30. 11. 2009

Der erste Playoffteilnehmer steht fest
Manning-Peyton2002In der ersten Halbzeit agierte die Verteidigung der Colts, als ob sie im Tiefschlaf wäre. Selbst CBS Kommentator Dan Dierdorf meinte, daß mal jemand den Spielern Bescheid sagen sollte, daß ein Spiel stattfindet und sie daran beteiligt sind.
So kam es, daß die Texans mit einer 20:7 Führung in die Pause gingen.
In der zweiten Halbzeit wurde die Hackordnung dann jedoch wieder richtig gestellt, als die Colts auf beiden Seiten des Balles endlich in Fahrt kamen.
Dennoch ging Indianapolis zum fünften Mal in Folge mit einem Rückstand ins letzte Viertel. Was noch keinem NFL Team zuvor gelungen war, schafften sie. Die Colts wurden das erste Team der Liga, das fünf Spiele in Folge einen Rückstand zum Beginn des letzten Viertels noch in einen Sieg ummünzen konnte.
Am Ende stand es 35:27 für Indi und sie stehen damit als erster Playoffteilnehmer der Saison fest. Sie gewannen die AFC South und sind in dieser Saison noch ungeschlagen.

In Nashville ist es unübersehbar, daß Vince Young gereift ist. Der Quarterback der Titans führte sein Team in einem unglaublichen Drive zum Sieg.
Es waren noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr, als die Titans an der eigenen Eins ihren Drive zum Sieg begannen.
Young wandelte drei Vierte Versuche in neue Erste Versuche um, als die Uhr unerbittliche heruntertickte.
In letzter Sekunde warf er einen Pass aus 10 Yards zu Kenny Britt in die Endzone zur 19:17 Führung.
Der Extrapunkt war auch noch gut und so gewann Tennessee mit 20:17 gegen die Cardinals.
Arizona spielte ohne Kurt Warner, der die Folgen einer Gehirnerschütterung auskurierte.
Bud Adams, Besitzer der Titans nach dem Spiel: „Ich habe mir beim letzten Drive vor Aufregung in die Hose gepinkelt“.
Verständlich, denn das Team, das mit sechs Niederlagen in die Saison startete, ist jetzt tatsächlich dick im Rennen um eine Freikarte für die Playoffs.

Beinahe wäre Ersatz- Quarterback Dennis Dixon gegen die Ravens zum Helden geworden.
Ohne Troy Polamalu in der Defense und Ben Roethlisberger im Angriff, ruhte die Verantwortung auf ihm. Im letzten Viertel lief er den Touchdown, der Pittsburgh die 17:14 Führung brachte, aber die Ravens konnten das Spiel noch ausgleichen und in die Verlängerung schicken.
Hier warf Dixon dann im zweiten Ballbesitz der Steelers einen Ball zu Paul Kruger, einem Verteidiger der Ravens.
Danach kam Baltimore zu einem Field Goal Versuch, den Billy Cundiff aus 29 Yards sicher verwandelte.
Die Steelers haben durch diese dritte Niederlage in Folge viel Boden auf die Playoffs verloren.

Chris Redman musste Matt Ryan ersetzen, der sich früh am rechten dicken Zeh verletzte und nur noch zusehen konnte. Auch der gerade von einer Knöchelverletzung genesene Running Back der Falcons, Michael Turner, fiel verletzt aus.
So wurde es richtig spannend in Atlanta, wo die Buccaneers zu Gast waren.
Sekunden vor Schluss hatten die Falcons einen vierten Versuch an der fünf Tampas. 17:13 führten die Bucs.
Redman traf Roddy White in der Endzone und Atlanta kam gerade so davon.
Mit 6-5 Punkten bleiben sie weiter im Playoffrennen.

29. 11. 2009

Bei Big Ben läutet die Glocke
roethlisAus Vorsicht werden die Steelers Ben Roethlisberger (Bild) gegen die Ravens nicht einsetzen.
Letzten Sonntag erlitt er gegen die Chiefs eine Gehirnerschütterung, trainierte aber unter der Woche, als ob er antreten würde.
In letzter Minute kam nun die Umkehr. Big Ben soll aber als dritter Quarterback an der Seitenauslinie stehen.
Starten soll Dennis Dixon, der in den letzten beiden Jahren einen Pass in einem NFL Spiel geworfen hat. Sein erster Start also in einem Spiel, das Pittsburgh gewinnen muss, um im Kampf um einen Playoffplatz nicht noch weiter zurückzufallen.
Zweiter Mann ist Tyler Palko, der erst am Donnerstag verpflichtet wurde, denn die Steelers planten bis dahin ausschließlich mit einem Start Big Bens.
Charlie Batch übrigens, der Etatmäßige Ersatzmann, verletzte sich am Sonntag selber auch. Ein paar Spielzüge nachdem er für Ben Roethlisberger aufs Feld kam, brach er sich das linke Handgelenk.

28. 11. 2009

Kurzberichte
kelly-jimJim Kelly (Bild) möchte in die Besitzerriege der Buffalo Bills einsteigen.
Der Quarterback führte Buffalo viermal in den Super Bowl, wo die Bills aber jedesmal verloren. Dennoch waren die Bills unter seiner Führung das Powerhouse der AFC.
Er hat Ralph Wilson, dem Besitzer des Teams, seine volle Unterstützung angeboten und will sich bemühen, Buffalo wieder zu einem wettbewerbsfähigen NFL Team zu machen.
Zudem will er sich dafür einsetzen, die Bills in Buffalo zu halten, und nicht an Toronto zu veräußern.
Der erste Schritt dazu wäre für Kelly die Verpflichtung von Tim Tebow, dem derzeit besten besten College- Quarterback und Running Back.
Ob das der richtige Schritt ist, darf man in Frage stellen, denn die Wurftechnik Tebows ist nicht NFL-tauglich. Hier müsste man viel Aufwand investieren, der sich am Ende vielleicht nicht auszahlt.

Mike Schwartz denkt nicht daran, seinen Entscheidung, Matt Stafford am Donnerstag starten zu lassen, noch mal zu überdenken.
Der Head Coach der Lions sagte in einem Interview, daß er sofort wieder so entscheiden würde.
Stafford spielte unter starken Schmerzen, denn gegen die Browns hatte er sich die linke Schulter ausgekugelt. Dennoch glaubt Schwartz nicht, daß das der Grund für die schlechte Leistung Staffords gewesen sei.
Stimmt soweit, denn vier Interceptions hätte er auch ohne die Verletzung gegen die Packers werfen können, aber die Schmerzen wären ihm erspart geblieben und der Heilungsprozess wäre nicht unterbrochen worden.
Es bleibt die Frage, was bringt es, den Quarterback der Zukunft direkt in seiner ersten Saison zu verheizen?

27. 11. 2009

Thanksgiving, ja - aber nicht für diese Spiele
Stafford-Matthew3Was sich im ersten Spiel abspielte war mehr als Verantwortungslos.
Früh stand fest, daß das Spiel genau so verlaufen würde, wie man es sich vorgestellt hatte. Da hätten die Lions Quarterback Matt Stafford (Bild) vom Platz nehmen müssen, der vor Schmerzen in seiner verletzten Schulter nicht mehr klar sehen konnte.
Sowieso hatte sich Daunte Culpepper die paar Tage, die vor dem Spiel Zeit waren, auf seinen Einsatz vorbereitet und musste unter Wutgrimassen seinen Rückzug antreten, als ihm gesagt wurde, daß Stafford starten wird.
Von Verantwortung gegenüber seinem Menschenmaterial ist bei der Organisation der Lions nichts zu bemerken. Was sich da abspielte, grenzte an grober Körperverletzung.
Das Spiel endete übrigens 34:12 für Green Bay, aber das ist reine Nebensache.

Wären nicht die Raiders der Gegner gewesen, hätten die Cowboys das Spiel vielleicht nicht gewonnen. So aber waren die Faders Gast zum Thanksgivingspiel in Dallas, und die zogen ihren Vorteil daraus.
Der Wechsel vom absolut nutzlosen JaMarcus Russell zu Bruce Gradkowski als Quarterback brachte zwar etwas mehr Schwung in den Angriff der Raiders, aber von einem wirklichen Auf- bzw. Umschwung ist noch nichts zu bemerken.
So konnte Dallas sich mit einem 24:7 Sieg aus der Affäre retten, die gegen ein besseres Team ganz anders hätte enden können.

Wer würde weiter abrutschen?
Die Giants hatten zwar das letzte Spiel gegen die Falcons gewonnen, aber überzeugen konnten sie nicht.
Die Broncos hatten gegen San Diego ihr viertes Spiel in Folge verloren und jede weitere Niederlage wird sie im Fernduell gegen die Chargers weiter zurückwerfen.
Von der ersten Minute an machte Denver klar, wer der Hausherr im Mile High Stadion war und die Giants erwiesen sich nur noch als Schatten ihrer Selbst.
Es war erschreckend, mitanzusehen, wie wehrlos sie sich von den Broncos abziehen ließen.
Der 26:6 Sieg der Broncos schmeichelt den Giants noch, die den Anschluß an Dallas langsam verlieren.

Kurzberichte
Die NFL hat tief gegraben, um einen Hauptakt für den Super Bowl zu finden.
Die Uralt-Rockband The Who wird die Halbzeitshow bestreiten.

Bei den Falcons stehen die Zeichen auf einen Einsatz von Running Back Michael Turner.
Der musste gegen die Giants aussetzen, weil er einen verstauchten Knöchel hatte.
Der scheint langsam abzuheilen, denn Turner konnte zumindest ein leichtes Training absolvieren.
Gegen die Buccaneers könnte er wieder antreten.

26. 11. 2009

Die besten Spieler der Woche 11
williams-ricky
AFC
OFFENSE: RB RICKY WILLIAMS (Bild), MIAMI DOLPHINS
22 Läufe für 119 Yards, 3 Touchdowns
Seine 9. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB LEIGH BODDEN, NEW ENGLAND PATRIOTS
3 Interceptions, davon trug er 1 über 53 Yards zum Touchdown zurück, 3 Tackles, 1 abgewehrter Pass
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-RB JAMAAL CHARLES, KANSAS CITY CHIEFS
4 Kick Returns für 158 Yards, darunter 1 Kick Off über 97 Yards zum Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB MATTHEW STAFFORD, DETROIT LIONS
26 von 43 Pässen für 422 Yards, 5 Touchdowns, 2 Interceptions
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB MICHAEL BOLEY, NEW YORK GIANTS
13 Tackles, 1 Sack
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P THOMAS MORSTEAD, NEW ORLEANS SAINTS
4 Punts für 48,8 Yards im Durchschnitt
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

25. 11. 2009

Kurzberichte
phillips-wadeDie Liga musste sich zum zweiten Mal in zwei Wochen für die Leistungen ihrer Schiedsrichter bei den Cowboys entschuldige.
Im Spiel gegen die Packers warf der Head Coach Green Bays eine rote Flagge um eine Videoüberprüfung zu beantragen, hatte aber keine Herausforderungen mehr übrig. Normalerweise zieht das eine Strafe nach sich, die aber ausblieb.
Gegen die Redskins wurde Dallas nachweislich in einem Drive mehrere Male benachteiligt, was zu einem Field Goal Versuch der Redskins führte, der aber glücklicherweise daneben ging.
Auch dafür gab es eine Entschuldigung, aber Head Coach Wade Phillips (Bild) ist die Entschuldigungen Leid.
Ihm wäre es lieber, wenn die Schiedsrichter während des Spiels weniger Fehler machen würden.

Jason Witten kann am Donnerstag gegen die Raiders sehr wahrscheinlich nicht antreten.
Der Tight End der Cowboys hat einen verstauchten Knöchel.

Trotz einer leichten Gehirnerschütterung will Ben Roethlisberger am Sonntag spielen.
Dennoch wird er täglich untersucht und ihm kann im letzten Moment die Spielfreigabe von den Ärzten verweigert werden.

Bei den Giants sind die beiden Running Backs Brandon Jacobs und Ahmad Bradshaw verletzt.
Jacobs hat Schmerzen im linken Bein, rechnet aber mit seinem Einsatz gegen Denver.
Bradshaw hat einen verstauchten linken Knöchel, der seinen Einsatz verhindern könnte.

Die Sendeanstalten CBS und FOX wollen die gute alte Tradition der Thanksgiving Day Spiele der Lions und Cowboys abschaffen.
Sie würden lieber attraktivere Wettbewerber an diesem Feiertag zeigen.
Seit 1934 gehört ein Spiel den Lions in Detroit und seit 1966 kommt das zweite Spiel aus Dallas.
Seit einigen Jahren überträgt das NFL Network noch ein drittes Spiel, ohne eine Traditionsmannschaft dafür zu etablieren.
Die Sender, die jedes Jahr 3,7 Milliarden Dollar an die NFL zahlen, wollen an diesem Tag ein Mitspracherecht haben. Die Lions gehören nicht gerade zu den Zugpferden der NFL und die diesjährige Partie der Raiders in Dallas dürfte bei der Qualität der Raiders nicht gerade ein Quotenbringer sein.
Da hat das NFL Network dieses Jahr mit seiner Partie der Giants in Denver fast schon einen Knaller an Land gezogen.
Ob den Sendern da ein Durchbruch gelingt, ist fraglich, denn die Liga weigert sich, diese Angelegenheit mit den Anstalten zu diskutieren.

24. 11. 2009

Kurzberichte
young-vince200Verschossene Field Goals entschieden den Monday Night Houston Bowl zwischen den ehemaligen Houston Oilers und den Houston Texans.
Während Rob Bironas zwei seiner drei Versuche ins Ziel setzte, schoß Texans Kicker Kris Brown nur einen seiner drei Versuche über den Querbalken.
Das war dann auch der Unterschied, der den 20:17 Sieg für Tennessee brachte.
Der vierte Sieg, seit Quarterback Vince Young (Bild) das Team wieder anführt, nachdem man mit sechs Niederlagen in die Saison gestartet war.
Die Titans hielten ihre Playoffhoffnungen am Leben.

Die Bills sorgen vor. Sollte es im Gespräch mit Mike Shanahan in dieser Woche nicht zu einer Einigung kommen, haben sie ihre Fühler auch schon mal nach Bill Cowher ausgestreckt. Cowher ist zur Zeit Analyst bei CBS und war als Head Coach der Steelers sehr erfolgreich.
Es geht das Gerücht, daß die Bills richtig Geld locker machen wollen, für ihren neuen Head Coach. $10 Millionen pro Jahr sind im Gespräch.

Rams Quarterback Marc Bulger hat sich gegen die Cardinals das linke Bein gebrochen.
Er wird etwa sechs Wochen ausfallen.

Ausgerechnet im so wichtigen Spiel gegen die Chargers fehlte Quarterback Kyle Orton wegen einer Verletzung. Zwar war John Elway im Stadion, aber als Glücksbringer taugte er leider nichts, denn Denver ging mit 3:32 hilflos unter.
Nach dem tollen Start in die Saison, verschwinden die Playoffs langsam aber sicher aus der Sicht.
San Diego, die schon drei Spiele hinter Denver lagen, haben am Sonntag die Führung in der Division übernommen und wenn die Broncos weiter in sich zusammenbrechen, wird ihnen die auch niemand mehr nehmen.
Die Broncos sind das erste Team in der Geschichte der NFL, das einen Vorsprung von drei Spielen so kurz vor Saisonende noch abgibt.

Gegen die Packers werden die Lions am Donnerstag sehr wahrscheinlich ohne Quarterback Stafford und Wide Receiver Calvin Johnson antreten müssen.
Stafford renkte sich die linke Schulter gegen die Browns aus und Johnson verletzte sich an der Hand und dem Knie.
Stafford stellte gegen Cleveland mit 422 Passyards einen neuen Rekord für Rookies auf und er wurde der jüngste Spieler, der in einem Spiel fünf Touchdowns warf.

23. 11. 2009

Woche 11
ward-hines200In dieser Woche gab es gleich mehrere Blamagen. Fangen wir mit der größten an.
Der amtierende Weltmeister verlor in der Verlängerung gegen die Chiefs. Und nicht nur das Spiel haben sie verloren, sondern auch ihren Quarterback. Big Ben wurde von einem Verteidiger mit dem Knie am Helm erwischt und zog sich eine, wie es zunächst hieß, leichte Gehirnerschütterung zu.
Dieses Spiel hat wohl eindrucksvoll bewiesen, was Troy Polamalu für Pittsburgh wert ist, wenn sie ohne ihn noch mal gegen die Chiefs gewinnen können. Und die neuesten Verlautbarungen sagen, daß Polamalu wohl einen ganzen Monat mit seiner erneuten Knieverletzung verpassen wird.
In weniger als fünf Minuten marschierte Kansas City zum Spielende 91 Yards über das Feld, um die Verlängerung zu erzwingen.
Pittsburgh hatte zuerst den Ball, konnte aber von der Chiefs Verteidigung gestoppt werden.
Ein Field Goal über 22 Yards von Ryan Succop besiegelte dann den 27:24 Sieg der Chiefs.
Doch in der Tabelle fielen die Steelers nicht weiter hinter die Bengals zurück, denn...

...Cincinnati leistete sich auch eine Blamage an diesem Spieltag. Sie verloren gegen die Raiders.
Oakland erzielte in der letzten Minute des Spiels 10 Punkte. Erst warf Bruce Gradkowski einen 29 Yards Touchdownpass auf Rookie Louis Murphy, als die Uhr noch 41 Sekunden zeigte.
Dann verlor Andre Caldwell beim Kickoffreturn den Ball und die Raiders konnten ihn erobern. Aus 33 Yards schoß Sebastian Janikowski das Field Goal zum 20:17 Sieg.
In den noch verbleibenden 15 Sekunden warf Carson Palmer den Ball zwar noch mal in die Endzone der Raiders, wo der Pass aber abgefangen wurde.

Die nächste Blamage gehört Dallas. Zwar konnten die Cowboys gegen Washington gewinnen, aber das Wie war schauderhaft.
Erst 2:41 Minuten vor Spielende warf Tony Romo einen Pass über 10 Yards zu Patrick Crayton in die Endzone zum 7:6 Sieg.
Damit bleibt Dallas alleiniger Tabellenführer der NFC East.
Die Giants und die Eagles konnten zwar auch ihre Spiele gewinnen, aber dieser Glückstreffer von Romo hielt Dallas an der Spitze.

Indianapolis und New Orleans marschieren weiter ungeschlagen durch die Saison.
Die Saints hatten es mit ihrem 38:7 in Tampa Bay sehr leicht, die Colts hatten es sehr schwer.
In Baltimore entgingen sie mit 17:15 nur knapp einer Niederlage.

Die Packers hielten mit ihrem 30:24 Sieg gegen San Francisco zwar ihre Playoffhoffnungen am Leben, verloren aber Cornerback Al Harris und Linebacker Aaron Kampman mit Knieverletzungen. Beide fallen wohl für den Rest der Saison aus.

Und jetzt mal ohne Häme, das Spiel des Tages war die Partie Cleveland Browns gegen Detroit Lions.
Allein in der ersten Halbzeit gab es hier 51 Punkte und am Ende waren es 75.
Browns Quarterback Brady Quinn warf vier Touchdownpässe, doch die reichten am Ende nicht.
Lions Quarterback Matthew Stafford warf einen Hail Marie Pass in die Endzone, als die Uhr auf 0:00 sprang.
In der Endzone gab es eine Passbehinderung durch einen Browns-Verteidiger, wodurch Detroit einen weiteren Spielzug erhielt. Eine Halbzeit kann nicht enden, wenn ein Foul der Verteidigung vorliegt.
Stafford warf den Ball von der Ein-Yardlinie in die Endzone, wo Brandon Pettigrew den fünften Touchdown seines Quarterbacks zum 37:37 fing. Der Extrapunkt saß und die Lions gewannen den Shootout.
Stafford verletzte sich vor dem letzten Spielzug an der linken Schulter und hatte große Schmerzen, wie man in seinem Gesicht sah.
Aber der Sieg dürfte etwas zur Linderung beigetragen haben.
Aber bei all dem darf man nicht vergessen, daß die Browns und die Lions seit 1999 kontinuierlich zu den Fußabtretern der Liga gehören und dieses Spiel für keinen der beiden einen Wendepunkt bedeuten muss.

Und in dieser Nacht gibt es ja noch das MNF Spiel, auf das wir Footballfans unser Leben lang warten. Die Titans treten gegen die Texans an.
Na dann... Gute Nacht!

20. 11. 2009

Kurzberichte
childress-bradBrad hat seinen Vertrag verlängert, ist Brett der Nächste?
Die Vikings und Head Coach Brad Childress (Bild) einigten sich auf eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2013.
Die Bedingungen des Vertrags wurden nicht verlautbart.
Childress ist im vorletzten Jahr seine Fünfjahresvertrags, der $10 Millionen wert ist. Die Verlängerung dürfte da auch eine Gehaltsverbesserung mit sich gebracht haben.
Jetzt warten die Vikings Fans noch darauf, was mit Brett Favre wird.

Bengals Running Back Cedric Benson hat Schmerzen in der Hüfte. Sein Einsatz für das nächste Spiel ist fraglich.
Damit könnte Larry Johnson sofort gegen die Raiders als Starter auflaufen.

Alter schützt vor Touchdowns nicht.
Da Ronnie Brown verletzt ist, setzten die Dolphins auf Ricky Williams, und der erledigte die Panthers fast im Alleingang.
Miami erzielte drei Touchdowns gegen Carolina und alle gingen auf das Konto des 32-jährigen Williams.
Ein Riesenkompliment muss man dabei der Offenseline machen. Hier fielen nacheinander der Center und sein Ersatzmann aus und die Line wurde ordentlich durcheinandergewirbelt. Gegen die schwache Verteidigung der Panthers machte das aber nichts, denn sie konnte daraus kein Kapital schlagen.
Ohne die Kristallkugel zu sehr zu strapazieren dürfte es auch klar sein, daß Jake Delhomme das Ende seiner zeit bei den Panthers erlebt. Der Quarterback ist nur noch ein Schatten seiner Super Bowl Zeit und dürfte spätestens nach der Saison seine Papiere bekommen.

Saints Running Back Reggie Bush hat zum zweiten Mal in dieser Woche nicht trainieren können.
Das linke Knie, an dem er letztes Jahr im Dezember operiert wurde, ist geschwollen.
Sein Einsatz gegen Tampa Bay soll allerdings nicht gefährdet sein.

Die Redskins müssen ohne Clinton Portis gegen die Cowboys antreten.
Der Running Back leidet immer noch an den Folgen einer Gehirnerschütterung.

19. 11. 2009

Kurzberichte
bradshaw-terryTerry Bradshaw (Bild) sagte seine Meinung über Roy Williams, und was er sagte, wird weder Williams noch den Cowboys gefallen haben.
Bradshaw, Hall of Fame Quarterback der Steelers und nun Analyst bei FOX, sagte, daß der Wide Receiver den hohen Preis, den Dallas für ihn beglich, nicht wert sei.
Die Cowboys mussten Wahlmöglichkeiten in der ersten und dritten Runde der Draft an die Lions für Williams abgegeben, und das wäre zuviel gewesen.
Ein Spieler, der in spielentscheidenden Situationen, wie am letzten Sonntag gegen die Packers, den Ball verliert und nicht Alles gibt, um das Spiel für seinen Arbeitgeber zu gewinnen, wäre das nicht wert.
Zwar hatte Williams gegen Green Bay sein erstes 100-Yards-Spiel, aber auch das kritisiert Bradshaw. Williams hätte schon viel öfter über 100 Yards erzielen müssen, für das Gehalt, das Dallas ihm überweist.
„Bisher ist er jeden Beweis schuldig geblieben, daß er das Geld verdient, das er bekommt,“ sagte Bradshaw.
Hoffentlich hat Williams gehört, was Bradshaw von ihm hält und beherzigt dessen wahre Worte.

Nächste Woche wollen sich die Verantwortlichen der Bills mit Mike Shanahan treffen.
Nachdem sie am Dienstag endlich Dick Jauron gefeuert haben, steht der ehemalige Head Coach der Broncos ganz oben auf der Wunschliste als neuer Head Coach der Bills.
Doch er ist nicht der einzige Kandidat auf dieser Liste, auch Bill Cowher, Ex-Steelers-Coach, steht darauf.
Buffalo wird Shanahan einiges bieten müssen, denn auch die Redskins haben ihre Fühler nach ihm ausgestreckt. Womit klar ist, daß Jim Zorn nach der Saison gefeuert wird.

Befinden wir uns in der Woche der Erkenntnis?
Scheint so, denn nicht nur die Bills feuerten endlich Dick Jauron, die Raiders setzten JaMarcus Russell endlich auf die Bank.
Riesengroß war die Leidensfähigkeit der Raiders, die dem unfähigen Russell 10 Wochen lang bei seinen Versuchen zusahen, so zu tun, als wäre er ein NFL Quarterback.
Woche um Woche verteidigte Head Coach Tom Cable die dilettantischen Vorstellungen Russells, sehr wahrscheinlich, weil Teambesitzer Al Davis ihm das befahl.
Wie es jetzt endlich zu der Erkenntnis kam, daß es mit Russell auf keinen Fall weitergeht... wer weiß?
Im Spiel gegen die Chiefs tauschte Cable Russell gegen Gradkowski, und der soll ab jetzt die Nr. 1 sein.
Russell warf in dieser Saison 2 Touchdowns und 9 Interceptions. Er vervollständigte magere 46,8% seiner Pässe für eine Passerwertung von unterirdischen 47,7 Punkten.

Es ist offiziell, für Ronnie Brown ist die Saison beendet. Beendet die Fußverletzung des Dolphins Running Backs jetzt auch die Wild Card Offense Miamis?
Ricky Williams wird an seiner Stelle den Posten des Starters übernehmen.

Die Broncos rechnen nicht damit, daß Quarterback Kyle Orton gegen die Chargers spielen kann.
Er hat einen Bänderriss im linken Knöchel.
Chris Simms bereitet sich auf seinen Start vor.

Die besten Spieler der Woche 10

AFC
OFFENSE: QB PEYTON MANNING, INDIANAPOLIS COLTS
28 von 44 Pässen für 327 Yards, 4 Touchdowns, 2 Interceptions
Seine 20. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S MIKE BROWN, KANSAS CITY CHIEFS
2 Interceptions
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-RB BERNARD SCOTT, CINCINNATI BENGALS
Trug 1 Kick Off über 96 Yards zum Touchdown zurück 
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR SIDNEY RICE, MINNESOTA VIKINGS
7 gefangene Pässe für 201 Yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB CHARLES WOODSON, GREEN BAY PACKERS
1 Interception, 2 erzwungene Fumbles, 1 Sack, 9 Tackles
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P HUNTER SMITH, WASHINGTON REDSKINS
Er warf 1 Touchdown über 35 Yards bei einem gefakten Field Goal Versuch, 4 Punts
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

18. 11. 2009

Kurzberichte
polumaluTroy Polamalu (Bild), Safety der Steelers, wird das nächste Spiel wohl verpassen.
Zum zweiten Mal in dieser Saison verletzte er sich am linken Knie. Gut, daß das nächste Spiel nur gegen die Chiefs geht, und die Baltimore Ravens erst in der Woche danach auf dem Spielplan stehen. Da fällt der weitere Ausfall Polamalus nicht so sehr ins Gewicht.

Zygi Wilf, der Besitzer der Vikings, möchte Brett Favre weiterverpflichten.
Was er bisher von seinem Quarterback gesehen hat, hat ihn begeistert.
Doch Favre hat sich bisher noch nicht dazu geäußert, was er nach der Saison plant. Man kann davon ausgehen, daß er wieder seine dämlichen, ich trete zurück, ich trete nicht zurück Spielchen abzieht, bevor er dann drei oder vier Wochen vor dem Beginn der nächsten Saison doch wieder beim Training auftaucht.
Aber vielleicht ist Mr. Wilfs Angebot an ihn ja so gut, daß der gute Brett sich die Spielchen dieses Mal spart. Immerhin wird es in der nächsten Saison ja sehr wahrscheinlich keine Gehaltsobergrenze für die Teams geben. Da kann man sein Portemonnaie ganz weit aufmachen.

Die Verteidigung der Saints dünnt immer weiter aus.
Eine Bänderverletzung von Cornerback Tracy Porter wird ihn etwa sechs Wochen zum Zusehen verdammen. Deshalb verpflichtete New Orleans den ehemaligen Pro Bowler der Ravens Chris McAlister als Ersatz.

Spät, viel zu spät feuerten die Bills Head Coach Dick Jauron.
Am Dienstag war endlich sein letzter Arbeitstag in Buffalo und Defensive Coordinator Perry Fewell wird sein Nachfolger für den Rest der Saison.
Die Bills werden zum zehnten Mal in Folge nicht in die Playoffs kommen. Drei Jahre in Folge waren die Bills unter Jauron nur 7-9 und in dieser Saison haben sie erst drei Spiele gewonnen.
Daß er als Head Coach untauglich ist, beweist seine Bilanz von 60 - 82, die er bei verschiedenen Teams erzielte.

Am Donnerstag wird Ronnie Brown nicht spielen können.
Der Running Back der Dolphins hat sich am rechten Fuß verletzt, und ob er in der Saison überhaupt nochmal wird spielen können, ist fraglich.

17. 11. 2009

Woche 10 - Die Horrorwoche
flacco-joe200Der 10. Spieltag begann am Donnerstag mit einem grauenvollen Spiel und er endete am Montag mit einem noch grauenvolleren Spiel.
Die Multibore Ravens schlugen die Briefland Clowns 16:0.
Allerdings muss man hier dem Sender ESPN den größten Vorwurf machen. Wenn man als Verantwortlicher des Senders den Spielplan von der NFL bekommt, muss man sofort hingehen und sagen: „Hört mal Leute, so nicht. Wir bezahlen eine Menge Geld an Euch, da möchten wir dieses Spiel nicht übertragen, gebt uns ein anderes.“
Die Browns haben in den letzten 15 Spielen FÜNF Touchdowns mit ihrer Offense erzielt.
Die erste Halbzeit endete 0:0 und der Unterhaltungswert lag unter Null.
Innerhalb von 13 Sekunden in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel dann entschieden. Ravens Running Back Ray Rice lief einen Touchdown über 13 Yards im ersten Drive Baltimores und im ersten Spielzug der Browns nach dem Wiederanpfiff fing Safety Dawan Landry einen Pass von Brady Quinn ab und trug ihn in die Endzone.
Das Spiel ist hiermit erzählt.
Nach dem Spiel sagte Ravens Quarterback Joe Flacco der Presse: „Das war ein häßlicher Sieg, aber so sind manche Siege in der NFL halt.“
Amen!

Die Liga untersucht die Trainingsmethoden von Browns Head Coach Eric Mangini.
Die Spieler beschweren sich darüber, daß er das Training zu hart gestaltet. Es hat schon einige schwere Verletzungen bei den Trainingseinheiten gegeben.
Die Liga sieht sich jetzt Aufzeichnungen an, und spricht mit Spielern und Trainern des Teams.
Running Back Jamal Lewis sagte der Presse, daß Mangini die Spieler beim Training überfordere und auspowere. Einen Tag später nahm er diese Aussage zurück und behauptete, die Presseleute hätten seine Aussagen übertrieben wiedergegeben.
Nach dem Spiel gegen die Ravens kann man allerdings sagen, daß die Browns wirklich noch etwas trainieren sollten, um NFL-Standard zu erreichen.
Was sie abliefern ist mit armselig sehr milde umschrieben.

Titans Besitzer Bud Adams hat im Spiel gegen Buffalo den Bills-Fans zweimal den Stinkefinger gezeigt.
Dafür muss er nun eine Strafe von $250.000 zahlen.

Die Bengals bekommen einen weiteren Running Back.
Sie sollen sich mit Larry Johnson einig sein, der von den Chiefs gefeuert wurde.

Paul Allen, Besitzer der Seahawks und Mitbegründer von Microsoft, hat Leukämie.
Schon seit einigen Wochen bekommt er eine Chemotherapie.

16. 11. 2009

Woche 10
vollmer-sebastianIn der Nacht zum Montag gab es die Sebastian Vollmer (Bild) Sonderschau.
Endlich wurde die ganze Geschichte unseres Deutschen Superstars erzählt und man darf sagen, daß Cris Collinsworth wohl zu den absoluten Fans Vollmers zählt.
Laufend pries er unseren Landsmann und zu was?
Zu Recht!
Immerhin hatte er es mit Dwight Freeney zu tun, und das ist nicht irgendein Verteidiger, sondern einer der besten überhaupt.
In neun Spielen in Folge erzielte Freeney in dieser Saison wenigstens einen Sack. Dank Vollmer endete diese Serie.
Selten dürfte Freeney so über den Platz geschubst worden sein, wie in diesem Spiel von Sebastian Vollmer.
Es war aber gleichzeitig auch erschreckend, wie gut die Patriots die Colts insgesamt im Griff hatten. Weder der Angriff der Colts, noch die Verteidigung konnte mit New England mithalten.
So erspielten sich Brady und Co. ganz locker eine 24:7 Führung, und das Mahl schien gegessen.
Aber der Ball ist oval, und ein Spiel dauert 60 Minuten.
Und genauso lange muss man gegen Manning und Co. Hellwach sein, sonst passiert es, daß man noch als Verlierer vom Platz geht.
Und genau das passierte in dieser Nacht.
Die Colts kämpften sich heran und lagen nur noch 28:34 zurück.
Es waren noch 128 Sekunden zu spielen, als Bill Belichick sich entschied, einen vierten Versuch und 2 Yards an der eigenen 28 auszuspielen, um die Uhr herunterlaufen lassen zu können.
Ein Wagnis, das bestraft wurde.
Die Colts D hielt und 13 Sekunden vor Spielende lagen die Colts mit 35:34 vorne und gingen als Sieger vom Platz.
Eines dieser phantastischen Finishes, das die NFL so beliebt macht.

In St. Louis zeigte es sich, wie schlimm es ist, wenn man den Gegner unterschätzt und das Spiel vor dem Anpfiff schon abhakt.
Die Saints hatten schon wirklich Glück, daß sie die Rams mit 28:23 besiegten und nun mit 9-0 Punkten dastehen.
Drew Brees warf zwei Interceptions und auch der Rest des Teams beging viele Flüchtigkeitsfehler.

Die Eagles traten mit Brian Westbrook gegen die Chargers an, der gerade von einer Gehirnerschütterung genesen war.
Sie beendeten das Spiel ohne den Running Back, der sich sofort wieder eine Gehirnerschütterung zuzog.
Allerdings dürfte das nicht der einzige Adler mit Kopfschmerzen gewesen sein, denn die Chargers prügelten Philadelphia ganz schön über den Platz. Trotz einer 450 Yards-Vorstellung von Donovan McNabb gingen die Eagles als Verlierer vom Platz.
Mit dem 31:23 Sieg für San Diego konnten die mit den Broncos gleichziehen, denn...

... Denver verlor gegen eines der schlechtesten Teams der Liga, die Redskins
Die Broncos scheinen ihr Pulver verschossen zu haben und müssen nach der 17:27 Pleite in Washington zusehen, daß sie wieder in die Spur kommen.
Drei Niederlagen in Folge nach einem 6-0 Start, da klingeln alle Alarmglocken.
Zumal Quarterback Kyle Orton in der zweiten Halbzeit nicht mehr spielen konnte. Er verletzte sich am linken Knöchel.

In der AFC North muss man umdenken. Die Bengals sind ernst zu nehmen. In dieser Saison haben sie jeweils beide Spiele gegen die Ravens und die Steelers gewonnen und stehen nun alleine an der Tabellenspitze.
In einem unglaublich schlechten Spiel, oder aber einer tollen Verteidigungsschlacht, gewannen sie 18:12.
Das Spiel sah einen Touchdown der Bengals, bei dem der Extrapunkt daneben ging.
Alle anderen Punkte waren Field Goals.

15. 11. 2009

Was ist in Miami vorgefallen?
porter-joeyWeniger als 24 Stunden vor Spielbeginn teilte Miamis Head Coach der Presse mit, daß Joey Porter (Bild) nicht spielen wird.
Der Linebacker schlägt sich schon länger mit Schmerzen im Oberschenkel herum, hat aber am Freitag voll trainiert und galt als einsatzbereit.
Porter hat eine wöchentlich Radiosendung und wiederholt sagte er da seine Meinung über die „Brady-Regel“. Er finde es unsagbar, daß ein Quarterback dem Schiedsrichter sagen kann, wann er eine Flagge zu werfen hat.
Wenn ein Verteidiger in Bradys Nähe kommt, und ihn unterhalb des Knies berührt, zeigt Brady auf den Schiedsrichter, der dann die Flagge wirft.
Ob es diese, nicht ganz zutreffenden, Kommentare waren, die Tony Sparano bewogen, Porter etwas zu zügeln, oder ob Porter wirklich nicht einsatzbereit ist, kommt wohl nie ans Licht.

14. 11. 2009

Die Liga verhängte wieder Strafen
cutler-jay-bearsAls wenn die fünf Interceptions gegen die 49ers am Donnerstag nicht genug gewesen wären, bestraft die NFL Bears Quarterback Jay Cutler (Bild) auch noch.
Es geht hierbei allerdings um das Spiel davor, die saftige Niederlage gegen die Cardinals. Nach einem Spielzug, bei dem er dachte, daß einer seiner Receiver gehalten worden sei, beschwerte sich Cutler exzessiv bei Schiedsrichter Ed Hochuli. Für dieses Fehlverhalten muss er $20.000 Strafe zahlen.

Bears Defensive Tackle Tommie Harris muss für seine gerade Rechte im Spiel gegen die Cardinals $7.500 zahlen.

Chad 85 wollte mal wieder ganz lustig sein.
Als die Schiedsrichter einen seiner gefangenen Pässe per Video genauer untersuchten, lief er mit einem Eindollarschein auf den Platz und hielt ihn den Schiedsrichtern hin.
Die NFL wertete das als Bestechungsversuch und dieser Spaß kostet Mr. 85 jetzt $20.000.
Hahaha.

13. 11. 2009

Bears at 49ers
cutler-jay-bears-2Das war es also, das erste Donnerstagsspiel und es war GRAU-EN-VOLL.
Zwei Möchtegern-NFL-Teams, die nichts in der Liga verloren haben, lieferten sich ein Horrorfootballspiel der allerschlimmsten Sorte.
Bei einem 10:6 kann man ja manchmal sagen, daß es eine großartige Verteidigungsschlacht war, aber das trifft es in diesem Fall auch nicht.
Die schlechten Verteidigungen profitierten von den noch schlechteren Angriffen, die ihnen die Bälle praktisch auf dem Silbertablett servierten.
Die fünf Interceptions, die Jay Cutler (Bild) warf, kamen punktgenau bei den Verteidigern an, ohne einen störenden Wide Receiver, der im Weg stand. Sie stellen nicht nur Cutlers persönliche Bestleistung dar, sondern bewiesen, daß Cutler kein NFL-tauglicher Quarterback ist, sondern eine Kriegserklärung. Mit 17 Interceptions führt er die NFL momentan an.
In dieser Nacht zum Freitagmorgen zeigte einzig ein Spieler, daß er nicht aus Versehen in der NFL gelandet ist, Frank Gore. Der Running Back der siegreichen 49ers lief 25 mal für 104 Yards und erzielte den einzigen Touchdown dieser hoffentlich schnell aus den Gedächtnissen verschwundenen Karikatur eines Footballspiels.

Kurzberichte
Beim Spiel der Redskins gegen die Falcons gab es eine Handgreiflichkeit an der Seitenauslinie der Falcons, in die auch Head Coach Mike Smith involviert war.
So kam es zu dem seltenen Fall, daß ein Head Coach zu einer Strafzahlung verdonnert wurde, weil er einen Streit nicht schlichtete, sondern fröhlich dran teilnahm.
$15.000 muss er zahlen. Weiterhin müssen Redskins Safety LaRon Landry $7.500 zahlen, Redskins Defensive Tackle Albert Haynesworth $5.000 und der Direktor der Körperlichen Ertüchtigung der Falcons, Jeff Fisher $2.500.

Die Redskins werden am Sonntag ohne Clinton Portis antreten müssen.
Der Running Back hat ein Gehirnerschütterung.

Die Titans geben alles, um noch in die Playoffs zu kommen.
Im Spiel gegen die 49ers letzten Sonntag brach sich Wide Receiver Justin Gage bei einem spektakulären Fang einige Knochen im unteren Rückenbereich.
Wie lange er ausfällt steht noch nicht fest.

12. 11. 2009

Kurzberichte
owens-terrellT.O. hats an der Hüfte. Der Wide Receiver der Bills meldete sich nach dem Trainingsfreien Dienstag mit Hüftschmerzen beim Head Coach zurück.
Damit scheint es möglich, daß Owens (Bild) im heiß erwarteten Spitzenspiel der 3-5 Bills gegen die 2-6 Titans fehlen wird.

Die NFL wird Bears Defensive Tackle Tommie Harris nicht suspendieren.
Harris schlug Cardinals Offensive Lineman Deuce Lutui ins Gesicht und wurde vom Platz gestellt.
Ob er eine Geldstrafe wird zahlen müssen, ist noch nicht vom Tisch.

Die besten Spieler der Woche 9

AFC
OFFENSE: TE DALLAS CLARK, INDIANAPOLIS COLTS
14 gefangene Pässe für 119 Yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S TYRONE CARTER, PITTSBURGH STEELERS
2 Tackles, 2 Interceptions, davon trug er 1 über 48 Yards zum Touchdown zurück, 2 abgewehrte Pässe
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K STEPHEN GOSTKOWSKI, NEW ENGLAND PATRIOTS
4 von 4 Field Goals
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB KURT WARNER, ARIZONA CARDINALS
22 von 32 Pässe für 261 Yards, 5 Touchdowns
Seine 8. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DT ANTHONY HARGROVE, NEW ORLEANS SAINTS
3 Tackles, 1 erzwungener Fumble, 2 eroberte Fumbles wovon er 1 zum Touchdown zurücktrug
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-PR CLIFTON SMITH, TAMPA BAY BUCCANEERS
erzielte 161 Returmyards, und 3 Tackles in den Special Teams
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

11. 11. 2009

Kurzberichte
phillips-wadeNach der Saison endet auch der Vertrag von Cowboys Head Coach Wade Phillips (Bild). Gestern betonte Jerry Jones, daß er noch nicht die Absicht habe, den Vertrag zu verlängern.
Jones betont, daß es eine Option zur Vertragsverlängerung gibt, und daß ihn das beruhige. Auch freut es ihn, daß die Cowboys zur Zeit an der Spitze der NFC East stehen, aber das hat momentan noch keinen Einfluß auf seine Entscheidung.

89 Jahre spielen die Bears nun professionellen Football. In dieser Zeit erlaubten sie ihren Gegnern fünf mal 31 oder mehr Punkte in der ersten Halbzeit.
In der Saison 2009 haben sie ihren Gegnern in den letzten drei Wochen zweimal über 31 Punkte in der ersten Halbzeit erlaubt.
Die 41:21 Niederlage gegen Arizona, die übrigens deutlicher hätte ausfallen können, bewies, daß die 45:10 Niederlage gegen die Bengals kein Unglücksfall war.
Die einst so stolze Verteidigung der Bears ist ein Nichts geworden.
Der Laufangriff der Cardinals ist letzter der Liga. Gegen die Bears erzielten sie 313 Laufyards.
Head Coach Lovie Smith, als Defensive Coordinator der Rams damals noch einer der besten Defensive Coordinators der Liga, dürfte in seiner letzten Saison in Chicago sein.

Woche 11 ist die erste Woche des „flexiblen Spielplans“. NBC darf sich sein Sunday Night Spiel selber aussuchen und die Liga kann die Anstoßzeiten der anderen Spiele verschieben.
Doch dieses Jahr bleibt in der ersten flexiblen Woche alles, wie geplant.
NBC überträgt das Spiel der Eagles in Chicago, das auch als SNF vorgesehen war.
Auch die anderen Spiele bleiben alle an ihrem Platz.

Schwarzer Tag für die Falcons. Ein Richter entschied am Dienstag, daß Michael Vick $16 Millionen an Bonuszahlungen durch den Club zustehen.
Das Geld habe ihm schon vor der Anklage wegen Tierquälerei und verbotener Hundekämpfe zugestanden, deshalb müsse es an ihn ausgezahlt werden.
Die Liga und die Falcons überlegen, ob sie in Berufung gehen werden.

10. 11. 2009

Kurzberichte
orton-kyle-broncosDenver konnte in der dünnen Höhenluft des Mile High Stadions nur eine Halbzeit mit den Steelers mithalten.
Zumal man als Zuschauer gar nicht mitbekam, daß das Spiel in Denver stattfand. Schrecklich viele Handtücher wurden geschwungen und die Steelers-Fans waren lauter, als die Fans der Heimmannschaft.
Getragen auf dieser Welle der Euphorie trumpfte Pittsburgh gehörig auf und meldete Denver vollkommen ab.
Rashard Mendenhall lief mit 155 Yards in 22 Versuchen über die Broncos weg und die Defense fing drei Pässe von Kyle Orton (Bild) ab.
Am Ende waren die Broncos mit der 28:10 Niederlage sogar noch gut bedient.

Nachdem die Suspendierung von Larry Johnson abgelaufen war, feuerten die Chiefs den Running Back.
Der zweimalige Pro Bowler konnte nach seiner Vertragsverlängerung nicht mehr an seine erfolgreichen Zeiten anknüpfen und mutierte zu einem der schlechtesten Läufer der Liga.
Der Schritt war also auf jeden Fall überfällig.
Obwohl Johnson nur noch ein Schatten seiner guten Tage ist, haben einige Teams Interesse an ihm bekundet.

Chicagos Defensive Tackle Tommie Harris landete eine volle Rechte im Gesicht von Cardinals Offensive Lineman Deuce Lutui und wurde vom Platz gestellt.
Gestern entschuldigte er sich für den Ausraster bei Lutui, seinem Team, den Fans, seinem Goldhamster und allen Grashalmen im Stadion.
Um eine Strafzahlung wird ihn diese umfangreiche Reuebezeugung nicht herum bringen.

Die Bengals werden im Kampf um die Krone in ihrer Division auf Chris Henry verzichten müssen.
Der Wide Receiver brach sich den Unterarm gegen die Ravens und fällt für den Rest der Saison aus.

Die Abstimmung mit den Füßen in Cleveland hat schon begonnen.
Dawg Pound Mike rief die Fans ja dazu auf, erst nach dem Kickoff ins Stadion zu gehen. Doch wie viele werden kommen?
Die Browns stehen vor einem Problem, das sie in ihrer Geschichte noch nie erlebt haben, sie werden vielleicht das Stadion nicht vollbekommen.
Zum ersten Mal droht ein Verbot der TV-Übertragung des Spiels im Raum Cleveland, weil noch 3.000 Karten für das MNF Spiel gegen Baltimore nicht verkauft sind.
Die Fans haben in den letzten Wochen ihren Unmut über die armseligen Vorstellungen der Mannschaft geäußert und dies ist das Ergebnis des Ärgers.

09. 11. 2009

Woche 9
manning-eli2Im Jahr 2004 waren sie gemeinsam in der Draft, doch Eli Manning (Bild) sagte klipp und klar, daß er nicht für die Chargers spielen wolle.
Aber die hatten sich den ersten Platz in der Draft hart erkämpft und sie beriefen Manning ein.
An vierter Stelle drafteten die Giants Phillip Rivers.
Eine halbe Stunde später tauschten die beiden Teams ihre frisch einberufenen Quarterbacks.
Am Sonntag standen sie sich zum ersten Mal gegenüber. Für die Giants, die drei Spiele in Folge verloren hatten, ging es schon um sehr viel in der harten NFC East.
Die Chargers durften ihrerseits den Anschluß an die Broncos nicht verpassen.
Die Giants zeigten sich gestärkt, gegenüber den drei Niederlagen, aber am Ende reichte es nicht. Denkbar knapp gingen sie mit 20:21 erneut als Verlierer vom Platz.
Das Duell Rivers gegen Manning sah wie folgt aus:
Rivers - 24 von 36 für 209 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception
Manning - 25 von 33 für 215 Yards, 2 Touchdowns
Manning war anzumerken, daß sein entzündeter Fuß ihn nicht mehr behindert.

Das Spiel in Philadelphia neigte sich dem Ende zu.
Dallas und Philadelphia hatten sich über den Platz geprügelt, wie es sich in einem Spitzenspiel gehört.
Überragend waren die Verteidigungen. Die Cowboys sackten McNabb vier Mal, die Eagles erwischten Romo drei Mal.
13:13 stand es kurz vor Schluß, und Miles Austin hatte noch keinen Pass gefangen.
Doch er gehört anscheinend schon zu den Receivern, die man nicht ein ganzes Spiel abschotten kann. Er fing einen 49 Touchdownpass von Tony Romo und Dallas ging in Führung. Die Eagles erzielten noch ein Field Goal, aber der Tabellenplatz 1 gehört fürs Erste allein den Cowboys.

Die Bengals haben die Serie gegen die Ravens für sich entschieden.
Auch das zweite Spiel ging an die Raubkatze, dieses Mal mit 17:7.
Die Verteidigung Cincinnatis erwies sich als zu stark für Baltimore, das erst im letzten Viertel zu seinem Touchdown kam.
An der Spitze der AFC North liefern sich also die Bengals weiter einen Zweikampf mit den Steelers.

Die Offense der Colts stottert.
Auch gegen die Texans mussten sie sich den Sieg hart erkämpfen.
Mit einem knappen 20:17 konnten sie aber weiter in der Liste der ungeschlagenen Teams bleiben.

Auch die Saints schafften es, ungeschlagen zu bleiben.
Mit einem 30:20 gegen die Panthers stehen sie zum ersten Mal in ihrer Geschichte mit 8-0 Punkten da.
Der Sieg war ein schwereres Stück Arbeit, als es das Ergebnis vermuten lässt.

08. 11. 2009

Kurzberichte
sanders-bobDie Colts haben auch in dieser Saison wieder nichts von Bob Sanders (Bild).
Am Freitag setzten sie den Safety für den Rest der Saison auf die Verletztenliste.
Erst vor zwei Wochen war der ewig Verletzte in dieser Saison zum ersten Mal einsatzbereit, schon fällt er erneut aus.
Dieses Mal ist es ein gerissener Bizepsmuskel, der ihn stoppt.
Auch Wide Receiver Anthony Gonzales fällt verletzt aus. Er wurde am rechten Knie operiert. Wie lange er fehlen wird, steht noch nicht fest.

06. 11. 2009

Kurzberichte
Jackson-MarlinFür Colts Cornerback Marlin Jackson (Bild) ist die Saison beendet.
Im Training zog er sich einen Bänderriss im linken Knie zu.
Bereits in der letzten Saison zog sich Jackson in der Saison eine Saisonbeendende Trainingsverletzung zu.

Packers Quarterback Aaron Rodgers konnte in dieser Woche noch nicht trainieren.
An einem Fuß hat er einen verstauchten Zeh und am anderen Bein einen verstauchten Fuß.

Sie suchen nach den Gründen für den Niedergang der Giants?
Phil Simms hat ihn gefunden.
Für den Analysten des Senders CBS ist der entzündete Fuß des Quarterbacks Schuld an der Misere.
Seit Eli Manning diese Entzündung in seinem rechten Fuß hat, geht seine Leistungskurve steil in den Keller.
Zwar behauptet Manning, daß ihn die Schmerzen überhaupt nicht behindern, aber das kauft Simms ihm nicht ab. Mit den Schmerzen kann er nicht voll trainieren und im Spiel versucht er unbewußt, den Fuß zu schonen, was seine Passgenauigkeit einschränkt, wie die sechs seiner acht Interceptions beweisen, die er in dieser Saison warf, seit er diese Verletzung hat.
Allerdings, und das verschweigt Simms, sollte die Verteidigung der Giants in der Lage sein, die Gegner so über den Platz zu prügeln, daß der Ausfall von Manning nicht weiter ins Gewicht fällt. Ist sie aber nicht.

Die Frauenvereinigung der USA fordert, daß Raiders Head Coach Tom Cable suspendiert wird.
Der hat eine Geschichte der Gewalt gegen Frauen vorzuweisen und ist mittlerweile untragbar für die NFL.
Cable glaubt nicht, daß dieser Aufruf von draußen, wie er es nennt, die Entscheidung der Raiders oder der NFL beeinflusst.

05. 11. 2009

Kurzberichte
coughlinGiants Head Coach Tom Coughlin (Bild) hat die Schuldigen für die Niederlagenserie der Giants ausgemacht. Er vergab die Aufgabe der Wiedergutmachung an Quarterback Eli Manning und Linebacker Antonio Pierce.
Sie sind die Anführer ihrer Mannschaftsteile und hätten die verdammte Aufgabe, das schlingernde Schlachtschiff wieder auf Kurs zu bringen.
Aber gerade im Fall Eli Manning wird das schwer werden, denn in der Offense IST er das Problem, daß er nun selber lösen soll.
Manning hat sechs Interceptions in den drei Niederlagen geworfen.
In der Defense ist der Pass Rush praktisch nicht existent. Die Gegner können ihre Pässe fröhlich nach vorne werfen, denn auch die Passverteidiger sind in den meisten Fällen den Receivern unterlegen.
Gegen die Saints und die Eagles erlaubte Verteidigung der Giants jeweils über 40 Punkte.
Da liegt viel Arbeit vor Coughlin.

Wer ist der unfairste Spieler der NFL?
Eine Umfrage der Zeitschrift Sports Illustrated hat es zu Tage gebracht.
296 Spieler stellte sie zur Auswahl und mit 11,6% der Stimmen gewann... Hines Ward, Wide Receiver der Steelers.
Ward ist anerkannter maßen einer der härtesten Spieler der Liga und einer der besten Blocker. Jetzt ist er auch der gemeinste und unfairste.
Ein Titel, auf den er als Wide Receiver stolz sein kann.
Hinter ihm landeten Redskins Defensive Tackle Albert Haynesworth mit 6% und Dolphins Linebacker Joey Porter auch mit 6%.

Die Eagles rechnen damit Brian Westbrook gegen die Cowboys wieder dabei zu haben:
Der Running Back zog sich gegen die Redskins eine Gehirnerschütterung zu, doch die Glocke hat aufgehört zu läuten.

Die besten Spieler der Woche 8

AFC
OFFENSE: RB CHRIS JOHNSON, TENNESSEE TITANS
24 Läufe für 228 Yards, 2 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB BRIAN CUSHING, HOUSTON TEXANS
10 Tackles, 1 Sack, 1 Interception, 1 abgewehrter Pass
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: WR-KR TED GINN, JR., MIAMI DOLPHINS
2 Kick-Return Touchdowns über 100 und 101 Yards im dritten Viertel
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB BRETT FAVRE, MINNESOTA VIKINGS
17 von 28 Pässe für 244 Yards, 4 Touchdowns
Seine 15. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE JULIUS PEPPERS, CAROLINA PANTHERS
1 Sack, 1 erzwungener Fumble, 1 Interceptionreturn über 13 Yards zum Touchdown
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JOSH BROWN, ST. LOUIS RAMS
1 Field Goal, 2 Extrapunkte und 1 Touchdownpass über 36 Yards
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

04. 11. 2009

Kurzberichte
johnson-chrisGleich zum Beginn den Brüller des Jahres: „Wir glauben daran, daß wir gewinnen können. Letztes Jahr hatten wir auch eine 10-0 Serie. Wir können noch in die Playoffs kommen“, sagte Titans Running Back Chris Johnson (Bild).

So, nachdem die Lachtränen getrocknet sind, machen wir ernsthaft weiter:
So plötzlich, wie die Chargers damals Wide Receiver Chris Chambers von den Dolphins holten, so plötzlich feuerten sie ihn jetzt.
Am Montag setzten sie ihn auf die Liste der Spieler, die sie nicht mehr behalten wollen. In dieser Saison fing er erst neun Pässe für 122 Yards und 1 Touchdown.
Das machte den Chiefs augenscheinlich nichts, denn sie griffen zu und nahmen Chambers sofort in ihren Kader auf.

Die Seahawks feuerten Running Back Edgerrin James.
James verbrachte den Großteil seiner Karriere bei den Colts und wechselte danach zu den Cardinals.
Die Seahawks stellten jetzt seine Untauglichkeit fest, nachdem er für sie in dieser Saison nur 46 Läufe für 125 Yards absolvierte.

Den Bossen der Browns geht der A...llerwerteste auf Grundeis.
Nachdem Superfan „Dawg Pound Mike“ die Fans zu einem Protest vor dem MNF Spiel gegen die Ravens aufforderte, flatterten Teambesitzer Randy Lerner die Nerven.
Als erste Maßnahme feuerte er General Manager George Kokinis, der für die untauglichen Spieler und Trainer zuständig war.
Dann traf er sich mit Mike Randall, wie „Dawg Pound Mike“ im bürgerlichen Leben heißt.
30 Minuten wollte Lerner für Mike und seinen Freund Tony Schafer opfern, 120 Minuten wurden es.
Mit seiner professionellen Redekunst schaffte es Lerner, die beiden davon zu überzeugen, daß er alles in seiner Macht stehende tun werde, um aus dem Nietenteam wieder einen Gewinner zu machen.
Davon, seine Protestaktion abzusagen, konnte Lerner Mike allerdings nicht überzeugen.

Ein paar Zahl3n?
Gern!
Nein, es war nicht Charlie Epps, der damit ankam, aber irgendein Mathegenie hatte es errechnet.
Letztes Jahr gab es das erste 11:10 in der Geschichte der NFL. Die Steelers gewannen gegen die Chargers.
Dann errechnete jemand, daß das nächste Ergebnis, das es noch nie zuvor gab, und das geknackt wird, ein 38:26 sein würde. Die Vikings gewannen mit diesem Ergebnis am Sonntag gegen die Packers.
Das nächste Ergebnis, das es noch nie gab und das jetzt geknackt werden soll, ein 42:16.
Sind wir gespannt.

Die Raiders werden wohl bald auf Head Coach Tom Cable verzichten müssen.
Einige seiner Ex-Frauen vertrauten dem Sender ESPN an, daß er sie geschlagen habe. Nicht mit der flachen Hand, sondern mit geballter Faust.
Sie sagten das nicht anonym, sondern vor laufender Kamera.
Zeit, daß Roger Goodell da ein Machtwort spricht.
Feige Frauenverprügler haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.

02. 11. 2009

Kurzberichte
favre-flaggeBUUUUUHHHHH!!!
Die Packers-Fans zeigten Brett Favre (Bild aus anderen Zeiten) aus Leibeskräften, was sie von ihm hielten.
Der nahm es mit einem säuerlichen Lächeln und zeigte den Fans, wie wenig ihn das beeindruckte. 4 Touchdownpässe warf Nr. 4.
Die erste Halbzeit war eine genaue Kopie des Hinspiels. Die Vikings dominierten und Aaron Rodgers lag mehr am Boden, als daß er konstruktives leisten konnte.
In der zweiten Halbzeit übernahm Green Bay das Ruder, doch es war zu spät.
17:3 lagen die Packers da schon zurück und diesen Vorsprung gaben die Vikings nicht mehr ab. Die Minnesota Favres kamen, spielten und siegten 38:26.

Der Sieg über die 49ers war ein hartes Stück Arbeit für die Colts. Die Niners führten in drei Vierteln des Spiels, bevor Indianapolis die Ordnung richtigstellen konnte.
Peyton Manning blieb ohne Touchdownpass, zum ersten Mal seit 10 Spielen.
San Francisco musste von Indianapolis niedergekämpft werde, doch auch das kann dieses Team, das solchen Anforderungen nicht oft gegenübersteht.
Am Ende war es ein knapper, glücklicher 18:14 Sieg für die Colts.

Vor dem Spiel gegen die Ravens waren die Broncos noch ungeschlagen, nach dem Spiel waren sie überbewertet.
Baltimore erzielte einen leichten Sieg, den vor dem Spiel niemand erwartet hätte.
Ein Sieg war ja nicht unmöglich, aber mit dieser Leichtigkeit?
Nein!
Baltimore erzielte gegen die bis dato stärkste Defense der Liga 30 Punkte und ließ nur 7 zu.
Dabei war Denver bisher ein Team der zweiten Halbzeit, in der sie die Gegner mit 76:10 überrannten.
All das war nach der Freiwoche der Broncos weggeblasen.
Gut für die Ravens, die jetzt 4-3 Punkte haben und damit Anschluß an die Bengals und die Steelers halten konnten.

In Dallas hatte Tony Romo ein weiteres fehlerloses Spiel, und das geht meistens einher mit einem Sieg.
So auch dieses Mal. Die Seahawks wurden mit 38:17 nach Hause geschickt.
Romo warf drei Touchdownpässe, darunter auch wieder einen zu seiner neuen Nr. 1, Miles Austin. Er warf im dritten Spiel in Folge keinen Interception, was eine persönliche Bestmarke bedeutet.
Die Seahawks dagegen bewiesen, daß sie auswärts nicht gewinnen können. Diese Niederlage war ihre 11. auf fremdem Platz in 13 Spielen.
Das Sunday Night Spiel nächste Woche zeigt uns damit die Cowboys, die gegen die Eagles um Platz 1 in der Division kämpfen werde, denn...

... die Eagles vernichteten die Giants.
Immerhin ging es bei dem Spiel um Platz 1 in der Division. Davon war bei den Giants allerdings nichts zu merken. Hilflos, planlos, motivationslos stolperten sie über den Platz und zeigten kollektiv eine ihrer schlechtesten Leistungen überhaupt.
Schon gegen die Cardinals hatten sie nicht gut ausgesehen, aber Philadelphia gehört ja zu den Teams, die gegen die Raiders verloren haben, was ja eindeutig gegen sie spricht.
Die Eagles aber spielten sich den Frust über diese Niederlage und das schlechte Spiel gegen Washington von der Seele, während die Giants die dritte Niederlage in Folge kassierten, die mit 17:40 sogar verdient hoch ausfiel.
Der Abgang von Defensive-Guru Steve Spagnuolo hat doch ein tieferes Loch gerissen, als man befürchten konnte.

Kommen wir jetzt endlich zum Spiel der Woche, in dem die Rams bei den Lions antraten.
17 Spiele in Folge hatten die Rams verloren, eine Niederlagenserie, die man in Detroit gut nachvollziehen konnte.
Aufatmen in St. Louis, die Rams gewannen 17:10 und eine sieglose Saison ist abgewendet.
Für den neuen Head Coach der Rams, Steve Spagnuolo, war es das erste Erfolgserlebnis mit seinem neuen Team.

31. 10. 2009

Kurzberichte
dawgmask„Das wird nicht passieren. Das ist Cleveland. Sie werden da sein und sie werden dieses verdammte Team anfeuern“, zeigte sich Browns Defensive Coordinator Rob Ryan überzeugt.
Er nahm damit Bezug auf die geplanten Fanproteste, die beim Monday Night Spiel am 16. November geplant sind.
Wenn die Ravens nach Cleveland kommen, um die Browns erwartungs- und standesgemäß zu verprügeln, wollen die ultraharten Fans aus dem Dawg Pound erst nach dem Anstoß ihre Plätze einnehmen, um dem Team zu zeigen, daß sie die Loser Leid sind.
Cleveland hat eine 1-6 Bilanz und steuert auf seine achte negative Saison hin, seit die Browns vor 11 Jahren neu gegründet wurden.
Ryan glaubt nun nicht, daß die Fans diesen Protest in großer Zahl unterstützen werden.
Wenn er sich da mal nicht irrt.

Der Verzicht auf nahezu $600.000 ist zu viel für Larry Johnson.
Der Running Back der Chiefs wurde vom Club bis zum 9.11. suspendiert, weil er seinen Head Coach beleidigt hat. Mit dieser Suspendierung, die ihn die zuvor genannte Summe an Gehalt kosten würde, will sich Johnson nicht abfinden, er hat dagegen Berufung eingelegt.
Anfang nächster Woche soll ein unparteiischer Vermittler sich der Sache annehmen.

30. 10. 2009

Kurzberichte
Tuskers-LogoDie Tampa Bay Buccaneers haben eine perfekte 0-7 Bilanz.
Die Florida Tuskers (Bild) haben eine perfekte 3-0 Bilanz.
Die Florida Tuskers?
Das ist das Team aus der UFL, die dieses Jahr ein paar Spiele absolviert.
Und Tuskers Running Back Tatum Bell, der auch schon mal in der NFL spielte, sagte in dieser Woche, daß sein Team die Buccaneers aus der NFL besiegen könnte.
Und sein Teamkollege Michael Pittman, auch ein Ex-NFL Spieler, gab ihm recht.
Pittman spielte von 2002 bis 2007 sogar bei den Bucs, kennt das Team also noch recht gut:
Schade, daß man diese Aussagen nie auf ihren Wahrheitsgehalt wird überprüfen können.

Wer das Geld hat, hat das Sagen. Das musste jetzt auch Jeff Fisher einsehen.
Der Head Coach der Titans bekam von Teambesitzer Bud Adams die Bitte unterbreitet, statt Kerry Collins doch lieber Vince Young starten zu lassen.
Fishers klare Antwort auf diese Bitte war: „Nein“.
Das ist eine Woche her und in dieser Woche hatte Fisher viel Zeit, sich die Bitte seines Chefs noch mal genau zu überlegen. Und siehe, der Blitz der Erkenntnis schoß durch seinen Geist und gegen die Jaguars wird Vince Young als Quarterback antreten.

Nach genauerer Betrachtung sieht JaMarcus Russell ein, daß er wohl ein paar Fehler gemacht hat, bevor er zum ersten Mal, seitdem er Football spielt, in einem Spiel auf die Bank verbannt wurde.
Nach der 0:38 Niederlage gegen die Jets, war er noch sicher, keine falschen Entscheidungen getroffen, oder irgendwelche Fehler gemacht zu haben.
Im ersten Spielzug des Spiels verlor er den Ball, nachdem er sein Team in der falschen Formation aufgestellt hatte. Dann warf er in der Folge noch zwei Interceptions. Aber all das lastete er sich selber nicht an.
Was jetzt dazu geführt hat, daß der Quarterback sich seine Unzulänglichkeiten noch mal genauer angesehen hat, und sogar eingesehen hat, daß er das größte Problem ist, daß die Raiders haben, werden wir wohl nie erfahren. Tatsache ist nur, daß er in einer Pressekonferenz über seine Fehler gesprochen hat, und Besserung versprach.
Die ist auch dringend nötig, denn die Fans bleiben den Heimspielen in Massen fern und die paar, die noch kommen, ölen vorher ihre Stimmen, um Russell kräftig ausbuhen zu können.

Die Fans in Cleveland sind das Buhen leid. Besonders „Dawg Pound Mike“.
Er ist sein Leben lang Fan der Browns, aber er möchte nicht mehr nur Buhen, sondern vielleicht auch mal wieder Jubeln.
Deshalb versucht er andere Fans zu einem besonderen Boykott zu bewegen. Die Fans sollen dem Anstoß des Spiels fernbleiben und erst danach zu ihren Plätzen gehen.
Seitdem die Browns 1999 wieder gegründet wurde, gehören sie zu den Losern der Liga.
Dennoch haben sie am Montag wieder ein Nationenweit übertragenes Monday Night Spiel auf dem Plan. Diese Aufmerksamkeit möchte Mike für seine Aktion nutzen, um den Spielern und den Verantwortlichen zu zeigen, daß die Fans nicht gewillt sind, weiter ihr Geld und ihre Sonntagnachmittage zu opfern um diese Nieten zu sehen.

Die Seahawks haben ihren vierten wichtigen Spieler für den Rest der Saison verloren.
Lofa Tatupu, dreimaliger Pro Bowl Linebacker, hat einen Bauchmuskelriß, der operiert werden muss und seine Saison beendet.

Giants Running Back Ahmad Bradshaw hat einen gebrochenen Knochen in seinem rechten Fuß.
Das soll ihn aber nicht davon abhalten weiter zu spielen. Nach der Saison will er den Fuß dann operieren lassen.

29. 10. 2009

Die besten Spieler der Woche 7

AFC
palmer-carsonOFFENSE: QB CARSON PALMER, CINCINNATI BENGALS
20 von 24 Pässen für 233 Yards, 5 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S BRANDON MERIWEATHER, NEW ENGLAND PATRIOTS
2 Interceptions, davon trug er 1 über 39 Yards zum Touchdown zurück
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P BRIAN MOORMAN, BUFFALO BILLS
8 Punts mit durchschnittlich 45 Yards. 4 Punts landeten in der gegnerischen 20
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR DE SEAN JACKSON, PHILADELPHIA EAGLES
Fing 2 Pässe für 124 Yards, darunter 1 über 67 Yards zum Touchdown.
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S ADRIAN WILSON, ARIZONA CARDINALS
5 Tackles, 1 Interception, 1 eroberter Fumble, 2 abgewehrte Pässe.
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-WR PATRICK CRAYTON, DALLAS COWBOYS
Trug 3 Punts für 87 Yards zurück, darunter 1 über 73 Yards zum Touchdown, fing 1 Touchdownpass über 5 Yards
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Kurzberichte
manning-eli22233Nachdem die NFL ihre Spieler mehr und mehr schützt, sind als nächstes die armen Schiedsrichter dran.
Besonders der Umpire, der ja immer wie ein extra Hindernis im Weg steht, soll besser geschützt werden. Gerade in der laufenden Saison sind diese Schiedsrichter besonders oft zu Boden gerammt worden.
Sie sollen in der nächsten Saison entweder mit Schutzkleidung inklusive Helm ausgestattet werden, oder endlich Platz machen und von der Seitenauslinie das Geschehen bewerten.
Hoffen wir, daß die Lösung lauten wird, diese beweglichen Hindernisse woanders zu plazieren.

Die Chiefs haben Running Back Larry Johnson bis zum 9.11. suspendiert.
Johnson hatte seinen Head Coach innerhalb von 24 Stunden zwei mal als Schwuchtel tituliert.

Jets Head Coach Rex Ryan hat sich seinen Quarterback zur Brust genommen und ihm ordentlich die Leviten gelesen.
In einem sehr einseitigen Spiel gegen die Fußabtreter aus Oakland setzte Ryan Mark Sanchez früh auf die Bank, um seinen Quarterback zu schonen. New York führte 38:0 und es gab keinen Grund das Ergebnis hochzutreiben.
Da Sanchez Hunger hatte, ließ er sich einen Hot Dog kommen, den er versuchte heimlich auf der Bank zu essen. Zwischen den Bissen versteckte er ihn immer unter seinen Beinen.
Doch etliche Kameras im Stadion sind ein Garant dafür, daß sowas entdeckt wird. Wurde es auch.
Ryan war darüber sehr wütend: „Man demütigt das Verliererteam damit, man demütigt unseren Sport damit. Das ist nicht hinnehmbar.“
Am Mittwoch spendierte Sanchez, wohl als Strafe und Buße, über 1.000 Hot Dogs und Hamburger an Obdachlose in New York.

NFL Commissioner Roger Goodell sieht keinen Zusammenhang zwischen den Gehirnerschütterungen der Spieler und späteren Hirnerkrankungen.
Vor dem Kongress in Washington wurde er dazu befragt und verwies darauf, daß die NFL alles tue, um Verletzungen zu verhindern und in Zukunft noch mehr tun werde.
Auch die Nachversorgung der Spieler im Ruhestand war Gegenstand der Anhörung. Hier müsse mehr bei den nächsten Verhandlungen mit der Spielergewerkschaft getan werden, gab er zu.
Der Kongress setzte der NFL auch einen gehörigen Schreckschuss vor den Bug. Die TV-Verträge, die die NFL immer für alle Teams gemeinsam abschließt, sind dem Kongress ein Dorn im Auge. Im Stil unseres Kartellgesetztes soll das demnächst unterbunden werden und jedes Team soll seine Verträge alleine für sich verhandeln.
Ob das für die Gehälter der Spieler positive Auswirkungen hat, darf man vorsichtig bezweifeln. Eher wird die Liga auseinanderdriften und die reicheren Teams werden die Meisterschaften unter sich austragen, während die ärmeren Teams der kleineren TV-Märkte nichts mehr zu melden haben werden.

28. 10. 2009

Dan Snyder klingeln die Ohren
snyder-danDumm, dümmer, Snyder, Plakate mit dieser und ähnlichen Aufschriften hätte man im Stadion der Redskins lesen können, wenn der Ordnungsdienst nicht vehement eingeschritten wäre.
Die Ordner rissen den kritischen Fans die Plakate aus der Hand und zerstörten sie.
Zwei Fans, die T-Shirts mit der Aufschrift Dumb und Dumber trugen, die die Gesichter von Dan Snyder und Vizepräsident Vinny Cerrato zeigten, wurden von den Ordnern gezwungen, die Shirts auszuziehen und auf links gewendet zu tragen.
Um weitere Zwischenfälle zu vermeiden, sind Plakate von Fans ab sofort ganz verboten im FedEx Field. Selbst solche, erwünschten, Plakate, wie: „Ich Grüße meinen Mann im Irak“, sind nicht mehr erlaubt.
Kritik am Besitzer der Redskins ist nicht erwünscht. Radio- und Fernsehteams durften vor dem Spiel gegen die Eagles auf den Parkplätzen rund um das Stadion keine Fans interviewen.
Aber es gibt ja noch die freien Medien, also das Internet mit seinen Twitters, Blogs, E-Mails, usw.
Und als der Name Dan Snyder (Bild) vor dem Spiel vom Stadionansager erwähnt wurde, buhten die Fans aus Leibeskräften. Und alle Fans kann man ja nicht aus dem Stadion werfen.
Da klingeln dem, mittlerweile, sehr unbeliebten Dan Snyder dann doch noch die Ohren.

Kurzberichte
Chiefs Running Back Larry Johnson hat Knatsch mit seinem Head Coach Todd Haley. Auf Twitter bezeichnete er Haley als Schwuchtel.
Das zieht natürlich seine Kreise. Die Vereinigung der Homosexuellen wandte sich sofort an die NFL und verlangte Sanktionen gegen Johnson.
Die Chiefs, selber natürlich auch erbost über diese Beleidigung, verboten Johnson in die Nähe des Teams zu kommen.
Johnson hat sich mittlerweile bei Head Coach Haley entschuldigt, wobei diese Entschuldigung genau so verfasst war, wie die, die er vor etwa einem Jahr absonderte, als er eine Frau in einem Nachtclub geschlagen hatte. So richtig gut wurde sie nicht angenommen.
Larry Johnson, der erst 2007 einen neuen Vertrag von den Chiefs über garantierte $19 Millionen abschloß, sollte vielleicht etwas kleinere Brötchen backen. Bisher ist er jeden Beweis schuldig geblieben, daß er auch nur einen Pfennig dieser Summe wert ist.

Die Falcons verpflichteten Running Back Aaron Stecker, der letztes Jahr noch bei den Saints spielte, 2009 aber noch ohne Team war.
Atlanta verlor im Spiel gegen Dallas Fullback Ovie Mughelli und Running Back Jerious Norwood wegen Verletzungen.

Polizisten fanden Bucs Guard Marcus Johnson besoffen in seinem Auto schlafend.
Um vier Uhr morgens fanden sie ihn in der Nähe des Stadions in Tampa Bay und zeigten ihn wegen Fahrens unter Alkoholeinfluß an.
Stunden später feuerten die Buccaneers Johnson.

Bei seiner Wahl zwischen Not und Elend hat 49ers Head Coach Mike Singletary die Nase mal wieder voll von der Not und setzt auf das Elend.
Singletary setzte Quarterback Shaun Hill auf die Bank und lässt Alex Smith als Starter antreten.
Smith kam in der zweiten Halbzeit gegen die Texans auf den Platz, weil Hill bis dahin völlig unproduktiv war und die Niners 0:21 zurücklagen.
Smith führte das Team noch zu 21 Punkten, aber das Spiel ging mit 24:21 an Houston.
Seine Leistung aber überzeugte Singletary.

DeMarcus Ware hat eine Vertragsverlängerung in Dallas unterschrieben.
Der Linebacker verdient zwar nicht soviel, wie die Quarterbacks, die er unter sich begräbt, aber $78 Millionen für die nächsten sechs Jahre sind beileibe kein Hungerlohn.

Der Besitzer der Titans, Bud Adams, will, daß Vince Young als Quarterback startet. Jeff Fisher zeigt sich seinem Boss gegenüber als bockig und sagt; „Nein!“
Auch wenn Adams den Scheck Fishers unterzeichnet, hat der Head Coach das Sagen, bei der Mannschaftsaufstellung.
Aber warum sollte sich Fisher weiter verweigern?
Die Saison ist abgehakt, Collins wird nicht jünger, und Young soll doch die Zukunft der Titans sein.

27. 10. 2009

Woche 7
favre-brett-viking-200Die News aus Woche 7 erst heute, weil die Deppen von ESPNA das SNF erst Montagabend gezeigt haben. Die schwachmatischen Keulenschwinger hatten mal wieder Vorrang.
Dabei ist soviel passiert.
Das wichtigste Spiel des Tages war sicherlich Minnesota in Pittsburgh. Es hielt, was man sich von einem Spitzenspiel verspricht, nur, daß am Ende die Magie Brett Favres (Bild) dieses Mal versagte.
Durch einen Fumble Favres und einen Interception in den letzten Minuten, die die Steelers beide in Touchdowns ummünzen konnten, fiel Minnesota aus der Gruppe der ungeschlagenen Teams.
Die Steelers gewannen dank ihres Steel Curtains 27:17. Ein Sieg, den sie unbedingt brauchten, um am Tabellenführer Cincinnati dranzubleiben.

Die Bengals zerrissen die Bears 45:10.
Haben sie damit endgültig bewiesen, daß sie in ihrer Division ein Wort mitreden?
Zwei Spieler bedankten sich auf ihre Weise bei Chicago. Bengals Running Back Cedric Benson, der von den Bears wegen seiner Konflikte mit dem Gesetz gefeuert wurde, lief für 189 Yards. Mit dieser persönlichen Bestleistung und zwei Touchdowns bedankte er sich dafür bei ihnen.
Bears Quarterback Jay Cutler hat gerade einen Multimillionendollarvertrag in Chicago unterzeichnet und bedankte sich mit drei Interceptions auf seine Weise für das viele Geld und das Vertrauen der Teamchefs.
Die Bengals und die Steelers führen die AFC North mit jeweils 5-2 Punkten an.

Das MNF zwischen Philadelphia und Washington zeigte zwei Teams, die es nicht können.
In einem echten Langeweiler gewannen die Eagles mit 27:17, zeigten aber deutlich, warum sie vor zwei Wochen von den Raiders geschlagen wurden.
Die Redskins verloren Tight End Chris Cooley mit einem gebrochenen Knöchel für längere Zeit.
Die Eagles verloren Running Back Brian Westbrook mit einer Gehirnerschütterung.

Die Saints hatten ihre Probleme mit der Wildkatze in Miami. 24:3 sprangen die Dolphins in Führung, ehe die Saints sich sammelten und zurückschlugen.
Drew Brees hatte bis dahin schon 2 Interceptions geworfen, so viele. Wie in den vorherigen fünf Spielen.
Aber die Saints von heute können diesen Punkterückstand aufholen.
Mit einem unglaublichen Kraftakt schaffte New Orleans noch einen 46:34 Sieg.
Allein das letzte Viertel gewannen sie mit 22:0.

Tony Romo zu Miles Austin, das scheint der Erfolgsgarant für die Zukunft in Dallas zu sein.
Zwei Touchdownpässe warf er zu Austin und einen zu Patrick Crayton, in einem 37:21 Sieg.
Dabei hatten die Falcons das Spiel begonnen, als würden sie Dallas überrennen.
Der erste Drive führte zum 7:0 und die Dallas Verteidigung agierte als staunender Zuschauer. Doch die Defense sammelte sich und übernahm das Kommando, dazu ein gutes Spiel von Romo, fertig war der Sieg.
Erstaunlich war, daß Dallas, trotz aller drei einsatzbereiter Running Backs, auf dem Boden nicht den entsprechenden Raumgewinn verzeichnen konnte.

24. 10. 2009

Kurzberichte
edwards-trentBills Quarterback Trent Edwards (Bild) hat eine Gehirnerschütterung.
Gegen die Panthers wird Buffalo mit Ryan Fitzpatrick antreten.

Es ist lange her, daß Bob Sanders mal eine ganze Saison gespielt hat. Auch dieses Jahr war der Safety der Colts noch nicht im Einsatz.
Gegen die Rams soll der beste Verteidiger der Saison 2007 sein Saisondebut geben.

23. 10. 2009

Kurzberichte
big-ben-und-nfl-logo1London calling... und man hört wieder Gerüchte.
Zu den Gerüchten, daß bald noch ein zweites Saisonspiel dort ausgetragen werden soll, gesellt sich nun das Gerücht eines Londoner Teams.
Alistair Kirkwood, der Chef der Londoner NFL Zentrale, erzählte SKY Sport UK, daß schon 2015 ein Team in London angesiedelt werden soll.
Commissioner Goodell sagte nichts Gegenteiliges. Auch er sieht die Möglichkeit, daß London in den nächsten 10 Jahren ein NFL Team bekommen könnte.
Schon nächstes Jahr soll es zwei Spiele in Englands Hauptstadt geben.

Raiders Head Coach Tom Cable kann aufatmen. Die Anzeige gegen ihn, weil er einen Assistenztrainer ins Gesicht geschlagen haben soll, wurde eingestellt.
Das zuständige Gericht sah keinen Grund, die Sache weiter zu verfolgen.

Die Personaldecke bei den Eagles wird immer dünner.
Linebacker Omar Gaither muss am linken Fuß operiert werden und fällt für den Rest der Saison aus.

Aufpassen, die Kinnschutz-Polizei ist unterwegs.
Schon in der Vorbereitungszeit wurde Chad Ochocinco zur Zahlung einer Strafe von $5.000 verdonnert, weil er einen orangefarbenen Kinnschutz trug.
Daraus hat er nichts gelernt, denn im Spiel gegen die Texans am Sonntag trug er einen schwarzen Kinnschutz. Das kostete ihn jetzt wieder $5.000.
Die NFL erlaubt nur weiße Kinnschützer.

„They`ll be back“, denn Governator Arnold „T-800“ Schwarzenegger hat die Erlaubnis zum Bau eines neuen Stadions in Los Angeles unterzeichnet.
Damit kann das Unternehmen, die NFL zurück nach L.A. zu bringen, offiziell beginnen.
Das Stadion wird in der Stadt Industry entstehen, etwa 20 Kilometer von L.A. entfernt.
Mit der Unterzeichnung der Erlaubnis zum Bau wurde ein Gerichtsverfahren nichtig, das die Einwohner der umliegenden Gemeinden gegen den Stadionbau angestrengt hatten.
Sie sorgen sich um ihre Ruhe an den Spieltagen, da die Zufahrtswege zum Stadion durch ihre Orte führen.

22. 10. 2009

Die besten Spieler der Woche 6

brady-tom03AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
29 von 34 Pässen für 380 Yards, 6 Touchdowns
Seine 14. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB BRIAN CUSHING, HOUSTON TEXANS
9 Tackles, 1 Interception, 2 erzwungene Fumbles, 2 abgewehrte Pässe
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-PR-WR EDDIE ROYAL, DENVER BRONCOS
Trug 5 Kick Offs über 158 Yards zurück, darunter 1 über 93 Yards zum Touchdown, trug 3 Punts über 77 Yards zurück, darunter 1 über 71 Yards zum Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB DREW BREES, NEW ORLEANS
23 von 30 Pässen für 369 Yards, 4 Touchdowns
Seine 11. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S THOMAS DE COUD, ATLANTA FALCONS
8 Tackles, 2 Interceptions
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR SAMMIE STROUGHTER, TAMPA BAY BUCCANEERS
Trug 3 Kick Offs über 142 Yards zurück, darunter 1 über 97 Yards zum Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Kurzberichte
Die Cowboys machten Miles Austin zum Starter und Patrick Crayton sauer. Crayton wurde durch diese Maßnahme in der Stärkenstaffelung der Spieler nach hinten versetzt, was ihm gar nicht schmeckt.
Wieder mal ein Paradebeispiel, wie sehr manche Spieler an das Team denken, und wie sehr nur an sich.
Dabei haben die Cowboys gerade an ihrem spielfreien Tag einen Sieg erzielt. Dadurch nämlich, daß alle drei Teams aus der eigenen Gruppe ihre Spiele verloren haben.
Mit diesem Sieg und einem unzufriedenen Crayton geht es am Sonntag gegen Atlanta.
Ob Roy Williams wird spielen können, steht noch nicht fest, er ist an der Rippe verletzt.

Die 49ers haben vor, Wide Receiver Michael Crabtree am Sonntag gegen Houston einzusetzen.
Er lernt fleißig in seinem Playbook und ist bereit, endlich seinen Job zu machen.
Vielleicht wird Head Coach Mike Singletary ihn sogar als Starter aufstellen?

Bears Linebacker Pisa Tinoisamoa muß am Knie operiert werden.
Für ihn ist die Saison zuende.

Cardinals Wide Receiver Anquan Boldin ist am Knöchel verletzt.
Sein Einsatz gegen die Giants am Sonntag ist gefährdet.

21. 10. 2009

Kurzberichte
reed-jeffMatt Spaeth, Ersatz Tight End der Steelers, soll auf einem Parkplatz einer Bar in Pittsburgh öffentlich uriniert haben. Jemand rief die Polizei, die den Vorfall untersuchen und Spaeth befragen wollte.
Das hat dem Kicker der Steelers, Jeff Reed (Bild), der Zeuge des Vorfalls war, anscheinend nicht gepasst. Er soll sich mit den Polizisten angelegt haben. Er habe sich drohend vor ihnen aufgebaut und die Fäuste geballt.
Die Polizisten nahmen eine Anzeige gegen Reed auf.
Trotzdem will Head Coach Mike Tomlin am Sonntag gegen die ungeschlagenen Vikings auf Reed nicht verzichten. Er will abwarten, was aus der Anzeige wird, gegen die Reed Einspruch eingelegt hat.

Bears Quarterback Jay Cutler hat eine Vertragsverlängerung in Chicago unterschrieben.
Nach nur fünf Spielen sind die Chefs so überzeugt von Cutler, daß sie seinen laufenden Vertrag, der ihm $1 Million für die Saison 2009 bringt, bis 2013 verlängerten.
$30 Millionen soll der neue Vertrag wert sein.
Nein, davon, daß die Bears Terrell Owens von den Bills abgeworben haben, ist nichts bekannt. Daß Cutler also seine Pässe demnächst zu T.O. wirft, war nur ein Gerücht.

Die Patriots feuerten Wide Receiver Joey Galloway.
Seit 15 Jahren spielte er in der NFL, kam aber mit dem Offenseschema der Patriots nicht zurecht.
Zwei Tage, bevor New England nach London fliegt, um gegen seinen alten Club, die Buccaneers zu spielen, steht er nun auf der Straße.

20. 10. 2009

Kurzberichte
snyder-danDie Redskins-Fans schrien: „Verkauf das Team, verkauf das Team!“ in Richtung Dan Snyder (Bild). Washington war gerade dabei gegen die Chiefs zu verlieren.
Tony Kornheiser, ESPN Kommentator, saß in der Luxusbox Snyders und sagte, daß alle dort sehr geschockt waren.
Snyder verließ die Box, als die Fans ihren Unmut kundtaten.
Seit Dan Snyder die Redskins gekauft hat, sind sie auf einer Schußfahrt in den Keller. Zum Teil ist das die Schuld von Snyder, der sich auch gerne als Spielerkäufer sieht, dabei aber kein glückliches Händchen hat.
Die Fans wissen das natürlich und fangen an, ihren Ärger gegen den Besitzer zu fokussieren.

Drei Kickreturns zu Touchdowns sahen wir allein in der ersten Halbzeit des Spiels der Broncos in San Diego. Denvers Eddie Royal trug einen Punt und einen Kickoff zurück, San Diegos Darren Sproles einen Punt.
Auch sonst ging es auf dem Platz hin und her, in einem Spiel, daß die Chargers unbedingt gewinnen mussten.
Konnten sie aber nicht, denn die Defense der Broncos war zu stark für die Offense der Chargers.
In der zweiten Halbzeit erlaubten sie San Diego nur noch ein Field Goal auf ihrem Weg zu einem 34 : 23 Sieg.
Denver bleibt mit 6-0 weiter ungeschlagen und San Diego hat mit 2-3 Punkten schon einen sehr großen Rückstand.

Eine harte Strafe kassierte Panthers Defensive Back Dante Wesley.
Er sprang auf Buccaneers Punt Returner Clifton Smith los und hittete ihn mit dem Unterarm und Helm voran in den Hals, als dieser den Ball noch erwartete.
Wesley wurde sofort vom Platz gestellt.
Smith erlitt eine Gehirnerschütterung.
Der Angriff führte dazu, daß Wesley für das nächste Spiel der Panthers ohne Bezahlung von den Liga suspendiert wurde, was ihn etwa $36.000 kostet.

Titans Besitzer Bud Adams sagte der Presse, daß er für die Zeit nach der Saison Head Coach Jeff Fisher keine Jobsicherheit versprechen wird.
Adams ist entsetzt darüber, wie sich das von Fisher geleitete Team präsentiert.
Auch einen Wechsel des Head Coaches noch während der Saison schließt er nicht aus, wenn die Titans weiter verlieren.
Seit 1994 leitet Fisher die Titans, die damals noch die Houston Oilers waren.
Seine Bilanz von 128 Siegen und 108 Niederlagen ist nicht gerade überragend.
Die Titans haben jetzt eine Woche frei und können sich auf das Spiel gegen die auch nicht gut spielenden Jaguars gut vorbereiten.
Wenn es dann nicht zu einem Sieg reicht...

Die Jets müssen für den Rest der Saison auf Nose Tackle Kris Jenkins verzichten.
Er zog sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu.

19. 10. 2009

Woche 6 - Woche der Einäugigen
russell-jamarcusSo verzweifelt, wie die Firma Roche versucht, endlich eine Krankheit für ihr Tamiflu zu finden, um den Dreck endlich gewinnbringend verkaufen zu können, so verzweifelt versuchen die Raiders, wie ein Footballteam auszusehen.
Nun, bei Oakland hat es am Sonntag geklappt.
Nein, ich will niemanden verar... hinters Licht führen, DIE RAIDERS HABEN GEWONNEN!!!
Und das noch nicht mal gegen irgendwen, sondern die Eagles, die für eine gute Defense und eine brauchbare Offense bekannt sind.
13:9 gewannen sie, und Eagles Quarterback McNabb ist das äußerst peinlich, wie er nach dem Spiel sagte.
Die Defense der Raiders, die sich selbst in der letzten Woche immens kritisierte, sackte McNabb sechs mal.
Raiders Möchtegern- Quarterback JaMarcus Russell (Bild) vervollständigte 17 von 28 Pässen für 224 Yards, 1 Touchdown und warf 2 Interceptions.
Eagles Kicker David Akers versagte aus 43 und 47 Yards, fertig war der zweite Sieg Oaklands.

Einen Sieg der Häuptlinge über die Rothäute hatte ich schon letzte Woche vorausgesagt, und so kam es auch.
Gegen Dallas hatten die Chiefs schon fast wie ein NFL-taugliches Team ausgesehen und die Redskins schenken nun wirklich jedem sieglosen Team das erste Erfolgserlebnis.
Kansas City gewann 14:6 und Redskins Head Coach Jim Zorn ist seinen Job als Offensive Coordinator schon mal los.
Bisher sagte er die Spielzüge für seinen Angriff an, das übernimmt ab sofort Sherman Lewis, der vor zwei Wochen als Offensive Consultant angeheuert wurde.

Die Bills schlugen die Jets in der Verlängerung mit 16:13.
New Yorks Quarterback Mark Sanchez warf FÜNF Interceptions und sein Team kassierte die dritte Niederlage in Folge.

Keine Überraschung gab es in New England. Na ja, fast keine. Das Wetter sorgte mit einem heftigen Schneefall und eisigen Temperaturen mitten im Oktober doch für eine Überraschung.
Es gibt Menschen, die Winter im Oktober als globale Erwärmung bezeichnen.
Das Spiel verlief trotz der widrigen Umstände wie erwartet.
Im zweiten Viertel warf Patriots Quarterback Tom Brady FÜNF seiner insgesamt sechs Touchdowns, und bewies damit, daß er sine Knieverletzung auch mental überwunden hat.
Zur Halbzeit stand es 45:0 gegen die Titans, dem momentan wohl miesesten Team der NFL.
Zuletzt startete Tennessee 1984 mit 0-6 in eine Saison, damals noch als die Houston Oilers und es ging damals noch bis zu einem 0-10 Start.
59:0 stand es am Ende für New England. Damit stehen sie zusammen mit den Rams auf Platz eins mit dem höchsten Sieg in der NFL, seit dem Zusammenschluß von AFL und NFL im Jahr 1970. Die Rams gewannen 1976 59:0 über die Falcons.
Die 45:0 Halbzeitführung ist die höchste in der Geschichte der NFL.
In der zweiten Halbzeit ließen die Pats Gnade walten und spielten mit den Ersatzleuten. Dennoch mussten sie erst 4:13 Minuten vor Spielende zum ersten Mal punten.

Brett Favre wusste nicht, ob er gewonnen oder verloren hatte. In einem Spiel, das zuerst total von Minnesota dominiert wurde, wurde es zum Schluß richtig eng.
20:10 führten Favres Vikings, als es ins letzte Viertel ging.
Doch die Zukunft der NFL Quarterbacks, Joe Flacco, führte sein Team cool an und machte der Vergangenheit, Brett Favre, noch mal richtig Angst.
31:30 führte Baltimore auf einmal.
Favre leitete einen Drive, den Kicker Rian Longwell mit einem 31 Yards Field Goal zum 33:31 abschloß.
Doch Flacco und seine Truppe kämpften sich noch mal heran. Sie kassierten Prellungen und blaue Flecke auf ihrem Drive zu einem 44 Yards Field Goal Versuch durch Kicker Steven Hauschka.
Doch der ließ seine Mannschaft, die Alles gegeben hatte im Stich und versemmelte den Kick, der links an den Torstangen vorbeiflog.
Die Vikings hatten gewonnen.
Und Brett Favre, der den Kick nicht hatte anschauen können, fragte, was passiert sei.
Groß war sein Jubel, als er gesagt bekam, daß der Kick ins Nichts geflogen war.

Daß die Saints das Spiel gegen die Giants hätten gewinnen können, damit konnte man rechnen.
Daß sie die Giants aus dem Superdome prügelten, kam dann eher doch unerwartet.
Im wichtigsten Spiel des Tages, in dem zwei unbesiegte Teams aufeinander trafen, zeigten die Saints, was sie dieses Jahr drauf haben.
Die Defense erlaubte New York zwar 27 Punkte, aber Drew Brees führte seine Offense zu 48 Punkten.
Who dat`?

18. 10. 2009

Edwards-BraylonFBI jagt Edwards
Das FBI untersucht eine Schlägerei, in die Braylon Edwards (Bild) involviert ist.
Der Wide Receiver, der vor zwei Wochen von den Browns zu den Jets wechselte, soll am 5 Oktober einen Mann vor einem Nachtclub in Cleveland geschlagen haben.
Der Geschlagene ist ein Freund von LeBron James, einem Basketballspieler aus der NBA.

17. 10. 2009

lewis-ray2Kurzberichte
Das Spiel gegen die Bengals kostete Ravens Linebacker Ray Lewis (Bild) $25.000.
Lewis hat einen am Boden liegenden Gegner absichtlich getreten und später hittete er Wide Receiver Chad 85 mit dem Helm voran dermaßen hart, daß Mr. 85 der Helm vom Kopf flog.

Der Bau eines NFL Stadions in Los Angeles kann beginnen. Mrs. Stiller kann aufatmen (Sunday NFL Countdown Zuschauer werden den Gag verstehen).
Die finanziellen Hürden sind beseitigt und der Senat Kaliforniens genehmigte den Bau.
Die Firma Majestic, die den Plan die NFL nach L.A. zurückzubringen, stemmt, rechnet damit, daß 2011 schon wieder professioneller Football im zweitgrößten TV-Markt der USA gespielt wird.
Die NFL erlaubt es Majestic mit jedem Team um einen Umzug zu verhandeln.
Oben auf der Liste der möglichen Teams sind die Bills, die Chargers, Jaguars, Vikings, Rams und Raiders.

Bei den Steelers werden Troy Polamalu und Willie Parker zurückerwartet.
Safety Polamalu hatte ein angerissenes Band im Knie und Running Back Parker tat ein Zeh weh.

Gebetsmühlenartig predigt Raiders-Besitzer Al Davis, Geduld mit seinem größten Fehleinkauf JaMarcus Russell zu haben.
Russell steht unter dem Kreuzfeuer fast aller NFL Analysten die man von Radio und Fernsehen kennt.
Der 24-jährige ist in seinem dritten Jahr in der NFL und seine Leistungen erreichen allerhöchstens High School Niveau.
Davis wies darauf hin, daß auch erfolgreiche Quarterbacks wie Troy Aikman, John Elway und Jim Plunkett schwach gestartet sind, und es dann noch in die Hall of Fame geschafft haben.
Russell wisse selber, daß seine Leistung nicht stimmt. Er arbeite hart daran, besser zu werden.
Mal sehen, wann es denn soweit sein wird.

16. 10. 2009

Kurzberichte
manning-eli200Fünf Teams sind nach Woche fünf noch ungeschlagen. Das hat es noch nie in der NFL gegeben.
Die Broncos, Colts, Vikings, Saints und Giants warten immer noch auf einen Gegner, der stärker ist, als sie.
Am anderen Ende der Fahnenstange sind die Titans, Chiefs, Buccaneers und Rams noch ohne Sieg.
Ein Team wird am Wochenende bestimmt aus der Reihe der ungeschlagenen ausscheiden, denn die Giants müssen nach New Orleans.

„Der Exzellenz verpflichtet“ heißt es vollmundig bei den Raiders.
Der Unfähigkeit verfallen, müsste es eigentlich heißen.
Und die anhaltende Murkserei des Teams schlägt sich in den Besucherzahlen nieder. Am kommenden Sonntag darf das Heimspiel gegen die Eagles nicht im lokalen TV übertragen werden, weil das Stadion, erneut, nicht ausverkauft ist.
Seit die Raiders 1995 wieder aus Los Angeles nach Oakland zogen durften von den 115 Heimspielen 71 nicht im örtlichen Fernsehen übertragen werde.

Die Bills gehören zwar nicht zu den sieglosen Teams, sie haben immerhin schon ein Spiel gewonnen.
Dennoch sind die Fans die hilflosen Leistungen, die sie für ihr Geld zu sehen bekommen leid.
Ein 18-jähriger Arbeitsloser startete eine Internetkampagne und sammelte Geld um eine Werbetafel zu mieten. Innerhalb kürzester Zeit kamen $1.402 auf sein Konto, Stand 14.10.
Die Fans sind erbost über Head Coach Dick Jauron, der schon vor seiner Zeit als Head Coach der Bills bewiesen hat, daß er den Job nicht kann.
Ab Montag wird für eine Woche eine Botschaft auf einer digitalen Anzeigetafel an einer Hauptverkehrsstraße in Buffalo erscheinen. „Es ist Zeit, das Haus aufzuräumen, RALPH“, wird die Botschaft lauten.
Damit soll Besitzer Ralph Wilson klargemacht werden, daß er Dick Jauron, den Chef des Collegescoutteams Tom Modrak und den Vizepräsidenten des Spielerpersonals, John Guy feuern soll, deren Namen auch auf der Anzeigetafel erscheinen.

Und übrigens, die UFL hat mittlerweile tatsächlich ihren Spielbetrieb aufgenommen.
Und wie man auf den Fernsehbildern erkennen kann, sind sogar einige Fans in den Stadien.
Mal abwarten, wie sich das weiterentwickelt, denn einige Spiele standen in direkter Konkurrenz zu zeitgleich stattfindenden wichtigen Collegespielen. Das dürfte die eh bestimmt niedrigen Fernseheinschaltquoten drücken.

15. 10. 2009

Die besten Spieler der Woche 5

AFC
orton-kyle-broncosOFFENSE: QB KYLE ORTON (Bild), DENVER BRONCOS
35 von 48 Pässen für 330 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB JAMES HARRISON, PITTSBURGH STEELERS
8 Tackles, 3 Sacks, 1 eroberter Fumble
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P DAVE ZASTUDIL, CLEVELAND BROWNS
9 Punts für 386 Yards, 7 Punts innerhalb der gegnerischen 20
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: WR MILES AUSTIN, DALLAS COWBOYS
10 gefangene Pässe für 250 Yards, 2 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB DOMINIQUE RODGERS-CROMARTIE, ARIZONA CARDINALS
3 Tackles, 2 abgewehrte Pässe, 1 Interception, den er über 49 Yards zum Touchdown zurücktrug
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: P JASON BAKER, CAROLINA PANTHERS
4 Punts für 179 Yards, 2 Punts innerhalb der gegnerischen 20
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Kurzberichte
NFL Commissioner Roger Goodell sagte der Presse, daß die Liga überlegt, ein Spiel in Nigeria abzuhalten.
Der ehemalige Running Back der Chiefs, Christian Okoye bedrängt die NFL, ein Spiel dort zu veranstalten.
Goodell dazu: „Nicht nur viele Spieler kommen von dort, es besteht auch ein großes Interesse an unserer Liga da drüben.“
Aha, und was kommt als nächstes?
Ostusbekistan-Süd, gleich hinter der sechsten Lehmhütte bei den sieben Ziegen?

Die Gutmenschen haben, mal wieder, gewonnen. Rush Limbaugh wurde aus den möglichen Bewerbern um den Erwerb der Rams rausgemobbt.
Limbaugh sollte ein Minderheitsanteilseigner der Rams werden. Der Kauf steht unter der Leitung von Dave Checketts, der schon die Eishockeymannschaft St. Louis Blues besitzt und Partner sucht, um den Kauf zu stemmen.
„Rush Limbaugh sollte nur einen kleinen Anteil der Rams kaufen,“ sagte Checketts der Presse „Er hätte kein Mitspracherecht bei der Ausrichtung des Clubs oder Personalentscheidungen gehabt. Es wurde aber immer offensichtlicher, daß seine Beteiligung unser Anliegen, die Rams zu erwerben, sehr in Gefahr gebracht hat.
Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ohne ihn weiterzumachen.“
Für Limbaugh war das ganz klar wieder eine Niederlage für das Recht auf freie Meinungsäußerung und ein Sieg für die überkorrekten Linken. In seiner Sendung am Donnerstag will er sich des Themas annehmen.

„Wie kommen Sie darauf, niemand will Brady Quinn abgeben?“ antwortete ein überrascht dreinblickender Eric Mangini, Head Coach der Browns, einem Reporter. Der hatte gefragt, ob Quinn das Team verlassen soll, immerhin stünde sein Haus zum Verkauf. Das hätte doch bestimmt etwas zu bedeuten.
„Wir bekommen zwar oft Anfragen anderer Teams, die Quinn betreffen, aber wir haben keinerlei Absicht, ihn abzugeben.“
Schaun mer mal.

„Jay Cutler läuft zurück... er passt den Ball und T.O. hat ihn... Touchdown!
Cutler passt auf Terrell Owens?
Wenn man der Gerüchteküche glauben schenkt, ist das drin.
Die Bills sollen schon die Nase voll Mr. Unzufrieden haben und die Bears suchen einen Nr. 1 Passempfänger für Jay Cutler.
Am 20. Oktober ist Spielertauschtag in der NFL. Mal sehen, ob T.O. dann ein Bear wird?

90 Minuten vor dem Spiel gegen die Colts bekam Titans Defensive End Jevon Kearse die Mitteilung, daß er nicht spielen wird.
Normalerweise muss man so eine Nachricht schlucken, und bleibt dennoch bei der Mannschaft.
Kearse setzte sich jedoch in seinen Mercedes und brauste davon, um sich einen schönen Nachmittag mit der Familie zu machen.
Head Coach Jeff Fisher verzichtet darauf, Kearse wegen unerlaubten Verlassens des Stadions zu bestrafen.
Es ist ja auch nicht so, daß ein Head Coach, der sein Team zu 0 Siegen und 5 Niederlagen coacht noch sehr ernst genommen wird.

Colts Kicker Adam Vinatieri ist am rechten Knie verletzt und fällt etwa zwei Monate aus.
Als Ersatz verpflichtete Indianapolis Matt Stover.

14. 10. 2009

Kurzberichte
limbaugh-rushEinige Besitzer der NFL Clubs stellen sich schon auf die Seite der Rush Limbaugh Gegner. Jim Irsay, Besitzer der Colts, und Arthur Blank, Besitzer der Falcons, wollen gegen Limbaugh (Bild) stimmen, wenn er die Rams tatsächlich kaufen will.
24 Clubbesitzer müssen einem Verkauf eines Teams zustimmen.
Auch Roger Goodell wetterte gegen den konservativen Talk Radio Moderator, der es sich wagt, unangenehme Wahrheiten über die Schwierigkeiten im Zusammenleben unterschiedlicher Rassen auszusprechen.
Daß wir in Deutschland kein Recht auf freie Meinungsäußerung haben, ist ja bekannt, aber in Amerika überrascht es doch.

Giants Linebacker Antonio Pierce fühlte sich von den Raiders gelangweilt. Sie hätten überhaupt keinen Widerstand geleistet und für die Giants wäre es gerade mal ein Scrimmage gewesen.
Für ihn fühlte es sich so an, als hätte er gegen die eigene Offense trainiert, wo ja alles langsamer abläuft, als bei einem ernsthaften Spiel.
Auch hätte man keinen Emotionen bei den Raiders gespürt. Der Quarterback wird gesackt, was soll`s?
Jemand wird hart gehittet, was soll`s?
Sie standen wieder auf, gingen an die Seitenauslinie, fertig.
Niemand schrie, niemand versuchte jemanden anzufeuern, gar nichts.
„Es war erschreckend in diesem Spiel zu sein,“ sagte er weiter, „es war erschreckend, sowas zu erleben.“

Ein weiterer Rückkehrer aus dem Ruhestand, der schon mal aus dem Ruhestand zurückgekehrt ist, ist Linebacker Junior Seau.
Der Head Coach der Patriots hat ihn angerufen und Seau hat ja gesagt.
Schon letzte Woche ist Seau von den Teamärzten untersucht worden, jetzt muss nur noch einer aus dem Kader gefeuert werden, um Platz zu schaffen.

Am 20. Oktober ist der nächste Stichtag um Spieler abzugeben und aufzunehmen.
Gestern bot Browns Quarterback Brady Quinn sein Haus in Cleveland zum Verkauf an.
Ob da wohl ein Zusammenhang besteht?
Quinn wurde in der ersten Runde 2007 von Cleveland an 22. Stelle einberufen und hat seitdem noch nichts geleistet.

Am Montag feuerten die 49ers Kick Returner Allen Rossum, gestern holten die Cowboys ihn ins Team.
Seit 12 Jahren spielt Rossum in der Liga und hat 14.987 Returnyards gesammelt. Damit liegt er auf Platz zwei der ewigen Bestenliste.
Bisher wurde Wide Receiver Miles Austin auch als Returner eingesetzt, doch nach seiner siegbringenden Vorstellung gegen die Chiefs soll er nur noch als Receiver fungieren.

13. 10. 2009

Woche 5 - Abschluß
phillips-wade2Der Head Coach der Cowboys ist, leider immer noch, Wade Phillips (Bild). Er möchte seinem Wide Receiver Miles Austin mehr Einsatzzeit geben.
Austin hatte gegen die Chiefs 250 Yards aus 10 gefangenen Pässe und zwei Touchdowns.
Das soll im Sinne der Cowboys genutzt werden.
Scheinbar übersieht Phillips vor lauter Euphorie die Kehrseite der Medaille.
Austin ließ zwei fangbare Bälle fallen, die zu Touchdowns geführt hätten, kein Qualitätsmerkmal für den neuen Star.
Mal sehen, wie er sich weiter entwickelt?

Die Dolphins kämpften wie die Wildkatzen und besiegten die Jets knapp mit 31:27.
Wie jede Henne ihren Hahn findet, so fand Quarterback Chad Henne seine Wide Receiver. Er brachte 20 seiner 26 Pässe an, für 241 Yards und 2 Touchdowns. Damit hatte er in seinem erst zweiten Start ein eindrucksvolles Monday Night Debut.
Und die Wild Cat Formationen Miamis spielten die Defense der Jets schwindelig. Sie fand kein Mittel gegen den Sturm, der über sie hinweg brauste.
Bei den Jets gab Wide Receiver Braylon Edwards einen tollen Einstand, der erst letzte Woche von den Browns nach New York kam.
In der kurzen Zeit, die ihm nur zur Verfügung stand, lernte er die Passrouten und spielte, als wäre er schon Wochen im Team.
Es war, trotz der über die Jahre immer wechselnden Besetzungen, eines dieser typischen Jets - Dolphins Shootouts, in dem Miami diesmal knapp die Nase vorne hatte.

Die 49ers schafften Platz in ihrem Kader. Sie feuerten Kick Returner Allen Rossum. Seinen Platz nimmt Wide Receiver Michael Crabtree ein, der Rookie, der nach langen zähen Vertragsverhandlungen endlich bei San Francisco unterschrieb.

Die Kansas City Chiefs schauten in ihre Kristallkugel und sie sahen... einen Sieg im nächsten Spiel.
Gegner sind die Redskins, die hilflosen, sieglosen Teams in dieser Saison gerne zu einem Erfolgserlebnis verhelfen.
Ein Reporter der USA today hatte einen guten Vorschlag. Die Redskins sollen bereits beim ersten Versuch punten. Was soll die Offense mit dem Ball, wenn sie bisher erst 20 Punkte zustande gebrachte hat?
Auch der ehemalige Star- Quarterback der Redskins meldete sich zu Wort. Joe Theisman sagte in einem Radiointerview: „Das hat nichts mit professionellem Football zu tun. Es ist inakzeptabel, was dort geboten wird.“

Die Bills werden sich in dieser Saison wohl nicht mehr weit nach vorne kämpfen können.
Nicht nur ihre Unfähigkeit macht ihnen zu schaffen, auch das Verletzungspech schlägt gnadenlos zu.
Nach dem Spiel gegen die Browns fallen die Linebacker Kawika Mitchell und Marcus Buggs mit Knieverletzungen für den Rest der Saison aus.

Peyton Manning hat Schmerzen in seinem linken Knie.
Defensive End Kyle Vanden Bosch hatte ihn im ersten Viertel zu spät angegriffen, was ihm eine Strafe einbrachte. Dabei passierte die Verletzung.
Was genau mit dem Knie los ist, wurde nicht bekanntgegeben. Laut Head Coach Jim Caldwell soll es nichts sein, was Manning von einem Einsatz abhalten wird.
Die Colts haben in der nächsten Woche spielfrei, wohl genau zum richtigen Zeitpunkt und danach geht es nur gegen die Rams, was ja auch fast eine Freiwoche ist.

12. 10. 2009

Woche 5 - Woche der Klarheit
anderson-clevelandIm Game of the Weak zwischen den Browns und den Bills wurde eins klar, dieses Spiel war eine Schande für die NFL.
Brown Quarterback Trent Anderson (Bild) warf 17 Pässe und hatte zwei Vervollständigungen für 23 Yards. Das reichte um in Buffalo als 6:3 Sieger den Platz zu verlassen.
Für Bills Head Coach Dick Jauron dürften die Tage gezählt sein.
Dieses Spiel wird in die Hall of Shame eingehen.

Im Spiel der Colts bei den Titans wurde klar, daß beide Teams zurecht dort stehen, wo sie stehen.
Die Titans haben null Siege und fünf Niederlagen, die Colts fünf Siege und null Niederlagen. Und genau so verlief das Spiel auch. Der Klassenunterschied war überdeutlich, selbst als die Colts in der zweiten Halbzeit nur noch auf Sparflamme spielten.
Für den verdienten 31:9 Sieg mussten sie auch nicht unbedingt mehr tun, als nötig.
Titans Cornerback Nick Harper hängte sich umsonst voll rein und brach sich den rechten Unterarm.
Die Titans können schon für die nächste Saison planen.

In Kansas wurde klar... More than Miles brauchte es für Dallas nicht, um die 0-5 Chiefs zu schlagen.
Austin Miles riß die grottenschlechten Cowboys gegen die sieglosen Chiefs heraus mit seinen zwei Touchdowns. Insgesamt fing er 10 Pässe für 250 Yards, darunter die 2 Touchdowns über 59 Yards in der regulären Spielzeit und 60 Yards in der Verlängerung.
Miles lief, als wollte er erst Zuhause in Austin wieder stoppen. 250 Passyards hat noch kein Cowboy zuvor in einem Spiel gefangen. Mit 246 Yards war Bob Hayes bisher der Führende... seit 1966.
Auf der anderen Seite gewöhnen sich die Chiefs und ihr neuer Trainerstab aneinander, so daß dieser Niederlage vielleicht nicht mehr viele folgen werden.
Nach dem 20:26 gegen Dallas in der Verlängerung sollte bald mal ein Sieg kommen.

Ein glasklares Spitzenspiel war Denver gegen New England, der Schüler Josh McDaniels gegen seinen Lehrer Bill Belichick, was für eine Ansetzung.
Das Spiel hielt alles, was es versprach und Denver bewies, daß es zurecht ohne Niederlage dasteht. Grausam waren allein die „Throw away“ Trikots der Broncos in Senfgelb und Kackbraun und es wäre schön, wenn die NFL mit dem Quatsch irgendwann mal aufhören würde. Selbst die Videotafel im Stadion sah aus, wie ein TV-Gerät in den 50ern und es wurden nur schwarz/weiß Bilder gezeigt.
Fast in John Elway Manier orchestrierte Kyle Orton einen „Throw Back Drive“ zum Ende des letzten Viertels über 98 Yards zum Ausgleich.
In der Verlängerung erzielte Kicker Matt Prater das Field Goal über 41 Yards zum 20:17 Sieg.
Der Schüler besiegte den Lehrer.

Eins war klar, noch nie in seiner Karriere startete Brett Favre mit fünf Siegen und null Niederlagen in die Saison. Das muss man sich mal vorstellen. Da muss der alte Mann erst 40 werden, um das zu erreichen.
Am Samstag feierte Favre seinen Runden Geburtstag und am Sonntag zerlegte er die St. Louis Lambs in mundgerechte Einzelstücke.
38:10 gewann Minnesota und zum ersten Mal seit ihrem Bestehen erzielten sie in fünf aufeinanderfolgenden Spielen mehr als 27 Punkte.
Preiset den alten Herrn.

„Ich bin so sieglos“, nun, ich weiß nicht, was andere Experten da empfehlen?
Ganz klar, ich empfehle ein Spiel gegen die Washington Redskins.
Sie kamen nach Carolina und ließen die Panthers den ersten Sieg in dieser Saison feiern.
Selbst der unzufriedene Panthers Linebacker Julius Peppers scheint wieder etwas Spaß am Job zu haben und erzielte zwei Sacks.
20:17 endete die vergessenswerte Partie für Carolina.

Vor dem Spiel der Bengals in Baltimore war klar, wer gewinnt.
Was sollten die Plüschtiger schon für Chancen haben?
Und dann ging es auch noch um die alleinige Tabellenführung in der AFC North... ein Witz.
Denkste, wer auch immer die Typen waren, die in den Bengalsuniformen gegen die Ravens antraten, sie gewannen mit 17:14 gegen die vom mörderischen Ray Lewis angeführte Verteidigung.
22 Sekunden vor Spielende führte Baltimore noch knapp mit 14:10. Doch ein Touchdownpass von Palmer auf Andre Caldwell über 20 Yards später waren die Bengals 17:14 Sieger und alleiniger Tabellenführer der AFC North, vor Baltimore und Pittsburgh.
War doch klar.

11. 10. 2009

St. Louis Rams? Nein Danke!
limbaugh-rushDaß viele Spieler nicht für ein solch armseliges Team wie die Rams spielen wollen, ist verständlich.
Das einige Spieler nicht für die Rams spielen wollen, wenn der neue Besitzer Rush Limbaugh (Bild) heißen sollte, ist bedenklich.
Was ist so schlimm, an Rush Limbaugh?
Nun, der Mann spricht unbequeme Wahrheiten aus und schert sich dabei nicht um die von den Gutmenschen vorgegebene Political Correctness.
Momentan haben wir einen vergleichbaren Fall hier in Deutschland mit dem Vorstand der Bundesbank, Thilo Sarrazin.
Herr Sarrazin kritisiert die in Berlin lebenden Türken, was ihm natürlich von den blinden Gutmenschen, die die Augen gerne vor den herrschenden Realitäten verschließen, herbe Kritik einbrachte.
In einem vor mehr als einer Woche erschienenen Interview über Berlins wirtschaftliche Zukunft hatte Sarrazin unter anderem gesagt: "Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert." Außerdem warf er den türkischen und arabischen Einwanderern in Berlin vor, sie seien "weder integrationswillig noch integrationsfähig".
Wahre Worte sind nicht schön und schöne Worte sind nicht wahr. So ist das nun mal.
Vergleichbar dazu sagte Rush Limbaugh, der die zum Verkauf stehenden Rams gerne erwerben würde: „Im Amerika von Präsident Obama werden weiße Kinder im Bus von Schwarzen verprügelt, und die übrigen Schwarzen feuern sie dabei an.“
Über den Quarterback der Eagles, Donovan McNabb sagte er: „Ich glaube, daß er als Schwarzer auf der Position des Quarterback überbewertet wird, weil die Medien gerne sehen, daß ein Schwarzer auf dieser Position erfolgreich ist.“
Diesen Ausspruch tätigte er 2003, als er noch im Team der ESPN Kommentatoren war. Natürlich musste er danach seine Kündigung einreichen, der natürlich unter Tränen entsprochen wurde.
Glück für ihn, denn als Konservativer Talk Radio Moderator konnte er soviel Geld scheffeln, daß er nun den Erwerb der Rams, deren Wert auf 929 Millionen Dollar taxiert wird, finanzieren kann.
Allerdings würde der Club dann Probleme haben, manchen gewünschten Spieler zu verpflichten. Viele Schwarze Spieler haben schon beleidigt die Nase gerümpft und öffentlich bekundet, daß sie für solch einen „Blödmann“ nicht spielen würden.
Die anderen Besitzer der NFL Clubs, die ein Stimmrecht haben, wenn es um Käufer eines Teams geht, sollten ja darauf achten, daß sie Limbaugh die Rams nicht kaufen lassen.
So sagte z.B. Jets Linebacker Bart Scott: „Ich weiß, daß ich für ihn nicht würde spielen wollen. Er ist ein Blödmann. Was er über Donovan McNabb sagte war unangebracht, überzogen und völlig am Thema vorbei.
Er könnte mir bieten, was immer er wollte, ich würde nicht für ihn spielen. Er könnte mich nicht kaufen, meine Prinzipien sind größer.“
Leicht gesagt für Jemanden, der einer Minderheit angehört, die sich unverdiente Posten erschleicht, indem sie auf die Minderheitentränendrüse drückt. Nur am daran zu erinnern, jedes Team, das einen neuen Head Coach sucht, muss zusehen, daß es erst einen Schwarzen für den Posten in Betracht zieht. Eine unglaubliche Sache, die demnächst ja auch für den Posten des General Manager exerziert werden muss.
Natürlich wäre es schön, wenn wir in einer perfekten Welt leben würden, so, wie sie sich die Gutmenschen gerne einreden.
Tun wir aber nicht. Es gibt viele verschieden Rassen und in all diesen Rassen gibt es Menschen, die man als Rassisten beschimpft, wenn sie ihre eigene bevorzugen.
Damit muss man leben, auch wenn Rush Limbaugh, der per Definition wohl Rassist ist, die Rams bekommen sollte.
Aber nicht vergessen, Rassismus ist Gott sei Dank keine Einbahnstraße. In Kanada wurde einem Weißen Politisches Asyl gewährt, weil er sich in Südafrika von den Schwarzen verfolgt fühlte.
Das führte zwar Weltweit zu dem erwarteten, reflexartigen, Aufschrei, ist aber eine unumstößliche Tatsache.
Kümmern wir uns um das Hier und Jetzt, die heile Welt basteln wir dann später, auch wenn die Rams an einen Rassisten verkauft werden.

10. 10. 2009

Kurzberichte
phillips-wadeCowboys Besitzer Jerry Jones sagte am Freitag, daß er Head Coach Wade Phillips (Bild) nicht feuern wird, wenn Dallas gegen Kansas City verliert.
Wenn nicht dann, wann dann?
Eine Niederlage gegen die Chiefs ist doch ein Offenbarungseid für jedes halbwegs echte NFL Team.
Phillips ist im letzten Jahr seines Dreijahresvertrags. Seitdem er die Cowboys trainiert, sind sie in einer ständigen Talfahrt. Das war nicht anders zu erwarten, denn in seinen bisherigen Station als NFL Head Coach hat Phillips bisher nur eines bewiesen, nämlich daß er es nicht kann. Phillips gehört in die gleiche untere Schublade wie Norv Turner.
Mal sehen, ob Jerry Jones sich noch für sein blödes Gewäsch von gestern interessiert, wenn die Cowboys morgen wirklich gegen die Punktelieferanten aus Kansas verlieren?

Verzichten muss Dallas aller Voraussicht nach auf Wide Receiver Roy Williams. Er hat angeknackste Rippen. Auch Running Back Felix Jones fällt weiter aus.
In der Defense wird Safety Gerald Sensabaugh mit einem gebrochenen Daumen fehlen.

Patriots Running Back Fred Taylor musste am Fuß operiert werden.
Die Verletzung ist aber keine Saisonbeendende.

Sechs Verteidiger wurden in der letzten Woche von der NFL angeklagt und für Schuldig befunden.
Dallas Defensive Tackle Jay Ratliff muss $7.500 zahlen für einen unerlaubten Angriff auf Quarterback Kyle Orton.
Je $5.000 müssen die Verteidiger Mike Wright von den Patriots und Haloti Ngata von den Ravens zahlen. Beide haben den gegnerischen Quarterback mit dem Helm voran attackiert.
Im Spiel der Lions gegen die Bears brachten zwei Spieler den sogenannten „Horse Collar Griff“ an, den Griff in den Kragen des Schulterpads. Dafür zahlen Adewale Ogunleye von den Bears und Anthony Henry von den Lions je $7,500.
Titans Defensive Tackle Tony Brown muss $10.000 zahlen, weil er Jaguars Quarterback David Garrard einmal mit dem Helm voran angriff und ein zweites Mal unnötig hart zu Boden brachte.

09. 10. 2009

Kurzberichte
peppers-juliusJulius Peppers (Bild) wollte vor der Saison die Panthers unbedingt verlassen. Der Club ließ ihn nicht gehen.
Und jetzt spielt der Linebacker auf einem „ihr könnt mich doch mal“ Niveau, und das passt vielen natürlich nicht.
So äußerte auch Teamkollege Jon Beason Kritik an Peppers und bemängelt dessen uninspiriertes Auftreten. Er hat vor, mal ein ernstes Wort mit ihm zu reden.
Peppers hatte in der letzten Saison 14,5 Sacks, und in dieser Saison erst einen Sack. Das Team hat einen furchtbaren 0-3 Start hingelegt.
Da ist viel Gesprächsbedarf.

Eli Manning hat in dieser Woche wegen seines entzündeten Fußes nicht trainieren können. Momentan sieht es noch so aus, als ob David Carr gegen die Raiders antreten wird.
Die Entscheidung, wer startet, wird erst kurz vor dem Spiel gefällt.

Bei den Seahawks stehen die Zeichen auf eine Rückkehr von Matt Hasselbeck.
Seine gebrochene Rippe ist soweit verheilt, daß er gegen die Jaguars wohl spielen kann.

08. 10. 2009

Kurzberichte
romo-huch200Zwölf Saisons in Folge ohne Playoffsieg haben die Popularität der Cowboys nicht geschmälert. Auch die armseligen Auftritte in der letzten Zeit konnten ihnen nichts anhaben. Eine Umfrage unter Fans hat ergeben, daß sie immer noch „America`s Team“ sind. Seit 1998 führt die Firma Harris Poll diese Untersuchungen durch und neun mal wurde die Cowboys erster oder zweiter.
Auf der anderen Seite sorgte die 0-16 Saison der Lions nicht dafür, daß sie das unbeliebteste Team sind. Sie belegen den 31. Platz und die Jaguars sind das Team, auf das man am Besten verzichten kann.
Das zeigt ja auch die Tatsache, daß die Jaguars es in dieser Saison nicht schaffen werden, ein einziges Heimspiel auszuverkaufen.

Die Browns gaben Wide Receiver Braylon Edwards an die Jets ab.
Die Jets gaben ihnen dafür Wide Receiver Chansi Stuckey, Linebacker Jason Trusnik und zwei Wahlmöglichkeiten in der nächsten Draft in Runde 3 und 5.

Mike Pereira, Chef der NFL Schiedsrichter, sieht keinen Anlass, die beiden Roughing the Passer Strafen gegen Baltimore zu kritisieren.
Natürlich nicht.
Pereira gibt zu, daß diese Entscheidungen schwer sind. Es gibt viel Spielraum für die Schiedsrichter, aber im Sinne des Schutzes der Spieler wird er jede Entscheidung seiner Leute unterstützen.
„Ich werde meinen Schiedsrichtern nicht sagen, daß sie weniger penibel sein sollen. Wenn sie einen unerlaubten Angriff gesehen haben, sollen sie ihn auf jeden Fall auch pfeifen, ohne wenn und aber,“ sagte er auf dem NFL Network.

„Dieses Team spielt zu weich und verwirrt,“ urteilte Chargers General Manager A.J. Smith über seine Mannschaft.
„In diesem Team stimmt momentan gar nichts,“ fuhr er fort. „Ich sehe im Moment nichts positives. Früher waren wir hart und physisch, heute sind wir weich und verwirrt.“
Früher, da war ja auch noch nicht Norv Turner der Head Coach.

Michael Crabtree ist ein 49er. Der Wide Receiver hat tatsächlich einen Vertrag unterschrieben und will so bald wie möglich spielen.
Sechs Jahre soll der Vertrag laufen und $17 Millionen Garantiesumme für den Wide Receiver bringen.
Am Mittwoch hat er bereits mit dem Team trainiert und vielleicht wird er gegen die Falcons am Sonntag schon eingesetzt.

Die besten Spieler der Woche 4

AFC
OFFENSE: RB RASHARD MENDENHALL, PITTSBURGH STEELERS
29 Läufe für 165 Yards, 2 Touchdowns
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB CHAMP BAILEY, DENVER BRONCOS
8 Tackles, 4 abgewehrte Pässe, 1 Interception
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JACOBY JONES, HOUSTON TEXANS
1 Kickreturn- Touchdown über 95 Yards
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB BRETT FAVRE, MINNESOTA VIKINGS
24 von 31 Pässen für 271 Yards, 3 Touchdowns
Seine 14. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S DARREN SHARPER, NEW ORLEANS SAINTS
2 Interceptions, davon trug er 1 über 99 Yards zum Touchdown zurück, ½ Sack, 8 Tackles
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JOHNNY KNOX, CHICAGO BEARS
3 Kick Offs zurückgetragen für 147 Yards, darunter 1 über 102 Yards zum Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

07. 10. 2009

Mit der Brady-Regel haben die Spieler und die Schiedsrichter ihre Probleme.
maddoxfumbleIm, wichtigen, Bemühen, die Spieler immer besser zu schützen, geht die NFL ab und zu zu weit.
So stellte sie den Angriff auf den Quarterback unter verschiedene Verbote. Unterarm gegen den Helm, verboten. Zu später Angriff, verboten. Angriff mit dem Helm voran, verboten. Angriff unterhalb der Gürtellinie, seit der Verletzung Tom Brady`s letztes Jahr, verboten, die Brady-Regel.
Also, zu tiefer Angriff, zu hoher Angriff, zu harter Angriff, zu später Angriff, verboten.
Und wenn ein Schiedsrichter nicht gesehen hat, daß man als Quarterback berührt wurde, dann tanzt man herum, als ob man auf glühenden Kohlen stünde, lamentiert und macht das solange, bis der Schiedsrichter endlich die Flagge wirft, wie im Spiel der Patriots gegen die Ravens geschehen.
Die Verteidiger sind verunsichert, weil verschieden Schiedsrichtercrews verschieden pfeifen. Und, wie anscheinend im Fall Brady, werden manche Quarterbacks als wertvoller und schützenswerter angesehen, als andere.
Einen Beinaheangriff auf Brady wie am Sonntag würde die gleiche Crew gegen z.B. Kyle Orton bestimmt nicht pfeifen, egal, wie lange Orton herumhampeln würde.
Wenn diese Schauspielerei jetzt auch in der NFL Einzug hält und Schiedsrichterentscheidungen beeinflusst, werden die Verteidiger bald darum bitten, dem Quarterback ein schwuchtelrosa Taschentuch in die Gesäßtasche zu stecken, das sie herausziehen, um zu zeigen, daß sie den Quarterback gestoppt haben.
Wenn sie dabei sein Gesäß berühren, gibt es eine 15 Yards Strafe wegen unerlaubten Berührens.
Flag Football für alle!

Kurzberichte
Die Einschaltquoten für die NFL Übertragungen in den USA schießen durch die Decke. Mit dem Spiel der Packers gegen die Minnesota Favres stellte der Kabelsender ESPN einen neuen Quotenrekord im Kabel auf. 21,8 Millionen Zuschauer ließen sich dieses Duell nicht entgehen.
Damit lag man sogar vor dem Sunday Night Spiel von NBC, das im freiempfangbaren Fernsehen 20,8 Millionen Zuschauer hatte.
Das Spiel der Cowboys in Denver auf FOX war mit 22 Millionen Zuschauern der Spitzenreiter.
Die Einschaltquoten haben Zuwächse von 7 - 17 % je nach Sender gegenüber der Vorsaison.

Bei den Steelers hofft man darauf, daß Troy Polamalu wieder mitmischen kann.
Der Safety hatte sich im ersten Saisonspiel am Knie verletzt und hat in dieser Woche wieder trainiert. Ob er allerdings schon am kommenden Sonntag gegen die eher bedeutungslosen Lions wieder aufläuft, ist fraglich.
In diesem Spiel und im Spiel gegen Cleveland eine Woche später muss man ihn nicht unbedingt einsetzen, diese Siege sollten auch so im Sack sein.

Die Redskins haben Sherman Lewis als Offensive Consultant eingestellt.
Sherman war in seiner Karriere in der NFL bereits bei verschiedenen Teams und läutet eine beginnende Entmachtung von Head Coach Jim Zorn ein.
Bisher leitete Zorn die Offense, was nicht wirklich gut für das Team war.
Zorn selber stellt das vor der Presse natürlich anders dar. Dort sagte er, daß er sich über die wertvolle Hilfe freue, die Lewis dem Team bringen wird.
Ob diese Hilfe allerdings wirklich so wertvoll sein wird?
Lewis war 2004 Offensive Coordinator der... Lions...

Eagles Quarterback Donovan McNabb nimmt wieder am Training teil. Seine gebrochene Rippe ist soweit verheilt, daß er gegen Tampa Bay wohl wieder antreten kann.
Ob er damit seine alljährliche Verletzungsauszeit bereits abgefeiert hat, oder ob er noch mal ausfällt, bleibt abzuwarten.

06. 10. 2009

Woche 4 Teil 2
brady03Trägt Tom Brady Röckchen?
Wenn es nach den Ravens geht, dann ja!
Für sie sah es so aus, als stünde der Quarterback der Patriots unter einem speziellen Schutz der Schiedsrichter. Bei zwei Touchdowndrives der Patriots kassierten die Ravens Strafen, weil sie den Quarterback zu hart attackiert hatten.
In ähnlichen Fällen wurde von Schiedsrichtern auch schon anders entschieden.
Die Ravens Linebacker Ray Lewis und Terrell Suggs kritisierten die Schiedsrichter hart, was ihnen bestimmt noch eine Strafe durch die Liga einbringen wird, aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Denn beide Strafen waren sehr grenzwertig und eine wurde erst ausgesprochen, als Tom Brady übertrieben schauspielerte und so erst den Schiedsrichter zum Zücken der Flagge animierte.
Solch bösartig unfaires Verhalten kennt man sonst nur vom Fußball, wo der „sterbende Schwan“ zum Training zu gehören scheint.
Suggs und Lewis beschwerten sich weiter, daß sie Brady gerne noch öfter hart angegangen hätten, sich aber wegen der Strafen nicht getraut hätten.
Die Ravens verloren denkbar knapp mit 21:27, nicht zuletzt, wegen dieser beiden umstrittenen Strafen.

Jared Gaither, Offensive Tackle der Ravens, blieb im Spiel gegen die Patriots minutenlang regungslos am Boden liegen. Als er Defensive End Jarvis Green blockte, landete sein Quarterback unglücklich auf ihm.
Gaither wurde mit der Streckbahre vom Feld gebracht. Im Krankenhaus kam dann die Entwarnung. Es ist nichts schlimmes passiert, gegen die Bengals kann er sogar wieder antreten.

„Den Ball nicht zu den gelben Helmen werfen, den Ball nicht zu den gelben Helmen werfen,“ mag Brett Favre sich während des Spiels gegen Green Bay immer wieder gesagt haben.
Denn nach 16 Jahren mit den Packers spielte er zum ersten Mal für das purpurne Team gegen Green Bay.
Und das mit Erfolg.
Bereits seine erste Angriffsserie schloß er mit einem Touchdownpass ab.
Auf der anderen Seite führte Aaron Rodgers die Packers so gut er konnte... auf der Nase liegend, unter Massen von Verteidigern.
Wenn er nicht dauernd um sein Leben hätte laufen müssen, hätte er sehr viel akkurater spielen können. Aber die eh schon schlechte Offenseline wurde durch weitere Ausfälle im Verlauf des Spiels noch schlechter und Rodgers konnte nicht auftrumpfen. 20 mal ist Rodgers in dieser Saison bereits gesackt worden.
Favre führte seine Vikings zu einem 30:23 Sieg über seine, alten, Packers.
Damit wurde er der erste Quarterback in der Geschichte der NFL, der alle 32 Teams besiegt hat.

Eli Manning hat eine Entzündung an seinem rechten Fuß.
Er hofft, daß sie am Mittwoch soweit abgeklungen sein wird, daß er wieder trainieren kann.
Auch sein Arzt ist überzeugt, daß Manning am Sonntag wird spielen können.

05. 10. 2009

Woche vier, Woche der Knaller
steelers-verteid-51In dieser Woche standen sich viele Topteams direkt gegenüber, wie die Bengals und die Browns, die Buccaneers und die Redskins oder die Raiders und die Texans.
Soviel zur lustigen Seite der NFL, aber das wahre Spitzenspiel war San Diego at Pittsburgh.
Und wieso haben die Chargers den größten Teil des Spiels verpennt?
Erst Mitte des dritten Viertels, als die Steelers schon 28:0 führten, wachten die Chargers auf. Zu spät, diese Führung konnten sie nicht mehr knacken.
Die Steelers, letztes Jahr das Team mit der besten Defense, erlaubte San Diego ihrerseits noch 28 Punkte und die Fans, die sich schon auf einen Shutout gefreut hatte, konnten es nicht glauben.
Daß das Spiel mit 38:28 an Pittsburgh ging, ist nur den Chargers selbst anzukreiden.

Lions Quarterback Matthew Stafford hat eine ausgerenkte Kniescheibe. Allerdings schien er darüber selbst nicht zu besorgt. Er wollte sogar noch mal ins Spiel zurück, aber das führte Daunte Culpepper weiter.
Die Bears hatten weder mit Stafford, noch mit Culpepper Probleme und schaukelten ein lockers 48:24 über die Runden.

In der zweiten Woche in Folge blieb Saints Quarterback Drew Brees ohne Touchdown.
Die harte Verteidigung der Jets setzte ihm stark zu. Aber auch die Saints Defense teilte gut aus und fing drei Pässe von Mark Sanchez ab.
Gut für New Orleans, die letztes Jahr immer einen Punkt mehr machen mussten, als die schwache Defense zuließ.
So quetschten die Saints dank der Verteidigung einen 24:10 Sieg heraus, der sie weiter unter den ungeschlagenen Teams hält.

„Kerry Collins ist unser Starter,“sagte Titans Head Coach Jeff Fisher der Presse. „Kerry gibt uns die besten Chancen auf einen Sieg.“
Klare Worte nach der vierten Niederlage in der Saison und einer weiteren schlechten Vorstellung des Quarterbacks.
Collins warf den Ball 48 mal und hatte 29 Vervollständigungen und einen Touchdown, allerdings warf er auch zwei Interceptions.
Die Jaguars waren den vor der Saison so hochgelobten Titans in allen Belangen weit überlegen, wie der 37:17 Sieg belegt.

Eli Manning lief rückwärts um einen Pass anzubringen, als er plötzlich einen Schmerz in der Ferse verspürte. Er blieb noch für einen weiteren Spielzug auf dem Platz, warf einen 54 Yards Touchdownpass, aber dann konnte er nicht mehr.
Was genau mit ihm los ist, steht noch nicht fest.
Nächste Woche geht es gegen die Raiders, da kann New York schon mal auf ihn verzichten, aber danach?
Er selbst sagt, daß er gutes Heilfleisch hat, und glaubt nicht daran, daß er ein Spiel aussetzen muss.
Das Spiel ging übrigens mit 27:16 denkbar knapp an die Giants über die Chiefs.
Die Chiefs haben damit zum ersten Mal seit 1980 ihre ersten vier Spiele verloren.

Das Spiel der Cowboys gegen Denver war entschieden...
... als man auf den Terminkalender sah.
Woche 4 in der Saison, eine gerade Woche, also spielte der schlechte Klon von Tony Romo.
Und so war es, ein Fumble und einer seiner beliebten Interceptions an der gegnerischen Fünfyardslinie entschieden das Spiel.
Warum eigentlich so oft an der gegnerischen Fünf?
Das müsste man mal untersuchen.
Die Defense der Broncos zeigt sich gegenüber der Vorsaison verstärkt und das bekam Dallas zu spüren.
Dallas ging zwar im ersten Viertel mit 10:0 in Führung, hatte damit aber sein Pulver schon verschossen. Da die Defense der Cowboys immer noch sehr ungern hart tackelt, war es für Denver nicht schwer, seinerseits 17 Punkte zu machen.
Abgesehen davon, daß Broncos Wide Receiver Brandon Marshall bei seinem Touchdown im letzten Viertel seinen Verteidiger kurz auf dem Schulterpad am Trikot hielt, war das weitere Geschehen das Spielzugs ein Paradebeispiel für die Unfähigkeit einer Defense.
Wie ein Hürdenskiläufer beim Slalom umkurvte er die Dummies mit den Cowboystrikots, die sich höchstens selber im Weg standen, und erzielte einen wunderbaren Touchdown, der einen laut lachen ließ.
Die Leistung der Dallas-D gehört in jeden Lehrfilm unter der Rubrik: So nicht!

04. 10. 2009

Die Raiders wollen gar nicht gewinnen
garcia-jeff-12Jetzt meldet sich auch noch Jeff Garcia (Bild) zu Wort. Der Quarterback sagte in einem Radiointerview, daß er nicht von den Raiders gefeuert wurde, sondern daß er das Team habe verlassen wollen.
Er hätte dem unsäglichen JaMarcus wirklich gerne geholfen, NFL-Tauglich zu werden, aber er habe gemerkt, daß die meisten Spieler nur im Team waren, um ihre Gehaltsschecks zu kassieren. Keiner schien bereit, alles geben zu wollen, um auf dem Footballplatz zu gewinnen.
Er hätte gerne die Sicherheit eines erfahrenen Spielers und Siegeswillen in das Team gebracht, aber er sei auf Widerstand gestoßen.
Was er bei den Raiders gespürt habe, sei aber eher entmutigend gewesen, als ermutigend.
Außerdem hätte es ihn abgestoßen, daß die ganze Zukunft des Teams auf die Schultern von jemand abgeladen werde sollte, der einfach nicht in der Lage ist, diese Last zu stemmen.
„Im Training, wenn er befreit werfen kann, kann er ziemlich jeden Wurf machen, den Du ihm ansagst. Aber in der Hitze der Schlacht versagt er völlig,“ sagte er abschließend über Quarterback Russell.

Sonderregeln für die Schweinegrippe
Falls ein Team von mindestens sechs Fällen der Schweinegrippe betroffen sein sollte, darf es Spieler aus dem Übungskader in den Mannschaftskader holen, ohne daß vorher der 45 Mann Kader reduziert werden muss.
Normalerweise muss für jeden Spieler, der aus dem Übungsteam in den Mannschaftskader geholt wird, ein Spieler aus dem 45 Mann Kader entfernt werden.
Diese Regel ist im Fall der Schweinegrippe außer Kraft.
Die Sonderregel gilt ab sofort und kann bis vier Stunden vor Spielbeginn angewandt werden.

03. 10. 2009

Kurzberichte
Hill-AnthonyTexans Rookie Tight End Anthony Hill (Bild) hat die Schweinegrippe.
Hill, der noch nie eingesetzt wurde in dieser Saison, ist der einzige Spieler den diese schweinische Grippe erwischt hat.
Das Team hat alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen und ist nicht in Panik.

Meiner spielt, deiner nicht!
So steht es im Vorfeld des Spitzenspiels zwischen den Chargers und den Steelers.
Während die Chargers mit der Rückkehr von LaDainian Tomlinson rechnen, bangen die Steelers um den Einsatz von Willie Parker.
Parker ist am Zeh verletzt und Pittsburgh listet ihn als fraglich.
San Diego hofft, auch Shawn Merriman wieder dabei zu haben. Der Linebacker hat Schmerzen in der Leiste, kann aber sehr wahrscheinlich mitmischen.

Vier Spieler der Giants werden definitiv gegen die Chiefs fehlen, Defensive Lineman Chris Canty, Cornerback Aaron Ross, Wide Receiver Domenik Hixon und Running Back Danny Ware.
Ob Ahmad Bradshaw wird spielen können, steht noch nicht fest. Der Running Back konnte zwei Tage wegen einer Knöchelverletzung nicht trainieren.

02. 10. 2009

Kurzberichte
barber-marionCowboys Besitzer Jerry Jones erwartet, daß Marion Barber (Bild) wieder spielen kann. Felix Jones dagegen ist raus.
Gebraucht wird Barber gegen die Broncos auf jeden Fall, denn sonst wäre Tashard Choice der einzig einsatzbereite Running Back.

Die Bills setzten Cornerback Leodis McKelvin für den Rest der Saison auf die Verletztenliste. Er hat ein gebrochenes Bein.
Dadurch wird Platz im Kader für Marshawn Lynch. Der Running Back darf nach seiner Suspendierung wieder ins Geschehen eingreifen.

Die Dolphins sind wieder das Team von 2007, als jeder über sie drübertrampelte.
Da kommt die Nachricht, daß Linebacker Joey Porter mit einer Oberschenkelzerrung sehr wahrscheinlich nicht spielen kann, zu einer Unzeit.
Pennington raus, Porter raus, Dolphins aus.

Das Lazarett in der Patriots-Verteidigung wird größer Linebacker Jerod Mayo und Nose Tackle Vince Wilfork konnten nicht am Training teilnehmen.
Mayo ist am Knie verletzt, Wilfork am Knöchel.
Die Misere veranlasste Junior Seau dazu zu sagen, daß Bill Belichick ihn anrufen solle.
Der Linebacker hat letztes Jahr für New England gespielt, bevor er in den Ruhestand ging. Wenn Belichick ihn brauchen sollte, wäre er bereit.
Bereit ist sehr wahrscheinlich auch Wes Welker wieder. Der Wide Receiver hat die letzten beiden Spiele wegen Kniebeschwerden verpasst.

Boomer Esiason droht ein Hausverbot bei den Raiders.
Der ehemalige NFL Quarterback und jetzige CBS Analyst hat es auch gewagt, Quarterback JaMarcus Russell zu kritisieren. Schlimmer noch, er kritisierte Besitzer Al Davis und Head Coach Tom Cable. Sie würden nicht erkennen, daß Russell nicht die Lösung ihrer Probleme ist, sondern daß er das Problem ist. Er fragte in einer Radioshow: „Wann werden Tom Cable und Al Davis erkennen, daß JaMarcus Russell nicht das Zeug hat, ein großer Quarterback in dieser Liga zu werden?“
Boomer meint, daß Davis und Cable es den anderen Spielern und den Fans schuldeten, eine bessere Lösung auf dem Posten des Quarterbacks zu finden, als Russell.
Sollten die beiden weiter an ihm festhalten, nur weil er den dicken Vertrag hat, könnte das Unruhe ins Team bringen, denn die Spieler würden sich dann auch fragen, wie weit es um den Sachverstand der beiden bestellt sei?

01. 10. 2009

Die besten Spieler der Woche 3

AFC
OFFENSE: RB MAURICE JONES-DREW, JACKSONVILLE JAGUARS
23 Läufe für 119 Yards, 3 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB BRENDON AYANBADEJO, BALTIMORE RAVENS
6 Tackles, 1 Sack, 1 Interception
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: LB JASON TRUSNIK, NEW YORK JETS
2 Tackles in den Special Trams, 1 erzwungener Fumble, den er auch eroberte
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB KEVIN KOLB, PHILADELPHIA EAGLES
24 von 34 Pässen für 327 Yards, 2 Touchdowns, zusätzlich 1 gelaufener Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB LANCE BRIGGS, CHICAGO BEARS
1 Interceptions, 1 Sack, 7 Tackles
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR PERCY HARVIN, MINNESOTA VIKINGS
4 Kick Offs zurückgetragen für 180 Yards, darunter 1 über 101 Yards zum Touchdown
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Kurzberichte
quinn-brady02Die Browns sind mit den unzulänglichen Leistungen von Quarterback Brady Quinn (Bild) unzufrieden.
Derek Anderson wird an seiner Stelle als Starter antreten... solange, bis man dann wieder mit ihm unzufrieden ist, usw. usw.

Die NFL bestrafte Cowboys Left Tackle Flozell Adams in der dritten Woche in Folge.
Dieses Mal hat der Offside Verursacher versucht Panthers Defensive End Julius Peppers zu treten, was ihn $7.500 kostete.

Nike sieht noch großes Potential in Michael Vick. Wie anders ist es zu erklären, daß sie ihm einen neuen Werbevertrag angeboten haben?
Eagles Head Coach Andy Reid sieht das Potential nicht, denn er hält Vick noch nicht für einen Starter und läßt ihn auf der Bank sitzen.

Der ewig verletzte LaDainian Tomlinson hat wieder am Training teilgenommen.
Der Running Back der Chargers musste zwei Wochen wegen eines verstauchten Knöchels aussetzen.

Die Seahawks müssen immer noch auf den ewig verletzten Matt Hasselbeck verzichten.
Der Quarterback brach sich vor 10 Tagen eine Rippe und fällt weiter aus.

Die Rams müssen mal wieder auf den ewig vertletzten Marc Bulger verzichten
Der Quarterback, der so großes Potential versprach, als er 2002 die Offense übernahm, erwies sich in der Folge als Vollflop.
Momentan ist er an der Schulter verletzt und Kyle Boller wird ihn ersetzen.

30. 09. 2009

Kurzberichte
pennington-chad-miamiDie Miami Dolphins setzten Quarterback Chad Pennington (Bild) auf die Verletztenliste.
Als Ersatzmann für ihn verpflichteten sie Tyler Thigpen von den Chiefs. Der holte letztes Jahr als Starter mit Kansas einen Sieg und 10 Niederlagen.

Die Eagles feuerten Quarterback Jeff Garcia. Damit schafften sie Platz im Kader, um die Defense zu verstärken.
Philadelphia verpflichtete Linebacker Jeremiah Trotter, der bereits zweimal im Kader des Teams war.
Der viermalige Pro Bowler hatte nach seiner Entlassung 2008 kein Team mehr gefunden und arbeitete als Radiokommentator.

Cowboys Running Back Felix Jones zog sich gegen die Panthers eine Bänderdehnung im linken Knie zu.
Wie lange er damit ausfällt, steht noch nicht fest.
Er und Marion Barber werden für das Spiel gegen Denver wohl nicht zur Verfügung stehen.

Alle Zeit der Welt lassen sich die Spielergewerkschaft und die NFL, um ihre Differenzen beizulegen.
Nächste Saison drohen Streiks oder Spieleraussperrungen und eine Saison ohne Gehaltsobergrenze.
Doch der Verhandlungstakt der beteiligten Parteien ist eher gemächlich.
Am Dienstag traf man sich in New York, um über nicht so wichtige Teile des Tarifvertrags zu reden und in einigen Wochen möchte man sich erneut treffen, um wirtschaftliche Belange zu bereden.
Man plant sogar, sich danach noch einige Male zu treffen.
Es ist ja nicht so, als ob man zeitlich irgendwie unter Druck stünde. Nur keine Hetze, die Saison 2010 ist ja noch so weit weg.

29. 09. 2009

choice-tashardKurzberichte
The Cowboys didn`t have a Choice?
Von wegen, ohne Tashard Choice (23) hätte Dallas ganz schön alt ausgesehen.
Tony Romo spielte zwar fehlerfrei, aber nicht gut. Das ganze Team spielte nicht gut, und gegen einen echten Gegner wäre es untergegangen.
Die Klosterschülerinnen des Internats der „Schwesterlichen Liebe“ hätten auch nicht schlechter getackelt, als die schwuchteligen Cowboys-Verteidiger.
Letztlich war es dann doch einer von ihnen, der das Spiel gewann. Panthers Wide Receiver Smith lief die falsche Passroute und der Pass von Jake Delhomme flog in die Arme des überraschten Cornerback Terence Newman. Der griff zu, lief ein paar Schritte in die Endzone und brachte Dallas 5 Minuten vor Spielende mit 19:7 in Front.
In der Abwesenheit der verletzten Marion Barber und Felix Jones, der sich während des Spiels verletzte, sorgte Tashard Choice für 82 Laufyards, 1 Touchdown und eine Menge Zeit, die herablief.
Am Ende stand ein 21:7 Sieg für Dallas fest, die gegen die ungeschlagenen Broncos am Sonntag zeigen müssen, was dieser Sieg wirklich wert ist.

Viele fragten sich, was sie vom neuen Head Coach der Broncos, Josh McDaniels halten sollten?
Mit seiner Absicht, Matt Cassel ins Team zu holen, verärgerte er Quarterback Jay Cutler und brachte sehr viel Unruhe ins Team.
Nach drei Spielen und drei Siegen ist der erst 33-jährige bei den Fans und den Spielern akzeptiert.
Allerdings hat man zum Beginn der Saison nicht gerade die Eliteteams der NFL geschlagen. Mit Cleveland, Cincinnati und Oakland hatte man es bisher nur mit Fußabtretern zu tun.
Aber man ist auf dem richtigen Weg und wenn man am Sonntag Dallas putzt, das auch nicht mehr zu den Topteams gehört, kann man auf 4-0 erhöhen und in der traditionell schwachen AFC West auf Playoffkurs gehen.

Für Chad Pennington dürfte die Saison beendet sein. Der Quarterback der Dolphins verletzte sich an der Schulter und muss aller Wahrscheinlichkeit nach operiert werden.

Als die Titans zuletzt mit 0-3 in eine Saison starteten, verlor der 33-jährige Quarterback Kerry Collins seinen Job an Vince Young.
Die Titans haben wieder einen 0-3 Start hingelegt, aber Young soll weiter auf der Ersatzbank sitzen bleiben.
Collins jetzt 36 Jahre alt, soll der Starter bleiben. Head Coach Jeff Fisher sieht in ihm nicht den Hauptgrund für den schlechten Saisonstart.
Collins hat bisher vier Touchdowns geworfen aber auch vier Interceptions. Seine Passerwertung von 69,9 Punkten ist unterirdisch, aber die Receiver haben zu viele fangbare Bälle fallengelassen.
Mit den bisherigen drei Niederlagen, haben die Titans bereits jetzt so viele, wie in der letzten Saison insgesamt.
Mal sehen, wie Fisher reagiert, sollte es zu einem 0-4 Start kommen.

Die Polizei untersucht jetzt endlich einen Vorfall, der sich im Trainingslager der Raiders abspielte.
Assistent Coach Randy Hanson gab damals an, daß Head Coach Tom Cable ihn ins Gesicht geschlagen habe. Es kam aber zu keiner Anzeige.
Jetzt zeigte Hanson Cable an, der mit seinem Schlag seinen Unterkiefer gebrochen hatte.
Hanson hatte von den Raiders Hausverbot bekommen, nachdem er öffentlich über den Vorfall gesprochen hatte. Seine Gehaltsschecks kommen aber weiterhin pünktlich.
Ein weiterer Versuch, eigene Unzulänglichkeiten mit einem Hausverbot zu bereinigen.

„Ich habe nicht genug Einsatzzeit gegen die Patriots bekommen, und darüber bin ich nicht glücklich,“ so zwitscherte es Jets Wide Receiver David Clowney auf seiner Twitterseite.
Als Antwort auf diesen Beitrag setzte ihn Head Coach Rex Ryan auf die Ersatzbank.
„Ich mag es nicht, wenn ein Spieler nicht zuerst an das Team denkt,“ sagte Ryan der Presse. „Ich habe diese Entscheidung getroffen, um den Typen wieder zurück auf den Boden zu holen. Kein Einzelner ist mehr wert, als das Team,“ fuhr er fort.

Die Offense der Buccaneers kam mit Quarterback Byron Leftwich nicht in die Gänge. Gegen die Giants warf er 16 Pässe, von denen 7 für 22 Yards ankamen.
Josh Johnson soll ab sofort als Starter antreten.

Drei Wochen wird Niners Running Back Frank Gore ausfallen. Gegen die Vikings verletzte er sich am rechten Knöchel.
Rookie Glen Coffee soll ihn ersetzen.

Dwight Freeney zog sich gegen die Cardinals eine Muskelzerrung zu.
Wie lange der beste Pass-Rusher der Colts ausfallen wird, steht noch nicht fest.

„Ich sehe große Fortschritte,“ erklärte Redskins Head Coach Jim Zorn der Presse.
Ein Coach auf Drogen, oder einfach nur verdrängen der Realität?
Wie kann eine Niederlage gegen ein Team, das zuvor 19 mal nicht gewonnen hat, ein Fortschritt sein?
Es wird Zeit, daß Zorn einen Schritt fort vom Team macht.

28. 09. 2009

Dank an die Redskins...
Stafford-Matthew3Wenn ein Team 19 Spiele in Folge verliert, dann sind die Spieler Flaschen.
Was braucht es dann, um mal ein Spiel zu gewinnen?
Einen Gegner voll mit noch größeren Flaschen, also die Washington Redskins.
Die Redskins stehen eh schon massiv in der Kritik der Fans. Schon letzte Woche wurden sie ausgebuht, als sie gegen die Rams gewannen.
Was wird jetzt in der Stadt los sein?
In Detroit freut man sich, endlich aus dem Rennen um das schlechteste Team aller Zeiten zu sein. Zuhause gab es einen 19:14 Sieg über Washington, bei denen viele Spieler die Saison schon aufgegeben haben.
Ob sie noch auf die beiden Spiele gegen Dallas scharf sind, darf auch ernsthaft bezweifelt werden.
Die Zeit von Head Coach Jim Zorn kann man wahrscheinlich in Stunden zählen. Teambesitzer Dan Snyder floh vor den Reportern, die von ihm wissen wollten, wie es weitergeht.

Zwei Sekunden waren noch zu spielen.
Die Vikings lagen Zuhause gegen die 49ers mit 20:24 zurück.
Was macht das schon, wenn man den Ball und Brett Favre hat.
Der alte Magier zauberte einen 32 Yards Touchdownpass aus seinem reichen Repertoire und Minnesota ging als Sieger vom Platz.
Zwar hatte danach Shaun Hill noch den letzten Schuß für die Niners im Lauf, aber sein Pass fiel Tight End Vernon Davis aus den Händen.
Pech für San Francisco, sie verloren Running Back Frank Gore bereits im ersten Viertel mit einer Knöchelverletzung.

Da lassen sich 22 vollwertige Spieler über den Platz prügeln und riskieren ihre Knochen um zu gewinnen.
Dann kommt ein Millionär auf den Platz, der selten berührt wird und nichts anderes zu tun hat, als das Ei durch die Torstangen zu schießen,,, und der Versager versaut es den anderen dann.
So geschehen in Seattle, wo die Seahawks mit 19:25 gegen die Bears verloren, weil Kicker Olindo Mare einmal aus 43 Yards und ein weiteres Mal aus 34 Yards versagte.
Head Coach Jim Mora war absolut sauer auf seinen Kicker und suchte erst gar nicht nach Ausreden für ihn.

Der große Super Bowl Favorit aus Tennessee muss sich jetzt ganz schön anstrengen. Nach dem Lachschlager letzte Woche gegen die Texans verloren sie am Sonntag mit 17:24 gegen die Jets und sind jetzt 0-3.
Quarterback Kerry Collins warf im dritten und vierten Viertel 13 unvollständige Pässe in Folge.
Mark Sanchez führte seine New Yorker dagegen zu einem tollen 3-0 Start. Er ist der erste Rookie-Quarterback der NFL, der seine ersten drei Spiele gewinnen konnte.
Head Coach Rex Ryan hat eine wirklich wirksame Defense zusammengestellt und mit Sanchez das goldene Los gezogen.
Mit diesen Jets ist zu rechnen.

Ob es daran lag, daß sich Dolphins Quarterback Chad Pennington im dritten Viertel an der Schulter verletzte und das Spiel verlassen musste?
Da führte Miami noch 6:3 in einem grottigen Spiel.
Sein Ersatzmann Chad Henne warf einen Interception, der zum Touchdown zurückgetragen wurde das Spiel drehte.
Jedenfalls hatten die Chargers leichtes Spiel mit dem Team von der entgegengesetzten Küste und gewannen recht locker mit 23:13.
Für die Chargers war dies der 49. Interception seit der Saison 2007. So viele Pässe hat in dieser Spanne kein anderes Team abgefangen.
Allerdings musste auch San Diego einen Ausfall beklagen, Linebacker Shawn Merriman verletzte sich an der Leiste.

Im Spiel der Saints bei den Bills wäre nur die Höhe der Bills Niederlage wichtig gewesen, wenn es nicht Terrell Owens gäbe.
Der Wide Receiver hat zum ersten Mal seit 185 Spielen in Folge keinen Pass gefangen.
Da wird es nicht mehr lange dauern, bis er explodiert.
Dennoch hatte Buffalo New Orleans sehr gut im Griff, denn die Saints kamen nur zu 27 Punkten, und Drew Brees warf keinen Touchdown.
Da es aber Buffalo nur zu sieben Punkten brachte, gab es die erwartete Niederlage.

27. 09. 2009

Kurzberichte
gannon-feuertDa sind wir jetzt aber mal eingeschnappt, dachten sich die Raiders, und verboten Rich Gannon (Bild), jemals wieder eins ihrer Grundstücke zu betreten.
Was hat der ehemalige MVP Quarterback böses verbrochen?
Nun, wie berichtet, hat er in einem Radiointerview gesagt, daß die Niete JaMarcus Russell eine Niete ist. Er hat aber auch gesagt, daß man einige der vielen Fehler, die Russell begeht, abstellen könnte.
Zu dem hat Gannon, der die Organisation der Raiders ja auch von innen kennt, wiederholt Kritik am Besitzer Al Davis und dem Unternehmen geäußert. Kritik, die allemal angebracht ist, denn ohne den störrischen, alten Davis an der Spitze könnte die Organisation freier und besser agieren, als unter Davis.
Dafür haben die Raiders ihn mit einem Bann belegt.
Allerdings mit einem unwirksamen, denn Gannon ist Ko-Kommentator des Senders CBS für das Spiel gegen die Broncos und die NFL erlaubt den übertragenden Sendern volles Zutrittsrecht auf die Anlagen der Teams.

Die Colts flogen ohne Linebacker Gary Brackett und Cornerback Kelvin Hayden nach Arizona.
Brackett ist am linken Knie verletzt und Hayden hat eine Oberschenkelzerrung.

26. 09. 2009

Kurzberichte
moss-randy4Der Einsatz von Randy Moss (Bild) und Wes Welker gegen die Falcons ist fraglich. Einer würde die Offense der Patriots schon schwächen, aber wenn beide Receiver ausfallen wird es kritisch.
Der auffallend lustlos und fast schon beleidigt agierende Tom Brady braucht in seiner momentanen schweren Formkrise jede Anspielstation. Zudem hat Brady Schmerzen in der rechten Schulter.
Welker hat`s am rechten Knie und Moss am Rücken.
Der „andere Wes Welker“, wie man Rookie Julian Edelman nennt, fing im letzten Spiel acht Pässe für 98 Yards, ist also ein würdiger Ersatz.

Eagles Cornerback Sheldon Brown wollte einen Gag machen. Bei der Vorstellung des Teams letzten Sonntag lief er mit der Maske des Jason aus der Serie „Freitag der 13.“ auf den Platz.
Die gewohnt Spaßlose NFL fand, daß er dafür $10.000 Strafe zahlen muss.

Clinton Portis kritisierte die Redskins und seinen Head Coach, und kann wohl nichts tun, um dem Team gegen Detroit zu helfen.
Die unerwartet schwer in der Kritik der Fans stehenden Redskins müssen sehr wahrscheinlich ohne den Running Back antreten, der am Knöchel verletzt ist.

Jerry Jones ist fest davon überzeugt, daß Tony Romo eines Tages das gelingen wird, was auch schon Roger Staubach und Troy Aikman gelang, einen Super Bowl für Dallas zu gewinnen.
Davon, daß der Quarterback mit seinen drei Interceptions, die die Giants alle zu Touchdowns ummünzten, fast allein Schuld an der Niederlage war, ist der Besitzer des Clubs nicht beeindruckt.
Jones ist überzeugt davon, daß sich Romo ständig verbessern wird.
Auch die Defense bereitet ihm keine Sorgen. Seit Head Coach Wade Phillips vor der Saison die Koordinierung der Verteidigung übernommen hat, rauschte sie in den Keller der NFL. Von 32 Teams belegen die Cowboys Platz 30 und haben bereits 877 Yards zugelassen.
Aber, wenn Jerry Jones das Alles nicht beunruhigt, sollte man auch die Beruhigungsmittel einnehmen, die dieser Mann schluckt. Die scheinen zu helfen.

25. 09. 2009

„JaMarcus Russell ist noch schlechter geworden“, sagte ein Assistenztrainer der Raiders
russel-jamarcus2Man mag es kaum glauben, aber eine der größten Nieten, die je als Quarterback in der NFL dilettierte soll noch schlechter geworden sein?
Wenn es nach Ted Tollner, dem Paßspielkoordinator der Raiders geht, ja!
Russell, überbezahlter Nr. 1 Pick aus der Draft von 2007, hat bisher nur 35% seiner Pässe vervollständigt. Er warf 1 Touchdown und 2 Interceptions und seine Passerwertung beträgt unterirdische 46,6 Punkte.
Dabei dachten die Trainer, im Trainingslager Fortschritte bei Russell bemerkt zu haben, die sie sogar veranlassten Jeff Garcia zu feuern, den man jetzt sehr gut gebrauchen könnte.
Russel hat keine Ahnung, wann er den Ball zu wem passen kann. Er kann die Deckungsarten der Verteidigungen nicht lesen und fällt Fehlentscheidungen am laufenden Band.
Rich Gannon, Ex- Quarterback der Raiders, sagte in einem Radiointerview, daß Russell der Offense der Raiders im Weg stehe. Ohne ihn wäre sehr viel mehr drin. Er meint aber auch, daß einige Fehler, die der unproduktive Quarterback macht, abgestellt werden könnten. So wäre seine Fußarbeit grauenvoll, aber daran könnte man arbeiten.
Russell würde sich auch zu früh entscheiden, zu wem er den Ball werfen wolle. Für die Verteidiger wäre es ein leichtes, seinen Augen zu folgen und sich auf die Passempfänger zu konzentrieren, da Russell nicht mehr von ihnen abweicht. Und selbst wenn er sich voll auf seine Empfänger versteift, schafft er es immer wieder, sie trotzdem zu überwerfen.
JaMarcus Russell, immerhin in seinem dritten Jahr... der würdige Nachfolger von Ryan Leaf.

Kurzberichte
Nur drei Tage nach seinem besten Spiel ist die Saison für Kenny Phillips beendet.
Der Safety der Giants ist am linken Knie verletzt. Mit dieser Verletzung, einer Arthritis, schlug er sich schon im Trainingslager herum.
Als Ersatzmann für ihn holten sie sich Aaron Rouse von den Packers.

Jets Rookie- Quarterback Mark Sanchez hat Schmerzen in seinem rechten Knie.
Von seinem Einsatz gegen die Titans soll ihn das aber nicht abhalten.

Drei wichtige Spieler der Eagles konnten dem Training nur zusehen. Quarterback Donovan McNabb, Running Back Brian Westbrook und Wide Receiver DeSean Jackson sind verletzt.
Ihr Status für das Spiel am Sonntag ist fraglich.

24. 09. 2009

Die besten Spieler der Woche 2

AFC
OFFENSE: QB MATT SCHAUB, HOUSTON TEXANS
25 von 39 Pässen für 357 Yards, 4 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE ANTWAN ODOM, CINCINNATI BENGALS
6 Tackles, 5 Sacks
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K RIAN LINDELL, BUFFALO BILLS
4 von 4 Field Goals, 3 von 3 Extrapunkten
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB FRANK GORE, SAN FRANCISCO 49ERS
16 Läufe für 207 Yards, 2 Touchdowns
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB CHAD GREENWAY, MINNESOTA VIKINGS
2 Interceptions, 1 eroberter Fumble, 4 Tackles und 1 eroberter Onside Kick
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: DE CALAIS CAMPBELL, ARIZONA CARDINALS
Blockte einen 38 Yards Field Goal Versuch
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

Fail of the Redskins
portis-clinton„Wie lange werden die Zuschauer noch kommen, bis sie es leid sind?“ fragte Clinton Portis (Bild) die Pressevertreter.
Der Running Back der Redskins ist besorgt, weil das Team von den Fans, fast, nur noch kritisiert wird. In Blogs versuchen die Spieler die aufgebrachten Fans zu beruhigen. In Radioshows lästern die Fans über das Team im Allgemeinen und über Head Coach Jim Zorn im Besonderen.
Der hält sich auffallend zurück, wenn er nach seiner Leistung und nach seiner Zukunft gefragt wird.
Portis wird von den Fans als wertlos bezeichnet, er hat die Endzone in dieser Saison noch nicht erreicht, und er sei unfähig die Massen zu unterhalten.
Portis selbst streitet das nicht ab: „Die Leute bezahlen bis zu $700 pro Woche um sich von uns Unterhalten zu lassen und momentan bekommen sie keinen Gegenwert. Daß sie das Leid sind, ist verständlich.“
Für Portis sind die Redskins das Team, mit dem größten Talent an Spielern in der NFL. Es gäbe nur niemanden, der das Potential umzusetzen wüsste. Der Schuss ging klar in Richtung Head Coach, den Portis überhaupt nicht schätzt.
Nach dem lächerlichen 9:7 Sieg gegen den Fußabtreter aus St. Louis kommt am Sonntag der Punktelieferant überhaupt, die Lions.
Wenn es gegen diese Versager wieder nur Magerkost gibt, wird der gute Mr. Snyder wohl auch an Jim Zorn zweifeln. Aber das muss er selber mit sich ausmachen, denn Sachverstand in Sachen Trainerauswahl kann man dem Besitzer der Redskins wahrlich nicht unterstellen.

Kurzberichte
Vikings Running Back Adrian Peterson kann nicht voll trainieren. Er hat`s am Rücken.
Ob er gegen die 49ers antreten kann, steht noch nicht fest.

Auch Troy Aikman hat sich in die Reihe der Romo-Kritiker eingereiht.
Der Super Bowl Quarterback der Cowboys sagte, daß Romo zu viele falsche Entscheidungen treffen würde. Außerdem sei er zu wenig konstant. So folgte seinem besten Spiel mit 353 Passyards gegen Tampa Bay eine Vorstellung mit drei Interceptions gegen die Giants.
Man könne den Ball nicht gegen jedes Team gleich werfen. Pässe, die bei der einen Verteidigung gerade noch so gutgingen, würden gegen andere Verteidigungen halt schiefgehen.
Laut Aikman müsse sich Romo viel besser auf die jeweiligen Gegner vorbereiten und viel cleverer agieren, als er es bisher macht.

Justin Tuck mag die Cowboys jetzt noch weniger. Nachdem dem Defensive End ein Bein gestellt wurde, und er sich bei dem Sturz an der Schulter verletzte, kann er Dallas noch weniger leiden.
Ob er am Sonntag wieder soweit Schmerzfrei sein wird, daß er gegen die Buccaneers antreten kann, steht noch nicht fest.

Jetzt steht fest, warum Chad Ochocinco den Lambeau Leap gegen die Packers wagen konnte. Er hat die Karten für die Sektion des Stadions gekauft, berichtete eine Tageszeitung aus Green Bay.
Und die Investition zahlte sich aus. Fünfundachtzig wagte den Sprung nach einem Touchdown und kam unversehrt wieder auf den Boden zurück.

Beim Training fühlte Marion Barber keinen Schmerz mehr in seinem Oberschenkel.
Der Running Back der Cowboys hält sich selber gegen die Panthers für Einsatzbereit.
Da es das MNF ist, hat er ja sogar einen Tag mehr um die Zerrung völlig auszuheilen.

23. 09. 2009

Kurzberichte
dorsett-tony2Das Ruhmeshallenmitglied Tony Dorsett (Bild) glaubt, daß die Medien Tony Romo zu früh zum Superstar hochgeredet haben.
Für den ehemaligen Running Back der Cowboys ist Romo kein schlechter Quarterback, aber beileibe nicht ein so guter, wie Romo selber zu glauben scheint.
Für das, was er bisher erst geleistet hat, wird er viel zu sehr hochgelobt. Als Quarterback habe er doch noch gar nichts erreicht. Im Dezember fällt seine Leistungskurve beständig nach unten und in den Playoffs ist er 0-2.
Damit wäre er beileibe kein Superstar, Urteil Dorsett über Romo.

Buccaneers Safety Jermain Phillips hat sich den linken Daumen gebrochen. Für ihn ist die Saison beendet.

Endlich haben die Patriots gemerkt, daß ihre Verteidigung zu viele Abgänge zu verzeichnen hat.
Gestern holten sie sich Linebacker Prescott Burgess von den Ravens. Dafür gaben sie ihre Wahlmöglichkeit in der siebten Runde der nächsten Draft an Baltimore ab.
Diese Draftmöglichkeit in der letzten Runde lässt darauf schließen, daß von Burgess nicht so furchtbar viel zu erwarten ist.

30.000 Karten zu nur $29 verkauften die Cowboys für das Spiel gegen die Giants.
Einen Ratschlag für Jerry Jones hat der Trucker Joe Dogan: „Verkaufen Sie für das nächste Spiel nicht so viele dieser Karten.“
Die Stehplatztickets für extra große Räume hinter den Endzonen sind zwar billig, aber Joe Dogan hat in der Halbzeit das Stadion verlassen, weil er bis dahin noch nichts vom Spielfeld habe sehen können.
Es gibt ganz einfach nur einige gute Plätze in diesen Stehplatzzonen, von denen man das Spielfeld sehen kann, und diese sind sofort in Beschlag genommen, sobald die Stadiontore sich öffnen.
„Ich habe das Spiel nur auf den großen Monitoren verfolgen können, „sagte Dogan. „Das kann ich auch Zuhause, da habe ich einen 138er TV.“
Für das Spiel gegen die Panthers kamen nur 8.000 Stehplatztickets in den Verkauf.

22. 09. 2009

Kurzberichte
Crabtree-MichaelDie 49ers haben die Liga gebeten, gegen die Jets vorzugehen. New York soll verbotenerweise mit Michael Crabtree (Bild) verhandelt haben, obwohl alle Verhandlungsrechte bis zur nächsten Draft allein bei den 49ers liegen.
Die Jets haben diese Behauptung ins Reich der Phantasie verwiesen.

Die Dolphins dominierten alle Kategorien, Zeit des Ballbesitzes, Anzahl der Spielzüge, aber wo die Anzeigetafel die grausame Wahrheit zeigte, war die Anzahl der erzielten Punkte.
Peyton Manning brauchte bei seinen Angriffsserien halt nicht soviel Zeit und Spielzüge, um das Spielfeld herunterzumarschieren, wie die Dolphins mit ihrem Wild Cat Gedöns.
Sicher, es ist nett anzusehen und auch leidlich erfolgreich, aber letztlich steht Miami nun mit zwei Niederlagen zum Saisonbeginn da.
Die Colts hatten den Ball nur für 14:43 Minuten, so kurz, wie zuletzt 1977 ein siegreiches Team, aber der Sieg flog halt mit 27:23 mit nach Indianapolis.

Es hätte einen ja auch echt verwundert, wenn Matt Hasselbeck mal eine Saison unverletzt geblieben wäre. Der Quarterback der Seahawks brach sich gegen die 49ers eine Rippe und fällt voraussichtlich für das nächste Spiel gegen die Bears, oder sogar länger, aus.

Gegen die Giants zog sich Marion Barber eine Oberschenkelzerrung zu. Ob der Running Back der Cowboys gegen die Panthers im MNF dabeisein kann, ist fraglich.

Die erste Wahl in der letzten Draft war Matthew Stafford. Während die Nr. 1 aber für die Lions bisher fünf Interceptions warf, führte Mark Sanchez seine Jets bereits zu zwei Siegen.
Dennoch will Lions Head Coach Jim Schwartz an Stafford festhalten und ihn nicht sofort gegen Daunte Culpepper auswechseln.

Eric Mangini, Head Coach der Browns, versucht seinem Sauhaufen einige Manieren einzubleuen.
So verdonnerte er einen Spieler, der eine Wasserflasche für $3 in einem Hotel nicht bezahlte, zu einer Strafe von $1.701.
Er will seinen Spielern nicht nur einige Grundwerte an Disziplin beibringen, sondern auch deren Anspruchsdenken auf ein normales Maß herunterregeln.
„Wir parken nicht auf Behindertenparkplätzen,“ sagte er, und weiter: „wir parken nicht in Feuerwehrzufahrten. Es gibt einen Benimmkodex in der Gesellschaft, der auch für uns gilt. Es gibt Regeln, an die erwachsene Menschen sich halten müssen.“
Na Bravo, mehr davon, und die Verrohung der Gesellschaft könnte zumindest verlangsamt werden.

Norv Turner hat eine Botschaft an die Chargers-Fans. „Die Chargers sind nicht so gut, wie sie draußen gehandelt werden,“ sagte der Head Coach.
Ist ja auch klar, immerhin wird das Team von einem der größten Versager trainiert, den es in der NFL je gab.
Seltsam ist nur, in welch offensivem Maß Turner diese Selbsterkenntnis publizierte.
Allerdings ist er der Überzeugung, daß er das Team in die richtige Spur und wieder in die Playoffs bringen kann.
Wir werden es erleben.

21. 09. 2009

Kurzberichte
brady-tom3Die Jets waren heiß darauf, die Pats endlich mal zu schlagen und sie ließen ihren Worten Taten folgen.
Die Defense setzte Patriots Quarterback Tom Brady (Bild) mächtig unter Druck, und dem gefiel das gar nicht. So unkonzentriert und uninspiriert wie gegen Buffalo spielte er auch gegen die Jets wieder. Langte es letzte Woche noch zu einem unverdienten, knappen Sieg, war in New York Schluß mit lustig.
Mit DER Einstellung, die Brady momentan an den Tag legt, kann man die Patriots vergessen.
Jets Quarterback Mark Sanchez spielte dagegen grundsolide für einen Rookie. Man verlangte von ihm keine Wunderdinge und stellte einen Spielplan zusammen, der genau auf seine momentanen Möglichkeiten zugeschnitten war.
Der 16:9 Sieg für die Jets geht voll und ganz in Ordnung.

Es war mal wieder soweit. Bei der Einweihung des neuen Cowboys Stadions war Tony Romo der Matchloser, wie schon so oft.
Zweimal warf er den Ball zu völlig freistehenden Verteidigern der Giants, die an der eigenen 5 Yards Line standen, und gar nicht anders konnten, als diese Geschenke in Empfang zu nehmen. Insgesamt warf er drei Interceptions, zuviel für einen Spitzenverdiener der Liga.
In einem hochklassigen und spannenden Spiel war Eli Manning cooler und abgebrühter als Romo und spielte vor allem Fehlerfrei. Die viel gescholtenen Wide Receiver, die ja angeblich kaum NFL-Tauglich sein sollen, ignorierten diese Kritiken und zeigten, daß sie alle das Zeug zur NFL haben.
Die Verteidigung der Cowboys führte letztes Jahr die Liga mit 59 Sacks an und eines ihrer Lieblingsopfer war Eli Manning. In dieser Saison haben sie noch nicht einen Sack.
Verletzt ausgeschieden sind drei wichtige Spieler, Justin Tuck von den Giants und Marion Barber und DeMarcus Ware von den Cowboys.
Vor der NFL-Rekord-Kulisse für eine reguläres Saisonspiel von 105.121 Zuschauern gewannen die Giants knapp und verdient mit 33:31.

Jay Cutler hat die Kritik nach dem letzten Spiel wohl gehört und spielte sehr viel souveräner, als noch gegen die Packers. Gegen eine ähnlich angelegte Defense der Steelers vervollständigte er 27 seiner 38 Pässe für 236 Yards und 2 Touchdowns.
11 Sekunden vor Spielende verwandelte Bears Kicker Robbie Gould einen 44 Yards Field Goal Versuch zum 17:14 Sieg.

In ihren ersten beiden Spielen erzielten die Saints 93 Punkte.
Die Eagles, eigentlich bekannt für ihre gute Verteidigung, kassierten gestern 48 davon.
Da sie selber mit Quarterback Kevin Kolb nur 22 erzielten, schlichen sie wie geprügelte Hunde aus dem eigenen Stadion.
Drew Brees warf drei Touchdowns und hat damit schon neun auf seinem Konto.

Kommen wir zum Lachschlager des Spieltags, die Titans verloren im eigenen Stadion gegen die Texans.
Damit sind wohl viele, die die Titans als Super Bowl Favoriten sahen, auf dem Boden der Tatsachen zurück.
In einem wilden Shoot out gewann Houston mit 34:31.
Die Titans haben damit 0 Spiele gewonnen und 2 verloren.

Einen grandiosen Tag hatte Cardinals Quarterback Kurt Warner erwischt. Er warf 26 Pässe, von denen nur 2 NICHT ankamen. Bereits zu Beginn des letzten Viertels hatte sein Head Coach ihn aus dem Spiel genommen, um ihn zu schonen. Da führte Arizona schon mit 31:17 gegen Jacksonville und Warner hatte 243 Yards und 2 Touchdowns erzielt.
Seine Vervollständigungsrate von 92,3% ist einen neuer NFL Rekord für ein Spiel.

20. 09. 2009

Kurzberichte
rice-und-smithZwei, die wohl auf Anhieb die Aufnahme in die Hall of Fame schaffen sind Jerry Rice und Emmitt Smith.
Auf der Liste der Spieler, die aufgenommen werden dürfen stehen zwar 131 Spieler, Trainer und Administrative, aber diese beiden Namen stechen heraus.
Jerry Rice, der seine meiste Zeit bei den 49ers verbrachte, ist der beste Wide Receiver, den es je in der NFL gab.
Emmitt Smith, der seine meiste Zeit bei den Cowboys verbrachte, ist der beste Running Back, den es in der NFL je gab.

NBC Analyst Rodney Harrison nennt Michael Crabtree einen Idioten. Der Wide Receiver will bei den 49ers, die ihn gedraftet haben, keinen Vertrag unterschreiben, sondern nächstes Jahr noch mal an der Draft teilnehmen.
Damit verspielt der „Idiot“ seine Chance auf einen Megavertrag, denn in der nächsten Draft wird er wohl nicht in der ersten Runde einberufen werden.
Harrison dazu: „Für mich ist er der größte Idiot, den die NFL je gesehen hat. Ich korrigiere, Crabtree und Ryan Leaf sind die beiden größten Idioten.
Wie kann man einen Vertrag, der einem $20 Millionen garantiert ablehnen?
Glaub mir Bruder, wenn Du erst in der zweiten oder dritten Runde einberufen wirst, wirst Du Dir in den Arsch treten.“

Die Eagles werden mit Kevin Kolb als Quarterback antreten.
Donovan McNabb ist mit seiner gebrochenen Rippe nicht einsatzbereit.
Als Ersatzmann für Kolb wurde Jeff Garcia verpflichtet, da Michael Vick für den zweiten Spieltag noch suspendiert ist.

Die Buccaneers reisten ohne ihren besten Wide Receiver nach Buffalo.
Antonio Bryant hat Schmerzen in seinem Knie, das nach der letzten Saison operiert wurde.

19. 09. 2009

Kurzberichte
Rivers_Philip4Die NFL kassierte mal wieder etwas Geld von Spielern, die sich daneben benommen haben.
Chargers Quarterback Philip Rivers (Bild) musste $7.500 zahlen, weil er im dritten Viertel Raiders Defensive Tackle Gerard Warren verhöhnte.
Rams Offensive Lineman Richie Incognito musste für zwei begangene persönliche Fouls $12.500 zahlen.
Bei den Eagles gab es eine verbotene Gruppenbildung nach einem Touchdown, die die Offensive Linemen Stacey Andrews und Jamaal Jackson, Tight Ends Brent Celek und Alex Smith, und Wide Receivers DeSean Jackson und Kevin Curtis jeweils $10.000 kostete, denn merke, freuen in der NFL darf man sich nur nach ganz bestimmten Regeln.
Cardinals Safety Adrian Wilson muss $10.000 wegen unnötiger Härte zahlen und Giants Cornerback Corey Webster und Redskins Wide Receiver Santana Moss jeder $5.000, weil sie sich mit den Fäusten bearbeitet haben.

Panthers General Manager Marty Hurney verteidigte seine Entscheidung, Jake Delhomme einen neuen langfristigen Vertrag gegeben zu haben in einem Radiointerview.
Delhomme verschuldete in den letzten beiden Pflichtspielen 11 Ballverluste. Sein Selbstvertrauen ist unter Grasnabenniveau.
Dennoch wäre es richtig gewesen, Delhomme zu behalten. Er hat noch viel Football in sich, meinte Hurney, und er könne die Panthers noch zu vielen Siegen führen. Zudem wäre er genau der richtige Mann, um einen Rookie Quarterback in die Härte und Schnelligkeit der NFL einzuführen, wenn man demnächst einen Quarterback einberufen wird.
Aus diesen Gründen wäre Delhomme der richtige Mann.

Colts Besitzer Jim Irsay will noch vor der Saison 2010 einen neuen Vertrag mit Peyton Manning abschließen. Der existierende läuft bis zum Ende der Saison 2010.
Dabei wisse er, was er Manning anbieten müsse, der ja zu den Elite- Quarterbacks der Liga gehört.
Die Colts beriefen Manning 1998 als ersten Spieler der Draft ein. In seinen 11 Jahren in Indianapolis führte er das Team neunmal in die Playoffs.

18. 09. 2009

Kurzberichte
rhodes-kerryDie Jets wollen die Patriots am Sonntag in Verlegenheit bringen.
Ein schwieriges Vorhaben, haben die Pats die Jets doch zuletzt acht mal in Folge peinlich vorgeführt.
Damit soll jetzt Schluß sein. Safety Kerry Rhodes (Bild) will New England nicht nur schlagen, er will, daß sie bestraft werden. Er sagte, daß die Jets Quarterback Tom Brady hart angehen werden.
Die Patriots macht das nicht im Geringsten nervös. Seit Jahren gehören sie zu den Eliteteams der NFL und stehen somit im Focus der schwächeren Teams, die sie gerne einmal besiegen würden.
Business as usual.

Bis zu acht Wochen könnte Colts Wide Receiver Anthony Gonzales ausfallen.
Aber Indi meint, einen guten Ersatz gefunden zu haben. Am Dienstag haben die Eagles Hank Baskett gefeuert, und die Colts griffen schnell zu.
Für ein Jahr unterschrieb er in Indianapolis.

17. 09. 2009

Kurzberichte
Mangini_Eric2Die NFL verurteile Eric Mangini (Bild) zur Zahlung von $25.000.
Mangini hat letztes Jahr als Head Coach der Jets eine Verletzung von Quarterback Brett Favre nicht angegeben.
Im Dezember litt Favre an einem gerissenen Bizeps. Nach den Regeln hätte das in einem Verletzungsreport angegeben werden müssen.
Da Mangini diese Regel ignorierte wurde jetzt diese Strafe verhängt. Der Club wurde in der Sache zu einer Zahlung von $75.000 verdonnert und Jets General Manager Mike Tannenbaum muss $25.000 zahlen.

Die ehemaligen Head Coaches Jim Mora und Mike Martz kritisierten Bears Quarterback Jay Cutler in ihrer Eigenschaft als TV Analysten.
Cutler spielte gegen die Packers auf Anfängerniveau und warf VIER Interceptions.
Martz und Mora kritisierten Cutler als Anfänger und nicht stark genug für die Liga. Da platzte Head Coach Lovie Smith der Kragen und er kritisierte die Kritiker. Ganz besonders weil zwei ehemalige Head Coaches sie äußerten, die ja wissen müssten, daß ein Spieler auch mal einen schlechten Tag haben kann.
Man kennt die Kritik an Kritikern ja hier aus Deutschland, als ein Bundestrainer einen Kommentatoren niedermachte, nur weil der Kritik am besch... eidenen Spiel der Mannschaft geäußert hatte.
Mit der Energie, mit der die Kritiker angegangen wurden, sollte man lieber den Spieler zusammenstauchen, der für die vielen Millionen, die er erhält eine unterirdische Leistung abliefert. Schlechte Tage kann man nach der Saison haben, während der Saison muss man Leistung abliefern, und zwar die Allerbeste.

Achtung Packersfans in den Endzonen, gefüllte Bierbecher bereithalten.
Chad Ochocinco will den „Lambeau Leap“ wagen, wenn er gegen Green Bay einen Touchdown fängt.
OK, die Gefahr, daß die Bengals in die Endzone der Packers kommen ist gering, aber man weiß ja nie, und dann sollte „85“ gebührend empfangen werden.

Zwei männliche Teens meldeten sich bei der Polizei und gaben zu, daß sie den Vorgarten von Leodis McKelvin verwüstet haben.
McKelvin hat den beiden vergeben und lässt die Sache auf sich beruhen.
Er konzentriere sich jetzt lieber auf das Spiel gegen Tampa Bay.

Die besten Spieler der Woche 1
AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND
39 von 53 Pässen für 378 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception
Dies ist seine 13. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB DAVID HARRIS, NEW YORK JETS
12 Tackles, 1 Sack, 1 abgewehrter Pass
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JEFF REED, PITTSBURGH STEELERS
2 von 2 Field Goals 1 von 1 Extrapunkt
Dies ist seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB DREW BREES, NEW ORLEANS SAINTS
26 von 34 Pässen für 358 Yards, 6 Touchdowns, 1 Interception
Dies ist seine 8. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: DE JUSTIN TUCK, NEW YORK GIANTS
5 Tackles, 1,5 Sacks

Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-WR DE SEAN JACKSON, PHILADELPHIA EAGLES
1 Puntreturn über 85 Yards zum Touchdown
Dies ist seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

16. 09. 2009

Kurzberichte
gonzalez-anthonyIm ersten Saisonspiel zog sich Colts Wide Receiver Anthony Gonzales (Bild) eine Knieverletzung zu.
Die gute Nachricht ist, daß sie die Saison für Gonzales nicht beendet.
Wie lange er ausfällt, steht allerdings nicht fest.
Nun suchen die Colts einen guten Ersatzmann. Ob das am Ende Marvin Harrison sein könnte?

Bei den Eagles wird wohl Ersatzmann Kevin Kolb mit der ersten Mannschaft trainieren. Donovan McNabb wird seine gebrochene Rippe weiter schonen, um vielleicht doch gegen die Saints antreten zu können.
Wie berichtet, haben die Eagles Jeff Garcia als weiteren Notnagel verpflichtet, falls McNabb länger pausieren muss.

Gegen die Raiders verstauchte sich Chargers Running Back LaDainian Tomlinson den Knöchel. Damit fällt der Dauerverletzte schon früh in der Saison aus.
Michael Bennett wird an seiner Stelle mit der ersten Mannschaft trainieren, und Darren Sproles wird im nächsten Spiel als Starter antreten.

Die 49ers werden Michael Crabtree in den Ar..., also, sie werden ihm ein neues Angebot unterbreiten.
Jed York, Besitzer des Clubs, will sich unter vier Augen mit dem Wide Receiver treffen, der bisher keine Anstalten macht, bei dem Team, das ihn einberufen hat, zu unterschreiben.

Patriots Linebacker Jerod Mayo verletzte sich gegen die Bills am Knie.
Die gute Nachricht ist, daß die Saison für ihn nicht beendet ist.
Wie lange er allerdings ausfällt, ist nicht klar.

Ball fallengelassen, Spiel verloren, Vorgarten verwüstet.
Das hätte sich Bills Cornerback Leodis McKelvin nicht gedacht, daß sein Fehler, der den Sieg gegen die Patriots kostete, einige Fans so ausrasten lassen könnte.
Sein Vorgarten in Hamburg, New York, wurde von Vandalen verwüstet. Obszöne Parolen wurden an seine Hauswand gepinselt.
Die Polizei sucht nach den Tätern.

15. 09. 2009

Buffalo Kills... sich selbst
brady-tom111Das waren sie also die zwei letzten Partien der ersten Woche. Die Patriots trafen auf die Bills, die sie 11 mal in Folge geschlagen haben und die Chargers trafen auf die Raiders, die sie 11 mal in Folge geschlagen haben.
So begannen die Partien denn auch mit zwei Teams, die sich besseres vorstellen konnten, als sich zu einem Footballspiel umzuziehen und den Tag zu verschwenden. Auf der anderen Seite zwei Teams, die heiß darauf waren, es den übermächtigen Gegnern vor einem Weltweiten Publikum endlich zu zeigen.
Die Patriots spielten in der ersten Halbzeit so überheblich und lustlos, daß es schon fast Wehtat. Dazu ein Tom Brady (Bild), der mehr auf sein linkes Knie achtete, als auf alles andere.
So kam es, daß die Bills das bessere Team an diesem Abend waren. Sie dominierten die Patriots auf beiden Seiten des Balles.
Am Ende war es ein Mann, der den verdienten Triumph für Buffalo versemmelte. Leodis McKelvin nahm einen Kickoff der Pats in den letzten Minuten des Spiels in der Endzone an. Statt auf Nummer Sicher zu gehen, lief er los, wurde hart angegangen und verlor den Ball. Die Patriots eroberten ihn an der 31 Yardslinie der Bills und schafften es zum zweiten Mal, innerhalb von nur zwei Minuten, in die Endzone Buffalos.
Der Endstand von 25:24 schmeichelt New England, die erst in der Mitte der zweiten Halbzeit ihre Arroganz ablegten und Buffalo als Gegner ernst nahmen.

Gleiches Bild im zweiten Spiel. Auch hier wirkten die Chargers ob ihrer Serie gegen Oakland reichlich pomadig. Allerdings spielten sie streckenweise so, als hätte Head Coach Norv Turner sie endlich auf sein Niveau heruntergecoacht. Man hatte selten den Eindruck, daß sie gekonnt hätten, selbst wenn sie hätten wollen mögen.
Bei den Raiders fiel dagegen auf, daß Head Coach Tom Cable dabei ist, ein rauhes, gemeines, NFL-taugliches Team zu bauen. Der Neuzugang Richard Seymour war sofort eine Verstärkung für eine Verteidigung, die bereit ist dem Gegner die Rotze aus dem Schädel zu kloppen.
Und in der Offense beginnt er, eine O-Line aufzubauen, die rumschubst, statt sich rumschubsen zu lassen. Dazu setzt er mehr auf das Laufspiel, als dem Passfreudigen Besitzer Al Davis lieb sein kann. Aber was soll er machen, mit einem Quarterback wie JaMarcus Russell, der ohne seinen Multimillionendollarvertrag sicherlich auf der Bank sitzen würde.
Auch hier ging es gegen Ende des Spiels richtig munter zur Sache und führte zu einem sehr glücklichen 24:20 Sieg für San Diego. Allerdings in einem Spiel, daß nur von seiner Spannung lebte, nicht von der Qualität des Gebotenen.

Kurzberichte
Schock in Chicago.
Brian Urlacher musste an seinem ausgerenkten Handgelenk operiert werden und die Saison ist für ihn beendet.
Das Gelenk wurde mit 12 Schrauben fixiert und braucht 11-12 Wochen, um zu heilen.
Das ist ein harter Rückschlag für die Bears, die soviel erreichen wollten.

Aufatmen in Pittsburgh.
Troy Polamalu muss nicht operiert werden.
Der Star der Steelers-Verteidigung muss zwar etwa sechs Wochen pausieren, aber eine Operation hätte das Ende der Saison bedeuten können.
Im Spiel gegen die Titans verletzte er sich am Knie, als er den Ball nach einem geblockten Field Goal Versuch erobern wollte, und eine Traube von Spielern auf ihm landete.

Die Eagles verpflichteten Quarterback Jeff Garcia.
Garcia war bereits einmal der Ersatzmann für McNabb, und wurde zur Sicherheit verpflichtet, falls der mit seiner gebrochenen Rippe eventuell doch nicht spielen kann.

Bei den Giants fallen zwei Angreifer für zwei Wochen aus.
Wide Receiver Hakeem Nicks verstauchte sich gegen Washington den linken Fuß und Running Back Danny Ware verrenkte sich den linken Ellenbogen.

14. 09. 2009

Woche 1
favre-brett-vikingWie bereits befürchtet, als der Übertragungsplan von ESPNA vorlag, wurde das Spiel der Vikings in Cleveland der erwartete Langeweiler.
Nachdem Brett Favre (Bild) in der ersten Halbzeit noch an der Feinabstimmung mit seinen Mitspielern gefeilt hatte, ließ Minnesota in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen.
Zwar ging es mit einer 13:10 Führung für Cleveland in die Pause (keine verarsche), aber das wars dann.
Erst in der sogenannten Abfallzeit erzielte die Offense der Browns einen Touchdown. Der erste übrigens, seit dem 10. Spieltag in der letzten Saison.
Interessant war das Spiel nur, weil man sehen wollte, wie Brett Favre nach seinem zweiten Rücktritt vom Rücktritt auftreten würde.
Er führte seine Vikings zu einem ungefährdeten 34:20 Sieg.

Spiel gewonnen, Rippe gebrochen... der überzeugende 38:10 Sieg der Eagles über die Panthers war zu teuer erkauft, als sich Quarterback Donovan McNabb die Rippe bei einem Touchdownlauf brach, als er zu spät noch einen Hit abbekam.
Michael Vick darf erst in der dritten Woche für Philadelphia spielen, für Woche 2 ist er noch suspendiert. McNabb selber geht aber davon aus, daß er im Spitzenspiel gegen die Saints dabeisein kann.
Panthers Head Coach John Fox will an Quarterback Delhomme festhalten, obwohl der vier Interceptions warf. Fox hofft, daß Delhomme seine unterirdische Leistung verarbeitet und gestärkt ins nächste Spiel geht.

Bears Quarterback Jay Cutler soll der fehlende Spieler zum Super Bowl für Chicago sein?
Wenn ja, dann hat er sein Können gegen die Packers sehr gut versteckt. Nervöser und zappeliger als mancher Rookie spielte Cutler gegen Green Bay und zum Schluß warf er noch den spielentscheidenden Interception zum 21:15 Sieg für die Packers.
Aaron Rodgers auf der anderen Seite wurde ordentlich durchgeprügelt und man sah ihm an, wie er immer mehr Vertrauen in seine Line verlor.
Er riss sich aber zusammen und brachte Green Bay mit einem 50 Yards Pass in Führung, als nur noch 71 Sekunden zu spielen waren.
Auf Seiten der Bears verletzte sich Brian Urlacher am Handgelenk, was die Verteidigung auffällig schwächte.

In New York hatten die Giants mehr mit den Startproblemen der eigenen Offense zu kämpfen, als mit den Redskins.
Auch wenn das Spiel nur 23:17 für die Giants ausging, hatte man zu keiner Zeit das Gefühl, daß New York das Spiel verlieren könnte.
Am Auffälligsten bei den Redskins war der Einhundertmillionendollarmann Albert Haynesworth. Er spielte so gekonnt unauffällig, daß man ihn glatt für eine Eindollarniete hätte halten können.
Rausgeschmissenes Geld, das man sicher besser hätte anlegen können.
Nächster Gegner der Redskins sind die Rams. Da begegnet man einem Team auf Augenhöhe, das man schlagen sollte.
Wenn es gegen die Truppe auch nicht klappt, kann man sich schon mal auf die zwei Duelle mit Dallas konzentrieren, damit man wenigstens die gewinnt.

Schlecht in die neue Saison sind die Cardinals gestartet. Sie verloren 16:20 gegen die 49ers, die nun wirklich nicht zu den Teams gehören, gegen die man verlieren kann.
12 Strafen für 82 Yards brachten Head Coach Ken Whisenhunt zur Weißglut. Er sagte nach dem Spiel, daß die Spieler, die die Strafen verschuldeten, im nächsten Spiel nur zusehen.
Quarterback Kurt Warners Achterbahnform war in diesem Spiel wieder mal auf Talfahrt, denn er warf zwei kostspielige Interceptions.

Die Broncos schlugen die Bengals.
Klar, was soll daran vermeldenswert sein?
Die Höhe des Sieges und sein Zustandekommen.
Es brauchte einen böse abgefälschten Pass von Kyle Orton, der irgendwie in die Hände von Brandon Stokley gelangte, um der drohenden Blamage bis auf die Unterhose zu entgehen.
Erst dadurch kam der 12:7 Sieg zufällig zustande über den man sagen wird: „Hauptsache gewonnen.“

Die Lions brauchen noch etwas Zeit, um aus einem 0-16 Team ein NFL Team zu formen.
Zeit, die Saints Quarterback Drew Brees nutzte, um sechs Touchdowns zu werfen. Zwei davon fing Tight End Jeremy Shockey, der letztes Jahr keinen einzigen fing.
Lions Rookie Quarterback Matthew Stafford leistete sich drei Interceptions in dieser 27:45 Niederlage für Detroit.

Jets Rookie Quarterback Mark Sanchez warf gegen die Texans für 272 Yards und 3 Touchdowns.
Damit hatte er einen gelungenen Einstand gegen einen, zugegeben, Punktelieferanten.
24:7 gewann New York.

Die Cowboys schlugen die Buccaneers in einem sehr guten Spiel mit 34:21.
Der Spielball ging an Tony Romo, der ohne den Ball zu T.O. werfen zu müssen, befreit aufspielt. Er vervollständigte 16 von 27 Pässen für die persönliche Bestleistung von 353 Yards und 3 Touchdowns. Aber das Beste, Romo gab den Ball nicht einmal an den Gegner ab.
Bei den Bucs lieferte Quarterback Byron Leftwich mit einer Bilanz von 25 aus 41 Pässen für 276 Yards und 1 Touchdown auch keine schlechte Vorstellung, aber der Sieg flog mit nach Dallas.

13. 09. 2009

Kurzberichte
Seymour-RichardRichard Seymour beendet (Bild) seinen fünftägigen Ministreik und wird sich den Raiders anschließen.
Er habe eine Zeit gebraucht, um mit der Enttäuschung fertig zu werden, die die miese Tour, die die Patriots mit ihm abgezogen haben, ihm bereitet hat.
Es ist nicht leicht für den fünfmaligen Pro Bowler, von einem der erfolgreichsten Teams der NFL zu einem der erfolglosesten zu wechseln.
Am Montag soll er aber gegen die Chargers schon auf dem Platz stehen.

Unter den fünf Mannschaftskapitänen, die die Vikings gewählt haben, ist auch Brett Favre.
Zwar soll der Quarterback unter den Teamkollegen für Kontroversen gesorgt haben, mit seien „ich spiele, ich spiele, ich spiele nicht“ Spielchen, aber das scheint überwunden.

12. 09. 2009

Kurzberichte
merriman„Abgewiesen“
Tila Tequila wird wohl keinen Pfennig aus Shawn Merriman rauspressen können.
Staatsanwältin Bonnie Dumanis hat die Anklage des TV „Stars“ gegen den Verteidiger der Chargers negativ beschieden.
Merriman soll Tequila gewürgt haben und wurde von ihr angezeigt.
Nach gründlicher Untersuchung des Falles und vieler Zeugenaussagen, sah Frau Dumanis keinen Grund, den Fall weiter zu verfolgen.

Ist das nicht prächtig?
Frau Brady ist tr... schwanger.
Gisele Bündchen erwartet ein Baby von Patriots Quarterback Tom Brady.
Sein Kommentar dazu: „Härter als ein Trainingscamp der Patriots kann das auch nicht sein. Ich bin bereit.“
Brady hatte bisher immer abgestritten, daß seine Frau schwanger sei. Modeaufnahmen, die sie kürzlich in London machte, mussten aber bearbeitet werden, um den Babybauch wegzuretuschieren.

Die Cardinals werden sehr wahrscheinlich ohne Anquan Boldin ins erste Saisonspiel gehen müssen.
Der Wide Receiver hat eine Oberschenkelzerrung.

Der illegale Block, den Vikings Quarterback Brett Favre gegen Texans Safety Eugene Wilson setzte, hat weitere Folgen.
Nicht nur musste Favre eine Strafe zahlen, nein, Wilson wird wohl auch den Saisonauftakt seines Teams verpassen.
Der Safety hat immer noch Schmerzen im Knie und Dominique Barber soll an seiner Stelle starten.
Da hat der alte Mann aber was angerichtet.

Die Raiders haben Richard Seymour auf die Liste der Reservespieler gesetzt. Damit bescheinigen sie, daß der Wechsel des Spielers von den Patriots vollzogen ist, und daß sie 2011 ihre erste Wahl in der Draft an New England abtreten.
Seymour ist derweil immer noch nicht bei dem Loserteam in Oakland aufgetaucht.

11. 09. 2009

Möge das brutalere Team gewinnen...
polamalu-200... ungefähr so drückte es Titans Head Coach Jeff Fisher vor dem Spiel aus. Und er behielt recht. In einem phantastisch harten Spiel brauchten die Steelers die Verlängerung, um die Titans geschlagen nach Hause zu schicken.
In der Abwehrschlacht zweier Top-Verteidigungen zahlten die Steelers allerdings einen furchtbar hohen Preis. Sie verloren Troy Polamalu (Bild) mit einer Knieverletzung.
Glück im Unglück, es ist wohl nur eine Bänderdehnung, die allerdings den Fluch des Maddencovers fortsetzt. Viele Spieler, die auf dem Cover der Madden Computerspiele auftauchten, verletzten sich oder spielten ineffektiv in der kommenden Saison.
Aufgepasst Cardinalsfans, Polamalu teilt sich das aktuelle Cover mit Wide Receiver Fitzgerald.
Nach einem holprigen Start, den man von Big Ben gewohnt ist, kam der Quarterback der Steelers sehr gut in die Gänge. Er vervollständigte 33 von 43 Pässen für 363 Yards, 1 Touchdown und 2 Interceptions.
Santonio Holmes fing 9 dieser Pässe für 131 Yards und 1 Touchdown. Das gute Paßspiel war auch nötig für Pittsburgh, da das Laufspiel nicht ans Laufen kam. 36 Yards erzielten die Steelers auf dem Boden und die absolute Unfähigkeit, im dritten Versuch den fehlenden Yard zum First Down zu erzielen, wird ihnen auch in dieser Saison viele Probleme bescheren.
Titans Kicker Rob Bironas verschoss zwei Field Goals, die den Sieg bedeutet hätten, statt dessen war sein Gegenüber Jeff Reed der Matchwinner, als er in der Verlängerung aus 33 Yards traf.
Das war der 13:10 Sieg im Auftaktspiel.

Brett Favre... Invalide
Brett Favre meldete selber Zweifel an, ob er alle 16 Spiele der Saison wird mit voller Kraft bestreiten können.
Er gibt zu, daß er mit seinen 39 Jahren weder Mental noch Körperlich noch auf voller Höhe ist. Zudem befürchtet er, daß er eine angeknackste Rippe hat, auch wenn Röntgenbilder keine volle Aufklärung brachten.
Zusätzlich hat er eine gerissene Rotatormanschette, die sich schmerzhaft auswirkt.
Das Alles klingt nicht gerade gut für Vikingsfans.

10. 09. 2009

Kurzberichte
quinn-brady231Die Browns werden mit Quarterback Brady Quinn (Bild) in die Saison starten.
Head Coach Mangini sieht in ihm den besseren von zwei mittelmäßigen Quarterbacks.
Ob Quinn den Posten des Starters behält, oder ob er in der Saison doch Derek Anderson wird weichen müssen, kann er durch seine Leistung selbst beeinflussen.

Der Durchschnittspreis für eine NFL Ticket stieg um 4% auf $75.
Der Anstieg wurde vornehmlich durch die Eintrittspreise ins neue Cowboys-Stadion beeinflusst. Dallas erhöhte die Preise im Durchschnitt auf $160, ein Anstieg um 90%.
Eine Vierköpfige Familie wird pro Spieltag etwa $795 im Cowboys-Stadion ausgeben, bei weiten das Meiste in allen 32 NFL-Arenen.
Im Landesdurchschnitt liegt der Preis für eine Familie bei $412.
Am Billigsten sind Buffalo und Jacksonville. Hier ist eine Familie mit etwa $308 dabei. Dennoch haben die Jaguars Probleme, das Stadion für die nächste Saison auch nur ein einziges Mal auszuverkaufen.

09. 09. 2009

Kurzberichte
marshall-brandonDie Suspendierung scheint Brandon Marshall (Bild) gut getan zu haben.
Der Wide Receiver kam geläutert und arbeitsbeflissen zum Training der Broncos, nachdem diese ihn neun Tage ausgeschlossen hatten.
Marshall soll im ersten Saisonspiel zum Kader gehören, auch wenn er in der Vorbereitungszeit keinen Pass gefangen hat.
Sein Quarterback Kyle Orton hätte in den letzten zwei Wochen sowieso nicht mit ihm zusammen trainieren können. Er verletzte sich in einem Vorbereitungsspiel am Zeigefinger der Wurfhand.
Auch Orton gehört zum Kader des ersten Saisonspiels, soll sogar starten, da seine Verletzung soweit verheilt ist, daß er mit einem Handschuh als Schutz spielen kann.

Die Raiders warten weiter auf ihren Neuzugang Richard Seymour.
Der von den Patriots nach Oakland abgegebene Defensive End hat der Presse mittlerweile gesagt, daß er für die Raiders spielen wolle.
Mal sehen, wann das sein wird.

Viel traut Emmitt Smith seinem alten Team nicht zu. Der ehemalige Running Back der Cowboys geht davon aus, daß Dallas in der kommenden Saison sieben Spiele gewinnen wird.
Mehr sei bei Head Coach Wade Phillips und Quarterback Tony Romo nicht drin.
Daß die Cowboys in die Playoffs kommen, ist für Smith ausgeschlossen. Das Team habe nicht die Disziplin der früheren Super Bowl Teams. Schuld daran sei Head Coach Phillips, der ein Kumpelverhältnis zu den Spielern aufbauen möchte. Die guten Trainer, wie Belichick z.B. sorgen dafür, daß die Spieler sie hassen und es ihrem Coach zeigen wollen. Die guten Trainer sorgen für Disziplin und Arbeitsmoral, alles das kann Phillips nicht.
Harte Worte von einem, der nun wirklich Ahnung hat von den Cowboys.

Die Spieler sollen für die Saison 2011 ein paar Notmilliönchen zur Seite legen. Es ist möglich, daß die NFL plant, die Spieler auszusperren, wenn mit der Gewerkschaft keine neuer Tarifvertrag ausgehandelt werden kann.
Chargers Running Back Jacob Hester dazu: „Klingt so, als könnte ich meinen luxuriösen Lebensstil nicht wie gewohnt fortführen. Da kommen schwere Zeiten auf uns zu.“
Jammern auf hohem Niveau nennt man sowas wohl.

08. 09. 2009

Kurzberichte
Stafford-Matthew3Lions Head Coach Jim Schwartz hat sich festgelegt. Matthew Stafford (Bild) ist Quarterback Nr. 1 in Detroit.
Schwartz ist aber mit beiden Quarterbacks zufrieden. Er sagt, daß Stafford zwar den Job gewonnen hat, aber Culpepper ihn nicht verloren hat.
Solche Aussagen schüren oft unnötige Kontroversen, die die Lions nun wirklich nicht gebrauchen können.

Chris Berman, Gesicht und Stimme des Senders ESPN, möchte eine Hürde für den Sender nehmen, die fast unüberwindbar scheint. ESPN soll in naher Zukunft einen Super Bowl übertragen dürfen.
In die nächste Verhandlungsrunde mit der NFL wird ESPN mit diesem Wunsch eintreten.
Bisher wird das Spiel der Spiele im Wechsel zwischen den Sendern CBS, Fox und NBC gezeigt.
Nachdem ABC aus Kostengründen die Übertragung der Monday Night Spiele an den Schwestersender aus dem Disneykonzern ESPN abgetreten hat, steht die Maus mit den großen Ohren ohne Super Bowl da.
Das soll sich ändern

Richard Seymour wurde von den Patriots an die Raiders abgegeben und soll darüber so gar nicht glücklich sein.
Was nicht verwundert. Der Safety musste von einem Super Bowl Kandidaten zu einem Team wechseln, das um den ersten Platz in der nächsten Draft kämpft.
Was für ein Abstieg. Von einem erstklassigen Team zu einem der katastrophalsten. Von einem Team mit Tom Brady zu einem mit JaMarcus Russell.
Da kann man die Lust am Job verlieren.
Seymour spielte fünfmal im Pro Bowl und tauchte bis jetzt noch nicht bei seinem neuen Team auf, das seit Sonntag sein neuer Arbeitgeber ist.
Die Patriots stehen mit dem Handel gut da, sie bekommen von Oakland deren erste Wahl in der Draft 2011. Voraussichtlich also eine sehr gute Position.

Chiefs Quarterback Matt Cassel nimmt wieder am Training teil, mit einem Knieschutz.
Ob er gegen die Ravens wird spielen können, wird kurzfristig entschieden.

Mit Bob Sanders werden die Colts nicht mehr glücklich.
Der ewig verletzte Safety könnte zu den allerbesten der Liga gehören, wenn er mal eine einzige Saison durchspielen würde.
Was nutzen der Titel bester Verteidiger der Saison 2007 und seine Pro Bowl Auftritte, wenn er dem Team nur sporadisch zur Verfügung steht.
Auch in dieser Saison werden die Colts die ersten fünf Wochen ohne Sanders auskommen müssen, weil er eine Knieverletzung auskuriert.

 07. 09. 2009

Kurzberichte
jauron-dick2Um seine eigene Unfähigkeit als Head Coach zu verschleiern, feuerte Dick Jauron (Bild) seinen Offensive Coordinator Turk Schonert. Der habe die Offense der Bills viel zu kompliziert konzipiert.
Schonert feuerte zurück und sagte, daß Jauron gerne eine Offense hätte, die dem Standard der Kinderliga, der Pop Warner League, entspricht.
Ralph Wilson, der Besitzer der Bills, hat Jauron und den neuen Offensive Coordinator Alex van Pelt, zu einem Gespräch in sein Haus eingeladen. Hier wird er Jauron wohl erklärt haben, was er nach drei erfolglosen Saisons mit jeweils 7-9 Siegen erwartet.
Hier könnte die erste Trainerentlassung während der Saison 2009 ins Haus stehen.

Am Samstag wurde Chargers Linebacker Shawne Merriman verhaftet. Er hat seine Freundin Tila Tequila (die heißt wirklich so) angeblich gewürgt.
Frau Tequila ist „Star“ einer Realityserie und zeigte Merriman nach dem Vorfall an.
Der Anwalt von Merriman ist überzeugt, daß an den Anschuldigungen nichts dran ist.
Was zu beweisen wäre, denn es müssten ja Würgemale zu erkennen sein, wenn jemand mit der Kraft eines Merriman Hand an einen Hals legt.

Die Jaguars tauschten ihren Ersatzmann für Quarterback David Garrard aus.
Sie verpflichteten Luke McCown, der den Gesundheitscheck bestanden hat, und feuerten Todd Bouman.
Die Buccaneers bekommen von den Jags eine Wahlmöglichkeit in einer der unteren Runden der Draft 2010 für McCown.

Die Jaguars feuerten Offensive Tackle Tony Pashos. Er wollte einer verlangten Gehaltskürzung nicht zustimmen.

Die Eagles feuerten Ersatz- Quarterback A.J. Feely.
Damit geht Philadelphia mit McNabb, Vick und Kevin Kolb in die Saison.

06. 06. 2009

Tag der Kaderreduzierungen
tyree-david200Die Reduzierung der Kader auf 53 Mann hat wieder viele prominente Opfer gefunden. Hier sind einige der bekanntesten Spieler, die vorerst den Spielen im TV folgen können.
Die Giants feuerten den Helden ihres Super Bowl Sieges, Wide Receiver David Tyree (Bild). Er war die ganze Saison 2008 auf der Verletztenliste und schaffte es jetzt nicht, sich gegen die jüngeren Receiver im Team durchzusetzen.
Die Raiders feuerten Quarterback Jeff Garcia. Der 39-jährige wollte der Starter in Oakland werden, konnte aber in der Vorbereitungszeit zwei Wochen nicht trainieren und bekam seine Papiere.
Die Bills feuerten Running Back Dominic Rhodes. Der Super Bowl Gewinner mit den Colts war den Bills nicht gut genug.
Die Chiefs feuerten Linebacker Zach Thomas. Der 36-jährige konnte in keinem Testspiel antreten.
Die Redskins wollten sich nicht von Quarterback Colt Brennen trennen und setzten ihn für die Saison 2009 auf die Verletztenliste. Brennan soll Probleme mit der Hüfte und dem Oberschenkel haben.

05. 09. 2009

Kurzberichte
favre-brett-vikingDie NFL verurteilte Vikings Quarterback Brett Favre (Bild) zu einer Zahlung von $10.000, wegen eines unerlaubten Blocks.
Favre blockte Texans Defensive Back Eugene Wilson unterhalb der Knie, als er in der Wildcat Formation als Wide Receiver aufgestellt war.
Wilson verletzte sich bei dem Block am Knie und Verteidiger bezeichnen einen solchen Block schon lange als schmutzigen Angriff.

Die Bills feuerten Offensive Coordinator Turk Schonert. Unter ihm hatte der stotternde Angriff Buffalos keine Chance, noch in Schwung zu kommen.
Auch die Chiefs und die Buccaneers haben in der letzten Woche ihre Offensive Coordinators gefeuert.
So kurz vor der Saison bringt ein solcher Schritt natürlich nichts Gutes für eine Koordination der Offense.

Die Patriots gehen nur mit einem Ersatz- Quarterback in die Saison.
Sie feuerten Andrew Walter und somit ist der ungedraftete Rookie Brian Hoyer der einzige Mann hinter Tom Brady.
Hoyer spielte im letzten Testspiel gegen die Giants das ganze Spiel und führte das Team von einem 21 Punkte Rückstand am Ende des ersten Viertels noch zu einem 38:27 Sieg. Bei den Giants standen allerdings fast nur die Ersatzleute auf dem Platz.

In der kommenden Saison sieht Roger Goodell die Möglichkeit, daß 20% der Spiele nicht ausverkauft sein werden.
Die Geldverbrennung der Nieten in Maßanzügen lässt grüßen.
Das ist allerdings sein Szenario für den schlimmsten Fall. Goodell hofft, daß die Leute noch Tickets kaufen, wenn das Ei erst mal fliegt.
12 Teams haben bisher nicht alle ihre Eintrittskarten verkaufen können.

Billy Miller hat sich im letzten Testspiel gegen die Dolphins einen Achillessehnenriss zugezogen.
Für den Tight End der Saints könnte damit die Saison bereits beendet sein.

04. 09. 2009

Kurzberichte
vick-michael-eaglesAm dritten Spieltag darf Michael Vick (Bild) wieder in der NFL spielen. Die Suspendierung fällt damit kürzer aus, als gedacht.
In der Vorbereitungszeit durfte Vick ohne Einschränkungen eingesetzt werden. So hatte er im letzten Testspiel der Eagles eine Menge Arbeit.
Im ersten Viertel kam er für einige Option-Spielzüge auf den Platz. Im zweiten Viertel lief er einen Touchdown über zwei Yards.
Sein Timing ist noch nicht wieder das Alte. Er hielt den Ball oft zu lang, wenn er als Quarterback tätig war. Das führte dazu, daß er viermal gesackt wurde.
Er vervollständigte 7 von 11 Pässen für nur 26 Yards, lief siebenmal mit dem Ball für 35 Yards.
Bei den Jets vervollständigte Mark Sanchez alle 5 seiner 5 Pässe für 67 Yards und 1 Touchdown.
Das Spiel ging mit 38:27 an New York.

Lions Head Coach Jim Schwartz weiß auch nach dem letzten Testspiel noch nicht, wer sein Quarterback für die Saison sein soll.
Daunte Culpepper musste mit einem verletzten Zeh pausieren, Matt Stafford bewies mit einem Interception und einem Fumble keine Kompetenz.
Die Bills schonten ihre Starter, so daß Quarterback Edwards und T.O keine Chance zur weiteren Feinabstimmung bekamen, die sie dringend, dringend nötig hätten.
Detroit gewann 17:6.

Wie gefährlich es ist, Starter im letzten Testspiel einzusetzen, erfuhren die Jaguars. Running Back Maurice Jones-Drew verletzte sich am rechten Bein.
Zwar soll es nur eine Prellung sein, die ihn nicht vom Start im ersten Saisonspiel abhält, aber für Fans und Coaches war es doch ein Schreck.

Bei den Titans nutzte Quarterback Vince Young die Chance, sich im Gespräch zu halten.
Seine Leistungen in den Vorbereitungsspielen schwankten, wie auch sonst üblich, zwischen super und katastrophal. Gestern war mal wieder super an derv Reihe.
Er vervollständigte 7 von 12 Pässen für 85 Yards und 1 Touchdown. Zusätzlich lief er fünfmal für 38 Yards und, was das Wichtigste ist, er fabrizierte gegen die Packers keinen Ballverlust.

03. 09. 2009

Kurzberichte
favre-brett-viking-200Ein Quarterback braucht die passgenaue Abstimmung mit seinen Receivern. Deshalb heißt es: „üben, üben, üben.“ Das hält Vikings Head Coach Brad Childress nicht davon ab, Brett Favre (Bild) im letzten Testspiel zu schonen.
Ob das eine so gute Idee ist?
Allerdings heißt der erste Gegner in der Saison Cleveland. Das dürfte für Minnesota ja nicht mehr, als ein weiteres Testspiel werden.

Das Verhältnis zwischen den Broncos und Wide Receiver Brandon Marshall ist völlig zerrüttet. Dennoch beschieden die Broncos eine Anfrage der Jets abfällig.
Zum jetzigen Zeitpunkt wollen sie den unzufriedenen Marshall nicht ziehen lassen.
Aber wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Chargers testen ihren Running Back LaDainian Tomlinson im Playoffmodus. Das heißt, im letzten Saisonspiel wird L.T. gemütlich am Spielfeldrand stehen und seinen Kollegen bei der Arbeit zusehen.
Die anderen Starter werden etwa 10-15 Spielzüge bestreiten.

Über den Giants schwebt der Geist des Plaxico Burress. Den gilt es zu vertreiben.
Was ist ein Quarterback wert, der einen bestimmten Wide Receiver braucht, um gut auszusehen?
Sieht man sich an, was bei den Giants momentan herumläuft und sich Wide Receiver schimpft, wird das Dilemma von Eli Manning allerdings klar. Ball fangen und festhalten gehört nicht zu den Stärken des momentanen Personals.
Kein Receiver hat die nun Zuende gehende Vorbereitungszeit ohne Auszeit absolviert. Alle hatten sie das ein oder andere Wehwehchen. Amani Toomer unter diesen Voraussetzungen auszusortieren, war nicht sehr weise.
Eli Manning bekam einen neuen Vertrag, der ihn zum reichsten Spieler der Liga machte. Es ist wirklich an ihm, dieses Geld, das er bekommt, auch zu verdienen.

02. 09. 2009

Kurzberichte
brady-tomTom Brady (Bild) warf seine Trainingspässe, und man merkte ihm nicht an, daß seine Schulter verletzt ist.
Head Coach Bill Belichick sagte nicht, ob Brady am Donnerstag starten wird, aber da er seine Starter sowieso gerne im letzten Vorbereitungsspiel schont, wäre es keine Überraschung, wenn Brady nur zuschaut.

Erst streikte er, um mehr Knete zu erpressen, dann unterschrieb er endlich, gestern brach sich Andre Smith den Fuß.
Zwei Tage, nachdem der Offensive Tackle bei den Bengals unterschrieb, zog er sich beim Training ohne Fremdeinwirkung den Bruch zu.
Schwer ist die Verletzung allerdings nicht, denn er soll nur etwa zwei Wochen pausieren müssen.
Der Mann, den er schützen soll, Carson Palmer, verstauchte sich im ersten Testspiel den Knöchel und hat am Dienstag zum ersten Mal wieder mit dem ersten Angriff trainiert.

Cowboys Wide Receiver Roy Williams hat wieder am Training teilgenommen. Er verletzte sich letzte Woche bei einem Zusammenprall im Training die Schulter, zeigte sich beim gestrigen Training aber völlig fit.

Ricky Williams erhielt seine zweite Chance von den Dolphins und nutzte sie.
Wegen massiver Drogenprobleme war er in der NFL gesperrt und wagte sogar den Abstieg in die Kanadische Liga CFL.
Wegen massiver Geldprobleme klopfte er bei seinem alten Team in Miami an und zeigte sich geläutert. Das war letztes Jahr.
Da seine Leistungen überzeugten, und er seine anderen Probleme in den Griff bekommen hat, gaben die Dolphins ihm eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2010, die etwa $4 Millionen pro Saison wert ist.

John Madden läßt sich in seinem Haus gerade einen NFL-TV-Höhle installierten. Darunter versteht der 73-jährige ein Zimmer, voll mit Bigscreens.
Neun Fernseher mit einer Bilddiagonale von je 160 cm werden es ihm, und den Freunden, die er zum Zuschauen einlädt, erlauben, alle Spiele live zu verfolgen.
Dazu gibt es reichlich Snacks und Getränke.
Über 30 Jahre war Madden einer der besten und beliebtesten Footballanalysten für verschiedene TV-Sender. Nach der letzten Saison gab er seinen Rücktritt bekannt, und freut sich, Football nur noch genießen zu können.
Da wird es eine Menge Booms und Bangs geben, in der NFL-TV-Höhle.

01. 09. 2009

Brett kam, spielte und siegte
favre-brett-vikingDer neue Quarterback der Vikings zeigte sich in seinem zweiten Vorbereitungsspiel schon in Saisonform. Er vervollständigte 13 seiner 18 Pässe für 142 Yards und 1 Touchdown.
Seine Wide Receiver werden sich noch an die harten Bälle gewöhnen müssen, die da auf sie zugezischt kommen, wenn sein Arm die vollen 16 Spiele hält und nicht wieder vorher ermüdet.
Einziges negatives Highlight war ein Block von ihm gegen Texans Safety Eugene Wilson in einem Wildcat Spielzug. Dabei soll er sich, wie man später erfuhr, eine Rippe angeknackst haben.
Wenn das stimmt, so ließ der Unzerstörbare sich allerdings nichts anmerken.
Anders der ewig verletzte Matt Schaub bei den Texans. In jeder seiner beiden vorangegangenen Saisons als Starter fiel er fünf Spiele aus.
Auch gegen die Vikings humpelte er nur noch über den Platz, nachdem er zu einem First Down gelaufen war. Er hatte sich ohne Fremdeinwirkung den linken Knöchel verstaucht.
Seine Bilanz des Spiels, 10 von 14 Pässe für 108 Yards und 1 Interception.
Der erste Spielzug der Vikings führte zum ersten Touchdown. Favre händigte den Ball an Adrian Peterson, und der lief 75 Yards in die Endzone.
Damit legte er den Grundstein zum 17:10 Erfolg Minnesotas.

Kurzberichte
Lions Quarterback Daunte Culpepper verletzte sich zu Hause am Zeh und könnte damit den Kampf um den Posten des Starters verloren haben.
Mit acht Stichen musste eine Wunde an seinem Zeh genäht werden.
Rookie Matthew Stafford könnte damit sofort ins kalte Wasser geschmissen werden.

Die Chiefs feuerten Offensive Coordinator Chan Gailey. Head Coach Todd Haley will selbst diese Aufgabe übernehmen.
Ob er seine Spielzüge an Matt Cassel hereingibt, ist fraglich.
Der Quarterback verletzte sich gegen die Seahawks am linken Knie und die Chiefs halten sich geschlossen darüber, wie schwer die Verletzung ist.

Am Donnerstag wird Kevin Kolb für die Eagles starten. Michael Vick wird in der ersten Hälfte eingesetzt werden und soll in der zweiten Hälfte als Quarterback antreten.
Die Starter werden Größtenteils geschont, so auch Running Back Westbrook und Quarterback McNabb.

Giants Defensive End Osi Umenyiora hat am Montag ohne Bescheid zu geben das Trainingsgelände verlassen.
Sein Agent sagte, daß er sich um wichtige, persönliche Dinge habe kümmern müssen.
Umenyiora verpasste wegen einer Knieverletzung die gesamte letzte Saison und die Giants Defense hat ihn schmerzlich vermisst.

Zwitschern erlaubt, jedenfalls vor und nach dem Spiel.
Während des Spiels untersagt die NFL ihren Spielern dieses unsägliche Gezwitschere allerdings weiterhin.
Die Spieler dürfen bis 90 Minuten vor Spielbeginn und nach den Pressekonferenzen ihre unglaublich wichtigen Gedanken in das Netz blasen.

 

 

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