31. 12. 2009

Werden die Bengals und die Patriots sich totstellen?
woodley-lamarrLaMarr Woodley (Bild) hat seine eigene Meinung über den kommenden Spieltag. Der Linebacker der Steelers erwartet, daß sich die Patriots und die Bengals totstellen, um Pittsburgh in den Playoffs aus dem Weg zu gehen.
„Die Teams wissen, was wir in den Playoffs können, egal, wie schlecht unsere Saison verlaufen ist“, sagte er der Presse.
Auch 2005 kamen sie nur als sechstes Team in der Rangliste gerade mal so in die Playoffs und marschierten durch Cincinnati zum Super Bowl Sieg.
Wenn Cincinnati gegen New York verliert, bekommen sie es nicht mit den Steelers zu tun.
„Wir würden uns nicht totstellen,“ erklärte er weiter, „Für uns ist das eine Frage des Stolzes. Letztes Jahr haben wir im bedeutungslosen letzten Spiel mit allen Startern gegen die Browns 31:0 gewonnen, um in Schwung zu bleiben. Big Ben zog sich sogar eine Gehirnerschütterung zu.“
Woodley steht mit seiner Meinung ziemlich alleine da, denn kein anderer Spieler wollte unterstützen, was er sagte.

Die Vikings versuchen, sich wieder zu sammeln
Von den letzten vier Spielen hat Minnesota drei verloren.
Gegen die Giants müssen sie gewinnen und hoffen, daß Philadelphia gegen Dallas verliert, damit sie in der ersten Playoff-Woche frei haben.
An Brett Favres Arm und der Offense hat es nicht gelegen, sieht man von Adrian Peterson ab, der den Ball mal wieder nicht festhalten konnte.
Die Special Teams und die Defense machen die meisten Probleme.
Gegen die G.I. Ants aus New York dürfte es allerdings nicht so furchtbar schwer werden, die haben selber auch ein riesen Tief.

Es gibt Wide Receiver und es gibt Roy Williams
Cowboys Wide Receiver Roy Williams schiebt seine fallengelassenen Pässe nicht auf seinen Quarterback.
Wie überaus nett von ihm, denn das wäre auch rechter Blödsinn. Wenn man in den letzten Spielen gesehen hat, was der überbezahlte Mr. Williams so alles nicht fängt, kann man wirklich niemand anderem die Schuld geben.
In den letzten beiden Spielen ließ er wichtige Pässe fallen, die ihm Tony Romo direkt in die Hände warf. Der letzte kam in der ersten Halbzeit gegen die Redskins, als kein anderer Spieler in seiner Nähe war. Das wars für den Tag, denn Offensive Coordinator Jason Garrett ließ Romo keinen Ball mehr zu Williams werfen.
Schon in der Vorberichterstattung zum Spiel hatten die Analysten im ESPN Studio nur einen Rat für die Offense der Cowboys: „Werft den Ball nicht zu Roy Williams!“
Nun hat Williams in einer Art Selbsterkenntnis geäußert, daß die fallengelassenen Bälle auf sein Konto gehen. Da wäre es klar, daß sein Quarterback und der Offensive Coordinator das Vertrauen in ihn verloren hätten. Er müsse sich jetzt zusammenreißen und das Beste für sein Team bringen.
Na, das ist ja mal eine Erkenntnis.

Die besten Spieler der Woche 16

AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
23 von 26 Pässen für 267 Yards, 4 Touchdowns
Seine 15. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB LA MARR WOODLEY, PITTSBURGH STEELERS
2 Sacks, 10 Tackles, 1 abgewehrter Pass, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR BRAD SMITH, NEW YORK JETS
Trug 1 Kickoff über 106 Yards zum Touchdown zurück
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB JAY CUTLER, CHICAGO BEARS
20 von 35 Pässen für 273 yards, 4 Touchdowns, 1 Interception
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB JON BEASON, CAROLINA PANTHERS
13 Tackles, 1 Sack, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-KR MICHEAL SPURLOCK, TAMPA BAY BUCCANEERS
196 Returnyards insgesamt, darunter 1 Touchdown über 77 Yards
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

30. 12. 2009

Kurzberichte
polian-sb-trophaeeVöllig überrascht zeigte sich der Präsident der Colts, Bill Polian (Bild), über die Reaktion der Fans. Er konnte es überhaupt nicht verstehen, daß sie sich die Kehle aus dem Leib buhten, als die Starter aus dem Spiel genommen wurden.
Ein typisches Beispiel dafür, wie sich manche da oben von den normalen Menschen hier unten entfernt haben.
Polian zeigte sich erschrocken über die Reaktionen der Wut, die ihm und den anderen Verantwortlichen danach entgegengeschlagen sind.
Er ist der Meinung, daß die Organisation im Vorfeld ganz klar deutlich gemacht hat, daß es nicht um so einen blöden ungeschlagenen Rekord geht, sondern nur darum, mit einem gesunden Team in die Playoffs zu gehen um den Super Bowl zu gewinnen.

Die Minnesota Vikings führen mit acht Spielern die Pro Bowl Teams an. Einer davon ist natürlich Brett Favre. Seine 11. Wahl ist ein neuer NFL Rekord für Quarterbacks.
Dadurch, daß das Spiel dieses Mal vor dem Super Bowl ausgetragen wird, wird es natürlich noch viele Nachrücker geben, denn von den beiden Teams, die um die Krone der Liga kämpfen, wird selbstverständlich niemand am Pro Bowl teilnehmen.
Von den Bengals wird übrigens auch niemand am Pro Bowl teilnehmen, weil kein Spieler gewählt wurde.
Hier sind die nominierten Spieler...

Die Steelers wissen, daß der Einzug in die Playoffs für sie einer Mission: Impossible gleicht.
Sie selber müssen erstmal gegen die Dolphins gewinnen, was nicht leicht sein dürfte.
Dann müssen die Patriots noch gegen die Texans gewinnen und die Bengals noch gegen die Jets.
Das dürften die beiden größten Probleme sein, denn weder die Bengals, noch die Patriots werden ihre Starter durchspielen lassen. Eine der widerlichsten Absonderheiten der NFL könnte also den Steelers den Weg in die Playoffs verwehren. Doch Head Coach Mike Tomlin findet das OK. Für ihn haben sich die Steelers selber in diese Ausweglose Situation manövriert und ihn stört es deshalb nicht, daß der Wettbewerb verzerrt wird.
Ganz ehrlich?
Ein Team, das in dieser Saison gegen die Chiefs, die Raiders und die Browns verloren hat, gehört nicht in die Playoffs.

29. 12. 2009

Chicago schlägt Minnesota
cutler-jay-bears200Es war das letzte Monday Night Spiel der Saison, das letzte Monday Night Spiel des Jahrzehnts und eines der besten.
Die Bears wollten den eigenen Zuschauern und dem nationenweiten TV-Publikum beweisen, daß noch ein Funken Leben in ihnen ist, trotz der verkorksten Saison.
Und so machten sie den Vikings das Leben zur Hölle.
In der ersten Halbzeit lagen sie schon 16:0 vorne und das Spiel erinnerte sehr an die schlechte Vorstellung, die Minnesota gegen die Panthers ablieferte.
Doch in der zweiten Halbzeit erwachten die Vikings, die immerhin noch die Chance hatten, sich das Heimrecht in den Playoffs zu sichern.
16 Sekunden vor Spielende warf Brett Favre, nach einem dieser Wunder-Comebacks, den Touchdown zum 29:30.
Es hätte 30:30 gestanden, wenn nicht ein Extrapunktversuch von Rian Longwell zuvor im Spiel von den Bears geblockt worden wäre.
So trat Longwell an, um den 30:30 Ausgleich zu erzielen und das Spiel ging in die Verlängerung, wo ein Fumble von Vikings Running Back Adrian Peterson den Siegesdrive der Bears möglich machte.
Jay Cutler (Bild) warf einen Touchdownpass über 39 Yards zum 36:30 Sieg Chicagos in einem tollen MNF Spiel.
Die Saints haben damit das Heimrecht in den Playoffs sicher, solange sie dabei bleiben.
Die Vikings können ihren spielfreien Tag in der ersten Runde noch an die Eagles und sogar an die Cardinals verlieren.

Steelers Wide Receiver Hines Ward hat eine Oberschenkelverletzung. Sein Einsatz im wichtigen Spiel gegen Miami ist gefährdet.

Die Eagles müssen für den Rest der Saison auf Jamaal Jackson verzichten. Der Center zog sich einen Bänderriss im Knie zu.

Der Tag danach war ein Spießroutenlauf für die Giants.
Nach der blamablen 9:41 Niederlage gegen die Panthers entschuldigten sie sich bei den Fans und suchten nach Erklärungen.
Die zu finden und zu korrigieren haben sie nun Zeit bis zur nächsten Saison, denn die Niederlage im letzten Spiel im Giants Stadion besiegelte ihre Playoffhoffnungen.
Osi Umenyiora war so frustriert, daß er seinen Rücktritt vom Football in Aussicht stellte.

28. 12. 2009

Mehr Klarheit im Playoffrennen
playoffs200702In der NFC ist soweit alles klar. Drin sind die New Orleans Saints, die Minnesota Vikings, Arizona Cardinals, Dallas Cowboys, Philadelphia Eagles und die Green Bay Packers.
Kein anderes Team hat mehr eine Chance, in der NFC noch in die Playoffs zu kommen.
Nur Feinheiten müssen noch ausgespielt werden, wie der Sieger der NFC East im Endspiel der beiden nächste Woche.

In der AFC werden sich viele Teams bei den Colts bedanken, als erstes die Jets.
Indianapolis machte seine Ankündigung wahr und schonte seine Starter. Zwar erst nach der Halbzeit, aber die Jets nahmen das Geschenk dankbar an und sicherten sich einen 29:15 Sieg in Indianapolis und die Führung im Playoffrennen. Das Publikum in Indianapolis buhte sich die Kehle aus dem Hals, und auch die Spieler machten sehr saure Mienen.
Die Steelers, Broncos, Ravens, und Texans sind die angeschissenen und werden ihre Danksagungen an die Colts schicken, denn durch diese Wettbewerbsverzerrung haben sie es nun viel schwerer.
Fest für die Endrunde gebucht sind die Colts, Chargers, Bengals und Patriots, die alle ihre Divisionen gewonnen haben.

brees-drewIn der vorletzten Woche ging es noch um viel und einige Teams überraschten, so die Saints. Nach der Niederlage gegen Dallas mussten sie sich nun sogar den Buccaneers geschlagen geben, die in der Verlängerung 20:17 gewannen. Ob der Zauber der Saints verflogen ist?

Keine Überraschung gab es in Washington. Die Cowboys spielten zwar schlecht, aber für die Redskins reichte es zum 17:0 Sieg.
Zuvor hatten die Eagles knapp gegen Denver gewonnen und somit kommt es zum bereits erwähnten Endspiel um den Gruppensieg in der NFC East.

Eine Riesenüberraschung war die deutliche Schlappe, die die Giants gegen die Panthers erlebten. Das allerletzte Spiel der Giants im Giants Stadion verloren sie überdeutlich mit 41:9. Damit verspielten sie auch ihre letzte, minimale Chance auf die Playoffs.
Nächste Woche findet das letzte Spiel der Jets in der alten Schüssel statt, bevor die beiden New Yorker Teams nächstes Jahr in ihr neues Stadion ziehen.
Gegner der Jets werden die Bengals sein und die NFL machte dieses Spiel zum Sunday Night Spiel.
Was, wenn die Bengals sich auch schonen, so wie die Colts?
Dann hätte der Playoffeinzug der Jets einen ganz üblen Beigeschmack. Wie die Jets, so haben es auch die Ravens in der eigenen Hand. Wenn Baltimore, gegen Oakland, gewinnt, und die Jets gegen die Bengals, sind die beiden drin.

26. 12. 2009

1 Woche Ruhepause für San Diego
Rivers_Philip4So langsam fragte man sich ja, wie die Titans es geschafft haben, nach einem 0-6 Start eine Siegesserie hinzulegen, die sie beinahe noch in die Playoffs gebracht hätte?
Nach dem Spiel gegen die Chargers stellt man sich die Frage um so mehr.
Obwohl die Titans tatsächlich wirklich noch eine minimale auf die Playoffs hatten, spielten sie, als ginge die ganze Liga sie nichts an.
Null Defense, noch weniger Offense.
Chargers Quarterback Phillip Rivers (Bild) vervollständigte 21 seiner 27 Pässe für 264 Yards und 2 Touchdowns. Dabei verteilte er seine Pässe an neun verschiedene Receiver.
So kamen die Chargers zu einem locker herausgespielten 42:17 Sieg und können sich als zweitbestes Team der AFC in der ersten Runde der Playoffs eine Pause gönnen.
Damit würden sie erst im AFC Endspiel auf die Colts treffen, die sie in den letzten Jahren immer gut beherrscht haben.

Die Panthers werden sehr wahrscheinlich ohne DeAngelo Williams gegen die Giants antreten.
Der Running Back hat einen verstauchten linken Knöchel und konnte in dieser Woche nicht trainieren.
Auch Ersatz- Running Back Tyrell Sutton ist verletzt, sowie Quarterback Matt Moore und Cornerback Richard Marshall, die alle als fraglich gelistet sind.

Das Spiel der Broncos gegen die Eagles ist für Denver überlebenswichtig.
Da werden sie Wide Receiver Eddie Royals doppelt vermissen, der wegen einer Nacken- und einer Handverletzung nicht spielen kann.

25. 12. 2009

Kurzberichte
Stafford-MatthewDie Lions setzten Matt Stafford (Bild) für den Rest der Saison auf die Verletztenliste.
Am Dienstag wird der Quarterback am Knie operiert. Die Verletzung, eine verschobene Kniescheibe, zog er sich am 4. Oktober gegen Chicago zu. Seitdem spielte er damit, allerdings Beschwerdefrei.

Das Monday Night Spiel zwischen den Giants und Washington war für zwei Spieler teuer.
Redskins Defensive Tackle Albert Haynesworth muss $10.000 Strafe zahlen und Giants Running Back Brandon Jacobs $7.500, weil sie sich in die Haare kriegten.
Dafür, daß Vikings Defensive Tackle Kevin Williams Panthers Quarterback Matt Moore unterhalb der Knie angriff, muss er $5.000 zahlen.

Im Lauf der Woche wurde das Knie von Troy Polamalu erneut untersucht.
Das Ergebnis ist nicht so gut. Der Safety der Steelers wird wohl auch gegen die Ravens nicht dabeisein können.

24. 12. 2004

Kurzberichte
taylor-fredFred Taylor (Bild) hatte eine Vision. Der ehemalige Running Back der Jaguars glaubt zu wissen, daß es sein ehemaliges Team ist, das nach Los Angeles wechseln wird.
Möglich wäre es, denn obwohl die Jaguars in der laufenden Saison passabel spielten und sogar Playoffchancen hatten, zeigten die Zuschauerränge bei Heimspielen sehr viele leere Plätze.
Nur ein Spiel war ausverkauft, das gegen die Colts.
Seit 1994 hat die Stadt der Engel mit dem zweitgrößten TV Markt der Staaten kein NFL Team mehr. Jetzt hat der Bau eines neuen Stadions begonnen, das nur noch ein Team braucht, das darin spielt.

Brad Childress und Brett Favre haben sich in dieser Woche bereits zweimal zusammengesetzt und über ihren Disput im letzten Spiel gegen die Panthers gesprochen.
Am Mittwoch bestanden sie vor der Presse darauf, daß ihre Meinungsverschiedenheiten ausgeräumt seien.
Minnesota hat zwei der letzten drei Spiele verloren. Das gibt Grund zur Besorgnis. Läßt der Arm Favres doch wieder nach?
Childress jedenfalls wollte Favre vom Platz holen, weil er von der Defense der Panthers über denselben geprügelt wurde. Favre hatte etwas dagegen, zumal es zu dem Zeitpunkt noch 7:6 für die Vikings stand.
Bevor Favre die Vikings übernahm, also ins Team kam, verlangte Head Coach Childress von seinen Spielern, vor Allem den Quarterbacks, totale Disziplin. Sowohl Brad Johnson als auch Gus Frerotte hatten sich schon darüber aufgeregt, daß Childress nicht auf sie hörte, wenn sie während eines Spiels mit Vorschlägen zu ihm kamen.
Da ist es natürlich nicht leicht für ihn, daß der unglaublich selbstbewußte und erfahrene Favre es wagt ihm zu widersprechen.
Aber um des Erfolgs willen muss Childress wohl auf seinen Quarterback eingehen, ohne den die Vikings nicht so weit oben ständen, wie sie stehen.

In Buffalo fing es an. Da hatte ein Fan zu Spenden aufgerufen, um eine Anzeigenfläche auf einer elektronischen Anzeigetafel in der Stadt mieten zu können. Mit dieser Anzeige forderte er die Clubführung auf, endlich den unfähigen Head Coach Dick Jauron zu feuern.
Diese Methode macht Furore, denn nach Oakland und Cleveland sind jetzt die Fans in Chicago dran, eine Werbefläche zu mieten.
Sie fordern ihre Clubführung auf, endlich Head Coach Lovie Smith und General Manager Jerry Angelo den längst fälligen Tritt zu verpassen.
Zum dritten Mal in Folge finden die Playoffs ohne die Bears statt, die von den Monstern des Mittelwestens zu Kuschelteddys verkamen.
Bleibt zu hoffen, daß der Wille der Fans erhört wird.

Die besten Spieler der Woche 15

AFC
OFFENSE: QB BEN ROETHLISBERGER, PITTSBURGH STEELERS
29 von 46 Pässen für 503 Yards, 3 Touchdowns
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB DOMONIQUE FOXWORTH, BALTIMORE RAVENS
2 Interceptions, 3 Tackles
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JOSHUA CRIBBS, CLEVELAND BROWNS
2 Kickoff-Return Touchdowns über 100 und 103 Yards
Mit seinen nunmehr 8. Kickoffreturn Touchdowns stellte er einen neuen NFL Rekord auf
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB JONATHAN STEWART, CAROLINA PANTHERS
25 Läufe für 109 Yards, 2 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DE MARCUS WARE, DALLAS COWBOYS
2 Tackles, 2 Sacks, 2 erzwungene Fumbles
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P BEN GRAHAM, ARIZONA CARDINALS
7 Punts für durchschnittlich 50,3 Yards, 3 davon landeten innerhalb der 20 der Lions
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

23. 12. 2009

In Washington regiert Zorn
zorn-jim2Es war eine der schlimmsten Niederlagen in der Geschichte der Redskins.
Hätte es jemals eine minimale Chance gegeben, daß Head Coach Jim Zorn (Bild) auch nach der Saison seinen Job behält, diese Niederlage war die Unterschrift unter seine Entlassungspapiere.
Unter den Fans herrscht blanker Zorn auf das Team und seinen Head Coach.
Intern werden schon Gespräche mit einigen Assistenztrainern geführt, die Zorn ersetzen sollen, vornehmlich mit dem Coach der Secondary, Jerry Gray, einem Farbigen.
Einen Alibi-Schwarzen muss man ja in Betracht ziehen, damit man später dann einen Weißen Kandidaten verpflichten darf.
Die Redsinks wollen nämlich unbedingt Mike Shanahan, mit dem sie letzte Woche Gespräche geführt haben.

Kurzberichte
Nachdem bekannt wurde, daß Brett Favre sich schon einige Male gegen seine Auswechslung gewehrt hat, erfolgreich gewehrt hat, meldete sich ein ehemaliger Teamkollege zu Wort.
LeRoy Butler, Safety der Packers von 1990 bis 2001, weiß, warum sich Favre durchsetzen konnte: „Brett hat das Sagen im Team, da bin ich sicher,“ behauptet er. „Jeder in Minnesota weiß das. Wenn zum Beispiel Adrian Peterson mehr Einsatz verlangt, dann geht er nicht zu Childress sondern zu Brett. Brett ist eine Diva, er war das schon bei uns. Er sagt, wo es langgeht.“
Solange das die Vikings in den Super Bowl bringt, warum nicht.

Am heutigen Mittwoch wird das Knie von Troy Polamalu noch mal untersucht.
Ob der Safety der Steelers im überlebenswichtigen Spiel gegen die Ravens eingesetzt werden kann, wird sich dann entscheiden.
Bereits gegen die Packers wollte er wieder dabei sein, aber die Schmerzen waren noch zu stark.

Am Dienstag wurde Chris Henry beerdigt.
Der Wide Receiver der Bengals, der letzte Woche verstarb, wurde unter Anteilnahme des Teams zu Grabe getragen.

22. 12. 2009

jacobs-brandonDie Giants bleiben im Playoffrennen
Wenn die Redskins gegen die Cowboys im nächsten Sunday Night Spiel genauso motiviert, engagiert und mit all ihrer spielerischen Brillanz auftreten, wie gegen die Giants, dann sollten die Cowboys sich den anstrengenden Flug nach Washington sparen.
Einfach den Sieg auf der Habenseite verbuchen und fertig.
Die Giants hatten jedenfalls im Monday Night Spiel nicht mehr, als eine lockere Trainingseinheit zu absolvieren.
Zur Halbzeit lagen sie schon 24:0 in Führung und ließen es danach ruhiger angehen.
Was die Redskins ihren Zuschauern boten, war eine Frechheit.
Wegen des eisigen Winters waren im Raum Washington Schulen und öffentliche Gebäude geschlossen, doch die Fans strömten wieder in Scharen ins Stadion.
Das Team trat seine treuen Anhänger in den Hintern.
Die Gerüchte, daß das Team sich schon aufgegeben hat und nur noch auf das Ende der Saison wartet, sind keine Gerüchte.
Die Giants gewannen mit 45:12. Mehr Punkte hätte Washington nur erzielen können, wenn man die Endzone der Giants für sie an die 50 Yards Linie verlegt hätte.
Die 12 Punkte waren allerdings keine vier Field Goals, sonder zwei Touchdowns ohne Extrapunkte.

Dallas hatte einen Kicker, der Mist war.
Jetzt haben sie einen Kicker, der großer Mist ist.
Sie feuerten Nick Folk und ersetzten ihn durch Shaun „Suishame“, den die Redskins letzte Woche wegen erwiesenen Unvermögens feuerten.

Mike Holmgren hat einen neuen Posten. Der ehemalige Head Coach, der die Packers zum Super Bowl Sieg coachte, ist Präsident der Cleveland Browns.
Nach Jahrzehnten der Niederlagen und der Unfähigkeit des Vorstands soll der einst so stolze Club wieder Anschluß an die besseren Teams gewinnen.
Viele Experten erwarten, daß Holmgren als erstes Head Coach Eric Mangini feuern wird. Andere setzen darauf, daß er Mangini noch Zeit zum Umbau des Teams gibt.
Selber als Head Coach anzutreten, das schließt Holmgren komplett aus.

Herber Rückschlag bei den Titans. Sie träumen ja immer noch davon, die Playoffs zu erreichen, doch zwei Spielerausfälle machen das Ziel schwerer Erreichbar, als es sowieso schon ist.
Linebacker Keith Bulluck hat einen Kreuzbandriss und wird erst kurz vor der nächsten Saison wieder einsatzbereit sein.
Outside Linebacker David Thornton wurde an der Schulter operiert und fällt für den Rest der Saison aus.

21. 12. 2009

Woche 15
roethlisAuf den Blick in den Spielplan konnte einem schwindlig werden. Lauter Spiele die wichtig für die Playoffs waren.
Am Sonntag stach jedoch ein Spiel besonders hervor, Packers at Steelers. Zwei der berühmtesten, ältesten und traditionsreichsten Teams trafen aufeinander und beide brauchten dringend einen Sieg.
Das Spiel hielt, was es versprach und wurde ein echter Knaller. Es war ein fehlerfreies Spiel, denn kein Team hatte einen Ballverlust zu beklagen.
Alleine in den letzten acht Minuten wechselte die Führung vier mal.
3:58 Minuten vor Spielende gingen die Steelers mit 30:28 in Führung und Head Coach Mike Tomlin entschied sich für einen Onside Kick.
Seine Erklärung dazu war nachher, daß kein Team in der Lage war, das andere zu stoppen. Deshalb wollte er, daß die Packers schnell punkten, um selber noch mal an den Ball zu kommen und die Chance zum Sieg zu haben.
Der Plan ging auf. Die Packers bekamen den Ball an der 39 der Steelers und punkteten zum 36:30.
Pittsburgh kam noch mal in Ballbesitz und sie marschierten 86 Yards über den Platz zum Sieg.
Big Ben (Bild) warf einen Pass über 19 Yards an die linke Auslinie in der Endzone, als die Uhr ablief.
Mike Wallace fing den Ball und hatte gerade so beide Zehen im Spielfeld. Die Steelers hatten ihre minimalen Playoffhoffnungen am Leben erhalten.
In diesem 37:36 Erfolg warf Big Ben 46 Pässe von denen 29 ankamen für 509 Yards und 3 Touchdowns.
Die Packers hätten mit einem Sieg den Abstand auf die Vikings verkürzen können, denn...

Minnesota patzte in Carolina.
Verwundert rieb man sich die Augen, denn das Spiel lief genau andersherum, als man es sich vorgestellt hatte.
Die Panthers hatten die volle Kontrolle über die Vikings, egal ob in der Offense oder der Defense.
Zur Halbzeit wollte Vikings Head Coach Brad Childress Brett Favre sogar aus dem Spiel nehmen, weil der unter dem Druck der Verteidiger immer öfter zu Boden gebracht wurde.
Favre gewann eine gar nicht mal leise Diskussion mit seinem Head Coach und blieb im Spiel.
Ändern konnte er an der deutlichen 26:7 Niederlage aber überhaupt nichts.

Wieder trafen die Führer der AFC North, die Bengals, auf ein Team, das seine Division anführt, die Chargers. Doch die Bengals verkauften sich besser als letzte Woche, als sie gegen die Vikings nicht die Spur einer Chance hatten.
In einem Spiel, das lange so aussah, als würden die Chargers es leicht gewinnen, kämpften sie sich immer wieder heran.
54 Sekunden vor Spielende schoß Bengals Kicker Shayne Graham sein Team aus 34 Yards zum 24:24 Ausgleich.
Doch die Chargers nutzten die verbleibenden Sekunden und marschierten ihrerseits 46 Yards über den Platz in Field Goal Reichweite, obwohl sie keine Auszeit mehr hatten.
Nate Kaeding traf aus 52 Yards, drei Sekunden vor Spielende, und San Diego sicherte sich seine Division, denn...

Die Broncos verloren gegen die Raiders und haben keine Chance mehr, die AFC West noch zu gewinnen.
Denver ließ sich von einem Raiders Team besiegen, das mit dem dritten Mann, Charlie Frye, als Quarterback startete.
Vorteil Nummer zwei war, daß das Spiel in Denver stattfand, doch auch das half nicht.
Am Ende war es ein Touchdownpass von JaMarcus Russell, der die Broncos besiegte. Frye zog sich im letzten Viertel eine Gehirnerschütterung zu und Russell kam als Ersatzmann.
35 Sekunden vor Spielende warf er einen Touchdownpass über 10 Yards und der Extrapunkte brachte Oakland den 20:19 Sieg.

20. 12. 2009

Who dat?
folk-kicker-dallasWie wäre es mit Them Cowboys?
Tatsächlich bescherten die Cowboys den Heiligen die erste Niederlage in der Saison.
Es dauerte bis zum letzten Viertel, daß die Saints ihren ersten Touchdown erzielen konnten.
Zu nervös und überhastet agierte die Offense der Saints, bevor sie endlich zu sich selber fand.
Allerdings war die Defense der Cowboys auch in allerhöchster Alarmbereitschaft und machte es New Orleans so schwer, wie zuvor noch keine andere Verteidigung in dieser Saison im Superdome.
Auch in der Offense war Dallas voll da und spielte fast Fehlerfrei unter der Führung von Jason Garrett. Der Offensive Coordinator des Teams hatte seine Hausaufgaben gemacht und einen sehr guten Spielplan zusammengestellt.
Einziger Totalversager auf Seiten der Cowboys war, mal wieder, Kicker Nick Folk (Bild), der endlich gefeuert werden sollte.
Er vergab beim Stand von 24:17 für Dallas ein Field Goal aus 24 Yards, 2:19 Minuten vor Spielende.
Ein Treffer hätte dafür gesorgt, daß die Saints noch zweimal hätten punkten müssen, so hätten sie mit einem Touchdown zumindest den Ausgleich noch erzielen können.
Glück für Dallas, daß die Defense hielt und DeMarcus Ware einen Ballverlust von Quarterback Drew Brees erzwang.
Dallas brauchte nur noch abzuknien und schaffte, was noch keinem anderen Team 2009 gelang, sie schlugen die Saints.
Wahrlich, es ist die Zeit der Wunder!

Überall herrschen eisige Minustemperaturen und Schneefälle. Nicht nur bei uns, sondern auch in den USA.
Das ist das, was die Klimaforscher uns beharrlich als „Globale Erwärmung“ verkaufen wollen.
Nun, jeder spinnt auf seine Weise.
Die NFL verlegte die Spiele der Bears in Baltimore und der 49ers in Philadelphia von 19 Uhr unserer Zeit auf 22:15, damit die Schneeschipper mehr zeit haben, die Anfahrtswege, Zuschauerränge und Spielfelder vom Schnee zu befreien.
Aber auch die Bears brauchen mehr Zeit, um überhaupt nach Baltimore zu kommen.
Sie hatten ihre Abflugzeit schon von Samstagnachmittag auf Freitagabend vorverlegt, um einem herannahenden Schneesturm in Chicago zu entkommen, doch der Sturm war schneller.

19. 12. 2009

Kurzberichte
Ein vorhergesagter Schneesturm sorgt für eine Spielverschiebung.
Die Partie der Bears in Baltimore wurde von 19 Uhr MEZ auf 22:15 verschoben. Dadurch sollen die 700 romo1Schneeschipper mehr Zeit haben, den erwarteten Massen Herr zu werden.

Die Cowboys wollen sich im Spiel gegen die Saints nicht auf den Rücken legen und tot spielen.
Head Coach Wade Phillips, dessen Job auf dem Spiel steht, erwartet, daß die Saints von seinem Team einem echten Test unterzogen werden.
Viele Analysten und Reporter räumen Dallas allerdings keine Chance gegen New Orleans ein.
Das sieht Philipps als Motivation für sein Team. Er geht davon aus, daß die Cowboys es den Zweiflern zeigen werden und die Saints schlagen.
Und nächsten Donnerstag kommt das Christkind. Das ist so sicher, wie die Armen in der Kirche.

Gar nicht im Geheimen bestrafte die NFL Richie Incognito zur Zahlung einer $50.000 Strafe.
Der Rams Verteidiger hatte gleich zwei überharte Fouls im Spiel gegen die Titans, für die er bestraft wurde.
Am Dienstag wurde er übrigens von St. Louis gefeuert und landete sogleich bei den Bills.
Auf Seiten der Titans erwischte es Linebacker Keith Bulluck.
Er schleuderte nach einem Interception den Ball in die Zuschauerränge und das kostete ihn §10.000.

Im Spiel der Giants gegen die Eagles hatten Giants Center Shaun O´Hara und Eagles Defensive End Trent Cole eine Auseinandersetzung, die jeden $15.000 kostet.

Die Jets werden mit Mark Sanchez gegen die Falcons starten.
Der Quarterback hat keine Probleme mehr mit seinem angeschlagenen Knie.
Ob auf der anderen Seite Quarterback Matt Ryan spielen wird, steht noch nicht fest.

18. 12. 2009

Philosophiewechsel in Indianapolis?
Manning-Peyton2002Peyton Manning (Bild) persönlich hat sich dafür stark gemacht, die Starter in den letzten Wochen der Saison nicht zu schonen.
Präsident Bill Polian wollte seine besten Spieler in den Spielen vor den Playoffs auf die Bank setzen, wie die Colts es zuvor schon des Öfteren gemacht hatten.
Doch Manning erinnerte ihn daran, das das schon dreimal schief gegangen ist.
Und die Jaguars mussten darunter leiden.
Das Stadion in Jacksonville war zum ersten Mal in dieser Saison ausverkauft, weil die Fans ohne die besten Spieler bei den Colts einen Sieg witterten.
Vor dem Spiel spekulierten die Moderatoren und Analysten noch, ob die besten Spieler spielen würden und wenn, wie lange, doch nach dem Spiel hatten die, die nicht zu den 29 Spielern auf der Verletztenliste gehörten, durchgespielt und den 14. Sieg errungen.
Noch nie zuvor sind die Colts mit 14-0 in eine Saison gestartet und noch nie zuvor hat ein Head Coach in seinem ersten Jahr sein Team zu 14 Siegen geführt.
Nur die 1972er Dolphins und die die Patriots in der Saison 2007 konnten eine Saison mit 14-0 Siegen beginnen.
Jetzt will Manning auch die ungeschlagene Saison in Angriff nehmen und bearbeitet Polian weiter, die Starter nicht zu schonen. Er selber will sich auf keinen Fall auf die Ersatzbank setzen lassen. Auch sein Tight End Dallas Clark äußerte die Hoffnung, daß Head Coach Jim Caldwell so clever ist, die Starter durchspielen zu lassen.
Im besten Spiel, das das NFL Network in dieser Saison zeigte, wurde deutlich, wie ernst es Manning ist. Er warf Pässe für 308 Yards und 4 Touchdowns.
Die Jaguars haben zwar hervorragend mitgehalten in einem Spiel, in dem die Führung 10 mal wechselte, aber am Ende war es der eine Interception, den David Gerard kurz vor Spielende warf, der die Begegnung entschied.
Ein sehr knapper 35:31 Erfolg der Colts stand am Ende auf der Anzeigetafel.

Chris Henry ist tot.
Der Wide Receiver der Bengals gehörte zu den kriminellsten Spielern, die die NFL je sah.
In der Draft 2005 ließen viele Teams die Finger von ihm, denn schon in seinen Collegejahren war er als sehr problematisch aufgefallen.
Die Bengals gaben ihm eine Chance und drafteten ihn in der dritten Runde.
Im Dezember 2005 wurde er wegen Marihuanabesitzes verhaftet. Das war die erste von fünf Verhaftungen während seines ersten Aufenthalts bei den Bengals.
In der Saison 2007 war er für die erste Hälfte von der NFL suspendiert. Er und Adam „Pacman“ Jones sicherten sich den Ruf, die schwierigsten Spieler der Liga zu sein.
Nachdem Henry nach der Saison 2007 erneut verhaftet wurde, nannte ihn der Richter, der den Fall bearbeitete, eine „Ein-Mann Verbrechens-Welle“.
Am selben Tag wurde er von den Bengals gefeuert, die endlich genug von ihm hatten.
Doch vor der Saison 2008 gab Bengals Besitzer Mike Brown ihm eine zweite Chance und verpflichtete ihn erneut.
Vom spielerischen Standpunkt aus durchaus verständlich, denn Henry gehörte zu den besten Wide Receivern der Liga.
Henry hatte Brown in die Hand versprochen, sich zu bessern. Und bis zu dem letzten Vorfall hatte man auch nichts negatives über Henry mehr gehört. Sein Leben schien sich zu ordnen.
In der laufenden Saison brach er sich im November den linken Unterarm in einem Spiel gegen die Ravens und hatte seitdem keinen Kontakt mehr zum Team.
Was genau am Mittwoch passierte, wird von der Polizei noch rekonstruiert.
Fest steht, daß er einen handgreiflichen Streit mit seiner Verlobten hatte, im Haus ihrer Eltern.
Als sie mit ihrem Pickup Truck vor ihm fliehen wollte, sprang er hinten auf die Ladefläche.
Mit seinem linken Arm, der noch immer im Gips steckte, konnte er sich auf der kurvenreichen Straße wohl nicht richtig festhalten und fiel von der Ladefläche.
18 Stunden später gab das Krankenhaus, in das er eingeliefert wurde, den Tod des 26-jährigen bekannt.

Die Redskins haben einen General Manager
Dan Snyder, der Besitzer der Redskins, hat sich entschieden, sich aus den Spieleraffären etwas zurückzuziehen und verpflichtete Bruce Allen als General Manager.
Er ist der Sohn von George Allen, der von 1971-77 Head Coach der Redskins war und es in die Ruhmeshalle brachte.

17. 12. 2009

Kurzberichte
Henry_ChrisChris Henry (Bild) kämpfte mit seiner Verlobten und verlor.
Jetzt kämpft der Wide Receiver der Bengals um sein Leben.
Henry und seine Verlobte hatten eine lautstarke Auseinandersetzung, die im Haus ihrer Eltern begann. Seine Verlobte lief zum Pickup Truck und fuhr los. Henry sprang hinten auf die Ladefläche.
Etwa einen halben Kilometer vom Haus entfernt fiel Henry vom Truck und wurde beim Aufprall auf der Straße lebensgefährlich verletzt.
Der Sprecher des behandelnden Krankenhauses bezeichnete seinen Zustand als sehr ernst und man müsse mit dem Schlimmsten rechnen.
Gegen Loleini Tonga, Henrys Verlobte, wurde bisher keine Anklage erhoben.
Chris Henry gehört noch dem Kader der Bengals an, ist allerdings mit einem gebrochenen Arm zur Zeit für den Rest der Saison auf der Verletztenliste.

Tom Brady hat nicht mittrainiert. Den Quarterback der Patriots plagen zahlreiche Verletzungen. Sein größtes Problem ist es allerdings, Schlaf zu bekommen.
Brady hats an der Schulter, den Fingern und Rippen und ein Baby.
Warum man es als hochbezahlter Spieler der NFL allerdings nicht einrichten kann, daß man Nachts Schlaf kriegt, obwohl die Blage plärrt, ist ein Rätsel?
Letzte Woche hatte Brady am Mittwoch und Donnerstag auch nicht trainiert. Am Freitag dann trainierte er und spielte gegen die Panthers, mit durchwachsener Bilanz.
Auch die Defensive Linemen Vince Wilfork und Ty Warren nahmen nicht am Training teil.

Die besten Spieler der Woche 14

AFC
OFFENSE: WR BRANDON MARSHALL, DENVER BRONCOS
21 gefangene Pässe für 200 Yards, 2 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB KEITH BULLUCK, TENNESSEE TITANS
2 Interceptions, 10 Tackles
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JOSHUA CRIBBS, CLEVELAND BROWNS
Er hatte 200 Yards, 61 durch Punt Returns, 43 Kick Return Yards, 87 durch Laufspiel und 9 durch Pässe
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB FRANK GORE, SAN FRANCISCO 49ERS
25 Läufe für 167 Yards, 1 Touchdown
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB BRIAN ORAKPO, WASHINGTON REDSKINS
6 Tackles, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-WR DE SEAN JACKSON, PHILADELPHIA EAGLES
Er hatte 261 Yards, 178 durch gefangene Pässe und 83 durch Punt Returns, darunter 1 Punt Return Touchdown über 72 und 1 gefangenen Touchdown über 60 Yards,
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

16. 12. 2009

Kurzberichte
ware-demarcus2Am Sonntag wurde DeMarcus Ware (Bild) noch auf der Streckbahre aus dem Stadion gefahren, am Samstag will er gegen die Saints wieder antreten.
Die Verletzung, die er erlitt, war nur eine leichte Nackenprellung, und Ware spürt sie schon gar nicht mehr. Die Schwellung ist fast völlig verschwunden.
Die Teamärzte wollen jedoch noch ein paar Tests machen, bevor sie ihr OK zu seinem Einsatz geben.
Brauchen werden die Cowboys den Linebacker, wenn sie nicht noch weniger Chancen gegen die hochfavorisierten Saints haben wollen.

Brandon Marshall fing in dem Spiel gegen die Colts 21 Pässe, neuer NFL Rekord.
Mit jedem Fang, den er macht, steigert der Wide Receiver der Broncos seinen Marktwert, und der könnte ihn zum teuersten Spieler machen, den es je in der NFL gegeben hat.
Denn nach der Saison läuft sein Vertrag aus und in der nächsten Saison gibt es sehr wahrscheinlich keine Gehaltsobergrenze für die Teams. Da liegen die Dollar nur so auf der Straße und eine ganze Menge davon könnte Marshall einsammeln.
Die $40 Millionen, die Arizonas Larry Fitzgerald für vier Jahre erhält, sind da wohl nur Peanuts.

Die Knieverletzung, die sich Larry Fitzgerald gegen die 49ers zuzog, wird ihn nicht von weiteren Einsätzen abhalten.
Der Wide Receiver der Cardinals sagte, daß das Knie sich noch gereizt anfühle, aber der Schmerz lasse beständig nach.
Mehr Sorgen bereiten den Cards da Kicker Neil Rackers. Die kalten, feuchten Bedingungen im Candlestick Park haben seine Leistenverletzung verschlimmert und gegen Detroit könnte ein anderer Kicker an seiner Stelle antreten.

Ein Joint, ein guter Joint, das ist es, was ein Mann so braucht... oder so.
Jedenfalls ließ sich Falcons Defensive Tackle Jonathan Babineaux am Steuer seines Autos erwischen, mit einer brennenden Marihuanazigarette im Mund.
Ein Drogenspürhund wurde angefordert, der noch einige versteckte Drogenpäckchen erschnüffelte.
Die Polizei verhaftete Babineaux, was ihm in der Liga eine Sperre von vier Wochen einbringen kann.

Das Mißtrauen gegen JaMarcus Russell bei Head Coach Tom Cable sitzt tiefer, als gedacht.
Die Raiders verpflichteten J.P. Losman, da Bruce Gradkowski wohl doch nicht wird spielen können.
An seiner Stelle soll der dritte Mann Charlie Frye starten.
Losman, der gerade mit den Las Vegas Locomotives die erste Meisterschaft in der UFL gewann, soll als Ersatzmann für ihn fungieren.

Die NFL suspendierte Erin Henderson für vier Spiele.
Der Ersatz- Linebacker der Vikings hat gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen.

15. 12. 2009

13-1
Zum ersten Mal in der Geschichte der NFL gibt es zwei Teams mit 13-0 Siegen.
Beide haben ihre Division gewonnen und eine Freiwoche in der ersten Runde der Playoffs.
Das eine, die Colts, werden ihre Stammspieler den Rest der Saison schonen.
Das andere, die Saints, denken gar nicht daran.
Welche Philosophie wird sich als die klügere erweisen?
Indianapolis setzte 29 seiner Spieler auf die Verletztenliste für das Spiel gegen die Jaguars.
Abgesehen von der Wettbewerbsverzerrung, die die Colts auslösen könnten, wenn sie gegen die Jaguars verlieren, die ja noch auf der Jagd nach einem Wild Card Platz sind, könnten sie sich selber in den Fuß schießen.
Viermal haben sie bisher ihre Starter in den letzten Saisonspielen geschont, wenn sie Alles erreicht hatten, dreimal verloren sie daraufhin das erste Playoffspiel. Das Team hatte seinen Rhythmus verloren und die Spieler agierten, als wären sie gerade erst geweckt worden.
Die Saints wollen, genau deshalb, ihre Starter nicht schonen. Sie wollen mit einem eingespielten Team, das seinen Rhythmus beibehält, in der Endrunde auftrumpfen.
Zwei ungeschlagene Teams, zwei unterschiedliche Ansichten.

Kurzberichte
Falls Bruce Gradkowski ausfällt, so will Raiders Head Coach Tom Cable nicht automatisch auf JaMarcus Russell als Starter zurückgreifen.
Er überlegt, lieber den dritten Mann, Charlie Frye, antreten zu lassen.
Zu sehr hat man in der Raider Nation die Nase von dem unsäglichen Russell voll. Das ist endlich auch zu den Verantwortlichen des Teams vorgedrungen.
Im Spiel gegen Washington lag Oakland mit 10:17 zurück, als sich Gradkowski verletzte.
In der zweiten Halbzeit spielte Russell an seiner Stelle.
Die Raiders sahen augenblicklich wie ein anderes Team aus.
Sie erzielten im zweiten Durchgang nur noch drei Punkte und 39 Yards. Russell wurde sechs mal gesackt und verlor einmal den Ball.
In 105 kompletten Angriffsserien in dieser Saison mit Russell erzielten die Raiders 7 Touchdowns.
Mit Gradkowski erzielten sie in 51 Angriffsserien 7 Touchdowns.

Vince Young hat eine Oberschenkelzerrung.
Ob der Quarterback der Titans gegen die Dolphins im direkten Duell um einen Wild Card Platz wird antreten können, steht noch nicht fest.

Dieses Team wird sich in 60 Minuten selbst zerstören.
Im 13. Spiel der Saison taten die Cardinals wirklich alles, um den 49ers den Sieg zu schenken. Strafen über Strafen kassierten sie und sieben Ballverluste legten sie noch oben drauf in diesem Vorweihnachtsgeschenkpaket.
Ohne diese selbstzerstörerischen Anwandlungen hätten die 49ers sehr wahrscheinlich keine Chancen gehabt, aber sie nutzten, was ihnen angeboten wurde und gewannen mit 24:9.
Die Cardinals hätten mit einem Sieg auch die Division gewonnen und die Playoffs sicher gehabt, das muss nun noch warten.

14. 12. 2009

Woche 14
manning-peyton200Die Indianapolis Colts haben gewonnen.
Das ist keine bemerkenswerte Meldung, das machen sie halt fast immer. Aber mit ihrem Sieg gegen die Broncos gewannen sie das 22. reguläre Saisonspiel in Folge und das 114. Spiel in einem Jahrzehnt, beides neue NFL Rekorde.
Sie gewannen auch den Heimvorteil in den Playoffs, als bestes Team der AFC.
Den allerdings können sie auch gebrauchen, denn in den letzten Spielen wollen sie ihre Starter wieder schonen, wie schon zuvor, wenn sie Alles erreicht hatten.
NUR, in vier Saisons haben sie in den letzten Wochen ihre Starter geschont und dreimal haben sie dann das erste Playoffspiel verloren, weil die Spieler zwar ausgeruht und gesund, aber nicht mehr im Rhythmus waren.
Es ist also nicht intelligent von ihnen, einen fünften Versuch zu starten, der schon am Donnerstag gegen die Jaguars beginnt.
Bei den mit 16:28 unterlegenen Broncos hat es übrigens auch einen Rekord gegeben. Wide Receiver Brandon Marshall fing 21 Pässe, das hat zuvor noch niemand in einem einzigen Spiel geschafft.
Aber was nutzt ihm dieser Rekord, der ohne einen Sieg ohne Wert bleibt?

Die Chargers nutzten die Dezemberflaute der Cowboys und bauten ihren Vorsprung auf die Broncos aus.
Die Chargers sind nun 16-0 im Dezember und Dallas versteht es immer noch nicht, in diesem Monat zu gewinnen.
Dabei lieferten sie wirklich eine Leistung ab, die zum Sieg gereicht hätte, wenn nicht ihr Kicker versagt hätte.
Wie so oft, haben die echten Spieler die Prellungen kassiert und der Mann, der nur das Ei zwischen die Stangen schießen muss, trifft nicht.
Aus 42 Yards setzte er einen Versuch neben das Tor.
Allerdings hatte die Verteidigung der Chargers auch einen tollen Goal Line Stand gegen Dallas und in vier Versuchen schafften die Cowboys es nicht, den fehlenden Meter zu überbrücken.
So kam San Diego zu einem hart erkämpften 20:17 Sieg.
Während des Spiels erlitt Dallas Linebacker DeMarcus Ware eine Nackenprellung und musste ins Krankenhaus. Das konnte er aber kurz darauf schon wieder verlassen.

Die Giants hatten es in der Hand, im eigenen Stadion die Eagles nicht davonfliegen zu lassen.
Hat nicht geklappt.
Zwar zeigten sie bedeutend mehr Einsatz und Leistung, als in den vergangenen 5-6 Wochen, aber Philadelphia war den Tick stärker, der ihnen den Sieg brachte.
45:38 gewannen sie in einem tollen Shootout und haben nun einen leichten Vorsprung in der Tabelle vor den Cowboys und New York, die ihnen beide wohl nicht mehr gefährlich werden.

Im Spiel der Bengals in Minnesota trafen zwei Tabellenführer aufeinander, aber nur die Vikings konnten beweisen, daß sie zurecht dort stehen.
Die Bengals traten auf, wie die Bengals, die man gewohnt ist: planlos, kopflos, hilflos.
Zwar hielt ihre Defense Brett Favre und Co. so gut in Schach, wie sie konnte, aber die Vikings Offense überrollte sie dennoch.
Cincinnatis Angriff war völlig abgemeldet und so schmeichelt der Sieg der Vikings mit nur 30:10 ihnen noch.

Raiders Quarterback Bruce Gradkowski hat sich gegen die Redskins in beiden Knien Bänder angerissen. Dennoch geht er nicht davon aus, daß er eine Pause einlegen muss.

11. 12. 2009

Wars das für die Pittsburgh Softies?
roethlisEine Blamage kann passieren.
Aber nur vier Tage später eine erneute Blamage, das ist nicht hinnehmbar.
Doch der Titelverteidiger schaffte es am Sonntag und am Donnerstag gegen klare Punktelieferanten zu versagen.
Die Cleveland Browns wollten den paar Zuschauern, die bei eisigen Temperaturen den Weg ins Stadion gefunden hatten, etwas bieten. So jedenfalls sah es aus. Und die Browns trumpften auf, besonders mit ihrer Verteidigung, die unüberwindlich schien.
Acht mal sackten sie Softies Quarterback Little Ben (Bild) und die Offense konnte sogar einen Touchdown erzielen.
Nach dieser unterirdischen Vorstellung hat Pittsburgh es auch gar nicht verdient in die Playoffs zu kommen, die nun meilenweit entfernt sind.
Die Browns dagegen konnten mit dem 13:6 Sieg die Zahl ihrer gewonnen Spiele glatt verdoppeln... auf 2.

Kurzberichte
Raiders Quarterback JaMarcus Russell ist enttäuscht darüber, daß er von seinem Head Coach auf die Ersatzbank verbannt wurde.
Vielleicht ist er genauso enttäuscht, wie die Fans es von seinen „Leistungen“ sind?
In seinen 25 Starts für Oakland hat er eine Bilanz von 7-18 Siegen.
Die Raiders haben ihn nun kontaktiert, um seinen Vertrag nach zu verhandeln. Die $29 Millionen an garantiertem Verdienst sind ihnen zuviel.
Verständlich, wenn man die Leistung Russells daneben stellt.
Russell aber sieht überhaupt nicht ein, diesen Gedanken auch nur einen Millimeter weiter zu verfolgen.
Daß Bruce Gradkowski viel besser spielt als er, schreibt er nur den anderen Spielern zu. Die Passempfänger würde ihre Routen auf einmal viel besser laufen und die Line würde besser blocken. Mit Gradkowski habe das nichts zu tun. Wenn ein Quarterback so gute Spieler um sich hätte, könnte er halt gut aussehen.
Aber waren diese Leute nicht auch schon da, als Russell so kläglich spielte?
Für JaMarcus Russell ist JaMarcus Russell der Quarterback der Zukunft für die Raiders.
Mit dieser Meinung dürfte er A) allein dastehen und B) bald auf der Straße.

Titans Quarterback Vince Young war gerade dabei, die Kurve zu kriegen, da erwischte es ihn am Knie.
In der Niederlage gegen die Colts verletzte er sich am rechten Knie, doch Head Coach Jeff Fisher rechnet nicht damit, daß sein Quarterback ausfällt.
Young trainierte mit der ersten Mannschaft, schonte das Knie aber auffällig.

Tom Brady hat zum zweiten Mal in dieser Woche nicht trainieren können.
Der Quarterback der Patriots ist an einem Finger der rechten Hand verletzt, an der rechten Schulter und an den Rippen.
All diese Verletzungen plagten ihn auch schon im Spiel gegen die Dolphins, so daß davon ausgegangen werden kann, daß Brady nicht ausfällt.

10. 12. 2009

Kurzberichte
sanchez-mark-und-rex-ryanMark Sanchez (Bild) ist sauer auf seinen Head Coach. Rex Ryan will den am Knie verletzten Quarterback schonen und schickt Kellen Clemens als Starter gegen die Buccaneers in die Schlacht.
Sanchez ist allerdings der Meinung, daß sein geprelltes Knie ihn nicht vom Einsatz abhalten sollte. Ryan und die Teamärzte sind jedoch anderer Meinung, also basta.

Die Cowboys laden ihre Colts, denn sie wollen um ihren Head Coach kämpfen.
Das Team ist gerade dabei, seinen alljährlichen Zusammenbruch im Dezember zu erleben.
Wenn die Spieler wirklich um den Erhalt ihres Cheftrainers kämpfen wollen, würde sich eine Vermeidung dieses Zusammenbruchs ganz sicher sehr positiv auswirken.
Jerry Jones macht keine Anstalten, den Vertrag von Wade Phillips nach der Saison zu verlängern.
Ein weiteres Vorbeischrammen an den Playoffs, oder ein Erreichen der Endrunde, ohne einen Sieg, wäre das Ende der Ära Phillips in Dallas.
Die Spieler haben es in der Hand, wenn sie wirklich um ihn kämpfen wollen: Versagen sie isser weg, trumpfen sie auf, bleibt er... vielleicht.

Von den Giants kam übrigens noch eine persönliche Bemerkung in Richtung Flozell Adams. Der ehemalige Defensive End Michael Strahan nannte den Offensive Tackle der Cowboys einen Idioten und riet ihm, cleverer zu werden.

Patriots Quarterback Tom Brady beschwört sein Team, nicht den Einzug in die Playoffs zu vergeigen.
Ihm passt die Einstellung einiger Spieler nicht, die seiner Ansicht nach nicht die volle Leistung bringen, die nötig wäre, New England weiter zu bringen.
Head Coach Bill Belichick schickte einige Spieler am Montag nach Hause, nachdem sie zu spät zu einer Mannschaftsbesprechung aufgetaucht waren. Unter ihnen waren Wide Receiver Randy Moss und drei wichtige Verteidiger.
Aus der Ferne meldete sich Richard Seymour. Der Defensive Tackle wurde in einer Nacht und Nebel Aktion an die Raiders abgeschoben.
Mit ihm, so sagte er nun der Presse, wäre die Defense nicht so eingebrochen, wie sie es ist.
Tom Brady ist übrigens am Mittwoch Vater eines Sohnes geworden. Mal sehen, wie das nächtliche Geplärre jetzt seine Leistung beeinflußt.

Überraschung in Philadelphia.
Die Eagles verlängerten den Vertrag von Head Coach Andy Reid bis zum Ende der Saison 2013.
Wieviel Reid verdient wurde nicht verlautbart, aber aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wird eine Summe von 5-6 Millionen Dollar pro Jahr genannt.

Die besten Spieler der Woche 13

AFC
OFFENSE: QB BRUCE GRADKOWSKI, OAKLAND RAIDERS
20 von 33 Pässen für 308 Yards, 3 Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB JUSTIN DURANT, JACKSONVILLE JAGUARS
1 Interception, 1 Sack, 8 Tackles
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K DAN CARPENTER, MIAMI DOLPHINS
3 von 3 Field Goals
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB KURT WARNER, ARIZONA CARDINALS
22 von 32 Pässen für 285 Yards, 3 Touchdowns
Seine 9. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB CLAY MATTHEWS, GREEN BAY PACKERS
6 Tackles, 2 Sacks, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR DOMENIK HIXON, NEW YORK GIANTS
3 Punt Returns für 95 Yards, darunter 1 über 79 Yards zum Touchdown 
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

09. 12. 2009

Kurzberichte
polamalu-200Beim Versuch, die Saison nicht komplett zu vergeigen, wird den Steelers Safety Troy Polamalu (Bild) wohl nicht mehr zur Verfügung stehen.
Er rechnet nicht damit, daß er mit seinem verletzten Knie in der laufenden Saison noch mal eingesetzt werden kann.
Für die Playoffs könnte er wieder fit sein, aber die finden ja sehr wahrscheinlich ohne den Titelverteidiger statt.
Pittsburgh hat über die Saison im vierten Viertel neun Touchdownpässe kassiert, so viele, wie kein anderes Team. Mit 1.037 erlaubten Passyards liegen die Steelers nur vor Arizona, das 1.206 Passyards zugelassen hat.
Polamalu dazu: „Ganz ehrlich, ich glaube nicht, daß ein Spieler einen großen Unterschied gemacht hätte, wie die Saison für unser Team verläuft.“
Na, wenn er sich da mal nicht unterschätzt.

Ein Sombrero für $30.000.
Soviel kostete Chad 85 der Spaß, nach einem Touchdown einen riesigen mexikanischen Hut aufzusetzen.
Die hohe Strafe hält ihn nicht davon ab, für einen Touchdown gegen die Vikings im nächsten Spiel auch wieder etwas zu planen.
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung sollte der Typ zwecks seines Geltungsdrangs mal einen guten Psychiater aufsuchen.
Das ist nicht mehr lustig sondern nur noch lästig.

Die Saison ist für Clinton Portis beendet.
Der Running Back der Redskins wurde mit seiner Gehirnerschütterung, die er letzten Monat erlitt, für den Rest der Saison auf die Verletztenliste gesetzt.
Damit kann er vier Spieltage früher in Urlaub gehen, als der Rest des Teams.

Knapp daneben ist halt auch vorbei und so endete die Verpflichtung von Redskins Kicker Shaun “Suishame“ mit seinem 23 Yards Fehlschuß gegen die Saints.
Als Ersatzmann für ihn soll Graham Gano aus der UFL die restlichen Spiele bestreiten.
Gano schoß das Field Goal zum Sieg in der Verlängerung für die Las Vegas Locomotives im UFL Endspiel.

Die Bills überlegen weiter ernsthaft, Tim Tebow einzuberufen.
Der Quarterback der Florida Gators wird in der nächsten Draft zur Verfügung stehen, doch seine Draftposition, also sein Wert, ist noch fraglich.
Die Bills könnten sich vorstellen, ihn als Allrounder zu verpflichten, der das Ausrechnen ihres Angriffs zum Ratespiel macht.
Gerade für die in der NFL gerade wiederbelebte Wildcat Offense wäre er ein Traumspieler.
Allerdings gibt es tatsächlich neun Teams in der Liga, die schlechter dastehen, als die Bills und die vielleicht auch Interesse an Tebow haben.
Aber noch können die Bills ja genügend Spiele verlieren, um sich in der Draftreihenfolge weiter nach oben zu schieben.

Flozell Adams, dem unangefochtenen Königs des Offsides, gingen gegen die Giants die Nerven durch.
Der Offensive Tackle der Cowboys schubste Giants Defensive End Justin Tuck, als es in die Halbzeitpause ging. Das kostete ihn eine Strafe von $50.000.
Bereits nach dem ersten Spiel gegen die Giants musste er eine Strafe zahlen. Hier hatte er Tuck ein Bein gestellt.
Nach dem Spiel am Sonntag bezeichnete Tuck Adams als Drecksack und Feigling.

In Woche 15 verlegte die NFL das Spiel der Packers in Pittsburgh von 19 Uhr auf 22:15 Uhr unserer Zeit.

08. 12. 2009

Das Playoffrennen
rodgers-aaron200Aufatmen in Pittsburgh. Die Packers besiegten die Ravens mit 27:14 und sorgten so dafür, daß die Playoffhoffnungen der Steelers nicht noch kleiner wurden.
Gleichzeitig tat Green Bay natürlich auch eine Menge für seine eigenen Playoffhoffnungen, die mit 8-4 Punkten nun hervorragend sind.

Ist nun Hines Ward das Weichei?
Der Wide Receiver der Steelers, der letztens noch so vehement über seinen Quarterback herzog, weil der wegen einer Gehirnerschütterung ein Spiel aussetzen musste, ist für das Spiel gegen Cleveland als fraglich gelistet.
Ward zog sich gegen die Raiders eine Oberschenkelzerrung zu, die seinen Einsatz am Donnerstag gefährdet.

Von Steelers Head Coach Mike Tomlin sind in nächster Zeit keine motivierenden Worte mehr zu erwarten.
Tomlin ist es leid, seine Leistungsverweigerer weiter in Schutz zu nehmen, und er wird einen anderen Kurs einschlagen.
Für Tomlin gibt es keine gesetzten Starter und offensichtliche Ersatzleute mehr. Er wird den auf die Bank setzen, der nichts für das Team tut und den starten lassen, der bereit ist, sich für die Steelers zu zerreißen.
Die längste Niederlagenserie seit der Saison 2003 veranlasst ihn zu diesem Schritt.
Die Playoffs sind nur noch mit vollem Einsatz zu erreichen, und den will Tomlin sehen.
Eine Niederlage gegen die Punktelieferanten aus Cleveland am Donnerstag, und der Titelverteidiger sieht den Playoffzug davonrauschen.

Die Vikings verloren am Sonntag nicht nur das Spiel gegen die erstaunlich starken Cardinals, sondern auch noch Linebacker E.J. Henderson.
Der wurde gestern in Phoenix an einem gebrochenen Bein operiert und es ist fraglich, wann er wieder einsatzbereit sein wird.

Die Jaguars sind plötzlich und unerwartet auf Playoffkurs.
Wird das die Fans ins Stadion locken?
Gegen die Texans kamen letzten Sonntag nur 42.079 Zuschauer, der Minusrekord für NFL Spiele in dieser Saison.
Mit 7-5 Punkten hat Jacksonville beste Aussichten auf einen Wild Card Platz, doch die Fans scheint das kalt zu lassen.
Noch stehen zwei Heimspiele auf dem Plan, gegen den Lokalrivalen Miami und den Divisionsrivalen Indianapolis.
Das sind nicht unbedingt automatische Niederlagen, denn von den Colts weiß man, daß die gerne ihre Starter schonen, wenn sie die Playoffs erreicht haben, und Miami ist bestimmt nicht unschlagbar.
Auch wenn es in Jacksonville anscheinend niemand gemerkt hat, aber die Jags haben ihre letzten fünf Heimspiele gewonnen.
Da kann man doch mal gucken kommen.

07. 12. 2009

Woche 13
suisham-shaunDie Redskins hatten es auf dem Fuß, aus den Saints die Deppen der Woche zu machen.
1:52 Minuten vor Spielende trat Washingtons Kicker Shaun Suisham (Bild) zu einem Field Goal Versuch aus 23 Yards an. Eine todsichere Entfernung. Es stand 30:23 für die Skins und dieses Field Goal hätte den Sieg bedeutet.
Aber Suisham vergab aus dieser Distanz, als ob die Wettmafia gedroht hätte, seinen Hund zu killen.
Ein todsicherer 23 Yarder segelte rechts an den Stangen vorbei und „Suishame“ vergeigte die Überraschung.
Drew Brees von den Saints übernahm und brachte sein Team zum 30:30 Ausgleich und das Spiel ging in die Verlängerung.
Hier führte eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter dazu, daß New Orleans den Ball zugesprochen bekam. Den Münzwurf entschieden die Redskins für sich. Fullback Mike Sellers verlor den Ball, als er hart getackelt wurde, aber in der Zeitlupe war zu sehen, daß sein linker Ellenbogen am Boden war, also kein Fumble.
Dennoch bekam New Orleans an der 37 Washingtons den Ball und marschierte zu einem Field Goal aus 18 Yards, das den Sieg bedeutete.
Damit haben die Saints ihre Division gewonnen und stehen als zweiter Playoffteilnehmer fest.

78 Jahre waren die beiden Quarterbacks zusammen alt, die im Sunday Night Spiel auf dem Platz standen.
Der ältere der beiden, der 40-jährige Brett Favre, machte mehr Fehler und der jüngere, Kurt Warner führte seine Cardinals zum Sieg.
Favre, der mit seinem 283. Start in Folge einen neuen Rekord aufstellte, warf zwei Interceptions, und das machte den Unterschied.
Die Cardinals waren den Vikings allerdings in allen Belangen überlegen, und so ging der 30:17 Sieg auch in der Höhe voll in Ordnung.

Es ist Dezember, also war es das mit Siegen für Dallas.
Gestern verloren sie in New York gegen die Giants mit 31:24. Das Spiel war allerdings nicht annähernd so ausgeglichen, wie es das Ergebnis vermuten lässt.
Die Defense der Giants erinnerte wieder an gute alte Zeiten und zeigte sich in Endspielform, während der Angriff um Eli Manning grundsolide spielte. Running Back Brandon Jacobs hatte mit seinem gefangenen Touchdownpass über 74 Yards den längsten Spielzug seiner Karriere.
Bei den Cowboys spielte Tony Romo fehlerfrei, aber Siegeswillen ließ er nicht aufblitzen.
Vielleicht hätte er nach dem Donnerstagsspiel gegen die Raiders keinen Kurzurlaub in Las Vegas einlegen sollen und sich statt dessen besser um seine Leistung gekümmert und trainiert.
Wer ernsthaft in der NFL oben mitspielen will, muss bereit sein Opfer zu bringen.
So freuten sich die Eagles, die an Dallas vorbeizogen, denn...

...Philadelphia gewann in Atlanta mit 34:7.
Ohne Running Back Michael Turner und Quarterback Matt Ryan bei den Falcons stand schon vor dem Spiel fest, wer verliert.
Hier gab es also keine Überraschung.

Eine Überraschung gab es in Pittsburgh. Die Steelers qualifizierten sich für den Titel des Tors der Woche.
Zuhause verloren sie gegen die Raiders, ja, die Raiders!!!
Vor dem Spiel hatte Steelers Head Coach Mike Tomlin noch angekündigt, im Dezember die Hölle zu entfesseln, doch das Fegefeuer fraß die eigene Mannschaft.
9 Sekunden waren nur noch zu spielen, als Bruce Gradkowski einen Pass über 11 Yards zum Touchdown warf und zum 27:24 Sieg für Oakland.
Pittsburgh hat jetzt vier Spiele in Folge verloren und das Donnerstagsspiel gegen die Browns wird zum Schicksalsspiel.

Eine Überraschung war sicherlich auch der 22:21 Sieg der Dolphins gegen die Patriots.
Miami hat es Zuhause den Pats immer schwer gemacht, aber zwei Interceptions von Tom Brady und eine Defense, die nur noch ein Schatten ihrer selbst ist, half den Dolphins.
Miami und die Jets lauern mit jeweils 6-6 Punkten auf den nächsten Ausrutscher New Englands, die noch mit 7-5 vor ihnen stehen.

04. 12. 2009

Kurzberichte
favre-privatDie größte Frage rund um Brett Favre (Bild) war: „Wird sein Arm halten?“
Letztes Jahr, als er als Jet antrat, bekam er zum Ende der Saison hin Probleme. Die Kraft ließ nach und Favre hatte Schmerzen.
Vor dem Spiel gegen die Bears letzte Woche tat er etwas, das er lange nicht mehr getan hatte, er lockerte seinen Arm minutenlang.
Nach dem Spiel ließ er den Arm in Eispackungen einpacken. Indikatoren für die erwarteten Probleme?
Nein, sagte er der Presse, dem Arm ginge es gut und die Stretchübungen habe er unternommen, weil ihm langweilig war vor dem Kickoff und die Eispackung nach dem Spiel habe er aus Vorsicht aufgelegt, damit der Arm auch weiter hält.
Aus seiner Sicht gibt es keinen Grund zur Panik für Vikings-Fans.

Big Bens Kopf geht es wieder besser, aber seine Psyche ist angeknackst.
Vor dem Spiel gegen die Ravens, in dem er nur als dritter Quarterback antrat, äußerte Hines Ward Kritik an seinem Quarterback.
Der Wide Receiver bezeichnete Roethlisberger nicht gerade als Weichei, hackte aber ganz schön auf ihm und seiner Entscheidung auf die Ärzte zu hören und nicht zu spielen, herum.
Zwar hat Ward sich mittlerweile entschuldigt, aber die Kritik nagt an ihm.
Das wird demnächst nicht mehr möglich sein, wenn unabhängige Ärzte über die Einsatzfähigkeit eines Spielers entscheiden, der eine Gehirnerschütterung erlitten hat. Wenn die Ärzte NEIN zum Einsatz sagen, kann der Spieler nicht mehr von sich aus entscheiden, ob er eingesetzt werden möchte.

Im 19:13 Sieg der Jets über die Bills im Donnerstagsspiel verletzte sich Mark Sanchez am rechten Knie.
Der erste Verdacht lautete, daß das Knie nur überdehnt ist.
Jets Head Coach Rex Ryan rechnet damit, daß Sanchez gegen die Buccaneers in Woche 14 starten kann.

03. 12. 2009

Kurzberichte
phillips-wade2Wade Phillips (Bild) fühlt sich schlecht bewertet. Der Head Coach der Cowboys hat nur noch wenige Wochen seines Vertrags abzuleisten und Jerry Jones macht noch keine Anstalten, den Vertrag zu verlängern.
Das versteht Phillips nicht. Er ist der Meinung, daß seine Arbeit, die er in Dallas abgeliefert hat, nicht entsprechend hoch gewürdigt wird.
Seine Bilanz steht bei 30-13 in der regulären Saison und 0-1 in den Playoffs.
Für Dallas eine Katastrophe.
Wenn Phillips es endlich mal schafft, im Dezember und Januar zu gewinnen, dann könnte Jones schnell seine Meinung pro Phillips aussprechen.

Im Kampf gegen die Spätfolgen einer Gehirnerschütterung hat die NFL erneut ein Memo an die 32 Teams geschickt.
Kein Spieler, der eine Gehirnerschütterung erlitten hat, darf am nächsten Tag am Training teilnehmen und seine Einsatzbereitschaft soll von einem unabhängigen Arzt bewertet werden, nicht mehr von den Teamärzten.

Die Karriere von Jamal Lewis könnte beendet sein.
Der Running Back der Browns wurde vom Team für den Rest der Saison auf die Verletztenliste gesetzt, weil er an den Folgen einer Gehirnerschütterung leidet.
Ob er nach der Saison noch mal zurückkommt, ist fraglich.

Auf dem Weg zur SIEBTEN negativen Saison in Folge mucken die Fans in Oakland auf.
Sie fordern Teambesitzer Al Davis auf, einen General Manager anzuheuern und endlich die Finger von diesem Job zu lassen, von dem er offensichtlich nichts versteht.
Auf einer Anzeigetafel in der Nähe des Stadions lassen sie die Botschaft: „Mr. Davis, tun Sie das Richtige. Bitte heuern Sie einen General Manager an“, anzeigen.
Der 80-jährige Davis hat das volle Sagen über das Personal der Raiders, und das zeigt sich. Seit ihrer Niederlage in Super Bowl 37 haben sie nie mehr als fünf Spiele in einer Saison gewonnen.

Die besten Spieler der Woche 12

AFC
OFFENSE: QB VINCE YOUNG, TENNESSEE TITANS
27 von 43 Pässen für 387 Yards, 1 Touchdown
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB DARRELLE REVIS, NEW YORK JETS
2 Interceptions, davon trug er 1 über 67 Yards zum Touchdown zurück, 2 Tackles, 3 abgewehrte Pässe
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K MATT PRATER, DENVER BRONCOS
4 von 4 Field Goals, 2 Extrapunkte
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB DREW BREES, NEW ORLEANS SAINTS
18 von 23 Pässen für 371 Yards, 5 Touchdowns
Seine 12. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB CHARLES WOODSON, GREEN BAY PACKERS
2 Interceptions, 1 Touchdown, 1 Sack, 1 erzwungener Fumble, 1 eroberter Fumble
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR LA ROD STEPHENS-HOWLING, ARIZONA CARDINALS
4 Kickreturns über 167 Yards, darunter 1 99 Yards Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

02. 12. 2009

Mehr Football
Die NFL würde ja zu gerne die Saison um einen weiteren Spieltag verlängern.
Die Einschaltquoten im Amerikanischen Fernsehen schreien auch geradezu danach.
Das Spiel zwischen den Packers und den Vikings am 5. Oktober war die meistgesehene Sendung im Kabelfernsehn. War deshalb, weil dieser Rekord seit Montag dem Spiel der Patriots bei den Saints gehört.
Auch die anderen Sender berichten, daß die Einschaltquoten für ihre NFL Übertragungen durch die Decke schießen.
Ein weiterer Spieltag mehr würde den Sendern mehr Werbeeinnahmen bringen.
Ein weiterer Spieltag mehr würde den Spielern aber auch mehr blaue Flecke und Prellungen bringen. Und die meinen, daß sie mit 16 Spielen in der Saison und den Vorbereitungsspielen schon genug einstecken.
Die Überlegung geht deshalb auch in die Richtung, das vierte Vorbereitungsspiel zu streichen und die Saison nach nur drei Testspielen zu beginnen.
Mal sehen, ob Roger Goodell sich mit seiner Idee gegen die Spielergewerkschaft roethlisb3durchsetzen kann?

Kurzberichte
Nach dem einen Spiel Pause, will Ben Roethlisberger (Bild) gegen die Raiders auf jeden Fall wieder dabeisein.
Gegen die Ravens hatten die Ärzte ihm buchstäblich in letzter Minute die Erlaubnis zum Einsatz entzogen, obwohl er sich trotz seiner Gehirnerschütterung die ganze Woche über auf das Spiel vorbereitet hatte.
Aber in Sachen Gehirnerschütterung schwenkt die Liga auf eine null Toleranzpolitik ein, da sich immer mehr frühere Spieler mit Beschwerden melden.
Man wird weitaus vorsichtiger, um spätere Folgeschäden zu minimieren.
Zuletzt spielte Big Ben 2006 in der Woche nach einer erlittenen Gehirnerschütterung. Es war eines seiner schlechtesten Spiele. Gegen die Raiders warf er vier Interceptions, von denen zwei zu Touchdowns führten.
Die Raiders gewannen das Spiel, eines von nur Zweien, die sie in der Saison gewinnen konnten.

17 Jahre gehörte Jason Elam zu den zuverlässigsten Kickern der Liga.
In diesem Jahr spielt er bei den Falcons, die aber genug von seinen zunehmenden Fehlschüssen haben.
Sie feuerten den 39-jährigen und ersetzten ihn durch Matt Bryant, der mit den Florida Tuskers vor einigen Tagen das erste Endspiel der UFL verlor.

01. 12. 2009

Who dat?
brees-drew-saintsDie Patriots nicht.
New Orleans führte New England dermaßen vor, daß Bill Belichick fünf Minuten vor Spielende beleidigt Tom Brady und die erste Angriffsformation vom Platz nahm und gar nicht erst versuchte, das Ergebnis noch zu verbessern.
Wie ein beleidigtes Kind, daß die Mensch Ärgere Dich Nicht Figuren vom Brett fegt, wenn es verliert, agierte der sichtlich angefressene Head Coach der Pats, der eine solche Demütigung lange nicht mehr erfahren hat.
Die Saints waren nicht nur das bessere Team im Dome, sie waren das dominantere und stärkere Team.
Drew Brees (Bild) passte für 371 Yards und FÜNF Touchdowns.
Pats Quarterback Tom Brady dazu nach dem Spiel: „Es gab eine Riesenlücke zwischen uns. Das Spiel war nicht annähernd so ausgeglichen, wie wir es uns vorgestellt hatten.“
Zwei Interceptions und keinen Touchdown hatte Brady in dem Spiel, das bewies, daß die Saints ernstgenommen werden müssen.
Bei dieser Mannschaft stimmt einfach Alles, der Quarterback beherrscht seinen Job und trifft die Receiver. Die fangen die Bälle sogar, anders als viele sogenannten Receiver, die über die Liga verteil ihre Gehaltsschecks fangen und sonst nichts. Und der Laufangriff funktioniert auch ohne Reggie Bush, der wegen einer Verletzung gar nicht dabei war.
In der Defense spürt man als Zuschauer die Hits, die die Verteidiger austeilen, die mit sichtlichem Spaß am Spiel ihrer Arbeit nachgehen.
Überhaupt merkt man den Saints an, daß sie ein Team sind, daß sie alle Spaß am Spiel haben, daß sie gerne tun, was sie tun, daß sie keine Footballroboter sind, die am Wochenende halt ein Spiel haben, das man hinter sich bringen muss.
Bleibt zu hoffen, daß die Saints in den Playoffs nicht wieder zu Aints werden und ihre tollen Zuschauer weiter mit Siegen verwöhnen, so wie mit diesem 38:17, das sie weiter ungeschlagen durch die Saison marschieren lässt.
Und die Patriots müssen einsehen, daß die vielen Abgänge in der Defense so einfach nicht zu verkraften waren, wie sie sich das vorgestellt hatten.
Who dat?
In dieser Saison sehr wahrscheinlich niemand!

Kurzberichte
Die Falcons werden in dem wichtigen Spiel gegen die Eagles ohne Matt Ryan antreten müssen.
Der Quarterback ist am rechten dicken Zeh verletzt und wird mindestens eine Woche aussetzen müssen.

Eli Manning sagte vor der Presse erneut, daß seine Fußverletzung nichts mit seinen schwachen Leistungen zu tun hat.
Vor einigen Wochen hatte der Quarterback der Giants eine Entzündung in seinem rechten Fuß.
Diese könnte von einem Haarriß herrühren, der nicht verheilt.
Manning will die Saison ohne Operation Zuende bringen und dann mal sehen, was passiert.
Die Giants müssen in den nächsten drei Wochen gegen die Divisionsrivalen Dallas, Philadelphia und Washington antreten und dürfen sich eigentlich keine Niederlage in dieser Serie leisten.

Für zwei wichtige Spieler aus der NFC East ist die Saison beendet.
Washingtons Tight End Chris Cooley muss am Knöchel operiert werden und Giants Linebacker Antonio Pierce hat einen ausgerenkten Wirbel im Nacken.

Endlich muss John Fox Jake Delhomme auf die Bank setzen.
Seit Wochen schon sieht der Head Coach der Panthers den armseligen Vorstellungen seines Quarterbacks zu, ohne von ihm abzuweichen.
Jetzt brach sich Delhomme gegen die Jets einen Finger an der Wurfhand und dürfte somit verletzungsbedingt zum Zusehen verdonnert sein.
Delhomme warf in dieser Saison Saison 18 Interceptions, genauso viele, wir Lions Rookie Quarterback Matt Stafford und einen weniger als Bears Quarterback Jay Cutler.

 

 

 

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