
Nicht, daß die Bills plötzlich ein gutes Team wären. Vielmehr ist es so, daß Tom Brady den Großteil seiner Receiver aus der letzten Saison vermisst. Ihm fehlen Spieler, die 2012 75% seiner Pässe fingen.
Damit muss auch ein Superstar wie Brady erst mal klarkommen. Er vervollständigte 29 seiner 52 Pässe für 288 Yards und 2 Touchdowns bei 1 Interception. Sehr geholfen haben ihm dabei einige sensationelle Fänge von Danny Amendola. Der Wide Receiver hatte Schmerzen in der Leiste, fing aber trotzdem 10 Pässe für 104 Yards.
Bills Rookie Head Coach Doug Marrone und Rookie Quarterback EJ Manuel zeigten ein Potential, das für die Zukunft einiges verspricht.
Manuel warf 27 Pässe von denen 18 für 150 Yards und 2 Touchdowns ankamen, ohne Interception.
So wurde die Partie in Buffalo zu einer überraschend munteren Angelegenheit.
Nur durch ein Field Goal aus 35 Yards fünf Sekunden vor Spielende konnte New England eine Blamage abwenden und 23:21 gewinnen.

2013, das Jahr in dem der Stahl aus Pittsburgh schmilzt?
Nach einer Heimniederlagen gegen Tennessee ist davon auszugehen.
Pittsburgh führte bis eine Minute vor der Halbzeit mit 2:0. Dann gingen die Titans 7:2 in Führung und sahen nie mehr zurück.
Das Endergebnis lautete 16:9 für Tennessee und das sagt eine schwere Saison für Steelers-Fans voraus, zumal Maurkice Pouncey sich schwer verletzte. Der Pro Bowl Center zog sich einen Kreuzbandriss zu, und damit ist die Saison für ihn beendet.

Da hat die Saison gerade erst begonnen, aber schon steht ein Super Bowl Teilnehmer fest.
Bruno Mars wird die Halbzeitshow bestreiten.
Und ich werde jetzt mal Yahooen, wer das denn ist?

Sonntag, 8. September 2013

Kurzberichte
gronkowski-rob2Die Patriots haben bekanntgegeben, daß Rob Gronkowski (Bild) gegen die Bills nicht antreten wird. Der Tight End ist erst gar nicht mit dem Team nach Buffalo geflogen.
Nach seinen diversen Operationen und der langen Rehazeit ist sein Trainingsrückstand zu groß. Auch für das zweite Spiel hat ihn Head Coach Belichick noch nicht eingeplant. Am 22. September gegen Tampa Bay soll er aber wohl spielen.

Die Patriots hatten noch einen Kaderplatz frei. Den vergaben sie am Samstag an Leon Washington.
Der Kickreturner wurde erst am 31. August von den Pats gefeuert, weil sie genügend Alternativen für ihn hatten.
Doch am Samstag änderten sie ihre Meinung, und Washington flog schon mit nach Buffalo.

Die Texans haben immer noch die Hoffnung, daß sie sich mit Ed Reed keinen untauglichen Invaliden ins Team geholt haben.
Ob der von den Ravens zu ihnen gewechselte Safety am Montag gegen San Diego spielen kann, soll erst kurz vor dem Spiel entschieden werden.
Die Texans wussten von Reeds Hüftproblemen, gaben ihm aber trotzdem einen hochdotierten Vertrag.
Ob sie für die Summe, die sie ihm zahlen, eine entsprechende Gegenleistung bekommen werden, ist fraglich.

Die Jets haben Brady Quinn am Samstag gefeuert. Am Montag wollen sie den Quarterback wieder verpflichten.
Diesen Schritt gingen sie, weil sie auf diese Tour Brady für 2013 keine Garantiesumme zahlen müssen. Quinn soll ja nur so lange den Notnagel geben, bis Mark Sanchez von seiner Schulterverletzung genesen ist.
Falls Quinn sich auf das Spiel einlässt, und am Montag wieder bei den Jets unterschreibt, kann er jederzeit wieder gefeuert werden, ohne weitere Gehaltsansprüche an das Team stellen zu können.

Samstag, 7. September 2013

Kurzberichte
jones-jacoby3Die Ravens werden längere Zeit auf Jacoby Jones (Bild) verzichten müssen.
Der Wide Receiver hat eine Bänderdehnung im Knie. Vor Halloween wird er nicht zurück erwartet.
Bei all den schlimmen Knieverletzungen, die bisher schon passiert sind, bevor die Saison überhaupt angefangen hatte, kann Jones echt von Glück sagen, daß er nur sechs Wochen pausieren muss.
Die Ravens haben sofort angefangen, den Markt zu sondieren, denn Jones ist neben Torrey Smith der einzige wirklich gute noch im Team verbliebene Receiver. Jetzt noch einen Spieler zu finden, der ihn adäquat ersetzen kann, wird nicht leicht.

Am letzten Vorbereitungsspieltag hat die NFL nicht viel verdienen können.
Um gerade mal 54.375 hat sie ihre Spieler wegen verschiedener Verstößen auf dem Spielfeld erleichtern können.
Spitzenreiter war Eric Stevens. Der Running Back der Rams muss $15.000 wegen übertriebener Härte zahlen, was ihm nicht leichtfallen dürfte, Stevens ist nur im Trainingsteam der Rams und verdient $6.000 in der Woche.

Jim Harbaugh versteht die Welt nicht mehr. Jedenfalls die Welt, in der die Geistesgrößen leben, die die Regeln für die NFL aufsetzen.
So erhielt jedes Team ein Memo, in dem ausführlich beschrieben wird, wann ein Quarterback bei einem Trickspielzug auch dann noch angegriffen werden darf, wenn er den Ball gar nicht mehr hat.
Harbaugh fand keine guten Worte für das Schreiben und betitelte es als fehlerhaft und unausgewogen. Wörtlich sagte er: „Wenn man Worte gebraucht, wie „klar“ - Er hat den Ball „klar“ nicht mehr - was bedeutet das dann wirklich?“ Harbaugh zeigte dann bei der Pressekonferenz, wie das auszusehen habe. „Ich habe den Ball gerade abgegeben. Ich habe den Ball nicht. Wer hat ihn? Hände hoch, wer ihn hat?“
Für Harbaugh sollte ein Quarterback so lange als Quarterback behandelt werden, bis er die Pocket verlassen hat und als Läufer Gefahr bringt.
Diese neue Regel würde die Gegenspieler einladen seinen Quarterback Kaepernick am Kopf oder den Knien anzugreifen. Das wäre ein großer Schritt zurück in den Bemühungen, die Quarterbacks besonders zu beschützen.
Die Regeln jetzt aufzuweichen, nur um offensichtlich Read-Option-Spielzüge zu unterbinden, wäre der falsche Schritt. Wenn die Liga nicht wolle, daß Quarterbacks laufen, solle sie das klar und offen sagen.

Peter King ist nicht irgendwer. In den USA ist der Sportreporter weltberühmt.
Er hat sich nun von den Gesinnungsterroristen vereinnahmen lassen, die gegen Spitznamen zu Felde ziehen, die ihnen nicht ins grüne Gutmenschenbild passen.
Hier sind schon die Negerküsse verschwunden und bald gibt es statt Zigeunersoße politisch korrekte Sinti und Roma Soße, oder wie es noch schöner kommen könnte „europäische Wandervolksoße“.
In den USA soll der Name Redskins ausgelöscht werden. Und dabei will King helfen.
Er will das NFL Team aus Washington in Zukunft nicht mehr Redskins nennen. Zunächst hätte er vorgehabt, den Namen ganz von seiner Internetseite zu löschen, aber davon wäre er abgerückt.
Doch in Zukunft will er sich der hoch respektierten Bewegung der amerikanischen Indianer beugen, die den Namen Redskins verdammt. Dieselbe Organisation verdammt auch den Spitznamen des Teams aus Kansas City. Doch King will den Namen Chiefs, noch, nicht von seiner Seite verbannen.
Aber da werden die Gesinnungsterroristen ihn auch noch überzeugen.
Bis dahin ein dreifaches:“ Heil den Redskins.“

Sie trainieren in New Jersey, sie spielen in New Jersey, viele ihrer Spieler leben in New Jersey, und doch heißen die Giants und die Jets immer noch New York Giants und New York Jets.
Dagegen will New Jerseys Gouverneur Chris Christie etwas tun. Doch das wird wohl ein Kampf gegen Windmühlen werden. Christie hat bereits hart dafür gekämpft, daß die Liga den Austragungsort des nächsten Super Bowls nicht mehr New York nennt, sondern New Jersey, doch bisher vergebens. Für die NFL findet Super Bowl XLVIII immer noch in New York statt.
Was nicht stimmt.
Aber, wer kennt schon New Jersey?
Doch die beiden Teams aus New York sind lange in der Stadt verwurzelt. Sie wurden in New York gegründet, spielten lange Jahrzehnte dort und haben ihre Fanbasis in der Stadt, die niemals schläft.
So viel Tradition wird Christie nicht verdrängen können.
Aber daß der nächste Super Bowl in seinem Staat stattfindet, darauf hinzuweisen hat seine Berechtigung.
Also, auf Super Bowl XLVIII in New Jersey, dem Staat, der neben New York liegt.

Freitag, 6. September 2013

Denver zerlegte den Weltmeister
manning-bronco8Nachdem wir sieben Monate auf Football warten mussten, waren die 34 Minuten, die wegen eines Gewitters zusätzlich gewartet werden mussten, ein Klacks. Übrigens dauerte auch der Stromausfall im letzten Super Bowl 34 Minuten.
Die Ravens hätten sich gewünscht, daß das Spiel gegen Denver ganz ausgefallen wäre.
Nach dem Super Bowl Sieg wollten sie ihren Durchschnitts- Quarterback unbedingt zum bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten machen. Danach mussten sie viele gute Spieler feuern, um Flacco die $120 Millionen Gehalt auch zahlen zu können.
In dieser Nacht bekam sie für diese Unsinnstat die Quittung. Flaccos Leistung wäre, realistisch betrachtet, 120 Dollar wert gewesen.
Er vervollständigte mit 34 aus 62 Versuchen gerade mal etwas mehr als die Hälfte seiner Pässe für 362 Yards, 2 Touchdowns, bei 2 Interceptions.
Daß mit Right Tackle Michael Oher und Wide Receiver Jacoby Jones zwei wichtige Spieler mit Verletzungen aus dem Spiel mussten, kann nicht als Entschuldigung herhalten. Bei den Broncos spielten die Verteidiger Von Miller und Champ Bailey erst gar nicht mit.
Doch Flacco hatte Glück. Auf der anderen Seite spielte ein wirklich guter Quarterback, bei dem er sich mal ansehen konnte, wie man das macht.
Peyton Manning (Bild) warf sieben Touchdownpässe.
Sieben!
Manning wurde der sechste Quarterback in der Geschichte der NFL, der sieben Touchdownpässe in einem Spiel warf. Der letzte, der das schaffte, war ein gewisser Joe Kapp von den Vikings, 1969.
Insgesamt vervollständigte er 27 seiner 42 Pässe für 462 Yards und die besagten sieben Touchdowns, ohne Interception.
Julius Thomas, der erst letzte Woche kurz in den Knast musste, weil er zu einem Gerichtstermin, in dem wegen eines Verkehrsverstosses gegen ihn verhandelt wurde, nicht erschienen war, fing 2 Touchdowns, ebenso wie Wes Welker und Demaryius Thomas. Einen weiteren Touchdown fing Andre Caldwell.
Mit dieser geschichtsträchtigen Leistung nahm Manning schon mal Kurs auf den Liga MVP Titel, der turnusmäßig in dieser Saison wieder an ihn gehen müsste.
Nachdem die Broncos in der ersten Halbzeit nicht sofort ins Spiel kamen, sah es so aus, als wären die Ravens ein gleichwertiger Gegner. Mit 17:14 gewannen sie den ersten Durchgang.
Nach der Pause spielte die Broncos Baltimore in Grund und Boden. Alles hätte sogar noch schlimmer kommen können, hätte nicht ein Spieler Denvers für eine Szene in der nächsten Folge der dümmsten Spieler der Woche gesorgt.
Linebacker Danny Trevathan fing im letzten Viertel einen Pas von Joe Flacco ab und lief damit unbedrängt in Richtung Endzone, sechs sichere Punkte vor Augen und in den Händen.
Wenn er nur nicht vor lauter Freuden den Ball schon an der 1 Yardslinie hätte fallen lassen um zu jubeln. Leider muss der Ball die Line der Endzone durchbrechen, wenn er noch im Besitz eines Spielers ist, um einen Touchdown zu erzielen. Der Ball hoppelte aus der Endzone, Touchback, Touchdown-Drive der Ravens.
So kann es gehen.
Trevathan hätte mit diesem Touchdown, der das 49:17 bedeutet hätte, Manning ja auch seinen perfekten Tag etwas verdorben.
So blieben alle sieben Touchdowns Denvers beim 49:27 Sieg in Mannings Besitz.

Donnerstag, 5. September 2013

Kurzberichte
kloppekopp3$10 Millionen fürs Gehirn will die NFL ausgeben. Diese 10 Millionen will sie für die Forschung nach besseren Schockabsorbern in Helmen ausgeben.
Während der an diesem Wochenende startenden Saison sollen einige Spieler Helmsensoren tragen, die die Aufprallwucht messen sollen. Im College und auf dem High School Level wurden solche Messungen bereits veranstaltet. Die NFL hat verschiedene der dort benutzten Sensoren geprüft und will mit den besten einige ihrer Spieler ausstatten. Die Erkenntnisse dieser Messungen sollen in die Absorberforschung einfließen.

Die Broncos gehen ohne Champ Bailey in das Spiel gegen den amtierenden Super Bowl Champion.
Der Cornerback hat immer noch Schmerzen in seinem linken Fuß, den er sich im Vorbereitungsspiel am 17. August verknackste.
Möglich, daß Bailey noch länger ausfällt, als nur für dieses eine Spiel.

Für Woche 1 steht Geno Smith als Starter der Jets fest. Das ist mehr der Verletzung von Mark Sanchez geschuldet, als den Leistungen Smith`s aus den Vorbereitungsspielen.
Deshalb betonte Head Coach Rex Ryan auch, daß Smith der Starter in Woche eins sein wird. Danach würde man dann weitersehen.

Tritt er jetzt nach?
Der von den Bears nicht in Ehren weiterverpflichtete Brian Urlacher behauptete in einem Interview, daß Bears- Spieler Verletzungen vortäuschten, um die Uhr in bestimmten Situationen anzuhalten.
So etwas wurde ja immer mal vermutet, aber nie hat es jemand so offen ausgesprochen wie der ehemalige Linebacker Chicagos.
Ein Assistenztrainer an der Seitenauslinie habe das Signal gegeben, wenn die Defense der Bears Zeit zum Verschnaufen brauchte, gegen eine schnell operierende Offense.
Die Regeln besagen klar, daß Zeitschinden durch vortäuschen einer Verletzung mit einer Strafe geahndet wird. Allerdings kann ein Schiedsrichtergespann bei einer harten Sportart wie Football nicht immer davon ausgehen, daß eine Verletzung nur vorgetäuscht ist. Deshalb wird Zeitschinden selten geahndet.

Mittwoch, 4. September 2013

Kurzberichte
ryan-rex2Was interessiert Rex Ryan (Bild) sein Job, wenn sein Sohn beim Football an der Seitenauslinie steht?
Überhaupt nichts!
Während am Samstag alle General Manager, Head Coaches und Teambesitzer damit beschäftigt waren, die Kader auf 53 Mann zu trimmen, dachte sich der Head Coach der Jets, daß dieser unerfreuliche Teil der Saisonvorbereitung auch gut ohne ihn stattfinden könnte.
Rex Ryan flog da lieber nach Clemson, um seinem Sohn bei dessem ersten Collegespiel zuzusehen. Seine Team spielte gegen Georgia.
Viel gesehen hat Ryan nicht, denn sein Sohn stand nur an der Seitenauslinie und sah seinen Mannschaftskameraden zu.
Dennoch, so Ryan, wäre es ein Erlebnis gewesen, das er nicht missen möchte.
Ist es nicht schön, wenn man seinen Job mal eben so Job sein lassen kann, nur um seinem Sohn beim Rumstehen zuzusehen?
Zur Kaderkürzung sagte er, daß er alle seine Entscheidungen im Vorfeld getroffen hatte. Der General Manager und seine Assistenztrainer hätten den Betroffenen nur noch mitteilen müssen, daß sie gefeuert wären.
Manche spekulieren auch, daß Ryan Teamintern schon so weit degradiert wäre, daß er mit den Entscheidungen schon nichts mehr zu tun hatte.
Rex Ryan könnte mittlerweile zu den Kandidaten gehören, die während der Saison gefeuert werden.
Vielleicht will Ryan ja auch seine Entlassung provozieren?

Geht das Theater wieder von vorne los?
Vier ehemalige Spieler der NFL haben eine Klage gegen die Liga und den Helmhersteller Riddell eingereicht. Grund: Die NFL und Riddell hätten die Spieler nicht über die Gefahren von Kopfverletzungen aufgeklärt.
Kennen wir das nicht schon?
Aber wo einmal $765 Millionen zu holen waren, müssten doch noch mal ein paar hundert Millionen zu holen sein, oder?
Sol Weiss, ein Anwalt der originalen 4.500, die letzte Woche einen Vergleich mit der NFL geschlossen hatten, glaubt, daß die neue Klage nachträglich der ursprünglichen Klage angeschlossen wird.
Aber, mehr Klagen werden folgen, das ist wohl mal sicher.

Johnny Jolly ist wieder im Kader der Packers.
Der Defensive Lineman hat drei Jahre keinen Football mehr gespielt. Suspendierungen wegen Drogenmißbrauchs, Verletzungen und ein Gefängnisaufenthalt führten dazu, daß Jolly ohne Job dastand.
Doch der 30-jährige meldete sich vor dem Beginn des Trainingslagers in Green Bay und tatsächlich, am Samstagabend bekam er einen Anruf von Defensive Line Coach Mike Trgovach, der ihm gratulierte.
Jolly dankte seinen Teamkollegen, die sich bei General Manager Ted Thompson für ihn eingesetzt hätten. Ohne diese Unterstützung wäre seine Verpflichtung nicht möglich gewesen.

Brian Cushing ist zurück von seiner Knieverletzung und hat zudem einen neuen Vertrag unterschrieben.
Der Linebacker der Texans zog sich letztes Jahr im Spiel gegen die Jets einen Kreuzbandriss zu. Danach wurden die Regeln mal wieder geändert, um auch Verteidiger besser zu schützen, wenn sie von einem Gegenspieler außerhalb ihres Sichtfelds angegriffen werden.
Cushing ist froh, daß die NFL auf seine Verletzung so reagierte.
Und die Texans sind froh, daß er wieder da ist. Um ihn länger an sie zu binden, gaben sie ihm einen neuen Vertrag über sechs Jahre und $55,643 Millionen von denen $21 Millionen garantiert sind.
Bleibt zu hoffen, daß sein Knie hält.

Die Giants versuchen die Lücke zu schließen, die das gebrochene Bein von Running Back Andre Brown gerissen hat.
Ex-Cardinal Beanie Wells, der ehemalige Patriot Leon Washington und der gerade frisch von den Steelers gefeuerte Jonathan Dwyer waren am Dienstag zum Probetraining in New York.
Allerdings stehen auf dem Wunschzettel der Giants noch einige andere Kandidaten, die man ausprobieren möchte.

Auch wenn man das Wochenende der Kaderkürzungen überstanden hat, hat man seinen Job noch nicht sicher.
Das musste Rams Linebacker Jo-Lonn Dunbar erfahren. Er stand bereits im Kader der Spieler, die in die Saison gehen, als Head Coach Jeff Fisher es sich noch anders überlegte.
Dunbar ist für die ersten vier Spiele suspendiert, weil er verbotene, leistungssteigernde Mittel einnahm.
Vier Wochen ohne Dunbar wären aber zu überstehen gewesen, für die Rams. Immerhin hat er 2012 115 Tackles und 4,5 Sacks erzielt, zwei Fumbles erzwungen und 2 Interceptions gefangen.
Fisher verzichtet also nicht auf irgendwen.

Die Saints setzten Jonathan Vilma auf die Liste der verletzten Spieler, die während der Saison zurückkommen können.
Der Linebacker wurde im August am Knie operiert und ist noch nicht einsatzbereit.
Diese neue Verletztenliste, die letztes Jahr eingeführt wurde, erlaubt ihm eine Rückkehr zum Training nach sechs Wochen und einen ersten Einsatz nach acht Wochen.

Die Browns haben einen Kicker. Nachdem der Kaderkürzung am Wochenende zwei Kicker zum Opfer fielen, musste schnell Ersatz her.
Sie verpflichteten Billy Cundiff, der im AFC Championship Spiel 2011 die Ravens den Super Bowl kostete, weil er einen Field Goal Versuch aus 32 Yards daneben setzte.
Eine Verpflichtung in Washington währte nicht lange, als er bereits im Oktober 2012 wieder gefeuert wurde, nachdem er fünf seiner ersten 12 Versuche vergeigte.
Jetzt ist er halt in Cleveland gelandet...

Und hier ist er, der neu erfundene Tony Romo.
Weiß der Geier, was der Quarterback der Dallas Cowboys damit meinte, als er sagte, daß er sich eine völlig neue, total verbesserte Wurftechnik angewöhnt hat.
Irgend etwas von Arm-Winkeln und Abwurf-Punkten schwafelte er.
Dabei gehörte Romo, was das betraf, bisher schon zu den besten Quarterbacks der Liga.
Was er sich angewöhnen sollte sind Pässe zu den eigenen Leuten, besonders innerhalb der Red-Zone. Wenn er das schafft, das würde die Cowboys-Fans freuen.

New Orleans, San Diego, New Orleans.
Das sind die Stationen von Robert Meachem. Der Wide Receiver spielte in New Orleans so gut, daß die Chargers ihn für viel Geld zu sich lockten.
Über seine Leistungen dort hüllen wir gnädig den Mantel des Schweigens.
Nachdem die Chargers ihn am Samstag feuerten, griffen die Saints wieder zu.
Daß er wirklich im Kader bleibt, ist allerdings noch nicht sicher. Zunächst muss er sich im Training beweisen.

Am frühen Montagmorgen wurde Colts Rookie Safety John Boyett verhaftet.
Immer wieder rief er: „Ihr könnt mich nicht festnehmen; Ich bin ein Colts-Spieler“. Zwischen jeweils zwei dieser Rufe fügte er noch die ein oder andere Beleidigung ein.
Die Colts gaben zunächst keinen Kommentar dazu ab. Später erwies sich dann, daß Boyett leicht daneben lag. Zwar war er zur Zeit seiner Verhaftung noch in Diensten der Colts, doch am Dienstagnachmittag war er bereits arbeitslos.

Dienstag, 3. September 2013

Kurzberichte
Griffin III-Robert3Einige Teams machten endlich klar, mit welchem Quarterback sie in die Saison starten wollen.
In Washington stand schon lange fest, daß die Redskins mit Robert Griffin III (Bild) starten werden, doch offiziell gaben sie es erst am gestrigen Montag bekannt.

Bei den Bills trainierte EJ Manuel wieder mit dem Team. Das könnte bedeuten, daß der Rookie gegen die Patriots starten wird.

Die Raiders setzen auf Terrelle Pryor.
Ob der momentan leicht verletzte Matt Flynn, den Oakland teuer bezahlt, damit er für sie startet, noch eine Chance auf den Posten der Nr. 1 hat, ist kaum denkbar.

Bei den Jets sagt man immer noch nicht, wer starten will. Zusätzlich gibt es auch Bewegungen auf den hinteren Plätzen. Das Team entließ Graham Harrell und verpflichtete Brady Quinn.

Die Packers haben einen neuen Ersatz- Quarterback gefunden. Sollte Aaron Rodgers sich verletzen, steht Seneca Wallace bereit. Der 33-jährige wurde am Montag von den 49ers gefeuert und Green Bay griff sofort zu.

Zugegriffen hat keiner bei Tim Tebow. Er stand auf der Transferliste und da steht er immer noch.
Das größte Problem dabei ist, daß Tebow sich für einen Quarterback hält. Eigentlich könnte er in der Offense auch auf anderen Positionen spielen, aber Tebow sieht sich nur als Quarterback. Und das ist er nicht!
Dieses Mißverständnis erschwert seine Vermittlung ziemlich.

Zoltan Mesko war nicht lange arbeitslos.
Der frisch von den Patriots entlassene Punter wurde von den Steelers verpflichtet.

Zwei genesene Spieler meldeten sich bei den Giants zum Training zurück. Wide Receiver Victor Cruz machte dabei den Eindruck, als sollten die Cowboys sich darauf vorbereiten, ihn zu stoppen. Seine Prellung am linken Fuß bereitete ihm keine Probleme mehr.
Bei Jason Pierre-Paul ist das noch nicht ganz so klar. Der Defensive End hat eine Operation an einem unteren Wirbel hinter sich. Nach seiner ersten Trainingseinheit machte er einen ziemlich erschöpften Eindruck.
Am Freitag will JPP entscheiden, ob er spielen kann oder nicht.
Nicht mittrainieren kann momentan Center David Baas. Er hatte sich gegen die Colts das linke Knie geprellt, und sein Status für Sonntag ist noch nicht klar.

Am frühen Montagmorgen wurde Colts Rookie Safety John Boyett verhaftet.
Er wurde wegen ungebührlichen Verhaltens in der Öffentlichkeit in Folge allzu reichlichen Alkoholkonsums festgenommen.
Boyett konnte das eigenartige Benehmen der Polizisten überhaupt nicht verstehen. Immer wieder rief er: „Ihr könnt mich nicht festnehmen; Ich bin ein Colts-Spieler“. Zwischen jeweils zwei dieser Rufe fügte er noch die ein oder andere Beleidigung ein.
Als er in der Arrestzelle gesperrt wurde, bedrohte er einen Polizisten noch mit den Worten: „Ich komme zurück und breche dir den Kiefer“.
Die Colts gaben keinen Kommentar dazu ab. Es kann aber sein, daß Boyetts Aussage, daß er ein Colts-Spieler wäre, nicht mehr lange Bestand haben wird.

Die Bengals und Geno Atkins haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Für weitere fünf Jahre in Cincinnati soll der Defensive Tackle $55 Millionen bekommen.
Der Vertrag gilt ab sofort, und damit verdient Atkins 2013 nicht die mageren 1,4 Millionen aus seinem alten Vertrag sondern knapp das Siebenfache.
Atkins spielte zweimal im Pro Bowl und stellte letztes Jahr mit 12,5 Sacks einen Mannschaftsrekord auf.

Montag, 2. September 2013

Kurzberichte
flacco-joe-bannerDie Broncos-Fans in Denver finden es nicht gut, daß Plakate von Joe Flacco in der Stadt und vor Allem am Stadion hängen.
Und der Quarterback der Baltimore Ravens hat dafür vollstes Verständnis. Als er per SMS davon erfahren hatte, daß Bilder von ihm in Denver hängen, um auf das Saisoneröffnungsspiel am kommenden Donnerstag hinzuweisen, konnte er es gar nicht glauben. Flacco fand es lustig, als er hörte, daß einige seiner Plakate mit Schnäuzern und Sprüchen verunstaltet wurden. Das hätten die Plakate verdient, meinte er. Er wüsste zwar nicht, ob er das verdient hätte, fuhr er fort, die Plakate aber auf jeden Fall. Er würde es auch nicht ertragen könne, wenn Plakate gegnerischer Spieler in Baltimore hängen würden.
Vor dem Stadion der Broncos steht eine 24 Stunden Wachmannschaft, um Angriffe auf das dort hängende, übergroße Plakat zu verhindern.
Als ob diese Werbung für das dritte Spiel der beiden Teams seit Woche 15 der Saison 2012 nötig wäre.
Das erste Spiel gewann Denver in Baltimore mit 34:17.
Im Januar kam es zu einer epischen Schlacht der beiden Teams in den Playoffs. Die Ravens gewannen in der zweiten Verlängerung mit 38:35.
Da hätte es diese Werbung, die die Fans in Denver so in Rage bringt, nicht gebraucht.

Vor zwei Wochen erwischte es die beliebte Sideline-Reporterin Pam Oliver am Kopf. Als sie im Lucas Oils Stadion gerade in einem Interview war, warf ihr Colts Ersatz- Quarterback Chandler Harnish den Ball an den Kopf.
Zu nächst arbeitete Oliver normal weiter, aber als sie das Stadion verließ, wurde ihr schwindelig und sie bekam starke Kopfschmerzen. Am nächsten Tag verschlimmerten sich die Symptome noch.
Diagnose, schwere Gehirnerschütterung.
Fünf Tag konnte sie kein Licht ertragen und lebte in einem abgedunkelten Raum. Selbst das Licht des Fernsehers war zu stark.
Doch jetzt ist sie wieder einsatzbereit, wie sie sagte. Am Sonntag wird sie beim Spiel der Packers in San Francisco wieder an der Seitenauslinie sein, aber, wie sie betonte, immer mit einem Auge auf das Spielfeld.
Ob sie sich der Klage der 4.500 gegen die NFL angeschlossen hat, ist nicht bekannt.

Rob Gronkowski trainiert wieder mit den Patriots.
Der Tight End hat eine Rückenoperation und mehrere Operation an seinem Arm hinter sich. Eine Zeitlang sah es so aus, als ob die Saison 2013 für ihn gelaufen wäre.
Doch mittlerweile dürfen Pats-Fans etwas optimistischer sein. Wann der Gronk ins Geschehen eingreifen kann, steht allerdings noch nicht fest.

Sonntag, 1. September 2013

Die Entlassungswelle rollt weiter...
tebow-tim3...und erwischte auch endlich Tim Tebow (Bild). Die Karikatur eines NFL- Quarterbacks wurde am Samstag von den Patriots gefeuert.
Sofort kam das Gerücht auf, daß die Bills ihn verpflichten würden, weil er jetzt die Offense der Patriots genau kennt, die am ersten Spieltag in Buffalo antreten.
Aber deswegen Tebow verpflichten?
Ja, denn mit den Rookies EJ Manuel, der starten soll, aber verletzt ist, und dem unrekrutierten Jeff Tuel stehen die Bills wirklich nicht gut da. Da könnte Tim Tebow der Einäugige unter den Blinden sein.
Die Patriots trennten sich auch von Zoltan Mesko obwohl der zu den besseren Puntern der Liga gehört.

Eine kleine Überraschung war die Entlassung Vince Youngs in Green Bay. Es sah lange Zeit so aus, als könnte der hochverschuldete Quarterback es als Ersatzmann in den Kader der Packers schaffen. Doch am Samstag fiel das Fallbeil.

Die Steelers feuerten Running Back Jonathan Dwyer, der in den Vorbereitungsspielen aussah, als wäre er ein sicherer Kandidat für den Saisonkader.
Eine Rückkehr bei den Steelers gibt es auch zu vermelden. Tight End Heath Miller, der sich in Woche 15 der letzten Saison das Kreuzband und einige andere Bänder gerissen hatte, ist soweit genesen, daß er ab sofort mit dem Team trainieren darf.

Wie erwartet wurde es nichts mit dem Comeback von Austin Collie. Die 49ers gaben dem oft verletzten Wide Receiver eine Chance, doch am Samstag gehörte er zu den Spielern, die gefeuert wurden.
Der 27-jährige, der oft an Gehirnerschütterungen litt und zudem eine Knieoperation hinter sich hatte, denkt aber trotzdem nicht daran, aufzuhören. Er glaubt, daß da draußen ein Team ist, das ihn verpflichten wird.

Als teurer Irrtum entpuppte sich die Verpflichtung von Robert Meachem. Im März 2012 gaben die Chargers dem Wide Receiver einen Vierjahresvertrag über $25 Millionen.
Doch er fing in der letzten Saison nur 14 Pässe für 207 Yards und 2 Touchdowns.
Im letzten Vorbereitungsspiel am Donnerstag erlitt er eine Gehirnerschütterung. Das war für die Chargers Grund genug, ihn zu feuern, und das obwohl sie ihm für 2013 $5 Millionen zahlen müssen.

Zu den Spielern, die die Seahawks entlassen haben, gehörte Antoine Winfield. Ihm hatten sie erst im März einen Einjahresvertrag mit der garantierten Summe von $1 Million gegeben, nachdem die Vikings ihn gefeuert hatten.
Am Samstag war dann klar, daß der Cornerback die Million bekommt, ohne dafür spielen zu müssen.
Am Nachmittag erklärte der 36-jährige, daß er in den Ruhestand treten wird.

Ganz ohne Kicker stehen die Browns momentan da. Weder Brandon Bagotay, noch Shayne Graham fanden Gnade vor den Augen ihres Head Coaches Rob Chudzinski.
So kurz vor Saisonbeginn wird es höchste Zeit, sich einen Kicker zu besorgen. Einige sind ja noch auf dem Markt.

Samstag, 31. August 2013

Ene, mene Muh, und raus bist Du
tebow-tim-patsNatürlich machen sich die Verantwortlichen schon etwas mehr Mühe, die Kader auf die erlaubten 53 Spieler zu trimmen.
Für die Betroffenen ist es aber doch so wie auf dem Schulhof, wenn die beiden Mannschaftsführer Stein, Papier, Schere, Echse Spock spielen und sich ihre Mitspieler aussuchen.
Die Patriots überraschten am Freitag damit, daß sie 10 Spieler feuerten, aber Tim Tebow (Bild) nicht darunter war.
Was hat der unfähige Quarterback gegen Teambesitzer Robert Kraft in der Hand?
OK, Scherz beiseite. New England muss noch ein weiteres gutes Dutzend Spieler feuern. Vielleicht ist Tebow in der nächsten Welle dabei.

Die Bills entließen Matt Leinart, der erst vor fünf Tagen verpflichtet wurde. Der Quarterback warf in seinem Einsatz im letzten Testspiel zwei Interceptions, was den Verantwortlichen wohl zu viel war.
Den Quarterback, den sie für viel Geld verpflichtet hatten, um ihre Sorgen auf dieser Position loszuwerden, setzten sie auf die Verletztenliste. Damit ist die Saison für Kevin Kolb wegen der Gehirnerschütterung, die er sich im Spiel gegen Redskins zuzog, beendet. Je nachdem, wie schwer die Verletzung ist, könnte sogar die Karriere des 29-jährigen beendet sein.
Vieles deutet darauf hin, daß Buffalo mit dem unrekrutierten Rookie Jeff Tuel ins erste Saisonspiel gegen New England geht.

Marshawn Lynch verlor seinen Vorblocker.
Seattle feuerte den Pro Bowl Fullback Michael Robinson. Er spielte letztes Jahr in jedem Spiel und machte Lynch den Weg frei. Doch den aktuellen Kaderschnitt überstand der 30-jährige nicht.

In den letzten drei Saisons erwies er sich als zuverlässiger Ballträger der Broncos und spielte in 41 Partien. Am Freitag gehörte Running Back Lance Ball zu den ersten Spielern, die der Kaderkürzung zum Opfer fielen.

Während Tight End Rob Gronkowski in New England immer noch fraglich ist, für den Saisonauftakt, weiß sein Bruder Dan, daß er 2013 nicht für Cleveland spielen wird.
Am Freitag gehörte der 28-jährige Tight End zu den Spielern, die von den Browns gefeuert wurden.

Zur Kasse bitte
Panthers Running Back Armond Smith trat im Spiel gegen Baltimore Albert McClelland in die Leiste. Das kostete ihn jetzt $15.000.
Das war fast schon der Spitzenwert unter den Zahlungsaufforderungen, die die NFL in dieser Woche verschickte.
Mit Matt Simms von den Giants gehörte auch mal wieder ein Quarterback zu denen, die eine Geldstrafe bekamen. Er tat nach einem Touchdown so, als würde er einen Gegenspieler erschießen. Das war der Liga $7.875 wert.
Insgesamt waren die Spieler recht brav und die Liga konnte sich nur mit $135.250 an ihren Angestellten bereichern.

Kurzberichte
„Nur ich allein bestimme, wer Quarterback bei den Jets spielen wird“, tönt Head Coach Rex Ryan gerne immer mal wieder.
„Nicht so schnell“, mischte sich General Manager John Idzik ein und meldete ein Mitspracherecht an.
Doch was sagt eigentlich der Mann, der die Offense koordiniert?
Was sagt Marty Mornhinweg?
Wenn er eine Stimme hätte, sagte er in einem Interview, würde er sie für Geno Smith abgeben. Er liebt das Potential, das in dem Rookie schlummert und würde es gerne fördern.
Aber, so betonte er, er hätte das ja leider nicht zu bestimmen.
Rex Ryan, der selber bemerkt, daß er nicht der Supertrainer ist, als den er sich lange Zeit gesehen hat, ist mittlerweile etwas kleinlauter geworden. Er sagte, daß er sich alle Meinungen zu dem Thema anhören und in seine Entscheidung einfließen lassen würde.

Ist das Vertrauen der Packers in ihren Kicker Mason Crosby nicht sehr groß?
Am Freitag trat Kickalicious zu einem Probetraining in Green Bay an. Havard Rugland hatte es in Detroit nicht geschafft, den Pro Bowler David Akers aus dem Job zu kicken. Aber erzeigte, daß seine Youtube Kunstschüsse nicht nur getürkt waren.
Crosby musste ja eine starke Gehaltskürzung akzeptieren, um überhaupt bei den Packers bleiben zu können.
Ob Rugland es schafft, ihn aus dem Job zu schießen?

Freitag, 30. August 2013

Jeder hat gewonnen
goodelldollarIm Streit der 4.500 ehemaligen gegen die NFL gab es nur Sieger. Die beiden Parteien einigten sich auf einen Vergleich, der beide Seiten als Gewinner aus dem Disput gehen lässt.
Die Spieler, die die NFL verklagt hatten, weil diese sie nicht über die gefährlichen Spätfolgen von Kopfverletzungen informiert hatte, bekommen $765 Millionen und haben damit einen Sieg errungen. In dieser Summe ist ein Fond über $675 Millionen enthalten für ehemalige Spieler, die Gehirnschäden erlitten haben und daran behandelt werden.
Dieser Fond steht allerdings nicht nur den 4.500 Klägern zur Verfügung, sondern auch den etwa 18.000 anderen ehemaligen NFL Spielern, die sich nicht der Klage angeschlossen haben.
Christopher Seeger, ein Co-Anwalt der Kläger, zeigte sich hoch erfreut über die schnelle Einigung, die einen jahrzehntelangen Rechtsstreit vermieden hätte.
Die NFL hat gewonnen, weil sie ihre Akten nicht öffnen musste. Hatte sie um die Gefährlichkeit der Kopfverletzungen gewusst, wann hatte sie davon gewusst?... alles das bleibt weiter ein Geheimnis.
Deshalb ist auch die NFL mit der Einigung sehr zufrieden. Es wäre besser, den ehemaligen Spielern jetzt zu helfen, anstatt viele Jahre und viel Geld mit Prozessen zu vergeuden.

Kurzberichte
Die letzten Vorbereitungsspiele sind in dieser Nacht über die Bühne gegangen. In den meisten Teams standen Spieler auf dem Feld, deren Namen wirklich nur hartgesottene Collegefootball-Zuschauer je gehört haben.
Die Starter wurde so gut wie möglich geschont, um genau das zu vermeiden, was Andre Brown passierte.
Der Running Back der Giants brach sich im zweiten Viertel gegen New England das linke Bein, als er von einem Spieler mit dem Helm daran getroffen wurde. Operiert werden muss er nicht, wie es heißt. Es erwischte ihn damit schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres an diesem Bein. Bereits im November 2012 hatte er es sich gebrochen und den Rest der Saison verpasst.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest, sechs Wochen werden es aber bestimmt.
Die Giants hatten Brown als Back in den kurzen dritten Versuchen und in Goal-Line-Situationen eingeplant. Dafür suchen sie jetzt einen Ersatzmann.

Bei den Buccaneers verletzte sich Tight End Tom Crabtree im ersten Viertel am rechten Knöchel, als er versuchte, den Weg für Running Back Mike James freizublocken.
Erste Untersuchungen zeigten keine schlimmeren Verletzungen. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Was dazu führt, mal einen Blick auf die wichtigsten Spieler zu werfen, die auf der PUP-Liste stehend in die Saison gehen. Diese Spieler dürfen in den ersten sechs Wochen nicht mit dem Team trainieren und können erst nach dem sechsten Spieltag eingesetzt werden.
Die Liste wird von zwei Spielern der 49ers angeführt, die jeder für sich schon ein Verlust sind, zusammen aber ein Desaster ergeben: Die Wide Receiver Mario Manningham und Michael Crabtree.
Crabtree hat es den Fortschritten der Operationsmethoden zu verdanken, daß er mit seiner Achillessehnenverletzung überhaupt nur einige Monate ausfällt. Noch vor gar nicht langer Zeit hätte diese Verletzung seine Karriere beendet.
Manningham erholt sich von einer Knieoperation.
Beide werden nicht sofort nach dem sechsten Spieltag zurückerwartet.
Bei den Panthers ist es völlig unverständlich, warum die Jonathan Stewart noch mit sich rumschleppen?
Der Running Back gehört wirklich zu den guten auf seiner Position, wenn er spielt, aber wann spielte er in letzter Zeit mal?
Seit letztem Jahr wird er ständig von Knöchelproblemen gebeutelt. Vor ein paar Monaten wurde er an beiden Knöcheln operiert und schon da konnte man absehen, daß es ein Risiko wäre, ihn zu behalten. Aus der erhofften Rückkehr zum Beginn des Trainingslagers wurde eine erhoffte Rückkehr zum ersten Spieltag. Jetzt hofft Carolina, daß er zum siebten Spieltag einsatzbereit sein wird.
Bei den Seahawks steht Percy Harvin auf dieser Liste. Doch auch nach Woche sechs wird er nicht sofort aktiviert werden können. Nach seiner Hüftoperation wären die Seahawks froh, wenn der Wide Receiver zu Thanksgiving wieder fit wäre.

Die Washington Redskins werden, wie erwartet, mit Robert Griffin III im ersten Saisonspiel antreten.
Nachdem es in den letzten acht Monaten tägliche Meldungen über den Heilungsprozess des Quarterbacks gegeben hat, kam am Donnerstag die wichtigste Meldung; Dr. James Andrews erklärte RG3 für einsatzbereit.
Das wurde allerdings auch so erwartet, denn, auch wenn Griffin III nicht in den Testspielen eingesetzt wurde, obwohl er immer in voller Montur an der Seitenauslinie stand, trainierte er während der Woche immer mit der ersten Angriffsreihe.

Packers Kicker Mason Crosby stimmte einer Gehaltskürzung zu, um seinen Job behalten zu können.
2013 sollte er ein Grundgehalt von $2,4 Millionen erhalten. Dieses Gehalt wurde auf $800.000 reduziert. Allerdings kann er die restlichen $1,6 Millionen durch Boni hinzuverdienen.
Crosby konnte 2012 nur 21 von 33 Field Goal Versuchen verwandeln. Im Trainingslager musste er sich gegen Giorgio Tavecchio durchsetzen. Das gelang ihm locker, denn er setzte alle 14 seiner 14 Versuche zwischen die Stangen.
Zusammen mit der Zusage, auf einen großen Teil seines Gehalts zu verzichten, konnte er seinen Job sichern.

Donnerstag, 29. August 2013

Kurzberichte
smith-geno3Heute ist der letzte Vorbereitungsspieltag. Die meisten Teams werden ihre Starter schonen, so z.B. die Jets.
Mark Sanchez kann nicht spielen, weil er verletzt ist, Geno Smith (Bild) wird wohl nicht spielen, um sich nicht zu verletzen. Da bleibt nur noch Matt Simms. Um ihn nicht ganz alleine zu lassen verpflichteten die Jets am Mittwoch Graham Harrell. Der hat den Kampf um den Posten des Ersatz- Quarterbacks in Green Bay gegen Vince Young verloren und wurde von den Packers gefeuert.
Das jüngste Gerücht in New York besagt, daß Mark Sanchez doch so schwer verletzt ist, daß er für das erste Saisonspiel noch nicht einsatzbereit sein wird.

Die Spielergewerkschaft NFLPA bemüht sich darum, daß die Patriots dem unter Mordverdacht stehenden Aaron Hernandez $82.000 zahlen.
Dieses Geld hat er sich verdient, weil er an 90% der Teamaktivitäten in der spielfreien Zeit vor seiner Festnahme teilgenommen hat.
Der neue Tarifvertrag sieht jedoch vor, daß ein Team Boni und Gehälter nicht zahlen muss, wenn ein Spieler inhaftiert ist.
Die Chancen der NFLPA stehen also nicht gut.

Zwischen den Dallas Cowboys und Jay Ratliff kriselt es.
Der Nose Tackle wurde am Dienstag auf die PUP Liste gesetzt, weil er an Oberschenkel- und Leistenschmerzen leidet.
Spieler, die jetzt auf dieser Liste der Spieler stehen, die physisch nicht in der Lage sind zu spielen, können frühestens nach Woche sechs der Saison eingesetzt werden.
Ratliff schwänzt allerdings einen großen Teil der angesetzten Rehasitzungen, weil er mit den Maßnahmen der Kraft- und Konditionstrainer nicht einverstanden ist.
Das Team der Kraft- und Konditionstrainer der Cowboys gilt aber als eines der besten der Liga.
Doch dieses Problem mit Ratliff ist hausgemacht. Er gehört definitiv zu den Spielern, die Dallas rechtzeitig hätte feuern müssen. Doch statt dessen entschied sich Jerry Jones, ihn für 2013 weiterzuverpflichten, und das, obwohl Ratliff schon länger mit Verletzungsproblemen kämpft, ein neues Spielsystem lernen muss, 2012 eine schlechte Leistung bot, unter Alkoholeinfluß Auto fuhr und Dallas ihm $5 Millionen zahlen muss.
Das Geld hätte sich Jones, der leider zu oft eigenartige Personalentscheidungen trifft, die einen an seinem Verstand zweifeln lassen, sparen sollen.

„Ruhe bitte“, sagt Peyton Manning in Richtung der Broncos-Fans.
In Indianapolis wussten die Fans, wann sie jubeln durften, und wann sie still sein mussten. 14 Jahre Training ihres Quarterbacks hatte sie gut abgerichtet.
Die Fans in Denver sind noch nicht so gut trainiert, nach nur einem Jahr mit Manning. Auch bei den heißblütigen Fans im oft eiskalten Denver soll Jubeldisziplin eingeführt werden.
Gerade bei kritischen dritten und gar vierten Versuchen ihrer Mannschaft flippen die Fans in Denver aus. Und gerade da muss absolute Ruhe herrschen, damit Mannings Mitspieler seine Kommandos hören können.
In Indianapolis wähnte man sich auf einem Friedhof, wenn die eigene Offense auf dem Feld war. Diese Grabesstille wünscht sich Manning auch in Denver. Nur weiß er noch nicht genau, wie er sie in so kurzer Zeit, bis zum Saisonbeginn nächste Woche, realisieren soll?
Flugblätter und Lautsprecherdurchsagen sollen dabei helfen. Doch ob das die enthusiastischen Fans in Denver wirklich bremsen kann?
Kaum!

Mittwoch, 28. August 2013

Kurzberichte
flacco-joe200Plakate von Joe Flacco (Bild) sind in Denver ungefähr so beliebt, wie Plakate der AfD bei unseren Grünen Ökoterroristen.
Die NFL hat Dutzende Plakate des Ravens Quarterbacks in Denver aufgehängt, um für das Saisoneröffnungsspiel des amtierenden Weltmeisters in der Kilometerhohen Stadt zu werben. Selbst am Stadion hängt ein riesiges Plakat des „Feindes“, neben einem von Peyton Manning.
Als ob das nötig wäre.
Ganz Colorado ist heiß auf das Spiel.
Die Sportsender, die sozialen Medien, alle laufen über mit zum Teil recht wütenden Kommentaren zu dieser Aktion der Liga.
Ein Moderator eines Sportradiosenders hat seine Hörer dazu aufgerufen, die Plakate zu beschmieren.
Derek Wolfe, Defensive End der Broncos, sagte, daß er sich persönlich um Flacco kümmern werden, am 5. September, und grinste dabei vielsagend.
Die Führung des Clubs betonte, daß sie ein besonderes Auge auf die Fans haben werde. Ausschreitungen, welcher Art auch immer, würden nicht toleriert.
Für die Liga ist es ja auch nicht ganz einfach, die Saison mit dem amtierenden Super Bowl Champion in einer anderen Stadt beginnen zu lassen. Und das nur, weil so ein Baseballteam eines seiner 100 Heimspiele nicht verlegen oder ausfallen lassen will.
Bleibt zu hoffen, daß der Anblick Flaccos die Broncos-Fans nicht zu sehr in Rage bringt.

Die Liga realisiert, daß sie ein Problem bekommt mit ihren neuen Regeln. Angriffe auf den Oberkörper sind verboten, wenn sie mit dem Helm voran ausgeführt werden. Da ein Angreifer aber nie weiß, wie sein Gegenspieler sich bewegen wird, kann jeder Angriff, der eigentlich legal hätte sein sollen, in Wirklichkeit illegal enden, wenn der Helm den Gegenspieler leicht berührt.
Da sind die Knie ein gutes Ersatzziel, wie sich langsam herumspricht.
Deshalb will die Liga demnächst auch direkte Angriffe auf die Knie verbieten.
Die Angriffe gegen Miamis Tight End Dustin Keller und letzte Woche gegen Vikings Defensive Tackle Kevin Williams waren nach den momentan noch geltenden Regeln, legal und werden nicht bestraft. Kellers Karriere ist eventuell beendet, und Williams kam mit einem überdehnten Knie davon.
Die NFL wird alle Fälle solcher Art in der kommenden Saison genau unter die Lupe nehmen und dem Regelkomitee dann entsprechende Vorschläge für die Zukunft machen.

Am Dienstag setzten die Packers Running Back DuJuan Harris auf die Liste der verletzten Spieler, die während der Saison noch reaktiviert werden könnten.
Harris ist an der Patellasehne verletzt, die die Kniescheibe an ihrem Platz hält. Er weiß gar nicht so genau, wann er sich die Verletzung zugezogen hat. Zwar hat er im Spiel gegen Seattle einen Schlag mit einem Helm aufs Knie bekommen, aber er sagte, daß es schon vorher geschwollen war.
Harris sollte als Starter in die Saison gehen. Ein adäquater Ersatz steht den Packers eigentlich nicht zur Verfügung.

Kickalicious bewies zwar, daß er das Zeug hat, um Kicker in der NFL zu werden, dennoch haben die Lions ihn am Dienstag entlassen.
Der Norweger Havard Rugland hatte durch sensationelle Kicks in Youtube-Videos auf sich aufmerksam gemacht, und Detroit gab ihm eine Chance.
Er verwandelte seine Field Goal Versuche in den Testspielen aus 33, 49 und 50 Yards und übernahm in den zweiten Halbzeiten die Kickoffs.
Doch gegen den sechsmaligen Pro Bowler Davis Akers konnte er sich letztlich nicht durchsetzen.
Doch der 28-jährige, der keine Ahnung vom Football hatte, bevor er letztes Jahr seine Videos produzierte, hat bewiesen, daß nicht alles, was da gezeigt wurde, getürkt war. Vielleicht bekommt er ja noch mal eine Chance bei einem Team?

An zwei Tagen in Folge mussten die Cleveland Browns einen Running Back auf die Verletztenliste setzen.
Am Montag setzten die Browns Dion Lewis wegen einer Knieverletzung auf die Liste der Spieler, für die die Saison beendet ist. Am Dienstag folgte Montario Hardesty auch mit einer Knieverletzung.
Damit ist die Luft hinter Starter Trent Richardson sehr dünn geworden, und Cleveland muss wohl auf Einkaufstour gehen.

Dienstag, 27. August 2013

Kurzberichte
holmes-santonio-jets3Es ist ein Kommen und Gehen in der NFL. Während Spieler sich verletzen und ausfallen, kommen andere von ihren Verletzungen zurück. So auch Santonio Holmes (Bild).
Der Wide Receiver der Jets hat eine schwere Operation an seinem Mittelfußknochen hinter sich und fühlt sich noch nicht einsatzbereit. Ein Fußspezialist, der ihn untersuchte, war anderer Meinung und erklärte Holmes für einsatzbereit.
Daraufhin nahmen die Jets ihn von der PUP Liste, der Liste der Spieler, die momentan physisch nicht einsatzbereit sind. Am Montag nahm er zum ersten Mal seit 10 Monaten wieder am Training des Teams teil.
Jets-Fans sollten nicht damit rechnen, daß Holmes auch wirklich sofort zum Saisonbeginn mitmischt.

Die New York Giants haben Jason Pierre-Paul von der PUP Liste genommen.
Das heißt aber nicht, daß der Defensive End nach seiner Rückenoperation zum Saisonstart einsatzbereit sein wird. Auch wenn er ein Ausnahmetalent ist, wird er zunächst seinen Trainingsrückstand aufholen müssen.
JPP ist sich nicht sicher, wann genau er ins Geschehen eingreifen wird.

Bei den Packers haben Jordy Nelson und Randall Cobb nach einigen Wochen Verletzungspause wieder am Training teilgenommen.
Nelson hatte eine Operation an seinen Nerven im Knie, während Cobb an Schmerzen im Bizeps litt.
Beide Wide Receiver konnten bereits am Sonntag ohne Einschränkungen mittrainieren.

Bei den Patriots hat sich Danny Amendola zurückgemeldet. An welcher Krankheit oder Verletzung der Wide Receiver litt, die ihn eine Woche vom Training abhielt, gab das Team immer noch nicht bekannt.

Spiel gewonnen, Spieler verloren.
Im Sieg gegen Pittsburgh brach sich Chiefs Tight End Tony Moeaki die Schulter.
Ob Kansas City ihn auf die Verletztenliste setzt, oder ihn feuert, steht noch nicht fest. Bei zwei Kopfverletzungen und drei Knieoperationen, die er seit 2010 in der NFL erlitt, kann man ein paar Euro auf „Feuern“ setzen.

Die Saints werden die Saison 2013 ohne Outside Linebacker Will Smith bestreiten müssen. Er zog sich einen Kreuzbandriss zu und muss operiert werden.
Im Alter von 32 Jahren ist es fast schon anzunehmen, daß Smith kein Comeback im nächsten Jahr starten wird.

Wer blockt jetzt den Weg frei?
Adrian Peterson konnte sich letztes Jahr darauf verlassen, daß sein Pro Bowl Fullback Jerome Felton ihm die Gegner aus dem Weg räumt.
In den ersten drei Spielen 2013 muss Peterson ohne ihn auskommen, Felton ist suspendiert.
Letztes Jahr im Sommer wurde er unter Alkoholeinfluß am Steuer seines Wagens erwischt, was jetzt zu der Sperre führte.

Die nötigen Kaderkürzungen fordern ihre prominenten Opfer.
Die Jets trennten sich, erneut, von Braylon Edwards, nachdem sie den Wide Receiver erst letzten Monat, erneut, verpflichtet hatten.
Die Redskins feuerten Wide Receiver Donte Stallworth.
Von beiden kann angenommen werden, daß ihre Karrieren bald Zuende gehen.

Montag, 26. August 2013

Kurzberichte
leinart-mattDie Buffalo Bills verpflichteten NFL-Wandersmann Matt Leinart (Bild).
Der Quarterback sollte damals die leuchtende Zukunft der Arizona Cardinals einläuten, war aber nur ein kleines Licht.
Nach vielen anderen Stationen ist er nun kurzfristig bei den Bills gelandet. Mit EJ Manuel und Kevin Kolb sind die Quarterbacks Nr. 1 und 2 verletzt.
Die Knieverletzung Manuels könnte bis zum Saisonstart auskuriert sein. Ganz anders sieht es bei Kevin Kolb aus. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu, die seine Karriere beenden könnte, wie es aus dem Umfeld der Bills heißt.
Im letzten Vorbereitungsspiel werden die Bills mit Jeff Tuel, Matt Leinart und dem ebenfalls frisch verpflichteten Thaddeus Lewis antreten und auf die Rückkehr Manuels hoffen.

„Mir geht es gut“, strahlte Mark Sanchez die Reporter an, denen er nach dem Spiel der Jets gegen die Giants zu entkommen versuchte.
Sanchez war im letzten Viertel von Head Coach Rex Ryan eingesetzt worden, weil der unbedingt die MetLife Snoopy Trophäe gewinnen wollte.
MetLife ist der Namenssponsor des Stadions, das sich die beiden New Yorker Teams in New Jersey teilen.
Sanchez verletzte sich bei diesem unnötigen Einsatz an der rechten Schulter und konnte nicht mehr weiterspielen. Doch anscheinend ist die Verletzung nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. Am heutigen Montag stehen weitere Untersuchungen an, aber der Quarterback der Jets ist da optimistisch.
Am Ende des Tages werden die Jets-Fans wissen, wie begründet der Optimismus ihres „Lieblings“ war.

Für Giants Safety Stevie Brown ist die Saison beendet. Er zog sich im Spiel gegen die Jets einen Kreuzbandriss zu.
Nachdem er in seinen ersten zwei NFL Saisons zwischen den Raiders, Panthers und Colts wechselte, fand er 2012 sein Team in New York. Hier startete er in 11 Spielen und belegte mit acht abgefangenen Pässen Platz zwei in der letzten Saison.
Die Verletzung zog er sich zu, als er einen abgefangenen Pass zurücktrug.

In den letzten beiden Spielen des dritten Spieltags schlugen die Saints die Texans 31:23 und die 49ers die Vikings 34:14.

Sonntag, 25. August 2013

Samstag war Großkampftag in der Testspielphase
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Im dritten Vorbereitungsspiel gehen die Mannschaftsteile zum Spielbeginn meistens so auf den Platz, wie sie auch im ersten Saisonspiel antreten sollen und spielen die erste Halbzeit durch.
Die Broncos wollten den Ravens wohl noch nicht zeigen, wie sie Von Miller (Bild) ersetzen werden. Sie ließen ihn gegen die Rams in der ersten Verteidigungsreihe starten, als wäre er nicht für die ersten sechs Spiele suspendiert.
Head Coach John Fox begründete Millers Einsatz damit, daß sein Linebacker so viel Spielpraxis wie möglich sammeln müsse, weil er ab September bis zum 20. Oktober nur zusehen darf.
Trotz seines unermüdlichen Einsatzes gelang es den Rams die erste Halbzeit mit 20:10 zu gewinnen. Die Ersatzleute drehten das Ergebnis dann noch und Denver gewann mit 27:26.
Für den Saisonauftakt gegen Baltimore reicht die gezeigte Leistung der Broncos aus der ersten Halbzeit nicht aus. Da muss noch viel getan werden.
Die Rams sind für den Auftakt gegen Arizona gut gewappnet.

Bei den Cardinals könnte ihre erste Wahl aus der letzten Draft für die gesamte Saison ausfallen. Gegen die Chargers brach sich Offensive Guard Jonathan Cooper das linke Bein.
Arizona verlor nicht nur Cooper und das Spiel, sondern auch noch Nose Tackle Dan Williams, Tight End Rob Housler und Running Back Rashard Mendenhall. Alle drei mussten das Spiel vorzeitig verlassen, sollen aber alle nicht ernsthaft verletzt sein.
Bei den Chargers geht das Gerücht um, daß Philip Rivers seine letzte Saison in San Diego spielen könnte. Gestern unterstrich er mit seiner Leistung, daß dieses Gerücht wahr werden könnte. Er vervollständigte 10 seiner 18 Pässe für 71 Yards bei 1 Interception.
Da ist eine Leistungsexplosion nötig, um die Saison positiv verlaufen zu lassen.
Endstand: Chargers 24, Cardinals 7.

„Wir wollen Geno, wir wollen Geno“, musste sich Jets Quarterback Mark Sanchez in den bisherigen Vorbereitungsspielen von den Fans anhören.
Das könnte sich nach dem ersten Start seines Konkurrenten geändert haben. Was die Fans von Smith geboten bekamen ließ sie überlegen, ob sie nicht: „Wir wollen Sanchez“ rufen sollten.
Der Rookie zeigte nichts, was einem Fan des anderen New Yorker Teams auch nur einen Funken Hoffnung machen konnte. Er spielte bis ins letzte Viertel, in der Hoffnung, daß er etwas, irgend etwas, positives zeigen würde. Aber der Rookie spielte wie ein Rookie und nicht wie ein Wunderknabe ala RG3.
Smith vervollständigte nur 16 seiner 30 Pässe für 199 Yards und 1 Touchdown. Auf der negativen Seite standen drei Interceptions und ein Safety. Den Safety verursachte er, als er in der eigenen Endzone unter Druck geriet und gerade, als er den Ball wegwerfen wollte, auf die Auslinie trat.
Doch selbst wenn die Jets-Fans jetzt umdenken sollten, wäre es fraglich, ob Sanchez überhaupt würde spielen können.
Er verletzte sich an der rechten Schulter und sein Status ist fraglich. Warum Head Coach Ryan ihn überhaupt im letzten Viertel noch einsetzte, konnte der nach dem Spiel selber nicht sagen.
Bis zu seiner Verletzung hatte Sanchez 5 seiner 6 Pässe für 72 Yards vervollständigt. So war es an Matt Simms, das Spiel zu Ende zu bringen. Der jüngste Spross aus der Produktionsstätte von Super Bowl MVP Phil Simms, vervollständigte 6 seiner 10 Pässe für 120 Yards und 1 Touchdown.
Das ehemalige Team seines Vaters hatte aber auch seine Probleme. Nach diesem Spiel dürfte es als sicher gelten, daß diese beiden Teams sich nicht am 2.2.14 im heimischen Stadion gegenüberstehen werden.
Wie erwartet spielte Victor Cruz nicht für die Giants. Ohne ihn fand Eli Manning nicht die passende Anspielstation und konnte nur unterirdische 8 seiner 20 Pässe für 83 Yards vervollständigen.
Die Probleme in der O-Line der Giants sind zu groß, als das sie bis zum Saisonstart behoben werden könnten. Eli Manning wird sich mehr als ihm lieb ist auf seine Beine verlassen müssen.

Die Buffalo Bills suchen dringend einen Quarterback.
Zwar haben sie Kevin Kolb etliche Millionen zugesagt, damit der für sie startet, doch im Trainingslager hat er den Job an EJ Manuel verloren.
Beide können aber bis auf weiteres nicht eingesetzt werden. Manuel hat Knie und Kolb Gehirnerschütterung. Bei beiden steht nicht fest, wann sie überhaupt wieder spielen können?
Kolb zog sich seine Verletzung im Spiel gegen Washington zu, nachdem er 2 seiner 4 Pässe für 16 Yards vervollständigt hatte.
Damit blieb nur noch der unrekrutierte Rookie Jeff Tuel, der das Spiel über die Bühne bringen konnte. Er war allerdings völlig überfordert.
Auch bei den Redskins spielten die Nr. 1 und 2 auf der Quarterback Position nicht. Doch Washington hat mit Rex Grossman einen ehemaligen Starter in den Reihen, der die beiden recht gut vertrat. Er vervollständigte 11 seiner 21 Pässe für 171 Yards und 1 Touchdown.
Die Redskins kannten keine Gnade mit den gebeutelten Bills und fegten sie mit 30:7 vom Platz.

Samstag, 24. August 2013

Tag zwei des dritten Vorbereitungsspieltags
flynn-matt3Ob das was wird, mit dem Posten des Starters bei den Raiders für Matt Flynn (Bild)?
Im gestrigen Vorbereitungsspiel gegen die Bears dürfte sich Terrelle Pryor jedenfalls als harter Konkurrent gezeigt haben.
Zwar spielte Pryor auf einmal in einem Trikot mit der Nr. 2 (bisher trug er in Oakland die 6), aber in seiner Spielweise erinnerte er nicht im Geringsten an die größte Niete, die jemals dieses Trikot trug, JaMarcus Russell.
Pryor vervollständigte mit seiner vom College her gewohnten Nr.2 7 seiner 9 Pässe für 93 Yards und 1 Touchdown. Mit 4 Läufen erzielte er 37 Yards und 1 Touchdown.
Flynn brachte es auf 3 Vervollständigungen aus 6 Pässen für 19 Yards bei 2 Interceptions.
Für Flynn dürfte das ein Deja Vu sein.
Letztes Jahr war er der Starter der Seahawks, bis ein gewisser Russell Wilson ihn aus dem Job und der Stadt spielte.
Dieses Jahr könnte ihm dasselbe passieren.
Die Fans jedenfalls wollen es so. Als die Raiders im zweiten Viertel mit 0:27 gegen Chicago zurücklagen, musste sich Flynn Buhs anhören und „Pryor, Pryor“ Rufe.
Wäre das Spiel in Chicago gewesen, hätten die Fans dort ihrem Quarterback zugejubelt. Achterbahn- Quarterback Jay Cutler hatte einen seiner guten Tage und vervollständigte 12 seiner 21 Pässe für 142 Yards und 1 Touchdown.
Cutler, der ja enorm unter seiner löchrigen O-Line leidet, konnte sich in diesem Spiel auf seine Vorderleute verlassen. Sie hielten nicht nur ihm den Rücken frei, sondern machten auch den Running Backs den Weg frei. Matt Forte lief sechs mal und erzielte 76 Yards. Michael Ford trug den Ball neun mal für 58 Yards und 1 Touchdown.
Endstand: Bears 34, Raiders 26.

In Green Bay spielten die Seahawks und die Packers ein mit Fehlern übersätes Spiel.
Seattle hatte alleine 182 Yards Raumverlust durch Strafen. Daran, so sagte Head Coach Pete Carroll nach dem Spiel, müsse noch hart gearbeitet werden.
Bei den Packers sieht es so aus, als hätte Vince Young einen Arbeitgeber für 2013 gefunden. Der hochverschuldete Quarterback konnte überzeugen und empfahl sich für den Platz des Ersatzmanns für Aaron Rodgers. Seine Gläubiger wird es freuen.
Er vervollständigte 6 seiner 7 Pässe für 41 Yards und er lief dreimal für 31 Yards.
Packers Running Back Dujuan Harris zog sich eine Knieverletzung zu. Erste Untersuchungen deuteten nicht auf eine besonders schwere Verletzung hin. Doch heute stehen noch weitere Untersuchungen an, die mehr Klarheit bringen sollen.
Endstand: Seattle 17, Green Bay 10.

Aaron Hernandez
Im Fall Aaron Hernandez gibt keine wirklich neuen Entwicklungen.
Ein Anwalt, der bereits mehrere NFL Spieler in diversen Fällen vertreten hat, sagte im Frühstücksfernsehen des NFL Networks, daß die Anklage noch viel Arbeit vor sich hätte.
Ohne die Mordwaffe, die immer noch nicht gefunden wurde, oder einen Augenzeugen, der aussagt, daß Hernandez Odin Lloyd erschossen hat, wäre es z.B. in Kalifornien erst gar nicht zu einer Inhaftierung des ehemaligen Tight Ends der Patriots gekommen.
Die Ankläger in Boston hätten nur die Aussagen von Carlos Ortiz, einem kriminellen, drogensüchtigen Mitangeklagten, der sich durch Aussagen gegen Hernandez Strafminderung verschafft hat. Dazu einige unscharfe Bilder, die zeigten daß Hernandez zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts gewesen wäre und so etwas wie eine Pistole in der hand gehalten hätte. Das wäre ein sehr schwaches Gerüst für die Ankläger.
Hernandez Kusine, der er angeblich nach der Tat die Tatwaffe gegeben haben soll, schweigt. Sie bekam von der Staatsanwaltschaft eine „Du kommst aus dem Gefängnis frei“ Karte, wenn sie der Polizei sagen würde, wo sie die Waffe versteckt hätte. Doch sie schweigt. Am Anfang hatte sie allerdings etwas gesagt. Auf die Frage, wo die Waffe wäre, sagte sie: „Springen sie in den Bristol Lake“. Das tat die Polizei dann auch mit mehreren Polizeitauchern, aber Tanya Cummings-Singleton hatte sich da wohl ein Späßchen erlaubt, denn die Waffe wurde nicht gefunden.
Auch Shayanna Jenkins, Hernandez` Verlobte und Mutter seines Kindes, könnte die Waffe versteckt habe. Jedenfalls steht auch sie unter diesem Verdacht. Doch auch aus ihr hat die Polizei noch nichts herausgekriegt.
So sitzt der ehemalige NFL Star weiterhin hinter Gittern. Und das, bei einem vielleicht erst 2015 beginnenden Prozess.

Freitag, 23. August 2013

Die ersten zwei Spiele des dritten Vorbereitungsspieltags
brady-tom-fertig
Das ist Tom Brady (Bild) so nicht gewohnt.
So wie die Lions Verteidigung ihn über den Platz jagte, wird er eher selten gejagt.
In neun Angriffsserien, die er absolvierte, führte er die Patriots nur zu drei Punkten. Daran tragen seine jungen Wide Receiver eine große Mitschuld. Brandon Bolden, Zach Sudfeld und Shane Vereen waren alle für Ballverluste verantwortlich. Ein Pass von Brady in Richtung Rookie Wide Receiver Aaron Dobson wurde abgefangen.
Damit wurde eindrucksvoll bewiesen, daß die Patriots in der Offense mit all den jungen, unerfahrenen Receivern große Probleme bekommen werden, und daß die Defense der Lions bewaffnet und einsatzbereit ist.
Nachdem Brady die erste Halbzeit durchgespielt und 16 seiner 24 Pässe für 185 Yards vervollständigt hatte, kam Ryan Mallett zum Einsatz.
Er vervollständigte 11 seiner 22 Pässe für 96 Yards und 1 Touchdown.
Tim Tebow wurde nicht eingesetzt.
Bei den Lions wurde Wide Receiver Calvin Johnson weiter geschont, aber Reggie Bush hat ihn gut vertreten. Der Running Back erzielte mit sechs Läufen ein Yard. Als Receiver war er produktiver. Er fing 5 Pässe für 103 Yards.
Das könnte bedeuten, daß er auch in der Saison oft als Receiver eingesetzt wird, wenn die Gegner sich auf Johnson konzentrieren.
Auf Seiten der Lions mussten Safety Glover Quin und Running Back Montell Owens das Spiel verletzt verlassen.
Quin verletzte sich an der Hüfte und Owens zog sich eine Knieverletzung zu, die gar nicht gut aussah.
Endstand: Patriots 9, Lions 40.

Im zweiten Spiel des Tages sah es so aus, als hätte Joe Flacco seine Favoriten gefunden. Wide Receiver Brandon Stockley fing drei Pässe von Flacco für 43 Yards und Marlon Brown fing sogar vier für 59 Yards und 1 Touchdown.
Brown kam als nicht rekrutierter Rookie ins Team und scheint sich einen Kaderplatz für die Saison sichern zu können.
Der Einhundertzwanzigmillionendollar- Quarterback der Ravens muss allerdings noch daran arbeiten, Freund von Feind zu unterscheiden. Er vervollständigte 18 seiner 24 Pässe für 169 Yards und 1 Touchdown, leistete sich aber 2 Interceptions und brachte es damit auf vier in drei Testspielen.
Bei den Panthers sieht es so aus, als ob Quarterback Cam Newton eher an die schlampige Leistung des letzten Jahres anschließt, als an die gute Leistung aus seiner Rookiesaison. Er vervollständigte 10 seiner 19 Pässe für 99 Yards.
Bei den Ravens zog sich Ersatz- Quarterback Tyrod Taylor eine Gehirnerschütterung zu. Es sah ernst aus und Baltimore wird sich eventuell nach einem anderen Ersatz- Quarterback umsehen müssen.
Endstand: Panthers 34, Ravens 27.

Kurzberichte
Die Modepolizei der NFL hat RG3 erwischt. Der Quarterback der Redskins hat vor dem Monday Night Spiel gegen Pittsburgh ein nicht den Regeln entsprechendes T-Shirt getragen.
Die Regeln sagen, daß ein Spieler, wenn er sichtbar vor Fernsehkameras oder vor Publikum im Stadion auftritt, nur autorisierte Wäsche tragen darf.
Griffin III aber trug ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Operation Patience“, also Operation Geduld, in Anspielung auf seinen langwierigen Genesungsprozess.
Das kostete ihn jetzt $10.000 Strafe. Die zweite Zehntausenddollarstrafe wegen eines Modeverbrechens.
Im Dezember tauchte er mit einem Adidas Shirt bei einer Pressekonferenz nach einem Spiel auf. Da darf aber nur Nike getragen werden.

LeVon Bell erholt sich recht gut von seiner Fußverletzung. Der Running Back der Steelers verstauchte sich im Spiel gegen Washington den rechten Fuß und wird gegen Kansas City nicht spielen. Ob er auch im letzten Vorbereitungsspiel nicht eingesetzt wird, will Head Coach Tomlin kurzfristig entscheiden.
Bell glaubt aber, daß er zum Saisonbeginn einsatzbereit sein wird. Mittlerweile kann er den Fuß wieder etwas belasten und mit den Zehen Murmeln aufheben. Diese Übung gehört zum Rehaprozess.

Staphylokokkeninfektion-Alarm in Tampa Bay.
Left Guard Carl Nicks und Kicker Lawrence Taylor zeigten die typischen Symptome und befinden sich in Behandlung.
Diese Krankheit ist keine Unbekannte in der NFL. Die Cleveland Browns haben sich von 2003 bis 2008 damit herumgeschlagen. Bei den Redskins hätte 2004 Defensive Lineman Brandon Noble beinahe ein Bein wegen dieser Infektion verloren.
Die Bucs haben ihre Umkleidekabine vollständig sterilisiert, als das Team zum Auswärtsspiel in New England war. An diesem Wochenende soll das Ganze noch mal veranstaltet werden.
Zusätzlich bekamen die Spieler spezielle Seifen, die eine weitere Ausbreitung der Infektion verhindern sollen.
Die Bucs verpflichteten den gerade frisch von den Bills gefeuerten Kicker Rian Lindell, falls Taylor für längere Zeit ausfallen sollte.

Kann er nicht, oder will er nicht?
Diese Frage stellt man sich in New York.
Jets Wide Receiver Santonio Holmes hatte eine schmerzhafte Fußverletzung und hat bisher an keiner Trainingseinheit des Teams teilgenommen.
Doch warum nicht?
Ein Fußspezialist hat dem Receiver letzte Woche volle Einsatzbereitschaft bescheinigt. Trotzdem hält Holmes selber sich nicht für einsatzbereit.
Bei Braylon Edwards weiß man gar nicht, was los ist. Er spielte im letzten Testspiel nicht mit dem ersten Angriff, sondern nur mit den Ersatzleuten. Seitdem hat ihn niemand mehr gesehen.
Um nicht ganz ohne Receiver in die Saison zu gehen verpflichteten die Jets Mohamed Massaquoi. Ob er überhaupt brauchbar ist, darf man bezweifeln. Selbst die Jaguars, anerkanntermaßen eines der besch... eidensten Teams der Liga, konnten ihn nicht mehr brauchen und feuerten ihn.

Donnerstag, 22. August 2013

Kurzberichte
lee-sean2Die Dallas Cowboys wissen, was sie an Sean Lee (Bild) haben.
Aus diesem Grund gaben sie dem Linebacker eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2019 über $42 Millionen, von denen $20 Millionen garantiert sind.
Zusätzlich erhielt er einen Unterschriftsbonus über $10 Millionen.
Lee ist seit 2010 im Team der Cowboys und hinterließ einen bleibenden Eindruck, vor Allem bei seinen Gegenspielern. 2012 verpasste er allerdings 10 Spiele wegen eines gebrochenen Zehs.
2013 will er wieder an alte Zeiten anknüpfen.

Viel reden, ohne etwas zu sagen. Diese Form des hohlen Politikersprechs sollen auch die New York Jets üben.
Die Spieler haben von der Teamleitung in Folien geschweißte Stichworte überreicht bekommen, mit denen sie bei Interviews klingen sollen, wie Politiker.
Auf diesen Stichwortkarten stehen Sachen wie: „Was ich dazu sagen kann ist; Was viel wichtiger ist; Worum es hier wirklich geht; Lasse Sie es mich so sagen; usw.“
Damit kann man, wie jeder geübte Politiker, die tatsächlich gestellte Frage umgehen und nur das antworten, was man sagen will ohne das es einen interessieren muss, was der Reporter gefragt hat.
Das erinnert einen, jedenfalls die Älteren, an den legendären Sketch von Mircea Krishan. Darin steht Krishan bei einer Prüfung vor Biologielehrern, die ihn z.B. zu Säugetieren befragen. Doch Krishan hat nur etwas über die Gurke gelernt und sonst nichts. Und so bringt er, egal was er gefragt wird, immer gekonnt sein Wissen über die Gurke unter. Ganz so, wie Politiker es machen... und demnächst die Spieler der Jets.
Was für ein Gegurke.

Für Lex Hilliard ist die Saison beendet. Der Fullback der Jets hat sich beim Training am Dienstag ein Schulterblatt gebrochen.
Die Jets setzten ihn noch am selben Tag auf die Verletztenliste, um seinen Kaderplatz neu vergeben zu können.
Hilliard kämpfte um den Platz des Starters. Sein Rivale, Rookie Tommy Bohanon dürfte den Platz damit sicher haben.

Die Texans werden Arian Foster in den Vorbereitungsspielen nicht einsetzen. Zwar meldete der Running Back sich nach überstandenen Verletzungen an der Wade und dem Rücken wieder zum Training zurück, sagte aber sofort, daß er erst im ersten Saisonspiel antreten wird. Er wäre eh kein Fan dieser Testspiele, fügte er noch hinzu.
Für Head Coach Kubiak ist diese Einstellung OK. Er betonte, daß Foster auch ohne Vorbereitungsspiele gut in die Saison starten wird.

Giants Offensive Lineman David Diehl musste am Daumen operiert werden.
Diehls rechter Daumen war ausgerenkt, und der Teamarzt war der Ansicht, daß da nur eine Operation helfen könnte, die den Daumen wieder in die richtige Position bringt.
Diehl hatte starke Schmerzen und wusste, daß er die Saison nicht durchhalten würde.
Jetzt wird er dem Team etwa sechs Wochen fehlen.

Eine böse Überraschung erlebte Jon Bostic. Im Spiel gegen die Chargers tacklete der Rookie Linebacker der Bears Wide Receiver Mike Willie so hart, daß der den für ihn bestimmten Pass nicht fangen konnte. Die Mitspieler an der Seitenauslinie feierten den gelungenen Angriff und die Schiedsrichter sahen nichts darin, was eine Strafe verdient gehabt hätte.
Die Liga sah das anders. Nach genauerer Ansicht der Szene kam die Liga zu der Ansicht, daß es bei dem Angriff zu einer Berührung von Bostics Helm mit dem Helm von Willie gekommen wäre.
Somit bewertete die NFL die Szene als unerlaubten Angriff mit dem Helm voran gegen einen wehrlosen Spieler.
Nun, der wehrlose Spieler in diesem Fall ist Jon Bostic, der dafür $21.000 Strafe zahlen muss.
Was beweist, daß man als Verteidiger ab jetzt auf die Knie der Gegenspieler zielen muss, um solche Geldstrafen zu vermeiden.

Tony Gonzales betont, daß es keinen Platz für karrieregefährdende Angriffe auf die Knie eines Spielers gäbe, nur weil die Liga Angriffe auf den Kopf bestraft.
Der Tight End der Falcons bezog sich in seiner Erklärung auf die Szene, in der Texans Rookie Safety D.J. Swearinger das Knie von Dolphins Tight End Dustin Keller zerstörte, um einer Geldstrafe wegen eines illegalen Angriffs auf den Oberkörper zu entgehen.
Gonzales sagte, daß er für die Aussage Swearingers kein Verständnis habe. Es gäbe keinen Grund, die Karriere eines Gegenspielers zu gefährden, nur um einer Geldstrafe zu entgehen. Für solche Spieler hätte er keinen Respekt.
Man solle ihn lieber weiter am Kopf angreifen, fuhr er fort. Ein Angriff auf seine Knie wäre sein Albtraum, betonte er.
Ist ja OK, wenn Gonzales bereit ist, die Geldstrafe seines Angreifers zu zahlen.
Ansonsten heißt es weiter: „Kopf oder Knie.“ So lange, bis die Liga direkte Angriffe gegen die Knie genau so bestraft, wie Angriffe gegen den Kopf.
P.S. Bis jetzt hat die NFL noch keine Geldstrafe gegen Swearinger verhängt.

Mittwoch, 21. August 2013

Kurzberichte
miller-von3Die NFL hat die sechs Spiele umfassende Suspendierung für Von Miller (Bild) bestätigt.
Der Linebacker der Broncos hat eine verwässerte Urinprobe abgegeben und damit gegen die Regeln des Antidrogenprogramms der Liga verstoßen.
John Elway erklärte am Dienstag, daß er sehr enttäuscht von Von wäre. Das Team müsse aber jetzt damit leben.
Dem Einspruch, den Miller eingelegt hat, gibt Elway keine große Chance.
Denver und Miller hatten schon Glück im Pech. Der Linebacker hätte durchaus auch für ein Jahr gesperrt werden können.
Denver muss in den sechs Spielen ohne Miller gegen Baltimore, N.Y. Giants, Oakland, Philadelphia, Dallas und Jacksonville antreten.
Das ist ein machbares Programm, auch ohne den besten Verteidiger des Teams.
Von Miller hätte dann jetzt Zeit für einen Gerichtsprozess. Sein Name steht, zusammen mit Dutzenden anderen, auf der Zeugenliste eines Staatsanwalts. Verhandelt wird ein ein fünffacher Mord, ein Raub und eine Brandstiftung. Von Millers Status wird als Bekannter eines Freundes des Angeklagten gelistet.
Es steht allerdings noch nicht fest, wann der Prozess beginnt, und wann Miller vor Gericht erscheinen muss.

Nach 11 Jahren aktiver Tätigkeit in der NFL wechselt Bart Scott ins Fernsehstudio.
Der ehemalige Linebacker spielte für die Ravens und die Jets. Nachdem letztere ihn gefeuert hatten, hoffte er noch auf neue Jobangebote aus der NFL, doch die kamen nicht.
Demnächst wird er dann für das CBS Sports Network arbeiten.

Eine nicht näher beschriebene Verletzung plagt Danny Amendola.
Der Wide Receiver nahm am Montag und Dienstag nicht am Training der Patriots teil. Wie es die freundliche, offene Art von Head Coach Belichick ist, ließ er die fragenden Reporter wissen, daß Amendola verletzt wäre und man von Tag zu Tag sehe, ob er wieder trainieren könne.
In New England geht man halt sehr offen mit Verletzungsreports um.

Die NFL hat vor, Antonio Smith für die nächsten drei Spiele zu sperren.
Der Defensive End der Texans hatte im Vorbereitungsspiel gegen Miami Dolphins Guard Richie Incognito ganz offen den Helm vom Kopf gerissen und damit nach Incognito geschlagen. Der Guard entging nur ganz knapp diesem Schwinger, der ihm sicher eine schwere Kopfverletzung eingebracht hätte.
Smith fühlt sich unschuldig und will gegen die Sperre Berufung einlegen. Niemals, so sagte er, hätte er den Helm in Richtung Incognitos Kopf geschwungen.
Nun, die Szene lief gestern wieder und wieder in allen Sportnachrichtensendungen der Sportsender in den USA.
Wenn Smith, nachdem man die Szene wieder und wieder gesehen hat, behauptet, daß er den Helm nicht in Richtung Incognitos Kopf geschwungen hat, dann hat er was am Kopf.
Die Sperre soll sofort in Kraft treten und die nächsten beiden Vorbereitungsspiele und das erste Saisonspiel umfassen.

Victor Cruz lief am Dienstag an Krücken durch die Gegend.
Der Wide Receiver der Giants ist an der Ferse verletzt. Allerdings, so heißt es, wäre die Verletzung nicht schlimm. Der Fuß wäre nur furchtbar geschwollen. Sobald die Schwellung abgeklungen wäre, könnte Cruz sofort wieder spielen.
Zum Saisonauftakt gegen Dallas wäre Cruz einsatzbereit.

Und der Starter ist...
Michael Vick.
Eagles Head Coach Chip Kelly hat sich entschieden, mit welchem Quarterback er in die Saison starten will.
In den bisherigen zwei Vorbereitungsspielen hat Vick etwas besser gespielt, als Nick Foles.

Einfach nur verstaucht ist der Fuß von Redskins Ersatz- Quarterback Kirk Cousins.
Das ist eine gute Nachricht, denn in Washington weiß man ja nicht, ob das Knie von Robert Griffin III hält.
Ob Cousins in den Vorbereitungsspielen noch mal eingesetzt wird, steht noch nicht fest.

Dienstag, 20. August 2013

Kurzberichte
cousins-kirk2Und auch im letzten Spiel der 2. Testspielwoche ging der Verletzungshorror weiter.
Das war ein sehr schlimmes Bild... für Redskinsfans.
RG3 stand nach dem Spiel gegen Pittsburgh vor seinem Spind, als Kirk Cousins (Bild) an Krücken versuchte, an ihm vorbeizukommen:
Die Quarterbacks 1 und 2 als Invaliden vereint.
Cousins verknackste sich im zweiten Viertel den rechten Fuß, als Lawrence Timmons auf ihm landete. Weitere Untersuchungen stehen am heutigen Dienstag an.
Bei den Steelers erwischte es Rookie Running Back Levon Bell am rechten Fuß. Auch bei ihm sollen weitere Untersuchungen ein genaues Bild der Verletzung liefern.
Spielerisch lief es erneut mies für die Offense der Steelers. Daß der unter Dauerdruck stehende Ben Roethlisberger 5 seiner 6 Pässe für 66 Yards vervollständigen konnte beweist, warum er Big Ben genannt wird. Allerdings leistet er sich auch einen dummen Interception, der einem so erfahrenen Quarterback nicht unterlaufen dürfte.
In dieser Form sind die Steelers noch nicht Saisontauglich.
Bei den Redskins war es Rex Grossman, der die Hauptlast des Angriffs trug. Als dritter Mann machte er seine Sache recht gut und vervollständigte 10 seiner 16 Pässe für 133 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Endstand: Steelers 13, Redskins 24.

Aus vier mach sechs?
Das neueste Gerücht um Von Miller besagt, daß der Linebacker der Broncos nicht für die ersten vier Saisonspiele gesperrt wird, sondern für die ersten sechs.
Und dabei ist immer noch nicht klar, worum es bei der Suspendierung geht.
Zuerst hieß es, daß Miller positiv auf leistungssteigernde Mittel getestet wurde. Später hieß es, daß der Grund ein andere wäre und nichts mit verbotenen Substanzen zu tun hätte.
Dann tauchte das Wort Marihuana auf. Darauf wurde er 2010 positiv getestet.
Nach diesem für ihn negativen Test musste er ins Anti-Drogen Programm der NFL. Wenn er sich dabei nicht an die Regeln hält, drohen ihm weitere Suspendierungen. Regelverstöße wären z.B. das Nichterscheinen zu einem angesetzten Test, oder die Abgabe einer manipulierten Urinprobe.
Das würde zu einer sechswöchigen Sperre führen und zur Aufnahme in die nächste Stufe des Drogenbekämpfungsprogramms. In dieser dritten Stufe könnte er bis zu zehnmal pro Monat getestet werden. Würde er dann noch mal positiv getestet, könnte er ein Jahr suspendiert werden.
Von Miller hat Einspruch gegen seine Suspendierung eingelegt, und noch immer wurde ihm kein Termin dafür genannt.

Als Nietentausch könnte man einen Handel zwischen den Chiefs und den 49ers bezeichnen.
Die Niners gaben A.J. Jenkins an die Chiefs ab. Sie hatten den Wide Receiver in der ersten Runde der Draft 2012 einberufen, wurden mit ihm aber nicht so recht glücklich.
Gleiches gilt für Wide Receiver Jon Baldwin. Den berief Kansas City 2011 in der ersten Runde der Draft ein, und er erreichte nie die Qualitäten, die man in der NFL braucht.
Jetzt hoffen beide Teams, daß diese Nieten sich durch den Teamwechsel in den neuen Spielsystemen zu brauchbaren Receivern entwickeln.
Jenkins wurde von den 49ers dreimal eingesetzt, fing aber keinen Pass. Baldwin fing in 26 Spielen für die Chiefs 41 Pässe für 579 Yards und 2 Touchdowns.

Dallas muss etwa drei bis vier Wochen auf Lance Dunbar verzichten. Der Running Back, der 2012 eine enttäuschende Saison ablieferte, sah bisher recht vielversprechend aus, aber er verstauchte sich den linken Fußknöchel. Er muss einige Wochen einen Stützstiefel tragen und zum Saisonbeginn wird er noch nicht einsatzbereit sein.

Da haben wir den Salat. Die neuen NFL Regeln sorgten für die schlimme Knieverletzung von Dustin Keller. Wer die Szene nicht gesehen hat, kann sich glücklich schätzen.
Doch wie kam es dazu?
Texans Safety D.J. Swearinger, der die Saison des Dolphins Tight Ends beendete, erklärte am Montag, wieso er Keller so tief angegriffen hatte. In dieser Liga, so sagte er, dürfe man einen Spieler nicht hoch angreifen. Er hätte gemerkt, daß er Keller mit dem Helm voran getroffen hätte, wenn er seinen Oberkörper nicht heruntergenommen hätte. Um eine Geldstrafe durch die Liga zu vermeiden, hätte er seinen Oberkörper heruntergenommen und sich in Richtung Keller fallenlassen. Dabei hätte er dann das Knie Kellers, und eventuell auch dessen Karriere, geschreddert. Doch Swearinger bleibt dabei, daß er das nur gemacht hätte, um nicht gegen die geltenden Regeln zu verstoßen und weil er keine Geldstrafe kassieren wollte.
Es wäre eigenartig, fuhr er fort, daß die Liga, um Gehirnerschütterungen zu verhindern, lieber Knieverletzungen in Kauf nehmen würde. Nach einer Gehirnerschütterung könnte man bald wieder zurückkommen, nach einer Knieverletzung nicht. Das wäre eigenartig, aber die Liga wolle es so.
Bleibt abzuwarten, wie die Liga jetzt reagiert?
Eigentlich sind Angriffe auf die Knie der Gegenspieler ja auch verbannt. Es kann also sein, daß Swearinger deshalb eine Geldstrafe bekommt. Dann wäre Keller für nichts so schlimm verletzt worden.
Und demnächst werden dann nur noch Angriffe von den Brustwarzen abwärts bis zum Bauchnabel erlaubt sein. Alles andere wird bestraft werden :(

Nach 10 Jahren feuerten die Bills ihren Kicker Rian Lindell.
Erst vor 18 Monaten gaben sie ihm einen neuen Vierjahresvertrag über $10,9 Millionen.
Doch im bisherigen Verlauf des Trainingslagers konnte er sich nicht gegen Dustin Hopkins behaupten. Ihn rekrutierten die Bills in der sechsten Runde der letzten Draft, und er gewann den Job des Starters.
Der mittlerweile 36-jährige Lindell könnte schon bald ein Jobangebot bekommen, denn es gibt einige Teams, die gerne einen neuen Kicker hätten. In seinen 10 Saisons in Buffalo verwandelte er 83,3% seiner Field Goal Versuche.

Montag, 19. August 2013

Kurzberichte
luck-andrew10Die Colts gewannen das Vorbereitungsspiel gegen die Giants mit 20:12, und die Erkenntnis, daß sie mit dieser Form eine gute Saison abliefern könnten.
Quarterback Andrew Luck (Bild) vervollständigte 9 seiner 13 Pässe für 107 Yards und 2 Touchdowns.
Die Offense funktionierte gut, und die Defense hielt.
Giants Quarterback Eli Manning führte sein Team zweimal an die 7- und einmal an die 5- Yards Linie der Colts. Dabei sprangen nur zwei Field Goals heraus. Daran muss noch hart gearbeitet werden.
Auf der anderen Seite freute sich Colts Head Coach Chuck Pagano natürlich, daß seine Verteidigung so gut hielt.
Manning vervollständigte nur 8 seiner 17 Pässe für 91 Yards und 1 Interception.
Schlimmer als die Niederlage wiegt für New York der Verlust von Victor Cruz. In der ersten Angriffsserie der Giants verletzte er sich am Fuß und musste das Spiel verlassen. Die erste Untersuchung weist auf eine schlimme Prellung hin. Bänder sollen nicht gerissen sein.
Mit seinem Einsatz gegen den Stadtrivalen im nächsten Spiel ist nicht zu rechnen. Die Giants wären froh, wenn er kein Saisonspiel verpasst.
Center David Baas verstauchte sich das Knie und Defensive End Justin Tuck zog sich eine Oberschenkelzerrung zu. Beide werden bald zurück erwartet.
Bei den Colts wurde Coby Fleener verletzt. Der Tight End verstauchte sich ein Knie und wird einige Zeit ausfallen.

Letztes Jahr erzielte er als Rookie die meisten Sacks für die Jets. Gegen die Jaguars verletzte sich Linebacker Quinton Coples am Fußknöchel und muss operiert werden.
Sehr wahrscheinlich wird er das erste Saisonspiel gegen die Buccaneers verpassen, soll dann aber wieder mitmischen können.
Sein Verlust trifft die Verteidigung der Jets hart.

Das Stadion in Seattle verließ Broncos Cornerback Champ Bailey auf Krücken. Er hatte sich am linken Knöchel verletzt, doch am Sonntag konnte Entwarnung gegeben werden. Die Untersuchungen ergaben keine gerissenen Bänder, sondern nur eine Verstauchung.
Wann er wieder eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest. Denver wäre froh, wenn er zum ersten Saisonspiel wieder OK wäre.

Wie erwartet, ist die Knieverletzung von Dustin Keller eine saisonbeendende gewesen.
Der Tight End der Dolphins riß sich drei Bänder im rechten Knie, darunter das Kreuzband. Zusätzlich renkte er sich das Knie aus.
Damit ist sein Einsatz zum Beginn der Saison 2014 fraglich, denn nach der Operation erwartet ihn eine lange Reha.
Das Schlimmste für ihn wird jedoch sein, daß er nur einen Einjahresvertrag in Miami hat. Damit wird er im März auf dem Transfermarkt auftauchen und versuchen müssen, nach dieser Verletzung einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Sonntag, 18. August 2013

Die Vorbereitungsspiele - Woche 2 - Tag 3
wolfe-derekVerletzungen wo man nur hinsieht.
Broncos Defensive End Derek Wolfe (Bild) musste im Spiel gegen Seattle auf einer Streckbahre vom Platz getragen werden. Er nahm den Kopf runter, um einen tiefen Block zu setzen, als er von Seahawks Fullback Michael Robinson mit dem Helm an den Helm getroffen wurde. Dabei verletzte sich Wolf an der Wirbelsäule.
Die Entwarnung folgte im Krankenhaus. Die Untersuchungen waren negativ und der Defensive End durfte mit dem Team nach Hause fliegen.
Wie lange er ausfällt steht allerdings noch nicht fest.
Wie lange seine Kollegen ausfallen werden steht auch noch nicht fest. In diesem festival der Verletzungen, das Seattle mit 40:10 gewann, mussten das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verlassen: Cornerback Champ Bailey (Fuß), Wide Receiver Wes Welker (Knöchel), Linebacker Stewart Bradley (Handgelenk) und Guard Louis Vasquez (Knie).

Im Spiel gegen Minnesota hat sich Bills Quarterback E.J. Manuel am Knie verletzt. Wie genau die Verletzung entstand, ist nicht klar. Klar ist nur, daß er sich einer „kleinen“ Operation unterziehen muss, wie Head Coach Doug Marrone sagte.
Damit wird er für den Rest der Vorbereitungszeit ausfallen.
Kevin Kolb wird den Job des Starters übernehmen, was ihm kaum gelungen wäre, wenn sich Manuel nicht verletzt hätte.
Manuel vervollständigte 10 seiner 12 Pässe für 92 Yards und 1 Touchdown.
Kolb brachte 13 seiner 21 Pässe für 111 Yards an, bei 1 Interception.
Endstand: Minnesota 16, Buffalo 20.

Daß die Dolphins das Spiel gegen Houston mit 17:24 verloren haben, dürfte ihnen ziemlich egal sein. Daß sie Dustin Keller verloren haben, wiegt da viel schwerer.
Das rechte Knie des Tight Ends verrenkte sich furchtbar in eine für ein Knie nicht vorgesehen Richtung, als er von D.J. Swearinger getackelt wurde.
Noch wurden die Ergebnisse der ersten Untersuchung nicht bekanntgegeben, aber man muss kein Prophet sein, wenn man sagt, daß Keller längere Zeit ausfallen wird.
Bei den Texans erwischte es DeAndre Hopkins. Der Rookie Wide Receiver musste das Spiel mit einer Kopfverletzung verlassen.
Wann genau er sich verletzte ist nicht sicher. Head Coach Kubiak nahm ihn aus dem Spiel, als er sah, daß Hopkins desorientiert wirkte.

Mark Sanchez blieb drei Viertel lang auf dem Platz und führte die Jets zu einem 37:13 Sieg über die Jags.
Wobei... eigentlich war es Jacksonville, das New York den Sieg schenkte. Dieses Team ist immer noch der härteste Konkurrent der Raiders im Kampf um den ersten Platz in der nächsten Draft.
Sanchez vervollständigte 13 seiner 23 Pässe für 139 Yards, 1 Touchdown und 1 Interception. Und ganz ehrlich, er ist nur deshalb immer noch der unangefochtene Starter, weil Geno Smith mit seiner Knöchelverletzung nicht spielen kann.
Das sahen auch die Fans so, die ihren Quarterback mal wieder nach Herzenslust ausbuhten.
Die Jets verloren ihren Outside Linebacker Quinton Coples für einige Zeit. Er zog sich einen Haarriss im Fußknöchel zu, der aber nicht operiert werden muss.
Bei den Jaguars sah es so aus, als ob Blaine Gabbert der weniger schlechte Quarterback wäre, bis er sich den Daumen ausrenkte. Die Fans der Jaguars, ja, es soll sie geben, können nur hoffen, daß die Verletzung nicht allzu schlimm ist. Was sein Ersatzmann Chad Henne zeigte, verspottet jede Beschreibung.

Fünfmal stand die Offense der Cardinals in der „Red Zone“ der Cowboys, fünfmal kam Arizona nicht in die Endzone.
Zur Halbzeit stand es nur 9:0 für die Cards, obwohl sie 49 offensive Angriffszüge hatten und Dallas fünfmal den Ball an sie verlor. Um die ungestellte Frage zu beantworten: Es war kein Interception von Tony Romo unter den Ballverlusten.
War es eine Defenseschlacht, oder eine armselige Vorstellung zweier Teams, die sich darauf vorbereiten, in der Saison nicht überrannt zu werden?
Das entsteht ja meist im Auge des Betrachters.
Jedenfalls gewann Arizona diese armselige Vorstellung mit 12:7.

Beim Training am Samstag erwischte es Chargers Wide Receiver Eddie Royal. Er zog sich eine Lungenquetschung und eine Gehirnerschütterung zu, als er einen Pass fing und dabei hart auf dem Rücken landete.
Royal bekam kaum noch Luft, und der Krankenwagen fuhr auf den Platz, um ihn einzuladen.
Wann er wieder einsatzbereit sein wird, steht in den Sternen.

Samstag, 17. August 2013

Die Vorbereitungsspiele - Woche 2 - Tag 2
flynn-matt3„Geh auf den Platz und renn um dein Leben,“ wenn das die Losung war, die Raiders Head Coach Dennis Allen seinem Quarterback mit auf den Weg gegeben hatte, dann hat sich Matt Flynn (Bild) daran gehalten.
Die Saints stellten letzte Saison die mit Abstand schlechteste Defense der NFL. Dieses Jahr wollen sie nicht wieder den Fußabtreter für die Gegner spielen, sonder selber über die Gegner laufen. Und Matt Flynn musste drunter leiden. Er spielte in der ersten Halbzeit durch und wurde fünf mal gesackt.
In seinen Bemühungen, den Abend unverletzt zu überleben vervollständigte Flynn noch 12 seiner 16 Pässe für 124 Yards und 1 Touchdown.
Drew Brees vervollständigte für die Saints 14 seiner 18 Pässe für 202 Yards und 1 Touchdown.
Das Endergebnis von nur 28:20 für New Orleans spiegelt nicht den wahren Spielverlauf wider. So wie die Raiders über den Platz geprügelt wurden, kommen schwere Zeiten auf ihre Fans zu.
Eine Fokussierung auf den ersten Platz in der Draft scheint realistischer, als eine Hoffnung auf einen Playoffplatz.

Stell Dir vor, es ist Football, und Dein Quarterback wirft Pässe für negative Yards.
So geschehen beim Spiel der Patriots gegen Tampa Bay. Tim Tebow erzielte mit einem vervollständigten Pass seiner sieben Versuche einen Raumverlust von einem Yard. Zwar brachte er noch einen weiteren Pass an den Mann, aber leider an einen Verteidiger der Buccaneers.
Tom Brady machte seine Sache da schon besser. Alle Augen waren auf sein Knie gerichtet, das vor zwei Tagen einen Schlag abbekommen hatte. Doch die Augen konnten sich alsbald anderen Sachen zuwenden, denn Brady zeigte noch nicht mal die Spur eines Humpelns.
Er vervollständigte 11 seiner 12 Pässe für 107 Yards und 1 Touchdown.
Für Tampa Bay hatte Josh Freeman nur einen Kurzeinsatz und vervollständigte 2 seiner 3 Pässe für 8 Yards.

Alex Smith hatte es nicht leicht gegen sein altes Team. Der Quarterback der Chiefs vervollständigte 7 seiner 16 Pässe für 62 Yards und stand dabei unter Dauerdruck der 49ers Defense.
Vor dem Spiel hatte Niners Head Coach Jim Harbaugh seinen alten Kameraden noch freundschaftlich umarmt. Während des Spiels wollten seine ehemaligen Teamkollegen ihn auch umarmen, allerdings weniger freundschaftlich. Ein paar mal konnten sie Smith zu Boden bringen, aber einen Sack konnten sie nicht erzielen.
Chiefs Head Coach Andy Reid hatte sich, wie er nach dem Spiel sagte, mehr von seiner ersten Offense versprochen. Er war sehr enttäuscht.
Der Mann, der Smith den Job in San Francisco genommen hatte, Colin Kaepernick, blieb nur für die erste Angriffsserie auf dem Platz. Dabei komplettierte er 1 seiner 2 Pässe für Minus 3 Yards. Das ist natürlich nicht wirklich Aussagekräftig.

Kurzberichte
Wie erwartet wurde Titans Safety Bernard Pollard von der Liga mit einer Geldstrafe belegt. Er war beim Vorbereitungsspiel gegen Washington Wide Receiver Aldrick Robinson mit dem Helm voran in den Rücken gesprungen.
Das war der Liga $10.000 wert.
Doch damit kam er noch gut weg. Die NFL hat schon in der ersten Testspielwoche klargemacht, daß sie ihre Spieler schon bestraft, wenn sie sich ihre Fußnägel falsch schneiden.
Sechs Spieler mussten jeweils $15.750 Strafe zahlen, neun waren mit jeweils $7.875 dabei.
Insgesamt schichtete die Liga $175.375 von den Konten ihrer Spieler auf das Ligakonto um... und das am ersten Spieltag der Vorbereitungsspiele... Wahnsinn.

Bei den Seahawks ist Zach Miller wieder einsatzbereit. Der Tight End hatte sich in den Playoffs einen Sehnenriss im Fuß zugezogen und konnte bisher nicht mit dem Team trainieren.
Ob er schon nächste Woche gegen die Packers eingesetzt wird, ist allerdings fraglich.

Freitag, 16. August 2013

Die Vorbereitungsspiele - Woche 2 - Tag 1
flacco-joe-sbDamit die Ravens ihren Einhundertzwanzigmillionendollarquarterback (Bild) bezahlen können, musste erneut ein anderer Spieler eine Gehaltskürzung hinnehmen. Inside Linebacker Jameel McClain bekommt 2013 statt drei Millionen Dollar Grundgehalt nur noch die Hälfte.
Momentan steht er noch auf der PUP Liste, nach einer Rückenverletzung, die er sich letzten Dezember zuzog.
Der Mann, für den McClain jetzt am Hungertuch nagen muss, hatte einen durchwachsenen Tag gegen Atlanta. Joe Flacco spielte die erste Halbzeit durch und vervollständigte 7 seiner 9 Pässe für 118 Yards, 1 Touchdown aber auch 1 Interception.
Einen schlechten Tag hatte Falcons Quarterback Matt Ryan. Er konnte nur 8 seiner 15 Pässe für 97 Yards und 1 Touchdown anbringen.
Endstand: Falcons 23, Ravens 27.

Er wäre jetzt brav geworden, hieß es. Er würde jetzt zu einem geläuterten Anführer der Lions werden, hieß es. Die wilden Zeiten, in denen er mit übertriebener Härte gegen seine Gegenspieler vorging, wären vorbei, hieß es.
Alles Quatsch!
Ndamukong Suh griff im gestrigen Testspiel gegen Cleveland Running Back Trent Richardson an, als der schon außerhalb des Feldes war.
Das blieb noch unbestraft, weil es wirklich knapp war. Nicht unbestraft blieb eine Roughing the Passer Strafe, als er Quarterback Brandon Weeden zu Boden stieß.
Lions Wide Receiver Calvin Johnson wurde geschont, weil er ein geprelltes Knie hatte. Trotzdem brachte Quarterback Stafford 11 seiner 17 Pässe für 74 Yards an den Mann.
Bei den Browns scheint sich Weeden als Starter zu etablieren. Er vervollständigte 8 seiner 12 Pässe für 117 Yards und 2 Touchdowns.
Browns Rookie Linebacker Barkevious Mingo musste mit einer Lungenquetschung ins Krankenhaus.
Endstand Lions 6, Browns 24.

Macht sich Jay Cutler mit seiner Forderung nach $20 Millionen Jahresgehalt nicht lächerlich?
Diese Summe soll dem Quarterback der Bears jedenfalls so vorschweben, wenn das Team ihn weiter verpflichten will.
Die Bears hatten die Vertragsverhandlungen mit Cutler abgebrochen, um zu sehen, wie er in das Spielsystem des neuen Head Coaches Trestman passt.
Cutler hat also jede Chance zu beweisen, daß er das, was er haben möchte auch wert ist. Wenn nicht den Bears, so halt einem anderen Team, das einen Quarterback braucht.
In den zwei Vorbereitungsspielen bisher bewies er nur eins, daß er die Bälle weiter gerne zu den Gegenspielern wirft.
Auch gestern gegen die Chargers leistet er sich wieder seinen Fehlwurf. Dabei sieht der Rest seiner Bilanz gar nicht so schlecht aus. Bis auf den Fehlpass vervollständigte er 4 seiner 5 Pässe für 38 Yards und 1 Touchdown.
Endstand: Chargers 28, Bears 33.

Eine nahezu fehlerfreie Vorstellung machte es für Eagles Head Coach Kelly etwas leichter, sich den Quarterback auszusuchen, der in die Saison starten wird.
Michael Vick vervollständigte 9 seiner 10 Pässe für 105 Yards, bei 1 Interception. Das war jedoch ein Ave Maria Pass am Ende der ersten Halbzeit und so ein Pass geht ja oft schief.
Wobei Nick Foles auch nicht schlecht spielte. Er war der Starter gegen die Panthers und vervollständigte 6 seiner 8 Pässe für 53 Yards und warf auch 1 Interception.
Auf der anderen Seite hatte Cam Newton keinen guten Tag. Er vervollständigte nur 8 seiner 17 Pässe für 112 Yards.
Endstand Panthers 9, Eagles 14.

Kurzberichte
Jonathan Vilma wird den Saints für den Rest der Vorbereitungszeit fehlen. Der Linebacker hatte eine Gelenkspiegelung im Knie, wird aber zum ersten Saisonspiel zurückerwartet.

Ronald Leary wird den Cowboys für den Rest der Vorbereitungszeit fehlen. Der Left Guard hatte eine Gelenkspiegelung im Knie, wird aber zum ersten Saisonspiel zurückerwartet.

Donnerstag, 15. August 2013

Kurzberichte
brady03Mann, das war ein Schock!
Beim Training am Mittwoch bekam Tom Brady (Bild) einen Schlag ans linke Knie und ging zu Boden. Es war das Knie, an dem der Quarterback der Patriots 2008 einen Kreuzbandriss hatte.
Ein sofortiger Test ergab, daß das Knie nur geprellt war. Doch am heutigen Donnerstag stehen noch weitere Tests an.
Das Ganze passierte während einer gemeinsamen Trainingseinheit mit den Buccaneers, die am Freitag der Testspielgegner New Englands sind.

Mal nicht die Achillessehne oder das Kreuzband, und doch ist für Jared Veldheer die Saison beendet.
Der Left Tackle der Raiders hat einen gerissenen Trizeps und muss operiert werden.
Damit könnte die Saison für ihn beendet sein. Die Raiders könnten ihn aber auch auf die Verletztenliste der Spieler setzen, die während der Saison zurückkommen können. Das allerdings können sie erst, nachdem sie den Kader vor dem ersten Spieltag auf 53 Mann gekürzt haben.
Nach dem achten Spieltag dürfte er dann, wenn es sein Gesundheitszustand erlaubt, wieder aktiv werden.
Veldheer zählt zu den besten Spielern der Raiders und würde auch in anderen, guten, Teams zu den besten zählen. Sein Verlust wiegt schwer.

Man muss ja nicht unbedingt verletzt sein, um einige Spiele zu verpassen. Man kann ja auch suspendiert werden.
Die NFL hat bereits zahlreiche Spieler für die ersten Spiele gesperrt, und am Mittwoch gesellte sich Jo-Lonn Dunbar dazu.
Der Linebacker der Rams wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet und ist für die ersten vier Spiele gesperrt.

Der Kühlschrank lebt!
Gerüchte, die im Internet aufgetaucht sind und den Tod von William Perry verkündeten, sind nicht wahr.
Der ehemalige Superstar Defensive Lineman der Bears ist das Opfer eines Scherzes geworden.
Perry, dessen Spitzname „Refrigerator, oder einfacher Fridge, war, gewann mit den Bears Super Bowl 20. Beliebt bei den Fans wurde er durch die drei Touchdowns, die er mit der Offense der Bears in seiner Karriere erzielte.
Der Kühlschrank spielte 10 Saisons in der NFL. 1994 trat er in den Ruhestand. Finanzielle Probleme zwangen ihn dazu 1996 die Footballschuhe wieder anzuziehen, doch bei den London Monarchs aus der damaligen WLAF spielte er eine sehr unterdurchschnittliche Saison, nach der er die Footballschuhe für immer an den Nagel hing.

Am 30. November 2012, seinem 25. Geburtstag, landete Demarcus Dobbs mit seinen Wagen in einem Zaun und einem Busch.
Die Polizei stellte fest, daß Dobbs unter Drogeneinfluß stand. In seinem Auto wurde Marihuana gefunden.
Dieser Vorfall kostet den Defensive Lineman der 49ers 2013 die Teilnahme am ersten Saisonspiel. Die NFL suspendierte ihn für Woche 1 gegen die Green Bay Packers.

Am Sonntag wurde Broncos Linebacker Von Miller verhaftet.
Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor, weil er einen Gerichtstermin nicht wahrgenommen hatte.
Am 31. Dezember 2012, einen Tag nach dem letzten Spiel der regulären Saison, hätte er zu einer Verhandlung gegen ihn erscheinen müssen, in der ein Verkehrsverstoß verhandelt werden sollte. Da Miller nicht erschien, erließ der Richter einen Haftbefehl gegen ihn, der letzten Sonntag vollstreckt wurde.
Am Sonntagabend wurde er bereits wieder aus der Haft entlassen. Da die Broncos einen freien Tag hatten, verpasste er keine Trainingseinheit.

Mittwoch, 14. August 2013

Kurzberichte
miller-heath2Die Steelers hoffen darauf, daß Heath Miller (Bild) noch vor dem ersten Spieltag aktiviert werden kann.
Der Tight End erholt sich von einem Kreuzbandriss. Letztes Jahr war er der wichtigste Passempfänger des Teams und wird dringend gebraucht.
Allerdings sieht es eher so aus, als ob Miller erst nach dem spielfreien Tag in Woche fünf wieder eingesetzt werden könnte.
Big Ben würde eine seiner wichtigsten Anspielstationen fehlen, was der eh nicht mehr so gut funktionierenden Offense Pittsburghs überhaupt nicht gut tun würde.

15.000 Kilometer Flug für eine 20 Minuten Behandlung?
Kein Problem für einen NFL Superstar.
Vor zwei Wochen reiste Sidney Rice in die Schweiz, um sich sein schmerzendes Knie mit einer besonderen Behandlung schmerzfrei machen zu lassen.
Der Wide Receiver der Seahawks trainierte am gestrigen Dienstag zum ersten Mal nach der Behandlung mit dem Team und freute sich über ein völlig neues Trainingsgefühl. Er hätte keine Spur von Schmerzen gehabt, sagte er den Reportern.
Quarterback Russell Wilson freut sich darüber, daß der schnelle Receiver bereit ist, seine tiefen Pässe fangen zu können.

Am Dienstag sah man Malcolm Floyd mit einem Lachen im Gesicht.
Am Montag zog sich der Wide Receiver der Chargers eine Knieverletzung zu und befürchtete, daß die Saison für ihn beendet wäre.
Doch ein Blick in sein Gesicht einen Tag später zeigte, daß er der Katastrophe noch mal von der Schaufel gesprungen ist.
Eine überdehnte Sehne, mehr ist es nicht. Das Trainingscamp ist für ihn beendet, aber zur Saison soll er einsatzbereit sein.
Da kann man schon mal mit einem breiten Lachen rumlaufen.

Die Jaguars sind so mies, daß ein Spieler, der gerne auch mal ein Spiel gewinnen würde, seine Teamkollegen um sich versammelt hat, um sie nach ihrer Einstellung zu befragen.
Im Vorbereitungsspiel gegen Miami war Quarterback Blaine Gabbert nicht in der Lage, einen einzigen Pass über 2 (ZWEI) Yards zu werfen.
Marcedes Lewis ist jetzt der Kragen geplatzt. Der Tight End hält diese Leistung für völlig inakzeptabel. Er will die lahme Einstellung seiner Mitspieler nicht länger hinnehmen. Seit Jahren wären die Spieler mit dieser Mittelmäßigkeit zufrieden. Doch er will das nicht mehr akzeptieren.
Lewis redete seinen Kollegen ins Gewissen, so sie eins haben, und versuchte sie aufzurütteln. Das Training am Montag gab den Ausschlag. Wie immer vervollständigte Gabbert noch nicht mal die Hälfte seiner Pässe. Chad Henne konnte ein paar Pässe mehr an den Mann bringen, verlor den Ball allerdings zweimal.
So geht das, seit das Trainingscamp begonnen hat.
Lewis ist das jetzt leid. Er möchte auch mal ein paar positive Momente auf dem Platz erleben. Ob seine Kollegen mitziehen, oder ob sie weiter zufrieden damit sind, ihre Millionen für eine ordentliche Portion Faulheit zu kassieren, bleibt abzuwarten.
Ich würde jedoch weiter keinen Pfennig auf die Jaguars setzen.

Eine Gehaltskürzung sorgte dafür, daß Chris Kuper seinen Job in Denver behält.
Der Guard sollte 2013 $4 Millionen verdienen. Allerdings hielt ihn eine Knöchelverletzung davon ab, in der Vorbereitungszeit am Training teilzunehmen. In Louis Vasquez steht sogar schon ein Ersatzmann für ihn bereit, den die Broncos auf dem Transfermarkt einkauften.
Am Dienstag unterschrieb Lewis einen Einjahresvertrag, der ihm $1,05 Millionen garantiert. Je nachdem, wie oft er eingesetzt wird, könnten weitere $1,7 Millionen dazukommen.
Sofort nachdem er den Vertrag unterschrieben hatte, nahm er am Training teil.
Sein Fuß scheint auskuriert und Kuper ist bereit, um seinen Platz im Kader für die Saison zu kämpfen.

T-Rich greift ins Geschehen ein.
Browns Running Back Trent Richardson bekam das OK für seinen Einsatz im nächsten Vorbereitungsspiel.
Am ersten Spiel durfte er nicht teilnehmen, weil er am Kinn verletzt war.
Diese Verletzung ist ausgeheilt und Head Coach Rob Chudzinski will ihn für ein paar Spielzüge einsetzen.

Dallas baut sein „Welt Hauptquartier“ in Frisco, einem Vorort von Dallas.
115 Millionen Dollar soll das Ganze kosten. Auf einem riesigen Arial sollen zwei Footballplätze entstehen und ein 12.000 Plätze fassendes überdachtes Stadion.
Das alles darf auch von örtlichen Schülermannschaften genutzt werden. Bezahlen lassen die Cowboys sich ihr neues Hauptquartier mit angeschlossenen Footballplätzen nämlich ganz uneigennützig von den Steuerzahlern. Wofür hat man die denn?
Für die Unterhaltskosten von $1,5 Millionen wollen allerdings dann doch die Cowboys aufkommen.
Der Vertrag zwischen dem Team und Frisco läuft 25 Jahre und in dieser Zeit sollen die Cowboys eine Woche ihres Trainingscamps auf diesem Gelände abhalten.
Das ganze Gebiet umfasst 36 Hektar, von denen 10 von den Cowboys genutzt werden. Der Rest ist für Geschäfte, Restaurants und ein Luxushotel vorgesehen.
Die Schulbehörde teilte mit, daß sie sowieso den Bau eines Stadions für ihre High School Mannschaften geplant hätte. Da wäre die Zusammenarbeit mit Cowboys-Besitzer Jerry Jones gerade zur rechten Zeit gekommen.
Die Verantwortlichen der Stadt gehen davon aus, daß in den nächsten 30 Jahren $23,4 Milliarden an Steuereinnahmen sprudeln werden. Da würde sich eine Investition von $115 Millionen mehr als lohnen.
Frisco wird damit zur Hauptstadt der Dallas Sport Teams. Der FC Dallas aus der Major Soccer League spielt dort, wie auch eine Übungsmannschaft der Texans Rangers aus der Baseballliga. Die Dallas Stars aus der NHL haben hier ihr Trainingscenter.

Dienstag, 13. August 2013

Das verfluchte Kreuzband
shanahan-mike-redskins„Nein,“ lautete die Antwort von Redskins Head Coach Mike Shanahan (Bild) auf die Bitte seines Quarterbacks RG3, ihn doch im dritten Vorbereitungsspiel etwas Einsatzzeit zu geben.
Ein Nein, das untermauert wird von, bis zu diesem Zeitpunkt, 15 Kreuzbandrissen in der Vorbereitungszeit.
Falcons Präsident Rich McKay, der Vorsitzende des Wettbewerbskomitees, glaubt, daß es nie zuvor eine solche Häufung an dieser Verletzung gegeben hat, wie dieses Jahr.
Ist dies das Produkt der Regeln des neuen Tarifvertrags, die den Teams viel weniger Konditions- und Krafttraining während der Offseason erlauben?
Eine Untersuchung, die allerdings nicht zwischen einer Zerrung und einem Riss unterscheidet, bestätigt eine wachsende Zahl dieser Knieverletzungen.
2004 waren es gerade 13 Kreuzbandverletzungen, die in der Vorbereitungszeit passierten, 2012 waren es bereits unglaubliche 24. 2013 ist auf dem Weg, diese Zahl noch zu toppen.
Der Orthopäde Neal ElAttrache weiß, daß der August der Spitzenmonat für Kreuzbandriss ist. Es gäbe die doppelte Anzahl an Spielern in den Teams. Viele davon würden versuchen, den Head Coach zu überzeugen, sie in den Kader für die Saison aufzunehmen, wobei sie sich überanstrengen würden.
Dabei spiele es keine Rolle, ob sie in voller Rüstung trainierten oder nicht. Die meisten Verletzungen geschähen ohne Fremdeinwirkung.
Die neuen Regeln, die das Training in der Offseason limitieren, sieht er nicht als Grund für die Häufung der Knieverletzungen.
Wie auch immer, Mike Shanahan tut wohl gut daran, bei seinem „Nein“ zu bleiben.

Kurzberichte
Die Chargers erlebten einen weiteren Schockmoment auf dem Trainingsplatz.
Nachdem letzte Woche Wide Receiver Danario Alexander mit einem Kreuzbandriss ausfiel, erwischte es am Montag Malcolm Floyd.
Der Wide Receiver lief auf die Endzone zu und versuchte an Cornerback Shareece Wright vorbeizukommen. Er brach mit einem Aufschrei zusammen und griff sich ans rechte Knie.
Erste Untersuchungen ergaben, daß er sich kein Band gerissen hat. Doch auch wenn es nur eine Verstauchung oder eine Zerrung ist, wird Floyd einige Zeit ausfallen.

Jonathan Stewart hat ein leichtes Training aufgenommen, aber der Running Back der Panthers hat große konditionelle Defizite.
Stewart wurde nach der letzten Saison an beiden Fußknöcheln operiert und Carolina setzte ihn zum Beginn des Trainingslagers auf die PUP Liste.
Head Coach Ron Rivera ist überzeugt davon, daß der Running Back im ersten Saisonspiel einsatzbereit sein wird.
Noch steht zwar nicht fest, wann Stewart mit der Mannschaft trainieren kann, aber Rivera ließ durchblicken, daß das eher früher denn später der Fall sein wird.
Wenn man sich den Kader der Panthers ansieht, ist das Team durchaus Playofftauglich. Dazu braucht es aber hinter Quarterback Cam Newton und Wide Receiver Steve Smith den dritten Mann, der mit seinen Läufen die Offense nach vorne bringt.

Montag, 12. August 2013

Kurzberichte
cruz-victor3Beim Feiern seines Touchdowns erwies sich Victor Cruz (Bild) noch etwas eingerostet, beim Erzielen desselben nicht.
Der Wide Receiver der Giants hatte in der Vorbereitungszeit nicht an den Teamaktivitäten teilgenommen, weil er einen besseren Vertrag herauspressen wollte.
Den hat er nun, und er ließ durchblicken, daß er das viele Geld tatsächlich wert sein könnte.
Er fing einen 57 Yards Touchdownpass von Eli Manning, bei dem er die Steelers Verteidiger William Gay und Troy Polamalu alt aussehen ließ.
Manning vervollständigte in seinen zwei Angriffsserien nur zwei seiner fünf Pässe für 73 Yards, aber beide Serien endeten mit Punkten.
Auf der anderen Seite hatte Ben Roethlisberger Probleme, hinter der neu aufgestellten O-Line am Leben zu bleiben.
Er stand ständig unter Druck und wurde einige Male zu Boden gestoßen und einmal gesackt. Daß er vier seiner acht Pässe für 36 Yards an den Mann bringen konnte, ist erstaunlich.
Noch trägt die enge Zusammenarbeit von Big Ben und Offensive Coordinator Todd Haley in der Offseason keine Früchte.
Endstand: Giants 18, Steelers 13

Eine Pause kommt für Geno Smith nicht in Frage. Der (noch) Ersatz- Quarterback der Jets ist im Spiel gegen Detroit am Freitag umgeknickt und hat sich den Knöchel verstaucht. Doch am Sonntag stand er wieder auf dem Trainingsplatz.
Wegen so etwas könne man doch keine kostbare Trainingseinheit ausfallen lassen, meinte der Rookie.
Er humpelte zwar etwas, aber sein Offensive Coordinator Marty Mornhinweg hätte ihm von Brett Favre erzählt. Der hätte durch jede seiner Verletzungen durchgespielt. Smith betonte, daß er auch so werden wolle.
Ob Head Coach Rex Ryan Smith allerdings spielen lässt, wenn der nächsten Samstag noch humpelt, ist fraglich.
Ryan hat im Moment gegen Vorwürfe zu kämpfen, daß er sich nicht genug für sein Team interessiere.
Den Interception von Mark Sanchez gegen die Lions habe er gar nicht gesehen, sagte er nach dem Spiel.
Er habe einige Spielzüge der Offense nicht gesehen, weil er sich sehr um die Defense gekümmert hätte, gestand er ein.
Das brachte ihm den Vorwurf ein, daß er sich nicht genug um sein Team kümmere.
Aber, so fuhr er fort, alle Head Coaches würden den ein oder anderen Spielzug nicht genau mitbekommen, wenn sie sich mit ihren Spielern oder Assistenztrainern beraten. Nur würden die das nicht so offen sagen, wie er.
Demnächst wird er so etwas aber nicht mehr sagen, wenn das solch eine Welle auslöst, betonte er.

Die Ravens verpflichteten den 37-jährigen Wide Receiver Brandon Stockley. Vor zwei Wochen hatten sie den 34-jährigen Tight End Visanthe Shianco verpflichtet. Jetzt sind sie an Dallas Clark dran. Der Tight End ist auch schon 34 Jahre alt.
Mit dieser Geriatrietruppe wollen sie dem 120 Millionen Dollar Quarterback Joe Flacco wenigstens ein paar Receiver zur Seite stellen, zu denen er seine Pässe werfen kann.
Brauchbar sind die alten Herren immer noch, wenn sie auch den ein oder anderen Schritt verloren haben mögen.
Clark, der kurz vor einer Vertragsunterschrift steht, fing in seinen 10 NFL Saisons 474 Pässe für 5.322 Yards und 50 Touchdowns.

Sonntag, 11. August 2013

Kurzberichte
pierce-bernardRavens Running Back Bernard Pierce (Bild) lief über 20 Yards in die Endzone der Buccaneers und griff sich mit schmerzverzerrtem Gesicht ans Knie.
Am Samstagstraining nahm er nicht teil und man fragte sich, wie schlimm die Verletzung denn wäre?
Findige lokale Reporter fanden die Antwort, und gaben Entwarnung. Pierce hat sich das Knie nur überdehnt und wird nach einigen Tagen Ruhe wieder voll ins Training einsteigen können.
Also aufatmen für Ravens Fans, die dieses Jahr auf ein gutes Laufspiel hoffen müssen. Ohne den nach San Francisco abgewanderten Wide Receiver Anquan Boldin und Tight End Dennis Pitta, für den die Saison verletzungsbedingt beendet ist, hat der 120 Millionen Dollar Quarterback Joe Flacco kaum vernünftige Anspielstationen.
Daran würde auch die Rückkehr von Brandon Stockley nicht viel ändern. Der Wide Receiver spielte von 1999 bis 2002 für die Ravens, bevor er nach Denver wechselte. Dort wurde der 37-jährige überflüssig, als Wes Welker bei den Broncos unterschrieb.
Jetzt haben die Ravens bei ihm angefragt, ob er noch mal für sie antreten wird?

Colts Defensive End Robert Mathis hat sich ein ganz tolles Gesichtsgitter anfertigen lassen... und darf es nicht tragen. Die NFL hat ihm verboten, mit dieser Maske zu spielen.
Währen der Trainingseinheiten trägt er eine weiße, gitterähnliche Maske, die alles bedeckt, außer seine Augen.
Einige andere Spieler dürfen solch eine Maske trage, wie z.B. Justin Tuck von den Giants und Darnell Dockett von den Cardinals. Die Liga erlaubt ihnen diese Maske, weil medizinische Gründe dafür vorlägen, die bei Mathis nicht gegeben wären.
Er muss also wieder zurück zu seiner normalen, löchrigen Maske.

Samstag, 10. August 2013

Die Vorbereitungsspiele - Woche 1 - Tag 2
romo-tonyStell Dir vor, es ist Dallas, und Tony Romo (Bild) wirft keinen Interception.
So geschehen bei seinem ersten Auftritt in einem Vorbereitungsspiel 2013. Gegen die Raiders vervollständigte er 6 seiner 8 Pässe für 88 Yards.
In der Defense meldete sich Sean Lee nach seiner Verletzung eindrucksvoll zurück. Der Linebacker sackte Raiders Quarterback Matt Flynn in Oaklands erster Angriffsserie und erzwang einen Fumble.
Man kann aber nicht sagen, daß Flynns Debut für Oakland mißlang. Der ehemalige Ersatzmann von Aaron Rodgers vervollständigte 4 seiner 5 Pässe für 37 Yards.
Die Verteidigung der Cowboys scheint auf einem guten Weg zu sein, wenn man das nach zwei Testspielen schon bewerten möchte. Letztes Jahr erzwang sie in der kompletten Saison nur 16 Ballverluste, jetzt sind es schon vier in den ersten zwei Vorbereitungsspielen.
Endstand: Raiders 19, Cowboys 17

Die Cardinals erlaubten den Packers keinen Punkt. Das gab es zuletzt 1987 in einem Vorbereitungsspiel Green Bays.
Cardinals Quarterback Carson Palmer hatte einen guten Einstand und vervollständigte 4 seiner 6 Pässe für 77 Yards und 1 Touchdown.
Aaron Rodgers auf der anderen Seite warf 5 Pässe von denen 3 ankamen für 62 Yards.
Endstand: Cardinals 10, Packers 0

Bears Quarterback Jay Cutler begann sein Interceptionfestival für 2013 direkt im ersten Spielzug des ersten Testspiels. Panthers Cornerback Josh Norman fing seinen Pass ab, und kurz darauf warf Panthers Quarterback Cam Newton seinen ersten Touchdown.
Norman fing später noch einen Pass von Matt Blanchard ab und trug ihn über 60 Yards zum Touchdown zurück.
Chicago verlor nicht nur das Spiel mit 17:24, sondern auch noch Henry Melton. Der Defensive Tackle musste das Spiel mit einer Gehirnerschütterung verlassen. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

„Was will New England mit Tim Tebow?“ Die Frage stellte sich natürlich, als die Patriots den wenig talentierten Quarterback verpflichteten:
„Was will New England mit Tim Tebow?“ lautet die Frage nach dem ersten Vorbereitungsspiel erst Recht. Doch jetzt kann sie wohl beantwortet werden: „Nichts!“
Nachdem Tom Brady 7 seiner 8 Pässe für 65 Yards und 1 Touchdown vervollständigt hatte, kam Ryan Mallett zum Zug. Doch der zog sich Ende des zweiten Viertels eine Kopfverletzung zu, so daß Tebow den Rest des Spiel bestritt. Er vervollständigte nur 4 seiner 12 Pässe für 55 Yards. Mit seinen Beinen erzielte er 31 Yards in vier Läufen.
Beim Gegner aus Philadelphia weiß der neue Head Coach Chip Kelly noch nicht, mit welchem Quarterback er in die Saison starten will. Michael Vick soll einen kleinen Vorteil vor Nick Foles haben, der aber wirklich nur klein ist.
Vick vervollständigte 4 seiner 5 Pässe für 94 Yards und 1 Touchdown, Foles 5 seiner 6 für 43 Yards. Das Rennen bleibt spannend.
Endstand: Patriots 31, Eagles 22

Die Jets Fans können aufatmen. Alle Zweifel sind beseitigt. Die Frage, ob sie Mark Sanchez endlich bejubeln dürfen, oder weiter ausbuhen müssen, ist beantwortet.
Gegen die Lions leistete er sich einen stümperhaften Interception, der Klarheit in die Angelegenheit brachte.
Unter Druck stehend wollte er den Ball noch zu einem Receiver werfen, übersah dabei allerdings, daß Rookie Defensive End Ziggy Ansah genau da stand, wo der Ball hinflog. Ansah kam so zu einem leichten 14 Yards Touchdown.
Ob Geno Smith die Antwort auf das Problem Mark Sanchez ist? Das wird sich wohl so schnell noch nicht aufklären lassen. Der Ersatz- Quarterback zog sich im dritten Viertel eine Knöchelverletzung am rechten Fuß zu und konnte nur noch zusehen.
Wie lange er nur wird zusehen können, steht noch nicht fest.
Lions Quarterback Matt Stafford warf 8 Pässe, von denen 3 ankamen, alle bei Calvin Johnson.
Endstand: Lions 26, Jets 17

Randy Moss geht zu FOX
Randy Moss hat eingesehen, daß er 2013 nicht mehr als Wide Receiver gebraucht wird. Obwohl die 49ers auf seiner Position einiges Verletzungspech haben, blieb ihr Anruf bei ihm bisher aus.
Und deshalb sah er sich nach einem anderen Job um und fand ihn bei FOX.
Der TV Sender holte ihn in sein Footballkommentatorenteam. FOX weiß noch nicht genau, wo Moss eingesetzt werden soll, ob als Reporter an der Seitenauslinie oder als Analyst?
Fakt ist, daß der Mann, der die Medien nie sonderlich mochte, jetzt für die Medien arbeitet.

Freitag, 9. August 2013

Die Vorbereitungsspiele - Woche 1 - Tag 1
hillis-peyton2Baltimore schlug Tampa Bay mit 44:16. Doch die Buccaneers verloren nicht nur das Spiel, sondern auch Peyton Hillis (Bild).
Der Running Back hoffte auf einen Neuanfang und seinen Durchbruch in Tampa, doch daraus könnte nichts werden. Er verletzte sich im dritten Viertel am linken Knie und wurde humpelnd vom Platz geführt.
Was genau er hat, wurde noch nicht bekanntgegeben.
Bei den Ravens zeigte Joe Flacco noch nichts, was einhundertzwanzig Millionen Dollar wert wäre. Er spielte zwar das komplette erste Viertel, wollte seine unglaublichen Qualitäten aber noch nicht offen zeigen. Er vervollständigte 7 seiner 9 Pässe für 57 Yards und leistete sich einen Interception. Aber welcher Quarterback ist nicht im ersten Vorbereitungsspiel noch etwas rostig?

Wie angeschlagen man nach dem Zählen von einhundert Millionen Dollar ist, zeigte auch Atlantas Quarterback Matt Ryan. Er vervollständigte gegen die Bengals 6 seiner 9 Pässe für 89 Yards.
Andy Dalton auf der anderen Seite vervollständigte gar nur 3 seiner 7 Pässe für 37 Yards und hat eigentlich keine Entschuldigung für diese Leistung, oder das Fehlen einer solchen.
Am Ende stand ein 34:10 Sieg der Bengals.

Denver schlug San Francisco mit 10:6 und probierte die Pistol Formation aus.
Peyton Manning zeigte, daß man auch im hohen Alter noch neue Tricks lernen kann, als er die neu in Mode gekommene Formation anwendete. Er spielte eine Angriffsserie und vervollständigte 2 seiner 4 Pässe für 13 Yards.
Auch Colin Kaepernick blieb für die 49ers nur eine Serie lang auf dem Platz. Er vervollständigte alle 4 seiner 4 Pässe für 38 Yards.
Für die Hoffnungen Colt McCoys, Kaepernicks Ersatzmann zu werden, gab es einen Rückschlag. Der Quarterback verletzte sich im zweiten Viertel an der Schulter. Zwar geht er davon aus, daß er nicht lange ausfallen wird, aber das sollen genauere Untersuchungen am heutigen Freitag bestätigen oder widerlegen.

Vor einigen Wochen erregte Bernard Pollard durch einen „Mordaufruf“ Aufsehen.
Der Safety der Titans sagte, daß er mit dem Team in den Super Bowl wolle, und drückte das etwas unglücklich so aus: „Ziel - Super Bowl; Mission - Töten!!!“
Die Redskins wurden nun das erste Opfer dieser Mission. Pollard verlor keine Zeit, seinen Worten Taten folgen zu lassen und griff Redskins Wide Receiver Aldrick Robinson hart im Rücken an. Es gab eine 15 Yards Strafe wegen übertriebener Härte.
Es dürfte damit auch die erste Geldstrafe der Saison gegen einen Spieler geben, wenn Roger Goodell sich die Szene angesehen hat.

Ei- wei-wei werden sich die Steelers Fans denken. Schon wieder ein Rückschlag.
Plaxico Burress hat sich die Rotatorenmanschette gerissen. Damit dürfte die Saison für den Wide Receiver beendet sein, wenn nicht sogar seine Karriere.
Das Unglück passierte im Training, als Burress versuchte, einen Pass über den Verteidigern Cromartie-Smith und Steed zu fangen. Dabei landete er hart auf der Schulter.
Der 36-jährige kämpfte um einen Platz im Kader der Steelers und wäre froh gewesen, wenn er es als vierter oder fünfter Receiver geschafft hätte.

Vor einigen Wochen wollten die 49ers Eric Wright von den Buccaneers verpflichten. Doch der Cornerback bestand den Gesundheitscheck nicht und die Niners machten von ihrem Rückgaberecht Gebrauch.
Die Bucs wollten Wright aber auch nicht mehr und feuerten ihn.
Am gestrigen Donnerstag gab San Francisco dem Cornerback dann doch einen Einjahresvertrag. Das wurde möglich, weil die 49ers jetzt keine Kompensation in Form von Wahlmöglichkeiten in der Draft an Tampa Bay abgeben müssen.

Donnerstag, 8. August 2013

Die Lions sind das Team einer toten Stadt.
detroitLetzten Monat musste die einst so reiche Metropole Detroit ihre Zahlungsunfähigkeit vermelden. Die Autoindustrie liegt brach, die Musikindustrie hat sich verlagert, Motown ist am Ende.
Wie prophetisch mutet da der Film Robocop an, in dem die Drehbuchautoren 1987 genau dieses Szenario vorhergesagt haben. Detroit ist Bankrott und wird von der OCP (Omni Consumer Products) plattgemacht um an seiner Stelle Delta City entstehen zu lassen.
So weit ist es noch nicht, aber aufwärts wird es mit der ersten Millionenstadt der USA, die Insolvenz anmelden musste, auch nicht mehr gehen.
Da sind die Lions um so wichtiger für die gebeutelten Einwohner der geschundenen Stadt, meint jedenfalls Nate Burleson.
Der Wide Receiver will hart daran mitarbeiten, daß die Einwohner Detroits wenigstens einen kleinen Lichtblick bekommen, die paar, die noch da sind. Die Einwohnerzahl Detroits schrumpfte von 1,8 Millionen auf nur noch 700.000. Zehntausende Häuser stehen leer, ganze Straßen verrotten. Polizei, Feuerwehr und Ambulanz rücken nur noch für besonders schwere Vorfälle aus.
Da wäre so ein kleiner Lichtblick einer erfolgreichen Saison der Lions wirklich etwas Balsam auf die armen Seelen derer, die noch da sind.
Burleson selber fühlt sich hundertprozentig dafür verantwortlich, den Fans ein positives Erlebnis zu bescheren. Und seine Mitspieler will er mitreißen.

Kurzberichte 
Und die Saison ist beendet für...
Kelvin Hayden.
Der Cornerback der Bears hat einen gerissenen Oberschenkelmuskel und muss operiert werden. Er wird 2013 nicht spielen können.
Nur für ein Vorbereitungsspiel soll Earl Bennett ausfallen. Der Wide Receiver der Bears erlitt seine zweite Gehirnerschütterung in neun Monaten und darf einige Zeit nicht spielen.

Bei den Saints erwischte es zwei Spieler. Defensive End Kenyon Coleman und Wide Receiver Joe Morgan müssen beide die Saison abhaken.
Coleman hat einen gerissenen Brustmuskel und Morgan hat einen angerissenen Meniskus und einen Kreuzbandriss.
Morgans Verletzung brachte Rookie Safety Kenny Vaccaro in ein schlechtes Licht. Er legt ein sehr aggressiver Verhalten im Training an den Tag und stand kurz davor, einige Gegen-, oder besser Mitspieler zu Handgreiflichkeiten zu verleiten.
Vaccaro tacklete Morgan bei einem Spielzug von hinten, doch dieses Mal soll er nicht zu aggressiv zu Werke gegangen sein. Morgan jedenfalls schiebt seine Verletzung nicht auf den Rookie.

Wes Welker ist gar nicht so unglücklich darüber, die Patriots verlassen zu haben.
In der letzten Saison wäre das Verhältnis zwischen dem Wide Receiver und seinem Head Coach stark abgekühlt, sagte er in einem Interview.
Belichick hätte ihn vor versammelter Mannschaft gemaßregelt. Das, so Welker, hätte er zwar mit vielen Spielern gemacht, aber nie zuvor mit ihm. Das wäre hart gewesen.
Aber, so fuhr Welker fort, er hätte den Patriots und Belichick alles zu verdanken. Sie hätten aus irgendsoeinem anderen Typen einen Kandidaten für die Ruhmeshalle gemacht. Das würde er nie vergessen.
Jetzt aber wäre es Zeit geworden, aus New England wegzukommen.
Die Broncos wird's freuen.

Der Sechzigmillionendollarmann ist wieder da.
Dolphins Wide Receiver Mike Wallace musste einige Tage wegen einer Leistenzerrung aussetzen. Am Mittwoch nahm er wieder am Training teil und zeigte, daß die Verletzung ausgeheilt ist.
Er fing einen 40 Yards Touchdownpass von Quarterback Tannehill, bei dem er Cornerback Nolan Carroll locker abhängte.
Es hängt viel an Wallace, denn Tannehill gehört nicht zu den Quarterbacks, die ein Spiel gewinnen können. Da braucht es einen sehr guten Receiver, der ihm dabei hilft.

Zwar findet das Vorbereitungsspiel zwischen den Falcons und den Bengals erst heute Nacht statt, aber Ärger gab es schon vorher.
Bei einer gemeinsamen Trainingseinheit brach Falcons Running Back durch die Reihen der Bengals. Darüber war Linebacker Vontaze Burfict so erbost, daß er Jackson auf den Rücken sprang.
Das wiederrum erboste Bengals Head Coach Marvin Lewis. Der schrie seinen Linebacker an und sagte ihm, daß er, wenn er das mit ihm gemacht hätte, sich eine links, rechts Kombination eingefangen hätte.
Es ist aber nicht zu erwarten, daß die Kämpfe in dieser Nacht weitergehen.

Mittwoch, 7. August 2013

Maclin-JeremyKurzberichte
Und sie fallen weiter, wie die Fliegen...
Die unglaubliche Verletzungsserie schon in der Vorbereitungszeit, setzt sich ungebremst fort.
Am gestrigen Dienstag wurde Eagles Wide Receiver Jeremy Maclin (Bild) erfolgreich an seinem Kreuzbandriss operiert, da erlitt sein Teamkollege dasselbe Schicksal.
Wide Receiver Arrelious Benn wurde bereits der dritte Spieler des Teams, für den die Saison wegen eines gerissenen Kreuzbands beendet ist.

Von der anderen Seite des Kontinents kam die Meldung, daß sich Chargers Wide Receiver Danario Alexander das Kreuzband im rechten Knie gerissen hat.
Natürlich ist auch seine Saison bereits beendet.

In einem Krankenwagen hat Mike Johnson das Trainingsgelände der Atlanta Falcons verlassen. Der Right Tackle hat sich am linken Bein verletzt. Er hat einen ausgerenkten Knöchel und ein gebrochenes Wadenbein.
Nächste Woche soll er operiert werden.
Zeit der Rückkehr?
Ungewiss.

Bei den Packers wird Jordy Nelson für den Rest der Vorbereitungszeit ausfallen.
Der Wide Receiver musste am Knie operiert werden, soll aber zum ersten Saisonspiel wieder einsatzbereit sein.

Julio Jones wird im ersten Testspiel gegen Cincinnati nicht mitspielen.
Der Wide Receiver der Falcons hat eine Oberschenkelzerrung und wird geschont.

Und der Starter ist???
Mark Sanchez.
Diese Entscheidung für das erste Vorbereitungsspiel gab Jets Head Coach Rex Ryan bekannt.
Doch auch Rookie Quarterback Geno Smith soll etwas Einsatzzeit mit der ersten Mannschaft bekommen. Ryan hofft, daß die Lions ihre erste Verteidigung lange genug spielen lassen, damit auch Smith noch gegen sie antreten kann.
Alle Fans der Jets hoffen darauf, daß wenigstens einer der beiden nicht komplett versagt.

Dienstag, 6. August 2013

Kurzberichte
sanchez-mark-und-rex-ryanRex Ryan (im Bild hinter QB Sanchez) ist auch sehr unzufrieden mit dem Verhalten der Jets-Fans.
Cornerback Rodgers-Cromartie hatte sich ja schon negativ über die Fans geäußert, die ihren Quarterback Mark Sanchez beim Training ausgebuht hatten.
Der Head Coach wollte die Fans zwar nicht verurteilen, aber er erinnerte sie daran, daß man doch jetzt in eine neue Saison gehen würde, mit neuen Hoffnungen, neuen Erwartungen und neuen Möglichkeiten. Aber wenn die Fans buhen wollten, hätten sie als zahlende Kunden jedes Recht dazu.
Naja, möchte man sagen, mit derselben Niete als Quarterback werden sie von diesem Recht wohl sehr oft Gebrauch machen.
Beim Training am Samstag lieferte Sanchez eine lausige Vorstellung ab, und als er einen Interception warf, platzte den frustrierten Fans der Kragen.
Was mehr als verständlich ist. In den letzten zwei Saisons warf Sanchez 52 Interceptions, so viele wie kein anderer Quarterback.
Sollte Sanchez beim Saisonstart als Starter gegen die Buccaneers antreten, könnte es bei seinem ersten Fehler sehr laut im Stadion werden.
Sehr, sehr laut.

Bei den Buccaneers geht man nicht davon aus, daß Darrelle Revis in einem Vorbereitungsspiel antreten wird.
Doch zum Saisonbeginn wird der Cornerback auf dem Platz erwartet, nicht nur, weil es sofort gegen sein altes Team, die Jets, geht.
Revis hat eine Knieoperation hinter sich und möchte nichts überstürzen.
Auch Head Coach Greg Schiano möchte seinen teuren Star nicht zu früh belasten. Er würde Revis zwar gerne in einem Testspiel einsetzen, aber ein völlig gesunder Cornerback in der Saison ist wichtiger.

Ein Probetraining reichte den Packers, um zu sehen, daß sie Vince Young brauchen können.
Der arbeitslose, hoch verschuldete, Quarterback zeigte am Montag sein Können und bekam einen Vertrag.
Der ehemalige Pro Bowler unterschrieb für ein Jahr. Über die Finanzen wurde nichts verlautbart.

Und die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich. Für Bryan Bulaga ist die Saison beendet.
Der Left Tackle der Packers zog sich beim Training am Samstag einen Kreuzbandriss zu.

Bei den Ravens wird Tight End Ed Dickson eine Zeitlang ausfallen. Er zog sich einen Haarriss im Oberschenkelmuskel zu.
Die Rede ist davon, daß er nur eine Woche aussetzen muss.

Patrick Willis muss zwei Wochen aussetzen.
Der Linebacker der 49ers musste an seiner gebrochenen rechten Hand operiert werden, und bekam Ruhe verordnet.
Er selber geht davon aus, daß er kein Spiel verpassen wird.
Da spricht er aus Erfahrung, denn bereits 2007 und 2010 spielte er mit gebrochenen Händen.

Montag, 5. August 2013

Kurzberichte
Sieben neue Mitglieder wurden am Samstag in die Ruhmeshalle aufgenommen.
NEUZUGANG      POSITION      TEAM(S)                     JAHRE
Larry Allen      Guard/Tackle    Cowboys, 49ers                 1994-2007
Cris Carter      Wide Receiver    Eagles, Vikings, Dolphins         1987-2002
Curley Culp     Defensive Tackle  Chiefs, Oilers, Lions             1968-1981
Jonathan Ogden  Tackle         Ravens                       1996-2007
Bill Parcells     Head Coach     Giants, Patriots, Jets, Cowboys     1983-1990;1993-1996;1997-1999;2003-2006
Dave Robinson   Linebacker      Packers, Redskins              1963-1974
Warren Sapp    Defensive Tackle  Buccaneers, Raiders             1995-2007
Damit war das Ruhmeshallen-Wochenende noch nicht zu Ende. Am Sonntag gab es ja noch das Hall of Fame Game.

hofgame2013Das erste Spiel der (Vorbereitungs)Saison ist Geschichte.
Die Dallas Cowboys hatten „Fisch“ zum Abendessen, als sie die Dolphins mit 24:20 im Hall of Fame Spiel besiegten.
Tony Romo wurde wie erwartet geschont. Head Coach Jason Garrett wollte seinen Starter nicht schon so früh in der Saison den Gefahren der löchrigen O-Line aussetzen.
Dallas und Miami haben ja fünf Vorbereitungsspiele, so daß Romo durch dieses eine Spiel auf der Bank nicht wirklich etwas verpasst.
Als Matchwinner wird Cowboys Rookie Linebacker Devonte Holloman gehandelt. Er fing einen Pass ab und trug ihn über 75 Yards zum Touchdown zurück.
Miamis Starter Quarterback Ryan Tannehill warf 5 Pässe von denen 2 ankamen für 11 Yards.
Doch alles das zählt nichts, genauso wenig, wie das Ergebnis, war es doch das erste Spiel nach einer kurzen Vorbereitungszeit.

Genau an diesem Hall of Fame Wochenende verstarb ein berühmtes Ruhmeshallenmitglied.
Art Donovan, Defensive Tackle der Baltimore Colts, wurde 88 Jahre alt.
Donovan spielte von 1950 bis 1961 in der NFL. 1958 und 59 wurde er mit den Colts Weltmeister.
Seine höchste Jahresgage als Footballspieler betrug $22.000. Nach seiner Karriere allerdings verdiente er richtig Geld. Er reiste von Vortragsveranstaltung zu Late Night Shows und erzählte Anekdoten aus seinem Leben mit denen er das Publikum zum Lachen brachte. Das brachte ihm Millionen.
1968 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen.
Und an diesem Hall of Fame Wochenende schlief er am Sonntag um 19:20 Uhr im Stella Maris Krankenhaus in Baltimore für immer ein.

Am Sonntag verstauchte sich Darrius Heyward-Bey eines seiner Knie.
Wie lange der Wide Receiver der Colts ausfällt, der bei den Raiders ja nie den Erwartungen gerecht wurde, steht noch nicht fest.
Am Sonntag gegen Buffalo wird er sehr wahrscheinlich noch nicht wieder soweit sein.
H-B kämpft darum der Starter auf der gegenüberliegenden Seite von Reggie Wayne werden.

Die Packers befürchten, daß die Saison ohne Bryan Bulaga stattfindet.
Der Left Tackle hatte am Samstag plötzlich Schmerzen in einem seiner Knie. Das Training konnte er jedoch bis zum Ende mitmachen. Nach einer Untersuchung am Sonntag scheint es so zu sein, daß Bulaga sich ein Band gerissen hat.
Weitere Untersuchungen sollen nun Gewissheit bringen.
Der Linebacker hat in den letzten beiden Saisons 11 Spiele wegen Verletzungen verpasst. Die Situation ohne Bulaga spielen zu müssen, ist also nicht neu für die Packers.

Die Broncos erlitten einen weiteren Rückschlag.
Tight End Joel Dreessen hat Schmerzen in seinem linken Knie, das im Juni operiert wurde.
Er muss sich einer weiteren, „kleinen“ Operation unterziehen.
Nachdem er am Freitag scheinbar ohne Probleme trainieren konnte, musste er das Samstagstraining ausfallen lassen.
Die Broncos hoffen nun, daß der Tight End nur für die Vorbereitungsspiele ausfällt und zum Saisonbeginn wieder fit ist.
Auch Tight End Jacob Tamme ist zur Zeit nicht einsatzbereit. Er hat Probleme mit seinem Oberschenkelstreckmuskel.

Antonio Cromartie hat so seine Probleme mit den Fans der Jets.
Etwa 6.000 von ihnen sahen sich ein Trainingsspielchen der Offense gegen die Defense an und buhten Quarterback Mark Sanchez aus, als er einen Fehlpass in die Arme von Cromartie warf.
Der Cornerback hielt die Reaktion der Fans für überhaupt nicht angebracht, und fragte sie, was der Bockmist solle?
Wenn sie Fans wären sollten sie sich auch wie Fans benehmen und das Team und die Spieler anfeuern, nicht ausbuhen.
Mark Sanchez machte einen auf Cool. Er meinte nur, daß es ihn nicht interessiert. Es ist halt wie es ist.

Sonntag, 4. August 2013

Kurzberichte
fox-john2Auf die Frage, was das besondere an der diesjährigen Saisonvorbereitung der Broncos sei, antwortete Head Coach John Fox (Bild), daß Peyton Manning schon viel weiter ist, als 2012 zu diesem Zeitpunkt.
Der Quarterback, mittlerweile 37 Jahre alt, der letztes Jahr zur Wahl des wichtigsten Spielers der Saison nur knapp hinter Adrian Peterson landete und der Denver zu 13-3 Siegen führte ist also schon weiter, als letztes Jahr?
Das sind schlechte Nachrichten für die Gegner der Broncos, besonders die in der eigenen Division, die ja zweimal gegen Denver antreten müssen.
Wenn man dem alten Mann beim Passen zusieht, merkt man kaum noch etwas, von den Nackenoperationen. Das war 2012, nach der vierten Operation, anders. Mannings Pässe hatten nicht die gewohnte Schärfe und Geschwindigkeit. Das ist wieder da.
Nachdem er 2011 kein Spiel bestritten hatte, musste er 2012 erst mal wieder in die Gänge kommen.
2012 blieb er von Verletzungen und Operationen verschont und heute spielt er auf, wie ein Frischling.

Am Samstag erschien Ryan Williams auf Krücken beim Training der Cardinals. Der Running Back hat eine Operation der Patellasehne hinter sich und scheint sich diese erneut verletzt zu haben.
Ob er operiert werden muss, steht noch nicht fest. Head Coach Bruce Arians ist jedoch sicher, daß Williams nächste Woche wieder trainieren kann. Williams selber ist da nicht so optimistisch.
Doch nicht nur Williams hats am Knie, auch Rashard Mendenhall hat am Samstag nicht trainieren können. Der Running Back hat eine Sehnenentzündung im Knie und wird auch einige Zeit ausfallen.

Ravens Defensive Back Asa Jackson legte der NFL ein Rezept vor und hat jetzt die Erlaubnis das Mittel einzunehmen, weswegen er für acht Wochen suspendiert wurde.
Jackson bleibt aber trotzdem gesperrt. Der positive Test auf das verbotene Mittel kam bereits bevor er der Liga das Rezept vorlegte.
Ob die NFL die Strafe reduziert, bleibt abzuwarten.

Samstag, 3. August 2013

Kurzberichte
romo-tony3Wer hätte das gedacht, bei all dem Hick-Hack in den letzten Wochen und Monaten, daß wir tatsächlich schon zum ersten Vorbereitungsspiel einen TV Sender haben, der das Spiel überträgt?
Und doch, es ist so, am Sonntagabend (Montagmorgen 2:00 Uhr unserer Zeit) spiel Miami gegen Dallas und wir sind Live dabei.
Nicht dabei ist Tony Romo (Bild). Aus verschiedenen Quellen hörte man, daß der Quarterback der Cowboys nicht mitspielen wird.
Zwar hat er nach der Entfernung einer Zyste am Rücken keine Trainingseinheit im Trainingslager verpasst, aber einen Einsatz will Head Coach Jason Garrett noch nicht wagen.
Macht ja auch nichts, denn die Cowboys haben ja fünf Vorbereitungsspiele, durch das Hall of Fame Spiel am Sonntag.
Nächsten Freitag geht es gegen Oakland, da könnte Romo für ein paar Spielzüge auf den Platz kommen.

Bengals Wide Receiver A. J. Green hat sich das Knie verdreht. Es muss nicht operiert werden, aber Head Coach Marvin Lewis will nichts riskieren.
Green wird geschont und sein Einsatz im ersten Testspiel gegen die Falcons am 8.8. ist gestrichen.

Es wir höchste Zeit, daß Arian Foster am Training der Texans teilnehmen kann.
Er kuriert immer noch seine Wadenzerrung aus. Doch sein Ersatzmann Ben Tate zog sich eine Leistenzerrung zu.
Jetzt hofft man in Houston, daß der Nr. 1 Running Back am Sonntag ins Training einsteigen kann.

Cortez Allen musste sich am Freitag einer „kleinen“ Knieoperation unterziehen.
Der Cornerback sollte als Starter in die Saison gehen, nachdem die Steelers aus finanziellen Gründen Keenan Lewis ziehen lassen mussten.
Head Coach Mike Tomlin geht nicht davon aus, daß Allen das erste Saisonspiel verpasst.

Austin Collie hat die 49ers bei einem Probetraining im Juni beeindruckt.
Sie gaben dem oft verletzten Wide Receiver am gestrigen Freitag einen Einjahresvertrag.
Zusätzlich zu seiner langen Geschichte an Gehirnerschütterungen, kurierte er auch noch eine Knieverletzung aus. Doch bei den Niners gibt es dermaßen viele Verletzte auf der Position des Wide Receivers, daß sie Collie dringend brauchen. Fragt sich nur wie lange er spielen wird, bevor er wieder ausfällt?

Oakland sehen und sterben.
So schlimm ist es natürlich nicht, aber Sebastian Janikowski wird wohl bis ans Ende seiner aktiven Tage ein Raider bleiben.
Der Kicker unterschrieb eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre und wird am Ende der Vertragslaufzeit 40 Jahre alt sein.
In den ersten beiden Jahren wird er $8 Millionen verdienen und könnte es mit Boni auf insgesamt $19 Millionen für die fünf Jahre bringen.
Janikowski wurde in der ersten Runde der Draft 2000 von Oakland rekrutiert und hat in seinen 13 Saisons 80,6% seiner Field Goal Versuche verwandelt.

Riley Cooper hat um die Erlaubnis gebeten, das Trainingscamp der Eagles verlassen zu dürfen.
Diese Erlaubnis wurde ihm erteilt.
Cooper ist besonders bei seinen dunkelhäutigen Teamkollegen nicht mehr sehr beliebt, nachdem ein Video von ihm auftauchte, in dem er rassistische Bemerkungen ausstieß. Zwar machte Cooper auf dem Video den Eindruck, als hätte er zwei zuviel intus, aber das glättet die Wogen nicht.
Beim Training am Donnerstag wurde der Wide Receiver von seinen Mitspielern geschnitten und trainierte für sich allein.
Cooper soll sich einer Therapie unterziehen und trifft sich mit Beratern. Währenddessen überlegt die Teamleitung noch, ob sie Cooper feuern oder behalten sollen?
Ob er einen neuen Arbeitgeber finden wird, wenn die Eagles ihn feuern sollten, ist nicht sicher.

Gleich für die ersten acht Spiele ist Ravens Defensive Back Asa Jackson gesperrt.
Die doppelte Strafe ergibt sich daraus, daß er zum zweiten Mal positiv auf verbotene, leistungssteigernde, Substanzen getestet wurde.
Damit ist für ihn die erste Hälfte der Saison gelaufen.

Jerry Rice hat so seine Zweifel, daß die neuen Regeln rund um den Pro Bowl das Spiel retten.
Wenn sich an der Einstellung der Spieler zu diesem Spiel nichts ändern würde, könne man es auch nicht retten. Den Spielern müsste wieder bewusst werden, daß es eine Ehre ist, in den Pro Bowl gewählt zu werden. Heute gäbe es fast nur noch Primadonnen, die die Zeit auf Hawaii zum Urlaub nutzen würden. Da müsse man ansetzen. Nicht am Format der Zusammenstellung der Mannschaften.
Zur Angst vor Verletzungen in diesem bedeutungslosen Spiel meinte er: „Man kann sich auch verletzen, wenn man die Treppe hinuntergeht. Das lasse ich nicht gelten.“

Freitag, 2. August 2013

Kurzberichte
cushing-brianBrian Cushing (Bild) hat voll am Training der Texans teilgenommen.
Der Linebacker kommt nach einem Kreuzbandriss zurück und ließ seinen Quarterback spüren, daß er wieder da ist. Den ersten Pass, der in seine Richtung geworfen wurde, konnte er sofort abwehren.
Nach dem Training teilte er der Presse mit, daß er sich großartig fühle und keine Beschwerden im operierten Knie hätte.

Beim Training am Mittwoch hat sich 49ers Linebacker Patrick Willis eine Hand gebrochen. Doch Willis sagte sofort, daß er sich davon nicht vom Spielen abhalten lassen will.
Bereits am Dienstag zog sich Cornerback Chris Culliver einen Kreuzbandriss zu, der seine Saison beendete.
Sein Unglück macht den Weg frei für Nnamdi Asomugha, der ansonsten noch um den Posten als Starter hätte kämpfen müssen.

Die NFL suspendierte einen weiteren Spieler für die ersten vier Spiele.
Vikings Tackle DeMarcus Love wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet. Sein Agent sagte, daß Love ein Mittel eingenommen hätte, das er in einem Bioladen kaufte. Darin müsse die Substanz gewesen sein.
Doch das spielt keine Rolle. Jeder Spieler ist selber dafür verantwortlich, was er einnimmt und sollte sorgfältig die Inhaltsangaben auf den Packungen studieren, meint die NFL dazu.

2007 war O.J. Simpson zusammen mit fünf Komplizen in ein Hotelzimmer in Las Vegas eingedrungen und hatte zwei Sammler von Fanartikeln mit Waffengewalt gezwungen, ihm persönliche Erinnerungsstücke zurückzugeben.
Ein Gericht verurteilte ihn 2008 wegen bewaffneten Raubs und Körperverletzung zu einer Mindeststrafe von neun bis maximal 33 Jahren.
Seitdem sitzt der frühere Running Back der Buffalo Bills in Haft.
Nun hat der 66-jährige vor einer Bewährungskommission einen Teilsieg errungen. Seinem Antrag auf Bewährung wurde stattgegeben.
Seine älteste Tochter und ein Haftwärter hatten sich für Simpson eingesetzt. Zugute kam ihm auch, daß er ein mustergültiger Häftling ist.
Der einstige Sport- und Film-Star (u.A. Die nackte Kanone) wird aber nicht sofort aus der Haft freikommen. Simpson sitzt Strafen für mehrere Vergehen ab, die hintereinander verbüßt werden müssen. Deshalb muss er mindestens noch vier weitere Jahre hinter Gittern verbringen.
Allerdings kann Simpson in einiger Zeit für die nächste Teilschuld einen weiteren Antrag auf Bewährung stellen.

Donnerstag, 1. August 2013

Pro Bowl
probowlogolDie NFL hat den Pro Bowl kräftig umgekrempelt, aber leider zum Schlechten.
Vorbei die Zeiten, in denen die besten Spieler der AFC gegen die besten der NFC antraten.
Im neuen Format gibt es zwei Teamkapitäne, die die Teams zusammenstellen. Dazu bekommen sie Unterstützung von den Ruhmeshallenmitgliedern Jerry Rice und Deion Sanders.
Sie wählen die Spieler aus einem Pool aus Spielern aus, die von Fans, Trainern und Spielern vor ausgewählt wurden.
Vorbei also die Zeiten, in denen drei Quarterbacks der AFC und drei der NFC spielten. Demnächst können es sechs aus einer Conference sein.
Und wie entscheidet sich, wer die erste Wahl hat?
Nun, man spielt leider nicht in einer zweistündigen, Live vom NFL Network übertragenen Sendung, Stein, Papier, Schere, Echse, Spock, sondern der Spieler, der die meisten Stimmen in der Vorauswahl bekommen hat, ist der Teamcaptain des einen Teams und hat die erste Wahl. Der Spieler, der die zweitmeisten Stimmen bekommen hat ist Captain von Team zwei und wählt als nächster.
Auch das Spiel selber wird umgekrempelt.
.Es wird keine Kickoffs mehr geben. Der Ball wird an die 25 gelegt, fertig.
.Es wird in jedem Viertel eine Zweiminutenwarnung geben. Innerhalb dieser Zeit wird jedesmal die Zeit angehalten, wenn der Ball nicht nach vorne bewegt wurde.
Ob man damit den Pro Bowl attraktiver macht?

Kurzberichte
Die Philadelphia Eagles haben Riley Cooper bestraft.
Der Wide Receiver hat bei einem Konzert im Lincoln Financial Field rassistische Beleidigungen ausgestoßen und ist dabei gefilmt worden.
Bei der Strafe handelt es sich um eine Geldstrafe, über deren Höhe nichts verlautbart wurde.
Auch die NFL behält sich noch eine Strafe gegen den Wide Receiver vor.
Marcus Vick, der unberühmte Bruder von Quarterback Michael, hat ein Kopfgeld auf Cooper ausgesetzt.

Der hintere Oberschenkelmuskel von Chris Ivory will einfach nicht heilen.
Der Running Back der Jets musste am Mittwoch das Training abbrechen, weil die Schmerzen zu stark wurden.
Ivory sollte der Starter auf seiner Position werden, doch momentan sieht es nicht gut aus. Die Verletzung schleppt er seit seiner Zeit bei den Saints mit sich herum.

Die Redskins und Nick Barnett wurden sich schnell einig.
Einen Tag, nachdem der Linebacker ein Probetraining für Washington abgehalten hatte, bekam er einen Vertrag.
Der 32-jährige soll für Stabilität hinter den Startern London Fletcher und Perry Riley sorgen, nachdem der gedachte Ersatzmann, Keenan Robinson, mit einem gerissenen Brustmuskel die Saison 2013 abhaken musste.

Die Broncos wurden erneut gebeutelt.
Am Mittwoch musste Dominique Rodgers-Cromartie auf einer Bahre vom Platz gefahren werden. Im Zweikampf mit Wide Receiver Quincy McDuffie zog sich der Cornerback einen böse verstauchten Knöchel zu.
Ob er zum Saisonbeginn gegen die Ravens einsatzbereit sein wird, ist sehr fraglich.

SONDERMELDUNG:
sport1us-logoKein Gerücht mehr... Jetzt ist es offiziell.
Das Paradies auf Erden erwartet den deutschen US-Sport-Fan:

SPORT1 wird amerikanisch!
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Mittwoch, 31. Juli 2013

Kurzberichte
Harvin-Percy5Percy Harvin (Bild) wird den Seahawks lange Zeit fehlen.
Der Wide Receiver hat Schmerzen in der Hüfte. Die Teamärzte, die ihn letzte Woche untersuchten, gaben ihm grünes Licht für die Teilnahme an der Saison.
Harvin fühlte sich allerdings so unwohl, daß er eine zweite Meinung einholte. Die bekam er am Dienstag von dem Hüftspezialisten Dr. Brian Kelly, und der riet ihm zur Operation.
Harvin hat einen Kapselriss, der operiert werden muss. Die normale Rekonvaleszenzzeit nach so einer Operation beträgt 12 bis 16 Wochen.
Die Saison, die in fünf Wochen beginnt, dauert 17 Wochen. Da wird Harvin also eine Menge Einsatzzeit verpassen.
Seattle wusste um die gesundheitlichen Probleme des 25-jährigen, als sie im März ihre Wahlmöglichkeiten in der ersten, dritten und siebten Runde der Draft an die Minnesota Vikings für ihn abgaben.
Dann gaben sie Harvin einen Fünfjahresvertrag mit garantierten $2,5 Millionen.
Das Spiel gegen sein altes Team am 17. November wird er wohl verpassen.
Doch es kam noch schlimmer für Seattle. Ein weiterer Receiver meldete sich krank. Sidney Rice hat das Trainingslager verlassen, um sein Knie in der Schweiz behandeln zu lassen. Es soll sich dabei nicht um einen Eingriff am Knie handeln, sondern um das sogenannte Regenokine Programm, das gegen Gelenkschmerzen und Arthrose eingesetzt wird. Rice soll zum Saisonstart einsatzbereit sein.

Schneller als die Schiedsrichter es erlauben, ist die neue Offense der Philadelphia Eagles.
Der neue Head Coach Chip Kelly hat so viel Tempo in die Angriffsreihe gebracht, daß die Schiedsrichter nicht mitkommen werden. Schon die Patriots haderten letzte Saison damit, daß sie schneller wieder für einen neuen Spielzug mit ihrer Up-Tempo-Offense bereit waren, als die Schiedsrichter.
Doch die bestimmen das Tempo. Wie der Vizepräsident der Schiedsrichter betonte, haben seine Leute keinen Grund zur besonderen Eile, außer nach der Zweiminutenwarnung. In der anderen Spielzeit werden sie ihren ganz normalen Mechaniken nachgehe, die da sind: Die Bälle tauschen, wenn ein Ball aus dem Spielfeld gerät oder ein Pass unvollständig war; den Ball an die korrekte Stelle des Felds legen und sich hinter dem am tiefsten stehenden Offensive Back positionieren; der Verteidigung zu erlauben, Spieler zu wechseln, wenn die Offense Spieler ausgetauscht hat.
Dahingehend wird die NFL ihre Trainer noch mal instruieren und entsprechende Memos verschicken.

Cardinals Head Coach Bruce Arians ließ seinen Quarterback Carson Palmer die Read-Option trainieren.
Die Zuschauer beim Training rieben sich verwundert die Augen, ist Palmer doch kein Quarterback, der für diese Art der Offense geeignet ist.
Doch nach dem Training klärte Arians die Zuschauer auf. Die Formation wurde nicht für die Offense einstudiert, sondern man wollte die Verteidigung auf die neue Modeerscheinung in der NFL vorbereiten.
Palmer soll weiter der Drop-back- Quarterback bleiben und den Pass tief werfen.

Mit neuen Schutzpolstern über den Helmen trainieren die Spieler der University of South Carolina.
Um die Spieler noch besser zu schützen, ziehen sie über die Helme noch einen weiteren Schutz aus Polyurethanschaumstoff mit Luftpolstern.
Diese weichen Polster absorbieren harte Stöße besser, als die harten Oberflächen der Helme.
Jetzt muss geklärt werden, ob dieser zusätzliche Schutz den Regeln entspricht, aber in der herrschenden Gehirnerschütterungshysterie sollte es kein Problem sein, diese Polster erlaubt zu bekommen.
Der Abzockwahn ehemaliger Spieler, die (angeblich) Spätschäden aus Gehirnerschütterungen davon getragen haben (wollen), erstreckt sich mittlerweile auch auf Colleges. Auch sie sehen sich Klagen gegenüber.
Wenn man da, zumindest im Training, einen Extraschutz tragen kann, sollte man das machen.

Dienstag, 30. Juli 2013

Kurzberichte
roethlisb5
In Pittsburgh gibt es zwei Meinungen über Big Bens operiertes Knie. Während Head Coach Mike Tomlin meint, daß sein Quarterback sich noch etwas unwohl fühlt nach der Operation, ist Ben Roethlisberger (Bild) selber ganz anderer Ansicht. Er sagte der Presse am Montag, daß sein rechtes Knie, an dessen Meniskus er operiert wurde, sich besser anfühle, als je zuvor.
Er wäre froh, daß das Trainingslager jetzt endlich läuft, und er wolle sich jetzt darauf konzentrieren wieder guten Football zu spielen.
Er betonte auch, daß er und sein Offensive Coordinator Todd Haley mittlerweile auf der selben Seite angekommen wären. Der „Hass“ zwischen den beiden wäre beigelegt und sie hätten einen Weg gefunden, gemeinsam das Beste der Steelers Offense herauszuarbeiten.
Letztes Jahr tauschten die Beiden ja oft Stirn an Stirn stehend lautstark ihre verschiedenen Meinungen aus. Das soll jetzt vorbei sein.

Mario Williams hat seit einigen Tagen nicht mehr am Training der Bills teilgenommen. Der Defensive End, und bestbezahlte Spieler Buffalos, hat Schmerzen im Fuß. Am heutigen Dienstag soll er genau untersucht werden, aber erste Untersuchungen ergaben schon, daß es wohl so schlimm nicht ist.
Williams geht ins zweite Jahr seines fetten 96 Millionen Dollar Vertrags, und die Bills wollen sehen, daß er das Geld auch wert ist.

48 Tage hat es gedauert, bis Vonta Leech sein neues, altes, Team gefunden hat.
Der Fullback wurde am 11. Juni von den Ravens gefeuert. In Baltimore wollte er keine Gehaltskürzung hinnehmen und testete den freien Spielermarkt.
Doch da fand sich kein Team, das bereit gewesen wäre, ihm seine Wunschsumme zu zahlen.
Jetzt ist er zurück in Baltimore, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Über sein Gehalt wurde nichts bekanntgegeben.

Auch am Montag gab es eine saisonbeendende Verletzung.
Im Trainingslager der Bears erwischte es Turk McBride. Der Defensive Lineman wurde mit einer gerissenen Achillessehne vom Platz gefahren.

Donovan McNabb bekommt einen Ehrenplatz im Stadion der Eagles.
Der Quarterback wird am heutigen Dienstag als Mitglied der Philadelphia Eagles in den Ruhestand treten.
Am 19. September soll seine Trikotnummer „5“ zur Ruhe gesetzt werden.
Das ist bei den Eagles eine außergewöhnliche Ehre. Das Team existiert seit 1933 und hat erst acht Trikotnummern zur Ruhe gesetzt.
11 Jahre spielte McNabb in Philadelphia und hörte genau so oft Anfeuerungsrufe, wie Buhrufe.
Einmal stand er mit den Eagles im Super Bowl. Dort verloren sie mit 21:24 gegen New England.

Montag, 29. Juli 2013

pitta-dennis2Und wieder endete für einige Spieler die Saison
Den Ravens gehen die Passempfänger aus. Nach dem Saisonende für Dennis Pitta (Bild) verpflichteten sie Visanthe Shiancoe. Der Tight End unterschrieb einen Einjahresvertrag über $940.000.
Shiancoe fehlt ein wenig Spielpraxis. Der 33-jährige hatte letztes Jahr vier Einsätze für die Patriots, fing aber keinen Pass.
Den Fitnesstest bei den Ravens hat er jedoch ohne Probleme bestanden.

Nachdem sich Center J.D. Walton vor einigen Wochen eine saisonbeendende Knöchelverletzung zugezogen hatte, holten die Broncos Dan Koppen zurück, der gerade ohne Arbeitgeber war. Bereits 2012 hatte er Walton ersetzt.
Am Sonntag endete auch für ihn die Saison. Der 33-jährige zog sich einen Kreuzbandriss zu, der sehr wahrscheinlich auch seine Karriere beendet.
Denver muss nun schleunigst Ersatz finden, denn am 8. August fangen die Testspiele an.

Bei den 49ers zog sich Darius Fleming eine schwere Knieverletzung zu, wie es heißt. Es erwischte ihn an dem Knie in dem er sich letztes Jahr das Kreuzband riss.
Was genau der Linebacker dieses Mal hat, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Bei den Dolphins erwischte es Armon Binns. Der Wide Receiver zog sich einen Riss des Kreuzbands und eines Seitenbandes zu.
Er kämpfte darum, als vierter Wide Receiver in den Kader für die Saison zu kommen.

Sonntag, 28. Juli 2013

Trainingslager = Verletzungslager
allen-jeffSo auch dieses Jahr wieder. Gab es schon letztes Jahr eine unglaubliche Menge an Verletzungen, so scheint 2013 da nicht nachstehen zu wollen.
Da ist man schon froh, wenn einige Spieler nur einige Zeit ausfallen werden.
Chiefs Guard Jeff Allen (Bild) verletzte sich beim Training an der rechten Schulter und gehört zu den Spielern, die nur einige Zeit ausfallen werden.

Ganz anders sieht es bei Jeremy Maclin aus. Der Wide Receiver der Eagles ist in einem entscheidenden Jahr für einen neuen Vertrag. Doch er wird sein Können nicht unter Beweis stellen können. Am Samstag zog er sich einen Kreuzbandriss in seinem rechten Knie zu. Für ihn ist die Saison 2013 beendet.

Genau so wie auch für Dennis Pitta. Der Tight End der Ravens brach sich die Hüfte, und Quarterback Joe Flacco hat wieder eine Anspielstation weniger. Später hieß es aus einer anonymen Quelle, daß er sich die Hüfte bloß ausgerenkt hätte, was aber mit Vorsicht zu genießen ist.
Auch Pitta ist in einem sogenannten „Contract Year“, in dem man darum kämpft, eine Vertragsverlängerung zu guten Konditionen zu erzielen. Das kann man aus dem Krankenhaus heraus nur sehr schlecht.

Nicht im Krankenhaus landeten die Spieler der Tennessee Titans. Als beim ersten Training in voller Ausrüstung Safety Michael Griffin und Wide Receiver Michael Preston aneinander gerieten, mischen an die 20 andere Spieler munter mit.
Außer ein paar Blutergüssen soll es keine weiteren Verletzungen bei den Beteiligten gegeben haben.

Kurzberichte
„Nur ich allein bestimme, wer Quarterback bei den Jets spielen wird“, tönt Head Coach Rex Ryan gerne immer mal wieder.
„Nicht so schnell“, lässt sich General Manager John Idzik laut und deutlich vernehmen. Er erzählte der Presse am Samstag, daß er gedenkt, ein gewichtiges Wörtchen in dieser Angelegenheit mitreden zu wollen.
Für ihn steht fest, daß die Wahl des Quarterbacks für die Saison nur gemeinsam getroffen werden kann. Idzik betonte, daß er sich die Kandidaten Mark Sanchez und Geno Smith in der Vorbereitungszeit ganz genau ansehen werde, und dann, zusammen mit Ryan, eine Entscheidung treffen wird.
Ryans Stern sinkt ganz schön schnell.

Die NFL suspendierte Raiders Wide Receiver Andre Holmes für die ersten vier Spiele. Er wurde positiv auf verboten Substanzen getestet.
Holmes spielte letztes Jahr in sieben Spielen für die Cowboys. Er fing 2 Pässe für 11 Yards, ist also nicht das, was man als Playmaker bezeichnen könnte.

Samstag, 27. Juli 2013

Kurzberichte
johnson-chris22
Im Kampf um Einschaltquoten denken sich die Betreiber von Fernsehsendern immer beklopptere Sachen aus. Davon bleiben auch „wissenschaftliche“ Sender nicht verschont.
Der Spartensender Nat Geo Wild unterbreitete Chris Johnson (Bild) ein Angebot, das er nicht abschlagen konnte. Der Running Back der Titans sollte ein Wettrennen gegen einen Gepard bestreiten, unzweifelhaft das schnellste Geschöpf auf Gottes kleiner Erde.
Nun, das Rennen fand statt. Wer den 60 meter Sprint gewann, wurde noch nicht verraten, immerhin sollen die Amerikaner zu Millionen am Sonntag den Fernseher auf diesen Winzsender einstellen, um das Ergebnis zu sehen.

Die Redskins hatten sich viel von Jarvis Jenkins versprochen. Doch in den ersten vier Spielen der Saison müssen sie auf den Defensive End verzichten. Die NFL hat ihn suspendiert, weil er positiv auf Leistungssteigernde Mittel getestet wurde.
Das ist um so schlimmer, da der Mann, der ihn hätte ersetzen können, selber vier oder fünf Monate ausfällt. Adam Carriker zog sich vor einiger Zeit einen Riss des Oberschenkelmuskels zu.
Jenkins ist die achte Rothaut, die in den letzten 22 Monaten wegen der Einnahme verbotener Substanzen suspendiert wurde.

Und die Verletzungen in den Trainingscamps gehen weiter.
Am Freitag endete die Saison für Aaron Berry. Der Cornerback der Jets zog sich, wie es heißt, eine saisonbeendende Knieverletzung zu.

Bei den Chargers ist die Saison für Jonas Mouton beendet. Der Linebacker erlitt einen Kreuzbandriss.

Ein Virus legte Dwayne Bowe lahm. Der Wide Receiver der Chiefs hat eine Infektion in der Brust. Ob die von seiner Rippenverletzung herrührt, die er im Dezember erlitt, wollte Head Coach Reid nicht bestätigen. Er hofft, daß Bowe, der einer der wichtigsten Spieler der Chiefs ist, bald wieder fit ist.

Freitag, 26. Juli 2013

Kurzberichte
ryan-matt200Es war nur eine Frage der Zeit. Diese Zeit kam am 25. Juli für Matt Ryan (Bild). Am Donnerstag unterschrieb der Quarterback der Atlanta Falcons seinen neuen Vertrag. Der soll ihm in fünf Jahren $103,75 Millionen einbringen, von denen $59 Millionen garantiert sind.
Damit wurde Ryan enttäuschenderweise mal nicht zum bestbezahlten Spieler der Liga, sondern er landete sofort bloß auf Platz zwei.
Das dürfte aber auch wirklich genug sein, für einen Quarterback, der noch nie im Super Bowl stand.

Tja, wenn man seinen eigenen Vertrag nicht gelesen hat, kann man schon mal $2 Millionen verlieren.
So erging es Tarrel Brown. Der Cornerback der 49ers hätte 2013 $2,925 Millionen verdienen können, wenn er die Bedingungen seines Vertrags gekannt hätte. Die besagten nämlich, daß zwei Millionen an die Teilnahme der Minicamps des Teams gekoppelt waren.
Doch an denen hatte Brown nicht teilgenommen und sich statt dessen selber in Texas auf die Saison vorbereitet.
Völlig überrascht davon, zwei Millionen einfach so verloren zu haben, feuerte er sofort seinen Agenten Brian Overstreet. Der hätte ihn darauf hinweisen müssen, was in dem Vertrag, den Brown unterschrieben hatte, stand.
Jetzt verhandelt Brown selber mit den 49ers, um in einem Kompromiss noch ein paar Dollar für sich rauszuschlagen.

Das Trainingslager der Houston Texans hat ohne Arian Foster und Ed Reed begonnen.
Der Running Back und der Safety kurieren noch Verletzungen aus. Im Fall von Reed sogar eine saisongefährdende Hüftoperation.
Foster wird wohl noch aktiv am Camp teilnehmen können. Er kuriert nur eine Wadenverletzung aus, die er sich im Frühling im Minicamp zugezogen hatte.
Bei Reed bleibt immer noch die Frage, ob die Texans sich nicht für teures Geld einen Sportinvaliden gekauft haben?

Ryan Swope könnte ins Guinnes Buch der Rekorde kommen, für die kürzeste NFL Karriere aller Zeiten.
Die Arizona Cardinals wussten um seine Probleme mit mehreren Gehirnerschütterungen, die er sich im College zugezogen hatte. Doch als sie den Wide Receiver in der letzten Draft in der sechsten Runde einberiefen, gingen sie davon aus, daß er für sie würde spielen können.
Doch schon in den Trainingseinheiten vor einigen Wochen, zog sich Swope erneut eine Gehirnerschütterung zu.
Das bewog ihn dazu, seine NFL Karriere für beendet zu erklären. Er wird wieder zurück zu Texas A&M gehen, um seinen Collegeabschluss zu machen.

John Abraham wurde sich mit den Arizona Cardinals einig.
Nach sieben guten Jahren in Atlanta wurde der Defensive End im März von den Falcons gefeuert.
Es hat lange gedauert, bis er ein neues Team finden konnte. Er war zu Probetrainings bei den Patriots, Broncos und Seahawks, doch die waren alle nicht bereit, seinen Gehaltsvorstellungen nachzukommen.
Die Cardinals waren anscheinend bereit dazu. Sie gaben ihm einen Zweijahresvertrag, doch über die Finanzen schweigen sich beide Seiten aus.

Die enttäuschende Karriere von Sedrick Ellis ist Zuende.
2008 hatten die Saints so viel Vertrauen in den Defensive Tackle, daß sie ihn an siebter Stelle der Draft einberiefen.
Er spielte fünf Jahre in New Orleans und erzielte 134 Tackles, 12,5 Sacks und 2 erzwungene Fumbles.
Nach der letzten Saison wurde er von den Saints entlassen, da er ihre Erwartungen nicht erfüllt hatte.
Die Bears griffen zu und gaben ihm einen Einjahresvertrag über $1 Million. Doch die werden sie nicht zahlen müssen, denn am Donnerstag gab Ellis seinen Schritt in den Ruhestand bekannt.
Als Ersatz fanden sie einen genau so enttäuschende Spieler, Jamaal Anderson.
Er wurde als achter Spieler der Draft 2007 von den Falcons rekrutiert. In 60 Spielen für sie erzielte er magere 4,5 Sacks. 2010 feuerten sie ihn und er ging zu den Colts und danach zu den Bengals.
Ob er zum Saisonstart noch im Kader der Bears sein wird, ist fraglich.

Unliebsamen Besuch von der Polizei bekam Vince Young. Der ehemalige Quarterback der Titans schuldet der Firma Pro Player Funding $1,7 Millionen. Diese Firma vergab Notkredite an NFL Spieler, während der Aussperrung 2011.
Um an ihr Geld zu kommen, ließ sie Young pfänden und hofft mit einer Versteigerung seiner Sachen ein paar Dollar einzunehmen.
$60.000 aus der Versteigerung darf Young behalten, der Rest geht an Pro Player Funding.
Da Youngs NFL Karriere Zuende ist, dürfte es schwer für ihn werden, seinen Lebensstandard zu halten.

Die Cowboys spielen demnächst nicht mehr im Cowboys Stadion. Jerry Jones hat die Namensrechte an AT&T verkauft, eine Telefongesellschaft, die ihren Firmensitz in der Nähe von Dallas hat.
Der Namenswechsel gilt ab sofort.
Über die Laufzeit und die Finanzen schwiegen sie die Beteiligten aus.
Die Rede ist aber von $20 Millionen jährlich und einer Laufzeit von 20 Jahren.

Es gab noch Spuren von Aaron Hernandez. Doch keine Angst, auch sie wurden sofort nach Entdeckung getilgt.
Die Universität von Florida erinnerte sich plötzlich, daß der ehemalige Tight End der Patriots, der momentan wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft sitzt, ja auch für sie gespielt hat. Und da er zu den Stars der Florida Gators gehört hat, hatte er es auch zum First Team All-America geschafft.
Daran erinnerte ein Stein im Gator Walk vor dem Ben Hill Griffin Stadion.
Am Donnerstag rückten nun Arbeiter mit Flex und Sandstrahler an, um diesen mit Hernandez Namen beschmutzten Stein reinzuwaschen. Mit vollem Erfolg, wie dieses Bild zeigt: https://twitter.com/JQuittner/status/360383911576104960/photo/1

Donnerstag, 25. Juli 2013

Kurzberichte
griffiniii-robert6Robert Griffin III (Bild) ist einsichtig. Mittlerweile spricht er selber davon, in der Vorbereitungszeit kein Testspiel zu bestreiten. Es wäre völlig in Ordnung, daß sein Head Coach ihn so weit es geht schonen würde.
Er würde sich zwar gut fühlen und gerne spielen, aber Shanahans Plan wäre wohl der bessere, sagte RG3. Er gab aber zu, daß ihm das Stillsitzen sehr schwer fallen wird, wenn die anderen erst mal auf dem Platz stehen werden. Er wäre sein ganzes Leben lang ein Streber gewesen, der immer mehr getan hätte, als die anderen. Doch nach dieser Operation würde er auf seinen Head Coach und die Ärzte hören.
Auch wenn es ihm noch so schwer fallen würde.
Auch für die Saison hat er sich schon etwas vorgenommen. Er wolle nicht mehr jeden Meter erzielen, sondern auch mal zum eigenen Schutz über den Boden rutschen, den Ball wegwerfen und aus dem Feld laufen.
Er müsse einen Weg finden, der es ihm erlaubt, Spiele zu gewinnen, und lange in der Liga zu spielen.

Die Jets verpflichteten erneut einen alten Bekannten, Braylon Edwards.
Der Wide Receiver unterschrieb einen Einjahresvertrag und beginnt damit seinen dritten Abstecher bei den Jets.
Nicht nur, daß das Team keinen brauchbaren Quarterback hat, so hat es auch nicht genug Leute, die einen zufällig mal gerade geworfenen Pass fangen können.
Der einzige Receiver mit genügend Erfahrung ist Santonio Holmes. Der aber erholt sich noch von einer schweren Fußoperation und kann noch nicht sagen, wann er wieder einsatzbereit sein wird.

Bei den Chiefs setzt man voll auf das Passspiel, jedenfalls in den ersten Trainingseinheiten im Camp.
Head Coach Andy Reid hat in den ersten beiden Tagen des Camps noch nicht einen Laufspielzug trainiert. Das wird noch kommen, aber zunächst heißt es die schlechteste Pass Offense der letzten Saison in die Gänge zu kriegen.
Dafür wurde Alex Smith verpflichtet, der unter Jim Harbaugh bei den 49ers zu einem guten Quarterback wurde. Doch da musste er dem besseren Quarterback weichen und landete in Kansas City.
Mal abwarten, wie es mit ihm unter Reids Führung weitergeht?

Jetzt ist es offiziell. Björn Werner hat seinen Rookievertrag bei den Colts unterschrieben und wird so bald nicht am Hungertuch nagen müssen.
Der deutsche Defensive End bekam einen Vertrag über vier Jahre und $7,9 Millionen, von denen $6,4 Millionen garantiert sind.
Die Unterschrift erfolgte rechtzeitig, damit Werner mit dem Team ins Trainingslager gehen kann, das am Wochenende beginnt.

Die Buccaneers gaben Wide Receiver Mike Williams eine Vertragsverlängerung über sechs Jahre. $40,25 Millionen wollen sie ihm dafür zahlen.
Williams geht in seine vierte Saison für Tampa Bay und hatte noch nie eine 1.000 Yards Saison. Die Bucs machten ihn zum ersten Spieler, der noch nie die Tausender-Barriere überwand und dafür über die 40 Millionen Dollar Hürde sprang.
Was ihn so wertvoll macht, sind seine 23 Touchdowns seit 2010 und die Tatsache, daß er noch nie ein Spiel verpasst hat.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Kurzberichte
SPENCER-ANTHONYKaum hat die Zeit der Trainingscamps begonnen, gibt es die ersten Ausfälle.
Bei den Cowboys erwischte es Anthony Spencer (Bild). Der Defensive End verletzte sich am Knie. Er braucht aber nur einen „kleinen Eingriff“ und soll höchstens zwei bis vier Wochen ausfallen.
Der Mann, der ihn hätte ersetzen können, Tyrone Crawford, zog sich bereits in der ersten Trainingsstunde am Sonntag einen Achillessehnenriss zu. Für ihn ist 2013 abgehakt.
Auch Defensive Tackle Jay Ratliff wird einige Zeit mit einer Oberschenkelzerrung ausfallen.
Und das Alles, während die Defense der Cowboys unter dem neuen Defensive Coordinator Monte Kiffin von der 3-4 Aufstellung auf 4-3 umlernen muss.

Für fünf Spiele für die Buffalo Bills kassierte Mark Anderson acht Millionen Dollar.
Nach einer hervorragenden Saison in New England lockten die Bills ihn 2012 zu sich. Sie boten ihm $20 Millionen für vier Jahre.
Doch eine Knieverletzung beendete die Saison des Defensive Ends nach fünf Spielen. Anderson musste mehrmals operiert werden. Dennoch standen ihm vertraglich $8 Millionen zu, die das Team ihm zahlen musste.
Für 2013 hätten die Bills ihm weitere $4 Millionen zahlen müssen, was sie nicht wollten. Deshalb feuerten sie Anderson am Dienstag.

Peyton Hillis hat einen Einjahresvertrag über $715.000 bei den Buccaneers unterschrieben.
Eigentlich war er nur zu einem kurzen Probetraining eingeladen worden, aber das lief wohl so überzeugend, daß der Running Back sofort anschließend verpflichtet wurde.
Hillis hatte 2010 bei den Browns dermaßen überzeugt, daß er es auf das Cover von Madden Football schaffte. Er erzielte 1.177 Yards und 11 Touchdowns.
Danach ging sein Stern unter. Letztes Jahr hatte er für die Chiefs spielend in Woche 16 ein Einhundertyardspiel, das wars. Insgesamt lief er 85 mal für 309 Yards.
Wenn er in Tampa Bay an seine Leistung aus 2010 anknüpfen könnte, würde das dem Team sehr helfen.

Bei den Jaguars hat Maurice Jones-Drew grünes Licht zum Training bekommen.
Der Running Back wurde im Dezember am Fuß operiert und ist mit seinem Heilungsprozess im Zeitplan. Am Freitag kann er mit seinen Teamkollegen ins Trainingslager gehen.

2002 kam er in die NFL und ist seitdem viel herumgekommen. Am Dienstag unterschrieb Billy Cundiff bei den New York Jets.
Es ist das 12. Team für den Kicker in seinem zwölften Jahr. Allerdings ist es bereits sein 19. Vertrag, zählt man die Verträge mit, die schon wieder aufgelöst wurden, bevor er in einem Spiel für das betreffende Team gegen einen Ball trat.

Am Dienstag war Jonathan „Tig“ Willard auf dem Weg zum Training. Die Titans hatten dem ehemaligen Clemson Linebacker nach der Draft 2013 einen Vertrag als Free Agent gegeben, da er von keinem Team einberufen wurde.
Während der Fahrt zum Training sah er vor sich ein Auto, aus dessem Heck dichter, schwarzer Qualm kam.
Wie er später im Interview erklärte, gab er Gas, um den Wagen zu überholen und auf das Feuer aufmerksam zu machen.
Im Wagen befanden sich die Fahrerin, drei kleine Kinder und ein Hund.
Er hupte und gestikulierte wild, um die Fahrerin auf sich aufmerksam zu machen. Als sie endlich an den Fahrbahnrand fuhr, stand der hintere Teil ihres Autos in hellen Flammen.
Ein weitere Wagen hielt an, und Willard und der andere Fahrer konnten alle Fahrzeuginsassen, inklusive Hund, aus dem brennenden Fahrzeug retten.
Willard zeigte sich nach der Rettungsaktion völlig entsetzt. Er dachte, daß es selbstverständlich gewesen wäre, was er und sein Helfer getan hätten. Doch wenn er an all die anderen Fahrzeuge denkt, die völlig ungerührt weitergefahren wären, obwohl sie doch auch hätten helfen könne, sollen, müssen, verstehe er die Welt nicht mehr, wie er sagte.
Irgendwie ist es schön, mal über sowas zu berichten, statt über eine weitere Trunkenheitsfahrt mit Todesfolge eines NFL Spielers.

Dienstag, 23. Juli 2013

Kurzberichte
romo-tony3Am Wochenende sind bereits einige Teams in ihre Trainingscamps gezogen. Einige Teams bangen noch um die Teilnahme verletzter Spieler, doch gab es auch Gründe aufzuatmen.
Im Trainingslager der Dallas Cowboys kann Tony Romo (Bild) von Anfang an voll mittrainieren. Dem Quarterback wurde vor sechs Wochen eine Zyste am Rücken entfernt, und die bisherigen Teamaktivitäten fanden ohne ihn statt.
Doch jetzt will Romo, der etwas an Übergewicht mit sich rumschleppt, richtig Gas geben.
Das muss er auch, denn sein Besitzer, Jerry Jones, hat ihm klar und unmißverständlich deutlich gemacht, daß Romo sich für das viele Geld, das Jones ihm bezahlt, voll und ganz auf seinen Job konzentrieren muss. Die Zeiten, in denen Romo sich mehr um das Rentnerhobby Golf kümmerte, als um den Posten des Spielmachers des wertvollsten NFL Teams, sind vorbei.
Ob Romo die Worte seines Chefs auch beherzigt hätte, wenn er nicht operiert worden wäre, weiß man nicht, das wird erst das nächste Jahr zeigen.
Head Coach Jason Garrett, der viel zum Mißerfolg der Cowboys Offense beigetragen hat, will auf jeden Fall sehr konzentriert und gezielt mit Romo arbeiten, um dessen Trainingsrückstand aufzuholen.

Bei den Browns meldete sich Trent Richardson als voll einsatzbereit im Camp.
Der Running Back ist von seinen Blessuren an Kinn, Brust, Bein und Fuß genesen und bekam vom Teamarzt die Freigabe ohne Einschränkungen.
Wie lange er mit seiner ungestümen Spielweise unverletzt bleiben wird, bleibt abzuwarten. Fürs Erste kann er wieder richtig loslegen.

Die Ravens haben ihr Camp ohne Jacoby Jones begonnen. Der Wide Receiver hat den Fitnesstest nicht bestanden, bekommt aber am heutigen Dienstag eine weitere Chance.
Ob er sein Pulver verschossen hat, als er an der Fernsehshow „Dancing with the Stars“ teilgenommen hat?
Seine Teilnahme am Trainingslager wäre für den amtierende Super Bowl Champion nicht unwichtig. Außer ihm gibt es praktisch keinen erfahrenen Receiver, der die Pässe des Multimillionendollar- Quarterbacks fangen kann.

Was geschieht mit Robert Griffin III?
Der Quarterback der Redskins hat tatsächlich sechs Monate nach seiner schweren Knieoperation grünes Licht für die uneingeschränkte Teilnahme am Trainingslager bekommen.
Mike Shanahan war darüber sehr erfreut, will RG3 aber ganz langsam an den Ernst des Trainings heranführen.
Ob der Head Coach den Quarterback in einem Vorbereitungsspiel einsetzen wird, ist momentan sehr fraglich.
Sein Start im ersten Saisonspiel gegen Philadelphia dürfte aber sicher sein.

Die 49ers wollten Eric Wright von den Buccaneers verpflichten. Sein Alkoholproblem, und die daraus resultierenden Probleme mit dem Gesetz, schienen den 49ers nichts auszumachen.
Doch der Cornerback hat den Gesundheitscheck der Niners nicht bestanden, weshalb sie ihn wieder an die Buccaneers zurückschickten.
Die feuerten Wright anschließend sofort. Der 27-jährige war zweimal innerhalb eines Jahres wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet worden, das letzte Mal Anfang dieses Monats.

Müssen die Broncos die Saison ohne Linebacker Von Miller beginnen?
Er wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet. Allerdings soll es kein leistungssteigerndes Mittel gewesen sein, auf das der Test anschlug.
Miller war in seiner Rookiesaison 2011 positiv auf Marihuana und Amphetamine getestet worden, weshalb er unter besonderer Beobachtung stand.
Der Linebacker fühlt sich unschuldig und hat Einspruch gegen seine Sperre eingelegt.

Sonntag, 21. Juli 2013

Kurzberichte
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Wachablösung beim Trikotverkauf. RG3 musste nicht nur Colin Kaepernick (Bild) weichen.
Der Quarterback der 49ers ist in letzter Zeit einige Male mit einer Kappe der Miami Dolphins gesehen worden, was ihm leicht kritische Bemerkungen seiner Teamkollegen einbrachte. Die Fans allerdings stehen voll auf sein Trikot.
Doch nicht nur Kaepernick zog im gemessenen Zeitraum vom 1. April 2012 bis 30. Juni 2013 am ehemaligen Spitzenreiter vorbei, Robert Griffin III musste auch Seahawks Quarterback Russell Wilson an sich vorbeiziehen lassen.
Während der Quarterback des Verliererteams des Super Bowls also auf Platz eins der Trikotverkaufshitparade steht, muss man nach Joe Flacco lange suchen und tief hinuntergehen. Auf Platz 25 findet man dann den Quarterback des Siegerteams.

Das Trikot von 49ers Quarterback Colin Kaepernick hat sich also im letzten Abrechnungszeitraum am besten verkauft. Könnte sich das ändern, weil ihm 2013 drei wichtige Passempfänger fehlen?
Jedenfalls gehen die Niners ohne Mario Manningham, Michael Crabtree und Kyle Williams in der kommenden Woche ins Trainingslager. Sie gehören zu den Verletzten, die erst mal nicht aktiv am Training teilnehmen können, wie auch Linebacker Darius Fleming und Running Back Kendall Hunter.
Manningham hat mehrere Knieoperationen hinter sich und Crabtree eine gerissen Achillessehne. Beide könnten zumindest einen Teil der Saison verpassen. Etwas anders sieht es bei Williams aus. Er hat zwar einen Kreuzbandriss hinter sich, aber sein Heilungszeitplan verläuft wie vorgesehen und er könnte im Verlauf des Trainingslagers grünes Licht vom Teamarzt bekommen.

„Ich habe kein festes Datum im Blick“, antwortete Santonio Holmes auf die Frage, wann er denn wieder trainieren dürfte?
Der Wide Receiver der Jets heilt eine Fußoperation aus und zeigt noch keine Anzeichen, irgendwann wieder aktiv werden zu wollen.
Er würde nichts riskieren wollen, fuhr er fort. Er hoffe, zum Saisonstart einsatzbereit zu sein, aber auch das wäre nur Spekulation.
Immerhin müsse er wieder laufen lernen. Er hätte Bänder verloren, Gelenke wären auseinandergerissen worden und er würde auf einer Metallplatte gehen. Damit müsse er erst mal klarkommen. Vorher hätte ein Einsatz keinen Sinn.
Womit dem dann startenden Jets Quarterback, wer auch immer das sein mag, eine wichtige Anspielstation fehlen würde.

Wie bereits letztes Jahr wird Will Hill auch dieses Jahr in den ersten vier Spielen nur zusehen.
Der Safety der Giants wurde erneut positiv auf verbotene Substanzen getestet und wieder suspendiert.
Ob die Giants Hill behalten, darf man bezweifeln. In den 12 Spielen letztes Jahr hatte er zwei abgewehrte Pässe und einen erzwungenen Fumble. Keine Glanzleistung.

Samstag, 20. Juli 2013

Kurzberichte
urlacher-brian01Das ist bestimmt schon einige Male passiert. Ein Spieler hat gerade das Team gewechselt, oder ist in den Ruhestand getreten, und in der nächsten Saison gewinnt dieses Team den Super Bowl.
Wie andere sich dabei gefühlt haben, weiß man nicht. Wie Brian Urlacher (Bild) sich fühlen würde, weiß man aber.
Der gerade in den Ruhestand getretene Linebacker der Bears wäre „angepisst“, wenn Chicago in der kommenden Saison den Super Bowl gewinnen würde.
So sagte er es jüngst in einem Interview.
Doch selbst bei wohlwollendster Betrachtung der Dinge dürfte wohl keine Gefahr bestehen, daß Urlacher sich im Februar 2014 angepisst fühlen müsste.

Am Freitag haben die Tampa Bay Buccaneers Cornerback Erich Wright an die 49ers abgegeben.
Ob seine Verhaftung letzte Woche etwas mit dieser Entscheidung zu tun hatte, wollte das Team nicht bestätigen.
Wright war in Los Angeles erneut wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet worden. Deswegen wurde er auch letztes Jahr schon in L.A. verhaftet.
Wright spielte 2011 eine hervorragende Saison in Detroit. Das bewog die Buccaneers dazu, ihm einen Fünfjahresvertrag über $35,5 Millionen anzubieten.
Doch vier Spiele mussten die Bucs 2012 auf ihn verzichten, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Wo wir gerade bei der Zahl vier sind, die 49ers sind Wright viertes Team in seinen vier Jahren in der NFL.

Stellen wir uns mal vor, ein kleines Städtchen hätte 104.000 Einwohner, vom Baby bis zum Greis. Wie viele Besucher hätte dann wohl ein in diesem kleinen Städtchen ansässiges Footballteam?
5.000?
10.000?
Das käme hin, ginge es nicht um Green Bay. Diese Stadt bringt es bei 104.000 Einwohnern auf neuerdings 80.750 Zuschauer bei jedem Heimspiel der Packers, und das auch bei Minustemperaturen, die wir uns hier gar nicht vorstellen möchten.
Als das Lambeau Field 1957 eröffnet wurde, hatte es Platz für knappe 34.000 Zuschauer. In der kommenden Saison werden nach der jüngsten Erweiterung über 80.000 Fans reinpassen.
Gemessen an reinen Sitzplätzen, ohne Partyzonen, wie im Cowboys Stadion, ist das Fed Ex Field der Redskins mit 85.000 Plätzen das größte Stadion der NFL, gefolgt vom Stadion der Jets und Giants mit 82.566 Plätzen. Das sind Millionenstädte.
Das nun drittgrößte Stadion der Liga steht in einer der kleinsten Städte, die sogar hier in Deutschland zu den Kleinstädten gehören würde.
Und doch ist auch diese Kapazität nicht ausreichend. Auf der Warteliste für Dauerkarten stehen über 100.000 Leute.
Das sieht nach einer mathematischen Formel aus, in der 1+1 drei ergibt.

 

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