30. 04. 2010

Kurzberichte
jones-walter2Walter Jones (Bild) hat seine Karriere beendet.
Der Left Tackle der Seahawks setzte den Standard, den viele seiner Kollegen erreichen wollen und den die meisten Verteidiger fürchten.
In seinen 13 NFL Saisons wurde er neun mal in den Pro Bowl gewählt.
Seine Karriere war allerdings bereits 2008 beendet. Am Thanksgiving Tag hatte er seinen letzten Einsatz. Danach musste er zweimal am Knie operiert werden.
Ein Comeback ist ausgeschlossen, so daß Jones seinen Abschied offiziell machte.
Die Seahawks werden sein Trikot mit der Nummer 71 bereits im ersten Heimspiel zur Ruhe setzen.

Die Eagles haben den Vertrag mit Quarterback Kevin Kolb um ein Jahr verlängert.
Bis zum Ende der Saison 2011 soll der neue Starter der Eagles in Philadelphia bleiben und kassiert dafür garantierte $12,26 Millionen.

Keine zähen Vertragsverhandlungen, kein Streik, um schon vor der ersten Ballberührung unanständig viel Gehalt zu fordern. Sam Bradford beweist, wie vorbildlich man seinem Job nachgehen kann.
Am heutigen Freitag wird er am Training der Rams teilnehmen, die den Quarterback als ersten Spieler in der letzten Draft einberiefen.
Die Coaches sind besonders gespannt darauf zu sehen, wie schnell Bradford die Veränderungen vom College zur NFL bewältigt.
Doch Bradford geht nicht unvorbereitet in dieses erste Training mit den Rams. Seit Juli hat er 24 Trainingseinheiten auf NFL Niveau absolviert. Er sollte also bestens präpariert sein.

29. 04. 2010

Kurzberichte
mawae-kevin2Kevin Mawae (Bild) ist 39. Recht alt für einen Center in der NFL. Dennoch glaubt er, daß das nicht der Hauptgrund dafür ist, daß er keinen neuen Arbeitgeber findet.
Er glaubt, daß sein Job als Präsident der Spielergewerkschaft das Haupthindernis ist.
Die Liga und die Gewerkschaft liegen im Clinch über einen neuen Vertrag, und keiner will auch nur einen Millimeter auf den anderen zugehen.
Mawae hat in acht Pro Bowls gespielt und wartet nach seiner Entlassung von den Titans immer noch auf den ersten Anruf eines interessierten Teams.
Ganz schlimm wurde es für ihn, als der etwa Gleichaltrige Alan Faneca von den Jets entlassen wurde und zwei Tage später bereits ein neues Team gefunden hatte.
Von der spielerischen Leistung her, gehört Mawae noch in die NFL. Seine Arbeit gegen die Liga macht ihn aber für die Teambesitzer nicht attraktiv.
Und so wartet einer der Hauptverantwortlichen der drohenden Spieleraussperrung weiter darauf, daß ein Team bereit ist, seinen Hauptfeind in den Kader zu nehmen.

In der nächsten Saison erklärt uns nicht mehr Hal Pereira, warum alle umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen letztlich doch alle richtig waren. Der bisherige Oberschiedsrichter ist in den Ruhestand getreten.
Neuer Chef der Zebras ist Carl Johnson, der, politisch korrekt, ein Schwarzer ist.
Bisher arbeitete er bei der Coca Cola Company, und war neun Jahre Linejudge in der NFL, was ihn bestimmt zum Oberschiedsrichter qualifiziert.
Der 49-jährige ist Kopf der 17 Schiedsrichterteams und wird von nun an deren Entscheidungen gegen die Einwände der Trainer und Medien in Schutz nehmen.

Jeff Ireland, General Manager der Dolphins, steht unter Beschuss.
Irgendetwas an den familiären Umständen von Wide Receiver Dez Bryant kam ihm komisch vor. In einem Treffen mit dem Spieler vor der Draft fragte er ihn, ob seine Mutter eine Nutte sei?
Bryant, der in der Draft bei den Cowboys landete, wuchs in einer Problemfamilie auf, um es druckreif zu umschreiben. Seine Mutter saß im Knast, als er ein Junge war.
Auch wenn die Frage vielleicht berechtigt war, hätte Ireland sie besser runtergeschluckt. Als bekannt wurde, daß er Bryant diese Frage gestellt hatte, kam der reflexartige Aufschrei von DeMaurice Smith, dem Chef der Spielergewerkschaft. Er sagte, daß er von den Verantwortlichen der Teams professionellere Fragen erwarte.
Von den Dolphins erwartet er nun, daß sie Ireland wegen dieser Frage disziplinieren.

Joey Galloway will einen Einjahresvertrag bei den Redskins unterschreiben.
Der Wide Receiver geht in seine 16. NFL Saison uns spielte in der Saison 2009 für die Patriots und die Steelers.

28. 04. 2010

JaMarcus? Nein Danke!
russell-jamarcus4In Oakland zwitschern es die Vögel von den Dächern: „Die Zeit bei den Raiders ist für JaMarcus Russell (Bild) abgelaufen.“
Der Quarterback war die erste Wahl in der Draft 2007. Seitdem hat Russell sein garantiertes Gehalt von $39,45 Millionen kassiert und dafür von 25 Spielen, in denen er startete, sieben gewonnen.
In der Saison 2009 lieferte er die schlechteste Leistung ab, die je ein Quarterback in der NFL absolvierte. Seine Statistik des Katastrophenjahres: 12 Spiele als Starter, 120 vervollständigte Pässe bei 246 Versuchen für 1287 Yards, 3 Touchdowns und 11 Interceptions. Damit vervollständigte er gerade mal 48.8% seiner Pässe.
In Dollar umgerechnet kassierte Russell für jeden Sieg in seiner bisherigen „Karriere“ $5 Millionen, für jeden Touchdownpass $2 Millionen und für jeden vollständigen Pass $100.000.
Nach der Verpflichtung von Jason Campbell werden sich die Raiders wohl vom zweitgrößten Fehleinkauf, seit die Chargers 1998 Ryan Leaf an zweiter Stelle der Draft einberiefen, trennen.
Leaf bekam allerdings nur $11,5 Millionen, bevor die Chargers ihn feuerten und muss seinen Lebensunterhalt heute mit Drogenhandel verdienen. Erst vor ein paar Wochen bekam er deswegen eine Bewährungsstrafe.
Campbell ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei, wenn man einen guten Quarterback sucht, aber gemessen an Russell ist er ein Titan.
Bei demnächst erneut fälligen Bonuszahlungen an Russell wird selbst der altersstarrsinnige Besitzer Al Davis sein Protegé in die Wüste schicken wollen.
Daß ein NFL Team so blöd sein wird, Russell zu verpflichten, sollte man ausschließen. Aber die Arena Liga ist ja auch ein schöner Ort, um Football zu spielen.

Kurzberichte
Es war klar, daß Alan Faneca schnell ein neues Team finden würde.
Am Wochenende feuerten die Jets den neunmaligen Pro Bowl Guard. Gestern verpflichteten ihn die Arizona Cardinals.
Idiotisch war der Zeitpunkt der Entlassung. New York trennte sich von Faneca, nachdem sie ihm einen Bonus von $5,25 Millionen gezahlt haben. Normalerweise feuert man Spieler, bevor ein Bonus fällig wird.
Bei den Cards unterschrieb der 33-jährige für ein Jahr und $2,5 Millionen.

Die Jaguars haben Riesenprobleme, ihr Stadion voll zu bekommen. Ein Spiel jedoch scheint vor einem vollen Haus stattzufinden. Der Kartenvorverkauf für das Spiel gegen die Denver Broncos mit Tim Tebow läuft hervorragend.
Dabei steht gar nicht fest, ob Tebow überhaupt spielen wird. Kyle Orton ist der vermutliche Starter und sein Ersatzmann ist Brady Quinn. Da werden die Fans ihren lokalen Helden wohl nicht auf dem Platz sehen.
Wenn die Jags dieses Spiel, das erste Saisonspiel am 12.9. 2010, ausverkaufen werden, haben sie schon so viele Spiele ausverkauft, wie 2009.

Die NFL hat ein neues, heißes Trikot.
Das Broncos-Jersey von Tim Tebow mit der Nr. 15 wird den Händlern nur so aus den Händen gerissen.
Kein Trikot eines Rookies wurde zuvor sooft verkauft, wie seines.

Titans Running Back Chris Johnson tauchte nicht beim ersten Training des Teams auf.
Johnson, der 2008 einen Fünfjahresvertrag über $12 Millionen unterschrieb, fühlt sich unterbezahlt. Wenn es nach ihm geht, muss Tennessee ihn zum bestbezahlten Offensiven Spieler der Liga machen.
Johnson wurde mit 2.006 Yards in der letzten Saison der erst sechste Spieler der Liga, der die Zweitausendyardsbarriere überlief. Damit gewann er die Wahl zum wertvollsten Spieler der Liga.
Sein Gehalt für diese außergewöhnliche Saison lag bei nur $385.000. Für die Saison 2010 stehen ihm $560.000 zu.
Wahrlich keine angemessene Bezahlung für den wertvollsten Spieler 2009.

27. 04. 2010

Kurzberichte
Merriman-shawneÜber das Draftwochenende hatten die Chargers gehofft, einen Abnehmer für Shawne Merriman (Bild) zu finden, doch sie wurden ihn nicht los.
Ein neues Team müsste dem Linebacker einen Langzeitvertrag anbieten, und das macht die Sache so kompliziert.
Merriman begann seine NFL Karriere 2005 und erzielte in seinen ersten drei Saisons 39,5 Sacks. Seitdem erzielte er nur noch magere vier Sacks.
Daß er mit diesen Leistungen für San Diego eher ein, teurer, Klotz am Bein ist, steht außer Frage.
Doch wenn sich kein neues Team für ihn findet, wird er vielleicht auch noch die Saison 2010 für die Chargers bestreiten.

Ben Roethlisberger hat sich schriftlich für seine Fehlverhalten entschuldigt. In dem Schreiben kündigte er auch an, daß er die sechswöchige Suspendierung nicht anfechten werde. Außerdem werde er hart an sich arbeiten und will sein Leben zum Positiven verändern.
Ihm wäre klar, daß man vom ihm mehr erwarte, da er im Licht der Öffentlichkeit stehe.
„Ich bin verantwortlich für die Konsequenzen, die aus meinen Handlungen entstehen,“ heißt es in dem Brief weiter. „Obwohl ich keine kriminellen Handlungen begangen habe, habe ich gegen Werte verstoßen, die mir von meiner Familie beigebracht wurden.“
Es folgt das übliche weitere Blah, Blah, das in solchen Fällen abgesondert wird.

26. 04. 2010

Rookiegehälter
goodellUnd wieder ist eine Draft um und wieder gibt es eine Menge Millionäre mehr in den USA. Viele gerade einberufene, unbewiesene Frischlinge werden sehr viel mehr Geld auf ihre Konten bekommen, als ihre verdienten älteren Teamkollegen.
Die in den letzten Jahren explodierten Rookiegehälter ziehen die Kritik des Commissioners auf sich. Roger Goodell (Bild) will dieser grassierenden Seuche in einem neuen Tarifvertrag Einhalt gebieten. Im ausgelaufenen Tarifvertrag existiert noch keine Klausel, die verhindert, daß die Rookiegehälter durch die Decke schießen. In einem neuen Tarifvertrag muss das unbedingt geklärt werden, meint der Commish.
„Ich mag Sam Bradford, und ich hoffe, daß er großartig spielt, aber er machte von gestern auf heute etwa $40-45 Millionen,“ sagte Goodell einer Gruppe von Fans, die bei einer Lotterie eine Fragestunde mit ihm gewonnen hatten. „Er hat noch nicht einmal auf dem Platz gestanden und hat schon einen Vertrag, der ihm diese Millionen garantiert. Sosehr ich diese Rookies auch mag, es ist verrückt jemandem $45 Millionen zu garantieren, der noch nichts bewiesen hat.
Über die drei Tage der Draft gaben wir $600 Millionen an Spieler aus, die noch keine Leistung in der NFL gebracht haben, $600 Millionen.
Da werden bestimmt $300 Millionen verbrannt, denn nicht alle Rookies werden es in der NFL schaffen. Das ist Geld, das nicht an die verdienten Spieler geht, nicht an die Besitzer, es geht an Spieler, die das Spiel nicht spielen können. Das ist Geldverschwendung.“
Recht hat er, aber ohne einen neuen Vertrag, dessen Nichtexistenz ja immer noch die Saison 2011 bedroht, wird sich daran nichts ändern.

Kurzberichte
Die Seahawks wollen einen 1, 2 Punch etablieren.
Nach Running Back LenDale White holten sie sich auch noch Leon Washington von den Jets ins Team.
Nach seiner Pro Bowl Saison 2008 musste er in der letzten Saison lange wegen einer Knieverletzung pausieren.
Das schreckte Seattles neuen Head Coach Pete Carroll aber nicht ab.

Das Wetter hieß Tim Tebow nicht Willkommen in Denver. Es war ein trüber, feuchter Tag, als sein wegen des Wetters verspäteter Flug in der eine Meile hochgelegenen Stadt landete.
In der Stadt wirbelte der Wind den Schnee durch die Straßen und doch war es für den Quarterback, der im sonnigen Florida seine Collegezeit verbrachte, der schönste Ort auf Erden. Getreu dem Motto, „Mein Herz ist, wo mein Scheck herkommt.“
Sein Head Coach hat vor ihm schon Tom Brady in New England zu einem Super Bowl Champion gemacht, hat aus Matt Cassell einen NFL Quarterback gemacht und führte Kyle Orton zu dessen bester Saison in statistischer Hinsicht.
Und irgendwas hat Josh McDaniels in Tim Tebow gesehen, das ihn glauben machte, daß Tebow der richtige Quarterback für die Broncos sein wird.
McDaniels will Tebow langsam an die NFL heranführen und ihn in seiner Wurftechnik unterrichten. Auf keinen Fall soll er schon in der ersten Saison starten und der neue John Elway werden.
An Tebow soll es nicht scheitern. Er ist heiß darauf, zu lernen und zu arbeiten, selbst wenn er erst 2012 sein erstes Spiel absolvieren sollte.

25. 04. 2010

Draft_2010_75Draft 2010, die letzten Runden
Am Samstag lief eine interessante Nebenhandlung neben der Draft. Die Raiders verpflichteten Quarterback Jason Campbell von den Redskins.
Oakland wird dafür seine Wahlmöglichkeit in der vierten Runde der Draft 2012 an Washington abtreten.
Campbell saß schon auf gepackten Koffern, denn er ahnte, daß die Redskins ihn nicht mehr brauchten. Er ist kein Quarterback für eine West Coast Offense. Er denkt nicht schnell, er reagiert nicht schnell, er hat keine schnellen Füße, keine schnellen Bewegungen und er kann keine schnellen Entscheidungen treffen.
Er ist ein Quarterback, der in der Pocket in aller Ruhe seine Pässe werfen kann, mehr nicht.
Campbell sagte der Presse, daß er schon mit dem Besitzer der Raiders, Al Davis, und Head Coach Tom Cable gesprochen habe und er hat die Versicherung, daß er als Starter ins Trainingscamp gehen wird. Dort wird er auf vier Konkurrenten treffen, die ihm den Posten streitig machen wollen. Ob er der Starter bleibt, entscheidet sich in der Vorbereitungszeit.

Der größte Gewinner der Draft dürfte Roger Goodell gewesen sein. Seine Entscheidung, die Veranstaltung in der Hauptsendezeit auszutragen machten sein NFL Network und ESPN zu Quotensiegern.
Zu den Gewinnern dürfet auch Ben Roethlisberger gehören, denn die Steelers drafteten keinen Quarterback. Das wäre das Signal gewesen, das Big Ben den Weg aus dem Team gewiesen hätte.
Dann natürlich Tim Tebow. Der Quarterback, der von Kritikern als nicht NFL tauglich angesehen wird, ging in Runde 1 zu den Broncos. Damit wären wir schon bei den größten Verlierern der Draft, den Broncos. Sie verschwendeten die wichtige Wahlmöglichkeit in der ersten Runde an einen Quarterback, der ihnen sehr wahrscheinlich nicht viel helfen wird.

In der siebten Runde beriefen die Giants einen Punter ein, Matt Dodge. Das wurde nötig, weil der 44-jährige Jeff Feagles seinem Head Coach Tom Coughlin mitteilte, daß er daran denkt in den Ruhestand zu treten.
Bleiben wir in Runde sieben, denn hier gibt es ja noch den „Mr. Irrelevant“ zu verkünden. Als letzter Spieler wurde Wide Receiver Tim Toone von den Detroit Lions einberufen.

Kurzberichte
Die Jets trennten sich von Guard Alan Faneca.
Eine erstaunliche Tatsache, denn Faneca spielte in jedem der letzten neun Pro Bowls. Außerdem müssen sie ihm noch einen $5,25 Millionen Bonus zahlen, der bereits fällig wurde.

Head Coach Pete Carroll polstert seine Seahawks auf. Der ehemalige Head Coach von USC zeigte sich als gewiefter Händler auf dem Markt der freien Spieler.
Sein letzter Coup war die Verpflichtung von Titans Running Back LenDale White, den er am Samstag verpflichtete.
Tennessee will wohl nur noch auf Chris Johnson setzen und hielt White für entbehrlich.

24. 04. 2010

Draft 2010, die nächsten Runden
clausen-jimmy2Und das Warten für Jimmy Clausen (Bild) ging weiter.
Der Notre Dame Quarterback hätte eigentlich schon in der ersten Runde der Draft einen Arbeitgeber finden sollen, aber kein Team interessierte sich für ihn.
Auch in der zweiten Runde ging die Qual weiter. Erst als die Panthers an 48. Stelle dran waren, fand Clausen sein Team.
Carolina brauchte dringend eine Quarterback und dann in der zweiten Runde noch einen zu finden, der eigentlich in der ersten Runde über die Ladentheke hätte gehen sollen, das nennt man Glück. Noch mehr Glück ist es, einem Spieler, der an 48. Stelle einberufen wird, nicht das Geld in den Rachen schmeißen zu müssen, das man ihm in der ersten Runde hätte zahlen müssen. Als Spieler in den Top Ten hätte er etwa $22 Millionen verdient, als 48. wird er etwa $3 Millionen bekommen.
Dabei hatte Clausens Agent ihm noch kurz vor der Draft Hoffnungen gemacht. Er wollte wissen, daß die Redskins ihn an vierter Stelle einberufen wollten. Er wollte sogar wissen, daß die Steelers versuchten mit einem Team in den Plätzen 2-10 zu tauschen, um an Clausen zu kommen.
Da war seine Kristallkugel wohl leicht beschlagen, denn all das trat ja nicht ein.

Derweil stellte die Nr. 1 der Draft, Sam Bradford klar, wie er seine Rolle bei den Rams sieht. Immerhin kommt er zu einem der grauenvollsten Teams der Liga. Letztes Jahr gewann St. Louis EIN Spiel, in den letzten drei Jahren sechs, bei 42 Niederlagen.
Bradford ist sich klar darüber, daß er die verscheuchten Fans zurück ins Stadion holen soll, aber er würde lieber hinter A.J. Feeley in der ersten Zeit den Ersatzmann geben. Er wisse, daß er noch eine Menge lernen müsse, um in der NFL zu bestehen. Aber, es sei Sache der Coaches, wann sie ihn ins Feuer werfen.
Als Trikotnummer bei den Rams hat sich Bradford nicht die 14 ausgesucht, die er in Oklahoma trug, sondern die acht. Die Nummer trug sein Vorbild in Oklahoma, Troy Aikman, in der NFL.

23. 04. 2010

Draft 2010
bradford-sam-draftDie erste Runde der Draft 2010 ist in staubigen Büchern.
Letztlich war es keine Überraschung, als Commissioner Goodell als ersten Spieler für die Rams Quarterback Sam Bradford (Bild) nannte. Im Vorfeld deutete zuletzt alles auf diese Wahl hin.
St. Louis hat es in den letzten Jahren durch mieseste Leistungen geschafft, die Zuschauer aus dem Stadion zu treiben. Ein neuer Leistungsträger und Publikumsliebling musste her, um wieder ein paar Zuschauer zu locken.
Sam Bradford hat nun die schwere Aufgabe das Unternehmen wieder zum Erfolg zu führen.

Dann plätscherte das Geschehen so vor sich hin mit offensiven und defensiven Linespielern, bis die Bills dran waren.
Buffalo nahm Running Back C.J. Spiller. Ein deutlicher Hinweis an Marshawn Lynch, sich nicht mehr daneben zu benehmen und seine Leistung dem Team zur Verfügung zu stellen.

Für einen echten Knaller sorgten dann die Broncos, als sie an 25. Stelle einen Spieler einberiefen.
Sie entschieden sich für Quarterback Tim Tebow. Denver hatte mit Baltimore die Plätze getauscht, um an Tebow zu kommen.
Das war eine echte Überraschung, denn Tebow wird von vielen als nicht NFL tauglich angesehen.
Der war allerdings erst die zweite Wahl der Broncos in der ersten Runde, denn an 22. Stelle nahm Denver bereits Wide Receiver Demarius Thomas um den Ausfall von Brandon Marshall zu kompensieren.

Eine Nichtwahl wird von den meisten Experten allerdings als die größte Überraschung überhaupt angesehen.
Vor der Draft hieß es immer, daß Jimmy Clausen die Qual Notre Dames beenden könnte. Dieses College hat schon viele gute Quarterbacks für die NFL generiert, allerdings nicht mehr in den letzten Jahren.
Clausen sollte nun in der ersten Runde der Draft sein Team finden und dort für Furore sorgen.
Doch kein Team entschied sich für Clausen.
Das muss nichts heißen, denn auch der beste und berühmteste Notre Dame Quarterback in der NFL wurde 1979 erst in der dritten Runde der Draft einberufen, ein Mann namens Joe Montana.

22. 04. 2010

Sechs Wochen ohne Big Ben
roethlisb302Der Commissioner hat gesprochen und Ben Roethlisberger (Bild) muss die ersten sechs Wochen der Saison 2010 aussetzen. Der Quarterback ist auf Grund seiner Fehlverhalten in der Öffentlichkeit suspendiert.
Obwohl Roethlisberger bisher keine kriminellen Handlungen nachgewiesen werden können, fiel die Strafe hart aus. Roger Goodell wollte ein Zeichen setzen, das den Profis seiner Liga zeigt, daß sie eine Vorbildfunktion haben und sich nicht benehmen können, wie ein Proll in der Dorfdisco.
Die Suspendierung ohne Bezahlung wird Big Ben etwa $2,8 Millionen kosten. Allerdings kann die Strafe bei guter Führung auf vier Spiele gekürzt werden.
Sollte Ben Roethlisberger in der Saison noch Mitglied der Steelers sein, würde er die Spiele gegen Atlanta, Tennessee, Tampa Bay, Baltimore und Miami verpassen. In Woche 5 haben die Steelers spielfrei, und die Woche wird nicht an die Suspendierung angehängt.
In Woche 7 hat Pittsburgh, zufällig, sein erstes Spiel im landesweiten Fernsehen. Am 31. 10. spielen sie im Sunday Night Spiel gegen die Saints. Das wäre das erste Spiel, an dem Roethlisberger wieder teilnehmen dürfte.

21. 04. 2010

Der Spielplan 2010
brees-drew-sb-trophaeWas lange währt, wird endlich Spielplan. Dadurch, daß die NFL am letzten Spieltag nur Divisionsgegner gegeneinander antreten lassen wollte, musste der fertige Spielplan Anfang April noch mal überarbeitet werden.
In dieser Nacht wurde er endlich veröffentlicht.
Wie immer eröffnet der Super Bowl Sieger die Saison und die Saints erwarten die Vikings am 9.9.
Ob die Vikings mit Brett Favre anreisen, bleibt ja weiter offen. Im letzten Spiel haben die Saints Minnesota und besonders Favre ja ganz nett verprügelt.
In Woche zwei spielen die Manning Brothers wieder gegeneinander, wenn die Giants nach Indianapolis müssen.
In Woche vier treten die Redskins bei den Eagles an und Donovan McNabb ist sich sicher, daß die Fans seines ehemaligen Teams ihn mit Beifallsstürmen begrüßen. Er könnte da allerdings auch völlig falsch liegen.
In Woche acht sind die 49ers das Heimteam in London und sie erwarten die Broncos.
Schlecht für uns in Europa ist die Tatsache, daß die NFL den Schwanz nicht mehr vor den keulenschwingenden Neandertalern einzieht. Zum ersten Mal seit langem weicht sie mit ihrem Sunday Night Spiel während der Weltserie des Schlagballs nicht mehr aus.
Die Steelers spielen gegen die Saints wahren Sport, während sich die Baseballspieler die Kautabakbrocken aus der Kehle rotzen. ESPN America wird bestimmt wieder kein Public Voting veranstalten, bei dem wir Footballfans gewinnen würden, und wird Baseball zeigen.
In Woche 11 kommt es zum Klassiker der letzten Jahre, wenn New England Zuhause gegen Indianapolis spielt.
In Woche 17 spielen nur Teams aus der gleichen Division gegeneinander. Damit soll erreicht werden, daß die besten Spieler nicht geschont werden.
Was allerdings nicht aufgehen sollte. Sehen wir uns die Woche mal an:
Sonntag, Januar 2, 2011
Pittsburgh at Cleveland
Buffalo at N.Y. Jets
Tennessee at Indianapolis
Minnesota at Detroit
Cincinnati at Baltimore
Carolina at Atlanta
N.Y. Giants at Washington
Jacksonville at Houston
Tampa Bay at New Orleans
Miami at New England
Chicago at Green Bay
Dallas at Philadelphia
Oakland at Kansas City
Arizona at San Francisco
St. Louis at Seattle
San Diego at Denver
Warum sollten New Orleans und Indianapolis in diesen Spielen nicht ihre Starter schonen, wenn sie ihre Divisionen dann schon lange gewonnen haben sollten?
Den kompletten Spielplan finden Sie hier...

Kurzberichte
Die Steelers verpflichteten Quarterback Byron Leftwich.
Das kann zweierlei bedeuten. 1. Sie rechnen fest damit, daß Ben Roethlisberger in den ersten vier Spielen suspendiert ist oder sogar das sie 2. Big Ben an ein anderes Team abgegeben.
In den ersten drei Wochen treffen sie auf Gegner, die, genau wie Pittsburgh selber, letztes Jahr nicht in die Playoffs kamen, Atlanta, Tampa Bay und Tennessee. Erst in der vierten Woche wartet mit Baltimore der erste echte Gegner auf die Steelers.

Er wurde von den Jetsfans ausgebuht und geschmäht. Jetzt ist er selber im Team der Jets.
Der ehemalige Linebacker der Dolphins, Jason Taylor, wechselte zum Divisionsrivalen.
Er unterschrieb für zwei Jahre und $13 Millionen.

Einen echten „Alt“Star verpflichteten die Patriots. Sie holten sich Torry Holt ins Team.
Der Wide Receiver spielt seit 1999 in der NFL, die meiste Zeit bei den Rams.

19. 04. 2010

Kurzberichte
roethlisberger200Am heutigen Montag soll Ben Roethlisberger (Bild) wieder bei seinen Teamkollegen auftauchen.
Er wird am freiwilligen Training teilnehmen und die Snaps seines Centers annehmen. Wird er auch im September noch der sein, der die Snaps annimmt?
Wenn er noch zu den Steelers gehören sollte, dann könnte er zumindest suspendiert sein für die ersten etwa vier Wochen.
Pittsburgh beginnt seine Trainingseinheiten nach einer Saison, in der es nicht zu einer Playoffteilnahme reichte. Mit nur 9-7 gewonnene Spielen musste man draussen bleiben.
Bei einem Start in die Saison 2010 ohne Big Ben steuert man schon fast auf einen Fehlstart zu. Wer soll für Roethlisberger auflaufen?
Dennis Dixon ist seit drei Jahren im Kader, hat bisher aber erst einen Start für Pittsburgh. Charlie Batch hat Roethlisberger schon erfolgreich vertreten, könnte also die erste Wahl sein.

Clinton Portis kann wieder am Training der Redskins teilnehmen.
Der Running Back musste in der zweiten Hälfte der letzten Saison aussetzen, weil er an einer Gehirnerschütterung litt.
Einige der besten Experten dieser Krankheit haben Portis nun untersucht und ihn für einsatzbereit erklärt.
Wie erwartet tauchte Albert Haynesworth nicht beim Training auf. Der multimillionendollarschwere Defensive Lineman steht sowieso auf der Liste der Spieler, mit denen der neue Head Coach Mike Shanahan nichts anfangen kannund man wartet nur auf ein gutes Angebot für ihn.

17. 04. 2010

Ted Ginn geht zu den 49ers
GINN-TEDDie Fans der Dolphins begannen damit Ted Ginn auszubuhen, in dem Moment, in dem Miami ihn einberief, und sie hörten nie mehr damit auf.
Damit bewiesen sie, daß sie mehr Ahnung von den Qualitäten des Wide Receiver hatten, als diejenigen, die für die Draft verantwortlich waren. Seit er 2007 als neunter Spieler insgesamt gedraftet wurde fing er fünf Touchdownpässe.
Als Kickreturner war er brauchbarer. Hier erzielte er in nur einem Spiel gegen die Jets einen Touchdown über 100 Yards und einen über 101 Yards. Damit wurde er der erste Spieler der NFL, der in einem Spiel zwei Kickoffs über 100 Yards zu Touchdowns zurücktrug.
Und genau sowas brauchen die 49ers. Deshalb boten sie Miami einen Handel an. Sie geben den Dolphins in der nächsten Draft ihre Wahlmöglichkeit in der fünften Runde und dafür bekommen sie den pfeilschnellen Ginn.

16. 04. 2010

Verlässt Big Ben Pittsburgh?
roethlisb3Noch haben die Steelers es nicht ausgesprochen, aber wenn ein gutes Angebot für Big Ben (Bild) reinkäme, würden sie es ernsthaft in Erwägung ziehen.
So satt hat man den Quarterback mittlerweile, daß man sich wirklich von ihm trennen würde.
Sogar unter den Fans bröckelt die Zustimmung zu Roethlisberger. Eigentlich ein undenkbares Szenario.
Andererseits gibt es eine Menge Teams, die einen Quarterback brauchen könnten, einen guten noch viel mehr. Und wer weiß, vielleicht geht Big Ben in sich und erkennt, daß Scheiße bauen gar nicht so toll ist, wie es sich im ersten Moment anfühlt.
Teuer ist Ben Roethlisberger auch nicht, jedenfalls für einen Leistungsträger. Die fälligen Boni an ihn sind bezahlt, die muss sein neues Team nicht mehr tragen. Und seine vertraglich zugesicherten Jahresgehälter von $8 Millionen für 2010, $11,6 Millionen für 2011 bis 2014 und $12,1 Millionen für 2015 sind lächerlich im Vergleich dazu, was z.B. eine ausgewiesene Niete wie JaMarcus Russell erhält.

Kurzberichte

Die Raiders haben Kyle Boller verpflichtet.
Das wurde nötig, weil sich Bruce Gradkowski beim Gewichtheben einen Muskelriß zuzog.
Gradkowski ist die vorgesehene Nr. 1 unter den Quarterbacks der Raiders und muss nach der fälligen Operation eine Zeitlang pausieren. Zum Beginn des Trainingscamps soll er aber wieder fit sein.

Die Browns haben Kontakt zu den Rams aufgenommen. Sie möchten die erste Position in der kommenden Draft, um Quarterback Sam Bradford einberufen zu können.
Die Browns wären erst an siebter Stelle dran, und bis dahin könnte Bradford schon weg sein.
Das Problem für Cleveland ist, daß auch die Rams an dem Quarterback interessiert sind und ihn sogar nötiger brauchen, als die Browns.
In St. Louis braucht man Bradford nicht nur als Quarterback, sondern auch als Publikumsmagneten, um mal wieder volle Ränge im leergespielten Rund zu bekommen.

Roger Goodell schickte, erneut, ein Memo an die Teams und Spieler, in dem er auf das Benehmen der Spieler eingeht.
Er wies, erneut, darauf hin, daß die Spieler im Fokus der Öffentlichkeit stehen und sich entsprechend vorbildlich benehmen sollten.
Es ginge hierbei nicht nur um kriminelles Verhalten, sondern auch um ungebührliches Benehmen.
Gerade der Fall Ben Roethlisberger wird die Chefetage der Liga aufgerührt haben, denn ein solch negatives Bild in der Öffentlichkeit hat bisher kein Weißer Spieler abgegeben. Das hat sich jetzt mit Big Ben, einem der bekanntesten und beliebtesten Spieler der NFL, drastisch geändert.
Aber auch dieses Memo wird, erneut, nicht viel ändern.

15. 04. 2010

Kurzberichte
bradshaw-terryTerry Bradshaw (Bild) weiß immer noch, was bei seinen Steelers passiert. Deshalb weiß er, daß Ben Roethlisberger nur noch einen Fehler von seiner Entlassung entfernt ist.
Außerdem verdient der Mann, der nach und nach die Rekorde von Bradshaw bei den Steelers knackt, eine längere Suspendierung, wenn es nach Bradshaw geht.
„Ich weiß, daß die Rooneys kochen,“ sagte er der Presse. „Noch ein Fehler von Big Ben und er ist weg. Diese großartige Familie liebt ihren Football und die NFL, und sie werden ein solches Benehmen nicht länger hinnehmen.“
Dan Rooney hatte kein Wort des Beistands für seinen Quarterback, als er von Reportern nach ihm befragt wurde.

Die Dolphins verpflichteten Brandon Marshall.
Die Broncos wurden ja schon lange nicht mehr mit dem Wide Receiver glücklich, obwohl er in der letzten Saison eine gute Leistung ablieferte und es in den Pro Bowl schaffte.
Für vier Jahre soll er in Miami $47,5 Millionen erhalten.
Die Broncos bekommen zwei Wahlmöglichkeiten von den Dolphins in der zweiten Runde der Draft, eine in diesem Jahr und eine weitere im nächsten.

Am 21. April um 1:00 Uhr veröffentlicht die NFL den Spielplan für die Saison 2010.
Wer sofort wissen will, wann sein Team wo gegen wen spielt, für den ist NFL.com die beste Adresse. Hier soll der Spielplan als erstes zu sehen sein.

14. 04. 2010

Big Ben traf den Commish!
roethlisberger200Als sehr produktiv bezeichnete Ben Roethlisberger (Bild) sein Treffen mit NFL Commissioner Roger Goodell.
Die Liga behält sich trotzdem vor, den Fall selber zu untersuchen und den Quarterback zu disziplinieren, auch wenn die offizielle Untersuchung nicht zu einer Anklage geführt hat.
Der allzu lockere Lebenswandel Big Bens wirft ein schlechtes Licht auf die Liga, die sich den Kampf gegen Störenfriede und Kriminelle in ihren Reihe zur Pflicht gemacht hat.
Wann die NFL zu einem Ergebnis kommt ist offen.
Derweil bekommt Ben Roethlisberger Probleme an der Sponsorenfront. Ty Ballou, ein Steelersfan und Besitzer einer Sportfirma in Pittsburgh, kündigte seinen Werbevertrag mit Roethlisberger.
Ballou hat schon mit vielen problembeladenen NFL Spielern zusammengearbeitet, aber er habe noch nie zuvor einen Vertrag aufgelöst. Die Affäre um Big Ben war aber jetzt zuviel für ihn, und er sah keine andere Möglichkeit, als den Quarterback fallen zu lassen.
Er habe gerne mit Roethlisberger zusammengearbeitet und er habe mit ihm zusammen viel Geld verdient, aber irgendwann sei das Maß voll.
Auch Amani Toomer hat ein Auge auf die Affäre.
Der ehemalige Wide Receiver der Giants fordert, daß Ben Roethlisberger mindestens acht Wochen suspendiert wird.
Er sieht Parallelen zu Pacman Jones, der von der Liga auch hart bestraft wurde, obwohl er nie von Gesetzes wegen verurteilt wurde.
Das klingt allerdings eher danach, als wolle Toomer hier eine Schwarz gegen Weiß Kontroverse anregen.

Kurzberichte
Die Ravens feuerten Samari Rolle.
Der Cornerback hatte wegen einer Nackenverletzung die komplette Saison 2009 verpasst.
Der Pro Bowler hatte eine glänzende Karriere in der NFL vor sich, aber immer wieder musste er verletzungsbedingt lange Zeiten aussetzen.
Nun endete die Geduld seines Arbeitgebers.

Die Jaguars versuchen verzweifelt, Zuschauer ins Stadion zu locken. Als Anreiz soll ein Gutschein dienen, den Saisonkartenkäufer erhalten.
Lokale Geschäfte in Jacksonville bieten die Möglichkeit mit diesem Gutschein bis zu $2.000 bei Einkäufen zu sparen.
Das soll nicht nur Leute ins Stadion locken sondern auch noch Millionen in die Ökonomie der Stadt pumpen.
Zusätzlich wurden auch die Eintrittspreise zum dritten Mal in Folge nicht erhöht. Ganz im Gegenteil, für einige Sektionen wurden die Preise sogar gesenkt.
Mit nur 42.000 Zuschauern im Schnitt, kann Jacksonville die Jaguars nicht mehr lange halten. Da bleibt ein Umzug unausweichlich.
Die Verantwortlichen hoffen nun, daß sie ihre Hütte für die Saison 2010 ausverkauft kriegen.

13. 04. 2010

Kurzberichte
holmes-santonio2Santonio Holmes (Bild) wechselte von den Steelers zu den Jets.
Dort wird er erst in der fünften Woche der Saison eingesetzt werden dürfen, denn für die ersten vier Spiele ist er suspendiert. Holmes wurde der Einnahme verbotener Substanzen überführt.
Die Jets haben sich dennoch bewusst für Holmes entschieden, weil sie glauben, daß ein Wide Receiver von seinem Format ihrem Quarterback im weiteren Verlauf der Saison sehr helfen kann.
Zwar habe es zwischen Vorstand und Trainerstab eine Diskussion gegeben, ob man einen derart problembeladenen Spieler ins Team holen soll, aber man wurde sich einig, daß Holmes keiner der Schwerkriminellen ist, und man ihn zurechtbiegen könne.

Ben Roethlisberger wird nicht angeklagt, sagte der verantwortliche Staatsanwalt.
Man könne nicht genau eruieren, was sich am 5. März im Waschraum eines Nachtclubs in Georgia zwischen dem Quarterback der Steelers und der Anzeigeerstatterin abgespielt hat. Aus diesem Grund muss man berechtigte Zweifel anführen und die müssen zugunsten des Angezeigten ausfallen.
Zudem habe die Anzeigeerstatterin am 17. März einen Brief an die Staatsanwaltschaft geschrieben, in dem sie darum bittet, Big Ben nicht anzuklagen. Ein Gerichtsprozess und all die daraus resultierende Aufmerksamkeit, die sie auf sich ziehen würde, würde sie nicht verkraften.
Auf Deutsch übersetzt könnte das heißen: „Ich habe versucht Geld aus Ben Roethlisberger rauszuquetschen. Hat nicht geklappt. Beenden wir das Ganze bevor es für mich allzu übel wird.“

Die Titans verpflichteten Chris Simms.
Der Quarterback war bereits 2008 im Kader Tennessees, als er sich nach der operativen Entfernung seiner Milz wieder in Form brachte.
Der Sohn von CBS Analyst und Super Bowl Quarterback Phil Simms ist die Nr. 3 im Team.

Stan Kroenke, ein Milliardär aus Missouri, möchte alleiniger Besitzer der Rams werden.
Er hält schon 40% der Anteile am Club und hat sich dazu entschieden auch die restlichen 60% zu kaufen.
Nachdem am 11. Februar Shahid Khan, ein Geschäftsmann aus Illinois und verurteilter Steuerhinterzieher, ein Gebot über die 60% des Clubs abgegeben hat, wurde es Kroenke freigestellt seine 40% zu halten, zu verkaufen oder die 60% zu kaufen.
Am Montag endete die Frist, die ihm zur Entscheidung gelassen wurde.
Seine Entscheidung, das Team komplett zu kaufen, wird in Insiderkreisen als Überraschung gewertet.
Was jetzt noch Probleme machen könnte, sind die Denver Nuggets aus der NBA und die Colorado Avalanche aus der NHL. Beide Teams gehören schon Mr. Kroenke und die NFL verbietet den Besitz von Teams aus anderen Ligen.

12. 04. 2010

Kurzberichte
holmes-santonioDie Steelers entledigten sich eines ihrer Sorgenkinder. Am Sonntag gaben sie Santonio Holmes (Bild) an die New York Jets ab.
Der Wide Receiver war der MVP in Super Bowl 43, fiel aber bei den Verantwortlichen in Ungnade, weil er einer Frau ein Glas mit Alkohol ins Gesicht geschüttet haben soll.
Anders als Ben Roethlisberger, dem die Verantwortlichen bis zum Exzess verzeihen werden, war Holmes entbehrlich und musste gehen.
Als Tausch für Holmes werden die Steelers die Wahlmöglichkeit an Stelle 151 der kommenden Draft von New York bekommen.

11. 04. 2010

Bye bye Texas Stadium
texasstadiumVon 1971 bis 2008 war das Texas Stadion die Heimat der Cowboys.
Dann baute sich Jerry Jones seinen neuen Tempel und Gottes eigenes Stadion hatte ausgedient.
Ursprünglich war geplant, das Texas Stadion vollständig zu überdachen, so wie es Houston gerade mit seinem Astrodome vorgemacht hatte. Weil die Konstruktion aber die Last eines ganzen Daches nicht tragen konnte und die öffentliche Finanzierung ausging, wurden nur die Sitzplätze überdacht, nicht jedoch das Spielfeld.
Diese einzigartige Besonderheit veranlasste den Linebacker D. D. Lewis zu seiner berühmten scherzhaften Bemerkung, dass das Loch im Dach gelassen wurde, „damit Gott seinem Team zuschauen kann“.
Wobei, bei dem Religionswahn, dem die Amis verfallen sind, könnte diese Erklärung sogar ernst gemeint gewesen sein.
Mit $40 Millionen Baukosten war das 65.000 Zuschauer fassende Stadion einst genau so teuer, wie der Videowürfel im neuen Cowboys Stadium.
Nach vielen Höhen und Tiefen erlebt das Texas Stadium nun seinen letzten Auftritt. 2.200 Löcher wurden in die Konstruktion gebohrt, die mit Dynamitstangen vollgestopft wurden.
Eine Serie von 50 Explosionen im Abstand von einer halben Sekunde... und das Stadion fällt in sich zusammen.
Bye bye Texas Stadium.
Du warst etwas besonderes.

08. 04. 2010

Kurzberichte
dallasstadionDie NFL will dafür sorgen, daß beim nächsten Super Bowl ein neuer Besucherrekord aufgestellt wird.
Das Cowboys Stadion hat ein Fassungsvermögen von 80.000 Plätzen, das kann aber für spezielle Veranstaltungen auf über 100.000 ausgebaut werden.
Zur Stadioneröffnung kamen damals 105.121 Zuschauer.
Der bisherige Rekord für einen Super Bowl wurde 1980 in der altehrwürdigen Rose Bowl aufgestellt mit 103.985 Zuschauern.

Die Meinungen über Raiders Quarterback JaMarcus Russell sind ziemlich eindeutig und ganz bestimmt nicht positiv.
Was aber jetzt Joe Theisman über Russell sagte, hätte in Form und Schärfe von DSDS Juror Dieter Bohlen kommen können.
Der ehemalige Quarterback der Redskins sagte im Radio, daß die Raiders sich Jason Campbell sichern sollten, der bei den Redskins entbehrlich geworden ist.
Nicht, weil Campbell so gut ist, sondern weil Russell so schlecht ist.
„Wenn ich die Oakland Raiders wäre, würde ich sofort bei den Redskins anrufen um zu erfahren, was die Skins für Jason Campbell haben wollen,“ sagte Theisman im Sportradio. „Ich sage hier verbindlich, daß JaMarcus Russell nie in der Lage sein wird, Quarterback in der NFL zu spielen. Er wiegt 131 Kilogramm. Schon mit 120 wäre er zu schwer. Er ist arbeitsscheu und zu dick und er kann den Ball nicht präzise werfen.
JaMarcus schaffts nicht.“
Kein Recall für Mr. Russell!

Donovan McNabb
mcnabb2Selten hat eine Personalentscheidung so große Wellen erzeugt, wie die, Donovan McNabb (Bild) an die Redskins abzugeben.
Die Sportsender- und Zeitungen sind immer noch voll mit Meldungen über diesen Coup.
Die Meinungen sind geteilt. Viele Eaglesfans bedauern, daß sie ihren Quarterback verloren haben, viele Redskinsfans sind froh, daß er bei ihnen gelandet ist.
Aber die genau konträren Meinungen sind genau so zahlreich.
Brian Baldinger bringt es auf den Punkt. Baldinger war in den frühen Neunzigern ein Offensive Lineman für die Eagles und ist heute Analyst beim NFL Network. „Die Eagles sollten in Ekstase fallen. Für mich ist McNabb ein lustloser Spieler und das wurde nie offensichtlicher, als in den beiden aufeinanderfolgenden Niederlagen letztes Jahr gegen Dallas. Diesen Makel wird er nie mehr ablegen können. Hätten sie ihn sonst an einen Divisionsrivalen abgegeben?
Jetzt kann Head Coach Andy Reid in zwei Spielen seine Defense auf einen der am meisten überbewerteten Quarterbacks in der Geschichte der NFL einstellen.
Ich sage, die Eagles kommen in die Playoffs, die Redskins gehen derweil zum Golfen.“
Und auch andere Experten zeigten sich nicht darüber überrascht, daß die Eagles McNabb gehen ließen. Einige wunderten sich nur darüber, daß sie ihn zu einem Divisionsrivalen gehen ließen. Sie rätseln, wer da den Vorteil hat?
Wird McNabb die Defense der Eagles sezieren, die er gut kennt, oder wird die Verteidigung Philadelphias den größeren Vorteil auf ihrer Seite haben?
Aus dem Team der Eagles hört man bisher wenig. Einer, der etwas sagte, war Wide Receiver DeSean Jackson. Er war überrascht, daß die Eagles den Quarterback abgegeben haben. Er sagte aber auch, daß er sich darüber freut, daß jetzt der 25-jährige Kevin Kolb das Regiment übernimmt.
Daraus aber abzuleiten, daß er froh sei, daß McNabb weg ist, wäre falsch. Auch mit ihm hätte es ihm weiter Spaß gemacht für die Eagles zu spielen.
Zwar wäre er nach der bitteren 0:24 Niederlage letztes Jahr gegen Dallas mit ihm aneinandergeraten, aber in der Hitze nach dem Gemetzel wäre das normal gewesen. Jackson hatte nach dem Spiel gefordert, die Jugend zum Zug kommen zu lassen. Verkracht hätte er sich deswegen nicht mit McNabb.

07. 04. 2010

Kurzberichte
favre-brett-vikingWenn Brett Favre (Bild) für eine zwanzigste Saison zurückkommt, dann als Großvater.
Seine 21-jährige Tochter Brittany hat einen Sohn bekommen, den der 40-jährige Quarterback dann zu seinem legitimen Nachfolger heranziehen kann.
Viele aktive Spieler in Kadern der Liga dürfte es nicht geben, die von den Teamkollegen zurecht als Großvater tituliert werden können.

Die Redskins versuchen verzweifelt, den Fehleinkauf Albert Haynesworth loszuwerden.
Teambesitzer Dan Snyder machte den Defensive Tackle der Titans zum teuersten Spieler der NFL, als er ihn nach Washington holte. Hier blieb der Einhundertmillionendollarmann den Beweis schuldig, daß er auch nur einen Bruchteil der Summe wert sein könnte.
Der neue Head Coach Mike Shanahan hat sich Videoaufnahmen und Arbeitsmoral seines Spielers angesehen und ist zu dem Urteil gekommen, daß er mit diesem Mann nichts anfangen kann.
Haynesworth findet es z.B. unter seiner Würde, an den freiwilligen Trainingseinheiten des Teams teilzunehmen, um sich fit zu halten.
Dumm nur, daß Haynesworth gerade erst einen Bonus von $21 Millionen kassiert hat, der Anfang April fällig wurde.
Wenn der Preis stimmt, würden die Titans ihren Ex gerne zurücknehmen. Unter seinem Defensive Line Coach dort, Jim Washburn, brachte er seine besten Leistungen.

Charles Rogers muss den Detroit Lions $6,1 Millionen zurückzahlen.
Der Wide Receiver wurde an zweiter Stelle in der Draft von 2003 einberufen. Seine Leistungen als bescheiden zu bezeichnen hieße, die Sache zu beschönigen.
In der Saison 2005 wurde er wegen Drogenmißbrauchs suspendiert und spielte danach nie wieder ein Spiel für die Lions oder ein anderes Team. In drei Saisons für Detroit absolvierte er 15 Spiele.
Den Bonus, den die Lions ihm zum Karrierebeginn zahlten, hätte er gerne behalten. Für die $6,1 Millionen hätte er sich eine Menge Marihuana kaufen können, doch Detroit verlangte das Geld zurück.
Ein Richter in Michigan entschied Anfang der Woche, daß Rogers das Geld an den Club zurückzahlen muss.

Die Buchmacher sehen etwas in Donovan McNabb, das sich vielen nicht sofort erschließt.
Bevor der Quarterback von den Eagles nach Washington wechselte, wurden die Redskins mit 50-1 auf den Gewinn des Super Bowls gehandelt.
Nach dem Wechsel handeln sie die Redskins mit 20-1. Ob dabei die vielen verletzungsbedingten Auszeiten des Quarterbacks schon eingerechnet sind, bleibt ein Geheimnis.
Die Eagles wurden von 12-1 auf 15-1 herabgestuft.

06. 04. 2010

Kurzberichte
mcnabbNur einen Tag, nachdem Donovan McNabb (Bild) zu den Redskins gewechselt ist, gibt es sein neues Trikot zu kaufen.
NFL.com hat schnell reagiert und bietet das burgunderrote Trikot der Redskins mit der Nr. 5 von McNabb an.
Am heutigen Dienstagmittag, Ortszeit in D.C., werden die Skins ihren neuen Quarterback auf einer Pressekonferenz vorstellen.

Die arme Baseballliga.
Da startete an diesem Wochenende die Liga in die neue Saison, und die böse NFL zog alle Augen auf sich.
MLB Commissioner Bud Selig war sauer darüber, daß die Medien in den USA vornehmlich über den Wechsel von Donovan McNabb von den Eagles zu den Redskins berichteten.
Selig zu einem Reporter: „Ich habe die Sportsender herauf- und heruntergeschaltet und sie redeten alle nur davon. Ich hab den Fernseher dann ausgemacht.“
Ja Herr Selig, da sehen Sie mal, wie wir uns fühlen, wenn mal wieder ein Footballspiel wegen ihrer keulenschwingenden Neandertaler nicht übertragen wird!

Einen Tag, nachdem die Redskins Donovan McNabb verpflichteten, traf sich Head Coach Mike Shanahan mit Jason Campbell, um über dessen Zukunft zu reden.
Der Quarterback hat die Hoffnung, bei einem anderen Team als Starter spielen zu können. Allerdings würde er den Skins keine Probleme bereiten, wenn die ihn behalten wollen, das ist nicht seine Natur.
Bis zum 15. April ist das Fenster für einen Wechsel Campbells noch offen. Die Bills, Raiders, Jaguars und Panthers sollen alle schon ihr Interesse bekundet haben.

Die Rams machen reinen Tisch. Daß Quarterback Marc Bulger keine Zukunft mehr in St. Louis hat, war schon lange klar, aber er gehörte immer noch in den Kader.
Am Montag bekam der 33-jährige die offizielle Kündigung.
Kann man das als weiteres Indiz werten, daß die Rams Sam Bradford einberufen wollen?

05. 04. 2010

Mr McNabb geht nach Washington
Mcnabb04Am Donnerstag verkündete die Internetseite einer Zeitung aus Washington: „Die Redskins haben Donovan McNabb verpflichtet.“
Einige Leser werden daraufhin wütend ihren Computer zertrümmert haben, einige werden sich gefragt haben, ob die im Team sie noch alle haben und wieder einige werden nach dem Blick auf das Datum erleichtert aufgeatmet haben, es war der 1. April.
Doch dieser Aprilscherz wurde jetzt bittere Wahrheit, die Redskins verpflichteten Donovan McNabb.
Es ist der 5. April und mit Scherzen ist es vorbei.
Die Eagles gaben also tatsächlich ihren startenden Quarterback an den Divisionsrivalen ab.
Das zeigt natürlich, wieviel Respekt die Eagles noch vor McNabb haben, nämlich keinen mehr. Einen Spieler, den man noch ernst nimmt, gibt man nicht an einen Divisionsrivalen ab, wenn man das Heft des Handelns, wie in diesem Fall, fest in der Hand hat.
Washington muss Philadelphia dafür ihre Wahl an der 37. Stelle der kommenden Draft überlassen und eine Wahlmöglichkeit in Runde drei oder vier der Draft 2011.
Seit dem 24. März war klar, daß die Eagles nicht mehr fest mit ihrem Quarterback planten, als sie verkündeten, daß sie guten Angeboten ihn betreffend, nicht abgeneigt wären.
Nun haben sie also ein gutes Angebot erhalten, Platz 37 in der nächsten Draft und ein paar Brotkrumen 2011, mehr ist er ihnen nicht mehr wert.
11 Jahre war Donovan McNabb der Chef des Eagles Angriffs und er brachte das Team in fünf NFC Endspiele und bis in den Super Bowl. Gewinnen konnte er das große Spiel aber gegen die Patriots nicht.
Besser als das Material, das Head Coach Mike Shanahan in Washington bisher zur Verfügung steht, ist McNabb allemal. Daß er in die Saison starten wird, dürfte man als gegeben ansehen. Doch wie lange wird der ewig verletzte Quarterback durchstehen?
Eagles Head Coach Andy Reid sagte der Presse, daß er den Weggang von McNabb bedaure und er ihm alles Glück der Erde wünsche... bis auf zwei Spiele in der Saison, die gegen Philadelphia.
Leichtgefallen wäre ihm die Entscheidung, ihn gehen zu lassen nicht, aber Reid sieht soviel Potential in Kevin Kolb, daß er so oder so daran dachte Kolb zum Starter zu machen.

03. 04. 2010

feely-jayKurzberichte
Die Cardinals verpflichteten Jay Feely (Bild).
Letztes Jahr kickte Feely noch für die Jets, wurde aber in der Saison gegen Nick Folk ausgetauscht, der von den Cowboys wegen anhaltender Erfolglosigkeit gefeuert wurde.
Die Cardinals feuerten Kicker Neil Rackers, um Platz für Feely zu schaffen.

Die Cowboys feuerten Left Tackle Flozell Adams und Safety Ken Hamlin. Beide hatten erst vor zwei Jahren langfristige Verträge unterschrieben.
Der fünfmalige Pro Bowler Adams war 12 Jahre im Team der Cowboys und startete in 178 seiner 182 Spiele für das Team.
Auf einer der schwierigsten Positionen im Football schaffte er es über das Dutzend Jahre, seine Quarterbacks gut zu beschützen. Allerdings erarbeitete er sich auch den Titel des Abseitskönigs, durch seine vielen Fehlstarts, die die Offense immer wieder zurückwarfen.
Hamlin kam 2007 von den Seahawks nach Dallas und erzielte in seiner ersten Saison dort fünf Interceptions.
Seitdem ging diese Zahl aber tief in den Keller. 2008 hatte er einen einzigen Pass abfangen können, 2009 keinen mehr.

Die Redskins wissen, daß ihr Quarterback mies ist und sie ihn entlasten müssen.
Aus diesem Grund haben sie ihr Kontingent an Running Backs noch um Willie Parker erhöht. Der ehemalige Steeler unterschrieb für ein Jahr und kann, je nach Leistung, bis zu $3,1 Millionen verdienen.
Damit haben die Redskins nun den 28-jährigen Clinton Portis im Kader, den 29-jährigen Parker und den 30-jährigen Larry Johnson.
Der Kampf um die Position des Starters ist eröffnet, die Entlastung des Quarterbacks garantiert.

Die Chargers haben Darren Sproles erneut einen Einjahresvertrag gegeben.
Für die Saison 2010 wird der Running Back - Kick Returner $7.283.000 bekommen.

Shaun Rogers, der vor ein paar Tagen versucht hat, ein Flugzeug mit einer geladenen Waffe zu besteigen, wurde doch angezeigt.
Er entschuldigte sich bei seinen Fans, Teamkollegen und der Familie für diesen Fehler, den er zutiefst bereut.
Rogers war nach den freiwilligen Trainingseinheiten in Cleveland auf dem Weg zurück zu seiner Familie nach Houston. Daß er die Waffe im Handgepäck hatte, hatte er vergessen.
Die Waffe ist in Michigan ordnungsgemäß registriert und Rogers hat einen Waffenschein dafür. Er trägt sie auf Reisen zu seinem Schutz stets mit sich.

02. 04. 2010

Kurzberichte
Rogers-ShaunShaun Rogers (Bild) wurde am Flughafen von Cleveland verhaftet. Der Defensive Tackle der Browns hatte eine geladene Pistole bei sich, was bekanntlich das Betreten eines Flugzeugs unheimlich erschwert.
Der dreimalige Pro Bowler wurde zwar verhaftet, aber nicht angeklagt.
Wie das Team auf den Vorfall reagieren wird, steht noch nicht fest. Die Browns wollen den Vorfall erst genau untersuchen.

Larry Johnson glaubt, daß er nur einen Head Coach braucht, der seine Fähigkeiten fördert.
Der Running Back wurde von den Chiefs gefeuert, weil dort seine Produktivität in den Keller ging. Die Redskins nahmen ihn letzten Monat auf, weil sie der Meinung sind, daß Johnson noch einige gute Tage in sich hat.
Und wenn es jemals einen Head Coach gab, der gute Running Backs am Fließband produzierte, ist das Mike Shanahan.
Und Johnson hat nicht vor, in Washington den dritten oder vierten Mann zu spielen. Er möchte starten.
Mit Clinton Portis eine Doppelspitze zu geben, wäre allerdings OK für ihn.

01. 04. 2010

Die Vorbereitungsspiele
manning-eliDas allererste Spiel im neuen Meadowlands Stadium werden die Besitzer untereinander austragen. Die Giants sind zu Gast bei den Jets und die Partie wird von ESPN als Monday Night Spiel am 16. August gezeigt.
Die offizielle Stadioneröffung bleibt allerdings den Giants vorbehalten, die das erste reguläre Saisonspiel im neuen Stadion bestreiten werden.
Hier sind die Spiele, die in der Vorbereitungssaison im nationalen Fernsehen übertragen werden:
Hall of Fame Game
Sonntag, Aug. 8: Cincinnati Bengals vs. Dallas Cowboys, at Canton, Ohio, NBC (8 p.m. ET)

Woche 1
Donnerstag, Aug. 12: Carolina Panthers at Baltimore Ravens, ESPN (8 p.m. ET)
Montag, Aug. 16: New York Giants at New York Jets, ESPN (8 p.m. ET)

Woche 2
Donnerstag, Aug. 19: New England Patriots at Atlanta Falcons, Fox (8 p.m. ET)
Freitag, Aug. 20: Philadelphia Eagles at Cincinnati Bengals, Fox (8 p.m. ET)
Sonntag, Aug. 22: Minnesota Vikings at San Francisco 49ers, NBC (8 p.m. ET)
Montag, Aug. 23: Arizona Cardinals at Tennessee Titans, ESPN (8 p.m. ET)

Woche 3
Donnerstag, Aug. 26: Indianapolis Colts at Green Bay Packers, ESPN (8 p.m. ET)
Freitag, Aug. 27: San Diego Chargers at New Orleans Saints, CBS (8 p.m. ET)
Samstag, Aug. 28: Dallas Cowboys at Houston Texans, CBS (8 p.m. ET)
Sonntag, Aug. 29: Pittsburgh Steelers at Denver Broncos, Fox (8 p.m. ET)

Kurzberichte
Die Spielergewerkschaft bereitet sich auf die nicht stattfindende Saison 2011 vor. Sie rät ihren Mitgliedern in dieser Saison einiges ihrer Gehälter auf die hohe Kante zu legen und sich einen Fond für schlechte Tage zuzulegen.
Der Vorstand schickte seinen Mitgliedern ein Memo, in dem, unter Anderem, stand: „Die Möglichkeit einer Aussperrung wird mit jedem Tag, der vergeht, größer. Wir müssen dafür sorgen, daß unsere Mitglieder finanziell abgesichert sind, wenn die Aussperrung stattfindet.“
Die NFL betonte auf Nachfrage, daß sie nicht beabsichtige, die Spieler auszusperren, wenn es bis März 2011 keine Einigung gibt.

Steelers Wide Receiver Santonio Holmes gab seine Version des Vorfalls in einem Nachtclub in Orlando zu Protokoll. Er behauptet, daß eine andere Frau der Anzeigeerstatterin das Glas mit Alkohol ins Gesicht geworfen hat.
Holmes wäre zu seinem Platz zurückgekehrt, den er kurz verlassen hatte. Diesen hatte mittlerweile Anshonoe Mills eingenommen. Auf seine Bitte, ihn wieder seinen Platz einnehmen zu lassen, hätte Mrs. Mills Holmes Handgelenk gegriffen, ihn angeschriene und mit rassistischen Beleidigungen bezeichnet.
Das widerspricht der Aussage von Mrs. Mills und man darf gespannt sein, wie die Geschichte ausgeht.

31. 03. 2010

Kurzberichte
elam-jasonJason Elam (Bild) beendet seine Karriere.
Der Kicker wird einen Vertrag für einen Tag mit den Denver Broncos abschließen, um als Bronco in den Ruhestand zu treten.
Dreimal wurde Elam in den Pro Bowl gewählt und er erzielte in seiner Karriere 1.983 Punkte, Platz sechs in der ewigen Bestenliste.
Mit Denver gewann er zwei Super Bowls. 1998 erzielte er ein Field Goal aus der Rekorddistanz von 63 Yards.
Der 40-jährige spielte zuletzt für die Falcons, die ihn am 1. Dezember 2009 feuerten. In seiner letzten Saison verschoß er sieben von 19 Field Goals.

Steelers Präsident Art Rooney II. veröffentlichte eine Erklärung, in der er seine Enttäuschung über Super Bowl MVP Santonio Holmes ausdrückte.
Nachdem Ben Roethlisberger zum zweiten Mal angezeigt wurde, ging am Montag auch eine Anzeige gegen Holmes ein. Er soll einer Frau ein volles Likörglas in einer Bar ins Gesicht geworfen haben.
Der Wide Receiver bestritt die Tat, und die Untersuchungen laufen noch.

Man glaubt es nicht, aber selbst Teams aus den Niederungen der NFL haben ihre Stars.
So haben die Texans z.B. Middle Linebacker DeMeco Ryans, den sie unbedingt behalten wollen.
Sie wurden sich mit ihm über weitere sechs Jahre einig, die Ryans $48 Millionen einbringen können, von denen $21,75 Millionen garantiert sind.
2006 war Ryans für die Associated Press der beste Defensive Rookie der Liga. Zweimal spielte er bereits im Pro Bowl.

30. 03. 2010

holmes-santonioKurzberichte
Frauen in den USA haben eine neue Einnahmequelle entdeckt, NFL Spieler.
Neuestes, angebliches, Opfer eines sexuellen Übergriffs will eine Frau aus Florida sein.
Anshonoe Mills zeigte Steelers Wide Receiver Santonio Holmes (Bild) an. Der Vorfall soll sich am 7. März zugetragen haben.
Mal sehen, was an dieser Geschichte dran ist.

Gil Brandt hat am Montag das beste Vorstellungstraining seines Lebens gesehen. Der ehemalige General Manager der Dallas Cowboys sah sich Oklahoma Quarterback Sam Bradford an und war begeistert. Brandt fühlte sich an ein Vorstellungstraining erinnert, das ein gewisser Troy Aikman für die Cowboys abhielt und der ist mittlerweile in der Hall of Fame gelandet.
Am 19. April wird Bradford ein privates Vorstellungstraining für die Rams abhalten.
Die haben die erste Wahl in der Draft und suchen dringend einen neuen Quarterback und Zuschauermagneten.

28. 03. 2010

Kurzberichte
mcnabb2Der Agent von Donovan McNabb (Bild) sieht noch keine Anzeichen dafür, daß sein Mandant verkauft werden soll.
Bisher sei noch niemand aus dem Verein an den Quarterback herangetreten und habe ihn gefragt, wohin er denn gerne wechseln wolle.
McNabb, der im letzten Jahr seines Vertrags ist, betont immer wieder, daß er gerne in Philadelphia bleiben würde. Wenn der Club ihn aber verkaufen wolle, solle er es schnell machen, denn er würde sich gerne ausgiebig auf sein neues Team einstellen.
Bevorzugter neuer Arbeitgeber McNabbs wäre übrigens die Vikings. Die aber machen sich A) Hoffnungen, daß Brett Favre zurückkommt und haben B) nach Brett Superstar bestimmt nicht viel Interesse an einem abgehalfterten Quarterback.

Joey Porter hat sich gleich hervorragend bei seinem neuen Arbeitgeber eingeführt.
Der 33-jährige Linebacker, der erst kürzlich in Arizona unterschrieb, wurde betrunken am Steuer seines Autos erwischt. Es folgten Widerstand gegen die Staatsgewalt und Angriff auf einen Polizeibeamten.
Porter und ein ebenfalls im Auto sitzender Freund von ihm wurden verhaftet.

Die Cowboys überlegen, mit einem neuen Starter auf der Position des Running Back in die neue Saison zu gehen.
Felix Jones soll den Vorzug vor Marion Barber bekommen.
In seinen zwei Jahren in Dallas war Jones nur einmal Starter. Schuld daran waren seine vielen Verletzungsauszeiten, die sich in der letzten Saison sehr reduzierten.
In seiner Rookiesaison hatte er Probleme mit einem Zeh und letztes Jahr war es ein Knie. Doch wenn Jones fit ist, ist er ein Bringer.
Letztes Jahr hatte Barber seine Verletzungsprobleme. Er hatte ein geschwollenes Knie, und in den Playoffs konnte er nur 11 mal für die Cowboys laufen.
In der nächsten Saison könnte also Jones der Anführer des dreiköpfigen Monsters sein, zu dem ja auch noch Tashard Choice gehört.

26. 03. 2010

Kurzberichte
griese-als-buc2Die Verantwortlichen der Buccaneers gehen jetzt schon davon aus, daß einige ihrer Heimspiele nicht ausverkauft sein werden.
Der ehemalige Super Bowl Sieger steht bei den Fans nicht mehr hoch im Kurs.
Ja, die Bucs haben mal den Super Bowl gewonnen, das vergisst man leicht. Letztes Jahr hat Tampa nur drei Spiele gewinnen können.
Der Kartenvorverkauf läuft sehr schleppend an, und zum ersten Mal in 15 Jahren drohen leere Sitze im weiten Rund.
Mit der frühen Ankündigung will man natürlich die Fans dazu bewegen, noch Karten zu kaufen, um die Arena voll zu bekommen. Ob die allerdings bereit sind, sich die armseligen Vorstellungen der Bucs weiter anzutun, bleibt abzuwarten.

Wenn die Eagles Donovan McNabb abgeben sollten, erwarten sie als Kompensation eine Wahlmöglichkeit bis spätestens zur Position 42 in der nächsten Draft.
Nachdem die Rams ihr angebliches Interesse vehement abstritten, sollen jetzt die Bills und die Raiders an McNabb interessiert sein.
Die Raiders haben die Positionen 8 und 39 und die Bills sind an 9. und 41. Stelle dran.

Die NFL hat die Namen von acht ehemaligen Collegespielern bekanntgegeben, die bei der Draft in New York persönlich anwesend sein sollen.
Erstaunlich ist, daß auf der Liste kein Quarterback zu finden ist.
Die Rams könnten immerhin mit ihrer ersten Wahl Sam Bradford einberufen, mit dem sie schon Kontakt haben.
Die Spieler, die nach New York eingeladen wurden sind:
Ndamukong Suh, DT, Nebraska
Gerald McCoy, DT, Oklahoma
Russell Okung, T, Oklahoma State
Derrick Morgan, DE, Georgia Tech
Trent Williams, T, Oklahoma
Dan Williams, DT, Tennessee
Eric Berry, S, Tennessee
Jared Odrick, DT, Penn State
Es ist nicht ausgeschlossen, daß noch weitere Spieler eingeladen werden.

Aufnahme gelöscht, hieß es in dem Nachtclub in Georgia, in dem Ben Roethlisberger eine Frau sexuell belästigt haben soll.
Die Polizei wollte sich im Rahmen ihrer Untersuchungen die DVD ansehen, die am Tattag das Geschehen im Club aufzeichnete, doch die war schon überspielt.
Wäre sie nur gelöscht worden, hätte man versuchen können, die Daten zu retten. Doch das Aufzeichnungssystem hatte die DVD bereits mit neuen Daten überspielt.
Alle Freunde, die mit Big Ben in der Nacht in dem Club waren, wurden bereits verhört, darunter auch Steelers Tackle Willie Colon. Ben Roethlisberger wurde allerdings noch nicht verhört.
Die Anzeigeerstatterin hat sich bisher geweigert, mit den Untersuchungsbeamten zu sprechen. Einen Termin in der letzten Woche nahm sie nicht wahr.

25. 03. 2010

Kurzberichte
mcnabbEs kochen Gerüchte hoch, daß die Rams Donovan McNabb (Bild) verpflichten wollen.
Eagles Head Coach Andy Reid sagte, daß sein Team ein offenes Ohr für gute Angebote hätte.
Rams General Manager Billy Devaney verwies die Gerüchte sofort in das Reich der Phantasie. Was Sinn macht, denn was sollte St. Louis mit einem Quarterback, der seine besten Zeiten weit hinter sich hat?

Der Weg zur Flagfootballliga wird von der NFL weiter fortgesetzt. Kein Spieler darf mehr mit dem Helm voran, der Schulter oder dem Unterarm angegriffen werden. Diese Regel galt bisher nur für Angriffe gegen schutzlose Receiver, wurde jetzt aber ausgeweitet.
Wenn ein Ballträger seinen Helm verliert, wird der Spielzug sofort abgepfiffen. Diese Regel wird in den Colleges schon lange angewendet, und fand nun ihren Weg in die NFL.

Warren Sapp, TV-Analyst für das NFL Network und Inside the NFL wurde vor kurzer Zeit angezeigt, weil er eine Frau geschlagen haben soll. Vor dem Super Bowl wurde er verhaftet.
Sofort wurde er von den Verantwortlichen beider Sender vom Schirm genommen.
Da bisher keine Anklage erfolgte, und die Anzeigeerstatterin nicht mehr erreicht werden kann, will das NFL Network Sapp wieder vor die Kamera lassen.

Die NFL will erreichen, daß die Teams in den letzten Wochen der Saison nicht mehr ihre Starter schonen.
Nächster verzweifelter Versuch, das zu erreichen, erfolgt über den Spielplan.
In Woche 17 der nächsten Saison sollen nur Gegner aus den gleichen Divisionen gegeneinander antreten. Vielleicht soll das auch schon in Woche 16 der Fall sein.
Weil dieser Schachzug den Teambesitzern erst sehr spät eingefallen ist, verzögert sich die Bekanntgabe des Spielplans.
Sinn macht das allerdings nicht den geringsten!
Wenn die Colts ihre Division wieder in Woche 14 oder 15 gewinnen, ist es ihnen egal, ob sie ihre Starter gegen Dallas oder Jacksonville schonen.
Aber die NFL greift halt nach allen Strohhalmen.

Die neuen Regeln für die Overtime in den Playoffs scheinen den Teambesitzern gut zu gefallen.
Den Sturm, den viele Head Coaches dagegen entfachten, stecken sie weg. Ganz im Gegenteil, sie erwägen die Regel auch schon in der regulären Saison einzusetzen.
Die Teambesitzer, die gegen die neuen Regeln stimmten, möchten keine unterschiedlichen Regeln in der Saison und in den Playoffs.
Im Mai wollen sie darüber abstimmen.

24. 03. 2010

Die Versammlung der Teambesitzer
goodellAuf der gerade stattfindenden Versammlung der Teambesitzer geben diese sich optimistisch, daß es vor der Saison 2011 zu einer Einigung mit der Spielergewerkschaft kommen wird.
Roger Goodell (Bild) sagte, daß es gerade in das erste Quarter der Verhandlungen geht.
Es steht zuviel auf dem Spiel für beide Seiten. Beide würden zuviel Geld verlieren, wenn sie weiter Stur bleiben.
Wenn schon 40-50 Millionen TV-Zuschauer die Draft einschalten, eine der langweiligsten Fernsehübertragungen überhaupt, dann darf man nicht eine ganze Saison ausfallen lassen.
Aber bei der Versammlung geht es nicht nur darum, ob die Saison 2011 stattfindet oder nicht. Es geht auch um die Verlängerung der Saison auf 17 oder gar 18 Spiele. Dafür würde die Liga gerne die Vorbereitungsspiele von vier auf zwei oder drei Spiele kürzen.
Mit der Verkündung des Spielplans für 2010 hat der Verantwortliche noch Probleme. Während der Versammlung der Teambesitzer im März werden eigentlich schon mal die Prime Time Spiele bekanntgegeben. Diese Ankündigung wird wohl ausfallen und der Spielplan wird Mitte April auf einmal bekanntgegeben.

Änderung der Overtimeregeln.
Die Teambesitzer haben sich nach jahrelangen Anläufen dazu entschlossen, die Regeln in der Verlängerung zu ändern. Aber nur für die Playoffs und nur halbherzig.
Wer zuerst den Ball bekommt kann das Spiel nicht mehr mit einem Field Goal gewinnen, aber durch einen Touchdown.
Wenn Team A den Münzwurf gewinnt, darf es sich entscheiden, ob es den Ball bekommt, oder den Kickoff ausführt.
Entscheidet sich Team A für den Ball und erzielt in seinem ersten Drive einen Touchdown, hat es das Spiel gewonnen, wie bisher.
Erzielt Team A nur ein Field Goal, bekommt Team B auch noch mal den Ball.
Muss Team A den Ball in seinem ersten Besitz punten oder verliert ihn an den Gegner, gewinnt Team B das Spiel, wenn es einen Touchdown oder ein Field Goal erzielt.
Beginnt die Verlängerung mit einem Onsidekick und das Team, das den Kick Off ausgeführt hat erobert den Ball, reicht ihm ein Field Goal zum Sieg, denn Team A hat dadurch seinen ersten Ballbesitz verloren.
Hat Team B den Ball, nachdem Team A in seinem ersten Ballbesitz ein Field Goal erzielt hat, und es erzielt einen Touchdown, hat es das Spiel gewonnen. Kann Team B nur ein Field Goal erzielen, wird das Spiel weiter verlängert. Erzielt es keine Punkte, hat Team A das Spiel gewonnen.
Wenn Team A und Team B jeweils ein Field Goal haben erzielen können, treten die alten Overtimeregeln in Kraft. Das erste Team das punktet, gewinnt.
Die Teambesitzer stimmten mit 28:4 für die neue Regel.
Hätten die Head Coaches abstimmen dürfen, wäre die neue Regel nicht in Kraft getreten. Sie sind überwiegend für die alte Regel.

23. 03. 2010

manningundline2Kurzberichte
Im Mai oder Juni wird es heiß in Indianapolis. Zu dieser Zeit erwartet Colts Besitzer Jim Irsay den Höhepunkt der Vertragsverhandlungen mit Quarterback Peyton Manning (Bild).
Irsay will Manning um jeden Preis behalten, wörtlich gemeint.
Manning hat noch ein Jahr in seinem laufenden Vertrag. Doch eins steht fest, auch nach diesem Jahr wird er bei den Colts spielen und das wohl als bestbezahlter Spieler aller Zeiten.
Bleibt zu hoffen, daß er 2011, wenn es keine NFL Saison gibt, nicht zu sehr einrostet und 2012 sein Geld noch wert ist.

Der Vertrag von Tom Brady bei den Patriots läuft nach der Saison 2010 aus.
Bob Kraft, der Besitzer des Teams will den Quarterback gerne behalten. Aber Brady ist schon 32 und seine lustlose Leistung in der vergangenen Saison war keine Werbung in eigener Sache.
Nach dem Sechsjahresvertrag, den er 2005 abschloß und der ihm $60 Millionen einbrachte, könnte es sein, daß er nach der kommenden Saison auf dem freien Spielermarkt landet.
Anders als Jim Irsay in Indianapolis mit Peyton Manning, hat Bob Kraft nicht vor seinen Quarterback um jeden Preis in New England zu halten.

„Wenn er sich im August meldet, ist das früh genug,“ sagte Vikings Coach Brad Childress auf die Frage, wann das Team eine Meldung von Brett Favre erwartet?
Der 40-jährige Quarterback kam auch letztes Jahr erst im August nach Minnesota.
Childress würde Favre natürlich gerne schon Im Trainingscamp haben, aber wenn sein Quarterback dazu keine Lust hat, ist das für ihn auch OK.
Sowohl Childress als auch Teambesitzer Zygi Wilf wollen Favre wieder im Team haben, und dazu lassen sie ihm alle Zeit, die der alte Mann braucht.

Die NFL hat 19 seiner Teams 32 zusätzliche Draftmöglichkeiten zugesprochen.
Teams, die mehr und oder bessere Spieler auf dem freien Spielermarkt abgegeben haben, als sie verpflichtet haben, dürfen diesen Verlust auf diese Weise kompensieren.
Eine Formel, die sich aus Gehalt, Spielzeit und Ehrungen nach der Saison zusammensetzt, entscheidet über die zusätzlichen Draftpositionen.
In diesem Jahr werden die Teams in der dritten der sieben Draftrunden ihre zusätzlichen Spieler einberufen dürfen.
Unter den Teams, die ihre Abgänge kompensieren dürfen sind z.B. die Steelers, Vikings, Chargers, Patriots und Colts.

Die Dolphins nehmen die Verhaftung von Ronnie Brown sehr ernst.
Der Running Back wurde am Wochenende in der Nähe von Atlanta besoffen am Steuer erwischt.
Head Coach Tony Sparano sagte der Presse am Montag, daß das Team den Fall genau untersuchen und entsprechend reagieren wird.

Nein, die Steelers werden keinen Quarterback einberufen, sagte ein Sprecher des Clubs.
Insidern zufolge zieht sich die Schlinge um den Hals von Ben Roethlisberger immer enger zu.
Auch Commissioner Roger Goodell hat sich in den Fall eingeschaltet und den Lebenswandel des Quarterbacks kritisiert.
Bisher wurde Big Ben immer noch nicht angeklagt, doch an den Aktivitäten und Beschwichtigungsformeln des Teams gemessen, dürfte das bald passieren.
Je mehr beschwichtigt wird, desto mehr Wahrheitsgehalt steckt in der beschwichtigten Sache.
Mal sehen, ob Pittsburgh nicht doch einen Quarterback einberuft.

22. 03. 2010

umpireKurzberichte
Die NFL wird ihre Umpires an eine andere Position stellen. Bisher stehen sie etwa 4-5 Yards hinter der Verteidigungslinie, aber in der Vergangenheit wurden sie des Öfteren zu Boden geschubst und überrannt. In der letzten Saison allein über einhundert mal.
Um sie nicht weiter zu gefährden sollen sie ab der nächsten Saison hinter der Angriffslinie postiert werden.
Ob sie dann dort von Passrushern, Running Backs und Quarterbacks weniger überrannt werden, als hinter den Verteidigern, wird man sehen.

„Ich mache mir die größten Sorgen um Ben Roethlisberger und unser Unternehmen,“ sagte Steelers Head Coach Mike Tomlin der Presse.
Tomlin wollte nicht zuviel zu der zweiten Anzeige wegen sexueller Übergriffe gegen seinen Quarterback sagen, aber die Sache lässt ihn nicht kalt.
Allein der Zeitpunkt der Anzeige wäre günstig, sagte er weiter. Es bleibt noch viel Zeit bis zum Saisonbeginn um die Sache, in welcher Richtung auch immer, zu beenden. Daß bisher noch keine Anklage gegen Roethlisberger eingereicht wurde, stimme ihn optimistisch, daß sein Quarterback auch wirklich nichts verbrochen habe.

20. 03. 2010

Kurzberichte
Jfoxsportsemand, der sich auskennt, sieht schwarz für die Saison 2011.
Ed Goren, Präsident von FOX Sports, glaubt nicht daran, daß sich die Spielergewerkschaft und die NFL bis August 2011 auf einen neuen Vertrag einigen werden.
Als Verantwortlicher seines Senders sucht er schon mal nach Ersatzsportarten, die FOX auf den NFL-Sendeplätzen ausstrahlen kann, wenn die Saison wirklich nicht stattfindet.
Das Geld, das sein Sender der NFL im Voraus für die Übertragungsrechte überweisen wird, wird dann auf jeden Fall zurückgefordert.
Das wird für die Liga ein immenser Verlust werden.
Vielleicht wird das der Liga so weh tun, daß sie sich die Sache mit der Aussperrung ihrer Spieler noch einmal überlegt?

JaMarcus Russell beliebte beim Trainingsauftakt der Raiders am Montag noch abwesend zu bleiben. Erst am Dienstag erschien der Quarterback und ein Offizieller des Teams war begeistert.
Russell wäre in besserer körperlicher Verfassung, als 2009. Er brächte nur 123 Kg auf die Waage, nur etwas mehr, als die 118 Kg, die ihm der Trainer zur Auflage machte.
Wenn die 123 Kg ein solcher Fortschritt zu 2009 waren, wie schwer trampelte Russell denn damals ins Trainingslager?

18. 03. 2010

Kurzberichte
Tebow -TimTim Tebow (Bild) hatte am Mittwoch 3.075 Zuschauer. Für seine Verhältnisse eine armselige Zahl, für sein Anliegen ein guter Schnitt.
Außer 3.000 Fans waren 75 Scouts der NFL Teams nach Florida gekommen, um sich den neuen Wurfstil des ehemaligen Gators Quarterbacks anzusehen.
Die Art und Weise, wie er den Ball im College warf, hätte in der NFL zu etlichen Ballverlusten geführt. Er hielt den Arm viel zu weit ab vom Körper und die Verteidiger hätten ihm den Ball zu leicht aus der Hand schlagen können.
Am Mittwoch präsentierte Tebow den neuen NFL konformen Wurfstil, der seine Chance, einen fetten Vertrag in der NFL zu ergattern, verbessern soll.
Die Scouts jedenfalls waren nicht unbeeindruckt. Vielleicht erhält Tebow sogar eine Einladung, bei der Draft persönlich anwesend zu sein. Ein Zeichen dafür, daß er in der ersten Runde ein Team finden könnte.

Am Mittwoch sagte LaDainian Tomlinson der Presse, daß die Vikings ihm mehr Geld geboten hätten, als die Jets.
In New York erhält er $5 Millionen für zwei Jahre.
Der Running Back hätte sich aber für weniger Geld entschieden, weil er die Jets für das Team hält, in dessen Schema er besser passt. Außerdem hätte er hier die Chance, eine größere Rolle zu spielen. In Minnesota wäre er nicht so leicht an Adrian Peterson vorbeigekommen.

Derek Anderson ist bei den Cardinals gelandet. Der von den Browns gefeuerte Quarterback darf mit Matt Leinart um den Posten des Starters kämpfen.
Allerdings soll Leinart, laut Head Coach Ken Whisenhunt, einen Vorteil haben und als mögliche die Nr. 1 gehandelt werden.
Leinart habe so geduldig hinter Kurt Warner auf seine Chance gewartet und sich als fabelhafter Teamplayer erwiesen, daß Whisenhunt ihm diese Chance schulde, sagte der Head Coach der Presse.

17. 03. 2010

Kurzberichte
gaileyMit der Entscheidung, wer als Quarterback in die Saison starten wird, will sich Bills Head Coach Chan Gailey (Bild) viel Zeit lassen.
Nachdem er gesehen hat, was er in Buffalo für Material zur Verfügung hat, denkt er sogar darüber nach, einen Quarterback in der Draft einzuberufen.
Trent Edwards, Ryan Fitzpatrick und Brian Brohm sind die Spieler, die Buffalo im Kader hat. Da kann man verstehen, daß Gailey nicht vor Begeisterung in Ohnmacht fällt.
Die Bills heuerten ihn vornehmlich an, weil er ein Spezialist für die Offense ist, und sie erwarten von ihm, daß er den Posten des Spielmachers mit einem guten Mann besetzt.

Dick Vermeil erwartet viel von Larry Johnson
Der ehemalige Head Coach der Chiefs kennt seinen ehemaligen Running Back genau, und er glaubt daran, daß Johnson in der Lage ist, die Nr. 1 vor Clinton Portis zu werden.
Seine Karriere begann vielversprechend, aber nach einigen Problemen mit dem Gesetz ging seine Leistung in den Keller. Seit 2006 hat er die 1.000 Yards Grenze nicht mehr knacken können.
Johnson wurde im November von den Chiefs gefeuert. Die restlichen Wochen verbrachte er als Ersatzmann in Cincinnati. Am Freitag wechselte der 30-jährige zweimalige Pro Bowler zu den Redskins.

LaDainian Tomlinson bestätigte Gerüchte, daß er letzte Woche mit Brett Favre telefoniert habe.
Der Quarterback wollte Tomlinson dazu überreden, bei den Vikings zu unterschreiben. Da Favre ihm allerdings nicht sagen wollte, ob er in der nächsten Saison wieder für Minnesota spielen wird, entschied Tomlinson sich für die Jets.

16. 03. 2010

Wer soll das neue Stadion der Giants und Jets eröffnen?
giants-jets-stadionDie Jets oder die Giants?
Der große Wurf, beide Teams gegeneinander spielen zu lassen, ist der NFL leider nicht gelungen, dennoch werden beide Teams das Stadion eröffnen.
Am 12. September spielen die Giants im neuen gemeinschaftlichen Stadion, und die Jets treten am 13. September im MNF an.
Die Gegner stehen noch nicht fest, der Spielplan wird erst Anfang April veröffentlicht.
Die NFL hat einen salomonischen Weg gefunden, die Reihenfolge festzulegen, den ach so beliebten Münzwurf.
Die Jets zeigen sich sauer darüber, weil kein Repräsentant der Teams anwesend war.
Zudem sehen die Giants das Stadion, obwohl es 50/50 von beiden Teams finanziert wurde, als das ihre an.
„Wir freuen uns darauf, das erste Spiel in dem brandneuen Stadion auszutragen, „ sagte der Sprecher der Giants. „Es steht direkt neben unserer alten Heimat, in dem drei Super Bowl Teams spielten. Wir wollen das gleiche Vermächtnis für das neue Stadion aufbauen und damit fangen wir am 12. September an.“

Kurzberichte
Am Montag begannen die Redskins mit ihrem Konditionstraining.
Head Coach Mike Shanahan versprühte eine Menge Optimismus.
Die Spieler hatten eine Menge Respekt vor dem erfahrenen Trainer und das war zu spüren. Die Arbeitsmoral war gleich eine ganz andere, wie bei dem vorherigen Trainer, wie hieß der noch gleich?
Interessiert eh niemanden mehr. Die Spieler dürften nur noch im Zorn an ihn zurückdenken.

Die Raiders gaben Bruce Gradkowski einen neuen Vertrag für die Saison 2010. Auch Quarterback- Kollege Charlie Frye bleibt 2010 in Oakland.
Zudem will Head Coach Tom Cable mit dem Kopf durch die Wand und erklärte den Posten des Starters als nicht gesetzt.
Das heißt, daß JaMarcus Russell im Trainingslager um den Job kämpfen muss, auch wenn das Teambesitzer Al Davis nicht passen dürfte. Daß Russell diesen Kampf verlieren wird, darauf kann man wetten.

15. 03. 2010

Kurzberichte
tomlinson-ltLaDainian Tomlinson (Bild) hat sich am Wochenende für ein neues Team entschieden.
Während der Woche war er ja bei den Vikings und den Jets, um sich vorzustellen und sich deren Bedingungen anzuhören.
Bei beiden Terminen reiste er ab, ohne den Eindruck zu machen, daß es etwas werden könnte. Am Sonntag teilte sein Agent der Presse mit, daß Tomlinson in der nächsten Saison für die Jets spielen wird.
Tomlinson wollte auf jeden Fall zu einem Team, das Chancen auf die Meisterschaft hat. Wenn man ihm in Minnesota hätte zusagen können, daß Brett Favre zurückkommt, wäre er vielleicht da gelandet, so wurde es New York.
Hier löst er den drittbesten Running Back der vergangenen Saison ab, Thomas Jones. Die Nr. 1 wird er bei den Jets nicht werden, er wird nur als Ersatzmann für Shonn Greene agieren, mit dem er aber ein gefährliches Duo bilden wird.

Die Browns schickten Brady Quinn zu den Broncos.
Wie erwartet war der Quarterback entbehrlich geworden, nachdem Cleveland Delhomme und Wallace verpflichtete.
In Denver soll er mit Kyle Orton um den Posten des Starters kämpfen.
Cleveland erhält von den Broncos Fullback Peyton Hillis, die Wahlmöglichkeit in der sechsten Runde der Draft 2011 und eine Wahlmöglichkeit in der Draft 2012.

Die Packers haben am Freitag ihre neuen „Throwback“ Uniformen für die Saison 2010 vorgestellt.
Diese werden sie in 2-3 Spielen tragen.
Aus Fürsorgepflicht für meine Leser werde ich diese Augenkrebserregenden Scheußlichkeiten hier nicht im Bild zeigen.

Die 49ers wünschten ihrem Quarterback Shaun Hill viel Glück für die Zukunft, als sie ihn an die Lions abgaben.
In Detroit wird Hill als Ersatzmann für Matthew Stafford agieren und Daunte Culpepper ablösen, der keine Leistung zu bringen mehr in der Lage ist.

14. 03. 2010

Kurzberichte
delhommeDie Browns wurden sich mit Jake Delhomme (Bild) einig. Der Quarterback unterschrieb für zwei Jahre in Cleveland.
Damit dürfte auch die Zeit von Brady Quinn in Cleveland endgültig abgelaufen sein.
Für den Posten des Quarterbacks wurde bei den Browns extra eine Schwingtür eingebaut, denn seit das Team 1999 Wiedergeboren wurde, hatte es acht verschieden Starter im Saisoneröffnungsspiel.

Kevin Mawae hat zwar noch kein neues Team gefunden, aber als Präsident der Spielergewerkschaft wurde er wiedergewählt.
Der Center spielte die letzten vier Jahre für die Titans, ist aber auf dem freien Spielermarkt und wartet auf ein neues Angebot.
Ob die Wiederwahl des achtmaligen Pro Bowl Teilnehmers als Präsident der Spielergewerkschaft und die Tatsache, daß er noch kein neues Team gefunden hat, miteinander zu tun haben, darf munter spekuliert werden.

13. 03. 2010

johnson-larrySind die Redskins jetzt auf Titelkurs?
In einem unglaublichen Coup sicherten sie sich die Dienste von Larry Johnson (Bild).
Der abgetakelte Running Back landet damit beim dritten Team in drei Jahren.
Erst wurde er von den Chiefs gefeuert, weil seine Leistungen in den Keller gingen, dann von den Bengals, die in ihm einen guten Ersatzmann sahen. Doch auch diesen Job konnte er nicht zur Zufriedenheit erfüllen.
Jetzt landete er in Washington. Für drei Jahre soll er $3,5 Millionen erhalten. Erfolgsboni könnten sein Gehalt bis auf $12 Millionen hochtreiben.

12. 03. 2010

Kurzberichte
olsen-merlinMerlin Olsen (Bild) ist tot.
Der Defensive Tackle war einer der Stars in der Fearsome Foursome genannten Verteidigung der Rams.
Nach einer Karriere, die ihm 14 Pro Bowl Auftritte in Folge bescherte, wurde er 1982 in die Ruhmeshalle des Footballs aufgenommen.
An der Seite von Dick Enberg gehörte er danach zu den besten TV-Kommentatoren und allein seine sonore Stimme machte Übertragungen mit ihm zum Genuss.
Allerdings hörte er als Kommentator auf, weil er in der TV-Serie Unsere kleine Farm eine Hauptrolle spielte, die er nicht aufgeben wollte. Danach übernahm er in der Serie Father Murphy sogar die Titelrolle.
Am Mittwoch verstarb Olsen im Alter von 69 Jahren an Lungenkrebs.

LaDainian Tomlinson reiste Ergebnislos aus Minnesota ab.
Der Running Back war nicht so ganz überzeugt von den Konditionen, die die Vikings ihm anboten.
Nächste Station auf seiner „Hier bin ich, wer will mich?“ Tour sind die Jets.

Dan Snyder findet es OK, wie seine Angestellten den freien Spielermarkt behandeln.
Der Besitzer der Redskins hatte letztes Jahr extra einen neuen General Manager eingestellt, der sich um die Ein- und Verkäufe kümmern sollte.
Da er selber kein glückliches Händchen bei der Verpflichtung neuer Spieler hatte, nahm er sich vor, sich wirklich zurückzuhalten.
Sicher fällt es ihm schwer, aber er steht voll hinter General Manager Bruce Allen und Head Coach Mike Shanahan. Beide bringen ja auch wirklich sehr viel Erfahrung mit und fallen momentan durch ihr besonnenes Handeln auf.
In den letzten Tagen verpflichteten sie Offensive Lineman Artis Hicks, Nose Tackle Maake Kemoeatu und Tight End Sean Ryan. Am Wochenende werden sie mit Running Back Larry Johnson verhandeln.
Und Dan Snyder, den es bestimmt in den Fingern juckt, sitzt still und lässt sie mal machen.

Jake Delhomme hält sich weitere Optionen offen. Nach seine Besuch in Cleveland reiste der Quarterback weiter nach New Orleans. Hier spielte er bereits von 1999 bis 2002.
Delhomme wurde in New Orleans geboren und könnte sich gut vorstellen, als Ersatzmann von Super Bowl MVP Drew Brees zu agieren.

11. 03. 2010

Mason-DerrickKurzberichte
Die Ravens sicherten sich nicht nur Anquan Boldin. Am Mittwoch konnten sie auch die Vertragsverlängerung mit Derrick Mason (Bild) verkünden.
Der Wide Receiver bleibt weitere zwei Jahre in Baltimore.

OK, es wäre doch Zeit, ein kleines Fazit zur Free Agency Phase zu ziehen.
Die begann letzten Freitag und bisher kann man sich nur wundern.
Die Cowboys und die Redskins wurden als die Teams gehandelt, die mit einer Schubkarre voller Geld losziehen und links und rechts die Scheine raushauen würden.
Beide Teams haben zusammen EINEN Spieler verpflichtet.
LaDainian Tomlinson wurde als der Spieler gehandelt, der als erster ein neues Team findet... Fehlanzeige.
Dunta Robinson, ein Cornerback, konnte den Vertrag mit der höchsten Garantiesumme einstreichen.
Verrückte Liga, diese NFL!

LaDainian Tomlinson ist dermaßen tief in der Gunst gesunken, daß er sogar einen Job als Ersatzmann akzeptieren würde.
Der Running Back verhandelt mit den Vikings, um nicht den Weg gehen zu müssen, den vor ihm schon viele Running Backs gegangen sind.
Vom Liga MVP in die Bedeutungslosigkeit ist es oft nur ein kleiner Schritt.
Da würde LT sogar lieber den Ersatzmann geben.

Ben Roethlisberger hat bei der Polizei ausgesagt, daß er einvernehmlichen Kontakt mit der Frau hatte, die ihn angezeigt hat. Allerdings wäre es nicht zu irgendwelchen sexuellen Übergriffen gekommen.
Seit Bill Clinton einen Raum im Weißen Haus zum Oral Office umfunktionierte, geht das in Amerika. Wie sagte er doch vor dem Untersuchungsausschuß?: „Ja, Sie hat mich mit dem Mund befriedigt, aber wir hatten keinen Sex.“
Zu klären wäre im Fall Big Bens allerdings, woher die Wunde am Kopf der Anklägerin stammt?
Wegen dieser Wunde war sie letzten Freitag im Krankenhaus. Die Anklägerin soll sie sich zugezogen haben, weil sie ausrutschte und sich den Kopf gestoßen habe.
Die Anwälte Roethlisbergers stellt diese Verletzung jedoch vor Probleme. Die völlige Unschuldsschine können sie mit ihrer Verteidigung wohl nicht mehr fahren.

Wollen die Browns auch noch Brady Quinn vergraulen?
Jedenfalls luden sie den von den Panthers gefeuerten Jake Delhomme zu einem Vorstellungsgespräch ein.
Damit würde auch Quinn verzichtbar, der eh nie die Leistung brachte, die man von dem an Nr. 1 einberufenen Quarterback erwartet hatte.

10.03.2010

Jones-ThomasKurzberichte
Thomas Jones (Bild) fand schnelle ein neues Team. Die Chiefs nahmen den von den Jets gefeuerten Running Back in ihren Kader auf.
Sie gaben dem drittbesten Running Back der letzten Saison einen Vertrag über zwei Jahre. Über die Finanzen gaben sie keine Auskunft.

Wie erwartet feuerten die Browns Derek Anderson.
Doch der Quarterback feuerte zurück. „Die Fans in Cleveland haben keinen Sieger verdient“, posaunte er heraus.
Natürlich wisse er selber, daß er nicht immer gut gespielt habe, aber daß die Fans applaudierten, als er 2008 schwer verletzt vom Platz musste, nehme er immer noch sehr übel.
Daß Anderson es 2007 in den Pro Bowl schaffte, als Quarterback der Clowns, übersieht man leicht. Seine Leistungen lagen meistens auf dem Niveau des Teams, also etwas unterhalb der Grasnabe.
Ob Anderson bald ein neues Team findet, ist fraglich.

Die Dolphins haben Jason Ferguson einen neuen Vertrag gegeben.
Obwohl der Nose Tackle für die erste Hälfte der kommenden Saison gesperrt ist, holten sie den 35-jährigen zurück.
Dennoch halten sie weiter Ausschau nach einem Starter auf der Position, was die Frage aufwirft, warum sie Ferguson einen Vertrag gaben?

Kurt Warner testet seinen Wert auf dem Freien Markt, dem freien Markt der Kommentatoren.
Der Quarterback, der seine aktive Karriere beendet hat, möchte gerne als Kommentator arbeiten. Wie er einer großen Tageszeitung in den Staaten mitteilte, gäbe es schon einen Bieterkrieg verschiedener Sender um ihn.

ESPN will einen Film über Vince Lombardi drehen. Immerhin ist die Super Bowl Trophäe nach dem legendären Head Coach der Packers benannt.
Der Hauptdarsteller steht auch schon fest, Robert De Niro.
Die Uraufführung soll am Wochenende vor Super Bowl XLVI, im Jahr 2012, sein... wenn es dann einen Super Bowl geben wird und die NFL ihre Spieler nicht für die Saison 2011 ausgesperrt hat.

09. 03. 2010

Kurzberichte
randle-el-antwaanDie Steelers verpflichteten einen alten Bekannten. Antwaan Randle El (Bild) verbrachte die ersten vier Jahre seiner Karriere in Pittsburgh und ging dann nach Washington.
Die Redskins feuerten den Wide Receiver letzte Woche nach vier Jahren und Randle El fand bei den Steelers eine neu, alte, Heimat.

Mike Holmgren verpflichtete einen weiteren Quarterback.
In seiner Eigenschaft als Präsident der Browns holte er Seneca Wallace nach Cleveland, den er noch aus seinen Zeiten als Head Coach der Seahawks kennt.
Sieben Jahre verbrachte Wallace in Seattle, wo er nie die Chance hatte, Starter zu werden. Immer, wenn der ewig Verletzte Matt Hasselbeck zufällig mal in der Lage war zu spielen, durfte er starten.
Das heißt, daß Derek Anderson sich sehr wahrscheinlich nach einem neuen Team wird umsehen müssen. Am 19. März wäre eine Bonuszahlung von $2 Millionen an ihn fällig, die sich die Browns wohl gerne sparen werden.

Die Houston Texans verloren Dunta Robinson. Er gilt als einer der besten Cornerbacks der Liga und in der nächsten Saison wird er für die Falcons spielen.
Für sechs Jahre zahlt ihm Atlanta $57 Millionen.
Nachdem Robinson auf dem Flughafen in Atlanta aus dem Privatjet von Teambesitzer Arthur Blank gestiegen war, sagte er der Presse, daß er endlich zu Hause wäre.
Er wuchs in der Nähe von Atlanta auf und war immer Fan der Falcons. Für sie wollte er spielen, als seine professionelle Karriere begann. Jetzt sei er endlich da, wo er immer hin wollte.

08. 03. 2010

Kurzberichte
vickEs sieht so aus, als wollten die Eagles Michael Vick (Bild) behalten.
Sein Agent teilte der Presse mit, daß Philadelphia den Bonus von $1,5 Millionen, der in dieser Woche fällig ist, zahlen wird.
Die Eagles haben drei Quarterbacks im Kader, von denen jeder schon Starter war und wieder sein könnte. Dennoch machen sie keinen Anstalten, einen davon abzugeben.

Free Agent Jason Ferguson wird es nicht leicht haben, ein neues Team zu finden.
Der ehemalige Nose Tackle der Dolphins wurde von der NFL für die ersten acht Spiele der nächsten Saison suspendiert.
Er hat gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen und kann in der ersten Hälfte der Saison nur zusehen.

Tim Tebow hat noch keinen Job als Quarterback in der NFL, aber seinen Wert kennt er schon.
In einem Einkaufscenter in Ponta Vedra Beach, Florida, gab er Autogramme, für $160 das Stück. Ein Foto mit ihm war dagegen vergleichsweise billig, das kostete nur $75.
Tebow, der in der nächsten Draft zur Verfügung steht, hat nicht am Sichtungstraining in Indianapolis teilgenommen, weil seine Wurftechnik so grauenvoll ist, daß sie die Scouts eher abschreckt.
Der Quarterback arbeitet hart an seiner Wurftechnik und drei Teams scheinen Interesse an ihm zu haben, die Jaguars, Seahawks und Bills. Denen will er am 17. März zeigen, wie weit sich seine Technik schon verbessert hat. An diesem Tag wird er ein privates Sichtungstraining abhalten.
Denn ohne Job und nur durch den Verkauf seiner Autogramme wird Tebow sich nicht lange über Wasser halten können.

Scott Fujita sagte dem Team, mit dem er gerade den Super Bowl gewonnen hat, Lebewohl. Der Linebacker geht zu den Browns und damit macht er sportlich einen ganz beachtlichen Rückschritt.
Aber Fujita ging nicht, ohne der Region noch einen letzten Gruß zu hinterlassen. Er spendete die Hälfte seiner $82.000, die er für die Siege in den Playoffs erhielt, dem Fond zur Befestigung der Küstenanlagen.
Die paar Dollar hatte er bestimmt gerade noch in seiner Portokasse.

07. 03. 2010

Big Ben`s big Troubles
roethlisberger200Zum zweiten Mal in einem Jahr wird Steelers Quarterback Ben Roethlisberger (Bild) beschuldigt, eine Frau sexuell belästigt zu haben.
Wieder wurde der Quarterback nicht verhaftet und wieder steht der Verdacht im Raum, daß hier nur Geld aus einem reichen und berühmten Mitglied der Gesellschaft herausgepresst werden soll.
Ben Roethlisberger hat auch dieses Mal sofort wieder mit einer Gegenanzeige auf die Beschuldigungen reagiert.
Doch sein Ruf ist in Pittsburgh längst nicht so tadellos, wie man annehmen sollte.
Big Ben liebt das Nachtleben. Immer wieder zieht er mit einem Pulk an Leibwächtern los und besucht Clubs und Bars. Oft wird er auch in Las Vegas gesichtet, wo er die Spieltische unsicher macht.
Ein Kind von Traurigkeit ist Roethlisberger auf keinen Fall.
Am Anfang seiner Karriere in Pittsburgh wurde er besoffen gesichtet, wobei die Aufschrift des T-Shirts, das er trug, besonders negativ auffiel: „Trink wie ein Champion“.
Einige Restaurantbesitzer in Pittsburgh haben ihre eigenen Erinnerungen an die komischen Ansichten des Superstars. Roethlisberger verweigert öfter mal die Zahlung seiner Rechnungen mit dem Hinweis darauf, daß er dem Restaurant doch gerade zu mehr Ansehen verholfen habe. Das wäre doch ein kostenloses Essen wert.
Auf der anderen Seite gibt Big Ben gerne Autogramme und posiert auf Wunsch für Fotos. Ein Liebling der Fans.
Sollte der zweimalige Super Bowl Sieger zweimal in kurzer Zeit Ziel von geltungssüchtigen, geldgeilen Frauen geworden sein, die auf die Schnelle einen Reibach machen wollten?
Kann sein!
Sein Ansehen in Pittsburgh hat seit der letzten Anschuldigung jedoch gelitten. Nach dem ersten Vorfall standen die Fans bedingungslos auf seiner Seite.
Die Anrufer bei den Radiostationen drückten nach dem Vorfall von letzter Woche jedoch größtenteils ihr Missfallen über die Auftritte Roethlisbergers in der Öffentlichkeit aus. Viele zweifelten seinen Charakter an und einige trauten ihm zu, daß er über die Stränge geschlagen habe.

06. 03. 2010

Kurzberichte
boldin-anquan2Die Cardinals haben es endlich geschafft, sie sind Anquan Boldin (Bild) los.
Der Wide Receiver hatte schon seit Jahren einen besseren Vertrag haben wollen, der seine hervorragenden Leistungen würdigte.
Die Cardinals sahen jedoch nicht ein, ihm mehr zu zahlen und jetzt haben sie es geschafft, ihn endlich zu vergraulen.
Boldin wechselte das Federkleid und wird nächste Saison für die Ravens antreten.
Ein solcher Superreceiver ist genau das, was Quarterback Joe Flacco zu seinem Glück brauchte.
Billig war er außerdem. Die Ravens müssen nur ihre Wahlmöglichkeiten in der dritten und vierten Runde der Draft an Arizona abgeben.

Die Bears wurden sich mit Julius Peppers einig.
Head Coach Lovie Smith flog persönlich nach Carolina, um die Unterschrift des Defensive Ends zu sichern.
Der fünfmalige Pro Bowler erhält von den Bears einen Vertrag über $91,5 Millionen für sechs Jahre, von denen $42 Millionen garantiert sind.
Die Bears sicherten sich auch die Dienste von Running Back Chester Taylor, den sie dem Divisionsrivalen Minnesota abnahmen und von Tight End Brandon Manumaleuna, von den Chargers.

Ben Roethlisberger wird schon wieder eines sexuellen Übergriffs beschuldigt.
Am Freitag soll er in einem Nachtclub eine 20-jährige Collegestudentin belästigt haben.
Ob das diesmal stimmt, oder wieder nur ein Versuch ist, Big Ben abzuzocken, werden die polizeilichen Untersuchungen ergeben.
Bereits 2008 hate eine Frau Big Ben der sexuellen Belästigung bezichtigt. Hier scheint es sich zu bewahrheiten, daß es nur der Versuch war, einer im Rampenlicht stehenden Persönlichkeit, Geld aus den Rippen zu leiern.

Die Giants machten einen glücklichen Mann aus Antrel Rolle, denn sie machten ihm zum reichsten Safety der NFL.
Die Cardinals ließen Rolle auf den freien Spielermarkt, da sie einen fälligen Bonus von $4 Millionen nicht zahlen wollten. Die Giants griffen zu, um die Defense, die letztes Jahr völlig versackte, aufzupolstern.
Rolle erhält für drei Jahre $22,5 Millionen.

Die Dolphins sicherten sich Karlos Dansby.
Der ehemalige Linebacker der Cardinals erhielt von Miami einen Vertrag über fünf Jahre und $43 Millionen, von denen $22 Millionen garantiert sind.

05. 03. 2010

NFL im Niemandsland
jones-jerry200Mitternacht...
Die Jagd auf die freien Spieler wurde eröffnet, und die Teams übten erstmal Zurückhaltung.
Man kann sagen, daß es nicht die erwarteten Bieterkriege geben wird. Obwohl es keine Gehaltsobergrenze mehr gibt, blieben die Scheckbücher, noch, in den Taschen. Die Ungewissheit der Zukunft und die drohende Aussperrung der Spieler in der Saison 2011 haben die Clubchefs vorsichtiger agieren lassen, als gedacht.
Etwa 200 eingeschränkte freie Spieler sind auf dem Markt, die nicht nur Geld kosten, sondern auch noch durch Abgaben an Wahlmöglichkeiten in der Draft und, oder zusätzliche Abgabe eigener Spieler an das vormalige Team kompensiert werden müssen.
Einige Teams, wie die Buccaneers, Packers und die Steelers, haben schon vorab verkündet, daß sie nicht an Bieterkriegen teilnehmen werden. Andere Teams, wie die Chargers und die Dolphins, wollen bestimmte Positionen mit neuen Spieler aufpolstern.
Die Redskins und die Cowboys sind die Teams, von denen die größten Ausgaben erwartet werden. Die Besitzer der Teams schwimmen in Geld und sie wollen Erfolg.
Die Redskins versuchen ja schon seit Jahren, mit den guten Teams mitzuhalten. Sie versuchen schon lange, ein wettbewerbsfähiges Team durch den freien Spielermarkt zusammenzukaufen, bisher erfolglos. Jerry Jones (Bild) und die Cowboys sehen einem Super Bowl im eigenen Stadion entgegen, ein Spiel, das sie nicht verpassen wollen.
Phase eins der NFL im Niemandsland hat also begonnen.
Ein neuer Vertrag zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft kam nicht zustande.
Die Saison ohne Gehaltsobergrenze läuft.
Warten wir auf Phase zwei, die Aussperrung der Spieler zur Saison 2011, die den Angestellten der Clubs zeigen soll, wer in der Liga am längeren Hebel sitzt.
Wir Fans stehen da nur zwischen den Fronten, und unsere Interessen und Sehnsüchte interessieren die Herren in den oberen Etagen der NFL einen Scheiß.

Kurzberichte
Die Lions legten sofort los, als der freie Spielermarkt begann. Sie verhandelten noch in der Nacht mit Kyle Vanden Bosch, dem Defensive End der Titans.
Lions Head Coach Jim Schwartz fuhr persönlich zu Vanden Bosch nach Hause, um ihm ein Angebot zu unterbreiten.

Die Jets polsterten ihre sowie nicht schwache Verteidigung weiter auf. Sie verpflichteten Cornerback Antonio Cromartie von den Chargers.
In San Diego war man mit den Leistungen Cromarties nicht mehr zufrieden, doch die Jets sahen etwas in ihm, daß sie veranlasste, ihn zu kaufen.
Der Spielzug, der in ihrem Playoffspiel gegen San Diego ihre Zehnpunkteführung brachte, kann es nicht gewesen sein. Hier stand Cromartie erst wie angewurzelt da, als Jets Running Back Shonn Greene durch ein Loch in der Line auf ihn zulief. Als Cromartie Green nach 53 Yards noch einholte und aus dem Feld schubste, hatte Greene allerdings schon die Endzone erreicht.

Die Chargers haben sich anders besonnen. Sie wollen Darren Sproles nur dann abgeben, wenn sie eine Wahlmöglichkeit in der ersten und der dritten Runde der nächsten Draft für ihn bekommen.
Erst wollten sie den Running Back auf den freien Spielermarkt ziehen lassen, aber ohne Sproles und Tomlinson hätten sie doch recht verloren da gestanden.
Und Sproles steht mit weiteren $7,3 Millionen auf seinem Konto in der nächsten Saison da.

Die Panthers feuerten Quarterback Jake Delhomme. Damit setzten sie den Quarterback vor die Tür, nur ein Jahr nachdem sie ihm einen neuen langfristigen Vertrag gegeben hatten.
Nach der Vertragsverlängerung spielte er dann allerdings die schlechteste Saison seiner Karriere. Ein Festhalten an ihm wäre spielerischer Selbstmord gewesen.

04. 03. 2010

Kurzberichte
bulger02D`Marco Farr fand harte Worte für Marc Bulger (Bild). Farr war Starter in der Defensive Line der Rams und gewann 1999 den Super Bowl mit dem Team. Heute ist er Analyst für die Radiostation, die die Spiele der Rams überträgt.
Er kennt sich also aus.
Und seiner Meinung nach ist der Quarterback der Rams eine Lusche. Bulger habe zwar alles Talent der Welt, aber er habe kein Charisma und keine Führungsqualitäten.
Auf dem Platz spult er sein Programm ab und das meist ziemlich lustlos.
Dabei habe Bulger unter Offensive Coordinator Mike Martz gelernt, zusammen mit Kurt Warner, aber ihm fehle der Wille und das Feuer. Das aber braucht man beides, um eine Offense anzuführen.
Für Farr ist klar, daß Bulger sein letztes Spiel für die Rams absolviert hat.
Wenn es nach ihm ginge, sollten die Rams Defensive Tackle Ndamukong Suh draften und sich auf dem Markt nach einem Quarterback umsehen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, um genau 0:00 Uhr Ostzeit in den Staaten, öffnet der freie Spielermarkt. Manche Analysten erwarten einen Käuferandrang wie zum Verkaufsstart des letzten Harry Potter Buches.
Ohne Gehaltsobergrenze werden die dicken Verträge nur so durch die Gegend schwirren. Die reichen Teams werden versuchen, sich ihr Super Bowl Team zusammenzukaufen und die ärmeren werden die Krumen vom Boden aufsammeln, ganz wie im richtige Leben.
Aber Redskins-Besitzer Dan Snyder hat im Rahmen der geltenden Bestimmungen ja schon versucht, sich sein Meisterteam zu basteln, mit großem Mißerfolg, wie man weiß.

Peyton Manning musste operiert werden.
Der Quarterback der Colts wurde in Chicago an einem eingeklemmten Nerv am Rücken operiert.
Manning musste nur eine Nacht im Krankenhaus bleiben.

03. 03. 2010

Kurzberichte
1635Auch der Pro Bowl im Jahr 2011 wird in der Woche vor dem Super Bowl ausgetragen. Austragungsort wird wieder das gewohnte Aloha Stadion in Honolulu, auf Hawaii sein.
Übertragen wird das Spiel am 30. Januar 2011 von FOX, die eine Woche später auch den letzten Super Bowl vor der Spieleraussperrung übertragen werden.
Grund für die Entscheidung, den Pro Bowl wieder vor dem Super Bowl auszutragen, sind die gestiegenen Einschaltquoten.
Für die meisten Fans ist die Saison mit dem Super Bowl abgehakt, der Pro Bowl nur noch ein Appendix, den man entfernen kann.
In der Woche vor dem Super Bowl dagegen fiebert man dem Saisonfinale entgegen, und nimmt den Pro Bowl als Schmankerl noch mit.
Der letzte Pro Bowl, der nach der Saison ausgetragen wurde hatte 8,8 Millionen Zuschauer, der Pro Bowl vor dem Super Bowl 12,3 Millionen.

Die Entlassung von Jets Running Back Thomas Jones kommt bei den Teamkollegen nicht gut an.
Unter seinen Mitspielern war Jones sehr beliebt und ein Stimmungsmacher.
Ein Spieler, der nicht genannt werden möchte, sagte, daß er die Entscheidung des Vorstands nicht verstehe: „Du feuerst T.J. Wegen $5,8 Millionen und behältst Vernon Gholston für $50 Millionen, der nichts Produktives abliefert?
Völlig unverständlich!“
Gholston war die sechste Wahl in der Draft von 2008 und die Jets warten immer noch auf den ersten Sack des Linebackers.
Die Jets sparen zwar schlappe $5,8 Millionen, verlieren aber einen beliebten Leistungsträger.

Und nicht vergessen: Übermorgen ist der erste Tag des neuen Geschäftsjahrs der NFL.
Wenn bis morgen keine Einigung zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft erzielt wurde, findet die Saison 2011 nicht statt.

02. 03. 2010

Kurzberichte
pace-orlandoNach nur einem Jahr in Chicago feuerten die Bears Orlando Pace (Bild).
Der 34-jährige war zu seinen besten Zeiten ein sehr guter Tackle bei den Rams. Aber diese Zeiten sind vorbei.
Zusammen mit Quarterback Jay Cutler sollte er die Offense nach vorne bringen. Aber Pace war den Bears keine Hilfe mehr.
Er startete in 11 Spielen, musste wehen einer Leistenzerrung pausieren und beendete die Saison als Reservespieler.
In seiner Zeit bei den Rams schaffte er es neun mal in den Pro Bowl, doch jetzt ist das Karriereende nah.

Chad Ochocinco, der sich wohl doch nicht wieder in Chad Johnson umnennen lässt, trotz einer verlorenen Wette, ist die Zeit der NFL Saison zu kurz.
Der profilierungssüchtige Wide Receiver der Bengals möchte auch zwischen den NFL Saisons im Licht der Öffentlichkeit erscheinen. Deshalb tritt er in der TV-Show Dancing with the Stars an.
Ob er da allerdings seine dummen Mätzchen abziehen kann, ist fraglich.
85 befindet sich in guter Gesellschaft. Die ehemaligen NFL Stars Jerry Rice, Emmitt Smith und Warren Sapp haben schon an der Show teilgenommen.
In der aktuellen Staffel wird er auf den ebenfalls noch aktiven Jason Taylor treffen.

Am Freitag werden die Jets Thomas Jones entlassen.
Der Running Back spielte drei Jahre in New York und darf sich nun ein neues Team suchen.
Zusätzlich zu seinem Gehalt von $2,8 Millionen für die Saison 2010 hätten die Jets ihm einen Bonus von $3,3 Millionen zahlen müssen.
Das war ihnen zu viel. Jones weigerte sich, über eine Gehaltskürzung zu verhandeln und jetzt darf er seinen Wert auf dem freien Spielermarkt testen.
Die Jets gaben Jones 2008 einen Zweijahresvertrag über $13,1 Millionen. In der Saison 2009 spielte er für das Grundgehalt von $900.000 und ließ sich das nicht anmerken.
Mit 1.402 Laufyards und 14 Touchdowns hatte er großen Anteil am Erreichen der Playoffs. Zum Dank bekam er jetzt den Tritt.

01. 03. 2010

Kurzberichte
CROMARTIE-antonioAntonio Cromartie (Bild) ist nicht mehr zufrieden in San Diego.
Die Chargers, die ihren Spielerkader eh gerade ausmisten, haben schon versucht, einen Abnehmer für den Cornerback zu finden.
Cromartie gehörte vor einigen Jahren noch zu den Leistungsträgern des Teams. Seine Leistungen haben allerdings nachgelassen und auch das Interesse der anderen Teams an ihm ist nicht überwältigend.
Mit den Lions klopfte jetzt allerdings ein Team an, das ihn gerne verpflichten würde. Wenn der Preis stimmt, werden die Chargers ihn nach Detroit abgeben.

Die Jets stehen kurz davor, Thomas Jones ziehen zu lassen. Der Running Back weigert sich, seinen Vertrag nachzuverhandeln.
Der 31-jährige spielt seit 10 Jahren in der Liga und hat in den letzten beiden Saisons 27 Touchdowns erzielt. Doch New York will in der Zukunft auf Shonn Greene setzen. Der Rookie lief in jedem Playoffspiel der letzten Saison über 100 Yards und erzielte jeweils einen Touchdown.
Jones ist damit der dritte Running Back über 30, der seinen Job verlor. LaDainian Tomlinson und Brian Westbrook sind die anderen.

Die Scouts der NFL, die am Wochenende beim Sichtungstraining in Indianapolis waren, haben ihren Favoriten für die Draft auserkoren.
Die meisten tippen darauf, daß Gerald McCoy als Nr. 1 weggehen wird.
Der Defensive Tackle wog schon mit 12 Jahren 120 Kilo und verputzte seine Gegner in der Kinderliga reihenweise.
Jetzt wiegt er knappe 150 Kilo und die Experten sehen in ihm einen neuen Tommie Harris.
Harris war Defensive Tackle der Bears und wurde dreimal in den Pro Bowl gewählt, bevor Verletzungen ihn zurückwarfen.
Die Rams, die ja die erste Wahl haben, möchten aber gerne einen Spieler einberufen, der sich zum Publikumsliebling ausbauen lässt. Da eignet sich ein Defensive Tackle nicht so wirklich.
Mal sehen, wen Commissioner Goodell am 22. April als ersten einberufenen Spieler verkündet.

27. 02. 2010

Kurzberichte
sproles-darren2Die Chargers wollen in der nächsten Saison ohne Laufspiel antreten.
Warum sonst sollten sie Darren Sproles (Bild) gehen lassen, nur Tage nachdem sie schon LaDainian Tomlinson feuerten?
2009 machten sie Sproles zu ihrem Franchise Player, weil sie ihn auf keinen Fall ziehen lassen wollten. Doch dieses Jahr wären $7,3 Millionen für ihn zu zahlen, was dem Vorstand zuviel ist.
Deshalb lassen sie Sproles testen, was der frei Spielermarkt für ihn bietet.
San Diego hofft wohl darauf, in der Draft einen sofort einsetzbaren Running Back einzuberufen.

Arizona zog seine Bewerbung um die Austragung des Super Bowls 2014 zurück.
Nutznießer dieser überraschenden Einscheidung ist New York. Sie sind klarer Favorit für einen Winter Super Bowl.
Zwar haben auch Tampa und Süd Florida Bewerbungen eingereicht, aber mit dem neuen Stadion ist New York auf Platz 1 im Rennen.
Wirtschaftliche Gründe gaben den Ausschlag für den Rückzug Arizonas, die eine neue Bewerbung für 2015 einreichen wollen.
Mit ihren Bewerbungen für die Jahre 2012 und 2013 wurden sie von der Liga nicht berücksichtigt.

Für die Reihenfolge der kommenden Draft mussten einige Münzen geworfen werden, um zu entscheiden, wer wann dran ist.
Jacksonville kann als zehntes Team einen neuen Spieler einberufen und Denver ist als elftes Team dran.
Bei den Titans und den 49ers war Tennessee das glückliche Team. Sie sind an 16. Stelle dran, San Francisco an 17.
Um Platz 19 und 20 ging es zwischen den Falcons und den Texans. Hier gewann Atlanta.
Zu den Münzwürfen kam es, weil die Unentschieden der Teams untereinander auf dem Weg der Punktestände und sonstiger spielerischer Kräftevergleiche nicht aufgelöst werden konnten.
So sieht dir Draftreihenfolge in den ersten beiden Runden aus, wobei Teams ja noch ihre Plätze tauschen können.
1. Rams (1-15)
2. Lions (2-14)
3. Buccaneers (3-13)
4. Redskins (4-12)
5. Chiefs (4-12)
6. Seahawks (5-11)
7. Browns (5-11)
8. Raiders (5-11)
9. Bills (6-10)
10. Jaguars (7-9)
11. Broncos (von Bears, 7-9)
12. Dolphins (7-9)
13. 49ers (8-8)
14. Seahawks (von Broncos, 8-8)
15. Giants (8-8)
16. Titans (8-8)
17. 49ers (von Panthers, 8-8)
18. Steelers (9-7)
19. Falcons (9-7)
20. Texans (9-7)
21. Bengals (10-6)
22. Patriots (10-6)
23. Packers (11-5)
24. Eagles (11-5)
25. Ravens (9-7)
26. Cardinals (10-6)
27. Cowboys (11-5)
28. Chargers (13-3)
29. Jets (9-7)
30. Vikings (12-4)
31. Colts (14-2)
32. Saints (13-3)

RUNDE 2
33. Rams
34. Lions
35. Buccaneers
36. Chiefs
37. Redskins
38. Browns
39. Raiders
40. Seahawks
41. Bills
42. Buccaneers (von Bears)
43. Dolphins
44. Patriots (von Jaguars)
45. Broncos
46. Giants
47. Panthers
48. Patriots (von Titans)
49. 49ers
50. Texans
51. Chiefs (von Falcons)
52. Steelers
53. Patriots
54. Bengals
55. Eagles
56. Packers
57. Ravens
58. Cardinals
59. Cowboys
60. Chargers
61. Jets
62. Vikings
63. Colts
64. Saints

26. 02. 2010

Kurzberichte
reed-jeff2Die Steelers verschwendeten ihre Möglichkeit des Franchise Players für Kicker Jeff Reed (Bild).
Das mussten sie nach eigener Auskunft, weil die Verhandlungen mit ihm ins Stocken gerieten, sie Reed aber unbedingt halten wollen.
Etwas leichter liefen anscheinend die Verhandlungen mit Casey Hampton. Der Nose Tackle hat für weitere drei Jahre und $21,3 Millionen unterschrieben.

Auch die Seahawks haben keinen besseren Spieler im Team, als Kicker Olindo Mare. Auch sie hängten ihm das Etikett des Unternehmensspielers an.
Mare setzte in der letzten Saison nur zwei Versuche daneben. Bei einem Team, das selten in die Endzone der Gegner kommt, ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Die Cardinals verlängerten den Vertrag mit ihrem Head Coach. Ken Whisenhunt soll das Team bis nach der Saison 2013 trainieren.
Auch General Manager Rod Graves bleibt bis 2013 in Arizona.
Die Cardinals haben nach 2013 eine Option, den Vertrag mit Whisenhunt weiter zu verlängern.

In New Orleans kocht die Gerüchteküche über.
Seit Quarterback Drew Brees den Vorschlag gemacht hat, seinen ehemaligen Teamkollegen von den Chargers, LaDainian Tomlinson, zu verpflichten, gibt es kein Halten mehr.
So ist sich eine Tageszeitung in der Stadt der Saints sicher, daß das Team Reggie Bush feuern will, um Tomlinson zu verpflichten.
Die Saison 2010 schlägt für Reggie Bush mit $8 Millionen zu Buche, Geld, das in Tomlinson vielleicht besser investiert wäre.

Die Lions haben anscheinend nicht vor, zwei Jahre in Folge dickes Geld in teure Rookies zu investieren.
Wenn ein Club käme und ihnen ein gutes Angebot macht, dann würden sie ihre Wahlmöglichkeit an der zweiten Stelle der Draft sofort abgeben.

Und nicht vergessen, heute in einer Woche beginnt das neue Geschäftsjahr der NFL.
Heute in einer Woche gibt es entweder einen neuen Vertrag zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft, oder wir sehen einem NFL-losen 2011 entgegen.
Die letzten Meldungen von der Front besagen, daß sich nichts, aber auch gar nichts tut. Niemand bewegt sich auch nur einen Millimeter auf den anderen zu.
Auch die letzte Notrettung, den existierenden Vertrag um ein Jahr zu verlängern, die die Gewerkschaft vorgeschlagen hat, um mehr Zeit zum Verhandeln zu haben, wird von der Liga abgelehnt.

25. 02. 2010

Kurzberichte
tatupu-mos3iNur 54 Jahre wurde Mosi Tatupu (Bild) alt. Der Running Back war einer der populärsten Spieler der Patriots für die er 13 seiner 14 Jahre in der NFL spielte.
1978 wurde er von new England gedraftet und seine letzte Saison spielte er 1991 für die Rams.
Tatupu war nie ein Superstar, aber er wurde letztes Jahr in das Team zum fünfzigsten Geburtstag der Patriots gewählt.
Am 24. Februar verstarb er plötzlich und unerwartet. Woran er verstarb ist nicht bekannt, das soll eine Obduktion ergeben.
Sein Sohn Lofa Tatupu spielt aktuell als Middle Linebacker bei den Seahawks.

Das erste Spiel der Saison, das Hall of Fame Game genannte Vorbereitungsspiel, werden die Cowboys und die Bengals bestreiten.
Am 8.8. 2010 wird das Spiel stattfinden, einen Tag nachdem die sieben neuen Mitglieder in die Ruhmeshalle aufgenommen wurden.

24. 02. 2010

Kurzberichte
peppers-juliusDie Panthers werden dieses Jahr nicht hingehen, und Julius Peppers (Bild) zum Franchise Player machen.
Das heißt, daß der Defensive End das Team endlich verlassen kann, was er ja vor der letzten Saison schon wollte.
Die Bears haben sofort ihr Interesse an ihm bekundet. Billig wird er nicht, von den Panthers stünden ihm noch $40 Millionen zu. Die wird er von den Bears auch haben wollen.
Chicago hat auch Aaron Kampman vom Rivalen aus Green Bay auf der Einkaufsliste. Kampman kommt in der 3-4 Verteidigung der Packers nicht gut zurecht und wäre einem Wechsel nicht abgeneigt.

Die Eagles feuerten Brian Westbrook. Der Running Back hatte in der letzten Saison viele Probleme mit Verletzungen... zu viele Probleme.
Seine reduzierten Einsatzzeiten rechtfertigten das hohe Honorar nicht mehr.
Philadelphia könnte sich auf dem Markt nach einem neuen Running Back umsehen. Ein gewisser LaDainian Tomlinson wäre da zu haben.

Randy Hanson reichte jetzt doch eine Klage gegen die Raiders und deren Head Coach Tom Cable ein.
Hanson war Assistenztrainer der Raiders und Tom Cable hatte ihm bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung den Kiefer gebrochen.
Untersuchungen der Staatsanwaltschaft führten nicht zu einer Klageerhebung und der Vorfall drohte unter dem Teppich zu verschwinden.
Hanson leitete jetzt eine Privatklage ein.

Saints Safety Darren Sharper möchte gerne beim Super Bowl Gewinner bleiben. Allerdings hat er auch nichts dagegen, seinen Wert auf dem freien Markt zu testen und dem meistbietenden Team seine Leistungen zur Verfügung zu stellen.
Die Saints jedenfalls verzichteten darauf, Sharper zu ihrem Franchise Player zu machen und gehen damit das Risiko ein, ihn zu verlieren.
New Orleans gab ihm letztes Jahr einen Einjahresvertrag über $1,7 Millionen, nachdem die Vikings ihn gefeuert hatten.
Es dürfte ihm nach seinen Leistungen in der abgelaufenen Saison nicht schwerfallen, irgendwo einen besseren Vertrag zu erhalten.

Die Rams haben etwas getan, das in der NFL als absolut unmöglich galt, sie senkten die Eintrittspreise.
In einer Liga, die in ihrer Gier maßlos ist und eigentlich immer nur das „noch mehr“ kennt, unvorstellbar.
Schon seit ihrer 8-8 Saison 2006 haben sie die Preise nicht mehr erhöht, doch es kamen immer weniger Zuschauer, um sich das grauenvolle Gegurke des Teams anzusehen.
Mit der 1-15 Saison 2009 kam ein neuer Tiefpunkt und die Ränge wurden noch leerer.
Die Rams haben 2010 die erste Wahl in der Draft und die damit verbundenen hohen Kosten werden nicht leicht zu schultern sein. Doch um wenigstens noch ein paar Zuschauer dazu zu bewegen, sich den neuen, teuren Star auch anzusehen, entschloß sich die Teamleitung zur Senkung der Eintrittspreise.

23. 02. 2010

Kurzberichte
tomlinsonaufmbike200Seit einigen Wochen steht fest, daß LaDainian Tomlinson (Bild) kein Charger mehr ist, aber offiziell ist es erst seit Montag.
Neun Jahre spielte der Running Back in San Diego und wird jetzt darauf warten, daß sich ein neuer Arbeitgeber für ihn interessiert.
In der Draft 2001 hätten die Chargers als erstes Team die Wahl gehabt und sie hätten sich für Quarterback Michael Vick entscheiden können. Statt dessen entschieden sie sich für Tomlinson. Diese Entscheidung haben sie wohl nie bereut, selbst wenn man die Knastzeit von Vick herausrechnet.
Im letzten Jahrzehnt lief Tomlinson für 12.490 Yards, so viel, wie kein anderer Running Back.
2006 wurde er zum MVP der Liga, nachdem er mit 31 Touchdowns einen neuen Saisonrekord aufgestellt hatte.

Einen Fehler machte der Chef der Spielergewerkschaft, DeMaurice Smith, als er vor dem Super Bowl verkündete, daß die NFL zur Saison 2011 die Spieler mit 120%er Sicherheit aussperren werde.
Er ging davon aus, daß die NFL selbst ohne Spiele die Übertragungsgelder der TV-Anstalten kassieren würden.
Das war falsch!
Es wäre ja auch wirklich hirnrissig, wenn die Sender für nicht erbrachte Leitungen Geld zahlen würden.
Milliarden von Dollar wandern jährlich in die Taschen der Liga, aber natürlich nur, wenn es auch etwas gibt, das übertragen wird. Zu verschenken haben CBS, FOX, NBC, ESPN und DirecTV selbstverständlich nichts.
Wie Mr. Smith darauf kommt, daß die Sender ihr Geld für Nichts an die NFL zahlen würden, müsste er mal erklären.
Vor diesem Hintergrund erscheint eine Aussperrung nicht mehr 120%ig, sondern nur noch 100%ig.

Jemand streute das Gerücht, daß die Rams ihren ersten Platz in der Draft mit den Buccaneers tauschen wollten.
Dafür sollten sie die Wahlmöglichkeiten der Bucs in den Runden 1 und 3 bekommen und Quarterback Josh Johnson.
Das wäre völlig aus der Luft gegriffen, sagte Rams General Manager Billy Devaney der Presse.
Im Raum steht ja die Möglichkeit, daß Quarterback Marc Bulger die Rams verlassen wird, der letzte Woche seinen Spind komplett ausräumte.
Aber was wäre denn dieser Josh Johnson für ein Ersatz?
Hier würde doch nur ein mieser Quarterback gegen einen zumindest gleichmiesen getauscht.
Daß die Rams zu einem Handel bereit wären, ist ja möglich, aber doch nur, wenn sie sich dabei verbessern können.

20. 02. 2010

Kurzberichte
lewis-jamalDie Browns haben Jamal Lewis (Bild) gefeuert.
Die Saison des Running Back endete am 2. Dezember, als er mit einer Gehirnerschütterung auf die Verletztenliste gesetzt wurde.
Noch nach der Saison klagte er über verschwommenes Sehen und Kopfschmerzen.
Doch seine Karriere möchte Lewis noch nicht beenden, deshalb sucht sein Agent ein neues Team für ihn.

Roger Goodell möchte seinen Weg aus der NFL eine Flagfootballliga zu machen konsequent fortsetzen.
Für die Trainingseinheiten zwischen den Saisons will er das Vollkontakttraining um ein Viertel reduzieren.
Dazu muss das Regelkommittee sein OK geben, das nächste Woche tagt.
Der Commissioner möchte auch auf diesem Weg die Gefahr für Kopfverletzungen reduzieren.

19. 02. 2010

Kurzberichte
owens-terrell235 Spieler stehen kurz davor, den freien Spielermarkt zu entern.
235 Spieler, die von der Saison ohne Gehaltsobergrenze profitieren könnten. Natürlich werden nicht alle 235 ein neues Team finden und viele werden nicht den Schotter einfahren, den sie sich erträumen, aber einige werden Gott in Frankreich wie einen Normalverdiener aussehen lassen.
Am 5. März beginnt das neue kalendarische Jahr der NFL, das immer von März bis März läuft. Wenn bis dahin kein neuer Tarifvertrag zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft unterzeichnet wurde, können die Teams soviel Geld für ihre Spieler ausgeben, wie sie möchten.
Bis jetzt sieht es so aus, als wäre es leichter aus CDU und FDP eine fähige Regierung zu machen, als daß sich bei den Tarifverhandlungen etwas positives ergibt.

Die NFL verpflichtete Troy Vincent als Berater für die Tarifverhandlungen.
Vincent war Präsident der Spielergewerkschaft und galt sogar als Nachfolger des verstorbenen Gene Upshaw. Als DeMaurice Smith den Job erhielt schied Vincent aus der Spielergewerkschaft aus.
Nach dem Motto, „wes Knete ich kriege, des Seite vertrete ich“, steht er jetzt Seite an Seite mit Roger Goodell, dem er feindlich gegenübergestanden hätte, wenn er Vorsitzender der Gewerkschaft geworden wäre.
Jetzt soll er seine Insidererfahrungen der NFL bei den Verhandlungen zur Verfügung stellen.

Jason Campbell rechnet damit, bei den Redskins zu bleiben.
Der Quarterback habe ein sehr gutes Gefühl, nach seinen ersten Gesprächen mit dem neuen Head Coach Mike Shanahan.
Sollte Shanahan an Campbell festhalten, dann nur, wenn kein besserer Quarterback auf dem Markt zu finden ist.

Donte` Stallworth hat ein neues Team gefunden.
Der Wide Receiver, der im berauschten Zustand einen Fußgänger überfuhr und tötete, landete bei den Baltimore Ravens.
Das Team hat sich ja schon bei Ray Lewis als pflegeleicht im Umgang mit Mord und Totschlag erwiesen.
$900.000 wird Stallworth für ein Jahr in Baltimore erhalten.

18. 02. 2010

NFL Network überträgt die AFL
AFLisbackDie Arena Football League hat sich unter neuen Besitzern neu formiert. Am 2. April startet sie in ihre 23. Saison mit einigen alten Bekannten und neuen, alten, Teams.
6,1 Millionen Dollar haben die neuen Besitzer für sämtliche Rechte an der AFL hingelegt, die 2008 ihren letzten Meister ausspielte.
15 Teams gehen im April an den Start, darunter Chicago, Cleveland, Dallas, Arizona, Utah, Orlando und Tampa Bay aus der AFL und Oklahoma City, Tulsa, Alabama, Bossier-Shreveport, Iowa, Spokane, Jacksonville und Milwaukee aus der nun eingestellten AFL2.
2011 soll der letzte Meister der Liga, Philadelphia Soul, auch wieder dazu kommen, sowie Teams aus Süd Carolina, Denver und Pittsburgh.
Nicht mehr die Teams sollen die Spieler beschäftigen, sondern die Liga. Dadurch verspricht man sich eine bessere Kontrolle über die Finanzen.
Ein Fernsehsender steht als Übertragungspartner schon fest, das NFL Network. Hier wird in der Saison 2010 jeden Freitag ein Spiel Live gezeigt. Den Anfang macht die Partie Chicago at Iowa am 2. April.
14 der 15 Teams sollen auf jeden Fall am Freitag gezeigt werden.
Auch die Playoffspiele sollen Live übertragen werden, hier sind die Verhandlungen aber noch nicht abgeschlossen.

17. 02. 2010

Bei den Rams hat Marc Bulger seinen Spind ausgeräumt.
bulger02Der Quarterback wird das Team wohl verlassen.
Einst als große Hoffnung war er sehr gut in seine Karriere gestartet. Aber schnell wurde klar, daß er nur eine Eintagsfliege war. Er war oft verletzt und seine Produktivität rasselte ins Bodenlose.
In seinen neun Jahren bei den Rams hat er Pässe für 22.814 Yards geworfen, 122 Touchdowns und 93 Interceptions.
Völlig überraschend kam seine Vertragsverlängerung im Jahr 2007, als die Rams ihm einen neuen Sechsjahresvertrag für $65 Millionen gaben.
Bereits zu diesem Zeitpunkt war offensichtlich, daß er das nicht annähernd mehr wert war.
In den Saisons seit dieser Zeit produzierte er Passerwertungen von nur noch 70,3, 71, 4 und 70,7 Punkten.
Ein Verlust wäre sein Weggang nicht.
Im April haben die Rams die erste Wahl in der Draft und könnten sich für einen Quarterback entschließen.
Sie könnten sich auch auf dem freien Markt umsehen und Philadelphias Michael Vick verpflichten oder Washingtons Jason Campbell.
Wo da allerdings die Verbesserung zu Bulger wäre, erschließt sich nicht sofort.

Kurzberichte
Die Raiders sehen etwas in Sebastian Janikowski, daß sie $9 Millionen für ihn ausgeben lassen.
Sie gaben dem polnischen Kicker einen neuen Vertrag über vier Jahre und $16 Millionen, von denen neun garantiert sind.
Janikowski ist damit im Moment der reichste Kicker der NFL.

Vikings Defensive End Ray Edwards versteht nicht, warum Roger Goodell mehr verdient, als er.
„Ich sehe nicht, daß er gehittet wird“, erzählte er einer Zeitung in Minnesota. „Er verdient $9 Millionen pro Jahr, wo ist da die Ausgewogenheit? Er riskiert nicht seine Gesundheit, so wie wir, er schubst nur einen Füller übers Papier.“
Edwards kann in der kommenden Saison $3,168 Millionen verdienen, ein Drittel dessen, was der Commissioner bekommt.
Für ihn ein Unding.

Jets Quarterback Mark Sanchez wird am Mittwoch am Knie operiert.
Eine angerissene Sehne muss repariert werden.
Zum Beginn des Trainingscamps soll Sanchez wieder voll einsatzbereit sein.

15. 02. 2010

Kurzberichte
UFL-Logo111Beginnen wir die NFL News mal wieder mit der UFL. Viele ehemalige Trainer der NFL arbeiten ja in der UFL und einige Spieler wechselten ja nach Ende der ersten UFL Saison in die NFL.
Die UFL hat sich entschlossen, noch eine Saison zu absolvieren und will sogar expandieren.
Neuer Spielort soll Hartford werden. In diesem Provinzstädtchen gab es mal ein professionelles Eishockeyteam, die Whalers, aber das ist schon vor 13 Jahren aus der Stadt geflüchtet.
Sehr wahrscheinlich wird es aber kein neues Team geben, sondern nur einen Ortswechsel des New Yorker Teams. Hier fehlten nämlich die Zuschauer, die in Hartford vielleicht kommen werden.
Head Coach des Teams soll Chris Palmer werden. Palmer war mal Quarterback der Giants und Head Coach der Cleveland Browns.

Nein, er wolle das Team nicht verkaufen, antwortete Pat Bowlen auf entsprechende Fragen.
Seit 25 Jahren besitzt er die Denver Broncos und er beabsichtige, das auch weiter zu tun.
Bowlen wird am 18. Februar 66 und sagt, daß er immer noch genug Energie habe, das Team zu führen.

Sollte Shahid Khan die Rams kaufen, darf Steve Spagnuolo gehen.
Der Head Coach des Teams hat eine Ausstiegsklausel, für den Fall, daß das Team den Besitzer wechselt.
Spagnuolo wurde letztes Jahr für vier Jahre und $11,5 Millionen verpflichtet. In seiner ersten Saison trainierte er die Rams mit 1-11 Siegen zum schlechtesten Ergebnis der Teamgeschichte, würde ihn da ernsthaft jemand vermissen?

13. 02. 2010

Alles Roger für Goodell
goodellWenigstens über eins sind sich die Clubbesitzer einig, daß Roger Goodell (Bild) für sie der richtige Mann am richtigen Platz ist.
Sie verlängerten den Vertrag des Commissioners, der im September ausgelaufen wäre, bis zum März 2015.
Am 1. September 2006 löste Goodell Paul Tagliabue ab und eine seiner wichtigsten Aufgaben war die Einstellung der NFL Europe. Die erledigte er auch sofort mit Hingabe und hinterließ gerade im Hauptspielort Deutschland viele enttäuschte Fans.
Für die immer noch laufenden Tarifverhandlungen wollten die Clubbesitzer einen Chef, dessen Gedanken nicht mit dem eigenen Vertrag beschäftigt sind, sondern einen Mann, der sich voll und ganz auf die Sache konzentrieren kann.
Im Steuerjahr 2008-2009 verdiente Roger Goodell $9,76 Millionen. Keine schlechte Gedankenstütze, auch wenn es nur ein Hungerlohn ist, verglichen mit dem, was der Chef des beliebtesten amerikanischen Sports verdient. Baseball Commissioner Bud Selig schaufelte $17, 48 Millionen auf sein Konto.

Gehaltsobergrenze oder nicht
Die Steelers werden für die nächste Saison einkaufen gehen, als gäbe es für die Saison eine Gehaltsobergrenze.
Auch wenn die Verhandlungen zwischen der Liga und den Spielern scheitern, wollen die Steelers nur soviel Geld für ihren Kader ausgeben, wie es die noch bestehende Gehaltsobergrenze erlaubt.
Im Vorstand weiß man, daß man sich damit einen schweren Nachteil gegenüber anderen Teams einhandelt, die richtig die Kohle rausschmeißen werden, aber den wollen sie in Kauf nehmen, um sich nicht zu sehr zu verschulden.
Letztes Jahr lag die Ausgabengrenze zwischen 111 und 128 Millionen Dollar. Das heißt, daß mindestens 111 Millionen an die Spieler ausgezahlt werden mussten und höchstens 128 Millionen, pro Team versteht sich.
Daran will Pittsburgh sich für die Saison 2010 orientieren.

Los Angeles Rams???
Gehen wir davon aus, daß die Rams an diesen Shahid Khan verkauft werden.
Damit dürfte man nicht so falsch liegen. Wenn die anderen Clubbesitzer dem neuen Eigentümer zustimmen, könnte der Handel im Mai über die Bühne gehen.
Aber was nun?
Ziehen die Rams nach Los Angeles um, die ja ein Team für ihr neues Stadion suchen?
In St. Louis sagt man eher: Nein!
Man habe sich extra für einen Käufer entschieden, der das Stadion in St. Louis bequem mit dem Auto erreichen kann.
Kitty Ratcliff, die Vorsitzende des Fremdenverkehrsbüros in St. Louis begrüßt den Verkauf an Khan. Man habe hier einen Fan als Käufer gefunden, der aus der Gegend stammt, der öfters bei den Heimspielen war und der der Gegend verbunden ist.
Ob das diesen Khan davon abhält, das Team dem Schotter nachjagen zu lassen?
Doch wohl eher: Nein!
Ein Verkaufspreis von $913 Millionen ist im Gespräch. Das dürfte aber etwas zu hoch gegriffen sein, denn die Rams haben mit ihrem Rumgegurke in den letzten Jahren doch einiges an Wert verloren. Gehen wir eher von $750 Millionen aus.
Die will der Khan ja nicht in den Sand setzen, sondern viel lieber wohl vermehren.
Das wäre in dem sehr viel größeren TV-Markt um Los Angeles leichter, als in der Provinz von St. Louis.
Zudem muss der Dome auf den neuesten Stand gebracht werden. In den letzten Jahren wurde er für $30 Millionen modernisiert, indem man Clubsitze einbaute und die Anzeigen- und Videotafeln erneuerte.
Doch das Stadion gehört zu den ältesten der Liga und man muss noch sehr viel mehr investieren, um es den Ansprüchen der heutigen Zeit anzugleichen, während in L.A. ein nagelneues, supermodernes Stadion wartet, und wartet...

12. 02. 2010

Kurzberichte
favre-brett-viking-200Vikings Quarterback Brett Favre (Bild) hatte in seiner 19. Saison eine Menge Spaß. Das jedenfalls berichtet er auf seiner Internetseite.
Nach den Statistiken war es sogar seine beste Saison, die allerdings ein Spiel zu früh endete.
Favre bedankte sich bei seinen vielen Fans für die Unterstützung.
Ob er eine 20. Saison spielen wird, ließ er offen, sagte aber, daß er nicht jünger würde und die blauen Flecken langsamer verschwänden, als früher.

Fünf Jahre war Middle Linebacker Antonio Pierce der Anker der Giants Defense. Vier Playoffsaisons und einen Super Bowl Sieg konnte er mit New York erreichen, doch am Donnerstag wurde er gefeuert.
Wegen einer Nackenverletzung musste er die letzten sieben Spiele der abgelaufenen Saison pausieren, und die Giants verloren Spiel um Spiel.
Pierce selber glaubt, daß er trotz seiner Nackenverletzung noch gut genug spielen könnte in einer 10. Saison, aber die Giants sind skeptisch und setzten in vor die Tür.

Nach 10 Jahren war Torry Holt nicht mehr gut genug für die Rams und er wechselte zu den Jaguars. Dort bewies der Wide Receiver, daß seine besten Zeiten tatsächlich hinter ihm lagen.
Er fing in der Saison 2009 51 Pässe für 722 Yards und nicht einen einzigen Touchdown.
Am Donnerstag sahen die Jags ihren Fehler ein und feuerten Holt.

Gerüchten zufolge sollen die Rams verkauft worden sein.
Der neue Besitzer wäre demnach der Besitzer einer Firma aus Illinois, die Autoteile fertigt, Shahid Khan.
Der 55-jährige wird allerdings verdächtigt zwischen 1999 und 2003 250 Millionen Dollar Einkommen nicht versteuert zu haben.
Vielleicht wird der Handel deshalb noch unter der decke gehalten?
Natürlich versuchten die großen Presseagenturen in den Staaten, Khan zu dem Deal zu befragen, aber der war für niemanden zu erreichen.

11. 02. 2010

Kurzberichte
Colts Präsident Bill Polian hat die Schuldigen für die Niederlage gegen die Saints ausfindig gemacht.
Für ihn waren die Offenseline und die Special Teams schuld.
Die Offenseline wäre von der Defenseline der Saints ausgespielt worden. Nach dem Standard der Colts hätte die Line sich zu sehr vom Gegner dominieren lassen.
Am Ende der ersten Halbzeit wäre die O-Line schuld gewesen, daß ein wichtiger First Down nicht erreicht wurde, der geholfen hätte, die Zeit runterlaufen zu lassen.
Und dann der Onside Kick zum Beginn der zweiten Halbzeit. Da wäre das Special Team nicht wachsam genug gewesen.
Dieser Onside Kick hätte das Spiel gedreht.

Bruce Gradkowski hofft, daß die Raiders ihn behalten. Er hält sich für den besten der Raiders Quarterbacks und er möchte das Team 2010 anführen.
Aber will das Team ihn behalten?
Immerhin haben die Raiders in den ehemaligen Nr. 1 Pick 2007 für sechs Jahre $68 Millionen investiert.
Geld, daß absolut in den Sand gesetzt wurde, aber JaMarcus Russell ist das Lieblingsspielzeug des starrsinnigen Teambesitzers Al Davis und genießt damit Artenschutz.

Hunderttausende säumten die Straßen, als die Saints ihre Siegesparade in New Orleans abhielten.
Vom Superdome aus ging es durch die Straßen der Stadt und schwarz, gold, weißes Konfetti regnete aus den Fenstern.
Quarterback Drew Brees rief vom Wagen herunter: „Wie fühlt sich das für die „Who dat Nation“ an? Diese Trophäe ist für Euch. Wir lieben Euch und diese Meisterschaft gehört Euch.“

Wie erwartet feuerten die Browns Wide Receiver Donte` Stallworth, nachdem die Suspendierung durch die NFL aufgehoben wurde.
Am heutigen Donnerstag reist er zu einem Probetraining nach Detroit.

09. 02. 2010

Das Super Bowl Nachbeben
SBXLIVSuper Bowl 44 hat einen neuen Zuschauerrekord im amerikanischen TV aufgestellt. 106,5 Millionen Zuscheuer schauten das Spiel auf CBS
Der bisherige Rekord wurde von der letzten Folge von M*A*S*H gehalten. Diese Folge wurde 1983 von 106 Millionen Zuschauern gesehen.

Hunderte von Fans erwarteten die Saints am Flughafen von New Orleans bei deren Rückkehr.
„Who dat“ riefen sie ihren Helden entgegen, die das Selbstbewußtsein der geschundenen Metropole immens steigerten.
Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt säumten Tausende die Straßen, um einen Blick auf die Vince Lombardi Trophäe zu erhaschen, die Head Coach Sean Payton aus dem Schiebedach seines Autos hielt.
Und die echte Parade kommt ja erst noch.

In Indianapolis wurden die Colts am Flughafen von den Fans begeistert empfangen.
Gut, es waren nur 11 Fans, in Worten ELF, aber die waren begeistert.
Einer der Fans, die trotz eisiger Kälte und Schneefalls zum Flughafen kamen, hielt ein Transparent hoch mit der Aufschrift: „Wo ist die Parade?“
Das Leben eines Verlierers ist hart.

Das war schnell. Nur 24 Stunden nach dem Super Bowl hat eine Internet- Wettseite in Amerika den Favoriten für den nächsten Super Bowl ausgelobt: Die Indianapolis Colts.
Sie sind 7 zu 1 Favorit vor San Diego mit 8 zu 1 und New Orleans mit 9 zu 1.
Ein Dollar Einsatz auf die Rams bringt einen Gewinn von 150 Dollar, wenn St. Louis den Super Bowl gewinnt.

Noch einen Tag vor dem Super Bowl sagte Tony Dungy, daß er sehr geschockt wäre, wenn sein ehemaliges Team nicht den Super Bowl gewinnen würde.
Man kann davon ausgehen, daß der Amateurprediger, zu dem Dungy nach seiner Zeit als Head Coach der Colts mittlerweile mutierte, sehr geschockt ist.
Nach dem Super Bowl sagte er, daß er damit gerechnet habe, daß Indianapolis wenigstens 30 Punkte zustande bringen würde.
Daß sie nur 17 Punkte produzierten, hat ihn wirklich sehr geschockt.
Überrascht sei er davon gewesen, daß die Colts nicht hart genug gespielt hätten. Er habe den unbedingten Willen zum Sieg vermisst, den die Saints im Übermaß hatten.
Auch die Fehlerquote sei bei den Colts überraschend höher gewesen, als bei den Saints, die nahezu Fehlerfrei spielten.

08. 02. 2010

Super Bowl 44
W H O D A T ???
NIEMAND!!!
brees-drew-sb-trophaeDas Wetter in Miami war super, das Spiel war super und der Gewinner war ein verdienter.
Wie lange haben sich die Fans der Saints mit grottenschlechten Teams herumplagen müssen und sind doch immer wieder ins Stadion geströmt?
Wie sehr mussten die Einwohner der Stadt unter den Folgen des Hurrikans Katrina leiden?
Die Stadt war verwüstet, das Stadion der Saints ein Auffanglager für Heimatlose.
Jetzt bekamen sie den Lohn für all diese Leiden und Entbehrungen, der Super Dome in New Orleans ist in der nächsten Saison die Heimat des amtierenden Weltmeisters.
Der vorletzte Super Bowl vor der Aussperrung der Spieler durch die Clubbesitzer reihte sich in die Reihe der tollen Endspiele ein, die wir in den letzten Jahren erleben durften.
Auch nach einer 10:0 Führung der Colts nach dem ersten Viertel glaubten die Saints an sich und kämpften sich zurück.
Drew Brees (Bild) vervollständigte auf dem Weg zum Sieg 32 seiner 39 Pässe für 288 Yards und 2 Touchdowns. 32 vollständige Pässe im Super Bowl sind ein Rekord, den er sich allerdings mit Tom Brady teilen muss.
Peyton Manning auf der anderen Seite hatte eine Bilanz von 31 vollständigen Pässe aus 45 Versuchen, 1 Touchdown aber auch 1 Interception. Und es war dieser Interception, der das Spiel letztendlich entschied.
Der viermalige MVP der Liga und Super Bowl MVP von vor drei Jahren machte diesen einen Fehler und der war teuer.
Vor diesem Fehler zeigte Saints Head Coach Sean Payton, daß man, um einen Favoriten zu schlagen, tricksen und mutig sein muß.
Nach der Halbzeit, in die Indianapolis mit einer 10:6 Führung ging, hatten die Saints den Kick Off.
Payton entschied sich dazu, einen Onside Kick ausführen zu lassen, um Manning nicht an den Ball kommen zu lassen. Dieser Mut wurde belohnt, New Orleans eroberte den Ball und marschierte über das Feld. Am Ende stand ein 16 Yards Touchdownpass von Brees auf Pierre Thomas, der damit den ersten Super Bowl Touchdown der Saints erzielte.
Indianapolis antwortete prompt und punktete im anschließenden Drive um sich die Führung zurückzuholen.
Mit einer 17:16 Führung für die Colts ging es in das letzte Viertel.
Fünf Minuten vor Spielende warf Brees einen 2 Yards Touchdownpass auf Jeremy Shockey und Payton entschied sich zu einem 2-Punkte versuch.
Lance Moore fing den Pass von Brees und der Ball war knapp in der Endzone, als Jacob Lacey Moore den Ball aus der Hand trat.
Der Linienrichter entschied sofort auf ungültig, nur 22:17 für die Saints.
Doch Sean Payton hatte es anders gesehen und forderte eine Videoüberprüfung.
Wieder war das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, der Videobeweis zeigte, daß der Versuch gültig war, 24:17 für New Orleans, die wichtige sieben Punkte Führung.
Zwei Minuten später dann der eine Fehler von Peyton Manning. Er warf einen Pass in Richtung Reggie Wayne, eigentlich eine todsichere Situation. Doch beim Versuch, dem Ball etwas entgegen zu kommen, rutschte Wayne leicht aus und Tracy Porter fing den Pass ab und lief Richtung Endzone. 74 Yards später hatte er die 31:17 Führung erzielt.
In den restlichen 3:12 Minuten hätte Indianapolis noch zweimal punkten müssen, doch die Defense der Saints hielt und aus den Aints wurden die Helden Louisianas.
Mit seiner fehlerfreien Vorstellung wurde Drew Brees zum MVP des 44. Super Bowls.
Ein tolles Spiel, ein verdienter Sieger, ein verdienter MVP und ein etwas zu hoch geschlagener Gegner, der an diesem Tag diesen einen Tick schlechter war.
Viele Fans in Indianapolis waren zwar enttäuscht, aber in der Niederlage hatten sie die Größe, den gebeutelten Menschen in New Orleans diesen Triumph zu gönnen.
Und was sich in den Straßen dieser Stadt, kurz vor dem offiziellen Beginn des Mardi Gras, abspielte, kann man sich ja vorstellen.
Das wird der längste Karneval in der Geschichte des Planeten.

07. 02. 2010

Kurzberichte
Am Samstag wurde Warren Sapp (Bild) verhaftet. Der ehemalige Star-Verteidiger der Buccaneers und der Raiders trat in den beschämenden Club der Frauenschläger ein.
Er soll eine Frau mit auf sein Hotelzimmer in Miami genommen haben und sie dort gewürgt und geschlagen haben.
Sapp, der Mitglied der Inside the NFL Crew ist und für den Sender ESPN über den Super Bowl berichten sollte, wurde von ESPN aus der Analystencrew entfernt.

„Die Colts werden gewinnen und das Ergebnis wird nicht knapp ausfallen,“ so optimistisch beurteilt Tony Dungy den Ausgang des Super Bowls.
Mit Dungy gewann Indianapolis vor drei Jahren den Titel und er hat eine Menge Vertrauen in sein ehemaliges Team.

06. 02. 2010

Das letzte Training
wayne-reggieEinen nervösen Magen hatte Saints Cornerback Randall Gay am Freitag. Deshalb konnte er nicht am letzten Training der Saints vor dem Super Bowl teilnehmen.
Auch Ersatz- Running Back Lynell Hamilton verpasste das Abschlußtraining. Er konnte wegen eines verstauchten Knöchels aber die ganze Woche schon nicht mittrainieren.
Die beiden waren die einzigen Verletzten, die der Club meldete.
Etwas anders sieht es bei den Colts aus. Hier weiß man immer noch nicht, ob Dwight Freeney wird spielen können, und was genau mit seinem Fuß los ist.
Zudem verletzte sich Wide Receiver Reggie Wayne (Bild) im Abschlußtraining am Knie.
Diese Verletzung soll aber nicht so schlimm sein, daß er am Sonntag nicht wird spielen können.

Also, sprach der Commissioner...
Vor dem Super Bowl wandte sich Commissioner Roger Goodell wie gewohnt an die Öffentlichkeit und adressiert wichtige Dinge, die angegangen werden müssen.
> Als erstes forderte er die Spielergewerkschaft und die Clubbesitzer auf, sich endlich zu einigen. Für den Super Bowl, der im Februar 2012 stattfinden soll, gibt es von Seiten der NFL noch keinen Notfallplan, falls die Saison 2011 nicht stattfinden sollte.
Dafür gebe es noch genug Zeit, wenn die Verhandlungen scheiterten.
> Die Liga wird noch ernsthafter als bisher darauf achten, wie mit Spielern verfahren wird, die Gehirnerschütterungen davongetragen haben.
Für ihn sei das eine sehr ernsthafte Verletzung, mit der sorgsam umgegangen werden muss.
> Die Zuschauerzahlen in Jacksonville sind ein Grund zur Besorgnis. Mit nur 40.000 Zuschauern pro Spiel ist es nicht länger möglich den Club in Jacksonville zu halten.
> Die Verlängerung der Saison auf 17 oder gar 18 Spiele liegt Goodell weiter am Herzen. Das will er bald ermöglichen.
> Es wird ernsthaft in Erwägung gezogen, den Super Bowl im neuen Stadion der Giants und der Jets auszutragen. Ein Schlechtwetter Super Bowl sozusagen.
> Die NFL will wieder zurück nach Mexico. Das erste Saisonspiel der 49ers gegen die Cardinals im Aztekenstadion sorgte für eine Rekordkulisse für reguläre Saisonspiele.
> Die Regeln für die Verlängerung bleiben, wie sie sind. Daran wird nicht gerüttelt.

Kurzberichte
Nach dem Super Bowl wird Roger Goodell die Suspendierung von Donte` Stallworth aufheben.
Der Wide Receiver der Browns war vor der Saison 2010 suspendiert worden, weil er im angetrunkenen Zustand einen Fußgänger überfuhr und dabei tötete.
Vor Gericht erhielt er den vollen NFL-Star-Bonus und musste nur 24 Tage in den Knast, doch die NFL griff mit der Sperre für eine Saison ohne Bezahlung härter durch.
Man kann davon ausgehen, daß die Browns Stallworth nicht weiterbeschäftigen wollen, und er sich ein neues Team suchen kann.

Ein ganz großer, um den es nach seinem Rücktritt in den Ruhestand ganz still geworden ist, hat sich jetzt an die Liga und die Spielergewerkschaft gewandt... Barry Sanders.
Er sagte den Verhandlungsgegnern, daß jeder in das Spiel involviert sei, Besitzer, Spieler und Fans. Das Spiel müsse geschützt und verehrt werden und zwar von jedem. Das möchte er jedem klarmachen und deshalb suchte er die beiden Seiten auf, die sich so unversöhnlich gegenüber stehen.
Eine Aussperrung würde das Spiel mit einer Macht herunterziehen, die die Liga sich nicht vorstellen könne. Das gelte es auf jeden Fall zu verhindern.

05. 02. 2010

Kurzberichte
Smith-DeMauriceAuf einer Skala von 1 bis 10 sieht der Vorsitzende der Spielergewerkschaft, DeMaurice Smith (Bild), die Chance auf eine Aussperrung der Spieler bei 14.
Er glaubt, daß die Liga alles daran setzt, es zu einer Aussperrung kommen zu lassen.
Dem widerspricht Roger Goodell vehement. Man könne kein Geschäft erfolgreich betreiben, in dem man es schließt. Eine Aussperrung würde nicht nur den Spielern Verluste bringen, sondern auch den Teambesitzern. Deshalb würden die Clubchefs nicht auf eine Aussperrung hin arbeiten.
Für die Spieler steht fest, daß, wenn es 2010 eine Saison ohne Gehaltsobergrenze geben wird, sie einer solchen nie wieder zustimmen werden.
Unterm Strich sieht es so aus, als ob die Liga die schlechteren Karten hätte.
Bis zum 5. März stehen noch 10 bis 12 Treffen der Verhandlungsgegner an. Es bleibt spannend.

LaDainian Tomlinson wird nächstes Jahr nicht für die Chargers spielen.
Damit kommt es so, wie man es nach den letzten Kommentaren erwarten konnte. Tomlinson kommt mit seiner Erklärung, die Chargers zu verlassen, einer Entlassung zuvor.
Tomlinson ist der erfolgreichste Running Back, den die Chargers je hatten. Mit 12.490 Yards liegt er an achter Stelle der ewigen Bestenliste der Running Backs.
2001 draftete San Diego ihn in der ersten Runde und in seinen neun NFL Saisons spielte er fünf mal im Pro Bowl.

Chad 85 und T.O. in einem Team?
Ginge es nach Chad Ochocinco könnte das passieren. Er würde sogar einer Gehaltskürzung zustimmen, um das zu ermöglichen.
Terrell Owens wird am 5. März zu einem Free Agent, der von den Bills zu einem anderen Team wechseln kann. Und daß er aus Buffalo weg will, ist ja wohl sonnenklar.
Ochocinco und Owens bei den Bengals, das klingt nach viel Zoff und Wutausbrüchen. Das würde lustig.

04. 02. 2010

Kurzberichte
Dwight Freeney (Bild) trainiert seinen schmerzenden Knöchel.
Barfuß lief er durch den Sand des Strands vor dem Teamhotel der Colts.
Der Defensive End ist zuversichtlich, daß er am Sonntag wird spielen können.
Von einer Bänderverletzung will er nichts wissen. Er spricht nur davon, daß sein Knöchel verstaucht sei.

Bei den Saints nehmen die drei am Knie verletzten Spieler alle am Training teil.
Tight End Jeremy Shockey, Safety Darren Sharper und Linebacker Jonathan Vilma können wohl alle am Sonntag spielen.
Nach dem offiziellen Training blieben Quarterback Drew Brees und vier seiner Receiver noch auf dem Platz um Passrouten zu üben.

LaDainian Tomlinson hängt nicht so sehr an den Chargers, als daß er für weniger Geld für sie spielen würde.
Der Running Back hat sich mit der begrenzten Rolle, die er in der vergangenen Saison in San Diego spielte, nicht besonders wohl gefühlt. Er glaubt von sich, daß mehr in ihm drin gewesen sei, als die 730 Yards, die er nur auf sein Konto lief.
Tomlinson ist vertraglich noch zwei Jahr an die Chargers gebunden, aber einer vorzeitigen Trennung wäre er nicht abgeneigt.

Steve Bisciotti, der Besitzer der Ravens, sagte der Presse, daß viele NFL Teams sich in einer finanziellen Schieflage befinden. Schwarze Zahlen würde kaum ein Team schreiben.
Die Probleme könnten sich auf längere Zeit negativ auf die gesamte Liga auswirken und sie müssten zwangsläufig zu einer Aussperrung der Spieler führen.
Da war es wieder, das Au-Wort, „Aussperrung“.
Langsam aber sicher wird die Absicht klar. Die Liga bereitet die Fans und die Spieler durch ständiges Wiederholen auf die Aussperrung vor.
Die Clubbesitzer wollen beweisen, daß sie am längeren Hebel sitzen, koste es, was es wolle.

03. 02. 2010

Wir führen ihn zum Schotter!
irsayJim Irsay (Bild), Besitzer der Colts, hat vor, Peyton Manning zum reichsten NFL Spieler aller Zeiten zu machen.
Nach dem Super Bowl stehen die Vertragsverhandlungen an, und im Schatten der Saison ohne Gehaltsobergrenze wird sich das für das Konto des viermaligen wertvollsten Spielers der Liga sehr günstig auswirken.
Wann ist Manning der reichste Spieler der NFL?
Letztes Jahr unterschrieb Defensive Tackle Albert Haynesworth einen Vertrag über $100 Millionen bei den Redskins, von denen 41 Millionen garantiert sind.
Im April unterschrieb Rookie- Quarterback Matthew Stafford für 41,7 Millionen in Detroit.
In Indianapolis will man die Entwicklung des freien Spielermarktes abwarten, der am 5. März beginnt. Daran soll sich das Gehalt von Manning dann orientieren, das bestimmt weit über den Gehältern von Haynesworth und Stafford liegen wird.

Kurzberichte
Die Texans verlängerten den Vertrag mit Head Coach Gary Kubiak.
Der neue Vertrag läuft bis zum Ende der Saison 2012.
Unter Kubiak erreichten die Texans in der letzten Saison mit 9-7 Siegen zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine positive Siegesbilanz.

Die Redskins haben einen neuen Wide Receiver- Coach. Es ist ihr ehemaliger Wide Receiver Keenan McCardell.
Der 40-jährige spielte 17 Jahre in der NFL. Sein letztes Jahr spielte er in Washington, wo er 2007 22 Pässe für 256 Yards fing.

Jets Head Coach Rex Ryan machte am Samstag im Rahmen der Festivitäten rund um den Pro Bowl eine obszöne Geste gegen einen Fan.
Das kostete ihn nun $50.000 Strafe.
Die Teamleitung der Jets verhängte diese Strafe, eine weitere Bestrafung durch die Liga wird noch folgen.

Sieg oder Niederlage, das ist egal. Am Montag fängt die Schule in Indianapolis zwei Stunden später an.
Nach dem letzten Super Bowl mit den Colts hatten sich viele Schulbusfahrer krank gemeldet.
Ihr Dienst beginnt um 5:30 Uhr. Durch die Verlegung des Schulbetriebs um zwei Stunden nach hinten hoffen die Verantwortlichen, daß dieses Jahr weniger Krankmeldungen erfolgen.

Demnächst wird uns nicht mehr Mike Pereira erklären, warum alle strittigen Entscheidungen seiner Schiedsrichter im Endeffekt doch richtig waren.
Der oberste Chef der Schiedsrichter geht in den Ruhestand. Neun Jahre hatte er diesen Posten inne.
Sein Nachfolger wird Carl Johnson.
Johnson war seit 2001 Line Judge in der NFL und wurde in acht Playoffspielen eingesetzt, darunter Super Bowl 42.

02. 02. 2010

Kurzberichte
vickEin reichliches Maß an Selbstüberschätzung plagt Eagles Quarterback Michael Vick (Bild). Er sieht sich selber noch unter den 10 besten Quarterbacks der Liga.
Seit 2006 ist er in keinem NFL Spiel mehr als Starter angetreten, dennoch glaubt er, daß er immer noch auf dem Level spielen kann, das ihn dreimal in den Pro Bowl brachte.
Die Eagles haben eine Option auf Vick für die nächste Saison, dennoch glaubt er, daß die Teams Schlange stehen werden, um ihn zu verpflichten.

Wieder ein Super Bowl in Miami, wieder ein Super Bowl im Regen?
Es sieht momentan schwer danach aus. Der Medientag am heutigen Dienstag wird nicht im Freien stattfinden.
Vor drei Jahren fand der Super Bowl zum ersten Mal im Regen statt und am Sonntag wird das wohl zum zweiten Mal der Fall sein.
In Miami und Umgebung gibt es seit Tagen immer wieder kräftige Schauer, deren Ende nicht abzusehen ist.

Peyton Manning fühlte sich von der Verpflichtung, beim Pro Bowl zu erscheinen, nicht belästigt.
Jeweils sieben Spieler der Colts und der Saints erschienen zum Auswahlspiel der Besten und Manning schilderte seine Eindrücke: „Ich bin mit einem privaten Jet mit sechs meiner besten Freunde und Mannschaftskollegen geflogen. Wir hatten Steaks eines der besten Steakhäuser zur Mahlzeit während des Fluges, sind privat etwas durch Miami gebummelt, schüttelten ein paar Hände, absolvierten ein Interview und kassierten dafür $45.000.
Ich kann mir Schlimmeres vorstellen, das man durchmachen kann.“

Der selbstbewußte Mike Martz hat den Job in Chicago bekommen.
Der Offensive Coordinator hat bei den Vorstellungsgesprächen überzeugt. Immerhin leitete er damals „The Greatest Show on Turf“, mit der die Rams den Super Bowl gewannen.
Head Coach Lovie Smith traut Martz am Ehesten zu, aus dem Interceptionkönig Jay Cutler einen halbwegs vernünftigen Quarterback zu machen.

Er lief in der vergangenen Saison als erst sechster Spieler über 2.000 Yards.
Er soll in seiner dritten Saison $560.000 verdienen.
Das ist Chris Johnson zu wenig. Der Running Back der Titans möchte nun, daß das Team ihn nach seinem Wert bezahlt, und der dürfte weit über der halben Million liegen, die für 2010 in seinem Vertrag steht.
Sein Agent und die Titans haben Verhandlungen aufgenommen, und Johnson hofft, daß Tennessee ordentlich was drauf legt.

01. 02. 2010

schaub-matt200Pro Bowl
In seiner neuen Rolle als Vorprogramm zum Super Bowl zog der Pro Bowl mit 70.697 Fans soviele Zuschauer an, wie seit 1959, als das Spiel in Los Angeles stattfand, nicht mehr.
Und die bekamen ein tolles Spiel geboten, wie es im Rahmen der Einschränkungen dieses Spiels der Besten möglich ist.
Allerdings war das Wetter sehr viel schlechter, als es in Honolulu jemals war. Während des ganzen Spiels regnete es leicht. Die Temperaturen lagen um die 15 Grad, während es in Honolulu zur selben Zeit sonnig und 26 Grad warm war. Doch der Vorstellung tat das keinen Abbruch. Die Teams punkteten munter hin und her und die AFC gewann knapp 41:34.
Matt Schaub (Bild), Quarterback der Houston Texans, warf Pässe für 189 Yards und zwei Touchdowns für die AFC und gewann damit den Titel des wertvollsten Spielers.
Auch Aaron Rodgers warf zwei Touchdowns für die NFC und DeSean Jackson fing zwei Touchdowns, doch die Stimmen bekam Schaub.
Drew Brees und Peyton Manning, die Gegner des kommenden Super Bowls, sahen sich das Spiel Seite an Seite an und hatten augenscheinlich ihren Spaß an dem Shoot out.

Kurzberichte
Vor dem Pro Bowl wurde Don Shula geehrt. Der Erfolgscoach der Dolphins enthüllte eine Statue, die ihm zu Ehren vor dem Stadion aufgestellt wurde.
Die Adresse des Büros der Dolphins wurde ihm zu Ehren auch geändert und lautet jetzt 347 Don Shula Drive für die 347 Spiele, die er als Head Coach der Dolphins gewann.
Die Liga rief einen neuen Preis ins Leben. Mit der Don Shula Trophäe wird jährlich der Head Coach ausgezeichnet, der, egal in welcher Liga er coacht, herausragendes geleistet hat.
Als letzter Gratulant tauchte übrigens Dan Marino mit einer 45-minütigen Verspätung auf. Shula dazu: „Er wird eine Strafe zahlen müssen.“

Auch nächstes Jahr würde Roger Goodell den Pro Bowl gerne vor dem Super Bowl austragen. Er wird versuchen, die Teambesitzer dazu zu überreden.
Viele Head Coaches und Clubchefs haben Kritik an der Ansetzung geäußert. Die gilt es zu überzeugen.
Als Austragungsort steht für nächstes und übernächstes Jahr ja schon Honolulu fest, wobei es wohl 2012 keinen Pro Bowl geben wird, weil es ja 2011 sehr wahrscheinlich keine Saison geben wird.
Roger Goodell sagte in einem Interview, daß die Zeichen darauf hin deuten, daß es zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft zu keiner Einigung kommen wird.

Dwight Freeneys Einsatz im Super Bowl ist stark gefährdet.
Die Verletzung an seinem rechten Knöchel ist schlimmer, als bisher verlautbart wurde. Gerüchte reden von einem Bänderriss, der aber offiziell nicht bestätigt wird.
Für die Colts wäre der Ausfall des Defensive Ends ein schwerer Schlag.

31. 01. 2010

Senior Bowl
Tebow -TimAm Samstag fand der Senior Bowl statt. Hier treten die besten Collegespieler, die das Studium beendet haben, gegeneinander an. Der Norden spielt gegen den Süden.
Der Norden gewann mit 31:13.
Dieses Spiel ist für die Teilnehmer extrem wichtig, weil die Scouts der NFL sich hier ihre Kandidaten, die sie draften wollen, noch einmal ganz genau ansehen.
Tim Tebow (Bild), Quarterback des Südens, der in der abgelaufenen Collegesaison die meiste mediale Aufmerksamkeit auf sich zog, lieferte dabei eine bescheidene Vorstellung ab.
In einer an die Profis angelegten Offense konnte er nicht überzeugen. Gegen die robuste Defense des Nordens konnte er nur 8 seiner 12 Pässe für 50 Yards vervollständigen und er verlor den Ball zweimal.
Skeptiker glauben nicht, daß er das Zeug hat, in der NFL zu bestehen. Zu ungewöhnlich ist sein Wurfstil, bei dem ihm die NFL Verteidiger zu leicht den Ball aus der Hand schlagen können.
Aber der Gators Quarterback will an sich arbeiten und beim Sichtungstest in Indianapolis die Zweifler überzeugen.

Jim Zorn hat einen neuen Job.
Als Head Coach der Redskins wurde Jim Zorn vor kurzem gefeuert, doch als Quarterback –Coach ging er jetzt zu den Ravens.
Hier ersetzt er Hue Jackson, der zu den Raiders wechselte.
Mit Joe Flacco hat er nun einen guten, jungen, lernwilligen Quarterback, dem er viel beibringen kann.

30. 01. 2010

Für Kurt Warner ist das Kapitel NFL abgeschlossen.
warner07Am Freitag verkündete der 38-jährige Quarterback der Arizona Cardinals das Ende seiner Karriere.
12 Jahre spielte er in der NFL, die ihn erst ablehnte. Über die Arena Liga und die NFL Europe musste er sich seinen Platz in der NFL erkämpfen.
Warner (Bild) ist ein tiefreligiöser Mensch, der zu jeder Pressekonferenz mit einer Bibel in der Hand erschien. Nun setzt er sich zur Ruhe, obwohl sein Vertrag noch ein Jahr läuft und ihm noch etwa 12 Millionen Dollar gebracht hätte.
2005 unterschrieb er einen Vertrag in Arizona für ein Jahr, weil kein anderes Team Interesse an ihm hatte. Als Ken Whisenhunt 2007 Head Coach in Arizona wurde, war Warner der Ersatzmann von Matt Leinart. Das änderte sich, als Leinart sich verletzte und Warner übernahm.
Letztes Jahr führte er die Cardinals überraschend in den Super Bowl, wo sie äußerst knapp gegen Pittsburgh verloren.
Dieses Jahr kam Arizona zwar nur bis in die Divisional Playoffs, aber auch nächstes Jahr hätte Warner das Team noch weit bringen können, wenn man seine Leistungen in den letzten zwei Saisons zugrunde legt.

Kurzberichte
Schwule?
Nein danke.
CBS lehnt die Ausstrahlung eines Werbespots einer schwulen Partnersuchseite ab.
Die Betreiber der Internetseite wollen nun gegen diese Diskriminierung vorgehen.

Das NFC Endspiel wurde für Saints Defensive End Bobby McCray recht teuer.
Für zwei überharte Angriffe auf Brett Favre wurde er zur Zahlung von $20.000 Strafe verdonnert.
Im ersten Viertel rammte er den Quarterback der Vikings in den Boden, obwohl der den Ball schon weggeworfen hatte und im dritten Viertel griff er ihn im Bereich der Knie an.

29. 01. 2010

So viele Yards
mawae-kevin2Kevin Mawae (Bild) sagte, wo die NFL und Spielergewerkschaft stehen.
Mawae ist Center der Tennessee Titans und Präsident der NFLPA, der Spielergewerkschaft.
Nach seiner reiflichen Analyse stehen die Verhandlungspartner an der 10 Yards Line, aber jeder an der in seiner Hälfte. Er ist der festen Überzeugung, daß die NFL die Spieler in der Saison 2011 aussperren will, um sie in die Knie zu zwingen. Die Teambesitzer wollen ihre Gehaltskürzung um 20% um jeden Preis durchsetzen.
Die Gewerkschaft habe der Liga im November 2009 ein vernünftiges Angebot unterbreitet, allerdings sei kein annehmbares Gegenangebot zurückgekommen.
Die Gewerkschaft wollte der Liga in Sachen Rookiegehälter entgegenkommen, neue Einnahmequellen sollten auf Jahre nicht auf die Höhe der Spielergehälter angerechnet werden, usw.
Von der Liga kam immer nur eine Antwort: „Wir wollen, daß ihr einer Gehaltskürzung um 20% zustimmt“.
Und bis zum 5. März haben die Kampfhähne noch Zeit, sich an der 50 zu treffen.

Kurzberichte
Fran Tarkenton gibt Brett Favre die Schuld daran, daß die Vikings den Super Bowl nicht erreicht haben.
Der Quarterback, der 1986 in die Ruhmeshalle aufgenommen wurde, war von Anfang an gegen Favres Engagement in Minnesota. „Verwerflich“ nannte er die Verpflichtung damals.
Im Endspiel gegen die Saints wären sie das bessere Team gewesen. Und wäre nicht dieser völlig idiotische Pass am Spielende gewesen, hätte Minnesota gewonnen.
Nur sollte sich Mr. Tarkenton mal fragen, ob denn die Vikings OHNE Brett Favre überhaupt bis ins NFC Endspiel gekommen wären.

In New Orleans findet eine Parade statt, egal, ob die Saints den Super Bowl gewinnen oder verlieren.
Wenn sie als Verlierer zurückkommen, dann werden sie halt als Sieger der NFC gefeiert, Hauptsache feiern.

Colts Defensive End Dwight Freeney hat am Donnerstag zum zweiten Mal in dieser Woche nicht trainieren können.
Ihn plagt ein verstauchter Knöchel.
Damit, so sein Head Coach Jim Caldwell, wird er auch nicht zum Pro Bowl nach Miami fliegen.
Da wundert es dann doch, daß die Colts diesen Trick nicht für alle sieben Pro Bowler anwenden.

Jeremy Shockey wird im Super Bowl spielen, Knieverletzung hin, Knieverletzung her.
Selbst wenn sich der Zustand des Knies verschlimmern sollte, durch seinen Einsatz, will er das in Kauf nehmen.
Shockey hat schon Super Bowl XLII mit den Giants verpasst, weil er ein gebrochenes Bein hatte. Noch einen Super Bowl will der Tight End auf keinen Fall verpassen.

Roger Goodell ist sehr zufrieden mit der Ansetzung des Pro Bowls vor dem Super Bowl. Das Spiel würde sehr viel mehr Beachtung finden, als in den Jahren zuvor. Was nicht verwundert, wenn der Präsident der Colts, Bill Polian, die Ansetzung der Partie vor dem Super Bowl in aller Öffentlichkeit als Blödsinn tituliert.
Auch sei das Spiel ausverkauft, was auf Hawaii in den letzten Jahren nicht mehr der Fall war.
Seit über 30 Jahren fand der Pro Bowl auf Hawaii statt und dorthin wird das Spiel auch 2011 und 2012 zurückkehren.
Danach ist Alles offen.
Danach gefragt, was er von den Verhandlungen mit der Spielergewerkschaft halte, sagte er, daß wohl alle Verhandlungspartner von dem, was bisher erreichte wurde, sehr enttäuscht seien.

28. 01. 2010

Kurzberichte
Manning-runningDie Colts sind das Heimteam im Super Bowl und sie haben die Wahl, welches Trikot sie tragen möchten.
Sie haben sich für das blaue Trikot entschieden. Bei ihrem letzten Super Bowl Sieg haben sie das weiße getragen, da waren sie allerdings auch das Gastteam.

Colts Besitzer Jim Irsay sagte der Presse, daß sich sein Club an die Regeln halten werde, und seine Pro Bowl Teilnehmer nach Miami reisen lässt.
Sein Teampräsident hatte in einer Radiosendung schon verkündet, was er von der Regel hält, den Pro Bowl vor dem Super Bowl auszutragen.
Irsay ist selbstverständlich auch nicht glücklich über die Ansetzung des Spiels der besten Spieler der Saison, aber er sieht keinen Grund, sich deshalb mit der Liga anzulegen und seine Spieler nicht zu den offiziellen Veranstaltung rund um den Pro Bowl reisen zu lassen.
Von Seiten der Saints, die ja auch Spieler haben, die in den Pro Bowl gewählt wurden, hat man übrigens noch nichts dazu gehört.

27. 01. 2010

Der Countdown läuft.
FiveDollarBillNur noch fünf Wochen haben die NFL und die Spielergewerkschaft Zeit, sich auf einen neuen Tarifvertrag zu einigen.
Der seit 1987 existierende Vertrag wurde von der NFL einseitig gekündigt, und eine Einigung in dieser kurzen Zeit ist nicht in Sicht.
Damit wird für die kommende Saison die Gehaltsobergrenze der Teams wegfallen, was ein ziemliches Ungleichgewicht auslösen wird. Die Redskins und die Patriots werden als zwei der reichsten Teams davon profitieren. Sie können die Dollars nur so raushauen und sich Spieler einkaufen. Ärmere Teams, wie die Bills und die Jaguars werden nur noch die Krumen aufpicken können, die die reichen Teams liegen lassen.
Nach dieser Saison 2010, die von der Spielstärke her sehr unausgewogen werden könnte, folgt dann 2011... keine Saison. 2011 wollen die Teambesitzer die Spieler aussperren.
Das Ganze ist, natürlich, ein Kampf ums Geld. Allerdings wird hier auf sehr hohem Niveau gestritten, wenn die Milliardäre, also die Teambesitzer, gegen die Millionäre, die Spieler, ins Feld ziehen.
Die Teambesitzer wollen die Gehaltsobergrenze der Spieler um 20% kürzen. Das sehen die Spieler nicht ein, die die Einnahmen der Teams in die Höhe gehen sehen.
Eine Milliarde Dollar ist jedes Team im Durchschnitt wert. Die Zuschauerzahlen im Fernsehen schießen durch die Decke. Die Einnahmen der NFL und der 32 Mannschaften liegen in diesem Jahr etwa bei 6,5 Milliarden Dollar.
Eine Reduzierung der Spielergehälter um 20% würde somit einen zusätzlichen Gewinn von $800 Millionen pro Jahr bedeuten. Der noch laufende Vertrag sieht vor, daß die NFL 60% der Einnahmen als Spielergehälter ausschüttet. Das sehen die Clubbesitzer nicht mehr ein. Sie sagen, daß ihnen die Kosten davonlaufen und sie sich 60% nicht mehr leisten können. Bei Einnahmen von über sechs Milliarden pro Jahr, wohlgemerkt.
Droht uns also ein neues 1982 und 1987, die letzten Saisons, in denen die Spieler gestreikt haben?
Ja!
Aber nicht nur das droht. Die Clubs drohen damit, die Spieler 2011 auszusperren, wenn sie den Gehaltskürzungen nicht zustimmen.
Beides ist möglich und es gibt nur einen Hauptleidtragenden, den Fan. Dem ist es doch egal, ob ein NFL Spieler nun 20 Millionen pro Jahr verdient, oder doch nur 18 Millionen. Bei beidem würde er nicht gerade am Hungertuch nagen. Der Fan will seine Stars sehen, wie sie sich über den Platz prügeln, sonst nichts.
Aber, wen interessiert schon der Fan?
Bis Anfang März muss es einen neuen Vertrag geben, oder die Sache ist Geschichte. Am 5. März beginnt die Zeit, ab der die Free Agents auf den freien Markt wechseln. Dann beginnt der Bierterkampf, den sich nur die reichen Teams leisten können.
Dann beginnt das Trauerspiel, das nur einen Verlierer haben wird, den Fan.

Kurzberichte
Die Vikings lassen Brett Favre alle Zeit der Welt für seine Entscheidung, ob er zurückkommt oder nicht.
Wenn man ihn die Saison über so gesehen hat, hat der Mann dermaßen einen Spaß am Spiel, daß man fast mit einer Rückkehr rechnet.
Allerdings hat man ja im NFC Endspiel auch gesehen, wie sehr seine Frau auf der Tribüne gelitten hat, und vielleicht möchte sie nicht, daß ihr Mann sich diese Prügel noch mal antut.
Die Ärmste ist ja tausend Tode gestorben. Und mit ihrer Krebserkrankung ist sie ja auch nicht die Gesündeste. Vielleicht redet sie Brett ins Gewissen, ihr zuliebe auf seinen Spaß zu verzichten?
Eine Saison ohne Brett Favre wäre schrecklich, aber wir haben ja auch die erste Saison ohne Dan Marino, Dan Fouts und Joe Montana überlebt.
Irgendwann ist immer das letzte Mal.

Die Raiders haben einen neuen Offensive Coordinator, Hue Jackson.
Er sorgte dafür, daß sich Joe Flacco in Baltimore gut entwickelte. Jetzt soll er das in Oakland mit JaMarcus Russell machen.
Das wird natürlich ein hartes Stück Arbeit, denn im Gegensatz zu Flacco, der eine entsprechende Arbeitsmoral und Lernbereitschaft hatte, weiß man ja, daß Russell und Arbeit zwei Dinge sind, die sich feindlich gegenüber stehen.
Auf Deutsch gesagt, der Quarterback der Raiders ist eine faule Sau, der gerne zu spät zum Training erscheint und als erster unter die Dusche springt, wenn der Feierabend ruft.

Der Sieg der Saints im NFC Endspiel hat dafür gesorgt, daß ein weiteres Team von der Liste derer genommen wird, die noch nie in einem Super Bowl standen.
Auf dieser Liste der Erfolglosen sind jetzt nur noch vier Teams, die Detroit Lions und die Cleveland Browns, die beide zusammen schon über 130 Jahre in der NFL zusammenbringen und die Houston Texans und die Jacksonville Jaguars, die beide ja noch recht junge Teams sind.

Colts Präsident Bill Polian hat klar und deutlich formuliert, was er davon hält, den Pro Bowl vor dem Super Bowl auszutragen. Er hält das für Blödsinn und für eine Ablenkung für seine Spieler.
Seine sieben Pro Bowl Teilnehmer müssen zum Pro Bowl fliegen, um an der Zeremonie vor dem Spiel und anderen Veranstaltungen teilzunehmen.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag werden die Colts trainieren, dann steht ein freies Wochenende bevor. Die Pro Bowl Spieler der Colts werden an diesem Wochenende nach Miami fliegen müssen und können sich nicht ausruhen, wie es eigentlich vorgesehen ist.
Der Rest der Mannschaft wird am Montag nach Miami fliegen und Polian überlegt noch, ob die Pro Bowler schon vor Ort bleiben sollen, oder ob sie Sonntagabend zurückfliegen und Montag mit dem Team wieder nach Miami fliegen.
Hier muss sich aber jetzt Herr Polian fragen lassen, was es denn da zu überlegen gibt.

26. 01. 2010

cable-tomKurzberichte
Die Raiders wissen immer noch nicht, ob sie Tom Cable (Bild) als Head Coach behalten oder ihn feuern sollen?
Sichern und weitersuchen, nennt man das wohl.
Cable bleibt wohl solange im Amt, bis die Raiders einen anderen gefunden haben, der unter Al Davis so tut, als hätte er was zu sagen.

Letzten Sonntag hätten die amerikanischen TV-Sender, die kein Championshipspiel übertragen haben, getrost Strom sparen und ihre Sender abschalten können.
Der 31:28 Overtime-Hammer auf FOX war die meistgesehene Fernsehsendung seit dem Serienende von Seinfeld, 1998. 57,9 Millionen Zuschauer fieberten mit Brett Favre und Drew Brees.
Nur das NFC Finale zwischen den 49ers und den Cowboys 1982 hatte mehr Zuschauer, als dieses Finale.
Aber auch CBS konnte sich freuen, denn 46,9 Millionen Zuschauer verfolgten das Spiel der Jets in Indianapolis.
Seit 1986 hatte kein AFC Endspiel mehr so viele Zuschauer.

25. 01. 2010

Die Championshipspiele
brees-drew-saints„Oh when the Saints go marching in“ ihren ersten Super Bowl. Die lange Durststrecke der treuen und phantastischen Fans hat ein Ende, die Heiligen sind im Spiel der Spiele.
Die Vikings haben aber auch alles getan, um den Saints den Feiertag nicht zu vermiesen. Fünf Ballverluste, darunter zwei Interceptions von Brett Favre, waren zuviel des Schlechten.
Ohne diese Ballverluste wären bestimmt die Vikings als Sieger vom Platz gegangen, aber hätte, wäre, könnte.
Den entscheidenden Ballverlust leistete sich Brett Favre 14 Sekunden vor Spielende, als er die Vikings in Field Goal Reichweite hätte bringen können.
Waren es die Schmerzen, die er verspürte, nachdem die Saints ihn brutal über den Platz geprügelt hatten?
War es die totale Erschöpfung, die aus jeder seiner Bewegungen sprach?
Eine Mischung aus beidem wird es gewesen sein.
Favre warf den Ball gegen seine Laufrichtung in die Mitte des Spielfelds, also genau die Sorte Pass, die man einem Anfänger sofort abgewöhnt.
Tracy Porter kam vor Rice an den Ball, für den der Pass gedacht war, und nahm Minnesota so die Chance auf das Field Goal zum Sieg.
Übrigens waren auch die letzten Pässe, die Favre für die Packers und die Jets warf, Interceptions.
Beim Stand von 28:28 in einem Spiel, das Alles hielt, was man sich vorher davon versprochen hatte, ging es in die Verlängerung.
Hier gewann New Orleans den Münzwurf und marschierte an die 22 der Vikings. Auf dem Weg dorthin mussten sie einen vierten Versuch und 1 in einen neuen First Down umwandeln.
Garrett Hartley nahm Maß und setzte seinen Field Goal Versuch genau in die Mitte der Torstangen.
Was sich danach im Stadion und in den Straßen der von Katrina gebeutelten Stadt abspielte, war unbeschreiblich.
Die Saints haben es nach Jahrzehnten, in denen sie zu den lächerlichsten Teams der Liga gehörten, in den Super Bowl geschafft.
Hier treffen sie auf die Colts, denn...

Indianapolis steht mit Peyton Manning zum zweiten Mal in einem Super Bowl.
Wieder ist das Spiel der Spiele in Miami, wieder ist Indianapolis dabei. Doch es war ein hartes Stück Arbeit für die Colts, die Jets zu Boden zu ringen.
New York führte schon 17:6, bevor Peyton Manning die Verteidigungsformationen der Jets analysiert hatte, und effizient gegen sie vorgehen konnte.
Danach war das Spiel für New York gelaufen, das keine weiteren Punkte mehr machte.
Daß der Sieg am Ende mit 30:17 doch recht deutlich ausfiel, ist der Erfahrung der Colts zu verdanken, die schon öfter in einem AFC Endspiel standen und die diese Erfahrung ausnutzen und in einen Sieg ummünzen konnten.
Außerdem haben sie in der Saison sieben Mal zur Halbzeit zurückgelegen und noch gewonnen, diese Situation war also für sie völlig normal.
Die Wide Receiver Austin Collie und Pierre Garcon hatten beide sehr großen Anteil am Spiel und dem Erfolg der Colts.
Collie fing 7 Pässe für 123 Yards und Garcon stellte mit 11 gefangenen Pässen für 151 Yards einen neuen Rekord im AFC Endspiel auf.
Doch die Jets haben bewiesen, daß sie mit ihrem Rookie- Quarterback und ihrem Rookie- Head Coach zurecht in dieses Spiel gekommen waren.
Nächstes Jahr muss man die Jets auf der Rechnung haben, mit der Erfahrung, die sie in der abgelaufenen Saison gesammelt haben.
Doch in dieser Saison waren die Fohlen noch eine Nummer zu groß für die Düsenjäger.

Die Buchmacher in Las Vegas sehen die Colts mit vier Punkten als Favoriten im Super Bowl.
Als größten Faktor bei der Berechnung sahen sie den Vorteil bei Indianapolis, weil die schon einmal im Super Bowl standen.

Nur ein Spiel in London
Die NFL hat entschieden 2010 kein zweites Spiel in London auszutragen.
Die Partie der Broncos bei den 49ers bleibt das einzige Spiel in Old England.

23. 01. 2010

lewis-rayKurzberichte
Der harte Hit von Ray Lewis (Bild) auf Colts Wide Receiver Austin Collie im zweiten Viertel des Spiels letzten Sonntag kostet Lewis $5.000.
Der mörderische Linebacker hätte unnötige Härte angewandt und er hatte den Angriff zudem mit dem Helm voran geführt.

Jerry Jones möchte Miles Austin einen langfristigen Vertrag geben.
Der Wide Receiver, der ungedraftet ins Team kam, wurde im Verlauf der Saison zum Nr. 1 Receiver der Cowboys und er wurde in den Pro Bowl gewählt.
Er fing 81 Pässe für 1.320 Yards und 11 Touchdowns, eine enorme Steigerung gegenüber 2008, als er nur 13 Pässe für 278 Yards und 3 Touchdowns fing.
Aber auch den unwirksamen Roy Williams will der Besitzer der Cowboys behalten.
Der teuer bezahlte Williams fiel vor allem durch fallengelassene Bälle auf und fing nur 38 Pässe. Aber der teure Vertrag, den er erhielt, macht es fast unmöglich den Versager zu feuern. Jerry Jones hat auch noch die Hoffnung, daß die viele Kritik, die Williams hat einstecken müssen, ihn zum härteren an sich Arbeiten bewegt und er doch noch ein guter Receiver für Dallas wird.

Nach 12 Jahren hängt Bertrand Berry seine Footballschuhe an den Nagel.
Der Defensive End der Arizona Cardinals gab im Alter von 34 Jahren seinen Rücktritt bekannt.
Drei Jahre spielte er jeweils in Indianapolis und Denver, bevor er die letzten sechs Jahre bei den Cardinals spielte.

Es sind noch drei Monate bis zur Draft, doch die Analysten sind natürlich schon fleißig. Sie haben sich das Material, das auf dem Markt ist, angesehen und sind zu dem Schluß gekommen, daß kein Quarterback es wert ist, an erster Stelle einberufen zu werden.
Neunmal in den letzten 12 Drafts wurde ein Quarterback als erster einberufen. Doch was dieses Jahr auf den Markt kommt, ist nur Durchschnittsware.
Ein Defensive Tackle könnte dieses Jahr die Nr. 1 sein, und zwar Ndamukong Suh aus Nebraska oder Gerald McCoy aus Oklahoma.

22. 01. 2010

phillips-wadeKurzberichte
Die Cowboys haben den Vertrag mit Head Coach Wade Phillips (Bild) bis zum Ende der Saison 2011 verlängert.
Dallas hat mit Phillips zweimal die NFC East gewonnen, die wohl härteste Division der Liga. In diesem Jahr gab es zudem den ersten Sieg in einem Playoffspiel seit 1996.
In der nächsten Runde sahen die Cowboys allerdings wie ein Opferlamm, das zur Schlachtbank geführt wird aus, nicht wie ein professionelles Footballteam.
Seine Bilanz inklusive Playoffs ist 34:17.
Ob Dallas mit Phillips den Super Bowl im eigenen Stadion nach der kommenden Saison erreicht, darf bezweifelt werden.

Schon mal auf die Internetseite der Jets gesehen, in dieser Woche?
Wer Fanartikel kaufen möchte, die die Jets als Sieger der AFC 2009 ausweisen, der sollte mal nachsehen. Die Jets zeigen ihre Überzeugung, daß es nur einen geben kann, sehr deutlich. Zwar ist das Spiel gegen die Colts noch zu gewinnen, aber das scheint nur noch eine Formsache zu sein.
Die Colts selber bieten Fanartikel mit dem Aufdruck: „Go Colts, Good luck in the AFC championship“, an.

In New York grassiert das Jets-Fieber.
Der Bürgermeister der Multimillionen Stadt benannte, inoffiziell, Manhattan in „Revis Island“ um.
Damit möchte er den wichtigsten Spieler des Teams, Pro Bowl Cornerback Darrelle Revis ehren.
Am Times Square enthüllte er ein Straßenschild mit dem Namen „Revis Island“, das solange stehen bleiben soll, wie die Jets in den Playoffs bleiben.
Am Montag könnte es also vielleicht schon wieder abgebaut werden.

Bei den Saints konnten Safety Darren Sharper, Wide Receiver Robert Meachem und Tight End Jeremy Shockey nicht trainieren.
Sharper und Shockey sind am Knie verletzt und gerade Sharper, der Quarterback der Defense, würde schmerzlich vermisst werden.
Head Coach Sean Payton ist aber zuversichtlich, daß alle drei werden spielen können.

21. 01. 2010

Super Bowl III - ein Omen?
namath-joe111Vor dem dritten Super Bowl sagte Jets Quarterback Joe Namath (Bild): „Wir werden dieses Spiel gewinnen, das garantiere ich Ihnen.“
Gegner damals, die Colts. Die spielten da noch in Baltimore und in der NFC.
Jetzt stehen sich die Jets und die Colts im AFC Endspiel gegenüber und Joe Namath traut seinen Jets absolut einen Sieg zu. Er glaubt, daß die Jets, genau wie damals, zu sehr unterschätzt werden. Das Team wisse aber, was es können, und es glaubt an sich. Es hat bewiesen, daß es gewinnen kann.
Da ist Dwight Freeney etwas anderer Meinung. Der Defensive End der Colts weist darauf hin, wie gut Indianapolis New York im Griff hatte, bevor sie in Woche 16 ihre Starter aus dem Spiel nahmen.
15:10 führten die Colts zu diesem Zeitpunkt, bevor sie mit den Ersatzleuten 29:15 verloren.
Wenn Peyton und der Rest weitergespielt hätten, meint Freeney, wäre das Ganze etwas anders verlaufen.
So oder so, ohne die Trickserei der Colts mit den Startern wären die Jets erst gar nicht in die Playoffs gekommen. Hier haben sie sich bisher schon beachtlich weitergekämpft.
Die Fohlen müssen aufpassen, daß ihnen die Jets nicht den Hintern versohlen. Die Defense hatte den eigentlich beachtlichen Angriff der Chargers sehr gut im Griff. Natürlich ist Peyton Manning als Quarterback ein ganz anderes Kaliber, als Philip Rivers, aber die von Darrelle Revis gedeckte Anspielstation ist aus dem Spiel.
Auf der anderen Seite ist die Offense der Jets nicht gerade ein Überflieger, die Defense der Colts aber eine der besten der Liga.
Auch wenn Indianapolis „das schlechteste 14-0 Team aller Zeiten„ war, ein knapper Sieg der Colts sollte drin sein.

Die NFL vor dem Kongreß
Die Spieler der NFL schalten den Kongress ein. Sie wollen, daß die Politiker die Liga daran hindern, die Spieler nach der folgenden Spielzeit auszusperren.
Die Spieler haben den Verdacht, daß die Tarifverhandlungen von den Vertretern der NFL absichtlich in Richtung Mißerfolg geführt werden, um die Spieler aussperren zu können.
Die Spieler verlangen weiterhin, daß 60% der Einnahmen aller Teams als Spielergehälter ausgeschüttet werden. Das ist den Teambesitzern zuviel.
Doch kann es sich eine der beiden Seiten überhaupt leisten, die Saison 2011 zu gefährden?
Die finanziellen Verluste wären immens und die Fans würden sich wütend von der Liga abwenden. Was wäre mit den Beschäftigten in und um die Stadien herum, die abhängig sind von den Spielen?
Würde die NFL wieder Ersatzspieler beschäftigen, wie sie es bei dem Spielerstreik in den frühen achtziger Jahren schon einmal praktizierte, als irgendein John Doe Pässe anstelle von Dan Marino warf?
Sogar die Draft im Jahr 2011 wird von der NFL in Frage gestellt.
Die Teambesitzer werfen der Spielergewerkschaft vor, jetzt zuviel Zeit vor dem Kongress zu vertrödeln, anstatt zügig weiterzuverhandeln.

20. 01. 2010

Kurzberichte
gaileyDie Bills haben einen neuen Head Coach gefunden.
Nach langer Suche und vielen Absagen konnten sie Chan Gailey (Bild) verpflichten.
Als Head Coach der Cowboys brachte er das Team 1998 und 1999 in die Playoffs, wo sie allerdings kein Spiel gewinnen konnten.
Seine Bilanz in Dallas waren magere 18-14 Siege.
Zuletzt war er Offensive Coordinator der Chiefs, wurde aber im August, kurz vor Saisonstart, gefeuert.

„Ich wäre überrascht, wenn wir gegen die Colts verlieren würden,“ sagte Rex Ryan der Presse.
Der Head Coach der Jets ist mehr als zuversichtlich und sieht sein Team als klaren Favoriten für das Spiel gegen Indianapolis.
Auch gegen die Chargers sah er sein Team schon als Favoriten und stand damit ziemlich allein da. Jetzt steht er im AFC Endspiel und versprüht weiter Optimismus.

Und der Head Coach der Cowboys ist... weiterhin Wade Phillips.
Jerry Jones möchte den Vertrag mit Phillips nicht nur erfüllen, sondern sogar über die nächste Saison hinaus verlängern.
Noch sind zwar einige Punkte zu klären, aber im Großen und Ganzen ist die Sache in trockenen Tüchern.

2009 war Mike Nolan der Defensive Coordinator in Denver und machte die Verteidigung der Broncos in jeder Kategorie besser. 2008 war die Defense 29. in der Liga, 2009 stand sie auf Platz 7.
Nach der Saison sagte Nolan jedoch, daß er die Broncos verlassen möchte. Einige Teams nahmen Kontakt mit ihm auf und die Dolphins machten das Rennen.
Deren Verteidigung ließ 2009 im letzten Viertel 140 Punkte zu. Nolan soll nun seine 3-4 Defense in Miami installieren, die die Broncos soweit nach vorne brachte.

Giants Besitzer John Mara sieht eine Saison ohne Gehaltsobergrenze auf die Liga zukommen. Nach seiner Einschätzung entfernen sich die Verhandlungspartner eher voneinander, als daß sie sich einander annähern.
Die Spieler wollen einen Vertrag, der entweder dem existierenden gleichkommt, oder sogar besser ist.
Das sehen die Besitzer nicht ein. Sie sind der Meinung, daß die Kosten für sie immer höher werden, die Einnahmen aber sinken. Das würden die Spieler nicht bedenken.
Der letzte Teambesitzer, der so frei über die laufenden Verhandlungen sprach, war Jerry Jones. Der musste daraufhin eine Strafe von $100.000 zahlen.

Die NFL hat 53 Spielern aus den Colleges die Erlaubnis gegeben vorzeitig in die Draft einzutreten.
Das heißt, daß diese Spieler nur drei Jahre im College gespielt haben, statt vier. Diese 53 Spieler haben alle eine schriftliche Bitte um eine frühere Teilnahme eingereicht, der entsprochen wurde.

19. 01. 2010

turner-norvKurzberichte
Überraschung in San Diego.
Obwohl Norv Turner (Bild) erneut bewiesen hat, daß er es nicht kann, wurde sein Vertrag bis zum Ende der Saison 2013 verlängert.
Nur 24 Stunden nach der Niederlage gegen die Jets wurde der Vertrag unterzeichnet.
Man muss ihm zugute halten, daß die Chargers eine sehr gute Saison spielten und ein Aufwärtstrend war zu erkennen, dennoch sind sie letztlich wieder gescheitert.

Vikings Defensive End Ray Edwards hat eine Bänderdehnung im rechten Knie.
Sein Einsatz gegen die Saints soll aber nicht gefährdet sein.
Edwards hatte drei der sechs Sacks gegen Tony Romo und würde schmerzlich vermisst werden.

LaDainian Tomlinson denkt über seinen Rücktritt nach.
Der Running Back der Chargers, der in diesem Jahr keine Playoffallergie hatte und tatsächlich in der Divisional Playoff Runde antrat, ist sehr enttäuscht über das Ausscheiden seines Teams.
Mit nur 730 Laufyards in der Saison blieb Tomlinson zum ersten Mal unter der 1.000 Yards Marke.
Vielleicht kommt er mit einem Rücktritt auch nur seiner Entlassung zuvor, denn die Chargers werden seine nach unten zeigende Leistungskurve kritisch begutachten.

18. 01. 2010

Divisional Playoffs - Tag 2
favre-vikingMit einer Leistung, die nur mit dem Wort Frechheit umschrieben werden kann, verabschiedete sich Dallas aus den Playoffs.
Die Offenseline wurde von der Vikings Defense in einem Maße beherrscht, daß man Angst um Tony Romo haben musste, der bei fast jedem Passversuch einem Verteidiger Auge in Auge gegenüberstand und ein ums andere Mal in den Turf des Metrodomes gerammt wurde.
Das kann man auch nicht damit erklären, daß Flozell Adams früh wegen einer Unterschenkelverletzung ausfiel. Auch mit ihm hätte die purpurne Lawine, die auf den Quarterback der Cowboys zurollte, nicht gestoppt werden können.
Auf der anderen Seite war die Verteidigung der Cowboys nicht in der Lage, die Offense der Vikings zu stoppen. Die hatte ihre Hausaufgaben gemacht und wußte genau, wie sie Dallas auszuspielen hatte.
Der wahnsinnig gut aufgelegte Brett Favre (Bild) konnte in seinem vierten Playoffspiel gegen Dallas seinen ersten Sieg verbuchen, der auch in der Höhe von 34:3 voll in Ordnung ging.
Cowboys Linebacker Keith Brooking sieht das allerdings etwas anders. Beim Stand von 27:3 hatten die Vikings 115 Sekunden vor Spielende einen vierten Versuch und 3 Yards zu gehen. Die Vikings spielten den Versuch aus und Brett Favre machte einen 11 Yards Touchdownpass daraus.
Darüber regte sich Brooking furchtbar auf. Die Vikings hätten unnötigerweise das Ergebnis hochgeschraubt, das wäre Respektlos und hätte keine Klasse.
Ein Tipp an Mr. Brooking: „Einfach besser spielen und es erst gar nicht zu so einer Situation kommen lassen. Man hätte Minnesota ja mal stoppen können.“
Jerry Jones sagte nach dem Spiel, daß er noch keine Entscheidung über die Zukunft seiner Trainer getroffen habe.
Recht hat er, an einem Tag, an dem das ganze Team eingestampft und als Sondermüll entsorgt gehörte, sollte man erst mal seine Gedanken sammeln.

New York erlebte einen Erfolg im sonnigen San Diego. Die Defense der Jets hatte den Angriff der Chargers gut im Griff und einige Glücksspielzüge der Offense sorgten für die einzige Überraschung des Wochenendes.
Allerdings bedurfte es auch der Hilfe des Chargers Kickers Nate Kaeding, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Er ist eigentlich als einer der zuverlässigsten Kicker der Liga bekannt und spielt für die AFC im Pro Bowl. Aber zum ersten Mal in seiner Karriere verschoss er in einem Spiel drei Field Goals, eines davon allerdings aus 57 Yards. Die beiden anderen vergab er aber aus machbaren Distanzen von 36 und 40 Yards.
Bei dem knappen Endergebnis von 17:14 für die Jets war er also der Matchloser.
Jetzt könnte New York für einen echten Lacher sorgen. Die Jets kamen nur in die Playoffs, weil die Colts gegen sie in Woche 16 ihre besten Leute schonten.
Wenn die Jets Defense im AFC Endspiel Peyton Manning in Schach hält, und die Offense wieder einige Glücksspielzüge abliefert, könnte sich das Spiel als Unheilbringer für Indianapolis erweisen.

Gaines Adams, ein Defensive Lineman der Bears, verstarb am Sonntag im Alter von 26 Jahren.
Als Todesursache wurde ein plötzlicher Herzstillstand angegeben. Toxikologische Untersuchungen sollen aber noch vorgenommen werden. Deren Ergebnisse werden allerdings erst in etwa zwei Monaten vorliegen.

17. 01. 2010

Divisional Playoffs - Tag 1
brees-drew-saintsDie Arizona Cardinals haben einen neuen NFL Rekord aufgestellt.
Nie zuvor hat eine Mannschaft in zwei aufeinanderfolgenden Playoffspielen so viele Punkte zugelassen. Nachdem sie gegen die Packers 45 Punkte erlaubten, kassierten sie von den Saints noch mal 45.
Im Gegensatz zu dem Spiel gegen Green Bay hätten sie gegen New Orleans aber besser ihre Verteidigung mitgebracht, denn die Saints hatten ihre dabei.
Sie hatte die Angriffsreihe der Cardinals voll im Griff und Kurt Warner hatte viele Gelegenheiten, sich den Kunstrasen im Superdome aus allernächster Nähe anzusehen.
Die Saints machten da weiter, wo die Packers aufhörten, sie übten nicht nur Druck auf Warner aus, ohne ihn zu berühren, nein, sie knallten Warner immer wieder zu Boden.
Das zahlte sich aus, denn Warner ließ mehr und mehr nach. Nur 14 Punkte standen am Schluß für Arizona auf der Ergebnistafel, ein Touchdown davon war ein 70 Yards Touchdownlauf von Tim Hightower im ersten Spielzug des Spiels.
Die Saints hatten zwar die letzten drei Saisonspiele verloren, schüttelten die Gedanken daran aber ab und legten los, wie sie in die Saison gestartet waren.
Nachdem sie gegen die hilflose Verteidigung der Cards 45 Punkte erzielt hatten, schalteten sie zwei Gänge herunter und ließen das Spiel locker auslaufen, um sich für das Championshipspiel nächste Woche gegen Dallas oder Minnesota zu schonen.
Bitter für Arizona war der Verlust von Cornerback Dominique Rodgers-Cromartie und Antrel Rolle, die beide früh verletzt wurden und ausfielen. Bei Rodgers-Cromartie besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss.
Es wird übrigens das erste Championshipspiel im Superdome sein, der zwar schon viele Super Bowls gesehen hat, aber noch kein NFC Endspiel.

In Indianapolis zeigte es sich, daß es kein Fehler ist, die Starter zu schonen. Zum ersten Mal nach einer Freiwoche kamen die Colts auf den Platz und gewannen.
Die Ravens machten es Indianapolis aber auch nicht schwer. Die Defense schien ihr Pulver gegen die Patriots verschossen zu haben und der Angriff... welcher Angriff. Joe Flacco war schon gegen New England nur ein schlechter Witz, in Indianapolis hatte er rein gar nichts zu melden. Und das Laufspiel, das in New England noch so gut funktionierte, wurde von den Colts gestoppt.
Schon zur Halbzeit stand es 17:3 für die Colts, die nach der Halbzeit nur noch das Ergebnis verwalteten und ein weiteres Field Goal zum Endstand von 20:3 erzielten.

Buffalo ist wohl nicht das attraktivste Team der NFL, denn wie sonst ist es zu erklären, daß sie bei der Suche nach einem neuen Head Coach nur Absagen kassieren?
Bisher fünfter und letzter Akt war nun Jim Harbaugh, der Head Coach der Stanford Universität und Bruder von Ravens Coach John, der dankend den Job ablehnte.

Zum besten Head Coach der abgelaufenen Saison wurde Marvin Lewis gewählt.
Überraschend führte er seine Bengals zum Sieg der AFC North und in die Playoffs, wo allerdings schon im Wild Card Spiel Endstation war.

16. 01. 2010

Kurzberichte
mcallister-rb-nos01Die Saints haben ihre Offense aufgepolstert. Sie verpflichteten - erneut - Deuce McAllister (Bild).
Der Running Back war in der abgelaufenen Saison nicht aktiv, soll aber Pierre Thomas ersetzen, der sich im Training an den Rippen verletzte.
Sein Einsatz soll zwar nicht gefährdet sein, aber, falls doch...

Raiders Head Coach Tom Cable weiß immer noch nicht, ob er seinen Job behält.
Auch nach einem ersten Treffen mit Al Davis wurden keine klaren Worte ausgesprochen.
Davis wirft ihm vor, es nicht geschafft zu haben, aus dem arbeitsunwilligen JaMarcus Russell, einen NFL-tauglichen Quarterback zu machen.
In 16 Spielen erzielten die Faders nur 17 Touchdowns und die siebte Saison in Folge mit 11 Niederlagen ist neuer NFL Rekord.
Na, wenigstens ein Rekord war drin.

Im Vorstand der NFL rauchen die Köpfe, aber eine Lösung für die Wettbewerbsverzerrung zum Saisonende ist noch nicht gefunden.
Roger Goodell und seine Leute überlegen hin und her, was die Liga gegen die Playoffteams, die zum Schluß der Saison ihre Starter schonen, machen kann.
Strafmaßnahmen will man auf keinen Fall verhängen. Eher tendiert man dazu, Teams, die ihre Starter spielen lassen, mit einer weiteren Wahlmöglichkeit in der Draft zu belohnen.
Roger Goodell möchte auf jeden Fall erreichen, daß die Teams auch am Ende der Saison ihre besten Spieler einsetzen.

Am 31. Oktober 2010 sind die 49ers das Heimteam im Wembleystadion und als Gast empfangen sie die Denver Broncos.
Dieses Spiel könnte nicht das Einzige sein, das in diesem Jahr in Groß Britannien stattfindet.
Die Liga denkt immer noch über ein zweites Spiel nach. Dieses Spiel muss nicht unbedingt in London stattfinden, wie die Liga betonte. Auch Manchester und Glasgow sind im Gespräch.
Nur vom Festland und einem Spiel in der Mitte Europas mit einem riesen Zuzugsgebiet, davon reden die Typen nicht.
Dämlich, echt dämlich!

Hurra, die Bengals haben einen Pro Bowl Teilnehmer.
Chad 85, der sich immer noch nicht wieder in Johnson umbenannt hat, wird für den verletzten Wes Welker nachrücken.

15. 01. 2010

Kurzberichte
Pees-DeanNach sechs Jahren hat Dean Pees (Bild) in New England gekündigt.
Pees war vier Jahre der Defensive Coordinator der Patriots. Nach dem 14:33 Debakel gegen die Ravens sagte er dem Vorstand, daß er seinen Vertrag, der Ende Januar ausläuft, nicht verlängern möchte.
Während des Spiels gegen Houston am 3. Januar verließ der 60-jährige seinen Platz an der Seitenauslinie, weil er Atembeschwerden hatte. Er kam ins Krankenhaus und wurde am nächsten Tag zurück nach New England geflogen.
Während seiner vier Jahre als Defensive Coordinator erlaubte die Verteidigung der Patriots pro Spiel weniger als 20 Punkte. In diesem Jahr lag der Schnitt bei nur 17,8 Punkten, aber das Team gab zweimal große Führungen im letzten Viertel auf und verlor die Partien.

Der Bus weiß Bescheid.
Jedenfalls teilte Jerome Bettis der Presse mit, daß sein ehemaliger Head Coach, Bill Cowher, gerne Head Coach der Giants würde.
Bettis, Ex- Running Back der Steelers, ist überzeugt, daß Cowher der nächste Cheftrainer der Giants wird.
Zwar hatten die Bills sich um Cowher bemüht, doch der will nur zu einem Team gehen, das einen guten Quarterback hat, und den gäbe es bei den Giants.
Allerdings sitz in New York noch Tom Coughlin im Sattel, und trotz der verkorksten Saison stehen die Zeichen nicht darauf, daß die Giants ihn feuern.

Es steht 2-1-0 gegen Philip Rivers.
Der Quarterback der Chargers gehörte zusammen mit Ben Roethlisberger und Eli Manning zu den drei Quarterbacks, die als erste in der Draft 2004 einberufen wurden. Big Ben hat seitdem zwei Super Bowls gewonnen, Eli Manning einen.
Jetzt sieht Rivers seine Zeit gekommen: „Diese Typen sind großartige Spieler,“ sagte er, „Beide haben Super Bowls gewonnen, doch ich habe noch viel Football in mir und das Buch ist noch nicht zuende geschrieben.“
Roethlisberger und Manning sind in dieser Saison schon aus dem Rennen, das ist die Gelegenheit für Rivers.
In dieser Saison hat er das Team voll auf seine Schultern geladen und passte es von Sieg zu Sieg.

14. 01. 2010

Kurzberichte
Der beste Offensive Spieler der Saison ist Chris Johnson.
Der Running Back der Titans stellte mit 2.509 Gesamtyards von der Line of Scrimmage einen neuen NFL Rekord auf.
Mit seinen 2.006 Laufyards wurde er der sechste Spieler der NFL, der die 2.000 Yards-Marke knackte.

Die Chiefs verpflichteten Romeo Crennel als Defensive Coordinator.
Crennel hatte sich bei den Browns als Head Coach versucht, führte das Team aber immer weiter in die Niederungen der Bedeutungslosigkeit.
Als Defensive Coordinator soll er nun den Chiefs den Weg zum Gipfel weisen.

Die Colts haben seit Mitte Dezember kein Spiel mit Bedeutung mehr ausgetragen.
In das Spiel gegen die Ravens werden sie also gut ausgeruht gehen. Aber werden sie nicht aus den Rhythmus gekommen und eingerostet sein?
Die Gefahr besteht!
Die Verletztenliste hat sich in der Zeit der Ruhe jedenfalls gelichtet. Laut Peyton Manning ist das Team sehr gut vorbereitet und trainiert.
Baltimore ist von den Patriots im Wild Card Spiel überhaupt nicht gefordert worden und hat bewiesen, wie mörderisch gut die von Ray Lewis geführte Defense drauf ist.
Für sie war das Spiel nur ein Training für die Begegnung mit Indianapolis.
Am Samstag wird man sehen, wie gut die Colts nach ihrer langen Pause in Schuss sind.

Tony Romo wuchs in Burlington, Wisconsin, auf. Sein großes Idol war der Quarterback der Packers, Brett Favre.
Als Romo in die NFL kam sahen viele Analysten Ähnlichkeiten zum Spiel Favres. Bewegungen, Pässe, die besser nicht geworfen worden wären, vieles erinnerte an Brett Favre.
Am Sonntag steht der Bewunderer seinem Idol gegenüber, wenn es um den Einzug ins NFC Endspiel geht.
Bleibt zu hoffen, daß Romo nicht in Ehrfurcht erstarrt.
Die Statistiken der beiden aus der abgelaufenen Saison:

NAME

TEAM

VERS

VOLLST

YDS

VERV%

DURCH

TD

TD%

INT

INT%

LG

SK/YDS

RATING

B. Favre

Minnesota

531

363

4202

68.4%

7.91

33

6.2%

7

1.3%

63

34 / 247

107.2

T. Romo

Dallas

550

347

4483

63.1%

8.15

26

4.7%

9

1.6%

80

34 / 196

97.6

 

13. 01. 2010

Kurzberichte
bigbenundballGerüchten zufolge soll NFL Chef Roger Goodell die Jaguars als Heimteam für ein Spiel in London auserkoren haben.
Doch Wayne Weaver, der Besitzer des Teams, weigert sich, ein Heimspiel zu opfern, obwohl die Ränge im Stadion der Jaguars oft sehr spärlich besetzt sind.
Als Heimteam für das zweite Spiel sind die 49ers im Gespräch.
Hat Goodell da auch die Rechnung mit den Fans in England gemacht?
Die Jaguars dürften auch dort nicht automatisch die Ränge füllen, denn das „Hey, die NFL kommt, da sind wir dabei, das ist prima“ lässt ja so langsam nach und die Fans auf der Insel werden auch wählerischer.
Die 49ers haben im Königreich immer noch einen sehr guten Ruf aus vergangenen Zeiten, die dürften ihr Publikum finden.

Ravens Quarterback Joe Flacco zog sich im Spiel gegen New England eine Rippenprellung zu.
Im Training agiert er sehr vorsichtig, sein Einsatz gegen die Colts ist aber nicht gefährdet.

Gegen die Packers musste Anquan Boldin aussetzen. Der Wide Receiver der Cardinals war am Knie und am Knöchel verletzt.
Gegen die Saints rechnet er aber wieder mit seinem Einsatz, um im nächsten erwarteten Shootout dabei zu sein.
Nach dem Spiel gegen die Packers, in dem es das höchste Ergebnis überhaupt in einem Playoffspiel gab, sollte auch bei der Partie der Cards in New Orleans die Ergebnistafel brennen.

Zum besten Verteidiger der abgelaufenen Saison wurde Charles Woodson gewählt.
Der Cornerback der Packers fing neun gegnerische Pässe ab und trug drei davon zu Touchdowns zurück.

12. 01. 2010

Kurzberichte
rodgers-aaron200Aaron Rodgers (Bild) denkt mehr über die eigenen Fehler nach, als die der Schiedsrichter. Die übersahen nämlich ein Facemask gegen ihn, beim entscheidenden Touchdown in der Verlängerung.
Michael Adams, der ihm den Ball aus der Hand schlug, hatte seine rechte Hand fest am Gesichtsgitter des Packers Quarterbacks, eine klare 15 Yards-Strafe, die den Touchdown egalisiert hätte.
Natürlich hatte der Oberschiedsrichter Mike Pereira eine Entschuldigung für seine Crew, die dort versagt hat, parat. Adams hätte ja die Hand nur am Gesichtsgitter des Quarterbacks gehabt. Er habe weder an dem Gitter gezogen und schon gar nicht dafür gesorgt, daß sich der Kopf bewegt. Deshalb wäre keine Strafe verhängt worden.
Eine miserable Entschuldigung in Zeiten, in denen die Quarterbacks allein schon gegen verbotenes Anatmen geschützt werden.
Eine ganz schwache Entschuldigung, Mr. Pereira.
Doch Rodgers denkt darüber, wie gesagt, nicht so sehr nach, wie über die Fehler, die er selber machte und die das Spiel mitentschieden haben.

Am Sonntag reist Marion Barber mit seinem Team in seinen Heimatstaat Minnesota.
Ob, und wenn ja, wie lange der Running Back der Cowboys wird spielen können, hängt von seinem verletzten Knie ab.
Schon gegen die Eagles sah Barber nach drei Laufversuchen nur noch zu, wurde aber Gott sei Dank auch nicht gebraucht.
Da kann Dallas glücklich sein, daß sie Felix Jones haben, der richtig gut drauf ist, denn auch Tashard Choice ist angeschlagen, was die Wahl der Spieler, die den Gegner rasieren, einschränkt, wenn auch Barber nicht spielen kann.
Choice fühlte sich nach einem harten Hit gegen ihn schwummerig, glaubt aber nicht, daß er eine Gehirnerschütterung hat, die ihn vom Einsatz abhalten wird.

11. 01. 2010

Wild Cards - Tag 2
brady-tom200Buhs gegen die Patriots in einem Playoffheimspiel?
Ja, und zwar berechtigte.
Nach 15 Minuten stand es 24:0 für die Besucher aus Baltimore. Die Patriots agierten, als wären sie gar nicht darauf eingestellt, ein Spiel zu bestreiten. Patsch, patsch, patsch hauten die Ravens ihnen die Punkte um die Ohren.
Das Debakel, in dem das Spiel für New England endete, ist nur dadurch zu erklären, daß Tom Brady (Bild) schlimmer verletzt war, als es Head Coach Belichick zugab. Brady lieferte das schlimmste Spiel seiner Karriere ab, so schlecht hätte er gesund niemals agieren können. Er war für vier Ballverluste verantwortlich, darunter 3 abgefangene Pässe. Aus diesen Ballverlusten generierten die Ravens 20 Punkte.
Auf der anderen Seite ging Joe Flacco als Sieger vom Platz mit 4 vervollständigten Pässen von 10 Versuchen für 34 Yards und einer Passerwertung von 10 Punkten aus 158 möglichen.
Die Defense der Pats hatte also das Paßspiel der Ravens im Griff, doch durch Laufspiel erzielten sie 234 Yards, darunter den ersten Touchdown des Spiels im ersten Spielzug über 83 Yards.
Im vierten Quarter hatten die Patriots das Stadion halbleer gespielt. Die Hälfte, die noch da war, hielt sich mit lautstarkem Buhen in Laune.
Am Ende stand es 33:14 für Baltimore, die das Spiel durch ihren Blitzstart gewannen.
In der anschließenden Pressekonferenz sprach Tom Brady über die Fehler, die er und seine Mitspieler machten, und von denen die Ravens profitierten. Und wenn er unter den Zuschauern gewesen wäre, hätte er auch gebuht, gab er zu.

Nach drei miesen Wild Card Spielen blieb nur noch die Hoffnung, daß die Packers und die Cardinals den Kracher abliefern, der vor dem Kickoff erwartet wurde.
Doch was für ein Schock, das Spiel begann wie eine schlechte Kopie des Patriots-Spiels.
17:0 gingen die Cardinals in Führung bevor die Packers aufwachten.
Green Bays Quarterback Aaron Rodgers warf in seinem ersten Playoffspiel im ersten Spielzug seinen ersten Pass und der wurde prompt abgefangen.
Doch Rodgers bekam seine Nerven in den Griff und spielte auf dem gleichen Niveau wie Kurt Warner und das war sehr hoch.
Beide Verteidigungen hatten sich wohl entschlossen, die Angriffe nach Lust und Laune spielen zu lassen und lieferten keine Gegenwehr.
Erst im letzten Viertel mussten die Cardinals zum ersten und einzigen Mal punten. War die Packers Defense wirklich die zweitbeste der abgelaufenen Saison?
An diesem Tag lieferte sie keinen Beweis dafür.
1:52 Sekunden vor Spielende glichen die Packers zum 45:45 aus.
Damit ließen sie eine Menge Zeit auf der Uhr für Kurt Warner und seine Truppe.
Die Cardinals kamen noch mal auf Field Goal Nähe an die Endzone der Packers und der treffsichere Neil Rackers kam auf den Platz. Doch wie das in dieser Saison so mit den treffsicheren Kickern ist, Rackers versagte aus 34 Yards und schoß den Ball links an den Pfosten vorbei.
Das Spiel, das jetzt schon ein Klassiker für die Ewigkeit war, ging in die Verlängerung.
Green Bay bekam als erstes den Ball und beim dritten Versuch und 6 an der eigenen 24 kam der im Spiel arg gebeutelte Cornerback Michael Adams bei einem Blitz durch und schlug Rodgers den Ball aus der Hand. Rodgers erwischte den Ball mit seinem rechten Fuß und kickte ihn direkt in die Arme von Karlos Dansby. Der lief damit in die Endzone und zum 51:45 Sieg.
96 Punkte in einem Spiel, das die vorangegangenen Katastrophen Vergessen machte.

Die Cleveland Browns haben einen neuen General Manager.
Die Browns warben Tom Heckert von den Eagles ab. Wieviel Freiheit er in seinen Entscheidungen er haben wird, wird man sehen, denn Mike Holmgren wird ihm nicht viel Spielraum lassen.

10. 01. 2010

Wild Cards
austin-milesDer Dämon ist besiegt, die Cowboys haben ein Playoffspiel gewonnen. Nach 13 Jahren der erste Sieg nach der regulären Saison.
Und es war ein genauso überzeugender Sieg, wie in der Woche zuvor, als die Eagles auch nicht die Spur einer Chance hatten.
Die Dallas D spielt so überragend, daß der gute Brett Favre sich für nächste Woche gut polstern sollte, wenn Dallas in den Dome kommt.
Wieder hatte Jason Garrett, der vor Wochen noch so gescholtene Offensive Coordinator der Cowboys, einen Spielplan ersonnen, dem die Verteidigung Philadelphias nichts entgegen setzen konnte.
Sie versuchten es mit Blitzen, was sie in der Woche vorher kaum taten, aber Tony Romo hatte die Lage im Griff und warf sogar Pässe zu Roy Williams, die dieser auch fing. Seine Selbstkritik scheint zu fruchten.
Auf der anderen Seite können die Cowboys froh sein, daß Head Coach Andy Reid und Quarterback Donovan McNabb ihre Verträge verlängert haben. Die beiden haben ihre besten Zeiten hinter sich und dürften in der Zukunft kaum mehr eine Gefahr für Dallas werden.
Im ersten Viertel hatte Dallas den Ball für die ersten 7:30 Minuten, also genau die Hälfte, konnte aber keine Punkte erzielen, weil die Offense immer wieder Strafen produzierte.
Als das Adrenalin sich etwas gesetzt hatte, war Dallas der unumschränkte Herr auf dem Platz und der 34:14 Sieg geht auch in dieser Höhe voll und ganz in Ordnung.

Vorher gab es das AFC Wild Card Spiel Nr. 1, das die Jets gegen die erschreckend schwachen Bengals nahezu ohne Gegenwehr gewannen.
Zwar stand es am Ende nur 24:14 für New York, aber Cincinnati hatte nie die Chance ein engeres Ergebnis zu erreichen.
Mark Sanchez spielte, wie es ihm gesagt wurde: „Verliere das Spiel nicht.“ Er warf viele kurze Pässe und die Jets liefen viel. Ein Pass über 45 Yards auf Tight End Dustin Keller führte zur 14:7 Halbzeitführung und schon da war klar, daß die Bengals zu schwach waren, das noch zu drehen.
Mark Sanchez ist erst der vierte Quarterback in der NFL, der in seiner Rookiesaison ein Playoffspiel gewinnen konnte.
Gegen wen New York in der nächsten Runde antreten muss, entscheidet sich erst in dem Spiel heute. Es könnte Indianapolis sein, die den Jets die Playoffteilnahme ja erst geschenkt haben.
Chad Ochocinco muss sich jetzt übrigens wieder in Chad Johnson umbenennen. Das hatte er versprochen, wenn es Jets Verteidiger Darrelle Revis schafft, ihn vom Punkten abzuhalten. 85 hatte nicht die Spur einer Chance gegen Revis und so hatte das Spiel für die Bengals letztlich doch etwas positives... wenn Chad Johnson sich daran hält, was er gesagt hat.

Und der Sieger ist...
Peyton Manning...
schon wieder!
Zum vierten Mal wurde der Quarterback der Indianapolis Colts zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt, NFL Rekord.
Nur vier Spieler teilten sich die Punkte der Sportjournalisten, alles Quarterbacks. Manning erhielt 39 der 50 Stimmen.
Auf den Plätzen landeten Drew Brees von den Saints, Philip Rivers von den Chargers und eine Stimme fiel auf Brett Favre von den Vikings.

09. 01. 2010

Kurzberichte
rice-und-smithDa werden ja zwei Kaliber in die Hall of Fame aufgenommen werden.
Jerry Rice und Emmitt Smith stehen zur Wahl, zusammen mit 15 anderen Finalisten.
Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, daß die beiden es im ersten Anlauf schaffen werden, so wie sie ihre Positionen beherrscht haben.
Rice beendete seine Karriere als Top- Wide Receiver und Smith führt die Statistiken der Running Backs an.
Rice fing 1.549 Pässe für 22.895 Yards und 197 Touchdowns. Zusätzlich lief er noch 11 Touchdowns.
Smith lief für 18.355 Yards und 164 Touchdowns. Zusätzlich fing er noch 19 Touchdowns.
Die anderen Kandidaten sind: die Wide Receiver Tim Brown, Cris Carter und Andre Reed.
Tight End Shannon Sharpe, Running Back Roger Craig, Center Dermontti Dawson, Guard Russ Grimm, Defensive Tackle John Randle und Cortez Kennedy, Defensive End Richard Dent, DE/Linebacker Charles Haley, Linebacker Rickey Jackson, und Coach Don Coryell.
Die zwei Senior Nominees sind Running Back Floyd Little und Cornerback Dick LeBeau.

Warum es so lange gedauert hat, bis die Seahawks endlich Jim Mora feuerten, werden wir wohl nie erfahren, aber am Freitag war es endlich soweit.
Der Sohn von Jim Mora hatte zuvor schon als Head Coach die Falcons geführt von 2004-06, konnte aber auch dort schon nicht überzeugen.
Von 11-5 über 8-8 bis 7-9 ging die Kurve immer tiefer in den Keller.
In Seattle konnte er in seiner einen Saison nur fünf Spiele gewinnen. Sein Vertrag läuft noch über drei Jahre und ist noch $12 Millionen wert.
Ersetzt werden soll Mora von Pete Carroll, der am College von USC Head Coach ist.
Carroll war bereits als Head Coach der Jets und der Patriots in der NFL tätig, allerdings nur mit magerem Erfolg. Seine Bilanz als Head Coach in der NFL ist 33-31.

08. 01. 2010

Kurzberichte
Crayton-PatrickDave Spadaro, ein Mitarbeiter des Eagles-Hilfstrosses, spuckte letztes Wochenende auf den Stern im Cowboys Stadion und filmte sich dabei.
Mittlerweile hat Spadaro sich dafür entschuldigt, doch die Cowboys verlangen disziplinarische Maßnahmen. Davon halten die Eagles nun gar nichts.
Dallas Wide Receiver Patrick Crayton (Bild) zeigt das nur, was die Organisation der Eagles von den Cowboys hält. Immerhin wurde letztes Jahr der Angestellte Dan Leone gefeuert, weil er im Internet forderte, daß die Eagles Brian Dawkins weiterverpflichten, und jetzt passiert nichts.
Dafür soll es am Samstag eine Antwort geben, sagte Crayton der Presse.

Eric Mangini bekommt ein weiteres Jahr, in dem er versuchen darf, die Browns zu einem NFL Team zu machen.
Immerhin hat Cleveland in den letzten vier Spielen eine Siegesserie hingelegt, die General Manager Mike Holmgren veranlasste, Mangini diese Chance zu geben.

Rich Gannon scheint immer noch an den Oakland Raiders zu hängen. Wie sonst ist es zu erklären, daß er sich jetzt zum Affen machte.
In einer Radioshow bot er den Faders seine Hilfe an. Der Quarterback wurde in der Saison 2002 zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt, dem letzten Jahr, in dem Oakland eine positive Saison ablieferte.
Seitdem hat das Team in keiner Saison mehr als fünf Spiele gewonnen.
Gannon möchte nun als Berater bei den Raiders mitwirken, doch die Antwort, die von den Losern kam, war eindrucksvoll: „Vielleicht ist es Rich, der Hilfe braucht?“ fragte John Herrera, ein Mitarbeiter des Clubs zurück.
Über diese Antwort zeigte sich Gannon schockiert und versicherte, daß er nie mehr seine Hilfe anbieten würde.

Plaxico Burress versucht, vorzeitig aus dem Knast zu kommen.
Zur Erinnerung, der Ex- Wide Receiver der Giants wurde wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt, nachdem er es geschafft hatte, sich in einer Disco selber ins Bein zu schießen.
Jetzt versuchte er, eine Erlaubnis zu bekommen, außerhalb der Mauern seiner Arbeit nachzugehen. Damit dürfte er einen Großteil der Strafe zu Hause, unter Aufsicht, absitzen.
Doch das Gesuch wurde abgelehnt und Burress muss weiter gesiebte Luft atmen.

Bei den Cowboys konnte DeMarcus Ware nicht am Training teilnehmen. Er gehört zu den Spielern, die Verletzungen auskurieren, wie Marion Barber, Marc Colombo und Tashard Choice.
Wer gegen die Eagles fehlen wird, steht noch nicht fest, da z.B. Ware nicht so schwer verletzt ist, daß er ausfallen wird.

Die Colts gehen mit Matt Stover anstelle von Adam Vinatieri in die Playoffs.
Vinatieri gilt als einer der besten Kicker der NFL, in Situationen, in denen es wirklich drauf ankommt. Allerdings musste er während der Saison am rechten Knie operiert werden und ist noch nicht wieder völlig hergestellt.
Beide Kicker bleiben im aktiven Kader und Indi kann sofort von Stover zu Vinatieri wechseln, wenn es sein muss.

Kurt Warner macht den Brett Favre und überlegt, ob er nach der Saison seine Karriere beendet, oder nicht... oder doch?
Der Mann, der vor seiner NFL Karriere Supermarktregale auffüllte, spürt, daß seine biologische Uhr immer lauter tickt.
Es wäre für ihn natürlich leichter, diese Entscheidung zu treffen, wenn er mit den Cardinals den Super Bowl gewinnen würde, und er damit der erste Quarterback würde, der mit zwei verschiedenen Teams die Vince Lombardi Trophäe holte.

Aufatmen bei den Spielern, die nicht am Pro Bowl teilnehmen können, weil sie im Super Bowl spielen müssen.
Niemand muss zum Sozialamt gehen und Unterstützung beantragen, denn die NFL wird diesen Spielern die volle Prämie ausbezahlen, die sie auch als Pro Bowl Teilnehmer erhalten hätten.
Noch sind 57 Pro Bowler im Rennen um den Super Bowl aktiv: Arizona (4), Baltimore (5), Cincinnati (0), Dallas (6), Green Bay (3), Indianapolis (6), Minnesota (9), New England (4), New Orleans (5), New York Jets (3), Philadelphia (7) and San Diego (5).

07. 01. 2010

Kurzberichte
weis-charlieDie Chiefs bekommen einen neuen Offensive Coordinator, Charlie Weis (Bild).
Weis und Head Coach Todd Haley kennen sich aus gemeinsamen, erfolgreichen Tagen bei den Patriots, mit denen sie den Super Bowl gewannen.
Weis ging danach eine Stufe tiefer, als Head Coach ans College von Notre Dame, wo er grandios versagte.
Zusammen mit Haley will er nun den stotternden Angriff der Chiefs ins Rollen bringen.
Noch ist der Vertrag nicht unterschrieben, aber das dürfte nur eine Formalität sein.

„Am Samstag werde ich die Cowboys schwindlig spielen“, sagte DeSean Jackson und brachte die Cowboys damit zum Lachen.
Der Wide Receiver der Egales hatte in den beiden ersten Niederlagen seines Teams in der Saison zusammen nur fünf gefangene Pässe.
„Der redet doch nur“, sagte Dallas Cornerback Mike Jenkins der Presse. „Sehen sie sich doch nur an, was er in den beiden Spielen bisher gegen uns geleistet hat. Lassen wir doch die Statistiken sprechen.“
Doch Jackson lässt sich nicht beirren. Er glaubt, daß die Boys Angst vor ihm haben.
Wir werden am Samstag sehen, was daraus wird.

„Wir sollten die Favoriten sein,“ sagte Jets Head Coach Rex Ryan über die Rolle seines Teams in den Playoffs.
Ginge es nach ihm, wären die Jets nicht nur Favorit gegen die Bengals, sondern auf den Super Bowl Sieg.
Starke Worte von Ryan, der nach der 15. Woche selber noch davon überzeugt war, daß sein Team aus dem Playoffrennen ausgeschieden sei.
Die Buchmacher in Las Vegas führen die Jets weder im Spiel gegen die Bengals, noch auf den Sieg des Super Bowls als Favoriten.

Keine hohe Meinung hat Charlie Armey von Mike Martz.
Armey war der Vorgesetzte von Martz, als der Offensive Coordinator in St. Louis war. An die Bears gerichtet, gab er folgenden Kommentar über Martz ab: „Es wäre ein fürchterlicher Fehler, wenn die Bears ihn als Offensive Coordinator anheuern. Martz ist ein grauenvoller Coach. Er würde Jay Cutler ruinieren, wenn er die Offense dort leiten würde, so wie er Kurt Warners Leistung in den Keller getrieben hat, der die Rams dann ja verlassen hat. Martz ist das Schlimmste, was einem jungen Quarterback passieren kann.“
In einer Chicagoer Zeitung zeigte sich Mike Martz völlig überrascht von diesem Angriff: „Als wir noch zusammengearbeitet haben, hat er sowas nie gesagt. Ganz im Gegenteil, er hat meine Arbeit immer gelobt. Keine Ahnung, was in ihn gefahren ist.“
Martz, der tatsächlich als neuer Offensive Coordinator der Bears im Gespräch ist, dürfte mit diesen Kommentaren einen schlechten Stand in den Anstellungsgesprächen haben.

Die wichtigsten Sportjournalisten der USA wählten Tom Brady zum Comebackspieler des Jahres.
Brady wurde im ersten Spiel 2008 am Knie verletzt und verpasste die komplette Saison. 2009 kam er zurück und führte die Patriots, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, wie gewohnt in die Playoffs.

Die Polizei in Mecklenburg - Charlotte, die den Tod von Chris Henry untersucht, wird keine Anklage gegen die Verlobte des verstorbenen Bengals Wide Receiver erheben.
Es gebe keine Beweise, daß sie durch eine absichtlich rücksichtslose Fahrweise am Tod ihres Verlobten Schuld habe.
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit am Unfallort ist 35 mph und sie fuhr höchstens zwischen 19-23 Meilen, wie Untersuchungen ergaben.

Der beste Rookie der Offense war in der abgelaufenen Saison Percy Harvin.
Der Wide Receiver / Kick Returner der Vikings versammelte 41 der abgegebenen 50 Stimmen auf sich.

Die besten Spieler der Woche 17

AFC
OFFENSE: RB WILLIS MC GAHEE, BALTIMORE RAVENS
16 Läufe für 167 Yards, 3 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DERRICK JOHNSON, KANSAS CITY CHIEFS
2 Interceptions über 105 Yards insgesamt zum Touchdown zurückgetragen
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K NATE KAEDING, SAN DIEGO CHARGERS
3 von 3 Field Goals
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB BRETT FAVRE, MINNESOTA VIKINGS
25 von 31 Pässen für 316 yards, 4 Touchdowns
Seine 16. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB ANTHONY SPENCER, DALLAS COWBOYS
5 Tackles, 2 Sacks, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P THOMAS MORSTEAD, NEW ORLEANS SAINTS
er platzierte 7 seiner 9 Punts innerhalb der gegnerischen 15
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

06. 01. 2010

Kurzberichte
shanahanMike Shanahan (Bild) hat für fünf Jahre in Washington unterschrieben.
Am heutigen Mittwoch um 14 Uhr Ortszeit gibt es die Pressekonferenz, auf der die Neuigkeit verbreitet werden soll.
Zu tun hat der neue Head Coach genug. Das schlechte Abschneiden des Teams sorgt für Unruhe unter den Spielern.
Running Back Clinton Portis hat seinen Quarterback Jason Campbell verbal angegriffen. Er unterstellt ihm Führungsschwäche und ist der Meinung, daß er als Teamcaptain nichts taugt. Portis meint, daß Campbell völlig überfordert damit ist, den richtigen Spielzug anzusagen und alles andere würde ihn noch mehr überfordern.
In der Umkleidekabine habe er auch nicht den Respekt der anderen Teamkollegen.

Zum besten Frischling unter den Verteidigern wurde Brian Cushing gewählt.
Der Linebacker der Texans war eine Tacklemaschine, der 133 Tackles in der abgelaufenen Saison ansetzte.

Eine Regelerweiterung gibt es für die Playoffs. Hier darf die verbleibende Zeit auf der Spieluhr in der letzten Minute jeder Halbzeit und der Verlängerung per Videobeweis überprüft werden.

Verletzt oder nicht Verletzt... das ist die Frage...
... die viele Beteiligte anders beantworten.
CBS verkündete, daß Tom Brady wenigstens eine gebrochene Rippe habe.
Bill Belichick verneinte das vehement, doch sein Quarterback fiel ihm in den Rücken, als er der Presse sagte, daß er tatsächlich verletzt wäre.
Am Sonntag werden wir ja sehen, wie Brady drauf ist.

Drei wichtige Spieler der Cardinals plagen sich mit Verletzungen. Wide Receiver Anquan Boldin hat einen verstauchten linken Knöchel, Defensive End Calais Campbell hat einen gebrochenen linken Daumen und Cornerback Dominique Rodgers-Cromartie hat eine Prellung an der linken Kniescheibe.
Sehr wahrscheinlich wird aber keiner der drei seinen Einsatz am Sonntag verpassen.

Der Zusammenbruch der Giants forderte sein erstes Opfer.
Wie erwartet wurde Defensive Coordinator Bill Sheridan gefeuert.

Bengals Wide Receiver Chad 85 ist am Knie verletzt. Zwar blieb er im Spiel gegen die Jets ohne einen gefangenen Pass, aber beim Versuch einen zu fangen, prellte er sich linke Knie.
In der zweiten Halbzeit wurde er nicht mehr eingesetzt, um das Knie zu schonen.
Sein Einsatz gegen die Jets ist aber nicht gefährdet.

05. 01. 2003

Schock bei den Trainerentlassungen
zorn-jimDas war der ruhigste Montag nach dem Ende einer Saison, den es je gegeben hat.
Nur ein Trainer wurde gefeuert. Das ist ein Schock, denn es gibt noch viele untaugliche Head Coaches, die gefeuert gehören.
So wurde also nur Jim Zorn (Bild) vor die Tür gesetzt und in Buffalo wurde gleich der gesamte Trainerstab gefeuert. Das wars dann aber auch schon.
In Tampa Bay und Chicago sprachen die Besitzer der Clubs ihren Chef-Trainern sogar das Vertrauen aus. Allerdings kann sich das natürlich stündlich ändern.
Die Redskins ließen schon am Montagnachmittag Mike Shanahan einfliegen, um weiter über seine Verpflichtung zu verhandeln.
Shanahan und seine Frau übernachteten im Haus des Clubbesitzers, Dan Snyder und eine Presseerklärung könnte bereits heute über die Bühne gehen.
Mit den Broncos gewann Shanahan zwei Super Bowls in seinen 14 Jahren in Denver. 2007 wurde er gefeuert, nachdem er es dreimal hintereinander nicht geschafft hatte das Team in die Playoffs zu führen.
Shanahan wird dann wohl als siebter Head Coach der Redskins vekündet, seit Snyder das Team 1999 gekauft hat.
Sein Vorgänger, Jim Zorn, war ja nur eine Notlösung. Nachdem Joe Gibbs am Ende der Saison 2007 gemerkt hatte, daß sich das Spiel zu sehr geändert hat, und er nicht mehr mithalten konnte, bekam Snyder bei der Suche nach einem neuen Head Coach nur Absagen. So kam Zorn zu dem Job, der kurz zuvor als Offensive Coordinator eingestellt worden war, aber bis dato noch nie als Coordinator oder Head Coach gearbeitet hatte. Snyder ernannte ihn zum neuen Chef und hielt es zwei Jahre mit ihm aus. Doch nach nur 12 Siegen in 32 Spielen und zwei letzten Plätzen in der NFC East in Folge, musste nun Schluß sein.

In Oakland ist auch noch keine Entscheidung gefallen, Ob Tom Cable gegangen wird oder bleibt.
In jedem anderen Team wäre Cable, alleine schon vom menschlichen Standpunkt aus gesehen, untragbar, aber bei den Raiders passt er ins Gefüge.
Daß er seine Ex-Frauen geschlagen hat, ist für Al Davis bestimmt kein Punkt, der in die Überlegungen hineinspielt. Seine rauhe Attitüde ist eher etwas, das für Cable als Head Coach der Raiders spricht.
Cable und Davis werden sich im Lauf der Woche zusammensetzen, und über die Zukunft diskutieren.
Cable selbst ist überzeugt davon, genug getan zu haben, um seinen Job zu behalten.

Casey Johnson starb mit 30
Die als Partyluder bekannte Tochter von Jets Besitzer Woody Johnson, Casey, starb am Montag im Alter von 30 Jahren.
Die Erbin des Johnson Imperium ist in ihrem Haus in Los Angeles tot aufgefunden worden.
Wie lange sie schon tot war, als sie gefunden wurde, konnte noch nicht ermittelt werden.
Da keine Spuren einer Fremdeinwirkung gefunden wurden, geht man von einer natürlichen Todesursache aus, allerdings wurden toxikologische Untersuchungen angeordnet, damit kein Schnee auf die Sache fällt. Diese Untersuchungen können sechs Wochen in Anspruch nehmen.
Johnson soll mit Tila Tequila verlobt gewesen sein, die vor kurzem versucht hat Chargers Star Shawn Merriman zu erpressen.

04. 01. 2010

Starten oder schonen?
welker-wesDie Frage ist nach dem letzten Spieltag und der bösen Verletzung von Wes Welker (Bild) klar beantwortet.
Der Wide Receiver der Patriots verdrehte sich ohne Fremdeinwirkung das linke Knie und musste humpelnd das Spiel verlassen.
Diagnose: Kreuzbandriss und Saison beendet.
Nicht besser geht es Tom Brady, er geht mit mindestens einer gebrochenen Rippe und einem gebrochenen Finger an der Wurfhand in die Playoffs.
Tribut, der unnötig gezollt wurde, obwohl Bradys Finger schon länger verletzt sein soll, sich aber gegen die Texans verschlimmert hat.

Wer kam in der AFC in die Playoffs?
Zwei Plätze waren noch zu vergeben und die Ravens und die Jets musste ihre Spiele nur gewinnen, um diese Plätze zu sichern.
Die Ravens hatten gegen die Raiders erwartet leichtes Spiel und gewannen im Schongang 21:13.
Die Jets hatten es gegen die Bengals noch leichter. Der Plüschtiger ließ nämlich jede Playofftauglichkeit vermissen und verlor 0:37.
Damit ging es aus, wie schon vor dem Spieltag erwartet, die Steelers, Texans usw. haben bereits Urlaub.
Wenigstens haben die Texans mit 9-7 Siegen ihre erste positive Saison absolviert, seit sie in die NFL gekommen sind.

Wenn die Bengals nach Hause fliegen, können sie die Jets praktisch schon mitnehmen, denn das erste Spiel in den Wild Cards heißt Jets at Bengals.
Am Sonntag gibt es die Partie Ravens at Patriots.

In der NFC ging es noch darum, wer spielfrei in der ersten Runde hat. Diesen freien Tag sicherten sich die Vikings mit einem Trainingsspiel gegen die Giants. 44:7 gewann Brett Favre gegen New York und machte Minnesota zum zweitbesten Team der NFC.

Mehr als eine Überraschung war es, wie leicht es die Cowboys gegen die Eagles hatten. Ein paar explosive Läufe von Felix Jones im ansonsten stotternden Laufangriff der Cowboys und ein fast fehlerfrei spielender Tony Romo sorgten für 24 Punkte.
Der Angriff der Eagles hatte gegen die Verteidigung der Cowboys nicht den Hauch einer Chance und zum ersten Mal in seiner Geschichte blieb Dallas zwei Spiele in Folge ohne Gegenpunkte.
Dallas wurde durch diesen Sieg dritter in der NFC und empfängt in den Wild Cards die... Eagles.
Ob Dallas dem Vogel dann noch mal so ohne Gegenwehr die Federn ausrupfen kann, darf bezweifelt werden.

Auch die Green Bay Packers könnten sofort in der Stadt des letzten Gegners bleiben. Nach einem leichten 33:7 Sieg gegen ein von Ersatzspielern durchsetztes Team der Cardinals heißt die Wild Card Paarung im letzten Spiel am Sonntag Green Bay at Arizona.

Somit stehen sich sechs der acht Wild Card Teams innerhalb einer Woche zum zweiten Mal gegenüber. Das ist neu.

Trainerkarussell
Am heutigen Montag geht das muntere Trainerfeuern los.
Als sicher dürfte gelten, daß Jim Zorn von den Redskins gefeuert wird.
Weitere Kandidaten sind die Head Coaches von Cleveland, Oakland, Chicago und Tampa Bay.
Überraschungen natürlich nicht ausgeschlossen.

03. 01. 2010

Kurzberichte
townsendKinderhilfsorganisationen in den USA wollen nicht, daß The Who die Halbzeitshow des Super Bowl bestreiten.
Der Sender CBS, dessen CSI Franchise in allen drei Serien Melodien der Gruppe zur Titelmusik machte, setzte auf die Gruppe, wenn er den Super Bowl im Februar überträgt.
Aber der Gitarrist, Pete Townsend (Bild), ist als Sexualtäter gebrandmarkt, und daran stören sich die Organisationen. 2003 bekam er das Siegel „Vorsicht“, als er verhaftet wurde, weil in seinem Besitz Kinderpornos gefunden wurden.
Als Grund gab er an, daß er als Kind selber mißbraucht wurde, und er nur recherchiert habe.
Die NFL gab bekannt, daß sie nicht vorhabe, The Who zu ersetzen.

Die NFL ist von der Weltwirtschaftskrise, die die unfähigen, geldgierigen Banker ausgelöst haben, nicht so schlimm erwischt worden, wie befürchtet.
Nur 22 Spiele waren nicht ausverkauft, 8,6%. Die NFL hatte mit mehr gerechnet. Und es waren nur die miesen Teams, die betroffen waren, die guten Teams blieben verschont.
Die betroffenen Teams waren Detroit, Jacksonville, Kansas City, Oakland und St. Louis. Alle haben negative Punktestände.
Letztes Jahr waren nur neun Spiele nicht ausverkauft.
Den TV Anstalten tat der Zuschauerrückgang gut, sie verzeichneten eine Erhöhung der Einschaltquoten. Dieser Trend ist wohl dem modernen „Cocooning“ zu verdanken, dem auch der Macher des Win-Football frönt.

02. 01. 2010

Kurzberichte
williamsEine schmerzende Schulter bereitet den Dolphins Sorgen.
Es ist die von Running Back Ricky Williams (Bild), der im Spiel der allerletzten, minimalen Hoffnung gegen die Steelers nicht dabeisein könnte.
Verletzt hat er sich die Schulter letzte Woche gegen die Texans und er konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr mitmischen.

Die Steelers werden wohl auf Brett Keisel verzichten müssen. Der Defensive End hat eine Nackenverletzung und sein Einsatz gegen die Dolphins ist fraglich.
Auch der Einsatz von Troy Polamalu, Chris Kemoeatu und Hines Ward ist fraglich.

Am Sonntag will Broncos Head Coach Josh McDaniels nur die 45 Spieler antreten lassen, die bereit sind, sich für das Team einzusetzen.
Aus diesem Grund strich er Wide Receiver Brandon Marshall aus dem Kader.
Gerade, als es so aussah, als ob die beiden ihren Knatsch begraben haben, bricht er wieder aus.
Marshall kann nach eigener Aussage gar nicht spielen, weil er eine Oberschenkelzerrung hat. McDaniels bestreitet die Schwere der Verletzung, nennt Marshall also indirekt einen Schauspieler.

Die Ravens haben drei Spieler auf der Liste, deren Einsatz gegen die Oakland Faders fraglich ist.
Wide Receiver Derrick Mason hat es am Knie, Safety Ed Reed an der Leiste und Linebacker Terrell Suggs am Oberschenkel.

01. 01. 2010

Kurzberichte
Whisenhunt-kenDas „Starte sie, setz sie auf die Bank“ Spiel ist etwas, wogegen die NFL unbedingt etwas unternehmen muss. Noch nie wurde uns so bewußt vor Augen geführt, warum die Deutsche Fußball Bundesliga den letzten Spieltag zu einer einzigen Zeit ankicken läßt.
In Arizona sagte Head Coach Ken Whisenhunt (Bild), daß er sich ansieht, wie das Spiel der Giants gegen die Vikings ausgehen wird, und dann entscheidet er, ob er seine Starter spielen lässt.
Gewinnen die Vikings, haben die Cardinals keine Chance mehr auf einen spielfreien Tag in der ersten Runde, und er schont seine Starter. Verliert Minnesota, haben die Cards noch eine Chance und werden ihr Bestes geben.

Man muss auch Optimist sein, jedenfalls ist es nicht anders zu erklären, warum Giants Defensive Coordinator Bill Sheridan daran glaubt, daß er nicht gefeuert wird.
Der Weggang von Steve Spagnuolo als Head Coach zu den Rams brachte den Giants und den Rams nur furchtbares.
Als Defensive Coordinator in New York war Spagnuolo der Garant des Super Bowl Sieges gegen die Patriots und hatte für jede Offense eine Antwort parat. Als Head Coach der Rams ist er die Niete des Jahres und coachte das Team zum schlechtesten der Liga.
Auch die Giants litten unter dem Wechsel, dann ihre Defense ist unter Sheridan die 28. unter den 32 Teams.
Da ist es kaum vorstellbar, daß er seinen Job behält.

Die Bills haben einen neuen General Manager, Buddy Nix.
Der Herr ist satte 70 Jahre alt, aber wenn man als Besitzer über 80 ist, dann denkt man halt, man hätte einen jungen Spund engagiert.
Immerhin ist Nix 14 Jahre jünger als sein Vorgänger Marv Levy.
Mal sehen, wie die Bills von dieser Verjüngung profitieren.

Tom Brady erwartet, daß er das ganze Spiel gegen die Texans bestreiten wird.
Der Quarterback der Patriots geht nicht davon aus, daß sein Head Coach ihn schonen wird.
Die Texans haben die Chance, zum ersten Mal seit ihrem Bestehen, eine positive Saison zu absolvieren. Dazu brauchen sie den Sieg gegen die Pats, die nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren haben.
Mit etwas Glück beim Ausgang der anderen Spiele, können die Texans sogar in die Playoffs kommen.

Ein Schiedsrichter hat gehört, daß Titans Defensive Coordinator Chuck Cecil eine beleidigende Bemerkung über ihn gemacht hat.
Nach einem roughing the passer Foul gegen die Titans regte Cecil sich an der Seitenauslinie furchtbar auf. Dabei muss er wohl etwas gerufen haben, das der Schiedsrichter nicht mochte. Er verhängte eine weitere Strafe gegen die Titans und die Liga bestrafte Cecil nun zur Zahlung von $20.000.

 

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