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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

Freitag, 19. Juli 2013

Kurzberichte
Griffin III-Robert3Robert Griffin III (Bild) fühlt sich voll einsatzbereit für das nächste Woche beginnende Trainingslager der Redskins.
Doch Head Coach Mike Shanahan ist nicht so optimistisch, daß sein Quarterback nach seinem Kreuzbandriss wirklich schon wieder voll hergestellt ist.
Er überlegt noch, ob er RG3 auf die Verletztenliste setzen soll?
Shanahan will vor Allem eines, einen gesunden Quarterback, der eine lange, erfolgreiche Karriere bestreiten kann, und keinen Quarterback, der zu früh wieder in die Schlacht geschmissen und verschlissen wird.
Anders sieht es bei Pierre Garcon aus. Nach seiner Schulteroperation bekam der Wide Receiver von Dr. James Andrews grünes Licht zur Teilnahme am Trainingscamp.

Am Morgen des 8. Juni kamen 49ers Linebacker Ahmad Brooks und sein Teamkollege Nose Tackle Lamar Divens nach einem Zechgelage aus einer Bar.
Sie fuhren zu Brooks Haus, wo Divens, der die Hausschlüssel hatte, so tat, als würde er sie ins Gras werfen. Das machte Brooks wütend. Er haute Divens dreimal mit einer Bierflasche auf den Schädel und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Divens erlitt dabei eine Platzwunde an der Stirn. Er zeigte Brooks bei der Polizei, die den Vorfall aufnahm, an.
Wie es heißt, wollte Divens von Brooks $1 Million Schmerzensgeld.
Fünf Tage und einige Gespräche mit leitenden Angestellten der 49ers später, zog der Nose Tackle die Anzeige zurück.
Ein Haftbefehl, der bereits gegen Brooks ausgestellt wurde, wurde auch zurückgezogen.
Am gestrigen Donnerstag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, daß gegen Brooks kein Verfahren eingeleitet wird. Begründung: keine ausreichenden Beweise und Gründe an eine Selbstverteidigungsversion von Brooks zu glauben.
Wie Zeugen aussagten, hätten die beiden bereits im Mai eine hangreifliche Auseinandersetzung gehabt, in deren Verlauf Divens Brooks zu Boden schlug und ihm eine Wunde am Bein zufügte.
Aus diesem Grund würde die Staatsanwaltschaft kein Verfahren einleiten, in dem Steuergelder verschwendet würden, weil am Ende keine Strafe für Brooks erzielt werden könnte.

Für acht Wochen suspendierte die NFL Colts Tight End Wesley Saunders.
Er wurde zum zweiten Mal positiv auf verbotene Substanzen getestet.
Nachdem er letztes Jahr zum ersten Mal positiv getestet und für vier Spiele gesperrt wurde, feuerten ihn die Steelers. Er wurde von den Colts verpflichtet und zeigte sich reumütig. Tief betroffen sprach er von dem schweren Fehler, den er gemacht hätte, und den er nie wieder machen würde.
Leeres Geschwätz.
Ob Indianapolis ihn behält, ist fraglich. In den sechs Spielen für sie letztes Jahr fing er nur zwei Pässe für 15 Yards.

Josh Brent ist seiner fälligen Entlassung zuvorgekommen, und hat seinen Abschied aus der NFL bekanntgegeben.
Der jetzt ehemalige Defensive Lineman der Cowboys hatte letztes Jahr unter Alkoholeinfluß einen Unfall mit seinem Wagen gebaut, bei dem er unverletzt blieb, sein Teamkollege und Freund Jerry Brown aber getötet wurde.
Brent erwartet ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung, und in dessen Folge eine Haftstrafe und/oder Disziplinarmaßnahmen der Liga und der Cowboys.
In einer Erklärung gab er bekannt, daß er sich momentan um sein Leben kümmern müsse und keinen Kopf für Football hätte.

Die Seattle Seahawks wollen bei den 49ers einen Stein im Brett, vielmehr vor dem Stadion, haben.
Diese beiden Teams gehörten vor Kurzem noch zu den grauen Mäusen der Liga und sind heute bittere Rivalen im Kampf um die Super Bowl Teilnahme.
Die 49ers wollen sich den Platz vor dem Stadionhaupteingang durch Fans finanzieren lassen. Für den sogenannten „Fanwalk“ kann man sich einen Pflasterstein kaufen. Die Preise sollen von 195 bis 545 Dollar reichen, je nach Größe und Lage.
Ein Fan der Seahawks rief dazu auf, Geld zu spenden, damit man dem Divisionsrivalen einen Stein in den Weg legen könnte. Bis Donnerstag sollen $400 bei ihm eingegangen sein.
Die Stadionverwaltung hat sich allerdings vorbehalten, die Texte auf den Steinen abzusegnen. Deshalb könnte es schwer werden den Stein, wie von vielen Seahawks Fans gewünscht, mit „Go Hawks“ zu beschriften.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Kurzberichte
cushing-brianLetzten Monat versicherte Brian Cushing (Bild), daß sein Arzt ihm am 17. Juli die Erlaubnis geben würden, wieder am Training teilnehmen zu dürfen.
Und am 17. Juli war es tatsächlich so weit. Der Linebacker der Texans bekam nach seiner Kreuzbandoperation grünes Licht von Dr. James Andrews.
Somit kann Cushing am Trainingscamp teilnehmen, das nächste Woche beginnt.
Zugezogen hatte er sich die Verletzung im Oktober gegen die Jets, bei einem bis dahin völlig legalen Block. Nach genauerer Ansicht der Szene, bei der der Linebacker von hinten attackiert wurde und sich nicht schützen konnte, änderte die NFL die Regeln, um solche Angriffe zu verbieten.

Der gläserne Footballspieler wird Realität.
Die komplette Krankheitsgeschichte der NFL Spieler wird auf Knopfdruck auf iPads erhältlich sein. Egal wann welcher Spieler wo untersucht wurde, alles ist sofort abrufbar.
Auch das soll vor Allem im Kampf gegen Gehirnerschütterungen eingesetzt werden. Die Betreuer an der Seitenauslinie können einem betroffenen Spieler nun sofort auf einem Bildschirm zeigen, wie er bei Gleichgewichtsübungen im gesunden Zustand reagiert hat. Das kann man dann vergleichen mit Tests, die der Spieler nach einer Kollision absolviert.
Alle Daten sollen zwischen allen 32 Teams austauschbar sein.
Natürlich sollen die Daten verschlüsselt sein, und nur den zuständigen Leuten zur Verfügung stehen. Bleibt für die Spieler zu hoffen, daß es so bleibt.

Jahvid Best, Running Back der Detroit Lions, ist ein Paradebeispiel für die Notwendigkeit von Notfallmaßnahmen nach Gehirnerschütterungen.
Er wurde 2010 in der ersten Runde der Draft einberufen und zeigte Potential. Er lief in seiner Rookiesaison für 1.042 Yards, fing 58 Pässe und erzielte 6 Touchdowns.
Doch 2011 verpasste er 10 Spiele wegen einer Gehirnerschütterung. 2012 verpasste er komplett wegen der Spätfolgen der Verletzung.
Am Mittwoch feuerten die Lions Best. Ob er einen neuen Arbeitgeber in der NFL finden wird, ist fraglich. Es ist eher zu befürchten, daß seine Entlassung auch sein Karriereende ist.

Die Buccaneers mussten sich kurzfristig einen neuen Kicker besorgen.
Connor Barth hat sich in seinem Heimatort Wilmington, North Carolina, eine Achillessehne gerissen und fällt für die komplette Saison aus.
Am Montag wurde er erfolgreich operiert.
Tampa Bay verpflichtete Lawrence Tynes. Er spielt seit neun Jahren in der NFL, die letzten sechs bei den Giants.
2012 wurde er als Ersatzmann in den Pro Bowl gewählt.
Barth hatte erst 2012 einen Vierjahresvertrag über $13,2 Millionen unterschrieben. In seinen vier Saisons in Tampa konnte er 84,3% seiner Field Goal Versuche erfolgreich verwandeln.
Da steht Tynes nicht viel schlechter da. Er verwandelte für die Giants 83,6% seiner Versuche.

Während Aaron Hernandez für den Mord an Odin Lloyd in Untersuchungshaft sitzt, könnte ein weiterer Prozess gegen ihn beginnen.
Alexander Bradley sagte vor einer Jury aus. Ihm soll Hernandez im Februar in den Kopf geschossen, und ihn im Glauben, er wäre tot, am Straßenrand liegen gelassen haben. Bradley verlor durch diesen Schuss sein rechtes Auge.
Bradley kannte den ehemaligen Tight End der Patriots schon seit Jahren und arbeitete für ihn. Er dachte sogar, daß sie befreundet wären.
Das dachte ja auch Odin Lloyd.
Die Jury wird nun darüber entscheiden, ob ein Prozess wegen versuchten Mordes gegen Hernandez eröffnet wird.

Ein Rollator brachte Jason Peters $2 Millionen ein.
Der Left Tackle der Eagles erholte sich im März 2012 von einer Achillessehnenoperation und war auf einen Rollator als Gehhilfe angewiesen. Das Gerät war für Personen bis zu 220 Kilogramm ausgelegt. Peters war mit 150 kg gelistet. Dennoch brach das Teil unter seinem Gewicht zusammen, wobei Peters Verletzung wieder aufbrach und er erneut operiert werden musste. Dadurch verpasste er die komplette Saison.
Der Linebacker verklagte die Herstellerfirma und in dem Prozess, der am Mittwoch endete, wurden ihm zwei Millionen Dollar zugesprochen.

Daunte Culpepper hat ein Haus weniger.
Bereits im April wurde ein Anwesen des ehemaligen NFL Quarterbacks in Florida zwangsversteigert.
Culpepper hatte das Haus 2006 für $3,6 Millionen gekauft, als er zu den Dolphins wechselte.
Der ehemalige Quarterback soll noch ein Haus in Weston, Connecticut, besitzen.
Nachdem er von den Minnesota Vikings entlassen wurde, spielte Culpepper in der NFL noch für Miami, Oakland und Detroit.
Doch sein Abstieg war nicht aufzuhalten.
2010 spielte er zum letzten Mal als Profi, für die Sacramento Mountain Lions aus der United Football League.

Kaum haben die Fans der Seahawks bekanntgegeben, daß sie den Lautstärkerekord in Sachen Stadionlärm aufstellen wollen, bekommen sie schon Konkurrenz.
Die Fans der Chiefs haben auf ihrer neugegründeten Facebookseite „Terrorhead Returns“ bekanntgegeben, daß auch sie das Guinnes Buch der Rekorde kontaktiert haben.
Die Guinnesmacher sollen auch schon ihr OK zum Rekordversuch gegeben haben.
Den bisherigen Weltrekord halten die Fans eines Fußballvereins in Istanbul, Türkei.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Kurzberichte
packersDie Green Bay Packers sind das einzige NFL Team, das in öffentlichem Besitz ist. Für das letzte Fiskaljahr konnten sie nun einen Rekordgewinn verbuchen. Doch abgeben müssen sie davon nichts an ihre Besitzer, denn der allergrößte Teil von ihnen sind nicht Bezugsberechtigt. Zwar halten sie Besitzanteile an den Packers in der Hand, aber diese Papiere dienen nur als hübsches Bild an der Wand.
Die Packers dagegen dürfen sich über einen Gewinnzuwachs von über 26% und $54,3 Millionen freuen. Insgesamt haben sie $308,1 Millionen eingenommen.
Doch Teampräsident Mark Murphy glaubt nicht, daß es auch nächstes Jahr zu solch einem Gewinnzuwachs kommen wird. Es stehen neue Verträge für Linebacker Clay Matthews und Quarterback Aaron Rodgers an. Das wird teuer.
Außerdem wird das Lambeau Field um 7.000 Sitze auf über 80.000 Plätze vergrößert. Diese Kosten fallen in das nächste Fiskaljahr, bevor man sich mit dem Kartenverkauf ins Plus begeben kann.
Dafür, daß die Packers zu den Teams der kleinen Medienmärkte gehören, stehen sie sehr gut da.

Die Oakland Raiders wollen ein neues Stadion bauen und zwar genau dort, wo das aktuelle steht.
Die neue Heimat soll nur 50.000 Sitze haben, und wäre somit das kleinste Stadion in der NFL.
Studien hätten ergeben, daß in der Region nicht mehr Fans für einen Stadionbesuch der Raiders zu begeistern wären.
Die Baukosten für diesen Winzling wurden mit $800 Millionen veranschlagt. $300 Millionen wollen die Raiders selber beisteuern, $200 Millionen soll die NFL zahlen und weitere $300 Millionen sollen an öffentlichen Geldern fließen.
Der Mietvertrag des Teams mit dem O.co Coliseum läuft nach der Saison 2013 aus. Mark Davis, der neue Besitzer der Faders, möchte nicht weiter zur Miete wohnen, deshalb die Neubaupläne.

Chris Cooley hört auf.
Der Tight End der Redskins gehört im Zeitalter der Spielersöldner zu der aussterbenden Spezies der Spieler, die in ihrer Karriere bei nur einem Team spielten.
Vor dem Trainingscamp im letzten Jahr wurde er ausgemustert, wurde aber während der Saison zurückgeholt, weil den Redskins die Receiver ausgingen.
Neun Jahre, zwei Pro Bowls und zuletzt einige Knieoperationen liegen hinter Cooley, einem der zuverlässigsten Leistungsträger des Teams.
Doch auf dem Platz wird er jetzt nicht mehr gebraucht. Dafür wechselt er in die Kommentatorenkabine. Da soll er für das clubeigene Radio treffende Analysen stellen.

Philip Rivers wäre kein schlechter Quarterback, sagte der neue Head Coach der Chargers, Mike McCoy. Er wäre nur vom Spielplan überfordert gewesen. Deshalb wird es für die neue Saison heißen: „Back to Basics“.
Vor Allem soll sein Quarterback nicht bei jedem Spielzug versuchen, ein Big Play anzubringen.
2013 soll Rivers den Ball viel schneller loswerden, als bisher. Statt jedesmal zu warten, bis seine Receiver 20, 30 Yards tief gelaufen sind, soll Rivers viel öfter den kurzen, sicheren Pass werfen. Das würde ihm und dem Team helfen. Außerdem soll es mehr Laufspielzüge geben, die einen Quarterback ja auch entlasten.
2012 war eine der schlechtesten Saisons für Rivers. Es bleibt abzuwarten, ob McCoy ihn wirklich aus dem tiefen Tal herausführen kann, in das sich sein Quarterback verirrte.

Dienstag, 16. Juli 2013

Kurzberichte
hernandez-aaron4„Und wir werden sein Antlitz von der Erde tilgen“, nach diesem Motto agiert die NFL im Fall von Aaron Hernandez (Bild).
Der ehemalige Tight End der Patriots sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.
Nachdem so viele Bilder, Berichte und Statistiken wie möglich von ihm von den Internetseiten der Patriots und der NFL gelöscht wurden, musste er jetzt auch aus der Ruhmeshalle verschwinden.
Dort hing ein Photo von ihm, das den ersten Platz in einem Photowettbewerb der Hall of Fame gewonnen hatte. Es zeigte einen Touchdown den Hernandez 2010 gegen die Packers erzielte. Nachdem sich einige Besucher der Halle darüber beschwert hatten, von einem Bild des mutmaßlichen Mörders belästigt worden zu sein, wurde es kurzerhand entfernt.

Die Denver Broncos haben ihre zwei leitenden Angestellten, die letzte Woche kurz hintereinander betrunken am Steuer erwischt wurden, suspendiert.
Matt Russell, der Direktor des Spielerpersonals, wurde auf unbestimmte Zeit suspendiert. Tom Heckert, der Direktor des Pro-Personals, wurde für einen Monat suspendiert.
Broncos Präsident Joe Ellis sagte der Presse, daß man sich um die Gesundheit der beiden sorge und man ihnen medizinische Hilfe zukommen lassen würde, wenn sie sie benötigten, um von ihrer Sucht loszukommen.
Die NFL habe nicht vor, die Betroffenen auch noch zu bestrafen, fuhr er fort.
Und just, als die beiden Mitarbeiter suspendiert wurden, kam eine Trunkenheitsfahrt eines Spielers ans Licht.
Bereits im Mai wurde Offensive Lineman Quentin Saulsberry verhaftet, weil er nur noch in Schlangenlinien fahren konnte.
Die Broncos und die NFL überlegen sich Disziplinarmaßnahmen gegen Sauslsberry.

Die Packers und Morgan Burnett wurden sich über eine Vertragsverlängerung einig.
Der Safety unterschrieb einen Vierjahresvertrag, der ihm bis zu $26 Millionen mit Boni einbringen kann. Als Unterschriftsbonus wurden $8,25 Millionen festgesetzt.
Green Bay rekrutierte Burnett 2010 in der dritten Rund der Draft. Im Oktober seiner Rookiesaison zog er sich einen Kreuzbandriss zu, von dem er sich vollständig erholte. Seit seiner Rückkehr hat der Safety kein Spiel mehr verpasst.

In den Verträgen vieler NFL Spieler stehen Klauseln, die den Spielern untersagen, sich in ihrer Freizeit an gesundheitsgefährdenden Aktivitäten zu beteiligen.
Das kann vom Basketballspielen, über Bergsteigen bis hin zum Motorradfahren gehen.
Die Stierhatz in Pamplona gehört wohl demnächst zwingend in die Verträge.
Nachdem mit Jets Head Coach Rex Ryan bereits ein Trainer an diesem Wahnsinn teilgenommen hat, war es nun auch ein Spieler, der sich als Tierquäler versuchte.
Seahawks Offensive Tackle Russell Okung kam lebend aus der Stampede heraus, und berichtete davon, wie toll es gewesen wäre, so um sein Leben laufen zu müssen.
Nun, jeder spinnt auf seine Weise.

Gestern war der Stichtag für die Franchisespieler, die noch keine Vertragsverlängerung unterschrieben hatten.
Zu den Spielern, die die Frist verstreichen ließen, gehörte auch Bengals Defensive End Michael Johnson.
Er wird sich also für das festgesetzte Jahresgehalt von etwas über $11 Millionen in die Rüstung quetschen müssen.
Davon konnte Carlos Dunlap profitieren. Er unterschrieb einen Sechsjahresvertrag über $40 Millionen.
Die anderen Spieler, die die Frist verstreichen ließen sind: Chiefs Offensive Tackle Branden Albert, Bills Safety Jairus Byrd, Colts Punter Pat McAfee, Bears Defensive Tackle Henry Melton, Cowboys Defensive End Anthony Spencer und Dolphins Defensive Tackle Randy Starks.

America`s Team zehrt von seiner Vergangenheit
Es gibt ein Team, das ist hoch angesehen, obwohl es in den letzten Jahrzehnten keine Meisterschaften erringen konnte. Dieses Team lebt von seinem Namen und der Vergangenheit.
Nein, die Rede ist nicht von der deutschen Fußballnationalmannschaft, sondern von den Dallas Cowboys.
Auch die Fans dieses Teams scheinen einen völlig verklärten Blick auf die Realität zu haben.
Und nicht nur die Fans scheinen zu vergessen, daß jede nicht gewonnene Meisterschaft nichts anderes als ein Misserfolg ist. Auch die Finanzhaie des Forbes Magazins scheinen die Situation nur wieder aus nostalgischer Sicht zu bewerten. Für sie sind die Dallas Cowboys nach wie vor das wertvollste Team der NFL. Mit einem Wert von $2,1 Milliarden taxieren sie diese Loser.
Damit stehen sie in der Liste der 50 wertvollsten Sportteams der Welt nur auf Platz fünf. Vor ihnen stehen Real Madrid, Manchester United, FC Barcelona und die New York Yankees.
Das einzige Deutsche Team in diesem illustren Club der 50 findet sich auf Platz 12, Bayern München.
Wenn man das erste NFL Team auch erst auf Platz fünf findet, beherrscht die NFL diese Liste dennoch. Von den 32 Teams der Liga sind 30 in der Liste. Nur die Rams und die Jaguars mussten draußen bleiben.
Da keiner weiß, wie das Forbes Magazin zu seinen Bewertungen kommt, manche Glauben an Kaffeesatzleserei, ist die Liste natürlich vor allen Dingen eins, spekulative Spielerei.

Montag, 15. Juli 2013

Kurzberichte
Garcon -PierreDie Quarterback/ Wide Receiver Kombination RG3/Pierre Garcon drohte die tödlichste Waffe der letzten Saison zu werden. Doch dann schlug das Schicksal zu und setzte Garcon (Bild) außer Gefecht. Als die beiden gemeinsam die gegnerischen Verteidigungen zerlegten, stürmten die Redskins zu 9-2 Siegen. Und dabei hatte sich der Wide Receiver bereits im ersten Saisonspiel ein Band im rechten Fuß gerissen. Er hatte lange durchgehalten, aber dann ging es nicht mehr.
Er hatte die Wahl, den Fuß ruhig zu halten, und das Band heilen zu lassen, oder es operieren zu lassen. Er entschied sich für die sanfte Heilung. Zusätzlich hat er sich einen speziellen Schuh anpassen lassen, der den Fuß besser stützt.
Jetzt hoffen die Redskins-Fans natürlich, daß es nicht falsch war, den Fuß nicht operieren zu lassen, und daß er die Saison durchhält. Wie es heißt, hätte aber auch eine Operation nicht garantieren können, daß das Band erneuten Belastungen standhalten würde.
Pierre Garcon ist also ein Wackelkandidat.
Nicht zu vergessen, daß Robert Griffin III von einer schweren Knieoperation zurückkommt.
So geht also eine angeschlagene Quarterback/ Wide Receiver Kombination in die Saison 2013. Wird sie den gleichen Schrecken verbreiten können, wie 2012?

Während in der Offense der Redskins Robert Griffin III und Pierre Garcon sehnlichst zurückerwartet werden und Fragezeichen aufwerfen, steht in der Defense Brian Orakpo vor seiner Rückkehr.
Der Linebacker riss sich bereits in Woche zwei einen Brustmuskel und damit war seine Saison beendet.
Ohne ihn hatten die Gegner keinen Druck auf den Quarterback zu befürchten. Die Redskins erzielten nur 32 Sacks. Kein anderes Team musste so viele Passversuche über sich ergehen lassen, wie Washington mit 636.
Orakpo hätte für Washingtons Verteidigung das sein sollen, was RG3 für die Offense wurde.
Orakpo hat sich denn auch gleich etwas vorgenommen. Er möchte der Comebackspieler des Jahres werden. Die Konkurrenz auf den Titel könnte aus dem eigenen Team kommen.
Griffin III, Garcon, Orakpo voll einsatzbereit... da kommt was auf die Gegner der Rothäute zu.

Der Schutz ihres Quarterbacks war den Broncos eine Menge Geld wert. Ryan Clady unterschrieb einen neuen Fünfjahresvertrag, der ihm $52,5 Millionen einbringen kann, von denen 33 Millionen garantiert sind.
Clady schützt Peyton Manning auf dessen blinden Seite, wie es so schön heißt. Das machte er letztes Jahr so gut, daß er in den Pro Bowl gewählt wurde.
Die Unterschrift erfolgte knapp 24 Stunden vor einem weiteren wichtigen Termin im NFL Kalender. Am heutigen Montag ist die Deadline für die sogenannten “Free Agents”, die noch keine Vertragsverlängerung oder einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Sie müssen dann für ein festgesetztes Gehalt spielen und können erst nach dem letzten Spiel der regulären Saison eine Vertragsverlängerung abschließen.
Aber darben müssen sich nicht gerade, wenn sie für die festgesetzten Jahresgehälter spielen müssen, wie ein Blick auf die Tabelle verrät:
Quarterback - $14,896,000
Defensive End - $11,175,000
Cornerback - $10,854,000
Wide Receiver - $10,537,000
Offensive Linemen - $9,828,000
Linebacker - $9,619,000
Defensive Tackle - $8,450,000
Running Back - $8,219,000
Safety - $6,916,000
Tight End - $6,066,000
Kicker/Punter - $2,977,000

Samstag, 13. Juli 2013

Kurzberichte
london-jaguarsMit den Jaguars möchte der pakistanische Besitzer des Teams nicht nach London ziehen. Dennoch war ihm danach, ein Team in der Stadt zu besitzen, und so kaufte Shad Khan den Fullham F.C. aus der englischen ersten Fußballliga, wie am Freitag bekannt wurde.
Er sähe sich selbst nicht so sehr als Besitzer des Clubs, sondern vielmehr als dessen Verwalter im Auftrag der Fans.
Über eine Tageszeitung in Florida ließ er die Jaguars-Fans wissen, daß sein neues Spielzeug sein Engagement für die Jaguars nicht schmälern würde. Es wäre ihm immer noch wichtig, aus diesem Team ein wettbewerbsfähiges NFL Team zu machen.

Die Dallas Cowboys haben sich weiteren Platz unter der Gehaltsobergrenze geschaffen.
Am Freitag feuerten sie Fullback Lawrence Vickers, was ihnen $1,2 Millionen spart.
Damit geht das Fullback Sterben in der NFL weiter. In der Liga gibt es nur noch acht Fullbacks, die mehr als eine Million Dollar verdienen.
Der von vielen als bester Fullback der Liga angesehene Vonta Leech ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Zwar sollen die Giants und Dolphins an ihm interessiert sein, aber bisher hat sich nicht Konkretes für den ehemaligen Packer, Saint Texan, Raven ergeben.
Nach der Entlassung von Vickers werden auch die Cowboys mehr auf den Einsatz von zwei Tight Ends setzen. Ein Trend, der die Runde macht.

Es war eine illustre Gruppe, die am Freitag vor Kindern in Palm Springs, Kalifornien, sprach. Angeführt wurde die fünf Mann starke Bande von Adam „Pacman“ Jones. Er war der Hauptredner und das aus gutem Grund. Die eingeladenen NFL Spieler haben alle ihre kriminellen Erfahrungen, über die sie berichten sollten.
Die Redner wollten den Zuhörern vermitteln, was man nicht machen sollte. Sie agierten nicht als Vorbilder, denen man nacheifern sollte, sondern als abschreckende Beispiele, dessen waren sie sich bewusst.
Jones sah auf sein Leben zurück, auf all die Verhaftungen und Prozesse, die er erlebt hatte, und sagte, daß er heute vieles nicht mehr so machen würde, wie damals.
Er zeigte die Gefahren auf, die durch falsche Entscheidungen und falsche Freunde entstehen, und warnte die Kinder eindringlich davor, so zu werden, wie er.
Früher wäre er wild gewesen und wäre jede Nacht, die ganze Nacht, auf der Piste gewesen. Doch es gäbe besseres als das, betonte er. Es wäre besser, zu lernen und hart dafür zu arbeiten, ein besseres Leben führen zu können. Heute hätte er eine Familie und zwei wundervolle Töchter. Das hätte sein Leben verändert. Seine Töchter wären zwei und sieben Jahre alt und demnächst würde er sogar deren Mutter heiraten, wie er stolz verkündete.
Zum Schluß gab er den Kindern noch einen Spruch mit auf den Weg: „School is cool, guns are not“.

Freitag, 12. Juli 2013

Kurzberichte
stewart-Jonathan4Jonathan Stewart (Bild) weiß gar nicht auf welchem Bein er humpeln soll. Der Running Back der Panthers musste an beiden Fußknöcheln operiert werden.
Noch gibt es keinen Zeitplan für die Rückkehr Stewarts in den aktiven Dienst. Bis zum Beginn des Trainingslagers Ende des Monats wird er wohl noch nicht wieder fit sein.
Stewart hatte schon immer mit Verletzungen seiner Füße zu kämpfen. Trotzdem verpasste er bis zur Saison 2012 nur zwei Spiele deswegen. Doch die gleichzeitige Verletzung beider Knöchel beendete seine Saison letztes Jahr nach neun Spielen.
Das ist für Carolina um so negativer, da sie ihm erst im August einen Fünfjahresvertrag über $36,5 Millionen gegeben hatten.
Wenn es ganz schlecht kommt, dann könnte Stewarts Zeit in der NFL Zuende sein.

Lernen diese Typen denn überhaupt nichts?
Am Donnerstagmorgen um zwei Uhr wurde Patriots Cornerback Alfonzo Dennard betrunken am Steuer seines Wagens erwischt.
Einem Polizisten war aufgefallen, daß Dennards Wagen Markierungslinien überfuhr. Als er Dennard anhielt schlug ihm Alkoholgeruch entgegen, als der sein Wagenfenster öffnete.
Alfonzo Dennard könnte jetzt seine Bewährung verlieren.
Im April 2012 hatte er einen Polizisten geschlagen, um sich einer Verhaftung zu widersetzen. Vor drei Monaten wurde er deshalb zu 30 Tagen Haft und einer 24 monatigen Bewährungszeit verurteilt.
Die Richterin erlaubte Dennard, die Haftstrafe erst am 1. März 2014 anzutreten, nach der NFL Saison. Diese Entscheidung könnte sie jetzt rückgängig machen. Sie hatte ihn ausdrücklich davor gewarnt, sich erneut etwas zu schulden kommen zu lassen. Sie betonte, daß er im Licht der Öffentlichkeit stünde und eine Menge junger Leute sich ihn zum Vorbild nehmen würden. Darauf müsste er Rücksicht nehmen.
Nun... das war ja nichts.
Die Patriots gaben eine Erklärung heraus, in der sie betonten, daß sie sehr enttäuscht von Dennard wären. Sie nähmen den Vorfall sehr ernst und würden entsprechend handeln, wenn sie alle Informationen zusammen hätten.
Auch die Liga ist informiert und hält sich entsprechende Schritte vor.

Jedes Jahr gibt es eine Zusatzdraft. Dafür können sich Spieler anmelden, die sich erst nach der regulären Draft dazu entschlossen haben, Profi zu werden.
Dieses Mal standen sechs Spieler zur Einberufung bereit. Doch sie blieben unbeachtet.
Die Draft kam und ging und kein Spieler wurde rekrutiert.
Das gab es zuletzt 2008.
Alle Spieler, die zur Auswahl standen, können jetzt einen Vertrag als nicht rekrutierter Spieler bei einem Team abschließen.

Ob der Richterin der Fall zu schwierig ist und sie vom Golfspielen abhält?
Man weiß es nicht!
Auf jeden Fall befahl Richterin Anita B. Brody den Verhandlungsgegnern im Rechtsstreit der NFL gegen die ,vermeintlichen, Opfer von Gehirnverletzungen, sich mit einem Schlichter zusammenzusetzen, um eine Einigung zu finden.
Ferner verpflichtete sie beide Seiten zum Stillschweigen über die Fortschritte der Schlichtung.
Die beiden Seiten sollen sich am 3. September zum ersten Mal mit dem Mediator, einem ehemaligen Richter im Ruhestand, zusammensetzen.
Die Sache mit den Gehirnverletzungen und deren Spätfolgen überschattet den Football.
Man kann noch nicht davon sprechen, daß der NFL der Unterbau wegbricht, aber immer weniger Eltern erlauben ihren Söhnen, Football zu spielen. Statt dessen entscheiden sie sich immer öfter für das weitaus ungefährlichere Rundkugelschubsen.
Der Begriff „Soccer Mom“ ist ja schon seit einiger Zeit fester Bestandteil der amerikanischen Sprache.

Ein ehemaliges Cheergirl der Bengals errang einen Sieg vor Gericht, der sie sehr reich machte.
Die Internetseite TheDirty.com hatte behauptet, daß Sarah Jones wie wild mit ALLEN Spielern des Teams durch die Betten gehüpft wäre und dabei ihre eigenen Geschlechtskrankheiten weitergegeben hätte.
Jones zog vor Gericht.
Nik Richie, der Betreiber der Seite, berief sich auf die Pressefreiheit und darauf, daß er seine Quellen, aus denen ihm die Gerüchte zugetragen wurden, nicht nennen müsste. Seine Kommentare, die er zu den Meldungen abgab, hätten als Satire verstanden werden müssen. Es hätte doch niemand ernstnehmen können, daß Sarah Jones mit JEDEM Spieler des Teams geschlafen hätte.
Der Richter in dem Fall beschied, daß die Internetseite mitnichten durch die Gesetze der Pressefreiheit geschützt wäre. Was Richie über die Klägerin geschrieben hätte wäre ehrverletzend gewesen. Diese Beleidigungen hätten nichts mit Pressefreiheit zu tun.
Die Jury in dem Fall brauchte über 10 Stunden, um zu einer Entscheidung zu kommen.
Die fiel dann zu Gunsten der Klägerin aus.
Nik Richie muss Sarah Jones $338.000 wegen Verleumdung und Rufmord zahlen.
OK, ein Unschuldslamm ist Sarah Jones nicht.
2012 wurde sie zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil sie als Lehrerin an der Dixie Heights High School in Edgewood Sex mit einem Schüler hatte.
In Freiheit ist sie nur deshalb, weil sie alles gestand und dafür eine Bewährungszeit von fünf Jahren bekam.
Mit dem Schüler, Cody York, der inzwischen 18 Jahre geworden ist, ist die 28-jährige mittlerweile verlobt und wird ihn demnächst heiraten, wie sie auf Facebook bekanntgab.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Kurzberichte
simpson-ojOJ Simpson (Bild) war einst ein Star Running Back bei den Buffalo Bills.
Dann folgte ein Mordprozess gegen ihn, weil er seine Ex-Frau ermordet haben sollte, ihm die Tat aber nicht nachgewiesen werden konnte.
Der Prozess endete mit einem völlig unverständlichen Freispruch.
Erst als er 2007 zwei Sportdevotionalienhändler in Las Vegas entführte, gefangen hielt und ausraubte musst er endlich ins Gefängnis.
12 Anklagepunkte sammelte die fleißige Staatsanwaltschaft, und Simpson wurde für jeden schuldig gesprochen.
Am 25. Juli ist eine erste Bewährungsanhörung. Doch selbst wenn diese positiv für den mittlerweile 66 Jahre alten Simpson verläuft, heißt das noch nicht, daß er freikommt. Der Richter verurteile das Ruhmeshallenmitglied dazu, einige seiner Strafen nacheinander abzusitzen.
Wenn er also für die Entführung, um die es am 25. geht, auf Bewährung entlassen würde, dann träte sofort die Verbüßung der nächsten Strafe in Kraft.
Ungesiebte Luft wird Simpson also wohl lange noch nicht atmen können.

Keine Pads, keinen Einsatz!
So einfach ist die Formel für die nächste Saison.
70% der NFL Spieler tragen keine Hüft-, Oberschenkel- oder Knieschoner. Oder besser, trugen. Ab der kommenden Saison sind diese Ausrüstungsgegenstände Pflicht.
Wenn ein Spieler sie während eines Spiels nicht trägt, wird er von der NFL mit einer Geldbuße belangt und die Schiedsrichter müssen den Betreffenden sofort vom Platz stellen.
Viele Spieler werden also zum ersten Mal in ihrer aktiven Profikarriere diese Schoner tragen müssen und haben jetzt vier Vorbereitungsspiele lang Zeit, sich daran zu gewöhnen.
Und so schlimm dürfte das nicht werden. Im Gegensatz zu früher, als die NFL zwischen 1979 und 1994 schon einmal das Tragen von Knieschonern zur Pflicht machte, sind die Dinger heute längst nicht mehr so dick und hinderlich.

Trainingslager oder Gerichtssaal, das ist die Frage, die sich für Kaluka Maiava eigentlich nicht stellt.
Der Linebacker saß in Cleveland vier Jahre auf der Bank. Die Raiders verpflichteten ihn am 13. März und sahen in ihm einen Starter für ihr Team.
Am 17. März wurde der 27-jährige zusammen mit seinem drei Jahre älteren Bruder Ilima verhaftet, weil sie schlagkräftig an einer Barschlägerei beteiligt waren.
Nun muss Kaluka Maiava am 25. Juli in dieser Sache vor Gericht erscheinen, dem Tag, an dem die Spieler der Raiders sich im Trainingslager melden müssen.
Das ist kein guter Start für ehemaligen Bankdrücker, der zum Starter werden soll.
Unabhängig vom Prozess kann Maiava von der NFL bestraft werden und das bedeutet ja meistens eine wochenlange Suspendierung.
Wirklich kein guter Start.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Kurzberichte
stafford-matthew
Wenn man die schwachsinnigen Summen, die die Ravens und Cowboys ihren eher durchschnittlichen Quarterbacks zahlen, dagegenhält, dann erhält Matthew Stafford (Bild) gerade mal Brotkrumen.
Wenn man aber die Leistung des Quarterbacks der Lions mit den $76 Millionen in Relation setzt, die sie ihm für die nächsten fünf Jahre zahlen, von denen $43 Millionen garantiert sind, ist auch das Schwachsinn.
Das ist sehr viel Geld für einen oft verletzten, der nur zur Mittelklasse der NFL Quarterbacks gehört. In seinen ersten beiden Saisons brachte er es wegen Knie- und Schulterverletzungen, auf nur 13 Einsätze. Das besserte sich und in den letzten beiden Saisons startete er in jedem Spiel.
Statistiken sind nicht alles, aber sucht man seinen Namen in der Saisonabschlußstatistik der letzten Saison, muss man bis auf Platz 24 runtergehen, um ihn zu finden.
Da hilft es auch wenig, daß er dabei ist, viele Teamrekorde der Lions einzustellen.
Sollte er allerdings seine Form finden und halten, die ihn zum erst vierten Quarterback der NFL gemacht hat, der in einer Saison über 5.000 Passyards erzielte, dann kann man über Sinn und Unsinn seines Gehalts noch mal nachdenken. Die anderen drei sind übrigens Dan Marino, Tom Brady und Drew Brees, ein sehr talentiertes Trio.

Die Fans in Seattle wollen ins Guinnes Buch der Rekorde.
Wenn am zweiten Spieltag die bitteren Divisionsrivalen aus San Francisco zum Sunday Night Spiel in die Stadt kommen, wollen sie sich die Kehlen heiser brüllen und einen Lautstärkerekord aufstellen.
Der bisherige Rekord wurde am 18. März 2011 in Istanbul, Türkei, aufgestellt, von den Fans eines dort ansässigen Fußballclubs.
131,76 Dezibel wurden dort gemessen.
Ein startender Düsenjäger bringt es auf 130 Dezibel. Bei 150 Dezibel entstehen sofort irreparable Schäden im Organismus.
Eine Erhöhung der Lautstärke um 10 Dezibel entspricht einer Verdoppelung der vorherigen Lautstärke.
Die Fans in Seattle spielen also mit ihrer Gesundheit, wobei sie ja schon ohne einen Rekord aufstellen zu wollen, die anerkanntermaßen lautesten Fans der NFL sind. Und das in einem offenen Stadion.
Der bisherige Rekordpegel im Century Link Stadion liegt bei 112 Dezibel. Da müssen sich die Fans anstrengen auf über 131 Dezibel zu kommen.

Die Trikotumtauschaktion der Patriots kam sie teuer zu stehen.
Etwa 2.500 Trikots von Aaron Hernandez wurden gegen die Trikots anderer Spieler eingetauscht. Das kostete die Pats unterm Strich $250.000.
Die Trikots des ehemaligen Tight Ends der Patriots werden recycled und runderneuert.

Einer ist Zufall, zwei sind ein Trend.
Zum zweiten Mal innerhalb zweier Tage wurde ein leitender Mitarbeiter der Broncos verhaftet, weil er betrunken am Steuer seines Autos erwischt wurde.
Am Sonntag wurde Matt Russell verhaftet, am Montag war es Tom Heckert, der erwischt wurde.
Was mag da in Denver los sein, daß man als leitender Mitarbeiter der Broncos das Leben nur im SUV, äh, im Suff erträgt?

War da nicht noch was? Ach ja... Hernandez
Die Staatsanwaltschaft in Bristol, Connecticut, ist dabei, Carlos Ortiz zu ihrem Starzeugen aufzubauen.
Ortiz ist einer der drei Männer, die wegen des Mordes an Odin Lloyd festgenommen wurden.
Ortiz sagte vor der Polizei aus, daß Ernest Wallace, der dritte Verdächtige in diesem Fall, ihm gesagt hätte, daß Aaron Hernandez selbst Lloyd erschossen hätte.
Nach Ortiz Version der Geschichte hat sich das wie folgt abgespielt: Ortiz, Wallace und Hernandez wären zu Lloyds Haus gefahren und hätten ihn abgeholt. Hernandez wäre sauer auf Lloyd gewesen, weil sein Freund mit Typen abgehangen haben soll, die dem ehemaligen Tight End der Patriots nicht passten:
Nachdem sie sich eine Weile angeschrien hätten, hätten sie sich die Hände geschüttelt, und der Disput schien beigelegt.
Alle vier stiegen in einen Wagen ein, der von Hernandez gemietet war, und wollten zum Haus von Hernandez fahren.
Nach kurzer Fahrt hielten sie an, und Hernandez, Wallace und Lloyd wären ausgestiegen, um zu urinieren. Dann wären Schüsse gefallen und nur Wallace und Hernandez wären zum Wagen zurückgekommen.
Wobei es jetzt interessant wäre zu erfahren, wer da lügt, die Polizei oder Ortiz?
Die Polizei hatte nach Auswertung der Überwachungskameras des Industrieparks auf dem der Mord geschah, davon gesprochen, daß vier Leute aus dem Wagen stiegen und aus dem Sichtfeld der Kamera verschwanden. Kurz darauf wären drei Personen wieder zurückgekommen und davon gefahren.
Wenn Ortiz jetzt erzählt, daß er im Wagen geblieben ist, und von Wallace erzählt bekam, daß Hernandez Lloyd erschossen hätte, kann eine Geschichte nicht stimmen.
Was läuft da?

Dienstag, 9. Juli 2013

Kurzberichte
cruz-victor3Victor Cruz (Bild) hatte Geduld.
Diese zahlte sich in barer Münze aus.
Der Wide Receiver der New York Giants unterschrieb am Montag eine Vertragsverlängerung über sechs Jahre, die ihm $45,879 Millionen einbringt.
Cruz betonte, daß er niemals aus New York weggewollt hätte, selbst wenn Angebote von anderen Teams gekommen wären. Die gab es aber nicht, wie sein Agent sagte.
Schon seit letztem Jahr hätte sein Agent hart für ihn verhandelt. Jetzt wäre er dieses Hin und Her leid gewesen, und die Zeit für eine Unterschrift wäre einfach reif gewesen.
Und $45 Millionen wären doch ein recht guter Abschluß. Jetzt wüsste er seine Familie bis ans Ende ihrer Tage versorgt. Das wäre ihm sehr wichtig gewesen.
Jetzt, so sagte er, würde er versuchen seinen Kollegen Hakeem Nicks auch zu einer Vertragsverlängerung zu überreden.
Das dürfte nicht so einfach sein. Cruz hat den zweithöchsten Vertrag in der Tasche, den je ein Wide Receiver unterschrieben hat. Da wird es für die Giants unter der Gehaltsobergrenze sehr eng.
Eine Vertragsverlängerung für Nicks könnte daran scheitern.

Josh Brent ist schon wieder aus dem Gefängnis.
Der Linespieler der Dallas Cowboys muss allerdings jetzt ständig ein Drogentestpflaster tragen und darf kein Auto führen.
Brent baute im betrunkenen Zustand einen Autounfall, bei dem sein Mitfahrer und Teamkollege Jerry Brown starb, und wartet jetzt auf seinen Prozess.

Rex Ryan ist die Medienmeute in New York nicht Aufregung genug.
Der Head Coach der Jets nahm am Sonntag und Montag wieder an der Stierhatz in Pamplona, Spanien, teil.
Bereits letztes Jahr hat er sich dort den Adrenalinkick geholt, den er anscheinend auch dieses Jahr wieder brauchte.
Auf diesem Video soll es tatsächlich Ryan sein, den man auf einen Zaun klettern sieht, um sich in Sicherheit zu bringen: http://youtu.be/h8epCDOztM4

Wie kann man sich ein NFL Team leisten, wenn man vier MILLIARDEN Dollar Schulden hat?
So tief steckt Jimmy Haslam laut Wall Street Journal in der Kreide, der sich gerade die Cleveland Browns gegönnt hat.
Nachdem die Kapitalistenzeitung darüber berichtet hatte, wurde sofort spekuliert, ob Haslam das Team wieder verkaufen muss?
„Absolut nicht,“ antwortete Haslam auf die Frage. Er plane, die Browns über einen langen Zeitraum zu besitzen.
Haslams Raststättenkette Pilot Flying J, mit der er seinen Reichtum begründete, wird seit Monaten vom FBI und der Steuerbehörde wegen Betrugs und Steuerhinterziehung unter die Lupe genommen.
Die Liga hat einen Plan für jeden Fall in der Tasche, selbst für den Fall, daß Haslam wegen der Unregelmäßigkeiten in seiner Firma angeklagt werden sollte, heißt es aus dem Ligabüro.

Robert Kraft über Aaron Hernandez
Robert Kraft befolgte den Rat seiner Anwälte nicht und sprach mit der Presse. Der Besitzer der Patriots wollte seine Meinung zu Aaron Hernandez sagen, auch wenn seine Anwälte ihm dringend davon abgeraten hatten.
Und so sagte Robert Kraft, daß er sich betrogen fühlte von seinem ehemaligen Tight End.
Er hätte damals gewusst, daß Hernandez aus einem schwierigen Umfeld kam, aber Gespräche mit Hernandez wären so positiv verlaufen, daß seine Bedenken, ihn einzuberufen, immer kleiner wurden.
Hernandez hatte 2010 einen Brief an die Patriots geschrieben, in dem er sich damit einverstanden erklärte, jede zweite Woche auf Drogen getestet zu werden. Sollte einer dieser Tests positiv ausfallen, so dürften die Patriots das garantierte Gehalt für ihn einbehalten, schrieb er.
Kraft zeigte den Reportern eine Kopie dieses Briefes.
Hernandez sagte Kraft damals, daß er ein Vorzeigelatino werden wollte, wenn die Patriots ihm eine Chance gäben. Kraft glaubte ihm das. Hernandez wäre ein netter Mann gewesen. Deshalb wäre die momentane Entwicklung so traurig.
Die Patriots rekrutierten Hernandez in der vierten Runde der Draft. Nachdem er auf dem Platz seine Qualitäten gezeigt hatte, gaben sie ihm 2012 einen langfristigen Vertrag über $40 Millionen. Kurz nachdem Hernandez den Vertrag unterschrieben hatte, spendete er $50.000 der Myra Kraft Stiftung, zu Ehren der verstorbenen Frau des Teambesitzers.
Aaron Hernandez bestand jeden Drogentest und wurde in seiner Zeit bei den Patriots niemals straffällig...
...bis vor drei Wochen.
Da brach dann für Robert Kraft eine Welt zusammen, wie er sagte.
Sofort hätte er seine Mitarbeiter darüber informiert, daß er nicht die Absicht hätte einen des Mordes verdächtigen Spieler zu beschäftigen. In Absprache mit Head Coach Bill Belichick hätte er Hernandez sofort gefeuert, nachdem er von dessen Verhaftung erfuhr.
Kraft gab zu, nicht viel vom sozialen Umfeld seines Tight Ends außerhalb des Teams gewusst zu haben. Er wusste nur, daß Hernandez im Team höflich und arbeitsam war. Nicht zu vergessen, daß er auf dem Platz ein Star war.
Deshalb habe man ihm auch vor gerade mal 11 Monaten diese Vertragsverlängerung gegeben. Das wäre offensichtlich ein Fehler gewesen, wie Kraft einräumte.
Zum Schluß betonte er noch, wie leid ihm die Lloyd Familie täte für das, was sie durchmacht. Sie hätte einen Sohn und Bruder verloren. Das wäre traurig. Er könne einfach nicht verstehen, warum solche Dinge passierten. Er fühle sich ehrlich betrogen, beendete er seine gut 40-minütige Ansprache.

EA Sports hat mittlerweile auch reagiert und Aaron Hernandez aus all ihren aktuellen Footballspielen gelöscht.
In den bisher verkauften NCAA Football 14 Ausgaben ist Hernandez noch zu sehen, doch aus den Versionen, die jetzt in den Handel kommen, ist der mutmaßliche Mörder gelöscht.
Natürlich wird es auch in Madden 25 keinen Aaron Hernandez mehr geben.
Doch auch für die Spieler, die eine frühe Version von NCAA Football 14 erworben haben, soll es Hilfe geben. Ein bald erscheinendes Update für das Spiel soll Aaron Hernandez auch aus dieser Version tilgen.

Montag, 8. Juli 2013

Kurzberichte
richardson-trend-3Am Wochenende hat Trent Richardson ein leichtes Lauftraining aufgenommen.
Der Running Back der Cleveland Browns, der sich verantwortlich fühlt, für die neuen strengeren Kontaktregeln (die Szene im Bild soll der Auslöser gewesen sein), ist nach einer Beinverletzung in der Reha.
Sein Heilungsprozess liegt voll im Zeitplan, und die Chancen darauf, daß er am Trainingslager der Browns teilnehmen kann, sind etwas gestiegen.
In seiner Rookiesaison letztes Jahr erzielte er 950 Laufyards und 11 Touchdowns, und er fing 51 Pässe für 367 Yards und 1 Touchdown.
Richardson als unverzichtbar für die Kellerkinder aus Cleveland zu bezeichnen, wäre also eine leichte Untertreibung.

Andre Johnson gibt selber zu, daß ihm mittlerweile ein halber Schritt abhanden gekommen ist.
Der Wide Receiver der Texans wird 32 und unterstützt daher die dringende Suche des Teams nach einem Nachfolger, den er selber noch einarbeiten kann.
Selbst wenn Johnson selber sagt, daß er nicht mehr so produktiv ist, wie er einst war, hat man davon 2012 noch nichts gemerkt. Er fing in seiner 10. Saison 112 Pässe für 1.598 Yards und 4 Touchdowns.
Die Texans haben Devier Posey, Keshawn Martin und LeStar Jean neben Johnson, doch von ihnen ist keiner wirklich in der Lage ihn zu ersetzen.
Die Suche nach einem Wide Receiver, der in Johnsons Liga spielt, hat also oberste Priorität in Houston.

Am Sonntag wurde Giants Linebacker Dan Connor verhaftet. Er wurde am Philadelphia International Airport mit einem Klappmesser in seinem Gepäck erwischt.
Nachdem er sich schuldig bekannt hatte, wurde er wieder aus der Haft entlassen.
Connor, der seit fünf Jahren in der NFL spielt, zunächst für Carolina und danach für Dallas, wurde im März für ein Jahr von den Giants verpflichtet.
Die Teamleitung gab bekannt, daß sie über den Vorfall unterrichtet wurde, wollte sich ansonsten zur Zeit noch nicht weiter äußern.

Sonntag, 7. Juli 2013

Kurzberichte
hernandez-aaron-trikot
Es waren einige Hundert Fans, die am Samstag zum ersten Tag der „Aaron Hernandez Jersey Umtauschtage“ ins Gillette Stadion kamen.
Sie standen in sengender Hitze geduldig in einer langen Schlange, um ihre Trikots des ehemaligen Tight Ends der Patriots mit der Nr. 81 gegen ein anderes einzutauschen.
Bei der Umtauschaktion, die am heutigen Sonntag weitergeht, wurden bisher über 1.200 Trikots getauscht. Dabei kann man davon ausgehen, daß für diese Fans Hernandez als Mörder bereits feststeht. Warum sonst sollte man sein Trikot loswerden wollen?
Auch Online kann man sein Trikot tauschen, auf der offiziellen Internetseite des Patriots-Shops.

Als Rookie erzielte Redskins Running Back Alfred Morris letztes Jahr 1.613 Yards und 13 Touchdowns. Nur ein Spieler erzielte mehr Yards, Adrian Peterson.
Jetzt befürchtet Morris, daß der Überraschungseffekt verpufft sein könnte, und die Verteidigungen in der kommenden Saison besser auf ihn vorbereitet sein könnten.
Aber diese Furcht dürfte unbegründet sein. Wenn es so wäre, hätten die Cowboys ihn ja im letzten Saisonspiel stoppen müssen. Bis dahin hatten sich seine Qualitäten ja bestimmt schon rumgesprochen.
Doch gegen Dallas erzielte er 200 Laufyards und 3 Touchdowns.
Seine Angst, daß er 2013 weniger Yards erzielen könnte, als 2012, sollte also unbegründet sein.
Morris sieht die nächste Saison als Herausforderung an. Eine Herausforderung, der er sich gewachsen fühlt, denn, so sagte er, nicht nur die Verteidiger wüssten jetzt, wer da auf sie zustürmt, er hätte ja auch das ein oder andere in seiner Rookiesaison gelernt.

Und noch mal Hernandez
Urban Meyer wehrt sich gegen Vorwürfe, er wäre ein Collegetrainer, der sich nicht um seine Spieler kümmert.
Grund ist Aaron Hernandez.
Von 2007 bis 2009 war Meyer Head Coach an der University of Florida, als Hernandez dort spielte.
Und wie das so ist, wenn man erstmal unter Mordverdacht gerät, fangen Ermittler und Medien an, alte Sünden auszugraben.
So wird der ehemalige Tight End der Patriots nicht nur mit mehreren Drogenvergehen während seiner Collegezeit in Verbindung gebracht, sondern auch mit Schlägereien und Schießereien.
In einer Erklärung ging Urban Meyer zunächst auf die Hinterbliebenen von Odin Lloyd ein. Seine Gedanken und Gebete wären bei ihnen. Danach ging er auf die gegen ihn gerichteten Vorwürfe ein. Die Behauptung, daß Hernandez öfter positiv auf Drogen getestet worden wäre, und daß die Universität die Ergebnisse unter den Teppich gekehrt hätte, wären schlicht falsch. Hernandez wäre bei den Tests nicht anders behandelt worden, als jeder andere Spieler.
Es wäre schlicht nicht wahr, daß er sich nie um Hernandez und andere Spieler gekümmert hätte. Er wäre für viele Spieler als Mentor dagewesen, so auch für Hernandez.
Mittlerweile weiß man ja, daß Hernandez an einer Barschlägerei beteiligt war, in deren Verlauf er seinem Opfer das Trommelfell zerstörtet.
Die Angelegenheit wurde außergerichtlich durch die Universitätsleitung geregelt.
Der Tight End soll in seinem ersten Jahr 2007 auch an einer Schießerei beteiligt gewesen sein, zusammen mit mehreren anderen Spielern der Gators.
Sie hätten zwei Insassen eines Autos nach dem Besuch eines Nachtclubs beschossen. Beide wurden dabei verletzt. Einer davon durch einen Treffer am Hinterkopf.
Einer der an der Tat beteiligten wurde von Zeugen als sehr muskulöser „Hawaiianer“ oder „Latino“ bezeichnet, mit vielen Tattoos. Und Hernandez sah damals schon aus, wie eine Mischung aus Miro und Kandinsky auf Beinen.
Im Polizeibericht tauchte zunächst der Name Aaron Hernandez tatsächlich auch auf, wurde aber später daraus entfernt.
Meyer selber hatte sich nach diesem schweren Vorwurf nicht an der Wahrheitsfindung beteiligt. Die Sache war ihm anscheinend so unwichtig, daß er sie völlig vergessen hatte. Erst als er vor Kurzem in einem Interview danach gefragt wurde, erinnerte er sich langsam, daß da was war.
Ein Assistenztrainer hätte ihm damals gesagt, daß einige Spieler zu einem Vorfall mit Schusswaffen als Zeugen befragt worden wären.
Einen guten Mentor stellt man sich anders vor.

Samstag, 6. Juli 2013

Kurzberichte
asomugha-nnamdiNach all den Gewalttaten, deren Meldungen erst für Leser ab 18 Jahren geeignet waren, gibt es heute mal wieder familienfreundliche Meldungen.
San Francisco 49ers Cornerback Nnamdi Asomugha (Bild) hat geheiratet. Auserwählte war die Schauspielerin Kerry Washington aus der Serie Scandal, die in Deutschland noch nicht läuft. Hier kennt man sie eher als Alicia Masters aus den beiden Fantastic Four Filmen und als Djangos Frau aus Django Unchained.
Die Beiden haben es geschafft, ihre Beziehung lange unter dem Radar zu halten, obwohl sie im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stehen und viel für Wohltätigkeitsinstitutionen tun. Asomugha sammelt Spenden für Nigeria und ist für die „Clinton Global Initiative Conference“ tätig, Washington sammelt Spenden für die Krebsforschung.

Und daß man eine Geburt heute so perfekt terminieren kann, wie den Kauf einer Waschmaschine bewies Eli Manning.
Der Quarterback der New York Giants wurde zum zweiten Mal Vater einer Tochter. Sie kam genau eine Woche nach dem letzten Minicamp und drei Wochen vor dem Beginn des Trainingslagers.
Das ist Timing!

Die zuständigen Stellen verweigerten die Zustimmung zu einer $700 Millionen teuren Modernisierung des Edward Jones Domes, der Heimat der St. Louis Rams.
Eine Klausel im Mietvertrag der Rams mit der zuständigen St. Louis Convention & Visitors Commission besagt, daß der Dome jeweils 2005 und dann wieder 2015 so weit in Schuß gebracht werden muss, daß er zu den acht besten Stadien der NFL gehört.
2005 hat es geklappt, für 2015 sieht es sehr schlecht aus.
Zwar möchten die Betreiber des Domes noch mal mit den Rams verhandeln, aber es ist schlicht und ergreifend kein Geld da, für die nötigen Maßnahmen.
Bis Ende 2014 läuft der Mietvertrag der Rams, danach könnten sie zurück nach Los Angeles laufen, wo sie ja bereits von 1946 bis 94 Zuhause waren.
L.A. ist ja immer noch bemüht, wieder ein NFL Team zu bekommen, nachdem ihnen die Rams und die Raiders davongelaufen waren.

Guck mal, wer da Wide Receiver spielt?
Wie die Patriots auf ihrer Internetseite verkünden, denken sie ernsthaft daran, Shane Vereen öfter, wenn nicht regelmäßig, auf dieser Position einzusetzen.
Von seinen drei Touchdowns im Playoffspiel gegen die Texans erzielte er zwei als Receiver.
Schon in seiner Collegezeit an der University of California wurde er oft als Receiver eingesetzt.
Und was brauchen die Patriots dringender, als Leute, die einen guten Pass zu fangen wissen?
Aaron Hernandez sitzt im Knast und die Beweislage ist dermaßen erdrückend, daß es so aussieht, als ob er da so bald nicht mehr rauskommt.
Ob Rob Gronkowski nach seinen Operationen am Arm und Rücken wirklich in der Saison einsatzbereit sein wird, ist immer noch fraglich.
Vereen ist da eine wirklich brauchbare Option.

Freitag, 5. Juli 2013

Kurzberichte
schiano-greg02Greg Schiano (Bild) scheint sich entschieden zu haben.
Noch vor einigen Wochen antwortete er auf die Frage, welcher Quarterback für die Buccaneers starten soll, recht ausweichend.
Mittlerweile klingt das anders. Heute antwortet der Head Coach: „Da kommt nur einer in Frage und das ist Josh Freeman“.
Für den Moment sieht es also so aus, als wäre eine Quarterback-Kontroverse zwischen Rookie Mike Glennon und Freeman vom Tisch. Doch man darf spekulieren, daß das nur für den Moment ist.
Dabei kommt es darauf an, welcher Josh Freeman in der kommenden Saison spielen wird?
Wird es der Josh Freeman sein, der spielte, als würde er zu den Top- Quarterbacks der Liga gehören, als er Tampa Bay in der Mitte der letzten Saison zu 5-1 Siegen führte, oder wird es der Josh Freeman sein, der oft nicht weiß, was er mit dem Ball anfangen soll?
Freeman gerät in Panik, wenn er unter Druck gesetzt wird. Dann hat er eine ähnlich schlechte Bilanz, wie Mark Sanchez von den Jets.
Schiano muss also daran arbeiten, seinem Quarterback die Angst vor den anstürmenden Verteidigern zu nehmen, dann hat er einen passablen Quarterback, der Spiele gewinnen kann.
Sollte Freeman diese Angst bis Ende Oktober nicht besiegt haben, könnte es einen Quarterback-Wechsel bei den Bucs geben.

Die Denver Broncos haben ihr Stadion für $30 Millionen modernisieren lassen.
Glanzstück der Modernisierungsmaßnahmen ist eine riesige HD Videoleinwand von 67 mal 12 Metern über dem nördlichen Ende des Stadions.
Eingeweiht wurde der neue wohnzimmerungeeignete Riesenfernseher am 4. Juli im Rahmen eines Lacrossespiels der Denver Outlaws.
Zusätzlich wurden im ganzen Stadionbereich über 1.000 Flachbildschirme installiert und das Soundsystem verbessert.
Den ersten Testlauf bei diesem Lacrossespiel haben die neuen Systeme gemeistert.
Ernst wird es in genau neun Wochen, wenn die Broncos die Saison gegen den amtierenden Super Bowl Sieger aus Baltimore eröffnen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Kurzberichte
patriots-logo-neupatriots-logo-altNein, das neue Logo wurde nicht deshalb kreiert, um sich auch damit von Aaron Hernandez zu distanzieren.
Das neue Logo der Patriots (links) wurde schon vor einiger Zeit in Auftrag gegeben und seine Veröffentlichung zu dieser Zeit ist reiner Zufall.
Das Logo auf den Helmen soll von der Veränderung nicht betroffen sein. Vielmehr geht es nur um den Unternehmensschriftzug in den Endzonen, auf dem Briefpapier und ähnlichem.
Das neue Logo soll dynamischer und maskuliner sein, als das alte (rechts). Was wohl im Auge des Betrachters entsteht.

Big Ben, der zur Zeit in London ist, liebt sein neues Knie.
Also, Big Ben von den Steelers. Der andere Big Ben steht ja dauernd in London. Die Beiden haben sich jetzt zum ersten Mal persönlich kennengelernt und werden sich am 29. September noch mal treffen, wenn Pittsburgh in London gegen Minnesota spielt.
Wie Ben Roethlisberger jetzt in einem Interview sagte, würde sich sein rechtes Knie, an dessen Meniskus er am 5. Juni operiert wurde, so gut anfühlen, wie noch nie zuvor.
Der Quarterback der Steelers zählt zu den härtesten Knochen auf seiner Position. Doch oft, zu oft, setzt er seinen Körper den Angriffen der Verteidiger aus. Das ist wohl auch der Grund, warum er nur einmal in 10 Jahren in allen 16 regulären Saisonspielen spielte.
Momentan, so sagte er, würde nichts darauf hindeuten, daß er nicht völlig fit ins bald beginnende Trainingslager gehen wird.
Steelers-Fans werden es gerne hören.

Und noch`n Prozess?
Früher hätte man gedacht: „Oh Mann, was hat denn der da böses getan?“ Heute denkt man höchstens noch: „Ach“, wenn man liest, daß 49ers Linebacker Ahmad Brooks wiederholt einem Teamkollegen mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen haben soll.
Auf diese Straftat jedenfalls lautete ein Haftbefehl, den das Büro des Staatsanwalts in Santa Clara gegen Brooks erwirkte.
Brooks soll Nose Tackle Lamar Divens dreimal mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen und ihm dann noch einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben. So steht es im Haftbefehl.
Der allerdings wurde überraschend von der Behörde zurückgezogen, weil er irrtümlich ausgestellt worden wäre. Man hätte da kompletten Mist gebaut, heißt es in der Begründung für den Rückzug.
Warum die Begründung so selbstkritisch ausfiel, wird nicht wirklich klar?
Fakt ist, daß Divens zunächst Anzeige gegen seinen Kollegen gestellt hatte. Fünf Tage später änderte er seine Meinung und zog die Anzeige zurück.
Als Grund gab er an, daß es für beide Karrieren schlecht wäre, wenn man sich jetzt vor Gericht bekämpfen würde. Es wäre besser, wenn beide in der nächsten Saison spielen würden. Die Angelegenheit wäre intern geklärt worden.
Der Vorfall soll sich übrigens am 8. Juni ereignet haben. Brooks und Divens gerieten nach einem Barbesuch in Streit darüber, ob Brooks nachdem er Alkohol getrunken hatte, noch in der Lage gewesen wäre, Auto zu fahren.
Brooks griff im Verlauf des Disputs zu schlagkräftigen Argumenten.
Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, daß sie die Sache weiter untersucht. Für den Moment wäre der Haftbefehl vom Tisch. Nächste Woche wolle man bekanntgeben, ob man Anklage erheben würde.
Was nicht leicht sein dürfte, wenn das Opfer nicht mehr mitspielt.
Divens, der seit 2010 in keinem Spiel mehr auf dem Platz stand, wurde im Februar verpflichtet und hofft, daß er zum Saisonbeginn noch im Kader sein wird.
Brooks dagegen startete 2012 in jedem Spiel und erzielte 46 Tackles, 6,5 Sacks, 1 Interception, und er erzwang 2 Ballverluste.
Die 49ers wollten sich nicht zu der Sache äußern.

Und nun zu Hernandez
Ein Autounfall vom Sonntag, 30. Juni, wird von der Polizei in Connecticut mit der Morduntersuchung gegen Aaron Hernandez in Verbindung gebracht.
Der 33 Jahre alte Thaddeus Singleton III aus Bristol wurde getötet, als sein Auto, das er fuhr, mit brutaler Wucht in den Farmington Country Club krachte.
Singleton ist mit der Cousine von Aaron Hernandez verheiratet. Ob sie die Frau ist, die im Polizeibericht erwähnt wird, wurde nicht bekanntgegeben. Der Bericht spricht von einer Frau, die mit im Wagen saß und mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Wie sich der Unfall ereignete, soll anhand der Spurenauswertung, die noch läuft, geklärt werden.
Der Unfallwagen soll auf Hernandez Onkel zugelassen sein, dessen Haus im Zuge der Untersuchungen gegen den ehemaligen Tight End der Patriots einige Male durchsucht wurde, zuletz am Dienstag 2.7.
Durchsucht wurde auch eine Wohnung, die Aaron Hernandez gehört. In dieser Wohnung, die von Hernandez als anonymer Rückzugsort genutzt wurde, fand die Polizei fünf Packungen mit Patronen vom Kaliber 45, dem Kaliber, mit dem Lloyd erschossen wurde. Es wurden auch die Schlüssel zu einem auf Hernandez zugelassenen Hummer H2 gefunden. In dem Wagen fand die Polizei eine geladenen Glock .45. Weiter fand die Polizei in der Wohnung ein weißes Sweatshirt mit Kapuze.
Das könnte das Shirt gewesen sein, das Hernandez am Tattag trug, den die Polizei fast lückenlos rekonstruieren konnte.
Handys und Überwachungskameras sei dank, gibt es ein einwandfreies Bewegungsprofil von Hernandez und seinen zwei Mittätern.
Es beginnt mit den Videos einer Überwachungskamera, die zeigt, wie die drei Odin Lloyd am 17. Juni bei ihm Zuhause abholen. Auf dem Video ist das Shirt des ehemaligen Patriots Tight Ends klar zu erkennen.
Auch, wie die vier vor dem Industriegelände, auf dem die Hinrichtung geschah, aus dem Auto stiegen, ist auf Video festgehalten, ebenso wie die Rückkehr von nur den drei Tatverdächtigen zum Auto. Auch auf diesen Videos ist das Shirt klar zu erkennen.
Verhindert haben die allgegenwärtigen Überwachungskameras von Big Brother diesen brutalen Mord nicht, aber sie scheinen zur Lösung des Falles eine Menge beizutragen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

JaMarcus Russell arbeitet an seinem Comeback
russell-jamarcus4JaMarcus Russell (Bild) war der Grund dafür, daß die Rookiegehälter seit 2007 durch die Decke schossen, und in dem neuen Tarifvertrag 2011 gedeckelt wurde.
Als die Raiders den Quarterback 2007 einberiefen, weigerte Russell sich monatelang, seinen Vertrag zu unterschreiben. Erst als die Raiders ihm $68 Millionen boten, ließ er sich dazu herab, seine Unterschrift zu leisten.
Was Russell danach auf dem Platz zeigte verspottet jede Beschreibung. Als die Raiders den größten Draftflop der NFL Geschichte endlich loswurden, hatten sie ihm bereits $36,4 Millionen zahlen müssen.
Jetzt müssen sie ihm noch mal drei Millionen zahlen.
Die Raiders hatten eine Klage gegen ihren ehemaligen Quarterback über $9,55 Millionen eingereicht. Der Konterte seinerseits mit einer Klage über $9 Millionen.
Die beiden Parteien sollen sich mittlerweile außergerichtlich geeinigt haben, und Oakland muss Russell wohl noch $3 Millionen zahlen, die ihm, als er gefeuert wurde, noch zugestanden hatten.
Doch Russell will ja auch wieder frisches Geld als NFL Quarterback verdienen. Momentan trainiert er hart und arbeitet an seinem Comeback.
Laut Jeff Garcia, einem ehemaligen Quarterback der 49ers und anderer Teams, der ihn trainiert, soll Russell tatsächlich in einer Form sein, die ihn für Teams interessant machen sollte.

Will Aaron Hernandez die Mutter seiner sieben Monate alten Tochter heiraten?
Aaron Hernandez hatte wohl deshalb noch nie vor Gericht gestanden, bevor er in die NFL kam, weil seine Universität viel Macht und Einfluß hat.
Der Tight End war Mannschaftskollege von Tim Tebow und beide spielten für die Universität von Florida, die Gators.
Beide besuchten 2007 eine Bar und der damals schon grauenhaft volltätowierte Hernandez wurde in eine Schlägerei verwickelt. Selbst der bibelfeste Tebow fand nicht die richtigen Worte, seinen Mitspieler zu besänftigen. Der schlug auf den Geschäftsführer der Bar ein, daß diesem das Trommelfell platzte.
Nur die Intervention der Universität konnte verhindern, daß der damals 17 Jahre alte Hernandez angezeigt wurde. Die Uni und der Geschäftsführer fanden eine Einigung, die die fällige Strafanzeige abwendete.
Auch die Polizisten, die den Fall aufnahmen, man will ihnen ja nichts unterstellen, waren wohl Gators Fans. Sie listeten Hernandez nur als Zeugen einer Schlägerei auf, obwohl er, wie eine Kellnerin, die in Hörweite des Gesprächs stand mitbekam, zugab, daß er zugeschlagen hatte.
Michael Taphorn, der Geschäftsführer, bestand bei der Polizei hartnäckig auf eine Anzeige gegen den Tight End. Tage später zog er diese Anzeige zurück. Als Grund gab er an, daß er mit der Universität von Florida eine Regelung getroffen hätte, die ihn voll entschädigt hätte. Ein Schelm, wer jetzt denkt, daß Geld geflossen sein könnte.
Eine große Tageszeitung in den USA, die heute erschien, hat versucht, Taphorn telefonisch zu erreichen, doch der ließ sich verleugnen.
Die UF gab folgende Erklärung ab: „Niemand aus der Führungsriege der Universität war in diesen Fall involviert“. Das bedeutet natürlich nicht, daß man nicht sein Fußvolk hat, das solche Fälle für die Führungsriege klärt.
Derweil glauben Rechtsexperten in den USA zu erkennen, welche Strategie die Staatsanwaltschaft im Mordfall Odin Lloyd zu verfolgen scheint. Sie glauben, daß den beiden Mitangeklagten Straferlässe eingeräumt werden, wenn sie gegen Aaron Hernandez aussagen.
Doch auch Hernandez fängt an, zu taktieren. Er denkt daran, zu heiraten. Da gibt es ja diese Klausel, die es Ehepartnern ermöglicht gegen den anderen nicht aussagen zu müssen. Das ist natürlich ein hervorragender Grund für plötzlich aufwallendes Hochzeitsfieber. Jedenfalls soll Hernandez einen entsprechenden Antrag eingereicht haben.
Doch der Sheriff von Bristol County, wo Hernandez im Gefängnis sitzt, will da nicht mitspielen. Thomas M. Hodgson sagte der Presse, daß er zu verhindern wüsste, daß Hernandez seine Highschoolliebe und Mutter der sieben Monate alten Tochter heiratet, während er in Haft ist. So etwas wäre nur für gute Mitbürger, die sich außerhalb eines Gefängnisses befänden, nichts für Kriminelle.
Er würde alles tun, um das zu verhindern.
Während der ersten Tage im Gefängnis wurde Hernandez nicht nur von Ärzten und Psychologen auf seine körperliche und geistige Gesundheit untersucht, sondern auch von Bandenexperten auf seine Tattoos. In all den wirren und völlig ineinander verschlungenen Bildchen suchen sie nach Tattoos, die sich mit kriminellen Banden in Verbindung bringen lassen. Doch das, so sagte Hodgson, wäre eine Standardprozedur. Jeder Strafgefangene würde darauf untersucht, ob er Tattoos habe, die ihn mit Straßengangs und ähnlichem in Verbindung bringen.
Das dürfte eine Heidenarbeit sein. Sitzt irgend jemand in den USA im Knast, der kein Tattoo hat?

Dienstag, 2. Juli 2013

Kurzberichte
rodgers-cromartieDominique Rodgers-Cromartie (Bild) will bei den Broncos unterschrieben, weil sie ihm seine Fehler aufgezählt haben.
Der Cornerback gehörte zu den besten Spielern aufs einer Position, als er noch für die Cardinals spielte. Dann gaben die Eagles ihm einen fast schon unvernünftig hohen Vertrag und in Philadelphia versagte er völlig.
Momentan ist er auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Und bei dieser Suche hätten die Broncos ihm imponiert, weil sie ihn kritisiert hätten. Das hätten die anderen Teams nicht getan.
Rodgers-Cromartie sagte, daß er alle noch anstehenden Besuche bei interessierten Teams abgesagt hätte. In Denver würde ihm gezeigt, was er besser machen könnte, und nicht nur, was er schon könnte.
Die Broncos wollen ihn in der Manndeckung an der Außenseite einsetzen. Hier hatte Rodgers-Cromartie in Arizona seine besten Momente.

Hulk Hogan hat nicht nur eine respektable Karriere als Catcher abgeliefert, sondern auch eine sehr ansehnliche Tochter gezeugt.
Brooke Hogan soll nun kurz vor ihrer Hochzeit stehen, wie man hört. Der Auserwählte ist Dallas Cowboys Center Phil Costa.
Der Hulkster soll sich sehr erfreut über die gute Nachricht gezeigt haben.

Der RedZone Kanal der NFL ist ja wirklich eine feine Sache, aber wird er im Stadion funktionieren?
Die Jacksonville Jaguars wollen den Kanal während des Spiels Live auf einem Teil der Videoleinwand zeigen. Damit wollen sie die fantasyfootballsüchtigen Fans ins Stadion locken, die nicht anders können, als Live zu verfolgen, wie ihr Team gerade abschneidet.
Der RedZone Kanal kann in etwa mit einer Konferenzschaltung verglichen werden. Auf dem Kanal wird während der Sonntagsspiele wild hin und her geschaltet, wenn ein Team in aussichtsreicher Position, also meistens in der Red Zone, ist.
Inwieweit dieses Experiment gut oder schlecht geht, werden wir 2014 erfahren, dann erst soll es losgehen.
Die Gefahr, daß die aktiven Spieler, die gerade im Stadion damit beschäftigt sind Football zu spielen, doch sehr abgelenkt werden, ist nicht von der Hand zu weisen.

Der Mordfall Odin Lloyd
Die Anklagevertretung in Massachusetts ist sich sicher alle drei Tatverdächtige im Mordfall Odin Lloyd in Haft zu haben. Am Montag wurde dem letzten des Trios, Ernest Wallace, vor Gericht die Anklage verlesen.
Wie der ehemalige Tight End der Patriots, Aaron Hernandez, und der zweite Verdächtige, Carlos Ortiz, plädierte auch er auf: „Nicht schuldig“.
Diese drei sind auf einem Überwachungsvideo zu sehen, wie sie zusammen mit Odin Lloyd einen Wagen vor einem Industriegelände verlassen. Kurz darauf kehren nur diese drei zu dem Wagen zurück. Ein Jogger findet später den durch fünf Kugeln hingerichteten Lloyd auf dem Industriegelände.
Während die Patriots Fans die Möglichkeit anbieten, ihre Sammlerstücke mit der Nr. 81 und dem Schriftzug „Hernandez“, gegen Sammlerstücke anderer Spieler kostenlos einzutauschen, entwickelt sich parallel dazu im Internet ein gegensätzlicher Markt. Hier suchen Fans Sammlerstücke von Hernandez. Auf Ebay werden gute Preise für diese Stücke erzielt. Ein Fan, der hoffte, $15 für ein Trikot von Hernandez zu bekommen, wurde es für $289 los.
Aaron Hernandez wird derweil von den anderen Insassen des Gefängnisses getrennt untergebracht... zu seinem Schutz, wie es heißt. Zusätzlich soll Hernandez 23 Stunden am Tag unter ärztlicher Beobachtung gestanden haben.
Am Montag wurde der ehemalige Tight End erstmals in eine kleine Einzelzelle verlegt, wo er die meiste Zeit des Tages verbringen wird. Drei Stunden am Tag darf er die Zelle verlassen. Eine Stunde um zu duschen, eine Stunde darf er auf dem Gefängnishof verbringen und eine im Gemeinschaftsbereich. Die Gefängnisleitung bezeichnet dies als „Phase zwei“. Keine anderen Gefängnisinsassen dürfen sich zur gleichen Zeit, wie Hernandez in diesen Bereichen aufhalten.
Ende der Woche soll dann darüber entschieden werden, ob Hernandez mit den anderen Häftlingen zusammenkommen darf.

Montag, 1. Juli 2013

In the Ghetto
blutige-nflNach dem Super Bowl wird es in der Regel etwas ruhiger in der NFL. Unterbrochen werden die Ruhephasen von den Sichtungstrainings, der Draft, den Treffen der Teambesitzer und dieses Jahr von... Mord und Totschlag.
31 Spieler wurden 2013 nach dem Super Bowl verhaftet, einige davon mehrmals.
Zugegeben, es ging natürlich nicht immer um Mord und Totschlag, sondern auch um kleinere Vergehen, wie tätlicher Angriff, Drogenmißbrauch, Drogenhandel, unerlaubten Waffenbesitz, Trunkenheitsfahrten, und was die Gesetzbücher so offerieren, aber es kann einem den Glauben an die Ordnungsmacht innerhalb der NFL nehmen.
Die Liga lässt sich eine Ligaeigene Sicherheitsabteilung etwas kosten. Hier arbeiten ehemalige Polizei und sogar FBI Beamte. Dazu gibt es Lehrgänge für Rookies, die in die NFL kommen, wie gerade letzte Woche in Cincinnati. Diese Lehrgänge sollen den oft aus „Problemvierteln“ stammenden jungen Spielern zeigen, wie man sich als Mitglied der Gesellschaft zu benehmen hat, bzw. wie man sich halt eben auf keinen Fall benehmen soll.
Diese Lehrgänge werden bestimmt den ein und den anderen Spieler auf den rechten Pfad geführt haben, aber aus vielen Spieler, die aus dem Ghetto stammen, bekommt man das Ghetto eben nicht heraus. Manchmal sieht es so aus, als wäre der plötzliche Reichtum des NFL-Vertrags der Auslöser für noch asozialeres Verhalten. Die Brutalität, die man jeden Tag erlebte, gepaart mit Knete scheinbar ohne Ende, lässt die Frischlinge glauben, daß sie nun unangreifbar wären. Und die Liga kämpft einen Kampf gegen Windmühlen.
Es gibt Beschwichtiger, die sagen, daß 31 verhaftete Spieler von knapp 3.000 doch wirklich nicht viel wären, doch dem widerspricht Greg Aiello. Der Sprecher der Liga sagte, daß nur einer schon zu viel wäre.
Die NFL wird damit leben müssen, daß einige ihrer Spieler sich weiterhin schlecht benehmen, und sogar Straftaten begehen. Selbst wenn sie ihre Bemühungen, diese Spieler zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft zu machen, verstärkt, wird sie nicht alle erreichen können. Bereits heute verwenden die Talentscouts der Liga 75% ihrer Arbeit darauf, die ins Visier genommenen Spieler auf ihre Hintergründe und Charaktereigenschaften zu überprüfen. Wieviel mehr können sie noch tun?
Doch es gibt auch das positive Beispiel.
Als die Dallas Cowboys in der ersten Runde der Draft 2010 Dez Bryant einberiefen, sorgte das für riesige Augen unter den Beobachtern. Die Scouts hatten dem Wide Receiver aus Oklahoma jede rote Flagge angeheftet, die in erreichbarer Nähe lag. Bryan Broaddus, ein ehemaliger Talentsucher der Cowboys, sagte in einem Radiointerview, daß Bryant den schlimmsten Hintergrund eines Collegespielers gehabt hätte, den er je erlebt hätte.
Bryant wurde von einer alleinerziehenden Mutter aufgezogen, die ihn oft allein ließ. Sie verbrachte 18 Monate im Gefängnis, weil sie Crack verkaufte. Bryant wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, ohne jemals so etwas wie Orientierung oder Erziehung mitbekommen zu haben. Das erklärte seine Unwissenheit über die Grundlagen des menschlichen Miteinanders, als er nach Dallas kam.
Und Bryant hatte seine Probleme, sich in einer geordneten Gesellschaft, in der man für das friedliche Zusammenleben eine Mindestzahl an Regeln zu befolgen hat, zurechtzufinden.
Was man ihm damals schon zugute halten konnte, war die Tatsache, daß er nie wegen Gewalttaten, Drogen- oder Alkoholmißbrauch auffiel. Er benahm sich einfach nur schlecht und undiszipliniert und bewies, daß er nicht mit dem Reichtum umgehen konnte, den er plötzlich hatte.
Doch Teambesitzer Jerry Jones glaubte an Bryant. Und wirklich, der Wide Receiver hat hart an sich gearbeitet und entwickelte sich zu einem wertvollen Mitglied des Teams, das sogar gelernt hat andere Menschen um sich herum zu akzeptieren und zu respektieren.
Es gibt noch einige andere Beispiele aus früherer Zeit, die zeigen, wie aus Problemkindern Ruhmeshallenmitglieder wurden. Die NFL darf in ihren Bemühungen, die Kids nicht nur aus den Ghettos herauszuholen, sondern das Ghetto auch aus den Kids herauszubekommen, nicht aufhören.
Was mir persönlich auffällt:
Ich kenne mich im Fußball nicht so aus, aber ich denke mal, in den ersten Ligen der europäischen Staaten spielen bestimmt auch 3.000 Spieler. Ich kann mich nicht erinnern, wann da zuletzt mal einer wegen Mord, Drogenhandel, häuslicher Gewalt oder was auch immer verhaftet wurde. Von der Trunkenheitsfahrt eines Kölner Spielers ist mir letztens etwas zu Ohren gekommen, das wars aber auch.
Irgendwas in den USA läuft da verdammt schief.

Kurzberichte
Bereits am Dienstag letzter Woche verstarb Jim Hudson.
Der ehemalige Safety der Jets fing in Super Bowl III einen Pass von Colts Quarterback Earl Morrall kurz vor der Endzone ab, und trug damit maßgeblich zum überraschenden Sieg der Jets bei.
In seinen sechs Saisons bei den Jets fing er 15 Interceptions.
Woran der 70-jährige verstarb wurde nicht bekanntgegeben.

Die New England Patriots haben alle vertraglich garantierten Zahlungen für ihren ehemaligen Tight End Aaron Hernandez gestrichen.
Das bedeutet, daß Hernandez vor Gericht um die Zahlungen wird kämpfen müssen, wenn er jemals aus dem Gefängnis kommen sollte.
Ihm stehen für die nächsten zwei Saisons $2,5 Millionen zu, um die sich die Patriots eigentlich nicht drücken können. Sie haben auch die fällige Rate von $3,25 Millionen für den Unterschriftsbonus gestrichen, die Hernandez schon sicher zusteht, weil er am Stichtag im März noch im Kader war. Doch die Patriots scheinen davon auszugehen, daß ihr ehemaliger Tight End in diesem Leben nicht mehr um das Geld wird kämpfen können.

Sonntag, 30. Juni 2013

Kurzberichte
hernandez-aaron4Odin Lloyd wurde am Samstag beerdigt. Der 27-jährige Spieler eines semiprofessionellen Footballteams, der Boston Bandits, wurde das Opfer einer, wie es die Staatsanwaltschaft nennt, Hinrichtung.
Hunderte nahmen an der Beerdigung teil. Schon zur Trauerfeier kamen so viele Menschen, daß nicht alle Platz in der Kirche fanden.
Im Zuge der Mordermittlungen wurden der ehemalige Tight End der Patriots, Aaron Hernandez (Bild), und zwei weitere Tatverdächtige, verhaftet.
Hernandez und Lloyd waren Bekannte. Lloyd war der Freund der Schwester von Hernandez Verlobter.

In der Nacht zum Samstag wurde Colts Safety Joe Lefeged festgenommen. Er war Mitfahrer in einem Auto, dessen Fahrer einer Verkehrskontrolle entkommen wollte. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd wurde der Wagen aber gestoppt, doch der Fahrer flüchtete zu Fuß.
Lefeged und ein weitere Mitfahrer wurden verhaftet, weil sie im Besitz einer nicht registrierten Waffe waren und keinen Waffenschein besitzen.
Lefeged lebt in Germantown, Maryland, und spielt bei den Colts vornehmlich in den Specialteams. Letztes Jahr wurde er von seinen Teamkollegen zum Specialteamscaptain gewählt. Der 25-jährige startete in fünf von 32 Spielen.
Die Indianapolis Colts gaben am Samstagnachmittag eine Erklärung ab, in der sie bestätigten, daß sie von dem Vorfall wüssten, zu diesem Zeitpunkt aber noch die weiteren Untersuchungen abwarten wollten.

Samstag, 29. Juni 2013

Kurzberichte
peterson-adrian200Adrian Peterson (Bild) führt die Liste der Top 100 Spieler für 2013 an.
In diese Liste werden die Spieler von Spielern gewählt, für ihre Leistungen aus der Vorsaison.
Und wer hätte da Platz 1 eher verdient, als der Running Back der Vikings.
Er kam nach einem Kreuzbandriss zurück und spielte die beste Saison seiner Karriere. Er wurde vor, während und nach der Saison regelmäßig auf die Einnahme verbotener Substanzen getestet, und kam aus jedem Test sauber heraus.
Sein erster Platz ist ebenso verdient, wie der zweite Platz für Peyton Manning. Der Quarterback der Broncos kam nach einer Nackenoperation zurück und konnte beinahe nahtlos an seine Leistungen aus alten Colts-Tagen anknüpfen.
Peterson und Manning wurden auch bei der Wahl zum Comebackspieler des Jahres auf Platz eins (Manning) und zwei (Peterson) gewählt.
Die Beiden lieferten sich auch ein Kopf an Kopf Rennen um den Titel des wertvollsten Spielers der Saison. Hier gewann Peterson knapp vor Manning.

Am Freitag nahm die Polizei den dritten Verdächtigen im Mordfall Odin Lloyd fest. Der 41-jährige Ernest Wallace wurde in Miramar, Florida, festgenommen.
Er soll, zusammen mit Carlos Ortiz und dem ehemaligen Tight End der Patriots, Aaron Hernandez, an der Hinrichtung von Lloyd beteiligt gewesen sein.
Die Ankläger haben auf den Videos des Hausüberwachungssystems von Hernandez Anwesen drei Männer identifiziert, die kurz nach der Hinrichtung das Haus betraten und Waffen in den Händen hielten.
Hernandez hatte zwar etliche Stunden Videomaterial gelöscht, das aber konnten die Polizeitechniker wieder herstellen.
Die NFL und die Patriots fahren derweil mit ihrer Vorverurteilung gegen Hernandez fort. Immerhin soll ja eigentlich der Grundsatz gelten, daß ein Tatverdächtiger so lange als unschuldig gelten soll, bis er rechtskräftig verurteilt wurde. Doch die NFL hat sämtliche Statistiken der ehemaligen Tight Ends der Patriots von ihrer Internetseite gelöscht.
Die Patriots bieten jedem Besitzer eines Trikots mit der Nummer 81 und dem Namenszug „Hernandez“ an, es kostenlos gegen ein anderes Trikot zu tauschen.

Freitag, 28. Juni 2013

Die täglichen Mord- und Totschlagsmeldungen aus der NFL
hernandez-aaron006Auch heute gibt es wieder viel negatives aus der kriminellsten Liga der Welt, der NFL.
Aaron Hernandez (Bild) soll vor gut zwei Wochen gemeinsam mit Freunden seinen Bekannten Odin Lloyd (27) in einem Industriegebiet erschossen haben.
Laut Staatsanwalt Bill McCauley fuhr Hernandez das Opfer zu diesem abgelegenen Ort und richtete es regelrecht hin. Aufnahmen aus verschiedenen Überwachungskameras zeigen, dass Hernandez und seine Mittäter Waffen dabei hatten. Darunter sollen auch Aufnahmen gewesen sein, die aus der Hausüberwachungsanlage des ehemaligen Patriots Tight Ends stammten und von Polizeitechnikern wiederhergestellt werden konnten.
Ob es auch wirklich Hernandez war, der die Schüsse abgegeben hat, wurde noch nicht geklärt.
Nachdem der Richter bereits nach der Anklageverlesung eine Kaution ablehnte, hatte Hernandez am Donnerstag eine zweite Chance.
„Abgelehnt,“ hieß aber auch da der Spruch der Richterin, die die Kautionsverhandlung am obersten Gerichtshof von Massachusetts leitete. Sie hörte sich die Argumente der Verteidigung an, die sie allerdings nicht überzeugen konnten. Die Verteidigung griff nicht die Untersuchungsergebnisse der Staatsanwaltschaft an, sondern verließ sich nur auf die Argumente, daß der ehemalige Tight End der Patriots seinen festen Wohnsitz habe, noch nie zuvor verurteilt wurde, daß er als einer der besten und bekanntesten Spieler der NFL nirgendwo untertauchen könnte, und daß er einen festen Arbeitsplatz hätte.
Zumindest letzteres traf ja nun überhaupt nicht mehr zu, denn Hernandez ist raus aus der NFL. Sollte er jemals wieder in der Liga spielen wollen, dann nur, wenn er vom Commissioner die Erlaubnis dazu bekäme.
Die Richterin sprach von einer besonderen Schwere der Tat, da das Opfer mit fünf Schüssen hingerichtet wurde. Da käme eine Kaution nicht in Frage.
Während Hernandez Kautionsersuchen abgelehnt wurde, fand die Polizei einen zweiten Tatverdächtigen in Bristol, Connecticut. Der 27-jährige Carlos Ortiz wurde verhaftet und nach Massachusetts gebracht.
Ein dritter Tatverdächtiger, der 41 Jahre alte Ernest Wallace, soll mit einem silbernen Chrysler mit Rhode Island Nummernschild unterwegs sein. Er wird als bewaffnet und gefährlich bezeichnet.
Und hier hört das Alles ja immer noch nicht auf. Die Strafverfolgungsbehörden in Massachusetts untersuchen einen weiteren Mordfall, in den Aaron Hernandez verwickelt sein könnte.
Im letzten Sommer wurden Daniel Abreu und Safiro Furtado in ihrem Auto aus einem vorbeifahrenden Auto heraus beschossen und getötet.
Die späteren Opfer sollen in einem Nachtclub mit einer Gruppe von Leuten in Streit geraten sein, zu der auch Hernandez gehörte.
Wie es heißt, soll Odin Llyod Informationen über diesen Doppelmord gehabt haben, die Hernandez als an der Tat Beteiligten darstellten.
Dieser Mordfall wurde nicht gelöst, wird jetzt aber wieder aufgerollt und genau untersucht.

Kriminell geht es weiter, denn auch ein Ex-Spieler der Browns stand am Donnerstag vor Gericht. Rookie Defensive End/ Linebacker Ausar Walcott ist des versuchten Mordes angeklagt. Laut Anklage hat er sein Opfer Derek Jones hart gegen den Kopf geschlagen, und dabei dessen Tod in Kauf genommen.
Jones liegt zur Zeit in einem künstlichen Koma und sein Zustand ist kritisch.
Wie Hernandez bei den Patriots wurde auch Walcott sofort von den Browns gefeuert, als sie von der Anklage erfuhren.
Wie Hernandez bekannte Walcott sich vor Gericht für nicht schuldig.

Und noch ein Totschläger beherrscht die heutigen Meldungen, Josh Brent, Defensive Tackle der Dallas Cowboys.
Er baute letztes Jahr einen Unfall ohne Fremdbeteiligung, als er mit besoffenem Kopf Auto fuhr. Dabei wurde sein Mitfahrer und Teamkollege Jerry Brown getötet.
Brent erwartet seinen Prozess und sollte die Zeit bis dahin auf Kaution in Freiheit verbringen. Kautionsauflage war, daß er keinen Alkohol und sonstige Rauschmittel zu sich nehmen darf.
Am 19. Juni wurde er bei einer regelmäßigen Untersuchung positiv auf Marihuana getestet. Bereits am 24. Mai soll bei einem Urintest Alkohol entdeckt worden sein.
Seitdem kämpfte die Staatsanwaltschaft dafür, daß Brent hinter Gitter kommt. Am Donnerstag war es endlich so weit, und ein Richter schickte Brent ins Gefängnis.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Mordanklage gegen Aaron Hernandez
hernandez-aaron4Der ehemalige Tight End der Patriots (Bild) wurde am Mittwochmorgen um 8:47 Uhr Ortszeit in seinem Haus in Attleboro, Massachusetts, verhaftet. Knapp zwei Stunden später wurde er von den Patriots gefeuert.
Am 17. Juni wurde die Leiche des 27 Jahre alten Odin Lloyd um 5:30 Uhr auf einem Industriegelände gefunden. Die polizeilichen Untersuchungen ergaben, daß Lloyd hingerichtet wurde.
Lloyd war ein Bekannter von Aaron Hernandez, dessen Haus nur etwa einen Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt ist.
Ein Auto, das am Tatort gesehen wurde, wurde als ein Fahrzeug identifiziert, das Hernandez gemietet hatte. Die Polizei sah den Wagen als wichtiges Beweisstück an.
Am 18. Juni wurde Hernandez Haus zum ersten Mal von der Polizei durchsucht. Dabei wurde festgestellt, daß etwas wichtiges fehlt. Der ehemalige Tight End der Patriots hatte sein Handy zerstört und etwa sechs bis acht Stunden Aufnahmen seines Hausüberwachungssystems gelöscht.
Ebenfalls am 18. Juni wurde eine Klage vor einem Zivilgericht eingereicht, weil Hernandez am 13. Februar einem Bekannten mit einer Pistole ein Auge ausgeschossen haben soll.
Am 22. Juni wurde das Haus von Hernandez erneut untersucht. Zwischenzeitlich hatte Hernandez sein Haus jedoch von einer Reinigungsfirma gründlich säubern lassen. Dennoch berichteten die Medien, daß die Polizei mit etwa 10 Beuteln, in denen sich Beweismaterial befinden sollte, das Haus verließ.
Am Montag wurden zwei Teiche von Polizeitauchern durchsucht, die sich in unmittelbarer Nähe von Hernandez Anwesen befinden.
Am Morgen des 26. Juni erfolgte dann die Verhaftung, und Hernandez wurde in Handschellen aus seinem Haus geführt.
Kurz darauf gaben die Patriots eine Erklärung heraus, in der sie mitteilten, daß sie den Tight End entlassen hätten. Das Leben eines jungen Menschen wäre ausgelöscht worden und es wäre ihnen unerträglich, daß einer ihrer Spieler, wie auch immer, in einen Mordfall verstrickt wäre.
Die Organisation der Patriots ist tief in der Gemeinde verwurzelt und vor Allem für ihre Wohltätigkeit bekannt. Spieler, die ein schlechtes Licht auf die Organisation werfen, haben bei den Patriots keine Chance.
Die Entscheidung, Hernandez zu feuern, wäre kein Alleingang von Teambesitzer Robert Kraft gewesen, sondern sei im Einvernehmen mit Head Coach Bill Belichick getroffen worden, hieß es später.
Um 14:44 Uhr wurde die Anklage gegen Hernandez vor Gericht erhoben. Der Staatsanwalt listete anhand von Handydaten auf, welchen Weg der Angeklagte am Tag des Mordes zurückgelegt hatte. Dabei wurde festgestellt, daß das Handy von Hernandez zur Tatzeit in einen Sendemast in der Nähe des Tatorts eingelogt war.
Doch die Mordanklage war nur eine von sechs Anklagen, die gegen den ehemaligen Tight End der Patriots erhoben wurde. Ferner wurde er wegen angeklagt, weil er eine Waffe bei sich trug, ohne im Besitz einer Erlaubnis zum Tragen einer Waffe zu sein und vier Anklagen lauten auf unerlaubten Waffenbesitz.
Zu keinem Zeitpunkt der Anklageverlesung sagte der Staatsanwalt, daß Hernandez selber seinen Bekannten getötet hätte. Vielmehr ließ er offen, von wem das Opfer hingerichtet wurde. Hernandez soll mit zwei weiteren Personen, die er nicht nennt, am Tatort gewesen sein.
Als der Staatsanwalt Details der Verletzungen Lloyds verlas, verließ dessen Mutter weinend den Gerichtssaal.
Hernandez, der keinerlei Emotionen zeigte, außer der, daß er völlig genervt davon war, in Handschellen dastehen und das Ganze über sich ergehen lassen zu müssen, bekannte sich in allen sechs Anklagepunkten: „Nicht schuldig“.
Eine Entlassung auf Kaution lehnte der Richter ab, so daß Hernandez zunächst im Gefängnis bleibt. Es folgt allerdings demnächst noch eine weitere Kautionsanhörung.
Sein Trikot der New England Patriots mit der Nummer 81 ist im Shop auf NFL.com nicht mehr zu finden. Das sieht natürlich nach Vorverurteilung aus und bestätigt den Spruch: „Du bist so lange schuldig, bis Du Deine Unschuld bewiesen hast.“

Kurzberichte
Im Schatten des Medienhypes, der um Hernandez gemacht wird, gab es noch einen Mordversuch eines NFL Spielers.
Browns Rookie Defensive End Ausar Walcott wurde am Sonntagmorgen verhaftet, weil er einen Mann außerhalb eines Nachtclubs brutal zusammengeschlagen haben soll. Das Opfer hat schwerverletzt überlebt. Gegen Walcott eine Anklage wegen versuchten Mordes erhoben.
Auch die Browns reagierten mit der sofortigen Entlassung ihres Spielers.
Die Kaution für Walcott wurde auf $500.000 festgesetzt.

Die Jaguars sind als Team ja eher, hm, nicht so erfolgreich. Deshalb versuchen sie die NFL mit einer neuen Spielerposition aufzumischen.
Extra für Rookie Quarterback Denard Robinson erfanden sie die Position der OW, der offensiven Waffe.
Hat es allerdings auch schon gegeben, nur wurde sie damals „Slash“ genannt.
Damals war es Kordell Stewart, den die Steelers eigentlich als Quarterback einberufen hatten, der aber auch als Running Back/Wide Receiver eingesetzt wurde.
Die Jaguars haben für Robinson in den bisherigen Trainingseinheiten auch keine eigene Insel gefunden, so daß er auch wild zwischen den Positionen wechselte. Deshalb wird Robinson in der Kaderliste des Teams offiziell als OW gelistet.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Kurzberichte
jones-drew-maurice4Zwei gute Neuigkeiten von und für Maurice Jones-Drew (Bild).
Der Running Back der Jaguars soll am 25. Mai den Wachmann einer Bar geschlagen haben. Die Anzeige des Wachmanns gegen Jones-Drew wurde am Dienstag vom zuständigen Staatsanwalt zu den Akten gelegt. Es hätten sich keine Beweise ergeben, die eine Schuld des Running Backs erwiesen hätten.
Und zu dieser guten Nachricht gesellte sich noch die Nachricht, daß sein Fuß, der vor Kurzem operiert wurde, sich großartig anfühlt, wie Jones-Drew freudestrahlend den Reportern erzählte.
Momentan sieht es so aus, als würde der Running Back am Trainingslager der Jags teilnehmen, unbelastet und voll einsatzbereit.

Einen Schreckensmoment erlebte Bernard Pierce am Sonntag, als ein Autodieb ihn mit vorgehaltener Pistole zwang, aus seinem Auto auszusteigen.
Der Wagen des Ravens Running Backs wurde später verlassen aufgefunden und zur Beweissicherung untersucht.
Pierce und einer weiteren Person, die im Wagen saß, ist nichts passiert. Beide standen aber unter Schock.
Pierce, der letztes Jahr eine solide Rookiesaison spielte, soll Ray Rice 2013 noch mehr Arbeit abnehmen.

Israel Idonije hat eine neue Heimat gefunden.
Nachdem der ehemalige Defensive End der Bears suchend durch die Liga irrte, fand er das gelobte Land in Detroit. Am Dienstag unterschrieb er bei den Lions. Über die Vertragsbedingungen haben beide Seiten bisher geschwiegen.
Die Bears hätten Idonije gerne weiterbeschäftigt, doch seine Gehaltsvorstellungen waren ihnen zu hoch.
Auch die Titans sollen Interesse an dem 32-jährigen gehabt haben, winkten aber auch ab, als sie hörten, was er gerne verdienen würde.
Letztes Jahr spielte der Defensive End eine respektable Saison und in den letzten drei Jahren hat er 20,5 Sacks erzielt.

Dienstag, 25. Juni 2013

Kurzberichte
peterson-adrian4Adrian Peterson (Bild) ist in sich gegangen und kam geläutert aus sich heraus.
Der Running Back der Vikings war zunächst entsetzt über die Regeländerung, die es einem Spieler ab der kommenden Saison verbietet einen Gegenspieler mit dem Helm voran zu berühren. Er sagte, daß die NFL auf dem Weg wäre, eine Flagfootballliga zu werden.
Doch, so sagt er heute, das wäre eine erste, spontane Reaktion gewesen. Heute würde er anders darüber denken. Heute würde er es begrüßen, daß die NFL alles versucht, ihre Spieler zu schützen.
Es würde viele Verletzungen verhindern, wenn man seinen Gegenspieler aufrecht angreift, und nicht gebückt mit dem Helm voran.
Es wäre nicht leicht für ihn, sich auf die neue Regel einzustellen, fuhr er fort, aber wie jeder Spieler hätte er ja das ganze Trainingslager und vier Vorbereitungsspiele Zeit, das zu üben.
Trotzdem, so fragt er sich, wäre es interessant zu sehen, wie die Schiedsrichter speziell in Goallinesituationen entscheiden werden, wenn es auf engstem Raum um den letzten Meter geht?
Wie oft würde dann auf eine Strafe gegen den Ballträger entschieden, der nach den alten Regeln gerade einen Touchdown erzielt gehabt hätte, und Zehntausende im Stadion jubeln?
Das würde noch spannend, meinte Peterson. Aber ansonsten wäre er mit der neuen Regel jetzt im Reinen.

Zwei weitere Spieler wurden von der NFL für die ersten vier Spiele suspendiert. Beide wurden der Einnahme verbotener Substanzen überführt.
Einer ist Giants Wide Receiver Brandon Collins, der allerdings nur im Trainingsteam ist, und es noch nicht in den aktiven Kader geschafft hat. Er wird den Giants nicht fehlen.
Das sieht bei den Colts etwas aus. Indianapolis Wide Receiver Lavon Brazill fing in seiner Rookiesaison letztes Jahr zwar nur 11 Pässe, davon waren allerdings vier über 20 Yards weit.

Desmond Bishop ist bei den Vikings gelandet.
Vor Kurzem hatten die Packers den Linebacker gefeuert. Am Montag unterschrieb er einen Einjahresvertrag beim Divisionsrivalen in Minnesota.
Wie oft er eingesetzt wird, wird man sehen, denn Erin Henderson spielt auf der gleichen Position und hat nicht vor, seinen Posten als Starter kampflos aufzugeben.

Jim Kelly bekam eine gute Nachricht von seinem behandelnden Arzt.
In einer Operation am 7. Juni wurde dem Ruhmeshallen Quarterback der Bills ein Krebsgeschwür am Kiefer entfernt. Bei dieser Operation wurden ihm der linke Unterkiefer und alle Zähne auf dieser Seite entfernt.
Drei Tage später wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Am Montag sagte sein Arzt ihm, daß er keine Chemo- und auch keine Strahlentherapie benötigt.
In zwei Monaten hat er eine Nachuntersuchung, um zu sehen, ob der Krebs sich erneut gebildet hat.

Sonntag, 23. Juni 2013

Füllstoff für die ansonsten ereignisarme Zeit
hernandez-aaron4Am Samstag durchsuchte die Polizei das Haus von Aaron Hernandez (Bild) zum dritten Mal.
Die Taktik dahinter bleibt einem verborgen. Wie schlampig wurde das Haus denn die ersten beiden Male durchsucht?
Um zum Haus des Tight Ends vordringen zu können, musste die mit zwei Polizeihunden ausgerüstete Suchmannschaft einiges an Menschenmaterial aus dem Weg tackeln. Hernandez Haus wird von etlichen Schaulustigen und Nachrichtenteams belagert.
Etwa ein Dutzend Polizisten kamen um 13:45 Uhr an und verschwanden um 17:30 Uhr wieder mit vielen braunen Beuteln, in denen wohl Beweismaterial war.
Auf die Fragen der Nachrichtenteams, vor Allem die Frage, was sie bewogen hätte, das Haus ein drittes Mal zu untersuchen, gaben die Polizisten keinen Kommentar.
Aber den brauchen Journalisten, speziell in den USA, ja auch gar nicht. So vermeldete ABC News, am Freitag, daß ein Haftbefehl gegen Hernandez vorläge. Als das als Falschmeldung aufflog, änderte ABC News die Meldung dahingehend ab, daß die Polizei einen Haftbefehl für Hernandez vorbereiten würde.
ABC News vermeldete auch, daß der Tight End sein Mobiltelefon und Überwachungsvideos der Kameras auf seinem Grundstück vernichtet hätte. Ob das stimmt, weiß man noch nicht.
Was wohl stimmt ist, daß Hernandez, nachdem die Polizei sein Anwesen zum ersten Mal durchsucht hatte, sein Haus durch eine Reinigungsfirma hat reinigen lassen.
Deshalb ist es um so rätselhafter, was eine zweite und dritte Durchsuchung bringen sollten, und was in den braunen Tüten war, die die Polizei nach der dritten Durchsuchung rausschleppten?

Und noch `ne Auszeichnung
Die NFL hat den Deacon Jones Preis ins Leben gerufen.
Dieser Preis soll jedes Jahr an den Spieler verliehen werden, der die meisten Sacks erzielen konnte.
Deacon Jones starb am 3. Juni im Alter von 74 Jahren. Ihm wird nachgesagt, daß er den Begriff „Sack“ erfunden hat.
Jones wurde 1980 in die Ruhmeshalle der NFL aufgenommen.
Erst seit 1982 werden Sacks offiziell in der Statistik festgehalten.

Samstag, 22. Juni 2013

Im Knast gibt es kein Geld.
burress-plaxico200Das ist eigentlich logisch, aber für NFL Spieler neu.
Die New York Giants mussten damals einen Bonus über eine Million Dollar an Plaxico Burress (Bild) zahlen, obwohl der Wide Receiver im Gefängnis saß.
Die Giants waren dagegen zwar gerichtlich vorgegangen, waren im Prozess aber unterlegen. Der alte Tarifvertrag sah vor, daß Boni dann nicht mehr gezahlt werden müssen, wenn ein Spieler willentlich dem Team, z.B. wegen eines Streiks, fernbleibt.
Burress hatte sich in einer Diskothek unabsichtlich mit einer Pistole ins Bein geschossen und wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Dadurch blieb der Wide Receiver nicht willentlich dem Team fern, und die Giants mussten ihm seinen fälligen Unterschriftsbonus zahlen.
Unter dem neuen Tarifvertrag ist das ausgeschlossen. Wenn heute ein Spieler gesiebte Luft atmet, braucht das Team ihm keine Boni mehr zu zahlen. Die Pflicht zur Zahlung eines Bonus entfällt unter dem neuen Tarifvertrag, wenn ein Spieler willentlich dem Team fernbleibt, in den Ruhestand tritt, sich eine Verletzung bei einer Tätigkeit zuzieht, die nicht Footballbedingt ist und ein gesundheitliches Risiko darstellt (Motorradfahren, Basketballspielen, Rollschuhfahren, usw.), oder aber, wenn er eine Tat begeht, derentwegen er inhaftiert oder suspendiert wird.
Im Fall von Aaron Hernandez hat jemand ausgerechnet, daß dem Tight End der Patriots $37 Millionen durch die Lappen gehen könnten, müsste er ins Gefängnis.
Der Mordfall, in den der Tight End irgendwie verwickelt zu sein scheint, hat ihn schon Geld gekostet. Cytosport, eine Firma, die gesunde Ernährung herstellt, hat den Werbevertrag mit Hernandez gekündigt. Sein Name und seine Bilder wurden bereits von der Internetseite gelöscht.
Wie ABC News erfahren haben will, soll die Polizei einen Haftbefehl gegen Hernandez vorbereiten.

Kurzberichte
Wo wir schon mal bei den Patriots sind...
... da gibt es ja immer noch Knatsch zwischen Teambesitzer Robert Kraft und Russlands Alleinherrscher Vladimir Putin.
Obwohl Putin sich nicht mehr an Kraft oder den Ring erinnern kann, will er in der Sache des „gestohlenen“ Super Bowl Rings einlenken. Wenn der Ring ein so großer Schatz für Mr. Kraft wäre, würde er einen Juwelier bitten, ein richtig dickes Ding herzustellen, das jeder sofort als etwas Luxuriöses erkennen könnte. Einen Ring aus Qualitätsmetall, mit einem großen Stein. Dieser Ring könnte dann von Generation zu Generation weitergegeben werden in diesem Team, das Kraft repräsentiert. Das, so Putin, wäre die klügste Lösung um solch einen komplizierten internationalen Konflikt zu lösen.

Er läuft, er beschleunigt, er bremst ab, er wechselt abrupt die Richtung... alles sieht gut aus bei RG3.
Der Quarterback der Redskins testete sein operiertes Knie und der Test verlief positiv.
Aber die Frage, ob er seine Rückkehr ins Team nicht zu sehr forciert, bleibt. Zwar wird sein Knie laufend von Ärzten untersucht, aber so schnell wie Griffin III dürfte noch niemand von einem gerissenen Kreuzband zurückgekommen sein, auch Adrian Peterson nicht. Der Running Back der Minnesota Vikings kam letztes Jahr nach dieser Operation so früh zurück, wie niemand vor ihm, und Peterson spielte die beste Saison seiner Karriere.
Wenn Griffin III zum Beginn des Trainingslager Ende Juli tatsächlich schon voll einsatzbereit sein sollte, wäre das ein neuer Rekord.
Doch lohnt es sich wirklich, diesen Rekord aufzustellen, und das Knie zu gefährden?

„Kickalicious“ hat einen Vertrag bei den Lions. Zwar muss Harvard Rugland im Trainingslager beweisen, ob er den Ball wirklich durch die Torstangen schießen kann, wenn die Verteidiger auf ihn losstürmen, aber der Trickschütze hat eine Chance, als Kicker der Lions in die Saison zu gehen.
Rugland hat zahlreiche Videos bei Youtube hochgeladen, in denen er wahre Wunderschüsse zeigt und so die Aufmerksamkeit der Lions auf sich gezogen.
Das 21 Sekunden lange Video eines Longsnappers brachte diesem jetzt eine Einladung zu den Rams ein.
Jorgen Hus, nennen wir ihn „Snappalicious“, stellte dieses Video ein (https://www.youtube.com/watch?v=PxpTk8dcQtg) in dem er die besten Aufnahmen seiner 999 Versuche zeigt.
Die Rams wollen ihm jetzt die Chance geben, sich im Probetraining zu empfehlen.

Wie am gestrigen Freitag bekannt wurde, hat Sport 1 die freigewordenen Rechte von ESPN America gekauft.
Was das für uns bedeutet, wird sich zeigen.
In welchem Umfang wird Sport1 die Rechte verwerten?
Haben sie auch die englischsprachigen NFL Rechte gekauft, obwohl sie ja schon die deutschsprachigen Rechte haben?
Oder waren die NFL Rechte die Kronjuwelen, von denen man schon im Vorfeld wusste, daß der Käufer sie nicht mit übernahm?
Zwar wissen wir jetzt endlich, wer der Käufer der ESPN Rechte war, aber genug Fragen bleiben immer noch.

Freitag, 21. Juni 2013

Kurzberichte
hernandez-aaron3Als Aaron Hernandez (Bild) 2010 vom College kam, überlegten einige Teams zweimal, ob sie ihn einberufen sollten. Sie dachten sich schon, daß er für Probleme außerhalb des Spielfelds sorgen könnte.
Die Scouts rieten den Teams ab, weil der Latino auf dem College als Marihuanafan bekannt war und ihm die Mitgliedschaft in einer kriminellen Straßengang nachgesagt wurde.
Die Patriots waren schließlich das Team, das die erwiesenen Fähigkeiten des Tight Ends über die eventuell zu erwartenden Probleme stellten und ihn rekrutierten.
Jetzt haben sie den Salat. Ein Gerichtsverfahren wegen schwerer Körperverletzung mit einer Schusswaffe und vielleicht auch noch ein Mordprozess stehen Hernandez bevor.
Die Patriots wollten keinen Kommentar abgeben, da beide Fälle noch untersucht würden und zumindest in dem Mordfall der Tight End, noch, nicht als Verdächtiger gilt.
Die Patriots gelten allerdings als ein Team, das sehr viel für die Kommune tut, und das sehr wenig Geduld mit Spielern hat, die ihren Ruf schädigen.
Jetzt wird man abwägen müssen, ob man Hernadez hält, weil man eh schon zu wenige Receiver hat, oder ob man mehr um den guten Ruf besorgt ist.

Er blieb nur einen Monat.
Letztes Jahr war Defensive Lineman Anthony Hargrove suspendiert, weil er in den Kopfgeldskandal der Saints involviert war.
Dieses Jahr würde er gerne wieder spielen, und die Cowboys gaben ihm eine Chance. Am 16. März gaben sie ihm einen Vertrag, aus dem sie am Donnerstag wieder ausstiegen. Hargrove ist nicht in der Form, die ein Defensive Lineman in der NFL braucht.
Es kann sein, daß er seine Karriere beendet, die 2004 begann, als er von den St. Louis Rams einberufen wurde.

Es gibt keine schlechte Werbung.
Und selbst ein so geschmackloses vorgetäuschtes Interview, das drei Möchtegernradiomoderatoren führten, kann sich ins Positive umkehren.
Nachdem besagte drei Moderatoren den an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS leidenden Steve Gleason über einen Sender in Atlanta verarscht hatten, brach ein Sturm der Entrüstung über den Sender herein. Die Moderatoren wurden gefeuert.
Gleason, ein ehemaliger Safety der Saints, profitiert jetzt allerdings von der Sache. Bzw. nicht er profitiert, sondern seine Stiftung, die er zur Erforschung der Krankheit ins Leben gerufen hatte.
Seit dem „Spaßinterview“ trudeln massenhaft Spenden auf das Konto der Stiftung ein. Sie sind bedeutend höher als Anfang 2013, als Gleason vor dem Super Bowl eine Medienkampagne gestartet hatte.
Es gibt keine schlechte Werbung.

Dan Koppen kam zurück.
Broncos Center J.D. Walton wird mal wieder länger ausfallen, weil er erneut am Knöchel operiert werden musste.
Koppen, der momentan auf der Suche nach einem neuen Team war, und keines fand, war sofort bereit, wieder in Denver zu unterschreiben. Hier spielte er letztes Jahr in 12 Spielen Center, nachdem Walton sich Ende September am Knöchel verletzte.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Kurzberichte
nicks-hakeem2
Schonung war der Hauptgrund, warum Hakeem Nicks (Bild) nicht an den freiwilligen Trainingseinheiten der Giants teilnahm und teilnehmen wird.
Er wäre nicht ferngeblieben, weil seine Vertragsverhandlungen nicht vorwärts gehen. Nach einem gebrochenem Fuß, den er sich letztes Jahr in der Vorbereitungszeit zuzog, und einer leichten Knieoperation im Februar, würde er sich so weit es geht schonen wollen, sagte der Wide Receiver in einem Zeitungsinterview. „Football ist ein körperbetonter Sport und die Saison ist lang,“ fuhr er fort. „Da ist jede Gelegenheit, den Körper zu schonen, ein Segen.“
Freiwillig wäre halt Freiwillig und Pflicht wäre Pflicht, deshalb würde er die Zeit der freiwilligen Trainingseinheiten weiter nutzen, um seinem Körper Ruhe zu gönnen, selbst, wenn er den gewünschten langfristigen Vertrag endlich in Händen halten sollte.

Für den Center der Broncos scheint die Saison 2013 schon beendet zu sein. J.D. Walton verpasste bereits letztes Jahr 12 Spiele, nachdem er sich im September den Knöchel gebrochen hatte. Letzte Woche musste er erneut an dem Knöchel operiert werden.
Das optimistische Szenario lautet nun, daß Walton Ende November wieder einsatzbereit sein wird, das pessimistische sieht ihn die ganze Saison verpassen.
Dan Koppen, der im September 34 wird, hat Walton letztes Jahr vertreten. Momentan ist Koppen auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, aber da tut sich nichts. Sollte er allerdings nicht wieder bei den Broncos unterschreiben, soll Guard Chris Kuper auf die Centerposition rücken.

Die 49ers und Justin Smith wurden sich einig. Der Defensive End unterschrieb eine Vertragsverlängerung über weitere zwei Jahre.
Letzte Woche scheuchte er das Management des Clubs auf, als er sagte, daß er wohl in seine letzte Saison als Niner gehen würde. Danach ging alles sehr schnell.
Smith wird bis nach der Saison 2015 in San Francisco bleiben.

Und wieder benutzte jemand das Wort töten, im Zusammenhang mit gegnerischen Spielern.
Titans Safety Bernard Pollard ist der Dummdödel, der die bewusste Provokation startete. Er zeigte der Presse voller Stolz einen von ihm handgeschriebenen Zettel, den er auf seinen Spind in der Umkleide klebte. Darauf stand: „Ziel - Super Bowl; Mission - töten.“
Der Presse sagte er, daß die Titans als Saisonziel den Super Bowl Sieg hätten. Um diese Mission zu erfüllen, müssten sie töten. Wenn jemand daran Anstoß nehmen würde, würde ihn das nicht interessieren. Nichts könnte ihn weniger interessieren, fuhr er fort. Es wäre nicht seine Sache, sich um die Gefühle anderer zu kümmern oder jemanden glücklich zu machen.
Aus der NFL Zentrale war noch kein Kommentar dazu zu hören.

Die Jaguars wollen wohl tatsächlich in Jacksonville bleiben. Von so manchen werden sie ja als das angestrebte Londoner Team angesehen, doch das scheint nicht das zu sein, was ihnen vorschwebt.
Die Stadt jedenfalls tut alles, um das Team zu behalten. Sie stimmte einer 63 Millionen Dollar teuren Modernisierung des Stadions zu.
Ein Großteil davon soll für zwei riesige Videoleinwände ausgegeben werden, die hinter jeder Endzone installiert werden sollen. In den Innenräumen sollen neue Läden, Imbissstände und Pools errichtet werden. Pools, wie in Swimming Pool.
Diese Pläne würde man wohl nicht umsetzen, wenn das Team bald über den Jordan, oder eher, den großen Teich gehen würde.

Die See wird für Aaron Hernandez rauher.
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Tight End der Patriots einem Mann ein Auge ausgeschossen. Seit dem 13. Juni 13 liegt eine Anklage in diesem Fall einem Gericht in Süd Florida vor.
Am 13. Februar hatte Hernandez in einem Strip Club in Miami-Dade County Streit mit Alexander S. Bradley. Nachher, außerhalb des Clubs, schoss Hernandez mit einer nicht registrierten Waffe auf Bradley, wobei der sein rechtes Auge verlor.
Wieso der Vorfall, in der High-Tech, Facebook, Twitter-Zeit, in der wir leben erst jetzt bekannt wurde, ist eigenartig. Aber das Internet ist ja noch #Neuland, und wir lernen den Umgang damit ja erst.
Im Polizeibericht steht, daß die Polizei das 30-jährige Opfer am frühen Morgen des fraglichen Tages in der Nähe des Riviera Strands liegend fand, mit Schusswunden im Kopf und der rechten Hand.
Zunächst sagte Bradley nicht, wer auf ihn geschossen hatte. Er war unkooperativ und sagte den Untersuchungsbeamten, daß er den Fall nicht weiter verfolgt wissen wollte. Die Beamten erklärten ihm daraufhin, daß der Fall ohne seine Mithilfe nicht weiter verfolgt werden könnte, und die Untersuchung beendet wäre. Bradley hätte diesen Hinweis verstanden.
Der Fall ruhte danach. Bis letzte Woche, als Bradley sich entschloss, Klage einzureichen.
Im dem Mordfall, der sich am Dienstag ereignete, durchsuchte die Polizei das Haus des Tight Ends erneut. In diesem Fall geht es um den 27-jährigen Odin L. Lloyd, dessen Leiche auf einem Industriegelände gefunden wurde. Die Familie des Opfers sagte der Polizei, daß Lloyd und Hernandez einander kannten.
Weiterhin gehen die Behörden davon aus, daß Hernandez nicht als Verdächtiger angesehen wird.
Der Tight End ließ über seine Anwälte mitteilen, daß er zum jetzigen Zeitpunkt keinen Kommentar zu dem Mordfall abgeben werde.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Kurzberichte
gronkowski-rob2Rob Gronkowski (Bild) ist am Dienstag am Rücken operiert worden.
Damit sind die Chancen, daß der Tight End der Patriots an der Saison teilnehmen kann, weiter gesunken.
Die Ärzte sagten, daß es keine Komplikationen gegeben hätte. Über einen Zeitplan zum Rehaverlauf, machten sie noch keine Angaben.

Die drei Ex-Radiomoderatoren, die sich über Steve Gleason lustig gemacht hatten, haben sich bei ihm entschuldigt.
Der an ALS leidende ehemalige Safety der Saints hat die Entschuldigungen akzeptiert. Jeder mache mal Fehler, schrieb er auf seiner Twitterseite.
Gleason bedankte sich sich auf der Seite auch für die Unterstützung der Öffentlichkeit, die er erhalten hätte.
Die Sache wäre für ihn nun abgehakt, und er würde sich jetzt wieder voll und ganz seiner Stiftung widmen, die der Erforschung seiner bisher unheilbaren Krankheit dient.

Chad Johnson ist wieder aus dem Knast.
Nachdem der ehemalige NFL Wide Receiver sich beim Richter dafür entschuldigt hatte, daß er seinen Rechtsanwalt im Gerichtssaal auf den Hintern geklatscht hatte, wurde er entlassen.
Johnson hat ja immer noch das Ziel, 2013 bei irgendeinem Team in der NFL zu spielen. Daran kann er jetzt weiter arbeiten.

Eine neue Spielervermittlungsagentur beunruhigt die NFL.
Ein Rapper namens Jay-Z hat die Firma Roc Nation gegründet und hat sich Jets Rookie Quarterback Geno Smith als einen der ersten Klienten gesichert.
Dabei soll die „Runner Rule“ nicht beachtet worden sein, die bei der Suche nach Klienten gilt.
Kim Miale, die Agentin, die Smith vertritt, wurde zu einem Gespräch mit der Spielergewerkschaft NFLPA gebeten. Miale wird von ihrem Anwalt Davis Cromwell vertreten, der 2012 einen Brief an NFLPA Direktor DeMaurice Smith schrieb, in dem er ihn beschuldigte, die Spieler bei den Tarifverhandlungen schlecht vertreten zu haben.
Die „Runner Rule“ genannte Regel verlangt, daß nur zertifizierte Agenten Spieler vermitteln und betreuen dürfen. In der Firma des Rappers gäbe es keine zertifizierten Agenten, deshalb dürften sie keine Verträge mit Spielern der NFL abschließen.
Was das Gespräch, das am heutigen Mittwoch stattfinden wird, bringt, wird man sehen. Momentan heißt es, daß weder Miale noch die New York Jets davon ausgehen, daß die bisherigen Vertragsverhandlungen nicht von beiden Parteien fortgesetzt werden.

Key hat einen weiteren Job.
Der ehemalige NFL Wide Receiver Keyshawn Johnson ist fester Bestandteil der ESPN Studiomannschaft. Das lässt ihm viel Zeit, sich auch noch um ein High School Team zu kümmern.
Dienstags und Mittwochs wird er als Assistenztrainer der Mission Viejo Schule in Kalifornien arbeiten.
Dann kann er sich persönlich um seinen Sohn kümmern, der ab Herbst diese Schule besuchen wird.
Der Job bei ESPN hätte natürlich Priorität, sagte Johnson, aber zwei Tage in der Woche hätte er genug Zeit über, um sich um seinen Nebenjob als Assistenztrainer zu kümmern.

Ist Aaron Hernandez in einen Mordfall verwickelt?
Die Polizei durchsuchte das Haus des Patriots Tight Ends in North Attleboro, Massachusetts.
Während der Durchsuchung versuchten zwei Bekannte von Hernandez aus dem Haus zu fliehen, konnten aber festgenommen werden.
Hernandez wurde von der Polizei befragt, soll sich aber sehr unkooperativ verhalten haben.
Grund für die Durchsuchung war ein Auto, das der Tight End gemietet hat. Dieser Wagen wird von der Polizei als Beweisstück in einem Mordfall angesehen.
Ein Jogger entdeckte die Leiche eines 27-jährigen Mannes auf einem Industriegelände. Es ist noch nicht klar, ob der Mann dort starb, oder nach seinem Tod dort abgelegt wurde.
Der Tote soll ein Bekannter von Hernandez sein, und der Mietwagen, ein Chevrolet Suburban, wurde in der Nähe des Fundorts gesehen.
Noch, so sagte die Polizei, würde Hernandez nur als Zeuge befragt, nicht als Verdächtiger. Man befände sich noch sehr früh in der Beweisaufnahme und man würde sehr ergebnisoffen recherchieren.

Dienstag, 18. Juni 2013

Kurzberichte
pagano-chuck3Chuck Pagano (Bild) hat den George Halas Award gewonnen. Diese Auszeichnung wird vom Verband der professionellen Footballjournalisten an den NFL Spieler oder Trainer verliehen, der die größten Probleme auf dem Weg zum Erfolg überkam.
Pagano, Head Coach der Colts, wurde mit Leukämie diagnostiziert und musste am 1. Oktober ins Krankenhaus. In den nächsten 12 Wochen gab er seinem Team über das Telefon und per Textbotschaften Ratschläge, zunächst aus dem Krankenhaus heraus, dann von Zuhause.
Sein Ersatzmann, Bruce Arians, führte das Team in Abwesenheit Paganos zu 9-3 Siegen und gewann die Wahl zum Head Coach des Jahres.
Insgesamt kam Indianapolis auf 11-5 Siege und erreichte die Playoffs. Ein wahres Wunder nach einer 2-14 Saison 2011.
Nun haben beide Cheftrainer für diese Leistung eine verdiente Auszeichnung bekommen.

Adam Jones hat eine Latte von Verhaftungen, die sich kaum noch überblicken lässt.
Doch bei den Bengals schien der Cornerback die Kurve gekriegt zu haben.
Letztes Jahr sprach er auf dem NFL Rookie Symposium vor den Frischlingen über Leben als Krimineller.
Auch dieses Jahr soll er wieder vor den Rookies sprechen, obwohl er erst letzte Woche erneut verhaftet wurde.
Doch dieses Mal scheint er ja eher das Opfer zu sein. Er wehrte sich im Baseballstadion gegen eine aufdringliche Verehrerin, die einen Bierbecher nach ihm warf. Daraufhin schlug er ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Jones wurde verhaftet, und bekannte sich nicht schuldig.
Auf der einen Seite ist es natürlich negativ, einen Spieler vor Frischlingen sprechen zu lassen, gegen den aktuell mal wieder eine Anzeige vorliegt.
Auf der anderen Seite hat Adam Jones das fundierte Fachwissen eines Verbrechers, und darauf kommt es ja an.

Miles Austin bekommt momentan eine Sonderbehandlung bei den Cowboys.
Der Wide Receiver hatte in den letzten zwei Saisons massive Probleme mit seinen Oberschenkelmuskeln. Um ihn zu schonen, ist er von vielen Trainingseinheiten freigestellt. Allerdings muss er ein spezielles Muskelaufbauprogramm für seine Beinmuskeln absolvieren.
2011 konnte Miles in sechs Spielen nur zusehen und keine Yards erzielen, das wollen die Cowboys nicht mehr erleben.

Letzten Mittwoch kam das Gerücht auf, daß die Packers sich von einem ihrer besten Verteidiger trennen wollten.
Am Montag gaben sie bekannt, daß sie Linebacker Desmond Bishop tatsächlich gefeuert haben. Dadurch sparen sie $3,464 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.
An Stelle von Bishop wollen sie Brad Jones einsetzen, der letztes Jahr sowohl gegen das Pass- wie auch das Laufspiel überzeugen konnte.
Bishop will jetzt zu einigen Teams reisen, um sich bei ihnen anzubieten.

Da hörte der Spaß auf
Steve Gleason leidet an der schrecklichen Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS.
Die Ursache der Krankheit ist unbekannt. Es kommt zu einer fortschreitenden und irreversiblen Schädigung der Nervenzellen, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind.
Gleason, ehemaliger Safety der New Orleans Saints, kann nur noch seine Augen bewegen und steuert damit seinen Sprach- und Schreibcomputer. Für eine Kolumne der Internetseite SI.com schrieb er über sein Leiden, und die Verbindung von Football zu dem Nervenleiden, über die Stiftung, die er gegründet hat, und über seine Weltreisen.
Drei Moderatoren eines Radiosenders in Atlanta nahmen diese Kolumne zum Anlass, Gleason zu verarschen. Sie ahmten eine Computerstimme nach, mit der sie ein imaginäres Interview mit Gleason führten, so wie es die Nerds bei The Big Bang Theory machen, wenn sie Steven Hawking nachäffen.
Aber als wäre das noch nicht genug, machten sie auch noch Witze über die Lebenserwartung Gleasons.
Das löste sofort negative Reaktionen der Zuhörer aus, die den Sender mit Anrufen bombardierten. Die Sendung wurde abgebrochen und die drei Moderatoren zunächst suspendiert. Kurze Zeit später wurden sie gefeuert.
Der Senderchef entschuldigte sich öffentlich über die geschmacklose Entgleisung der Ex-Moderatoren. Das würde passieren, wenn Moderatoren bedingungslos dem letzten Lacher hinterherhecheln würden, statt sich um ordentlichen Journalismus zu kümmern.

Montag, 17. Juni 2013

Kurzberichte
driver-donald2Eine Straße, die seinen Namen trägt, gibt es nun in Green Bay. Am Samstag wurde eine Statue von Donald Driver (Bild) enthüllt und eine Straße nach dem Wide Receiver benannt.
Um mal bei Goole-Earth danach zu suchen, die Statue steht an der Ecke Dousman Street, Donald Driver Way, die früher Pearl Street hieß.
Driver ist nach der letzten Saison als bester Receiver, den die Packers jemals hatten, in den Ruhestand getreten.
Vor 14 Jahren spielte der heute 35 Jahre alte Driver zum ersten Mal in der NFL. Niemals, so sagte er in seiner Festrede zur Statuenenthüllung, hätte er sich träumen lassen, daß seine Karriere solch einen phantastischen Verlauf nehmen würde. Die Statue und der Donald Driver Way wären nicht dazu da, ihn zu ehren, sondern um die loyalen Fans der Packers zu ehren.
Sein Telefon wird er bei der Rede auf Stumm geschaltet haben, denn wie es heißt, sollen viele Teams bei ihm angefragt haben, ob er nicht für sie spielen wollte?
Und Driver sagte, daß er nichts dagegen hätte, noch eine 15. Saison zu spielen. Aber nur in Green Bay.
Sollten die Packers in der Saison Probleme auf der Wide Receiver Position bekommen, dann hätten sie ja seine Telefonnummer.

Am Freitag schimpfte Lem Barney bei einer Podiumsdiskussion über die NFL und sagte, Football wäre tödlich. Er gab der Liga noch 20 Jahre, dann wäre sie verschwunden.
Mittlerweile ist der Hall of Fame Cornerback der Detroit Lions etwas zurückgerudert. Eine Podiumsdiskussion mit Collegetrainern, vor Collegetrainern wäre nicht der richtige Ort gewesen, sich so zu äußern. Aber, so fuhr er fort, so würde er nun mal denken. So hätte er schon unter Eid vor dem Kongress gesprochen und bei zahlreichen anderen Veranstaltungen. Es wäre zu seiner zweiten Natur geworden.
Allerdings wolle er, auch wenn er seinen Sohn und seinen Enkel nicht footballspielen lassen wollte, niemanden entmutigen Football zu spielen. Er wolle nur, daß das Spiel sicherer würde. Jeder, der diesen Sport ausüben wollte, solle das tun. Aber er wünscht sich, daß die Spieler eine lange, gesunde und SICHERE Karriere absolvieren könnten.

Der Diebstahlsvorwurf gegen Vladimir Putin hat den russischen Diktator so sehr getroffen, daß er seinen Pressesprecher darauf antworten ließ.
Auch die Patriots reagierten auf die Vorwürfe die ihr Besitzers Robert Kraft gegen Putin äußerte und versuchten die Wogen zu glätten.
Putins Sprecher nannte die Geschichte „bizarr“. Weiter sagte er, daß er nur 20 Zentimeter von den beiden entfernt gestanden hatte, als Kraft Putin den Ring gab. Er hätte deutlich gehört, das Kraft Putin den Ring geschenkt hätte.
Die Patriots erklärten, daß diese Geschichte genau das wäre, eine Geschichte nämlich. Robert Kraft hätte sie erzählt, um seine Zuhörer zum Lachen zu bringen.
Kraft fände es großartig, daß sein Ring im Kreml bei Präsident Putin wäre. Kraft hätte großen Respekt vor Russland, seinem Präsidenten und den wirtschaftlichen Fortschritten, die das Land gemacht hätte.
Bestimmt hofft die amerikanische Regierung, daß nun endlich das letzte Wort in der Sache gesprochen wurde.
Man weiß ja, wie der russische Alleinherrscher auf Majestätsbeleidigung reagiert. Wäre Kraft nicht in Amerika in Sicherheit, säße er jetzt mit Sicherheit schon bei Wasser und Brot in einem sehr nördlich gelegenen, schlecht geheizten Gefängnis.
Die Zeitung, in diesem Fall der Boston Globe, die die Geschichte verbreitet hat, hätte Putin mittlerweile eingestellt und alle Angestellten gefeuert.
Der Despot ist nicht der Mann, der über eine solche Geschichte lachen kann. Er ist tatsächlich in der Lage, darunter die Beziehungen zu den USA leiden zu lassen.
Also: „`nuff said!“

Bei den Jets rechnet man nicht damit, daß Santonio Holmes am Trainingscamp teilnehmen kann.
Head Coach Ryan denkt sogar, daß der Wide Receiver einen Teil der Saison verpassen wird.
Holmes hatte einen Bruch des Mittelfußknochens und einen gerissenen Muskel. Zwar wurde eine Platte, die die Bruchstelle zusammenhielt, im März entfernt, aber zwei Schrauben werden permanent im Fuß bleiben müssen.
Holmes konnte bisher noch kein Lauftraining aufnehmen. Dabei wird er dringend gebraucht. Was die momentan zum Kader gehörenden Receiver letzte Woche im Minicamp zeigten, soll nicht die Butter vom Brot gewesen sein.

Sonntag, 16. Juni 2013

Kurzberichte
williams-mario2Mario Williams (Bild) löste in der NFL Zentrale die Alarmglocken aus, als er in einem Interview die falschen Worte benutzte. Er sagte, daß der neue Defensive Coordinator der Bills beim Training den Spruch: „Tötet sie und verletzt sie“, losgelassen hätte.
Dieser Irrtum ist mittlerweile aufgeklärt.
Die neue Aussage des Defensive Ends dürfte keine Kontroverse auslösen. Williams forderte seine Mannschaftskollegen auf, zum Training zu erscheinen.
„Das ist keine Urlaubszeit,“ ließ Williams seine Kollegen über eine Tageszeitung wissen. In den sechs Wochen bis zum Beginn des Trainingscamps könnte man eine Reise machen, das wäre OK. Aber man sollte nicht die ganze Zeit Zuhause sitzen und Doritos essen.
Und Williams hat ja nicht unrecht. Es ist ja nicht so, daß ein so schlechtes Team wie Buffalo nicht jedes Extratraining brauchen könnte.
Ob seine Kollegen auf ihn hören und auch ohne Zwang ein paar Trainingseinheiten einlegen?

Cardinals Quarterback Coach Freddie Kitchens musste an der Aorta notoperiert werden.
Der 38-jährige fühlte sich letzte Woche beim Training schlecht und wurde mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gefahren. Dort wurde ein Defekt seiner Hauptschlagader entdeckt, der in Kürze zum Tode hätte führen können.
Kitchens geht es mittlerweile wieder besser. Am Samstag tauchte er im Trainingsgebäude des Teams auf, um mit seinen Quarterbacks zu reden. Als Head Coach Bruce Arians ihn entdeckte schmiss er ihn sofort aus dem Haus und sagte ihm, daß er sich schonen solle.
Arians will Kitchens alle Zeit geben, die er braucht, um wieder ganz zu genesen.

Ist Russlands oberster Diktator Vladimir Putin nicht nur ein lupenreiner Demokrat, sonder auch ein lupenreiner Dieb?
Laut Robert Kraft ja!
Der Besitzer der Patriots behauptet, daß Putin seinen Super Bowl Ring bei einem Treffen 2005 „eingesteckt“ hat.
Im Sommer nach dem dritten Super Bowl Sieg der Patriots flogen Kraft, und zahlreiche andere Geschäftsleute aus den USA, nach Russland. Dort trafen sie sich auch mit Putin.
Stolz hätte Kraft dem russischen Herrscher seinen Super Bowl Ring gezeigt, und zugelassen, daß Putin ihn überstreift. Danach hat Kraft seinen Ring nie wieder gesehen. Putin, so Kraft, hätte noch gesagt: „Mit diesem Ring kann ich jemanden töten“. Daraufhin hätte Putin den Ring wieder abgenommen. Als Kraft die Hand ausstreckte, um sein Eigentum wieder entgegenzunehmen, hätte Putin den Ring in seine Tasche gesteckt und wäre gegangen. Als Kraft ihm noch hinterhergehen wollte, wäre er von drei Personenschützern abgedrängt worden.
So erzählt der Besitzer der Patriots die Geschichte heute.
Damals klang das anders. Nachdem er sich bei Delegationsleitung über Putin beschwert hatte, bekam er einen Anruf aus dem Weißen Haus, in dem damals noch George W. Bush saß. Kraft wurde nachdrücklich gebeten, von seiner Geschichte abzurücken. Statt dessen sollte er erzählen, daß er Putin den Ring geschenkt hätte, um keine Verwicklungen zwischen den Großmächten heraufzubeschwören.
Als lupenreiner Patriot tat Kraft natürlich, wie ihm geheißen.
Warum er heute die Wahrheit erzählt, sagte er nicht.

Samstag, 15. Juni 2013

20 Jahre noch... länger gibt Lem Barney der NFL nicht mehr.
barney-lemBarney (Bild), der es als Cornerback der Detroit Lions in die Hall of Fame geschafft hat, bereut es, jemals diesen mörderischen Sport betrieben zu haben. Heute sagt er, daß er lieber Fernfahrer oder Taxifahrer hätte werden sollen, als sich zahlreiche Gehirnerschütterungen zuzuziehen, die sein Leben nicht gerade leichter gemacht hätten.
Selbst mit all dem Geld, das die Spieler heute verdienen, würde er sich auf keinen Fall mehr für Football entscheiden.
Und das Spiel würde ja immer tödlicher, wie Barney es ausdrückt, während die Gesellschaft immer mehr verweichlicht und Brutalität ablehnt. Das würde nicht mehr zusammenpassen. Football hätte in der heutigen Zeit keine Existenzberechtigung mehr, und das würde sich in der Zukunft durch ein immer geringer werdendes Interesse an dem Sport zeigen.
Man müsse nur an Bubba Smith, Dave Duerson und Junior Seau denken, die auf Grund ihrer Gehirnverletzungen gestorben wären.
„Das Spiel heute ist so tödlich,“ beendete er seine Anklage.
Barney äußerte diese Kommentare, während einer Podiumsdiskussion mit mehreren Collegefootballtrainern. Die anwesenden Trainer machten entsetzte Gesichter, als der wütende alte Mann lospolterte.
Sie beteuerten, daß man um die Risiken des Spiels wüsste, und man in Zukunft sehr viel mehr tun würde, um Gehirnerschütterungen zu vermeiden
(und uns das Spiel zu verleiden).

Kurzberichte
Der umstrittene Teamarzt der Chargers hat gekündigt.
17 Jahre war David Chao bei den Chargers tätig, doch zuletzt geriet er immer mehr in die Kritik. Drei Patienten verklagten ihn erfolgreich wegen falscher Behandlungsmethoden. Chao musste ihnen insgesamt $8,2 Millionen an Schmerzensgeld zahlen.
Die Ärztekammer in Kalifornien untersucht noch weitere Fälle, in denen der 49-jährige Arzt nicht korrekt gehandelt hat, und Gerüchten zufolge soll ihm in nächster Zukunft die Zulassung entzogen werden. Dann könnte er ja eh nicht mehr für die Chargers arbeiten.
Chao dankte dem Team für die Zeit, die er dort verbringen durfte, und hofft nun, daß die weiteren Untersuchungen der Ärztekammer seine Unschuld beweisen.

Die Jets verpflichteten Kellen Winslow.
Der Tight End hatte einmal Pro Bowl Qualitäten, aber viele Verletzungen ließen ihn nie mehr der Spieler werden, der er mal war.
Ein Probetraining und die ärztliche Untersuchung verliefen positiv. Am Freitag unterschrieb er einen Einjahresvertrag in New York.

Das war knapp. Am Sonntag hätten die Giants Victor Cruz nach den geltenden Regeln des Tarifvertrags nur noch $630.000 zahlen müssen, wenn, ja wenn er nicht doch noch seinen Vertrag als eingeschränkter Free Agent unterschrieben hätte.
Das tat er am Freitag und wird somit für die Saison 2013 $2,87 Millionen erhalten.
Bei den Verhandlungen um einen langfristigen Vertrag liegen Cruz und die Giants immer noch weit auseinander. Man kann davon ausgehen, daß der Wide Receiver in seine letzte Saison mit dem Team geht.

„Niemals hat unser Defensive Coordinator das Wort`kill` in seinen Ansprachen an das Team benutzt,“ sagte Bills Head Coach Doug Marrone am Freitag der Presse.
Auch Defensive End Mario Williams entlastete seinen Defensive Coordinator Mike Pettine. Das Gerücht, daß Pettine die Phrase: „Killt sie, verletzt sie“, benutzt hätte, wäre entstanden, weil er, Williams, sich falsch ausgedrückt hätte.
Auf die Frage eines Reporters, wie denn das Training unter Pettine so wäre, hätte Williams geantwortet, daß er den Eindruck hätte, Pettine wollte die Gegner töten oder verletzen. Niemals hätte der Trainer jedoch sowas gesagt. Williams sagte, daß er die Situation dramatisieren wollte, und deshalb zu drastischen Worten gegriffen hätte. Damit hätte er nur klarmachen wollen, wie hart der Defensive Coordinator seinen Mannschaftsteil rannimmt.
Aus der NFL Zentrale war noch nicht zu hören, ob diese Erklärung für Roger Goodell zufriedenstellend war.

Rex Ryan hält sich selber immer noch für einen tollen Head Coach.
„Ich bin ein verdammt besser Footballtrainer, als man mir zugesteht“, weinte er sich vor der Presse aus.
Seine Bilanz sagt etwas anderes. Nach zwei Saisons, in denen er mit den Jets jeweils das AFC Endspiel erreichte, sank sein Stern.
Geknüpft ist dieser Abstieg natürlich an die immer mieser werdenden Leistungen seines Quarterbacks Mark Sanchez. Doch wenn er wirklich ein so guter Trainer wäre, wie er von sich selber annimmt, dann hätte er doch Mittel und Wege finden müssen, trotzdem zu siegen. Hat er aber nicht. Nach dem letzten AFC Endspiel gegen Pittsburgh haben die Jets 14 Spiele gewonnen und 18 verloren.
Eines Tages, so ist er sich sicher, wird man auf seine Karriere zurückblicken und sagen: „Mann, war das ein super Head Coach.“
Auf die 6-10 Saison 2012 angesprochen, sagte er, daß er daraus gelernt hätte. Von jetzt an würde es mit dem Team wieder aufwärts gehen.
Na, wenn er da mal nicht in einem defekten Aufzug stecken bleibt.

Victor Butler reihte sich in die jetzt schon allzulange Reihe der Spieler ein, für die die Saison schon beendet ist.
Der Linebacker der Saints zog sich am Freitag einen Kreuzbandriss zu und wird am Dienstag operiert.
Die Verletzung geschah, als er im Training mit Running Back Mark Ingram zusammenprallte.

Freitag, 14. Juni 2013

Kurzberichte
McGahee_Willis2
Am Mittwoch tönte Running Back Willis McGahee (Bild) noch, daß nur er der Starter für die Broncos am ersten Spieltag sein könnte. Am Donnerstag wurde er gefeuert.
Als Grund gab Head Coach Fox an, daß er das Team verjüngen wolle. McGahee ist da mit seinen 31 Jahren jenseits dessen, was Fox vorschwebt.
Der Running Back nahm die Entlassung gelassen auf. Es wäre halt ein Geschäft, und er wäre entbehrlich geworden.
John Fox will das Team also verjüngen.
Hm!
Wie alt war doch dieser Quarterback noch mal?

OK, nackt muss man noch nicht sein, wenn man in der kommenden Saison in ein NFL Stadion will, aber es würde helfen.
Wie man es vom Flughafen her kennt, darf man nur noch eine kleine durchsichtige Plastiktüte bei sich tragen, damit die Sicherheitskräfte sofort sehen können, was man ins Stadion mitbringt.
Ferngläser, Kameras und Mobiltelefone sind auch noch erlaubt. Die beliebten Kühlboxen sind ab sofort verboten ebenso wie Sitzkissen.
Um die Fans nicht erst am Eingang ins Stadioninnere aufzuhalten, werden Sicherheitsmitarbeiter auch über das Stadiongelände gehen und Besucher bereits im Vorfeld darüber informieren, daß sie die Kühltasche besser wieder zum Auto zurücktragen, da diese nicht mehr ins Stadion mitgenommen werden darf.
Die NFL betont, daß all das nur der Sicherheit der Stadionbesucher dient. Die Fans, die sich ein Spiel vor Ort ansehen wollen, verdienten die bestmögliche Sicherheit.

Wie war das noch mit der Lernfähigkeit der Menschen?
Genau... die gibt`s nicht.
Wie sonst ist es zu erklären, daß der neue Defensive Coordinator der Bills, Mike Pettine, seine Jungs antreibt, als hätte es den Kopfgeldskandal der Saints nie gegeben?
Pettine ruft seinen Spielern laut über den Trainingsplatz zu: „Tötet sie, oder verletzte sie.“
Daß das nach außen dringen würde, hätte ihm doch klar sein sollen. Es sei denn, er hätte das letzte Jahr auf Alpha Centauri zugebracht, und nicht mitbekommen, was in der NFL los war.
In der NFL Zentrale haben die Alarmglocken laut geschrillt, wie es heißt.
Die Bills genießen ab sofort die besondere Aufmerksamkeit des Commissioners.

Redskins, Redskins und kein Ende.
Auch dieser Running Gag wird uns noch lange begleiten.
Vor einigen Wochen schickte Roger Goodell einen Brief an die Mitglieder des Kongresses, in dem er erklärte, warum das Team aus Washington seinen Spitznamen nicht ändern wird.
Er schrieb, daß der Name Redskins für Kraft, Mut, Stolz und Respekt steht. Nichts daran wäre negativ. Auch würde der Name in der Bevölkerung nicht als Beleidigung verstanden.
Wenigstens 10 Kongressabgeordnete sehen das ganz anders und reagierten empört auf den Brief.
Die NFL hat mittlerweile ein Meinungsforschungsinstitut eingeschaltet, um herauszufinden, wie die Amerikaner auf den Namen Redskins wirklich reagieren?
Das Institut wirbt mit dem Slogan: „Es kommt nicht drauf an, was Sie sagen, es kommt darauf an, was die anderen hören.“
Jeder Teilnehmer an der Umfrage soll einhundert Dollar bekommen.
Es wird spannend zu sehen, wie die NFL auf das Umfrageergebnis reagieren wird, das ja so oder so ausfallen kann.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Kurzberichte
romo-huch200Auch wenn Tony Romo (Bild) mit einem Vertrag ausgestattet wurde, der ihn zu einem der bestbezahlten Quarterbacks der Liga machte, heißt das nicht, daß er den Respekt von der Presse bekommt, den er anscheinend glaubt bekommen zu müssen.
Bei einer Pressekonferenz zum Start des Cowboys Minicamps wurde Romo wohl nicht das gefragt, was er sich vielleicht gewünscht hatte. Er musste auf solch ehrenrührige Fragen wie „Haben Sie sich in den letzten Saisons nicht genug auf ihren Job vorbereitet?“, „Waren Sie zu faul?“, „Was meinte ihr Besitzer Jerry Jones damit, als er sagte, Sie sollten sich wie Peyton Manning auf die kommende Saison vorbereiten?“, „Tun Sie jetzt mehr, um das Geld zu verdienen, das Sie bekommen?“, antworten.
Romo konterte, in dem er seine Meinung über die Reportermeute losließ, die es wagte, ihm solche Fragen zu stellen: „Ich möchte jetzt nicht unhöflich sein, aber ihr Typen zählt überhaupt nicht.“
Nachher meinten einige Reporter, daß Romo im Umgang mit der Presse nicht gerade ein Experte wäre.

Die Redskins haben zwei erfahrene Wide Receiver verpflichtet, Donte Stallworth und Devery Henderson.
Zwar erhielten beide Spieler Einjahresverträge, doch ob sie im September wirklich im Kader sind, ist nicht sicher. Beide müssen sich ihren Platz gegen ihre Konkurrenten erkämpfen.
Aber selbst wenn sie nach dem Trainingslager gefeuert werden, so haben sie doch Erfahrung mit der Offense der Redskins gesammelt und können einspringen, wenn sich ein Starter während der Saison verletzt.

Die Raiders haben den ersten Tag ihres Minicamps absolviert, und die beobachtenden Journalisten waren entsetzt.
Ein Reporter der Oakland Tribune fasst es so zusammen: „Ich berichte seit 19 Jahren über die NFL, aber was die Quarterbacks Matt Flynn, Tyler Wilson, Terrelle Pryor und Matt McGloin heute gezeigt haben, was das Schlimmste, was ich je gesehen habe.“
Ein anderer Reporter berichtete, daß er abgewehrte Pässe sah, lahme Enten, Interceptions und Pässe auf den Boden. Auch er schien nicht sehr überzeugt gewesen zu sein.
Aber erstens ist es noch früh in der Vorbereitungszeit und zweitens waren es die Raiders. Da erwartet man nichts Positives.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Kurzberichte
tebowimhimmelTim Tebow (Bild) hat einen Zweijahresvertrag bei den Patriots unterschrieben.
Dieser Vertrag ist allerdings keine Garantie, daß der Quarterback wirklich zum Saisonbeginn noch im Kader New Englands sein wird.
Tebow bekommt nur das Mindestgehalt für Veteranen und keine garantierten Zahlungen. Auch einen Unterschriftsbonus, heute mehr als üblich, gab es nicht.
Also auch, wenn Tebow einen Vertrag bei den Pats unterschrieben hat, viel Geld hat er damit noch nicht verdient.
Head Coach Belichick hat nicht vor Tebow auf einer anderen Position, als auf der des Quarterbacks einzusetzen. Spekulationen, er wolle Tebow vielleicht als Running Back oder Wide Receiver einsetzten, erteilte er eine klare Absage.
Tebow selber sagte, daß es für ihn eine Ehre sei, im Team der Patriots zu sein und von einem der besten Quarterbacks aller Zeiten etwas lernen zu können.
Für viele Reporter ist jedoch das Aufeinandertreffen von Gut und Böse der interessanteste Aspekt.
Bill Belichicks stoische, ja fast schon beleidigend, arrogante Art, macht ihn für viele zum Abgesandten des Teufels. Tebow auf der anderen Seite hält sich ja selber für Gottes Stellvertreter auf Erden, noch vor dem Papst.
Viele interessiert, wie dieser Kampf der Mächte ausgeht.
Tebow wird es zuerst interessieren, wie er die Miete für eine Wohnung in New England bezahlen kann?

Desmond Bishops Zeit bei den Packers nähert sich ihrem Ende.
Das Team ist mit Linebackern gut bestückt, und wenn Bishop keiner Gehaltskürzung zustimmt, werden sie ihn wohl feuern.
Für die Saison 2013 stehen ihm $3,464 Millionen zu. Der 28-jährige erholt sich momentan noch von einem gerissenen Oberschenkelmuskel, und die Packers glauben vielleicht nicht daran, daß Bishop die Saison mit voller Kraft bestreiten kann.
Bishop erwartet die Entscheidung der Teamleitung noch in dieser Woche.

Michael Crabtree wird 2013 wohl keinen Pass für die 49ers fangen, nach seinem Achillessehnenriss. Ab wann Mario Manningham Pässe fangen kann, diese Frage beschäftigt Head Coach Jim Harbaugh.
Manningham erholt sich noch von der Operation an zwei gerissenen Bändern im Knie. Harbaugh rechnet nicht damit, daß der Wide Receiver zum Saisonstart einsatzbereit sein wird.
Da auch Kyle Williams sich noch von einer Verletzung erholt, wird A.J. Jenkins wohl öfter eingesetzt werden. Er geht in seine zweite Saison für die 49ers und ist der zweite Mann hinter Anquan Boldin.

Ed Reed musste vor Kurzem an der Hüfte operiert werden. Jetzt lüftete der von den Ravens zu den Texans gewechselte Safety das Geheimnis, wie er sich die Verletzung zuzog, bzw. wer sie ihm zufügte.
Ein gewisser Quarterback im AFC Endspiel wäre der Bösewicht gewesen, sagte Reed.
Auf die Nachfrage einiger Journalisten, die sich wohl nicht so auskennen, wen er denn meinen würde, sagte Reed: „Tom Brady natürlich“.
Der Quarterback war bei einem Spielzug mit erhobenen Füßen über den Platz gerutscht und hatte Reed dabei berührt.
Nach dem Spiel bekam Brady von der NFL eine Strafe über $10.000 aufgebrummt.
Der Quarterback hatte später bei Reed angerufen, um sich zu entschuldigen.
Ob wirklich Brady Schuld ist, daß Reed erneut an der Hüfte operiert werden musste, muss man jetzt nicht glauben. Eine nette Gute Nacht Geschichte ist es aber allemal.

Ahmad Bradshaw hat ein neues Team gefunden.
Der ehemalige Running Back der Giants hat einen Einjahresvertrag bei den Colts unterschrieben. Neben einem festen Gehalt von $1,1 Millionen und einem Unterschriftsbonus von $250.000 kann er weitere $650.000 an Boni verdienen.

Dienstag, 11. Juni 2013

Kurzberichte
tebow-tim-jets2
Tim Tebow hier, Tim Tebow da, Tim Tebow (Bild) auf jeder Seite eins in den Zeitungen der USA.
Und das nur, weil die New England Patriots den Quarterback verpflichten wollen.
Tebows persönliche Trainer sind sich sicher, daß sie seine falschen Wurfbewegungen korrigiert haben, und er den Ball beim Passen jetzt viel näher am Körper entlang führt, als zuvor.
Vielleicht hat das Patriots Head Coach Bill Belichick überzeugt?
Belichick würde den Quarterback niemals in seinen Kader holen, wenn er sich nicht etwas positives von ihm erwartet.
Wie es heißt, soll Tebow noch am heutigen Dienstag einen Vertrag bei den Patriots unterschreiben.

Die Zeit von Vonta Leach in Baltimore ist abgelaufen. Der Pro Bowl Fullback gab auf seiner Twitterseite bekannt, daß das Team und er sich nicht auf sein Künftiges Gehalt einigen können.
Das bedeutet, so schreibt der 31-jährige weiter, daß er in den nächsten Tagen wohl gefeuert wird.
Weiter bedankt er sich für die zwei tollen Jahre, die er in Baltimore erleben durfte, und die ihm mit dem Super Bowl Gewinn ein unvergessliches Erlebnis beschert hätten.

Einige Spieler der Saints haben einen ehemaligen Mitspieler verklagt.
Long Snapper Kevin Houser hatte mehreren Spielern eine tolle Geldanlage in Aussicht gestellt, in die sie investiert haben.
Quarterback Drew Brees z.B. hatte $160.000 investiert und gehört zu den Klägern.
Bei der Investition handelte es sich um Steuergutschriften eines pleitegegangenen Filmstudios. Doch die Steuergutschriften existierten gar nicht, und das Geld war futsch. Insgesamt soll es sich um eine Summe von $2 Millionen handeln, die Houser veruntreute.
Head Coach Sean Payton, der ehemalige Saints Tight End Jeremy Shockey und der ehemalige Defensive Coordinator Gary Gibbs haben sich außergerichtlich mit Houser geeinigt.
Der Anwalt Housers sagte, daß er auch mit den anderen Klägern über eine außergerichtliche Einigung verhandelt.

Chad Johnson hatte eigentlich vor, in der kommenden Saison noch mal in der NFL zu spielen.
Nur, vom Knast aus wird er kaum einen neuen Arbeitgeber finden. Da sitzt der ehemalige Wide Receiver der Bengals nämlich momentan.
Johnson stand am Montag vor Gericht, weil er seine Bewährungsauflagen in einem Fall häuslicher Gewalt verletzt hatte.
Doch Johnson nahm die Verhandlung nicht ernst, grinste breit, und alberte herum. Als er seinem Anwalt einen Klaps auf den Hintern versetzt, verhagelte es dem Richter vollends die Laune. Er schickte Johnson für 30 Tage hinter Gittern, wegen Mißachtung des Gerichts.
Wie es heißt, soll die Verhandlung für den Wide Receiver bis dahin gar nicht schlecht verlaufen sein. Es hätte zu einem Richterspruch zu Johnsons Gunsten kommen könne, den er sich auf einen Schlag selber zunichte gemacht hat.
Zusätzlich wurde seine Bewährungszeit um weitere drei Monate verlängert.

Er sah sehr abgemagert aus, wie er da so stand und sich das Training der Titans Verteidigung ansah.
Gregg Williams, ehemaliger Defensive Coordinator der New Orleans Saints, der wegen seiner Verwicklungen in den Kopfgeldskandal suspendiert war, ist wieder in Tennessee gelandet.
Hier hat er schon 1999 und 2000 gearbeitet, hier geht seine Trainerkarriere nach der Zwangspause weiter.
Williams ist allerdings nicht der Defensive Coordinator der Titans, sondern nur Assistenztrainer. Das wird ihm aber egal sein, denn viele haben nicht geglaubt, daß er überhaupt noch mal einen Job in der NFL finden würde.
Und Williams hat nicht nur viel Gewicht verloren, sondern auch sein Benehmen ist viel moderater geworden. Früher war seine Stimme laut und bestimmend, heute ist sie leiser und weicher.
Williams selber glaubt nicht, daß er sich verändert hätte. Für ihn selber ist er immer noch der, der er auch vor seiner Suspendierung war.

Es kam, wie erwartet. Nachdem Evan Rodriguez in den letzten Monaten zweimal verhaftet wurde, feuerten die Bears den Tight End.
Schmerzlich vermissen, werde die Bears ihn nicht. In seiner Rookiesaison 2012 fing er gerade mal vier Pässe.

Es ist ja dann doch eine Zeitlang gutgegangen, aber am Wochenende kam die dunkle Seite von Adam Jones wieder heraus.
Der Cornerback der Bengals, dessen Verhaftungen man nicht an zwei Händen abzählen kann, hatte sich in Cincinnati mehr auf seine NFL Karriere konzentriert, als auf seine Verbrecherlaufbahn und wurde zu einem zuverlässigen Spieler.
Am Wochenende hat er ein Spiel der Cincinnati Reds, das Baseballteam der Stadt, besucht. Hier wäre er von zwei betrunkenen Frauen belästigt worden. Als die beiden ein Bild mit ihm machen wollten, sagte er: „Nein“.
Das nahmen die beiden nicht gerade erfreut auf, und eine der Frauen warf eine Bierdose auf Jones. Der Cornerback schlug ihr daraufhin mit der flachen Hand ins Gesicht.
Jones Anwalt hat vier Zeugen aufgetan, die die Geschichte seines Klienten bestätigen. Auch die Bilder einer Überwachungskamera sollen zur Klärung des Vorfalls beitragen können.
Jones wurde zwar verhaftet, doch es hat den Anschein, als wenn er dieses Mal das Opfer war, das sich nur gewehrt hat.
Die NFL wird die Sache untersuchen, wollte aber noch nichts dazu sagen.
Jones war die komplette Saison 2007 und Teile der Saison 2008 wegen seiner Verhaftungen und Prozesse suspendiert.

Montag, 10. Juni 2013

Kurzberichte
flacco-joe200„Joe, Du bist jetzt der Anführer unseres Teams,“ sagte Ravens Besitzer Steve Bisciotti am Freitag, während des Banketts, zur Überreichung der Super Bowl Ringe, in Richtung Quarterback Joe Flacco (Bild).
Baltimore geht ohne Ray Lewis und Ed Reed in die Saison, zwei der besten Anführer, die ein Team jemals hatte.
Bisciotti fuhr fort, daß er immer das vollste Vertrauen in die Fähigkeiten seines Quarterback gehabt hätte, auch wenn andere ihre Zweifel geäußert hätten. Daß dieses Vertrauen gerechtfertigt war, hätte Flacco mit dem Gewinn des Super Bowls bewiesen. Jetzt sei es an der Zeit, die Rolle des stillen Stars aufzugeben, und die Ravens zu weiteren Großtaten zu führen.
Flacco ist nicht der Anführer, der große Reden schwingt, oder bekloppte Verrenkungen vor einem Spiel aufführt. Aber auch mit seiner ruhigen Art, gepaart mit Leistungen auf dem Platz, sollte er diese Rolle ausfüllen können.
Aber die Leistungen auf dem Platz müssen stimmen, sonst könnten seine Mitstreiter seine Führungsrolle eventuell doch nicht akzeptieren.

Die Meinungsänderung der NFL, den Super Bowl auch in im Februar unwirtlichen, wettermäßig grauenerregenden Städten auszutragen, beflügelt jetzt auch die Eagles.
In den nächsten zwei Jahren soll das 10 Jahre alte Lincoln Financial Field für $125 Millionen modernisiert werden. Die Kosten dafür sollen komplett privat finanziert werden.
Im Zuge der Modernisierung soll auch die Kapazität ausgebaut werden. 1.600 zusätzliche Plätze sollen installiert werden.
Im Kampf um die Zuschauer, die auf immer größeren Bildschirmen, mit immer besseren Audioanlagen die Spiele lieber gemütlich Zuhause genießen, sollen im gesamten Stadion bequemere Sitze installiert werden. HD Bildschirme sollen die alten Anzeigetafeln ablösen. WiFi soll dafür sorgen, daß jeder Zuschauer im Stadion guten Internetempfang hat um sofort seine Fantasypunkte auf dem Smartphone und Tablet-PC abrufen zu können.
Und wenn dann alles fertig ist, wird sich Philadelphia um die Ausrichtung eines Super Bowls bewerben, Schnee hin, Eiseskälte her.

Jay Cutler hat den Ring.
Nein, keinen Super Bowl Ring, sondern den einen, ihn zu knechten und ins Dunkel zu treiben, einen Ehering also.
Seine Frau, Kristin Cavallari, gab auf ihrer Twitterseite bekannt, daß sie und der Quarterback der Bears sich das Jawort gegeben haben.
Die Beiden sind schon seit 2011 zusammen und haben einen Sohn, der im August ein Jahr alt wird.

Samstag, 8. Juni 2013

Kurzberichte
revis-darrelle2
Darrelle Revis (Bild) hat noch keine rechte Lust, an den freiwilligen Trainingseinheiten der Buccaneers teilzunehmen und seine neuen Kollegen kennenzulernen.
Nach seiner Knieoperation wäre er mittlerweile durchaus in der Lage, zu trainieren. Seine Ärzte hätten ihm ihr OK gegeben, sagte Mark Dominik, der Geschäftsführer der Bucs.
Doch Dominik ist optimistisch, daß Revis im bald beginnenden Trainingslager dabeisein wird. Immerhin geht es direkt in Woche eins gegen die New York Jets, Revis´ altes Team. Und da würde der Cornerback bestimmt ein paar Pässe von Mark Sanchez, oder wer auch immer dann der Quarterback der Jets sein wird, abfangen wollen, sagte Dominik.

Nachdem die Baltimore Ravens vom Schwarzen Mann im Weißen Haus zu ihrer NFL Meisterschaft gratuliert wurden, bekamen sie jetzt auch ihre Super Bowl Ringe.
Im Vordergrund des Ringes ist das Logo der Ravens zu sehen und im Hintergrund zwei Lombardi Trophäen. Eine für den aktuellen Sieg gegen San Francisco, eine für den Sieg in Super Bowl XXXV gegen die Giants.

Josh Gordon ist für die ersten zwei Spiele der nächsten Saison gesperrt. Ab Woche drei darf er wieder spielen, wird aber für dieses Spiel und Spiel vier kein Gehalt erhalten.
Der Wide Receiver der Browns hatte im Februar eine Halsinfektion und bekam von seinem Arzt einen kodeinhaltigen Hustensaft verordnet, so seine Erklärung, wie der positive Test zustande kam.
Kodein steht in der NFL auf der Liste der verbotenen Substanzen.
Die NFL hat eine strikte Vorgehensweise, auch gegen die unwissentliche Einnahme verbotener Substanzen. Gegen Gordon hat sie nicht die Höchststrafe verhängt, weil der Wide Receiver den Krankheitsverlauf und das Rezept dokumentieren konnte.
Gordon war schon als er in die NFL kam, kein unbeschriebenes Blatt. In seiner Collegezeit war er mehrmals gesperrt, weil er mit Marihuana erwischt wurde.
In seiner Rookiesaison in Cleveland fing er letztes Jahr 50 Pässe für 805 Yards und 5 Touchdowns.

Freitag, 7. Juni 2013

Kurzberichte
ware-demarcus3Zu den vielen Spielern, die zwischen den Saisons unters Messer mussten, gehörte auch DeMarcus Ware (Bild).
Der Defensive End der Cowboys wurde an der Schulter operiert und wartet auf das OK der Ärzte, daß er wieder am Training teilnehmen darf.
Er selber sagte, daß er sich Fit fühlt und sofort loslegen könnte. Doch ohne Erlaubnis der Ärzte ist daran nicht zu denken.
Wegen seiner kaputten Schulter spielte Ware letztes Jahr praktisch mit nur einem Arm. Trotzdem erzielte er 11,5 Sacks.
Ware ist der Dreh- und Angelpunkt der Cowboys-Defense. Deshalb will Head Coach Jason Garrett ihn ganz langsam wieder an den Ernst des Spiels heranführen, wenn er wieder trainieren darf.

„Ohne jeden Zweifel“, antwortete RG3 auf die Frage, ob er zum Beginn des Trainingscamps wieder einsatzbereit wäre?
Das Trainingscamp wäre ja noch über einen Monat entfernt, und sein Knie würde große Fortschritte im Heilungsprozess machen.
Am Donnerstag joggte Rober Griffin III zunächst um den Trainingsplatz und versuchte am Ende einen Sprint. Als er danach seine Kniestütze abnahm, humpelte er doch sichtbar.
Das wollte Griffin III jedoch nicht wahrhaben. Er sagte, daß es für manche vielleicht ausgesehen hätte, als ob er humpelt, doch das müsste eine optische Täuschung gewesen sein, meinte er. Er selber hätte nichts davon gemerkt.

Die Washington Redskins haben Donte Stallworth zu einem Probetraining eingeladen.
Der Wide Receiver war im März bei einer Fahrt in einem Heißluftballon abgestürzt und trug schwere Verbrennungen davon.
Letzten Monat bekam er von den Ärzten die Erlaubnis, wieder mit dem Footballtraining anzufangen.
2011 spielte er in 11 Spielen für Washington. Ob er wieder für sie spielen wird, steht natürlich noch nicht fest.
Auch die Patriots sollen ihr Interesse an Stallworth bekundet haben.

Am 8. Dezember baute Cowboys Defensive Tackle Josh Brent im besoffenen Kopf einen Autounfall, bei dem sein Beifahrer, Jerry Brown jr., der im Trainingsteam der Cowboys stand, getötet wurde.
Die Cowboys behielten Brent im Kader und feuerten ihn nicht, weil sie von seiner Mutter darum gebeten wurden.
Doch diese überfällige Entlassung könnte bald endlich erfolgen. Brent musste am 24 Mai eine Urinprobe abgeben, die positiv auf Alkohol getestet wurde. Damit hat er gegen seine Kautionsauflagen verstoßen, die klar besagen, daß er bis zum Gerichtsprozess keinen Alkohol trinken darf. Die Staatsanwaltschaft verlangte, daß Brent sofort in Haft genommen werden sollte. Der Richter lehnte das ab.
All das ist anscheinend zuviel für Brent. Um seine Nerven zu beruhigen reicht der Alkohol wohl nicht mehr aus, und Brent griff zu Marihuana. Darauf wurde er Anfang dieser Woche Positiv getestet.
Die Staatsanwaltschaft will jetzt erneut versuchen Brent hinter Gitter zu bringen.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Sportamerica steht in den Startlöchern
sportdigital-logoHeute Morgen habe ich es noch als jüngstes Gerücht ins Forum geschrieben, doch langsam scheint aus dem Gerücht Wahrheit zu werden.
Sport1+ hat einem Sender Namens Sportdigital so ziemlich alle Fußballrechte, die dieser Sender besaß, weggekauft.
Nun ist ein Sportsender ohne Sportübertragungen eine ziemlich leere Hülle.
Da man bei Sportdigital wohl schon früh wusste, daß man seine Senderechte zum großen Teil verlieren würde, sorgte man vor.
Bereits am 21. Mai hat Sportdigital einen Lizenzantrag für einen Sender gestellt, der momentan noch den Arbeitstitel Sportamerica trägt. Seitdem ist man auch emsig bemüht, den Sender in Kabelnetze einzuspeisen und bei Pay-TV-Firmen unterzubringen.
Sportdigital soll sogar schon seit einiger Zeit bei SKY zu finden sein, was mir allerdings noch nicht gelungen ist. Aber der Sender soll wohl nur gegen eine nochmalige, zusätzliche Gebühr von 4,99 € zu bekommen sein, was meine fruchtlosen Bemühungen erklären würde.
Auch für Sportamerica wäre dann wohl eine zusätzliche Gebühr zu den eh schon fälligen Aboraten an SKY fällig.
Sportamerica hat den Antrag gestellt, ab 1. August senden zu dürfen. Am 31. Juli endet die Ausstrahlung von ESPN America HD (am 30. Juni ist für die Ausstrahlung in SD Schluß), so daß ein nahtloser Übergang realisiert wäre.
Der Geschäftsführer von Sportdigital, Gisbert Wundram, bestätigte, daß man an Senderechten für die NFL durchaus Interesse habe. Auch an MBL und NHL Rechten wäre man interessiert.
Warten wir also ab, wie diese Sache weitergeht, und ob der Sender sich wirklich die NFL Rechte kaufen wird?
Die NFL hält sich selber für ein Premiumprodukt, was sie in den USA ja auch ohne jeden Zweifel ist. Doch auch International hat man diese Vorstellung und versucht Preise zu erzielen, die dem wirklichen Interesse an der NFL außerhalb der USA sehr entgegenstehen. Zudem hat Sport1+ ja auch Senderechte für die NFL. Inwieweit es da sinnvoll ist, doppelt zu moppeln, ist nicht ganz klar. Hier muss man bedenken, daß viele Deutsche, obwohl Englisch Pflichtfach in der Schule ist, sich des Erlernens dieser Sprache erfolgreich widersetzt haben, und denen reicht Sport1+ in Deutsch nicht nur, sie wollen es sogar in Deutsch hören.
Lassen wir uns also überraschen, was da passiert.
Eine Meldung hier war es allemal wert.

Kurzberichte
roethlisb5Ben Roethlisberger (Bild) hatte einen „kleinen Eingriff“ am rechten Knie.
Sein Knie hätte sich etwas komisch angefühlt, sagte der Quarterback der Steelers. Eine Untersuchung hätte ergeben, daß der Meniskus einen „kleinen“ Schaden gehabt hätte. Vor sieben Jahren hätte er dieses Problem auch schon an seinem linken Knie gehabt, fuhr Roethlisberger fort. Nach der damaligen Operation hätte er in dem Knie keine Beschwerden mehr gehabt.
Big Ben glaubt, daß er mit dem angeschlagenen Knie Problemlos durch die Saison gekommen wäre, doch die Ärzte hätten ihm zu dem Eingriff geraten.

Dwight Freeney freut sich wahnsinnig darauf, seinen alten Teamkollegen Peyton Manning wiederzusehen, ihn zu umarmen und... unter sich zu begraben.
Defensive End Freeney und Quarterback Manning waren jahrelang Kollegen bei den Colts.
2013 werden sie nun zweimal gegeneinander antreten, denn Freeney spielt bei den Chargers und Manning bei den Broncos.
Beim Training sei ihm damals immer zugerufen worden: „Bleib weg von Peyton“, sagte Freeney. Der Quarterback hätte eine Fünfyardzone um sich herum gehabt, in die kein Verteidiger eindringen durfte.
Jetzt dürfte er Manning endlich berühren. Und wenn der Quarterback dann schon mal unter ihm liegen würde, würden die beiden sich auch bestimmt kurz unterhalten, meinte Freeney. Ganz Freundschaftlich natürlich. Immerhin hätte Manning versucht, Freeney einen Job bei den Broncos zu besorgen. Die hätten dann aber abgewunken.
Dafür, so Freeney, würden sie jetzt die Quittung bekommen.
Ganz freundschaftlich.

Haben die Texans sich eine lahme Ente ins Team geholt?
Angeblich wussten die Texans von den Rückenproblemen Ed Reeds, als sie dem ehemaligen Safety der Ravens einen Vertrag gaben.
Selbst, als Reed operiert werden musste, waren sie noch optimistisch, daß der Safety nicht lange ausfallen würde.
Das sieht mittlerweile anders aus. Der Heilungsprozess soll nicht so gut verlaufen, wie prognostiziert. Mittlerweile sieht es so aus, als ob Reed die ersten ein, zwei Wochen der Saison verpassen könnte, wenn nicht sogar mehr.
Bereits im Mai 2010 wurde Reed am Rücken operiert und verpasste die ersten sieben Spiele. Zwar soll die Operation dieses Jahr nicht so schwer gewesen sein, wie die 2010, aber Reed ist mittlerweile 34 und da heilt alles nicht mehr so, wie bei einem jungen Spund.
Es ist fraglich, ob die Texans sich mit der Verpflichtung des Safeties einen Gefallen getan haben.

Zu den Head Coaches, die von Wettbüros hoch gehandelt werden, daß sie ihren Job noch im Verlauf der Saison verlieren, gehört Jim Schwartz.
Der Head Coach der Lions führte sein Team 2011 mit 10-6 Siegen in die Playoffs, stürzte 2012 aber auf nur noch vier Siege ab.
Bill Ford jr., der stellvertretende Vorsitzende der Lions, erwartet 2013 eine Saison, die eher an die von 2011 erinnert, als an die letzte. Ford sieht viele Talente im Kader. Daraus, so sagte er, müsste ein guter Trainer eigentlich ein erfolgreiches Team formen können.
Ein klarer Fingerzeig in Richtung Schwartz. Das Feuer unter seinem Stuhl ist angezündet.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Kurzberichte
london-jaguarsBeide Spiele in London sind für dieses Jahr schon wieder ausverkauft. Da dachte sich Roger Goodell: „Aller guten Dinge sind drei“.
Am Dienstag sagte der Vorsitzende der NFL bei einer Rede an der New York University, daß er sich durchaus vorstellen könnte, daß die Jaguars zwei Spiele pro Jahr in der alten Welt austragen.
Möglich macht das auch, daß viele Stadien in London und England kräftig renoviert wurden und damit NFL-tauglich gemacht wurden. Mann müsste ja nicht immer im Wembley Stadion spielen, sagte Goodell dazu.
Dieser Plan könnte auch helfen, das für $780 Millionen gebaute Olympiastadion nicht zu einer Bauruine werden zu lassen. Bisher hat dieses für nur zwei oder drei Wochen gebrauchte Stadion noch keinen Dauermieter.
Von den Jaguars bekam Goodell sofort Gegenwind. Der pakistanische Besitzer des Teams,Shahid Khan, sagte sofort, daß ein Spiel seines Teams in London pro Jahr genug sei. Das wäre für die nächsten vier Jahre vertraglich so abgemacht, und daran wolle er nichts ändern. Immerhin wolle er versuchen, aus dem Kellerkind ein wettbewerbsfähiges NFL Team zu machen, um den Zuschauern in Jacksonville guten Football zu bieten und dort das Stadion voll zu bekommen.

Jaguars Defensive End Jason Babin wurde an der Leiste operiert.
Für den Rest der Vorbereitungszeit wird er ausfallen. Zum Beginn der Trainingslagers Ende Juli soll er aber wieder einsatzbereit sein.
Die Jaguars haben den zweimaligen Pro Bowler letzten November von den Eagles verpflichtet und hoffen, daß er sich einiges von den $4,225 Millionen, die er 2013 bekommt, auch verdient.

Aaron Hernandez hat am Training der Patriots teilgenommen. Noch muss sich der Tight End nach seiner Schulteroperation schonen und kann nicht voll trainieren, doch ein paar Pässe von Tom Brady und den Ersatz- Quarterbacks hat er am Dienstag gefangen.
Wie es im Moment aussieht, wird er zum Beginn des Trainingslagers voll einsatzbereit sein.

Seine wirklich allerletzte Chance hat Johnny Jolly bekommen.
2009 stand der Defensive Tackle der Green Bay Packers zuletzt in einem NFL Spiel auf dem Platz. Danach folgten eine Suspendierung auf unbestimmte Zeit und ein Gefängnisaufenthalt wegen Drogenmißbrauchs.
Am Dienstag nahm er am Training der Packers teil und will versuchen, sich in den Kader für die Saison zu kämpfen.
Head Coach McCarthy sagte, daß Jolly die Härte, den Willen und die Leidenschaft an den Tag legen würde, die man in der NFL braucht. Er will ihm die Chance geben, wieder zu einem geregelten Leben und zu einem Platz im Team zurückzufinden.
Jetzt ist es an Jolly, nicht wieder alles zu vermasseln.

Im Januar wurde Bears Wide Receiver Brandon Marshall an der Hüfte operiert. Jetzt, so sagte er, würde er sich besser fühlen, als jemals zuvor, und er könne es gar nicht abwarten, wieder mit dem Team zu trainieren.
Ob Marshall unter dem neuen Head Coach Marc Trestman wieder so viele Pässe fangen wird, wie 2012, ist fraglich. In der letzten Saison fing er 39,9% der Pässe von Quarterback Jay Cutler. Doch Cutler ist zu leicht auszurechnen, wenn er nur Augen für einen Receiver hat. Trestman wird versuchen, dagegen etwas zu unternehmen.

Gute Zeiten für die Gegner der Giants. In den ersten Wochen der Saison werden sie es wohl nicht mit Jason Pierre-Paul zu tun bekommen. Der Defensive End muss am Rücken operiert werden und 12 Wochen pausieren.
Optimisten gehen davon aus, daß JPP zum ersten Saisonspiel antreten kann, aber sehr realistisch ist das nicht.

Am Dienstag verkündete Cowboys Besitzer Jerry Jones, was eh schon jeder wusste. In der nächsten Saison wird nicht mehr Head Coach Jason Garrett die Spielzüge für die Offense ansagen, sondern Offensive Coordinator Bill Callahan.
Garrett scheint das zu verdrängen, denn als er zur Presse sprach, nachdem Jones seine Entscheidung bekanntgegeben hatte, tat Garrett immer noch so, als wäre er noch für die Offense verantwortlich. Auf die Frage, warum er denn so tue, als ob Jones ihn nicht degradiert hätte, antwortete er: „Daraus können Sie ihre eigenen Schlüsse ziehen.“
Garrett, der von den Wettbüros als der erste Head Coach gehandelt wird, der in der kommenden Saison gefeuert werden wird, will die Realität wohl nicht wahrhaben. Dennoch lobte er seinen Offensive Coordinator in den höchsten Tönen. Er sagte, daß er schon viel von Callahan gelernt hätte, in der kurzen Zeit, die sie zusammenarbeiten.

Dienstag, 4. Juni 2013

Kurzberichte
kelly-jimJim Kelly (Bild) hat Krebs. Sein Kieferknochen ist befallen und Tests haben ergeben, daß der Krebs noch nicht gestreut hat.
Am 7. Juni soll er operiert werden.
Der 53-jährige teilte auf seiner Twitterseite mit, daß die Ärzte ihm gute Heilungschancen einräumen.
Kelly hatte in den letzten Jahren mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste am Rücken, Nacken und der Leiste operiert werden.
In den Vorbereitungen zur anstehenden Krebsoperation mussten ihm schon die Vorderzähne gezogen werden.
Kelly hat es als Quarterback der Bills in die Hall of Fame geschafft. Jahrelang beherrschte Buffalo die AFC, doch in vier aufeinanderfolgenden Super Bowl Auftritten gab es nicht einen Sieg.
Hoffentlich geht Kelly aus dem Kampf gegen den Krebs als Sieger hervor.

Austin Collie macht sich um sein Comeback keine Kopfschmerzen.
Momentan befindet er sich nach einer Knieoperation in der Reha. Letztes Jahr zog er sich einen Riss der Patellasehne zu, der gut verheilt ist.
Collie, der zur Zeit ohne Team ist, hofft, daß er bald einen neuen Arbeitgeber finden wird. Sein Knie, so sagte er, würde sich besser fühlen, als jemals zuvor. Das sollte für interessierte Teams kein Hinderungsgrund sein.
Doch es dürfte weniger das Knie sein, das Teams davon abhält, den Wide Receiver zu verpflichten, als sein Kopf. Mittlerweile nennt man Gehirnerschütterung in der NFL schon die Colliekrankheit.
In seiner Zeit bei den Colts hatte Collie drei schwere Gehirnerschütterungen und hat mehr Spiele nur zugesehen, als gespielt.
Und die NFL sieht sich einem millionenschweren Prozess ehemaliger Spieler gegenüber, in dem es um die Spätfolgen von Gehirnerschütterungen geht. Da wird kein Team so unintelligent sein und einen Spieler verpflichten, der einer schlimmen Verletzung einen neuen Namen gab.
Doch der 27-jährige will unbedingt noch eine Chance bekommen. Er würde auch sofort unterschreiben, daß er seinen Arbeitgeber später nicht wegen eventueller Spätschäden verklagen wird. Daran sollte es nicht scheitern, betonte er.

Eine Legende der NFL ist am Dienstag verstorben.
Die Washington Redskins gaben bekannt, daß David „Deacon“ Jones im Alter von 74 Jahren einen natürlichen Tod gestorben ist.
Jones war von 1961 bis 71 Anführer der Fearsome Foursome genannten Verteidigung der Rams. Danach spielte er zwei Saisons für die Chargers, bevor er 1974 seine Karriere bei den Redskins beendete.
Acht mal spielte er im Pro Bowl. In seinen 14 Jahren in der NFL verpasste er nur fünf Spiele. 1980 wurde er in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen.
Leider wurden zu seiner aktiven Zeit keine Statistiken über Sacks geführt, doch daß Deacon ganz oben in der Liste stehen würde, wenn man mitgezählt hätte, dürfte unbestritten sein. Er soll in seiner Karriere 173 ½ Sacks erzielt haben. Diese Zahl ist allerdings nicht offiziell.

Montag, 3. Juni 2013

Kurzberichte
Moreno-Knowshon2Die Broncos hoffen, daß Knowshon Moreno (Bild) das ein oder andere Yard in der Saison für sie erzielen wird.
Der Running Back hat seit einer Knieoperation 2001 Probleme, wieder Fuß zu fassen. Vor Kurzem hat er sich einer Stammzellentherapie unterzogen, um sein rechtes Knie schmerzfrei zu bekommen.
Die Ärzte haben ihm bisher noch nicht erlaubt, am Training teilzunehmen.
Freiwillig den freiwilligen Trainingseinheiten ist bisher Willis McGahee ferngeblieben.
Das gibt Rookie Montee Ball die Chance, zu zeigen was er kann, wenn er den Ball in den Händen hat.

Wie lange werden die Bears sich das noch tatenlos ansehen?
NFL, also nicht für lange.
Ihr Tight End Evan Rodriguez wurde zum zweiten Mal in kurzer Zeit festgenommen. Er fiel der Polizei auf, weil er mit seinem Auto zuschnell unterwegs war und wild die Spur wechselte. Als er angehalten wurde, stellten die Beamten fest, daß er betrunken unterwegs war.
Rodriguez ist jetzt nicht unbedingt ein Spieler, den die Bears brauchen. Er hat bisher vier Pässe gefangen. Da sollte er sich eine dritte Verhaftung tunlichst ersparen.

Sonntag, 2. Juni 2013

mangini-eric200Kurzberichte
Nicht nur, daß Eric Mangini (Bild) seinen Job bei ESPN gekündigt hat, um zu den 49ers zu wechseln, er wechselte auch von seiner gewohnten defensiven Seite des Balles zur Offense.
Mangini war Defensive Coordinator bei den New England Patriots, bevor er zwei sehr wenig erfolgreiche Stops als Head Coach der Jets und der Browns einlegte.
In San Francisco soll er die Rolle eines Beraters für die Offense übernehmen.
Warum Head Coach Jim Harbaugh seinem Offensive Coordinator Greg Roman einen Berater vor die Nase setzte, sagte er nicht. Es kann aber sein, daß Harbaugh vorsorgt. Roman könnte demnächst einen Job als Head Coach angeboten bekommen, da soll Mangini wohl nahtlos den Posten des Offensive Coordinators bei den Niners übernehmen können.

Mike Adams liegt mit einer Stichwunde im Bauch im Krankenhaus.
Der Offensive Tackle der Steelers wurde verletzt, als er versuchte drei Diebe davon abzuhalten, seinen vor seinem Haus geparkten Truck zu stehlen.
Selbst als er von einem der Verbrecher mit einem Messer in den Bauch gestochen wurde, versuchte er noch, den Tätern nachzulaufen.
Der Stich traf keine wichtigen Organe. Der behandelnde Arzt sagte, daß Adams sechs bis acht Wochen Ruhe bräuchte, und dann wieder voll einsatzbereit wäre.

Die Verschwörung der 32!
Dwight Freeney glaubt, daß er einer Verschwörung zum Opfer gefallen ist. Er, und alle anderen Spieler, die in der letzten Transferperiode auf dem Markt waren.
Der 33 Jahre alte Defensive End hat in seinen 11 Saisons in Indianapolis 107,5 Sacks erzielt. Damit, so dachte er, würde er bei einem Wechsel zu einem anderen Team einen zweistelligen Millionenvertrag abschließen können.
Doch die Chargers, die ihn verpflichteten, gaben ihm nur einen Zweijahresvertrag über $8,75 Millionen.
Und das wohl deshalb, weil die 32 Teambesitzer sich abgesprochen hätten, auf dem Transfermarkt nicht zu viel Geld auszugeben. Freeney ist überzeugt, daß sie einen Pakt geschlossen hätten, keine teuren Verträge mit Free Agents abzuschließen.
Freeney beschuldigt die 32 Teambesitzer also der Verschwörung.
Normalerweise hätten die Teams sich gegenseitig überbieten müssen, um einen Spieler seines Kalibers zu verpflichten, sagte Freeney. Doch erstaunlicherweise hätte ihm wochenlang kein Team ein Angebot gemacht.
Die Reaktionen der NFL und der NFLPA auf diese Anschuldigung waren sehr unterschiedlich.
Die NFL wies die Anschuldigung natürlich empört von sich, während die Spielergewerkschaft die Spieleragenten befragen will, ob sie etwas von einer Verschwörung der Teambesitzer gemerkt hätten.
Ein Spieleragent, der nicht genannt werden möchte, sagte: „Ich bin seit einigen Jahrzehnten in diesem Job, aber ich habe noch niemals eine Transferperiode wie diese erlebt. Noch nie.
Was wir erlebten, waren Spieler, die kleine Verträge bekamen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Die Teams handelten nach der Devise „Nimm es oder lass es“. Das war verrückt. Selbst ein Spieler wie Elvis Dumervil hat nicht annähernd das Geld bekommen, das er wert ist. Der Mann ist in der Blüte seiner Karriere.“
In der NFL bleibt es auch zwischen den Saisons immer spannend.

Bauernopfer oder Alleinschuldige?
Das ist hier die Frage!
Zwei leitende Angestellte der Firma Pilot Flying J haben einen Handel mit der Staatsanwaltschaft geschlossen und sich schuldig bekannt.
Die Firma gehört dem neuen Besitzer der Browns, Jimmy Haslam. Seit etwa sechs Wochen wird sie vom FBI, der Staatsanwaltschaft und der Steuerbehörde unter die Lupe genommen. Die Beschuldigung lautet auf Verschwörung, Betrug und Steuerhinterziehung.
Dafür hätten die beiden bis zu 20 Jahre Gefängnis bekommen können. Der Handel mit der Staatsanwaltschaft könnte zu einer wesentlich geringeren Strafe führen.
Arnold Ralenkotter und Ashley Judd (nicht die Schauspielerin), werden vor den Behörden aussagen und die anderen Beteiligten in dem Fall benennen. 
Haslam hat von Anfang an bestritten etwas von kriminellen Machenschaften in seiner Firma gewusst zu haben. Bisher ist davon auszugehen, daß er tatsächlich nichts von den Vorgängen wusste, geschweige denn darin involviert war.

Samstag, 1. Juni 2013

Kurzberichte
barber-ronde2Im August startet in den USA der neue Sportsender FOX Sports 1.
Sofort vom Start an wird Ronde Barber (Bild) mit an Bord sein. Der Starverteidiger der Buccaneers hatte vor einigen Wochen seinen Rücktritt vom Football bekanntgegeben, nach 16 erfolgreichen Jahren.
Ob Barber nur für den neuen Sender arbeiten wird, oder auch als Kommentator für die Spiele, die FOX überträgt, steht noch nicht fest.
Fest steht, daß FOX mit seinem neuen Sender viel vorhat. Die Eins im Namen kommt nicht von ungefähr. FOX Sports 1 will in den USA die Nummer eins für die Nr. 1 Sportart in Amerika, Football, und die Nr. 1 Sportart weltweit, Fußball, werden.

„Wer sind die Leute?“ wird sich Tom Brady denken, wenn er die Receiver der Patriots sieht, zu denen er seine Pässe werfen soll.
Die sieben Top-Receiver der letzten Saison sind bei den momentan stattfindenden Trainingseinheiten gar nicht auf dem Platz.
Wes Welker ist ein Bronco. Danny Woodhead ist ein Charger. Brandon Lloyd und Deion Branch sind arbeitslos. Rob Gronkowski, Aaron Hernandez und Julian Edelman sind verletzt.
Da ist als Top-Receiver nur noch Running Back Shane Vereen übrig, der letztes Jahr acht Pässe fing.
Es ist natürlich noch früh im Jahr, aber 96 Tage vor Saisonbeginn müssten sich die Patriots langsam überlegen, ob sie nicht Lloyd und Branch noch mal für eine Saison verpflichten sollten?

Freitag, 31. Mai 2013

Kurzberichte
coughlin-tom200Giants Head Coach Tom Coughlin (Bild) ist enttäuscht von Hakeem Nicks. Der Wide Receiver erscheint nicht zu den angesetzten Trainingseinheiten. Die Teilnahme daran ist zwar zu dieser Zeit des Jahres noch freiwillig, aber Coughlin hätte schon gerne, daß Nicks mittrainiert.
Der Wide Receiver ist im letzten Jahr seines Rookievertrags und möchte gerne einen langfristigen Vertrag von den Giants, um abgesichert zu sein.
Wie schnell man sich eine saisonbeendende Verletzung zuziehen kann sieht man ja an Niners Wide Receiver Michael Crabtree. Und eine Verletzung kann ja nicht nur eine Saison beenden, sondern gleich die Karriere.
Deshalb möchte Nicks nicht riskieren, sich in freiwilligen Trainingseinheiten zu verletzen, bevor er nicht einen Vertrag in der Tasche hat, der seine Zukunft absichert.
Was man verstehen kann.

Eine Muskelzerrung in seinem linken Bein plagt Browns Running Back Trent Richardson.
Es wäre zwar nichts schlimmes, heißt es, aber einige Trainingseinheiten wird er wohl verpassen.
Die Browns sind eigenartigerweise überzeugt davon, daß sie mit Brandon Weeden einen Quarterback haben, der das Passspiel ans Laufen bringt, aber Richardson, der als Rookie letztes Jahr 950 Laufyards erzielte, wird natürlich dringend gebraucht, um Weeden zu entlasten.

Fred Davis steht kurz vor seiner Rückkehr in den aktiven Kader der Redskins.
Der Tight End zog sich in Woche sieben der letzten Saison einen Achillessehnenriss zu und ist noch in der Reha.
Seit einiger Zeit läuft er bereits wieder Passrouten und fängt Pässe von RG3. Zum Beginn der Minicamps im Juni will er so weit sein, daß er leicht mit dem Team trainieren kann. Im Trainingslager will er dann wieder voll einsatzbereit sein.

Joel Dreessen fällt eine Zeitlang aus. Der Tight End hatte eine kleine Knieoperation und wird den Rest der Vorbereitungszeit bis zum Beginn des Trainingslagers nicht an den Trainingseinheiten teilnehmen.
Dreessen fing letztes Jahr 41 Pässe für 356 Yards und 5 Touchdowns.
Im Trainingslager wird er dann die Pässe von Peyton Manning fangen können, die sehr viel härter kommen sollen, als letztes Jahr.
Der älteste Starter unter den NFL Quarterbacks hat mehr „ZIP“, wie seine Receiver ihm bescheinigen.
Zwar wird sein Arm nie mehr so stark sein, wie vor seinen vier Nackenoperationen, aber seine Receiver sind überzeugt, daß er seine Pässe härter wirft, als noch im letzten Playoffspiel gegen Baltimore.
Wenn das mal keine schlechten Nachrichten für die Gegner der Broncos sind.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Kurzberichte
gronkowski-rob2Jetzt steht es fest, Rob Gronkowski (Bild) muss am Rücken operiert werden.
Der Tight End der Patriots hat Schmerzen und ein Wirbel in seiner Wirbelsäule muss operativ behandelt werden.
Bereits 2009 verpasste der Gronk eine komplette Collegesaison, weil er am Rücken operiert werden musste. Und für 2013 sieht es auch nicht gut aus. Zwar heißt es, daß Gronkowski höchstens die ersten ein, zwei Saisonspiele verpassen wird, aber das könnte Wunschdenken sein.
Sein linker Arm, den er sich im November 2012 brach, und der seitdem viermal operiert werden musste, ist ja auch noch im Heilungsprozess. Das sieht insgesamt nicht sehr gut aus für den Gronk.

Steve Smith gefällt es nicht, wie seine Karriere verläuft.
Einst war er bei den Giants ein Wide Receiver, der hundert Pässe in der Saison fing und in den Pro Bowl gewählt wurde. 2009 stellte er mit 107 gefangenen Pässen einen Clubrekord für die Giants auf.
Nach einer Knieoperation 2010 war er aber nicht mehr derselbe. Mittlerweile ist er nur noch ein Spieler, der nicht weiß, ob er Sonntags Einsatzzeit bekommt.
Im April wechselte er zu den Buccaneers. Doch auch dort hat er keine Garantie, daß er eingesetzt wird. Deshalb gab er nach nur sechs Jahren in der NFL bekannt, daß er seine Karriere beendet.

Quentin Jammer wechselte von den Chargers zu den Broncos. Damit bleibt der Cornerback in der gleichen Division.
11 Jahre spielte er für die Chargers, gegen die er nun zweimal antreten wird.
Es heißt, daß er in Denver von der Cornerbackposition auf die Safetyposition wechseln soll.

Die Wadenverletzung, die sich Arian Foster am Dienstag zuzog, wird ihn eine Zeitlang vom Training abhalten.
Der Running Back der Texans soll sich schonen, damit er zum Beginn des Trainingscamps Ende Juli völlig auskuriert ist.
Head Coach Gary Kubiak will kein Risiko eingehen, um Fosters Gesundheit nicht zu gefährden. Letztes Jahr erzielte er 1.424 Laufyards und ist unverzichtbar für das Team.

Das Memorialwochenende in den USA wird immer gern genutzt, um richtig groß zu feiern. Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Auch Saints Wide Receiver Joe Morgan hat wohl so richtig zugeschlagen.
Die Polizei nahm ihn am Samstag fest, weil er unter Alkoholeinfluß am Steuer seines Wagens erwischt wurde. Zudem hatte er keine gültige Fahrerlaubnis dabei.
Gegen eine Kaution von $1.500 wurde er wieder freigelassen.
Weder er, noch die Saints wollten sich zu dem Vorfall äußern.

Am Sonntag wurde Buccaneers Safety Cody Grimm verhaftet. Er wurde festgenommen, nachdem der Manager eines Hotels die Polizei gerufen hatte, weil der offensichtlich angetrunkene Grimm für Unruhe gesorgt hatte.
Bereits am 10. März war Grimm in einem anderen Hotel wegen eines ähnlichen Vorfalls verhaftet worden.
Die Buccaneers zeigten sich sehr enttäuscht von ihrem Safety, der übrigens der Sohn des ehemaligen Guards der Redskins und Ruhmeshallenmitglieds Russ Grimm ist.

„Berühren verboten“, so lautet die Regel bei den momentan stattfindenden Trainingseinheiten der NFL Teams.
Doch es gibt immer wieder Trainer, die sich nicht an diese Regel halten.
So teilte ein Reporter, der das Training der Tampa Bay Buccaneers beobachtete, der Liga mit, daß die Spieler der Bucs sich sehr wohl gehittet hätten. Zwar nur Spieler aus der zweiten und dritten Reihe, keine Starter, aber auch für die würde das Verbot gelten.
Die NFL ging letztes Jahr gegen die Seattle Seahawks vor, die sich auch beim Frühlingstraining zu sehr berührt hatten. Roger Goodell strich dem Team zwei Trainingstage.
Die Liga würde die Meldung des Reporters ernst nehmen und die Sache genau untersuchen, hieß es aus der NFL Zentrale.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Kurzberichte
foster-arianArian Foster (Bild) musste den Trainingsplatz am Dienstag auf einer Bahre verlassen. Der Running Back der Texans zog sich eine Verletzung an der Wade zu.
Foster ist überzeugt daß die Verletzung nicht schlimm ist. Allerdings werden das erst genauere Untersuchungen ergeben, die er am heutigen Mittwoch durchlaufen wird.

Es scheint schon klar zu sein, worauf die Gegner der 49ers sich in der kommenden Saison besonders einstellen müssen, auf Pässe von Kaepernick auf Boldin.
Die beiden sind auf dem Weg DAS Quarterback - Wide Receiver Duo der nächsten Saison zu werden.
Boldin, der von John Harbaughs Ravens zu Jim Harbaughs 49ers wechselte, war bei weitem der beste offensive Spieler im Training am Dienstag.
Er fing alle 10 Pässe, die Kaepernick in seine Richtung warf und empfahl sich als vollwertiger Ersatz für den verletzten Michael Crabtree.
Es sah streckenweise so aus, als wäre Anquan Boldin genau der Spiele, der Kaepernick noch fehlte, um noch besser zu werden.
Es ist natürlich noch viel zu früh für irgendwelche Prognosen nach der ersten Trainingseinheit, aber es wäre möglich, daß Boldin tatsächlich zwei Super Bowls in Folge gewinnen könnte.

Joe Staley hatte eine kleine Operation an einem Knie. Wie üblich wurde im Krankenbericht leider nicht genau bezeichnet, an welchem Knie.
Staley wird von vielen als der beste Left Tackle der letzten Saison angesehen. Sein Ausfall wäre ein herber Verlust für die 49ers.
Allerdings sind alle Beteiligten optimistisch, daß er zum Beginn des Trainingslagers wieder voll einsatzbereit sein wird.

Der Name des Vaters gilt nichts, wenn man einen Kaderplatz in einem NFL Team haben will.
Nate Montana, Sohn von Joe, hat am Montag sein zweites Probetraining bei den 49ers abgehalten, dem Team, das seinem Vater so vieles zu verdanken hat.
Doch die Gnade, zwei mal sein Können zur Probe unter Beweis zu stellen, hat nichts zu bedeuten, wenn er die Trainer nicht überzeugen kann.
In der Politik sind Versorgungposten an Familienmitglieder zu Lasten der Steuerzahler üblich, im Sport nicht.
Aber Nate Montana kann ja durch Leistung überzeugen.

Gegen Maurice Jones-Drew liegt eine Anzeige vor. Der Running Back der Jaguars soll einen Sicherheitsangestellten in einem Restaurant geschlagen haben.
Jones-Drew beteuert seine Unschuld und hat seine volle Kooperation angekündigt um das zu beweisen.
Die Jaguars gaben an, daß sie von dem Vorfall wüssten, aber zu einer laufenden Untersuchung keinen Kommentar abgeben wollten.

Die NFL wird die Collegespieler nächstes Jahr erst im Mai einberufen.
Die Draft wird vom 8. bis 10 Mai in der Radio City Music Hall in New York abgehalten.
Dieser Ausweichtermin wurde nötig, da das übliche Draftwochenende auf Ostern fällt, und da findet in der Veranstaltungshalle eine Ostershow statt. Und deshalb muss die Liga, die mit dem Ei spielt, dem Hasen, der die Eier versteckt, ausweichen.

Montag, 27. Mai 2013

Kauft Eurosport Senderechte von ESPN America?
espneurosportEs soll tatsächlich Interesse an den Senderechten von ESPN America für Europa bestehen. Setanta, Eurosport und noch ein dritter Anbieter sollen angeblich daran interessiert sein, einige Senderechte von ESPN America, der am 30. Juli seinen letzten Sendetag in Europa hat, zu kaufen.
Welche und in welchem Umfang ist noch nicht klar.
Das Ganze ist unter der Rubrik: „Das jüngste Gerücht“ zu verbuchen, aber es weckt zumindest einen Funken Hoffnung.
Selbst wenn die beiden großen Anbieter Eurosport und Setanta nicht zugreifen, könnte es sein, daß die Rechte an einzelnen Sportarten an verschiedene Sender veräußert werden. Ob darunter ein Sender sein wird, der in Deutschland zu empfangen ist, dürfte einem Wunder gleichkommen, ist aber im Bereich des Möglichen.

Samstag, 25. Mai 2013

Kurzberichte
Favre-jetshelmEs ist schon lange her, da verklagten zwei Masseurinnen der Jets Quarterback Brett Favre (Bild), weil der ihnen per SMS sexuell anzügliche Texte geschickt haben sollte.
Das war 2008, als Favre für die Jets spielte.
Als die beiden sich bei der Teamleitung darüber beschwerten, wurden sie gefeuert.
Favre hat die Anschuldigungen immer bestritten. Letztes Jahr verlangte er, daß die Anklage, die die beiden gegen ihn eingereicht hatten, vom Gericht abgewiesen werden sollte. Das wurde abgelehnt.
Am Freitag sagte der Anwalt der Klägerinnen der Presse, daß der Fall außergerichtlich geregelt wurde.
Das heißt, daß Favre den Klägerinnen Geld gezahlt hat, um sie vom Hals zu bekommen. Wieviel, wurde nicht bekanntgegeben.

Und wieder ist eine schwere Verletzung zu vermelden.
Seahawks Tight End Anthony McCoy hat sich beim Training am Donnerstag eine Achillessehne angerissen. Am Freitag wurde er operiert und die ersten Prognosen sagen eine sechsmonatige Zwangspause voraus.
Letztes Jahr fing er 18 Pässe für 291 Yards und 3 Touchdowns.

Ein Spieler der Jets soll CBSsports.com anonym mitgeteilt haben, daß 80 bis 90% der Jets-Spieler froh wären, wenn Quarterback Mark Sanchez in die Wüste geschickt würde.
Als Person wäre Sanchez im Team recht beliebt, doch als Spieler wolle ihn kaum noch einer haben.
Das wurde noch verstärkt, durch die armseligen Vorstellungen des Quarterback bisher in den Trainingseinheiten.
Die Jets wollten Sanchez durch die Verpflichtungen mehrerer anderer Quarterbacks zu Höchstleistungen anspornen. Ein Plan, der bis jetzt völlig versagt hat.
Sanchez wirkt verunsicherter denn je. Er erinnert immer noch mehr an den Quarterback, der in den letzten beiden Saisons völlig versagt hat, denn an den Quarterback, der die Jets 2009 und 10 in die AFC Endspiele führte.
Auch Head Coach Rex Ryan soll mittlerweile mehr und mehr von Sanchez abrücken. Der Quarterback warf direkt am ersten Trainingstag drei Interceptions, die absolut unnötig waren, wie es heißt. Das hat Ryan überhaupt nicht gefallen, heißt es weiter. Dem Head Coach liegen die 26 Ballverluste seines Quarterbacks aus der letzten Saison immer noch schwer im Magen. Daß Sanchez sofort wieder da anfängt, wo er aufgehört hat, schmeckt Ryan überhaupt nicht.

Die Chicago Bears werden die Nr. 89 nie mehr vergeben.
Die Nummer, die das Ruhmeshallenmitglied Mike Ditka getragen hat, als er von 1961 bis 66 als Tight End für die Bears spielte, wird zur Ruhe gesetzt.
Doch Ditka war nicht nur ein erfolgreicher Spieler, sondern auch Head Coach in Chicago. Von 1982 bis 1992 führte er die Bears an und gewann einen Super Bowl mit ihnen.
Die Zeremonie wird im Monday Night Spiel am 9. Dezember abgehalten, wenn die Bears gegen die Cowboys spielen.
Das passt, denn auch für Dallas hat er gespielt und war von 1973 bis 81 dort Assistenztrainer.
Der mittlerweile 73 Jahre alte Ditka ist neben Tom Flores der einzige Mensch, der einen Super Bowl als Spieler (VI), Assistenztrainer (XII) und Head Coach (XX) gewinnen konnte.

Roman Harper bleibt in New Orleans.
Nachdem die Saints Safety Kenny Vacarro in der ersten Runde der Draft einberiefen, war es fraglich, ob Harper bleiben würde.
Am Freitag unterschrieb er einen neuen Vertrag für die Saison 2013 über $4 Millionen. Damit verzichtete er auf einen Teil der $5,25 Millionen, die ihm nach seinem alten Vertrag zugestanden hätten.

Freitag, 24. Mai 2013

Kurzberichte
griffiniii-robert6Man könnte es als Lazarettgang bezeichnen, was sich da zum lockeren Training traf.
Einige Spieler der Redskins, die ihre Verletzungen auskurieren, warfen sich die Bälle zu. Allen voran natürlich Robert Griffin III (Bild), der knapp fünf Monate nach seiner Knieoperation hart daran arbeitet, kein Spiel zu verpassen.
Sein Head Coach, Mike Shanahan, hat bereits angekündigt, daß er für die kommende Saison mehr auf konservative Spielzüge setzen will, um RG3 zu schützen.
Nicht am Treffen der Rehas nahm Pierre Garcon teil. Der Wide Receiver musste im Januar an der Schulter operiert werden und ist noch nicht so weit. Er wird nicht an den angesetzten Trainingseinheiten teilnehmen, soll aber zum Beginn des Trainingslagers im Juli einsatzbereit sein.

Die Broncos werden Tom Nalen in ihren Ring of Fame aufnehmen. Der Center gehörte zu seiner aktiven Zeit zu den stillsten Spielern der Liga. Auch nachdem er 2009 in den Ruhestand getreten war, hörte man nicht viel von ihm.
Doch am Donnerstag sprach er mit der Presse und gab zu, daß er einmal einen Gegner absichtlich verletzen wollte.
In der Saison 2006 hatte ihm Chargers Defensive Lineman Igor Olshansky bei einem Spielzug ins Gesichtsgitter gegriffen. Nalen sagte, daß er darüber so wütend war, daß er im nächsten Spielzug absichtlich auf Olshanskys Knie losgegangen wäre. Olshansky verpasste Nalen zwei Faustschläge und wurde vom Platz gestellt. Beide Spieler bekamen von der Liga Geldstrafen.
Doch Nalen besteht darauf, daß er ansonsten, in seinen 15 Jahren in der Liga, nie zu den unfairen Spielern gehört hat.
Nalen hat mit den Broncos zwei Super Bowls gewonnen. Mit seinen 188 Einsätzen in der Startformation für Denver, steht er auf Platz zwei, hinter John Elway.
In der Halbzeitpause des Spiels gegen Philadelphia am 29. September wird er als 24. Spieler in Denvers Ring of Fame aufgenommen werden.

Gegen Rookie Cornerback Tyrann Mathieu lässt die NFL gleich den Tyrannen raushängen.
Mathieu wird in das Drogentestprogramm der Liga aufgenommen. Das heißt, daß er zehnmal im Monat auf Drogen getestet werden kann.
Mathieu unterschrieb einen Vierjahresvertrag bei den Arizona Cardinals, in dem einige Klauseln stehen, die das Team davor schützen, den Cornerback bezahlen zu müssen, sollte er wegen der Einnahme verbotener Substanzen suspendiert werden. Sollte er auch nur für ein Spiel gesperrt werden, werden die Cardinals ihm alle ausgehandelten Bonuszahlungen streichen.
Zwar konnte Mathieu in seiner Collegezeit einige Trophäen sammeln, aber sein wiederholter Drogenkonsum führte dazu, daß LSU Head Coach Les Miles ihn im August 2012 aus dem Team schmiss.

Und die Serie der saisonbeendenden Verletzungen geht weiter. Schon vor der letzten Saison gab es viele, zu viele, saisonbeendende Verletzungen. Dieses Jahr setzt sich dieser unselige Trend leider fort.
Die Giants werden wohl ohne Henry Hynoski auskommen müssen. Der Fullback brach sich beim Training das linke Knie und riss sich das äußere Band.
Zwar gab sich Hynoski optimistisch und sagte, daß er kein Spiel verpassen wird, aber die medizinische Wahrheit spricht gegen diesen Optimismus.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Kurzberichte
crabtree-michael7Steht schon der nächste Spieler fest, für den die Saison 2013 bereits beendet ist?
Beim Training zog sich Michael Crabtree (Bild) einen Achillessehnenriss zu. Der Wide Receiver der 49ers wurde bereits operiert und fällt für sechs Monate aus.
Früher war nach dieser Verletzung die Saison für einen Spieler automatisch aus und vorbei. Doch die Medizin hat große Fortschritte gemacht. Letztes Jahr wurden Ravens Linebacker Terrell Suggs und Buccaneers Defensive End Daquan Bowers an dieser Verletzung operiert und sie konnten trotzdem spielen.
Ob die Niners Randy Moss kurzfristig verpflichten werden, dazu wollte sich Head Coach Jim Harbaugh nicht äußern.

“Ein Vorbild für Arbeitseifer..., ich..., kann sein,“ sagte Peyton Manning.
Der Quarterback wurde von einem Reporter gefragt, was er dazu sagt, daß Cowboys-Besitzer Jerry Jones von seinem Quarterback Tony Romo verlangte, sich gefälligst so wie Peyton Manning auf die nächste Saison vorzubereiten.
Manning zeigte sich geschmeichelt von der Idee, daß der NFL Standard, wie ein Quarterback zu arbeiten habe, an ihm gemessen wird.
„Ich weiß zwar nicht, was da in Dallas passiert und maße mir auch nicht an, darüber ein Urteil abzugeben,“ fuhr Manning fort, „aber ich war immer der Meinung, daß ein Quarterback sich nicht nur körperlich fithalten und vorbereiten muss, sondern auch geistig. Football verlangt mehr als körperliche Fitness.
Ich glaube nicht, daß ich mehr mache, als man als Quarterback halt machen sollte. Und dazu gehört nunmal, seine Gegner zu studieren, zu studieren, wie die eigenen Spieler reagieren und wie man selber reagiert.“
Und nicht weniger verlangt Jerry Jones von seinem Quarterback, dem er die Millionen nur so aufs Konto schaufelt.

Da stand er nun vor den anderen Multimillionären, die sich das Hobby leisten, ein NFL Team zu besitzen.
Jimmy Haslam, neuestes Mitglied dieses Clubs der 32, nutzte die Gelegenheit der Teambesitzerversammlung, um zu erklären, warum seine Firma Pilot Flying J seit Wochen vom FBI und der Steuerbehörde unter die Lupe genommen wird.
Es geht um Betrug, Verschwörung und Steuerhinterziehung im großen Stil.
Doch natürlich habe er selber, als Besitzer und Vorsitzender der Firma, nicht die geringste Ahnung davon gehabt, was seine Angestellten da Böses veranstaltet haben.
Er entschuldigte sich für den Schaden, den diese Untersuchung seiner Firma, der Marke NFL zugefügt hat.
Diese Ansprache des neuen Besitzers der Cleveland Browns stand nicht auf der Tagesordnung, doch Roger Goodell gestattete Haslam fünf Minuten vor der Mittagspause.
Giants Mitbesitzer Steve Tisch sagte: „Ich bin sehr berührt, wie Mr. Haslam die Situation geschildert hat. Ich durchschaue die Komplexität der Situation nicht ganz, aber er war sehr offen.“

Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt, nicht vor Normalsterblichen, seien es auch noch so gute Athleten.
Nachdem die NFL mit Ronde Barber vor Kurzem bereits eine Identifikationsfigur verlor, folgte jetzt eine weitere Ikone. Brian Urlacher hat sich auch entschlossen, in den Ruhestand zu treten.
Der Linebacker wurde 2000 als neunter Spieler in der Draft von Chicago rekrutiert und wurde zum besten defensiven Rookie der Saison gewählt. Achtmal wurde er in den Pro Bowl berufen und 2005 war er der Verteidiger des Jahres.
Doch der Körper des mittlerweile 35-jährigen kann nicht mehr so, wie Urlacher gerne möchte. Im ersten Spiel der Saison 2009 verletzte er sich am Handgelenk und konnte den Rest der Saison nur noch zusehen.
Im letzten Spiel der Saison 2011 verletzte er sich am linken Knie. Zunächst hieß es, daß er nicht operiert werden müsste. Am 14. August 2012 wurde er dann allerdings doch operiert, war aber zum Saisonbeginn einsatzbereit.
In Woche 13 zog er sich eine Oberschenkelzerrung zu und konnte im Dezember kein Spiel mehr bestreiten.
Die Bears sagten nach der Saison, daß sie kein Interesse daran hätten, Urlacher zu dessen Gehaltsvorstellungen weiter zu beschäftigen. Eine Gehaltskürzung lehnte er ab und begab sich auf den freien Spielermarkt.
Doch die akzeptablen Angebote blieben aus, so daß der Linebacker jetzt die Konsequenz zog, und seinen Rücktritt erklärte.

Die Austragungsorte für die Super Bowls L und LI wurden festgesetzt.
Super Bowl 50 findet in San Francisco statt, 51 in Houston.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Kurzberichte
Johnson-CalvinWas macht ein NFL Wide Receiver mit drei gebrochenen Fingern?
Er spielt alle anderen Wide Receiver an die Wand!
Lions Wide Receiver Calvin Johnson (Bild), genannt Megatron, spielte letztes Jahr eine Rekordsaison und das mit drei gebrochenen Fingern, wie er der Presse am Montag erzählte.
Spekulationen über Johnsons Finger gab es genug, waren sie doch oft dick umwickelt.
Die Teamleitung bleibt bei der Aussage, daß Megatron keinen gebrochenen Finger hatte. Das muss sie auch, ansonsten würden die Lions von der Liga eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen, weil sie falsche Verletzungsberichte veröffentlicht hätten. Und in der Stunde der Wahrheit hilft halt nur lügen.
Warum sollte der Wide Receiver lügen?
Um sich wichtig zu machen?
Reichen 122 gefangene Pässe für 1.964 Rekordyards dafür nicht aus?
Muss er noch erzählen, daß er diesen Rekord mit gebrochenen Fingern aufgestellt hat, um sich noch wichtiger zu machen?
Kaum anzunehmen!
Schade nur, daß die Lions aus den Heldentaten Megatrons kein Kapital schlagen konnten. Mit 4-12 Siegen landeten sie auf dem letzten Platz der NFC North.

Nachdem die NFL für 2014 vom Osterhasen aus der Radio City Music Hall verdrängt wurde, denkt Roger Goodell über einen neuen Veranstaltungsort für die Draft nach.
Dieses Ereignis würde immer populärer und man müsse sich nach größeren Austragungsorten umsehen.
Nächstes Jahr will man erst mal auf einen Termin im Mai ausweichen, bevor man über einen Umzug nachdenkt.
Seit 1965 findet die Draft in New York City statt. Doch vorher hat man die neuen Spieler vom College schon in Chicago, Los Angeles, Philadelphia und Pittsburgh einberufen.
2014 wird die Draft noch mal in der Radio City Music Hall abgehalten, entweder vom 8. bis 10. Mai oder vom 15. bis 17. Mai.
Doch man würde sich für die Jahre danach bereits nach anderen Orten umsehen, sagte der Vorsitzende der NFL.

Die Fans haben entschieden. Tedy Bruschi wird in die Ruhmeshalle der New England Patriots aufgenommen.
Die Aufnahmezeremonie wird zunächst am 11. August im Trainingslager abgehalten. Patriotsfans sind herzlich willkommen, daran teilzunehmen.
Doch am 12. September wird Bruschi auch im Rahmen einer Halbzeitshow beim Heimspiel gegen die Jets geehrt werden.
Tedy Bruschi wurde 1996 in der dritten Runde der Draft von den Patriots rekrutiert.
13 Jahre spielte der Linebacker für die Pats. 2004 wurde er in den Pro Bowl berufen. Dreimal gewann er mit seinem Team den Super Bowl.

Die Besitzer der NFL Teams geben den Falcons einen Kredit über $200 Millionen zum Bau eines neuen Stadions. $200 kommen aus öffentlichen Geldern, den Rest zu der veranschlagten Bausumme von einer Milliarde wird Teambesitzer Arthur Blank zahlen.
Zum Beginn der Saison 2017 soll das neue Stadion fertig sein.

Willkommen zurück, Charles Woodson.
Der Defensive Back hat einen Einjahresvertrag bei den Raiders unterschrieben.
Bevor er sieben Jahre für die Packers spielte, spielte er acht Jahre für die Raiders.
Nun ist er zurück.
Sein neuer Vertrag kann ihm mit allen Extrazahlungen $4,3 Millionen einbringen.
Die Reaktionen der Fans werden ihm wohl bei seiner Entscheidung geholfen haben. Hunderte standen vor dem Teamgebäude und feuerten ihn an, als er zu den Vertragsverhandlungen dort eintraf.
Denn am Team kann es nicht gelegen haben. Woodson hatte, nachdem sich die Wege der Packers und seine trennten, betont, daß er nur bei einem wettbewerbsfähigen Team unterschreiben würde.
Und die Raiders und wettbewerbsfähig?
Na ja!

Tony Romo wird für die nächsten drei Wochen flachliegen, und zwar auf dem Bauch. Dem Quarterback der Cowboys wurde eine Zyste am Rücken entfernt.
Das ist doch die Gelegenheit, sich wie Peyton Manning, und andere Quarterbacks, die sich mehr für ihren Job als für Golf interessieren, auf die Gegner der kommenden Saison vorzubereiten.
Und genau das soll Romo tatsächlich auch machen. Man kann es kaum glauben, aber Tony Romo denkt zwischen zwei Saisons wirklich an die Dallas Cowboys.
Immerhin geht der Quarterback in seine siebte Saison als Starter und hat noch nichts, aber auch überhaupt nichts zählbares vorzuweisen.
Schon seit Wochen sieht man Romo jeden Tag auf dem Teamgelände. Er studiert Filme der gegnerischen Teams und er trainiert körperlich das, was sein operierter Rücken ihm erlaubt.
Zum Beginn des Trainingscamps soll der mittlerweile 33-jährige wieder voll einsatzbereit sein.

War das der eigentliche Todesstoß für ESPN America?
Die NFL und Microsoft haben eine Allianz geschlossen, die die Medienwelt verändern soll.
Microsoft zahlt der NFL $400 Millionen für fünf Jahre, damit Besitzer der Xbox die Spiele genießen könne, wie es nie zuvor Möglich war.
Jeder soll sein eigener Regisseur sein und sich die Spiele aus der Kameraeinstellung ansehen können, die er bevorzugt.
Ab 2014 soll es losgehen. Dann sollen sogar die Trainer an der Seitenauslinie die Möglichkeit haben, per Tablet-PC gerade geschehene Spielzüge analysieren zu können. Statt des Polaroidbilds wird es dann bewegte Bilder geben, die sofort ausgewertet werden.
Der gewöhnliche Fan soll Zuhause sitzen und während eines Spiels live per Skype mit anderen Fans kommunizieren, live Statistiken einblenden können und seine persönliche Fantasyliga live überwachen können. Alles über die Xbox, alles auf einem Bildschirm.
Die NFL ist begeistert von den Plänen, die Microsoft ihr unterbreitet hat.
Und Microsoft wird wohl auf diese Tour den ligaeigenen Gamepass überflüssig machen. Ob die NFL mit dem in fünf Jahren $400 Millionen hätte verdienen können, darf bezweifelt werden.
Mal sehen, wie lange diese Angebote noch parallel angeboten werden, bevor wir hier dann auch alle gezwungen sind, uns so eine blöde Spielekonsole kaufen zu müssen, um weiter NFL gucken zu können?
Die Microsoftisierung der Liga beginnt schon dieses Jahr. Die Hauben unter denen die Schiedsrichter strittige Entscheidungen per Video überprüfen können, werden schon das winzig weiche Logo tragen.
NFL demnächst nur noch unter Bill Gates Gnaden.
Na, danke schön!

Dienstag, 21. Mai 2013

Kurzberichte
rice-ray4Ray Rice (Bild) wurde beraubt.
Am Wochenende brach jemand in das Haus des Ravens Running Backs ein und stahl $2.000 und zwei Pistolen.
Rice und seine Familie waren über das Wochenende verreist, nur ein Freund von ihm war im Haus und rief die Polizei.
Der Täter wurde von einer Überwachungskamera gefilmt, und die Polizei fahndet bereits nach ihm.

Am Montag wurde Rob Gronkowski zum vierten Mal an seinem gebrochenen linken Unterarm operiert.
Dem Tight End der Patriots wurde eine Platte zur Stabilisierung der Bruchstelle eingesetzt.
Die Operation war schon lange fällig, konnte aber nicht durchgeführt werden, weil die Wunde infiziert war. Die Ärzte sagten, daß die Infektion nun völlig abgeklungen wäre und die OP ohne Komplikationen verlief.
Wegen seiner chronischen Rückenschmerzen kann es aber sein, daß der Gronk auch daran operiert werden muss. Zunächst wollen seine Ärzte versuchen, die Schmerzen durch Physiotherapie zu kurieren, parallel zur Reha an seinem Arm.
Müsste Gronkowski operiert werden, wäre es möglich, daß er die Saison komplett aussetzen muss.

Ed Reed soll es nach seiner Hüftoperation sehr gut gehen, sagte Texans Head Coach Gary Kubiak.
Der neunmalige Pro Bowl Safety war erst letzten Monat von den Ravens nach Houston gewechselt und unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $15 Millionen.
Seine Rückenprobleme sollen den Texans vor den Vertragsverhandlungen bekanntgewesen sein.
Die Saisonvorbereitungen wird Reed wohl vollständig verpassen.
Etwas anders sieht es bei einem anderen Rekonvaleszenten der Texans aus. Linebacker Brian Cushing erholt sich von seinem Kreuzbandriss am linken Knie.
Wie er sagte, gäbe es keine Einschränkungen mehr für ihn und er dürfe voll mittrainieren. Kubiak und seine Crew wollen es aber nicht überstürzen und werden ihn nicht an den Trainingseinheiten teilnehmen lassen.

Alles neu macht der Mai.
Kommen demnächst auch die neuen Spieler von den Colleges im Mai über die Draft in die NFL?
Die Spielergewerkschaft und die Ligavertreter verhandeln darüber, die Einberufung 2014 im Mai abzuhalten. Danach soll entschieden werden, ob die Veranstaltung dann weiter erst im Mai stattfindet, oder doch wieder im April.
Diese zunächst einmalige Verlegung in den Mai ist nächstes Jahr nötig, weil Ostern und die Draft zusammenfallen. Deshalb ist die Radio City Music Hall bereits für eine Oster-Show ausgebucht.
Für 2014 bleiben also zwei Möglichkeiten, ein anderer Austragungsort, oder ein anderer Zeitpunkt. Die NFL möchte lieber zeitlich ausweichen, als örtlich.

Montag, 20. Mai 2013

Kurzberichte
Griffin III-Robert3Im Sommer wird Robert Griffin III (Bild) seine Freundin Rebecca Liddicoat heiraten, doch schon heute werden die beiden mit Geschenken zugeschmissen.
Im Internet haben die beiden eine Hochzeitsgeschenkwunschliste veröffentlicht, weil man sich als mehrfacher Millionär ja leider selber nichts leisten kann.
Und die Fans griffen ihrem Idol nur allzu dankbar unter die Arme und kauften, was das Zeug hielt.
Letzter Stand, eine programmierbare Brotbackmaschine soll noch auf der Liste stehen und nicht schon dutzendfach geschenkt worden sein.
Humpeln muss RG3 wohl nicht zum Traualtar, denn sein Vater sagte der Presse, daß der Genesungsprozess des Knies seines Sohnes vor dem Zeitplan liegt.
Seit Ende April wirft RG3 hin und wieder schon mal ein paar Pässe, und Papa Griffin ist überzeugt, daß sein Sohn beim ersten Saisonspiel am 9.9. in Philadelphia starten wird.
Redskins Head Coach Mike Shanahan und seine Trainer sind jedoch vorsichtig und halten sich streng an die Anweisungen der Ärzte, um nichts falsch zu machen. Sie lassen es langsam angehen, auch auf die Gefahr hin, daß RG3 nicht sofort zum Saisonbeginn mitmischen kann.
Wobei die Ärzte den Quarterback mehr vor sich selber schützen müssen. Immer wieder müssen sie ihn bremsen und ihm sagen: „In dieser Phase der Reha darfst Du nur das und das machen, mehr nicht.“

Für Larry Fitzgerald war die Saison 2012 die frustrierendste seiner Karriere. Der Wide Receiver der Cardinals gehört zu den besten Spielern auf dieser Position, doch er hatte letztes Jahr keinen Quarterback, der ihm auch nur halbwegs brauchbare Pässe zuwerfen konnte, und das obwohl drei verschiedene Quarterbacks zum Einsatz kamen.
Fitzgerald sieht optimistisch in die Zukunft. Das liegt an Quarterback Carson Palmer und Head Coach Bruce Arians. Fitzgerald glaubt, daß Palmer und Arians, der den tiefen Pass bevorzugt, genau das Richtige für ihn sind.
Arians hat schon die Quarterbacks Ben Roethlisberger und Andrew Luck zu Höchstleistungen gertrieben. Fitzgerald glaubt, daß sein neuer Head Coach auch den sich auf dem absteigenden Ast befindlichen Palmer noch mal zu Höchstleistungen anspornen kann.

Dwight Freeney hat nach langer Suche einen neuen Arbeitgeber gefunden.
Der Defensive End unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den San Diego Chargers. Mit Sonderzahlungen, zu denen auch die Anzahl an Sacks zählen, die er erzielt, kann der siebenmalige Pro Bowler auf $13,35 Millionen verdienen.
Freeney war 11 Jahre lang eine Säule in der Verteidigung der Colts. Mal sehen, was der 33-jährige bei den Bolts noch reißen kann.

Samstag, 18. Mai 2013

Kurzberichte
gronkowski-robErst gestern wurde bekannt, daß Rob Gronkowski (Bild) sich endlich der vierten Operation an seinem linken Unterarm unterziehen kann, da kommt die nächste Hiobsbotschaft. Wie es heißt hat der Tight End der Patriots so starke Rückenschmerzen, daß wohl auch eine Rückenoperation nötig sein wird.
Bereits 2009 verpasste der Gronk eine komplette Collegesaison, weil er am Rücken operiert wurde.
Und jetzt ist nicht nur fraglich, ob er pünktlich zum Saisonstart wieder einsatzbereit sein wird, sondern ob er überhaupt ein Spiel wird bestreiten können.
Mal sehen, wie die Patriots darauf reagieren?
Gronkowskis Vertrag läuft noch bis zum Ende der Saison 2019. Aber wenn er für New England unbrauchbar ist, werden sie ihn wohl genauso schnell feuern, wie Defensive Tackle Kyle Love, der an Diabetes Typ 2 leidet.

Die Saison der Seahawks beginnt ohne Bruce Irvin. Der Linebacker wurde für die ersten vier Spiele suspendiert, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Vom Saisonstart bis zum 30. September darf er auch nicht mit dem Team trainieren.

Freitag, 17. Mai 2013

Kurzberichte
gronkowski-rob2Nächste Woche kann sich Rob Gronkowski (Bild) endlich der nötigen vierten Operation an seinem Arm unterziehen.
Der Tight End der Patriots hatte sich seinen linken Unterarm letztes Jahr gebrochen, als er einen Extrapunktversuch blockte.
Dreimal wurde er bereits operiert. Eine nötige vierte Operation musste danach immer wieder verschoben werden, weil die Wunde am Arm infiziert war. Diese Infektion ist mittlerweile so weit abgeklungen, daß dem Gronk nächste Woche eine Platte zur Stabilisierung des Knochens eingesetzt werden kann.
Ob Gronkowski pünktlich zum Saisonstart wieder einsatzbereit sein wird, ist aber immer noch nicht sicher.

Die Patriots hatten Kyle Love vorgestern gefeuert, weil der Defensive Tackle an Diabetes Typ 2 leidet.
Das schreckte die Jacksonville Jaguars nicht ab. Sie verpflichteten Love gestern.
Sein Agent sagte, daß die Ärzte ihm versichert hätten, daß Love bald wieder hundertprozentig fit sein wird.
Den Jags scheint diese Versicherung ausgereicht zu haben.

Als Quarterback ist David Garrard zurückgetreten. Als Quarterback –Coach wird er wohl bei den Jets bleiben.
Sein kürzlich operiertes linkes Knie schwillt nach jeder Trainingseinheit an und schmerzt. Deshalb gab Garrard das Ende seiner Karriere als Spieler bekannt. Allerdings glauben die Jets, daß der Quarterback sein Wissen an die ihre Quarterbacks weitergeben kann, speziell an den Rookie Geno Smith.
Der 35-jährige Garrard glaubt, daß Smith genug Talent hat, um Sanchez bald als Starter abzulösen. Natürlich wäre das eine Entscheidung der verantwortlichen Trainer, schob er sofort nach. Die Vorbereitungsspiele würden zeigen, wer als Starter in die Saison gehen wird. Der Kampf um den Posten des Starters würde sich seiner Meinung nach aber nur zwischen diesen beiden entscheiden. Greg McElroy und Matt Simms, ein weiterer Sprößling von Super Bowl MVP Phil Simms, würden wohl nur um den Platz als dritter Quarterback im Kader kämpfen.
Noch hat er sich nicht entschieden, ob er an der Seitenauslinie arbeiten will, aber er muss an seine Familie, seine drei Kinder denken, die versorgt sein wollen.

Anthony Hargrove soll einen Einjahresvertrag bei den Dallas Cowboys unterschrieben haben.
Der Defensive End gewann mit den New Orleans Saints den Super Bowl. Er gehörte zu den Spielern der Saints, die im Zuge der Kopfgeldaffaire suspendiert wurden.
Nach der Saison 2011 hatte er bei den Packers unterschrieben, die ihn aber im August 2012 feuerten. Diese Entlassung war aber weniger der Suspendierung geschuldet, als vielmehr der Drogenabhängigkeit Hargroves. Obwohl er seine Sucht erfolgreich bekämpft hatte und seine Suspendierung aufgehoben wurde, spielte er 2012 keinen Spielzug.
Die Cowboys leiden Not an brauchbaren Verteidigern. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, daß Hargrove sich seinen Platz im Kader erkämpfen kann.
Dallas ist bereits die siebte Station Hargroves in der NFL. 2004 wurde er von den St. Louis Rams einberufen. Danach ging er zu den Bills, Saints, Eagles, Seahawks, Packers und nun halt den Cowboys.

Chris Kluwe blieb nicht lange arbeitslos.
Die Minnesota Vikings hatten den Punter letzte Woche gefeuert. Am Donnerstag unterschrieb er bei den Oakland Raiders.
Allerdings muss er sich dort gegen Marquette King durchsetzen, wenn er zum Saisonbeginn noch im Kader sein will.

Jimmy Smith gehört zu den wenigen Spielern, die einem einfallen, wenn man an brauchbare Spieler der Jaguars denkt.
1995 kam der Wide Receiver nach Jacksonville und wurde dort ein Star. Zuvor war er bei den Cowboys und Eagles angestellt, fing aber in seinen ersten drei Jahren in der NFL keinen einzigen Pass.
Das änderte sich in den 11 Jahren, die er für die Jaguars spielte. Er fing 862 Pässe für 12.287 Yards und 67 Touchdowns. In neun Saisons durchbrach er die Tausendyardsgrenze und wurde fünfmal in den Pro Bowl gewählt.
2001 wurde er betrunken am Steuer erwischt und 2003 wurde er für vier Spiele suspendiert, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Diese verbotenen Substanzen brachten dem ehemaligen NFL Star jetzt einen langen Gefängnisaufenthalt ein.
Am 29. März wurde Smith zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil er mit Kokain erwischt wurde. Zwei zusätzliche Jahre erhielt er, weil er auch noch eine unerlaubte Schusswaffe bei sich trug.
Ein trauriges Ende für einen, der eigentlich keine Chance in der NFL hatte, diese aber nutzte.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Kurzberichte
garrard-davidEiner gab freiwillig auf.
Die Jets hatten sich entschlossen, mehrere Quarterbacks auszuprobieren, um Mark Sanchez etwas Druck zu machen.
Zu den Druckmitteln gehörte auch David Garrard (Bild). Der hat zwar seit 2010 keinen Spielzug mehr in der NFL absolviert, sollte aber seine Chance bekommen, um den Posten des Starters zu kämpfen.
Doch sein letztes Jahr operiertes Knie macht ihm zu große Probleme. Nach jeder Trainingseinheit ist es angeschwollen und schmerzt, sagte er zu seiner Entscheidung, wohl den Schritt in den Ruhestand anzutreten.
Mark Sanchez kann sich nun etwas sicherer bei den Jets fühlen.

Es gibt keine Liebe in der NFL.
Nachdem die Patriots erfahren haben, daß Defensive Tackle Kyle Love Diabetes Typ 2 hat, haben sie ihn auf die Transferliste gesetzt.
Wenn er Glück hat, findet er einen neuen Arbeitgeber, wenn nicht, dürfte seine Karriere vorüber sein.
2010 kam er unrekrutiert zu den Patriots. Seitdem hat er kein Spiel verpasst. Doch in den letzten Monaten hat Love etwa 10 Kg an Gewicht verloren, hauptsächlich Muskelmasse.
2013 hätte ihm ein Gehalt von $750.000 zugestanden. Wenn ein anderes Team ihn von der Transferliste nimmt, muss das ihm nur $630.000 zahlen.
Loves Ärzte sagten, daß ihr Patient mit der richtigen Behandlung und Medikation durchaus in der Lage sein wird, seinen Job wieder voll und ganz auszuüben.
So wie Jay Cutler in Chicago. Der Quarterback der Bears hat Diabetes Typ 1 und ist trotzdem in der Lage in der NFL zu spielen.

23 Jahre sind doch ein gutes Alter, seinen Ruhestand zu genießen.
Jedenfalls denkt Rolando McClain so. Der Linebacker der Ravens hat am Mittwoch, 10 Tage nachdem er einen Vertrag in Baltimore unterschrieben hat, seinen Rücktritt vom Football bekanntgegeben.
In seiner kurzen NFL Karriere hatte McClain einigen Ärger mit dem Gesetz. In den letzten 16 Monaten wurde er dreimal festgenommen.
Die Ravens wollten diesem problematischen Spieler dennoch eine Chance geben und gaben ihm einen Einjahresvertrag über $700.000.
Ob McClain glaubt, daß eine Verbrecherlaufbahn mehr einbringt?

Mittwoch, 15. Mai 2013

Kurzberichte
mcnabb-donovanDonovan McNabb (Bild) hat wohl gemerkt, daß er als Quarterback in der NFL wirklich nicht mehr gebraucht wird.
Vor der Saison 2012 war er ja noch felsenfest überzeugt, daß seine Qualitäten noch ausreichten, ein Team in die Schlacht zu führen. Doch als die Saison dann ohne ihn begann, war er ziemlich angefressen.
Jetzt hat er bemerkt, daß seine Zeit vorüber ist und wird offiziell in den Ruhestand treten.
Die Philadelphia Eagles rekrutierten ihn in der Draft 1999 als zweiten Spieler. Und als Eagle wird er auch zurücktreten.
Als günstigsten Zeitpunkt stellt McNabb sich Woche drei der kommenden Saison vor, wenn die Chiefs mit seinem alten Head Coach Andy Reid in Philadelphia spielen.
McNabb spielte den größten Teil seiner Karriere in Philadelphia, bevor er es 2010 noch bei den Redskins und 2011 bei den Vikings versuchte.
Mit den Eagles erreichte er nach der Saison 2004 den Super Bowl, wo Philadelphia gegen die Patriots verlor.
McNabb hatte Glanzzeiten bei den Eagles, und Zeiten, in denen die Fans in kräftig ausbuhten.
Sollte er wirklich während des Spiels gegen Kansas City seinen Schritt in den Ruhestand erklären dürfen, werden sie ihm wohl noch mal zujubeln.

Und die Verletzungsserie beginnt.
Ein Spieler, für den die Saison 2013 schon nach den ersten Trainingseinheiten beendet ist, ist Melvin Ingram. Der Linebacker der Chargers hat sich das Kreuzband am linken Knie gerissen.
Zwar wird das Knie noch genauer untersucht werden, aber der behandelnde Arzt war sich in seiner ersten Prognose sehr sicher.
Ingram stand vor seiner zweiten NFL Saison. 2012 hatten die Chargers ihn in der ersten Runde der Draft rekrutiert. Er beendete die Saison mit 16 Tackles, 1 Sack und 1 erzwungenen Fumble.

Eagles Running Back LeSean McCoy wurde von einer Frau angezeigt. Er soll sie in einem Partybus angegriffen und aus dem Bus geschmissen haben.
Das soll am 18. Dezember passiert sein, als McCoy und vier Freunde mit 15 Frauen auf der Fahrt von Philadelphia in einen Nachtclub in New York waren.
Die Männer bespritzen die Frauen mit Wasser und die die Anklägerin, von der man weiß, daß ihr Name Mary Roe sein soll, beschwerte sich lautstark.
Dann spürte sie einen Schlag im Gesicht, der ihrer Meinung nach von McCoy oder seinem Leibwächter „Big John“ kam. Als sie am Boden lag, wäre ein ganzes Gefäß mit Wasser über ihr ausgekippt worden.
Dann hätte McCoy den Fahrer gebeten den Bus anzuhalten und schmiss Miss Roe raus. Da stand sie nun mitten in der Nacht im Niemandsland am Highway. Sie rief die Polizei. Die Polizisten vermerkten in ihrem Bericht, daß sie an dem Abend keine sichtbaren Verletzungen an der Frau bemerkten.
Mehr wurde bis jetzt noch nicht veröffentlicht.

Felix Jones hat einen neuen Arbeitgeber gefunden.
Der ehemalige Running Back der Cowboys reiste in der letzten Woche zu verschiedenen Teams, um sein Können unter Beweis zu stellen.
Die Eagles gaben ihm am Dienstag einen Einjahresvertrag. Über die Finanzen wurde noch nichts bekanntgegeben.

Chuck Muncie ist tot.
Der ehemalige NFL Running Back starb am Dienstag an einem Herzinfarkt. Er wurde nur 60 Jahre alt.
Muncie spielte von 1976 bis 80 für die Saints und von 1980 bis 84 für die Chargers. In dieser Zeit erzielte er 6.702 Laufyards und 71 Touchdowns.
Seine Karriere endete 1984. Nach dem ersten Saisonspiel wurde Muncie von Commissioner Pete Rozelle für den Rest der Saison suspendiert, weil er positiv auf Kokain getestet wurde.
1985 versuchte er ein Comeback bei den Vikings, aber das währte nur kurz. Er hörte mit dem Football auf, weil er andere Sachen hätte, um die er sich kümmern müsse, sagte er damals.
1989 musste er für 18 Monate ins Gefängnis, weil er mit Kokain gehandelt hatte.
Das änderte ihn. Nach seinem Gefängnisaufenthalt arbeitete er mit Kindern und süchtigen Erwachsenen, um sie auf die richtige Spur zu bringen.

Dienstag, 14. Mai 2013

Kurzberichte
pitta-dennis2Dennis Pitta (Bild) bleibt in Baltimore. Der Tight End unterschrieb einen Einjahresvertrag über zwei Millionen Dollar.
Zwar hatte Pitta Interesse bei den Dolphins und den 49ers geweckt, doch akzeptable Angebote machten sie ihm nicht.
Nach der Saison 2014 wird Pitta ein uneingeschränkter Free Agent. Die Ravens wollen ihn aber nicht ziehen lassen und arbeiten daran, einen langfristigen Vertrag mit dem Tight End abzuschließen.
Ohne Anquan Boldin, der nach San Francisco abwanderte, wird Pitta um so wichtiger. In der letzten Saison fing er 61 Pässe für 669 Yards und 7 Touchdowns. In den Playoffs kamen noch 14 gefangene Pässe für 163 Yards und 3 Touchdowns dazu.

Die Leser der NFL eigenen Internetseite haben entschieden: Die Seattle Seahawks gewinnen den Super Bowl gegen die Denver Broncos.
Das zeigt, daß Seattles Leistungen in der letzten Saison einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
Natürlich werden die 49ers schwer etwas dagegen haben, daß der Divisionsrivale wirklich so weit kommt. Und die Saison muss halt nunmal gespielt werden, bevor der Super Bowl Sieger gekürt werden kann.
Letztes Jahr lagen die Leser von NFL.com mit ihrem Tipp, daß die Green Bay Packers gegen die New England Patriots gewinnen ja auch daneben.
Aber unterhaltsam sind solche Tippspiele ja doch immer.

Die Minnesota Vikings haben erste Bilder ihres neuen Stadions veröffentlicht. (Siehe hier: http://static.nfl.com/static/content/public/photo/2013/05/13/0ap1000000169310.jpg)
Das Dach wird sich nicht öffnen lassen, ist aber lichtdurchlässig. Dafür lassen sich die Seitenfenster des Stadions öffnen.
Zur Saison 2016 soll das Stadion fertig sein.
Dann können die Zuschauer komfortabel im klimatisierten Rund sitzen und zusehen, wie Schnee und Regen auf das Dach prasseln.

Die Chiefs haben Chris Ault verpflichtet. Ault war Head Coach der Universität von Nevada und gilt als der Erfinder der Pistol-Offense, die die NFL letztes Jahr durcheinandergewirbelt hat.
Am Montag unterschrieb er einen Einjahresvertrag in Kansas City und soll als Berater fungieren.
Es wurde noch nicht bekannt, ob Ault den Chiefs die Pistol-Offense beibringe soll, oder ob er ihnen zeigen soll, wie man sie stoppt. Aber eigentlich wäre ja beides ratsam.

Montag, 13. Mai 2013

Kurzberichte
ryan-rex2Rex Ryan (Bild) ist der Meinung, daß er sich in der letzten Saison zu wenig um die Verteidigung seiner Jets gekümmert hat. Das will der Head Coach ab sofort ändern und diesem Mannschaftsteil mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Er wird eine Menge zu tun haben, stehen in der Defense doch sieben neue Starter.
Die Offense vertraut er ganz und gar Marty Mornhinweg an, in dessen Fähigkeiten er großes Vertrauen hat.
Ryan betonte, daß er ja vor seiner Zeit als Head Coach der Jets immer als Defensetrainer gearbeitet hat. Deshalb will er die neuformierte Verteidigung selber anleiten und die jungen Leute wettbewerbsfähig machen.

Titus Young dürfte seine Chancen, jemals wieder in der NFL spielen zu dürfen, jetzt endgültig vermasselt haben.
Der ehemalige Wide Receiver der Lions, der auf der Suche nach einem neuen Team ist, wurde zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen verhaftet.
Am Samstag war er in ein Haus in San Clemente, Kalifornien, eingebrochen.
Als er die herbeigerufene Polizei bemerkte, rannte er aus dem Haus, wurde aber nach einer kurzen Verfolgungsjagd gestellt. Als die Polizisten ihm Handschellen anlegen wollten, kam es zu einer Schlägerei.
Young wurde verhaftet und sitzt immer noch hinter Gittern. Seine Kaution wurde auf $75.000 festgesetzt, da er aber sowieso schon auf Kaution frei war, ist es fraglich, ob er auch dieses Mal wieder gegen eine Zahlung freikommt.
Dem 23-jährigen steht eher eine Karriere im Knast, denn in der NFL bevor.

Sonntag, 12. Mai 2013

Kurzberichte
jones-jerry5Das erklärt einiges!
Cowboys Besitzer Jerry Jones (Bild) litt an einer Netzhautablösung im linken Auge, die in dieser Woche operiert wurde.
Der 70-jährige hat die OP gut verkraftet und scherzte bei einer Pressekonferenz bereits wieder mit den Reportern.
Er sagte, daß das Auge nicht an Sehkraft verlieren würde, und daß er die Verletzung vielleicht schon 15 Jahre mit sich herumtrug.
Das erklärt einiges!
Jerry Jones hat also gar nicht richtig erkennen können, was für einen Murks sich sein Quarterback Tony Romo da oft zusammengespielt hat.

Jack Butler revolutionierte die Position des Cornerbacks.
Am Samstag verstarb das Ruhmeshallenmitglied der Steelers im Alter von 85 Jahren an einer Staphylokokkeninfektion.
Dabei kam Butler zur NFL, wie die Jungfrau zum Kinde. Als er 1951 einen Anruf von Fran Fogarty, dem General Manager der Steelers bekam, dachte Butler, daß der die falsche Nummer angerufen hätte. „Ich hatte überhaupt keine Ahnung vom Football“, sagte Butler.
Das hinderte ihn nicht daran, in den nächsten neun Jahren 52 Pässe abzufangen und viermal in den Pro Bowl gewählt zu werden.
Alles was Butler wollte, war den Ball zu bekommen. Sein aggressiver Spielstil setzte den Ton für die anderen Defensive Backs in der Liga und gilt als Grundstein für den Steel Curtain der Steelers.
Eine Knieverletzung beendete 1959 seine Karriere.
An der Staphylokokkeninfektion litt er, seitdem er in den Ruhestand getreten war. Am Samstag erlag er seinem Leiden.

Am Samstag verstarb auch George Sauer. Der Wide Receiver spielte eine große Rolle im einzigen Super Bowl Sieg der New York Jets. Er fing acht Pässe von Quarterback Joe Namath in einem der größten Überraschungssiege der NFL Geschichte.
Von 1965 bis 1970 spielte er für die Jets. Als er in den Ruhestand trat, tat er es nicht, weil er verletzt war, sondern weil er nicht akzeptieren konnte, wie unmenschlich die Spieler der Liga behandelt wurden.
1974 trat er vom Rücktritt zurück und spielte für die New York Stars und 1975 für die Charlotte Hornets in der World Football League bevor er endgültig seine Footballschuhe an den Nagel hängte.
Seit einigen Jahren litt Sauer an Alzheimer.
Am Samstag verstarb er im Alter von 69 Jahren.

Die mächtigste Frau im amerikanischen Sport hat ihren Posten geräumt. Amy Trask trat am Samstag als Geschäftsführerin der Oakland Raiders zurück.
Seit 1997 führte sie die Geschäfte der Raiders. Sie war eine der wichtigsten Beraterinnen von Al Davis, dem 2011 verstorbenen Besitzers des Clubs.
Vielleicht ist es nicht falsch, daß sie zurücktrat. Seit einigen Jahren sind die Raiders nur noch gut im Kampf um eine hohe Draftposition. Um die Playoffs spielen sie schon lange nicht mehr mit.

Die gute, alte Helmkamera ist zurück.
Wenn wir ehrlich sind, war diese Innovation damals das Beste an der ersten WLAF Saison.
Marc Trestman hat sie wiederentdeckt. Der Head Coach der Bears hat sie seinem Quarterback Matt Blanchard angehängt. Dadurch können die Trainer genau erkennen, was Blanchard sieht und wann er wie darauf reagiert.
Ob Trestman auch die Quarterbacks Nr. 1 und 2, Jay Cutler und Josh McCown demnächst mit Helmkameras ausstatten wird, wollte er noch nicht sagen.
Vom Testlauf mit Blanchard ist er jedenfalls sehr zufrieden.

Freitag, 10. Mai 2013

ESPN America, bald nicht mehr da!
espnamericaESPN gab eine Presseerklärung heraus, in der das Ende des Senders zum 31. Juli offiziell verkündet wird.
ESPN America und ESPN Classic werden im Mittleren Osten und in Europa abgeschaltet. Im Mittleren Osten wird bereits am 30. Juni abgeschaltet.
Bis dahin werden die Sender ihr gewohntes Programm ausstrahlen, und dann ist der Bildschirm plötzlich, aber nicht unerwartet, dunkel.
Sofort wurde in den verschiedenen Foren spekuliert, daß es doch noch Käufer für ESPN America geben würde, oder daß ESPN als Rechtehändler fungieren und seine Rechte an andere weiterverkaufen könnte. Auch daß aus dem Nichts heraus plötzlich FOX Sports auf dem Plan und Bildschirm erscheinen würde, wird spekuliert.
Doch machen wir uns nichts vor. Drei Monate sind ein Wimpernschlag bei Vertragsverhandlungen. In dieser kurzen Zeit kann sich kein Käufer finden, der den Sendebetrieb nahtlos weiterführt, es sei denn es wären schon seit geraumer Zeit Verhandlungen im Gange.
Für Zweifler, die lieber die Originalmeldung lesen möchten... Hier ist sie:
BT Group and ESPN announced in February an agreement for BT to acquire ESPN’s UK and Ireland TV channels business.
Following the agreement with BT, and after further review and consultation, ESPN has decided to cease broadcasting the ESPN America channel across Europe and the Middle East (except the UK and Ireland), and ESPN Classic channels across Europe, the Middle East and Africa.
The date that the channels go off air will be different across different markets, based upon distribution agreements. However, in most markets, both channels will continue exactly as they are, unchanged, until 31 July, 2013 (30th June 2013 in the Middle East) and you will continue to get the exact same sports content and coverage until that time.

Kurzberichte
Auch in den USA wird darum gekämpft, die NFL ohne Probleme sehen zu können.
Die NFL verbietet es den TV-Sendern eines Heimteams, deren Spiele im örtlichen Fernsehen zu übertragen, wenn das Stadion nicht ausverkauft ist.
Die Fans können dann zwar Football gucken, aber nur ein anderes zeitgleich stattfindendes Spiel.
Ein Senator kämpft nun darum, daß diese Regel abgeschafft wird. John McCain hat am Donnerstag den Television Consumer Freedom Acct of 2013 dem Kongress vorgelegt. In diesem, salopp gesagt „Freiheit für Fernsehzuschauer“ genannten Antrag verlangt McCain, daß auch Spiele, die nicht ausverkauft sind, im örtlichen TV ausgestrahlt werden sollen. Er schränkt noch ein, daß diese Regelung auf jeden Fall für solche Orte gelten müsse, in denen die Stadien mit Steuermitteln gebaut wurden.
Wie es heißt, hat der Antrag kaum Chancen, positiv beschieden zu werden.

Gerald Sensabaugh hat der NFL Lebewohl gesagt.
Der ehemalige Safety der Cowboys ist momentan arbeitslos und soll einige Jobangebote vorliegen haben. Doch im Alter von 29 Jahren zieht er es vor, in den Ruhestand zu treten.
Nach vier Jahren in Jacksonville, wechselte Sensabaugh 2009 nach Dallas. Erst 2011 unterschrieb er einen neuen Fünfjahresvertrag über $22,5 Millionen.
Doch die böse Gehaltsobergrenze zwang die Cowboys dazu, ihn nach der Saison 2012 zu feuern.
Sensabaugh gab an, daß er keine gesundheitlichen Gründe hätte, den Football aufzugeben.

Für die Leser der NFL eigenen Internetseite ist bereits alles klar.
Sie sind sicher, daß der Super Bowl zwischen den Denver Broncos und den Seattle Seahawks ausgetragen wird.
Um dorthin zu gelangen schlagen die Broncos im AFC Endspiel die Patriots und Seattle gewinnt gegen San Francisco.
Fragt sich, wer denn den Super Bowl gewinnen wird?
Das sollen die Leser demnächst entscheiden.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Kurzberichte
barber-ronde2Irgendwann musste ja mal Schluß sein, aber es ist dann doch ein Schock... Ronde Barber (Bild) hat seinen Rücktritt erklärt.
Er gehörte zu den Spielern, ohne die man sich die NFL kaum vorstellen kann.
Der Cornerback/Safety der Buccaneers spielte 16 Jahre in der Liga und wurde in fünf Pro Bowls gewählt. Mit Tampa konnte er sogar einen völlig unerwarteten Super Bowl Erfolg erringen.
1997 wurde er in der dritten Runde der Draft von den Buccaneers einberufen, eine Runde später, als sein Zwillingsbruder Tiki, der zu den Giants ging.
Der 38-jährige gehört zu den ganz wenigen Spielern, die eine solch lange Karriere bei nur einem Team absolvierten.
Barber erzielte 47 Interceptions und 28 Sacks. Damit ist er der einzige Spieler, der jemals über 40 Interceptions und über 20 Sacks erzielt hat.
Seine 14 Touchdowns listen ihn auf Platz vier der Verteidiger, die Touchdowns erzielt haben, hinter Deion Sanders (19), Devin Hester (18) und Rod Woodson (17).
Viele glauben, daß Ronde Barber ein sicherer Kandidat für die Ruhmeshalle ist. Alle wissen, daß die NFL wieder einen Vorzeigespieler verloren hat.

Die 49ers verkauften die Namensrechte an ihrem neuen Stadion an eine Jeansfirma.
Wenn es 2014 eröffnet wird, wird es den Namen Levi`s Stadion tragen. Über 20 Jahre sollen $220 Millionen in die Taschen der Niners fließen.
Ein Farbwechsel von Rot/Gold zu Blau/Gold für das Team ist nicht im Gespräch.

Die Minnesota Vikings und die Universität von Minnesota haben sich geeinigt.
Die Vikings haben dringend ein Stadion gesucht, in dem sie spielen können, bis ihr neues Stadion fertig ist.
In den Saisons 2014 und 15 müssen die Fans der Vikings auf den gewohnten Komfort verzichten und sich bei Schnee und Eis in das nicht überdachte TCF Bank Stadium setzen.
Am Freitag soll der Vertrag unterzeichnet werden.
Die Vikings werden der Universität über vier Jahre jeweils $3 Millionen zahlen und sie an den Einnahmen der Heimspiele beteiligen.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Kurzberichte
trufant-marcus2Die Jacksonville Jaguars haben in der Draft viel getan, um ihre Secondary aufzupolstern.
Um die Frischlinge nicht allein zu lassen, holten sie jetzt noch einen erfahrenen Cornerback, Marcus Trufant (Bild). Er wurde 2003 von den Seahawks einberufen. Obwohl er immer zu den besseren Spielern auf seiner Position gehörte, wurde er nur einmal in den Pro Bowl gewählt.
Nach der Saison 2012 entließen die Seahawks Trufant.
Auch wenn er sich im Spätherbst seiner Karriere befindet, hat er noch eine Menge Football in sich und kann den jungen Spielern noch viel beibringen.

Zwei Spieler, die momentan bei keinem NFL Team unter Vertrag sind, arbeiten hart daran, daß es so bleibt.
Der ehemalige Wide Receiver der Lions, Titus Young, der wegen seines wenig sozialen Verhaltens gefeuert wurde, wurde innerhalb von 15 Stunden zweimal verhaftet.
Zuerst wurde er Mittags um 12 Uhr betrunken am Steuer seines Autos erwischt.
Nachts dann wollte er seinen Wagen wohl unbedingt wiederhaben und brach kurz nach zwei Uhr auf das Gelände einer Abschleppfirma ein, wohin sein Fahrzeug gebracht worden war. Dabei wurde er von Arbeitern entdeckt, die die Polizei riefen. Das führte zur zweiten Verhaftung.
Auch Cliff Harris tut Alles, damit er potentielle neue Arbeitgeber abschreckt. Der Cornerback wurde erst letzte Woche von den Jets entlassen, weil er unter dem Einfluß von Marihuana stehend erwischt und verhaftet wurde.
Die zweite Verhaftung erfolgte am Freitag, weil er seine Freundin geschlagen hatte.
Am gestrigen Dienstag wurde er zum dritten Mal in neun Tagen verhaftet. Er war mit seinem Wagen auf dem Weg zu einem Gerichtstermin. Um nicht zu spät zu kommen, gab er richtig Gas. Das führte dazu, daß er über neunzig Minuten zu spät zum Termin erschien, denn er wurde von der Polizei angehalten und darüber belehrt, was so alles passieren kann, wenn man zu schnell fährt.
Der Richter zeigte wenig Verständnis für Harris zu spät kommen, und ließ ihn im Gerichtssaal festnehmen.
Beide Spieler sind noch sehr jung und zumindest Wide Receiver Titus Young hätte eine gute Karriere in der NFL vor sich haben können.
Doch der Plan, sich durch asoziales Verhalten jede Zukunft zu verbauen, scheint für Young und Harris aufzugehen.

Aaron Rodgers geht unter die Schauspieler.
Der Quarterback der Packers hat einen Auftritt in einer Fernsehsendung namens „The Office“. Dort spielt er das Mitglied einer Jury, die A-Capella Chöre bewerten soll.
Es ist nicht sein erster Auftritt als Schauspieler. In einem Verkehrssicherheitsvideo weist er darauf hin, lieber zweimal zu prüfen, ob man im Auto auch wirklich angeschnallt ist.

Vor 18 Jahren unterschrieb John Kasay seinen ersten Vertrag bei den Panthers. 15 Saisons spielte der Kicker für das Team.
Am Dienstag unterschrieb er ein zweites Mal bei den Panthers. Dieses Mal einen Eintagesvertrag, um als Panther in den Ruhestand zu treten.
Insgesamt absolvierte Kasay 21 Saisons in der NFL. 1991 wurde er in der vierten Runde der Draft von den Seahawks einberufen. Nach seiner langen und erfolgreichen Zeit in Carolina spielte er noch für die Saints.
Er spielte in 221 Spielen für die Panthers und verwandelte 351 Field Goals und 429 Extrapunkte. Damit erzielte er 1.482 Punkte. All das sind Teamrekorde, die ihm so bald keiner wegnehmen wird.

Dienstag, 7. Mai 2013

Kurzberichte
romo-huch200Tony Romo (Bild) hat seine Teilnahme an drei Golfturnieren bereits abgesagt.
Freiwillig hat der Quarterback der Cowboys das bestimmt nicht getan. Als Jerry Jones seinem doch eher durchschnittlichen Quarterback ein Gehalt über $108 Millionen anbot, hatte er die Bedingung daran geknüpft, daß sich Romo auf die kommende Saison vorbereiten sollte, wie Peyton Manning das macht. Das bedeutet, sich Filme der gegnerischen Verteidigungen anzusehen um zu lernen, was jeder Gegenspieler so draufhat.
Das ist hart für Romo, dem Golf immer wichtiger war, als sein Job.
Doch Teambesitzer Jerry Jones war es leid zusehen zu müssen, wie andere Quarterbacks sich akribisch auf die Gegner der nächsten Saison vorbereiteten, während sein Quarterback einem Rentnersport nachging.
Ob es etwas nutzt, werden wir ab September sehen, wenn Romo beweisen muss, daß er das Geld, das er bekommt auch verdient.

Die Browns scheinen voll in den Misthaufen gegriffen zu haben. Als sie in der siebten Runde der Draft Defensive End Armonty Bryant einberiefen, wussten sie um seinen Hang zu Rauschmitteln.
Während seiner Collegezeit wurde er angeklagt, weil er Marihuana konsumierte.
Die Browns waren sich aber sicher, daß Bryant seine Fehler hinter sich gelassen hätte.
So kann man sich irren.
Am Freitagmorgen wurde er gegen vier Uhr verhaftet, weil er alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs war.
Gegenwärtig ist nicht klar, ob die Zukunft Bryants bei den Browns schon Vergangenheit ist.

Als die Minnesota Vikings einen Punter in der Draft einberiefen, klingelten bei Chris Kluwe die Alarmglocken.
Nicht zu Unrecht, denn am Montag feuerten die Vikes den Punter.
Auf Twitter bedankte Kluwe sich für die guten achteinhalb Jahre, die er bei dem Team erleben durfte.
Ob er schnell einen neuen Arbeitgeber finden wird?
Vielen redet Kluwe zuviel. Er spricht sich offen für die Homo-Ehe aus und hat auch ansonsten Meinungen und Ansichten, die er nicht für sich behält, die er aber in den Augen von vielen besser nicht aussprechen sollte.
Die Vikings feuerten Kluwe nach einer seiner statistisch besten Saisons. Das ist auch ein Weg, jemandem nicht mehr zuhören zu müssen.

Montag, 6. Mai 2013

Kurzberichte
dolphins-logo-2013Hat der Erpressungstrick mit Los Angeles dieses Mal nicht funktioniert?
Die Miami Dolphins wollten von der Stadt Geld zugeschossen bekommen, um das alternde Sun Life Stadion renovieren zu können.
Doch die Stadtoberen wollen (bisher) kein Geld geben.
Am Sonntag gab der Geschäftsführer der Dolphins bekannt, daß das Team alle Renovierungspläne eingestellt hat. In einem Interview mit einem ortsansässigen Fernsehsender betonte er noch mal, daß das Team wohl demnächst aus Florida abwandern könnte.
Noch ist nicht das letzte Wort gesprochen, aber der Erpressungstrick scheint in Miami nicht gewirkt zu haben.

Noch immer droht Rob Gronkowski eine vierte Operation an seinem gebrochenen linken Arm.
Der Tight End der Patriots hat eine hartnäckige Infektion an dem Arm, die eine Operation bisher verhindert hat.
Trotzdem nimmt der Gronk am freiwilligen Trainingsprogramm des Teams teil. Doch je länger die Operation aufgeschoben werden muss, desto geringer ist die Chance, daß Gronkowski zum Start der Saison einsatzbereit sein wird.
Die Ärzte sind nach einer erneuten Untersuchung letzte Woche nun aber der Meinung, daß der Arm vielleicht nicht noch ein weiteres Mal operiert werden müsste.
Das wäre natürlich das beste, was dem Gronk und den Pats passieren könnte.

Der Waffenstillstand ist beendet
Die NFL hat in dem neuen Tarifvertrag, den sie 2011 mit der Spielergewerkschaft abschloß, eine Verdienstobergrenze für Rookies festgelegt.
Dadurch kamen die Vertragsverhandlungen, besonders mit den Spielern, die auf den ersten 10 Plätzen einberufen wurden, bisher recht flott voran.
Doch die findigen Spieleragenten haben einen neuen Weg gefunden, die Vertragsverhandlungen zu verzögern und die frisch einberufenen Rookies zu Streiks zu animieren. Sie haben die Garantiesumme für sich und ihre Klienten entdeckt.
Gut, die gibt es schon länger, aber der Fall von Eagles Cornerback Nnamdi Asomugha hat sie auf eine neue Idee gebracht. Asomugha hatte eine Klausel im Vertrag, die ihn zum Doppelverdiener machte. Als er vor einigen Wochen zu den 49ers wechselte, weil er für die Eagles unbrauchbar war, unterschrieb er in San Francisco einen Vertrag über drei Millionen Dollar. Die Eagles müssen ihm für 2013 aber vier Millionen Dollar zahlen, obwohl er nicht mehr für sie spielt. Das verdankt er der besagten Klausel.
Solche Verträge wollen die Agenten jetzt auch für ihre Frischlinge abschließen. Wenn ein Spieler noch drei Millionen Dollar von einem Team für eine Saison zu bekommen hat und zu einem Team abgegeben wird, das ihm nur zwei Millionen Dollar zahlen will, musste das alte Team nur die Differenz von einer Million Dollar zahlen.
Damit soll jetzt Schluß sein. Das alte Team soll demnächst die ganzen drei Millionen zahlen, die der Spieler dann zusätzlich zu seinen zwei Millionen bekommt, die sein neues Team ihm zahlt. In diesem Beispiel bekämen der Spieler demnächst also fünf Millionen Dollar, statt drei.
Das würde natürlich auch die Prämie der Agenten in die Höhe treiben, und dafür werden sie kämpfen.
Der Waffenstillstand bei den Vertragsverhandlungen ist beendet.

Samstag, 4. Mai 2013

Kurzberichte
Spagnuolo-Steve4Er galt als Architekt der Defense, mit der die Giants 2008 den Super Bowl gegen die Patriots gewannen.
Nach dem unerwarteten Erfolg schoss die Aktie von Defensive Coordinator Steve Spagnuolo (Bild) in ungeahnte Höhen.
Seitdem stürzte sie in ungeahnte Tiefen. Als Head Coach der Rams und sogar in seinem alten Job als Defensive Coordinator bei den Saints versagte er danach völlig.
Die Ravens zeigten nun ihr Herz für gescheiterte Existenzen und verpflichteten Spagnuolo als Senior Defensive Assistant. Spagnuolo soll also als Berater der Trainer der Verteidigung agieren. Ob das beinhaltet, daß er auch am Spielfeldrand für die Verteidigung arbeiten wird, bleibt abzuwarten.
Sein Qualifikation dafür muss er erst mal wieder unter Beweis stellen. In St. Louis konnte er nur 10 von 48 Spielen gewinnen und die Defense der Saints... welche Defense?
Als die Saison 2012 Zuende war, hatte die Verteidigung der Saints einige Negativrekorde aufgestellt. Sie erlaubte den Gegnern 7042 Yards, so viele, wie noch nie ein Team zuvor erlaubt hatte. Die Passverteidigung landete auf Platz 31 aller Teams und die Laufverteidigung noch einen Platz tiefer.

Vor drei Jahren musste Ed Reed an der Hüfte operiert werden. Der Safety der Ravens verpasste damals sieben Spiele.
Vor zwei Monaten wechselte er zu den Texans. Sein neuer Arbeitgeber kann jetzt nur hoffen, daß Reed zum Start des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein wird, denn er musste letzte Woche wieder an der Hüfte operiert werden. Ein schmaler Riß wurde zusammengeschweißt.
Die Ärzte sagten, daß der 34-jährige voraussichtlich kein Spiel verpassen wird.

Am Donnerstag gab Nate Kaeding bekannt, daß die NFL für ihn Geschichte ist.
Seit 2004 kickte Kaeding für die San Diego Chargers. 2012 trat er in zwei Spielen für die Miami Dolphins an.
In den letzten drei Jahren hätte er jedoch hartnäckige muskoläre Probleme in seinem Schussbein gehabt, die ihn jetzt dazu bewogen haben, seine Karriere zu beenden, sagte er der Presse.
Von seinen 210 Field Goal Versuchen konnte er 181 verwandeln. Das sind 86,2% und damit steht er auf Platz vier in der ewigen Kicker-Rangliste.

Der immer größer werdende Club der feigen Frauenschläger hat ein weiteres Mitglied bekommen.
Am Freitag wurde Daryl Washington verhaftet. Der Linebacker der Arizona Cardinals soll seine Ex-Freundin und Mutter seiner Tochter geschlagen haben.
Washington soll sie zu Boden geschlagen und gewürgt haben.
Nach Zahlung einer Kaution über $4.200 wurde er wieder freigelassen.
Die Cardinals gaben bekannt, daß sie diesen ernsten Vorfall genau untersuchen werden. Doch erst wenn ihnen alle Fakten vorliegen, wollen sie eine Entscheidung treffen.

Freitag, 3. Mai 2013

Redskins, Redskins, Redskins!!!
redskins-markEine Klatsche haben die auch in den USA ihr Unwesen treibenden links-grünen Gutmenschen hinnehmen müssen.
Hier bei uns wollen sie Worte wie Neger oder Zigeuner, ganz normale Worte also, die sie als Menschenverachtend ansehen, aus Büchern und dem Sprachgebrauch allgemein verbannen.
In den USA gehen sie gegen den Spitznamen Redskins vor. Der würde die Ureinwohner Amerikas beleidigen.
Bis vor den Kongress werden diese selbsternannten Weltverbesserer ziehen, um den Namen verbieten zu lassen.
Das kommt bei der breiten Bevölkerung aber gar nicht so gut an.
Eine als repräsentativ geltende USA-weite Umfrage der Associated Press ergab, daß 80% der normal gebliebenen Bevölkerung den Namen nicht ablehnen oder gar als beleidigend empfinden. Sie würden dafür stimmen, daß der Spitzname bestehen bleibt.
Nur 11% würden dafür stimmen, den Namen zu ändern, 8% waren sich nicht sicher und 2% gaben keine Antwort.
Viele der Befürworter des Namens gaben an, daß man es mit den Rassismusvorwürfen ein bißchen übertreiben würde.
In Washington, wo im Kongress über den Namen entschieden werden wird, kann man nur abwarten, bangen und hoffen, wie die Entscheidung ausfallen wird.
Es ist zu befürchten, daß Politiker sich der Minderheitenmeinung anschließen werden, weil es leider in Mode ist, sich der Meinung der Gutmenschen, die die Vorherrschaft über das geschriebene und oft auch gedachte Wort anstreben, anzuschließen.
So wurde auch schon gesagt, daß die Umfrage keinen Einfluß auf die Entscheidung haben wird. Es wäre nicht relevant, was die Mehrheit denkt, denn die öffentliche Meinung dürfe auf die Entscheidung der Politiker keinen Einfluß haben.
Viele Menschen, auch viele Redskins Fans, gaben an, den Spitznamen nicht mehr zu benutzen. Selbst Fanshops haben den Namen schon aus ihren Geschäften verbannt, und verkaufen nur Sachen des „NFL-Teams aus Washington“.
Was für ein Schwachsinn, die Redskins sind seit langem die Redskins, und sollen auch die Redskins bleiben.
Wird Teambesitzer Dan Snyder sich dem über ihn hereingebrochenen Shit-Storm widersetzen können?
Er gab an, daß er nicht im Traum daran denkt, den Spitznamen zu ändern. Commissioner Roger Goodell unterstützt ihn dabei voll und ganz.
Ob das am Ende was nützt?

Kurzberichte
Al Harris hat seine Footballschuhe offiziell an den Nagel gehängt.
14 Saisons spielte der Cornerback in der NFL, den Großteil davon für die Packers.
Deshalb ist der zweimalige Pro Bowler auch als Packer in den Ruhestand getreten.
Seine NFL Karriere begann 1997, nachdem die Buccaneers ihn in der sechsten Runde der Draft einberiefen. Seine erste Saison verbrachte er nur im Trainingsteam.
Die nächsten fünf Jahre spielte er für die Eagles. Dann ging er nach Green Bay. Dort spielte er bereits vor über drei Jahren sein letztes Spiel, bevor er noch zwei Zwischenstopps bei den Dolphins und Rams einlegte.
Eine gerissen Milz, mehrere Bänderrisse in den Knien, nichts konnte ihn davon abhalten, weiterzumachen. Doch nach der Saison 2011 war dann auch für ihn Schluss.
Mittlerweile ist er Assistenztrainer bei den Chiefs und der vergessene Rücktritt von der Spielerkarriere wurde diese Woche nachgeholt.

Der Ring der Ehre der Buccaneers hat ein neues Mitglied, Warren Sapp.
Die Zeremonie für den Defensive Tackle wird am 11.11. abgehalten, wenn die Miami Dolphins im Monday Night Spiel zu Gast sind.
Den Ring der Ehre der Buccaneers gibt es erst seit 2009. Bisher sind erst vier Spieler in ihn aufgenommen worden: Defensive Lineman Lee Roy Selmon, Left Tackle Paul Gruber, Tight End Jimmie Giles und Head Coach John McKay.
Sapp spielte neun seiner dreizehn Jahre in der NFL für Tampa Bay. Es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, daß die Buccaneers gerade auch wegen ihm vom Lachschlager der Liga zum Super Bowl Sieger wurden.
Da ist es nicht übertrieben, wenn Sapp nicht nur in den Ring der Ehre aufgenommen wird, sondern auch seine Trikotnummer 99 bei den Bucs zur Ruhe gesetzt wird.

„Ich liebe das Spiel, ich liebe den Football,“ sagte Stevan Ridley am Donnerstag.
Der Running Back der Patriots stand auf der Empfängerseite eines der tollsten Hits der letzten Saison. Im AFC Championshipspiel wurde er von Ravens Safety Bernard Pollard ausgeknockt und zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu.
Seitdem hat man von ihm nichts mehr gehört. Am Donnerstag gab er sein erstes Interview nach der Kollision der Kollisionen, die leider wohl eine der letzten dieser Art war, nachdem die NFL solche Angriffe ja als verboten listet.
Mit den oben bereits erwähnten Worten leitete Ridley das Interview ein und fuhr fort, daß er sich darauf freut, wieder spielen zu können.
Es wäre zwar eine schlimme Zeit gewesen, nach der Gehirnerschütterung, aber das gehöre nun mal zum Spiel dazu. Mann hoffe zwar immer, daß es einen selber nicht erwischt, aber seine Liebe zum Spiel wäre dadurch nicht erschüttert worden.
Die Gefahr, in der kommenden Saison noch mal von Pollard ins Land der Träume geschickt zu werden, besteht nicht. Pollard ist zu den Titans gewechselt und die stehen nicht auf dem Spielplan.

Vince Young muss sich schon wieder einen neuen Arbeitgeber suchen.
Der hochverschuldete Quarterback hatte im April ein gutes Probetraining für die Raiders absolviert, aber da die Raiders in Runde vier der Draft Tyler Wilson rekrutierten, haben sie das Interesse an Young verloren.
Die NFL-Teams stehen nicht gerade Schlange, um Young zu verpflichten.
In der CFL haben die Montreal Alouettes die Rechte an ihm, wie auch an Tim Tebow.
Doch beide könnten nur Ersatzmann hinter dem 40-jährigen Anthony Calvillo werden. Tebow hat schon abgelehnt und Young wird sehr wahrscheinlich auch ablehnen.
Da sieht es düster aus, für den dringend nötigen Schuldenabbau.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Kurzberichte
blackmon-justinDie Jacksonville Jaguars müssen das Rennen um den Super Bowl ohne Justin Blackmon Bild) beginnen.
Die NFL suspendierte den Wide Receiver für die ersten vier Spiele, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Unter all den unbrauchbaren Spielern der Jags ist er noch einer der brauchbarsten. Er fing letztes Jahr in seiner Rookiesaison 64 Pässe für 865 Yards und 5 Touchdowns.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Tim Tebow wartet darauf, daß sich ein neuer Arbeitgeber bei ihm meldet. Doch so hat er sich das wohl nicht vorgestellt.
Der Besitzer des Omaha Beef hat sich bei Tebows Agent gemeldet, und ihm ein Angebot unterbreitet.
Der Quarterback soll für das Team aus der Nebraska Indoor League spielen. Für jedes Spiel soll Tebow $75 bekommen.
Der momentane Quarterback des Beef, James McNear hat sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er hat das Team zu einem 5-1 Start geführt und seinen 21 Touchdownpässen stehen nur 2 Interceptions gegenüber.
McNear sagte nur: „Ich denke, daß Tebow viel von mir lernen kann.“
Mein Gott, da wird sich Gott doch wohl nicht auf Kosten eines seiner gläubigsten Jüngers auf Erden kaputtlachen?

 

 

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