Der komplette Spielplan 2020 als PDF zum Runterladen...

Samstag, 30. Mai 2020

Kurzberichte
murray-kyler-nr1„Ich weiß, daß ich der beste Wide Receiver der NFL bin,“ mit diesem Wissen geht Neu-Cardinal DeAndre Hopkins in die (hoffentlich) kommende Saison.
Auf ESPN sagte er: „Ich denke ganz bestimmt, daß ich der beste bin. Ich weiß, daß ich der beste bin.“
Seinen Quarterback Kyler Murray (Bild) wird es freuen, das zu hören. Murray wurde, obwohl er für die Cardinals spielte, einem Team, das man eher unten in der Tabellen findet, zum Rookie des Jahres gekürt. Dabei war Arizonas Offense eher unauffällig, um es mal wahnsinnig positiv zu bewerten.
Aber der Rookie des Jahre 2019 zusammen mit dem besten Wide Receiver, den die Liga zur Zeit hat, das sollte doch etwas werden.
Hopkins hatte bei den Texans bisher eher Durchschnittsware als Quarterbacks. Matt Schaub, Case Keenum, Ryan Fitzpatrick, Ryan Mallett, Brian Hoyer, T.J. Yates, Brandon Weeden, Brock Osweiler und Tom Savage hießen seine Ballwerfer, bevor mit Deshaun Watson endlich ein etwas über dem Durchschnitt agierender Quarterback ins Team kam.
Watson und Murray stehen in der Statistik dicht beieinander. Während Jameis Winston von den Buccaneers mit 5.109 Passyards die Stats anführt, liegen Watson (3.852 Passyards, Platz 13) und Murray (3.722, Platz 15) im Mittelfeld.
Man wird jetzt sehen, ob Watsons Statistik ohne Hopkins nach unten geht, und die von Murray mit ihm nach oben.
Hopkins jedenfalls freut sich auf die Zusammenarbeit mit Murray: „Ich liebe diese Situation mit einem jungen Quarterback, von dem ich weiß, daß er mein Quarterback für die Zukunft ist. Wir können eine Chemie miteinander entwickeln. Und hoffentlich spiele ich mal länger als drei Jahre mit nur einem Quarterback. Ich bin gespannt darauf, wie es ist mit einem konstanten Quarterback zusammenzuspielen.

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Ravens Head Coach John Harbaugh hält viel von seinem Quarterback Lamar Jackson. Allerdings findet man ihn in der Paßstatistik ziemlich weit unten mit  3.127 Yards, doch in der Laufspielstatistik belegt er Platz sechs.
Das will Harbaugh umkehren. Jackson soll lernen, den tiefen Pass zu werfen. Seine Spielweise ist für einen Quarterback, der die Zukunft der Ravens sein soll, viel zu riskant.
Für 1.206 Laufyards holt man sich Running Backs.
Jackson soll weniger selber laufen, dafür mehr passen... und treffsicherer.
Dafür will Harbaugh die Tatsache ausnutzen, daß Lamar Jackson als hervorragender Läufer bekannt ist. Die Defense wird versuchen, Jackson in Schach zu halten, und dadurch werden die Receiver nur jeweils von einem Verteidiger gedeckt. Und dafür sollen sie bezahlen, indem Jackson den genauen, tiefen Pass wirft.
„Ich glaube, das ist der nächste Schritt, den unsere Offense machen wird, ein effizientes Paßspiel,“ meinte Harbaugh.
Wenn Jackson es wirklich lernt, so effektiv zu passen, wie er läuft, dann aber Hallo.

Aldon Smith möchte gerne zeigen, daß er immer noch derselbe Spieler ist, aber eine andere Person.
Als der Defensive End vor neun Jahren in die NFL kam scheiterte er nur einen halben Sack vor dem Rookie-Rekord. Und im Rennen um den Titel Rookie des Jahres wurde er knapp zweiter.
Danach folgten einige Zusammenstöße mit dem Gesetz. Er wurde suspendiert und spielte vier Jahre lang nicht mehr in der NFL.
Als es durchsickerte, daß die NFL seine Suspendierung aufhebt, nahmen die Cowboys ihn unter Vertrag.
Sie hoffen nun, daß Smith immer noch die Durchschlagskraft auf dem Platz hat, die er vor vier Jahren hatte. Wenn seine kriminelle Energie tatsächlich schwächer geworden ist, dann ist Smith eine Bereicherung für Dallas.
Er selbst sagt über sich, daß er sich jung fühle, daß er sich immer noch sehr gut bewegen könne. „Ich weiß, daß ich ein Anführer sein kann. Ich weiß wie man gewinnt,“ sagte er. „Und mit all dem, was ich in meinem Leben durchgemacht habe, können die Leute mit mir über wirklich alles reden. Ich versuche nicht, ein besserer Mensch zu werden, ich werde ein besserer Mensch.“

Bei 49ers Pass Rusher Dee Ford sollte ein kleinerer Eingriff am Knie vorgenommen werden. Es wurde eine recht umfangreiche Operation.
Das war kurz nach der Saison. In der Saison behinderte ihn eine hartnäckige Sehnenentzündung in einem Knie. General Manager John Lynch war sich sicher, daß Ford gar keine Operation nötig hätte, doch es kam anders.
Mittlerweile ist Ford auf dem besten Weg der Besserung. Jetzt hofft man in San Francisco, daß Ford seine 6,5 Sacks und 14 Tackles von 2019 2020 mit einem schmerzfreien Knie wird toppen können.

Der ehemalige Star Safety der Bears, Roosevelt Taylor, verstarb im Alter von 82 Jahren.
1961 kam er zu den Bears und wurde ein Leuchtturm der Defense. Er startete in 102 von 112 Spielen und hatte nie ein Spiel verpaßt. Er wurde in zwei Pro Bowls gewählt.
In der Saison 1969 wurde Taylor an die 49ers abgegeben. Chicago bekam für ihn Guard Howard Mudd. In zweieinhalb Saisons für die 49ers spielte er in 34 Spielen. Danach spielte er 1972 noch eine komplette 14 Spiele Saison für die Redskins, bevor er seine Karriere beendete.

Freitag, 29. Mai 2020

Regeln
mahomes-patrick2Dafür, daß in den letzten Tagen so viel Tamtam um 4. und 15 gemacht wurde, wurde die Sache recht schnell abgewatscht.
Zwar ist die Idee noch nicht ganz vom Tisch, denn die Teambesitzer wollen noch weiter darüber beraten, aber es sieht nicht gut aus.
Viele Teambesitzer, möglicherweise die, die nicht Patrick Mahomes (Bild) im Kader haben, haben große Bedenken. Die Teams, die über gute Quarterbacks mit einem Kanonenarm verfügen, wären zu sehr im Vorteil.
Während man bei einem eroberten Onsidekick den Ball nicht weiter nach vorne bewegen dürfte, könnte bei einem 4. und 15 von der eigenen 25 ein 75 Yards Touchdown entstehen. Der Unterschied zum Onsidekick wäre zu groß, und somit zu unfair.
So schnell wird diese Regel also nicht eingeführt.

Eine Änderung wurde angenommen.
In der Saison 2019 hatte Patriots Head Coach Bill Belichick gegen die Jets am Ende des Spiels mehrmals Strafen gegen sein Team provoziert, um die Uhr herunterlaufen zu lassen.
Da war das für ihn OK, es entsprach je den Regeln, und er machte es.
Doch als Titans Head Coach Mike Vrabel in den Playoffs Belichick Tropfen seiner eigenen Medizin nehmen ließ, war der Patriots Head Coach völlig außer sich. Ganze 64 Sekunden Spielzeit killten die Titans von der Uhr.
Jetzt ist es so, daß das nicht mehr möglich ist. Bei offensichtlichem Zeitspiel können die Schiedsrichter die Uhr anhalten.

Kurzberichte
Ravens Linebacker Matthew Judon hat seinen Franchisevertrag unterschrieben.
Als Outside Linebacker wird er 2020 etwa $15,8 Millionen bekommen. Hätten die Ravens ihm einen Franchisevertrag als Defensive End angeboten, hätte er $3 Millionen mehr bekommen können.
Judon kann beide Positionen spielen.

Die Panthers gaben Eli Apple einen Einjahresvertrag.
Der Cornerback stopft ein großes Loch in der Defense.
Bisher spielte Apple für die Giants und die Saints.

Die NFL weitet die virtuelle Vorbereitungszeit aus. Zwei weitere Wochen sollen die Vorbereitungen ohne persönliche Kontakte ablaufen, obwohl die Teamgelände wieder betreten werden dürfen.
Eigentlich sollten die Kontaktbeschränkungen heute aufgehoben werden.
Doch die Trainer sollen als nächste wieder die Teameinrichtungen nutzen dürfen. Nächste Woche soll es so weit sein. Dann können sie ihre Spieler aus dem eigenen Büro aus per Video anleiten.

Die NFL und die NFLPA haben ihren Vertrag mit dem Videospielehersteller EA Sports um weitere sechs Jahre verlängert.
Damit ist und bleibt die Serie „Madden Football“ das einzige von der Liga und der Spielergewerkschaft lizensierte Videospiel.
Namensgeber John Madden ist mittlerweile 84 Jahre alt. Er war ein erfolgreicher Head Coach der Oakland Raiders und ein legendärer Analyst an der Seite des verstorbenen Pat Summerall von 1981 an.
Doch neben diesem beliebten Konsolenspiel will die NFL auch auf weiteren Plattformen lizensierte Spiele anbieten. Dafür arbeitet man mit anderen Spieleentwicklern zusammen.

Donnerstag, 28. Mai 2020

Kurzberichte
gruden-jay-6Als Head Coach hat Jay Gruden (Bild) bei den Redskins nichts positives bewirkt. Jetzt ist er Offensive Coordinator der Jaguars und es bleibt abzuwarten, was er da bewirken kann.
Als Quarterback steht ihm Gardner Minshew zur Verfügung, ein Spieler, der in der sechsten Runde der Draft 2019 einberufen wurde. Nun muß es kein Beweis für nichtvorhandene Qualität sein, als Quarterback erst in der sechsten Runde einberufen zu werden, aber nicht jeder von ihnen ist ein Tom Brady.
Bei Gardner Minshew können die Jaguars Fans froh sein, wenn sie wenigstens einen mittelmäßigen Quarterback bekommen. Zwar zeigte er Ansätze, nachdem er den verletzten Nick Foles ersetzte, aber was kann Gruden aus diesen Ansätzen formen?
„Nun, es sollte besser passen,“ meinte Gruden. „Es ist mein Job, es passend zu machen. Ich muß mich auf die Persönlichkeit des Quarterbacks einstellen und ihn dazu bringen, zu verstehen, was wir erreichen wollen. Ich liebe Gardners Kampfgeist. Jetzt muß ich herausfinden, was er mag und kann. Und davon ausgehend kann ich etwas ausarbeiten, was ihm liegt. Ich kann mich gut auf andere einstellen, und ich weiß, daß Gardner das auch kann. Wir werden sehr gut zusammenpassen.“
Als Head Coach hat Gruden es nicht gebracht, aber als Offensive Coordinator war er gut. Als er zuletzt in dem Job arbeitete, 2013 bei den Bengals, warf Andy Dalton 33 Touchdownpässe und 4.293 Yards, beides persönliche Bestmarken. Die Bengals holten 11-5 Siege.

Als die Broncos Quarterback Drew Lock einberiefen, war Joe Flacco Starter in Denver. Er sagte von vornherein, daß er kein Kindermädchen wäre, das sich um andere kümmern wird. Er müsse sich um sich selber kümmern, da bliebe keine Möglichkeit, jemand anderem zu helfen.
Heute, wo Flacco nur Ersatzmann bei den Jets hinter Sam Darnold ist, klingt das anders. Heute sagt er, daß er sein Wissen als erfahrener Spieler an Sam Darnold weitergeben möchte. Und nicht nur an ihn, er möchte seine Erfahrungen auch an andere Spieler weitergeben, weil er dem Team in jeder erdenklichen Weise helfen möchte.
Viel mehr wird Flacco auch zunächst nicht machen können. Er erholt sich immer noch von einer Nackenoperation und wird nicht von Anfang der Saison an einsatzbereit sein. Dennoch gingen die Jets das Risiko ein, ihn zu verpflichten. Und vielleicht lohnt es sich für sie, wenn Flacco wirklich hilft, Darnolds Leistungen zu steigern.

Die Saints setzten Noah Spence auf die NFI Liste, die Liste der Nicht footballbedingten Verletzungen.
Der Defensive End zog sich einen Kreuzbandriss zu, als er alleine trainierte, um sich auf das Trainingscamp vorzubereiten.

James Hurst ist ein vielseitiger Offensive Lineman. Sein letztes Team, die Ravens, listeten ihn als Tackle und Right Guard.
Im März feuerten die Ravens ihn, weil er vier Spiele suspendiert ist. Er hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.
Doch die Saints gaben ihm trotzdem einen Einjahresvertrag.

Als letzte haben die Broncos, Jaguars, Packers und Ravens ihre Teameinrichtungen wieder eröffnet.
Damit haben jetzt alle Teams die Möglichkeit, unter strengen Auflagen, ihre Einrichtungen zu nutzen.
Trainer und Spieler dürfen die Gelände noch nicht betreten. Nur das medizinische Personal und Spieler, die behandelt werden müssen sind erlaubt.

New Yorks Gouverneur Phil Murphy hat grünes Licht gegeben. Alle professionellen Teams des Staates dürfen ab sofort wieder miteinander trainieren und gegeneinander spielen.

J.J. Watt spielt 2020 und 21 auf eigenes Risiko. Zwar stehen ihm 20 $15,5 Millionen und 21 $17,5 Millionen zu, aber nichts davon ist garantiert.
Trotz dieser Unwägbarkeit ist Watt aber nicht danach, einen neuen Vertrag zu verlangen. Und das bei seiner Verletzungsgeschichte. 2019 konnte er nur in acht Spielen antreten.
Man kann davon ausgehen, daß die Texans ihren Starverteidiger nicht leer ausgehen lassen, sollte ihm etwas passieren... aber weiß man`s?

In Miami tut sich einiges.
Dolphins Besitzer Stephen Ross ist sehr optimistisch, daß A) die Saison stattfindet und B) Zuschauer in den Stadien erlaubt sein werden.
Bis dahin nutzt er das Hard Rock Stadium als Drive-In Open-Air Theater. Dort möchte er klassisches Dolphins Material zeigen, klassische Filme, und Feierlichkeiten und andere Veranstaltungen abhalten.
Doch damit nicht genug. Die Dolphins wollen für ein Jahr jeden Wochentag wenigstens 1.000 Mahlzeiten für Bedürftige bereiten. Dafür arbeiten sie mit örtlichen Kirchen und Behördenvertretern zusammen.
Ross und die Organisation werden dafür zunächst $2 Millionen zur Verfügung stellen.
Durch die coronabedingten Einschränkungen im öffentlichen Lebens gibt es immer mehr Arbeitslose und damit wächst die Zahl der Bedürftigen rasant an.

Die Mitglieder des Regelkomitees werkeln unermüdlich an der 4. und 15 Regel. So heißt es neuerdings, daß dieser Spielzug nicht in der Verlängerung eingesetzt werden darf.
Mal sehen, was da letztlich beschlossen wird. Heute treffen sich die Teambesitzer ja wieder virtuell.
Der Himmelsrichter, der Sky Judge, ist vom Tisch.
Dieser zusätzliche Schiedsrichter sollte in einer Kommentatorenbox direkt im Stadion das Spiel überwachen, aber in der regulären Saison soll der noch nicht eingesetzt werden.
In den Vorbereitungsspielen wird er aber mal probehalber mitmischen.
Alle anstehenden Änderungen, die heute diskutiert werden, brauchen eine dreiviertel Mehrheit, um angenommen zu werden.

Dienstag, 26. Mai 2020

Turbulenzen in der windigen Stadt
nagy-matt3Einst waren sie die Monster des Mittelwestens, heute sind sie nur noch Teddybärchen, die Chicago Bears.
Mit dem Personal in der Defense hätten sie letztes Jahr eigentlich Playoffpotential gehabt... eigentlich.
Es war nicht nur die miese Offense, die den Einzug in die Endrunde verhinderte, sondern auch die Defense, die sich der lahmen Leistung der Offense anpaßte.
Head Coach Matt Nagy (Bild) glaubt jetzt, einen Grund für das Totalversagen gefunden zu haben. Er bereut es, seine Starter in den Vorbereitungsspielen geschont zu haben. Er begann seine beiden Saisons als Head Coach der Bears jeweils mit Niederlagen gegen Green Bay. Nagy glaubt, daß diese Mißerfolge mit der Schonung zu tun haben, weil die Starter noch nicht richtig miteinander eingespielt waren.
2020 will er die Starter auch in den Vorbereitungsspielen einsetzen.
Auch die beiden Quarterbacks Mitch Trubisky und Nick Foles. Noch gilt Trubisky als Starter, doch es wird bereits jetzt geunkt, daß er nicht die ganze Saison durch diesen Posten behält.
Quarterback Wechsel sind in Chicago durchaus normal. Und nicht nur da, sondern auch in der Liga. Nur 12 Quarterbacks sind 2019 in allen 16 Spielen gestartet. Bei den Bears hat es das seit 2009 nicht mehr gegeben. Egal ob wegen Verletzungen oder Unfähigkeit, in Chicago wurden immer wieder Quarterbacks ausgewechselt.
Und die beiden, die sich jetzt um den Posten des Starters streiten, haben beide noch nie eine volle Saison gespielt. Immerhin startete Trubisky in jeder seiner drei Saisons wenigstens 12 mal. Foles ist seit acht Jahren in der NFL und ist nur zweimal in mehr als 10 Spielen als Starter angetreten. Er hat aber einen Super Bowl Sieg und Super Bowl MVP Titel vorzuweisen. Davon ist Trubisky meilenweit entfernt.
Doch Trubisky war 2018 ein Pro Bowl Teilnehmer, der erste Bears Quarterback seit Jim McMahon 1985.
Konkurrenz belebt das Geschäft, und in Chicago könnte das zu einer Belebung der kompletten Offense führen.

„Ist 4. und 15 besser als 8 von 63?
Diese Frage stellte die NFL gestern auf ihrer eigenen Seite.
Nur acht von 63 Onsidekicks wurden 2019 erfolgreich von der ausführenden Mannschaft erobert. Das sind magere 12,7%.
Die Statistik hat auch die vierten Versuche erfaßt, die genau 15 Yards zu bewältigen hatten. Davon gab es sieben und nur zwei wurden erfolgreich umgewandelt. Doch in Prozenten waren das 28,6% und somit mehr als doppelt so viele, wie bei den Onsidekicks.
Die neuen Kickoffregeln haben allerdings nicht dazu geführt, daß weniger Onsidekicks erfolgreich ausgeführt wurden. Unter den alten Regeln waren es 2018 52 Versuche, von denen nur vier erfolgreich waren, sehr magere 7,7%.
Das ist dann doch eine ziemliche Überraschung.

Montag, 25. Mai 2020

Kurzberichte
brady-manning-bowlBrady - Manning Bowls wird es nicht mehr geben, aber am Wochenende kreuzten die beiden die Golfschläger bei "The Match: Champions for Charity".
Bei diesem Wohltätigkeits Golfturnier spielte Manning zusammen mit Tiger Woods gegen Tom Brady und Phil Mickelson.
Manning/Woods gewannen mit einem Schlag Vorsprung. Bereits ab dem dritten Loch gingen sie in Führung und gaben sie nie wieder ab.
Zählt man alle Spenden zusammen, die bei diesem Match gesammelt wurden, dann können sich die Wohltätigkeitsorganisationen, die bedacht werden, über etwa $30 Millionen freuen.
Peyton Manning gewann zwar dieses Golfspiel, aber auf dem Footballfeld hat Tom Brady klar die Nase vorn. Inklusive Playoffs steht es beim Mann gegen Mann Rennen in der NFL 11:6 für Brady.
Bei den Super Bowls steht es 6:2. Doch wäre Mannings Mutter nicht gewesen, dann hätte Tom Brady sogar 11 Super Bowls gewinnen können, scherzte Peyton.
Drei der fehlenden Titel gehen auf Peytons Konto. In drei Championship Spielen gewannen von Peyton Manning geführte Teams gegen die Patriots.
Zwei fehlende Siege gehen auf Eil Mannings Konto. Peytons jüngerer Bruder gewann in zwei Super Bowls gegen Tom Brady.

Cris Carter weiß, was Hunger ist.
Der Hall of Fame Wide Receiver wuchs mit sechs Geschwistern bei seiner alleinerziehenden Mutter in Dayton, Ohio, auf. Da hatten sie oft Hunger leiden müssen.
Heute setzt sich Carter dafür ein, Geld zu sammeln, um Bedürftige in Zeiten von COVID-19 zu helfen.
Der Investmentbanker Michael Klein rief im April das Projekt Isaiah ins Leben. Seitdem konnte es 1,7 Millionen Mahlzeiten in 11 armen Städten und 200 Kommunen der USA ausliefern.
Und Cris Carter ruft alte Bekannte an, damit sie ihren Beitrag leisten. Durch seinen Einsatz können Essenslieferanten vor der Pleite bewahrt und Hungernde gesättigt werden. Und Carters Einsatz sorgt dafür, daß die Bedürftigen sich nicht stigmatisiert fühlen, wenn sie die kostenlosen Mahlzeiten in Empfang nehmen.

Für Chargers Tight End Hunter Henry ist es OK, mit dem Franchise Tag zu spielen.
Er geht in seine fünfte Saison und hätte gerne einen langfristigen Vertrag, doch wird er 2020 nicht bestreiken, nur weil er  das Franchise Etikett angeheftet bekam.
Bis zum 15. Juli bleibt ja noch Zeit, daß Teams mit ihren Franchise Playern einen langfristigen Vertrag aushandeln können. Danach spielen diese Spieler entweder mit einem Franchise Vertrag oder gar nicht, wenn kein langfristiger Vertrag zustande kam. Doch die Verhandlungen zwischen Henry und den Chargers stocken.
Henry hatte 2019 seine bisher beste Saison mit 55 gefangenen Pässen für 652 Yards und fünf Touchdowns.

Wenn Devonta Freeman keinen Vertrag bekommt, der ihm zusagt, dann wird der Running Back 2020 pausieren.
Die Seahawks hatten dem Ex- Falcon $4 Millionen für eine Saison geboten, doch das war Freeman zu wenig. Er glaubt, daß er einiges mehr wert wäre.
Mit 28 Jahren ist Freeman noch nicht zu alt auf der Position. Und er war mal der bestbezahlte Running Back aller Zeiten. Das wird er nicht mehr werden, aber er möchte auch nicht abgespeist werden.
Nur, ob er dann 2021 das bekommen würde, was er schon 2020 nicht bekommt?

Samstag, 23. Mai 2020

Kurzberichte
flacco-joe-broncosJoe Flacco (Bild) hat einen neuen Arbeitgeber.
Der von den Broncos kürzlich entlassene Quarterback hat einen Einjahresvertrag über magere $1,5 Millionen bei den Jets unterschrieben.
Ein ganz schöner Rückgang für den einst teuersten Spieler aller Zeiten.
Weitere drei Millionen könnte er sich erspielen, was von seiner Einsatzzeit und seinem Erfolg abhängt.
Die Jets glauben jedoch daran, daß sie mit Sam Darnold einen NFL-tauglichen Quarterback haben. Sollte sich das als Irrglaube entpuppen, dann ist ein erfahrener Super Bowl Gewinner auf der Bank nicht das Schlechteste. Auch wenn der meilenweit von seiner alten Form entfernt ist.

4. und 15 wird wohl kommen.
Chiefs Head Coach Andy Reid ist von dieser Option allerdings nicht wirklich überzeugt, auch wenn er einen Quarterback hat, der diese Situation meistern kann.
„Wir haben einen Typen, der 4. und 15 kann,“ meinte Reid. „Aber ich habe trotzdem gemischte Gefühle, was das angeht. Ich bin ein alter Typ, und ich möchte an dem Spiel festhalten, wie es jetzt ist. Ich sehe aber auch, daß das Andere aufregend sein kann.“
Noch wird über diese Option unter den Verantwortlichen verhandelt, aber die Feinabstimmung hat schon begonnen. So sollte die Möglichkeit, einen 4. und 15 statt eines Onsidekicks auszuspielen, nur dem Team erlaubt sein, das zurückliegt. Das wurde geändert. Auch der Führende darf sich für diese Option entscheiden. Daß jedes Team höchstens zweimal pro Spiel diese Option nutzen darf, das bleibt bestehen.
Der Onsidekick wird nicht eingemottet, durch diese neue Möglichkeit. Jedes Team darf so oft auf den Onsidekick zurückgreifen, wie es möchte, also auch um den Kickoff zur zweiten Halbzeit in einem Super Bowl auszuüben (Super Bowl 44).

Die Seahawks haben sich für Carlos Hyde als neuen Running Back entschieden.
Er unterschrieb einen Einjahresvertrag, der ihm bis zu $4 Millionen einbringen kann.
Damit dürfte entschieden sein, daß Ex- Falcon Devonta Freeman nicht nach Seattle fliegt.
Hyde war in seiner Karriere schon bei einigen Teams. Nachdem die 49ers ihn 2014 in der zweiten Runde einberiefen ging er 2018 zu den Browns und wurde nach sechs Spielen an die Jaguars abgegeben für einen fünftrunden Pick 2019. Jacksonville feuerte ihn im März 2019. Kurz darauf unterschrieb er einen Einjahresvertrag bei den Chiefs, die ihn fünf Monate später zu den Texans tauschten für  Offensive Tackle Martinas Rankin.

Patriots Besitzer Robert Kraft gab seinen Super Bowl LI Ring zu einer Auktion für Wohltätige Zwecke.
Am Ende brachte das gute Stück $1,025 Millionen ein.
Der glückliche, unbekannte Sieger stach 34 Konkurrenten aus. Das erste Gebot vor zwei Wochen betrug $75.000.
Kraft hatte sich dazu entschlossen, diesen Ring zur Auktion zu geben, weil der Sieg in Super Bowl LI gegen die Falcons der härteste aller Siege war. New England lag bereits mit 28:3 zurück, bevor der Sieg noch in der Verlängerung gelang.

Ryan Leaf war einer der größten Mißgriffe in der Geschichte der Draft Mißgriffe.
Er war 1998 der zweite Spieler, der einberufen wurde. Die Chargers wurden allerdings nie glücklich mit ihm.
Leaf spielte nur drei Saisons in der NFL. Er warf lediglich 14 Touchdowns aber 36 Interceptions.
Nach seiner Zeit in der NFL ging sein Privatleben den Bach runter. Diebstähle und Drogenhandel brachten ihn für zwei Jahre ins Gefängnis.
2019 arbeitete er als Analyst für ESPN bei Collegespielen. Das könnte vorbei sein. Am Freitagmorgen gegen zwei Uhr wurde er in Palm Springs, California, wegen häuslicher Gewalt verhaftet. Nach einer Hinterlegung einer Kaution über $5.000 wurde er wieder freigelassen.

Ist das Glas, bzw. das Stadion halbvoll oder halbleer?
Die Steelers sind vorsichtig Optimistisch. Sie geben nur die Hälfte der Saisonkarten in den Verkauf, damit die Zuschauer die nötigen Abstände halten können, wenn sie denn überhaupt ins Stadion dürfen.
Sollten keine Zuschauer zugelassen werden, verspricht der Club die volle Erstattung der gezahlten Preise.

FOX will es machen, NBC vielleicht auch.
Auch die Sunday Night Footballspiele sollen wohl mit künstlichem Stadionlärm zu den Fernsehzuschauern gesendet werden.
Kommentator Al Michaels hält das für eine grauenvolle Idee.
Eine Szene aber erwähnte er, bei der er sich einen künstlichen Ton gut vorstellen könnte. Bei dem Arsch-Fumble von Jets Quarterback Mark Sanchez 2012 wäre ein künstlicher Studiolacher, wie bei einer Sitcom recht lustig, meinte Michaels.
Auch NBC denkt darüber nach, virtuelle Zuschauer in die Stadien zu setzen.
Im Stadion werden aber bestimmt Al Michaels und Cris Collinsworth sitzen. Auf keinen Fall will NBC die beiden aus einem Studio im Sender die Spiele kommentieren lassen. Der nötige Abstand zwischen den beiden soll dabei natürlich eingehalten werden.
NBCs Sunday Night Football wird im Durchschnitt von 20,5 Millionen Zuschauern gesehen.

Freitag, 22. Mai 2020

Kurzberichte
mahomes-patrick3Onside Kicks haben bei der neuen Kickoff Regel kaum noch eine Chance erfolgreich ausgeführt zu werden.
Für Chiefs Quarterback und Liga und Super Bowl MVP Patrick Mahomes (Bild) kein Problem. Er hält viel von der 4. und 15 Methode, die beim nächsten virtuellen Treffen der Teambesitzer am 28. Mai ein Thema ist. Da werden wieder so einige Regeländerungen und –Neuerungen diskutiert werden.
Die 4. und 15 Regel wird eine davon sein.
Wenn ein Team gepunktet hat, kann es sich zum Kickoff entscheiden, oder dazu, daß der Ball an die eigene 25 gelegt wird. Von da aus hat das Team dann einen vierten Versuch und 15 Yards zu überwinden. Schafft es das, bleibt es im Ballbesitz. Klappt es nicht, kommt der Gegner an der Stelle an den Ball, bis zu der das angreifende Team ihn zuletzt bewegt hat. Und das würde Mahomes gefallen. Diese Option dürfte pro Spiel und Team nur zweimal eingesetzt werden.
Für den Quarterback, der erst in seine vierte Saison geht und bestimmt noch 15 gute Jahre vor sich hat, und der bereits Liga und Super Bowl MVP wurde, wäre das eine gute Option, die die Ligabosse auf jeden Fall ernsthaft in Betracht ziehen sollten.
Klar, für ihn als einen der besten Quarterbacks der Liga wäre das sehr positiv. Aber 31 andere Teams haben ja auch noch ein Wort mitzureden.
In der gescheiterten Alliance of American Football League wurde ähnliches angewendet. Dort wurde der Ball an die eigene 28 gelegt und das Team hatte einen 4. und 12.

Jets Running Back Frank Gore findet es cool, der Ersatzmann von Le`Veon Bell zu sein.
Gore geht in seine 16. Saison. Seine bisherigen Stationen waren San Francisco 49ers (2005–2014), Indianapolis Colts (2015–2017), Miami Dolphins (2018), Buffalo Bills (2019). Die 49ers nahmen ihn in der dritten Runde der Draft auf.
Zur Zeit ist er der älteste aktive Running Back der Liga. Bisher kam er auf 15.347 Lauf- und 3.896 Passyards.
Mit seinen Laufyards liegt er in der ewigen Bestenliste auf Platz drei und kann wohl nicht mehr auf Platz zwei an Walter Paytons 16.726 Yards vorbeiziehen.

Packers Defensive Lineman Montravius Adams wurde in Georgia verhaftet.
Drei Anklagepunkte wurden gegen ihn erhoben, Besitz einer kleinen Menge Marihuana, Auto fahren ohne Versicherung und keine gültige Fahrzeugzulassung.
Alles kleinere Vergehen. Nach vier Stunden Haft wurde Adams nach Hinterlegung einer Kaution von $2.964 wieder freigelassen.

Natürlich geht es bei Vertragsverhandlungen hauptsächlich um Geld.
Doch Cowboys Quarterback Dak Prescott geht es um die Vertragslaufzeit. Dallas möchte ihn für fünf Saisons verpflichten, Prescott möchte nur einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Seine Berater und er glauben, daß die Gehälter für Quarterbacks in vier Jahren so immens sein werden, daß Prescott nach dieser Zeit einen Vertrag jenseits der $45 Millionen Grenze bekommen könnte.
Dallas bietet Prescott einen Fünfjahresvertrag über $175 Millionen. Das wäre ihm zu wenig. Ein guter Vierjahresvertrag mit der Möglichkeit, danach richtig dick abzukassieren, ist eher das, was dem Team Prescott vorschwebt.
Wenn Dallas dem Quarterback nicht mit einem Vierjahresvertrag kommt, dann könnte er bald bei einem anderen Team landen.

Donnerstag, 21. Mai 2020

Kurzberichte
freeman-devontaDevonta Freeman (Bild) ist noch immer ohne Team.
Der Running Back wurde nach nur zwei Jahren in seinem Fünfjahresvertrags von den Falcons gefeuert. Zwar zeigen Teams Interesse an ihm, aber keines möchte anscheinend das Gehalt zahlen, das Freeman so vorschwebt.
Die Eagles und Jets haben bereits bei ihm angefragt, und die Seahawks boten ihm $4 Millionen für einen Einjahresvertrag. Doch auch der Name Marshawn Lynch fällt immer wieder, wenn man von Seattle und Running Backs hört.
$4 Millionen für Freeman wären weniger als die Hälfte dessen, was er in Atlanta bekommen hätte.
Die Falcons haben Todd Gurley als Ersatzmann für Freeman verpflichtet, der $5,5 Millionen bekommt. Auch Gurley mußte sich mit weniger begnügen, nachdem die Rams sich von ihm getrennt hatten.
Es scheint so, als würde Devonta Freeman auf eine Menge Dollar verzichten müssen, wenn er einen neuen Arbeitgeber findet.

Aldon Smith darf wieder in der NFL spielen.
Der kriminelle Defensive End war wegen seiner vielen Verfehlungen auf unbestimmte Zeit suspendiert. Am Mittwoch entschied Commissioner Roger Goodell, die Sperre zu beenden.
Das war schon länger erwartet worden, und die Dallas Cowboys gaben Smith bereits im April einen Einjahresvertrag über $4 Millionen.
Smith hat seit 2015 nicht mehr in der NFL gespielt. Ob der 30-jährige an seine Leistungen, die damals nicht schlecht waren, anknüpfen kann?

Redskins Rookie Wide Receiver Antonio Gandy-Golden war an COVID-19 erkrankt.
Das wurde bereits vor der Draft festgestellt. Die Symptome waren mild, wie der Wide Receiver sagte. Er hatte sich sofort selber in Quarantäne begeben und ist jetzt genesen.
Jetzt kann er es gar nicht abwarten, endlich mit den Redskins zusammenzutreffen.
Das kann aber immer noch dauern.

Die Patriots und Patrick Chung wurden sich einig.
Der Safety unterschrieb eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre. 2020 wird er zusätzliche $1,6 bekommen, was sein Gehalt auf insgesamt $5 Millionen erhöht.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Kurzberichte
Fitzpatrick-Ryan-jetsRyan Fitzpatrick (Bild) ist begeistert davon, daß die Dolphins Tua Tagovailoa einberufen haben. Aber dennoch möchte der 37 Jahre alte Quarterback noch spielen.
Fitzpatrick begann die letzte Saison nicht so, als wäre er die Antwort auf der Position. In Woche zwei gegen die Patriots warf er drei Interceptions, zwei davon sogenannte Pick Sixes, die direkt zu Touchdowns zurückgetragen wurden. Er wurde für Sam Rosen auf die Bank gesetzt.
Rosen spielte so furchtbar, daß die Dolphins in Woche sechs gegen die Redskins ihn wieder auf die Bank setzten und Fitzpatrick sich erneut versuchen durfte. Dieses Mal lief es dann etwas besser für ihn.
In Woche 17 war es Fitzpatrick, der den Patriots eine Freiwoche in den Playoffs versaute. Er übertraf Tom Brady in den Statistiken und führte Miami zu einem 38:35 Sieg in der Verlängerung.
Vielleicht könnte es 2020 ähnlich ablaufen, wenn die Dolphins sich dazu entschließen mit Fitzpatrick in die Saison zu starten. Irgendwann wird dieser „Achterbahn“ Spieler, der mittlerweile für sein achtes NFL Team spielt, dann gegen Tagovailoa ausgetauscht, und man wird sehen, wie der sich schlägt.
Tagovailoa soll nun endlich die Zukunft der Dolphins werden. Fitzpatrick weiß das natürlich, aber er hat halt die Hoffnung, daß diese Zukunft erst beginnt, wenn seine Zeit in Miami bereits Vergangenheit ist.

Gestern eröffneten die Falcons, die Cardinals, Colts, Cowboys und Steelers wieder ihre Teameinrichtungen.
Noch dürfen weder Trainer noch Spieler die Einrichtungen betreten, aber die administrativen Geschäfte dürfen wieder von dort aus geführt werden.
In Atlanta sind es zunächst 15 Leute, die wieder an ihren normalen Arbeitsplätzen arbeiten.
Wann Spieler und Trainer wieder ganz normal auf den Geländen ihrer Teams antreten dürfen, steht noch in den Sternen.

Der Gouverneur von Pennsylvania, Tom Wolf, ist verärgert über Ben Roethlisberger. Der Quarterback der Steelers ließ sich in einem Friseurladen in Allegheny Bart und Haare schneiden, obwohl diese Geschäfte in diesem Staat noch nicht öffnen dürfen.
„Meine Bedenken sind allgemeine Bedenken,“ äußerte sich Wolf. „Wir wollen nicht, daß jemand sich und andere gefährdet. Mir ist es egal, wer du bist, wenn du ungeschützt in einen Friseurladen gehst. Die Chance, daß dieser Virus großen Schaden in deinem Leben anrichtet, erhöht sich dadurch.“

Einige Staaten in den USA denken darüber nach, Sport ohne Zuschauer wieder zuzulassen.
Vielleicht hat der durchaus gelungene Neustart der Fußball Bundesliga damit zu tun. Es war zwar eigenartig, diese Stimmung dort, aber das Fehlen des grauenvoll grottengräßlichen Gegröles der Fans war nicht unangenehm.
New York, Kalifornien und Texas möchten ab Ende Mai wieder Ligabetrieb der verschiedenen professionellen Sportarten zulassen.
Diese Staaten haben die meisten Profiteams. Doch wo die Gegner von außerhalb dieser Staaten herkommen sollen, das muß noch ausgekundschaftet werden.

Die NFL hat die Rooney Regel erweitert. Die ist seit 2003 in Kraft und verlangt von jedem Team, das einen neuen Head Coach oder General Manager einstellen möchte, zumindest ein Mitglied einer Minderheit in Betracht zu ziehen, bevor ein Team dann den Wunschkandidat verpflichten kann, der keiner Minderheit angehört.
Jetzt müssen die Teams jeweils Befragungen mit zwei Kandidaten von Minderheiten führen, bevor sie ihren Wunsch Head Coach  einstellen können. Der Begriff „Minderheiten“ wurde nun auch um den Begriff „Weiblich“ ergänzt.

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