Sonntag, 17. Februar 2019

Kurzberichte
walton-markAm Freitag wurde Cincinnati Bengals Running Back Mark Walton (Bild) in Miami verhaftet.
Walton versperrte mit seinem Wagen die Einfahrt in ein Parkhaus. Als eine Frau mit ihrem Auto in die Einfahrt fahren wollte, fuhr Walton nicht etwa weg, sondern begann ein Wortgefecht mit der Frau.
Aus dem Wortgefecht wurde eine körperliche Auseinandersetzung. Walton schlug der Frau ihr Handy aus der Hand, mit dem sie die Sache filmte.
Beide Parteien erlitten Kratzwunden bei der Handgreiflichkeit.
Die Bengals gaben bekannt, daß sie über den Vorfall unterrichtet wären. Aber sie wären noch dabei weitere Einzelheiten zu sammeln, bevor sie sich äußern.
Ob sie einen Spieler behalten, der in seiner Rookiesaison 2018 nur 19 mal mit dem Ball lief, für 75 Yards?

 

Ex- Raiders General Manager Reggie McKenzie hat einen neuen Job. Er wird Senior Personnel Executive bei den Dolphins.

Der zur Zeit teamlose Wide Receiver Demaryius Thomas baute einen Autounfall.
Er war mit zwei weiteren Insassen auf einer Straße in Denver unterwegs, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Wagen kam von der Straße ab, überschlug sich und kam auf einem Grasstreifen zu liegen.
Alle drei Insassen wurden ins Krankenhaus gebracht. Thomas und ein Mitfahrer waren nur leicht verletzt, eine Mitfahrerin schwer, aber nicht lebensgefährlich.
Wie es zu dem Unfall kam wird noch untersucht.

Gab es ein Leck in der Vereinbarung zwischen der NFL und Colin Kaepernick?
Der ehemalige Quarterback der 49ers und die Liga einigten sich Außergerichtlich bezüglich der Klage des Quarterbacks wegen einer angeblichen Verschwörung gegen ihn. Seiner Meinung nach hätten die 32 Teambesitzer sich darauf geeinigt ihm keinen Job in der NFL mehr zu geben.
Der Bleacher Report, eine Sportseite im Internet, glaubt einige Details des Handels erfahren zu haben. So soll es um eine Abfindung für Kaepernick in Höhe von $60-80 Millionen gehen. Zudem soll vereinbart worden sein, daß Kaepernick nie mehr in der NFL spielen wird.
Mit anderen Worten, Colin Kaepernicks Karriere in der NFL ist Geschichte. Und das in mehreren Beziehungen.
2016 begann der Ex- NFL Quarterback damit, die Nationalhymne vor den Spielen zu boykottieren. Er kniete sich hin, während die Hymne vorgetragen wurde. Damit wollte er gegen die angebliche Polizeigewalt protestieren, die es den weißen Trägern der Marke erlaube, Schwarze Mitbürger ungestraft über den Haufen zu schießen.
Nachdem Kaepernick zum ersten Mal auf diese Weise seinen Protest gegen das System zum Ausdruck gebracht hatte, ging Dr. Harry Edwards hin und ließ sich die Schuhe, das Trikot und andere Sachen, die Kaepernick getragen hatte von dem Quarterback geben.
Dr. Edwards ist Soziologe und Menschenrechtsanwalt. Er übergab die Sachen dem Smithsonian's African-American Museum of History and Culture. Dort sollen sie ausgestellt werden, neben den Stücken anderer wichtiger Persönlichkeiten, die für die Rechte von Minderheiten gekämpft haben.
Edwards betonte, daß bereits jetzt 70% der Spieler in der NFL Schwarze wären. Und diese Zahl würde sich in absehbarer Zeit auf über 80-85% erhöhen. Die Angst vor Kopfverletzungen würde die Eltern weißer Kinder davon abhalten, sie Football spielen zu lassen.  Schwarze dagegen wären eher darüber besorgt, in jungen Jahren in den Kopf geschossen zu werden, als sich darüber Gedanken zu machen, was mit dem Kopf in 25 Jahren passiert.
Kaepernick wies immer darauf hin, daß sein Protest sich gegen die sozialen Ungerechtigkeiten im Land richtet, und niemals gegen die Flagge oder gegen die Soldaten, die Weltweit darum kämpfen, die Ölvorräte zu sichern.

Samstag, 16. Februar 2019

Hat Colin Kaepernick seine Niederlage eingesehen?
kaepernick-colin-haareDer ehemalige Quarterback der 49ers, Colin Kaepernick (Bild), hatte mit der Boykottiererei der Nationalhymne angefangen. Nachdem seine Leistungen nachließen, sagte die Teamleitung ihm, daß sie ihn nicht weiterverpflichten wollten. Kaepernick ging daraufhin aus freien Stücken.
Da in der Folgezeit kein anderes Team Interesse an ihm bekundete, witterte Kaepernick eine Verschwörung. Die 32 Teams hätten sich im Geheimen darauf geeinigt, ihm als Störenfried, keinen Job in der Liga mehr zu geben.
Kaepernick strengte im Oktober 2017 einen Prozeß gegen die Liga an, eben wegen gemeinschaftlicher Verschwörung zu seinen Ungunsten.
Ein weiterer Ex- 49er schloß sich der Klage an, Eric Reid. Der Safety ist mittlerweile bei den Panthers gelandet. Nachdem er 2018 für das Grundgehalt der Liga spielte, schloß er nach der Saison einen Dreijahresvertrag über $22 Millionen ab.
Ende Februar sollte die Klage verhandelt werden, doch die Streithähne einigten sich am Freitag außergerichtlich.
Den Parteien ist es untersagt, sich öffentlich zu der Übereinkunft zu äußern.
Auch die Spielergewerkschaft NFLPA weiß keine Details zu dem Vergleich, gab aber bekannt, daß sie die Entscheidung der Spieler akzeptiert.
Es wäre jetzt also Spekulation über eine eventuelle finanzielle Entschädigung zu reden. Doch kann man davon ausgehen, daß Kaepernick vor Gericht hätte verlieren können. Hätte er auch nur geringe Siegeschancen gehabt, dann hätte er, alleine wegen der Wirkung in der Öffentlichkeit, den Prozeß bis Zuende geführt, um die NFL bloßzustellen.
Oder aber die NFL hatte Angst davor so bloßgestellt zu werden, und hatte ein sehr gut gefülltes Geldköfferchen mitgebracht.
Wer weiß?
Wahrscheinlicher ist, Colin Kaepernick hat letztlich also wohl doch eingesehen, daß an seiner Verschwörungstheorie nicht wirklich etwas dran war. Er bleibt weiterhin ein Free Agent, der von jedem Team, das ihn verpflichten möchte, aufgenommen werden kann.

Kurzberichte
Die Lions feuerten Safety Glover Quin nach sechs Jahren.
Mit ihm mußten auch Wide Receiver Bruce Ellington und Linebacker Nicholas Grigsby gehen.

Aus Pittsburgh hört man, daß sich Wide Receiver Antonio Brown mit Teambesitzer Art Rooney treffen will.
Rooney hatte ja schon lange gehofft, daß er sich mal mit Brown unterhalten könnte, doch der Wide Receiver beantwortete keine E-Mail und keinen Telefonanruf.
Wenn Brown am 17. März noch im Kader ist, steht ihm ein Bonus über $2,5 Millionen zu.

Panthers Head Coach Ron Rivera hat einen Plan. Quarterback Cam Newton muß besser beschützt werden. Deshalb soll die Offensive Line bis zur nächsten Saison verstärkt werden.
Newton erholt sich gerade von einer Schulteroperation. Neben der Verstärkung der O-Line muß auch am Stil von Newton gearbeitet werden. Er läuft gerne und oft selber. Das stellt die Verteidigungen zwar vor große Probleme, setzt dem Quarterback aber auch zu.
Gute neue Receiver sollen Newtons Drang, selber zu laufen, mindern.

Die Broncos feuerten Brandon Marshall.
Das Team hat eine Option auf ein weiteres Jahr des Linebackers, wird diese aber nicht ziehen. Seit 2013 spielte er für Denver.
Am Freitag verabschiedete Marshall sich schon per Twitter bei den Broncos Fans.

Die Falcons informierten Defensive Back Brian Polle, daß sie nicht versuchen werden, ihn zu halten. Er darf sich als Free Agent ein neues Team suchen.

Nach vier Jahren trennten sich die Bills von Tight End Charles Clay.

Vor der Saison 2018 zog sich Chargers Defensive Back Jaylen Watkins einen Kreuzbandriss zu.
Doch das Team gibt ihn nicht auf. Watkins unterschrieb einen Einjahresvertrag bei L.A. C.

Die Bengals sind wohl nicht so furchtbar beliebt.
Der neue Head Coach Zac Taylor hat Probleme damit einen Defensive Coordinator zu finden.
Die Liste der Trainer, die von Taylor kontaktiert wurden, soll schon beachtlich lang sein.

Freitag, 15. Februar 2019

Top oder Flop
elway-john3Während die einen John Elway (Bild) loben, kritisieren andere den General Manager der Broncos für seine Entscheidung Quarterback Joe Flacco zu verpflichten.
John Elway kann ohne Frage als das Gesicht der Broncos bezeichnet werden. Ich habe das Glück, seine gesamte Karriere in Denver vom ersten Spiel an, mitbekommen zu haben. Kaum ein Spieler prägte sein Team so stark, wie Elway.
Seine Karriere als General Manager verläuft nicht so toll, wie seine Karriere als Spieler, die ihn in die Hall of Fame brachte. Als einziger Quarterback aus der wirklich guten Draft 1983 gewann er einen Super Bowl.
Auch als General Manager konnte er einen Super Bowl gewinnen. Damals holte der Chef der Wildpferde einen ehemaligen Quarterback der Fohlen nach Denver, Peyton Manning. Zusammen mit einer nahezu unüberwindlichen Defense gewannen die Broncos den Jubiläums Super Bowl Nr. 50 gegen Carolina.
Doch als Manning auf dem Höhepunkt seiner langen Karriere in den Ruhestand trat, begann das Quarterback- Debakel der Broncos.
Jetzt soll ein anderer Super Bowl Sieger und MVP des Spiels Denver wieder an die Spitze führen, Joe Flacco. Kann er eine Alternative für Denver sein?
Während also einige diese Entscheidung als eher nicht so positiv bewerten, freut sich z.B. Wide Receiver Emmanuel Sanders auf Flacco. Er bezeichnet dessen Verpflichtung, als gelungene Aktion von Elway.
Realistisch ist das eher nicht. 36 Quarterbacks haben in den letzten sechs Jahren Pässe für ein Minimum von 1.000 Yards geworfen. Unter diesen 36 Quarterbacks ist auch Joe Flacco. Und er ist ganz weit unten in dieser Statistik zu finden. Er liegt mit 6,5 Yards pro Paß auf Platz 35. Diesen Platz hält er auch mit 3,5% Touchdown Pässe.
Auf Platz 34 liegt er mit dem Touchdown-Interception Verhältnis von 110 zu 80 und der Passerwertung von 82,3 Punkten.
Elways Zukunft dürfte jetzt mit dem Erfolg von Flacco verknüpft sein. Scheitert der Quarterback, ist Elway gescheitert.
Flacco selber ist übrigens hocherfreut über die Chance, noch mal frisch durchstarten zu können. Das sollte ja auch mal erwähnt werden.

Kurzberichte
Wenn im März das neue Geschäftsjahr der NFL beginnt, wird es in den Kadern wieder viele Veränderungen geben. Auch sehr bekannte Spieler werden nicht vor Entlassungen sicher sein.
In Jacksonville dürfte die Zeit für Quarterback Blake Bortles endlich enden. Zwar wird Bortles das Team weiter mit $16,5 Millionen unter der Gehaltsobergrenze belasten, aber das sollte kein Hinderungsgrund sein, diesen Flop ziehen zu lassen. Aber der General Manager muß dann wirklich gut rechnen, denn aktuell liegen die Jaguars bereits über der Gehaltsobergrenze.
In Miami dürfte Ryan Tannehill den Neuanfang von Head Coach Brian Flores eher nicht miterleben.
Case Keenum, der die Vikings 2017 in die Playoffs führte, konnte dieses Kunststück in Denver 2018 leider nicht wiederholen. Mit der Verpflichtung von Joe Flacco dürfte Keenum in Denver nicht mehr gebraucht werden.
Einen Interessenten für Keenum zu finden dürfte nicht leicht sein.
In Tampa Bay möchte Wide Receiver DeSean Jackson das Team verlassen. Head Coach Bruce Arian würde ihn gerne behalten. Mal sehen, wie das ausgeht.
Mit dem neuen Head Coach Zac Taylor soll in Cincinnati auch ein neues Verständnis für die Spielkultur Einzug halten. Deshalb ist es wahrscheinlich, daß Vontaze Burfict die Koffer packen muß. Der Linebacker, der gerne Gegenspieler absichtlich verletzt und deshalb schon oft Suspendiert war und hohe Geldstrafen zahlen mußte, wird eher nicht in Taylors Pläne passen.

Die 49ers haben eine Option auf eine weitere Saison von Pierre Garcon. Die werden sie aber nicht ziehen.
Der 32 Jahre alte Wide Receiver wurde in den letzten Jahren von vielen Verletzungen geplagt. 2018 verpaßte er acht Spiele.

Alex Okafor wird Free Agent.
Der Defensive End der Saints hatte erst 2018 einen Zweijahresvertrag unterschrieben, aber er ließ eine Klausel einbauen.
Wenn er nach 11 Wochen der Saison drei Sacks erzielt hatte, dürfte er nach der Saison 2018 als Free Agent das Team verlassen.
Okafor erzielte diese drei Sacks und im weiteren Saisonverlauf noch vier weitere.

Im direkten Vergleich mit der in den USA sehr beliebten Basketballliga NBA hat die AAF einen Auftaktsieg errungen.
Mit 3,25 Millionen TV Zuschauern hatte CBS mit seinem AAF Spiel am Samstag mehr Zuseher, als ABC zeitgleich mit einem NBA Spiel.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Lahmer Klepper statt Wildpferd
flacco-joe2John Elway hat es wieder getan. Der General Manager der Denver Broncos hat bei der Auswahl seines neuen Quarterbacks wieder in den Klo gegriffen.
Statt eines Wildpferdes hat er sich einen Brauereigaul andrehen lassen, namens Joe Flacco (Bild).
Der jetzt Ex-Quarterback der Ravens, der dort ausgemistet wurde, ist 34 und hat Rücken und Hüfte. Er ist nicht mobil und trifft seine Receiver mit tiefen Pässen selten Punktgenau. In den letzten vier Jahren lag sein Schnitt pro Paß bei erbärmlichen 6,3 Yards. Nur ein einziges Mal in seiner Karriere kam er in einer Saison über die 4.000 Yardsmarke.
Nur mal so zum Vergleich, Drew Brees von den Saints kam 12 mal in Folge über diese Viertausender Marke.
Selbst wenn die Broncos jetzt Case Keenum feuern, zählt dessen Gehalt noch mit $10 Millionen zur Gehaltsobergrenze. Wenn er bleibt, stehen ihm $21 Millionen zu. Für Flacco muß das Team $18 Millionen hinblättern. Doch könnte es sein, daß sein Vertrag nach unten korrigiert wird.
In Baltimore wurde Flacco im Lauf der letzten Saison ausgemustert und durch den Rookie Lamar Jackson ersetzt. Der war auch nicht das Gelbe vom Ei, aber besser als Flacco allemal. Die Zeiten, in denen Flacco den Super Bowl mit Baltimore gewann und MVP des Spiels wurde, sind so was von vorbei.
Und da geht John Elway, selber ein legendärer Quarterback, Mitglied der Hall of Fame, Super Bowl Sieger, hin, und läßt sich diesen lahmen Gaul andrehen.
Auch wenn die Broncos den Ravens nur ihren Platz in der vierten Runde der Draft für Flacco überlassen müssen, ist das einfach nur zum Wiehern.

Kurzberichte
Die Chargers haben eine Option auf eine weitere Saison von Corey Liuget. Doch die Teamleitung gab bekannt, daß sie diese nicht ziehen werden.
Der Defensive Tackle, der seit 2011 für die Chargers spielte, wird somit zum Free Agent.
Los Angeles C spart dadurch $9,5 Millionen.
2018 war Liuget zunächst für vier Spiele suspendiert, weil er die falschen Mittel einnahm, und dann riß er sich eine Oberarmsehne.

Die Jaguars gaben Kicker Josh Lambo einen neuen Vertrag für weitere vier Jahre und $15,5 Millionen.
Hätten die Jaguars nicht so früh zur Verlängerung gegriffen, wäre Lambo zum Free Agent geworden.
Der 28-jährige kam 2015 als Free Agent zu den Chargers, bevor er 2017 zu den Jaguars wechselte.

Chargers General Manager Tom Telesco glaubt, daß die AAF „eine tolle Idee“ ist.
Die neue Liga hat schnell ihre Fans und Befürworter gefunden.  Telesco sieht sie als Liga an, die sich als Entwicklungsliga für die NFL etablieren könnte.
Vom Balljungen über die Spieler bis hin zu den Coaches und Managern könnte in der AAF jeder etwas wichtiges lernen.
Der General Manager der Chargers hofft, daß diese neue Liga mal keine Eintagsfliege wäre.

Cowboys Linebacker Sean Lee möchte 2019 unbedingt spielen.
Wo?
In Dallas?
Vielleicht nicht. Der sehr verletzungsanfällige Lee ist ein phantastischer Spieler, wenn er mal einsatzbereit ist. Das ist er aber zu selten. Und mit Leighton Vander Esch hatten die Cowboys letztes Jahr einen Rookie auf der Position, der es sofort in den Pro Bowl geschafft hat.
Ob Lee also in Dallas bleibt, bleibt abzuwarten.

Die Panthers erweiterten die Aufgaben von Defensive Line Coach Sam Mills III.
Er soll während der Spiele auf  das Uhr-Management achten, auf die Anforderung eines Videobeweises und andere situationsbedingte Kleinigkeiten.
Mills III ist seit 14 Jahren bei den Panthers. Ihm traut man den nötigen Durchblick zu.

Ein negativer Bericht über Browns Besitzer Jimmy Haslam auf ESPN.com schmeckte Haslam nicht.
ESPN meinte, daß die Browns seitdem Haslam sie kaufte, noch mehr ins Chaos geschlittert wären. Was nun wirklich nicht falsch ist. Aber manche Menschen mögen es nicht, wenn sie die Wahrheit über sich lesen.
Der Betreiber von Pilot Flying J, einer Tankstellen und Rasthauskette, stornierte daraufhin sämtliche Werbespots bei ESPN.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Kurzberichte
stafford-matthewGeht die Zeit von Matthew Stafford (Bild) in Detroit Zuende?
Der Superstar, den die Lions in ihm erwartet hatten, war er nie. Das sieht wohl auch General Manager Bob Quinn so. Er sagte in einer Fragestunde mit Saisonkarteninhabern, daß er durchaus daran denkt einen Quarterback einzuberufen, wenn die Lions an achter Stelle der Draft an der Reihe sind.
Es soll ja mal wieder ein absoluter Superstar vom College abgegangen sein, der auch in der NFL für Furore sorgen könnte, Kyler Murray.
Doch wenn der wirklich so gut ist, wie behauptet wird, wird er dann an achter Stelle noch zu haben sein.
Schlecht wäre das Vorhaben der Lions für die Broncos. Die brauchen nun wirklich einen guten Quarterback, sind aber erst an 10. Stelle dran.
Doch Quinn betonte auch, daß Stafford 2019 auf jeden Fall noch für Detroit spielen wird.
Noch.
2020 könnte das dann tatsächlich anders aussehen.
2019 stehen Stafford $19 Millionen zu. Das kosten durchschnittliche Quarterbacks zur Zeit im Durchschnitt. Stafford ist also nicht überteuert. Und ein kostengünstiger Nachfolger, der noch eine Zeitlang von Stafford lernen kann, ist eine Überlegung wert.
Die Lions haben mit Darrell Bevell einen neuen Offensive Coordinator. Der sieht sich momentan in Ruhe an, wie er die Offense um Stafford herum bilden kann. Vor Allem möchte Bevell eine Offense bilden, die Punkte erzielen kann, viele Punkte. Bisher ist das der Schwachpunkt der Lions.
Wie er das bewerkstelligen möchte, das konnte der Offensive Coordinator noch nicht sagen.
Aber er muß auf seinen Head Coach Matt Patricia hören. Der möchte eine lauforientierte Ballkontroll Offense.

Die Texans haben wohl nicht viel von Demaryius Thomas gehalten.
Nach nur sieben Spielen feuerten sie den Wide Receiver wieder, der zuvor bei den Broncos spielte.
In Houston fing Thomas 23 Pässe für 275 Yards. In Woche 16 riß er sich die linke Achillessehne. Ob er mit seinen 31 Jahren rechtzeitig zum Saisonbeginn wieder einsatzbereit wäre, das ist nicht sicher.
Die Texans sparen $14 Millionen unter der Gehaltsobergrenze durch die Entlassung von Thomas.

Die Buccaneers feuerten Vinny Curry.
Letztes Jahr feuerten die Eagles den Defensive End, weil er einer Gehaltskürzung nicht zustimmen wollte.
Die Buccaneers griffen zu und gaben Curry einen gepfefferten Dreijahresvertrag über $23 Millionen. Offensichtlich eine schlechte Entscheidung.
Durch seine Entlassung spart Tampa Bay $8 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Die in Pittsburgh ist für Antonio Brown vorbei. Jedenfalls wenn es nach Brown geht. Er sagte den Steelers Fans per Twitter Goodbye.
Neun Jahre war er in Pittsburgh, doch jetzt möchte er weg. Unbedingt!
Die Twitterbotschaft zeigt deutlich, daß Brown an einem klärenden Gespräch mit den Teamleitern nicht interessiert ist.

51 Jahre in der NFL sind genug.
Nach dieser langen Zeit als Spieler und Trainer in der NFL gab Emmitt Thomas bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
Thomas spielte 13 Jahre lang für die Kansas City Chiefs. 1970 gewann er mit den Chiefs den Super Bowl gegen Minnesota. Am Ende seiner Spieler-Karriere wurde er in die Hall of Fame aufgenommen.
Als Trainer arbeitete er bei den Eagles, Packers, Vikings und Falcons, bevor er 2010 zu den Chiefs ging, wo er die Secondary trainierte.

Die Verantwortlichen der Raiders hatten ein „bedeutendes und produktives“ Gespräch mit den Betreibern des Oakland Coliseums.
Zunächst weigerte sich Teambesitzer Mark Davis sich, noch mal im Coliseum zu spielen, nachdem die Stadt das Team und die Liga auf mehrere Millionen Dollar Ausfallentschädigung verklagt hatte.
Doch langsam wird die zeit echt knapp, ein Heimstadion für 2019 zu finden.
Es wäre ja wahrlich Zeit genug gewesen, nachdem der Umzug nach Las Vegas für 2020 geplant war, und der Mietvertrag in Oakland nach der Saison 2018 auslief, für einen Ersatzspielort 2019 zu sorgen. Das aber ist nicht geschehen.
Und so tickt die Uhr unbarmherzig zu Ungunsten der Raiders, und des Spielplanerstellers, runter.

Dienstag, 12. Februar 2019

Kurzberichte
arians-bruce3Bruce Arians (Bild) glaubt entdeckt zu haben, warum Jameis Winston nicht die erwünschte Leistung bringt.
Der neue Head Coach der Buccaneers meint, daß der Quarterback eine falsche Wurftechnik hat. Als Arians den Job als Head Coach in Tampa Bay annahm, sah er sich zunächst intensiv Videos Winstons an. Dabei kam er zu der Überzeugung, daß der Quarterback an seiner Wurftechnik arbeiten muß.
Diese Mechanik zu verbessern sieht Arians als Nr. 1 Priorität an.
Um Winston zu entlasten will der Head Coach ihm ein starkes Laufspiel zur Seite stellen, und die Defense verstärken. Zu oft hätten die Buccaneers in den letzten Jahren einem 21 Punkterückstand hinterherlaufen müssen. Dadurch hätte die Offense zu oft passen müssen. Auch das hätte zu den Problemen des Teams und Winstons beigetragen.

Ron Rivera stellt sich selbst in Frage.
Der Head Coach der Panthers scheint eine Bewährungssaison vor sich zu haben. Er nahm einige Änderungen im Trainerstab vor, und jetzt muß er sich selber ändern, wie er sagte.
„Ich muß mich weiterentwickeln, ich muß mich ändern,“ ist er überzeugt. „Auch das Team muß sich ändern, muß sich weiterentwickeln. Ich muß einen neuen Standard setzen.“
Nach einem 6-2 Start in die Saison brachen die Panthers zusammen, und das Feuer unter Riveras Sitz wurde bedenklich heiß.
Quarterback Cam Newton ließ enorm nach. Das stellte sich nach und nach als Schulterverletzung heraus, die hartnäckig an ihm nagte.
In der Defense, die auch nicht gut spielte, obwohl sie Starbesetzt war, übernahm Rivera selber die Ansage der Spielzüge. Das will er auch 2019 fortsetzen.
Und er muß liefern. Noch eine negative Saison, und der 57-jährige kann die Koffer packen.

Die Falcons verpflichteten Bob Sutton als neuen Assistenztrainer.
Sutton war zuvor Defensive Coordinator der Kansas City Chiefs. Die feuerten ihn nach der Niederlage gegen die Patriots im AFC Championship Game.

Der Frauentreter Kareem Hunt hat ein neues Team gefunden.
Erstaunlich!
Die Chiefs feuerten den Running Back sofort, nachdem ein Video im Internet auftauchte, auf dem zu sehen war, wie er eine bereits am Boden liegende Frau trat.
Den Brown ist das egal. Sie verpflichteten Hunt. Er soll einen Einjahresvertrag bekommen, der ihm über $1 Million einbringen kann.
Wann Cleveland Hunt einsetzen kann, und ob überhaupt, das steht in den Sternen.
Noch steht der Running Back auf der Ausnahmeliste des Commissioners und er sieht einer längeren Suspendierung entgegen.
Warum ist Browns General Manager John Dorsey dieses Wagnis eingegangen?
„Ich habe Hunt 2017 einberufen, als ich General Manager der Chiefs war,“ sagte Dorsey dazu. „Ich bin überzeugt davon, daß er einen schweren Fehler begangen hat, Aber ich bin auch überzeugt davon, daß man ihm eine zweite Chance geben muß.“
Hunt soll seine Tat ehrlich bereut haben und nimmt an einem Antiagressionstraining teil.
Jetzt ist man im Club gespannt, wie der Dawg Pound die Nachricht aufnimmt. Hunt ist in einem Vorort Clevelands geboren und aufgewachsen. Man wird ihn also eher freudig aufnehmen.

Jack Gruden wurde wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit verhaftet.
Jack ist der Sohn von Redskins Head Coach Jay Gruden und ein Videoassistent des Teams.
Der Club wollte sich dazu noch nicht äußern.

 

 

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