rahmen55-105

Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

Mittwoch, 21. November 2012

Kurzberichte
smith-alex200Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, das da lautet: „Ein Starter kann seinen Job nicht wegen einer Verletzung verlieren.“
Doch wenn schon geschriebene Gesetze nichts gelten, warum sollten dann ungeschriebene gelten?
So steht Alex Smith (Bild) in San Francisco kurz davor, seinen Starterposten an Colin Kaepernick zu verlieren.
Das Gerücht einer Quarterback- Kontroverse wurde nicht von außen entfacht, sondern Harbaugh selber brachte es in einem Radiointerview auf. Der Head Coach denkt ernsthaft darüber nach, den eigentlichen Ersatzmann nach seinem tollen Spiel gegen Chicago starten zu lassen.
Smith ist nach seiner erlittenen Gehirnerschütterung wieder einsatzbereit. Fantasyspieler, die ihn im Team haben, sollten genau darauf achten, was in den nächsten Tagen bei den 49ers geschieht.

Ed Reed legte gegen seine Suspendierung Einspruch ein und, oh Wunder, hatte Erfolg damit. Jedenfalls zum Teil.
Für seinen harten aber legalen Angriff auf Steelers Wide Receiver Emmanuel Sanders hatte die NFL Reed in einem ersten Reflex für ein Spiel ohne Bezahlung suspendiert.
Am Dienstag wurde über seinen Einspruch verhandelt, und die Strafe wurde reduziert. Immerhin wurde Sanders bei dem Helm gegen Helm Angriff nicht verletzt, und selbst die Spieler der Steelers sahen in der Attacke nichts, was eine Strafe verdient hätte.
Natürlich wollte die NFL nicht ihr Gesicht verlieren, also konnte sie die Strafe nicht komplett zurücknehmen. Die Suspendierung aber wurde aufgehoben, und der Safety der Ravens muss „nur noch“ $50.000 Strafe zahlen.
Somit kann Reed am Sonntag in San Diego antreten. Mit einer ordentlichen Wut im Bauch, denn er ist auch über die reduzierte Strafe immer noch Sauer.
Zurecht!

Das wird ein Gezappel werden.
Die Bills gaben bekannt, daß der koreanische Rapper Psy in der Halbzeit des Spiels gegen Seattle am 16. Dezember auftreten wird.
Er wird seinen Gangnam Style, einen „Tanz“ der irgendwo zwischen Macarena, Rodeoreiten und unkontrollierten Nervenzuckungen angesiedelt ist, zusammen mit 60 Tänzern, den Buffalo Jills Cheerleadern und hunderten Gewinnern eines Wettbewerbs aufführen.

Der verlorene Sohn ist zurück im Schoß der Familie.
Die Steelers verpflichteten am Dienstag Plaxico Burress. Der Wide Receiver, der bereits von 2000 bis 2004 für Pittsburgh spielte, unterschrieb einen Einjahresvertrag.
2011 spielte er für die Jets, die ihn nach der Saison entließen. Seitdem war der 35-jährige arbeitslos.

Die NFL suspendierte Winston Guy für vier Spiele.
Der Rookie Safety der Seahawks wurde der Einnahme verbotener Substanzen überführt.

Stimmt was nicht mit Eli Mannings Arm?
Der Quarterback der Giants hat in den letzten Trainingseinheiten kaum einen Pass geworfen.
Ist eine Verletzung Mannings der Grund für das schlechte Abschneiden des Teams in den letzten Spielen?
Wide Receiver Victor Cruz bezweifelt das. In einem Interview sagte er, daß er nichts von einer Verletzung seines Quarterbacks wüsste.
Das kann sein. Die Giants sind ein Team, das seine Fans mit Achterbahnfahrten zu unterhalten weiß. Einer Anzahl von guten Spielen folgen einige schlechte Spiele. Jetzt sind die New Yorker halt in ihrer schlechten Phase.

Dienstag, 20. November 2012

Die NFL 2012 - Woche 11 - Der Montag
kaepernik-colinEs war das Aufeinandertreffen zweier Divisionsführer. Es war das Aufeinandertreffen zweier Ersatz- Quarterbacks.
Doch in Wirklichkeit war es das Aufeinandertreffen zweier sehr unterschiedlicher Teams.
Bei den 49ers startete Colin Kaepernick (Bild) in seinem zweiten Jahr in seinem ersten Spiel. Das merkte man überhaupt nicht. Er warf Pässe für 243 Yards und zwei Touchdowns.
Bei den Bears startete Jason Campbell, der schon seit 2005 in der NFL spielt. Das merkte man überhaupt nicht. Er sah aus wie ein Anfänger. Doch das war nicht allein seine Schuld. Die Offensive Line der Bears tat mal wieder nichts, um ihren Quarterback zu schützen. Sie ließ es zu, daß Campbell sechs mal gesackt wurde.
Nach dem Spiel fragte man sich allen Ernstes, wie die Teddys es an die Spitze der NFC North geschafft haben.
Die Defense konnte einen Quarterback in seinem ersten NFL Start nicht stoppen, und die Offense, naja, wie zuvor beschrieben.
San Francisco gewann mehr als hochverdient mit 32:7 und zeigte damit noch Gnade mit einem total unterlegenen Gegner.
Die Niners führen die NFC West mit 7-2-1 Siegen an, spüren aber immer noch den Atem der Seahawks im Nacken, die 6-4 Siege haben.
Chicago hat nun 7-3 Siege und muss sich Platz eins mit den Packers teilen. Beiden auf den Fersen sind die Vikings mit 6-4.

Kurzberichte
Die NFL dreht langsam total durch.
Für einen tollen Hit gegen Steelers Wide Receiver Emmanuel Sanders soll Ravens Safety Ed Reed ein Spiel suspendiert werden, ohne Bezahlung.
Man fängt ja langsam an, so manche Strafen für Attacken gegen schutzlose Spieler einzusehen. Aber bei der Strafe für Reed geht es nicht um einen Angriff gegen einen schutzlosen Spieler. Sanders fing einen Pass über 20 Yards und Reed tat seinen Job. Er erwischte Sanders dabei allerdings mit dem Helm voran gegen dessen Helm. Aber wieso um Dreiteufelsnamen ist sowas plötzlich eine Suspendierung wert?
Reed traf Sanders, der wie vom Blitz getroffen zu Boden ging, und das ist doch voll OK. So was nannte man früher eine tolle Abwehrarbeit.
Reeds Head Coach John Harbaugh zeigte sich entsetzt über diese schwachsinnige Strafe, gegen die Reed sofort Einspruch eingelegt hat.
Natürlich wird dieser Einspruch abgewiesen werden, davon kann man ausgehen. Reed wird den Ravens gegen die Chargers am Sonntag fehlen und etwas über $400.000 für dieses Spiel verlieren.

Und wieder verloren die Steelers einen Quarterback.
Nach Big Ben verletzte sich auch sein Ersatzmann Byron Leftwich an den Rippen und wird einige Zeit ausfallen. Charlie Batch wird nächsten Sonntag gegen Cleveland starten.
Jetzt wird ein Quarterback gesucht, der ihn ersetzen kann, wenn er sich verletzt.
Doch auch ein neuer Wide Receiver wird gesucht, der sofort eingesetzt werden kann, nachdem sich Jerricho Cotchery gegen die Ravens auch an den Rippen verletzte.
Heißester Kandidat ist Plaxico Burress, der schon einige Jahre in Pittsburgh spielte und zur Zeit ohne Job ist.

Schlechte Nachrichten für Broncos-Fans.
Willis McGahee hat sich gegen die Chargers einen Bänderriss im Knie zugezogen. Der muss zwar nicht operiert werden, doch für den Rest der regulären Saison wird der Running Back wohl ausfallen. Denver rechnet damit, daß er zu den Playoffs wieder einsatzbereit sein wird.

Die Redskins konnten ihren Safety Brandon Meriweather zum ersten Mal in dieser Saison einsetzen... und zum letzten Mal.
Er zog sich gegen die Eagles einen Kreuzbandriss zu. Für ihn ist die Saison beendet.

Mike Ditka ist aus dem Krankenhaus entlassen worden und fühlt sich gut.
Der 73-jährige Super Bowl Coach erlitt am Freitag einen leichten Schlaganfall, von dem er sich in einem Interview am Montag völlig erholt zeigte.

Es war nur ein Extrapunktversuch am Ende des Spiels gegen Indianapolis, das New England schon längst gewonnen hatte. Patriots Tight End Rob Gronkowski stellte sich als Blocker auf und brach sich den linken Unterarm.
Am Montag wurde er operiert und wird etwa vier bis sechs Wochen ausfallen.
Damit wäre der Gronk pünktlich zu den Playoffs wieder einsatzbereit.

Die Lions werden am Donnerstag auf Titus Young verzichten. Der Wide Receiver hätte sich im Spiel gegen die Packers schlecht benommen und dem Team geschadet, sagte Head Coach Jim Schwartz.
Young wurde am Montag des Trainingsplatzes verwiesen.
Gegen die Packers verursachte Young zwei Strafen in Folge im dritten Viertel. Im letzten Viertel stellte er sich an der falschen Position auf, was dazu führte, daß Right Tackle Gosder Cherilus etwas durcheinander war und sich zu früh bewegte. Schwartz gab auch für diese Strafe Young die Schuld.
Schwartz war sehr aufgeregt, als er über seine Entscheidung vor der Presse sprach. Man sah, daß er sehr sauer auf seinen Wide Receiver war, der nicht verstehen würde, daß Football ein Mannschaftssport ist, und kein Tummelplatz für Selbstdarsteller.
Doch das hätten die Lions wissen müssen, als sie ihn verpflichteten. Auf seinem College Boise State war Young in seinem zweiten Jahr lange suspendiert, weil er sich mit seinen Teamkollegen geprügelt hatte. Eine Verfehlung in einer langen Liste von Verfehlungen.
Schwartz gab zu, daß er gehofft hat, seinem Wide Receiver das schlechte Benehmen austreiben zu können, und daß er gescheitert wäre.

Montag, 19. November 2012

Die NFL 2012 - Woche 11 - Der Sonntag
henne-chad3Drei Spiele gingen in die Verlängerung. Drei Favoriten standen kurz davor zu straucheln. Doch am Ende ging alles gut, und die Favoriten strauchelten zwar, stürzten aber nicht.
Haushoher Favorit waren die Texans, die erst eine Niederlage auf dem Konto haben, gegen die Jaguars, die erst einen Sieg auf dem Konto haben.
Doch Jacksonville hatte Glück. Quarterback Blaine Gabbert verletzte sich früh am rechten Ellenbogen und wurde von Chad Henne (Bild) ersetzt. Der spielte dann etwas mehr wie ein NFL- Quarterback, als Gabbert. Henne warf vier Touchdownpässe, dafür würde Gabbert fünf Spiele benötigen.
Es waren noch 12 Minuten zu spielen, als Jacksonville mit 34:20 in Führung ging. Henne traf Justin Blackmon mit einem 81 Yards Touchdownpass.
Doch das war der Weckruf für Houston.
Sie kamen vier Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit noch zum Ausgleich und erzwangen die Verlängerung.
Hier hatten beide Teams den Ball und tauschten Field Goals aus. Dann war Jacksonville wieder am Zug und Head Coach Mike Mularkey ließ einen vierten Versuch und 10 an Houstons 47 ausspielen. Hennes Pass kam nicht an und die Texans bekamen den Ball. Quarterback Matt Schaub warf einen Pass zu Andre Johnson, der den Touchdown zum Sieg erzielte.
Auch wenn der 43:37 Sieg für Houston ein glücklicher war, egal... ein Sieg ist ein Sieg.

Das werden sich auch die Cowboys gedacht haben. Sie lagen bereits früh zurück und Cleveland ging mit einer 13:0 Führung in die Halbzeit.
Nicht daß Dallas danach besser gespielt hätte. Immerhin konnten die Browns Tony Romo sieben mal sacken. So oft hatte es den Quarterback der Cowboys noch nie zuvor in seiner „Karriere“ erwischt. Doch Dallas war das etwas glücklichere Team.
70 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ging Cleveland mit 20:17 erneut in Führung, doch Dallas schaffte tatsächlich noch den 20:20 Ausgleich... Verlängerung.
Nachdem beide Teams einmal den Ball hatten, aber nichts damit anzufangen wussten, waren es dann die Cowboys, die das Spiel durch ein Field Goal aus 38 Yards gewannen, und es dadurch schaffgten, daß die Buhrufe und Pfiffe der Fans etwas leiser wurden.
Buhrufe, die besonders Wide Receiver Dez Bryant weh taten, wie er nach dem Spiel sagte.
Die Fans sind so unzufrieden mit seinen bisher gezeigten Leistungen, daß sie ihn kräftig ausbuhten, obwohl er 12 Pässe für 145 Yards fing.
Dallas, dessen O-Line so dezimiert ist, daß kein Spieler auf seiner Stammposition spielt, verlor auch noch Left Tackle Tyron Smith mit einer Knöchelverletzung.

Im dritten Spiel mit Verlängerung gewannen die Buccaneers mit 27:21 gegen Carolina.
Tampa Bay hat 6-4 Siege und bleibt im Rennen um einen Wild Card Platz.
Doch die Bucs verloren Cornerback Eric Wright mit einer Verletzung an der Achillessehne.

Durch einen 30:23 Sieg über San Diego, den Manning und die Defense den Broncos sicherten, hat Denver nun ein nettes Polster in der AFC West.
Sie führen mit 7-3 Siegen vor den Chargers mit 4-6.
Bereits in der ersten Halbzeit verloren die Broncos Running Back Willis McGahee mit einer Knieverletzung.

In einem Radiointerview in der letzten Woche sagte Patriots Quarterback Tom Brady, daß sein Team zu wenig Punkte produzieren würde.
Nun, die Colts litten am Sonntag darunter, daß Brady seinen Worten Taten folgen ließ.
59 Punkte prasselten auf sie nieder, und damit erzielte New England so viele Punkte, wie zuvor erst einmal in seiner Vereinsgeschichte.
Indianapolis hatte da weniger Glück und konnte nur 24 Punkte erzielen.
Bitter für die Pats, daß Tight End Rob Gronkowski für bestimmt vier Wochen ausfallen wird. Er brach sich den linken Unterarm.
Am Donnerstag soll Tight End Aaron Hernandez wieder eingesetzt werden können. Er ist von seiner Knöchelverletzung genesen.
Colts Wide Receiver Donnie Avery, der zweitbeste Passempfänger des Teams, fiel mit einer Gehirnerschütterung aus.

Unbedingt noch gewinnen wollte Eagles Head Coach Andy Reid. Deshalb ließ er in den letzten zwei Minuten Running Back LeSean McCoy bei einem zweiten und 10 an der eigenen 36 den Ball tragen. McCoy zog sich dabei eine Gehirnerschütterung zu.
Reid wurde harsch kritisiert, dafür, daß er McCoy zu dieser Zeit noch einsetzte, denn das mit dem Gewinnen hätte zu diesem Zeitpunkt schon recht schwer werden können. Philadelphia lag mit 6:31 zurück.

Im hart erkämpften 13:10 Sieg der Ravens gegen den Erzrivalen aus Pittsburgh verlor Baltimore Tight End Dennis Pitta mit einer Gehirnerschütterung.
Bei den Steelers zog sich Running Back Isaac Redman ebenfalls eine Gehirnerschütterung zu.

Sonntag, 18. November 2012

Kurzberichte
branch-und-trofy2Rein, raus, rein, raus.
Vor dem ersten Saisonspiel feuerten die Patriots Deion Branch (Bild). Vor dem dritten Spieltag heuerten sie ihn wieder an. Doch mit nur neun gefangenen Pässen für 80 Yards in sieben Spielen hatte der Wide Receiver keinen großen Einfluß auf das Passspiel der Patriots.
Am Freitag verletzte der 33-jährige sich an der Kniesehne und am Samstag wurde er wieder gefeuert.

Die New England Patriots haben das Laufspiel entdeckt.
Laufspiel, das war für die von Quarterback Tom Brady geführte Offense immer so etwas wie ein notwendiges Übel, um nicht bei jedem Spielzug passen zu müssen.
2011 lagen sie auf Platz 20 aller NFL Teams mit durchschnittlich 27 Läufen und 110 Yards pro Spiel.
2012 liegen sie auf Platz fünf mit durchschnittlich 34 Läufen und 146 Yards pro Spiel.
Brady ist nicht unglücklich darüber, daß ihm etwas Last abgenommen wird. Mit Steven Ridley, Shane Vereen und Danny Woodhead hätte das Team gute Läufer, die die nötigen Yards machen könnten, sagte er. Das hätte die Patriots in vielen Spielen gerettet, fuhr er fort.
Doch die Punktausbeute gefällt dem Perfektionisten Brady nicht. Er lamentierte über die 37 Punkte, die New England nur gegen die Bills in der letzten Woche erzielt hätten. Seiner Meinung nach hätten es wenigstens 52 sein müssen.
Der Quarterback glaubt auch nicht, daß andere Teams sie wirklich stoppen könnten. Er ist der Meinung, daß es üblicherweise Fehler der Patriots Offense wären, die in guten Aktionen für die gegnerische Verteidigung münden.
Brady ist optimistisch, daß sein Team die Erwartungen, die er an es stellt, noch erfüllen wird. Für ihn ist das Erreichen des Super Bowls das Minimalziel.

Samstag, 17. November 2012

Kurzberichte
sb-xlv-1Die Weltwirtschaft liegt am Boden, immer mehr US-Amerikaner sind arbeitslos und stehen für Essensmarken an, doch die Riesenkonzerne stört das überhaupt nicht.
Wieder werden die Firmen, die während des Super Bowls Werbespots zeigen wollen, tiefer dafür in die Kasse greifen.
Für 30 Sekunden Werbung verlangt CBS bis zu 3,8 Millionen Dollar. Damit wird der Rekord von 3,5 Millionen, die NBC zuletzt verlangte, übertroffen.
Aber der Super Bowl steigert ja auch jährlich seine Zuschauerzahlen und wird somit für die Werbetreibenden immer attraktiver. Anfang der Neunziger Jahre schauten nur etwa 80 Millionen Amis das Spiel. Den letzten Super Bowl zwischen den Patriots und den Giants sahen etwas über 111 Millionen Amerikaner an.
Am Ende des Super Sonntags wird CBS an nur diesem einen Spiel über 225 Millionen Dollar eingenommen haben.

Der Sunday NFL Countdown auf ESPN am Sonntag wird ohne Mike Ditka stattfinden.
Der 73-jährige, der als Head Coach der Bears den Super Bowl gewinnen konnte, hat einen, wie er es nannte, sehr, sehr kleinen Schlaganfall erlitten.
„Iron“ Mike spielte am Freitag mit einigen Freunden Karten, als seine Hände plötzlich zitterten und er Probleme beim Sprechen hatte.
Bereits 1988 hatte Ditka einen Herzinfarkt erlitten, als er noch als Head Coach der Bears arbeitete.

Wie erwartet wird Michael Vick am Sonntag nicht gegen die Redskins antreten können.
Der Quarterback der Eagles zog sich gegen Dallas eine Gehirnerschütterung zu und der verantwortliche Neurologe gab ihm nicht das OK zum Einsatz.
Viele Fans in der Stadt der brüderlichen Liebe forderten ja schon lange, Vick durch Rookie Nick Foles zu ersetzen, weil sie das hilflose Rumgerenne Vicks leid waren.
Ob sie nach dem Spiel immer noch froh über den Wechsel sein werden, wird man sehen.

Wie erwartet wird Jay Cutler am Montag nicht gegen die 49ers antreten können.
Der Quarterback der Bears zog sich gegen Houston eine Gehirnerschütterung zu und der verantwortliche Neurologe gab ihm nicht das OK zum Einsatz.
Ob die Niners mit Alex Smith antreten werden, steht immer noch nicht fest. Er zog sich gegen die Rams eine Gehirnerschütterung zu und muss noch einige Tests absolvieren. Es sieht aber so aus, als ob er wird spielen können.

Ryan Clark zog sich vor drei Wochen seine erste Gehirnerschütterung zu. Mit fünf Jahren begann der Safety der Steelers mit dem Football, und mit seinen heute 33 Jahren blieb er sehr lange von dieser Verletzung verschont. Erstaunlich lange für einen Spieler, der so hart reingeht, wie er.
Letzte Woche zog er sich dann seine zweite Gehirnerschütterung zu. Das gab den Ausschlag, seinen langjährigen Helmhersteller zu wechseln.
Seine Teamkollegen James Harrison und Troy Polamalu rieten ihm dazu, einen mit Kevlar überzogenen Helm zu tragen. Der würde die Schocks besser absorbieren.
Clark, der von einem unabhängigen Neurologen das OK zum Einsatz gegen die Ravens bekommen hat, hat sich in dieser Woche an das etwas höhere Gewicht seines neuen Helmes gewöhnt, und hat vor, ein paar Raben abzuschießen.
Auch Rashard Mendenhall wird wohl mitmischen können. Der Running Back ist von seiner Achillessehnenverletzung genesen und einsatzbereit.

Kommen wir zum Lazarett
... Ob die Lions auf die Dienste von Cliff Avril rechnen könne, steht noch nicht fest. Der Defensive End leidet noch an einer Gehirnerschütterung. Weitere Tests stehen noch an.
... Vor dem Spiel gegen die Colts listeten die Patriots 16 Spieler auf dem Verletzungsreport. Doch nur Tight End Aaron Hernandez ist wirklich nicht einsatzbereit. Bei den anderen dürften Wunderheilungen einsetzen.
... Bei den Colts sind Cornerback Vontae Davis und Tight End Coby Fleener raus.
... Bei den Falcons stehen hinter zwei Spielern dicke Fragezeichen. Wide Receiver Julio Jones ist am Knöchel verletzt und Running Back Michael Turner an der Leiste.
... Im Spitzenspiel der Cowboys gegen die Browns wird Dallas weiter auf den am Fuß verletzten Running Back DeMarco Murray verzichten müssen.

Kommen wir zu den Strafen...
... die durch eine skurrile Strafe glatt einen kleinen Unterhaltungswert haben.
Tony Corrente musste den Scheck, den er für seine Teilnahme am Spiel der Colts gegen Miami vom 4. November erhielt, an die NFL zurückgeben.
Bei welchem Team spielt Corrente noch gleich?
Ach ja, bei den NFL Zebras.
Corrente war der Hauptschiedsrichter der Partie. Im letzten Viertel ließ er versehentlich sein Mikrofon eingeschaltet, als er sich mit seinen Kollegen beriet. Während der Beratung gab er Obszönitäten von sich, die im Stadion und im Fernsehen deutlich zu hören waren.
Corrente gehört zu den erfahrensten Schiedsrichtern der Liga, und so dürfte sein Gehaltsscheck bestimmt $150.000 wert sein.
Eine hohe Strafe für ein paar böse Worte.
... Über die $30.000 Strafe, die Tim Dobbins für seinen Hit gegen Bears Quarterback Jay Cutler zahlen musste, habe ich ja bereits berichtet.
... Und schon ohne die hohe Strafe für den Schiedsrichter kam die NFL in dieser Woche auf über 200.000 Dollar, die sie von ihren Spielern abzockte.
Ein einträgliches Geschäftsfeld für die NFL.

Freitag, 16. November 2012

Kurzberichte
harbaugh-jim3Am Donnerstag musste Jim Harbaugh (Bild) für eine kleine Behandlung ins Krankenhaus.
Der Head Coach der 49ers litt an Herzrhythmusstörungen. Details über die Behandlung wurden nicht bekanntgegeben.
Am heutigen Freitag jedenfalls soll Harbaugh wieder das Training der Niners leiten.

Der Einfallsreichtum der Menschen, um an Kohle zu kommen, ist oftmals bemerkenswert.
Eine solch abgefahrene Idee aber, wie Brett Hartmann sie jetzt hatte, ist gar schon bewundernswert.
Der ehemalige Punter der Houston Texans verklagte die Stadionverwaltung des Reliant Stadions. Wegen des maroden Rasens hätte er sich eine Knieverletzung zugezogen, die seine Karriere frühzeitig beendet hätte.
Hartmann ging 2011 zu den Texans und spielte in 12 Spielen für sie. Im Spiel gegen die Falcons am 4. Dezember brach er sich ein Bein und zog sich einen Kreuzbandriss zu.
Sein Anwalt reichte am Donnerstag die Klage vor dem zuständigen Gericht in Harris County ein. Als Zeugen benannte er Nose Tackle Shaun Cody, Patriots Head Coach Bill Belichick und den ehemaligen Colts Head Coach Tony Dungy, die sich in der Vergangenheit negativ über den Zustand des Rasens im Stadion geäußert haben.
Es geht um einen Rasen, auf dem schon hunderte echte Footballspieler etliche Spielzüge ausgetragen haben, die nicht so blöd waren, über eine kleine Unebenheit zu stolpern und sich zu verletzen.
Da kommt so ein Punter, der pro Spiel zwei bis drei mal auf den Platz kommt, nur um den Ball wegzutreten, und will den dicken Schotter absahnen?
In den USA nicht unmöglich.
Wenn er damit durchkommt, wartet in Chicago viel Arbeit auf den Platzwart. Der Rasen gilt seit Jahrzehnten als der absolut schlechteste der Liga. Da muss dann mit Hochdruck gearbeitet werden, um den Klagegrund auszutauschen.
Doch halt... Hartmann ist ja in Wahrheit ein edler Ritter. Er klagt ja nicht aus Geldgeilheit, sondern nur, um andere Spieler davor zu bewahren, sich auf dem Rasen des Todes zu verletzen.
Ja klar!!!

Im Donnerstagsspiel besiegten die Bills die Dolphins mit 19:14.

Donnerstag, 15. November 2012

Kurzberichte
roethlisberger-und-tomlinBig Ben (Bild) wird nicht mithelfen können, die Ravens zu schlagen.
Der Quarterback der Steelers ist nicht nur an der Schulter verletzt. Zusätzlich zu dieser Verletzung droht eine angebrochene Rippe seine Aorta zu verletzen.
Seine Ärzte konnten Roethlisberger keinen Zeitplan nennen, wann er wieder einsatzbereit sein wird. Aber sie sagten ihm, daß er Geduld haben müsse.

Dez Bryant könnte einen Prozeß gegen ihn verhindern. Der Wide Receiver der Dallas Cowboys hatte im Juli seine Mutter tätlich angegriffen, und sie zeigte ihren Sohn an.
Wenn Bryant sich bereit erklärt, sich ein Jahr lang einem Antiagressionstraining zu unterziehen, dann könnte der Richter den Fall zu den Akten legen.

Darren Sproles nahm am Mittwoch wieder am Training der Saints teil.
Vor zwei Wochen wurde der Running Back an der Hand operiert und man rechnete mit einer Spielpause von etwas zwei Monaten.
Head Coach Joe Vitt sagte nach dem Training, daß er Sproles bereits am Sonntag gegen die Raiders wieder einsetzen wird.

Die 49ers werden vielleicht mit Alex Smith gegen die Bears antreten können.
Der Quarterback bekam nach seiner Gehirnerschütterung das OK der Ärzte, zumindest wieder ein leichtes Training aufnehmen zu dürfen.
Um ihn spielbereit zu erklären, bedarf es allerdings noch weiterer Tests.

Die Strafe war (nicht) berechtigt
Bei den Bears weiß man immer noch nicht, ob Jay Cutler gegen die 49ers wird antreten können.
Der Quarterback zog sich gegen die Texans eine Gehirnerschütterung zu, als er von Texans Linebacker Tim Dobbins mit dem Helm voran angegriffen wurde.
Dobbins wurde mittlerweile zu einer Strafe von $30.000 für diesen Angriff verurteilt.
Zurecht?
Jain!
Cutler lief bei einem dritten Versuch selber mit dem Ball und Dobbins war der einzige Verteidiger, der ihn noch erreichen konnte. Der Quarterback der Bears erreichte die Line of Scrimmage, als er sich doch noch entschloß, einen Pass zu werfen. Er hatte die Linie bereits überschritten, als er den Ball warf und es gab eine Strafe gegen ihn, wegen eines illegalen Passes. Dobbins, der versuchte Cutler zu stoppen, spielte den Regeln entsprechend, denn ein Quarterback, der selber mit dem Ball läuft, steht nicht unter Artenschutz. Er überquerte die Line of Scrimmage und war somit ein Läufer und kein schutzloser Spieler.
Natürlich hätte Dobbins versuchen können, Cutler nicht ausgerechnet mit einer Helm gegen Helm Attacke zu Boden zu bringen, aber wenn man als Verteidiger eine solch schöne Gelegenheit hat, den gegnerischen Quarterback aus dem Spiel zu hitten, dann nimmt man diese doch dankbar an. Er wollte verhindern, daß der Quarterback noch einige Extrazentimeter erzielte, in dem er nach vorne gefallen wäre. Dobbins wollte Cutler stoppen, auf die effektivste Weise.
Genau das tat er. Nicht mehr und nicht weniger.
Früher wäre das eine tolle Aktion eines Verteidigers gewesen, heute kostet das $30.000.
Dobbins bekam eine Strafe wegen übertriebener Härte und der Spielzug wurde wiederholt, weil beide Spieler bestraft wurden.
Nur, wie gesagt, wenn Cutler über der Line war, und das war er ja, sonst hätte es keine Strafe gegen ihn gegeben, dann war Dobbins Angriff legal und hätte weder auf dem Feld, noch im Büro bestraft werden dürfen.
Das hätte es früher nicht gegeben.

Pro Bowl
Die Wahl ist eröffnet. Wir Fans dürfen wieder mitbestimmen, welche Spieler im Januar zum bezahlten Urlaub nach Hawaii aufbrechen dürfen.
An der Spitze liegt momentan Peyton Manning, Quarterback der Denver Broncos, mit 376.981 Stimmen.
Sein Freund und Konkurrent Tom Brady folgt mit 345.036 Stimmen.
Diese Zahlen stimmen in diesem Moment natürlich schon nicht mehr, aber Mannings Führung dürfte noch Bestand haben.
Doch die Stimmen der Fans zählen nicht allein. Auch Spieler und Trainer bestimmen mit, wer am 27. Januar 2013 im Aloha Stadion in Honolulu auf dem Platz stehen wird. Wobei das mit dem Stehen wörtlich gemeint ist.
Noch bis zum 17. Dezember, bis zum Ende des Monday Night Spiels, dürfen wir Fans unsere Stimme abgeben und dann sprachlos den „Leistungen“ der Stars beim Spiel der besten der Besten gegeneinander zusehen. Und wenn diese „Leistungen“ nicht drastisch gesteigert werden, dann wird niemand etwas dagegen haben, wenn Roger Goodell das Spiel wirklich streicht.

Die besten Spieler der Woche 10

AFC
OFFENSE: QB ANDY DALTON, CINCINNATI BENGALS
21 von 30 Pässe für 199 Yards, 4 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB DARIUS BUTLER, INDIANAPOLIS COLTS
4 Tackles, 1 eroberter Fumble, 2 abgewehrte Pässe, 2 Interceptions, 1 Interceptionreturntouchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JACOBY JONES, BALTIMORE RAVENS
Er trug einen Kickoff über 105 Yards zum Touchdown zurück
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: TE JIMMY GRAHAM, NEW ORLEANS SAINTS
7 gefangene Pässe für 146 Yards, 2 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB RICHARD SHERMAN, SEATTLE SEAHAWKS
3 Tackles, 1 Interception, 1 erzwungener Fumble, 1 Sack, 3 abgewehrte Pässe
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR DWAYNE HARRIS, DALLAS COWBOYS
1 Puntreturmtouchdown über 78 Yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 14. November 2012

Kurzberichte
cutler-jay-bears-2Die Bears rechnen nicht damit, daß Jay Cutler (Bild) im Monday Night Spiel gegen die 49ers antreten kann.
Der Quarterback gehört zu sieben Spielern, die sich am letzten Spieltag eine Gehirnerschütterung zugezogen haben.
Chicago verpflichtete vorsichtshalber Josh McCown, um notfalls einen Ersatzmann für Ersatzmann Jason Campbell zu haben.
McCown reist seit 2002 durch die NFL, und war 2011 im Kader der Bears. Er startete in den letzten beiden Saisonspielen und hat dort eine Bilanz von 1-1.
Am morgigen Donnerstag wird Cutler weitere Tests durchlaufen. Dann soll sich entscheiden, ob er eingesetzt werden darf oder nicht.

Die Steelers rechnen nicht damit, daß Ben Roethlisberger im Sunday Night Spiel gegen die Ravens antreten kann.
Der Quarterback zog sich eine Bänderverletzung in der rechten Schulter zu.
Big Ben wird noch weitere Tests durchlaufen, und Head Coach Mike Tomlin will die Ergebnisse sofort weitergeben. Doch viel Hoffnung hat er nicht.
Ersatzmann Byron Leftwich steht wohl vor seinem ersten Start seit 2009. Entsprechend muss er den angesetzten Rost im Training in dieser Woche loswerden. Die Verteidigung der Ravens verbreitet zwar nicht mehr den Schrecken, wie noch vor einigen Saisons, aber zu den härtesten der Liga gehört sie immer noch.
Ein schlechter Gegner für einen Quarterback, der so lange nicht mehr gespielt hat.

Adrian Peterson stand am Dienstag vor Gericht.
Der Running Back der Vikings sollte am 7. Juli in einem Nachtclub randaliert und sich anschließend der Verhaftung widersetzt haben.
Nachdem er und einige Zeugen angehört wurden, sprach die Jury ihn in allen Anklagepunkten frei.

Dienstag, 13. November 2012

It all comes down to Monday Night
leftwich-als-steeler2Es war ein Spiel, das eigentlich gar nicht hätte gespielt werden müssen. Ein Team auf Playoffkurs gegen ein Team, das um die erste Wahl in der Draft kämpft. Der Ausgang war klar.
Doch an einem Spieltag, an dem am Sonntag bereits einige Teams den Großen gegenüber richtig aufmüpfig waren, wollten auch die Chiefs ihre kurze Zeit der Aufmerksamkeit nutzen.
Und die bekamen sie.
Pittsburgh wurde das erste Team in dieser Saison, gegen das Kansas City eine Führung erzielen konnte. Sie gingen sogar mit 10:0 in Front.
Pittsburgh lief diesem Rückstand nach und schaffte bis zur Halbzeitpause den Ausgleich.
Im dritten Viertel verloren sie allerdings ihren Quarterback und ihre Chancen auf die Playoffs vielleicht gleich mit. Ben Roethlisberger wurde von Tamba Hali und Justin Houston in die Zange genommen und verletzte sich schwer an der Schulter seines Wurfarms.
Sollte Big Ben tatsächlich länger ausfallen, minimieren sich Pittsburghs Chancen auf das Erreichen der Playoffs. Noch in diesem Monat stehen die beiden Spiele gegen Baltimore an, die auch mit ihm schwer genug wären. Doch mit Byron Leftwich (Bild) als Ersatzmann bleibt den Steelers nur die Defense, die für die nötigen Siege sorgen könnte, so wie sie es in dieser Nacht gegen die Chiefs bereits tat. Aber, das waren halt nur die Chiefs.
Der Spielplan hat allerdings ein Einsehen mit den Steelers. Außer Baltimore stehen eigentlich nur noch solche Gegner wie Kansas City auf dem Plan. Zweimal geht es gegen Cleveland. Der Rest sieht mit Dallas, San Diego und Cincinnati auch nicht sonderlich schwer aus. Das sollte auch mit Leftwich als Quarterback zu schaffen sein.
Bleibt noch das Ergebnis des Monday Night Spiels nachzutragen. Pittsburgh gewann mit 16:13 nach Verlängerung.

Kurzberichte
In dieser Woche musste die NFL gleich zwei schwere Fehler ihrer Zebras eingestehen.
Broncos Wide Receiver Trindon Holliday nahm einen Punt der Panthers auf und trug ihn über 76 Yards bis kurz vor die Endzone Carolinas zurück. Im Glauben, schon in der Endzone zu sein, warf er den Ball noch vor der Linie in die Luft.
Ganz klar, kein Touchdown.
Doch die Schiedsrichter gaben den Touchdown. Trotz aller technischen Überwachungsmittel blieben sie bei der Entscheidung, die Denver die 14:7 Führung brachte.
Nach nochmaliger genauer Ansicht der genauen Ansicht des Spielzugs, entschuldigte sich die Liga am Montag bei Carolina. Die Schiedsrichter hätten nicht auf Touchdown sondern auf Touchback entscheiden müssen.
Im Spiel der Rams in San Francisco verschwanden über 60 Sekunden im Nirwana.
Als die Schiedsrichter nachmessen ließen, ob die Rams einen neuen ersten Versuch erzielt hatten, hielten sie die Uhr nicht an.
Auch das ein Fehler, für den die Liga sich entschuldigte.

Die Falcons feuerten Ray Edwards. Der Defensive End unterschrieb 2011 einen Fünfjahresvertrag über $30 Millionen.
Das war er den Falcons wert, die hofften, daß er für sie ähnlich viele Sacks erzielen würde, wie für die Vikings. Bei ihnen erzielte er in zwei Saisons 16,5 Sacks.
Atlantas Hoffnungen wurden enttäuscht. Für die Falcons konnte Edwards nur 3,5 Sacks in seiner ersten Saison erzielen.
Am Montag wurde er entlassen.
Schmerzen wird ihn das nicht sehr, hatten die Falcons ihm doch $11 Millionen von den $30 Millionen garantiert. Und das ist doch ein nettes Sümmchen fürs Nichtstun.

Michael Vick wird gegen die Redskins nicht spielen können.
Seine Gehirnerschütterung ist so schwer, daß vielleicht sogar die Saison für ihn beendet ist.
Am nächsten Sonntag wird auf jeden Fall Rookie Quarterback Nick Foles antreten.

Definitiv beendet ist die Saison für einen weiteren Packer.
Green Bay setzte Right Tackle Bryan Bulaga wegen einer schweren Hüftverletzung auf die Verletztenliste.

Montag, 12. November 2012

Die NFL Saison 2012 - Woche 10 - Der Sonntag
Fitzpatrick-RyanÜberraschungen, Sensationen und jede Menge Drama, Baby. Das war Woche 10 in der Saison.
Am Aufmüpfigsten waren wohl die Bills, obwohl sie letztlich nicht gewinnen konnten.
In den letzten Sekunden des Spiels hatten sie New England am Rande einer Niederlage. Es waren noch 23 Sekunden auf der Uhr. Die Bills lagen31:37 zurück. Sie hatten den Ball an der 15 der Patriots. Quarterback Ryan Fitzpatrick (Bild) warf einen Pass in Richtung Graham in die Endzone, doch Safety Devin McCourty fing den Ball ab und sicherte New England den 11. Heimsieg gegen Buffalo in Folge.
Die Sensation war durchaus möglich, fiel aber aus.
New England führt die Division aber weiter mit 6-3 Siegen an, vor den Dolphins, die deutlich gegen Tennessee verloren und erst vier Siege auf dem Konto haben.

Ebenso aufmüpfig wie die Bills waren die Rams. Sie leisteten den von vielen als kommenden Super Bowl Sieger angedachten 49ers erbitterten Wiederstand. Mit dem Erfolg, daß sie zu einem 24:24 Unentschieden kamen.
Nicht unerheblichen Anteil daran hatte ein Verletzung von Niners Quarterback Alex Smith. Er zog sich in der ersten Halbzeit eine Gehirnerschütterung zu. Colin Kaepernick ersetzte ihn und machte seine Sache nicht schlecht. Er vervollständigte 11 seiner 17 Pässe für 117 Yards und lief acht mal selber für 66 Yards.
In der Verlängerung wurde das bis dahin bereits muntere Spiel richtig dramatisch. Strafen egalisierten gelungene Spielzüge. Beide Kicker vergaben Field Goals und damit die Möglichkeit zum Sieg.
Das Unentschieden stellt ein faires Ergebnis dar.

Kann man die Saints als aufmüpfig bezeichnen?
Immerhin gehörten sie in den vergangenen Saisons zu den Teams, gegen die man erst mal gewinnen musste.
Doch in das Spiel gegen Atlanta ging es mit umgekehrten Vorzeichen.
New Orleans hatte eine 3-5 Bilanz, die Falcons waren ungeschlagen.
Doch Rivalitäten folgen ihren ganz eigenen Drehbüchern, und so gab es das gewohnte harte, spannende, abwechslungsreiche Duell dieser beiden Teams, das man gewöhnt ist.
Dank einer an normale Zeiten erinnernde Leistung der Saints können die Fans der Dolphins aufatmen. Ihre ungeschlagene Saison 1972 bleibt weiterhin die einzige.
Die Verteidigung der Saints hielt die starke Offense der Falcons in Schach, und das obwohl Quarterback Matt Ryan zum ersten Mal in seiner NFL Karriere die 400 Yards-Grenze knackte.
Auf der anderen Seite fand die Verteidigung Atlantas kein Mittel um Tight End Jimmy Graham zu stoppen. Er fing sieben Pässe und stellte mit 146 Yards auch einen persönlichen Rekord auf. Zwei Touchdowns steuerte er zum 31:27 Sieg der Saints bei.
New Orleans ist immer noch weit vom Erreichen der Playoffs entfernt und Atlanta brennt schon auf das Rückspiel am 29. November.

Definitiv nicht aufmüpfig sondern überlegen waren die Bengals. Sie fuhren gegen die Giants keinen simplen Sieg ein, sie demütigten und zerstörten sie.
Bengals Quarterback Andy Dalton warf vier Touchdownpässe und blieb ohne Interception.
Eli Manning war da mit Null Touchdowns und zwei Interceptions spürbar weniger erfolgreich.
Am Ende hieß es 31:13 für Cincinnati, die aber mit 4-5 Siegen eher in der Gruppe der Teams sind, die nur noch theoretische Chancen auf das Erreichen der Playoffs haben.
Die Giants führen mit 6-4 Siegen immer noch ihre Division an und haben, dank der Schwäche der Redskins, Eagles und Cowboys, noch nichts zu befürchten.

Bevor wir zum Lazarett kommen, noch ein Rekord. Baltimore gewann mit 55:20 gegen Oakland und erzielte die meisten Punkte in der Vereinsgeschichte.

Doch nun ins Lazarett, wo einem die vielen Gehirnerschütterungen Kopfschmerzen bereiten.
Drei Quarterbacks mussten deswegen ersetzt werden: Alex Smith von den 49ers, Jay Cutler von den Bears und Michael Vick von den Eagles.

Mit Defensive End Shea McClellin erwischte es einen weiteren Spieler der Bears.

Bei den Bills zog sich Running Back Fred Jackson eine Gehirnerschütterung zu.
Sie müssen bereits am Donnerstag wieder spielen, gegen die Dolphins.

Bei den Raiders erwischte es Tight End Brandon Myers mit dieser Verletzung. Es ist bereits seine zweite in dieser Saison.

Weiter geht es mit Cliff Avril von den Lions, der in dieser Aufzählung der letzte ist, der sich eine Gehirnerschütterung zuzog.

Im Sieg gegen die Panthers verletzte sich Broncos Defensive End Elvis Dumervil an der Schulter und konnte nicht weiterspielen.

Im Sieg gegen die Chargers verloren die Buccaneers Quincy Black. Der Linebacker wurde am Nacken verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Erste Entwarnung, er kann alle Extremitäten bewegen.

Sonntag, 11. November 2012

Kurzberichte
hernandez-aaron2New England muss wohl weiter auf Aaron Hernandez (Bild) verzichten.
Der Tight End leidet immer noch an einer schmerzhaften Knöchelverletzung, die er sich bereits in Woche 2 zugezogen hat.
Am Samstag holten die Patriots Tight End Visanthe Shiancoe in den 53 Mann Kader für das Spiel gegen die Bills.

Antonio Brown wird den Steelers ein Zeitlang fehlen.
Der Wide Receiver zog sich gegen die Giants eine Knöchelverletzung zu.
In der letzten Saison wurde Brown zur Lieblingsanspielstation von Big Ben. In der laufenden Saison fing er bisher 42 Pässe für 499 Yards und 1 Touchdown.
Vom Trainerstab war zu erfahren, daß der Returnspezialist Chris Rainey trotz angeknackster Rippen spielen wird.

Samstag, 10. November 2012

Kurzberichte
vick-michael-eaglesSchon vor einigen Tagen wurde ein Quarterback wegen unnötiger Härte zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt, Matt Hasselbeck von den Titans.
Allein das ist schon ein Grund, diese Woche rot im Kalender anzustreichen, werden doch sonst nur Verteidiger bestraft.
Doch in dieser Woche gesellte sich sogar noch ein zweiter Quarterback in die Riege der unfairen Spieler, Michael Vick von den Eagles (Bild).
Er muss $7.875 Strafe zahlen, weil er einen Verteidiger der Saints mit einem illegalen tiefen Block angegriffen hat.
Ein Spielzug brachte gleich zwei hohe Strafen. Die Steelers mussten $35.000 zahlen, weil Emmanuel Sanders eine Verletzung vorgetäuscht hatte. Der Wide Receiver selber wurde dafür mit $15.000 zur Kasse gebeten.
Insgesamt brachte diese Art, die Spieler abzuzocken, der NFL wieder über $150.000 an Nebeneinnahmen ein.

Die NFL suspendierte Brandon Bolden für vier Spiele.
Der Rookie- Running Back der Patriots wurde der Einnahme verbotener, leistungssteigernder Substanzen überführt.

Die Titans werden den Quarterback wechseln. Der lange an der Schulter verletzte Jake Locker ist so weit genesen, daß er das Team wieder übernehmen kann.
Sein Ersatzmann Matt Hasselbeck führte das Team in fünf Spielen zu zwei Siegen, und mehr wird auch Locker nicht erreichen können. Die Verteidigung der Titans ist zu schwach, um irgendeinen Gegner in Schach zu halten. Sie lässt im Schnitt 34 Punkte pro Spiel zu. So viel kann die Offense nicht kompensieren.

Plötzlich und unerwartet tauchte Ray Lewis beim Training der Ravens auf.
Der Linebacker befand sich mit seinem gerissenen Trizeps in Florida in der Reha, doch er wollte unbedingt wieder in der Nähe seines Teams sein.
Seine Kollegen wünschten, er könnte schon wieder mitmischen. In den beiden Spielen ohne ihn wurden sie mit 43:13 von den Texans zertrampelt und gegen die Browns hatten sie große Probleme. Deren Running Back Trent Richardson erzielte mit 25 Läufen 105 Yards.
Und leichter wird es nicht mehr für Baltimore. In den letzten Saisonspielen müssen sie unter anderem noch zweimal gegen den Erzrivalen aus Pittsburgh ran und gegen die Giants.
Doch eine Rückkehr Lewis ist noch nicht in Sicht. Die Ravens setzten ihn auf die Verletztenliste, mit der Option ihn in dieser Saison wieder einsetzen zu können, wenn er genesen ist. Doch bis dahin dauert es noch.

Freitag, 9. November 2012

Kurzberichte
cutler-jay-bears200Die Offensive Line der Bears hat ihre Leistungen im Verlauf der Saison stark gesteigert. Quarterback Jay Cutler (Bild) muss nicht mehr so oft um sein Leben laufen, wie noch in den Vorbereitungs- und ersten Saisonspielen.
Cutler hat viel getan, damit seine Vorderleute nicht jeden Verteidiger auf ihn zustürmen lassen. Er kaufte ihnen Anzüge, Uhren und erste Klasse Tickets.
Seitdem kümmern sie sich besser um ihren Quarterback.
Wie gut die Jungs sind, wird sich am Sonntag zeigen, wenn die 7-1 Bears gegen die 7-1 Texans antreten müssen.
Währenddessen beruhigte Charles Tillman die Bearsfans via Twitter. Die Frau des Cornerbacks erwartet ein Baby und das in den nächsten Tagen.
Seine Teamkollegen sagten ihm schon, daß sie Verständnis dafür hätten, wenn er lieber bei seiner Frau wäre, anstatt dem Team zu 8-1 Siegen und einem großen Schritt auf die Playoffs zu zu helfen.
Die Fans sahen das nicht ganz so locker. Doch Tillman ist fest davon überzeugt, daß seine Frau erst am Montag liefert und nicht schon am Sonntag. „Baby kommt am Montag macht euch keine Sorgen ich werde am Sonntag da sein,“ schrieb er auf Twitter.
Seiner Tochter Tiana musste in ihrem ersten Lebensjahr bereits ein neues Herz transplantiert werden. Deshalb gilt für Tillman die Reihenfolge: Gott, Familie, Football.

Am Donnerstag hatte Calvin Johnson starke Schmerzen im Knie. Der Wide Receiver der Lions musste das Training ausfallen lassen.
Doch das Knie ist nicht sein einziges Problem.
Ein Hit, den er in Woche vier gegen die Vikings einstecken musste, brachte ihm eine Nervenverletzung ein, die sich auf beide Arme auswirkt.
Mal fühlen sich die Arme taub an, mal meint, er tausende glühende Nadeln würden ihn traktieren.
Das ist natürlich eine Erklärung für seine nicht ganz so guten Leistungen in dieser Saison.
Am Sonntag geht es wieder gegen Minnesota und Megatron wird wohl dabei sein.

Selten zuvor haben so viele Head Coaches ausgetauscht gehört, wie heute.
Dallas, San Diego, Kansas City, Philadelphia, usw., usw. Die Liste ist schier endlos.
Da wird dann jeder als möglicher Kandidat genannt, der nicht bei drei in der Kommentatorenkabine ist.
Doch selbst die werden genannt, und von ihnen am Meisten Jon Gruden.
Der ehemalige Super Bowl Head Coach der Buccaneers, ja, die haben tatsächlich einmal den Super Bowl gewonnen, wird mit den Eagles in Verbindung gebracht.
Gruden war Mitte der Neunziger eine Zeitlang Offensive Coordinator der Eagles und soll sogar schon mit einigen potentiellen Assistenztrainern Kontakt aufgenommen haben.

Auch über den gemeinsten Spieler der NFL haben die Spieler der NFL wieder abgestimmt. Und erneut gewann Lions Defensive Tackle Ndamukong Suh die Wahl. Er erhielt 32 Stimmen.
Auf den Plätzen zwei und drei landeten Miami Dolphins Guard Richie Incognito mit 19 und St. Louis Rams Cornerback Cortland Finnegan mit 14 Stimmen.

Durch ihren 27:10 Sieg über Jacksonville bleiben die Indianapolis Colts im Playoffrennen.
Indi hat 6-3 Siege und würde damit im Moment die AFC East und West anführen. Aber in der eigenen Division haben sie die Texans vor sich.

Donnerstag, 8. November 2012

Kurzberichte
hasselbeck-matt5Jede Woche schickt die NFL Zahlungsaufforderungen an einzelne Spieler für Angriffe auf Gegenspieler, die vor einiger Zeit noch völlig legal waren, und den Spaß am Football ausmachten.
In 101 von 100 Fällen erwischt es Verteidiger, doch in dieser Woche muss ein Spieler der Offense eine Strafe zahlen, ein Quarterback gar.
Titans Quarterback Matt Hasselbeck (Bild) verlor den Ball, Bears Cornerback Kelvin Hayden nahm ihn auf und lief los. Hasselbeck sprintete hinterher, griff Hayden von hinten in den Kragen und brachte ihn zu Boden.
Für diesen „Horse-Collar“ Griff muss er nun $15.750 Strafe zahlen. Allerdings hat er Einspruch gegen die Strafe eingelegt.

Die Chargers wurden beschuldigt im Spiel gegen die Broncos Handtücher benutzt zu haben, die eine klebrige Substanz enthielten. Damit hätte das Team sich illegale Vorteile verschafft.
Nach nunmehr drei Wochen liegt das Untersuchungsergebnis vor. Ein Golfhandtuch war mit der Substanz versehen. Das wäre unabsichtlich benutzt worden und die Chargers hätten gegen keine Regel verstoßen.
Dennoch wurden sie zu einer Strafzahlung von $20.000 verurteilt, weil sie ihre Handtücher nicht sofort an die NFL übergeben hätten, als diese sie verlangt hatte.

Die Spieler der Indianapolis Colts haben einen eigenartigen Weg gefunden, ihre Unterstützung für den an Leukämie erkrankten Head Coach Chuck Pagano zu zeigen. Sie ließen sich alle die Köpfe rasieren.
Alle, bis auf einen.
Safety Sergio Brown wollte sich nicht von seinen gräßlich hässlichen Dreadlocks trennen und ließ sich nicht rasieren.
Nun wird er von vielen kritisiert. Doch es wird andere, bessere Wege geben, Sympathie für Pagano zu zeigen. Vielleicht wird Brown einen finden?

Andrew Lucks NFL Karriere ist gerade mal acht Spiele alt, und schon hat es der Quarterback der Colts in die Hall of Fame geschafft.
Sein Trikot, das er am Sonntag bei seinem Rekordspiel gegen Miami trug, wird in der Ruhmeshalle ausgestellt.
Luck warf Pässe für 433 Yards und stellte damit einen neuen Rekord für Rookies auf.
Weitere Schaukästen für ihn werden vorbereitet.
Er ist dabei Saisonrekorde in den Kategorien vervollständigte Pässe, Passyards und Versuche aufzustellen.

Die Packers setzten am Mittwoch Nick Perry auf die Verletztenliste.
Der Rookie- Linebacker musste am Handgelenk operiert werden und für ihn ist die Saison beendet.

Texans Nose Tackle Shaun Cody hat sich gegen die Bills nicht nur eine Rippenprellung zugezogen.
Genauere Untersuchungen zeigten eine punktierte Lunge.
Ob er gegen die Bears im Spiel der 1-7 Teams gegeneinander antreten kann, steht noch nicht fest.

Am Montag ging Percy Harvin an Krücken.
Der Wide Receiver der Vikings hat einen böse verstauchten Knöchel.
Sein Einsatz gegen die Lions ist nicht sehr wahrscheinlich.

Dürfen die Spieler der Seahawks und der Broncos jetzt Marihuana zu sich nehmen, bis der Arzt kommt?
Die Wähler in den Staaten Colorado und Washington stimmten dafür, Marihuana zu legalisieren.
Die NFL gab sofort bekannt, daß dieses Rauschgift in der Liga weiterhin verboten bleibt, auch für die Angestellten der Teams aus diesen Staaten.

„Für mich ist das, als wenn heute Weihnachten wäre;“ freute sich Brendon Ayanbadejo.
Der Linebacker der Ravens hatte gerade erfahren, daß die Wähler des Staates Maryland sich für die Homoehe ausgesprochen hatten.
Doch nicht alle Teamkollegen freuten sich mit ihm darüber, daß diese widernatürliche Form der Ehe erlaubt wurde.
Safety Bernard Pollard sagte, daß es eine Menge Spieler im Team gäbe, die sich strikt daran hielten, was in der Bibel stünde - daß ein Mann eine Frau heiratet und eine Frau einen Mann.
Als Ayanbadejo seine Freude in die Mikrofone der Reporter verkündete, machten einige seiner Kollegen im Hintergrund gehörigen Lärm, um ihr Mißfallen zu äußern.
Die Fans der Ravens hoffen nun, daß dieser Glaubenskrieg im Team sich nicht auf die Leistungen auswirkt.
Mit 6-2 Siegen ist Baltimore auf Playoffkurs, und der soll gehalten werden.

Die besten Spieler der Woche 9

AFC
OFFENSE: QB ANDREW LUCK, INDIANAPOLIS COLTS
30 von 48 Pässe für 433 Yards, 2 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB IKE TAYLOR, PITTSBURGH STEELERS
7 Tackles, 1 Interception, 1 abgewehrter Pass
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR TRINDON HOLLIDAY, DENVER BRONCOS
Er trug einen Kickoff über 105 Yards zum Touchdown zurück
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB DOUG MARTIN, TAMPA BAY BUCCANEERS
25 Läufe für 251 Yards, 4 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB BRIAN URLACHER, CHICAGO BEARS
7 Tackles, 1 Interceptionreturn- Touchdown über 46 Yards, 1 erzwungener Fumble, 1 eroberter Fumble
Seine 7. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: CB SHERRICK MC MANIS, CHICAGO BEARS
1 geblockter Punt, der zum Touchdown führte
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 7. November 2012

Kurzberichte
ryan-rex2Kürzlich haben die Spieler der NFL ihren am meisten überbewerteten Spieler gewählt.
Jetzt durften sie die Head Coaches bewerten. Befragt wurden 103 Spieler aus 27 Teams. Ob das Repräsentativ ist?
Aber das Ergebnis war ebenso eindeutig und verdient, wie das bei der Spielerwahl. Jets Head Coach Rex Ryan (Bild) erhielt 35 Stimmen.
Bei ihm ist die Diskrepanz zwischen Maulaufreißen und geliefertem Erfolg auch wirklich am Größten. Ryan sah sein Team mal wieder als Super Bowl Sieger, doch die Jets hängen mit 3-5 Siegen im Keller der Liga fest.
Erstaunlich ist allerdings Platz zwei. Den vergaben die Befragten an Patriots Head Coach Bill Belichick. 16 Stimmen fielen auf ihn.
Mit neun Stimmen landete Eagles Head Coach Andy Reid auf Platz drei.
Gleichzeit wurden die ausgewählten Wahlmänner auch nach dem am meisten unterbewerteten Head Coach gefragt.
Hier landeten Falcons Head Coach Mike Smith und Gary Kubiak von den Texans mit jeweils 15 Stimmen auf Platz 1.

Ryan Clark glaubt, daß die Schiedsrichter ihn speziell im Visier haben.
Nach einem völlig legalen Angriff auf Giants Wide Receiver Victor Cruz in der Endzone wurde der Safety der Steelers wegen eines unerlaubten Angriffs mit dem Helm voran bestraft.
Auch nach mehrmaligem Ansehen des Videos der Situation, kann Clark nicht entdecken, was er falsch gemacht haben soll.
„Ich habe ihn an den Rippen erwischt. Ich habe meinen Kopf zur Seite gedreht. Ich habe versucht, alle Regeln einzuhalten. Doch ich glaube, daß die Schiedsrichter vor einem Spiel ein Extratreffen wegen mir abhalten. Sie entscheiden wohl jedes mal, wenn die Nummer 25 in der Nähe eines Gegenspielers auftaucht, eine Flagge zu werfen,“ ist er sich sicher.
Die Strafe führte im Verlauf dazu, daß die Giants zum 7:7 ausgleichen konnte.
Doch es war nur eine von vielen Strafen gegen Pittsburgh in diesem Spiel, die Ratlosigkeit auslösten.
Ob die Gerüchte, daß die Giants für ihre gebeutelten Fans zum Sieg gepfiffen werden sollten, wahr sind, kann man anzweifeln. Eine Erklärung für die Entscheidungen der Zebras wären sie allemal.

Michael Vick war nicht erfreut über die Kommentare, die sein Bruder Marcus auf Twitter einstellte. Der verlangte während des Monday Night Spiels, daß sein Bruder zu einem anderen Team wechseln dürfe. Er kritisierte die schwache O-Line und er bemängelte, daß das Team seit 2010 keine Fortschritte gemacht hat.
Marcus Vick hat sich in der Zwischenzeit für seine Meldungen entschuldigt.

Aus der löchrigen O-Line der Eagles schied jetzt auch noch Todd Herremans aus.
Der Right Tackle zog sich einen Sehnenzerrung im Fuß zu. Erste Meldungen besagen, daß er für den Rest der Saison ausfallen könnte.

Buccaneers Safety Ahmad Black wurde mit Marihuana erwischt und ihn erwartet eine Anklage.
Da dieses Rauschmittel nicht gerade zu den von der NFL erlaubten Substanzen gehört, könnte ihm eine Sperre durch die Liga drohen.
Ein weiterer Schlag für die Verteidigung der Bucs. Cornerback Aqib Talib wurde gerade an New England abgegeben, und Cornerback Eric Wright wird demnächst eine Suspendierung für vier Spiele ableisten müssen.

Dienstag, 6. November 2012

Die NFL 2012 - Woche 9 - Der Montag
brees-drew222
51!
Saints Quarterback Drew Brees (Bild) schraubte die Zahl seiner Spiele mit einem Touchdown auf 51 in Folge.
Sein Gegenüber Michael Vick dürfte sich gefühlt haben wie ein Dackel, der von lauter Kampfhunden über den Platz gehetzt wird.
War es die Unfähigkeit seiner Vorderleute, die dazu führte, oder hat Saints Defensive Coordinator Steve Spagnuolo seine Leute endlich in die Gänge gebracht?
Es ist zu befürchten, daß die Saints Defense nicht gut war, sondern die Offense der Eagles einfach grottenschlecht.
Was es war, werden wir wohl nächste Woche erfahren, wenn die Falcons als einziges noch ungeschlagenes Team der NFL in New Orleans antreten.
Sie sind ein gänzlich anderes Kaliber als die Eagles.
Marcus Vick, Michaels Bruder, hatte einfach nur Angst um seinen Bruder. Er zwitscherte: „Bitte gebt meinen Bruder an ein anderes Team ab. An eins, das ihn beschützen kann. Wir wollen raus aus Philly!!!! Bitte, bitte, bitte.“
Auch wenn die Saints die Eagles 28:13 geschlagen haben, haben sie erst drei Siege auf dem Konto, und die Playoffs bleiben immer noch außer Reichweite.

Kurzberichte
14:13 ist auch ein Sieg!
Offiziell haben die Panthers zwar weiter ein 21:13 gegen die Redskins errungen, aber ihr erster Touchdown hätte nicht gelten dürfen.
Running Back DeAngelo Williams lief 30 Yards in die Endzone der Redskins.
Als er an der 17 war, blies ein Schiedsrichter in seine Pfeife, weil er dachte, Williams wäre auf die Seitenauslinie getreten.
Linebacker Perry Riley, der Williams verfolgte, stoppte, und war erstaunt, erbost, erschüttert, als es hieß: „Touchdown“.
Die Liga gab zu, daß die Schiedsrichter hier einen Fehler gemacht haben.
Entweder, der Running Back war im Aus, dann hätte man an der 17 einen ersten Versuch für die Panthers geben müssen, oder er war nicht im Aus, dann hätte nach dem unabsichtlichen Pfiff der Spielzug gestoppt werden müssen, und der Ball hätte wieder an die 30 gelegt werden müssen, ohne den Verlust eines Versuchs.
Und da sag noch mal einer was gegen die Ersatzpfeifen.

Der flexible Spielplan beginnt in Woche 11 und die Colts haben sich das Recht erkämpft, zu einer besseren Zeit antreten zu dürfen.
Als wären es die guten alten Zeiten, wird das Spiel gegen New England erst um 22:25 Uhr angepfiffen, nicht bereits um 19:00 Uhr.
Andrew Luck, der beste Rookie- Quarterback der Saison, gegen Tom Brady, der im Herbst seiner Karriere ist. Das könnte was werden.

Wie heißt es so schön in einem Lied von Queen: „Another one bites the dust“.
Und so ist es in Green Bay. Ein paar Wochen könnte Clay Matthews dem Team fehlen. Der Linebacker zog sich eine Bänderverletzung im Knie zu.
Nur J.J. Watt von den Texans hat mit 10,5 Sacks mehr Quarterbacks in dieser Saison unter sich begraben, als Matthews, der neun Sacks hat.

Weitere Spieler, die im Lazarett gelandet sind
Vikings Wide Receiver Percy Harvin verstauchte sich den Knöchel. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Bis Donnerstag werden Colts Tight End Coby Fleener und Cornerback Vontae Davis nicht wieder fit.
Fleener ist an der Schulter verletzt und Davis am Knie. Indianapolis spielt im Thursday Night Spiel gegen Jacksonville.

Die Texans bangen um den Einsatz von Ben Tate gegen die Bears. Der Running Back ist am Knöchel verletzt.

Broncos Guard Chris Kuper zog sich eine böse Sprunggelenksverletzung zu und könnte bis zu vier Wochen ausfallen.

Montag, 5. November 2012

Die NFL 2012 - Woche 9 - Der Sonntag
ryan-matt200So, in Woche neun haben auch die Falcons ihr achtes Spiel hinter sich und den achten Sieg.
Die Cowboys machten es ihnen zwar nicht leicht, aber es sind halt die Cowboys.
Wie sagte Teambesitzer und General Manager Jerry Jones doch am Sonntag so treffend in einem Interview? „Wenn ich könnte, würde ich den General Manager feuern, aber ich kann mich ja nicht selber feuern.“
Doch, das ginge schon, und wäre auch nötig. Nötig wäre auch ein neuer Head Coach, doch der könnte in Sicht sein. Nach der Saison ist der momentan suspendierte Sean Payton ohne Vertrag. Die NFL sagte gestern, daß zwischen den Saints und Sean Peyton kein gültiger Vertrag existiert. Der Vertrag, der der NFL vorliegt, wurde von der Liga wegen einiger Klauseln, die darin enthalten sind, nicht akzeptiert. Payton und die Saints dürfen erst nach dem Super Bowl wieder miteinander reden und sich auf einen neuen, gültigen, Vertrag einigen, oder Payton kann zu einem anderen Team wechseln.
Sofort brodelte die Gerüchteküche, und Dallas wurde am Häufigsten genannt.
Atlanta hadert mittlerweile damit, daß man sie nicht wirklich ernstnimmt. Bei anderen Teams würde man an dieser Stelle der Saison davon reden, daß das einzige ungeschlagene Team den Super Bowl erreicht. Doch bei den Falcons würden sich alle nur fragen, wann die Niederlagenserie beginnt?
Nun, gegen Dallas, das mit 19:13 denkbar knapp geschlagen wurde, begann sie noch nicht.

Im nächsten Sunday Night Spiel treffen die beiden Teams aufeinander, die erst ein Spiel verloren haben, Houston und Chicago.
Beide hatten gestern leichte Trainingsspiele.
Houston schlug Buffalo 21:9 und die Bears zerrissen die Titans mit 51:20.
Linebacker Brian Urlacher trug einen Interception über 46 Yards zum Touchdown zurück und krönte damit die Leistung einer sensationell auftrumpfenden Verteidigung. Chicagos Cornerback Charles Tillman wurde der erste Spieler der NFL, der in einem Spiel vier Ballverluste erzwang. Erinnerungen an die Monster des Mittelwestens wurden wach.
Man darf gespannt sein, wer von den beiden nach nächster Woche acht Siege auf dem Konto haben wird?
Das Spiel dürfte eine Defenseschlacht werden, aber eine der besseren Sorte.

Es ist erstaunlich, daß die Packers den Bears dicht auf den Fersen bleiben. Die Zahl ihrer Verletzten ist schon beträchtlich, und im 31:17 Sieg gegen die Cardinals fielen mit Linebacker Clay Matthews, Wide Receiver Jordy Nelson und Tackle Bryan Bulaga weitere wichtige Spieler verletzt aus.
Genaueres zu ihren Verletzungen gibt es noch nicht, aber im Lauf des Tages wird man mehr erfahren.
Für Green Bay könnte die Freiwoche, die jetzt ansteht, zu kaum einem günstigeren Zeitpunkt kommen.

Das Stadion in East Rutherford war voll, und die Fans freuten sich über die Zerstreuung, die ihre Giants und die Steelers ihnen boten, nach dem Supersturm Sandy und vor der hereinbrechenden Superkälte mitten in der globalen Erwärmung.
Aber das kann einen Amerikaner wohl alles nicht erschüttern.
Schade nur, daß die Giants ihren Fans keinen Sieg bieten konnten. Die Steelers hatten etwas dagegen und flogen mit einem 24:20 Sieg nach Hause.
New York ging mit einer 20:10 Führung ins letzte Viertel, das eigentlich ihnen gehört. Doch Ben Roethlisberger warf einen 51 Yards Touchdownpass und Running Back Isaac Redman lief ein Yard in die Endzone zum 24:20 Endstand.
Pittsburgh bewies damit, daß mit ihnen weiter zu rechnen ist.
Die Giants führen ihre Division trotz der Niederlage mit 6-3 Siegen weiter unangefochten an.
Bitter für die Steelers, daß sie ihren besten Wide Receiver Antonio Brown in der ersten Halbzeit mit einer Sprunggelenksverletzung verloren und Kick Returner Chris Rainey im dritten Viertel mit einer Rippenprellung ausfiel.

Es brauchte eine Rekordvorstellung von Andrew Luck, die Dolphins zu schlagen.
Der Quarterback der Colts warf Pässe für 433 Yards und stellte damit einen neuen Rekord für Rookies auf. Der alte wurde erst letztes Jahr von Cam Newton mit 422 Yards aufgestellt. Zusätzlich wurde Luck der erst zweite Rookie- Quarterback in der Geschichte der NFL, der vier Spiele mit wenigstens 300 Passyards in einer Saison ablieferte.
Der andere?
Ein gewisser Peyton Manning!
Indianapolis gewann 23:20 und bleibt damit, man lese und staune, im Playoffrennen.
Allerdings verletzten sich sechs Spieler der Colts, was die Freude etwas trübt.

Cam Newton wird der Verlust seines Rekords wohl nicht viel ausgemacht haben, konnte er doch mit seinen Panthers den zweiten Sieg der Saison einfahren.
Die Redskins bleiben Zuhause eine Katastrophe und verloren 13:21.
Washingtons Head Coach Mike Shanahan hatte das Spiel im Vorfeld zu einem „Must win“ Spiel erklärte.
Nach der Niederlage sagte er etwas, daß wie eine Aufgabe aufgefasst werden kann. Man werde sich jetzt auf 2013 konzentrieren. Von jetzt an würde alles der Vorbereitung auf die kommende Saison dienen.
Vielleicht ist Shanahan dann gar nicht mehr Head Coach der Redskins. Viel gebracht hat seine Verpflichtung bis jetzt ja noch nicht.

Sonntag, 4. November 2012

The Walking Dead
ward-hines-6476Na, das passt doch wie die Faust aufs Auge.
Wenn die Spieler der NFL sich in dieser Saison eh wie die Zombies über den Platz schleppen, warum dann nicht direkt bei „The Walking Dead“ mitspielen?
Der neue Filmstar unter den ehemaligen NFL Stars, Hines Ward (Bild), hat eine Rolle in der Superserie ergattert.
Der ehemalige Wide Receiver der Steelers und Irone Singleton, einer der Hauptdarsteller, waren Mannschaftskollegen auf dem College von Georgia.
Ward wohnt in Georgia, wo ganz in der Nähe die Dreharbeiten zu der Serie stattfinden. Da kam seinem alten Kumpel Singleton eines Tages die Idee, Ward zu fragen, ob er nicht gerne mal einen Zombie spielen würde?
Der sagte schon ja, bevor die Frage Zuende gestellt war.
So kam Ward zu seinem zweiten Auftritt vor der Filmkamera, nach seinem spektakulären Touchdown im letzten Batman Film.
Wann Ward in der Serie auftauchen, und wen er beißen wird, darüber hält sich der Produzent bedeckt.
Aber da man von dieser Serie sowieso keine Folge verpassen darf, werden wir ihn schon entdecken.
Hier gibt es den Bericht zu den Dreharbeiten, der Ward in voller Zombiemaske zeigt: http://www.nfl.com/videos/nfl-films-presents/0ap2000000089182/Hines-Ward-appears-in-The-Walking-Dead

Kurzberichte
Nicht nur die Steelers haben Probleme mit Sandy. Sie konnten nicht bereits am Samstag anreisen, weil ihr Hotel in New York keinen Strom hat.
Doch über die Probleme der Giants war bisher kaum etwas zu hören.
Linebacker Mark Herzlich erzählte am Samstag im NFL Network, daß 90% der Spieler am Freitag noch ohne Strom waren.
Mathias Kiwanuka und seine Familie waren von Montag bis Mittwoch in ihrem Haus eingeschlossen, das von Wasser und ausgelaufenem Treibstoff umspült war. Erst am Mittwoch konnten sie das Haus verlassen und in ein Hotel ziehen.
Klingt so, als könnten sich einige Spieler verständlicherweise heute Abend nicht voll auf ihren Beruf konzentrieren.
Eli Manning und Osi Umenyiora drehten einen Spendenaufruf des Roten Kreuzes, der vor den heutigen Spielen landesweit ausgestrahlt werden soll.
Die Giants und die NFL werden $1 Million für die Opfer des Supersturms spenden. Dem werden sich andere NFL Teams anschließen.

Saints Head Coach Joe Vitt brach sein Schweigen.
Am Samstag gab er den Status von Darren Sproles bekannt. Der Running Back wird mit einer gebrochenen linken Hand etwa sechs Wochen ausfallen.
Ein harter Rückschlag für das Team, das in dieser Saison nicht in die Gänge kommt.

Samstag, 3. November 2012

Kein Marathon, aber Football
newyorkIn New York wurde der Marathonlauf durch die Stadt abgesagt.
Das Spiel der Giants gegen die Steelers dagegen findet statt.
Das sorgt für einige Befremdlichkeiten, doch die sind leicht zu erklären. Der Marathonlauf führt durch ein Gebiet, das nach dem Supersturm Sandy verwüstet ist, und in dem die Aufräumarbeiten im vollen Gang sind.
Und... er findet in der Stadt New York statt.
Das Spiel der Giants hat weder mit der Stadt New York, noch mit dem Staat New York etwas zu tun.
Das Stadion der Jets und Giants steht in East Rutherford, New Jersey. Hier gab der Gouverneur Chris Christie grünes Licht, da das Spiel keine Kräfte binden wird, die für Aufräumarbeiten im Staat New Jersey gebraucht werden.
Das Stadion ist nicht beschädigt, die Elektrizität ist stabil, die Wasserzufuhr ist gesichert.
Die NFL weiß, daß es für die Menschen, die ihr Hab und Gut und Verwandte und Freunde verloren haben, momentan nichts trivialeres als ein Footballspiel gibt. Aber sie hofft, auch diesen Menschen etwas Abwechslung und Normalität zu bringen.
Der Bürgermeister von New York sagte, daß das Spiel in New York nicht stattfinden würde, aber die Entscheidung hätte alleine bei Gouverneur Christie in New Jersey gelegen.

Zeigt endlich Leistung ihr Luschen!
Die Fans in Philadelphia wenden sich mal wieder gegen das eigene Team. Dieses Jahr allerdings viel früher, als sonst üblich.
Die Spieler reagieren darauf, indem sie sich von den Fans abwenden, zumindest Defensive End Jason Babin. Er reagierte sehr angefressen auf die Rufe aus Rängen, die auf das hilflose Team während der Niederlage gegen die Falcons niederprasselten.
Es wären so gemeine Sachen dabeigewesen, wie er sie zuvor noch nie gehört hätte. Die Frauen und Kinder der Spieler wären auf das Schlimmste beleidigt worden. So etwas hätte in der NFL keinen Platz, meinte er in einem Internetinterview.
Er selber hätte eine hohe Schmerzgrenze bei Erwachsenenwitzen, aber was einige faule Äpfel unter den Fans den Spielern an den Kopf warfen, könne selbst er nicht wiedergeben ohne rot zu werden.
Es würde keinen Spaß machen, für sie zu spielen.
Vielleicht kann ein Blick in das Forum der Eagles helfen. Hier bieten die Fans Lösungsvorschläge an: „Vielleicht solltet ihr mal jemand tackeln und etwas Stolz zeigen?“
„Ihr stehlt Eure Gehaltsschecks ihr Gecken. Kommt drüber weg und spielt so, daß ihr das Geld auch verdient.“
„Halt`s Maul Babin und hau ab. Wir werden alle noch da sein und loyal zu unserem Team stehen, wenn Du längst weg bist. Wir sind nicht illoyal unserem Eaglesgrün gegenüber. Wir mögen nur einige Idioten nicht, die es tragen.“
Die Fans einiger Teams sind die armseligen Vorstellungen ihrer Spieler so was von leid. So wie viele von uns auch. Und es wird Zeit den Spielern deutlich zu machen, was die, die ihnen zu ihrem Reichtum verhelfen, davon halten.
Die Spieler haben mehrere Möglichkeiten darauf zu reagieren. Sie können mit dem Football aufhören und sich ruhigere Jobs suchen, oder sie spielen so, als wären sie die Millionen auch tatsächlich wert, die ihnen nachgeschmissen werden.

Der Lazarettreport
Als hätten die Aints, Verzeihung, die Saints, nicht schon genug Probleme, so fällt jetzt auch noch Darren Sproles aus. Der Running Back und Returnspezialist musste an einer gebrochenen Hand operiert werden.
Interim Head Coach Joe Vitt wollte weder bekanntgeben, welche Hand betroffen ist, noch, wie lange Sproles ausfallen wird.

Bei den Lions konnte Wide Receiver Calvin Johnson wegen einer Knieverletzung die ganze Woche über nicht trainieren. Sein Einsatz gegen Jacksonville ist fraglich, aber doch eher möglich.

Bei den Jaguars wird Maurice Jones-Drew weiterhin wegen einer Fußverletzung fehlen.

Bei den Cowboys stehen Fragezeichen hinter Running Back DeMarco Murray und den Wide Receivern Dez Bryant und Kevin Ogletree. Bryant soll, wenn er eingesetzt werden kann, nur als Receiver spielen und nicht im Returnteam. Diese Entscheidung stand allerdings schon länger fest. Bryant hat das Vertrauen der Trainer verloren, mit seiner offensichtlichen Unlust an der Ausführung seines Berufs.

Wenn bei den Vikings wirklich Wide Receiver Percy Harvin und Running Back Adrian Peterson nicht spielen können, dann gute Nacht.
Harvin hat Knie und Peterson Knöchel.

Bei den Giants steht wie gewohnt Ahmad Bradshaw im Verletztenreport, der wie gewohnt am Freitag nicht trainieren konnte. Doch am Sonntag wird er wohl, wie gewohnt, der gegnerischen Verteidigung Probleme bereiten.

Die Steelers haben weiter Probleme auf der Running Back Position. Gegen die Giants könnte einzig Ike Redman einsatzbereit sein.

Im wichtigen Spiel gegen die Colts könnte den Dolphins Quarterback Ryan Tannehill fehlen. Er ist am Knie verletzt. Auch hinter Wide Receiver Brian Hartline steht ein Fragezeichen. Er hat Schmerzen in der Leiste.

Zur Kasse bitte
Die Rams mußten in dieser Woche $20.000 Strafe zahlen, weil sie eine Verletzung von Running Back Jackson nicht korrekt im Verletzungsreport angegeben hatten.
Letzten Monat mussten die Ravens $20.000 zahlen, weil sie den Verletzungsstatus von Ed Reed im Verletzungsreport nicht korrekt angegeben hatten.
Ravens Head Coach John Harbaugh hat daraus gelernt. Sein Verletzungsreport führt seitdem jeden eingerissene Zehennagel akribisch auf.
Natürlich erhielten auch in Woche 8 wieder viele Spieler Zahlungsaufforderungen der Liga wegen angeblich überharten Spiels. Und wieder kamen knapp über $100.000 dabei zusammen.

Freitag, 2. November 2012

Kurzberichte
roethlisberger-und-tomlinDie Steelers bekamen eine Sondererlaubnis von der NFL, einen Tag später als üblich zum Auswärtsspiel nach New York zu reisen.
Die NFL Teams müssen normalerweise einen Tag vor einem Spiel anreisen. Da aber das Hotel der Steelers in New York immer noch ohne Strom ist, darf Pittsburgh erst am Sonntag anreisen.
Um Neun Uhr werden sie abfliegen und neunzig Minuten später in New York landen. Zurück nach Pittsburgh geht es sofort nach dem Spiel.

Im Bemühen, einen „schutzlosen“ Receiver nicht zu treffen, verletzte sich Antrell Rolle selber.
Der Safety der Giants versuchte, Cowboys Wide Receiver Dez Bryant nicht zu hitten, als er sah, daß der den für ihn gedachten Ball nicht fangen konnte. Rolle war in der Position, Bryant mit der Schulter in der Brust zu treffen. Das hätte zu einer Strafe geführt. Rolle verlagerte seinen Schwung und prallte gegen seinen Teamkollegen Corey Webster. Rolle hob ab, sein Kopf knallte auf den Boden und er zog sich eine Gehirnerschütterung zu.
Beim Versuch, nach den Regeln zu spielen, gefährdete der Safety seine eigene Gesundheit, und das gefällt ihm überhaupt nicht. Er fragt sich, wie viele seiner Kollegen aus der Verteidigung bereits ähnliches erlebt haben?
Auch er stimmt in den Chor der Verteidiger ein, die denen es nicht gefällt, daß man die Spieler der Offense so viel mehr schützt, als sie.
Ob er am Sonntag eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.

Im Spiel gegen Pittsburgh geriet Redskins Cornerback DeAngelo Hall verbal mit einem Schiedsrichter aneinander. Das brachte ihm einen Platzverweis ein.
Doch Hall beschwerte sich darüber, daß der Schiedsrichter ihm gegenüber auch nicht gerade druckreife benutzt hätte.
Respekt müsse von beiden Seiten gewahrt werden, von denen in Uniform genauso wie von denen in den Zebrastreifen.
Die NFL hörte sich seine Seite der Geschichte an, so wie auch die des Schiedsrichters Dana McKenzie.
Danach beschloß die Liga Hall nicht für ein Spiel zu suspendieren, was durchaus normal gewesen wäre, nach solch einem Vorfall.

Das Ende der Transferperiode kam, und die Sensationen blieben aus.
Was waren nicht alles für Gerüchte im Umlauf?
Steven Jackson verlässt die Rams, Tim Tebow wechselt nach Jacksonville und noch mehr.
Nichts davon geschah.
Einzig die Patriots sorgten für ein kurzes „Oh“, als sie den momentan suspendierten Cornerback Aqib Talib von den Buccaneers abwarben.
Talib gehört zu den Problemspielern der Liga, und um die machen die Patriots eigentlich einen großen Bogen. Doch die Probleme in der Passverteidigung waren größer, als der gesunde Menschenverstand.
Eine Woche ist Talib noch suspendiert, bevor er von New England eingesetzt werden kann.

Hat er nun einen neuen NFL Rekord, oder hat er nicht?
Gegen die Arizona Cardinals vervollständigte 49ers Quarterback Alex Smith 18 seiner 19 Pässe für 232 Yards und drei Touchdowns.
Das bedeutete eine Vervollständigungsrate von 94,7%.
Doch um offiziell in diese Statistik aufgenommen zu werden, sind minimum 20 geworfene Pässe nötig.
Den versuchten die Niners der Liga noch unterzujubeln. Ein Pass im letzten Viertel war im Spiel als Lateral gewertet worden. Die Niners bestanden darauf, daß es doch ein Vorwärtspass war. Die Liga maß genau nach und entschied, daß der betreffende Pass wirklich ein Lateralpass war, und der zählt nicht.
So hat Smith einen Rekord, der nicht gilt.
Kurt Warner, der im September 2009 als Quarterback der Cardinals 24 seiner 26 Pässe gegen Jacksonville vervollständigte und damit auf 92,3% kam, wurde nicht als Rekordhalter abgelöst.

Die Eagles sind es leid, zu verlieren.
Am Mittwoch hielten sie eine Mannschaftsbesprechung ab, an der nur die Spieler teilnahmen.
Was dabei herauskam, wollten sie nicht mitteilen, das würden die Saints nächsten Montag zu spüren bekommen.
Doch was soll so ein Treffen groß bringen?
Immer noch bestimmt der Head Coach, was geschieht, und der ist weiterhin Andy Reid.
Genug gesagt!

Jetzt steht es da!
Millionen hat es gekostet, und eine Zukunft als Pilzzuchtstation droht ihm nun, dem Olympia Stadion in London.
Deshalb führte der Bürgermeister Londons, Boris Johnson, Gespräche mit der NFL, um noch mehr Spiele in seine Stadt zu holen, die dann in diesem Stadion ausgetragen werden sollen.
Die Gespräche befänden sich noch in einem frühen Stadium, sagte er der Presse, doch sie hätten vielversprechend begonnen.
Auch ein Fußballverein aus London hat Interesse, in diesem Stadion zu spielen, doch die Entscheidung darüber soll erst im Dezember fallen.

Der Fluch des Reichtums.
Er mag viele NFL Spieler treffen, doch wohl kaum so hart wie Tyron Smith.
Der Offensive Tackle der Cowboys wurde 2011 in der ersten Runde der Draft einberufen und unterschrieb einen $12,94 Millionenvertrag.
Das weckte die Begehrlichkeiten jedes einzelnen Familienmitglieds.
Gegen seine Mutter und seinen Stiefvater musste er eine einstweilige Verfügung erwirken, damit sie ihn nicht weiter belagerten und belästigten. Sie durften das Trainingsgelände während der Vorbereitungszeit in Kalifornien nicht betreten, obwohl sie nur eine Autostunde davon entfernt wohnten.
Ein anderes Familienmitglied musste unter Gewaltanwendung des Trainingsgeländes verwiesen werden.
Am Mittwoch rief Smith die Polizei, weil zwei seiner Schwestern mit drei anderen Personen in sein Haus eingedrungen waren und ihn bedrohten.
Smith hatte seinen Familienmitgliedern hohe Geldbeträge gegeben, nachdem er seinen Vertrag unterschrieben hatte, doch sie bekommen anscheinend den Hals nicht voll.
Das alles belastet den Offensive Tackle natürlich sehr, und es stört seine Konzentration auf den Job.
Da trifft der Spruch: „Armer reicher Mann,“ wohl mehr als zu.

Donnerstag, 1. November 2012

Kurzberichte
manning-broncosPeyton Manning (Bild) steht auf dem Verletztenreport der Broncos.
Doch Panik ist nicht angesagt, seinem Nacken geht es gut. Es ist nur der Daumen seiner rechten Hand, der ihm Probleme bereitet.
Im Spiel gegen die Saints prallte er mit der Hand auf den Helm eines Verteidigers und riss sich den Nagel ein. Das wäre ein komisches Gefühl, sagte Manning, aber nichts ernstes.
Nach fünf Spielen in Folge mit über 300 Passyards ist Manning mitten im Rennen um den Titel des wertvollsten Spielers der Liga. Es ist kaum anzunehmen, daß er ausgerechnet im nächsten Spiel gegen die Bengals weniger Yards wirft. Dann würde er einen neuen persönlichen Rekord aufstellen.
Doch getreu dem Motto, sich selber immer etwas zu unterschätzen und den Gegner zu überschätzen, warnt er vor Cincinnati. Immerhin wären die Bengals ein Playoffteam, und da müsse man voll konzentriert und fokussiert zur Sache gehen.

Verbietet sich ein Vergleich von Peyton Manning und Andrew Luck, oder darf man zur Halbzeit der Saison einen stellen?
Klar darf man.
Hier also die Statistiken der beiden in ihrer Rookiesaison:
Luck und die Colts haben 4-3 Siege. Er vervollständigte 160 seiner 288 Pässe für 1.971 Yards, 8 Touchdowns bei 8 Interceptions.
Manning hatte eine Bilanz von 1-6 Siegen. Er vervollständigte 131 von 240 Pässen für 1.595 Yards, 9 Touchdowns bei 14 Interceptions.
Peyton Manning und die Colts beendeten damals die Saison mit 3-13 Siegen. Da hat Luck schon mehr Siege auf dem Konto.
Aber ob seine weitere Karriere ähnlich spektakulär verläuft, wie die Mannings, heißt das noch nicht.
Aber ein guter Start ist es allemal. Immerhin ist Indianapolis im Playoffrennen, und das in einem Jahr, das nur den Anfang des Wiederaufbaus darstellen sollte.
Na dann, viel Glück Andrew!

Die Colts werden ohne Tight End Coby Fleener und Cornerback Vontae Davis in das wichtige Spiel gegen die Dolphins gehen.
Davis ist am linken Knie verletzt und Fleener an der linken Schulter.
Interim Head Coach Bruce Arians befürchtet, daß beide länger ausfallen werden..

Daß diese NFL Saison eine der schlechtesten, wenn nicht die schlechteste aller Zeiten ist, macht die Liga schon zum Gespött in den Colleges.
Steve Spurrier, Head Coach der South Carolina Gamecocks, und ehemaliger, erfolgloser, Head Coach der Redskins, stellte die kühne Behauptung auf, daß Alabama Crimson Tide nicht nur mit mehreren NFL Teams mithalten, sondern sogar gegen sie gewinnen könnte.
Es wäre schon erschreckend, wenn man Sonntag für Sonntag miterlebe, wie schlecht einige Profiteams sich präsentierten.
Es wundert natürlich nicht, daß er großen Widerspruch erntete.
Man könne die Collegeteams und die NFL-Teams nicht einfach so miteinander vergleichen heißt es aus der kritisierten Liga. Größe, Kraft, Geschwindigkeit, überall lägen die Vorteile auf Seiten der NFL Teams. Jede Mannschaft wäre in der Lage ein Collegeteam einfach so platt zu machen, selbst die Kansas City Chiefs und die Cleveland Browns, die Spurrier zwar nicht gezielt ansprach, aber es ist klar, wen er meinte.
Mag sein, daß das stimmt.
Es stimmt aber auch, daß diese NFL Saison von der Qualität der Spiele her bisher einfach nur be... scheiden ist.

In der heutigen Nacht findet der Elend Bowl statt. Einige nennen das Spiel der Chiefs in San Diego zwar Desperation Bowl, aber verzweifeln dürften nur die Zuschauer, die sich dieses Spiel antun.
Nein, nein, Elend Bowl trifft es da wirklich viel besser.
Früher war es oft so, daß Teams aus dem unteren Viertel der Liga ein gutes Spiel zeigten und den Zuschauern gute Unterhaltung boten, wenn sie gegeneinander antraten.
Das ist leider nicht mehr der Fall. Und daß diese beiden Teams dazu in der Lage sein sollten, ist nicht anzunehmen.

Die besten Spieler der Woche 8

AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
23 von 35 Pässe für 304 Yards, 4 Touchdowns
Seine 22. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB WESLEY WOODYARD, DENVER BRONCOS
13 Tackles, 1 Sack, 1 erzwungener Fumble,1 Interception, 2 abgewehrte Pässe
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: DE OLIVIER VERNON, MIAMI DOLPHINS
Eroberte einen geblockten Punt zum Touchdown, blockte einen Field Goal Versuch
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB ALEX SMITH, SAN FRANCISCO 49ERS
18 von 19 Pässen für 232 Yards, 3 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S STEVIE BROWN, NEW YORK GIANTS
6 Tackles, 2 Interceptions, 1 eroberter Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: CB DAVON HOUSE, GREEN BAY PACKERS
1 geblockter Punt, der zum Touchdown führte
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Kurzberichte
brady-tom-AFC-ChampTom Brady (Bild) hat eine ganz klare Sicht auf die Dinge. In einem Radiointerview sagte der Quarterback der Patriots, daß das Team genau da steht, wo es hingehört.
Momentan könnte die Mannschaft nicht besser spielen, als sie es macht. Der Verlust von Tight End Aaron Hernandez durch eine Verletzung hat New England schwerer getroffen, als man annehmen konnte. Die Offense probiert zu viele verschiedene Systeme aus, um den Verlust zu kompensieren.
Die Defense gehört nicht zu den schlechtesten der Liga, aber auch nicht zu den besten. Ihre Mittelmäßigkeit lässt Gegner immer wieder zu Punkten kommen.
New England hätte in den letzten acht Wochen nicht den tollen Football gespielt, den man gewohnt wäre. Ob sich das im Lauf der Saison noch ändern könnte, wisse er nicht, sagte Brady. Aber jeder würde wie gewohnt sein Bestes geben, damit die Patriots so weit wie möglich kommen.

Die Giants wollen der Katastrophe trotzen. Obwohl die New Yorker U-Bahn noch für Tage geschlossen bleiben wird, und es Wochen dauern wird die verheerenden Schäden, die der Supersturm Sandy angerichtet hat, zu beseitigen, soll das Spiel gegen Pittsburgh wie geplant am Sonntag stattfinden.
Die logistischen Probleme, die zu stemmen sind, dürften gewaltig sein. Zwar hat das Stadion in New Jersey die Naturgewalt unbeschadet überstanden, aber wo sollen die Hilfskräfte herkommen, die für solch ein Spiel unabdingbar sind? Sie werden wohl eher für die Aufräumarbeiten gebraucht.
Wie sollen die Fans zum Stadion kommen, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel und die Straßen nicht zu benutzen sind?
Werden Polizei und Sanitäter nicht mal eine Pause brauchen, nach diesem Horrorereignis, statt sich um ein Footballspiel zu kümmern?
Wird sich überhaupt jemand ins Stadion aufmachen, der froh ist, mal gerade so mit dem Leben davongekommen zu sein, aber Hab und Gut verloren hat?
Fragen über Fragen. Am Sonntag bekommen wir die Antwort.

Am Donnerstag endet die Frist für die Transferperiode.
Heißestes Objekt der Gerüchteküche ist Steven Jackson.
Der Running Back der Rams ist nicht mehr ganz so zufrieden mit seinem Arbeitgeber. Das lässt andere Teams natürlich aufhorchen.
Doch Head Coach Jeff Fisher dämpft die Gier der Kollegen. Jackson wäre nicht zu haben, sagte er bestimmt.
Er werde noch nicht einmal Anrufe entgegennehmen, die in dieser Sachen reinkämen.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Die NFL 2012 - Woche 8 - Der Montag
smith-alexIhren unglaublichen Humor bewies die NFL wieder einmal, indem sie das Spiel der 49ers in Arizona zum Monday Night Game machte.
Doch als Zuschauer hatte man da nur wenig zu lachen.
In einem weiteren unglaublich öden Spiel, von dem diese Saison schon viel zu viele produziert hat, gewann San Francisco ungefährdet und ungefordert 24:3.

Kurzberichte
Sandy wirbelt alles durcheinander. Der verheerende Sturm hat schon große Schäden in den USA angerichtet und Todesopfer gefordert.
In New York stehen U-Bahnschächte unter Wasser. Die Behörden fordern die Menschen auf Zuhause zu bleiben.
Und auch die NFL musste reagieren. Am Dienstag bleiben die Büros der Liga geschlossen, wie auch die meisten anderen Büros in New York.
Das Transferfenster, das am Dienstag geschlossen werden sollte, bleibt bis Donnerstag geöffnet.
Auch die Packers bekommen die Folgen des Sturms zu spüren. Wide Receiver Greg Jennings sollte am Dienstag in Philadelphia an der Leiste operiert werden. Doch die Operation musste verschoben werden, da die ununterbrochene Stromzufuhr in der Region nicht gewährleistet ist.

In dem hohen Sieg gegen die Jets musste Ryan Tannehill das Spiel vorzeitig verlassen. Der Quarterback der Dolphins verletzte sich bereits im ersten Viertel am Knie.
Schwere Prellung lautete die Diagnose und Tannehill soll in dieser Woche nur leicht trainieren. Ob er im nächsten Spiel eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.
Sein Ersatzmann Matt Moore hatte keine Probleme damit, die einstmals hochgehandelte Defense der Jets an die Wand zu spielen.
Die Defense hatte keine Probleme damit, sich von Jets Quarterback Mark Sanchez nicht an die Wand spielen zu lassen. Da meldet sich natürlich wieder der Chor, der nach Tim Tebow ruft. Und dieser Chor wird immer lauter.
Und warum sollte Rex Ryan es nicht mit Tebow versuchen?
Die Offense der Jets spielt unter Sanchez planlos, hilflos, erfolglos. Sie steht auf Platz 26 in der Passstatistik und auf Platz 27 insgesamt. Sanchez vervollständigt nur 53% seiner Pässe.
Warum also nicht zu Tebow wechseln?
Schlecht sind die Jets schon und viel schlechter kann es ja kaum noch werden.
Als die Broncos letztes Jahr von Kyle Orton zu Tim Tebow wechselten, hatten sie 1-4 Siege. Sie beendeten die Saison mit 8-8 Siegen und erreichten die Playoffs.
Die Jets haben 3-5 Siege und sind damit nur zwei Siege von den Patriots entfernt, die in dieser Saison nicht mehr übermächtig sind.

Oh Mann, sind die Saints in dieser Saison mies.
Die von Defensive Coordinator Steve Spagnuolo geleitete Verteidigung ist die mit Abstand schlechteste der Liga und stellt mittlerweile bereits historische Tiefstwerte auf.
Die Offense ist nicht mehr in der Lage mehr Punkte zu erzielen, als die Verteidigung zulässt.
Defensive Coordinator Spagnuolo galt damals als Garant des ersten Super Bowl Sieges der Giants gegen die Patriots, als er der Defensive Coordinator der New Yorker war. So gut machte er seinen Job, daß er ins Radar der Teams geriet, die einen neuen Head Coach suchten. Doch bei den Rams versagte er auf diesem Posten völlig. So wie jetzt auch auf seiner Stammposition in New Orleans.
So verkam das erwartete Spitzenspiel der New Orleans Brees gegen die Denver Mannings zu einer sehr einseitigen Angelegenheit. Die Saints hatten den Broncos überhaupt nichts entgegenzusetzen.
Da nutzte es auch nichts, daß Interim Head Coach Joe Vitt nach seiner Suspendierung zum ersten Mal in dieser Saison die Geschicke des Teams leitete. Wie befürchtet brachte der erneute Wechsel vom Interimstrainer des Interimstrainers zum Interimstrainer eher mehr Unruhe in die Mannschaft.
Mit nunmehr 2 Siegen und 5 Niederlagen ist der Playoffzug für die Saints abgefahren.
Auch für Joe Mays könnte dieser Zug abgefahren sein. Der Linebacker der Broncos brach sich im letzten Viertel das Bein und könnte für den Rest der Saison ausfallen.

Am Montag stattete der Head Coach der Colts, Chuck Pagano, seinem Team auf dem Trainingsplatz einen Besuch ab.
Pagano ist mitten in einer Chemotherapie um seine Leukämie zu besiegen.
Die Ärzte sagten, daß seine Behandlung sehr gut anschlägt und er sich auf dem Weg der Besserung befindet.
Interim Head Coach Bruce Arians sagte nachher, daß der kurze Besuch Paganos dem Team einen großen Schub gegeben hätte.

Montag, 29. Oktober 2012

Die NFL 2012 - Woche 8 - Der Sonntag
turner-norv200Mann oh Mann, haben wir wieder ein Tempo drauf. Schon ist Halbzeit in der Saison 2012 und an erste Stelle stelle ich den Dank an die Baseball Giants.
Sie hauten in ihrer langweiligen „Sportart“, ihren Gegner in vier Spielen weg, und das kommt uns hoffentlich zugute. Zwar steht auf der Internetseite von ESPN immer noch ein Baseballspiel für diese Nacht, aber wenn die Nasen nicht völlig verschnarcht sind, werden sie wohl doch Monday Night Football zeigen. Das Spiel am Donnerstag sollte auf jeden Fall gezeigt werden... hoffe ich.
Aber kommen wir zu dem gestrigen Spieltag in einer echten Sportart. Es gab wieder einige eigenartige Ergebnisse. Das Spiel des Tages, ach was, des Jahrhunderts, fand wohl in Cleveland statt. Die mächtigen Chargers spielten gegen die übermächtigen Browns. Und es kam, wie es kommen musste, nach einer brutalen Schlacht in einem Unwetter gingen die Browns als 7:6 Sieger vom Platz.
OK, genug gescherzt.
Wenn Norv Turner (Bild) nicht noch in dieser Woche gefeuert wird, werde ich nie wieder einen Satz für Win-Football schreiben.
(Atmet jetzt lieber noch nicht auf. Ich habe das Politiker-Gen in mir und lüge wie gedruckt.)

Wenn die Giants fair sind, dann zahlen sie einen Teil des Gehalts von Tony Romo und Dez Bryant. Der Quarterback der Cowboys ließ die Fans nicht lange warten und warf bereits im ersten Viertel zwei Interceptions. Wäre die Defense der Cowboys an diesem Tag nicht in guter Form gewesen, wäre New York da schon weit in Führung gegangen. Doch die Dallas D ließ nur zwei Field Goals zu und hielt die Cowboys im Spiel.
Dez Bryant verlor bei einem Puntreturn den Ball, und auch hier sprang für New York nur ein Field Goal im anschließenden Ballbesitz heraus.
Trotz eines weiteren Fehlpasses von Romo ging es nur mit einer 23:10 Führung für die Giants in die Halbzeit.
Was dann geschah, hätte in einem Wunder und einer Heldentat für Romo enden können.
Das letzte Viertel begann mit einer 24:23 Führung für Dallas. Romo und die Seinen spielten so, als ob sie doch etwas von ihrem Job verstünden und das Zusehen machte richtig Spaß.
Doch... es kam anders.
New York hatte vor, auch sein viertes Spiel im Cowboys Stadium zu gewinnen, das sowas wie ihre zweite Heimat ist.
Zwar konnten die Giants wieder nur zwei Fiel Goals erzielen, aber Tony Romo hatte erst drei Interceptions geworfen. Da war noch Platz für einen vierten.
Und den warf er dann auch 63 Sekunden vor Spielende. Doch die Defense der Cowboys hielt weiter und nach nur 12 abgelaufenen Sekunden mussten die Giants punten.
Dallas kam noch mal an den Ball und 10 Sekunden vor Spielende warf Romo einen Pass über 37 Yards auf Dez Bryant in die Endzone.
Bryant sprang hoch, fing den Ball und stützte sich mit der rechten Hand am Boden ab, um den Aufprall zu mildern. Sein Hintern landete in der Endzone... Touchdown. Oder doch nicht?
Der Videobeweis zeigte, daß die Fingerkuppen von Bryant auf der Auslinie waren, bevor sein Hintern den Boden berührte... kein Touchdown.
Eine korrekte Entscheidung.
Romo hatte noch Zeit für drei weitere Pässe in die Endzone, die aber alle irgendwo im zweiten Zuschauerrang landeten.
So entführten die Giants einen am Ende doch sehr glücklichen 29:24 Sieg aus Dallas, aus einem Stadion, in dem sie noch nie verloren haben.
New York hat jetzt 6-2 Siege und alle anderen aus der Division nur drei Siege. Das ist bereits ein komfortabler Vorsprung zum Beginn der zweiten Saisonhälfte.

Die Falcons waren stärker als die Eagles und blieben ungeschlagen.
Mit 30:17 gewannen sie in Philadelphia und sorgten dafür, daß der Trainerstuhl von Andy Reid ganz schön wackelt.
Philadelphia hat jetzt 3-4 Siege und Atlanta 7-0.
Der zweitplatzierte in Atlantas Division, die Buccaneers, haben 3-4 Siege und wenn Atlanta keinen großen Mist mehr baut, sind sie in den Playoffs.

Wenn die halbe Offense verletzt ist, kann man froh sein, daß wenigstens ein Dinosaurier noch eingesetzt werden kann. So wie Donald Driver bei den Packers. Der Wide Receiver spielt wohl gefühlt seit Anbeginn der Zeit in Green Bay.
Vor der Saison sollte er ausgemustert werden, doch er stimmte einer Gehaltskürzung zu und durfte bleiben. Zum Glück!
Er fing in den Schlußminuten den Touchdownpass zum 24:15 Sieg der Packers gegen die Jaguars.
Green Bay steht mit 5-3 Siegen auf Platz zwei der Division, die Chicago durch einen knappen 23:22 Sieg gegen Carolina mit 6-1 Siegen anführt.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Der Geist, den sie riefen, werden sie nicht mehr los.
harrison-jamesBei den Tarifverhandlungen letztes Jahr stimmten 31 Teams dafür, Commissioner Goodell zum uneingeschränkten Alleinherrscher der NFL zu machen. Sie stimmten zu, daß er allein über Strafen für die Spieler und deren Einsprüche dagegen urteilen darf.
Nur die Steelers stimmten dagegen. Sie sahen das Unheil, das damit heraufbeschworen wurde.
DeMaurice Smith, der Vorsitzende der Spielergewerkschaft sagte, daß die finanziellen Zugeständnisse der NFL so gut waren, daß man diese nicht mit weiteren Verhandlungen über Goodells Machtbefugnisse gefährden wollte.
Heute, wo das Kind in den Tümpel gefallen ist, rumort es unter den Spielern. Heute sehen sie, daß es falsch war einen Mann allein mit diktatorischer Macht auszustatten.
Doch nun ist es natürlich zu spät. Für das nächste Jahrzehnt müssen sie nach Goodells Pfeife tanzen.
James Harrison (Bild), Linebacker der Steelers, wünscht sich oft, er würde nicht gerade einen Quarterback unter sich begraben, sondern Goodell. Er führte letztes Jahr das Wort im Team und sorgte dafür, daß seine Kollegen gegen den Tarifvertrag stimmten. In den anderen Teams gab es leider keinen, wie Harrison.
Zunächst hatte sich der Vorsitzende der NFL mit seinen Strafen auf die Steelers eingeschossen, und besonders auf Harrison. Ein kleiner Racheakt einer beleidigten Leberwurst.
Heute, wo es von Woche zu Woche Strafen im insgesamt sechsstelligen Bereich für die Spieler hagelt, fangen die Betroffenen an zu murren. Und was die Stimmung gegen Goodell noch mehr aufheitzt, ist sein verbissener Kampf gegen die angeblich am Kopfgeldskandal beteiligten vier Spieler der Saints.
In der Berufungsanhörung, die für den kommenden Dienstag angesetzt war, die aber am Samstag auf einen späteren Termin verlegt wurde, hat Roger Goodell auf den Vorsitz verzichtet. Er setzte statt dessen seinen Vorgänger Paul Tagliabue ein, einen Anwalt, der ihn in einem Zivilprozess gegen Jonathan Vilma vor Gericht vertritt. Vilma hatte Goodell wegen übler Nachrede und Rufschädigung verklagt.
Mittlerweile mehren sich die Stimmen, die Tagliabue nur als rechte Hand des Teufels ansehen.
Wo wir gerade beim Teufel sind... Wie weit der Hass von James Harrison auf Roger Goodell geht, zeigt diese kleine Episode.
Als Goodell bei Harrison anfragte, ob die NFL ein Shirt von ihm für Wohltätigkeitszwecke versteigern dürfte, antwortete der Linebacker: „Eher stelle ich mich in der Hölle neben eine Benzinzapfsäule, als Ihnen mein Trikot zu überlassen.“

Und jährlich fragt das Murmeltier
Es ist Wembley und deshalb will die NFL mal wieder wissen, wie fit London, England und Europa für ihre Sportart ist?
Natürlich fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus, wenn der einfache Mensch auf der Straße befragt wird. Da ist nur klar, daß die meisten den Unterschied zwischen den Steelers und den Jaguars nicht kennen. Doch viele dieser Befragten würden ja auch den Unterschied zwischen Werder Bremen und VFL Wolfsburg nicht kennen, oder den Unterschied zwischen Football und Baseball.
Diese Werte ändern sich natürlich radikal, wenn man eine solche Befragung am Spieltag rund um das Stadion abhält. Oder man Fans mit Spielern der Rams und der Patriots zusammenbringt, und deren Diskussionen zuhört.
Da sind die Spieler oft erstaunt und verwundert. Auch sie kennen ja nur die lustigen Geschichten vom dummen Europäer, der vieles hat aber keine Ahnung.
Wenn sie dann mit Fragen konfrontiert werden, wie: „Warum ist Tony Romo immer noch der Quarterback der Cowboys? Warum ist die AFC West so schlecht?“, dann fühlen sie sich wie Zuhause. Da werden dieselben Fragen gestellt.
Daß nicht jeder auf der Straße etwas mit American Football anzufangen weiß, ist klar. Fragt mich mal nach der Mannschaftsaufstellung von Schalke 08/15.
Deshalb sind solche Befragungen immer lustig und vorhersehbar. Die Ausschnitte, die dann davon im Fernsehen gezeigt werden, sind natürlich nur die, die den unwissenden Europäer zeigen, und das dann auch noch möglichst lustig.
Deshalb fragt der Amerikaner sich jedes Jahr, warum man seinen Lieblingssport in einem Land, weit, weit weg austrägt, wo doch keiner dort damit etwas anzufangen weiß?
Wir fragen uns im Gegenzug, warum Europa für die NFL nur aus England besteht?

Samstag, 27. Oktober 2012

Kurzberichte
manning-peyton-broncosPeyton Manning (Bild) wird nach seiner Zeit in der NFL keinen Hunger leiden.
Der Quarterback der Broncos unterzeichnete einen Vertrag mit der Pizzakette Papa John`s und wird in der Umgebung von Denver 21 Pizzarestaurants eröffnen.
Das werden bestimmt Goldgruben im gelobten Land der fettleibigen Fastfoodfans.

Bears Wide Receiver Earl Bennett hatte ja bereits seine Zahlungsaufforderung von der Liga bekommen, weil er orangefarbene Schuhe gegen die Lions trug. Sein Kollege Brandon Marshall muss für das gleiche Vergehen die gleiche Summe zahlen.
Die Ravens wurden als Team bestraft. Sie hatten eine Schulterverletzung von Safety Ed Reed nicht im Verletzungsreport aufgeführt, und das kostete sie $20.000.
Und durch weitere Strafen kam die Liga erneut über die $100.000 Grenze für die Woche 7.

Schauen wir ins Lazarett
Bereits um 18:00 Uhr werden die Patriots am Sonntag gegen die Rams in London antreten.
Die USA stellen die Uhren erst nach Halloween um. Hier hat die Süßigkeitenlobby ihre Hände im Spiel, die gerne möchte, daß die lieben Kinderchen es eine Stunde länger Hell haben, um von Haus zu Haus ziehen und Süßigkeiten einzusammeln zu können.
Also nicht vergessen, das erste Spiel beginnt um 18:00 Uhr.
Nicht dabei sein werden auf Seiten der Patriots Tight End Aaron Hernandez, der Schmerzen im Knöchel hat, und Safety Patrick Chung wegen Schulterproblemen.

Bei den Rams wird voraussichtlich Danny Amendola fehlen. Der führende Wide Receiver des Teams hat Schmerzen in der Schulter.

Bei den Saints würde Jimmy Graham gerne wieder ins Geschehen eingreifen. Der Wide Receiver glaubt, daß sein Knöchel wieder OK ist, aber die Ärzte haben noch nicht ihr OK gegeben.
Nicht vergessen, für ESPN ist Baseballbullshit wieder wichtiger als dieses Spitzenspiel der Saints in Denver. Deshalb daran denken, den Rekorder für das Sunday Night Spiel auf Sport1+ einzustellen.

231 Starts in Folge hat Redskins Linebacker London Fletcher auf dem Konto. Diese Serie könnte enden, denn Fletcher hat Knie- und Kopfschmerzen.
Über seinen Einsatz gegen Pittsburgh wird erst kurz vor Spielbeginn entschieden.

Wird den Cowboys Giants Running Back Ahmad Bradshaw erspart bleiben?
Könnte sein. Er konnte die ganze Woche über wegen einer Fußverletzung nicht trainieren.

Mal sehen, ob die Packers gegen die Jaguars ein Team zusammenbekommen?
Wide Receiver Greg Jennings, Fullback John Kuhn, Linebacker Nick Perry, Cornerback Sam Shields und Safety Charles Woodson werden definitiv fehlen.
Hinter Wide Receiver Jordy Nelson steht noch ein Fragezeichen, aber es steht zu befürchten, daß auch er nicht wird spielen können.

Freitag, 26. Oktober 2012

Kurzberichte
peterson-adrian04Eine unerwartete Niederlage mussten die Vikings hinnehmen. Sie unterlagen den Tampa Bay Buccaneers mit 17:36 und verloren ihr erstes Heimspiel in dieser Saison.
Minnesotas Running Back Adrian Peterson (Bild) hatte mit einem 64 Yards Touchdownlauf zwar seinen längsten Lauf in dieser Saison, aber ein Fumble von ihm im zweiten Viertel führte direkt zu einem Touchdown für die Buccaneers und leitete deren Sieg ein.
Vikings Cornerback Chris Cook brach sich im zweiten Viertel das Handgelenk und wird einige Zeit ausfallen.

Earl Bennett scheint die Farbe Orange zu lieben.
Wie sonst wäre es zu erklären, daß der Wide Receiver der Bears gegen die Lions wieder orangene Schuhe trug, obwohl er wusste, daß ihm das eine Strafzahlung einbringen wird.
Die NFL scheint nämlich gar nicht auf Orange zu stehen. Sie hat Bennett in der letzten Saison bereits zweimal dafür bestraft, daß er gegen die Kleidervorschrift der Liga verstoßen hat.
$10.500 kostete ihn der Spaß dieses Mal.

Für Sean Lee ist die Saison tatsächlich bereits beendet.
Der Linebacker der Cowboys hat einen Bänderriss im rechten dicken Zeh und muss operiert werden. Dallas setzte ihn am Donnerstag auf die Verletztenliste.
Lee sagte nicht nur die Spielzüge für die Defense an, er selber sorgte in dieser Saison bereits für 58 Tackles und 1 Interception.

Ein Sportmagazin in den USA hat die Spieler der NFL befragt, wer in ihren Reihen der am Meisten überbewertete Spieler ist.
Das Ergebnis war klar und eindeutig. Von den befragten 180 Spielern entschieden sich 34% für Tim Tebow.
Mit 8% landete sein Teamkollege Mark Sanchez abgeschlagen hinter Tebow auf Platz zwei, zusammen mit Tony Romo.
Tim Tebow konnte damit diese „Ehre“, die ihm bereits 2011 zuteil wurde, erfolgreich verteidigen.

Gegen die Bears verletzte sich Calvin Johnson am Knie.
Am Mittwoch konnte er deswegen nicht am Training teilnehmen. Allerdings gab es kein Wort der Teamleitung der Lions, wie schwer genau der Wide Receiver verletzt ist.
Detroit hat genug Probleme mit seiner stotternden Offense. Ein Ausfall Megatrons wäre schrecklich.
Letztes Jahr erzielte Quarterback Matthew Stafford 5.038 Passyards und 41 Touchdowns. In der laufenden Saison warf er in sechs Spielen erst fünf Touchdowns.
Konnten sie letztes Jahr noch die Playoffs erreichen, haben sie mit 2-4 Siegen dieses Jahr keine Chancen mehr auf die Saisonverlängerung.
Bisher gehören die Lions zu den größten Enttäuschungen 2012.

Greg Jennings muss unters Messer.
Der Wide Receiver der Packers hat einen Leistenbruch und könnte bis zu sechs Wochen ausfallen.
Jennings hat in dieser Saison erst ein Spiel absolviert.

 

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