Donnerstag, 31. Mai 2012

Kurzberichte
stewart-kordellNanu, hat man ihn vergessen?
Am Mittwoch trat jemand in den Ruhestand, den man schon seit Jahren in Selbigem vermutete, Kordell Stewart (Bild).
Tatsächlich spielte der als Slash bekanntgewordene Quarterback / Running Back / Wide Receiver 2005 sein letztes Spiel, damals für die Ravens.
Seine beste Zeit hatte er allerdings in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts, als er für die Steelers spielte. Deshalb schloß er am Mittwoch einen Eintagesvertrag mit ihnen ab, um als Steeler seine Karriere zu beenden.
1995 wurde er von Pittsburgh in der zweiten Runde der Draft einberufen. 1996 erreichten die Steelers mit ihm den Super Bowl. 2001 wurde er in den Pro Bowl gewählt. Danach begann seine Karriere einer Achterbahnfahrt zu gleichen und er hörte immer öfter Buhrufe von den Fans statt Jubel.
2003 wechselte er zu den Bears und 2004 zu den Ravens. Die entließen ihn 2005 und Stewart hielt sich seitdem fit.
Jetzt hat der mittlerweile 39-jährige geschnallt, daß da wohl kein Jobangebot aus der NFL mehr kommt und ist offiziell in den Ruhestand getreten.

Der Vertrag, den die Packers Donald Driver angeboten haben läuft ein Jahr. Der Wide Receiver wird für die Saison 2012 $2,5 Millionen erhalten. Das ist beträchtlich weniger, als die $5 Millionen, die ihm nach seinem alten Vertrag zugestanden hätten.
Ob Driver allerdings am ersten Spieltag tatsächlich noch in Diensten der Packers sein wird, steht nicht wirklich fest.

Auch nach der kommenden Saison wird es einen Pro Bowl geben. Das haben die NFL und die NFLPA beschlossen.
Die Spielergewerkschaft und die Liga waren sich einig darüber, daß das, was im letzten Pro Bowl von den Spielern geboten wurde eine bodenlose Frechheit war.
Das Spiel glich eher einem NBA All-Star Spiel, als auch nur ansatzweise einem Footballspiel.
Eine Chance wollen sie dem Spiel noch geben, das am 27. Januar in Honolulu stattfinden wird, wieder eine Woche vor dem Super Bowl, also erneut ohne die Spieler der beiden Finalisten.
Sollten die beiden Mannschaft wieder ein Spiel ohne Berührungen und Anstrengungen abliefern, dürfte es das letzte dieser Art gewesen sein.

In New Orleans hat ein Fan eine Geldsammelaktion für seinen notleidenden Quarterback ins Leben gerufen.
Auf seiner Spendenseite fansstepup.com fordert Tony LeMon Saintsfans dazu auf von einem Dollar an aufwärts Spenden abzugeben, damit Drew Brees endlich einen langfristigen Vertrag unterschreiben kann, der ihn nicht am Hungertuch nagen lässt. Unter $18 Millionen pro Jahr, die Summe, die Tom Brady und Peyton Manning jeweils erhalten, wird man ihn kaum zu einer Unterschrift bewegen können.
Ob so viele Spenden zusammenkommen werden, muss man sehen.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Kurzberichte
owens200Jetzt ist Terrell Owens (Bild) total gescheitert. Sogar in der Indoor Football League zeigte ihm sein Team jetzt, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat.
Nicht nur, daß sie ihn aus der Mannschaft verbannt haben, nein, zusätzlich haben sie ihm auch noch seine Teilhaberschaft entzogen. Dann haben sie ihn unmißverständlich aufgefordert zu gehen. Als Grund gaben sie unüberbrückbare Differenzen an und schlechte Leistungen auf und neben dem Platz.
Also, alles ganz normal, wenn es um T.O. geht.
Der 38-jährige darf sich nun seine Ambitionen, noch mal in die NFL zurückzukehren, wohl völlig abschminken.
Schade, daß ein solcher Superstar sich durch sein grottenschlechtes Benehmen selber so ins Aus manövriert hat.

Die Packers und Donald Driver sind sich tatsächlich einig geworden. Damit bleibt der Wide Receiver in Green Bay.
Noch sind die Details des Vertrags nicht veröffentlicht, aber Driver zwitscherte, daß er immer davon geträumt habe, seine gesamte Karriere bei den Packers zu verbringen, und daß dieser Traum nun wahr geworden wäre.
Am heutigen Mittwoch wird Driver bereits zum Teamtraining erwartet und dann sollen auch die Vertragsbedingungen bekanntgegeben werden.

Kevin Kolb konnte in der letzten Saison im Dezember nur noch zusehen, was seine Kollegen auf dem Feld produzierten. Der Quarterback der Cardinals hatte eine Gehirnerschütterung, die ihn von weiteren Einsätzen abhielt.
Doch anders als viele, besonders ehemalige Spieler, macht er sich keine Sorgen darum, daß sein Gehirn jetzt auf Dauer matschig sein könnte.
Er hat sich einen Helm für die Saison 2012 ausgesucht, der seinen Hinterkopf besser schützen soll. Damit ist für ihn der Fall erledigt.
Anders sieht es bei mittlerweile knapp 2.500 ehemaligen Spielern aus, sie schlossen sich den von Anwälten genannten Beutegeiern in Sammelklagen gegen die NFL an, um noch mal richtig abzusahnen.
Aktive Spieler denken daran, ihre Karrieren frühzeitig zu beenden und ihre Söhne nicht footballspielen zu lassen.
So sagte Jets Linebacker Bart Scott in einem Interview, daß er wirklich genug Geld verdient hat und es zum Leben reicht. Sein Sohn müsse nicht footballspielen, um Geld zu verdienen, für ihn bliebe auch genug übrig.
Kevin Kolb könnte natürlich aus taktischen Gründen so gehandelt haben, denn er kam als kommender Superstar nach Arizona, spielte aber wie ein Voranfänger.
Dieses Jahr geht er ins Trainingslager, um sich mit John Skelton um den Platz des Starters zu duellieren. Da wäre es nicht klug, als an sich zweifelnder Quarterback aufzutreten.

Ein Prozess, den ehemalige Spieler angestrengt hatten, um noch mal zu Schotter zu kommen, wurde für sie negativ entschieden.
Unter der Führung von Carl Eller, einem ehemaligen Star Defensive End der Vikings, verklagten einige Dutzend Spieler die NFLPA. Die Spielergewerkschaft hätte bei den Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag für die aktiven Spieler letztes Jahr, die Interessen der Ruheständler ungerechtfertigt vernachlässigt. Dadurch wären den ehemaligen Spielern etwa 300 bis 500 Millionen Dollar entgangen, um die ihre Pensionen hätten steigen können.
Diese Verhandlungstaktik der Gewerkschaft hätte einseitig die aktiven Spieler bevorzugt und die ehemaligen außen vor gelassen.
Das sah das Gericht auch so, aber es wertete diesen Vorgang als völlig normal. Die NFLPA hätte mit der NFL um die Tarifverträge der aktiven Spieler verhandelt. Das wäre Fakt und korrekt. Deshalb gäbe es keinen Grund, die Gewerkschaft zu verurteilen.
Unter den Klägern, die sich von den aktiven Spielern um viel Geld betrogen fühlen, waren viele Ruhmeshallenmitglieder. Sie wollen in die Berufung gehen.
Eine weitere Möglichkeit wäre es ja, sich den Klagen gegen die NFL in Sachen Gehirnerschütterungen anzuschließen. Wenn es gegen die NFLPA nicht geklappt hat, kann man ja vielleicht dort absahnen?

Lange war Anthony Gonzales nicht in New England.
Der Wide Receiver war vor knapp drei Monaten von den Colts gefeuert worden und landete bei den Patriots.
Doch die feuerten ihn nun ihrerseits am Dienstag.
Gonzales wurde 2007 von den Colts in der ersten Runde der Draft einberufen. In seinen ersten zwei Saisons erfüllte er die in ihn gesetzten Erwartungen, doch dann wurde er zum Dauerverletzten.
In den letzten drei Saisons fing Gonzales gerade mal fünf Pässe.
Da er letzte Woche nicht zum Training der Patriots erschien, kann man spekulieren, daß er schon wieder verletzt ist, und die Pats sich deshalb von ihm trennten.

Montag, 28. Mai 2012

Kurzberichte
Fairley-NickZum zweiten Mal seit Anfang April wurde Nick Fairley (Bild) verhaftet. Der Defensive Tackle der Lions war am Sonntagmorgen betrunken mit dem Auto unterwegs. Als die Polizei ihn stoppen wollte, versuchte er, ihnen zu entkommen.
Allerdings vergeblich.
Fairley wurde erneut verhaftet.
Im April wurde er wegen des Besitzes von Marihuana verhaftet. Der Prozess in dem Fall ist für den Juli angesetzt.
Die Lions werden die Vorfälle sorgsam untersuchen und entsprechend reagieren.
Die Bemühungen von Head Coach Jim Schwartz, seine Spieler zu mehr Disziplin und Anstand zu animieren, werden von ihnen nicht gerade ernst genommen.

Doch es gibt auch die heitere Seite der NFL. Die soll natürlich nicht zu kurz kommen.
So sorgte z.B. Dolphins Linebacker Karlos Dansby für einen Riesenlacher. Er sagte, daß die Dolphins das Team in der AFC wären, das man schlagen müsste.
Für ihn steht fest, daß Miami die AFC gewinnen wird. Die Dolphins hätten das Talent und die Trainer, die nötig sind, um ganz vorne zu landen. Wenn alles richtig laufen würde, dann würde kein Weg an Miami vorbeiführen. Die Dolphins sind seiner Meinung nach in der Lage, 2012 jedes Spiel zu gewinnen.

Nachdem die Lachtränen aus den Augen gewischt sind, zurück zu den normalen News.
Matt Forte widerspricht seinem Arbeitgeber. Die Bears behaupten, daß der Running Back, der schon lange auf eine Vertragsverlängerung wartet, große Probleme mit seinen Knien bekommen wird. Demnächst würde er Arthritis bekommen, die sich chronisch entwickeln könnte.
Letztes Jahr überdrehte er ein Band im Knie und musste pausieren.
Das könne jedem Spieler passieren, sagte Forte in einem Interview, daraus müsse man nicht auf eine chronische Krankheit in der Zukunft spekulieren, nur um sein Gehalt zu drücken.
Die Chancen, daß der Running Back 2012 für die Bears spielen wird sinken tiefer und tiefer.

Jamal Lewis hat sich für insolvent erklären lassen.
Der ehemalige Running Back der Ravens und Browns hat über $10 Millionen Schulden, die er nicht zurückzahlen kann.
In der Saison 2000 lief Lewis als Rookie für 1.364 Yards und gewann mit Baltimore den Super Bowl.
2003 wurde er der fünfte Spieler der NFL, der in einer Saison über 2.000 Yards lief. Gegen die Browns stellte er mit 295 Yards einen neuen Rekord für erzielte Laufyards in einem Spiel auf, der allerdings mittlerweile von Adrian Peterson um ein Yard geknackt wurde.
2005 verbrachte er vier Monate im Gefängnis, weil er mit Drogen gehandelt hatte.
Nachdem er drei Jahre für Cleveland gespielt hatte, beendete er 2009 seine NFL Karriere. Letzte Woche ließ er sich von einem Gericht in Atlanta für Zahlungsunfähig erklären.

Sonntag, 27. Mai 2012

Kurzberichte
lorbeerkranz-dallasImmer wieder gibt es Firmen, Zeitschriften, Fernsehsender, die es wissen wollen. Dann starten sie eine Umfrage und diese hier ist vom Sender ESPN in den USA.
Das Entertainment and Sports Programming Network wollte wissen, welches das beliebteste NFL Team in den Staaten ist.
So rief man über einen längeren Zeitraum jeden Monat 1.500 Leute über 12 Jahre an, und kam zu folgendem Ergebnis: Die Dallas Cowboys bleiben hartnäckig „America`s Team“. 8,8% der Befragten nannten sie als ihr liebstes Team.
Die Packers kamen mit 7,2% auf Platz zwei. Mit jeweils 7,1% teilen sich die Giants und die Steelers Platz drei.
Dann geht es so weiter, bis man auf 0,sonstwas kommt, also zu den absoluten Verlierern. Die Kellerkinder werden angeführt von den Cardinals und den Bengals, die beide nur 0,8% der Fans für sich erwärmen können.
Auf dem vorletzten Platz landeten die Rams mit 0,7% und den unrühmlichen Abschluß bilden die Jaguars mit 0,4%.

Brian Urlacher ist 34 Jahre alt und spielt seit 13 Jahren für die Chicago Bears, das Team, das ihn einberufen hat.
Könnte der Linebacker nächstes Jahr für ein anderes Team spielen?
Sein Vertrag läuft nach der Saison 2012 aus und Urlacher sagte in einem Interview, daß er durchaus geneigt wäre, seinen Marktwert auf dem freien Markt zu testen.
Natürlich würde er auch gerne den Rest seiner Karriere in Chicago verbringen, aber das käme darauf an, was sie ihm für ein Angebot vorlegen würden.
Wenn man sieht, wie zögerlich die Bears damit sind, einem der besten Running Backs der Liga, Matt Forte, ein gutes Angebot zu unterbreiten, dann kann man sich schon mal an den Gedanken gewöhnen, Urlacher in einer anderen Uniform zu sehen.
2012 stehen dem Linebacker $7,5 Millionen zu. Für weniger wird Urlacher wohl nicht spielen, und mehr werden ihm die Bears wohl nicht anbieten.

Samstag, 26. Mai 2012

Kurzberichte
schiedsrichterhuddleDie NFL befindet sich erneut in einer Tarifauseinandersetzung mit einer Gewerkschaft. Ende Mai läuft der Vertrag mit den Schiedsrichtern aus, und eine Einigung ist noch nicht in Sicht.
Der existierende Vertrag wurde 2001 abgeschlossen, nicht ohne ein vorheriges Kräftemessen der beiden Parteien.
Die Schiedsrichter drohten mit einem Streik, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt würden, die NFL sperrte die Schiedsrichter daraufhin kurzerhand aus und begann die Saison mit Ersatzschiedsrichtern.
Das könnte auch dieses Jahr wieder so kommen, sollten die Schiedsrichter nicht gelernt haben, daß die Liga am längeren Hebel sitzt.

Die Bengals hatten einst genug von kriminellen Elementen in ihrem Kader. Nie wieder wollten sie zweifelhafte Spieler verpflichten, die nur Ärger bereiten.
Doch unter einer gewissen Spielergruppe scheint es nicht genug nicht-kriminelle zu geben, so daß dieser gute Vorsatz von den Bengals in die Tonne gekloppt wurde.
Am Freitag wurde wieder einer ihrer Spieler zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der unrekrutierte Linebacker Brandon Joiner hatte 2007 als Freshman im Texas A&M College zusammen mit einem Komplizen zwei schwere Raubüberfälle begangen, einen davon mit vorgehaltener Waffe. Zusätzlich kam noch ein Anklagepunkt wegen des Besitzes verbotener Drogen dazu.
Der Richter schickte Joiner für drei Jahre in den Bau. Bei guter Führung könnte der Linebacker in sechs bis neun Monaten wieder in Freiheit sein.
Die Bengals haben vor, auf Joiner zu warten und ihre Rechte an ihm zu behalten.

Freitag, 25. Mai 2012

Kurzberichte
nicks-hakeem2Einen herben Ausfall haben die Giants zu verzeichnen. Hakeem Nicks (Bild) hat sich am Donnerstag im Training den rechten Fuß gebrochen.
Der Wide Receiver fing in den Playoffs Pässe für 444 Yards und führte damit die Liga an.
Nicks musste in einer Operation eine Schraube in den Fuß gesetzt werden und wird wohl erst in 12 Wochen wieder einsatzbereit sein.

Der Tarifstreit zwischen der NFL und der Spielergewerkschaft ist beendet. Das bedeutet aber nicht, daß man sich nicht auch jetzt noch gegenseitig an die Kehle gehen kann.
So will die NFLPA jetzt gegen die Liga vor Gericht ziehen, weil die 32 Teambesitzer im Jahr 2010, als es keine Gehaltsobergrenze gab, sich im Geheimen abgesprochen haben sollen, um eine Gehaltsobergrenze durch die Hintertür einzuführen.
Dadurch sollen den Spielern etwa eine Milliarde Dollar an Gehältern entgangen sein.
Tatsächlich war es schon sehr eigenartig zu sehen, daß die Teams dieses Jahr nicht genutzt haben, um hemmungslos mit den Dollars um sich zu schmeißen. Das war eigentlich erwartet worden.
Und auch die Klage der Liga gegen die Cowboys und Redskins entlockte einem ein staunendes „Häh?“. Die beiden Teams sollen Verträge so gelegt haben, daß sie erst 2010 fällig wurden, als es keine Gehaltsobergrenze gab. Daß man die Teams bestrafte zeigt, daß es wirklich eine geheime Absprache gegeben haben mag, an die diese beiden Teams sich wohl nicht gehalten haben. Warum sonst die Strafe?
Es bleibt also auch außerhalb der Saison und der Stadien weiterhin spannend.

Die ersten Experten wagten sich bereits, Prognosen für die Saison 2012 abzugeben. Zwar weiß noch keiner, wie die Kader für die Saison aussehen werden, aber für Prognosen scheint es nie zu früh zu sein.
Ganz oben stehen die Packers und die Patriots, die den kommenden Super Bowl austragen sollen. Gut im Rennen sind auch die Texans, Eagles, Steelers und Saints.
Ich selbst bin ja absolut dagegen, Tips abzugeben, werde aber weiterhin darüber berichten, wenn neue Prognosen eintreffen. Irgendeine davon wird schon zutreffen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Kurzberichte
schutzpolsterIn der Saison 2013 wird das Tragen von Hüft-, Oberschenkel- und Knieschützern in der NFL wieder Pflicht. Mitte der Neunziger trennte sich die Liga von dieser Pflicht, aber nun, im Zuge der hysterisch aufgebauschten Verletzungsgeschichten, werden diese Schoner wieder eingeführt.
Sicherheit für ihre Spieler ist das oberste Gebot der Liga, selbst gegen den Willen der Spieler. Die Gewerkschaft hat ja bereits angekündigt, gegen diese Entscheidung der NFL vor Gericht zu ziehen.
Einige Spieler hätten sich schon beklagt, daß sie sich durch das Tragen der ungewohnten Schoner in ihrer Bewegungsfreiheit gestört fühlen könnten. Und der NFLPA ist die Bewegungsfähigkeit einiger Spieler anscheinend wichtiger, als die Sicherheit Aller.
Deshalb der angedrohte Gang vor ein Gericht.
Die Spieler haben genug Zeit, sich bis zum Beginn der Saison 2013 an die Schoner zu gewöhnen. Vielleicht sieht die Gewerkschaft ja noch von einem Prozess ab?

„Ich würde meinen Sohn heute nicht mehr Football spielen lassen,“ sagte der Vater von Tom Brady in einem Interview.
Stellen wir uns mal vor, dieser Ausnahmespieler wäre uns vorenthalten worden. Das dürfte auch für Brady-Hasser eher ein Schreckenszenario sein.
Doch demnächst wird es so kommen. Immer mehr Eltern in den USA überlegen im Zuge der hysterisch aufgebauschten Verletzungsgeschichten aus der NFL ihren Söhnen den Football zu verbieten.
Das wird dem eher langweiligen und öden Fußball in den USA helfen, denn die Zahl der Soccermoms wird steil ansteigen, die am Nachmittag ihre Kinder mit übermotorisierten Spritschleudern zum Fußballtraining fahren.
Diese Entwicklung wird immer mehr Fußball-Weicheier, statt Footballspieler produzieren, und zu einer Ausdünnung der Talente im Football führen.
Noch spielen etwa 285.000 Jungs zwischen 5 und 15 Jahren in der Pop Warner genannten Jugendliga. Diese Zahl könnte in Zukunft stetig nach unten gehen.

Bisher gehört Warren Moon zu der schwindenden Zahl der ehemaligen NFL Spieler, die sich noch keiner Klage gegen die Liga angeschlossen haben.
Normalerweise bekommen die Anwälte ja die Unterschrift von jedem Ehemaligen, der nicht bei eins auf dem Baum ist. Über 2.200 Kläger haben die Anwaltsgeier schon zusammengeschart.
Doch Moon, ein ehemaliger Quarterback der Liga, der lange Zeit den Rekord in Ballverlusten hielt, und es damit in die Hall of Fame geschafft hat, war wohl bei eins auf einem Baum.
Als Gründer und Präsident der Firma Sports 1 Marketing hilft er dabei, einen besseren Helm zu entwickeln, der in der Lage sein soll härtere Schocks als bisher zu absorbieren.
Sollte das gelingen, dann würde Moon daran natürlich gut verdienen. Und es wäre ein ehrlicherer Verdienst, als die verlogenen Anklagen der Zweitausendzweihundert.
Seit vier Jahren werkelt Moon mit seinem Team am Xenith Helm, dessen Grundlagen von Vin Ferra entwickelt wurden, einem ehemaligen Harvard Quarterback. Die Weiterentwicklung ist vielversprechend. Andrew Luck hat sich bereits überlegt, diesen Helm zu tragen. Und anscheinend überlegen mehr und mehr Spieler, diesen Helm zu tragen. 2009 wurden nur 12.000 Xenith Helme verkauft, für 2012 peilt man die hunderttausender Grenze an.

Die NFL gab den Bills grünes Licht für ihre Spiele in Toronto.
Buffalo wird weitere fünf Jahre wenigstens ein Saisonspiel in Toronto austragen. Der neue Vertrag, der noch nicht unterschrieben ist, wird von 2013 bis 2017 laufen.

„Abgelehnt,“ lautete der Spruch des Schiedsrichters im Fall Cowboys und Redskins gegen die NFL.
Beide Teams hatten 2010 zuviel Geld ausgegeben, indem sie die Gehaltsobergrenze durch gestreckte Verträge austricksten. Beiden Teams wurde für dieses Jahr die Gehaltsobergrenze gekürzt, den Cowboys um $10 Millionen den Redskins um $36 Millionen.
Beide Teams legten gegen die Bescheide einen gemeinsamen Einspruch ein, doch dieser wurde am Dienstag zurückgewiesen.

Direkt am ersten Tag des Mini-Trainingslagers der Cowboys gab es eine schwere Verletzung. Rookie Wide Receiver Danny Coale brach sich den linken Fuß.
Diese Verletzung könnte ihn einen Monat vom Training abhalten.
Damit setzte sich das Verletzungspech der Cowboys fort, das schon im Rookietrainingslager begann. Da brach sich Linebacker Kyle Wilber den Zeigefinger und Cornerback Morris Clayborn riß sich einige Bänder im Handgelenk.

Donald Driver hat erneut eine Trophäe gewonnen. Letztes Jahr gewann der Wide Receiver mit den Packers den Super Bowl, jetzt fuhr er den Sieg bei der Fernsehshow „Dancing with the Stars“ ein.
Offen ist noch, ob er weiter für Green Bay spielen wird? Für die Saison 2012 stehen ihm $5 Millionen zu, und die Packers überlegen noch, ob ihnen Driver noch so viel Geld wert ist?

Dienstag, 22. Mai 2012

Kurzberichte
Winslow-KellenDie Buccaneers haben einen Wechsel auf der Tight End Position vorgenommen.
Zuletzt zeigte sich Head Coach Greg Schiano immer unzufriedener mit Kellen Winslow (Bild). Im Radio bemängelte Schiano die Arbeitseinstellung Winslows, der nicht an den offiziell angesetzten Trainingseinheiten teilnahm.
Schiano bot seinem Spieler an, ihm bei einem Vereinswechsel gerne behilflich zu sein.
Das war er dann auch, denn Winslow ist jetzt ein Seahawk. An seiner Stelle soll Dallas Clark spielen, der von den Colts nach neun Saisons gefeuert wurde.

Wegen einer körperlichen Auseinandersetzung, die Kendrick Ellis 2010 mit einem Gegner auf dem College ausfocht, wurde er jetzt zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Der Defensive Lineman der Jets bekannte sich schuldig und bekam 179 Tage Knast, von denen ihm bereits bei der Urteilsverkündung 89 Tage erlassen wurde.
Bei guter Führung kann er nach 45 Tagen aus der Haft entlassen werden und pünktlich am Trainingslager der Jets teilnehmen.
Das Opfer Dennis Eley und seine Familie, die im Gericht anwesend waren, zeigten sich entsetzt über diesen NFL-Bonus.
In einem Zivilprozess, den Eley gegen Ellis angestrengt hat, wird sich der Defensive Lineman demnächst noch mal vor Gericht verantworten müssen. Eley konnte wegen den ihm zugefügten Verletzungen sein Studium nicht beenden und er verklagte Ellis auf $3 Millionen Schmerzensgeld.

Vor zwei Wochen musste Texans Wide Receiver Andre Johnson am Knie operiert werden.
Bis zum Beginn des Trainingslagers im August wird er wieder einsatzbereit sein, sagte er selber.
Der fünfmalige Pro Bowler hatte sich das Knie gegen Jacksonville am 27. November überdehnt, spielte aber dennoch weiter. In der Woche darauf verletzte er sich an der Kniesehne. Durch mehrere weitere Verletzungen verpasste er in der Saison 2011 neun Spiele.

Die Lions sehen ihren Wide Receiver Titus Young momentan nicht gerne auf ihrem Trainingsgelände.
Young hatte letzte Woche eine körperliche Auseinandersetzung mit Safety Louis Delmas.
Delmas erschien zum angesetzten kurzen Trainingslager am Montag.
Young wurde der Zutritt verweigert und es ist noch nicht klar, wann er wieder eingelassen wird.
Für Head Coach Jim Schwartz war der Kampf ein Schlag ins Gesicht. Er redet seit der letzten Saison regelmäßig darüber, daß er das Team zu mehr Disziplin anhalten will.

Am Dienstag beginnen die ersten Trainingseinheiten der Cowboys. An denen wird Mike Jenkins nicht teilnehmen.
Der Cornerback muss seine Schulter nach einer Operation noch schonen, aber er würde auch nicht am Training teilnehmen, wenn er körperlich fit wäre.
Jenkins will das Team verlassen, da es ihm keinen neuen Vertrag anbietet. Für die Saison 2012 stehen ihm $1,05 Millionen zu, zu wenig in seinen Augen.
Zwar sagte Teambesitzer Jerry Jones, daß der Cornerback ein Teil der Zukunft des Teams wäre, aber Jenkins teilt diese Ansicht nicht.

Die Spielergewerkschaft NFLPA soll zwar für ihre Spieler da sein, aber wenn es darum geht, sie zu schützen, geht sie auf die Barrikaden.
Die Teambesitzer stehen kurz davor, Hüft-, Oberschenkel- und Knieschoner für ihre Spieler als Pflicht einzuführen. Da hat die Spielergewerkschaft etwas dagegen. Dieser Zwang würde gegen die Arbeitsbedingungen verstoßen, die in dem neuen Tarifvertrag aufgeführt sind.
Sollten diese Schoner, die die Mitglieder der Gewerkschaft vor Verletzungen schützen sollen, ohne Zustimmung der Gewerkschaft eingeführt werden, dann würde die NFLPA gerichtlich dagegen vorgehen.
Viele Spieler würden um ihre Leistungsfähigkeit fürchten, wenn sie diese ungewohnten Schoner tragen müssten. Deshalb müsse es jedem Spieler freigestellt sein, ob er sie trägt oder nicht.
Gut, daß die NFL es irgendwann geschafft hat, die Helmpflicht durchzusetzen.

„Warum nicht?“ wird sich Eric Dickerson gedacht haben, und der ehemalige Running Back der Rams schloß sich auch einer Klage gegen die NFL an. Auch er ist der in Mode gekommenen Meinung, daß die NFL nicht genug getan hätte, um ihre Spieler auf die Gefahren von Gehirnerschütterungen hinzuweisen.
In 11 Jahren in der NFL erzielte Dickerson 13.259 Laufyards.

Der Angriff kam von seiner blinden Seite. Deshalb war Mike Shanahan ihm schutzlos ausgesetzt.
Robert Griffin III warf einen Pass 59 Yards tief über das Feld und Wide Receiver Pierre Garcon und Cornerback Brandyn Thompson versuchten ihn zu fangen. Dabei prallten sie mit ihrem Head Coach zusammen, der zwei Minuten regungslos am Boden liegen blieb.
Langsam kam er wieder auf seine Füße, lächelte und konnte das Training weiter leiten.
Vielleicht qualifiziert ihn diese Kollision sich auch einer Klage gegen die NFL anzuschließen. Unter den Klägern sind ja schon Punter und Kicker, aber ein Trainer ist noch nicht im Club.

Montag, 21. Mai 2012

Kurzberichte
taylor-lawrenceRichtig viel Geld brachte die Versteigerung des Super Bowl Rings von Lawrence Taylor (Bild) ein.
L.T. gehörte zu dem Team, das Super Bowl XXV gegen Buffalo gewann.
Der Sohn des ehemaligen Giants Verteidigers hatte den Ring von seinem Vater geschenkt bekommen und nun zu Geld gemacht.
Ein Bieter, der unerkannt bleiben möchte, gab mit $230.401 das höchste Gebot ab.

Chase Daniel bereitet sich darauf vor, für die Saints zu starten. Der Ersatz- Quarterback geht als Nr. 1 in das anstehende Trainingslager, da Drew Brees nicht ohne einen neuen langfristigen Vertrag in der Tasche zu haben an irgend etwas teilnimmt, das mit den Saints zu tun hat.
Daniel, der in drei Saisons bei den Saints acht Pässe geworfen hat, sagte allerdings, daß er sich in der Rolle des Ersatzmannes viel wohler fühlt, als in der des Starters.
Er hofft, daß Brees und die Clubführung sich bald einigen, und alles wieder seinen normalen Gang geht.

Samstag, 19. Mai 2012

Kurzberichte
fisher-jeffRams Head Coach Jeff Fisher (Bild) hat einen Plan, wie er sein Team zu Siegen führen will. Er will den Sack-Rekord der Liga einstellen.
1984 stellten die Bears diesen Rekord mit 72 Sacks auf. Die Verteidigung der Rams muss die gegnerischen Quarterbacks also 73 mal zu Boden bringen. Das ist eine enorme Steigerung zu den 39 Sacks, die die Rams in der Saison 2011 erzielten.
Auch wenn St. Louis es nicht schaffen sollte, einen neuen Rekord aufzustellen, die Quarterbacks, die gegen sie spielen, sind gewarnt was auf sie zukommt.

Dallas Clark war zu einem Probetraining in New England. Der ehemalige Tight End der Colts ist auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, und Patriots Head Coach Bill Belichick wollte mal sehen, was er noch so draufhat.
Groß sind seine Chancen nicht, denn mit Rob Gronkowski, Aaron Hernandez und Daniel Fells sind bereits drei brauchbare Tight Ends im Kader der Pats.

Der Diktator ist in New York, und ein Mann versucht, ihn zu Fall zu bringen.
Nein, es geht nicht um Sasha Baron Cohen, sondern um den allmächtigen Chef der NFL, oder reicht es, wenn man ihn nur den Allmächtigen nennt?
Es geht um den Kampf Jonathan Vilma gegen Roger Goodell.
Die Kollegen des Linebackers, der den Commissioner der NFL vor Gericht zerrt, sind größtenteils begeistert.
Sie zwitschern, was das Zeug hält, und sie wünschen ihrem David viel Glück, gegen den Goliath. Für sie schreibt Vilma Geschichte, egal, wie der Gerichtsprozess ausgeht.
Alleine, daß er sich traut, Goodell zu verklagen, hat ihm einen unglaublichen Respekt eingebracht.
Es dürfte schwer sein, das Gericht davon zu überzeugen, daß Roger Goodell Vilma im Zuge der Beweisaufnahme zum Kopfgeldskandal beleidigt und in seiner Ehre gekränkt haben soll. Das weiß auch der Linebacker, aber die Aggressivität, die er auf dem Platz zeigt, legt er auch hier an den Tag. Er will die Sache durchfechten, und wenn er gewinnt, um so besser.

Das mit dem Marihuana ist schon besser geworden, meinte Lomas Brown, ein ehemaliger NFL Offensive Lineman.
Als er seine Karriere 1985 bei den Lions begann, hätten ungefähr 90% aller Spieler Marihuana geraucht. Heute wären es nur noch 50%. Das wäre doch ein Fortschritt.
Woher er diese Zahlen hat?
Das weiß man nicht!
Fakt ist, daß vier von 10 Spielern, die aus dem College kamen und in die NFL wollen, mindestens einmal positiv auf diese Droge getestet wurden. Zwei von 10 Spielern wurden sogar mehrmals positiv getestet.
Aber, wenn die Quote in der NFL seit 1985 von 90% auf 50% gesunken ist, ist das doch auch positiv.

Halt!
Alles auf Anfang!
Nicht Lawrence Taylor hat seinen Ring im Internet zur Auktion angeboten, sondern sein Sohn.
L.T. wusste gar nichts von dieser Auktion. Er hatte seinem Sohn den Ring irgendwanneinmal geschenkt, und was dieser damit macht, wäre seine Sache, meinte das Ruhmeshallenmitglied.
Daß die Sache publik wurde, hat dem Filius allerdings geholfen.
Stand das höchste Gebot am Donnerstag bei knappen $40.000, war es nur einen Tag später bereits auf $90.000 gestiegen.
Sohnemann kann sich also auf einen bestimmt sechsstelligen Betrag freuen, wenn die Auktion am Samstag endet.#

Die Sache mit den Gehirnerschütterungen bereitet vielen Spielern Kopfschmerzen. Innerhalb von einer Woche haben zwei nichtrekrutierte Rookies das Handtuch geworfen, weil sie Angst vor Folgeschäden haben.
Zuerst war es Browns Linebacker Andrew Sweat, der ausstieg und lieber Jura studieren wird.
In dieser Woche gab Ravens Fullback Chad Diehl auf. Er zog sich letzte Woche im Minicamp eine leichte Gehirnerschütterung zu und das war für ihn das Zeichen, den Football aufzugeben.
Beide Spieler hatten keine großen Chancen es tatsächlich in den Kader zu schaffen, mit dem die Teams in die Saison gehen. Da ist es verständlich, daß sie sich mehr um ihre Gesundheit ängstigen, als die Rookies, die an der Schwelle zum Reichtum stehen.

Freitag, 18. Mai 2012

Kurzberichte
vilma-jonathan2Jonathan Vilma (Bild) will gerichtlich gegen Roger Goodell vorgehen.
Goodell soll den Linebacker der Saints im Zuge der Untersuchungen der Kopfgeldaffaire verleumdet und seine Ehre in den Schmutz gezogen haben. Vilma verlangt nun Schmerzensgeld in einer vom Gericht festzusetzenden Höhe.
Der Sprecher der Liga bestätigte, daß die Anzeige eingegangen wäre. Die Rechtsabteilung würde sich darum kümmern.
Vilma wurde vom Commissioner der NFL für die Saison 2012 suspendiert. Gegen diese Suspendierung läuft ein Berufungsverfahren.

Rolando McClain muss 180 Tage in den Bau.
Der Linebacker der Raiders hatte einen Mann mit einer Waffe bedroht. Dabei hielt er die Waffe neben dem Kopf des Opfers und feuerte dicht an dessen Ohr einige Schüsse in die Luft ab.
Der Vorfall ereignete sich letzten November und am Donnerstag war die Gerichtsverhandlung. Gegen das Urteil will der Anwalt McClains Berufung einlegen.
Rolando McClain wurde 2010 als achter Spieler insgesamt von Oakland einberufen. In der letzten Saison erzielte er 99 Tackles und 5 Sacks.

LeSean McCoy hat einen Vertrag über weitere fünf Jahre bei den Eagles unterschrieben.
Damit bleibt der Pro Bowl Running Back bis nach der Saison 2017 in Philadelphia. Der Vertrag wird ihm $45 Millionen einbringen.
Philadelphia rekrutierte McCoy 2009 in der zweiten Runde der Draft. Bisher erzielte er 3.026 Yards und 28 Touchdowns am Boden und weitere 1.215 Yards und 5 Touchdowns durch die Luft.

Am Mittwoch bekamen die Super Bowl Sieger der New York Giants ihre Ringe ausgehändigt.
Für die Spieler ging damit ein lebenslanger Traum in Erfüllung.
Von seinem Traum verabschiedet hat sich am Donnerstag ein Super Bowl Sieger von 1991, Lawrence Taylor. Er bietet seinen Ring zur Zeit bei einer Internetauktion an. Knappe $40.000 sind momentan geboten. Die Versteigerung endet am Samstag und bisher ist noch nicht einmal der Schätzwert des Ringes erreicht worden.
Doch Taylor, der immer noch als einer der besten, wenn nicht als DER beste Verteidiger aller Zeiten gilt, hat viele gesetzliche und finanzielle Probleme und braucht das Geld dringend.
Bei den Spielern, die ihre Ringe des Sieges erhielten, fehlten Running Back Brandon Jacobs und Wide Receiver Mario Manningham.
Beide sind mittlerweile 49er und standen mit ihnen auf dem Trainingsplatz.

myjesusMY Jesus, steht auf T-Shirts, die eine Firma auf cubbytees.com vertreibt.
Dabei wird das Logo der Jets verhunzt, indem die Buchstaben MY dick im Hintergrund zu sehen sind und darauf das Wort Jesus im Schriftzug der Jets. Der Ball hat keine Naht, sondern ein Kreuz.
Die Firma will damit Profit aus der Gläubigkeit von Tim Tebow schlagen, in dessen Namen sie die Shirts verkauft.
Die Anwälte Tebows haben der Firma den weiteren Verkauf der Shirts untersagt. Das Logo der Jets wäre geschützt und würde hier zwar abgewandelt, aber dennoch klar erkennbar verwendet. Zwar würde der Name Tim Tebow nicht von der Firma verwendet, aber sein Konterfei und die Nr. 15 auf den Shirts würden klar erkennbar auf Tebow hinweisen. Das würde ihr Mandant nicht erlauben.
Den Hinweis der Firma darauf, daß Jesus und Tebow doch beides Söhne des Herrn wären, die man in einem Atemzug nennen dürfe, ließen die Anwälte nicht gelten.

Kicker Connor Barth unterschrieb eine Vertragsverlängerung über vier Jahre bei den Buccaneers.
Die Bucs wollten ihn nach der letzten Saison unbedingt behalten und hefteten ihm das Unternehmensetikett an. Doch die Verhandlungen um einen langfristigen Vertrag kamen am Donnerstag zu einem für beide Seiten befriedigenden Ende.
Barth wird in den nächsten vier Jahren $13,2 Millionen verdienen.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Kurzberichte
brees01Saints Quarterback Drew Brees (Bild) hat immer noch nicht seinen Franchisevertrag für die Saison 2012 unterschrieben.
Er beharrt stur auf einem langfristigen Vertrag. Erstmal den Franchisevertrag unterschreiben und dann weiterzuverhandeln käme für ihn gar nicht in Frage.
Das hat seinen Grund. 2005 unterschrieb er solch einen Vertrag bei den Chargers. Im letzten Saisonspiel riß er sich das Labrum, eine Faserknorpel, in der rechten Schulter und das verringerte seinen Marktwert enorm.
$16,371 Millionen würde ihm die Unterschrift unter den Franchisevertrag für die nächste Saison einbringen. Doch das lockt Brees nicht. Als gebranntes Kind scheut er die Unterschrift unter den Vertrag. Für ihn war es schon ein großes Risiko, ohne einen neuen langfristigen Vertrag in die Saison 2011 zu gehen. Ein weiteres Risiko dieser Art will er nicht eingehen.

Ein Restaurant in San Diego, das Junior Seau gehörte, hat geschlossen.
Der ehemalige Star der Chargers hatte es 1996 eröffnet. Die Betreiber des Restaurants glauben nun, daß es ohne die charismatische Führung Saus nicht mehr den nötigen Profit abwirft.
Und im Bezug auf Seau gibt es noch eine schlechte Nachricht. Jemand brach in die Garage seines Hauses ein und stahl ein Fahrrad im Wert von $500, das einem Freund von ihm gehört.
Der Einbrecher kam durch die Hundeklappe in die Garage, schaffte es aber nicht, von dort in das Haus einzubrechen.

Kenny Britt muss erneut am Knie operiert werden. Der Wide Receiver der Titans erholt sich gerade von seinem Kreuzbandriss, den er sich am Anfang der letzten Saison zugezogen hat.
Die Folgeoperation schmälert die Chancen darauf, daß Britt in der Saison 2012 ein Spiel wird bestreiten können, auch wenn die Operation als Minderschwer bezeichnet wird. So werden allerdings fast alle Operationen zwischen den Saisons bezeichnet.
Tennesseefans sollten sich darauf einstellen, daß der Starreceiver 2012 eher nicht spielt.

Die Spielergewerkschaft NFLPA hat bei der Berufungsanhörung ihre Sichtweise auf die Suspendierungen der Saints-Spieler und Trainer dargelegt. Als Schiedsrichter zwischen der Gewerkschaft und der NFL fungiert Shyam Das, der bis vor Kurzem noch für die Major Baseballliga arbeitete.
Das Treffen dauerte über zwei Stunden. Für die NFLPA steht fest, daß Roger Goodell nicht autorisiert ist, die Suspendierungen zu verhängen. Die Vorfälle, auf die sich die Strafen beziehen, hätten sich vor dem Abschluss des neuen Tarifvertrags ereignet. Deshalb dürfte Goodell diese Strafen nicht verhängen.
Shyam Das, der sich die Argumente angehört hat, sagte, daß er sich für seinen Schiedsspruch Zeit nehmen würde.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Kurzberichte
sbringpackers2Zur Zeit beschäftigt eine Frage die NFL Fans in den USA: „Welcher Spieler der Packers nagt dermaßen am Hungertuch, daß er seinen Super Bowl Ring verpfänden musste?“
Eine Pfandleihe hat ganz stolz einen Ring des Super Bowls von 2010 auf ihrer Internetseite präsentiert, ohne Nennung des Namens des verarmten Besitzers.
Das Bild im Internet ist so aufgenommen, daß man den Namen auf der Seite nicht lesen kann. Der Ring kann also auch einem Assistenztrainer oder sonstigem Angestellten gehört haben.
Auf jeden Fall kann sich der Pfandleiher vor Angeboten nicht retten und wird wohl einen guten Schnitt bei der Versteigerung machen.

Wes Welker wird auch 2012 für die Patriots spielen. Der Star-Receiver unterschrieb seinen Franchise Vertrag, der ihm $9,5 Millionen einbringen wird.
Beide Seiten verhandeln dennoch weiterhin, um einen langfristigen Vertrag auszuhandeln. Dafür haben sie noch bis zum 16. Juli Zeit.

Der Staat Louisiana fordert die NFL auf, die Strafen gegen die Saints und ihre betroffenen Spieler zu mildern.
Mit 28:1 Stimmen wurde der Beschluß im Senat des Staates getroffen.
Die Anwälte des Staates sind der Meinung, daß die Strafen zu hart ausgefallen seien. Sie prüfen, ob man rechtlich gegen die NFL vorgehen kann, um sie zu zwingen das Strafmaß in jedem einzelnen Fall zu senken.

Dienstag, 15. Mai 2012

Kurzberichte
cutler-jay-bears-2Jay Cutler (Bild) sagte, daß es seinem rechten Daumen gut geht. Der Quarterback der Bears hatte sich den Daumen im November im Spiel gegen San Diego gebrochen und musste operiert werden. Cutler tackelte Chargers Verteidiger Antoine Cason, der einen Pass von ihm abgefangen hatte und zurücktrug. Dabei zog er sich die Verletzung zu, die seine Saison beendete.
Für die kommende Saison hält er sich für voll und ganz einsatzbereit.
Wenn die organisierten Trainingsaktivitäten beginnen wird er seine Pässe zu einem bekannten Receiver werfen, Brandon Marshall. Mit ihm spielte er schon bei den Broncos zusammen.
Auch seinen neuen Quarterbacks Coach Jeremy Bates kennt er aus Denver. Mit ihm arbeitete er dort drei Jahre lang zusammen.

Mitten in der Reha seiner Achillessehne, die er sich im März riß, riß sich Eagles Left Tackle Jason Peters die Sehne erneut.
Er war unterwegs mit seinem Roll-A-Bout, einem Gerät, das einem Rollator ähnlich ist. Peters kam ins Straucheln, fiel hin und riß sich die frisch operierte Sehne erneut.
Er wird den Hersteller des Geräts verklagen, da er diesem die Schuld an dem Unfall gibt.
Wäre da noch eine kleine Chance gewesen, daß Peters in der Saison 2012 hätte spielen können, so ist diese jetzt vorbei.

Seit Montag ist es offiziell, die Vikings bekommen ihr neues Stadion.
Der Gouverneur des Staates Minnesota hat die nötigen Papiere am nachmittag unterzeichnet.
Damit ging eine jahrelange Auseinandersetzung Zuende. Staat und Team können zufrieden sein.
Gebaut wird das neue Stadion am Platz des alten Metrodomes in der Innenstadt von Minneapolis.

In den Ansichten um die Umbaukosten des Heimstadions der St. Louis Rams liegen das Team und der Stadionbetreiber ein wenig auseinander.
Die Rams streben eine 700 Millionen Dollar teure Renovierung des Stadions an, die Stadt, als Teilhaber des Stadions, denkt eher an 124 Millionen. Da besteht eine kaum überbrückbare Kluft.
Auch die Drohung, daß die Rams St. Louis verlassen, und die Stadt damit zum zweiten Mal seit 1987 ein NFL Team verliert, bewegt die Stadionbetreiber nicht dazu, tiefer in die Kasse zu greifen.
$700 Millionen für eine Renovierung ist eine dermaßen hohe Summe, daß man ja schon eher an einen Neubau denken könnte. Zumal der Edward Jones Dome für die von den Rams geforderten Umbauten drei Jahre geschlossen werden müsste. Da der Dome Bestandteil des Convention Centers der Stadt ist, würde auch dort der Betrieb eingestellt werden müssen, was einen Verlust von $500 Millionen über diesen Zeitraum bedeuten würde.
Beide Seiten wollen ihre Pläne überarbeiten und sich demnächst zu neuen Gesprächen zusammensetzen.

Montag, 14. Mai 2012

Miles für Luck
luck-andrew3Colts-Besitzer Jim Irsay hat seinem neuen Quarterback seinen Privatjet zur Verfügung gestellt. Die neuen Regeln der NFL im Bezug auf Trainingsaktivitäten außerhalb der offiziell erlaubten Trainingscamps sind sehr strikt. Deshalb kann kein Team seine Spieler zusammenführen und miteinander trainieren lassen, so wie es gerne möchte. Und in Lucks (Bild) Fall kommt noch etwas dazu. Er darf nach den Regeln der NFL erst wieder das Trainingsgelände der Colts betreten, wenn er sein letztes Examen für seine Universität von Stanford geschrieben hat. Das ist am 7. Juni. Vorher findet ein 10-tägiges Trainingscamp der Colts statt, an dem er also nicht teilnehmen darf. Deshalb ist es ihm wichtig etwas vorzuarbeiten.
Irsay hatte schon kurz nachdem er Andrew Luck einberufen hatte gesagt, daß er sehr kreativ sein würde, um seinen neuen Quarterback mit den Teamkollegen trainieren zu lassen. „Helikopter, Flugzeuge, was auch immer uns hilft, wir werden es benutzen. Wir werden alles tun, was und die Regeln erlauben, um Luck mit seinen Receivern arbeiten zu lassen“, sagte er.
Und Luck ist es erlaubt, hinzugehen, wohin immer er möchte.
Doch leider nicht im Privatjet des Teambesitzers, das verbieten die Regeln.
Doch die USA haben ja ein dichtes Netz an Fluglinien, so daß Luck auch ohne Privatjet zu Austin Collie in Sacramento und Reggie Wayne in Miami kommen kann.
Und so polstert Luck nun sein Flugmeilenkonto auf um sich mit seinen Receivern abzustimmen.

Sonntag, 13. Mai 2012

Tomlinson hat ein Ziel
tomlinson4LaDainian Tomlinson (Bild) hat noch kein Team gefunden, das sich für ihn interessiert. Dafür hat er etwas gefunden, das ihn brennend interessiert.
Der Running Back, der zuletzt für die Jets gespielt hat, bereitet sich schon seit einiger Zeit auf den Ruhestand vor. Zwar sagte er vor Kurzem noch, daß er noch eine Saison dranhängen würde, wenn ein gutes Angebot käme, aber es kommt nichts.
Deshalb will er nach dem tragischen Tod seines Freundes Junior Seau für die Spieler tätig werden, die in den Ruhestand treten. Momentan lese er ein Buch, das ihm helfe sich auf ein Leben nach dem Football vorzubereiten, sagte er. Die Liga müsse mehr tun, um ihren Spielern bei diesem Schritt zu helfen. Darum wolle er sich kümmern.
Das ist um so wichtiger, da letzte Woche Stacy Robinson verstarb. Der ehemalige Wide Receiver der Giants kümmerte sich in Diensten der Spielergewerkschaft um diese Spieler.
Jemand muss diese Arbeit fortsetzen, und das könnte L.T. sein.

Samstag, 12. Mai 2012

Kurzberichte
seau-junior-55Am Freitag fand die öffentliche Trauerfeier für Junior Seau im Qualcomm Stadion in Sand Diego statt.
Erwartet wurden im Vorfeld 30.000 bis 40.000 Besucher, gekommen waren etwa 15.000 bis 18.000 Fans. Darunter auch viele ehemalige NFL Größen und noch aktive Stars.
Der ehemalige Chargers Quarterback Dan Fouts gehörte zu denen, die eine Abschiedsrede hielten, wie auch Running Back LaDainian Tomlinson.
Jubel brandete auf, als Chargers Präsident Dean Spanos verkündete, daß die Nummer 55 bei den Chargers nie wieder vergeben wird.
Seau, der sich angeblich selber erschossen haben soll, wurde zuvor im engeren Familien- und Freundeskreis, in seinem Heimatort Oceanside beerdigt.

Vince Young hat einen neuen Arbeitgeber gefunden. Die Buffalo Bills gaben dem Quarterback einen Einjahresvertrag, der zwei Millionen Dollar wert sein soll.
Allerdings muss Young sich im Trainingscamp gegen Brad Smith und Tyler Thigpen durchsetzen, um der Ersatzmann von Ryan Fitzpatrick werden zu können.
Es ist noch nicht gesagt, daß Young zum Saisonbeginn im Kader der Bills stehen wird.

Kaum ist die Erlaubnis zum Bau des neuen Vikings-Stadions erteilt, schon schmieden die Besitzer des Teams Super Bowl Pläne.
Die Wilff-Brüder überlegen, ob sie sich für die Austragung des 51. Super Bowls bewerben sollen.
Das neue Stadion soll zum Beginn der Saison 2016 fertiggestellt sein. Super Bowl LI findet 2017 statt.

Gary Kubiak will Matt Schaub noch etwas schonen. Der Quarterback der Texans musste letztes Jahr am rechten Fuß operiert werden und hält sich selber wieder für einsatzbereit. Doch sein Head Coach bremst ihn etwas und will ihn an den am 21. Mai beginnenden Teamaktivitäten noch nicht teilnehmen lassen.
Bis zum Beginn des Trainingslagers im Juli will Kubiak Schaub noch nicht voll trainieren lassen.

Freitag, 11. Mai 2012

Kurzberichte
addai-joseph2Sie nähern sich dem Ende ihrer Karriere?
Sie wollen aber noch ein bißchen Geld verdienen?
Dann stellen Sie sich bei den Patriots vor. Die verpflichten momentan in der Offense Spieler nach dem Motto „Je älter, desto lieber“.
Am Donnerstag verpflichteten sie Running Back Joseph Addai (Bild), der mit den Colts einen Super Bowl gewinnen konnte.
Sechs Jahre spielte er in Indianapolis und lief in seinen ersten beiden Saisons jeweils über 1.000 Yards. Danach hatte er Probleme damit, gesund zu bleiben und seit 2010 verpasste er 12 Spiele.
Ob er tatsächlich noch in New England ist, wenn die Saison beginnt, bleibt abzuwarten.

Terrell Suggs könnte wirklich viel früher wieder einsatzbereit sein, als befürchtet.
Die gerissene Achillessehne, die bei ihm diagnostiziert wurde, entpuppte sich bei der Operation als nur angerissen. Das bedeutet natürlich, daß er sehr viel eher wieder mitmischen kann, als es nach einer gerissenen Sehne der Fall gewesen wäre.
Statt mit 12 Monate Reha rechnen die Ravens nun schon nach sechs oder gar vier Monaten mit der Rückkehr ihres Linebackers.

„Man kennt sich, man hilft sich“, gibt es natürlich nicht nur im Kölschen Klüngel.
So heuerte Patriots Head Coach Bill Belichick seinen Sohn Steve an. Das teilte die Clubführung am Donnerstag mit.
Steve Belichick wird als Assistenztrainer für das Team arbeiten.

Big Ben muss wieder die Schulbank drücken. Zusammen mit seinen Kollegen aus der Offense muß er das neue Spielsystem von Offensive Coordinator Todd Haley lernen.
Das wäre eine Heidenarbeit, sagte der Quarterback der Steelers. 90% der Spielzüge wären neu.
Das Team hätte das neue System noch nicht einmal ansatzweise gelernt, fuhr Roethlisberger fort. Todd Haley, der nicht nur die Spieler zwingt, ein völlig neues System zu lernen, sondern auch die anderen Trainer der Steelers Offense, hätte noch sehr viel zu tun, meinte Big Ben weiter.
Man hat ja schon oft erlebt, zu welchen Katastrophen es führen kann, wenn Trainer neu zu einem Team kommen und diesem ein neues System aufzwingen wollen.
Das geht öfter schief, als es Erfolg bringt.

Randy Moss hat die 49ers bei seinem ersten gemeinsamen Training mit dem Team beeindruckt.
Der Wide Receiver brachte seinen Kollegen nebenbei bei, wie man sich mit gekonnten Körpertäuschungen von den Verteidigern löst.
Ein Jahr hat Moss nicht in der NFL gespielt, aber das merkte man ihm nicht an.
Der 35-jährige verstand sich auf Anhieb mit seinen Kollegen und ist nach eigenen Aussagen heiß auf die Saison.

„Die NFL Ist ein lautloser Killer“, sagte Jamal Lewis über die Liga, in der er 10 Jahre gutes Geld verdiente.
Der Running Back spielte für die Ravens und die Browns. Er lief 2.542 mal für 10.607 Yards, und er spürt die Nachwirkungen der vielen harten Schläge, die er einstecken musste.
In einem Radiointerview sagte der 32-jährige, daß er Angst habe um seine Gesundheit, nach all dem, was er momentan so hört.
Er selber musste seine Karriere ja 2009 wegen der Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung beenden.
In Woche eins zog er sich diese Verletzung zu, doch weder er, noch die Trainer, erkannten die Schwere der Verletzung. Nachdem sein Ersatzmann auch verletzt wurde, ging Lewis wieder zurück ins Spiel und verschlimmerte seinen Zustand. Erst gegen Ende der Saison merkte man, daß er nicht mehr eingesetzt werden konnte und setzte ihn auf die Verletztenliste.
Man könne Gehirnerschütterungen nicht wirklich verhindern, fuhr er fort, aber man könne verhindern, daß ein Spieler danach wieder ins Spiel zurückgeht und das ganze sich verschlimmert.
Heute führe er ein unstrukturiertes Leben nach dem Football. Den ganzen Tag mache er sich Sorgen um seine Zukunft.

Die Vikings haben einen Vertrag mit der Universität von Minnesota abgeschlossen und dürfen deren Stadion benutzen, bis das neue Stadion für sie fertig ist.
Alle Umbauten, die in dem College-Stadion nötig sind, werden von den Vikings bezahlt. Pro Spiel wird das NFL Team eine Miete von $250.000 zahlen.
Und der Neubau des Vikings-Stadions wird bald beginnen können. Die Gesetzgeber des Staates Minnesota haben grünes Licht zum Bau gegeben.

Die USFL kommt zurück.
Einige werden sich vielleicht noch an die Liga erinnern, die versuchte der NFL Konkurrenz zu machen. Viele Spieler, die heute in der Ruhmeshalle der NFL sind, folgten dem Schotter der USFL und begannen dort ihre Karrieren. Jim Kelly und Steve Young dürften zu den bekanntesten gehören.
Und wieder gibt es einige finanziellen Hasardeure, die es wagen wollen.
Doch die neue USFL will es nicht mehr im Herbst versuchen, sondern im Frühling. März bis Juni sind nun im Gespräch. Nach der 14 Spiele umfassenden Saison stände es den Spielern frei, in die NFL zu wechseln.
Zunächst aber müsste ein Fernsehsender gefunden werden, der die Liga übertragen will. Ohne würde man gar nicht erst anfangen, sagte NFL Hall of Fame Mitglied Fred Biletnikoff, der als Berater für die Liga agiert.
Die UFL, die 2011 ihre dritte Saison beendete, hat keinen TV-Sender, der regelmäßig Spiele überträgt. Allerdings spielen sie auch im Herbst, wo sich das Publikum neben der NFL auch auf Collegefootball konzentriert. Ob es hier eine vierte Saison geben wird ist fraglich.
Doch auch die USFL könnte wieder mit UngeSehene Football Liga übersetzt werden, denn Frühlingsfootball hat die US Amerikaner noch nie interessiert. Selbst die NFL selber ist zu dieser Zeit mit der WLAF und der NFLE gescheitert.
Schaun` mer mal, was daraus wird.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Roddy White ist es leid.
white-roddyDer Wide Receiver der Falcons hat die Nase voll von all den ehemaligen Spielern, die die NFL verklagen und den Sport in den Schmutz ziehen.
Bei Twitter zwitscherte er folgendes: „Es ist verrückt, wie footballspieler unseren sport killen. Ihr habt unterschrieben, daß ihr ein brutales spiel spielt und ihr habt viel geld damit verdient. Jetzt redet ihr schlecht darüber.“
Und das gefällt ihm nicht.
Ehemalige Spieler würden Gerichtsprozesse anstrengen und die aktuellen Spieler müssten dauernd Regeländerungen ertragen, die das Spiel eines Tages umbringen würden.
Natürlich hätten die Spieler damals weniger verdient, als heute. Aber damals kostete das Benzin zum Beispiel ja auch nur 89 Cent, fuhr er fort.
Sie sollten sich genau überlegen, was sie tun.
Er bewundert all die Spieler, die das Spiel zu dem gemacht haben, das es heute ist. Es wäre traurig, daß sie es nun zerstören.

Stadionneubau am Horizont
Das neue Stadion der Vikings kann gebaut werden, wenn das Team $50 Millionen mehr bezahlt, als bisher veranschlagt.
Die zunächst veranschlagten Baukosten von $975 Millionen sollen demnach wie folgt aufgeteilt werden: Der Staat zahlt $348 Millionen, die Stadt Minneapolis zahlt $150 Millionen. Den Rest von $477 Millionen zahlen die Vikings.
Die wollten zwar nie mehr als $427 Millionen zahlen und bezeichneten diese Summe als in Stein gemeißelt, aber Stein ist ja bekanntlich geduldig.
Die Gegner des Neubaus führten an, daß die Besitzer der Vikings, die Brüder Zygi und Mark Wilff, Milliardäre wären, denen ein paar Millionen mehr weniger wehtun würden, als den Steuerzahlern Minnesotas.
Die Befürworter führten an, daß es dem Staat großen finanziellen- und Imageschaden zufügen würde, wenn die Vikings Minnesota verlassen würden.
Beide Seiten glauben, einen tragfähigen Kompromiss gefunden zu haben.
Wer die zu erwartenden Mehrkosten, die ein solches Projekt ja immer auftürmt, zahlen wird, darüber wurde noch nicht gesprochen.
Zwar ist noch nichts unterschrieben, aber am Horizont zeigt der Optimismus sein fröhliches Gesicht.

Kurzberichte

„Wenn die Saison beginnt, bin ich dabei“, sagte Vikings Running Back Adrian Peterson.
Vor vier Monaten riß er sich das Kreuzband im linken Knie. Mit seiner Reha wäre er nun bereits dem anvisierten Zeitplan voraus, so daß er keinen Zweifel hat, sofort ins Geschehen eingreifen zu können.
Normalerweise fällt man nach einem Kreuzbandriss ein Jahr aus. Petersons Genesung wäre als fast rekordverdächtig.

Domonique Foxworth, der Präsident der NFLPA, beschuldigt Roger Goodell, die Öffentlichkeit im Bezug auf den Kopfgeldskandal bewusst zu belügen.
Der Commissioner hätte keine echten Beweise in der Hand, die die Suspendierungen der vier Saints-Verteidiger rechtfertigten. Alles, was er habe, wären Gerüchte, Presseberichte und Vermutungen. Daraus habe er ein Konstrukt gebastelt, das ihm genehm wäre.
Auch der Anwalt, den sich Jonathan Vilma, der ein Jahr lang suspendiert wurde, besorgte, sieht keine Chance, daß Goodell mit seinen Anschuldigungen vor einem ordentlichen Gericht bestehen wird.

Am Mittwoch wurde die Todesursache von Stacy Robinson bekanntgegeben. Der ehemalige Running Back der Giants hat den Kampf gegen den Krebs verloren.
Robinson wurde 2009 mit Knochenkrebs diagnostiziert und unterzog sich mehreren Behandlungen und Transplantationen.
Am Dienstag erlag er seiner Krankheit.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Cris Carter zahlte Kopfgeld, um sich zu schützen.
carter-in-frankfurtDer ehemalige Wide Receiver der Vikings, Eagles und Dolphins, der in diesem Jahr knapp die Aufnahme in die Ruhmeshalle verpasste, gab zu, seinen Mitspielern Geld gezahlt zu haben, damit sie ihn besonders beschützen.
Das erzählte er am Dienstag in einem Radiointerview.
Er wusste von einigen Verteidigern, die es darauf abgesehen hatten, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Um sich, und wie er sagte, seine Familie zu schützen, versprach er seinen Mitspielern Bares, wenn sie sich diese Verteidiger ganz speziell vornahmen. 
Als Mitglied des Eaglesteams von 1989 war er persönlich auch Zeuge des sogenannten „Bounty Bowls“. Im Spiel am Thanksgiving Tag gegen Dallas hatte Head Coach Buddy Ryan seine Spieler instruiert Cowboys Quarterback Troy Aikman und Kicker Luis Zendejas zu verletzen.
Die Liga untersuchte den Vorfall, konnte aber keine Beweise für diese Schweinerei entdecken.
Carter (Bild) fragte nun in dem Interview, was die Liga denn da untersucht hätte. Er selber hätte die Verstöße doch persönlich miterlebt.
Das Kopfgeld, das er gezahlt hätte, damit er beschützt wird, hätte er nicht gezahlt, damit seine Mitspieler ihre Gegner verletzten. Sie sollten die Gegner nur einschüchtern.

Die Liga schlägt zurück!
Über 1.500 ehemalige Spieler der Liga verklagen die NFL, weil sie nicht ausreichend über die Gefahren von Gehirnerschütterungen informiert worden seien.
Doch die NFL fragt sich, was das soll, denn ehemalige Footballspieler leben nachweislich länger, als andere Männer in den USA.
Das jedenfalls behauptet das Nationale Institut für Sicherheit und Gesundheit im Beruf (NIOSH).
Unter 3.439 zufällig ausgesuchten ehemaligen Spielern der NFL hätte man nur 334 Todesfälle gehabt. Unter der vergleichbaren Gruppe unter normalen Arbeitnehmern wären es 625 Todesfälle gewesen.
Unter NFL Spielern gäbe es auch weniger Fälle von Krebserkrankungen (85 zu 146) und Herzerkrankungen (126 zu 186).
Allerdings sterben mehr Linespieler an Herzerkrankungen, als normale Arbeitnehmer (41 zu 29).
Was bei der Studie, bestimmt nicht aus Versehen, fehlt, sind Vergleiche zu Gehirnerschütterungen und Selbstmorden.

Und noch ein Arbeitskampf.
Der Tarifvertrag zwischen der NFL und den Schiedsrichtern läuft aus, und die Zebras drohen schon mit einem Streik, wenn ihre Vergütungen nicht erhöht werden.
Die Liga konterte schon mit dem Gegenschlag Aussperrung. Das hatten wir bereits 2001, als die Schiedsrichter zuletzt dachten, sie könnten die Liga unter Druck setzen.
Da sperrte die Liga sie kurzerhand aus und ersetzte sie bei den letzten Vorbereitungsspielen und in Woche eins durch College-Schiedsrichter.
Nachdem die Liga nach den Terroranschlägen durch Islamisten am 11. September den Spielbetrieb wieder aufnahm, trotten die Zebras mit einem neuen Vertrag ausgestattet, wieder auf den Rasen.
Die Schiedsrichter werden pro Spiel bezahlt. Die Vergütung steigt mit der Zeit der Ligazugehörigkeit. Ein Schiedsrichter mit weniger als fünf Jahren NFL Erfahrung kann pro Jahr zwischen $50.000 und $60.000 verdienen.

Kurzberichte
Jacoby Jones hat einen neuen Arbeitgeber. Der Wide Receiver/Kickreturner war bei den Texans entbehrlich geworden und suchte ein neues Team.
Das fand er in Baltimore. Bei den Ravens unterschrieb er einen Zweijahresvertrag, der ihm $7 Millionen einbringt.

Matt Light hat erklärt, warum er in den Ruhestand getreten ist.
Der ehemalige Offensive Tackle der Patriots leidet an einer Krankheit, die man als Crohn`s Disease bezeichnet. Sie kann Entzündungen im Verdauungssystem vom Mund bis zum Darm verursachen, die sehr schmerzhaft sind.
Seit 2001 plagt Light sich damit herum und schwieg darüber, obwohl er manchmal vor Schmerzen weder stehen, noch sitzen, noch liegen konnte. Aber er wollte nicht, daß die Leute denken würden, er hätte einen Tackle verpasst, weil er wieder einen dieser Crohn-Tage hätte.
Gerade zwischen den Saisons hätte diese Krankheit ihn manchmal regelrecht gelähmt, so daß er zu Boden stürzte.
2004 wurden ihm 30 Zentimeter Darm entfernt. Es gab Komplikationen nach der Operation und Light kämpfte mit dem Tod. Er konnte einen Monat lang nichts essen und nahm rapide ab.
Dennoch kämpfte er sich wieder zurück ins Team.
Am Montag wurde er nun offiziell von den Patriots verabschiedet und sagte dem Football Ade.

Und wieder eine Todesnachricht.
Im Alter von nur 50 Jahren verstarb der ehemalige Wide Receiver der Giants, Stacy Robinson.
Er gewann Super Bowl XXI mit dem Team und verbrachte seine sechs Jahre in der NFL alle bei den Giants.
Danach arbeitete er für die Spielergewerkschaft. Er bereitete die Spieler auf ihr Leben nach der Footballkarriere vor, und er half mit, einen Test auf die verbotene Substanz HGH zu entwickeln.
Woran Robinson verstarb wurde noch nicht mitgeteilt.

Dienstag, 8. Mai 2012

jackson-fred-billsKurzberichte
Running Back Fred Jackson (Bild) hat sich entschlossen, noch einige Zeit bei den Bills zu bleiben.
Er unterschrieb am Montag einen Vertrag über zwei Jahre, dessen finanziellen Bedingungen nicht bekanntgegeben wurden.
Schon in Woche 11 der letzten Saison hatte er 934 Yards auf seinem Konto und 6 Touchdowns. Zusätzlich hatte er 39 Pässe gefangen für 442 Yards. Dann brach er sich ein Bein und seine Saison war beendet.

Am Montag gaben die Patriots offiziell bekannt, daß Matt Light in den Ruhestand getreten ist.
11 Jahre spielte der Left Tackle für New England und er ist einer von fünf Spielern, die in fünf Super Bowls als Starter antraten. Dreimal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Bei dem sogenannten „Paddle Out“ zu Ehren von Junior Seau gab es eine weitere Tragödie.
Eine 50-jährige Frau, die an der Zeremonie teilnahm, wurde von anderen Surfern aus dem Wasser gezogen, nachdem sie einige Zeit mit dem Gesicht nach unten auf der Wasseroberfläche gelegen hatte.
Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte bezeichneten ihren Zustand als kritisch.

Am Montag trennten sich die Minnesota Vikings von Ryan Longwell.
Der Kicker spielte sechs Jahre für Minnesota. Doch die Vikes wollen auf Blair Walsh setzen, den sie in der sechsten Runde der Draft einberiefen.
Longwell spielte 15 Jahre in der NFL und verwandelte 83,2% seiner Field Goal Versuche. Letztes Jahr aber verwandelte er nur noch 78,6% seiner Versuche.

Am Montag könnte die Zukunft eines neuen Stadions für die Vikings in Minnesota begonnen haben.
Der Senat des Staates stimmte dem Bau zu, unter der Bedingung, daß die Vikings selber mehr für den Neubau zahlen, als bisher vorgesehen.
Genaue Zahlen müssen noch ausgehandelt werden, aber die Chancen, daß die Vikings nicht so bald die L.A. Vikings werden, sind gewachsen.

Montag, 7. Mai 2012

Gedenken an Seau
seau-junior4Etwa 200 Surfer und 1.200 Zuschauer kamen nach Oceanside in Kalifornien, um Junior Seau (Bild) zu gedenken, darunter auch Saints Quarterback Drew Brees. Er spielte zwei Jahre zusammen mit Seau bei den Chargers.
Brees und andere Surfer paddelten hinaus aufs Meer und formten einen riesigen Kreis. Für eine Stunde klatschten sie ihre Hände rhythmisch auf das Wasser und riefen Seaus Namen. Unter Surfern nennt man dieses Ritual „Paddle Out“.
Angeblich soll sich Seau am Mittwoch mit einem Schuss in die Brust selber umgebracht haben.
Doch diese von der Polizei sehr schnell aufgebrachte Selbstmordgeschichte wird von vielen Menschen, die eng mit dem ehemaligen NFL-Star befreundet waren, angezweifelt.
Zwei Tage bevor Seau sich selber umgebracht haben soll war er bei einem Wohltätigkeitsgolfturnier. Tim Brown, Mitveranstalter des Turniers und ehemaliger Wide Receiver der Oakland Raiders sagte, daß Seau nur so vor Witz und Lebensfreude sprühte. Er habe ganz stolz von seinen vier Kindern gesprochen und kritisch die Draft der Chargers kommentiert. Für über fünf Stunden hätten sie Spaß gehabt und Witze gemacht. Die ganze Zeit über habe Seau über das ganze Gesicht gestrahlt.
Für Brown ist es völlig unverständlich, daß dieser Mann sich plötzlich umgedreht und sich selber erschossen haben soll.

Kurzberichte
Die Dolphins haben den Vertrag mit Cameron Wake verlängert.
Der Linebacker unterschrieb am Sonntag einen Vertrag über weitere vier Jahre und $49 Millionen.
Wake war im letzen Jahr seines laufenden Vertrags, der ihm für 2012 nur magere $650.000 eingebracht hätte.

Überhaupt keinen Zweifel hat Redskins Head Coach Mike Shanahan, welcher Quarterback als Starter am ersten Spieltag für das Team aufläuft... Robert Griffin III.
Nachdem das dreitägige Minicamp für Rookies beendet war, sagte Shanahan sofort, daß RG3 mit der ersten Mannschaft trainieren wird, wenn am 21. Mai die organisierten Teamaktivitäten beginnen.
„Er ist unser Starter, Punkt,“ sagte Washingtons Head Coach.

Die Dallas Cowboys können ihre einberufenen Rookies erst im Juni unter Vertrag nehmen. Erst dann läuft der Vertrag mit Terence Newman aus. Der wurde zwar schon im März von Dallas gefeuert, doch die $6 Millionen, die ihm laut Vertrag zustehen, werden erst am 1. Juni aus den Büchern gelöscht. Und da die Cowboys nur knapp unter der Gehaltsobergrenze liegen, können sie noch keine neuen Verträge eingehen.
Dann können sie endlich alle Rookies verpflichten, außer ihre Nr. 1, Cornerback Morris Claiborne. Für ihn müssen sie etwa $16,2 Millionen für einen Vierjahresvertrag einplanen. Viel Geld, für das auch dann kaum Platz unter der Gehaltsobergrenze ist.

Ein weiterer Sohn von Phil Simms ist als Quarterback in der NFL gelandet.
Nach Chris Simms, der einige erfolglose Jahre unter anderem bei den Buccaneers verbrachte, landete jetzt Matt Simms bei den Jets.
Die Chancen, dort an Mark Sanchez und Tim Tebow vorbeizuziehen sind verschwindend gering.
Auch er wird wohl nicht annähernd solche Erfolge feiern können, wie sein Vater, der Super Bowl MVP.

Sonntag, 6. Mai 2012

Kurzberichte
tannehillAm Freitag trainierte der neue Quarterback der Dolphins, Rookie Ryan Tannehill (Bild), zum ersten Mal mit seinem NFL Team.
Nachdem er das Playbook studiert hatte, war er recht optimistisch. Seiner Meinung nach sind ihm 80 bis 85 % der Spielzüge vertraut. So ähnlich habe er sie auch auf dem College gespielt.
Natürlich hat er das, denn sein Offensive Coordinator in Miami war sein Coach bei Texas A&M, Mike Sherman.
Für die Spielzüge, die er noch nicht vom College kennt, habe er ja genug Zeit zum Lernen, meinte Tannehill.
Zwar steht noch nicht fest, daß Tannehill als Starter in die Saison gehen wird, aber Quarterbacks, die in der ersten Runde einberufen wurden, sitzen selten auf der Bank.

Matt Leinart wird um den Posten des Starters kämpfen.
Die Raiders verpflichteten ihn letzte Woche als Ersatzmann für Carson Palmer, aber kampflos will Leinart ihm nicht den Posten der Nr. 1 überlassen.
Bereits auf dem College der USC war Leinart zwei Jahre lang hinter Palmer die Nr. 2.
Das ist 10 Jahre her, und die beiden sind über die Zeit Freunde geblieben.
Jetzt wollen sie herausfinden, wer die Raiders besser anführen kann.

Die Familie von Junior Seau denkt noch einmal darüber nach, ob sie das Gehirn des Verstorbenen wirklich für Forschungszwecke stiften soll?
Man habe im ersten Moment unüberlegt reagiert, nachdem man die schreckliche Nachricht vom angeblichen Selbstmord des ehemaligen NFL-Stars bekommen hatte.
Man wäre nicht wirklich dagegen, das Gehirn der Forschung zu überlassen, aber die Familie wolle zunächst zur Ruhe kommen, und dann eine Entscheidung treffen, sagte der Pastor der Familie am Samstag der Presse.
Das Forschungsinstitut für Gehirnverletzungen und die Universität von Boston haben sich beide um das Gehirn beworben.
Mittlerweile haben über 1.500 ehemalige Spieler der NFL die Liga verklagt, weil sie angeblich an Nachwirkungen von Gehirnerschütterungen leiden, die sie sich während ihrer Karriere zugezogen haben. Sie alle sind natürlich an den Ergebnissen einer etwaigen Studie von Seaus Gehirn interessiert.

Samstag, 5. Mai 2012

Kurzberichte
luck-mit-coltshelm2Am Freitag haben neun Teams ihre Rookies zum ersten Mal trainieren lassen.
Auch die Indianapolis Colts begannen ihr sogenanntes Rookie Minicamp und Andrew Luck (Bild) warf seine ersten Pässe unter den Augen von Head Coach Chuck Pagano.
Auch der zweite Spieler, der in der Draft sein Team fand, Quarterback Robert Griffin III, trainierte zum ersten Mal mit den Redskins. Wie er auf Twitter zwitscherte, freute er sich tierisch darauf.
Beide Quarterbacks sollen ja nicht mehr, als nur die Zukunft ihrer Teams sichern.
Na dann, viel Glück, Luck und Griffin III.

Saints Running Back Mark Ingram wurde am Donnerstag am Knie operiert.
An welchem Knie er operiert wurde, wurde nicht mitgeteilt. Im College musste er vor einigen Jahren am linken Knie operiert werden.
In seiner Rookie Saison für die Saints, 2009, hatte er einen sogenannten Turf Toe der ihn behinderte. Auch letztes Jahr konnte er nur in 10 Spielen antreten, weil ihn Verletzungen plagten.
Zum Start des Trainingscamps Ende Juli soll er wieder einsatzbereit sein.

Freitag, 4. Mai 2012

Junior Seau
seau lauertNächste Woche wollte Junior Seau mit seinem Freund Donald Takayama auf Hawaii surfen gehen. Das jedenfalls sagte der sechsmalige U.S. Surfmeister Takayama der Presse.
Er habe erst vor einer Woche mit Seau gesprochen und ihn dabei genau so lebensfroh und offen erlebt, wie sonst auch immer. Seau hätte sich wahnsinnig auf die Reise gefreut.
Nichts hätte darauf hingedeutet, daß Seau vorgehabt haben könnte, sich das Leben zu nehmen.
Für Takayama ist das Gerede darum, daß sich sein Freund selber umgebracht haben soll völlig unverständlich. Er habe sich nie über Gehirnerschütterungen beklagt. Auch habe er nie einen depressiven Eindruck auf ihn gemacht, fuhr der Surfmeister fort. Erst letzten Dienstag hätten sie die Reise beschlossen, und Seau wollte seine Kinder mitbringen und eine Menge Spaß haben.
Selbstmord?
Ausgeschlossen, das könne nicht sein, ist Takayamas Meinung.
Doch laut Obduktionsbericht hat der ehemalige NFL-Star genau das getan. Der untersuchende Arzt kam zu dem Schluß, daß sich Junior Seau das Leben durch einen Schuß in die Brust selber genommen hat.
Natürlich kamen sofort die Spekulationen auf, die eine Gehirnverletzung hinter dieser Verzweiflungstat vermuten.
Eine Universität hat schon nach dem Gehirn von Seau gefragt, um es untersuchen zu können.
Immerhin spielte Seau 20 Saisons in der Liga und wurde 12 mal in den Pro Bowl gewählt. Er wurde 1990 als fünfter Spieler in der Draft von den Chargers einberufen und hatte im Lauf seiner Karriere 1.849 Tackles und 56 ½ Sacks.

Kurzberichte
Einer der wichtigsten Spieler der Ravens fällt lange Zeit aus. Outside Linebacker Terrell Suggs hat sich beim Basketballspielen eine Achillessehne gerissen.
Nach der Operation benötigt man normalerweise eine fast einjährige Rehabilitation.
Die Ravens, deren Stars in der Verteidigung fast alle den späten Abend ihrer Karriere erreicht haben, richten sich darauf ein, die Saison 2012 ohne Suggs zu bestreiten.
Der hofft zwar, daß er einen Rekord bei der Heilung dieser Verletzung aufstellen wird, aber die Natur lässt sich sehr wahrscheinlich nicht austricksen.

Die Spielergewerkschaft der NFL hat bereits angekündigt, daß sie die vier suspendierten Spieler der Saints bei deren Einsprüchen gegen ihre Strafen vertreten wird.
Am Donnerstag flog der Chef der NFLPA, DeMaurice Smith, selber nach New Orleans, um die Sache mit ihnen zu besprechen.
Viele bemängeln nun, daß sich die Gewerkschaft mehr um die Täter kümmert, als um die Opfer. Immerhin gelte es, auch die Spieler auf der anderen Seite der absichtlich herbeigeführten Verletzungen zu vertreten. Um die aber hat sich bei der NFLPA noch niemand gekümmert.
Die vier Spieler der Saints nehmen es mit ihren Einsprüchen jedenfalls sehr ernst und sie wollen bis vor das höchste Gericht der USA ziehen, um ihre Sache zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Kurt Warner graust es davor, daß seine beiden Söhne eine Footballkarriere anstreben könnten.
Nach Allem, was in der letzten Zeit passiert und an die Oberfläche käme, würde er den beiden dringend davon abraten, Football zu spielen.
Die vielen Berichte über Gehirnverletzungen, das absichtliche Verletzen des Gegners, all das habe seine Sicht auf seinen ehemaligen Beruf grundlegend geändert.
Kurt Warner stand ja als Quarterback der Arizona Cardinals selber auf der Abschußliste der Saints, was ihn sehr betroffen und wütend gemacht hat, als er davon erfuhr.
Wenn seine Söhne ihm nacheifern wollten, würde er sich nicht dagegen stellen, aber unterstützen würde er sie auch nicht. Es wäre ihre Entscheidung und Warner hofft, daß sie die richtige treffen werden.

Am Donnerstag haben wieder mehr als 100 ehemalige NFL Spieler eine Anklage gegen die NFL eingereicht. Auch in dieser Klage, die beim Gericht in Atlanta einging, geht es darum, daß die Liga jahrelang die Spieler über die Risiken bei Gehirnerschütterungen belogen haben soll.
Über 1.000 ehemalige Spieler haben die Liga bereits verklagt, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Junior Seau ist tot.
seau lauertDer ehemalige Linebacker der Chargers, Dolphins und Patriots wurde mit einer Schusswunde in der Brust aufgefunden.
Die Polizei geht von einem Selbstmord aus.
Bereits 2010 ging man davon aus, daß Seau einen Selbstmordversuch unternahm, als er mit seinem SUV eine Klippe 20 Meter tief herunterstürzte.
Damals hatte er seine Freundin bei einer Auseinandersetzung tätlich angegriffen, und war anschließend mit seinem Wagen davongerast.
Trotz der Kenntnis um diesen Vorfall und der für Selbstmörder eher ungewöhnlichen Einschußstelle, geht die Polizei, wie gesagt, von Selbstmord aus.
Seine Mutter sagte den Beamten, daß ihr Sohn sie erst vor ein paar Tagen angerufen hätte und sie keinerlei Anzeichen erkennen konnte, daß etwas mit ihm nicht stimme.
Gefunden wurde Seau (Bild) von seiner Freundin in einem der Schlafzimmer seines Hauses. Die Pistole hätte neben ihm gelegen. Ein Abschiedsbrief von ihm wurde nicht gefunden.
Seine Ex-Frau Gina und ihre drei gemeinsamen Kinder bekamen lediglich Textbotschaften, die jeder hätte absenden können, auf ihre Handys mit den Worten: „Ich liebe Dich.“
Seau wurde nur 43 Jahre alt.
Er ist der achte Spieler des Super Bowl Teams der Chargers von 1994, der gestorben ist. Die anderen sind: Linebacker David Griggs (1995; Autounfall), Running Back Rodney Culver (1996; Flugzeugabsturz), Linebacker Doug Miller (1998; vom Blitz getroffen), Curtis Whitley (2008; Überdosis), Defensive Lineman Chris Mims (2008; vergrößertes Herz), Defensive Lineman Shawn Lee (2011; Herzinfarkt) und Linebacker Lew Bush (2011; Herzinfarkt).

Kurzberichte
Nachdem die Saison 2011 beendet war, hatte sich Saints Wide Receiver Robert Meachem am Knie operieren lassen.
Seine Rehabilitation ist so weit fortgeschritten, daß er voll und ganz am freiwilligen Training der Chargers teilnehmen konnte.
Meachem, der nach der Saison einen Vierjahresvertrag mit den Chargers unterschrieb, hat in seinen vier NFL Saisons nur zwei Spiele verpasst.
Er selber fühlt sich so gut wiederhergestellt, daß er nicht glaubt, daß ihm sein Knie in der kommenden Saison Probleme bereiten wird.

Vier Spieler der New Orleans Saints wurde von der NFL im Zuge der Kopfgeldaffaire suspendiert.
Linebacker Jonathan Vilma wurde für die Saison 2012 ohne Bezahlung gesperrt.
Linebacker Scott Fujita, der mittlerweile bei den Browns unter Vertrag steht, wurde für die ersten drei Spiele ohne Bezahlung gesperrt.
Defensive End Will Smith wurde für die ersten vier Spiele ohne Bezahlung gesperrt.
Defensive Lineman Anthony Hargrove, der mittlerweile bei den Packers unter Vertrag steht, wurde für die ersten acht Spiele ohne Bezahlung gesperrt.
Die NFLPA sieht keine Beweise, die die Bestrafungen rechtfertigen und wird gegen jede Suspendierung Einspruch einlegen.

Dienstag, 1. Mai 2012

Kurzberichte
Favre-jetshelm
Brett Favre (Bild) muss vor Gericht aussagen.
Der ehemalige Quarterback der Jets soll zwei Massagetherapeutinnen der Jets anzügliche Textbotschaften geschickt haben. Als Christina Scavo und Shannon O`Toole Favre und die Jets anzeigten, wurden sie gefeuert.
Die beiden verlangen nun Schadenersatz und Schmerzensgeld von dem Quarterback und dem Team.

Ryan Tannehill wird sein Schicksal.
Wenn der frischgedraftete Quarterback bei den Dolphins kein Erfolg wird, dann wird man das General Manager Jeff Ireland anlasten. Der ist sowieso in Miami der Staatsfeind Nr. 1 unter den Dolphins-Fans. Sie wären froh, wenn er heute statt morgen das Weite suchen würde.
In den Augen der Fans ist er schuld daran, daß die Dolphins viele gute Spieler verloren haben, und kein adäquater Ersatz kommt. Ireland soll im Umgang mit Spielern nicht gerade diplomatisch sein.
Doch die Teamleitung hält an ihm fest, jedenfalls noch. Sollte Tannehill nicht bald und nicht gut spielen, könnten auch sie zu der Überzeugung kommen, daß Ireland der falsche Mann ist.

Die Raiders testen weitere Quarterbacks. Zwar soll Carson Palmer die Nr. 1 bleiben, aber hinter ihm wird Ersatz gebraucht, der nun gefunden werden soll.
In dieser Woche reisten Jim Sorgi und Matt Leinart nach Oakland. Sorgi verbrachte sechs Jahre in Indianapolis, und daß er dort nicht oft spielte, dürfte klar sein.
2010 war er im Kader der Giants, die ihn aber wegen einer Schulterverletzung auf die Verletztenliste setzten.
Seit 2008 hat er in der NFL keinen Pass mehr geworfen.
Das mit der Schulterverletzung trifft auch auf Leinart zu, der letztes Jahr im Kader der Texans war.
Ersten Berichten zufolge soll Leinart der Favorit der Raiders sein.

Montag, 30. April 2012

Kurzberichte
kuhn-draftEinen Nachtrag zur letzten Runde der Draft gibt es noch, denn dort schaffte es ein Deutscher, von einem NFL Team rekrutiert zu werden.
An 239. Stelle entschieden sich die New York Giants für Defensive Tackle Markus Kuhn. Damit wurde er also 14 Plätze vor Mr. Irrelevant einberufen.
Ob er es letztlich unter die Spieler schafft, mit denen der Super Bowl Sieger auch in die Saison geht, ist natürlich noch nicht sicher. Zur Zeit aber gibt es mit Sebastian Vollmer und Markus Kuhn zwei Deutsche in der NFL.
Kuhn kommt aus Weilheim und spielte dort bei den Longhorns. In den USA spielte er für die North Carolina State University.

Zur Zeit versucht sich Donald Driver in der Serie „Dancing with the Stars“ zum Sieg zu tanzen.
Derweil sieht es so aus, als ob der Wide Receiver bei den Packers abtanzen könnte. Zwar hat der 37-jährige noch ein Jahr in seinem Vertrag zu erfüllen, aber ob die Packers ihn das auch erfüllen lassen, steht offen.
Mit 735 gefangenen Pässen für 10.060 Yards hält er die Bestmarken des Teams. Doch ob er diese Rekorde weiter ausbauen kann, ist nicht sicher. Die Packers sind gerade dabei, sich von verdienten Spielern zu trennen. Driver könnte mit ihnen ins Ungewisse fahren. Der General Manager sagte, daß es noch nicht einmal sicher sei, ob man Driver überhaupt mit ins Trainingslager nehmen wird.

Sonntag, 29. April 2012

Kurzberichte
lowsman-trophy-2012Alle Spieler sind einberufen, bleibt also, den wichtigsten Spieler des letzten Tages zu verkünden, Mr. Irrelevant.
An 253. Stelle wurde Quarterback Chandler Harnish von den Indianapolis Colts einberufen.
Damit nahmen die Colts an erster und letzter Stelle einen Quarterback auf.
Harnish selber war ziemlich enttäuscht. Für das College von Northern Illinois spielend stellte er 30 Rekorde für die Offense der Huskies auf. Er dachte nicht, daß er erst als letzter Spieler ein Team finden würde.
Nachdem er auch in Runde fünf und sechs noch keinen Arbeitgeber in der NFL gefunden hatte, bereitete er sich bereits darauf vor, als sogenannter Free Agent zu den Clubs zu reisen, um sich anzubieten.
Doch nun freut er sich darauf, nach Indi zu reisen, sich mit Andrew Luck zu treffen und die Lowsman Trophäe überreicht zu bekommen, die ein gewisser Mr. Paul Salata sich hat einfallen lassen.

Brian Dawkins hat seine Karriere als Mitglied der Broncos beendet, doch sein früheres Team hält immer noch sehr viel von ihm.
Die Philadelphia Eagles werden seine Trikotnummer 20, die der Safety bei ihnen trug, zur Ruhe setzen.
13 Jahre spielte er für Philly und wurde dort ein Liebling der Fans.
Die Zeremonie wird am 30. September stattfinden, wenn die Eagles gegen die Giants spielen.

Nachdem die Redskins als ihren ersten Spieler Quarterback RG3 eiberufen hatten, haben sie als Erstes John Beck gefeuert.
Beck startete 2011 in drei Spielen, um den erfolglosen Rex Grossman zu ersetzen. Leider stellte sich Beck als noch erfolgloser heraus.

Samstag, 28. April 2012

Kurzberichte
Draft_rgbAuch Runde zwei und drei der Draft sind gelaufen. In Runde drei durften die Saints zum ersten Mal ran, und sie nahmen Defensive Tackle Akiem Hicks, der zunächst für die Louisiana State University spielte. Dort hatte er allerdings gegen geltende Regeln verstoßen, und er wechselte auf ein College in Kanada.
Größe, Gewicht, und Schnelligkeit des Spielers hätten genau den Kriterien entsprochen, die die Saints suchten.
Und mit Verstößen gegen geltende Regeln, da kennen sich die Saints ja aus.

Die Broncos denken schon an die Zukunft.
In der zweiten Runde beriefen sie Quarterback Brock Osweiler ein. Er soll sich in Ruhe ansehen, wie das zukünftige Ruhmeshallenmitglied Peyton Manning seine Arbeit verrichtet und von ihm lernen.
Das wäre übrigens immer der Plan der Broncos gewesen, selbst als Tim Tebow noch in Denver war. John Elway hatte immer vor, auch einen „normalen“ Quarterback zu rekrutieren.

Die Colts stellten ihrem neuen Quarterback einen vertrauten Spieler zur Seite. In der zweiten Runde beriefen sie Tight End Coby Fleener ein.
Er fing auf dem College von Stanford 96 Pässe von Andrew Luck, für 1.543 Yards und 18 Touchdowns.

Die Giants haben den Vertrag mit Mathias Kiwanuka verlängert.
Der Linebacker unterschrieb bis 2015 und soll in dieser Zeit knappe $10 Millionen verdienen.

Ist der Bruder von Vernon und Vontae Davis ein Mörder?
Vernon Davis ist Tight End bei den 49ers und Vontae Cornerback bei den Dolphins.
Ihr Bruder Michael steht unter dem Verdacht einer Frau mit einem Hammer den Schädel eingeschlagen zu haben. Gegen ihn wird jetzt auch in drei anderen Vorfällen ermittelt, die sich in seiner Nachbarschaft in Washington zugertragen haben. Darunter ist auch der Fall eines 66-jährigen Mannes, der an den Folgen der Gewalteinwirkung verstarb.

Freitag, 27. April 2012

Draft 2012
luck-andrew-draftEgal ob man die Veranstaltung nun die Draft nennt, oder fälschlicherweise der oder gar das Draft, die erste Runde 2012 ist Geschichte.
Zunächst gab es keine Überraschungen, denn die Colts rekrutierten Andrew Luck (Bild) und die Redskins Robert Griffin III. Danach aber ging es los.
Die Cleveland Browns, die sich sonst aus der ersten Runde und oft auch aus der zweiten raushalten, tauschten dieses Mal einen Platz nach oben um ihren Wunschspieler zu bekommen. Sie nahmen Running Back Trent Richardson auf. Um diesen einen Platz nach oben zu kommen, mussten sie ihre Wahlmöglichkeiten in der vierten, fünften und siebten Runde an Minnesota abtreten.
Und es wurde weiter munter getauscht, wie selten zuvor in der die das Draft.

Die Fans der Dolphins waren natürlich gespannt, was ihre Clubführung dieses Mal veranstalten würde?
In den letzten Jahren haben sie so oft mit ihren Rekrutierungen daneben gelegen, daß es den Fans grauste. Nicht 2012. Die Dolphins nahmen tatsächlich Quarterback Ryan Tannehill, der an achter Stelle noch auf Lager war. Ob er wirklich der Starter für die Zukunft sein wird? Viele bezweifeln es, die Fans glauben daran.
Immerhin sind bei den Dolphins seit 2000 16 verschiedene Quarterbacks gestartet, so viele wie bei sonst keinem anderen NFL Team.
Der letzte Quarterback, den Miami in der ersten Runde der Draft rekrutierte war Dan Marino, 1983. Und er war ein Schnäppchen an 27. Stelle. Was daraus wurde, ist Geschichte.

Nicht zu glauben waren die Buhrufe, als die Colts Andrew Luck als ersten Spieler einberiefen. Nicht nur das, die Zuschauer riefen auch lautstark „RG3“, den Spitznamen von Robert Griffin III. Es stellte sich heraus, daß eine starke Fangemeinde der Redskins im Saal war.

Die NFL hatte 26 Anwärter vom College eingeladen, der Draft beizuwohnen. 20 von ihnen fanden tatsächlich in der ersten Runde ihr NFL Team.
Die Übriggebliebenen sind: Stanford Tight End Coby Fleener, Alabama Linebacker Courtney Upshaw, Penn State Defensive Tackle Devon Still, LSU Wide Receiver Reuben Randle, Georgia Tech Wide Receiver Stephen Hill und Georgia Guard Cordy Glenn. Sie müssen auf die zweite Runde warten oder länger.

Donnerstag, 26. April 2012

Kurzberichte
Samuel-Asante2Die Atlanta Falcons verpflichteten Asante Samuel (Bild) von den Eagles.
Philadelphia wird für den 31-jährigen Pro Bowl Cornerback eine Wahlmöglichkeit Atlantas in einer der hinteren Runden der Draft erhalten.
Samuel hätte bei den Eagles für 2012 $9,9 Millionen erhalten und für 2013 $11,4 Millionen. Das war den Falcons zu viel und der Cornerback musste seinen Vertrag neuverhandeln. Auf wie viel Geld er verzichten muss, wurde nicht veröffentlicht.

In der zweiten Woche der Saison 2011 verletzte sich Nick Collins schwer am Nacken. Der Safety der Packers musste operiert werden und fiel für den Rest der Saison aus.
Collins selber hält sich wieder für einsatzbereit, aber Packers General Manager Ted Thompson sieht das anders. Er wolle Collins nicht dem Risiko aussetzen, sich erneut zu verletzen, mit dann schlimmeren Folgen für ihn. Deshalb trennten sich die Packers am Mittwoch von Collins.

Hat der neue Besitzer der Jaguars, der Pakistaner Shahid Khan, seine Milliarden auf dem Rücken seiner Beschäftigten gescheffelt?
Es sieht so aus.
Angestellte seiner Autoteileherstellerfirma Flex-N-Gate wollen während der Draft in New York gegen Khan protestieren. Auch Anwohner seiner Fabriken in Indiana und Michigan wollen an den Protesten teilnehmen.
Khan soll im Umgang mit giftigen Stoffen, die er verwendet, nicht sorgsam genug sein. Nach einer Explosion in Indiana sollen giftige Stoffe freigesetzt worden sein, die bei einer ordnungsgemäßen Lagerung nicht hätten entweichen dürfen. Auch die Anwohner der Fabrik in Michigan protestieren dagegen, daß aus seiner Fabrik immer wieder giftige Substanzen entweichen.
Seine Arbeiter klagen ihn an, sie unter gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen schuften zu lassen und daß er sich nicht an Umweltschutzauflagen und Sicherheitsbestimmungen hält.

Die Bengals können 2012 weiter auf die Dienste von Kicker Mike Nugent setzen.
Der unterschrieb am Mittwoch seinen Free Agent Vertrag, der ihm für die Saison $2,654 Millionen einbringt. Doch ungeachtet dessen arbeiten beide Seiten daran, noch vor dem 15. Juli einen längerfristigen Vertrag auszuhandeln.
Der 30-jährige kann sich jetzt aber erstmal seiner Hochzeit widmen, die in ein paar Wochen stattfinden soll.

Die Saints müssen im Blindflug in die Draft gehen.
Commissioner Roger Goodell sagte, daß er in dieser Woche noch keine Strafen gegen Spieler des Teams bekanntgeben werde. In dieser Woche stände nur die Draft auf seinem Aufgabenkalender, sonst nichts.
Das ist nichts anderes, als eine weitere Strafe für die Saints, die Spieler rekrutieren werden ohne genau zu wissen, welche ihrer bereits unter Vertrag stehenden Spieler wie lange ersetzt werden müssen.
Es ist immer noch die Rede davon, daß 27 Spieler bestraft werden könnten.

Mittwoch, 25. April 2012

„Führ mich zum Schotter“
yepremian-dolphin„Warum soll ich nicht auch ein paar Dollar aus der NFL quetschen?“ dachte sich wohl Garo Yepremian (Bild).
Der ehemalige Kicker sagt, daß er auch an den Folgen von Gehirnerschütterungen leidet, die er während seiner NFL Karriere erlitten haben will.
Als Kicker wohlgemerkt.
Aber warum soll man den Goldtopf nur den Jungs überlassen, die ihre Köpfe wirklich bei jedem Spielzug ins Getümmel gehalten haben?
Mittlerweile haben über 1.300 ehemalige Spieler der NFL Klage gegen die Liga eingereicht. Da kann man doch auch als Kicker mal sein Glück versuchen.
14 Jahre spielte Yepremian in der NFL und tingelte von den Dolphins zu den Saints und den Buccaneers. Ob er denn wirklich Gehirnerschütterungen erlitten hätte, wurde er gefragt. Er wisse es nicht, was seine Antwort. Damals habe einem ja niemand gesagt, daß man diese Verletzung hätte.
Aber, so fuhr der 67-jährige fort, er hätte Stimmungsschwankungen und Hörprobleme. Das wären doch Symptome für Spätfolgen von Gehirnerschütterungen.
OK, kann man so sehen. Andererseits kann man diese Symptome auch als Altersprobleme bezeichnen, und die sollen auch nicht-Footballer ereilen.
Und wenn ein Kicker sich der Klagewelle anschließt, warum dann nicht auch ein Punter?
So schloß sich dann auch Louie Aguiar einer Klage an. Er spielte von 1991 bis 2000 in der NFL für die Jets, Chiefs, Packers und Bears.
Überhaupt ist das wohl erst der Anfang der Klagewelle. Die in Philadelphia ansässige Anwaltsfirma von Gene Locks vertritt bereits etwa 750 Spieler in 19 Fällen. Aber, so sagte Locks, es hätten sich längst noch nicht alle ehemaligen Spieler zurückgemeldet, die man angeschrieben habe, um sich den Klagen anzuschließen. Man erwarte noch Haufenweise Rückmeldungen. Und nicht nur die NFL wird verklagt, auch Helmhersteller sollen auf die Anklagebank. Ridell wird da unter der Hand genannt.
Locks hofft darauf, daß die NFL sich langwierige, rufschädigende Prozesse erspart und ein gutes Angebot vorlegt, um sich freizukaufen.
Und so könnte eine Sache, die bestimmt einen sehr ernsten Hintergrund hat, durch die Geldgier eines Anwaltsgeiers zu einer Farce verkommen.

Kurzberichte
Neil Rackers hat einen neuen Arbeitgeber.
Der Kicker unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Redskins und muss sich im Trainingslager gegen Graham Gano durchsetzen, den die Skins auch noch im Kader haben.

In der kommenden Draft stehen zwei Europäer vor dem Sprung in die NFL, darunter ein Deutscher.
Markus Kuhn stammt aus Weinheim und spielte dort für die Longhorns. Der Defensive End könnte tatsächlich neben Sebastian Vollmer der zweite Deutsche in der NFL werden.
Aus London kommt ein weiterer Defensive End mit NFL Chancen, Jack Crawford. Er begann mit dem Football erst, als er bereits auf dem College von Penn State mit dem Sport in Berührung kam.

„Hey, wir bekommen eine Geldstrafe, wenn wir nicht versuchen, Dich zu verletzen,“ bekam ein geschockter Steve Smith zur Antwort, als er einen Verteidiger der Saints anschnauzte.
Was war passiert?
Der Wide Receiver der Panthers fing einen Pass und sein Schwung trug ihn aus dem Spielfeld. Ein Verteidiger der Saints, wer es war, sagte Smith nicht, hätte dann noch versucht, auf seinem Sprunggelenk zu landen.
Als Smith ihn lauthals fragte, was das denn sollte, bekam er die obige Antwort.
Das wirft ein ganz neues Licht auf den Kopfgeldskandal der Saints. Sie wurden nicht nur bezahlt, wenn sie einen Gegner absichtlich verletzten, sondern sie wurden bestraft, wenn sie es nicht zumindest versuchten.
Die Sache wird immer ekelhafter.

Die FBI Abteilung in New Orleans geht Anschuldigungen gegen Saints General Manager Mike Loomis nach.
Er soll auf der Seite des gegnerischen Teams Abhöreinrichtungen installiert haben, um den Ansagen der gegnerischen Trainer zuhören zu können. Das soll zwischen 2002 und 2004 der Fall gewesen sein.
Illegales Abhören wird in Louisiana sehr ernst genommen und die Sache kann nicht einfach NFL-Intern geregelt werden. Das FBI wird mit der Staatsanwaltschaft und der Staatspolizei zusammenarbeiten.
Loomis und die Saints sagten, daß diese Anschuldigungen 1.000-prozentig falsch wären.
Man würde seinerseits gegen den anonymen Anzeigeerstatter vorgehen und ihn wegen Verleumdung und übler Nachrede belangen.

Die NFL suspendierte Jerome Simpson für die ersten drei Spiele der Saison.
Der Wide Receiver der Bengals wurde letzten Monat wegen Drogenhandels zu 15 Tagen Haft verurteilt.
Simpson ist zur Zeit ein Free Agent, aber noch hat sich kein Team bei ihm gemeldet, das ihn haben will. Die Bengals andererseits würden ihn gerne zurücknehmen.

Dienstag, 24. April 2012

Kurzberichte
brunell01Mark Brunell (Bild) steht kurz davor in den Ruhestand zu treten.
Der Quarterback ist mittlerweile 41 Jahre alt und wurde 1993 von den Packers einberufen.
Von 1995 bis 2003 spielte er für die Jaguars und startete in 117 Spielen. Dreimal wurde er in dieser Zeit in den Pro Bowl gewählt.
Danach tingelte er über die Redskins zu den Saints und den Jets, wo er allerdings immer nur der Ersatzmann war. Nachdem die Jets sich Tim Tebow holten, wurde Brunell in New York entbehrlich und wartet immer noch darauf, daß sich ein Team bei ihm meldet. Sollte das nicht passieren, hat Brunell keine Probleme damit, der NFL Lebewohl zu sagen. Innerlich hat er sich schon seit langem darauf vorbereitet.

Am Montag feuerten die Packers Chad Clifton. Nach 12 Jahren, in denen der Left Tackle die Quarterbacks Brett Favre und Aaron Rodgers beschützte, musste er gehen, weil er den Gesundheitscheck nicht bestanden hat.
Clifton spielte in 165 Spielen für Green Bay und wurde zweimal in den Pro Bowl gewählt.

Für Brian Dawkins ist das Kapitel NFL beendet. Der Safety der Broncos beendete am Montag nach 16 Jahren seine Karriere.
Acht mal spielte er im Pro Bowl.
13 Jahre spielte er für die Eagles, von 1996 bis 2008, danach ging er zu den Broncos.
Obwohl er großen Anteil daran hatte, Denver letztes Jahr in die Playoffs zu bringen, konnte er in den beiden Playoffspielen wegen einer Nackenverletzung nicht antreten.
Ob diese Nackenverletzung ihn dazu bewogen hat, die Karriere zu beenden, sagte er nicht.

Steven Jackson ist nicht mehr zufrieden mit seinem Vertrag und möchte einen neuen aushandeln. Dabei läuft der Vertrag, den der Running Back 2008 mit den Rams abschloß noch zwei Jahre.
Für 2012 und 2013 stehen ihm jeweils $7 Millionen als Grundgehalt zu, zuwenig, wie er meint.
Es ist ein unsicheres Spiel, das Jackson spielt, denn es stehen einige gute Running Backs in der Draft zur Verfügung. Zwar würde Head Coach Jeff Fisher als erstes gerne einen Wide Receiver rekrutieren, aber er hat ja noch ein paar Tage Zeit, sich das zu überlegen.
Der 28-jährige Jackson wurde 2004 von den Rams einberufen und lief seitdem für 9.093 Yards und 52 Touchdowns. Dreimal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Die 32 Teams der NFL dürfen dieses Jahr 90 statt bisher 80 Spieler mit ins Trainingslager nehmen.
Nach dem dritten Vorbereitungsspiel muss der Kader dann von 90 auf 75 Spieler gekürzt werden.
Auf das Geld müssen die Clubs in dieser Zeit nicht achten, denn nur die 51 bestbezahlten Spieler im Kader werden für die Gehaltsobergrenze gewertet, also etwa die Anzahl, mit der die Teams auch in die Saison gehen.
Die Liga überlegt ja noch, den Teams auch für die Saison mehr Spieler als bisher im Kader zu gestatten.

Montag, 23. April 2012

Kurzberichte
wallace-mikeMike Wallace (Bild) hatte sich auf ein neues Team und viele Millionen gefreut, doch umsonst. Der Wide Receiver der Steelers hatte gehofft, daß er als eingeschränkter Free Agent ein lohnendes Angebot eines anderen Clubs bekommen würde, doch es kam nichts.
Das heißt aber nicht, daß er jetzt einfach so weiter für Pittsburgh spielen wird. Die Vertragsrechte liegen weiter bei den Steelers, und sie haben ihm für 2012 $2,7 Millionen geboten. Doch Wallace will einen längerfristigen Vertrag. In den letzten drei Saisons fing er 171 Pässe für 3.206 Yards, und das will er honoriert haben.
Zurnot will er streiken, so lange es sein muss. Jedenfalls bis zum 15. Juni. Danach müssten die Steelers ihm nur noch $2,1 Millionen zahlen und für jeden Tag, den er dem Ende Juli beginnenden Trainingscamp fernbleibt, gibt es eine saftige Strafe.

Der Fall Wallace zeigt, daß die Spieler, die als eingeschränkte Free Agents ihren Marktwert testen können, oft enttäuscht werden.
Wallace ist mit 25 Jahren in einem sehr leistungsfähigen Alter. Dennoch gab es kein Team, das die Steelers für ihn überbieten wollte. Und das ist mittlerweile die Regel.
Zwischen 2003 und 08 fanden 20 eingeschränkte Free Agents ein neues Team. Seit 2009 nur noch einer, Mike Bell, ein Running Back, der bereits bei sechs verschiedenen Teams spielte.
Und er wird vielleicht für lange Zeit der eine Spieler bleiben, der ein neues Team fand. Da die Teams sich nicht mehr über beide Ohren verschulden müssen, um einen Frischling in der ersten Runde der Draft einzuberufen, werden sie lieber auf diese Angebote zurückgreifen, als auf nun überteuerte Altstars. Wenn ein Team einen eingeschränkten Free Agent von einem anderen Team übernehmen will, muss es seinem alten Arbeitgeber Wahlmöglichkeiten in der Draft abtreten, je nach Qualität des Spielers in der ersten oder zweiten Runde der Draft, oft in beiden. Das rechnet sich jetzt nicht mehr so wie früher.

Wird Gregg Williams, obwohl er suspendiert ist, einen gehörigen Einfluß auf die Geschicke der Rams Verteidigung nehmen?
Möglich wäre es, denn sein Sohn Blake ist der Linebacker Coach des Teams. Nach den Regeln der NFL darf Gregg Williams mit keinem Offiziellen, Trainer oder Spieler der NFL Kontakt aufnehmen. Wer aber kann, darf und wird ihm das eine oder andere Telefonat mit seinem Sohn verbieten?
Niemand, und deshalb dürfen die beiden Kontakt miteinander aufnehmen.
Natürlich ist es ihnen in einem solchen Fall verboten, footballrelevante Sachen zu besprechen, doch wird die Liga sich in die Gespräche einklinken?
Und daß die beiden nur über das Wetter reden, daran dürfte man nur glauben, wenn man sie nicht mehr alle hätte.

Sonntag, 22. April 2012

harbaugh-jim3Kurzberichte
Jim Harbaugh (Bild) findet es völlig OK, daß einige seiner Spieler nicht an den freiwilligen Trainingseinheiten vor dem Beginn des Trainingslagers teilnehmen.
Der Head Coach der 49ers entschuldigte Running Back Frank Gore, Kicker David Akers und Center Jonathan Goodwin. Diese drei würden weit entfernt von San Francisco leben und gerne Zeit mit ihren Familien verbringen.
Auch Randy Moss ist fürs Erste entschuldigt. Der Wide Receiver soll erst am 30. April mit dem Team trainieren.

Zak DeOssie hat seinen Vertrag bei den Giants verlängert.
DeOssie ist der Long Snapper des Teams, und er wird nur dafür, daß er den Ball bei Kicks und Punts punktgenau nach hinten wirft, für drei Jahre $3,45 Millionen erhalten.
Der 27-jährige spielt seit 2007 bei den Giants und hat noch kein Spiel verpasst. 2008 und 09 wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Jonathan Vilma erwartet seine Suspendierung. Im Laufe der nächsten Woche soll sie verkündet werden. Insider rechnen mit einer Zeitspanne von zwei bis acht Wochen.
Deshalb haben die Saints sich schon nach Spielern umgesehen, die den Linebacker ersetzen können. Im März verpflichteten sie Curtis Lofton von den Falcons. Er kann auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden.
Vor einigen Wochen verpflichteten sie David Hawthorne von den Seahawks.
Auf Grund dessen verhandelten sie den Vertrag mit Vilma nach. Der Linebacker stimmte einer Gehaltskürzung zu, aber auf wieviel Geld er verzichtet, wurde nicht bekanntgegeben.

Samstag, 21. April 2012

Kurzberichte
goodell-rogerDer Chef kam, sah und sprach, also wollen die Verantwortlichen in Minnesota noch mal über den geplanten Stadionneubau für die Vikings nachdenken.
Commissioner Roger Goodell (Bild) hatte die Ablehnung zur Finanzierung eines neuen Stadions durch den Haushaltsausschuß des Staates Minnesota ja zur Chefsache erklärt.
Am gestrigen Freitag traf er sich mit dem Gouverneur und anderen Verantwortlichen, um neuen Schwung in die Sache zu bringen. Dabei soll er hin und wieder mal die Worte Los Angeles fallen gelassen haben, und jedesmal wären seine Gesprächspartner leicht zusammengezuckt, wenn sie diese bösen Worte vernommen hätten.
Zwar sagte Goodell nicht, daß die Vikings aus Minnesota ausziehen würden, er sagte aber auch nicht, daß sie es nicht täten.
Wie auch immer, er scheint den richtigen Ton getroffen zu haben, denn die Verantwortlichen sagten zu, sich erneut zusammenzusetzen, um eine positive Lösung zu erarbeiten.

Die New Orleans Saints haben den Vertrag mit Jabari Greer vorzeitig verlängert.
Der Cornerback unterschrieb bis zum Ende der Saison 2015 und soll dafür $23 Millionen erhalten.
Die Verhandlungen mit Quarterback drew Brees machen hingegen keine Fortschritte.

Am Freitag unterschrieb Marc Colombo einen Eintagesvertrag bei den Dallas Cowboys.
Der Tackle wurde 2002 von den Bears einberufen und spielte von 2006 bis 10 in Dallas. 2011 wurde er von den Cowboys gefeuert und ging zu den Dolphins. Hier stand er bei jedem Spielzug der Offense auf den Platz.
Nach der Saison fasste er den Entschluß, in den Ruhestand zu treten, und das wollte er als Cowboy, deshalb der Eintagesvertrag.

Die Patriots haben mehrere Running Backs zu Probetrainings eingeladen. Joseph Addai von den Colts, Tim Hightower von den Redskins und Ryan Grant von den Packers sollen ihr Können unter Beweis stellen.
Nachdem die Anwaltsfirma BenJarvus Green-Ellis nach Cincinnati wechselte, sucht man einen Läufer, der Danny Woodhead etwas Arbeit abnimmt.

Wie heißt es momentan so schön: „Ein neuer Tag, eine neue Klage gegen die NFL.“
Matt Schobel entschloß sich am Freitag dazu, auch zu versuchen, an den Geldtopf der NFL zu kommen. Er verklagte die Liga wegen seiner vielen Gehirnerschütterungen, die er als Tight End der Bengals und Eagles von 2002 bis 08 erlitten hatte.
Mittlerweile haben über 1.200 ehemalige Spieler die NFL verklagt und die Liga plagt sich mit mehr als 50 Verfahren herum.
Nach oben ist noch keine Grenze insicht.

Ray Easterling hat sich das Leben genommen.
Der Safety spielte von 1972 bis 79 bei den Atlanta Falcons. Nach seiner NFL-Karriere gründete er eine erfolgreiche Firma für Finanzdienstleistungen.
Seine Frau sagte nun, daß ihr Mann an Depressionen und Schlaflosigkeit litt. Vor einiger Zeit wurde eine beginnende Demenz diagnostiziert und Easterling schloß sich einer Klage gegen die NFL an, da er all diese Symptome auf die harten Hits, die er als Spieler einstecken musste zurückführte.
Am Donnerstag erschoß sich Easterling, der 62 Jahre alt wurde.

Freitag, 20. April 2012

luck-mit-coltshelm2Kurzberichte
OK, das am schlechtesten gehütete Geheimnis der Draft ist gar keins mehr... Die Colts werden Andrew Luck (Bild) einberufen.
Zwar bewahren beide Seiten immer noch Stillschweigen, aber die immer wieder benannten gut unterrichteten Kreise sind sich sicher, daß die Rekrutierung Lucks durch die Colts sicher ist.
Damit wird es also so kommen, wie es schon seit Monaten vorausgesagt wurde.
Alles andere wäre aber auch wirklich eine Riesenüberraschung gewesen.

Der erste Spatenstich ist getan.
Die 49ers haben begonnen, ihr neues Stadion in Santa Clara zu bauen. Etwa 3.000 Fans waren vor Ort, um sich das Ereignis anzusehen.
Auch ehemalige Offizielle und Spieler des Teams waren zugegen.
Das erste Spiel soll 2014 stattfinden und Santa Clara will sich für 2016 oder 17 um die Austragung des Super Bowls bewerben.
68.500 Zuschauer soll das Stadion fassen. 165 Luxussuiten und 9.000 Clubsitze sollen der betuchteren Fangemeinde zurverfügung stehen.
Der Vorsitzende der Niners betonte, daß die 49ers immer die San Francisco 49ers bleiben werden, auch wenn man demnächst einige Kilometer entfernt von der Stadt an der Bucht spielen werde.

Marihuanamißbrauch soll kein Grund mehr sein, einen Collegespieler nicht zu rekrutieren.
Das sagte Lions General Manager Martin Mayhew der Presse und sorgt damit für einen Gesinnungswandel.
Vor 10 bis 15 Jahren, so fuhr er fort, wäre Marihuanamißbrauch eine große Sache gewesen, doch die Zeiten hätten sich geändert.
Vielleicht denkt der General Manager der Lions so, weil drei seiner Spieler in der letzten Zeit festgenommen wurden, weil sie mit dieser Droge erwischt wurden. Die betroffenen Spieler sind Running Back Mikel Leshoure, Defensive Tackle Nick Fairley und Offensive Lineman Johnny Culbreath.
Einige Collegespieler, die in der ersten Runde rekrutiert werden können, wurden positiv auf Marihuana getestet, wie Tackle Mike Adams und Cornerback Janoris Jenkins.
Ein Bericht, der in der neuesten Zeitschriftenausgabe des ESPN Magazins erschien, behauptet, daß ein großer Teil der Spieler des Footballteams von Oregon dem Marihuana zusprechen.
Kannst Du den Drogenmißbrauch nicht besiegen, akzeptiere ihn einfach. Wenn doch nur alles so einfach wäre.

Gerade erst wurde der Spielplan 2012 veröffentlicht, schon gibt es eine erste Terminänderung.
Wegen eines Rosh Hashanah genannten Feiertags verlegte die NFL das Spiel der Raiders in Miami in Woche 2 von 22:15 auf 19:00 Uhr.

Die NFL macht das neue Stadion der Vikings zur Chefsache.
Commissioner Roger Goodell und Steelers-Präsident Art Rooney wollen sich bereits am Freitag mit dem Gouverneur des Staates und anderen Entscheidungsträgern Minnesotas treffen, um die Sache zu besprechen.
Die Vikings haben keinen gültigen Mietvertrag mehr mit dem Metrodome, und wollen auch keinen mehr abschließen. Dennoch werden sie die Saison 2012 noch in ihrer alten Heimat spielen. Was danach wird, weiß keiner, und darüber will Goodell sich Klarheit verschaffen.
Ein Umzug nach Los Angeles ist ja immer noch die Topalternative für die Vikings, aber der Stadionneubau dort kommt ja nicht in die Gänge. Wo sollen die Vikings spielen, bis in der Stadt der Engel endlich ein NFL-taugliches Stadion steht?

Donnerstag, 19. April 2012

Kurzberichte
johnson-chrisDie freiwilligen Trainingseinheiten der Teams haben begonnen, und bis auf die Panthers, die volles Haus vermelden, trudeln die hochbezahlten Profis andernorts nur sporadisch ein.
Da grenzt es an ein Wunder, daß Chris Johnson (Bild) tatsächlich am Montag oder Dienstag am Training der Titans teilnehmen will. Der Running Back hat diese freiwilligen Trainingseinheiten bisher gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Er zog es vor, für sich in Florida zu trainieren, bevor die Pflichttrainingseinheiten begannen.
Vielleicht hat er selber eingesehen, daß seine Leistung, die er 2011 ablieferte, unterirdisch war?
Mit nur 1.047 Laufyards erzielte der dreimalige Pro Bowler seine schlechteste Bilanz in der NFL, und das, nachdem er kurz zuvor einen Dreiundfünfzigmillionendollarvertrag unterschrieben hatte.
Wird er es schaffen, noch mal an seine hervorragenden Leistungen anknüpfen zu können, die er vor dem Megavertrag zeigte, oder gehört er zu den Spielern, denen es genügt groß abzukassieren und sich dann einen Dreck um das weitere Geschehen kümmern?

Football ist brutal. Das weiß auch Lions Center Dominic Raiola. So wie es jeder weiß, auch die ehemaligen Spieler, die jetzt den Schotter riechen, und die NFL reihenweise verklagen, um noch mal groß abzukassieren. Über 1.000 ehemalige Spieler haben sich mittlerweile dazu entschlossen „Verklagen wir die NFL“ zu spielen.
Raiola ist dieses Verhalten unverständlich. Es sei doch allgemein bekannt, daß Footballspieler leiden. Jedes mal, wenn man den Platz betritt wird es scheppern und wehtun. Man lebt mit den Schmerzen und dem kurzzeitigen Verlust des Gedächtnisses, weil es einfach dazu gehört.
Er sei darauf vorbereitet, daß sein Gedächtnis ihn nach seiner Karriere ab und zu im Stich lassen werde, sagte er.
Raiola spielt seit 2001 in der NFL und blieb bisher relativ unbeschadet, obwohl man als Center immer im Mittelpunkt des Geschehens spielt.
Nur 2008 verpasste er vier Spiele, weil er an der Hand verletzt war.
Aber für den besten Job der Welt, wäre es das Alles wert.

Ein neuen General Manager, ein neuer Head Coach, Peyton Manning weg, viele andere ehemalige Superstars weg, die Hoffnung auf eine bessere Saison weg, da bleiben in Indianapolis jetzt auch die Zuschauer weg.
Zum ersten Mal seit 2003 sind zu dieser Zeit des Jahres noch Eintrittskarten für Heimspiele der Colts zu haben. Ein Kontingent von etwa 4.000 Karten ist noch nicht verkauft, heißt es aus der Geschäftsstelle.
Seit 1999 war von 114 Spielen nur eines nicht ausverkauft.
Die Verantwortlichen des Teams hoffen jetzt darauf, daß sie mit ihrer ersten Wahl in der Draft Glück haben, und die Fans danach auch die restlichen Karten kaufen.
Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen heißt es, daß die Colts ihre Wahl bereits getroffen haben. Aber sie wollen es spannend machen und es Roger Goodell überlassen zu sagen: „Als ersten Spieler in der Draft 2012 nehmen die Indianapolis Colts“..., tja Andrew Luck oder Robert Griffin III.

Tony Romo will dieses Jahr darauf verzichten, an der Qualifikation zur U.S. Open Golfmeisterschaft teilzunehmen.
Zwar ist er auf der Internetseite des Golfverbands als Teilnehmer gelistet, aber, so sagte er, da habe ihn jemand ohne sein Wissen eingetragen.
Cowboysfans sind ja schon lange sauer, daß der Footballprofi in einer Zeit, in der er sich besser auf den Job vorbereiten sollte, für den er etliche Millionen Dollar bekommt, lieber kleine Tischtennisbälle in hundert Meter entfernte Löcher prügelt.
Vielleicht hat er das, nach seinen immer wieder erbärmlichen Leistungen als Quarterback der Cowboys, selber eingesehen?
Vielleicht sind es auch andere Gründe, denn zum ersten freiwilligen Teamtraining, das am Montag begann, tauchte er nicht auf.
Während sich Superstar Peyton Manning bereits seit drei Wochen freiwillig mit seinen Wide Receivern abstimmt, spielt Herr Romo lieber wieder bei unbedeutenden Golfturnieren mit.

Mittwoch, 18. April 2012

Wer wann gegen wen 2012?
manning-peytonDer Spielplan 2012 wurde in dieser Nacht veröffentlicht, und endlich weiß man, wer wann gegen wen wo spielt.
Richtig hart hat es Mannings Broncos (Bild) erwischt. Er hat keine Gelegenheit, sich langsam warm zu spielen. Direkt im ersten Sunday Night Spiel muß er gegen den Stahlvorhang der Steelers ran.
Man kann sich leichtere Einstiege in die Saison vorstellen.
Insgesamt werden die Broncos fünfmal in der Hauptsendezeit antreten, davon viermal bereits in den ersten sieben Spielen. Beinahe könnte man glauben, daß die Spielplanplaner befürchten, daß Manning im Lauf der Saison doch verletzt aufgeben muss.
Eigenartigerweise hat man darauf verzichtet, das Aufeinandertreffen zwischen Peyton Manning und Tom Brady zur Hauptsendezeit zu übertragen. Das Spiel findet in Woche 5 einfach so um 22:15 Uhr statt. CBS wird es freuen.
Bereits in Woche 2 müssen die ersten Teams Donnerstags ran. Das bedeutet, daß man verdammt wenig Zeit hat, sich auf den Gegner vorzubereiten.
Getreu dem Motto: „Eine Rivalität, so pur und rein, das kann nur Chicago gegen Green Bay sein,“ hat der Spielplanmacher eine DER oder vielleicht ganz einfach DIE Rivalität angesetzt. 184 mal sind die beiden Teams bisher aufeinandergetroffen, sooft, wie keine anderen zwei Teams in der Geschichte der NFL.
13 mal wird in der kommenden Saison Donnerstags gespielt und die Begeisterung darüber hält sich bei den Teams in ganz engen Grenzen.
Den kompletten Spielplan der Saison 2012 gibt es HIER...
Aber auch zum Runterladen auf eBook Reader, iPad, iPod und Ei was sonst noch, steht er HIER bereit...

Kurzberichte
Saints Head Coach Sean Payton und General Manager Mickey Loomis sind suspendiert und können sich ruhig und entspannt ihr Team im Stadion ansehen.
Oder doch nicht?
Nein!
Payton darf in der Zeit seiner Suspendierung kein Spiel der NFL live im Stadion ansehen. Auch darf er keinen Kontakt zu Team- oder Ligavertretern aufnehmen, oder zu irgendeinem anderen Suspendierten.
Auch der Umweg über dritte ist ihm untersagt. Bei Zuwiderhandlung droht ihm eine Strafverlängerung.

Obwohl der Notnagel- Head Coach der Saints, Joe Vitt, nur für die ersten sechs Spiele der Saison suspendiert ist, darf er erst nach der siebten Woche seine Arbeit aufnehmen.
Der Spielplan der Saison 2012 meinte es nicht gut mit den Unheiligen und spendierte ihnen bereits in Woche 6 ihre spielfreie Woche.
Dadurch rutscht auch die Suspendierung Vitts eine Woche nach hinten.
In Woche 8, wenn es Zuhause gegen die Broncos geht, darf er zum ersten Mal am Spielfeldrand stehen.
Wer der Notnagel- Head Coach der Saints sein soll, für den Notnagel- Head Coach Vitt, das steht immer noch nicht fest.

Dienstag, 17. April 2012

Peyton zur Primetime?
manning-broncoWer es gar nicht abwarten kann, der muss heute Nacht durchmachen. Um 19 Uhr New Yorker Zeit beginnt die NFL damit, den Spielplan zur Saison 2012 in einer Fernsehshow zu veröffentlichen. Bei uns ist es dann 1 Uhr am Mittwochmorgen.
Übertragen wird das nicht nur auf dem Hauseigenen Sender NFL Network, den ja einige meiner Leser über das Internet abonniert haben, sondern auch auf NFL.com.
Drei Stunden wird die Show dauern, in der viele ehemalige Spieler ihre Kommentare zu den anstehenden Topspielen abgeben werden.
Erwartet wird ja, daß NBC am ersten Sonntag der Saison das Spiel der Broncos übertragen wird. Morgen wird man dann wissen, gegen wen sie antreten müssen.
Wer muss in den unbeliebten nun 13 Donnerstagsspielen ran, die ja nur wenig Zeit zurvorbereitung lassen? Bereits in Woche 2 geht es damit los.
Ab Morgen wissen wir also wer, wann gegen wen spielt.

Kurzberichte
„Ich erlaube Mr. Benson nicht, auf diese Frage zu antworten,“ bevormundete ein sichtlich genervter Commissioner der Basketballliga den neuen Besitzer der New Orleans Hornets, Tom Benson.
Benson ist nicht nur seit 1985 der Besitzer der New Orleans Saints, sondern seit Freitag auch dieses Basketballvereins, den Hornets.
Und die Frage, die NBA Commissioner David Stern Benson nicht beantworten ließ, drehte sich um den Kopfgeldskandal der Saints.
Stern betonte, daß man sich auf einer Pressekonferenz der NBA befinde, und Fragen nach dem NFL Team Bensons wären nicht angebracht.
Ed Werder, Reporter von ESPN, der die Frage gestellt hatte, sagte nachher, daß er schon gewußt hätte, daß er sich auf einer Pressekonferenz der NBA befand, aber da zeitgleich die erste Trainingseinheit der Saints stattgefunden hätte, ohne Head Coach Payton und Quarterback Brees, wollte er die Frage halt loswerden.
Daß der Chef der NBA darauf so angefressen reagierte, hätte er nicht erwartet.
Fragen danach, wie Benson nun zwei Teams unter einen Hut bringen wolle, ließ der allmächtige Stern der NBA allerdings dann gnädigerweise zu.

Am Montag war Saints Quarterback Drew Brees sehr aktiv. Seine Teamkollegen begannen das erste Teamtraining, Brees saß für die Spielergewerkschaft in den Verhandlungen zwischen der NFLPA und der NFL, den Kopfgeldskandal seines Clubs betreffend.
Nachdem die Sitzung beendet war, sagte Brees der Presse, daß er keine Beweise der NFL gesehen hätte, die eine Suspendierung eines oder mehrerer Spieler der Saints rechtfertigen würde.
Darüber, wie es weitergehen wird, wollte er nicht spekulieren. Nur daß die NFL in einer schwachen Position wäre, ließ er sich entlocken.
Die Liga will eventuelle Strafen gegen Spieler der Saints noch in dieser Woche verhängen, auf jeden Fall aber vor der Draft am 26. April.

Der Haushaltsausschuß des Staates Minnesota hat die Finanzierungspläne der Vikings zum Bau eines neuen Stadions am Montag abgelehnt.
Das ist ein schwerer Schlag für das Team, das so optimistisch in die Haushaltsdebatte gegangen war.
Sechs Mitglieder des Ausschusses waren für die Finanzierungspläne, neun dagegen.
Wie es jetzt für die Vikings in Minnesota weitergeht, ob es dort für das Team weitergeht, steht jetzt wieder in den Sternen.
2012 wird das Team noch im 30 Jahre alten Metrodome spielen obwohl der Mietvertrag bereits ausgelaufen ist. Was danach wird...?

Die Jaguars verpflichteten Lee Evans.
Der Wide Receiver war letztes Jahr von den Bills zu den Ravens gewechselt, doch dort hatte er nicht den Einfluß, den man sich erhofft hatte.
Die Jaguars hoffen jetzt, daß er wieder an alte Zeiten anknüpfen kann. Bei den Bills hatte er in sieben Jahren zwei Saisons, in denen er Pässe für über 1.000 Yards fing.

Montag, 16. April 2012

Kurzberichte
brees-drew-sb-trophaeAm heutigen Montag beginnen 26 Teams mit ihren ersten Trainingseinheiten, an denen alle unter Vertrag stehenden Spieler teilnehmen sollen.
Die Saints beginnen ohne Head Coach Sean Payton, für den heute seine einjährige Suspendierung beginnt. Auch Quarterback Drew Brees (Bild) wird nicht teilnehmen. Ihm sind die $14,4 Millionen, die er als Franchise Player für 2012 erhalten soll, zu wenig.
Einig sind sich alle Head Coaches darüber, daß es zwar schön sei, dieses Jahr wieder mit den Spielern arbeiten zu können, aber unter dem neuen Tarifvertrag, der letztes Jahr erkämpft wurde, beginnen die Trainingseinheiten rund einen Monat später als bisher, und das finden sie weniger gut.
Auch die Anzahl der erlaubten Trainingstage bis zum Beginn der Trainingslager wurde von 14 auf 10 Tage gestrichen.
Denver Broncos Quarterback Peyton Manning hat den verlorenen Monat durch eigenes Engagement gerettet. Er trainiert seit drei Wochen mit einigen seiner neuen Wide Receiver zusammen auf dem Platz einer High School.
Auch wenn der neue Tarifvertrag 10 Jahre läuft, hoffen viele Cheftrainer darauf, einige Positionen nachjustieren zu können. Gerade Kicker, Punter und Quarterbacks hätten sie gerne wieder bereits im März auf dem Platz und nicht erst im April.

Am Wochenende verstarb der ehemalige Center der Rams, Rich Saul, im Alter von 64 Jahren an den Folgen seiner Leukämie.
Die Rams beriefen Saul in der achten Runde der Draft 1970 ein. Er verbrachte die kompletten 12 Jahre seiner Karriere mit den Rams und spielte von 1976 bis 1981 in sechs Pro Bowls in Folge.

Die NFL führt einen Idiotentest für verhaltensauffällige Fans ein.
Wer demnächst des Stadions verwiesen wird, weil er sich danebenbenommen hat, muss Online einen vierstündigen Lehrgang absolvieren, der $75 kostet. Dann muss er, oder auch sie natürlich, in einem Test beweisen, daß er den Verhaltenskodex verstanden und bestanden hat. Erst dann ist der Zugang zum Stadion wieder erlaubt.
Im Stadion der Jets und der Giants werden laut Sicherheitschef Daniel DeLorenzi bei jedem Spiel etwa 25 Fans aus dem Stadion geschmissen. Hier wird der Test, der unter FanConductClass.com eingesehen werden kann, schon angewendet. Zusätzlich muss der Übertäter sich schriftlich bei DeLorenzi entschuldigen.
25% derer, die den Test absolvieren sollen, nehmen nicht daran teil. Sie werden mit Namen, Foto und Sitzplatznummer auf der „Unvergebenliste“ gespeichert und dürfen nicht mehr ins Stadion.

Im Januar musste sich Mike Patterson einer Gehirnoperation unterziehen. Dem Defensive Tackle der Eagles wurde eine arteriovenöse Missbildung entfernt.
Er fühle sich prima, sagte er letzte Woche, und er plant am Trainingslager, das im Juli beginnt, teilzunehmen.

Sonntag, 15. April 2012

Kurzberichte
Mara-John2John Mara (Bild), der Besitzer der New York Giants, sitzt auch im Regelkomitee der Liga.
In dieser Eigenschaft gab er am Samstag zum Besten, daß er sich in der Zukunft vorstellen kann, daß Kickoffs ganz aus dem Spiel verbannt werden.
Die neuen Regeln hätten schon einen großen Rückgang an Verletzungen zurfolge, wären also ein richtiger Schritt gewesen, fuhr er fort. Deshalb sehe er die Entwicklung, daß der Anstoß irgendwann ganz gestrichen wird.
Was dann?
Punts sind doch bestimmt auch gefährlich. Also weg damit.
Danach wird dann wohl das Laufspiel gestrichen, bevor man das Passspiel verbietet. Schließlich kann man sich dabei auch böse verletzen.
Gut so, Mr. Mara. Weg mit all diesem blöden Zeug, bei dem die Spieler sich Aua holen können.

Die Cleveland Browns haben nicht ganz zu unrecht den Spitznamen Briefland Clowns.
Und sie haben anscheinend nicht die Absicht, daran etwas zu ändern.
So denken sie auch in diesem Jahr wieder daran, ihre Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der Draft an ein anderes Team abzugeben.
Cleveland darf mal wieder sehr früh einen Spieler rekrutieren, nämlich an vierter Stelle. Sie hören sich jetzt an, was andere Teams ihnen dafür bieten, wenn sie mit ihnen den Platz tauschen. Wenigstens vier Teams sollen bereits Kontakt mit ihnen aufgenommen haben.
Cleveland hat schon in den letzten drei Jahren zweimal die Plätze mit anderen Teams getauscht und kam damit für dieses Jahr auf 13 Wahlmöglichkeiten in der Draft. Doch alle in späteren Runden.
Irgendwann sollten die Clowns auch mal wieder früh einen Spieler einberufen, damit sie irgendwann auch mal wieder zu einem Footballteam werden, bei dem man keinen Lachanfall bekommt, wenn man seinen Namen liest.

Samstag, 14. April 2012

Kurzberichte
Fletcher-LondonLondon bleibt in Washington.
Am Donnerstag unterschrieb Linebacker London Fletcher (Bild) einen Zweijahresvertrag mit den Redskins.
Der 37-jährige war in den letzten fünf Jahren der Dreh- und Angelpunkt in der Verteidigung Washingtons. Seitdem er 1998 von den Rams einberufen wurde, hat er kein Spiel verpasst und es auf 224 Starts infolge gebracht.

Chase Blackburn spielte von 2005 bis 2010 für die Giants. Dann setzte der Club ihn vor die Tür.
Kein Team interessierte sich für ihn, und so war er kurz davor, einen Job als Mathelehrer in Ohio anzunehmen.
Doch Verletzungssorgen ließen die Giants in der Saison 2011 wieder bei dem Linebacker anklopfen und nach einer Niederlage in Woche 12 gegen die Saints stieß er wieder zum Team.
In den Playoffs erzielte er 26 Tackles und im Super Bowl konnte er einen Pass von Tom Brady abfangen.
Das überzeugte die Giants, ihm zumindest einen Einjahresvertrag für 2012 anzubieten.

Wes Welker hat sich doch dazu entschlossen, den Franchisevertrag, den die Patriots ihm angeboten haben, zu unterschreiben.
Der Wide Receiver wird $9,5 Millionen für die Saison 2012 bekommen, und ist damit zufrieden.
„Das ist eine Menge Geld, „sagte er. „Wie kann man sich darüber aufregen?“
Ob er an dem ersten Teamtraining nächste Woche teilnehmen wird, ließ er allerdings noch offen.
Mit 122 gefangenen Pässen führte er 2011 die NFL an und seine 1.569 Passyards waren die Bestmarke in der AFC.

Die Patriots wurden sich mit ihrem Center einig.
Dan Koppen unterschrieb einen Zweijahresvertrag, der ihm annähernd $6 Millionen einbringen soll.

So viele Fans, so wenig Platz, das wollen die Steelers ändern.
Sie planen in ihrem 11 Jahre alten Hines-Field, natürlich Heinz-Field, wenigstens 3.000 neue Sitze zu installieren.
Die Stadt hat bereits ihr OK für den Plan gegeben, bleibt noch die NFL. Die soll nächsten Monat ihr Einverständnis geben.
Momentan passen 65.050 Fans in das Ketchup-Stadion.

Mike Wallace hat immer noch kein neues Team gefunden.
Der Wide Receiver der Steelers ist ein eingeschränkter Free Agent und will einen längerfristigen Vertrag, der ihm Jährlich minimum $10 Millionen einbringen soll.
Zwar sollen einige Teams an ihm interessiert sein, aber konkret hat sich noch niemand gemeldet.
Die Steelers wären nicht traurig, wenn sie ihn behalten könnten, aber Wallace hat bereits gesagt, daß er mit seiner Vertragssituation in Pittsburgh unzufrieden ist und den anstehenden Trainingseinheiten fernbleiben wird.

Quarterback Drew Brees redet zwar immer von seinen Saints, wenn er auf die Kopfgeldaffaire angesprochen wird, aber trainieren wird er in nächster Zeit nicht mit seinem Team.
Brees will einen Längerfristigen Vertrag, aber der Club hat ihm bisher nur einen Franchisevertrag für die Saison 2012 vorgelegt.
Es würde ihn furchtbar aufregen, ab Montag nicht bei dem Team zu sein, aber ohne Vertrag wird er nicht anreisen.
Als hätten die Saints nicht schon genug Probleme, ohne daß ihr Rekord- Quarterback sie hängen lässt.

Freitag, 13. April 2012

Kurzberichte
vitt-joeAm Donnerstag gaben die Saints bekannt, daß Joe Vitt (Bild) für die Saison 2012 als Head Coach das Team leiten wird. Jedenfalls bis zum Beginn der Saison und dann sechs Wochen später wieder.
Am Montag wird Vitt seinen Posten antreten und die Saints durch die Draft und das Trainingslager führen. Für die ersten sechs Wochen der Saison ist er suspendiert, und wer ihn dann ersetzt, steht noch nicht fest.
Den Job übernehmen könnten Offensive Coordinator Pete Carmichael, Defensive Coordinator Steve Spagnuolo oder Offensive Line Coach Aaron Kromer. Wer es aber letztlich werden soll, das wollen die Saints in Ruhe überlegen.

„In den 70ern brauchte man kein Kopfgeldsystem um Spieler anzuspornen, den Gegner zu verletzten,“ sagte der ehemalige NFL Quarterback Bob Griese. „Damals war jeder darauf aus, den Gegner auszuschalten, besonders uns Quarterbacks, das musste nicht extra honoriert werden.“
Damals habe man sich nach einem harten Hit eine Kerbe in den Gürtel gemacht, und das wär's gewesen.
Heute hätte sich das völlig geändert. Wenn damals z.B. Deacon Jones einen Quarterback erwischte, dann hätte es gescheppert und tagelang wehgetan.
Heute würden die Defensive Ends eher versuchen, dem Quarterback den Ball aus der Hand zu schlagen, als ihn hart anzugehen.
Griese, Quarterback des einzigen Teams, das eine ungeschlagene Saison spielte, als die Dolphins 1973 den Super Bowl gewannen, fuhr fort: „Das Spiel hat sich weiterentwickelt, die Regeln haben sich geändert. Heute will man seinen Quarterback in jedem Spiel einsetzen, deshalb beschützt man ihn besonders. Das hätte ich damals auch gerne gehabt.“

Jerricho Cotchery bleibt in Pittsburgh. Der Wide Receiver unterschrieb einen Vertrag, der zwei Jahre läuft und ihm $3 Millionen einbringt.
Der 29-jährige fing in der letzten Saison 16 Pässe für 237 Yards und 2 Touchdowns.
Nachdem Hines Ward in den Ruhestand getreten ist, hofft Cotchery darauf, öfter eingesetzt zu werden.

Donnerstag, 12. April 2012

Forte-MattKurzberichte
Mit Matt Forte (Bild) sind sich die Bears zwar immer noch nicht einig geworden, aber mit Lance Briggs.
Sie gaben dem Pro Bowl Offensive Linebacker am Mittwoch eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2014. $8 Millionen soll er dafür erhalten.
Nun wird es dringend Zeit, sich mit Running Back Forte zu einigen, der schon angekündigt hat, zu streiken, wenn er keinen guten längerfristigen Vertrag vorgelegt bekommt.

Ein Filmemacher aus New Orleans hat einen ehemaligen Assistenztrainer der Saints beschuldigt, den Kopfgeldskandal ans Licht gebracht zu haben.
Der ehemalige Defensive Qualitäts Kontrolleur Mike Cerullo soll geredet haben.
Cerullo wurde nach dem Super Bowl von den Saints gefeuert und fand aus nicht nachvollziehbaren Gründen keinen Job mehr in der NFL. Dafür gab er Gregg Williams, Sean Payton und anderen Verantwortlichen bei den Saints die Schuld.
Die NFL antwortete auf die Frage, ob Cerullo sie informiert hätte: „Wie wir festgestellt haben, wurde unsere Information von vielfachen unabhängigen Quellen bekräftigt.“

Nach sieben Monaten Rehabilitation bekam Jarvis Jenkins das OK der Ärzte, wieder footballspielen zu dürfen.
Der Defensive End der Redskins zog sich im dritten Vorbereitungsspiel 2011 gegen Baltimore einen Kreuzbandriss zu, der seine Saison beendete, bevor sie begann.
Jetzt ist er rechtzeitig zum Beginn des ersten Minicamps wieder hergestellt und kann mit dem Team trainieren.

Für Jake Ballard könnte die Saison 2012 durch eine Verletzung, die er sich im letzten Viertel des Super Bowls zuzog, schon beendet sein.
Der Tight End riss sich das vordere Kreuzband und seine Rehabilitation wird weit in die Saison hinein dauern.
Anders sieht es bei Tight End Travis Beckum aus. Auch er zog sich einen Kreuzbandriss im Super Bowl zu, aber er wird zum ersten Spiel der Saison wieder zurückerwartet.

Mittwoch, 11. April 2012

Kurzberichte
parcellsBill Parcells (Bild) macht es nicht. Der 70-jährige Super Bowl Coach hat die Saints informiert, daß er 2012 nicht als Head Coach für den Club arbeiten wird.
Parcells gehörte letztes Jahr zu den Kandidaten, die für die Aufnahme in die Hall of Fame zur Wahl standen, und verpasste den Einzug nur knapp. Hätte er den Job in New Orleans angenommen, hätte er wieder fünf Jahre warten müssen, bis er erneut zur Wahl zugelassen wäre.
Die Zeichen verdichten sich nun, daß der Assistenztrainer von Sean Payton, Joe Vitt, den Chefsessel übernimmt. Er ist allerdings für die ersten sechs Spiele der Saison gesperrt, also mehr als ein Drittel der Saison.
In dieser Zeit soll Offensive Coordinator Pete Carmichael als Head Coach fungieren.
Als wären diese Probleme noch nicht genug, weiß man in New Orleans auch immer noch nicht, wie es mit Drew Brees weitergeht. Der Quarterback weigert sich, den Franchisevertrag zu unterschreiben, und zuletzt sagte er sogar, daß er nicht an den nun anstehenden Teamtrainingseinheiten teilnehmen will.

Tony Romo ist Vater geworden.
Am Ostermontag brachte seine Frau Candice einen Sohn zur Welt, Hawkins Crawford Romo.

Offensive Lineman Cameron Wake wird nicht an den anstehenden Trainingseinheiten der Dolphins teilnehmen.
Der Pro Bowler soll 2012 für ein Gehalt von $650.000 spielen, was ihm definitiv zu wenig ist.
Bevor er nach Miami kam, spielte er zwei Jahre in der CFL und wurde dort jeweils zum Verteidiger des Jahres gewählt. Er erzielte in dieser Zeit 39 Sacks.
In zwei Jahren bei den Dolphins erzielte er 22,5 Sacks und fühlt sich unterbezahlt. Deshalb streikt er für einen besseren Vertrag.

Jaguars Defensive Tackle Terrance Knighton hatte zu Ostern eine Auseinandersetzung in einem Nachtclub in deren Verlauf er mit einer Flasche am Auge getroffen wurde. Er selber soll seine Angreifer mit einer Pistole bedroht haben.
Knighton musste am Auge operiert werden, und hofft, daß er zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit ist.
Die Jaguars und die Liga untersuchen den Fall und behalten sich Schritte gegen den Defensive Tackle vor.

Vor 11 Jahren begann Steve Smith seine Karriere bei den Panthers.
Wie es aussieht, wird der Wide Receiver sie auch dort beenden.
Der 32-jährige unterschrieb eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2015. Das soll ihm eine garantierte Summe von $18 Millionen einbringen.
Bisher hat Smith 699 Pässe für 10.278 Yards und 59 Touchdowns gefangen.

Dienstag, 10. April 2012

Strafen bestätigt
payton-sean2„Abgelehnt“, lauteten die erwarteten Entscheidungen der NFL in den Berufungen der Saints und den Verantwortlichen des Kopfgeldskandals.
Head Coach Sean Payton (Bild) muss also für die komplette Saison 2012 ersetzt werden, und das soll ja Bill Parcells übernehmen.
Eine Entscheidung ist noch vor der Draft nötig, die nächste Woche stattfindet.
Hilfreich wäre es auch, wenn die Liga bis dahin die Strafen gegen die Spieler verhängen würde. Die Saints gehen ansonsten im Blindflug in die Draft, ohne zu wissen, welche Spieler wie lange suspendiert sind und ersetzt werden müssen.
Middle Linebacker Jonathan Vilma dürfte wohl auf jeden Fall längere Zeit suspendiert werden. Von ihm ist bekannt, daß er persönlich $10.000 an den zahlen wollte, der Vikings Quarterback Brett Favre im NFC Endspiel ernsthaft verletzt hätte.
Aber wen trifft es sonst noch?
Für Sean Payton wird es ein ruhiges Jahr werden. Seine Suspendierung beginnt am 16. April, und er darf keinen Kontakt zu den Saints, den Trainern oder den Spielern aufnehmen. Daß er sich in den letzten Wochen öfter mit Parcells getroffen hat, könnte darauf hin deuten, daß er seinen möglichen Nachfolger bereits ausreichend instruiert hat.
Viele fragen sich natürlich, ob der mittlerweile 70-jährige Parcells noch die Kraft hat, eine anstrengende NFL Saison durchzustehen. Sein letztes Engagement als Head Coach liegt ja schon sechs Jahre zurück.

Kurzberichte
Vor Kurzem haben die Seahawks Marcus Trufant entlassen.
Der Cornerback fand aber keinen neuen Arbeitgeber, so daß Seattle ihn am Montag zu deutlich reduzierten Konditionen erneut verpflichtete.
Neun Saisons absolvierte Trufant bisher für Seattle. Am Montag unterschrieb er einen Einjahresvertrag.

Bei den Tennessee Titans erlebte Matt Hasselbeck so etwas, wie einen zweiten Frühling. Der bei den Seahawks dauerverletzte Quarterback startete in allen 16 Spielen, etwas, das er in Seattle selten schaffte.
Mit 3.571 Passyards und 18 Touchdowns führte er die Titans zu 9-7 Siegen.
Trotzdem ist die Position des Starters in Tennessee offen.
Jake Locker, der letztes Jahr rekrutiert wurde, kann sich diesen Posten im Trainingslager und den Vorbereitungsspielen erobern. Das sagte Head Coach Mike Munchak am Wochenende.

Cliff Avril beklagt den schleppenden Fortschritt in den Vertragsverhandlungen mit den Lions.
Der Defensive End möchte gerne an den ersten Trainingseinheiten teilnehmen, die nächsten Montag beginnen. Aber wenn man ihn länger hängen lässt, dann kann er sich auch vorstellen, daß er die Einheiten boykottiert.
Avril hat seinen Franchisevertrag mit dem Team, der ihm für 2012 $10,6 Millionen garantiert, noch nicht unterschrieben. Er besteht auf einen längerfristigen Vertrag. Wenn er den nicht bekommt, will er in den Streik treten.

Sonntag, 8. April 2012

Kurzberichte
crocker-chrisObwohl Chris Crocker (Bild) letztes Jahr in allen 16 Spielen für die Bengals startete haben sie ihn am Freitag entlassen.
Der 32 Jahre alte Safety hatte letztes Jahr 61 Tackles, 3 1/2 Sacks und 5 abgewehrte Pässe.
Mit Reggie Nelson hat Cincinnati nur noch einen Safety im Kader, der Erfahrung als Starter hat.

Warren Sapp hat sich vor Gericht für Bankrott erklärt.
Der ehemalige Star Defensive Lineman der Buccaneers und Raiders schuldet Kreditgebern und einigen Frauen mehr als $6,7 Millionen an Kreditrückzahlungen und Alimenten.
Heute arbeitet Sapp, der 13 Jahre in der NFL spielte, als Analyst für mehrere TV Sender. Das bringt ihm ein monatliches Einkommen von $115.881. Sein Vertrag mit dem NFL Network läuft allerdings im August aus, und eine Verlängerung ist nicht sicher.
In die Konkursmasse fließen auch seine Sammlung von 240 Paaren Jordan Athletic Schuhen ein, die etwa $6.500 wert sind, eine 2.500 Dollar Uhr und ein Bettvorleger aus echtem Tigerfell, das $1.200 wert ist.

Samstag, 7. April 2012

Kurzberichte
duerson-daveDie vielen Gerichtsprozesse gegen die NFL bringen sie in arge logistische Bedrängnis.
Deshalb bat die Liga einen Prozess gegen sie vom Gericht in Cook County an ein Bundesgericht zu verlegen. In diesem Prozess geht es um den Tod des ehemaligen Bears Safeties Dave Duerson (Bild). Er nahm sich im Februar 2011 im Alter von 50 Jahren das Leben.
Tregg Duerson, sein Sohn, verklagte die NFL, weil die Kopfverletzungen, die sich sein Vater während seiner Karriere zuzog, an seinem Selbstmord schuld sein sollen.
Die Menge der Prozesse, die die NFL gegen ehemalige Spieler führen muss, nimmt mittlerweile solche Ausmaße an, daß die NFL nicht mehr nachkommt. Sie möchte diese Fälle, die fast alle den gleichen Inhalt haben, bündeln, um nicht pausenlos kreuz und quer durchs Land reisen zu müssen.

Die Buffalo Bills geben eine Menge Geld aus für neue Spieler, und den Fans gefällt das.
Besonders die Verpflichtung von Defensive End Mario Williams sorgte für einen Schub beim Ticketverkauf. Seitdem er zu den Bills kam, hat das Team 4.320 zusätzliche Saisonkarten verkauft.
Dieser Aufschwung kam nur ein Jahr nachdem Buffalo mit nur 37.355 Saisonkarten so wenige Tickets verkaufte, wie zuletzt 2001.

Freitag, 6. April 2012

Kurzberichte
Williams-GreggDrum prüfe, wer bei einer Ansprache hinter dir steht.
Das hätte Gregg Williams (Bild) mal besser getan, als er seine Verletzungswünsche vor seinem letzten Spiel als Defensive Coordinator der Saints an die Verteidigung weitergab.
Hinter ihm stand ein Dokumentarfilmer, der die Kamera laufen ließ und alles aufnahm. Am Donnerstag veröffentlichte er die Tonaufnahmen, auf denen Williams vor dem Playoffspiel gegen die 49ers ganz genau aufführte, welche Gegenspieler wo verletzt sind, wie man sie am Besten angreift, um die Verletzung zu verschlimmern, und wieviel Geld er dafür auszahlt.
Der Zeitpunkt für die Veröffentlichung der Ansprache kam für die Saints und Head Coach Sean Payton zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, nämlich kurz vor den Anhörungen zu ihren Berufungen.
So kam es denn auch, daß das Treffen zwischen Commissioner Goodell und Payton nicht sehr lange dauerte, und der Head Coach der Saints danach fast aus dem NFL Gebäude floh und ohne ein Wort zur Presse zu sagen davonrauschte.

Am Donnerstag verstarb Joe Avezzano im Alter von 68 Jahren.
Der ehemalige Special Teams Coach der Cowboys war ein Liebling der Fans, als Dallas in den Neunzigern drei Super Bowls gewann.
12 Jahre gehörte er zum Trainerstab der Cowboys und wurde zu einem Idol in Nord Texas.
Erst Anfang des Jahres zog er nach Italien, um dort die Milan Seaman aus der Italian Football League zu trainieren.
Das Team gab auf seiner Internetseite bekannt, daß Avezzano an einem Herzinfarkt verstarb.

Jerome Simpson muss 15 Tage in den Knast.
Der Wide Receiver der Bengals hatte mit Drogen gehandelt und bekam zunächst eine 60-tägige Haftstrafe. Doch der NFL Bonus reduzierte diese nun auf 15 Tage. Zusätzlich muss er allerdings 200 gemeinnützige Stunden ableisten und $7.500 zahlen.

Donnerstag, 5. April 2012

Kurzberichte
brees-drew-sb-trophaeWenn Regierung und Opposition sich mal einig sind, sollte man aufpassen. Dann werden entweder die Deutschen in den Ruin getrieben, weil man aberhunderte Milliarden Euro nach Athen trägt, um sie dort in Löcher zu kippen, die trotzdem immer tiefer werden, oder... man ist sich einig, daß die Strafen gegen die Saints zu hart sind.
Auf Letzteres einigten sich alle Parteien in Louisiana.
Man einigte sich auf eine Resolution, die besagt, daß die Strafen gegen die Saints und Head Coach Sean Payton, General Manager Mickey Loomis und Assistenztrainer Joe Vitt zu hart seien. Diese Strafen hätten einen negativen Einfluß auf die Ökonomie des Staates und der Stadt New Orleans.
Deshalb forderte man die NFL auf, die Strafen deutlich zu reduzieren.
Der Beschluß hat nur einen Fehler, er ist nicht bindend. Die NFL wird sich davon sehr wahrscheinlich nicht beeinflussen lassen.

Torry Holt unterschrieb am Mittwoch einen Eintagesvertrag mit den Rams, um als Ram in den Ruhestand zu treten.
Der Wide Receiver war Teil der „Greatest Show on Turf“, wie man die Offense der Rams nannte, als sie den Super Bowl gewann.
In seiner Abschiedsrede sagte er, daß er seinen Kindheitstraum erfüllt hätte, und sein Leben nicht besser hätte verlaufen können.
Holt spielte von 1999 - 2008 in St. Louis und stellte mit sechs Saisons in Folge, in denen er wenigstens 1.300 Receivingyards erzielte einen NFL Rekord auf.
In seiner Zeit bei den Rams fing er 869 Pässe für 12.594 Yards und 74 Touchdowns.
Er spielte danach noch für die Patriots und die Jaguars und schraubte seine Bilanz auf 920 gefangene Pässe für 13.382 Yards es blieb aber bei 74 Touchdowns.

Fünf Teams gefallen die neuen Uniformen von Nike nicht.
Die Atlanta Falcons, Philadelphia Eagles, Green Bay Packers, Carolina Panthers und Oakland Raiders werden weiter im alten Look spielen, nur daß diese Uniformen jetzt von Nike und nicht mehr Reebok hergestellt werden.

Die Eagles haben einen Ersatzmann für Jason Peters verpflichtet. Der Offensive Tackle hatte sich letzte Woche die Achillessehne gerissen, und könnte die gesamte Saison ausfallen.
Sein Ersatz ist Demetress Bell, der zuletzt für die Bills spielte.

Mittwoch, 4. April 2012

Kurzberichte
flacco-joe200Als es Anfang des Jahres in die Vertragsverhandlungen ging, sagte der Agent von Ravens Quarterback Joe Flacco (Bild), daß sein Klient zu den fünf besten Quarterbacks der Liga gehört.
Flacco selber geht jetzt sogar noch einen Schritt weiter, er sieht sich als der beste Quarterback der Liga.
In einem Radiointerview sagte er, daß er nicht glaubt, ein Top-fünf Quarterback zu sein, er glaubt, daß er der beste ist. Deshalb könne er auch nur einen neuen Vertrag bei den Ravens unterschreiben, wenn sie dem Rechnung tragen.
Sein Rookievertrag läuft noch bis zum Ende der Saison 2012, und Flacco musste letztes Jahr viel Kritik, auch von Teamkollegen, einstecken, weil er nicht die Leistung brachte, die die Offense Baltimores nach vorne brachte.
Es kann sein, daß die Teamleitung der Ravens eher das im Hinterkopf haben wird, wenn sie einen neuen Vertrag aushandelt.

Ray Rice sagte, daß er ganz normal an den Minicamps der Ravens teilnehmen wird.
Der Running Back der Ravens hat einen Vertrag als Franchise Player vorgelegt bekommen, der ihm für 2012 $7,7 Millionen sichert. Doch Rice hat ihn bisher nicht unterschrieben.
Doch auch ohne die Unterschrift will er mit seinen Teamkollegen trainieren. Sein Agent solle derweil einen netten Langzeitvertrag mit dem Club aushandeln, den er dann gerne unterschreiben wird.
Beide Seiten betonten, daß sie großes Interesse daran haben zusammenzubleiben.

Für LaMarr Woodley ist der Kopfgeldskandal der Saints nichts bemerkenswertes. Der Linebacker der Steelers hält diese Praxis für völlig normal. Andere Teams würden das Ganze nur besser verbergen... über vertraglich festgeschriebene Boni zum Beispiel.
Wenn man es so offen machen würde, wie die Saints, wäre das sehr dumm, sagte er einer Tageszeitung in Pittsburgh. Das Papier, auf dem Verträge abgefasst würden, wäre so geduldig, da könne man vieles Regeln, was nicht offen breitgetreten werden dürfte.
Zuschüsse für besonders aggressive Spielweise wären ganz normal, wenn man nicht gerade hingeht und Steckbriefe der zu verletzenden Spieler aushängen würde.

„Schnell ist schneller“, ist das Motto der neuen NFL Uniformen von Nike.
Seit dem 1. April ist Nike der Exklusivausstatter der NFL und am Dienstag wurden die neuen Uniformen aller 32 Teams vorgestellt.
Das Material ist leichter, dabei aber robuster.
Keine Angst, ein so augenschädliches Design wie Nike es für für das Collegeteam von Oregon verbrochen hat, ist nicht dabei. Die neuen original Jerseys sind ab sofort auch käuflich zu erwerben, sind mit $99,99 aber scheißteuer.

In Alabama wurde Lions Defensive Tackle Nick Fairley festgenommen. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Ortschaft und wurde von der Polizei gestoppt.
In seinem Wagen wurde eine geringe Menge Marihuana entdeckt.
Die Lions wollten sich zu dem Vorfall noch nicht äußern.

Es war einmal, da waren die Eintrittskarten für die Washington Redskins teurer, als Bestechungsgelder für Senatoren.
Vorbei!
Die Redskins reduzieren die Kapazität in ihrem Stadion von 91.000 Sitzen auf 79.000 Sitze. Auf der anderen Seite will man in sogenannten Partyzonen mehr Stehplätze zurverfügung stellen, so daß die Gesamtkapazität doch wieder bei über 90.000 Besuchern landen könnte.
Das klappt im neuen Cowboys Stadion hervorragend und wird von den Fans dort gerne angenommen.

Dienstag, 3. April 2012

Kurzberichte
bradshaw-ahmad3Ahmad Bradshaw (Bild) will an keinen Minicamps vor dem Trainingslager teilnehmen.
Der Running Back der Giants will damit seinem Fuß Zeit geben, völlig zu verheilen. Ihm wurde in einer Operation ein Stück eines Hüftknochens in den Fuß implantiert, um einen Bruch zu verschließen.
Bradshaw spielte einen Großteil der letzten Saison mit einem gebrochenen rechten Fuß, was ihn nicht daran hinderte, mit den Giants den Super Bowl zu gewinnen.
Gerade zum Beginn der Saison 2012 wird er dringend gebraucht, denn Brandon Jacobs ist mittlerweile ein 49er und Ersatz- Running Back Andre Brown konnte es nur in den Kader schaffen, weil er leistungssteigernde Mittel einnahm und dabei erwischt wurde. Er ist für die ersten vier Spiele gesperrt.

Die für den heutigen Dienstag angesetzte Berufungsanhörungen gegen die Saints, Head Coach Sean Payton und Joe Vitt wurden verschoben.
Die NFL und die Spielergewerkschaft haben sich am Montag für zwei Stunden getroffen und über die in den Kopfgeldskandal verwickelten Spieler der Saints gesprochen.
Vor Allem wollen beide Seiten, daß die Spieler nicht wegen kriminellen Handlungen belangt werden können. Bis jetzt haben weder die Staatsanwaltschaft noch die Polizei von New Orleans und Louisiana die Absicht, gegen die beteiligten Spieler vorzugehen. Anzeigen von gegnerischen Spielern liegen nicht vor.
Im Zuge dieser Verhandlungen verschob Commissioner Roger Goodell die Berufungsanhörungen auf einen Zeitpunkt später in dieser Woche. Bis dahin sollen alle Betroffenen normal ihren Tagesgeschäften nachgehen. Nach den Anhörungen will die Liga zeitnah entscheiden.

Der größte Flop der NFL wurde am Montag erneut verhaftet.
Die Polizei nahm Ex-Chargers Quarterback Ryan Leaf erneut fest, nur Tage nachdem er wegen schweren Einbruchdiebstahls verhaftet und auf Kaution freigelassen wurde.
Auch in der neuen Anklage geht es um Einbruchdiebstahl und Drogenbesitz. Leaf entwendete im Haus eines Bekannten verschreibungspflichtige Schmerzmittel.

Die Jacksonville Jaguars setzten in der letzten Saison auf Rookie Quarterback Blaine Gabbert. Von einer schlechten Saison des Quarterbacks zu reden hieße, die Sache unglaublich zu beschönigen.
Doch jetzt kommen die Jaguars mit einer Erklärung für das völlige Versagen Gabberts heraus. Er soll einen Großteil der Saison mit einem verletzten Zeh gespielt haben.
Auch wenn Gabbert jetzt eine Entschuldigung für seine miesen Leistungen hat, sagte er, daß er noch viel arbeiten müsste, um sich zu verbessern. Auch Head Coach Mike Mularkey betonte, daß Gabbert sein Mann für die Zukunft wäre.
Das klingt etwas anders, als vor Kurzem noch. Da verpflichteten die Jaguars Chad Henne von den Dolphins und es hieß, daß er um den Posten des Starters kämpfen könnte.

Phil Anschutz von der Anschutz Entertainment Group ist bereit, ein eventuelles Team in Los Angeles komplett zu übernehmen.
Die AEG ist bestrebt, die NFL wieder nach L. A. zu holen, und treibt den Bau eines neuen Stadions voran.
Um dem Ganzen Schwung zu geben, will er nun nicht nur ein Stadion bauen, sondern gleich auch noch ein Team kaufen, wenn es nötig sein sollte.

Montag, 2. April 2012

Kurzberichte
benson-tomDie Spielergewerkschaft der NFL, NFLPA, hat den Spielern der Saints, die in den Kopfgeldskandal verwickelt sind, mitgeteilt, daß auf sie auch Prozesse wegen vorsätzlicher Körperverletzung zukommen könnten. Für diesen Fall wird die Gewerkschaft den Betroffenen anwaltliche Hilfe von außen besorgen.
Die NFLPA rät ihren Mitgliedern, daß sie zu jedem Gespräch mit Vertretern der NFL einen Anwalt und einen Vertreter der Gewerkschaft mitnehmen sollen.
Derweil steht fest, wann die Berufungsanhörungen stattfinden werden. Head Coach Sean Payton, sein Assistent Joe Vitt und Teambesitzer Tom Benson (Bild) hatten sich ja doch entschlossen, die Strafen nicht einfach so hinzunehmen.
Am Dienstag können sie ihre Fälle erneut vortragen.
Defensive Coordinator Gregg Williams, der für unbestimmte Zeit suspendiert wurde, hat noch keine Berufung eingelegt.

Ganz toll fanden die Verantwortlichen der Jets die mediale Aufmerksamkeit, die ihnen Tim Tebow in New York bescherte.
Sehr störend finden sie das Ganze mittlerweile.
Sie haben sich entschlossen, den Wanderprediger etwas weniger in Radio und Fernsehen auftreten zu lassen.
Eine geplante wöchentliche Radioshow bei einem New Yorker Sportsender haben sie ihrem Ersatz- Quarterback ausgeredet. Der Sender hat bereits wöchentliche Shows mit Jets Quarterback Mark Sanchez und Eli Manning von den Giants.
Bevor die organisierten Teamaktivitäten beginnen, die auf das Trainingslager vorbereiten, wollen die Jets doch wieder etwas mehr Ruhe im Umfeld haben.

Samstag, 31. März 2012

Kurzberichte
Leaf-RyanDie Colts hatten 1998 die Wahl zwischen Ryan Leaf (Bild) und Peyton Manning. Beide Quarterbacks galten als Jahrhunderttalente, als sie aus dem College in die NFL kamen.
Indianapolis nahm Manning und er schaffte es mit Fleiß, Arbeitseifer und viel Talent zum Superstar, der letzte Woche einen neuen 95 Millionen Dollar Vertrag abschloß.
Leaf unterschrieb bei den Chargers einen 31,25 Millionen Dollar Vertrag und ließ sofort den Superstar raushängen. Er fiel durch Faulheit, Unbeherrschtheit und Arroganz nur negativ auf.
In vier Jahren in der NFL warf er 14 Touchdowns und 36 Interceptions, danach war seine Karriere beendet.
Seit 2008 steht er mit dem Gesetz auf Kriegsfuß, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Am Freitag wurde er erneut verhaftet wegen schweren Einbruchdiebstahls und Besitzes gefährlicher Drogen.
Gegen eine Kaution von $76.000 konnte er das Gefängnis verlassen, aber er sieht erneut einem Prozess entgegen.

Die Spielergewerkschaft besteht darauf, daß die NFL alle Untersuchungsergebnisse in der Kopfgeldaffaire der Saints offenlegt, bevor sie Spieler bestraft.
Etwa 22 bis 27 Spieler erwartet eine Bestrafung durch die Liga. Die Spielergewerkschaft will nun untersuchen, ob handfeste Beweise vorliegen, die eine Strafe rechtfertigen. Die NFL müsse sich auf einen harten Kampf mit der Gewerkschaft vorbereiten, sagte deren Sprecher.

Sean Payton will jetzt doch Berufung gegen seine Suspendierung einlegen. Auch die Saints wollen gegen die Strafe von $500.000 und die Streichung von zwei Zweitrundendraftpicks vorgehen.
Assistenz Head Coach Joe Vitt hat einen Einspruch gegen seine Sperre von sechs Spielen eingelegt.
Die NFL erklärte, daß keine Strafe inkraft tritt, bevor die Berufungen verhandelt wären.
Paytons einjährige Suspendierung hätte am 1. April begonnen.

Die Eagles haben schon einen Ausfall für die Saison 2012 zu beklagen. Left Tackle Jason Peters riss sich beim privaten Training am Donnerstag die Achillessehne.
Peters spielt seit drei Jahren für die Eagles und wurde jedes Jahr in den Pro Bowl gewählt.
Noch steht nicht fest, ob er die ganze Saison verpassen wird, aber viele Hoffnungen machen sich die Eagles nicht.

Obwohl die Patriots am Freitag mit Deion Branch noch einen Wide Receiver verpflichten konnten, scheinen sie sich auch auf ein besseres Laufspiel vorzubereiten.
Mit Tony Fiametta und Spencer Larsen verpflichteten sie zwei Fullbacks, die als Vorblocker gute Arbeit leisten. Fiametta spielte letztes Jahr für Dallas und Larsen für Denver.

Freitag, 30. März 2012

Kurzberichte
Samuel-Asante2
Tennessee verlor Cornerback Cortland Finnegan an die Rams. Auf der Suche nach einem Ersatz haben sie Kontakt zu den Eagles aufgenommen, denn sie würden gerne Asante Samuel (Bild) verpflichten.
Insidern zufolge laufen die Verhandlungen vielversprechend. Die Titans wären bereit, Philadelphia ihre Wahlmöglichkeit in der dritten Runde der Draft abzugeben.

In den USA wechselte irgendsoein Baseballteam für 2,15 Milliarden Dollar den Besitzer, und die NFL ist aus dem Häuschen.
Jerry Jones, der Besitzer der Cowboys, grinste breit, als er sagte, daß sein Team von Forbes letztes Jahr mit einem Wert von 1,8 Milliarden wohl etwas unterbewertet wäre.
Auf der Liste der teuersten Sportteams der USA stand der Club aus Dallas damals auf Platz eins.
Auch die anderen Teams der NFL finden sich jetzt völlig unterbewertet.
Steve Tisch, Mitbesitzer der Giants, sagte, daß nun alle Teams der NFL teurer gelistet werden müssten: „Wenn schon ein Baseballteam, wie die Los Angeles Dodgers über zwei Milliarden wert ist, was sind dann unsere Teams wert? Mit unseren Marken, unseren Teams, unseren Vermögen müssen wir weit darüber liegen. Wir erleben hier gerade eine enorme Wertsteigerung.“

Das Rennen um Super Bowl L, also 50, wird spannend. Viele Städte wollen sich dieses Jubiläum sichern.
Dallas, Tampa Bay, New Orleans und Santa Clara, wo das neue Stadion der 49ers gebaut wird, haben sich schon auf die Bieterliste setzen lassen.
Und die NFL will dieses Spiel zu einer ganz besonderen Veranstaltung machen. Für die NFL wäre das ein besonders wichtiges Spiel, sagte Roger Goodell.

Am Donnerstag verstarb der langjährige Head Coach der Raiders, George Anderson.
Er war der erste Head Coach der Raiders und übte diesen Job von 1960 bis 1994 aus.
Er entwickelte die Kniestütze, als sein Quarterback Ken Stabler nach einer Operation am Kreuzband wieder spielen wollte. Diese Stütze wurde ursprünglich Anderson Kniestabilisierer genannt.
Anderson wurde 82 Jahre alt. Die Todesursache wurde nicht bekanntgegeben.

Donnerstag, 29. März 2012

Kurzberichte
holt-torry2Torry Holt (Bild) geht zurück zu den Rams, aber nur für einen Tag.
Der Wide Receiver spielte den größten Teil seiner Karriere für die Rams und hatte Abstecher zu den Jaguars und Patriots.
Er fing 920 Pässe für 13.382 Yards und 74 Touchdowns.
Nächste Woche wird er für einen Tag wieder in St. Louis unterschreiben, um als Ram in den Ruhestand zu treten.

Nike und Reebok streiten sich um Tim Tebow.
Nike erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen Reebok und untersagte dem Unternehmen Shirts der Jets mit dem Namen Tebow herzustellen und zu verkaufen. Alle schon ausgelieferten Shirts müssen wieder zurückgeholt werden.
Reebok hat die letzten Tage seines Vertrags mit der NFL noch schnell genutzt, um mit Tebows Wechsel zu den Jets noch ein paar Dollar zu verdienen. Dagegen hatte Nike etwas, die am 1. April Exklusivausstatter der NFL für fünf Jahre werden.
Nike argumentierte in seiner Klage, daß niemand ab nächste Woche ein autorisiertes Nike Shirt von Tebow mehr kaufen würde, wenn er in dieser Woche schon ein nicht autorisiertes von Reebok erworben hätte.

Brandon Jacobs nahm den Ball und lief die ganze Strecke von New York nach San Francisco.
Der vor Kurzem von den Giants entlassene Running Back unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den 49ers.
In sieben Saisons mit den Giants erzielte der 29-jährige 56 Touchdowns und hält damit den Teamrekord.

Zwei wichtige Regeländerungen wurden am Mittwoch von den Teambesitzern beschlossen. Die Verlängerung eines Spiels in der regulären Saison wird nach den gleichen Regeln gespielt, wie bisher in den Playoffspielen. Jedes Team wird also einmal den Ball bekommen, es sei denn, das Team, das den Ball zuerst bekommt, kann einen Touchdown erzielen. Der Tod kommt also nicht mehr ganz so plötzlich.
Die zweite Regeländerung betrifft die Ballverluste. Hier wird ab der kommenden Saison jeder entsprechende Spielzug automatisch von den Videoschiedsrichtern in der Videokabine unter die Lupe genommen. Die Head Coaches brauchen keine rote Flagge mehr zu werfen, um einen Videobeweis anzufordern.
Über andere anstehende Regeländerungen diskutieren die Clubbesitzer noch.

Mittwoch, 28. März 2012

Kurzberichte
Kickoff_no-year_rgbFür den Saisonauftakt 2012 müssen die Cowboys zu den Giants.
Am Mittwoch dem 5. September beginnt New York seine Titelverteidigung gegen den Erzrivalen aus Dallas.
Die beiden spielten auch das letzte Spiel der Saison 2011 in New York gegeneinander, als es hieß: „Der Sieger ist weiter, der Verlierer hat Urlaub.“

Wes Welker wird nicht streiken, davon ist die Clubleitung überzeugt. Zwar hat der Wide Receiver der Patriots seinen Franchise Player Vertrag noch nicht unterschrieben, aber das wäre nur eine Frage der Zeit.
Immerhin bekäme Welker 2012 $10 Millionen, wenn er den Vertrag unterschreibt, nicht gerade ein Hungerlohn.
Teambesitzer Robert Kraft will natürlich weiterhin versuchen mit Welker einen längerfristigen Vertrag auszuhandeln, und er ist optimistisch, daß das bald gelingt.

Dienstag, 27. März 2012

Kurzberichte
simms-chrisChris Simms (Bild) hat einen neuen Job. Der ehemalige Quarterback der Buccaneers heuerte als Assistenztrainer der Patriots an.
Chris Simms ist der Sohn von Super Bowl MVP Phil Simms, doch in die Fußstapfen seines Vaters konnte er nie treten.
2003 wurde er von den Buccaneers einberufen, startete in fünf Saisons aber nur in 15 Spielen.
2010 beendete er seine Karriere, nachdem er es noch bei den Titans und den Broncos versuchte.
Was genau seine Aufgaben in New England sind, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Saints Head Coach Sean Payton hat persönlich bei Bill Parcells angefragt, ob er nicht die Saints trainieren wolle?
Parcells, der im August 71 wird, hat zuletzt die Cowboys trainiert, bis nach der Saison 2006. Danach arbeitete er nicht mehr als Trainer.
Mit den Giants gewann er zwei Super Bowls, mit den Patriots einen.
Von 2003 bis 05 war Payton Assistenz- Head Coach unter Parcells in Dallas. Die beiden kennen sich also gut und haben die gleiche Spielphilisophie.
Aber ob der einstige Erfolgscoach tatsächlich für die Zeit von Paytons Suspendierung die Saints übernimmt, ist sehr fraglich.

Montag, 26. März 2012

Kurzberichte
tebow-tim2Für den Besitzer der Jets, Woody Johnson, war die Verpflichtung von Tim Tebow (Bild) eine Footballentscheidung, keine Marketingentscheidung. Das sagte er beim Treffen der Clubbesitzer in Florida.
Man habe einen großen Athleten verpflichtet, der sein Leben lang nur auf der Siegerseite stand. Er soll nicht nur als Ersatz- Quarterback agieren, sondern auch in der Wild Cat Formation eingesetzt werden. Pro Spiel soll er etwa für 20 Spielzüge den Ball annehmen.
Daß man den Stadtrivalen, den amtierenden Super Bowl Sieger, dabei in Sachen Medienaufmerksamkeit momentan übertrumpft, wäre natürlich ein netter Nebeneffekt, meinte Johnson zum Schluß noch.

Die Saints haben sich für 2012 $2,3 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze verschafft. Sie verhandelten die Verträge mit Cornerback Patrick Robinson und Wide Receiver Lance Moore nach, und beide stimmten einem reduzierten Grundgehalt zu.
Dadurch konnten die Saints am Samstag Curtis Lofton von den Falcons verpflichten. Der Linebacker unterschrieb für fünf Jahre und kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Das ist wichtig für New Orleans, die ja damit rechnen, daß einige ihrer Spieler suspendiert werden.

Die Cowboys und die Redskins kämpfen Seite an Seite.
In den Augen der Liga haben sie bei einigen Verträgen gepfuscht, und fällige Zahlungen für bereits unter Vertrag stehende Spieler so gelegt, daß diese erst in der Saison 2010 fällig wurden, in der es keine Gehaltsobergrenze gab. Dadurch hätten sie sich einen wettbewerbsverzerrenden Vorteil verschafft.
Beide Teams wurden dafür bestraft. Die Liga reduzierte die Gehaltsobergrenze für 2012 um $36 Millionen für Washington und für Dallas um $10 Millionen.
Dagegen gehen die beiden Rivalen nun gemeinsam gerichtlich vor.

Chad Ochocinco möchte unbedingt bei den Patriots bleiben. So sehr, daß der Wide Receiver eine Reduzierung seines Gehalts um $2 Millionen hinnimmt.
Dem 34-jährigen würden 2012 $3 Millionen zustehen, doch er wird für eine Million spielen.

Nick Collins will wieder für die Packers spielen.
Der Defensive Back wurde im Spiel gegen die Panthers am 18. September schwer am Nacken verletzt. Er blieb mehrere Minuten bewegungslos am Boden liegen und musste operiert werden.
Head Coach Mike McCarthy sieht die Sache skeptisch: „wenn Nick main Sohn wäre, würde ich ihn nicht spielen lassen“, sagte er.
Collins stehen noch einige Untersuchungen bevor, aber er sieht seiner Zukunft optimistisch entgegen. Brauchen könnten die Packers ihn. In den drei Saisons vor seiner Verletzung wurde er jedesmal in den Pro Bowl gewählt.
Aber McCarthy will seinen Defensive Back nur dann wieder in den Kader nehmen, wenn er das hundertprozentige OK der Ärzte bekommt.

Sonntag, 25. März 2012

Kurzberichte
payton-sean2Saints Head Coach Sean Payton (Bild), der ein Jahr von der NFL suspendiert wurde, sagte, daß ihm das Kopfgeldprogramm leid täte. In einer Erklärung, die er am Freitag abgab, sagte er, daß er in Zukunft sehr viel aufmerksamer sein wird.
Er fuhr fort, daß er als Head Coach die volle Verantwortung für das Team und seinen Trainerstab habe, deshalb würde er die Entscheidung der Liga, ihn ein Jahr zu sperren, akzeptieren.
Er entschuldigte sich auch bei Teambesitzer Tom Benson, der eine Strafe von $500.000 an die Liga überweisen muss.
Payton wird durch die einjährige Suspendierung eine finanzielle Einbuße von etwa $5,8 Millionen haben.

Derweil wird auch noch an anderer Stelle ein Kampf in dieser Angelegenheit ausgefochten zwischen Jeremy Shockey und Warren Sapp.
Sapp hatte als Kommentator des Senders NFL Network auf seiner Twitterseite verlautbart, daß Shockey, ein ehemaliger Tight End der Saints, die Angelegenheit gepetzt hätte.
Shockey dementierte das energisch und verlangte die sofortige Entlassung Sapps. Er wäre Analyst und Kommentator, aber kein Enthüllungsjournalist.
Die Verantwortlichen des Senders haben Sapp darauf hingewiesen, daß er nicht als Reporter für den Sender arbeitet. Sollte er in der Zukunft etwas erfahren, das nicht in seinen Aufgabenbereich fällt, soll er es mit seinen Produzenten besprechen. Die würden dann entscheiden, was man daraus macht.

Die Broncos verstärkten am Freitag die Offense und die Defense.
Tight End Jacob Tamme unterschrieb für drei Jahre und $9 Millionen. Tamme spielte seit 2008 bei den Colts mit Peyton Manning zusammen.
Für die Defense holten sie Cornerback Tracy Porter von den Saints. Das ist natürlich ein Risiko, weiß man doch noch nicht, inwieweit welche Verteidiger der Saints noch suspendiert werden?

Samstag, 24. März 2012

Kurzberichte
saturday-jeff2Viele dachten, daß Jeff Saturday (Bild) mit Peyton Manning zu den Broncos wechseln würde. Über ein Jahrzehnt spielten der Center und der Quarterback bei den Colts zusammen, damit ist es vorbei.
Am Freitag verpflichteten die Packers Saturday.
Der 36-jährige ist in 13 Saisons in 188 Spielen als Starter auf den Platz gegangen.
In Green Bay ersetzt er Scott Wells, der zu den Rams gewechselt ist.

Zwei ehemalige Spieler der Redskins haben bei der Zweigstelle des Senders CBS in Washington über ihre Erfahrungen mit Defensive Coordinator Gregg Williams geredet.
Wer die Spieler waren, sagte der Sender nicht.
Die beiden erzählten, daß Gregg bei einer Spielerbesprechung in der Saison 2006 $15.000 auf den Tisch warf und sagte, daß sie dem gehören, der dafür sorgt, daß Vikings Quarterback Brad Johnson das anstehende Monday Night Spiel gegen Washington vorzeitig beenden muss.
Einige Spieler hätten darauf direkt ekstatisch reagiert. Auf die Frage, was denn mit einer eventuellen Strafe durch die Liga wäre, antwortete Williams: „Darum wird sich gekümmert.“
Soviel dazu, daß die NFL keine Beweise finden konnte, die die anderen Trainerstationen von Williams in der NFL betreffen.
Auch wenn die Spieler sich anonym meldeten, wird die Liga den Vorwürfen nachgehen.
Williams Chancen, der ja auf bereits unbestimmte Zeit suspendiert ist, darauf, jemals wieder in der NFL zu arbeiten, werden immer kleiner.

Zwei Running Backs, die von ihren Teams neue Konkurrenten vor die Nase gesetzt bekamen, haben ihre Teams verlassen.
Bei den Bears kam Michael Bush von den Raiders ins Team, und Marion Barber gab daraufhin seinen Schritt in den Ruhestand bekannt.
Der 28-jährige begann seine Karriere in Dallas und wechselte vor der Saison 2011 nach Chicago.
In seinen sieben NFL Saisons lief er 1.156 mal für 4.780 Yards und 53 Touchdowns. 2007 wurde er in den Pro Bowl gewählt.
In Cincinnati zwitscherte Cedric Benson seine Abschiedsbotschaft an seine Fans.
Die Bengals verpflichteten BenJarvus Green-Ellis, und Benson sieht seine Zeit gekommen.
Doch die Bengals haben noch nicht vor, ihn ziehen zu lassen. Mal sehen, wie groß ihr Wille ist, den problematischen Spieler zu behalten?
Die Chancen stehen gut, daß Benson 2012 in einem anderen Team als den Bengals spielt.

Na dann, viel Glück Indi.
Oder sollte man sagen: „Hat die Colts das Glück verlassen?“
Jedenfalls stehen die Zeichen momentan darauf, daß Indianapolis vielleicht nicht Andrew Luck als ersten Spieler einberufen wird, sondern Robert Griffin III.
Die Verantwortlichen des Clubs sahen sich das Sichtungstraining des dritten Griffins an, und waren überaus beeindruckt.
Der Presse sagten sie, daß sie auf der Suche nach einem Nachfolger für Peyton Manning jeden Stein umdrehen müssten, unter dem sich ein guter Quarterback befinden könnte.

Freitag, 23. März 2012

Wer wird Head Coach bei den Saints?
payton-sean-jubelt2Wer wird die Saints als Head Coach durch die Saison 2012 zum Super Bowl im eigenen Stadion führen?
Wird man sich draußen umsehen, oder wird man jemanden aus den eigenen Reihen installieren?
Wird Sean Payton (Bild) 2013 zurückkommen, oder wird seine Zeit in New Orleans mit seiner Suspendierung enden?
Das mit dem Super Bowl im eigenen Stadion können die Saints wohl vergessen. Nicht, daß man Payton nicht ersetzen könnte, aber die drohenden Suspendierungen für die Spieler werden diesen Traum platzen lassen.
Als Payton letztes Jahr schwer am Knie verletzt wurde, von seinem Tight End Jimmy Graham, der von einem Verteidiger der Buccaneers aus dem Feld geschubst wurde und unglücklich auf Paytons Bein landete, leitete Joe Vitt als Cheftrainer das Team. Aber Vitt ist auch gesperrt, und zwar für die ersten sechs Spiele.
Offensive Coordinator Pete Carmichael, der in Paytons Abwesenheit die offensiven Spielzüge ansagte, machte das so gut, daß er den Job auch behielt, als Payton wieder an den Spielfeldrand zurückkam. Aber das ganze Team zu leiten, ist doch eine ganz andere Herausforderung.
Defensive Coordinator Steve Spagnuolo hat drei Jahre die Rams als Head Coach geleitet, allerdings mit sehr bescheidenem Erfolg. Seine Ernennung zum Head Coach wäre doch schon eine Überraschung.
Bleibt wohl nur jemand von außen. Und natürlich hat die Pressemeute auch schon ein Opfer gefunden, daß durch den Blätterwald gejagt wird... Bill Parcells.

Kurzberichte
Die Broncos haben einen neuen Wide Receiver verpflichtet, Andre Caldwell.
Er spielte in den letzten vier Jahren für die Bengals und fing 124 Pässe für 1.172 Yards und 6 Touchdowns.
Als Ersatzmann für Peyton Manning haben sie Caleb Hanie im Visier, der letzte Woche von den Bears gefeuert wurde.
Manning selber weiß, daß sein Nacken vielleicht nicht durchhält, und hat deshalb im Vertrag festlegen lassen, daß die Broncos ihm kein Gehalt schulden, wenn er wegen dieser Verletzung ausfällt. Das beinhaltet natürlich keine anderen Verletzungen, die ihm während der Saison zustoßen können.
John Elway lobte die Um- und Einsicht seines neuen Quarterbacks, bezüglich dieser Vertragsklausel.

Die Bears verpflichteten den ehemalige Running Back der Raiders, Michael Bush.
Bush war in zwei der letzten drei Saisons der beste Läufer der Raiders. Er unterschrieb für vier Jahre und $14 Millionen.
Die Bears haben es immer noch nicht geschafft Matt Forte einen neuen Vertrag schmackhaft zu machen. Obwohl sie weit unter der Gehaltsobergrenze liegen, weigern sie sich, dem Running Back zu zahlen, was ein Mann seiner Qualität in der Liga wert ist.

Donnerstag, 22. März 2012

Saints Head Coach Sean Payton ist für ein Jahr suspendiert
payton-sean2
Als der Kopfgeldskandal der Saints publik wurde, stand sofort fest, daß die NFL ein Exempel statuieren würde. Es kam fast schlimmer, als erwartet.
Die NFL teilte einen Hit gegen New Orleans aus, den das Team noch lange spüren wird.
Head Coach Sean Payton (Bild) wurde für ein Jahr suspendiert. Die Strafe beginnt am 1. April 2012.
Assistenz Head Coach Joe Vitt wurde für die ersten sechs Spiele 2012 suspendiert.
Die Saints verlieren ihre Wahlmöglichkeiten in der 2. Runde der Drafts von 2012 und 13. Zusätzlich müssen sie eine Strafe von $500.000 zahlen.
General Manager Mickey Loomis wird für acht Spieltage gesperrt.
Doch damit nicht genug. Die Liga untersucht noch, welche Spieler daran beteiligt waren, ihre Gegner gegen eine Geldzahlung absichtlich schwer zu verletzen, und diese werden dann auch noch gesperrt. Da kommt also noch mehr auf die Saints zu.
Der Hauptschuldige, Defensive Coordinator Gregg Williams, der mittlerweile bei den Rams unter Vertrag steht, wird auf unbestimmte Zeit aus der NFL ausgeschlossen.
„Das Spiel muss nicht auf diese Art gespielt werden,“ sagte Commissioner Goodell in einer Pressekonferenz. „Wir glauben, daß wir eine starke Botschaft gesendet haben, eine wichtige Botschaft. Wir müssen unsere Spieler beschützen.
Wir sind alle verantwortlich für die Gesundheit der Spieler und die Sicherheit und die Integrität des Spiels," fuhr Goodell fort. "Wir werden ein solches Verhalten oder eine Kultur nicht dulden, die diese Prioritäten untergräbt. Keiner steht über dem Spiel oder den Regeln. Der Respekt für das Spiel und die Leute, die daran teilnehmen, darf nicht kompromittiert werden."
Quarterback Drew Brees war sprachlos, als er von den Strafen erfuhr. Er behauptete ja noch letzte Woche, daß er sich ein Kopfgeldsystem in New Orleans nicht vorstellen konnte. Gerade daß ein so großartiger Mann, Trainer und Mentor wie Payton daran beteiligt war, schockte ihn sehr.
Die anderen Teams, bei denen Gregg Williams in irgendeiner Weise als Trainer arbeitete, haben nicht zu befürchten, vorerst. Die NFL hat keine Anhaltspunkte gefunden, die Strafen gegen die Titans, Redskins, Bills und Jaguars rechtfertigen.
Die Fans der Saints sind sehr erbost, wenn man es mal milde ausdrücken will. Noch nie erlebte Twitter einen solchen Ansturm von Mitteilungswütigen, wie am Mittwoch Nachmittag, als die Strafen bekanntgegeben wurden.

Kurzberichte
Die Bengals verpflichteten Running Back BenJarvus Green-Ellis für drei Jahre.
Die Patriots hatten „die Anwaltsfirma“ vor einigen Wochen entlassen. In den letzten beiden Saisons war er der führende Läufer der Pats und erzielte 24 Touchdowns.

Ronde Barber wird noch eine 16. Saison in Tampa Bay spielen.
Der Cornerback unterschrieb am Mittwoch einen Einjahresvertrag.

Jetzt ist Tim Tebow bei den Jets gelandet.
Der Quarterback wurde in Denver entbehrlich, weil Peyton Manning sich bei den Broncos in den Sattel setzte.
Die Jets gaben Denver als Kompensation ihre Wahlmöglichkeiten in der vierten und sechsten Runde der Draft 2012.
Für die nächsten beiden Jahre soll Tebow $5 Millionen erhalten, von denen allerdings nur 2,5 Millionen garantiert sind.

Mittwoch, 21. März 2012

Peyton Manning, vom Fohlen zum Wildpferd, eine folgerichtige Entwicklung, oder doch eher ein Fall zum Wiehern?
Manning-runningJetzt sind die Vertragsbedingungen heraus. Peyton Manning (Bild) erlebt keine finanziellen Einbußen. Er unterschrieb bei den Broncos einen Fünfjahresvertrag über $96 Millionen, also fast eine Kopie des Vertrags, den er letztes Jahr bei den Colts unterschrieb.
Manning wird am Samstag 36 Jahre alt und wurde in den letzten 19 Monaten dreimal am Nacken operiert. Wie viele der fünf Jahre in seinem Vertrag wird er abliefern können?
Aber blicken wir zurück. Auch John Elway gewann seine Super Bowls mit Denver erst im Alter von 37 und 38 Jahren.
Auf jeden Fall wird Manning mit seiner Nummer 18 auf dem Trikot spielen können, Frank Tripucka gab dazu die Erlaubnis. Tripucka war der erste Quarterback der Broncos, als sie 1960 gegründet wurden. Seine Trikotnummer ist in Ehren zurruhe gesetzt worden. Für Peyton Manning darf sie wieder verwendet werden. Der mittlerweile 84-jährige Tripucka hatte ein Gespräch mit Manning über die Nummer 18 und fühlt sich geehrt, daß ein zukünftiges Ruhmeshallenmitglied sie tragen wird.

Kurzberichte
Fünf Teams sollen schon bei den Broncos wegen Tim Tebow angefragt haben. Die Dolphins, Jaguars und sogar die Packers sollen darunter sein.
Green Bay hat ja gerade seinen Ersatz- Quarterback Matt Flynn an die Seahawks verloren, wo er Starter werden soll. Green Bay machte auch sofort klar, was ihnen Tebow wert wäre, nämlich höchstens eine Wahlmöglichkeit in einer späten Draftrunde.
Es kann sein, daß das widerspiegelt, was auch die anderen Teams bereit wären, abzugeben.

Peyton Manning kam nicht, also redeten die 49ers und Alex Smith wieder über einen neuen Vertrag. Tatsächlich wurden sie sich sogar schnell einig.
Der Quarterback unterschrieb für weitere drei Jahre und $33 Millionen in San Francisco.

Die Titans haben ihre Defense verstärkt. Als Team, daß fast keinen Druck auf den gegnerischen Quarterback ausüben konnte, holten sie sich Kamerion Wimbley von den Raiders. In zwei Saisons in Oakland erzielte er 16 Sacks.
Er unterschrieb für fünf Jahre und $35 Millionen.

Nach 14 Jahren ist die Karriere eines der besten Wide Receiver der Liga beendet. Am Dienstag gab Hines Ward seinen Schritt in den Ruhestand bekannt.
Es hätte zwar einige Anfragen gegeben von anderen Teams, aber Ward will nicht in einer anderen Uniform, als der der Steelers spielen.
Die Organisation würde ihm Alles bedeuten und er werde sein Leben lang ein Steeler bleiben.
Er beendete seine Karriere als der beste Passempfänger in der Geschichte der Steelers. Er fing exakt 1.000 Pässe für 12.083 Yards und 85 Touchdowns und spielte viermal im Pro Bowl.
Fünf gefangene Pässe für 123 Yards und 1 Touchdown machten ihn zum MVP in Super Bowl XL.

„Warum stand Tom Brady im letzten Super Bowl unter Dauerdruck der Giants Verteidiger?“
Die Frage dürfte beantwortet sein. Laut der Tageszeitung Boston Herald spielte Guard Logan Mankins mit einem angerissenen vorderen Kreuzband in seinem linken Knie.
In der Woche nach dem Spiel wurde Mankins operiert. Zum Beginn des Trainingslagers will er wieder einsatzbereit sein.

Für die Fans der Delphine ist es klar, warum keine Stars in Miami spielen wollen. Es liegt an General Manager Jeff Ireland, der nur noch Fireland genannt wird.
Er habe einen schlechten Ruf und wenig Ahnung von seinem Job.
Auch ehemalige Spieler haken auf Fireland herum. Für Linebacker Joey Porter, der von 2007 bis 09 in Miami spielte, ist der Typ nicht vertrauenswürdig.
Vor Allem ein Vorfall wird Ireland immer noch nachgetragen. In einem Vorstellungsgespräch mit dem Wide Receiver Dez Bryant vor der Draft 2010 fragte Ireland den Collegeabgänger, ob seine Mutter eine Prostituierte wäre?
Er entschuldigte sich später dafür, aber das Kind war in den Brunnen gefallen.
Die Fans verlangen jetzt die Ablösung Irelands, damit wechselwillige Spieler nicht immer an dem Team vorbeigehen.
Ausgelöst wurde die Anti-Ireland-Kampagne durch die Verpflichtung von David Garrard. Der ehemalige Quarterback der Jaguars ist nun wirklich nicht das Gelbe vom Ei und wird das Team keinen Millimeter voranbringen. Da platzte den Fans der Kragen und 30 von ihnen erschienen mit Einkaufstüten über das Gesicht gestülpt vor der Vereinszentrale um ihrem Unmut Luft zu machen.

Dienstag, 20. März 2012

Da wiehern ja die Pferde
manning-broncoPeyton Manning (Bild) hat sich entschieden, er geht zu den Denver Broncos.
Hauptgrund soll John Elway gewesen sein, der Manning an seinem Ego packte und ihn gekonnt umschmeichelte. Es verging kein Tag im Entscheidungsprozess, an dem der Hall of Fame Quarterback nicht mit dem zukünftigen Ruhmeshallen- Quarterback telefonierte und ihm von Unsterblichkeit und Ruhm vorschwärmte, die Manning seiner Meinung nach nur in Denver erreichen könnte.
Es hatte sofort gefunkt zwischen diesen beiden NFL Legenden. Sie sprachen „quarterbackisch“ miteinander, eine Sprache, die sonst keiner versteht. Doch sie verstanden sich hervorragend.
Elway sagte Manning zu, daß man sich von Tim Tebow trennen würde, wenn Manning in Denver unterschreibt. Ob Manning verlangte, daß Tebow gefeuert wird, oder ob die Entscheidung von Elway ausging, weiß man nicht.
Auch über den Vertrag weiß man noch nichts genaues. Es soll ein längerfristigen Vertrag sein, der Manning $20 Millionen im Jahr einbringt.
Für den Personalchef der Broncos kann das ein Riesenerfolg werden, wenn der ehemalige Colts- Quarterback gesund bleibt und zu seiner alten Form aufläuft. Das kann aber auch ein Riesenflop werden, wenn es sich herausstellt, daß Manning doch nicht mehr der alte ist. Elways Reputation wäre nachhaltig beschädigt.
Es ist eine riskante Wette, die Elway, die die Broncos eingehen.
Auf der Strecke geblieben sind die Titans, 49ers, Cardinals, Dolphins, Seahawks, und andere.
Die Seahawks sollen sich auch letzte Woche noch bei Manning gemeldet haben, doch der Quarterback hat sich dort nie zurückgemeldet.
Die Titans hatten sich die größten Hoffnungen auf Manning gemacht. Seine Frau stammt aus Tennessee, er selbst spielte seinen Collegefootball dort, und Bud Adams, der Besitzer des Teams, sicherte Manning einen Posten im Vorstand zu, wenn seine Karriere als Spieler beendet wäre.
Doch genutzt hat es nichts.
Nachdem die Entscheidung bekannt wurde, entschieden sich auch die Schicksale mehrerer Quarterbacks. Tim Tebow weiß jetzt, daß er sich ein neues Team suchen muss.
Alex Smith entschied sich daraufhin wohl in San Francisco zu bleiben, woraufhin die Dolphins sich mit David Garrard einigten. Matt Hasselbeck kann für ein weiteres Jahr in Tennessee planen.
Für Tebow erwies sich die Verpflichtung Mannings als GAU. Die Liga hat gesehen, was er kann, bzw. was er nicht kann. Ein Team, das ihn verpflichtet, müsste seine Offense auf ihn einstellen, und das macht niemand gerne. Was können die Broncos für ihn noch bekommen?
In der NFL bekommt ein Team ja kein Geld als Ablöse für einen Spieler, sondern Spieler und Draftpositionen. Eine Wahlmöglichkeit in der ersten oder zweiten Runde der nächsten Draft dürfte Tebow nicht wert sein. Womit würde Denver sich zufrieden geben?
Für die Buchmacher stellt die Verpflichtung Mannings eine Wertsteigerung der Broncos dar. Vor seiner Unterschrift gehörten die Broncos nicht zu den Teams, die man im Super Bowl erwartete, jetzt gehören sie zu den Favoriten. 50 Dollar für einen Dollar Einsatz gab es vor Manning, jetzt stehen die Quoten bei 12-1.

Kurzberichte
Die Patriots polstern ihr Receivercorps weiter auf. Am Montag verpflichteten sie Donte Stallworth, der letztes Jahr noch für die Redskins spielte.
2009 war er suspendiert, weil er unter Alkoholeinfluß einen Mann mit dem Auto überfuhr und tötete.
Letzte Woche verpflichteten sie bereits Anthony Gonzales und sie versuchen immer noch Brandon Lloyd zu sich zu locken.

Die Steelers rechnen nicht damit, daß Rashard Mendenhall im Jahr 2012 wird spielen können.
Der Running Back wurde an einem gerissenen Kreuzband operiert und seine Wiederherstellung wird wohl bis weit in die Saison hinein andauern.

Montag, 19. März 2012

Kurzberichte
flynn-matt2Matt Flynn (Bild), letzte Saison noch Ersatz- Quarterback von Aaron Rodgers bei den Packers, wechselte zu den Seahawks. In Seattle soll er den Posten des Starters übernehmen.
Das kann genau so ein Fiasko geben, wie mit Kevin Kolb in Arizona, denn auch Flynn hat bisher nur bei sporadischen Einsätzen glänzen können. Gute Leistung am Stück konnte er noch nicht abliefern.
Seattle jedenfalls hat großes Vertrauen in ihn und sie gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $26 Millionen, von denen $10 Millionen garantiert sind.

Zum dritten Mal unterschrieb Quarterback Rex Grossman einen Einjahresvertrag bei den Redskins.
Dieses Mal unterschrieb er in dem Wissen, daß er mehr als Lehrer für Robert Griffin III gebraucht wird, denn als Starter.
Aber, so sagte er in einem Radiointerview, er fühle sich so gut in Washington und versteht sich so gut mit den Teamkollegen, daß er keine Probleme damit hat, für einen Quarterback der Zukunft den Ersatzmann zu spielen.

Die Dolphins wurden von Peyton Manning schon abgewiesen. Die 49ers sind noch hinter dem Quarterback her.
Am Sonntag trafen sich mit 49ers Quarterback Alex Smith und dem Vorstand der Dolphins zwei Manning-Geschädigte zu Vertragsgesprächen.
Miami soll Smith einen Dreijahresvertrag über $8 Millionen geboten haben. In San Francisco hatte der Quarterback einen Dreijahresvertrag abgelehnt, weil er gerne einen längerfristigen Vertrag bekommen hätte.
Durch das Rumgehampel Mannings sind mehrere Quarterbacks im Schwebezustand. Smith, Matt Hasselbeck von den Titans, Tim Tebow von den Broncos, jeder von ihnen muss sich wohl einen neuen Arbeitgeber suchen, wenn Manning von seinem Team verpflichtet wird.

„In 10 Minuten werde ich mich nicht mehr an Alles in diesem Interview gesagte erinnern,“ sagte Jim McMahon einem Reporter.
Der ehemalige Super Bowl Quarterback der Bears gehört zu den 300 Spielern, die die NFL verklagt haben. Es geht darum, daß die NFL jahrelang von der Gefährlichkeit von Gehirnerschütterungen gewusst haben soll, die Spieler aber im Unwissen gelassen hat. Die Spieler glauben, daß die NFL sie absichtlich belogen hat, was Kopfverletzungen angeht.
Bei McMahon zeigen sich die Effekte der Verletzungen heute in einem schlechten Kurzzeitgedächtnis.
Viele der Spieler, die sich der Klage angeschlossen haben, haben Probleme mit dem Gedächtnis oder sogar Ohnmachtsanfälle.
Sollten die Kläger vor Gericht Recht bekommen, muss die NFL ihre Kasse wohl sehr weit öffnen, um sie zu entschädigen.

Sonntag, 18. März 2012

Diener zweier Herren
smith-alex200Als Diener zweier Herren hat der Spielervermittler Tom Condon momentan einen ziemlichen Interessenkonflikt. Er vertritt sowohl Alex Smith (Bild) und Peyton Manning.
Er soll also versuchen, Manning zu dem Job in San Francisco zu verhelfen, denn Smith als den seinen betrachtet.
Beide Quarterbacks hängen im Limbo, denn beide sind ohne Team und auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.
Alex Smith würde gerne bei den 49ers bleiben, doch die haben ihm noch kein Angebot unterbreitet, das ihn vom Hocker haut. Das Geld, das sie ihm geboten haben, interessiert ihn schon, aber die Laufzeit des Vertrags entspricht nicht dem, was er sich vorstellt.
Peyton Manning hat außer den 49ers noch die Broncos und die Titans im Köcher, die ihn verpflichten wollen, ein Luxus, den Smith nicht hat. Auch nach der halbwegs vernünftigen Saison 2011 wird er immer noch nicht als NFL-tauglicher Quarterback angesehen. Die Teams stehen nicht wirklich Schlange, um ihn zu verpflichten.
Seine Psyche, die gerade einen Aufschwung erfuhr, könnte durch das Gerangel wieder angeknackst werden. Sollte Manning den 49ers den Rücken kehren, und die Smith weiter verpflichten, wüsste er, daß er nur als Notbolzen agiert, weil der Messias nicht kam.
Und das Alles wird von eine und demselben Spielervermittler orchestriert.
Wem wird er mehr zugetan sein?
Dem Schotter natürlich... seinem Schotter.
3% des Gehalts, das er für einen Spieler rausholt, fließen an ihn. Die Niners werden Manning auf jeden Fall mehr zahlen, als sie Smith zahlen würden. Wenn Condon es dann noch schafft, Smith bei einem anderen Team unterzubringen, hat er das Beste für sich herausgeholt. Aber ist das dann auch noch das Beste für die betroffenen Teams und die Spieler?

Gonzales in New England.
Am Samstag verpflichteten die Patriots Anthony Gonzales.
Der Wide Receiver durchlebte bisher eine verletzungsgeplagte Karriere in Indianapolis und fing seit seiner Verpflichtung 2002 99 Pässe für 1.307 Yards und 7 Touchdowns, keine überragende Bilanz.
Währenddessen verhandeln die Pats weiter mit Wide Receiver Brandon Lloyd. Ihn wollen sie auf keinen Fall ziehen lassen.

Samstag, 17. März 2012

Kurzberichte
sanchez-markJetzt, da er einen Fünfjahresvertrag über $70 Millionen mit den Jets abgeschlossen hat, fühlt sich Quarterback Mark Sanchez (Bild) wie das Aushängeschild und der Anführer des Clubs.
In dieser Funktion sagte er, daß es für keinen Spieler, Rookie oder erfahrener, ein Problem wäre, zu den Jets zu kommen.
Nach der letzten Saison wurde ja bekannt, daß es in der Umkleide des Teams zugeht, wie in einem Fight Club.
Jeder soll auf jedem herumgehackt haben und die aufgeblähten Egos machten es schwer, Luft zum Atmen zu bekommen.
Das wäre aber alles halb so wild, denn die ganze Sache wäre unglaublich aufgebauscht worden.
Daß er die meiste Kritik seiner Teamkollegen hatte einstecken müssen, wäre auf Grund seiner Leistungen nicht verwunderlich. Aber, so fuhr er fort, da stehe er drüber. Das wäre sehr unprofessionell von seinen Kollegen gewesen, und natürlich hofft er, daß so etwas nicht mehr vorkommt. Er selber würde alles dafür tun, daß seine Kollegen erst gar keinen Grund mehr bekommen, ihn zu kritisieren.
Dazu muss er allerdings deutlich weniger Interceptions werfen, als die 26 in 2011.

Peyton Manning muss sich wie ein unbewiesener Frischling bei den Teams zu Probetrainings einfinden.
Am Freitag warf er für die Denver Broncos seine Pässe, am Samstag sind die Titans dran.
Wenn man den Berichten, die man momentan so liest glauben mag, sind die Dolphins und die Cardinals aus dem Rennen um das zukünftige Ruhmeshallenmitglied ausgeschieden. Die Cardinals zahlten Kevin Kolb den $7 Millionen Bonus, der am Freitag fällig wurde, was beweist, daß sie tatsächlich keine Chance auf Manning mehr haben.
Hall of Fame Quarterback John Elway, der sich das Probetraining Mannings als Personalchef der Broncos ansah, sagte, daß Manning den Ball hart und akkurat geworfen hat.
Am Montag oder Dienstag will Peyton Manning dann verkünden, welches Team die Ehre bekommt, ihn als Quarterback verpflichten zu dürfen.
Das wollte er allerdings schon letzten Dienstag, und dann warf Tennessee noch seinen Hut in den Ring. Auch dieses Mal könnte die Ankündigung verschoben werden, denn plötzlich wollen die 49ers auch noch mitmischen.

Freitag, 16. März 2012

Kurzberichte
marshall-brandon-dolphinsDie NFL untersucht mal wieder einen Vorfall, in den Brandon Marshall (Bild) verstrickt ist.
Der Wide Receiver soll kurz vor seinem Wechsel von den Dolphins zu den Bears eine Frau vor einem Nachtclub geschlagen haben.
Die Verantwortlichen der Bears wussten von dieser Anschuldigung, als sie den problematischen Receiver verpflichteten. Sie vertrauen darauf, daß die Strafe, falls es eine geben wird, nicht zu hart ausfällt.

Ein Gericht sprach Vikings Cornerback Chris Cook von allen Anklagepunkten frei.
Cook wurde im Oktober von seiner damaligen Freundin angezeigt, weil er sie tätlich angegriffen und gewürgt haben soll. Der 25-jährige verteidigte sich damit, daß er in Selbstverteidigung gehandelt hatte.
Nach dem Prozess war die Jury überzeugt davon, daß Cook die Wahrheit gesagt hatte und sprach ihn frei.
Die Vikings und die NFL gaben sofort bekannt, daß der Fall mit dem Freispruch für sie erledigt wäre. Der Cornerback kann sofort wieder mit dem Team trainieren.

Ein Spieler macht noch keine Verteidigung, aber die Fans in Buffalo drehen durch. Die Bills sicherten sich die Dienste von Mario Williams für sechs Jahre und $96 Millionen.
Der ehemalige Defensive End der Texans war der beste Verteidiger, der in diesem Jahr auf dem freien Spielermarkt zu haben war.
In Buffalo wurden schon die ersten Mario Williams Pizzas von den Fladenbäckern kreiert.
Houston sorgte 2006 für Aufsehen, als sie nicht die von allen erwartete Nr. 1 einberiefen, einen Running Back Namens Reggie Bush, sondern Mario Williams.
Der zweimalige Pro Bowler hatte in den letzen beiden Saisons allerdings große Verletzungsprobleme und verpasste 2011 die letzten 11 Saisonspiele und die Playoffs mit einem gerissenen Brustmuskel.
Die Texans erreichten die Playoffs zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte, und das ohne Williams. Vielleicht zeigte ihnen das, daß der Defensive End verzichtbar für sie war?

Kevin Boss setzt seine Rundreise durch die NFL fort. Letztes Jahr war der Tight End von den Giants zu den Raiders gewechselt.
Am Donnerstag unterschrieb er für drei Jahre und $9 Millionen bei den Chiefs.

Donnerstag, 15. März 2012

Kurzberichte
hillis-peyton2Denkt man an die Browns, fällt einem so auf Anhieb kein besonderer Spieler ein, außer vielleicht Peyton Hillis (Bild).
Und gerade der Running Back hat Cleveland jetzt verlassen. Er unterschrieb am Mittwoch einen Einjahresvertrag bei den Chiefs für $3 Millionen.
2010 erzielte er 1.177 Laufyards und kam anschließend auf das Cover des Computerspiels Madden NFL 12.
Doch in der Saison 2011 fiel er nur als Dauerverletzter auf. Er verpasste dabei sogar eine Behandlung für seine Oberschenkelsehne während einer Arbeitswoche um zu heiraten.
Das machte ihn bei der Clubführung nicht gerade beliebt.

Megatron ist der bestbezahlte Spieler der NFL, der nicht auf der Quarterback- Position spielt.
Auf Deutsch, Lions Wide Receiver Calvin Johnson hat einen Achtjahresvertrag über 132 Millionen Dollar unterschrieben, von denen $53,25 Millionen garantiert sind.
Damit ist die Gefahr gebannt, daß der Mann, der letztes Jahr Pässe für 1.681 Yards und 16 Touchdowns fing, zum Free Agent wird, wenn sein Rookievertrag am Ende der Saison 2012 ausläuft.

Chad Henne hat ein neues Team gefunden, bei dem er das Ei werfen kann.
Der ehemalige Quarterback der Dolphins kam bei den Jaguars unter. Ob er sich den Posten des Starters erobern kann, wird das Trainingscamp zeigen.
Die Jaguars sicherten sich auch einen neuen Wide Receiver. Sie holten sich Laurent Robinson von den Cowboys. Er unterschrieb für fünf Jahre und $32,5 Millionen. Letztes Jahr fing er für Dallas 54 Pässe für 858 Yards und 11 Touchdowns.

Peyton Manning wollte sich pünktlich am Dienstag äußern, zu welchem Team er wechseln wird. Am Wochenende kamen die Titans und verkündeten, daß auch sie Manning gerne verpflichten würden. Durch diese späte Meldung kam Mannings Zeitplan durcheinander, denn die Titans scheinen ein sehr interessantes Angebot abgegeben zu haben.
Bud Adams, der Besitzer des Clubs, möchte Manning für den Rest seiner Karriere an Tennessee binden. Das kennt Manning schon, denn letztes Jahr hat Jim Irsay ihm einen Vertrag gegeben, der ihn für den Rest seiner Karriere an die Colts bindet.
Was daraus wurde ist bekannt.
In Tennessee ist Peyton Manning bereits jetzt eine unsterbliche Legende. Er spielte seinen Collegefootball für die Tennessee Volunteers. Seine Frau stammt aus Tennessee, man könnte also Tennessee als leichten Favoriten ansehen.

Die Eagles warfen DeSean Jackson einen neuen Vertrag zu, und der fangsichere Wide Receiver schnappte ihn aus der Luft.
Philadelphia konnte den zweimaligen Pro Bowler für weitere fünf Jahre und $51 Millionen an sich binden.

Nachdem Jon Kitna in den Ruhestand getreten war, brauchten die Cowboys einen neuen Ersatz- Quarterback. Sie sicherten sich Kyle Orton, der zuletzt für die Chiefs spielte.
Ebenfalls von den Chiefs kam Cornerback Brandon Carr. Er soll Terence Newman ersetzen, den Dallas am Dienstag nach neun Saisons gefeuert hat.

Mittwoch, 14. März 2012

Bäumchen wechsle Dich
wayne-reggie-wr-icPeyton Manning hat sich entgegen seinen eigenen Aussagen noch nicht für ein neues Team entschieden. Am heutigen Mittwoch will er sich erst noch mit dem Besitzer der Titans, Bud Adams, treffen.
Sein ehemaliger Teamkollege Reggie Wayne (Bild) hat sich dazu entschlossen, sein altes Team auch zu seinem neuen Team zu machen.
Der Wide Receiver hat nach dem Beginn der Free Agency Periode einen Dreijahresvertrag mit den Colts unterschrieben. Im Gespräch sind $17,5 Millionen für diesen Zeitraum.
Damit bleibt der Nr. 1 Receiver der Colts in Indianapolis, während die Nr. 2 Pierre Garcon nach Washington wechselte. Er unterschrieb für fünf Jahre und $42,5 Millionen bei den Redskins.

Cortland Finnegan wechselte zu den Rams. Der ehemalige Cornerback der Titans unterschrieb für fünf Jahre und $50 Millionen in St. Louis.

Die Buccaneers sind das Team, das den größten Raum unter der Gehaltsobergrenze hat. Sie liegen $44 Millionen darunter. Einen Teil des Geldes gaben sie für Chargers Wide Receiver Vincent Jackson aus. Er unterschrieb für fünf Jahre und $55 Millionen in Tampa Bay.

Die Chargers reagierte sofort und sicherten sich Robert Meachem von den Saints.

Die Saints konnten kurz vor Beginn der Wechselperiode den Vertrag mit Marques Colston verlängern. Der Wide Receiver bleibt weitere fünf Jahre in New Orleans.

Auch die Bears gehören zu den geizigen Teams der Liga. Sie haben noch $23,5 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze. $9,3 Millionen davon opferten sie für Wide Receiver Brandon Marshall, der von den Dolphins zu den Bears wechselte.
Dieser Wechsel soll angeblich die Chancen, daß die Dolphins Manning verpflichten können, schmälern.

Dienstag, 13. März 2012

Kurzberichte
manning-verbotenHeute um 16:00 Uhr New Yorker Zeit beginnt die Free Agency Periode. Dann dürfen die Spieler, deren Verträge ausgelaufen sind, sich neue Teams suchen. An der Spitze derer ist in diesem Jahr Peyton Manning (Bild), der ja zugesagt hat, genau um diese Zeit zu verkünden, wo er seine Karriere fortsetzen wird. Sechs Teams sollen in der engeren Wahl sein, aber viele Experten gehen von Denver aus.
Denver, dieses eiskalte Kaff, in dem acht Monate Winter sind und vier Monate Herbst, in dem man keine Luft kriegt, weil die in eineinhalb Kilometern Höhe doch schon recht knapp ist, in dem Gottes eigener Sohn Quarterback ist?
Bei einem Team, in dem man als Quarterback nur überleben kann, wenn man wieselflink wie Tebow den durchbrechenden Verteidigern ausweichen kann?
Dorthin soll ein 36-jähriger wechseln, dessen frischoperierter Nacken Wärme braucht und besonderen Schutz?
Die Fans jedenfalls warten nicht gerade auf Manning. In einer Umfrage, deren Ergebnis auf einer Werbetafel in der Stadt angezeigt wird, sind 60% der 20.000 Fans, die abgestimmt haben, für Tim Tebow.
Um 22:00 Uhr unserer Zeit heute werden wir wohl schlauer sein, und die Saison 2012 hatte schon ihren ersten Höhepunkt.

Randy Moss hat einen neuen Arbeitgeber.
Der Wide Receiver überzeugte die 49ers am Montag bei einem Probetraining von sich.
Nach einem Jahr Ruhestand unterschrieb er einen Einjahresvertrag in San Francisco.
Für Moss ist es das zweite Engagement in der Bucht. 2005 und 06 durchlebte er zwei vergessenswerte Saisons in Oakland, bevor er bei den Patriots auftrumpfte.

Matt Leinart kann in der NFL einfach keinen Fuß fassen.
Einst kam er als Zukunftshoffnung zu den Cardinals, aber gegen Kurt Warner, der seinen zweiten Frühling erlebte, kam er nicht an.
Letztes Jahr landete der 28-jährige in Houston als Ersatzmann von Matt Schaub. Als der sich am Fuß verletzte, kam Leinart, und brach sich prompt das Schlüsselbein.
Am Montag feuerten ihn die Texans. Leinart zeigte sich geschockt von der Entscheidung.

Die Dallas Cowboys und Washington Redskins werden weniger Raum unter der Gehaltsobergrenze haben, als die anderen Teams.
Weil die beiden Teams in der Saison, in der es keine Gehaltsobergrenze gab, mehr ausgegeben haben, als erlaubt, werden ihnen für 2012 einige Millionen gestrichen.
Die NFL hatte ihre 32 Teams schriftlich angewiesen, diese Saison nicht auszunutzen, sondern weiter wirtschaftlich zu arbeiten.
Beide Teams hielten sich nicht daran.
Das Geld, das ihnen gestrichen wird, kommt zurück in den Pool der Liga und wird den anderen Teams zusätzlich zugesprochen.
Gerade Dallas hat momentan schon eine Menge Arbeit damit, unter die geltende Gehaltsobergrenze zu kommen. Durch die Verknappung werden die Problem noch um einiges größer.
Beide Teams haben gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt. Die Cowboys gaben an, sich an die Anweisung gehalten zu haben, die Redskins behaupten, ein solches Schriftstück nie erhalten zu haben.

Die Lions haben die Verträge von Defensive Tackle Ndamukong Suh, Quarterback Matthew Stafford und Wide Receiver Nate Burleson nachverhandelt, um unter die Gehaltsobergrenze zu kommen.
Dadurch konnte der Club $10 Millionen für die Saison 2012 einsparen.
Keiner der Spieler muss aber auf sein Geld verzichten. Die eingesparten Summen werden in den nächsten Jahren als Boni ausgezahlt.

Montag, 12. März 2012

Kurzberichte
moss-randyNicht nur Peyton Manning ist auf Anbiederungstour, auch ein weiterer Superstar will seinen Körper so teuer wie möglich an einen Club verkaufen, Randy Moss (Bild).
Der Wide Receiver, der ein Jahr Ruhestand hinter sich hat, war letzte Woche in New Orleans und am heutigen Montag will er ein Probetraining in San Francisco abhalten.
Die Saints waren davon beeindruckt, was der 35-jährige noch draufhat. Man kann davon ausgehen, daß er 2012 in der NFL spielen wird.

Die Colts misten weiter aus. Am Freitag sagten sie Wide Receiver Anthony Gonzales, daß sie ihn nicht weiterbeschäftigen werden.
Gonzales war fünf Jahre bei den Colts, allerdings gehörte auch er zu den Dauerverletzten.
Der 27-jährige fing in seiner Zeit in Indianapolis 99 Pässe für 1.307 Yards und 7 Touchdowns, aber 2011 fing er nicht einen einzigen Pass.

Bud Adams will tun, was immer nötig ist, um Peyton Manning zu seinen Titans zu holen.
„Ich will ihn, Punkt,“ sagte der Besitzer des Clubs einer Tageszeitung.
Am Wochenende hat er den Agenten Mannings angerufen und ihn gebeten, seinen Klienten schnellstens zu einem Vorstellungsgespräch mit ihm zu bewegen.
Der neue General Manager der Titans, Ruston Webster, sagte letzten Monat noch, daß der Club zufrieden mit seinen Quarterbacks Matt Hasselbeck und Jake Locker wäre. Manning wäre keine Option für das Team.
Doch der Besitzer denkt anders. Adams hofft nun, daß der Ex-Colts Quarterback Tennessee in Erwägung zieht.
Manning war derweil auf seiner Rundreise zu den interessierten Clubs am Sonntag in Arizona. Beide Seiten ließen nicht durchblicken, wie das Treffen verlief.
Direkt im Anschluß an das Gespräch in der Wüste flog er an den Sonnenstrand von Miami.

Bruce Allen, Genie oder Wahnsinniger?
Der General Manager der Redskins hat mit den Rams einen Megahandel abgeschlossen, um die zweite Wahl in der kommenden Draft zu erhalten.
Seit Januar hätte er mit den Rams verhandelt, um mit ihnen die Plätze tauschen zu können.
Um an Stelle der Rams als zweiter einen Spieler einberufen zu können gaben die Redskins ihre Wahlmöglichkeiten in der ersten Runde der Drafts von 2012, 13 und 14 und in der zweiten Runde 2012 an St. Louis ab.
Wahnsinn, wie einige meinen, Genial, wie andere meinen, und die Lager spalten sich ziemlich genau 50:50 auf.
Mit diesem zweiten Platz in der Draft werden sie aller Voraussicht nach Quarterback Robert Griffin III einberufen. Von ihm hoffen sie, daß er die Zukunft der Redskins sein möge.
Doch der Preis für diesen einen Spieler ist immens. Höher, als der Preis den die Giants 2004 mit San Diego aushandelten, um Eli Manning zu bekommen. Sie gaben den Chargers ihre Wahlmöglichkeiten in der ersten, dritten und fünften Runde der Draft 2005 und sie tauschten die Plätze in der ersten Runde 2004.
Dan Snyder, der Besitzer der Redskins, hätte ihn Tausendprozentig unterstützt, sagte Allen. Vielleicht gelingt dem Club damit endlich einmal der große Wurf?
Seit 20 Jahren gehört Washington zu den Teams, die die Gegner gerne auf dem Spielplan haben. 1991 konnten sie Super Bowl XXVI gewinnen, seitdem haben sie einmal die Division gewonnen und spielten in zwei Playoffspielen.
Dan Snyder gab Unsummen aus für Spieler, die in anderen Teams gute Leistungen zeigten, in Washington aber wie mit Fußfesseln spielten.
Jetzt soll ein Frischling für Furore sorgen.
Kann klappen, kann aber auch schiefgehen.
Wie auch immer, die Zukunft in Washington beginnt jetzt!

Sonntag, 11. März 2012

Drew Brees of Mars
brees-drew-saintsVom Leben in einem Paralleluniversum kann uns bestimmt Drew Brees (Bild) Aufregendes berichten.
Der Quarterback der Saints sagte in einem Interview, daß er nichts von einem Prämiensystem bei den Saints mitbekommen hat. Es gäbe in keinem Sport einen Platz für Prämien, für die absichtliche Verletzung eines anderen Spielers.
Er forderte die Fans auf, noch nicht über die Saints zu urteilen, bevor nicht alle Fakten auf dem Tisch lägen.
Weiter wies Brees darauf hin, daß er Mitglied im Regelkomitee der NFL ist, und die Sicherheit und Gesundheit jedem Mitglied dieses Komitees besonders am Herzen liegt. Er wäre stolz auf die erreichten Fortschritte, und deshalb wäre es für ihn besonders schlimm, daß ausgerechnet sein Team in Verruf geraten sei.
Dann verlor er völlig seinen Realitätssinn, als er fortfuhr: „Als Anführer unseres Footballteams kann ich mit Fug und Recht behaupten, daß ich von der Integrität unserer Organisation vom Besitzer über das Management, bis zum Head Coach und der Spieler überzeugt bin. Wir, als Spieler der Saints, sind stolz darauf, dieses Spiel mit Ehre zu spielen und dabei einen sehr hohen Standard gesetzt zu haben.“
Das ist schon weit jenseits von Peinlich, denn der Head Coach, der General Manager und der ehemalige Defensive Coordinator Gregg Williams haben ihre Rollen in der organisierten Menschenjagd schon lange zugegeben.

Samstag, 10. März 2012

Kurzberichte
sanchez-markUnd noch ein Team hat sich aus dem Bieterkampf um Peyton Manning verabschiedet, die New York Jets.
Sie verlängerten den Vertrag mit dem als eher mittelmäßig angesehenen Quarterback Mark Sanchez (Bild) für drei Jahre und unglaubliche $40,5 Millionen.
In den ersten beiden Jahren mit Sanchez kamen die Jets jeweils in das AFC Endspiel, aber nach einer Vorstellung von Sanchez in der Saison 2011, die den Fans graue Haare wachsen ließ, verpassten die Jets mit 8-8 Siegen die Playoffs.

Peyton Manning ist auf Vorstellungstour. Am Freitag war er in Denver, denn die Broncos haben auch Interesse an einer Verpflichtung des zukünftigen Ruhmeshallenmitglieds. Danach fliegt er weiter nach Arizona und Miami. Am Dienstag will er bekanntgeben, für welches Team er spielen wird.
Währenddessen misten die Colts ihren Stall weiter aus. Nachdem man das Vorzeigefohlen schon gefeuert hatte, folgten Manning am Freitag weitere Spieler, die vom Hof gejagt wurden.
Defensive End Dwight Freeney, Linebacker Gary Brackett, Tight End Dallas Clark, Running Back Joseph Addai, Defensive Back Melvin Bullitt und Quarterback Curtis Painter mussten alle gehen.
Mit welchem Team Indianapolis um Andrew Luck herum in der Liga bestehen will im Jahr 2012, wird immer fraglicher. Natürlich redet man in Indianapolis von einem Umbruch und einem Neuanfang, aber daß der Schnitt so radikal erfolgen würde, verwundert einen doch, auch wenn unter den jetzt Entlassenen einige Dauerverletzte waren.

Drei Spieler der Denver Broncos sind für die ersten vier bzw. sechs Spiele der Saison 2012 gesperrt, weil sie der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurden.
Linebacker D.J. Williams und Defensive End Ryan McBean wurden wurden sechs Spiele gesperrt, Tight End Virgil Green wurde für vier Spiele suspendiert.
Williams und McBean wollen die Liga verklagen, weil ihrer Meinung nach ihre Urinproben unsachgemäß behandelt wurden.

Die Washington Redskins und die St. Louis Rams wurden sich einig, sie tauschen die Plätze in der Draft 2012.
Es wird spekuliert, daß die Skins mit der zweiten Wahl in der Draft Quarterback Robert Griffin III einberufen wollen.
Die Rams bekommen von Washington deren Wahlmöglichkeiten in der ersten Runde der Drafts von 2012, 13 und 14, und die Wahlmöglichkeit in der zweiten Runde der kommenden Draft.

Die Giants haben sich mit Brandon Jacobs nicht auf einen neuen Vertrag einigen können.
Am Freitag bat der Running Back die Clubführung, ihn gehen zu lassen, und die Giants gaben seiner Bitte nach.
Mit 56 Touchdowns hält Jacobs den Teamrekord der Giants vor Tiki Barber, der 55 Touchdowns erzielte.

Was werden die Rams mit Brady Poppinga machen?
Der Linebacker war Gast in einer Radiosendung und sprach dort offen, sehr offen, darüber, was er von seinem neuen Defensive Coordinator Gregg Williams hält.
Für Poppinga ist Williams eine Schande.
Für die, die nur ab und zu hier reinschauen, Gregg Williams bezahlte seinen Spielern in New Orleans Prämien dafür, daß sie gegnerische Spieler ernsthaft verletzten.
„Ich kann nicht hier sitzen und darüber schweigen,“ sagte Poppinga. „Ich sehe das als Möglichkeit, der Öffentlichkeit klarzumachen, daß wir Footballspieler keine Barbaren sind, die losstürmen und alles zerstören, was ihnen im Weg steht. Football ist mein Beruf, und den nehme ich ernst. Er ist eine Kunstform. Er ist technisch, strategisch, und man muss verdammt intelligent sein um ihn zu spielen.
Als die Sache der Saints bekannt wurde, kam die Vermutung auf, daß Footballspieler Idioten sind. Das sind wir nicht. 95% der Spieler sind sehr intelligent. Wir sind nur Typen, die es lieben ein physisches Spiel zu spielen.“
Im folgenden Verlauf des Interviews machte Poppinga weiterhin sehr klar, was er von dem gerade von den Saints zu den Rams gewechselten Williams hält. Seine Spieler mit Geldprämien dazu anzuheizen, die Gegner absichtlich schwer zu verletzen, hält Poppinga für barbarisch, unmenschlich und völlig daneben.
Der Linebacker weiß, daß seine kräftigen Worte seine Chance auf eine Vertragsverlängerung bei den Rams drastisch reduzieren, weicht aber keinen Deut davon ab.
„Wenn sie mich deswegen nicht mehr im Team haben wollen, fein,“ sagte er zum Schluß.

Freitag, 9. März 2012

Wohin gehst Du, Peyton?
Manning-p19912 Teams sollen schon bei Peyton Mannings (Bild) Agent angefragt haben, zu welchen Kondition der Superstar- Quarterback denn zu haben wäre?
Nicht zu den 12 Teams gehören die Redskins, die ja auch Interesse an Manning hatten. Manning selber sagte dem Team bereits ab.
Über die Gründe wird spekuliert. Zweimal im Jahr ein Duell gegen seinen kleinen Bruder und das kalte Wetter, das seinem Nacken bestimmt nicht guttun würde, wird angenommen.
Dem soll es den Ärzten nach besser gehen, als je zuvor. Nachdem zwei Wirbel im Nacken miteinander verschmolzen wurden, wäre er stärker als er jemals war. Das heißt natürlich nicht, daß jetzt alle Risiken für Manning der Vergangenheit angehören, aber seine volle Leistungsstärke soll er bald wieder erreicht haben.
Die Operation hat für Dr. Sasso, den ausführenden Chirurgen, keine Besonderheit dargestellt. Er hat bereits über 1.500 Operationen dieser Art ausgeführt.
Das werden die interessierten Teams bestimmt gerne hören. Auch Reggie Wayne wird das gerne hören. Der Wide Receiver hat seine gesamte Karriere in Indianapolis verbracht und seine Pässe von Peyton Manning gefangen. Wie sein Quarterback ist auch der Wide Receiver ein Free Agent und darf sich ein neues Team suchen.
Wayne hofft, daß Manning zu den Dolphins wechselt, denn dort würde auch er gerne spielen. Dann würde er weiter seine Pässe auf dem Weg zur Tausendergrenze von Manning fangen. Bei den Colts hat er bisher 862 Pässe gefangen.
Ob Wayne seinem Quarterback auch zu einem anderen Team folgen würde, weiß man nicht, Wayne spricht nur von den Dolphins.
Aber Manning in Miami, das hieße ja zwei Duelle in der Saison gegen Tom Brady. Wäre das so viel erstrebenswerter, als zweimal im Jahr gegen den kleinen Bruder zu spielen?
Doch nicht nur Miami wäre eine mögliche neue Station für Manning. Auch die Broncos, Chiefs und Seahawks gehören zu den Teams, die ihn gerne verpflichten würden.
Doch Manning hat schon gesagt, daß er die AFC auf jeden Fall bevorzugen würde. Für ein NFC Team würde er nicht so gerne spielen, womit nach den Redskins also auch die Seahawks bereits aus dem Rennen wären.
Egal, freuen wir uns also auf eine NFL Saison mit Peyton Manning bei einem neuen Team. Bei welchem auch immer.

Eli Manning ist zu Gehaltsverzicht bereit.
Um den Giants zu helfen, unter die Gehaltsobergrenze zu kommen, hat Quarterback Eli Manning seinen Vertrag nachverhandelt.
2009 hatte der zweimalige Super Bowl Gewinner und MVP des Spiels einen Sechsjahresvertrag über $97 Millionen unterschrieben. 2012 würde ihm ein Grundgehalt von $10,75 Millionen zustehen. Das wurde mit dem neuen Vertrag auf $1,75 Millionen verringert. Doch Manning muss nun nicht darben und seine Verpflegung in der Suppenküche zu sich nehmen. Der Rest der Summe wird ihm in den restlichen vier Jahren seines laufenden Vertrags in Raten nachgezahlt.
Den Giants hilft es, sich bis 2013 zu retten. Dann werden ja die neuen Fernsehverträge anlaufen, die immens mehr Geld in die Tresore der Teams spülen, und somit auch die Gehaltsobergrenze ordentlich nach oben verschieben werden.

Donnerstag, 8. März 2012

Manning flog nach Miami
manning-verbotenNachdem die Colts Peyton Manning (Bild) im Regen hatten stehen lassen, flog ihr ehemaliger Quarterback sofort in die Sonne, nach Miami.
Die Dolphins gehören ja an die Spitze der Teams, die einen guten Quarterback, die überhaupt mal wieder einen Quarterback gebrauchen können.
Doch die Dolphinsfans sollten ihre Shirts noch nicht mit der Nummer 18 bekleben, Manning wollte nur etwas ausspannen. Er hat kein Wort mit der Vereinsführung der Delphine gewechselt, wie er sagte.
Der Quarterback überlässt die Verhandlungen zunächst seinen Vertrauten, denn nach eigenen Aussagen hat er keine Ahnung, wie Vertragsgespräche mit Teams, die um einen werben, geführt werden. Das ist verständlich, war Manning in seiner NFL Karriere doch nur bei einem Team und hatte nie vor, dieses zu verlassen.
Darüber, wo er als nächstes spielen wird, hat er nie nachgedacht. Fest steht nur, daß er spielen wird. Ruhestand ist noch keine Option für ihn.
Er habe zu hart an einem Comeback gearbeitet, um jetzt aufzuhören, sagte er. Sein Arm habe gute Fortschritte gemacht und deshalb wolle er jetzt nicht einfach abtreten. Sieben Teams sind an seinen Diensten interessiert. In Arizona haben Fans eine Werbetafel gemietet, auf der sie ihren Willen, Manning bei den Cardinals sehen zu wollen, zum Ausdruck bringen.
Das gab es ja auch schon vor ein paar Wochen in Miami und sogar in Tennessee.
Mal sehen, wo Manning landet?

Kurzberichte
Die NFLPA hat sich in die Untersuchung der Kopfgeldaffaire gegen die Saints eingeschaltet.
Aus der Sicht der Spielergewerkschaft soll untersucht werden, inwieweit Spieler dazu gezwungen wurden, den Anweisungen der Trainer, gegnerische Spieler schwer zu verletzten, zu folgen.
Die Ergebnisse der NFL ergaben bisher, daß etwa 22 bis 27 Verteidiger der Saints an der illegalen Menschenjagd beteiligt waren.
Die NFLPA sucht nun nach entlastenden Beweisen. Dazu hat sie die NFL um Einsicht in deren Ergebnisse gebeten, denn nicht nur den Trainern drohen harte Strafen, sondern auch den Spielern.
Die Gewerkschaft sagte klipp und klar, daß ein Prämiensystem, wie es unter den Saints ausgeübt wurde, in der NFL nichts zu suchen hat. Dennoch müsse man im Sinne der gewerkschaftlich organisierten Spielern auch nach entlastendem Material suchen.

Im NFC Endspiel gegen die Packers sah er aus, wie der Heilsbringer für die Bears, doch das war eine Eintagsmücke.
Er kam als Ersatz für den verletzten Jay Cutler ins Spiel und führte Chicago fast noch zum Sieg.
Viele Fans der Bears forderten daraufhin die Ablösung von Cutler und wollten Kaleb Hanie als Starter.
Doch Cutler hatte auch 2011 weiter das Vertrauen der Trainer. Bis zum 20. November. Da brach sich Cutler den Daumen und fiel für den Rest der Saison aus.
Hanie kam, spielte und versagte auf ganzer Linie. Er spielte so schlecht, daß einem vom Zusehen schlecht wurde. Er warf neun Interceptions und drei Touchdowns, bevor er von Josh McCown ersetzt wurde.
Nach vier Saisons als Ersatz- Quarterback setzte der Club Hanie am Mittwoch vor die Tür.

Mittwoch, 7. März 2012

manning-peyton2Das war`s, Manning ist raus bei den Colts
Die Raben krähten es schon seit September von den Dächern, daß die Zeit von Peyton Manning (Bild) in Indianapolis abgelaufen sein könnte.
Eine hartnäckige Nackenverletzung hinderte den Superstar daran, für die Colts in den Kampf zu ziehen.
Souverän verloren die Colts Spiel um Spiel und näherten sich der unangefochtenen ersten Draftposition an. Zum Schluß wurde es noch etwas eng, als man plötzlich und unerwartet irgendwie zu zwei Siegen stolperte, aber zum Glück war kein Team in der letzten Saison schlechter.
So also sicherte sich Indianapolis den ersten Platz in der Draft, und gleichzeitig spielte sich ein College- Quarterback zum angehenden Superstar, der genau in dieser Draft rekrutiert werden kann, Andrew Luck.
Die Spekulationen, ob Manning bei den Colts bleibt, gingen nach der Saison ungemindert weiter. Doch auch andere Teams äußerten offen ihr Interesse an dem alternden Star.
Und am Dienstag wurde es dann offiziell verkündet, die Colts werden sich am heutigen Mittwoch von Peyton Manning trennen.
14 Jahre stand der Quarterback in Diensten der Colts. Viermal wurde er zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt, so oft wie kein anderer Spieler. Er gewann den Super Bowl und wurde auch in diesem Spiel zum MVP gekürt.
Doch die Ungewissheit, ob er mit seiner schmerzhaften Nackenverletzung je wieder seine alte Form erreichen könnte, und die anstehende Zahlung eines $28 Millionen Bonus, brachten Teambesitzer Jim Irsay dazu, den verdienten Superstar zu feuern.
Manning wird jetzt hoffentlich nicht zu einem anderen Team wechseln und dort alle seine Verdienste aufs Spiel setzen.
Ein Wechsel zu den Dolphins, Jets, oder wohin auch immer, könnte seine Reputation nur zerstören, nicht kräftigen.
Peyton Manning war einer der Allergrößten. Dabei sollte er es belassen. Der Hit der Kopfgeldjäger aus New Orleans hat seine Karriere zerstört. Das ist traurig, das ist unmenschlich, das ist leider nicht zu ändern.
Indianapolis muss jetzt hoffen, daß sie mit Andrew Luck genau so großes Glück haben, wie sie es 1998 mit Peyton Manning hatten.
Manning und die Colts stehen beide an Scheidewegen. Die Colts müssen weitermachen, Manning kann in Ruhm und Ehre aufhören.

Kurzberichte
Randy Moss kam, sah und beeindruckte.
Der Wide Receiver absolvierte ein Probetraining bei den Saints, und kann sich schon fast auf einen Vertragsabschluß einstellen.
Er lief 45 Passrouten, und für die Trainer der Saints sah er aus, wie der alte Randy Moss.
Der 35-jährige soll alle Tests besser abgeschlossen haben, als man erwartet hatte.
Neben New Orleans sollen auch noch einige andere Teams ihr Interesse an Moss bekundet haben, die werden jetzt aufgemerkt haben.

Saints Head Coach Sean Payton und General Manager Mickey Loomis haben sich zu einem Gespräch mit Commissioner Goodell getroffen.
In einer Pressekonferenz nach der Unterredung übernahmen die beiden die volle Verantwortung für das Kopfgeldsystem der Saints.
Beide betonten ausdrücklich, daß ihr Besitzer Tom Benson keine Ahnung von den Vorgängen hatte. Alles wäre an ihm vorbei beschlossen worden.
Außerdem betonten beide, daß etwas wie dieses Prämiensystem unter ihrer Führung nie wieder vorkommen werde.
Payton, Loomis und der mittlerweile zu den Rams gewechselte Defensive Coordinator Gregg Williams wissen, daß die Strafen gegen sie hart ausfallen werden.
Am 25. März steht ein planmäßiges Treffen der Teambesitzer an, bis dahin will Goodell die Strafen beschlossen haben. Verkünden wird er sie dann während des Treffens.
Tom Benson ließ erklären, daß er bedingungslos hinter seinen Angestellten stehen würde. Das Band zwischen Benson, Payton und Loomis könnte nicht stärker sein, sagte der Teamsprecher.

Die 49ers wurden sich mit C.J. Spielman einig.
Der Safety unterschrieb für weitere drei Jahre in San Francisco. Beide Seiten hielten sich über die Vertragsbedingungen bedeckt.

Neben den Berichten, wer mit dem Franchise Tag versehen wurde, und wer seinen Vertrag verlängerte, ist es aber auch spannend zu wissen, wer wechseln kann, darf und will.
So z.B. Mario Williams. Der Defensive End war einst die Nr. 1 in der Draft für die Texans, und er spielte wie eine Nr. 1.
Doch die Texans rissen sich bisher kein Bein aus, Williams zu behalten. Das Franchise Tag hefteten sie ihm nicht an, und damit darf er zu einem Team seiner Wahl wechseln, wenn die Free Agency Periode am 13. März beginnt.
Ob er wechselt, oder ob die Texans ihn noch mit einem guten Vertrag weiter an sich binden können, wird man sehen.
Es gibt etliche Teams da draußen, die einen guten Defensive End brauchen können.

Dienstag, 6. März 2012

Vertragsverlängerungen und Franchise Tags
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Auch neben dem aktuellen Running Gag mit dem so nett umschriebenen Prämienskandal der Saints, geht der normale Ligaalltag weiter.
So vermeldeten viele Teams erfolgreiche Vertragsabschlüsse mit wichtigen Spielern, und anderen hefteten sie das Unternehmensetikett an.
So verkündete Lions Defensive End Cliff Avril (Bild) auf seiner Twitterseite, daß er sich gesegnet fühle, vom Team mit dem Franchise Tag versehen worden zu sein.
Ganz anders Drew Brees, der Quarterback der Saints weigert sich, den Franchise Player Vertrag, den die Saints ihm unterbreiteten, zu unterschreiben. Er fühlt sich nicht gesegnet, sondern wütend, wie er in einem Radiointerview sagte. Die Saints und er haben nun Zeit bis zum 15. Juli einen neuen Vertrag auszuhandeln. Sollten sie sich bis dahin nicht einigen, kann Brees entweder doch den Franchise Vertrag unterschreiben oder aber in den Streik treten.
Die Patriots haben Wide Receiver Wes Welker mit dem Tag versehen.
Das sind drei von den Spielern, die von den Teams mit dem nicht sehr beliebten Franchise Tag versehen wurden.
Wer immer aktuell auf dem Laufenden bleiben möchte, sei noch mal an die Seite der NFL erinnert: http://www.nfl.com/news/story/09000d5d82756d1c/article/teams-that-have-used-franchise-tags-on-2012-free-agents?module=HP11_headline_stack
Zu den Spielern, die ihren Vertrag verlängert haben, gehört Stevie Johnson. Der Wide Receiver der Bills unterschrieb für weitere fünf Jahre und $36,25 Millionen.
Die Texans konnten sich Arian Foster weiterhin sichern. Der Running Back unterschrieb für fünf Jahre und $43,5 Millionen.

Das Prämiensystem
Neu ist es nicht, daß für harte Hits harte Dollar gezahlt werden. Dieses System ist so alt, wie die NFL.
Deshalb fragt sich ChoosenOne im Forum auch, warum darum so ein Bohei gemacht wird?
Zu den alten Fällen, die aufgeflogen sind, gehören die folgenden:
1985 Chicago Bears
Sie zahlten Extragelder, wenn der gegnerische Quarterback aus dem Spiel geknockt wurde.
1989 Philadelphia Eagles
Head Coach Buddy Ryan setzte ein Kopfgeld auf Cowboys Quarterback Troy Aikman und Kicker Luis Zendejas aus.
Dallas Head Coach Jimmy Johnson war damals extrem Entsetzt, als er davon erfuhr.
1990 Dallas Cowboys
Sie zahlten jedem Verteidiger Prämien, der Pässe abfing, Ballverluste erzwang, harte Hits landete und den Quarterback sackte.
Head Coach damals, Jimmy Johnson, der anscheinend gut von Ryan gelernt hatte.
Allerdings soll man nie vorgehabt haben, einen gegnerischen Spieler dabei ernsthaft zu verletzen.
2007 Green Bay Packers
Sie zahlten jedem Verteidiger $500 extra, wenn sie es schafften Vikings Running Back Adrian Peterson unter 100 Yards zu halten.
2008 Baltimore Ravens
Sie wollten Steelers Wide Receiver Hines Ward und Running Back Rashard Mendenhall schwer verletzen.
Im Fall von Mendenhall hatten sie vollen Erfolg. Ray Lewis verletzte ihn so schwer an der Schulter, daß die Saison des Running Backs beendet war.
Jets Running Back LaDainian Tomlinson gehört zu den Spielern, die die Aufregung nicht verstehen. Er hätte in seiner Karriere eine menge Angriffe auf sich erlebt, von denen bestimmt einige mit der Absicht geführt wurden, ihn zu verletzen.
Doch Gewalt sei Bestandteil des Footballs. Es hat sie immer gegeben, gibt sie und wird sie auch weiter geben, selbst wenn die Saints jetzt bestraft werden sollten, ist Tomlinson überzeugt.
Dabei ist der aktuelle Fall der Saints ja sowieso nur ein Komplott. Ein Komplott der NFL gegen die Saints, damit die im nächsten Super Bowl kein Heimspiel haben. Der findet nämlich im New Orleans Superdome statt.
Davon jedenfalls sind die Saintsfans felsenfest überzeugt.

Moss in New Orleans
Die Saints haben anscheinend noch nicht genug Ärger. Sie haben Randy Moss zu einem Probetraining eingeladen.
Der Wide Receiver gehört zu den problematischsten Spielern der Liga und war vor der Saison 2011 in den Ruhestand getreten. Doch jetzt juckts ihn wieder, und er möchte wieder spielen.
Der 35-jährige hat in seiner Karriere 954 Pässe für 14.858 Yards und 153 Touchdowns gefangen.

Montag, 5. März 2012

lynch-marshawnVertragsverlängerung
Die Seahawks haben sich die weiteren Dienste von Marshawn Lynch (Bild) gesichert.
In der Saison 2011 stellte der Running Back mit 1.204 Yards und 12 Touchdowns persönliche Bestmarken auf.
Am Sonntag unterschrieb er eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und $31 Millionen, von denen $18 Millionen garantiert sind.

Das Prämiensystem der Saints
Ein Rechtsprofessor der Tulane Universität hält es für ausgeschlossen, daß Spieler, die gegen die Verantwortlichen der Kopfgeldjagd vor Gericht ziehen wollten, Erfolg haben könnten.
In Kanada hatte ein Gericht im Jahr 2000 einen Eishockeyspieler zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt, nachdem er eine solch bösartige Attacke gegen einen Gegenspieler gelandet hatte, daß der Richter von einem Anschlag sprach.
Das war Kanada.
In den USA gehen die Gerichte davon aus, daß die Ligen ihre Fälle selber regeln. Sie halten nichts davon, sich mit Sachen zu beschäftigen, die auf irgendwelchen Sportplätzen passieren.
OK, ein Vorkommnis, wie in der Anfangssequenz des Films „The Last Boyscout“, könnte eventuell einen Richter dazu bringen, auf seine Golfstunden zu verzichten, und statt dessen einen Fall zu verhandeln. Hier zog ein Spieler während eines Footballspiels eine Pistole und erschoss einen Gegenspieler.
Die aktuellen Vorkommnisse dürften allerdings keinen Richter vom Golfplatz weglocken.
Außerdem ist Football ein brutales Spiel, in dem jeder Spieler versucht dem Gegner richtig weh zu tun. Es wäre unglaublich schwer, die normalen Angriffe von überharten Angriffen, die geführt wurden, um den Gegner absichtlich schwer zu verletzen, zu unterscheiden.
Auch im Fußball wäre so etwas nicht leicht. Auch da gibt es normale Zweikämpfe, wo der Gegner unabsichtlich hart getroffen und verletzt wird. So leicht wie am Samstag, einen absichtlichen Anschlag auf die Gesundheit eines Gegners zu erkennen, wie die Attacke dieses Hamburgers Gerrero gegen den gegnerische Torwart, ist es auch im Fußball nicht immer.
Wo also sollte das Gericht die Grenze ziehen?
Die Sache liegt also in den Händen der NFL Oberen, und dort vor Allem in den Händen von Roger Goodell.
Der wird harte Urteile fällen. Er hat sich die Sicherheit und Gesundheit der Spieler seiner Liga als oberstes Gebot auf die Fahne geschrieben. Eine solche Attacke gegen seine Agenda wird er schwer bestrafen.
Patriots Head Coach Bill Belichick musste 2007 für die Spygate Affäre eine Strafe von $500.000 zahlen, der Club war noch mit $250.000 dabei. Zusätzlich nahm die Liga den Patriots die Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der folgenden Draft.
Damals ging es nur darum, daß Belichick verbotenerweise die Signale der Verteidigung der New York Jets hatte filmen lassen. Zunächst hatte auch er in Politikermanier alle Kenntnis und Verantwortung für diese Sache weit von sich gewiesen, aber in Wahrheit hatte er natürlich die Aufnahmen in Auftrag gegeben.
Heute geht es um die Gesundheit der Spieler, die absichtlich angegriffen wurde. Dagegen dürften die Strafen gegen die Patriots wie Peanuts aussehen, wenn Goodell mit den Saints fertig ist.
Die Vereinsführung, der Head Coach, Assistenztrainer, Spieler, alle müssen mit Strafen rechnen, die teilweise drastisch ausfallen dürften. Für Gregg Williams, den Defensive Coordinator, der die Kopfgelder anregte, sind drei Jahre Sperre im Gespräch.
Da hilft es auch nicht, daß jetzt laufend daraufhingewiesen wird, daß solche Kopfprämien in den meisten Teams gezahlt werden. Goodell würde eine Lawine auslösen, die er nicht mehr stoppen könnte, wenn er die Saints bestraft. Er solle die Sache auf sich beruhen lassen, wird ihm von vielen Seiten geraten, sonst würde die NFL zu nichts anderem mehr kommen, als solche Fälle zu untersuchen. Aber wie ich Goodell einschätze, wird er lieber eine Lawine auslösen, als die Sache aus Angst vor Überarbeitung auf sich beruhen zu lassen.
Dadurch, daß alle es machen, wird die Sache ja nicht richtig.
Wie bei uns, obwohl alle EU Länder den griechischen Gläubigerbanken das Geld endlos in den Rachen schütten, bleibt die Sache ja trotzdem falsch.
Goodell wird die Sache also bestimmt durchziehen, und den nächsten Fall der bekannt wird, und den nächsten, usw.
Im Forum schrieb habanero dazu: Und die Teambesitzer sollen mal nicht so unschuldig tun. Woher kommt denn wohl das Geld für solche Aktionen. Das wird der Coach wohl nicht aus eigener Tasche bezahlt haben...
Das ist wohl richtig, aber selbst Spieler sollen Prämien ausgesetzt haben, wie Jonathan Vilma. Der Pro Bowl Linebacker der Saints hatte demjenigen $10.000 aus seiner eigenen Tasche versprochen, der im NFC Endspiel 2009 gegen die Vikings Quarterback Brett Favre so schwer verletzt, daß dieser nicht mehr hätte weiterspielen können.
Das ist schon ein Wahnsinn!
Die Sache wird also weite Kreise ziehen und uns eine ganze Weile beschäftigen.
Und ich dachte schon, in diesem Jahr hätte ich ohne tägliche Berichterstattung über die Aussperrung mal etwas Zeit. War wohl nichts.

Sonntag, 4. März 2012

Der Kopfgeldskandal
Williams-GreggAlle Stationen, bei denen Gregg Williams (Bild) auf seiner Tour durch die NFL Halt machte, werden nun akribisch unter die Lupe genommen.
Die NFL entdeckte, daß der Defensive Coordinator der Rams, als er noch Defensive Coordinator der Saints war, seine Spieler dazu aufforderte, gegnerische Spieler absichtlich schwer zu verletzen. Diese Anstiftung zur vorsätzlichen Körperverletzung ist an sich schon eine Straftat. Zusätzlich bezahlte er seine Spieler auch noch, entsprechend der Schwere der zugefügten Verletzung.
Da reicht es eigentlich nicht aus, daß die NFL den Fall untersucht und Williams bestraft, der Mann gehört vor ein ordentliches Gericht.
Am 26. März will Roger Goodell die Strafen gegen Williams und die Saints verkünden. Sie werden hart ausfallen, davon kann man ausgehen.
Auch die Redskins werden mit einer Strafe rechnen müssen. Hier steht schon fest, daß in der Zeit von 2004 bis 07 auch Kopfgelder gezahlt wurden, als Williams in Washington Assistenztrainer war.
Schon verdichten sich die Anzeichen, daß auch in Buffalo Kopfgelder gezahlt wurden, als er dort von 2001 bis 03 Head Coach war.
Die verantwortlichen der Tennessee Titans und Jacksonville Jaguars, bei denen Williams auch angestellt war, wiesen jeden Verdacht, daß dort Kopfgelder gezahlt wurden, weit von sich.
Doch um diese schreckliche Realität ranken sich nun bereits wilde Gerüchte. So soll Williams und sein Kopfgeldsystem schuld daran sein, daß Peyton Manning vielleicht nicht mehr in der NFL spielen kann.
Tony Dungy, Ex- Head Coach der Colts, äußerte diesen Verdacht. Bereits während einer Vorberichterstattung zu einem Testspiel 2011 zeigte Dungy in der NBC Sendung „Football Night in America“ eine Szene, die er auch heute als Beweis heranzieht. In einem Spiel aus Woche 7 der Saison 2006 wurde Peyton Manning brutal von zwei Verteidigern der Redskins zu Boden gebracht. Das soll die Nackenverletzung ausgelöst haben, an der der Quarterback der Colts seitdem bis heute noch leidet. Defensive Coordinator der Redskins damals, Gregg Williams.
Bei dem oben erwähnten Spielzug warf Manning den Ball, kurz bevor die Redskins Verteidiger Andre Carter und Phillip Daniels ihn hart angriffen. Während Carter Manning um die Taille griff und der Quarterback auf seine Knie stürzte, griff Daniels in Kopfhöhe an. Mannings Hals verrenkte sich und er verlor dabei seinen Helm.
Die Schiedsrichter hielten diesen Angriff für legal und warfen keine Flagge.
Manning lag einige Zeit auf dem Boden und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter.
Schon in der Sendung von 2011 zeigte Dungy diesen Spielzug als Beispiel für eine überharte Attacke, die eine Strafe gegen die Verteidigung hätte nach sich ziehen müssen. Heute sieht man diese Szene noch unter viel schlimmeren Gesichtspunkten an. Hier sollte die Karriere und die Zukunft eines Spielers wissentlich und mit voller Absicht zerstört werden.
Joe Gibbs, der zu der Zeit Head Coach der Redskins war, will von den Kopfgeldzahlungen keine Ahnung haben. Er sagte, daß er niemals damit einverstanden gewesen wäre, einen gegnerischen Spieler absichtlich schwer zu verletzen.
Seine Rolle in dem Drama wird wohl von der Untersuchungskommission auch noch festgestellt werden. Und daß Williams ausgerechnet bei den Titans und den Jaguars keine Kopfgelder gezahlt haben soll, kann man in Anbetracht dessen, was man bisher weiß, auch nicht glauben.
Ist ein Footballfeld ein rechtsfreier Raum?
Könnten betroffene Spieler Strafanzeige erstatten oder zumindest auf zivilrechtlichem Weg versuchen, Schmerzensgeld zu bekommen?

Kopfgeld? Normal!
Während die Aufregung um das Kopfgeld, das Gregg Williams seinen Spielern zahlte, damit sie gegnerische Spieler ernsthaft verletzten, sich erst aufschaukelt, schüttet schon jemand Öl ins Feuer nach.
Bucky Brooks, ein ehemaliger NFL Spieler der heute als Sportjournalist arbeitet, hält die Debatte für scheinheilig.
In seinen fünf Jahren, die er in der NFL spielte, war er bei fünf Teams und bei jedem hätte es Bonuszahlungen gegeben.
Bei den meisten Teams gab es Extras für Sacks, Interceptions und erzwungene Ballverluste, aber auch harte Hits, die gegnerische Spieler aus dem Spiel nahmen, wurden honoriert.
Er selber, der meistens nur im Kickoffteam eingesetzt wurde, wunderte sich schon damals, warum die paar Dollar extra, die die Millionäre sich dazu verdienten, eine solch große Motivation auslösten?
Heute weiß er, daß es die Extraehrung war, die man dadurch erfuhr. Das Geld war nur ein kleiner Teil der großen Aufmerksamkeit, die man mit einer harten Attacke auf sich zog. Die Aufmerksamkeit der Fans und der Teamkollegen, gepaart mit dem Monatseinkommen eines einfachen Arbeiters, das hatte was.
Trotz Allem hatte Brooks aber bis zum Bekanntwerden des Skandals in New Orleans geglaubt, daß diese Boni für harte, aber saubere Attacken gezahlt wurden.
Daß ein Trainer aber hinging, und seine Spieler dazu aufforderte unfair, ja dreckig zu spielen, hat auch ihn getroffen.

Kurzberichte
Wie erwartet machten die Saints Drew Brees zu ihrem Franchise Player.
Die Gehaltsvorstellungen lagen mit $7 Millionen viel zu weit auseinander. Der Quarterback wollte $25 Millionen, die Saints hatten eher $18 Millionen im Sinn.
Pech für den Quarterback. Der wird für 2012 jetzt nur $14,4 Millionen erhalten, die ihm nach der Berechnung für Quarterbacks, die das Franchise Tag erhalten haben, zustehen.

Es nähert sich der Tag... an dem die Colts und Peyton Manning sich einigen müssen.
Ende nächster Woche müssen die Colts ihm einen Bonus von $28 Millionen zahlen, oder der Quarterback darf sich ein neues Team aussuchen.
Ein heimlich aufgenommenes Video zeigt nun, daß Manning hart an sich arbeitet und punktgenaue, harte Pässe wirft.
Das Video ist hier auf Youtube zu sehen...
Laut ESPN soll das Video wirklich Peyton Manning zeigen, obwohl es eigentlich nichts zeigt und es auch Hänschen Klein sein könnte, der dort agiert.

Samstag, 3. März 2012

Schmerzensgeld, missverstanden!
Williams-GreggDie NFL gab am Freitag bekannt, daß 20 Verteidiger der Saints seit 2009 Geld dafür bekommen haben, daß sie gegnerische Spieler absichtlich schwer verletzen.
Die Liga ist entsetzt über die Scheinheiligen aus New Orleans!
Dafür, einen Spieler so zu treffen, daß er auf der Bahre vom Platz getragen werden musste, gab es $1.500. Wenn einem Spieler vom Platz geholfen werden musste, war das noch $1.000 wert.
Diese Summen wurden in den Playoffs verdoppelt und verdreifacht.
Abgesehen davon, daß dieses System an sich schon ekelhaft ist, verstößt es auch gegen die Bonuszahlungsregeln der Liga.
Der ehemalige Defensive Coordinator der Saints, Gregg Williams (Bild), hat das System ins Leben gerufen. Andere Assistenztrainer der Verteidigung waren eingeweiht.
Head Coach Sean Payton wusste von dieser Kopfgeldjagd, unternahm aber nichts dagegen.
Vor dem NFC Endspiel im Jahr 2009 wurde für den Spieler ein Preis von $10.000 ausgelobt, der Vikings Quarterback Brett Favre aus dem Spiel knockt.
Auch auf den Kopf von Cardinals Quarterback Kurt Warner wurde eine extra hohe Prämie ausgesetzt.
Beide Spieler waren schockiert, als sie davon unterrichtet wurden.
Am Freitag, nachdem die NFL den Skandal bekanntgemacht hatte, entschuldigte sich Williams ehrlich für seine Verfehlung. Das kann man in die gleiche Märchenwelt verweisen, wie die Lügen eines gewissen Herrn Wulff zuletzt hier in Deutschland.
Dabei kämpft Commissioner Goodell mit aller Kraft dafür, daß sich die Spieler weniger verletzten und im Kontrast dazu zahlt ein Team Extraprämien dafür, gegnerische Spieler mit Absicht schwer zu verletzen.
Die NFL hat externe forensische Experten eingeschaltet, die sich durch stundenlanges Videomaterial und über 50.000 Seiten Spielberichtsbögen kämpfen müssen.
Tom Benson, der Besitzer der Saints, hatte von den verbrecherischen Vorgängen in seinem Team keine Ahnung. Er sagte, daß er die Liga in ihren Untersuchungen nach besten Kräften unterstützen wird.
Gregg Williams ist mittlerweile Defensive Coordinator bei den Rams, unter Head Coach Jeff Fisher. Die beiden waren auch schon bei den Titans von 1997 bis 2000 zusammen. Williams war von 2004-07 Defensive Coordinator der Redskins wo er ebenfalls ein Kopfgeldsystem installierte.
Eine Untersuchung, was Williams in Tennessee anstellte und ob Fisher davon wusste, bietet sich an.
Die Strafen für die Saints und Williams dürften hart ausfallen. Fisher täte bestimmt nicht schlecht daran, sich für 2012 einen anderen Defensive Coordinator zu suchen. Williams könnte eine längere Suspendierung bevorstehen.
Die Saints müssen damit rechnen hohe Geldstrafen zahlen zu müssen, daß einige Trainer und Spieler suspendiert werden, und sie könnten in den nächsten Drafts von Einberufungsmöglichkeiten in den vorderen Runden ausgeschlossen werden.

Werden die Saints Drew Brees das Unternehmensetikett anheften?
Die Vertragsverhandlungen zwischen den New Orleans Saints und Quarterback Drew Brees verlaufen sehr viel zäher, als erwartet. Man liegt in den Gehaltsvorstellungen um einige Millionen auseinander. Die Saints bieten Brees $18 Millionen, Brees will $25 Millionen.
Grund ist, daß General Manager Mickey Loomis Brees zwar für einen sehr guten Quarterback hält, Brees sich aber für einen großartigen Quarterback.
Natürlich kann man das so sehen, wie der General Manager. Was hat Brees denn schon in den letzten Jahren geleistet?
Er führte das Team ja nur zum Super Bowl Sieg und wurde zum MVP des Spiels gewählt.
Er erreichte ja nur eine Passerwertung von 101,4 Punkten seit 2008 und gehört damit zu den Top drei Quarterbacks der Liga.
Er stellte ja nur den Saisonrekord ein, den Dan Marino vor 27 Jahren mit 5.084 Passyards aufstellte.
Das ist natürlich nicht großartig, sondern nur sehr gut, wenn man im Kopf nicht ganz richtig ist.
Aber natürlich geht es beim Gehaltspoker nicht um die Wahrheit, sondern nur um schnöden Mammon. Wenn man einen großartigen Quarterback kleinredet, muss man ihm eben nicht das große Geld zahlen.
Wenn die Saints Brees zu ihrem Franchise Spieler machen, dann steht ihm für die Saison 2012 ein Gehalt von $14,4 Millionen zu.

Kurzberichte
Am Freitag kam es bei den Steelers zu weiteren Entlassungen. Wie erwartet wurde Linebacker James Farrior gefeuert und auch Defensive End Aaaron Smith, der 13 Jahre für Pittsburgh spielte, musste gehen.

Am Freitag wurde es ernst, die ersten Teams haben die Spieler benannt, deren Verträge abgelaufen sind, die sie aber auf keinen Fall verlieren wollen.
Folgende Spieler wurden schon als Franchise Spieler etikettiert:
Ravens, Running Back Ray Rice
Falcons, Cornerback Brent Grimes, und sie benutzten das Franchise Tag zum ersten Mal in ihrer Teamgeschichte.
49ers, Safety Dashon Goldson
Redskins, Tight End Fred Davis
Cardinals, Defensive End Calais Campbell.
Bengals, Kicker Mike Nugent
Browns, Kicker Phil Dawson
Bears, Running Back Matt Forte
Wer immer tagesaktuell auf dem Laufenden bleiben will, welche Spieler von ihren Teams zum Franchise Player gemacht werden, kann das auf folgender Seite: http://www.nfl.com/news/story/09000d5d82756d1c/article/teams-that-have-used-franchise-tags-on-2012-free-agents?module=HP11_headline_stack

Freitag, 2. März 2012

Kurzberichte
jackson-deseanDie Philadelphia Eagles haben DeSean Jackson (Bild) zu ihrem Franchise Player gemacht. Damit hat der Club Zeit mit dem Wide Receiver einen langfristigen Vertrag abzuschließen.
Für die Saison 2012 müssen sie ihm ein Gehalt von $9,4 Millionen zahlen.
Jackson zeigte seinen Unmut über seinen laufenden Vertrag während der Saison 2011 sehr deutlich. Das ging soweit, daß er wegen offensichtlicher Leistungsverweigerung ein Spiel auf der Bank sitzen musste.
Zum ersten Mal seit seiner Rookiesaison 2008 wurde Jackson nicht ins Pro Bowl Team gewählt.
Dennoch wollen sich die Eagles die Dienste des Wide Receivers auf längere Zeit sichern und werden sich schnellstens mit seinem Agenten zu Vertragsverhandlungen treffen.

Jerome Simpson bekannte sich schuldig, ein Paket mit Marihuana angenommen zu haben, das ihm von einem als Paketboten getarnten Ermittler übergeben wurde.
Die Polizei hatte den Wide Receiver der Bengals schon lange im Verdacht, mit Drogen zu handeln und stellte ihm im letzten September diese Falle.
Durch dieses Schuldbekenntnis wurden einige andere Anklagepunkte unter den Teppich gekehrt. Dennoch drohen Simpson zwischen ein und fünf Jahre Gefängnis.
In einem Handel mit dem Staatsanwalt kam es zu der Übereinkunft, daß der 26-jährige eine dreijährige Haftstrafe bekommt, von der er nur 60 Tage absitzen muss. Zusätzlich muss er 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und jedes Antidrogenprogram absolvieren, das ihm vom Gericht auferlegt wird.
Damit würde sich die Strafe im üblichen Rahmen für Ersttäter bewegen, und der Richter wird sich wohl mit aller Wahrscheinlichkeit an den Handel halten.
Simpson wurde 2008 in der zweiten Runde von den Bengals einberufen. In den ersten drei Jahren spielte er nur sehr selten und recht unzuverlässig. In der Saison 2011 hatte er seinen Durchbruch. Er spielte in allen 16 Spielen und fing 50 Pässe für 725 Yards und 4 Touchdowns.
Am 13. März wird er zum Free Agent und die anstehende Strafe könnte seine Chancen auf dem Spielermarkt schwächen.

Die Steelers versuchen weiter, unter die Gehaltsobergrenze zu kommen. Aktuelles Opfer ist Chris Kemoeatu. Der Guard wurde am Donnerstag entlassen.
Kemoeatu startete 2011 nur noch in acht Spielen für Pittsburgh.
Nächstes Opfer der Gehaltsaxt könnte James Farrior werden. Der Agent des Linebackers sieht keine Chancen, mit den Steelers zu einer Übereinkunft zu kommen.

Mit dem Verkauf von Teamanteilen nahmen die Packers $67 Millionen ein.
Die Anteilscheine taugen zu nichts mehr, als hübschen Bildern an der Wand, denn Dividende werden sie keine einbringen.
Dennoch griffen die Fans zu und kauften 268.000 Anteile zum Preis von $250 pro Stück.
Die Gesamtzahl an Mitbesitzern des Teams vergrößerte sich dadurch auf 360.000.
Die Packers wollen die Einnahmen dafür benutzen, die Kapazität des Stadions zu erweitern.

Die Rams wollen nur in St. Louis bleiben, wenn die Stadionbetreiber den Edward Jones Dome modernisieren. Die CVC, die Convention and Visitors Commission, legte dem Team am Donnerstag ihre Pläne zum Umbau vor, und die Rams rümpften nur die Nase.
Sie lehnten den ersten Vertragsentwurf rundweg ab.
Bis spätestens zum 1. Mai wollen die Rams einen eigenen Plan präsentieren. Die CVC sagte, daß sie sich den Plan wohlwollend ansehen werde und gab ansonsten keinen weiteren Kommentar ab.

Auch der jüngere Bruder von Michael Vick ist ein Krimineller. Marcus Vick blieb zwei angesetzten Gerichtsprozessen fern, in denen wegen Fahrens mit abgelaufener Fahrerlaubnis gegen ihn verhandelt werden sollte. Deshalb wird nach ihm gefahndet.
Des Weiteren ist ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden, weil er zu einem Zivilgerichtsprozess gegen ihn nicht erschienen war.
Am Montag sollte Vick sich im Gefängnis melden, um eine Haftstrafe anzutreten, doch er erschien auch dort nicht.
An seinem College von Virginia Tech soll Marcus Vick wohl ein Star gewesen sein, in die NFL schaffte er es nicht.
2006 stand er für ein Spiel der Miami Dolphins im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Donnerstag, 1. März 2012

Kurzberichte
brees-drew-saintsDie New Orleans Saints hatten sich ja bereits freiwillig für das Hall of Fame Spiel am 5. August gemeldet.
Am Mittwoch gab die NFL den Gegner bekannt, die Arizona Cardinals.
Für die Saints ist es der fünfte Auftritt in diesem Spiel, für die Cardinals der vierte.

Am Freitag werden die Ravens Running Back Ray Rice das Franchise Tag anheften, so will es eine Tageszeitung aus Baltimore erfahren haben.
Der Club hat dann bis zum 15. Juli Zeit, mit ihm einen langfristigen Vertrag auszuhandeln. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag zustande gekommen ist, steht Rice ein Einjahresvertrag über $7,7 Millionen zu.
Beide Seiten sagten aber, daß sie sehr an einer langfristigen Lösung interessiert sind.

Falcons Running Back Michael Turner hatte alle Hände voll zu tun, zwei kämpfende Frauen vor seinem Haus zu trennen.
Die zwei Streithennen, Rasheeda Walker und Elizabeth Delacruz, trugen beide leichte Kopfverletzungen davon.
Walker hat zwei bereits zwei Kinder von Turner und ist mit einem dritten Schwanger. Delacruz ist momentan die aktuelle Freundin Turners.
Beide Frauen verzichteten darauf sich gegenseitig anzuzeigen, so daß die herbeigerufene Polizei wieder abzog, nachdem die Kampfzicken sich beruhigt hatten.

Es ist wohl so, daß die Steelers sich von Hines Ward trennen.
14 Jahre spielte der Wide Receiver in Pittsburgh, doch die Steelers haben talentierte, junge Receiver, auf die sie in Zukunft setzen wollen.
Auf seiner Internetseite dankt der Club ward für seine geleisteten Dienste, die ihn für immer zu einem der größten Spieler machen, der je für die Steelers gespielt hat.
Ward, der nächste Woche 36 wird, hatte noch mit dem Club verhandelt und wollte zu reduzierten Bezügen spielen, doch es nutze nichts. Die Probleme, die Pittsburgh damit hat, unter der Gehaltsobergrenze zu bleiben, sind zu groß.
Ward ließ durch seinen Anwalt verlauten, daß auch er den Steelers sehr dankt dafür, daß er eine so großartige Zeit bei ihnen erleben durfte.
Ward verabschiedet sich mit 1.000 gefangenen Pässen für 12.083 Yards und 85 Touchdowns aus Pittsburgh, alles Teamrekorde.
An den Ruhestand denkt er noch nicht. Er glaubt, daß es da draußen noch ein Team gibt, das ihn gerne verpflichten würde.

Die Patriots würden gerne auch in der nächsten Saison auf die Dienste von Wide Receiver Chad Ochocinco zurückgreifen. Der müsste sich aber mit weniger Geld zufriedengeben.
Für die nächsten zwei Jahre stehen ihm $6,2 Millionen zu, und das ist den Patriots zuviel.
Es ist sogar viel zu viel, wenn man bedenkt, daß Fünfundachtzig 2011 nur 15 Pässe für 276 Yards und EINEN Touchdown gefangen hat.

„Tony Romo bleibt für den Rest seiner Karriere ein Dallas Cowboy,“ sagte Cowboys Vizepräsident Stephen Jones am Mittwoch der Presse.
Was Jones dabei reitet, weiter an diesem unfähigen Quarterback festzuhalten, erschließt sich ganz bestimmt nicht jedem. Es gibt ganz bestimmt den ein oder anderen Cowboysfan, der diese Aussage als Drohung ansieht.
Zwar weist Romo keine schlechten Statistiken aus, aber in den entscheidenden Momenten versagt er und wirft seine Pässe eher zum Gegner, als zu den eigenen Receivern.
Obwohl der Vertrag zwischen den Cowboys und Romo erst 2014 ausläuft, will Jones so schnell wie möglich einen neuen Vertrag mit dem Quarterback aushandeln.
Dabei hat er die volle Unterstützung seines Vaters, Teambesitzer Jerry Jones. Auch er hat einen verklärten Blick auf Romo, der etwas sieht, was nicht da ist.

Die Bears testen die Leidensfähigkeit ihrer Fans, und die scheint riesig zu sein.
Zum neunten Mal in 10 Jahren erhöhen sie die Eintrittspreise.
In der ersten Saison im umgebauten Soldier Field lagen die Preise noch zwischen 45 und 85 Dollar pro Platz. 2012 werden sie zwischen $75 und 150 Dollar liegen.
Und die Fans strömen weiter ins Stadion um diesem nicht gerade blendend aufspielenden Team zuzusehen.
Im Kontrast zu den hohen Eintrittspreisen stehen die Spielergehälter. Die Bears gehören zu den fünf Teams der NFL, die den billigsten Spielerkader haben, und das sieht man.

 

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