31. 12. 2010

Kurzberichte
garrard-davidDie Saison ist für David Garrard (Bild) beendet. Auch wenn Jacksonville tatsächlich noch an den Colts vorbei in die Playoffs kommen sollte, wird der Quarterback nur zusehen können.
Garrard knallte im Spiel am 19. Dezember gegen Indianapolis bei einem Pass mit der Wurfhand an den Helm von Dwight Freeney.
Die Hand wurde geröntgt, aber es wurde nichts festgestellt. Garrard sagte, daß sein Finger nur geprellt sei.
Doch die Verletzung verschlimmerte sich im Spiel gegen die Redskins. Der Finger wurde erneut untersucht und dieses Mal wurde eine gerissene Sehne festgestellt.
Garrard wurde am Dienstag operiert und der Heilungsprozess dauert zwei Monate.
Trent Edwards, der von den Bills zu den Jaguars wechselte, wird im wichtigen Spiel gegen Houston als Quarterback starten.

Die NFL zeigte zum Fest der Liebe etwas Gnade. Sie reduzierte die Strafe für drei Helm gegen Helm Attacken.
Falcons Cornerback Dunta Robinson muss wegen seiner Attacke gegen Eagles Wide Receiver DeSean Jackson nur noch $25.000 zahlen statt $50.000.
Patriots Safety Brandon Meriweather muss wegen seiner Attacke gegen Ravens Tight End Todd Heap nur noch $40.000 zahlen statt $50.000.
Und letztlich wurde auch Steelers Linebacker James Harrison entlastet. Er muss wegen seiner Attacke gegen Browns Wide Receiver Mohamed Massaquoi nur noch $50.000 zahlen statt $75.000.
Alle drei Fouls ereigneten sich in Spielen am 17. Oktober.

Die Jets wurden von der Liga mit einer Strafzahlung über $100.000 belegt.
Ihr Konditionstrainer Sal Alosi stellte Dolphins Defensive Back Nolan Carroll ein Bein, als dieser bei einem Puntreturn an der Seitenauslinie an ihm vorbei lief.
Die Jets werden die Strafe nicht anfechten.

30. 12. 2010

favre-brett200Kurzberichte
Über Brett Favre (Bild) schwebte noch ein Verfahren wegen sexueller Belästigung. Er soll einer Angestellten der Jets im Jahr 2008, als er in New York spielte, anzügliche Textbotschaften und Bilder geschickt haben, die ihn nackt zeigten.
Jenn Sterger ging damit an die Öffentlichkeit, just als die Vikings im Oktober gegen die Jets antreten mussten.
Die ganze Sache entpuppte sich nach monatelangen Untersuchungen als heiße Luft. Der Chef der NFL konnte keine Verletzungen des Verhaltenskodex am Arbeitsplatz feststellen. Forensische Untersuchungen der Bilder und Texte konnten Favre nicht zweifelsfrei als Täter entlarven.
Um dennoch das Gesicht zu wahren, verurteilte Roger Goodell den Quarterback der Vikings zu einer Zahlung von $50.000 Strafe. Als Grund für die Strafe gab er an, daß Brett Favre nicht genügend an der Aufklärung der Sache mitgewirkt habe.

Die Jets denken daran, Quarterback Mark Sanchez im letzten Saisonspiel zu schonen. Sanchez hat Schmerzen in der rechten Schulter.
Die Jets gehen als sechstbeste Mannschaft in die Playoffs. Gegen die Bills geht es noch darum, vielleicht fünftbeste zu werden, und vielleicht bekommt er etwas Einsatzzeit, um locker zu bleiben.
Wenn er startet, soll er ein, vielleicht zwei Angriffsserien spielen und dann auf die Bank gesetzt werden.

Hakeem Nicks hat einen gebrochenen dicken Zeh am rechten Fuß.
Der Wide Receiver wird den Giants im Kampf um einen noch möglichen Playoffplatz voraussichtlich fehlen.
Nicks führt die Receiver der Giants mit 79 gefangenen Pässen für 1.052 Yards und 11 Touchdowns an.
Auch Pro Bowl Center Shaun O`Hara könnte mit einer Verletzung der Achillessehne ausfallen.

Michael Vick hat eine Prellung am Oberschenkel und sein Einsatz gegen die Cowboys ist gefährdet.
Eagles Head Coach Andy Reid überlegt, seinen Quarterback zu schonen. Gebraucht wird Vick nicht, denn die Eagles gehen auf jeden Fall als drittbestes Team der NFC in die Playoffs.

Die Jaguars haben im Rennen um die Playoffs einen herben Schlag bekommen.
Quarterback David Garrard musste am Mittelfinger der rechten Hand operiert werden und fällt gegen die Texans aus.
Ob er in den Playoffs wieder dabei sein kann, wenn Jacksonville weiterkommt, steht noch nicht fest.
Trent Edwards wird an seiner Stelle starten.

Seit Dienstag stehen die Pro Bowl Teilnehmer für das Spiel in Honolulu fest.
Michael Vick wurde für die NFC zum ersten Quarterback gewählt und in der AFC startet Tom Brady.
Beide fänden es natürlich grausam, wenn sie wirklich am Pro Bowl teilnehmen müssten. Das Spiel wird erneut vor dem Super Bowl ausgetragen und Vick würde mit seinen Eagles lieber im Super Bowl spielen, wie natürlich auch Tom Brady mit seine Patriots.
Hier sind die AFC und NFC Teams für 2011.

Die besten Spieler der Woche 16

AFC
OFFENSE: WR DWAYNE BOWE, KANSAS CITY CHIEFS
6 gefangene Pässe für 153 Yards, 1 Touchdown 
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S ED REED, BALTIMORE RAVENS
3 Tackles, 2 Interceptions
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JACOBY FORD, OAKLAND RAIDERS
5 Kickoffreturns für 188 Yards, 1 Touchdown
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB AARON RODGERS, GREEN BAY PACKERS
25 von 37 Pässe für 404 Yards, 4 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB ANTOINE WINFIELD, MINNESOTA VIKINGS
8 Tackles, 2 Sacks, 1 erzwungener Fumble, 1 Touchdown
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K GRAHAM GANO, WASHINGTON REDSKINS
2 von 2 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkte
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

29. 12. 2010

Kurzberichte
webb-joeEs gibt tatsächlich einen Grund, warum selbst bedeutungslose Spiele noch ausgetragen und übertragen werden... weil sie unterhaltsam sind.
Fragen muss man sich nach diesem Spiel, wo diese Defense, die gestern für die Vikings auf dem Platz stand, den Rest der Saison versteckt gehalten wurde.
Noch keine Verteidigung hat Michael Vick das Leben in dieser Saison so schwer gemacht, wie die Minnesotas.
Gerüchte kursierten, die behaupteten, daß die Eagles das Spiel verlegt haben, weil Michael Vick im Schnee sein volles Potential nicht ausspielen könnte. Nun, wenn das so war, ging die Rechnung nicht auf. Der Quarterback, der Stunden zuvor zum Starter für die NFC im Pro Bowl gewählt wurde, wurde wie ein Huhn über den Platz gescheucht.
Immerhin hatte Philadelphia noch das kleine Ziel, eine Freiwoche in den Playoffs zu erreichen, doch das wurde von Minnesota zerstört.
Vick stand unter Dauerdruck. Er wurde sechs Mal gesackt, warf einen Interception und verlor den Ball zweimal.
Bei den Vikings startete Joe Webb (Bild) und man darf sich fragen, ob Minnesota seinen Quarterback für die nächsten Jahre gefunden hat. Gegen eine der besten Verteidigungen der Liga vervollständigte er 17 seiner 26 Pässe für 195 Yards, erzielte aber keinen Touchdown mit einem Pass, lief allerdings für einen, und es wurde keiner seiner Pässe abgefangen.
Letztlich war nach der Vorstellung der Vikings in diesem Spiel der 24:14 Sieg mehr als verdient.

Der Präsident der Chargers hat sich für bestehende Verhältnisse ausgesprochen.
Head Coach Norv Turner und General Manager A.J. Smith dürfen auch nächstes Jahr ihr Unwesen in San Diego treiben.
Zwar ist er nicht zufrieden, mit dem Abschneiden in dieser Saison, aber er sieht einen klaren Aufwärtstrend, den es zu halten gelte.
Die Bilanz Turners in seinen vier Jahren in San Diego liest sich wirklich positiv mit 40-23 Siegen in der Saison und 3-3 Siegen in den Playoffs. Allerdings wurde er mit der klaren Vorgabe verpflichtet, das Team nicht nur jedes Jahr in die Playoffs zu bringen, sondern dort auch über das AFC Endspiel hinaus.
Mission nicht erfüllt!

Im Spiel der Saints gegen Atlanta verletzte sich Reggie Bush am Schlüsselbein.
Am Montag wurde der Running Back genau untersucht und außer einer dicken Prellung wurde nichts festgestellt. Sein Einsatz im nächsten Spiel ist nicht gefährdet.

28. 12. 2010

Monday Night Heilige
brees-drewDie Saints hatten ein schweres Stück Arbeit, um ihre Playoffhoffnungen aufrecht zu erhalten. Immerhin ging es in Atlanta gegen eines der heimstärksten Teams der Liga.
Es war eine unerwartet harte Verteidigungsschlacht zweier Mannschaften, die für ihre punktehungrigen Angriffsreihen bekannt sind.
Es entwickelte sich eher ein Spiel, das man am Vortag zwischen den Jets und den Bears erwartet hätte. Statt dessen leisteten die sich einen offenen Schlagabtausch und in Atlanta bekamen die Zuschauer ein spannendes, knappes und mageres 17:14 für New Orleans zu sehen.
Die Saints haben mit diesem Sieg die Playoffteilnahme gesichert und können sogar noch die Division gewinnen. Ein Sieg gegen Tampa Bay im letzten Spiel und eine Niederlage der Falcons gegen Carolina würden Platz eins in der NFC South für New Orleans bedeuten.
Aber eher findet die Saison 2011 statt, als daß die Panthers gegen die Falcons gewinnen.

Kurzberichte
Die unglaubliche Heimschwäche der Dolphins dürfte Head Coach Tony Sparano den Job kosten.
Nach der 27:34 Niederlage Miamis gegen die Lions lehnte es Teambesitzer Stephen Ross ab, sich zur Zukunft Sparanos zu bekennen.
Die Lions sind das mit Abstand auswärtsschwächste Team, das erst letzte Woche nach 26 Auswärtsniederlagen in Folge in Tampa gewinnen konnte und das auch nur, weil die Schiedsrichter einen furchtbaren Fehler machten.
Die Dolphins haben Zuhause eine Bilanz von 1-7 Siegen. So eine schlechte Heimbilanz hatten sie noch nie in ihrer Geschichte.
Weitere Head Coaches, die es sofort nach dem letzten Spieltag erwischen könnte sind, John Fox (Carolina Panthers), Gary Kubiak (Houston Texans), Marvin Lewis (Cincinnati Bengals), Eric Mangini (Cleveland Browns) und sogar der Head Coach eines erfolgreicheren Teams, Tom Coughlin von den Giants. Sollten die Giants die Playoffs verpassen, dürfte seine Zeit in New York beendet sein.

Die Giants hadern wie kein anderes Team mit dem harten Winter, der den angeblich so global erwärmten Planeten fest im Griff hat.
Gegen die Vikings mussten sie einen Tag länger warten, bis sie ihr Spiel austragen konnten, nach dem Spiel gegen die Packers mussten sie länger in Green Bay bleiben, weil die Flughäfen in New York wegen eines Blizzards geschlossen waren. Natürlich stört das massiv die Vorbereitungen auf das nächste Spiel gegen die Redskins.
Aber nicht nur die Giants hatten Reiseprobleme, auch die Jets und die New England Patriots kamen nicht nach Hause.
Die Patriots bekamen in Buffalo, wo sie gespielt hatten, keine Hotelzimmer. Die waren alle wegen der Junioren Eishockey Weltmeisterschaft belegt, die in der Stadt stattfindet.
Sie mussten mit dem Bus durch den Sturm ins etwa 1 ½ Stunden entfernte Rochester fahren, um einen Schlafplatz zu finden.

In der AFC ist nur noch ein Playoffplatz zu vergeben. Der geht an den Gewinner der AFC South. Hier haben die Colts mit 9-6 Siegen ein Spiel Vorsprung vor den Jaguars. Wenn Indianapolis gegen Tennessee gewinnt, ist alles klar und sie sind drin. Sollten sie verlieren und Jacksonville gegen Houston gewinnen, ist Jacksonville weiter.
In der NFC können noch fünf Teams die Endrunde erreichen. St. Louis, Seattle, Tampa Bay, Green Bay und die N.Y. Giants. Die Rams und die Seahawks tragen es untereinander aus und der Gewinner dieses Spiels ist der Sieger der NFC West und kommt weiter.
Tampa Bay, Green Bay und die N.Y. Giants liefern sich hierbei Fernduelle, wobei Tampa die schlechtesten Karten der drei Teams hat.

Tom Brady steht kurz davor, den Titel des wertvollsten Spielers der Saison zu gewinnen, doch das interessiert ihn kaum.
Für ihn war es wichtiger, wieder die Division zu gewinnen und mit dem Sieg gegen die Bills auch den Heimvorteil in den Playoffs zu sichern.
Für Brady macht der Titel des wertvollsten Spielers der Saison in einem Teamsport wenig Sinn. Der beste Golfer zu werden oder der beste Tennisspieler, das wäre OK. Aber der Titel des wertvollsten Spielers der NFL wäre sowieso nur eine Auszeichnung für Quarterbacks, wie ein Blick auf die Gewinnerliste zeige. Zu viele gute Spieler, die Gutes leisteten, würden nicht berücksichtigt.

Bei den Seahawks fällt mal wieder Matt Hasselbeck aus. Der Quarterback, der in der laufenden Saison 17 Interceptions geworfen hat, und nur 12 Touchdowns, verletzte sich gegen die Buccaneers an der Hüfte.
Zwar ist sein Einsatz im Showdown gegen die Rams nicht ausgeschlossen, aber Head Coach Pete Carroll bereitet Ersatzmann Charlie Whitehurst auf seinen Einsatz vor.
In der Woche zuvor, gegen die Falcons, war Hasselbeck wegen anhaltender Unfähigkeit von Carroll auf die Bank gesetzt worden und Whitehurst brachte das Spiel Zuende.

27. 12. 2010

Woche 16
chargersEs war, ist, der vorletzte Spieltag und einiges wurde klarer.
Neue Playoffteilnehmer wurden ermittelt und Teams schieden definitiv aus.
Den Vogel dabei haben die Chargers (Bild) abgeschossen. Sie verloren ausgerechnet beim Punktelieferanten in Cincinnati und versauten sich damit die Saison.
Durch die 20:34 Niederlage und durch den 34:14 Sieg der Chiefs über die Titans steht Kansas City als Divisionssieger fest und aus der AFC West kann sonst niemand die Endrunde erreichen.

Die Jets verloren zwar mit 34:38 gegen die Bears, aber da auch die Jaguars verloren, mit 17:20 nach Verlängerung gegen Washington, haben die New Yorker die Playoffs gesichert.
Jacksonville ist noch nicht aus dem Rennen, muss aber auf eine Niederlage der Colts hoffen und selber gewinnen.

Indianapolis konnte gegen die Raiders gewinnen, weil Peyton Manning in diesem Spiel nicht nur mit dem Arm arbeitete, sondern auch mit den Beinen.
Manning warf drei Touchdownpässe und er lief über 27 Yards bis zwei Yards vor die Endzone. Der anschließende Spielzug brachte den Touchdown zum 31:19.
Oakland kam zwar noch auf 31:26 heran, aber es reichte nicht mehr.
Wenn Indianapolis nächste Woche gegen Tennessee gewinnt, sind sie fest gebucht als Divisionssieger.

Die 49ers hatten mit 5-9 Siegen noch Chancen auf die Playoffs, als sie in St. Louis aufliefen.
Doch das Team verlor das Spiel mit 17:25 und Head Coach Mike Singletary seinen Job.
Daß er nach der Saison gefeuert würde, das war klar, aber noch vor dem letzten Spieltag, das kam doch unerwartet.
Zwei Jahre leitete Singletary die Geschicke der 49ers, ohne Erfolg.
Nächste Woche geht es zwischen den Rams und den Seahawks um die Playoffs. Der Sieger dieses Spiels der Unterirdischen wird die Division gewinnen. Aus diesem Grund hat NBC sich entschlossen, das Spiel zum Sunday Night Spiel zu machen.

Ohne gespielt zu haben, haben die Eagles die Playoffs gesichert. Die Giants verloren gegen Green Bay und machten damit den Weg für Philadelphia frei.
Green Bay gewann mit 45:17 gegen New York, aber die Packers sind noch nicht in den Playoffs und die Giants noch nicht draußen. Wenn Green Bay gegen Chicago gewinnt sind sie sicher weiter.
Die Giants müssen in Washington gewinnen und auf Ausrutscher anderer Teams hoffen.
Die Eagles spielen noch und zwar am Dienstag. Das Spiel gegen Minnesota wurde von Sonntagabend auf Dienstagabend verschoben, weil über Philadelphia ein Blizzard wütete. Übertragen wird das Spiel von NBC, die es sich als Sunday Night Spiel ausgewählt hatten.
Ob auch ESPN America dieses bedeutungslose Spiel zeigen wird, bleibt abzuwarten.

Auch nach unten gab es Klarheit, die Panthers sicherten sich die erste Wahl in der nächsten Draft.
Mit 2 Siegen und 13 Niederlagen können sie am letzten Spieltag von keinem Team mehr abgefangen werden.

Tom Brady stellte im 34:3 Sieg gegen Buffalo einen neuen Rekord auf. Er warf seinen 309. Pass ohne Interception in Folge. Damit zog er an Bernie Kosar vorbei, der den Rekord mit 308 Pässen in Folge, ohne daß einer abgefangen wurde, hielt.
Das letzte Mal, daß ein Pass von Tom Brady abgefangen wurde, war am 17. Oktober gegen Baltimore.

26. 12. 2010

Kurzberichte
kitna-jon200Im einzigen Samstagsspiel in dieser Saison ging es um den Preis für die beste bedeutungslose Mannschaft.
Das Spiel zwischen den Cowboys und den Cardinals war bedeutungsloser, als ein Vorbereitungsspiel.
Dennoch war es eines der unterhaltsamsten Spiele in dieser Saison, wie das oft so ist, wenn es zwischen zwei Mannschaften um gar nichts mehr geht.
Die ersten 14 Punkte gehörten Arizona, die im ersten Viertel zwei abgefangene Pässe von Jon Kitna (Bild) in die Endzone trugen.
Am Ende war es dann ein vergebener Extrapunkt von Dallas Kicker David Buehler, der Dallas wenigstens eine Verlängerung kostete.
Nachdem die Cowboys 26:24 in Führung gegangen waren, setzte Buehler den Extrapunkt links neben die Stangen.
Arizona nutzte die verbleibenden eineinhalb Minuten, um in Field Goal Reichweite zu marschieren.
Fünf Sekunden vor Spielende segelte ein Field Goal Versuch von Cardinals Kicker Jay Feely aus 48 Yards Millimeter über den Querbalken zum 27:26 Sieg.

In Atlanta hofft man, daß Roddy White gegen die Saints antreten kann.
Der Wide Receiver hat Schmerzen im Knie und konnte nicht voll mittrainieren.

Tony Gonzales denkt daran, nach der Saison in den Ruhestand zu treten.
Der Tight End der Falcons ist in seiner 14. Saison und ein Gewinn des Super Bowls wäre eine schöne Art, die Karriere zu beenden, sagte er der Presse.
Gonzales spiele vor seiner Zeit in Atlanta bei den Chiefs.
Seine 1.061 gefangenen Pässe, 87 Touchdowns und 12.398 Yards sind alles NFL Rekorde für Tight Ends. Und zwei Spiele kommen ja noch, mindestens.

25. 12. 2010

Frieden auf Erden und ein neuer Tarifvertrag
brady-tom202Marc Ganis ist ein Experte für Sportangelegenheiten in den USA und er äußerte seine Meinung zum Krieg zwischen der NFL und der Spielergewerkschaft.
Demnach liegt der Schwarze Peter bei der Gewerkschaft. Die würde sich mehr um rechtliche, politische und öffentlichkeitswirksame Angelegenheiten kümmern, als um die wirklichen Streitpunkte des Vertrags.
Er glaubt, daß die Gewerkschaft gar nicht die Absicht hat, sich rechtzeitig mit der Liga zu einigen. Das Datum 3. März scheint für sie überhaupt keine Relevanz zu haben.
Nach Jahrzehnten des Tariffriedens gefährdet das Verhandlungsverhalten der Gewerkschaft die Saison 2011.
Ganis sieht aber die Möglichkeit, daß die Saison nicht ganz ausfällt. Wenn die Spieler wirklich von der NFL ausgesperrt würden, und es ihnen ganz gewaltig an die Geldbörse geht, könnte die Gewerkschaft einlenken. Allerdings möchte der neue Chef der Gewerkschaft, DeMaurice Smith, seine ersten Verhandlungen mit der Liga nicht mit einer Niederlage beenden. Er wolle sich der Liga als harter Verhandlungsführer präsentieren, mit dem man nicht leicht fertig wird. Eine verzwickte Situation also.
Das ganze Dilemma begann 2008, als die Liga den Vertrag, der noch bis 2013 laufen sollte, einseitig aufkündigte. Sie wollte nicht weiter 60% ihrer Einnahmen als Gehälter an die Spieler ausschütten. Die Spieler waren mit dem laufenden Vertrag ganz zufrieden und haben einige Male angeboten, ihn zu verlängern, doch die Liga blieb stur.
Heute zeigt die Liga der Gewerkschaft immer wieder ihre Kompromissbereitschaft, den neuen Vertrag betreffend, doch die Gewerkschaft bleibt stur.
Die Chance, daß die Saison 2011 stattfinden wird, steht weiter bei 50-50.

Kurzberichte
Die Ravens hoffen, daß sie Todd Heap gegen Cleveland wieder einsetzen können.
Der Tight End musste zwei Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung aussetzen. Ob er spielen kann, wird kurz vor dem Spiel entschieden.

Die Jaguars bangen um den Einsatz von Maurice Jones-Drew. Der Running Back hat ein geschwollenes linkes Knie. Ob er gegen die Redskins spielen kann ist mehr als fraglich.
Schon gegen Indianapolis hatte er Schmerzen in dem Knie, was wohl der Grund war, warum die Colts ihn auf 46 Yards halten konnten.
Sollte er am Sonntag wirklich nicht spielen können, wäre es das erste Spiel in seiner Karriere, das er wegen einer Verletzung verpasst. Rashad Jennings soll ihn ersetzen.
Jacksonville muss unbedingt die letzten beiden Spiele gewinnen, und hoffen, daß die Colts eins verlieren, um die AFC South zu gewinnen.

24. 12. 2010

Kurzberichte
shanahan-mike-redskinsDonovan McNabb sagte am Anfang der Woche, daß er sich vorstellen könnte, weiter für die Redskins zu spielen. Da durfte man gespannt sein, was Head Coach Mike Shanahan (Bild) dazu zu sagen hätte.
Am Donnerstag antwortete Shanahan, daß er McNabb gerne im Team behalten würde... als Ersatz- Quarterback.
McNabbs Agent ist der Meinung, daß die beiden Shanahans, Mike und sein Sohn, Offensive Coordinator Kyle, eine persönliche Vendetta gegen seinen Klienten ritten, und er sich nicht vorstellen könne, warum?
Eventuell würde es daran liegen, daß McNabb sich gewagt hätte, Kyle Shanahan Vorschläge zur Verbesserung der Offense zu machen. Damit wäre der Offensive Coordinator wohl nicht fertig geworden.
Es gibt Telesoaps, die weniger spannend sind und man darf sich freuen, wie es hier weitergeht.

Kyle Orton erwartet, daß Tim Tebow für den Rest der Saison der Starter der Broncos bleibt. Allerdings, so fuhr er fort, würde er nicht lange hinter Tebow zurückstehen.
Wenn dem Team an ihm als Quarterback gelegen wäre, müssten sie ihm den Job des Starters für die nächste Saison zusagen.
Orton hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2011. Da wird er vielleicht gar kein Spiel mehr für Denver bestreiten, wenn die Saison ausfällt.

Die Colts rechnen damit, daß Joseph Addai am Sonntag gegen die Raiders mitmischen kann.
Der Running Back hatte eine Nervenentzündung in der linken Schulter und musste acht Spiele aussetzen.
Am Donnerstag nahm er ohne Einschränkung am Training teil und hatte keine Beschwerden.

In Pittsburgh gab es keine Überraschung beim Thursday Night Spiel. Die Steelers gewannen zwar nur 27:3 gegen die Schülermannschaft aus Carolina, aber man wollte halt nicht mehr tun, als unbedingt nötig.
Unverständlich war aber, daß Quarterback Ben Roethlisberger bis zum Schluß im Spiel blieb, selbst, als die meisten Zuschauer das Stadion schon zufrieden verlassen hatten.
Die Steelers können mit einem Sieg über Cleveland am letzten Spieltag die Division gewinnen und eine Freiwoche erreichen.

23. 12. 2010

Kurzberichte
rodgers-aaronAm Mittwoch nahm Aaron Rodgers (Bild) wieder am Training der Packers teil. Die Ärzte gaben ihm nach seiner Gehirnerschütterung ihr OK, wieder zu spielen.
Und Rodgers versprach seinem Head Coach, daß er in Zukunft lieber mal freiwillig zu Boden gehen würde, als einen Hit einzustecken.
Die Packers brauchen einen Sieg über die Giants, um ihre Playoffchancen zu wahren.

Für Austin Collie ist die Saison beendet. Die Colts setzten den Wide Receiver auf die Verletztenliste.
Für Peyton Manning fällt damit eine sichere Anspielstation aus, im Kampf um den Einzug in die Playoffs. Obwohl Collie erst in seinem zweiten Jahr ist, gehört er schon zu den verlässlichsten Receivern der Colts.
Nach einer langen Auszeit wegen einer Gehirnerschütterung kam er letzte Woche gegen die Jaguars wieder zurück und fing die beiden einzigen Touchdownpässe für Indianapolis, bevor er sich eine Gehirnerschütterung zuzog und das Spiel verlassen musste.
Collie ist der mittlerweile 17. Spieler der Colts, der in dieser Saison auf die Verletztenliste gesetzt wurde.

Die Chargers müssen in den letzten beiden Spielen auf Antonio Gates verzichten. Der Tight End ist am rechten Fuß verletzt und will sich schonen, um in den Playoffs fit zu sein, falls San Diego diese erreicht.
Die Chancen, in die Playoffs zu kommen, sind aber ohne ihn kleiner, als wenn er spielen würde.
Doch Gates verweist auf die anderen Tight Ends, Randy McMichael und Kris Wilson. Beide wären in der Lage, ihn voll und ganz zu ersetzen.

Mark Sanchez kann in dieser Woche nicht voll am Training der Jets teilnehmen. Der Quarterback hat einen leichten Knorpelverschleiß in der rechten Schulter.
Sein Einsatz gegen die Bears ist aber nicht gefährdet.
Sollten die Jets gewinnen, haben sie die Playoffteilnahme sicher.

Die besten Spieler der Woche 15

AFC
OFFENSE: RB RAY RICE, BALTIMORE RAVENS
31 Läufe für 153 Yards, 1 Touchdown, 5 gefangene Pässe für 80 Yards, 1 Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DERRICK JOHNSON, KANSAS CITY CHIEFS
17 Tackles, 4 abgewehrte Pässe,
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: DAN CONNOLLY, NEW ENGLAND PATRIOTS
Trug 1 Kickoff über 71 Yards zurück
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB MICHAEL VICK, PHILADELPHIA EAGLES
21 von 35 Pässe für 242 Yards, 3 Touchdown, 1 Interception, 10 Läufe für 130 Yards, 1 Touchdown
Seine 7. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB BRENT GRIMES, ATLANTA FALCONS
3 Tackles, 1 Interception, 5 abgewehrte Pässe
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-KR-WR DEVIN HESTER, CHICAGO BEARS
2 gefangene Pässe für 23 Yards, 1 Touchdown, 3 Returns für insgesamt 112 Yards, 1 Touchdown
Seine 9. Auszeichnung zum Spieler der Woche

22. 10. 2010

Kurzberichte
favre-brett-viking2Der Unkaputtbare soll auch nach seiner erneuten Verletzung nicht auf die Verletztenliste gesetzt werden.
Obwohl sich Brett Favre (Bild) gegen die Bears eine Gehirnerschütterung zuzog und nun noch eine weitere Verletzung hat, zusätzlich zu all den Verletzungen, die er sich in der Saison sonst noch zuzog und mit sich herumschleppt, rechnet Head Coach Leslie Frazier damit, daß sein Quarterback gegen die Eagles startet.
Favre betont allerdings mittlerweile auf Nachfragen, ob er auch nächste Saison wieder spielen werde, sehr viel nachdrücklicher als gewohnt, daß mit Ende der laufenden Saison auch wirklich das Ende seiner Karriere gekommen ist.
OK, das weiß man bei ihm nie, aber es klingt heute glaubhafter, als in den Jahren zuvor.

Obwohl Donovan McNabb sehr respektlos von den Redskins behandelt wurde, sagte er, daß er gerne weiter in Washington spielen würde.
Im Klartext kann das natürlich bedeuten, daß sein Agent bisher noch kein anderes Team gefunden hat, das bereit ist, McNabb zu dessen Konditionen zu verpflichten.
McNabb sagte in einem Radiointerview, daß er ein hartes Jahr hinter sich habe. Besonders die Zurückstufung vom Starter zur Nr. 3 auf der Position, habe ihn sehr getroffen. Allerdings, so meinte er, hätte er große Fortschritte gemacht um die Offense der Redskins weiter nach vorne zu bringen. Auf das bisher erreichte solle das Team nun aufbauen.
Mal abwarten, ob Head Coach Mike Shanahan das auch so sieht.

Am nächsten Spieltag können fünf Teams ihre Playoffteilnahme klarmachen.
Wenn folgende Teams ihre Spiele gewinnen, sind sie drin: Baltimore Ravens (10-4) in Cleveland, New Orleans Saints (10-4) in Atlanta, New York Giants (9-5) in Green Bay, New York Jets (10-4) in Chicago, Philadelphia Eagles (10-4) vs Minnesota.
Nur die Eagles haben ein Heimspiel und gegen die hilflosen Vikings sollte der Sieg sicher sein. Mit diesem erwarteten Sieg ständen die Eagles auch als Sieger der Divison fest.

Pittsburgh ist im Spiel gegen die Jets nicht nur von den Schiedsrichtern benachteiligt worden, sondern auch bevorteilt. Die Crew war so mies, daß sie den Steelers sogar einen neuen ersten Versuch gaben, obwohl sie nur neun Yards erzielt hatten.
Die Steelers hatten einen ersten Versuch und 10 an der 35 der Jets im zweiten Viertel. Rashard Mendenhall lief mit dem Ball bis an die 26 der Jets. Das macht Summa Summarum nach Willie Winzig neun Yards. Die Schiedsrichter waren anderer Meinung, legten den Ball an die 25 und gaben Pittsburgh einen neuen ersten Versuch.
Die Chefstatistiker der Liga reagierten schnell und schrieben Mendenhall 10 Yards gut. Damit erzielte er offiziell in dem Spiel mit 17 Läufen 100 Yards, statt der wirklichen 99 Yards.
Bei den Leistungen solcher Schiedsrichtercrews weiß man, warum die Mär vom blinden Schiedsrichter einfach nicht aufhören will.

Nachdem NFL Chef Roger Goodell letzte Woche einen auf Optimist machte, im Bezug auf die Tarifverhandlungen mit der Spielergewerkschaft, macht er jetzt auf Pessimist.
Letzte Woche war er sich sicher, daß man kurz nach dem Super Bowl die neuen Verträge unterschreiben könnte.
Heute klingt das ganz anders. 10 Wochen, bevor der existierende Vertrag endet, ist man zu weit von einer Einigung entfernt, als daß man diese noch rechtzeitig erreichen könnte, sagte er am Dienstag.
Er wäre sehr enttäuscht, daß die Gegenseite nicht in die Gänge komme.
Eine Aussperrung der Spieler wäre nicht das, was er sich wünsche, aber bei der momentanen Geschwindigkeit der Verhandlungen läuft es genau darauf hinaus.

21. 12. 2010

Monday Night Wunder
favre-brett-viking-200Die Chicago Bears haben als viertes Team die Playoffs gesichert.
Der Sieg über Minnesota war nur Formsache, aber etwas zum Wundern, passend zur Weihnachtszeit, gab es doch. Brett Favre (Bild) startete für die Vikings, und das war nun wirklich für Jeden eine Überraschung.
Doch er hätte es besser gelassen. Vier Minuten waren im zweiten Viertel gespielt, als Favre gesackt wurde, hart mit der linken Schulter und dem Kopf auf dem gefrorenen Boden aufschlug und das Spiel verlassen musste. Erste Diagnose, Gehirnerschütterung.
Für ihn kam Joe Webb ins Spiel, der auch einen Lauftouchdown über 13 Yards beisteuerte, aber das war nicht genug.
Die Bears gewannen mit 40:14 und Devin Hester konnte einen neuen NFL Rekord aufstellen. Der Punt und Kickoff-Returner erzielte seinen 14. Return-Touchdown mit einem Puntreturn über 64 Yards kurz nach der Halbzeitpause.

Kurzberichte
Am Montag wurde die Schulter von Mark Sanchez untersucht. Der Quarterback der Jets klagte nach dem Spiel gegen die Steelers über Schmerzen in seiner rechten Schulter.
Doch nach der Untersuchung konnte Entwarnung gegeben werden, sein weiterer Einsatz in der Saison ist nicht gefährdet.
Gegen Pittsburgh vervollständigte er 19 seiner 29 Pässe für 170 Yards und er lief einen Touchdown. Zudem wurde zum ersten Mal seit acht Spielen in Folge keiner seiner Pässe abgefangen.
Und das gegen die Steelers Verteidigung.
Das zeigt, wie wichtig Troy Polamalu für die Steelers ist. Er hätte Sanchez das Leben ganz bestimmt schwer gemacht und ohne ihn ist Pittsburghs „D“ nur eine Defense unter vielen.

Am Montag musste Terrell Owens unters Messer.
Der Wide Receiver der Bengals wurde am Knie operiert und für ihn ist die verkorkste Saison bei den Plüschtigern aus Cincinnati beendet.
Schon vor zwei Wochen zog er sich einen Bänderriss im linken Knie zu, spielte aber weiter.
Obwohl T.O. eine sehr gute Saison ablieferte, waren die Bengals eines der schlechtesten Teams der Liga. Seine Bilanz für 2010 weist 72 gefangene Pässe für 983 Yards und 9 Touchdowns aus.
Ob T.O. nächstes Jahr wieder für sie spielen wird, ist fraglich. Sein Vertrag lief nur für diese Saison und der Wide Receiver wird abwarten, was sich im Trainerstab tut.

Zwei Spiele mussten die Ravens auf ihren Tight End Todd Heap verzichten. Er laborierte an einer Oberschenkelzerrung.
In Cleveland soll er wieder eingesetzt werden können und dabei helfen Baltimore noch in die Playoffs zu bringen.

Noch vor zwei Wochen war sich Cowboys Besitzer Jerry Jones sicher, daß Tony Romo in dieser Saison noch mal spielen würde.
Doch am Montag überlegte Jones, ob er seinen Quarterback nicht auf die Verletztenliste setzen sollte, um einen Platz im Kader freizumachen.
Die Verletzung verheilt nicht so gut, wie er noch vor Wochen dachte. Jones wollte, daß Romo die letzten beiden Spiele für Dallas bestreitet, aber den Plan hat er wohl begraben.

20 Teams haben noch Chancen auf die Playoffs, allerdings einige davon nur noch rechnerische.
Fest gebucht haben die Atlanta Falcons, Pittsburgh Steelers, New England Patriots und die Chicago Bears die Weiterreise in der Saison.
Die Bears haben mit ihrem Sieg gegen die Vikings als erstes Team ihre Division gewonnen.
Während viele Teams, mit positiven Bilanzen nach der Saison in Urlaub fahren können, steht fest, daß es in der NFC West reicht, eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen.
Die beiden Tabellenführer, St. Louis und Seattle, haben beide 6-8 Siege, können also nur noch 8-8 Siege erreichen. Es kann aber auch sein, daß eines der Teams mit einer Bilanz von 7-9 in die Playoffs kommt. Beide spielen am letzten Spieltag gegeneinander.
Die Kansas City Chiefs verteidigten ihren Vorsprung vor den Chargers mit einem 27:13 Sieg über St. Louis. Dabei half ihnen Quarterback Matt Cassel, der erst 11 Tage vor dem Spiel am Blinddarm operiert wurde. Er warf 29 Pässe von denen 15 ankamen, für 184 Yards und 1 Touchdown.
Ohne ihn erzielten die Chiefs eine Woche vorher, in der 0:31 Niederlage gegen San Diego, nur 67 Yards insgesamt.

20. 12. 2010

Woche 14
reid-und-vickDie Weihnachtsstimmung haben sich die New York Giants selber ganz nett verhagelt.
Sie hatten die Eagles am Rand einer Niederlage und ließen sie in letzter Sekunde vom Haken. 24:3 führte New York zur Halbzeit und sie ließen Quarterback Michael Vick nicht zur Entfaltung kommen. Der erste Platz in der Division und damit die Playoffteilnahme waren nur noch eine Handbreit entfernt, doch die Giants fanden einen Weg, sich selber alles zu versauen.
In den letzten 7 Minuten und 28 Sekunden des Spiels brachen die Giants unter der Klasse von Michael Vick zusammen und kassierten 28 Punkte.
Den Schlußpunkt setzte DeSean Jackson. Beim Stand von 31:31 waren es nur noch 12 Sekunden bis zur Verlängerung. Der Wide Receiver /Kickreturner der Eagles kam aufs Feld, um einen Punt der Giants zurückzutragen. Doch er konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen und ließ ihn fallen. Jackson hatte aber genug Zeit, seinen Fehler zu korrigieren, da noch kein Spieler der Giants in seiner Nähe war. Er hob den Ball auf, lief los, und 65 Yards später, die Uhr zeigte bereits 00:00, erreichte er die Endzone der Giants. Endstand 38:31 Philadelphia.
Philadelphia führt nun mit 10-4 Siegen vor den Giants mit 9-5.

Die Patriots machten es im eigenen Stadion sehr spannend gegen ein Packers Team ohne Aaron Rodgers.
New England ließ es im Angesicht der schon erreichten Playoffteilnahme etwas ruhiger angehen und Tom Brady und seine Offense hatte den Ball nur 20 Minuten.
Green Bay machte aus den 40 Minuten Ballbesitz das Beste, was ohne Quarterback Rodgers möglich war.
Ersatzmann Matt Flynn warf drei Touchdownpässe und Running Back Brandon Jackson steuerte mit 22 Läufen 99 Yards bei, doch am Ende reichte es nicht zu einem Sieg.
Das Spiel wurde im letzten Spielzug entschieden. Es stand 31:27 für die Patriots und Green Bay hatte den Ball an der 15 New Englands. Flynn wurde von Tully Banta-Cain gesackt und verlor den Ball. Vince Wilfork eroberte ihn für die Pats und verhagelte den Packers die Playoffhoffnungen.
Green Bay steht mit 8-6 Siegen hinter Chicago mit 9-4 und die Bears haben heute die Chance gegen die schwachen Vikings den Abstand zu vergrößern.

Einen Kampf auf Messers Schneide gab es in Pittsburgh, wo es wieder eine miserable Schiedsrichterleistung war, die den Steelers den Sieg verwehrte.
Die Jets gingen bereits mit dem Anstoß in Führung. Brad Smith trug den Kickoff über 97 Yards in die Endzone der Steelers.
In der Folge entbrannte eine der Schlachten, die zwei Teams austragen, die unbedingt in die Playoffs wollen.
Als es im letzten Viertel 20:17 für die Jets stand, tat die Jets Defense endlich das, was man von ihr erwartete, sie entschied das Spiel.
Pittsburgh hatte den Ball an der eigenen drei und die Jets konnten Running Back Mewelde Moore in der Endzone stoppen, Safety, 22:17 New York.
Der letzte Drive der Steelers musste also mit einem Touchdown abgeschlossen werden. Doch hier bauten die Schiedsrichter mal wieder Mist. Bei einem Pass von Ben Roethlisberger auf Emmanuel Sanders zog ein Verteidiger dem Wide Receiver fast das Trikot aus, so sehr zerrte er an ihm.
Hätten die Zebras das gesehen, und es war eigentlich nicht zu übersehen, hätte die fällige Strafe die Steelers an die eins New Yorks geführt. So endete das Spiel mit dieser wieder mal schlechten Leistung einer Schiedsrichtercrew und einem 22:17 Sieg für die Jets.
Die haben jetzt 10-4 Siege und hielten ihre Playoffhoffnungen am Leben.
Pittsburgh führt die AFC North immer noch an und ist trotz der Niederlage sicher in den Playoffs, mit 10-4 Siegen vor den Ravens, die nach ihrem Sieg über die Saints auch 10-4 Siege haben.

In Seattle sicherte sich Atlanta die Playoffteilnahme. Die Falcons schlugen Seattle mit 34:18 und haben mit 12-2 Siegen nun zwei Spiele Vorsprung vor den Saints.
Durch die Niederlage der Saints in Baltimore steht New Orleans mit nur 10-4 Siegen hinter Atlanta und muss um den Einzug in die Endrunde bangen.

In Indianapolis hatten die Colts Mühe, die Jaguars niederzuringen.
Vor dem Spiel war klar, daß die Colts kein Laufspiel haben und den Lauf des Gegners nicht stoppen können.
Nach dem Spiel war klar, daß die Colts das Spiel auch dank ihres Laufspiels gewonnen hatten und weil sie das Laufspiel der Jags stoppen konnten.
Colts Running Back Donald Brown erzielte mit 14 Läufen 129 Yards und 1 Touchdown.
Die Defense erlaubte dem ansonsten nicht zu bändigenden Maurice Jones-Drew nur 46 Yards.
Peyton Manning warf 2 Touchdownpässe zu Austin Collie, der wochenlang wegen einer Gehirnerschütterung fehlte und wieder eingesetzt werden konnte.
Doch er musste das Spiel noch in der ersten Halbzeit wieder verlassen, weil er sich eine Gehirnerschütterung zuzog.
Die Colts konnten letztlich den 34:24 Sieg durch Tyjuan Hagler sichern, der einen Onsidekick der Jaguars aufnahm und den Ball über 41 Yards in die Endzone der Jags trug.

Die Lions beendeten die längste Auswärstniederlagenserie in der Geschichte der NFL.
Nach 26 verlorenen Spielen auf dem Platz des Gegners besiegten sie die Buccaneers in Tampa Bay in der Verlängerung mit 23:20.

19. 12. 2010

Kurzberichte
rodgers-aaron2Es gibt wichtige Änderungen auf den Quarterback Positionen einiger Teams.
Die Packers gaben bekannt, daß Aaron Rodgers (Bild) wegen seiner Gehirnerschütterung keine Erlaubnis der Ärzte bekommen hat, zu spielen. Er wird also in dem wichtigen Spiel gegen die Patriots fehlen.
Damit tritt Green Bay mit Matt Flynn an.
Flynn wurde 2008 von den Packers in der siebten Runde der Draft einberufen und hat noch kein Spiel in der NFL als Starter bestritten.

Die Vikings gaben bekannt, daß sie mit Rookie Joe Webb gegen die Bears beginnen.
Tarvaris Jackson wurde von Minnesota auf die Verletztenliste gesetzt, weil ihm der dicke Zeh wehtut. Brett Favre laboriert noch immer an der Schulterverletzung, die er sich gegen die Bills zugezogen hat, als er den wahrscheinlich letzten Pass in seiner Karriere geworfen hat. Zwar hatte er bis Samstag noch die Hoffnung, daß er trotz dieser Verletzung und seiner angeschlagenen Rippen und dem kaputten Fuß würde spielen können, doch auch er musste den Weg für Webb frei machen.
Damit erweitert sich die neue Serie Favres, die in der er in aufeinanderfolgenden Spielen nicht startet, auf zwei.

Orton hört ein Buh, und deshalb ist es Tebow Time in Denver.
Kyle Orton hat zwar keine schlechte Saison gespielt, gemessen an seinen Möglichkeiten, aber daß er jetzt wegen einer Rippenverletzung Platz für Tim Tebow Platz machen muss, stimmt kaum einen Broncosfan traurig. Mit ihm als Quarterback haben die Broncos eine Bilanz von 5-18 Siegen.
Der Playoffzug ist für Denver abgefahren und für den Rookie ist das eine gute Zeit, um in den letzten bedeutungslosen Spielen, echtes NFL Klima zu erfahren.
Zwar kam Tebow in der laufenden Saison schon zu einigen Spielzügen auf den Platz, aber nur sporadisch. Bisher lief er 12 mal mit dem Ball für 28 Yards und 3 Touchdowns. Sein einziger Pass, den er warf, brachte 3 Yards Raumgewinn und einen Touchdown. So gesehen eine tolle Bilanz. Jetzt wird man sehen, wie der Rookie sich in einem kompletten Spiel macht.

Die Steelers wollten Troy Polamalu auf die Verletztenliste setzen, überlegten es sich dann aber noch anders.
Der fünfmalige Pro Bowl Teilnehmer hat eine Zerrung an der rechten Achillessehne und der Wade, die er sich bei einem Hechtsprung in die Endzone letzte Woche zuzog.
Pittsburgh rechnet nicht mehr damit, daß Polamalu in dieser Saison noch mal eingesetzt werden kann, will aber die Hoffnung nicht ganz aufgeben.
Der Safety soll in den letzten regulären Spielen geschont werden und dann hoffentlich in den Playoffs wieder zuschlagen können.
Heute geht es gegen die Jets, gegen einen harten AFC Rivalen und bereits in vier Tagen gegen die Panthers, einem bereits als Sieg verbuchten Pflichtspiel. Das letzte Saisonspiel müssen die Steelers in Cleveland bestreiten.

18. 12. 2010

Kurzberichte
mcnabb-donovan-redskins3Die Redskins misten alles aus, was teuer und wertlos ist. Den Anfang machten sie mit Defensive Lineman Albert Haynesworth, den sie für den Rest der Saison ohne Bezahlung suspendierten.
Am Freitag setzten sie Quarterback Donovan McNabb (Bild) für die letzten drei Spiele auf die Bank und lassen Rex Grossman starten. Doch McNabb ist für die letzten drei Spiele noch nicht mal Ersatzmann sondern nur der dritte Mann hinter Grossman und John Beck.
Tiefer kann man nicht stürzen, wenn man gerade erst einen 78 Millionendollarvertrag abgeschlossen hat.
Head Coach Mike Shanahan betonte denn auch, daß er nicht unbedingt mit McNabb rechnet für die nächste Saison. Er wolle sich ansehen, was er an Material hat und auch sehen, was in der nächsten Draft auf den Markt kommt.
In den letzten drei Spielen könne ihm McNabb nicht mehr zeigen, als er schon in den 13 Spielen zuvor von ihm gesehen habe.
Der Agent des Quarterbacks findet dieses Verhalten unwürdig. Sein Klient wäre noch nie zuvor in seiner Karriere so respektlos behandelt worden, wie in Washington.
Nun Respekt kann man sich durch Leistung verdienen.
McNabbs Bilanz in dieser Saison weist auf, daß er nur 58% seiner Pässe vervollständigen konnte. Er warf 14 Touchdowns und 15 Interceptions. Er hat eine Passerwertung von 77,1 Punkten.
Wie soll man sojemanden respektieren?

Die Jaguars verpflichteten erneut Quarterback Todd Bouman.
David Garrard zerrte sich beim Training am Freitag den Oberschenkel und konnte nur eingeschränkt trainieren.
Natürlich wäre es für die playofforientierten Jaguars ein herber Rückschlag, wenn Garrard gerade im Spitzenspiel gegen die Colts nur zusehen könnte.
Damit allerdings rechnet man nicht wirklich in Jacksonville. Bouman ist nur als absoluter Notnagel verpflichtet worden.

Rex Ryan betont, daß er die Wahrheit sagt, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit, wenn er sagt, daß er nichts damit zu tun hat, daß sein Krafttrainer einem Spieler der Dolphins ein Bein gestellt hat.
Das wären die Fakten, die reinen Fakten, betonte der Head Coach der Jets auf Nachfrage.
Wenn man ihm das nicht glaube, fuhr er fort, würde man es ihm halt nicht glauben, Ende der Geschichte.

Ob Aaron Rodgers im wichtigen Spiel gegen die Patriots dabei sein kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Anstoß.
Der Quarterback der Packers laboriert an seiner zweiten Gehirnerschütterung in dieser Saison und es steht nicht fest, ob er spielen kann.
Wie das Team ohne ihn spielt, konnte man ja letzte Woche gegen die Lions sehen. Nachdem Rodgers das Spiel verlassen hatte, ging nichts mehr und Green Bay verlor mit 3:7.

Bei den Steelers steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Troy Polamalu. Der Safety hat eine Zerrung an der Achillessehne und der Wade und konnte drei Tage in Folge nicht am Training teilnehmen.
Polamalu ist in dieser Saison mal wieder der Garant für die Siege der Steelers und sein Ausfall würde das Team sehr treffen.

Die Fans der Steelers überweisen James Harrison fleißig Geld, damit der Linebacker seine Strafen, die die NFL ihm in dieser Saison auferlegt hat, zahlen kann.
$125.000 an Strafen musste er in dieser Saison bereits zahlen, weil er angeblich zu unfair spielen würde.
Also fingen die Fans an, dem armen Mann Geld zu überweisen, vieles davon anonym.
Was Harrison zurückzahlen konnte, hat er zurückgezahlt, doch die anonymen Spenden will er nicht für sich verwenden. Harrison gründete die James Harrison Stiftung, eine Organisation, die Kindern hilft, die in Not geraten sind. Dafür, so Harrison, sei das Geld gut angelegt.

17. 12. 2010

Ist das fair?
bradford-sam200Momentan sieht es so aus, als ob der Gewinner der NFC West noch nicht mal ein ausgeglichenes Sieg- Niederlagen Verhältnis hat, wenn er die Playoffs erreicht.
Dennoch steht es fest, daß dieses Team Heimrecht in einem Wild Card Spiel haben wird. Der Gegner könnten die Falcons oder die Saints sein, die 12 oder sogar 13 Spiele gewonnen haben könnten bis dahin.
Ist das fair?
Nein, natürlich nicht!
Wird sich daran etwas ändern?
Nein, natürlich nicht.
Die Liga ist stolz auf ihr System, in dem die Sieger der Divisionen im ersten Spiel Gastgeber sind, egal, welche Bilanz der Gegner hat.
Widerstand regt sich von... Rich McKay, dem Präsidenten der Falcons. Sie könnten z.B. mit 12 Siegen zweiter in der NFC South werden und müssten dann zu dem schlechteren Team reisen. Deshalb regt McKay an, die Vergabe der Heimspiele in den Wild Cards auch schon an der Bilanz der Teams auszurichten, wie es in den späteren Runden ja der Fall ist. Für Atlanta, das besonders Heimstark ist, wäre das ein nicht zu vernachlässigender Vorteil
Viele aber, Spieler, wie Offizielle, sagen, daß man sich den Gewinn einer Division und das daraus resultierende Heimrecht erkämpft und verdient hat, auch wenn man nur 7 Spiele gewonnen und 9 verloren hat.
Rich McKay hat den Vorschlag gemacht, das Format für die Zukunft zu überdenken, stößt aber nicht gerade offene Türen damit auf.

Kurzberichte
Tony Romo ist verletzt, aber nicht untätig. Der Quarterback der Dallas Cowboys verlobte sich mit einer Reporterin des Fernsehsenders KDAF-TV in Dallas. Die 24- jährige Candice Crawford ist eine ehemalige Schönheitskönigin aus Missouri.
Wann der 30- jährige seine Auserwählte zum Traualtar führen wird, steht noch nicht fest.

Wer zuerst kommt, sitzt zuerst, heißt es am Montag in Minnesota.
Da das Collegestadion weniger Zuschauer fasst, als der Metrodome, bekommen die Kartenbesitzer für das Spiel gegen Chicago Eintritt, in der Reihenfolge ihres Erscheinens.
Da der Ausschank von alkoholischen Getränken in Collegestadien verboten ist, bekommen die Fans kein Bier. Dieses Verbot wurde für das NFL Spiel nicht aufgehoben.
Dabei bräuchten gerade die Fans der Vikings eine Möglichkeit, sich ihr Team schön zu saufen. Eine Chance auf die Playoffs besteht nicht mehr, und wer Quarterback spielt, steht in den Sternen.
Brett Favre hat einen Knochenriß im Fuß, einen verletzten Knöchel und schmerzende Rippen. Dazu die Schulterverletzung, die seine Serie für Starts in Folge nach 297 Spielen beendete.
Es ist fraglich, ob er am Montag spielen wird, oder ob er überhaupt noch mal spielen wird.
Für Tarvaris Jackson ist die Saison definitiv beendet. Ihm tut der dicke Zeh weh und die Vikings setzten ihn auf die Verletztenliste.
Es läuft darauf hinaus, daß der dritte Mann, Rookie Joe Webb, der hungrigen Defense der Bears vorgesetzt wird.

Die 7-6 Chargers spielten gegen die 5-8 49ers und für beide ging es noch um die Playoffs.
Während San Diego eindrucksvoll beweisen konnte, daß es zu Unrecht noch hinter den Chiefs steht, fragte man sich bei den 49ers, was die überhaupt in der NFL zu suchen haben?
Es ist zwar nicht klar, wie weit oben Mike Singletary auf der Liste der Head Coaches steht, die nach der Saison gefeuert werden, aber daß er spätestens nach diesem Spiel auf der Liste stehen wird, ist klar.
Es ist sowieso schockierend, daß eine Mannschaft mit einer Bilanz von 5-8 noch Chancen auf die Playoffs hat, aber dann noch zu sehen, wie schlecht dieses Team wirklich ist, ist noch viel erschreckender.
Die Chargers erzielten 34 Punkte, bevor sie die Starter in letzten Viertel schonten, und so San Francisco noch einen unverdienten Touchdown erlaubten.
San Diego hat Fahrt aufgenommen und wenn sie die Playoffs erreichen, können sie es je nach Konstellation bis ins Endspiel gegen die Patriots schaffen, wo dann aber Schluß sein dürfte.
Die Chargers haben nun 8-6 Siege und Kansas City steht noch mit 8-5 Siegen vor ihnen. Die Chiefs müssen am Sonntag in einem weiteren Duell zweier West Teams aus der AFC und der NFC in St. Louis ran.
Die 49ers haben 5-9 Siege und bleiben tatsächlich noch im Playoffrennen in der unterirdisch schwachen NFC West.

16. 12. 2010

Kurzberichte
owens-bengalsTerrell Owens (Bild) sagte, daß die Trainer der Bengals für die lausige Saison verantwortlich wären,,, und niemand widersprach.
Im Gegenteil, Head Coach Marvin Lewis betonte, daß der Wide Receiver recht hätte. Keiner der Trainer hätte genug getan, um den Absturz des letztjährigen Gewinners der AFC North zu verhindern.
Damit hat der Head Coach natürlich sein eigenes Grab geschaufelt und dürfte am letzten Spieltag auch endlich seinen letzten Arbeitstag in Cincinnati erleben.
Doch Owens beließ es nicht bei der Kritik am Head Coach und seiner Crew. Auch der Besitzer wäre nicht der Fähigste sagte er. Auch das Team bekam sein Fett weg, aber, betonte T.O., sie hätten nur so gut spielen können, wie die Trainer sie vorbereitet hätten.

Die Jets haben die Strafe für Sal Alosi noch heraufgesetzt. Der Krafttrainer hat einem Spieler der Dolphins ein Bein gestellt, als dieser bei einem Kickreturn an der Seitenauslinie entlang lief.
Dafür wurde er am Montag für den Rest der Saison vom Team suspendiert.
Mittlerweile hat sich herausgestellt, daß die Aktion geplant war. Alosi hatte einige nicht aktive Spieler und Assistenztrainer aufgefordert, sich in einer Reihe aufzustellen und Spieler der Dolphins, die an ihnen vorbeilaufen, zu behindern.
Dafür wurde Alosi nun auf unbestimmte Zeit suspendiert.
Als Außenstehender fragt man sich jedoch, inwieweit ein Krafttrainer solch eine Aktion selber plant?
Ist das möglich, oder sollte da nicht eher eine Anordnung von weiter oben vorgelegen haben?

Die Texans müssen für den Rest der Saison ohne Mario Williams auskommen.
Der Defensive End hat eine Leistenverletzung und wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

NFL Commissioner Roger Goodell macht mal wieder auf Optimist. Im Februar würde es einen neuen Vertrag zwischen der Spielergewerkschaft und der Liga geben, sagte er am Mittwoch.
Alle Vertreter der Liga würden hart an einer Vereinbarung arbeiten und wüssten, was davon abhängt. Auf Seiten der NFL würde Tag und Nacht gearbeitet, um einen unterschriftsreifen Vertrag zu erstellen.
Goodell hofft, daß auch die andere Seite so hart arbeiten würde.
Derweil geben natürlich auch andere Beteiligte ihren Senf dazu. Während Goodell davon spricht, einen Tag nach dem Super Bowl mit der Gewerkschaft zu einer Einigung zu kommen, ist sich Robert Kraft, der Besitzer der Patriots, sicher, daß nach Ende der regulären Saison ein Vertrag unterschrieben würde. Das wäre der 2. Januar, also schon recht bald.
Vertreter der Gewerkschaft dagegen wären froh, wenn bis zum 4. März eine Einigung zustande käme. An diesem Tag endet der laufende Vertrag und einen Tag später fängt das neue Geschäftsjahr der Liga an.
Dann ist die Aussperrung der Spieler zur Saison 2011 fast nicht mehr zu verhindern.

Die Vikings verpflichteten Quarterback Patrick Ramsey.
Brett Favre ist an vielen Körperteilen verletzt. Am schlimmsten ist seine Schulterverletzung, die ihn zum ersten Mal in seiner Karriere davon abhielt, ein Spiel zu bestreiten.
Tarvaris Jackson wurde im Spiel gegen die Giants am Zeh verletzt und musste das Spiel vorzeitig beenden. Auch sein Einsatz am Montag gegen Chicago ist gefährdet.
Deshalb die Verpflichtung von Ramsey, der allerdings zu einem Team kommt, das keine Chancen mehr auf die Playoffs hat und nur noch unnötige Abfallspiele bestreitet.

Die besten Spieler der Woche 14

AFC
OFFENSE: QB PEYTON MANNING, INDIANAPOLIS COLTS
25 von 35 Pässen für 319 Yards, 2 Touchdowns
Seine 21. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S TROY POLAMALU, PITTSBURGH STEELERS
2 Tackles, 2 Interceptions, 1 Touchdown
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR DAVID REED, BALTIMORE RAVENS
Insgesamt 233 Kickoff Return Yards, darunter 1 Touchdown über 103 Yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR DE SEAN JACKSON, PHILADELPHIA EAGLES
4 gefangene Pässe für 210 Yards, 1 Touchdown
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S MALCOLM JENKINS, NEW ORLEANS SAINTS
4 Tackles, 2 Interceptions, 3 abgewehrte Pässe, 1 Touchdown
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JAY FEELY, ARIZONA CARDINALS
5 von 6 Field Goals, 4 von 4 Extrapunkte, 1 Touchdown 
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

15. 12. 2010

Kurzberichte
manning-eli2Langsam ist niemand mehr da, zu dem Eli Manning (Bild) seine Pässe werfen kann.
Das eh schon dezimierte Wide Receiver Korps muss zwei weitere Ausfälle verkraften, Steve Smith und Mario Manningham.
Smith war gerade erst nach einer vierwöchigen Verletzungsauszeit zurückgekommen und zog sich eine Oberschenkelzerrung zu. Manningham verletzte sich an der Hüfte.
Wie lange die beiden ausfallen, steht noch nicht fest.

Die Dolphins verpflichteten Kevin Curtis. Der Wide Receiver besiegte in diesem Jahr eine Krebserkrankung und hatte im letzten Jahr eine Knieverletzung.
Er soll Brian Hartline ersetzen, der mit einer Verletzung am Finger auf die Verletztenliste gesetzt wurde.
Curtis spielte sechs Jahre in St. Louis und letztes Jahr in Philadelphia, mit überschaubaren Leistungen.

Der Chefarzt der Spielergewerkschaft warnt davor, die Saison auf 18 Spiele auszuweiten.
Es würde etwa zu 250.000 zusätzlichen Spielzügen kommen mit den entsprechenden Kollisionen und Verletzungen.
Als Arzt würde es ihm schwerfallen, der Ausweitung der Saison zuzustimmen, sagte er. Als weiteres Alarmsignal wertete er die Tatsache, daß die Zahl der Gehirnerschütterungen in dieser Saison um 21% in die Höhe gegangen sei.
Das aber liegt auch daran, daß viele Verdachtsfälle auf eine solche Verletzung schon als Gehirnerschütterung in die Statistik eingeht.
Für mich als Beobachter der Liga seit 29 Jahren ist es unverständlich, warum die Liga die Saison unbedingt in einem Schritt auf 18 Spiele ausdehnen will. Eine Ausweitung auf 18 Spieltage und zwei Freiwochen als erster Schritt wäre doch schon mal ein sanfter Einstieg in die Verlängerung auf 18 Spiele.

Neun Teams stehen bereits jetzt als Verlierer der Saison fest.
Washington, Minnesota, Dallas, Detroit und Carolina aus der NFC haben auch rein rechnerisch keine Chance mehr darauf, die Playoffs zu erreichen.
In der AFC haben Buffalo, Cincinnati, Cleveland und Denver keine Chance mehr.
Die Playoffs bereits erreicht hat erst ein Team, die New England Patriots.

Auch nächsten Montag werden die Vikings nicht in im Metrodome spielen können.
Das MNF Spiel gegen die Bears werden sie im Stadion der University of Minnesota austragen.
Die Beschädigung des Daches ist größer, als zuerst angenommen. Bis zum Monday Night Spiel kann es nicht repariert werden. Hunderte Arbeiter haben bereits begonnen, den Schnee aus dem Ersatzstadion zu schaufeln.
Das Spiel am Montag findet exakt 29 Jahre nach dem letzten Heimspiel statt, das die Vikings in einem nicht überdachten Stadion ausgetragen haben. Am 20. Dezember 1981 verloren die Vikings im Metropolitan Stadium mit 6:10 gegen Kansas City.

14. 12. 2010

Montag, der 13.
003Nein, es war nicht Freitag der 13. und es geht auch nicht um Jason Voorhees.
Doch der gestrige Montag der 13. war ein schlimmer Tag für alle Footballfans und Brett Favre (Bild). Nach 18 Jahren und 297 Spielen in Folge stand der Quarterback der Vikings zum ersten Mal, seit er sein erstes Spiel für die Packers startete, in Straßenklamotten am Spielfeldrand und sah seinem Team nur zu.
Das spielte in Detroit gegen die Giants und verlor sang und klanglos.
Nachdem am Sonntag Teile des Daches des Stadions in Minnesota unter der Last des Schnees eingebrochen waren, musste das Spiel auf Montag verlegt werden und fand in Detroit statt.
Hier war man überrascht, wie viele Fans sich für die 30.000 Freikarten anstellten. Bereits um fünf Uhr morgens am Montag standen die ersten Fans vor den Kartenhäuschen für Karten an, die die NFL kostenlos abgab.
Sie sahen ein dominantes Giants Team, das wieder auf das Laufspiel mit Jacobs und Bradshaw setzte und damit die Vikings überrannte. 21:3 gewann New York und blieb den Eagles auf den Fersen.
Doch das Spiel war nur Nebensache, denn Brett Favre war die Hauptperson, auch wenn, nein, gerade weil er nicht spielte.
Das zukünftige Mitglied der Ruhmeshalle begann seine Karriere als dritter Mann bei den Atlanta Falcons. Diese gaben ihn als völlig unbrauchbar an die Packers ab, die ihn als Ersatzmann für Don Majkowski verpflichteten. Es war der zweite Spieltag in der Saison 1992. Favre kam in der zweiten Hälfte für Majkowski ins Spiel und fing seinen ersten Pass, den er warf, selber. Ein Verteidiger der Buccaneers kam mit der Hand an den Ball und schlug ihn zurück... in die Arme von Favre für einen Raumverlust von sieben Yards.
Sein letzter Pass, 18 Jahre später gegen die Bills, war ein Interception und es könnte der letzte Pass in seiner Karriere gewesen sein. Die Schulterverletzung, die er sich gegen Buffalo zuzog, war die erste Verletzung, die ihn im darauffolgenden Spiel vom Start abhielt. Ob er in dieser Saison noch mal spielen wird, ist fraglich, denn Minnesota spielt nur noch um die blecherne Ananas.
Die Chancen, daß Brett Favre noch mal aus seinem Ruhestand zurückkommt, sind durch das Ende der Serie auf ein Minimum gesunken.

Im Monday Night Spiel hätte es beinahe eine Sensation gegeben.
Zur Halbzeit führten die Ravens 21:7, also nichts Unerwartetes.
Doch in der zweiten Halbzeit spielten die Texans auf einmal Football und das auch noch richtig gut.
Die Angriffsserie, die sie nach der Zweiminutenwarnung starteten, könnte als The Drive II in die Geschichte eingehen. Baltimore führte 28:20 und Houston begann an der eigenen 5.
95 Yards später und 21 Sekunden vor Spielende warf Matt Schaub einen Pass auf Andre Johnson in der Endzone und nun kam es auf die zwei Punkte Umwandlung an.
Schaub passte erneut in die Endzone und Jacoby Jones fing den Ball zum Ausgleich.
Was Quarterback Matt Schaub und seine Offense in der zweiten Halbzeit und in diesem Drive zeigten, war absolut Playofftauglich.
Ganz anders in der Verlängerung.
Hier warf Schaub einen Interception und Josh Wilson trug den Ball über 12 Yards in die Endzone der Texans zum 34:28 Sieg.
Die Ravens bleiben damit den Steelers weiter im Nacken.

Kurzberichte
Die Jets suspendierten ihren Krafttrainer Sal Alosi für den Rest der Saison, wegen Trippings.
Alosi stellte Nolan Carroll von den Dolphins absichtlich ein Bein, als dieser an der Seitenauslinie an ihm vorbei lief.
Alosi entschuldigte sich nachher und sagte, daß er nicht wisse, was ihn da geritten hätte.
Aber an der Strafe der Jets ändert das nichts. Er ist suspendiert und muss zusätzlich eine Strafe von $25.000 zahlen.

Der flexible Spielplan der NFL sorgt in Woche 16 für folgende Änderungen: NBC möchte in seiner Sunday Night Serie nicht das Spiel der Bengals gegen die Chargers übertragen. Dieses Spiel wurde auf 22:00 Uhr verschoben.
Dafür überträgt NBC das Spiel der Eagles gegen die Vikings. Warum, das erschließt sich einem nicht, denn von den momentanen Leistungen her dürfte das ein Schlachtfest in der Dose geben.
Der Hype um Michael Vick und die Eagles scheint etwas aus den Fugen zu geraten.

Matt Cassel hat wieder am Training der Chiefs teilgenommen.
Weniger als eine Woche nach seiner Blinddarmoperation meldete der Quarterback sich wieder beim Team zurück.
Ob er gegen die Rams am Sonntag starten wird, steht aber noch nicht fest.

13. 12. 2010

Woche 14
roethlisberger-bigbenMan wird den Eindruck einfach nicht los, daß die NFL einen Rochus auf die Steelers hat.
Das dürfte natürlich Quatsch sein, aber die Zeichen sind so eindeutig.
Zweimal hätte es eine Strafe gegen Verteidiger der Bengals geben müssen, nachdem diese Ben Roethlisberger (Bild) unfair attackiert hatten.
Zuerst schlug Michael Johnson dem Quarterback der Steelers mit dem Unterarm hart gegen den Helm. Keine Flagge. Im Gegenteil. Als Roethlisberger sich zu Schiedsrichter Walt Anderson umdrehte und fragte, wo denn die Flagge bliebe, drehte der sich nur ab, verdrehte angewidert die Augen und strafte Big Ben mit Nichtbeachtung.
Später nahm Roy Williams Anlauf, um Roethlisberger, nachdem dieser den Ball geworfen hatte, mit voller Wucht in den Boden zu rammen. Die NFL gesteht einem Verteidiger einen Schritt zu, den dieser noch in Richtung Quarterback machen darf, nachdem der den Ball geworfen hat. Williams machte aber noch drei Schritte, bevor er Roethlisberger rammte.
Wieder keine Flagge.
Doch die Steelers überkamen auch diese Benachteiligungen, dank ihrer Defense.
Pittsburghs Safety Troy Polamalu fing zwei Pässe von Carson Palmer ab und trug den ersten davon über 45 Yards in die Endzone. Linebacker LaMarr Woodley trug einen weiteren abgefangenen Pass über 14 Yards in die Endzone und die Bengals, die den Steelers wie gewohnt das Leben schwer machten, waren besiegt.
Unterm Strich standen erneut zwei harte Fouls, die nicht geahndet wurden und ein 23:7 Sieg für Pittsburgh, das nun gespannt abwartet, was die Ravens in dieser Nacht mit den Texans anstellen.

Die Packers verloren nicht nur das Spiel in Detroit sondern auch ihren wichtigsten Spieler Aaron Rodgers.
Der Quarterback musste mit einer Gehirnerschütterung das Spiel schon in der ersten Halbzeit verlassen.
Damit ging dieses sicher als Sieg verbuchte Spiel mit 3:7 verloren.
Ob Rodgers im nächsten Sunday Night Spiel gegen die Patriots mitmischen kann, wird sich erst im Lauf der Woche entscheiden.

Die Jets verlieren immer mehr an Boden im Rennen um den vor der Saison vorausgesagten Gewinn des Super Bowls.
Gegen die Dolphins konnten sie im eigenen Stadion nur 6 Punkte erzielen. Quarterback Sanchez wurde sechs Mal gesackt.
Die Defense war nicht gut genug, um Miami daran zu hindern, weniger Punkte zu erzielen.
Mit Quarterback Chad Henne als Starter machte die Offense Miamis satte 10 Punkte und flog als Sieger nach Hause.
Die Jets müssen jetzt höllisch loslegen, damit sie wenigstens als Wild Card Team in die Playoffs kommen, denn die Patriots spielen, als wären sie nicht von diesem Planeten.

Vieles sprach gegen einen Sieg New Englands in Chicago, die Defense der Bears, die lautstarke Unterstützung der Fans und vor Allem der 60 Stundenkilometer schnelle Wind, der das Schneegestöber vor sich her trieb.
Doch all das beeinflusste Tom Brady und seinen Haufen überhaupt nicht. Am Ende seines Arbeitstages hatte der Quarterback Pässe für 369 Yards geworfen und damit seine beste Leistung in dieser Saison abgeliefert, im schlechtesten Wetter, seit es das Märchen von der globalen Erwärmung gibt.
Die hochgelobte Verteidigung der Bears interessierte den Angriff der Patriots genausowenig, wie die Fans und das Wetter. Mit einer unglaublichen chirurgischen Präzision nahmen die Pats die Teddies auseinander, als wäre dies nicht die drittbeste Verteidigung der Liga.
Die Offense der Bears ist nun wirklich nichts, was einem Defensive Coordinator Kopfschmerzen bereitet und die Defense der Pats schaltete sie völlig aus. Quarterback Cutler brachte es auf eine Quarterback –Wertung von 32,9 Punkten und das Laufspiel, na ja, welches Laufspiel. 47 Yards erzielte Chicago damit nur.
Nach dieser Leistung in diesem Wetter, sehe ich kein Team, das New England noch gefährlich werden kann.
Die Patriots führten zur Halbzeit mit 33:0 und hielten sich danach stark zurück. Dadurch kam es am Ende nur zu einem 36:7 Sieg, der den Bears sehr sehr schmeichelte.
New England ist damit das erste Team, das sich in dieser Saison für die Playoffs qualifiziert hat.

Einen Schreckensmoment gab es beim Spiel in New Orleans. Saints Kickreturner Courtney Roby musste das Spiel nach einem harten Hit gegen den Helm verletzt verlassen.
Mehrere Minuten lag er regungslos am Boden, bevor er vom Platz gefahren wurde.
Doch es konnte eine Entwarnung gegeben werden, denn die Kameras zeigten, daß er Arme und Beine bewegen konnte.
Die Saints gingen in diesem Spiel gegen die Rams als 31:13 Sieger vom Platz.

Die Chargers profitierten davon, daß die Chiefs auf Quarterback Matt Cassel verzichten mussten.
Kansas City erzielte nicht einen Punkt in diesem für die AFC West so wichtigen Spiel, während San Diego 31 Punkte machte.
Damit ist San Diego mit 7-6 Siegen auf ein Spiel an die Chiefs herangekommen, die 8-5 Siege vorweisen können und sich jetzt wirklich vorsehen müssen, daß die Chargers sie nicht noch überholen.

Im wohl besten Spiel des Tages konnten die Jaguars ihren Vorsprung vor den Colts halten.
Die Raiders lieferten Jacksonville eine ansehnliche Schlacht, und in einer Partie, die hin und her wogte konnten die Jaguars als knapper 38:31 Sieger vom Platz gehen.
Wieder war es Maurice Jones-Drew, der zum Matchwinner wurde. Der Running Back lief 23 mal für 101 Yards und den entscheidenden Touchdown über 30 Yards zum Sieg, eine knappe Minute vor Spielende.
Zur Halbzeit lagen die Jaguars noch mit 10 Punkten hinter den Raiders. In der Kabine hielt Jones-Drew eine flammende Rede, die seine Teamkollegen anstachelte und nach vorne trieb, so daß sie nun mit 8-5 Siegen weiter vor den Colts bleiben, die 7-6 Siege haben.
Am Sonntag spielt Jacksonville in Indianapolis und kann sich mit einem Sieg ein nettes Polster schaffen.

12. 12. 2010

Kurzberichte
favre-privatBrett Favre (Bild) wurde zum Fan der „Globalen Erwärmung“. Diese hat nämlich hat Minnesota in ihrem „heißen“ Griff und sorgte für einen heftigen Schneesturm.
Dadurch hat der Quarterback der Vikings einen Tag mehr Ruhe, die er seiner kaputten Schulter gönnen kann.
Die Giants hingen bei ihrem Anflug auf Minneapolis in Kansas City fest, wohin sie wegen des Sturms umgeleitet wurden.
Das Spiel wurde auf Montag um 20:00 Uhr Ostküstenzeit verschoben.
Allerdings wird das dann kaum im Metrodome der Fall sein, den Teile des Daches sind unter der Schneelast eingebrochen. Ausweichsort zum Ausweichszeitpunkt könnte das Stadion der University of Minnesota sein. Das Stadion wurde erst 2009 eröffnet und fasst 51.000 Zuschauer, ist aber nicht überdacht. Das ist wichtig, weil die Giants keine Ausrüstung für ein Spiel im kalten Klima dabei haben. Sie sind für ein Spiel in einem überdachten Stadion ausgerüstet. Es wird also sogar darüber nachgedacht, das Spiel nicht in Minnesota auszutragen, sondern in einem benachbarten überdachten Stadion. Erfahrung hat die NFL mit dieser Maßnahme. Die Chargers mussten zuletzt für ein Heimspiel nach Arizona ausweichen, weil ihr Stadion als Schutzraum für Flüchtlinge vor einem Waldbrand diente.
W-F Aktuell: Das Spiel findet am Montag um 19:20 Uhr in Detroit statt.

Die Eagles müssen gegen die Cowboys ohne Asante Samuel antreten.
Der Cornerback hat bereits die letzten beiden Spiele verpasst und fehlte der Verteidigung spürbar.

Wie erwartet kann Matt Cassel nicht gegen die Chargers spielen.
Der Quarterback wurde am Mittwoch am Blinddarm operiert und ein Start am Sonntag wäre schon ein kleines Wunder gewesen.

Bud Adams, der Besitzer der Titans, sagte der Presse, daß er nicht allzu glücklich mit dem Abschneiden seines Teams in der laufenden Saison ist.
Was momentan passiere, wäre nicht das, was er sich vorgestellt habe.
Nach einem Saisonstart mit 5-2 Siegen legten die Titans eine sechs Spiele dauernde Niederlagenserie hin, die zweite in zwei Jahren. Sie stehen kurz davor, zum fünften Mal in sieben Jahren die Playoffs zu verpassen.
Nach der Saison wird er entscheiden, was er mit Head Coach Jeff Fisher macht.
Fisher ist in seinem 16. Jahr in Tennessee und hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2011. Er geht davon aus, daß er auch 2011 Head Coach der Titans ist und er würde gerne seine Karriere als Head Coach der Titans beenden.
Bud Adams mag anderes im Sinn haben.

11. 12. 2010

Kurzberichte
spikes-brandonDie NFL hat Brandon Spikes (Bild) für vier Spiele ohne Bezahlung gesperrt.
Der Linebacker der Patriots hat leistungssteigernde Mittel eingenommen und muss für den Rest der regulären Saison draußen bleiben.
Zu den Playoffs ist der Rookie wieder spielberechtigt.
Nachdem er erwischt wurde, sonderte er die üblichen, vorgefertigten Entschuldigungsfloskeln ab und sagte, daß er ein Medikament genommen habe von dem er nicht wusste, daß es verbotene Substanzen enthielt.
Und am 24. 12. kommt der Weihnachtsmann!

Jerry Jones will Tony Romo auf dem Platz sehen.
Der Besitzer der Cowboys will, daß sein Quarterback in den letzten beiden Spielen am 25. 12. gegen Arizona und am 2. 1. gegen Philadelphia wieder antritt.
Romo brach sich am 25. Oktober die linke Schulter und sein Heilungsprozess schreitet gut voran.
Jones will Romo nicht als Ersatzmann an der Seitenauslinie haben, er will, daß sein Quarterback startet.
Mit Jon Kitna an Romos Stelle haben die Cowboys eine Bilanz von 3-3, bei einer Saisonbilanz von 4-8 Siegen.
Der Playoffzug ist für Dallas abgefahren, aber Jones möchte seinen Quarterback in dieser Saison noch mal im Einsatz sehen, wobei ihm ziemlich egal zu sein scheint, was sein Head Coach dazu zu sagen hätte.

Die Polizei durchsuchte das Haus von David Reed.
Der Rookie Kickreturner der Ravens soll Drogen nehmen und diese in seinem Haus aufbewahren.
Am Freitag wurden die gemachten Funde untersucht, aber eine Anklage gegen Reed wurde bisher noch nicht erhoben.

Broncos Cornerback Perrish Cox wurde am Freitag verhaftet. Der Rookie soll am 28. Oktober eine Frau vergewaltigt haben.
Die Untersuchungen hätten ergeben, daß die Anschuldigungen zurecht erhoben wurden.
Cox erschien in grauer Gefängniskleidung und mit Fußfesseln vor dem Richter. Gegen $50.000 Kaution wurde er aus der Haft entlassen.
Der Richter erlaubte Cox, den Staat zweimal zu verlassen, wohl um zu den Spielen nach Arizona und Oakland fahren zu können.

John Elway möchte wieder für die Broncos arbeiten, im Vorstand.
Der ehemalige Quarterback sagte in seiner wöchentlichen Radiosendung, daß er mit Teambesitzer Pat Bowlen darüber gesprochen habe, aber von dessen Seite sei noch nichts zurückgekommen.
Zwar ist Elway bereits dafür zuständig Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und Werbepartner zu rekrutieren, aber er möchte mehr Verantwortung übernehmen. Allerdings möchte er nicht General Manager oder Head Coach werden, betonte er.

Nach sieben Wochen, in denen die härteren Regeln der NFL gegen verbotene Hits gelten, ist die Konfusion unter den Spielern perfekt, wie eine Umfrage der Associated Press unter den Spielern der NFL zutage förderte.
Die Liga sagte sofort, daß es keinen Grund zu irgendeiner Unsicherheit gebe. Alles wäre klar geregelt.
Die Spieler jedoch sehen, daß ähnliche Situationen von verschiedenen Schiedsrichterteams verschieden behandelt werden.
Z.B. der ungemein brutale und überflüssige Hit von Ravens Linebacker Jameel McClain gegen Steelers Tight End Heath Miller, der diesem fast den Kopf wegriss, wurde nicht geahndet.
Ein Angriff von Lions Defensive Tackle Ndamukong Suh, der mit dem Unterarm voran den mit dem Ball laufenden Quarterback Jay Cutler legal zu Boden brachte, wurde geahndet.
Die Inkonsistenz bei den Schiedsrichterentscheidungen, und die nicht nachvollziehbaren Strafgeldentscheidungen der Liga, verunsichern die Spieler... und sie sind zu Recht verunsichert.
Die Spieler sehen, daß die Härte der Fouls oft nicht die Höhe der Strafen rechtfertigen, und sie sind der Meinung, daß die Liga sich auf einige Spieler ganz besonders konzentriere.
Die NFL hat erneut ein Video zusammengestellt, in dem gezeigt wird, was erlaubte Hits sind und was unerlaubte Hits sind. Dieses Video wurde an die Teams verschickt. Die Liga weist darauf hin, daß sich die Zahl der unerlaubten Tackles seit Einführung der härteren Strafen verringert hat. Das Video würde beweisen, daß die Spieler die Regeln verstanden haben und sie befolgen.
Spieler, die dieses Video bereits gesehen haben, sagen, daß dadurch für sie nichts klarer wurde.

10. 12. 2010

Thursday Night Battle in Tennessee
manningDie Colts konnten einen knappen Sieg gegen die Titans erringen und bleiben damit dem Tabellenführer aus Jacksonville auf den Fersen.
Das muss man erst mal wirken lassen: „Die Colts bleiben dem Tabellenführer Jaguars auf den Fersen“, vier Spieltage vor Saisonende.
Normalerweise fangen die Colts um diese Zeit an, ihre Starter für die Playoffs zu schonen. In dieser Saison müssen die Starter reinhauen, um die Playoffs zu erreichen. Weitermachen damit müssen sie am nächsten Spieltag, wenn die Jaguars in Indianapolis antreten.
In Woche vier haben die Colts in Jacksonville verloren, das darf sich nicht wiederholen.
Gegen Tennessee konnte Peyton Manning (Bild) gestern seine Nervosität, die er in den letzten drei Wochen an den Tag legte, abstreifen und seine Verteidiger konnten den Angriff der Titans in Schach halten.
Manning warf Pässe für 319 Yards und 2 Touchdowns um eine drei Spiele dauernde Niederlagenserie zu beenden.
Eine solche Niederlagenserie ist für das Team ja eine völlig ungewöhnliche Erfahrung. 2002 verloren sie zuletzt drei Spiele in Folge.
Mit dem Sieg in Tennessee haben die Colts ihr Schicksal in den eigenen Händen.
Indianapolis steht mit 7-6 Siegen hinter Jacksonville mit 7-5 Siegen. Die Jaguars müssen am Sonntag gegen Oakland antreten, eine lösbare Aufgabe.
Obwohl die Jags Tabellenführer in der AFC South sind, konnten sie ihr Heimpublikum noch nicht von ihren Qualitäten überzeugen. Das Spiel gegen die Raiders ist noch nicht ausverkauft.

Kurzberichte
Die Chargers hoffen darauf, daß sie im Spitzenspiel gegen die Chiefs Wide Receiver Vincent Jackson und Tight End Antonio Gates einsetzen können. Beide waren leicht verletzt, konnten aber wieder am Training teilnehmen.
Die Chargers haben eine Bilanz von 6-6 Siegen und brauchen einen Sieg, um im Playoffrennen bleiben zu können.
Die Chiefs haben 8-4 Siege und können mit einem Sieg den Gewinn ihrer Division sichern. Allerdings wissen sie noch nicht, ob Matt Cassel wird starten können. Der Quarterback wurde erst am Mittwoch am Blinddarm operiert und ein Einsatz am Sonntag wäre doch schon eine kleine Sensation.
Dennoch hofft Head Coach Todd Haley darauf, daß er nicht Ersatzmann Brodie Croyle einsetzen muss. Tyler Palko aus dem Trainingsteam wäre sein Ersatzmann.

Eine kuriose Meldung zum Schluß: Die NFL verurteilte Josh Freeman zu einer Zahlung von $5.000 wegen übertriebener Härte.
Der Quarterback der Buccaneers griff Falcons Cornerback Brent Grimes außerhalb des Spielfelds an, als dieser einen abgefangenen Pass zurücktrug.

09. 12. 2010

Kurzberichte
dwight-tim-wr-sdc01Die Chargers sprachen am Mittwoch mit dem Bürgermeister von San Diego. Das Team hat eine Klausel in seinem Vertrag, die es ihm erlaubt, die Stadt 2011 zu verlassen und umzuziehen.
Als letzte Woche bekannt wurde, daß die Sport- und Unterhaltungsgesellschaft Anschutz Entertainement Group 35% des Teams kaufen will, kamen Gerüchte auf, daß die Chargers nach Los Angeles wechseln würden.
Seit 2002 wollen die Chargers ein neues Stadion haben. Bisher liefen alle Pläne ins Nichts. Da käme ein Umzug gerade passend.
Am Mittwoch sprachen sie, wie erwähnt, mit dem Bürgermeister und sagten ihm, daß sie auch 2011, noch, in San Diego spielen würden.
Was danach passiert, steht in den Sternen, denn in dieser Saison haben die Chargers große Probleme, das Stadion in San Diego voll zu kriegen.
Neu wäre das Team nicht in L.A. Es begann dort 1960 als Los Angeles Chargers. Da das Coliseum bei den Spielen gähnend leer blieb, zog es 1961 nach San Diego um.

Die Fans der NFL trennen sehr genau zwischen Michael Vick, dem brutalen Tierquäler und Michael Vick, dem Quarterback.
Bei der Wahl für die Teilnahme am Pro Bowl erhielt Vick bisher 729.838 Stimmen, fast 39.000 mehr als Peyton Manning, der auf dem zweiten Platz liegt.
Vick sieht das als Bestätigung dafür, daß die Fans seine harte Arbeit anerkennen und sehen, daß er seine Strafe verbüßt hat.
Für den Quarterback der Eagles ist die Teilnahme am Pro Bowl nichts Neues. Als er noch für die Falcons spielte, wurde er bereits drei mal in das Spiel der Besten gewählt.

Am Mittwoch wurde Matt Cassel am Blinddarm operiert. Dennoch rechnen die Chiefs nicht damit, daß sie am Sonntag in San Diego auf ihren Quarterback verzichten müssen.
Sollte Kansas City gewinnen, wären die Chargers definitiv aus dem Rennen um Platz eins in der AFC West.
Cassel hat bisher eine gute Saison mit 23 Touchdownpässen, 4 Interceptions und einer Quarterback Wertung von 98,4 Punkten.

Big Ben läuft beim Training rum, wie eine Mumie. Seine gebrochen Nase ist fest umwickelt und sein rechter Fuß steckt in einem Stützstiefel.
Die Nase des Quarterbacks ist nicht einfach gebrochen, der brutale Faustschlag von Haloti Ngata hat den Knochen zersplittert. „Meine Nase sah auf den Röntgenbildern aus, wie Corn Flakes,“ sagte Roethlisberger den Reportern.
Abgesehen davon trainierte Big Ben am Mittwoch ganz normal mit dem Team. Auch sein Einsatz gegen die Bengals ist nicht gefährdet. Zum Schutz der Nase wird er eine Gesichtsmaske tragen.
Zu den $15.000 Strafe, die Ngata für seinen Angriff zahlen musste, sagte Roethlisberger nichts. Sein Kollege, Wide Receiver Hines Ward, sagte den Reportern, daß er froh darüber ist, daß es auch mal jemand anderen als James Harrison getroffen hat.
Allerdings hat Ben Roethlisberger Schiedsrichter Terry McAuley nach dem Spielzug gefragt, warum es für die Aktion keine Strafe gegeben habe. Der hat geantwortet: „Wozu. Er hat nur versucht Sie zu tackeln.“

Die NFL belegte Lions Defensive Tackle Ndamukong Suh mit einer Strafe von $15.000. Suh hatte Bears Quarterback Jay Cutler mit dem Ellenbogen am Helm berührt, nachdem der acht Yards Raumgewinn durch einen Lauf erzielt hatte.
Schiedsrichter Ed Hochuli hatte die Berührung als „unnötigen Akt“ angesehen und eine Flagge geworfen.
Suh will gegen die Strafe Berufung einlegen.
Vielleicht sollte er der Berufung ein Video beilegen von der Attacke Haloti Ngatas gegen Ben Roethlisberger. Da würde der Unterschied zwischen einem brutalen Angriff und einer zufälligen Berührung mehr als deutlich.

Die Colts setzten Bob Sanders auf die Verletztenliste und damit ist seine Saison offiziell beendet.
Sanders zog sich bereits in der ersten Woche eine Bizepsverletzung zu, die operiert werden musste.
Damit wird es Zeit für das Team, sich von diesem Dauerverletzten endlich endgültig zu trennen. Nur in zwei seiner sieben Saisons in Indianapolis konnte der Safety mehr als sechs Spiele absolvieren.

Jerry Richardson, der Besitzer der Panthers, hat sich schriftlich bei den Fans für die unglaublich schlechte Saison entschuldigt.
In einem Brief an die Saisonkarteninhaber schrieb er: „Ich weiß, wie schwer die Saison für Sie war. Als Verantwortlicher für das Team, das auf dem Feld steht, übernehme ich auch die volle Verantwortung für das schlechte Abschneiden der Mannschaft.
Es schmerzt, zu sehen, daß wir nicht die Leistung abliefern konnten, die wir geplant und erwartet hatten.“
Als Reporter Head Coach John Fox fragten, was er von diesem Entschuldigungsschreiben hält, war der ganz verdattert. Fox hatte keine Ahnung, worum es ging.
Aber Fox ist ja auch nur noch vier Wochen Head Coach in Carolina, da muss er nicht mehr alles wissen, was den Club betrifft.

Die besten Spieler der Woche 13

AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
21 von 29 Pässen für 326 Yards, 4 Touchdowns
Seine 17. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S TROY POLAMALU, PITTSBURGH STEELERS
6 Tackles, 1 Sack, 1 erzwungener Fumble
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P REGGIE HODGES, CLEVELAND BROWNS
9 Punts mit durchschnittlich 48,7 Yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB AARON RODGERS, GREEN BAY PACKERS
21 von 30 Pässe für 298 Yards, 3 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB SEAN LEE, DALLAS COWBOYS
4 Tackles, 2 Interceptions, 1 Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-PR ERIC WEEMS, ATLANTA FALCONS
4 Kickreturns für 163 Yards, darunter 1 über 102 Yards zum Touchdown 
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

08. 12. 2010

Kurzberichte
Rhodes_DominicDie Indianapolis Colts verpflichteten Dominic Rhodes (Bild), erneut.
Der Running Back hat gerade die UFL Saison mit den Florida Tuskers beendet und soll wenigstens einen Hauch von Laufspiel zu den Colts bringen.
Der 31-jährige spielte bereits von 2001 bis 2006 bei den Colts und gewann den Super Bowl mit ihnen. Nach einer Saison bei den Raiders 2007 kehrte er 2008 für eine weitere Saison zurück.
Jerraud Powers machte Platz für ihn im Kader. Der Cornerback brach sich gegen die Cowboys den Arm und wurde ins Trainingsteam verschoben.
Gegen die Titans werden am Donnerstag auch wieder Wide Receiver Austin Collie und Linebacker Clint Session fehlen.

Der Aufenthalt von Albert Haynesworth bei den Redskins könnte endlich endgültig beendet sein. Die Redskins suspendierten den Defensive Lineman ohne Bezahlung bis zum Ende der Saison.
Bei 5-7 Siegen darf man davon ausgehen, daß die Redskins die Playoffs nicht erreichen, womit das Mißverständnis mit Haynesworth ein für alle male beendet sein dürfte.
Der selbsternannte beste Verteidiger aller Zeiten kassierte für gerade 6,5 Sacks in zwei Saisons in Washington $41 Millionen also 6,3 Millionen Dollar pro Sack. Das ist mehr, als Quarterback JaMarcus Russell pro Touchdown in Oakland kassierte.
Zwar hatte Haynesworth einen Vertrag über $100 Millionen abgeschlossen, aber Washington muss ihm nur die Garantiesumme von $41 Millionen zahlen.
Da Haynesworth durch seine Faulheit und mangelnde Arbeitsmoral auch noch den Rückhalt seiner Mitspieler verlor, vollzog Washington jetzt die längst überfällige Trennung, wenn auch erst mal in Raten.
Gebraucht hätten die Redskins einen guten Defensive Lineman, denn ihre Verteidigung rangiert solide auf dem letzten Platz aller 32 Teams mit 397,3 erlaubten Yards pro Spiel.

Die Broncos stellten offiziell Eric Studesville als ihren Übergangstrainer vor.
Studesville war bisher der Running Backs Coach der Broncos und übernimmt bis zum Saisonende den Job des gefeuerten Head Coaches Josh McDaniels.
Als erste Amtshandlung bestätigte der 43-jährige Kyle Orton als Nr. 1 der Quarterbacks.
Tim Tebow soll aber, je nach Spielsituation, auch seine Einsätze bekommen.
Das erste Spiel für Studesvilles 3-9 Team geht gegen ein genauso schlechtes 3-9 Team, die Arizona Cardinals.

Die Steelers haben einen Ersatzmann für den verletzten Punter Daniel Sepulveda verpflichtet.
Jeremy Kapinos stach in einem kurzfristig anberaumten Probetraining mehrere Konkurrenten aus.
2009 war er Punter der Packers und erzielte durchschnittlich 43,8 Yards pro Punt.

07. 12. 2010

Kurzberichte
meredith-don2„Macht das Licht aus, die Party ist aus,“ sang Don Meredith (Bild) als Kommentator der Monday Night Spiele, wenn die Partie entschieden war.
Am Montag verloschen die Lichter des 72-jährigen. Meredith verstarb an einem Gehirnschlag.
Seine Karriere als Spieler begann der Quarterback bei den Dallas Cowboys 1960. 1965 wurde er zum Starter und 1968 beendete er seine Laufbahn als Spieler.
Bis dahin warf er Pässe für 17.199 Yards und 111 Touchdowns und führte Dallas in zwei NFC Endspiele. Die aber gingen beide gegen die Packers verloren, darunter der berühmte „Ice Bowl“.
Von 1970 bis 1973 und von 1977 bis 1984 arbeitete er als Kommentator für ABCs Monday Night Football und brachte seinen großartigen Humor in die Kommentare ein.

Die NFL hat schnell reagiert, sie musste schnell reagieren und verschickte nur einen Tag nach dem skandalösen Spiel der Ravens gegen die Steelers ihre Zahlungsaufforderungen.
Ravens Defensive Tackle Haloti Ngata muss $15.000 Strafe dafür zahlen, daß er Ben Roethlisberger die Nase gebrochen hat.
Der Quarterback der Steelers wurde am Montag operiert, soll aber am Sonntag gegen die Bengals antreten können.
Ravens Linebacker Jameel McClain muss für seinen brutalen Angriff auf Tight End Heath Miller, bei dem dieser sich eine Gehirnerschütterung zuzog, $40.000 Strafe zahlen.
Beide brutale Fouls wurden während des Spiels von keinem der sieben Schiedsrichter gesehen und geahndet.

Die Steelers verloren in der Schlacht in Baltimore sogar ihren Punter.
Daniel Sepulveda riß sich das Kreuzband im rechten Knie.
Gegen die Ravens übernahm Kicker Shaun Suisham den Job des Punters, aber für den Rest der Saison müssen die Steelers einen neuen Mann für die Position verpflichten.

Die Buccaneers verloren nicht nur das Spiel gegen die Falcons sondern auch noch zwei Leistungsträger.
Sowohl Cornerback Aqib Talib und Center Jeff Faine wurden auf die Verletztenliste gesetzt.
Talib wurde in der ersten Halbzeit an der Hüfte verletzt und Faine verletzte sich in der zweiten Halbzeit am Trizeps.

Vikings Quarterback Brett Favre verstauchte sich gegen die Bills die rechte Schulter.
Obwohl die Verletzung sehr schmerzhaft ist, und Favre in dieser Woche nicht voll trainieren kann, will er am Sonntag starten.
Es wäre sein 298. Start in Folge und Vikings Head Coach Leslie Frazier will nicht derjenige sein, der Favre davon abhält, die 300 vollzumachen.
Favre ist der Boss in Minnesota und sein Wille geschehe.

Als Broncos Besitzer Pat Bowlen seinem Head Coach letzte Woche sein volles Vertrauen aussprach, war klar, was als Nächstes folgen würde.
Und genauso kam es dann auch, am Montag wurde Josh McDaniels gefeuert.
Die Bilanz des 34-jährigen in Denver weist 11 Siege und 17 Niederlagen aus.
Als geschickt im Handel mit Spielern erwies er sich nicht gerade. Sein Schachzug, Tim Tebow in der letzten Draft einzuberufen brachte ihm mehr Kritik, als Lob. Dazu gab er Spieler ab, die bei anderen Teams zu Leistungsträgern wurden, wie zuletzt Running Back Peyton Hillis bei den Browns. Dazu dann noch die Videoaffaire in London, die wohl das letzte I-Tüpfelchen war.
Experten bemängelten von vornherein, daß dem jungen Mann zuviel zugetraut und zugemutet wurde.
McDaniels war nicht nur der Head Coach, sondern auch General Manager, zuviel für einen Neuling in dem komplizierten Geschäft.
McDaniels dankte nach seiner Entlassung Pat Bowlen für die Chance, die er ihm gegeben hat.

Im Spiel der beiden 9-1 Teams der AFC East zeigten die Pats den Jets, wohin diese sich ihre Super Bowl Hoffnungen stecken können.
New York war in der 3:45 Niederlage ohne die geringste Chance gegen New England. Gegen die hochgelobte Defense der Jets warf Tom Brady vier Touchdowns und gewann sein 26. Heimspiel in Folge. Damit stellte er einen neuen NFL Rekord auf und überholte Brett Favre, der 25 Heimspiele in Folge mit den Packers gewinnen konnte.
Der Weg in den Super Bowl dürfte in der AFC durch New England führen. Eine beinahe unlösbare Aufgabe für jeden Gegner.

06. 12. 2010

Woche 13
roethlisb302An diesem Spieltag gab es einen Sieg der Gerechtigkeit, wie man ihn nur selten erlebt.
Anders als angekündigt, spielte die Defense der Steelers doch mit angezogener Handbremse, weil sie die Strafen der Liga fürchten. Ganz im Gegensatz dazu hauten die Ravens voll rein und kamen mit allem durch, was für die Steelers teuer geworden wäre.
Zuerst haute Haloti Ngata Ben Roethlisberger (Bild) die Faust durchs Gesichtsgitter und brach dessen Nase.
Foul?
Flagge?
Ach was, war ja nicht James Harrison von den Steelers, also lassen wie die Taschentücher stecken, dachten sich wohl die Schiedsrichter.
Dann griff Ravens Linebacker Jameel McClain den schutzlosen Tight End der Steelers Heath Miller mit voller Wucht mit dem Helm voran an, was Miller eine Gehirnerschütterung einbrachte.
Foul?
Flagge?
Ach was, war ja nicht James Harrison von den Steelers, also lassen wie die Taschentücher stecken, dachten sich wohl die Schiedsrichter.
Und kurz vor Spielende griff Ravens Linebacker Terrell Suggs Big Ben seitlich unter den Helm und zog daran.
Foul?
Flagge?
Ach was, war ja nicht James Harrison von den Steelers, also lassen wie die Taschentücher stecken, dachten sich wohl die Schiedsrichter.
Kurz nach diesem Spielzug, in dem Big Ben unter höchster Bedrohung war und gerade noch den Ball wegwerfen konnte, gingen die Steelers erstmals an diesem Abend in Führung.
Der mit einem gebrochenen Fuß und einer gebrochenen Nase spielende Big Ben warf einen neun Yards Touchdownpass auf Running Back Isaac Redman und Pittsburgh führte 13:10.
Noch waren 2:51 Minuten zu spielen, eine Menge Zeit. Doch die Verteidigung der Steelers warf nun alle Vorsicht über Bord und hielt Baltimore in Schach.
Pittsburgh ist jetzt, obwohl es wie jetzt bewiesen ist, unter Sonderbewachung der Liga steht, alleiniger Tabellenführer der AFC North mit 9:3 Siegen.
Dieser Sieg war ein Sieg der Gerechtigkeit, nach all dem, was in diesem Spiel von den Schiedsrichtern versaut wurde.

Dallas gewann in Indianapolis und schmälerte damit die Playoffhoffnungen der Colts immens.
Vier Interceptions leistete sich Colts Quarterback Peyton Manning, von denen Dallas zwei direkt in die Endzone trug. Mit dem letzten brachten sie sich in Field Goal Reichweite für ihren Kicker David Buehler, der aus 38 Yards zum 38:35 Sieg in der Verlängerung traf.
Peyton Manning schickt sich an, durch seine überhasteten und unüberlegten Aktionen die Saison der Colts in den Sand zu setzen, denn unschlagbar waren die Cowboys ganz bestimmt nicht.
In drei Wochen hat er nun bereits 11 Interceptions geworfen.
Im letzten Viertel brach sich Cowboys Wide Receiver Dez Bryant den rechten Knöchel und für ihn ist die Saison beendet.
Die Saison dürfte auch bald für Indianapolis enden, die mit 6-6 Siegen hinter Jacksonville liegen, die 7-5 Siege haben.
Wie sich die Lage momentan darstellt, kommt aus dieser Division nur der Sieger weiter.

Die Giants setzten bei ihrem nie gefährdeten 31:7 Sieg gegen die Redskins vor allem auf Brandon Jacobs und Ahmad Bradshaw. Die beiden Running Backs erzielten gemeinsam über 200 Yards und vier Touchdowns gegen eine äußerst schwache Redskins Defense.
Auf der anderen Seite war der Angriff der Redskins noch schwächer, als deren Verteidigung, so daß sich New York wahrlich nicht sonderlich anstrengen musste, um mit den Eagles mitzuhalten.
Die Eagles und die Giants haben beide 8-4 Siege auf dem Konto.

Die Saints brauchten in Cincinnati die stimmlichen Qualitäten von Drew Brees, um zu gewinnen.
New Orleans lag 30:27 zurück, als Drew Brees seinen Angriff bis an die 7 der Bengals geführt hatte. Die Uhr zeigte weniger als eine Minute Spielzeit an, und die Saints hatten einen vierten Versuch und zwei Yards vor sich.
Die Saints nahmen eine Auszeit und besprachen einen Spielzug, den sie „No-Brainer Freeze“ nennen. Man stellt sich auf und guckt, ab man die Verteidigung zu einem Abseits bewegen kann. Wenn nicht, schickt man den Kicker raus und schießt das Field Goal.
Doch der Spielzug klappte. Durch die harten, lauten Rufe von Drew Brees sprang Pat Sims über die neutrale Zone und brachte den Saints einen neuen ersten Versuch.
Daraus machte Brees mit einem Pass auf Marques Colston aus drei Yards einen Touchdown zum 34:30 Sieg.
Diesen Sieg hatten die Saints auch bitter nötig, um Anschluß an die Falcons zu halten.
Die gewannen nämlich in Tampa Bay und haben jetzt 10-2 Siege auf dem Konto. New Orleans hat 9-3 Siege, während die Buccaneers mit nun 7-5 Siegen kaum noch Chancen haben.

Mit ihrem 10:6 Sieg gegen Denver haben sich die Chiefs einen Zweipunkte Vorsprung vor den Verfolgern gesichert.
Kansas City führt die AFC West mit 8-4 Siegen an, vor Oakland und San Diego, die beide 6-6 Siege haben.
Damit kontrolliert Kansas sein eigenes Schicksal.

05. 12. 2010

Kurzberichte
Coles-LaveranuesDie Jets wollen mal wieder Laveranues Coles (Bild) verpflichten.
Der Wide Receiver soll den Platz im Kader einnehmen, der durch die Verletzung von Safety Jim Leonhard freigeworden ist.
Der 32-jährige Coles begann seine Karriere 2000 bei den Jets, ging dann nach Washington, dann zurück zu den Jets bevor er zu den Bengals wechselte und zurück zu den Jets ging.
Nach dem Trainingslager in diesem Jahr haben die Jets ihn entlassen und Coles beendete seine Karriere.
Heute, so sagt er, freut er sich, daß er gesund ist, und wenn er noch mal seine Footballschuhe anziehen würde, müsste ihm schon ein sehr gutes Angebot vorgelegt werden.

Die Titans setzen auf Quarterback Coach Dowell Loggains als Ersatz- Offensive Coordinator.
Der reguläre Offensive Coordinator Mike Heimerdinger hat am Montag seine Chemotherapie begonnen erschien aber am Freitag zum Training. Er half auch dabei, den Spielplan der Titans Offense zusammenzustellen.
Daß Heimerdinger gegen die Jaguars am Sonntag die Offense leitet, scheint dagegen ausgeschlossen. Vielleicht wird er oben in der Pressekabine sitzen und seinem Ersatzmann Loggains hilfreich zur Seite stehen.

04. 12. 2010

Kurzberichte
Leonhard-JimDie Jets müssen einen schweren Ausfall in der Verteidigung hinnehmen. Safety Jim Leonhard (Bild), der „Quarterback“ der Defense hat ein gebrochenes rechtes Bein und fällt für den Rest der Saison aus.
Die Verletzung zog er sich im Training am Freitag zu, als er mit Wide Receiver Patrick Turner kollidierte.
Seine Position wird Eric Smith einnehmen und auch die Spielzüge ansagen.
Leonard war auch der Puntreturner des Teams. Diese Aufgabe wird nun auf Jerricho Cotchery, Santonio Holmes, Antonio Cromartie und Kyle Wilson verteilt.

Wer bei den Titans den Quarterback gibt, steht noch nicht fest.
Collins ist zwar an der Wade verletzt, sein Einsatz gegen die Jaguars soll aber möglich sein. Am Freitag trainierte er mit dem ersten Angriff und nach dem Training zeigte sich Head Coach Jeff Fisher optimistisch.

Jerry Jones, der Besitzer der Cowboys, gab bekannt, daß Marion Barber gegen die Colts nicht antreten wird.
Der Running Back verletzte sich gegen die Saints an der Wade und konnte die ganze Woche über nicht mittrainieren.
Felix Jones und Tashard Choice werden sich die Mehrarbeit teilen.

Die Verletzung von Ben Roethlisberger erwies sich mittlerweile als schlimmer, als bisher verlautbart.
Zuerst hieß es, der Quarterback der Steelers hätte einen verstauchten Fuß. Mittlerweile hat sich herausgestellt, daß er einen Haarriss in einem Knochen hat.
Zwar konnte er in der letzten Woche nicht voll trainieren, sein Einsatz gegen Baltimore soll aber nicht gefährdet sein.

Bei den Chargers gab es gute Neuigkeiten für das Spiel gegen die Raiders.
Pro Bowl Tight End Antonio Gates, Wide Receiver Malcolm Floyd und Running Back Mike Tolbert konnten am Freitag trainieren und ihre Einsätze am Sonntag sind möglich.
Einzig die Wide Receiver Vincent Jackson und Patrick Crayton, sowie Right Guard Louis Vasquez konnten am Freitag nicht trainieren und können wohl auch nicht eingesetzt werden.

03. 12. 2010

Auftakt zur 13. Woche
vick-michael03Die Texans lieferten den Eagles einen unerwartet harten Kampf. Sie verloren ihn letztlich, aber sie prügelten Michael Vick (Bild) ganz schön über den Platz.
Der Quarterback der Eagles wurde zwar nur einmal gesackt, steckte aber immer wieder harte Hits ein, kurz bevor oder nachdem er den Ball warf.
Vick konnte trotzdem 22 seiner 33 Pässe für 302 Yards und 2 Touchdowns vervollständigen, bei einem Interception.
Die Texans gingen mit einer 24:20 Führung in das letzte Viertel, doch dieser Vorsprung reichte nicht. Philadelphia konnte das letzte Viertel mit 14:0 für sich entscheiden und gewann das Spiel mit 34:24.
Philadelphia steht jetzt mit 8-4 Siegen vor den Giants, die 7-4 Siege haben und am Sonntag Gastgeber der Redskins sind.
Houston ist mit 5-7 Siegen in der erstaunlich schwachen AFC South noch im Playoffrennen, da die Colts nicht wie sonst um diese Jahreszeit mit 11-0 oder 10-1 Siegen an der Tabellenspitze stehen, sondern nur 6-5 Siege auf dem Konto haben.

Kurzberichte
Nein, natürlich hat sich die NFL nicht auf James Harrison eingeschossen. Das betonte ein Mitglied der NFL Führungsetage in einem Interview.
Daß der Linebacker der Steelers in dieser Saison bereits $125.000 Strafe zahlen musste, habe er sich ganz und gar selber zuzuschreiben. Er müsse nur seine Spielweise ändern und sich an die geltenden Regeln halten, dann würden die Strafen auch aufhören.
Während die Liga ihre übertriebenen Sicherheitsregeln weiter verteidigt, melden sich immer mehr Kritiker zu Wort. Nicht nur, daß Ravens Linebacker Terrell Suggs seinem Kollegen vom härtesten Konkurrenten zur Seite sprang, auch Bears Linebacker Brian Urlacher findet die Vorgehensweise der Liga skandalös.

Die Raiders setzten Bruce Gradkowski auf die Verletztenliste. Der Quarterback ist an der Schulter verletzt, muss allerdings nicht operiert werden.
Erst letzte Woche löste er den wirkungslosen Jason Campbell ab und sollte das Team in die Playoffs führen. Jetzt ist Campbell wieder der Starter und Oakland verpflichtete den ehemaligen 49er J.T. O`Sullivan als Ersatzmann.

Die 49ers verpflichteten einen Ersatzmann für den am Knie verletzten Kicker Joe Nedney.
Jeff Reed wird am Sonntag gegen die Packers antreten.
Reed wurde nach der 11. Woche von den Steelers gefeuert, weil er in dieser Saison 7 seiner 22 Fiel Goal Versuche verschoss.

Die Vikings haben hinter den Einsatz von Adrian Peterson ein Fragezeichen gesetzt.
Der Running Back verstauchte sich gegen die Redskins den rechten Knöchel und konnte nicht voll mittrainieren.
Peterson selber sieht seinen Einsatz gegen die Bills nicht als gefährdet an.

02. 12. 2010

Harrison steht unter Sonderbewachung der Liga
harrison-jamesNun ist es amtlich, daß die NFL es auf die Steelers, namentlich James Harrison (Bild), abgesehen hat.
$25.000 muss er für einen harten Angriff gegen Bills Quarterback Ryan Fitzpatrick zahlen.
Es gab in dieser Saison bereits einige ähnliche Situationen, in denen die Angreifer allerdings nicht bestraft wurden. Wenn also Harrison hingeht und behauptet, daß die NFL es auf ihn ganz besonders abgesehen hat, dann ist das kein Beweis für eine Paranoia, sondern eine Tatsachenbehauptung.
Da ist es natürlich hilfreich, daß das Team vor einigen Wochen hat durchsickern lassen, daß es sich an den Zahlungen gegen seine Spieler beteiligen würde.
Unter der Hand natürlich und keineswegs offiziell.
Immerhin geht es hier nicht um Monopolygeld, sondern um echte Dollars.
Vielleicht auch mit dieser Unterstützung im Rücken sagte der Linebacker erneut, daß er seine Spielweise nicht ändern wird.
Selbst von der direkten Konkurrenz erhält Harrison Zuspruch. Ravens Linebacker Terrell Suggs sagte in einem Interview am Mittwoch, daß die NFL sich auf Harrison eingeschossen hat. „Euer Typ hat die rote Flagge auf seinem Rücken,“ sagte er Reportern aus Pittsburgh, die in einer Telefonkonferenz mit Suggs sprachen. „Die Schiedsrichter haben ein Auge auf ihn. Selbst wenn er einen Quarterback nur schief ansieht, werden sie eine Flagge werfen. Er wird genauer beobachtet, als jeder andere Spieler in der Liga.“
Aus diesem Grund werden die Steelers gegen die Ravens am Sonntag voll zuschlagen. Sie wissen, daß sie sowieso bestraft werden, auch wenn sie zurückstecken würden. Dann könne man auch von vornherein voll zuschlagen.
Recht so!

Die besten Spieler der Woche 12

AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
21 von 27 Pässen für 341 Yards, 4 Touchdowns
Seine 16. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB GLOVER QUIN, HOUSTON TEXANS
3 Tackles, 3 Interceptions
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR BRAD SMITH, NEW YORK JETS
200 Returnyards, darunter 1 Kickreturn über 89 Yards zum Touchdown und zusätzlich 1 Lauftouchdown über 53 Yards
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB JAY CUTLER, CHICAGO BEARS
14 von 21 Pässe für 247 Yards, 4 Touchdowns
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S MALCOLM JENKINS, NEW ORLEANS SAINTS
4 Tackles, 1 erzwungener Fumble, 1 eroberter Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K MATT BRYANT, ATLANTA FALCONS
2 von 2 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkten
Seine 6. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Kurzberichte
Der letzte Mittwoch, der 1.12.2010, könnte in die Geschichte eingehen.
Brett Favre hat gesagt, daß er seine Footballklamotten nach dieser Saison wirklich und endgültig für immer ablegen werde.
Der 41-jährige merkt selber, daß er nicht mehr den Körper hat, eine gnadenlose und brutale NFL Saison durchzustehen.
„Ich bin fertig“, sagte er den Reportern: „Ich bin fertig“
Fortsetzung folgt...

Pierre Thomas ist sich sicher, daß sein Verletzungsalptraum vorüber ist.
Der Running Back der Saints zog sich vor acht Wochen einen verstauchten Knöchel zu, der endlich verheilt scheint.
Am Mittwoch konnte er am Training teilnehmen und harte Richtungsänderungen waren kein Problem für ihn.
Damit wären er und Reggie Bush im Endspurt um die Playoffteilnahme wieder einsatzbereit.
Auch Tight End Jeremy Shockey, der an den Rippen verletzt war, und Safety Darren Sharper, der eine Oberschenkelzerrung hatte, sind wieder einsatzbereit.

CBS wird in dieser Woche auf Phil Simms verzichten müssen.
Der Kommentator des Senders musste am Rücken operiert werden. Dan Fouts wird seinen Platz einnehmen und an der Seite von Jim Nantz das Spiel der Raiders gegen San Diego kommentieren.
Simms wird zur 14. Woche wieder zurück erwartet.

Brandon Marshall hat am Mittwoch wieder am Training der Dolphins teilgenommen.
Der Wide Receiver musste zwei Wochen wegen einer Oberschenkelzerrung pausieren.
Ob er gegen Cleveland eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.

Am 21. September beging Broncos Wide Receiver Kenny McKinley Selbstmord. Er war gerade 23 Jahre alt.
Die Polizei legte nun den Untersuchungsbericht vor.
Aus diesem geht hervor, daß McKinley gerne wettete und hohe Spielschulden hatte.
Die Waffe, mit der er sich erschoss, hatte er von Teamkollege Jabar Gaffney, der aussagte, McKinley hätte die Waffe haben wollen, um sich zu schützen.
Am Handel mit der Waffe sei nichts auszusetzen, geht aus dem Bericht hervor. Da sei alles ordnungsgemäß über die Bühne gegangen.
Mit mindestens dreien seiner engeren Freunde habe der Wide Receiver zuvor über seinen Selbstmord geredet, darunter Ersatz- Quarterback Tom Brandstater.
Die Auslöser für die Verzweiflungstat waren eine Saisonbeendende Knieverletzung, die er sich in der ersten Woche im Trainingscamp zuzog und die Aufforderung zur Zahlung von monatlichen Alimenten über $3.000 für ein uneheliches Kind. Des Weiteren erwartete ihn ein zweiter Unterhaltsprozess von einer Frau, die von ihm Schwanger war.

01. 12. 10

Kurzberichte
roethlisIm Spiel gegen die Bills verstauchte sich Ben Roethlisberger (Bild) den rechten Fuß.
Das soll den Quarterback der Steelers aber nicht von seinem Einsatz gegen die Ravens abhalten.
Im Sunday Night Spiel geht es in Baltimore zwischen den beiden 8-3 Teams um die alleinige Tabellenführung in der AFC North.

Die Jets haben sich endlich dazu entschlossen, einen neuen Kicker zumindest zu testen.
Nick Folk ist nicht der Mann, der das Team retten kann, wenn es gilt, knappe Siege einzufahren. Er konnte in dieser Saison nur 75% seiner Field Goal Versuche erfolgreich abschließen und verschoß am letzten Sonntag sogar einen Extrapunkt.
Am Dienstag hielt Kris Brown ein Probetraining in New York ab. Brown war neun Jahre bei den Texans und verlor seinen Job erst im Trainingslager gegen Neil Rackers.

Ken Whisenhunt will weiter auf Quarterback Derek Anderson setzen.
Der Head Coach der Cardinals will große Fortschritte bei Anderson erkannt haben.
Zur Erinnerung, Anderson vervollständigte gegen die 49ers 16 seiner 35 Pässe für 196 Yards und 1 Interception. Seine Passerwertung betrug inakzeptable 51,6 Punkte.
Wenn das ein Fortschritt gegenüber seiner bisherigen Leistungen ist, dann gute Nacht.

Die 49ers setzten Frank Gore auf die Verletztenliste.
Der Running Back brach sich im Sieg gegen die Cardinals die Rippen und wird in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden.
Zwar ließ Gore sich im ersten Viertel auswechseln, weil er leichte Schmerzen im Brustbereich hatte, aber nach einiger Zeit wollte er wieder mitmischen. Die Niners versteckten seinen Helm, damit der Running Back nicht wieder aufs Feld lief.
Jetzt liegt das Laufspiel hauptsächlich bei Brian Westbrook, der sich in seiner Zeit bei den Eagles als sehr Verletzungsanfällig erwies.

In Woche 14 wurde nur ein Spiel im Rahmen des flexiblen Spielplans verlegt.
Das Spiel der Patriots in Chicago beginnt erst um 22:15 statt um 19:00 Uhr.
NBC behält das Spiel der Eagles in Dallas, trotz der unsäglichen Bilanz der Cowboys in dieser Saison.

Die Fans in den Staaten müssen sich keine Sorgen um ihr Geld machen, wenn sie sich ihre Saisontickets für nächstes Jahr kaufen.
Roger Goodell sagte am Dienstag, daß alle ihr Geld voll und ganz zurückerstattet bekommen, wenn die Saison 2011 ausfällt.
Etwa 1,3 Millionen Fans haben ein Saisonticket und jedes Spiel, das nicht stattfindet, kostet ein Team etwa $7-8 Millionen.
Die NFL folgt damit der NHL und der NBA, die beide ihren Fans die Saisontickets erstatteten, als ihre Saisons 2004 bzw

30. 11. 2010

Monday Night Langeweile
gore-frank2Es war ein Spiel zweier Teams aus dem Keller der NFL. Es war ein Spiel, das eindrucksvoll bewies, warum diese beiden Teams mit nur 3-7 Siegen in diese Partie gingen. Aber... es war ein Spiel, in dem es für beide Teams noch um das Erreichen der Playoffs ging.
Das beweist, wie verrückt die laufende Saison ist. Es regiert die Mittelmäßigkeit und die Spannung besteht nur darin zu erleben, welche Teams die weniger schlechten sind.
San Francisco Not war an diesem Abend weniger schlecht, als Arizona Elend. Obwohl die Niners bereits im ersten Viertel ihre Offense verloren, als Running Back Frank Gore (Bild) verletzt ausfiel, mussten sie keinen Gang zurückschalten, denn Brian Westbrook sprang ein und ließ Gore nicht vermissen.
Das braucht San Fran auch für den Rest der Saison, denn Gore hat sich die Rippen gebrochen und fällt längere Zeit aus.
In einem Trainingsspielchen schlugen die 49ers die Cardinals mit 27:6 und hielten mit 4-7 Siegen Anschluß an die Spitzenteams der NFC West. Hier zeigt sich nun der ganze Wahnsinn der Situation. Mit 5-6 Siegen stehen die Rams und die Seahawks an der Spitze der Division und sind auf Playoffkurs. In anderen Divisionen haben Teams mit 6-5 Siegen kaum noch Chancen darauf, in die Playoffs zu kommen.
Im letzten Viertel fingen die Kameras von ESPN ein, wie sehr die erneute Niederlage Cardinals Quarterback Derek Anderson berührte. Er saß auf der Bank und lachte über das ganze Gesicht, als hätte Arizona gerade den Super Bowl gewonnen.
Ein Vorbild... wirklich ein Vorbild!

Kurzberichte
Am Sonntag gab es eine erwähnenswerte Szene beim Spiel der Titans gegen die Texans. Titans Cornerback Cortland Finnegan und Texans Wide Receiver Andre Johnson lieferten sich einen echten Boxkampf.
Es war nicht das übliche Geschubse, beim dem mal eine Faust fliegt. Die beiden wollten sich wirklich weh tun.
Beide flogen vom Platz und wurden zu einer Strafe von $25.000 verurteilt.

Broncos Besitzer Pat Bowlen hat seinem Head Coach das Vertrauen ausgesprochen und gesagt, daß er Josh McDaniels nicht während der Saison feuern werde.
Bei dem werden jetzt die Alarmglocken klingeln, denn die letzten beiden Head Coaches, die das von ihren Teambesitzern hörten, Wade Phillips und Brad Childress, sitzen jetzt in ihren Traumvillen und zählen das Geld, das sie fürs Nichtstun erhalten.
McDaniels schafft es nicht nur nicht, die Broncos zu einem Sieger zu machen, er wendet auch noch illegale Methoden an und lässt sich dabei erwischen.
In London ließ er die 49ers beim Training filmen, um daraus Kapital schlagen zu können. Als die Sache publik wurde, ließ das Team verlauten, daß der Chef des Videoteams, Steve Scarnecchia, das Ganze ohne das Wissen des Clubs initiiert hätte. Als er McDaniels die Bänder vorgelegt hatte, habe dieser entsetzt abgewunken und sich die Bänder nicht angesehen.
Diese Version kauft ihm zumindest Bill Cowher nicht ab. Der Analyst des Senders CBS glaubt nicht, daß die Spionageaffäre nicht vom Head Coach angeordnet wurde.
Mit diesem Zweifel steht Cowher beileibe nicht alleine da.
Für Josh McDaniels wird die eh schon dünne Luft in Denver noch dünner.

Die NFL hat den Einspruch von James Harrison abgewiesen.
Der Linebacker der Steelers muss für einen unerlaubten Hit gegen Browns Wide Receiver Mohamed Massaquoi eine Strafe von $75.000 zahlen.
Gegen diese Zahlungsaufforderung hatte Harrison Einspruch eingelegt, umsonst, wie man sieht.
Derweil wartet schon die nächste Strafzahlung auf Harrison, der im Spiel gegen die Bills Quarterback Ryan Fitzpatrick mit dem Helm voran angriff. Der Vorfall wird zur Zeit von der NFL untersucht.

Eagles Wide Receiver DeSean Jackson geriet sich nach der Niederlage gegen die Bears, in der Kabine mit Head Coach Andy Reid in die Haare.
Reid gefiel die Einstellung seines Stars nicht. Jackson hatte schon beim Aufwärmen vor dem Spiel durch übertriebene Lässigkeit den Blutdruck seines Head Coaches in die Höhe schnellen lassen.
Während des Spiels fing Jackson nur zwei Pässe für 26 Yards und in der Kabine sagten Reid und Jackson sich, was sie voneinander halten.
Reid soll den Brüllwettbewerb gewonnen haben. Michael Vick hat Jackson nach dem Vorfall getröstet und ihm gesagt, wie unentbehrlich er für das Team ist.
Am Montag sollen der Head Coach und sein Wide Receiver wieder auf einer Wellenlänge gesendet haben.

29. 11. 2010

Woche 12
ryan-matt7Die Falcons bleiben eine Macht im eigenen Stadion. Zwar standen die Packers kurz davor Atlanta zu schlagen, aber Matt Ryan (Bild) hat erneut bewiesen, daß er zu den guten seiner Position gehört.
Green Bay konnte durch einen Pass von Aaron Rodgers auf Jordy Nelson das Spiel 56 Sekunden vor Ende zum 17:17 ausgleichen.
Genug Zeit für Matt Ryan zu beweisen, daß man nie zu früh punkten sollte. Der Quarterback kam auf den Platz und führte die Falcons in Field Goal Reichweite.
Neun Sekunden vor Spielende kam Matt Bryant für einen Schuss aus 47 Yards Entfernung auf den Platz und traf zum 20:17 Sieg.
Atlanta bleibt damit mit 9-2 Siegen vor New Orleans und die Packers fielen auf 7-4 zurück.

Nein. Michael Vick ist nicht Superman. Das haben die Bears eindeutig bewiesen. Viermal sackten sie den Fluchtkünstler. Gegen sie warf der Quarterback der Eagles den ersten Interception in der laufenden Saison.
Auch sonst waren die Bären in allen Belangen überlegen und rupften dem Adler die Federn aus.
Sogar Jay Cutler ließ sich von dem guten Niveau seiner Mitspieler anstecken und warf mal keinen Interception. Das ist mehr als bemerkenswert. Er vervollständigte 14 seiner 21 Pässe für 247 yards und 4 Touchdowns.
Nach drei Vierteln führte Chicago schon mit 31:13, musste dann aber noch bange Minuten erleben, als die Eagles auf 31:26 herankamen.
Doch am Ende ging Chicago als verdienter Sieger vom Platz eines Spiels, das durch einen Todesfall überschattet wurde.
Ein 27 Jahre alter Zuschauer starb, als er vom oberen Rang des Stadions in die Tiefe stürzte.

Eine Henne legt Wochentags ein Ei, Sonntags auch mal zwei. So wie Chad Henne, der zwei Touchdowns gegen die Raiders warf.
Henne konnte nach seiner Knieverletzung wieder antreten und führte Miami zu einem 33:17 Sieg in Oakland.
Die Raiders, immer noch auf der Suche nach einem vernünftigen Quarterback, versuchten es mal wieder mit Bruce Gradkowski. Doch mit seinen 2 Interceptions hat er sich nicht weiter für den Posten des Starters empfohlen.

Es bleibt dabei, die Colts bleiben der Lieblingsgegner der Chargers. Gestern fuhren sie einen ungefährdeten 36:14 Sieg gegen Indianapolis ein, den sie hauptsächlich der Verteidigung zu verdanken haben.
Vier Pässe von Peyton Manning konnten sie abfangen. Das ganze Spiel über war zu merken, daß der Quarterback langsam aber sicher unter der Last zusammenbricht, die auf seinen Schultern liegt. Indianapolis besitzt momentan nicht den Hauch eines Laufspiels und alle Offense liegt im Wurfarm Mannings. Doch dem fehlen mit Dallas Clark und Austin Collie die Passempfänger, die er vorwiegend bei dritten Versuchen so dringend braucht.
Durch die Niederlage bleibt Indianapolis mit 6-5 Siegen gleichauf mit Jacksonville, während San Diego auch mit 6-5 Siegen ein Spiel hinter Kansas City bleibt.
Vincent Jackson, der lange für einen besseren Vertrag gestreikt hatte und drei Spiele Sperre absitzen musste, konnte endlich bei den Chargers mitwirken, und den Passangriff verstärken, jedenfalls für ein paar Minuten. Noch im ersten Viertel nahm sich der Wide Receiver eine Wadenverletzung und blieb den Rest des Spiels draußen.

Seit Wochen spielen sich die Bills die Seele aus dem Leib, doch meistens werden ihre Anstrengungen nicht vom Erfolg gekrönt.
So auch gestern gegen die Steelers.
13:0 führte Pittsburgh zur Halbzeit und versuchte das Ergebnis im zweiten Durchgang nur noch zu verwalten.
Da hatten sie die Rechnung allerdings ohne die Hausherren gemacht. Die Büffel rollten sich nicht auf den Rücken und stellten sich tot, sondern stellten die Steelers statt dessen vor echte Probleme.
Mit 16:16 ging das Spiel in die Verlängerung. Hier hätte Bills Wide Receiver Steve Johnson den Sieg perfekt machen können, wenn er einen Pass in der Endzone gefangen hätte, den kein Quarterback perfekter hätte werfen können, als es Ryan Fitzpatrick tat. Johnson aber konnte auch diesen perfekt geworfenen Pass nicht fangen, wie schon vier Pässe, die er zuvor im Spiel bereits fallen ließ.
So kam Pittsburgh noch zu einem Drive, den sie mit einem 41 Yards Field Goal und dem 19:16 Sieg 134 Sekunden vor Ende der Verlängerung beendeten.
Baltimore und Pittsburgh haben nun beide 8-3 Siege und treffen im nächsten Sunday Night Spiel in Baltimore aufeinander.

28. 11. 2010

Kurzberichte
McDaniels-JoshJosh McDaniels (Bild) hat gut bei seinem ehemaligen Chef Bill Belichick gelernt. Belichick ließ vor drei Jahren die Jets am Spielfeldrand filmen, um sich auf deren Signale einstellen zu können.
McDaniels ließ die 49ers heimlich beim Training in London filmen.
Genutzt hat es nichts, denn Denver verlor das Spiel. Und teuer wurde es jetzt auch noch, denn die Broncos und Head Coach McDaniels müssen jeder eine Strafe von $50.000 zahlen.
Natürlich wies der Head Coach jede Schuld von sich und behauptete, daß sein Videoassistent Steve Scarnecchia die Aufnahmen ohne sein Wissen gemacht habe. Der Assistent wurde gefeuert.
Nötig hat Denver solche Aktionen, denn unter McDaniels haben sie 11 Siege bei 15 Niederlagen. Eine Bilanz, die den Head Coach wohl bald den Job kosten wird.

Es ist tatsächlich schon einige Zeit vergangen, seit der letzte farbige Spieler der NFL seine Frau verprügelte.
Jetzt war es mal wieder soweit. Saints Defensive End Will Smith wurde in Louisiana verhaftet, weil er seine Frau auf der Straße an den Haaren hinter sich herzog.
Die beiden hatten eine laute Auseinandersetzung, nachdem sie am Samstagmorgen um zwei Uhr einen Nachtclub verlassen hatten.
Polizisten, die zufällig gerade dort Streife fuhren, sahen den Vorfall und verhafteten den Defensive End.
Smith kam gegen eine Kaution von $1.000 vorläufig wieder auf freien Fuß.

Die Redskins feuerten Joey Galloway. Der Wide Receiver war nicht der Bringer, den sich das Team erhofft hatte.
Galloway fing in 10 Spielen 12 Pässe für 173 Yards und der 39-jährige wurde vom Starter zur Nr. 3 in der Rangfolge der Wide Receiver.
Seinen Platz nimm ab sofort Rookie Terrence Austin ein, der aus dem Trainingsteam in den Kader der ersten Mannschaft rutschte.

27. 11. 2010

Kurzberichte
jacobs-brandon200Brandon Jacobs (Bild) hat schon wieder Ärger, weil er sich mit Fans angelegt hat.
Der Running Back der Giants hat den Fans der Eagles den Effenberger gezeigt und muss dafür $20.000 Strafe zahlen. Er wurde schon nach dem Spiel gegen die Colts in Woche 2 zur Zahlung von $10.000 verklagt, weil er seinen Helm in die Zuschauerränge gefeuert hatte.
Sollte er sich noch etwas zu Schulden kommen lassen, droht ihm eine Suspendierung, teilte ihm die Ligaführung mit.
Das würde die Giants schwer treffen, die schon bei den Wide Receivern sehr dezimiert sind und Jacobs gerade erst zum Starter vor Bradshaw gemacht haben, weil der seine Fumblerities nicht in den Griff bekommt.

Die Eagles werden in fünf Tagen zwei Spiele bestreiten und die vielleicht ohne Asante Samuel.
Der Cornerback hat Probleme mit seinem Knie und seine Einsätze gegen die Bears am Sonntag und die Texans am Donnerstag sind gefährdet.
Gegen die Giants konnte er zwei Pässe von Eli Manning abfangen und gegen Jay Cutler von den Bears wäre das wohl auch im Bereich des Möglichen.
Allerdings musste er für einen übertrieben harten Angriff gegen Wide Receiver Derek Hagan eine Strafe von $40.000 zahlen.

26. 11. 2010

Thanksgiving
williams-royAm gestrigen Danksagungs-Donnerstag gab es wie gewohnt drei Spiele. Im ersten Spiel gewann New England mit 45:24 gegen Detroit und im letzten Spiel besiegten die Jets die Bengals mit 26:10.
Dazwischen wurde Football geboten von den Saints und den Cowboys.
Zweimal lag Dallas bereits mit 17 Punkten zurück, 0:17 und 3:20, doch machten sie dem amtierenden Weltmeister das Leben schwer.
Mit weniger als sechs Minuten Spielzeit ging Dallas sogar mit 27:23 in Führung. Doch das gesamte Spiel über hatte man nicht den Eindruck, daß ein Sieg der Cowboys wirklich in Reichweite war. Viele Strafen und sieben Fumbles, von denen zwei verloren wurden, ließen Dallas wie das 3-8 Team aussehen, das es nun mal ist.
Den spielentscheidenden Ballverlust leistete sich Roy Williams.
Mit einer 27:23 Führung im Rücken passte Jon Kitna von der eigenen 42 einen Ball bei einem dritten Versuch und sechs Yards zu Roy Williams (Bild). Der Wide Receiver sprintete los und kam bis zur 11 der Saints. Hier schlug ihm Cornerback Malcolm Jenkins den Ball aus der Hand und eroberte ihn anschließend.
Von dort aus begann Drew Brees den Drive, der den Männern mit den Goldhelmen den 30:27 Sieg brachte.

Kurzberichte
Trotz seiner Krebserkrankung will Titans Offensive Coordinator Mike Heimerdinger am Sonntag die Spielzüge ansagen.
Die Chemotherapie beginnt erst am Montag, und wie es danach mit Heimerdinger weitergeht, wird man sehen. Das Team lässt ihm alle Zeit, die er braucht, um zu genesen.

Gute und schlechte Nachrichten gibt es bei den Dolphins.
Brandon Marshall hat in dieser Woche nicht trainieren können. Ob der Wide Receiver mit seiner Oberschenkelzerrung gegen die Raiders antreten kann, ist noch ungewiss.
Ebenso ungewiss ist der Einsatz von Quarterback Chad Henne. Der Quarterback konnte aber trainieren und er könnte gegen Oakland antreten.

Die Chargers werden weiter auf Tight End Antonio Gates verzichten müssen.
Gates hat bereits zwei Spiele mit einer gerissenen Sehne in seinem rechten Fuß aussetzen müssen und wird wohl auch gegen die Colts noch nicht wieder einsatzbereit sein.
Am Donnerstag wollte er am Training teilnehmen, musste aber passen, weil die Schmerzen zu groß waren.

25. 11. 2010

Kurzberichte
fisher-jeffTitans Quarterback Vince Young textete eine dieser maschinell vorgefertigten Entschuldigungen an seinen Head Coach und konnte damit Jeff Fisher (Bild) überhaupt nicht imponieren.
„Ich kann mit diesem neumodische Kram nichts anfangen“, sagte Fisher. „Ich zwitschere und chatte nicht und wie das alles heißt. Diese Entschuldigung hätte ja irgendwer von Youngs Handy abschicken können.“
Doch wie soll es in Tennessee weitergehen?'
Young ist verletzt, Collins ist verletzt und Rusty Smith, der keine Spielerfahrung hat, soll die Titans in die Schlacht führen?
Das sieht gar nicht gut aus.

Bei Titans Offensive Coordinator Mike Heimerdinger ist Krebs diagnostiziert worden. Er muss sofort eine Chemotherapie beginnen.
Head Coach Jeff Fisher wusste, daß sein Offensive Coordinator sich seit drei Wochen sehr krank fühlte, aber die Krebsdiagnose war dann natürlich ein Schock.
Die Titans gaben keinen Zeitplan für die Rückkehr Heimerdingers an. Erst wenn er sich wieder ganz gesund fühle solle er wiederkommen.

Für einen unnötigen Angriff auf einen wehrlosen Receiver muss Cornerback Asante Samuel $40.000 Strafe zahlen.
Samuel erwischte Giants Wide Receiver Derek Hagan am Kopf und Nacken und bekam eine 15 Yards Strafe.
Dabei ist Samuel gar nicht für seine Tackles bekannt. In seiner Karriere hat er bisher 42 Pässe abgefangen, aber mit Hits hält er sich zurück.
„Ich werde gar nicht dafür bezahlt, zu tackeln,“ sagte er scherzhaft, „Jetzt muss ich dafür zahlen, weil ich mal getackelt habe.“
Mit nur $25.000 Strafe kam Richard Seymour davon. Der Defensive Tackle der Raiders schickte Steelers Quarterback Ben Roethlisberger mit einem rechten Haken zu Boden. Viele sehen diese Strafe als zu milde an, doch die Liga hat einen Strafenkatalog und nach diesem waren die $25.000 die Höchststrafe.

Die Saison ist für Clinton Portis beendet. Die Redskins setzten den Running Back auf die Verletztenliste.
Doch wird das überhaupt auffallen?
Eher nein, denn Portis ist seit letztem Jahr dauerverletzt und war bisher eh keine Hilfe für das Team.
Man kann davon ausgehen, daß die Zeit von Portis bei den Redskins abgelaufen ist und er nächstes Jahr nicht zurückkehrt.

Pass auf NFL, hier kommt die UFL!
Die neue, unbeachtete Football Liga, spielte in ihren bisherigen zwei Saisons Donnerstags, Freitags und Samstags. Nächstes Jahr will sie auch Sonntags spielen.
Der Saisonstart wird auf Anfang August vorgezogen, wenn die NFL normalerweise ihre Vorbereitungsspiele austrägt.
Die Liga geht natürlich davon aus, daß es 2011 keine NFL Saison geben wird und hofft auf die Fernsehzuschauer, die von September bis Februar Sonntagsnachmittags in die Kiste gucken weil dort Football läuft. Allerdings ist die Saison der UFL bereits im November beendet.

Wieder steht ein Danksagungstag an, wieder kommt die Diskussion hoch, warum ausgerechnet die Lions einen Stammplatz an diesem speziellen Donnerstag haben?
Nur Dallas und Detroit haben ihren Platz vor einem nationenweiten Fernsehpublikum sicher. Das dritte Spiel hat wechselnde Gastgeber.
Doch viele andere Teams möchten auch ihren Platz an der Sonne und stellen die Lions als Dauergastgeber in Frage. Seit 71 Jahren spielt Detroit am Thanksgivings Day, was lange kein Problem war. Aber da die Lions seit etlichen Jahren nur noch zu den Punktelieferanten gehören, möchten einige Herren in den oberen Etagen der NFL Detroit das Spiel wegnehmen.
Nur Teams, die mindestens drei Jahre in Folge eine positive Punktebilanz vorweisen können, sollten dieses Spiel bestreiten.
Da sähe es für die Lions tatsächlich schlecht aus. Seit 2000 hat das Team keine positive Punktebilanz, seit 2003 haben sie an Thanksgiving nicht mehr gewonnen, in den letzten beiden Spielen haben sie zusammen mit 22:81 verloren.
Das sieht wahrlich sehr bescheiden aus.

Die besten Spieler der Woche 11

AFC
OFFENSE: QB MARK SANCHEZ, NEW YORK JETS
22 von 38 Pässen für 315 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB DRAYTON FLORENCE, BUFFALO BILLS
3 Tackles, 1 Interception, 1 Fumblereturntouchdown über 27 Yards
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-PR MARC MARIANI, TENNESSEE TITANS
169 Returnyards, darunter 1 über 87 Yards zum Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR GREG JENNINGS, GREEN BAY PACKERS
7 gefangene Pässe für 152 Yards, 3 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE JULIUS PEPPERS, CHICAGO BEARS
6 Tackles, 3 Sacks, 1 abgefälschten Pass
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-CB BRYAN MC CANN, DALLAS COWBOYS
1 Puntreturntouchdown über 97 Yards
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

24. 11. 2010

Kurzberichte
childress-bradDie Vikings feuerten Head Coach Brad Childress (Bild). Zwar hatte Teambesitzer Zygi Wilf erst vor zwei Wochen versichert, daß er keinen Head Coach während der Saison feuern werde, aber die beiden dicken Packungen gegen die Divisionsrivalen aus Chicago und Green Bay, und dazu das Debakel um Wide Receiver Randy Moss haben ihn wohl umgestimmt.
Der bisherige Defensive Coordinator Leslie Frazier übernimmt das Team und will Brett Favre weiter starten lassen, obwohl der in dieser Saison, milde umschrieben, unterirdisch agiert.

In Tennessee gibt es ein Drama, das zwar nicht von Williams geschrieben wurde, das aber dennoch bewegt.
Vince Young legte in den letzten Wochen eine große Trainingsfaulheit an den Tag. Anstatt stolz darauf zu sein, einer von 32 Menschen auf diesem Planeten zu sein, die es geschafft haben einen Job als startender Quarterback in der NFL zu erreichen, ging ihm sein Job und sein Team am A...llerwertesten vorbei.
In der Niederlage gegen die Redskins zog er sich einen Riss im Streckmuskel des rechten Daumens zu. Das beendete seine Saison und vielleicht auch seine Zeit bei den Titans.
Als er vom Platz kam, pfefferte er seinen Schulterschutz gegen die Bank und schrie wütend rum.
In der Kabine gab es dann eine recht laute Auseinandersetzung mit Head Coach Jeff Fisher, die Young beendete, indem er das Stadion fluchtartig verließ.
In der Pressekonferenz nach dem Spiel, in dem Tennessee so schlecht spielte, daß die Fans pausenlos buhten, sagte Fisher, wie enttäuscht er über seinen Quarterback sei.
Man merkte, daß dort etwas zerbrochen war, das wohl nicht mehr zu kitten ist.

In der Niederlage gegen die Eagles verloren die Giants einen weiteren Wide Receiver. Hakeem Nicks wird wegen einer Verletzung am rechten Bein etwa drei Wochen ausfallen.
Die Giants nahmen Michael Clayton ins Team auf, der solange den Notnagel spielen soll.
Clayton war die Nr. 1 der Bucs in der Draft von 2004 und spielte eine sehr gute Rookiesaison. Danach aber fiel seine Leistung so beständig ab, daß er in diesem Jahr sogar in der UFL, für die Omaha Nighthawks, noch nicht mal vier Wochen im Kader blieb.

Es ist erstaunlich, was die Chargers mit ihrem verletzungsbedingt dezimierten Angriff bisher geleistet haben. In dem Kantersieg gegen die Broncos verletzte sich nun ein weiterer Receiver, Patrick Crayton. Er landete bei einem erfolgreich gefangenen Pass in der Endzone unglücklich auf dem linken Arm. Dabei zog er sich eine Verletzung am Handgelenk zu und muss wohl einige Wochen aussetzen.
Glück für San Diego, daß am Sonntag gegen die Colts Vincent Jackson wieder im Team ist. Jackson hat bisher für einen besseren Vertrag gestreikt und kommt gerade rechtzeitig zurück.

24. 11. 2010 - Nachtrag

Woche 11
Bedingt durch den Brand meines DSL-Modems von Alice, lasse ich den letzten Spieltag erst heute Revue passieren.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie ausnahmsweise behalten.

roethlis200In Pittsburgh gab es das „Spitzenspiel“ zwischen den Raiders und den Steelers. Im Vorfeld wurden oft die 70er Jahre bemüht, als es zwischen den beiden Teams oft zu Playoffspielen kam.
Die Analysten puschten das Spiel hoch, da Pittsburgh in der Woche zuvor von den Patriots aus dem eigenen Stadion geprügelt wurde, und die Raiders dreimal in Folge gewonnen hatten und jetzt die AFC West anführten.
Doch wenn man sich die Teams, die von den Raiders besiegt wurden, genauer ansah, relativierte sich diese Siegesserie. Es waren die Chargers, Seahawks und Chiefs, die man momentan nicht zu den besseren Teams der Liga zählen darf.
Und auf dem Platz zeigte sich schnell, was diese Siege wert waren... nichts!
Die Steelers zeigten den Raiders mal, was ein Spitzenteam in der NFL ist, und daß man das nicht so leicht besiegen kann.
Mit 35:3 gewann Pittsburgh und hätte durchaus höher gewinnen können.
Die einzig erwähnenswerte Szene für die Raiders hatte Richard Seymour, als er Steelers Quarterback Ben Roethlisberger (Bild) mit einem rechten Haken zu Boden schickte. Seymour wurde vom Platz gestellt und Big Ben kam ohne größere Blessuren davon.

In Dallas hieß es erneut: „Yes, McCann“ denn wieder erzielte Cornerback Bryan McCann einen Touchdown über knappe hundert Yards.
Letzte Woche war es ein Interceptionreturn über 101 Yards, gegen Detroit war es ein Puntreturn über 97 Yards.
Die Cowboys siegten im zweiten Spiel unter dem neuen Head Coach Jason Garrett zum zweiten Mal und zwar mit 35:19

Aller guten Dinge sind 3!
Nein, stimmt nicht!
Im Spitzenspiel des 11. Spieltags zwischen Indianapolis und den Patriots warf Peyton Manning drei Interceptions. Das war nicht gut.
Mit dieser Leistung besiegelte er die Niederlage seiner Colts fast im Alleingang.
Seinen letzten abgefangenen Pass leistete er sich kurz vor Spielende. Da legten die Colts eine Angriffsserie hin, die den Sieg hätte bringen können, doch Manning warf 31 Sekunden vor Spielende einen Pass genau auf New Englands Strong Safety James Sanders, der an der sechs der Patriots völlig frei stand.
Tom Brady und sein Haufen spielte wie der kommende AFC Champion und der knappe 31:28 Sieg geht voll in Ordnung.
Die Colts begannen das Spiel zwar mit Wide Receiver Austin Collie, der eine Woche zuvor eine Gehirnerschütterung hatte, doch sie beendeten es ohne ihn.
Collie spürte während des Spiels noch immer die Nachwirkungen und konnte nicht mehr weitermachen.

Die Giants hatten sich die Bänder vom Spiel der Eagles gegen Washington ganz genau angesehen und sie hielten Michael Vick in Schach, so gut es ging.
Aber es ging nicht so sehr gut.
Zwar setzten sie ihn ordentlich unter Druck, sackten ihn und schlugen ihm den Ball aus der Hand, aber letztlich reichte es nicht.
Dabei lag es weniger an der Defense der Giants, daß das Spiel mit 17:27 verloren ging, sondern an der Offense, namentlich an Eli Manning.
Er warf drei Interceptions und leistete sich kurz vor Spielende einen kuriosen Ballverlust. Bei einem vierten Versuch und sechs Yards lief er selber mit dem Ball und kein Verteidiger Philadelphias war auch nur in seiner Nähe. Als er genug Yards für einen neuen ersten Versuch erzielt hatte, kamen zwei Verteidiger auf ihn zu und Manning tauchte mit dem Kopf voran zu Boden und verlor, bereits am Boden liegend, den Ball.
Da kein Gegenspieler ihn berührt hatte, war der Ball frei und ein Eagle nahm ihn auf.
Heftige Diskussionen zwischen Giants Head Coach Tom Coughlin und den Schiedsrichtern waren die Folge. Ohne Erfolg. Wäre Manning mit den Füßen voran zu Boden gegangen, hätte er signalisiert, daß er aufgibt, und der Spielzug wäre an der Stelle Zuende gewesen, an der Manning den Boden zuerst berührt hätte. Da er aber mit dem Kopf voran den Spielzug beendete, signalisierte er, daß er noch aktiv ein paar Zentimeter erobern wollte. Dann ist der Spielzug erst beendet, wenn ein Gegenspieler ihn berührt.
So siegten die Eagles in diesem für die NFC East wichtigen Spiel mit 27:17.

Wie schlecht es um den Sieger der AFC North von 2009 bestellt ist, bewies Cincinnati gegen Buffalo.
Im eigenen Stadion lagen die Bengals bereits mit 21 Punkten vorne, doch am Ende reichte es nicht, die Bills, die bisher erst ein Spiel hatten gewinnen können, zu besiegen.
In einem unglaublichen Kraftakt überwand Buffalo diesen Rückstand nicht nur, es packte sogar noch einige Punkte drauf.
Am Ende hatten die Bills mit 49:31 gewonnen und haben zwei Siege auf ihrem Konto.
Die Bengals dagegen setzten ihre Talfahrt ungebremst fort.

20. 11. 2010

Kurzberichte
williams-mikeSchlechte Spieler werden suspendiert, gute Spieler dürfen spielen.
Nach diesem Grundsatz handeln am Sonntag auch die Buccaneers. Wide Receiver Mike Williams (Bild) wurde am Freitag besoffen am Steuer erwischt, aber das bleibt, vorerst, ohne Folgen.
Da Williams in dieser Saison der beste Receiver des Teams ist, will Head Coach Raheem Morris gegen die 49ers nicht auf ihn verzichten.
Williams fing bisher 40 Pässe für 627 Yards und 5 Touchdowns.
Bestrafen will Morris den Spieler allerdings doch, jedoch nicht dadurch, daß er ihn nicht spielen lässt. Was Morris vorschwebt, gab er nicht bekannt.

Die Redskins rechnen gegen die Titans damit, Clinton Portis wieder einsetzen zu können.
Der Running Back musste fünf Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung pausieren.

Die Titans müssen gegen Washington weiter auf Wide Receiver Kenny Britt verzichten. Er laboriert immer noch an seiner Oberschenkelverletzung.
Ob Kerry Collins antreten kann, steht noch nicht fest. Der Quarterback ist an der Wade verletzt und sehr wahrscheinlich muss Ersatzmann Vince Young wieder ran.
Der legt allerdings in letzter Zeit eine unglaubliche Trainingsfaulheit an den Tag und Football und die Titans gehen ihm am verlängerten Rücken vorbei. So jedenfalls drückte es NFL Experte Michael Lombardi in der letzten Sendung von „Inside the NFL“ aus.

Bei den Jets wird Jericho Cotchery nicht gegen die Texans antreten können. Der Wide Receiver zog sich gegen die Browns einen Leistenbruch zu, der ihn vom Einsatz abhält.

Gleich auf drei wichtige Spieler müssen die Saints verzichten.
Defensive Back Darren Sharper hat eine Oberschenkelzerrung, Tight End Jeremy Shockey hat es an den Rippen und Running Back Pierre Thomas muss wegen seines Knöchels weiter an der Seitenauslinie zusehen.
Allerdings stehen die Zeichen auf eine Rückkehr von Reggie Bush, der seit dem zweiten Spieltag wegen eines gebrochenen Beins nur zusehen konnte.

Bei den Patriots rechnet Fred Taylor damit, wieder eingesetzte werden zu können.
Der Running Back litt an einer schmerzhaften Zehenverletzung, dem sogenannten „Turf Toe“, an beiden Füßen.
In dieser Woche hat er wieder am Training teilgenommen und spürt keine Beschwerden mehr.

19. 11. 2010

Kurzberichte
dolphinsDie verletzungsbedingt schwer geschwächten Dolphins hatten keine Chance gegen die Bears.
16:0 gewann Chicago, das allerdings auch nicht gut genug war, um den Sieg höher ausfallen zu lassen.
Bedingt durch den Ausfall der vielen Angriffsspieler der Dolphins, konnte die Offense Miamis den Ball nur 22 Minuten halten. Die restlichen 38 Minuten stand die Verteidigung auf dem Platz, die die Bears allerdings sehr gut in Schach hielt.
Eine bessere Offense als die Chicagos, hätte mehr Kapital aus der Situation schlagen können, ja müssen.
Besonders schmerzhaft für Miami dürfte der Ausfall von Brandon Marshall sein. Der Wide Receiver zog sich eine Oberschenkelzerrung zu und könnte einige Zeit ausfallen.
Bears Quarterback Jay Cutler hatte nur eine Bilanz von 16 vervollständigten Pässen bei 25 Versuchen für 156 Yards und 1 Interception.
Da konnte Tyler Thigpen, der immerhin monatelang nicht gespielt hat, mithalten. Er vervollständigte 17 seiner 29 Pässe für 187 Yards und 1 Interception.
So gehört das Spiel zu den Partien, die man sich besser nicht angesehen hätte und schnell wieder vergessen wird.

Austin Collie könnte den Colts am Sonntag gegen die Patriots wieder zur Verfügung stehen.
Der Wide Receiver geriet am 7. November zwischen zwei Verteidiger der Eagles und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Minutenlang blieb er regungslos am Boden liegen.
Am Mittwoch trainierte er zum ersten Mal wieder mit dem Team und fühlte keine Nachwirkungen.
Auch Running Back Joseph Addai nahm nach seiner Schulterverletzung ein leichtes Training auf, wird aber am Sonntag wohl noch nicht eingesetzt werden.

18. 11. 2010

Kurzberichte
bush-reggie2Reggie Bush (Bild) hat wieder am Training der Saints teilgenommen.
Ob er aber am Sonntag wird spielen können, steht noch nicht fest.
Der Running Back hatte sich im September das Schienbein gebrochen und hofft, bald wieder ins Geschehen eingreifen zu können.

Terrell Owens sagte in einem Interview am Mittwoch, daß er völlig falsch verstanden worden wäre. Niemals hätte er seinen ehemaligen Teamkollegen Donovan McNabb mit seiner Bemerkung auf Twitter kritisiert.
Mit seiner Bemerkung, daß die Vorstellung des Redskins Quarterbacks keine $78 Millionen rechtfertige, hätte er den Besitzer des Teams, Daniel Snyder, gemeint.
Immerhin wäre McNabb erst zwei Wochen vorher auf die Bank gesetzt worden, weil er die Offense gegen Detroit nicht nach vorne führen konnte. Da hätte er sich halt gefragt, warum man McNabb einen so hoch dotierten Vertrag gegeben habe?
Owens hätte damit niemanden kränken wollen.

Wieder musste Tom Brady eine Trainingseinheit auslassen. Bereits letzte Woche konnte der Quarterback der Patriots am Mittwoch und Donnerstag nicht trainieren, weil er Probleme mit der Schulter und dem Fuß hatte.
Im ungefährdeten Sieg gegen die Steelers war ihm davon nichts anzumerken.
Sein Einsatz gegen die Colts ist nicht gefährdet.
Seit acht Jahren treffen diese Powerteams der AFC in jeder Saison aufeinander und jedes Mal war es ein Leckerbissen für uns Footballfans.

Zigy Wilf hat noch nicht die nötigen Konsequenzen gezogen. Der Besitzer der Vikings sagte, genau wie Cowboys Besitzer Jerry Jones, daß er keinen Trainer während der Saison feuern würde. Also bleibt Brad Childress, vorerst, weiter im Amt.
Was aus dieser Beteuerung in Dallas wurde, weiß man ja mittlerweile.
Auch Brett Favre soll noch zu seinem Spiel gegen sein altes Team, die Packers, kommen.
Wenn nach der Niederlage gegen den Divisionsrivalen aus Chicago auch das Spiel gegen Green Bay verloren geht, dann ist allerdings wirklich Schicht im Schacht in Minnesota und dann werden wohl die nötigen Schritte unternommen... werden... müssen.

Hines Ward wurde von unabhängigen Ärzten für einsatzbereit erklärt.
Der Wide Receiver der Steelers hatte das Spiel gegen New England mit einer Gehirnerschütterung verlassen müssen. Da er bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Pass gefangen hatte, endete seine Serie von Spielen in Folge mit wenigstens einem gefangenen Pass bei 186.
Ward trainierte am Mittwoch ohne Einschränkungen mit dem Team und ist froh, im „Spitzenspiel“ gegen die Raiders dabei sein zu können.

Die Saisonbeendenden Verletzungen gingen im Vergleich zum Vorjahr um 12% nach oben.
Zum selben Zeitpunkt 2009 standen 277 Spieler auf der Verletztenliste für die Saison, diese Jahr sind es bereit 311, und das, obwohl die Liga mehr und mehr für die Sicherheit der Spieler unternimmt.
Für die Gewerkschaft ist dieser Anstieg an verletzten Spielern ein Zeichen gegen die Aufstockung der Saisonspiele von 16 auf 18.

Bei den Jets trainierte Quarterback Mark Sanchez nicht voll mit. Gegen die Browns wurde er an der Wade verletzt und läßt es locker angehen. Sein Einsatz ist wohl nicht gefährdet.
Sein Wide Receiver Jerricho Cotchery zog sich einen leichten Leistenbruch zu, als er einen Pass fing. Auch sein Einsatz soll nicht gefährdet sein.

Hoffnung in Cleveland
Wenn es in der NFL Fans gibt, die mal ein Playoffteam verdient haben, dann sind das die Browns.
Leidensfähig bis an die Grenze der geistigen und körperlichen Belastbarkeit füllen sie bei jedem Spiel das Stadion der Loser. Wind und Wetter, Niederlage um Niederlage halten sie nicht davon ab, ihren Browns dabei zuzusehen, was die unter Footballspielen verstehen.
Doch scheint das Ende des Horrors gekommen.
Zwei Spieler der Offense und eine knüppelharte Defense lassen die Gesichter der gebeutelten Fans leuchten.
Tailback Peyton Hillis und Quarterback Colt McCoy waren nicht im Entferntesten als Starter für die laufende Saison vorgesehen, aber Verletzungen der Spieler vor ihnen, spülten sie nach oben.
Was für ein Glück, wären diese ungeschliffenen Diamanten doch sonst nie entdeckt worden.
Colt McCoy, was für ein Name für einen Quarterback aus Texas, ist ein Rookie der die Hoffnungen nährt, endlich Stabilität auf dieser Position gefunden zu haben.
Zwar ist seine Bilanz bisher 2-2, aber die knappe Niederlage gegen die Jets in der Verlängerung war ein moralischer Sieg.
Hillis kam von den Broncos, die sein Potential wohl nicht erkannten. Allerdings listeten auch die Browns ihn erst als dritten Spieler in der Rangfolge ihrer Running Backs.
Peyton Hillis sollte vor allem als Vorblocker agieren, keiner dachte daran, ihn mit dem Ball laufen zu lassen. Schon auf dem College von Arkansas war er als Vorblocker für Darren McFadden und Felix Jones tätig.
Doch als er seine Chance bekam, nutzte er sie.
Gut für die Fans in Cleveland, die mal einen Blick auf die sonnige Seite der NFL verdient haben.

Die besten Spieler der Woche 10

AFC
OFFENSE: QB KYLE ORTON, DENVER BRONCOS
22 von 34 Pässen für 296 Yards, 4 Touchdowns, 2 Interceptions
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S JAMES SANDERS, NEW ENGLAND PATRIOTS
4 Tackles, 1 Interceptionreturn über 32 Yards zum Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K ADAM VINATIERI, INDIANAPOLIS COLTS
3 von 3 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkten
Seine 12. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB MICHAEL VICK, PHILADELPHIA EAGLES
20 von 28 Pässe für 333 Yards, 4 Touchdowns, zusätzlich lief er für 80 Yards und 2 Touchdowns.
Seine 6. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB BRYAN MC CANN, DALLAS COWBOYS
1 Interceptionreturntiuchdown über 101 Yards, 5 Tackles
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-KR-WR DEVIN HESTER, CHICAGO BEARS
100 Kickoffreturnyards, 47 Puntreturnyards, 38 Passyards, 1 Touchdown
Seine 8. Auszeichnung zum Spieler der Woche

17. 11. 2010

Die Redskins ließen sich eine Option in McNabbs Vertrag offen
mcnabb-donovanZur Verteidigung der Redskins muss man sagen, daß der Vertrag mit Donovan McNabb (Bild) nicht so schlimm zu sein scheint, wie befürchtet.
Sollten sie nach dieser Saison nicht mit ihm zufrieden sein, können sie den Vertrag auflösen. Allerdings hat McNabb schon alleine für die Unterschrift einen Bonus über $3,5 Millionen eingesteckt.
Das sieht McNabb allerdings etwas anders. Er ist der Meinung, daß die Redskins nur dann aus dem Vertrag rauskommen, wenn es 2011 keine Saison gibt. Auf Nachfrage bestätigte allerdings der Agent des Quarterbacks die Version des Clubs.
Ob Washington nach der Saison mit den Leistungen seines Anführers zufrieden sein wird, darf man bezweifeln. McNabb hat bisher nur 57,1% seiner Pässe vervollständigt und 9 Touchdowns stehen 11 Interceptions gegenüber. Der einst so agile Quarterback, der Spieler, die ihn zu Boden reißen wollten abschüttelte, wurde in neun Spielen 27 mal gesackt.
An die Adresse von T.O. hatte McNabb auch noch einen Kommentar. Der Wide Receiver der Bengals hatte gefragt, wie man mit der Leistung McNabbs im Spiel gegen die Eagles einen Vertrag über $78 Millionen rechtfertigt?
„Es ist lustig, daß er sich um mich sorgt“, sagte McNabb in einem Radiointerview. „Wie stehen die im Moment, 2-6?“
Nein, sogar schlimmer, sie haben zwei Siege und sieben Niederlagen.

Wann bekommt Michael Vick ein Vertragsangebot?
In Philadelphia hat man immer noch nicht mit Michael Vick über einen neuen Vertrag geredet. Damit darf er, vom heutigen Stand ausgehend, nach der Saison zu einem anderen Team wechseln.
Die Eagles können ihn aber auch als wichtigsten Spieler des Teams kennzeichnen und ihn auf diese Art versuchen zu halten.
Damit haben die Eagles ein Luxusproblem, denn sie haben ja auch noch Kevin Kolb, der für die laufende Saison als Starter vorgesehen war. Spitzengehälter für beide Quarterbacks können sich die Eagles kaum leisten.
Vick kann es sich kaum leisten, auf viel Gehalt zu verzichten. Seine bisherigen Leistungen dürften manchem Team $40-50 Millionen wert sein und Vick braucht das Geld. Aus seiner Zeit, als er Kampfhunde gezüchtet und gequält hat, hat er noch Schulden in Millionenhöhe, die abgezahlt werden müssen.
Dennoch ist er dem Team dankbar, daß es ihm diese Chance nach seiner Haftstrafe gegeben hat und er fühlt sich wohl in Philadelphia. Darauf baut der Club und hofft, daß er ihnen treu bleibt, selbst wenn er die Saison als wertvollster Spieler der Liga beenden sollte.

Die NFL will die Saison unbedingt auf 18 Spiele ausdehnen.
Die Spielergewerkschaft hat zu diesem Thema nun ihre Vorschläge unterbreitet.
Die Gewerkschaft möchte nicht, daß die Teamaktivitäten vor dem 15. Juni beginnen und nicht, wie bisher bei einigen Teams, bereits im März. Nur die Rookies und Spieler, die erst ein Jahr dabei sind, sollen einen Orientierungskurs im Frühjahr abhalten.
Die Vollkontakt-Trainingseinheiten sollen drastisch reduziert werden, vor dem Beginn der eigentlichen Trainingscamps im August.
Außerdem sollen die Teams mindestens zwei spielfreie Wochen in der Saison haben. Die Kader sollen um wenigstens vier bis fünf Spieler erweitert werden, und auch die Übungsteams sollen aufgestockt werden.
Das alles sind keine unerfüllbaren Vorschläge, die die Liga nun verhandeln soll.

Kurzberichte
Die Zeit des Flexiblen Spielplans hat begonnen. Das heißt, daß die Fernsehanstalten für sie wichtige Spiele zu einer publikumsträchtigeren Zeit ansetzen dürfen.
So wird das Spiel der Eagles gegen die Bears in Woche 12 auf die späte Anstoßzeit um 22:15 Uhr verlegt.
Auch das Spiel der Buccaneers in Baltimore wird erst um 22:15 beginnen.
Da die Spiele der Eagles momentan Spitzeneinschaltquoten erzielen, überlegen die Sender, alle restlichen Spiele des Teams von der frühen, auf die späte Anstoßzeit zu verlegen.

Hines Ward will nächsten Sonntag auf jeden Fall gegen die Raiders spielen. Der Wide Receiver der Steelers musste gegen die Patriots den Platz mit einer Gehirnerschütterung verlassen.
Nach den Richtlinie der NFL durfte er das Spiel nicht mehr fortsetzen, obwohl er sich einsatzbereit gefühlt hat.
Für ihn gehen die Regeln, die die Liga zum Schutz der Spieler aufgestellt hat, zu weit. Obwohl man sah, daß er sich kaum auf den Beinen halten konnte, als er vom Platz ging, ist er der Meinung, daß er nach einigen Minuten Ruhe wieder hätte mitspielen können.
„Das ist Football, da klingelt manchmal die Glocke“, sagte er in einem Interview. „Es ist mein Körper. Ich fühlte, daß ich wieder hätte spielen können und ich hätte das Recht dazu haben müssen.“
Und ob er gegen die Raiders antreten darf, steht ja auch noch nicht fest. Die NFL lässt jeden Spieler mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung von unabhängigen Ärzten testen. Das geht Ward noch mehr gegen den Strich, der sich gegängelt fühlt und sich seiner Selbstbestimmungsrechte beraubt sieht.

Die Steelers haben Jeff Reed gefeuert. Der Kicker verschoß gegen die Patriots ein Field Goal, sein siebter Fehlschuß in 22 Versuchen in dieser Saison.
Als Ersatz verpflichtete Pittsburgh Shaun Suisham, der letztes Jahr von den Cowboys und den Redskins gefeuert wurde.

16. 11. 2010

Die Eagles demütigen und zerstören die Redskins
mcnabb-donovan-redskins3vick-michael-eaglesEs war eine Demonstration.
Eine Demonstration, warum die Eagles Quarterback Donovan McNabb (links) zu einem Divisionsrivalen haben wechseln lassen. Eine Demonstration, was ein guter Spieler auf dieser Position bewirken kann.
Doch der Tag fing mit einem Schock an. Viele Experten der NFL waren schockiert darüber, daß Washington Donovan McNabb einen neuen Vertrag über eine Irrsinnssumme gab.
Donovan McNabb unterschrieb am Nachmittag einen Vertrag über fünf Jahre und $78 Millionen von denen $40 Millionen garantiert sein sollen.
Redskins Head Coach Mike Shanahan wird nicht erfreut über die Entscheidung seines General Managers gewesen sein, dem 34-jährigen diesen Vertrag zu geben. Mit der Entscheidung im Spiel gegen Detroit, McNabb zugunsten von Grossman auf die Bank zu setzen, hat er ja gezeigt, was er von seiner Nr. 1 hält.
Am Abend bewies McNabb dann auch eindrucksvoll, für was für einen Mist die Redskins ihr schönes Geld verbrannt haben. McNabb warf drei Interceptions und wurde fünfmal gesackt. Sein gegenüber Michael Vick (rechts) spielte das Spiel seines Lebens.
Bereits im ersten Viertel führte Philadelphia 28:0. Noch nie in der Geschichte der NFL ging ein Auswärtsteam so hoch in Führung. Dabei fehlten den Eagles nur neun Sekunden, um das erste Viertel mit 35:0 abzuschließen, denn den Drive, den sie noch im ersten Viertel begannen, beendeten sie nach neun Sekunden im zweiten Viertel mit einem Touchdown.
Am Ende des Spiels, oder der Demontage eines Gegners, hatte Michael Vick 333 Passyards auf seinem Konto, 80 Laufyards, 4 Pass- Touchdowns und 2 Lauf- Touchdowns.
Ein solches Spiel hat noch nie zuvor ein Quarterback in der NFL abgeliefert.
Wenn Philadelphia nicht ein paar Gänge zurückgeschaltet hätte, hätte es durchaus höher als 59:28 gewinnen können.
Philadelphia wird McNabb auch weiter keine Träne nachweinen, aber am Ende dieses Spiels hatten sie Tränen der Freude über ihren neuen Quarterback in den Augen.
Dieses Spiel stellte die eagles allerdings unter einen gewaltigen Druck. Wenn Washington für einen unterdurchschnittlichen Spieler wie McNabb $78 Millionen locker macht, was müssen die Eagles dann für Vick auf den Tisch legen?
Nach dem Spiel zwitscherte dann auch Terrell Owens seine Meinung über den Vertrag. Owens spielte 2004 und 05 zusammen mit McNabb bei den Eagles und zweifelte schon damals das Können seines Quarterbacks an.
„Wie rechtfertigt man einen Vertrag über $78 Millionen mit dieser Vorstellung?“ fragte er bei Twitter.

Kurzberichte
Die Dolphins verpflichteten Patrick Ramsey als Ersatz- Quarterback.
Am Sonntag verloren sie die Chads Pennington und Henne durch Verletzungen.
Head Coach Tony Sparano geht noch davon aus, daß Chad Henne am Donnerstag trotz seiner Knieverletzung wird spielen können. Wenn dem nicht so sein sollte, dann wird Tyler Thigpen starten.

In Tennessee wird Kerry Collins einige Wochen ausfallen. Der Quarterback zog sich gegen die Dolphins eine Verletzung an der Wade zu.
Glück für die Titans, daß die Knöchelverletzung von Ersatzmann Vince Young verheilt ist. Schon im Spiel gegen Miami kam er für Collins auf den Platz und führte das Team zu einem Touchdown.

Auf der Position des Wide Receivers wird es für die Giants ganz schön eng.
Gegen die Cowboys brach sich Ramses Barden den linken Knöchel und fällt für den Rest der Saison aus.

15. 11 2010

Woche 10
spiller-cj1Normalerweise ist hier kein Platz für Loser, aber heute wollen wir mal nicht so sein.
Wenn nicht gegen Detroit, wann dann?
Und so gewannen auch die Bills endlich ein Spiel in der laufenden Saison. Es war ein 14:12, bei dem die Lions in den letzten Sekunden eine Zweipunkteumwandlung vergaben.
Spiel gewonnen, aber C.J. Spiller (Bild) verloren. Der Rookie Running Back musste den Platz mit einer Oberschenkelverletzung verlassen.

Und was ist mit Dallas?
Gibt es eigentlich wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit dem Phänomen von unerwarteten Siegen nach Trainerwechseln beschäftigt haben?
Zugegeben, der Sieg der Cowboys kam nur mit Hilfe, mit sehr viel Hilfe, der Giants zustande, aber ein Sieg ist ein Sieg.
Eli Manning hatte einen seiner berüchtigten lausigen Tage erwischt und warf 2 Interceptions und addierte einen verlorenen Ball zu seiner Statistik.
Die Cowboys haben ihre innere Kündigung beendet und lieferten den Giants einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Immerhin ging es gegen den Tabellenführer der NFC East. Dallas hatte bis dahin erst ein Spiel gewonnen, gegen Houston, also nicht gerade ein Spitzenteam.
In New York aber sorgten die Boys dafür, daß den Giants die Lichter ausgingen, und das buchstäblich. Eine Panne in einem Umspannwerk sorgte dafür, daß das Flutlicht in der zweiten Halbzeit nur halb brannte.
Dallas Quarterback Jon Kitna kam mit dem Zwielicht gut zurecht und spielte sein bestes Spiel seit seinen Tagen bei den Barcelona Dragons. Zwar warf auch er einen Interception, konnte dem aber drei Touchdownpässe gegenüberstellen.
Am Ende fiel der 33:20 Sieg etwas zu hoch aus, aber Jason Garrett konnte seinen ersten Sieg im ersten Spiel als Head Coach eines NFL Teams feiern.
Dallas hat jetzt 2-7 Siege, New York 6-3.

In Pittsburgh war es erstaunlich zu erleben, wie sehr die Patriots die hilflos wirkenden Steelers beherrschten.
Pittsburgh fand kein Mittel gegen den gut geölten Angriff der Pats.
Auf der anderen Seite dauerte es bis ins letzte Viertel, bis Pittsburgh die eigene Offense ans Laufen bekam. Doch da war es zu spät, da führte New England schon mit 20 Punkten.
Es war beileibe kein Spiel zweier Super Bowl Gewinner mit den besten Quarterbacks, die die Statistik über die letzten Jahre auszuweisen hat.
Die Steelers verloren nicht nur das Spiel, sondern auch Wide Receiver Hines Ward mit einer Gehirnerschütterung. Außerdem endete Wards Serie von 186 Spielen in Folge mit wenigstens einem gefangenen Pass.
New England gewann mit 39:20 und der Sieg hätte leicht höher ausfallen können.

Die Colts konnten froh sein, daß sie es gestern nur mit den Bengals zu tun hatten. Peyton Manning spielte weit unter seinem Niveau und warf zum zweiten Mal in dieser Saison keinen Touchdownpass.
Das ist natürlich auch der langen Verletztenliste der Colts geschuldet.
Doch die Defense übernahm für Manning und seine Offense und schaukelte das Spiel nach Hause.
Aus fünf Ballverlusten der Bengals konnte Indianapolis 17 Punkte machen. Drei dieser Ballverluste waren Interceptions von Quarterback Carson Palmer, der damit bereits 11 in dieser Saison auf dem Konto hat.
Indi rettete einen knappen 23:17 Sieg und bleibt auf Platz 1 der AFC South.

In Miami trafen sich Dolphins Quarterback Chad Pennington und Titans Wide Receiver Randy Moss, die auf dem College zusammen spielten.
Die Begegnung war nur kurz, denn Pennington machte das, was er bisher in seiner NFL Karriere am Besten machte, er verletzte sich.
Seit er in die NFL kam spielte Pennington nur sporadisch, erst für die Jets, dann für Miami. Immer wieder warfen ihn Schulterverletzungen zurück und nach der letzten Saison wollte er sogar in den Ruhestand treten. Doch er blieb und sollte nun für den Rest der Saison Chad Henne ersetzen, dessen Leistungen indiskutabel waren.
Pennington wird Henne also nicht ersetzen, aber Henne muss ersetzt werden, denn er verletzte sich am Knie. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.
Das Spiel gegen die Titans musste also von Tyler Thigpen Zuende geführt werden, der seine Sache ordentlich machte. Im letzten Viertel warf er einen Touchdownpass zum 29:17 Sieg.
Randy Moss fing übrigens einen Pass für 26 Yards in seinem ersten Spiel für Tennessee.

Zum Schluß ein Blick in die Kristallkugel.
Nach der Niederlage gegen die Bears sieht man folgendes: In Minnesota beginnt die Zukunft auf der Quarterback Position und Brett Favre dürfte sein wirklich letztes Spiel gespielt haben. Head Coach Brad Childress wird gefeuert.
Die Jets werden Kicker Nick Folk feuern, der gegen die Browns drei Field Goals aus aussichtsreichen Entfernungen verschoß. Erst 30 Sekunden vor Ende der Verlängerung konnte New York mit einem Touchdownpass von Sanchez auf Santonio Holmes den 26:20 Sieg sichern.

13. 11. 2010

Kurzberichte
003Minnesotas Quarterback Brett Favre (Bild) hat in diesem Jahr schon sehr früh mit seinem jährlichen, „ich komme zurück, ich komme nicht zurück“ Spielchen begonnen.
Bei einem Interview für das NFL Network wurde er gefragt, ob er 2011 wieder zurückkäme. Favre überlegte einige Sekunden, schüttelte dann den Kopf und sagte: „Nein!“
Allerdings, so sagte er später in dem Interview, könne man ja nicht wissen, was die Zukunft so bringe.
Erstmal wolle er in dieser Saison die Vikings in die Playoffs bringen, und dann werde man sehen, was passiert.

Peyton Manning hasst es, wenn Quarterbacks die Schiedsrichter um Strafen anbetteln.
Er selbst wurde letzte Woche von Eagles Defensive End Trent Cole mit der Wucht des Schlages eines Schmetterlingsflügels am Helm berührt. Das zog eine Strafe wegen übertriebener Härte nach sich, die Manning als peinlich empfindet.
Niemals hätte er den Schiedsrichter darauf aufmerksam gemacht, wenn keine Strafe ausgesprochen worden wäre.
Allerdings, so sagte er weiter, würde er eine solche Strafe dankend annehmen, denn sie entspräche ja den Regeln.
Aber die Quarterbacks, die in solchen Situationen um eine Strafe betteln, bezeichnet er als Heulsusen.
Leicht gesagt für einen der wertvollsten Spieler der Liga, der sowieso schon einen besonderen Artenschutz geniest.

Giants Wide Receiver Steve Smith fällt längere Zeit aus.
Eine genauere Untersuchung seiner vermeintlichen Bauchmuskelzerrung erwies sich als Bauchmuskelriss.
So schlimm, daß seine Saison beendet ist, ist die Verletzung allerdings nicht.

12. 11. 2010

Thursday Night Lights
ryan-matt200Es war ein Spiel mit einem dieser phantastischen Endspurts, die Football so spannend machen.
In einem hart geführten Schlagabtausch, in dem die Falcons der vom mörderischen Ray Lewis angeführten Defense der Ravens nichts schuldig blieben, erwies sich der Falke am Ende als der stärkere Vogel.
Dabei gab Atlanta im letzten Viertel eine 13 Punkte Führung aus der Hand, als die Ravens mit 21:20 in Führung gingen. Doch sie punkteten zu früh.
65 Sekunden ließ Baltimore den Falcons auf der Uhr, genug Zeit, das Spiel wieder rumzureißen.
Und der an diesem Abend hervorragend eingestellte Matt Ryan (Bild) warf 20 Sekunden vor Spielende einen 33 Yards Touchdownpass auf Roddy White zur 26:21 Führung. Ryan warf einen persönlichen Rekord von 50 Pässen mit 32 Vervollständigungen für 316 Yards und 3 Touchdowns.
Whites Einsatz war wegen einer Knieverletzung gefährdet, doch zu spüren war davon nichts. Der Wide Receiver fing 12 Pässe für 138 Yards und 2 Touchdowns.
Die Falcons entschieden sich zu einem zwei Punkte Versuch, der mißlang.
Am Sieg Atlantas änderte das nichts mehr. Die Falcons führen damit die NFC South mit 7-2 Siegen an, während die Ravens mit 6-3 Siegen hinter die Steelers in der AFC North zurückfielen.

Kurzberichte
Tom Brady hat am Donnerstag zum ersten Mal in dieser Woche trainiert. Der Quarterback der Patriots hatte einen verstauchten Knöchel, der ihn aber nicht vom Einsatz gegen die Steelers abhalten wird.
Wann und wie Brady sich die Verstauchung zuzog, wurde vom Team nicht bekanntgegeben.

Giants Wide Receiver Steve Smith fällt gegen die Cowboys sehr wahrscheinlich aus. Er zog sich eine schmerzhafte Bauchmuskelzerrung zu.
Nicht, daß die Giants ihn gegen ein Team, das sich völlig aufgegeben hat, brauchen würden. Dennoch hofft Head Coach Coughlin, daß Smith bis zum Spiel noch fit wird.

Am Mittwoch begann die Ära des neuen Head Coaches Jason Garrett in Dallas.
Erst sah er sich die Special Teams an, dann ging er rüber zur Verteidigung und schüttelte einige Hände, bevor er zu seiner Offense ging.
Doch halt, nicht nur die Offense gehört Jason Garrett, das ganze Team ist jetzt Seins.
Und sofort hat er einiges geändert. Das Training begann 45 Minuten früher, als unter seinem Vorgänger, und es wurde in voller Montur abgehalten. Das war bei seinem Vorgänger selten der Fall.
Kein Spieler saß am Spielfeldrand und ließ das Geschehen an sich vorbei plätschern, jeder war voll konzentriert und passte auf.
Als besonderes Sorgenkind hat sich Garrett Cornerback Mike Jenkins in einem Einzelgespräch vorgenommen. Jenkins war gegen die Packers das Paradebeispiel der inneren Aufgabe der Cowboys. Wenn er nicht auf dem Platz gestanden hätte, wäre das gar nicht aufgefallen.
Was all das bewirkt und wie es sich am Sonntag gegen die Giants auswirkt, wird man sehen.

11. 11. 2010

Stafford-Matthew3Kurzberichte
Die Lions werden den verletzten Matthew Stafford (Bild) mit dem verletzten Shaun Hill ersetzen.
Stafford hat eine ausgekugelte Schulter und wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Hill hat einen gebrochenen linken Unterarm. Da die Verletzung nicht am Wurfarm ist, geht Head Coach Jim Schwartz davon aus, daß Hill als Vertreter besser ist, als der gänzlich unerfahrene Drew Stanton.

In Miami hat man die Nase voll von Chad Henne. Die Offense der Dolphins konnte in der laufenden Saison erst 11 Punkte erzielen. Henne warf in den 21 Spielen, in denen er als Starter antrat, 20 Touchdowns und 23 Interceptions. Seine Bilanz sind 11 Siege und 10 Niederlagen.
Gegen die Titans setzt man wieder auf Chad Pennington, der auch nicht das Gelbe vom Ei ist.
Pennington zog sich in der dritten Woche der letzten Saison eine Saisonbeendende Schulterverletzung zu, nicht die erste in seiner Karriere.
Seine Leistungen als NFL Quarterback kann man auch nur wohlwollend als bescheiden bezeichnen.
Ausgerechnet gegen die harte und als unfair verschrieene Defense der Titans soll der 34-jährige die Dolphins zu einem Sieg führen.

Zu 30 Jahren Haft wurde am Mittwoch David Meggett verurteilt.
Meggett spielte von 1989 bis 1999 als Running Back und Puntreturner in der NFL, sechs Jahre bei den Giants, drei bei den Patriots und eins bei den Jets. In dieser Zeit brachte er es auf 4.700 Gesamtyards.
In der Zeit von 2000 bis heute stand Meggett einige Male wegen sexueller Übergriffe vor Gericht.
Am Mittwoch wurde der 42-jährige, der während einer Bewährungsstrafe rückfällig wurde, wegen Vergewaltigung und Einbruchdiebstahl verurteilt.

In Atlanta ist der Einsatz von Roddy White fraglich.
Der Wide Receiver verletzte sich im Spiel gegen die Buccaneers am rechten Knie und konnte am Abschlußtraining für das heutige Spiel gegen Baltimore nicht teilnehmen.

Die besten Spieler der Woche 9

AFC
OFFENSE: RB PEYTON HILLIS, CLEVELAND BROWNS
29 Läufe für 184 Yards, 2 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DT HALOTI NGATA, BALTIMORE RAVENS
4 Sacks, 1 Tackle
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JACOBY FORD, OAKLAND RAIDERS
158 Kickreturnyards, 148 Passempfangsyards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB MICHAEL VICK, PHILADELPHIA EAGLES
17 von 29 Pässe für 218 Yards, 1 Touchdown, zusätzlich lief er für 74 Yards und 1 Touchdown.
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB CLAY MATTHEWS, GREEN BAY PACKERS
1 Sack, 4 Tackles, 2 abgewehrte Pässe, 1 Interceptionreturn über 62 Yards zum Touchdown
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P CHRIS KLUWE, MINNESOTA VIKINGS
4 Punts für 47,8 Yards im Durchschnitt
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

10. 11. 2010

Trouble in DC
mcnabb-donovan-redskins3Als absolut lächerlich bezeichnete Donovan McNabb (Bild) die Aussage seines Head Coaches Mike Shanahan, daß er das Playbook der Redskins Offense nicht beherrsche.
Mike und sein Sohn/Assistenztrainer Kyle hatten den Quarterback in den letzten Minuten des Spiels gegen Detroit vom Feld genommen und Rex Grossman spielen lassen.
Erst erklärte Mike Shanahan, daß McNabb die Zweiminutenoffense nicht gut beherrsche, dann machte er McNabbs mangelnde Fitness für den Austausch verantwortlich, und zuletzt sagte er, daß sein Quarterback das Playbook nicht beherrsche.
Diese Aussage wurde zum Bumerang.
Wessen Schuld ist es denn, wenn ein Quarterback mitten in der Saison das Playbook nicht beherrscht?
Doch wohl auch die der verantwortlichen Trainer, also Kyle und Mike Shanahan.
Nach acht Wochen in der Saison zu behaupten, daß der Quarterback die Spielzüge nicht draufhat, ist ein Armutszeugnis für den Offensive Coordinator und den Head Coach.
Sei es, wie auch immer; daß McNabb nicht die Klasse hat, die man sich von ihm fälschlicherweise erwartet hat, ist eine Sache... ihn der Lächerlichkeit preiszugeben, ist eine andere.
Der Quarterback und seine Coaches haben sich ausgesprochen, und die Sache soll vom Tisch sein.
Bis zum nächsten Mal!

Ärger mit dem „Dunklen Ritter“
owens-und-85-bengals„Er ist Batman, ich bin Robin,“ sagte Chad 85 zum Beginn der Saison, als er die Rollenverteilung zwischen Terrell Owens und sich selber erklärte.
Doch Robin möchte nicht mehr der unbeachtete Ableger von Batman sein und lieber als Nightwing eigenständig sein Team vertreten.
Gegen die Steelers kam 85 mit goldenen Schuhen auf den Platz und wollte so endlich die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, die sein übergroßes Ego halt braucht.
Nachdem er allerdings nicht einen Pass fangen konnte, kam er in der zweiten Halbzeit mit normalen, dunklen Schuhen aus der Kabine. Als er weiterhin keine Rolle im Spielplan der Bengals spielte und T.O. 10 Pässe und 2 Touchdowns fing, ließ 85 die beleidigte Leberwurst raushängen. Erst keifte er seinen Quarterback an, bevor er mit einer Flappe vom Platz ging und sich auf die Bank setzte.
Alfred, also Head Coach Lewis, sagte, daß er 85 aus dem Spiel genommen habe, um ihn abkühlen zu lassen. Das allerdings dürfte nicht stimmen, denn Lewis dürfte in der Rangfolge der Bengals unter 85 stehen und ihn aus dem Spiel zu nehmen, steht ihm nicht zu.
Am Ende des Spiels hatte Robin einen gefangenen Pass und viel Wut.
Dabei sollte er doch stolz sein, denn in der laufenden Saison wird er oft das ganze Spiel über von zwei Verteidigern bewacht, während T.O. seine Pässe nur fangen kann, weil für ihn keine Doppeldeckung erfolgt.
85 hat bisher erst 40 Pässe gefangen für 473 Yards und 2 Touchdowns, während T.O. 55 Pässe für 770 Yards und 7 Touchdowns gefangen hat.
Nach dem Spiel hat Batman mit den Trainern gesprochen und sie gebeten, neu Spielzüge zu entwickeln, die seinen Ableger besser ins Spiel integrieren.
Bis dahin braucht Robin halt noch etwas Geduld. T.O. ist 36 Jahre alt und wer weiß, wie lange er noch spielen kann.
Wenn Owens weg ist, kann Ochocinco wieder die Hauptrolle in Cincinnati spielen. In Gotham City hat ja auch der frühere Robin nach Batmans Tod die Rolle des „Dunklen Ritters“ übernommen.
Geduld zahlt sich halt manchmal aus!

Kurzberichte
Im Monday Night Spiel gegen die Bengals verletzte sich Left Tackle Max Starks am Nacken.
Die Verletzung ist so schwer, daß die Saison für Starks beendet ist. Doch er ist nicht der einzige Stählerne, der sich verletzte. Drei weitere Spieler haben eine Gehirnerschütterung und fallen einige Zeit aus.

Matthew Stafford könnte den ganzen Rest der Saison mit seiner erneuten Schulterverletzung verpassen. Das sagten seine Ärzte, nachdem sie den Quarterback untersucht hatten.
Damit entwickelt sich Stafford, der ein Guter werden könnte, langsam zum Vollflop für die Lions. Von den 24 Pflichtspielen, die seit seiner Einberufung anstanden, hat er nur in 11 gespielt, den Rest verpasste er wegen diverser Verletzungen.
Das ist Schade für Detroit, die das Geld, das sie für Stafford hinblättern, auch sinvoller hätten investieren können.

09. 11. 2010

Kurzberichte
harrison-jamesBeinahe hätten die Steelers ein Spiel, in dem sie zeitweise mit 20 Punkten Vorsprung führten, noch aus der Hand gegeben.
Die Bengals sahen lange so aus, als wären sie nur ein Trainingspartner und hatten am Schluß doch noch die Chance zum Sieg. Der letzte Drive Cincinnatis führte sie dank vieler Strafen der Steelers in die Redzone.
Doch hier war es James Harrison (Bild), der im vierten Versuch an der 5-Yardsline mit der Schulter Receiver Jordan Shipley den Ball aus der Hand schlug. Und dieser Hit dürfte kostenlos gewesen sein, weil Harrison mal keine angeblich übertriebene Gewalt angewandt hatte.
Der Matchloser allerdings war Bengals Kicker Mike Nugent, der zwei Field Goal Versuche links neben die Torstangen setzte.
In einem Spiel, daß von den Verteidigungsreihen bestimmt wurde, blieb Pittsburgh am Ende 27:21 Sieger und steht mit Baltimore zusammen mit 6-2 Siegen an der Spitze der AFC North.
Cinci dagegen, immerhin der Titelverteidiger in dieser Division, belegt mit 2-6 Siegen den letzten Platz noch hinter Cleveland.

Endlich, endlich, endlich, Jerry Jones feuerte Wade Phillips.
Endlich hat der Besitzer der Cowboys eingesehen, daß dieser Head Coach nicht mehr die Kontrolle über die Spieler hatte.
Schon die Vertragsverlängerung im letzten Winter hätte nicht geschehen dürfen, denn Phillips ist nicht der Trainer, der ein Team in den Super Bowl führen kann.
Sein Ersatzmann wird das allerdings wohl auch nicht können.
Jason Garrett hat bisher als Offensive Coordinator gezeigt, daß er selten die richtigen Spielzüge findet. Wie soll er jetzt als Head Coach die Gesamtverantwortung übernehmen und das Team noch zu dem ein oder anderen Sieg führen?
Garrett, der erste Ex-Spieler der Cowboys, der das Team als Head Coach anführt, bekam auch keinen Vertrag über die Saison hinaus, sondern nur bis zum Ende der Saison 2010.
Garrett ist seit 1989 der siebte Head Coach der Cowboys, die von ihrer Gründung 1960 bis dahin nur einen Head Coach hatten, Tom Landry.

Die Liga hat Packers Safety Nick Collins zur Zahlung einer Strafe von $50.000 verurteilt.
Collins griff den schutzlosen Wide Receiver der Cowboys, Roy Williams, mit dem Helm voran im Nacken an. Eine, dieses Mal, berechtigte Zahlungsaufforderung.
Keine Strafe sprach die NFL gegen Eagles Safety Kurt Coleman aus. Er hatte Colts Wide Receiver Austin Collie hart gehittet, aber im Rahmen der Regeln. Collie erlitt bei dem Angriff eine Gehirnerschütterung und blieb lange bewegungslos auf dem Spielfeld liegen.
Die Spielergewerkschaft hat im Zuge der inflationären Zahlungsaufforderungen der Liga mitgeteilt, daß sie härter gegen diese Strafzahlungen vorgehen will, als bisher.

Randy Moss ist in Tennessee eingetroffen und hat bereits sein erstes Training mit dem Team absolviert.
Doch der langfristiger Vertrag, den er so sehr gerne unterschreiben würde, ist auch bei den Titans nicht in Reichweite.
Head Coach Jeff Fisher möchte erst sehen, wie weit die Titans mit Moss kommen. Am Ende der Saison wird er Bilanz ziehen, und entscheiden, wieviel der Wide Receiver ihm wert ist.

Mit Matthew Stafford scheinen sich die Lions einen Dauerverletzten ins Team geholt zu haben.
Der Quarterback wurde im Spiel gegen die Jets erneut an der Schulter verletzt und er selber sieht seine Chance auf einen Einsatz am nächsten Sonntag als gefährdet an.
Stafford war gerade erst von einer Schulterverletzung genesen, die er sich am ersten Spieltag zuzog.
Gegen die Jets musste er beim Stand von 20:10 für Detroit das Spiel im letzten Viertel verlassen, und am Ende gewann New York noch mit 23:20 in der Verlängerung.
Ein weiterer längerer Ausfall von Stafford wäre ein herber Rückschlag für ein Team, das gerade die Nase aus dem Tabellenkeller streckt.
Ersatzmann Shaun Hill hat eine gebrochene Hand, und somit liegt das Schicksal des Angriffs in den Händen des dritten Manns, Drew Stanton.

08. 11. 2010

Woche 9
hillis-peyton2Es ist die eigenartigste NFL Saison, die es je gegeben hat.
Favoriten werden zu Fußabtretern, Punktelieferanten zu Favoritenkillern.
Die Browns haben erst drei Spiele gewonnen, davon aber eines gegen die New Orleans Saints und gestern gegen die New England Patriots. Damit ist dieser Punktelieferant der momentan größte Favoritenkiller der Liga.
Schon der Sieg in New Orleans war eine Demontage des amtierenden Weltmeisters. Der überzeugende Sieg gestern mit 34:14 gegen die Patriots war eine ungeheure Blamage für New England.
Browns Running Back Peyton Hillis (Bild) war von der Pats Defense nicht zu stoppen und lief für 184 Yards und 2 Touchdowns.
Dennoch krebst Cleveland weiter mit 3-5 Siegen an dritter Stelle der AFC North rum, während die Patriots weiter mit 6-2 Siegen die AFC East anführt.

Drama Baby, Drama hieß es in der letzten Woche für Minnesota. Der eh schon angeschlagene Brett Favre wurde von den Patriots ausgeknockt und musste am Kinn genäht werden.
Randy Moss wurde gefeuert und Percy Harvin legte sich beim Training mit Head Coach Childress an.
Da war es nicht schlecht, daß der Gegner nur die Cardinals waren. Doch sie verlangten Minnesota alles ab, was die gerade noch im Angebot haben.
Brett Favre warf Pässe für seine persönliche Bestmarke von 446 Yards. Zuletzt warf er am 5. Dezember 1993 für mehr als 400 Yards in einem Spiel.
Die Vikings lagen fünf Minuten vor Spielende schon mit 14 Punkten zurück, konnten das Spiel aber noch in eine der drei Verlängerungen retten, die es gestern gab.
Hier war es dann Kicker Ryan Longwell, der aus 35 Yards zum 27:24 Sieg für Minnesota traf.

In Indianapolis geht das „zehn kleine Negerlein“ Spiel munter weiter. Die Colts waren eh schon mit einem minimalen Receivercorps nach Philadelphia geflogen und verloren noch einen weiteren Passempfänger.
Bei einem legalen und auf keinen Fall übertriebenen Angriff von den Eagles Defensive Backs Quintin Mikell und Kurt Coleman wurde Austin Collie von den beiden in die Zange genommen. Dabei verlor er den Ball und das Bewußtsein. Minutenlang blieb er am Boden liegen, bevor er auf einer Streckbahre in die Kabine gebracht wurde.
Kurz darauf kam die Entwarnung, es war nur eine Gehirnerschütterung, die ihn aber einige Zeit vom Einsatz abhalten wird.
Kurt Coleman wurde ungerechtfertigterweise für seinen Angriff mit einer 15 Yards Strafe belegt und wird von der Liga bestimmt auch noch zur Kasse gebeten. Ein weiterer Beweis dafür, was für einen Blödsinn die Schiedsrichter sich dieses Jahr zusammenpfeifen, wenn ein harter Hit erfolgt ist.
Die Eagles ließen sich davon nicht beeindrucken und hielten den dezimierten Angriff der Colts soweit in Schach, daß es zu einem knappen 26:24 Sieg reichte.

In Atlanta ging es um die Tabellenführung in der NFC South. Tampa Bay gehört zu den stärksten Auswärtsteams und die Falcons sind eine Macht im eigenen Stadion.
Wer würde seine Serie ausbauen?
Es waren die Hausherren. Sie konnten die Schwäche der Buccaneers Verteidigung gegen das Laufspiel ausnutzen. Michael Turner lief für 107 Yards und 2 Touchdowns.
Drei Minuten vor Spielende konnte Atlanta einen vierten Versuch der Bucs an der 2-Yardsline stoppen und so einen 27:21 Sieg sichern.

„Ich muss viele Entscheidungen treffen“, sagte Cowboys Besitzer Jerry Jones nach dem 7: 45 Debakel gegen Green Bay.
Gegen Jacksonville sah man schon, daß die Cowboys nur noch auf das Feld laufen, weil sie ein Spiel abliefern müssen. Gegen die Packers sah Alles sogar noch viel schlimmer aus.
Dieses Team sehnt nur noch das Saisonende herbei und es ist nicht zu sehen, daß sie den Rest der Saison mit Anstand absolvieren wollen.
Was kann Jones machen?
Die halbe Mannschaft feuern?
Müsste sein, ist aber nicht machbar.
Den Trainerstab feuern?
Müsste sein, ist auch machbar.
Immer noch hört man von den Analysten und Reportern, daß Dallas über eine der talentiertesten Mannschaft der Liga verfügt. Aber was machen diese Talente?
Die Leistungsträger wollen nicht mehr und die Mitläufer können nicht mehr.
„Eine Menge Leute müssen jetzt die Konsequenzen zu spüren bekommen“, sagte Jones weiter, aber wann und welche, darüber wollte er erst noch eine schlaflose Nacht verbringen.
Ein so stolzer Teambesitzer mit dem Super Bowl im eigenen, teuersten und schönsten Stadion der Welt, der von seinen Angestellten so bloß gestellt wird, muss irgendwann explodieren.
Dieses irgendwann könnte heute sein.

06. 11. 2010

Kurzberichte
pryor-myronTitans Defensive End Jason Babin muss $20.000 Strafe zahlen, weil er Chargers Quarterback Philip Rivers in Höhe der Knie angegriffen hat.
Auch sonst wurden wieder etliche Strafen gegen Verteidiger ausgesprochen, die ihren Job zu ernst genommen haben.
Unter den Bestraften war natürlich auch Patriots Defensive Tackle Myron Pryor (Bild), obwohl sein Angriff auf Brett Favre völlig legal war. Er rutschte nur im Zuge des Schwungs mit dem Helm voran auf der Brust Favres nach oben und erwischte den Quarterback noch am Kinn. Wäre es vielleicht nicht Brett Favre gewesen und hätte sein Kinn nicht mit 8 oder 10 Stichen genäht werden müssen, wären Pryor die $7.500 vielleicht erspart geblieben.

Einen schlechteren Einstand hätte sich Charlie Whitehurst nicht wünschen können.
Ausgerechnet gegen die fröhlich Sack-Kombo der Giants muss der Quarterback Matt Hasselbeck ersetzen. Die Nr. 1 der Seahawks heilt noch eine Gehirnerschütterung aus

Obwohl man in Toronto Probleme hat, das Stadion vollzubekommen, wenn die Loser aus Buffalo dort spielen, will das Management des Sponsors Rogers Communications, den Vertrag mit den Bills verlängern.
Bis 2012 tragen die Bills pro Saison ein Punktespiel in Toronto aus und insgesamt drei Vorbereitungsspiele. Diese seit 2008 laufende Serie läßt sich der Konzern $78 Millionen kosten.
Zwei Tage, bevor die 0-7 Bills gegen die 4-3 Bears im erneut nicht ausverkauften Stadion in Toronto antreten, unterbreitete man den Bills das Angebot zur Vertragsverlängerung.

05. 11. 2010

Kurzberichte
riceDas NFL Network hat sie gelistet, die 100 besten Spieler, die es je in der NFL gab.
Auf Platz 1 landete Wide Receiver Jerry Rice (Bild).
Auf den 2. Platz kam Running Back Jim Brown und dritter wurde Linebacker Lawrence Taylor.
Der erste noch aktive Spieler ist Quarterback Peyton Manning, der den achten Platz belegt.

Eagles Wide Receiver DeSean Jackson trägt jetzt einen neuen Helm. Die Firma Schutt hat ihn konstruiert und er soll besser gegen Gehirnerschütterungen schützen.
Zwar hat die NFL einen Ausrüstervertrag mit Riddell, aber die Spieler dürfen Helme von anderen Anbietern tragen, wenn sie das Logo unkenntlich machen.
Zwei Wochen, nachdem er seine zweite Gehirnerschütterung in genauso vielen Saisons erlitt, will er am Sonntag gegen die Colts auf jeden Fall wieder dabei sein.
Noch steht eine letzte Untersuchung an, erst danach steht fest, ob er spielen darf oder nicht.

„Der Mann hat viel zu viel Macht über die Spieler der NFL“, kritisierte Troy Polamalu in Richtung Roger Goodell.
Erneut wurde sein Teamkollege James Harrison zu einer Strafe von $20.000 verdonnert, weil er Saints Quarterback Drew Brees zu hart attackierte.
Der Linebacker der Steelers musste damit bereits $100.000 an Strafen in der laufenden Saison zahlen.
Unter der Hand munkelt man, daß der Club einen großen Teil der anfallenden Strafen übernehmen will.
Doch für Polamalu reicht es jetzt. Der Safety bemängelt, daß es alleine im Ermessen des Commissioners liegt, wer wie hoch bestraft wird. Was Polamalu besonders aufstößt, ist die Tatsache, daß man mit Gegenargumenten bei Goodell auf taube Ohren stößt.
Er möchte, daß es ein Komitee gibt, das über die Strafen entscheidet, bestehend aus Vertretern des Ligabüros, Head Coaches, ehemaligen Spielern und aktiven Spielern.
Der Denkansatz ist gut, mal sehen, wie der Sonnengott der Liga darauf reagiert?

Die Chargers haben einen Haufen Probleme, der noch größer wurde.
Am Sonntag brach sich Tight End Antonio Gates einen Knochen im linken Fuß und wird wohl einige Zeit ausfallen.
San Diego muss zur Zeit schon auf die Wide Receiver Legedu Naanee und Malcolm Floyd verzichten, die beide mit Oberschenkelverletzungen pausieren.

Und jetzt noch der Lacher der Woche: „Wir können neun Spiele in Folge gewinnen und noch in die Playoffs kommen“, sagte Cowboys Wide Receiver Roy Williams der Presse.
Der war gut, Mann, echt gut!
Immerhin sind die Cowboys ein Team, das sich aufgegeben hat! Das jedenfalls sagte Jaguars Quarterback David Garrard nach dem Spiel gegen Dallas in einer Pressekonferenz.
Noch nie hätte er so wenig Gegenwehr bei einem gegnerischen Team gespürt, wie letzten Sonntag gegen Dallas.
Garrard muss es wissen, denn mit seiner Leistung gegen den Gegner, der sich nicht wehrte, wurde er der wertvollste Angriffsspieler der AFC in Woche 8.

04. 11. 2010

Die MLB war kein Gegner für die NFL
brees-drew-saintsBisher hatte die NFL darauf verzichtet, am Sonntag während der World Series der Keulenschwinger, ein Sunday Night Spiel auszutragen.
Die Analyse der Einschaltquoten zeigte jedoch, daß diese kampflose Aufgabe des zeitgleich stattfindenden Spiels nicht nötig war. Für dieses Jahr ordnete daher Roger Goodell zum ersten Mal an, das Spiel der NFL auszutragen.
Und er hatte Recht mit seiner Entscheidung. Der Sieg für die NFL war zwar knapp, aber immerhin hatte NBC mit dem Sunday Night Spiel über 11 Millionen Zuschauer, FOX kam mit Baseball nur auf knapp 10 Millionen.
Auch am Montag war Baseball nicht der Quotensieger. Da das Monday Night Spiel nur auf dem Kabelsender ESPN lief, hatte Football dieses Mal keine Chance, aber die Sendung „Dancing with the Stars“ kam auf sagenhafte 19,63 Millionen Zuschauer. Baseball landete mit 11,96 Millionen weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz.
Beinahe wäre auch „Castle“ noch vor Baseball gelandet. Die Serie, die hierzulande leider kaum beachtet wird, kam am Montag in den USA auf 11,8 Millionen Zuschauer.

Kurzberichte
Tennessee hat zugegriffen, sie sicherten sich Randy Moss.
Der Wide Receiver ist damit bei seinem dritten Team in einem Monat gelandet.
Die Titans liegen mit 5-3 Siegen knapp hinter den Colts und hoffen, daß der 33-jährige ihnen helfen kann, endlich mal an Indianapolis vorbeizuziehen.
Außerdem brauchten sie plötzlich dringend einen neuen Wide Receiver, da sich Kenny Britt letzten Sonntag eine Oberschenkelverletzung zuzog und länger ausfallen wird.
Die Titans müssen für den Rest der Saison noch $3 Millionen Gehalt an Moss zahlen.
Beliebt war der Wide Receiver allerdings nicht. 20 Teams lagen in der Reihenfolge der Teams, die Moss hätten verpflichten dürfen, vor den Titans.

Sidney Rice hat am Mittwoch am Training der Vikings teilgenommen. Der Wide Receiver war lange Zeit wegen einer Hüftverletzung außer Gefecht. Doch bis er wieder eingesetzt werden kann, wird noch einige Zeit vergehen.
Am Mittwoch hat er zunächst nur mit dem Scoutteam trainiert.
Rice war letztes Jahr die zuverlässigste Anspielstation für Brett Favre und sein Ausfall hat das Team weit zurückgeworfen.

Nach über zwei Wochen scheint die Gehirnerschütterung von Dunta Robinson ausgeheilt. Der Cornerback der Falcons nahm am Mittwoch am Training teil.
Robinson verletzte sich selber bei einem harten Angriff mit dem Helm voran, der auch seinen Gegenspieler, Wide Receiver DeSean Jackson von den Eagles, zwei Spiele zum Zusehen verdammte.

Einen Vorteil hat es, wenn man das schlechteste Team der Liga ist, man darf bei Spielern, die andere Teams nicht mehr haben wollen, als erster zugreifen.
So entschieden sich die Buffalo Bills am Mittwoch dazu, Shawn Merriman zu verpflichten.
Der Linebacker der Chargers hat in seinen Leistungen so stark nachgelassen, daß er für San Diego keine Hilfe mehr war.
Was sich die Bills von ihm versprechen und letztlich von ihm bekommen, dürfte weit auseinander liegen.

In Woche sieben sprach die Liga wieder eine Strafe wegen eines überharten Angriffs aus.
Eagles Linebacker Ernie Sims muss $50.000 Strafe zahlen. Er hatte einen schutzlosen Receiver mit dem Unterarm voran an Kopf und Nacken berührt.

Die besten Spieler der Woche 8

AFC
OFFENSE: QB DAVID GARRARD, JACKSONVILLE JAGUARS
17 von 21 Pässe für 260 Yards, 4 Touchdowns, und 1 Touchdown lief er selbst
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE DWIGHT FREENEY, INDIANAPOLIS COLTS
2 Sacks, 1 erzwungener Fumble
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K DAN CARPENTER, MIAMI DOLPHINS
5 von 5 Field Goals, 1 von 1 Extrapunkt
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR CALVIN JOHNSON, DETROIT LIONS
9 gefangene Pässe für 101 Yards, 3 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB AQIB TALIB, TAMPA BAY BUCCANEERS
2 Interceptions, davon trug er 1 über 45 Yards zum Touchdown zurück, 7 Tackles
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P TIM MASTHAY, GREEN BAY PACKERS
8 Punts für durchschnittlich 44 Yards. 5 Punts landeten innerhalb der gegnerischen 20
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

03. 11. 2010

Kurzberichte
merrimanDie Zeit von Shawne Merriman (Bild) in San Diego ist abgelaufen. Die Chargers haben den Linebacker gefeuert.
Der dreimalige Pro Bowler hatte von 2005-07 mit 39,5 Sacks die Liga angeführt, aber eine Knieverletzung warf ihn 2008 aus der Bahn. Er erreichte danach nie wieder die Klasse, die ihn in seinen Pro Bowl Saisons auszeichnete.
In den letzten drei Jahren spielte Merriman in 18 Spielen und erzielte v i e r Sacks.

Als Brad Childress seinen Spielern am Montag erzählte, daß er Randy Moss gefeuert hatte, konnten die es gar nicht glauben.
Gerade einen Monat war der Rückkehrer wieder in Minnesota, für den die Vikings nächstes Jahr ihre Wahlmöglichkeit in der dritten Runde der Draft an die Patriots abgeben müssen.
Mittlerweile ist durchgesickert, daß sich Moss nach der Niederlage gegen die Patriots in der Kabine lautstark mit seinem Head Coach unterhalten hat. Dabei soll er Childress auf die vielen Fehler hingewiesen haben, die dieser während des Spiels gemacht hat.
Childress fühlte sich dadurch und durch die Aussagen von Moss während der Pressekonferenz nach dem Spiel, wohl in seiner Autorität gemindert und zog die Konsequenz.
Auch Zygi Wilf, der Besitzer der Vikings, könnte seine Konsequenzen ziehen. Childress sitzt auf seinem Trainerstuhl auf einem Schleudersitz, den Wilf jederzeit auslösen kann.

Die Redskins scheinen Quarterbacks sammeln zu wollen.
Am Dienstag waren J.P. Losman und JaMarcus Russell zum Probetraining in Amerikas Hauptstadt. Beide gehören nicht gerade zu den Quarterbacks, die einem Team helfen können. Was also wollen die Redskins mit ihnen?
Selbst wenn Donovan McNabb nicht der Quarterback ist, den sich die Skins von ihm versprochen haben, können diese beiden ihm nicht das Wasser reichen.
Russell, der 2007 als erster Spieler in der Draft von den Raiders einberufen wurde, gilt als größter Missgriff in der Geschichte der Draft. Im Mai wurde er endlich gefeuert.
Danach musste er vor Gericht, weil bei ihm ein rezeptpflichtiges Medikament gefunden wurde, für das er kein Rezept vorweisen konnte.
Mittlerweile wurde er in der Sache freigesprochen.
Russell hat einen privaten Trainer engagiert, mit dem er sich auf eine Rückkehr in die NFL vorbereitet. Was es genutzt hat, werden wir wohl bald erfahren.

02. 11. 2010

Kurzberichte
manningundline2Es ging um Wiedergutmachung, Wiederherstellung der natürlichen Rangordnung und um Rache, im Monday Night Spiel der Texans in Indianapolis.
Die Colts wurden im ersten Saisonspiel von Houston demontiert und gedemütigt, doch im ersten Monday Night Spiel im Lucas Oil Stadium lief alles seinen gewohnten Gang.
Indianapolis schickte Houston mit einer 30:17 Niederlage nach Hause, wobei aber festzuhalten ist, daß es ein härteres Stück Arbeit war, als es das Ergebnis vermuten lässt.
In Woche eins der Saison erschienen die Colts ohne Verteidigung in Houston. Texans Running Back Arian Foster hatte 32 Läufe für 231 Yards und drei Touchdowns.
Gestern hielt die Defense der Colts ihn auf 15 Läufe für 102 Yards und 1 Touchdown.
Peyton Manning (Bild) kontrollierte die Defense der Texans. Unterstützt wurde er dabei von Ersatz- Tight End Jacob Tamme und dem dritten Running Back Mike Hart. Beide lieferten ein überzeugendes Spiel ab, während die Leute, die sie ersetzten, verletzt zusehen mussten.
Bitter, daß auch Hart sich im letzten Viertel am Knöchel verletzte. Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.
Am Ende des Spiels stand Indianapolis mit 5-2 Siegen wieder an der Spitze der AFC South. Houston hat 4-3 Siege und die Playoffs sind noch in Reichweite.

Michael Vick fühlt sich nach seiner Rippenverletzung wieder fit. Am Montag zog er eine volle Trainingseinheit durch.
Er erwartet, daß er gegen die Colts am Sonntag starten wird.
Allerdings will er etwas vorsichtiger agieren, als bisher. Er sagte, daß er nicht mehr um jeden Preis laufen wolle und wenn, dann wolle er auch schon mal einen Slide in Betracht ziehen, statt mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.
Auch der beste Wide Receiver der Eagles meldete sich zum Training zurück. DeSean Jackson hat seine Gehirnerschütterung überstanden.

Vor einem Monat spielte Randy Moss sein letztes Spiel für die Patriots in New England. Am Sonntag spielte er sein letztes Spiel für die Vikings in New England.
Minnesotas Head Coach Brad Childress teilte der Presse mit, daß er den Wide Receiver mit sofortiger Wirkung gefeuert habe.
Moss hatte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gesagt, daß er geschockt gewesen sei, daß weder Childress, noch die Assistenztrainer Tips über die Patriots von ihm haben wollten.
Mit seiner Hilfe hätte man das Spiel gewinnen können.
Für Childress ein Grund, sich von Moss wieder zu trennen.
Das verschlimmert die Situation der Vikings auf der Position der Wide Receiver wieder, denn auch Percy Harvin kann eventuell mit seiner Knöchelverletzung, die er sich gegen die Pats zuzog, ein oder zwei Spiele nicht antreten. Brett Favre wird froh sein, über jede Anspielstation, die halbwegs frei ist und den Ball fangen kann.
Moss soll derweil schon Angebote aus Seattle, Oakland und Washington erhalten haben.

Die überraschenden Raiders kloppten am Sonntag die Hölle aus den Seahawks.
Fünf Starter Seattles sind angeschlagen, aber Quarterback Matt Hasselbeck erwischte es am Schlimmsten. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Er wurde acht mal gesackt, so oft, wie kein Quarterback der Seahawks seit 1992, und er wurde weitere sieben mal gehittet.
Aber das ist business as usual in Seattle, denn es liegt lange zurück, daß Hasselbeck mal eine Saison verletzungsfrei blieb und durchspielte.

01. 11. 2010

Woche 8 - Halbzeit
halloweenspielerJa, es war Halloween und ja, es war gruselig.
Gruselig die Punktausbeute bei den Spielen, gruselig, was dem armen, alten Brett Favre passierte und gruselig, was die beiden letzten Super Bowl Sieger veranstalteten.
Doch der Reihe nach.
Anscheinend hatten die Teams letzte Woche ihr Pulver verschossen, als es die zweithöchste Punktausbeute an einem Spieltag gab, und kein Team weniger als 10 Punkte erzielte.
10 Punkte hätten die Jets gerne erzielt, dann hätten sie nämlich einen Punkt mehr gehabt, als Green Bay. New York erzielte aber keinen Punkt und verlor somit mit 0:9.

In New Orleans warteten die Fans bis zum letzten Viertel auf den ersten Touchdown.
Beide Teams hatten ihre Verteidigungen sehr gut auf den Gegner eingestellt.
Am Ende waren die Saints das Team, das etwas mehr Glück hatte und sie gewannen 20:10 in einer knüppelharten Abwehrschlacht.
Nach dem Spiel sagte Steelers Quarterback Ben Roethlisberger, daß er noch nie in einem so lauten Stadion gespielt hätte.
Und Linebacker James Harrison, der eine Strafe wegen zu harten Angegehens des Quarterbacks kassierte, wartet bestimmt auf die Zahlungsaufforderung der Liga.
New Orleans konnte mit diesem Sieg Anschluß an Atlanta und Tampa Bay halten.

Endlich fangen ein Paar Spieler, die die Lions in den ersten Runden der letzten Drafts einberiefen, an, ihr Können zu zeigen.
Mit Wide Receiver Calvin Johnson, Quarterback Matthew Stafford und Defensive Tackle Ndamukong Suh hat Detroit echte Volltreffer gelandet. Mit diesen Spielern als Anführer und Vorbilder könnte der Weg aus dem Keller der Liga gelingen.
Stafford spielte gegen Washington zum ersten Mal seit seiner Schulterverletzung, die er sich in Woche 1 zuzog. Er warf drei Touchdownpässe auf Calvin Johnson. Damit trug dieses Duo, das zusammen $142 Millionen wert ist, maßgeblich zum 37:25 Sieg bei. Suh bewies auch seine Klasse und konnte auf Seiten der Defense zweimal Quarterback McNabb sacken.
Bei den Redskins setzte Head Coach Mike Shanahan Donovan McNabb für die letzten beiden Drives auf die Bank, angeblich, weil Rex Grossman die 2-Minuten Drives besser beherrscht. Doch Grossman war ein Ausbund an Uneffektivität, was zeigt, wie wenig Shanahan anscheinend von McNabb hält.
Viele wundern sich ja, wann Washington McNabb endlich einen langfristigen, gutdotierten Vertrag unterbreitet. Man sollte sich eher wundern, wenn er einen solchen erhält.

In New England zeigte sich, daß die Geheimnisse, die Randy Moss seinem neuen Team über sein altes erzählt hat, nicht so toll gewesen sein können.
In einem munteren Spiel hatte man nie das Gefühl, daß die Hausherren als Verlierer vom Platz gehen könnten.
Bei den Vikings spielte ein 41 Jahre alter Mann, der zwei gebrochene Knochen im linken Fuß hat, und man merkte ihm das kaum an. Brett Favre bekam allerdings auch eine Menge guter Unterstützung von einem hervorragenden Laufspiel.
Doch Favre sorgte auch für DIE Schrecksekunde an diesem Halloween. Myron Pryor brach durch die Abwehrmauer vor Favre und erwischte ihn mit einem klaren, guten, aber dennoch bestimmt kostenpflichtigen Hit. Als er Favre tackelte, rutsche sein Kopf von der Brust Favres aufwärts und er erwischte den Quarterback mit dem Helm voran am Kinn. Favre ging KO und er musste mit acht Stichen genäht werden.
Das war im letzten Viertel und für den Rest des Spiels führte Tarvaris Jackson die Vikings an und zu einem Touchdown.
Doch zu wenig, zu spät. New England ging nach einer soliden Leistung aller Mannschaftsteile als 28:18 Sieger vom Platz.
Brett Favre sagte nach dem Spiel, daß er nächsten Sonntag spielen wird, trotz gebrochener Knochen, einer Sehnenentzündung im Arm und genähtem Kinn.

Ein wildes Spiel gab es in der Wüste.
Tampa Bay behauptete seine Macht als Auswärtsteam und schlug die Cardinals mit 38:35.
Fünf Mal in Folge hat Tampa nun Auswärts gewonnen und steht mit Atlanta zusammen mit 5-2 Siegen an der Spitze der NFC South.

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