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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

Dienstag, 30. April 2013

Draft-Opfer
tebow-tebowing2Wie immer, so müssen natürlich auch dieses Jahr wieder viele altgediente Spieler um ihren Job zittern.
Die Frischlinge von den Colleges werden den ein oder anderen Veteranen um seinen Arbeitsplatz bringen.
Für Tim Tebow (Bild) war es am Montag soweit. Der Quarterback, der bei vielen Fans unglaublich beliebt ist, ist arbeitslos. Die Jets feuerten ihn.
Was nun?
Eigentlich gibt es genug NFL Teams, die einen Quarterback dringend benötigen. Aber ist Tebow dieser Quarterback?
Immer noch wird bezweifelt, daß er seinen eigenartigen Wurfstil wirklich so geändert hat, daß er den Ball beim Ausholen nicht zu weit vom Körper weghält.
Dennoch ist er ein Quarterback, der im College großes geleistet hat, und der die Denver Broncos plötzlich und völlig unerwartet in die Playoffs geführt hat. Das wäre zu dieser Zeit ohne ihn niemals möglich gewesen.
Aber die Personalchefs der NFL Teams bleiben skeptisch.
Bliebe Kanada.
In der CFL halten die Montreal Alouettes die Rechte an Tebow. Sie würden ihn gerne verpflichten, aber auch nur als Ersatzmann.
Und was sagt Tebow dazu?
Der Quarterback ist ein tief gläubiger Christ. Für ihn steht fest, daß die Entlassung durch die Jets zu Gottes Plan gehört, den er für ihn hat.
Na, dann schaun wir mal, was Gott noch so geplant hat für Tebow.
Vielleicht macht Gott ihn zum Sänger?
Einen Text für ihn gäbe es da schon: „Alouette, gentille Alouette Alouette je te plumerai.“

Montag, 29. April 2013

Die drei Muskeltiere aus Deutschland
werner-bjoern-draft2013 werden, so sie denn hoffentlich gesund und einsatzbereit bleiben, drei Deutsche in der NFL spielen.
Sebastian Vollmer hat mit seinen Patriots ja schon im Super Bowl gestanden, den die Giants im Februar 2012 gewannen.
Markus Kuhn spielt seit 2012 für die Giants.
Mit Björn Werner (Bild) spielt ab jetzt noch ein Deutscher in der besten Liga der Welt, der zudem auch noch in der ersten Runde der Draft einberufen wurde. Das hat vor ihm noch keiner geschafft.
Die Indianapolis Colts wählten ihn an 24. Stelle und haben ihm mittlerweile einen Vierjahresvertrag über $10 Millionen angeboten, wie es heißt.
Seinen ersten Kontakt mit Football hatte er im Alter von 12 Jahren mit der kontaktlosen Flagfootball Variante. Da bemerkte er, daß das sein Sport ist, und das brachte ihn zu den Berlin Adlern.
Über ein Schüleraustauschprogramm kam er in die USA, wo er über die High School den Sprung an die Florida State University schaffte.
Mit den Seminoles gewann er im Januar 2013 den Orange Bowl und er wurde als bester Verteidiger der Atlantic Coast Conference ausgezeichnet.
Das machte die Scouts der NFL Teams auf ihn aufmerksam, und sie hielten ihn für so gut, daß er tatsächlich in der ersten Runde der Draft einen Arbeitgeber fand.
Ob er das höhere Tempo, das in der NFL gespielt wird, meistern kann, wird man sehen. Aber das haben auch schon andere geschafft, warum also nicht auch Björn Werner?
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war erstmal Jubel angesagt beim „Wörner“-Clan in der Radio City Music Hall.
Die Eltern, seine Oma, seine zwei Brüder, und die Ehefrau waren völlig aus dem Häuschen, als sein Name tatsächlich aus dem Mund von Commissioner Roger Goodell kam.
Am Freitag ging es dann mit dem Privatjet von Colts-Besitzer James Irsay nach Indianapolis zur Vorstellung und ersten Vertragsverhandlungen.

Kurzberichte
Als Cowboys-Besitzer Jerry Jones Quarterback Tony Romo einen Vertrag über 108 Millionen Dollar gab, schüttelten nicht wenige verständnislos den Kopf.
So viel Geld für einen Quarterback, der in den wichtigen Situationen regelmäßig versagt, der zwischen den Saisons lieber Golf spielt, als sich ordentlich und gewissenhaft auf die kommende Saison vorzubereiten, wie es z.B. Peyton Manning macht?
Und genau das war ein Punkt bei den Vertragsverhandlungen. Jones verlangte von Romo „Peyton-Manning-artige“ Vorbereitungen auf die Saison. Romo soll seine Zeit auf dem Trainingsgelände der Cowboys verbringen und Filme der nächsten Gegner analysieren, statt kleine Bälle über einen großen Platz zu prügeln.
Jones will, daß sich sein Quarterback knietief in die Vorbereitungen auf die nächste Saison einbringt.
Dazu soll Romo sich auch selber Spielzüge einfallen lassen, von denen er glaubt, daß sie seiner Art zu spielen helfen. Dafür soll er sich mit Head Coach Jason Garrett und Offensive Coordinator Bill Calahan kurzschließen, damit er nicht immer wieder Spielzüge angesagt bekommt, die ihm nicht liegen.
Und Jones hat das Problem wohl erkannt. Romos Hingabe zu seinem Job als Quarterback stand immer zurück, hinter seinem Golf-Hobby. Ihn dazu zu bringen, zwischen den Saisons mehr an das denken zu lassen, was ihm die dicke Kohle einbringt, durch die er sich sein Hobby leisten kann, ist keine schlechte Idee.
Und den Rentnersport Golf kann er immer noch spielen, wenn er Rentner ist.

Zwei Söhne zweier berühmter Väter verhandeln mit Teams, um es durch die Hintertür in die NFL zu schaffen.
Vorige Woche hatte Hall of Fame Wide Receiver Cris Carter die NFL Teams ja praktisch angebettelt, seinem Sohn eine Chance zu geben.
Sein Flehen scheint auf offene Ohren gestoßen zu sein.
Die Minnesota Viking, sein altes Team, wollen seinem Sohn Duron, der auch Wide Receiver spielt, wohl eine Chance geben. Sie haben ihn zumindest mal zu einem Probetraining eingeladen.
Auch die San Francisco 49ers haben den Sohn eines Ruhmeshallenmitglieds zu einem Probetraining eingeladen, Nate Montana.
Sein Vater Joe spielte, welch Zufall, in San Francisco.
Der 23-jährige Nate hatte bei einem örtlichen Sichtungstraining einen guten Eindruck auf die Trainer der 49ers gemacht, so daß sie ihn einluden an einem Minicamp teilzunehmen.
Die Chancen, wirklich in der NFL zu landen, sind für Carter höher, als für Montana.
Ihre Namen haben ihnen zu den Probetrainings verholfen, um wirklich in einen Kader aufgenommen zu werden, werden die Namen aber nicht reichen.

Sonntag, 28. April 2013

Draft, die letzten Runden
rodgers-jordanUnd noch`n Bruder, so könnte dieser Nachrichtenteil beginnen.
Also lassen wir ihn so beginnen, denn der Bruder des bestbezahlten NFL Spielers aller Zeiten ist auch in der NFL gelandet.
Die Jacksonville Jaguars verpflichteten Quarterback Jordan Rodgers (Bild), den Bruder von Packers Quarterback Aaron.
Allerdings kam Jordan Rodgers nicht über die Draft ins Team, dafür ist er nicht gut genug. Er hat nicht annähernd einen so starken Wurfarm, wie sein millionenschwerer Bruder, doch das soll er mit seinem Spielverständnis wieder gutmachen.
Die Jaguars verhandelten also mit Rodgers, während sie sich auch noch um die Draft kümmerten, um die Mannschaft endlich wettbewerbsfähig zu machen.
Welche Rolle Klein-Rodgers dabei spielen wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Im Kampf um einen Kaderplatz muss er sich gegen Matt Scott behaupten. Auch dieser Quarterback wurde von den Jags als sogenannter Free Agent verpflichtet. Chancenlos ist man nicht, wenn man nicht über die Draft in ein Team kommt. Auch Tony Romo von den Cowboys kam ohne die Draft in die NFL und gehört heute zu den bestbezahlten Quarterbacks der Liga.

Die Tampa Bay Buccaneers und die New England Patriots haben einen Running Back –Tausch vollzogen.
Die Chargers wollten LeGarrette Blount, dafür schickten sie Jeff Demps nach Tampa.
Demps, der wohl irgend so ein Olympialäufer in London war, möchte gerne weiter im Kreis um einen Fußballplatz laufen. Damit aber waren die Patriots nicht einverstanden. Ob die Buccaneers ihm erlauben, zwei Sportarten zu betreiben, ist allerdings auch fraglich.
Die Zeiten, daß NFL Spieler nebenher als Keulenschwinger in der Baseballliga spielen durften, sind lange vorbei. Footballspieler in der NFL ist ein Vollzeitjob geworden.

Am zweiten Tag der Draft handelten die Jets mit New Orleans und verpflichteten Saints Running Back Chris Ivory.
Mittlerweile wurde auch bekannt, was sie ihm zahlen wollen.
Ivory bekam einen Dreijahresvertrag über $10 Millionen angeboten. Ivory wird, wenn er unterschreibt, sofort der Starter der Jets.

So spannend, wie die Frage, wer denn der erste Spieler ist, der in der Draft aufgenommen wird, ist auch die Frage, wer denn der letzte Spieler wird?
OK, nicht ganz so spannend.
Aber seit 1976 bekommt der letzte Spieler, der rekrutiert wird, einen Preis, den der ehemalige 49ers und Colts Wide Receiver Paul Salata stiftet.
Und zum zweiten Mal in Folge nahmen die Indianapolis Colts diesen Mr. Irrelevant auf. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Southern Carolina Tight End Justice Cunningham.
Quarterback Chandler Harnish, den die Colts letztes Jahr einberiefen, ist noch im Kader.

Samstag, 27. April 2013

Draft und sonstiges
rodgers-sb45-trophyIn der letzten Nacht gab es die 2. und 3. Runde in der Draft, doch die Packers waren auch an einem anderen Schauplatz aktiv.
Sie haben mitten in all der Arbeit, die die Draft macht, ihren Vertrag mit Aaron Rodgers (Bild) verlängern können.
Für eine bestimmt nicht allzu lange Zeit ist er jetzt mal der bestbezahlte Spieler den die NFL je hatte.
Rodgers unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $110 Millionen. Im ersten Jahr bekommt er bereits $40 Millionen aufs Konto überwiesen.
Sein alter Vertrag hatte zwar noch eine Restlaufzeit von zwei Jahren, aber die Packers wollten sich den Quarterback schon frühzeitig für länger sichern. Jetzt sind die beiden bis zum Ende der Saison 2019 miteinander verbunden.
Rodgers wurde vor acht Jahren an 24. Stelle der Draft von den Packers rekrutiert. Gedacht hatte er, daß er doch um einiges früher ein Team finden würde, so als erster Spieler für die 49ers etwa.
Dem völlig verzweifelten Geno Smith, der in der ersten Runde der diesjährigen Draft in der Radio City Music Hall saß und sich dachte: „Kein Schwein ruft mich an,“ schickte er per SMS die Botschaft: „Gutes wird denen widerfahren, die warten können.“
Wie wahr.

Geno Smith hat in der zweiten Runde einen Arbeitgeber gefunden. Die Jets sicherten sich die Dienste des Quarterbacks.
Jetzt haben die Jets noch mehr Optionen, als bisher. Sie hatten ja einige Quarterbacks verpflichtet, die Mark Sanchez ein bißchen Feuer unterm Hintern machen sollten. Doch der bekannteste der Konkurrenten um den Posten des Starters war David Garrard. Wie man Sanchez mit diesem gescheiterten Spieler Druck hatte machen wollen, erschließt sich einem nicht so ganz.
Geno Smith ist dazu schon etwas besser geeignet, oder?
Eher auch nicht.
Wenn man sich ins Gedächtnis ruft, was John Gruden während der Übertragung alles so über Smith gesagt hat, dann spielt er bestenfalls auf dem Level von Sanchez. Unter Druck kann er wohl keinen Pass genau werfen. Er agiert oft völlig überhastet. Aber sein Laufspiel soll ganz in Ordnung sein. Insgesamt soll er mit seinen Wurfbewegungen ähnliche Probleme haben, wie ein gewisser Tim Tebow.
Mal abwarten, was jetzt bei den Jets passiert?
Tebow, Sanchez, Garrard, der ein oder andere weniger bekannte Quarterback und jetzt auch noch Smith... Da werden demnächst einige die Koffer packen können.
Vielleicht sogar Sanchez?
Das würde viele Jets-Fans zu Freudentänzen animieren.

Die Jets wurden sich mit den Saints einig.
Für ihren Platz in der vierten Runde der Draft sicherte sich New York Saints Running Back Chris Ivory.
Die beiden Teams verhandelten schon seit einiger Zeit miteinander, um den Handel unter Dach und fach zu bringen. Am Freitag war es dann soweit.
New Orleans hatte ein ziemliches Gedränge auf der Position des Running Backs mit Ivory, Pierre Thomas, Darren Sproles und Mark Ingram.
Bei den Jets wird Ivory wohl als Starter in die Saison gehen.

Josh Freeman geht in seine fünfte Saison als Quarterback der Tampa Bay Buccaneers.
Wird er auch als Starter in die Saison gehen?
Vielleicht nicht!
Die Bucs rekrutierten in der dritten Runde N.C. State Quarterback Mike Glennon. Er könnte die Ballverlustmaschine Freeman als Starter ablösen.
Glennon soll einen starken Wurfarm haben und gute, tiefe Pässe werfen können.
Head Coach Greg Schiano ist überhaupt nicht zufrieden mit Freeman. Er wollte schon Ex Chiefs Quarterback Matt Cassel verpflichten, der dann aber zu den Vikings ging.
Jetzt hat er vielleicht seine Alternative gefunden.
Alle Spieler der ersten drei Runden finden Sie hier...

Freitag, 26. April 2013

Draft 2013
fisher-ericDer erste Höhepunkt des NFL Jahres ist in vollem Gang.
In der Nacht zu Freitag fand die erste Runde der Draft 2013 statt. Viele Experten waren sich einig, daß noch nie so wenig brauchbares Material zur Rekrutierung bereitstand, wie dieses Jahr.
Aber auch Experten können irren, so wie sie es bei der Vorhersage schon taten. Die Nummer 1 der Kansas City Chiefs hatte kaum einer auf dem Zettel und bei dem ersten Quarterback, der einberufen wurde, gab es ungläubiges Staunen.
Erwähnenswert für uns hier, ein Deutscher fand sein NFL Team in Runde 1.
Doch der Reihe nach.
Die Chiefs haben ihren ersten Platz in der Draft nicht mit einem anderen Team getauscht, so wie es von vielen eigentlich erwartet wurde.
Sie nahmen den unbekanntesten Nummer eins Spieler aller Zeiten, wie er mittlerweile genannt wird, Eric Fisher, Offensive Tackle von Central Michigan (Bild).
Der erste Quarterback fand erst an Stelle 16 sein NFL Team. Die Buffalo Bills nahmen E.J. Manuel von Florida State.
Daß es in dieser Draft keine guten Quarterbacks gab, wurde ja im Vorfeld heiß diskutiert, daß aber dann keiner der Quarterbacks, die die Experten doch als tauglich für die erste Runde erachteten, genommen wurde, löste großes Erstaunen in der Radio City Music Hall aus.
Manuel wurde frühestens in der dritten Runde gehandelt.
So kann man sich halt täuschen.
Ein Deutscher wurde an Stelle 24 rekrutiert. Die Indianapolis Colts nahmen Björn Werner. Der Defensive End begann seine Footballkarriere in der Jugend der Berlin Adler. Auf dem College spielte er für Florida State und kämpfte sich in die NFL.

Donnerstag, 25. April 2013

Kurzberichte
madden-25-sandersHeute Nacht ist die Draft. Hunderte Spieler, die das College beendet haben, warten auf den Anruf eines NFL Teams, der sie zum Millionär machen soll.
Einer, der es vor langer Zeit geschafft hat, und dessen Karriere schon lange vorüber ist, wurde jetzt noch mal aus der Versenkung geholt: Barry Sanders (Bild).
Der Star Running Back der Lions wird das neue Titelbild der Madden Computerspielserie zieren.
Am 27. August wird Madden 25 mit Sanders auf dem Cover erscheinen. Gewählt haben die Fans, und es war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Sanders und Adrian Peterson.
Durchs Sanders Sieg ziert zum zweiten Mal in Folge ein Spieler der Lions das Cover von Madden. Letztes Jahr war es Wide Receiver Calvin Johnson.

Einer der nicht einberufen wurde, und es dennoch zum Superstar in der NFL gebracht hat, wird jetzt doch noch in den Genuß kommen einberufen zu werden: Arian Foster.
Der Running Back spielte in der Draft vor fünf Jahren keine Rolle. Aber in dem neuen Film von Kevin Costner, Draft Day, wird er die Rolle von Ray Jennings spielen, einem hoffnungsvollen Spieler, der das Zeug zum Superstar in der NFL hat.
Kevin Costner spielt den Cleveland Browns General Manager Sonny Weaver, der den Club retten will, indem er die Nummer 1 in der Draft einberuft.
An drei Tagen rund um die aktuelle Draft wird das Filmteam in New York City drehen, um die originale Atmosphäre der Veranstaltung einzufangen.
Foster, der damals ziemlich angefressen war, daß kein Team bei ihm anrief, ist mit der Situation heute im Reinen.
Kann er ja auch, mit dem $43,5 Millionen Vertrag, den er mittlerweile bei den Houston Texans unterschrieben hat.

Die NFL wird die Draft mit einer Schweigeminute beginnen. Damit will sie der Opfer der beiden Tragödien gedenken, die die USA in der letzten Woche heimsuchten, die feigen Bombenanschläge der islamistischen Tschtschenen und die furchtbare Explosion einer Düngemittelfabrik in der Nähe von Waco, Texas.
Wer in die Radio City Music Hall will, muss sich genau untersuchen lassen, gerade so, als ob er in ein Flugzeug steigen wollte.
Das Sicherheitspersonal wurde um 20% aufgestockt. Eine Armada von Sprengstoffschnüffelhunden wird zum Einsatz kommen.
Alle, auch die Spieler, müssen sich der genauen Körperkontrolle unterziehen.

Mittwoch, 24. April 2013

Kurzberichte
jaguars-helm-neuDie Dolphins wollten ja kurz vor der Draft ihre neuen Uniformen offiziell vorstellen.
Es ist kurz vor der Draft, aber mit der Überraschung ist das dank Internet wieder nichts geworden.
Schon das neue Logo tauchte vor Wochen im Internet auf. Jetzt tauchten auch schon Bilder der Uniformen auf.
Aber so weltbewegend neu sehen die Uniformen der Dolphins auch gar nicht aus, wie man hier sehen kann: pic.twitter.com/tZWtbYB86u.
Ganz anders in einer anderen Stadt in Florida. Die neuen Uniformen der Jacksonville Jaguars sehen ganz anders aus, als die bisherigen.
Hier glückte die Überraschung, denn bei den Jaguars gab es kein Informationsleck.
Als gelungen kann man die neue Farbe des Helms (Bild) bezeichnen.
Die Jaguars glauben an den Spruch: „Kleider machen Leute“, den sie in „Uniformen machen Spieler“ übersetzten.
Die Jags haben vor, nicht länger als Fußabtreter der Liga zu fungieren, sondern sie wollen tatsächlich mal mehr Spiele gewinnen, als verlieren.

Ronell Lewis wurde am frühen Sonntagmorgen verhaftet.
Der Defensive End der Lions war nach einer Barschlägerei dermaßen in Fahrt, daß die Polizei ihn zweimal tasern musste, um ihm Handschellen anlegen zu können.
Lewis spielte in der Saison 2012 in einem einzigen Spielzug, soll aber 2013 eine größere Rolle spielen, nachdem die Lions Kyle Vanden Bosch und Cliff Avril verloren.
Die Lions, die ihre leidige Erfahrung mit kriminellen Spielern haben, wissen von dem Vorfall, wollen aber noch genauere Erkenntnisse sammeln, bevor sie Schritte einleiten.

Cris Carter kämpft für seinen Sohn.
Der ehemalige Wide Receiver der Vikings, der letztes Jahr in die Hall of Fame aufgenommen wurde, akzeptiert nicht, daß sein Sohn von keinem Team verpflichtet wird, nur weil er keinen Schulabschluß hat.
„Er hat kein Verbrechen begangen, er hat keine Tattoos, er hat keine Kinder, und er ist ein angenehmer Sohn,“ sagte Carter, der Ältere. Und er fuhr fort: „Duron ist sehr intelligent. Er hat einen IQ von 130. Er hasst halt einfach die Schule.“
Seine Lernunwilligkeit führte dazu, daß er auf dem Gemeindecollege von Alabama nie eingesetzt wurde, weil er nicht die dazu nötigen guten Noten vorweisen konnte.
Aber, so Cris Carter, wenn es nur rein um Football ginge, wäre sein Sohn, der wie der Vater Wide Receiver spielt, ein Volltreffer.
Deshalb kämpft er darum, daß Duron als freier Agent in die NFL kommt, ohne über die Draft einberufen zu werden.

Die Rams können sich bei Chris Long bedanken, daß sie wieder $4,5 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze haben.
Der Defensive End stimmte einer Umstrukturierung seines Vertrags zu, ohne auf einen Dollar Gehalt zu verzichten.
$6 Millionen der 13,25 Millionen, die ihm für 2013 zustanden, wurden in einer Kaderbonus umgewandelt und sollen in den nächsten Jahren stückweise ausgezahlt werden.
Longs Vertrag läuft noch bis zum Ende der Saison 2016.
Jetzt kann St. Louis sich in der Draft noch den ein oder anderen Spieler gönnen.

Dienstag, 23. April 2013

Kurzberichte
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Wie erwartet wurden die Gelder für die Modernisierung des Stadions der Panthers von der Stadtverwaltung in Charlotte bewilligt.
$87,5 Millionen bekommen die Panthers, was etwa die Hälfte dessen ist, was sie haben wollten.
Der Vertrag beinhaltet eine etwas makabre Klausel. Teambesitzer Jerry Richardson bekam vor einigen Jahren ein neues Herz implantiert. Die Klausel besagt nun, daß das Team frühestens zwei Jahre nach dem Tod des heute 76-jährigen verkauft werden darf und so lange noch in Carolina bleibt.
Natürlich fielen auch in den Verhandlungen zwischen Richardson und dem Stadtrat ab und zu mal die Worte Los Angeles, Umzug und so.
Solange L.A. kein eigenes NFL Team bekommt, haben die Teams gegenüber den Städten immer ein gutes Erpressungsmaterial in der Hinterhand.

Die Klage gegen Quinton Carter wurde fallengelassen.
Der Safety der Broncos hatte in einem Spielkasino in Las Vegas einen Chip im Wert von fünf Dollar zusätzlich auf seinen Spieleinsatz gelegt, nachdem die Würfel bereits gefallen waren.
Nachdem das Gericht die Bänder des Vorfalls angesehen hatte, kam es zu dem Schluß, daß Carter den Chip nicht absichtlich auf den Stapel gelegt hat.
Vielmehr wirkte der Safety in dem Moment Konfus und sah so aus, als sei er abgelenkt gewesen.
Das reichte, um die Anklage fallen zu lassen.

Darrelle Revis ist wahnsinnig von sich überzeugt. Das sieht man an dem Vertrag, den er mit den Buccaneers abgeschlossen hat.
Es ist zwar ein Vierjahresvertrag, der allerdings nur jeweils für ein Jahr läuft. Für jedes Jahr bekommt der Cornerback $16 Millionen, und Tampa Bay kann jedes Jahr neu entscheiden, ob sie Revis halten oder feuern.
Stichtag dafür ist jeweils der dritte Tag im Ligajahr, das am 1. März beginnt. Revis hat keine garantierte Summe in seinem Vertrag stehen, aber ihm stehen jeweils die vollen 16 Millionen zu, wenn er am vierten Tag des Ligajahres noch im Kader ist.
Bei näherer Betrachtung ist der Vertrag, auch wenn er eigenartig strukturiert ist, nichts besonderes. Jeder Spieler, der nicht die erwartete Leistung bringt, kann zu jeder Zeit gefeuert werden.

Montag, 22. April 2013

Kurzberichte
revis-darrelle2Es ist passiert, Darrelle Revis (Bild) ist seit Sonntag ein Freibeuter.
Nachdem die Teamärzte sein operiertes Knie genau unter die Lupe genommen hatten, gaben sie grünes Licht für seine Verpflichtung.
Die Jets erhalten die Wahlmöglichkeit Tampa Bays in der ersten Runde der kommenden Draft. 2014 erhalten sie Tampas Wahlmöglichkeit in Runde drei oder vier, das hängt davon ab, ob Revis am dritten Tag des Ligajahres noch bei den Bucs unter Vertrag ist.
Revis wollte nicht mehr, als der bestbezahlte Verteidiger der NFL zu werden.
Das dürfte geklappt haben, die Buccaneers gaben ihm einen Vertrag über sechs Jahre und $96 Millionen.

Ravens Linebacker Rolando McClain wurde mal wieder verhaftet. Er befand sich in einer Gruppe von Leuten in einem Park, die von der Polizei aufgefordert wurden, den Ort zu verlassen. McClain widersetzte sich der Aufforderung und beschimpfte die Polizisten.
Das führte zu seiner dritten Verhaftung seit Dezember 2011. Für ihn als Raven ist es die erste Verhaftung, die ersten beiden Male wurde er verhaftet, als er noch für die Raiders tätig war.
Bleibt abzuwarten, wie lange die Ravens sich dieses asoziale Benehmen des Linebackers gefallen lassen.
McClain hat in Baltimore einen Einjahresvertrag über $700.000 unterschrieben, ohne eine garantierte Summe.
Kann sein, das McClain bereits vor Saisonbeginn ein Ex-Raven ist.

Es gibt noch eine weitere Verhaftung zu vermelden, die von Al Michaels.
Der Kommentator von NBC Sunday Night wurde betrunken am Steuer seines Autos erwischt.
Der 68-jährige blieb acht Stunden in Haft, bevor er auf Kaution wieder freikam.
NBC wollte den Vorfall noch nicht kommentieren. Es dürfte zu bezweifeln sein, daß sie Michaels suspendieren. Der Mann ist immerhin Mitglied in der Ruhmeshalle des Fernsehns und hat einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood.

Samstag, 20. April 2013

Kurzberichte
cruz-victor3Victor Cruz (Bild) wollte das ganz große Geld. Der Wide Receiver der Giants dachte so an $7 Millionen für eine Saison.
Deshalb war er froh, daß er als eingeschränkter freier Agent seinen Marktwert testen konnte.
Am Freitag um 12 Uhr platzte sein Traum vom Schotter, als die Zeit zur Verpflichtung der eingeschränkten free Agents ablief.
Für Cruz hatte sich kein Interessent gefunden.
Die Giants atmeten auf, denn damit bleibt dieser fangsichere Receiver weiter in ihren Diensten. Und nicht nur das, Cruz ist verhältnismäßig billig zu haben. Die Giants boten ihm knappe $2,9 Millionen für die Saison 2013, die er nun akzeptieren kann, oder er bestreikt sein Team, um doch mehr rauszuholen.
Das ist aber riskant, denn wenn das Team sich nicht erpressen lässt, wird er am 17. Juni noch weniger bekommen. Wenn er bis dahin nicht unterschrieben hat, dann müssen die Giants ihm nur 10% mehr Gehalt zahlen, als bisher. Das ist nicht viel, denn bisher hat Cruz für das Grundgehalt von $540.000 gespielt.
Cruz jedenfalls war enttäuscht, daß sich niemand für ihn interessiert hat. Letztes Jahr fing er 86 Pässe für 1.092 Yards und 10 Touchdowns.
Damit, so hoffte er, hätte er sich einen gutdotierten, langfristigen Vertrag verdient, den er sich so sehr wünscht.

Die neue Aufgabe für James Harrison?
Die Steelers plattmachen!
Der ehemalige Linebacker Pittsburghs hat einen Vertrag bei den Cincinnati Bengals unterschrieben.
Über das Finanzielle seines Zweijahresvertrags wurde nichts bekanntgegeben.
Pittsburgh feuerte Harrison Anfang März, weil sie ihn nicht dazu überreden konnten auf einen Teil seines Jahresgehalts von $6,5 Millionen zu verzichten. Für viel weniger wird er also nicht unterschrieben haben.
Harrison jedenfalls twitterte, daß er bestimmt viel Spaß haben wird, in den zwei Saisonspielen gegen den alten Arbeitgeber.
Beide Spiele finden übrigens zur Hauptsendezeit statt. Das erste ist ein Monday Night Spiel am 16.9. und das zweite ein Sunday Night Spiel am 15.12.

Übrigens Hauptsendezeit.
Welche Teams werden denn 2013 am Meisten in der Prime-Time zu sehen sein?
Die Spitzenreiter mit fünf Auftritten sind:
Atlanta Falcons, Denver Broncos, New England Patriots, New York Giants, San Francisco 49ers und Washington Redskins.
Nanu, wo ist denn America`s Team?
Das folgt erst in der Vierergruppe:
Baltimore Ravens, Chicago Bears, Dallas Cowboys, Green Bay Packers, Houston Texans, Indianapolis Colts, New Orleans Saints, Pittsburgh Steelers und Seattle Seahawks.
Dreimal treten an:
Cincinnati Bengals, Miami Dolphins, Minnesota Vikings und San Diego Chargers
Zwei Auftritte haben:
Carolina Panthers, New York Jets, Philadelphia Eagles, St. Louis Rams und Tampa Bay Buccaneers
Eintagsfliegen sind:
Arizona Cardinals, Buffalo Bills, Cleveland Browns, Detroit Lions, Jacksonville Jaguars, Kansas City Chiefs, Oakland Raiders, und Tennessee Titans.
Und mal ehrlich, die letztgenannten Teams haben nur deshalb ein Spiel in der symbolträchtigen Hauptsendezeit bekommen, weil die NFL seit letztem Jahr darauf achtet, daß jedes Team mal vor einem landesweiten Publikum auftreten darf.
Alle Prime-Time Spiele auf einen Blick, gibt es im Spielplan.

Die NFL will Jimmy Haslam nicht dazu drängen, die Cleveland Browns aufzugeben.
Gegen Haslam wird als Besitzer der Rasthauskette Pilot Flying J wegen Betrugs ermittelt.
Letzte Woche nahm das FBI die Firmenzentrale genau unter die Lupe und beschlagnahmte Akten und Computer.
Haslam selber beteuert natürlich seine Unschuld und hat nicht vor von selber als Firmenbesitzer oder Teambesitzer zurückzutreten.
Die NFL will abwarten, was die Untersuchungen ergeben, bevor sie Schritte einleiten wird.

Die Jets waren an Saints Running Back Chris Ivory interessiert, und der an den Jets.
Doch am Freitag machten die Saints Ivory ein Angebot über $2,023 Millionen für 2013, das er akzeptierte.
Die Jets zeigten sich überrascht, daß ihre Suche nach einem brauchbaren Running Back für sie jetzt weitergeht.

Am Donnerstag wurde Falcons Safety William Moore verhaftet, weil er eine lautstarke und handgreifliche Auseinandersetzung mit seiner Freundin hatte.
Am Freitagnachmittag wurde er gegen Zahlung einer Kaution über $2.500 wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Falcons gaben bekannt, daß sie von dem Vorfall wüssten. Ob sie Moore, der letztes Jahr vier Interceptions und 105 Tackles erzielte, suspendieren, steht noch nicht fest.

Die Carolina Panthers können ihr Stadion modernisieren.
Die Stadt Charlotte wird etwa $87 Millionen beisteuern. Dafür sollen sich die Panthers dazu verpflichten, weitere sechs Jahre in diesem Stadion zu spielen.
Am Montag soll die Abstimmung im Stadtrat über die Bereitstellung der Summe stattfinden, doch soll die Zustimmung dazu soll schon sicher sein.
Ursprünglich hatten die Panthers auf $120 Millionen Zuschuss gehofft. Weil die Summe nun wesentlich niedriger ausfällt, glaubt man daran, daß die Bosse der Stadt ihr OK geben werden.

Freitag, 19. April 2013

Spielplan 2013
ryan-rex2Der Spielplan zur Saison 2013 ist veröffentlicht, und der amtierende Super Bowl Sieger eröffnet die Saison in Denver.
Das beschäftigte Jets Head Coach Rex Ryan (Bild) so sehr, daß dieser bei einer Telefonpressekonferenz kaum auf sein Eröffnungsspiel gegen Tampa Bay einging, sondern statt dessen gegen die Major Baseball League wetterte.
Wie bereits schon mal erwähnt, haben die Baltimore Orioles an diesem Tag eines ihrer e i n u n d a c h t z i g Heimspiele.
81 Heimspiele, sagte Ryan, da könnte man doch mal auf eines verzichten, das würde doch überhaupt niemanden interessieren, ob so ein Team 82 Auswärts und NUR 80 Heimspiele bestreitet.
Auch den Einwand, daß die Baseballliga ihren Terminplan nun mal früher veröffentlicht hätte, als die NFL und deshalb halt Vorrecht hätte, ließ er nicht so recht gelten. Die Baseballliga hätte den Spielplan ja nach dem Super Bowl veröffentlicht und berücksichtigen können, daß der Super Bowl Sieger seine Saison Zuhause eröffnet, wie es seit einigen Jahren in der NFL Tradition ist.
Es wäre wirklich mies von der MBL, den Ravens diesen Saisonstart so vermiest zu haben.
Es wäre absolut verständlich, wenn es im Baseball auch nur 16 Spiele gäbe, Aber bei 162 Spielen hätten die Orioles sagen können: „Wisst ihr was, wir spielen dieses Spiel Auswärts, oder was auch immer.“
Man merkte in jedem seiner Sätze, daß sein Herz immer noch an den Ravens hängt. Hier war er von 1999 bis 2008 im Trainerstab des Teams.
Und er hat Recht.
Beim Basketball gibt es ja ähnlich viele Spiele, wie beim Baseball. Nach den Bombenanschlägen in Boston hat das dortige Basketballteam sein Heimspiel, das nach der Tragödie hätte stattfinden sollen, einfach ersatzlos gestrichen. Das wäre bei den Orioles ganz bestimmt auch möglich gewesen.

Gerichtsprozess? Ohne mich!
Obwohl es momentan schick ist, sich den Klagen wegen Gehirnerkrankungen gegen die NFL anzuschließen, egal, ob man Football in der NFL gespielt hat, oder nicht, möchte einer bei dem Abzockversuch nicht mitmachen.
Forrest Gregg, 79 Jahre alt und Mitglied in der Ruhmeshalle, leidet an Parkinson. Sein Arzt habe ihm zwar gesagt, daß dieses Leiden auf Gehirnerschütterungen zurückzuführen sei, die Gregg in seiner Zeit als Offensive Lineman in der Liga erlitten hätte, doch er würde sich trotzdem keiner Klage anschließen, meinte „Iron Mike“.
Seit 18 Monaten leidet Gregg an Parkinson, doch die Medizin, die er bekäme, würde ihm sehr helfen, sagte er. Er hätte eine so tolle Zeit in der NFL gehabt, die er nicht missen, oder schlechtmachen wolle.
Gregg spielte von 1956 bis 1971 in der NFL. Zunächst in Green Bay, dann in Dallas. Neun mal spielte er im Pro Bowl.
Nach seiner Zeit als Spieler arbeitete er zwischen 1975 bis 95 bei verschiedenen Teams in verschiedenen Ligen als Head Coach.
Als Spieler konnte er mehrere Meisterschaften gewinnen, als Trainer blieb ihm solch ein Erfolg versagt. Zwar führte er die Cincinnati Bengals in den Super Bowl, dort aber verloren sie gegen die San Francisco 49ers.

Donnerstag, 18. April 2013

Kurzberichte
matthews-clay4Clay Matthews (Bild) bleibt in Green Bay.
Der Pro Bowl Linebacker unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2018 über $69,73 Millionen, von denen $31 Millionen garantiert sind.
Obwohl die Packers eine lange, ruhmreiche Tradition haben, ist Matthews der erste Spieler des Clubs, der seit seiner Rookiesaison 2009 in jedem Jahr in den Pro Bowl gewählt wurde.
Die weitere Verpflichtung des Linebackers gehörte zu den Topprioritäten der Packers. Jetzt geht es noch um Quarterback Aaron Rodgers und Defensive Tackle B.J. Raji.

Die Buccaneers würden Darrelle Revis ja wirklich gerne verpflichten, doch ihnen ist der Preis zu hoch.
Wie Sie ja wissen, wird in der NFL für einen Spieler keine Ablösesumme bezahlt, sondern die Kompensation erfolgt durch die Abgabe von Menschenmaterial. Das Verpflichtungswillige Team gibt dem aktuellen Besitzer entweder einige seiner Wahlmöglichkeiten in der Draft oder einige Spieler aus seinem Kader. Auch ein Mix dieser beiden Versionen ist möglich.
Die Jets wollen für Revis drei Wahlmöglichkeiten in der Draft, das ist Tampa Bay zu viel. Und die Bucs verlieren langsam aber sicher die Geduld.
Wenn die Jets weiter auf diesem Preis für den Cornerback bestehen, könnten sie auf ihm sitzenbleiben, denn in der Draft sollen einige gute Cornerbacks erhältlich sein.

Mittwoch, 17. April 2013

Kurzberichte
kraft-bob-und-trofy200Nach den Bombenanschlägen in Boston wird die Kraft Familie $100.000 für die Opfer spenden. Zusätzlich hat sie Spendenkonten eingerichtet im Namen der im Familienbesitz befindlichen Football- und Fußballmannschaften New England Patriots und New England Revolution.
Die Anschläge wurden am Patriots Day verübt, einem Feiertag in New England. Viele Mitarbeiter der Clubs waren unter den Zuschauern und Helfern an der Strecke, doch gehört keiner von ihnen zu den Opfern.
Als Helfer in der Not betätigte sich Joe Andruzzi. Der ehemalige Guard der Patriots trug eine verletzte Frau aus dem Bereich der Explosion und brachte sie in ein Sanitätszelt.
Drei Brüder Andruzzis gehörten am 11.9. 2011 zu den ersten Feuerwehrmännern, die nach den Flugzeugattacken am World Trade Center eintrafen.
Auch wenn er es ablehnt als Held bezeichnet zu werden, gehört Joe Andruzzi jetzt auch zu den Ersthelfern, nach einem Terroranschlag.

Danny Amendola wechselte kürzlich von den Rams zu den Patriots.
Der Wide Receiver sagte jetzt, daß er für jeden Pass, den er fängt, $100 für die Opfer des Bombenanschlags beim Boston Marathon spenden will. Für jeden Pass, den er nicht fängt, will er sogar $200 spenden.
Eine nette, aber winzige, Geste für jemanden, der einen $31 Millionenvertrag abgeschlossen hat.

Im Schatten der Bombenattentate in Boston wird die NFL, zusammen mit der Stadt New York, die Sicherheitsvorkehrungen für die Draft beträchtlich erhöhen.
Seit dem 11.9. 2011 steht New York permanent im Alarmzustand, aber eine solch medienträchtige Veranstaltung wie die Draft, bietet sicher ein bevorzugtes Angriffsziel für geisteskranke Terroristen, seine sie nun aus dem In- oder Ausland.
Da ist es sicher angebracht, die Sicherheitsvorkehrung noch ein Stufe höher zu schrauben.

Gut, daß die Patriots fleißig Wide Receiver und Tight Ends einkaufen, denn bei den Stammspieler sieht es schlecht aus.
Tight End Aaron Hernandez wurde vor kurzem an der Schulter operiert und momentan sieht es nicht so aus, als ob er zum Beginn des Trainingscamps einsatzbereit wäre.
An den freiwilligen Trainingseinheiten und Minicamps wird er auf keinen Fall teilnehmen können, heißt es.
Neben Hernandez ist ja auch noch Rob Gronkowski verletzt, der an einer Infektion an seinem linken Arm leidet.

Jay Cutler will hoch pokern.
Der Quarterback der Chicago Bears will den Joe Flacco machen und dieses Jahr noch keine Vertragsverlängerung abschließen. Er will bis nach der Saison warten, wenn er seinen Marktwert, wie er glaubt, und nur er, beträchtlich gesteigert haben wird.
Jay Cutler, einer der beständigsten unbeständigen Quarterbacks, die je das Spiel gespielt haben. Mit einem neuen Head Coach, Mark Trestman, der noch nie ein NFL Team trainiert hat.
Na dann, viel Glück Cutler.

Pat Summerall ist tot.
Summerall spielte von 1952 bis 1961 als Kicker in der NFL bei verschiedenen Teams.
Ab 1962 arbeitete er als Kommentator für CBS.
Zusammen mit John Madden bildete er lange Jahre eines der besten, ach was, das beste Kommentatorengespann im TV.
Von 1981 an arbeiteten die beiden 22 Jahre lang zusammen. Zuerst für CBS und als diese die Rechte an den Übertragungen an Fox verloren wechselten die beiden zum Konkurrenzsender.
2002 kündigte Summerall krankheitsbedingt bei Fox und John Madden wechselte zu ABC. Es war kein Geheimnis, daß Summerall Alkoholprobleme hatte.
2004, mittlerweile trockener Alkoholiker, bekam er eine neue Leber.
Am 16. April 2013 verstarb er im Alter von 82 Jahren an einem plötzlichen Herzstillstand.

Dienstag, 16. April 2013

Kurzberichte
ryan-matt11
Wer wir zuerst der nächste reichste NFL Spieler aller Zeiten?
Das Rennen läuft zwischen Packers Quarterback Aaron Rodgers und Falcons Quarterback Matt Ryan (Bild).
Wer auch immer das Rennen macht, er wird nur kurz der nächste reichste NFL Spieler aller Zeiten sein, denn der Zweitplatzierte wird kurz darauf den Erstplatzierten des Rennens überholen und vielleicht für ein Jahr der reichste NFL Spieler aller Zeiten sein.
Vielleicht haben es deshalb beide gar nicht so furchtbar eilig, eine Vertragsverlängerung zu unterschreiben?
Ryans Rookievertrag über $66 Millionen, den er 2008 abschloß, läuft nach der Saison 2013 aus.
Abwanderungsgedanken hegt er nicht, wie er selber sagte.
Auch Aaron Rodgers Vertrag läuft bald aus, und in Green Bay würde hart verhandelt, heißt es.
Ob Rodgers unbedingt treu zu seinem Arbeitgeber ist, weiß man nicht so genau. Bei ihm könnte es sein, daß er dorthin geht, wo sein Konto am Höchsten wächst.
Eines ist aber klar, unter $100 Millionen wird keiner der beiden einen Vertrag unterschreiben.

Gute Nachrichten für Darrelle Revis.
Der Cornerback der Jets wurde letztes Jahr am linken Knie operiert. Am Montag teilte sein behandelnder Arzt ihm mit, daß der Heilungsprozess gut verlaufen ist und Revis wieder ohne Einschränkungen trainieren darf. Das Knie ist wieder voll belastbar.
Das sind wirklich hervorragende Nachrichten für den wechselwilligen Spieler. Sein Marktwert dürfte nun etwas gestiegen sein.
Die Buccaneers sollen ernsthaft an ihm interessiert sein.

Auch bei den Giants bekam ein am Knie operierter gute Nachrichten.
Wide Receiver Hakeem Nicks ist soweit wieder hergestellt, daß er ein leichtes Training aufnehmen kann.
Am Montag erschien er zum freiwilligen Konditionstraining und machte mit, soweit er es konnte.
Bereits letzte Woche trainert er mit Quarterback Eli Manning zusammen und fing ein paar Pässe.
Ob er pünktlich zum Saisonstart voll einsatzbereit sein wird, steht aber noch nicht fest.

In Texas ist alles größer.
Eine Zeitlang hatten die Dallas Cowboys die größte Videotafel auf der Welt. Dann wurden sie von der Rennstrecke in Daytona abgelöst.
Bald steht der größte Fernseher der Welt wieder in Texas, denn die Houston Texans sind gerade dabei, ihn zu installieren.
Pünktlich zum ersten Vorbereitungsspiel soll er eingeschaltet werden.
30% größer als das Ungetüm in Dallas soll er sein, wie man hört.

Reich wurde Jimmy Haslam, der letztes Jahr die Cleveland Browns kaufte, durch die Gründung der Pilot Flying J Raststättenkette, die etliche Truck Stops in den USA und Kanada betreibt.
Geht in der Firma nicht alles mit rechten Dingen zu?
Am Montag fiel das FBI in die Firmenzentrale ein und forderte sofort alle Mitarbeiter auf, ihre Handys und Computer auszuschalten. Alle Unterlagen und Festplatten wurden sichergestellt.
Noch weiß man nicht genau, was das FBI gesucht hat, aber Haslam sagte, daß man in jeder erdenklichen Weise mit den Agenten zusammenarbeite und daß man sicher nichts Unrechtes getan hätte.

Montag, 15. April 2013

Kurzberichte
08Schlechtes Zeichen.
Ein Geschworenengericht in Colorado hat einer Familie, die gegen den Helmhersteller Riddell prozessierte, $11,5 Millionen zugesprochen.
Riddell hätte es versäumt, auf die Risiken von Gehirnerschütterungen hinzuweisen, die man trotz des Tragens eines Helmes davontragen könnte.
Rhett Ridolfi hatte sich beim Training seiner High School Mannschaft 2008 eine Gehirnerschütterung zugezogen. Der heute 22-jährige wurde nicht sofort ins Krankenhaus gebracht und ist heute linksseitig gelähmt.
Riddell wird gegen das Urteil in Berufung gehen, aber natürlich ist das ein Warnsignal in Richtung NFL und der gegen sie erhobenen Klagen.

Die Steelers machten es spannend.
Würden sie das Angebot der Patriots, das diese Wide Receiver Emmanuel Sanders machten, überbieten?
$2,5 Millionen hatte New England Sanders geboten, und wenn Pittsburgh ihm kein besseres Angebot gemacht hätte, hätte er wechseln dürfen.
Doch sechs Stunden vor Ablauf der fünftägigen Frist, die die Steelers hatten, schlugen sie zu.
Eigentlich hatten sie vor, Sanders für die Saison nur etwas mehr als $1,3 Millionen zu zahlen, aber jetzt müssen sie ihm das doppelte zahlen, damit er weiter für sie spielt.
Pittsburgh hatte nur noch $1,9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze und muss nun kräftig rechnen, denn die Spieler aus der kommenden Draft müssen ja auch noch bezahlt werden.

Antoine Winfield hat ein neues Team gefunden.
Der Cornerback wechselte von den Vikings zu den Seahawks. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag, über dessen finanziellen Regelungen nichts bekanntgegeben wurde.
Der 35-jährige hatte 2012 in Minnesota 3 Interceptions und 101 Tackles.
Die Seahawks haben mit Michael Bennett, Cliff Avril und Winfield jetzt genug Waffen, um gegen 49ers Quarterback Colin Kaepernick gewappnet zu sein.

Freitag, 12. April 2013

Kurzberichte
fansDie Fans in den Stadien der NFL dürfen jetzt öfter und länger Lärm machen als bisher. Jedenfalls dürfen sie öfter und früher dazu aufgefordert werden.
Um nicht noch mehr Zuschauer in den Stadien zu verlieren, will die Liga die Fans stärker in das Geschehen einbinden.
Dazu darf das Heimteam in der Saison 2013 zu jeder Zeit des Spiels seine Zuschauer per Videobotschaft auf den Anzeigetafeln dazu auffordern, Lärm zu machen.
Bisher durften sie das erst, wenn die Spielzuguhr auf unter 30 Sekunden heruntergelaufen war.
Der Stadionsprecher darf weiterhin erst mündlich dazu auffordern, Lärm zu machen, wenn die Spielzuguhr 20 Sekunden anzeigt.
Auch Einblicke in die Umkleide will die NFL erlauben. Die Teams müssen Kameras in den Umkleideräumen installieren. Diese Bilder, ohne Ton, dürfen dann auf den Anzeigetafeln gezeigt werden und auf Apps auf dem Handy.
Schon in der letzten Saison durfte ja im Stadion gezeigt werden, was auch der Schiedsrichter auf seinem Videomonitor sah, wenn er strittige Entscheidungen überprüfte.
All das soll dazu beitragen, daß wieder mehr Zuschauer in die Stadien kommen.
Es würde allerdings auch helfen, wenn die Akteure auf dem Rasen wieder echten Football spielen dürften, so wie Football nun mal gedacht war, hart und brutal. Jede weitere neue Regel die Football zum berührungslosen Spiel macht, macht das Spiel unattraktiver. Wenn die Zuschauer das nicht mehr zu sehen bekommen, was das Spiel bisher auszeichnete, darf man bezweifeln, ob sie kommen, nur um auf der Anzeigetafel einen Blick in die Umkleidekabine werfen zu können.
Football ist nun mal Sport und Totschlag (sozusagen).

Oh, natürlich hat Richard Sherman das so ja gar nicht gesagt.
Der Cornerback der Seahawks hatte in einem Interview behauptet, daß die Hälfte der NFL Spieler Adderall einnehmen würde.
Das blieb, wie man sich vorstellen kann, nicht ohne heftige Widersprüche.
Um sich in nach solch einer Sache aus der Schusslinie zu bringen, gibt es im Handbuch für geläufige Politikerlügen zwei mögliche Ausreden: 1. „Ich bin falsch zitiert worden“ und 2. „Meine Aussage ist aus dem Zusammenhang gerissen worden“.
Und da nicht nur Politiker lügen müssen, wenn die Stunde der Wahrheit gekommen ist, ist dieses Buch auch für andere Menschen hilfreich.
Sherman entschied sich für die Variante, daß seine Aussage aus dem Zusammenhang gerissen worden wäre, und er es nicht so gemeint hätte, wie es in der Zeitung abgedruckt wurde.
Blöd nur, daß das Interview von der Vancouver Sun, in der es abgedruckt wurde, als Video aufgezeichnet wurde. Die Zeitung hat das Video ins Netz gestellt, und es ist eindeutig, daß Sherman weder falsch zitiert wurde, noch seine Aussage aus dem Zusammenhang gerissen wurde.
Zur Wahl des beliebtesten NFL Spielers 2013 sollte sich Sherman nicht stellen.

Viele, wenigstens einige, werden sie schon gesehen haben, die Videos von Havard Rugland, dem als „Kickalicious“ bekannten Wunderkicker.
Er schießt den Football in Entfernungen, die niemals zuvor ein Mensch erzielt hat.
Er schießt den Ball aus etlichen Metern Entfernung punktgenau in ein Ruderboot, das auf einem See vor sich hin treibt. Auch Basketballkörbe und Mülltonnen gehören zu seinen bevorzugten Zielen.
Das machte die Lions neugierig, die den 28-jährigen Norweger zum Probetraining einluden.
Rugland, der nicht die geringste Erfahrung mit American Football hat, soll sogar schon einen Vorvertrag unterschrieben haben.
Die Trainer der Lions waren überrascht, daß Rugland wirklich eine Kanone von einem Bein hat.
Nun weiß man ja, daß all diese Videos die bei Youtube zu hunderttausenden auftauchen, getürkt sind. All diese Basketballer, Footballer, Frisbiewerfer versuchen ihre Tricks 464 mal und nehmen dann die vierhundertfünfundsechzigste Aufnahme, in der es geklappt hat. Wenn es nicht klappt, wird am Computer getrickst, damit es so aussieht, als wäre es echt.
Mal abwarten, was Rugland wirklich kann, und was er nur mit Hilfe seines Computers konnte.

Alfonzo Dennard muss 30 Tage ins Gefängnis.
Der Cornerback der Patriots hatte sich letztes Jahr einer Verhaftung widersetzt und einen Polizeibeamten tätlich angegriffen.
Die Gefängnisstrafe muss er erst im März 2014 antreten. Danach beginnt für ihn eine zweijährige Bewährungszeit.
Die Liga gab bekannt, daß sie Dennard nicht suspendieren wird.

Bisher hielt der neue Besitzer der Cleveland Browns, Jimmy Haslam, ja auch noch Anteile an den Pittsburgh Steelers.
Am Donnerstag verkaufte er die Anteile an Scott und Russ Swank, die bereits Anteile an den Steelers hielten.
Damit wurde dieser Interessenskonflikt gelöst.
Haslam, der im Oktober 70% der Browns für 1,05 Milliarden Dollar kaufte, wird 2016 die restlichen 30% vom Vorbesitzer Randy Lerner übernehmen.

Donnerstag, 11. April 2013

Kurzberichte
sanders-emmanuel2Es ist sehr ruhig geworden auf dem Spielermarkt.
Ab und zu passiert noch mal was, so wie am Mittwoch. Da hat Emmanuel Sanders (Bild) ein Angebot der Patriots angenommen. Der Wide Receiver der Steelers ist ein eingeschränkter freier Agent. Das heißt, daß Pittsburgh dieses Angebot überbieten kann.
Die Pats boten Sanders einen Zweijahresvertrag über $2,5 Millionen. Die Steelers, die sehr wenig Platz unter der Gehaltsobergrenze haben, haben fünf Tage Zeit, das Angebot zu überbieten. Können, oder wollen, sie das nicht, geht Sanders nach New England und Pittsburgh würde von den Patriots deren Wahlmöglichkeit in der dritten Runde der Draft als Kompensation erhalten.
Die Steelers haben schon Mike Wallace verloren, der nach Miami wechselte. Sanders auch noch gehen zu lassen wäre gar nicht gut.

Die Patriots machten nicht nur Sanders ein Angebot, sie verpflichteten auch einen alten Bekannten.
Julian Edelman hatte den freien Markt getestet, aber so rechtes Interesse an ihm bestand nicht.
Bei den Giants absolvierte er ein Probetraining, aus dem nichts zählbares erwuchs.
Am Mittwoch unterschrieb der Spieler, der in der letzten Saison als Wide Receiver, Running Back und Cornerback von den Patriots eingesetzt wurde, wieder in New England.
Die Rede ist von einem Einjahresvertrag. Über die Finanzen wurde nichts veröffentlicht.

Mit dem Holzhammer schlug Richard Sherman zu.
Der Cornerback der Seahawks behauptete in einem Interview, daß die Hälfte der Spieler in der NFL Adderall schlucken würde.
Adderall ist ein Medikament zur Psychostimulans, das Amphetamin für die Behandlung von Aufmerksamkeitdefizit/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und Narkolepsie enthält.
Sherman selber stand letztes Jahr kurz davor wegen der Einnahme dieses Medikaments suspendiert zu werden. Er legte erfolgreichen Einspruch gegen die Suspendierung ein, da seine Urinprobe durch unsachgemäße Behandlung verunreinigt wurde.
Die Liga erlaubt Spielern die Einnahme von Adderall, wenn sie dafür ein ärztliches Attest vorlegen können. Doch laut Sherman nehmen ja die Hälfte der Spieler dieses Medikament, und es ist fast nicht möglich, daß die alle ein Attest haben.
Deshalb plädiert Sherman dafür, daß die Liga das Medikament grundsätzlich erlaubt. Doch würde es wirklich Sinn machen, eine verbotene Substanz zu erlauben, nur weil sie vielfach mißbraucht wird?
Doch eher nicht.

Mike Holmgren ist raus aus der NFL.
Der ehemalige Super Bowl Head Coach der Packers konnte später in Seattle nicht an seine erfolgreiche Zeit in Green Bay anknüpfen.
Als Team-Präsident der Browns versagte er völlig und der neue Besitzer des Teams machte es zu seiner ersten Amtshandlung Holmgren zu feuern.
Jetzt ist Holmgren zurück in Seattle. Dort arbeitet er als beratender Mitarbeiter und NFL Experte für einen örtlichen Sportradiosender.
Der ehemalige Head Coach sieht das allerdings nur als Übergangsjob, denn er würde lieber wieder ein NFL Team trainieren, als nur darüber zu berichten.

Peyton Manning passt auf Wes Welker. Auf dem Trainingsgelände der Duke Universität haben die beiden am Mittwoch zum ersten Mal miteinander trainiert.
Auch die Receiver Demayius Thomas und Eric Decker waren dabei, um sich mit dem Quarterback abzustimmen.
Nach dem ersten Beschnuppern sagte Manning über Welker, daß er nun wisse, warum der in New England ein so produktiver Spieler war. Er läuft seine Passrouten Punktgenau und fängt auch nicht ganz so präzise geworfene Pässe sicher, meinte er nach dieser ersten Trainingseinheit.

Mittwoch, 10. April 2013

Kurzberichte
kolb-kevin6Gestern lieferte er noch den Brüller, als Kevin Kolb (Bild) sagte, daß er mit den Bills den Super Bowl gewinnen wolle.
Jetzt sieht das Ganze ein wenig anders aus, denn einige Details aus Kolbs Vertrag wurden nun bekannt.
So hat der Quarterback zwar einen Zweijahresvertrag unterschrieben, der ihm etwa 12 Millionen Dollar einbringen kann, aber die Betonung liegt sehr stark auf KANN.
Kolb garantiertes Gehalt beträgt lediglich $1 Million. Den Rest wird er nur erhalten, wenn er eine bestimmte Anzahl von Spielen startet und Buffalo einen bestimmten Tabellenplatz einnimmt.
Zudem muss Kolb um den Posten des Starters kämpfen. Bisher ist Tarvaris Jackson sein einziger Gegner, aber die Bills werden vielleicht auch in der Draft einen Quarterback einberufen, der Kolb zusätzlichen Druck machen könnte.
Sollte er als Ersatzmann in die Saison gehen, ist er nicht nur von $65 Millionen auf 12 Millionen gestürzt, sondern auf eine Million.
Wenn das kein Grund ist, sich den verlängerten Rücken aufzureißen?

Die Leser der NFL eigenen Internetseite hatten die Wahl, und ihre Entscheidung fiel eindeutig eigenartig aus.
Gewählt werden sollte DER Spielzug in der Geschichte der NFL. Also nicht der bemerkenswerteste Spielzug der letzten Zeit, sonder man konnte aus Spielzügen auswählen, an denen Walter Payton, Tony Dorsett, John Elway, Joe Montana, Johnny Unitas, Dick Butkus und wie sie alle heißen, beteiligt waren.
Verwundert reibt man sich die Augen über den Spielzug, für den sich über 58 Millionen Leser entschieden haben. Es ist der Puntreturn- Touchdown von Eagles Wide Receiver DeSean Jackson gegen die New York Giants aus dem Jahr 2010.
Nun könnte man sagen, die Mehrheit von 58 Millionen kann sich nicht irren.
Könnte man!
Man kann aber auch sagen, daß die Mehrheit dann doch nicht immer recht hat.
Hier haben wir den klaren Beweis.

4.000 vs die NFL
Die Richterin hörte gestern beide Seiten im Rechtsstreit der NFL gegen die Spieler, die sie wegen ihrer, angeblichen, Gehirnerkrankungen verklagt haben.
Beide Seiten hatten 30 Minuten Zeit, ihre Argumente vorzutragen.
Über 4.000 ehemalige Spieler behaupten, die Liga hätte sie absichtlich über die Gefährlichkeit von Gehirnerschütterungen im Unklaren gelassen, ja sogar belogen.
Die Liga hätte die kontrollierte Gewalt ihres Sports immer genutzt, um Zuschauer zu generieren und aus diesem Grund die Gesundheitsgefahren verschwiegen.
Laut Tarifvertrag wäre die NFL verpflichtet gewesen, ihre Spieler umfangreich und ehrlich zu informieren.
Der Klägervertreter überzog seine Redezeit um 10 Minuten, was die Richterin durchgehen ließ.
Die NFL wies diese Anschuldigungen, natürlich, zurück.
Man hätte immer den gerade gültigen Stand der Wissenschaft berücksichtigt und sich daran orientiert. Daß im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer exaktere und folgenreichere Untersuchungsergebnisse zutage kamen, läge in der Natur der Sache, da die Untersuchungsmethoden immer besser wurden. Man habe immer so schnell wie möglich nach den neusten Erkenntnissen gehandelt.
Als Schmankerl wies die NFL die Richterin noch darauf hin, daß dieser Prozeß nur angestrengt worden wäre, um die Liga abzuzocken. Zum Beweis führte sie nicht nur die Kicker und Punter auf, die nun wirklich nicht zu den Spielern gehören, die schwere Gehirnerschütterungen davongetragen haben könnten, sondern auch viele Kläger, die nicht nur nachweislich nie am Kopf verletzt wurden, sondern sogar nachweislich nie einen Spielzug in der NFL gespielt haben.
Die Richterin Anita Brody hat nun wohl mehrere Monate der genauen Studie der Argumente vor sich. Was auch immer sie dann entscheidet, wird von der unterlegenen Seite natürlich angezweifelt werden, und man wird in die Berufung gehen. Das Ganze wird also noch sehr lange dauern.

Dienstag, 9. April 2013

Kurzberichte
tebow-tim-jets2Eines der großen Rätsel momentan ist der Verbleib Tim Tebows (Bild) im Kader der Jets.
Eigentlich will der Club den Quarterback nicht weiter behalten, aber da ihm keine Boni irgendwelcher Art zustehen, die die Jets dazu bringen könnten ihn vor deren Fälligkeit zu feuern, schleppen sie ihn halt noch mit durch.
Und so wird Tebow an den am Montag beginnenden Trainingseinheiten des Teams teilnehmen.
Die Jets müssen Tebow für 2013 $2,59 Millionen zahlen. Ihre bisherigen Versuche, ein Team, irgendein Team, zu finden, das den Quarterback haben will, waren erfolglos. Ein Arena Football Team hat sich gemeldet, aber dahin wollte Tebow nicht so recht wechseln.

Wie nach jeder Saison, so äußerte auch dieses Mal Darrelle Revis wieder die Absicht, die Jets zu verlassen.
Der Cornerback hat jedesmal einen besseren Vertrag herausschlagen können.
Wie lange wird das noch gutgehen?
Jetzt könnte tatsächlich der Wechsel zu einem anderen Team klappen. Die Buccaneers meldeten ernsthaftes Interesse bei den Jets für Revis an. Sie würden ihre Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der kommenden Draft, Platz 13, an New York abtreten, was den Jets zu wenig ist. Sie hätten gerne noch einige andere Wahlmöglichkeiten der Buccaneers mehr für Revis.
Jetzt bleibt es abzuwarten, was Tampa Bay bereit ist, für den Cornerback abzugeben?

Mike Jenkins hat einen neuen Arbeitgeber gefunden.
Die Oakland Raiders verpflichteten den ehemaligen Cornerback der Cowboys.
Jenkins unterschrieb auf eigenen Wunsch nur einen Einjahresvertrag. Er hofft, in der Saison 2013 seinen Marktwert wieder zu steigern und dann einen lukrativen langfristigen Vertrag angeboten zu bekommen.

Die Bengals waren auf der Suche nach einem Running Back, der die Anwaltskanzlei, BenJarvus Green-Ellis, entlasten kann. Dabei achteten sie vor Allem darauf, daß der Gesuchte billig zu haben wäre.
Sie haben jemanden gefunden, Felix Jones, den Ex-Cowboy.
Zunächst muss Jones ein Probetraining in Cincinnati durchlaufen, bevor Head Coach Marvin Lewis entscheidet, ob Jones wirklich einen Vertrag erhält.

Heute ist ein wichtiger Tag für die NFL.
Die Spieler, die damals nicht wussten, wie gefährlich der Sport ist, den sie betreiben, und die die Liga deshalb auf Schmerzensgeld verklagen, werden heute erfahren, ob ihre Klagen angenommen werden.
Eines haben diese Spieler schon erreicht, nämlich daß die NFL immer weiter auf dem Weg ist, eine Flagfootballliga zu werden.
Werden sie jetzt auch noch die dicke Kohle für die größtenteils altersbedingten geistigen Wehwehchen, für die sie allerdings die NFL verantwortlich machen, erhalten?
4.100 Kläger, bisher, haben 222 Klagen eingereicht, darunter auch einige Punter und Kicker, die ja nun besonders oft hart getackelt werden, wie man als Footballfan weiß. Die NFL hat 387 Trittbrettfahrer ausgemacht, die sich den Klagen angeschlossen haben, die aber nie auch nur einen Spielzug in der NFL absolviert haben.
Aber wenn man schon mal so leicht an unverdientes Geld kommen kann, warum nicht?
Eine Richterin in Philadelphia, Anita Brody, leitet heute die erste Anhörung. Es geht um so viel juristisches Dummschwätz, daß ich mir gar nicht erst die Mühe mache, das Alles zu übersetzen.
Nur ein paar Möglichkeiten. Der Fall kann abgewiesen werden. Der Fall kann zugelassen werden. Es kann sein, daß die Richterin entscheidet, es ist gar kein Fall für ein Gericht, weil es um Arbeits- und Tarifverträge geht. Sie kann alle Fälle, die zusammengeschlossen wurden, wieder einzeln an die Gerichte zurückverweisen, an denen die Klagen eingereicht wurden. Die Kläger und die NFL könnten sich noch außergerichtlich einigen.
All das und noch viel mehr ist möglich und kann sich Monate, Jahre, ja, Jahrzehnte hinziehen.

Manche mögen meine Meldungen nicht, weil zuviel subjektive (Ab)wertung darin mitschwingt.
Manche mögen meine Art die Meldungen aufzubereiten gerade deshalb, wären sie doch mal etwas anderes, und oftmals ein Grund zum Schmunzeln.
Hier eine Meldung, die ganz ohne eigene Wertung und Zynismus, die ganz einfach so der Brüller ist:
Auf die Frage an Quarterback Kevin Kolb, warum er von den Cardinals zu den Bills gewechselt wäre, antwortete der völlig ernst: „Ich bin hier um den Super Bowl zu gewinnen, Punkt.“

Montag, 8. April 2013

Unitas we stand
unitas-johnnyIn der Familie der NFL Legende Johnny Unitas (Bild) herrscht Uneinigkeit über den Hauptdarsteller, der den Quarterback im Film darstellen soll.
Während Joe Unitas, einer der Söhne des verstorbenen Superstars sich für Joe Flacco entschieden hat, und ihn für die einzig mögliche Wahl hält, sind andere Familienmitglieder vehement gegen den Quarterback der Ravens.
J.C. Unitas, einer der Enkel, sagte, daß diese Wahl peinlich wäre. „Mein Großvater und sein Vermächtnis verdienen nur den Besten, und das ist Flacco nicht,“ fuhr er fort.
J.C.`s Vater, John Unitas Junior, geht sogar noch einen Schritt weiter und nennt Flacco einen Goofball und das lässt sich mit „Doofkopf“ übersetzen. Er meinte: „Wenn man einen Quarterback will, sollte man Peyton Manning nehmen. So war mein Vater. Das Ganze ist ein Witz.“
John Jr., der die Rechte am Namen Johnny Unitas besitzt, will gerichtlich gegen Joe vorgehen, sollte der vorhaben, Profit aus dem Namen zu schlagen. Joe, der einen Film über Johnny Unitas produzieren will, möchte den Streifen 2014 in die Kinos bringen.
Vielversprechend begann die Karriere von Johnny Unitas in der NFL nicht. Er wurde 1955 von den Pittsburgh Steelers erst in der neunten Runde der Draft einberufen. Zum Einsatz kam er dort nicht.
Von 1956 bis 1972 spielte er für die Baltimore Colts. Dort wurde er zu dem Superstar, der es schaffte, die NFL in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. In dieser Zeit verdiente er sich seinen Spitznamen „der Mann mit dem goldenen Arm“.
1973 beendete er seine Karriere bei den Chargers so unspektakulär, wie er sie in Pittsburgh begann. In der Mitte einer 2-11-1 Saison wurde er von einem Rookie namens Dan Fouts abgelöst.
2002 verstarb Unitas im Alter von 69 Jahren. Und um sein Ansehen zu ehren, sollte er wirklich von einem guten Quarterback im Film dargestellt werden.

Kurzberichte
Mike Shanahan glaubt, daß Robert Griffin III schneller von seiner Knieoperation genesen wird, als Vikings Running Back Adrian Peterson letztes Jahr.
Doch damit will der Head Coach der Redskins nicht zum Ausdruck bringen, daß er seinen Quarterback in die Schlacht schickt, bevor das Knie wieder voll belastbar ist. Erst wenn Griffin III Einhundertprozent in Ordnung ist, soll er wieder auflaufen.
Die Vorbereitungsspiele werden wohl ohne RG3 stattfinden, aber zum ersten Saisonspiel hofft Shanahan, seinen Superstar einsetzen zu können.

Ob Rob Gronkowski zum Saisonbeginn einsatzbereit sein wird, ist fraglich.
Der Tight End der Patriots kämpft mit einer hartnäckigen Infektion in seinem gebrochenen linken Unterarm.
Die hat er sich in einer dieser bakterienverseuchten Einrichtungen zugezogen, die man gemeinhin als Krankenhäuser bezeichnet.
Die Platte, die seine Knochen zusammenhält müsste mittlerweile ersetzt werden, doch solange das Gewebe an der Stelle infiziert ist, können die Ärzte den Austausch nicht vornehmen.
So ist es dieser Infektion geschuldet, daß die Patriots wohl ohne den Gronk in die Saison starten müssen.

„Und somit gratulieren wir den Baltimore Ravens zu ihrem Super Bowl Sieg,“ schallte es durch das Baseballstadion des Pirols, wie das Baseballteam in Baltimore heißt.
Doch von den Raben war niemand im Stadion, der die Glückwünsche entgegennehmen konnte.
Die Orioles bestritten ihr erstes Heimspiel der Saison und wollten das NFL Team ehren. Und damit ist das Stichwort gefallen: „Erstes Heimspiel“.
Das Baseballteam hat sich ja, wie bekannt, geweigert, eines seiner über 80 Heimspiele zu verlegen, damit der Super Bowl Sieger sein erstes Heimspiel, eines von acht, vor heimischen Publikum bestreiten könnte. Das wäre aus terminlichen Gründen nicht möglich, hieß eine der Begründungen.
Und genau deshalb, aus terminlichen Gründen, konnte kein Vertreter des Super Bowl Champions zum Saisonauftakt der Orioles im Baseballstadion anwesend sein.
Der Sprecher der Ravens bedauerte, daß viele Spieler und Trainer ausgerechnet an diesem Tag anderweitige Verpflichtungen hatten, und es ihnen deshalb nicht möglich war, an dieser netten Geste des befreundeten Baseballteams teilzunehmen. Aber vielleicht wäre es möglich zu einem anderen Spiel ein paar Repräsentanten zu schicken?

Samstag, 6. April 2013

Kurzberichte
davis-anthonyObwohl der Vertrag mit Anthony Davis (Bild) noch bis nach der Saison 2014 läuft, wollten die 49ers jetzt schon sichergehen, daß er weiter für den Schutz von Quarterback Colin Kaepernick sorgt.
Am Freitag unterschrieb der Right Tackle eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre und $37 Millionen von denen $17 Millionen garantiert sind.

Aaron Ross ist zurück aus seinem bezahlten Urlaub, wie er es nennt.
Der Cornerback war letztes Jahr nicht zufrieden mit dem Gehalt, das die Giants ihm zahlten. Da kam ein Angebot der Jaguars gerade recht. Sie boten ihm einen Dreijahresvertrag über $15,3 Millionen. Ross nahm ihn freudig an, denn er dachte als erstes daran, seine Familie abzusichern.
Doch was dann in Jacksonville so ablief, gefiel ihm gar nicht. Für Ross geht es beim Football zunächst um den Spaß am Siegen. Das war bei den Jaguars 2012 aber nur zweimal der Fall.
Dann plagten ihn viele Verletzungen, so daß er nur in neun Spielen in der Startformation auflief.
Im März feuerten die Jaguars Ross wieder.
Ross fragte bei den Giants an, ob sie nicht noch einen Platz für ihn frei hätten.
Sie hatten, aber nur für ein Jahr und für nur $715.000. Der 30-jährige akzeptierte, weiß aber, daß er um einen Platz im Kader kämpfen muss.
Der bezahlte Florida-Urlaub ist vorbei. In New York herrscht ein rauheres Klima.
Und ein weiterer Beweis für die Sicherheit von Langzeitverträgen ist erbracht.

Freitag, 5. April 2013

Kurzberichte
HoF
Es geht voran.
Die NFL hat den Spielplan für die Vorbereitungsspiele veröffentlicht.
Der Spielplan zur Saison soll kurz vor der Draft veröffentlicht werden.
Los geht es ja, wie bereits bekannt, mit dem Hall of Fame Spiel Dallas gegen Miami in Canton, Ohio am 4. August.
Die letzten Spiele finden am 30. August statt.
Bisher war es ja so, daß ESPN America einige dieser Spiele übertragen hat, doch kann es ja immer noch sein, daß der Sender am 1. August abgeschaltet wird. Bisher ist immer noch nichts Konkretes bekannt, doch die Zeichen stehen auf Abschaltung.

Irgendwann ist für jeden einmal Schluss.
Nach 21 Saisons in der NFL und bei nur einem Team gab Jason Hanson bekannt, daß er in den Ruhestand traten wird.
Zwar hatte der Kicker noch für eine weitere Saison in Detroit unterschreiben wollen, doch die Gehaltsvorstellungen der beiden Seiten lagen zu weit auseinander. Die Lions boten ihm eine Million Dollar, Hanson wollte $2,35 Millionen.
1992 nahmen die Detroit Lions Hanson in der zweiten Runde der Draft auf. Der heute 42 Jahre alte Hanson ist der längstgediente Spieler der NFL. Er hält zwei Rekorde. Er erzielte 52 Field Goals aus 50 oder mehr Yards und absolvierte 327 Spiele bei nur einem Team.
Für ein anderes Team möchte er nicht kicken, so daß er nach 20 Jahren und 21 Saisons in den nicht unverdienten Ruhestand treten wird.
Der vor Kurzem erst von den 49ers gefeuerte David Akers war schon zu einem Probetraining in Detroit. Doch die Lions haben noch einige andere Kicker zum Probeschießen eingeladen.

Victor Cruz und sein Team liegen in Sachen Gehaltsvorstellungen gigantisch weit auseinander. Der Wide Receiver denkt an ein jährliches Einkommen von $11 Millionen, die Giants stellen sich eher $7 Millionen vor.
Es wird sich zeigen, wie diese Kluft überbrückt werden soll, zumal die Giants auch noch in Verhandlungen mit Hakeem Nicks stecken, der auch nicht wenig verlangt.

Donnerstag, 4. April 2013

Kurzberichte
grossman-rex-vorherRex Grossman (Bild) bleibt in Washington.
2011 startete er in 13 Spielen und danach musste er sich mit der Rolle des Ersatz- Quarterbacks begnügen. In der letzten Saison kam er nicht einmal zum Einsatz, da Head Coach Mike Shanahan auf Kirk Cousins setzte, um den verletzten Robert Griffin III zu ersetzen. Trotzdem unterschrieb er einen neuen Einjahresvertrag.
Da die Redskins gestern auch noch Pat White verpflichteten, gehen sie mit vier Quarterbacks ins Trainingslager.
White wurde 2009 von den Dolphins einberufen und bereits wieder 2010 entlassen, da er höchstens Ersatzmannpotential hat. Das war nicht das, was Miami sich erhofft hatte.
Mal abwarten, wer nach dem Trainingslager noch im Kader bleibt, White oder Grossman?
Man könnte auf White setzen, da er besser zur Read-Option passt, als Grossman.

Die Verjüngungskur bei den Ravens geht weiter. Am Mittwoch feuerten sie Brendon Ayanbadejo.
Der Linebacker erzielte letztes Jahr 33 Tackles.
Nebenbei kämpfte der 36-jährige noch für die Rechte von Homosexuellen.
Auf seiner Twitterseite dankte er der Stadt Baltimore und den Ravens für eine wunderbare Zeit.

Die Arizona Cardinals müssen in den ersten vier Spielen der kommenden Saison auf Daryl Washington verzichten.
Der Pro Bowl Linebacker wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet, was sich negativ auf sein Konto auswirkt, denn die NFL suspendierte ihn für vier Spiele ohne Bezahlung.

Mittwoch, 3. April 2013

Kurzberichte
asomugha-nnamdi
Mann oh Mann, wollten die Eagles Nnamdi Asomugha (Bild) loswerden.
Laut Vertrag stehen ihm für 2013 vier Millionen Dollar zu. Es gibt keine Klausel, die die Eagles davon befreit, dem Cornerback diese Summe zu zahlen, selbst wenn er nicht für sie spielt.
Dennoch feuerten sie ihn letzten Monat.
Seit Dienstag ist Asomugha wieder zurück in der Bucht. Hier spielte er damals für Oakland und war so gut, daß Philadelphia ihm 2011 einen Fünfjahresvertrag anbot, der sich nun als Bumerang erweist. Bei den Eagles enttäuschte der Cornerback auf ganzer Linie.
Am Dienstag unterschrieb er einen Vertrag in San Francisco über drei Millionen Dollar. Daraus entstand nun die eigenartige Situation, die dazu führte, daß die Eagles ihm mehr Geld dafür bezahlen, daß er nicht für sie spielt, als die Niners ihm dafür bezahlen, daß er für sie spielt.
Defensive Coordinator Vic Fangio ist davon überzeugt, daß Asomugha in seinem Schema der Manndeckung bessere Leistungen bringen wird, als zuletzt in den zwei enttäuschenden Jahren in Philadelphia, wo mehr Zonendeckung gespielt wurde.

Carson Palmer hat in Arizona unterschrieben.
Die Cardinals gaben den Raiders ihre Wahlmöglichkeit in der sechsten Runde der kommenden Draft für den Quarterback.
Palmer erhielt einen Zweijahresvertrag über $16 Millionen, von denen 10 Millionen garantiert sind.

Die 49ers verpflichteten einen neuen Ersatz- Quarterback.
Colt McCoy wechselte von den Cleveland Browns zum NFC Champion. Er geht ins letzte Jahr seines Rookievertrags und mehr als die $1,5 Millionen, die ihm die Browns hätten zahlen müssen, werden ihm auch die Niners nicht zahlen.

Dienstag, 2. April 2013

Kurzberichte
hall-deangeloDeAngelo Hall (Bild) bleibt in Washington.
Die Redskins hatten den Cornerback vor einem Monat gefeuert, um Platz unter der Gehaltsobergrenze zu schaffen. Für 2013 hätte Washington ihm acht Millionen Dollar zahlen müssen.
Hall konnte also seinen Marktwert testen, was damit endete, daß er keinen neuen Arbeitgeber fand.
Der 29-jährige unterschrieb am Ostermontag wieder bei den Redskins, die ihm nun für 2013 nur noch $2 Millionen zahlen müssen.
Hall startete letztes Jahr in allen Spielen für Washington und fing vier Interceptions, wehrte 14 Pässe ab und hatte 95 Tackles.

Darrius Heyward-Bey ist von den Raiders zu den Colts gewechselt.
Der Wide Receiver unterschrieb einen Einjahresvertrag über $3 Millionen, von denen 1,5 Millionen garantiert sind.
H-B war einer dieser Spieler, von denen der damalige Raiders Besitzer Al Davis sich viel versprach, und die ihn dann furchtbar enttäuschten.
Er ist groß und schnell, aber nicht sehr fangsicher. Allerdings hatte er in Oakland aber auch nie einen Quarterback, der genaue Pässe werfen konnte. Das ist in Indianapolis anders, wo Andrew Luck in seiner Rookiesaison bewiesen hat, daß er liefern kann. Und Reggie Wayne wird ihm bestimmt zeigen, wie man einen Ball sicher fängt.

Die Raiders, die Bills, die Cardinals, sie alle brauchen dringend einen guten Quarterback.
Doch auf die Draft wollen sie sich nicht verlassen und schieben sich lieber gegenseitig ihre Altlasten zu.
Das sagt eine Menge darüber aus, was an Quarterback- Material in der Draft zu erwarten ist. Niemand scheint sich darauf zu verlassen, daß ein brauchbarer Quarterback zu finden ist.
Die Cardinals gaben Kevin Kolb an die Bills ab. Die Raiders holten sich den ehemaligen Ersatz- Quarterback der Packers und Seahawks, Matt Flynn, und die Cardinals würden gerne Carson Palmer von den Raiders verpflichten.
Matt Flynn war 2012 zu den Seahawks gewechselt, die ihn als Starter wollten. Doch dann kam Rookie Russell Wilson und spielte Flynn an die Wand. Das lag zum Teil auch daran, daß Flynn eine Sehnenentzündung im Wurfarm hatte, bzw. immer noch hat. Diese Verletzung behindert ihn immer noch etwas, wie er vor Kurzem sagte.
Jetzt wollen die Raiders Flynn zum Starter machen, aber der ist noch nicht ganz zufrieden mit dem Gehalt, das Oakland ihm zahlen will. Weniger als die $5,25 Millionen, die ihm in Seattle zugestanden hätten, möchte er nicht verdienen.
Dennoch wird schon davon gesprochen, daß der Handel unter Dach und Fach sei. Seattle wird 2013 und 2014 jeweils eine Wahlmöglichkeit in der Draft von Oakland erhalten.
Die Bills also gaben ihren Starter Ryan Fitzpatrick an die Titans ab, wo er nur als Ersatzmann gebraucht wird. Dafür holten sie Kevin Kolb von den Cardinals, der sich dort als völlig unbrauchbar erwiesen hat. Arizona seinerseits holt sich Carson Palmer von den Raiders, der dort bewiesen hat, daß er nichts mehr drauf hat. Und Oakland verpflichtet einen Quarterback, der eine Sehnenentzündung hat.
Ist denn in der kommenden Draft wirklich kein halbwegs brauchbarer Quarterback?

Am Ostermontag verstarb Jack Pardee im Alter von 76 Jahren.
Pardee war zunächst als Linebacker und dann als Trainer in der NFL beschäftigt.
1957 wurde er in der ersten Runde der Draft von den Rams einberufen. 1965 spielte er nicht, weil er an Hautkrebs erkrankt war, den er besiegen konnte. Nachdem er geheilt war, spielte er weitere sieben Jahre und beendete 1973 bei den Redskins seine Spielerkarriere.
Danach war er als Head Coach und Defensive Coordinator bei diversen Mannschaften in diversen Ligen tätig, von der World Football League über die NFL und die USFL bis zum College.
Seit einigen Jahren kämpfte Pardee wieder mit dem Krebs. Ein Kampf, den er nun verlor.

Montag, 1. April 2013

Kurzberichte
rice-ray4Ray Rice (Bild) sagte, daß er seine Spielweise wegen der neuen „Helmkronenregel“ nicht ändern wird. Der Running Back der Ravens ist davon überzeugt, daß auch andere Running Backs sich keine neue Spielweise angewöhnen werden.
Er mag die neue Regel nicht, die es Läufern verbietet, außerhalb der Tacklebox einen Verteidiger zuerst mit der Krone des Helms zu berühren. Er fuhr fort, daß er es garantieren könne, daß kein Verteidiger ihn abschießen dürfe, ohne daß er sich schützt. Und um sich zu schützen, müsse er in Schutzhaltung gehen, also die Schultern runternehmen und sich kompakt machen.
Die neue Regel würde es ihm verbieten, sich zu schützen, aber das würde er sich nicht verbieten lassen.
„Wenn ich im offenen Feld bin und Du auf mich zukommst und ich auf Dich, dann nehme ich meine Schulter runter“, sagte er. „Wenn ich dafür eine Geldstrafe bekomme, werde ich dagegen Einspruch einlegen.“
Doch von soetwas läppischem wie Widerstand der Spieler wird die NFL sich nicht beeinflussen lassen. Sie wird wie verrückt Flaggen werfen lassen und Geldstrafen verhängen.

Die Buffalo Bills haben sich verbessert. Statt eines miesen Quarterbacks, Ryan Fitzpatrick, haben sie einen schlechten Quarterback verpflichtet, Kevin Kolb.
Das nennt man mal einen Fortschritt.
Für zwei Jahre soll er etwas weniger als $13 Millionen bekommen.

Sonntag, 31. März 2013

Kurzberichte
grimes-brent2Die Dolphins fanden einen Ersatz für den zu den Chiefs abgewanderten Cornerback Sean Smith. Sie gaben Brent Grimes (Bild) einen Einjahresvertrag über $5,5 Millionen.
Wieviel Gegenwert Miami für dieses Geld erhalten wird, wird sich zeigen. 2011 verpasste Grimes bei den Falcons 12 Spiele wegen einer Knieverletzung und 2012 riss er sich bereits im ersten Spiel die Achillessehne und ward nicht mehr gesehen. Das sind zwei Jahre ohne Spielpraxis, die sich negativ auswirken könnten.
Nachdem die Dolphins einen neuen Cornerback gefunden haben brauchen sie noch einen Ersatz für Left Tackle Jake Long, den sie an die Rams verloren haben.
Atlanta steht jetzt vor dem Problem zwei Cornerbacks ersetzen zu müssen, denn vor dem Beginn der Transferperiode hatten sie Dunta Robinson gefeuert.

Auch die Bears brauchten Ersatz, da sie einen Spieler an die einkauffreudigen Dolphins verloren haben.
Sie fanden in Guard Matt Slauson von den Jets einen Ersatz für Lance Louis, der in Miami unterschrieb.
Chicago hat auch einen neuen Ersatz- Quarterback verpflichtet. Josh McCown hat schon einige Zeit bei den Bears verbracht und unterschrieb am Freitag einen Einjahresvertrag.

Samstag, 30. März 2013

Der 1. Aril...
romo-tony... ist leider noch nicht.
Doch beginnen wir die heutigen News, in dem wir Donovan McNabb zitieren: „Tony Romo 6 Jahre 55 millionen dollar verlängerung. Wow wirklich, mit einem playoffsieg. Willst du mich verarschen“ Zitat Ende.
Nachzulesen auf der Twitterseite von Donovan McNabb @donovanjmcnabb.
Der ehemalige Quarterback der Philadelphia Eagles bezieht sich auf die Vertragsverlängerung, die Tony Romo (Bild) am Karfreitag bei den Dallas Cowboys unterschrieb. Der Master of Desaster verlängerte für sechs Jahre und 108 Millionen Dollar.
Nun könnte es natürlich manchem, der sich nicht so mit Football auskennt, als etwas viel Geld vorkommen, aber betrachten wir die nackten Fakten. Die Bühne wurde bereitet, als die Baltimore Ravens ihren höchstens als durchschnittlich geltenden Quarterback zum reichsten Spieler der NFL machten. Als Joe Flacco einen Sechsjahresvertrag über 120 Millionen Dollar unterschrieb, von denen $52 Millionen garantiert sind, waren die Dämme gebrochen.
Was bleibt den anderen Teambesitzern übrig, als die Gehälter ihrer Quarterbacks an dieser Irrsinnssumme auszurichten?
Wenn wir uns rein an der Statistik orientieren, und hier an den Quarterback –Wertungspunkten, dann musste Romo mehr Geld erhalten, als Flacco. Der Quarterback der Ravens steht mit 87,7 Punkten für 2012 in der Statistik, Romo mit sagenhaften 90,5 Punkten zwei Plätze über ihm.
Aaron Rodgers und Peyton Manning führen die Statistik in dieser Kategorie übrigens mit 108 bzw. 105,8 Punkten an, und beweisen damit, zu was richtig gute Quarterbacks imstande sind. Davon sind Romo und Flacco noch meilenweit entfernt.
Doch sehen wir weiter, warum Romo das Geld, das er bekommt, auch verdient. Er bringt sein Team im vierten Viertel sooft von einem Rückstand wieder in Führung, wie kein anderer Quarterback. Zwar muss er sein Team so oft im vierten Viertel von einem Rückstand zurückbringen, weil er in den ersten drei Vierteln den Ball zu oft genau in die Arme von Verteidigern wirft, aber wer darauf hinweist, erweist sich als Erbsenzähler. Wichtig ist, daß Romo sich im vierten Viertel richtig anstrengt, sein Team wieder in Führung zu bringen.
Was nun die Erfolge der Dallas Cowboys angeht, kann man ein wenig am Verstand von Jerry Jones zweifeln, dem Teambesitzer, der nicht weiß, wohin mit seinem Geld. Doch auch das wäre unfair zu sagen. Immerhin gibt es sie, die vorzeigbaren Erfolge Romos in den Playoffs. Tony Romo spielt erst seit 2003 bei den Dallas Cowboys und hat in diesen kurzen 10 Jahren bereits ein Playoffspiel mit seinem Team gewonnen.
Es ist wohl diese mutmachende Statistik, die Jerry Jones dazu bewog, auch weiterhin volles Vertrauen in diesen Sieger zu haben.
Und recht hat Mr. Jones.
In solch einer kurzen Zeit bereits ein Playoffspiel gewonnen zu haben, das ist etwas, worauf man aufbauen kann.
Romo ist erst 32 Jahre alt, und hat noch viel Football in sich, um in seiner Karriere vielleicht noch ein weiteres oder gar zwei Playoffspiele zu gewinnen. Um so einen Mann halten zu könne, der einem eine solch helle Zukunft verheisst, muß man eben sehr tief in die Tasche greifen.
Die Führungsriege der Cowboys ist sich sicher, daß man nur die richtigen Spieler um Tony Romo herum verpflichten muss, um mit ihm einen Super Bowl gewinnen zu können. Das Dumme ist nur, daß gute Spieler viel Geld kosten, und das genau hat Dallas unter der Gehaltsobergrenze nicht mehr. Die ist bis ans Limit ausgereizt. Zwar sinkt Romos Gehalt für die Saison 2013 durch eine Umstrukturierung von $16 Millionen auf $11 Millionen, aber es steigt im Lauf der nächsten Saisons ja auch wieder an, womit wieder Umstrukturierungen fällig werden, damit Dallas nicht wieder und wieder droht, über die Gehaltsobergrenze zu kommen.
Mann kann übrigens jetzt hin- und herrechnen, wer für den Moment der bestbezahlte Spieler der NFL ist, Romo oder Flacco.
Romo hat zwar nur einen Vertrag über $108 Millionen unterschrieben, hat aber $55 Millionen garantiert bekommen. Flacco hat von seinen 120 Millionen nur 52 Millionen garantiert bekommen.
Aber bei aller Rechnerei ist eins klar: Beide sind die zur Zeit überbezahltesten Spieler der NFL.
Schade, daß diese Meldung so kurz VOR dem ersten April kam. Es wäre schön gewesen, wenn sie nur ein Aprilscherz gewesen wäre.

Freitag, 29. März 2013

Treffen sich drei Quarterbacks...
garciaWas anfängt wie ein Witz, ist eigentlich gar keiner oder doch?
Jets Quarterback Mark Sanchez möchte gerne ein Quarterback werden, der NFL tauglich ist. Ex-Raiders Quarterback JaMarcus Russell ist pleite und muss versuchen, wieder in die NFL zu kommen, um sich weiter kiloweise mit Goldschmuck behängen zu können. Und Ex-49ers Quarterback Jeff Garcia (Bild) spielt den Lehrer der beiden.
Mark Sanchez geht zwar laut Jets Head Coach Rex Ryan als Starter ins Trainingslager, muss aber hart kämpfen, um es auch als Starter zu verlassen.
Seine Konkurrenz besteht zwar auch nur aus Möchtegern- Quarterbacks, aber sicher ist sicher. Sanchez muss sich gegen Tim Tebow, David Garrard, Greg McElroy, und Matt Simms behaupten. Das ist nicht schwer.
JaMarcus Russell muss sich gegen sein Image als größter Draftflop in der Geschichte der NFL behaupten. Das ist sehr schwer.
Russell ist in der Zeit zwischen seinem letzten Pass in der NFL, 2009, und heute auch nicht jünger und vor Allem, nicht leichter geworden.
Seit einigen Wochen trifft sich das Triumvirat dreimal die Woche. Zunächst ging es um Theorie, jetzt geht es raus auf den Platz.
Für Sanchez ist Garcia deswegen der richtige Lehrer, weil der in San Francisco und Philadelphia unter Offensive Coordinator Marty Mornhinweg gespielt hat, der jetzt Offensive Coordinator der Jets ist.
Mit Sanchez erreichten die Jets zweimal das AFC Endspiel, was zeigt, daß der Quarterback nicht ganz so unbrauchbar sein kann, wie seine letzte Saison glauben macht. 2012 hatte er mit 66,9 Quarterback –Wertungspunkten die zweitschlechteste Bilanz aller Quarterbacks. Garcia versucht nun, das Gute in Sanchez wieder hervorzuholen.
Was Garcia, der viermal im Pro Bowl spielte, aus Russell rausholen will, ist nicht klar. In Russell steckte nichts drin, was ihn als NFL Quarterback ausgewiesen hätte. Als die Raiders ihn 2007 als ersten Spieler in der Draft einberiefen, hatte er einen starken Wurfarm und das war`s. Dieser Arm brachte ihm $39 Millionen ein, die nun restlos aufgebraucht sind.
Selbst wenn er einige Scouts zu seinen anstehenden Sichtungstrainings locken sollte, warum sollten sie auf ihn hereinfallen?
Russell schlief gerne mal ein, wenn das Team Theorie im Klassenzimmer paukte. Das Studieren von Wettquoten war für ihn immer interessanter, als das Studium des Playbooks.
Was sollte sich daran geändert haben?
Sanchez könnte von den Übungsstunden mit Jeff Garcia profitieren, doch bei Russell darf man da so seine Zweifel haben.

Donnerstag, 28. März 2013

Kurzberichte
dolphins-logo-2013Blödes Internet.
Da hatten die Miami Dolphins sich vorgenommen, ihr neues Logo mit einer richtigen kleinen Show kurz vor der Draft zu präsentieren, da taucht der neue Delphin schon im Internet auf.
Im Gegensatz zu den neuen Logos der Jaguars und der Vikings, die man nicht auf den ersten Blick als neu erkennen kann, haben die Dolphins ihren „Fisch“ sichtbar verändert.
Aus dem charmant grimmig dreinblickenden Delphin ist ein Werbebild des neuen Boing Dreamliners geworden.
Modern sieht das ja aus. Aber es passt nicht mehr zur neuen Sicherheitsphilosophie der NFL, daß der „Fisch“ jetzt ohne Helm unterwegs ist.
Der Club möchte mit diesem stromlinienförmigen Delphin betonen, daß das Team aufbricht, in bessere, siegreichere Zeiten. Zuletzt schwamm Miami in der Saison 2008 in die Playoffs.
Um den Zuschauern für die kommenden bessere Zeiten besseren Komfort bieten zu können, bat die Clubleitung die Stadt Miami um einen Zuschuss über 167 Millionen Dollar um das Stadion zu renovieren. Stephen Ross, der Besitzer der Dolphins möchte das Geld innerhalb von 30 Jahren zurückzahlen.
Nebenbei ließ Ross die Bemerkung fallen, daß man mit einem Umzug nach Los Angeles liebäugele, falls die Stadt das Geld nicht zahlt.
Ein beliebtes Druckmittel, das bisher schon bei einigen Teams funktioniert hat, die Geld von der Gemeinde wollten.

Osi Umenyiora wechselte zu den Atlanta Falcons.
Der Defensive End spielte bisher für die New York Giants, lebt aber in Atlanta. Da kam das Angebot natürlich doppelt gut für ihn.
Die Falcons verpflichteten ihn für zwei Jahre und $8,5 Millionen. Wenn es für ihn gut läuft, könnten $12,2 Millionen daraus werden.

Man hatte lange nichts negatives mehr von den Lions gehört. Letztes Jahr um diese Zeit ging die Polizei in Detroit hin, und baute Drehtüren in ihr Hauptquartier für die Spieler des Teams ein.
Am Dienstag war es dann endlich mal wieder soweit. Safety Amari Spievey wurde in seinem Heimatort Middleton, Connecticut, verhaftet, weil er einen Streit mit seiner Freundin hatte.
Spievey soll Lisa Marie Santos gewürgt und gestoßen haben während er die gemeinsame zwei Jahre alte Tochter im Arm hielt.
Nach Hinterlegung einer Kaution über $5.000 wurde er wieder freigelassen.
Dem gemeinsamen Haus darf er sich vorerst nicht mehr nähern.

Michael Bennett muss an der Schulter operiert werden, aber erst nach der Saison 2013.
Der gerade von den Seahawks verpflichtete Defensive End plagt sich mit einer gerissenen Rotatorenmanschette herum.
Seattles General Manager John Schneider sagte der Presse, daß die Teamärzte keine Problem darin sähen, daß Bennett mit dieser Verletzung spielt. Eine Operation wäre zwar nötig, aber noch nicht dieses Jahr.
Man wird sehen, ob die Seahawks und Bennett hier nicht ein zu großes Risiko eingehen?

Nach all den Verlusten verzeichnen die Ravens jetzt auch ein paar brauchbare Zugänge.
Am Mittwoch verpflichteten sie den ehemaligen Raiders Safety Michael Huff.
Baltimore weist darauf hin, daß Huff mit seinen gerade mal 30 Jahren wesentlich jünger wäre als Ed Reed, den er ersetzen wird.
Huff spielte seit 2006 bei den Raiders und erzielte dort 438 Tackles, 5,5 Sacks und 11 Interceptions.

Mittwoch, 27. März 2013

Kurzberichte
bryant-dez2Und wieder Dez Bryant (Bild).
Der Wide Receiver der Cowboys hat wirklich vor, sich mit Positivem hervorzutun und seine Zeit als Asi ohne Niveau vergessen zu machen.
Was er für 2013 plant, wird Cowboysfans freuen. Bryant möchte ernsthaft versuchen, die 2.000 Yards Barriere zu knacken.
Das jedenfalls sagte er in einem Interview.
Calvin Johnson von den Lions scheiterte letzes Jahr mit 1.964 Yards nur knapp, fing dabei aber nur magere 5 Touchdowns.
Mit 1.382 Yards war Bryant da doch schon sehr viel weiter von den angestrebten 2.000 Yards entfernt, fing aber 12 Touchdowns.
Das möchte er 2013 beides verbessern und hat sich vorgenommen, 2.000 Yards und 20 Touchdowns zu erzielen.
Dabei wird ihm helfen, daß die NFL Angriffe auf jeweilige Gegenspieler weiter reglementiert und verbietet.
Er selber darf sich dann aber auch nicht mehr wie ein Mauerbrecher auf Verteidiger stürzen um sich nicht zu verletzen. Aber solch eine Spielweise ist ja durch die neuen Regeln der NFL auch für Spieler der Offense verboten. Ballträger dürfen nicht mehr versuchen, den ein oder anderen Extrayard für ihre Mannschaft zu erzielen, wenn sie dabei Gefahr laufen, einen Verteidiger mit dem Helm voran zu berühren.
2012 spielte Bryant zunächst recht lustlos und desinteressiert. Das länderte sich aber. In den letzten Wochen der Saison zeigte er mehr Spaß am Job und spielte sogar mit einem gebrochenen Finger, der eigentlich schnell hätte operiert werden müssen.
Nach dem letzten Saisonspiel wurde er sogar im Rollstuhl sitzend aus dem Stadion gefahren, da er eine Verletzung am unteren Rücken hatte. So viel Feuer und Einsatzbereitschaft von Anfang an, und das Unternehmen 2.000 könnte klappen.
Noch steht allerdings gar nicht fest, ob er zum Beginn des Trainingscamps einsatzbereit sein wird. Finger und Rücken müssen noch heilen.
Aber wenn, dann wird er alles daran setzen, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

David Diehl hatte letzte Woche noch betont, daß er auf einen Teil seines Gehalts verzichten würde, damit die Giants Wide Receiver Victor Cruz zum Bleiben überreden können.
Ob der Offensive Lineman dabei aber an so viel Geld gedacht hat?
Statt der $4,475 Millionen, die ihm nach seinem alten Vertrag zugestanden hätten, wird er 2013 nur eine Million Dollar verdienen.
Satte dreieinhalb Millionen weniger, das ist schon ein Schlag.
Wie es aus den gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen heißt, soll der 32-jährige den neuen Vertrag unterschrieben haben.

Sucht die Frau, heißt es für Shaun Rogers.
Der Nose Tackle unterschrieb letzten Monat einen Einjahresvertrag über $1 Million bei den Giants.
Am Wochenende feierte er mit Freunden in Miami Beach. Er lernte eine Frau kennen, die er mit auf sein Zimmer nahm.
Wie er der Polizei sagte, nahm er allen Schmuck, den er trug, ab und legte ihn zusammen mit anderen Wertsachen in den Zimmertresor. Da war es gegen sieben Uhr morgens.
Als er etwa um 12:30 Uhr wach wurde, waren Schmuck, Wertsachen und die Frau verschwunden.
Die Polizei sucht jetzt nach der Diebin, und dem Schmuck, der $430.000 wert ist.
Schmuck für $430.000. Das trägt doch höchstens ein Starlet auf der Oscarverleihung. Oder aber ein NFL Profi mit übersteigertem Geltungsdrang.

Da wusste der Head Coach wohl nicht, was die Vereinsführung plante.
Steelers Head Coach Mike Tomlin sagte am Montag, daß er sich freuen würde, wenn James Harrison, der keinen neuen Arbeitgeber gefunden hat, wieder für Pittsburgh spielen würde.
Doch die Herren aus den oberen Etagen widersprachen Tomlin.
Die Steelers teilten Harrison mit, daß sie kein Interesse daran hätten, ihn wieder zurückzunehmen.
Obwohl sie auf der Position der Linebacker nicht gerade reich bestückt sind, wollen sie den 34-jährigen nicht wieder verpflichten.
Sie denken, daß die Zeit reif ist für Jason Worilds, den sie 2009 in der zweiten Runde der Draft einberiefen.

Die Atlanta Falcons gehen wieder zur Schule.
Sie wurden letztes Jahr so oft wie kein anderes Team vor die Probleme gestellt, die die Read-Option einer Verteidigung bereitet. Deshalb reisten die Trainer der Verteidigung nach Clemson, um sich dort helfen zu lassen.
Da wollen sie sich zeigen lassen, wie ein Collegeteam eine wirksame Verteidigung gegen diese dort übliche Angriffsformation aufbaut.
Auch andere NFL Teams sollen sich zum Nachhilfeunterricht an Colleges gewandt haben.
Zwar wird der Read-Option keine längere Lebensdauer bescheinigt, als der Wildcat Formation, aber bereit sein ist alles.

Üben, üben, üben... nur so kommt man weiter.
Letztes Jahr waren die Seahawks so dicht dran, den Super Bowl zu erreichen. Dieses Jahr wollen sie nicht wieder vorher rausgeworfen werden.
Deshalb hat Quarterback Russell Wilson, in einer Zeit, in der andere NFL Quarterbacks sich lieber auf dem Golfplatz tummeln, als auf dem Trainingsplatz, seine Kollegen aus der Offense aufgefordert, sich mit ihm vor dem Beginn der offiziell angesetzten Trainingseinheiten zu treffen und zu trainieren.
Wilson, der in sein zweites Jahr als NFL Quarterback geht, ist der unangefochtene Anführer des Teams. Seine Kollegen haben fast alle vor, seinem Ruf zu folgen. In einigen Wochen wollen sie sich in Süd-Kalifornien treffen und den Grundstein für eine tolle Saison legen.
Eine Erfolgsgarantie ist das nicht unbedingt. Mark Sanchez von den Jets hat das auch mal durchgezogen, und niemand kann behaupten, daß die Jets erfolgreich gewesen wären. Aber schaden kann es ja auch nicht.

Dienstag, 26. März 2013

Kurzberichte
vollmer-sebastian2Sebastian Vollmer (Bild) bleibt ein Patriot.
Der deutsche Tackle wird weiter dafür sorgen, daß seinem Quarterback von rechts keine Gefahr droht. Dafür erhält er für die nächsten vier Jahre $17 Millionen. Mit weiteren Boni könnte sein Gehalt auf $27 Millionen anwachsen.
Schon der Bonus für die Unterschrift betrug $7 Millionen.
Vollmer hatte zwar den freien Markt getestet, stieß dort aber auf sehr geringes Interesse. Seine Rückenprobleme und eine im Februar durchgeführte Knieoperation schreckten etwaige Interessenten wohl ab.

Die Packers haben sich dazu entschlossen Jermichael Finley nicht zu feuern. Das bedeutet, daß der Tight End am heutigen Dienstag seinen Kaderbonus über $3,5 Millionen bekommen und für die Saison 2013 $8,25 Millionen an Gehalt einstreichen wird.
Zwar hatte die Vereinsführung versucht, Finley zu einer Gehaltskürzung zu überreden, aber darauf ließ er sich nicht ein.
Sollten die Packers sich noch anders entscheiden, so haben sie bis Dienstag 15:00 Uhr Ortszeit Zeit sich von dem Tight End zu trennen. Danach werden die Zahlungen fällig.

1999 beriefen die Falcons Todd McClure ein.
Am gestrigen Montag gab der Center bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
In seiner Rookiesaison wurde er nicht eingesetzt. Doch dann startete er in 148 aufeinanderfolgenden Spielen und stellte damit einen Vereinsrekord auf. Er verpasste nur vier Spiele wegen Verletzungen.
Der 36-jährige hatte ein paar Tränen in den Augen, als er sich verabschiedete.
Teambesitzer Arthur Blank sagte, daß McClure auf jeden Fall seinen Platz im Ring der Ehre erhalten wird.
 Diese Ehre erfuhren bisher erst acht Spieler der Falcons.

Das Leben ist hart. Da erarbeitet man sich seinen Platz in der NFL, lehnt eine Gehaltskürzung seines alten Teams ab, weil man glaubt, auf dem freien Spielermarkt mehr Geld geboten zu bekommen, und dann will einen keiner.
Was dann?
Dann macht man es wie James Harrison, und fragt bei seinem alten Team nach, ob das nicht doch noch einen Platz für einen hat.
Die dreißigprozentige Gehaltskürzung, die der Linebacker vor Kurzem noch ablehnte, wird er nun hinnehmen müssen.
Die Steelers würden Harrison gerne wieder aufnehmen, zumal sie ihm jetzt nicht mehr die $6,57 Millionen für die Saison zahlen müssen, die sie ihm zuletzt zahlen mussten.

Dez Bryant steht kurz davor, seine Kindermännchen nicht mehr zu brauchen.
Der Wide Receiver der Cowboys hatte ja von Teambesitzer Jerry Jones zwei Aufpasser an die Seite gestellt bekommen. Die sollten darauf achten, daß Bryant nicht in die falschen Nachtclubs ging, und ihn pünktlich um Mitternacht ins Bett bringen und zudecken.
Doch der Wide Receiver soll mittlerweile eine Entwicklung zum Positiven durchlaufen haben und endlich Erwachsen geworden sein. Davon jedenfalls sind Jones und Head Coach Jason Garrett überzeugt.
Er hätte keinen Kontakt mehr zu den üblen Subjekten, mit denen er noch vor sieben, acht Monaten abgehangen hatte, sagte Jones.
Auch auf dem Platz wäre eine positive Entwicklung des Wide Receivers zu bemerken gewesen. Das wäre direkt darauf zurückzuführen, daß die Probleme, die Bryant früher außerhalb des Spielfelds anhäufte, nun nicht mehr existierten, ist sich Jones sicher.
Garrett betonte, daß aus Bryant ein anständiger, junger Mann geworden wäre.
Wenn Bryants Entwicklung so weitergeht, wie es scheint, dann steht der Verlängerung seines nach der Saison 2014 auslaufenden Rookievertrags nichts im Weg, mal abgesehen von der Gehaltsobergrenze, denn Bryant wird dann ganz schön teuer werden.

Montag, 25. März 2013

Kurzberichte
dumervil-elvis2Dumm gelaufen für die Denver Broncos, denn Elvis Dumervil (Bild) ist jetzt ein Raven.
Ein defektes Faxgerät und weitere widrige Umstände waren Schuld daran, daß der Defensive End seinen Vertrag in Denver nicht rechtzeitig verlängern konnte.
Da er nun schon mal auf dem freien Spielermarkt war, sah er sich auch die Angebote an, die ihm zuflatterten. Und das von den Baltimore Ravens gefiel ihm am Besten.
Die Ravens haben viele Spieler verloren und können mit Dumervil jetzt auch mal einen starken Neuzugang vermelden.
Er unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $35 Millionen, von denen $12 Millionen garantiert sind.

Auch in diesen dunklen Zeiten, in denen die NFL mit Macht versucht ihr eigenes Produkt zu Tode zu reglementieren, kommen von verschiedenen Seiten Durchhalteparolen, die einen hoffen lassen, daß vielleicht doch alles nicht ganz so schlimm wird.
Ein Ruhmeshallenmitglied und ein aktiver Spieler versuchten letzte Woche, die Fans des echten, reinen, harten Footballs zu beruhigen. Earl Campbell, einer der ganz großen Running Backs vergangener Tage, und Dez Bryant, aktiver Wide Receiver der Dallas Cowboys, gaben Interviews, in denen es um die neue Regel ging, die es den Spielern und speziell den Running Backs, verbietet, sich zu schützen und die Schultern vor einer Kollision runterzunehmen. Wenn sie dabei einen Gegenspieler mit ihrem Helm voran berühren, bekommen sie eine 15 Yards Strafe.
Beide zeigten sich überzeugt, daß diese Regel keine lange Lebensdauer haben wird. Es wäre zu schwer zu entscheiden, ob ein Spieler absichtlich mit dem Helm voran einen Gegner attackiert, oder ob er unabsichtlich in ihn hineinstolpert. Beide meinten, daß die Liga sowieso schon zu viele Regeln hätte, irgendwann wäre der Zeitpunkt gekommen, an dem es zu viel würde. Die Fans würden das Interesse verlieren, wenn sie zu oft zu lange warten müssten, ob sie einen Spielzug nun bejubeln dürften, oder die Schiedsrichter ausbuhen sollten.
Viele Spieler und Fans mögen diese Regel jetzt schon nicht. Football wäre Football und sollte Football bleiben.
Im September werden wir sehen, wieviel Football noch in Football drinsteckt, wenn NFL draufsteht.

Samstag, 23. März 2013

Kurzberichte
urlacher-brian01Die Bears haben schnell Ersatz gefunden für den frisch gefeuerten Brian Urlacher (Bild). Sie verpflichteten den ehemaligen Linebacker der Broncos, D.J. Williams.
Und billig war der Mann. Chicago konnte ihn mit einem Grundgehalt von $900.000 abspeisen, zu dem sich $850.000 an Boni gesellen können.
Bei den Broncos hätte dem 30-jährigen für 2013 ein Gehalt von sechs Millionen Dollar zugestanden.
Williams ist allerdings nicht ganz unproblematisch. 2012 war er zweimal suspendiert. Einmal musste er sechs Spiele aussetzen, weil er der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurde. Dann wurde er für drei Spiele gesperrt, weil er unter Einfluß dieser Substanzen Auto fuhr und erwischt wurde.
Zwar hatte der Linebacker versucht, bei einem Urintest zu tricksen, doch irgendwie hatte das Labor herausgefunden, daß seine Urinprobe nicht menschlichen Ursprungs war.

Die Maus,die brüllte, überschlägt sich vor Glück, sie hat die mächtige Katze besiegt.
Das Baseballteam in Baltimore war nicht Willens eines seiner 80 Heimspiele zu verlegen. Es einfach ausfallen zu lassen ging wohl auch nicht, obwohl das bei der Menge an Spielen doch wohl nicht aufgefallen wäre.
Also muss der amtierende Super Bowl Sieger tatsächlich die Saison mit einem Auswärtsspiel beginnen. Das gaben die Ravens am Freitag bekannt. Der Gegner steht noch nicht fest.
Dieses Baseballteam und die Ravens spielen zwar in eigenen Stadien, doch die liegen sich direkt gegenüber und teilen sich einen Parkplatz. Und da die keulenschwingenden Neandertaler am Nachmittag ein Spiel haben, und nicht ausweichen wollen, müssen die Fans der Ravens auf das Fernsehen ausweichen, um den Saisonbeginn ihres Teams mitzuverfolgen.
Die NFL gab eine Presseerklärung heraus, in der sie mitteilte, wie sehr sie es bedaure, daß das Baseballteam aus Baltimore sich nicht Kompromissbereit gezeigt hätte. Man würde mit den sehr enttäuschten Fans der Ravens fühlen, die um ein unglaubliches Erlebnis gebracht würden.
Die Maus tanzt der Katze auf der Nase herum und freut sich und freut sich.

Trent Richardson muss sich demnächst in einem Zivilprozess vor Gericht verantworten.
Der Running Back der Cleveland Browns war wütend auf zwei Frauen, die er bei einer Siegesfeier nach einem gewonnenen Spiel aus seinem Haus geschmissen hatte. Er schlug mit den Fäusten auf der Motorhaube des Wagens einer der Frauen ein und verursachte einen Schaden von $1.500.
Die Geschädigte, Krystal Jones, zeigte Richardson, der wohl einmal zu oft mit dem Kopf voran in einen Gegenspieler gelaufen war, an.
Wann er vor Gericht muss, steht noch nicht fest.

Trumaine Johnson war in der Nacht zu Freitag um zwei Uhr Nachts mit seinem Auto unterwegs und hatte vergessen, die Scheinwerfer einzuschalten.
Eine Polizeistreife stoppte den Cornerback der Rams. Die Polizei nahm Johnson fest, weil er unter Alkoholeinfluß stand.
Nach Zahlung einer Kaution über $700 wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Freitag, 22. März 2013

Die Trent Richardson Regel, abgekürzt: T-Rich Rule
richardson-trend-3Trent Richardson (Bild) glaubt, daß er für die unsägliche neue Regel verantwortlich ist, die es nicht nur Running Backs ab der nächsten Saison verbietet, mit dem Helm voran einen Gegenspieler aus dem Weg zu schaffen.
Wie kommt er darauf?
Richardson glaubt, daß es seine Szene war, die den Teambesitzern immer wieder gezeigt wurde, die sie überzeugte, die neue Regel einzuführen.
In dieser Szene läuft Richardson mit dem Ball und sieht Eagles Safety Kurt Coleman auf sich zustürmen. Instinktiv nimmt er die Schultern runter und da Coleman auch in Schutzhaltung geht, treffen sich die Helme der beiden Spieler. Colemans Helm fliegt wie aus der Kanone geschossen meterweit durch die Luft. Die TV-Reporter sind begeistert und ihre Stimmen überschlagen sich fast. Das Publikum im Stadion tobt vor Begeisterung.
„That`s Football“ kann man da nur sagen.
Nicht mehr!
Das WAR Football, heißt es ab sofort.
Diese tolle Szene, die den Rookie Running Back der Browns zum lokalen Helden machte, bringt in der kommenden Saison eine 15 Yards Strafe ein.
Und Trent Richardson ist traurig darüber, daß seine Karriere in der NFL davon überschattet wird, daß diese Regel von den Fans abfällig die T-Rich Regel genannt werden wird.
Dabei, so sagte er, habe er nur so gehandelt, wie ein Running Back in der NFL instinktiv handelt. Er habe versucht, sich und den Ball zu schützen. Deshalb habe er die Schultern runtergenommen, wobei es halt so ist, daß der Kopf dann mit runtergeht, fuhr er fort.
Es wäre halt passiert und es wäre absolut keine Absicht dabei gewesen. Coleman hätte dasselbe gemacht. Beide hätten bestimmt nicht daran gedacht, den anderen zu verletzen. Beide hätten nur instinktiv gehandelt, um sich zu schützen.
Und sein Spielstil wäre es, mit aller Kraft in den Gegner zu laufen, um diesen spüren zu lassen, was es bedeutet ihm im Weg zu stehen.
Richardson betonte, daß er so spielt, wie vor ihm Bo Jackson, Emmitt Smith, Marshall Faulk und hundert andere Running Backs gespielt haben.
Nicht mehr, Mr. Richardson.
Im Bestreben, die NFL immer langweiliger zu machen, haben die Teambesitzer beschlossen, daß diese Spielweise ab sofort dreckig und verboten ist. Sie bringt auf dem Platz eine 15 Yards Strafe und nachher eine hohe Geldstrafe ein.
„That`s not Football anymore!!!“
Wie soll diese Szene demnächst aussehen, die hier auf Youtube gezeigt wird?
Sollen beide Spieler, in dem Moment, in dem sie entdecken, daß sie unaufhaltsam aufeinander zulaufen, sich kerzengerade aufrichten, möglichst noch die Arme ausbreiten und die Brust freimachen, damit sie Bäuchlings aufeinanderprallen?
Das mag lustig aussehen, aber ob das Fans in die Stadien lockt?
Richardson glaubt, daß er in seiner Karriere deshalb viele Strafen wird zahlen müssen, denn er würde sein Leben lang schon so spielen, und er wird diese Spielweise nicht mehr ändern können, ist er überzeugt.
Und zu Trent Richardson kann man nur sagen: „Nimm es nicht so schwer, daß diese Regel nach Dir benannt ist. Du hast gehandelt, wie ein echter Running Back in der NFL handelt. Also, Kopf hoch, Mann ;-)“

Kurzberichte
Ed Reed unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $15 Millionen bei den Texans.
11 Jahre spielte Reed für die Baltimore Ravens, die zwar ihren Quarterback Joe Flacco zum momentan reichsten Spieler der NFL machten, im Zuge dessen aber viele verdiente, wichtige Spieler nicht halten können, weil das Geld unter der Gehaltsobergrenze knapp wird.
Bob McNair, der Besitzer der Texans, ist froh, Reed verpflichtet zu haben. Man würde 2013 gegen eine Menge Top- Quarterbacks spielen, und da wäre ein Mann, der Pässe abfangen kann, äußerst wichtig, sagte McNair.
Mit 61 Interceptions in seiner Karriere führt Reed zur Zeit alle aktiven Spieler an, und scheint also der richtige Mann für diese Aufgabe zu sein.
Die Defense der Ravens hat neben Reed auch Paul Kruger, Cary Williams, Bernard Pollard und Dannell Ellerbe an andere Teams verloren.

Nachdem bereits Eli Manning bereit war, seinen Vertrag nachzuverhandeln, damit Victor Cruz gehalten werden kann, wäre auch David Diehl zu diesem Schritt bereit.
Auch für den Offensive Tackle ist der Wide Receiver so wichtig, daß er auf einen Teil seines Gehalts verzichten würde, damit die Giants Cruz ein gutes Angebot vorlegen können.

Nachdem die Titans ihren Running Back Chris Johnson vor einigen Jahren mit Geld zugeschmissen hatten, verspürte der nicht mehr so die rechte Lust, seine Knochen hinzuhalten. Seine Leistungskurve fiel rapide in den Keller.
Letztes Jahr ließ er seine alten Qualitäten sporadisch wieder aufblitzen, aber der alte Chris Johnson war das noch immer nicht.
Die Titans verpflichteten deshalb Shonn Greene von den Jets, um ihr Laufspiel wieder anzukurbeln.
Jetzt regt sich Johnson furchtbar darüber auf, daß ihm ein Konkurrent zurseite gestellt wurde.
Johnson duldet keine anderen Läufer neben sich. Er fühlt sich bedroht, herabgewürdigt und ist beleidigt.
Für ihn ist es pure Verschwendung, einem Running Back, der nach Johnsons Meinung nur drei bis vier Mal pro Spiel eingesetzt wird, damit er, Johnson, sich etwas ausruhen kann, $10 Millionen für drei Jahre zu zahlen.
Head Coach Mike Munchak scheint da anderes vorzuhaben. Er sagte, daß Greene nicht nur als Power-Läufer und in Goal-Line Situationen eingesetzt werden soll, und damit Johnson sich ab und zu mal ausruhen kann.
Er habe Greene schon auch verpflichtet, um Johnson aufzuwecken.

Donnerstag, 21. März 2013

Neue Regeln braucht die NFL (NICHT!)
kloppekoppDie Teambesitzer haben, wie befürchtet, die neue Regel für Running Backs eingeführt. Gleichzeitig haben sie sie auf alle Angreifer angewandt.
Die neue Regel, die mit 31:1 Stimmen abgesegnet wurde, verbietet es jedem Spieler, mit dem Helm voran einen Gegenspieler zu attackieren.
Gerade Running Backs aber laufen oft in gebückter Haltung über den Platz um a) das Gleichgewicht zu behalten und b) den Ball zu beschützen.
Die Schiedsrichter müssen nun entscheiden, ob sie einen Gegenspieler absichtlich mit dem Helm voran berührten, oder ob sie gestrauchelt sind, und im Versuch, nicht zu Boden zu gehen, den Kopf runternahmen und dann einen Gegenspieler berührten.
Das Regelkomitee hat damit den Druck auf die Schiedsrichter erhöht und ihnen die Arbeit erschwert.
Das wird für viel Spaß sorgen, wenn in 22 Zeitlupenaufnahmen den Fernsehzuschauern erklärt wird, daß die gerade getroffene, oder halt auch nicht getroffene, Schiedsrichterentscheidung falsch war.
Gott sei Dank wurde diese Regel (noch) nicht als Videobeweis zugelassen. Das fehlte noch, daß die Spiele deshalb noch öfter unterbrochen würden, als bisher.
Auf jeden Fall wird das Spiel wieder ein Stück unberechenbarer und unattraktiver.
Mal angenommen:
Chicago hat ein Heimspiel. Matt Forte hat gerade 40 Yards durch einen tollen Lauf hinter sich gebracht. Er gerät Zentimeter vor der Endzone ins Straucheln, weil ihn ein Verteidiger von der Seite aus der Balance gebracht hat. Im Versuch, nicht zu Boden zu gehen geht Forte in gebückte Haltung, berührt mit der linken Hand die Endzone und mit dem Helm voran berührt er einen weiteren Verteidiger, der vor ihm steht.
Beide gehen in der Endzone zu Boden und das Stadion tobt. Die Bears sind 10 Sekunden vor Spielende mit 20:18 in Führung gegangen.
Doch der Jubel verstirbt schnell, als die Zuschauer die gelbe Flagge entdecken.
Matt Forte hat seinen Gegenspieler mit dem Helm voran berührt. Für den Schiedsrichter ganz klar eine absichtliche Tat. 15 Yards Strafe.
Das heißt, kein Raumgewinn, kein Touchdown, kein Sieg. Statt dessen muß Chicago 15 Yards von der ursprünglichen Stelle des Spielzugs zurück einen neuen Spielzug starten.
Die Zeitlupenwiederholungen laufen auch auf den Bildschirmen im Stadion und wirklich jeder sieht, daß der Running Back nicht absichtlich mit dem Helm voran in den Gegner lief.
Wirklich jeder?
Nein, die Schiedsrichter sehen es nicht und bleiben bei ihrer falschen Entscheidung.
Am nächsten Tag wird der Chef der Schiedsrichter erklären, warum die Entscheidung richtig war.
Die Liga wird sich Tage später bei den Bears entschuldigen, weil die Entscheidung doch falsch war.
Egal, das Endergebnis bleibt trotzdem, wie sollte man es auch nachträglich ändern?
Und Matt Forte, der sich in den letzten Tagen vor der Entscheidung vehement gegen die Regeländerung ausgesprochen hat, wird die (Football)Welt nicht mehr verstehen, wie auch hunderttausende Fans sie nicht mehr verstehen werden.
Klar, das ist nur ein Gedankenspiel, aber irgendwann, in irgendeinem Spiel, wird es so kommen.
Ob die Regel wirklich als Trent Richardson Regel in die Geschichte eingehen wird?
Dazu morgen mehr!

Kommen wir zu einer weiteren Regeländerung. Die Tuck Rule ist abgeschafft.
Ein Quarterback will den Ball werfen und wird dabei von einem Verteidiger angegriffen. Wenn er den Ball dann nicht wirft, sondern versucht, ihn wieder an den Körper zu bringen und zu sichern, und dabei verliert, wurde das bisher nicht als Fumble gewertet.
Damit ist Schluß. Der Quarterback, wird angegriffen, er verliert den Ball... Fumble.
Zu oft kam es bei den Entscheidungen der Schiedsrichter zu Kontroversen. Die Schiedsrichter diskutierten zu oft und zu lange, ob der Quarterback den Ball wirklich sichern wollte oder nicht, wann er ihn verlor und ob überhaupt...
Das Regelkomitee wollte damit den Druck von den Schiedsrichtern nehmen und ihnen die Arbeit erleichtern.

Kurzberichte
Der Super Bowl Sieger verliert immer mehr Spieler.
Letzter Abgang ist Ed Reed. Der Safety, mit seinen 34 Jahren immer noch Leistungsträger, unterschrieb in Houston.
Reed war 2004 der beste Verteidiger der Liga und wurde in neun Pro Bowls gewählt.
Der Safety wäre gerne in Baltimore geblieben, wenn der Preis gestimmt hätte. Doch das Angebot, das die Ravens ihm machten, soll weit unter dem gelegen haben, was Reed sich so vorstellte.
Aber was ist schon ein Ed Reed?
Die Hauptsache ist doch, daß die Ravens Quarterback Joe Flacco für kurze Zeit zum reichsten Spieler aller Zeiten machten.

Eli Manning würde gerne seine Vertrag mit den Giants neuverhandeln, wenn damit der Verbleib von Victor Cruz gesichert werden könnte.
Der Quarterback wäre zu einer Gehaltseinbuße bereit, wenn dadurch der Wide Receiver einen Vertrag vorgelegt bekäme, der ihn weiter zu einem Giant macht.
Es könnte helfen, daß beide Spieler denselben Agenten haben, Tom Condon.
Cruz hat erst vor Kurzem seinen alten Agenten gefeuert und ist zu Condon gewechselt.
Der könnte nun versuchen, für beide Spieler Verträge auszuhandeln, die vor Allem ihn glücklich machen.

Man stelle sich vor, die Chicago Bears ohne Brian Urlacher?
Undenkbar!
Undenkbar?
Leider nicht.
Das Urgestein der Verteidigung ist seit Mittwoch kein Bear mehr. Da verkündete die Clubführung, daß man sich nach 13 Jahren von Urlacher trennen würde.
Der Linebacker hätte gerne einen neuen Zweijahresvertrag über $11,5 Millionen mit den Bears abgeschlossen. Statt dessen boten sie ihm einen Einjahresvertrag über $2 Millionen an.
Das fühlte sich für Urlacher an, wie ein Schlag ins Gesicht. Er wollte dem Club entgegenkommen und verlangte $3,5 Millionen für ein Jahr. Doch die Bears blieben bei ihrem Angebot.
Die ganze Vertragsverhandlung wäre schon nicht so verlaufen, als ob die Bears ihn wirklich hätten behalten wollen, sagte Urlacher.
Der Linebacker wird im Mai 35. Ob er nun seine Karriere beendet, oder zu einem anderen Team wechselt, hängt von eventuell eingehenden Angeboten ab.

2012 war die beste Saison in der fünfjährigen NFL Karriere von Rob Jackson.
Der Linebacker der Redskins erzielte 37 Tackles, 4,5 Sacks und vier Interceptions.
Jetzt dürfte klar sein warum.
Die Liga suspendierte Jackson für vier Spiele, weil er der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurde.

Mittwoch, 20. März 2013

Kurzberichte
cushing-brianZwei Regeländerungen haben schon mal die erforderliche Stimmenmehrheit der Teambesitzer bekommen.
Teams dürfen bei Field Goal- und Extrapunktversuchen keine Seite an der Scrimmageline mehr überladen. Das bedeutet, daß sie auf keiner Seite des Centers mehr als sechs Spieler aufstellen dürfen.
Ein Verstoß dagegen bringt eine 15 Yards-Strafe ein.
Und Wünsche können wahr werden.
Brian Cushing (Bild) wünschte sich die Brian Cushing-Regel.
Der Linebacker der Texans riß sich im Spiel gegen die Jets das Kreuzband, weil Guard Matt Slauson ihn in Höhe des Knies angegriffen hatte.
Slauson lief an Cushing vorbei, drehte sich um, und attackierte Cushing von hinten, der den Angriff nicht mehr erwartet hatte.
Es war den geltenden Regeln nach ein legaler Angriff, der auch von den Schiedsrichtern korrekterweise nicht geahndet wurde.
Das Regelkomitee hat sich diese Szene genau angesehen und hat, um Verteidiger besser zu schützen, noch mehr neue Regeln eingeführt, indem es diese Art des Angriffs auf einen Verteidiger verboten hat.
Es werden also eine Menge Blocks, die bisher völlig legal waren, ab der nächsten Saison verboten sein, da die Teambesitzer den Regeländerungsvorschlägen des Komitees mehrheitlich zugestimmt haben.
Brian Cushing sagte, daß er stolz wäre, wenn die neue Regel seinen Namen trüge.
Die Strafe für diese neuen verbotenen Blocks beträgt 15 Yards.

Jerry Jones wollte die Cowboysfans beruhigen. Er sagte, daß sie keine schlaflosen Nächte haben müssten, man werde Tony Romo schon zu einem neuen Vertrag überreden.
Bei vielen Fans löst aber gerade das schlaflose Nächte aus.
Die Verhandlungen zwischen Jones und Romo verlaufen deshalb sehr zäh, weil Dallas kaum noch Platz unter der Gehaltsobergrenze hat. Mit dem momentanen Gehalt von $16,8 Millionen, das Romo für 2013 zusteht, bleiben noch $102.000 Platz.
Deshalb will Jones Romos Vertrag nach unten korrigieren. Das aber will Romo auf keinen Fall. Er ist der irrigen Meinung, daß er das viele Geld, das er bekommt, auch verdient.
Eine völlige Verkennung der Tatsachen.

Die Indianapolis Colts wurden sich mit Matt Hasselbeck einig.
Die Colts zahlen dem 37-jährigen Quarterback für zwei Jahre acht Millionen Dollar. Das ist verdammt viel Geld für einen Spieler, von dem man hofft, daß man ihn nie einsetzen muss.

Der Saisonspielplan soll, wie gewohnt, in der Woche vor der Draft veröffentlicht werden. Doch vorher geht es um die Vorbereitungsspiele.
Und das erste davon ist der Hall of Fame Bowl in Canton, Ohio. Der findet am 4. August zwischen den Dallas Cowboys und den Miami Dolphins statt, wie die Liga am Dienstag bekanntgab.

Dienstag, 19. März 2013

Kurzberichte
hasselbeck-matt5Das hätte Matt Hasselbeck (Bild) auch nicht erwartet, daß er auf seine alten Tage doch noch mal umziehen muss.
Der Ersatz- Quarterback der Titans hatte vor Kurzem einer Nachverhandlung seines Vertrags zugestimmt, um nicht arbeitslos zu werden. Doch die Titans und er lagen bei den Gehaltsvorstellungen zu weit auseinander.
Am gestrigen Montag verpflichtete Tennessee Ryan Fitzpatrick, den die Bills letzte Woche vor die Tür setzten.
Fitzpatrick soll einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben. Wieviel die Titans ihm dafür zahlen, wurde nicht veröffentlicht. Auf jeden Fall wird es weniger, viel weniger sein, als die Bills ihm zahlten. Die hatten ihm 2011 völlig unverständlicherweise einen Sechsjahresvertrag über $59 Millionen angeboten.
Hasselbeck soll mittlerweile von den Colts kontaktiert worden sein, um dort der zweite Mann hinter Andrew Luck zu werden.

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen... so oder so ähnlich lautet der einhellige Tenor vieler aktiver und ehemaliger Running Backs auf den Versuch der NFL, das Spiel noch unattraktiver zu machen.
Die Liga will eine Regel einführen, die es Running Backs verbietet, mit dem Kopf voran in einen Verteidiger zu laufen.
Wie sollten die Schiedsrichter entscheiden wollen, ob ein Läufer absichtlich den Kopf runternimmt, oder durch die Attacken von anderen Verteidigern ins Taumeln gebracht wurde und unabsichtlich, im Versuch, die Balance nicht zu verlieren, mit dem Kopf voran unterwegs ist?
Unter den bekannten Namen, die die Liga kritisieren, ist z.B. das Ruhmeshallenmitglied Marshall Faulk, der als Kommentator beim NFL Network angestellt ist.
Nicht nur er hofft, daß die Teambesitzer diesem weiteren Unsinn, den das Regelkomitee sich ausgedacht hat, nicht zustimmen werden.
Es ist aber zu befürchten, daß sie zustimmen werden.

17 ehemalige Spieler der NFL hatten die NFL 2009 verklagt. Sie wollten Geld dafür bekommen, daß ihre Bilder und Filmaufnahmen in Zusammenschnitten der Firma NFL Films benutzt werden. Desweiteren wollten sie an den Einnahmen, die die NFL mit Sammlerstücken auf denen ihre Konterfeis prangen, beteiligt werden.
Am Montag einigten sich die Spieler und die Liga. Die NFL wird über einen Zeitraum von acht Jahren $42 Millionen in einen gemeinsamen Güterfond einzahlen, der von sieben der an der Klage beteiligten Spielern verwaltet werden soll.
Der Fond soll dafür genutzt werden, ehemaligen Spielern unter die Arme zu greifen, die medizinische Probleme haben, die einen Job außerhalb des Footballs suchen, etc.

Der Stadtrat von Atlanta hat dem Bau eines neuen Stadions für die Falcons zugestimmt.
Damit gehen die Tage des 20 Jahre alten Georgia Domes Zuende.
Die Mitglieder stimmten mit 11:4 dafür, daß $200 Millionen aus der Hotelbettensteuer der Stadt in den Bau fließen sollen, der eine Milliarde Dollar kosten soll.
Die Falcons sollen die restlichen 800 Millionen Dollar, und die zu erwartenden Mehrkosten, selber stemmen.
Zur Saison 2017 soll der Neubau fertig sein.

Ach, ist da nicht schön, wenn die Maus der Katze mal auf der Nase rumtanzen kann?
Diese Gelegenheit lässt sich die Major Baseball League in den USA nicht entgehen und stellt sich stur. Grund ist das Eröffnungsspiel des amtierenden NFL Meisters. Die Baltimore Ravens sollen die Saison, wie es mittlerweile Tradition ist, mit einem Heimspiel am Donnerstag eröffnen.
Das geht aber nicht, weil das Keulenschwingerteam aus Baltimore an diesem Tag auch ein Heimspiel hat. Ein Heimspiel von bestimmt 80 Heimspielen, die so ein Baseballteam in seiner Saison bestreitet.
Da die beiden Stadien der Teams direkt gegenüberliegen und sich einen Parkplatz teilen, können nicht beide Teams an einem Tag spielen.
So also verwehrt das Baseballteam mit seinen 80 Heimspielen, dem NFL Team, mit seinen acht Heimspielen, die Saisoneröffnung vor den heimischen Fans.
NFL Commissioner Roger Goodell hat der Baseballliga eine finanzielle Kompensation geboten, um die Ravens die Saison vor heimischem Publikum eröffnen zu lassen. Doch die Baseballliga stellt sich stur. Man kostet diese Machtkonstellation, die man gegenüber der größeren, besseren, reicheren Liga hat, weidlich aus.
Die NFL musste letztes Jahr einer Fernsehansprache des Präsidenten der USA ausweichen, und legte das Saisoneröffnungsspiel auf Mittwoch. Das geht 2013 nicht, weil da ein jüdischer Feiertag namens Rosh irgendwas ist. Warum an diesem Feiertag kein Football gespielt werden kann, darüber wurde nichts gesagt. Freitags spielen die High School Teams und der Samstag gehört dem Collegefootball.
Katy Feeney, die Vizepräsidentin der Baseballliga, lehnt jeden Vorschlag, den die NFL macht, um die Ravens nicht auswärts ihre Titelverteidigung beginnen zu lassen, ab.
Und die Fans der Ravens müssen darunter leiden. Doch was kümmern die Frau Feeney?
So ist das, wenn die Maus sich freut, mal mächtiger als die Katze zu sein. Das kostet man dann voll aus.

Montag, 18. März 2013

Kurzberichte
long-jake2Jake Long (Bild) hat Miami in Richtung St. Louis verlassen.
Der Left Tackle soll bei den Rams einen Vierjahresvertrag über $34 Millionen unterschrieben haben, von denen $16 Millionen garantiert sind.
Long soll den höherdotierten Vertrag eines anderen Teams abgelehnt haben, um für die Rams zu spielen. Der Empfang von Head Coach Jeff Fisher und seiner Crew wäre so herzlich gewesen, daß er sich sofort Willkommen gefühlt hätte, sagte Long.

Tim Tebow ist als Quarterback für die NFL untauglich.
Würde es für die Arena Liga reichen?
Die Orlando Predators glauben, ja.
Sie haben Tebow ein Angebot unterbreitet, für den Fall, daß kein NFL Team ihn verpflichten sollte. Und da das Interesse an Tebow gerade bei Null liegt, wäre ein Abstieg vielleicht die einzige Möglichkeit mit Football noch ein paar Dollar zu verdienen.
Noch ist Tebow ja bei den Jets unter Vertrag, es darf aber bezweifelt werden, daß sie ihn noch eine Saison durchschleppen.

Sonntag, 17. März 2013

Kurzberichte
dumervil-elvis2Das Hin und Her um Elvis Dumervil (Bild) ging am Freitag auch nach 16:00 Uhr noch weiter.
Es endete damit, daß Marty Magid, der Agent des Defensive Ends, seit Samstag der Ex-Agent Dumervils ist.
Magid hatte behauptet, daß die Broncos Schuld an den Verzögerungen gewesen wären, sie vielleicht sogar absichtlich verursacht hätten.
John Elway gab eine Presserklärung heraus, in der er diese Vorwürfe von sich wies.
Dumervil könnte jetzt der Spur des Geldes folgen, und sich einen neuen Arbeitgeber suchen, zumal die Broncos nicht mehr viel Geld unter der Gehaltsobergrenze haben. Doch er möchte in Denver bleiben und wird sich erst mal anhören, wieviel Geld dort noch für ihn übrig wäre.
Das kann er frühestens in fünf Tagen, denn so lange muss er warten, bis er sich nach den Regeln der NFL einen neuen Agenten nehmen darf.

In letzter Sekunde feuerten die Patriots Brandon Lloyd.
Hätten sie den Wide Receiver am Samstag nach 16:00 Uhr noch unter Vertrag gehabt, hätten sie ihm für 2013 ein Grundgehalt von $1,9 Millionen zahlen müssen und etwa $5 Millionen an Boni.
Das haben sie sich dadurch gespart.
Es ist aber anzunehmen, daß sie den 31-jährigen zu deutlich reduzierten Konditionen erneut verpflichten, wenn er kein neues Team finden sollte.
Lloyd fing in seiner einen Saison in New England 74 Pässe für 911 Yards und 4 Touchdowns.

Fünf Tage der Transferperiode sind vergangen, und Aqib Talib konnte kein neues Team finden. Er hätte zwar Angebote, unter anderem von den Redskins, erhalten heißt es, aber keines konnte ihn so richtig überzeugen.
Deshalb landete der Cornerback wieder bei den Patriots, die ihm einen neuen Vertrag anboten, den er annahm. Er unterschrieb erneut einen Einjahresvertrag, dessen finanziellen Konditionen nicht bekannt wurden.
Talib möchte die Saison dazu nutzen, sich einen langfristigen Vertrag zu verdienen.

Donte Stallworth liegt mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus.
Am Samstag machte der Wide Receiver eine Fahrt in einem Heißluftballon mit. Der Korb des Ballons prallte gegen eine Starkstromleitung und fiel brennend zu Boden.
Zwei weitere Insassen des Ballons schweben noch in Lebensgefahr, ein vierter Insasse blieb unverletzt.
Stallworth spielt seit 10 Jahren in der NFL und ist zur Zeit ohne Arbeitgeber. Sein Agent, Drew Rosenhaus, sagte, daß der Wide Receiver nicht so schwer verletzt wäre, daß er nicht mehr spielen könne.
Rosenhaus bestätigte, daß eine Person an Bord des Ballons Stallworths` Freundin war. Über ihren Gesundheitszustand machte er keine Angaben.

Am Samstag um 16:00 Uhr wurde ein Einemilliondollarbonus für Darrelle Revis fällig.
Diesen kann der Cornerback der Jets auf jeden Fall behalten, auch wenn er noch zu einem anderen Team wechseln sollte. Für die Jets zählt diese Million zur Gehaltsobergrenze, auch wenn er 2013 nicht für sie spielen sollte.
Revis, der ja nach jeder Saison weg von den Jets will, aber trotzdem immer da bleibt, möchte natürlich auch jetzt wieder einen Arbeitgeber finden, bei dem er mehr verdient, als die $3 Millionen, die er in New York verdienen würde.
Was einem Wechsel im Moment im Weg steht, ist die Tatsache, daß Revis sich von einem Kreuzbandriss erholt.
Sollte er bei den Jets bleiben, könnte er 2013 noch zwei weitere Millionenboni einstreichen, einen dafür, daß er zwischen den Saisons fleißig trainiert, und die nächste Million wäre fällig, wenn er pünktlich im Trainingslager erscheint.

Samstag, 16. März 2013

Kurzberichte
dumervil-elvisDas ist dumm gelaufen mit den Broncos und Elvis Dumervil (Bild).
Die ganze Woche über hatten die beiden Vertragsgegner verhandelt, und am Freitag um 16:00 Uhr New Yorker Zeit hätte der Vertrag im NFL Büro aus dem Fax kommen müssen. Doch die Broncos ließen sich zu viel Zeit und sie schrieben nicht das in den Vertrag, auf das man sich in den schwierigen Verhandlungen geeinigt hatte.
Nach langem Hin und Her soll der Defensive End einer Gehaltskürzung zugestimmt haben, da war es schon nach 15:30 Uhr. Irgendwie kam dann das Fax mit seiner Unterschrift nicht im Büro der Broncos an, weil das Faxgerät dort nicht funktionierte.
Denver gab Dumervil eine andere Nummer. An diesem Fax kam der unterschriebene Vertrag um 15:55 Uhr raus.
Die Broncos schafften es nicht mehr, diesen Vertrag pünktlich ans Büro der NFL zu senden, so daß Elvis Dumervil um 16:00 Uhr als vertragsloser Spieler dastand. Jetzt kann er sich ein neues Team suchen, oder aber erneut mit Denver verhandeln.
Die haben allerdings nur noch $8 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze, weshalb Dumervils Gehalt bei höchstens $8 Millionen liegen darf.
Mal sehen, ob andere Teams ihm mehr bieten?

Greg Jennings wechselte von den Green Bay Packers zu den Minnesota Vikings. Der Wide Receiver unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $47,5 Millionen, von denen $18 Millionen garantiert sind.
Das ist weniger, als die Packers ihm letztes Jahr für einen langfristigen Vertrag geboten hatten. Sie wollten ihm über $50 Millionen für fünf Jahre zahlen, doch das war Jennings zu wenig.
Er wollte das letzte Jahr seines Vertrags Zuende spielen, und dann seinen Wert auf dem freien Markt testen. Dabei dachte er wohl nicht daran, daß man auch weniger geboten bekommen kann, als man sich so wünscht.

Ja werden die Patriots denn von lauter Holzköpfen regiert?
Am Freitag verloren sie Danny Woodhead an die San Diego Chargers.
Woodhead ist nicht nur ein guter Running Back, sondern er ist auch ein sicherer Receiver. 2012 lief er 301 Yards für New England und er fing Pässe für 446 Yards. Sieben mal erreichte er die Endzone.
Der 28-jährige unterschrieb für zwei Jahre. Über die Finanzen wurde nichts verlautbart.

Auch Sebastian Vollmers Verbleib in New England ist nicht sicher.
Unverständlich ist allerdings, daß der deutsche Tackle weder von den Patriots, noch von einem anderen Team, einen Vertrag unterbreitet bekam, der ihn zu einer Unterschrift animieren konnte.
Zugegeben hat er Rückenprobleme, die seinen Marktwert mindern. Das sollte aber nicht dazu führen, daß er ganz ohne Vertrag bleibt.

Eigenartig ist auch, daß Aqib Talib noch keinen Vertrag mit irgendwem abgeschlossen hat. Zwar zielt der Cornerback der Patriots gerne schon mal mit der Waffe auf jemanden, aber das ist heute in den USA doch normal. Deshalb lässt man einen guten Spieler doch nicht ohne Vertrag dastehen.

Ed Reed, was ist mit Ed Reed?
Der Safety der Ravens war zu einem Vorstellungsgespräch in Houston, flog aber ohne Vertrag wieder zurück.
Er gehört doch nun wirklich zu den Spielern, die jedes Team brauchen könnte.

Wo wir bei Baltimore sind. Die Ravens sollen Kontakt zu James Harrison aufgenommen haben.
Der Linebacker der Steelers wird auch nicht gerade mit Angeboten zugeworfen. Ein Wechsel zum Divisionsrivalen könnte zumindest in den zwei Saisonspielen gegen Pittsburgh besondere Rachekräfte freisetzen.

Michael Turner ist immer noch auf dem Markt.
Hätte der Running Back nicht spätestens fünf Minuten nach seiner Entlassung von den Falcons ein neues Team finden müssen?

Wo wir bei Atlanta sind. Einem Zweijahresvertrag über $14 Millionen konnte Tony Gonzales nicht widerstehen.
Der Tight End liebäugelt ja schon seit Jahren damit, in den Ruhestand zu treten, doch immer wieder kommen die blöden vielen Dollar dazwischen, die ihm förmlich aufgezwungen werden.
Der Vertrag garantiert Gonzales $7 Millionen bereits nach dem ersten Jahr. Danach könnte er wieder mit dem Ruhestand liebäugeln. Das macht er ja so gerne.

Die Cardinals korrigierten einen furchtbar teuren Fehler.
Am Freitag feuerten sie endlich den völlig überbezahlten Kevin Kolb.
65 Millionen Dollar bot Arizona dem Quarterback 2011 für einen Sechsjahresvertrag.
Bis dahin hatte er ein paar mal als Ersatzmann für Michael Vick bei den Eagles ein paar Pässe geradeaus geworfen.
In Arizona gewann er sechs Spiele und verlor acht. Er warf 17 Touchdowns und 16 Interceptions.
Das war den Cardinals dann doch keine $65 Millionen wert. Deshalb hatten sie den Quarterback gebeten, den Vertrag nachzuverhandeln, mit kräftiger Tendenz nach unten. Das aber wollte Kolb nicht, obwohl ihm klar sein musste, daß es für ihn nur Gehaltskürzung oder Arbeitsamt gab.
Kolb kann jetzt auf die Angebote warten, die sicher nicht kommen werden.
Doch halt, die Jets sollen schon Interesse an ihm bekundet haben.
Die werden auch nicht schlauer.

Auch wenn hier immer wieder von Abermillionen die Rede ist, die wir Normalverdiener gar nicht fassen können, dürfen wir doch nicht vergessen, wie schwer es ist, mit den paar Milliönchen durch das Leben zu kommen.
So wollte sich Broncos Safety Quinton Carter sein karges Gehalt in einem Kasino in Las Vegas aufbessern.
Und dabei verließ er sich nicht allein auf den Zuspruch der Glücksgöttin, sondern er half selber etwas nach.
An einem Würfeltisch legte er auf drei Chipstapel jeweils noch einen Fünfdollarchip zusätzlich drauf, als die Würfel schon gefallen waren.
Dabei wurde er erwischt und verhaftet, wegen Betrugs in drei Fällen.
Bei der Polizei sagte er, daß das doch alles nur ein Versehen gewesen wäre.
Fortsetzung folgt...

Freitag, 15. März 2013

Kurzberichte
jackson-steven4Es war nicht ohne Risiko, daß die Atlanta Falcons ihren besten Running Back Michael Turner gefeuert haben. Er war ein zuverlässiger Ballträger, der die nötigen Meter machte, auf die es ankam.
Es war ja nicht sicher, daß man auf dem Transfermarkt, oder in der Draft, adäquaten Ersatz finden würde.
Doch, oh Wunder, dieser Ersatz kam jetzt genau zur richtigen Zeit auf den Markt, Steven Jackson (Bild).
Er kündigte seinen Vertrag mit den Rams, um seinen Marktwert zu testen.
Den kennt er nun. Atlanta bot ihm für die nächsten drei Jahre $12 Millionen, und Jackson nahm das Angebot an.
Er spielte seit 2004 für die Rams und hält mit 10.135 Laufyards den Mannschaftsrekord.

Kopf hoch, soll demnächst auch für Angreifer gelten, nicht nur für Verteidiger.
Unter den neuen Regeln, die fast sicher nächste Woche die Stimmenmehrheit der Teambesitzer bekommen, ist die, die es Running Backs verbieten wird, mit dem Kopf voran in einen Verteidiger zu laufen.
Damit sollen nicht nur die Verteidiger geschützt werden, sondern auch die Angreifer, die sich dabei Nackenverletzungen zuziehen könnten.
Auch die Tuck Rule soll abgeschafft werden.
Ein Quarterback will den Ball werfen und wird dabei von einem Verteidiger angegriffen. Wenn er den Ball dann nicht wirft, sondern versucht, ihn wieder an den Körper zu bringen und zu sichern, und dabei verliert, wurde das bisher nicht als Fumble gewertet.
Damit soll Schluß sein. Der Quarterback, wird angegriffen, er verliert den Ball... Fumble.
Auch diese Regel kann mit einer Mehrheit rechnen.

Mario Manningham stimmte einer Gehaltskürzung zu, um im Kader der 49ers bleiben zu dürfen.
Dem Wide Receiver blieb keine große Wahl, nachdem Anquan Boldin in San Francisco unterschrieb.
Manningham bekam 2011 einen Zweijahresvertrag über $7,4 Millionen, doch ein Kreuzbandriss beendete seine Saison vorzeitig. Ob er zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein wird, ist nicht sicher.
2012 fing er in 12 Spielen 42 Pässe für 449 Yards und 1 Touchdown.
2013 muss er auf 1,8 Millionen Dollar seines Grundgehalts verzichten.

Donnerstag, 14. März 2013

welker-wesTag zwei der Transferperiode und es knallt weiter auf dem Spielermarkt.
Die Patriots verloren einen der besten Wide Receiver der Liga an die Denver Broncos.
Quarterback Tom Brady soll „nicht amüsiert“ gewesen sein, als er davon erfuhr, daß Wes Welker (Bild) nicht mehr zu seinen Anspielstationen gehört. Na ja, er soll ziemlich getobt haben. Das wäre nicht das gewesen, was er sich durch seinen Gehaltsverzicht erhofft hatte, schäumte er.
New England verpflichtete Danny Amendola als Ersatz für Welker. Der ehemalige Ram unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $31 Millionen, von denen 10 Millionen garantiert sind. Die Spielweise Amendolas ist der von Welker sehr ähnlich.
Und Wes Welker wird demnächst also die Pässe von Peyton Manning fangen. Zunächst fing er seinen Vertrag, der ihm für zwei Jahre $12 Millionen einbringen wird. Das ist bestimmt nicht das, was Welker sich erhofft hatte. Die $10 Millionen, die die Patriots ihm für zwei Jahre geboten hatten, hatte er noch als Beleidigung bezeichnet.
Allzu groß schien das Interesse an seinen Diensten wohl nicht gewesen zu sein.

Und die Broncos kauften weiter ein.
Dominique Rodgers-Cromartie, der in Philadelphia nie den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht wurde, soll die Verteidigung verstärken.
Der Cornerback unterschrieb für ein Jahr und soll dafür etwa $4 Millionen erhalten.

Wenn man noch viel Geld zur Verfügung hat, kann man auch gute Spieler von einem Super Bowl Kandidaten zu einem Kellerkind ohne große Perspektive locken.
Den Buccaneers gelang es, Safety Dashon Goldson von den 49ers abzuwerben. Sie gaben ihm einen Fünfjahresvertrag, der $41,25 Millionen wert ist, von denen $22 Millionen garantiert sind.
San Francisco weigerte sich, Goldson einen langfristigen Vertrag anzubieten, Tampa Bay konnte das ausnutzen.
Stellt sich die Frage, warum die Niners dem Pro Bowler einen solchen Vertrag verweigerten?
Goldson gehört zu den härtesten Hittern der Liga und kann auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden.

Die Dolphins hatten bereits in den letzten Wochen der Saison gesagt, daß sie Reggie Bush nicht unbedingt behalten wollen.
Der Running Back konnte sich also schon lange auf einen Wechsel vorbereiten. Arizona und Detroit hatten Interesse an ihm, die Lions bekamen den Zuschlag.
Bush unterschrieb für vier Jahre und $16,25 Millionen. Dafür, daß der 28-jährige seine Unterschrift unter den Vertrag setzte, bekam er einen Bonus von $4 Millionen.

Rashard Mendenhall gehört nicht mehr zum Kader der Pittsburgh Steelers. Der Running Back ist seit Mittwoch ein Cardinal.
In Arizona unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $2,5 Millionen. An Extraprämien könnte eine weitere Million dazukommen.
Im Zuge der Verpflichtung feuerten die Cardinals Running Back Beanie Wells.

Die Ravens misten weiter wichtige, verdiente Spieler aus, damit sie das Geld für ihren Quarterback zusammenbekommen.
Am Mittwoch feuerten sie Safety Bernard Pollard. Damit haben sie bereits vier der 11 Starter in der Verteidigung verloren.
Pollard spart Baltimore allerdings nur eine Million unter der Gehaltsobergrenze.
Letztes Jahr hatte er eine gebrochene Rippe, startete aber trotzdem in 13 Spielen und erzielte 71 Tackles.

Die Seattle Seahawks lockten Cliff Avril von den Detroit Lions zu sich.
Sie gaben dem Defensive End einen Zweijahresvertrag, der ihm $15 Millionen einbringen wird.
Damit scheint Avril sich letztes Jahr verzockt zu haben. Da boten die Lions ihm $30 Millionen für drei Jahre. Verbessert hat sich seine Situation nicht wirklich.

Mittwoch, 13. März 2013

Kurzberichte
reed-ed4Die Ravens dünnen weiter aus. Nachdem sie ihren besten Wide Receiver, Anquan Boldin, an die 49ers verloren haben, gingen am ersten Tag der Transferperiode die Linebacker Paul Kruger und Dannell Ellerbe.
Ellerbe unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $35 Millionen bei den Dolphins.
Kruger landete bei den Browns, die ihm für fünf Jahre $40,5 Millionen zahlen.
Gerade Ellerbe hatten die Ravens behalten wollen, nachdem Ray Lewis in den Ruhestand getreten war. Doch am Ende war er zu teuer.
Und die Ravens könnten noch mehr gute, wichtige Spieler verlieren, so z.B. auch Ed Reed (Bild). Der Safety hat nicht vor, seinen Vertrag nach unten zu korrigieren.

Die Miami Dolphins haben noch eine Menge Platz unter der Gehaltsobergrenze, und deshalb konnten sie sich nicht nur Ellerbe von den Ravens leisten, sondern auch Mike Wallace von den Steelers.
Der Wide Receiver soll für fünf Jahre $60 Millionen erhalten.

Percy Harvin konnte gar nicht aufhören, zu grinsen.
Der Wide Receiver bestand den Gesundheitstest der Seahawks und unterschrieb einen 67 Millionen Dollar Vertrag.
Diese Summe kann Harvin in den nächsten sechs Jahren verdienen und $25,5 Millionen davon sind ihm auf jeden Fall garantiert.
Die Vikings bekommen von Seattle deren Wahlmöglichkeiten in der ersten und siebten Runde der kommenden Draft, sowie die Wahlmöglichkeit in der dritten Runde 2014.
Harvin ist begeistert von der Idee, mit Quarterback Russell Wilson zusammenzuarbeiten. Schon seit einigen Tagen würden die beiden Textbotschaften austauschen. Wilson hätte sich schon Filme von Harvin angesehen, um ihn kennenzulernen und sich auf seine Spielweise einstellen zu können.
Harvin betonte, daß er es liebe, wie dieser Quarterback sich vorbereitet. Die Saison wäre gerade erst beendet, und schon würde er sich auf die nächste vorbereiten.
Diese Arbeitseinstellung wäre bewundernswert.
Klingt so, als würde Christian Ponder in Minnesota sich noch nicht entsprechend auf die Saison 2013 vorbereiten.

Für Peyton Manning war der gestrige Dienstag Zahltag.
Der Quarterback hatte eine Klausel in seinem Vertrag, die Denver davor schützen sollte, einem Invaliden viel Geld für nichts zahlen zu müssen.
Hätte Manning wegen seiner Nackenverletzung 2013 vorzeitig die Saison beenden müssen, wäre ihm viel Geld entgangen, denn dann hätte Denver den Vertrag auflösen können.
Doch Mannings operierter Nacken hielt, und der Quarterback wurde zum Comebackspieler der Saison gewählt.
Deshalb wird er für die nächsten zwei Saisons jeweils $20 Millionen bekommen.
Und die Broncos verpflichteten am Dienstag einen Right Guard, der ihren wichtigsten Spieler noch besser schützen soll. Sie holten Louis Vasquez von den Chargers und gaben ihm einen Vierjahresvertrag über $23,5 Millionen.
Die O-Line Denvers ist momentan ein Lazarett. Vier der fünf vorgesehenen Starter haben Operationen hinter sich, und ihr Erscheinen pünktlich zum Beginn des Trainingslagers steht noch nicht fest.

Bezahlen oder feuern? Diese Frage stellt sich momentan jedes Team.
Die Vikings hätten Beispielsweise Cornerback Antoine Winfield für die Saison 2013 $7,25 Millionen zahlen müssen... wenn sie ihn nicht gefeuert hätten.
Winfield spielte letztes Jahr trotz einer gebrochenen Hand und fing drei Pässe ab.
Am Dienstag fing er seine Entlassungspapiere, wird aber aller Voraussicht nach nicht lange arbeitslos bleiben.

Tag 1 der Transferperiode ist damit vorüber. Viele Spieler wurden entlassen, so wie Bills Quarterback Ryan Fitzpatrick oder Eagles Cornerback Nnamdi Asomugha.
Viele bekommen ihre Papiere nicht, weil sie unbrauchbar sind, sondern weil sie zu teuer sind.
Die nächsten Tage werden noch spannend bleiben während die Spieler wild wechseln.
49Ers Safety Dashon Goldson war in Tampa Bay. Die Buccaneers haben noch eine Menge Geld, das sie ausgeben können. Goldson wäre nicht abgeneigt, einen großen Teil davon zu kassieren.
Ravens Safety Ed Reed, Patriots Wide Receiver Wes Welker, usw. usw. sie, und viele andere, sind frei, der Verlockung des dicken Gehaltsschecks zu folgen.
Es wird schwer, ihnen allen auf der Spur zu bleiben.
Deshalb empfehle ich http://www.nfl.com/freeagency. Da werden Sie geholfen.

Dienstag, 12. März 2013

Kurzberichte
boldin-anquan7Um es mal mit einem Actionfilm zu erklären.
Man gibt einem mittelmäßigen Auftragskiller wahnsinnig viel Geld, damit er seinen Job ausübt, und nimmt ihm dann seine beste Waffe weg.
Macht das Sinn?
Nein, eigentlich nicht.
Die Ravens machten es aber genau so. Sie gaben Quarterback Joe Flacco einen fetten Vertrag und dann fehlte das Geld, um Wide Receiver Anquan Boldin (Bild) angemessen zu bezahlen.
Zwar baten die Ravens ihn, eine Gehaltskürzung zu akzeptieren, aber dazu war er absolut nicht bereit.
Seit Montag ist Boldin nun ein 49er.
Und die bekamen ihn wahnsinnig billig, sozusagen. Sie mussten Baltimore nur eine Wahlmöglichkeit in der sechsten, der vorletzten, Runde der Draft abgeben. So etwas nennt man ein Schnäppchen.
Boldin ist enttäuscht über die Ravens. Er hatte geglaubt, daß der Vertrag, den er mit ihnen unterschrieben hatte, von beiden Seiten eingehalten würde. Er wäre dazu bereit gewesen. Doch die Ravens halt leider nicht.
In seinen drei Saisons in Baltimore war Boldin jedesmal der beste Receiver des Teams und die Nr. 1 Anspielstation für Flacco.
Doch der Killer muss sich jetzt an eine neue Waffe gewöhnen.

Machen wir martialisch weiter, denn auch die Seattle Seahawks rüsteten auf.
Sie verpflichteten Percy Harvin. Der Wide Receiver hat eine lange Geschichte von Verletzungen und Migränen in Minnesota durchlitten, deshalb ist der Wechsel noch nicht amtlich. Erst muss er eine ärztliche Untersuchung hinter sich bringen. Wenn die für ihn positiv ausfällt, dann werden die Seahawks Minnesota sagen können, ob sie Harvin nehmen, und zu welchen Konditionen.
Momentan geht man davon aus, das der Wide Receiver Seattle mehrere Wahlmöglichkeiten in den nächsten Drafts wert ist, vielleicht sogar eine in der ersten Runde.

Wenn man seine Strafe abgesessen hat, dann hat man alles hinter sich, und die Welt erscheint wieder rosarot.
Denkste!
Es gibt Menschen, die einen Verbrecher auch nach der Verbüßung seiner Haftstrafe weiter für einen Verbrecher halten.
Aus diesem Grund musste Michael Vick einen Teil seiner geplanten Autogrammtour zur Vorstellung seines Buches absagen.
Per Twitter, Facebook und wie diese asozialen Medien alle heißen, wurden Drohungen gegen Vick und die Buchkette Barnes & Noble ausgesprochen, die dazu führten, die Stationen in Atlanta, New Jersey und Pennsylvania aus Sicherheitsgründen abzusagen.

Die Jets hatten ja vor, ihrem Quarterback Mark Sanchez Feuer unterm Hintern zu machen, indem sie einen Konkurrenten auf den Posten des Starters verpflichten.
Zwar verpflichteten sie einen Quarterback, aber was soll an David Garrard geeignet sein, Sanchez zu beunruhigen.
Man kann einen schlechten Quarterback doch nicht zu Höchstleistungen anstiften, indem man ihm einen noch schlechteren Quarterback als Konkurrenten in den Nacken setzt.
Garrards Bilanz als Starter weist 39 Siege und 37 Niederlagen auf, bei einer Quarterbackwertung von 85,8 Punkten. 2011 und 12 spielte er wegen diverser Verletzungen überhaupt nicht.
Da braucht Sanchez sich nicht zu fürchten.

Das Haus des ehemaligen Kickers der 49ers, Mike Cofer, in Las Vegas wurde ausgeraubt.
Neben viele Gegenständen, die sich ersetzen lassen, wie Spielkonsolen und diverse Spiele, wurden ihm auch seine zwei Super Bowl Ringe gestohlen.
Cofer hat der Verlust seht mitgenommen, wie es heißt.

Montag, 11. März 2013

Kurzberichte
cushing-brianKommt jetzt die Brian Cushing-Regel?
Der Linebacker der Texans riß sich im Spiel gegen die Jets das Kreuzband, weil Guard Matt Slauson ihn in Höhe des Knies angegriffen hatte.
Slauson lief an Cushing (Bild) vorbei, drehte sich um, und attackierte Cushing, der den Angriff nicht mehr erwartet hatte.
Obwohl es den Regeln nach ein legaler Angriff war, der auch von den Schiedsrichtern korrekterweise nicht geahndet wurde, bereicherte sich die Liga regelwidrig an Slauson und verhängte eine Strafe von $10.000 gegen ihn.
Das Regelkomitee hat sich diese Szene genau angesehen und will, um Verteidiger besser zu schützen, noch mehr neue Regeln einführen, weil es ja noch nicht genug Regeln in der NFL gibt.
Es werden also eine Menge Blocks, die bisher völlig legal waren, ab der nächsten Saison verboten sein, wenn die Teambesitzer den Regeländerungsvorschlägen des Komitees mehrheitlich zustimmen.
Brian Cushing sagte, daß er stolz wäre, wenn neue Regeln kämen, um die Verteidiger besser zu schützen, und diese dann seinen Namen trügen.

Die Eagles mussten Cullen Jenkins letzten Monat feuern, um Platz unter der Gehaltsobergrenze zu bekommen.
Seitdem bemühten sich mehrere Teams um die Dienste des Defensive Tackles. Unterschrieben hat er am Wochenende bei den Giants.
Sie boten ihm $8 Millionen für drei Jahre, von denen $3 Millionen garantiert sind.
Jenkins spielt seit neun Jahren in der NFL und die Giants sind, nach Green Bay und Philadelphia, seine dritte Station.

Sonntag, 10. März 2013

Kurzberichte
harrison-jamesBis daß die Gehaltsobergrenze uns scheidet, heißt es momentan all überall.
Und eines der prominentesten Scheidungsopfer ist James Harrison (Bild).
Der beste Verteidiger der Saison 2008 wurde am Samstag von den Steelers darüber informiert, daß er sich ein neues Team suchen kann.
Der Linebacker hat nicht nur seine Knochen für Pittsburgh hingehalten, sondern auch seine Geldbörse. Sein unglaublich harter aber niemals unfairer Spielstil war NFL Commissioner Goodell ein Dorn im Auge, und er machte sich ein Vergnügen daraus Harrison etliche Strafzahlungen aufzubrummen.
Wie die Karriere eines der besten Verteidiger aller Zeiten begann seine Zeit in der NFL nicht.
Harrison kam 2002 ohne einberufen worden zu sein zu den Steelers. Hier verbrachte er zwei Jahre in der Trainingsmannschaft und wurde dreimal gefeuert.
2003 ging er zu den Ravens. Die schickten ihn zu Rhein Fire in die NFL Europe, damit er dort Spielpraxis sammeln konnte. 2004 ging er wieder zu den Steelers.
Im Alter von 26 Jahren wollte er die NFL hinter sich lassen und Tierarzt werden.
Doch so langsam kam seine Karriere in Schwung und zwischen 2007 bis 2011 wurde er fünfmal in den Pro Bowl gewählt.
Harrison wird im Mai 35, und es bleibt abzuwarten, welches Interesse er auf dem Transfermarkt auslösen kann?

Er würde eher in den Ruhestand treten, als zu einem anderen Team zu wechseln, sagte Anquan Boldin vor Kurzem. Doch einer Politikerkarriere des Ravens Wide Receivers steht nichts mehr im Wege, denn heute schert ihn sein dummes Geschwätz von gestern nicht mehr.
Boldin hat noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2013, aber die $6 Millionen, die Baltimore ihm zahlen müsste, sind ihnen zu viel. Eine Neuverhandlung seines Vertrags hat er abgelehnt, so daß er sich ab Dienstag wohl auf dem Transfermarkt wiederfinden wird.
Boldin hat keine Lust, auf Geld zu verzichten, damit die Ravens einem anderen, eher durchschnittlichen Spieler, den dicken Gehaltsscheck ausstellen können.
Auch mit 32 Jahren dürfte er einen neuen Arbeitgeber finden, denn er gehört definitiv immer noch zu den Top-Receivern der Liga.
Noch haben die Ravens ja etwas Zeit, sich mit ihm zu einigen.
Warten wir mal ab.

Die Falcons wollten William Moore unbedingt behalten, und ein Vertrag über $32 Millionen für fünf Jahre konnte ihn zum Bleiben überreden.
Der Safety spielt seit 2010 in Atlanta und wurde als Ersatzmann in den letzten Pro Bowl gewählt.

Samstag, 9. März 2013

Kurzberichte
robinson-dunta200Die Chiefs verpflichteten Dunta Robinson (Bild). Der Cornerback war erst vor ein paar Tagen von den Falcons gefeuert worden, wodurch sie $9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze einsparen konnten.
Der 31-jährige könnte in Kansas City als Safety eingesetzt werden, da er zuletzt besser gegen das Laufspiel verteidigte, als gegen das Passspiel.
Robinson unterschrieb einen Dreijahresvertrag. Über die Finanzen wurde nichts verlautbart.

Matt Hasselbeck möchte in der kommenden Saison gerne noch einen Job haben. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Quarterback eine Gehaltskürzung in Tennessee akzeptieren müssen.
Hasselbeck ist nur noch der Ersatzmann für Jake Locker und für 2013 würden ihm $5,5 Millionen zustehen.
Das ist zu viel für einen Ersatzmann, das weiß auch Hasselbeck. Deswegen wird der 37-jährige Ergebnisoffen in die Verhandlungen gehen und ein Beharren auf den existierenden Vertrag nicht von vornherein als Alternativlos ansehen.
Das muss er wohl auch, denn ansonsten droht ihm die Kündigung.

Freitag, 8. März 2013

Kurzberichte
flacco-joe200Die Auseinandersetzung um ein läppisches Milliönchen kostete die Ravens $17 Millionen.
Nach der Saison 2011 hätte Joe Flacco (Bild) gerne mit den Ravens einen neuen Vertrag ausgehandelt. Doch sein Vertrag lief noch bis nach der Saison 2012, und Baltimore war mit den Gehaltsvorstellungen seines Quarterbacks nicht einverstanden.
Flacco wollte für sechs Jahre garantierte $35 Millionen haben, was den Ravens um die besagte Million zuviel war, wie es aus den sogenannten gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen heißt. Sie sahen nicht, daß Flacco so viel Geld wert war und wollten erst mal abwarten, wie er in der Saison 2012 spielt, um den Vertrag dann, ihren Vorstellungen nach, wohl nach unten anzupassen.
Das hätte auch geklappt, wäre Baltimore nicht in die Playoffs gekommen. Nach der Saison fand man Joe Flacco nach den Quarterbackwertungspunkten auf Platz 14 in der Statistik. Also da, wo man den Durchschnitts-Joe auch erwartet hatte.
Nun hätte man den Preis durchaus nach unten drücken können.
Doch die Playoffs machten Baltimore einen Strich durch die Rechnung. Mit 11 Touchdowns und null Interceptions in vier Playoffspielen lieferte Flacco eine der besten Leistungen in der Geschichte der Playoffs ab. Im Super Bowl wurde er dann auch noch zum MVP gekürt, und damit brach der Abwehrwall der Ravens vollends zusammen.
In den neuen Vertrag flossen nun diese vier Spiele und der MVP Titel mit ein, und plötzlich galt der Durchschnitts-Joe als Elite- Quarterback.
Statt $35 Millionen musste Baltimore Flacco nun $52 Millionen Gehalt garantieren, um ihn zu halten.
Flacco ist jetzt im Zugzwang. Er muss beweisen, daß er die Leistungen, die er in den Playoffs zeigte, eine ganze Saison über abliefern kann. Denn nichts weniger darf man vom bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten erwarten.
Absolut nichts weniger!

15 Jahre ist Takeo Spikes bereits als Linebacker in der NFL tätig.
In dieser Zeit war er bei fünf Teams angestellt, die letzten zwei Saisons in San Diego.
Die Chargers feuerten ihn am Donnerstag, doch das soll nicht sein Karriereende sein.
Der 36-jährige möchte noch weiterspielen und wartet auf Jobangebote.

Brian Hartline war den Dolphins $31 Millionen wert.
Diese Summe steht in dem neuen Fünfjahresvertrag, den der Wide Receiver am Donnerstag unterschrieb.
Von den 31 Millionen sind $12,5 Millionen garantiert.
Hartline fing 2012 74 Pässe für 1.083 und EINEN Touchdown.

Überall in der NFL werden Verträge umstrukturiert, damit die Teams sich unter die Gehaltsobergrenze tricksen können.
Oft klappt es, die Spieler dazu zu überreden, oft nicht.
Wie es aussieht wird es bei Nnamdi Asomugha nicht klappen. Dem Cornerback der Eagles stehen laut Vertrag für 2013 $15,5 Millionen zu, von denen $4 Millionen garantiert sind. Und davon will Asomugha nicht abweichen.
Der Cornerback gehört zu den Spielern, die die Eagles 2011 groß einkauften und die als das Dreamteam in die Geschichte eingehen sollten. Doch ihre Leistungen erzeugten eher Albträume und das viele Geld für sie hätte man getrost auch verbrennen können.
Da gilt Asomugha als Paradebeispiel. Bei den Raiders wurde er dreimal in den Pro Bowl gewählt, davon war er bei den Eagles weit entfernt.
Doch der 31-jährige glaubt immer noch, daß er sein Geld wert ist und wird sich wohl eher an ein anderes Team abgeben lassen, als auf einen Cent seines Gehalts zu verzichten.

10 Millionen Dollar haben oder nicht haben sind schon ein gewaltiger Unterschied.
Doch um weiterhin einen Job als Defensive End in der NFL zu haben, verzichtete Tyson Jackson auf diese gewaltige Summe.
2009 wurde er als dritter Spieler in der Draft von den Kansas City Chiefs einberufen. Für die Saison 2013 hätte ihm ein Gehalt von $14,72 Millionen zugestanden, doch dafür wollte das Team ihn nicht mehr beschäftigen.
Nun wird ja allerorten getrickst, um Spielern das Geld, das ihnen laut Vertrag zusteht, auch irgendwie zu zahlen. Unterschriftsbonus hier, Leistungsbonus dort, doch bei Jackson wurde es eine glatte Gehaltskürzung. Er wird 2013 für $4,72 Millionen spielen müssen. Mit Unterschriftsbonus und Trainingsboni kann er es auf $5,2 Millionen bringen, auf mehr nicht.

Am Donnerstag hat Jeff Saturday einen Eintagesvertrag bei den Colts unterschrieben, um als Colt in den Ruhestand zu treten.
Saturday spielte von 1999 bis 2011 für Indianapolis und ging 2012 zu den Packers. Hier wurde der Center nach 14 Wochen auf die Ersatzbank verbannt, obwohl seine Leistung bis dahin ihm einen Platz als Starter im Pro Bowl einbrachte.
Nun ist er im Ruhestand und bedauert eine Sache ganz besonders. 2009 standen die Colts mit 14-0 Siegen bereits als Divisionssieger fest. In Woche 15 schonten sie ihre Starter und verloren 15:29 gegen die Jets.
Damit hadert Saturday. Anstatt zu versuchen, eine ungeschlagene Saison zu spielen, schonte Head Coach Jim Caldwell seine besten Spieler.
Das bedauert Saturday bis heute. Zwar verlor Indianapolis den folgenden Super Bowl gegen New Orleans, doch das hatte zu diesem Zeitpunkt ja noch niemand ahnen können.

Donnerstag, 7. März 2013

Kurzberichte
akers-david249ers Head Coach Jim Harbaugh gab seinem Kicker einen Tritt.
Schon während der Saison verpflichtete Harbaugh einen weiteren Kicker, um David Akers (Bild) zu zeigen, was er von dessen Leistungen hielt.
Der ansonsten sehr zuverlässige Akers konnte 2012 nur 69% seiner Field Goal Versuche verwandeln.
2013 stände ihm ein Grundgehalt von $3 Millionen zu, das die 49ers sich sparen wollen. Deshalb feuerten sie ihn am Mittwoch.
Dabei hatte die Saison für den 38-jährigen nicht schlecht begonnen. Im Saisoneröffnungsspiel gegen die Packers traf er aus 63 Yards und man merkte ihm seine Leistenbruchoperation nicht an, die er kurz zuvor hatte.
Doch seine Produktivität ging stetig in den Keller. Das führte zu der Verpflichtung von Billy Cundiff, die Akers Druck machen sollte. Danach traf er tatsächlich wieder etwas häufiger.
Akers hat noch nicht vor, in den Ruhestand zu treten und wartet auf Angebote.

Das Ende ist nah. Am 31. Juli ist es soweit. Am Ende des Tages, um Null Uhr des 1. August, wird der Sender ESPN America in Europa abgeschaltet.
Zwar läuft im Internet eine Unterschriftenaktion, um den Sender zu retten, aber Stand gestern haben erst 37 Leute diese Petition ausgefüllt.
Doch nicht nur wir hier in Europa werden mal wieder malträtiert, auch in den USA könnte ein beliebtes Angebot bald Geschichte sein.
2015 läuft der Vertrag des Satellitenbetreibers DirecTV aus, der das dort sehr beliebte NFL Sunday Ticket anbietet. Über dieses Ticket kann man sich jedes NFL Spiel ansehen, und nicht nur die, die regional im freiempfangbaren Fernsehen übertragen werden.
Bisher zahlte DirecTV pro Saison eine Milliarde Dollar an die NFL. Doch die Liga will sich nicht mehr mit solch lächerlichen Almosen abspeisen lassen.
Pat Doyle, der Geschäftsführer der Firma sagte, daß man schon an die Grenzen des Bezahlbaren gestoßen wäre. Sollte die NFL wirklich mehr fordern, müsse man das Angebot ganz einstampfen.
Schlimme Aussichten also auch in den USA.

Wes Welker hat wohl vor, seinen Wert auf dem freien Markt zu testen.
Bisher hat der Wide Receiver noch keine Vertragsverlängerung bei den Patriots unterschrieben. Die beiden Seiten sollen zwar fleißig miteinander verhandeln, aber man wird sich nicht einig.
Welker fing 2012 118 Pässe für 1354 Yards und 6 Touchdowns für New England. Damit gehört er zu den absoluten Top-Receivern der Liga.
Da kann eine kleine Drohung, wie die, die Angebote anderer Teams genauer anzusehen, schon ein guter Trick sein.
Die Patriots haben noch bis zum 12. März Zeit, Welker ein gutes Angebot zu unterbreiten. Der Wide Receiver kann sicher sein, daß andere Teams ihn gerne verpflichten würden.

Gute Nachrichten bekam Ahmad Bradshaw. Der operierte Fuß des Running Backs heilt gut, versicherte ihm sein Arzt.
Ob das seine Chancen erhöht, ein neues Team zu finden?
Für die Giants absolvierte der 26-jährige nur einmal eine volle Saison, 2007. Ansonsten fehlte er immer wieder mal wegen diverser Verletzungen.
Letzten Monat feuerten die Giants ihn deswegen.
Ihre Tür steht Bradshaw allerdings immer noch offen, betonten sie. Er müsse halt nur einen neuen Vertrag bei ihnen unterschreiben, der weniger wert ist, als sein alter Vertrag.
Wenn er spielt, ist er zuverlässig. 2012 konnte er in 14 Spielen eingesetzt werden und erzielte in 221 Läufen 1.015 Yards.

Mittwoch, 6. März 2013

Kurzberichte
Merriman-shawne-billsNach acht Saisons ist die NFL für Shawne Merriman (Bild) abgehakt.
Der Defensive End wurde 2005 in der ersten Runde der Draft von den Chargers einberufen und wurde zum besten defensiven Rookie des Jahres gewählt. 10 Sacks hatte er erzielt auf dem Weg zum Titel.
2006 war er für vier Spiele gesperrt, weil er verbotene Substanzen eingenommen hatte. Trotzdem konnte er noch 17 Sacks erzielen.
In seinen ersten drei Saison brachte er es auf 39,5 Sacks und wurde jedes Jahr in den Pro Bowl gewählt.
Eine schwere Knieverletzung 2008 beendete seine Dominanz. Bis zum Ende der Saison 2012 erzielte er nur noch magere sechs Sacks.
Seit 2010 war er bei den Bills angestellt, doch in seiner Zeit dort startete er nur in sechs Spielen.
Am 12. März endet sein Vertrag und Merriman nimmt das zum Anlass seine Karriere zu beenden.

Jetzt wurde auch bekannt, wieviel Geld Dwayne Bowe für seine Vertragsverlängerung bei den Chiefs erhält.
Der Wide Receiver wird in den nächsten fünf Jahren $56 Millionen verdienen können, von denen $26 Millionen garantiert sind.
Als Bonus für seine Unterschrift erhielt er $15 Millionen.

In Atlanta unterschrieb Antone Smith eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre.
Der Running Back ist seit drei Jahre bei den Falcons und hat einmal den Ball getragen. Vornehmlich wurde er in den Special Teams eingesetzt.
Nachdem die Falcons ihren besten Running Back Michael Turner gefeuert hatten, machten sie Jacquizz Rodgers, die bisherige Nr. 2 zum Starter. Smith soll als Ersatzmann hinter ihm agieren, wobei die Falcons aber auch auf dem Transfermarkt die Augen offen halten werden.

Dienstag, 5. März 2013

Kurzberichte
welker-wesDas war der Montag der großen Überraschung. Nur acht Teams nutzten das Franchise Tag, um Spielern den Wechsel zu einem anderen Team zu verwehren.
Montag war der letzte Tag, an dem die NFL Teams Spieler mit dem Etikett versehen konnten.
Letztes Jahr waren es noch 21 Teams, die das Franchise Tag nutzten.
Zu den Spielern, die bereits letzte Woche von ihren Teams etikettiert wurden, gesellten sich gestern noch Chiefs Offensive Tackle Branden Albert, Dolphins Defensive Tackle Randy Starks und Cowboys Linebacker Anthony Spencer.
Was zu diesem rapiden Verfall geführt hat, lässt sich kaum herausfinden. Eigentlich hat jedes Team einen Spieler, dessen Vertrag ausläuft, und der wichtig genug ist, daß man ihn ungern ziehen lässt. Alleine die Patriots haben mit Wide Receiver Wes Welker (Bild), Cornerback Aqib Talib und Offensive Tackle Sebastian Vollmer drei Spieler, deren Verträge auslaufen und die man doch sicher gerne halten würde.
Das bedeutet, daß nächste Woche, wenn am 12. März die Zeit beginnt, in der die Spieler, deren Verträge ausgelaufen sind, frei wechseln können, eine Menge los sein wird.

Noch ist Zeit für Teams und Spieler, auslaufende Verträge zu verlängern und zu erneuern.
Die Chiefs wurden sich am Montag mit zwei Spielern einig, auf die sie kaum hätten verzichten können, Wide Receiver Dwayne Bowe und Punter Dustin Colquitt.
Bowe unterschrieb für weitere fünf Jahre. Über sein Gehalt wurde bisher noch nichts bekannt. Man kann aber davon ausgehen, daß er einer der bestbezahlten Wide Receiver der Liga sein wird.
Bekannt wurde dagegen das Gehalt, das Punter Colquitt für die nächsten fünf Jahre erhalten wird. Obwohl Bowe in Kansas City bleibt, um die Pässe von Alex Smith zu fangen, haben die Chiefs noch kein rechtes Vertrauen in ihre Offense. Welchen Grund gäbe es sonst, Colquitt mit $18,75 Millionen weiter an sich zu binden und ihn zum bestbezahlten Punter aller Zeiten zu machen?
Von den 18 Millionen sind 8,9 Millionen Dollar garantiert.
Wenn man selbst einem Punter für seine durchschnittlich fünf Auftritte pro Spiel schon solche Irrsinnssummen zahlt, braucht man sich nicht zu wundern, daß man so schnell an die Gehaltsobergrenze stößt.

Montag, 4. März 2013

Kurzberichte
flacco-joe-sb-mvpAm heutigen Montag wird Joe Flacco (Bild) den Vertrag unterschreiben, der ihn für den Moment zum bestbezahlten Spieler der NFL machen wird.
Für sechs Jahre wird er $120,6 Millionen bekommen können, von denen $52 Millionen garantiert sind. Der Rest sind Boni, die er sich erarbeiten kann.
Damit garantierten die Ravens Flacco $12 Millionen mehr, als die Saints letztes Jahr Drew Brees garantierten.
Durch die geschickte Aufteilung der Summe in Gehalt und Unterschriftsbonus, der $29 Millionen beiträgt, hat Baltimore es geschafft, daß Flaccos Gehalt 2013 nur mit $6,8 Millionen zur Bemessung der Gehaltsobergrenze beiträgt.
Wie lange Flacco der bestbezahlte NFL Spieler bleiben wird, bleibt abzuwarten. Mit Aaron Rodgers von den Packers und Matt Ryan von den Falcons stehen zwei weitere, und bessere, Quarterbacks kurz davor, ihre Unterschrift zu leisten.
Kann sein, daß sie Flacco noch übertrumpfen werden.

Der größte Wide Receiver, den die NFL jemals gesehen hat, ist wieder arbeitslos.
Randy Moss teilte auf seiner Twitterseite mit, daß die 49ers seinen Vertrag nicht verlängern werden.
Ob der größte Wide Receiver der NFL, so jedenfalls urteilt Randy Moss über Randy Moss, mit seinen 36 Jahren jetzt endgültig in den Ruhestand tritt, weiß er noch nicht. Wenn ein gutes Angebot käme, würde er gerne weitermachen.
Spektakulär war seine Saison in San Francisco nicht. Moss fing 28 Bälle für 434 Yards und 3 Touchdowns.

Sie schrieb NFL Geschichte, und machte sich lächerlich.
Lauren Silberman war die erste Frau, die an einem Probetraining der NFL teilnahm. Doch was im Namen aller Göttinnen hat sie sich dabei gedacht?
Ohne sich aufzuwärmen trottete sie auf den Platz und führte einen Kickoff von der 35 Yardslinie aus. Doch das dauerte zunächst. 20 Sekunden brauchte sie, bis sie den Ball auf dem Kicking Tee plaziert hatte.
Dann der große Moment, der in die Geschichte eingehen wird. Sie lief an, trat gegen den Ball und der landete knapp hinter der 50 Yardslinie, sie selber auf dem Rasen.
Frau Silberman humpelte zur Seitenauslinie und wurde 10 Minuten behandelt.
Dann der zweite Versuch. Sie plazierte den Ball dieses Mal etwas schneller, lief an, trat gegen den Ball und........ er flog nicht mal über die Mittellinie.
Danach musste sie aufgeben, denn der harte körperliche Einsatz der ersten Frau bei einem NFL-Probetraining brachte ihr eine Verletzung des Oberschenkelmuskels ein.
Dennoch gab sie sich nach dem Training optimistisch. Auf die Frage, ob die Bälle nicht ein wenig kurz geflogen wären, antwortete sie voller Optimismus, daß es ja nicht nur auf die Länge der Kicks ankäme. Sie hofft, daß die Scouts gesehen hätten, wie gut ihre Technik gewesen wäre.
Das ist so blöd, daß man noch nicht mal drüber lachen kann.

Samstag, 2. März 2013

Kurzberichte
flacco-joe200Während viele Teams und Quarterbacks so intelligent sind, und die Verträge so neuverhandeln, daß den Teams etwas mehr Geld unter der Gehaltsobergrenze bleibt, um auch noch andere gute Spieler bezahlen zu können, gehen die Ravens und Joe Flacco (Bild) genau den anderen Weg.
Baltimore gab dem Quarterback einen Sechsjahresvertrag, der $120 Millionen wert ist. Damit wurde Joe Flacco zum bestbezahlten Spieler der NFL. Wieviel dieser Summe garantiert ist, wurde noch nicht bekannt.
Am Montag soll der Vertrag unterschrieben werden.
$120 Millionen für einen bestenfalls mittelmäßigen Quarterback? Flacco gehört in die Klasse von Eli Manning. Brauchbar, in manchen Momenten wirklich gut, aber nicht konstant überragend.
$120 Millionen sind da unglaublich übertrieben.
Was werden die wirklich guten Quarterbacks, die noch verhandeln, da verlangen?
Aaron Rodgers gehört zu den wirklichen Top- Quarterbacks der Liga und wird sich genau überlegen, was er denn jetzt wohl wert ist? $120 Millionen für Mittelmaß, da müssten für Rodgers $160 Millionen drin sein, wenn es danach ginge.
Bei Joe Flacco wird man demnächst jeden, aber auch jeden Pass haargenau unter die Lupe nehmen und sehen, ob er das Geld, das er bekommt, auch verdient?

Die Teams fangen an, die Spieler zu etikettieren, die sie nicht gehen lassen wollen.
Dieses sogenannte Franchise Tag wird hier erklärt.
Die Bears wollen Henry Melton nicht gehen lassen.
Sie hefteten dem Defensive Tackle das Franchise Tag, das Unternehmensetikett, an. Der hatte gar nichts dagegen und zwitscherte, daß er gerne noch ein Jahr in Chicago bleibt und in dieser Zeit versuchen wird, einen längerfristigen Vertrag auszuhandeln. Für 2013 steht ihm ein Gehalt von $8,45 Millionen zu.

Die Broncos wollen Left Tackle Ryan Clady nicht um jeden Preis halten, weshalb sie ihm das „nicht exklusive“ Franchise Tag anhefteten.
Er ist einer der besten Passblocker der Liga und wird für 2013 $9,828 Millionen erhalten, wenn er nicht noch einen langfristigen Vertrag abschließt.
An den Saisonvorbereitungen wird er nicht in vollem Umfang teilnehmen können, da er noch in der Reha nach einer Schulteroperation ist.

Die Bengals sind sich sicher, daß sie Michael Johnson unbedingt brauchen. Deshalb machten sie den Defensive End zu ihrem Franchise Player.
Das würde ihm für 2013 $11,1 Millionen garantieren.

Wenig Vertrauen in die Offense scheinen die Indianapolis Colts zu haben. Sie machte Punter Pat McAfee zu ihrem Franchise Player.
Das bedeutet, daß er schlappe $2,977 Millionen dafür bekommt, pro Spiel fünf bis sechs Mal auf den Platz zu müssen, um den Ball wegzutreten.

Die Bills haben zwar keinen Erfolg, aber einen zweimaligen Pro Bowler. Und für ihn benutzen sie das Franchise Tag.
Safety Jairus Byrd soll unbedingt in Buffalo bleiben und müsste mit $6,9 Millionen für 2013 vorlieb nehmen.

Spieler, die man nicht unbedingt halten will, die werden gefeuert oder an andere Teams abgegeben.
So misteten die Falcons drei Leistungsträger aus. Sie feuerten Running Back Michael Turner, Cornerback Dunta Robinson und Defensive End John Abraham.
Durch diese Entlassungen sparen die Falcons $22,75 Millionen unter der Gehaltsobergrenze, schwächen sich aber ziemlich.

Freitag, 1. März 2013

Kurzberichte
smith-alexAlex Smith (Bild) geht dahin, wo schon einige ausgemusterte Quarterbacks der 49ers hingegangen sind, nach Kansas City. Steve Bono und Joe Montana fallen mir da spontan ein, aber es waren noch ein oder zwei mehr, die diesen Weg gegangen sind.
Die beiden Teams sollen sich über einen Wechsel einig geworden sein. San Francisco erhält die Wahlmöglichkeiten der Chiefs in der zweiten Runde der Draft 2013 und weiteren, noch nicht ausgehandelten Runden, in der Draft 2014.
Die bisherigen Quarterbacks der Chiefs, Matt Cassel und Brady Quinn, werden beide gehen können. Für Cassell sollen sich die Cardinals interessieren, Quinn hat noch keinen Interessenten gefunden.

Vertragsnachverhandlungen sind momentan groß in Mode. Die NFL hat die Gehaltsobergrenze für 2013 auf 123 Millionen Dollar pro Team festgesetzt, eine kleine, aber so erwartete Steigerung von den bisherigen 120 Millionen.
Nachdem Quarterback Tom Brady den Patriots durch seinen Gehaltsverzicht sehr geholfen hat, wird jetzt überall kräftig nachverhandelt.

Bei den Cowboys soll am Mittwoch Linebacker DeMarcus Ware seine Unterschrift unter einen Vertrag gesetzt haben, der den Cowboys $4 Millionen unter der Gehaltsobergrenze spart. Auch hier wurde am jährlichen Gehalt gekürzt, um es als Unterschriftsbonus wieder auszuzahlen.
Auch Wide Receiver Miles Austin und Tight End Jason Witten sollen mit den Tricks der Geschäftsführung einverstanden gewesen sein und abgeänderte Verträge unterschrieben haben.
Bleibt abzuwarten, wieviel Geld davon Dallas an Quarterback Tony Romo weitergibt, dessen Vertragsverlängerung ansteht, und den die Cowboys unbedingt behalten wollen.

In Pittsburgh waren die Nachverhandlungen mit mehreren Spielern erfolgreich.
Wide Receiver Antonio Brown bekommt nur noch das Mindestgehalt von $650.000, dafür aber einen Unterschriftsbonus von $3,8 Millionen, die über die fünf Jahre der Vertragslaufzeit ausgezahlt werden.
Auch Linebacker Lawrence Timmons sorgte dafür, daß er den Steelers unter seinem neuen Vertrag $5 Millionen spart.
Sogar Quarterback Ben Roethlisberger war bereit, seinen Vertrag nachzuverhandeln. Sein neuer Vertrag spart den Steelers $6 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Bei all der Sparerei darf man nicht vergessen, daß die Gelder gezahlt werden müssen. Allerdings erst in zukünftigen Saisons und da hofft man halt, daß die Gehaltsobergrenze durch die neuen TV-Milliarden kräftig steigen wird.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Kurzberichte
brady200
Nachdem jetzt neue Erkenntnisse über den neuen Vertrag von Tom Brady (Bild) bekannt wurden, steht er gar nicht mehr wie der wahre Samariter da.
Im Forum wurde zuletzt bemängelt, daß ich selten die Garantiesummen der Verträge bekanntgebe.
Stimmt!
Das mache ich nur, wenn ich ihnen nicht ewig hinterher recherchieren muss.
Heute wurde mir wieder mal eine auf dem Silbertablett geliefert, und es ist eine der interessantesten Garantiesummen, die mit je untergekommen ist.
Normalerweise würde ein Spieler einen Fünfjahresvertrag erhalten, der $57 wert ist, von denen dann $27 Millionen garantiert sind.
Tom Brady unterschrieb einen Fünfjahresvertrag, der $27 Millionen wert ist, von denen $57 Millionen garantiert sind.
Wie soll das denn gehen?
Um unter der Gehaltsobergrenze zu bleiben, die sich an den jährlichen Gehältern der Spieler orientiert, haben die Patriots Brady $27 Millionen für die nächsten fünf Jahre angeboten und einen Unterschriftsbonus von $30 Millionen.
Durch diesen Trick bekommt der Quarterback weiterhin ordentlich Geld aufs Konto geschaufelt und das Team kann trotzdem mehr Geld für andere Spieler ausgeben, als vorher.
Der neue Vertrag gilt ab sofort und löst den bisher laufenden Vierjahresvertrag, der $72 Millionen wert war, ab.
Unterm Strich verzichtet Brady tatsächlich auf eine hohe Summe. Arm macht ihn dieser Verzicht aber nicht.
Die Patriots sparen in den nächsten Jahren jeweils $15 Millionen pro Jahr unter der Gehaltsobergrenze. Die Zahlungen für den Unterschriftsbonus bekommt Brady in Portionen. 2013 erhält er $10 Millionen, im Februar 2014 $5 Millionen, $10 Millionen während der Saison und die restlichen $5 Millionen 2015.
Einen kleinen Haken hat die Sache noch, denn der neue Vertrag muss noch von der NFL geprüft und abgesegnet werden.

Auch in Pittsburgh versucht man, den Quarterback zu einer Rekonstruierung des Vertrags zu überreden.
Ben Roethlisberger soll nicht unbedingt weniger bekommen, als die $19,95 Millionen, die ihm zugesichert sind. Der Vorstand der Steelers arbeitet daran, seinen Quarterback dem Vertrag entsprechend zu bezahlen, aber auf anderen Wegen.
Ende der Woche sollen die Verhandlungen abgeschlossen werden. Mal sehen, wie dort dann getrickst wurde.

Dienstag, 26. Februar 2013

Quo Vadis ESPN America?
espnamericaDas sieht mal wieder schlecht aus für uns Footballfans. Weil ESPN in England irgendwelche Fußballrechte nicht bekommen hat, kann es sein, daß alle ESPN Sender in Europa eingestellt werden. Das beträfe dann auch ESPN America, das zwar nichts mit Fußball zu tun hat, aber vom Mutterkonzern Disney mit eingestampft würde.
So vermelden es zwei der wichtigen Medienseiten im Internet, DWDL.de und Quotenmeter.de.
Die komplette Existenzberechtigung von ESPN in England gründete sich einzig und allein darauf, die Spiele der Premier League, der 1. Fußballliga in England, übertragen zu dürfen. Doch für diese Übertragungsrechte zahlte nun ein Mitbewerber mehr als ESPN, so daß dem Sender die Existenzgrundlage entzogen wurde. Deshalb wird ESPN in England eingestellt. Und wenn man schon mal dabei ist, Sender einzustellen, werden ganz bestimmt auch ESPN Classic und sehr wahrscheinlich auch ESPN America dran glauben müssen.
Geld hat der Disneykonzern wohl eh nie mit ESPN America verdient. In all den Jahren hatte man vielleicht vier oder fünf zahlende Werbekunden. Damit kann man keine teuren Sportrechte finanzieren. Deswegen ist ein Ende absehbar.
Wann es so kommt, steht noch nicht fest, aber man sollte vorsichtshalber sein SKY Abo schon mal kündigen, falls man es nur hat, um ESPN America zu empfangen.
Wir können davon ausgehen, daß die letzte Saison, die wir auf ESPN America zu sehen bekamen, die letzte Saison war, die wir auf ESPN America zu sehen bekamen.
Spekulationen, ob Sport1+, das ja die deutschsprachigen Rechte für die NFL hat, nun auch die englischsprachigen Rechte kaufen und im 2-Kanalton senden wird, sind halt nur das... Spekulationen.

Kurzberichte
Tom Brady hat seine Prioritäten verschoben.
Die Frage, ob er lieber mehr Geld oder mehr Titel hätte, beantwortete er mit: „Mehr Titel“:
Um den Patriots zu helfen, unter der Gehaltsobergrenze zu bleiben, blieb er mit seinen Gehaltsvorstellungen im Rahmen des Vernünftigen.
Der Quarterback geht in das letzte Jahr seines laufenden Vierjahresvertrags, der $72 Millionen wert war, von denen $48,4 Millionen garantiert waren. Für die drei Saisons nach 2013 wird er nur $27 Millionen erhalten, das ist weniger als die Hälfte dessen, was Saints Quarterback Drew Brees bekommt.
Doch Brady möchte noch einen Titel gewinnen. Das kann man nur, wenn man ein gutes Team hat. Um ein gutes Team zusammenzubekommen, muss man mehreren guten Spielern gutes Geld zahlen, und nicht einem Superstar Alles.
Deswegen verzichtete Brady auf eine Menge Geld, wobei er ja nun nicht am Hungertuch wird nagen müssen.
Brady wird einen Unterschriftsbonus von $3 Millionen erhalten und ein Grundgehalt von sieben, acht und neun Millionen Dollar für die Saisons 2015 bis 17.

Die Rams stehen kurz davor Running Back Steven Jackson zu verlieren.
Er will seinen Vertrag, der noch bis nach der Saison 2013 läuft, annullieren und seinen Wert auf dem freien Spielermarkt testen.
Die Rams müssten ihm für die kommende Saison $7 Millionen zahlen, was Jackson zu wenig ist.
Jackson spielt seit 2004 in der NFL und bisher nur für die Rams. In dieser Zeit erzielte er 10.135 Laufyards.

Die Eagles feuerten Cullen Jenkins.
Der 32-jährige Defensive Tackle unterschrieb 2011 einen Fünfjahresvertrag über $25 Millionen mit den Eagles. Doch nur 9 1/2 Sacks in zwei Saisons waren zu wenig Gegenleistung für das Geld.

Der Gronk muss erneut operiert werden.
Erst Anfang des Monats konnte Rob Gronkowski den Gipsverband ablegen, der seinen linken Arm schütze, den er sich am 18. November gegen die Colts brach.
Jetzt hat der Tight End der Patriots sich eine Infektion im Ellenbogen zugezogen, die operativ behandelt werden muss.
Es ist die dritte Operation an seinem Arm, seit November.
Wann der Gronk wieder trainieren kann, steht noch nicht fest.

Samstag, 23. Februar 2013

Kurzberichte
griffiniii-robert7Natürlich möchte Robert Griffin III (Bild) direkt im ersten Spiel mitmischen aber nicht um jeden Preis.
Der Quarterback der Redskins kuriert eine schwere Knieoperation aus, und sein behandelnder Arzt sagte, daß der Heilungsprozess weit vor dem Zeitplan läge.
Doch RG3 hat abzuwägen, was wichtiger ist?
Kommt er zu früh zurück, könnte er seine Karriere gefährden, wenn sein Knie noch nicht stabil genug ist. Also, lieber nicht zu früh zurückkehren und das Team erst mal ohne ihn in die ersten Wochen gehen lassen?
Das Wunder, das wir letzte Saison mit Adrian Peterson erlebten, kann man nicht bei jedem Spieler erwarten.
Alle Redskinsfans und RG3-Fans können sich freuen, daß Griffins Knie gut verheilt. Sie sollten aber nicht hadern, wenn der Quarterback nicht bereits zum Saisonstart dabeisein sollte.
Das Ziel sind viele gute Jahre mit vielen Super Bowl Siegen. Dieses Ziel sollten die Beteiligten primär im Auge haben.

Hakeem Nicks wurde in dieser Woche am Knie operiert.
Bereits am zweiten Spieltag verletzte der Wide Receiver der Giants sich am linken Knie, als er einen tiefen Pass fangen wollte. Danach war er nicht mehr so produktiv, wie man es von ihm erwartet hatte.
Drei Spiele musste er sogar aussetzen und fing nur 53 Pässe für 692 Yards und drei Touchdowns.
Das linke Knie verletzte er sich wohl deshalb, weil er seinen rechten Fuß nicht zu sehr belasten wollte, den er sich im Mai gebrochen hatte, sagte er in einem Interview.
Auch Center David Baas wurde operiert. Woran wollte Head Coach Tom Coughlin nicht sagen. Zur Auswahl stehen Hand, Ellenbogen, Knöchel, Hüfte und Schulter. Daran war Baas in der letzten Saison verletzt.

Matt Birk hat seine Karriere für beendet erklärt.
Der Center der Ravens sagte dem Football nach 15 Jahren lebe wohl.
Einberufen wurde er 1998 in der sechsten Runde von den Minnesota Vikings, wo er 11 Jahre spielte. Sechs mal wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Obwohl sein Vertrag noch bis nach der Saison 2015 läuft, ist sein Schritt keine Überraschung. Bereits nach der Saison 2011 wollte er in den Ruhestand treten, aber diese eine Chance auf einen Super Bowl Sieg wollte er noch mitnehmen.
Eine gute Entscheidung, wie sich herausgestellt hat.

Jedes Jahr wird der Lamar Hunt Preis an eine Person verliehen, die einen großen Einfluß auf die Entwicklung des professionellen Footballs hatte.
In diesem Jahr geht der Preis an Don Shula. Der ehemalige Head Coach der Dolphins hält mit 328 Siegen den NFL Rekord.
25 Jahre war er Head Coach der Dolphins und zwei Mal konnte er den Super Bowl gewinnen. 1972 blieb sein Team ohne eine einzige Niederlage. Seitdem haben einige Teams an diesem Rekord gekratzt, aber noch keines konnte ihn knacken.

2012 fing er Pässe für 1.964 Yards und führte die NFL an.
Doch hätte Calvin Johnson noch besser spielen können?
Kann sein, denn wie sich herausstellte hatte Megatron drei gebrochen Finger. So vermeldete es die Detroit News.
Head Coach Schwartz wollte das nicht bestätigen, stritt es aber auch nicht ab.
Um welche Hand es sich handelte, wurde auch nicht klar, doch Bilder aus der letzten Saison zeigen, daß der Wide Receiver rechts oft einen dickeren Handschuh trug, als links.
Obwohl er eine tolle Saison spielte, ließ er ungewöhnlich viele Bälle fallen. Ein Beweis dafür, daß er wirklich mit gebrochenen Fingern spielte?
Wenn ja, was wird er dann 2013 erreichen, wenn er unverletzt bleiben sollte?

Nächsten Monat dürfte Sebastian Vollmer zu einem anderen Team wechseln. Doch es heißt, daß die Patriots unserem deutschen Right Tackle einen neuen Vertrag anbieten werden, der zwischen sechs und sieben Millionen Dollar liegen wird.
Sollte ihm das nicht genug sein, kann er seinen Wert auf dem freien Markt testen.
Vorher muß er allerdings noch am Knie operiert werden.
Die ganze Saison über spielte der 28-jährige mit Schmerzen im Knie und am Rücken. Trotz dieser Probleme verpasste er nur ein Spiel und war ein zuverlässiger Schutz für Quarterback Tom Brady.
Die Operation soll nicht schwerwiegend sein und seinen Marktwert nicht schmälern.

Freitag, 22. Februar 2013

Kurzberichte
sanchez-mark2Wettbewerb, so sieht der neue General Manager der Jets, John Idzik, die Situation in der Quarterback Mark Sanchez (Bild) steckt.
Jeder hätte sehen können, daß die Offense sich auf jeder Position sehr verbessern müsse. Deshalb müsste auch Mark Sanchez sich stark verbessern, oder einem besseren Quarterback Platz machen.
Die Jets hätten 2013 einen neuen Offensive Coordinator und einen neuen Quarterback –Coach. Wenn dazu noch ein neuer Quarterback käme, der weniger schlecht spielt als Sanchez, würde das dem Team sehr helfen.
Head Coach Rex Ryan, der immer an Sanchez festhielt und auf die Frage, wer der Starter der Jets wäre, antwortete: „Mark Sanchez“, klingt auch nicht mehr ganz so überzeugt. Er sagte, daß er damit einverstanden wäre, wenn sein General Manager auf jeder Position Wettbewerb fordert.
Auch Ryans Vertrauen in seinen Quarterback ist erschüttert. Zu oft hat er mit ansehen müssen, wie Sanchez es im Alleingang schaffte, Spiele zu vergeigen.
Welche Rolle Tim Tebow im Kampf um den Starterposten spielt, ist ungewiss. Ryan sagte, daß Tebow noch einen Vertrag mit den Jets hätte. Das ist eine Aussage, die Alles und Nichts bedeuten kann.
Doch wo soll der Quarterback herkommen, der Sanchez im Nacken sitzt und ihn zu besseren Leistungen antreibt?
In der Liga gibt es genug Teams, die noch schlechtere Quarterbacks haben, als es Sanchez ist. In der Draft sollen dieses Jahr nicht sehr viele gute Quarterbacks zu haben sein. Tebow ist es ja anscheinend nicht. Was also wird General Manager Idzik sich einfallen lassen, um den lahmen Gaul ans Rennen zu bringen?

Wenn der Preis stimmt, dann wäre Chiefs Head Coach Andy Reid bereit, den ersten Platz in der Draft an ein anderes Team abzugeben.
Nicht, daß die Chiefs so tolle Spieler hätten, daß sie sich das erlauben könnten, aber was sie ganz dringend brauchen, einen neuen Quarterback, ist gar nicht in Sicht.
So gut die Draft letztes Jahr mit Quarterbacks bestückt war, so schlecht sieht es dieses Jahr auf dieser Position aus.
Da macht es Sinn, diese eine einzige Wahlmöglichkeit abzugeben, und dafür auf zwei bis drei Jahre hinaus mehrere Wahlmöglichkeiten in den ersten Runden zu erhalten.
Andy Reid ist also offen für Angebote. Damit könnte er dem Team eher helfen, als wenn er wirklich nur diesen einen einzigen Spieler einberuft.

„Nächste Frage,“ war die Antwort von Bills Präsident Russ Brandon auf die Frage, ob Quarterback Ryan Fitzpatrick zum Saisonbeginn noch im Kader wäre?
Ein klarer Vertrauensbeweis sieht irgendwie anders aus.
Was hat Buffalo nur geritten, als sie so, naja, unintelligent waren, diesem Laiendarsteller auf der Quarterback –Position 2011 einen Siebenjahresvertrag über $62,2 Millionen anzubieten?
Dadurch liegen die Bills jetzt über der Gehaltsobergrenze. Und das wegen Fitzpatrick, der nicht einen Bruchteil dessen wert ist, was er bekommt.
Deshalb haben sie auch Tarvaris Jackson eine Vertragsverlängerung gegeben und werden sich in der Draft nach einem Quarterback umsehen.
Wie gesagt, ein Vertrauensbeweis sieht anders aus.

Der Vertrag von Jay Cutler läuft nach der Saison 2013 aus. Dennoch hat der neue Head Coach der Bears, Marc Trestman, keine Eile, den Club zu einer Vertragsverlängerung mit dem Quarterback anzuhalten.
Er will erst mal sehen, wie Cutler in sein Offenseschema passt, in das er die Bears zwängen will. Cutler einen Vertrag anzubieten, der ihm wenigstens $15 Millionen pro Jahr bringen wird, gehört nicht zu seinen Prioritäten.
Auch bei anderen Veteranen hält sich Trestman bedeckt. Er sagte, daß er sich alles in aller Ruhe ansehen werde, bevor er irgend etwas entscheidet.
In Chicago scheint kein Job sicher zu sein, unter dem neuen Head Coach.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Kurzberichte
werner-bjoern200
Wird „der Germinator“ einen Platz in einem NFL Team finden?
Der in Berlin geborene Defensive End Björn Werner (Bild) hat schon mal einen imposanten Spitznamen. Das bedeutet was in den USA, wo man viel um Spitznamen gibt.
Wenn am Samstag das Sichtungstraining in Indianapolis beginnt, werden die Talentsucher der Teams diese weitere deutsche Hoffnung genau unter die Lupe nehmen können und hoffentlich für gut befinden.
Doch Werner ist nur einer von mehreren Ausländern, die den Sprung in die NFL schaffen wollen. Noch nie waren so viele ausländische Spieler zum Sichtungstraining eingeladen, wie in diesem Jahr. Die Globalisierung macht auch vor einer der uramerikanischsten Sportarten nicht halt.
Defensive End Ezekiel Ansah kommt aus Ghana, Defensive End Margus Hunt aus Estland und Tackle Menelik Watson aus England. Sie alle träumen vom dicken Schotter.
Doch anders als die drei letztgenannten hat eigentlich nur Werner echte Chancen einberufen zu werden. Experten sehen ihn sogar unter den ersten 10 Spielern, die rekrutiert werden.
Die anderen werden unter ferner liefen gelistet, können ihr Talent aber in Indianapolis unter Beweis stellen.
Alles ist möglich.

Alfonzo Dennard steht kurz davor ins Gefängnis zu müssen.
Der Cornerback der Patriots hat sich am 21. April 2012 der Verhaftung widersetzt und einen Polizisten geschlagen. Dafür befand ein Geschworenengericht ihn am Mittwoch für schuldig.
Dennard war an einer Auseinandersetzung vor einem Nachtclub beteiligt. Zwei Polizisten, die in der Nähe waren, wollten schlimmeres verhindern und griffen ein.
Der Aufforderung der Polizei, sich zu entfernen, kam Dennard nicht nach. Er wehrte sich dagegen, Handschellen angelegt zu bekommen, und schlug einen Polizisten ins Gesicht.
Dennard hatte gerade das College abgeschlossen und der Vorfall, der sich nur wenige Tage vor der Draft ereignete, ließ den Cornerback bis in die letzte Runde abrutschen, bevor die Patriots ihn einberiefen. Normalerweise hätte Dennard spätestens in der dritten Runde ein Team gefunden.
2012 startete er in sieben Spielen und hatte drei Interceptions.
Am 11. April wird das Strafmaß verkündet. Dennard drohen bis zu sechs Jahre Gefängnis.
Das ist eine Chance für Aqib Talib. Sein Vertrag lief ja nur eine Saison. Wenn Dennard in den Knast muss, könnte Talibs Vertrag verlängert werden..

Mittwoch, 20. Februar 2013

Kurzberichte
ryan-rex2Die Jets misten aus. Sie liegen etwa $26 Millionen über der Gehaltsobergrenze und haben das fröhliche Spielerfeuern begonnen.
Die Linebacker Bart Scott und Calvin Pace, Safety Eric Smith und Offensive Tackle Jason Smith bekamen am Dienstag ihre Papiere. Dadurch sparen die Jets knapp über $30 Millionen ein.
Head Coach Rex Ryan (Bild) wird diese Spieler vermissen, wie er auf der Internetseite des Teams schrieb. Jeder von ihnen hätte gute Arbeit geleistet. Es wäre jedoch Sache der Clubführung, darauf zu achten, daß man sich an die geltende Gehaltsobergrenze hält.
Deswegen steht auch immer noch die Entlassung von Cornerback Darrelle Revis im Raum. Er gehört zu den Spitzenverdienern des Teams und würde sehr viel Platz unter der Grenze schaffen.

Platz unter der Grenze müssen auch viele andere Teams schaffen, da sind die Jets nicht die Einzigen.
Für das neue Ligajahr, das am 1. März beginnt, geht man davon aus, daß jedes Team $121 Millionen an Spielergehältern ausgeben darf, und fast schon muss. Der neue Tarifvertrag sieht vor, daß Teams nicht zu weit unter der Gehaltsobergrenze bleiben dürfen, ihre Spieler also angemessen entlohnen müssen.
So beginnt dann jetzt die Zeit der Rechenschieber.
Cincinnati muss die Kohle nur so raushauen. Es wird angenommen, daß sie mit $53,5 Millionen unter der Grenze liegen. Sie müssten also teure Spieler kaufen.
Neben den Jets sind die Cowboys das Team, das den dicksten Rotstift rausnehmen muss. Dallas muss knapp $28 Millionen einsparen.
Am 12. März müssen Fakten geschaffen worden sein, sonst drohen Strafen.

Genderwahn all überall
„Andrea Silberstein nimmt den Ball. Sie läuft zurück und passt in Richtung Susan Hurleygirlie...“, Reizwäsche-Football oder ein komischer Traum?
Ein Traum... noch...
Da die linken Gutmenschenspinner ja nicht nur keine Unterschiede bei den Rassen mehr akzeptieren, sondern auch keine mehr zwischen den Geschlechtern, brechen auch im Sport, sogar beim Football, die Dämme.
Jungen werden in Kindergärten gezwungen mit Puppen spielen, Mädchen mit Spielzeugautos. So wollen es die Spinner. Die Begriffe Vater und Mutter werden abgeschafft und durch Elter 1 und Elter 2 ersetzt. So wollen es die Spinner.
Wann Männer schwanger werden und Frauen Kinder zeugen können, steht noch nicht fest, aber die linken Spinner arbeiten bestimmt schon daran.
So kommt es dann, daß an den regionalen Sichtungstrainings der NFL in diesem Jahr die erste Frau teilnimmt. Zwischen Januar und März werden solche Veranstaltungen in 10 Städten abgehalten. Die besten werden im April in Dallas zum Super-Regional eingeladen.
Ob dann Lauren Silberman aus New York City noch dabei sein wird?
Sie tritt als Kickerin an. Die 28-jährige spielt in einer Frauenfußballmannschaft in Wisconsin und meint nun, daß sie das qualifiziert sich für einen Job in der NFL zu bewerben. Das könnte sogar klappen. Wenn man sich die Collegespiele der letzten Saison vor Augen hält und daran denkt, was da für Flusen gegen den Ball treten, dann wird sie viele von diesen Möchtegerntretern ausstechen können.
Ein Spieler, der es über diese Regionalausscheidungen in die NFL schaffte, war Greg Zuerlein. Der Kicker der Rams konnte zwar nur 74,2% seiner Field Goal Versuche verwandeln, soll seinen Job in St. Louis aber trotzdem behalten, weil er aus großen Entfernungen recht sicher trifft.
Vielleicht schafft es in diesem Jahr Lauren Silberman?

Dienstag, 19. Februar 2013

Kurzberichte
saturday-jeff3Seine Leistung in der Saison 2012 brachte Jeff Saturday (Bild) seinen sechsten Auftritt im Pro Bowl ein. Dennoch feuerten die Packers den Center am Montag.
Saturday wird seine Karriere wohl beenden und mit einem Eintagesvertrag der Colts in den Ruhestand treten.
Indianapolis nahm ihn 1999 ungedraftet, das heißt außerhalb der Draft, ins Team auf. In Indi wird er auch nach seiner aktiven Karriere arbeiten. Die Colts haben ihm einen Bürojob angeboten.

Austin Collie will weiter spielen.
Nachdem die Colts in gefeuert hatten, sagte der Wide Receiver, daß seine Karriere noch nicht Zuende wäre.
Collie hatte in seiner Zeit in Indianapolis bereits vier schwere Gehirnerschütterungen, bevor eine gerissene Patellasehne seine Saison letztes Jahr bereits im September beendete.
Der Wide Receiver sah seinen Kollegen öfter vom Spielfeldrand aus zu, als selber mitzuspielen.
Jetzt glaubt er daran, daß ein Team da draußen ist, daß es riskiert, den Dauerverletzten unter Vertrag zu nehmen.

Obwohl er seine Waffe deklarierte, wurde Daquan Bowers festgenommen.
Der Defensive End der Buccaneers wollte am LaGuardia Flughafen einchecken und wies die Sicherheitsmitarbeiter darauf hin, daß er eine Pistole vom Kaliber 40 in der Tasche hatte. Die Sicherheitsleute riefen die Polizei, die Bowers verhaftete.
Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Queens teilte mit, daß Bowers wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen wurde.
Wide Receiver Plaxico Burress, der vor einigen Jahren in New York vor Gericht stand, weil er mit einer nicht angemeldeten Waffe unterwegs war, bekam 3½ Jahre Gefängnis und musste 20 Monate tatsächlich absitzen.
Die Buccaneers und die NFL erklärten, daß sie über den Vorfall unterrichtet wären und entsprechend den Regeln reagieren würden.

Montag, 18. Februar 2013

Kurzberichte
goodell-rogerAch, was war das für eine große Geste, als der unbeliebte Chef der NFL, Roger Goodell (Bild), 2011 sein Gehalt auf einen Dollar für die Zeit der Spieleraussperrung kürzte.
Doch was heißt hier unbeliebt. OK, wir Fans und die Spieler mögen Goodell nicht, aber die Besitzer der Teams würden ihm am Liebsten ein Denkmal setzen.
Noch nie in der Geschichte des Sports hat es eine so reiche Liga gegeben, wie die NFL zu Zeiten Goodells.
Zwar hat der Commissioner 2011 auf sein Gehalt von vermuteten $10 Millionen verzichtet, aber die Teambesitzer gewährten ihm einen Bonus von $22,3 Millionen. Für die Zeit vor und nach der Aussperrung verzichtete Goodell ja nicht auf sein Gehalt, so daß er dafür noch weitere $7 Millionen bekam.
Damit verdiente er weit mehr, als der bestbezahlte Spieler 2011, Saints Quarterback Drew Brees. Der bekam nur $20 Millionen.

Gute Nachrichten für die Ravens und Jameel McClain.
Der Linebacker zog sich im Dezember gegen die Redskins eine Stauchung der Wirbelsäule zu.
Sein Heilungsprozess lässt darauf hoffen, daß er für die Saison 2013 einsatzbereit sein wird.
Ruhe, Ruhe, Ruhe ist das, was McClain braucht.
Und Baltimore braucht ihn, um den Titel verteidigen zu können. Im März 2012 unterschrieb er einen Dreijahresvertrag über $10,5 Millionen. McClain spielte eine gute Saison, und wie es aussieht, wird er das auch 2013 machen können.

Sonntag, 17. Februar 2013

Kurzberichte
freeney-dwight3Ein weiterer verdienter „Altstar“ der Colts wurde vom Team entlassen. Defensive End Dwight Freeneys (Bild) Vertrag lief nach der Saison 2012 aus und Indianapolis wird ihn nicht verlängern.
Jim Irsay, Besitzer des Teams, fand zum Abschied warme Worte für Freeney. Er wäre ein dominanter Spieler gewesen, dem das Team viel zu verdenken hätte. Man werde ihn vermissen.
Irsay ist sicher, daß der Defensive End eines Tages in die Hall of Fame aufgenommen wird, und in den Ring der Ehre der Colts.
2002 rieben sich viele Experten die Augen, als Indianapolis Freeney als elften Spieler in der Draft einberief. Mit 1,85 Metern und 121 Kg wurde er als zu klein und zu leicht gelistet.
Schon in seiner Rookiesaison strafte er die Zweifler Lügen und erzielte 13 Sacks.
Freeney verlässt die Colts mit den Teamrekorden von 107,5 Sacks und 44 erzwungenen Fumbles.
Ob der 33-jährige seine Karriere jetzt beendet, oder zu einem anderen Team wechselt, überlegt er noch.
Die Colts werden auch den Vertrag mit dem zu oft verletzten Wide Receiver Austin Collie nicht verlängern.

Auch die Packers trennten sich von einem verdienten Schlachtroß. Sie setzten Charles Woodson vor die Tür.
Der Cornerback/Safety war sieben Jahre lang ein Fels in der Verteidigung Green Bays.
General Manager Ted Thompson fand zum Abschied warme Worte für Woodson. Er wäre ein wichtiger Spieler für Green Bay gewesen, der viel zum Gewinn des Super Bowls beigetragen hätte. Thompson ist sicher, daß der Cornerback in die Hall of Fame aufgenommen wird.
Zum Schluß verfolgte das Verletzungspech den Starverteidiger. In Super Bowl XLV brach er sich das Schlüsselbein und konnte in der zweiten Halbzeit nur zusehen.
Dann brach er sich das Schlüsselbein erneut in der letzten Saison, verpasste neun Spiele und kam zu den Playoffs zurück.
Mit 36 Jahren war Woodson der zweitälteste Defensive Back der Liga, nach Ronde Barber von den Buccaneers.

viking-alt-neuVor Kurzem stellten die Jaguars ja ihr neues Logo vor.
Jetzt zogen die Vikings nach und haben ihren grimmig dreinschauenden Nordmann modifiziert.
Allerdings sieht das Ganze aus, wie ein Fehlersuchbild, denn viel haben sie sich für das neue Logo nicht einfallen lassen.
Wenn man es nicht wüsste, würde man gar keine Veränderung bemerken.

 

 

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