Der Spielplan zur Saison 2019 ist da. Und natürlich könnt Ihr ihn auch wieder als PDF Datei für Handy und Tablet runterladen.

Montag, 14. Oktober 2019

Die NFL 2019 - Woche  6 - Der Sonntag
jones-jerry5Fangen wir mit dem Spruch des Tages an. Er kam von Cowboys Besitzer Jerry Jones (Bild), der sagte: „Die Cowboys sind NICHT eines der Top Teams der NFL.“
Und wie recht er hatte. Die größte Mogelpackung der Saison hatte es bisher zumindest verstanden, gegen die Loser der Liga zu gewinnen. Doch selbst das gelang gestern nicht. Die 0-4 Jets beherrschten Dallas in der ersten Halbzeit komplett. Mit 21:6 ging es in die Pause.
Die Jets Offense hatte bis zu diesem Spiel zwei Touchdowns mit der Offense erzielt. Hier waren es drei im ersten Durchgang.
Die zweite Halbzeit gehörte den Cowboys und in den Schlußminuten wurde es noch mal richtig spannend. In einem Drive der Cowboys, der an der eigenen 25 begann, hagelte es bei jedem Spielzug Flaggen, als wäre Sheldon Cooper zugange, der Spaß mit Flaggen hatte.
Die meisten Strafen kassierten die Jets, wodurch Dallas, beim Stand von 24:16 für New York, es 47 Sekunden vor Spielende noch mal in die Endzone schaffte. Quarterback Prescott lief selber, es folgte der Zweipunkteversuch. Der Pass von Prescott zu Witten kam nicht an.
Onside Kicks kann man in der heutigen Zeit vergessen, in der die Spieler sich nicht so aufstellen können, wie es nötig wäre. So gelang der auch hier nicht, und die 0-4 Jets sind nach dem 24:22 Sieg gegen die Cowboys die 1-4 Jets.
Dallas Quarterback Dak Prescott lieferte einen weiteren Beweis seiner Unfähigkeit  mit 28 von 40 für 277 Yards, 0 Touchdowns, aber auch 0 Interceptions.
Sam Darnold auf der anderen Seite kam auf gute 23 von 32 für 338 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception.
Dallas fiel auf 3-3 Siege und da jetzt auch noch die Redskins angefangen haben zu gewinnen (17:16 gegen Miami), wird es langsam eng in der NFC East.

 

Wer auch immer der Quarterback war, der gestern für die Vikings spielte, den sollte man fest verpflichten.
Ups, das war ja der vielgescholtene Kirk Cousins, der sich noch vor zwei Wochen bei seinem Receiver Adam Thielen dafür entschuldigte, daß er so schlecht war.
Und Stefon Diggs wollte sogar zu einem anderen Team wechseln. Gestern fing der Wide Receiver  sieben Pässe für 167 Yards und drei Touchdowns, zwei davon über je 50 Yards.
Da sah er dann auch richtig glücklich aus an der Seitenlinie.
Thielen kam nur auf 57 Yards und einen Touchdown, aber auch er dürfte zufrieden gewesen sein.
Cousins wurde von Head Coach Mike Zimmer von der Leine gelassen. Und das zahlte sich aus. Er kam auf 22 von 29 für 333 Yards und 4 Touchdowns, bei 1 Interception.
Carson Wentz hatte mit 26 von 40 für 306 Yards und 2 Touchdowns bei 1 Interception auch keinen schlechten Tag, aber die Vikings gewannen überzeugend mit 38:20.
Jetzt kann man nur sagen: „Würde der echte Kirk Cousins bitte aufstehen,“ denn wer weiß, welcher von den beiden nächstes Mal auf den Platz kommt, der gute oder schlechte?
Die 4-2 Vikings stehen hinter den 4-1 Packers und werden in dieser Nacht den 2-1-1 Lions die Daumen drücken.
Philadelphia fiel auf 3-3 und nächste Woche geht es im Sunday Night Spiel gegen die 3-3 Cowboys um Platz eins der Division.

Die Frage vor zwei Wochen lautete ja, wer sind die Mogelpackungen?
Dallas ist ja definitiv eine, aber wie sieht es mit den 49ers aus?
Auch sie hatten bis zum gestrigen Tag nur gegen Loser gewonnen. Mit den Rams hatten sie zu ersten Mal ein Team mit positiver S/N Bilanz als Gegner.
Reichte es auch für die 3-2 Rams in Los Angeles?
Es reichte. Die 49ers sind jetzt ein 5-0 Team und zusammen mit den Patriots das einzige NFL Team ohne Niederlage.
Die Defense der Niners war zu stark für die Rams Offense. Quarterback Jared Goff kam auf unterirdische 13 von 24 für 78 Yards. Der beste Läufer war Malcolm Brown mit 40 Yards. Todd Gurley hatte ein Quadrizepsverletzung und konnte nicht spielen.
49Ers Quarterback Jimmy Garoppolo kam auf 24 von 33 für 243 Yards, 0 Touchdowns, bei 1 Interception.
Der beste Läufer, Tevin Coleman, kam allerdings auch nur auf 45 Yards.
Und doch konnte San Francisco beim 20:7 Sieg vollauf überzeugen.

Zwei Tabellenführer trafen in Kansas City aufeinander, die 3-2 Texans und die 4-1 Chiefs.
Beide Teams sind jetzt 4-2.
Chiefs Quarterback Patrick Mahomes scheint seine Knöchelverletzung aus der Vorwoche doch immer noch ziemlich zu behindern. Er agiert nicht so agil wie man es von ihm gewohnt ist. So leistete er sich nach 292 Pässe in Folge ohne Interception mal wieder einen und einmal verlor er den Ball. Seine Bilanz: 19 von 35 für 273 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception.
Deshaun Watson von den Texans kam auf 30 von 42 für 280 Yards, 1 Touchdown und sogar 2 Interceptions.
Nachdem die Chiefs eine 1:3 Führung aus dem ersten Viertel bereits zur Halbzeit vergeigt hatten (23:17 für die Texans), ging es im zweiten Abschnitt beschaulich zu.
Im dritten Viertel erzielten die Chiefs einen Touchdown zur 24:23 Führung, und erst zum Ende wurde es wirklich noch mal spannend. Watson steuerte einen 93 Yards Drive zum Touchdown im letzten Viertel. Doch es waren noch über sechs Minuten zu spielen. Nur ein Extrapunkt hätte nicht gereicht, sollten die Chiefs auch noch einen Touchdown erzielen. Also mußte ein Zweipunkteversuch her, der auch gelang.
Im nächsten Ballbesitz wurden die Chiefs von der eigenen 25 zur 22 zurückgedrängt und mußten punten.
Danach kamen sie nicht noch einmal an den Ball.
Die Texans nahmen einen 31:24 Sieg mit zurück nach Texas.

„Lamar Jackson ist ein richtiger Quarterback. Er wird mehr passen und nie wieder so viel laufen müssen, wie letztes Jahr,“ hieß es in Baltimore über den Quarterback.
Mit 152 Laufyards gegen die Bengals war Jackson alleine führender Läufer des Spieltags, bis Cowboys Running Back Ezekiel Elliott auch auf 152 Yards kam.
Das nur als Randnotiz zum erwarteten 23:17 Sieg der Ravens

Noch ein Wort zu den beiden Draftpicks Nr. 1 und 2 des Jahres 2015, Jameis Winston von den Buccaneers und Marcus Mariota von den Titans.
Winston leistete sich in der 26:37 Niederlage gegen Carolina in London FÜNF Interceptions.
Mariota war in der 0:16 Niederlage in Denver so schlecht, daß er nach der ersten Halbzeit gegen Ryan Tannehill ausgewechselt wurde.
Bis dahin hatte er 7 seiner 18 Pässe für 63 Yards vervollständigt, bei 2 Interceptions.
Tannehill warf wenigstens nur 1 Interception.

Der Lazarettreport
Dallas Cowboys: Wideout Amari Cooper, Quadrizepsverletzung im ersten Viertel

Seattle Seahawks: Tight End Will Dissly, Achillessehne

Cincinnati Bengals: Cornerback Dre Kirkpatrick, Knie
Offensive Lineman John Miller, Leiste

Philadelphia Eagles: Tackle Jason Peters, Knie
Linebacker Nigel Bradham, Knöchel.

Minnesota Vikings: Tackle Riley Reiff, Knöchel

Jacksonville Jaguars: Safety Cody Davis, Oberschenkel
Receiver Marqise Lee, Fuß
Tight End Geoff Swaim, Gehirnerschütterung.

Miami Dolphins: Linebacker Avery Moss, Gehirnerschütterung.
Cornerback Ken Webster, Bein

Houston Texans: Lineman Tytus Howard, Knie
Cornerback Bradley Roby,  Oberschenkel.

Kansas City Chiefs: Cornerback Kendall Fuller, Daumen.

Los Angeles Rams: Left Guard Joe Noteboom, Knie
Safety John Johnson III, Schulter.

Tennessee Titans: Linebacker Jayon Brown, Leiste

Denver Broncos: Wideout Emmanuel Sanders, Knie

Pittsburgh Steelers: defensive End Stephon Tuitt, Brustmuskel
Running Back James Conner Quadrizeps
Cornerback Joe Haden,  Leiste

Samstag, 12. Oktober 2019

Kurzberichte
shurmur-pat„Unsere Defense gab uns eine Chance, gegen die Patriots zu gewinnen,“ sagte Giants Head Coach Pat Shurmur (Bild) nach der Niederlage gegen die Pats.
Und tatsächlich fuhr die New Yorker Defense einen moralischen Sieg gegen die als übermächtig geltende Offense New Englands ein.
Aber moralische Siege sind für die Katz`.
Die Giants Defense findet man in dieser Saison erst auf Platz 31, einen Platz vor Miami.
Und mit dieser Trümmertruppe die Offense der Patriots in Schach zu halten, die auf Platz eins liegt, das ist eine Leistung. Tom Brady warf zwar für 334 Yards, aber er hatte auch einen Interception, einen Fumble der zum Touchdown zurückgetragen wurde und blieb ohne Touchdownpass.
Die New Yorker Defense dehnte sich, aber brach nicht, bei einem neun Minuten Drive der Patriots, der mit einem verschossenen Field Goal endete. Auch bei einem 4. und fünf in der Redzone siegte die Giants Defense.
Doch am Ende hat es dann nicht zur Überraschung gereicht, weil man sich zu viele Ballverluste leistete.

Es ist „Flex“ Zeit.
Die NFL fängt an, Spiele zu verschieben.
Die Partie der Raiders bei den Texans in Woche 8 am 27. Oktober wurde von 19 Uhr auf 22:25 Uhr verlegt. Beide Teams haben 3-2 Siege und Houston ist damit Tabellenführer in der AFC South, während Oakland auf Platz zwei der AFC West liegt.
Dafür wurde das Spiel der 1-4 Broncos bei den 3-2 Colts von 22:25 auf 19 Uhr verschoben.

Da die Saison für die Broncos so gut wie abgehakt ist, schießen wilde Spekulationen ins Kraut.
Wird General Manager John Elway gute Spieler abgeben, um für sie gute Draftpicks zu bekommen?
Auf gar keinen Fall, meinte Elway dazu. Trotz des schlechten Starts in die Saison hätte er nicht vor, sein Tafelsilber zu veräußern.
„Ihr Typen von der Presse bringt all die Namen ins Gespräch. Ich habe keine Namen eingebracht,“ sagte Elway einem Radiosender in Denver. „Wir versuchen Footballspiele zu gewinnen. Von unseren Spielern ist keiner auf der Transferliste. Wir versuchen weiterhin, Footballspiele zu gewinnen.“
Das Talent, zumindest in der Defense, ist da. Doch Head Coach Vic Fangio hat bisher keine Ahnung davon, wie er es erwecken soll?
Über die Offense mit Quarterback Joe Flacco decken wir den Mantel des Schweigens.
Da wird es nicht leicht für Denver jetzt noch die Playoffs zu erreichen, zum ersten Mal seit dem Super Bowl Sieg 2015.
Und als ob Elway beweisen wollte, daß er keinen Ausverkauf startet, gab er Fullback Andy Janovich eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $5,7 Millionen. Damit ist er der drittbestbezahlte Fullback der Liga, und $3,22 Millionen stehen als Garantiesumme im Vertrag.

Jets Quarterback Sam Darnold wird zwar gegen die Cowboys spielen, aber wie effektiv kann er sein, nach einigen Wochen ohne Training?
Und zusätzlich trägt er noch einen Extraschutz für seine Milz, der ihn behindern könnte. Ein Nebeneffekt des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist eine Vergrößerung der Milz. Und um sie zu schützen, trägt Darnold ein spezielles Polster. Ob das hilft, gegen die Angriffe von Demarcus Lawrence, Leighton Vander Esch und Co.?
Darnold hat einige Schutzwesten ausprobiert, bis er eine gefunden hat, in der er sich nicht so unwohl fühlt. Diese Weste will er bis zum Ende der Saison tragen.
Sein Head Coach Adam Gase ist denn auch voll der Optimist: „Wir sollten OK sein,“ meinte er. „Wir sollten ihn nicht auf dem Platz sterben lassen.“

Never change a losing Team heißt es ja, oder so ähnlich.
Aus diesem Grund gab der neue Head Coach der Redskins, Bill Callahan, bekannt, daß er Case Keenum als Quarterback starten läßt.
Immerhin geht es im Loser Bowl gegen die Dolphins um Platz eins in der nächsten Draft.
Der Gewinner des Spiels schmälert seine Chancen auf die erste Wahl ungemein.
Beide Teams liegen mit NULL Siegen Kopf an Kopf im Rennen um Platz eins und müssen sich gegen die ebenfalls sieglosen Jets und Bengals wehren. Ein Sieg wäre also für beide nicht gut.
Da ist es also nicht schlecht, den Quarterback starten zu lassen, mit dem man bisher so überzeugend verloren hat. Keenum startete zwar im letzten Spiel unter Ex- Head Coach Jay Gruden nicht, sondern Colt McCoy, aber am Ende war es doch, wie normal.
Ersatzmann hinter Keenum wird Rookie Dwayne Haskins sein, der in den paar Minuten, die er in Woche vier gespielt hat, eindrucksvoll bewiesen hat, daß die Redskins auch mit ihm weiter zu den Fußabtretern der Liga gehören.
So oder so ist das ein Schicksalsspiel für beide Teams. Eins wird den Platz als Sieger verlassen müssen. Unentschieden sind ja eher selten.

Auf der anderen Seite der Qualitätsskala müssen die 49ers gegen die Rams beweisen, daß sie zu Recht mit 4-0 Siegen in ihrer Division vor den 4-1 Seahawks und 3-2 Rams stehen.
Das müssen sie ohne Running Back  Kyle Juszczyk (Knie), Tackle Mike McGlinchey (Knie), Tackle Joe Staley (Wadenbein), Cornerback  Ahkello Witherspoon (Fuß) machen und vielleicht auch ohne Tight End  George Kittle (Leiste), dessen Einsatz fraglich ist.
Bei den Rams bangt man um den Einsatz von Running Back Todd Gurley. Er hat Schmerzen in einem Quadrizeps.

Der Lazarettreport
Und Du bist raus... heißt es für folgende Spieler:
Panthers: CB Natrell Jamerson (Fuß), T Greg Little (Gehirnerschütterung), LB Christian Miller (Knöchel), QB Cam Newton (Fuß), G Trai Turner (Knöchel)

Buccaneers: G Zack Bailey (Knöchel, Fuß), G Alex Cappa (Unterarm), LB Jack Cichy (Ellenbogen), T Demar Dotson (Oberschenkel), WR Breshad Perriman (Oberschenkel)

Bengals: DE Carlos Dunlap (Knie), DT Ryan Glasgow (Oberschenkel), T Cordy Glenn (Gehirnerschütterung), WR A.J. Green (Knöchel), T Andre Smith (Knöchel), DE Kerry Wynn (Gehirnerschütterung)

Ravens: CB Jimmy Smith (Knie)

Seahawks: C Ethan Pocic (Rücken)

Saints: QB Drew Brees (rechter Daumen), DE Trey Hendrickson (Nacken), WR Tre'Quan Smith (Knöchel)

Jaguars: TE Josh Oliver (Oberschenkel)

Texans: C Greg Mancz (Gehirnerschütterung)

Chiefs: T Eric Fisher (Leiste), DT Chris Jones (Leiste), LB Dorian O'Daniel (Oberschenkel)

Redskins: TE Vernon Davis (Gehirnerschütterung), S Deshazor Everett (Knöchel), LB Josh Harvey-Clemons (Oberschenkel), G Wes Martin (Brust), TE Jordan Reed (Gehirnerschütterung)

Eagles: RB Corey Clement (Schulter), CB Ronald Darby (Oberschenkel), WR DeSean Jackson (Abdomen), DT Timmy Jernigan (Fuß), CB Avonte Maddox (Gehirnerschütterung, Nacken), RB Darren Sproles (Quadrizeps).

Vikings: LB Ben Gedeon (Gehirnerschütterung), G Josh Kline (Fuß)

Falcons: CB Desmond Trufant (Zeh), P Matt Wile (rechter Quadrizeps), CB Blidi Wreh-Wilson (Leiste).

Cardinals: LB Dennis Gardeck (Knöchel), LB Ezekiel Turner (Oberschenkel), S Charles Washington (Schulter)

49ers: RB Kyle Juszczyk (Knie), T Mike McGlinchey (Knie), T Joe Staley (Wadenbein), CB Ahkello Witherspoon (Fuß)

Rams: LB Clay Matthews (Kiefer), CB Aqib Talib (Rippen)

Titans: LB Sharif Finch (Schulter), LB Cameron Wake (Oberschenkel)

Broncos: CB Bryce Callahan (Fuß)

Steelers: LB Mark Barron (Oberschenkel), RB Roosevelt Nix (Knie), QB Mason Rudolph (Gehirnerschütterung), RB Jaylen Samuels (Knie), WR James Washington (Schulter)

Freitag, 11. Oktober 2019

Die NFL 2019 - Woche  6 - Der Donnerstag
brady-tom-neuerhelmDas war ein hartes Stück Arbeit, das die Patriots mit den Giants hatten. Am Ende waren es die Fehler der Giants, die sie um einen verdienten Lohn in Foxborough brachten.
Die Patriots erzwangen vier Ballverluste und punkteten einmal mit der Defense und einmal nach einem geblockten Punt.
Die Patriots kamen mit ihrer Offense überhaupt nicht in die Gänge, gegen eine Defense, die bisher eher durch Unvermögen auffiel. Erst im letzten Viertel drehten sie richtig auf.
Auf der anderen Seite war die Defense New Englands unüberwindbar für die Giants. Deren Offense litt sehr unter der Abwesenheit von vier Leistungsträgern. Mit ihnen hätte New York eine Überraschung gelingen können. Tapfer gewehrt haben sie sich auf jeden Fall.
Tom Brady (Bild) liegt zwar jetzt mit 71.923 Yards auf Platz zwei der Allzeitbestenliste, aber er hatte trotz seiner ansehnlichen Statistik mit 31 von 41 für 334 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception keinen wirklich guten Abend. Zwei Touchdowns erzielte er mit kurzen Läufen in die Endzone.
Giants Quarterback Daniel Jones kam auf 15 von 31 für 161 Yards und 1 Touchdown, leistete sich aber drei Interceptions.
Überzeugt haben die Patriots trotz des 35:14 Sieges nicht.
Die Giants fielen auf 2-3, die Patriots bleiben mit 6-0 ungeschlagen.

Einspruch... stattgegeben
Nicht oft bekommen Spieler Recht, wenn sie Einspruch gegen eine Strafe einlegen.
Jets Safety Jamal Adams sollte $21.056 zahlen für einen Angriff auf Browns Quarterback Baker Mayfield in Woche 2.
Adams war weder mit der Strafe auf dem Platz, noch mit der Geldstrafe einverstanden. Auch nach genauerer Ansicht der Videos blieb er bei seiner Meinung, daß sein Hit legal war. Er traf einen laufenden Quarterback mit seinem Unterarm und der Schulter.
Dieser Meinung schloß sich die Liga nun an und strich die Geldstrafe.

Der Lazarettreport
Jets: Tight End Chris Herndon kam gerade aus einer Suspendierung, doch eine Oberschenkelverletzung zwingt ihn zu weiteren Wochen Pause.

Patriots: Wide Receiver Josh Gordon, Knie
Safety Patrick Chung, Schulter
Linebacker Dontà Hightower, Schulter
Fullback Jakob Johnson, Schulter.

Giants: Defensive End Olsen Pierre, Gehirnerschütterung.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Kurzberichte
darnold-sam-draft2Die Cowboys können aufatmen. Mit den Jets bekommen sie es mit einem 0-4 Team zu tun, und gegen Loserteams kann Dallas ja gewinnen.
Daran dürfte auch die Tatsache nichts ändern, daß die Jets Quarterback Sam Darnold (Bild) wieder starten lassen können. Running Back LeVeon Bell warnte die Fans schon: „Ihr könnt nicht erwarten, daß Darnold Superman ist.“
Stimmt, denn auch mit Darnold werden die Jets ein mieses Team bleiben. Das war ja schon in dem Moment klar, als sie Head Coach Adam Gase verpflichteten, der zuvor ja bereits in Miami eindrucksvoll bewiesen hat, daß er es wohl nicht kann.
Darnold litt am Pfeifferschen Drüsenfieber. Er ist völlig genesen und darf wieder spielen. Doch auch mit ihm werden die Jets, die so schlecht in die Saison starteten wie zuletzt 2003, den Ball kaum nach vorne bewegen können.
Ich habe es jetzt nicht genau nachkontrolliert, aber die Offense der Jets soll bisher erst zwei Touchdowns erzielt haben.

Das Ergebnis des Spiels in der kommenden Nacht dürfte feststehen. Patriotshasser sollten lieber nicht zusehen.
Abgesehen davon, daß die Giants eher wie die Winzlinge spielen, werden ihnen auch noch vier Top-Spieler der Offense fehlen. Weder die Running Backs Saquon Barkley und Wayne Gallman, noch Receiver Sterling Shepard  und Tight End Evan Engram können mitmischen, weil sie verletzt sind.
Barkley ist seit dem 15. September verletzt, die anderen drei erwischte es letzten Sonntag.
Als wäre es nicht schon schlimm genug als 2-3 Team gegen ein 5-0 Team antreten zu müssen, mindert der Ausfall dieser Leistungsträger die Chancen noch mehr.
Es sieht also so aus, als könnten die Patriots und Tom Brady ihr 52. Prime-Time Spiel seit 2001 gewinnen. So viele Spiele in der Hauptsendezeit konnte kein anderes Team in dieser Zeit gewinnen.
Und der G.O.A.T. kann in diesem Spiel an Peyton Manning vorbeiziehen. Der Ex- Quarterback der Colts und Broncos hat 71.923 Passyards auf seinem Konto und belegt damit Platz zwei in dieser Kategorie hinter den 74.845 Yards von Drew Brees.
Brady braucht nur noch 18 Yards, um an Manning vorbeizuziehen.

Die NFL hält die saisonlange Suspendierung von Vontaze Burfict aufrecht.
Der Einspruch des Raiders Linebackers wurde abgelehnt.

Die besten Spieler der Woche 5

AFC
OFFENSE: QB DESHAUN WATSON, HOUSTON TEXANS

DEFENSE: DE JUSTIN HOUSTON, INDIANAPOLIS COLTS

SPECIAL TEAMS: K JUSTIN TUCKER, BALTIMORE RAVENS

NFC
OFFENSE: RB AARON JONES, GREEN BAY PACKERS

DEFENSE: DL NICK BOSA, SAN FRANCISCO 49ERS

SPECIAL TEAMS: K DAN BAILEY, MINNESOTA VIKINGS

Der Lazarettreport
49ers: Right Tackle Mike McGlinchey fällt mit einer Knieverletzung etwa 4-6 Wochen aus.

Chargers: Pro Bowl Center Mike Pouncey wurde mit einer Nackenverletzung auf die saisonbeendende Verletztenliste gesetzt.
Die Verletzung könnte sogar die Karriere des Centers beenden.

Steelers: Wide Receiver James Washington, Schulter, einige Wochen Pause.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Kurzberichte
gruden-jay-6Raiders Head Coach Jon Gruden zu seinem gefeuerten Bruder Jay (Bild): „Willkommen im Club, Bro.“
Die Redskins trennten sich am Montag wie erwartet von Jay Gruden. Sofort wurde Jon gefragt, ob er seinem Bruder einen Job bei den Raiders verschafft?
Jon wich einer direkten Antwort aus, äußerte aber sein Mitleid mit Jay: „Ich bin klar sehr enttäuscht. Er hat hart gearbeitet. Ich habe eine Menge Respekt für meinen Bruder.“
Einer Verpflichtung von Jay durch Jon stehen zwei Sachen im Weg. A. Haben die Raiders einen Trainerstab mit erfahrenen Leuten zusammen, und B. Hat Jay anklingen lassen, daß er in diesem Jahr nicht noch mal arbeiten möchte.
Jay Gruden war der erste Head Coach, der in dieser Saison gefeuert wurde. Er wird nicht der letzte sein.
Sein Nachfolger Bill Callahan wollte der Presse noch nicht sagen, mit welchem Quarterback er in die Partie gegen Miami gehen wird?
Redskins gegen Dolphins. 0-5 gegen 0-4. Beide Teams liegen Kopf an Kopf im Rennen um die beste Draftposition. Da bietet es sich doch an, Rookie Dwayne Haskins zu starten. Er soll ja eh die Zukunft des Teams sein.

Rob Gronkowski hat einen neuen Job. Den tritt der ehemalige Tight End der Patriots am Donnerstag an.
Dann ist er zum ersten Mal als Analyst für FOX tätig und verstärkt die Studiocrew vor dem Thursday Night Spiel.

Die Jets gaben bekannt, daß Quarterback Sam Darnold seine Kusskrankheit auskuriert hat. Er wird gegen Dallas starten.

Der Lazarettreport
49ers: Fullback Kyle Juszczyk fällt mit einer Bänderdehnung in einem Knie etwa 4-6 Wochen aus.

Steelers: Running Back Jaylen Samuels wird mit einer Knieverletzung etwa einen Monat ausfallen.

Panthers: Quarterback Cam Newton wird wegen seiner Fußverletzung nicht mit dem Team nach London reisen.

Falcons: Defensive Back Jonathan Cyprien, der erst letzte Woche verpflichtet wurde, wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Raiders: Defensive End Arden Key, Brustmuskel, einige Wochen Pause.

Broncos: Cornerback DeVante Bausby sagte, daß er nach einer Kollision mit seinem Teamkollegen Linebacker Alexander Johnson für 30 Minuten paralysiert war.
Mittlerweile ist seine Bewegungsfähigkeit zurückgekehrt.
Er wird einige Zeit ausfallen. Bleibt zu hoffen, daß er sich vollständig erholt.

Power Ranking
Auf der 1 bleiben natürlich die Patriots
Die Saints und die Chiefs tauschten die Plätze. New Orleans ist jetzt Nr. 2. Kansas City, nach der Lehrstunde gegen Indianapolis, in der die Colts den Chiefs beibrachten, was man mit Willen und Härte erreichen kann, wenn einem die Spieler nach und nach ausfallen, fiel auf die drei.
Dieser Beweis der Willensstärke spülte die Colts dann auch gleich hoch von der 24 auf die 12.
Die 49ers kletterten von der acht auf die sechs, nach einem weiteren Sieg gegen ein Loserteam. Immerhin startete San Francisco dadurch zum ersten Mal seit 1990 mit 4-0 Siegen in eine Saison. Quarterback Joe Montana war damals auf dem Weg zum Liga MVP.
Die Cowboys stürzten von der sechs auf die 13. Verdientermaßen, denn wenn man nur gegen die Luschen gewinnt, und versagt, wenn richtige Gegner anstehen, hat man in den Top 10 nichts zu suchen.
Unten verteidigen die Dolphins hartnäckig Platz 32. Die Redskins bleiben auf der 31. Die Jets fielen von der 27 auf die 30.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Die NFL 2019 - Woche 5 - Der Montag
bosa-nickDas Spiel der letzten Nacht, war es eine überragende Vorstellung der 49ers oder war es eine weitere unterirdische Vorstellung der Breveland Clowns?
Um es vorweg zu sagen, ich gönne den im positiven Sinne irren Fans der Browns, daß sie endlich mal ein wettbewerbsfähiges Team bekommen. Doch das wird noch dauern.
Sagen wir mal so, die 49ers haben sehr gut gespielt, gegen einen sehr schlechten Gegner.
Endergebnis 31:3 für San Francisco.
Es ist schön, die Männer in den goldenen Helmen mal wieder siegen zu sehen.
Doch sind die Niners jetzt ein Spitzenteam oder eine Mogelpackung?
Und wären sie die einzige Mogelpackung, die zur Zeit ihr Unwesen in der Liga treibt?
Die Mogelpackung Nr. 1 waren ja vor der Saison die Browns. Fast jede Meinung lautete: „Mit Odell Beckham sind sie ein Super Bowl Kandidat.“
Nur wegen eines Spielers?
Und gerade OBJ hat gestern eher für die lustigen Momente gesorgt, nicht für die guten.
Die Browns sind als totale Mogelpackung enttarnt.
Wie sieht es bei den 49ers aus?
Ihre Siege bisher kamen gegen die Browns, die Buccaneers, Steelers und Bengals. Also alles Teams, die in dieser Saison zu den Losern gehören und zusammen 5-14 Siege haben. Das sagt noch nichts aus, denn wenn gute Teams kommen, könnte das einzige noch ungeschlagene Team der NFC auch mal verlieren.
So wie die Cowboys.
Die sind ja wohl voll die Mogelpackung.
Gegen Loser trumpfen sie auf, und auch Quarterback Dak Prescott spielt als wäre er die $40 Millionen wert, die er als Jahresgehalt bekommen möchte. Kommen dann Gegner, die eher auf der Gewinnerseite stehen, versagen die Cowboys. Sie verlieren völlig ihre Dominanz.
Die Bilanz beweist es: Gegen die Loser aus Miami, Washington und den Giants, die zusammen 2-12 Siege haben, spielte Dallas wie ein Super Bowl Kandidat. Kamen dagegen die Packers und die Saints, die 8-2 Siege haben, kracht die Herrlichkeit der Cowboys wie ein Kartenhaus zusammen, und Prescott spielt genau so durchschnittlich, wie in den letzten beiden Saisons. In den zwei Niederlagen warf er FÜNF Interceptions.
Teambesitzer Jerry Jones: „Ich glaube, das zeigt, wo wir stehen. Wir kriegen es gegen die schlechten Team auf die Reihe, und wenn die guten Teams kommen, schaffen wir es nicht. Wir haben noch eine Menge zu tun“
Und die Chargers?
Ich mußte immer lachen, wenn ich gelesen habe, daß dieses Team zu den Super Bowl Kandidaten gerechnet wurde. OK, bei den Browns habe ich mehr gelacht, aber Chargers und Super Bowl in einem Satz war immer für einen Brüller gut.
Und wie sieht es aus?
Lassen wir es doch Head Coach Anthony Lynn sagen, nach der 13:20 Heimniederlage gegen die bis dahin sieglosen Broncos: „Mir tun die leid, die dieses verdammte Spiel gesehen haben.“
Und die Bears?
Schwamm drüber. Nach der Niederlage gegen Oakland in London meinte Head Coach Matt Nagy: „Die Zahlen lügen nicht. Die Offense ist nicht gut genug.“ Damit traf Nagy den Nagel auf den Kopf.
Die Defense alleine wird es nicht richten können.
Mogelpackungen, wohin man auch sieht!

Kurzberichte
Die Bills gaben Wide Receiver Zay Jones an die Raiders ab.
Im Tausch erhalten sie Oaklands Draftpick in Runde fünf 2021. Ups, Las Vegas Draftpick, muß es ja dann heißen.

Jay Gruden nimmt seine Entlassung als Head Coach der Redskins gelassen: „Ich habe es halt nicht gebacken kriegt,“ meinte er nur.
Er verläßt die Skins mit 35 Siegen, 49 Niederlagen und einem Unentschieden.
Interimscoach wird Bill Callahan, der bisher Offensive Line Coach und Assistent des Head Coaches der Redskins war.

Die Titans verloren mit 7:14 gegen die Bills.
Ihr Kicker Cairo Santos verschoß dabei alle vier Field Goal Versuche.
Am Montag verlor er seinen Job.
Tennessee verpflichtete Cody Parkey als Ersatz. 2018 verwandelte er 23 seiner 30 Field Goal Versuche für die Bears.

Die Patriots feuerten den altgedienten Tight End Benjamin Watson.
Watson hatte gerade eine Suspendierung beendet.

Der Lazarettreport
Giants: Wide Receiver Sterling Shepard, Gehirnerschütterung.

Colts: Defensive End Kemoko Turay, Sprunggelenk, Saison beendet.

Buccaneers: Offensive Lineman Alex Kappa brach sich im zweiten Viertel gegen die Saints den linken Arm, spielte aber bis zum Ende durch.

San Francisco 49ers Fullback Kyle Juszczyk, wahrscheinlich eine Knieprellung

Chiefs: Defensive Lineman Chris Jones, Leistenzerrung, einige Zeit Pause.
Defensive Tackle Xavier Williams, schlimm verstauchter Knöchel

Jacksonville Jaguars: Tight End James O'Shaughnessy, Kreuzbandriss, Saison beendet
Cornerback Jalen Ramsey besucht einen Rückenspezialisten in Houston.

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