Der Spielplan zur Saison 2019 ist da. Und natürlich könnt Ihr ihn auch wieder als PDF Datei für Handy und Tablet runterladen.

Freitag, 26. April 2019

Die Draft 2019 - Runde 1
murray-kyler-nr1„Ich gehe lieber an 32. Stelle zu einem guten Team, als an Erster zu einem schlechten Team,“ meinte Missouri Quarterback Drew Lock.
Lock hätte nichts dagegen, als Ersatzmann hinter einem guten Quarterback zu lernen. Nun, das kann er, denn Lock wurde in Runde eins von keinem Team einberufen.
Ob Kyler Murray (Bild) auch so gedacht haben mag?
Jedenfalls gab es keine Überraschung, als NFL Commissioner Roger Goodell den Quarterback als erste Wahl der Arizona Cardinals aufrief.
Der in das zarteste Rosa gekleidete Murray trug eine Hose, deren Schritt so tief unten hing, daß man befürchten mußte, Murray könnte darüber stolpern.
Doch er schaffte es auf die Bühne und nahm das Trikot mit der Nr. 1 von Goodell entgegen.
Bei den Cardinals muß Murray, der die Heisman Trophäe gewann, an seinen Pocket-Fähigkeiten arbeiten. Auf dem College spielte er in einem völlig anderen System, als es in der NFL gespielt wird. Doch er kann akkurate Pässe werfen und ist ein guter Läufer.
Die Cardinals hoffen wohl, daß sie einen zweiten Russell Wilson einberufen haben.
Murray schrieb amerikanische Sportgeschichte. Er ist der erste Sportler, der in der ersten Runde sowohl in der Baseballliga einberufen wurde, als auch in der NFL.

 

An 2. Stelle nahmen die 49ers Nick Bosa auf. Der Defensive End von Ohio State hatte ja letzte Woche noch schnell versucht, alle negativen Einträge, die er über Ex-49ers Quarterback Colin Kaepernick getwittert hatte zu löschen. Er hatte es schon im Gefühl, daß er in San Francisco landen würde.
Bosa wird wohl sofort einen Posten als Starter bekommen. Seine Fähigkeiten sollen kein bißchen hinter denen seines älteren Bruders Joey zurückstehen, der für die Chargers spielt.

Die Jets entschieden sich auf Platz drei für Quinnen Williams.
Der Defensive Tackle landete bei den New Yorkern, die allerdings gar nicht vorhatten, selber an dritter Stelle einen Spieler einzuberufen. Sie hatten gehofft, einen guten Tauschhandel machen zu können.
Aber Williams ist eine gute Verstärkung für die D-Line der Jets, und auch er wird als sofortiger Starter gehandelt.

Der zweite Quarterback in der ersten Runde ging an Stelle sechs zu den Giants. Sie entschieden sich für Duke Quarterback Daniel Jones. Er soll dann wohl in nicht allzuferner Zukunft Eli Manning ersetzen.
Die Giants setzen da vielleicht auf die Verbindung von Jones zu den Mannings.
Jones spielt für Coach David Cutcliffe. Der arbeitete schon mit Eli Manning bei Ole Miss und Peyton Manning in Tennessee zusammen.

Erst an 15. Stelle wurde der dritte Quarterback einberufen.
Die Redskins entschieden sich für Ohio State Quarterback Dwayne Haskins.
Ob Alex Smith jemals wieder spielen kann, ist fraglich. Case Keenum und Colt McCoy sind gute Ersatzleute, aber auch nicht mehr. Trotzdem wird Haskins wohl nicht sofort als Starter in die Saison gehen.

Ein Wagnis gingen die Tennessee Titans ein. Sie entschieden sich auf Platz 19 für Jeffery Simmons.
Der Defensive Tackle kuriert noch einen Kreuzbandriss aus. Zudem existiert ein Video aus dem Jahr 2016 von ihm, auf dem zu sehen ist, daß er eine Frau schlägt.
Das könnte noch eine Rolle spielen.

Kurzberichte
Die Chiefs sind sehr vorsichtig mit ihren Aussagen, wenn es um Tyreek Hill geht.
Der Wide Receiver wurde nur deshalb nicht wegen Kindesmißhandlung angeklagt, weil dem Staatsanwalt die Beweislage zu dürftig war.
Am Donnerstag strahlte der örtliche Sender in Kansas City, KCTV5, eine Tonaufnahme aus, auf der eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau zu hören ist.
In einem Streit zwischen den beiden in einem Auto, wird der Mann von der Frau damit konfrontiert, daß er seinem drei Jahre alten Sohn einen Arm gebrochen hat.
Des Weiteren ist zu hören, daß die Frau sagt, daß sie vor der Polizei für den Mann gelogen hat.
Der Sender behauptet, daß auf der Tonaufnahme Hill und seine Verlobte Crystal Espinal zu hören sind. Ob es wirklich diese beiden sind, das wird noch untersucht.
KCTV5 hat die Aufnahme an den Staatsanwalt Stephen Howe geschickt, der den Fall bearbeitet.
Chiefs General Manager Brett Veach sagte, daß das Team noch weitere Informationen sammelt, bevor man sich dazu äußert.
Hill landete 2018 auf Platz vier der Wide Receiver. Er fing 87 Pässe für 1.479 Yards und 12 Touchdowns.

Das Cover für Madden 20 steht fest. Es zeigt Chiefs Quarterback Patrick Mahomes.
Er ist der erste Spieler der Chiefs, der auf dem Cover des beliebten Videospiels abgebildet wird.

Die Jaguars zogen ihre Option auf die fünfte Saison von Jalen Ramsey.
Der Cornerback wurde letzte Woche noch von Teamleiter Tom Coughlin kritisiert, weil er nicht zum freiwilligen Training erschien.
Ramsey startete seit 2016 in 48 Spielen. Er erzielte 193 Tackles, neun Interceptions und wehrte 44 Pässe ab.
Er wurde zweimal in Folge in den Pro Bowl gewählt.

Donnerstag, 25. April 2019

Kurzberichte
johnson-chrisChris Johnson (Bild) kam 2008 zu den Titans. In seinem zweiten Jahr kam der Running Back auf 2.006 Laufyards. Das brachte ihm den Spitznamen CJ2K ein. Nur sieben NFL Running Backs haben jemals die Zweitausenderbarriere durchbrochen.
Danach wollte Johnson einen Megavertrag. Den bekam er auch. Und als hätte das viele Geld an seinen Füßen ihn behindert, ging seine Leistung schlagartig in den Keller.
2014 wechselte er zu den Jets und kam nur noch auf 663 Yards.
2015 versuchte er es in Arizona, doch ein Schienbeinbruch in Woche 12 beendete seine Saison vorzeitig. Bis dahin hatte er es aber immerhin auf 814 Yards gebracht.
Er blieb noch zwei Jahre in Arizona, brachte es aber verletzungsbedingt nur auf acht Spiele. 2018 war er bei keinem Team unter Vertrag.
Gestern unterschrieb er einen Eintagesvertrag bei den Titans, um als Titan in den Ruhestand zu treten. Er glaubt zwar, daß er immer noch spielen könnte, doch die Teams sehen das anders, denn Anfragen hat er keine bekommen.

Big Ben bleibt weiter in Pittsburgh.
Quarterback Ben Roethlisberger hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben, der ihm $68 Millionen einbringt.
Damit bleibt Roethlisberger bis nach der Saison 2021 bei den Steelers.
Mit dem neuen Vertrag liegt Big Ben auf Platz 13 der NFL Quarterbacks Gehaltsliste.

Die NFL hat einen neuen bestbezahlten Kicker aller Zeiten.
Die Ravens konnten Justin Tucker mit einem neuen Vierjahresvertrag an sich binden, der ihm $23,05 Millionen einbringt. $12 Millionen davon sind garantiert.
Tucker bleibt bis nach der Saison 2023 in Baltimore.
In seinen sieben Jahren in der NFL, die er alle für die Ravens kickte, verwandelte er 90,1% seiner Field Goal Versuche. Das ist die höchste Rate in der Geschichte der NFL.
Bei den Extrapunkten sieht es noch besser aus. Da verwandelte er 242 von 243 Versuchen.

Tom Coughlin hat zwei seiner Spieler öffentlich kritisiert, weil sie nicht zum freiwilligen Training erschienen.
Die NFLPA hat daraufhin den Präsidenten des Spielerpersonals der Jacksonville Jaguars darauf hingewiesen, was das Wörtchen „freiwillig“ bedeutet.
Gestern hat auch die Liga Coughlin für seine Kritik kritisiert. Sie verwarnte Coughlin schriftlich und wies ihn auch auf die Bedeutung des Wortes „freiwillig“ hin.
Zur Zeit laufen ja bereits zarte Vorgespräche über den anstehenden neuen Tarifvertrag. Sollten die Teambesitzer und die anderen Verantwortlichen der Teams das Wort „Freiwillig“ streichen wollen, dann haben sie dazu ja jetzt die Gelegenheit.

Kelly Stafford, die Frau des Lions Quarterbacks Matthew Stafford, mußte wieder ins Krankenhaus.
Letzte Woche wurde sie an einem Hirntumor operiert. Am Sonntag wurde sie bereits aus dem Krankenhaus entlassen.
Doch sie litt an unerträglichen Schmerzen und ging am Mittwoch wieder in die Klinik. Sie hoffte, daß sie nur eine Nacht zur Schmerzbehandlung dort bleiben muß.

Tyreek Hill ist vom Haken.
Gegen den Wide Receiver der Chiefs wurde wegen Kindesmißhandlung ermittelt. Der Staatsanwalt Stephen Howe hat bekanntgegeben, daß er keine Klage gegen Hill erheben wird. Diese Entscheidung würde ihm Bauchschmerzen bereiten sagte Howe, aber die Beweislage wäre zu dünn. Das Kind wäre mißhandelt worden, räumte Howe ein, und er mache sich Sorgen um das weitere Wohlbefinden des Kindes, aber für ein Anklage gegen Hill würden die Beweise nicht ausreichen. Wer das Kind mißhandelt hätte, das könnte nicht endgültig belegt werden.
Auf die Frage, ob er frustriert wäre, daß er keine Klage erheben könne, antwortete Howe: „Oh, absolut!“ Er fügte noch hinzu, daß es sehr Unwahrscheinlich wäre, daß sein Büro jemals Details der Ermittlungen an die Chiefs oder die NFL weitergeben würde.
Hill und seiner Verlobten Crystal Espinal, der Mutter des dreijährigen Sohnes, wurde das Sorgerecht für das Kind entzogen.

Draft 2019
Heute haben Nachtschwärmer wieder etwas zum Ansehen. Die Draft ist von der Hinterzimmerveranstaltung zur Primetime TV Show gewachsen.
1936 wurde die erste dieser „Einberufungsveranstaltungen“ abgehalten. Es gab keine Konzerte, kein Feuerwerk, keine Scouts, die die Collegeabgänger für die Teams beobachteten, keine Fans, die in der Halle ihre Beifalls- oder Mißfallensäußerungen lauthals hörbar machten. Es gab ja auch keine Halle, in der man die Draft abhielt.
Die erste Draft ging über neun Runden.
Und die Anzahl der Runden wuchs. 1945 gab es 32 Runden. 1960 waren es noch 20. Lange Zeit waren es 17 Runden, die absolviert werden mußten. Dann ging es runter auf 12 Runden.
Seit 1994 wurde die Anzahl der Einberufungsrunden auf sieben festgelegt. Nach und nach wuchs das Interesse an der Draft, in der immerhin sehr wichtige Entscheidungen getroffen werden, die über die Zukunft eines Teams entscheiden.
1980 fragte Chet Simmons, der Chef des Senders ESPN, den damaligen Chef der NFL, Pete Rozelle, ob der Sender die Draft im Fernsehen übertragen dürfte. Rozelle konnte sich nicht vorstellen, warum Simmons das wollte, aber er gab sein OK.
Bis 1988 wurde die Draft mitten in der Woche abgehalten. Als die NFL 88 die Draft auf das Wochenende verlegte, schossen die Einschaltquoten für ESPN in die Höhe. Es war der Startschuß für den Draft-Hype, den es heute gibt.
2010 wurde die heutige Vorgehensweise festgelegt, bei der Runde eins am Donnerstag, die Runden zwei und drei am Freitag und der Rest dann Samstags abgehalten werden. Alles Live und in Farbe im TV.
Von 1936 bis 64 wurde die Draft in abwechselnden Städten abgehalten, in denen es NFL Teams gab.
Von 1965 an fand die Draft in New York statt. Seit 2015 findet sie wieder in abwechselnden Städten statt, dieses Jahr in Nashville, Tennessee.
Mittlerweile sind es drei Sender, die die Veranstaltung in den USA Live übertragen, ESPN, NFLN und FOX.
Und wer Lust hat, der kann heute Nacht auch hier live dabei sein.

Mittwoch, 24. April 2019

Kurzberichte
goff-jared2Das ist jetzt nun wirklich keine Überraschung.
Die Rams zogen ihre Option auf eine fünfte Saison von Quarterback Jared Goff (Bild).
Goff kam als Nr. 1 der Draft 2016 nach Los Angeles. Wie alle Rookies aus der ersten Runde bekam er einen Vierjahresvertrag, und das Team die Option auf eine fünfte Saison.
Anders als Spieler, die in späteren Runden ihr Team finden, und bereits nach vier Saisons einen neuen Megavertrag abschließen dürfen, müssen Spieler aus der ersten Runde ein Jahr länger warten.
Goff ist also gezwungenermaßen bis nach der Saison 2020 an die Rams gebunden, ohne Chance, bereit in seinem fünften Jahr der neue bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten werden zu können.
In seiner Zeit bisher bei den Rams erzielte der Quarterback 9.581 Passyards. Seine Touchdown/Interception Bilanz steht bei 65-26.
LAR hat 2020 noch Geld unter der Gehaltsobergrenze, um mit einigen nennenswerten Spielern zu verhandeln, deren Verträge auslaufen, bevor Goff dann 2021 einen Großteil des Geldes unter der Gehaltsobergrenze auf das Konto geschaufelt bekommt, und andere gute Spieler nicht mehr gehalten werden können.

Nach 11 Jahren hat Jonathan Stewart genug. Der Running Back der Panthers beendet seine Karriere.
Stewart war bereits ohne Vertrag bei einem Team. Am Dienstag unterschrieb er einen Eintagesvertrag, um als Panther in den Ruhestand zu treten. Für sie spielte er 10 Jahre.
2018 spielte er eine vergessenswerte Saison für die Giants. Er lief sechsmal mit dem Ball und kam auf 17 Yards bevor er auf der Verletztenliste gesetzt wurde.
In Carolina ist er der führende Läufer mit 7.318 Yards und 51 Touchdowns.

General Manager müssen lernen, lernen, lernen. Und genau das macht Mike Mayock.
Der neue General Manager der Raiders hat als Draft-Analyst 15 Jahre lang den vollen Durchblick beim NFL eigenen Sender NFLN bewiesen. Doch grau ist alle Theorie.
Zur Zeit hält Mayock Draft-Übungen ab, damit er am Donnerstag nicht vollends von der Praxis überrascht wird. Er trainiert, schnelle Entscheidungen unter Druck zu treffen, gerade so, wie er es am Donnerstag machen muß. Head Coach Jon Gruden übt fleißig mit.
Die beiden hatten ja alle Scouts gefeuert, und viel Hilfe haben sie an den Drafttagen nicht mehr. So saßen also Mayock und Gruden in  einem Raum, und in einem anderen Zimmer saßen einige der Assistenztrainer und agierten so, als wären sie General Manager konkurrierender Teams.

Robbie Gould will weg von dem Team mit den Goldhelmen.
Der Kicker teilte der Teamleitung der 49ers mit, daß er keine Absicht hat über einen Vertrag zu verhandeln.
Gould kam mit seiner Entscheidung heraus, einen Tag nachdem General Manager John Lynch seine Hoffnung geäußert hat, ihn halten zu können.
Gould kam 2017 zu den 49ers und unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Der lief nach der Saison 2018 aus, und Gould bekam das Franchise-Etikett angeheftet.  Doch der 36 Jahre alte Kicker will unter keinen Umständen mehr für San Francisco spielen, weder als Franchisespieler, noch mit einem neuen langfristigen Vertrag. Der könnte ja bis zum 15. Juli noch ausgehandelt werden.
Die Niners sollten sich unter diesen Umständen nach einem anderen Kicker umsehen.
Gould ist seit 2005 in der NFL. Er war zunächst für die Patriots und Ravens im Trainingsteam. Bei den Bears war er dann von 2005 bis 2015 aktiv. Es folgten die Giants und 49ers.
Bei der Draft wartet auf jeden Fall ein guter Spieler auf General Manager Lynch. Die Cardinals wissen zwar (offiziell) immer noch nicht, wen sie einberufen sollen, aber für die 49ers werden auf jeden Fall Pass Rusher Nick Bosa oder Defensive Tackle Quinnen Williams zum haben sein. Es könnte auch noch Quarterback Kyler Murray im Wartezimmer hinter der Bühne sitzen und auf seinen Aufruf warten.
Wie auch immer, die Niners werden einen hervorragenden Spieler an Nummer zwei aufnehmen können. Ein Kicker wird das aber eher nicht sein.

Josh Gordon bleibt bei den Patriots.
Der Wide Receiver ist zur Zeit mal wieder suspendiert, aber wenn er wieder spielen darf, dann möchten die Patriots, daß er das für sie macht.

Mehr Geld oder Wechsel, heißt es für Chris Harris.
Der Cornerback der Broncos möchte einen Vertrag über mindestens $15 Millionen. Wenn er den nicht bekommt, möchte er weg.
Harris orientiert sich bei seinem Wunschgehalt an Redskins Cornerback Josh Norman, der auf der Position der Spitzenverdiener ist.
General Manager John Elway möchte noch mit Harris reden, aber erst nach der Draft.

Ein Reporter fragte Giants General Manager Dave Gettleman, ob es immer noch eine negative Stimmung in der Kabine gäbe. „Nicht mehr,“ antwortete Gettleman.
Ex- Giants und Neu-Browns Wide Receiver Odell Beckham jr. bezog diese Antwort auf sich. Und also legte er auf Twitter los: „Ich bin ein Siegertyp. Ich akzeptiere Niederlagen nicht und Entschuldigungen für diese zu finden. Also bin ich, der das anspricht, um etwas zum Besseren zu wenden, schlecht für die Stimmung?“
Und dann ging er dazu über, seine neuen Heimat Cleveland zu loben: „Ich war noch nirgendwo so glücklich in meinem Leben. Meine Seele, mein Geist befinden sich in einem Allzeithoch.“

Die Seahawks gaben Frank Clark an die Chiefs ab.
Für den Pro Bowl Defensive End bekamen sie den Draftpick der Chiefs an 29. Stelle 2019, einen Tausch der Draftpicks in Runde drei und eine Wahlmöglichkeit in Runde zwei 2020.
In Kansas City unterschrieb Clark einen Fünfjahresvertrag über $105,5 Millionen. Diese Summe bekam auch Cowboys Defensive End DeMarcus Lawrence letzte Woche. Doch mit der Garantiesumme von $63,5 Millionen bekam der $1,5 Millionen mehr als Clark.
Seattle mußte sich notgedrungen von Clark trennen, denn nachdem sie Quarterback Russell Wilson zum bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten gemacht hatten, war nicht mehr genug Geld unter der Gehaltsobergrenze übrig um den Defensive End zu halten.

Dienstag, 23. April 2019

Kurzberichte
Draft_rgbDie Uhr tickt. In der Nacht zu Freitag heißt es: „Die Arizona Cardinals nehmen mit der ersten Wahl in der Draft...“ na, ja... wen auch immer auf. Wenn sie ihren ersten Platz nicht wegtauschen.
Eigentlich glaubt man ja zu wissen, daß sie Quarterback Kyler Murray einberufen. Sollte es nicht so kommen, würde das fast schon als Sensation gelten.
Planen auch die Raiders eine Sensation?
Sie sind an vierter Stelle dran. Haben sie all ihre Scouts gefeuert, weil sie eine Überraschungsbombe platzen lassen wollen, und nicht wollen, daß im Vorfeld schon etwas davon durchsickert?
Dreimal dürfen die Raiders in der ersten Runde einen Spieler einberufen. Das verdanken sie der Tatsache, daß sie Khalil Mack an die Bears und Amari Cooper an die Cowboys abgegeben haben. Im Tausch bekamen sie einige Draftpicks dieser beiden Teams. Chicago und Dallas haben dadurch keine Wahlmöglichkeit in Runde eins. Die Bears dürfen auch in Runde zwei keinen Spieler einberufen.
Jetzt wird gerätselt, was die Raiders bewogen hat, alle Mitwisser zu entfernen?
An vierter Stelle werden noch viele gute Spieler zu haben sein, egal ob Offense oder Defense.

Die Experten sehen zwei Teams, die unbedingt einen neuen Quarterback benötigen, die Redskins und die Dolphins.
Schlecht ist, daß Miami erst an 13 Stelle eine Spieler einberufen kann, Washington an 15.
Auch wenn sonst kein Team so dringend einen guten, neuen Passer braucht, wie die beiden, ist es fraglich, ob Teamretter so tief unten noch zu haben sein werden?
Auf Platz sechs sind die Giants dran, und sie liebäugeln mit einem Nachfolger für Eli Manning.
Die Broncos auf Platz 10 gehen mit Joe Flacco in die Saison. Daß das schiefgehen wird, kann man voraussagen. Also werden auch sie nach einem Ballwerfer Ausschau halten.
Es ist also wieder mal spannend um die wichtigste Position im Sport.

Grady Jarrett hat seinen Franchise-Vertrag unterschrieben.
Der Defensive Tackle der Falcons und Atlanta können sich noch bis zum 15. Juli auf einen langfristigen Vertrag einigen. Werden sie sich nicht einig, spielt Jarrett 2019 für $15,209 Millionen.

Die Bills gaben Running Back T.J. Yeldon einen Zweijahresvertrag. Über die Finanzen liegt noch nichts vor.
Yeldon ist ein guter Receiver. In seinen vier Jahren in Jacksonville fing er 171 Pässe für 1.302 Yards.

Montag, 22. April 2019

Kurzberichte
goff-jared12Die Vertragsverlängerung wäre „überhaupt nicht in seinen Gedanken“, sagte Rams Quarterback Jared Goff (Bild).
Er geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags. Doch würde er keinen Gedanken daran verschwenden, der nächste bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten zu werden. Daß er einen Megavertrag bekommen wird, das steht fest.
„Ich denke überhaupt nicht daran,“ sagte Goff. „Dafür habe ich einen Agenten. Wenn ich weiter gut spiele, wird sich das wie von selbst lösen.“
In den nächsten Jahren wird es nur kurze Perioden für den bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten geben. Dak Prescott (Cowboys), Carson Wentz (Eagles) und vor Allem Patrick Mahomes (Chiefs), stehen kurz davor für kurze Zeit der bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten zu werden.
Die Rams haben 23 Monate Zeit, um einen Vertrag mit Goff auszuhandeln. Er ist im letzten Jahr seines Rookievertrag. Da er in der ersten Runde der Draft einberufen wurde, hat das Team die Möglichkeit, die Option auf ein fünftes Jahr zu ziehen. Das würde ihm 2020 automatisch $20 Millionen einbringen. Eine nette Erhöhung zu den $4,3 Millionen, die er 2019 bekommt.
Für die Erstrundenspieler, deren Option für das fünfte Jahr gezogen werden kann, ist der 3. Mai der Stichtag.
Die Rams können nur hoffen, daß die Gehaltsobergrenze in den nächsten Jahren kräftig nach oben geht. Mit Defensive End Aaron Donald (sechs Jahre, $135 Millionen), Wide Receiver Brandin Cooks (fünf Jahre, $81 Millionen) und Running Back Todd Gurley (vier Jahre, $60 Millionen) müssen sie schon einiges an Gehältern zahlen.

Donovan McNabb war mal Quarterback bei den Eagles. Und er hat einen Rat für sein altes Team: „Holt Euch einen guten Quarterback“.
Zwar haben sie mit Carson Wentz einen Quarterback, der recht gut spielt, der aber zu selten spielt. Zwei Jahre hintereinander schied er kurz vor den Playoffs mit Verletzungen aus. Nick Foles ersetzte ihn sehr gut und wurde sogar zum Super Bowl Sieger und MVP.
So einen Ersatz- Quarterback sollten die Eagles sich jetzt einberufen, da Foles als Starter zu den Jaguars gewechselt ist.
„Wentz hat mich nicht überzeugt,“ kritisierte McNabb. „Daß Nick Foles als Ersatzmann auf den Platz kam und sehr gut spielte, zeigt, daß fast jeder Quarterback in dieser Offense hätte erfolgreich sein können.
Wentz war verletzt, OK. Doch er muß zurück zu der Form, die er in seinem ersten Jahr zeigte. Da stand er kurz davor zum Liga MVP gewählt zu werden. Dahin muß er zurück“
Nach der Saison 2017 kurierte Wentz eine böse Knieverletzung aus. Nach der Saison 2018 kuriert er immer noch eine Rückenverletzung aus. 2018 konnte er erst in Woche drei wieder eingesetzt werden. Wann er 2019 wieder voll einsatzbereit sein wird, das steht noch nicht fest. Vielleicht müssen die Eagles wieder ohne ihren designierten Starter in die Saison starten. Und genau deshalb sollten sie einen guten Ersatzmann für Wentz beschaffen, meint McNabb. Die nächsten Quarterbacks hinter Wentz sind Nate Sudfeld und Luis Perez. Keiner von ihnen kommt nur annähernd an Nick Foles` Qualitäten heran.

49ers Left Tackle Joe Staley spielte sechs mal im Pro Bowl. Er geht in das letzte Jahr seines laufenden Vertrags, und bisher hat das Team mit ihm nicht über ein Verlängerung gesprochen.
Mit $8,75 Millionen ist er zur Zeit der 16. bestbezahlte Left Tackle der Liga. Einige jüngere Spieler sind mit ihren Gehältern mittlerweile an dem 34-Jährigen vorbeigezogen, so wie Nate Solder, Trent Brown und Donovan Smith, die es zusammen auf Null Pro Bowls bringen.
Doch Staley ist zuversichtlich, daß er sich mit den Niners einigen könnte, wenn es denn zu Vertragsverhandlungen kommen würde. Zum freiwilligen Training jedenfalls ist er erschienen.

Kelly Stafford, die Frau von Lions Quarterback Matthew Stafford, wurde letzte Woche erfolgreich an ihrem Gehirntumor operiert.
Angesetzt waren sechs Stunden für die OP, gedauert hat sie knapp 12 Stunden.
Jetzt, so Kelly Stafford, müsse sie das „neue Normale“ lernen. Am Sonntag wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen.
Die Lions geben ihrem Quarterback alle Zeit, die er braucht, um sich um seine Frau zu kümmern.

Samstag, 20. April 2019

Kurzberichte
miller-von620 Sacks sind das Ziel von Von Miller (Bild) in der kommenden Saison.
Der Linebacker der Broncos möchte den Allzeitrekord von Bruce Smith knacken. Der kam in seiner Karriere auf 200 Sacks.
Miller hat es in seinen bisherigen acht Saisons auf 98 Sacks gebracht.
Acht Jahre, da könnte es sein, daß langsam das Alter seinen Tribut fordert. Da muß Miller loslegen, wenn er die fehlenden 103 noch zusammenbekommen will. 12,5 Sacks erzielt er im Schnitt pro Saison.
Smith spielte 20 Jahre. Das wären noch 12 für Von Miller. Wenn er seinen Schnitt beibehalten könnte, dürfte er den Rekord jedoch schon in seiner 17. Saison brechen.

Dalvin Cook ist ein sehr guter Running Back, der auch als Receiver seine Qualitäten hat. ABER... er spielt zu selten.
Die Vikings beriefen Cook 2017 ein und er zog sich in seiner Rookiesaison eine schlimme Knieverletzung zu. 2018 war es eine Oberschenkelverletzung, die ihn am Einsatz hinderte. Er kam aber in 11 Spielen noch auf 615 Laufyards und 305 Passyards.
2019 hoffen die Vikings, daß Cook mal 16 Spiele absolvieren kann. Schon alleine um den ziemlich überforderten Quarterback Kirk Cousins zu entlasten, wäre ein gutes Laufspiel wichtig für Minnesota, besonders, da Latavius Murray zu den Saints gewechselt ist.
Cook sagte, daß sein Selbstvertrauen durch die Decke geht. Er glaubt fest daran, daß er eine gute Saison 2019 spielen wird.
Brauchen würden die Vikings es.

Jalen Ramsey ist einer der Spieler, die nicht zum freiwilligen Training der Jaguars erschien. Deshalb wurde er von General Manager Tom Coughlin harsch kritisiert.
Daraufhin wurde Tom Coughlin von der Spielergewerkschaft harsch kritisiert.
Auch Cornerback Ramsey war nicht erfreut über die Kritik an ihm und seinem Teamkollegen Linebacker Telvin Smith.
„Ich werde dann voll einsatzbereit sein, wenn es darauf ankommt,“ meinte Ramsey dazu. „Ich verbringe Zeit mit meiner Familie und trainiere in meiner Heimatstadt Nashville. Es heißt ja nicht umsonst `freiwillige` Trainingseinheit.“

Raiders General Manager Mike Mayock und Head Coach Jon Gruden schickten ihre Scouts nach Hause. Sie haben kein Vertrauen in die Leute, die die Collegeanwärter beobachten und bewerten.
Mayock und Gruden befürchten, daß die Scouts Entscheidungen, die die Draft betreffen, vorzeitig herausposaunen könnten.
Bedenkt man, daß die beiden keine Erfahrung bei der Einberufung haben, ist das ein mutiger Schritt. Selbst die erfahrensten General Manager und Head Coaches brauchen die Unterstützung ihrer Scouts, wenn es in der Einsatzzentrale am Drafttag darum geht, die richtigen Spieler aufzunehmen.
Und bei den Raiders, die sehr viele Draftpicks haben, geht es darum, aus dem Lachschlager endlich mal wieder eine schlagkräftige Truppe zu basteln.
Mayock hat sehr viel theoretische Erfahrung. Er war der Draftexperte des NFL Networks für 15 Jahre. Doch er stand nicht unter dem zeitlichen und mentalem Druck, unter dem er am Drafttag stehen wird. Die Praxis wird ihm sehr viel abverlangen.
Einige Vertraute wollen Mayock und Gruden noch mit in die Einsatzzentrale nehmen, denn wenn es darum geht, zusätzlich die Finanzen unter der Gehaltsobergrenze im Auge zu behalten, und was so an rechtlichen Sachen zu beachten ist, brauchen die zwei Unterstützung.
„Ich weiß, daß die Leute denken, daß man nicht einfach so aus dem Medien kommen und General Manager eines Teams werden kann,“ sagte Mayock. „Aber am Ende des Tages – wenn wir gewinnen ist alles in Ordnung. Und wenn wir verlieren, werde ich gefeuert. Das ist völlig OK für mich.“

Die Texans haben ein bestimmtes Ziel fest im Auge, einen langfristigen Vertrag mit Jadeveon Clowney. Der Linebacker spielt 2019 mit dem Franchise Etikett. Das könnte verhindert werden, wenn die beiden Parteien sich bis zum 15. Juli auf einen Vertrag einigen können.
Hoffnung dafür besteht kaum. Die beiden Verhandlungsgegner liegen meilenweit auseinander.
Unter dem Franchise Tag kann Clowney 2019 $15,97 Millionen verdienen. Offen ist, ob er die Saison nutzen will, um seinen Wert zu steigern, oder ob er doch bis zum 15. Juli ein Angebot der Texans annimmt.
Das ist nicht ohne Risiko. Clowney gehört zu den Spielern, die absolut dominant sind, wenn sie mal spielen, die aber leider viel zu oft verletzt sind.

Nochmal zum Spielplan
Zu den Teams, die ganz besonders schlecht im neuen Spielplan weggekommen sind, gehören auch die Tampa Bay Buccaneers. Nach genauerer Betrachtung erkennt man, daß sie auch eine genau so lange Heim-Durststrecke haben, wie die Raiders.
Die Raiders spielen vom 15. September bis zum 3. November nicht mehr in Oakland. In dieser Zeit haben sie Auswärtsspiele, ein „Heimspiel“ in London und ihre Freiwoche.
So hat es auch die Bucs getroffen. Letztes Heimspiel in Tampa Bay am 22. September, dann Auswärtsspiele, „Heimspiel“ in London und Freiwoche. Nächstes Spiel in Tampa Bay am 10. November.
Die Fans beider Teams bekommen ihre Mannschaften den ganzen Oktober über nicht zusehen.
Den Verantwortlichen der NFL ist, nachdem der Plan veröffentlicht war, aufgefallen, was für einen Bockmist sie da verzapft haben.
Der NFL Vice President of Broadcasting Michael North sagte dazu: „Das ist etwas, das wir gerne zurücknehmen würden. Es ist eher ungewöhnlich, daß ein NFL Team sechs Wochen kein Spiel im heimischen Stadion hat. Zwar haben die beiden Teams ein Heimspiel, das aber eben nicht Zuhause. Das möchte die NFL in Zukunft vermeiden.“
Auch die Browns, Packers und Seahawks haben in einem sechs Wochen Zeitraum nur ein Heimspiel, das aber dann auch wirklich im eigenen Stadion.

Freitag, 19. April 2019

Kurzberichte
fisher-jeff7-9Jeff „7-9“ Fisher (Bild)... klingelt da noch was?
Fisher war mal Head Coach in der NFL. Er brachte sogar mal die Titans in den Super Bowl. Aber wirklich erfolgreich war er nie. Deshalb hat er auch, nachdem er von den Rams gefeuert wurde, keinen Job in der NFL mehr bekommen.
Jetzt soll er als einer der Head Coaches der neuzugründenden XFL im Gespräch sein.
„Alles Quatsch,“ sagte Fisher. Zwar wäre er von den Gründern der Liga kontaktiert worden, aber er hätte niemals zugesagt, sagte er einer Sport Illustrierten.
Zuletzt arbeitete Fisher als Berater der AAF. Und wo das endete...

Jaguars General Manager Tom Coughlin ist sauer auf Cornerback Jalen Ramsey und Linebacker Telvin Smith. Die beiden tauchten nicht zum freiwilligen Training auf.
Er sagte dazu: „Championship Teams werden dominiert von selbstlosen Individuen, die erkennen, daß das Wohl des Teams immer himmelhoch über jeder anderen Überlegung zu stehen hat. Erfolg in der NFL verlangt, sich ständig zu quälen.“
Und Coughlin schimpfte noch weiter.
Halt, rief daraufhin die NFLPA.
Die Spielergewerkschaft belehrte Coughlin: „Unsere Definition im Tarifvertrag die Freiwilligkeit betreffend, ist dieselbe Definition, die allgemein für die Freiwilligkeit gilt. Und somit ist es jedem verboten Spielern zu drohen, die nicht zu freiwilligen Trainingseinheiten erscheinen.“

Gronk, der Zerstörer.
Die Patriots waren als Super Bowl Sieger zu Gast bei den World Series Siegern Boston Red Sox, einem Baseballteam.
Ex-Patriots Tight End Rob Gronkowski durfte auch mit und hatte die Vince Lombardi Trophäe dabei.
Als Wide Receiver Julian Edelman ihm den Ball zuwarf, holte der Gronk aus, schlug zu, und haute eine Delle in die Super Bowl Trophäe.
Ob die Patriots die Trophäe reparieren lassen, oder als besonders einzigartiges Ausstellungsstück in die Vitrine stellen, das bleibt abzuwarten.

Die Redskins gaben Matt Ioannidis einen neuen Dreijahresvertrag.
$14 Millionen des $21,75 Millionenvertrags des Defensive Ends sind garantiert.

Texans Wide Receiver Will Fuller kuriert noch seinen Kreuzbandriss aus.
Doch Fuller will auf jeden Fall in Woche eins im Monday Night Spiel in New Orleans einsatzbereit sein.
Die Reha verläuft gut und Fuller ist voll im Zeitplan.

Die Frau von Lions Quarterback Matthew Stafford hat einen Hirntumor. Verständlich, daß er zu den freiwilligen Trainingseinheiten nicht antritt.
General Manager Bob Quinn sagte, daß die Lions keine besonderen Vorkehrungen getroffen haben, was die Draft angeht. Man würde jetzt nicht hingehen, und einen Quarterback einberufen.
Stafford selber sagte, daß er so oft wie möglich an den Pflicht-Trainingseinheiten teilnehmen will.
Wie es allerdings nach der Operation von Kelly Stafford aussieht, die in diesem Monat noch stattfinden soll, bleibt abzuwarten.

Der Spielplan 2019
Er ist veröffentlicht, und er ist streckenweise Eigenartig. Der Spielplan der NFL kennt kein Heim- Auswärtsspiel in geordneter Reihenfolge, so wie unsere Fußball-Bundesliga.
Die Chargers haben zwischen ihren Heimspielen in Woche neun und 15 nur Auswärtsspiele. Am 3.11. gegen Green Bay und dann erst wieder kurz vor Weihnachten spielen die Chargers in L.A.
Die Eagles spielen dreimal in Folge Auswärts.
Die Raiders werden im Oktober nicht einmal in Oakland spielen. Zwar haben sie am 6. Oktober ein Heimspiel, aber das tragen sie gegen die Bears in London aus. 42 Tage werden die Raiders nicht Zuhause spielen.
Die letzten beiden Heimspiele aller Zeiten in Oakland werden die Raiders in Woche 14 gegen die Titans und in Woche 15 gegen die Jaguars austragen. Dann heißt es Koffer packen und ab nach Vegas, Baby. E sei denn, sie hätten noch ein Heimspiel in den Playoffs.
Die Patriots müssen nur einmal die östliche Zeitzone verlassen, um zu Auswärtsspielen zu reisen. Noch besser haben es die Jets, die fliegen nicht ein einziges Mal aus der östlichen Zeitzone heraus. Sie werden es, nur die Hinflüge gerechnet, nur auf 3.917 Flugmeilen 2019 bringen.
Anders die 49ers. Die müssen direkt zu zwei weit entfernten Auswärtsspielen in Folge zum Saisonauftakt. Erst nach Tampa Bay und dann nach Cincinnati. Hin und zurück übertreffen sie da die Jets schon.

 

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